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Porsche

Das Dokument beschreibt die Geschichte des Automobilherstellers Porsche. Es beginnt mit der Gründung des Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche im Jahr 1931 und beschreibt wichtige Meilensteine wie die Entwicklung des Volkswagens und die Übernahme von Porsche durch den VW-Konzern im Jahr 2009.

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Porsche

Das Dokument beschreibt die Geschichte des Automobilherstellers Porsche. Es beginnt mit der Gründung des Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche im Jahr 1931 und beschreibt wichtige Meilensteine wie die Entwicklung des Volkswagens und die Übernahme von Porsche durch den VW-Konzern im Jahr 2009.

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Porsche

deutscher
Automobilhersteller,
Tochterunternehmen der
Volkswagen AG

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft (Porsche


AG) ist ein deutscher Kraftfahrzeughersteller mit Sitz in
Stuttgart-Zuffenhausen. Ursprung des Unternehmens ist
ein 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegründetes
Konstruktionsbüro, das nach 1945 in einer
Automobilfabrik aufging, die vor allem Sportwagen
produzierte.
Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft

Rechtsform Aktiengesellschaft

Gründung 1931 (2007)

Sitz Stuttgart, Deutschland

Leitung Oliver Blume,[1] Vorstandsvorsitzender


Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender

Mitarbeiterzahl 35.429 (2019)[2]

Umsatz 28,5 Mrd. Euro (2019)[3]

Branche Automobilindustrie

Website [Link] ([Link]


ermany/)

Stand: 31. Dezember 2019

Die Porsche AG ist seit 2009 Teil des Volkswagen-


Konzerns und ist nicht zu verwechseln mit der
börsennotierten und ebenfalls in Stuttgart beheimateten
Porsche Automobil Holding (kurz Porsche SE), die seit
2009 Mehrheitsgesellschafterin der Volkswagen AG ist.

Geschichte

Anfänge

Am 1. Dezember 1930 machte sich Ferdinand Porsche in


Stuttgart, Kronenstraße 24 mit einem eigenen
Konstruktionsbüro selbstständig. Er hatte 1893 als
Mechaniker bei dem Elektromotorenhersteller Béla Egger
& Co. zu arbeiten begonnen.[4] 1897 wurde er im Alter von
22 Jahren Leiter der Versuchsabteilung und war unter
anderem an der Entwicklung des Egger-Lohner-
Elektromobils, auch als Porsche P1 bezeichnet, beteiligt.
Ende 1899 wurde Porsche abgeworben und wechselte als
Konstrukteur zu der k.u.k. Hofwagenfabrik Ludwig Lohner
& Co. in Wien. Im selben Jahr konstruierte Porsche ein
Nachfolgemodell der Elektrokutsche, das auf der
Weltausstellung 1900 in Paris unter dem Namen „Lohner-
Porsche“ vorgestellt wurde. Nach acht Jahren verließ
Porsche das Unternehmen.[5] Es folgten 17 Jahre als
Technischer Direktor (Chefkonstrukteur) der Austro-
Daimler in Wiener Neustadt. Von April 1923 an war
Porsche sechs Jahre Leiter des Konstruktionsbüros und
Vorstandsmitglied der Daimler-Motoren-Gesellschaft in
Stuttgart (ab 1926 Teil der Daimler-Benz AG). Zuletzt war
Porsche als Chefkonstrukteur bei den Steyr-Werken
tätig.[6] Die Technischen Hochschulen Wien und Stuttgart
zeichneten die Konstruktionsleistungen Porsches jeweils
mit der Verleihung eines Ehrendoktors aus. Die Titel
wurden 1931 in die Firma Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH
übernommen.

1931 bis 1937: Dr. Ing. h.c. F. Porsche GmbH

Porschewerk Stuttgart
Auto-Union-Rennwagen Typ C

Am 25. April 1931 wurde das Konstruktionsbüro in


Stuttgart in der Kronenstraße 24 als Dr. Ing. h.c. F.
Porsche GmbH, Konstruktion und Beratung für Motoren-
und Fahrzeugbau im Register für Gesellschaftsfirmen
eingetragen. Die Firmenanteile lagen zu 80 % bei Porsche,
zu 10 % bei dem Kaufmann und Rennfahrer Adolf
Rosenberger und zu 10 % bei seinem Schwiegersohn,
dem Wiener Rechtsanwalt Anton Piëch.[7] Zu den ersten
Mitarbeitern gehörten neben seinem Sohn Ferry Porsche
unter anderem der Oberingenieur Karl Rabe, der
Getriebefachmann Karl Fröhlich, der Motorenspezialist
Josef Kales und der Spezialist für Achskonstruktionen
Josef Zahradnik. Spätere Mitarbeiter waren der
Automobildesigner Erwin Komenda, der
Aerodynamikspezialist Josef Mickl und der
Motoreningenieur Franz Xaver Reimspieß. Adolf
Rosenberger sorgte dafür, dass trotz Auftragsmangels
und Porsches Hang zu teuren Konstruktionen das Büro
die Anfangszeit finanziell überstand, schied aber schon
am 31. Januar 1933 aus der Geschäftsleitung wieder
aus.[8] Baron Hans von Veyder-Malberg wurde neuer
kaufmännischer Leiter und mit zehn Prozent Beteiligung
neuer Gesellschafter.[9] Am 30. Juli 1935 trat
Rosenberger seine zehnprozentigen Gesellschafteranteile
der Porsche GmbH zum Nominalwert an Ferry Porsche
ab.[10]
Als einer der ersten Aufträge entwickelte das
Konstruktionsbüro 1931 für Zündapp in Nürnberg den
Kleinwagen Porsche Typ 12. Die Zählung der Porsche-
Entwicklungen begann mit der 7, vermutlich um bei
Auftraggebern ein größeres Vertrauen in die junge Firma
zu erzeugen.[11] Der Wagen war zunächst mit einem Ein-
Liter-Motor geplant.[12] Der Prototyp hatte einen
wassergekühlten 1,2-Liter-Fünfzylinder-Sternmotor[13]
Später wurde für NSU der Mittelklassewagen Porsche
Typ 32 entworfen, der bereits viele Gemeinsamkeiten mit
dem VW Käfer aufwies: Der NSU-Porsche hatte ebenfalls
einen luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor im Heck und
die patentierte Porsche-Drehstabfederung. Diese
Fahrzeuge gingen allerdings aufgrund zu hoher
Produktionskosten nicht in Serienfertigung, womit die
Aufträge wenig lukrativ waren. Das Gleiche galt auch für
die Konstruktion eines Zwei-Liter-Tourenwagens für
Wanderer. Dafür war ab 1933 die Entwicklung des Grand-
Prix-Rennwagens, der Auto-Union-Rennwagen, mit einem
16-Zylinder-Mittelmotor – damals Heckmotor genannt –
sehr erfolgreich. Der im März 1933 geschlossene
Rennwagenvertrag mit der Auto-Union endete im
Juni 1936.[14]

Ab 1934 konstruierte das Büro im Auftrag des


Reichsverbandes der Automobilindustrie den deutschen
Volkswagen, später auch KdF-Wagen bzw. VW Käfer
genannt. Dieser Auftrag sowie die daraus folgende
Stellung als Konstruktionsbüro der neu gegründeten
Volkswagenwerk G.m.b.H., in der Ferdinand Porsche
Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats
war, entwickelte sich zur wirtschaftlichen Basis des
Konstruktionsbüros.

1937 bis 1972: Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG

Aufgrund der guten Ertragslage wurde im Dezember 1937


Veyder-Malberg ausgezahlt. Dadurch änderte sich die
Rechtsform des Ingenieurbüros in eine
Kommanditgesellschaft, die bis 1972 bestand. Das Büro
wechselte auf das heutige Gelände in Stuttgart-
Zuffenhausen. Teilhaber waren nun neben Ferdinand
Porsche seine Kinder Ferry mit 15 % und Louise mit 5 %
sowie deren Ehemann Anton Piëch mit 10 %.[15] Von 1937
bis April 1945 beglich beispielsweise das
Volkswagenwerk Rechnungen der Porsche KG in einer
Gesamthöhe von 20,6 Millionen RM für Entwicklungs- und
Versuchsaufwendungen sowie sonstige
Dienstleistungen.[16] 1937 begann außerdem im Auftrag
der DAF die Entwicklung des Volkstraktors. Während des
Zweiten Weltkrieges entstanden auf den Reißbrettern bei
Porsche unter anderem die Konstruktionen des
Kübelwagens und Schwimmwagens.[17] Ende 1939
beauftragte das Heereswaffenamt das Konstruktionsbüro
mit der Planung eines mittelschweren Kampfpanzers, der
allerdings vorzeitig zu Gunsten schwerer Panzermodelle
eingestellt wurde. Auch für diese Panzertypen (Tiger,
Elefant und Maus) erhielt Porsche
Entwicklungsaufträge.[18]

Prototyp des Porsche-Tigers

Der Porsche-Tiger kam jedoch wegen eines komplizierten


und wenig zuverlässigen benzin-elektrischen Antriebs
sowie aufgrund eines höheren Produktionsaufwandes
nicht zur Ausführung.[19]

Das seit 1937 in Zuffenhausen aufgebaute


Entwicklungswerk, unter anderem mit eigener
Schreinerei, Blechbearbeitung, Lackiererei und
Montagehallen ausgestattet, stand auf einem rund
30.000 Quadratmeter großen Grundstück. Im
Sommer 1944 wurden dort 656 Menschen beschäftigt.
Dazu kamen wohl während der Kriegszeit insgesamt
etwa 300 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene.[20] 1944
erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von rund
2,1 Millionen RM.[21]

Ab Sommer 1944 wurde die Verwaltung mit den


wichtigen Akten, Verträgen und
Konstruktionszeichnungen sowie Teile der Produktion in
das Porsche-Werk Gmünd in Österreich verlagert.
Zusätzlich wurden in den letzten Kriegsmonaten
931.000 RM nach Österreich überwiesen.[22] Von
Juli 1947 an entwickelte die österreichische Porsche-
Konstruktionen-Ges.m.b.H. unter der Leitung von Ferry
Porsche, Sohn von Ferdinand Porsche, auch das erste
Auto mit dem Namen Porsche – den 356 Nr. 1 Roadster –
und seine Serienversion 356. Letzterer wurde bis 1950 in
einer Kleinserie von 47 Stück gebaut.

Porsche 356

Ferry Porsche übernahm 1947 den Vorsitz des Stuttgarter


Unternehmens von seinem Vater, als dieser in
französischer Kriegsgefangenschaft saß. Der Verdacht
der Verwicklung in Kriegsverbrechen gegen Ferry wurde
schnell wieder fallen gelassen und er konnte die
Geschäfte weiterführen, auch um zusammen mit seiner
Schwester Louise Piëch eine Kaution für den Vater zu
finanzieren.

Im September 1948 schloss Porsche mit dem


Volkswagenwerk unter Leitung des neuen
Generaldirektors Heinrich Nordhoff einen ersten Vertrag.
Die zuvor bestehende Generalbeauftragung für alle VW-
Entwicklungsarbeiten wurde durch eine fallweise und frei
aushandelbare Auftragserteilung ersetzt. Außerdem
wurde neben der Festlegung eines Konkurrenzverbotes
für die Benutzung der Patente Porsches eine
Lizenzgebühr von 0,1 % des Bruttolistenpreises, was zum
Beispiel 1950 bei der Standardausführung eines Käfers
einem Betrag von 5 DM entsprach, vereinbart.[23] Im
Dezember 1949 folgte ein neues Abkommen mit einer
Lizenzgebühr von 1 % des Bruttoverkaufspreises der
Standardausführung, die 1952 bei mehr als 150.000
Fahrzeugen auf 1 DM begrenzt wurde. Für die
Zusammenarbeit mit VW Entwicklungsarbeiten wurde
eine monatliche Vergütung von 40.000 DM - bis 1952 auf
240.000 DM und später auf 480.000 DM erhöht - sowie
der alleinige Vertrieb von Volkswagen-Fahrzeugen in
Österreich als Generalimporteur vereinbart, aus der die
heutige Porsche Holding hervorgegangen ist. Damit war
endgültig die VW-Entwicklungsabteilung von der
Porsche KG getrennt.[23] Dies bildete eine finanzielle
Basis für das Stuttgarter Autowerk. Kaufmännischer
Geschäftsführer wurde 1949 Albert Prinzing.

Als Ferdinand Porsche 1951 starb, erbte Ferry Porsche


die Hälfte der Gesellschafteranteile und baute das heute
bekannte Sportwagenunternehmen auf. Auch das
weltbekannte Markenzeichen von Porsche, das Porsche-
Wappen, geht auf einen Entwurf von Ferry zurück. Seine
Schwester Louise, verheiratet mit Anton Piëch, erbte die
andere Hälfte der Unternehmensanteile.

Das 1945 unter Vermögenskontrolle gestellte Stuttgarter


Unternehmen war im Oktober 1950 rückübereignet
worden. Es hatte einen Wert von rund 1,2 Millionen DM.
Daneben gab es Einnahmen aus Lizenz- und
Patentgebühren.[24] 1950 begann Porsche mit insgesamt
400 Fahrzeugen die Produktion des Modells 356 in
Zuffenhausen. Bei Produktionsende 1965 betrug die
Gesamtstückzahl 76.302. 1963 folgte das bekannteste
Modell des Herstellers, der 911. In der
Konstruktionsabteilung wurde unter anderem der
Porsche Traktor und ab 1958 der Kampfpanzer Leopard 1
entwickelt.[17]

1972: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Die personelle Überdeckung unter den


Familienmitgliedern mit jeweiligen
Geschäftsführungsfunktionen führte im Laufe der
Unternehmensgeschichte mehrfach zu Streitfällen und
Familienzwist. Ferry Porsche und Louise Piëch
entschieden 1972 wegen des Kompetenzgerangels in der
Generation ihrer Kinder, dass in den Gesellschaften der
Familie nach ihnen keine Familienmitglieder mehr tätig
sein dürfen. Die Enkel des Gründers, Entwicklungsleiter
Ferdinand Piëch, Produktionsleiter Hans-Peter Porsche
sowie Chefdesigner Ferdinand Alexander Porsche,
verließen daraufhin das Unternehmen, und aus der Dr. Ing.
h. c. F. Porsche KG wurde im selben Jahr die Porsche
Aktiengesellschaft. Neuer Vorstandsvorsitzender und
somit Ferry Porsches Nachfolger wurde Ernst Fuhrmann.
1984 wurden die nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien
des Unternehmens für 780 DM das Stück an die Börse
gebracht, der Eröffnungskurs betrug 1020 DM. Die
Stammaktien blieben im Besitz der Familien Piëch und
Porsche.

Bis in die 1980er-Jahre behauptete sich Porsche mit einer


relativ kleinen Stückzahl am Sportwagenmarkt
erfolgreich. In wirtschaftliche Schwierigkeiten kam
Porsche Ende der 1980er-Jahre insbesondere durch
einen stark gesunkenen Dollarkurs. Im Geschäftsjahr
1991/92 verkaufte der Hersteller nur 23.000 Fahrzeuge
und bilanzierte ein Jahr später einen Verlust von
240 Millionen DM.

1992 wurde Wendelin Wiedeking Vorstandssprecher und


1993 Vorsitzender des Vorstandes bis 2009. Seit dem
Geschäftsjahr 1994/95 werden wieder Gewinne
ausgewiesen und die Gesellschaft hatte sich zum
rentabelsten Automobilhersteller der Welt und zum
größten Steuerzahler Stuttgarts, noch vor Daimler-Benz,
entwickelt. Innerhalb von zwei Jahren wurde das
Management radikal umstrukturiert und das
Produktangebot erweitert.[25]

1993 stellte Porsche den Boxster als Prototypen auf der


Detroit Motor Show vor, im August 1996 erfolgte dann die
Markteinführung in Deutschland.[26] Der Mittelmotor-
Roadster Boxster erweiterte seit 1996 – ebenso wie ab
2005 das Coupé-Modell Cayman – das Angebot. 1997
wurde der 996 als erster Porsche 911 mit Wasserkühlung
anstatt der über Jahrzehnte üblichen Luftkühlung gebaut
und damit dem Sportwagensegment angepasst. Von
2002 an erschloss sich das Unternehmen mit der
ersten Generation des Porsche Cayenne zudem den
Markt im Bereich des Sport Utility Vehicle (SUV).[27]

Porsche war 2006 mit einem Absatz von


97.000 Fahrzeugen der kleinste unabhängige deutsche
Autoproduzent. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung
auf eine Studie des Prognose-Instituts B&D-Forecast
berichtete, verdiente Porsche im Schnitt je Fahrzeug
21.799 Euro vor Steuern. Dies sei neunmal so viel wie
beim Zweitplatzierten BMW.

1999 gab es eine Kontroverse über die Entschädigung


ehemaliger NS-Zwangsarbeiter. Mit der Begründung, das
Unternehmen sei eine Neugründung von 1948, lehnte
Porsche zunächst alle Entschädigungszahlungen ab,
obwohl eine Klage eines 74-jährigen Polen vorlag, der
1942 bis 1945 Zwangsarbeit bei Porsche geleistet hatte.
Nachdem die Klage vom Stuttgarter Landgericht
abgewiesen wurde, trat Porsche jedoch der
Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft bei, die das
Ziel hatte, mit einem Milliardenfonds die Entschädigung
von Zwangsarbeitern zu regeln. Zudem verpflichtete sich
das Unternehmen, „alle Personen, die ihre unfreiwillige
Arbeit plausibel belegen können, unverzüglich mit jeweils
10.000 Mark zu entschädigen“. Zu diesem Zeitpunkt
hatten sich fünf Personen als ehemalige Zwangsarbeiter
bei Porsche gemeldet.

Verhältnis zu Volkswagen

Die ersten Porsche-Sportwagen vom Typ 356 (1948)


enthielten viele VW-Komponenten. Spätere gemeinsame
Engagements waren der Porsche 914, auch bekannt als
VW-Porsche (1969/1970), und der Porsche 924, den
Porsche zunächst für Volkswagen entwickelte, jedoch
entgegen ursprünglicher Planung von 1976 bis 1988
unter eigenem Namen verkaufte. Anfang der 1990er-
Jahre produzierte Porsche den Audi RS2, einen auf dem
damaligen Audi 80 Avant basierenden Kombi mit
turbogeladenem Fünfzylindermotor, der sichtbare
Porsche-Merkmale und den Porsche-Schriftzug trug, im
Lohnauftrag für die Volkswagen-Tochter. Die
Geländewagen Porsche Cayenne und VW Touareg
wurden bis 2002 unter der Führung von Porsche auf
Basis einer gemeinsamen Plattform entwickelt. Daher
sind Fahrwerk- sowie Elektrik- und Rohbauteile
weitestgehend identisch. Zudem wird die Karosserie
beider Fahrzeuge im VW-Werk Bratislava produziert.

Von 1993 bis 2002 war Ferdinand Piëch, Ferdinand


Porsches Enkel und Hauptaktionär der Porsche AG (und
„geistiger Vater“ des legendären Porsche 917 als Leiter
der damaligen Rennsport-Abteilung in Weissach),
Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen, bis April 2015
war er Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns.
Ab dem Jahr 2005 hatte Porsche seine Beteiligung an VW
kontinuierlich erweitert. Nach dem Erwerb von 30,9 % der
Stammaktien von Volkswagen wurde im Jahr 2007 auf
Beschluss einer außerordentlichen Hauptversammlung
das operative Geschäft der Porsche AG in eine neu
gegründete Tochtergesellschaft Porsche
Vermögensverwaltungs AG ausgegliedert. Ausgenommen
von der Ausgliederung waren die Beteiligungen an VW
und der neuen Porsche Vermögensverwaltungs AG.
Anschließend wurde am 13. November 2007 die „alte“
Porsche AG in Porsche Automobil Holding SE
(kurz Porsche SE) umgewandelt und die Porsche
Vermögensverwaltungs AG wiederum in
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG umbenannt, welche als
hundertprozentige Tochtergesellschaft die
Autoproduktion weiterführt.[28]

2009: Verlust der Unabhängigkeit

Nach Auslagerung der Automobilproduktion baute die


Porsche SE im Laufe des Jahres 2007 und 2008 die
Beteiligung an VW weiter aus, mit dem Ziel, die Kontrolle
über VW zu erlangen. Finanziert wurde der
Beteiligungserwerb über Bankverbindlichkeiten von
10 Milliarden Euro.

Im Mai 2009 gab dann Porsche aber bekannt, die


Schaffung eines „integrierten Automobilkonzerns“ mit
Volkswagen anzustreben.[29] Hintergrund der
Ankündigung waren Finanzierungsprobleme bei den
Bankkrediten, die Porsche dazu zwangen, die geplante
Übernahme von VW aufzugeben.[30] Des Weiteren wurde
mitgeteilt, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende von
Porsche, Wendelin Wiedeking, und sein Vertreter Holger
Härter – beide hatten die gescheiterte Übernahme von
Volkswagen vorangetrieben – das Unternehmen
verlassen.[31][32] Im Dezember 2009 erwarb Volkswagen
von der Porsche SE eine 49,9-prozentige Beteiligung an
der Porsche AG.[33]
Zum 1. August 2012 übernahm Volkswagen die
Porsche AG komplett.[34]

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen


zwischen 2007 und 2012 ist im Artikel über die Porsche
Automobil Holding beschrieben.

Einfluss des Unternehmens auf die


Autobranche

Porsche war in vielen Bereichen des Rennsports sehr


erfolgreich. Besondere Beachtung verdient Porsche für
die Erfolge beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans
(19 Siege), in der Formel 1 (ein Sieg im Jahr 1962, in den
1980er-Jahren Motoren für McLaren unter dem Label
TAG), bei der Targa Florio (11 Siege) sowie bei der Rallye
Paris-Dakar mit dem Modell 959.

Einige Unternehmen aus der Fahrzeugbranche suchen


Rat von Porsche bei der Entwicklung neuer Modelle und
insbesondere bei der Entwicklung von Motoren. Dazu
gehören unter anderem Audi, Volkswagen, Studebaker,
Seat, Lada, Daewoo, Opel und Subaru. Für Harley-
Davidson entwickelte die Porsche Engineering Group
neben dem Prototyp Nova (1979–1980) die Motoren der
Baureihe Evo (1984–1999) sowie VRSC (2002–). Unter
vielem anderen entstammt der Kardanantrieb der
Motorräder von Yamaha der Entwicklungsarbeit
Porsches.

Solche Entwicklungsaufträge erfüllt die Porsche


Engineering Group, eine hundertprozentige Tochter der
Porsche AG, die vor allem auf das Entwicklungszentrum
in Weissach zurückgreift. Dort werden auch die
Serienfahrzeuge entwickelt.

Porsche-Wappen
1952 entstand das Porsche-Wappen. Gelegentlich wird
1954 als Jahr des Entwurfs genannt.[35] Das Wappen
tauchte erstmals Ende 1952 auf einer Lenkradnabe auf
und seit 1954 ziert es den Deckelgriff der Fronthaube
(356) oder die Fronthaube jedes Serienporsches.[36]

Ferry Porsche beauftragte den Werbeleiter Hermann


Lapper, ein Firmenzeichen zu gestalten.[37] Das Ziel war
ein Qualitätssiegel für den Porsche Typ 356. Der Entwurf
wurde schließlich von Franz Xaver Reimspieß erstellt –
einem zeichnerisch begabten Porsche-Ingenieur. Eine
andere Quelle nennt Erwin Komenda als Urheber.[38] Bis
heute haben sich nur Kleinigkeiten am Wappen
geändert.[39][40] Heute zählt es zu den bekanntesten
Markenzeichen der Welt.[36] Die einzelnen Komponenten
des Wappens symbolisieren die Bedeutung des
Produktionsstandortes Stuttgart-Zuffenhausen in
(Baden-)Württemberg. Das Porsche-Wappen enthält das
Stuttgarter Wappentier, das Landeswappen des freien
Volksstaates Württemberg von 1922 und die Schriftzüge
„Porsche“ und „Stuttgart“.

Zu den einzelnen Bestandteilen des Wappens:

Das Gesetz, betreffend Farben und Wappen von


Württemberg[41] trat am 20. Februar 1922 in Kraft und
legte ein geviertes Wappen fest, wobei Feld 1 und 4 gold
mit drei liegenden schwarzen Hirschstangen waren, Feld
2 und 3 hingegen dreimal geteilt von Schwarz und Rot,
den Landesfarben.

Das Stammwappen des Hauses Württemberg, drei


liegende Hirschstangen in Schwarz übereinander auf
gelbem Schild, findet sich in ältester Überlieferung 1228
als Siegelabdruck von Graf Konrad I. von
(Württemberg-)Grüningen, der damit eine Schenkung in
Accon besiegelte.

Das Wappen Stuttgarts zeigt ein Pferd, zurückgehend auf


Herzog Luitolf von Schwaben, der im Jahre 950 einen
Stuotgarten (Pferdegestüt) im Nesenbachtal anlegte und
zu dessen Schutz eine Wasserburg anlegte, aus der das
heutige Alte Schloss Stuttgarts hervorging. Ein Pferd ziert
seit 1312 das Stadtsiegel Stuttgarts.

Wappen des freien Volksstaates Württemberg (1922 bis


1933)[42]

Wappen der Stadt Stuttgart


Das klassische Wappen der Marke Porsche

Porsche-Warenzeichen, wie es auf Porsche-Bauteilen


verwendet wird

Abgasskandal

→ Hauptartikel: Abgasskandal

Im Zuge des Abgasskandals wurden in dem


Zusammenhang im Jahr 2017 Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen einzelne Porsche-
Mitarbeiter aufgenommen.[43] Im selben Jahr wurde
Porsche vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angewiesen,
21.500 Cayenne-Dieselfahrzeuge zurückzurufen und 2018
noch einmal 60.000 weitere der Typen Cayenne und
Macan. Bei all diesen Fahrzeugen kann es demnach auf
Grund illegaler Abschaltvorrichtungen zu erhöhten
Stickoxid-Emissionen kommen.[44] Wenige Monate nach
dieser Aufforderung gab Porsche im September 2018
bekannt, aus der Produktion von Fahrzeugen mit
Dieselantrieb aussteigen zu wollen.[45]

Im Mai 2019 verhängte die Staatsanwaltschaft Stuttgart


wegen fahrlässiger Verletzung der Aufsichtspflicht ein
Bußgeld von 535 Millionen Euro gegen Porsche.[43] Im
Juli 2019 wurde durch die deutsche Umwelthilfe (DUH)
erneut gemeldet, dass Porsche-Diesel-Fahrzeuge der
Abgasnorm Euro 5 und Euro 6 die Grenzwerte für
Stickoxiden (NOx) im Fahrbetrieb um ein Vielfaches
überschreiten.[46] Der Grenzwert für Labormessung
hingegen wird eingehalten. Die DUH bestreitet die
Wirksamkeit der erfolgten Umrüstungen, obwohl auch
deren Überprüfung eine Reduktion der Emissionen um
rund 38 Prozent bestätigte. Der Motorhersteller (VW-
Konzern) verwies darauf, dass die Werte im Labor zu
ermitteln seien. Diese Auffassung wird vom Kraftfahrt-
Bundesamt bestätigt.[47]

Unternehmensprofil

Produktionsstandorte

Hergestellt werden Fahrzeuge im Stammwerk Stuttgart-


Zuffenhausen und dem Werk Leipzig (sowie bei
Volkswagen Osnabrück). Beim Typ 911 liegt der
Inlandsanteil bei 65 Prozent, beim Geländewagen
Cayenne, der zu Teilen von Volkswagen Slovakia in der
Slowakei gefertigt wird, bei 35 Prozent.[48] Valmet
Automotive in Finnland baut bzw. baute die Porsche-
Modelle Boxster und Cayman. Ab April 2019 errichten
Porsche und die Schuler AG auf einem 13 Hektar großen
Areal im Star Park nahe Halle (Saale) ein gemeinsames
Presswerk. Dort sollen ab 2021 Karosserieteile gefertigt
werden. Die Unternehmen investieren nach eigenen
Angaben mehr als 100 Millionen Euro und wollen in der
ersten Ausbaustufe 100 neue Arbeitsplätze schaffen.[49]
Mit einer Produktionsstätte in Malaysia, deren Errichtung
im August 2021 beschlossen wurde, wird Porsche nach
Fertigstellung des Werks erstmals außerhalb von Europa
Fahrzeuge produzieren.[50]

Tochterunternehmen

Logo von Porsche Consulting

Zum Konzernverbund der Porsche AG gehören unter


anderem folgende Tochtergesellschaften:

Porsche Consulting GmbH mit Sitz in Bietigheim-


Bissingen. Porsche Consulting bietet konzernintern und
am freien Markt Unternehmensberatung an.

Porsche Dienstleistungs GmbH mit Sitz in Stuttgart-


Zuffenhausen. Die PDLG unterhält die Gastronomie im
Neuen Porsche Museum und im Kundenzentrum Leipzig.
Des Weiteren hilft sie bei Events der Porsche AG aus (z.
B. Porsche Tennis Grand Prix, IAA)

Porsche Engineering Group GmbH mit Sitz in Weissach

Porsche Financial Services GmbH mit Sitz in Bietigheim-


Bissingen. Die PFS bietet Finanzdienstleistungen wie
Leasing und Darlehen speziell für Porsche-Fahrzeuge an.
Weiter gehören auch der Porsche Versicherungsdienst
und die Porsche Kreditkarte zum Geschäft der PFS.

Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in


Ludwigsburg. Die PLH vertreibt Textilien, Accessoires,
Luxus- und Lifestyle-Artikel der Marken Porsche Design
sowie Porsche Design Driver's Selection

Porsche Werk Leipzig GmbH, Produktionswerk


MHP Management- und IT-Beratung GmbH mit Sitz in
Ludwigsburg bietet konzernintern und am freien Markt
Unternehmensberatung für Prozess- und IT-
Dienstleistungen an.

Porsche Logistik GmbH, Zentrales Ersatzteillager der


Porsche AG in Sachsenheim

Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg

Porsche Werkzeugbau GmbH, Schwarzenberg

Aktueller Architektur-Stil für ein Porsche-Vertriebszentrum (2005,


München Süd)

Innenansicht eines Porsche-Zentrums


Blick in die Werkstatt eines Porsche-Zentrums

Das Porsche Experience Center in Le Mans

Vertrieb

Der Vertrieb der Porsche-Fahrzeuge in Deutschland


erfolgt seit 1991 über Porsche-Zentren, wovon es 86 im
Jahr 2016 gab.[51] Bis Anfang der 1990er-Jahre erfolgte
der Vertrieb noch über insgesamt 220 Porsche-Händler,
die meist ursprünglich oder zeitgleich Volkswagen-
Händler waren.[52] Die Nachwirkungen dieser aus den
Anfangsjahren von Porsche hervorgegangenen
Vertriebsallianz mit VW lassen sich auch heute noch in
der häufig engen Nachbarschaft zwischen VW-Händlern
und Porsche-Zentren entdecken.

Weltweit vertreibt Porsche seine Modelle über ein Netz


aus rund 830 Porsche-Zentren. Zusätzlich bestehen
weltweit 43 Porsche-Zentren, die sich als zertifizierte
Porsche Classic Partner um die Wartung und Reparatur
klassischer Porsche-Fahrzeuge kümmern. In den
Niederlanden (Provinz Gelderland) und Frankreich
(Rouen) wurden außerdem 2015 und 2016 die weltweit
ersten Porsche Classic Zentren, eigene Zentren nur für
klassische Fahrzeuge, eröffnet.[53]

In Experience Centern an den Standorten Los Angeles,


Atlanta, Le Mans, Silverstone und Leipzig bietet Porsche
Besuchern Fahrprogramme und -trainings auf eigenen
Test- und Entwicklungsstrecken.[54]

Seit Sommer 2000 erfolgt der Vertrieb in Deutschland


über die eigens dafür gegründete Vertriebsgesellschaft
Porsche Deutschland GmbH. Die in Bietigheim-Bissingen
ansässige[55] Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2007
circa 100 Mitarbeiter.

Zahlen und Daten


Gewinn vor
Umsatz Gesamtabsatz
Geschäftsjahr Steuern
(Mrd. Euro) (Fahrzeuge)
(Mio. Euro)

1994/1995 5,8 1,333 21.124

1995/1996 27,9 1,438 19.262

1996/1997 84,5 2,093 32.383

1997/1998 166 2,591 36.686

1998/1999 357 3,161 43.982

1999/2000 434 3,648 48.797

2000/2001 592 4,442 54.586

2001/2002 828 4,857 54.234

2002/2003 933 5,582 66.803

2003/2004 1.088 6,148 76.827

2004/2005 1.238 6,574 88.379

2005/2006 2.110 7,273 96.794

2006/2007 5.857a 7,368 97.515

2007/2008 1.228b 6,247b 98.652c

2010 1.736 9,232 96.473

2011 2.108 10,928 116.978

2012 2.648 13,865 143.096

2013 2.784[56] 14,326 162.145

2014 3.060 17,205 187.208

2015 3.382 21,553[57] 225.121[57]d

2016 3.697 22,318 237.778d

2017 4.046 23,491 246.375d

2018 4.552[58] 25,784[59] 256.255[59]d

a
Der Gewinn 2006/2007 entstand größtenteils aus Geschäften
mit Aktienoptionen auf VW-Aktien und einer Neubewertung des
VW-Aktienpakets.
b
Zahlen der neuen Porsche AG ohne Tochtergesellschaften.
c
Gesamtabsatz mit Tochtergesellschaften.
d
Der Gesamtabsatz der Fahrzeuge im Jahr 2015 bezieht sich
auf die im Geschäftsbericht genannte Auslieferungszahl.

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Ferdinand


Dudenhöffer untersuchte in einer Studie die Profitabilität
von Automobilherstellern. Dieser zufolge erwirtschaftete
Porsche (im ersten Halbjahr 2018) knapp 17.000 Euro
Betriebsgewinn pro verkauftem Fahrzeug.[60]

Neuzulassungen von Personenkraftwagen


sowie Marktanteile in Deutschland

Neuzulassungen und Marktanteile von


Personenkraftwagen in Deutschland[61]

Marktanteil
Jahr Einheiten
in Prozent

2017[62] 29.276 0,85

2016[63] 30.203 0,90

2015 28.543 0,89

2014 24.365 0,80

2013 20.799 0,70

2012 20.516 0,70

2011 18.690 0,60

2010 16.257 0,56

2009 15.343 0,40

2008 16.221 0,52

2007 17.663 0,56

2006 17.490 0,50

2005 16.565 0,50

2004 16.223 0,50

2003 14.252 0,44

2002 12.212 0,38

2001 11.683 0,35


Unternehmensführung

Vorstand

Porsche-Vorstände Oliver Blume, Detlev von Platen, Michael Steiner, …

… Uwe-Karsten Städter, Albrecht Reimold and Andreas Haffner (von links


nach rechts)

(Stand: 19. August 2021 | Quelle: Porsche Newsroom[64])


Vorstand der Porsche AG

Person Geschäftsbereich

Oliver Blume Vorsitzender

Andreas Haffner Personal- und Sozialwesen

Michael Steiner Forschung und Entwicklung

Lutz Meschke Finanzen und IT

Barbara Frenkel Beschaffung

Detlev von Platen Vertrieb und Marketing

Albrecht Reimold Produktion und Logistik

Vorstandsvorsitzende seit 1972

1972–1980: Ernst Fuhrmann

1981–1987: Peter W. Schutz

1988–1990: Heinz Branitzki

1990–1992: Arno Bohn

1993–2009: Wendelin Wiedeking

2009–2010: Michael Macht

2010–2015: Matthias Müller

2015– : Oliver Blume

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Porsche AG setzt sich mit Stand


vom 12. August 2019 wie folgt zusammen:[65]

Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender

Werner Weresch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender und


stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender

Hans Michel Piëch, Rechtsanwalt

Ferdinand Oliver Porsche, Beteiligungsmanagement

Hans Peter Porsche, Ingenieur

Hans Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der


Volkswagen AG, Vorstandsvorsitzender der Porsche SE
Andreas Renschler, Mitglied des Vorstandes der
Volkswagen AG

Gunnar Kilian, Mitglied des Vorstandes der Volkswagen


AG

Hiltrud Werner, Mitglied des Vorstands der Volkswagen


AG

Frank Witter, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG

Wolfgang von Dühren, Sachgebietsleiter Vertriebsplanung

Hans Peter Schützinger, Mitglied der Geschäftsführung


der Porsche Holding GmbH

Sabine Zach, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall,


Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen

Harald Buck, Mitglied des Gesamtbetriebsrats

Hansjörg Schmierer, Geschäftsführer Mitglieder und


Finanzen der IG Metall Stuttgart

Manfred Pache, Mitglied des Gesamtbetriebsrats

Axel Weyland, Leiter Antriebsstrang der Porsche


Engineering Services GmbH

Jordana Vogiatzi, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall


– Verwaltungsstelle Stuttgart

Knut Brenner, IT-Referent des Konzern- und


Gesamtbetriebsrats der Porsche AG

Modelle

Serienmodelle

Zeitleiste
Zeitleiste
Karosserie‐ 1940er 1950er 1960er 1970er
Typ
versionen 8 9 012345678901234567890 1 2345 6 78

Sportwagen Roadster 550


mit
914
Mittelmotor Coupé
916
Coupé
Coupé & Cabrio
Sportwagen
mit
Coupé
Frontmotor

Coupé
Coupé &
356 912 912 E
Roadster

Sportwagen
Coupé, Cabrio & 911, 911 Carrera, 9
mit
Roadster (911 „Urmodell“ &
Heckmotor
Coupé, Cabrio &
Roadster

Coupé
Supersportwagen
Cabrio/Roadster

Limousine

Oberklasse

Kombi

Schrägheck

SUV
Steilheck

Schrägheck
Ge
Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Seriensportwagen mit Boxermotor

Das erste Serienauto von Porsche und direkter Vorgänger


1948– Porsche
des Porsche 911. Er wurde verkauft als 356, 356 A, 356 B,
1965 356
356 C.

1954– Porsche Ein aus dem Porsche 356 entwickelter Rennwagen, der in
1956 550 Kleinserie auch an Kunden verkauft wurde

Der bekannteste Seriensportwagen von Porsche.


1964– Porsche Vorgestellt wurde er auf der IAA 1963 in Frankfurt
1989 911 zunächst als Porsche 901. Nach Klage von Peugeot
wurde der Wagen in Porsche 911 umbenannt.

1965–
Eine schwächere Version des 911 mit einem
1969 Porsche
Vierzylindermotor aus dem 356 SC. Die Leistung des
und 912
Motors wurde von 95 auf 90 PS gedrosselt.
1976

Der VW-Porsche 914 entstand aus einer Zusammenarbeit


1970– Porsche mit VW. Er wurde als 914/4 mit vier Zylindern oder unter
1976 914 der Bezeichnung 914/6 mit dem Sechszylindermotor des
911 T angeboten.

Der Porsche 916 basierte auf dem 914/6. Er enthielt den


Porsche
1971 Sechszylindermotor des Porsche 911 S. Es wurden
916
insgesamt nur 11 Fahrzeuge vom 916 gebaut.

Besser bekannt als „911 Turbo“ wurde die Turbolader-


1975– Porsche Technik zwei Jahre nach BMW auch bei Porsche in einem
1989 930 Serienmodell angeboten. 1988 rollte der Turbo auch als
Cabrio und Targa zu den Händlern.

1987– Porsche basierend auf dem 911 und einer Gruppe-B-Studie von
1988 959 1983. Es wurden 200 Fahrzeuge vom 959 gebaut.

Er enthielt viele Elemente des Porsche 959. Erstmals gab


1988– Porsche es auch einen allradgetriebenen 911, den Carrera 4,
1993 964 dessen Technik ebenfalls aus dem 959 resultierte. Den
964 gab es in zahlreichen Karosserie-Varianten.

1993– Porsche Der Porsche 993 ist die letzte Version des 911 mit
1998 993 luftgekühltem Boxermotor. Den 993 gab es wie zuvor den
964 als Coupe, Cabrio, Turbo und erstmals wieder seit
1987 Targa mit elektrischem Glasdach. Neu waren die
„S“-Modelle. Diese traten mit der verbreiterten
Karosserieform des Turbo an. Außerdem gab es erstmals
seit dem 935 mit dem 911 GT2 einen auf dem Turbo
basierenden Rennwagen und mit dem Carrera RS einen
gewichtsreduzierten 911 für Sportfahrer.

Die erste Version des Porsche Boxster. Der Wagen


1996– Boxster/Typ
verfügte über einen Sechszylinder-Boxer-Mittelmotor und
2004 986
wurde nur als Roadster angeboten.

In eine völlig neue Karosserie des „Elfers“ wurde jetzt ein


wassergekühlter Motor eingebaut. Die Modelle lauten:
Carrera, Carrera 4 und Carrera 4S sowie die
1997– Porsche
dazugehörigen Cabrio-Varianten, ferner Targa, Turbo,
2005 996
Turbo S (beide Turbo Modelle auch als Cabrio) und 911
GT2, 911 GT3 sowie als limitiertes Homologationsmodell
der 911 GT3 RS, der rund 300-mal verkauft wurde.

2004– Boxster/Typ Die nächste Version des Porsche Boxster. Er wurde seit
2009 987 27. November 2004 verkauft.

Nachfolger des Porsche 996. Als Carrera, Carrera S,


Carrera 4, Carrera 4S, Targa 4, Targa 4S, Turbo, GT3, GT3
2004– Porsche
RS, GT2 und GT2 RS erhältlich. Alle Modelle
2011 997
ausgenommen des GT3, GT3 RS, GT2 und GT2 RS sowie
den Targa-Varianten waren auch als Cabrio erhältlich.

Er basiert auf dem Porsche Boxster und wurde vom


Porsche
2005– November 2005 bis Ende 2012 vermarktet. Im Gegensatz
Cayman
2012 zum 911 handelt es sich beim Cayman um ein rein
(Typ 987c)
zweisitziges Sportcoupé.

2011– Porsche Nachfolger des 997, im September 2011 erstmals auf der


2019 991 Frankfurter IAA präsentiert.

2012– Boxster/Typ Die dritte Generation des Porsche Boxster wurde am


2016 981 14. April 2012 eingeführt.

Porsche
2013– Er ist der Nachfolger des Porsche Cayman (Typ 987c)
Cayman
2016 und wurde zwischen 2013 und 2016 vermarktet.
(Typ 981c)

seit 718 Die aktuelle Version des Porsche Boxster. Im Gegensatz


2016 Boxster/Typ zu den Vorgängermodellen kommen Vierzylinder-Motoren
982 mit Turboaufladung zum Einsatz.

Porsche Er ist der Nachfolger des Porsche Cayman (Typ 981c)


seit 718 und wird seit 2016 verkauft. Wie auch beim neuen
2016 Cayman Boxster kommen nun Vierzylinder-Motoren mit
(Typ 982) Turboaufladung zum Einsatz.

seit Porsche Der Porsche 992 ist das Nachfolgemodell des 991 und
2019 992 kam 2019 in den Handel.

Seriensportwagen mit Reihenmotor

Der Wagen wurde ursprünglich als Nachfolger des VW-


1976– Porsche
Porsche 914 für VW entwickelt und anfangs mit einem
1988 924
modifizierten Audi-Motor gebaut.

1979– Porsche Verkauft wurde der Porsche 931 unter der Bezeichnung


1982 931 „Porsche 924 Turbo“ Anfang der 1980er-Jahre.

Verkauft als „Porsche 924 Carrera GT“, verkörpert er die


Porsche
1981 straßenzugelassene Rennversion des Porsche 924
937
Carrera GTS.

Der Nachfolger des Porsche 924 wurde als Coupé und als


Cabrio gebaut und erzielte in den 1980er-Jahren den
1981– Porsche größten Umsatz für Porsche. Die Karosserie stammte
1991 944 vom Porsche 924, jedoch waren die Kotflügel verbreitert,
sodass die Karosserie wie die des 924 Carrera GT
aussah.

Der Porsche 951 wurde als „Porsche 944 Turbo“


1985– Porsche
vermarktet. Dieser Wagen war das Spitzenmodell der
1991 951
944er-Reihe.

Der Nachfolger des Porsche 944. Als Coupé, Cabrio und


1992– Porsche CS (Clubsport) wurden 11.241 Stück des Wagens von
1995 968 1992 bis 1995 produziert. Eine Turbo-Variante mit 305 PS
wurde 1993/94 nur 10-mal hergestellt.

Seriensportwagen mit V-Motor

Das Modell, das den Porsche 911 ablösen sollte. Dieser


1977– Porsche Wagen gehört zu den Gran Turismo. Er hatte einen V8-
1995 928 Motor und wurde bis 1995 gebaut. Topmodell war der
928 GTS.
2003– Porsche Der damals stärkste Serienwagen, der von Porsche
2006 Carrera GT produziert wurde. Er ist ein zur Serienreife entwickelter
Rennwagen. Die Produktion endete mit dem
1270. Exemplar im Mai 2006.

Oberklasse-Limousine mit V-Motor

Dieses viertürige Sport-Coupé ist seit 2009 erhältlich. Die


Porsche Motoren werden im Stammwerk in Zuffenhausen
2009–
Panamera hergestellt. Das VW-Werk in Hannover liefert die
2016
(G1) Rohkarossen zu. Die Endmontage findet im Leipziger
Werk von Porsche statt.

Der Nachfolger des Porsche Panamera (G1) hatte am


28. Juni 2016 Premiere. Zusätzlich zur
Porsche
seit Schräghecklimousine wurde 2017 ein Kombi, der von
Panamera
2016 Porsche Sport Turismo genannt wurde, vorgestellt. Der
(G2)
Panamera (G2) ist in drei Ottomotor- sowie zwei
Hybridvarianten erhältlich.

Oberklasse-Limousine mit Elektromotor

Dieses viertürige Sport-Coupé ist seit 2019 im Handel.


seit Porsche
Das in Zuffenhausen produzierte Fahrzeug ist das erste
2019 Taycan
rein batterieelektrisch angetriebene Modell von Porsche.

Sport Utility Vehicles

Das erste SUV-Modell von Porsche in Serienproduktion.


Erhältlich als Cayenne, Cayenne S, Cayenne Turbo,
Cayenne Turbo S und Cayenne GTS (Vorstellung
Porsche IAA 2007). Basierend auf einer gemeinsamen Plattform
2002–
Cayenne mit dem VW Touareg und dem Audi Q7 wird er zum
2010
(Typ 9PA) Großteil im gemeinsamen Produktionswerk in Bratislava
montiert. Die Endmontage findet bei der Porsche Leipzig
GmbH statt. Im März 2007 startete die überarbeitete
Version mit erhöhten Leistungsdaten.

Der Nachfolger des Porsche Cayenne (Typ 9PA).


Porsche
2010– Erhältlich in fünf Motorversionen: 3,6-Liter-V6, ein Hybrid
Cayenne
2017 und ein 4,8-Liter-V8 für den Cayenne S, ein 4,8-Liter-V8 für
(Typ 92A)
den Cayenne Turbo und ein 3-Liter-Diesel.

seit Porsche Der Macan ist das zweite SUV-Modell von Porsche. Der
2014 Macan Wagen ist kleiner als der Cayenne und basiert auf dem
Audi Q5.

Porsche
seit Cayenne Die dritte Cayenne-Generation wurde auf der IAA 2017
2017 (Typ vorgestellt.
PO536)

Porsche Auf Basis der dritten Generation des Cayenne wurde im


seit
Cayenne März 2019 eine Coupé genannte Variante mit einem
2019
Coupé flacheren Dachverlauf vorgestellt.

Modellgeschichte

Modellgeschichte von 1948 bis 1973


Modell
Bezeichnung Vmax kW (PS) Drehmoment Gewicht Grundpreis
(Jahr)

Modell 356 (Urmodell)

356 29 kW 70 Nm bei


356 / 356 1100 140 km/h 810 kg
(1948/1951) (40 PS) 2800/min

32 kW 81 Nm bei
356 (1951) 356 1300 145 km/h 810 kg
(44 PS) 2500/min

44 kW
356 (1954) 356 1300 S 160 km/h 810 kg
(60 PS)

44 kW
356 160 / (60 PS) / 106 Nm bei
356 1500 810 kg
(1952/1953) 155 km/h 40 kW 2800/min
(55 PS)

356 America 51 kW 108 Nm bei


356 (1952) 175 km/h 750 kg
Roadster (70 PS) 3600/min

51 kW 108 Nm bei


356 (1953) 356 1500 S 170 km/h 810 kg
(70 PS) 3600/min

Modell 356 (A-Modell)

32 kW 81 Nm bei
356 (1956) 356 1300 145 km/h 885 kg
(44 PS) 2500/min

44 kW
356 (1956) 356 1300 S 160 km/h 885 kg
(60 PS)

356 1500 GS 74 kW


356 (1956) 200 km/h 810 kg
Carrera (100 PS)

356 1500 GS 81 kW 124 Nm bei


356 (1957) 200 km/h 885 kg
Carrera GT (110 PS) 5200/min

44 kW 110 Nm bei


356 (1956) 356 1600 160 km/h 885 kg
(60 PS) 2800/min

55 kW 117 Nm bei


356 (1956) 356 1600 S 175 km/h 885 kg
(75 PS) 3700/min

356 1600 GS
77 kW 121 Nm bei
356 (1959) Carrera de 200 km/h 885 kg
(105 PS) 5000/min
Luxe

356 (1959) 356 1600 GS 200 km/h 85 kW 885 kg


Carrera GT (115 PS)

Modell 356 (B-Modell)

44 kW 110 Nm bei


356 (1960) 356 1600 160 km/h 935 kg
(60 PS) 2800/min

55 kW 117 Nm bei


356 (1960) 356 Super 75 175 km/h 935 kg
(75 PS) 3700/min

66 kW 121 Nm bei


356 (1960) 356 Super 90 185 km/h 935 kg
(90 PS) 5000/min

356 1600 GS 85 kW


356 (1960) 200 km/h 935 kg
Carrera GT (115 PS)

96 kW 162 Nm bei


356 (1962) 356 Carrera 2 200 km/h 1010 kg 26.700 DM
(130 PS) 4600/min

Modell 356 (C-Modell)

55 kW 123 Nm bei


356 (1963) 356 1600 C 175 km/h 935 kg
(75 PS) 3600/min

70 kW 124 Nm bei


356 (1963) 356 1600 SC 185 km/h 935 kg
(95 PS) 4200/min

96 kW 162 Nm bei


356 (1963) 356 Carrera 2 200 km/h 1010 kg 26.700 DM
(130 PS) 4600/min

Modell 911

911 96 kW 174 Nm bei


911 / 911 L 210 km/h 1080 kg
(1963/1966) (130 PS) 4200/min

81 kW 157 Nm bei


911 (1967) 911 T 205 km/h 1080 kg
(110 PS) 4200/min

103 kW 175 Nm bei


911 (1968) 911 E 215 km/h 1080 kg
(140 PS) 4500/min

118 kW
(160 PS)
911 182 Nm bei
911 S 225 km/h / 1030 kg
(1966/1968) 5500/min
125 kW
(170 PS)

92 kW 176 Nm bei


911 (1969) 911 T 2.2 205 km/h 1110 kg
(125 PS) 4200/min

911 (1969) 911 E 2.2 215 km/h 114 kW 191 Nm bei 1110 kg


(155 PS) 4500/min

132 kW 199 Nm bei


911 (1969) 911 S 2.2 225 km/h 1110 kg
(180 PS) 5200/min

96 kW 196 Nm bei


911 (1971) 911 T 2.4 205 km/h 1050 kg
(130 PS) 4000/min

121 kW 206 Nm bei


911 (1971) 911 E 2.4 220 km/h 1075 kg
(165 PS) 4500/min

140 kW 216 Nm bei


911 (1971) 911 S 2.4 230 km/h 1075 kg
(190 PS) 5200/min

Modell 914

59 kW 136 Nm bei


914 (1969) 914/4 177 km/h 940 kg
(80 PS) 2700/min

81 kW 160 Nm bei


914 (1969) 914/6 207 km/h 985 kg
(110 PS) 4200/min

59 kW 136 Nm bei


914 (1973) 914 1.7 177 km/h 940 kg
(80 PS) 2700/min

63 kW 138 Nm bei


914 (1974) 914 1.8 178 km/h 950 kg
(85 PS) 3400

74 kW 160 Nm bei


914 (1973) 914 2.0 190 km/h 950 kg
(100 PS) 3500

Modellgeschichte von 1974 bis 1996


kW
Modell (Jahr) Bezeichnung Vmax Drehmoment Gewicht Grundpre
(PS)

Modell 911

110 kW
235 Nm bei 26.980 /
911 (1974) 911 Coupé/Targa 210 km/h (150 1075 kg
3800/min 28.980 DM
PS)

129 kW
235 Nm bei 30.980 /
911 (1973) 911 S Coupé/Targa 225 km/h (175 1075 kg
4000/min 32.980 DM
PS)

121 kW
235 Nm bei
911 (1975) 911 Coupé/Targa 215 km/h (165 1120 kg
4000/min
PS)

132 kW
(180
911 PS) / 265 Nm bei 1160 /
911 SC Coupé/Targa 225 km/h
(1977/1979) 138 kW 4200/min 1190 kg
(188
PS)

150 kW 1180 /
911 SC 267 Nm bei
911 (1980) 235 km/h (204 1210 /
Coupé/Targa/Cabriolet 4300/min
PS) 1210 kg

Modell 911 (Carrera)

154 kW 37.980 DM
911 Carrera 2.7 255 Nm bei
911 (1973) 240 km/h (210 1085 kg (März
Coupé/Targa 5100/min
PS) 1974)

169 kW
274 Nm bei 64.980 DM
911 (1973) 911 Carrera RS 3.0 240 km/h (230 1060 kg
5000/min (Mai 1974
PS)

147 kW
911 Carrera 3.0 255 Nm bei
911 (1975) 235 km/h (200 1120 kg
Coupé/Targa 4200/min
PS)

170 kW 80.500 /
911 Carrera 3.2 284 Nm bei
911 (1983) 245 km/h (231 1210 kg 84.600 /
Coupé/Targa/Cabriolet 4800/min
PS) 90.800 DM

911 mit KAT 911 Carrera 3.2 240 km/h 160 kW 265 Nm bei 1210 kg
(1986) Coupé/Targa/Cabriolet (217 4800/min
PS)

184 kW
911 Carrera 2 310 Nm bei
964 (1989) 260 km/h (250 1350 kg
Coupé/Targa/Cabriolet 4800/min
PS)

184 kW
911 Carrera 4 310 Nm bei
964 (1988) 260 km/h (250 1450 kg
Coupé/Targa/Cabriolet 4800/min
PS)

191 kW
325 Nm bei
964 (1992) 911 Carrera RS 260 km/h (260 1220 kg
4800/min
PS)

221 kW
360 Nm bei
964 (1993) 911 Carrera RS 3.8 271 km/h (300 1249 kg
5250/min
PS)

200 kW
(272 330 Nm bei
993 911 Carrera 270 / PS) / 5000/min /
1400 kg
(1993/1995) Coupé/Targa/Cabriolet 275 km/h 210 kW 340 Nm bei
(285 5250/min
PS)

200 kW
(272 330 Nm bei
993 911 Carrera 4 270 / PS) / 5000/min /
1420 kg
(1994/1995) Coupé/Cabriolet 275 km/h 210 kW 340 Nm bei
(285 5250/min
PS)

210 kW
340 Nm bei
993 (1995) 911 Carrera S 270 km/h (285 1470 kg
5250/min
PS)

210 kW
340 Nm bei
993 (1995) 911 Carrera 4S 270 km/h (285 1470 kg
5250/min
PS)

221 kW
355 Nm bei
993 (1994) 911 Carrera RS 277 km/h (300 1270 kg
5400/min
PS)

Modell 911 (Turbo)


930 911 Turbo 250 / 191 kW 343 Nm bei 1195 /
(1974/1978) Coupé/Targa/Cabriolet 260 km/h (260 4000/min / 1300 kg,
PS) / 430 Nm bei ab 1986
221 kW 4000/min 1335 kg
(300
PS)

235 kW
964 450 Nm bei
911 Turbo 270 km/h (320 1470 kg
(1990)[66][67][68] 4500/min
PS)

280 kW
964 490 Nm bei
911 Turbo S 290 km/h (381 1290 kg
(1992)[66][67][68] 4800/min
PS)

265 kW
964 520 Nm bei
911 Turbo 3.6 280 km/h (360 1470 kg
(1993)[66][67][68] 4200/min
PS)

300 kW
540 Nm bei
993 (1995) 911 Turbo 290 km/h (408 1500 kg
4500/min
PS)

316 kW
540 Nm bei
993 (1995) 911 GT2 295 km/h (430 1295 kg
4500/min
PS)

Modell 924

92 kW
924 200 / 165 Nm bei
924 (125 1080 kg
(1975/1980) 204 km/h 3500/min
PS)

125 kW
(170 245 Nm bei
931 225 / PS) / 3.500/min /
924 Turbo 1180 kg
(1979/1981) 230 km/h 130 kW 251 Nm bei
(177 3500/min
PS)

154 kW
280 Nm bei
937 (1981) 924 Carrera GT 240 km/h (210 1180 kg
3500/min
PS)

924 924 S 215 / 110 kW 195 Nm bei 1190 kg


(1986/1988) 220 km/h (150 3.000/min /
PS) / 214 Nm bei
118 kW 3000/min
(160
PS)

Modell 944

120 kW
205 Nm bei
944 (1982) 944 220 km/h (163 1180 kg
3000/min
PS)

110 kW
944 mit KAT 205 Nm bei
944 220 km/h (150 1210 kg 61.365 DM
(1985) 3000/min
PS)

162 kW
330 Nm bei
944 (1985) 944 Turbo 245 km/h (220 1280 kg
3500/min
PS)

140 kW
230 Nm bei
944 (1987) 944 S 228 km/h (190 1280 kg
4300/min
PS)

118 kW
(160 210 Nm bei
944 218 / PS) / 4.500/min / 1260 /
944 63.300 DM
(1988/1989) 220 km/h 121 kW 225 Nm bei 1290 kg
(165 4200/min
PS)

184 kW
350 Nm bei
944 (1988) 944 Turbo S 260 km/h (250 1400 kg
4000/min
PS)

155 kW
944 S2 280 Nm bei 1340 / 84.555 /
944 (1989) 240 km/h (211
Coupé/Cabriolet 4000/min 1390 kg 96.760 DM
PS)

184 kW
944 Turbo 350 Nm bei 1400 / 97.175 DM
944 (1989) 260 km/h (250
Coupé/Cabriolet 4000/min 1450 kg /
PS)

Modell 968

968 (1992) 968 Coupé/Cabriolet 252 km/h 176 kW 305 Nm bei 1370 kg 97.440 /
(240 4100/min 110.640
PS) DM

176 kW
305 Nm bei
968 (1993) 968 CS 252 km/h (240 1320 kg 79.300 DM
4100/min
PS)

224 kW
968 Turbo S 500 Nm bei
968 (1993) 280 km/h (305 1370 kg
Coupé/Cabriolet 3000/min
PS)

Modell 928

176 kW
350 Nm bei
928 (1977) 928 230 km/h (240 1450 kg
3600/min
PS)

221 kW
(300 385 Nm bei
1450 kg,
928 250 / PS) / 4500/min /
928 S ab 1986
(1980/1984) 255 km/h 228 kW 400 Nm bei
1530 kg
(310 4100/min
PS)

212 kW
928 mit KAT 400 Nm bei
928 S 250 km/h (288 1530 kg
(1986) 4100/min
PS)

235 kW 134.865 /
928 928 S4 / 928 S4 270 / 430 Nm bei 1580 /
(320 151.880
(1987/1990) Automatik 265 km/h 3000/min 1600 kg
PS) DM

243 kW
430 Nm bei 151.880
928 (1989) 928 GT 275 km/h (330 1580 kg
4100/min DM
PS)

257 kW
500 Nm bei 164.600
928 (1992) 928 GTS 275 km/h (350 1620 kg
4250/min DM
PS)

Modellgeschichte seit 1997


Modell
Bezeichnung Vmax kW (PS) Drehmoment Gewicht Grundpreis
(Jahr)

Modell 911 (Carrera)

911 Carrera 221 kW 350 Nm bei 1320 / 74.504 /


996 (1997) 280 km/h
Coupé/Cabriolet (300 PS) 4600/min 1365 kg 84.480 Euro

911 Carrera 4 221 kW 350 Nm bei 1375 / 80.304 /


996 (1998) 275 km/h
Coupé/Cabriolet (300 PS) 4600/min 1420 kg 90.280 Euro

996 911 Carrera 4S 235 kW 370 Nm bei 1495 / 89.816 /


280 km/h
(2001/2003) Coupé/Cabriolet (320 PS) 4250/min 1565 kg 99.792 Euro

235 kW 370 Nm bei


996 (2001) 911 Targa 285 km/h 1440 kg 82.276 Euro
(320 PS) 4250/min

997 911 Carrera 239 kW 370 Nm bei 76.741 /


285 km/h 1395 kg
(2004/2005) Coupé/Cabriolet (325 PS) 4250/min 86.949 Euro

997 911 Carrera S 261 kW 400 Nm bei 86.949 /


293 km/h 1420 kg
(2004/2005) Coupé/Cabriolet (355 PS) 4600/min 97.157 Euro

911 Carrera 4 239 kW 370 Nm bei 76.741 /


997 (2006) 280 km/h 1450 kg
Coupé/Cabriolet (325 PS) 4250/min 82.657 Euro

911 Carrera 4S 261 kW 400 Nm bei 86.949 /


997 (2006) 288 km/h 1475 kg
Coupé/Cabriolet (355 PS) 4600/min 92.865 Euro

254 kW
997/2 911 Carrera (345 PS) 390 Nm bei 1490 kg 83.032 Euro
289 km/h
(2008) Coupé/Cabriolet bei 4400/min 1575 kg 93.980 Euro
6500/min

283 kW
93.980 Euro
997/2 911 Carrera S (385 PS) 420 Nm bei 1500 kg
302 km/h 104.928
(2008) Coupé/Cabriolet bei 4400/min 1585 kg
Euro
6500/min

254 kW
89.577 Euro
997/2 911 Carrera 4 (345 PS) 390 Nm bei 1545 kg
284 km/h 100.525
(2008) Coupé/Cabriolet bei 4400/min 1630 kg
Euro
6500/min

997/2 911 Carrera 4S 297 km/h 283 kW 420 Nm bei 1555 kg 100.525


(2008) Coupé/Cabriolet (385 PS) 4400/min 1640 kg Euro
bei 111.472
6500/min Euro
254 kW
997/2 (345 PS) 390 Nm bei
911 Targa 4 284 km/h 1605 kg 99.818 Euro
(2008) bei 4400/min
6500/min

283 kW
997/2 (385 PS) 420 Nm bei 111.004
911 Targa 4S 297 km/h 1615 kg
(2008) bei 4400/min Euro
6500/min

300 kW 104.935
1495 kg
997/2 911 Carrera GTS (408 PS) 420 Nm bei Euro /
306 km/h /
(2010) Coupé/Cabriolet bei 4200/min 115.050
1590 kg
7300/min Euro

300 kW 111.956
911 Carrera 4 1555 kg
997/2 (408 PS) 420 Nm bei Euro /
GTS 302 km/h /
(2010) bei 4200/min 122.071
Coupé/Cabriolet 1640 kg
7300/min Euro

257 kW
1.400 kg 90.417 Euro
911 Carrera (350 PS) 390 Nm bei
991 (2011) 289 km/h / / 103.150
Coupé/Cabriolet bei 5.600/min
1.470 kg Euro
7.400/min

294 kW 105.173
1.415 kg
911 Carrera S (400 PS) 440 Nm bei Euro /
991 (2011) 304 km/h /
Coupé/Cabriolet bei 5.600/min 117.906
1.485 kg
7.400/min Euro

257 kW
1.450 kg 97.557 Euro
911 Carrera 4 (350 PS) 390 Nm bei
991 (2011) 285 km/h / / 110.290
Coupé/Cabriolet bei 5.600/min
1.520 kg Euro
7.400/min

294 kW
1.450 kg 97.557 Euro
911 Carrera 4S (400 PS) 440 Nm bei
991 (2011) 299 km/h / / 110.290
Coupé/Cabriolet bei 5.600/min
1.520 kg Euro
7.400/min

Modell 911 Turbo

996 911 Turbo 305 km/h 309 kW 560 Nm bei 1590 / 128.676 /


(2000/2003) Coupé/Cabriolet (420 PS) 2700– 1660 kg 138.652
4600/min Euro

620 Nm bei 142.248 /


911 Turbo S 331 kW 1590 /
996 (2004) 307 km/h 2700– 152.224
Coupé/Cabriolet (450 PS) 1660 kg
4600/min Euro

620 (680)
911 Turbo 353 kW Nm bei 133.603
997 (2006) 310 km/h 1585 kg
Coupé/Cabriolet (480 PS) 1950– Euro
5000/min

650 Nm
(Overboost:
145.871
710 Nm) bei 1645 kg
997/2 911 Turbo 368 kW Euro
312 km/h 1950– /
(2009) Coupé/Cabriolet (500 PS) 157.057
5000/min 1720 kg
Euro
(2100–
4000/min)

660 Nm bei
911 Turbo 383 kW 165.149
991 (2012) 315 km/h 1950– 1670 kg
Coupé/Cabriolet (520 PS) Euro
5000/min

660 Nm
(Overboost:
991.2 911 Turbo 397 kW 176.930
320 km/h 750 Nm) bei 1670 kg
(2016) Coupé/Cabriolet (540 PS) Euro
1950–
5000/min

700 Nm bei
911 Turbo S 412 kW 197.041
991 (2012) 318 km/h 2100– 1680 kg
Coupé/Cabriolet (560 PS) Euro
4250/min

750 Nm bei
(Overboost:
991.2 911 Turbo S 427 kW 205.133
330 km/h 750 Nm) 1675 kg
(2016) Coupé/Cabriolet (580 PS) Euro
2250–
4000/min

750 Nm bei
991.2 911 Turbo S 446 kW 259.992
330 km/h 2250– 1675 kg
(2017) Exclusive (607 PS) EUR
4000/min

Modell 911 GT

996 911 GT3 306 km/h 280 kW 385 Nm bei 1380 kg 102.112


(1999/2003) (381 PS) 5000/min Euro

287 kW 390 Nm bei


996 (2003) 911 GT3 Cup 1160 kg
(390 PS) 6300/min

640 Nm bei
355 kW 184.674
996 (2003) 911 GT2 319 km/h 3500– 1420 kg
(483 PS) Euro
4500/min

305 kW 405 Nm bei 108.083


997 (2006) 911 GT3 310 km/h 1395 kg
(415 PS) 5500/min Euro

294 kW 400 Nm bei


997 (2005) 911 GT3 Cup 1150 kg
(400 PS) 6500/min

305 kW 405 Nm bei 133.012


997 (2006) 911 GT3 RS 310 km/h 1375 kg
(415 PS) 5500/min Euro

997/2 331 kW 430 Nm bei 145.871


911 GT3 RS 310 km/h 1445 kg
(2009) (450 PS) 6750/min Euro

997/2 368 kW 460 Nm bei 178.896


911 GT3 RS 4.0 310 km/h 1435 kg
(2011) (500 PS) 5750/min Euro

390 kW 680 Nm bei 189.496


997 (2007) 911 GT2 329 km/h 1440 kg
(530 PS) 4500/min Euro

997/2 456 kW 700 Nm bei 237.578


911 GT2 RS 330 km/h 1370 kg
(2010) (620 PS) 6500/min Euro

Modell Boxster

150 kW 245 Nm bei


986 (1996) Boxster 240 km/h 1250 kg
(204 PS) 4600/min

162 kW 260 Nm bei


986 (1999) Boxster 250 km/h 1275 kg
(220 PS) 4750/min

185 kW 310 Nm bei


986 (1999) Boxster S 260 km/h 1320 kg
(252 PS) 4600/min

168 kW 260 Nm bei


986 (2002) Boxster 253 km/h 1275 kg 42.256 Euro
(228 PS) 4700/min

191 kW 310 Nm bei


986 (2002) Boxster S 264 km/h 1320 kg 49.912 Euro
(260 PS) 4600/min

Boxster S „50
195 kW 310 Nm bei
986 (2004) Jahre 550 266 km/h 1320 kg 59.192 Euro
(266 PS) 4600/min
Spyder“
987 (2005) Boxster 256 km/h 176 kW 270 Nm bei 1370 kg 43.333 Euro
(240 PS) 4700/min

206 kW 320 Nm bei


987 (2005) Boxster S 268 km/h 1420 kg 52.265 Euro
(280 PS) 4700/min

273 Nm bei
180 kW
987 (2007) Boxster 258 km/h 4600– 1380 kg 45.071 Euro
(245 PS)
6000/min

340 Nm bei
217 kW
987 (2007) Boxster S 272 km/h 4600– 1430 kg 54.472 Euro
(295 PS)
6000/min

290 Nm bei
188 kW
987 (2009) Boxster 263 km/h 4400– 1335 kg 46.506 Euro
(255 PS)
6000/min

340 Nm bei
Boxster RS 60 223 kW
987 (2007) 274 km/h 4400– 1430 kg 63.873 Euro
Spyder (303 PS)
6000/min

360 Nm bei
228 kW
987 (2009) Boxster S 274 km/h 4400– 1355 kg 56.373 Euro
(310 PS)
5500/min

235 kW 370 Nm bei


987 (2010) Boxster Spyder 267 km/h 1275 kg 63.404 Euro
(320 PS) 4750/min

280 Nm bei
195 kW
981 (2012) Boxster 264 km/h 4500– 1330 kg 48.291 Euro
(265 PS)
6500/min

360 Nm bei
232 kW
981 (2012) Boxster S 279 km/h 4500– 1340 kg 59.120 Euro
(315 PS)
5800/min

370 Nm bei
243 kW
981 (2014) Boxster GTS 281 km/h 4500– 1345 kg 69.949 Euro
(330 PS)
5800/min

420 Nm bei
276 kW
981 (2015) Boxster Spyder 290 km/h 4750– 1315 kg 79.945 Euro
(375 PS)
6000/min

982 (2016) 718 Boxster 275 km/h 220 kW 380 Nm bei 1335 kg 54.717 Euro
(300 PS) 1950–
4500/min

420 Nm bei
257 kW
982 (2016) 718 Boxster S 285 km/h 1900– 1355 kg 67.212 Euro
(350 PS)
4500/min

Modell Cayman

Cayman 180 kW 273 Nm bei


Cayman 258 km/h 1300 kg 47.647 Euro
(2006) (245 PS) 4700/min

Cayman 217 kW 340 Nm bei


Cayman S 275 km/h 1340 kg 58.529 Euro
(2005) (295 PS) 4400/min

300 Nm bei
Cayman 195 kW
Cayman 265 km/h 4400– 1405 kg 50.790 Euro
(2009) (265 PS)
6000/min

Cayman 235 kW 370 Nm bei


Cayman S 277 km/h 1425 kg 62.571 Euro
(2009) (320 PS) 4750/min

Cayman 242 kW 370 Nm bei


Cayman R 282 km/h 1370 kg 69.830 Euro
(2010) (330 PS) 4750/min

290 Nm bei
Cayman 202 kW
Cayman 266 km/h 4500– 1330 kg 51.385 Euro
(2013) (275 PS)
6500/min

370 Nm bei
Cayman 239 kW
Cayman S 283 km/h 4500– 1340 kg 64.118 Euro
(2013) (325 PS)
5800/min

380 Nm bei
Cayman 250 kW
Cayman GTS 285 km/h 4750– 1345 kg 73.757 Euro
(2014) (340 PS)
5800/min

420 Nm bei
Cayman 283 kW
Cayman GT4 295 km/h 4750– 1340 kg 85.776 Euro
(2015) (385 PS)
6000/min

380 Nm bei
Cayman 220 kW
718 Cayman 275 km/h 1950– 1335 kg 52.694 Euro
(2016) (300 PS)
4500/min

420 Nm bei
Cayman 257 kW
718 Cayman S 285 km/h 1900– 1430 kg 65.189 Euro
(2016) (350 PS)
4500/min

Cayman 718 Cayman 290 km/h 269 kW 430 Nm bei 1375 kg


(2018) GTS (365 PS) 1900–
5500/min

380 Nm bei
Cayman 220 kW
718 Cayman T 275 km/h 2150– 1350 kg
(2019) (300 PS)
4500/min

Modell Cayenne

310 Nm bei
Cayenne 184 kW
Cayenne 214 km/h 2500– 2160 kg 49.017 Euro
(2003) (250 PS)
5500/min

Cayenne 213 kW 385 Nm bei


Cayenne 227 km/h 2160 kg 51.735 Euro
(2007) (290 PS) 3000/min

Cayenne 220 kW 400 Nm bei


Cayenne 230 km/h 2100 kg 59.358 Euro
(2010) (300 PS) 3000/min

420 Nm bei
Cayenne 250 kW
Cayenne S 242 km/h 2500– 2225 kg 63.285 Euro
(2002) (340 PS)
5500/min

Cayenne 283 kW 500 Nm bei


Cayenne S 252 km/h 2225 kg 66.610 Euro
(2007) (385 PS) 3500/min

Cayenne 294 kW 500 Nm bei


Cayenne S 258 km/h 2120 kg 76.613 Euro
(2010) (400 PS) 3500/min

Cayenne 298 kW 500 Nm bei


Cayenne GTS 253 km/h 2225 kg 76.725 Euro
(2007) (405 PS) 3500/min

Cayenne 309 kW 515 Nm bei


Cayenne GTS 261 km/h 2070 kg 79.458 Euro
(2012) (420 PS) 3500/min

620 Nm bei
Cayenne 331 kW 101.913
Cayenne Turbo 266 km/h 2250– 2355 kg
(2002) (450 PS) Euro
4750/min

700 Nm bei
Cayenne 368 kW 108.617
Cayenne Turbo 275 km/h 2250– 2355 kg
(2007) (500 PS) Euro
4500/min

700 Nm bei
Cayenne 368 kW 128.458
Cayenne Turbo 278 km/h 2250– 2245 kg
(2010) (500 PS) Euro
4500/min

Cayenne Cayenne Turbo 270 km/h 368 kW 700 Nm 2249 kg 116.877


(2004) Kit (500 PS) Euro
720 Nm bei
Cayenne Cayenne Turbo 383 kW 117.573
270 km/h 2750– 2355 kg
(2006) S (521 PS) Euro
3750/min

750 Nm bei
Cayenne Cayenne Turbo 404 kW 132.774
280 km/h 2250– 2355 kg
(2008) S (550 PS) Euro
4500/min

750 Nm bei
Cayenne Cayenne Turbo 404 kW 133.885
280 km/h 2250– 2289 kg
(2010) S (550 PS) Euro
4500/min

Modell Carrera GT

Carrera GT 450 kW 590 Nm bei 452.400


Carrera GT 334 km/h 1380 kg
(2003) (612 PS) 5750/min Euro

Modell 918 Spyder

918 Spyder 447 kW 1280 Nm bei 768.026


918 Spyder 345 km/h 1642 kg
(2013) (608 PS) 1000/min Euro

Rennwagen
Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Rennwagen mit Boxermotor

Ein aus dem Porsche 356 entwickelter Rennwagen. Die


1953– Porsche
Spitzenversion war 1956 der 550 A mit Gitterrohrrahmen
1956 550
statt des Leiterrahmens.

Der Porsche 645 war als Nachfolger des Porsche 550


Porsche geplant. Nach einem Unfall, bei dem der Prototyp
1956
645 verbrannte, wurde die Entwicklung zugunsten des
Porsche 718 eingestellt.

Eine verbesserte zweisitzige Version des


1957– Porsche Vorgängermodells Porsche 550. Wurde auch als Einsitzer
1961 718 in der Formel 2 eingesetzt (Foto), und durch
Regeländerungen ab 1961 zu einem Formel-1-Wagen.

Der Porsche 787 ist ein Rennwagen von Porsche. Er


Porsche
1961 wurde für die Formel 2 konstruiert und fand 1961 auch
787
kurzzeitig in der Formel 1 Verwendung.

1961– Porsche Nachfolger des 718 in der F1, der einzige Rennwagen,
1962 804 den Porsche speziell für die Formel 1 baute.

Der berühmte Rennwagen, der für Porsche als


1963– Porsche
Carrera GTS bis Mitte der 1960er-Jahre viele Rennsiege
1965 904
einfuhr.

1966– Porsche Dieser Rennwagen wurde als Carrera 6 von Porsche


1967 906 vertrieben und war der Nachfolger des Porsche 904.

1967– Porsche Auf Grundlage des Porsche 910 wurde dieser Prototyp


1968 907 Ende der 60er-Jahre im Rennbetrieb eingesetzt.

Der letzte Achtzylinder-Rennwagen, der aus einer


1967– Porsche Entwicklungsreihe vieler Porsche-Rennwagen in den
1971 908 1960er-Jahren entstand und bis 1971 weiterentwickelt
wurde.

Porsche Eine leichte Kombination aus verschiedenen Porsche-


1968 909 Rennwagen, speziell für die Bergrennen-Meisterschaft
Bergspyder konstruiert.

1966– Porsche Der Nachfolger des Porsche 906 und Vorgänger des 907.
1968 910 Er wurde auch Carrera 10 genannt.
1976– Porsche Dieser Rennwagen wurde aus dem Serienmodell
1977 934 Porsche 930 für die Gruppe 4 der FIA heraus entwickelt.

1976– Porsche Dieser Rennwagen wurde aus dem Serienmodell


1981 935 Porsche 930 für die Gruppe 5 der FIA heraus entwickelt.

Als offener Rennsportwagen eine parallele Entwicklung


1976– Porsche
zum Porsche 935 für die Gruppe 6 der FIA und die
1981 936
Sportwagen-Weltmeisterschaft.

Ein Rennwagen, der von Porsche für das 500-Meilen-


Porsche- Rennen von Indianapolis entwickelt wurde. Wegen
1980 Interscope Reglementsänderungen beendete Porsche das Projekt
„Indy“ vorzeitig. Der Wagen wurde nie in einem Rennen
eingesetzt.

1982– Porsche Der Rennwagen, den Porsche und viele Kunden in den
1984 956 1980er-Jahren erfolgreich einsetzten.

1985– Porsche
Rennwagen auf Basis des Porsche 959 für Le Mans.
1986 961

1984– Porsche Eine Weiterentwicklung des Porsche 956. Verlängerter


1991 962 Radstand, wurde wegen einer Regeländerung nötig.

Der wassergekühlte Mittelmotor-Rennwagen konnte 1998


1996– Porsche in Le Mans einen Doppelsieg erringen. Zur Homologation
1998 911 GT1 entstanden zwischen 1996 und 1998 insgesamt
25 Fahrzeuge.

seit Porsche Eine ursprünglich als Rennversion gebaute Sportversion


1995 911 GT2 des 911 Turbo.

seit Porsche Ein Straßen-911 mit Saugmotor. Mittlerweile in der dritten


1998 911 GT3 Generation erhältlich. Rennversionen R und RSR.

Rennwagen mit Reihenmotor

Der Porsche 924 Carrera GTS wurde für den privaten


Porsche Rennsporteinsatz entwickelt. Durch eine TÜV-
1981
937 Einzelabnahme konnten die Wagen auch eine
Straßenverkehrzulassung erhalten.

1980– Porsche Der Porsche 924 Carrera GTP wurde speziell für den


1981 939 Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans
entwickelt. Später wurde daraus der homologierte
Rennwagen Porsche 924 Carrera GTR entwickelt.
Rennwagen mit V-Motor

1969– Porsche Sportwagen mit 180°-V-Motor. Auch als Porsche 917/10


1973 917 und Porsche 917/30 Spyder mit Turbo-Motor.

Einsitziger Rennwagen mit Aluminium-Kunststoff-


1988– Porsche
Monocoque und eigens entwickeltem V8-Motor für die
1990 2708 CART
US-amerikanische CART-Serie.

Der erste eigens für den Rennsport entwickelte Porsche


seit dem 911 GT1 (1998). Der RS Spyder verfügt über
2005– Porsche
einen V8 Mittelmotor und entspricht dem LMP2-
2008 RS Spyder
Reglement. Eingesetzt wurde er unter anderem durch das
Team Penske Racing in der ALMS.

LMP1 Prototyp, entwickelt für den Einsatz in der WEC.


Verfügt über einen Zweiliter-V4-Turbomotor und ein
Hybridsystem, bestehend aus einem KERS an der
Vorderachse und einer Generatoreinheit am Turbolader.
2014– Porsche
Sieger der 24h von Le Mans 2015, 2016 und 2017. Wurde
2018 919
2018 zum 919 Evo weiterentwickelt, ohne ihn für Rennen
einsetzen zu wollen. Hielt den Rundenrekord in Spa-
Francorchamps[69] und hält ihn aktuell auf der
Nordschleife.[70]

Prototypen und sonstige Entwicklungsprojekte


Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Einer von 3 gebauten Prototypen, die unter der


1939 Porsche Typ 64
Bezeichnung Versuchswagen "Berlin-Rom" liefen.

Prototypen mit Boxermotor

Der Grundstein für den Sportwagenhersteller Porsche in


1947– Porsche 356 Nr. 1 seiner heutigen Form und als erstes Fahrzeug, das den
1948 Roadster Namen Porsche trug, vielleicht einer der wichtigsten
Meilensteine für die Zuffenhausener.

Geländewagen-Prototyp

Der Porsche 597 (Jagdwagen) ist ein Geländewagen, der


1953 Porsche 597
als Prototyp für die Bundeswehr entworfen wurde.

Sonstige Entwicklungen/Entwicklungsprojekte

1950– Das zweite Standbein von Porsche in den 1950er-Jahren


Porsche Traktor
1963 waren Traktoren.

1987– Porsche PFM Flugmotoren: Der Versuch von Porsche, Ende der 1980er-
1989 3200 Jahre neue Märkte zu erschließen.

Der unter der Ägide von Arno Bohn initiierte Prototyp


einer sportlichen Limousine, welcher jedoch nicht über
1988 Porsche 989 das Prototypenstadium hinauskam, kann heute als
Vorläufer des 2009 erscheinenden Panamera gesehen
werden.

Porsche Der Porsche Panamericana ist eine Studie von Porsche


1989
Panamericana auf Basis des Porsche 964.

Der Porsche Mission E ist eine Studie von Porsche für ein
2015 Porsche Mission E
Elektrofahrzeug.[71][72]

Die letzte 911 Generation mit luftgekühltem Motor. Nur


Project Gold 993
2018 einmal produziert. Sollte am 27. Oktober 2018 versteigert
Porsche 911 Turbo
werden.[73]

Die Studie wurde auf der IAA 2021 vorgestellt und


2021 Porsche Mission R veranschaulicht, wie Porsche sich zukünftig einen
elektrischen Rennwagen für den Kundensport vorstellt.[74]

Motorsport
→ Hauptartikel: Porsche Team

Joakim Bonnier im Porsche 804 beim Großen Preis von Deutschland


1962 auf dem Nürburgring

Niki Lauda beim Großen Preis der USA 1984 auf McLaren-TAG-Porsche
MP4/2

Den ersten Renneinsatz und Klassensieg eines Porsche


gab es am 1. August 1948, als Herbert Kaes, ein Neffe
Ferdinand Porsches[75], den Prototyp Porsche 356 Nr. 1
beim Stadtrennen in Innsbruck fuhr.[76]

Erster Werkseinsatz von Porsche im Motorsport war


1951 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das Porsche
inzwischen 19-mal gewonnen hat.[77] Privatfahrer wie
Walter Glöckler, Otto Mathé, Rudolph Sauerwein und
Heinrich Graf von der Mühle-Eckart hatten die Marke in
den vorausgegangenen drei Jahren bereits bekannt
gemacht.[78] Seither errang die Porsche-
Werksmannschaft weit über 50 Siege in der Sportwagen-
Weltmeisterschaft.

Obschon sich das Motorsport-Engagement von Porsche


bis heute im Wesentlichen auf Sportwagenrennen
konzentriert, war das Unternehmen zu verschiedenen
Zeiten auch als Chassis- und Motorenlieferant im
Formelsport aktiv, darunter in der Formel 2 und der
Formel 1. Anfang der 1960er-Jahre trat Porsche auch im
Formelsport als Werksteam auf.

Zur Rückkehr in den Formelsport kam es erst 20 Jahre


später als Motorenlieferant in der Saison 1983. Unter
Finanzierung und Namensgebung durch das
Unternehmen Techniques d’Avant Garde (TAG) stellte
Porsche Turbomotoren für das McLaren-Team bereit.
1984 siegten die Fahrer Niki Lauda und Alain Prost mit
dem McLaren MP4/2 in zwölf der 16 Saisonrennen,
wobei es dreimal zu Doppelsiegen der beiden Piloten
kam, und sicherten dem Team einen überwältigenden
Sieg in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, in der
McLaren einen Vorsprung von 86 Punkten vor Ferrari
erzielte. Niki Lauda wurde Weltmeister. 1985 setzte sich
sein Teamkollege Alain Prost durch und sicherte Porsche
wieder eine Meisterschaft. Mit Ablauf der Saison 1987
endete die Zusammenarbeit von Porsche, TAG und
McLaren. Das vorerst letzte Kapitel des Formel-1-
Engagements von Porsche fand dann 1991 mit dem
Team Footwork statt. Die Renneinsätze dieser Fahrzeuge
verliefen allerdings enttäuschend, und bereits nach dem
sechsten Rennen, dem Großen Preis von Mexiko wurde
die Zusammenarbeit von Footwork und Porsche daher in
gegenseitigem Einvernehmen beendet.
Mit diesem Porsche 959 wurde 1986 die Rallye Paris–Dakar gewonnen

Zwischen 1987 und 1990 trat Porsche als eigenes Team


in der Champ-Car-Meisterschaft an. Auch im Rallye­sport
wurden Porsche-Fahrzeuge eingesetzt. Hierbei gewannen
beispielsweise Vic Elford und Björn Waldegård jeweils
1968, 1969 und 1970 die Rallye Monte Carlo auf Porsche
911. Auch konnte Porsche 1970 die International
Championship for Manufacturers als Vorläuferin der
World Rally Championship gewinnen. In der kurzlebigen
Gruppe B der 1980er-Jahre wurde zudem eine
Rallyeversion des Porsche 959 eingesetzt.

Porsche gelang es von 2015 bis 2017 einen Hattrick bei


den 24 Stunden von Le Mans mit dem LMP1 Prototyp
919 Hybrid einzufahren. Mit 108 Klassen- und 19
Gesamtsiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in
der fast 100-jährigen Geschichte von Le Mans.

Porsche-Museum

Das neue Porsche-Museum


Seit 1976 betrieb Porsche auf dem Werksgelände ein
eigenes Werksmuseum, in dem ständig wechselnde
Exponate präsentiert wurden. 2005 hat das Unternehmen
ein neues Porsche-Museum am Zuffenhausener Porsche-
Platz in Auftrag gegeben, das am 31. Januar 2009 für die
Öffentlichkeit eröffnet wurde.

Sonstige Informationen

Porsche-Nomenklatur

Allradangetriebende Sportwagen haben den Zusatz „4“,


zum Beispiel Carrera 4.

Modelle mit besserer Ausstattung und Motorisierung


haben den Zusatz „S“, zum Beispiel Carrera S oder
Cayenne S. Die Bezeichnung „S“ steht für „Sport“ und
wurde erstmals beim Porsche 356 verwendet.

„Turbo“-Modelle besitzen einen Turbolader. Ausnahmen


sind die Elektroauto-Modelle Taycan Turbo und Taycan
Turbo S.

CS-Modelle (CS steht für „ClubSport“) sind Porsche-


Straßenfahrzeuge mit motorsporttauglicher
Sonderausstattung, wie beispielsweise der Porsche 968
CS.

GT-Modelle sind Modelle mit meistens weniger Komfort


und meistens starker Ausrichtung auf Purismus und
Sportlichkeit. Ausnahmen: beispielsweise 928 GTS.

GT-Cup-Modelle sind für den Rennsport optimierte


Versionen der Straßenmodelle des Porsche 911 GT3.

GTS-Modelle stehen seit 2011 für die jeweils stärkste


Saugmotor-Variante einer Baureihe mit gehobener
Serienausstattung (beispielsweise 911 Carrera GTS,
Panamera GTS).
RS-Modell (RS steht für „RennSport“) sind
straßenzugelassene Porsche-Homologationsfahrzeuge,
wie etwa der Porsche 911 Carrera RS 2.7.

RSR-Modelle (RSR steht für „RennSport Rennwagen“) sind


Rennwagen ohne Straßenzulassung, wie etwa der
Porsche 911 GT3 RSR.

„Targa“ ist der Name für Porsche-Sportwagen mit


versenkbarem Glas- oder Kunststoffdach. Der Name
kommt von der Targa Florio, ist italienisch und bedeutet
Schild. Die Targa-Modelle hatten bis zum Baujahr 1993
ein komplett herausnehmbares Dachteil, seit dem 1996
eingeführten Porsche 993 Targa verfügen sie über ein
sogenanntes Panorama-Glasdach.

„Carrera“ war ursprünglich der Namenszusatz für stärker


motorisierte Fahrzeuge (beispielsweise 356 Carrera oder
911 Carrera) als das Basismodell. Zur Namensfindung
bediente man sich der „Carrera-Panamericana“-
Langstreckenrennen, bei denen Porsche-Rennwagen sehr
erfolgreich waren.

Porsche geht dazu über, die Modelle statt wie früher mit
Zahlenbezeichnungen (911 oder 944) mit Kunstnamen zu
bezeichnen. Beispiele hierfür sind Cayenne, Panamera,
Cayman, Boxster oder Macan.

Sonstiges

TechArt GT Street RS auf dem Genfer Auto-Salon 2019


In Zusammenarbeit mit dem Spielehersteller EA Sports
wurde das Computerspiel Need for Speed: Porsche
hergestellt. In dem Spiel geht es um das Fahren und
Tunen von Porsche-Fahrzeugen vom ersten 356er bis
zum 996 Turbo. Zudem gibt es einen Spielmodus, in dem
man als Testfahrer bei Porsche verschiedene fahrerische
Aufgaben bewältigen muss.

Die Bremsanlagen der Porsche-Fahrzeuge werden meist


nach Porsche-Vorgaben von Brembo in Italien hergestellt
und mit Bremsbelägen von Textar und Pagid ausgerüstet.
Verschiedene Lieferer von Nachrüstteilen vermarkten
fahrzeugangepasste Porsche/Brembo-Bremsanlagen
auch für andere Pkw-Modelle.

Es gibt zahlreiche Tuning-Unternehmen, die Porsche-


Fahrzeuge umbauen oder ergänzen. Alois Ruf aus
Pfaffenhausen ist mit seinen Porsche-Umbauten
eingetragener Automobilhersteller. Die Fahrzeuge werden
unter dem Markennamen RUF verkauft.

Bekannte Tuning-Unternehmen im Stuttgarter Raum sind


Gemballa, Techart und SpeedART.

Orgel-Sponsoring 2004

Die Restaurierung der Orgel in der Nikolaikirche zu


Leipzig in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro unterstützte
die Porsche AG, die in Leipzig ein Werk hat, als Sponsor
mit 1,8 Millionen Euro. Sichtbar ist dieses Engagement
am einzigartigen „Porsche-Spieltisch“ der Orgel, der in
Edelstahl ausgeführt ist und dessen Beschriftungen der
Register von Designern des Autobauers entworfen
wurden – auch hat der Spieltisch runde
Winddruckanzeiger, die an ein Auto-Armaturenbrett
erinnern.[79]

Literatur
Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.
Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler Verlag,
München 2017, ISBN 978-3-8275-0100-4.

Jürgen Barth, Gustav Büsing: Das neue große Buch der


Porschetypen. Motorbuch, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-
02438-1 (3 Bände).

Börry Lauenstein: Porsche Typenkunde. Alle Serienmodelle


seit 1950. Delius Klasing, Bielefeld 2005, ISBN 3-7688-
1694-X.

Thomas Agethen, Sigmund Walter: Typenkompass


Porsche. Personenwagen seit 1948. Motorbuch, Stuttgart
2003, ISBN 3-613-02157-9.

Jörg Austen: Typenkompass Porsche. Sportwagen seit


1948. Motorbuch, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02710-
7.

Marc Bongers: Porsche. Serienfahrzeuge und Sportwagen


seit 1948. Motorbuch, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02388-
1.

Nicky Wright: Porsche. Traumauto made in Germany.


Orbis, München 1990, ISBN 3-572-09989-7.

Richard von Frankenberg: Die ungewöhnliche Geschichte


des Hauses Porsche. Stuttgart, Motor-Presse-Verlag
1960.

Herbert A. Quint (d. i. Richard von Frankenberg): Porsche.


Der Weg eines Zeitalters. Stuttgart, Steingrüben-Verlag
1951.

Weblinks

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Wiktionary – Wörterbucheinträge

Wikinews – Nachrichten
Webpräsenz der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ([Link]
[Link]/germany/)

Webpräsenz der Porsche Consulting GmbH ([Link]


[Link]/)

Webpräsenz der Porsche Engineering Group GmbH (http


s://[Link]/) – deutsche
Website der Porsche-Kundenentwicklung

Porsche Newsroom ([Link]


[Link]) – deutsche Webpräsenz der Abteilung Porsche
Kommunikation

Tochtergesellschaften der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (http


s://[Link]/germany/aboutporsche/jobs/cont
act/subsidiaries/)

Einzelnachweise

1. Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Geschäftsbericht 2017. (https://


[Link]/download/?id=2cad732d-9e78-4b
bc-86bd-7ebf9cf75da4&lang=de) Abgerufen am
30. Januar 2019.

2. Porsche AG: porsche newsroom. ([Link]


[Link]/de/unternehmen/porsche-geschaefts-und-nachhal
[Link]) Abgerufen am 23. Juli 2020.

3. Porsche AG: porsche newsroom. ([Link]


[Link]/de/unternehmen/porsche-geschaefts-und-nachhal
[Link]) Abgerufen am 23. Juli 2020.

4. Rudolf Vierhaus: Deutsche biographische Enzyklopädie:


(DBE). Walter de Gruyter, 2007, ISBN 978-3-598-25038-5,
S. 34 (eingeschränkte Vorschau ([Link]
ooks?id=IG3Rp8NAO8EC&pg=PA34&q=bela+egger#v=on
epage) in der Google-Buchsuche).

5. Porsche Newsroom: Die Porsche-Geschichte. ([Link]


[Link]/de/historie/porsche-geschichte-weltau
[Link]) Abgerufen am 13. Juni
2016.
6. Porsche Newsroom: Die Porsche-Geschichte 2. ([Link]
[Link]/de/historie/porsche-geschichte-targ
[Link]) Abgerufen am 13. Juni
2016.

7. Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.


Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler, München
2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 37.

8. Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.


Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler, München
2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 120.

9. Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.


Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler, München
2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 122.

10. Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.


Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler, München
2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 131.

11. Bernd Wiersch: Die Käfer-Chronik, Die Geschichte einer


Autolegende. 2. Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 2005,
ISBN 978-3-7688-1695-3, S. 11.

12. Hans Mommsen, Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk


und seine Arbeiter im Dritten Reich. S. 75.

13. Siegfried Rauch, Reiner Scharfenberg, Günter Sengfelder:


Zündapp 1922–1984. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2006,
ISBN 978-3-613-02684-1.

14. Wolfram Pyta, Nils Havemann und Jutta Braun: Porsche.


Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke. Siedler, München
2017, ISBN 978-3-8275-0100-4, S. 87.

15. Hans Mommsen, Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk


und seine Arbeiter im Dritten Reich. S. 146.

16. Hans Mommsen, Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk


und seine Arbeiter im Dritten Reich. S. 643.

17. Jürgen Pander: PORSCHE-ENTWICKLUNGEN Panzer,


Stapler, Cruiser. In Spiegel-Online ([Link]
uto/aktuell/0,1518,412208,[Link]) vom 21. April 2006
18. Historie/Meilensteine auf der Porsche-Homepage ([Link]
[Link]/peg/de/about/history/)

19. Hans Mommsen, Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk


und seine Arbeiter im Dritten Reich. S. 471.

20. Ulrich Viehöver: Ferdinand Porsche In: Hermann G. Abmayr


(Hrsg.): Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum
Massenmörder. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN
978-3-89657-136-6, S. 253.

21. Ulrich Viehöver: Ferdinand Porsche In: Hermann G. Abmayr


(Hrsg.): Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum
Massenmörder. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN
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22. Ulrich Viehöver: Ferdinand Porsche In: Hermann G. Abmayr


(Hrsg.): Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum
Massenmörder. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN
978-3-89657-136-6, S. 254.

23. Hans Mommsen, Manfred Grieger: Das Volkswagenwerk


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24. Ulrich Viehöver: Ferdinand Porsche In: Hermann G. Abmayr


(Hrsg.): Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum
Massenmörder. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN
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42. Wappen ab 1933

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zahlen. In: Spiegel Online. 7. Mai 2019 ([Link] (https://
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[Link] vom 18. Mai 2018

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doch-verbannt/[Link]) Handelsblatt vom 23.
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gegen betrügerische Abgasreinigung bei Porsche und Audi
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bundesamt-schreitet-seit-ueber-drei-jahren-nicht-gegen-betr
uegerische-abgasreinigung-bei-po/) Abgerufen am 2. Juli
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2021.

Marken, Beteiligungen und Dienstleistungen der


Volkswagen AG

PKW-Marken: Audi |
Bentley |
Ducati |
Lamborghini |
Porsche |
Seat |
Škoda |
Volkswagen

Nutzfahrzeug-Marken: Traton Group |


VW Nutzfahrzeuge |
MAN mit MAN Latin America und Neoplan | Navistar |
Scania

Beteiligungen und Joint-Ventures: Kaili (60 %) |


Bugatti Rimac (57,1 %) | Tantos (50 %) | FAW-Volkswagen
(40 %) |
Shanghai Volkswagen (50 %)

Finanzdienstleistungen: Volkswagen Financial Services |


Volkswagen Bank |
Logpay

Transport und Logistik: Volkswagen Airservice |


Volkswagen
Konzernlogistik |
Volkswagen Original Teile Logistik

Produktion, Ausstattung und Design: Auto 5000 |


Gläserne
Manufaktur |
Italdesign Giugiaro |
Original Teile Center |
Volkswagen R |
Volkswagen Sachsen

Sonstiges: AutoUni |
Autostadt |
Automuseum Volkswagen |
Volkswagen Immobilien

Deutsche Pkw-Automobilmarken ab 1945

Aktuelle Marken: Aaglander |


Abt Sportsline |
AC |
Alpina |
Arden |
Artega |
Audi |
Bitter |
BMW |
Boldmen |
Brabus |
Citysax |
[Link] |
Ford |
Gemballa |
German E-Cars |
Hamann |
Heico |
HKT |
Hofele |
Irmscher |
Isdera |
Lotec |
Mercedes-
AMG |
Mercedes-Benz |
Mercedes-Maybach |
Opel |
Porsche |
Roding |
Ruf |
Rush |
Smart |
Sono |
VW |
Weineck |
Yes

Ehemalige Marken in der BR Deutschland: ADI |


AFM |
AHK |
AHS |
Albert |
Albrecht |
Alpha Shark |
Amphicar |
ATW |
Aumann |
Auto Union |
AWS (1948–1951) |
AWS (1970–
1974) |
Bancroft |
Bauer |
Baur |
Benarrow |
Bieber |
Böhler |
Bohse |
Borgward |
Brütsch |
Bug |
Burgert |
Burgfalke |
CAM |
CCS (1983–2003) |
CCS (1990–1993) |
Champion |
City-El |
CN |
Colani |
Comminication |
Comtesse |
D & S |
Dauer |
Delta |
Deserter |
DKW |
Dornier |
Dugatto |
Dyna-Veritas |
EAM |
Econom |
Elisar |
Espenlaub |
E-Wolf |
Fend |
FESC |
Fiberfab |
FMR |
Fuldamobil |
Gepard |
Glas |
Glöckler-
Porsche |
Gnom |
Goggomobil |
Goliath |
Gorgus |
Grewe &
Schulte-Derne |
Gumpert |
Gutbrod |
Hanomag |
Hansa |
Hardy |
Hartge |
HAT |
Hauser |
HAZ |
Hazard |
Heinkel |
Karabag |
Hermsen |
Hieber |
Hoffmann |
Höffner |
Hotzenblitz |
HSA |
Hurst |
Indy |
IVM |
Janßen |
Jetcar |
Jurisch |
Keinath |
Kersting |
Kleiner Wolf |
Kleinschnittger |
Kodiak |
Kohlmus |
Kroboth |
Kuhn |
Kurek |
Leggatti |
Leonhardt |
Libelle |
Lloyd |
Lorenz & Rankl |
Lorico |
Mada |
Maico |
Maybach |
MCA |
Merkur |
Messerschmitt |
Meyra |
Mia |
Michalak |
Mohr |
Mopetta |
MW |
Neckar |
Nizza |
NSU |
NSU-Fiat |
Nova |
Ostermann |
PCS |
Petri & Lehr |
Phoenix-
Cobra |
Pinguin |
Pöhlmann |
Rahn-Fox |
RH |
RMA |
Rudolph |
Saier |
Saxxon |
Scheib |
Sebring-Spyder |
Seibt |
Serengeti |
SGS |
Solo |
Spatz |
Stallion |
Staunau |
Steinwinter |
Streetscooter |
Strohm |
Sun Car |
Sunroad |
Thurner |
Tiger |
Treser |
Trippel |
Verona |
Veritas |
Victoria |
VM |
VW-
Porsche |
Wax |
Weidner |
Wektor |
Wendax |
Westfalia |
Wiesmann |
Zato |
Zündapp

Ehemalige Marken in der DDR: AWZ |


EMW |
IFA |
Melkus |
Sachsenring |
Trabant |
Wartburg

Porsche-Fahrzeuge seit 1948


718 Boxster (Typ 982) |
718 Cayman (Typ 982) |
911 (Typ 992) |

Aktuelle Serienmodelle: Cayenne (Typ 9YA) |


Cayenne Coupé |
Macan |
Panamera (Typ 971) |
Taycan

356 |
550 Spyder |
901 |
904 Carrera GTS |
911 (alle Modelle seit
1963) |
911 Urtyp (1963 bis 1973) |
911 „G-Modell“ (1973 bis
1989) / 911 Turbo (1974 bis 1989) |
911 (1988 bis 1994, Typ
964) |
911 (1993 bis 1998, Typ 993) |
911 (1997 bis 2006, Typ
996) |
911 (2004 bis 2012, Typ 997) |
911 (2011 bis 2019, Typ

Historische Serienmodelle: 991) |


912 |
914 |
924 |
928 |
944 |
959 |
968 |
911 GT1/Evo/’98 |
993 GT2 | 996 GT2 | 997 GT2/RS |
996 GT3/RS | 997
GT3/RS/4.0 |
Boxster (Typ 986) |
Boxster (Typ 987) |
Boxster
(Typ 981) |
Cayman (Typ 987c) |
Cayman (Typ 981c) |
Cayenne
(Typ 9PA) |
Cayenne (Typ 92A) |
Panamera (Typ 970) |
Carrera
GT |
918 Spyder

Aktuelle Rennwagen: 997 GT3 Cup/R |


997 GT3 RSR |
919 Hybrid

356 Carrera/Abarth |
550 Spyder |
645 Spyder |
718
RS/RSK/GTR |
787 F1/F2 |
804 F1 |
904 Carrera GTS/-6/-8 |
906
Carrera 6 |
907 |
908/.01/.02/.03 |
909 Bergspyder |
910-6/-8 |
911/R/Carrera RS/RSR/Turbo |
917 | 917/10 | 917/20 | 917/30
Historische Rennwagen:
Spyder |
924 Carrera GTS/GTP/GTR |
934 |
935/Baby/Moby
Dick |
936 Spyder |
956 |
961 |
962 |
968 Turbo RS |
911
GT1/Evo/’98 |
993 GT2 R/Evo |
996 GT3 Cup |
996 GT3
R/RS/RSR |
RS Spyder |
Interscope „Indy“ |
2708 CART

356 Nr. 1 Roadster |
597 |
916 |
Gruppe B |
965 |
989 |
Prototypen und
Panamericana |
Boxster Concept |
C88 |
Carrera GT Concept |
Konzeptfahrzeuge:
918 RSR |
Mission E

108 |
109 |
208 |
217 |
218 |
219 |
238 |
239 |
308 |
309 |
318 |
319 |
329 |
339 |
408 |
409 |
418 |
419 |
429
Historische Schlepper:
A 111 |
P 111 |
AP 16 |
AP 17 |
AP 18 |
AP 22 |
A 122 |
P 122 |
AP |
AP/S |
A 133 |
P 133 |
A 144 |
P 144 |
P 312 

Vorstandsvorsitzende der Porsche AG (seit 1972)

Ernst Fuhrmann (1972–1980) |


Peter W. Schutz (1981–
1987) |
Heinz Branitzki (1988–1990) |
Arno Bohn (1990–
1992) |
Wendelin Wiedeking (1993–2009) |
Michael Macht
(2009–2010) |
Matthias Müller (2010–2015) |
Oliver Blume
(seit 2015)
Normdaten (Körperschaft): GND: 32015-8 ([Link]
fo/gnd/32015-8) | LCCN: n2003098458 ([Link]
[Link]/n2003098458) | VIAF: 146781503 ([Link]
g/viaf/146781503/)

Abgerufen von
„[Link]
[Link]?
title=Porsche&oldid=2230401
50“

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