Werk im Kontext der Theorie der produktiven
Realitätsverarbeitung
Die verschiedenen Entwicklungsaufgaben, die Klaus Hurrelmann
definierte beziehen sich auf die Entwicklung einer intellektuellen
und sozialen Kompetenz, um selbstverantwortlich schulischen und
anschließend beruflichen Qualifikationen nachzukommen, mit dem Ziel,
eine berufliche Erwerbsarbeit aufzunehmen und dadurch die eigene
ökonomische und materielle Basis für die selbstständige Existenz als
Erwachsener zu sichern. Durch eine Glücksspiel bzw. Spielsucht vor
allem bei Jugendlichen jedoch, kann diese Entwicklung gestört werden.
Unser Werk dient sozusagen als Maßnahme zur Verhaltensprävention
bei Jugendlichen um sie unter anderem über die Glücks- Spielsucht
aufzuklären und sie somit vor möglichen Störungen beim Entwicklen
einer Ich-Identität und beim Bewältigen von Entwicklungsaufgaben zu
bewahren.
Unser Werk beschäftigt sich unter anderem mit der Entwicklung von
eigenen Handlungsmustern damit Jugendliche die Fähigkeit zur
Nutzung von Geld und der Teilhabe am Warenmarkt erlernen dies damit
sie eine Verlässliche Konsumentenrolle entwickeln und somit sorgsam
im bedürfnisorientiertem Umgang mit Angeboten sind. Des Weiteren ist
das Ziel unseres Werkes jenes Jugendliche bei der Entwicklung eines
eigenen Werte und Normensystems zu Unterstützten dies, damit sie
eine Bürgerrolle Entwickeln, welche ihnen unter anderem zur
Entwicklung eines ethischen und politischem Bewusstseins verhilft.
Ein weiterer Aspekt unseres Werkes berücksichtigt die Entwicklung
einer finanziellen und emotionalen Selbstständigkeit als Erwachsener
bei Jugendlichen damit sie unter anderem selbstständig mit
schulischen und beruflichen Herausforderungen zurechtkommen und
somit eine Berufsrolle entwickeln, welche sie des Weiteren bei der
Entwicklung von intellektuellen und sozialen Kompetenzen
unterstützen soll.
Dies wollen wir erreichen indem wir einen Ratgeber zusammenstellen,
welcher Jugendliche anspricht und sie unter anderem zur
Selbstreflexion leiten soll. Betroffene Jugendliche sollen z.B durch
Kurztests ihr Glücksspielverhalten reflektieren und anhand dieses
erkennen können ob ihr Verhalten schon an Sucht grenzen könnte. Es
soll ihnen klargemacht werden was eine Glücksspielsucht genau ist
und zu welchem destruktivem Verhalten diese führen kann. Es soll
ihnen klar machen das man sich nicht schämen sollte falls man eine
Glücksspielsucht aufweist und das es ok und sogar notwendig ist sich
Hilfe unter anderem durch Stärkung der personalen Ressourcen und
durch soziale Ressourcen wie z.B der Familie, Freunde,
vertrauensvollen Beziehungen zu Erwachsenen wie z.B in der Schule zu
Vertrauenslehrern oder durch unterstützende Systeme wie z.B der
Ambulanten Suchthilfe in Bremen oder jeweiligen Suchthilfen in
anderen Städten zu suchen und zu erhalten.
Da eine Glücksspielsucht meist zu Risikowegen bei der Entwicklung
von Jugendlichen führen kann könnte unser Ratgeber dazu führen,
dass betroffene und vor allem noch nicht betroffene Jugendliche vor
diesen Risikowegen bewahrt werden könnten und somit eine
verlässliche Berufs,Konsumenten und Bürgerrolle Entwicklen können.
Um zu lernen wie in maßen konsumiert wird, reicht nicht der Blick auf
Freunde und soziale Medien. Ist dies nämlich der einzige Bezugspunkt
zum Glücksspiel, entstehen potenziell stark von der norm abweichende
Vorstellung von „gesundem“ Glücksspiel falls es so eines überhaupt
gibt. Durch unser Werk geben, wir einen Einblick in das
Durchschnittliche Glücksspielverhalten des jeweiligen Umfelds. Fällt
jemandem auf das er oder sie stark von der norm abweicht kann man
sich bei Interesse an die Suchthilfen die bei dem Ratgeber aufgeführt
werden wenden. Die Entwicklung der Identität, kann stark unter
Spielsucht leiden. Durch Süchte werden Bedürfnisse und
Entwicklungsaufgaben zweitrangig. Zum anderen benennen sie die
Anforderungen, die sich aus der körperlichen und psychischen
Dynamik der persönlichen Entwicklung ergeben.
Können diese Aufgaben nicht erfüllt werden kommt es aufgrund des
Vergleichs mit Gleichaltrigen zu Entwicklungsdruck.