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Die Arten Von Häusern: Verschiedene Haustypen

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Die Arten von Häusern

Heute werden Sie Folgendes kennenlernen:

 Verschiedene Arten von Häusern, die es gibt,


 zusammengesetzte Namen zur Bezeichnung von Wohnstätten,
 einige Besonderheiten des Wohnhauses.

Verschiedene Haustypen:

Zunächst einmal muss man Folgendes unterscheiden:

 Das Haus (Pl. : die Häuser), ein Gebäude, das für die Behausung von Personen gebaut
wurde
 Die Wohnung (pl. : die Wohnungen), ein Teil eines Gebäudes mit mehreren Räumen, die
zum Wohnen von Personen bestimmt sind

Peter wohnt mit seiner Familie in einem Haus. Annika wohnt in einer kleinen Wohnung.

Zusammengesetzte Substantive:

Im Deutschen werden sehr häufig zusammengesetzte Substantive verwendet. Ein


zusammengesetztes Wort ist die Verbindung von 2 oder 3 Worten (Substantive, Verben,
Adjektive oder Präpositionen). Das letzte Nomen definiert das Genus des Nomens. Hier sind
einige Beispiele mit „das Haus“:

 Das Wohnhaus = das Wohngebäude. Die Stadt baut neue Wohnhäuser.


 Das Mehrfamilienhaus = ein Gebäude, in dem mehrere Familien wohnen. Viele Familien
wohnen in dem großen Mehrfamilienhaus.
 Das Einfamilienhaus = ein Gebäude, in dem nur eine Familie wohnt. Familie Müller wohnt
in ihrem eigenen Haus. Sie haben ein Einfamilienhaus.
 Das Hochhaus oder der Wolkenkratzer. In Frankfurt am Main stehen viele Hochhäuser.
 Das Landhaus = ein Haus auf dem Land. Max und Katrin wohnen nicht mehr in der Stadt.
Sie wohnen jetzt in einem Landhaus.
 Das Stadthaus = ein Haus in der Stadt. Lara wohnt mitten in der Stadt, in einem kleinen
Stadthaus.
 Das Holzhaus = ein Haus aus Holz. Familie Blum baut ein neues Haus aus einem natürlichen
Material. Es ist ein Holzhaus.
 Das Backsteinhaus = ein Haus aus Ziegelstein. Ein Backsteinhaus besteht aus roten Steinen.
 Das Reihenhaus = ein nicht freistehendes Haus. Nina und Axel wohnen Tür an Tür in einem
Reihenhaus. Sie sind Nachbarn.
 Das Bauernhaus = das Haus eines Bauernhofs. Im Stall neben dem Bauernhaus wohnen
Kühe.
 Das Ferienhaus = ein Haus für den Urlaub. Familie Lohner hat ein Ferienhaus am Meer.

Andere Haustypen:

 der Bungalow. Der Bungalow ist aus den 50ern.


 die Villa. Die Villa von Maya und Peter war sehr teuer.

Did you know? Hier ein Beispiel eines im deutschsprachigen Raum sehr bekannten Hauses.
Der österreichische Architekt Friedensreich Hundertwasser ist für seinen farbenfrohen
Architekturstil bekannt. Das Hunderwasserhaus befindet sich im 3. Bezirk in Wien. Es handelt
sich um das „grünste“ Haus in Wien (innerhalb der Stadtmauern). Es zieht viele Touristen an.
Heute gibt es weitere Häuser in Österreich, Deutschland und auf der ganzen Welt!

Außerhalb des Hauses


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular rund ums Haus


 Das Vokabular rund um den Garten

DAS VOKABULAR RUND UMS HAUS

  der Balkon (e). Die Wohnung hat einen großen Balkon.


 der Briefkasten (¨). Nach dem Urlaub ist der Briefkasten voll.
  das Dach (¨-er). Das Dach wird morgen repariert.
  die Garage (n). Die Garage ist neben dem Haus.
  das Grundstück (e). Wir haben ein großes Grundstück gekauft.
  der Kamin (e). Der Kamin wird jedes Jahr gereinigt.
  der Zaun (¨-e). Der Hund ist über den Zaun gesprungen.

DAS VOKABULAR RUND UM DEN GARTEN

 die Blume (n). Blumen pflücken.


 der Garten (¨)- Im Garten habe ich einen Obstbaum.
 der Gemüsegarten (¨). Im Gemüsegarten findet man Karotten und Salate.
 der Grill (s)- Im Sommer benutzen wir gerne den Grill.
 der Rasen (-). Ich muss heute den Rasen mähen.
 der Schuppen (-). Der Schuppen steht in der Ecke vom Garten.
 der Sonnenschirm (e). Auf der Terrasse steht der Sonnenschirm.

Did you know?. Großstadtbewohner in Deutschland mieten gerne einen kleinen Garten am
Stadtrand, den man als „Schrebergarten“ oder „Kleingarten“ bezeichnet. Gemüsebeete,
Gartenhäuser, Wege und Obstbäume bieten den Menschen eine kleine Oase im Grünen.

Es gibt rund eine Million solcher „Gemeinschaftsgärten“, die insgesamt 46 000 Hektar des
Landes abdecken!

Im Haus
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular des Hauses


 Die verschiedenen Teile und Räume des Hauses

DAS VOKABULAR DES HAUSES

 Das Fenster (-). Öffne bitte das Fenster!


 Die Tür (en). Mach bitte die Tür zu!
 Der Fußboden (¨). Den Fußboden staubsaugen.
 Die Wand (¨-e). Die Wand tapezieren.
 Das Zimmer (-). Das Haus hat insgesamt fünf Zimmer.

DIE VERSCHIEDENEN TEILE UND RÄUME DES HAUSES


 Das Badezimmer (-). Im Badezimmer kannst du dir die Hände waschen.
 Der Dachboden (¨). Oben im Dachboden sind die alten Kartons.
 Das Esszimmer (-). Im Esszimmer ist der Tisch für die Gäste gedeckt.
 Der Flur (e). Wo ist die Toilette? Im Flur, die zweite Tür links.
 Der Keller (-). Die Waschmaschine steht unten im Keller.
 Die Küche (n). Das Essen kannst du in der Küche aufwärmen.
 Das Schlafzimmer (-). Ich bin müde und lege mich gleich ins Schlafzimmer.
 Das Wohnzimmer (-). Im Wohnzimmer lese ich ein Buch auf dem Sofa.

Did you know? Der erste Prototyp einer Einbauküche, die sogenannte Frankfurter Küche,
wurde von der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in den 1920er Jahren
entworfen. Sie orientierte sich an der avantgardistischen Kunstrichtung „Bauhaus“.

Die Familienmitglieder
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Die Familienmitglieder
 Nützliche Fragen und Antworten

Die Familie (n) Die Enkelkinder (Plural)


Die Eltern (Plural) Der Enkelsohn (¨-e), der Enkel (-)
Der Vater (¨) Die Enkeltochter (¨), die Enkelin (nen)
Der Mann (¨er) Die Großeltern (Plural)
Die Mutter (¨) Die Großmutter (¨), die Oma (s)
Die Frau (en) Der Großvater (¨), der Opa (s)

Das Kind (er) Der Cousin (s)


Der Sohn (¨-e) Die Cousine (n)
Die Tochter (¨) Der Onkel (-)
Die Tante (n)
Der Bruder (¨)
Die Geschwister (Plural)
Die Schwester (n)

Did you know? Und nun ist es an Ihnen, zu versuchen, sich einen Dialog vorzustellen, indem
Sie Fragen und Antworten zu Ihren Familienmitgliedern bilden:

 Q: Wie heißt dein Vater? R: Mein Vater heißt …


 Q: Wie viel Geschwister hast du? R: Ich habe drei Geschwister.
 Q: Hast Du eine Schwester? R: Nein, ich habe keine Schwester. Ich habe einen Bruder.

Kinder und ihre Erziehung


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um die Kindererziehung


 die diesbezüglichen Verben

DAS VOKABULAR RUND UM DAS THEMA ERZIEHUNG

 die Belohnung (en). Das Mädchen möchte ein Spielzeug als Belohnung.
 die Bestrafung (en). Ich habe keine Bestrafung für meine schlechte Note bekommen.
 die Disziplin (en). Er kennt keine Disziplin.
 die Erziehung (en). Früher war die Erziehung der Kinder viel strenger.
 der Erzieher (-) /-in (nen). Überall in Deutschland fehlt es an Erzieherinnen und Erziehern.
 die Unterstützung (en). Für diese Schule ist die Unterstützung des Nachwuchses sehr
wichtig.
 die Geduld. Du musst mit dem Kind viel Geduld haben.
 die Strenge. Zu viel Strenge schadet dem Kind.

DIE VERBEN

 jemandem etwas bei/bringen. Was willst du deinen Kindern später beibringen?


 jemanden belohnen. Sie belohnt ihn mit einem Lächeln.
 jemanden bestrafen. Die Eltern haben den Jungen hart bestraft.
 jemanden erziehen. Wir wollen unsere Kinder liebevoll erziehen.
 jemandem etwas erlauben. Ich erlaube meinem Kind, jeden Abend fernzusehen.
 jemanden unterstützen. Meine Eltern haben mich immer unterstützt.
 jemandem gehorchen. Immer müssen wir euch gehorchen!
 mit jemandem schimpfen. Mein Vater wird heute Abend mit mir schimpfen.
 jemandem etwas verbieten. Meine Schwester verbietet mir, mit ihren Sachen zu spielen.
 jemanden groß/ziehen, Sie zieht ihr Kind allein groß.

Did you know?. Was? Sie bleiben nicht zu Hause, um sich um Ihr Kind zu kümmern? Tja, viele
Deutsche meinen, dass Mütter zu Hause bleiben sollen, um sich um ihre Kinder zu kümmern.

Die berühmten „3K“ (Kirche, Küche, Kinder) sind bei einigen immer noch aktuell, doch die
Mentalität ändert sich mit der Zeit. Gemäß einem neueren Gesetz haben Eltern ein Anrecht
auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder ab einem Alter von einem Jahr. In den letzten Jahren
wurden viele öffentliche Kindertagesstätten und Kindergärten gegründet.

Partnerschaft und Trennung


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um die Partnerschaft


 das Vokabular rund um die Trennung

DAS VOKABULAR RUND UM DIE PARTNERSCHAFT

 die Ehe (n). Die Ehe für alle.


 die Ehefrau (en). Katharina von Bora war die Ehefrau von Martin Luther.
 der Ehemann (¨-er). Ich kenne ihren Ehemann noch nicht.
 das Ehepaar (e). Was für ein schönes Ehepaar!
 jemandem gefallen. Dieser junge Mann gefällt mir wirklich.
 die Heirat (en). Vor einer Heirat sind viele Formalitäten notwendig.
 jemanden heiraten. Maria heiratet Peter am 14. Mai.
 die Hochzeit (en). Wir sind nächste Woche nicht da, weil wir auf eine Hochzeit eingeladen
sind.
 die Liebe (n). Das war Liebe auf den ersten Blick.
 jemanden lieben. Sie liebt ihn wirklich sehr.
Hinweis: Verwechseln Sie „lieben“ und „mögen“ nicht. Ersteres wird im Rahmen einer
Liebes- oder familiären Beziehung verwendet, das Zweite bedeutet „etwas/jemanden gern
haben“.
 verheiratet sein. Sind Sie verheiratet? Nein, noch nicht.
 sich verlieben in + Akk. Sie hat sich in ihn verliebt.
Hinweis: „Amoureux/-se“ wird mit „verliebt sein“ übersetzt.
 die Verlobung (en). Sie hat mich zu ihrer Verlobung eingeladen.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man den Singular.

DAS VOKABULAR RUND UM DIE TRENNUNG

 Alimente zahlen. Er zahlt für die Kinder jeden Monat Alimente.


 geschieden sein. Ihr neuer Freund ist geschieden.
 getrennt sein. Meine Schwester ist seit ein paar Jahren getrennt.
 sich scheiden lassen. Wir lassen uns bald scheiden.
 die Scheidung (en). Die Scheidung verlief schnell und unkompliziert.
 sich trennen. Meine Nachbarn wollen sich trennen.
 die Trennung (en). Nach unserer Trennung war ich sehr traurig.

Did you know?. Wenn Sie einen Deutschen / eine Deutsche heiraten oder an einer Hochzeit
teilnehmen, werden Sie verschiedene traditionelle Bräuche kennenlernen, die von einer
Region zur anderen variieren können. So gibt es zum Beispiel den Polterabend am Vorabend
der Hochzeit, an dem die Gäste vor der Tür des Hauses des Brautpaars Geschirr aus Porzellan
zerschlagen. Die Brautleute müssen die Scherben anschließend noch vor der Hochzeit mit
einem Besen zusammenkehren (was Glück bringen soll).

Die Gäste können auch einen Holzscheit mit zur Hochzeit bringen, den die frisch Verheirateten
nach der standesamtlichen Trauung zersägen, während sie gleichzeitig mit Reis beworfen
werden (auch das gilt als Glücksbringer).

Kleidungsstücke für Frauen und Kleidungsstücke für Männer


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Die Kleidungsstücke für Frauen


 Die Kleidungsstücke für Männer

DIE KLEIDUNGSSTÜCKE FÜR FRAUEN

 Das Kleid (er). Sie trägt ein buntes Kleid.


 Der Rock (¨-e). Der Rock ist schwarz.
 Die Bluse (n). Sie hat eine Bluse aus Seide gekauft.
 Der Pulli (s). Heute ziehe ich meinen gelben Pulli an.
 Die Jacke (n). Die Jacke ist ganz neu.
 Die Strumpfhose (n). Diese Strumpfhose ist perfekt für den Winter.
Hinweis: Im Deutschen wird der Singular verwendet, wenn man von einem Paar
Strumpfhosen spricht.
 Die Unterwäsche (Plural). Die Unterwäsche ist aus Baumwolle.
 Der Büstenhalter (-), der BH (s). Dieser BH ist mir zu klein.

DIE KLEIDUNGSSTÜCKE FÜR MÄNNER


 Das Hemd (en). Ich habe Papa ein neues Hemd zum Geburtstag geschenkt.
 Die Unterhose (n). Zieh bitte eine Unterhose an!
 Das T-Shirt (s). Das T-Shirt ist nicht sauber.
 Die Socke (n). Ich finde die zweite Socke nicht.
 Die Hose (n). Die Hose hat eine schöne Farbe.
 Die Jeans (Plural). Wo sind denn meine alten Jeans?
 Der Anzug (¨-e). Der Anzug passt ihm gut.
 Der Mantel (¨). Mir ist warm. Ich ziehe den Mantel aus.

Did you know?

Um Ihre Größe anzugeben, können Sie sagen: Ich habe Größe 38.

Wenn Sie nach Ihrer Körpergröße gefragt werden, fragt man Sie: Welche Größe haben Sie?

Wenn Sie in Deutschland Kleidung kaufen, sollten Sie vorsichtig sein: Oft sind deutsche
Kleidungsstücke größer als die aus Südeuropa! In der Regel gibt es einen Unterschied von einer
Größe!

Einige idiomatische Ausdrücke rund um das Vokabular der Kleidung:

 Kleider machen Leute.


 Es ist Jacke wie Hose.
 Sie hat die Hosen an.

Schuhe
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Die Welt der Schuhe


 Die verschiedenen Arten von Schuhen
 Nützliche Ausdrücke

1. DIE WELT DER SCHUHE

 Der Schuh (e). Das sind schöne Schuhe.


 Das Paar Schuhe. Ein Paar Schuhe anprobieren.
 Die Sohle (n). Die Sohle ist wasserfest.
 Der Absatz (¨-e). Sie trägt gerne Schuhe mit Absatz.
 Der Schuhanzieher (-). Seine Schuhe mit dem Schuhanzieher anziehen.

2. DIE VERSCHIEDENEN ARTEN VON SCHUHEN

 Die Damenschuhe/ Die Herrenschuhe. In diesem Laden findest du Damenschuhe.


 Der Pump (s). Ich habe rote Pumps gekauft.
 Der Mokassin (s). Diese Mokassins sind aus Leder.
 Der Turnschuh (e). Im Fitness-Studio tragen alle Turnschuhe.
 Der Stiefel (-). Diese Stiefel sind sehr modisch.
 Der Gummistiefel (-). Es regnet, und ich habe meine Gummistiefel vergessen.
 Der Schneestiefel (-). Meine Schneestiefel sind schön warm.
 Der Hausschuh (e). Diese Hausschuhe sind sehr gemütlich.
 Der Flipflop (auch Flipflop) (s). Im Urlaub sind Flipflops praktisch.
3. NÜTZLICHE AUSDRÜCKE

 Welche Schuhgröße haben Sie? Ich habe Schuhgröße 39.


 Kann ich die Schuhe anprobieren? Haben Sie die eine Nummer größer/kleiner?

Did you know? Die ersten Sportschuhe wurden in den 20er Jahren von der bayerischen Firma
Dassler hergestellt. Adolf Dassler und sein Bruder Rudolf führten das Familienunternehmen bis
nach dem Zweiten Weltkrieg, bevor sie sich zerstritten und trennten.

1949 gründete Adolf Dassler die Marke Adidas, wobei er die ersten Silben seines Vor- und
Nachnamens verwendete: Adi Das. Was seinen Bruder Rudolf betrifft, so gründete dieser
später eine weitere große Sportschuhmarke: Puma!

Schmuck und Accessoires


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Schmuckvokabular
 Das Vokabular der Accessoires

DIE SCHMUCKSTÜCKE

 Der Schmuck (ohne Plural). Schmuck kaufen.


 Der Ring (e). Sie trägt einen sehr teuren Ring.
 Der Ohrring (e). Hast Du meine neuen Ohrringe gesehen?
 Das Armband (¨-er). Ich habe ein Armband als Geschenk bekommen.
 Die Halskette (n). Die Halskette gehört meiner Oma.

DIE ACCESSOIRES

 Das Accessoire (s). Die Accessoires passen nicht zu diesem Kleid.


Hinweis: Das -s des Plurals wird ausgesprochen, auch wenn das Wort französischen
Ursprungs ist.
 Der Gürtel (-). Ich brauche einen Gürtel für meine Hose.
 Die Brille (-n). Ohne Brille sieht er nichts.
Hinweis: Im Plural heißt „die Brillen“ übersetzt „Brillenpaare“.
 Der Schal (s). Er legt den Schal um seinen Hals herum.
 Der Hut (¨-e). Mit diesem Hut siehst du sehr elegant aus.
 Die Mütze (n). Diese Mütze ist viel zu warm.
 Der Handschuh (e). Wo sind deine Handschuhe?
 Der Regenschirm (e). Ich habe immer einen Regenschirm im Auto.
 Die Tasche (n). Öffnen Sie bitte Ihre Tasche!
 Der Rucksack (¨-e). Meine Sportkleidung habe ich in meinen Rucksack gepackt.
 Die Brieftasche (n). Ich habe meine Brieftasche verloren.

Did you know? Sie sind nun bereit, Ihre Garderobe mit dem richtigen Accessoire oder den
richtigen Accessoires abzustimmen, und dann sind Sie, wie die Deutschen sagen, „todschick“.
Das Wort ist eigentlich eine Abwandlung des französischen Ausdrucks „tout chic“.

Sportaktivitäten
Heute werden Sie lernen,:
 über Sportaktivitäten zu reden
 wann man die Verben machen, spielen oder fahren verwendet
 … und einen Aspekt der deutschsprachigen Kultur kennenzulernen!

WELCHE SPORTAKTIVITÄTEN SIND AM GELÄUFIGSTEN?

Aktivitäten mit Ball/Puck: + SPIELEN: Fußball - Basketball - Golf - Hockey - Bowling

Aktivitäten: + FAHREN: Rad - Ski („Schi“ ausgesprochen)

Aktivitäten ohne Ausrüstung: + MACHEN: Judo – Karate - Yoga - Sport (= Sport treiben)

Andere Aktivitäten: schwimmen, fechten, surfen, rennen, turnen, wander, reiten

Did you know? Faustball ist ein Sport, der dem Volleyball ähnelt: Die Spieler zweier Teams
versuchen, einen Ball über ein Netz zu schlagen. Der Sport wird in mehr als 50 Ländern in aller
Welt ausgeübt, wobei die meisten Teams in deutschsprachigen Ländern zu finden sind.

Spiele und Spielsachen


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um Spiele


 das Vokabular rund um Spielzeug
 nützliche Ausdrücke beim Spielen

DAS VOKABULAR RUND UM SPIELE

 das Glücksspiel (e). Lotto ist das bekannteste Glücksspiel.


 das Kartenspiel (e). Es gibt viele Kartenspiele.
 das Schachspiel. Sie hat das Schachspiel spät gelernt.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
 das Spiel (e). Wollen wir zusammen ein Spiel spielen? Ja, ein Gesellschaftsspiel!
 der Spieler (-) / die Spielerin (nen). Er ist ein begeisterter Spieler.
 die Spielregel (n). Ich kenne die Spielregeln noch nicht.
 der Würfel (-). Zum Spielen brauchen wir drei Würfel.

DAS VOKABULAR RUND UM SPIELZEUG

 das Kuscheltier (e). Kinder lieben Kuscheltiere: zum Beispiel Teddybären.


 die Murmel (n). Murmeln sind kleine Glaskugeln.
 die Puppe (n). Das Mädchen wünscht sich eine Puppe als Geschenk.
 das Spielzeug (e). Viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug!
 das Spielzeugauto (s). Im Spielzeugladen findest du mehr als hundert Spielzeugautos.
 das Videospiel (e). Viele Kinder bevorzugen eher Videospiele als Puzzles.

NÜTZLICHE AUSDRÜCKE BEIM SPIELEN

 Er gewinnt immer (Inf.: gewinnen). ● Ich habe beim Spiel verloren (Inf.: verlieren)
 Wer ist dran? Ich bin dran
 Würfle, um die Figuren zu bewegen
 Ich habe eine Sechs gewürfelt.
Did you know? Ein in Deutschland sehr beliebtes Spiel ist „Mensch ärgere dich nicht“, was man
auf Französisch mit „Ne t’énerve pas“ übersetzen kann und dem französischen Spiel „Jeu des
petits chevaux“ entspricht.

Viele Spiele- und Spielzeughersteller stammen aus Deutschland: Playmobil, Schleich,


Ravensburger und Steiff.

Unterhaltung und Freizeit


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um Freizeit und Hobbys


 das Vokabular, um über Hobbys zu reden
 nützliche Fragen und Antworten, um über Hobbys zu reden

DAS VOKABULAR RUND UM FREIZEIT UND HOBBYS

 das Fest (e). Lass uns ein schönes Fest organisieren!


 die Freizeit. Er arbeitet viel und hat leider wenig Freizeit.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
 das Hobby (s). Welche Hobbys hast Du?
 Spaß haben. Wir haben immer viel Spaß mit euch.
 die Unterhaltung (en). In der Zeitung lese ich gerne die Rubrik Unterhaltung.
 der Zeitvertreib (e). Lesen ist mein liebster Zeitvertreib.

VOKABULAR, UM ÜBER HOBBYS ZU REDEN

 basteln
 kochen
 mit Freunden ausgehen
 durch die Stadt bummeln
 ins Kino gehen
 mit dem Hund spazieren gehen
 joggen
 eine Zeitung/ein Buch lesen
 malen
 ein Musikinstrument spielen
 Sport treiben
 wandern

NÜTZLICHE FRAGEN UND ANTWORTEN, UM ÜBER HOBBYS ZU REDEN

 Was machst du gerne in deiner Freizeit? In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport.
 Was sind deine Hobbys? Ich interessiere mich sehr für Musik.
 Malst du gerne? Nein, aber ich liebe es zu kochen.

Did you know? Die Deutschen vergnügen sich gerne. Es gibt zahlreiche Vergnügungs- und
Freizeitparks in Deutschland, wie zum Beispiel den Europa-Park, einen der größten
Freizeitparks in Europa.

Und es gibt viele Anlässe, um sich zu amüsieren und Spaß zu haben: Umzüge, Jahrmärkte und
Volksfeste, darunter das berühmte Oktoberfest in München.
Länder und Nationalitäten
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um Länder


 das Vokabular rund um Staatsangehörigkeiten

DAS VOKABULAR RUND UM LÄNDER

 das Land (¨-er). Kennst du dieses Land?


 die Hauptstadt (¨-e). Wien ist die Hauptstadt von Österreich.
 Europa (Kontinent). Die Schweiz liegt in Europa.
 die Europäische Union, die EU. Die Europäische Union hat 28 Mitgliedstaaten.
 Australien
 Ägypten
 Brasilien
 die Bundesrepublik Deutschland, die BRD
 China
 Deutschland
 Frankreich
 Finnland
 Griechenland
 Marokko
 die Niederlande
 Österreich
 Russland
 die Türkei
 die Vereinigten Staaten, die USA

DAS VOKABULAR RUND UM STAATSANGEHÖRIGKEITEN

 die Staatsangehörigkeit (en)

Welche Staatsangehörigkeit hast Du? Allgemein reicht es, die Endung -er (-) im Maskulinum
und -erin (nen) im Femininum an den Namen des Landes anzuhängen, um dessen Bewohner zu
benennen: Japan - der Japaner/die Japanerin

Aber es gibt auch einige Ausnahmen: der/die Deutsche (n) - ein Deutscher / eine Deutsche

Hinweis: Das Adjektiv „deutsch“ wird substantiviert und erhält die entsprechende
Deklinationsendung.

 der Franzose (n) /die Französin (nen)


 der Ire (n) /die Irin (nen)
 der Russe (n) /die Russin (nen)
 der Chinese (n) / die Chinesin (nen)
 der Portugiese (n) / die Portugiesin (nen)

Hinweis: Im Maskulinum sind diese Substantive sogenannte schwache Maskulina. Sie erhalten
in allen Fällen außer im Nominativ Singular die Endung -(e)n. In Berlin haben wir einen
Franzosen getroffen.
Um das Adjektiv zu bilden, nimmt man den Stamm des Ländernamens und hängt die Endung -
isch an. japanisch

Hinweis: Die Sprache eines Landes entspricht dem Adjektiv, wird aber großgeschrieben. In
Japan spricht man Japanisch.

Did you know? Jetzt sind Sie an der Reihe, sich einen Dialog mit Fragen und Antworten
auszudenken:

 Q: Wo kommst du her? - R: Ich komme aus (+ Dativ) …


 Q: Ist er Russe? - R: Nein, er ist ….
 Q: Welche Sprache sprichst du? - R: Ich spreche …
 Q: Wohin fährst du in den Urlaub? - R: Ich fahre nach Marokko / Ich fahre in die Türkei.

Verkehrsmittel, Verkehr und Unfälle


Heute werden Sie lernen,:

 Wörter, um über Verkehrsmittel zu reden


 neues Vokabular rund um das Thema Verkehr
 Wörter, die Ihnen bei einem Unfall helfen können

DIE VERKEHRSMITTEL

Auf der Straße Auf dem Wasser

 das Auto (-s) oder allgemein der Wagen (-)  das Boot (-e)
 der Bus (-se) Man kann ein weiteres  das Schiff (-e)
Substantiv anfügen, um ein  der Kahn (Kähne)
zusammengesetztes Wort zu bilden: der  Um auszudrücken, um was für eine Art
Reisebus, Linienbus, Schulbus von Schiff es sich handelt, bildet man
 das Taxi (-s) erneut zusammengesetzte Substantive
 der Lastwagen (-) (siehe auch die wie „das Containerschiff“
Abkürzung: der LKW) Auf den Schienen
 das Motorrad (-räder)
 der Motorroller (-)  die U-Bahn (Untergrundbahn, -en)
 das Fahrrad (-räder)  der Zug (Züge)
 der Roller (-)  der Waggon (-s)
 das Skateboard (-s)  das Abteil (-e)
 der Kinderwagen (-) In der Luft
 die Straßenbahn (-en)  das Flugzeug (-e)
 der Hubschrauber (-)
Auf Deutsch verwendet man das Verb „fahren“ und die Präposition „mit“, um zu sagen, dass
man ein Verkehrsmittel benutzt. Ich fahre mit dem Zug. Tina fährt mit dem Roller.

UND DIE PERSONEN?

Die Personen, die das Verkehrsmittel steuern, nennt man „der Fahrer“ / „die Fahrerin“ mit den
entsprechenden Zusammensetzungen wie zum Beispiel der Busfahrer, die Taxifahrerin usw.

 der Fahrgast (gäste) Die Verben Der Verkehr


 der Passagier (-e)
 der Lokführer (-)  fliegen  der Stau (-s)
 der Pilot (-en)  ein Taxi nehmen  das Verkehrsschild (-er)
 der Kontrolleur (-e)  den Zug, die  die Ampel (-n)
 der Schaffner (-) Straßenbahn, das
Flugzeug nehmen
 verreisen Und denken Sie an

 die Fahrkarte (-n)


 das Ticket (-s)

Unfälle Lernen Sie zum Abschluss ein paar Ausdrücke, die Ihnen helfen können (nur im Notfall)

 einen Unfall haben


 eine Panne haben
 Hilfe rufen/holen
 den Notruf wählen

Did you know? Kennen Sie die drei deutschen Unternehmen Deutsche Bahn, Lufthansa und
Volkswagen? Hier drei Slogans aus ihren Werbungen, die man sich leicht merken kann:

Die Bahn macht mobil - In der ganzen Welt zu Hause - Aus Liebe zum Automobil - Und jetzt:
gute Reise!

Die Farben
Heute werden Sie lernen,:

 die Farben kennen


 … und einen Aspekt der deutschsprachigen Kultur kennenzulernen.

WELCHES SIND DIE GELÄUFIGSTEN FARBEN?

 das Weiß  das Rot  das Grün


 das Schwarz  das Rosa  das Grau
 das Gelb  das Lila  das Braun
 das Orange  das Blau

MÖGLICHE ABSTUFUNGEN:

das Hellgrün/ das Dunkelgrün. Die gleichen Varianten gibt es bei anderen Farben und bei den
Farbadjektiven: braun, blau... : hellbraun, dunkelbraun, hellblau, dunkelblau

Das Adjektiv „bunt“ entspricht „multicolore, coloré“.

Das Adjektiv „doré“ wird mit „golden“ übersetzt.

Und „argenté“ mit „silberfarben“ oder „silbrig“.

Hinweis: Im Deutschen kann man in bestimmten Fällen auch „Gold“ und „Silber“ sagen,
insbesondere bei der Aufzählung mehrerer Farben wie beispielsweise derjenigen einer Flagge.

Look out!

das Blau (mit einem Großbuchstaben): die blaue Farbe

blau (ohne Großbuchstabe): blau (das Adjektiv)


Die Zahlen und Ziffern
Heute werden Sie lernen,:

 die Ziffern und Zahlen von 0 bis 1 000 0000


 die Besonderheiten der Zehner kennen
 … und entdecken einen Tipp!

Die Ziffern von 0 bis 9: 0 null, 1 eins, 2 zwei, 3 drei, 4 vier, 5 fünf, 6 sechs, 7 sieben, 8 acht, 9
neun

Die Zahlen von 10 bis 20: 10 zehn, 11 elf, 12 zwölf, Danach ist die Bildung (fast) regelmäßig:
13 dreizehn (3 + 10), 14 vierzehn (4 + 10), 15 fünfzehn (5 + 10), 16 sechzehn (6 + 10), 17
siebzehn (7 + 10), 18 achtzehn (8 + 10), 19 neunzehn (9 + 10)

Die Zahlen von 20 bis 1 000 000: 20 zwanzig, 30 dreißig, 40 vierzig, 50 fünfzig, 60 sechzig, 70
siebzig, 80 achtzig, 90 neunzig, 100 (ein)hundert, 1 000 (ein)tausend, 1 000 000 eine Million,
1 000 000 000 eine Milliarde

Beispiele:

 21: einundzwanzig
 2019: zweitausendneunzehn
 13 013: dreizehntausenddreizehn

Look out! Rechtschreibung:

 16 sechzehn vs 60 sechzig
 1 000 000 eine Million (mit einem Großbuchstabe), 2 Millionen, 3 Millionen...
 1 000 000 000 eine Milliarde (mit einem Großbuchstabe), 2 Milliarden, 3 Milliarden...
- mit „eins“. Das „s“ verschwindet: 21: einundzwanzig 81: einundachtzig

Die Mengen
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 die Mengenadverbien
 das Vokabular rund um Mengen

DIE MENGENADVERBIEN

 genau ≠ ungefähr. Nehmen Sie genau zwei Eier. In ungefähr drei Wochen komme ich
zurück.
 mehr ≠ weniger. Diesen Monat habe ich mehr Geld verdient. Wir haben weniger Schnee
dieses Jahr.
 viel ≠ wenig. Wir haben heute viel Zeit. Ich trinke wenig Alkohol.
Hinweis: Viel und wenig werden mit abstrakten Begriffen (Zeit, Glück, Freude) und
unzählbaren Mengen (Wasser, Milch, Fleisch) verwendet. Viele und wenige (Plural)
werden mit zählbaren Begriffen verwendet: viele Bücher, viele Kinder, wenige Freunde.
 genug Der Hund hat genug gegessen.
 zu viel ≠ zu wenig. Zu viele Autos auf den Straßen sind schlecht für die Umwelt.

DAS VOKABULAR RUND UM MENGEN

 alles. Er hat alles vergessen.


 das Doppelte (n), doppelt. Martin hat das Doppelte für die Karten bezahlt. Beim Arzt
kosten die Hausbesuche doppelt.
 die Hälfte (n), halb. Die Hälfte der Mannschaft ist krank. Eine halbe Stunde.
 die Menge (n) Es reicht eine kleine Menge Mehl für den Kuchen.
 das Kilogramm (e), das Kilo (s). Winterspeck: So werden Sie die Kilos wieder los!
Hinweis: Maskuline und neutrale Substantive, die Mengen bezeichnen, bleiben
unveränderlich, wenn ihnen ein numerisches Adjektiv vorangestellt ist: Zwei Glas Wasser
Vier Liter Milch
 wiegen. Vor dem Versand muss ich das Paket wiegen.
 ein bisschen. Willst du ein bisschen Milch zum Kaffee?
 mehrere. Die Post hat mehrere Kisten geliefert.
 wie viel. Wie viel Flaschen soll ich nehmen?

Did you know? Einige Redewendungen:

 Weniger ist mehr


 Jede Menge Glück haben
 Alles in allem
 Doppelt genäht hält besser

Das Schulsystem
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um das Schulsystem


 das Vokabular rund um die Schule

DAS VOKABULAR RUND UM DAS SCHULSYSTEM

 der Lehrer (-) / die Lehrerin (nen). Der neue Lehrer ist im Klassenzimmer.
Hinweis: Wenn man über den Lehrer eines bestimmten Fachs reden will, sagt man: Mein
Mathelehrer unterrichtet auch Physik.
 die Schulferien (Plural). In den Schulferien fahren wir nach Paris.
 die Schule (n). Wie kommst Du zur Schule?
 der Schüler (-) /die Schülerin (nen). Alle Schüler und Schülerinnen sollen pünktlich zum
Unterricht kommen.
 das Schulsystem (-). Das deutsche Schulsystem ist kompliziert für Franzosen.
 die Grundschule (n) = von 6 bis 10 Jahren
 die Hauptschule (n) = von 10 bis 16 Jahren
 die Realschule (n) = von 10 bis 16 Jahren
 das Gymnasium (-ien) = von 10 bis 18 Jahren
 die Gesamtschule (n) = Hauptschule, Realschule und Gymnasium in einer Einrichtung

DAS VOKABULAR RUND UM DIE SCHULE

 das Abitur, das Abi. Das Abitur bestehen.


 die Hausaufgaben (Plural). Bist du mit deinen Hausaufgaben schon fertig?
 die Klasse (n). Die Klassen 1 bis 4 bilden die Grundschule.
 die Klassenarbeit (en). Nächste Woche schreiben wir eine Klassenarbeit.
 die Lektion (en). Die Lektion von gestern habt ihr nicht gelernt!
 die Note (en). Er hat eine gute Note für die Klassenarbeit bekommen.
 der Unterricht (e). Heute haben wir Deutschunterricht mit Frau Müller.
 das Zeugnis (se). Die Eltern müssen das Zeugnis unterschreiben.

Did you know? In Deutschland besteht eine Schulpflicht ab 6 Jahren. Davor können die Kinder
in den Kindergarten gehen. Diese Einrichtungen fördern das spielerische Lernen und die
Autonomie der Kinder.

Das Schulmaterial
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um Schulutensilien


 über die Tradition der Schultüte

DAS VOKABULAR RUND UM SCHULUTENSILIEN

 der Anspitzer (-) Ich muss meinen Anspitzer leeren.


 das Blatt (¨-er) Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie Ihren Namen.
 das Heft (e) Die Kinder schreiben ihre Lektion ins Heft.
 der Klebestift (e) Kannst du mir deinen Klebestift leihen?
 der Kugelschreiber (-), der Kuli (s) Ich brauche einen roten Kugelschreiber.
 das Lineal (-) Mein Lineal ist zwanzig Zentimeter lang.
 der Malkasten (-) Weißt du, wo mein Malkasten ist?
 das Mäppchen (-) Alle Stifte sind in meinem Mäppchen.
 der Ordner (-) Jeder Schüler bekommt einen Ordner von der Lehrerin.
 der Pinsel (-) Mit dem Pinsel malt sie schöne Blumen.
 der Radiergummi (s) Mit einem Radiergummi radierst du etwas weg.
 die Schere (n) Mit der Schere Formen schneiden.
Hinweis: Auf Deutsch verwendet man den Singular.
 das Schulbuch (¨-er) Ich habe mein altes Schulbuch wiedergefunden.
 das Schulmaterial (-) Zum Schulmaterial gehören: Stifte, Hefte und ein Lineal.
 der Schulranzen (-) Ist dein Schulranzen nicht zu schwer?
 der Schreibtisch (e) Räume deinen Schreibtisch auf!
 der Stift (e) Ich nehme einen Stift und notiere deine E-Mail.
Hinweis: Mit diesem Wort kann man folgende Begriffe bilden: der Bleistift, der Buntstift,
der Filzstift
 die Tafel (n) Der Schüler schreibt an die Tafel.

Did you know? Kennen Sie die Tradition der Schultüte? Am Tag der Einschulung organisiert
jede Schule eine kleine Begrüßungszeremonie. Die neuen Schülerinnen und Schüler halten
dabei eine Schultüte im Arm, die ihnen von ihren Eltern geschenkt wurde und mit
Schulutensilien, Bonbons, Spielsachen und anderen Überraschungen gefüllt ist. Sie öffnen sie
entweder im Klassenzimmer oder später zu Hause.

Der Stundenplan und die Schulfächer


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um den Stundenplan


 das Vokabular rund um die Schulfächer

DAS VOKABULAR RUND UM DEN STUNDENPLAN


 der Kurs (e), Ich besuche einen Kurs für englische Literatur.
 die Pause (n). Die Kinder freuen sich auf die Pause.
 der Stundenplan (¨-e). Jede Schule organisiert ihren Stundenplan.
 die (Unterrichts-)Stunde (n). In der ersten Stunde haben wir keinen Unterricht.
 der Unterricht (e). Haben wir heute Deutschunterricht?

DAS VOKABULAR RUND UM DIE SCHULFÄCHER

 das Fach (¨-er). Auf dem Stundenplan findest du alle Fächer für die Woche.

 Biologie  Französisch  Musik


 Chemie  Geschichte  Physik
 Deutsch  Kunst  Sozialkunde
 Englisch  Latein  Sport
 Erdkunde  Mathematik, Mathe

Haben wir heute Mathe(unterricht)? Geschichte und Erdkunde sind meine Lieblingsfächer.
 die Fremdsprache (n) Fremdsprachen werden früh in der Schule unterrichtet.
 die Naturwissenschaften (Plural) Sie möchte später Naturwissenschaften unterrichten.
 das Pflichtfach (¨-er) Für das Abitur brauchst Du zwei Pflichtfächer.
 das Wahlfach (¨-er) Informatik ist ein Wahlfach.

Did you know? In Deutschland ist die Schule recht früh zu Ende, zwischen 11:30 und 13:15
Uhr. Sie findet jeden Tag von Montag bis Freitag statt. Eine Unterrichtsstunde sowie die
Mittagspause dauern in der Regel 45 Minuten.

Der aktuelle Trend zu Ganztagsschulen führt zu einer Verlängerung der Schultage. Es kann
Nachmittagsunterricht geben, aber nicht jeden [Link] dem Unterricht werden den
Schülerinnen und Schülern zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, auch einfach AGs genannt,
angeboten (Musik, Matheclub, Modellbau usw.).

Schularbeit, Prüfungen und Benotung


Dieses Arbeitsblatt vermittelt Ihnen:

 Wörter, um über die Arbeit in der Schule zu sprechen


 Wörter, um über Prüfungen zu reden
 das deutsche Notensystem

IN DER SCHULE

Das Personal Anmerkung: Der Plural der männlichen Form entspricht immer dem Singular und
für die weibliche hängt man -innen an das Wort an.

 der, die Direktor, Direktorin  der, die Sonderpädagoge,


 der, die Lehrer, Lehrerin Sonderpädagogin
 der, die Hausmeister, Hausmeisterin  der, die Schulsanitäter, Schulsanitäterin
 der, die Sekretär, Sekretärin  der, die Schüler, Schülerin
 der, die Sozialarbeiter, Sozialarbeiterin

Die Räume

 das Klassenzimmer (-)  die Mensa (Mensen)


 das Sekretariat (-)  der Schulhof (-höfe)
 das Lehrerzimmer(-)  die Sporthalle (-n)
 der Musikraum (-räume)  der Chemieraum (-räume)
 der Kunstraum (-räume)  die Aula (-en)
 der Flur (-e)  die Bücherei (-en)

Die Verben

 unterrichten  eine Schule besuchen


 lernen  in die Schule gehen
 arbeiten  auf eine Schule gehen
 jemandem etwas beibringen  Die Prüfungen
 erklären

Man unterscheidet zwischen

 die Klausur (-en)  die Hausaufgaben (-en)


 der Test (-s)  die Hausarbeit (-en)
 die Klassenarbeit (-en)  die Prüfung (-en)

Und

 das Abitur  der Bachelor (-)


 das Diplom (-e)  der Master (-)
 das Staatsexamen (-examina)  die Doktorarbeit (-en)

Die Verben

 einen Test/eine Arbeit schreiben  spicken


 eine Prüfung haben/ablegen  ein Diplom erhalten

Did you know? Die beste Schulnote in Deutschland ist die 1, die schlechteste die 6. Zwischen
zwei Noten gibt es noch folgende Nuancen: Man kann eine 2+ (zwei plus) haben, die besser ist
als eine 2, aber nicht ganz so gut wie eine 1- (eins minus).

Die Zeitmessung (die Tageszeiten, die Woche, die Monate, die


Jahreszeiten, die Jahre, die Jahrhunderte, die Uhrzeit und
der Kalender)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um die Zeit


 das Vokabular rund um die Tageszeiten

DAS VOKABULAR RUND UM DIE ZEIT

 die Zeit (en) Wie die Zeit vergeht!


 das Jahrhundert (e) Im 16. Jahrhundert beginnt die Renaissance.
Hinweis: Denken Sie an den Punkt nach der Zahl, der angibt, dass es sich um eine
Ordnungs- und nicht um eine Grundzahl handelt.
 das Jahr (e) Ich habe vor Jahren Berlin besucht. (Im Jahr) 1871 erfolgte die deutsche
Reichsgründung.
 die Jahreszeit (en)
 der Frühling (e), der Sommer (-), der Herbst (e), der Winter (-) Im Frühling sind die
Temperaturen noch mild.
Hinweis: In Verbindung mit den Jahreszeiten verwendet man den bestimmten Artikel „im“
(in + dem).
 der Monat (e) Im Jahr gibt es zwölf Monate. Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli,
August, September, Oktober, November, Dezember
Hinweis: In Verbindung mit den Monaten verwendet man den bestimmten Artikel „im“ (in
+ dem).
 die Woche (n) Was machst du nächste Woche?
 der Tag (e) Welchen Tag haben wir heute? Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag, Samstag/Sonnabend, Sonntag
Hinweis: In Verbindung mit den Tagen verwendet man den bestimmten Artikel „am“ (an +
dem).
 das Wochenende (n) Am Wochenende fahre ich zu meiner Tante.
 die Stunde (n) (Dauer) Der Film dauert zwei Stunden.
 die Minute (n)
 die Sekunde (n)

DAS VOKABULAR RUND UM DIE TAGESZEITEN

 das Datum (-ten) Welches Datum haben wir heute? Heute haben wir den 12. Juni. Heute ist
der 12. Juni.
Hinweis: Man benutzt entweder das Verb „haben“ gefolgt vom Akkusativ oder das Verb
„sein“ mit dem Attribut im Nominativ. Denken Sie an den Punkt nach der Zahl, der angibt,
dass es sich um eine Ordnungs- und nicht um eine Grundzahl handelt.
 der Kalender (-). Ich notiere meine Termine im Kalender.
 gestern, heute, morgen
 der Morgen (-) Am nächsten Morgen war der Hund wieder da.
 der Vormittag (e) Am Vormittag sind die Züge immer sehr voll.
 der Mittag (e) Jeden Mittag esse ich in der Kantine.
 der Nachmittag (e) Die Schule ist am Mittwochnachmittag geschlossen.
 der Abend (e) Am Abend treffen wir uns zum Essen.
 die Nacht (¨-e) In der Nacht sollst du vorsichtig fahren.
 Mitternacht Du arbeitest im Restaurant bis Mitternacht.
 die Uhr (en)/die Uhrzeit (en) Wie viel Uhr ist es? Mein Bruder holt mich um drei Uhr ab.
Hinweis: In Verbindung mit Uhrzeiten verwendet man den bestimmten Artikel „um“.

Did you know? Auf die Zeit verweisende Wörter sind häufig in der Medienwelt anzutreffen. So
gibt es zum Beispiel die wöchentliche Zeitung für Nachrichten und politische Analysen „Die
Zeit“ oder das der französischen Zeitung Libération entsprechende Tagblatt „Die
Tageszeitung“, abgekürzt taz.

Diesbezüglich erwähnenswert ist auch die „Tagesschau“, die älteste deutsche (ursprünglich
westdeutsche) Nachrichtensendung, die im ersten deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird,
während man im zweiten Programm das „heute-Journal“ schauen kann.

Dauer und Häufigkeit


Heute werden Sie Folgendes kennenlernen:
 Adverbien, um die Dauer anzugeben
 Adverbien, um die Häufigkeit/Frequenz anzugeben
 Und einige sehr nützliche Ausdrücke

Temporaladverbien beziehen sich auf die Zeit. Es kann sich dabei um ein Datum oder einen
Zeitraum handeln. Temporaladverbien beantworten die Frage „Wann?“. ». Diese Adverbien
können auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft verweisen.

Mit Temporaladverbien können Sie auch die Häufigkeit/Frequenz oder die Dauer von
Ereignissen beschreiben.

Um über die Frequenz/Häufigkeit zu reden

 einmal
 eines Tages
 jedes Mal
 immer wieder
 manchmal
 meistens
 oft
 selten
 montags, dienstags …
 morgens, abends
 vormittags, mittags
 täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich
 einmal am Tag, in der Woche, im Monat, im Jahr

Um über die Dauer zu reden

 immer noch
 immer
 immer weiter
 lange
 seit Kurzem
 seit
 von … bis

Did you know? Hier zwei Beispiele, die die Bedeutung der Temporaladverbien unterstreichen:
Deutsche Märchen beginnen in der Regel wie folgt: Es war einmal …Und Es gibt viele Lieder, in
denen von Frequenz oder Dauer die Rede ist, zum Beispiel: Immer wieder kommt ein neuer
Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Immer wieder bringt er neue Blumen, immer
wieder Licht in unser Herz. (von Rolf Zuckowski)

Die Identität
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um die persönliche Identität


 das Vokabular, um seine Identität nachzuweisen
 Nützliche Ausdrücke

DAS VOKABULAR RUND UM DIE PERSÖNLICHE IDENTITÄT


 das Alter (-) Bei der Anmeldung wird Ihr Alter registriert.
 die Anrede Zur Auswahl stehen die Anreden Herr oder Frau.
 Herr (en). Frau (en), Der Termin mit Herrn Schmidt war sehr erfolgreich.
Hinweis: Herr ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im Nominativ
ein -n an.
 das Geburtsdatum (ten) Kennen Sie sein Geburtsdatum?
 der Geburtsort (e) Der Geburtsort von Goethe ist Frankfurt am Main.
 das Geschlecht (er) Die Angabe zum Geschlecht ist optional.
Hinweis: In Stellenanzeigen werden die Geschlechter meist abgekürzt: w = weiblich, m =
männlich und d = divers.
 der Name (n) Ich habe auf den Namen Müller einen Tisch reserviert.
Hinweis: Name ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Nachname (n) Die Kinder tragen den gleichen Nachnamen wie die Eltern.
 die Staatsangehörigkeit (en) Welche Staatsangehörigkeit haben Sie?
 der Vorname (n) Wie ist dein Vorname?
 der Wohnort (e) Beim Formular musst du noch deinen Wohnort eintragen.

DAS VOKABULAR, UM SEINE IDENTITÄT NACHZUWEISEN

 der Ausweis (e) Dürfte ich Ihren Ausweis sehen?


 geboren sein Das Baby ist am 9. September geboren.
Hinweis: Bezieht man sich auf die weiter zurückliegende Vergangenheit, verwendet man
das Hilfsverb „werden“: Kaiser Franz Joseph I. wurde am 18. August geboren.
 geschieden Die beiden sind geschieden.
 heißen. Wie heißen Sie?
 ledig. Sind Sie noch ledig?
 stammen aus + Dativ Viele Flüchtlinge stammen aus dem Nahen Osten.
 verheiratet. Er ist seit Jahren verheiratet.
 die Unterschrift (en) Hier fehlt noch eine Unterschrift.

Did you know? Nützliche Ausdrücke

 Man kann Ihnen folgende Fragen stellen: Können Sie sich ausweisen? Können Sie sich
vorstellen?
 Um jemanden nach seinem Namen zu fragen, kann man sagen: Wie heißt du? oder Wie
ist dein Name?

Das physische Aussehen


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund ums Aussehen


 Adjektive, um das Aussehen zu beschreiben
 Nützliche Ausdrücke

DAS VOKABULAR RUND UMS AUSSEHEN

 das Aussehen (-) Er legt viel Wert auf sein Aussehen.


 aus/sehen Auf dem Foto siehst du anders aus.
 jemanden beschreiben Du kennst ihn nicht? Dann beschreibe ich ihn dir.
 die Beschreibung (en) Er gab der Polizei eine komplette Beschreibung.
 die Figur (en) Das Kleid ist nicht für deine Figur.
 das Gesicht (er) Sein Gesicht habe ich mir gemerkt.
 die Größe (n) Er wollte seine Größe überprüfen.
 größer warden Sie ist seit letztem Jahr größer geworden.
 der Körper (-) Er achtet sehr auf seinen Körper.

ADJEKTIVE, UM DAS AUSSEHEN ZU BESCHREIBEN

 groß ≠ klein  hübsch ≠ schrecklich


 dick ≠ dünn  jung ≠ alt
 behaart ≠ kahl  kräftig ≠ schwach
 beleibt ≠ schlank  lang ≠ kurz
 gepflegt ≠ ungepflegt  schön ≠ hässlich
 fett ≠ mager

Did you know? Nützliche Ausdrücke, um eine Person zu beschreiben

 Man kann Sie fragen: Wie sieht er/sie aus? Können Sie ihn/sie beschreiben?
 Sie können antworten: Sie sieht hübsch aus. Sie ist groß. Er ist nicht alt. Er hat lange
Haare.
 Merken Sie sich auch die Ausdrücke:
 gut/schlecht aussehen.
 Wie siehst du aus!
 Um jemanden nach seiner Größe oder seinem Gewicht zu fragen, sagt man: Wie groß bist
du und wie viel wiegst du?
 Man antwortet: Ich bin 1 Meter 65 groß und ich wiege 55 Kilo.

Persönlichkeit und Charaktereigenschaften (Qualitäten und


Fehler)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 das Vokabular rund um die Persönlichkeit


 das Vokabular rund um Charakterzüge (Stärken/Schwächen)

DAS VOKABULAR RUND UM DIE PERSÖNLICHKEIT

 der Charakter (-) Über die Jahre kann sich der Charakter verändern.
 der Charakterzug (¨-e). Seine Ruhe ist ein schöner Charakterzug.
 die Schwäche (n). Jeder Mensch hat seine kleinen Schwächen.
 die Stärke (n). Zu meinen Stärken gehören Ruhe und Neugier.
 die Eigenschaft (en). Geduld ist nicht eine meiner Eigenschaften.
 die Gewohnheit (en). Er hat die Gewohnheit, schnell zu sprechen.
 die Persönlichkeit (en). Mit diesem Test finden Sie Ihre Persönlichkeit heraus!

DAS VOKABULAR RUND UM CHARAKTERZÜGE (STÄRKEN/SCHWÄCHEN)


 fleißig ≠ faul  ruhig ≠ nervös
 freundlich ≠ unfreundlich  schlau ≠ dumm
 fröhlich ≠ traurig  stark ≠ schwach
 mutig ≠ ängstlich  stolz ≠ bescheiden
 neugierig ≠ gleichgültig  streng ≠ lustig
 nett ≠ böse  (un)geduldig
 offen ≠ schüchtern  (un)höflich

Hinweis: Das qualifizierende Adjektiv in der Position des Subjektattributs bleibt unverändert.
Ich bin eine geduldige Person.

Gefühle (Liebe, Eifersucht, Freundschaft, Hass, Verachtung,


Vertrauen usw.)
In diesem Arbeitsblatt lernen Sie, wie Sie Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Hass ausdrücken
können.

- Die Eifersucht /der Neid: Von Eifersucht wird nur im Zusammenhang mit Liebe
gesprochen. Für jeden anderen Kontext ist „der Neid“ das richtige Wort.
 Eifersüchtig sein (auf jemanden): Julia ist sehr eifersüchtig. Sie vertraut ihrem Mann
nicht. o Neidisch sein (auf jemanden): Bist du neidisch auf mich, weil ich ein neues
Auto habe und du nicht?
- Die Freundschaft: Du möchtest deinem Freund/deiner Freundin sagen, dass du ihn/sie
sehr gern hast oder dass er/sie dir am Herzen liegt.
 Jemanden mögen: Ich mag dich. Du bist toll/sympathisch/lieb. Du bist mein bester
Freund/meine beste Freundin.
 Ausdruck: Sagen Sie, dass Sie einen treuen Freund für alle Fälle haben: Mit Klaus gehe
ich durch dick und dünn.
- Der Hass: Das ist ein sehr starker Ausdruck. Er wird nicht wirklich verwendet, um über eine
Person zu sprechen. Um über eine Person zu sprechen, würde man eher sagen: Jemanden
nicht leiden können, jemanden nicht mögen.
 Jemanden/etwas hassen: Ich hasse Sport. Ich kann die neue Lehrerin nicht leiden.
Klaus ist ziemlich arrogant. Ich mag ihn nicht. Achtung, verwenden Sie das Verb
„lieben“ in diesem Fall nicht, sondern nur im folgenden Kontext: Ich werde Klaudia
nicht heiraten. Ich liebe sie nicht mehr.
 Ausdruck: Wenn man jemanden nicht mag, spricht man manchmal schlecht über die
Person und lässt kein gutes Haar an ihr: Sylvia lässt kein gutes Haar an ihrer neuen
Lehrerin.
- Die Liebe: Liebe ist für die Deutschen ein sehr starker Ausdruck. Von „Liebe“ spricht man
nur, wenn man wirklich sehr starke Gefühle für jemanden oder (seltener) für etwas hat.
 Jemanden lieben: Ich liebe dich. Was die Verliebten einander sagen.
 Verliebt sein: Ich bin schon lange in Romeo verliebt.
 Ausdruck: Wenn man verliebt ist, hat man Schmetterlinge im Bauch: Ich habe
Schmetterlinge im Bauch.
 Jemanden lieb haben Dies ist ein anderer Ausdruck dafür, dass man jemanden liebt.
Man sagt es seinen Eltern, seinem Kind oder seinem besten Freund: Ich hab dich lieb.
- Das Misstrauen: Sie misstrauen jemandem. Ich weiß nicht, was ich von Petra denken soll.
Ich (ver)traue Dirk nicht.
- Die Sehnsucht: Dieses Wort, das schwer zu übersetzen ist, drückt die Sehnsucht nach einer
verlorenen Zeit oder einer abwesenden Person aus. Sich nach jemandem/etwas sehnen:
Ich sehne mich nach meiner Heimat. Ich sehne mich nach dir.
- Das Vertrauen: Sagen Sie Ihrem Freund/Ihrer Freundin, dass Sie ihm/ihr vertrauen.
 Jemandem vertrauen Ich vertraue dir.
 Vertrauen in jemanden haben: Ich habe vollstes Vertrauen in Dich. Ich glaube dir.
 Ausdruck: Jemandem so sehr vertrauen, dass man mit ihm/ihr Pferde stehlen kann:
Mit Klaus kann man Pferde stehlen.

Did you know? „Die Empfindsamkeit“ (Sentimentalität) ist ein ganzes Genre in der deutschen
Literatur. Mit seinem ersten Roman „Die Leiden des jungen Werther“ schuf Johann Wolfgang
von Goethe 1787 DEN Liebesroman der damaligen Zeit. Es handelt sich um die literarische
Bewegung des „Sturm und Drang“, die einige Jahre später zur deutschen Romantik führen
sollte.

Empfindungen und Emotionen (Freude, Traurigkeit, Angst,


Wut, Ekel, Scham und Liebe)
Dieses Arbeitsblatt stellt Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, über Ihre Gefühle zu
sprechen. Sie werden lernen, nicht nur Ihre Freude und Zufriedenheit auszudrücken, sondern
auch Wut, Trauer, Angst, Scham und Ekel.

- Die Angst
 Angst haben vor etwas: Rotkäppchen hatte keine Angst vor dem Wolf.
 Ängstlich sein: Sei nicht so ängstlich!
 Ausdruck: Der Angsthase
- Der Ärger: Dieses Wort ist etwas weniger stark als die Wut.
 Sich ärgern über etwas: Ich habe mich sehr über deine Worte geärgert.
 Ärgerlich sein: Es ist ärgerlich, dass die Vase heruntergefallen ist.
- Der Ekel
 Eklig sein/ekelhaft sein: Spinnen sind eklig! Das Essen war ekelhaft.
 Sich ekeln vor etwas: Petra ekelt sich vor Spinnen.
 Igitt! Pfui!
- Die Freude
 Sich freuen: Ich freue mich, dich zu sehen. Es muss eine Konstruktion mit einem Infinitiv
und „zu“ verwendet werden.
 Sich freuen über etwas : Ich freue mich über das schöne Geschenk.
 Sich freuen auf etwas: Ich freue mich auf die Ferien. Die Deutschen mögen diesen
Ausdruck sehr.
- Das Glück
 Vorsicht! Glück haben bedeutet, einen erfreulichen Zufall erleben!
 Glücklich sein: Mein Mann und ich, wir sind sehr glücklich.
 Ausdruck: Glücklich sein wie Gott in Frankreich.
- Die Scham
 Sich schämen für etwas: Warum schämst du dich für deine Gefühle?
- Die Traurigkeit
 Traurig sein: Ich bin sehr traurig, dass du nicht zu meinem Geburtstag kommen kannst.
 Unglücklich sein: Ich bin unglücklich in der neuen Stadt. Ich kenne dort niemanden.
- Die Wut
 Wütend sein auf jemanden: Ich bin wirklich wütend auf dich.
 Sauer sein auf jemanden: Die umgangssprachliche Version von wütend: Ich bin ziemlich
sauer (auf dich).
 Ausdruck: Wut im Bauch haben. Ich habe immer noch Wut im Bauch.
- Die Zufriedenheit
 Zufrieden sein: Ich bin mit meinem neuen Job sehr zufrieden.
 Es geht mir gut.

Did you know? Wenn ein Deutscher Sie fragt „Wie geht's?“, sollten Sie sich nicht genieren. Sie
können loslegen und Ihren Gemütszustand in allen Einzelheiten zum Ausdruck bringen.
Allerdings sollten Sie damit rechnen, dass er das Gleiche tut. Ein einfaches „Wie geht's?“ kann
ein längeres Gespräch auslösen. Es handelt sich für die Deutschen nicht um eine bloße
Höflichkeitsfloskel.

Die Medien (Fernsehen, Radio, Printmedien und


Journalismus)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular rund um Fernsehen und Radio


 Das Vokabular der Printmedien

DAS VOKABULAR RUND UM FERNSEHEN UND RADIO

 der Bericht (e) Sie sehen gleich einen Bericht über die Hauptstadt Berlin.
 das Fernsehen (-). Im Fernsehen gibt es eine große Auswahl an Themen.
 fern/sehen. Du siehst zu viel fern!
 die Medien (Plural). Die Macht der Medien sollte nicht unterschätzt werden.
 der Moderator (-). Der Moderator liest den Wetterbericht vor.
 das Programm (e). Schalte bitte auf das zweite Programm um.
 das Radio (s). Im Auto höre ich gerne Radio.
 die Sendung (en) Ich habe mir eine interessante Sendung über die USA angeschaut.
 die Tagesschau Die aktuellen Nachrichten sehen Sie um 20 Uhr in der Tagesschau.
 der Zuschauer (-) Liebe Zuschauer, wir senden heute live aus dem Stadion.

DAS VOKABULAR DER PRINTMEDIEN UND DES JOURNALISMUS

 die Anzeige (n) Er hat mich per Anzeige kontaktiert.


 die Boulevardpresse Meine Mutter liest sehr gerne die Boulevardpresse.
 der Journalist (en), die Journalistin (nen) Die Artikel von diesem Journalisten sind für ihre
Genauigkeit sehr bekannt.
Hinweis: Journalist ist ein maskulines Substantiv. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Leser (-) Unseren Lesern bieten wir Artikel über aktuellen Themen.
 das Magazin (e). Dieses Magazin erscheint jeden Donnerstag.
 die Online-Ausgabe (n) Lesen Sie mehr darüber in unserer Online-Ausgabe.
 die Schlagzeile (n) Das Treffen der beiden Präsidenten machte heute Morgen Schlagzeilen.
 die Zeitschrift (en). Ich habe die Zeitschrift abonniert.
 die Zeitung (en). Die Zeitung veröffentlicht heute ein Interview von einem berühmten
Politiker.
Did you know? Die deutsche Presselandschaft zeichnet sich durch eine große Vielfalt an
Zeitungen aus: Es gibt 313 regionale und acht nationale Zeitungen, darunter: die Welt, die Zeit
und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zu erwähnen sind außerdem die Wochenzeitschriften
Spiegel und Stern sowie die Boulevardzeitung Bild.

Der öffentliche Rundfunk (ART, ZDF, Deutschlandfunk) werden durch die Rundfunkgebühr
finanziert. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl an nationalen und regionalen privaten
Radio- und Fernsehsendern (SAT 1, RTL).

Anzumerken ist auch, dass die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland einen hohen
Stellenwert besitzt und durch die Verfassung geschützt ist.

Die Berufswelt und die Arbeitsbedingungen


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular rund um die Berufswelt


 Das Vokabular rund um die Arbeitsbedingungen

DAS VOKABULAR RUND UM DIE BERUFSWELT

 die Arbeit (en) Ihre Arbeit macht ihr viel Spaß.


Hinweis: Wenn man nähere Informationen zu seiner Arbeit geben möchte, kann man
sagen: „Ich arbeite als …“. Zum Beispiel: Ich arbeite als Lehrerin.
 arbeiten Sie arbeitet in der Logistikbranche.
 einen Beruf ausüben. Wenige Jugendlichen möchten später einen handwerklichen Beruf
ausüben.
 berufstätig sein. Rund 55 % aller Frauen im Alter von 14 bis 59 Jahren sind berufstätig.
 die Firma (en). Die Firma Siemens ist für ihre IT-Produkte weltweit bekannt.
 der Lohn (¨-e). Mein Lohn ist leider seit fünf Jahren nicht gestiegen.
 die Stelle (n). Er hat eine Stelle als Ingenieur bekommen.
Hinweis: In der Umgangssprache verwendet man auch das Wort: der Job (s).
 das Unternehmen (-) Viele Unternehmen haben vor, neue Investitionen im Bereich
Infrastruktur zu tätigen.
 der Urlaub (e) Die Arbeitnehmer erhalten pro Jahr mindestens 4 Wochen Urlaub.

DAS VOKABULAR RUND UM DIE ARBEITSBEDINGUNGEN

 der Arbeitsvertrag (¨-e) Im Arbeitsvertrag werden die Tätigkeiten eines Arbeitnehmers


genau beschrieben.
Hinweis: Das französische Akronym CDI wird mit „unbefristeter Arbeitsvertrag“ übersetzt.
 der Beamter (e), die Beamtin (nen) Im Ministerium arbeiten circa hundert Beamte.
 der Freiberufler (-) Als Freiberufler musst du dich beim Finanzamt anmelden.
 die Teilzeitarbeit (en) Viele Studenten müssen eine Teilzeitarbeit finden, um Ihr Studium zu
finanzieren.
 die Überstunde (n) Jede Überstunde wird mit einem Zuschlag von 25 % vergütet.
 die Zeitarbeit Nach Beendigung der Zeitarbeit kann ich vom Unternehmen übernommen
werden.

Did you know? Die Berufswelt in Deutschland mag Ihnen in erster Zeit ein wenig befremdlich
erscheinen. Es gibt zwar Hierarchie, aber sie ist horizontaler, partizipativer und kollaborativer.
Keine Küsschen im Büro ! Wenn Sie eine Person kennen und eine gute oder freundschaftliche
Beziehung zu ihr haben, können Sie sie zur Begrüßung umarmen. Im beruflichen Umfeld gibt
man sich jedoch in der Regel einfach die Hand. Küsschen sind Kindern und Liebenden
vorbehalten …

Arbeitssuche und Arbeitslosigkeit


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular rund um die Arbeitssuche


 Das Vokabular rund um die Arbeitslosigkeit

DAS VOKABULAR RUND UM DIE ARBEITSSUCHE

 das Anschreiben (-). Für meine Bewerbung muss ich noch ein Anschreiben anfertigen.
 der Arbeitsmarkt (¨-e). Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist sehr dynamisch.
 der Bewerber (-), die Bewerberin (nen). Leider haben wir für die Stelle noch keinen
geeigneten Bewerber gefunden.
 sich bewerben. Ich möchte mich bei Ihnen um die Position als Projektleiterin bewerben.
Hinweis: Die Verwendung mehrerer Präpositionen:
 sich bewerben um einen Praktikumsplatz, eine Stelle …
 sich bewerben als Managementassistentin (präzise Stellenbezeichnung)
 seine Bewerbung einreichen. Ich habe meine Bewerbung eingereicht.
 jemanden einstellen. Dieses Jahr werden drei neue Praktikanten eingestellt.
 die Festanstellung (en). Bei der Stelle geht es um eine Festanstellung.
 der Lebenslauf. Bitte senden Sie uns Ihren aktuellen Lebenslauf.
 die Probezeit (en) Er hat leider die Probezeit nicht bestanden.
 das Stellenangebot (e). Ich habe ein interessantes Stellenangebot im Internet gefunden.
 das Vorstellungsgespräch (e). Vor einem Vorstellungsgespräch bin ich immer sehr nervös.
 die Agentur für Arbeit / das Arbeitsamt. Nach meiner Entlassung musste ich einen Termin
bei der Agentur für Arbeit wahrnehmen.
Hinweis: Arbeitsamt ist die alte Bezeichnung für die Agentur für Arbeit. Sie wird offiziell
nicht mehr verwendet, bleibt aber in der Alltagssprache weiter geläufig.
 sich arbeitslos melden
 Im Winter melden sich viele Arbeiter arbeitslos.
 der Arbeitslose (-). Arbeitslose erhalten während der Ausbildung finanzielle Leistungen.
 Hinweis: Arbeitslose ist ein substantiviertes Adjektiv. Es wird wie ein attributives Adjektiv
dekliniert.
 die Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, insbesondere unter Jugendlichen.
 der Arbeitsuchende (n). Einige Arbeitsuchende verfügen nicht über die notwendigen
Qualifikationen.
 Hinweis: Arbeitsuchende ist ein substantiviertes Adjektiv. Es wird wie ein attributives
Adjektiv dekliniert.
 die Entlassung (en). Einige Mitarbeiter haben bereits von ihrer Entlassung erfahren
Hinweis: Die entsprechenden Verben lauten „jemanden entlassen“ oder „jemandem
kündigen“.
 die Kündigung (en). Ich habe meine Kündigung zum 1. Juni eingereicht.

Did you know? Um Stellenangebote in Deutschland richtig zu verstehen, muss man sich
anhand der Beschreibung der Stelle klarmachen, was vom Bewerber erwartet wird.
 Beschreibung des Unternehmens
 Stellenbezeichnung
 Aufgaben, Verantwortungsbereich
 Persönliche Eigenschaften
 Fachkenntnisse
 Unser Angebot / wir bieten Ihnen

Im Unternehmen (Arten von Stellen, Beziehungen zwischen


Kollegen, Material, Gewerkschaften)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

 Das Vokabular rund um Stellenarten und Gewerkschaften


 Das Vokabular rund um Geschäftsbeziehungen und Büromaterial

DAS VOKABULAR RUND UM STELLENARTEN UND GEWERKSCHAFTEN

 der/die Angestellter/e (n). Ein Angestellter hat eine normale Arbeitszeit von 40 Stunden pro
Woche.
Hinweis: Angestellte ist ein substantiviertes Adjektiv und wird wie ein attributives Adjektiv
dekliniert.
 der Arbeiter (-). Qualifizierte Arbeiter gibt es leider immer weniger.
 der Azubi (s). Herr Müller ist für die Betreuung der Azubis zuständig.
Hinweis: Azubi ist die abgekürzte Form des substantivierten Adjektivs Auszubildende(r).
 der Geschäftsführer (-), die Geschäftsführerin (nen). Die Geschäftsstelle setzt sich aus dem
Geschäftsführer und seinen Mitarbeitern zusammen.
 die Gewerkschaft (en). Die größte Gewerkschaft in Deutschland ist der Deutsche
Gewerkschaftsbund.
 der Fachmann (leute). Das Problem muss von einem Fachmann untersucht werden.
 die Führungskraft (¨-e). Sie ist Führungskraft bei einer russischen Ölfirma.
 das Praktikum (ka). Nach ihrem Praktikum hofft sie, vom Unternehmen übernommen zu
werden.
 der Praktikant (en), die Praktikantin (nen). Für diese Arbeit wird meistens ein Praktikant
eingesetzt.
Hinweis: Praktikant ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Streik (s). Wenn die Tarifverhandlungen nicht erfolgreich sind, wird nächste Woche der
Streik ausgerufen.

DAS VOKABULAR RUND UM GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN UND BÜROMATERIAL

 die Abteilung (en). Für Ihre Rechnung wenden Sie sich bitte an die Buchhaltungsabteilung.
 der (Arbeits-)Kollege (n). Sein Kollege wurde in eine Filiale im Ausland versetzt.
 eine Besprechung organisieren. Können Sie bitte für nächste Woche eine Besprechung mit
allen organisieren?
 der Computer (-). Am Computer werden die E-Mails abgerufen.
 der Drucker (-). Wir haben momentan ein Problem mit einem Drucker.
 der Kopierer (-). Der Kopierer geht automatisch in den Ruhe-Zustand.
 der Mitarbeiter (-). Wir wollen für unsere Mitarbeiter neue Weiterbildungsmaßnahmen
einführen.
 der Schreibtisch (e). Die Papiere finden Sie auf meinem Schreibtisch.
Hinweis: Ist mit „bureau“ der Raum gemeint, lautet die Übersetzung „das Büro (s)“.
 der/die Vorgesetzte (n) Mein Vorgesetzter muss die Verträge noch freigeben und
unterschreiben.
Hinweis: Vorgesetzte(r) ist ein substantiviertes Adjektiv und wird wie ein attributives
Adjektiv dekliniert.

Did you know? Es gibt einige Gepflogenheiten, die man kennen sollte, wenn man in einem
Unternehmen in Deutschland arbeitet: Wenn Ihr Kollege beispielsweise zum Essen in die
Kantine geht und Ihnen ein fröhliches „Mahlzeit!“ zuruft, dann antworten Sie ebenfalls mit
„Mahlzeit!“. ». Nehmen Sie Ihre Bürotasse und gönnen Sie sich eine Kaffeepause. Die
„Kaffeepause“ ist gesünder als die „Zigarettenpause“. Die Kaffeemaschine ist der Ort, an dem
man Neuigkeiten aller Art austauscht. Wenn Sie Glück haben, bekommen Sie dort auch ein
Stück Geburtstagskuchen von einem Kollegen.

Und abends, wenn alle nach Hause gehen, wünscht man sich einen „Schönen Feierabend!“. ».
Der „Feierabend“ ist die freie Zeit, die nach der Arbeit vom Tag übrig ist. Einige Kollegen gehen
hin und wieder zusammen ein „Feierabendbier“ trinken.

Wissenschaft und Forschung


In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

o Das Vokabular der Wissenschaft


o Das Vokabular der Forschung

DAS VOKABULAR DER WISSENSCHAFT

 ein Experiment anstellen. Wir werden jetzt ein kleines Experiment mit dem Mikroskop
anstellen.
 eine Formel entwickeln. Er hat seine Formel auf dem Papier entwickelt, jetzt muss sie in der
Praxis getestet werden.
 die künstliche Intelligenz. Die künstliche Intelligenz befasst sich mit dem maschinellen
Lernen.
 das Patent (e). Sie hatte vor Jahren ein Patent für eine neue Maschine angemeldet.
 die Technik (en). Je nach Technik kann die Bearbeitungszeit bis zu 50 % gekürzt werden.
 das Verfahren (-). Es ist ein ganz neues Verfahren, um wissenschaftliche Experimente
durchzuführen.
 die Wissenschaft (en). Er hat sein Leben der Wissenschaft gewidmet.
 der Wissenschaftler (-), die Wissenschaftlerin (nen). Die beiden Wissenschaftler erhielten
für ihre Arbeit den Nobelpreis.
 wissenschaftlich bewiesen sein. Es ist wissenschaftlich nicht bewiesen, dass Männer öfter
krank werden als Frauen.

DAS VOKABULAR DER FORSCHUNG

 der Beweis (e). Er hat endlich den Beweis für seine Theorie gefunden.
 die Beobachtung (en). Für einen Wissenschaftler ist eine Phase der Beobachtung
unumgänglich.
 die Entdeckung (en). Die Entdeckung des Penicillins erfolgte per Zufall.
 die Erfindung (en). Diese Erfindung hat das Leben vieler Menschen verändert.
 das Ergebnis (se). Die Ergebnisse der Analyse zeigen erhöhte Werte.
 die Forschung (en). Viele Institute und Universitäten erhalten Gelder für die Forschung.
 das Laboratorium (ien). Im Laboratorium forschen die Wissenschaftler nach einem neuen
Medikament.
Hinweis: Man verwendet auch den Begriff Labor.
 die Probe (n) Der Forscher muss noch ein paar Proben untersuchen.
 die Studie (n) Die Studie wird nächsten Monat in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Did you know? Deutschland zählt vier große außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die
über Verwaltungsautonomie verfügen und gemeinsam vom Bund und den Ländern finanziert
werden.

o Das sich mit der Grundlagenforschung befassende Max-Planck-Institut


o Die auf angewandte Forschung und den Technologie-Transfer ausgerichtete
Fraunhofer-Gesellschaft
o Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, in der die großen
Forschungsinfrastrukturen zusammengefasst sind
o Die Leibniz-Gemeinschaft, die angewandte Forschung in den Regionen betreibt

Die Formalwissenschaften (Mathematik, Algebra, Geometrie,


Logik, Informatik usw.)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

o Das Vokabular rund um die Mathematik


o Das Vokabular rund um Logik und IT

DAS VOKABULAR RUND UM DIE MATHEMATIK

 etwas berechnen. Die Statik der Brücke muss vorher berechnet werden.
 der Dreisatz. Zur Lösung musst du hier den Dreisatz anwenden.
 die Fläche (n). Das gesamte Gebiet hat eine Fläche von etwa 1440 km².
 die Mathematik (-). Teilbereiche der Mathematik sind z. B. Algebra und Geometrie.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
 der Mathematiker (-), die Mathematikerin (nen). Ein klassisches Berufsfeld für
Mathematikerinnen und Mathematiker sind Versicherungsgesellschaften und Banken.
 der Kreis (e). Mit dem Zirkel kannst du saubere Kreise ziehen.
 das Rechnen (-). In der Schule wird uns das Rechnen mit einem Taschenrechner und von
Hand beigebracht.
 das Vieleck (e). Ein Vieleck ist eine geometrische Figur mit drei oder mehr Ecken, wie ein
Dreieck oder ein Quadrat.
 die vier Grundrechenarten (Plural). Spätestens in der 4. Klasse müssen die Schüler die vier
Grundrechenarten beherrschen.
Hinweis: Die Wörter plus, minus, mal und durch entsprechen den französischen
Ausdrücken „plus“, „moins“, „fois“ und „divisé par“.
 der Winkel (-). Finde alle rechten Winkel mit dem Winkelmesser.
 die Zahl (en). Die Zahlen haben eine bestimmte Reihenfolge und können entweder gerade
oder ungerade sein.
DAS VOKABULAR RUND UM LOGIK UND IT

 das Byte (-). Reicht eine Festplatte mit 50 Gigabyte?


 Daten erfassen. In der Datenbank wurden die Daten aller Kunden erfasst.
 die Informatik. Mathematik findet in der Informatik einen praktischen Anwendungsbereich.
 der Informatiker (-), die Informatikerin (nen). Als Informatiker muss ich in mehreren Code-
Sprachen programmieren können.
 logisch sein. Wenn etwas logisch ist, entspricht es der allgemeinen Sichtweise.
 das Netzwerk (e). Das Intranet ist momentan nicht erreichbar, da das Netzwerk neu
konfiguriert wird.
 die Software (s). Unsere neue Software wurde heute fertiggestellt.
 vernetzen. Die Arbeit ist aufwendig, da alle Komponenten zuerst vernetzt werden müssen.

Did you know? Der Chaos Computer Club (CCC) wurde 1981 in Hamburg gegründet und
weckte 1984 durch den Hackerangriff auf das BTX-Netzwerk (den Vorgänger des Internets) der
Deutschen Post die Aufmerksamkeit der Medien. Der CCC, der mehrheitlich aus Hackern und
Programmierern besteht, die sich für IT-Netzwerke begeistern, hat sich im Laufe der Jahre zum
größten Verband von IT-Hackern in Europa entwickelt.

Ihre Interventionen sind von hoher Qualität und haben die Aufgabe, den freien
Informationsfluss im Netz aufrechtzuerhalten, den Schutz der persönlichen Daten der Bürger
zu gewährleisten und die Behörden zur vollständigen Transparenz der öffentlichen Daten zu
verpflichten. Der CCC veröffentlicht vierteljährlich ein wissenschaftliches Magazin namens „Die
Datenschleuder“ und strahlt einmal pro Monat eine Radiosendung in Potsdam aus.
(Chaosradio podcast)

Die Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie,


Astronomie, Geowissenschaften usw.)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

o Das Vokabular rund um die Naturwissenschaften


o Das Vokabular rund um wissenschaftliche Berufe
o Nützliches Vokabular zum Thema Naturwissenschaften

DAS VOKABULAR RUND UM DIE NATURWISSENSCHAFTEN

 die Naturwissenschaft (en). Unter Naturwissenschaften versteht man die Wissenschaften,


die sich mit der Erforschung der Natur befassen.
 die Astronomie, die Sternkunde. Astronomie wurde von den Menschen schon in der Antike
praktiziert.
 die Biologie. Die Biologie befasst sich mit der Tier- und Pflanzenwelt.
 die Chemie. Die Chemie findet vor allem in der Industrie viele Anwendungen.
 die Geografie, die Erdkunde. Geografie braucht man, um ein Land, ein Gebirge oder einen
Fluss auf der Landkarte zu identifizieren.
 die Geowissenschaften. Die Geowissenschaften erforschen unsere Erde und deren Umwelt.
 die Kernphysik. Kernphysik wird sowohl theoretisch als auch experimentell betrieben.
 die Physik. In der Physik untersucht man die Gesetze der Natur.

DAS VOKABULAR RUND UM WISSENSCHAFTLICHE BERUFE


 der Astronom (en), die Astronomin (nen)
Hinweis: Astronom ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Biologe (n), die Biologin (nen)
Hinweis: Biologe ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Chemiker (-), die Chemikerin (nen)
 der Geologe (n), die Geologin (nen)
Hinweis: Geologe ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 der Physiker (-) die Physikerin (nen)

NÜTZLICHES VOKABULAR ZUM THEMA NATURWISSENSCHAFTEN

 das Atom (e). 1938 gelang Otto Hahn und Fritz Straßmann nach Vorarbeit von Lise Meitner
die Spaltung des Atoms.
 die Chemikalien (Pl.). Die Entsorgung von Chemikalien unterliegt bestimmten Auflagen.
 die DNA oder DNS (Desoxyribonukleinsäure). Die Entschlüsselung der DNA war ein
Meilenstein in der Geschichte der Menschheit.
 das Molekül (e). Ein Wassermolekül besteht aus den Elementen Sauerstoff und Wasserstoff.
 der Planet (en). Unser Sonnensystem zählt insgesamt sieben Planeten. Die Erde ist der
dritte Planet.
Hinweis: Planet ist ein schwaches Maskulinum.
 der Stern (e) Sterne können unterschiedliche Größe, Leuchtkraft und Farben haben.
 der Strom (¨-e). Das Gerät ist nicht energieeffizient, denn es verbraucht zu viel Strom.
Hinweis: Sie können auch die Begriffe Wechselstrom oder Gleichstrom hören.
 die Zelle (n). Der menschliche Körper besteht aus 100 Billionen einzelner Zellen.

Did you know? Bevor sein Name eine Marke wurde, erlangte Justus von Liebig, der Begründer
der Agrarchemie, unter anderem für seinen Rindfleischextrakt Bekanntheit, den „Brühwürfel“,
der ursprünglich als Nahrungsmittel für Arme gedacht war.

Die Röntgenstrahlen wurden 1895 von dem deutschen Physiker Wilhelm Röntgen entdeckt
und nach ihm benannt.

Die Geistes- und Sozialwissenschaften (Geschichte, Kunst,


Philosophie, Psychologie, Soziologie, Jura usw.)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

- Das Vokabular der Geisteswissenschaften


- Das Vokabular der Sozialwissenschaften

DAS VOKABULAR DER GEISTESWISSENSCHAFTEN

 die Geisteswissenschaften (Plural). Nachdem er Geisteswissenschaften studiert hatte,


entschied er sich, für einen Verlag zu arbeiten.
 die Geschichte. Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen.
 der Historiker (-), die Historikerin (nen). Die Historiker wollen Zugang zu den Archiven
bekommen, um diese zu untersuchen.
 die Urgeschichte. Die Urgeschichte bezeichnet den ältesten Zeitabschnitt der Geschichte
des Menschen.
 das Mittelalter. Das Mittelalter umfasst die Zeit zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert.
 die Neuzeit. Die Entdeckung Amerikas 1492 markierte den Beginn der Neuzeit.
 die Kunst (¨-e). Kunst ist eine menschliche Ausdrucksform.
 der Künstler (-), die Künstlerin (nen). Der Künstler hat für diese Ausstellung mehrere Jahre
gearbeitet.
 die Baukunst, die Architektur. Man kann noch Spuren der römischen Baukunst in
Deutschland finden.
 die Bildhauerei. Die Griechen waren in der Antike Meister der Bildhauerei.
 die Malerei. Seine Malerei stellt gerne farbenfrohe Motive dar.
 das Meisterwerk (e). Das Meisterwerk von Da Vinci ist für viele die Mona Lisa.
 die Philosophie. Schon früh hat die Philosophie die Menschen beschäftigt.
 der Philosoph (en), die Philosophin (nen). Voltaire und Rousseau waren bedeutende
Philosophen der Aufklärung.
Hinweis: Philosoph ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.

DAS VOKABULAR DER SOZIALWISSENSCHAFTEN

 die Sozialwissenschaften. Die Sozialwissenschaften untersuchen den sozialen Austausch


zwischen Individuen, Gruppen und ihrer Umwelt.
 die Psychologie. Psychologie ist als Wissenschaft bereichsübergreifend.
 der Psychologe (n), die Psychologin (nen). Er sollte sich die Hilfe von einem Psychologen
suchen.
Hinweis: Psychologe ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im
Nominativ ein -n an.
 die Soziologie. Die Soziologie untersucht das Zusammenleben der Menschen in einer
Gemeinschaft oder Gesellschaft.
 die Gesellschaft (en). Die Strukturen einer Gesellschaft zu verstehen, ist wichtig, um ihre
Bedürfnisse und Erwartungen zu erfüllen.
 die Bevölkerung (en). Die Entwicklung der Bevölkerung wird von den Soziologen
beobachtet und genau analysiert.
 die Rechtswissenschaft (en) Das Studium der Rechtswissenschaften bereitet auf eine
Tätigkeit als Anwalt oder Richter vor.
Hinweis: Der Begriff Jura bezeichnet auch das Rechtsstudium an der Universität.
 der Jurist (en), die Juristin (nen) Die Verträge müssen von den Juristen noch überprüft
werden.
Hinweis: Jurist ist ein schwaches Maskulinum. Es nimmt in allen Fällen außer im Nominativ
ein -n an.
 das Gesetz (e) Dieses Gesetz wird im Januar in Kraft treten.
 das Recht Das öffentliche Recht regelt das Verhältnis von Staat und Bürger.

Did you know? Auch wenn die Griechen dem Westen die ersten Denkanstöße gaben, waren es
Deutschland und die deutschen Philosophen, die die griechischen Ansätze weiterentwickelten
und vertieften.

Gottfried Wilhelm Leibniz und Emmanuel Kant im 18., Friedrich Hegel, Friedrich Nietzsche und
Karl Marx im 19. und Edmund Husserl sowie Martin Heidegger im 20. Jahrhundert.
Was die Psychologie betrifft, so war es Wilhelm Wundt, der 1879 in Leipzig das erste Labor für
experimentelle Psychologie gründete.

Wirtschaft und Finanzen (Wirtschaftsleben, Geld, Bank,


Börse, Zahlungsmittel, Eigentum, Einkommensquellen und
Steuern)
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

- Das Vokabular der Wirtschaft


- Das Vokabular der Finanzwesens

DAS VOKABULAR DER WIRTSCHAFT

 die Börse (n). Die Aktienwerte sind diese Woche an der Börse gestiegen.
 der Handel (-). Deutschland betreibt mit den unterschiedlichsten Ländern Handel.
 die Mehrwertsteuer (MwSt.). Alle Konsumgüter unterliegen der Mehrwertsteuer.
 sparen. Ich habe es geschafft, 100 € pro Monat zu sparen.
 der Verbrauch. 2012 blieb der Verbrauch an Strom deutlich über dem Niveau von 2009.
 das Wachstum. Wachstum ist eines der Grundprinzipien des Kapitalismus.
 die Währung (en). Der Euro ist eine stabile Währung und bietet viele Vorteile.
 die Wirtschaft (en). Die europäische Wirtschaft wurde durch Finanzkrisen zeitweise
geschwächt.
 der Zins (en). Der effektive Jahreszins beträgt 3 %.

DAS VOKABULAR DER FINANZWESENS

 die Bank (en). Die Regierung sprang zur Rettung der Banken ein.
 das Einkommen (-). Mit deinem Einkommen kannst du dir keinen teuren Urlaub leisten.
 das Finanzamt (¨-er). Ich habe eine Mahnung vom Finanzamt erhalten.
 Geld abheben. Ich gehe noch zum Geldautomaten, um Geld abzuheben.
Hinweis: Das Genus von „Geld“ ist Neutrum.
 sich Geld ausleihen. Für den Kauf seines Autos hat er sich Geld ausgeliehen.
 das Girokonto (en). Möchten Sie bei uns ein Girokonto eröffnen?
 das Kleingeld. Hast du noch Kleingeld, damit ich Brot kaufen kann?
 Rechnung begleichen. Er hat vergessen, die Rechnung vom letzten Monat zu begleichen.
 die Steuer (-). Spenden sind von der Steuer absetzbar.
 eine Steuererklärung abgeben. Du kannst auch eine Steuererklärung online abgeben.
 das Zahlungsmittel (-). Welche Zahlungsmittel bevorzugen Sie? Bar oder Kreditkarte?

Did you know? Einige Redewendungen rund um das Thema Geld:

 eine Stange Geld verdienen


 etwas auf die hohe Kante legen
 Geld stinkt nicht
 sein Geld auf den Kopf hauen
 blank/pleite sein
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste
In diesem Arbeitsblatt werden Sie Folgendes lernen:

- Das Vokabular der Polizei


- Das Vokabular der Feuerwehr und der Rettungsdienste

DAS VOKABULAR DER POLIZEI

 der Beweis (e). Bei dieser Sache mangelt es noch an Beweisen.


 eine Ermittlung durchführen. Die Polizei wird bald eine Ermittlung durchführen.
 die Festnahme (n). Der Hinweis hat zu mehreren Festnahmen geführt.
 der Kommissar (e), die Kommissarin (nen). Sie wurde Ende des Jahres zur Kommissarin
ernannt.
 die Kriminalpolizei (Kripo). Bis heute hat die Kriminalpolizei die Täter nicht identifiziert.
 die Polizei (en). Alle Autos werden von der Polizei kontrolliert.
 der Polizist (en), die Polizistin (nen). Als Polizist musste er ein spezielles Training
absolvieren.
Hinweis: Polizist ist ein schwaches Maskulinum.
 das Polizeirevier (e). Ich bin zum Polizeirevier gegangen, um Anzeige zu erstatten.
 der Streifenwagen (-). Alle Streifenwagen fuhren mit Blaulicht durch die Stadt.
 ein Verbrechen aufklären. Es wird noch Jahre dauern, bis das Verbrechen vollkommen
aufgeklärt ist.
 der Zeuge (n), die Zeugin (nen). Der einzige Zeuge hat nichts Verdächtiges beobachten
können.

DAS VOKABULAR DER FEUERWEHR UND DER RETTUNGSDIENSTE

 jemandem Erste Hilfe leisten. Als er sich das Bein brach, leistete ich ihm Erste Hilfe.
 die Feuerwehr (en). Die Feuerwehr war schnell vor Ort.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
 der Feuerwehrmann (leute) Die Feuerwehrleute haben das Feuer am späten Nachmittag
unter Kontrolle gebracht.
 der Feuerlöscher (-). Zur Sicherheit wurden im Gebäude Feuerlöscher installiert.
 der Notarzt (¨-e), die Notärztin (nen). Ich warte schon seit Stunden und habe immer noch
keinen Notarzt gesehen!
 die Notaufnahme (n). Im Winter sind die Notaufnahmen oft überfüllt.
 der Notfallsanitäter (-). Die Verletzten werden von den Notfallsanitätern versorgt.
 der Notruf (e). Den Notruf erreichen Sie unter der Nummer 112.
 der Rettungsdienst (e). Der Rettungsdienst wurde schon informiert. Bitte bewahren Sie
Ruhe.
Hinweis: Im Deutschen verwendet man das Wort im Singular.
 der Rettungswagen (-). Auf der Autobahn erreichen die Rettungswagen den Unfallort über
die Rettungsgasse.

Did you know? Inspektor Derrick tauchte erstmals 1974 auf den deutschen Bildschirmen auf
und entwickelte sich zu einem weltweiten Erfolg: Es ist die meistausgestrahlte deutsche Serie
der Welt.

Eine weitere sehr beliebte Serie ist der „Tatort“, bei dem jeweils Kommissare aus
verschiedenen Regionen ermitteln. So können die verschiedenen Mentalitäten der Ermittler
und die Besonderheiten der Stadt, in der die jeweilige Folge gedreht wurde, dargestellt
werden. Die Serie wird seit 1970 ausgestrahlt und zählt heute mehr als 1100 Folgen.

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