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Step 1

Das Dokument behandelt die Umweltauswirkungen der Holzwirtschaft. Es beschreibt den Energieeinsatz und mögliche Umweltprobleme in den verschiedenen Bereichen wie Sägewerk, Innenausbau und Holzschutzmittel. Zudem werden Aspekte wie Abfallbehandlung und Energiegewinnung bei der Wiederverwertung von Holz thematisiert.

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Step 1

Das Dokument behandelt die Umweltauswirkungen der Holzwirtschaft. Es beschreibt den Energieeinsatz und mögliche Umweltprobleme in den verschiedenen Bereichen wie Sägewerk, Innenausbau und Holzschutzmittel. Zudem werden Aspekte wie Abfallbehandlung und Energiegewinnung bei der Wiederverwertung von Holz thematisiert.

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H 0 L Z B A U W E R K E

BEMESSUNG STEP 1
UND
BAUSTOFFE -
N A C H E U R O C O D E 5

Herausgegeben von
Hans Joachim Blaß
Rainer Görlacher
Günter Steck
Verrottung zwangsläufig zurück in die Atmosphäre. Die Zunahme der Kohlen-
dioxidmenge in der Luft wird jedoch beschränkt, wenn erneuerbares Holzmaterial
fossile Brennstoffe ersetzt oder wenn es als Alternative für Produkte verwendet
wird, die mehr fossile Brennstoffe bei ihrer Produktion benötigen.

Umwelteinflüsse der Holzwirtschaft


Aus der Sicht der Umweltverträglichkeit sollten Rohstoffe optimal genutzt und
schädliche Nebeneffekte auf die Umwelt minimiert werden. Fast das ganze
Holzmaterial wird von der Holzwirtschaft verwendet, auch wenn eine große Menge
von Nebenprodukten und Abfallholz in den einzelnen Prozessen entstehen. Die
Ausbeute an gesägtem Bauholz beträgt z.B. nur 50% des Rundholzvolumens,
jedoch werden die Holzreststoffe für die Papier- oder Holzwerkstoffproduktion
verwendet. Rinde und andere Abfälle, die als Rohstoff ungeeignet sind, werden für
die Energieerzeugung verwendet.

Die Produktion von Holzprodukten erfordert im allgemeinen weniger Energie als


die Produktion von anderen Produkten oder Materialien. Es ist sehr schwierig,
genaue Zahlen für den Energieverbrauch anzugeben, da die Produktionsmethoden
sehr unterschiedlich sein können. Zahlenangaben in der Literatur lassen oft die
Angaben der Berechnungsmethoden und die Randbedingungen vermissen. Betrach-
tet man die Luftbelastung bei der Energieproduktion, ist die Energiequelle entschei-
dend. Ein beträchtlicher Teil der Energie in der Holzindustrie wird durch die
Verbrennung von Rinde und Holzabfällen erzeugt und zwar etwa 80% in der Säge-
industrie. Selbst wenn der Energiebedarf in der Holzindustie insgesamt gering ist,
ist es wichtig, sich um Energieeinsparungen zu bemühen, um den bestehenden
wirtschaftlichen Vorteil zu erhalten. Holztrocknung und Heißpressen bei der
Holzwerkstoffplattenherstellung erfordern die meiste Energie.

Material Energieeinsatz zur Herstellung

Bauholz
Brettschichtholz
Spanplatte
Faserplatte
Sperrholz
Zement
Beton
Ziegelsteine
Gipskartonplatten
Stahl
PVC Kunststoff
PU Kunststoff
Aluminium

Tabelle I Beispiele fur den Energieeinsatz zur Herstellung von Baustoffen. Die Zahlen-
angaben können abhängig von der Produktionsart stark schwanken.

Im Vergleich zu verschiedenen anderen industriellen Prozessen wird die Holzin-


dustrie als unbedenklich gegenüber der Umwelt angesehen. In der Sägeindustrie
ergeben sich Einflüsse auf die Umwelt durch Wasserlagerung der Stämme und
zwar durch das Auflösen von Rinde und Holzinhaltsstoffen. Umweltprobleme
entstehen auch durch Lärm, Geruch und Abfallbehandlung. Die ernsthaftesten
Umweltprobleme resultieren aus dem Gebrauch von giftigen Holzschutzmitteln
(insbesondere chlorierte Phenole), die den Boden oder das Wasser verschmutzen

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können. Die Verwendung dieser Holzschutzmittel ist in den meisten Ländern
Europas zurückgegangen und zwar durch die Verwendung weniger bedenklicher
Chemikalien und durch die vemngerte Notwendigkeit an Holzschutzmitteln durch
effiziente technische Holztrocknung.

Auch wenn die Umweltprobleme in der Sägeindustrie qualitativ recht gut bekannt
sind, wird noch mehr Forschung notwendig sein, um die Emissionen in den Boden,
ins Wasser und in die Luft zu quantifizieren. Weitere Untersuchungen sind nötig
über Auswirkungen von Holzflößung, Wasserlagerung der Stämme, Entrindung,
Bläueschutzmittel, Emissionen bei der technischen Holztrocknung und Energie-
produktion, Staub, Pilzsporen und flüchtige organische Emissionen aus dem Holz.

Im Innenausbau und in der Möbelindustrie treten Umweltprobleme durch den


Gebrauch verschiedener zusätzlicher Stoffe, durch Hydrogenkarbonatemissionen,
Lärm, Staub und Abfall auf. Das größte Problem ist mit der Oberflächenbehand-
lung verbunden. Die gegenwärtig verwendeten Anstriche und Lacke basieren haupt-
sächlich auf organischen Lösungsmitteln. Die neuen europäischen Richtlinien wer-
den eine signifikante Reduzierung der organischen Lösungsmittelemissionen for-
dem. Dies wird die Einrichtung von Reinigungsanlagen oder Änderungen der Ober-
flächenbehandlungs-Systemen erfordern. Heute geht der allgemeine Trend zu
wassergelösten und auf biologischer Basis beruhenden Obefflächensystemen.

In der Holzwerkstoffplattenindustrie liegen die Probleme bei den Leimen, die


schädliche Emissionen und Problemabfälle erzeugen können. Probleme können
auch durch Beschichtungen und verschiedene zusätzliche Stoffe auftreten.

Firmen, die Holzschutzmittel verarbeiten, sind aus der Sicht der Umwelt eines der
Problemfelder der Holzindustrie. Hier waren die gebräuchlichsten Chemikalien die
CCA-Salze und Karbolineum. Diese ergeben für Holz eine gute Dauerhaftigkeit
aber ihre schädlichen Einflüsse auf die Umwelt gewinnen zunehmend an
Bedeutung. In vielen alten Fabriken wurde der Boden und sogar das Grundwasser
durch giftige Holzschutzmittel kontaminiert. Durch fortschrittliche Technologie,
besseren Umweltschutz und bessere Abfallbehandlung sind diese Probleme in
modernen Produktionsanlagen in der Regel genügend unter Kontrolle.

Eine neue Europäische Norm über die Behandlung von Holz ist in Vorbereitung.
Sie wird eine Reihe von HolzimprägnierungsMassen enthalten, so daß die Art und
Menge des Holzschutzes besser auf die Notwendigkeit des Holzschutzes fur die
spezielle Endverwendung angepaßt ist.

Transport
Das Fällen und der Transport von Stämmen erfordert Energie wie 0 1 oder
Diesellcraftstoff und verursacht dadurch Störungen und Zerstörungen in den
Wäldern. In der heutigen Zeit können Dieselkraftstoffe in den Emtemaschinen
durch pflanzliche 0 l e ersetzt werden. Der Transport der Stäinrne und der Endpro-
dukte stellt nur einen kleinen Teil, in der Regel nur wenige Prozent, des Gesamt-
energieverbrauches und der Emissionen während des Lebenszyklus des Holzpro-
duktes dar. Zur Berechnung der Umweltbelastung werden Daten über die Trans-
portarten, die mittleren Transportentfemungen und die Arten der verwendeten
Kraftstoffe benötigt.

Holz im Gebrauch
Holz und Holzprodukte sind im Gebrauch im allgemeinen sicher und haben bei
ihrer Verwendung nur geringe Einflüsse auf die Umwelt. In den letzten Jahren

STEP/EUROFORTECH - eine Initiative im R . m e n des EU Comett Programms


entstand ein wachsendes Interesse an Gesundheits- und Sicherheitsaspekten von
Baumaterialien im Hinblick auf das Raumklima. Viele Baustoffe geben flüchtige
organische Verbindungen ab, die Gesundheitsprobleme verursachen können. Die
Erkenntnisse über die Emissionen aus den verschiedenen Materialien sind noch sehr
gering. Die Formaldehydemissionen bestimmter Leime und Oberflächenmaterialien,
die in Holzwerkstoffen verwendet wurden, haben große Probleme verursacht. Im
Falle von Harnstoff-Formaldehyd-Leimen in Spanplatten entstanden die größten
Probleme. Heute gibt es sehr strenge Richtlinien über die Formaldehydemissionen
aus Produkten und das Problem wurde durch Veränderungen in der Leimzusam-
mensetzung und in den Herstellungsprozessen bewältigt.

Holz enthält auch geringe Mengen verschiedener flüchtiger Inhaltsstoffe, wie


Terpene, die als der typische Geruch von frischem Holz wahrgenommen werden
können. Die Mengen sind jedoch sehr gering und hängen vom Alter der Holzober-
fläche ab. Zwischen diesen Emissionen und Gesundheitsgefahrdungen konnten
keine Zusammenhänge nachgewiesen werden, es wird jedoch angenommen, daß
einige dieser Terpene allergische Reaktionen auslösen können.

Die Dauerhaftigkeit eines Produktes ist auch ein Umweltgesichtspunkt, da hier-


durch die Gebrauchslebensdauer dieses Produktes bestimmt wird. Holzkonstruk-
tionen, die richtig konstruiert und bemessen wurden, haben eine lange Lebensdauer.
Ist der Feuchtegehalt im Holz zu hoch, ist das Holz anfällig für biologische
Angriffe wie Entstehung von Fäulnis und Pilzbefall. Neben der geringeren Dauer-
haftigkeit erzeugen Pilze schlechten Geruch und Sporen, die zu Gesundheitspro-
blemen führen können.

Abfallbehandlung
Zunehmend strenge Forderungen über die Behandlung und Reduzierung von Ab-
fällen werden in Zukunft alle Produkte immer mehr beeinflussen. Gegenwärtig
produziert der Bausektor sowohl bei der Errichtung von Bauwerken als auch bei
deren Abriß große Mengen an Abfall. In zunehmendem Maße werden Wiederver-
wendung und Verwertung von Baustoffen gefordert.

Nach einer ersten Gebrauchsperiode, können Holz oder Holzprodukte in anderen


Konstruktionen wiederverwendet, durch Herstellung neuer Produkte wie
"Recyclingplatten" wiederverwertet oder für die Energieerzeugung verwendet
werden.

Aus der Sicht der Abfallbehandlung hat Holz Vorteile gegenüber vielen anderen
Materialien, da es unter natürlichen Bedingungen leicht biologisch abbaubar ist.
Dennoch sollte die Wiederverwendung, Wiederverwertung oder die Verwendung
für die Energieproduktion der Entsorgung auf der Mülldeponie vorgezogen werden.

Beträchtliche Vorteile für die Umwelt können erreicht werden, wenn in zunehmen-
dem Maße Holzprodukte nach ihrer Verwendung als Baumaterial für die Energie-
produktion eingesetzt werden. Der theoretische Energiegehalt von Holz hängt von
der Holzfeuchte und der Rohdichte ab. Der effektive thermische Brennwert für
trockenes Brennholz beträgt 5,3 - 5,5 kWWkg. Holzverbrennung erzeugt im allge-
meinen hnliche Emissionen wie andere Brennstoffe. Der Hauptunterschied liegt
darin, daß bei der Holzverbrennung keine nennenswerten Schwefelemissionen ent-
stehen. Die Qualität und die Menge an Emissionen hängen von den Verbrennungs-
bedingungen ab; hohe Temperaturen sind für eine vollständige Verbrennung
organischer Stoffe notwendig. Holzasche kann dann für die Bodendüngung
verwendet werden.

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Die Verbrennung von feuchtem Holz oder ungünstige Verbrennungsbedingungen
können hohe Kohlenmonoxid- oder Hydrogenkarbonatemissionen hervorrufen.
Besondere Forderungen stellt man an die Verbrennung von Holzprodukten mit
chemischen Holzschutzmitteln, bestimmten Leimen oder Zusatzstoffen, die giftige
Emissionen erzeugen können, oder die sich im Falle anorganischer Komponenten
in der Asche anreichern können.

Holzprodukte und Konstruktionen bestehen selten nur aus Holz, sondern werden
mit anderen Materialien, die eine Wiederverwendung oder Verwertung schwieriger
machen, kombiniert. Es besteht die Notwendigkeit, der Wiedervenvendung und
Abfallbehandlung bereits bei der Produktentwicklung, Planung und beim Entwurf
mehr Aufmerksamkeit zu widmen

Zusammenfassung
- Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, wenn er aus nachhaltig
bewirtschafteten Wäldern entnommen wird. Holz wird im lebenden Baum
aus Kohlendioxid und Wasser mit Hilfe der Sonnenenergie gebildet.
- Die europäische Forstwirtschaft basiert auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit.
Trotzdem besteht die Notwendigkeit, die Methoden des Waldbaus weiterzu-
entwickeln, so daß das Fällen von Bäumen möglichst geringe Zerstörung der
natürlichen Umwelt verursacht.
- Die Verwendung des nachwachsenden Holzes wird helfen, die verbleibenden
Ressourcen der endlichen Rohstoffe für die Zukunft zu erhalten.
- Es ist umweltverträglich, Holz aus europäischen Wäldern effizient zu nutzen.
Wenn der Wald nicht genügend genutzt wird, muß Holz durch andere
Rohstoffe ersetzt werden, die möglicherweise größere Umweltbelastungen
darstellen als der Gebrauch von Holz.
- Die Holzindustne verusacht relativ geringe Umweltverschmutzungen und mit
der Modernisierung der Produktionprozesse nehmen diese weiter ab. Die
Industrie sollte jedoch das Ausmaß der Einflüsse und Auswirkungen auf die
Umwelt genauer beobachten, um sie weiter zu verringern.
- Bei Holzprodukten werden schädliche Umwelteinflüsse oft durch andere
Materialien als Holz hervorgerufen wie z. B. Holzschutzmittel, Leime oder
Oberflächenveredelungen. Entwicklungsarbeit ist notwendig, um umweltver-
träglichere Alternativen zu den heutigen Stoffen zu finden.
- Holz kann auf natürliche Weise leicht abgebaut werden, was einen Vorteil
hinsichtlich der Abfallbehandlung darstellt. Holzabfälle sollten jedoch
zunächst wiederverwendet, wiederverwertet oder für die Energieerzeugung
eingesetzt werden. Da Holz einen Teil des Kurzzeit-Kohlenstoffkreislaufs
darstellt, erhöht die Verbrennung von Holz nicht die Nettomenge an Kohlen-
dioxid in der Atmosphäre. Die Zunahme von Kohlendioxid kann durch die
Verwendung von Holz als Ersatz für fossile Brennstoffe oder als Ersatz für
Produkte, die für ihre Produktion mehr fossile Brennstoffe benötigen,
reduziert werden.

Literatur
Dudley, N.(1992). Forests in trouble. A review of the Status of temperate forests worldwide. WWF.
London, England. 260 p.

F A 0 yearbook 1990 (1992). Forest Products. F A 0 Forestry Series NO. 25. Rome, Italy. 332 p.

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Grenzzustände der Gebrauchs-
tauglichkeit - Verformungen
STEP ~ 1 7 Inhalt
Englischer Originalbeitrag: Das Kurz- und Langzeitverformungsverhalten des Holzes unter den Einflüssen des
S. Thelandersson Umgebungsklimas und von Belastungsänderungen wird kurz beschrieben. Verschie-
Universität Lund dene Gründe für die Beschränkung von Verformungen in Holzbauwerken werden
diskutiert und Grenzwerte für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit werden
vorgeschlagen. Die Rechenmethode nach EC5 wird vorgestellt und in einem
praktischen Rechenbeispiel erläutert.

Voraussetzungen
A2 Bemessung nach Grenzzuständen und Sicherheitsmethode
A l 9 Kriechen

Einleitung
Das Verhalten von Tragwerken sollte immer zwei grundsätzliche Anforderungen
erfüllen. Die erste Anforderung ist die Tragsicherheit, die in der Regel durch die
Tragfähigkeit quantifiziert wird und die zweite ist die Gebrauchstauglichkeit, mit
der die Tauglichkeit der Konstruktion und ihrer Einzelteile zu einem zufrieden-
stellenden Verhalten unter normalen Gebrauchsbedingungen gemeint ist.

Im allgemeinen gefährdet eine unzureichende Tragsicherheit menschliches Leben


und birgt die Gefahr beträchtlicher Schadenskosten in sich, während das
Überschreiten von Grenzwerten der Gebrauchstauglichkeit kaum Folgen für die
Sicherheit von Personen hat und auch nur geringere wirtschaftliche Risiken
beinhaltet. Dem steht gegenüber, daß der weit überwiegende Teil konstruktiver
Schadensfälle, die in der Praxis auftreten, auf eine mangelnde Gebrauchstauglichkeit
zurückzuführen ist. Diese Tatsache unterstreicht die Bedeutung der
Gebrauchstauglichkeit bei der Bemessung von Tragwerken.

Bei horizontalen Holzkonstruktionen wie Decken oder Dächern sind Gebrauchstaug-


lichkeitsanforderungen - Durchbiegungen oder Schwingungen - sehr oft ma.ßgebend
für die Querschnittsabmessungen.

Verformungen im Verlauf der Lebensdauer eines Bauwerks


Der Anteil veränderlicher Lasten (z.B. Verkehrslasten auf Decken oder Schnee-
lasten) in Holzkonstruktionen ist meist wesentlich größer als der Anteil der
ständigen Lasten. Dies bedeutet, daß sich mit den Lasten auch die Durchbiegungen
im Laufe der Zeit erheblich ändern. Diese Tatsache ist beim Gebrauchstauglichkeits-
nachweis angemessen zu berücksichtigen.

Abb. 1 zeigt schematisch die Durchbiegung eines durch ständige Last und Schnee-
last belasteten Biegeträgers in Abhängigkeit von der Zeit (Mirtensson, 1992;
Thelandersson und Mirtensson, 1992). Die Gesamtdurchbiegung ergibt sich als
Summe aus der Durchbiegung 6, aus ständiger Last unmittelbar nach der Lastauf-
bringung und der Durchbiegung S2, die sich mit der Zeit ändert. Der veränderliche
Teil der Durchbiegung 6, wiederum besteht aus einem umkehrbaren Teil 6,,i„,der
nur beim Auftreten der veränderlichen Last vorhanden ist und einem stetig steigen-
den Teil 6„„, der für praktische Anwendungen als unumkehrbar betrachtet werden

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kann (Mirtensson, 1992). Lastspitzen kurzer Dauer wie in Abb. 1 dargestellt sind
entweder als Schneelasten oder als Nutzlasten in den meist vorkommenden
Gebäudearten zu beobachten.

I I I I I I ! ! I I I I L
1 2 3 4 5 6 '4647 484950"
t

Abb. I Schematische Darstellung der zeitabhängigen Durchbiegung eines Biege-


trägers unter ständiger (G) und veränderlicher (Q) Belastung. Die Kurve ( U )
zeigt die sich einstellende Durchbiegung, wenn der Biegeträger ständig durch
die charakteristischen Werte der Lasten G, + Q, belastet wird. F ist die Last
und t die Zeit in Jahren.

Im Hinblick auf das in Abb. 1 dargestellte zeitabhängige Verhalten können folgende


Durchbiegungsanteile unterschieden werden (siehe Abb. 2'):

6, ist die lherhöhung im unbelasteten Zustand (Zustand 0),

6, ist die Durchbiegung infolge ständiger Last unmittelbar nach dem Aufbringen
der Last (Zustand I),
6, ist die Durchbiegung infolge veränderlicher Last zuzüglich etwaiger
zeitabhängiger Anteile aus ständiger Last (Zustand 2) und

' Die Bezeichnung 6 für die Durchbiegung wird hier in einem begrifflichen Sinn verwendet.
Die Definitionen der Durchbiegung in EC5 (bezeichnet mit U ) unterscheiden sich leicht von
den in Abb. 2 dargestellten.

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6„, ist der Durchhang des Trägers bezogen auf eine die Auflager verbindende
Gerade.

EC 1 : Annex 1 Abb. 2 Durchbiegungsanteile am Beispiel des Einfeldträgers.

In der Regel stehen die Anteile 6, und 6, fest, sobald das Bauwerk fertiggestellt
ist. Diese Anteile können sich höchstens noch verändern, wenn sich die ständige
Last ändert. Die Anteile 6, und 6„, sind jedoch mit der Zeit veränderlich.

Lastkombinationen beim Nachweis der Gebrauchstauglichkeit


ECI: Teil 1: 9.5 Die für alle Eurocodes gültigen Bemessungsgrundlagen geben verschiedene Last-
kombinationen für den Nachweis des Grenzzustands der Gebrauchstauglichkeit an.
Für Holzkonstruktionen sind insbesondere die charakteristische (seltene) Korribina-
tion und die häufige Kombination von Bedeutung.

Die charakteristische Kombination ist vor allem dann anzuwenden, wenn das Über-
schreiten des Grenzzustandes einen bleibenden Schaden oder bleibende übermäßige
Verformungen verursacht. Die symbolische Darstellung dieser Kombination lautet:

Die häufige Kombination ist dann anzuwenden, wenn das Uberschreiten des
Grenzzustandes mit kleineren Schäden oder mit vorübergehenden Verformungen
einhergeht. Die symbolische Darstellung der häufigen Kombination lautet:

In den Ausdrücken (1) und (2) bedeuten und Qk,idie charakteristischen Werte
der ständigen bzw. veränderlichen Last. Die Werte yrOliQk,,,w,,~Qk,i und yrZjjQ,,i
stehen für den Kombinationswert, den häufigen Wert bzw. den quasiständigen Wert
der veränderlichen Last Qki .

Beschränkung von Verformungen


Die gebräuchlichsten Gründe für die Beschränkung von Verformungen in Trag-
werken sind:

- allgemeine Benutzbarkeit und Erscheinungsbild (z.B. Beschränkung störender


sichtbarer Durchbiegungen oder Vermeidung von unebenen Fußböden),
- konstruktive Anforderungen (z.B. Vermeiden von Schäden an nichttragenden
Bauteilen wie Trennwänden, Türen, Fenster und Fassadenbekleidungen und
Gewährleisten einer problemlosen Montage, der Wasser- und Luftdichtigkeit
oder des Wasserablaufs von Dächern) und
- Anforderungen im Bezug auf die Gebäudeausrüstung (z.B. das Gewährleisten
des einwandfreien Funktionierens von Maschinen, Rohren, Kabeln, Abluft-
kanälen und ihrer Auflagerungen).

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Modeme Bemessungsnormen wie EC5 geben lediglich allgemeine Funktionsanfor-
derungen, z.B. daß Tragwerke so bemessen und konstruiert sein müssen, daß die
oben genannten Gesichtspunkte der Gebrauchstauglichkeit berücksichtigt werden.
Zahlenwerte für die Grenzwerte der Durchbiegung oder der Schrägstellung sollten
im konkreten Fall vom Tragwerksplaner in Absprache mit dem Bauherrn festgelegt
werden.

Durchbiegungsbeschränkung zur Vermeidung von Schäden


Durchbiegungen sind zu beschränken, wenn dadurch bleibende Schäden an Trenn-
wänden, Installationen, Armaturen und Verkleidungen vermieden werden können.
In diesem Fall sollte das Überschreiten des Durchbiegungsgrenzwertes mit einer
hohen Wahrscheinlichkeit vermieden werden. Dazu wird die Durchbiegung mit der
charakteristischen (seltenen) Lastkombination ( 1 ) berechnet. Der Schaden wird in
diesem Fall in der Regel durch Verformungen verursacht, die nach dem Fertig-
stellen des Bauwerks auftreten. Die formale Bedingung lautet für Situationen, in
denen die Durchbiegungen bleibende Schäden verursachen können:
' 2 ' '2,crit (3)
wobei F, in Abb. 2 angegeben ist und der Grenzwert ist, bei dessen Uber-
schreiten Schäden auftreten. Der Wert von F,,„, hängt von der Art und den
Anschlußdetails der Bauteile ab, die Schaden erleiden können. Falls keine genaueren
Angaben vorhanden sind, kann S2,cn,entweder als fester absoluter Wert, z.B. 20 mm
oder als Bruchteil der Spannweite, z.B. zu U300 für Einfeldträger und zu LA50 für
Kragträger angenommen werden. Diese Werte werden oft für Biegeträger in Decken
und Dächern empfohlen, die direkt mit Trennwänden oder anderen nichttragenden
Bauteilen verbunden sind.

Allgemeine Benutzbarkeit und Erscheinungsbild


Im Hinblick auf die allgemeine Benutzbarkeit und das Erscheinungsbild ist es oft
wünschenswert, Übermäßige Durchbiegungen zu begrenzen, die entweder bleibend
sind oder doch über eine lange Zeitdauer auftreten. Gelegentliches Überschreiten der
Grenzwerte kann jedoch zulässig sein, wenn die Durchbiegungen umkehrbar und
auf kurze Zeitspannen beschränkt sind. In diesem Fall kann eine höhere Über-
schreitenswahrscheinlichkeit der Grenzwerte akzeptiert werden und die Durch-
biegung wird mit der häufigen Lastkombination (2) berechnet. Die entsprechende
Bedingung für diesen Fall lautet:
'net ' 'mc (4)

Hierin bedeutet F„, der Durchhang des Trägers bezogen auf eine die Auflager
verbindende Gerade (siehe Abb. 2) und F„, ist der Durchbiegungsgrenzwert im
Hinblick auf das allgemeine Erscheinungsbild. Der Wert von Sacchängt u.a. von der
Art des Bauwerks bzw. der Konstruktionsart, der Einstellung der Gebäudenutzer
sowie davon ab, ob der Biegeträger sichtbar ist. In Wohngebäuden sind die
Anforderungen z.B. meist wesentlich höher als in Industriebauten. Als allgemeine
Empfehlung kann der Wert Sm, = 1/250 angegeben werden.

Grenzwerte der Durchbiegung nach EC5


EC5: Teil 1-1: 4.3 Falls keine genaueren Angaben vorliegen, können die in EC5 empfohlenen Grenz-
werte der Durchbiegung angewendet werden. Sämtliche Grenzwerte in EC5
beziehen sich auf die charakteristische (seltene)Lastkombination, wobei allerdings
im letzten Summanden des Ausdrucks (1) der Kombinationsbeiwert durch V,
erzetzt wurde (siehe STEP A2). In Fällen, in denen es angebracht ist, die elastischen
Anfangsdurchbiegungen aus veränderlichen Einwirkungen U,,;„ zu begrenzen, wird

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für einen Einfeldträger der Grenzwert U300 vorgeschlagen, falls nicht besondere
Bedingungen andere Anforderungen verlangen. Dieser Grenzwert kann dann
maßgebend sein, wenn übermäßige Durchbiegungen bleibende Schäden an
nichttragenden Bauteilen verursachen.

In Fällen, in denen es angebracht ist, die Langzeitdurchbiegungen u„,,~,,zu


begrenzen, wird der Grenzwert 11200 empfohlen. Die Einhaltung dieses Grenzwertes
ist dann angebracht, wenn die Beschränkung der Durchbiegung aus Gründen der
allgemeinen Benutzbarkeit und des Erscheinungsbildes erfolgt. Dieser Grenzwert ist
weniger streng, da die Durchbiegung mit einer höheren Last berechnet wird.

Berechnung der Durchbiegung nach EC5


Die elastischen Anfangsverformungen aus Biegung umkönnen in der Regel auf der
Grundlage der einfachen Balkentheorie mit Hilfe von Formeln aus entsprechenden
Lehrbüchern berechnet werden. Da der Schubmodul des Holzes im Vergleich zum
Elastuzitätsmodul niedrig ist, können Schubverformungen oft nicht vernachlässigt
werden. Angaben zur Berechnung der Schubverformung U , können ebenfalls aus
Lehrbüchern entnommen werden. Die Gesamtdurchbiegung ergibt sich dann als
Summe von um und U,.

Um einen Eindruck von der Größenordnung der Schubverformungen zu geben, wird


ein Einfeldträger mit Rechteckquerschnitt unter konstanter Streckenlast betrachtet.
Für diesen Fall beträgt das Verhältnis zwischen Schubverformung U , und
Biegeverformung um in Balkenmitte näherungsweise:

Das Verhältnis E/G beträgt etwa 16 für Vollholz und Brettschichtholz. Damit ergibt
sich U , / um zu ungefähr 0,15 für Lh' = 10 und zu weniger als 0,04 für Uh = 20. Für
eine Einzellast in Feldmitte sind diese Verhdtniszahlen etwa 20% höher.

Langzeit- oder Kriechverformungen im Holz unter andauernder Belastung werden


in hohem Maße vom Umgebungsklima beeinflußt. Wenn auch bei konstant hoher
Holzfeuchte die Kriechverformungen nur unwesentlich größer sind als bei konstant
niedriger Feuchte, bedeutet dies nicht, daß die Holzfeuchte nur einen geringen
Einfluß auf die Knechverformungen ausübt. Es sind insbesondere die
Veränderungen in der Holzfeuchte, die große Kriechverformungen verursachen
(siehe STEP A19). Daher sind Langzeitverformungen im Außenklima mit häufigen
und schnellen ~ n d e r u n ~ einn der relativen Luftfeuchte größer als die entsprech-
enden Verformungen in Gebäuden, in denen das Klima reguliert wird. Aus
demselben Grund zeigen Holzbauteile mit großen Querschnitten geringere Knech-
verformungen als solche mit kleinen Querschnitten, da bei großen Querschnitten die
Holzfeuchteänderung im Mittel wesentlich träger und langsamer erfolgt.
Oberflächenbehandlungen, die den Feuchteaustausch zwischen Holz und
Umgebungsluft behindern, haben denselben Effekt (Martensson, 1992; Taylor et al.,
1991).

Die Gebrauchstauglichkeit von Holzkonstruktionen wird außer durch lastbedingte


Verformungen auch durch das Schwinden und Quellen des Holzes beeinflußt. Die
durch Feuchteänderungen und Feuchteunterschiede im Holz bedingten Verfor-
mungen können durchaus in derselben Größenordnung liegen wie die durch äußere
Lasten verursachten Verformungen. Schwind- und Quelleffekte können durch ent-
sprechende Konstruktion insbesondere der Details und durch die Verwendung

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Zusammenfassung
- Stabilitätsverbände sind notwendig, um das Ausknicken schlanker Druckstäbe
oder das Kippen schlanker Biegeträger zu verhindern.

- Die wesentlichen Einflußgrößen auf die Höhe der Aussteifungslasten sind die
Abmessungen des Stabilitätsverbandes und der auszusteifenden Bauteile, die
geometrischen und strukturellen Imperfektionen sowie die Baustoffeigen-
schaften wie Festigkeits- und Steifigkeitskennwerte.

- Das in EC5 angegebene Bemessungsverfahren geht auf eine vereinfachte


Lösung nach der Spannungstheorie 11. Ordnung zurück wobei in der Regel
die Durchbiegungen des Stabilitätsverbandes zu überprüfen sind.

Literatur
Möhler, K. und Schelling, W. (1968). Zur Bemessung von Knickverbänden und Knickaussteifungen
im Holzbau. Der Bauingenieur, 43. Jahrgang, Heft 2.

Burgess, H.J. (1989). Suggested Changes in Code Bracing Recommendations for Beams and Columns.
In: Proc. of the CIB-W18 Meeting, Berlin, Germany, Paper 22-15-1.

B~ninghoff,H. (1983). Determination of Bracing Stmctures for Compression Members and Beams.
In: Proc. of the CIB-W 18 Meeting, Lillehammer, Norway, Paper 16-15-1

Bezeichnungen
a Abstand zwischen nachgiebigen Zwischenabsiiitzungen
e, Trägerabstand

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Lastanteile aus der Nagelverbindung und dem Kontaktdruck addiert werden.

Im folgenden wird die Tragfähigkeit des in Abb. 3 dargestellten Balkenschuhs unter


einachsiger, in der Symmetrieebene angreifender Belastung rechnerisch ermittelt.
Die Stahlblechdicke beträgt 2 mm,die Verbindung befindet sich in ~ u t z u n ~ s k l a s s e
1 und die maßgebende Klasse der Lasteinwirkungsdauer ist kurz. Es werden
Rillennägel d X 1 = 4,O X 50 mm mit einem charakteristischen Fließmoment M,,, =
siehe auch NAD 6,37 Nm verwendet. Die Nebenträgerverbindung erfolgt über 12 und die
Hauptträge~erbindungüber 24 Nägel. Die charakteristische Rohdichte beider
Hölzer beträgt 380 kg/m3. Es wird mit einem Spalt von 3 m m zwischen der
Himholzfläche des Nebenträgers und der Seitenholzfläche des Hauptträgers
gerechnet.

Nagelverbindung im Nebenträger
Unter der Annahme, daß die zu übertragende Kraft im Schwerpunkt des Nebenträ-
geranschlusses angreift, ergibt sich für jeden Nagel im Nebenträger dieselbe
vertikale Belastung.

Nagelabstände:
rechtwinklig zur Faserrichtung :
zum Himholzende:

Obwohl der erforderliche Endabstand der Nägel nicht eingehalten ist, wird dies bei
der Ermittlung der Tragfähigkeit der Nagelverbindung nach EC5 nicht berücksich-
tigt. Der zu erwartende Tragfähigkeitsverlust wird durch den in der Rechnung
vernachlässigten Beitrag der Bodenplatte ausgeglichen. Dieses Vorgehen, das auch
den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen des Deutschen Instituts für Bau-
technik entspricht, liegt, wie zahlreiche Versuche mit Balkenschuhanschlüssen (Ehl-
beck und Görlacher, 1984) gezeigt haben, auf der sicheren Seite. Damit ergibt sich
der Bemessungswert der Tragfähigkeit des Nebenträgeranschlusses R„,, zu:
Rsb,d = nsb Rla,d (9)
Hierin bedeuten n„ die Anzahl der Nägel im Nebenträgeranschluß und Ra,, der
Bemessungswert der Tragfähigkeit pro Nagel. Wegen der Einspannung des Nagels
im Stahlblech wird Gleichung (2) zur Berechnung der Tragfähigkeit des Nagels
verwendet. Entsprechend dem Vorgehen in STEP C4 ergibt sich die Tragfähigkeit
des Nebenträgeranschlusses für den Balkenschuh in Abb. 3 zu:
Rsb,, = 12 - 1,22 = 14,6 MV (10)

Nagelverbindung im Hauptträger
Wegen der ausmittig angreifenden Kraft werden die Nägel gleichzeitig auf ~ e i a u s -
ziehen und Abscheren beansprucht. Das Moment wird von den Nägeln und durch
Kontakt zwischen der Hirnholzfläche des Nebenträgers und der Seitenfläche des
Hauptträgers übertragen. Versuche haben gezeigt, daß sich nach dem Schließen des
Spalts zwischen Haupt- und Nebenträger die Unterkante des Nebenträgers in den
Hauptträger eindrückt. Die entsprechende Verteilung der Ausziehbeanspruchung der
Nägel ist in Abb. 4 dargestellt.

Die genaue Lage der Druckkraft F, hängt von der Größe der Kontaktfläche ab. Für
die weitere Berechnung wird angenommen, daß der Angriffspunkt der Kraft Fc, der
gleichzeitig auch der Drehpunkt des Nebenträgerquerschnitts ist, 10 m m über der
Unterkante des Nebenträgers liegt. Die Ausziehkräfte der Nägel nehmen linear mit
dem Abstand vom Drehpunkt zu. Der Größtwert der Ausziehbeanspruchung für den
obersten Nagel ergibt sich damit zu:

STEP/EUROFORTECH - eine Initiative im Rahmen des EU Comett Programms C 1315

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