Handbuch AFS Manager
Handbuch AFS Manager
1. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Allgemeines
E-Mail: post@[Link]
Internet: [Link]
Hotline: 0900 / 1000 795 (1,70 Euro/Min. aus dem deut. Festnetz)
[Link]
2. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nutzungslizenzvertrag
WICHTIG: Durch Installation dieser Software (auch durch Beauftragte) akzeptieren Sie (nachfolgend Anwender genannt)
diesen Software-Lizenzvertrag mit AFS-Software GmbH & Co. KG, Klaustor 3, D-36251 Bad Hersfeld (nachfolgend AFS-
Software GmbH & Co. KG genannt)!
1. VERTRAGSGEGENSTAND:
1.0 Die AFS-Software GmbH & Co. KG räumt dem Käufer ein nicht ausschließliches Recht zur Nutzung des Programms
einschließlich der zugehörigen Dokumentation auf einem einzelnen PC bzw. in einem einzelnen Netzwerk ein. Im Übrigen
verbleiben alle Rechte an dem Programm einschließlich der Dokumentationen bei AFS-Software GmbH & Co. KG und deren
Lizenzgebern.
1.2 Der Anwender ist verantwortlich für die Auswahl der Software zur Erreichung der von ihm angestrebten Ergebnisse und
für die Installation, die Nutzung und die Ergebnisse, welche er von dieser Software erhält; insbesondere stellen die Lei-
stungsdaten und sonstigen Softwarebeschreibungen keine Zusicherung bestimmter Eigenschaften dar.
1.3 Installation, Schulungen im Umgang mit der Software und Beratung sind nicht Gegenstand dieses NUTZUNGS-
LIZENZVERTRAGS. AFS-Software GmbH & Co. KG ist auf Wunsch des Anwenders bereit, hierüber eine gesonderte Verein-
barung zu treffen.
1.4 Zur Sicherung der vertragsgemäßen Nutzung kann der Kunde Kopien des Programms herstellen, die er ausschließlich
zum eigenen Gebrauch verwendet. Bei Weitergabe oder Veröffentlichung der mit dem Programm errechneten Daten muss die
AFS-Software GmbH & Co. KG als Quelle angegeben werden.
1.5 Die dem Anwender in diesem Vertrag eingeräumten Nutzungsrechte darf der Anwender erst nach vollständiger Bezahlung
der Lizenzgebühr ausüben.
2. GEWÄHRLEISTUNG:
2.1 AFS-Software GmbH & Co. KG gewährleistet, dass die Disketten bzw. die CD frei von Material- und Herstellungsfehlern
sind und dass das Programm bei Nutzung auf dem angegebenen System im Wesentlichen mit den im elektronischen Hand-
buch oder auf der Verpackung beschriebenen Programmspezifikationen übereinstimmt. Nach dem Stand der Technik kann ein
unterbrechungs- und fehlerfreier Betrieb oder die vollständige Beseitigung etwaiger Programmfehler nicht gewährleistet
werden.
2.2 Das vertragsgegenständliche Programm ist für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten konzipiert worden und kann
nicht jeden denkbaren Anwendungsfall in allen Einzelheiten berücksichtigen. Es werden keinerlei spezifische Eigenschaften
des Programms neben den ausdrücklich in der bei Vertragsschluss gültigen Version der Produktdokumentation beschriebe-
nen Leistungsmerkmalen vereinbart.
2.3 Gegenstand der Gewährleistung ist das Programm in der von AFS-Software GmbH & Co. KG ausgelieferten Version.
Probleme und Abweichungen, die aufgrund einer Bearbeitung durch den Anwender auftreten, sind keine Mängel und unterlie-
gen nicht der Gewährleistung.
2.4 Mängel, die unter die Gewährleistung fallen, sind AFS-Software GmbH & Co. KG unverzüglich schriftlich mit einer
Fehlerbeschreibung anzuzeigen. Der Anwender hat AFS-Software GmbH & Co. KG bei der Lokalisierung eines Mangels in
zumutbarer Weise, beispielsweise durch zur Verfügung stellen von Printouts, Systembeschreibungen oder Datenbeständen,
zu unterstützen.
2.5 Probleme, die aufgrund fehlerhafter Gerätetreiber auftreten sind beim Hersteller des Geräts zu reklamieren, da die AFS-
Software GmbH & Co. KG nicht für Fehler von Dritten haftbar ist. Dies gilt insbesondere für Druckertreiber, Grafikkarten-
treiber und sonstige Hardware- und Softwarekomponenten.
2.6 Sofern AFS-Software GmbH & Co. KG dem Anwender Daten auch von Dritten für die Programmnutzung zur Verfügung
stellt, die für die Funktionalität der Programme nicht erforderlich sind (Anwenderdaten wie z.B. Leistungsverzeichnisse,
Typenlisten, Artikelpreislisten etc.), wird dafür keine Haftung übernommen. Diese für den Anwender vorbereiteten Daten
muss der Anwender vor der Nutzung auf die inhaltliche Richtigkeit prüfen.
2.7 Die Ansprüche sind zunächst auf Nachbesserung (Reparatur oder Ersatzlieferung) beschränkt. Sollte es AFS-Software
GmbH & [Link] nicht gelingen, Mängel innerhalb von einer Frist von acht Wochen zu beheben, besteht Anspruch auf Herab-
setzung der Nutzungsvergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung des Kaufs (Wandelung).
2.8 Eine weitere Gewährleistung ist ausgeschlossen, insbesondere für die inhaltliche Richtigkeit der Programmfunktionen.
3. HAFTUNG:
3.1 Die Haftung für Folgeschäden ist ausgeschlossen. Wirtschaftliche Entscheidungen, die der Anwender aufgrund der
Programmergebnisse trifft, fallen in seinen Risikobereich. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch gegenüber Verrich-
tungs- und Erfüllungsgehilfen von AFS-Software GmbH & Co. KG. Die Ausschlüsse gelten nicht im Falle des Vorsatzes.
3.2 Die maximale Haftung bleibt aber in jedem Fall auf das zweifache des unverbindlichen Verkaufspreises beschränkt, dies
gilt für alle Haftungsfragen insbesondere für Personen-, Sach- und Vermögensschäden des Anwenders und dritten Betroffe-
nen.
5. GERICHTSSTAND:
5.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr, und sofern der Vertragspart-
ner keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, ist Gerichtsstand Bad Hersfeld.
5.2 Erfüllungsort für alle Lieferungen und Leistungen von AFS-Software GmbH & Co. KG ist 36272 Niederaula in Deutsch-
land.
6. SCHLUSSBESTIMMUNGEN:
6.1 Nebenabreden zu diesem Vertrag wurden nicht getroffen. Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform; dies
gilt auch für den Verzicht auf dieses Schriftformerfordernis.
6.2 Sollten ein oder mehrere Punkte für unwirksam erklärt werden, so behalten die anderen Punkte Ihre Gültigkeit.
3. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines ...................................................................................... 2
Nutzungslizenzvertrag ...................................................................... 3
Hotline-Service ............................................................................... 13
Wissenswertes zu den verschiedenen Programmversionen ........... 13
Wichtige Hinweise zum Support ................................................... 13
Hotline-Nummer .......................................................................... 14
Wichtiger Hinweis zu unserer Hotline-Nummer ............................. 14
E-Mail-Service ............................................................................. 14
Internetservice ............................................................................ 14
Kundenservice (Wartungsvertrag) ............................................... 14
Installationsservice ......................................................................... 15
Installationsanleitung ...................................................................... 15
DB-Installer (Datenbank Installation Routine) Server ................... 18
DB-Installer (Datenbank Installation Routine) Client ..................... 20
Weitere Hinweise: ....................................................................... 21
Microsoft Windows Vista und Windows 7® .................................... 22
Lizenzmanager-Installation (USB-Dongle) ................................... 22
Einzelplatzinstallation ................................................................ 23
Netzwerkinstallation ................................................................... 23
Client-PCs installieren ................................................................ 25
4. Seite
AFS-Warenwirtschaft
MySQL und LINUX ........................................................................... 34
5. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dokumentenverwaltung .............................................................. 68
Mitarbeiterliste .......................................................................... 69
Vertreterverwaltung ................................................................... 69
Hinweis zu Provisionen ............................................................... 69
User bzw. Passwort abändern ..................................................... 70
Mitarbeiter anmelden .................................................................. 71
Passwort ändern ........................................................................ 71
Datenimport ................................................................................ 71
Datenexport ................................................................................ 75
Datensicherung ........................................................................... 79
Datensicherung starten ............................................................... 79
Datensicherung wieder einspielen ................................................ 80
GDPdU-Export ............................................................................. 82
Datenbankreparatur .................................................................... 82
Warenwirtschaft beenden ........................................................... 83
Stammdaten ................................................................................... 84
Kundenbearbeitung ..................................................................... 84
Grunddaten ............................................................................... 84
Weitere Daten ........................................................................... 86
Ansprechpartner ......................................................................... 88
Freie Felder ............................................................................... 88
Notiz ........................................................................................ 89
Multimedia ................................................................................ 90
Dokumentenverwaltung .............................................................. 90
Liste ......................................................................................... 91
Suchfunktionen .......................................................................... 96
Adressfilter................................................................................ 97
Spaltendesigner ......................................................................... 99
Artikelstammdaten .................................................................... 100
Grunddaten .............................................................................. 101
Preise ...................................................................................... 103
Staffelpreise ............................................................................. 104
Preismodul ............................................................................... 105
Einstellungen ............................................................................ 109
Lagereinstellungen .................................................................... 115
Varianten ................................................................................. 117
Lieferanten ............................................................................... 117
Stückliste ................................................................................. 118
Freie Felder .............................................................................. 119
Notiz ....................................................................................... 119
Multimedia ............................................................................... 120
6. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dokumentenverwaltung ............................................................. 120
Internet ................................................................................... 120
Reservierungen ......................................................................... 120
Bestellungen ............................................................................ 120
Liste ........................................................................................ 120
Bestellgruppen .......................................................................... 120
Warengruppen .......................................................................... 121
untergeordnete Warengruppen .................................................... 121
Zahlungs- und Lieferbedingung .................................................. 122
Bestellarten ............................................................................... 123
Bankleitzahlenverzeichnis .......................................................... 124
Vorgangsverwaltung..................................................................... 125
Vorgang neu anlegen ................................................................. 125
Vorgangsdatum ......................................................................... 126
Bestelldatum ............................................................................ 126
Lieferdatum/Woche ................................................................... 126
Zahlungsart .............................................................................. 126
Lieferart ................................................................................... 126
Bestellart ................................................................................. 126
Positionsarten und ihre Bedeutung ............................................. 129
Zusatz zur Vorgangsanlegung .................................................... 132
Vorgang ausdrucken .................................................................. 133
Druckvorschau ........................................................................... 133
Alle ungedruckten Vorgänge der gleichen Art ausdrucken ............... 133
Sonderdruck .............................................................................. 133
Einstellungen des Vorgangsausdrucks .......................................... 133
Bearbeitung .............................................................................. 134
Vorgang abschließen .................................................................. 134
Wareneingang und Warenausgang buchen ................................... 134
Zahlung eingeben ..................................................................... 134
zeige Zahlunsganweisungen ....................................................... 134
Vorgang stornieren .................................................................... 134
Verbuchen ................................................................................ 134
Sendungsnummer erfassen ......................................................... 135
Kundenstammdaten-Umsatzauswertung in einer 3D Grafik ............ 135
Status bearbeiten ..................................................................... 136
Vorgangsanschrift für Kunden bzw. Lieferanten wählen .................. 137
Terminliste und neuen Termin anlegen ......................................... 137
grafische Auswertung ................................................................ 138
Vorgang fortführen .................................................................... 140
Vorgang speichern ..................................................................... 140
7. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Vorgang speichern und neuen Vorgang anlegen ............................ 140
Vorgangsverwaltung ................................................................. 140
Vorgang suchen - ändern - drucken ............................................. 140
Vorgang fortführen .................................................................... 141
Rückstandsverwaltung ............................................................... 142
Lieferrückstandsliste ................................................................. 143
Vorgang abschließen (zahlen / stornieren) ................................... 144
Bezahlung - komplett ................................................................ 144
Bezahlung - Teilzahlung ............................................................. 145
Stornierung............................................................................... 145
Sammelrechnungen ................................................................... 146
Mahnungen ............................................................................... 149
Weitere Besonderheiten im Mahnwesen ....................................... 150
Bestellwesen - Bestellungen - Wareneingänge ........................... 151
freie Bestellungen ..................................................................... 151
Automatische Generierung einer Bestellung aus einem Vorgang ..... 151
Wareneingang ........................................................................... 153
Kompletter Wareneingang .......................................................... 153
Wareneingang - Teillieferung ...................................................... 153
automatisches Bestellwesen ...................................................... 154
8. Seite
AFS-Warenwirtschaft
- Adressen-Anrede ..................................................................... 167
- Adressen-Titel ........................................................................ 167
- weitere Adressarten ................................................................ 167
- Kontaktarten einrichten ........................................................... 167
- Artikeleinheiten ...................................................................... 168
- Länder bearbeiten ................................................................... 168
- Auftrag-Lieferart ..................................................................... 168
- Mitarbeitergruppen .................................................................. 168
- Lagerorte anlegen ................................................................... 168
- Laptops anlegen ..................................................................... 169
- Sprachen festlegen ................................................................. 170
- Reparaturstatus ...................................................................... 170
- Verpackungseinheit ................................................................. 170
Vorgangsarten bearbeiten ......................................................... 170
Vorgangsrechte ......................................................................... 170
MUSS-Felder ............................................................................. 170
Fortführungsregeln .................................................................... 170
Regeln bearbeiten ..................................................................... 171
MUSS Felder ............................................................................. 171
Dublettenüberprüfung ................................................................ 172
Textbausteine ........................................................................... 173
Formularinfotexte ...................................................................... 173
Mahntexte ................................................................................. 173
E-Mail-Einstellung ...................................................................... 173
Währungen ............................................................................... 173
Mwst-Sätze einstellen ................................................................ 173
Besteuerungstexte .................................................................... 174
12. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hotline-Service
Keine Zeit, um das Handbuch zu lesen?
Wir verstehen, dass Sie als Kunde aus ökonomischen Gründen sofort loslegen
möchten. Dennoch bitten wir Sie, bei telefonischen Anfragen zunächst diese
Dokumentation zu Rate zu ziehen. Immer wieder erreichen uns Fragen per E-
Mail oder Fax, die anhand der mitgelieferten Dokumentation ausreichend
erklärt sind. Auch wir bemühen uns, so wirtschaftlich wie möglich zu arbeiten
und das mit Softwareprodukten, die preislich mehr als niedrig angesiedelt
sind.
Für eine gute Unterstützung, die innerhalb unseres zeitlichen Rahmens liegt,
ist es wichtig, dass Sie Ihre Fragen gezielt an uns richten. Dazu bitten wir Sie,
die Informationen auf der nachfolgenden Seite aufmerksam zu lesen. Des
Weiteren sollten Sie sich im Klaren sein, dass einige Probleme, die auf eine
Fehlkonfiguration Ihres Systems zurückzuführen sind - sei es durch ein falsch
konfiguriertes Netzwerk oder eine fehlerhafte Windows-Installation - von
unserer Seite aus teilweise schlecht nachvollziehbar sind. Aus diesem Grund
bieten wir auch bereits vorinstallierte und fertig konfigurierte Komplettsyste-
me als Lösung an.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen Schulungen zu unseren Programmen an, falls
Sie eine komplette Einweisung wünschen - sowohl in Schulungscentern als
auch bei Ihnen vor Ort.
- Kundennummer
- Rechnungsnummer
- Softwarename
- Versionsnummer der Software
- Seriennummer der Software
13. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hotline-Nummer
Bei technischen Fragen zu unseren Warenwirtschaftssystemen wenden Sie
sich bitte an unseren kostenpflichtigen Hotlineservice:
Hotline: 0900 / 1000 795 (1,70 Euro/Min. aus dem deut. Festnetz)
Unsere Hotline ist von 9.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 17.00 Uhr besetzt.
Der Anruf wird also nicht ab dem Signalton berechnet, sondern erst, wenn Sie
mit einem unserer Supporter verbunden sind. Sie haben also keine unnötigen
Kosten, falls an der Hotline niemand abnehmen sollte.
E-Mail-Service
Wir bieten Ihnen bis zu 3 Monate nach Kauf der Vollversion einen kosten-
freien E-Mail-Support. Dieser ist jedoch auf die jeweils aktuellen Versionen
beschränkt. Möchten Sie den Service nutzen, kontaktieren Sie uns bitte über
hilfe@[Link]. Geben Sie dabei bitte Ihre Kundenummer und/oder
Ihre Seriennummer des Pogramms mit an.
Internetservice
Häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten können Sie in un-
serem FAQ-System unter [Link] nachlesen. Au-
ßerdem finden Sie unter [Link] kostenlose Tools
zur Datenbankreparatur, unsere Supportdatenbank und vieles Nützliche mehr.
Schauen Sie einfach mal vorbei - ein Besuch lohnt sich!
Kundenservice (Wartungsvertrag)
Wünschen Sie unseren Service bei Fragen und Anwendungsproblemen? Dann
entscheiden Sie sich für eine Variante unserer vielseitigen Wartungsverträge.
Sie erhalten kompetenten und unmittelbaren Beratungsservice von unseren
qualifizierten Supportern.
14. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Installationsservice
Die Installation läuft weitgehend automatisch und die Datenbank wird vor-
konfiguriert. Trotzdem bieten wir Kunden an, die Installation nicht allein
durchzuführen. Nutzen Sie einfach unseren Installationsservice zu günstigen
Konditionen.
Installationsanleitung
Möchten Sie eine vorhandene Version updaten und mit einer bereits angeleg-
ten Datenbank weiterarbeiten wollen, führen Sie bitte zunächst die Schritte
I. bis II. durch. Im Falle einer kompletten Neuinstallation starten Sie direkt
mit Punkt III.
a. Wenn Sie den AFS-Manager SQL nutzen, steht diese Funktion evtl.
nicht zur Verfügung. Erstellen Sie in diesem Fall die Datensicherung
im SQL Administrator oder im Enterprise Manager.
II. Um das Update zu installieren, nutzen Sie den schnellsten, Ihnen zur
Verfügung stehenden Rechner. Wenn Sie die Software auch auf dem
Server starten können, so nutzen Sie diesen.
Deaktivieren Sie ggf. Ihren Virenscanner, um die Installation und die
anschließende Datenbankkonvertierung zu beschleunigen.
a. Sollten Sie sich nicht sicher sein, wo sich die vorhandene Installation
des Programms befindet, so können Sie dies über die Benutzer-
oberfläche des Programms unter „Hilfe -> Systeminfo -> Verzeich-
nisse“ kontrollieren.
III. Legen Sie nun die Programm- bzw. Update-CD ein; diese startet in der
Regel automatisch. Sollte dies nicht der Fall sein, so finden Sie das
Setup für das Update auf der CD im Ordner „Disk1“ ([Link]). Alter-
nativ können Sie den Autostart über die „[Link]“ im Root der CD
anstoßen.
15. Seite
AFS-Warenwirtschaft
16. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bestätigen Sie die Eingabe mit „Weiter“.
Lesen Sie sich den Lizenzvertrag bitte sorgfältig durch. Sind Sie mit allen
Punkten einverstanden, akzeptieren Sie diesen und klicken auf „Weiter“.
Nach der Installation des ersten Setups erscheint bei Windows Vista, Windows
7 und Windows Server eventuell die Meldung der Benutzerkontensteuerung
für den DB_Installer.exe. Mit dieser wird die Datenbank installiert. Bestäti-
gen Sie die Aufforderung mit „Ja“.Es erscheint der Installationsassistent für
die Datenbank. Dort haben Sie als Auswahl: Netzwerkarbeitsplatz (Client)
oder Server. Möchten Sie keine Datenbank oder Treiber installieren, so wählen
Sie „Abbruch“. Dieses wird nur Administratoren empfohlen, da dann alle erfor-
derlichen Dateien manuell installiert werden müssen. Das Setup führen wir
mit der „Server“ Installation weiter.
In nächsten Schritt erscheint die Auswahl, ob Sie MS-SQL oder MY-SQL instal-
lieren möchten
18. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Starten Sie die Installation, nach der Auswahl des Datenbanktyps mit „instal-
lieren“.
Der Vorgang für die Installation kann je nach Rechner Leistung und eventuel-
len Downloads einige Zeit in Anspruch nehmen.
Bei Updateinstallation werden nur die benötigten Treiber installiert.
Bei Vollversion wird die Datenbank noch installiert und automatisch konfigu-
riert.
Dazu werden ggf. noch Daten aus dem Internet nachgeladen. Stellen
Sie sicher dass der PC Zugriff auf das Internet hat.
Als Datenbank wird je nach Auswahl entweder MySQL 5.1.x und zugehörige
ODBC-Treiber sowie Verwaltungsverkzeuge installiert oder Microsoft SQL-Ser-
ver 2008 R2 Express.
Hinweis: Damit MSSQL Server 2008 R2 Express installiert werden kann, wer-
den gewisse Voraussetzungen benötigt, ansonsten kann die Installation fehl-
schlagen und die Datenbank muss manuell installiert werden.
19. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Ist die Installation abgeschlossen, erhalten Sie ein Status Fenster, in dem
Sie nochmals ersehen können, welche Komponenten installiert wurden.
Möchten Sie einen Client einrichten, so öffnen Sie das CD Menü. Dort wählen
Sie „Netzwerkarbeitsplatztreiber installieren“.
Wählen Sie „Weiter“ um dieses Setup auszuführen.
Wählen Sie in diesem Verzeichnis den lokalen Pfad in dem die Netzwerk-
treiber installiert werden sollen. Wir empfehlen in diesem Fall das Verzeich-
nis nicht zu ändern.
Wählen Sie „Weiter“ und klicken Sie im nächsten Fenster auf „Installieren“.
Um die Installation zu starten.
20. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie in diesem Fenster aus, welche Treiber Sie installieren möchten.
Starten Sie die Installation mit einem Klick auf „weiter“. Es öffnet sich ggf.
der Download Assistent. Nach Beendigung der Installation erhalten Sie eine
Meldung mit den Komponenten die installiert wurden. Diese können Sie mit
„Fertig“ bestätigen.
Der Port für die Windowsfirewall wird direkt von der Installationsroutine
freigegeben.
Sollten Sie eine andere bzw. weitere Firewall nutzen, müssen die folgen-
den Ports freigegeben werden: 22350 TCP und UDP.
Weitere Hinweise:
21. Seite
AFS-Warenwirtschaft
MYSQL 5.0.X
MYSQL 5.1.X
in Verbindung mit dem MYSQL ODBC Treiber Version 3.51.12 oder 3.51.27.
Höhere Versionen des ODBC führen unter Umständen zu Problemen.
Bei 64-Bit Betriebssystemen ist unterhalb des Ordners Software noch ein
weiterer Unterordner „WOW6432Node“ vorgeschaltet:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\WOW6432Node\AFS-Software
Lizenzmanager-Installation (USB-Dongle)
Wird Ihr erworbenes Softwareprodukt durch einen Lizenzmanager geschützt,
so wird mit dem DB-Installer die Lizenzsoftware Codemeter installiert.
Sollten Sie diesen manuell installieren wollen, so führen Sie dies anhand der
nachfolgenden Beschreibung durch.
22. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Als Setup wird hier das Installationssymbol der Runtime zur Verfügung ge-
stellt. Es muss auf jedem PC installiert werden, auf dem die Software ausge-
führt werden soll.
» Wichtig «
Installieren Sie immer die neueste CodeMeter Programm- und Firmwareversion.
Falls Sie nicht sicher sein sollten, ob Sie die aktuellen Versionen besitzen,
besuchen Sie die CodeMeter-Website ([Link]
Einzelplatzinstallation
Nach der Programminstallation verbinden Sie anschließend den Lizenzmanager
mit einem freien USB-Port Ihres PCs. Nun können Sie mit der erworbenen
Software ganz normal arbeiten.
Netzwerkinstallation
Der Lizenzmanager muss in Ihrem Netzwerk immer zur Verfügung stehen,
wenn mit der Software gearbeitet werden soll. Deshalb sollten Sie den Lizenz-
manager an einem Rechner verwenden, der immer verfügbar ist. In der Regel
ist dies der Server selbst. Ist eine Installation auf dem Server nicht er-
wünscht oder möglich, kann auch ein beliebiger PC im Netzwerk für diesen
Zweck vorgesehen werden.
Installieren Sie auf dem Rechner, der permanent im Netzwerk verfügbar ist,
das Runtimekit und verbinden Sie anschließend den Lizenzmanager mit ei-
nem freien USB-Port des PCs.
Im System Tray erhalten Sie links neben der Uhrzeit ein neues Programm-
symbol .
Der Port für die Windowsfirewall wird direkt von der Installationsroutine frei-
gegeben.
Sollten Sie eine andere bzw. weitere Firewall nutzen, müssen die folgenden
Ports freigegeben werden: 22350 TCP und UDP.
23. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie dieses mit der rechten Maustaste an und wählen Sie den Menü-
punkt „WebAdmin“
Klicken Sie auf den Link „Einstellungen“ und konfigurieren Sie die Option
„Starte als Server“.
24. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Damit ist dieser PC als Lizenzserver verfügbar. Schließen Sie den Browser und
auch die Lizenzmanagersoftware mit einem rechten Mausklick auf das
CodeMeter-Symbol und den Menüpunkt „Beenden“.
Client-PCs installieren
Auf den Client-PCs installieren Sie ebenfalls das Lizenzmanager-Runtimekit
(falls nicht schon durch den DB-Installer durchgeführt).
25. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Weitere Funktionen auf der CD-ROM
(Abweichungen möglich)
1. AFS-Buchhalter installieren
Wählen Sie diese Option, um unsere Buchhaltungssoftware zu
installieren.
2. AFS-Datanorm installieren
Um das Datanormmodul für die Warenwirtschaft zu installieren,
klicken Sie auf diesen Button.
4. AFS-Kaufmann-Handbuch
Das Handbuch für unsere Warenwirtschaft. Es liegt im PDF-Format vor.
5. AFS-Buchhalter-Handbuch
Das Handbuch für unsere Buchhaltungssoftware. Es liegt ebenfalls im
PDF-Format vor.
6. DTP-Formulareditor-Handbuch
Das Handbuch für den Formulareditor, den Sie in Ihrer Warenwirtschaft
finden. Es liegt im PDF-Format vor.
Wenn Sie mehr über die aktuellen Versionen unserer Produkte erfahren
möchten, besuchen Sie uns im Internet unter:
[Link]
26. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Unter Novell oder Linux sind uns bisher keinerlei Probleme im Netzwerk-
betrieb bekannt. Im Netzwerk mit NT4-Servern und Windows 9x-Clients wer-
den die Daten jedoch nur verzögert auf dem Server physikalisch gespeichert,
weshalb es zu Kollisionen kommen kann. Falls es beim Einsatz der
Datenbansdfcxvxxxkprogramme unter der Windows NT4.0 bis Windows 2003
Serverversion häufig Probleme mit Indexfehlern oder defekten Datenbanken
gibt, kann die Ursache das verzögerte Schreiben der Daten im Netzwerk sein.
Eine mögliche Lösung hierfür ist eine Veränderung der Cache-Werte in der
Systemregistrierung (registry) des Windowsservers.
Fehlen diese Schlüssel auf Ihrem System, legen Sie diese bitte an, an-deren-
falls kontrollieren Sie die vorhandenen Werte. Diese Einstellung ist nur unter
Windows NT bzw. Windows 2000 möglich und sinnvoll!
Weitere Hinweise zu diesem Thema finden auf der Microsoftseite:
[Link]
27. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Konfiguration des MS-Firewall mit MSSQL-Server 2005/2008
Sie haben den „Microsoft SQL Server 2005/2008 Express“ installiert und müs-
sen nun wichtige Systemkonfigurationen und Konfigurationen am Server selbst
vornehmen, damit der SQL Server ordnungsgemäß funktionieren kann.
Dazu öffnen Sie erst ->Start->Programme->Microsoft SQL Server 2005/8-
>Konfigurationstolls->SQL Server Konfigurationsmanager.
Unter „SQL Server Dienste“ Sie die Eigenschaften von „SQL-Server Browser“
und stellen in der Karteikarte „Dienst“ den Startmodus auf „Automatisch“.
Nun noch in der Kartiekarte „Anmelden“ den Diesnt starten und das Fenster
mit „OK“ schließen.
28. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Für den ersten Port wählen Sie als Portname „SQL-Server“, als Portnummer
„1433“ und als Protokoll „TCP“. Klicken Sie auf „OK“, um Ihre Eingaben zu
bestätigen.
Nun öffnen Sie erneut durch Klicken auf „Port…“ das Dialogfenster, in dem Sie
soeben den ersten Port hinzugefügt haben.
Für den zweiten Port wählen Sie als Portname „SQL-Server“, als Portnummer
„1434“ und als Protokoll „UDP“. Klicken Sie wiederum auf „OK“, um auch diese
Eingaben zu bestätigen und die Konfiguration der Windows-Firewall abzu-
schließen.
Hinweis: Für die MySQL-Version müssen Sie den TCP-Port „3306“ freigeben.
Fertigstellung
Mit dem Bestätigen der Porteingaben schließen Sie die Konfiguration des
„Microsoft SQL-Servers Express“ und der „Windows-Firewall“ ab. Ihren SQL
Server können Sie damit nun uneingeschränkt verwenden.
29. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Beispiele: Computer6\SQLExpress
Server\MusterSQL
30. Seite
AFS-Warenwirtschaft
31. Seite
AFS-Warenwirtschaft
32. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Fertigstellung
Wenn Sie auf „Fertig“ klicken, wird die Konfiguration abgeschlossen, und Sie
können die Arbeit mit Ihrer AFS-Warenwirtschaft SQL Edition beginnen.
33. Seite
AFS-Warenwirtschaft
MySQL und LINUX
Folgendes ist bei der Verwendung von MySQL auf einem Linuxserver zu be-
achten:
Die meisten Probleme lassen sich mit „lower case table names“ lösen.
mv AFS_WAWI_DB AFS_WAWI_DBOLD
mkdir afs_wawi_db
[mysqld]
lower_case_table_names=1
./bin/safe_mysqld
Bitte beachten!
Selbst in der MySQL -Dokumentation wird dies eher als "ugly hack" (unschöne
Maßnahme) statt als Feature eingestuft.
Grundsätzlich sollte das Programm auch mit Cases fehlerfrei laufen.
34. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Tutorial zum schnellen Erfassen von Bestellungen
2. Rechnungen schreiben
Da Sie jetzt den Kunden ausgewählt bzw. angelegt haben, können Sie eine
Rechnung erstellen. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Symbol
„neuen Vorgang anlegen“ ( ). Es öffnet sich das Fenster der Rechnungsvor-
lage. Dort geben Sie die gewünschten Daten ein (Porto usw.).
3. Auftragspositionen eingeben
Selektieren Sie mit der linken Maustaste die Registerkarte „Auftragspositionen“,
um dem Kunden den/die gewünschten Artikel zuzuordnen. Klicken Sie, um
eine neue Position anzulegen, auf den Button „eine neue Position anlegen“
oder drücken Sie die Taste „Einfg“. Bestätigen Sie einmal mit der „Eingabe-
taste“, um einen Artikel zu wählen. Sie können die Artikelnummer eingeben,
falls Sie diese kennen. Wenn nicht, drücken Sie erneut die „Eingabetaste“ und
suchen Sie die passende Bezeichnung.
Möglichkeit 1:
Wenn Sie im selektierten Feld der Tabellenspalte „Bezeichnung“ die Taste
„F8“ drücken, wird Ihnen eine Suchmaske angezeigt, in der Sie den gewünsch-
ten Artikel schnell und einfach finden können.
Möglichkeit 2:
Geben Sie im Feld „Bezeichnung“ ein Stichwort ein, welches im Artikel-namen
vorhanden ist und drücken Sie die Tasten „Strg“ + „F8“ gleichzeitig. Nun
werden Ihnen alle Artikel mit dem eingegebenen Stichwort angezeigt.
Wenn Sie den gewünschten Artikel ausgewählt haben, bestätigen Sie wieder
mit „Enter“ und geben die Stückzahl ein. Drücken Sie erneut „Enter“, bis sich
der Gesamtpreis auf den entsprechenden Betrag ändert.
Jetzt haben Sie dem Kunden den gewünschten Artikel zugeordnet. Durch
Drücken der Taste „F11“ können Sie den Vorgang speichern.
Wenn Sie die Position doch noch abändern wollen, so müssen Sie zuvor spei-
chern, erst dann können Sie die Position wieder ändern.
35. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Einstellungen in der Warenwirtschaft
Klicken Sie in der Warenwirtschaft auf „Datei / Einstellungen“. Sie gelangen
zu den Programmeinstellungen.
Mit einem Klick auf die schwarzen Pfeile in den Auswahlboxen können Sie die
jeweiligen Einstellungen ändern.
Vorgaben
Artikel VK-Preise
Geben Sie ein, ob Ihre VK-Preise einschließlich oder zuzüglich der Mehrwert-
steuer eingetragen werden sollen.
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AFS-Warenwirtschaft
USt-Berechnung bei Kunden
Werden bei der Belegerfassung (Angebote, Rechnungen usw.) die Preise netto
oder brutto ausgegeben?
Im unteren Bildschirmbereich können Sie mit der Maus die folgenden Einstel-
lungen anklicken. Ein schwarzer Haken bedeutet hierbei „aktiviert“.
Standard-Lieferart
Hier definieren Sie, welche Lieferart bei der Neuanlage eines Artikels standard-
mäßig vorgeschlagen wird.
Lagerartikel
Verwalten Sie Ihre Artikel im Lager? Dies macht z.B. keinen Sinn, wenn Sie
überwiegend Dienstleistungen berechnen.
Rabattfähig
Können Rabatte auf diese Artikel vergeben werden? Gerade im Handwerker-
bereich können zwar Produkte rabattiert werden, nicht aber Stundenlöhne.
Selbst wenn Sie versehentlich während der Rechnungserstellung einen Ra-
batt vergeben, macht die Warenwirtschaft diese Eingabe wieder rückgängig.
Langtextausgabe aus
Im Artikelstamm können Sie neben der Artikelbezeichnung auch einen Lang-
text eingeben. Wenn Sie nicht möchten, dass dieser gedruckt wird, dann
aktivieren Sie diese Option.
Seriennummernpflicht
Wenn Sie viel mit Geräten zu tun haben (EDV, Mobilfunk usw.), dann sollten
Sie diesen Punkt aktivieren. Beim Verkauf wie auch beim Lagerzugang öffnet
sich direkt ein Kontrollfenster, welches Sie zur Eingabe oder Ausbuchung der
betreffenden Seriennummern auffordert.
Stücklistenausgabe
Verwalten Sie Stücklistenartikel, können Sie mit dieser Option die Ausgabe
der Unterpositionen erreichen.
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AFS-Warenwirtschaft
dass die Unterpositionen nur dann abgebucht werden, wenn der Bestand des
Oberartikels „0“ ist.
Unterstücklisten
Diese Option wird aktiviert, wenn Sie Stücklistenartikel verwalten, deren Unter-
positionen sich auch wieder aus weiteren Unterpositionen anderer Artikel
ergeben.
in den Onlineshop
Wenn Sie mit einem unserer Onlineshops arbeiten, können Sie über diesen
Punkt einstellen, ob der betreffende Artikel beim Datenexport in den
Onlineshop übernommen werden soll.
Bestellwesen
Wenn Sie diesen Punkt aktivieren, wird der Artikel beim automatischen Be-
stellwesen berücksichtigt und in der Bestellvorschlagsliste stehen. Für den
korrekten Ablauf muss natürlich bei diesem Artikel auch ein Lieferant hinter-
legt werden.
Provisionsfähig
Aktivieren Sie diese Option, wenn auf diesen Artikel Provision gegeben wer-
den kann.
Außerdem finden Sie unter dem Punkt „Sicherheit“ die Möglichkeit, einige
geschützte Vorgangsfelder oder ab einem bestimmten Zeitpunkt fixe Vorgän-
ge zu ändern sowie diese Einstellungen pro User zu vermerken.
Mitarbeiterüberwachung (Rechteverwaltung)
Wenn Sie diese Option aktivieren, muss sich jeder Mitarbeiter mit Passwort
in der Warenwirtschaft legitimieren, um Erfassungen, Änderungen usw. vor-
nehmen zu können. Gleichzeitig entscheiden Sie in der Mitarbeiterverwaltung
(wird später in diesem Handbuch beschrieben) individuell darüber, welche
Kompetenzen jeder Mitarbeiter in der Warenwirtschaft zugesprochen bekommt.
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AFS-Warenwirtschaft
Masken
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AFS-Warenwirtschaft
Ländertabelle. Bei Deaktivierung ist das Länderfeld als freies Eingabefeld.
Outlookleiste anzeigen
Die wichtigsten Funktionen der Warenwirtschaft werden nach der Aktivierung
an der linken Bildschirmseite in übersichtlichen Menüs angezeigt. Natürlich
wird hierdurch auch etwas an Bildschirmbreite eingebüßt. Insofern ist diese
Einstellung Geschmackssache und bleibt Ihnen als Anwender selbst überlas-
sen.
Hintergrund abschalten
Mit dieser Option können Sie den Bildschirmhintergrund der Warenwirtschaft
je nach Bedarf ausblenden oder wieder zuschalten.
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AFS-Warenwirtschaft
auf dem lokalen PC abgelegt. So kann jeder User nach dem Einloggen in der
Warenwirtschaft seine Bildschirmlisten individuell gestalten und verwenden.
Beispiel: In einer Angebotsliste interessiert nicht der noch offene oder be-
zahlte Betrag, sondern ob das Angebot erledigt ist oder bereits fortgeführt.
Anfängermodus
Über Aktivierung dieser Option wird verhindert, dass Sie versehentliche Än-
derungen der Stammdaten vornehmen. Zukünftig muss zum Bearbeiten von
Daten zunächst der Bearbeitungsmodus aktiviert werden (wahlweise über
das Funktionsmenü oder durch <F7>).
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AFS-Warenwirtschaft
Artikel VK‘s
Aktivieren Sie dieses Feld, um 9 VKs zu verwenden.
mittleren EK bilden
Der mittlere EK wird verwendet, wenn an einem Tag ein Artikel eingekauft
wurde und am nächsten Tag nochmals - allerdings mit höherem Preis (arith-
metisches Mittel).
Shopimport
Die Unterpunkte sind selbsterklärend.
Teillieferungen
Bei Wareneingangs- und Warenausgangsbuchungen werden auch Artikel mit
der Liefermenge 0 ausgegeben. Es werden mit dieser Einstellung auch freie
Texte und weitere Postenarten mitgewandelt.
Artikelmaske
Die Unterpunkte sind selbsterklärend
Vorgangsartikelsuche
In der automatischen Annäherungssuche der Vorgangsbearbeitung werden
nur Artikel angezeigt, die lieferbar bzw. einen Bestand von > 0 aufweisen.
Artikel-Display-Behandlung
Die Unterpunkte sind selbsterklärend.
Zahlenformate
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AFS-Warenwirtschaft
Nummerierung
Beispiel: Wir sehen uns nun die erste Zeile etwas genauer an: Wir gestalten
die letzte Kundennummer.
In der ersten Spalte geben Sie die 89 ein und drücken anschließend die
<TAB>-Taste oder klicken mit der Maus ins nächste Feld „Nummern-
formatierung“. Mit einem Doppelklick in diesem Feld erscheint rechts ein
kleiner „nach-unten-Pfeil“. Sie können sich nun mit den Pfeiltasten oder mit
der Maus in diesem kleinen Fenster auf- und abbewegen.
Bleiben Sie in der Spalte „NUMMER“ stehen und klicken Sie darauf. Anschlie-
ßend wechseln Sie rechts ins nächste Feld „Eindeutig”. Dort geben Sie „Ja”
oder „Nein” ein. Wir empfehlen, ein „Ja” zu verwenden, damit keine doppel-
ten Nummern vergeben werden und Sie dadurch eventuell Ihre Kunden ver-
wechseln.
Dies gilt auch für die anderen Stammdaten wie Artikel und Lieferanten. Bei
der Nummerierung der Belege haben Sie zudem folgende Möglichkeiten. Wenn
Sie z.B. bei „Rechnung” unter „Nummernformatierung” lediglich {NUMMER}
eingeben, wird in Ihren Ausdrucken nur die Nummer gedruckt.
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AFS-Warenwirtschaft
das Kürzel „RE” vor einer Numrmer. Etwas genauer: Die letzte Rechnungs-
nummer war die 2500. Also wird bei der nächsten Rechnung, die Sie mit dem
AFS-Kaufmann schreiben, automatisch die Nummer 2501 verwendet.
So können Sie beispielsweise den Ausdruck formatieren:
{NUMMER} 2501
RE-{NUMMER} RE-2501
RE-{NUMMER}/{JAHR} RE-2501/
{NUMMER.3} 250 (nach 3 Zahlen abbrechen)
{NUMMER.06} 250100 (nachgestellte Nullen)
{NUMMER.-05} 02501 (vorangestellte Nullen)
...
Vorgangsmaske
Die meisten Optionen sind selbsterklärend, trotzdem ein Hinweis zum Multi-
plikator:
Bei der Berechnung innerhalb eines Auftrags wird der Einzelpreis mit der
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AFS-Warenwirtschaft
gelieferten Menge multipliziert, wobei die gelieferte Menge im Lager abge-
bucht wird, wenn der betreffende Artikel als Lagerartikel eingestellt wurde.
Nun gibt es bspw. jedoch Branchen, die ein oder mehrere Felder zur Preisbe-
rechnung benötigen. Als Beispiel der Raumausstatter, welcher Länge x Breite
berechnet. Dies wird durch die Multiplikatoren ermöglicht. Wenn in der Posten-
maske ein Wert in dieses Feld eingegeben wird, so wird mit diesem Wert
multipliziert.
Beispiel: Ein Teppich, 15,00 EUR je qm. Der Raum misst 8 Meter Länge und 6
Meter Breite. Obwohl es am praxisgerechtesten wäre, 48 x 15,00 zu berech-
nen (so werden auch 48 qm im Lager abgebucht), gibt es Händler, die nicht so
viel Wert auf eine punktgenaue Lagerverwaltung legen und statt-dessen die-
se Position wie folgt eingeben:
Das Ergebnis im Wert bleibt also gleich, der Unterschied betrifft lediglich das
Lager.
Kommunikation
E-Mailversand
E-Mail-Client
Hier können Sie einstellen, ob die Warenwirtschaft das eigene E-Mail-Pro-
gramm, das systemeigene E-Mail-Programm (hierbei wird die MAPI-Schnitt-
stelle verwendet) oder Outlook benutzen soll.
Formulare
Stellen Sie ein, ob Sie die vorhandenen Druckformulare oder eigene Formulare
für Fax und E-Mail verwenden möchten.
E-Mail-Format
Wählen Sie den Dateinamen und das Format der Datei, die der E-Mail ange-
hängt wird, wenn ein Vorgang versendet wird. Einstellungen zur Qualität der
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Dokumente können Sie im unteren Bereich des Einstellungsfensters vorneh-
men.
digitale Signatur
Es besteht die Möglichkeit Ihre PDF digital zu signieren. Dabei stehen entwe-
der die Anbieter Secypt mit digiseal office oder OPENlimit mit Signcubes zur
Verfügung. Falls Sie ein Zertifikat im PKCS#12 Format besitzen, so kann
dieses alternativ mit dem OpenSource Programm PortableSigner angebunden
werden.
Mahnwesen
Bitte beachten Sie jedoch, dass kein Support auf individuelle Formularan-
passungen gegeben werden kann. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten,
sind schlichtweg zu vielseitig. Hier gilt es, einfach zu probieren oder sich von
jemandem unterstützen zu lassen, der bereits Erfahrung mit ähnlichen
Formularanpassungen hat.
Hinweis: Die Anzahl der Tage richtet sich nach dem Datum der vorherigen
Mahnung.
Für die 1. Mahnung werden erst die Tage für Skonto berücksichtigt bevor die
Mahntage zählen.
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Sondermodule
Dauerhistory
Sofern Sie das Dauerhistorymodul erworben haben, können Sie hier das Dauer-
historymodul ein- bzw. ausschalten.
Außerdem können Sie die Vorgänge auswählen, die zuletzt angelegt wurden.
Diese werden angezeigt, wenn Sie einen neuen Vorgang für einen Kunden
anlegen.
Filialabgleich: Zentrale
Haben Sie eine Variante des Filialabgleichs erworben, können Sie hier ein-
stellen, ob dieser Rechner die Zentrale ist.
Mehrlagermodul
Für alle Artikel, die neu angelegt werden, können Sie hier einen Lagerort
einstellen. Dieser ist dann standardmäßig voreingestellt. Sie können das
Lager natürlich später bei jedem Artikel ändern.
Terminplaner
Hier können Sie auswählen, welchen Terminplaner Sie bevorzugt nutzen möch-
ten. Der Outlook-Terminplaner ist ebenfalls auswählbar. Die Terminüberwachung
können Sie jedoch auch abschalten, falls sie nicht benötigt wird.
Zahlungsmodul (Banking)
Verwendungszweck, Firmenkonto und der Dateiname sowie Speicherort der
DTA-Datei (Datenträgeraustausch) können Sie hier eingeben.
Anbindungen
Für die Geoanbindung definieren Sie hier Ihr Heimatland sowie den zu ver-
wendenden Kartenausschnitt. Wahlweise können Sie Länge und Breite sowie
den Zoomfaktor des Ausschnitts zusätzlich definieren.
Für die Routenplanung ist es weiterhin notwendig, einen Ausgangspunkt fest-
zulegen. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob Sie eine der vorgegebenen Mög-
lichkeiten nutzen oder eine freie Erfassung vornehmen.
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SQL-Einstellungen
Über die SQL-Einstellungen können Sie festlegen, wie viele Datensätze Ihnen
in den programmeigenen Listenansichten angezeigt werden sollen. Niederigere
Werte können ggf. die Geschwindigkeit der Anwendung positiv beeinflussen
und der Übersichtlichkeit zugute kommen. Der Standardwert ist von Werk aus
mit 100 vorgegeben.
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Datei
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Stammdaten
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Vorgänge
54. Seite
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Auswertungen
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Einstellungen
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Werkzeuge
Fenster
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„Maskeneditor“ ist ein Zusatzmodul, das zur Warenwirtschaft hinzugekauft
werden muss. Es ist lediglich in der Enterpriseversion enthalten.
Hilfe
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Mandanten
Mandanten anlegen
Wenn Sie die Warenwirtschaft zum ersten Mal installieren, geben Sie die
Seriennummer und den Sicherheitscode ein, welcher der Softwarelieferung
beigefügt ist. Anschließend erhalten Sie die Eingabemaske für Ihre Firma
bzw. Ihren Mandanten. Die Warenwirtschaft ist mandantenfähig, was bedeu-
tet, dass Sie mehrere eigene Firmen verwalten können.
(Hinweis: Bei einer Datensicherung werden ALLE Mandanten, also nicht der
jeweils aktive, gesichert!)
Wenn Sie ein Büro sowie einen Außendienst (evtl. eine Filiale o.ä.) haben,
können Sie mit diesem Programm die jeweils zugehörigen Kunden und Arti-
kel/Dienstleistungen getrennt verwalten und berechnen.
Mandantenassistent - Seite 1
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Mandantenassistent - Seite 2
Wenn Sie der vorherigen Maske noch etwas hinzufügen möchten, können Sie
mit „Zurück“ auf die erste Seite zurückblättern.
Nun gelangen Sie auf die dritte und letzte Seite der Firmenanlage.
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Mandantenassistent - Seite 3
Die dritte Maske verwaltet Ihre Gewerbedaten. Außerdem können Sie dort
Ihre AGB und Ihr Firmenlogo einfügen. Klicken Sie, um Ihr Firmenlogo einzu-
bauen, auf die drei kleinen Punkte unter dem Wort „Logo“.
Wählen Sie dort die gewünschte Datei aus und klicken Sie auf „Öffnen“. Nach
Fertigstellung dieses dritten Bildschirms klicken Sie auf den Button
„Speichern”. Alle Daten sind nun gespeichert.
Mandanten bearbeiten
Unter dem Punkt „Datei / Mandanten / Bearbeiten“ können Sie den aktuell
ausgewählten Mandanten bearbeiten. Sie erkennen den zur Zeit ausgewähl-
ten Mandanten jeweils in der Windows-Programmleiste.
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AFS-Warenwirtschaft
Sie können hier zum Beispiel die Daten, die Sie bei der Mandantenanle-gung
nicht vollständig angegeben haben, hinzufügen oder abändern. Beachten Sie
hier bitte, dass Sie nur den aktuellen Mandanten abändern können.
Wenn Sie einen anderen Mandanten bearbeiten möchten, schauen Sie in der
nachfolgenden Beschreibung unter dem Punkt „Datei / Mandanten / Liste“
nach, wie Sie den Mandanten auswählen können. Diesen können Sie dann
anschließend wie gewohnt bearbeiten.
Wenn Sie einen anderen Mandanten auswählen möchten, klicken Sie auf den
entsprechenden Mandanten - die Mandantennummer muss blau unterlegt
sein - danach auf „OK“.
Nun haben Sie wieder den ausgewählten Mandanten zur Bearbeitung.
Dieser Mandant bleibt bestehen, bis von Ihnen ein anderer ausgewählt wird.
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AFS-Warenwirtschaft
Verzeichnis der Daten (nur Paradoxversionen)
Unter dem Punkt „Datei / Mandanten / Verzeichnis der Daten auswählen“
können Sie die jeweils personenbezogenen Daten der einzelnen Mandanten
auswählen.
Mitarbeiterverwaltung
Grunddaten
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se Rechte ermöglichen oder verbieten z.B. einem Mitarbeiter, Artikel zu lö-
schen und vieles mehr...
Mit der Taste „Einfg“ legen Sie einen neuen Mitarbeiter an. Füllen Sie die
Adressdaten aus und vergeben Sie einen Anmeldenamen. Klicken Sie auf
„Passwort ändern“ und vergeben Sie ein Passwort. Dieses Passwort muss zur
Bestätigung zwei Mal eingegeben werden.
Rechte - Teil 1
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AFS-Warenwirtschaft
Wichtig: Sobald Sie Rechte entfernen, also einen Mitarbeiter in seinen Zugrif-
fen einschränken, muss auch die Option „Sysop“ (oben links) zwingend
deaktiviert werden. Der „Sysop“ ist der Systemoperator, welcher standard-
mäßig über alle Rechte verfügt, unabhängig von Ihren individuellen Einstel-
lungen!
Rechte - Teil 2
Hinweis: Vergessen Sie nicht, alles mit „F11“ oder einem Klick auf das
Diskettensymbol zu speichern, da anderenfalls die Änderungen nicht über-
nommen werden.
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AFS-Warenwirtschaft
Provision
Wenn Sie Ihren Mitarbeitern Provisionen gewähren wollen, können Sie diese
unter der Karteikarte „Provision“ einstellen.
Diese Einstellungen bleiben bis zu dem Zeitpunkt bestehen, an dem Sie die
Auswahl wieder verändern und speichern.
Wenn Sie Ihren Mitarbeitern keine Provisionen geben, lassen Sie dieses Feld
unbeachtet.
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AFS-Warenwirtschaft
freie Felder
Hier können Sie bis zu 24 weitere Felder benutzen und benennen. Um eine
Beschreibung vor dem Feld zu ändern, klicken Sie doppelt auf den Text und
geben einen neuen Namen ein.
Beispiel: „Zusatzfeld 1“ soll in „Registriername“ geändert werden. Klicken Sie
doppelt auf „Zusatzfeld 1“. Es erscheint ein Eingabefenster, in dem Sie einen
neuen Namen eingeben können. Schreiben Sie „Registriername“ hinein und
bestätigen Sie die Eingabe mit „OK“. Das Feld wurde damit umbenannt.
Multimedia
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AFS-Warenwirtschaft
Unter „Multimedia“ können Sie ein Bild, ein Video oder eine Sounddatei für
diesen Mitarbeiter hinterlegen.
Bei Bildern werden die meisten bekannten Formate unterstützt: BMP, JPG,
WMF usw.
Wenn Sie mit der Maus über die Buttons fahren, ohne diese anzuklicken,
erscheint eine Beschreibung (Hint) zur Funktionsweise der jeweiligen But-
tons.
Dokumentenverwaltung
Beispiel:
Über der Listenansicht sehen Sie drei Buttons:
Wenn Sie mit der Maus über die Buttons fahren, ohne diese anzuklicken,
erscheint eine Beschreibung (Hint) zur Funktionsweise der jeweiligen But-
tons.
Klicken Sie auf das weiße Blatt Papier, um ein neues, vorhandenes Dokument
zu öffnen. Es könnte zum Beispiel ein Brief sein, der mit MS-Word (R) ge-
schrieben wurde. Es erscheint ein Auswahlfenster.
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AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie das entsprechende Verzeichnis und übernehmen Sie die gewünschte
Datei mit einem Mausklick. Es erscheint in der Warenwirtschaft „übergroß“
der Name der Datei. Mit einem weiteren Mausklick auf die Datei öffnen Sie
diese zur weiteren Bearbeitung. Speichern Sie die Datei nach erfolgter Bear-
beitung und schließen Sie sie mit „STRG + F4“.
Mitarbeiterliste
Vertreterverwaltung
Die Vorgehensweise bei der Vertreterverwaltung ist mit der Vorgehensweise
der Mitarbeiter identisch. Aus diesem Grund gehen wir hier nicht komplett auf
die Vertreterverwaltung ein.
Hinweis zu Provisionen
Die Warenwirtschaft unterstützt auch eine Vertreterverwaltung. Diese Vertre-
ter können auf unterschiedliche Art und Weise provisioniert werden.
Die Provisionen können in den Vertreterstammdaten eingestellt werden, über
die Warengruppen oder direkt beim betreffenden Artikel. Im Artikelstamm
können auch einzelne Artikel ausgeklammert werden, wenn auf diese Artikel
keine Provision gegeben werden soll. Dies macht zum Beispiel Sinn, wenn Sie
Frachtkosten und Verpackungskosten als Artikelnummer hinterlegt haben.
- pro bezahlter Rechnung wie „pro Rechnung”, nur wird die Provision
erst dann gewährt, wenn die Rechnung
vollständig beglichen ist und den Status
„Abgeschlossen” besitzt.
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AFS-Warenwirtschaft
Mitarbeiter anmelden
Um einen neuen User anzumelden, klicken Sie auf „Datei / User bzw. Pass-
wort abändern“, oder Sie drücken die Tastenkombination „Strg + Alt + U“.
Wählen Sie unter dem Auswahlfenster den Anmeldenamen aus und geben Sie
Ihr Passwort ein. Klicken Sie zur Bestätigung auf „OK“.
Der neue Mitarbeiter sowie das Passwort sind abgespeichert, bis Sie diese
Aktionen erneut durchführen.
Passwort ändern
Um ihr Passwort zu ändern, klicken Sie auf „Datei / User bzw. Passwort
abändern“, oder Sie drücken die Tastenkombination „Strg + Alt + U“. Wählen
Sie Ihren Benutzernamen und geben Sie Ihr Passwort ein.
Klicken Sie auf „Passwort ändern“. Es erscheint ein neues Fenster, in dem Sie
das neue Passwort eingeben und mit „OK“ bestätigen.
Datenimport
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AFS-Warenwirtschaft
In unserem Fall liegen die Daten im dbase®-Format vor und stammen aus
einer MS-DOS®-Anwendung. Dieser Hinweis ist wichtig, da es sonst Proble-
me bei der Umlautkonvertierung geben kann. Wir empfehlen, das Fenster für
die Artikelstammdaten zu schließen, wenn Sie z.B. eine Datenübernahme für
Artikel starten.
Um die Daten importieren zu können, ist es natürlich wichtig, dass Sie selbst
wissen, welche Daten in der externen Datenbank enthalten sind. Sie sollten
also schon die einzelnen Felder und Ihre Bedeutung kennen, da Sie im weite-
ren Verlauf des Imports die einzelnen Felder den Feldern der
Warenwirtschaft zuweisen müssen.
Öffnen Sie das Menü „Datei / Datenimport”. Sie erhalten ein neues Fenster.
Klicken Sie auf „Artikel / Lager”, anschließend auf „Weiter“. Es öffnet sich ein
Fenster, welches Sie beruhigt schließen können.
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AFS-Warenwirtschaft
Es öffnet sich nun ein Fenster, in dem Sie Verzeichnisse und Daten auswählen
können.
Natürlich müssen Sie wissen, in welchem Verzeichnis Sie die Datei abgelegt
haben und wie diese heißt. Wie schon erwähnt, haben wir uns in diesem
Beispiel für eine dbase®-Datei entschieden. Also stellen wir unter „Dateityp”
„D-Base“ (*.dbf) ein. Es werden alle dBase-Dateien angezeigt, die sich in
dem ausgewählten Verzeichnis befinden. Mit einem Doppelklick auf die be-
treffende Datei geht es weiter zum nächsten Fenster:
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AFS-Warenwirtschaft
Wir fahren jetzt mit den obigen Feldern fort. Als viertes Feld im rechten
Fenster ist die „Artikelnummer“ gelistet. Diese Artikelnummer muss in der
Warenwirtschaft natürlich ebenfalls dem Feld „Artikelnummer“ zugewiesen
werden.
Klicken Sie also im rechten Fenster auf das Feld „Artikelnummer“ und dann im
linken Fenster auf das entsprechende. Anschließend klicken Sie auf den But-
ton „Datenvorgabe zuordnen“. Ihre erste Zuordnung wird unten im Fenster
„Importdatenverküpfungen” abgelegt.
Der Import des Feldes „Warengruppe“ ist nicht als Textfeld möglich, weil die
Warenwirtschaft die Warengruppe in seiner Datenbank als Nummer verwal-
tet. Sie sollten daher die Warengruppe einem anderen Feld zuweisen, z.B.
einem Zusatzfeld oder dem Feld „Zusatznummer”.
Einen Vorteil beim Datenimport wollen wir jedoch auch hervorheben. Sie kön-
nen mehrere Felder Ihrer Datenbank einem Feld der Warenwirtschaft zuord-
nen, indem Sie einfach, wie oben beschrieben, Feldzuweisungen erstellen
und dann erneut auf dasselbe Feld im linken Fenster klicken.
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AFS-Warenwirtschaft
Der Nutzen dabei ist folgender:
Z.B. kann es sein, dass Sie einige Felder aus Ihrer Datenbank in das Notizfeld
der Warenwirtschaft einlesen möchten. In unserer Beispieldatei heißen diese
Felder „WG“, „WG2“ und „PKATALOGSE“. Also klicken Sie rechts auf „WG“,
dann links auf „BEMERKUNG“, dann auf den Button „Datenvorgabe zuordnen“.
Nun klicken Sie wieder rechts auf „FELD2“, links auf „BEMERKUNG“, dann
wieder auf den Button „Datenvorgabe zuordnen“. Das Gleiche wiederholen
Sie noch einmal mit dem Feld „PKATALOGSE“.
Zuletzt klicken Sie nun auf „Import aus einem MS-DOS-Programm“ und an-
schließend auf „Importieren“.
Das Setzen dieses Hakens ist notwendig, da sonst Umlaute und Sonderzei-
chen falsch dargestellt werden.
Falls Sie sich bei einer Zuweisung geirrt haben, bewegen Sie die Maus ins
Fenster „Importdatenverknüpfung” und klicken einmal auf die zu löschende
Zuweisung. Wenn diese blau markiert ist, können Sie mit der rechten Maus-
taste ein Kontextmenü aufrufen, in dem Ihnen die Möglichkeit gegeben wird,
eine Zuordnung wieder aufzuheben. Im gleichen Menü können Sie auch alle
Zuordnungen wieder aufheben und von vorne anfangen.
Mit dem Button „Importieren“ starten Sie den Import. Mit „Abbruch“ beenden
Sie die Importfunktion ohne einen Vorgang.
Ist der Importvorgang beendet, schließt sich das Fenster. Wenn Sie den Artikel-
stamm öffnen, stehen Ihnen die importierten Artikeldaten zwecks weiterer
Bearbeitung zur Verfügung.
Datenexport 75. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie können Ihre Daten wie Kunden, Interessenten, Lieferanten, Artikel und
Vorgänge auch exportieren. Sie können diese also in externe Datenbanken
ablegen, um sie für die Weiterbearbeitung mit anderen Programmen vorzube-
reiten.
Auch hier wollen wir den Export von Artikeldaten zeigen. Ein praktisches
Beispiel wäre, wenn Sie Ihren Kunden Ihre Artikeldatenbank (natürlich nur
mit einigen Feldern) zur Verfügung stellen wollen. Klicken Sie auf „Artikel“
und wählen Sie als Ausgabeformat „ASCII (TXT-Format)“ an. Dieses Daten-
format ist weit verbreitet, wobei es sich hier nur um ein Beispiel handelt.
Klicken Sie anschließend auf „Datenexport“, es erscheint:
76. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In der linken Fensterhälfte sehen Sie alle Felder, die in der Warenwirtschaft
zur Verfügung stehen.
In der rechten Hälfte erscheinen die Felder, die in der Datenbank zu erstellen
sind. Einige sind bereits eingetragen. Mit den Pfeiltasten, die sich zwischen
den Fenstern befinden, können Sie die Felder hin und her schieben. Die Pfeile
haben folgende Bedeutung:
Mit den beiden Pfeilen, die sich unter dem rechten Fenster befinden, regeln
Sie die Reihenfolge der Felder. Sie können also mit der Maus ein Feld an-
klicken und dann entsprechend nach oben oder unten verschieben. Die Export-
datenbank wird dann in der gleichen Reihenfolge erstellt.
Filterfeld:
Sie können mittels eines Datenfilters Bedingungen erstellen, mit denen nur
diejenigen Artikel exportiert werden, die diesem Filterkriterium entsprechen.
Im folgenden Beispiel sollen nur die Artikel ab Artikelnummer 4000 bis 5000
exportiert werden. Wenn Sie nun auf das Filterlogo klicken, erscheint das
Intensiv-Suchfenster. In unserem Beispiel müssten wir wie folgt filtern:
77. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie anschließend auf den roten Haken oben links, um in den vorheri-
gen Bildschirm zurückzukehren und klicken Sie dann auf „Datenexport“.
Wichtig: Wenn Sie den Excel- oder Word-Export nutzen möchten,
müssen Sie die aktuellen Versionen von Microsoft installiert haben.
Geben Sie jetzt noch einen Namen unter „Dateiname“ ein und wählen Sie
unter „Speichern“ das Verzeichnis aus, in dem die Exportdatei gespeichert
werden soll.
78. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Anwender nicht versehentlich Dateien aus der Warenwirtschaft überschreibt.
Wählen Sie also ein beliebiges anderes Verzeichnis aus. Klicken Sie auf „Spei-
chern“ und der Export wird gestartet.
Wenn Sie sich die Datei ansehen, würde Sie in unserem Beispiel wie folgt
aussehen:
In der ersten Zeile sehen Sie die Feldnamen, darunter die Daten, welche
durch Semikolon getrennt sind. In obiger Excel-Darstellung kann beim Öffnen
der Datei Excel angewiesen werden, die Semikola als Trennzeichen zu inter-
pretieren, um eine korrekte Darstellung zu erreichen.
Datensicherung
Wichtiger Hinweis:
Auch wenn sich viele Anwender an dieser Stelle nicht angesprochen fühlen,
kann man es nicht oft genug wiederholen. Eine vernünftige Datensicherung
ist ein absolutes Muss. Obwohl Medien und Fachzeitschriften es immer wie-
der melden, gibt es im Bereich der Datensicherheit auf gewerblich genutzten
PCs eine erschreckende Unkenntnis bzw. Nachlässigkeit.
Zahlreiche Nutzer sichern die Daten kaum oder unzureichend getreu dem
Motto „Mein PC stürzt schon nicht ab.” Vielleicht sollte man sich die Frage
stellen, wie viele Stunden oder lange Arbeit Sie benötigen würden, um bei
Datenverlust alles wieder neu einzugeben: alle Kunden, Artikel, Belege usw.
Es gibt zahlreiche preiswerte Hardwarelösungen: Streamer, ZIP-Laufwerke,
DVD-Brenner usw.
Standard-Disketten sind aufgrund ihrer Empfindlichkeit und ihrem geringen
Speicherplatz nicht ratsam. Sprechen Sie mit Ihrem EDV-Betreuer, welche
Lösungen angebracht sind.
Datensicherung starten
Eine Datensicherung führen Sie mit dem AFS-Kaufmann sehr schnell und ein-
fach durch. Rufen Sie das Menü „Datei / Datensicherung erstellen“ auf.
Es erscheint ein Hinweis, dass alle Mitarbeiter das Programm verlassen müs-
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AFS-Warenwirtschaft
sen. Wählen Sie jetzt das Laufwerk und das Verzeichnis aus, in das die
Sicherung geschrieben werden soll. Die Warenwirtschaft komprimiert die Da-
tenbanken und speichert sie ins gewählte Verzeichnis ab. Im folgenden Bei-
spiel sichern wir die Daten auf das Laufwerk „C:\” ins Verzeichnis „temp“.
Klicken Sie auf „Sichern“ und die Datensicherung wird gestartet. Nach der
Datensicherung wurden im betreffenden Verzeichnis vier Dateien angelegt:
„Kaufdaten_aktuellesDatum.zip“, „Kaufform_aktuellesDatum.zip“,
„Kaufsich_aktuellesDatum.txt“ und „[Link]“.
In der Datei „Kaufdaten_aktuellesDatum.zip“ befinden sich die Datenbanken
in gepackter Form.
In der Datei „[Link]“ befinden sich die Druck-Formulare, die im Original-
verzeichnis unter „\Drucken“ abgelegt sind.
Die Datei „[Link]“ können Sie ignorieren.
Bei der Datei „[Link]“ handelt es sich um eine kleine Textdatei, in der
wichtige Daten, wie zum Beispiel das Sicherungsdatum, gespeichert sind:
Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig! Auf die oft gestellte Frage „Wie oft sollte
ich denn sichern?” kann man keine genaue Antwort geben. Im Prinzip können
Sie während einer Kaffeepause schnell sichern. Je öfter Sie sichern, desto
weniger fehlt Ihnen, wenn es mal zu einem Problem gekommen ist, nach dem
Sie Ihre Datensicherung zur Datenwiederherstellung brauchen.
Hier können Sie Ihre erstellte Datensicherung wieder einspielen. Klicken Sie
dazu auf „Datei / Datensicherung wieder einspielen“. Es erscheint die Mel-
dung, dass alle Mitarbeiter das Programm verlassen müssen. Haben alle
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AFS-Warenwirtschaft
Mitarbeiter die Warenwirtschaft verlassen, bestätigen Sie die Meldung mit
„OK“. Es erscheint das Fenster, in dem Sie auswählen können, wo die Daten-
sicherung liegt, die Sie zurücksichern möchten.
Wählen Sie hier das Verzeichnis aus, in dem sich die Sicherung befindet.
Klicken Sie doppelt auf das Verzeichnis, in dem sich die Datensicherung be-
findet. Das Programm sucht nach der „[Link]“. Wurde die Datei gefun-
den, erhalten Sie ein Fenster, in dem Informationen über die Datensicherung
ausgegeben werden.
Hier sehen Sie die wichtigsten Merkmale dieser Sicherung, wie z.B.
Klicken Sie auf „Weiter“. Es erscheint ein weiteres Fenster, in dem Sie gefragt
werden, welche Informationen/Daten zurückgesichert werden sollen.
- alle Datenbanken
- die Formulare
Wenn Sie ausgewählt haben, was zurückgesichert werden soll, klicken Sie auf
den Button „Wiederherstellen“. Sie werden nochmals zur Sicherheit darauf
hingewiesen, dass die alten Daten überschrieben werden.
Sobald diese Meldung mit „Ja“ bestätigt wurde, startet die Datenrücksicherung.
Nach erfolgter Rücksicherung beendet sich die Warenwirtschaft und startet
erneut. Dies wird automatisch vom Programm erzwungen.
GDPdU-Export
GDPdU enthalten Regeln zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen und zur
Mitwirkungspflicht bei Steuerprüfungen. Der GDPdU-Export bewirkt, das SIe
die Daten die Daten speziell für den Steuerprüfer schnell und einfach zur
Verfügung stellen können. Dabei werden nicht nur steuerrelevante Daten
exportiert, sondern können auf Wunsch auch zusätzliche Texte mit ausgeben.
Aktivieren Sie die die Felder, welche Sie ausgeben möchten und wählen SIe
dann den Speicherort.
Datenbankreparatur
Beim täglichen Arbeiten mit der Warenwirtschaft wird viel bewegt. Durch die
Neuanlage von Datensätzen sowie Löschen und weitere Aktionen oder ganz
einfach durch einen Systemabsturz kann es in der Warenwirtschaft zu Fehler-
meldungen kommen. Manchmal genügt es bereits, eine Datenbankprüfung
durchzuführen. Falls nach dieser wieder alles in Ordnung ist, benötigen Sie
keine direkte Neueinspielung einer Datensicherung.
82. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Die Datenbankreparatur macht nur dann Sinn, wenn Sie wirklich ein Problem
festgestellt haben. Sie sollten zwar nun vorerst abbrechen und die erwähnte
Datensicherung durchführen, jedoch nicht ins gleiche Verzeichnis, in das Sie
die letzte Sicherung gelegt haben - also die Datensicherung vor dem Problem!
Aus diesem Grund speichert die Warenwirtschaft kein festes Verzeichnis zur
Sicherung der Daten. Für den Fall, dass diese Erklärung noch nicht verständ-
lich genug war, folgendes Beispiel:
Am Vortag haben Sie Ihre Daten gesichert, von denen wir ausgehen, dass mit
diesen alles in Ordnung ist. Nun waren Sie heute Zeuge eines PC-Absturzes,
bedingt durch einen Stromausfall oder Sonstiges und zwar gerade in dem
Moment, als Sie in der Warenwirtschaft Daten eingeben wollten.
Es muss zwar nicht sein, aber beim Neustart gibt es nun doch Fehlermeldun-
gen und nach Rücksprache mit dem Support schlägt man Ihnen eine Datenbank-
reparatur vor. Wenn Sie jetzt gemäß programmeigener Meldung noch mal
schnell sichern und wir davon ausgehen, dass tatsächlich eine Datenbank auf
Ihrem System defekt ist, würden Sie folglich eine nun defekte Datenbank
sichern! Das heißt im Klartext, wenn diese neue Sicherung in das gleiche
Verzeichnis erfolgt wie die letzte Sicherung (also die vom Vortag), überschrei-
ben Sie diese und haben die letzte Chance auf die Rücksicherung Ihrer Daten
über eine intakte Datenbank verspielt.
Wählen Sie aus diesem Grund auf jeden Fall ein anderes Verzeichnis aus!
Warenwirtschaft beenden
83. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Stammdaten
Kundenbearbeitung
Grunddaten
84. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Es gibt folgende Möglichkeiten:
Sie geben unter „Firma1“ „Hans Müller“ ein und unter „Firma2“ „Maschinen-
fabrik“. Bei einer Sortierung nach „Firma1“ steht diese Firma dann natürlich
unter „H“. Daher sollte immer nach der Kurzbezeichnung sortiert werden.
Wenn Sie „Hans“ und „Müller“ hingegen in die Felder „Vorname“ und „Name“
eingeben und „Maschinenfabrik“ unter „Firma2“, wird im Ausdruck auch alles
stimmen, nur bei einer Sortierung nach „Firma1“ finden Sie nichts mehr und
bei einer Sortierung nach „Name“ würden andere Firmen wieder an falscher
Stelle stehen, weil kein Name eingetragen wurde. Ein Perfektionist würde
wohl „Müller, Hans“ unter „Firma1“ eingeben, was dann aber im Ausdruck
nicht so schön aussehen würde.
Tipp:
Sie sollten den Kunden so anlegen, wie er im Telefonbuch steht oder stehen
würde. Bei unserer Beispieladresse denken wir eher an „Müller“ als an
„Maschinenfabrik“.
Möchten Sie Ihrem Kunden eine SMS (Kurzmitteilung) direkt aufs Handy sen-
den, so können Sie dies mit dem Shortcut neben dem Eingabefeld „Handy“
tun ( ). Klicken Sie darauf, und es öffnet sich das Fenster zum Versenden
der SMS (detaillierte Einstellungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Menü-
punkt „Werkzeuge“).
Ändern Sie auf Wunsch die Felder „Währung“ usw. über den Auswahlpfeil am
Rand des Feldes.
Das Feld „E-Kontakt“ (erster Kontakt) wird bei der Neuanlage automatisch
85. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gefüllt. Das Feld „L-Kontakt“ (letzter Kontakt) bezieht sich auf die letzte
Rechnung und aktualisiert sich selbstständig. Den Punkt „Vorlage“ füllen Sie
aus. Zusätzlich können Sie noch einen Termin anlegen bzw. einen bereits
vorhandenen Termin bearbeiten. Der Terminverwalter wird zu einem späteren
Zeitpunkt noch ausführlich erklärt. Das Feld „Umsatz“ zeigt Ihren Umsatz
(Brutto) bei diesem Kundenkontakt an. Über „Kredit“ erhalten Sie einen Über-
blick über die Summe aller [Link]. offenen Rechnungen. Das Kreditlimit kann
von Ihnen eingetragen werden; die Warenwirtschaft überwacht diesen Be-
trag. Wenn Sie bei der Rechnungserstellung diesen Wert überschreiten, er-
halten Sie eine Warnmeldung.
Zum Schluss können Sie eine Bemerkung zum Kunden eingeben. Mit der
Tastenkombination „Strg + D“ wird in diesem Feld das aktuelle Datum mit
Uhrzeit eingefügt. Nutzen Sie dieses Bemerkungsfeld z.B. als Telefonnotiz.
Speichern Sie mit „F11“ oder einem Klick auf das Diskettensymbol in der
Menüleiste ( ).
Weitere Daten
Briefanrede
86. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Geben Sie die Briefanrede ein. Diese kann für Serienbriefe oder Serienfaxe
genutzt werden.
keine Serienbriefe / keine Serien-E-Mails
Klammert den Kunden aus, wenn die Serienbrief-/Mailfunktion aktiviert ist.
Warnung
Ein Hinweistext, der dann erscheint, wenn der Kunde zwecks Belegerfassung
aufgerufen wird.
Lieferstopp
Klicken Sie auf dieses Feld, so erscheint bei der Belegerfassung ein entspre-
chender Hinweis.
Geburtstag
Geben Sie den Geburtstag des Kunden ein. Hierüber können Sie später auch
Auswertungen erstellen.
Kontonummer
Die Debitorennummer für die Buchhaltung. Wenn Sie unsere Buchhaltungs-
software einsetzen, ist das Ausfüllen dieses Feldes ein Vorteil für Sie.
EG-ID-Nummer
Bei ausländischen EG-Kunden Pflicht, wenn Sie Ihre Ware umsatzsteuerfrei
absetzen wollen.
87. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Ansprechpartner
Hier verwalten Sie die Ansprechpartner Ihres Kunden. Klicken Sie auf das
„Plus“ und fügen Sie Ihren Ansprechpartner ein. Speichern Sie mit dem „Häk-
chen“. Löschen Sie einen Eintrag mit dem „Minus“. Mit den „Pfeilen“ blättern
Sie in der Liste rauf und runter. Mit den äußeren Pfeilen springen Sie direkt an
den Anfang bzw. ans Ende des Datenbestands, die inneren Pfeile springen um
jeweils einen Datensatz nach oben bzw. nach unten.
88. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Freie Felder
Notiz
89. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Multimedia
Unter „Multimedia“ können Sie ein Bild, ein Video oder eine Sounddatei hin-
terlegen. Bei Bildern werden die meisten bekannten Formate unterstützt.
90. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dokumentenverwaltung
Wenn Sie mit der Maus über die Buttons fahren, ohne diese anzuklicken,
erscheint eine Erklärung zu deren jeweiliger Funktion (Hints). Klicken Sie auf
das weiße Papierblatt, um ein neues, vorhandenes Dokument einzufügen,
z.B. einen Brief, der mit MS-Word (R) geschrieben wurde. Es erscheint ein
Auswahlfenster. Wählen Sie das Verzeichnis und übernehmen Sie die ge-
wünschte Datei mit einem Mausklick. Es erscheint in der Warenwirtschaft
„übergroß“ der Name der Datei. Mit einem weiteren Mausklick auf die Datei
öffnen Sie diese zur weiteren Bearbeitung. Speichern Sie die Datei und schlie-
ßen Sie sie anschließend mit „Strg + F4“.
Liste
91. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Geoanalyse
Die Geoanalyse hilft Ihnen dabei, Ihr Kundenaufkommen im Blick zu behalten
und Ihren regional erzielten Umsatz grafisch auf einer Landkarte abzubilden.
Gehen wir die verschiedenen Möglichkeiten durch, die Ihnen geboten werden:
Zunächst einmal ist es unabdingbar, dass die Adressdaten der Kunden bei der
Kundenneuanlage so genau wie möglich erfasst werden, da sonst keine zu-
92. Seite
AFS-Warenwirtschaft
verlässige Ermittlung möglich ist. Für die Lokalisierung auf der Karte ist es
notwendig, über das Internet einmalig für jeden neuen Kunden die Koordina-
ten ermitteln zu lassen. Soll dies für die komplette Kundenliste erfolgen,
selektieren Sie den Punkt „Koordinaten -> Geodaten aller Adressen der Liste
ermitteln“. Wenn Sie später nur noch vereinzelt Neukunden anlegen bzw.
Adressen ändern, genügt es, den Kunden entsprechend in der Liste zu selek-
tieren und anschließend den Punkt „Geocodierung ermitteln“ auszuwählen.
Die Ermittelung der Daten erfolgt in sekundenschnelle über das Internet.
Daher ist eine bestehende Internetverbindung Grundvoraussetzung für die
Nutzung.
Über den Punkt „Adresse anzeigen“ wird Ihnen der aktuell selektierte Kunde
auf einer Straßenkarte angezeigt. Die Art der Darstellung können Sie inner-
halb des Kartenbildschirms nach Ihren Wünschen umstellen; Sie haben die
Wahl zwischen Karte, Satellit, Hybrid und Gelände.
Mit „Adresse(n) zusätzlich anzeigen“ werden Ihnen auf der Karte alle Kunden-
adressen angezeigt, die Sie zuvor in der Liste mit <Strg> + linker Maustaste
ausgewählt haben. Über „alle Adressen der Liste anzeigen“ werden Ihnen auf
der Karte alle Kundenadressen gezeigt, die aktuell in der untenstehenden
Liste aufgeführt sind.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Ihre aktuellen Adressen nach Kunden-
aufkommen sowie nach erwirtschaftetem Gewinn grafisch auswerten zu las-
sen. Gebiete mit Kundenkontakten werden mit einem markiert. Je nach
Anzahl der dortigen Kontakte werden die Icons unterschiedlich groß darge-
stellt: je mehr Kontakte in der Region, desto größer das Symbol.
93. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Routenplaner
Auch für den integrierten Routenplaner benötigen Sie eine bestehende
Internetverbindung. Alsdann können Sie direkt aus der Kundenmaske heraus
eine Route samt Entfernung und Fahrtskizze erstellen. Auch Zwischenstationen
und die Planung Ihres Rückwegs sind möglich.
94. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Selektieren Sie einen Kunden aus der Liste, zu dem Sie eine Fahrtroute pla-
nen möchten, und wählen „Routenplanung“. Sie erhalten nun eine detaillierte
Anfahrtsbeschreibung samt Kartenverlauf:
Die Planung des Rückwegs funktioniert genauso, allerdings wird die Weg-
beschreibung nun mit Ihrer Zentrale als Fahrtziel erzeugt.
Lassen Sie sich eine Route erstellen, selektieren Sie anschließend aus Ihrer
Kundenliste einen neuen Datensatz und wählen „Zwischenstation einfügen“.
Der gewählte Kundenwohnsitz wird nun der eigentlichen Route als Zwischen-
stopp hinzugefügt. Auf dieselbe Art und Weise können Sie die Zwischen-
station anschließend wieder löschen.
95. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Suchfunktionen
Mit „F8“ können Sie nach einem Kunden suchen. Sie erhalten nach Drücken
der „F8“ Taste folgendes Bild:
Mit „Suche möglichst schnell“ und „Suche nach Suchbegriff“ können Sie direkt
zur Tastatur greifen und z.B. „Müller“ eingeben. Sie werden merken, dass mit
jeder Eingabe die Anzeigeliste eingegrenzt wird, je näher Sie mit Ihrer Einga-
be dem Zielwert kommen. Wenn Sie den gewünschten Kunden sehen, drük-
ken Sie die „Enter“-Taste. Sie gelangen in die Grunddaten des Kunden.
Sehen wir uns nun noch weitere Suchmöglichkeiten an; drücken Sie „F8“.
Als Suchkriterium steht unter „Suche nach“ „Suchbegriff”. Mit einem Klick auf
dieses Feld sehen Sie weitere Möglichkeiten, nach denen gesucht werden
kann.
Wenn Sie statt „möglichst schnell“ die Suche „über alle Felder“ aufrufen,
können Sie diese sogar verknüpfen. Geben Sie z.B. als Ort „Niederaula“ ein.
Es erscheinen alle Kunden mit dieser Ortsangabe in der Liste. Sie können
sogar Teilbereiche suchen, z.B. alle Kunden aus einem Postleit-zahlengebiet.
96. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hierzu dient das Prozentzeichen (%). Wenn Sie alle Kunden aus dem
Postleitzahlenbereich „36...“ suchen wollen, geben Sie unter PLZ „36%“ ein
und drücken „F8“.
„Aber halt“, werden Sie jetzt sagen, „es wurden auch ganz andere Adressen
gefunden?! Was habe ich falsch gemacht?“ - Nichts. Sehen Sie sich die gefun-
denen Adressen einmal genauer an. Es kommt bei allen Adressen die Zahlen-
folge „36...“ vor, egal wo. Sie hätten also weiter filtern müssen, nämlich durch
das Kästchen „keine Teilsuche“. Versuchen Sie es noch einmal. Sie werden
sehen, dass alle gewünschten Adressen angezeigt werden. Die Such-
möglichkeiten in diesem Programm sind äußerst umfangreich. Sie können
auch nach all den Feldern kombiniert suchen, die in der Auswahlliste angebo-
ten werden. Wenn Sie auf „Suche über einen Filter einschränken“ klicken,
funktioniert dies sogar noch tiefer. Probieren Sie es ruhig aus. Die Intensiv-
suche lässt kaum Wünsche offen.
Wenn Sie sich in der Liste der Kundenbearbeitung befinden, können Sie dort
ebenfalls suchen. Sie stellen einfach im Feld „Sortierung nach“ die gewünsch-
te ein und geben bei „Suchbegriff“ Ihren gesuchten Begriff ein.
Mit dem Button „Liste editierbar ein/aus“ können Sie konfigurieren, ob die
Liste bearbeitet werden kann oder nicht. Ist die Liste nicht editierbar, so wird
der Hintergrund gelb dargestellt. Ist er weiß ist, befindet sich die Liste im
Bearbeitungsmodus.
Hinweis: Nach dem gleichen Prinzip können Sie nach Lieferanten, Interessen-
ten, Mitarbeitern, Vertretern und Artikeln suchen. Daher beschreiben wir die
Suchfunktion in den betreffenden Kapiteln nicht mehr so ausführlich wie hier.
Adressfilter
So filtern Sie Adressen: Mit dem Filter-Button ( ) (oben in der Bildschirm-
leiste) können Sie Adressen nach diversen Kriterien filtern.
97. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie das Fenster „Feld“ aufklappen, sehen Sie alle Felder, nach denen
gefiltert werden kann. Im Feld „Bedingung“ geben Sie die Bedingung wie
„gleich“, „größer“ usw. ein. Im Feld „Wert“ geben Sie den gewünschten Wert
ein. Sie können auch mit „und“ bzw. „oder“ Verknüpfungen erstellen.
Beispiel: Wir möchten, dass alle Kunden, die sich im PLZ-Bereich 36200 bis
36300 befinden, angezeigt werden.
Wenn Sie die Karteikarte mit der Filterabfrage anklicken, sehen Sie die Abfra-
ge nach der SQL-Methode.
Sofern Sie alle Eingaben getätigt haben, klicken Sie auf die Karteikarte mit
dem Suchergebnis. Dort sehen Sie die gewünschten Ergebnisse.
98. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie bei Ihrer Abfrage mehrere Kunden haben (wie in unserem Beispiel)
werden diese Kunden je nach Ihren Vorgaben auf- oder absteigend sortiert.
Sie finden diese Adresse dann im Kundenstamm und brauchen sie nur noch
mit einer Kundennummer zu versehen. Aus programmtechnischen Gründen
wird nicht automatisch beim „Verschieben“ vom Interessentenstamm in den
Kundenstamm eine Nummer vergeben. Das Speichern eines Datensatzes kann
ja bekanntermaßen nur erfolgen, wenn dieser aktiv bearbeitet oder eine Än-
derung vorgenommen wird. Erst dann erscheint oben am Bild-schirmrand das
Diskettensymbol mit der Möglichkeit, den Datensatz zu sichern.
Tipp: Öffnen Sie den verschobenen Kunden, schreiben Sie z.B. einen kleinen
Eintrag ins Bemerkungsfeld (ein Buchstabe genügt bereits) und dann spei-
chern Sie diesen mit „F11“ oder einem Klick auf das freigewordene Disketten-
symbol ( ) ab.
Spaltendesigner
In fast allen Listendarstellungen haben Sie die Möglichkeit, mit dem Spalten-
designer Ihre persönlichen Einstellungen vorzunehmen. Wir erklären diesen
99. Seite
AFS-Warenwirtschaft
anhand der Kundenliste. Natürlich gilt dies auch für sämtliche anderen
Bildschirmlisten wie Lieferanten, Artikel, Vorgänge usw.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Liste. Es erscheint der Button
„Spaltendesigner“ ( ) im Kontextmenü. Auf diesen klicken Sie mit der linken
Maustaste, um den Designer zu öffnen. Dies könnte folgendermaßen ausse-
hen:
In der linken Fensterhälfte sehen Sie alle Felder der betr. Datenbank (in
diesem Fall die Kundendatenbank). In der rechten Spalte sehen Sie die Spal-
ten/Felder, die in der aktuellen Ansicht angezeigt werden. Mit den Pfeilen in
der Mitte können Sie die Felder hinzufügen bzw. entfernen. Sie klicken in der
linken Fensterhälfte mit der Maus das gewünschte Feld an und anschließend
auf den entsprechenden Pfeil.
In der rechten Fensterhälfte können Sie mit den Pfeilen die Reihenfolge
der Spalten einstellen. Wenn Sie eine Spalte in der Breite ändern wollen,
tragen Sie den gewünschten Wert im Feld „Breite“ ein und bestätigen mit
einem Mausklick auf .
Artikelstammdaten
100. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Grunddaten
Den Artikelstamm öffnen Sie mit einem Klick auf den Artikelbutton ( ).
(oben am Bildschirmrand) oder mit der Tastenkombination „Strg + Alt + A“.
Einen neuen Datensatz legen Sie - wie auch in der Kundenbearbeitung - mit
der Taste „Einfg“ an. Der Cursor befindet sich im Feld „Artikelnummer“ und
erwartet Ihre Eingabe. Geben Sie Ihre Artikelnummer ein. Mit der „Enter“-
oder der „Tab“-Taste spingen Sie ins nächste Feld, die „Bezeichnung“. Geben
Sie hier die entsprechende Artikelbeschreibung ein. Im Feld „EAN-Nummer“
geben Sie, falls benötigt, die EAN-Nummer des Artikels ein. Sollten Sie einen
„Barcode-Scanner“ besitzen, scannen Sie die Verpackung, und die Nummer
wird automatisch eingetragen. Anwender der Kasse werden diese Option zu
schätzen wissen, weil die Warenwirtschaft beim Scan-Vorgang innerhalb ei-
nes Auftrags die Artikelnummer anhand der EAN-Nummer findet. Es ist also
möglich, Artikel sowohl über die Artikelnummer als auch über die EAN-Num-
mer zu finden.
101. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Zahlreiche Felder, denen wir in dieser ersten Maske begegnen, verfügen bereits
über eingetragene Werte, welche wir in den Grundeinstellungen voreinge-
stellt haben.
Der Text ist formatierbar. Das bedeutet, Sie können Ihren Artikeltext mit allen
Ihnen zur Verfügung stehenden Schriftarten in Form und Farbe frei einstellen,
wie Sie es von einem Textverarbeitungsprogramm gewöhnt sind. Hierzu ver-
wenden Sie die Buttons am oberen Bildschirmrand.
Die einzelnen Schaltflächen werden durch Hints erklärt, wenn Sie mit der
Maus auf den jeweiligen Schalter fahren und eine Sekunde warten.
Im nächsten Feld wählen Sie die Warengruppe aus, zu der der betr. Artikel
gehört. Die Voreinstellungen zur Warengruppe wurden bereits in den Grund-
einstellungen getätigt.
Wählen Sie im Feld „Umsatzsteuer“ den für den Artikel geltenden Umsatz-
steuersatz aus.
Im nächsten Feld „Einheit“ geben Sie die Verkaufseinheit, z.B. St., Std., m.
usw. an. Einige Vorgaben sind bereits eingetragen, diese können Sie in den
Grundeinstellungen ändern. Sie können hier ferner manuell eine Bezeichnung
eintragen, z.B. „Pck.“, wenn diese nicht in der Liste enthalten ist.
Das Feld „Preiseinheit“ bezieht sich auf die Verpackung der Ware und kann als
„Preis per...” - also den gesamten Verpackungsinhalt - verstanden werden.
Beispiel:
102. Seite
AFS-Warenwirtschaft
500 Blatt Papier kosten 5,00 EUR. Also geben Sie als Verpackungseinheit eine
„500“ ein. Wenn Sie dann 5.000 Blatt berechnen, rechnet die Warenwirtschaft
wie folgt:
5.000 Blatt * 5,00 EUR per 500 = 10 (Faktor) * 5,00 EUR = 50,00 EUR
Gesamtpreis.
Hinweis: Der Nutzen dabei ist, dass im Lager die kompletten 5.000 Blatt
abgebucht werden, also die tatsächlich gelieferte Menge, und Sie den Multi-
plikator für den Enbetrag nicht selbstständig berechnen müssen.
Preise
Geben Sie den Einkaufspreis ein, den Sie bei Ihrem Lieferanten bezahlen.
Sollte dieser Artikel mit Kosten verbunden sein, so geben Sie diese im Feld
„Kosten“ ein. Beachten Sie bitte, dass der Kostenwert in die Kalkulation
miteinbezogen wird. Außerdem kann davon ausgegangen werden, dass der
Kostenfaktor nicht proportional zur georderten Menge ansteigt, also dass ein
Teil X-Kosten verursacht, aber 1000 Teile nicht die 1000-fachen Kosten.
Staffelpreise
Nebst den fünf Grundpreisen können Sie auch Staffelpreise, also mengen-
bezogene Preise, eingeben. Hierzu wechseln Sie zur Registerkarte „Staffel-
preise“. Es erscheint ein neues Fenster.
Bei der Erfassung der Preise wurde auf Funktionalität geachtet. Sie können
direkt die Menge eingeben, dann mit der „Tab“-Taste weiterspringen, den
Preis eingeben und wieder mit „Tab“ weiterspringen, um die nächste Staffel
einzugeben. Anwender, die lieber mit der Maus arbeiten, können natürlich so,
wie in den anderen Programmbereichen bereits erklärt, auf die entsprechen-
den Symbole klicken.
Sie können auch für einzelne VK-Preise (VK1 bis VK5) Staffelpreise vergeben,
um z.B. nur Kunden mit der VK Gruppe 1 diese Preise zu gewähren.
104. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Preismodul
Beachten Sie bei den letzten beiden Punkten, dass der EK hier jeweils aufge-
schlagen wird und der VK sich immer ändert.
Wir haben in unserem Beispiel einen Testartikel angelegt, bei dem der EK
10,- EUR und der VK 15,- EUR beträgt (beachten Sie aber hierbei, dass wir
„VK-Preise sind incl. Mwst“ ausgewählt haben).
Wir möchten den VK um 10% erhöhen. Starten Sie das Preismodul mit der
Tastenkombination „Strg + Alt + P“ und setzen Sie im Preismodul Folgendes
ein:
105. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie dann auf „Preise berechnen“. Dieser Artikel wurde um 10% erhöht
und kostet statt 15,00 EUR jetzt 16,50 EUR.
Wenn Sie Ihren VK von 16,50 EUR um 2,- EUR erhöhen möchten, geben Sie
Folgendes im Preismodul ein:
Nun möchten wir den EK um 5% erhöhen. Geben Sie dazu Folgendes ein:
Klicken Sie wieder auf „Preise berechnen“ und es erscheint der neue EK-Preis.
107. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Beachten Sie hierbei aber, dass der EK aufgeschlagen und der VK neu berech-
net wird. Das bedeutet im Detail: der VK von 15,- EUR wird nicht erhöht,
sondern der EK und somit der VK neu berechnet. Hier kommt anstatt 17,- EUR
ein VK von 12,18 EUR zustande. Dieser berechnet sich wie folgt: 10,- EUR +
5% = 10,50 EUR. Hier kommt noch die MwSt. dazu, weil wir „VK Preis incl.
Mwst“ ausgewählt haben.
Wenn Sie dem EK einen Aufschlag von 10,- EUR geben möchten, geben Sie
Folgendes ein:
Klicken Sie wieder auf „Preise berechnen“ und es erscheint der neue EK-Preis.
108. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier wird wie im vorherigen Beispiel ein Aufschlag des EKs vorgenommen. Der
VK wird dementsprechend angepasst. Auch hier wird folgendermaßen berech-
net: 10,- EUR + 10,- EUR Aufschlag = 20,- EUR + 16% MwSt = 23,20 EUR.
Einstellungen
Die Karteikarte „Einstellungen“ bietet die im Folgenden dargestellten Mög-
lichkeiten. Die meisten der Optionen kennen Sie bereits aus den Grundein-
stellungen - trotzdem noch ein paar Hinweise.
Lagerartikel
Soll Ihr Artikel im Lager geführt werden oder handelt es sich z.B. um eine
Dienstleistung wie eine Lohnstunde (die ja nicht im Lager verwaltet wird).
109. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Rabattfähig
Kann der Artikel rabattiert werden? Im Handwerk ist es oft üblich, dass nur
auf Verkaufsware, nicht aber auf die Lohnarbeiten ein Rabatt vergeben wird
(also als Artikel angelegt). Wenn Sie dies anklicken, lässt die Warenwirt-
schaft auch keinen manuellen Rabatt zu, wenn Sie z.B. eine Rechnung schrei-
ben.
Langtextausgabe aus
Der Artikellangtext wird nicht ausgegeben - auf keinem Beleg. Dies findet
dann Anwendung, wenn Sie den Artikeltext nur für sich anlegen, um dort
Informationen abzulegen. Praxisgerechter ist es, dies nicht anzuhaken, son-
dern später in der Formularanpassung einzustellen, z.B. soll in Angeboten
der Text gedruckt werden, in Rechnungen und Lieferscheinen jedoch nicht.
Seriennummernpflicht
Wenn Sie viel mit Geräten zu tun haben (EDV, Mobilfunk usw.), dann sollten
Sie diese Option aktivieren. Beim Verkauf wie beim Lagerzugang öffnet sich
dann direkt ein Kontrollfenster, welches Sie zur Eingabe oder Ausbuchung der
betreffenden Seriennummern auffordert.
Stücklistenausgabe
Verwalten Sie Stücklistenartikel, können Sie mit diesem Schalter die Ausgabe
der Unterpositionen erreichen.
Unterstücklisten
Dieser Schalter wird aktiviert, wenn Sie Stücklistenartikel verwalten, deren
Unterpositionen sich auch wieder aus weiteren Unterpositionen anderer Arti-
kel ergeben.
In den Onlineshop
Wenn Sie mit dem AFS-eigenen Shopsystem arbeiten, können Sie mit diesem
Schalter einstellen, ob der betreffende Artikel beim Datenexport in den Shop
übertragen werden soll.
Bestellwesen
Wenn Sie hier klicken, wird der Artikel beim automatischen Bestellwesen
berücksichtigt und in der Bestellvorschlagsliste aufgeführt. Für den korrekten
Ablauf muss natürlich bei diesem Artikel ein Lieferant hinterlegt worden sein.
Ebay-Artikel
dieser Artikel wird nach exportiert (optionales Ebay-Export-Schnittstelle be-
110. Seite
AFS-Warenwirtschaft
nötigt)
mit Vertragsauswahl
es erfolgt automatisch im Vorgang eine Asuwahl des Handyvertrags.
(optionales Zusatzmodul „Handyvertragsverwaltung“ benötigt“
Provisionsfähig
Kann auf diesen Artikel Provision gegeben werden? Wenn ja, klicken Sie hier
und geben die Provision ein, welche auf diesen Artikel vergeben wird.
Buchhaltung (DateV)
Diese Daten werden für die Nutzer unserer Buchhaltungssoftware benötigt.
Einheiten
Klicken Sie als nächstes auf die Karteikarte „Einheiten“. Hier können Sie
111. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Angaben zu den Verpackungseinheiten des Artikels aufrufen; über gelan-
gen Sie zu einem Rechentool, das Sie dabei unterstützt. Erfassen Sie weiterhin
Volumen, Gewichte sowie Herstellerinfos und Multiplikatoren, falls benötigt.
150 Gramm werden also mit 0,15 eingetragen. Wenn Sie in den Grundeinstel-
lungen unter Zahlenformat „drei Nachkommastellen“ eingetragen haben, kön-
nen Sie auch für 15 Gramm 0,015 eingeben.
Artikelvarianten
Damit ähnliche Artikel nicht mit jeweils nur geringen Abweichungen zahlreich
im Programm erfasst und willkürlich abgelegt werden müssen, bietet die AFS-
Warenwirtschaft ein spezielles Variantenmodul, welches Ihnen die Erfassung
und Hinterlegung einer Vielzahl verschiedener Artikelvarianten unter jeweils
einem Hauptartikel ermöglicht.
Wechseln Sie zunächst in den Menübereich „Stammdaten -> Artikel-
bearbeitung“. Selektieren Sie die Karteikarte „Grunddaten“ und wählen Sie
einen bestehenden Artikel aus dem Artikelstamm aus bzw. legen Sie einen
neuen Artikel an, für den unterschiedliche Varianten angelegt werden sollen.
Wechseln Sie nun im rechten Menü zum Reiter „Einheiten“, und klicken Sie
dort auf das Feld „Artikeleigenschaften“. Es öffnet sich nachstehendes Fens-
ter:
112. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Die Steuericons dieses Fensters kennen Sie bereits aus anderen Menüs der
AFS-Warenwirtschaft. Die weiteren Felder können artikelspezifisch von Ihnen
gefüllt werden: unter EAN erfassen Sie die entsprechende Nummer des Arti-
kels, mit Hilfe der Eigenschaften können Sie verschiedene Merkmale erfas-
sen, bspw. bei Kleidung „rot“, „V-Form“, „lang“ usw. Logischerweise ist es
sinnvoll, diese Merkmale auch als entsprechende Eigenschaften „Farbe“, „Form“
und „Schnitt“ zu kennzeichnen. Dies können Sie, indem Sie die Felder für „1.
Eigenschaft“, „2. Eigenschaft“ usw. mit Hilfe des Buttons ändern:
Sie können Ihre Eingaben als Vorlage hinterlegen, sie als Standard oder nur
113. Seite
AFS-Warenwirtschaft
im Artikel oder der Warengruppe abspeichern. Mit einem Doppelklick auf den
Schriftzug „1. Eigenschaft“ können Sie selbst diese entsprechend umbenennen.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit „EK“ bzw. „VK“ besondere Preise
für die jeweils eingerichtete Variante zu hinterlegen. Als VK können Sie völlig
neue Preise erfassen oder auch nur - durch Setzen eines Hakens - einen
Aufschlag auf den ursprünglichen VK veranlassen. Unter „Bestand“ erfassen
Sie die jeweilige Lagermenge. Die Felder „Mindestbestand, Meldebestand,
Maximalbestand, Reserviert und z.Z. Bestellt“ sind Ihnen aus den vorherigen
Erfassungen und aus der Lagerverwaltung bereits bekannt.
Kommen wir nun zum abschließenden Punkt der Erfassung: Über die Option
„alle möglichen Varianten anlegen“ erzeugt das Programm für Sie automa-
tisch alle möglichen Kombinationen der von Ihnen erfassten Merkmale. Blei-
ben wir beim obigen Beispiel und nehmen drei Merkmale mit jeweils 3 ver-
schiedenen Eigenschaften an, so stellt Ihnen die AFS-Warenwirtschaft die
Gesamtmenge von 3 x 3 x 3 = 27 möglichen Varianten bereit. Vergessen Sie
dabei nicht, Ihre erfassten Eingaben zu speichern!
In unserem Fall haben wir eine „Bluse“ aus der Warengruppe „DAMEN“ mit der
Artikelnummer „10002“ ausgewählt. Die Kasse erwartet nun die Entschei-
dung für eine bestimmte Artikelvariante. Dabei können Sie nach Belieben
entscheiden, ob Sie über die normale Suchfunktion vorgehen (siehe Abb.),
den Artikel aus einer Liste mit Verzeichnisstamm heraussuchen oder die An-
näherungssuche verwenden wollen. Die Annäherungssuche geht bei ihrer
Abrage nach der nummerischen Folge der Eigenschaften vor. Haben Sie als 1.
Eigenschaft die Farbe, als 2. die Größe und als 3. den Schnitt definiert, so
114. Seite
AFS-Warenwirtschaft
startet die Annäherungssuche die Selektion ebenfalls in dieser Reihenfolge.
Lagereinstellungen
Sehen wir uns nun die Lagereinstellungen des Artikels an. Es erscheint fol-
gende Maske:
Sie finden hier die Option „Mehrlagerfähigkeit“. Die einzelnen Felder und
deren Bedeutung:
Mindestbestand
Geben Sie den Mindestbestand ein, der möglichst nicht unterschritten werden
soll. Dieser Wert wird auch beim automatischen Bestellwesen berücksichtigt.
Reserviert
Dieses Feld füllt sich von selbst, wenn Sie Ihren Kunden Auftragsbestätigun-
gen schreiben. Die Auftragsbestätigungen müssen gedruckt werden, damit
sich das Feld aktualisiert.
[Link]. bestellt
Dieses Feld füllt sich automatisch, wenn Sie an Ihre Lieferanten Bestellungen
schreiben. Die Bestellungen müssen gedruckt werden, damit sich das Feld
aktualisiert.
Hauptlager
Aus welchem Hauptlager wird geliefert? Dieses Lager wird immer vorgeschla-
gen, kann aber bei Bestandsveränderungen von Ihnen geändert werden. Auch
bei der Fakturierung steht es Ihnen frei, aus einem anderen Lager zu liefern.
Sehr praktisch, wenn Sie z.B. über Auslieferungsfahrzeuge verkaufen.
Lagernummer
Fachnummer oder ähnliches. Vielleicht verwenden Sie ja Planquadrate im
Lager.
115. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Beschreibung
Zu Ihrer freien Verwendung.
Es erscheint das Lagerfenster. Oberhalb sehen Sie den aktuellen Artikel, für
den Sie gerade eine Buchung vornehmen wollen.
Geben Sie unten die Bestandsveränderung ein. Wir tun dies anhand eines
Beispiels:
Unter „Lagerort“ ändern Sie ggf. das Lager. Die Buchungsart unterscheidet
Abbuchung, Zubuchung und Inventur. Ab- und Zubuchungen werden addiert
bzw. subtrahiert, während die Inventurbuchung die Korrekturmenge errech-
net, um auf Ihren neu eingegebenen Inventurwert zu kommen.
Sie können auch erfassen, über welchen Lieferanten Sie die Ware bekommen
haben. Klicken Sie hierzu auf das Fernglas und suchen Sie den betreffenden
Lieferanten heraus.
Der EK-Preis wird aus den Artikelstammdaten vorgeschlagen. Wenn sich die-
ser ändert, vielleicht auch nur für diese Buchung, geben Sie den neuen EK ein.
Falls Sie in den Grundeinstellungen die Eigenschaft „Mittlerer EK bilden“ ein-
geschaltet haben, wird dieser aktualisiert. Sie können so z.B. in Lagerlisten
den Wert laut aktuellem EK und mittlerem EK anzeigen lassen.
Das Datum der Lagerbuchung kann natürlich auch geändert werden. Spei-
116.
chernSeite
Sie mit der Taste „F11“ oder einem Mausklick oben rechts auf .
AFS-Warenwirtschaft
Varianten
Falls Sie unter „Einheiten -> Artikelbearbeitung“ verschiedene Varianten für
den betreffenden Artikel hinterlegt haben und über das entsprechende
Programmmodul verfügen, werden Ihnen diese hier in Form einer Übersichts-
liste angezeigt.
Lieferanten
Unter der Karteikarte „Lieferanten“ können Sie für jeden Artikel unendlich
viele Lieferanten hinterlegen.
Wenn Sie verschiedene Artikel haben, bei denen der Einkaufspreis ab einer
bestimmten Menge günstiger ist, müssen Sie den Lieferanten zweimal anle-
gen. Einmal mit dem normalen EK ohne Mengenangabe und einmal mit dem
EK, welcher ab einer bestimmten Menge günstiger ist.
Die Warenwirtschaft wählt dann automatisch ab einer Menge von 5 Stück den
günstigeren Preis aus. Zur Übersicht hier ein Auszug, wie dies aussehen
könnte. Speichern Sie die Eingaben mit einem Klick auf .
117. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie den betreffenden Oberartikel ausgewählt haben und die Karteikarte
anklicken, sehen Sie folgendes Bild:
Um den ersten Unterartikel anzulegen, klicken Sie auf das weiße Blatt ( )
oder auf den Button . Es erscheint das Ihnen bekannte Artikelsuch-
fenster. Suchen Sie den gewünschten Unterartikel heraus und übernehmen
Sie ihn.
Geben Sie unter „Anzahl“ ein, welche Menge benötigt wird. Der EK-Preis wird
aus den Artikelstammdaten des betreffenden Artikels übernommen. Im Feld
„Aufschlag“ können Sie einen prozentualen Aufschlag eingeben, der den VK
bestimmt. Speichern Sie mit .
Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange, bis Sie alle Unterartikel erfasst
haben.
zur Verfügung.
Mit einem Doppelklick auf die betreffenden Preise (direkt auf die Ziffern)
werden diese in die Preisfelder des Hauptartikels übernommen (EK und VK-
Preis 1).
Wenn Sie des Öfteren mit verschiedenen Preisen arbeiten, können Sie Ihre
Stücklisten nachkalkulieren lassen. Dazu klicken Sie auf den Menüpunkt
„Artikel -> Stücklisten -> Kalkulation“.
Freie Felder
In der nächsten Karteikarte „freie Felder“ können Sie Bemerkungen oder eige-
ne Daten hinterlegen. Die Felder können auch im Ausdruck angesprochen
werden. Mit einem Doppelklick auf die Bezeichnung, links neben dem weißen
Eingabefeld, können Sie das betreffende Feld umbenennen.
Notiz
In der Karteikarte „Notiz“ verwalten Sie z.B. freie Bemerkungen zum Artikel.
Das Feld entspricht dem Prinzip des Feldes „Bemerkung“ aus den Grund-
daten. Auch hier können Sie mit „Strg + D“ das aktuelle Datum erzeugen.
119. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Multimedia
Unter „Multimedia“ können Sie ein Bild, ein Video oder eine Sounddatei hin-
terlegen. Bei Bildern werden die meisten bekannten Formate unterstützt.
Dokumentenverwaltung
In der „Dokumentenverwaltung“ können Sie OLE-fähige Dokumente einbin-
den und bearbeiten.
Internet
Diese Karteikarte betrifft Einstellungen für den Onlineshop. Wählen Sie die
Bilder und fügen Werbetexte hinzu, welche auch HTML-fähig sind.
Zusätzliche Links oder Mehrfachwarengruppenzuordnungen können dort
ebenfalls getroffen werden.
Reservierungen
Hier werden die Reservierungen des Artikels von Auftragsbestätgungen und
Proformarechnungen aufgelistet inkl. Lieferrückstand.
Bestellungen
Hier werden die Bestellungen des Artikels aufgelistet inkl. Rückstand.
Liste
In der letzten Karteikarte „Liste“ sehen Sie die Kundendaten in Listenform.
Bestellgruppen
Bestellgruppen fassen mehrere Lieferanten zu einer Gruppe zusammen, weil
Sie z.B. bestimmte Artikel von mehreren Lieferanten erhalten.
Um diese anzulegen, öffnen Sie „Stammdaten -> Bestellgruppen“.
Das geöffnete Fenster zeigt Ihnen die vorhandenen Bestellgruppen an.
120. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Über das „+“ Symbol legen Sie eine neue Gruppe an, vergeben ihr einen
Namen und evtl. Nummer sowie Kennung. Im Anschluss können Sie mit „Lie-
ferant suchen“ die Lieferanten einzeln hinzufügen, welche zu dieser Gruppe
gehören. Gespeichert wird die Gruppe mit dem Haken-Symbol .
Um einen Lieferanten aus der Gruppe zu entfernen, wählen Sie ihn in der Liste
aus und klicken „Lieferant entfernen“
Um eine ganze Gruppe zu löschen, wählen Sie aus dem Symbolmenü das rote
Minus:
Warengruppen
Hier stellen Sie die Warengruppen ein. Mit einem Klick auf oder auf die
„Einfg“-Taste legen Sie eine neue Warengruppe an. Der Cursor befindet sich
bereits auf dem Feld „Bezeichnung“. Geben Sie den Namen der Warengruppe
ein. In der linken Hälfte können Sie schon die Aufschläge vordefinieren, die
bei der Artikelanlage auf der Grundlage des Einkaufspreises den VK-Preis
ermitteln werden. Sowohl das Einkaufskonto als auch das Verkaufskonto sind
wiederum für Anwender von Buchhaltungssoftware relevant.
Speichern Sie Ihre Eingaben mit der Taste „F11“ oder einem Klick auf das
Diskettensymbol ( ). Anschließend wird wieder eine neue Warengruppe an-
gelegt.
Warengruppen bearbeiten
Warengruppe löschen
121. Seite
AFS-Warenwirtschaft
einheiten“ an. Speichern mit „F11“. Sie haben jetzt eine Hauptwarengruppe
„Computer“ mit zwei Unterwarengruppen „Gehäuse“ und „Chipeinheiten“.
Wenn Sie Ihre Warengruppen angelegt haben, schließen Sie die Erfassung
mit „Strg + F4“.
Ein Beispiel für eine neue Kondition wäre z.B. 30 Tage netto und 2%
Skonto innerhalb von 14 Tagen.
Im Feld Bezeichnung geben Sie diese Kondition in Kurzform ein, damit Sie
diese nachher wiedererkennen und dem Kunden zuordnen können. Wenn Sie
das Feld „Standard Zahlungskondition” anklicken und einen Haken setzen,
wird diese Zahlungskondition allen neu angelegten Kunden vorgeschlagen.
Auch hier ist im Nachhinein eine nachträgliche Änderung möglich. Sie können
ebenfalls einstellen, ob ein Auftrag mit dieser Kondition direkt abgeschlos-
sen werden soll. Logischerweise ist dies in unserem Beispiel nicht sinnvoll;
jedoch beim Barverkauf oder der Zahlungsart Vorkasse macht diese Einstel-
lung durchaus Sinn. Die Werte für „Skonto XX in %“ und „innerhalb XX Tagen”
sind selbsterklärend. Es können sogar zwei Skonti eingegeben werden; es
gibt durchaus Unternehmen, die dies praktizieren (z.B. 60 Tage netto, 2% in
30 Tagen und 5% in 10 Tagen).
Eine Rechnung wird dann natürlich mit den Zahlenwerten gedruckt, um dem
Kunden seine Konditionen als Datumswert darzustellen, während im
Angebot die Kondition als Wortlaut stehen sollte. (Es macht ja auch keinen
Sinn, wenn im Angebot die Zahlungskondition komplett mit Nettowerten und
Fälligkeitsdatum eingetragen ist.)
122. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Gemäß unserem Beispiel könnte dies so aussehen:
Wenn Sie das Zusatzmodul „Kasse“ besitzen und das Kassenbuch einsetzen,
kann hier mit einem Klick dafür gesorgt werden, dass die Zahlung ins Kassen-
buch einfließt. Dies macht z.B. bei einem Barverkauf Sinn.
Natürlich haben Sie später trotzdem die Möglichkeit, eine Rechnung BAR
auszubuchen, obwohl ein anderes Zahlungsziel vereinbart wurde.
Wenn Sie mit dem DTA Modul arbeiten, setzen Sie den Haken „Vorgang sofort
ins Banking Modul übergeben“. Weiteres zum Banking Modul finden Sie unter
dem Hauptmenüpunkt „Werkzeuge“.
Bestellarten
123. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier geben Sie alle möglichen Bestellarten ein. Diese können im Auftrag
erscheinen und ausgewählt werden. Mit <EINFG> erzeugen Sie eine Leerzeile,
anschließend klicken Sie mit der Maus in diese leere Zeile und geben eine
neue Bestellart ein. Mit <STRG> + <ENTF> löschen Sie sie wieder. Mit einem
Klick auf „Fertig“ beenden Sie die Eingabe.
Sie können hier auch die Standard-Bestellart auswählen. Setzen Sie dazu
einfach nur einen Haken in das Feld „Standard Bestellart“.
Diese Bestellart wird dann bei jedem Anlegen eines neuen Vorgangs vorge-
schlagen.
Bankleitzahlenverzeichnis
Ein nützlicher Helfer. Suchen Sie nach Ort, Bank, PLZ oder BLZ. Geben Sie den
gewünschten Begriff ein und drücken Sie die <ENTER>-Taste oder drücken Sie
auf das Lupensymbol:
Mit einem Klick auf den „OK“-Button schließen Sie das Fenster.
124. Seite
AFS-Warenwirtschaft
- Komfortliste der Vorgänge
- Sammelrechnung
- Mahnwesen
- Bestellwesen
Vorgangsverwaltung
Es erscheint ein Kundenauswahlfenster, welches Sie von der Suche nach Kun-
den bereits kennen und im Abschnitt über den Kundenstamm bereits behan-
delt wurde:
Suchen Sie den gewünschten Kunden heraus und übernehmen Sie ihn. Wenn
Sie keinem Kunden, sondern einem Interessenten ein Angebot schreiben
wollen, klicken Sie auf den „Abbruch“-Button. Sie sehen dann die Auftrags-
datenmaske und können nun mit einem Klick auf das Symbol „Interessenten-
125. Seite
AFS-Warenwirtschaft
anschrift auswählen“ einen entsprechenden Interessenten wählen. (Auf die-
se Weise könnten Sie auch mit einem Klick auf „Lieferanten auswählen“ einen
Lieferanten übernehmen, um diesem z.B. einen Lieferschein über Retourware
zu schreiben. Darauf soll an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingegangen
werden.)
Nachdem Sie die gewünschte Adresse übernommen haben, füllen Sie - falls
benötigt - die Felder in der Auftragsmaske aus. Wir beginnen oben rechts:
Vorgangsdatum
Dies ist das Datum, unter dem der Vorgang abgelegt wird. Sie können also
auf diese Weise auch vor- oder rückdatieren.
Bestelldatum
Dies ist das Datum des Eingangs der Kundenbestellung.
Lieferdatum/Woche
Hier geben Sie das Lieferdatum oder die Kalenderwoche ein. Auch ein Hinweis
wie „ca. 5 Tage“ ist erlaubt. Tipp: Nach diesem Feld kann später in der Vor-
gangsliste (Komfortliste) sortiert werden. Überlegen Sie sich also vorher ein-
dringlich, wie Sie dieses Feld belegen.
Zahlungsart
Die Zahlungsart wurde vom Kunden übernommen. Hier können Sie trotzdem
für diesen Auftrag die Konditionen ändern.
Lieferart
Die Lieferart bleibt leer und kann von Ihnen ausgewählt werden. Entweder
bedienen Sie sich der Vorgaben oder Sie schreiben manuell etwas in dieses
Feld.
Bestellart
Hier wählen Sie aus, auf welchem Kommunikationsweg bestellt wurde.
Für das gewählte Zahlungsziel sehen Sie die Skonti-Angaben. Diese dienen
der Kontrolle und sollten im Sinne der Übersichtlichkeit nicht geändert wer-
den. Legen Sie daher besser neue Zahlungskonditionen an.
126. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie die Rechteverwaltung aktiviert haben, erscheint der zur Zeit ange-
meldete Mitarbeiter.
Wenn Sie dem Kunden einen Vertreter zugeordnet haben, wird dieser hier
angezeigt. Falls Sie beim Kunden diverse Ansprechpartner hinterlegt haben,
können Sie hier einen anderen Ansprechpartner wählen.
Wählen Sie die Alternativen, wenn benötigt, einfach aus der PullDown-Box
aus.
Natürlich sind dies nur Vorgaben aus den Stammdaten; Sie können auch
andere Mitarbeiter / Vertreter / Ansprechpartner auswählen.
Geben Sie die Bestellnummer des Kunden ein. Unter Sendungsnummer kön-
nen Sie z.B. eine UPS-Nummer eingeben. Schwierig wird es nur, wenn eine
Sendung aus mehreren Paketen besteht. Bei UPS z.B. läuft alles unter einer
Sendung, bei der Deutschen Post (und anderen) leider nicht.
127. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Entstehen beim Auftrag zusätzliche Nebenkosten, geben Sie diese hier ein.
Natürlich können Sie auch Nebenkosten als Artikel anlegen.
Sie sehen im unteren rechten Bereich die Felder „Lieferdatum, frei 1, frei 2,
frei 3“. Diese Felder können Sie folgendermaßen abändern:
Hier geben Sie den Text ein, der in unserem Fall im Feld 2 stehen soll. Die
übrigen Freifelder lassen sich genauso abändern.
128. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen Felder abzuschalten, falls diese
nicht benötigt werden.
Klicken Sie einfach auf das abzuschaltende freie, weiße Feld. Es erscheint ein
Haken. Schon haben Sie das entsprechende Feld abgeschaltet.
Sie können jedoch auch einstellen, dass bestimmte Felder Multiplikatoren
sind. Mit der <EINFG>-Taste geben Sie die erste Position ein. Es erscheint ein
Auswahlfenster mit zahlreichen Positionsarten. Folgende Positionsarten ste-
hen Ihnen zur Verfügung:
Positionsart: Bedeutung:
129. Seite
AFS-Warenwirtschaft
freie Position Sie verwenden eine freie Position, z.B. eine
Dienstleistung oder einen Restpostenartikel,
der weder im Artikelstamm noch im Lager
geführt wird.
freie Position alternativ Wie „freie Position“, nur fließt der Betrag nicht
in die Summe ein.
Wenn Sie den gewünschten Artikel übernehmen wollen, drücken Sie erneut
<ENTER> und geben die gewünschte Menge ein. Bestätigen Sie anschließend
130. Seite
AFS-Warenwirtschaft
auch den erfassten Preis mit <ENTER>, selbiges gilt für den Rabatt.
Wenn sich der Cursor im Langtextfeld/Zusatztext befindet, speichern Sie
diese Position mit „F11“. Alternativ können Sie auch mit „F12“ speichern, in
diesem Fall legt die AFS-Warenwirtschaft direkt eine neue Position an, und
Sie sparen sich den sonst nötigen Tastendruck auf die <EINFG>-Taste.
Bei der zweiten Position ändern wir den vorgeschlagenen Einzelpreis. Wenn
Sie also wie gewohnt den Artikel übernehmen und dann den Einzelpreis NICHT
mit <ENTER> bestätigen, erscheint, nachdem Sie diese Position mit „F11“
speichern, folgendes Dialogfenster:
nicht hinterlegen - Der geänderte Preis gilt nur für den aktuellen Auf-
trag.
Das Langtextfeld bietet Ihnen die Möglichkeit, freie Zusatztexte oder Text-
bausteine einzutragen.
131. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie mit der Maus ins Feld klicken und dann die rechte Maustaste drük-
ken, können Sie Textbausteine laden.
Speichern Sie wieder mit „F11“. Den ganzen Auftrag speichern Sie mit einem
Klick auf den grünen Haken oben rechts. Drucken Sie Ihr Angebot. Hier gibt es
auch mehrere Möglichkeiten. Wenn Sie nur eine Vorschau sehen wollen, ohne
dass der Auftrag mit einer Nummer gespeichert wird, klicken Sie auf den
Button „Druckvorschau“. Nach Bestätigen des Druckdialog-Fensters sehen
Sie eine Bildschirmvorschau.
Wenn Sie jedoch den Auftrag nur speichern, aber nicht drucken möchten,
können Sie das Fenster zunächst schließen. Zum Drucken des Vorgangs drü-
cken Sie „STRG + P“ oder klicken Sie auf „Ausdrucken des Vorgangs“. Wenn
Sie nun im anschließenden Druckerdialog wieder „Drucken“ wählen, wird das
Angebot gedruckt.
Falls Sie jedoch auf „Vorschau“ klicken, geschieht das Gleiche wie bei der
normalen Vorschau, jedoch wird der Auftrag nun als „gedruckt“ markiert und
eine Nummer vergeben.
Wenn Ihr Ausdruck mehrere Seiten umfasst, können Sie mit den Pfeiltasten
durch die Seiten blättern. Mit einem Klick auf die (+) Lupe vergrößern Sie die
Ansicht; mit einem Klick auf die (-) Lupe verkleinern Sie diese wieder.
Die beiden Druckersymbole haben folgende Funktion: Mit dem linken Drucker
drucken Sie die aktuell angezeigte Seite, mit dem rechten Drucker den ge-
samten Druckbestand.
Das „Briefsymbol“ dient dem Versenden des Ausdrucks per E-Mail. Diese kann
sich der Empfänger allerdings nur ansehen, wenn er die Datei [Link] von
Combit auf seinem Rechner besitzt. Die Datei können Sie sich von der AFS-
Homepage (Supportbereich) herunterladen.
Mit einem Klick auf das Diskettensymbol speichern Sie das Formular als Da-
tei. Auch hier wird wieder die [Link] von Combit benötigt.
Ein Klick auf die Tür bewirkt das Schließen der Druckvorschau (alternativ mit
Tastenkombination „ALT + F4“). Sie befinden sich nun wieder in der Auftrags-
maske. Mit „STRG + F4“ bzw. einem Klick oben rechts auf den X-Button
verlassen Sie diese.
Natürlich können Sie auf die gleiche Weise statt eines Angebotes auch jeden
anderen kaufmännischen Vorgang erstellen.
Vorgang ausdrucken
Wählen Sie hier Ihren Drucker aus, der den Vorgang ausdrucken soll sowie die
zu druckenden Seiten. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Ausgabe über einen
Drucker, über die Druckvorschau oder mittels einer Datei vorzunehmen. Wenn
Sie diese Funktion ausführen, wird eine Rechnungs-Nr. vergeben, selbst wenn
Sie hier nur die Druckvorschau aufrufen. (Anders als beim zweiten Punkt ->
Druckvorschau [siehe unten])
Druckvorschau
Hier können Sie den Vorgang auf dem Bildschirm anzeigen lassen, ohne dass
eine Rechnungsnr. vergeben wird.
Sonderdruck
Hier können Sie folgende Sonderdrucke ausdrucken: A4 Briefumschlag, A5
Briefumschlag, Nachnahme A4 und A5 Umschläge, Artikeletikett (mit oder
ohne Langtext). Durch die Auswahl des Ausdruckassistenten können Sie die
vorgefertigten Formulare abändern.
Sollten Sie Probleme bei der Formularerstellung haben, übernehmen wir diese
Arbeit gegen einen geringen Aufpreis gerne für Sie. Kontaktieren Sie uns in
diesem Fall einfach über die angegebenen Kommunikationswege und teilen
Sie uns Ihre Vorstellungen mit.
Wichtig erscheint hier anzumerken, dass Sie pro Vorgangsart einmalig ein
Formular zuweisen müssen. Diese Einstellungen werden für die jeweilige
Vorgangsart gespeichert und erst wieder verändert, sobald Sie ein anderes
Formular auswählen.
133. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bearbeitung
Vorgang abschließen
Klicken Sie zum Beenden der aktuellen Erfassung auf „Vorgang abschließen“
oder verlassen Sie diese mit der Tastenkombination „Strg + A“.
Zahlung eingeben
Hier können Sie direkt eine Zahlung für den aktuellen Vorgang erfassen.
Wählen Sie diese Funktion aus oder drücken Sie folgende Tasten gleichzeitig
<STRG> + <Z>.
zeige Zahlunsganweisungen
öffnet die Zahlungsanweisung, falls diese an das Bankingmodul übergeben
wurde, um die Daten nochmals zu sichten.
Vorgang stornieren
Hier stornieren Sie den aktuell ausgewählten Vorgang.
Verbuchen
Wählen Sie diese Funktion aus oder drücken Sie folgende Tasten-
kombination „STRG + V“.
134. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Verbuchen Sie den aktuell ausgewählten Vorgang, d.h., Sie können zu einem
späteren Zeitpunkt keine Änderungen in den Auftragspositionen mehr vor-
nehmen.
Sendungsnummer erfassen
ermöglicht die nachträgliche Erfassung der Sendungsnummer, falls der Vor-
gang schon gesperrt ist.
Klicken Sie dazu auf das entsprechende Jahr. Der Monat, in dem der Vorgang
stattgefunden hat, wird Ihnen angezeigt. In der rechten Fensterhälfte wird
Ihnen der Umsatz als Diagramm dargestellt. Das Diagramm können Sie sich
nach Ihren Wünschen als Tortendiagramm, Balkendiagramm usw. anzeigen
lassen.
Drucken Sie die Auswertung auf dem Drucker aus oder lassen Sie sich die
Druckvorschau anzeigen.
Unter dem Karteireiter „Sollvorgaben“ können Sie verschiedene Soll-Werte
eintragen, nach denen ausgewertet wird. Klicken Sie auf das gewünschte Jahr
und dann auf „Vorgaben erzeugen“:
135. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Von uns wurden in diesem Beispiel entsprechende Vorgaben für die Monate
erfasst. Nun können pro Monat Soll-Umsatz oder Soll-Stück usw. eingegeben
werden. Zum Abspeichern können Sie kurz auf die Karteikarte „Umsatzzahlen“
und dann wieder auf Sollvorgaben klicken, das Programm speichert Ihre Er-
fassungen in diesem Fall automatisch.
Die Auswertung hilft Ihnen dabei, ständig eine genaue Kontrolle über Soll und
Ist Ihrer Stückzahlen/Umsätze/Roherträge zu behalten. Sie können diese
Kalkulationen entweder ausdrucken oder als *.bmp abspeichern. Zum Verlas-
sen klicken Sie auf „Schließen“.
Status bearbeiten
Achtung! Diese Funktion sollte nur von erfahrenen Anwendern genutzt wer-
den. Sollten Sie manuell irgendwelche Status verändern, kann das fatale
Folgen für Ihre Geschäftsdaten haben. Dies kann dazu führen, dass Ihre
Umsätze nicht korrekt berechnet oder Vorgänge vom System nicht mehr be-
achtet werden.
Bitte nutzen Sie die Funktion „Status bearbeiten“ nur nach Rücksprache mit
unserem Support!
136. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Über dieses Fenster können Sie ersehen, ob z.B. der Vorgang gedruckt oder
storniert wurde usw.
Zudem können Sie auf Anraten des Supports den Status des Vorgangs
bearbeiten.
Wir zeigen Ihnen anhand des folgenden Beispiels, wie Sie einen Termin für
ein Angebot erstellen. Zunächst muss das Angebot selbst angelegt werden.
Klicken Sie dann im Angebot auf das Menü „Vorgang“ -> „neuen Termin anle-
gen“. Tragen Sie zunächst einen möglichst aussagekräftigen Betreff ein.
Legen Sie den Zeitraum fest, für den der Termin gelten soll. Im Feld Notiz
haben Sie Gelegenheit, eine Beschreibung des genauen Sachverhalts zu hin-
terlegen. Am rechten Fensterrand stehen Ihnen dazu gewohnte Formatierungs-
hilfen wie linksbündig, zentriert oder rechtsbündig zur Verfügung. Unter dem
137. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Schalter „Schrift“ können Sie außerdem Schriftattribute festlegen. Sollte für
den Termin eine URL von Bedeutung sein, tragen Sie sie in das Feld ein.
Die eigentliche Darstellung des Termins kann natürlich auch beeinflusst wer-
den. Dies stellen Sie im PullDown-Menü „Anzeige“ ein. Sie haben die Wahl
zwischen den Darstellungsarten rechteckig, abgerundete Ecken, sechseckig
oder oval.
Möchten Sie automatisch an den Termin erinnert werden, setzen Sie den
Haken „Erinnerung“ und stellen die gewünschte Erinnerungszeit ein. Tragen
Sie dazu außerdem in das Feld Mitteilung den Erinnerungstext ein. Standard-
mäßig wird dieses Feld mit der jeweiligen Rechnungsnummer gefüllt.
grafische Auswertung
138. Seite
AFS-Warenwirtschaft
139. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Vorgang fortführen
Hier können Sie den ausgewählten Vorgang fortführen.
Vorgang speichern
Hier speichern Sie den laufenden Vorgang mit der <F11>-Taste ab.
Vorgangsverwaltung
Wenn Sie nun gezielt nach der Nummer suchen wollen, klicken Sie auf den
Karteireiter „Vorgangsnummer“ und geben hier die exakte Nummer ein. Mit
jedem Tastendruck aktualisiert sich die Liste der Angebote. Ein kleiner schwarzer
Pfeil links neben dem Listenanfang zeigt Ihnen an, welcher Auftrag sich ge-
rade in der Selektion befindet.
Wenn Sie den gewünschten Auftrag gefunden haben, doppelklicken Sie mit
der Maus darauf oder verwenden Sie die Tastenkombination „STRG + B“. Sie
sind nun in der Auftragsmaske, die Sie bereits kennen gelernt haben.
140. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Um die Auftragspositionen zu ändern, klicken Sie auf „Auftragspositionen“.
Wählen Sie mit der Maus die gewünschte Position aus und aktualisieren Sie
diese unten in der Bearbeitungszeile (nicht in der Tabelle selbst).
Die Bedeutung der einzelnen Buttons erfahren Sie, wenn Sie Ihren Maus-
zeiger eine kurze Zeit über dem Button ruhen lassen. Es werden dann soge-
nannte Hints dargestellt.
Speichern Sie anschließend Ihre Änderungen mit „F11“ und drucken Sie er-
neut.
Wenn Sie nicht neu drucken, aber sicher gehen wollen, dass wirklich alles
aktualisiert wurde, drucken Sie über die Druckvorschau: Zum Drucken drücken
Sie also „STRG + P“ oder klicken auf „ausdrucken des Vorgangs“. Im An-
schluss wählen Sie „Druckvorschau“.
Vorgang fortführen
Angenommen, der Kunde ist mit dem Angebot einverstanden und erteilt Ih-
nen den Auftrag. Wie Sie Aufträge finden, wissen Sie ja bereits. Wenn Sie nun
in der Auftragsliste den betreffenden Auftrag gefunden haben, können Sie
diesen mit „STRG + F“ fortführen, oder Sie klicken auf „Vorgang -> Vorgang
fortführen“. Es erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie festlegen können, wie
mit dem Vorgang weiter verfahren werden soll.
141. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wir wollen nun direkt in eine Rechnung wandeln lassen und zwar über das
gesamte Angebot.
Wählen Sie also „Rechnung“ aus und bestätigen Sie mit einem Klick auf den
„Ok-Button“. In der Vorgangsschnellliste sollte Ihnen nun eine Veränderung
auffallen, sofern Sie zuvor die Option „Vorgang umwandeln“ gewählt haben.
Das Angebot ist nun nicht mehr vorhanden. Klicken Sie in der Schnellliste
rechts auf „Rechnung“.
In der Vorgangsliste sehen Sie nun den Auftrag als „Rechnung“ definiert,
allerdings ohne Nummer (weil noch nicht gedruckt). Mit „Strg + B“ bzw. einem
Doppelklick auf diesen Auftrag gelangen Sie wieder in den Bearbeitungs-
modus. Aus diesem können Sie wie gewohnt drucken. Die Rechnung wurde
erstellt und gespeichert.
Rückstandsverwaltung
Sollten Sie einmal nicht alle vom Kunden gewünschten Artikel auf Lager ha-
ben, aber möchte der Kunde dennoch vorab alles geliefert bekommen, was
zum Zeitpunkt der Bestellung verfügbar ist, kommt unsere komfortable
Rückstandsverwaltung zum Einsatz.
Wie Aufträge fortgeführt werden, haben wir Ihnen bereits dargestellt. Nun
wiederholen wir das Ganze, mit dem Unterschied, dass wir das Angebot in
eine Auftragsbestätigung wandeln. Der Vorteil besteht darin, dass die betr.
Artikel im Artikelstamm „reserviert“ und nicht direkt abgebucht werden.
142. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Angenommen, es sind nicht genügend Teile auf Lager, und Sie können dem
Kunden maximal x Scanner und y Kassenladen liefern.
Das folgende bekannte Fenster fragt Sie erneut nach der Vorgangsart, die
fortgeführt werden soll. Standardeinstellung ist hier der „Lieferschein“.
Lieferrückstandsliste
Um einen Überblick der Rückstände zu erhalten, klicken Sie auf „Vorgänge ->
Sonderlisten -> Lieferrückstandsliste“.
Wählen Sie nun den Zeitraum aus und klicken Sie auf .
Sie bekommen jetzt alle Rückstände für den gewählten Zeitraum angezeigt.
Nachstehend sehen Sie die Menüleiste für die Auflösung der Rückstände.
Mit einem Klick auf die Lupe bekommen Sie alle zur Zeit
möglichen Rückstandsauflösungen angezeigt.
143. Seite
AFS-Warenwirtschaft
ausgewählten oder alle Rückstände in Lieferscheine auflösen.
Standardmäßig werden alle Rückstände angezeigt. Klicken Sie auf die Lupe,
um alle möglichen Rückstandsauflösungen anzuzeigen. Haben Sie die Ware
auf Lager, können Sie diese direkt ausliefern. Es wird automatisch erkannt, ob
Sie dem Kunden bereits Teile geliefert haben und welche Menge. Jetzt können
Sie die Rückstände entweder zum Lieferschein oder zur Rechnung auflösen.
Klicken Sie dazu einfach auf die Symbole für „Rückstände zum Lieferschein
auflösen“ oder „Rückstände zur Rechnung auflösen“.
Einsehen können Sie die entsprechenden Vorgänge wie gewohnt über die
„Schnellliste“ der Vorgänge im Menü.
Bezahlung - komplett
Um offene Rechnungen zu finden, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Der di-
rekte Weg wäre über die Vorgangsschnellliste, weil Sie ja die Rechnungs-
nummer direkt eingeben können.
Eine andere Möglichkeit stellt die Komfortliste dar. Hier werden die letzten
Einstellungen und Filter, die gesetzt wurden, gespeichert. Der Aufruf der
Komfortliste dauert daher entsprechend länger.
Rufen Sie „Vorgänge -> Komfortliste der Vorgänge -> offene Posten“ auf.
Hinweis: Der Status „offene Posten“ gilt dann, wenn die Rechnungen ge-
druckt sind und noch nicht den Status „abgeschlossen“ besitzen. Eine nicht
gedruckte Rechnung wird in dieser Liste nicht erscheinen.
Wenn Sie die Liste der Rechnungen sehen, können Sie die gewünschte Rech-
nung auswählen. Um die Rechnung per Zahlungseingang abzuschließen, drü-
cken Sie entweder die Tastenkombination „STRG + A“, oder Sie klicken auf
den grünen Haken im oberen Bereich des Fensters. Es öffnet sich das
Bearbeitungsfenster für Zahlungseingänge.
144. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Der Rechnungsbetrag ist im Feld „bezahlter Betrag“ bereits vorgegeben.
Sie können diesen übernehmen oder aber einen anderen Betrag eingeben.
Wenn dieser geringer ist als der Rechnungsbetrag, geht das Programm davon
aus, dass Sie Skonto gewähren und schließt den Auftrag anschließend ab. Sie
können zusätzlich noch das Finanzbuchhaltungs-Geldkonto anwählen oder
bestimmen, ob dieser Betrag BAR bezahlt wurde und ins Kassenbuch (wenn
vorhanden) eingetragen werden soll.
Wenn Sie nun mit „ALT + B“ oder einem Klick auf „Buchen“ bestätigen, wird
der Auftrag abgeschlossen. Sollten Sie die Bearbeitung abbrechen wollen,
klicken Sie auf „Abbruch“.
Bezahlung - Teilzahlung
Sollte einer Ihrer Kunden nur einen Teilbetrag der Rechnung überweisen,
geben Sie nun einen Teilbetrag ein. Mit „STRG + Z“ oder einem Klick auf den
Button „Zahlung eingeben“ geben Sie die Zahlung ein. Es erscheint ein neues
Fenster.
Auch hier ist der zu zahlende Betrag bereits vorgegeben. Der Cursor sitzt im
Feld „Bemerkung“. Hier können Sie eine Notiz eingeben. Weiter geht es mit
der Maus oder mit der TAB-Taste. (Dies ist wesentlich einfacher, und wir
schlagen vor, nach jeder Eingabe in diesem Zahlungsfenster die TAB-Taste zu
verwenden.) Sie können nun den Betrag eingeben, den der Kunde überwiesen
hat. Anschließend springt der Cursor auf das „Datum“.
Hier geben Sie das Datum der Zahlung ein. Im nächsten Feld „Konto“ geben
Sie (wenn gewünscht) das Geldkonto ein. Speichern Sie die Zahlung mit
einem Klick auf den grünen Haken. Sollte Ihnen ein Fehler unterlaufen sein,
können Sie diese Zahlung löschen, indem Sie auf das Minuszeichen klicken
und anschließend den Vorgang wiederholen. Mit einem Klick auf den grünen
Haken im rechten oberen Bildschirmbereich beenden Sie die Bearbeitung. Es
erscheint nun noch die Frage, ob der Vorgang abgeschlossen ist. Antworten
Sie mit NEIN (oder aber mit JA, entspricht dann im Prinzip einer Komplett-
zahlung).
Stornierung
Im Falle einer Stornierung einer Rechnung rufen Sie diese aus der Vorgangs-
liste auf. Anschließend wechseln Sie mit einem Doppelklick in den Bearbeitungs-
modus.
145. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Rechnung storniert und die entsprechenden Artikel wurden ins Lager zurück-
gebucht.
Sammelrechnungen
Mit der AFS-Warenwirtschaft erstellen Sie schnell und komfortabel
Sammelrechnungen. Dies findet vor allem dann Anwendung, wenn Sie einem
oder mehreren Kunden Lieferscheine schreiben und diese zu einer Rechnung
zusammenfassen möchten.
Für einen bestimmten Kunden schreiben Sie eine Sammelrechung, indem Sie
zunächst den Kunden aus dem Kundenstamm heraussuchen. Legen Sie fest,
dass Sie beabsichtigen, nur für einen Kunden eine Sammelrechnung zu er-
stellen. Anschließend klicken Sie auf „Kunden wählen“. Es öffnet sich nun die
Ihnen bekannte Suchmaske.
Suchen Sie den gewünschten Kunden und übernehmen Sie ihn mit <ENTER>
oder einem Doppelklick.
Anschließend klicken Sie rechts auf den Button „Vorgänge zeigen“.
Auf der nächsten Seite werden Ihnen verschiedene Hinweise angezeigt, wel-
che Einstellungen Sie vor Erfassung der Sammelrechnung noch vornehmen
können.
1.
In der Sammelrechnung wird nur je eine Position aus den einzelnen
Lieferscheinen angezeigt, auch wenn Artikel mehrfach geliefert worden
sind.
2.
In der Sammelrechnung werden die betreffenden Lieferscheindaten vor
den einzelnen Positionen angeführt, damit der Kunde noch einmal ver-
gleichen kann.
3.
Das Gegenteil von Punkt 1. Die gelieferten Artikel werden kummuliert.
Achtung:
Sollten Sie auf verschiedenen Lieferscheinen gleiche Artikel zu unterschiedli-
146. Seite
AFS-Warenwirtschaft
chen Preisen verkauft haben, klicken Sie diesen Punkt NICHT an!
4.
Es werden nur die Lieferscheintexte ausgegeben und der Gesamtbe-
trag addiert. Die einzelnen Positionen entfallen. Das macht durchaus
Sinn, wenn zahlreiche Lieferscheine mit vielen Positionen erstellt wur-
den. Die Rechnungslänge würde in diesem Fall über etliche Seiten rei-
chen. Falls der Kunde die Rechnung anzweifelt, so kann er noch immer
auf die ausgestellten Lieferscheine zurückgreifen.
5.
Die Posten werden auf der Sammelrechnung nach den einzelnen
Kostenstellen zusammengefasst.
6.
Auf Wunsch einiger Kunden wurde diese Option eingefügt. Da ein
Lieferschein bspw. durch eine Rechnung abgeschlossen werden kann,
macht es eigentlich wenig Sinn, diese Option zu wählen. Ggf. haben
Sie jedoch im Bedarfsfall individuelle Verwendung.
7.
Hiermit werden alle Lieferscheine zu einer Sammelrechnung zusam-
mengefasst, die in den Auftragsdaten im Feld „Bestellnummer” (als
die Bestellnummer Ihres Kunden) den gleichen Eintrag haben. Wenn
Sie also eine Bestellung Ihres Kunden über mehrere Lieferscheine
ausgeliefert haben, können Sie nun lediglich die einzelne Bestellung
Ihres Kunden ausweisen.
8.
Äquivalent zu Punkt 7 werden hier Vorgänge gesammelt ausgewiesen,
die über die gleiche bzw. eine leere Kostenstelle verfügen.
9.
Wenn Sie bei der Adresse des Kunden eine übergeordnete Rechnungs-
anschrift erfasst haben, erhält die Sammelrechnung ebenfalls diese
Rechnungsanschrift.
10.
Üblicherweise werden nur die gedruckten Vorgänge (bzw. Lieferschei-
ne) auf der Sammelrechnung mit einbezogen. Bei der Aktivierung die-
ses Punktes werden auch alle ungedruckten Vorgänge mit einbezogen,
die Ihren restlichen Vorgaben entsprechen.
11.
Bei Aktivierung dieses Punktes werden Kunden, die über Adressen
ohne Postleitzahl verfügen oder insgesamt unterschiedliche Liefer-
adressen besitzen in separate Rechnungen übergeleitet.
147. Seite
AFS-Warenwirtschaft
12.
13.
Hinweis:
Genau wie beim Mahnwesen können Sie auch einen Lieferschein ausklam-
mern, für den keine Rechnung erstellt werden soll: Markieren Sie einmal mit
der linken Maustaste den entsprechenden Lieferschein, anschließend lassen
Sie sich mittels der rechten Maustaste das Kontextmenü zeigen. Hier können
Sie den/die betr. Lieferschein(e) entfernen.
Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit eingestellt? Dann klicken Sie zur Erstellung
auf .
In der Vorgangsliste finden Sie nun ungedruckte Rechnungen, welche Sie nur
noch drucken müssen, damit die Rechnungsnummer vergeben wird.
Achten Sie also darauf, dass für den betr. Kunden VOR der Sammelrech-nung
keine ungedruckten Rechnungen vorhanden sind.
In der Regel dürfte dies kaum vorkommen und ist leicht zu kontrollieren.
Tipp: Dieses Problem tritt NICHT auf, wenn Sie bei der Sammelrechnung die
Option „Lieferschein mit gleicher Bestellnummer” aktivieren.
Öffnen Sie die „Vorgänge -> Schnellliste der Vorgänge -> Rechnungen“. Sie
sehen nun zahlreiche Rechnungen gelistet. Schränken Sie zunächst die Suche
ein: Sie wissen selbstverständlich, dass Sie diese Rechnungen am heutigen
Tag erstellt haben. Klicken Sie also auf den Karteireiter „Vorgangsdatum“ und
dann auf „Tagesansicht“. Geben Sie das heutige Datum ein.
Sie können sich auch alle Aufträge eines bestimmten Kunden anzeigen las-
sen. Klicken Sie auf den Karteireiter „Anschrift“, dann wählen Sie entweder
den Kunden-, Lieferanten- oder Interessentenbutton aus, um sich Aufträge
einer bestimmten Adresse anzeigen zu lassen.
Testen Sie auch einmal die verschiedenen Optionen unter „Status anwen-
den“. Klicken Sie auf „Status anwenden“ und experimentieren Sie mit den
zahlreichen Möglichkeiten, die Ihnen das Programm hier bietet. Mit jedem
Klick aktualisiert sich die Liste der Vorgänge.
Schon finden Sie die Rechnung(en). Mit „STRG + B“ oder einem Doppelklick
auf diese Bestellung wechseln Sie wie gewohnt in den Bearbeitungsmodus.
Klicken Sie zur Kontrolle noch einmal unten auf den Karteireiter „Auftrags-
positionen“ und sehen Sie sich die Positionen an.
Mahnungen
Mit der AFS-Warenwirtschaft können Sie komfortabel auch Ihr Mahnwesen
verwalten. Das Programm prüft anhand Ihrer Einstellungen im Mahnwesen
(siehe Kapitel 1) die Mahntage und listet die fälligen Rechnungen auf.
Klicken Sie auf „Vorgänge -> Mahnwesen”. Sie erhalten ein Fenster, in dem Sie
eingeben, welche Mahnungen gesucht werden sollen. Das Häkchen „alle Mah-
nungen” ist voreingestellt. Klicken Sie nun im Fenster oben rechts auf den
Button „Mahnliste erstellen“.
Sie erhalten nun eine Aufstellung der Rechnungen, die gemahnt werden soll-
ten.
Unter dem Menüpunkt „Mahnwesen“ in der oberen Leiste können Sie Mahn-
149. Seite
AFS-Warenwirtschaft
texte prüfen und ggf. ändern, sollten diese nicht Ihren Wünschen entspre-
chen.
3. Sie mahnen bestimmte Kunden dieser Liste und klammern einige aus.
Dies wurde in der Praxis oft gewünscht, da manche Firmen spezielle
Kunden nicht mahnen möchten. Wählen Sie den betr. Kunden aus und
klicken Sie auf den „Mülleimer-Button” oben in der Buttonleiste oder
drücken Sie die Tastenkombination „Strg + Entf“.
Der Vorgang wird damit entfernt und nicht mehr in den Mahnlauf
aufgenommen. Nachdem alle Mahnungen gedruckt sind, schließt sich
dieses Fenster.
Im nächsten Mahnlauf werden also alle fälligen, noch nicht gemahnten Vor-
gänge angezeigt.
Wenn Sie nicht wünschen, dass für jede Rechnung ein einzelner Kontoauszug
gedruckt wird, sondern eine Gesamtaufstellung aller OPs des betreffenden
Kunden, klicken Sie in der oberen Bildschirmleiste auf „Alle Mahungen als
Kontoauszug“. Es werden nun die OPs gelistet und auch die Verzugszinsen
mitberechnet, welche - wie in Kapitel 1 beschrieben - eingestellt wurden.
150. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dies kann für Listen oder auch für die Bildschirmdarstellung eingesetzt wer-
den, da Sie Bildschirmlisten und Listen/Formulare nach Ihren individuellen
Wünschen gestalten können.
freie Bestellungen
Natürlich bietet die AFS-Warenwirtschaft auch die Möglichkeit, schriftliche
Bestellungen an den Lieferanten zu übermitteln. Hier unterscheiden wir zwei
Möglichkeiten: Freie Bestellungen und Bestellungen über das automatische
Bestellwesen. Beginnen wir mit der freien Bestellung:
Bestellungen legen Sie genauso an wie andere Aufträge. Hier noch ein veran-
schaulichendes Beispiel:
Sie klicken auf „Vorgänge -> neuen Vorgang anlegen -> Bestellungen“.
Suchen Sie den gewünschten Lieferanten heraus und übernehmen Sie ihn.
Füllen Sie die Auftragsfelder nach Ihren Vorgaben. Klicken Sie nun auf den
Karteireiter „Auftragspositionen“.
Mit der <EINFG>-Taste geben Sie die erste Position ein. Erfassen Sie - wie in
Kapitel 6 erklärt - die gewünschten Artikel und drucken Sie Ihre Bestellung.
Speichern Sie wieder mit „F11“.
151. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dort haben Sie die Möglichkeit, die Bestellung zu bearbeiten oder die Bestel-
lungen direkt zu drucken. Klicken Sie auf „später“, so bleiben Sie im alten
bzw. aktuellen Vorgang.
Das System wählt immer den Lieferanten mit dem günstigsten EK-Preis.
Sollte kein Lieferant vorausgewählt sein, können Sie diesen entweder direkt
wählen oder die Bestellung verwerfen.
Bestellungen finden Sie immer unter „Vorgänge -> Schnellliste der Vorgänge
-> Bestellungen“.
152. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bestellanfragen
Bestellanfragen dienen dazu, sich vom Lieferanten erstmal ein Angebot ein-
zuholen. Dabei können Sie entweder jedem Lieferanten eine separate Anfra-
ge schreiben oder aber über die Bestellgruppe an alle in der jeweiligen Bestell-
gruppe. WIe Bestellgruppen angelegt werden, erläutern wir nachfolgend. Die
Bestellanfrage legen Sie wie einen normalen Vorgang an. Bei der Auswahl des
Lieferanten können Sie einen vordefinieren und im Anschluß wählen Sie im
Adressfeld das linke Symbol für „Bestellgruppe auswählen“ . nach Aus-
wahl der Bestellgruppe verfollständigen Sie Ihre Anfrage und beim Druck
erhalten Sie die Auswahl ob die Anfrage an alle Lieferanten der Gruppe über-
mittelt werden soll oder nur einen bestimmten Lieferanten.
Wareneingang
Kompletter Wareneingang
Über die Vorgangslisten, welche Sie bereits kennen gelernt haben, finden Sie
natürlich auch Bestellungen wieder. Wenn Sie die betr. Bestellung markiert
haben, können Sie direkt aus der Liste heraus den Wareneingang buchen oder
aber auch in den Bearbeitungsmodus wechseln und die Auftragspositionen
aufrufen.
Drücken Sie die Tastenkombination „Strg + Alt + L“. Es erscheint wieder das
aus der Auftragsbestätigung bekannte Wareneingangs- bzw. Warenausgangs-
fenster.
Auf die gleiche Weise können die Wareneingänge aus Bestellungen, die an-
teilig angeliefert werden, gebucht werden.
Bei „Komplettlieferung“ werden ALLE Positionen aus der Bestellung mit der
jeweiligen Menge ins Lager gebucht.
Wareneingang - Teillieferung
Natürlich können Sie auch anteilige Lieferungen Ihres Wareneingangs über
den Punkt „Teillieferung“ erfassen.
Geben Sie die jeweiligen Mengen ein, die angeliefert wurden und klicken Sie
auf „Ok“. Falls Sie „Komplettlieferung“ ausgewählt haben, ändert sich nun der
Status der Bestellung. Der Schalter „im Lager gebucht“ wird jetzt mit einem
„Ja“ belegt. Sollten Sie „Teillieferung“ gewählt haben, ist die Ursprungs-
bestellung nicht mehr aufrufbar; stattdessen wurde eine neue Bestellung mit
einem „R“ (= Rückstandsbestellung) vor der ursprünglichen Nummer erzeugt.
153. Seite
AFS-Warenwirtschaft
nen Teilen geliefert. Mit jedem Abarbeiten mittels „Strg + Alt + L“ und an-
schließend gewählter Option „Teillieferung“ wird eine neue „Rückstands-
bestellung“ erzeugt. Die Nummer „R4.2“ sagt aus:
Rückstandsbestellung zu Nummer „4“, die „2.“. Die „R1.3“ zeigt an, dass die
Bestellung „1“ bereits drei Mal fortgeführt wurde. Wenn Sie wissen wollen, ob
die letzte Rückstandsbestellung erledigt ist, drücken Sie einfach erneut „Strg
+ Alt + L“. Falls sie erledigt ist, erscheint ein Hinweis, dass dieser Vorgang
bereits verbucht wurde.
automatisches Bestellwesen
Mit dem Bestellwesen im AFS-Kaufmann prüfen Sie Ihre Bestände und führen
automatische Bestellungen an den jeweilgen Lieferanten aus. Voraussetzung
hierfür ist eine stets korrekte Pflege Ihrer Stammdaten. Wenn Lieferanten
und Artikel angelegt sind, ist der erste Schritt bereits getan. Natürlich können
Sie weiterhin Ihre Artikel manuell bestellen, so wie Sie auch Angebote und
Rechnungen schreiben.
Über „Vorgänge -> Bestellwesen“ gelangen Sie in das Bestellwesen. Sie se-
hen nun eine Bestellvorschlagsliste, also alle Artikel, die aufgrund Ihrer Ein-
gaben bzgl. Mindestbestand, Rückstand usw. bestellt werden müssen.
Hinweis: Es werden hier nur Artikel erfasst, bei denen der Haken „Bestellwe-
sen“ in der Artikelbearbeitung unter „Einstellungen“ gesetzt ist.
Starten Sie den Menüpunkt „Vorgänge -> Bestellwesen“. Nach einiger Zeit
erscheint eine Liste aller Artikel, die den Mindestbestand unterschritten ha-
ben oder bereits ins Minus gebucht wurden.
Wir gehen nun davon aus, dass Sie bei den Artikeln den entsprechenden
Lieferanten ordnungsgemäß hinterlegt haben. Die AFS-Warenwirtschaft schlägt
Ihnen genau die Artikel vor, die bestellt werden müssen. Die Entscheidung,
ob diese Artikel tatsächlich bestellt werden müssen, liegt jedoch beim An-
wender.
Bedienen Sie dieses Menü entweder mit der Maus oder klicken Sie auf die
Navigationspfeile.
Der rechte Pfeil (blau, nach unten zeigend) legt alle Artikel aus der Liste in
den Warenkorb. Alternativ können Sie jedoch auch die Tastenkombination
„Strg + Alt + W“ verwenden.
Der linke Pfeil (rot, nach unten zeigend) legt den aktuell in der Liste markier-
ten Artikel in den Warenkorb. Sie können jedoch auch die Tastenkobination
„Strg + W“ verwenden.
Sollten Sie einem Artikel noch keinen Lieferanten zugeordnet haben, klicken
Sie auf den Button „Lieferant auswählen“ oder drücken Sie „Strg + L“, um
einen Lieferanten zuzuordnen.
154. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn der Artikel dann im Warenkorb liegt, können Sie den nächsten Artikel in
die Bearbeitung nehmen. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis Sie
alle Artikel bestellt haben, die Sie benötigen.
Die zu bestellende Menge errechnet sich aus den Feldern „Reserviert“, „Mindest-
bestand“ sowie „Bestellt“ und ob die zu bestellende Menge zum
Mindestbestand, Meldebestand oder Maximalbestand aufgefüllt werden soll.
Nun haben Sie noch die Möglichkeit, die Bestellmenge zu ändern.
Mit „Strg + B“ lösen Sie eine Bestellung an den Lieferanten des Artikels aus.
Wenn Sie lieber mit der Maus arbeiten, klicken Sie auf den linken Pfeil (nach
rechts zeigend, im unteren Fensterbereich).
Mit „Strg + Alt + B“ bzw. dem rechten, dicken Pfeil werden ALLE Bestellungen
ausgelöst.
Die Bestellungen wurden nun vom System angelegt, allerdings ohne Num-
mern. Auch das Feld „Bestellt“ im Artikelstamm (unter Lagerverwaltung) ist
noch nicht aktualisiert worden. Dies geschieht erst nach Druck der Bestel-
lung.
Öffnen Sie die „Vorgänge -> Schnellliste der Vorgänge -> Bestellungen“. Die-
se sollte nun mehrere Bestellungen enthalten. Die Suche schränken Sie wie
folgt ein:
Klicken Sie oben auf „Vorgangsdatum“ und dann auf „Tagesansicht“. Geben
Sie sodann das heutige Datum ein.
Sie können sich auch alle Aufträge eines bestimmten Lieferanten anzeigen
lassen. Klicken Sie auf „Anschrift“, dann wählen Sie entweder den Kunden-,
den Lieferanten- oder den Interessentenbutton aus, um sich Aufträge einer
bestimmten Adresse anzeigen zu lassen.
Schon finden Sie die Bestellung(en). Mit „Strg + B“ oder einem Doppelklick
auf diese Bestellung wechseln Sie wie gewohnt in den Bearbeitungsmodus.
Klicken Sie zur Kontrolle nochmals unten auf „Auftragspositionen“ und sehen
Sie sich die Positionen an.
Natürlich können Sie auch hier noch einmal die Positionen ändern, indem Sie
mit der Maus in der Tabellenansicht die Position markieren und unten in der
Bearbeitungsleiste Ihre Änderungen vornehmen. Speichern Sie mit „F11“ und
drucken Sie wie gewohnt.
155. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bestellmahnwesen
Das kundenseitige Mahnwesen ist lieferantenseitig das Bestellmahnwesen.
Sie können somit Ihre Lieferanten in Verzug genauso mahnen wie Sie es für
Kunden durchführen. Dabei legen Sie mit den Karenztagen fest, wann die
nächste Mahnung fällig wäre.
Auswertungen
Aus Platzgründen können wir leider nicht alle Auswertungen beschreiben,
aber die meisten Auswertungen sind ohnehin selbsterklärend.
Sie können alle Auswertungen ausdrucken. Sollten Sie keinen Ausdruck benö-
tigen, können Sie natürlich auch die Druckvorschau nutzen.
Berichte
Wählen Sie den Zeitraum und evtl. den Mitarbeiter aus und klicken Sie auf
„Auswertung starten“. Drucken Sie diesen Bericht aus oder schließen Sie das
Fenster.
156. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wie der Name schon sagt, werden hier alle Einnahmen (bis auf Kassenein-
nahmen ) ausgewertet.
Artikelverkaufsauswertung
Journale
Unter diesem Punkt stehen Ihnen folgende Journale zur Verfügung:
- Rechnungsjournal
- Offene Posten-Journal
- Abschlussjournal
Unter Rechnungsjournal können Sie alle Vorgänge auflisten lassen. Das „Of-
fene Posten-Journal“ listet Ihnen alle Rechnungen auf, die noch einen offenen
Betrag aufweisen.
Das Abschlussjournal listet alle Vorgänge auf, die abgeschlossen sind, d.h.
die keinen offenen Betrag mehr aufweisen.
Rechnungsjournal
Klicken Sie auf „Auswertungen -> Journale -> Rechnungsjournal“. Nun wer-
den Sie aufgefordert, einen bestimmten Zeitraum auszuwählen. Legen Sie
den gewünschten Zeitraum fest und klicken Sie aus „Auswertung“.
Sie können zusätzlich auch noch in dieser Liste einen anderen Zeitraum aus-
wählen. Stellen Sie hier z.B. anstatt dem Vorgangsdatum das Bestelldatum,
Auftragsdatum usw. ein. Hier können Sie auch, ohne das Fenster zu verlas-
sen, einen anderen Zeitraum eingeben und eine neue Suche starten. Die
Suche wird automatisch mit den aktuellen Kriterien erneut gestartet.
Alle Daten, die in dieser Liste stehen, können Sie durch Anklicken der ent-
sprechenden Positionen entweder ausdrucken oder in die Druckvorschau ge-
ben, das Formular abändern oder ein anderes Formular auswählen.
158. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen außerdem zur Verfügung: Tabelle nach
MS-Excel oder MS-Word exportieren, Filter setzen, direkt aus dieser Liste
einen entsprechenden Vorgang weiterführen, den Vorgang abschließen, eine
Zahlung für einen Vorgang eingeben, den Status bearbeiten oder auch eine
grafische Umsatzstatistik anzeigen und ausdrucken lassen. Zusätzlich kön-
nen Sie hier einen Termin für diese Liste anlegen und sich die gesamte Termin-
liste für diese Vorgangsart anzeigen lassen.
Offene Posten-Journal
Hier können Sie Ihre offenen Posten aus bestimmten Zeiträumen anzeigen
lassen.
Sie können entweder alle offenen Posten über den gesamten Zeitraum anzei-
gen lassen, oder Sie bestimmen den Zeitraum selbst. Wählen Sie dazu den
entsprechenden Zeitraum aus und setzen einen Haken in das Kästchen „auf
Zeitraum beschränken“.
159. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Im obigen Bild wir zuerst nach der Vorgangsnummer, dann nach dem Auf-
tragsdatum und dann nach dem Betrag sortiert.
Abschlussjournal
In diesem Journal werden Ihnen die gesamten abgeschlossenen Vorgänge
angezeigt. Standardmäßig sehen Sie die Vorgangsart, die Vorgangs-Nr., den
Suchbegriff des Kunden, das Vorgangsdatum, den Betrag, die Währung und
den Status „Abgeschlossen“. Diese Spalten können Sie jedoch mit dem Spalten-
editor (Tabellendesigner) nach Ihren Wünschen anpassen.
Provisionsabrechnung
Provisionssätze wurden zu Anfang in den Stammdaten behandelt. Dies war in
der Mitarbeiter-/Vertreterverwaltung möglich, in den Warengruppenein-
stellungen sowie beim Artikel selbst.
160. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nachdem Sie auf „Auswertung starten“ geklickt haben, grenzen Sie noch den
Zeitraum ein, in dem ausgewertet werden soll.
Sie sehen eine Aufstellung der dem Mitarbeiter (Vertreter) zugeordneten Auf-
träge.
Nun haben Sie die Möglichkeit, diese Liste nach verschiedenen Kriterien zu
sortieren, z.B. nach der Vorgangsnummer oder dem Datum.
161. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Mit einem Klick auf das Drucker- bzw. das Vorschausymbol drucken Sie die
Abrechnung aus.
Bei der Abrechnung handelt es sich demnach um eine Aufstellung. Das Pfle-
gen der Abrechnung (z.B. Auszahlung/Abhaken usw.) muss zur Zeit noch
manuell geschehen. Das Programm kann derzeit noch nicht hinterlegen, ob
eine bestimmte Auswertung bereits abgerechnet wurde.
Seriennummer suchen
Diese Funktion hilft Ihnen, falls bspw. ein Kunde ein Gerät mit einer Serien-
nummer bei Ihnen erworben hat und nun ein Garantiefall vorliegt.
Nun können Sie in dem freien Feld die entsprechende Seriennummer einge-
ben. Wählen Sie ggf. noch aus, zu welcher Art die Seriennummer gehört, ob
zu Verkauf, Gutschriften oder Einkauf. Wenn Sie dies getan haben, klicken Sie
auf das Fernglas-Symbol oder auf die F8-Taste.
Nun aktivieren Sie die Suche.
Wir haben in unserem Beispiel einen Artikel mit der Seriennummer 2000. Für
diesen wurde eine Rechnung erstellt.
Nun geben wir als Suchbegriff die Ziffer 2000 ein und klicken auf das Fernglas
bzw. drücken die „F8“.
162. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wir sehen hier standardmäßig die Bezeichnung des Vorgangs, in unserem Fall
war es eine Rechnung. Sie sehen die Vorgangsnummer, den Suchbegriff des
Kunden, das Vorgangsdatum, den Betrag, mit dem dieser Auftrag fakturiert
wurde, ob der Betrag evtl. noch offen ist sowie die Währung. Hätte der Kunde
bereits bezahlt und der Auftrag wäre somit bereits abgeschlossen, würde das
Offen-Feld leer bleiben.
Vorgänge auswerten
Artikel
164. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Adressen
Um eine korrekte Auswertung zu erhalten, achten Sie darauf, dass Ihre Kun-
den, Ansprechpartner, Mitarbeiter sowie die dazugehörigen Geburtstage rich-
tig gepflegt werden/wurden.
165. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Einstellungen
Unter dem Menüpunkt Einstellungen können Sie Folgendes einstellen:
- Firma
- weitere Stammdaten
- Adressen-Kennung
- Adressen-Anrede
- Adressen-Titel
- weitere Adressarten (Kontaktmanagement)
- Kontaktarten einrichten (Kontaktmanagement)
- Länder bearbeiten
- Artikel-Einheiten
- Auftrag-Lieferart
- Mitarbeitergruppen
- Lagerorte anlegen (Laptopmodul)
- Laptops anlegen (Laptopmodul)
- Sprachen festlegen (Mehrsprachenmodul)
- Reparaturstatus (Reparaturmodul)
- Verpackungseinheiten
- Vorgangsarten bearbeiten
- Datenbanktabellen bearbeiten
- Regeln bearbeiten
- Textbausteine
- Formularinfotexte
- Mahntexte
- E-Mail-Einstellungen
166. Seite
AFS-Warenwirtschaft
- MwSt-Sätze einstellen
- Besteuerungstexte
- Währungen
- Umsatzanzeige der Adressen neu berechnen
- Sendungsverfolgungseinstellungen
Firma
Unter dem Menüpunkt „Einstellungen -> Firma“ tragen Sie alle Ihre Mandanten-
daten ein. Die einzelnen Felder bedürfen keiner näheren Erläuterung - sie
sind weitestgehend selbsterklärend.
weitere Stammdaten
- Adressen-Kennung
Hinzufügen und Ändern können Sie mit den Buttons am oberen Bildschirm-
rand. Die genaue Vorgehensweise wurde bereits erläutert.
- Adressen-Anrede
Legen Sie hier die verschiedenen Anreden an, die Sie für Ihre Mitarbeiter,
Kunden, Interessenten und Lieferanten benötigen.
- Adressen-Titel
Geben Sie hier die verschiedenen Titel ein, die Sie für Ihre Mitarbeiter, Kun-
den, Interessenten und Lieferanten benötigen.
- weitere Adressarten
Geben Sie hier die Adressarten ein, die Sie für Ihre Kontakte benötigen.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie im Besitz des Sondermoduls
Kontaktmanagement sind.
- Kontaktarten einrichten
Unter „Kontaktdaten einrichten“ stellen Sie ein, wie die entsprechenden Funk-
tionen wie Fax, E-Mail usw. behandelt werden sollen. Voraussetzung dafür ist
das Sondermodul Kontaktmanagement.
167. Seite
AFS-Warenwirtschaft
- Artikeleinheiten
Legen Sie hier die entsprechenden Einheiten fest, die Sie später in der Artikel-
bearbeitung verwenden wollen.
- Länder bearbeiten
- Auftrag-Lieferart
Legen Sie hier die verschiedenen Lieferarten fest. Z.B. Post, UPS etc.
- Mitarbeitergruppen
Sie können Ihre Mitarbeiter in Gruppen einteilen. Die einzelnen Gruppen werden
hier angelegt.
- Lagerorte anlegen
Sollten Sie das Mehrlagermodul einsetzen, legen Sie unter dem Menüpunkt
„Einstellungen -> weitere Stammdaten -> Lagerorte anlegen“ die einzelnen
Lagerorte an. Sollten Sie außerdem das Filialsystem besitzen, sehen Sie im
unteren Fensterbereich den Karteireiter „Filialdaten“.
168. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier nehmen Sie alle Einstellungen vor, die das Filialsystem betreffen.
Falls es sich beim aktuell ausgewählten Lagerort um Ihre Filiale handelt,
setzen Sie hier einen Haken. Die restlichen Datenfelder sind größtenteils
selbsterklärend. Sie erhalten weitere Tipps, wenn Sie die Maus über der je-
weiligen Einstellung ruhen lassen (Hints).
- Laptops anlegen
169. Seite
AFS-Warenwirtschaft
- Sprachen festlegen
Besitzer des Mehrsprachenmoduls können hier weitere Sprachen für ihre Artikel-
langtexte einstellen. Diese können Sie dann in den Artikelstammdaten nut-
zen.
- Reparaturstatus
- Verpackungseinheit
Vorgangsarten bearbeiten
Vorgangsrechte
Um Benutzern den Zugriff auf bestimmte Vorgangsarten zu beschränken,
müssen alle Vorgangsarten mindestens eine Benutzer-/Mitarbeitergruppe
enthalten. Gruppen, welche nicht in den Vorgangsrechten aufgeführt sind,
haben dann nicht das Recht, diesen Vorgang aufzurufen oder zu erstellen.
MUSS-Felder
MUSS-Felder definieren bei der Anlage, dass dieses Feld ausgefüllt sein muss,
um den Vorgang zu erstellen.
Dabei wechseln bei der jeweiligen Vorgangsart in die Karteikarte „MUSS Fel-
der“. Sie erhalten links eine Liste aller zur Verfügung stehen Felder. Mit dem
„Pfeil rechts“ wählen Sie das Feld aus, setzen die Bedingung z.B. Eingabe-
pflicht (NOT NULL) sodass das gewählte Feld nicht leer sein darf und mit
„Doppelpfeil runter“ als EInstellung hinterlegt. Nach dem SPeichern ist die
Einstellung aktiv.
Fortführungsregeln
Fortführungsregeln bestimmen, in welchen Vorgnag der gewählte Vorgang
weitergeführt werden darf. So lassen Sie Ihre Vorgange nur in Prozesskette,
welche für SIe relevant sind und verhindern Bedienerfehler durch falsche
Eingaben. Wechseln Sie dazu in der jeweiligen Vorgangsart auf die Kartei
„Fortführungsregeln“. Dort aktivieren Sie die Vorgangsartan, welche in der
Prozesskette direkt weitergeführt werden dürfen.
170. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Als Beispiel nehmen wir „Angebot“. Dort aktivieren Sie z.B. „Auftragsbestä-
tigung“, „Lieferschein“, „Rechnung“; dies bedeutet das Angebote nur direkt in
diese Vorgangsarten fortgeführt werden dürfen.
Regeln bearbeiten
Regeln definieren und bestimmen das Verhalten bei gewissen Aktionen.
Dabei gibt es Regeln für Artikel, Adressen und Vorgänge. Regeln für Artikel
bestimmen, ob z.B. bei dem Kopieren eines Artikels die zusätzlichen Daten
ebenfalls kopiert werden sollen oder nicht. Als zusätzliche Daten wären z.B.
die Lieferantenzuordnung, die Stückliste, Varianten u.a. Weiterhin kann man
über sogenannte MUSS-Felder bestimmen, welche Felder bei der Neuanlage
eines Artikel ausgefüllt sein müssen und sogar festlegen welcher Wert ent-
halten sein muss. MUSS-Felder stehen auch für die Neuanlage von Adressen
zur Verfügung.
Standardmäßig sind alle Regeln deaktiviert. Um diese zu aktivieren, klicken
Sie diese Regeln in der Liste an und wechseln entweder auf die Kartei „Ein-
stellungen“ oder klicken auf „Regel bearbeiten“. Dort setzen Sie den Haken
bei „Aktiv“ auf „aktiviert“ und speichern die Einstellung ab.
MUSS Felder
Um MUSS-Felder für Artikel oder Adressen zu definieren, wählen Sie aus der
Liste der Regeln „Artikel MUSS Felder“ (respektive „Kunden MUSS Felder“ o.ä.
bei Adressen) und wechseln auf die Kartiekarte „MUSS Felder“
171. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Links werden alle zur Verfügung stehenden Felder aufgelistet. Wir nehmen
als Beispiel, dass die Bezeichnung nicht leer sein darf.
Wir klicken Bezeichnung an und mit dem Button „Pfeil rechts“ wird es MUSS-
Feld ausgewählt. Nun bestimmen wir mit „Eingabepflicht (NOT NULL)“, dass
dieses Feld nicht leer sein darf. Mit dem „Doppelpfeil runter“ wird nun diese
Einstellung gesetzt und muss nur noch aktiviert werden. Um die Einstellung
wieder zu entfernen, klicken Sie die jeweilige Einstellung rechts in der Liste
an und klciken den „Pfeil links“ um diesen zu entfernen.
Dublettenüberprüfung
In den Regeln können Sie die Dublettenüberprüfung für Adressen einschalten
und genau konfigurieren. Dabei wählen Sie in der Liste der Regeln die „Artikel-
dublettensuche“ (respektive „Kundendublettensuche“ u.ä.) und wechseln auf
die Karteikarte „Dublettencheck“.
Links werden alle zur Verfügung stehenden Felder aufgelistet.Wählen Sie das
Feld, welches zur Dublettenprüfung genutzt werden soll und verscheiben es
mit dem „Pfeil links“ auf die rechte Seite. Nach dem Speichern und der
Aktivierung der Regel werden Dubletten nun anhand der eingestellten Krite-
rien erkannt.
Viele weitere Regeln sind vordefiniert, welche im Einzelnen nicht erklärt wer-
den, da diese i.d.R. selbsterklärend sind. Die Regeln werden im Anhang alle
nochmals aufgelistet.
172. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Textbausteine
Formularinfotexte
5 Infotexte für den Ausdruck stehen zur freien Verfügung. Diese können z.B.
als Werbetexte oder sonstige Informationen genutzt werden.
Sie können die Texte im Formulareditor mit TBL_MANDANT.INFOTEXT1 - 5
einbinden.
Mahntexte
E-Mail-Einstellung
Unter „E-Mail-Einstellung“ stellen Sie Ihre Absenderdaten für Ihre E-Mail ein.
Dazu müssen Sie hier außerdem Ihre Server-Einstellungen hinterlegen.
Währungen
Die Währungsdatenbank beeinflusst nur den Ausdruck auf Ihren Belegen und
rechnet nach den hier eingegebenen Kursen um. Intern rechnet die AFS-
Warenwirtschaft nur mit der Landeswährung. Geben Sie hier die aktuellen
Tageskurse ein, indem Sie mit der Maus auf die Zeile klicken und den Kurs
ändern.
Mwst-Sätze einstellen
173. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Besteuerungstexte
SQL-Editor
Sie können eine eigene Abfrage der Datenbank durchführen, wenn Sie über
die notwendigen SQL-Kenntnisse verfügen. SQL ist eine Programmiersprache
für Datenbanken. Sie ist sehr komplex und kann im Rahmen dieses Handbu-
ches daher leider nicht beschrieben werden.
Zahlungsverkehr
Überweisung
Hier finden Sie alle Einstellungen rund um Ihre Überweisung. Öffnen Sie die
„Stammdaten -> Zahlungs- und Lieferbedingungen“. Wählen Sie dort die
passende Zahlungsart aus. Setzen Sie den Haken bei „Vorgang sofort ins
Bankingmodul übertragen“. Fortan werden alle Vorgänge beim Druck, die mit
dieser Zahlungsart erstellt werden, automatisch in die Überweisungen über-
nommen. Sie finden unter dem Karteireiter „Buchungsliste“ alle erfolgten
174. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Überweisungen. Um eine DTA-Diskette zu erstellen, drücken Sie die Tasten-
kombination „Strg + B“ oder klicken Sie auf den Button im oberen Fenster-
bereich. Sie können sich außerdem den Beleg ausdrucken.
Natürlich können Sie den Überweisungsträger auch von Hand ausfüllen.
Lastschrift
Bei Lastschriften gehen Sie genauso vor wie bei Überweisungen - allerdings
handelt es sich dabei um Ihre Debitoren. Es werden nun aus Ihren Kunden-
daten automatisch Lastschriften erstellt, falls für den Kunden eine Rechnung
erstellt wurde und der Rechnungsbetrag per Bankeinzug abgebucht werden
soll. Dies müssen Sie in diesem Fall natürlich unter „Stammdaten -> Zah-
lungs- und Lieferbedingungen“ einstellen.
Onlinebanking über AFS-Banking steht Ihnen hier genauso zur Verfügung.
175. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Optional können Sie auch eine externe DTA-Datei einlesen und diese direkt
an AFS-Banking übergeben.
Kontoauszugsimport
Mit dem Kontoauszugsimport können Sie Ihre Kontoauszüge in der AFS-Waren-
wirtschaft einlesen.
Einstellungen
Hier finden Sie von uns bereits vorgefertigte Importeinstellungen für einige
der bekanntesten Banken, mit denen Sie Ihre Auszüge einlesen können.
Ihnen ist bereits die folgende Leiste bekannt. Mit dieser Scrollen Sie durch
die einzelnen Punkte, fügen neue hinzu oder löschen bereits vorhandene.
176. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie auf das Plussymbol (hier rot umrandet), um ein neues Bank-
importformat zu erstellen.
Bezeichnung: Legen Sie hier den Namen für Ihr neues Import-
skript fest, z.B. „Deutsche Bank“.
Um alles nach Ihren Wünschen zu gestalten, müssen Sie zunächst alle Felder
entsprechend Ihres Kontoauszugs ausfüllen und diesen dann einlesen.
Klicken Sie dazu einfach auf diesen Button:
177. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Weisen Sie hier entsprechend der Felder, welche Sie benötigen, die Programm-
felder zu.
Beispiel:
Haben Sie alle Felder zugewiesen, speichern Sie alles mit einem Klick auf den
Haken in der oberen Leiste.
In der oberen rechten Ecke des Bildschirms sehen Sie eine Tabelle mit folgen-
den Inhalten:
„Kundennummer“, „Auftragsnummer“ und „Rechnungsnummer“.
Damit die Warenwirtschaft den Verwendungszweck der Kontoauszüge mit
den Rechnungen eindeutig indentifizieren kann, müssen Sie Definitionen fest-
legen, damit Kundennummern und andere anhand dieser erkannt und zuge-
ordnet werden können.
Beispiel:
178. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie weisen die Kunden an, Überweisungen an Sie nach folgendem Schema
auszufüllen:
Verwendungszweck:
KuNr: Ihre Kundennummer ReNr: Ihre Rechungsnummer
Debug-Modus
Auf den Debugmodus greifen Sie entweder zu, indem Sie im Einstellungs-
fenster oder im „Kontoauszüge verbuchen“ Fenster im ?-Feld einen Haken
setzen.
Als erstes wählen sie ein Schema aus der Liste und klicken auf
.
Nun sind die Farben entscheidend. Entsprechend der Legende können Sie
ersehen, ob alles einwandfrei eingelesen wurde. Klicken Sie in diesem Fall
einfach auf den gewünschten Buchungsvorgang und auf „Verbuchen“. Ist der
Vorbang komplett verbucht, wird er bspw. schwarz dargestellt. (Um das zu
erkennen, wechseln Sie einfach zu einem anderen Vorgang).
180. Seite
AFS-Warenwirtschaft
AFS-Banking
dieses optionale Zusatzmodul erlaubt Ihnen per HBCI oder FinTS ihre Bank
anzusteuern, um die Kontoauszüge mit den Vorgängen abzugleichen oder
Ihre Überweiungen (auch SEPA) und Lastschriften durchzuführen.
Als Beispiel wählen wir TAN-Verfahren. Im nächsten Menü geben Sie Ihre
Bankleitzahl ein und die Einstellungen der Bank werden gesucht. Ist Ihre
Bank gefunden, so geben Sie nur noch im nächsten Fenster je nach Bank Ihre
Anmeldename, Legitimation-ID oder Kontonummer an.
Sollte Ihre Bank nicht vorhanden sein, müssen Sie neben diesen Daten im
Expertenmodus auch die Internetadresse des Bankensystem angeben. Diese
erfahren Sie bei Ihrer Bank.
Nach erfolgreicher Einrichtung erfolgt eine Synchronisierung mit der Bank und
die Schnittstelle kann nun genutzt werden. Um weitere Konto einzurichten,
wählen Sie links im Menü „AFS- Bankingadmin starten“
- Überweisungen (Offen)
- SEPA-Überweisung (Offen)
Dies ist identisch mit den Überweisungen mit dem Unterschied, dass Sie
IBAN und BIC angeben müssen.
- Überweisung/SEPA-Überweisungen/Lastschriften (Abgeschlossen)
- Lastschrift (Offen)
- Kontoauszug
Nach Wahl des Kontos und des Zeitraums wird der Kontoauszug direkt von der
Bank geladen und angezeigt. Ohne Angabe des Zeitraums erfolgt keine Ein-
schränkung und der komplette Kontoauszug wird geladen.
Diesen können Sie im Anschluss ausdrucken.
Währungsrechner
182. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier können Sie verschiedene Währungen verrechnen und sich die jeweiligen
Wechselkurse ausgeben lassen. Das Ergebnis der Währungsumrechnung kann
in die Zwischenablage abgelegt werden.
Wählen Sie zuerst Ihre Hauptwährung, mit der Sie Ihre Umrechnung wün-
schen.
Klicken Sie anschließend auf das blaue Fragezeichen. Die ausgewählte Wäh-
rung wird nun hinter dem Fragezeichen angezeigt.
Terminplaner
Die AFS-Warenwirtschaft beinhaltet einen leistungsfähigen Terminplaner. Der
Terminplaner ist von seiner Bedienung eng an MS-Outlook angelehnt, um eine
möglichst schnelle Handhabung ohne lange Einarbeitungszeiten zu ermögli-
chen.
In der linken Fensterhälfte sehen Sie die Buttons für die verschiedenen An-
sichten des Terminplaners. Mit einem Klick auf die Buttons ändert sich ent-
sprechend das Outfit der Oberfläche. Um nun einen neuen Termin anzulegen,
klicken Sie mit der Maus auf den Button „Termin anlegen“ oder drücken Sie
einfach die <Einfg>-Taste.
183. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In diesem Fenster legen Sie alle relevanten Daten für den Termin fest. Haben
Sie alle Felder nach Ihren Vorgaben ausgefüllt, klicken Sie auf „Ok“. Der
Termin wurde angelegt, und Sie werden an ihn erinnert, wenn Sie diese Op-
tion gewählt haben.
Aufgabenplanung
Mit dem Aufgabenplaner erstellen Sie schnell und einfach Tasks, die von
einem oder mehreren Mitarbeitern abgearbeitet werden müssen. Klicken Sie
dazu auf „Werkzeuge -> Aufgabenplaner“. Um eine neue Aufgabe zu erstel-
len, klicken Sie auf den Button „neue Aufgabe“ im oberen Bereich des Fens-
ters. Es erscheint eine neue Zeile, die im Fenster eingeblendet wird.
184. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Mit einem Klick auf „Betreff“ können Sie den Betreff der Aufgabe ändern.
Gleichermaßen gehen Sie auch beim Feld „Notiz“ vor. Die restlichen Felder
erklären sich eigentlich von selbst. Beim Feld „Erledigt zu“ können Sie mit der
Maus an eine Stelle des Feldes klicken, um den Status einzustellen. Dieser
wird anhand eines Fortschrittbalkens dargestellt. Im oberen Bereich des Fen-
sters stehen Ihnen wie gewohnt die Druckoptionen zur Verfügung.
Notizen
Die AFS-Warenwirtschaft bietet Ihnen die Eingabe von Notizen. Unter Noti-
zen lassen sich verschiedene Rubriken anlegen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste in die linke Fensterhälfte. Aus dem Kontextmenü können Sie fol-
gende Optionen wählen:
Textverarbeitung
Die AFS-Warenwirtschaft bietet einen einfachen aber leistungsfähigen Text-
editor, mit dem Sie z.B. einzelne Briefe oder Faxe bzw. Serienbriefe erstellen
können. Der Texteditor steht Ihnen in zahlreichen Programmbereichen zur
Verfügung: im Kundenstamm, Lieferantenstamm, Artikelstamm oder auch
unter dem Menüpunkt „Werkzeuge“. Wenn Sie die Textverarbeitung aus ei-
nem Untermenü, wie z.B. dem Kundenstamm, aufrufen, haben Sie die Mög-
lichkeit, die Felder aus der betr. Datenbank anzusprechen und einzufügen.
185. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie können ganz einfach einen Geschäftsbrief an einen oder mehrere Kunden
schreiben. Öffnen sie dazu zunächst die Kundenbearbeitung. Klicken Sie an-
schließend auf „Adressen -> Textverarbeitung“.
Zunächst speichern Sie den leeren Brief auf Ihrer Festplatte ab. Dazu klicken
Sie auf das Diskettensymbol im oberen Bereich des Fensters. Es öffnet sich
der bekannte „Speichern-Dialog“. Wählen Sie als Dateinamen „[Link]“
und klicken Sie auf „Speichern“.
Um Ihre Mandantendaten auf dem Brief zu hinterlegen, klicken Sie auf das
Feld „Variable“. Alle Variablen, die Sie in der Klappbox angezeigt bekommen,
stehen für ein Datenbankfeld. [Tbl_Mandant.Firma1] bspw. enthält Ihre Firmen-
bezeichnung. Diese haben Sie beim Anlegen Ihres Mandanten eingegeben
und ist somit in der Tabelle Mandant der AFS-Warenwirtschaftsdatenbank
gespeichert. Gleichermaßen verhält es sich mit Ihren Kunden - allerdings
heißt diese Tabelle „Tbl_Kunden...“. Verfahren Sie dabei genauso, als wenn
Sie einen normalen Brief schreiben würden. Halten Sie also Umbrüche und
Absätze ein.
Wenn Sie Ihren Brief fertiggestellt haben, speichern Sie ihn wie gewohnt mit
dem Diskettensymbol oder mit der Taste „F11“. Um den Brief zu drucken,
186. Seite
AFS-Warenwirtschaft
klicken Sie auf den Menüpunkt „Textverarbeitung -> Drucken“. Dabei wird die
Adresse des Kunden eingesetzt, der gerade geöffnet ist. Sie können den Brief
natürlich auch als Serienbrief drucken. Klicken Sie dazu auf „Textverarbeitung
-> Seriendruck -> Serienbrief drucken“. Dabei werden Briefe für alle Kunden
in der Liste gedruckt. Sollten Sie nur einer bestimmten Kundengruppe einen
Brief schreiben wollen, müssen Sie sie vorher mit der „Datenfilter setzen“-
Funktion einschränken. Über die gleiche Art und Weise können Sie natürlich
auch Serien-E-Mails und Serienfaxe verschicken.
SMS senden
Möchten Sie eine SMS senden, so geben Sie bei Telefon die Handynummer des
Empfängers ein. Im Textfeld können Sie Ihre Kurzmitteilung verfassen, an-
schließend klicken Sie auf SMS senden.
Wichtig: Sie können nur SMS versenden, wenn Sie auf Ihrem Rechner eine
CAPI-Schnittstelle installiert haben und der Telefonzugang über ISDN erfolgt.
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AFS-Warenwirtschaft
ausschneiden
einfügen
speichern
alles speichern
löschen
Schrift linksbündig
Schrift zentrieren
Schrift rechtsbündig
Schrift fettgedruckt
Schrift kursiv
Schrift unterstrichen
Schriftfarbe einstellen
188. Seite
AFS-Warenwirtschaft
erster Datensatz
letzter Datensatz
vorheriger Datensatz
nächster Datensatz
aktualisieren
bestätigen
alles bestätigen
rückgängig
Datenimport
Datenexport
Datenbankpflege
Datenbank-Versionscheck
Datenbanküberprüfung
Datenbankreparatur (Vollreorg)
189. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Datensicherung erstellen
Laptopdaten ausgeben
Fenster hintereinander
Fenster übereinander
Fenster nebeneinander
Hilfe
Ende / Lagerbuch
Eigenschaften / Einstellungen
Umsatzauswertung
Umsatzanzeige
Inventur
Lesezeichen setzen
Lesezeichen öffnen
190. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Inventur öffnen
Datensuche
Warengruppen bearbeiten
Kontaktmanagement
Kundenbearbeitung
Lieferantenbearbeitung
Artikelbearbeitung / Lieferanten-Artikelliste
Interessentenbearbeitung
Mitarbeiterverwaltung
Mandantenverwaltung
Vertreterverwaltung
Personalverwaltung
Adressgruppen
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AFS-Warenwirtschaft
neues Angebot
neue Auftragsbestätigung
neuer Lieferschein
Vorgänge anlegen
Vorgangsliste
Export in Excel
Export in Word
externe Preisliste
Postanschrift / Postfach
Kontakt anrufen
SMS senden
Termin anlegen/bearbeiten
Termine auflisten
Rabattgruppen (Rabattmatrix)
192. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Zusatzmodule
- Kassenmodul
- Kassenbuchmodul
- Abo-Wartungsmodul
- Datanormmodul
- Dauerhistorymodul
- Kontaktmanagement
- Mehrlagermodul
- Bestellsystem
- Buschdatamodul
- Cardwaremodul
- DateV-Schnittstelle
- EAN-Preis-Modul
- Excel-Kalkulationsmodul
- Externe Preislisten
- Floating-Modul (in Verbindung mit Kassenodul)
- Gastrocash-Modul
- Gerätemanagermodul
- Handyvertragsverwaltung
- Inventurmodul
- Kundenspezifische Artikelnummern
- Maskeneditor
- MDE-Modul
- Mehrsprachenmodul
- Pfandmodul
- Reparaturmodul
- TouchPos-Modul
- Variantenmodul
- Wartungs- und Abomodul
- Filialanbindung Pos-Abgleich
- Filialanbindung Business-Sync
- Laptopanbindung
- AFS-Banking
- Projektverwaltung (nur für AFS-Manager-SQL)
- Produktionsmodul (nur AFS-Manager-SQL)
Wenn Sie z.B. den AFS-Kaufmann Plus gekauft haben, beinhaltet die Soft-
ware das Kassenmodul sowie das Kassenbuchmodul.
Wenn Sie den AFS-Kaufmann Complete gekauft haben, enthält die Software
das Kassenmodul und das Fibumodul. (Das Fibuhandbuch ist auf Ihrer CD
enthalten und kann von Ihnen selbst ausgedruckt werden.)
193. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kassenmodul
Beim Kassenmodul wurde Wert auf Funktionalität gelegt, um den Verkaufs-
vorgang so einfach wie möglich zu gestalten.
- die Einzelhandelskasse
- die Barcode-Kasse
- die Barkassse
- Komfortkasse mit Touch
Wenn Sie oft nicht nur nach der Artikelnummer, sondern auch nach der Be-
zeichnung suchen, starten Sie die Einzelhandelskasse. Diese können Sie auch
mit der Tastenkombination „Strg + F5“ aufrufen.
Sollten Sie ausschließlich mit Barcodes arbeiten und einen Scanner verwen-
den, starten Sie die Barcodekasse. Diese können Sie auch mit der Tastenkom-
bination „Strg + F6“ aufrufen.
Die Barkasse dient nur zum Kassieren von Geldern, ohne dabei einen Artikel
aus den Artikelstammdaten auswählen zu müssen.
Einzelhandelskasse:
Klicken Sie auf „Vorgänge -> Einzelhandelskasse“. Bevor der erste Kassen-
vorgang gestartet wird, sollten Sie einige wichtige Einstellungen anpassen.
Hierzu rufen wir den Menüpunkt „Kassenmodul -> Einstellungen -> Kassen-
einstellungen“ auf.
Sie sehen dort die zur Zeit gültigen Zahlungskonditionen, mit denen der
Kassenvorgang beendet werden kann:
194. Seite
AFS-Warenwirtschaft
1. Bar
2. Scheck
3. EC-Cash
4. Auf Rechnung (z.B. 10 Tage rein netto)
5. ...
Falls Sie das Cardware-Modul nutzen, können Sie bei der entsprechenden
Zahlungsart den Haken setzen. Sie werden dann beim Kassieren aufgefor-
dert, die Karte durch den Leser zu ziehen.
Ändern Sie einfach ein bestehendes Formular und fügen Sie die Zahlungs-
kondition ein (z.B. Betrag dankend BAR erhalten). Zusätzlich können Sie
einstellen, ob bei dieser Zahlungsart direkt das Quittungsformular gedruckt
werden soll, oder ob nach jedem Abschluss eine entsprechende Abfrage er-
scheinen soll.
195. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie Ihre Zahlungskonditionen eingestellt haben, klicken Sie auf „Ok“.
Unter „Kassenmodul -> Einstellungen -> Kassenhardware” treffen Sie alle
Einstellungen zu der von Ihnen verwendeten Hardware wie Kassendrucker,
Schublade, Scanner, Display oder Geldkartenleser.
Nachdem alle Einstellungen getätigt wurden, klicken Sie wieder auf den „Ok“-
Button.
Nachdem Sie den entsprechenden Button angewählt haben, sehen Sie fol-
gendes Fenster:
196. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Zu diesem Zeitpunkt ist die Positionsart „Artikel” markiert und blau hinter-
legt. Drücken Sie einmal <Enter>, um in das Feld „Nummer“ zu gelangen.
Geben Sie nun die gewünschte Artikelnummer ein oder scannen Sie den Bar-
code ab. Wenn Sie mit dem Scanner abscannen und der Artikel im Stamm
vorhanden ist, wird dieser gefunden und eingetragen.
Der Cursor befindet sich dann im Feld „Menge“. Hier wird standardmäßig
immer die Menge „1“ vorgegeben. Die Menge wird übernommen, sobald Sie
<Enter> drücken.
Wenn Sie die Menge bestätigen, springt der Cursor in die Spalte „E-Preis“.
Hier wird nun der betreffende Preis vorgegeben, den Sie während dieses
Verkaufsvorgangs ändern können. Das nachfolgende Feld „Rabatt“ kann mit
<Enter> übersprungen werden.
Innerhalb dieser Zeile können Sie mit <Enter> ein Feld weiter und mit der
Tastenkombination <Shift> + <Tab> ein Feld zurückspringen. Natürlich funk-
tioniert dies auch mit der Maus.
Wenn Sie nur die ersten Zeichen der Artikelnummer oder der Beschreibung
kennen, geben Sie diese ein. AFS-Warenwirtschaft wird Ihnen alle Artikel
auflisten, die mit diesen Zeichen beginnen. Aus dieser Liste können Sie sich
bequem den Artikel aussuchen und mit der <Enter>-Taste übernehmen.
197. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sollten Sie den Artikel nicht finden, schließen Sie einfach das Fenster wie
gewohnt.
Der Cursor steht nun auf der Spalte „Menge“. Mit der <Esc>-Taste löschen Sie
die bislang eingegebene Position und gelangen wieder in das Feld „Menge“
der vorherigen Position.
Auf Grund der Art „Rücknahme“ bucht das Programm den entsprechenden
Artikel ins Lager zurück und rechnet im Kassenmodul den Wert gegen.
Die Postenart wählen Sie sich einfach aus der Klappbox aus.
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AFS-Warenwirtschaft
Um eine Position aus der Positionsliste zu löschen, klicken Sie einfach auf die
entsprechende Position und anschließend auf den Button „Löschen“. Das Gleiche
erreichen Sie auch mit der Tastenkombination „Strg + Entf“ oder einfach mit
einem Druck auf „F9“.
Z-Bericht
Der Z-Bericht dient als Tagesabschluss Ihrer Kasse. Beachten Sie, dass Sie
den Z-Bericht nur einmal am Tag ausführen können. Der günstigste Zeitpunkt
dafür dürfte für die meisten Geschäfte der Feierabend sein.
Alle Kassenvorgänge des Tages werden erst nach Abschluss des Z-Berichts in
das Kassenbuch übertragen.
Wenn die Vorgänge direkt verbucht werden sollen, müssen Sie den zweiten
Haken setzen, sodass diese in der Statistik geführt werden und nicht mehr
änderbar sind.
Möchten Sie, dass nur der Z-Bericht in die Fibu übergeben wird, so darf der
Haken beim dritten Punkt nicht gesetzt werden.
Dann ist es aber nicht mehr möglich, die Erlöskonten der einzelnen Artikel in
die Fibu zu übergeben.
Hier stellen Sie ein, was auf dem X- und dem Z-Bericht ausgewiesen werden
soll. Setzen Sie einen Haken bei Warengruppenauswertungen, wenn Sie auch
Ihre Warengruppen mit in die Auswertung einbeziehen möchten. Die Waren-
199. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gruppen werden dann auf dem Bericht nach Umsatzhöhe sortiert dargestellt.
Die weiteren Punkte auf dieser Karteikarte sind soweit selbsterklärend.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf den Kartei-
reiter „ecCash Teil2“.
200. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Auf dieser Karteikarte können Sie das Spurtrennzeichen für Ihren Kartenleser
einstellen, falls dieser über keinen automatischen Umbruch verfügt.
Zudem können Sie hier einstellen, auf welchem Drucker die Berichte und der
Kassenschnitt ausgegeben werden.
Kassenhardware einstellen
Klicken Sie auf „Kassenmodul -> Einstellungen -> Kasseneinstellungen (Hard-
ware)“.
201. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bondrucker einrichten
Alle hier zur Verfügung stehenden Einstellungen beziehen sich nur auf die
direkte Ausgabe über eine Schnittstelle mit dem Formulartyp (*.FOR). Mit
dieser Formularart kann unmittelbar über die Schnittstelle ausgegeben wer-
den, ohne dass ein Windowstreiber genutzt wird. Dies hat den Vorteil, dass
der Ausdruck i.d.R. erheblich schneller erzeugt wird als über einen entspre-
chenden Windowstreiber.
Die erste Option „Umlaute im DOS-Format“ dient der Einstellung des Aus-
drucks von deutschen Umlauten (ä, ö, ü, ß). Da hier von Drucker zu Drucker
Schwierigkeiten unter Windows auftreten können, schalten Sie diese Option
im Bedarfsfall ein, sollten die Umlaute auf Ihrem Ausdruck nicht korrekt dar-
gestellt werden.
Als zweite Option können Sie die Schnittstelle einrichten, an der der Bon-
drucker angeschlossen ist:
202. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie können hier angeben, wo und wie das Gerät angeschlossen ist. Bei der
seriellen Schnittstelle muss außerdem auf die genaue Übereinstimmung der
Baudrate, Daten- und Stopbits, des Protokolls und der Parität geachtet wer-
den, da sonst die Datenübertragung zum Gerät nicht funktioniert. Unter „ei-
gene Schnittstelle“ können Sie direkt die Schnittstelle oder auch eine Datei
angeben (z.B. C:\[Link]). Die Option „System“ benutzt den eingestellten
Standarddrucker.
Kassenschublade einrichten
Als erste Option können Sie hier wählen, ob eine Schublade angesteuert
werden soll oder nicht. Als zweites können Sie den Öffnungscode für die
Schublade einstellen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
(Dieser Code ist nur für Epson-Bondrucker mit passender Schublade anzu-
wenden, für andere Schubladen fragen Sie bitte Ihren Hardwarelieferanten!)
{ASC:27}P{ASC:0}
(Dieser Code ist nur für Citizen-Bondrucker mit passender Schublade anzu-
wenden, für andere Schubladen fragen Sie bitte Ihren Hardwarelieferanten!)
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AFS-Warenwirtschaft
{ASC:27}{ASC:7}pz
(Dieser Code ist nur für Citizen-Bondrucker IDP 3546 mit passender Schubla-
de anzuwenden, für andere Schubladen fragen Sie bitte Ihren Hardware-
lieferanten!)
Es gibt jedoch auch Öffner, die einen Öffnungscode und einen Schließcode
oder noch komplexere Angaben benötigen. Diesen ist meist ein Öffnungs-
programm beigelegt, welches Sie mit der Schubladensteuerung auch auswäh-
len können: unter der Schnittstelleneinrichtung im Bereich „Sonstiges“ geben
Sie das Verzeichnis und den Namen des Öffnerprogramms ein (z.B.
C:\[Link]).
Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung und dass keine Leerzeichen im
Öffnungscode enthalten sind.
Beispiel:
{[Link]}
(übergibt den zu zahlenden Betrag mit Tausenderpunkt und zwei Nachkomma-
stellen)
{[Link]}
204. Seite
AFS-Warenwirtschaft
(übergibt den zu zahlenden Betrag unformatiert)
Display einrichten
Als erste Option können Sie hier wählen, ob ein Gerät angesteuert werden
soll oder nicht. Die zweite Option „Umlaute im DOS-Format“ dient der Ein-
stellung der Ausgabe von deutschen Umlauten (ä, ö, ü, ß). Da hier von Dis-
play zu Display Schwierigkeiten unter Windows auftreten können, schalten
Sie diese Option ein, falls die Umlaute auf Ihrem Display entweder nicht
korrekt oder gar nicht dargestellt werden.
Sie können bei den Einstellungen auf alle Befehle der AFS-Formularsprache
zugreifen. Texte, die nicht in geschweiften Klammern stehen, werden so aus-
gegeben, wie sie dort eingegeben wurden (z.B. „Hallo“). Mit {ASC: ...} sen-
den Sie dem Gerät ein Steuerzeichen. Hier wird immer der ASCII-Wert des
Zeichens angegeben, z.B. für ESC -> {ASC:27}. Jedes Sonderzeichen muss
mit {ASC:...} eingegeben werden, andere Zeichen (normale Buchstaben) kön-
nen direkt eingegeben werden.
Barcodescanner einrichten
Wir unterstützen z.Z. nur Barcodescanner mit Tastaturschnittstelle, d.h., der
Scanner wird zwischen PC und Tastatur zugeschaltet. Dies bedarf keiner wei-
teren Einstellung. Schließen Sie den Scanner einfach zwischen Tastatur und
PC an und scannen Sie in einem passenden Feld. Die Signale des Scanners
werden genauso behandelt wie die Ihrer Tastatur.
Kassentastatur einrichten
Sie können prinzipiell jede Kassentastatur anschließen, sollten allerdings
darauf achten, dass Tastenkombinationen wie bspw. „Strg + Shift + A“ pro-
grammierbar sind, damit Sie alle Funktionen nutzen können.
Tagesabschluss
Unter dem Menüpunkt „Auswertungen -> Kassenmodul“ können Sie einen
X-Bericht bzw. einen Z-Bericht drucken. Der Unterschied der beiden Berichte
205. Seite
AFS-Warenwirtschaft
besteht darin, dass der X-Bericht als Zwischenbericht dient, also mehrmals
aufgerufen werden kann, während der Z-Bericht als endgültiger Abschluss-
bericht gesehen wird.
Also achten Sie bitte darauf, dass Sie den Z-Bericht wirklich nur dann ausfüh-
ren, wenn Sie einen Tagesabschluss fahren wollen.
Beim Z-Bericht haben Sie die Möglichkeit, die Endbeträge ins Kassenbuch
einfließen zu lassen. Stellen Sie vorher die entsprechenden Zahlungsarten in
den Stammdaten ein, die nach dem Z-Bericht ins Kassenbuch einfließen sol-
len.
Im ersten Bildschirm wählen Sie den Zeitraum aus, für den die Auswertung
gestartet werden soll. Ebenso können Sie Auswertungen für einzelne Mitar-
beiter vornehmen.
206. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wir haben uns auf Wunsch zahlreicher Kunden dafür entschieden, nicht jeden
einzelnen Vorgang ins Kassenbuch einzubringen, sondern lediglich die zu-
sammengerechneten Summen, aufgeteilt nach Erlöskonto (USt).
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AFS-Warenwirtschaft
Maske Positionen
Funktionen
208. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Zahlungsfenster.
verwirft diesen.
ein.
209. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In diesem Fenster können Sie zusätzliche Informationen zur aktuellen Position
eingeben.
Falls es sich bspw. um einen Artikel handelt, den Sie im System noch nicht
erfasst haben, dann können Sie diesen auf die Artikelbezeichnung „Diverses“
buchen und in den Zusatzdaten eine Beschreibung des Artikels hinterlegen.
Die Tastatur ist nur verfügbar, wenn Sie die Erweiterung „Touch“ erworben
haben.
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AFS-Warenwirtschaft
Tagesabschluss durch.
Kasse.
Einige Punkte sind identisch mit denen der Hauptmaske der Kasse. Diese
werden daher nicht noch mal näher erläutert.
Mit dieser Funktion können Sie den Artikel als Rücknahme buchen. Zuerst
wählen Sie den Artikel aus und im Anschluss aktivieren Sie die Rücknahme-
Funktion.
211. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Beispiel:
Der Preis beträgt 1,47 €. Über die Funktion „Preis glätten“ können Sie den
Preis z.B. auf 1,40 € anpassen.
Wählen Sie über „F3“ einen Kunden aus. Falls Sie einen Vorgang nicht über
den Kunden-Barverkauf buchen möchten. Diese Funktion ist identisch mit
dem Schalter auf der Hauptmaske der Touch Kasse.
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AFS-Warenwirtschaft
Hier können Sie eine Lieferanschrift eingeben, die ergänzend auf dem Bon
ausgedruckt wird.
Der Punkt „Artikel suchen“ öffnet die Artikelsuche. Diese Funktion erreichen
Sie zusätzlich über die Hauptmaske.
„Tisch auswählen“
*optionales Zusatzmodul
213. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Diese Funktion ist verfügbar, wenn Sie die Gastro-Erweiterung erworben haben.
Sie haben die Möglichkeit, Tische zu erstellen und auf diese einzeln zu buchen.
Bei gedrückter <Strg>-Taste können Sie die Tische auf die gewünschte Stelle
ziehen.
Ein Klick auf einen Tisch aktiviert diesen. Alle Buchungen werden jetzt auf
diesen Tisch gebucht.
Gutscheinverwaltung
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AFS-Warenwirtschaft
Über die Gutscheinverwaltung können Sie automatisiert Gutscheine erstellen.
Diese werden mit einem Barcode versehen. Gutscheine können wahlweise
auf dem Bondrucker ausgeben oder auf einem mit dem Formulareditor
angepassten Formular.
Geben Sie den Wert, mit dem der Gutschein versehen werden soll, in das
Betragsfeld ein. Mit der Touch-Erweiterung können Sie diesen über die Zahl-
Buttons direkt eintippen.
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AFS-Warenwirtschaft
Das Feld „eingelöster Betrag“ wird gefüllt, wenn bereits ein Zahlvorgang
(Teilzahlung) mit diesem Gutschein stattgefunden hat.
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AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie auf „Speichern“, um den Gutschein mit Ihren Vorgaben zu
hinterlegen.
Nach dem Speichern wurde auch das Feld „Nummer“ mit einer eindeutigen
Nummer versehen.
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AFS-Warenwirtschaft
Nachdem Sie den Gutschein erzeugt haben, erscheint dieser in der Kasse als
Position zum Kassieren.
Kassieren Sie den Gutschein wie einen normalen Artikel durch Drücken auf
„F12“.
Falls Sie noch keine entsprechende Zahlungsart angelegt haben, legen Sie
jetzt eine Zahlungsart „Gutschein“ an.
Wenn sich in der Kasse die Gutscheinverwaltung öffnen soll, so müssen Sie
die Option „Gutschein in der Kasse“ aktiviert haben.
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AFS-Warenwirtschaft
Jetzt muss die neu erstellte Zahlungsart noch als mögliche Zahlungsart
hinterlegt werden. Öffnen Sie dazu in der Touch Kasse „Weitere Funktionen -
> Einstellungen -> Kasseneinstellungen“.
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AFS-Warenwirtschaft
Ordnen Sie nun einer Zahlart „per Gutschein“ zu. In unserem Fall ist es die 8.
Zahlart. Speichern Sie die Erfassung mit „OK“ ab. Wenn jetzt ein Kassenvor-
gang mit Gutschein beglichen werden soll, so gehen Sie wie folgt vor:
Kassieren Sie die Artikel wie gewohnt. Drücken Sie „F12“, um die Zahlung
abzuschließen.
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AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie nun die Zahlungsart „per Gutschein“. Es öffnet sich das Fenster
zum Einlösen des Gutscheins.
In dem Feld neben der „Suche“ können Sie die Gutscheinnummer mit der
Tastatur eingeben. Sollten Sie über einen Barcodescanner verfügen, so können
Sie die Nummer direkt dort einscannen.
Haben Sie einen Gutschein gewählt, bei dem der Betrag des Gutscheins höher
ist als der Betrag des Kassenvorgangs, so erhalten Sie folgende Meldung:
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AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie hier nun auf „Restgutschein“ klicken, wird von dem vorhandenen
Gutschein der Betrag der Rechnung abgezogen. (Zahlbetrag = 10 € | Gutschein
= 25 € | Restgutschein = 15 €)
Wenn Sie nun auf „Drucken“ klicken, können Sie für den Kunden einen
Restgutschein erzeugen.
223. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Diesen können Sie nun einfach über die Druckfunktion ausdrucken.
Der Kassenvorgang wird parallel abgeschlossen.
Seriennummer buchen
Mitarbeiter
Über diesen Menüpunkt können Sie einmal den Mitarbeiter wechseln oder
auch die Mitarbeiter Zeiterfassung nutzen. (Die Zeiterfassung wird hier nicht
weiter erwähnt)
Kassenbestand
Über diesen Punkt können Sie eine Entnahme oder Einlage des Kassenbuches
direkt buchen, ohne dass Sie das Kassenbuch öffnen müssen.
224. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Tastatur an
Mit dieser Funktion können Sie zwischen den Schnellwahltasten und der Touch
Tastatur umschalten. Diesen Punkt finden Sie auch noch mal als Schnellauswahl
auf der Hauptmaske.
Bon
225. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Falls Sie den Kassiervorgang gestartet haben, ihn aber aktuell nicht abschließen
möchten, so können Sie diesen über die Funktion „Vorgang parken“ vorerst
beiseite legen. Anschließend können Sie den nächsten Vorgang kassieren
oder über „Vorgang holen“ den beiseite gelegten Vorgang fortsetzen, ohne
dass Ihnen Daten verlustig gehen.
Einstellungen
226. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kasseneinstellungen
Hier aktiveren Sie die verschiedenen Zahlungsarten, die in der Kasse möglich
sein sollen.
Des Weiteren können Sie ein entsprechendes Formular für den Ausdruck
hinterlegen sowie den Formulareditor öffnen, um ein Formular zu editieren.
Ab der Zahlungsart 4 können Sie aktiveren, ob diese aktiv ist oder nicht.
Mit der Funktion „Fragen, ob gedruckt werden soll“ können Sie steuern, ob Sie
nach dem Kassiervorgang gefragt werden wollen, ob ein Bon erstellt werden
soll oder nicht. Die Funktion „EC-Cashgerät“ ansteuern wird zur Zeit noch
nicht unterstützt.
Kasseneinstellungen (sonstiges)
227. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bedienung
Einige Punkte sollten selbsterklärend sein. Diese werden hier nicht weiter
erläutert.
Bei Aktivierung dieser Option wird nicht mehr der volle Betrag als „Gegeben“
vorgeschlagen, sondern es muss dieser manuell eingegeben werden.
Ist diese Funktion aktiviert, kann die Kassenlade nur bei Zahlung geöffnet
werden, jedoch nicht ohne.
Mit Hilfe dieser Funktionen können Sie konfigurieren, wie der Ablauf bei
geöffnetem Zahlungsfenster aussehen soll.
228. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Haben Sie die Mitarbeiterrechte aktiviert, so können Sie über diese Funktion
einschalten, ab wann sich die Kasse automatisch abmelden soll.
Möchten Sie, dass gleiche Artikel nicht mehrfach auf dem Ausdruck erscheinen,
dann aktiveren Sie diese Funktion. Bei identischen Artikeln wird ab sofort
lediglich die jeweilige Anzahl aufsummiert.
Diese Funktion ist nur in der Einzelhandelskasse möglich. Sie erlaubt, dass
die Eingabe bei der Postenart beginnen kann.
Z-Bericht
Hier können Sie diverse Einstellungen für die Verarbeitung des Z-Berichts
vornehmen.
Soll der Z-Bericht ins Kassenbuch eingefügt werden, so aktivieren Sie diese
Funktion.
Ist der Haken „Vorgänge verbuchen“ gesetzt, so sind nach dem Z-Bericht die
229. Seite
AFS-Warenwirtschaft
enthaltenen Kassenvorgänge nicht mehr änderbar. Zudem wird der Umsatz in
der Artikel-Statistik eingetragen.
Beachten Sie, dass aus Gründen der Logik die Optionen „ins Kassenbuch
eintragen“ und „jeden Kassenvorgang einzeln in die Fibu übertragen“ nicht
kombiniert werden können!
Kasseneinstellungen (sonstiges)
Berichte
Zudem können Sie einstellen, ob ein Kassenschnitt* mit EC-Cash beim Erzeugen
des Z-Berichts durchgeführt werden soll.
*Mit dem Kassenschnitt werden die Daten aus EC-Cash Zahlungen an das
zuständige Rechenzentrum übertragen. Dies ist nur in Verbindung mit ElPay
oder Cardware möglich.
230. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kasseneinstellungen (sonstiges)
Kassenstation
Wenn Sie im Netzwerkbetrieb mit der Kasse arbeiten, so können Sie hier
einstellen, ob die Kasse pro Station (Rechner) abgerechnet werden soll oder
für alle Stationen gemeinschaftlich.
Um die Abrechnung für eine einzelne Station zu aktivieren, geben Sie unter
„Kassenkennung“ den Namen des entsprechenden Rechners ein. ( Es wird als
Vorauswahl der in Windows eingestellte Name genutzt.)
Über „Kassenbuch öffnen“ weisen Sie dieser Kasse ein extra Kassenbuch zu.
Möchten Sie zuvor ein separates Kassenbuch generieren, so klicken Sie
zunächst auf „Kassenbuch erstellen“.
Wichtig:
Haben Sie diese Einstellung aktiviert, muss der Z-Bericht an jeder Station
ausgeführt werden. Einen Z-Bericht für alle Stationen zu erstellen, ist dann
nicht mehr möglich.
231. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kasseneinstellungen (sonstiges)
EC-Cash
Arbeiten Sie mit EC-Cash, so müssen Sie in diesem Fenster die entsprechenden
Einstellungen vornehmen. Diese werden in der EC-Cash Anleitung genauer
erläutert.
EC-Cash Teil 2
Geben Sie hier das Spurtrennzeichen für den Kartenleser ein. Dieses erfahren
232. SeiteHersteller des Kartenlesers oder in der dazugehörigen Dokumentation.
Sie vom
AFS-Warenwirtschaft
Für den Ausdruck des EC-Belegs können Sie in dieser Rubrik auch den Drucker
einstellen.
Bei EC-Zahlungen muss zwangsläufig ein Drucker vorhanden sein! Ohne Drucker
ist keine EC- Zahlung möglich!
Kassenhardware Einstellungen
233. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kundendisplay = Com (Seriell)
Wenn Sie die Einstellungen getätigt haben, übernehmen Sie diese mit „Ok“.
234. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kassenschubladen, die am Bondrucker angeschlossen werden, müssen die
identischen Einstellungen wie der Bondrucker haben.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, speichern Sie diese mit
„OK“.
Steuercodes für Ausgaben auf dem Display entnehmen Sie bitte ebenfalls
dem dazugehörigen Handbuch.
235. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kassenbuchmodul
Das Kassenbuch enthält eine Aufstellung aller Bareinnahmen und Baraus-
gaben Ihres Geschäfts. Um ein neues Kassenbuch anzulegen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
Tragen Sie bitte das Eröffnungsdatum ein und anschließend den Anfangsbe-
stand in EUR.
Klicken Sie nun auf den Button „Anlegen”. Die AFS-Warenwirtschaft legt au-
tomatisch eine entsprechende Datei an und öffnet das neue Kassenbuch. Der
Anfangsbestand ist als erste Buchung angelegt.
236. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Erfragen Sie die einzelnen Kontonummern bei Ihrem Steuerberater. Mit dem
Button „Kontendaten aus Fibu übernehmen“ importieren Sie alle Konten aus
der AFS-Buchhaltung.
Nehmen wir an, Sie kaufen Briefmarken. Das Konto für Porto ist im Kontenrah-
men SKR03 die Nummer 4910 (Porto - vorsteuerfrei). Wenn Sie also z.B.
12,00 Euro entnehmen, um Briefmarken zu kaufen, muss der Eintrag im Kassen-
buch wie folgt aussehen:
237. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Die Belegnummer vergeben Sie von Hand. Mit „F11“ speichern Sie Ihre Bu-
chung ab. Das Feld „Bestand” zeigt nach dem Speichern den aktuellen Be-
stand an.
238. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Vorgänge abschließen
Zahlungen eingeben
Wenn Sie einen Tagesabschluss mit dem Kassenmodul erstellen (Auswertun-
239. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gen -> Kassenmodul -> Z-Bericht), können Sie auch die Schaltfläche „ins
Kassenbuch eintragen“ anklicken. Dann werden alle Zahlungen ins Kassen-
buch übertragen, bei dessen Zahlungsarten auch der Schalter „Übernahme
ins Kassenbuch“ angehakt ist.
Abomodul
Das Abomodul ermöglicht Ihnen die komfortable Verwaltung von wiederkeh-
renden Aufträgen und eignet sich insbesondere für Dienstleistungsunterneh-
men, die in bestimmten Intervallen wiederkehrende Rechnungen schreiben
müssen. Hierzu gehören z.B. Internetprovider, Reinigungsunternehmen usw.
Wir legen nun einen Aboauftrag an. Klicken Sie auf „Vorgang -> Neuen Vor-
gang anlegen -> Wartungs- / Aboauftrag“.
Es wird automatisch die Kundensuche aufgerufen. Wählen Sie sich den ge-
wünschten Kunden aus und klicken Sie auf „Ok“.
Die weiteren Abläufe gleichen denen der anderen Vorgänge. Zusätzlich gibt
es aber neue Funktionen, die wir nachfolgend erklären:
Im Feld „letzte Wandlung“ geben Sie das aktuelle Datum ein. Dieses Feld
zeigt Ihnen außerdem später an, wann der betr. Auftrag zum letzten Mal
gewandelt wurde.
Sie finden und verwalten Ihre Aboaufträge genau wie die anderen Vorgänge,
also über die Schnellliste bzw. über die Komfortliste.
240. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Zunächst schränken Sie den Zeitraum ein. Klicken Sie anschließend auf „Vor-
gangsliste erstellen“. Natürlich können Sie den Vorgang auch über den Button
„Schließen“ abbrechen.
Sie können die gelisteten Aufträge nach diversen Kriterien sortieren lassen
und sich die enthaltenen Posten anzeigen lassen. Wenn Sie die Bearbeitung
abbrechen wollen, klicken Sie auf „Schließen“.
Klicken Sie nun auf den grünen Pfeil, um den ausgewählten Vorgang in eine
Rechnung oder einen Lieferschein wandeln zu lassen. Mit einem Klick auf den
blauen Pfeil wandeln Sie alle Vorgänge der Liste.
Klicken Sie auf die gewünschte Vorgangsart. Die Rechnung oder der Liefer-
schein werden nun daraus erstellt. Sie finden die neuen Vorgänge nun in der
entsprechenden Liste (Vorgangsschnellliste oder Komfortliste) und können
diese dort ausdrucken.
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AFS-Warenwirtschaft
Datanormmodul
Installation
Installieren Sie AFS-Datanorm ins Verzeichnis der AFS-Warenwirtschaft. Wenn
Sie die Installation abgeschlossen haben, öffnen Sie AFS-Datanorm. Durch
Anklicken der Plus-Symbole öffnen Sie die einzelnen Menüpunkte im
Verzeichnisstamm.
Hier erscheinen die einzelnen Menüpunkte. Sie können die Punkte durch ei-
nen Doppelklick oder direkt aus der Menüleiste öffnen.
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AFS-Warenwirtschaft
Nun eine Kurzerklärung der einzelnen Menüpunkte:
Datei
- Mandanten -> Mandanten auswählen (Hier wählen Sie den Mandan-
ten aus.)
- Mandanten -> Verzeichnis auswählen (Hier wählen Sie das Verzeich-
nis aus, in dem sich die zu bearbeitenden Daten befinden.)
- Ende (Hier beenden Sie AFS-Datanorm.)
Stammdaten
- Lieferantenliste (Hier sehen Sie alle Lieferanten der von Ihnen
ausgewählten Mandanten.)
- Artikelliste (Hier sehen Sie alle Artikel der von Ihnen ausgewähl-
ten Mandanten.)
- Warengruppenliste (Hier sehen Sie alle Warengruppen der von
Ihnen ausgewählten Mandanten.)
Datanorm
- Lieferanten festlegen (Hier können Sie Ihren Lieferanten festlegen.)
- Warengruppen einlesen (Hier können Sie Ihre Warengruppen einle-
sen.)
- Rabattgruppen einlesen (Hier können Sie Ihre Rabattgruppen einle-
sen.)
- Artikelliste einlesen (Hier können Sie Ihre Artikel einlesen.)
- Preisliste updaten (Hier können Sie Ihre Preise updaten.)
Hilfe
- Hilfe (Hier erhalten Sie die Onlinehilfe.)
- Systeminfo (Hier erhalten Sie Informationen über das Programm.)
Allgemeine Erklärung
1) AFS-Datanorm übernimmt automatisch den zuletzt geöffneten Mandanten
aus der AFS-Warenwirtschaft.
Wenn Sie einen anderen Mandanten auswählen möchten, gehen Sie unter
„Datei -> Mandanten -> Mandanten auswählen“. Nun erscheinen alle Man-
danten aus der AFS-Warenwirtschaft.
Klicken Sie auf den gewünschten Mandanten und bestätigen Sie Ihre Eingabe
mit „Ok“. Der selektierte Mandant befindet sich nun im Zugriff. Er bleibt so
lange bestehen, bis Sie einen neuen Mandanten auswählen.
2) Sie sehen unter Stammdaten die Grunddaten der einzelnen Punkte. Hier
können Sie nichts verändern. Um zu den verschiedenen Datensätzen neue
Daten anzulegen, müssen Sie in die AFS-Warenwirtschaft überwechseln.
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AFS-Warenwirtschaft
Lesen Sie zuerst die Warengruppen und Rabattgruppendaten ein, denn diese
werden in den eigentlichen Artikeldaten benötigt.
Wir geben Ihnen hier ein Beispiel, wie Sie vorgehen können:
Wählen Sie nun den Lieferanten aus, von dem Sie die Datenträger erhalten
haben.
Geben Sie hier nun in das Feld „Artikelnummer ergänzen durch“ z.B. ein A ein
und bestätigen Sie dies mit dem Button „Ok“. Nun setzt das Datanormmodul
für diesen Lieferanten das Präfix A vor die Artikelnummer.
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AFS-Warenwirtschaft
Dauerhistorymodul
Als erstes können Sie einstellen, was die Dauerhistory anzeigen soll. Gehen
Sie dazu ins Menü „Datei -> Einstellungen“, wechseln Sie hier auf die Kartei-
karte „Sondermodule“.
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AFS-Warenwirtschaft
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AFS-Warenwirtschaft
Mehrlagermodul
Um mehrere getrennte Lager verwalten zu können, nutzen Sie das Mehrlager-
modul. Dieses ist u.a. Grundvoraussetzung, wenn Sie einen Datenabgleich
wie das AFS-Laptopmodul oder das AFS-Filialsystem einsetzen.
Um das Mehrlagermodul als solches nutzen zu können, müssen Sie Ihre je-
weiligen Lagerorte anlegen. Diese Einstellung finden Sie unter „Einstellungen
-> weitere Stammdaten -> Lagerorte anlegen“.
Mit der „Einfg“-Taste fügen Sie einen weiteren Lagerort ein. Mit „F11“ spei-
chern Sie den Lagerort ab.
Sie können zu jedem Lagerort ein Bild hinterlegen. Klicken Sie dazu auf die
drei Punkte und wählen Sie die entsprechende Datei aus.
Unter der Karteikarte „Lagerort“ legen Sie jeden Lagerort mit seinen individu-
ellen Daten an und mittels der Karteikarte „Liste“ werden Ihnen alle erfass-
ten Lager in der Übersicht angezeigt.
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AFS-Warenwirtschaft
Sie können dann im Artikelstamm unter der Karteikarte „Lagerort“ die ent-
sprechend von Ihnen angelegten Lagerorte auswählen.
Über die Klappbox erreichen Sie nun alle erfassten Lagerorte und können
diese ganz bequem auswählen. Speichern Sie Ihre Eingaben wie gehabt mit
der „F11“-Taste ab.
Lagerstellplatzverwaltung
Bei der Einrichtung des firmeneigenen Lagers stellt sich nicht nur zu Beginn
die Frage nach der bestmöglichen Art der Lagerhaltung. Neben der in früher
Zeit allgemein üblichen festen Lagerplatzzuordnung setzt sich zunehmend
auch die der freien (chaotischen) Lagerplatzzuordnung (open warehouse
system) durch. Dabei werden die Artikel an einem freien, willkürlichen Lager-
platz gelagert. Die Einlagerung selbst erfolgt beliebig oder nach vorgegeben
Parametern. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass dasselbe Material von einer
anderen Lagergasse entnommen werden kann, falls Störungen in der eigent-
lichen Lagergasse auftreten. Der größte Vorteil jedoch ist eine sehr hohe
Auslastung bzw. Ausnutzung der Lagerkapazität. Um den späteren Zugriff auf
die Lagerartikel zu gewährleisten, müssen die Lagerplätze allerdings sehr
248. Seite
AFS-Warenwirtschaft
genau dokumentiert werden. Dies kann – wie allgemein üblich – mit einer
herkömmlichen Lagerfachkarte erfolgen, welche dann die Daten im EDV-Sys-
tem abspeichert, oder der Lagerplatz wird von einem Lagerverwaltungssystem
vorgegeben. Genau diesem letzten Fall widmet sich ein spezielles Modul des
AFS-Manager SQL: die Lagerstellplatzverwaltung. Durch die mobile Anbindung
über Ultra Mobile PC liegt mittels dieses Zusatzmoduls ein weiterer Vorteil in
der komfortablen Datenerfassung und Platzzuweisung durch die zuständigen
Lagerarbeiter direkt vor Ort.
249. Seite
AFS-Warenwirtschaft
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AFS-Warenwirtschaft
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AFS-Warenwirtschaft
Cardware-Modul
Einstellungen
In Verbindung mit der Software „Cardware“ und dem Zusatzmodul „Kasse“
können Sie mit der AFS-Warenwirtschaft den Zahlbetrag unmittelbar über
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AFS-Warenwirtschaft
Kreditkarten oder EC-Karten einziehen.
Installation
Das CARDWARE-Programm wird gemeinsam mit den Programmen AFS-Kauf-
mann und AFS-Kasse NT auf unserer CD ausgeliefert. Nach dem Einlegen der
CD-ROM sollte sich automatisch das Auswahlmenü öffnen. Schließen Sie die-
ses bitte, da Sie die CARDWARE-Installation manuell ansteuern müssen.
Öffnen Sie nun Ihren Windows Explorer und wechseln Sie auf Ihr CD-ROM
Laufwerk in das Verzeichnis „Transact“. Starten Sie die in dem Verzeichnis
befindliche Datei „[Link]“ mit einem Doppelklick. Nach dem Begrüßungs-
bildschirm der Installation wird das gewünschte Programmverzeichnis erfragt.
Selektieren Sie das Zielverzeichnis und bestätigen Sie mit „Weiter“. Die
Installationsroutine sollte nun starten und die Installation Ihren Angaben
entsprechend durchführen. Nach Beendigung können Sie CARDWARE über
„Start -> Programme -> Cardware“ starten.
Einrichtung
Beim ersten Programmstart werden Sie durch die allgemeinen Einstellungen
von „Cardware“ geführt. Wählen Sie zunächst die Sprache (Deutsch), danach
können Sie wählen, ob lediglich ein Demo-Terminal installiert werden soll, mit
dem Sie das Programm testen können, ohne jedoch echte Buchungen vorzu-
nehmen (empfohlen). Anschließend wählen Sie Ihren Standort (Deutschland)
und die Einstellungen zur Anwahl über Modem oder ISDN-Karte.
im Server-Modus starten
Für den Betrieb mit AFS-Kaufmann muss Cardware im Servermodus gestartet
werden.
Wechseln Sie zur Karteikarte „Verknüpfung“ und nehmen Sie dort im Feld
„Ziel“ die nachfolgend dargestellten Eintragungen vor.
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AFS-Warenwirtschaft
Speichern Sie die Änderung mit dem „Ok“-Button. Wenn Sie nun Cardware
starten, wird das Programm automatisch im Servermodus aufgerufen. Im
Systray (= Infobereich der Taskleiste) erscheint das „Cardware“ Symbol.
Einstellungen Cardware
Stellen Sie in der AFS-Warenwirtschaft die benötigten Vorgaben für die Zu-
sammenarbeit mit „Cardware“ ein.
Neben dem Pfad des Installationsverzeichnisses (bei Standardinstallation
C:\PROGRAMME\CARDWARE) muss die verwendete Terminal-ID eingetragen
werden. Für den Testbetrieb geben Sie die Nummer des Demoterminals ein
(93999999). Unter dieser Terminal-ID erfolgen keine realen Abbuchungen.
Die Fomulare für den Ausdruck entsprechen dem vorgeschiebenen Standard-
format und können nicht editiert werden.
Diagnose
Führen Sie eine Diagnose durch, um zu testen, ob CARDWARE korrekt instal-
liert wurde und funktionsfähig ist.
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AFS-Warenwirtschaft
Kassenschnitt
Damit die EC-Kartenzahlungen auf Ihrem Konto gutgeschrieben werden kön-
nen, ist unbedingt ein Kassenschnitt durchzuführen! Wenn Sie keinen Kassen-
schnitt ausführen, werden die Zahlungen nicht verarbeitet, d.h., Sie erhalten
auch kein Geld aus den Kundenzahlungen.
Beim Kassenschnitt werden alle in „Cardware“ vorhandenen und bisher nicht
versendeten Scheckkarten-Transaktionen ausgeführt. Die Gutschrift erfolgt in
der Regel innerhalb 1 - 3 Bankarbeitstagen nach Kassenschnitt.
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AFS-Warenwirtschaft
Transaktions-Übersicht
Alle Transaktionen werden protokolliert. Klicken Sie doppelt auf die Statusan-
zeige von „Cardware“. Hier erhalten Sie eine Übersicht über die erfolgten
Transaktionen.
Excel-Rechenskriptmodul
Aufgabe:
Eine Firma verlegt Parkettfußboden. Dabei werden Pakete aus dem Lager zu
je 2,87 m² verkauft. Dem Kunden werden jedoch immer volle Pakete berech-
net (egal, ob am Ende etwas übrig bleibt oder nicht). Es sollen nun bei einem
neuen Auftrag 25 m² verlegt werden. Dabei soll die Paketzahl als ganze Zahl
berechnet und angezeigt werden.
Nachfolgend wird erklärt, wie die benötigte Anzahl an Paketen in das Feld
"frei3" und "Anzahl" der Vorgangsverwaltung geschrieben wird.
Legen Sie den Artikel „Parkett“ in der Artikelbearbeitung an.
Zunächst wählen Sie „Vorgänge -> neuen Vorgang anlegen -> Angebote“.
Im nachfolgenden Dialog wählen Sie eine Adresse aus und bestätigen mit
„Ok“. Als nächstes wählen Sie den Reiter „Auftragsposition“ und doppel-
klicken auf die Feldbezeichnungen „frei1“, „frei2“ sowie „frei3“. Tragen Sie
dort „m² für Auftrag“, „m² / Paket“ und „ben. Pakete“ ein:
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AFS-Warenwirtschaft
Die Datenbankfeldnamen ändern sich nicht. Sie haben lediglich die Feld-
bezeichnungen geändert.
Öffnen Sie anschließend wieder die Artikelbearbeitung. Suchen Sie sich den
bereits angelegten Artikel „Parkett“ heraus.
Wechseln Sie auf den Reiter „Einheiten“ und tragen Sie in das Feld „m² /
Paket“ das festgelegte Maß 2,87 ein (welche nun für das Paket „Parkett“ gilt).
Diese Zahl wird nun fortan automatisch, wenn Sie neue Auftragspositionen
eingeben, in das Feld „m² / Paket“ übernommen (Positionen müssen durch
Drücken der „Enter“-Taste durchlaufen werden).
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AFS-Warenwirtschaft
Bemerkung: Dieses Exportskript gilt nur für den selektierten Artikel „Parkett“
der Artikelbearbeitung!
Schließen Sie die Tabelle wieder. (Excel muss nicht geöffnet sein, während wir
dessen Tabellen zur Kalkulation nutzen). Wenn Sie nun neue Vorgänge mit
diesem Artikel anlegen, wird jedes Mal in das Feld „Frei3“ die benötigte
Anzahl der Pakete geschrieben, da Sie mit der vorletzten Zeile das Feld A3
wieder auslesen. Durch die letzte Zeile „TBL_POSTEN.ANZAHL=Cells
(A3)“ wird der Wert der Zelle in die Anzahl des Postens geschrieben. Die
Artikelbearbeitung muss dazu nicht offen sein. Überprüfen Sie dies, indem
Sie einen neuen Vorgang anlegen, den Artikel „Parkett“ auswählen und alle
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AFS-Warenwirtschaft
Felder mit „Enter“ bestätigen, bis Sie sich im Langtextfeld befinden. Dort
drücken Sie einmalig den Tabulator und bestätigen die nachfolgenden Felder
ebenfalls sämtlich mit „Enter“, bis Sie das Feld „ben. Anzahl“ bzw. vormals
„frei3“ erreicht haben. Dieses bestätigen Sie noch einmal, und Sie haben Ihre
Bestellung eingegeben. Die Variablen der Form „TBL_Tabellenname.Feld“ fin-
den Sie in Ihrem Formulareditor.
Sollten Sie mit der Reihenfolge, in der bei einer Bestellung die Felder ange-
steuert werden, unzufrieden sein, können Sie mit dem Masken-Editor diese
Eigenschaft entsprechend ändern.
Externe Preislisten-Modul
mit externen Datenbanken arbeiten
(fremde Preislisten einbinden)
- Paradox-Dateien (*.db)
- DBase-Dateien (*.dbf)
- Access-Dateien (*.mdb)
- Excel-Dokumente (*.xls)
- ASCII-Textimporte (*.txt)
259. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie nun die Preisliste aus, die Sie mit der AFS-Warenwirtschaft ver-
binden möchten. Klicken Sie auf die Icons, um eine Verbindung mit der Tabel-
le herzustellen. Wenn die Verbindung erfolgreich hergestellt wurde, ändert
sich die Farbe des unteren Pfeils auf Rot. Klicken Sie auf den Pfeil.
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AFS-Warenwirtschaft
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AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie hier einen Namen für Ihre Preisliste. Die übrigen Optionen sind
selbsterklärend. Zum Abschluss drücken Sie auf „Speichern“. Das Fenster
wird automatisch geschlossen.
TouchPos-Modul
Administration
Das TouchPos-Modul bietet Ihnen (gerade im Gastrobereich) ein komfortab-
les Werkzeug, um mit Ihrem vorhanden TouchScreen zu arbeiten. Zunächst
müssen Sie einige Einstellungen im Artikel bzw. der Warengruppe vorneh-
men.
Dazu öffnen Sie die Artikelbearbeitung unter „Stammdaten -> Artikel-
bearbeitung“. Suchen Sie sich wie gewohnt den Artikel heraus, den Sie in die
TouchPos-Kasse übernehmen möchten. Klicken Sie dann auf den Karteireiter
„Einstellungen“ und setzen Sie einen Haken bei „Artikel für TouchPos“. Diese
Prozedur führen Sie nun für alle Ihre Artikel durch, die Sie in die TouchPos-
Kasse übernehmen möchten. Das gleiche führen Sie für die Warengruppen
durch. Hier heißt die Einstellung „in der Touckasse als Karteikarte“.
Nun öffnen Sie die Komfortkasse über „Vorgänge -> Komfort-Kasse mit Touch“.
Rechts oben im Menü wählen Sie „weitere Funktionen“ -> „Einstellungen“ ->
„Touchpanel automatisch aufbauen“. Das nachfolgende Fenster stellen Sie
nach Ihren Bedürfnissen ein und bestätigen mit „OK“. Die Tasten werden nun
entsprechend angeordnet und steht zur schnellen Toucbedienung zur Verfü-
gung.
262. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Möchten Sie die Tasten manuell konfigurieren, so wählen Sie in der Komfort-
kasse den Touchkonfigurator aus. Diesen öffnen Sie über „weitere Funktio-
nen“ -> „Einstellungen“ -> „Touchkonfigurator.“:
263. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Geben Sie die Artikelnummer ein oder wählen Sie den Artikel über die Suche
aus, nachdem Sie in dem Feld „Artikelnummer“ auf den Knopf aussen rechts
klicken. Passen Sie den Button noch Ihren Wünschen mit einer anderen Farbe
oder einem Bild an, speichern diesen und fahren mit dem nächsten Button
fort.
Beachten SIe dabei, dass die Artikel nur für die aktuelle Karteikarte (Waren-
gruppe) gilt und der Touchkonfigurator geschlossen werden muss, um eine
neue Warengruppe/Karteikarte zu bearbeiten.
Bedienung
Öffnen Sie die TouchPos-Kasse über „Vorgänge -> Komfort-Kasse mit Touch“.
Wenn Sie sämtliche Artikel korrekt eingerichtet haben, können Sie die kom-
plette Kasse nun mit Fingerdruck bedienen: Drücken Sie einfach mit dem
Finger auf den gewünschten Artikel. Dieser wird automatisch in die Posten-
tabelle übernommen. Sollte ein Artikel nicht als Icon angezeigt werden, kön-
nen Sie ihn ganz einfach suchen. Setzen Sie den Cursor mit der Hand in das
Feld „Bezeichnung“ und geben Sie den Suchbegriff über die virtuelle Tastatur
ein. Drücken Sie anschließend den Button mit dem Fernglas bzw. „F8“. Die
Suche nach dem Artikel startet nun automatisch. Die übrigen Buttons der
TouchPos-Maske sind selbsterklärend.
264. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Um den Kunden abzurechnen, drücken Sie auf den Button „Kunde will zahlen“.
Es öffnet sich automatisch eine Tastatur, die sich natürlich ebenfalls ganz
bequem mit der Hand bedienen lässt. Einzelheiten zur Kasse entnehmen Sie
bitte dem Kapitel „Kassenmodul“.
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AFS-Warenwirtschaft
Handyvertragsverwaltung
Öffnen Sie die Handyvertragsverwaltung (Handymodul) unter „Werkzeuge
-> Mobilfunk-Vertragsverwaltung“.
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AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie mit der Maus in das Feld „Tarif“. Tragen Sie hier den Tarifnamen
ein. Drücken Sie anschließend „Enter“, um in das nächste Eingabefeld zu
gelangen. Füllen Sie die übrigen Felder nach Ihren Vorgaben aus.
Das Modul bietet Ihnen die Möglichkeit, den Rohertrag automatisch berech-
nen zu lassen. Dazu tragen Sie in die Felder „mindest Rohertrag“ und „norma-
ler Rohertrag“ die gewünschten Werte ein. Es werden dann beim Abschluss
des Vertrags die entsprechenen Beträge berechnet.
Eine komfortablere Möglichkeit bietet sich beim Druck auf den Button „Arti-
kel-Tarif Angebote“.
Zum Anlegen eines neuen Tarifangebots, klicken Sie auf den Karteireiter
„Bearbeitung“. Klicken Sie auf das Plussymbol (+) im oberen Fensterbereich.
Falls die Felder noch nicht leer sein sollten, werden diese nun geleert. Tragen
Sie in das Feld „Angebotsnummer“ von Hand Ihre interne Angebotsnummer
ein. Klicken Sie dann auf den Button „Artikel suchen“. Es wird automatisch die
Artikelsuche geöffnet, aus der Sie sich den entsprechenden Artikel für Ihr
Angebot aussuchen. Im nächsten Schritt wählen Sie den dazugehörigen Tarif
aus (der Tarif muss angelegt sein). Außerdem müssen Sie hinterlegen, zu
welchem VK Sie das Angebot dem Kunden offerieren möchten. Sofern beim
Artikel kein EK hinterlegt ist, tragen Sie ihn in das Feld „EK“ ein. Auch ein Feld
für den WKZ ist vorhanden. Nachdem Sie alle Eingaben getätigt haben, drü-
cken Sie „F11“ oder klicken Sie auf das „Speichern“-Symbol.
Klicken Sie auf den Karteireiter „Liste“. Hier sehen Sie immer Ihre Artikel-Tarif
Angebote in tabellarischer Form. Wenn Sie alle Artikel-Tarif Angebote hinter-
legt haben, klicken Sie auf „Fenster schließen“.
267. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Ihre eigentlichen Mobilfunk-Geräte legen Sie wie gewohnt in der Artikel-
bearbeitung an. Sie müssen allerdings dafür im Karteireiter „Einstellungen“
einen Haken bei „mit Vertragswahl“ setzen.
Haben Sie alle Daten zum Vertrag angelegt, können Sie die eigentliche Vertrags-
maske öffnen und mit den Kundendaten, Handydaten usw. füllen.
Inventurmodul
Legen Sie hiermit die Inventur in der AFS-Warenwirtschaft an.
Vergeben Sie einen individuellen Namen für die Inventurdatei und klicken Sie
auf „Anlegen“.
WICHTIG: Der Dateiname muss mit „Inventur_“ beginnen. Löschen Sie auf
keinen Fall die Datei „[Link]“!!!
Nun ist die Inventurdatei angelegt. Wenn Sie an einer bestehenden Inventur
weiterarbeiten möchten, klicken Sie auf „Stammdaten -> Inventur -> Inven-
tur öffnen“.
Wenn Sie an der letzten Inventur weiterarbeiten wollen, klicken Sie einfach
auf „Stammdaten -> Inventur -> Inventur bearbeiten“.
268. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Inventur (Erfassung)
Sie können ebenfalls die Sortierung festlegen, nach der Ihre Liste angezeigt
werden soll.
Mit der rechten Maustaste können Sie in der Liste die Spaltenbreiten verän-
dern und ggf. weitere vorhandene Felder hinzufügen.
Nun sehen Sie das Eingabefenster für die Inventur. Mit dem Barcodescanner
oder per Handeingabe können Sie nun die Artikelnummer bzw. den EAN-Code
eingeben.
Inventurbestand:
Dort geben Sie die tatsächlich vorhandene Menge Ihres Artikels ein.
Bewertung in %:
Hier können Sie den Wert des Artikels für die Inventur mindern.
Sollbestand:
Dieses Feld zeigt Ihnen, welchen Bestand Ihr Artikel haben sollte.
Er kann vom tatsächlichen Bestand abweichen.
269. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Gesamtbestand:
Der Gesamtbestand informiert Sie über den Bestand, der derzeit in all Ihren
Lagern vorhanden ist.
Bemerkung:
In dieses Feld können Sie wichtige Bemerkungen zur Inventur eintragen.
Speichern Sie nun die Inventurbuchung entweder mit „F12“ oder indem Sie auf
den Button „Speichern“ klicken.
Sie können jedoch auch lediglich die Artikelnummer eingeben sowie den
Inventurbestand und anschließend die „Enter“-Taste drücken, dies hat den
gleichen Effekt. Nur, dass Sie keine Bewertung und keine Bemerkung einge-
geben haben.
Inventur (Bearbeitung)
270. Seite
AFS-Warenwirtschaft
erfasst haben, mit den neuen Beständen ins Lager eintragen.
Inventurbestand:
Wollen Sie den Bestand nochmals verändern? Tragen Sie hier den korrigierten
Wert ein, falls dieser nicht korrekt sein sollte.
Bemerkung:
Erweitern Sie bei Bedarf Ihre eingetragene Bemerkung.
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AFS-Warenwirtschaft
Lagerliste eines Lagers/Lagerortes
Wählen Sie Ihr Lager, welches Sie sich ansehen wollen. Kunden ohne Mehr-
lagermodul benötigen diesen Schritt nicht.
272. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Artikelliste (Gesamt)
In dieser Liste können Sie alle Artikel sehen, die sie angelegt haben.
Kurzanleitung
1. Klicken Sie auf „Stammdaten -> Inventur -> Neue Inventur anlegen“.
3. Vergeben Sie einen Namen für Ihre Inventur, dieser muss zwingend mit
„Inventur_“ beginnen.
5. Jetzt klicken Sie unten auf den Reiter „Artikelliste des Lagerortes“.
6. Wählen Sie das Lager aus, in welchem Sie die Inventur durchführen
wollen. Wenn Sie kein Mehrlagermodul besitzen, brauchen sie diesen
Punkt nicht durchzuführen.
273. Seite
AFS-Warenwirtschaft
MIT MEHRLAGERMODUL
8a. Wählen Sie „Zählliste eines Lagers“, und drucken Sie diese aus. Je
nach Anzahl der Artikel kann dies eine recht große Anzahl an Seiten
ergeben.
OHNE MEHRLAGERMODUL
10. Geben Sie bei „Nummer“ die Artikelnummer und bei „Inventurbestand“
die Anzahl ihrer vorhandenen Artikel ein. Die Artikelnummer können
Sie mit Hilfe eines Barcodescanners oder per Hand eingeben.
11. Wechseln Sie nach erfolgreicher Inventur auf den Reiter „Inventur (Bear-
beiten)“.
12. Übergeben Sie nun durch Klicken auf „Inventurübergabe aller Artikel“
die Daten ans Lager. Ihre Inventur ist nun beendet.
MDE-Modul
Nach Installation des Application Generators (Scanpal Software) starten Sie
die AFS-Warenwirtschaft.
274. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In diesem Fenster können Sie Einstellungen für das Einlesen der Daten vor-
nehmen. Wenn Sie mit dem Scanpal arbeiten, wählen Sie bei MDE-Geräten
die Einstellung: „Metrologic MDE“.
Jetzt haben Sie die Möglichkeit, einen Pfad zum Starten eines externen Pro-
275. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gramms zu wählen. Dazu klicken Sie auf das Icon unter „MDE-Programm
starten, [...]“.
Es öffnet sich das Dateiauswahlfenster. Wählen Sie die Datei aus, die Sie
zum Verarbeiten der Daten benötigen. Diese finden Sie im Installations-
verzeichnis der Metrologic Software. Standardmäßig wird sie unter:
„C:\Programme\Metrologic Instruments\Scanpal 2“ installiert.
Wählen Sie den Ordner „AG Utilities“ aus. In diesem Ordner befindet sich die
Datei „232_read.exe“. Wählen Sie diese Datei aus.
Haben Sie diese Datei gewählt, wird der Pfadname oben angezeigt.
Erzeugen Sie nun eine Text-Datei; klicken Sie hierzu auf „MDE-Datei“. Es
öffnet sich erneut das Auswahlfenster von Windows, wechseln Sie dort in ein
Verzeichnis, in dem die Datei abgelegt werden soll. Sicherheitshalber wählen
Sie ein Verzeichnis, dessen Name nicht länger als 8 Zeichen ist. Legen Sie
ggf. ein neues Verzeichnis an. In unserem Fall legen wir die Datei auf „C:\“.
Wechseln Sie im Auswahlfenster auf „C:\“. Dort klicken Sie mit der rechten
Maustaste und erstellen über das Kontextmenü eine neue Textdatei. Diese
nennen Sie „AFS_MDE.txt“. Klicken Sie anschließend auf „Import starten“.
Es öffnet sich das verknüpfte Programm. Wählen Sie dort unter Directory den
Ort, an dem die Datei auf Ihrem Rechner gespeichert werden soll. In unserem
Fall „C:\“.
Dann setzen Sie bei „File name“ den Namen „AFS_MDE.txt“ ein.
Des Weiteren geben Sie unter „File name“ den Namen an, den die Datei
erhalten soll. „COM port“ und „Baudrate“ können Sie ggf. abändern, falls
diese von Ihrem Anschluss abweichen.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf den „Ok“-
Button. Wichtig hierbei ist, dass der Scanpal II im Gerät auf Daten-Upload
eingestellt ist.
Die Daten werden nun eingelesen. Ist der Import erfolgreich verlaufen, erhal-
ten Sie eine entsprechende Meldung über das Protokoll.
276. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kontaktmanagement
Mit dem AFS-Kontaktmanagement erhalten Sie ein leistungsstarkes CRM-
Managementsystem.
Das Kontaktmanagement starten Sie über „Stammdaten -> Kontakt-
management“. Da dieses Modul eine sehr umfangreiche Funktionalität zur
Verfügung stellt, unterteilen wir dieses Kapitel auf Grund der Übersichtlich-
keit anhand eines praktischen Fallbeispiels in verschiedene Abschnitte.
277. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Druckformular Maskeneditor
einrichten
Einen neuen
Vorgang anlegen Adressenexport nach Druckerzusatz einblenden
Excel
Ansicht ändern
Serienbrief-
Assistent Adressen -Recherche
Hilfe bzw.
Helfer aktivieren
Export nach Outook
Weitere Adressarten
278. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Adressen anlegen
Um eine neue Adresse anzulegen, klicken Sie in der oberen Menüleiste auf
dieses Icon .
Erster Datensatz
Zu Lesezeichnen
Datensatz bearbeiten Datensatz kopieren gehen
Datenfilter (F9)
(F7 Taste) (Strg. + K Tasten)
Daten suchen
Neuer Datensatz (F8)
(Einfg. Taste)
Datensatz löschen
(Strg. + Entf. Tasten)
Nachdem Sie das Icon zur Neuanlage eines Datensatzes angeklickt haben,
können Sie direkt die Anrede der Adresse auswählen.
279. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Dies ist jedoch nur bei folgenden Adressarten der Fall: Kunden und Lieferan-
ten. Bei anderen Adressarten ist keine automatische Nummerierung vorhan-
den!
SMS senden
E-Mail senden
Website öffnen
Über „Anschreiben“ können Sie die Briefanrede auswählen. Haben Sie bei den
Adressdaten Namen und Vornamen eingefügt, können Sie in der Klappbox die
Anrede direkt auswählen. Dieses Feld können Sie bspw. für die Serienbrief-
280. Seite
AFS-Warenwirtschaft
funktion nutzen. Des Weiteren können Sie einstellen, ob die Adresse keine
Serienbriefe oder keine Serien-E-Mails bekommen soll.
Der Punkt „wichtige Hinweise“ kann nur in Verbindung mit der Warenwirtschaft-
Schnittstelle verwendet werden. Dort können Sie einen individuellen Warn-
hinweis hinterlegen. Dieser wird angezeigt, wenn Sie einen Vorgang für diese
Adresse anlegen. Zudem können Sie einen Lieferstopp hinterlegen und ange-
ben, ob diese Adresse in den Onlineshop übertragen werden soll.
Unter „Termine“ sehen Sie, wann der erste Kontakt mit dieser Adresse statt-
gefunden hat (Anlagedatum der Adresse). Des Weiteren sehen Sie den letz-
ten Kontakt (letzter involvierter Vorgang). Dieser wird automatisch gesetzt,
sobald Sie in jeweiligen Adresse etwas ändern oder hinzufügen.
Bei „Geburtstag“ können Sie diesen eintragen.
„L-Angebot“ und „L-Rechnung“ zeigt Ihnen an, wann Sie das letzte Mal für
diese Adresse einen entsprechenden Vorgang erstellt haben. Wenn Sie ohne
die Warenwirtschaft-Schnittstelle arbeiten, müssen Sie die Daten dort manu-
ell erfassen. In Verbindung mit der Warenwirtschaft-Schnittstelle werden die-
se Daten automatisch übernommen.
Über die Icons die Sie rechts neben den Feldern sehen, können Sie folgende
Funktionen aufrufen.
281. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Termin anlegen
Weitere Daten
Unter der Karteikarte „Weitere Daten“ können Sie diverse Informationen die-
ser Adresse hinterlegen wie Bankverbindung, abweichende Lieferanschrift,
weitere Nummern sowie Onlinekennungen.
Die Daten Vertreter, Betreuer und Sprache sind nur in Verbindung mit der
Warenwirtschaft-Schnittstelle verfügbar.
WaWi-Daten
Die Karteikarte „WaWi-Daten“ ist nur in Verbindung mit der Warenwirtschaft-
Schnittstelle verfügbar. Dort können Sie Daten wie Zahlungsbedingungen,
282. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Rabatte, einen VK-Preis, Fibu-Kontonummer, EG-Nummer und Steuernummer
hinterlegen.
Des Weiteren sehen Sie unter „Umsatz und Kredit“ den Umsatz, den diese
Adresse bei Ihnen generiert hat. Zudem können Sie diesen mit dem Umsatz
der letzten 2 Jahre auf einen Blick einsehen. Es steht Ihnen außerdem das
Feld Kredit zur Verfügung; dort erkennen Sie direkt, ob diese Adresse bei
Ihnen noch offene OPs hat.
Mit den Icons am rechten Fensterrand können Sie die History der Adresse
sowie eine grafische Auswertung starten.
Informationen
Über die Karteikarte „Informationen“ können Sie hinterlegte Infos des Kun-
den in einer Übersicht einsehen.
284. Seite
AFS-Warenwirtschaft
285. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit. über dieses Icon Kategorien
anzulegen. Klicken Sie auf das Icon, und es öffnet sich folgendes Fenster.
Um eine Kategorie zuzuweisen, klicken Sie auf das Kästchen der jeweiligen
Bezeichnung. Ein Haken bestätigt Ihre Auswahl.
Um eine Kategorie zu löschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Bezeichnung. Haben Sie Ihre Auswahl getroffen, klicken Sie auf „Ok“.
Zusätzlich können Sie mehrere Kategorien zuweisen. Haben Sie die entspre-
chenden Kategorien gewählt und auf OK geklickt, sehen Sie diese in der
Spalte Kategorien mit „;“ getrennt.
286. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bei „Bezeichnung“ können Sie einen freien Text eingeben. Möchten Sie, dass
dieser immer wieder zur Verfügung steht, so klicken Sie auf folgendes Icon
neben der Spalte .
Fügen Sie dort mit folgendem Icon eine neue Bezeichnung ein.
Haben Sie die Bearbeitung der Texte fertig gestellt, so klicken Sie auf „Ok“.
Jetzt finden Sie in der Auswahlbox bei „Bezeichnung“ die verschiedenen Texte
vor und können diese dort schnell auswählen.
Klicken Sie direkt auf das Icon , und Sie erstellen eine Rechnung.
287. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Es öffnet sich ein Menü, in dem Sie eine andere Vorgangart auswählen kön-
nen.
Drucken
Über die Icons starten Sie die Druckfunktion. Hier können Sie Ihre
selbst hinterlegten Formulare auswählen und drucken. Es werden immer alle
angezeigten Adressen gedruckt.
288. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Auswahl
des Ausdrucks
Wechselt in
die Entwurfsansicht
Vorschau
Als HTML-Datei drucken
drucken Drucken
Ein PDF
generieren
289. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Achten Sie bei den Einstellungen der Formulare darauf, dass Sie, wenn Sie
Listen drucken möchten, immer eine Hauptdatenbank gewählt haben. Wenn
Sie dies nicht getan haben, so wird immer nur der Kontakt gedruckt, auf dem
Sie sich in der Liste der Kontakte gerade befinden.
Die Funktion „Gruppierung“ können Sie nutzen, falls Sie in einem Formular
eine Wechselbedingung eingebaut haben.
290. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Ansprechpartner anschreiben
In der Maske „Einrichtung“ legen Sie die Bezeichnung sowie das Kontaktziel
für das Anschreiben fest. Wählen Sie dann unter „Kontakt erstellen via“ aus,
wie Sie das Anschreiben erstellen möchten. Unter „Ansprech-partner“ können
Sie die Serienbrieffunktion auf die Ansprechpartner beschränken oder erwei-
tern. Ist bei einer Adresse kein Ansprechpartner hinterlegt, wird die Adresse
übernommen.
291. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Stellen Sie dann unter „Kontaktart“ ein, ob und wie das Anschreiben bei der
Adresse archiviert wird. Klicken Sie im Anschluss daran auf den Pfeil, der nach
rechts zeigt.
Hier fügen Sie die Felder aus der Datenbank ein. Über das Icon in Word ist
dies möglich.
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AFS-Warenwirtschaft
Fügen Sie dann die Felder in der Worddatei an den einem Anschreiben ent-
sprechenden Stellen ein.
Klicken Sie dann auf „Word öffnen“ und das Seriendruckdokument wird er-
stellt. Wichtig hierbei ist, dass Word zuvor geschlossen sein muss. Es wird
nun mit allen selektierten Adressen jeweils ein entsprechender Brief erstellt.
In Word müssen Sie dann nur noch über das Drucker-Icon zum Ausdrucken der
Serienbriefe voranschreiten .
Sobald die Briefe erstellt wurden, zeigt der AFS-CRM Manager an, dass Sie
diesen Brief als Kontakt bei der Adresse hinterlegen .
Dort wird eine Verknüpfung zur Worddatei gesetzt. Hierbei ist darauf zu ach-
ten, dass diese im Netzwerk nur funktioniert, wenn alle Nutzer auf diesen
Pfad zugreifen können.
Export an Outlook
Möchten Sie Adressen an Outlook übertragen, zum Beispiel für eine weitere
Verwendung in einem PDA, dann können Sie dies über folgendes Icon bewerk-
stelligen .
Zum Ändern der Einstellungen für den Outlook-Export klicken Sie auf folgen-
des Icon neben dem Outlook-Icon.
Dort können Sie die Outlook-Kontaktgruppe wählen.
294. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie hier aus, an welchem Ort die Daten im Outlook hinterlegt werden
sollen.
Unter der Karteikarte „Felder“ können Sie die Felder nach Ihren Wünschen
abändern.
295. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Unter „weitere Einstellungen“ können Sie noch den Filter für das Abgleichen
des Kontaktes hinterlegen. Zudem haben Sie dort auch die Möglichkeit, ob
der Ansprechpartner mit übernommen werden soll.
296. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Adressen-Recherche
Mit Hilfe der Adressen-Recherche können Sie schnell und unkompliziert Abfra-
gen über Ihren gesamten Adressenbestand nach zahlreichen Kriterien laufen
lassen.
297. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Möchten Sie eine Volltextsuche über die Felder: Firma1, Firma2, Name und
Vorname und Ansprechpartner tätigen, geben Sie die entsprechenden Werte
in folgendem Feld ein:
Erfassen Sie einfach den zu suchenden Namen und klicken Sie auf „Ok“.
Es werden nun alle Adressen angezeigt, in denen der gesuchte Begriff enthal-
ten ist.
Kategorie-Recherche
Es ist ebenfalls möglich, eine Recherche über Kategorien tätigen:
298. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wichtig hierbei ist, dass Sie den Adressen vorher eine Kategorie zugewiesen
haben. Dies tun Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine Adresse
klicken und in dem aufgerufenen Kontextmenü „Kategorien“ selektieren.
Wahlweise können Sie eine Kategorie auch über die Karteikarten vergeben.
Wechseln Sie in diesem Fall beim betr. Ansprechpartner auf die Karteikarte
„Einstellungen“.
Und klicken Sie dort auf , um dem Ansprechpartner eine Kategorie zuzu-
weisen.
Hier können Sie diverse Einschränkungen bzw. Suchkriterien bzgl. der Adresse
vorgeben. Eine kombinierte Recherche ist über die Selektion mehrerer Felder
selbstverständlich ebenfalls möglich. Falls Sie zudem noch die Kontakte (nicht
die Adressen selbst, sondern die zu jeder Adresse erfassten Kontakte!) se-
lektieren möchten, so können Sie dies über die „Kontaktdaten“ tätigen.
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AFS-Warenwirtschaft
Adressgruppen-Recherche
Schieben Sie zur Selektion der Gruppe einfach die Adressen mit dem roten
Pfeil von links nach rechts. Sie haben hier auch die Möglichkeit, nach mehre-
ren Gruppen zu selektieren.
Artikel-Recherche
Möchten Sie alle Adressen (indirekt Kunden) selektieren, die einen bestimm-
ten Artikel erworben haben, so können Sie dies über die Artikel-Recherche
erreichen.
Damit werden alle Vorgänge durchsucht, die unter dieser Adresse vorhanden
sind. Einschränken können Sie dies über die in der History möglichen Ein-
schränkungen auf Vorgangsarten.
Über diesen Punkt können Sie Artikel, die nicht durchsucht werden sollen, von
der Recherche ausschließen.
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AFS-Warenwirtschaft
Weitere Adressarten
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AFS-Warenwirtschaft
Möchten Sie zusätzlich noch weitere Adressarten nutzen, so können Sie über
diesen Punkt entsprechende Selektionen tätigen.
Es öffnet sich das Bearbeitungsfenster für die Adressgruppen. Mit dem Plus-
Symbol links können Sie neue Adressarten anlegen. Möchten Sie einer Adres-
se diese Adressart zuweisen, so schieben Sie sie mit dem roten Pfeil nach
rechts. Klicken Sie allerdings auf den großen blauen Pfeil, so schieben Sie alle
Adressarten nach rechts und eine Zuweisung erfolgt nach allen Kriterien.
Um einer Adresse die Adressgruppe wieder zu entziehen, klicken Sie auf die
entsprechenden Kriterien und entfernen Sie mit Hilfe der nach links zeigen-
den Pfeile.
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AFS-Warenwirtschaft
Hier haben Sie die Möglichkeit, einer Adressgruppe einen Rabatt auf be-
stimmte Artikel zuzusichern.
Jede Adresse, die dieser Gruppe angehört, bekommt ab sofort den Rabatt
gewährt, der dort hinterlegt ist.
Kontakte
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AFS-Warenwirtschaft
Kontaktarten einrichten
Unter dem Menüpunkt „Kontaktarten“ können Sie verschiedene Kontakt-
definitionen hinterlegen, wie z.B. Telefonkontakt, E-Mail-Kontakt usw.
Möchten Sie diese ändern bzw. neu hinterlegen, so können Sie sie über fol-
gendes Icon erstellen:
306. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In diesem Fenster sehen Sie eine Liste mit allen hinterlegten Kontaktarten.
Wenn Sie auf „Bearbeiten“ oder „Neu“ klicken, öffnet sich folgendes Fenster:
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AFS-Warenwirtschaft
Stellen Sie in diesem Bereich ein, welches Symbol die Kontaktart erhalten soll
und hinterlegen Sie einen Beschreibungstext für diese Kontaktart. Wenn Sie
auf das Icon „als Standardvorgabe setzen“ klicken, wird diese bei der Neuan-
lage eines Kontaktes automatisch gewählt.
Möchten Sie für eine Kontaktart Kosten abrechnen, so können Sie dies unter
„Kostenarten“ einstellen. Sie wählen in der Klappbox „kostenfrei“ bzw. „kos-
tenpflichtig“ aus und können im letzten Fall noch die jeweiligen Preise fest-
legen. Setzen Sie den Haken bei „automatischen Zeitnehmer starten“, so
wird die Zeitzählung direkt nach Anlage eines neuen Kontaktes mit der ent-
sprechenden Kostenart gestartet.
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AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie die automatische Archivierung nutzen möchten, können Sie für die
entsprechende Kontaktart Dateiendungen hinterlegen. Im Fall der Archivierung
ziehen Sie die Datei einfach via Drag & Drop in das Feld „Kontakte“. Es wird
nun anhand der Dateiendung vom System erkannt, unter welcher Kontaktart
die Datei archiviert werden soll.
Beachten Sie bitte, dass Sie Dateien nur aus Outlook und aus dem Windows
Explorer ziehen können. Andere Programme werden zur Zeit noch nicht unter-
stützt!
Unter dem Punkt „Archivverzeichnis“ geben Sie den Pfadnamen an, unter dem
die Daten gespeichert werden sollen.
Wichtig: Wenn Sie im Netzwerk arbeiten, muss der Pfad bei allen Clients
verfügbar sein. Bei gemappten Laufwerksbuchstaben muss auch der Buchsta-
be gleich sein, anderenfalls können die Daten von den Rechnern nicht aufge-
rufen werden.
In der Liste der Kontakte sehen Sie die hinterlegten Kontakte zur jeweiligen
Adresse. In der Spalte „Art“ sehen Sie das über die Kontaktart zugewiesene
Icon.
309. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie haben in diesem Fenster die Möglichkeit, die Kontaktart zu ändern sowie
einen Titel zu hinterlegen. Des Weiteren können Sie den Status des Kontak-
tes festlegen.
Möchten Sie dort andere Kontaktstatus einfügen, klicken Sie links auf folgen-
des Icon:
Wenn in der Warenwirtschaft die Rechteverwaltung aktiviert ist, wird bei
„Erfasst von“ der angemeldete User hinterlegt.
Unter „Kategorien“ können Sie den Kontakt einer Kategorie zuweisen.
Eventuelle Anhänge, die Sie via Drag & Drop in die Kontakte ziehen können,
werden unter der Karteikarte „Dokument“ hinterlegt.
Sie können über das Icon ein neues Dokument öffnen oder, falls
dort ein Dokument hinterlegt ist, dieses öffnen.
Wenn Sie die Option „Dokumente via OLE öffnen“ aktivieren, wird das Doku-
ment erst in einer im Programm integrierten Vorschau geöffnet. Ist diese
310. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Option nicht aktiviert, werden die Dokumente mit dem in Windows hinterleg-
ten Programm geöffnet.
Einen Namen für das Thema können Sie selbstverständlich auch vergeben.
Sie können die Art der Kosten bestimmen und hinterlegen anschließend einen
Grundpreis sowie einen Minutenpreis. Des Weiteren ist es Ihnen möglich,
über folgendes Icon eine Zeitberechnung zu starten. Mit diesem Icon
stoppen Sie die Zeitmessung.
Vorgänge
Unter der Karteikarte „Vorgänge“ sehen Sie alle unter der jeweiligen Adresse
erfassten Aufträge.
Mit einem Klick auf den jeweiligen Auftrag ändert sich die Karteikarte und
springt auf die Positionen, die für diesen Auftrag hinterlegt wurden.
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AFS-Warenwirtschaft
Möchten Sie den Auftrag komplett öffnen, so klicken Sie auf eine der Positi-
onen.
Adressbeziehungen
Möchten Sie Beziehungen zwischen verschiedenen Adressen anlegen, so kön-
nen Sie dies über die Adressbeziehungen vornehmen.
Dort wählen Sie „Beziehungsadresse suchen“. Sie können dann die Adresse
aus dem Kundenstamm auswählen. Des Weiteren können Sie dort noch die
312. Seite
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Beziehung tauschen und die Verbindungstexte bearbeiten. Diese können auch
über folgendes Icon bearbeitet werden:
Filialen
Unter der Karteikarte „Filialen“ können Sie zusätzlich zu den Adressen Filia-
len verknüpfen.
313. Seite
AFS-Warenwirtschaft
EDI-Fact-Schnittstellen
EDI-Fact-Import
Die EDI-Importschnittstelle bietet die Möglichkeit, Bestellungen Ihres Kun-
den im elektronischen EDI-Format direkt in die Warenwirtschaft einzulesen.
Diese Vorgangsart wird in der EDI-Fachsprache „ORDERS“ genannt. Wichtig
sind hierbei die so genannten „ILNs“. Diese sind genormte Kunden- bzw.
Lieferantennummern, die von einer zentralen Stelle zugeteilt werden. Ohne
diese Nummern können Sie nicht am EDI-Datenaustausch teilnehmen.
Im Zweifel geben Sie beiden Feldern die gleiche Nummer. Die ILN’s Ihres
Kunden müssen vor dem ersten Einlesen der Bestellung vollständig erfasst
worden sein.
Es öffnet sich das Importfenster. Wählen Sie hier den Punkt „EDI-Fact“.
314. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Klicken Sie auf das Dateisymbol ( )und wählen Sie Ihre EDI-Datei, welche
die Bestellung Ihres Kunden enthält.
Anschließend klicken Sie auf „Import starten“. Der Import legt automatisch
einen Vorgang für Sie an. Sollte es hierbei Probleme geben, zeigt der Import
dieses in einem Protokoll an.
Wichtig:
Testen Sie diese Funktion ausgiebig mit Ihrem Kunden, um festzustellen, ob
die eingelesenen Bestellungen mit den Wünschen Ihres Kunden übereinstim-
men. Das EDI-Format ist so vielfältig, dass nicht alle möglichen Funktionen
unterstützt werden.
EDI-Fakt-Export
Die EDI-Exportschnittstelle bietet die Möglichkeit, Ihren Kunden Rechnungen
im elektronischen EDI-Format direkt zu senden.
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AFS-Warenwirtschaft
Die ILNs werden beim Import von Bestellungen in den Adresszusatzfeldern
23 und 24 angegeben. Zusatzfeld 23 ist ILN der Lieferanschrift NAD-DP. Zu-
satzfeld 24 ist die ILN des Käufers (Bestellers) NAD-BY.
Im Zweifel geben Sie beiden Feldern die gleiche Nummer. Die ILNs Ihres
Kunden müssen vor dem ersten Einlesen der Bestellung vollständig erfasst
worden sein.
Dies ist besonders wichtig, da Sie über diese ILN von der „Gegenseite“ als
Rechnungsschreiber identifiziert werden.
Wenn Sie diese Voreinstellungen getroffen haben, kann im Prinzip schon die
EDI-Ausgabe gestartet werden.
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AFS-Warenwirtschaft
Namen, Aufbau und Speicherort einer erzeugten EDI-Datei können Sie in der
„[Link]-Datei“ leicht selbst einstellen. Sie finden diese Datei im Programm-
unterverzeichnis „DRUCKEN\[Link]“.
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„[EINSTELLUNG]“
PRINTER=eigene;{TBL_AuftragArt.Bezeichnung}{TBL_Auftrag.Vorgangsnummer}.TXT
EDI=ON
Die Zeile „Printer“ ist besonders wichtig, denn hier wird definiert, an welchen
Ort die EDI-Datei ausgegeben wird. Dies stellen Sie nach „...=eigene;“ ein.
Sie können hier einen festen Dateinamen mit Pfad angeben (z.B. „C:\[Link]“)
oder aber auch diese Variable erstellen:
„C:\ {TBL_AuftragArt.Bezeichnung}{TBL_Auftrag.Vorgangsnummer}.TXT“
Dies gibt eine Datei mit dem Namen der Vorgangsart und der Vorgangs-
nummer auf Ihrer Festplatte C: aus.
Wichtig:
Testen Sie diese Funktion ausgiebig mit Ihrem Kunden, um festzustellen, ob
die eingelesenen Vorgänge mit den Wünschen Ihres Kunden übereinstim-
men. Das EDI-Format ist so vielfältig, dass nicht alle möglichen Funktionen
unterstützt werden.
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Erweiterung Rechnungsliste (EDI Vorgang 393)
Die Rechnungslisten dienen dem Versenden von Sammelrechnungen. Diese
enthalten je nach Empfänger keine Positionen. Es wurden für die Metro-Group
folgende Erweiterungen erstellt:
319. Seite
AFS-Warenwirtschaft
EDI-Rechnungsliste angeben
Name, Aufbau und Speicherort einer erzeugten EDI-Datei können Sie in der
„EDI_SAMMEL.FOR-Datei“ leicht selbst einstellen. Sie finden diese Datei im
Programmunterverzeichnis „DRUCKEN\EDI_SAMMEL.FOR“.
Kundenspezifische Artikelnummern
Wenn Sie dieses Modul erworben haben, können Sie für Artikel und Artikel-
varianten eigene bzw. zusätzliche Artikelnummern und Artikelbezeichnungen
eingeben.
Die Eingabe finden Sie in der Artikelbearbeitung unter der Karteikarte „Einga-
be“.
320. Seite
AFS-Warenwirtschaft
321. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie erhalten eine Liste der bereits vergebenen Artikelnummern. Um eine neue
Zuweisung vorzunehmen, betätigen Sie die Eingabefunktion. Anschließend
wählen Sie einen Kunden oder einen Lieferanten aus, dem Sie eine Nummer
zuweisen möchten. Nun können Sie unten in der Liste in der Spalte „Nummer“
und der Spalte „Bezeichnung“ die gewünschten Nummern und Bezeichnungen
erfassen.
Artikelvarianten
Diese Option steht nur bei erworbenem Variantenmodul zu Verfügung. Hier
erfolgt die Eingabe nach dem gleichen Muster, wie bereits bei den Artikeln
gezeigt wurde. Die Eingabe richtet sich aber nach der oben angewählten
Variante, da die Nummern und Bezeichnungen pro Variante hinterlegt wer-
den.
Die Eingabe erfolgt direkt über das Nummernfeld. Wenn die eingegebene
322. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nummer keinem Artikel direkt zugeordnet werden kann, wird die
adressspezifische Nummerndatenbank durchsucht. Wird sie dort eindeutig
gefunden, wird sie durch die artikeleigene Nummer ersetzt.
Die spezifische Nummer und Bezeichnung finden Sie in folgenden Feldern der
Postendatenbank:
Das Feld „Ebene“ wird mit dem internen Wert „-77“ markiert. Der Software
wird damit angezeigt, dass diese Felder nicht mehr geändert werden dürfen.
Wenn Sie den Artikel der „Position“ wechseln wollen, müssen Sie über das
Nummernfeld den jeweils anderen Artikel auswählen. Anderenfalls können
die Informationen in den oben genannten Feldern nicht ersetzt werden.
Artikelzubehör
Um Zubehör zu einem Artikel hinzuzufügen, öffnen Sie zunächst den jeweili-
gen Artikel in Ihrer Artikelbearbeitung. Klicken Sie auf die Karteikarte „Einhei-
ten“ (rechts im Bild). Klicken Sie anschließend auf den Button „Zubehör-
artikel“. Im aktuellen Fenster „Artikelzubehör“ können Sie über den Button
„Zubehör suchen“ die Artikel aus Ihrer Artikeldatenbank wählen, die zum
aktuellen Artikel gehören.
In der Posteneingabe im Vorgangsfenster können Sie anschließend das Artikel-
zubehör auswählen und automatisch in die Postenliste integrieren lassen.
Drücken Sie dazu einfach den Button „Artikelzubehör“.
EAN-Waagemodul
Bei Zeitschriften und Waageprodukten (z.B. Obst) ist es möglich, durch die
EAN-Nummer den Stückpreis des Produkts zu extrahieren. Hierfür ist das
EAN-Waagemodul gedacht.
323. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nach der Installation des EAN-Waagemoduls steht Ihnen die Checkbox „EAN-
Nummer mit Preis“ unter „Stammdaten -> Artikelbearbeitung“ zur Verfügung.
Wenn das Kästchen grau hinterlegt ist, ist es nicht gesetzt. D.h., Sie müssen
es einmal anklicken, damit es sich schwarz färbt.
Nun erscheint automatisch im Feld „VK-Preis €“ der Preis (falls das Kästchen
nicht ausgegraut ist und der Haken gesetzt wurde). Selbiges gilt für „Vorgän-
ge -> Einzelhandelskasse“.
Nehmen wir als Beispiel die Zeitschrift „PC Go“. Sie besitzt die EAN-Nummer
(Nummer unter dem Barcode) „4-192534-802901“ und kostet 2,90 €. Im letz-
ten Teil der Nummer befindet sich die Zahlenkombination 802901. Betrachten
wir die mittleren 4 Ziffern „0290“. Bei Zeitschriften und Waageprodukten ist
es üblich, dass diese Zahlen den Preis bilden, wenn man Sie in der Mitte durch
Komma trennt (02,90). Das Feld „Nummer“ nimmt intern vergebene Artikel-
nummern sowie die EAN-Nummern entgegen. Zur Demonstration geben wir
die Zeitschrift „PC Go“ einmal mit der EAN-Nummer „4-192534-802901“ und
einmal mit der EAN „4-192534-899991“ ein. Mit einem geeigneten Barcode-
324. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Scanner werden diese Zahlen natürlich automatisch in das Feld geschrieben.
Nun haben wir die Zeitschrift mit 2 verschiedenen Preisen in unserer Kassen-
liste aufgeführt.
Pfandmodul
Nach der Installation des Pfandmoduls steht Ihnen unter „Stammdaten ->
Artikelbearbeitung“ die neue Karteikarte „Artikelverkettung“ zur Verfügung.
Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihren Artikeln das entsprechende Leergut
325. Seite
AFS-Warenwirtschaft
zuzuweisen. Wenn Sie Paletten oder Kisten bereit halten, die sie für einen
entsprechenden Pfandbetrag herausgeben, müssen Sie diese den entspre-
chenden Produkten zuweisen. Im Nachfolgenden gehen wir das Beispiel eines
Getränkefachhandels durch.
Als nächstes müssen wir diese Artikel anlegen. Wechseln Sie zur Karteikarte
„Liste“. Durch einen Druck auf die „Einfg“-Taste Ihrer Tastatur können Sie den
ersten Artikel neu anlegen. Die Warenwirtschaft wechselt automatisch auf
die Karteikarte „Grunddaten“.
326. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nachdem Sie Ihre Eingaben nochmals überprüft haben, bestätigen Sie den
Artikel mit der „F12“-Taste Ihrer Tastatur. Der Artikel wurde gespeichert und
es erscheint eine neue Maske, in der Sie den nächsten Artikel erfassen kön-
nen. Geben Sie auf diese Weise den 2., 3. und 4. Artikel wie oben beschrieben
mit dem jeweiligen Preis ein. Den 4. Artikel bestätigen Sie am Besten mit der
„F11“-Taste. Der Artikel wird gespeichert und es erscheint keine neue Maske
mehr. Diese benötigen wir auch nicht, da wir nun alle neuen Artikel vollstän-
dig angelegt haben.
Kümmern wir uns um die Verkettung der Artikel mit dem entsprechenden
Leergut. Klicken Sie in der Liste zunächst die Cola-Flasche an, damit dieser
Datensatz blau hinterlegt ist. Denken Sie daran: der Preis der Colaflasche
wurde ohne Pfand eingegeben! Nachdem Sie die Cola-Flasche markiert ha-
ben, können Sie die Karteikarte „Artikelverkettung“ wählen. Klicken Sie auf
die Schaltfläche „Artikel einfügen“.
Hier wählen Sie die PET-Leerflasche aus und quittieren den Dialog mit „Ok“.
Nun haben Sie die Cola-Flasche erfolgreich mit der PET-Leerflasche verknüpft.
Im unteren Teil des Fensters sehen Sie noch eine Box, in der Sie das Häkchen
„Unterverkettung ausgeben“ anklicken können. Dies kann bei Mehrfach-
verkettungen von Pfandgut sehr hilfreich sein. Falls der Haken grau hinterlegt
ist, ist er deaktiviert und kann mit einem Klick aktiviert werden.
Wechseln Sie nun wieder auf die Karteikarte „Liste“ zurück und wählen Sie die
Cola-Kiste aus. Als nächstes springen Sie auf die Karteikarte „Artikel-
verkettung“. Wählen Sie die Schaltfläche „Artikel einfügen“. Selektieren Sie
die PET-Leerkiste und quittieren Sie den Dialog mit „Ok“. Wenden Sie die
letzten Schritte auch bei der Verkettung zwischen Cola-Flasche und Cola-
Kiste an und geben zusätzlich an, dass eine Cola-Kiste 10 Cola-Flaschen
enthält.
328. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Nach dem Markieren der Cola-Flasche und der Eingabe der Zahl 10 im Feld
„Menge“, drücken Sie „Enter“. Das Listenfeld wird unter der Position des
Artikels Cola-Flasche mit dem Wert 10 modifiziert. Nun haben Sie alle not-
wendigen Verkettungen vorgenommen. Es ist an der Zeit, eine Rechnung zu
erstellen und sich anzuschauen, wie sich die Verkettung dabei verhält. Den-
ken Sie bitte an unser Beispiel, welches wir am Anfang genannt haben.
Wählen Sie hierzu „Vorgänge -> neuen Vorgang anlegen -> Rechnungen“.
Wählen Sie den Kunden per Doppelklick aus, für den der Vorgang angelegt
werden soll. Nehmen Sie Ihre gewohnten Einstellungen vor (Mitarbeiter aus-
wählen, Vertreter etc.) und wechseln Sie dann auf die Karteikarte „Auftrags-
position“.
329. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Mit der Tabulator-Taste können wir uns bis zum Feld „Rabatt“ weiterbewegen.
330. Seite Sie die Daten eingegeben haben und sich mit dem Cursor im Ra-
Nachdem
AFS-Warenwirtschaft
batt-Feld befinden, drücken Sie die Eingabetaste. Das ist der Auslöser für das
Pfand-Modul. Nun werden alle verketteten Artikel in der Liste aufgeführt.
Legen Sie - wie beschrieben - die neuen Rechnungsposten an, sodass unsere
Rechnungspostenliste folgendermaßen aussieht:
Nun können Sie den Vorgang wie gewohnt mit „F11“ speichern.
Reparaturmodul
Nach der Installation des Reparaturmoduls stehen ihnen die folgenden Menü-
punkte zur Auswahl:
Wählen Sie den Kunden aus, für den der Reparaturvorgang gilt und nehmen
Sie die weiteren Einstellungen wie gewohnt vor. Bestätigen Sie mit „Ok“. Im
folgenden Fenster stehen Ihnen sowohl vertraute als auch neue Optionen zur
Verfügung.
332. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wählen Sie den Vorgangsbearbeiter (in diesem Fall Ihren Namen) und
(optional) einen Vertreter aus, welcher den Kunden betreut. Es besteht die
Möglichkeit, den Anlieferzustand des Gerätes und den Fehlerbericht des Kun-
den festzuhalten. Dies gibt uns noch einmal die Möglichkeit, beide Berichte
zu vergleichen. Die festgelegte Kostengrenze des Kunden sowie das Ergebnis
des Kostenvoranschlags können hier auch festgehalten werden. Besteht z.B.
ein Garantiefall oder handelt es sich um einen besonderen Kunden der Firma,
333. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gibt es die Möglichkeit eine Kostenübernahme anzugeben. Das wäre dann der
Betrag, der von unserer Firma erstattet wird.
Die scheinbar grau invertierten Kästchen können durch einen Klick aktiviert
und durch weitere Klicks gesetzt oder entfernt werden. Hier können wir den
Grund der Kostenübernahme (im Falle eines guten Kunden z.B. Kulanz) ange-
ben.
334. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Bestätigen Sie das nachfolgende Fenster mit „Starten“. Es öffnet sich die
Vorschau. Der Kunde kann den Reparaturvorgang mit seiner Unterschrift be-
stätigen. Nun ist sichergestellt, dass Sie die Reparatur mit Zustimmung des
Kunden ausführen können. Schließen Sie das Vorschau-Fenster mit einem
335. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Doppelklick links oben auf das Lupensymbol (oder wählen Sie „Drucken“).
Als nächstes schauen Sie sich die Lieferscheine für Lieferanten bzw. Werk-
stätten an. Markieren Sie den Listenfeld-Eintrag und klicken Sie auf „Vor-
schau“. Den nachfolgenden Dialog quittieren Sie wieder mit „Starten“. Es
öffnet sich erneut die Formular-Vorschau. Beenden Sie diese mit einem
Doppelklick links oben auf die Lupe (oder wählen Sie „Drucken“). Wählen Sie
im Ausdruck-Assistenten die Karteikarte „Entwurf“. Hier haben Sie die Mög-
lichkeit, weitere Formulare für den Sonderdruck anzulegen und diese mit dem
Formulareditor (List & Label) zu gestalten. Wählen Sie den Button „Abbruch“
im Ausdruckassistenten.
Unter der Karteikarte „freie Felder“ können Sie weitere Daten speichern. Auch
hier sind die Feldbezeichnungen durch Doppelklick wieder frei einstellbar.
336. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sollten Sie diese Option nicht benötigen, lassen Sie die aktive Karteikarte
einfach unangetastet.
Unter dem Menü „Vorgänge -> Schnellliste der Vorgänge -> Reparaturvor-
gang“ können Sie sich die Reparaturvorgänge anzeigen lassen. Durch einen
Doppelklick auf die entsprechenden Vorgänge können Sie diese zur Weiterbe-
arbeitung öffnen oder ändern. Wenn Sie „Posten anzeigen“ markieren, sehen
Sie sogar die Rechnungsposten des Vorgangs im gleichen Fenster.
Die Vorgangsliste bleibt wie gehabt. Hier gibt es die Möglichkeit, spezielle
SQL-Operationen durchzuführen (Sortierung etc.).
Wenn Sie mit Status arbeiten, dürfte dieser Menüpunkt für Sie von Bedeutung
sein.
337. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Hier können Sie einen Status beliebig neu anlegen, ändern oder auch löschen
und entsprechend Ihrem Bedarf anpassen.
Variantenmodul
Wechseln Sie nach freigeschaltetem Variantenmodul zunächst in den Menü-
bereich „Stammdaten -> Artikelbearbeitung“. Selektieren Sie die Karteikarte
„Grunddaten“ und wählen Sie einen bestehenden Artikel aus dem Artikel-
stamm aus bzw. legen Sie einen neuen Artikel an, für den unterschiedliche
Varianten angelegt werden sollen. Wechseln Sie nun im rechten Menü zum
Reiter „Einheiten“, und klicken Sie dort auf das Feld „Artikeleigenschaften“.
Es öffnet sich nachstehendes Fenster:
338. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Die Steuericons dieses Fensters kennen Sie bereits aus anderen Menüs der
AFS-Warenwirtschaft. Die weiteren Felder können artikelspezifisch von Ihnen
gefüllt werden: unter EAN erfassen Sie die entsprechende Nummer des Arti-
kels, mit Hilfe der Eigenschaften können Sie verschiedene Merkmale erfas-
sen, bspw. „rot“, „V-Form“, „lang“ usw. Logischerweise ist es sinnvoll, diese
Merkmale auch als entsprechende Eigenschaften „Farbe“, „Form“ und „Schnitt“
zu kennzeichnen. Dies können Sie, indem Sie die Felder für „1. Eigenschaft“,
„2. Eigenschaft“ usw. mit Hilfe des Buttons ändern:
Sie können Ihre Eingaben als Vorlage hinterlegen, sie als Standard oder nur
im Artikel oder der Warengruppe abspeichern. Mit einem Doppelklick auf den
Schriftzug „1. Eigenschaft“ können Sie selbst diese entsprechend umbenennen.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit „EK“ bzw. „VK“ besondere Preise
für die jeweils eingerichtete Variante zu hinterlegen. Als VK können Sie völlig
neue Preise erfassen oder auch nur - durch Setzen eines Hakens - einen
Aufschlag auf den ursprünglichen VK veranlassen. Unter „Bestand“ erfassen
Sie die jeweilige Lagermenge. Die Felder „Mindestbestand, Meldebestand,
Maximalbestand, Reserviert und z.Z. Bestellt“ sind Ihnen aus den vorherigen
Erfassungen und aus der Lagerverwaltung bereits bekannt. 339. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Kommen wir nun zum abschließenden Punkt der Erfassung: Über die Option
„alle möglichen Varianten anlegen“ erzeugt das Programm für Sie automa-
tisch alle möglichen Kombinationen der von Ihnen erfassten Merkmale. Blei-
ben wir beim obigen Beispiel und nehmen drei Merkmale mit jeweils 3 ver-
schiedenen Eigenschaften an, so stellt Ihnen die AFS-Warenwirtschaft eine
Gesamtmenge von 3 x 3 x 3 = 27 möglichen Varianten bereit. Vergessen Sie
dabei nicht, Ihre erfassten Eingaben zu speichern!
In unserem Fall haben wir eine „Bluse“ aus der Warengruppe „DAMEN“ mit der
Artikelnummer „10002“ ausgewählt. Die Kasse erwartet nun die Entschei-
dung für eine bestimmte Artikelvariante. Dabei können Sie nach Belieben
entscheiden, ob Sie über die normale Suchfunktion vorgehen (siehe Abb.),
den Artikel aus einer Liste mit Verzeichnisstamm heraussuchen oder die An-
näherungssuche verwenden wollen. Die Annäherungssuche geht bei ihrer
Abrage nach der nummerischen Folge der Eigenschaften vor. Haben Sie als 1.
Eigenschaft die Farbe, als 2. die Größe und als 3. den Schnitt definiert, so
startet die Annäherungssuche die Selektion ebenfalls in dieser Reihenfolge.
Sprachenmodul
Um das Sprachmodul nutzen zu können, müssen Sie zuerst Sprachen festle-
340. Seite
AFS-Warenwirtschaft
gen. Klicken Sie dazu in der Warenwirtschaft auf „Einstellungen / weitere
Einstellungen / Sprachen festlegen“. Geben Sie hier die Sprachen ein, die Sie
später nutzen möchten.
Für jeden Artikel können Sie einen Artikellangtext in jeder Sprache hinterle-
gen. Dazu sehen Sie in der Artikelbearbeitung die entsprechenden Karteikar-
ten.
In der Kundenbearbeitung unter „weitere Daten“ ordnen Sie dem Kunden die
gewünschte Sprache zu.
341. Seite
AFS-Warenwirtschaft
ISDN-Rufnummernerkennung
In der AFS-Warenwirtschaft ist eine Rufnummernerkennung integriert. Diese
zeigt Ihnen an, welche Nummer gerade anruft. Wenn die anrufende Nummer
in Ihrem Kundenstamm vorhanden ist, können Sie über eine entsprechende
Voreinstellung die Adressmaske öffnen lassen. Um die Rufnummernerkennung
zu nutzen, müssen Sie sie unter „Datei -> Einstellungen -> Kommunikation
-> ISDN-Anruferkennung“ einen Haken in das Feld „ISDN-Ruferkennung be-
nutzen“ setzen.
342. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Im Fenster erscheint unten rechts in der Ecke ein neues gelbes Fenster.
Ruft ein Kunde an, können Sie auf das Fernglas klicken, um die Adressmaske
zu öffnen. Außerdem können Sie das Logbuch speichern, um zu sehen, welche
Kunden schon angerufen haben.
Abgleichssysteme
Legen Sie unter „Einstellungen -> Weitere Stammdaten -> Laptops anlegen“
die entsprechenden Laptops an:
343. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Sie können dort eine Bezeichnung des Laptops eingeben sowie ein Bild ver-
knüpfen und eine Bemerkung.
344. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Wenn Sie die Einstellungen für einen Laptop ändern möchten, so muss dieser
im Fenster selektiert werden.
Abgleichseinstellungen
345. Seite
AFS-Warenwirtschaft
In diesem Bereich sehen Sie, wann Sie das letzte Mal Daten zum Laptop
gesandt und wann Sie zuletzt Daten vom Laptop empfangen haben.
Bei Verbindungsart können Sie auswählen, wie die Daten übertragen werden
sollen.
Unter „Verbindung“ geben Sie z.B. bei den E-Mail-Einstellungen die Empfän-
ger E-Mail Adresse ein.
Folgende Möglichkeiten stehen dort zur Verfügung:
346. Seite
per Datenträger
per FTP
per E-Mail
AFS-Warenwirtschaft
Verfügbare Regeln
- Artikeldublettensuche
- Artikel MUSS-Felder
- Artikel kopieren ohne Stückliste
- Artikel kopieren ohne Verkettung (Pfand)
- Artikel kopieren ohne Produktionsstückliste
- Artikel kopieren ohne Produktionsressourcen
- Artikel kopieren ohne Varianten
- Artikel kopieren ohne Staffelpreise
- Artikel kopieren ohne Lieferanten
- Artikel kopieren ohne Shopdaten
- Dienstleistungsartikeldublettensuche
- Dienstleistungsartikel-MUSS-Felder
- Produktionsartikeldublettensuche
- Produktionsartikel-MUSS-Felder
- Kundendublettensuche
- Kunden-MUSS-Felder
- Lieferantendublettensuche
- Lieferanten-MUSS-Felder
- Interessentendublettensuche
- Interessenten-MUSS-Felder
- Sonstige Adressatendublettenprüfung
- Sonstige Adressaten-MUSS-Felder
- Zahlarten-MUSS-Felder
- Teilzahlung OP nicht vorschlagen
- Piepton beim Scannen in der Touchkasse
- Vorgänge, welche Zahlungen enthalten, dürfen nicht storniert werden
- Eingabe der Sendungsnummer setzt Lieferdatum
- Bei Benutzeranmeldung in Zeiterfassung anmelden
- Warengruppendublettensuche
- Warengruppen-MUSS-Felder
- Kein Vorgangsdatum vorschlagen
- Ungedruckte Vorgänge beim Drucken auf Tagesdatum setzen
- Reverse-Charge-Verfahren Warnung
- Manuelle Kassenbucheingabe Belegdruck
- Touchkasse: automatische Vertragsanlage nach Tarifwahl
- Vorgang kopieren: Projektzuweisung mitkopieren
- Vorgang kopieren: Gerätezuweisung mitkopieren
- Positionen kopieren: Projektzuweisung mitkopieren
- Positionen kopieren: Gerätezuweisung mitkopieren
- Manuelle Lagerbuchung führt auch Banking-Aktionen durch
- Aktualisieren des Postenlangtextes durch Doppelklick verhindern
- Keine EG-ID Steuernummernüberwachung
- Sortierung der Tarifwahl
- Lieferscheine auf aktuelles Datum setzen
- Wareneingang auf aktuelles Datum setzen
347. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Index
A
Abomodul 240
Adressen 165
Artikel 41, 163
Artikel VK-Preise 36
Artikelliste 272
Artikelstammdaten 100, 117
Artikelvarianten 321
Artikelzubehör 322
Aufgabenplanung 184
Auswertung 157
Auswertungen 40
B
Barcodescanner 205
Berichte 156
Bestellart 126
Bestellarten 123
Bestelldatum 126
Bestellungen 151
Bestellwesen 38, 110, 151
Bondrucker 202
C
Client-PCs 25
D
Datanormmodul 242
Datenbankreparatur 82
Datenexport 75
Datenimport 71
Datensicherung 79
Dauerhistory 49
Dauerhistorymodul 245
Display einrichten 205
Dokumentenverwaltung 68
Druckvorschau 133
E
E-Mail 47
348. Seite
AFS-Warenwirtschaft
E-Mail-Service 14
EAN-Waagemodul 325
EC-Cash 49
EDI-Fact-Schnittstellen 313
EDI-Fakt-Export 314
EDI-Rechnungsliste 319
Einheit bei Artikel 36
Einstellungen 56, 166
Excel-Rechenskripte 256
Externe Preislisten-Modul 259
F
Filialabgleich 49
Formulare 47
freie Felder 66
G
Generierung einer Bestellung 151
grafische Auswertung 138
Grunddaten 63
H
Handyvertragsverwaltung 266
Hauptlager 115
Hilfe 58, 243
I
Installation 22, 242
Internetservice 14
Inventur 269
Inventurmodul 268
ISDN-Rufnummernerkennung 342
K
Kassenbuchmodul 236
Kassenhardware einstellen 201
Kassenmodul 194
Kassenschnitt 255
Kassenschublade einrichten 203
Kassentastatur 205
Kommunikation 46
Kundenbearbeitung 86, 88
Kundenservice (Wartungsvertrag) 14
349. Seite
AFS-Warenwirtschaft
L
Lagerartikel 37
Lagernummer 115
Lagerstellplatzverwaltung 248
Langtextausgabe 37
Lastschrift 175
Lieferart 126
Lieferbedingung 122
Lieferdatum/Woche 126
M
Mahnungen 149
Mahnwesen 48
Mandanten 59
Masken 39
MDE-Modul 274
Mehrlagermodul 247
Microsoft Windows Firewall 28
Mitarbeiter 69
Mitarbeiterverwaltung 63
MS-Firewall 28
Multimedia 67
N
Notizen 185
Nummerierung 43
O
Onlineshop 38, 110
Outlook 40
P
Passwort 70
Pfandmodul 324
Provisionsabrechnung 160
Provisionsfähig 38, 110
R
Rabattfähig 37
Rechnungen schreiben 35
Rechnungsjournal 158
Rechte 64
Reparaturmodul 331
Rohertrag 40
350. Seite
AFS-Warenwirtschaft
S
Sammelrechnungen 146
Seriennummer suchen 162
Seriennummernpflicht 37
Service 14
Sicherheitseinstellungen 30
SMS senden 187
Sprachenmodul 340
SQL-Editor 174
SQL-Server-Typ 29
Stellplatzabbuchung 251
Stellplatzbearbeitung 250
Stellplatzbelegung 252
Stellplatzzubuchung 251
stornieren 141
Stornierung 145
Support 13
Symbole 188
T
Tagesabschluss 205
Teilzahlung 145
Telefon-CD 50
Terminliste 137
Terminplaner 49, 183
TouchPos-Modul 262
Tutorial 35
U
Überweisungen 174
Umsatzsteuer 36
UST-Berechnung 37
V
Varianten-Modul 338
Verbuchen 141
Vertreter 69
Vorgang neu anlegen 125
Vorgänge abschließen 239
Vorgangsdatum 126
Vorgangsverwaltung 125, 140
W
Wareneingang 153
Wareneingänge 151
351. Seite
AFS-Warenwirtschaft
Warengruppe 36
Warengruppen 121
Warenwirtschaft 83
Werkzeuge 57
Z
Z-Bericht 207
Zahlenformate 43
Zahlungsart 126
Zugangseinstellungen 30
Zusatzmodule 193
352. Seite