Die Arten Von Häusern: Verschiedene Haustypen
Die Arten Von Häusern: Verschiedene Haustypen
Verschiedene Haustypen:
Das Haus (Pl. : die Häuser), ein Gebäude, das für die Behausung von Personen gebaut
wurde
Die Wohnung (pl. : die Wohnungen), ein Teil eines Gebäudes mit mehreren Räumen, die
zum Wohnen von Personen bestimmt sind
Peter wohnt mit seiner Familie in einem Haus. Annika wohnt in einer kleinen Wohnung.
Zusammengesetzte Substantive:
Andere Haustypen:
Did you know? Hier ein Beispiel eines im deutschsprachigen Raum sehr bekannten Hauses.
Der österreichische Architekt Friedensreich Hundertwasser ist für seinen farbenfrohen
Architekturstil bekannt. Das Hunderwasserhaus befindet sich im 3. Bezirk in Wien. Es handelt
sich um das „grünste“ Haus in Wien (innerhalb der Stadtmauern). Es zieht viele Touristen an.
Heute gibt es weitere Häuser in Österreich, Deutschland und auf der ganzen Welt!
Did you know?. Großstadtbewohner in Deutschland mieten gerne einen kleinen Garten am
Stadtrand, den man als „Schrebergarten“ oder „Kleingarten“ bezeichnet. Gemüsebeete,
Gartenhäuser, Wege und Obstbäume bieten den Menschen eine kleine Oase im Grünen.
Es gibt rund eine Million solcher „Gemeinschaftsgärten“, die insgesamt 46 000 Hektar des
Landes abdecken!
Im Haus
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Did you know? Der erste Prototyp einer Einbauküche, die sogenannte Frankfurter Küche,
wurde von der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in den 1920er Jahren
entworfen. Sie orientierte sich an der avantgardistischen Kunstrichtung „Bauhaus“.
Die Familienmitglieder
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Die Familienmitglieder
Nützliche Fragen und Antworten
Did you know? Und nun ist es an Ihnen, zu versuchen, sich einen Dialog vorzustellen, indem
Sie Fragen und Antworten zu Ihren Familienmitgliedern bilden:
die Belohnung (en). Das Mädchen möchte ein Spielzeug als Belohnung.
die Bestrafung (en). Ich habe keine Bestrafung für meine schlechte Note bekommen.
die Disziplin (en). Er kennt keine Disziplin.
die Erziehung (en). Früher war die Erziehung der Kinder viel strenger.
der Erzieher (-) /-in (nen). Überall in Deutschland fehlt es an Erzieherinnen und Erziehern.
die Unterstützung (en). Für diese Schule ist die Unterstützung des Nachwuchses sehr
wichtig.
die Geduld. Du musst mit dem Kind viel Geduld haben.
die Strenge. Zu viel Strenge schadet dem Kind.
DIE VERBEN
Did you know?. Was? Sie bleiben nicht zu Hause, um sich um Ihr Kind zu kümmern? Tja, viele
Deutsche meinen, dass Mütter zu Hause bleiben sollen, um sich um ihre Kinder zu kümmern.
Die berühmten „3K“ (Kirche, Küche, Kinder) sind bei einigen immer noch aktuell, doch die
Mentalität ändert sich mit der Zeit. Gemäß einem neueren Gesetz haben Eltern ein Anrecht
auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder ab einem Alter von einem Jahr. In den letzten Jahren
wurden viele öffentliche Kindertagesstätten und Kindergärten gegründet.
Did you know?. Wenn Sie einen Deutschen / eine Deutsche heiraten oder an einer Hochzeit
teilnehmen, werden Sie verschiedene traditionelle Bräuche kennenlernen, die von einer
Region zur anderen variieren können. So gibt es zum Beispiel den Polterabend am Vorabend
der Hochzeit, an dem die Gäste vor der Tür des Hauses des Brautpaars Geschirr aus Porzellan
zerschlagen. Die Brautleute müssen die Scherben anschließend noch vor der Hochzeit mit
einem Besen zusammenkehren (was Glück bringen soll).
Die Gäste können auch einen Holzscheit mit zur Hochzeit bringen, den die frisch Verheirateten
nach der standesamtlichen Trauung zersägen, während sie gleichzeitig mit Reis beworfen
werden (auch das gilt als Glücksbringer).
Um Ihre Größe anzugeben, können Sie sagen: Ich habe Größe 38.
Wenn Sie nach Ihrer Körpergröße gefragt werden, fragt man Sie: Welche Größe haben Sie?
Wenn Sie in Deutschland Kleidung kaufen, sollten Sie vorsichtig sein: Oft sind deutsche
Kleidungsstücke größer als die aus Südeuropa! In der Regel gibt es einen Unterschied von einer
Größe!
Schuhe
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Did you know? Die ersten Sportschuhe wurden in den 20er Jahren von der bayerischen Firma
Dassler hergestellt. Adolf Dassler und sein Bruder Rudolf führten das Familienunternehmen bis
nach dem Zweiten Weltkrieg, bevor sie sich zerstritten und trennten.
1949 gründete Adolf Dassler die Marke Adidas, wobei er die ersten Silben seines Vor- und
Nachnamens verwendete: Adi Das. Was seinen Bruder Rudolf betrifft, so gründete dieser
später eine weitere große Sportschuhmarke: Puma!
Das Schmuckvokabular
Das Vokabular der Accessoires
DIE SCHMUCKSTÜCKE
DIE ACCESSOIRES
Did you know? Sie sind nun bereit, Ihre Garderobe mit dem richtigen Accessoire oder den
richtigen Accessoires abzustimmen, und dann sind Sie, wie die Deutschen sagen, „todschick“.
Das Wort ist eigentlich eine Abwandlung des französischen Ausdrucks „tout chic“.
Sportaktivitäten
Heute werden Sie lernen,:
über Sportaktivitäten zu reden
wann man die Verben machen, spielen oder fahren verwendet
… und einen Aspekt der deutschsprachigen Kultur kennenzulernen!
Aktivitäten ohne Ausrüstung: + MACHEN: Judo – Karate - Yoga - Sport (= Sport treiben)
Did you know? Faustball ist ein Sport, der dem Volleyball ähnelt: Die Spieler zweier Teams
versuchen, einen Ball über ein Netz zu schlagen. Der Sport wird in mehr als 50 Ländern in aller
Welt ausgeübt, wobei die meisten Teams in deutschsprachigen Ländern zu finden sind.
Er gewinnt immer (Inf.: gewinnen). ● Ich habe beim Spiel verloren (Inf.: verlieren)
Wer ist dran? Ich bin dran
Würfle, um die Figuren zu bewegen
Ich habe eine Sechs gewürfelt.
Did you know? Ein in Deutschland sehr beliebtes Spiel ist „Mensch ärgere dich nicht“, was man
auf Französisch mit „Ne t’énerve pas“ übersetzen kann und dem französischen Spiel „Jeu des
petits chevaux“ entspricht.
basteln
kochen
mit Freunden ausgehen
durch die Stadt bummeln
ins Kino gehen
mit dem Hund spazieren gehen
joggen
eine Zeitung/ein Buch lesen
malen
ein Musikinstrument spielen
Sport treiben
wandern
Was machst du gerne in deiner Freizeit? In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport.
Was sind deine Hobbys? Ich interessiere mich sehr für Musik.
Malst du gerne? Nein, aber ich liebe es zu kochen.
Did you know? Die Deutschen vergnügen sich gerne. Es gibt zahlreiche Vergnügungs- und
Freizeitparks in Deutschland, wie zum Beispiel den Europa-Park, einen der größten
Freizeitparks in Europa.
Und es gibt viele Anlässe, um sich zu amüsieren und Spaß zu haben: Umzüge, Jahrmärkte und
Volksfeste, darunter das berühmte Oktoberfest in München.
Länder und Nationalitäten
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Welche Staatsangehörigkeit hast Du? Allgemein reicht es, die Endung -er (-) im Maskulinum
und -erin (nen) im Femininum an den Namen des Landes anzuhängen, um dessen Bewohner zu
benennen: Japan - der Japaner/die Japanerin
Aber es gibt auch einige Ausnahmen: der/die Deutsche (n) - ein Deutscher / eine Deutsche
Hinweis: Das Adjektiv „deutsch“ wird substantiviert und erhält die entsprechende
Deklinationsendung.
Hinweis: Im Maskulinum sind diese Substantive sogenannte schwache Maskulina. Sie erhalten
in allen Fällen außer im Nominativ Singular die Endung -(e)n. In Berlin haben wir einen
Franzosen getroffen.
Um das Adjektiv zu bilden, nimmt man den Stamm des Ländernamens und hängt die Endung -
isch an. japanisch
Hinweis: Die Sprache eines Landes entspricht dem Adjektiv, wird aber großgeschrieben. In
Japan spricht man Japanisch.
Did you know? Jetzt sind Sie an der Reihe, sich einen Dialog mit Fragen und Antworten
auszudenken:
DIE VERKEHRSMITTEL
das Auto (-s) oder allgemein der Wagen (-) das Boot (-e)
der Bus (-se) Man kann ein weiteres das Schiff (-e)
Substantiv anfügen, um ein der Kahn (Kähne)
zusammengesetztes Wort zu bilden: der Um auszudrücken, um was für eine Art
Reisebus, Linienbus, Schulbus von Schiff es sich handelt, bildet man
das Taxi (-s) erneut zusammengesetzte Substantive
der Lastwagen (-) (siehe auch die wie „das Containerschiff“
Abkürzung: der LKW) Auf den Schienen
das Motorrad (-räder)
der Motorroller (-) die U-Bahn (Untergrundbahn, -en)
das Fahrrad (-räder) der Zug (Züge)
der Roller (-) der Waggon (-s)
das Skateboard (-s) das Abteil (-e)
der Kinderwagen (-) In der Luft
die Straßenbahn (-en) das Flugzeug (-e)
der Hubschrauber (-)
Auf Deutsch verwendet man das Verb „fahren“ und die Präposition „mit“, um zu sagen, dass
man ein Verkehrsmittel benutzt. Ich fahre mit dem Zug. Tina fährt mit dem Roller.
Die Personen, die das Verkehrsmittel steuern, nennt man „der Fahrer“ / „die Fahrerin“ mit den
entsprechenden Zusammensetzungen wie zum Beispiel der Busfahrer, die Taxifahrerin usw.
Unfälle Lernen Sie zum Abschluss ein paar Ausdrücke, die Ihnen helfen können (nur im Notfall)
Did you know? Kennen Sie die drei deutschen Unternehmen Deutsche Bahn, Lufthansa und
Volkswagen? Hier drei Slogans aus ihren Werbungen, die man sich leicht merken kann:
Die Bahn macht mobil - In der ganzen Welt zu Hause - Aus Liebe zum Automobil - Und jetzt:
gute Reise!
Die Farben
Heute werden Sie lernen,:
MÖGLICHE ABSTUFUNGEN:
das Hellgrün/ das Dunkelgrün. Die gleichen Varianten gibt es bei anderen Farben und bei den
Farbadjektiven: braun, blau... : hellbraun, dunkelbraun, hellblau, dunkelblau
Hinweis: Im Deutschen kann man in bestimmten Fällen auch „Gold“ und „Silber“ sagen,
insbesondere bei der Aufzählung mehrerer Farben wie beispielsweise derjenigen einer Flagge.
Look out!
Die Ziffern von 0 bis 9: 0 null, 1 eins, 2 zwei, 3 drei, 4 vier, 5 fünf, 6 sechs, 7 sieben, 8 acht, 9
neun
Die Zahlen von 10 bis 20: 10 zehn, 11 elf, 12 zwölf, Danach ist die Bildung (fast) regelmäßig:
13 dreizehn (3 + 10), 14 vierzehn (4 + 10), 15 fünfzehn (5 + 10), 16 sechzehn (6 + 10), 17
siebzehn (7 + 10), 18 achtzehn (8 + 10), 19 neunzehn (9 + 10)
Die Zahlen von 20 bis 1 000 000: 20 zwanzig, 30 dreißig, 40 vierzig, 50 fünfzig, 60 sechzig, 70
siebzig, 80 achtzig, 90 neunzig, 100 (ein)hundert, 1 000 (ein)tausend, 1 000 000 eine Million,
1 000 000 000 eine Milliarde
Beispiele:
21: einundzwanzig
2019: zweitausendneunzehn
13 013: dreizehntausenddreizehn
16 sechzehn vs 60 sechzig
1 000 000 eine Million (mit einem Großbuchstabe), 2 Millionen, 3 Millionen...
1 000 000 000 eine Milliarde (mit einem Großbuchstabe), 2 Milliarden, 3 Milliarden...
- mit „eins“. Das „s“ verschwindet: 21: einundzwanzig 81: einundachtzig
Die Mengen
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
die Mengenadverbien
das Vokabular rund um Mengen
DIE MENGENADVERBIEN
genau ≠ ungefähr. Nehmen Sie genau zwei Eier. In ungefähr drei Wochen komme ich
zurück.
mehr ≠ weniger. Diesen Monat habe ich mehr Geld verdient. Wir haben weniger Schnee
dieses Jahr.
viel ≠ wenig. Wir haben heute viel Zeit. Ich trinke wenig Alkohol.
Hinweis: Viel und wenig werden mit abstrakten Begriffen (Zeit, Glück, Freude) und
unzählbaren Mengen (Wasser, Milch, Fleisch) verwendet. Viele und wenige (Plural)
werden mit zählbaren Begriffen verwendet: viele Bücher, viele Kinder, wenige Freunde.
genug Der Hund hat genug gegessen.
zu viel ≠ zu wenig. Zu viele Autos auf den Straßen sind schlecht für die Umwelt.
Das Schulsystem
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
der Lehrer (-) / die Lehrerin (nen). Der neue Lehrer ist im Klassenzimmer.
Hinweis: Wenn man über den Lehrer eines bestimmten Fachs reden will, sagt man: Mein
Mathelehrer unterrichtet auch Physik.
die Schulferien (Plural). In den Schulferien fahren wir nach Paris.
die Schule (n). Wie kommst Du zur Schule?
der Schüler (-) /die Schülerin (nen). Alle Schüler und Schülerinnen sollen pünktlich zum
Unterricht kommen.
das Schulsystem (-). Das deutsche Schulsystem ist kompliziert für Franzosen.
die Grundschule (n) = von 6 bis 10 Jahren
die Hauptschule (n) = von 10 bis 16 Jahren
die Realschule (n) = von 10 bis 16 Jahren
das Gymnasium (-ien) = von 10 bis 18 Jahren
die Gesamtschule (n) = Hauptschule, Realschule und Gymnasium in einer Einrichtung
Did you know? In Deutschland besteht eine Schulpflicht ab 6 Jahren. Davor können die Kinder
in den Kindergarten gehen. Diese Einrichtungen fördern das spielerische Lernen und die
Autonomie der Kinder.
Das Schulmaterial
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Did you know? Kennen Sie die Tradition der Schultüte? Am Tag der Einschulung organisiert
jede Schule eine kleine Begrüßungszeremonie. Die neuen Schülerinnen und Schüler halten
dabei eine Schultüte im Arm, die ihnen von ihren Eltern geschenkt wurde und mit
Schulutensilien, Bonbons, Spielsachen und anderen Überraschungen gefüllt ist. Sie öffnen sie
entweder im Klassenzimmer oder später zu Hause.
das Fach (¨-er). Auf dem Stundenplan findest du alle Fächer für die Woche.
Haben wir heute Mathe(unterricht)? Geschichte und Erdkunde sind meine Lieblingsfächer.
die Fremdsprache (n) Fremdsprachen werden früh in der Schule unterrichtet.
die Naturwissenschaften (Plural) Sie möchte später Naturwissenschaften unterrichten.
das Pflichtfach (¨-er) Für das Abitur brauchst Du zwei Pflichtfächer.
das Wahlfach (¨-er) Informatik ist ein Wahlfach.
Did you know? In Deutschland ist die Schule recht früh zu Ende, zwischen 11:30 und 13:15
Uhr. Sie findet jeden Tag von Montag bis Freitag statt. Eine Unterrichtsstunde sowie die
Mittagspause dauern in der Regel 45 Minuten.
Der aktuelle Trend zu Ganztagsschulen führt zu einer Verlängerung der Schultage. Es kann
Nachmittagsunterricht geben, aber nicht jeden [Link] dem Unterricht werden den
Schülerinnen und Schülern zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, auch einfach AGs genannt,
angeboten (Musik, Matheclub, Modellbau usw.).
IN DER SCHULE
Das Personal Anmerkung: Der Plural der männlichen Form entspricht immer dem Singular und
für die weibliche hängt man -innen an das Wort an.
Die Räume
Die Verben
Und
Die Verben
Did you know? Die beste Schulnote in Deutschland ist die 1, die schlechteste die 6. Zwischen
zwei Noten gibt es noch folgende Nuancen: Man kann eine 2+ (zwei plus) haben, die besser ist
als eine 2, aber nicht ganz so gut wie eine 1- (eins minus).
das Datum (-ten) Welches Datum haben wir heute? Heute haben wir den 12. Juni. Heute ist
der 12. Juni.
Hinweis: Man benutzt entweder das Verb „haben“ gefolgt vom Akkusativ oder das Verb
„sein“ mit dem Attribut im Nominativ. Denken Sie an den Punkt nach der Zahl, der angibt,
dass es sich um eine Ordnungs- und nicht um eine Grundzahl handelt.
der Kalender (-). Ich notiere meine Termine im Kalender.
gestern, heute, morgen
der Morgen (-) Am nächsten Morgen war der Hund wieder da.
der Vormittag (e) Am Vormittag sind die Züge immer sehr voll.
der Mittag (e) Jeden Mittag esse ich in der Kantine.
der Nachmittag (e) Die Schule ist am Mittwochnachmittag geschlossen.
der Abend (e) Am Abend treffen wir uns zum Essen.
die Nacht (¨-e) In der Nacht sollst du vorsichtig fahren.
Mitternacht Du arbeitest im Restaurant bis Mitternacht.
die Uhr (en)/die Uhrzeit (en) Wie viel Uhr ist es? Mein Bruder holt mich um drei Uhr ab.
Hinweis: In Verbindung mit Uhrzeiten verwendet man den bestimmten Artikel „um“.
Did you know? Auf die Zeit verweisende Wörter sind häufig in der Medienwelt anzutreffen. So
gibt es zum Beispiel die wöchentliche Zeitung für Nachrichten und politische Analysen „Die
Zeit“ oder das der französischen Zeitung Libération entsprechende Tagblatt „Die
Tageszeitung“, abgekürzt taz.
Diesbezüglich erwähnenswert ist auch die „Tagesschau“, die älteste deutsche (ursprünglich
westdeutsche) Nachrichtensendung, die im ersten deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird,
während man im zweiten Programm das „heute-Journal“ schauen kann.
Temporaladverbien beziehen sich auf die Zeit. Es kann sich dabei um ein Datum oder einen
Zeitraum handeln. Temporaladverbien beantworten die Frage „Wann?“. ». Diese Adverbien
können auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft verweisen.
Mit Temporaladverbien können Sie auch die Häufigkeit/Frequenz oder die Dauer von
Ereignissen beschreiben.
einmal
eines Tages
jedes Mal
immer wieder
manchmal
meistens
oft
selten
montags, dienstags …
morgens, abends
vormittags, mittags
täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich
einmal am Tag, in der Woche, im Monat, im Jahr
immer noch
immer
immer weiter
lange
seit Kurzem
seit
von … bis
Did you know? Hier zwei Beispiele, die die Bedeutung der Temporaladverbien unterstreichen:
Deutsche Märchen beginnen in der Regel wie folgt: Es war einmal …Und Es gibt viele Lieder, in
denen von Frequenz oder Dauer die Rede ist, zum Beispiel: Immer wieder kommt ein neuer
Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Immer wieder bringt er neue Blumen, immer
wieder Licht in unser Herz. (von Rolf Zuckowski)
Die Identität
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:
Man kann Ihnen folgende Fragen stellen: Können Sie sich ausweisen? Können Sie sich
vorstellen?
Um jemanden nach seinem Namen zu fragen, kann man sagen: Wie heißt du? oder Wie
ist dein Name?
Man kann Sie fragen: Wie sieht er/sie aus? Können Sie ihn/sie beschreiben?
Sie können antworten: Sie sieht hübsch aus. Sie ist groß. Er ist nicht alt. Er hat lange
Haare.
Merken Sie sich auch die Ausdrücke:
gut/schlecht aussehen.
Wie siehst du aus!
Um jemanden nach seiner Größe oder seinem Gewicht zu fragen, sagt man: Wie groß bist
du und wie viel wiegst du?
Man antwortet: Ich bin 1 Meter 65 groß und ich wiege 55 Kilo.
der Charakter (-) Über die Jahre kann sich der Charakter verändern.
der Charakterzug (¨-e). Seine Ruhe ist ein schöner Charakterzug.
die Schwäche (n). Jeder Mensch hat seine kleinen Schwächen.
die Stärke (n). Zu meinen Stärken gehören Ruhe und Neugier.
die Eigenschaft (en). Geduld ist nicht eine meiner Eigenschaften.
die Gewohnheit (en). Er hat die Gewohnheit, schnell zu sprechen.
die Persönlichkeit (en). Mit diesem Test finden Sie Ihre Persönlichkeit heraus!
Hinweis: Das qualifizierende Adjektiv in der Position des Subjektattributs bleibt unverändert.
Ich bin eine geduldige Person.
- Die Eifersucht /der Neid: Von Eifersucht wird nur im Zusammenhang mit Liebe
gesprochen. Für jeden anderen Kontext ist „der Neid“ das richtige Wort.
Eifersüchtig sein (auf jemanden): Julia ist sehr eifersüchtig. Sie vertraut ihrem Mann
nicht. o Neidisch sein (auf jemanden): Bist du neidisch auf mich, weil ich ein neues
Auto habe und du nicht?
- Die Freundschaft: Du möchtest deinem Freund/deiner Freundin sagen, dass du ihn/sie
sehr gern hast oder dass er/sie dir am Herzen liegt.
Jemanden mögen: Ich mag dich. Du bist toll/sympathisch/lieb. Du bist mein bester
Freund/meine beste Freundin.
Ausdruck: Sagen Sie, dass Sie einen treuen Freund für alle Fälle haben: Mit Klaus gehe
ich durch dick und dünn.
- Der Hass: Das ist ein sehr starker Ausdruck. Er wird nicht wirklich verwendet, um über eine
Person zu sprechen. Um über eine Person zu sprechen, würde man eher sagen: Jemanden
nicht leiden können, jemanden nicht mögen.
Jemanden/etwas hassen: Ich hasse Sport. Ich kann die neue Lehrerin nicht leiden.
Klaus ist ziemlich arrogant. Ich mag ihn nicht. Achtung, verwenden Sie das Verb
„lieben“ in diesem Fall nicht, sondern nur im folgenden Kontext: Ich werde Klaudia
nicht heiraten. Ich liebe sie nicht mehr.
Ausdruck: Wenn man jemanden nicht mag, spricht man manchmal schlecht über die
Person und lässt kein gutes Haar an ihr: Sylvia lässt kein gutes Haar an ihrer neuen
Lehrerin.
- Die Liebe: Liebe ist für die Deutschen ein sehr starker Ausdruck. Von „Liebe“ spricht man
nur, wenn man wirklich sehr starke Gefühle für jemanden oder (seltener) für etwas hat.
Jemanden lieben: Ich liebe dich. Was die Verliebten einander sagen.
Verliebt sein: Ich bin schon lange in Romeo verliebt.
Ausdruck: Wenn man verliebt ist, hat man Schmetterlinge im Bauch: Ich habe
Schmetterlinge im Bauch.
Jemanden lieb haben Dies ist ein anderer Ausdruck dafür, dass man jemanden liebt.
Man sagt es seinen Eltern, seinem Kind oder seinem besten Freund: Ich hab dich lieb.
- Das Misstrauen: Sie misstrauen jemandem. Ich weiß nicht, was ich von Petra denken soll.
Ich (ver)traue Dirk nicht.
- Die Sehnsucht: Dieses Wort, das schwer zu übersetzen ist, drückt die Sehnsucht nach einer
verlorenen Zeit oder einer abwesenden Person aus. Sich nach jemandem/etwas sehnen:
Ich sehne mich nach meiner Heimat. Ich sehne mich nach dir.
- Das Vertrauen: Sagen Sie Ihrem Freund/Ihrer Freundin, dass Sie ihm/ihr vertrauen.
Jemandem vertrauen Ich vertraue dir.
Vertrauen in jemanden haben: Ich habe vollstes Vertrauen in Dich. Ich glaube dir.
Ausdruck: Jemandem so sehr vertrauen, dass man mit ihm/ihr Pferde stehlen kann:
Mit Klaus kann man Pferde stehlen.
Did you know? „Die Empfindsamkeit“ (Sentimentalität) ist ein ganzes Genre in der deutschen
Literatur. Mit seinem ersten Roman „Die Leiden des jungen Werther“ schuf Johann Wolfgang
von Goethe 1787 DEN Liebesroman der damaligen Zeit. Es handelt sich um die literarische
Bewegung des „Sturm und Drang“, die einige Jahre später zur deutschen Romantik führen
sollte.
- Die Angst
Angst haben vor etwas: Rotkäppchen hatte keine Angst vor dem Wolf.
Ängstlich sein: Sei nicht so ängstlich!
Ausdruck: Der Angsthase
- Der Ärger: Dieses Wort ist etwas weniger stark als die Wut.
Sich ärgern über etwas: Ich habe mich sehr über deine Worte geärgert.
Ärgerlich sein: Es ist ärgerlich, dass die Vase heruntergefallen ist.
- Der Ekel
Eklig sein/ekelhaft sein: Spinnen sind eklig! Das Essen war ekelhaft.
Sich ekeln vor etwas: Petra ekelt sich vor Spinnen.
Igitt! Pfui!
- Die Freude
Sich freuen: Ich freue mich, dich zu sehen. Es muss eine Konstruktion mit einem Infinitiv
und „zu“ verwendet werden.
Sich freuen über etwas : Ich freue mich über das schöne Geschenk.
Sich freuen auf etwas: Ich freue mich auf die Ferien. Die Deutschen mögen diesen
Ausdruck sehr.
- Das Glück
Vorsicht! Glück haben bedeutet, einen erfreulichen Zufall erleben!
Glücklich sein: Mein Mann und ich, wir sind sehr glücklich.
Ausdruck: Glücklich sein wie Gott in Frankreich.
- Die Scham
Sich schämen für etwas: Warum schämst du dich für deine Gefühle?
- Die Traurigkeit
Traurig sein: Ich bin sehr traurig, dass du nicht zu meinem Geburtstag kommen kannst.
Unglücklich sein: Ich bin unglücklich in der neuen Stadt. Ich kenne dort niemanden.
- Die Wut
Wütend sein auf jemanden: Ich bin wirklich wütend auf dich.
Sauer sein auf jemanden: Die umgangssprachliche Version von wütend: Ich bin ziemlich
sauer (auf dich).
Ausdruck: Wut im Bauch haben. Ich habe immer noch Wut im Bauch.
- Die Zufriedenheit
Zufrieden sein: Ich bin mit meinem neuen Job sehr zufrieden.
Es geht mir gut.
Did you know? Wenn ein Deutscher Sie fragt „Wie geht's?“, sollten Sie sich nicht genieren. Sie
können loslegen und Ihren Gemütszustand in allen Einzelheiten zum Ausdruck bringen.
Allerdings sollten Sie damit rechnen, dass er das Gleiche tut. Ein einfaches „Wie geht's?“ kann
ein längeres Gespräch auslösen. Es handelt sich für die Deutschen nicht um eine bloße
Höflichkeitsfloskel.
der Bericht (e) Sie sehen gleich einen Bericht über die Hauptstadt Berlin.
das Fernsehen (-). Im Fernsehen gibt es eine große Auswahl an Themen.
fern/sehen. Du siehst zu viel fern!
die Medien (Plural). Die Macht der Medien sollte nicht unterschätzt werden.
der Moderator (-). Der Moderator liest den Wetterbericht vor.
das Programm (e). Schalte bitte auf das zweite Programm um.
das Radio (s). Im Auto höre ich gerne Radio.
die Sendung (en) Ich habe mir eine interessante Sendung über die USA angeschaut.
die Tagesschau Die aktuellen Nachrichten sehen Sie um 20 Uhr in der Tagesschau.
der Zuschauer (-) Liebe Zuschauer, wir senden heute live aus dem Stadion.
Der öffentliche Rundfunk (ART, ZDF, Deutschlandfunk) werden durch die Rundfunkgebühr
finanziert. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl an nationalen und regionalen privaten
Radio- und Fernsehsendern (SAT 1, RTL).
Anzumerken ist auch, dass die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland einen hohen
Stellenwert besitzt und durch die Verfassung geschützt ist.
Did you know? Die Berufswelt in Deutschland mag Ihnen in erster Zeit ein wenig befremdlich
erscheinen. Es gibt zwar Hierarchie, aber sie ist horizontaler, partizipativer und kollaborativer.
Keine Küsschen im Büro ! Wenn Sie eine Person kennen und eine gute oder freundschaftliche
Beziehung zu ihr haben, können Sie sie zur Begrüßung umarmen. Im beruflichen Umfeld gibt
man sich jedoch in der Regel einfach die Hand. Küsschen sind Kindern und Liebenden
vorbehalten …
das Anschreiben (-). Für meine Bewerbung muss ich noch ein Anschreiben anfertigen.
der Arbeitsmarkt (¨-e). Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist sehr dynamisch.
der Bewerber (-), die Bewerberin (nen). Leider haben wir für die Stelle noch keinen
geeigneten Bewerber gefunden.
sich bewerben. Ich möchte mich bei Ihnen um die Position als Projektleiterin bewerben.
Hinweis: Die Verwendung mehrerer Präpositionen:
sich bewerben um einen Praktikumsplatz, eine Stelle …
sich bewerben als Managementassistentin (präzise Stellenbezeichnung)
seine Bewerbung einreichen. Ich habe meine Bewerbung eingereicht.
jemanden einstellen. Dieses Jahr werden drei neue Praktikanten eingestellt.
die Festanstellung (en). Bei der Stelle geht es um eine Festanstellung.
der Lebenslauf. Bitte senden Sie uns Ihren aktuellen Lebenslauf.
die Probezeit (en) Er hat leider die Probezeit nicht bestanden.
das Stellenangebot (e). Ich habe ein interessantes Stellenangebot im Internet gefunden.
das Vorstellungsgespräch (e). Vor einem Vorstellungsgespräch bin ich immer sehr nervös.
die Agentur für Arbeit / das Arbeitsamt. Nach meiner Entlassung musste ich einen Termin
bei der Agentur für Arbeit wahrnehmen.
Hinweis: Arbeitsamt ist die alte Bezeichnung für die Agentur für Arbeit. Sie wird offiziell
nicht mehr verwendet, bleibt aber in der Alltagssprache weiter geläufig.
sich arbeitslos melden
Im Winter melden sich viele Arbeiter arbeitslos.
der Arbeitslose (-). Arbeitslose erhalten während der Ausbildung finanzielle Leistungen.
Hinweis: Arbeitslose ist ein substantiviertes Adjektiv. Es wird wie ein attributives Adjektiv
dekliniert.
die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, insbesondere unter Jugendlichen.
der Arbeitsuchende (n). Einige Arbeitsuchende verfügen nicht über die notwendigen
Qualifikationen.
Hinweis: Arbeitsuchende ist ein substantiviertes Adjektiv. Es wird wie ein attributives
Adjektiv dekliniert.
die Entlassung (en). Einige Mitarbeiter haben bereits von ihrer Entlassung erfahren
Hinweis: Die entsprechenden Verben lauten „jemanden entlassen“ oder „jemandem
kündigen“.
die Kündigung (en). Ich habe meine Kündigung zum 1. Juni eingereicht.
Did you know? Um Stellenangebote in Deutschland richtig zu verstehen, muss man sich
anhand der Beschreibung der Stelle klarmachen, was vom Bewerber erwartet wird.
Beschreibung des Unternehmens
Stellenbezeichnung
Aufgaben, Verantwortungsbereich
Persönliche Eigenschaften
Fachkenntnisse
Unser Angebot / wir bieten Ihnen
der/die Angestellter/e (n). Ein Angestellter hat eine normale Arbeitszeit von 40 Stunden pro
Woche.
Hinweis: Angestellte ist ein substantiviertes Adjektiv und wird wie ein attributives Adjektiv
dekliniert.
der Arbeiter (-). Qualifizierte Arbeiter gibt es leider immer weniger.
der Azubi (s). Herr Müller ist für die Betreuung der Azubis zuständig.
Hinweis: Azubi ist die abgekürzte Form des substantivierten Adjektivs Auszubildende(r).
der Geschäftsführer (-), die Geschäftsführerin (nen). Die Geschäftsstelle setzt sich aus dem
Geschäftsführer und seinen Mitarbeitern zusammen.
die Gewerkschaft (en). Die größte Gewerkschaft in Deutschland ist der Deutsche
Gewerkschaftsbund.
der Fachmann (leute). Das Problem muss von einem Fachmann untersucht werden.
die Führungskraft (¨-e). Sie ist Führungskraft bei einer russischen Ölfirma.
das Praktikum (ka). Nach ihrem Praktikum hofft sie, vom Unternehmen übernommen zu
werden.
der Praktikant (en), die Praktikantin (nen). Für diese Arbeit wird meistens ein Praktikant
eingesetzt.
Hinweis: Praktikant ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
der Streik (s). Wenn die Tarifverhandlungen nicht erfolgreich sind, wird nächste Woche der
Streik ausgerufen.
die Abteilung (en). Für Ihre Rechnung wenden Sie sich bitte an die Buchhaltungsabteilung.
der (Arbeits-)Kollege (n). Sein Kollege wurde in eine Filiale im Ausland versetzt.
eine Besprechung organisieren. Können Sie bitte für nächste Woche eine Besprechung mit
allen organisieren?
der Computer (-). Am Computer werden die E-Mails abgerufen.
der Drucker (-). Wir haben momentan ein Problem mit einem Drucker.
der Kopierer (-). Der Kopierer geht automatisch in den Ruhe-Zustand.
der Mitarbeiter (-). Wir wollen für unsere Mitarbeiter neue Weiterbildungsmaßnahmen
einführen.
der Schreibtisch (e). Die Papiere finden Sie auf meinem Schreibtisch.
Hinweis: Ist mit „bureau“ der Raum gemeint, lautet die Übersetzung „das Büro (s)“.
der/die Vorgesetzte (n) Mein Vorgesetzter muss die Verträge noch freigeben und
unterschreiben.
Hinweis: Vorgesetzte(r) ist ein substantiviertes Adjektiv und wird wie ein attributives
Adjektiv dekliniert.
Did you know? Es gibt einige Gepflogenheiten, die man kennen sollte, wenn man in einem
Unternehmen in Deutschland arbeitet: Wenn Ihr Kollege beispielsweise zum Essen in die
Kantine geht und Ihnen ein fröhliches „Mahlzeit!“ zuruft, dann antworten Sie ebenfalls mit
„Mahlzeit!“. ». Nehmen Sie Ihre Bürotasse und gönnen Sie sich eine Kaffeepause. Die
„Kaffeepause“ ist gesünder als die „Zigarettenpause“. Die Kaffeemaschine ist der Ort, an dem
man Neuigkeiten aller Art austauscht. Wenn Sie Glück haben, bekommen Sie dort auch ein
Stück Geburtstagskuchen von einem Kollegen.
Und abends, wenn alle nach Hause gehen, wünscht man sich einen „Schönen Feierabend!“. ».
Der „Feierabend“ ist die freie Zeit, die nach der Arbeit vom Tag übrig ist. Einige Kollegen gehen
hin und wieder zusammen ein „Feierabendbier“ trinken.
ein Experiment anstellen. Wir werden jetzt ein kleines Experiment mit dem Mikroskop
anstellen.
eine Formel entwickeln. Er hat seine Formel auf dem Papier entwickelt, jetzt muss sie in der
Praxis getestet werden.
die künstliche Intelligenz. Die künstliche Intelligenz befasst sich mit dem maschinellen
Lernen.
das Patent (e). Sie hatte vor Jahren ein Patent für eine neue Maschine angemeldet.
die Technik (en). Je nach Technik kann die Bearbeitungszeit bis zu 50 % gekürzt werden.
das Verfahren (-). Es ist ein ganz neues Verfahren, um wissenschaftliche Experimente
durchzuführen.
die Wissenschaft (en). Er hat sein Leben der Wissenschaft gewidmet.
der Wissenschaftler (-), die Wissenschaftlerin (nen). Die beiden Wissenschaftler erhielten
für ihre Arbeit den Nobelpreis.
wissenschaftlich bewiesen sein. Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass Männer öfter
krank werden als Frauen.
der Beweis (e). Er hat endlich den Beweis für seine Theorie gefunden.
die Beobachtung (en). Für einen Wissenschaftler ist eine Phase der Beobachtung
unumgänglich.
die Entdeckung (en). Die Entdeckung des Penicillins erfolgte per Zufall.
die Erfindung (en). Diese Erfindung hat das Leben vieler Menschen verändert.
das Ergebnis (se). Die Ergebnisse der Analyse zeigen erhöhte Werte.
die Forschung (en). Viele Institute und Universitäten erhalten Gelder für die Forschung.
das Laboratorium (ien). Im Laboratorium forschen die Wissenschaftler nach einem neuen
Medikament.
Hinweis: Man verwendet auch den Begriff Labor.
die Probe (n) Der Forscher muss noch ein paar Proben untersuchen.
die Studie (n) Die Studie wird nächsten Monat in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.
Did you know? Deutschland zählt vier große außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die
über Verwaltungsautonomie verfügen und gemeinsam vom Bund und den Ländern finanziert
werden.
etwas berechnen. Die Statik der Brücke muss vorher berechnet werden.
der Dreisatz. Zur Lösung musst du hier den Dreisatz anwenden.
die Fläche (n). Das gesamte Gebiet hat eine Fläche von etwa 1440 km².
die Mathematik (-). Teilbereiche der Mathematik sind z. B. Algebra und Geometrie.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
der Mathematiker (-), die Mathematikerin (nen). Ein klassisches Berufsfeld für
Mathematikerinnen und Mathematiker sind Versicherungsgesellschaften und Banken.
der Kreis (e). Mit dem Zirkel kannst du saubere Kreise ziehen.
das Rechnen (-). In der Schule wird uns das Rechnen mit einem Taschenrechner und von
Hand beigebracht.
das Vieleck (e). Ein Vieleck ist eine geometrische Figur mit drei oder mehr Ecken, wie ein
Dreieck oder ein Quadrat.
die vier Grundrechenarten (Plural). Spätestens in der 4. Klasse müssen die Schüler die vier
Grundrechenarten beherrschen.
Hinweis: Die Wörter plus, minus, mal und durch entsprechen den französischen
Ausdrücken „plus“, „moins“, „fois“ und „divisé par“.
der Winkel (-). Finde alle rechten Winkel mit dem Winkelmesser.
die Zahl (en). Die Zahlen haben eine bestimmte Reihenfolge und können entweder gerade
oder ungerade sein.
DAS VOKABULAR RUND UM LOGIK UND IT
Did you know? Der Chaos Computer Club (CCC) wurde 1981 in Hamburg gegründet und
weckte 1984 durch den Hackerangriff auf das BTX-Netzwerk (den Vorgänger des Internets) der
Deutschen Post die Aufmerksamkeit der Medien. Der CCC, der mehrheitlich aus Hackern und
Programmierern besteht, die sich für IT-Netzwerke begeistern, hat sich im Laufe der Jahre zum
größten Verband von IT-Hackern in Europa entwickelt.
Ihre Interventionen sind von hoher Qualität und haben die Aufgabe, den freien
Informationsfluss im Netz aufrechtzuerhalten, den Schutz der persönlichen Daten der Bürger
zu gewährleisten und die Behörden zur vollständigen Transparenz der öffentlichen Daten zu
verpflichten. Der CCC veröffentlicht vierteljährlich ein wissenschaftliches Magazin namens „Die
Datenschleuder“ und strahlt einmal pro Monat eine Radiosendung in Potsdam aus.
(Chaosradio podcast)
das Atom (e). 1938 gelang Otto Hahn und Fritz Straßmann nach Vorarbeit von Lise Meitner
die Spaltung des Atoms.
die Chemikalien (Pl.). Die Entsorgung von Chemikalien unterliegt bestimmten Auflagen.
die DNA oder DNS (Desoxyribonukleinsäure). Die Entschlüsselung der DNA war ein
Meilenstein in der Geschichte der Menschheit.
das Molekül (e). Ein Wassermolekül besteht aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff.
der Planet (en). Unser Sonnensystem zählt insgesamt sieben Planeten. Die Erde ist der
dritte Planet.
Hinweis: Planet ist ein schwaches Maskulinum.
der Stern (e) Sterne können unterschiedliche Größe, Leuchtkraft und Farben haben.
der Strom (¨-e). Das Gerät ist nicht energieeffizient, denn es verbraucht zu viel Strom.
Hinweis: Sie können auch die Begriffe Wechselstrom oder Gleichstrom hören.
die Zelle (n). Der menschliche Körper besteht aus 100 Billionen einzelner Zellen.
Did you know? Bevor sein Name eine Marke wurde, erlangte Justus von Liebig, der Begründer
der Agrarchemie, unter anderem für seinen Rindfleischextrakt Bekanntheit, den „Brühwürfel“,
der ursprünglich als Nahrungsmittel für Arme gedacht war.
Die Röntgenstrahlen wurden 1895 von dem deutschen Physiker Wilhelm Röntgen entdeckt
und nach ihm benannt.
Did you know? Auch wenn die Griechen dem Westen die ersten Denkanstöße gaben, waren es
Deutschland und die deutschen Philosophen, die die griechischen Ansätze weiterentwickelten
und vertieften.
Gottfried Wilhelm Leibniz und Emmanuel Kant im 18., Friedrich Hegel, Friedrich Nietzsche und
Karl Marx im 19. und Edmund Husserl sowie Martin Heidegger im 20. Jahrhundert.
Was die Psychologie betrifft, so war es Wilhelm Wundt, der 1879 in Leipzig das erste Labor für
experimentelle Psychologie gründete.
die Börse (n). Die Aktienwerte sind diese Woche an der Börse gestiegen.
der Handel (-). Deutschland betreibt mit den unterschiedlichsten Ländern Handel.
die Mehrwertsteuer (MwSt.). Alle Konsumgüter unterliegen der Mehrwertsteuer.
sparen. Ich habe es geschafft, 100 € pro Monat zu sparen.
der Verbrauch. 2012 blieb der Verbrauch an Strom deutlich über dem Niveau von 2009.
das Wachstum. Wachstum ist eines der Grundprinzipien des Kapitalismus.
die Währung (en). Der Euro ist eine stabile Währung und bietet viele Vorteile.
die Wirtschaft (en). Die europäische Wirtschaft wurde durch Finanzkrisen zeitweise
geschwächt.
der Zins (en). Der effektive Jahreszins beträgt 3 %.
die Bank (en). Die Regierung sprang zur Rettung der Banken ein.
das Einkommen (-). Mit deinem Einkommen kannst du dir keinen teuren Urlaub leisten.
das Finanzamt (¨-er). Ich habe eine Mahnung vom Finanzamt erhalten.
Geld abheben. Ich gehe noch zum Geldautomaten, um Geld abzuheben.
Hinweis: Das Genus von „Geld“ ist Neutrum.
sich Geld ausleihen. Für den Kauf seines Autos hat er sich Geld ausgeliehen.
das Girokonto (en). Möchten Sie bei uns ein Girokonto eröffnen?
das Kleingeld. Hast du noch Kleingeld, damit ich Brot kaufen kann?
Rechnung begleichen. Er hat vergessen, die Rechnung vom letzten Monat zu begleichen.
die Steuer (-). Spenden sind von der Steuer absetzbar.
eine Steuererklärung abgeben. Du kannst auch eine Steuererklärung online abgeben.
das Zahlungsmittel (-). Welche Zahlungsmittel bevorzugen Sie? Bar oder Kreditkarte?
jemandem Erste Hilfe leisten. Als er sich das Bein brach, leistete ich ihm Erste Hilfe.
die Feuerwehr (en). Die Feuerwehr war schnell vor Ort.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
der Feuerwehrmann (leute) Die Feuerwehrleute haben das Feuer am späten Nachmittag
unter Kontrolle gebracht.
der Feuerlöscher (-). Zur Sicherheit wurden im Gebäude Feuerlöscher installiert.
der Notarzt (¨-e), die Notärztin (nen). Ich warte schon seit Stunden und habe immer noch
keinen Notarzt gesehen!
die Notaufnahme (n). Im Winter sind die Notaufnahmen oft überfüllt.
der Notfallsanitäter (-). Die Verletzten werden von den Notfallsanitätern versorgt.
der Notruf (e). Den Notruf erreichen Sie unter der Nummer 112.
der Rettungsdienst (e). Der Rettungsdienst wurde schon informiert. Bitte bewahren Sie
Ruhe.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
der Rettungswagen (-). Auf der Autobahn erreichen die Rettungswagen den Unfallort über
die Rettungsgasse.
Did you know? Inspektor Derrick tauchte erstmals 1974 auf den deutschen Bildschirmen auf
und entwickelte sich zu einem weltweiten Erfolg: Es ist die meistausgestrahlte deutsche Serie
der Welt.
Eine weitere sehr beliebte Serie ist der „Tatort“, bei dem jeweils Kommissare aus
verschiedenen Regionen ermitteln. So können die verschiedenen Mentalitäten der Ermittler
und die Besonderheiten der Stadt, in der die jeweilige Folge gedreht wurde, dargestellt
werden. Die Serie wird seit 1970 ausgestrahlt und zählt heute mehr als 1100 Folgen.