0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
35 Ansichten9 Seiten

60 Betriebliche Verfahren: Prüfungsfragen Prüfungsfrage (Nr. 42671)

Hochgeladen von

Sus Kaser
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
35 Ansichten9 Seiten

60 Betriebliche Verfahren: Prüfungsfragen Prüfungsfrage (Nr. 42671)

Hochgeladen von

Sus Kaser
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42671)


Der Begriff "Flugzeit" ist definiert als ...
o die Zeit vom Anlassen des Triebwerks vor dem Rollen bis zum Aussteigen aus dem Luftfahrzeug nach
dem Abstellen des Triebwerks.
o die Gesamtzeit zwischen der ersten Bewegung eines Luftfahrzeuges zum Zwecke des Starts bis zum
endgültigen Stillstand nach der Landung.
o die Gesamtzeit zwischen dem ersten Start und der letzten Landung im Rahmen eines oder mehrerer
zusammenhängender Flüge.
o die Gesamtzeit zwischen dem Beginn des Startlaufs auf der Piste bis zum Berühren der Piste bei der
Landung.

Prüfungsfrage (Nr. 42695)


Welches Löschmittel ist bei Luftfahrzeugbränden am wenigsten geeignet?
o Halone
o Löschpulver
o Wasser
o Löschschaum

Prüfungsfrage (Nr. 42699)


Eine Windscherung ist...
o eine vertikale oder horizontale Änderung von Windgeschwindigkeit und Windrichtung.
o ein meteorologisches Fallwind-Phänomen an der Nordseite der Alpen.
o die langsame Zunahme der Windgeschwindigkeit in Höhen oberhalb von 13.000 ft.
o eine Änderung der mittleren Windgeschwindigkeit um mehr als 15 kt.

Prüfungsfrage (Nr. 42701)


In welcher der folgenden Situationen kann mit Windscherung (windshear) gerechnet werden?
o Während einer Inversionswetterlage.
o An Sommertagen mit südöstlicher Windlage.
o Bei Windstille an einem winterlichen Tag.
o Bei dem Durchgang einer Warmfront.

Prüfungsfrage (Nr. 42702)


Während des Anfluges gerät das Luftfahrzeug in eine Windscherung (windshear) m it
abnehmendem Gegenwind. Wie ändern sich der Anflugpfad und die wahre
Eigengeschwindigkeit (TAS), wenn der Pilot keine Korrekturen vornimmt?
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird zunehmen.
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird abnehmen.
o Anflugpfad wird höher. TAS wird abnehmen.
o Anflugpfad wird höher. TAS wird zunehmen.

Prüfungsfrage (Nr. 42703)


Während des Anfluges gerät das Luftfahrzeug in eine Windscherung (windshear) mit
zunehmendem Gegenwind. Wie ändern sich der Anflugpfad und die wahre
Eigengeschwindigkeit (TAS), wenn der Pilot keine Korrekturen vornimmt?
o Anflugpfad wird höher. TAS wird zunehmen.
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird zunehmen.
o Anflugpfad wird höher. TAS wird abnehmen.
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird abnehmen.

Prüfungsfrage (Nr. 42704)


Während des Anfluges gerät das Luftfahrzeug in eine Windscherung (windshear) mit
abnehmendem Rückenwind. Wie ändern sich der Anflugpfad und die wahre
Eigengeschwindigkeit (TAS), wenn der Pilot keine Korrekturen vornimmt?
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird zunehmen.
o Anflugpfad wird tiefer. TAS wird abnehmen.
o Anflugpfad wird höher. TAS wird zunehmen.
o Anflugpfad wird höher. TAS wird abnehmen.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 1 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42711)


Wie lässt sich das Einfliegen in Scherwinde (windshear) vermeiden?
o Thermisch aktive Gebiete im Sommer umfliegen oder unterfliegen.
o Niederschlagsgebiete vor allem im Winter großräumig umfliegen und niedrige Flughöhen aufsuchen.
o Während des Durchzugs von starken Schauern oder Gewittern nicht starten oder landen.
o Auf Starts und Landungen im Gebirge wenn möglich verzichten und ins Flachland ausweichen.

Prüfungsfrage (Nr. 42735)


Welches der angegebenen Gelände ist für eine Außenlandung am besten geeignet?
o Sportplatz in einer Ortschaft.
o Abgeerntetes Getreidefeld.
o Lichtung mit langem trockenem Gras.
o Gepflügter Acker.

Prüfungsfrage (Nr. 42739)


Bei einer Sicherheitslandung handelt es sich immer um eine...
o Landung ohne Triebwerkshilfe.
o Landung ohne Landeklappen.
o durch die Umstände erzwungene Landung.
o zur Aufrechterhaltung der Sicherheit durchgeführte Landung.

Prüfungsfrage (Nr. 42740)


Welches der genannten Gelände eignet sich am besten für eine Außenlandung?
o Ein Feld mit wogendem reifem Getreide.
o Ein See mit ruhiger Wasseroberfläche.
o Ein hellbrauner Acker mit kurzem Bewuchs.
o Eine grüne Wiese ohne Tiere.

Prüfungsfrage (Nr. 42748)


Wann sollten die Schwimmwesten nach einer Notwasserung aufgeblasen werden?
o Noch in Luftfahrzeug.
o Beim Verlassen des Luftfahrzeuges.
o Außerhalb des Luftfahrzeuges.
o In einer sicheren Entfernung (ca. 10 m) zum Luftfahrzeug.

Prüfungsfrage (Nr. 42749)


Wie wirkt sich feuchtes Gras auf die Start- und Landestrecke aus?
o Verlängerung der Startstrecke und Verkürzung der Landestrecke.
o Verlängerung der Startstrecke und Verlängerung der Landestrecke.
o Verkürzung der Startstrecke und Verlängerung der Landestrecke.
o Verkürzung der Startstrecke und Verkürzung der Landestrecke.

Prüfungsfrage (Nr. 42753)


Welche Gefahr geht von nassem Schnee auf der Piste aus?
o Verringerung des Rollwiderstandes.
o Verringerung des Auftriebs.
o Vergaservereisung.
o Erhöhung des Rollwiderstandes.

Prüfungsfrage (Nr. 42754)


Welche Gefahr geht von stehendem Wasser auf der Piste aus?
o Verringerung des Rollwiderstandes.
o Erhöhung des Auftriebs.
o Verringerung des Auftriebs.
o Erhöhung des Rollwiderstandes.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 2 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42759)


Wie sollte die Landung auf einer kontaminierten Piste mit schlechten Bremswerten
durchgeführt werden, wenn sich diese nicht vermeiden lässt?
o Bei möglichst geringer Seitenwindkomponente mit minimaler Landeklappenstellung und Mindestfahrt so
weich wie möglich aufsetzen und nicht bremsen.
o Bei möglichst geringer Seitenwindkomponente mit maximaler Landeklappenstellung, positiver
Längsneigung und Mindestfahrt aufsetzen, vorsichtig bremsen.
o Bei möglichst geringer Seitenwindkomponente mit maximaler Landeklappenstellung, negativer
Längsneigung und Mindestfahrt aufsetzen, vorsichtig bremsen.
o Bei möglichst geringer Seitenwindkomponente mit minimaler Landeklappenstellung und positiver
Längsneigung so weich wie möglich aufsetzen und nicht bremsen.

Prüfungsfrage (Nr. 42781)


Im überzogenen Flugzustand hängt die linke Tragfläche. Wie wird der überzogene
Flugzustand beendet?
o Nachdrücken und Querlage durch koordinierte Seiten- und Querruderausschläge korrigieren.
o Quer- und Seitenruder gleichmäßig nach rechts, Geschwindigkeit aufholen, leicht drücken und Ruder
wieder in Neutralstellung.
o Seitenruder links, leicht drücken, Geschwindigkeit aufholen und Ruder wieder in Neutralstellung.
o Querruder rechts, leicht drücken, Geschwindigkeit aufholen und Ruder wieder in Neutralstellung.

Prüfungsfrage (Nr. 42782)


Auf einem Streckenflug deutet sich entlang der Flugstrecke eine Verschlechterung der
Flugsicht unter die vorgeschriebenen Sichtflugwetterbedingungen an. Um den Flug weiterhin
unter Beachtung der Sichtflugmindestbedingungen durchführen zu können, entscheidet sich
der Pilot...
o zum Weiterflug mit navigatorischer Unterstützung der zuständigen FS-Stelle.
o zum Weiterflug mit funknavigatorischer Hilfe entlang der Strecke.
o zum Weiterflug unter Bezugnahme auf bessere Vorhersagen.
o zur Umkehr, da auf der bisherigen Strecke Sichtflugbedingungen ausreichend sind.

Prüfungsfrage (Nr. 42783)


Ein ELT dient ...
o zur Aufzeichnung verschiedener Flugdaten zur Auswertung bei einem Flugunfall.
o zur Lokalisierung eines Luftfahrzeugs per GPS-Satellitensignal bei einem Flugunfall.
o als Notfunkgerät, um mit Flugsicherungsstellen Sprechfunkverkehr herstellen zu können.
o der automatischen Ausstrahlung von Funksignalen, damit eine Flugunfallstelle angepeilt werden kann.

Prüfungsfrage (Nr. 42784)


Wie verhält sich ein Pilot, wenn er im Hangsegelflug in ein starkes Abwindfeld gerät?
o Er erhöht die Geschwindigkeit und fliegt von der Hangkante weg.
o Er erhöht die Geschwindigkeit und leitet eine Landung parallel zur Hangkante ein.
o Er erhöht die Geschwindigkeit und fliegt näher an der Hangkante.
o Er fliegt normal weiter, da Abwinde im Gebirge nur kurzzeitig auftreten.

Prüfungsfrage (Nr. 42785)


Welche der folgenden Wettererscheinungen, die im Zusammenhang mit Frontgewittern
auftreten können, stellt im Landeanflug die größte Gefahr dar?
o Böen
o Niederschlag
o Druckabfall
o Temperaturrückgang

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 3 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42786)


Ein Segelflugzeug fliegt unter einer ausgedehnten Cumuluswolke, die sich schnell zu einem
Gewitter entwickelt. Das Segelflugzeug steigt sehr schnell an die Wolkenuntergrenze.
Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Bremsklappen im zulässigen Betriebsbereich ausfahren und Aufwindbereich mit höchstzulässiger
Geschwindigkeit verlassen.
o In die Gewitterwolke hineinsteigen und den Flug nach Instrumenten fortsetzen.
o Anschnallgurte nachziehen und beim weiteren Thermikkreisen auf starke Böen gefasst sein.
o Auf Mindestgeschwindkeit reduzieren und Aufwindbereich in einer flachen Kurve verlassen.

Prüfungsfrage (Nr. 42787)


Bei einer Landung mit Rückenwind wird...
o mit normaler Geschwindigkeit und möglichst flachem Anflugwinkel angeflogen.
o der Rückenwind durch einen Seitengleitflug kompensiert.
o die Anfluggeschwindigkeit erhöht.
o grundsätzlich mit eingefahrenem Fahrwerk gelandet, um die Ausrollstrecke zu verkürzen.

Prüfungsfrage (Nr. 42788)


Beim Anflug auf einen Flugplatz bekommt der Pilot u.a. folgende Information:
"Wind 15 Knoten, in Böen 25 Knoten". Wie ist der Landeanflug durchzuführen?
o Mit geringstmöglicher Geschwindigkeit anfliegen, Fluglageänderung mit vorsichtigen Ruderausschlägen
korrigieren.
o Mit normaler Anfluggeschwindigkeit anfliegen, Geschwindigkeit durch Ein- und Ausfahren der
Bremsklappen konstant halten.
o Mit erhöhter Anfluggeschwindigkeit anfliegen, Verwenden der Bremsklappen vermeiden.
o Mit erhöhter Anfluggeschwindigkeit anfliegen, Fluglageänderung mit betonten Ruderausschlägen
korrigieren.

Prüfungsfrage (Nr. 42789)


Trotz mehrmaliger Versuche wird festgestellt, dass sich das Fahrwerk zwar ausfahren, aber
nicht verriegeln lässt. Wie ist die Landung durchzuführen?
o Fahrwerk ausgefahren lassen und Landung normal durchführen.
o Fahrwerk einfahren und mit erhöhter Geschwindigkeit eine Bauchlandung durchführen.
o Fahrwerkshebel mit der Hand festhalten und landen.
o Fahrwerk einfahren und mit geringster Geschwindigkeit eine Bauchlandung durchführen.

Prüfungsfrage (Nr. 42790)


Die größte Gefahr beim Einflug in starken Schneefall liegt...
o in plötzlicher Zellenvereisung.
o in der einsetzenden Staurohrvereisung.
o in der Zunahme der Masse des Luftfahrzeuges.
o im plötzlichen Verlust der Flugsicht.

Prüfungsfrage (Nr. 42791)


Eine Außenlandung mit Rückenwind ist unvermeidbar.
Wie ist der Landeanflug durchzuführen?
o Mit reduzierter Geschwindigkeit anfliegen und mit verkürzter Ausschwebe- und Ausrollstrecke rechnen.
o Mit normaler Geschwindigkeit anfliegen und mit längerer Ausschwebe- und Ausrollstrecke rechnen.
o Normal anfliegen, bei Erreichen des Landefeldes Bremsklappen voll ausfahren und Flugzeug an den
Boden drücken.
o Mit erhöhter Anfluggeschwindigkeit ohne Verwendung der Bremsklappen anfliegen.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 4 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42792)


Beim Windenstart fällt nach Erreichen der vollen Steigfluglage die Fahrtmesseranzeige aus.
Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Windenstart bis Ausklinkhöhe fortsetzen, unter Beachtung des Horizontbildes und des Fahrtgeräusches
eine Platzrunde fliegen und landen.
o Nachdrücken, Ausklinken und mit geringstmöglicher Fahrt eine verkürzte Platzrunde durchführen.
o Durch abrupte Geschwindigkeitsänderungen während des Starts versuchen, die Fahrtmesseranzeige
wiederherzustellen.
o Windenstart bis Ausklinkhöhe fortsetzen, unter Beachtung des Horizontbildes und des Fahrtgeräusches
den Flug wie geplant durchführen.

Prüfungsfrage (Nr. 42793)


Warum darf mit einem Luftfahrzeug, dessen Schwerpunkt hinter der hinteren
Schwerpunktsbegrenzung liegt, nicht gestartet werden?
o Weil die konstruktionsbedingten Festigkeitsgrenzen überschritten werden.
o Weil die Ruderwirkungen für einen kontrollierten Flugzustand nicht mehr ausreichen.
o Weil die zunehmende Kopflastigkeit nicht mehr ausgeglichen werden kann.
o Weil die höchstzulässige Geschwindigkeit dabei stark reduziert wird.

Prüfungsfrage (Nr. 42794)


Womit ist bei einem Eisansatz an den Tragflächen zu rechnen?
o Mit einer geringeren Überziehgeschwindigkeit.
o Mit einer höheren Überziehgeschwindigkeit.
o Mit verbesserten Langsamflugeigenschaften.
o Mit geringerem Reibungswiderstand.

Prüfungsfrage (Nr. 42795)


Während eines Fluges fällt die Höhensteuerung aus. Durch welche Maßnahmen ist eine
Steuerung des Segelflugzeugs um die Querachse eventuell noch möglich?
o Durch Ausnutzung des Querruder-Sekundäreffekts.
o Durch Gewichtsverlagerung.
o Mittels Trimmung und Landehilfen.
o Durch wechselweises Betätigen der Seitenruder.

Prüfungsfrage (Nr. 42797)


Warum müssen Trimmgewichte oder Bleikissen in Segelflugzeugen unverrutschbar befestigt
sein?
o Damit bei thermischen Turbulenzen keine Verletzung des Segelflugzeugführers eintritt.
o Damit eine komfortable Sitzposition während des Fluges gewährleistet ist.
o Damit die höchstzulässige Masse während des Fluges nicht überschritten wird.
o Damit keine Blockierung der Ruderanlage oder Schwerpunktverschiebungen auftreten.

Prüfungsfrage (Nr. 42798)


Welche Farbkennzeichnung hat die Hauben-Notentriegelung?
o Gelb
o Rot
o Blau
o Grün

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 5 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42799)


Ein Pilot führt eine Außenlandung in bergigem Gelände durch. Zur Verfügung steht nur eine
Landefläche mit relativ großer Neigung. Wie ist der Landeanflug durchzuführen?
o Es ist mit erhöhter Geschwindigkeit hangaufwärts anzufliegen, zu landen und entsprechend dem
Geländeanstieg zügig abzufangen.
o Es ist mit erhöhter Geschwindigkeit hangabwärts anzufliegen, zu landen und entsprechend dem Gefälle
nachzudrücken.
o Es ist mit Mindestfahrt hangaufwärts anzufliegen, zu landen und bei Erreichen des Geländes vorsichtig
abzufangen.
o Entsprechend der vorherrschenden Windrichtung ist parallel zum Hang mit Gegenwind anzufliegen und
zu landen.

Prüfungsfrage (Nr. 42800)


Während eines Höhenfluges (6000 m MSL) wird festgestellt, dass der Sauerstoffvorrat nur
noch für wenige Minuten ausreicht. Welche Maßnahmen sind durch den Piloten zu ergreifen?
o Sauerstoffverbrauch durch flacheres Atmen reduzieren.
o Bei ersten Anzeichen von Sauerstoffmangel einen Sinkflug mit höchstzulässiger Geschwindigkeit
durchführen.
o Nach Erschöpfen des Sauerstoffvorrats nicht länger als 30 min in dieser Höhe verbleiben.
o Bremsklappen ausfahren und einen Sinkflug mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit durchführen.

Prüfungsfrage (Nr. 42802)


In der letzten Phase des Windenstarts lässt der Pilot im Höhenruder nicht nach. Es kommt bei
hoher Flächenbelastung zum selbständigen Lösen des Startwindenseiles.
Welche Auswirkungen kann dies haben?
o Unzureichendes Vorhalten im Windenstart kann so ausgeglichen werden.
o Eine extreme Belastung der Struktur des Segelflugzeuges.
o Nur durch diesen deutlichen Ruck wird sichergestellt, dass das Seil abgeworfen wurde.
o Hierdurch wird eine wesentlich größere Schlepphöhe erreicht.

Prüfungsfrage (Nr. 42803)


Beim Flugzeugschlepp gerät das Schleppflugzeug aus dem Blickfeld des Piloten.
Welche Maßnahme ist durch den Piloten des Segelflugzeuges zu ergreifen?
o Abwechselnd leicht links und rechts kurven.
o Bremsklappen ausfahren und Normalfluglage einnehmen.
o Sofort ausklinken.
o Welchelndes Drücken und Ziehen am Höhenruder.

Prüfungsfrage (Nr. 42804)


Während des Schleppfluges erfolgt in einer Kurve eine starke seitliche Versetzung des
Segelflugzeuges nach außen.
Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Zurückführen des Segelflugzeugs durch Seiten- und Querruderausschlag in die Kurvenfluglage und zur
Reduzierung der Geschwindigkeit Bremsklappen ausfahren.
o Das Segelflugzeug mit kräftigem Querruderausschlag über einen engeren Kurvenradius in die Position
hinter dem Schleppflugzeug zurückführen.
o Seitengleitflug einleiten und durch erhhöhten Widerstand in die Position hinter dem Schleppflugzeug
zurückführen lassen.
o Gleiche Querlage wie das Schleppflugzeug einnehmen und das Segelflugzeug mit Seitenruder in die
Position hinter dem Schleppflugzeug zurückführen.

Prüfungsfrage (Nr. 42805)


Während eines Windenstarts lässt nach dem Übergang in die volle Steigfluglage der Seilzug
abrupt nach. Welche Maßnahmen sind durch den Piloten zu ergreifen?
o Sofort kräftig nachdrücken und ausklinken.
o Leicht nachdrücken, erneuten Seilzug abwarten.
o Windenfahrer durch wechselweise Querruderausschläge informieren.
o Höhenruder ziehen, um Seilspannung zu erhöhen.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 6 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42806)


Vor einem Windenstart mit einer Doppeltrommelwinde bemerkt der Pilot, dass das zweite
Seil dicht neben dem startbereiten Segelflugzeug liegt.
Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Mit Seitenruder weg vom zweiten Seil aus gesehen starten.
o Sofort ausklinken, Startleitung per Funk informieren.
o Das zweite Seil beobachten, ggf. nach dem Abheben ausklinken.
o Normal starten, nach der Landung den Startleiter informieren.

Prüfungsfrage (Nr. 42807)


Welche Aufgaben besitzt die Sollbruchstelle am Windenseil?
o Sie dient zum automatischen Seilabwurf nach Beendigung des Windenstarts.
o Sie dient zur Begrenzung der Steiggeschwindigkeit im Windenstart.
o Sie sichert die Startwinde vor einem Überflug im Schleppvorgang.
o Sie verhindert eine Überbeanspruchung des Segelflugzeuges.

Prüfungsfrage (Nr. 42808)


Während eines Flugzeugschlepps wird die für das Segelflugzeug höchstzulässige
Schleppgeschwindigkeit überschritten. Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Bremsklappen ausfahren.
o Mitteilung per Funk an die Flugleitung.
o Höhenruder ziehen, um Fahrt zu vermindern.
o Sofort ausklinken.

Prüfungsfrage (Nr. 42809)


Während eines Flugzeugschlepps reißt das Schleppseil. Am Segelflugzeug bleibt ein längeres
Stück Seil hängen. Welche Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Tiefen Überflug über dem Startplatz durchführen und beim Flugleiter Seillänge erfragen, ggf. ausklinken.
o Sofort ausklinken und den Flug mit geöffneter Ausklinkvorrichtung fortsetzen.
o Seil bei ausreichender Flughöhe möglichst über unbebautem Gelände oder über dem Startplatz abwerfen.
o Landeanflug normal durchführen, bei Bodenberührung des Seils sofort ausklinken.

Prüfungsfrage (Nr. 42811)


Die Tragfläche eines Segelflugzeuges bekommt beim Anschleppen Bodenberührung. W elche
Maßnahme ist durch den Piloten zu ergreifen?
o Seitenruder in Gegenrichtung.
o Sofort ausklinken.
o Höhenruder ziehen.
o Querruder in Gegenrichtung.

Prüfungsfrage (Nr. 42814)


Beim Flugzeugschlepp mittels Schwerpunktkupplung neigt ein Segelflugzeug...
o zu einem besonders stabilen Flugverhalten.
o zu verstärkter Drehung um die Längsachse.
o zu verstärktem Aufbäumen der Flugzeugnase.
o zu verstärkter Drehung zur Kupplungsseite.

Prüfungsfrage (Nr. 42815)


Während eines F-Schlepps gerät das Segelflugzeug in eine überhöhte Position zum
Schleppflugzeug.
Welches Verhalten des Piloten des Segelflugzeuges kann weitere Gefahren für Segelflugzeug
und Schleppflugzeug vermeiden?
o Kräftig nachdrücken, um das Segelflugzeug in die richtige Position zurückzuführen.
o Einen Seitengleitflug einleiten, um die überschüssige Höhe abzubauen.
o Vorsichtig die Bremsklappen betätigen und das Segelflugzeug in die normale Position zurückführen.
o Kräfig ziehen und anschließend sofort die Schleppverbindung trennen.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 7 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42816)


Welche Entscheidungen sind bei einem Seilriss während des Windenstarts in der richtigen
Reihenfolge zu treffen?
o Eine 180° Kehrkurve fliegen und entgegen der Startrichtung landen, vor dem Aufsetzen Seil ausklinken.
o Nachdrücken, ausklinken, je nach Höhe, Gelände und Wind geradeaus landen oder eine verkürzte
Platzrunde fliegen.
o Ausklinken und anschließend nachdrücken; bei Höhen bis 150 m AGL mit erhöhter Fluggeschwindigkeit
geradeaus landen.
o Höhenruder gezogen halten, Mindestfahrt stabilisieren und auf verbleibender Startstrecke landen.

Prüfungsfrage (Nr. 42818)


Was ist beim Einleiten einer Steilkurve zu beachten?
o Kurve mit reduzierter Geschwindigkeit entsprechend der beabsichtigten Schräglage einleiten.
o Kurve mit erhöhter Geschwindigkeit entsprechend der beabsichtigten Schräglage einleiten.
o Nach Einnahme der Schräglage die Drehgeschwindigkeit mit Gegenseitenruder reduzieren.
o Nach Einnahme der Schräglage kräftig drücken, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Prüfungsfrage (Nr. 42819)


Ein Segelflugzeug ist im Begriff, infolge eines Strömungsabrisses abzukippen.
Mit welchen Ruderausschlägen können Abkippen und Trudeln verhindert werden?
o Höhenruder nachlassen, Seitenruder entgegen Abkipprichtung ausschlagen.
o Luftfahrzeug mit Seitenruder in horizontaler Lage halten.
o Querruder neutral, Seitenruder kräftig in Abkipprichtung auslenken.
o Höhenruder leicht ziehen und Querruder gegen die Abkipprichtung ausschlagen.

Prüfungsfrage (Nr. 42820)


Im Endanflug auf ein Außenlandegelände stellt der Pilot fest, dass die Oberfläche sehr uneben
ist. Welche Landetechnik ist zu empfehlen?
o Mit erhöhter Geschwindigkeit anfliegen und Benutzung der Radbremsen vermeiden.
o Aufsetzen mit geringstmöglicher Geschwindigkeit und Unebenheiten mit dem Gas ausgleichen.
o Mit erhöhter Geschwindigkeit anfliegen und bei erster Bodenberührung nachdrücken.
o Aufsetzen mit geringstmöglicher Geschwindigkeit und den Steuerknüppel bis zum Stillstand gezogen
halten.

Prüfungsfrage (Nr. 42822)


Mit welchen Beeinträchtigungen ist beim Kreisen über Industrieanlagen zu rechnen?
o Mit gesundheitlicher Beeinträchtigung durch Schadstoffe, Sichtminderung und Turbulenzen.
o Mit deutlichem Sichtrückgang auf wenige hundert Meter und mit starken Niederschlägen.
o Mit ausgedehnten, starken Abwindfeldern im Leebereich der Industrieanlage.
o Mit starken elektrostatischen Aufladungen und Störungen im Funkverkehr.

Prüfungsfrage (Nr. 42823)


Eine Außenlandung birgt ein Unfallrisiko insbesondere dann, wenn...
o der Entschluss zur Außenlandung zu spät erfolgt.
o der Entschluss oberhalb der Sicherheitsmindesthöhe erfolgt.
o der Anflug mit unterteilten Anflugsegmenten geflogen wird.
o der Anflug auf ein abgeerntetes Getreidefeld erfolgt.

Prüfungsfrage (Nr. 42824)


Zusammenstöße beim "Thermikkurbeln" lassen sich u.a. vermeiden durch...
o Nachahmung der Flugbewegungen des vorausfliegenden Luftfahrzeuges.
o jeweils abwechselnd gegensinniges Kreisen in unterschiedlichen Höhen.
o Abstimmung der Flugbewegungen mit den anderen Luftfahrzeugen im gleichen Aufwindgebiet.
o schnelles Einfliegen in einen Aufwindbereich und abruptes Herausziehen der Fahrt.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 8 © E. Knabl 2020


Prüfungsfragen 60 Betriebliche Verfahren 54 Fragen

Prüfungsfrage (Nr. 42825)


Welches Verhalten vermeidet Gefahren, wenn sich ein Segelflugzeug beim Überlandflug
bereits nahe an einer Platzrundenhöhe
befindet?
o Aufrechterhalten des Funkkontakts bis zum Stillstand nach der Außenlandung.
o Ungeachtet des Flugvorhabens rechtzeitig zur Außenlandung entscheiden.
o Auf der windabgewandten Seite eines Landefeldes nach Thermik suchen.
o Versuchen, am Horizont sichtbare Cumuluswolken und damit Thermik zu erreichen.

60_Prfr_BetrVerf.docx Seite 9 © E. Knabl 2020

Das könnte Ihnen auch gefallen