BWL 0505
BWL 0505
g!
- Machen Sie mit ! Maßnahmen gegen Redeangst
fun
- Einordnung der BWL / Untersuchungsgegenstand der BWL
rtie
Ve
1c Planungsrechnung: Investitionen
ung
2 Materialwirtschaft / Beschaffung
3 Produktion
talt
4 Absatz / Marketing
ans
ver
5 Planung / Unternehmensführung
lick
7 Organisation
Üb
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Grundsätzliches
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL. Warming-up
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL. Warming-up
Mit welcher Wahrscheinlichkeit gelangt Information ins Langzeitgedächtnis ?
--> Gründe für dialogorientierten / foliengestützten Unterricht
Chinesisches Sprichwort
-
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation / Beteiligung
Maßnahmen gegen Redeangst (2)
- Beginnen Sie mit einem Lacher (nur wenn Sie wissen, dass dieser wirkt)
- Wenn Sie von Angst mittendrin „übermannt“ werden: Sprechen Sie sie an
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Einordnung der BWL
Was studieren Sie eigentlich ?
--> Ebenenmodell zur Erklärung gesellschaftlicher Ordnung als Hilfestellung
Bestimmungskriterium
Gesellschaftssystem(e): Kommunikation
Organisationssysteme: Mitgliedschaft
Interaktionssysteme: Anwesenheit
Organismussysteme: Leben
System: eine geordnete Menge von Elementen, zwischen denen eine Vielzahl von Beziehungen besteht
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Einordnung der BWL
Gesellschaftssystem(e):
Politik, Makrosoziologie, VWL...
Organisationssysteme:
ften
Mathematik
a BWL...
ns ch Interaktionssysteme:
is s e
t es w Mikrosoz., Sozialpsychologie...
s
Gei Psychische Systeme:
Klinische Psychologie...
Organismussysteme:
Naturwiss., Medizin Medizin, Biologie
nicht-lebendige Systeme:
Ingenieurwiss., Naturwiss.
Chemie, Physik, Verf.-Technik...
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Einordnung der BWL
Wissenschaftstheorie
(naiver)
Empirismus Es gibt objektiv richtige Theorien. Wahrheit
--> Positivismus
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Einordnung der BWL
Wissenschaftstheorie
Eine Aussage ist wahr, wenn...
Mathematik /Formalwissenschaft ...sie aus Axiomen nach zulässigen Regeln abgeleitet wurde
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Einordnung der BWL
Ein Ingenieur, ein Jurist und ein BWLer sitzen unverschuldet und hungrig im Gefängnis und
überlegen, wie sie eine Dose Ravioli öffnen können.
Der Jurist... ...orientiert sich an Regeln und Leitsätzen und wälzt erfolglos Gesetzesbuch
um Gesetzesbuch, entdeckt nach 5 (quälenden) Tagen, dass es vor 30 Jahren
in der niederbayerischen Provinz ein Urteil gab, dass das „Recht auf freie
Werkzeugwahl“ zugestand. Nach 2 weiteren Tagen bekommt er von der
Gefängnisleitung aufgrund seiner mehr oder weniger stichhaltigen
Ableitung aus der Rechtsprechung einen Dosenöffner.
Der Ingenieur... ...bemißt exakt Gewicht, Form und Wandstärke der Raviolidose. Danach
inspiziert er die Wand der Gefängniszelle und berechnet aus der Wechsel-
wirkung der Stoffeigenschaften die Kraft, mit der er die Dose gegen die Wand
schleudern muss. Nach 2 Tagen ist die Dose geöffnet.
Der BWLer ... ...nimmt an, er hätte einen Dosenöffner und öffnet die Dose sofort.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Kennzeichen der Wissenschaft BWL
- Untersuchungsgebiet Wirtschaft: Gebiet menschlicher Tätigkeiten, das
der Bedarfsbefriedigung dient
zur
--> Beschreibung von Sachverhalten
--> Erklärung von Sachverhalten
--> funktionale Zusammenhänge : Wenn...dann
--> kausale Zusammenhänge : ..., weil
--> Vorhersage von Phänomenen
--> Entscheidungshilfe („entscheidungsorientierte BWL“)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Kosten-
Kenn- Soll-Ist- Nutzen- Nutzwert- Kenn- Soll-Ist-
zahlen Vergleich Analyse Analyse zahlen Vergleich
Produktionsfaktoren Betriebsführung
dispositiver Faktor Planung
Organisation
Überwachung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Unternehmung Haushaltungen
(Produktions- und Dienstleistungsbetriebe) (Konsumptionsbetriebe)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Grundlagen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Der Betrieb als teleologisches Organisationssystem
Formalziele
QSF
Finanzierung / Rechnungswesen / Controlling / Personal / Recht
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL: Der Betrieb als teleologisches Organisationssystem
Staat und Gesellschaft / Verbände
Steuern / Gebühren / Beiträge Zuschüsse / Subventionen
z.B. bei konzerngebundenen Unternehmungen: Muttergesellschaft / Führungsgesellschaft
Lager
Betriebe
Arbeit unfertiger
Erzeugnisse Ver-
Absatzmarkt
wertung
Betriebs-
mittel Leistung- der
erstellung Betriebs-
RHB leistung
Haushaltungen
Lager (Vertieb/
fertiger Absatz)
liquide Erzeugnisse
Mittel
Rechnungswesen
volkswirtschaftliches
Einordnung des betrieblichen
Rechnungswesen Rechnungswesens
einzelwirtschaftliches
Rechnungsw esen
Rechnungswesen
öffentlicher Haushalte
Rechnungswesen
privater Haushalte
betriebliches
Rechnungsw esen
externes
Controlling
Rechnungswesen
(Bilanz, Jahresabs.)
internes
Rechnungswesen
(Kostenrechnung)
Planungsrechnung
(Investitionsrechn.)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
Buchführung
Inventur
externes Rechnungswesen * Dokumentation Jahresabschluss
--> insbesondere Außenbeziehungen * Rechenschaftslegung - Bilanz, GuV
--> Grundlage für Besteuerung und * Information - Zwischenbilanzen
Unternehmensvergleiche * Kontrolle - Konzernabschluss
Controlling
internes Rechnungswesen
--> nur Innenbeziehungen Kostenarten
--> Grundlage für Management- * Kontrolle der Wirtschaftlichkeit Kostenstellen
entscheidungen * Festlegung Preisuntergrenzen Kostenträger
Planungsrechnung
--> Investitionsrechnung * Wertmäßige Festlegung
--> nur Innenbeziehungen bzw. Schätzung
--> Grundlage für Management- der Unternehmensentwicklung Plankostenrechnung
entscheidungen * Kalkulation Investitionsrechnung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
3) externe Dokumentationsfunktion
gesetzlich vorgeschriebene oder freiwillige Rechenschaftslegung
über die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- bzw. Erfolgssituation
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Rechnungswesen (RW) / Controlling
Einführung in die BWL [Link]
Controlling
ZDF vor ARD : Zahlen, Daten, Fakten vor „Alle reden durcheinander“
- Controlling: - Steuern / Regeln, nicht (nur) Kontrollieren
- Führen zum praktischen Erreichen der vereinbarten Ziele.
- Hinwirken darauf, dass jeder sich selbst kontrollieren kann
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
Controlling
Controllerarbeit: ökonomische Begleitung für das Management bei Zielfindung und Zielerreichung
auf Basis einer institutionalisierten und schriftlichen Planung, damit man
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
W : Wachstum. Wächst das, was man macht? Bleibt es konstant, schrumpft es?
E : Entwicklung. Das Unternehmen als ein sich entwickelndes, lernendes System.
--> Wie kann man Probleme der Kunden von heute, morgen und übermorgen besser lösen?
G : Gewinn und Unternehmens-Gesundheit. „Um Gewinn zu erwirtschaften,
müssen Position und Wege zum Ziel aufgezeigt werden“
„Für ein Schiff, das Position und Hafen nicht kennt, gibt es keinen
günstigen Wind“ (frei nach Seneca).
Last but not least: Controlling bedeutet auch „Marketing des Rechnungswesens“
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
Umsatz
Umsatz pro
Mitarbeiter
Mitarbeiter
Mit freundlicher Genehmigung entnommen aus Foliensammlung Prof. Dr. M. Kausch
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Rechnungswesen (RW) / Controlling
Japan 2%
Europa 10%
US-Unternehmen 20%
Eigenkapitalrentab. (1994/95):
Wirtschaftlichkeit : Ertrag / Aufwand
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
Realisationsprinzip Imparitätsprinzip
-> Gewinne dürfen am Bilanzstichtag nur -> Verluste müssen am Bilanzstichtag bereits
dann ausgewiesen, wenn sie realisiert wurden. antizipiert werden, wenn sie drohen.
Niederstwertprinzip Höchstwertprinzip
(Aktiva) (Passiva)
-> Bei Existenz zweier für die Bewertung von Bei Existenz zweier für die Bewertung von
Aktiva möglicher Werte ist der niedrigere zu wählen. Passiva möglicher Werte ist der höhere zu wählen.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
§ 242 HGB
Bestandteile des Jahresabschlusses (1) Der Kaufmann hat zu Beginn seines
Handelsgewerbes und für den Schluss
eines jeden Geschäftsjahrs einen das
Verhältnis seines Vermögens und seiner
- Bilanz Schulden darstellenden Abschluss aufzustellen.
(...)
- Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) (3) Die Bilanz und die Gewinn- und
Verlustrechnung bilden den Jahresabschluss.
- Anhang
- Lagebericht § 264 HGB
(1) Die gesetzlichen Vertreter einer
Kapitalgesellschaft haben den
§ 1 HGB
(1) Kaufmann im Sinne dieses Gesetzbuchs ist, wer ein Handelsgewerbe betreibt. Jahresabschluss (§ 242) um einen Anhang
(2) Handelsgewerbe ist jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen zu erweitern, der mit der Bilanz und der
nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetriebe Gewinn- und Verlustrechnung eine
nicht erfordert Einheit bildet, sowie einen Lagebericht
aufzustellen. (...)
Publizitätsgesetz ( PublG) 1969
Ein zur Veröffentlichung verpflichtetes Großunternehmen (gleichgültig
welche Rechtsform) liegt vor, wenn 2 der 3 folgenden Merkmalen gegeben sind:
- Bilanzsumme > 125 Mio. DM
- Umsatz > 250 Mio. DM
- Arbeitskräfte > 5.000 (Durchschnitt in den letzten 12 Monaten)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
Bilanz
- Rückstellungen = Fremdkapital: „Schulden“ für ungewisse Forderungen
- Bestandsgrößenrechnung
- Funktionen: Information
Rechenschaft
Dokumentation
Achtung:
Lenkung / Steuerung
(Zahlungsbemessung --> GuV)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
1. Anlagevermögen 1. Eigenkapital
2.1 Vorräte
2. Fremdkapital
2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10
2.1.2 Nicht abgerechnete Leistungen 2.1 Rückstellungen
gem. Zwischenkalkulation 500 2.1.1 Rückstellungen für Pensionen 60
abzgl. Wertberichtigungen 2.1.2 Andere Rückstellungen 40
zu Vorräten (kalk. Zuschläge) -130 100
370
2.1.3 geleistete Anzahlungen 80
460 2.2 Verbindlichkeiten
2.2.1 Finanzschulden 50
2.2 Forderungen und sonst. Vermögens- 2.2.2 Verbindlichkeiten aus LuL 200
gegenstände 400 2.2.3 Erhaltene Anzahlungen 295
2.2.4 Übrige Verbindlichkeiten 200
2.3 Flüssige Mittel 40 745
900 845
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
Handelsbilanz / Steuerbilanz
Handelsbilanz Steuerbilanz
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
Liquiditäts- GuV
rechnung
s. nächste Folie
Liquidität 1. Grades (Zahlungsmittel / kurzfristige Verbindlichkeiten) * 100
2. Grades (monetäres Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten) * 100
3. Grades (kurzfristiges Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten) * 100
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL ext. RW / Jahresabschluss
+ Bestandveränderungen 30
+ Andere aktivierte Eigenleistungen 3
GESAMTLEISTUNG 553
Gliederung (vereinfacht)
+ Sonstige betriebliche Erträge 10
- Betriebliche Aufwendungen
- Materialaufwand und bezogene Leistungen 298
- Personalaufwand 195
- Abschreibungen auf Anlagen 29
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 15
537
BETRIEBSERGEBNIS 26
+ Beteiligungsergebnis 5
+ Zinsergebnis 3
- Abschreibungen auf Finanzanlagen / Wertpapiere UV 18
JAHRESÜBERSCHUSS / GEWINN 10
siehe Bilanz
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
2. Einnahme / Ausgabe
Einnahme: Zunahme liquider Mittel + Forderungen - Verbindlichkeiten
Zunahme des Geldvermögens
Ausgabe: Abnahme liquider Mittel + Forderungen - Verbindlichkeiten
Verringerung des Geldvermögens
Einnahme = Einzahlung
Bsp.: Kunde kauft Ware gegen Barzahlung
Einnahmen ≠ Einzahlung:
Bsp.: Kunde kauft Ware gegen Kredit oder gegen Aufrechnung von Verbindlichkeiten
Ausgabe = Auszahlung
Bsp.: Zahlung Löhne, Kauf Maschine durch Barzahlung
Ausgabe ≠ Auszahlung
Bsp.: Kauf Maschine auf Kredit oder Kauf Maschine gegen Forderungsaufrechnung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
AUSGABE
Beispiele:
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
neutraler Aufwand
2. 3. 4. 1. 5. 6.
kalkulatorische Kosten
KOSTEN
Beispiele:
1. Verbrauch von Material, das in dieser Periode gekauft wurde
2. Kursverlust einer Wertpapieranlage
3. Gewerbesteuernachzahlungen für vergangene Perioden
4. Bestandsveränderungen aufgrund eines Lagerbrandes
5. Kalkulatorische Abschreibungen
6. kalkulatorischer Gewinn
Kostenstellen
Kostenträger
Produkt- bzw. Auftragseinheit absatzfähiger oder innerbetrieblicher Leistungen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Kostenarten
- beschreiben bestimmte Kostentypen.
- teilen die verschiedenen Güterverbräuche ein
Bsp.für Kostenarten gemäss Art der verbrauchten Produktionsfaktoren
Materialkosten, Personalkosten, Betriebsmittelkosten, Dienstleistungskosten
Kostenartenrechnung
- Teilgebiet der Kostenrechnung.
- bereitet auf weitere kostenrechnerische Aufgaben, z.B. die
Kostenstellenrechnung vor.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Kostenstellen
- Orte der Kostenverursachung.
- können nach räumlichen, funktionellen oder anderen Kriterien
gegliedert werden.
- Wichtig: Kostenstellenverantwortliche
- Übersicht durch Kostenstellenplan
Kostenstellenrechnung
- Verteilung der (Gemein-)* Kostenarten auf die Kostenstellen
--> Häufig geschieht dies mittels eines
Betriebsabrechnungsbogens (BAB).
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Gebäude 601 PM-CM (B+M-Überwachung) 801 Allg. Kosten der 901 Allg. Kosten der 950 FC Kfm. Auftrags-
011 Verw.-gebäude DO 602 PM-CM (Baust.-Personal) Konstruktion Verwaltung u. Projektbearbeitung
012 Verw.-gebäude BS
802 TP Technologieportfolio *) 903 EB Controlling 952 CC-PR Werbung
Sozialwesen 806 CC-QM Qualitätsm. 904 EB Vertrieb 953 BD Projektentwicklung
022 Gästekasino DO 811 FL Düngemittel 905 EB Technologie 955 SL Verkauf
023 Kantine DO 813 UC Contracting 906 EB Materialwirtschaft 957 SL-PC [Link]
024 Kantine BS 814 OP [Link]/Polymere 907 EB Abwicklung 959 PM-CE Angebote
025 Sozialwesen 815 EL Elektrolysen 908 EB TG/[Link]
816 OG Öl und Gas
Dienstleistungen 817 BE-MU Mach./Utilities 911 EB Geschäftsführung
040 Haustechnik DO 818 EN-EM Equipm./Mach. 912 HA Personalwesen
041 Dienstleistungen BS 830 BE-EI Electr./Instrument. 916 LP Recht/Vers./Patente 961 Vertrieb FL
042 Poststelle 831 EN-EI Electr./Instrument. 921 FC Finanzwesen 963 Vertrieb P
043 Botendienst 7 Materialbereich 832 PM Auftragsmanagement 933 AC Rechnungswesen 964 Vertrieb O
044 Reprographie DO 833 EN-PD Plant Design 935 AC Betriebswirtschaft 965 Vertrieb EL
045 Reprographie BS 701 PL-PO Einkauf 835 BE-CV Civil 938 PM-CE Kostenkontrolle 966 Vertrieb OG
048 Fernmeldewesen 711 PL-IP Inspektion 838 RD-PJ/TM F&E 940 CC-PC/ST Contr./Strat. 967 Vertrieb UC
051 Fahrdienst 721 PL-LO Logistics 839 RD-LB Labor 949 CA Com. Aff. Affiliates 968 Vertrieb EN
053 Bibliothek 840 CC-PC Auftragscontrolling 969 Vertrieb Pharma
055 Übersetzung 843 EN-SC Skill Center
941 Verwaltung FL
EDV 899 Techn. Leihpersonal (AÜG) 943 Verwaltung P
060 IS-CN Rechenzentrum 944 Verwaltung O
061 IS-ES Techn. Systeme 945 Verwaltung EL
062 IS-CP Kfm/[Link] 946 Verwaltung OG *) KoSt. 903-908 nur
063 IS-OS Office Support 947 Verwaltung UC für Buchungen KST-
064 IS-CN U.-netzwerk 948 Verwaltung EN Sachkosten (Rei- plan
sekosten, Bewir- Stand:
Allgemein tung etc.) je GF Okt 00
071 Ausbildung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Budget Ist
seit seit
Kostenart Budget 07/01 Ist 07/01 Jahresbeginn Jahresbeginn Abweichung Ist
Gemeinkostenlöhne 0 0 0 0 0
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
• Vermeiden Sie die Bildung einer Kostenstelle, wenn erkennbar nur ein geringes
Kostenvolumen dort anfallen würde
• Versuchen Sie, möglichst viele Kriterien bei der Kostenstellenbildung zu
kombinieren:
- Räumliche Kriterien
- Funktionelle Kriterien
- Abrechnungstechnische Kriterien
- Verursachungsgesichtspunkte
- Kostenträgergesichtspunkte
• Stellen Sie sicher, dass es für jede Kostenstelle einen Ansprechpartner gibt
• Bilden Sie sinnvolle Bereiche, fassen Sie Kostenstellen zu Bereichen zusammen
• Bilden Sie eine Kostenstellenhierarchie, sorgen Sie dafür, dass die
nächsthöhere Ebene eine komprimierte Darstellung bekommt
• Halten Sie Ihren Kostenstellenplan über längere Zeit konstant, ändern Sie nicht
laufend
• Kostenstellenbildung ist Angelegenheit der Kostenrechnung. Sorgen Sie dafür,
dass neue Kostenstellen nur in Absprache mit der Kostenrechnung gebildet
werden
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Kostenträger
- meist Produkte, können aber auch Dienstleistungen, Aufträge,
Vertriebsgebiete u.ä. sein.
Kostenträgerrechnung
möglichst verursachungsgerechte Verteilung der Kosten zur
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
999: Tochter 1
BR 1
715
BR 2
SB-Vertr.
717
Arbeitnehmerinteressen
Gesamtleistungen des Service-Centers
Personal
AR-Wahl AN-Vertretung
712
Akt. Wahlausschüsse
713
Personal-
Marketing 675: 765 Sonstige Soziale Dienste
(Jubiläen, Wohnraumbesch.,
Gesundheit, SV ...)
Personaldatenpflege
Bewerberabwicklung
Sonstige soziale Dienste
720 BVW 685: Interne Trainings Nicht-HA
(Wohnraumbesch., Schwerbehinderte etc.)
Temporär-
einstellungen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Kostenträger: Beispiel für Auswertung Dienstleistungskostenträger (Personalabt.)
int. RW / Kostenrechnung
z
HA-Kl
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Kostenträger (KS 912), Stundensatz 56,2 €
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Abw. Entgelt: 130.000 Euro, Allg. Verwaltung 70.000 Euro
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Einführung in die BWL
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Ab cklu En -Ve
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Ab
40000
35000
30000
25000
20000
15000
10000
Kosten Oktober 00 -Januar 01 in Euro
Prof.
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Zurechenbarkeitsten en
Einzelkosten Zuordnung zu Anteil Holz in der Schrank-
n ko ost Kostenträger mögl. Herstellung bei Möbelfirma
e i ix k
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G
F er m
Gemeinkosten, den Kostenträgern Gehälter des Verwaltungs-
m t im
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s t i nich echte nicht zuordenbar bereiches der Möbelfirma
a :
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xk ei n Gemeinkosten, den Kostenträgern nur Anteil Leim bei der Schrank-
Fi em
G unechte aufwändig zuordenbar herstellung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Beschäftigung
B
variable Kosten (hier: proportional) = Kosten, die abhängig von der Beschäftigung
anfallen
K (B)
- proportional
- degressiv
Kvar - progressiv
Beschäftigung
Beschäfti
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
Beschäftigung in Stunden
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL int. RW / Kostenrechnung
stoffkosten
Fertigungsmaterial
Fertigungs-
Materialgemeinkosten
Herstellkosten
Preis - Kalkulationsschema
(in %, bezogen auf das Fertigungsmaterial)
Fertigungslohn
Fertigungskosten
Selbstkostenpreis
Ziel:
Selbstkosten
Fertigungsgemeinkosten
Verkaufspreis
(in %, bezogen auf den Fertigungslohn; Finden der
Wertansätze für jede Hauptkostenstelle gesondert)
Preisunter-
Sondereinzelkosten der Fertigung
(Entwicklung, Entwurf, Konstruktion, Modelle, Formen)
grenze (PUG)
Verwaltungsgemeinkosten
(in %, bezogen auf die Herstellkosten)
Vertriebsgemeinkosten
Marge
5 Planungsschritte: Investitionsanregung
Investitionsrechnung
Investitionsentscheidung
Investitionsdurchführung
Investitionskontrolle / Evaluation
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Investitionarten
A) nach der Technik
Sachinvestition Finanzinvestition immaterielle Investition
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
K = Σ (Et-At)
ein igun Periode t
(1+i)-t
e r t
u s V sich At : Auszahlungen am Ende der
A ck Periode t
e rü
B i: Kalkulationszinsfuß
t=0
t: Periode
- Methode des internen n: Nutzungsdauer
Zinsfußes: gesucht wird der Zinssatz, der zu einem Kapitalwert von 0 führt
(Nullsetzung der obigen Gleichung)
n
K = Σ (Et-At) (1+i)-t = 0
t=0
Liegt der ermittelte Zinssatz unter dem Zinssatz auf dem Geldmarkt,
bringe ich mein Geld lieber zur Bank anstatt es (in Sachmittel) zu investieren.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
- Absatzmenge
- Nutzungsdauer
- Instandhaltungsaufwand
- Rüstzeiten
- Stillstandszeiten
- Durchlaufzeiten
- Ausschuss
- Entgeltentwicklung
- Preisentwicklung
- Inflationsrate
- Material- und Energieverbrauch (...)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Schritt 2a: Aufstellen von nicht-monetären Kriterien, i.d.R. durch die von der Investition
„betroffenen“ Menschen, z.B.
- Lärmentwicklung einer Maschine - aufzuwendende Körperkräfte
- Schulungsaufwand - Wartungsfreundlichkeit usw.
Nachteile: - aufwändiger
- Konflikte mögl., wenn nicht vor Beginn der Durchführung Regeln vereinbart werden
--> Betroffene müssen einsehen , dass nicht jeder Vorschlag umgesetzt werden kann
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Planungsrechnung: Investitionen
Einführung in die BWL [Link]
- geht zurück auf Kaplan / Norton Anfang der 90er Jahre (Harvard University)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planungsrechnung: Investitionen
Beschaffung
Lagerhaltung
Verteilung / Transport (--> Logistik)
innerbetrieblich außerbetrieblich
„Wie ´läuft´ das Material im Betrieb ?“ „Wie kommt das Material zum Ort der
Leistungserstellung ?“
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Beschaffungsmarktforschung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Lagerarten
Kapitalbindung !
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
The essence of the Kanban concept is that a supplier or the warehouse should only
deliver components to the production line as and when they are needed,
so that there is no storage in the production area.
Within this system, workstations located along production lines only produce/deliver
desired components when they receive a card and an empty container, indicating that
more parts will be needed in production.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
/ geteilt durch
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Materialwirtschaft /
Einführung in die BWL Beschaffung
Prof.
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Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Prof.
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Organisation Produktions-
Einführung in die BWL Personal wirtschaft
+ reparieren
+ rüsten
+ prüfen
Tätigkeitsspielraum (horizontal)
Prof.
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Organisation Produktions-
Einführung in die BWL Personal wirtschaft
Job enrichment
(Arbeitsbereicherung)
Job enlargement
Werkstattfertigung
(Arbeitserweiterung)
Tätigkeitsspielraum (horizontal)
Kursiv: Formen der Mitarbeiterbeteiligung im multipersonalen Arbeitsfeld (mehrere Personen)
Prof.
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Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Vollkostenrechnung
Alle Kosten werden auf die Produkte (Kostenträger) verteilt, keine Unterscheidung
der Kostenarten
Zu den Fixkosten zählen u.a. die Kostenarten lineare und degressive Abschreibungen, G
Miet- und Leasingkosten sowie Gehälter. Eine Veränderung der Fixkosten im Zeitablauf
(z.B. eine Mieterhöhung) widerspricht nicht ihrer Definition.
F
Fixkosten sind fast immer Gemeinkosten, aber Gemeinkosten nicht immer fixe Kosten.
Prof.
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Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
da i.d.R. Kapazitätsbeschränkungen
Ziel: diejenigen Produkte ins Produktionsprogramm zu bringen,
deren Deckungsbeiträge maximal sind
(Annahme: keine Verbundeffekte (Abhängigkeiten) zw. Produkten
höchster Gesamtdeckungsbeitrag --> höchstes Betriebsergebnis
--> anderer Weg als bei der Vollkostenrechnung, und zwar durch Teilung der
Kosten in einen variablen und einen fixen Teil gemäß Gesamtkostenfunktion
K(x) = Kv + Kfix = kv * x + Kfix
Prof.
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Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Deckungsbeitragsrechnung
Bezug der variablen Kosten auf eine produzierte Einheit --> variable Stückkosten
Variable Stückkosten = kv = Kv / x
- konstante Grenzkosten
- identisch mit den variablen Stückkosten
Menge
Kosten
--> seltener Fall, da i.d.R. Kostendegression
„Je mehr, um so preiswerter“
Menge
Prof.
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Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Deckungsbeitragsrechnung
Gewinn = Umsatzerlöse minus Kosten
Differenz zwischen dem Verkaufspreis (p) und den variablen Stückkosten (kv):
Deckungsspanne: d = p - kv
Wenn variable Kosten < Verkaufspreis: Produkt hat eine positive Deckungsspanne.
Wenn variable Kosten > Verkaufspreis: Produkt hat eine negative Deckungsspanne.
--> gibt an, wie viel an dem jeweiligen Erzeugnis „verdient" bzw. „verloren“ wird.
Mit jeder zusätzlich verkauften Mengeneinheit wird ein zusätzlicher Beitrag zur
Deckung der Fixkosten geleistet. Je höher die Absatzmenge, desto höher der
Deckungsbeitrag.
Dort, wo der Deckungsbeitrag gleich den Fixkosten ist, liegt somit der
Break-Even-Point (Gewinnschwelle).
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Kosten
ö se
90.000 Erl
Gewinn-
80.000 zone
)
a uf
e rl
70.000 Nutzenschwelle e nv Break-even-point:
Gewinnschwelle o st
tk
60.000 Toter Punkt m
sa
break-even-point ( Ge
n Bei welcher
te
50.000
K os
Absatzmenge werden
40.000 die Kosten gerade
gedeckt
30.000
(Betriebsergebnis = Null) ?
20.000
Verlust-
zone fixe Kosten
10.000
0
1.000 3.000 5.000 7.000 9.000 Menge (Stück)
- Einnahme pro gefahrenen km: 1 €, erwartete km-Leistung 30.000 --> Erlöse: 30.000 €
- Aufwendungen für Versicherung, Kfz-Steuer, Verwaltung und Abschreibung: 13.500 €
- Aufwendungen für Benzin, Öl und Reifen: 4.500 €
- Gesamtkosten: 18.000 € (0,60€/km)
- Gewinn vor Steuern (Gewinnziel): 12.000 €
Am 30.12. haben beide Taxiunternehmer ihre km-Leistungen erbracht und aus Erfahrung wissen sie,
dass mit weiteren Fahrgästen erst am 01.01. zu rechnen ist. Ein Student kommt jedoch am 31.12. zu
Volker Voll und fragt, ob er ihn für 50 € eine Strecke von 100 km fahren würde (also 0,50 € pro km)
Antwort von Volker Voll: nein, weil das einen Verlust von 0,10 € pro km
bedeuten würde
(--> angeblich Gesamtverlust von 10 € auf der Strecke)
Antwort von Dietmar Deck, der nebenan wartete: ja prima, jetzt kann ich für mich (und meine „dummen“
Taxikollegen) zu Sylvester sogar noch 10 Flaschen
Aldi-Champagner kaufen --> Grund ?
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
(Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft)
--> „Die Fahrt des Studenten (100km) brächte noch zusätzlich 85 € (100€ - 15€ var. Kosten)“
--> „Student zahlt aber nur 0,50 €/km, trotzdem bringt das noch 35 € (50€ - 15€ var. Kosten)“
(entspricht dem Preis von 10 Flaschen billigstem Aldi-Champagner)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Produktionsfunktion / Ertragsgebirge
Produktionsfaktoren: Elementarfaktoren (ausf. Arbeit/Personal + Betriebsmittel + Werkstoffe / RHB)
dispositiver Faktor (Betriebsführung, Planung, Organisation, Überwachung)
Kurven
gleichen Ertrages:
Ertragsisoquanten
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Produktions-
Einführung in die BWL wirtschaft
--> eine „auf der Mitwirkung aller Ihrer Mitglieder beruhende Führungsmethode einer
Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch die Zufriedenheit der
Kunden längerfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der
Organisation und für die Gesellschaft zielt.“
Prof.
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Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing = Absatzwirtschaft
heute:
e n Management-Konzeption, die von folgenden Hauptaufgaben
n k ausgeht:
De - Analyse der Kundenbedürfnisse
in - --> Marktforschung als Teil des Marketings
e-
s id - aufbauende Ausrichtung des Unternehmens auf
t Kundenbedürfnisse
Ou - bessere Bedürfnisbefriedigungsmöglichkeiten anbieten als
die Konkurrenz -
Prof.
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Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Arten
Beschaffungs-Marketing
Investitionsgüter-Marketing: Anlagen, Rohstoffe, Einsatzstoffe...
Bsp.: Automobilzulieferer
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Investitionsgüter
Prof.
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Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Dienstleistungen
oft...
- nicht lagerfähig (leere Hotelzimmer)
- nicht transportfähig
- individualisiert und einmalig (Maßanfertigung eines Anzuges)
- personalintensiv (Beratung)
- bedingt standardisierbar (ärztliche Untersuchung)
Prof.
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Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Konsumgüter
Gebrauchsgüter Verbrauchsgüter
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marktforschung
- Grundlage für strategische Entscheidungen („Bau von Modell X ?“)
- Analyse von Konsumentenpräferenzen (Wer kauft Produkt X ?)
- Analyse der Konkurrenten (Wer sind meine Mitbewerber ?)
- Gebrauch von statistischen Methoden
--> Inferenzstatistik, d.h. Schließen von Stichproben auf die Gesamtpopulation
(i. Ggs. zur Deskriptivstatistik = beschreibende Statistik)
Beispieltätigkeiten
Prof.
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Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Begriffe
relevanter Markt: Markt der gleichen oder substitutionsfähigen Produkte
Bsp.: für Margarinehersteller gehört auch der Buttermarkt zum relevanten Markt,
falls die Kunden beide Produkte als substitutionsfähig ansehen
Marktstruktur Gliederung des Marktes nach Daten der Anbieter und Nachfrager
oder nach ihrer regionalen Verteilung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL [Link] Marketing
Marktsegmentierung
produktbezogene Segmentierung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Preis- / Mengen-Strategie
Wirkungsweise Schnell-Strategie
--> Preisimage kann für die preis-sensiblen Nicht-Markenkäufer
über aggressive Preispolitik schnell geschaffen werden
prinzipielle Vorteile - Kostenvorteile durch Verzicht auf die sonst üblichen Instrumente
- Ertragschancen bei kostenoptimaler Organisation
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Präferenzstrategie
Hauptzielgruppe Marken-Käufer
Wirkungsweise Langsam-Strategie
--> gezielte mehrjährige Profilierung, Aufbau einer „Produktpersönlichkeit“
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Konzepte: Produktlebenszyklus
Degeneration
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Konzepte: Produktlebenszyklus
1. Einführung (nach der Entwicklung und Erprobung)
- geringe, langsam wachsende Umsätze / Investitionen für den Aufbau von Produktion und Vertrieb
- hohe Aufwendungen für Werbung und Verkaufsförderung
- kein Gewinn
2. Wachstum
- positive Deckungsbeiträge / Ausweiten des Umsatzes
- häufig: Wettbewerbsunternehmen treten mit differenzierten Produkten in den Markt ein.
3. Reife
- absolutes Umsatzvolumen steigt weiter an
- Umsatzzuwachsraten und Umsatzrentabilität sinken
4. Sättigung
- Umsatzvolumen erreicht Maximum / Grenzumsätze werden negativ.
5. Relaunch (optional):
- „Facelifting“ und Erweiterung um bisher nicht vorhandene Nutzenaspekte
6. Absterben / Degeneration
- Umsatz und Deckungsbeitrag gehen bedrohlich zurück
- Ursachen: technischer Fortschritt, die wirtschaftliche Überholung, gesetzliche Maßnahmen,
oder psychologische Obsoleszens (modische Produkte).
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Konzepte: Erfahrungskurve
- Senkung der realen Stückkosten bei einer Vervielfachung der kumulierten Produktionsmenge
- geht auf empirische Untersuchungen der Boston Consulting Group in den 60er Jahren zurück.
- Marktpreise und Stückkosten gehen mit jeder Verdopplung in den kumulierten Produktions-
mengen (--> Produkterfahrung) mit einer Quote von 10 % bis 30 % zurück
--> 90 % / 80 % /70%-Erfahrungskurve
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
Marketing-Konzepte: Erfahrungskurve
- ist bezogen auf konstante Geldwerte
- Kostensenkung nicht automatisch, sondern nur potenziell (wie Rationalisierung)
- potenzieller Kostenrückgang umso schneller, je höher die Wachstumsrate
--> Unternehmen sollten so schnell wie möglich wachsen, damit sie
überleben können, wenn die Preise sinken
Gegenteil: Präferenzstrategie
Preis- / Mengen-Strategie
„Stellhebel“ der Kostendegression nach Boston Consulting
Kostenerfahrungskurve, 90 %
bei Verdoppelung der Menge 10 %ige kumulierte Kostendegression
durch Verbesserung der Arbeitsorganisation
Kostenerfahrungskurve, 80 %
bei Verdoppelung der Menge 20 %ige kumulierte Kostendegression
durch Mechanisierung/Automatisierung und Ausbeuteerhöhung
Kostenerfahrungskurve, 70 %
bei Verdoppelung der Menge 30 %ige kumulierte Kostendregression durch
Produkt- und/oder Verfahrensinnovation und Standortanpassung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Absatz /
Einführung in die BWL Marketing
10%
Star: Investieren
?: selektiv fördern
? Cow: abschöpfen
Dog: desinvestieren
3%
0%
10% 1,0% 0,1%
relativer Wettbewerbsvorteil
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Planungsinstrumente (Auswahl)
--> Aufzeigen der Leistungslücke: Die Lücke zwischen prognostizierten Ist und
Soll, die aus eigener Kraft durch Verbesserungen
minimiert werden kann
--> Aufzeigen der strategischen Lücke Die Lücke zwischen prognostiziertem Ist und
Soll, die nur durch Innovationen / Neuerungen
minimiert werden kann.
Planungsinstrumente (Auswahl)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Planungsinstrumente (Auswahl)
(...)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Unternehmensführung: 2 Bedeutungen
1 Unternehmensführung 2 Unternehmensführung
als BWL-Teildisziplin i.S. „Geschäftsführung
übernächste Folie
Beipielthemen:
- Arbeitsanalyse
- Arbeitsstrukturierung
- Organisationsentwicklung
- Bewertung von Arbeit
- Qualitätsmanagement
- Arbeitsproduktivität
- Lean Management
- Process-Re-Engineering
- Zielbildungs- und Entscheidungsfindung
- Analyse von Planungsprozessen
- Unternehmenshierarchien
- Unternehmensphilosophien (...)
--> Koordination von Psychischen Systemen und
Interaktionssystemen zu Organisationssystemen
--> zusätzlich: Beachtung der Einflüsse aus Gesellschaftssystem
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Planung / Unternehmensführung
Einflussnahme auf Faktoren aus der gesellschaftlichen Umwelt, die aber wiederum
selbst das Unternehmen stark beeinflussen
Strategie
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Personal
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Personal
--> Management
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Personal
Führungsentscheidungen...
Vorgesetzter Vorgesetzter Vorgesetzter Vorgesetzter Die Gruppe Die Gruppe Die Gruppe
entscheidet entscheidet; entscheidet; informiert entwickelt entscheidet, entscheidet
und ordnet er gestattet er ist aber be- seine Unter- Vorschläge; nachdem der der Vorge-
an. jedoch Fragen strebt, die gebenen über aus der Zahl Vorgesetzte setzte
zu seinen Ent- Untergebenen seine beab- der gemein- zuvor das fungiert als
scheidungen, von seinen sichtigten sam gefunde- Problem auf- Koordinator
um durch Entscheidung- Entscheidung- nen und ak- gezeigt und nach innen
deren Beant- en zu über- en; die Unter- zeptierten die Grenzen und nach
wortung zeugen, bevor gebenen möglichen des Entschei- außen.
deren er sie anord- haben die Problemlö- dungsspiel-
Akzeptanz zu net. Möglichkeit sungen ent- raumes fest-
- fast 70% der Untersuchungen weisen positive Wirkungen nach (44 von 64)
- fast 20% der Untersuchungen können keine Wirkungen feststellen (12 von 64)
- etwas mehr als 10% der Untersuchungen finden negative Beziehungen (8 von 64)
Auch neuere Untersuchungen scheinen in Summe eine Überlegenheit des kooperativen Führungs-
stils zu bestätigen; dies bedeutet keine Pauschalaussage „pro kooperativ“, da die jeweilige
Führungssituation (Qualifikation der Geführten, Art des Unternehmens) mit beachtet werden muss.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Personal
Planungsbegriff im Personalbereich
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Unternehmen GS Unternehmen
Komplexität
ist eine Org. hat eine Org.
Organisations-S.
Komplexität
Interaktionssysteme Ausführung
Psychische Systeme
Organismus-Systeme
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Organisation - 3 Bedeutungen
1 funktionale Bedeutung: Organisation als koordinierende TÄTIGKEIT
2 institutionelle Bedeutung: Organisation IST ein soziales Gebilde
Bsp.: Amnesty International als Non-Profit-Organisation
ThyssenKrupp als Profit-Organisation
--> Organisationssoziologie / Organisationspsychologie
- HAT eine bestimmte Struktur, mit deren Hilfe die Aktivitäten auf das jeweilige Ziel hin
ausgerichtet werden können
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
- Organisation ist ein Instrument mit der Aufgabe, eine durch Planung
vorgegebene innere Ordnung zu realisieren
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
r
02 Dokument
- Di ag
s fl u ss Unterschrift BL
es
liegt vor
Pr o z
02 Dokument
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
m Geschäftsführer
r a m Dr. Gernegroß
a n ig
Or g
R S E
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Eingliederung: Wie steht Abteilung X im Kontext der übrigen Abteilungen des Unternehmens ?
--> Klärung unverzichtbar, wenn es um Fragen der Durchsetzbarkeit geht
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Konzernleitung
Industriegüter AG Sparten
Die Industriegüter AG ist in Sparten gegliedert (divisionalisiert) und hat als einen von mehreren
Zentralbereichen - rot gekennzeichnet - den Zentralbereich „Personalpolitik“ (neben Materialwirtschaft,
Einkauf etc.). Dieser übt Grundsatzfunktionen für die Führungsgesellschaften aus
(Bsp.: Handhabung der Altersteilzeit in dem Gesamtkonzern).
Die Engineering AG und Trading GmbH haben wiederum Personal-Grundsatzfunktionen für
die Ihnen zugeordneten Konzerngesellschaften.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Personal
Geschäftsführer
Dr. Gernegroß Frau Herzberg
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL Organisation
Geschäftsführer
Dr. Gernegroß
R S E
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Anlagevermögen die Vermögenswerte, die sich nicht kurzfristig in flüssige Mittel verwandeln lassen
Best Case Geschäftsszenario unter Annahme mehrheitlich positiver Ereignisse und Verläufe
Bilanz stichtagsbezogene Aufstellung der Vermögens- und Schuldverhältnisse (Aktiva und Passiva)
Break-even Zeitpunkt, an dem die Gewinnschwelle überschritten wird (--> positiver Cash flow)
Burn rate Geschwindigkeit, mit der liquide Mittel aufgezehrt werden ( €/Monat)
Business Angel vermögende Einzelperson (meist erfahrener Unternehmer), die eine Art Patenschaft
für ein Gründungsunternehmen übernimmt und es mit Kapital und Rat unterstützt
(privater --> Venture Capitalist)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Cash flow erwirtschafteter Zahlungsüberschuss einer Periode, abgeleitet aus dem Jahresabschluss
Early stage Entwicklungsphase einer Unternehmung von der Gründung bis zum Marktauftritt
Exit Ausstieg aus einer Investition (z.B. Verkauf von Aktien) zur Realisierung von Gewinnen
Hard Money Kapital, das Rendite erwirtschaften muss, z.B. --> Venture Capital
Joint Venture zeitlich begrenzter Zusammenschluss von Unternehmen unter Ausnutzen der
Synergien beider Betriebe (z.B. um den Markt zu erobern oder gemeinsame
Projekte voranzubringen)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Kreditlimit Maximalbetrag eines zugesagten Kredits, der nicht voll ausgeschöpft werden muss;
Zinsen entfallen nur auf den tatsächlich beanspruchten Betrag
Liquidation Verflüssigung der Aktiva eines Unternehmens mit anschließender Bezahlung der
Verpflichtungen und Auflösung des Unternehmens
Lizenz durch Vertrag erworbene Befugnis zur Herstellung oder Erbringung eines patent-
rechtlich geschützten Produktes oder einer Dienstleistung, meistens verknüpft mit
einer „licence fee“ (Lizenzgebühr)
Make or Buy Entscheidung, ob eine Produkt bzw. eine Dienstleistung selbst hergestellt oder
eingekauft wird
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
BWL-Fachbegriffe und Anglizismen
Marketing-Mix Kombinationen der vier Elemente des Marketings:
(4 Ps of Marketing): Product, Price, Place, Promotion
Neutrale Erträge Erträge aus nicht üblicher Geschäftstätigkeit des Unternehmens (z.B. Börsengewinne
eines Maschinenbauunternehmens); ebenso: neutrale Aufwände
operativer Erfolg Gewinn aus üblicher Geschäftstätigkeit (Gewinn minus neutraler Erfolg)
Seed Capital Kapital, das während der Seed Phase investiert wird
Skimming Strategy Preisstrategie, bei der ein Preis hoch angesetzt wird, um eine möglichst hohe
Gewinnabschöpfung zu realisieren; wird vor allem bei neuen Produkten oder
Dienstleistungen mit wenig Alternativen angewandt (Abschöpfungsstrategie)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Venture Capital Geld von Investoren zur Finanzierung von neuen wachsstumsstarken
Unternehmen (Risikokapital)
Venture Capitalists Gesellschaften, die jungen Unternehmen Risikokapital geben und sie in den
ersten Jahren betreuen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Einführung in die BWL
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Hauptteil
Diskussion Abschluss
Nachbearbeitung
Prof.
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Präsentation
Prof.
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Präsentation
Einleitung
Prof.
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Präsentation
Anrede/ Begrüßung
Name(n)
optional: Vorstellung (Firma/ Abteilung)
optional: Agenda
Zeiten
optional:Regeln
Prof.
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Präsentation
Hauptteil
Gegliedertes Vorgehen
Systematisches Vorgehen
logisches Vorgehen
Aufrechterhalten von Aufmerksamkeit und Konzentration
- durch Fragen (Einbeziehen)
- Modulation der Stimme
- Medieneinsatz
- Einsatz mehrerer Präsentatoren
Redundanzen
Zwischenzusammenfassungen
Zusammenfassung am Schluss
Umgang mit Störungen und Störern
Prof.
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Präsentation
Schluss
Was gehört dazu?
Bei Informationspräsentation:
Zusammenfassung der Ergebnisse o.ä. Resumé
Bei Entscheidungspräsentation:
Appell (aus der Zieldefinition abgeleitet)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Diskussion
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Visualisierung - wozu ?
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Visualisierung
Abstraktionsgrad der Darbietung und Wirkung auf die Teilnehmer
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Folien gestalten
- Mühe machen - Übertreibung vermeiden
- Graphiken müssen mit einem Blick erkennbar sein („look and feel“)
- Folien aktualisieren
- Permanentstifte benutzen
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Folien präsentieren
- vorab: laut zumindest den Einstieg üben (z.B. während eines Waldspaziergangs)
- Folien mind. 1 Minute liegen lassen (Grundsatz: ca. 2 Min Rede pro Folie)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
In der Präsentation kommunizieren Sie durch:
Die äußere Erscheinung
- Kleidung - damit drücken Sie aus, zu welches Gruppe Sie sich
zugehörig fühlen
- Ähnlichkeiten in Kleidung erzeugt Sympathie
Die Körpersprache
- Gestik - unterstreicht begleitend das gesprochene Wort und
unterstützt die Aussage
- hilft, rhythmisch und betont zu sprechen
- Körperhaltg. - aufrecht oder gebeugt ?
Die Gesichtssprache
- Mimik - spiegelt am sichtbarsten die Stimmung wieder
- läßt Gedanken sichtbar werden
Das gesprochene Wort
- Stimme - monoton oder lebendig ?
Das Abstandsverhalten
- Gehen Sie auf die Zuhörer zu oder „Fluchtreaktionen“ ?
Das bewegte und unbewegte Bild / das geschriebene Wort (s. Ausführungen zu „Folien“)
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Sender Empfänger
Empfänger Sender
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Präsentation
3 Was ? 4 Wie ?
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Durch das Ziel wird festgelegt, was mit der Präsentation bewirkt werden
soll. Das Ziel ist entweder vorgegeben oder von dem Präsentator
festgelegt. Es sollte möglichst konkret das angesetzte Ergebnis
beinhalten und erreichbar sein. Man unterscheidet zwei Leitziele für
Präsentationen:
Prof.
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Präsentation
Prof.
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Präsentation
Weiterhin ist für Sie wichtig, die Zusammensetzung und Größe der
Zielgruppe möglichst genau zu kennen.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
- Überlegen Sie im vorab auf welche Einwände Sie eventuell stoßen und
erarbeiten Sie Möglichkeiten, darauf zu reagieren.
- Ab 10 Personen haben Sie es weniger mit Individuen als mit einer „Gruppe“
zu tun → eine Entscheidungsfindung wird dann nicht mehr partizipativ/
kooperativ möglich sein.
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
Abhängig vom Anlaß und Zweck der Präsentation kann der Inhalt aus
- Vorschlägen
- Problemfeldern
- Lösungsvarianten
- Ergebnissen bestehen
Prof.
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Präsentation
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Präsentation
Prof.
Prof. Dr. J.B. Klauk; Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Präsentation
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Einführung in die BWL
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