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Comic.

Kommentierte Definition
Von Eckart Sackmann

Was ist ein Comic? Diese Frage wurde zu verschiedenen Zeiten verschieden beant-
wortet. Die folgende Definition entstand Ende 2007 im Auftrag des Bibliographi-
schen Instituts (Brockhaus) und wurde für »Deutsche Comicforschung« leicht
modifiziert. Anmerkungen sollen einige Grundlagen dieses Ansatzes erläutern.
Bei dem hier vorliegenden Text Comic ['komik, aus dem Engl. (zunächst hung zueinander stehen, die Komplexität
handelt es sich um den definitori- adverbial, »humoristisch«. Als nominale Be- der Erzählstruktur. Obwohl das Bild dem
schen Teil eines längeren Beitrags,
zeichnung für humoristische Text- und Bild- Text übergeordnet ist, ist der Comic primär
der vorgesehen war für Brockhaus
online. Der Verfasser ist Eckart beiträge nachgewiesen ab 1902), urspr. grie- als Form der Literatur zu begreifen, denn
Sackmann. Das Copyright liegt © chisch [komikos], »die Wirkung der Komö- anders als in der Bildenden Kunst ist die gra-
2008 bei Bibliographisches Institut die betreffend«] der, [-s]/-s. Lehnwort, des- fische Seite des Comic nie Selbstzweck, son-
GmbH & F. A. Brockhaus GmbH. sen eigentliche Bedeutung nur einen Teil dern immer zuerst Träger von Handlung. Die
1 Eckart Sackmann, basierend auf
dessen beschreibt, was heute unter Comic Mode, den Comic als »Neunte Kunst« zu
McClouds Ausführung, Comics sei- verstanden wird. Nach neuerer Auffassung1 bezeichnen, ist daher irreführend. Das
en »juxtaposed pictorial and other ist ein Comic »eine Erzählung in wenigstens Zusammenspiel von Grafik und Wort bringt
images in deliberate sequence, in- zwei stehenden Bildern«. Damit ist Comic es mit sich, dass Comics oft von mehreren
tended to convey information and/ Oberbegriff auch für Comic Strip, Bildge- Personen geschaffen werden, etwa von ei-
or to produce an aesthetic respon-
schichte, Bildergeschichte, Manga. Der Ter- nem Zeichner und einem Szenaristen. Dazu
ce in a viewer« oder, kurz gesagt,
»sequential art« (Scott McCloud: minus steht in Abgrenzung zu illustriertem kommen mitunter Spezialisten wie Inker
Understanding Comics. Northamp- Text (bei dem die Erzählung durch den Text (Tuschzeichner), Koloristen und Letterer (für
ton MA 1993. S. 9). »Erzählung« getragen wird), zum (Trick-)Film (fließende das handschriftliche Lettering; heute vorwie-
setzt einen kausalen Zusammen- Bilder, Ton) und zur Einzelbild-Erzählung gend per Computer generiert).
hang zwischen den (sequenziell ge-
(Cartoon, Einzelbildwitz). Grenzfälle sind Es gibt Comics für Kinder und andere
reihten) Bildern voraus.
zuweilen nur durch individuelle Einschät- für Erwachsene. Comics pauschal als Trivial-
2 So gibt es beispielsweise Folgen
zung zuzuordnen.2 – Comic ist nicht nur literatur zu bezeichnen, ist nach den Ent-
der »Münchener Bilderbögen«, die
sich durch ihre Textmenge, die An- Bezeichnung der Erzählform, sondern auch wicklungen der vergangenen Jahrzehnte
ordnung der Bilder und die Weite der medialen Form (abgekürzt für Comic- nicht mehr zulässig. Wie bei der geschriebe-
der Bildfolge nicht schlüssig dem Heft, Comicalbum, Graphic Novel etc.). nen Literatur sind auch beim Comic unter-
Comic zuordnen lassen. Ähnliches schiedliche Qualitätsstufen zu erkennen. Der
gilt für die meisten der sogenann-
Der Comic ist eine literarisch-künstlerische moderne Comic bedient sich aller erdenkli-
ten »Buschiaden«, Bild/Text-Erzäh-
lungen im Stil von Buschs »Max Erzählform, bei der die Erzählung vorwie- chen Genres (z. B. Humor, Abenteuer mit
und Moritz«. gend über das Bild transportiert wird. Die diversen Subgenres, Biografie, Erotik, Repor-
3 Für Bild wird heute überwiegend Verwendung von Text ist fakultativ, erhöht tage, Gebrauchsanweisung) und nutzt dazu
der Begriff Panel verwandt, was aber, wenn Text und Bild3 in enger Bezie- diverse Gattungen vom kurzen Strip bis hin
deswegen problematisch ist, weil
Panels Text (verschiedener Sorten)
einschließen. Auch herrscht allge-
mein die Vorstellung, ein Panel ha-
be feste Grenzen. Bilder eines Co-
mics können aber unregelmäßig
sein und sogar andere Bilder (oder
Panels) umschließen.

Der Comic, die Bild-Erzählung, sah


zu verschiedenen Zeiten unter-
schiedlich aus. Rechts eine linear
erzählende Seite, bei der ein Text in
Reimen begleitend unter den Bil-
dern steht (nicki: Onkel Pitt erzählt
aus Afrika. Ins neue Leben, 1949).
Daneben ein moderner Sprech-
blasencomic mit komplexer Erzähl-
struktur (Frank Miller/Bill Sienkie-
wicz: Elektra Assassin, 1987).

6
Links: Die älteste bekannte sequen-
tielle Bild-Erzählung, eine Szene in
drei Bildern vom Wägen des Her-
zens, arbeitete bereits mit Dialog-
text. Die Leserichtung des Textes
verlief jeweils auf den Mund des
Sprechers zu (Papyrus des Hunefer,
ca. 1300 v. Chr.).

Unten eine dreidimensionale Er-


zählung. Die Geschichte fängt
rechts unten an und erstreckt sich
über vier Streifen, die ebenfalls von
rechts nach links gelesen werden.
Der Höhepunkt ist auch in der An-
ordnung oben (Passion, Tympanon
zum Comicroman, dem Zyklus oder der te Evolutionsstufe des Comic; im Internet des Straßburger Münsters, um
Endlos-Serie.4 Häufig werden Comics in wird bereits experimentiert mit Teilanima- 1300).
Fortsetzungen veröffentlicht – ein verlegeri- tion und Zugabe von Ton, wodurch sich der
sches Prinzip, das an die Praxis des Kolpor- Comic formal auf den Trickfilm zubewegt.
tageromans anknüpft: Der Leser wird über Auf jeder Entwicklungsstufe des Comic fin- 4 Der Comic ist weder Gattung
lange Zeit an ein Werk gebunden, das er in det man auch Beispiele früherer Stufen, noch Genre, sondern eine litera-
kleinen, relativ preiswerten Segmenten er- nach Verbreitung des Sprechblasencomic risch-künstlerische Ausdrucksform.
steht. Auch der Zeitungsstrip (mit immer also auch Bild-Erzählungen mit Untertexten. Meint man diese, kann man auch
wiederkehrenden, stereotypen und deswe- Der Comic ist eine global verwandte und von einem Medium sprechen (ver-
gleichbar dem Medium Film oder
gen leicht erkennbaren Figuren, den »Co- (mit Einschränkungen) global verständliche
dem Medium Schriftliteratur). Was
mic-Helden«) dient der Leserbindung. Die Form, jedoch war die Entwicklung regional den Begriff Medium angeht, so gibt
Vermarktung entscheidet mit über die litera- unterschiedlich. So wurden Sprechblasen- es beim Comic noch das Trägerme-
risch-künstlerischen Möglichkeiten. So führ- comics in Deutschland erst nach 1945 hei- dium (meistens Papier) und die
te beispielsweise in Frankreich und Belgien misch7; der eine eigene Bildsprache nutzen- mediale Präsentationsform (z. B.
Heft, Buch). Da beim Comic die
die Sammlung von in Zeitschriften vorveröf- de ostasiatische Comic (u. a. Leserichtung
Beschaffenheit des Trägers (etwa
fentlichten Geschichten zu einer Buchform, von rechts nach links, im Buch von hinten die Größe des bedruckbaren Pa-
die durch die Vorgabe der Druckbogen den nach vorn) ist von der sogenannten »westli- piers oder der Umfang des Buches)
Umfang der Erzählung auf 48 oder 64 Seiten chen« Kultur erst in den 1990er Jahren ent- die Erzählweise bestimmt, definiert
limitiert (»Album«; daraus erwuchs in den deckt worden. die Präsentationsform die Gattung.
Entscheidend ist die ursprüngliche
1980er Jahren als abgeschlossene Folge von Definitionen des Comic sind veränder-
Präsentationsform – ein Buch mit
Alben der sogenannte Albenzyklus). Ein als lich und entsprechen in der Regel der zeitge- einer Sammlung von Tagesstreifen
Piccolo-Heft (d. i. ein kleines, querformatiges nössischen Auffassung und dem Evolutions- ist also der Gattung Streifen zuzu-
Comic-Heft, gebräuchlich besonders in den stand der Form. Die Geschichtsschreibung ordnen.
50er Jahren) veröffentlichter Comic folgt
einer anderen Dramaturgie als ein Album
oder ein Zeitungsstrip.
Die Ausdrucksform Comic ist unabhän-
gig von der künstlerischen Technik: Ein
Comic kann gezeichnet, gemalt, fotografiert,
sogar skulpturiert5 sein. Unabhängig auch
vom Träger: Es gibt Comics auf Papier, als
Wandmalerei, im Internet.6 Derzeit gängig
sind Comics gezeichnet, gedruckt auf Papier,
veröffentlicht in Zeitung oder Zeitschrift, als
Heft oder als Buch, formal unter Verwen-
dung von Sprechblasentexten. Ein Comic-
zeichner verfügt heute über ein weitreichen-
des grafisches Repertoire. Dazu gehören
neben den Sprechblasen lautmalerische
Wörter für Geräusche (Onomatopöien) und
Linien zur Darstellung von Geschwindigkeit
(»Speedlines«). Durch die Variationsbreite an
Zeichen- und Erzählstilen, an Dramaturgie
und Inhalten ist der Comic der geschriebe-
nen Literatur an Möglichkeiten des Aus-
drucks keinesfalls unterlegen.
Der Sprechblasencomic ist die zu Be-
ginn des 21. Jahrhunderts allgemein genutz-

7
Rechts ein Gebrauchscomic, eine Als überholt gelten inzwischen ältere
in Flugzeugen ausliegende Anlei-
Definitionsversuche, die stehende Figuren
tung zum Verhalten in Notsituatio-
(»Helden«), Serialität und hohe Auflagen
nen.
(»Massenmedium Comic«) als notwendig
Darunter »Arzach« von Moebius
erachteten. Diese Klassifizierungen entstan-
(1975), ein Comic ohne Text – und
doch zweifellos ein Comic. den mit Bezug auf US-amerikanische Zei-
tungsstrips; bei modernen Autorencomics
Unten rechts : Ein modernes (ohne plakative Heldenfigur, ohne Fortset-
Simultanbild, bei dem mehrere zungen, oft in Kleinauflagen) ist eine solche
Szenen in einem Bildrahmen dar-
Definition nicht mehr von Nutzen.9
gestellt werden (Burne Hogarth:
Tarzan of the Apes, 1972). Das im Grundsätzlich kann man von drei
20. Jahrhundert kaum noch ge- Prinzipien des Comic sprechen: dem konti-
bräuchliche Simultanbild folgt dem nuierenden, dem integrierenden und dem
integrierenden Prinzip. separierenden.10 Beim kontinuierenden
Prinzip werden zeitlich aufeinanderfolgende
Szenen ohne Trennung aneinandergereiht.
Beispiele sind die Trajanssäule in Rom (113),
der Teppich von Bayeux (spätes 11. Jh.) und
die japanischen Emakimono des Mittelalters.
Das integrierende Prinzip entspricht dem
Simultanbild, das zeitlich versetzte Szenen
in einem Bild vereint, wo sie vom Betrachter
simultan wahrgenommen werden. Beispiele
sind die Wiener Genesis (6. Jh.), Hans Mem-
lings Turiner Passion (1470) und einige
»Münchener Bilderbogen« (z. B. Moritz von
Schwind: »Der gestiefelte Kater«, 1850).
Künstlerisch durchgesetzt hat sich das
separierende Prinzip, die Aufteilung einer
5 Elfenbeinschnitzerei: Passion und
Fläche in Bildräume (Panels), die durch tren-
Auferstehung. Oberitalien, 9. Jh.;
nende Elemente voneinander isoliert sind.
Bronzeplastik: Adam und die Engel.
Türen von San Zeno, Verona (frü-
Heute üblich sind durch Linien eingeschlos-
hes 12. Jh.); Steinplastik: Passion sene Panels, zwischen denen sich eine Lücke
vom Tympanon des Straßburger ergibt. Dieser Graben, der auch ein zeitlicher
Münsters (ca. 1300). zwischen den dargestellten Szenen ist, wird
6 Sequentielle Bild-Erzählungen vom Betrachter beim Lesen überbrückt. Hier-
finden sich auch auf mittelalterli- in liegt das Besondere des Comic. Ein guter
chen Bildteppichen und Glasfen-
Autor spielt mit den Möglichkeiten des nicht
stern.
Gezeigten; die Erzählung entwickelt sich
7 Vereinzelt gab es Sprechblasen-
zum Großteil durch die Phantasie des Lesers,
comics im deutschsprachigen
Raum schon vor dem 1. Weltkrieg,
vermehrt (aber nicht dominierend)
seit Mitte der 1920er Jahre.
8 Und vice versa.
9Zur Geschichte der Benennungen
vgl. Eckart Sackmann: Comics sind des Comic ist abhängig von der Definition.8
nicht nur komisch. Zur Benennung
Älteren Sekundärtexten nach wird nur der
und Definition. In: Ders: Deutsche
Comicforschung 2008. Hildesheim Sprechblasencomic als Comic bezeichnet,
2007. S. 7-16. in Abgrenzung zur »Bildergeschichte« mit
10 Diese Dreiteilung folgt der Klas- Untertext, die bis vor kurzem nicht als Früh-,
sifizierung, mit der der Kunsthisto- sondern als Vorform empfunden wurde.
riker Franz Wickhoff sich zu Beginn Demzufolge sei der Comic gegen Ende des
des 20. Jahrhunderts den Illustra-
19. Jahrhunderts entstanden. Sowohl histo-
tionen der sogenannten »Wiener
Genesis« angenähert hat. Vgl. Franz risch als auch formal ist diese Einschätzung
Wickhoff: Römische Kunst (Die nicht haltbar: Sprechblasencomics gab es
Wiener Genesis). In: Max Dvorak weit früher; im Sprachgebrauch werden heu-
(Hg.): Die Schriften Franz Wick- te auch einige textlose (»Arzach«, 1975 von
hoffs, Bd. 3. Berlin 1912. Wickhoff
Moebius) oder mit Untertexten versehene
spricht vom kontinuierenden, dem
komplettierenden und dem distin- Comics (»Prince Valiant«, 1937ff. von Hal
guierenden Stil. Foster) eindeutig als Comic empfunden.

8
der die stehenden Bilder zu einer fließenden Links ein für CD-ROM geschaffener
Comic, der mit Interaktion und
Handlung ergänzt.
beweglichen Elementen arbeitet
Der Sprechblasencomic, der Dialogtexte (Chris Scheuer: Morgana, 1997).
in zumeist blasenförmigen, in das Bild inte-
Unten das Programmheft für ein
grierten und einem Sprecher durch einen Musical nach Vorlage des briti-
Dorn zugeordneten Feldern transportiert, schen Tagesstrips »Andy Capp«
wird fälschlicherweise als eine Erfindung des (Aldwych Theatre London 1982,
späten 19. Jahrhunderts bezeichnet. Doch Musik Alan Price).

schon im Mittelalter11 finden Sprechblasen


bzw. Spruchbänder Einsatz in sequentiellen
Bildfolgen (Evangeliar Heinrichs des Löwen,
fol. 171r, Ende 12. Jh.; Freiburger Bilderbibel,
um 1400). Allerdings gilt für den Sprechbla-
sencomic wie für den Comic generell, dass er
erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts eine
entscheidende Entwicklung genommen hat.
Ein Sprechblasencomic erzählt dynamischer
als ein Comic mit Untertexten.
Comics sind nicht nur komisch. Der
im Grunde irreführende Terminus Comic
wird heute auch auf Bild-Erzählungen ange-
wandt, die nicht humoristischer Natur sind
(Superhelden-, Abenteuercomics). Schwie- kennen. Für einbändige, umfangreiche und
rigkeiten bei der Benennung gibt es in allen literarisch anspruchsvolle Comicromane
Sprachen. Das französische bande dessinée bemühen die deutschen Verlage derzeit
(»gezeichneter Streifen«; geläufig erst seit »Graphic Novel« – ein rein marketingtechni-
den 1960er Jahren) ist ebensowenig allge- scher Ausdruck. In den USA vermieden
mein wie das italienische fumetto (»Wölk- Zeichner von Zeitungsstrips die Berufsbe-
chen«). Bezeichnungen werden zuweilen zeichnung »comic artist« und nannten sich
durch den Markt oder den Sprachgebrauch lieber »cartoonist«, als seit den 1930er Jahren
einer Szene geschaffen: In Frankreich und in den comic books (Comic-Heften) triviale
Italien heißen amerikanische Comics im Superheldengeschichten vorherrschten.
Unterschied zur einheimischen Produktion Der Artikel für Brockhaus fährt hier mit einem Überblick
»comics«. In Europa und in den USA hat sich über die Geschichte des Comic fort.
der Begriff »Manga« für japanische Bilder-
Comics haben seit Beginn des 20. Jahrhun-
geschichten durchgesetzt, während die Japa-
derts häufig Einfluss auf andere Bereiche des
ner auch den Begriff »komikkusu« [komiks]
Lebens genommen, so etwa auf die Bild-
sprache der Werbung und auf die Bildende
Kunst. Besonders zum Film gibt es große
Affinitäten, sei es der Zeichentrick- oder der
Realfilm. Manch populäre Comicfigur ver-
dankt ihre Beliebtheit den dazugehörigen
Trickfilmen, manch populärer Comicstoff
bot die Vorlage für Film- und Fernsehadap-
tionen in realer Kulisse. Die generelle Ver-
marktung von Comicfiguren hat zu einem
umfangreichen Bereich an Merchandising-
Artikeln geführt, von denen insbesondere
der Disney-Konzern profitiert.
Nur langsam setzt sich hingegen allge-
mein die Vorstellung durch, der Comic sei
eine ernstzunehmende Literatur mit großer
Bandbreite und vielen Möglichkeiten. Im
Lehrangebot der Universitäten spielt der
Comic eine unglückliche Nebenrolle. Um
11Einer linearen Geschichtsschrei-
hier Besserung zu schaffen und um die eige-
bung des Comic steht entgegen,
ne Comic-Geschichte adäquat aufzuarbei- dass im Laufe der Jahrhunderte ein
ten, entstand in Deutschland 2005 die Großteil des Materials verlorenge-
Gesellschaft für Comicforschung. gangen ist.

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