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MSK125

Das Dokument beschreibt ein Seminar über Messtechnik mit dem Messgerät MSK 125. Es werden verschiedene Übertragungsparameter für Satellit, Kabel und terrestrische Übertragung erklärt sowie Modulationsverfahren und Pegelmessungen thematisiert.

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matthias hangen
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Seminar Messtechnik mit dem MSK 125

rm VVS 11
 MSK 125

Ihr Messgerät
der Allrounder für alle Fälle

rm VVS 11
Das erwartet Sie heute

 Messen bei unterschiedlichen Anlagenkonzepten


 DVB-S
 DVB-C
 DVB-T
 Grundsätzliches

rm VVS 11
 Multimediale Empfangs- und Verteilanlagen

Empfang über Satellit

Empfang terrestrisch

Einspeisung der Signale


Breitbandkabel

rm VVS 11
Die digitale Modulation

Studio Sender Übertragungsweg Empfänger

Satellit DVB-S (QPSK-Modulation) DVB-S Receiver

Satellit DVB-S2 (8PSK-Modulation) DVB-S2 Receiver

Video Sende-
Audio einrich- Kabel DVB-C (QAM-Modulation) DVB-C Receiver
Daten tung

Terrestrisch DVB-T (COFDM) DVB-T Receiver

Programm- Programm-
Netzbetreiber Zuschauer
veranstalter verteilung

rm VVS 11
 Übertragungsparameter Sat

 Standard-digital SDTV DVB-S MPEG 2 QPSK

 Hochauflösend-digital HDTV DVB-S2 MPEG 4 8PSK

 Übertragung Symbolraten Mbit/s /FEC

 Parameter Pegel, BER, C/N

 Vorschriften DIN / VDE

 Schnittstellen HDMI / DVI-D

Aktuelle Transponderlisten können unter folgendem Internet-Link eingesehen werden:


[Link] oder [Link]

rm VVS 11
 Übertragungsparameter BK-Kabel

 Standard-digital SDTV DVB-C MPEG 2 QAM 64

 Hochauflösend-digital HDTV DVB-C MPEG 4 QAM 256

 Übertragung Symbolraten Mbit/s /FEC

 Parameter Pegel am Receiver, MER,

 Schnittstellen HDMI / DVI-D

 Übertragungsparameter terrestrisch

 Standard-digital DVB-T COFDM


7

rm VVS 11
Inhaltsverzeichnis

 Pegel-Dämpfung/-Verstärkung
 Halbwellendipol/-Feldkomponenten
 Polarisationsebenen
 Antennen - Antennengewinne
 Kreuzpolarisationsentkopplung
 AM-/FM-Modulation
 Rauschen, Rauschabstand
 QPSK Modulation-,Satellitenübertragung , DVB-S Konstellationsdiagramm-
Auswertung, Messung von SNR, Bedeutung der Bitfehlerrate BER
 QAM- Standard „DVB-C“ Signalübertragung Breitbandkabel, Messung von
MER/ BER, Rückwegübertragung

rm VVS 11
Pegel-Dämpfung/ Verstärkung

 Ermitteln von Pegel oder Dämpfung

Uo < Ux Uo > Ux
Po Px = Verstärkung = Dämpfung
Po Px

Ri
Uo VIERPOL Ux
Ze = Za Ra
Po Px

rm VVS 11
Pegel-Dämpfung/ Verstärkung

Unter dem Pegel versteht man das logarithmische Verhältnis der Ux bzw. der
Leistung Px zu einem Bezugswert Uo bzw. Po. Das Rechenergebnis wird in dBµV
für die Spannung und in dBm oder dBW für die Leistung angegeben.

1) Für den Spannungspegel gilt: L u dBµV = 20xlog Ux


( )
Uo

Bezug: 1µV = 0dBµV

2) Für den Leistungspegel gilt: L p dBm = 10xlog(Px)


Po

Bezug: 1mW = 0dBm


10

rm VVS 11
Pegel-Dämpfung/ Verstärkung

Verstärkungs- bzw. Dämpfungsfaktoren in dB / Spannung

dB Verstärkung v Dämpfung a
3 1,41 0,707
6 2 0,5
10 3,16 0,33
12 4 0,25
20 10 0,1
26 20 0,05
40 100 0,01
60 1000 0,001
80 10000 0,0001

Für den Spannungspegel gilt: L u dBµV = 20xlog(Uo)


Ux 11

rm VVS 11
Pegel-Dämpfung/ Verstärkung
Verstärkungs- bzw. Dämpfungsfaktoren in dB / Leistung

dB Verstärkung v Dämpfung a
3 2 0,5
6 4 0,25
10 10 0,1
13 20 0,05
20 100 0,01
23 200 0,005
30 1000 0,001
40 10000 0,0001
50 100000 0,00001

Für den Leistungspegel gilt: L p dBm = 10xlog(Px)


Po 12

rm VVS 11
Pegel-Dämpfung/ Verstärkung

 Verhältnis von Spannung zu Pegel

Spannung µV Spannung in mV Spannung in V Pegel in dBµV

1,00 0,001 0,000001 0


2,00 0,002 0,000002 6
3,14 0,00314 0,00000314 10
4,00 0,004 0,000004 12
10,00 0,01 0,00001 20
100,00 0,1 0,0001 40
1000,00 1 0,001 60
10000,00 10 0,01 80

13

rm VVS 11
Halbwellendipol Strom- Spannungsverlauf

magnetisches Feld

Stromverlauf elektrisches Feld


U 0

Halbwellendipol - Dipol

Spannungsverlauf

14

rm VVS 11
Polarisationsebenen

 Polarisations-Ebenen

 Strahlungscharakteristik

Vertikale
V
Polarisation (Y)

H(X)
Horizontale
Polarisation

15

rm VVS 11
 Übertragungsbereich in Gemeinschaftsanlagen

 Kanalraster

VHF - Bereich UHF - Bereich SAT - ZF


87,5

108

174

300
302

446
470

606
230

862
47
68

10
11
12
5
6
7
8
UKW USB 9 OSB ESB B IV BV SAT-ZF
BI B III 950 - 2150 MHz
S 21 - K 21 - K 38 -
BII S 01 - S 10 S 11 - S 38 K 37 K 69
S 20

50 100 150 200 300 500 600 700 800 950 - 2150 MHz

16

rm VVS 11
 Prinzip von Empfang und Verteilung
Sendefrequenz
10,70 GHz - 12,75 GHz
 Die Umsetzung der Sendesignale
in die SAT-ZF erfolgt im Quattro-LNB
auf 4 Ausgänge:
hor./ vert. Low Band
hor./ vert. High Band
Quatro-LNB
 SAT-ZF 950 - 2150 MHz LO. 9.750 MHz low Band
Matrix
LO. 10.600 MHz high Band

Multischalter bieten für Receiver


1 2
hor Low Band
 18V/0kHz
vert Low Band 14V/0kHz

über temporäre Verbindungen Zugriffe vert high Band


14V/22kHz
EXR 504
hor high Band
auf alle SAT-ZF-Ebenen. 18V/22kHz
273352

KU01
950 - 2150 MHz
Z
T 112

terr. DC

4 3

 Sternverteilung für moderne Gebäude,


REMOT
E
TV/S AT
STA ND BY

DIGITAL SATELLITE RECEIVER CI

 Multimediale Schnittstelle
17

rm VVS 11
 Berechnung der Sat-ZF

Formel: Sendefrequenz - Oszillatorfrequenz = Sat-ZF

Low-Band High-Band
Sendefrequenz 10700 MHz 11700 MHz 11700 MHz 12750 MHz
Oszillatorfrequenz 9750 MHz 9750 MHz 10600 MHz 10600 MHz
Sat-ZF 950 MHz 1950 MHz 1100 MHz 2150 MHz

18

rm VVS 11
MSK125 - Grenzwerte

Empfohlene Werte beim Teilnehmer /


Antennensteckdose

Min. Max. Mittelwert


SAT Pegel [dBµV] 47 77 62
C/N [dB] 15
BER (QPSK) > 10^-4 (e-4)
BK/terrestrisch Pegel (analog) [dBµV] 60 80 70
Pegel (QAM64) [dBµV] 47 67 57
Pegel (QAM256) [dBµV] 53 73 63
Pegel (COFDM) [dBµV] 30 98 64
S/N (analog) [dB] > 37 kann mit MSK 125 nicht
gemessen werden!

MER (QAM) [dB] > 27


BER (COFDM) > 10^-4 (e-4)
FM Pegel [dBµV] 50 70 60

19

rm VVS 11
 DVB taugliche Empfangs- und Verteilanlagen

 Zum Empfang, Aufbereiten und Verteilen


der Signale, werden hochtechnische
Komponenten verwendet.

 Um eine störungsfreie Übertragung der


Signale zu gewährleisten, müssen die
komplexen Datenströme optimal bewertet
und transportiert werden.

 Messtechnik wird daher unumgänglich.

 Die Netzwerke werden aufwendiger

 Kundenansprüche werden höher

20

rm VVS 11
MSK 125 - Schulungsunterlage

21

rm VVS 11
MSK 125 - Darstellung

TFT-Farb-Display
TV-Bild/Einstellungen

Messungen
LEVEL, Spectrum,
DVB, LNB Batterie,
Quellen-Auswahl Sub-Carrier
DVB-S/C/T, FM, AV

LC-Display
Ein-/Aus-Taste Messergebnisse

Einstellungen
Betriebsanzeige
LNB-Anzeige

Eingabeblock Cursor-Block

22

rm VVS 11
MSK 125 - Anzeigen

 Darstellung TFT / LCD / LED

Auf dem 5,7“-TFT-Display wird je nach Betriebsart folgendes dargestellt:


• Spektrum-Analyse
• TV-Bild
• Auswahl der auf dem Kanal oder Transponder gesendeten digitalen Programme
• LNB und DiSEqCTM

Auf dem LC-Display werden je nach Betriebsart und Funktion


• der eingestellte Kanal,
• die eingestellte Frequenz,
• die aufgerufene Funktion,
• die Betriebsart,
• der gemessene Pegel und
• die Messwerte angezeigt.

Die LED-Anzeige gibt Auskunft über:


• Betriebsanzeige (Batteriebetrieb = rot / Netzbetrieb = grün)
• LNB-Anzeige (Spannung=grün/Kurzschluss=grün blinken/Externe Spannung=rot)
23

rm VVS 11
MSK 125 - Darstellung

Rückansicht

RF-Eingangs-Buchse
BNC- Adapter,
F-Connector Basis USB-Schnittstelle

HDMI-Buchse SD-Speicherkarte max. 1 GB


Ausgang

Common Interface SCART (Audio/Video)


A/V in & out
24

rm VVS 11
MSK 125 - Darstellung

Seitenansicht

Lüfter Kopfhörer RS 232 Lautsprecher Akku-Sicherung DC-Versorgung XLR

25

rm VVS 11
MSK 125 - Schnittstellen
• RF-EINGANGSBUCHSE
Hier wird das Empfangssignal von der Antennenanlage oder dem Kabelnetz eingespeist (Koaxialbuchse F mit
BNC-Adapter). Die Fernspeise-Spannung ist von 5 VDC bis 20 VDC einstellbar und abschaltbar. Bei
eingeschalteter LNB-Spannung leuchtet zur Kontrolle die rechte LED grün. Bei Kurzschluss oder Überlast blinkt
diese LED grün. Sofern externe Spannung angelegt wird, leuchtet die LED rot.
Beachten Sie, dass kein Spannungspegel über 120 dBμV, keine Spitzenspannung > 100 Volt an der RF-
Eingangsbuchse anliegt. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben kann die Eingangsschaltung zerstört
werden!

• SCART-AUSGANG
An der Scart-Buchse auf der Stirnseite des MSK 125 stehen das Bild- und Tonsignal zur Beurteilung auf einem
externen Monitor zur Verfügung. Über die Taste kann auch auf Audio/Video-Eingang geschaltet werden.
Fehlbeschaltungen der Anschlüsse können zur Beschädigung oder Zerstörung des Gerätes führen!
• KOPFHÖHRER-BUCHSE
Stereo-Klinkenbuchse 3,5 mm zum Anschluss eines Stereokopfhöhrers
• RS 232-SCHNITTSTELLE
Über die RS 232-Schnittstelle kann ein Software-Update durchgeführt werden.
• USB-SCHNITTSTELLE
Über die USB-Schnittstelle (USB 1.1) können die Messergebnisse von der eingesteckten SD-Card ausgelesen
werden.
• SD-CARD
Auf der mitgelieferten Speicherkarte (SD-Card) werden die Messergebnisse gespeichert. Es können
SD-Cards bis maximal 1 GB verwendet werden.
• COMMON INTERFACE
Schacht zur Aufnahme eines Conditional Access Moduls ( CAM – Kartenleser ) für PayTV.
• HDMI-AUSGANG
An der HDMI-Buchse auf der Stirnseite des MSK 125 stehen das digitale Bild - und Ton-Signal zur Ausgabe an
einem externen HDMI-Monitor zur Verfügung. 26

rm VVS 11
MSK 125 - Tastenfunktion

27

rm VVS 11
MSK 125 - Tastenfunktion

28

rm VVS 11
MSK 125 - Tastenfunktion

29

rm VVS 11
MSK 125 - Tastenfunktion

30

rm VVS 11
MSK 125 - Tastenfunktion

31

rm VVS 11
MSK 125 - Batterieanzeige

On/Off drücken = der aktuelle Firmwarestand MAIN und Slave sowie


die Seriennummer des Geräts

Die Anzeige informiert über den momentanen


Akkuzustand/Ladezustand sowie die LNB-Versorgungsspannung,
der benötigte Laststrom des LNB oder Multischalter und der
22 kHz Signalhub ( Low/High ) werden angezeigt

32

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT analog - Voreinstellungen

1 x drücken = SAT analog -> Nochmals drücken = SAT digital DVB-S(2) ->
Nochmals drücken = wieder SAT analog (A); (D) steht für digital

1 drücken am Nummernblock = LNB OFF / 2 = LNB ON Fernspeisung

1 drücken am Nummernblock = dBuV / 2 = dBmV

1 drücken am Nummernblock = MSK stumm / 2 = mit akustischem Signal

1 drücken am Nummernblock = EXIT / 2 = SD-Karte wird formatiert.


ACHTUNG: Daten die auf der SD-Karte gespeichert sind werden gelöscht !

33

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT analog - Voreinstellungen


LNB-CNTRL aufrufen:
Taste 1: LNB-Spannung und 22kHz ( low/high )
Taste 2: LO-Frequenz
Taste 3: Polarisation & Low/High & LO
Taste 4: Einkabel-Befehle

Taste 1:
Wählen sie hier die entsprechende
Speisespannung und den 22kHz Befehl aus.

Taste 2:
Wählen Sie hier die Lokaloszillatorfrequenz zur
Errechnung der Sat-IF-Frequenz aus. Üblich sind
9750 MHz und 10600 MHz.

Taste 3:
Wählen Sie hier die Polarisation, Lo/Hi-Band
( 0/22 kHZ ) und den Lokaloszillator aus

Taste 4:
Einkabel-Anlage nicht in der Schulungsunterlage 34

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT analog – SAT - Frequenzeingabe oder SAT- ZF


Mit der Taste FRQ/CHAN können Sie zwischen der SAT-Transponder-
Frequenz- und SAT-ZF Frequenzanzeige wechseln.
Beispiel mit Damit bei der SAT - Transponder – Frequenzeingabe die SAT – ZF –
Sat-Freq.
Sat-Freq. & Frequenz richtig berrechnet werden kann, muss vorher im LNB Control
Sat-ZF Menü die passende LO-Frequenz ausgewählt werden ( siehe Seite 41 ).
In der LCD-Anzeige ist der Pegel des jeweiligen Kanals angezeigt.
Am Nummernblock die Frequenz eingeben z.B. 1508 und
.... drücken. Steht eine senkrechter Strich neben (A) ist die Frequenz exakt
eingegeben. Steht ein + oder – neben (A), ist die Frequenz nicht exakt auf
dem Trägersignal.
Mit den Pfeiltasten kann die Frequenz in 100-kHz-Schritten verändert werden
bis die Frequenz optimal ausgerichtet ist auf dem Trägersignal.

Das LC-Display zeigt bei einem Pegel von < 30 dBμV Unterlauf ( - ) an
Pegelüber- und
unterlauf
Das LC-Display zeigt bei einem Pegel von > 120 dBμV Überlauf ( + ) an.

Achtung: Nur bei korrekter Eingabe aller notwendigen Parameter,


erscheint das Programmbild.
35

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT analog - Spektrumdarstellung


Zur Beurteilung einer Empfangsanlage kann das
Frequenzspektrum im Bereich „Satellit“, auf
dem Bildschirm dargestellt werden.
Der Aufruf der Spektrums-Messung erfolgt aus
der jeweiligen Bereichseinstellung (Sat, Cable,
Terr oder FM) heraus.
Befehl für die Spektrums-Messung: .
Beim Verlassen der Spektrumanalyse über die
Taste werden die ursprünglichen
Empfangsfrequenzeinstellungen beibehalten.
Sofern Sie die Cursor-Position verändern und die
Spektrumanalyse mit verlassen, wird die
neue Cursor-Frequenz als Empfangsfrequenz
übernommen.
Zur Messung bestimmter Pegelminima oder -
maxima kann ein Cursor mit den Tasten und auf
der Pegelverlaufskurve verschoben werden. Die
Frequenz und der gemessene Wert werden
in der oberen Zeile des Bildschirms angegeben.
Der Messbereich wird auf der Ordniate links im
Bildschirm in dBμV dargestellt. Die Einstellung
des Pegelmessbereichs erfolgt automatisch.

In der Spektrumanalyse wird immer der 36


Spitzenwert des Pegels gemessen

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT digital - Voreinstellungen


1 x drücken = SAT analog -> Nochmals drücken = SAT digital DVB-S(2) ->
(D) steht für digital

1 drücken am Nummernblock = LNB OFF / 2 = LNB ON Fernspeisung

1 drücken am Nummernblock = dBuV / 2 = dBmV

1 drücken am Nummernblock = MSK stumm / 2 = mit akustischem Signal

1 drücken am Nummernblock = EXIT / 2 = SD-Karte wird formatiert.


ACHTUNG: Daten die auf der SD-Karte gespeichert sind werden gelöscht !

 Voreinstellungen

Die Voreinstellungen sind wie auf Seite 41 vorzunehmen., bzw. bleiben aus
der vorherigen Messung erhalten.

37

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT digital DVB-S (S2); MPEG4 nur bei MSK 125MR


Mit der Taste FRQ/CHAN können Sie zwischen der SAT-Transponder-
Frequenz- und SAT-ZF Frequenzanzeige wechseln.
Beispiel mit Damit bei der SAT - Transponder – Frequenzeingabe die SAT – ZF –
Sat-Freq.
Sat-Freq. & Frequenz richtig berechnet werden kann, muss vorher im LNB Control Menü
Sat-ZF die passende LO-Frequenz ausgewählt werden ( siehe Seite 41 ).

Am Nummernblock die Frequenz eingeben z.B. 1236 und


.... drücken.
Mit den Pfeiltasten kann die Frequenz in 100-kHz-Schritten verändert werden
bis die Frequenz optimal ausgerichtet ist auf dem Trägersignal.

Drücken Sie die Taste „DEMOD“, um zur Symbol-Raten-Auswahl zu


gelangen. Mit den Nummerntasten 1...4 kann die entsprechende
Symbolrate eingestellt werden. Mit der Taste „OK“ abschleißen. Bei
Eingabe „0“ unter Punkt 4, wird die Symbolrate selbstständig gesucht.
Durch die Anwahl der DVB-Messung erscheint auf dem
TFT-Bildschirm die Liste der auf dem digitalen Transportstrom
empfangbaren Programme.
Wählen Sie mit Hilfe der Tasten bzw. das gewünschte
Programm aus und bestätigen Sie durch .
Sie können zur Auswahl des Programms auch direkt die angezeigte
Programm-Nummer eingeben. Jetzt wird das Programmbild dargestellt.
Das LCD-Display zeigt die wichtigen Parameter des Transportstroms an. 38

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 SAT digital DVB-S (S2); MPEG4 nur bei MSK 125MR

Zur Beurteilung einer Empfangsanlage kann das


Frequenzspektrum im Bereich „Satellit“, auf
dem Bildschirm dargestellt werden.
Der Aufruf der Spektrums-Messung erfolgt aus
der jeweiligen Bereichseinstellung (Sat, Cable,
Terr oder FM) heraus.
Befehl für die Spektrums-Messung:
Beim Verlassen der Spektrumanalyse über die
Taste werden die ursprünglichen
Empfangsfrequenzeinstellungen beibehalten.
Sofern Sie die Cursor-Position verändern und die
Spektrumanalyse mit verlassen, wird die
neue Cursor-Frequenz als Empfangsfrequenz
übernommen.
Zur Messung bestimmter Pegelminima oder -
maxima kann ein Cursor mit den Tasten und auf
der Pegelverlaufskurve verschoben werden. Die
Frequenz und der gemessene Wert werden
in der oberen Zeile des Bildschirms angegeben.
Der Messbereich wird links im Bildschirm in dBμV
dargestellt. Die Einstellung des Pegelmess-
bereichs erfolgt automatisch.

In der Spektrumanalyse wird immer der 39


Spitzenwert des Pegels gemessen

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Kabel & terrestrisch analog – Voreinstellungen identisch

1 x drücken = CABLE oder TERR analog -> Nochmals drücken =


CABLE oder TERR digital DVB-C oder DVB-T->
Nochmals drücken = wieder CABLE oder TERR analog (A);
(D) steht für digital

Den benötigten Standard auswählen (1= B/G ) entspricht VHF 7 MHz – B und
UHF 8 MHz – G. Mit „DEMOD“ die Einstellungen speichern.

Mit zwischen Kanal und Frequenz wechseln. Bei Kanaleingabe mit


zwischen Kanal und Sonderkanal wechseln.
Kanaleingabe über Nummerblock z.B. 28, dann mit „OK“ bestätigen.
... Frequenzeingabe über den Nummernblock 175.25. Dann mit „OK“ bestätigen.

Beispiel mit
TERR durch
Nach korrekter Kanal, bzw. Frequenzeingabe wird das ausgewählte
Frequenz&
Programm am TFT angezeigt. In der LCD-Anzeige ist der Pegel des
Kanalwechsel
jeweiligen Kanals angezeigt.

40

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Kabel & terrestrisch analog und digital identisch

Zur Beurteilung einer Empfangsanlage kann das


Frequenzspektrum im Bereich „Kabel oder
Terrestrisch“, auf dem Bildschirm
dargestellt werden.

Mit der Nummerntaste


FULL SPAN = gesamter TV-Bereich (44 ... 867 MHz)

Mit der Nummerntaste


VHF (44 ... 467 MHz)

41

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Kabel & terrestrisch analog und digital identisch

Mit der Nummerntaste


UHF (467 ... 867 MHz)

Mit der Nummerntaste


NARROW (Center 210,25 MHz) ANALOG

42

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Kabel digital

1 x drücken = CABLE analog -> Nochmals drücken =


CABLE digital DVB-C -> Nochmals drücken = wieder CABLE analog (A);
(D) steht für digital

Den benötigten Standard auswählen (1= B/G ) entspricht VHF 7 MHz – B und
UHF 8 MHz – G. Mit „DEMOD“ die Einstellungen speichern.

Mit zwischen Kanal und Frequenz wechseln. Bei Kanaleingabe mit


zwischen Kanal und Sonderkanal wechseln.
Kanaleingabe über Nummerblock z.B. 28, dann mit „OK“ bestätigen.
... Frequenzeingabe über den Nummernblock 175.25. Dann mit „OK“ bestätigen.

Soll die Modulationsart nicht verändert werden, drücken Sie „OK“.


• 1 = QAM 64-Demodulation ( SD – TV )
• 2 = QAM 128-Demodulation
• 3 = DOCSIS QAM 64-Demodulation
• 4 = QAM 256-Demodulation ( HD – TV )
Nach der Auswahl der Modulationsart gelangen Sie automatisch zur
Symbol-Raten-Eingabe.
43

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Kabel digital

Wählen Sie die entsprechende Symbol-Rate durch Drücken der


entsprechenden Taste „1“ bis „4“.
LC-Display • 1 = 6900 kS
• 2 = 6111 kS
• 3 = 6875 kS
• 4 = USER eigene Symbolrate mit Nummerblock eingeben
Bei Eingabe „0“ wird die Symbolrate selbstständig gesucht.
Zum Abschluss mit „OK“ bestätigen.

Durch die Anwahl der DVB-Messung erscheint auf dem


TFT-Bildschirm die Liste der auf dem digitalen Multiplex-Datenstrom
empfangbaren Programme.
Wählen Sie mit Hilfe der Tasten bzw. das gewünschte
Programm aus und bestätigen Sie durch .
Sie können zur Auswahl des Programms auch direkt die angezeigte
Programm-Nummer eingeben.
Jetzt wird das Programmbild dargestellt.
Im LCD werden die Parameter des jeweiligen Datenstroms angezeigt.

44

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Terrestrisch digital
1 x drücken = TERR analog -> Nochmals drücken =
TERR digital DVB-C -> Nochmals drücken = wieder TERR analog (A);
(D) steht für digital

Wählen sie die Versorgungsspannung für aktive


Antennen aus (5= 5 Volt Standard ). Bei
Kabelanlagen muss die Einstellung auf 0 Volt
bleiben, da normalerweise passive Antennen im
Einsatz sind, bzw. Verstärker vorgeschaltet sind.

Die benötigte Bandbreite festlegen. VHF = 7 MHz und UHF entspricht 8 MHz

Den benötigten Standard auswählen (1= B/G ).


Mit „DEMOD“ die Einstellungen speichern.

Mit zwischen Kanal und Frequenz wechseln. Bei Kanaleingabe mit


zwischen Kanal und Sonderkanal wechseln.
Kanaleingabe über Nummerblock z.B. 28, dann mit „OK“ bestätigen.
... Frequenzeingabe über den Nummernblock 175.25. Dann mit „OK“ bestätigen.

45

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Terrestrisch digital

Nach drücken der DVB-Taste erscheint die Programmübersicht


Wählen Sie mit Hilfe der Tasten bzw. das gewünschte
Programm aus und bestätigen Sie durch .
Sie können zur Auswahl des Programms auch direkt die angezeigte
Programm-Nummer eingeben.
Jetzt wird das Programmbild dargestellt.
Im LCD werden die Parameter des jeweiligen Datenstroms angezeigt.

46

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 FM analog Pegel und Spektrum

Auf FM-Empfang umschalten und mit den Nummerntasten die


Frequenz eingeben. Mit die Eingabe bestätigen
... und Frequenz schrittweise in 50-kHz-Schritten verändern
Nachdem Sie eine Frequenz eingestellt haben, wird der Pegel
automatisch gemessen und in dBμV vom LC-Display gezeigt. Der
Eingangspegel kann im Bereich von 30 dBμV bis 120 dBμV gemessen
werden.

Das Display zeigt bei einem Pegel < 30 dBμV Unterlauf ( - ) an.
LC-Display:
• Frequenz: 104,8 MHz
• Betriebsart: FM
• Pegel: Unterlauf ( - )
Das LC-Display zeigt bei einem Pegel > 120 dBμV Überlauf ( + ) an.
LC-Display:
• Frequenz: 104,8 MHz
• Betriebsart: TV
• Pegel: Überlauf ( + )

Das „FM-Spektrum“ wird angewählt und


gemessen.
Es reicht von 87 ... 108 MHz.

47

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Messgeräteeinstellungen speichern

Es kann von 00 bis 99 jede


Messung einzeln mit Nummernblock oder
Pfeiltasten gespeichert werden.
abschließen – Mit die Einstellung wurde
... gespeichert.

 Messgeräteeinstellungen abrufen

Speicherplatz 00 ... 99 über Nummernblock


eingeben oder mit Pfeiltasten anwählen und mit
bestätigen.
... Es kann von 00 bis 99 jeder Speicher aufgerufen
werden. Die Einstellung wird ausgeführt.

48

rm VVS 11
MSK 125 - Messen

 Messergebnisse speichern

Es kann von 00 bis 99 jede


Messung einzeln mit Nummernblock oder
Pfeiltasten gespeichert werden.
abschließen – Mit die Einstellung wurde
... gespeichert.

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MSK 125 – Berechnung C/N

Um den Träger-/Rauschabstand (C/N) für analoge Transponder zu bestimmen, müssen folgende Werte bekannt sein:
• Grundrauschpegel (Parabolantenne so einstellen, dass kein Satellitensignal empfangen wird)
• Max. Empfangspegel gemessen am Höchstpunkt des Trägersignals
• Bandbreiten-Korrektur
Dabei gilt folgende Formel:

Beispiel

Empfangssignal-Pegel +75,5 dB mit Satellitensignal


Grundrauschpegel - 55,0 dB ohne Satellitensignal
Träger-/Rauschabstand C/N = +20,5 dB
Bandbreitenkorrektur - 6,4 dB für 26 MHz Bandbreite
C/N der Empfangsanlage = +14,1 dB

Für die genaue Bestimmung des C/N ist unbedingt die RF-Bandbreite des Empfangssignals zu berücksichtigen.

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MSK 125 - Messen

Schulung zum MSK 125 - Ende

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