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Historie CPU

Das Dokument beschreibt die wichtigsten Mikroprozessoren von 1971 bis 1995. Es listet für jedes Jahr den Hersteller, das Modell, die Anzahl der Transistoren, den Taktraten und Bemerkungen auf. Viele bedeutende Prozessoren wie der Intel 4004, 8080, 8086, 80386 und der erste Pentium werden erwähnt.

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Historie CPU

Das Dokument beschreibt die wichtigsten Mikroprozessoren von 1971 bis 1995. Es listet für jedes Jahr den Hersteller, das Modell, die Anzahl der Transistoren, den Taktraten und Bemerkungen auf. Viele bedeutende Prozessoren wie der Intel 4004, 8080, 8086, 80386 und der erste Pentium werden erwähnt.

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Jahr Hersteller Model Transistoren Takt Bemerkung

Dieser Prozessor war der Urvater aller


Prozessoren und somit der erste
108 Mikroprozessor. Die 4-Bit Datenbreite
1971 Intel 4004 2.300
kHz reichte für den Einsatz in
Taschenrechnern und zur Steuerung
von elktronischen Geräten.
Der Intel 8008 unterstützte nun die 8-
200
1973 Intel 8008 3.500 Bit Datenbreite und konnte erstmals
kHz
programmiert werden.
Konkurrenz-Produkt zum Intel-
Prozessor mit eigenem Befehlssatz, der
1974 Motorola 6800 4.100 1,0 nicht mit dem Intel-Prozessor
kompatibel war. Dieser Prozessor galt
erste vollwertige CPU.
Erste vollprogrammierbare CPU aus
dem Hause Intel. Wie der Vorgänger
1975 Intel 8080 6.000 2,0
mit 8-Bit-Datenbreite, aber weiterhin
ohne Co-Prozessor.
Diese CPU kam im Apple II zum
MOS 1,0-
1975 6502 4.000 Einsatz und war schneller als der Intel
Technology 2,0
8080. Ebenfalls mit 8-Bit Datenbreite.
8-Bit-Prozessor, der einen effizienteren
2,5- und besseren Befehlssatz als der Intel
1976 Zilog Z 80 8.500
8,0 8080 besaß und somit leitungsmäßig
überlegen war.
5,0- 8- Bit Mikroprozessor aus dem Hause
1977 Motorola 6809  
8,0 Motorola. Sehr leistungsstark.
Erste CPU mit 16-Bit-Technologie, auf
4,0- der viele Prozessoren basierten. Selbst
1978 Intel 8086 29.000
8,0 moderne Prozessoren basieren auf
dieser Architektur.
Günstige Alternative zum Intel 8086.
Hatte nur einen externen 8-Bit-
 4,0-
1980 Intel 8088 29.000 Datenbus und konnte somit billiger
8,0
produziert, was sich aber letztendlich
negativ auf die Performance auswirkte.
Konkurrenzprodukt zum Intel 8086,
1980 Zilog Z 8000 17.500   welche ebenfalls ein 16-Bit-Datenbus
hatte.
16-Bit-CPU von Motorola. Schneller
1980 Motorola 68000 68.000 20
als der Intel-Prozessor.
 MOS Erweiterte 6502-CPU, welche im
1981 6510 11.500 1,0
Technology Commodore C 64 zum Einsatz kommt.
Nachfolger des Intel 8086. Der Intel
80286 (in der Regel einfach nur 286er
1982 Intel 80286 124.000 6,0-20
genannt) basierte weiterhin auf der 16-
Bit-Technologie.
1984 Motorola 68010 190.000 8,0-30 Erste CPU, welche die 32-Bit-
Mhz Technologie unterstützte. Kam in den
Rechnern Apple-LISA und Macintosh
zum Einsatz.
Mit dem 386er zog Intel Motorola nach
und veröffentlichte den ersten
12-30 hauseigenen 32-Bit-Prozessor. Dieser
1985 Intel 80386 275.000
Mhz war erstmals auch Multitasking fähig,
konnte also mehrere Programme
gleichzeitig ausführen.
32-Bit-CPU von Zilog. Letzter
1985 Zilog Z 80000 91.000   Prozessor aus dieser
Prozessorschmiede.
MOS
1985 65816     Weitere 32-Bit-CPU der 65x-Baureihe.
Technology
CPU aus dem Hause Motorola mit 32-
Bit-Technologie. Besitzt eine externe
1987 Motorola 68030  273.000 10-50
Fließ-Komma-Einheit , was dem
Prozessor deutlich beschleunigt.
Mit dem Intel 486er und Windows 95
begann der Aufschwung der Privat-
16- PC's. Der 486er hatte erstmals einen
1989 Intel 80486 1.180.000
100 integrierten Co-Prozessor und war
deutlich schneller als der Vorgänger.
Die Taktraten betrugen bis zu 100 Mhz.
Nachfolger der 68030-CPU . Dieses
mal war die Fließ-Komma-Einheit in
1989 Motorola 68040 1.200.000 10-50
dem Chip integriert. Dadurch deutlich
schneller.
Erste eigenständige IBM-CPU, aber
1990 IBM Power 1 492.000   deutlich langsamer als die Prozessoren
von Intel und Motorola.
AMD entwickelt den ersten Klon-
Prozessor. Dieser ist technisch gesehen
dem Intel 386er unterlegen, aber die
1991 AMD 386 DX 200.000 16-40
höheren Taktraten machten diesen
Prozessor trotzdem interessant, da er
auch günstiger war.
Versuch von IBM, den 386er bzw.
1991 IBM 386 SLC 815.000 16-25 486er zu imitieren. Was aber ohne
Erfolg blieb.
Cyrix steigt in den Prozessormarkt ein
20- und veröffentlicht den 486 SLC. Dies
1992 Cyrix 486 SLC 600.000
100 ist ein Klon des 386, aber ohne
mathematischen Co-Prozessor.
20-
1992 IBM 486 SLC 1.400.000 IBM-Variante zur 80486-Intel-CPU.
100
50- Letzter Prozessor aus dem Hause
1992 Motorola 68060 1.500.000
100 Motorola.
1993 Intel Pentium 3.100.000 60- Der Pentium löst den 486er und kann
166 trotz geringerer Taktraten den 486er
schlagen. Anfangs auch unter 80586
bürgerte sich der Name Pentium
schnell ein.
33- Cyrix-Klon zum Intel 486, der zudem
1993 Cyrix 486 DX  1.100.000
100 auch Pin-kompatibel war.
AMD-Klon des Intel 486. Dieses Mal
33-
1993 AMD 486 930.000 mit offizieller Lizenzierung, dass AMD
100
denselben Sockel benutzen darf.
1993  IBM Power 2 1.400.000       
1994 Nexgen N5x86 3.500.000 60-66  
PowerPC 120-
1994 IBM 3.500.000  
604 180
Server-Prozessor, der deutlich größer
war als der herkömmliche Pentium. Mit
150-
1995 Intel Pentium Pro 5.500.000 insgesamt 256 KB integriertem L2-
200
Cache war der Pentium Pro ein teurer
und schneller Rechenknecht.
Billiger Konkurrent zum Pentium Pro,
100- der in Zusammenarbeit mit IBM
1995 Cyrix 6x86 3.300.000
200 hergestellt wurde. Ist teilweise sogar
schneller als der Pentium Pro.
Die K5-Prozessoren traten den Kampf
gegen die Pentium-Prozessoren an.
Dabei legte AMD eher Wert auf
100-
1995 AMD K5 4.300.000 günstige Preise als auf Leistung.
120
Trotzdem waren die K5-Prozessoren
ziemlich flott. Pin-Kompatibel zu den
Pentium-Prozessoren.
75-
1995 Nexgen Nx6x86 5.100.000 Letzte CPU von Nexgen.
133
Weiterentwickelte CPU der 6.
PowerPC 166- Generation. Vergleichbar mit dem
1996 IBM 5.100.000
604e 250 Pentium Pro. Wird von IBM jedoch
nicht in den eigenen PC's eingesetzt.
Der Nachfolger des Pentium-
Prozessors wurde erstmals in einer
233-
1997 Intel Pentium II 7.500.000 Prozessor-Box gefertigt, also der
350
Prozessor an sich befand ich auf einer
Cartridge.
Der AMD K6 wurde weiterhin in der
Sockel 7 Bauweise produziert und
166- stand in Konkurrenz zum Pentium
1997 AMD K6 5.500.000
300 MMX und Pentium 2, gegen die er sich
nie richtig durchsetzen konnte und als
günstige Alternative galt.
100-
1997 Cyrix 6x86 MX 6.500.000  
266
PowerPC 133-
1997 PowerPC 7.000.000  
620 200
1998 AMD K6-2 9.300.000 450- Verbesserter K6-Prozessor, dem nun
533 auch der Befehlssatz 3DNow!
implementiert wurde, um Multimedia-
Anwendungen zu beschleunigen.
Intel führt erstmals den Celeron-
Prozessor ein, um eine günstige
Alternative zu den teuren Pentium-
266-
1998 Intel Celeron   Prozessoren anbieten zu können. Dieser
533
wird in der Regel etwas abgespeckt und
verliert dadurch etwas an Leistung, ist
dafür aber günstiger.
Motorola / IBM-CPU der 7.
PowerPC 200-
1998 PowerPC 6.350.000 Generation. Kommt in den Apple-
750  500
iMacs zum Einsatz.
Der Nachfolger des Pentium 2 kommt
450- mit höheren Taktraten, einer
1999 Intel Pentium III 9.500.000
650 verbesserten Architektur und neuen
Befehlssätzen (SSE) daher.
AMD führt den Athlon Prozessor für
den Slot A ein, der dem Pentium III in
500-
1999 AMD K7 Athlon 22.000.000 allen Belangen überlegen ist. Mit dem
1000
Athlon-Prozessor gewinnt die Firma
AMD deutlich an Prestige!
PowerPC 350-
1999 PowerPC 10.500.000  
7400 500
Der Celeron bekommt einen neuen
500- Prozessorkern. Der Coppermine-Kern
1999 Intel Celeron 2 21.000.000
1000 wird ebenfalls im Pentium 3 verbaut.
So sind höhere Taktraten möglich.
Pentium III Prozessor mit feineren
700-
2000 Intel Pentium IIIe 28.000.000 Strukturen (Coppermine-Kern)
1000
ermöglicht höhere Taktraten.
Die Sparvariante von AMD soll dem
Intel Celeron Konkurrenz machen. Im
600-
2000 AMD Duron 25.000.000 Gegensatz zu seinem großem Bruder,
950
der AMD Athlon, besitzt der Duron
lediglich einen L2-Cache von 64 KB.
Der Pentium 4 tritt die Nachfolge des
2000 Intel Pentium 4 42.000.000 >1400 Pentium III an und besitzt einen neuen
Kern und einen neue Befehlssatz SSE2.
Weiterentwickelte Variante des Athlon.
K7 800- Nun wieder in Chip-Bauform. Deutlich
2000 AMD 29.000.000
Thunderbird 1300 schneller und wesentlich billiger als der
Pentium 4.
IBM-CPU der 7. Generation.
PowerPC 500- Weiterentwickelte IBM-Variante der
2000 IBM 21.500.000
750 Cx 700 PowerPC 750-CPU. IBM und Motorola
haben sich wieder getrennt.
PowerPC
2001 PowerPC 33.000.000 >1000  
7450
2001 VIA Cyrix III 13.000.000 500- Prozessor der Firma VIA, welcher sich
1000 aber auf dem Prozessor-Markt gegen
Intel und AMD nicht behaupten kann.
Die Leistungsfähigkeit ist schwach.
Sehr günstig.
Der alte Duron-Kern "Spitfire" wird
durch den "Morgan-Kern" ersetzt. So
1000-
2002 AMD Duron 25.200.000 sind höhere Taktraten möglich.
1300
Außerdem kann der Duron nun den
SSE-Befehlssatz.
Intel und AMD halten an ihren
Markennamen fest. Die Struktur und
der Prozessorkern werden geändert, die
1000- Namen bleiben aber. So besitzt der
2002 Intel Celeron 21.000.000
1800 Celeron nun den Tualatin, später den
Willamette-Kern des Pentium 4, so
dass Taktraten bis 1800 Mhz möglich
sind.
Weiterentwicklung des Athlon-Chips.
Verfügt nun über erweiterte
Multimediafunktionen, unter anderem
SSE. Obwohl der Athlon um einiges
weniger getaktet ist as ein Intel
1333-
2002 AMD Athlon XP 37.500.000 Pentium 4, ist der Athlon XP
1733
leistungsstärker. Daher benennt AMD
seine Prozessoren nicht nach der
Taktzahl, sondern nach seiner Leistung.
So nennt sich ein Athlon XP mit 1333
Mhz AMD Athlon XP 1500+.
Die Herstellung des Pentium 4 wurde
von 0,18 Mikron auf 0,13 Mikron
2002   Intel Pentium 4 55.000.000 >1500
reduziert, so dass nun Taktraten bis
über 2 Ghz möglich sind.
Der neue Prozessorkern
"Thoroughbred" wird nun mit der 0,13
1466-
2002 AMD Athlon XP 37.500.000 µm-Technologie hergestellt. Dadurch
2250
sind höhere Taktraten bei geringerer
Temperatur möglich.
Intel führt die Hyperthreading-
Technologie ein, welche ein Dual-
Pentium 4 Prozessor-System simuliert. So sollen
2002 Intel   >2800
"HT" Programme, die zwei Prozessoren
unterstützen (z.B. mpeg rippen), einen
enormen Leistungsschub erhalten.
Erster 64 Bit-Prozessor, der nur auf 64
733- Bit-Code ausgelegt ist. Zwar führt er
2002 Intel Itanium  
800 auch 32 Bit-Code aus, dies aber auf
Kosten der Performance.
2003 AMD Athlon XP 54.300.000 >1833 AMD führte den neuen Prozessorkern
für den Athlon XP ein. Der nun unter
dem Namen Barton bekannte Kern
besitzt nun doppelt so viel L2-Cache
(512 KB).
Erster 64 Bit-Prozessor aus dem Hause
AMD, der einen L2-Cache von 1 MB
2003 AMD Opteron 105.900.000 >1400
besitzt. Ist zu 32 und 64 Bit-Software
kompatibel
Der Pentium 4 E wird nun in der
0,09µm-Technologie hergestellt und
Pentium 4
2004 Intel 125.000.000 >2800 besitzt mehr als doppelt so viele
"Prescott"
Transistoren wie sein Vorgänger. Der
L2-Cache beträgt 1 MB.
AMD ersetzt den Einstiegsprozessor
37.500.000
Duron durch den Sempron. Diesen gibt
2004 AMD Sempron und >1500
es sowohl für Sockel A als auch Sockel
68.500.000
754.

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