Gewerberaummietvertrag
SPEICHER-BOX Vermietung & Verwaltung GmbH
Karl-Metz-Str. 1
69115 Heidelberg
Steuernummer
nachfolgend „Vermieter“ genannt
und
Anrede:
Name: Kalidas
Straße: asdfasdf
PLZ/Ort: sadfasdf
Tel.: +44123456789
Mobil:
Mail: sdfasafdsadfssadf@[Link]
nachfolgend „Mieter“ genannt
§ 1 Mietgegenstand
Der Vermieter vermietet an den Mieter die Mieteinheit Nr. Web19 des Typ Unit, Englerstr. 22, 69126 Heidelberg, zur Nutzung als Lager.
§ 2 Vertragszweck
1. Die Mieträume werden dem Mieter zur Nutzung als Lager vermietet. Hinsichtlich der einzelnen mit der Nutzung verbundenen vertraglichen
Pflichten des Mieters wird verwiesen auf die beigefügte Hausordnung, die ergänzend zu den Regelungen dieses Vertrages gilt. Die
Hausordnung enthält insbesondere Ausführungen dazu, was in der Mietsache untersagt ist, welche Verbote aufgrund von Brandgefahr
bestehen, wie der Abfall zu beseitigen ist, wann ein Aufenthalt in der Gesamtanlage zulässig ist, wie mit Beschädigungen und Belästigungen
umzugehen ist und welche Materialien nicht in den Mieträumen gelagert werden dürfen. Der Vermieter ist berechtigt, die Hausordnung
anzupassen.
2. Beschaffenheit und Aufrechterhaltung etwaiger behördlicher Genehmigungen für die Nutzung des Mietgegenstandes durch den Mieter
obliegt ausschließlich dem Mieter auf eigene Kosten. Etwaige behördliche Auflagen hat der Mieter zu erfüllen. Eine Beschränkung, Aufgabe
oder Unmöglichkeit der Nutzung aus Gründen, die in der Person oder im Betrieb des Mieters liegen, berührt den Bestand und die Rechte
und Pflichten aus dem Mietverhältnis nicht.
3. § 3 Mietdauer/ Kündigung
1. Das Mietverhältnis beginnt am 2/28/2022 mit einer Mindestdauer von sechs Monaten. Nach Ablauf der Mindestdauer besteht das
Mietverhältnis unbefristet weiter. Das Mietverhältnis kann von beiden Vertragsparteien ordentlich gekündigt werden. Die Kündigungsfrist
beträgt drei Monate zum Monatsende. Die Kündigung bedarf der Schriftform.
2. Das Recht zur fristlosen Kündigung des Mietvertrages aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Wichtige Gründe liegen insbesondere dann
vor:
a. wenn der Mieter mit Zahlungen in Höhe von mehr als einer Monatsmiete (Bruttomiete ohne Nebenkosten) um mehr als eine Woche in
Rückstand gerät und/oder
b. wenn der Mieter die unter § 6 vereinbarte Kaution nicht fristgerecht zahlt.
3. Setzt der Mieter den Gebrauch der Mietsache nach Ablauf der Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert. § 545 BGB
wonach sich das Mietverhältnis stillschweigend verlängert, wenn es nach seinem Ablauf ohne Widerspruch von einer der Vertragsparteien
fortgesetzt wird, findet keine Anwendung. Fortsetzung oder Erneuerung des Mietverhältnisses nach Ablauf müssen schriftlich vereinbart
werden.
4. Kündigt der Vermieter das Mietverhältnis aufgrund von Zahlungsrückständen fristlos, ist der Vermieter berechtigt, von seinem
Vermieterpfandrecht Gebrauch zu machen und hierfür die Mietsache zu betreten. Der Vermieter hat das Recht die eingebrachten oder
vorübergehend eingestellten Sachen des Mieters in Besitz zu nehmen und zu verwerten, nachdem der Vermieter dem Mieter zuvor die
Verkaufsabsicht unter Bezifferung des Geldbetrages, wegen dessen der Verkauf stattfinden soll, angedroht hat und hiernach ein Zeitraum
von einem Monat verstrichen ist, ohne dass die ausstehende Forderung des Vermieters durch den Mieter vollständig erfüllt wurde.
§ 4 Mietzins und Zahlungsweise
1. Dieser Vertrag gilt als Dauerrechnung im Sinne des § 14 UStG. Der vom Mieter zu zahlende monatliche Mietzins errechnet sich wie folgt:
Mietzins -50.00-Euro
Abschlag auf Stromkosten 5,00 Euro
+ MwSt. in gesetzlicher Höhe 19 % 0.0 Euro
Gesamtsumme Euro
2. Der Leistungszeitraum ist der Kalendermonat. Zur Zahlung des Mietzinses gewährt der Mieter dem Vermieter eine
Abbuchungsgenehmigung von seinem Girokonto. Der Vermieter bucht die fällige Miete spätestens am dritten Werktag eines jeden Monats
(Tag der Lastschrift) im Voraus ab. Für vom Mieter verschuldete Rückbuchungen der Bankeinzüge berechnet der Vermieter eine Gebühr
von 6 Euro. Dem Mieter bleibt der Nachweis eines geringeren oder gar keines Schadens bei dem Vermieter vorbehalten. Andere
Zahlungsarten werden nicht akzeptiert.
3. Der Mieter hat die mit dem Mietgegenstand zusammenhängenden Stromkosten selbst zu tragen. Weitere Nebenkosten, insbesondere
Winterdienst, sind in der Miete enthalten.
4. Der Mieter erklärt sich einverstanden mit der Abrechnung der Stromkosten auf Basis von Zwischenzählern, die für interne Messungen –
nicht aber zur Abrechnung mit dem Versorgungsunternehmen - geeignet sind. Der Mieter zahlt auf diese Nebenkosten monatlich mit dem
Mietbetrag die Stromkostenvorauszahlung. Diese beträgt zunächst 5,00 Euro (siehe oben). Der Strom wird mit einem Preis von derzeit 0,39
€/ kwh abgerechnet. Bei der zusätzlichen Anmietung einer Heizeinheit erhöht sich der Vorauszahlungsbetrag um weitere fünf Euro.
5. Der Vermieter wird die Stromkosten jährlich oder für einen kürzeren Mietzeitraum abrechnen. Nach Vorliegen der Abrechnung sind
etwaige Differenzbeträge innerhalb von 14 Tagen durch den Mieter auszugleichen. Nach erfolgter Abrechnung kann jede Vertragspartei
durch Erklärung in Textform eine Anpassung auf eine angemessene Höhe vornehmen.
§ 5 Kaution
1. Spätestens eine Woche vor Beginn des Mietverhältnisses ist eine zinslose Kaution in Höhe von drei brutto Monatsmieten ohne
Stromkostenabschlag zu leisten. Die Kaution ist in einer Summe zu zahlen.
2. Für den Fall der Veräußerung der Mietsache willigt der Mieter schon jetzt darin ein, dass die von ihm erbrachte Kaution auf den Erwerber
übertragen wird.
3. Zu einer getrennten Anlage der Mietsicherheit ist der Vermieter nicht verpflichtet. Die Mietsicherheit dient zur Sicherung sämtlicher
Ansprüche des Vermieters gegen den Mieter, die sich aus dem Mietverhältnis ergeben können.
4. Die Kaution in Höhe 0 EUR von ist auf das folgende Konto zu überweisen:
Kreditinstitut: Sparkasse Heidelberg
Kontoinhaber: SPEICHER-BOX Vermietung & VerwaltungGmbH
IBAN:
BIC:
§ 6 Aufrechnung, Zurückbehaltung, Minderung
1. Der Mieter darf Minderungseinbehalte von der laufenden Miete nur vornehmen, wenn diese unbestritten, rechtskräftig oder
entscheidungsreif sind. Dem Mieter bleibt die Rückforderung der Minderungsbeträge gemäß § 812 BGB ausdrücklich vorbehalten.
2. Der Mieter ist darüber hinaus nicht berechtigt, die Miete mit Gegenforderungen aufzurechnen oder wegen solcher ein Zurückbehaltungsrecht
geltend zu machen, es sei denn, diese sind unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif. Hiervon ausgenommen sind
Forderungen des Mieters, die der Vermieter wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten hat.
§ 7 Zustand und Instandhaltung der Mieträume
1. Die Mietsache wird in dem Zustand überlassen, in dem sie sich bei Beginn des Vertragsverhältnisses befindet. Der Mieter kannte den
Zustand. Etwa vorhandene Mängel sind bei der Bemessung des Entgelts berücksichtigt. Für eine bestimmte Größe und Beschaffenheit sowie
für sichtbare und unsichtbare Mängel des Vertragsobjektes leistet der Vermieter keine Gewähr.
2. Der Mieter hat die Räume so zu behandeln und so zu erhalten, wie er sie zu Mietbeginn vorgefunden hat. Am Ende der Mietzeit hat der
Mieter die Räume so zu übergeben, wie er sie erhalten hat.
3. Der Vermieter haftet nicht für Schäden, die dem Mieter etwa aufgrund des Zustandes der Mietsache oder anlässlich der Durchführung von
Arbeiten des Vermieters oder seiner Erfüllungsgehilfen entstehen. Es sei denn, der Vermieter hat den Schaden vorsätzlich oder grob
fahrlässig beigefügt.
4. Die Mieträume werden grundsätzlich ohne Schloss übergeben. Jeder Mieter hat sein eigenes Schloss einzubauen und nach Mietende wieder
auszubauen.
5. Der Mieter hat darüber hinaus alle Instandhaltung- und Instandsetzungsmaßnahmen, die in seinen Mieträumen erforderlich sind, auf seine
Kosten auszuführen. Von der Instandsetzungspflicht des Mieters nicht umfasst sind die Ersatzbeschaffung für nicht mehr wirtschaftlich
irreparable Anlagen, Einrichtungen und Bestandteile der Mietsache, so lange die Ersatzbeschaffungsbedarf nicht vom Mieter zu vertreten ist.
6. Die Kosten der Instandhaltung und Instandsetzung der gemeinschaftlich genutzten Flächen und Anlagen, mit Ausnahme der vom Mieter
allein zu tragenden Kosten – trägt der Mieter im Verhältnis der Bruttomietfläche zur Gesamtbruttomietfläche, höchstens jedoch 10 % der
Jahresmiete.
§ 8 Veränderungen der Mietsache
1. Veränderungen an und in der Mietsache, insbesondere Um- und Einbauten, Installationen etc. sind nur mit vorheriger schriftlicher
Einwilligung des Vermieters gestattet.
2. Auf Verlangen des Vermieters ist der Mieter verpflichtet, bei Beendigung des Mietverhältnisses den ursprünglichen Zustand
wiederherzustellen, ohne dass es eines entsprechenden Vorbehalts des Vermieters bei Einwilligung zum Umbau bedarf.
§ 9 Bauliche Veränderungen und Ausbesserungen durch den Vermieter
1. Der Vermieter darf Ausbesserungen, bauliche Veränderungen, die zur Erhaltung oder zum Ausbau des Gebäudes oder der Mieträume oder
zur Abwendung von Gefahren oder zur Beseitigung von Schäden notwendig waren oder zweckmäßig sind, auch ohne Zustimmung des
Mieters vornehmen.
2. Dies gilt auch für alle Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie oder Wasser
(Modernisierungsmaßnahmen). Dabei kann der Mieter sich nicht auf die Härtegründe des § 555 d Abs. 2 BGB berufen.
3. Der Mieter hat die Mieträume für derartige Maßnahmen zugänglich zu halten und darf die Ausführungen der Arbeiten nicht behindern.
4. Der Vermieter verpflichtet sich, den Mieter in angemessener Frist vor Beginn über die Maßnahmen zu informieren, ohne dass dabei jedoch
Form, Umfang und Frist § 555 c BGB eingehalten werden müssen.
5. Ein Sonderkündigungsrecht des Mieters wegen der zu duldenden Maßnahmen wird ausgeschlossen. Unberührt bleibt das außerordentliche
Kündigungsrecht für den Fall, dass die Fortsetzung des Mietverhältnisses aufgrund der Auswirkungen der abgeschlossenen Maßnahmen auf
die vertragsgemäße Nutzung objektiv unzumutbar ist.
6. Soweit der Mieter die Arbeiten dulden muss, kann er weder die Miete mindern noch ein Zurückbehaltungsrecht ausüben oder
Schadensersatz verlangen. Diese Rechte stehen ihm nur zu, wenn die Maßnahmen den Gebrauch der Mietsache unverhältnismäßig lange
Zeit oder überwiegend ausschließen.
§ 11 Verkehrssicherungspflicht
1. Dem Mieter obliegt die Verkehrssicherungspflicht innerhalb des Mietgegenstandes und auf den unmittelbar an den Mietgegenstand
angrenzenden Flächen (bis zur Mitte der vor dem Garagentor befindlichen Fahrbahn). Hierzu zählt nicht die Verpflichtung zur Schnee- und
Eisbeseitigung (Winterdienst). Die Schnee- und Eisbeseitigung wird ein von dem Vermieter beauftragtes Unternehmen übernehmen. Die
Kosten für die Schnee- und Eisbeseitigung sind in der vereinbarten Miete enthalten.
2. Der Mieter stellt den Vermieter von allen Ansprüchen frei, die aus einer Verletzung der vorstehend von ihm übernommen Pflichten
resultieren, es sei denn, dass eine Versicherung aus einem mit dem Vermieter abgeschlossenen Versicherungsvertrag zur Leitung verpflichtet
ist. Der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine solche Versicherung zu unterhalten.
§ 12 Versicherung
1. Der Eigentümer schließt eine Gebäudeversicherung (Feuer, Leitungswasser; Sturm) für das Mietobjekt ab. Die Prämien tragen die Mieter
und deren Untermieter als Nebenkosten anteilig und sind im Mietpreis inkludiert.
2. Die Versicherung der eingelagerten Güter (Werkzeuge, Waren etc.) und sonstige Gegenstände sowie der Abschluss einer
Betriebsunterbrechungsversicherung steht im Belieben des Mieters. Sollte dem Mieter – gleich aus welcher Ursache – Schäden entstehen,
so bestehen keine Ersatzansprüche gegen den Vermieter.
§ 13 Untervermietung
Eine Untervermietung oder anderweitige Gebrauchsüberlassung des Mietgegenstandes – ganz oder teilweise – an einen Dritten ist nur mit
schriftlicher Zustimmung des Vermieters bzw. des Eigentümers gestattet.
§ 14 Rückgabe des Mietgegenstandes
1. Bei Beendigung des Mietverhältnisses ist die Mietsache in dem Zustand zurückzugeben, in dem sie sich bei Beginn des Mietverhältnisses
befand. Der Mieter hat insbesondere alle eingebrachten Sachen sowie bauliche Veränderungen und Einbauten zu entfernen und etwaig
notwendige Schönheitsreparaturen sowie Instandhaltungs- oder - setzungsarbeiten auf eigene Kosten durchzuführen, soweit es sich um
Schäden innerhalb der Mieträume, die aus dem Risikobereich des Mieters stammen, handelt.
2. Sofern der Mieter bei Beendigung des Mietverhältnisses gemäß § 3 (4) oder auf sonstige Weise die Mietsache ganz oder teilweise nicht
räumt, ist der Vermieter berechtigt, den Mieter zur vollständigen Räumung eine Frist von 4 Wochen unter Hinweis auf die Folgen des
fruchtlosen Fristablaufs zu setzen ([Link]) und hiernach die zurückgelassenen Sachen auf Kosten des Mieters einlagern zu lassen.
Kommt der Mieter nach fruchtlosem Ablauf der Frist von 4 Wochen und danach nochmals erklärter Aufforderung des Vermieters zur
Abholung der zurückgelassenen Sachen unter Setzung einer Frist von mindestens 3 Monaten und Hinweis auf die Folgen des Fristablaufs
([Link]) nicht nach, ist der Vermieter berechtigt, die zurückgelassenen Sachen auf Kosten des Mieters zu entsorgen, es sei denn,
der Mieter hat die Abholung nicht schuldhaft unterlassen.
3. Hat der Vermieter Gegenstände gemäß § 3 (4) zur Verwertung seines Vermieterpfandrechts in Besitz genommen, erfolgt die Lagerung der
Gegenstände auf Kosten des Vermieters. Der Vermieter ist berechtigt, nach Geltendmachung seines Vermieterpfandrecht von der
Verwertung einzelner oder aller vom Vermieterpfandrecht erfasster Sachen Abstand zu nehmen und statt dessen die Einlagerung und
Entsorgung gemäß § 14 (2) vorzunehmen, indem er den Mieter im Rahmen der Aufforderung zur Abholung der zurückgelassenen
Gegenstände (1. Aufforderung gemäß § 14 (2) von der Abstandnahme vom Vermieterpfandrecht unterrichtet.
4. Endet das Mietverhältnis durch fristlose Kündigung des Vermieters, so haftet der Mieter bis zum Ablauf der vereinbarten Mietzeit für den
Mietausfall, der durch das Leerstehen der Mietsache oder dadurch entsteht, dass im Falle der Neuvermieteung nicht die bisherige Miete
erzielt werden kann.
5. Der Mieter hat sämtliche Schlüssel, Systemschlüssel, Zugangs-Codes etc., auch die er sich selber hat anfertigen lassen, nach Beendigung der
Mietzeit an den Vermieter herauszugeben.
§ 15 Rechtsnachfolge
Der Vermieter ist berechtigt, einen Rechtsnachfolger zu benennen, der an seiner Stelle unter Übernahme aller Rechte und Pflichten in diesen
Mietvertrag eintritt. Der Mieter erklärt schon jetzt seine Zustimmung zu einem solchen Wechsel in der Person des Vermieters.
§ 16 Personenmehrheit
Sind mehrere Personen Mieter, so bevollmächtigten sie sich hiermit unter Befreiung von den Beschränkungen des §181 BGB gegenseitig,
Willenserklärungen der anderen Vertragspartner mit Wirksamwerden für alle Beteiligten entgegenzunehmen und etwa von ihrer Seite abzugebende
Erklärungen mit Wirkung für alle gegenüber dem Vermieter abzugeben soweit es sich nicht um die vertragsbeendende Aussage handelt. Für die
Rechtswirksamkeit einer Erklärung des Vermieters genügt es, wenn sie gegenüber einem der Mieter abgegeben wird.
§ 17 Änderung der Rechtsform
1. Ändert sich die Rechtsform des Unternehmens des Mieters, treten Änderungen im Handelsregister, bei der Gewerbeanmeldung oder in
anderen, für das Mietverhältnis bedeutsamen Verhältnissen ein, so hat der Mieter dies unverzüglich dem Vermieter anzuzeigen.
2. Bei Veräußerung des Betriebes des Mieters im Gesamten oder in Teilen bedarf es zum Übergang dieses Mietvertrages auf den
Rechtsnachfolger der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Vermieters. Ein Anspruch auf Übergang des Vertrages besteht nicht.
3. Für den Fall der Abspaltung nach dem Umwandlungsgesetz tritt der Mieter dem dann neu entstandenen Mietvertrag mit dem neuen
Rechtsträger im Wege des Schuldbeitritts bei. Für den Fall der Verschmelzung übernimmt der Geschäftsführer des Mieters im Wege des
Schuldbeitritts die persönliche Haftung für die Ansprüche aus dem Mietvertrag. Das Gleiche gilt auch für den Fall des Formwechsels.
§ 18 Erfüllungsort und Gerichtstand
Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus diesem Vertrag ist Siegen. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich
zulässig, Siegen.
§ 19 Vertragsänderungen
1. Mündliche Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht.
2. Alle Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
Etwaige Nachtragsvereinbarungen sind fortlaufend zu nummerieren und mit dem Hauptvertrag zu verbinden.
§ 20 Ausfertigungen
Der Vertrag ist in zwei Exemplaren von dem Vermieter und dem Mieter unterschrieben worden. Mieter und Vermieter haben jeweils ein Exemplar
erhalten. Der Mieter hat zusätzlich die Hausordnung erhalten.
§ 21 Zusätzliche Angaben zur Rechnungslegung nach §14 UStG
1. Dieser Vertrag gilt als Dauerrechnung i. S. d. § 14 UstG
2. Steuernummer 342 | 5840 | 0974
3. Rechnungsnummer entspricht der Vertragsnummer (rechts oben)
4. Leistungszeitraum ist der Kalendermonat, Zahlungen sind fällig bis zum 03. Jeden
Kalendermonats
5. Die Monatsmiete sowie die Nebenkosten verstehen sich Netto zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer
§ 22 Salvatorische Klausel
1. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der weiteren Regelungen hierdurch nicht
berührt. In diesem Falle sind die Vertragsparteien verpflichtet, die unzulässige Klausel durch eine wirksame zu ersetzen, deren
wirtschaftlicher Sinn und Zweck dem des Gesamtvertrages entspricht.
2. Sollte sich zeigen, dass dieser Vertrag eine Lücke enthält, so ist diese von den Vertragsparteien durch eine Bestimmung auszufüllen, die dem
wirtschaftlichen Zweck des Vertrages entspricht.
Heidelberg, den 23. September 2021
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SPEICHER-BOX Vermietung & Verwaltung Max Mustermann
Vermieter Mieter
Anlage (en)
1. Hausordnung (Stand 3/2022)
2. SEPA Lastschriftmandat
Hausordnung
In der Mietsache, dem Lagergebäude sowie auf dem gesamten dazugehörigen Grundstück sind folgende Dinge untersagt:
Das Mietobjekt darf ausschließlich zur Einlagerung von Gegenständen genutzt werden. Eine Nutzung zu Wohn- oder Arbeitszwecken ist
nicht gestattet.
Die Lagereinheit ist nicht zum Aufenthalt und/oder zur Aufbewahrung von Tieren zu nutzen.
Fahrzeuge, Maschinen, Geräte, Container, Anlagenteile oder Gegenstände dürfen nicht gereinigt, gewaschen, gewartet oder mit
Betriebsstoffen versorgt werden.
Gefährliche oder verderbliche Güter, insbesondere brennbare, entzündliche oder umwelt-schädigende Substanzen dürfen nicht gelagert
werden.
Wasser gefährdende Stoffe oder Gegenstände, die mit Wasser gefährdeten Stoffen verunreinigt oder behaftet sind, dürfen nicht gelagert,
abgefüllt oder umgeschlagen werden; eingeschlossen ist auch das kurzzeitige Abstellen, Ablegen, Aufbewahren oder Zwischenlagern solcher
Stoffe oder Gegenstände.
Wegen Brandgefahr ist es verboten:
Gegenstände, die wegen Undichtigkeit Brennstoff und Öl verlieren, einzulagern.
Alle technischen und behördlichen Vorschriften, insbesondere der Feuerwehr sind zu befolgen.
Der Lagerraum muss stets gut abgeschlossenen sein. Sie sind als Einziger für das ordnungsgemäße Abschließen Ihrer Lagereinheit
verantwortlich.
Abfall / Abfallbeseitigung
Jeglicher Abfall ist aus dem Lagerraum zu entfernen und dieser sauber zu halten. Anfallendes Verpackungsmaterial und Abfall jeglicher Art
ist durch den Mieter zu entsorgen. Für die Sauberkeit Ihres angemieteten Lagerraums sind Sie selbst zuständig. Bei einer Kündigung
kontrolliert der Mitarbeiter der SSI Immobilienmanagement GmbH den Lagerraum hinsichtlich der Sauberkeit. Das Entfernen und der
Transport von Abfall aus Ihrem angemieteten Lagerraum durch das Personal der SSI Immobilienmanagement GmbH geht zu Ihren Lasten.
Es ist unter keinen Umständen gestattet, in irgendeiner Form Abfall, Verpackungsmaterial oder ähnliches innerhalb der Anlage und des
Außengeländes zurückzulassen.
Aufenthalt in der Gesamtanlage
Der Aufenthalt des Mieters in der Gesamtanlage ist nur zulässig zur Einlagerung bzw. zur Abholung der Gegenstände.
Beschädigung / Belästigung
Sie dürfen weder Ihren Lagerraum noch die Anlage auf irgendeine Weise beschädigen, bzw. innerhalb der Anlage oder auf dem
Außengelände Dritte belästigen oder ihnen Schaden zufügen. Falls es doch zu Beschädigungen kommt, sind diese unverzüglich mitzuteilen.
Folgende Materialien dürfen nicht gelagert werden:
Die Lagerung von Gefahrstoffen jeglicher Art ist verboten. Dies gilt insbesondere für:
leicht entflammbare/leicht entzündliche Stoffe
Sprengstoffe und andere explosive Stoffe
Chemikalien, toxische Stoffe
gesundheitsschädliche, reizende Stoffe
Drogen, Suchtgifte
radioaktive Stoffe
Sondermüll und andere als gefährlich einzustufende Stoffe
Waffen, Munition
Diebesgut
Abfälle
lebende Wesen
SEPA-Basis-Lastschriftmandat
Name und Anschrift des Zahlungsempfängers (Gläubiger)
SPEICHER-BOX Vermietung & Verwaltung GmbH Einmalige Zahlung
Karl-Metz-Str. 1 Wiederkehrende Zahlung
69115 Heidelberg
[Gläubiger-Identifikationsnummer (CI/Creditor Identifier)] [Mandatsreferenz]
DE14ZZZ00001051585
SEPA-Basis-Lastschriftmandat
Ich/Wir ermächtige(n)
[Name des Zahlungsempfängers]
SPEICHER-BOX Vermietung & Verwaltung GmbH
Zahlungen von meinem/unserem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise(n) ich/wir mein/unser Kreditinstitut an, die von
[Name des Zahlungsempfängers]
SPEICHER-BOX Vermietung & Verwaltung GmbH
auf mein/unser Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Hinweis: Ich kann/Wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrags verlangen.
Es gelten dabei die mit meinem/unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.
Kontoinhaber /Zahlungspflichtiger (Vorname, Name, Straße, Hausnummer, PLZ, Ort)
Kalidas , asdfsadf asdfasdf,1231354, sadfasdf.
Kreditinstitut BIC1
1 Hinweis: Ab 01.02.2014 kann die Angabe des BIC entfallen, wenn die IBAN mit DE beginnt.
IBAN
DE __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __ __
Ort, Datum Unterschrift (Zahlungspflichtiger)
, 2/28/2022