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Flugleistung Flugplanung

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Flugleistung Flugplanung

1
Stabilität und Steuerung

Flugleistungen eine Segelflugzeuges

Betriebssicherheit

Wissen um die Flugplanung

2
Steuerung :

Achsen und Ruder

Wirkung des Höhenruders

Wirkung des Seitenruders

Wirkung der Querruder

Kräfte am Luftfahrzeug

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Stabilität :

Stabilität um die drei Achsen

Statische Stabilität

Dynamische Stabilität

14
Statische Stabilität

Schwerpunkt ist
- vor Druckpunkt - im Druckpunkt - hinter Druckpunkt

Dynamische Stabilität

Auslenkende Kraft wird


- gedämpft - nicht beinflusst - verstärkt

15
Flugleistung :

Flugleistungskenngrößen

Leistungskurven, Polare

Auftrieb- und Landehilfen

16
Flugleistungskenngrößen von Segelflugzeugen sind:

Beste Gleitzahl (Winkel) > max. Strecke


Geringstes Sinken > max. Flugzeit

Geschwindigkeit des besten Gleitens


(möglichst hoch)
Geschwindigkeit des geringsten Sinkens
(möglichst niedrig)

Zuladung

17
Das beste Gleiten :

Größtmögliche Strecke

Bester Gleitwinkel

Beste Gleitzahl z.B. 1:40

Wie weit komme ich,


wenn ich in 1000 m abfliege

18
Die Gleitzahl :

ist das Maß für die aerodynamische Güte eines Flugzeugs

dimensionslos

Verhältnis Auftriebsbeiwert CA zu
Widerstandsbeiwert CW

Verhältnis zwischen horizontalem Weg (s) und dem vertikalen Weg (h)

Das Gleitverhältnis ist der Kehrwert der Gleitzahl

19
20
Beispiele für Gleitzahlen :

Gleitschirm 7
Wright Flyer 8,3
Cessna 172 10
Paragleiter (Drachen) 14
Fokker 50 16
Airbus A340-600 19,5
Segelflugzeug (DG 300) 40
Segelflugzeug (ASW 22) 60
Segelflugzeug (Concordia) 75

21
Das geringste Sinken :

Geringstmöglicher Höhenverlust

Größtmögliche Zeit in der Luft

Wie lange kann ich in der Luft bleiben,


wenn ich 1000 m abfliege.

22
Die Lilienthalpolare :

Experimentell ermittelte Kurve, die den


Zusammenhang zwischen:

→ Anstellwinkel,
→ Auftrieb und
→ Widerstand angibt
Die Geschwindigkeitspolare :

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Geschwindigkeit / Eigensinken

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Windeinfluss :

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Sinkende Luftmasse :

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Anwendung: Variometer mit Sollfahrtring :

29
Nicht ideale Bedingungen :

Verschmutzte Tragflächen
bzw. Flügelnase (Mücken)
Nasse Tragflächen, Vereisung

Erhöhung des Widerstandes


Verminderung des Auftriebes
Erhöhung der Mindestgeschwindigkeit
Höheres Eigensinken
Schlechteres Gleiten

30
Negative Wölbklappen : „think positiv - flaps negativ“

Klappen bewegen sich nach oben


Mindestfahrt höher
Verringerung der Profilwölbung

Auftrieb verringert
Widerstand verringert

Polare nach „rechts unten“ verschoben


Querruderwirkung besser (wendiger)
Flugzeug wird schneller (konstantes Horizontbild)

31
Wiederholung
Was ist die Gier-Roll-Kopplung (positives
Wenderollmoment)?
Was ist das Nickmoment?
Wie groß ist das Kurvengewicht bei einer
Schräglage von 45 Grad?
Bestimme aus der Polare folgenden Wert: Sinken
bei 200 km/h?
Wie beeinflusst das Fluggewicht das geringste
Sinken?
Was versteht man unter Sollfahrt?
Was bewirkt ein positiver Wölbklappenausschlag?

32
Betriebssicherheit ?

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Betriebssicherheitsgrenzen :

Fluggeschwindigkeiten
Fahrtmessermarkierungen
Gewicht, Schwerpunkt
Zugelassene Manöver
Lastvielfache
Betriebsarten
Schleppseillänge, Sollbruchstellen
Reifendruck

34
Fluggeschwindigkeiten, Fahrtmessermarkierungen

Höchstgeschwindigkeit VNE = 250 km/h


Für Windenstart VW = 130 km/h
Manövergeschw. VA = 175 km/h
In starker Turbulenz VRA = 175 km/h
Fahrwerk betätigen VLO = 175 km/h
Für Flugzeugschlepp VT = 175 km/h

35
Flattern :

36
Exkurs: Wann bricht ein Flugzeug ?

Statische Überlast

Dynamisch / Flattern

Vorschädigungen
Dauerfestigkeit

37
Gewichte (Load and Balance) :

Gewichtlimits

Vordere und hintere Begrenzung des Schwerpunktes

Beladeplan

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Leermassenschwerpunkt :

39
Schwerpunktbegrenzung :

40
Schwerpunktbegrenzung warum ?
Trudeln was geht hier ab ?

41
Wägebericht :

42
Gewichtlimits :

43
Beladeplan / Trimmplan :

44
Wiederholung
Bei einem Segelflugzeug wurde vor dem Start der
Spornkuller nicht entfernt. Welche Folgen hat
dies?
Was versteht man unter maximalem Fluggewicht?
Welcher Unterschied besteht zwischen trudeln
und Spiralsturz?
Was versteht man unter Rüstgewicht?
Bestimme mittels nachstehender Tabelle den
maximal zulässigen Wasserballast einer LS4

45
Flugplanung:

Streckenplanung

Sollfahrt

Berechnung des Endanfluges

Flugrechner

46
Flugplanung klassisch / Motorflug :

Start (Masseberechnungen, Rollstrecke),Steigflug (Steigleistung, Steigzeit), Reiseflug


(Geschwindigkeit, Navigation) Sinkflug (Festlegung des Top of descent, Sinkzeit) Landung und
Ausweichplanung

Kartenkurs, Entfernung, Höhe, Funk/Navigationshilfen, Windvorhersage/dreieck, Steuerkurs,


Geschwindigkeit, Zeit
Treibstoffverbrauch mit Sicherheitszuschlägen

47
Flugplanung klassisch / Motorflug :

Koppelnavigation

Start (Masseberechnungen, Rollstrecke),Steigflug (Steigleistung, Steigzeit), Reiseflug


(Geschwindigkeit, Navigation) Sinkflug (Festlegung des Top of descent, Sinkzeit) Landung und
Ausweichplanung

Kartenkurs, Entfernung, Höhe, Funk/Navigationshilfen, Windvorhersage/dreieck, Steuerkurs,


Geschwindigkeit, Zeit
Treibstoffverbrauch mit Sicherheitszuschlägen
→ Flightlog
48
Flugplanung / Streckenplanung im Segelflug :

Gelände
Lufträume
Funkfrequenzen
Flugplätze (Flugplatzdaten)
NOTAMS
Außenlandewiesen
Wetter (Aufwinde)
Beladung

49
Flugplanung Unterschied im Segelflug :

Reisegeschwindigkeit :

Keine feste Eigengeschwindigkeit wie beim Motorflug


Abhängig von den Leistungsdaten des Segelflugzeugs
Abhängig von Häufigkeit und Stärke der Aufwindfelder
Abhängig vom Können des Piloten

→ Grobzeitplanung

(wann spätestens wo umdrehen? Wann spätestens an welchem Wendepunkt?)

50
Thermikqualität / Steigwerte :

51
Hangwind :

52
Thermik - Tagesentwicklung :

53
Die Sollfahrttheorie (Speed to fly) :

dient der Maximierung der Reisegeschwindigkeit von antriebslosen


Luftfahrtgeräten
Entwickelt von Paul McCready

Grundannahmen:
Das Flugzeug steigt nur beim Kurbeln,
während des Gleitflugs sinkt es
Der nächste Aufwind wird immer erreicht
Der Pilot kann die Stärke des nächsten Aufwindes ausreichend genau abschätzen

54
Sollfahrtring Steigen im nächsten Aufwind :

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59
Berechnung des Endanflugs :

Berechneter Anflug zum Platz


Welche Ausgangshöhe im letzten Aufwind ?

- niedrige Höhe: mit bestem Gleitwinkel > langsam


keine Reserven
- zu hohe Höhe: keine Möglichkeit zum „Verheizen“ der Höhe

Ziel optimale Höhe: höhere Sinkgeschwindigkeit, aber größere Gleitfahrt


Im Bewerb → Ziel der Schnellste sein

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Berechnung des Endanflugs klassisch:

Steigen im letzten Aufwind ist bekannt


Entfernung zum Zielpunkt
Polare: mit richtiger Flächenbelastung
Annahme: Endanflug in ruhender Luft

61
Endanflugtabelle / Papierrechner :

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Streckenflugrechner :

Variometer, Nettovariometer
Integrator, Sollfahrtgeber, Windrechner
Endanflugrechner, GPS-Navigation
Moving map ( Verkehr )
Lufträume
Nach Flugende Ausgabe der Flugstatistik
Anzeige von Zeit, Temperatur, Batteriespannung
Tagestrend (Thermik, Wind)
Frequenzen, Flugplatzdatenbank

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Streckenflugrechner :

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Wiederholung

Wer ist zur Flugvorbereitung verpflichtet?


Welche Faktoren bewirken eine Verlängerung der
Startrollstrecke im Flugzeugschleppstart, als auch
bei Eigenstart?
Grundannahmen in der McCready-Theorie?
Wer entscheidet bei zweifelhafter Wetterlage, ob
ein Flug durchgeführt werden kann?
Bestimme mittels nachstehender Angaben und beigefägter Polare die benötigte
Endanflughöhe zum sicheren Erreichen des 35 km entfernten Flugplatzes.

65
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Common questions

Auf Basis von KI

The glide ratio is a measure of the aerodynamic efficiency of an aircraft and is defined as the ratio of forward distance traveled to the loss of altitude. It reflects how efficiently an aircraft translates potential energy into horizontal motion. Example glide ratios are: Gleitschirm 7, Wright Flyer 8.3, Cessna 172 10, Fokker 50 16, Airbus A340-600 19.5, DG 300 glider 40, ASW 22 glider 60, and Concordia glider 75 .

'Speed to fly' is a concept used in gliding that involves optimizing the glider's speed to achieve the best performance in varying lift conditions. Developed by Paul McCready, the principle assumes the glider climbs only while thermalling and descends otherwise, with the goal of reaching the next thermal efficiently. The pilot adjusts speed based on the expected strength of the next thermal, accounting for current atmospheric conditions to maximize cross-country speed .

Planning a glider's flight path requires careful consideration of terrain, weather conditions, airspace restrictions, and glide performance. Pilots must consider current and forecasted weather to locate thermals and other rising air masses. Additionally, they need to be aware of airspace restrictions and ensure they have alternate landing sites. Safety considerations include ensuring proper weight and balance, understanding the glider's performance limits, and adjusting for pilot decision-making in changing conditions .

Surface conditions, such as dirt or icing, increase the drag on a glider and reduce lift by altering the smoothness and aerodynamic shape of the wings. This degradation in performance requires higher airspeeds for safe operation, reduces glide ratio, and increases the rate of sink, thereby shortening flight endurance and increasing fuel consumption. The handling becomes less predictable as well, particularly in terms of control response and stall behavior .

Improper weight distribution can severely affect a glider's stability and control. If the center of gravity is too far forward, the glider might be stable but difficult to control and may have difficulty maintaining lift without excessive control input. Conversely, if the center of gravity is too far aft, the glider becomes responsive, but also potentially unstable and at risk of uncontrollable pitch oscillations or stalls. Proper balance ensures adequate control authority and stable flight .

Static overload refers to exceeding the structural limits of an aircraft due to continuous excessive loading, potentially leading to permanent deformation or structural failure. Dynamic overload, such as flutter, involves oscillations that can lead to mechanical fatigue and eventual failure. Both conditions are critical in assessing an aircraft’s design and operational limits, with potential results ranging from compromised structural integrity to in-flight structural failures .

A glider's minimum sink rate is affected by its aerodynamic design, wing loading, and the environmental conditions. Lower wing loading and favorable atmospheric conditions (like rising air masses) contribute to a reduced sink rate, which enables the glider to stay airborne longer, thereby increasing endurance. An optimized design with minimal drag and maximum lift efficiency also enhances the ability to minimize sink rate .

The stability of a glider around its axes is influenced by its design and the relative positions of the center of gravity and the aerodynamic center. Static stability refers to the initial tendency of an aircraft to return to a given equilibrium state after a disturbance. If the disturbance causes further motion in the direction of the disturbance, the aircraft is statically unstable. Dynamic stability, on the other hand, is concerned with the aircraft's motion over time. A dynamically stable aircraft tends to return to its original position over time through damped oscillations if disturbed .

Variometers measure the rate of climb or descent, helping pilots identify lift conditions and adjust their flight path accordingly. Flight computers integrate data from variometers with GPS and other sensors to provide real-time performance metrics, route optimization, and speed-to-fly calculations. Together, they enable pilots to optimize altitude and speed decisions, maximizing thermal usage and overall flight efficiency .

Adjusting the 'negative flaps' position on a glider alters its aerodynamic profile by reducing the camber of the wing, which diminishes lift while concurrently reducing drag. This adjustment shifts the polar curve downwards and to the right, resulting in an increase in minimum airspeed. Consequently, the glider becomes more responsive to aileron inputs and can achieve higher forward speeds, enhancing overall maneuverability .

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