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Goethe Interpretation

Das Gedicht von Goethe beschreibt ein nächtliches Treffen zwischen zwei Verliebten. Es besteht aus vier Strophen, die jeweils eine Phase des Treffens darstellen: Das Aufbrechen des lyrischen Ichs, die Ankunft am Ort, die Begegnung der Liebenden und schließlich der schmerzliche Abschied. Das Gedicht zeichnet die Gefühlswelt des lyrischen Ichs detailliert nach und vermittelt die Stimmung des Ortes durch Personifizierungen der Natur.

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Goethe Interpretation

Das Gedicht von Goethe beschreibt ein nächtliches Treffen zwischen zwei Verliebten. Es besteht aus vier Strophen, die jeweils eine Phase des Treffens darstellen: Das Aufbrechen des lyrischen Ichs, die Ankunft am Ort, die Begegnung der Liebenden und schließlich der schmerzliche Abschied. Das Gedicht zeichnet die Gefühlswelt des lyrischen Ichs detailliert nach und vermittelt die Stimmung des Ortes durch Personifizierungen der Natur.

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Eine Gedichtanalyse

Das Liebesgedicht ,,Willkommen und Abschied’’, das 1772 in Folge der Sesenheimer Lieder von
Johann Wolfgang von Goethe in der Epoche des ,,Sturm und Drang’’ herausgegeben wurde, handelt
von einem nächtlichen Treffen und dem schmerzlichen Abschied zweier Verliebter.

Goethes Intention hinter diesem Gedicht war, der Liebe zu einer Pfarrerstochter Ausdruck zu
verleihen. Diese lernte er im Zuge seines Studiums der Rechte in Straßburg kennen. Das Gedicht ist
aus einem vierstrophigen Jambus mit jeweils acht Versen zusammengesetzt. Jede der Strophen
beschreibt eine Phase des Treffens zwischen den beiden Verliebten. So geht es in der ersten Strophe
darum, wie das lyrische Ich aufbricht, um zu seiner Geliebten zu kommen. In dieser Strophe fällt auf,
dass Naturphänomene und die Flora person, wie z.B. 3 f.:,, Der Abend wiegte schon die Erde’’, oder
5,6,8 f.:,, Schon stand im Nebelkleid die Eiche, ein aufgetürmter Riese, da,.., mit hundert schwarzen
Augen sah’’. Damit drückt das lyrische Ich zum Teil seine Aufregung, aber auch die Angst vor der
Dunkelheit des Waldes aus. Außerdem bekommt der Leser eine Vorstellung von dem, von ihm
düster beschriebenen Ort. Zudem achtet Goethe generell darauf, im ganzen Gedicht Kreuzreime mit
der Reihenfolge abab cdcd zu verwenden. Durch diese Regelmäßigkeit wird eine geschlossene
Harmonie herbeigeführt.

In der zweiten Strophe kommt das lyrische Ich an den Ort der Begegnung. Diese Szenerie wird vor
allem durch die vielen Personifikationen der Nacht, z.B. 16/17 f.:,, Die Winde schwangen leise Flügel,
um sausten schauerlich mein Ohr; die Nacht schuf tausend Ungeheuer’’ wiedergegeben. Das lyrische
Ich scheint sowohl beängstigt als auch mit Vorfreude auf das Treffen erfüllt zu sein. Dies wird noch
durch die zwei Ausrufe ,,In meinen Adern, welches Feuer! In meinem Herzen, welche Glut! ’’, die
gleichzeitig auch einen Parallelismus darstellen, deutlich gemacht.

Strophe 3 bringt dem Leser die Begegnung zwischen dem lyrischen Ich und seiner Geliebten näher.
Mit der Inversion des ,,Dich’’ wird klar gemacht, dass das lyrische ich jetzt mit der Geliebten
persönlich redet. Es wird nochmal deutlich gemacht, indem man die Eindrücke der Geliebten auf das
lyrische Ich mit Phrasen, wie ,,Ganz war mein Herz an deiner Seite. Und jeder Atemzug für dich’’
beschreibt. Zuletzt kommt ein Ausruf des lyrischen Ichs, das sich verzweifelt nach Zärtlichkeit
sehnt, ,,Und Zärtlichkeit für mich-ihr Götter. Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht!’’.

In der vierten und letzten Strophe wird dem Leser der Abschied.

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