Wartungsanleitung R6 RJ15
Wartungsanleitung R6 RJ15
WARTUNGSANLEITUNG
YZF-R6(X)
13S-28197-G0
GAS20040
YZF-R6(X) 2008
WARTUNGSANLEITUNG
©2007 von Yamaha Motor Co., Ltd.
1. Auflage, August 2007
Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, Vervielfältigung und Verbreitung,
auch auszugsweise,
ist ohne schriftliche Genehmigung der
Yamaha Motor Co., Ltd.
nicht gestattet.
GAS20070
ZUR BEACHTUNG
Die vorliegende Wartungsanleitung wurde von der Yamaha Motor Company, Ltd. für Yamaha-Händ-
ler und deren geschultes Wartungspersonal erstellt. Eine solche Anleitung kann umfassende Kennt-
nisse eines Fachmechanikers auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik nicht ersetzen. Im Interesse
der Betriebssicherheit dieses Yamaha-Fahrzeugs wird daher vorausgesetzt, dass jeder, der diese
Anleitung zur Durchführung von Wartungs- und Reparaturarbeiten benutzt, über entsprechende
Fähigkeiten verfügt. Unsachgemäße Reparaturen und Wartung können die Verkehrssicherheit und
Funktion dieses Fahrzeugs beeinträchtigen.
Die Yamaha Motor Company, Ltd. ist ständig darum bemüht, ihre Modelle weiter zu verbessern.
Modifikationen und wesentliche Änderungen im Bereich Technik und Wartung werden allen autori-
sierten Yamaha-Händlern bekannt gegeben und in späteren Ausgaben dieser Wartungsanleitung
berücksichtigt.
HINWEIS:
Änderungen im Design und den technischen Daten jederzeit vorbehalten.
GAS20080
WICHTIGE INFORMATIONEN IN DIESER ANLEITUNG
Besonders wichtige Informationen sind in dieser Anleitung wie folgt gekennzeichnet:
Das Warndreieck bedeutet ACHTUNG! SEIEN SIE WACHSAM! ES GEHT UM
IHRE SICHERHEIT!
CLUTCH CLUTCH
EAS25060 EAS25070
CLUTCH REMOVING THE CLUTCH
1. Remove:
Removing the clutch cover 1
• Oil strainer 2
Refer to “OIL PUMP” on page 5-48.
• Water pump
Refer to “WATER PUMP” on page 6-8.
• Friction plates
• Clutch plates
NOTE:
Be sure to mark the friction plates and clutch EAS25100
plates or note the position of each part so that CHECKING THE FRICTION PLATES
12 Nm (1.2 m • kg, 8.9 ft • Ib) they are installed in their original positions. The following procedure applies to all of the
T.
R.
1 friction plates.
6 New 2. Loosen: 1. Check:
LS • Clutch boss nut “1” • Friction plate
5 New
NOTE: Damage/wear Replace the friction
7 While holding the clutch boss “2” with the uni- plates as a set.
versal clutch holder “3”, loosen the clutch boss 2. Measure:
nut. • Friction plate thickness
Out of specification Replace the fric-
12 Nm (1.2 m • kg, 8.9 ft • Ib) Universal clutch holder tion plates as a set.
T.
R.
90890-04086 NOTE:
7
YM-91042 Measure the friction plate at four places.
LT
2
Order Job/Parts to remove Q’ty Remarks
Side cowling assembly Refer to “GENERAL CHASSIS” on page 4-1. 3. Remove:
Drain. • Spacer “1”
Engine oil Refer to “CHANGING THE ENGINE OIL” on
• Bearing
page 3-12.
• Clutch housing “2”
Drain.
Coolant Refer to “CHANGING THE COOLANT” on • Oil pump drive chain
EAS25110
page 3-21. NOTE: CHECKING THE CLUTCH PLATES
1 Water pump breather hose 1 Disconnect. Remove the spacer and bearing from the main The following procedure applies to all of the
2 Clutch cable 1 Disconnect. axle, then remove the oil pump drive chain clutch plates.
3 Pull lever 1 from the oil pump driven sprocket, and then 1. Check:
4 Pull lever spring 1 remove the clutch housing and oil pump drive • Clutch plate
5 Clutch cover 1 chain from the main axle. Damage Replace the clutch plates as
6 Clutch cover gasket 1
a set.
7 Dowel pin 2
2. Measure:
For installation, reverse the removal proce-
• Clutch plate warpage
dure.
(with a surface plate and thickness gauge
“1”)
Out of specification Replace the clutch
plates as a set.
5-36 5-40
GAS20100
[Link]ändisulfidfett
SYMBOLE [Link]
In dieser Anleitung werden die folgenden Sym- [Link] (LOCTITE®) auftragen
bole für eine leichtere Orientierung verwendet. [Link] ersetzen
HINWEIS:
Die hier abgebildeten Symbole sind nicht für
jedes Modell von Belang.
1 2 3
4 5 6
T.
R.
7 8
9 10 11 12
E G M BF
13 14 15
B LS M
16 17 18
LT New
INHALTSVERZEICHNIS
ALLGEMEINE ANGABEN 1
TECHNISCHE DATEN 2
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND
EINSTELLARBEITEN 3
FAHRGESTELL 4
MOTOR 5
KÜHLSYSTEM 6
KRAFTSTOFFSYSTEM 7
ELEKTRISCHE ANLAGE 8
FEHLERSUCHE 9
ALLGEMEINE ANGABEN
1
MODELLCODE-KLEBESCHILD ............................................................ 1-1
SPEZIALWERKZEUGE.............................................................................. 1-16
ERKENNUNG
GAS20130
ERKENNUNG
GAS20140
FAHRZEUG-IDENTIFIZIERUNGSNUMMER
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer “1” ist
auf der rechten Seite des Lenkkopfrohrs ein-
geschlagen.
GAS20150
MODELLCODE-KLEBESCHILD
Das Modellcode-Klebeschild “1” ist am Rah-
men unter dem Beifahrersitz angebracht. Die
darauf befindlichen Informationen werden zur
Ersatzteilbestellung benötigt.
1-1
BESONDERE MERKMALE
GAS20170
BESONDERE MERKMALE
GT2C01025
AUFBAU DES KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEMS
Die Hauptfunktion eines Kraftstoffversorgungssystems besteht darin, den Brennraum mit Kraftstoff zu
versorgen, der entsprechend den Betriebsbedingungen des Motors und der Lufttemperatur ein optima-
les Kraftstoff-Luft-Mischungsverhältnis aufweist. Im herkömmlichen Vergasersystem wird das in den
Brennraum gelangende Kraftstoff-Luft-Mischungsverhältnis aus dem Volumen der angesaugten Luft
und dem Kraftstoff erzeugt, der über die im jeweiligen Vergaser verwendete Düse zugemischt wird.
Trotz des gleichen Ansaugluftvolumens ist die erforderliche Kraftstoffmenge je nach den Betriebsbedin-
gungen des Motors - wie beispielsweise beim Beschleunigen, Abbremsen oder unter hoher Belastung -
unterschiedlich. Vergaser, bei denen der Kraftstoff über Düsen zugemischt wird, sind mit verschiede-
nen Zusatzelementen ausgerüstet worden, so dass ein optimales Kraftstoff-Luft-Gemisch erreicht wer-
den kann, um die ständig wechselnden Betriebsbedingungen des Motors kompensieren zu können.
Da die Motoren immer leistungsfähiger werden und sauberere Abgase produzieren sollen, muss
das Kraftstoff-Luft-Verhältnis auf eine präzisere und feiner abgestimmte Weise geregelt werden. Um
dieser Forderung gerecht zu werden, ist dieses Modell anstelle des konventionellen Vergasersy-
stems mit einem elektronisch gesteuerten Kraftstoffeinspritzsystem ausgerüstet worden. Über
einen Mikroprozessor, der das Volumen des einzuspritzenden Kraftstoffes entsprechend den von
mehreren Sensoren ermittelten Motorbetriebsbedingungen regelt, kann mit diesem System das für
den Motor erforderliche optimale Luft-Kraftstoff-Verhältnis jederzeit erreicht werden.
Der Einsatz des Kraftstoffeinspritzsystems hat zu einer äußerst präzisen Kraftstoffversorgung, ver-
bessertem Ansprechverhalten des Motors, niedrigerem Kraftstoffverbrauch und reduzierten Schad-
stoffemissionen geführt.
3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
2
1
23
22
21
20
19 18 17 16 15 14 13
1. Ansaugluft-Temperaturfühler [Link]-Motor
2. Luftdruckgeber 14.O2-Sensor
3. Motorstörungs-Warnleuchte [Link]
4. Sekundärluftsystem-Magnetventil 16.Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
5. Drosselklappen-Servomotor [Link]
6. Sekundär-Einspritzdüsen [Link] (für die Gaszug-
7. Primär-Einspritzdüsen Laufrolle)
8. Ansaugluft-Druckgeber [Link] (für die Drosselklap-
pen)
9. Kraftstoffpumpe
20.Zündkerze
[Link] (Kraftstoffpumpen-Relais)
21.Zündspule
[Link]
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
[Link]-Servomotor
1-2
BESONDERE MERKMALE
GT2C01019
KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM
Die Kraftstoffpumpe fördert den Kraftstoff über den Kraftstofffilter zur Einspritzdüse. Der Druckregler
sorgt dafür, dass der auf die Einspritzdüse angewandte Druck nur 324 kPa (3,24 kg/cm², 46,1 psi)
beträgt. Wenn die Einspritzdüse durch das Aktivierungssignal vom ECU (elektronisches Steuergerät)
energetisiert wird, wird die Kraftstoffleitung geöffnet und der Kraftstoff nur in der Zeit, in der der Durch-
lass geöffnet ist, in den Zylindereinlass-Anschluss eingespritzt. Je länger also die Einspritzdüse akti-
viert bleibt (Einspritzdauer), desto mehr Kraftstoff wird bereitgestellt. Umgekehrt gilt, dass je kürzer die
Einspritzdüse aktiviert bleibt (Einspritzdauer), desto weniger Kraftstoff bereitgestellt wird.
Die Einspritzdauer und der Einspritzzeitpunkt werden über das ECU gesteuert. Das ECU kann anhand
der Signale, die es vom Drosselklappensensor (für die Gaszug-Laufrolle), Drosselklappensensor (für
die Drosselklappen), Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler, Luftdruckgeber, Zylindererkennungssensor,
Neigungswinkelsensor, Kurbelwellensensor, Ansaugluft-Druckgeber, Ansaugluft-Temperaturfühler,
Geschwindigkeitssensor und O2-Sensor empfängt, die Einspritzdauer bestimmen. Der Einspritzzeit-
punkt wird über die vom Kurbelwellensensor abgegebenen Signale ermittelt. Folglich kann das vom
Motor benötigte Kraftstoffvolumen jederzeit entsprechend den Fahrbedingungen bereitgestellt werden.
6 7
A 8
C 9
#1 #2 #3 #4 2
5 10
#1 #2 #3 #4 13
1 3 4 11
20 16
19 12
B
18
17
15
14
1. Sekundär-Einspritzdüse [Link]
2. Kraftstoffpumpe 13.Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
3. Primär-Einspritzdüse [Link]
4. Zylindererkennungssensor [Link]-Druckgeber
5. ECU (Motor-Steuerungseinheit) [Link]-Servomotor
6. Drosselklappensensor (für die Gaszug- [Link]äuse
Laufrolle) [Link]
7. Drosselklappensensor (für die Drosselklap- [Link]äuse
pen) [Link]-Servomotor
8. Geschwindigkeitssensor
A. Kraftstoffsystem
9. Ansaugluft-Temperaturfühler
B. Luftsystem
[Link]
C. Kontrollsystem
11.O2-Sensor
1-3
BESONDERE MERKMALE
GAS4C81011
Elektronische Drosselklappensteuerung YCC-T (Yamaha Chip Controlled Throttle)
Elektronisch gesteuertes Ansaugsystem YCC-I (Yamaha Chip Controlled Intake)
1-4
BESONDERE MERKMALE
A B
1-5
BESONDERE MERKMALE
1-6
BESONDERE MERKMALE
1-7
BESONDERE MERKMALE
Drehzahlmesser
1. Zeituhr
2. Geschwindigkeitsmesser
3. “SELECT” (WÄHL)-Knopf
4. “RESET” (RÜCKSTELL)-Knopf
5. Drehzahlmesser
6. Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige/Ansaug-
luft-Temperaturanzeige
7. Kilometerzähler/Tageskilometerzähler/Kraft- 1. Drehzahlmesser
stoffreserve-Kilometerzähler/Stoppuhr 2. Roter Bereich des Drehzahlmessers
8. Schaltzeitpunkt-Kontrollleuchte Mit Hilfe des elektrischen Drehzahlmessers
GWA13S1006 kann der Fahrer die Motordrehzahl beobach-
ten und im idealen Leistungsbereich halten.
Den Motor stoppen bevor die Einstellungen Wenn der Schlüssel auf “ON” gedreht wird,
der Multifunktionsanzeige geändert wer- schlägt die Drehzahlmessernadel zum Prüfen
den. des elektrischen Schaltkreises einmal kurz
Die Multifunktionsanzeige ist mit folgenden über den U/min-Bereich aus und geht dann in
Komponenten ausgestattet: die Null-U/min-Stellung zurück.
GCA13S1001
• einem Geschwindigkeitsmesser (für die
Fahrgeschwindigkeitsanzeige)
• einem Drehzahlmesser (zur Anzeige der Betreiben Sie den Motor nicht im roten
Motordrehzahl) Bereich des Drehzahlmessers!
• einem Kilometerzähler (der die insgesamt Roter Bereich: 16500 r/min und darüber
gefahrene Strecke anzeigt)
• zwei Tageskilometerzählern (welche die Uhr
zurückgelegte Strecke seit ihrer letzten
Rückstellung auf Null anzeigen)
• einem Kraftstoffreserve-Kilometerzähler (der
die seit dem Aufleuchten der Reserve-Warn-
leuchte zurückgelegten Kilometer anzeigt)
• einer Stoppuhr
• einer Zeituhr
• einer Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige
• einer Ansaugluft-Temperaturanzeige
• einer Stromkreis-Prüfeinrichtung
• einem Modus für die Regelung der Anzeige- 1. Zeituhr
Einstellen der Zeituhr:
helligkeit und der Schaltzeitpunkt-Kontroll-
1. Schlüssel auf “ON” drehen.
leuchte
2. Den “SELECT”-Knopf und den “RESET”-
HINWEIS: Knopf zusammen mindestens zwei Sekun-
• Vor Verwendung der Knöpfe “SELECT” und den lang drücken.
“RESET” muss der Schlüssel auf “ON”
1-8
BESONDERE MERKMALE
3. Wenn die Ziffern für die Stundenanzeige zu und Zurücklegen von 5 km (3 mi) in den vorhe-
blinken beginnen, drücken Sie den rigen Modus zurückkehrt.
“RESET”-Knopf zum Einstellen der Stunde.
4. Drücken Sie dann auf den “SELECT”- Stoppuhrmodus
Knopf. Die Ziffern für die Minutenanzeige Um die Anzeige in den Stoppuhrmodus zu
beginnen zu blinken. schalten, diesen Modus durch Drücken des
5. Drücken Sie zum Einstellen der Minuten Knopfes “SELECT” auswählen. (Die Stoppuhr-
auf den “RESET”-Knopf. ziffern beginnen zu blinken.) Den Knopf “SEL-
6. Drücken Sie nun wieder auf den “SEL- ECT” loslassen und erneut für einige
ECT”-Knopf. Wenn Sie ihn wieder loslas- Sekunden drücken, bis die Stoppuhrziffern
sen, startet die Zeituhr. nicht mehr blinken.
Standard-Zeitmessung
Kilometerzähler-, Tageskilometerzähler- 1. Den Knopf “RESET” drücken, um die
und Stoppuhr-Modi Stoppuhr zu starten.
2. Den Knopf “SELECT” drücken, um die
Stoppuhr anzuhalten.
3. Den Knopf “SELECT” erneut drücken, um
die Stoppuhr zurückzusetzen.
Zwischenzeitmessung
1. Den Knopf “RESET” drücken, um die
Stoppuhr zu starten.
2. Den Knopf “RESET” oder den Startschalter
“ ” drücken, um Zwischenzeiten zu mes-
1. Kilometerzähler/Tageskilometerzähler/Kraft- sen.
stoffreserve-Kilometerzähler/Stoppuhr (Der Doppelpunkt “:” beginnt zu blinken.)
Den Knopf “SELECT” drücken, um in der fol-
3. Den Knopf “RESET” oder den Startschalter
genden Reihenfolge die Anzeige vom Kilome-
“ ” drücken, um die letzte Zwischenzeit
terzähler-Modus “ODO” zu den
anzuzeigen, oder den Knopf “SELECT”
Tageskilometerzählermodi “TRIP A” und “TRIP
drücken, um die Stoppuhr anzuhalten und
B” und zum Stoppuhrmodus umzuschalten:
die gesamte verstrichene Zeit anzuzeigen.
TRIP A → TRIP B → ODO → Stoppuhr →
4. Den Knopf “SELECT” drücken, um die
TRIP A
Stoppuhr zurückzusetzen.
Wenn die Reserve-Warnleuchte aufleuchtet,
wechselt die Kilometerzähler-Anzeige automa- HINWEIS:
tisch zum Modus Kraftstoffreserve-Kilometer- Um in den vorherigen Modus zurückzuschal-
zähler “F-TRIP” und beginnt mit der ten, den Knopf “SELECT” für einige Sekunden
Berechnung der ab jetzt gefahrenen Kilometer. drücken, bis die Stoppuhrziffern blinken.
In diesem Fall den Knopf “SELECT” drücken,
um die Anzeige in der folgenden Reihenfolge Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige
zwischen den verschiedenen Tageskilometer-
zähler-, Kilometerzähler- und Stoppuhrmodi
umzuschalten:
F-TRIP → Stoppuhr → TRIP A → TRIP B →
ODO → F-TRIP
Zum Zurücksetzen eines Tageskilometerzäh-
lers wählen Sie diesen durch Betätigung des
“SELECT”-Knopfes an und halten anschlie-
ßend den “RESET”-Knopf mindestens eine
Sekunde lang gedrückt. Wenn Sie den Kraft-
stoffreserve-Kilometerzähler nicht per Hand 1. Kühlflüssigkeits-Temperaturanzeige
zurückstellen, wird er automatisch zurückge- Dieses Instrument zeigt die Temperatur der
setzt, wobei die Anzeige nach dem Auftanken Kühlflüssigkeit an.
1-9
BESONDERE MERKMALE
1-10
BESONDERE MERKMALE
Modus für die Regelung der Anzeigehellig- Einstellung der Helligkeit der Multifunktionsan-
keit und der Schaltzeitpunkt-Kontroll- zeige und des Drehzahlmessers
leuchte 1. Schlüssel auf “OFF” drehen.
2. “SELECT”-Knopf gedrückt halten.
3. Schlüssel auf “ON” drehen und den “SEL-
ECT”-Knopf nach fünf Sekunden wieder
loslassen.
4. Drücken Sie zum Wählen der gewünschten
Helligkeitsstufe den “RESET”-Knopf.
5. Drücken Sie zum Bestätigen der
gewünschten Helligkeitsstufe den “SEL-
ECT”-Knopf. Der Steuermodus wechselt
zur Aktivitätsfunktion der Schaltzeitpunkt-
1. Anzeigehelligkeit Kontrollleuchte.
2. Aktivierung/Deaktivierung der Schaltzeit-
punkt-Kontrollleuchte Einstellung der Aktivitätsfunktion der Schalt-
3. Schaltzeitpunkt-Kontrollleuchte zeitpunkt-Kontrollleuchte
4. Helligkeitsstufe 1. Den Knopf “RESET” drücken, um eine der
Dieser Modus kann durch fünf Steuerfunktio- folgenden Aktivitätseinstellungen der Kon-
nen geschaltet werden, die in der unten aufge- trollleuchte auszuwählen:
führten Reihenfolge die folgenden • Die aktivierte Kontrollleuchte leuchtet
Einstellungen erlauben. dauerhaft. (Diese Einstellung ist ausge-
• Anzeigehelligkeit: wählt, wenn die Kontrollleuchte dauerhaft
Mit dieser Funktion kann die Helligkeit der leuchtet.)
Anzeigen und des Drehzahlmessers an die • Die aktivierte Kontrollleuchte blinkt.
Lichtverhältnisse der Umgebung angepasst (Diese Einstellung ist ausgewählt, wenn
werden. die Kontrollleuchte viermal pro Sekun-
• Aktivität der Schaltzeitpunkt-Kontrollleuchte: den blinkt.)
Mit dieser Funktion kann ausgewählt wer- • Die Kontrollleuchte ist deaktiviert, d. h.
den, ob die Kontrollleuchte aktiviert werden sie leuchtet oder blinkt nicht. (Diese Ein-
soll oder nicht, und ob die aktivierte Kontroll- stellung wird ausgewählt, wenn die Kon-
leuchte blinken oder dauerhaft leuchten soll. trollleuchte alle zwei Sekunden einmal
• Aktivierung der Schaltzeitpunkt-Kontroll- blinkt.)
leuchte: 2. Den Knopf “SELECT” drücken, um die aus-
Mit dieser Funktion kann ausgewählt wer- gewählte Kontrollleuchten-Aktivität zu
den, bei welcher Motordrehzahl die Kontroll- bestätigen. Der Steuermodus wechselt zur
leuchte aktiviert werden soll. Aktivierungsfunktion der Schaltzeitpunkt-
• Deaktivierung der Schaltzeitpunkt-Kontroll- Kontrollleuchte.
leuchte:
Mit dieser Funktion kann ausgewählt wer- Einstellung der Aktivierungsfunktion der
den, bei welcher Motordrehzahl die Kontroll- Schaltzeitpunkt-Kontrollleuchte
leuchte deaktiviert werden soll.
1-11
BESONDERE MERKMALE
1-12
WICHTIGE INFORMATIONEN
GAS20210
DICHTUNGEN, DICHTRINGE UND O-RINGE
1. Beim Überholen des Motors sind sämtliche
Dichtungen, Dichtringe und O-Ringe zu
erneuern. Alle Dichtflächen, Dichtlippen
und O-Ringe vor dem Zusammenbau säu-
bern.
2. Nur geeignete Werkzeuge und Reinigungs- 2. Beim Zusammenbau alle beweglichen Teile
mittel verwenden. ölen und alle Dichtringlippen einfetten.
Siehe unter "SPEZIALWERKZEUGE" in 1-
16.
3. Beim Zerlegen zusammengehörige Teile
immer gemeinsam ablegen. Dies gilt
besonders für Zahnräder, Zylinder, Kolben
und andere bewegliche Teile, die sich im
Laufe des Betriebs “aufeinander einspie-
len”. Eingespielte Bauteile dürfen nur kom-
plett als Baugruppe wieder verwendet oder
ausgetauscht werden.
1. Öl
2. Lippe
3. Feder
4. Schmierfett
GAS20220
SICHERUNGSSCHEIBEN, -BLECHE UND
SPLINTE
Sicherungsscheiben und -bleche “1” sowie
Splinte müssen nach dem Ausbau erneuert
werden. Sicherungslaschen und Splintenden
4. Alle ausgebauten Teile reinigen und in der werden nach dem vorschriftsmäßigen Festzie-
Reihenfolge des Ausbaus in Schalen able- hen der Schraubverbindung gegen die Schlüs-
gen. Dies gewährleistet einen zügigen und selfläche der Schraube bzw. Mutter
korrekten Zusammenbau. hochgebogen.
5. Alle Bauteile von jeglicher Feuerquelle fern
halten.
GAS20200
ERSATZTEILE
Nur Originalersatzteile von Yamaha verwen-
den. Ausschließlich die von Yamaha empfohle-
nen Schmiermittel verwenden. Fremdfabrikate
mögen ähnlich aussehen und funktionieren,
1-13
WICHTIGE INFORMATIONEN
GAS20230
LAGER UND DICHTRINGE
Lager “1” und Dichtringe “2” so einbauen, dass
die Herstellerbeschriftung oder die Teilenum-
mer sichtbar bleibt. Beim Einbau von Dichtrin-
gen die Dichtringlippen mit einer dünnen
Schicht Lithiumseifenfett bestreichen. Lager
beim Einbau ggf. großzügig ölen.
GCA13300
GAS20240
SICHERUNGSRINGE
Sicherungsringe vor dem Wiedereinbau sorg-
fältig kontrollieren und bei Beschädigung oder
Verformung erneuern. Kolbenbolzen-Siche-
rungsringe müssen nach jedem Ausbau
erneuert werden. Beim Einbau eines Siche-
rungsrings “1” ist sicherzustellen, dass sich die
scharfkantige Ecke “2” gegenüber der Druck-
1-14
ANSCHLÜSSE KONTROLLIEREN
3. Kontrollieren:
• Alle Verbindungen
Lose → Fest verbinden.
HINWEIS:
Wenn der Stift “1” in der Anschlussklemme zu
abgeflacht ist, diesen leicht hochbiegen.
4. Anschließen:
• Kabel
• Steckverbinder
• Steckverbinder
HINWEIS:
Sämtliche Anschlüsse müssen fest verbunden
sein.
5. Kontrollieren:
• Leitungsdurchgang
1-15
SPEZIALWERKZEUGE
GAS20260
SPEZIALWERKZEUGE
Die folgenden Spezialwerkzeuge sind für korrekte und vollständige Einstell- und Montagearbeiten
unerlässlich. Durch die Verwendung dieser Werkzeuge können Beschädigungen vermieden wer-
den, die beim Gebrauch ungeeigneter Hilfsmittel oder improvisierter Techniken entstehen können.
Spezialwerkzeuge und deren Teilenummern können je nach Verteilungsgebiet unterschiedlich sein.
Um Fehler zu vermeiden sollten bei einer Bestellung die im Folgenden aufgeführten Bezeichnungen
und Teilenummern angegeben werden.
HINWEIS:
• Für die USA und Kanada sind die Teilenummern zu verwenden, die mit “YM-”, “YU-”, oder “ACC-”
beginnen.
• Die Teilenummern für alle anderen Länder beginnen mit “90890-”.
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Taschen-Prüfgerät 1-15, 5-36, 8-
90890-03112 99, 8-100, 8-
Analog-Taschen-Prüfgerät 101, 8-105, 8-
YU-03112-C 107, 8-108, 8-
109, 8-110, 8-
111, 8-112, 8-
113, 8-114, 8-
115, 8-116, 8-
117, 8-118
Ventil-Läppwerkzeug 3-5
90890-04101
Ventil-Läppwerkzeug
YM-A8998
Unterdruck-Messgerät 3-7
90890-03094
Vergaser-Synchronisierer
YU-44456
YU-44456
Kompressions-Anzeigeninstrument 3-11
90890-03081
Motorkompressions-Prüfgerät
YU-33223
1-16
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Verlängerung 3-11
90890-04136
Ölfilterschlüssel 3-13
90890-01426
YU-38411
Öldruck-Messgerätsatz 3-15
90890-03120
Öldruck-Adapter H 3-15
90890-03139
1-17
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Gabeldichtungs-Eintreiber 4-53
90890-01442
Einstellbarer Gabeldichtungs-Eintreiber
(36–46 mm)
YM-01442
YM-A8703
YM-A8703
Ringmutterschlüssel 4-60
90890-01268
Schraubenschlüssel
Clé à écrous
YU-01268
1-18
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Dämpferrohr-Halter (24 mm) 4-68, 4-70
90890-01328
YM-01328
1-19
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Riemenscheiben-Halter 5-29, 5-30, 5-32
90890-01701
Primärkupplungshalter
YS-01880-A
Schwungradzieher 5-29
90890-01404
Schwungradzieher
YM-01404
Fühlerlehre 5-43
90890-03180 0,15 0,10 0,05
0,20 0,03
Satz Fühlerlehren 0,25 0,50
YU-26900-9 0,30
0,35
0,40
1-20
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Kolbenbolzen-Abziehsatz 5-60
90890-01304
Kolbenbolzen-Abzieher
YU-01304
YU-01304
Kühler-Verschlussdeckeltester 6-3
90890-01325
Kühler-Drucktester
YU-24460-01
YU-24460-01
Kühler-Verschlussdeckeltester-Adapter 6-3
90890-01352
Kühler-Drucktester-Adapter
YU-33984
YU-33984
Druckmesser 7-12
90890-03153
Druckmesser
YU-03153
1-21
SPEZIALWERKZEUGE
Referenz
Werkzeugbezeichnung/Werkzeug-Nr. Abbildung
Seiten
Kraftstoffdruck-Adapter 7-12
90890-03176
YM-03176
Zündungsprüfer 8-109
90890-06754
Opama pet-4000 Zündfunkenprüfer
YM-34487
1-22
SPEZIALWERKZEUGE
1-23
TECHNISCHE DATEN
FAHRGESTELLBESCHREIBUNG............................................................. 2-10
ANZUGSMOMENTE................................................................................... 2-16
2
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE .................................................... 2-16
MOTOR-ANZUGSMOMENTE .............................................................. 2-17
FAHRGESTELL-ANZUGSMOMENTE ................................................. 2-21
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME.................................................................... 2-43
SEILZUGFÜHRUNG................................................................................... 2-47
2-1
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
GAS20280
ALLGEMEINE TECHNISCHE DATEN
Typ
Typ 13S1 (CHE) (CZE) (DNK) (EUR) (FIN) (GBR)
(GRC) (HUN) (IRL) (NLD)
13S3 (AUS)
Abmessungen
Gesamtlänge 2040 mm (80,3 in)
Gesamtbreite 705 mm (27,8 in)
Gesamthöhe 1100 mm (43,3 in)
Sitzhöhe 850 mm (33,5 in)
Radstand 1380 mm (54,3 in)
Bodenfreiheit 130 mm (5,12 in)
Wendehalbkreis 3600 mm (141,7 in)
Gewicht
Mit Öl und Kraftstoff 185 kg (408 lb)
Max. Gesamtzuladung 190 kg (419 lb)
2-2
MOTORDATEN
GAS20290
MOTORDATEN
Motor
Bauart Flüssigkeitsgekühlter 4-Takt-Motor, DOHC
Hubraum 599 cm³ (36,55 [Link])
Zylinderanordnung 4-Zylinder-Reihe, nach vorn geneigt
Bohrung × Hub 67,0 × 42,5 mm (2,64 × 1,67 in)
Verdichtungsverhältnis 13,1:1
Kompressionsdruck auf Meereshöhe 1600 kPa/400 r/min (227,6 psi/400 r/min) (16,0
kgf/cm²/400 r/min)
Minimum–Maximum 1350–1650 kPa (195,8–239,3 psi) (13,5–16,5
kgf/cm²)
Startsystem Elektrostarter
Kraftstoff
Empfohlener Kraftstoff Ausschließlich bleifreies Superbenzin
Tankvolumen (Gesamtinhalt) 17,3 L (4,57 US gal) (3,81 [Link])
Davon Reserve 3,5 L (0,92 US gal) (0,77 [Link])
Motoröl
Schmiersystem Nasssumpfschmierung
Sorte (Viskosität) SAE10W-30 oder SAE10W-40 oder SAE15W-
40 oder SAE20W-40 oder SAE20W-50
Empfohlene Motorölqualität API Service SG Typ oder höher JASO Stan-
dard MA
Motoröl-Füllmenge
Höchstmenge 3,40 L (3,59 US qt) (2,99 [Link])
Ohne Wechsel der Ölfilterpatrone 2,40 L (2,54 US qt) (2,11 [Link])
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone 2,60 L (2,75 US qt) (2,29 [Link])
Fassungsvermögen des Ölkühlers (ein-
schließlich aller Kanäle) 0,20 L (0,21 US qt) (0,18 [Link])
Öldruck (heiß) 80,0 kPa/1300 r/min (11,6 psi/1300 r/min)
(0,80 kgf/cm²/1300 r/min)
Ölfilter
Ölfiltertyp Geformt
Ölpumpe
Ölpumpen-Bauart Rotorpumpe
Radialspiel zw. Innen- u. Außenrotor Weniger als 0,12 mm (0,0047 in)
Grenze 0,20 mm (0,0079 in)
Radialspiel zwischen Außenrotor und Pumpen-
gehäuse 0,090–0,150 mm (0,0035–0,0059 in)
Grenze 0,220 mm (0,0087 in)
Spiel zwischen Ölpumpengehäuse und Innen-
und Außenrotor 0,06–0,11 mm (0,0024–0,0043 in)
Grenze 0,18 mm (0,0071 in)
Überdruckventil-Öffnungsdruck 78,4–117,6 kPa (11,4–17,1 psi) (0,78–1,18
kgf/cm²)
Überdruckventil-Ansprechdruck 660,0–740,0 kPa (95,7–107,3 psi) (6,60–7,40
kgf/cm²)
Druckprüfungsort HAUPTÖLKANAL
Kühlsystem
Fassungsvermögen des Kühlers (einschließlich
aller Kanäle) 2,30 L (2,43 US qt) (2,02 [Link])
Fassungsvermögen des Kühlflüssigkeits-Aus-
gleichsbehälters (bis zur Maximalstand-Markie-
rung) 0,25 L (0,26 US qt) (0,22 [Link])
Kühler-Verschlussdeckel-Öffnungsdruck 107,9–137,3 kPa (15,6–19,9 psi) (1,08–1,37
kgf/cm²)
2-3
MOTORDATEN
Thermostat
Ventilöffnungstemperatur 71 °C (159,8 °F)
Ventil vollständig geöffnet bei 85 °C (185 °F)
Ventilhub (vollständig geöffnet) Mehr als 8 mm (0,31 in)
Kühlerblock
Breite 374,0 mm (14,72 in)
Höhe 257,8 mm (10,15 in)
Tiefe 24,0 mm (0,94 in)
Wasserpumpe
Bauart Kreiselpumpe mit Einzelzulauf
Übersetzung 85/41 × 29/31 (1,939)
Grenzwert der Laufradwellen-Neigung 0,15 mm (0,006 in)
Zündkerze(n)
Hersteller/Typ NGK/CR10EK
Elektrodenabstand 0,6–0,7 mm (0,024–0,028 in)
Zylinderkopf
Anzahl 7,40–8,20 cm³ (0,45–0,50 [Link])
Verzugsgrenzwert 0,05 mm (0,0020 in)
Nockenwelle
Antrieb Kette (rechts)
Nockenwellenlager-Durchmesser 22,500–22,521 mm (0,8858–0,8867 in)
Nockenwellen-Lagerzapfen-Durchmesser 22,459–22,472 mm (0,8842–0,8847 in)
Nockenwellen-Lagerspiel 0,028–0,062 mm (0,0011–0,0024 in)
Grenze 0,080 mm (0,0032 in)
Nockenabmessungen
Einlass A 33,725–33,875 mm (1,3278–1,3337 in)
Grenze 33,675 mm (1,3258 in)
Einlass B 25,225–25,325 mm (0,9931–0,9970 in)
Grenze 25,175 mm (0,9911 in)
Auslass A 32,925–33,075 mm (1,2963–1,3022 in)
Grenze 32,875 mm (1,2943 in)
Auslass B 25,082–25,182 mm (0,9875–0,9914 in)
Grenze 25,032 mm (0,9855 in)
B
Nockenwellen-Unrundlaufgrenzwert 0,030 mm (0,0012 in)
2-4
MOTORDATEN
Steuerkette
Typ/Anzahl Glieder 98XRH2015/118
Kettenspannsystem automatisch
Ventil, Ventilsitz, Ventilführung
Ventilspiel (kalt)
Einlass 0,12–0,19 mm (0,0047–0,0075 in)
Auslass 0,16–0,23 mm (0,0063–0,0091 in)
Ventil-Abmessungen
Ventilteller-Durchmesser A (Einlass) 26,90–27,10 mm (1,0591–1,0669 in)
Ventilteller-Durchmesser A (Auslass) 22,90–23,10 mm (0,9016–0,9094 in)
A
Ventilkegelbreite B (Einlass) 1,410–2,550 mm (0,0555–0,1004 in)
Ventilkegelbreite B (Auslass) 1,400–2,670 mm (0,0551–0,1051 in)
2-5
MOTORDATEN
H
D
2-6
MOTORDATEN
Versatz-Richtung Einlassseite
Kolbenbolzenbohrungs-Innendurchmesser 15,002–15,013 mm (0,5906–0,5911 in)
Grenze 15,043 mm (0,5922 in)
Kolbenbolzen-Außendurchmesser 14,991–15,000 mm (0,5902–0,5906 in)
Grenze 14,971 mm (0,5894 in)
Spiel zwischen Kolbenbolzen und Kolbenbol-
zenauge 0,002–0,022 mm (0,00007–0,00068 in)
Kolbenring
1. Kompressionsring (Topring)
Ausführung abgerundet
Abmessungen (B × T) 0,80 × 2,40 mm (0,03 × 0,09 in)
B
T
B
T
B
T
Ringstoß (eingebaut) 0,10–0,35 mm (0,0039–0,0138 in)
Pleuel
Lagerspiel (mit Hilfe eines Plastigauge®) 0,037–0,061 mm (0,0015–0,0024 in)
Lager-Farbkodierung Blau = 1 Schwarz = 2 Braun = 3 Grün = 4
Kurbelwelle
Kröpfungs-Breite A Zylinder Nr. 1 und Nr. 2: 48,20–48,25 mm
(1,898–1,900 in)
Zylinder Nr. 3 und Nr. 4: 47,90–47,95 mm
(1,886–1,888 in)
Kurbelwellen-Breite B 268,80–270,00 mm (10,58–10,63 in)
Max. Schlag C 0,030 mm (0,0012 in)
Pleuel-Axialspiel D 0,160–0,262 mm (0,0063–0,0103 in)
2-7
MOTORDATEN
2-8
MOTORDATEN
Drosselklappensensor
Widerstand 2,0–3,0 kΩ
Ausgangsspannung (im Leerlauf) 0,68 V
Kraftstoff-Einspritzsensor
Kurbelwellensensor-Widerstand 248–372 Ω bei 20 °C (68 °F)
Ausgangsspannung des Zylindererkennungs-
sensors (ON) unter 0,8 V
Ausgangsspannung des Zylindererkennungs-
sensors (OFF) über 4,8 V
Ausgangsspannung des Ansaugluft-Druckge-
bers 3,15–4,15 V
Ausgangsspannung des Luftdruckgebers 3,15–4,15 V
Leerlauf
Leerlaufdrehzahl 1250–1350 r/min
Ansaugunterdruck 20,0 kPa (5,9 inHg) (150 mmHg)
Kühlwassertemperatur 95,0–105,0 °C (203,0–221,0 °F)
Öltemperatur 85,0–95,0 °C (185,0–203,0 °F)
Gaszugspiel 3,0–5,0 mm (0,12–0,20 in)
Sekundärluftsystem
Verzugsgrenzwert des Membranventils 0,4 mm (0,016 in)
Elektromagnet-Widerstand 18–22 Ω bei 20 °C (68 °F)
2-9
FAHRGESTELLBESCHREIBUNG
GAS20300
FAHRGESTELLBESCHREIBUNG
Fahrgestell
Rahmenbauart Unten offener Zentralrohrrahmen
Lenkkopfwinkel 24,00°
Nachlauf 97,0 mm (3,82 in)
Vorderrad
Rad-Bauart Gussrad
Felgengröße 17M/C × MT3,50
Felgen-Baustoff Aluminium
Radfederweg 115,0 mm (4,53 in)
Max. Höhenschlag des Rads 1,0 mm (0,04 in)
Max. Seitenschlag des Rads 0,5 mm (0,02 in)
Hinterrad
Rad-Bauart Gussrad
Felgengröße 17M/C × MT5,50
Felgen-Baustoff Aluminium
Radfederweg 120,0 mm (4,72 in)
Max. Höhenschlag des Rads 1,0 mm (0,04 in)
Max. Seitenschlag des Rads 0,5 mm (0,02 in)
Vorderreifen
Sorte (Viskosität) Schlauchlos
Dimension 120/70 ZR17M/C (58W)
Hersteller/Typ BRIDGESTONE/BT016F F
Hersteller/Typ DUNLOP/Qualifier PT M
Verschleißgrenze (vorn) 1,6 mm (0,06 in)
Hinterreifen
Sorte (Viskosität) Schlauchlos
Dimension 180/55 ZR17M/C (73W)
Hersteller/Typ BRIDGESTONE/BT016R F
Hersteller/Typ DUNLOP/Qualifier PT M
Verschleißgrenze (hinten) 1,6 mm (0,06 in)
Reifenluftdruck (bei kaltem Reifen)
Zuladungsbedingung 0–90 kg (0–198 lb)
Vorn 250 kPa (36 psi) (2,50 kgf/cm²)
Hinten 290 kPa (42 psi) (2,90 kgf/cm²)
Zuladungsbedingung 90–190 kg (198–419 lb)
Vorn 250 kPa (36 psi) (2,50 kgf/cm²)
Hinten 290 kPa (42 psi) (2,90 kgf/cm²)
Rennen
Vorn 250 kPa (36 psi) (2,50 kgf/cm²)
Hinten 290 kPa (42 psi) (2,90 kgf/cm²)
Vorderradbremse
Sorte (Viskosität) Doppelscheibenbremse
Betätigung Handbedienung (rechts)
Spiel des Vorderrad-Bremshebels 6,7–18,1 mm (0,26–0,71 in)
Vorderrad-Scheibenbremse
Außendurchmesser der Scheibe × Stärke 310,0 × 5,0 mm (12,20 × 0,20 in)
Min. Stärke der Bremsscheibe 4,5 mm (0,18 in)
Max. Verzug der Bremsscheibe 0,10 mm (0,0039 in)
Scheibenbremsbelag-Stärke (innen) 4,5 mm (0,18 in)
Grenze 0,5 mm (0,02 in)
Scheibenbremsbelag-Stärke (außen) 4,5 mm (0,18 in)
Grenze 0,5 mm (0,02 in)
2-10
FAHRGESTELLBESCHREIBUNG
2-11
FAHRGESTELLBESCHREIBUNG
2-12
ELEKTRISCHE DATEN
GAS20310
ELEKTRISCHE DATEN
Spannung
Bordnetzspannung 12 V
Zündsystem
Zündsystem Transistorzündung (digital)
Zündverstellertyp elektrisch über Drosselklappensensor
Zündzeitpunkt (vor OT) 10,0°/1300 r/min
Motor-Steuerungseinheit
Typ/Hersteller TBDF59/DENSO
Zündspule
Typ/Hersteller F6T568/MITSUBISHI
Min. Zündfunkenstrecke 6,0 mm (0,24 in)
Primärwicklungs-Widerstand 0,85–1,15 Ω
Sekundärwicklungs-Widerstand 5,01–6,78 kΩ
Drehstromgenerator mit Dauermagnet
Typ/Hersteller LMX62/DENSO
Normale Ausgangsleistung 14,0 V 420 W 5000 r/min
Statorwicklungs-Widerstand 0,12–0,18 Ω bei 20 °C (68 °F)
Gleichrichter/Regler
Bauart Halbleiter-Kurzschluss
Typ/Hersteller SH678–11/SHINDENGEN
Ruhespannung (GS) 14,1–14,9 V
Nennstromstärke 22,0 A
Haltespannung 200,0 V
Batterie
Typ YTZ10S
Spannung, Kapazität 12 V, 8,6 Ah
Hersteller GS YUASA
Zehnstündige Nennleistung 0,86 A
Scheinwerfer
Lampenart Halogenlampe
Lampenspannung, Watt × Anzahl
Scheinwerfer 12 V, 55,0 W × 2
Standlicht vorn LED
Rücklicht/Bremslicht LED
Blinker vorn 12 V, 10,0 W × 2
Blinker hinten 12 V, 10,0 W × 2
Kennzeichenleuchte 12 V, 5,0 W × 1
Instrumenten-Beleuchtung LED
Kontrollleuchte
Leerlauf-Kontrollleuchte LED
Blinker-Kontrollleuchte LED
Ölstand-Warnleuchte LED
Fernlicht-Kontrollleuchte LED
Reserve-Warnleuchte LED
Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte LED
Motorstörungs-Warnleuchte LED
Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-Systems LED
Schaltzeitpunkt-Kontrollleuchte LED
2-13
ELEKTRISCHE DATEN
Startsystem
Bauart Sequentiell
Startermotor
Typ/Hersteller SM14/MITSUBA
Leistung 0,60 kW
Ankerwicklungs-Widerstand 0,0012–0,0022 Ω bei 20 °C (68 °F)
Bürsten-Gesamtlänge 10,0 mm (0,39 in)
Grenze 3,50 mm (0,14 in)
Federkraft der Kohlebürsten-Federn 7,16–9,52 N (25,77–34,27 oz) (730–971 gf)
Kollektor-Durchmesser 28,0 mm (1,10 in)
Grenze 27,0 mm (1,06 in)
Kollektorisolierungs-Unterschneidung (Tiefe) 0,70 mm (0,03 in)
Starter-Relais
Typ/Hersteller S537726-A/MITSUBA
Ampere 180,0 A
Spulenwicklungs-Widerstand 4,18–4,62 Ω
Hupe
Hupentyp flach
Anzahl 1 Stück
Typ/Hersteller YF-12/NIKKO
Max. Stromstärke 3,0 A
Spulenwicklungs-Widerstand 1,15–1,25 Ω bei 20 °C (68 °F)
Leistung 105–113 dB/2m
Blinker-/Warnblinkanlagen-Relais
Bauart elektronisch
Typ/Hersteller FE218BH/DENSO
Eingebaute Abschaltautomatik Nein
Blinkfrequenz 75,0–95,0 Zyklen/min
Nennleistung 10 W × 2,0 + 3,4 W
Ölmessstab
Typ/Hersteller 5VX/SOMIC ISHIKAWA
Tankanzeige
Typ/Hersteller 4C8/DENSO
Widerstand des Kraftstoffstandgebers (voller
Tank) 750,0–1100,0 Ω
Anlasssperrrelais
Typ/Hersteller G8R-30Y-V4/OMRON
Spulenwicklungs-Widerstand 162,0–198,0 Ω
Scheinwerfer-Relais
Typ/Hersteller ACA12115/MATSUSHITA
Spulenwicklungs-Widerstand 72,0–88,0 Ω
Kraftstoffpumpen-Relais
Typ/Hersteller G8R-30Y-V4/OMRON
Spulenwicklungs-Widerstand 162,0–198,0 Ω
Thermofühler
Typ/Hersteller K003T20191/MITSUBISHI
Widerstand bei 80 °C 290–354 Ω
Kühlerlüfter-Relais
Typ/Hersteller ACM33211M05/MATSUSHITA
2-14
ELEKTRISCHE DATEN
Sicherungen
Hauptsicherung 50,0 A
Scheinwerfer-Sicherung 15,0 A
Rücklicht-Sicherung 7,5 A
Signalanlagen-Sicherung 10,0 A
Zündungs-Sicherung 15,0 A
Kühlerlüfter-Sicherung 15,0 A × 2
Kraftstoff-Einspritzsystem-Sicherung 15,0 A
Zusatzsicherung 7,5 A
Sicherung der elektrischen Drosselklappe 7,5 A
Ersatzsicherung 15,0 A
Ersatzsicherung 10,0 A
Ersatzsicherung 7,5 A
2-15
ANZUGSMOMENTE
GAS20320
ANZUGSMOMENTE
GAS20330
ALLGEMEINE ANZUGSMOMENTE
Aus der folgenden Tabelle sind die Anzugsmo-
mente für normale Schraubverbindungen mit
ISO-Gewinde ersichtlich. Anzugsmomente für
spezielle Bauteile und Verschraubungen wer-
den in den jeweiligen Abschnitten dieser Anlei-
tung gesondert aufgeführt. Um ein Verziehen
von Bauteilen zu vermeiden, die mit mehreren
Befestigungselementen versehen sind, sollten
die Schraubverbindungen schrittweise über
Kreuz angezogen werden, bis das vorge-
schriebene Anzugsmoment erreicht ist. Falls
nicht anders angegeben, gelten die genannten
Anzugsmomente für saubere und trockene
Schraubverbindungen. Komponenten sollten
Raumtemperatur haben.
2-16
ANZUGSMOMENTE
GAS20340
MOTOR-ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Nockenwellen-Lagerdeckel-
M6 20 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Schraube (Einlass und Auslass)
Zylinderkopf-Stiftschraube (Aus-
M8 8 15 Nm (1,5 m·kg, 11 ft·lb)
puffkrümmer)
Zylinderkopf-Mutter (erster
M10 8 25 Nm (2,5 m·kg, 18 ft·lb) E
Durchgang)
Zylinderkopf-Mutter (letzter
M10 8 42 Nm (4,2 m·kg, 31 ft·lb) E
Durchgang)
Zylinderkopf-Hutmutter (erster
M10 2 30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb) E
Durchgang)
Zylinderkopf-Hutmutter (letzter
M10 2 60 Nm (6,0 m·kg, 44 ft·lb) E
Durchgang)
Zylinderkopf-Schraube M6 2 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
Zündkerze M10 4 13 Nm (1,3 m·kg, 9,6 ft·lb)
Zylinderkopfdeckel-Schrauben M6 6 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
Prüfschraube M8 1 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb)
Schraube der Membranventil-
M6 4 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb) LT
Abdeckung
Nockenwellenrad-Schraube M7 4 24 Nm (2,4 m·kg, 18 ft·lb)
Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler M12 1 18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
Schraube des Drosselklappenge-
M6 8 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
häuse-Anschlusses
Siehe
Pleuel-Mutter (erster Durchgang) M7 8 15 Nm (1,5 m·kg, 11 ft·lb) HINWEIS
M
Siehe
Vorgeschriebener Winkel 175°–
Pleuel-Mutter (letzter Durchgang) M7 8 HINWEIS
185°
M
2-17
ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Ölpumpen-Antriebsketten-Füh-
M6 2 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb) LT
rung
Schraube der Ölleitung M6 2 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb) LT
l = 85 mm
Kurbelgehäuse-Schraube M8 8 Siehe HINWEIS (3,35 in)
E
2-18
ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
l = 65 mm
Kurbelgehäuse-Schraube M8 2 24 Nm (2,4 m·kg, 18 ft·lb) (2,56 in)
E
Kragung
Schraube der Eingangswelle M6 3 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
LT
2-19
ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Schraube des Geschwindigkeits-
M6 1 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
sensors
Zylindererkennungssensor-
M6 1 8 Nm (0,8 m·kg, 5,9 ft·lb) LT
Schraube
Schraube für Batterie-Minuspol/
M6 1 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Motormasse
O2-Sensor M18 1 45 Nm (4,5 m·kg, 33 ft·lb)
HINWEIS:
Pleuel-Mutter
Die Pleuel-Muttern zunächst mit 15 Nm (1,5 m·kg, 11 ft·lb) festziehen und danach so weit, bis der
vorgeschriebene Winkel von 175°–185° erreicht ist.
HINWEIS:
Kurbelgehäuse-Schraube
1. Zuerst die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel mit ca. 20 Nm (2,0 m·kg, 14 ft·lb) festzie-
hen.
2. Alle Schrauben nacheinander in der Reihenfolge des Festziehens lösen und danach wieder mit
einem Drehmomentschlüssel mit 12 Nm (1,2 m·kg, 8,8 ft·lb) festziehen.
3. Unter Beachtung der Reihenfolge des Festziehens bei einem Winkel von 45°–55° festziehen.
4. Unter Beachtung der Reihenfolge des Festziehens bei einem Winkel von 70°–80° festziehen.
HINWEIS:
Kurbelgehäuse-Stiftschraube
Die Kurbelgehäuse-Stiftschrauben (M10) anbringen, sodass ihre Einbaulänge 68,2 mm (2,69 in)
beträgt.
2-20
ANZUGSMOMENTE
Zylinderkopf, Anzugsreihenfolge:
6 2 4 10
8 12
9 11
3 1 5 7
Kurbelgehäuse, Anzugsreihenfolge:
13 24 23 22
26 25
21
7 5 1 3 9
10 4 2 6 8
27
15 20 14
28 12
16
11
17 18 19
2-21
ANZUGSMOMENTE
GAS20350
FAHRGESTELL-ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Motor-Schraube (vorn rechts) M10 2 45 Nm (4,5 m·kg, 33 ft·lb)
Motor-Schraube (vorn links) M10 2 45 Nm (4,5 m·kg, 33 ft·lb)
Motor-Schraube (hinten oben) M12 1 64 Nm (6,4 m·kg, 47 ft·lb)
Motor-Schraube (hinten unten) M12 1 64 Nm (6,4 m·kg, 47 ft·lb)
Vorderachse M14 1 91 Nm (9,1 m·kg, 67 ft·lb)
Siehe
Vorderachs-Klemmschraube M8 4 21 Nm (2,1 m·kg, 16 ft·lb)
HINWEIS
Vordere Bremsscheibenschraube M6 10 18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb) LT
2-22
ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Untere Ringmutter (endgültiges Siehe
M30 1 14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb)
Anzugsmoment) HINWEIS
Klemmschraube (untere Gabel- Siehe
M8 4 23 Nm (2,3 m·kg, 17 ft·lb)
brücke) HINWEIS
Schraube der unteren Gabel-
brücke und der Halterung der
M6 2 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Bremsschlauchverbindung des
Vorderrads
Schraube der Bremsschlauchver-
bindung des Vorderrads und der
M6 1 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Halterung der Bremsschlauchver-
bindung des Vorderrads
Nockenwellen-Lagerdeckel-
M47 2 20 Nm (2,0 m·kg, 15 ft·lb)
Schraube
Abdeckschraube (Dämpferrohr
M10 2 25 Nm (2,5 m·kg, 18 ft·lb)
und Mutter)
Dämpferrohr M24 2 35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
Schraube der Vorderradabdek-
M6 2 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
kung
Mutter für Umlenkhebel und Rah-
M10 1 40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
men
Mutter für Übertragungshebel
M12 1 40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
und Umlenkhebel
Mutter für Übertragungshebel
M12 1 40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
und Schwinge
Federbein-Mutter oben M12 1 44 Nm (4,4 m·kg, 33 ft·lb)
Federbein-Mutter unten M12 1 40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
Federbein-Abstandsbolzen M22 1 16 Nm (1,6 m·kg, 12 ft·lb)
Federbein-Haltemutter M14 1 52 Nm (5,2 m·kg, 38 ft·lb)
Schwingenachse M32 1 16 Nm (1,6 m·kg, 12 ft·lb) LS
2-23
ANZUGSMOMENTE
Gewin-
Bemer-
Bezeichnung degrö Anz. Anzugsmoment
kungen
ße
Schraube für Kraftstofftank-Halte-
M6 4 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
rung und Rahmen
Schraube für Kraftstofftank-Halte-
M6 1 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
rung und Kraftstofftank
Kühlerschraube M6 2 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Schraube für Kühler und Kühler-
M6 1 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
Halterung
Schraube für Kühler-Halterung
M6 1 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
und Rahmen
Schraube der Halterung des Küh-
M10 1 13 Nm (1,3 m·kg, 9,6 ft·lb)
ler-Ablaufschlauchs
Schraube für Kühler und Gleich-
M6 2 5 Nm (0,5 m·kg, 3,7 ft·lb)
richter/Regler-Halterung
Schraube des Kühlflüssigkeits-
M6 2 5 Nm (0,5 m·kg, 3,7 ft·lb)
Ausgleichsbehälters
Schraube der Frontverkleidung M6 4 13 Nm (1,3 m·kg, 9,6 ft·lb)
Schraube der Sitzschlossbau-
M6 2 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
gruppe
Fahrersitz und Rahmen M6 2 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
Batteriekasten und Rahmen M6 2 4 Nm (0,4 m·kg, 3,0 ft·lb)
Dämpferplatte der oberen Heck-
M6 4 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
verkleidung und Rahmen
Schraube der Kennzeichenleuch-
M6 4 7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
ten-Baugruppe
Schraube der Fahrer-Fußrasten-
M8 4 28 Nm (2,8 m·kg, 21 ft·lb)
Baugruppe (links und rechts)
Schraube der Beifahrer-Fußraste
M8 4 28 Nm (2,8 m·kg, 21 ft·lb)
(links und rechts)
Schraube des Hinterrad-Haupt-
M6 2 13 Nm (1,3 m·kg, 9,6 ft·lb)
bremszylinders
Schraube von Seitenständer- LS
M8 3 26 Nm (2,6 m·kg, 19 ft·lb)
Baugruppe und Rahmen LT
2-24
ANZUGSMOMENTE
HINWEIS:
Vorderachs-Klemmschraube
1. Die Vorderachse von rechts einsetzen und mit der Flanschschraube von links in einem Durch-
gang mit 91 Nm (9,1 m·kg, 66 ft·lb) festziehen.
2. In der Reihenfolge Klemmschraube “2” → Klemmschraube “1” → Klemmschraube “2” jede
Schraube in einem Durchgang mit 21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb) festziehen.
3. Sicherstellen, dass das rechte Ende der Vorderachse bündig mit der Teleskopgabel ist. Gegebe-
nenfalls die Vorderachse manuell eindrücken oder durch leichte Schläge mit einem weichen
Hammer so ausrichten, dass sie bündig mit der Teleskopgabel ist. Ist die Oberfläche des Endes
der Vorderachse nicht parallel zur Oberfläche der Teleskopgabel, einen Punkt an der Außen-
kante der Achse mit der Gabel ausrichten und sicherstellen, dass die Achse nicht durch die
Gabel hervorsteht.
4. In der Reihenfolge Klemmschraube “4” → Klemmschraube “3” → Klemmschraube “4” jede
Schraube in einem Durchgang mit 21 Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb) festziehen.
4 1
3 2
HINWEIS:
Untere Ringmutter
1. Die untere Ringmutter mit einem Drehmomentschlüssel zunächst mit zirka 52 Nm (5,2 m·kg, 37
ft·lb) festziehen und anschließend vollständig lösen.
2. Dann die untere Ringmutter mit einem Drehmomentschlüssel mit ca. 14 Nm (1,4 m·kg, 10 ft·lb)
festziehen.
HINWEIS:
Klemmschraube der unteren Gabelbrücke
Jede Schraube mit 23 Nm (2,3 m·kg, 17 ft·lb) in der Reihenfolge Klemmschraube “1” → Klemm-
schraube “2” → Klemmschraube “1” → Klemmschraube “2” festziehen.
2-25
SCHMIERSTELLEN UND SCHMIERMITTEL
GAS20360
SCHMIERSTELLEN UND SCHMIERMITTEL
GAS20370
MOTOR
Schmierstelle Schmiermittel
Dichtringlippen LS
O-Ring LS
Lager E
Kurbelzapfen E
Kolbenoberfläche E
Kolbenbolzen E
Kurbelwellenzapfen E
Tassenstößelfläche E
Ölsieb-Dichtung LS
Öldüse (O-Ring) LS
Starterkupplungs-Zwischenradwelle E
Kupplungsnaben-Mutter E
Kupplungs-Zugstange LS
Schaltwelle E
Yamaha Bond
Nr. 1215
Passfläche des Zylinderkopfdeckels (Three Bond
No.1215®)
Zylinderkopfdeckel-Dichtung Bond TB1215B
Yamaha Bond
Nr. 1215
Kurbelgehäuse-Passflächen (Three Bond
No.1215®)
Three Bond Nr.1280B
2-26
SCHMIERSTELLEN UND SCHMIERMITTEL
Schmierstelle Schmiermittel
Yamaha Bond
Nr. 1215
Gummitülle des Kurbelwellensensor-Kabels (Three Bond
No.1215®)
Yamaha Bond
Nr. 1215
Gummitülle des Statorwicklungs-Kabels (Three Bond
No.1215®)
GAS20380
FAHRGESTELL
Schmierstelle Schmiermittel
Lenklager und Lippe der Abdeckung des oberen Lagers LS
Schwingenachse LS
Vorderachsenschraube LS
Mitnehmernabe-Dichtring LS
Hinterachse LS
2-27
SCHMIERSTELLEN UND SCHMIERMITTEL
2-28
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
GAS20390
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
GAS20400
MOTORÖL-SCHMIERTABELLE
10
7 8
11
5
12
2 13
4
1 3
14
2-29
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Ölsieb
2. Ölpumpe
3. Überdruckventil
4. Ölfilter
5. Ölkühler
6. Hauptölkanal
7. Öldüse
8. Steuerkettenspanner
9. Einlass-Nockenwelle
[Link]-Nockenwelle
11.Ölleitung
[Link]
[Link]
[Link]
2-30
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
GAS20410
SCHMIERSYSTEM-DIAGRAMME
2-31
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Belüftungskammer-Abdeckung
2. Überdruckventil
3. Belüftungskammer-Ölablassschraube
4. Ölkühler
2-32
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
7
6
5
2-33
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Steuerkettenspanner
2. Einlass-Nockenwelle
3. Auslass-Nockenwelle
4. Prüfschraube
5. Ölsieb
6. Belüftungskammer-Ölablassschraube
7. Ölleitung
8. Ölpumpe
2-34
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
2
1
2-35
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Ölkühler
2. Ölfilter
3. Ölleitung
4. Ölpumpe
5. Ölsieb
2-36
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
5 3
4
2-37
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Eingangswelle
2. Ölpumpe
3. Ölleitung
4. Belüftungskammer-Ölablassschraube
5. Überdruckventil
2-38
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
2-39
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Zylinderkopf
2. Einlass-Nockenwelle
3. Auslass-Nockenwelle
4. Kurbelwelle
5. Öldüse
2-40
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
2-41
SCHMIERSYSTEMTABELLE UND DIAGRAMME
1. Ölleitung
2. Eingangswelle
3. Ausgangswelle
2-42
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME
GAS20420
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME
2-43
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME
1. Kühler-Zulaufschlauch
2. Kühler-Einlassleitung
3. Thermostat-Ablaufschlauch
4. Kühler
2-44
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME
1
3
5
6
7
A
12 8 13
6
11 9
10
8
15 A
14
2-45
KÜHLSYSTEM-DIAGRAMME
1. Wasserpumpen-Entlüftungsschlauch
2. Ausgleichsbehälterschlauch
3. Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter
4. Kühler
5. Kühler-Ablaufschlauch
6. Ölkühler-Ablaufschlauch
7. Kühler-Auslassleitung
8. Kühlmantel-Zulaufschlauch
9. Wasserpumpen-Ablaufrohr
[Link]-Zulaufschlauch
[Link]-Ablaufschlauch
[Link]
13.Kühlmantel-Anschluss
14.Ölkühler
15.Ölkühler-Zulaufschlauch
2-46
SEILZUGFÜHRUNG
GAS20430
SEILZUGFÜHRUNG
2-47
SEILZUGFÜHRUNG
1. Kupplungszug
2. Zündschloss-Kabel
3. Kabel der Wegfahrsperreneinheit
4. Lenkerarmatur-Kabel links
5. Hupen-Kabel
6. Hupe
7. Vorderrad-Bremsschlauch
8. Gaszug (Rückführungsseite)
9. Gaszug (Zugseite)
[Link]-Kabel rechts
[Link]
[Link]
A. Das linke Lenkerarmatur-Kabel vor der
Teleskopgabel mit einem Kabelbinder
befestigen. Das Ende des Kabelbinders
nach außen führen und bis auf 1–5 mm
(0,04–0,20 in) abschneiden.
B. Sicherstellen, dass der Kabelbinder ober-
halb der Stelle angebracht wird, an der das
Hupen-Kabel von den anderen Kabeln
abzweigt.
C. Den Vorderrad-Bremsschlauch außen an
der Vorderseite des Fahrzeugs anbringen
und in einem Winkel von 2–22 Grad
sichern. Die Spitze des Kabelbinders zur
Außenseite des Fahrzeugs führen und bis
auf 2–4 mm (0,08–0,16 in) abschneiden.
D. 20–30 mm (0,79–1,18 in)
E. Das rechte Lenkerarmatur-Kabel zwi-
schen dem Vorderrad-Hauptbremszylinder,
der Teleskopgabel und über die Hohl-
schraube des Vorderrad-Bremsschlauchs
führen.
F. Den Gaszug so durch die Kabelführung
führen, dass sich seine Zugseite unter der
Rückführungsseite befindet.
G. Die L-förmigen Steckverbinder des Hupen-
Kabels so anbringen, dass die Kabel nach
außen geführt werden.
2-48
SEILZUGFÜHRUNG
E
D B
A A
C
C
C
20
60
AA BB CC
2-49
SEILZUGFÜHRUNG
2-50
SEILZUGFÜHRUNG
in side
out side
DD
C
D
D
C
A
A
B
B
AA BB
2-51
SEILZUGFÜHRUNG
2-52
SEILZUGFÜHRUNG
B
A A
45
135
AA BB CC
2-53
SEILZUGFÜHRUNG
2-54
SEILZUGFÜHRUNG
B
A A
45
135
AA BB CC
2-55
SEILZUGFÜHRUNG
2-56
SEILZUGFÜHRUNG
2-57
SEILZUGFÜHRUNG
1. Scheinwerfer-Nebenkabelbaum
2. Scheinwerfer-Kabel (Abblendlicht)
3. Kabel des Scheinwerfer-Relais (Lichtschal-
ter)
4. Kabel des Scheinwerfer-Relais (Abblend-
schalter)
5. Scheinwerfer-Kabel (Fernlicht)
6. Standlicht-Kabel
7. Kabel des Ansaugluft-Temperaturfühlers
8. Luftdruckgeber-Kabel
A. Den Scheinwerfer-Nebenkabelbaum am
Haken des Luftkanals sichern.
B. Zum Scheinwerfer-Relais (Lichtschalter).
C. Den weißen Bereich des Klebebands auf
dem Scheinwerfer-Nebenkabelbaum
anbringen.
D. Den weißen Bereich des Klebebands nur
auf dem Kabel zum Scheinwerfer-Relais
(Abblendschalter) anbringen.
E. Zum Standlicht vorn.
F. Den Standlicht-Steckverbinder (Schein-
werfer-Nebenkabelbaumseite) an der
Zunge des Luftkanals sichern.
2-58
SEILZUGFÜHRUNG
BB
A A
B B
AA
C
CC
2-59
SEILZUGFÜHRUNG
2-60
SEILZUGFÜHRUNG
2-61
SEILZUGFÜHRUNG
1. Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
2. Kraftstofftank-Ablassschlauch
3. Hauptkabelbaum
4. Kraftstoffschläuche
5. Kraftstofftank-Belüftungsschlauch
6. Kraftstofftank-Ablassschlauch
7. Klemme
2-62
SEILZUGFÜHRUNG
2-63
REGELMÄSSIGE WARTUNGS- UND EINSTELLARBEITEN
3
MOTORÖLSTAND KONTROLLIEREN................................................. 3-12
MOTORÖL WECHSELN ...................................................................... 3-13
MOTORÖLDRUCK MESSEN............................................................... 3-14
KUPPLUNGSHEBELSPIEL EINSTELLEN .......................................... 3-15
LUFTFILTEREINSATZ AUSTAUSCHEN .............................................. 3-16
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE-ANSCHLÜSSE
KONTROLLIEREN ............................................................................... 3-17
KRAFTSTOFFLEITUNG KONTROLLIEREN ....................................... 3-17
KURBELGEHÄUSE-ENTLÜFTUNGSSCHLAUCH
KONTROLLIEREN ............................................................................... 3-18
AUSPUFFANLAGE KONTROLLIEREN................................................ 3-18
EXUP-SEILZÜGE EINSTELLEN.......................................................... 3-19
KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN ............................... 3-20
KÜHLSYSTEM KONTROLLIEREN ...................................................... 3-21
KÜHLFLÜSSIGKEIT WECHSELN ....................................................... 3-21
FAHRGESTELL.......................................................................................... 3-24
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSE EINSTELLEN ............................. 3-24
HINTERRAD-SCHEIBENBREMSE EINSTELLEN............................... 3-24
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIEREN ............................ 3-25
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN ......... 3-25
HINTERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE KONTROLLIEREN........... 3-26
VORDERRAD-BREMSSCHLÄUCHE KONTROLLIEREN ................... 3-26
HINTERRAD-BREMSSCHLÄUCHE KONTROLLIEREN ..................... 3-26
HINTERRAD-BREMSLICHTSCHALTER EINSTELLEN ...................... 3-27
HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜFTEN ............................... 3-27
FUSSSCHALTHEBEL EINSTELLEN ................................................... 3-28
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EINSTELLEN.............................. 3-29
ANTRIEBSKETTE SCHMIEREN ......................................................... 3-30
LENKKOPF KONTROLLIEREN UND EINSTELLEN............................ 3-30
TELESKOPGABEL KONTROLLIEREN................................................ 3-32
GABELHOLME EINSTELLEN.............................................................. 3-32
FEDERBEIN EINSTELLEN .................................................................. 3-34
REIFEN KONTROLLIEREN ................................................................. 3-36
RÄDER KONTROLLIEREN .................................................................. 3-38
SEILZÜGE KONTROLLIEREN UND SCHMIEREN ............................. 3-38
HAND- UND FUSSHEBEL SCHMIEREN ............................................ 3-38
FUSSHEBEL SCHMIEREN..................................................................3-38
SEITENSTÄNDER SCHMIEREN .........................................................3-38
HINTERRADAUFHÄNGUNG SCHMIEREN .........................................3-38
GAS20450
REGELMÄSSIGE WARTUNG
GAS20460
EINFÜHRUNG
Im folgenden Kapitel sind alle Tätigkeiten beschrieben, die zur Durchführung der empfohlenen War-
tungs- und Einstellarbeiten erforderlich sind. Regelmäßige Wartung und Pflege sind Voraussetzun-
gen für hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer des Fahrzeugs und helfen, teure
Instandsetzungsarbeiten zu vermeiden. Die Angaben gelten sowohl für Maschinen, die bereits in
Betrieb sind, als auch für Neufahrzeuge, die zum Verkauf vorbereitet werden. Jeder Servicetechni-
ker sollte sich mit diesem ganzen Kapitel vertraut machen.
GAU17705
ÜBERSICHT FÜR REGELMÄSSIGE WARTUNG UND SCHMIERUNG
HINWEIS:
• Diese Überprüfungen müssen jährlich durchgeführt werden, sofern keine Wartung auf der
Basis der gefahrenen Kilometer (bzw. Meilen für Großbritannien) vorgenommen wird.
• Nach 50000 km (30000 mi) sind die Wartungsarbeiten in Abständen von 10000 km (6000 mi)
durchzuführen.
• Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Arbeiten müssen von einem Yamaha-Vertragshändler
ausgeführt werden, da sie spezielle Werkzeuge, Daten und technische Fähigkeiten erfordern.
KILOMETERZÄHLER-ABLESUNG JÄHRLI-
CHE
NR. TEIL PRÜFEN BZW. WARTEN 1000 km 10000 km 20000 km 30000 km 40000 km ÜBER-
(600 mi) (6000 mi) (12000 mi) (18000 mi) (24000 mi) PRÜ-
FUNG
Kraftstoffleitungen auf Risse
1 * Kraftstoffleitung bzw. Beschädigungen über- √ √ √ √ √
prüfen.
Zustand überprüfen.
√ √
2 * Zündkerzen Reinigen und nachbiegen.
Erneuern. √ √
Ventilspiel überprüfen.
3 * Ventile Alle 40000 km (24000 mi)
Einstellen.
4 * Luftfiltereinsatz Erneuern. √
Betrieb überprüfen.
5 Kupplung √ √ √ √ √
Einstellen.
Funktion, Flüssigkeitsfüllstand
und Fahrzeug auf Flüssigkeit- √ √ √ √ √ √
6 * Vorderradbremse saustrittsstellen überprüfen.
Scheibenbremsbeläge austaus-
Wenn die Verschleißgrenze erreicht ist.
chen.
• Funktion, Flüssigkeitsfüllstand
und Fahrzeug auf Flüssigkeit- √ √ √ √ √ √
7 * Hinterradbremse saustrittsstellen überprüfen.
• Scheibenbremsbeläge aus-
Wenn die Verschleißgrenze erreicht ist.
tauschen.
• Auf Risse bzw. Beschädigun-
√ √ √ √ √
8 * Bremsschläuche gen überprüfen.
• Erneuern. Alle 4 Jahre
• Auf Rundlauffehler und Bes-
9 * Räder √ √ √ √
chädigungen überprüfen.
• Profiltiefe und auf Beschädi-
gungen überprüfen.
10 * Reifen • Gegebenenfalls ersetzen. √ √ √ √ √
• Luftdruck überprüfen.
• Gegebenenfalls korrigieren.
• Lager auf festen Sitz bzw. Bes-
11 * Radlager √ √ √ √
chädigungen überprüfen.
3-1
REGELMÄSSIGE WARTUNG
KILOMETERZÄHLER-ABLESUNG JÄHRLI-
CHE
NR. TEIL PRÜFEN BZW. WARTEN 1000 km 10000 km 20000 km 30000 km 40000 km ÜBER-
(600 mi) (6000 mi) (12000 mi) (18000 mi) (24000 mi) PRÜ-
FUNG
• Funktion und auf über-
√ √ √ √
mäßiges Spiel prüfen.
12 * Schwinge
• Mit Lithiumseifenfett
Alle 50000 km (30000 mi)
schmieren.
• Kettendurchhang, -ausrich-
tung und -zustand kontrol-
lieren.
Nach jeweils 800 km (500 mi) und Fahrzeugwäschen bzw.
13 Antriebskette • Kette nachstellen und mit
Fahrten im Regen.
einem speziellen O-Ring-
Kettenschmierstoff gründlich
einfetten.
• Lagerspiel kontrollieren und
Lenkung auf Rauhigkeit √ √ √ √ √
14 * Lenklager prüfen.
• Mit Lithiumseifenfett
Alle 20000 km (12000 mi)
schmieren.
• Sicherstellen, dass alle Mut-
Fahrgestell-Befes- tern, Bolzen und Schrauben
15 * √ √ √ √ √
tigungselemente ordnungsgemäß festgezogen
sind.
Handbremshebel-
16 • Mit Silikonfett schmieren. √ √ √ √ √
Drehachse
Fußbremshebel- • Mit Lithiumseifenfett
17 √ √ √ √ √
Drehachse schmieren.
Kupplungshebel- • Mit Lithiumseifenfett
18 √ √ √ √ √
Drehachse schmieren.
Fußschalthebel- • Mit Lithiumseifenfett
19 √ √ √ √ √
Drehachse schmieren.
• Betrieb überprüfen.
20 Seitenständer √ √ √ √ √
• Schmieren.
Seitenständer-
21 * • Betrieb überprüfen. √ √ √ √ √ √
schalter
• Funktion kontrollieren und auf
22 * Teleskopgabel √ √ √ √
Ölverlust prüfen.
• Funktion kontrollieren und
23 * Federbein √ √ √ √
Federbein auf Ölverlust prüfen.
Drehpunkte des
Umlenkhebels der
Hinterradaufhän-
24 * • Betrieb überprüfen. √ √ √ √
gung und des
Übertragung-
shebels
Kraftstoff-Ein-
25 * • Synchronisierung einstellen. √ √ √ √ √
spritzsystem
• Wechseln.
26 Motoröl • Ölfüllstand kontrollieren und √ √ √ √ √ √
Fahrzeug auf Ölverlust prüfen.
27 Ölfilterpatrone • Erneuern. √ √ √
• Kühlflüssigkeitsfüllstand kon-
trollieren und Fahrzeug auf √ √ √ √ √
28 * Kühlsystem Kühlflüssigkeitsverlust prüfen.
• Wechseln. Alle 3 Jahre
Vorder- und Hin-
29 * terrad-Bremslich- • Betrieb überprüfen. √ √ √ √ √ √
tschalter
Bewegliche Teile
30 • Schmieren. √ √ √ √ √
und Seilzüge
3-2
REGELMÄSSIGE WARTUNG
KILOMETERZÄHLER-ABLESUNG JÄHRLI-
CHE
NR. TEIL PRÜFEN BZW. WARTEN 1000 km 10000 km 20000 km 30000 km 40000 km ÜBER-
(600 mi) (6000 mi) (12000 mi) (18000 mi) (24000 mi) PRÜ-
FUNG
• Funktion kontrollieren und auf
Spiel prüfen.
Gasdrehgriffge- • Spiel des Gaszuges bei Bedarf
31 * √ √ √ √ √
häuse und Seilzug korrigieren.
• Gasdrehgriffgehäuse und Seil-
zug schmieren.
• Sekundärluft-Abschaltventil,
Membranventil und Schlauch
Sekundärluftsys-
32 * auf Beschädigungen prüfen. √ √ √ √
tem
• Beschädigte Teile bei Bedarf
erneuern.
Schalldämpfer
• Schlauchschelle auf festen
33 * und Auspuffkrüm- √ √ √ √ √
Sitz prüfen.
mer
Leuchten, Blinker • Betrieb überprüfen.
34 * √ √ √ √ √ √
und Schalter • Lichtkegel einstellen.
HINWEIS:
• Luftfilter
• Der Luftfilter dieses Modells ist mit einem ölbeschichteten Einweg-Papierelement ausgerüstet,
das zur Vermeidung von Beschädigungen mit Druckluft gereinigt werden muss.
• Wird das Fahrzeug in ungewöhnlich feuchten bzw. staubigen Regionen bewegt, muss der Luftfil-
ter häufiger gereinigt werden.
• Wartung der hydraulisch betätigten Bremse
• Bremsflüssigkeitsstand regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf korrigieren.
• Alle zwei Jahre die Innenteile der Hauptbremszylinder und Bremssättel austauschen und die
Bremsflüssigkeit wechseln.
• Die Bremsschläuche alle vier Jahre sowie bei Vorhandensein von Rissen oder Beschädigungen
erneuern.
3-3
MOTOR
GAS20470
MOTOR Ventilspiel (kalt)
Einlass
GAS20490 0,12–0,19 mm (0,0047–0,0075
VENTILSPIEL EINSTELLEN in)
Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Ven- Auslass
tile. 0,16–0,23 mm (0,0063–0,0091
HINWEIS: in)
• Das Ventilspiel sollte bei kaltem Motor und
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Raumtemperatur eingestellt werden.
• Bei der Messung oder Einstellung des Ventil- a. Die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn drehen.
spiels muss der Kolben im oberen Totpunkt
(OT) des Verdichtungstaktes stehen.
1. Demontieren:
• Fahrersitz
• Seitenverkleidungs-Baugruppe
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
• Kraftstofftank
Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
• Luftfiltergehäuse
Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in b. Wenn sich der Kolben des Zylinders Nr. 1
7-4. am oberen Totpunkt des Verdichtungstak-
• Drosselklappengehäuse tes befindet, die OT-Markierung “a” am
Siehe unter "DROSSELKLAPPENGE- Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende
HÄUSE" in 7-9. Gegenmarkierung “b” am Kurbelgehäuse
• Sekundärluft-Abschaltventil ausrichten.
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" HINWEIS:
in 7-15. Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt
• Kühler des Verdichtungstakts, wenn die Nockenwel-
Siehe unter "KÜHLER" in 6-1. len-Nocken voneinander abgewendet sind.
2. Demontieren:
• Zündspulen
• Zündkerzen
• Zylinderkopfdeckel
Siehe unter "NOCKENWELLEN" in 5-8.
3. Demontieren:
• Impulsgeber-Rotor-Abdeckung “1”
b
a
IN EX
4. Messen:
• Ventilspiel
Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
c. Das Ventilspiel mit einer Fühlerlehre “1”
messen.
3-4
MOTOR
HINWEIS: 5. Demontieren:
• Entspricht das gemessene Ventilspiel nicht • Nockenwellen
der Vorgabe, muss das Messergebnis für HINWEIS:
spätere Zwecke notiert werden. • Siehe unter "NOCKENWELLEN" in 5-8.
• Das Ventilspiel der einzelnen Zylinder in der • Beim Ausbau von Steuerkette und Nocken-
nachfolgenden Reihenfolge messen. wellen muss die Steuerkette mit einem Draht
gesichert werden, damit sie nicht in das Kur-
Ventilspiel-Messreihenfolge belgehäuse hineinfallen kann.
Zylinder Nr. 1 → Nr. 2 → Nr. 4 → Nr. 3
6. Einstellen:
• Ventilspiel
1 ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Das Tassenstößel “1” und das Ventilplätt-
chen “2” mit einem Ventil-Läppwerkzeug
“3” ausbauen.
Ventil-Läppwerkzeug
90890-04101
Ventil-Läppwerkzeug
YM-A8998
HINWEIS:
• Die Öffnung für die Steuerkette am besten
mit einem Tuch abdecken, damit das Ventil-
plättchen nicht in das Kurbelgehäuse hinein-
fallen kann.
• Die entsprechende Einbaulage sämtlicher
Tassenstößel “1” und Ventilplättchen “2”
notieren, damit sie wieder in ihre ursprüngli-
che Lage montiert werden können.
A. Vorn
d. Um das Ventilspiel der anderen Zylinder zu
messen, die Kurbelwelle vom OT des Zylin-
ders Nr. 1 aus jeweils um den in der nach-
folgenden Tabelle angegebenen Winkel im
Uhrzeigersinn drehen.
A. Kurbelwellen-Drehwinkel im Uhrzeigersinn
B. Zylinder
C. Verbrennungstakt
Zylinder Nr. 2 180°
Zylinder Nr. 4 360°
Zylinder Nr. 3 540° b. Differenz zwischen vorgeschriebenem und
gemessenem Ventilspiel errechnen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ Beispiel:
3-5
MOTOR
3-6
MOTOR
7. Montieren:
• Alle ausgebauten Teile 1
HINWEIS:
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
GAS20570
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE SYNCHRO-
NISIEREN
HINWEIS:
Vor der Synchronisierung der Drosselklappen- 5. Montieren:
gehäuse sollten das Ventilspiel und die Leer- • Kraftstofftank
laufdrehzahl richtig eingestellt werden. Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. 6. Einstellen:
• Synchronisierung der Drosselklappenge-
HINWEIS: häuse
Das Fahrzeug auf einen geeigneten Monta- ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
geständer stellen.
Grundlegendes Verfahren
2. Demontieren:
a. Den Motor anlassen, einige Minuten lang
• Fahrersitz
warmlaufen lassen und dann mit der vorge-
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
schriebenen Leerlaufdrehzahl laufen las-
• Kraftstofftank
sen.
Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
3. Demontieren: Leerlaufdrehzahl
• Kappen “1” 1250–1350 r/min
1 1
4. Montieren:
1
• Unterdruck-Messgerät “1” 1
• Digitaler Drehzahlmesser
Unterdruck-Messgerät c. Das Drosselklappengehäuse mit der Leer-
90890-03094 laufeinstellschraube mit weißer Markie-
Vergaser-Synchronisierer rung als Vorgabe verwenden und die
YU-44456 Leerlaufeinstellschrauben ohne weiße Mar-
kierung auf- oder zudrehen, um die ande-
ren Drosselklappengehäuse einzustellen.
HINWEIS:
• Wenn mehr als ein Drosselklappengehäuse
über eine Leerlaufeinstellschraube mit wei-
ßer Markierung verfügt, das Gehäuse mit
3-7
MOTOR
3-8
MOTOR
Zündschloss auf “ON” stellen und die • Den Rückstellknopf “RESET” drücken, um
Knöpfe mindestens weitere 8 Sekunden eine niedrigere Zylindernummer zu wählen.
lang gedrückt halten. • Den Wahlknopf “SELECT” drücken, um eine
höhere Zylindernummer zu wählen.
“SELECT”
“RESET”
1
HINWEIS:
• Auf den Instrumenten wird nichts mehr ange- 6. Nach dem Auswählen eines Zylinders, die
zeigt außer der Kilometerzähler-/Tageskilo- Knöpfe “SELECT” und “RESET” minde-
meterzähler-/Kraftstoffreserve- stens 2 Sekunden lang gleichzeitig
Kilometerzähler-/Stoppuhr-Anzeige. gedrückt halten, um die Wahl zu bestäti-
• Auf der Kilometerzähler-/Tageskilometerzäh- gen.
ler-/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler-/ 7. Das Volumen der CO-Einstellung durch
Stoppuhr-LCD wird “dIAG” angezeigt. Drücken der Knöpfe “SELECT” und
“RESET” verändern.
3. Den Knopf “SELECT” zum Auswählen des
CO-Einstellmodus “Co” “1” oder des Dia- HINWEIS:
gnosemodus “dIAG” drücken. Auf der Kilometerzähler-/Tageskilometerzäh-
ler-/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler-/Stopp-
uhr-LCD wird das Volumen der CO-Einstellung
angezeigt.
• Den Rückstellknopf “RESET” drücken, um
das Volumen für die CO-Einstellung zu ver-
ringern.
• Den Wahlknopf “SELECT” drücken, um das
Volumen für die CO-Einstellung zu erhöhen.
1
8. Den Knopf loslassen, um die Wahl zu
bestätigen.
4. Nach dem Auswählen von “Co” die Knöpfe
9. Die Knöpfe “SELECT” und “RESET” gleich-
“SELECT” und “RESET” mindestens 2
zeitig gedrückt halten, um zur Zylinderaus-
Sekunden lang gleichzeitig gedrückt hal-
wahl (Schritt 5) zurückzukehren.
ten, um den CO-Einstellmodus zu aktivie-
10. Das Zündschloss auf “OFF” stellen, um
ren.
den CO-Einstellmodus zu annullieren.
HINWEIS:
Soll das Volumen der CO-Einstellung bei lau- GAS20630
3-9
MOTOR
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS20680
ZÜNDKERZEN KONTROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Zündker-
zen.
1. Demontieren:
• Fahrersitz
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
• Kraftstofftank
3-10
MOTOR
3-11
MOTOR
3-12
MOTOR
6. Ablassen:
• Motoröl
(aus dem Kurbelgehäuse)
7. Soll auch die Ölfilterpatrone gewechselt
werden, müssen folgende Arbeitsschritte
ausgeführt werden.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Den Schaltarm entfernen “1”.
b. Den Kraftstofftank-Belüftungsschlauch “2”
und den Kraftstofftank-Überlaufschlauch
5. Den Motor starten, einige Minuten warm- “3” nach oben ziehen, um sie aus der Füh-
laufen lassen und wieder abstellen. rung “4” zu nehmen.
6. Den Motorölstand erneut kontrollieren. c. Die Ölfilterpatrone “5” mit einem Ölfilter-
HINWEIS: schlüssel “6” entfernen.
Vor der Ölstandkontrolle einige Minuten war- Ölfilterschlüssel
ten, bis sich das Öl gesetzt hat. 90890-01426
7. Montieren: YU-38411
• Messstab
GAS20780
MOTORÖL WECHSELN
1. Den Motor starten, einige Minuten warm- 1 5
laufen lassen und wieder abstellen.
2. Demontieren:
• Seitenverkleidungs-Baugruppe
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1. 2
4
3. Einen Auffangbehälter unter die Motoröl- 3
Ablassschraube stellen.
4. Demontieren:
• Motoröl-Einfüllschraubverschluss “1”
6
1
3-13
MOTOR
Motoröl-Füllmenge
Höchstmenge
3,40 L (3,59 US qt) (2,99
[Link])
Ohne Wechsel der Ölfilterpa-
trone
2,40 L (2,54 US qt) (2,11
[Link])
Mit Wechsel der Ölfilterpatrone
e. Die neue Ölfilterpatrone mit einem Ölfilter- 2,60 L (2,75 US qt) (2,29
schlüssel vorschriftsmäßig festziehen. [Link])
11. Montieren:
Ölfilterpatrone
• Motoröl-Einfüllschraubverschluss
17 Nm (1,7 m·kg, 13 ft·lb)
12. Den Motor starten, einige Minuten warm-
f. Den Kraftstofftank-Belüftungsschlauch und laufen lassen und wieder abstellen.
den Kraftstofftank-Überlaufschlauch in die 13. Kontrollieren:
Führung setzen und in ihre ursprüngliche • Motor
Position bringen. (auf Ölaustritt)
g. Den Schaltarm “1” einbauen, indem die 14. Kontrollieren:
Richtmarkierung “a” auf dem Schaltarm mit • Motorölstand
der Richtmarkierung “b” auf der Schalt- Siehe unter "MOTORÖLSTAND KON-
welle “2” ausgerichtet wird. TROLLIEREN" in 3-12.
GAS20820
Schaltarmschraube
MOTORÖLDRUCK MESSEN
10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
1. Kontrollieren:
• Motorölstand
a 2 Unterhalb der Mindeststand-Markierung
→ Motoröl der empfohlenen Sorte bis
zum vorgeschriebenen Stand auffüllen.
b 2. Den Motor starten, einige Minuten warm-
1 laufen lassen und wieder abstellen.
GCA13410
3-14
MOTOR
Öldruck-Kontrollschraube
8 Nm (0,8 m·kg, 5,9 ft·lb)
8. Montieren:
• Seitenverkleidungs-Baugruppe
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
GAS20870
1 KUPPLUNGSHEBELSPIEL EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
5. Montieren: • Kupplungshebelspiel “a”
• Öldruck-Messgerätsatz “1” Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
• Öldruck-Adapter H “2”
Spiel des Kupplungshebels
Öldruck-Messgerätsatz 10,0–15,0 mm (0,39–0,59 in)
90890-03120
Öldruck-Adapter H
90890-03139
a
1
2. Einstellen:
• Spiel des Kupplungshebels
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
6. Messen:
• Motoröldruck Lenkerseite
(unter folgenden Bedingungen) a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
oder “b” drehen, bis das vorgeschriebene
Öldruck (heiß) Kupplungshebelspiel erreicht ist.
80,0 kPa/1300 r/min (11,6 psi/
Nach “a”
1300 r/min) (0,80 kgf/cm²/1300
Kupplungshebelspiel wird größer.
r/min)
Nach “b”
Öltemperatur Kupplungshebelspiel wird kleiner.
85,0–95,0 °C (185,0–203,0 °F)
Nicht nach Vorgabe → Einstellen. 1 a
Motoröldruck Mögliche Ursachen
• Ölpumpe defekt
• Ölfilter verstopft
Unterhalb des Soll-
• Ölkanal undicht b
wertes
• Dichtring gerissen
oder beschädigt
• Ölkanal undicht
Oberhalb des Soll-
• Ölfilter schadhaft
werts
• Viskosität zu hoch
7. Montieren:
• Öldruck-Kontrollschraube
3-15
MOTOR
HINWEIS:
Falls das Kupplungshebelspiel sich nicht auf 1
der Lenkerseite einstellen lässt, die Einstellung
an der motorseitigen Einstellmutter vorneh-
men.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Motorseite
a. Die Kontermutter “1” lockern.
b. Die Einstellmutter “2” in Richtung “a” oder 3. Kontrollieren:
“b” drehen, bis das vorgeschriebene Kupp- • Luftfiltereinsatz
lungshebelspiel erreicht ist. Beschädigt → Erneuern.
HINWEIS:
Nach “a”
Kupplungshebelspiel wird größer. • Den Luftfilter alle 40000 km (2400 mi) aus-
Nach “b” wechseln.
Kupplungshebelspiel wird kleiner. • Wird das Fahrzeug in ungewöhnlich feuchten
bzw. staubigen Regionen bewegt, muss der
c. Die Kontermutter “1” festziehen. Luftfilter häufiger gewartet werden.
4. Montieren:
• Luftfiltereinsatz
b ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Vorsprünge des Luftfilters “1” “2” in das
1 2 Teil des Luftfiltergehäuses “3” einführen.
a
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS20960
LUFTFILTEREINSATZ AUSTAUSCHEN
1. Demontieren:
• Fahrersitz 3
2
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
• Kraftstofftank
b. Den Luftfilter “1” nach vorn falten und dann
Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
in das Luftfiltergehäuse einpassen.
• Oberes Luftfiltergehäuse
Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in
1
7-4.
2. Demontieren:
• Luftfiltereinsatz “1”
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3-16
MOTOR
GC2C01007
3-17
MOTOR
3-18
MOTOR
7
3
5
9
7
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3. Kontrollieren:
• EXUP-Seilzugspiel (an der EXUP-Ventil-
8 Laufrolle) “a”
1 3 Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
2
4 EXUP-Seilzugspiel (an der
EXUP-Ventil-Laufrolle)
4. Montieren: 1,5 mm (0,06 in) oder weniger
• Seitenverkleidungs-Baugruppe
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
GAS21100
EXUP-SEILZÜGE EINSTELLEN a
1. Demontieren:
• EXUP-Ventil-Laufrollen-Abdeckung “1”
4. Einstellen:
• EXUP-Seilzugspiel
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Kontermuttern “1” und “2” lockern.
b. Die Einstellschraube “3” in Richtung “a”
1 oder “b” bis zum Sollwert drehen.
2. Kontrollieren: Nach “a”
• Funktion des EXUP-Systems Das Spiel wird vergrößert.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Nach “b”
a. Den Diagnosemodus aktivieren und die Das Spiel wird verkleinert.
Diagnosecodenummer “53” wählen.
Siehe unter "KRAFTSTOFF-EINSPRITZ- EXUP-Seilzugspiel (an der
SYSTEM" in 8-33. EXUP-Ventil-Laufrolle)
b. Den Motorstoppschalter auf “ ” stellen. c: 1,5 mm (0,06 in) oder weni-
c. Kontrollieren, ob das EXUP-Ventil richtig ger
funktioniert.
c. Die Kontermutter “1” vorschriftsmäßig fest-
HINWEIS:
ziehen.
Sicherstellen, dass der Vorsprung “a” auf der
EXUP-Ventil-Laufrolle den Anschlag “b”
berührt (vollständig geöffnet). Berührt der Vor-
3-19
MOTOR
2. Kontrollieren:
Kontermutter (Einstellschraube • Kühlflüssigkeitsstand
des EXUP-Seilzugs) Der Kühlflüssigkeitsstand sollte sich zwi-
6 Nm (0,6 m·kg, 4,4 ft·lb) schen der Maximalstand-Markierung “a”
d. Die Einstellschraube “4” in Richtung “a” und der Minimalstand-Markierung “b”
oder “b” bis zum Sollwert drehen. befinden.
Unterhalb der Minimalstand-Markierung
Nach “a” → Den Deckel des Kühlflüssigkeits-Aus-
Das Spiel wird vergrößert. gleichsbehälters entfernen und Kühlflüs-
Nach “b” sigkeit der empfohlenen Sorte bis zum
Das Spiel wird verkleinert.
vorgeschriebenen Stand auffüllen.
HINWEIS:
EXUP-Seilzugspiel (an der
Um Zugriff auf den Deckel des Kühlflüssig-
EXUP-Ventil-Laufrolle)
keits-Ausgleichsbehälters zu bekommen, das
d: 1,5 mm (0,06 in) oder weni-
rechte Seitenblech entfernen. Siehe unter
ger
"FAHRGESTELL" in 4-1.
e. Die Kontermutter “2” vorschriftsmäßig fest- GCA13470
ziehen.
Kontermutter (Einstellschraube • Wird Wasser anstelle von Kühlfüssigkeit
des EXUP-Seilzugs) nachgefüllt, vermindert dies den Frost-
6 Nm (0,6 m·kg, 4,4 ft·lb) schutzmittelgehalt. Falls Wasser anstelle
von Kühlflüssigkeit verwendet wird, kon-
1 3 trollieren und gegebenenfalls die Frost-
schutzmittelkonzentration der
c Kühlflüssigkeit korrigieren.
a
• Nur destilliertes Wasser, am besten
b jedoch Kühlflüssigkeit verwenden. Ist
a jedoch destilliertes Wasser nicht verfüg-
d b bar, kann auch weiches Wasser benutzt
werden.
2 4
f. Schritte (2) und (3) wiederholen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
5. Montieren: a
• EXUP-Ventil-Laufrollen-Abdeckung
Schraube der EXUP-Ventil-Lauf- b
rollen-Abdekkung (vorn)
8 Nm (0,8 m·kg, 5,9 ft·lb)
Schraube der EXUP-Ventil-Lauf-
rollen-Abdeckung (hinten)
7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb) 3. Den Motor starten, einige Minuten warm-
laufen lassen und wieder abstellen.
GAS21110 4. Kontrollieren:
KÜHLFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROLLIE- • Kühlflüssigkeitsstand
REN HINWEIS:
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. Vor der Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
HINWEIS: einige Minuten warten, bis sich die Flüssigkeit
• Das Fahrzeug auf einen geeigneten Monta- gesetzt hat.
geständer stellen.
• Das Fahrzeug muss gerade stehen.
3-20
MOTOR
3 1
13
8
3. Demontieren:
12 • Kühlflüssigkeits-Ablassschraube (Was-
10 serpumpe) “1”
11 9 (samt Kupferscheibe)
4. Lösen:
7
• Wasserpumpen-Zulaufschlauch “2”
3. Montieren:
• Auspuffkrümmer
3-21
MOTOR
Empfohlenes Frostschutzmittel
Hochwertiges Frostschutzmit-
tel auf Äthylenglykolbasis mit
2 Korrosionsschutz-Additiv für
Aluminiummotoren
Mischungsverhältnis
1 1:1 (Frostschutzmittel: Was-
ser)
Fassungsvermögen des Küh-
5. Ablassen: lers (einschließlich aller Kanäle)
• Kühlflüssigkeit 2,30 L (2,43 US qt) (2,02
(aus Motor und Kühler) [Link])
6. Demontieren: Fassungsvermögen des Kühl-
• Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter “1” flüssigkeits-Ausgleichsbehäl-
• Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdek- ters (bis zur Maximalstand-
kel “2” Markierung)
0,25 L (0,26 US qt) (0,22
[Link])
2
1 Hinweise zum Umgang mit Kühlflüssigkeit
Kühlflüssigkeit ist schädlich und sollte des-
halb mit besonderer Vorsicht behandelt
werden.
GWA13040
3-22
MOTOR
14. Montieren:
• Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälterdek-
kel
15. Den Motor starten, einige Minuten warm-
laufen lassen und wieder abstellen.
16. Kontrollieren:
• Kühlflüssigkeitsstand
Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEITS-
STAND KONTROLLIEREN" in 3-20.
HINWEIS:
Vor der Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
einige Minuten warten, bis sich die Flüssigkeit
gesetzt hat.
17. Montieren:
• Seitenverkleidungs-Baugruppe
• Obere Seitenverkleidung
• Seitenabdeckung
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
3-23
FAHRGESTELL
GAS21190
HINTERRAD-SCHEIBENBREMSE EINSTEL-
LEN
1. Einstellen:
• Fußbremshebel-Position
a ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Kontermutter “1” lockern.
b. Die Einstellschraube “2” in Richtung “a”
oder “b” drehen, bis die vorgeschriebene
Fußbremshebel-Position erreicht ist.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Handbremshebel nach vorn drücken. Nach “a”
b. Den Einstellknopf “1” in Richtung “a” oder Fußbremshebel höher
Nach “b”
“b” drehen, bis sich der Handbremshebel in
Fußbremshebel tiefer
der gewünschten Position befindet.
GWA13070
Nach “a”
Der Abstand des Handbremshebels wird
vergrößert. Nach der Einstellung der Fußbremshebel-
Nach “b” position prüfen, ob das Ende der Einstell-
Der Abstand des Handbremshebels wird schraube “c” durch die Bohrung “d”
verkleinert. sichtbar ist.
c. Die Markierung “c” auf dem Einstellknopf
mit der Markierung “d” auf dem Hand-
bremshebel ausrichten.
b
1
a 2
d c
d
a c. Die Kontermutter “1” vorschriftsmäßig fest-
b ziehen.
1
c
GWA13050
Kontermutter
16 Nm (1,6 m·kg, 11 ft·lb)
Ein schwammiges Gefühl bei der Betäti- GW2C01004
gung des Handbremshebels lässt darauf
schließen, dass sich Luft in der Bremshy- Ein schwammiges Gefühl bei der Betäti-
draulik befindet. In diesem Fall muss die gung des Fußbremshebels lässt darauf
Bremsanlage entlüftet werden, bevor das schließen, dass sich Luft in der Bremshy-
Fahrzeug wieder in Betrieb genommen draulik befindet. In diesem Fall muss die
Bremsanlage entlüftet werden, bevor das
3-24
FAHRGESTELL
2. Einstellen:
• Hinterrad-Bremslichtschalter • Nur die vorgeschriebene Bremsflüssig-
Siehe unter "HINTERRAD-BREMS- keit verwenden. Andere Bremsflüssigkei-
LICHTSCHALTER EINSTELLEN" in 3- ten können die Gummidichtungen
27. zersetzen, Undichtigkeit verursachen und
dadurch die Bremsfunktion beeinträchti-
GAS21240
BREMSFLÜSSIGKEITSSTAND KONTROL- gen.
LIEREN • Ausschließlich Flüssigkeit der gleichen
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. Sorte nachfüllen. Das Mischen unter-
schiedlicher Bremsflüssigkeiten kann zu
HINWEIS:
schädlichen chemischen Reaktionen und
• Das Fahrzeug auf einen geeigneten Monta-
damit zu verminderter Bremsleistung füh-
geständer stellen.
ren.
• Das Fahrzeug muss gerade stehen.
• Beim Nachfüllen aufpassen, dass kein
2. Kontrollieren: Wasser in den Bremsflüssigkeits-Vorrats-
• Bremsflüssigkeitsstand behälter gelangt. Wasser setzt den Siede-
Unterhalb der Minimalstand-Markierung punkt der Flüssigkeit deutlich herab und
“a” → Bremsflüssigkeit der empfohlenen kann durch Dampfblasenbildung zum
Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand Blockieren der Bremse führen.
auffüllen. GCA13540
Vorderradbremse
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunst-
Empfohlene Flüssigkeit
stoffe an. Daher verschüttete Bremsflüssig-
DOT 4
keit sofort abwischen.
Hinterradbremse
Empfohlene Flüssigkeit HINWEIS:
DOT 4 Beim Ablesen des Flüssigkeitsstandes muss
der Vorratsbehälter waagrecht stehen.
A
GAS21250
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE
KONTROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Scheiben-
a bremsbeläge.
1. Den entsprechenden Bremshebel betäti-
gen.
2. Kontrollieren:
• Vorderrad-Scheibenbremsbelag
3-25
FAHRGESTELL
1
a 1
2
2
2
2
GAS21280
3. Das Fahrzeug aufrecht stellen und die
VORDERRAD-BREMSSCHLÄUCHE KON- Bremse mehrmals betätigen.
TROLLIEREN 4. Kontrollieren:
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Brems- • Bremsschläuche
schläuche und Bremsschlauch-Halterungen. Flüssigkeitsaustritt → Bremsschlauch
1. Kontrollieren: erneuern.
• Bremsschläuche “1” Siehe unter "HINTERRADBREMSE" in 4-
Rissig, beschädigt, verschlissen → 31.
Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Bremsschlauch-Halterungen “2”
3-26
FAHRGESTELL
1 1
2
a b
B
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2
GAS21360
HYDRAULISCHE BREMSANLAGE ENTLÜF-
TEN
GWA13100
3-27
FAHRGESTELL
GAS21380
A. Vorderrad-Hauptbremszylinder
FUSSSCHALTHEBEL EINSTELLEN
B. Vorderrad-Bremssattel
C. Hinterrad-Bremssattel HINWEIS:
Die Fußschalthebelposition wird durch die Ein-
HINWEIS:
baulänge der Schaltstange “a” bestimmt.
Die Entlüftung der Vorderrad-Bremshydraulik
erfolgt folgendermaßen: 1. Demontieren:
1. Vorderrad-Hauptbremszylinder • Seitenverkleidungs-Baugruppe
2. Vorderrad-Bremssättel Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
3. Vorderrad-Hauptbremszylinder 2. Messen:
• Einbaulänge der Schaltstange “a”
d. Das freie Schlauchende in einen Auffang-
Falsch → Einstellen.
behälter führen.
e. Den Bremse langsam mehrmals betätigen. Einbaulänge der Schaltstange
f. Den Hand- oder Fußbremshebel noch ein- 267,2–269,2 mm (10,52–10,60
mal kräftig betätigen und in dieser Stellung in)
halten.
g. Die Entlüftungsschraube lockern.
HINWEIS:
Das Lockern der Entlüftungsschraube bewirkt
einen Druckabfall in der Hydraulik, woraufhin
sich der Handbremshebel auf den Gasdreh-
griff zubewegt bis er ihn berührt oder der Fuß- a
bremshebel ganz freigegeben wird.
h. Die Entlüftungsschraube festziehen und
dann den Hand- oder Fußbremshebel los-
lassen. 3. Einstellen:
i. Die Schritte (e) bis (h) so lange wiederho- • Einbaulänge der Schaltstange
len, bis keine Luftbläschen mehr im Kunst- ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
stoffschlauch zu sehen sind. a. Beide Kontermuttern “1” lockern.
j. Die Entlüftungsschraube vorschriftsmäßig b. Die Schaltstange “2” in Richtung “a” oder
festziehen. “b” drehen, bis die vorgeschriebene Schalt-
Entlüftungsschraube (Vorder- stangenlänge erreicht ist.
rad-Hauptbremszylinder) Nach “a”
6 Nm (0,6 m·kg, 4,4 ft·lb) Einbaulänge der Schaltstange wird grö-
Entlüftungsschraube (Vorder- ßer.
rad-Bremssattel) Nach “b”
5 Nm (0,5 m·kg, 3,7 ft·lb) Einbaulänge der Schaltstange wird klei-
Entlüftungsschraube (Hinter- ner.
rad-Bremssattel)
5 Nm (0,5 m·kg, 3,7 ft·lb)
k. Den Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter mit 2
der empfohlenen Bremsflüssigkeit bis zum
richtigen Stand auffüllen. b
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS- a
STAND KONTROLLIEREN" in 3-25. 1
GWA13110
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3-28
FAHRGESTELL
Kontermutter (Schaltstange
oben)
7 Nm (0,7 m·kg, 5,2 ft·lb)
Kontermutter (Schaltstange
unten)
10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
a
d. Sicherstellen, dass die Einbaulänge der
Schaltstange den Vorgaben entspricht.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3. Einstellen:
4. Montieren: • Antriebsketten-Durchhang
• Seitenverkleidungs-Baugruppe ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1. a. Die Radachsen-Mutter “1” lockern.
GAS21390 b. Beide Kontermuttern “2” lockern.
ANTRIEBSKETTEN-DURCHHANG EIN- c. Die Einstellschrauben “3” in Richtung “a”
STELLEN oder “b” drehen, bis der vorgeschriebene
GCA13550 Antriebsketten-Durchhang erreicht ist.
Nach “a”
Eine zu fest gespannte Antriebskette wird
Antriebskette wird gespannt.
den Motor und andere wichtige Komponen- Nach “b”
ten überlasten und eine zu lockere Antriebskette wird gelockert.
Antriebskette kann springen und die
Schwinge beschädigen oder einen Unfall HINWEIS:
verursachen. Daher den Durchhang der Mithilfe der Ausrichtungsmarkierungen “4” auf
Antriebskette innerhalb der vorgeschriebe- den beiden Seiten der Schwinge sicherstellen,
nen Grenzwerte halten. dass beide Kettenspanner sich für eine ein-
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. wandfreie Spureinstellung in derselben Posi-
GWA13120 tion befinden.
2. Kontrollieren:
• Antriebsketten-Durchhang “a”
Nicht nach Vorgabe → Einstellen. b
d. Die Radachsen-Mutter vorschriftsmäßig
Antriebsketten-Durchhang
festziehen.
30,0–45,0 mm (1,18–1,77 in)
Radachsen-Mutter
HINWEIS: 110 Nm (11,0 m·kg, 81 ft·lb)
Den Antriebsketten-Durchhang auf halber
Strecke zwischen Ausgangswelle und Hinter- e. Die Antriebsketten-Einstellschrauben in
radachse messen. Richtung “a” vorschriftsmäßig festziehen.
Schraube zur Einstellung der
Antriebskette
2 Nm (0,2 m·kg, 1,5 ft·lb)
3-29
FAHRGESTELL
3-30
FAHRGESTELL
3-31
FAHRGESTELL
a b
GAS21580
GABELHOLME EINSTELLEN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel-
holme.
GW2C01006
3-32
FAHRGESTELL
1 0 a b
1
2 2
3
4
3 5
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Druckstufen-Dämpfungskraft
GCA13590
1. Einstellschraube
2. Aktuelle Einstellung Den Einstellmechanismus nie über die
3. Distanzhülse der Abdeckschraube Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus-
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ drehen.
Zugstufen-Dämpfungskraft 1. Einstellen:
GCA13590 • Druckstufen-Dämpfungskraft (schnelle
Druckstufen-Dämpfung)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Den Einstellmechanismus nie über die
a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus-
oder “b” drehen.
drehen.
1. Einstellen: Nach “a”
• Zugstufen-Dämpfungskraft Druckstufen-Dämpfungskraft wird größer
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
(Radaufhängung härter).
Nach “b”
a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
Druckstufen-Dämpfungskraft wird kleiner
oder “b” drehen. (Federung weicher).
Richtung “a” (hineindrehen)
Zugstufen-Dämpfungskraft wird größer Einstellung der Druckstufen-
(Federung härter). Dämpfungskraft (schnelle Druck-
Richtung “b” (herausdrehen) stufen-Dämpfung)
Zugstufen-Dämpfungskraft wird kleiner Minimum
(Federung weicher).
4 Umdrehungen in Richtung
“b”*
Einstellpositionen für die Zugstu- Standard
fen-Dämpfung 2 Umdrehungen in Richtung
Minimum “b”*
25 Klick(s) heraus* Maximum
Standard 0 Umdrehungen in Richtung
20 Klick(s) heraus* “b”*
Maximum
1 Klick(s) heraus* * Bei vollständig eingedrehter Einstell-
schraube
* Bei vollständig eingedrehter Einstell-
schraube
3-33
FAHRGESTELL
GAS21610
FEDERBEIN EINSTELLEN
1 GWA13120
a
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es
b nicht umfallen kann.
Federvorspannung
GCA13590
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
a
b
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3-34
FAHRGESTELL
Zugstufen-Dämpfungskraft ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
GCA13590 a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
oder “b” drehen.
Den Einstellmechanismus nie über die
Richtung “a” (hineindrehen)
Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus-
Druckstufen-Dämpfungskraft wird größer
drehen. (Radaufhängung härter).
1. Einstellen: Richtung “b” (herausdrehen)
• Zugstufen-Dämpfungskraft Druckstufen-Dämpfungskraft wird kleiner
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ (Federung weicher).
a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
oder “b” drehen. Einstellung der Druckstufen-
Dämpfungskraft (schnelle Druck-
Richtung “a” (hineindrehen)
stufen-Dämpfung)
Zugstufen-Dämpfungskraft wird größer
(Federung härter). Minimum
Richtung “b” (herausdrehen) 4 Umdrehungen in Richtung
Zugstufen-Dämpfungskraft wird kleiner “b”*
(Federung weicher). Standard
3 Umdrehungen in Richtung
Einstellpositionen für die Zugstu- “b”*
fen-Dämpfung Maximum
Minimum 0 Umdrehungen in Richtung
20 Klick(s) heraus* “b”*
Standard * Bei vollständig eingedrehter Einstell-
16 Klick(s) heraus* schraube
Maximum
3 Klick(s) heraus*
* Bei vollständig eingedrehter Einstell-
1
schraube
a b
1
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
a
2. Einstellen:
• Druckstufen-Dämpfungskraft (langsame
Druckstufen-Dämpfung)
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Druckstufen-Dämpfungskraft a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
GCA13590 oder “b” drehen.
Richtung “a” (hineindrehen)
Den Einstellmechanismus nie über die Druckstufen-Dämpfungskraft wird größer
Minimal- oder Maximaleinstellung hinaus- (Radaufhängung härter).
drehen. Richtung “b” (herausdrehen)
1. Einstellen: Druckstufen-Dämpfungskraft wird kleiner
(Federung weicher).
• Druckstufen-Dämpfungskraft (schnelle
Druckstufen-Dämpfung)
3-35
FAHRGESTELL
3-36
FAHRGESTELL
GWA14090
1. Profiltiefe Vorderreifen
2. Seitenwand Dimension
3. Verschleißanzeiger 120/70 ZR17M/C (58W)
GWA14080 Hersteller/Typ
BRIDGESTONE/BT016F F
• Niemals Schlauchlos-Reifen auf Hersteller/Typ
Schlauch-Felgen aufziehen, denn dies DUNLOP/Qualifier PT M
kann zu plötzlichem Druckverlust und zu
Unfällen führen. Hinterreifen
• Darauf achten, einen passenden Dimension
Schlauch zu verwenden. 180/55 ZR17M/C (73W)
• Reifen und Schlauch immer gemeinsam Hersteller/Typ
erneuern. BRIDGESTONE/BT016R F
• Um ein Einquetschen des Schlauchs zu Hersteller/Typ
verhindern, sicherstellen, dass das Fel- DUNLOP/Qualifier PT M
genband und der Schlauch sich in der
GWA13210
Mitte der Radnut befinden.
• Ein beschädigter Schlauch sollte am
besten nicht repariert und wiederverwen- Neue Reifen haben eine relativ schlechte
det werden. Falls unumgänglich, den Straßenhaftung, bis sie eingefahren sind.
Schlauch sorgfältig flicken und schnellst- Deshalb sollte während der ersten 100 km
möglich durch einen neuen Qualitätsrei- nach einem Reifenwechsel mit normaler
fen ersetzen. Geschwindigkeit gefahren werden, bevor
Hochgeschwindigkeitsfahrten unternom-
men werden.
HINWEIS:
Für Reifen mit einer Laufrichtungs-Markierung
“1”:
• Den Reifen so montieren, dass die Markie-
rung in Laufrichtung weist.
• Die Markierung “2” muss mit dem Montage-
punkt des Ventils fluchten.
A. Reifen
B. Rad
Nur Schlauch-Reifen
Schlauch-Felge
verwenden.
Schlauch-oder
Schlauchlos-Felge Schlauchlos-Reifen
möglich
3-37
FAHRGESTELL
GAS21670 GAS21710
RÄDER KONTROLLIEREN FUSSHEBEL SCHMIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Räder. Den Drehpunkt und die beweglichen Teile der
1. Kontrollieren: Fußhebel schmieren.
• Rad
Beschädigt/verzogen → Erneuern. Empfohlenes Schmiermittel
GWA13260 Lithiumseifenfett
GAS21720
An den Rädern dürfen keinerlei Reparatur-
SEITENSTÄNDER SCHMIEREN
arbeiten vorgenommen werden.
Den Klappmechanismus des Seitenständers
HINWEIS: schmieren.
Nach einem Reifen- oder Felgenwechsel muss
das Rad neu ausgewuchtet werden. Empfohlenes Schmiermittel
Lithiumseifenfett
GAS21690
GAS21740
SEILZÜGE KONTROLLIEREN UND HINTERRADAUFHÄNGUNG SCHMIEREN
SCHMIEREN Den Drehpunkt und die beweglichen Teile der
Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Seil- Hinterradaufhängung schmieren.
züge und Seilzughüllen.
GWA13270
Empfohlenes Schmiermittel
Lithiumseifenfett
Eine beschädigte Seilzughülle kann zur
Korrosion des Seilzugs führen und dessen
Funktion beeinträchtigen. Beschädigte
Seilzüge und Seilzughüllen müssen daher
frühzeitig erneuert werden.
1. Kontrollieren:
• Seilzughülle
Beschädigt → Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Funktion des Seilzugs
Schwergängig → Schmieren.
Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl oder spezielles Seil-
zugschmiermittel
HINWEIS:
Das Ende des Seilzugs hochhalten und einige
Tropfen Schmiermittel in die Seilzughülle träu-
feln, oder ein geeignetes Schmierwerkzeug
dafür benutzen.
GAS21700
HAND- UND FUSSHEBEL SCHMIEREN
Die Drehpunkte und beweglichen Teile des
Hand- und Fußhebels schmieren.
Empfohlenes Schmiermittel
Lithiumseifenfett
3-38
ELEKTRISCHE ANLAGE
GAS21750 GWA13320
ELEKTRISCHE ANLAGE
Scheinwerferlampen werden sehr heiß;
GAS21760
BATTERIE KONTROLLIEREN UND LADEN deshalb entflammbares Material fern halten
Siehe unter "ELEKTRISCHE BAUTEILE" in 8- und die Lampe niemals berühren, bevor sie
93. ausreichend abgekühlt ist.
5. Montieren:
GAS21770
SICHERUNGEN KONTROLLIEREN • Scheinwerferlampe New
Siehe unter "ELEKTRISCHE BAUTEILE" in 8- Die neue Scheinwerferlampe mit dem
93. Lampenhalter sichern.
GCA13690
GAS21790
SCHEINWERFERLAMPEN ERNEUERN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Schein- Da Schweiß- und Fettspuren auf dem Lam-
werferlampen. penglas die Leuchtkraft und Lebensdauer
1. Demontieren: der Scheinwerferlampe beeinträchtigen,
• Abdeckung der Scheinwerferlampe “1” sollte der Glaskolben der Lampe nicht mit
den Fingern berührt werden. Verunreini-
gungen der Lampe mit einem mit Alkohol
oder Verdünner angefeuchteten Tuch ent-
fernen.
6. Befestigen:
• Scheinwerfer-Lampenhalter
7. Anschließen:
1
• Scheinwerfer-Steckverbinder
8. Montieren:
• Abdeckung der Scheinwerferlampe
2. Lösen:
GAS21810
• Scheinwerfer-Steckverbinder “1” LICHTKEGEL EINSTELLEN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Schein-
werfer.
1. Einstellen:
• Lichtkegel (senkrecht)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
oder “b” drehen.
1
Nach “a”
Lichtkegel wird nach oben verstellt.
3. Lösen: Nach “b”
• Scheinwerfer-Lampenhalter “1” Lichtkegel wird nach unten verstellt.
b
1 1
a
4. Demontieren:
• Scheinwerferlampe
3-39
ELEKTRISCHE ANLAGE
1 b
A. Linker Scheinwerfer
B. Rechter Scheinwerfer
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2. Einstellen:
• Lichtkegel (waagerecht)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Einstellschraube “1” in Richtung “a”
oder “b” drehen.
Nach “a”
Lichtkegel wird nach links verstellt.
Nach “b”
Lichtkegel wird nach rechts verstellt.
1
a
b
A. Linker Scheinwerfer
B. Rechter Scheinwerfer
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3-40
ELEKTRISCHE ANLAGE
3-41
FAHRGESTELL
FAHRGESTELL............................................................................................ 4-1
VORDERRADBREMSE.............................................................................. 4-18
EINFÜHRUNG...................................................................................... 4-24
VORDERRAD-BREMSSCHEIBEN KONTROLLIEREN ....................... 4-24
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE ERNEUERN................... 4-25
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL AUSBAUEN....................................... 4-26
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL ZERLEGEN....................................... 4-26
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL KONTROLLIEREN ............................ 4-27
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL ZUSAMMENBAUEN ......................... 4-27
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL EINBAUEN ........................................ 4-27
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER AUSBAUEN....................... 4-29
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER KONTROLLIEREN............ 4-29
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER ZUSAMMENBAUEN ......... 4-29
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER EINBAUEN........................ 4-29
HINTERRADBREMSE................................................................................ 4-31
EINFÜHRUNG...................................................................................... 4-36
HINTERRAD-BREMSSCHEIBE KONTROLLIEREN............................ 4-36
HINTERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE ERNEUERN..................... 4-36
HINTERRAD-BREMSSATTEL AUSBAUEN ......................................... 4-38
HINTERRAD-BREMSSATTEL ZERLEGEN ......................................... 4-38
HINTERRAD-BREMSSATTEL KONTROLLIEREN .............................. 4-38
HINTERRAD-BREMSSATTEL ZUSAMMENBAUEN............................ 4-39
HINTERRAD-BREMSSATTEL EINBAUEN .......................................... 4-39
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER AUSBAUEN ........................ 4-40
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER KONTROLLIEREN.............. 4-40
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER ZUSAMMENBAUEN ........... 4-41
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER EINBAUEN.......................... 4-41
LENKERSTUMMEL.................................................................................... 4-43
LENKERSTUMMEL DEMONTIEREN .................................................. 4-45
LENKERSTUMMEL KONTROLLIEREN .............................................. 4-45
LENKERSTUMMEL MONTIEREN ....................................................... 4-45
KETTENANTRIEB...................................................................................... 4-71
ANTRIEBSKETTE DEMONTIEREN .................................................... 4-72
ANTRIEBSKETTE KONTROLLIEREN ................................................. 4-72
ANTRIEBSRITZEL KONTROLLIEREN ................................................ 4-73
KETTENRAD KONTROLLIEREN......................................................... 4-73
MITNEHMERNABE KONTROLLIEREN ............................................... 4-73
ANTRIEBSKETTE MONTIEREN ......................................................... 4-73
FAHRGESTELL
GAS21830
FAHRGESTELL
Sitzbank und Batterie ausbauen
6
7
5
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Fahrersitz 1
2 Beifahrersitz 1
3 Kraftstofftank-Halterung 1
4 Batterie-Minuskabel 1 Lösen.
5 Batterie-Pluskabel 1 Lösen.
6 Batterie-Haltegummi 1
7 Batterie 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-1
FAHRGESTELL
Rücklicht/Bremslicht-Baugruppe demontieren
1
2
3
5
4
10
9 7
14 21
20
8
17 11
6 23
13 12
15
16 19
22
18
18
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Fahrersitz/Beifahrersitz Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Batterie Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
1 Bordwerkzeug 2
2 Abdeckung der oberen Heckverkleidung 1
3 Obere Heckverkleidung 1
4 Dämpferplatte der oberen Heckverkleidung 1
5 Sitzbank-Schloss-Baugruppe 1
6 Rücklicht-/Bremslicht-Steckverbinder 1 Lösen.
7 Steckverbinder des Blinkers hinten 2 Lösen.
8 Steckverbinder der Kennzeichenleuchte 2 Lösen.
9 Steuergerät-Steckverbinder 2 Lösen.
10 ECU (Motor-Steuerungseinheit) 1
11 Steckverbinder des Blinker-Relais 1 Lösen.
12 Neigungswinkelsensor-Steckverbinder 1 Lösen.
13 Steckverbinder des Anlasssperrrelais 1 Lösen.
14 Sicherungskasten 1
15 Starter-Relais 1
16 Hauptsicherung 1
17 Batteriegehäuse-Baugruppe 1
4-2
FAHRGESTELL
Rücklicht/Bremslicht-Baugruppe demontieren
1
2
3
5
4
10
9 7
14 21
20
8
17 11
6 23
13 12
15
16 19
22
18
18
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
GC2C01026
4-3
FAHRGESTELL
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Seitenabdeckung 2
2 Seitenverkleidungs-Baugruppe 2
3 Steckverbinder des vorderen Blinkers 2 Lösen.
4 Mittlere Seitenverkleidung 2
5 Lufteinlasskanal 2
6 Halterung des Blinkers vorn 2
7 Blinker vorn 2
8 Motorverkleidung 2
9 Obere Seitenverkleidung 2
10 Motorverkleidungs-Innenteil 2
11 Rückspiegel 2
12 Windschutzscheibe 1
Steckverbinder des Scheinwerfer-Nebenkabel-
13 3 Lösen.
baums
14 Frontverkleidung 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-4
FAHRGESTELL
Frontverkleidungs-Baugruppe demontieren
16
13
15 6
14
12 11
2
10
8 5
14 11 12 4
9 7
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Distanzstück 1
2 Instrumenten-Steckverbinder 1 Lösen.
3 Standlicht-Steckverbinder 1 Lösen.
4 Ansaugluft-Temperaturfühler-Steckverbinder 1 Lösen.
5 Luftdruckgeber-Steckverbinder 1 Lösen.
6 Instrumente 1
7 Instrumentenhalterung 1
8 Belüftungskanal 1
9 Ansaugluft-Temperaturfühler 1
10 Luftdruckgeber 1
11 Steckverbinder des Scheinwerfer-Relais 2 Lösen.
12 Scheinwerfer-Steckverbinder 2 Lösen.
13 Scheinwerfer-Nebenkabelbaum 1
14 Scheinwerfer-Relais 2
15 Scheinwerfer 1
16 Frontverkleidung 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-5
VORDERRAD
GAS21870
VORDERRAD
Vorderrad und Bremsscheiben demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Bremsschlauch-Halterung vorn links 1
2 Bremsschlauch-Halterung vorn rechts 1
3 Vorderrad-Bremssattel links 1
4 Vorderrad-Bremssattel rechts 1
5 Vorderachs-Klemmschraube 4 Lockern.
6 Vorderradachsenschraube 1
7 Vorderachse 1
8 Vorderrad 1
9 Distanzhülse 2
10 Staubschutzdeckel 2
11 Vorderrad-Bremsscheibe 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-6
VORDERRAD
Vorderrad zerlegen
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Dichtring 2
2 Radlager 2
3 Distanzstück 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-7
VORDERRAD
GAS21900
VORDERRAD DEMONTIEREN
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen.
GWA13120
4-8
VORDERRAD
4. Kontrollieren: ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
• Radlager
GAS21970
Vorderrad schwergängig, Spiel in der VORDERRAD STATISCH AUSWUCHTEN
Radnabe → Radlager erneuern.
• Dichtringe HINWEIS:
Beschädigt/verschlissen → Erneuern. • Nach dem Wechsel von Reifen und/oder
Felge muss das Rad neu ausgewuchtet wer-
den.
• Das Vorderrad muss mit montierter Brems-
scheibe ausgewuchtet werden.
1. Demontieren:
• Auswuchtgewicht(e)
2. Ermitteln:
• Schwerste Stelle am Radumfang
HINWEIS:
Das Vorderrad auf einen geeigneten Aus-
GAS21960
VORDERRAD ZUSAMMENBAUEN wuchtständer montieren.
1. Montieren: ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
• Radlager New a. Das Vorderrad drehen.
• Dichtringe New b. Wenn das Vorderrad stoppt, eine “X1” Mar-
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ kierung an der Unterseite des Rads anbrin-
a. Der Einbau der neuen Radlager und Dicht- gen.
ringe erfolgt in der umgekehrten Reihen-
folge zum Ausbau.
GC2C01010
4-9
VORDERRAD
HINWEIS:
Die Bremsscheiben-Schrauben müssen
schrittweise und über Kreuz festgezogen wer-
den.
4-10
VORDERRAD
HINWEIS:
Die Passflächen der Vorderachsenschrauben
mit Lithiumseifenfett schmieren.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Vorderachse von rechts einsetzen und
mit der Vorderachsschraube von links in
einem Durchgang mit 91 Nm (9,1 m·kg, 66
ft·lb) festziehen.
b. In der Reihenfolge Klemmschraube “2” →
2. Kontrollieren: Klemmschraube “1” → Klemmschraube “2”
• Vorderrad-Bremsscheiben jede Schraube in einem Durchgang mit 21
Siehe unter "VORDERRAD-BREMS- Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb) festziehen.
SCHEIBEN KONTROLLIEREN" in 4-24. c. Sicherstellen, dass das rechte Ende der
3. Schmieren: Vorderachse bündig mit der Teleskopgabel
• Dichtringlippen ist. Gegebenenfalls die Vorderachse manu-
ell eindrücken oder durch leichte Schläge
Empfohlenes Schmiermittel mit einem weichen Hammer so ausrichten,
Lithiumseifenfett dass sie bündig mit der Teleskopgabel ist.
Ist die Oberfläche des Endes der Vorder-
4. Montieren:
achse nicht parallel zur Oberfläche der
• Vorderrad
Teleskopgabel, einen Punkt an der Außen-
HINWEIS: kante der Achse mit der Gabel ausrichten
Reifen und Rad so montieren, dass die Mar- und sicherstellen, dass die Achse nicht
kierung “1” in Laufrichtung weist. durch die Gabel hervorsteht.
d. In der Reihenfolge Klemmschraube “4” →
Klemmschraube “3” → Klemmschraube “4”
jede Schraube in einem Durchgang mit 21
Nm (2,1 m·kg, 15 ft·lb) festziehen.
5. Montieren:
• Vorderachse
4 1
• Vorderradachsenschraube 3 2
• Vorderachs-Klemmschrauben
Vorderachse ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
91 Nm (9,1 m·kg, 67 ft·lb) 6. Montieren:
Vorderachs-Klemmschraube • Vorderrad-Bremssättel
21 Nm (2,1 m·kg, 16 ft·lb)
Vorderrad-Bremssattelschraube
GC2C01015
35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
GWA13500
Vor dem Festziehen der Radachse die Tele-
skopgabel durch starken Druck auf den
Lenker mehrmals tief ein-und ausfedern Der Bremsschlauch muss korrekt verlegt
lassen. werden.
4-11
HINTERRAD
GAS22020
HINTERRAD
Hinterrad demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Hinterrad-Bremssattel 1
Sicherungsmutter zur Einstellung der Antriebs-
2 2 Lockern.
kette
3 Schraube zur Einstellung der Antriebskette 2 Lockern.
4 Hinterachs-Mutter 1
5 Hinterachse 1
6 Hinterrad 1
7 Hinterrad-Bremssattel-Halterung 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-12
HINTERRAD
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Hinterrad-Bremsscheibe 1
2 Kettenrad 1
3 Distanzhülse 1
4 Staubschutzdeckel 1
5 Dichtring 1
6 Lager 1
7 Mitnehmernabe 1
8 Ruckdämpfer 6
9 Staubschutzdeckel 1
10 Distanzhülse 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-13
HINTERRAD
Hinterrad zerlegen
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Distanzhülse 1
2 Lager 1
3 Distanzstück 1
4 Dichtring 1
5 Sicherungsring 1
6 Lager 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-14
HINTERRAD
GAS22040 GAS22090
HINTERRAD DEMONTIEREN HINTERRAD KONTROLLIEREN
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. 1. Kontrollieren:
GWA13120 • Hinterachse
• Hinterrad
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es • Radlager
nicht umfallen kann. • Dichtringe
Siehe unter "VORDERRAD KONTROL-
HINWEIS: LIEREN" in 4-8.
Das Fahrzeug mit einem Montageständer so 2. Kontrollieren:
anheben, dass das Hinterrad frei ist. • Reifen
2. Demontieren: • Hinterrad
• Hinterrad-Bremssattel “1” Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
Siehe "REIFEN KONTROLLIEREN" in 3-
HINWEIS:
36 und "RÄDER KONTROLLIEREN" in 3-
Beim Ausbau des Bremssattels darf der Fuß- 38.
bremshebel nicht betätigt werden. 3. Messen:
• Radialschlag
• Seitenschlag
Siehe unter "VORDERRAD KONTROL-
LIEREN" in 4-8.
Max. Höhenschlag des Rads
1,0 mm (0,04 in)
1
Max. Seitenschlag des Rads
0,5 mm (0,02 in)
GT2C01024
3. Demontieren: HINTERRAD-BREMSSATTEL-HALTERUNG
• Hinterachs-Mutter “1” KONTROLLIEREN
• Hinterachse “2” 1. Kontrollieren:
• Hinterrad • Hinterrad-Bremssattel-Halterung
HINWEIS: Rissig, beschädigt → Erneuern.
Das Hinterrad nach vorn drücken, um die GAS22110
Antriebskette vom Kettenrad abzunehmen. MITNEHMERNABE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Mitnehmernabe
Rissig, beschädigt → Erneuern.
• Ruckdämpfer
2 Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
1 GAS22120
KETTENRAD KONTROLLIEREN UND
ERNEUERN
1. Kontrollieren:
• Kettenrad
GAS22080
Mehr als 1/4 des Zahnprofils “a” ver-
HINTERRAD ZERLEGEN schlissen → Kettenrad erneuern.
1. Demontieren: Zähne verbogen → Kettenrad erneuern.
• Dichtringe
• Radlager
Siehe unter "VORDERRAD ZERLEGEN"
in 4-8.
4-15
HINTERRAD
GAS22150
HINTERRAD STATISCH AUSWUCHTEN
HINWEIS:
• Nach dem Wechsel von Reifen und/oder
Felge muss das Rad neu ausgewuchtet wer-
den.
• Das Hinterrad muss mit montierter Brems-
scheibe und Mitnehmernabe ausgewuchtet
werden.
b. Richtig
1. Antriebskettenrolle 1. Einstellen:
2. Kettenrad • Statisches Gleichgewicht des Hinterrads
2. Erneuern: Siehe unter "VORDERRAD STATISCH
• Kettenrad AUSWUCHTEN" in 4-9.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
GT2C01004
a. Die selbstsichernden Muttern und das Ket- HINTERRAD-BREMSSCHEIBE KONTROL-
tenrad demontieren. LIEREN
b. Die Mitnehmernabe – insbesondere die Siehe unter "HINTERRAD-BREMSSCHEIBE
Auflagefläche des Kettenrads – mit einem KONTROLLIEREN" in 4-36.
sauberen Lappen reinigen.
c. Das neue Kettenrad montieren. GAS22160
HINTERRAD EINBAUEN (HINTERRAD-
Selbstsichernde Mutter (Ketten- SCHEIBENBREMSE)
rad) 1. Montieren:
100 Nm (10,0 m·kg, 74 ft·lb) • Hinterrad-Bremsscheibe
HINWEIS:
Die Bremsscheiben-Schrauben müssen
schrittweise und über Kreuz festgezogen wer-
den.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS22140
HINTERRAD ZUSAMMENBAUEN
1. Montieren:
• Radlager New
• Dichtringe New 2. Kontrollieren:
Siehe unter "VORDERRAD ZUSAM- • Hinterrad-Bremsscheibe
MENBAUEN" in 4-9. Siehe unter "HINTERRAD-BREMS-
SCHEIBE KONTROLLIEREN" in 4-36.
3. Schmieren:
• Hinterachse
• Radlager
• Dichtringlippen
4-16
HINTERRAD
• Distanzhülsen
Empfohlenes Schmiermittel
Lithiumseifenfett
4. Einstellen:
• Antriebsketten-Durchhang
Siehe unter "ANTRIEBSKETTEN-
DURCHHANG EINSTELLEN" in 3-29.
Antriebsketten-Durchhang
30,0–45,0 mm (1,18–1,77 in)
5. Montieren:
• Hinterrad-Bremssattel
Hinterrad-Bremssattel-
Schraube (M12)
27 Nm (2,7 m·kg, 20 ft·lb)
Hinterrad-Bremssattel-
Schraube (M8)
22 Nm (2,2 m·kg, 16 ft·lb)
LOCTITE®
GWA13500
4-17
VORDERRADBREMSE
GAS22210
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Scheibenbremsbeläge demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Vorder-
rad-Bremssättel.
1 Bremsschlauch-Halterung 1
2 Vorderrad-Bremssattel 1
3 Scheibenbremsbelag-Clip 2
4 Scheibenbremsbelag-Haltestift 1
5 Scheibenbremsbelag-Spreizfeder 1
6 Vorderrad-Scheibenbremsbelag 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-18
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Hauptbremszylinder demontieren
3
6
4
14
S
1
5
New 11
12
New 11
13 8 9
10
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ablassen.
Bremsflüssigkeit Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSAN-
LAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
Halterung des Bremsflüssigkeits-Vorratsbehäl-
1 1
terdeckels
2 Bremsflüssigkeits-Voratsbehälterdeckel 1
Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermembran-Hal-
3 1
terung
4 Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermembran 1
5 Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter 1
6 Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterschlauch 1
7 Handbremshebel 1
8 Vorderrad-Bremslichtschalter-Steckverbinder 2 Lösen.
9 Vorderrad-Bremslichtschalter 1
10 Hohlschraube des Vorderrad-Bremsschlauchs 1
11 Kupferscheibe 2
12 Vorderrad-Bremsschlauch 1
13 Vorderrad-Hauptbremszylinder-Halterung 1
14 Vorderrad-Hauptbremszylinder 1
4-19
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Hauptbremszylinder demontieren
3
6
4
14
S
1
5
New 11
12
New 11
13 8 9
10
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-20
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Hauptbremszylinder zerlegen
3
BF
New 1
BF
1 New
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Hauptbremszylinder-Bauteile 1
2 Entlüftungsschraube 1
3 Hauptbremszylindergehäuse 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-21
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Bremssättel demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Vorder-
rad-Bremssättel.
Ablassen.
Bremsflüssigkeit Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSAN-
LAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
1 Bremsschlauch-Halterung 1
2 Hohlschraube des Vorderrad-Bremsschlauchs 1
3 Kupferscheibe 2
4 Vorderrad-Bremsschlauch 1
5 Vorderrad-Bremssattel 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-22
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Bremssättel zerlegen
BF
BF
BF
BF
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Vorder-
rad-Bremssättel.
1 Scheibenbremsbelag-Clip 2
2 Scheibenbremsbelag-Haltestift 1
3 Scheibenbremsbelag-Spreizfeder 1
4 Vorderrad-Scheibenbremsbelag 2
5 Bremskolben 4
6 Bremskolben-Dichtring 4
7 Staubschutzmanschette des Bremskolbens 4
8 Entlüftungsschraube 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-23
VORDERRADBREMSE
GAS22220 ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
EINFÜHRUNG a. Das Fahrzeug mit einem Montageständer
GWA14100
so anheben, dass das Vorderrad frei ist.
b. Den Lenker bis zum Anschlag nach links
Die Komponenten von Scheibenbremsen oder nach rechts drehen, um das Vorder-
müssen nur in seltenen Fällen zerlegt wer- rad vor der Messung des Bremsscheiben-
den. Außerdem entsteht beim Laden der Verzugs in eine stabile Lage zu bringen.
Batterie explosives Wasserstoffgas. Daher c. Den Bremssattel entfernen.
immer folgende Sicherheitsratschläge d. Eine Messuhr im rechten Winkel zur
beachten: Bremsscheibe ansetzen.
• Die Bauteile der Bremsanlage sollten nur,
falls unbedingt erforderlich, zerlegt wer-
den.
• Falls ein Anschluss der hydraulischen
Bremsanlage gelöst wird, muss die
gesamte Anlage entleert, zerlegt, gerei-
nigt und nach dem Zusammenbau befüllt
und entlüftet werden.
• Die inneren Bauteile der Anlage niemals
mit Lösungsmittel in Berührung bringen.
• Auch zum Reinigen der Bauteile nur fri- e. Den Verzug 1,5 mm (0,06 in) unterhalb des
sche Bremsflüssigkeit verwenden. Rands der Bremsscheibe messen.
• Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunst-
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
stoffe an. Daher verschüttete Bremsflüs-
sigkeit sofort abwischen. 4. Messen:
• Bremsflüssigkeit darf niemals in die • Bremsscheiben-Stärke
Augen gelangen, da dies zu ernsthaften Die Messung der Bremsscheiben-Stärke
Verletzungen führen kann. muss an mehreren Stellen vorgenommen
• SOLLTE DENNOCH BREMSFLÜSSIG- werden.
KEIT IN DIE AUGEN GELANGEN: Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
• Augen 15 Minuten lang gründlich mit
Wasser spülen; danach sofort einen Arzt
aufsuchen.
GAS22240
VORDERRAD-BREMSSCHEIBEN KON-
TROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Brems-
scheiben.
1. Demontieren:
• Vorderrad
Siehe unter "VORDERRAD" in 4-6. Min. Stärke der Bremsscheibe
2. Kontrollieren: 4,5 mm (0,18 in)
• Bremsscheibe 5. Einstellen:
Beschädigt/festgefressen → Erneuern. • Bremsscheiben-Verzug
3. Messen: ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
• Bremsscheiben-Verzug a. Die Bremsscheibe entfernen.
Grenzwert überschritten → Bremsschei- b. Die Bremsscheibe um eine Schraubenboh-
ben-Verzug korrigieren, ggf. Brems- rung drehen.
scheibe erneuern. c. Die Bremsscheibe einbauen.
Max. Verzug der Bremsscheibe
0,10 mm (0,0039 in)
4-24
VORDERRADBREMSE
HINWEIS: Scheibenbremsbelag-Stärke
Die Bremsscheiben-Schrauben müssen (innen)
schrittweise und über Kreuz festgezogen wer- 4,5 mm (0,18 in)
den. Grenze
0,5 mm (0,02 in)
Scheibenbremsbelag-Stärke
(außen)
4,5 mm (0,18 in)
Grenze
0,5 mm (0,02 in)
a
Bremsscheiben-Schraube
18 Nm (1,8 m·kg, 13 ft·lb)
LOCTITE®
d. Den Bremsscheiben-Verzug messen.
e. Die Einstellschritte so oft wiederholen, bis
der Bremsscheiben-Verzug unterhalb des
Grenzwertes liegt. 2. Montieren:
f. Die Bremsscheibe erneuern, falls sich der • Scheibenbremsbeläge
Bremsscheiben-Verzug nicht korrigieren • Scheibenbremsbelag-Spreizfeder
lässt. HINWEIS:
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ Gemeinsam mit den Scheibenbremsbelägen
6. Montieren: müssen immer die Beilagscheiben und die
• Vorderrad Spreizfeder erneuert werden.
Siehe unter "VORDERRAD" in 4-6. ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
GAS22270 a. Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch
VORDERRAD-SCHEIBENBREMSBELÄGE “1” fest an die Entlüftungsschraube “2”
ERNEUERN anschließen. Das freie Schlauchende in
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Brems- einen Auffangbehälter führen.
sättel. b. Die Entlüftungsschraube lockern und die
HINWEIS: Bremskolben mit den Fingern in den
Zum Austauschen der Bremsbeläge muss Bremssattel zurückdrücken.
weder der Bremsschlauch gelöst noch der
Bremssattel zerlegt werden. 1
2
1. Messen:
• Verschleißgrenze des Scheibenbremsbe-
lags “a”
Nicht nach Vorgabe → Scheibenbrems-
beläge satzweise erneuern.
Entlüftungsschraube
5 Nm (0,5 m·kg, 3,7 ft·lb)
4-25
VORDERRADBREMSE
Bremssattel-Schraube
35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
4. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeitsstand 1
Unterhalb der Minimalstand-Markierung
“a” → Bremsflüssigkeit der empfohlenen GAS22360
Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand VORDERRAD-BREMSSÄTTEL ZERLEGEN
auffüllen. Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Brems-
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS- sättel.
STAND KONTROLLIEREN" in 3-25. 1. Demontieren:
• Bremskolben “1”
• Bremskolben-Dichtringe “2”
• Bremskolben-Staubschutzmanschetten
“3”
GWA13S1001
a
Die Schrauben “4” dürfen nicht gelockert
werden.
5. Kontrollieren:
• Funktion des Handbremshebels
Weich, schwammig → Bremshydraulik
entlüften.
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
4-26
VORDERRADBREMSE
• Den Bremskolben mit einem Lappen Nach jeder Zerlegung des Bremssattels
abdekken. Darauf achten, sich beim Aus- müssen die Bremskolben-Dichtringe und
tritt des Kolbens aus dem Hauptbremszy- Bremskolben-Staubschutzmanschetten
linder nicht zu verletzen. erneuert werden.
• Der Bremskolben darf unter keinen
Umständen herausgehebelt werden.
3
2 2
a 1
1
GAS22410
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL ZUSAMMEN-
b. Bremskolben-Dichtringe und Bremskolben- BAUEN
Staubschutzmanschetten entfernen. GWA13S1003
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
• Vor dem Zusammenbau müssen alle inne-
GAS22390 ren Bauteile mit frischer Bremsflüssigkeit
VORDERRAD-BREMSSÄTTEL KONTROL- gereinigt und geschmiert werden.
LIEREN • Um ein Aufquellen und Verzug der Brems-
Empfohlene Austauschintervalle für Bau- kolben-Dichtringe zu verhindern, dürfen
teile der Bremsanlage die inneren Bauteile der Anlage niemals
Scheibenbremsbe- mit Lösungsmittel in Berührung gebracht
Nach Bedarf werden.
läge
Bremskolben-Dicht- • Nach jeder Zerlegung des Bremssattels
ringe und Bremskol- müssen die Bremskolben-Dichtringe und
ben- Alle zwei Jahre Bremskolben-Staubschutzmanschetten
Staubschutzman- erneuert werden.
schetten
Bremsschläuche Alle vier Jahre Empfohlene Flüssigkeit
DOT 4
Nach Zerlegung der
Bremsflüssigkeit Anlage, spätestens GAS22450
alle zwei Jahre VORDERRAD-BREMSSÄTTEL EINBAUEN
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Brems-
1. Kontrollieren: sättel.
• Bremskolben “1” 1. Montieren:
Rostig/verkratzt/verschlissen → Brems- • Vorderrad-Bremssattel “1”
kolben erneuern. (provisorisch)
• Bremszylinder “2”
• Kupferscheiben New
Verkratzt/verschlissen → Bremssattel
• Vorderrad-Bremsschlauch “2”
komplett erneuern.
• Vorderrad-Bremsschlauch Hohlschraube
• Bremssattelgehäuse “3”
“3”
4-27
VORDERRADBREMSE
Vorderrad-Bremssattelschraube
35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
4-28
VORDERRADBREMSE
GAS22490 GAS22520
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER
AUSBAUEN ZUSAMMENBAUEN
GWA13520
HINWEIS:
Vor dem Ausbau des Hauptbremszylinders
muss die gesamte Bremsflüssigkeit aus dem • Vor dem Zusammenbau müssen alle inne-
Bremssystem abgelassen werden. ren Bauteile mit frischer Bremsflüssigkeit
gereinigt und geschmiert werden.
1. Demontieren: • Die inneren Bauteile der Anlage niemals
• Hohlschraube des Vorderrad-Brems- mit Lösungsmittel in Berührung bringen.
schlauchs “1”
• Kupferscheiben “2” Empfohlene Flüssigkeit
• Vorderrad-Bremsschläuche “3” DOT 4
HINWEIS:
Einen Auffangbehälter unter Hauptbremszylin- GAS22540
3 HINWEIS:
• Die Hauptbremszylinder-Halterung muss so
montiert werden, dass die “UP”-Markierung
GAS22510
“a” nach oben gerichtet ist.
VORDERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER
• Die Passflächen der Hauptbremszylinder-
KONTROLLIEREN
Halterung mit der Körnermarkierung “b” am
1. Kontrollieren:
Lenker ausrichten.
• Vorderrad-Hauptbremszylinder
Beschädigt/verkratzt/verschlissen →
Erneuern.
1 2
• Bremsflüssigkeit-Zufuhrkanäle
(im Hauptbremszylindergehäuse)
Verstopft → Mit Druckluft ausblasen.
2. Kontrollieren:
b
• Hauptbremszylinder-Bauteile
Beschädigt/verkratzt/verschlissen →
Erneuern. a
3. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter 2. Montieren:
Rissig, beschädigt → Erneuern. • Vorderrad-Bremsschlauch “1”
• Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermem- • Kupferscheiben “2” New
bran • Hohlschraube des Vorderrad-Brems-
Beschädigt/verschlissen → Erneuern. schlauchs “3”
4. Kontrollieren:
• Bremsschlauch Hohlschraube des Vorderrad-
• Bremsflüssigkeits-Vorratsbehält- Bremsschlauchs
erschlauch 30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
Rissig, beschädigt, verschlissen →
Erneuern.
4-29
VORDERRADBREMSE
3
1
1
a
3. Einfüllen:
• Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter
(mit der vorgeschriebenen Menge der 6. Kontrollieren:
empfohlenen Bremsflüssigkeit) • Funktion des Handbremshebels
Empfohlene Flüssigkeit Weich, schwammig → Bremshydraulik
DOT 4 entlüften.
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
GWA13090 ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
4-30
HINTERRADBREMSE
GAS22550
HINTERRADBREMSE
Hinterrad-Scheibenbremsbeläge demontieren
S
S
7
4
S
5
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Schraubverschluss 1
2 Scheibenbremsbelag-Haltestift 1
3 Hinterrad-Bremssattel 1
4 Scheibenbremsbelag-Beilagscheibe 2
5 Scheibenbremsbelag-Isolator 2
6 Hinterrad-Scheibenbremsbelag 2
7 Scheibenbremsbelag-Spreizfeder 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-31
HINTERRADBREMSE
Hinterrad-Hauptbremszylinder demontieren
2
3
4
11
6
5
10
New
9 7
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ablassen.
Bremsflüssigkeit Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSAN-
LAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
1 Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter 1
2 Bremsflüssigkeits-Voratsbehälterdeckel 1
Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermembran-Hal-
3 1
terung
4 Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermembran 1
5 Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälterschlauch 1
6 Hinterrad-Bremsschlauch 1
7 Trittbrett rechts 1
8 Hinterrad-Bremslichtschalter 1
9 Fußrasten-Platte 1
10 Hinterrad-Hauptbremszylinder 1
Halterung des Bremsflüssigkeits-Vorratsbehäl-
11 1
ters
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-32
HINTERRADBREMSE
Hinterrad-Hauptbremszylinder zerlegen
New
2
3
New
1 New
BF
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Hauptbremszylinder-Bauteile 1
2 Bremsschlauch-Verbindung 1
3 Hauptbremszylindergehäuse 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-33
HINTERRADBREMSE
Hinterrad-Bremssattel demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ablassen.
Bremsflüssigkeit Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMSAN-
LAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
1 Hohlschraube des Hinterrad-Bremsschlauchs 1
2 Kupferscheibe 2
3 Hinterrad-Bremsschlauch 1
4 Hinterrad-Bremssattel 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-34
HINTERRADBREMSE
Hinterrad-Bremssattel zerlegen
BF
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Schraubverschluss 1
2 Scheibenbremsbelag-Haltestift 1
3 Scheibenbremsbelag-Beilagscheibe 2
4 Scheibenbremsbelag-Isolator 2
5 Hinterrad-Scheibenbremsbelag 2
6 Scheibenbremsbelag-Spreizfeder 1
7 Bremskolben 1
8 Bremskolben-Dichtring 1
9 Staubschutzmanschette des Bremskolbens 1
10 Entlüftungsschraube 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-35
HINTERRADBREMSE
GAS22560 4. Messen:
EINFÜHRUNG • Bremsscheiben-Stärke
GWA14100
Die Messung der Bremsscheiben-Stärke
muss an mehreren Stellen vorgenommen
Die Komponenten von Scheibenbremsen werden.
müssen nur in seltenen Fällen zerlegt wer- Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
den. Außerdem entsteht beim Laden der Siehe unter "VORDERRAD-BREMS-
Batterie explosives Wasserstoffgas. Daher SCHEIBEN KONTROLLIEREN" in 4-24.
immer folgende Sicherheitsratschläge
beachten: Min. Stärke der Bremsscheibe
• Die Bauteile der Bremsanlage sollten nur, 4,5 mm (0,18 in)
falls unbedingt erforderlich, zerlegt wer-
den. 5. Einstellen:
• Falls ein Anschluss der hydraulischen • Bremsscheiben-Verzug
Bremsanlage gelöst wird, muss die Siehe unter "VORDERRAD-BREMS-
gesamte Anlage entleert, zerlegt, gerei- SCHEIBEN KONTROLLIEREN" in 4-24.
nigt und nach dem Zusammenbau befüllt
Hintere Bremsscheiben-
und entlüftet werden.
schraube
• Die inneren Bauteile der Anlage niemals
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
mit Lösungsmittel in Berührung bringen.
• Auch zum Reinigen der Bauteile nur fri- LOCTITE®
sche Bremsflüssigkeit verwenden. 6. Montieren:
• Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunst- • Hinterrad
stoffe an. Daher verschüttete Bremsflüs- Siehe unter "HINTERRAD" in 4-12.
sigkeit sofort abwischen.
• Bremsflüssigkeit darf niemals in die GAS22580
4-36
HINTERRADBREMSE
3
2. Montieren: ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
• Scheibenbremsbelag-Isolatoren 3. Montieren:
(auf die Scheibenbremsbeläge) • Hinterrad-Bremssattel
• Scheibenbremsbelag-Beilagscheiben • Scheibenbremsbelag-Haltestift
(auf die Scheibenbremsbeläge) • Schraubverschluss
• Scheibenbremsbeläge
• Scheibenbremsbelag-Spreizfeder Hinterrad-Bremssattel-
Schraube (M12)
HINWEIS:
27 Nm (2,7 m·kg, 20 ft·lb)
Gemeinsam mit den Scheibenbremsbelägen Hinterrad-Bremssattel-
müssen immer die Scheibenbremsbelag-Isola- Schraube (M8)
toren, die Beilagscheiben und die Spreizfeder 22 Nm (2,2 m·kg, 16 ft·lb)
erneuert werden.
LOCTITE®
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Einen durchsichtigen Kunststoffschlauch 4. Kontrollieren:
“1” fest an die Entlüftungsschraube “2” • Bremsflüssigkeitsstand
anschließen. Das freie Schlauchende in Unterhalb der Minimalstand-Markierung
einen Auffangbehälter führen. “a” → Bremsflüssigkeit der empfohlenen
b. Die Entlüftungsschraube lockern und den Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand
Bremskolben mit den Fingern in den auffüllen.
Bremssattel zurückdrücken. Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS-
STAND KONTROLLIEREN" in 3-25.
a
1
Entlüftungsschraube 5. Kontrollieren:
5 Nm (0,5 m·kg, 3,6 ft·lb) • Funktion des Fußbremshebels
Weich, schwammig → Bremshydraulik
d. Einen neuen Scheibenbremsbelag-Isolator entlüften.
und eine neue Scheibenbremsbelag-Bei- Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
lagscheibe “3” auf jeden neuen Scheiben- ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
bremsbelag “4” legen.
4-37
HINTERRADBREMSE
1 GAS22640
HINTERRAD-BREMSSATTEL KONTROL-
LIEREN
3
Empfohlene Austauschintervalle für Bau-
2 teile der Bremsanlage
Scheibenbremsbe-
Nach Bedarf
läge
Bremskolben-Dicht-
ring und Bremskol-
GAS22600 ben- Alle zwei Jahre
HINTERRAD-BREMSSATTEL ZERLEGEN Staubschutzman-
1. Demontieren: schette
• Bremskolben “1” Bremsschläuche Alle vier Jahre
• Bremskolben-Dichtring “2”
Nach Zerlegung der
• Bremskolben-Staubschutzmanschette “3”
Bremsflüssigkeit Anlage, spätestens
alle zwei Jahre
1. Kontrollieren:
• Bremskolben “1”
Rostig/verkratzt/verschlissen → Brems-
kolben erneuern.
• Bremszylinder “2”
Verkratzt/verschlissen → Bremssattel
komplett erneuern.
• Bremssattelgehäuse “3”
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Rissig/beschädigt → Bremssattel kom-
a. Druckluft durch die Bremsschlauch- plett erneuern.
Anschlussbohrung “a” blasen, um den Kol- • Bremsflüssigkeit-Zufuhrkanäle
ben aus dem Bremssattel herauszupres- (im Bremssattelgehäuse)
sen. Verstopft → Mit Druckluft ausblasen.
GWA13S1004
GWA13550
• Den Bremskolben mit einem Lappen Nach jeder Zerlegung des Bremssattels
abdekken. Darauf achten beim Austritt müssen der Bremskolben-Dichtring und
des Kolbens aus dem Bremssattel sich die Bremskolben-Staubschutzmanschette
nicht zu verletzen. erneuert werden.
4-38
HINTERRADBREMSE
2
b
GAS22650 1
HINTERRAD-BREMSSATTEL ZUSAMMEN-
BAUEN
GWA13S1005
2. Demontieren:
• Vor dem Zusammenbau müssen alle inne- • Hinterrad-Bremssattel
ren Bauteile mit frischer Bremsflüssigkeit 3. Montieren:
gereinigt und geschmiert werden. • Hinterrad-Scheibenbremsbeläge
• Um ein Aufquellen und Verzug der Brems- • Scheibenbremsbelag-Spreizfedern
kolben-Dichtringe zu verhindern, dürfen • Scheibenbremsbelag-Haltestift
die inneren Bauteile der Anlage niemals • Hinterrad-Bremssattel
mit Lösungsmittel in Berührung gebracht Siehe unter "HINTERRAD-SCHEIBEN-
werden. BREMSBELÄGE ERNEUERN" in 4-36.
• Nach jeder Zerlegung des Bremssattels
müssen der Bremskolben-Dichtring und Hinterrad-Bremssattel-
die Bremskolben-Staubschutzmanschette Schraube (M12)
erneuert werden. 27 Nm (2,7 m·kg, 20 ft·lb)
Hinterrad-Bremssattel-
Schraube (M8)
Empfohlene Flüssigkeit
22 Nm (2,2 m·kg, 16 ft·lb)
DOT 4
LOCTITE®
GAS22670
HINTERRAD-BREMSSATTEL EINBAUEN 4. Einfüllen:
1. Montieren: • Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter
• Hinterrad-Bremssattel “1” (mit der vorgeschriebenen Menge der
(provisorisch) empfohlenen Bremsflüssigkeit)
• Kupferscheiben New Empfohlene Flüssigkeit
• Hinterrad-Bremsschlauch “2” DOT 4
• Hohlschraube des Hinterrad-Brems-
schlauchs “3”
4-39
HINTERRADBREMSE
3
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunst-
stoffe an. Daher verschüttete Bremsflüssig-
keit sofort abwischen.
5. Entlüften:
• Bremshydraulik 1
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
2
ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
6. Kontrollieren:
GAS22720
• Bremsflüssigkeitsstand
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER
Unterhalb der Minimalstand-Markierung
KONTROLLIEREN
“a” → Bremsflüssigkeit der empfohlenen
1. Kontrollieren:
Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand
• Hauptbremszylinder
auffüllen.
Beschädigt/verkratzt/verschlissen →
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS-
Erneuern.
STAND KONTROLLIEREN" in 3-25.
• Bremsflüssigkeit-Zufuhrkanäle
(im Hauptbremszylindergehäuse)
Verstopft → Mit Druckluft ausblasen.
2. Kontrollieren:
• Hauptbremszylinder-Bauteile
a Beschädigt/verkratzt/verschlissen →
Erneuern.
3. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter
Rissig, beschädigt → Erneuern.
• Bremsflüssigkeits-Voratsbehältermem-
bran
7. Kontrollieren:
Rissig, beschädigt → Erneuern.
• Funktion des Fußbremshebels
4. Kontrollieren:
Weich, schwammig → Bremshydraulik
• Hinterrad-Bremsschlauch
entlüften.
4-40
HINTERRADBREMSE
• Bremsflüssigkeits-Vorratsbehält- 2. Einfüllen:
erschlauch • Bremsflüssigkeits-Vorratsbehälter
Rissig, beschädigt, verschlissen → (mit der vorgeschriebenen Menge der
Erneuern. empfohlenen Bremsflüssigkeit)
GAS22730 Empfohlene Flüssigkeit
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER DOT 4
ZUSAMMENBAUEN
GWA13520 GWA13090
• Vor dem Zusammenbau müssen alle inne- • Nur die vorgeschriebene Bremsflüssig-
ren Bauteile mit frischer Bremsflüssigkeit keit verwenden. Andere Bremsflüssigkei-
gereinigt und geschmiert werden. ten können die Gummidichtungen
• Die inneren Bauteile der Anlage niemals zersetzen, Undichtigkeit verursachen und
mit Lösungsmittel in Berührung bringen. dadurch die Bremsfunktion beeinträchti-
gen.
Empfohlene Flüssigkeit • Ausschließlich Flüssigkeit der gleichen
DOT 4 Sorte nachfüllen. Das Mischen unter-
schiedlicher Bremsflüssigkeiten kann zu
GAS22740 schädlichen chemischen Reaktionen und
HINTERRAD-HAUPTBREMSZYLINDER EIN- damit zu verminderter Bremsleistung füh-
BAUEN ren.
1. Montieren: • Beim Nachfüllen aufpassen, dass kein
• Hinterrad-Bremsschlauch “1” Wasser in den Bremsflüssigkeits-Vorrats-
• Kupferscheiben “2” New behälter gelangt. Wasser setzt den Siede-
• Hohlschraube des Hinterrad-Brems- punkt der Flüssigkeit deutlich herab und
schlauchs “3” kann durch Dampfblasenbildung zum
Blockieren der Bremse führen.
Hohlschraube des Hinterrad-
GCA13540
Bremsschlauchs
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
Bremsflüssigkeit greift Lack und Kunst-
GWA13530
stoffe an. Daher verschüttete Bremsflüssig-
keit sofort abwischen.
Eine einwandfreie Führung des Brems- 3. Entlüften:
schlauchs ist für einen sicheren Betrieb • Bremshydraulik
des Fahrzeugs unbedingt notwendig. Siehe Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
unter "SEILZUGFÜHRUNG" in 2-47. ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
GCA14160
4. Kontrollieren:
• Bremsflüssigkeitsstand
Beim Einbau des Bremsschlauchs auf den Unterhalb der Minimalstand-Markierung
Hauptbremszylinder sicherstellen, dass die “a” → Bremsflüssigkeit der empfohlenen
Bremsrohrleitung den Vorsprung “a” wie Sorte bis zum vorgeschriebenen Stand
gezeigt berührt. auffüllen.
Siehe unter "BREMSFLÜSSIGKEITS-
1 STAND KONTROLLIEREN" in 3-25.
a
3
2 New
4-41
HINTERRADBREMSE
5. Kontrollieren:
• Funktion des Fußbremshebels
Weich, schwammig → Bremshydraulik
entlüften.
Siehe unter "HYDRAULISCHE BREMS-
ANLAGE ENTLÜFTEN" in 3-27.
6. Einstellen:
• Fußbremshebel-Position
Siehe unter "HINTERRAD-SCHEIBEN-
BREMSE EINSTELLEN" in 3-24.
7. Einstellen:
• Bremslicht-Einschaltpunkt
Siehe unter "HINTERRAD-BREMS-
LICHTSCHALTER EINSTELLEN" in 3-
27.
4-42
LENKERSTUMMEL
GAS22850
LENKERSTUMMEL
Lenkerstummel demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Linke Seitenabdeckung/Linke obere Seitenver-
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
kleidung
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" in
Sekundärluftsystem-Abdeckung
7-15.
1 Lenkergewicht links 1
2 Lenkergriff 1
3 Kupplungsschalter-Steckverbinder 2 Lösen.
4 Lenkerarmatur links 1
5 Kupplungszug 1 Lösen.
6 Kupplungshebel 1
7 Lenkergewicht rechts 1
8 Gasdrehgriffgehäuse 2
9 Gaszug 2 Lösen.
10 Gasdrehgriff 1
11 Vorderrad-Bremslichtschalter-Steckverbinder 2 Lösen.
12 Lenkerarmatur rechts/Halterung 1/1
4-43
LENKERSTUMMEL
Lenkerstummel demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
13 Vorderrad-Hauptbremszylinder-Halterung 1
14 Vorderrad-Hauptbremszylinder-Baugruppe 1
15 Gleichrichter-/Regler-Halterung 1
16 Linke Steckverbinder-Halterung 1
17 Zündschloss-Steckverbinder 2 Lösen.
18 Steckverbinder der Wegfahrsperreneinheit 1 Lösen.
19 Obere Gabelbrücke 1
20 Lenkerstummel links 1
21 Lenkerstummel rechts 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-44
LENKERSTUMMEL
GAS22870
LENKERSTUMMEL DEMONTIEREN HINWEIS:
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. • Die Hauptbremszylinder-Halterung muss so
GWA13120 montiert werden, dass die “UP”-Markierung
“a” nach oben gerichtet ist.
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es • Die Passflächen der Hauptbremszylinder-
nicht umfallen kann. Halterung mit der Körnermarkierung “b” am
Lenker ausrichten.
2. Demontieren:
• Lenkergriff “1”
HINWEIS: 1 2
Zum Abziehen des Lenkergriffs Druckluft zwi-
schen den Lenkerstummel und die Innenseite
des Lenkergriffs blasen.
b
3. Montieren:
• Lenkerarmatur rechts “1”
• Halterung der rechten Lenkerarmatur “2”
HINWEIS:
Den Vorsprung “a” an der rechten Lenkerar-
matur an der Bohrung “b” im rechten Lenker-
GAS22890 stummel ausrichten.
LENKERSTUMMEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Lenkerstummel links b
• Lenkerstummel rechts
Verbogen/rissig/beschädigt → Erneuern. 2
GWA13690
4-45
LENKERSTUMMEL
HINWEIS:
Den Vorsprung “a” an der linken Lenkerarma-
tur mit der Bohrung “b” im linken Lenkerstum-
mel ausrichten.
5. Montieren:
• Lenkergewicht rechts “1”
HINWEIS:
Zwischen dem Gasdrehgriff und dem rechten
Lenkergewicht sollte ein Freiraum “a” von 1–3
mm (0,04–0,12 in) vorhanden sein. 8. Montieren:
• Lenkergriff “1”
• Lenkergewicht links “2”
a ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Eine dünne Schicht Gummiklebstoff auf
das linke Ende des Lenkers auftragen.
b. Den Lenkergriff über das Ende des linken
Lenkerstummels schieben.
c. Überschüssigen Klebstoff mit einem sau-
1 beren Lappen abwischen.
GWA13700
1 a
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
9. Kontrollieren:
• Seilzugführung
7. Montieren:
• Lenkerarmatur links “1”
4-46
LENKERSTUMMEL
HINWEIS:
Sicherstellen, dass das Wegfahrsperren-
Kabel, das Zündschloss-Kabel, die Brems-
schläuche, die Gaszüge, der Kupplungszug
und die Lenkerarmatur-Kabel korrekt verlegt
sind. Siehe unter "SEILZUGFÜHRUNG" in 2-
47.
10. Einstellen:
• Kupplungszugspiel
Siehe unter "KUPPLUNGSHEBELSPIEL
EINSTELLEN" in 3-15.
11. Einstellen:
• Gaszugspiel
Siehe unter "GASZUGSPIEL EINSTEL-
LEN" in 3-9.
Gaszugspiel
3,0–5,0 mm (0,12–0,20 in)
4-47
TELESKOPGABEL
GAS22950
TELESKOPGABEL
Gabelholme demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel-
holme.
Seitenabdeckungen Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Vorderrad Siehe unter "VORDERRAD" in 4-6.
1 Vorderradabdeckung 1
2 Klemmschraube der oberen Gabelbrücke 1 Lockern.
3 Klemmschraube der Lenkstange 1 Lockern.
4 Lenkerstangenschraube 1 Lockern.
5 Nockenwellen-Lagerdeckel-Schraube 1 Lockern.
6 Klemmschraube (untere Gabelbrücke) 2 Lockern.
7 Gabelholm 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-48
TELESKOPGABEL
Gabelholme zerlegen
1
New 2
16
10
3 15
5
6
4
7
8
14
New 13
New 12
9 New 11
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel-
holme.
1 Nockenwellen-Lagerdeckel-Schraube 1
2 O-Ring 1
3 Beilagscheibe 1
4 Gabeldämpferspindel 1
5 Mutter 1
6 Distanzstück 1
7 Federsitz 1
8 Gabelfeder 1
9 Unterer Federsitz 1
10 Gleitrohr 1
11 Staubschutzmanschette 1
12 Sicherungsring 1
13 Dichtring 1
14 Beilagscheibe 1
15 Dämpferrohr 1
16 Standrohr 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
4-49
TELESKOPGABEL
HINWEIS:
2 Das mit “B” markierte Ende des Stangen-Hal-
1
ters verwenden.
2 5
GAS22990
c. Die Federvorspannungs-Einstellschraube
GABELHOLME ZERLEGEN “6” halten und die Mutter “3” lockern.
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel-
holme.
1. Die Distanzhülse “1” wie in der Abbildung
gezeigt durch Drehen der Federvorspan-
4-50
TELESKOPGABEL
GC2C01011
4-51
TELESKOPGABEL
1 Empfohlene Sorte
Ohlins R & T43
2
3. Festziehen:
• Dämpferrohr
Dämpferrohr
35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
GAS23040
HINWEIS:
GABELHOLME ZUSAMMENBAUEN Das Dämpferrohr und die Dämpferrohr-Halte-
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel- rung “1” festziehen.
holme.
GWA13660
Dämpferrohr-Halter
90890-01506
• Der Ölstand in beiden Gabelholmen muss
übereinstimmen.
4-52
TELESKOPGABEL
6. Montieren:
• Beilagscheibe
• Dichtring “1”
(mit dem Gabeldichtungs-Eintreiber “2”)
Gabeldichtungs-Eintreiber
90890-01442
Einstellbarer Gabeldichtungs-
Eintreiber (36–46 mm)
1 YM-01442
4. Montieren:
• Staubschutzmanschette “1” New
• Sicherungsring “2” New
• Dichtring “3” New
• Beilagscheibe “4”
GC2C01012
2
1
Die nummerierte Seite des Dichtrings muss
nach unten gerichtet sein.
HINWEIS: 7. Montieren:
• Vor Einbau des Dichtrings müssen dessen • Sicherungsring “1”
Dichtlippen mit Lithiumseifenfett bestrichen HINWEIS:
werden. Den Sicherungsring so ausrichten, dass er in
• Die Außenseite des Standrohrs mit Gabelöl die Nut des Gleitrohrs passt.
bestreichen.
• Vor dem Einbau des Gabeldichtrings einen
Plastikbeutel über den Gabelholm stülpen,
um den Dichtring nicht zu beschädigen.
8. Montieren:
• Staubschutzmanschette “1”
(mit dem Gabeldichtungs-Treibergewicht
“2”)
Gabeldichtungs-Eintreiber
90890-01442
Einstellbarer Gabeldichtungs-
Eintreiber (36–46 mm)
YM-01442
5. Montieren:
• Gleitrohr
(zum Standrohr)
4-53
TELESKOPGABEL
4-54
TELESKOPGABEL
• Mutter “5”
• Gabeldämpferspindel “6” Stangenzieher
• Beilagscheibe “7” 90890-01437
• Nockenwellen-Lagerdeckel-Schraube “8” Universeller Werkzeugsatz zur
(mit O-Ring) Entlüftung des Dämpferrohrs
YM-A8703
3 Stangenzieher-Vorsatz (M10)
4 90890-01436
5 Universeller Werkzeugsatz zur
7
8 Entlüftung des Dämpferrohrs
YM-A8703
1 Gabelfeder-Kompressor
90890-01441
2
YM-01441
6 Stangen-Halter
90890-01434
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Doppelseitiger Dämpferrohr-
a. Den Stangenzieher-Vorsatz demontieren. Halter
b. Unteren Federsitz einbauen. YM-01434
c. Gabelfeder einbauen.
HINWEIS:
HINWEIS: Das mit “B” markierte Ende des Stangen-Hal-
Beim Einbau der Feder muss die kleinere Stei- ters verwenden.
gung “a” nach “A” zeigen.
4
3 9
4-55
TELESKOPGABEL
festziehen.
GWA13670 Die Bremsschläuche müssen korrekt ver-
legt werden.
Immer einen neuen Gabel-Abdeckschrau-
ben-O-Ring verwenden. HINWEIS:
Sicherstellen, dass das Gleitrohr bündig mit
GC2C01013
der Oberseite der oberen Gabelbrücke ist.
3. Festziehen:
o. Den Stangen-Halter und den Gabelfeder- • Nockenwellen-Lagerdeckel-Schraube “1”
Kompressor entfernen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ Verschlussschraube
16. Montieren: 20 Nm (2,0 m·kg, 15 ft·lb)
• Nockenwellen-Lagerdeckel-Schraube
• Lenkerstangenschraube “2”
(zum Gleitrohr)
HINWEIS: Lenkerstangenschraube
Die Gabel-Abdeckschraube provisorisch fest- 13 Nm (1,3 m·kg, 9,6 ft·lb)
ziehen.
• Klemmschraube des Lenkers “3”
GAS23050 Klemmschraube der Lenk-
GABELHOLME MONTIEREN stange
Folgender Arbeitsablauf gilt für beide Gabel- 32 Nm (3,2 m·kg, 24 ft·lb)
holme.
1. Montieren: • Klemmschraube der oberen Gabel-
• Gabelholm brücke “4”
Die Klemmschrauben der oberen und
Klemmschraube der oberen
unteren Gabelbrücke provisorisch festzie-
Gabelbrücke
hen.
26 Nm (2,6 m·kg, 19 ft·lb)
4-56
TELESKOPGABEL
1 2
4 3
4. Kontrollieren:
• Seilzugführung
HINWEIS:
Sicherstellen, dass der Bremsschlauch, die
Gaszüge, der Kupplungszug und die Lenkerar-
matur-Kabel korrekt verlegt sind. Siehe unter
"SEILZUGFÜHRUNG" in 2-47.
5. Montieren:
• Kabelbinder “1”
• Kabelbinder “2”
HINWEIS:
• Das linke Lenkerarmatur-Kabel mit einem
Kabelbinder am linken Gabelholm sichern.
• Den Vorderrad-Bremsschlauch mit einem
Kabelbinder am rechten Gabelholm sichern.
6. Einstellen:
• Federvorspannung
• Zugstufen-Dämpfungskraft
• Druckstufen-Dämpfungskraft
Siehe unter "GABELHOLME EINSTEL-
LEN" in 3-32.
4-57
LENKKOPF
GAS23090
LENKKOPF
Untere Gabelbrücke demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Frontverkleidung Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Gabelholme Siehe unter "TELESKOPGABEL" in 4-48.
Lenkerstummel Siehe unter "LENKERSTUMMEL" in 4-43.
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" in
Sekundärluftsystem-Abdeckung
7-15.
1 Bremsschlauchverbindung des Vorderrads 1
2 Hupe 1
Anschlusshalterung des Vorderrad-Brems-
3 1
schlauchs
4 Abdeckung der unteren Gabelbrücke 1
5 Sicherungsscheibe 1
6 Ringmutter oben 1
7 Gummischeibe 1
8 Ringmutter unten 1
9 Untere Gabelbrücke 1
10 Gaszugführung 1
4-58
LENKKOPF
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
11 Lagerdeckel oben 1
12 Innenlaufring oben 1
13 Lager oben 1
14 Lager unten 1
15 Innenlaufring unten 1
16 Staubschutzmanschette des unteren Lagers 1
17 Außenlaufring oben 1
18 Außenlaufring unten 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-59
LENKKOPF
GAS23110 3. Erneuern:
UNTERE GABELBRÜCKE DEMONTIEREN • Lager
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. • Lagerlaufringe
GWA13120
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Den Lagerlaufring mit einer langen Stange
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es “2” und einem Hammer vom Lenkkopfrohr
nicht umfallen kann. “1” abbauen.
2. Demontieren: b. Den Lagerlaufring mit Meißel “4” und Ham-
• Ringmutter oben “1” mer von der unteren Gabelbrücke “3”
• Gummischeibe abbauen.
• Ringmutter unten “2” c. Neue Lagerlaufringe einsetzen.
• Untere Gabelbrücke GCA14270
GWA13730
Ringmutterschlüssel
90890-01268
Schraubenschlüssel
YU-1268
Lenkmutterschlüssel
90890-01403
Schraubenschlüssel
YU-33975
4 3
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS23120
LENKKOPF KONTROLLIEREN 4. Kontrollieren:
1. Reinigen: • Obere Gabelbrücke
• Lager Siehe unter "LENKERSTUMMEL" in 4-
• Lagerlaufringe 43.
• Untere Gabelbrücke
Empfohlene Reinigungslösung (samt Lenkachse)
Petroleum Verbogen/rissig/beschädigt → Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Lager
• Lagerlaufringe
Beschädigt/Pitting → Erneuern.
4-60
LENKKOPF
GAS23140
LENKKOPF MONTIEREN Schraube der Anschlusshalte-
1. Schmieren: rung des Vorderrad-Brems-
• Lager oben schlauchs
• Lager unten 10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
• Lagerlaufringe
• Abdeckung der unteren Gabelbrücke “2”
Empfohlenes Schmiermittel • Bremsschlauchverbindung des Vorder-
Lithiumseifenfett rads “3”
b
2
3
a
3. Montieren:
1
• Obere Gabelbrücke
• Lenkkopfmutter 7. Kontrollieren:
• Lenkerstummel-Baugruppe rechts • Seilzugführung
• Lenkerstummel-Baugruppe links
HINWEIS:
HINWEIS: Sicherstellen, dass das Wegfahrsperren-
Die Lenkkopfmutter und die Lenkerstangen- Kabel, das Zündschloss-Kabel, die Brems-
schrauben provisorisch festziehen. schläuche, die Gaszüge, der Kupplungszug
4. Montieren: und die Lenkerarmatur-Kabel korrekt verlegt
• Gabelholme sind. Siehe unter "SEILZUGFÜHRUNG" in 2-
Siehe unter "TELESKOPGABEL" in 4-48. 47.
HINWEIS:
Die Klemmschrauben der unteren Gabel-
brücke provisorisch festziehen.
5. Festziehen:
• Lenkkopfmutter
Lenkkopfmutter
115 Nm (11,5 m·kg, 85 ft·lb)
6. Montieren:
• Anschlusshalterung des Vorderrad-
Bremsschlauchs “1”
4-61
FEDERBEIN
GAS23160
FEDERBEIN
Federbein demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Halterungen des Auspuffkrümmers
1.
Hinterrad Siehe unter "HINTERRAD" in 4-12.
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
1 Übertragungshebel 2
2 Distanzhülse des Umlenkhebels 1
3 Umlenkhebel 1
4 Distanzhülse 1
5 Distanzhülse 1
6 Dichtring 6
7 Lager 2
8 Lager 2
9 Beilagscheibe 1
10 Halterung des Federbeins 1
11 Federbein 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-62
FEDERBEIN
GAS23180 GAS23230
HINWEISE ZUM UMGANG MIT DEM FEDERBEIN DEMONTIEREN
STOSSDÄMPFER 1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen.
GWA13740 GWA13120
Der Stoßdämpfer enthält Stickstoff unter Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es
hohem Druck. Vor Arbeiten am Stoßdämp- nicht umfallen kann.
fer die folgenden Erläuterungen sorgfältig
durchlesen und die angegebenen Vor- HINWEIS:
sichtsmaßregeln befolgen. Der Hersteller Das Fahrzeug mit einem Montageständer so
übernimmt keinerlei Haftung für Unfälle, anheben, dass das Hinterrad frei ist.
Verletzungen oder Schäden, die auf 2. Demontieren:
unsachgemäße Behandlung des Stoß- • Schrauben des Übertragungshebels “1”
dämpfers zurückzuführen sind. • Übertragungshebel “2”
• Den Stoßdämpfer unter keinen Umstän- • Federbein-Schraube unten “3”
den öffnen oder manipulieren.
HINWEIS:
• Den Stoßdämpfer vor Hitze und offenen
Beim Lösen der Schrauben des Übertragungs-
Flammen schützen. Der hitzebedingte
hebels muss die Schwinge festgehalten wer-
Druckanstieg kann eine Explosion des
den, damit sie nicht herunterfallen kann.
Stoßdämpfers bewirken.
• Den Stoßdämpfer vor Verformung und
Beschädigung schützen. Bei beschädig- 1
tem Hinterrad-Stoßdämpfer ist die Dämp-
fungswirkung beeinträchtigt.
GAS23190
HINWEISE ZUR ENTSORGUNG EINES 2
STOSSDÄMPFERS 3
1. Vor der Entsorgung eines Stoßdämpfers
muss der Gasdruck freigesetzt werden. Um
den Gasdruck freizusetzen, ein 2–3 mm
3. Demontieren:
(0,08–0,12 in) großes Loch 50 mm (1,97 in)
• Mutter der Halterung des Federbeins “1”
vom Ende des Stoßdämpfers entfernt boh-
• Distanzschraube “2”
ren (siehe Abbildung).
GWA13760
• Federbein-Mutter oben “3”
• Beilagscheibe “4”
• Halterung des Federbeins “5”
Unbedingt eine Schutzbrille tragen, um
• Federbein
Augenverletzungen durch ausströmendes
Gas oder umherfliegende Metallspäne zu HINWEIS:
vermeiden. Die Schwinge absenken und dann das Feder-
bein zwischen Schwinge und Rahmen heraus-
nehmen.
4-63
FEDERBEIN
GAS23240
FEDERBEIN KONTROLLIEREN 4 5
1. Kontrollieren:
• Stoßdämpfer-Kolbenstange 1
Verbogen/beschädigt → Federbein
erneuern.
• Stoßdämpfer
Undicht (Gasaustritt/Ölaustritt) → Feder-
bein erneuern. 6 6
• Feder
Beschädigt/verschlissen → Federbein a
erneuern. A b b B
• Buchse
Beschädigt/verschlissen → Erneuern. 3
3
• Distanzhülse
Beschädigt/verkratzt → Erneuern.
• Schrauben c c
Verbogen/beschädigt/verschlissen →
Erneuern.
GAS23260
2 2
ÜBERTRAGUNGSHEBEL UND UMLENKHE- a 1
BEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren: 4. Stoßdämpfer
• Übertragungshebel 5. Umlenkhebel
• Umlenkhebel 6. Übertragungshebel
Beschädigt/verschlissen → Erneuern. A. Links
2. Kontrollieren: B. Rechts
• Lager
GAS23310
• Dichtringe FEDERBEIN MONTIEREN
Beschädigt/Pitting → Erneuern. 1. Schmieren:
3. Kontrollieren: • Distanzhülse
• Distanzhülsen • Lager
Beschädigt/verkratzt → Erneuern.
Empfohlenes Schmiermittel
GAS23270
UMLENKHEBEL MONTIEREN Lithiumseifenfett
1. Schmieren:
2. Festziehen:
• Distanzhülsen
• Mutter des Umlenkhebels
• Lager
Mutter des Umlenkhebels
Empfohlenes Schmiermittel
40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
Lithiumseifenfett
3. Montieren:
2. Montieren:
• Federbein
• Lager “1”, “2”
• Beilagscheibe “1”
(an den Umlenkhebel)
• Halterung des Federbeins “2”
• Dichtringe “3”
• Distanzschraube “3”
Einbautiefe des Lagers “a” HINWEIS:
4,5 mm (0,18 in) Die Beilagscheibe mit der Krempe zur Rück-
Einbautiefe des Lagers “b” seite des Fahrzeugs und der Körnermarkie-
3,5 mm (0,14 in) rung “UP” nach oben zeigend einbauen.
Einbautiefe des Dichtrings “c”
1,0 mm (0,04 in)
4-64
FEDERBEIN
4. Festziehen:
• Distanzschraube
Distanzschraube
16 Nm (1,6 m·kg, 12 ft·lb)
• Federbein-Mutter unten
Untere Federbein-Mutter
40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
• Federbein-Mutter oben
Obere Federbeinmutter
44 Nm (4,4 m·kg, 33 ft·lb)
• Federbein-Haltemutter
Federbein-Haltemutter
52 Nm (5,2 m·kg, 38 ft·lb)
5. Montieren:
• Übertragungshebel
HINWEIS:
Beim Einbauen der Übertragungshebel die
Schwinge anheben.
6. Festziehen:
• Übertragungshebel-Muttern
Übertragungshebel-Muttern
40 Nm (4,0 m·kg, 30 ft·lb)
4-65
SCHWINGE
GAS23330
SCHWINGE
Schwinge demontieren
4
11
12
LS
1
2
LS
3 1
13 19 2
LS 3
21
New 20
16 20 New
15 LS
LS 21
14 6
8
7
10
9 18
LS
17
15
LS
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Hinterrad Siehe unter "HINTERRAD" in 4-12.
Stoßdämpfer Siehe unter "FEDERBEIN" in 4-62.
Antriebskettenführung (Antriebsritzelseite) Siehe unter "KETTENANTRIEB" in 4-71.
Sicherungsmutter zur Einstellung der Antriebs-
1 2
kette
2 Antriebskettenspanner 2
3 Schraube zur Einstellung der Antriebskette 2
4 Hinterradabdeckung 1
5 Linke Fußrasten-Baugruppe 1
6 Antriebskettenschutz 1
7 Antriebskettenführung (Schwingenseite) 1
8 Antriebskette 1
9 Mutter der Schwingenachse 1
10 Beilagscheibe 1
11 Ringmutter der Schwingenachse 1
12 Beilagscheibe 1
13 Schwingenachse 1
14 Schwinge 1
4-66
SCHWINGE
Schwinge demontieren
4
11
12
LS
1
2
LS
3 1
13 19 2
LS 3
21
New 20
16 20 New
15 LS
LS 21
14 6
8
7
10
9 18
LS
17
15
LS
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
15 Staubschutzdeckel 2
16 Lager 1
17 Lager 1
18 Distanzhülse 1
19 Distanzhülse 1
20 Dichtring 2
21 Lager 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-67
SCHWINGE
GAS23350
SCHWINGE DEMONTIEREN
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen.
GWA13120
HINWEIS: A
Das Fahrzeug mit einem Montageständer so
anheben, dass das Hinterrad frei ist.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2. Messen: 3. Demontieren:
• Axialspiel der Schwinge • Antriebskette
• vertikale Beweglichkeit der Schwinge Siehe unter "ANTRIEBSKETTE DEMON-
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ TIEREN" in 4-72.
a. Das Anzugsmoment der Schwingenachs- 4. Demontieren:
Mutter, der Schwingenachs-Ringmutter • Schwingenachs-Ringmutter “1”
und der Schwingenachse messen. HINWEIS:
Mutter der Schwingenachse Die Schwingenachs-Ringmutter mit dem Ring-
70 Nm (7,0 m·kg, 52 ft·lb) mutterschlüssel “2” lockern.
Ringmutter der Schwingen-
achse Ringmutterschlüssel
95 Nm (9,5 m·kg, 70 ft·lb) 90890-01507
Schwingenachse
16 Nm (1,6 m·kg, 12 ft·lb)
b. Die Schwinge nach rechts und links bewe-
gen und so das Axialspiel “A” der Schwinge 1
messen.
c. Falls das Axialspiel den Grenzwert über-
schreitet, die Distanzhülsen, Lager, Beilag-
scheiben und Staubschutzdeckel
kontrollieren.
2
Max. Axialspiel am Schwinge-
nende
1,0 mm (0,04 in) 5. Demontieren:
• Schwingenachse “1”
d. Die Schwinge nach oben und unten bewe- HINWEIS:
gen und so die vertikale Beweglichkeit “B” Die Schwingenachse mit dem Dämpferrohr-
der Schwinge messen. Halter (24 mm) “2” lockern.
Falls sich die Schwinge nur zäh oder
ungleichmäßig bewegen lässt, die Distanz-
Dämpferrohr-Halter (24 mm)
hülsen, Lager, Beilagscheiben und Staub-
90890-01328
schutzdeckel kontrollieren.
YM-01328
4-68
SCHWINGE
GAS23380
SCHWINGE MONTIEREN
1. Schmieren:
2 • Lager
1
• Distanzhülsen
• Staubschutzdeckel
• Schwingenachse
Empfohlenes Schmiermittel
Lithiumseifenfett
GAS23360 2. Montieren:
SCHWINGE KONTROLLIEREN • Lager “1”
1. Kontrollieren: • Lager “2”
• Schwinge • Lager “3”
Verbogen/rissig/beschädigt → Erneuern. • Dichtringe “4”
2. Kontrollieren:
• Schwingenachse Einbautiefe des Lagers “a”
Die Schwingenachse auf einer ebenen 0–1,0 mm (0–0,04 in)
Fläche abrollen. Einbautiefe des Lagers “b”
Verbogen → Erneuern. 4,0 mm (0,16 in)
GWA13770 Einbautiefe des Dichtrings “c”
1,0 mm (0,04 in)
Eine verbogene Schwingenachse darf
unter keinen Umständen gerichtet werden.
1 2
A B
a 5 6 a
3. Reinigen: c 5 c
• Schwingenachse 7
• Staubschutzdeckel
A B
• Distanzhülsen
• Beilagscheiben
4 4
• Lager
3
Empfohlene Reinigungslösung b b
Petroleum
4. Kontrollieren: 5. Schwinge
• Staubschutzdeckel 6. Schwingenachse
• Distanzhülsen 7. Schraube
• Dichtringe A. Links
Beschädigt/verschlissen → Erneuern. B. Rechts
• Lager 3. Montieren:
Beschädigt/Pitting → Erneuern. • Schwingenachse “1”
4-69
SCHWINGE
HINWEIS: HINWEIS:
Die Schwingenachse mit dem Dämpferrohr- Die Gewinde der Mutter der Schwingenachse
Halter (24 mm) “2” festziehen. und die Passflächen mit Lithiumseifenfett
schmieren.
Dämpferrohr-Halter (24 mm) 6. Einstellen:
90890-01328 • Antriebsketten-Durchhang
YM-01328 Siehe unter "ANTRIEBSKETTEN-
DURCHHANG EINSTELLEN" in 3-29.
Antriebsketten-Durchhang
2 30,0–45,0 mm (1,18–1,77 in)
1
4. Montieren:
• Schwingenachs-Ringmutter “1”
Ringmutter der Schwingen-
achse
95 Nm (9,5 m·kg, 70 ft·lb)
HINWEIS:
• Die Gewinde der Ringmutter der Schwingen-
achse und die Passflächen mit Lithiumseifen-
fett schmieren.
• Die Ringmutter der Schwingenachse mit
dem Ringmutterschlüssel “2” festziehen.
Ringmutterschlüssel
90890-01507
5. Montieren:
• Mutter der Schwingenachse
4-70
KETTENANTRIEB
GAS23400
KETTENANTRIEB
Antriebsritzel und Antriebskette ausbauen
T,
R,
1
4
3
New 2
6
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Seitenverkleidungs-Unterteil links Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Linke Motorverkleidung Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Schaltstange
1.
1 Antriebsritzel-Abdeckung 1
2 Antriebsritzel-Mutter 1
3 Beilagscheibe 1
4 Antriebsritzel 1
5 Antriebskette 1
6 Antriebskettenführung (Antriebsritzelseite) 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
4-71
KETTENANTRIEB
GAS23410
ANTRIEBSKETTE DEMONTIEREN HINWEIS:
1. Das Fahrzeug auf ebenen Grund stellen. • Beim Messen des 15-Glieder-Abschnitts der
GWA13120 Antriebskette sicherstellen, dass die Kette
gespannt ist.
Das Fahrzeug sicher abstützen, damit es • Diesen Vorgang 2–3 Mal an unterschiedli-
nicht umfallen kann. chen Stellen wiederholen.
HINWEIS:
Das Fahrzeug mit einem Montageständer so
anheben, dass das Hinterrad frei ist.
2. Demontieren:
• Antriebskette
(mit Antriebsketten-Schneidvorrichtung)
HINWEIS:
Antriebskette nur schneiden, wenn sie oder die
Schwinge ausgewechselt werden muss.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2. Kontrollieren:
GAS23440
ANTRIEBSKETTE KONTROLLIEREN • Antriebskette
1. Messen: Steifheit → Reinigen u. schmieren, ggf.
• 15-Glieder-Abschnitt “a” der Antriebs- erneuern.
kette
Nicht nach Vorgabe → Antriebskette
erneuern.
Max. Länge von 15 Kettenglie-
dern
239,3 mm (9,42 in)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Länge “a” zwischen den Innenseiten
der Stifte und die Länge “b” zwischen den 3. Reinigen:
Außenseiten der Stifte eines 15-Glieder- • Antriebskette
Abschnitts der Antriebskette wie in der ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Abbildung gezeigt messen. a. Die Antriebskette mit einem sauberen Lap-
pen abwischen.
b. Die Kette in einem Petroleumbad auswa-
schen.
c. Die Antriebskette aus dem Petroleumbad
herausnehmen und vollständig abtrocknen.
GC2C01014
4-72
KETTENANTRIEB
b. Richtig
1. Antriebskettenrolle
2. Antriebsritzel/Kettenrad
GAS23470
KETTENRAD KONTROLLIEREN
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ Siehe unter "KETTENRAD KONTROLLIEREN
4. Kontrollieren: UND ERNEUERN" in 4-15.
• O-Ring “1”
Beschädigt → Antriebskette erneuern. GAS23480
MITNEHMERNABE KONTROLLIEREN
• Antriebskettenrollen “2”
Siehe unter "MITNEHMERNABE KONTROL-
Beschädigt/verschlissen → Antriebskette
LIEREN" in 4-15.
erneuern.
• Seitenscheiben der Antriebskette “3” GAS28800
Beschädigt/verschlissen/rissig → ANTRIEBSKETTE MONTIEREN
Antriebskette erneuern. 1. Schmieren:
• Antriebskette
Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl oder Kettenschmier-
mittel, das für O-Ring-Ketten
geeignet ist
2. Montieren:
• Antriebsritzel “1”
• Beilagscheibe “2”
• Antriebsritzel-Mutter “3” New
5. Schmieren:
• Antriebskette
4-73
KETTENANTRIEB
HINWEIS:
• Die Hinterradbremse betätigen und gleich-
zeitig die Antriebsritzel-Mutter festziehen.
• Die Antriebsritzel-Mutter “3” in eine Ausspa-
rung “a” in der Ausgangswelle stecken.
Antriebsritzel-Mutter
85 Nm (8,5 m·kg, 63 ft·lb)
LOCTITE®
1
a 2
a
New 3
4-74
KETTENANTRIEB
4-75
MOTOR
KURBELWELLE......................................................................................... 5-68
HAUPTLAGER DEMONTIEREN .......................................................... 5-69
ÖLDÜSEN KONTROLLIEREN ............................................................. 5-69
KURBELWELLE UND PLEUEL KONTROLLIEREN............................. 5-69
DIE KURBELWELLE MONTIEREN...................................................... 5-71
GETRIEBE.................................................................................................. 5-72
GETRIEBE DEMONTIEREN................................................................ 5-77
SCHALTGABELN KONTROLLIEREN .................................................. 5-77
SCHALTWALZE KONTROLLIEREN .................................................... 5-77
GETRIEBE KONTROLLIEREN ............................................................ 5-78
EINGANGSWELLE UND AUSGANGSWELLE
ZUSAMMENBAUEN............................................................................. 5-78
GETRIEBE MONTIEREN..................................................................... 5-79
MOTOR DEMONTIEREN
GAS23710
MOTOR DEMONTIEREN
Auspuffkrümmer demontieren
T,
R,
2 18 15
7 Nm (0,7 m • kg, 5,2 ft • Ib)
T,
R,
3
45 Nm (4,5 m • kg, 33 ft • Ib) 14
T,
R,
16
17
7 Nm (0,7 m • kg, 5,2 ft • Ib)
T,
R,
20 Nm (2,0 m • kg, 15 ft • Ib)
T,
R,
LT
LS
10 New LT
8 LT
1
13 2 5
3 4
LT
12 6 New
10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Seitenverkleidungs-Baugruppe Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Obere Seitenverkleidung Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Kühler-Halterung Siehe unter "KÜHLER" in 6-1.
1 EXUP-Ventil-Laufrollen-Abdeckung 1
2 EXUP-Seilzug 1 Schwarze Einstellschraube
3 EXUP-Seilzug 1
4 Klemme 1
5 Schalldämpfer 1
6 Dichtung 1
7 O2-Sensor-Steckverbinder 1 Lösen.
8 O2-Sensor 1
9 Auspuffkrümmer 1
10 Dichtung 4
11 Auspuffkrümmer-Halterung (links unten) 1
12 Auspuffkrümmer-Halterung (links oben) 1
13 Auspuffkrümmer-Halterung (rechts) 1
14 EXUP-Motor-Baugruppe 1
5-1
MOTOR DEMONTIEREN
Auspuffkrümmer demontieren
T,
R,
2 18 15
7 Nm (0,7 m • kg, 5,2 ft • Ib)
T,
R,
3
45 Nm (4,5 m • kg, 33 ft • Ib) 14
T,
R,
16
17
7 Nm (0,7 m • kg, 5,2 ft • Ib)
T,
R,
20 Nm (2,0 m • kg, 15 ft • Ib)
T,
R,
LT
LS
10 New LT
8 LT
1
13 2 5
3 4
LT
12 6 New
10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
15 EXUP-Motorhalterung 1
16 EXUP-Motor-Abdeckung 1
17 EXUP-Motor 1
18 EXUP-Motor-Steckverbinder 1 Lösen.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-2
MOTOR DEMONTIEREN
T,
R,
5 6
8
7
T,
R,
14 70 Nm (7,0 m • kg, 52 ft • lb)
T,
R,
10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
11
2
13
New 1
4
15 15
LS LS
12 3
New
17 Nm (1,7 m • kg, 13 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Siehe unter "DROSSELKLAPPENGE-
Drosselklappengehäuse
HÄUSE" in 7-9.
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" in
Sekundärluft-Abschaltventil
7-15.
Siehe unter "ELEKTRISCHER STARTER" in
Startermotor
5-34.
Thermostat Siehe unter "THERMOSTAT" in 6-8.
Kühler Siehe unter "KÜHLER" in 6-1.
Ölkühler Siehe unter "ÖLKÜHLER" in 6-5.
Wasserpumpe Siehe unter "WASSERPUMPE" in 6-10.
Antriebsritzel Siehe unter "KETTENANTRIEB" in 4-71.
1 Schaltstange 1
2 Schaltarm 1
3 Ölfilterpatrone 1
4 Schraube der Ölfilterpatrone 1
5 Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch 1
6 Batterie-Minuspol 1 Lösen.
7 Motormasseklemme 1 Lösen.
5-3
MOTOR DEMONTIEREN
T,
R,
5 6
8
7
T,
R,
14 70 Nm (7,0 m • kg, 52 ft • lb)
T,
R,
10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
11
2
13
New 1
4
15 15
LS LS
12 3
New
17 Nm (1,7 m • kg, 13 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
8 Ölstandschalter-Steckverbinder 1 Lösen.
9 Kurbelwellensensor-Steckverbinder 1 Lösen.
10 Leerlaufschalter-Steckverbinder 1 Lösen.
11 Geschwindigkeitssensor 1
12 Statorwicklungs-Steckverbinder 1 Lösen.
13 Kupplungszug 1 Lösen.
14 Zylindererkennungssensor-Steckverbinder 1 Lösen.
15 Steckverbinder der Zündspule 4 Lösen.
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-4
MOTOR DEMONTIEREN
Motor demontieren
T,
R,
64 Nm (6,4 m • kg, 47 ft • Ib)
T,
R,
5
9
7 8 15
6 5
2 3 4
12 14
11
13 3 4
1 2
16
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
HINWEIS:
Eine geeignete Stütze unter den Motor stel-
len.
5-5
MOTOR DEMONTIEREN
Motor demontieren
T,
R,
64 Nm (6,4 m • kg, 47 ft • Ib)
T,
R,
5
9
7 8 15
6 5
2 3 4
12 14
11
13 3 4
1 2
16
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-6
MOTOR DEMONTIEREN
GAS23720
MOTOR MONTIEREN 3
1. Montieren: 54
• Motor “1” 8 6 9
• Motor-Schraube (hinten unten) “2” 2
• Motor-Schraube (hinten oben) “3” 9
• Motorlager-Distanzhülsen (innen) “4”
• Motorlager-Distanzhülse (Mitte) “5” 13
10
• Motorlager-Distanzhülsen (außen) “6” 12 11
• Motor-Schraube (hinten unten) “7”
(provisorisch anziehen) 54
• Motor-Schraube (hinten oben) “8” 76
(provisorisch anziehen)
• Motor-Schrauben (vorn links) “9” 11 10
13 12
(provisorisch anziehen)
• Motorlager-Distanzhülsen (innen) “10”
1
• Motorlager-Distanzhülse (Mitte) “11”
• Motorlager-Distanzhülsen (außen) “12” 3. Montieren:
• Motor-Schrauben (vorn rechts) “13” • Schaltarm “1”
(provisorisch anziehen)
Schaltarmschraube
HINWEIS:
10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
• Sicherstellen, dass die Ausgangswelle beim
Einbau des Motors “1” durch die Antriebs-
HINWEIS:
kette geführt wird.
• Die Schrauben und Muttern dürfen nicht Schaltarm “1” mit seiner Körnermarkierung “a”
ganz festgezogen werden. ausgerichtet auf Kerbe “b” am Ende der
Schaltwelle ausrichten.
2. Festziehen:
• Motor-Schraube (hinten unten) “7”
• Motor-Schraube (hinten oben) “8”
• Motor-Schrauben (vorn links) “9” 1
• Motor-Schrauben (vorn rechts) “13”
Motor-Schraube (hinten unten)
64 Nm (6,4 m·kg, 47 ft·lb) a
Motor-Schraube (hinten oben)
64 Nm (6,4 m·kg, 47 ft·lb)
Motor-Schraube (vorn links) b
45 Nm (4,5 m·kg, 32 ft·lb)
Motor-Schraube (vorn rechts)
45 Nm (4,5 m·kg, 32 ft·lb)
5-7
NOCKENWELLEN
GAS23760
NOCKENWELLEN
Zylinderkopfdeckel demontieren
T,
R,
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
1
13 Nm (1,3 m • kg, 9,6 ft • Ib)
T,
R,
4 LT
LT
3
6
LS
New
5 New
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Kühler Siehe unter "KÜHLER" in 6-1.
Siehe unter "DROSSELKLAPPENGE-
Drosselklappengehäuse
HÄUSE" in 7-9.
Sekundärluft-Abschaltventil/Membranventil-Bau- Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" in
gruppe 7-15.
1 Zündspule 4
2 Zündkerze 4
3 Zylindererkennungssensor 1
4 Zylinderkopfdeckel 1
5 Zylinderkopfdeckel-Dichtung 1
6 Steuerkettenschiene (Oberseite) 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-8
NOCKENWELLEN
Nockenwellen demontieren
T,
R,
4
4
4
1 6 7
5
5
5
M
2
6 8
24 Nm (2,4 m • kg, 18 ft • Ib)
1
T,
New 3
R,
10
10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
9
11
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Siehe unter "IMPULSGEBER-ROTOR" in 5-
Abdeckung des Impulsgeber-Rotors
31.
1 Nockenwellenrad-Schraube 4 Lockern.
2 Steuerkettenspanner 1
3 Steuerkettenspanner-Dichtung 1
4 Einlass-Nockenwellen-Lagerdeckel 3
5 Auslass-Nockenwellen-Lagerdeckel 3
6 Nockenwellenrad 2
7 Einlass-Nockenwelle 1
8 Auslass-Nockenwelle 1
9 Stift 2
10 Steuerkettenschiene (einlassseitig) 1
11 Steuerkettenschiene (auslassseitig) 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-9
NOCKENWELLEN
GAS23810 3. Demontieren:
NOCKENWELLEN DEMONTIEREN • Nockenwellen-Lagerdeckel “1”
1. Demontieren: GCA13720
• Abdeckung des Impulsgeber-Rotors
Siehe unter "IMPULSGEBER-ROTOR" in Die Schrauben der Nockenwellen-Lager-
5-31. dekkel müssen von außen nach innen
2. Ausrichten: schrittweise über Kreuz gelockert werden,
• OT-Markierung auf auf dem Impulsgeber- um Zylinderkopf, Nockenwellen und Nok-
Rotor kenwellen-Lagerdeckel nicht zu beschädi-
(mit den Kurbelgehäuse-Passflächen) gen.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn drehen.
4. Demontieren:
b. Wenn sich der Kolben des Zylinders Nr. 1 • Einlass-Nockenwelle
am oberen Totpunkt des Verdichtungstak- • Auslass-Nockenwelle
tes befindet, die OT-Markierung “a” am HINWEIS:
Lichtmaschinenrotor auf die entsprechende Die Steuerkette mit einem Draht “1” sichern,
Gegenmarkierung “b” am Kurbelgehäuse damit sie nicht ins Kurbelgehäuse rutscht.
ausrichten.
b 1
a
HINWEIS: GAS23850
NOCKENWELLEN KONTROLLIEREN
Der Kolben befindet sich im oberen Totpunkt
1. Kontrollieren:
des Verdichtungstakts, wenn die Nockenwel-
• Nocken
len-Nocken voneinander abgewendet sind.
Blaufärbung/Pitting/verkratzt → Nocken-
welle erneuern.
IN EX
2. Messen:
• Nockenabmessungen “a” und “b”
Nicht nach Vorgabe → Nockenwelle
erneuern.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
5-10
NOCKENWELLEN
A ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Nockenwelle (ohne Lagerdeckel) in
den Zylinderkopf einbauen.
b. Ein Stück Plastigauge® “1” auf den Nok-
B kenwellen-Lagerzapfen legen, wie darge-
stellt.
c. Nockenwellen-Lagerdeckel einbauen.
HINWEIS:
• Die Schrauben der Nockenwellen-Lagerdek-
kel müssen von innen nach außen schritt-
weise und über Kreuz festgezogen werden.
• Die Nockenwelle darf nicht bewegt werden,
bis die Messung des Lagerzapfenspiels mit
dem Plastigauge® beendet ist.
3. Messen:
• Nockenwellenschlag
5-11
NOCKENWELLEN
6
1 2 3 4 5
GAS23870
STEUERKETTENSCHIENEN, NOCKENWEL-
LENRÄDER UND STEUERKETTENSCHIE-
NEN KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Steuerkette “1” 2. Kontrollieren:
Beschädigt/steif → Steuerkette, Nocken- • Steuerkettenspanner-Gehäuse
welle und Nockenwellenrad als Satz • Steuerkettenspanner-Stößel
erneuern. • Steuerkettenspanner-Federsitz
2. Kontrollieren: • Steuerkettenspanner-Federn
• Nockenwellenrad
5-12
NOCKENWELLEN
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS24010
b. Den Steuerkettenspanner-Clip “2” zusam- NOCKENWELLEN MONTIEREN
mendrücken und den Steuerkettenspan- 1. Ausrichten:
ner-Stößel “3” in das Gehäuse • OT-Markierung auf auf dem Impulsgeber-
hineindrücken. Rotor
HINWEIS: (mit den Kurbelgehäuse-Passflächen)
Den Steuerkettenspanner-Clip nicht loslassen, ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
während der Stößel in das Gehäuse gedrückt a. Die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn drehen.
wird, da dieser ansonsten herausgeschleudert
werden kann.
5-13
NOCKENWELLEN
E2 E1
E1
I1
b
a
I2 I1
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2. Montieren: a a
• Steuerkette “1”
• Auslass-Nockenwelle “2”
• Einlass-Nockenwelle “3” a
(samt provisorisch befestigten Nocken-
wellenrädern)
HINWEIS:
• Die Richtmarkierungen “a” auf den Nocken-
wellenrädern müssen an der Zylinderkopf- a a
kante “b” ausgerichtet sein. 4. Montieren:
• Sicherstellen, dass die Steuerkette so einge- • Nockenwellen-Lagerdeckel-Schrauben
baut wird, dass die Auslassseite der Kette
Nockenwellen-Lagerdeckel-
gespannt und die Einlassseite locker ist.
Schraube
10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
GCA13730
5-14
NOCKENWELLEN
b
a
L
2 b
a
• Nockenwellenrad-Richtmarkierung “c”
Sicherstellen, dass die Markierungen auf
1
den Nockenwellenrädern auf die Zylin-
derkopfkante “d” ausgerichtet sind.
6. Die Kurbelwelle einige Male drehen, um Nicht ausgerichtet → Ausrichten.
den Steuerkettenspanner-Stößel freizuge- Siehe die obigen Arbeitsschritte.
ben.
9. Messen:
HINWEIS: • Ventilspiel
Ist der Motor nicht zerlegt, den Motorstopp- Nicht nach Vorgabe → Einstellen.
schalter auf “ ” stellen und dann den Motor Siehe unter "VENTILSPIEL EINSTEL-
einige Male durch Drücken des Startschalters LEN" in 3-4.
für jeweils 0,5–1,0 Sekunden starten. 10. Montieren:
• Zylinderkopfdeckel-Dichtung New
7. Sicherstellen, dass die Steuerkette • Zylinderkopfdeckel
gespannt ist. Ist die Kette locker, den Steu-
erkettenspanner erneut einbauen. Zylinderkopfdeckel-Schrauben
HINWEIS: 12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
Ist der Motor nicht zerlegt, starten und auf
anormale Geräusche achten. Wenn anormale HINWEIS:
Geräusche zu hören sind, den Steuerketten- • Bond TB1541B “1” auf die Passflächen des
spanner erneut einbauen. Zylinderkopfdeckels und der Zylinderkopf-
dichtung auftragen.
8. Kontrollieren: • Bond TB1215B “2” auf die Passflächen der
• OT-Markierung “a” Zylinderkopfdichtung und des Zylinderkopfs
Sicherstellen, dass die OT-Markierung auftragen.
auf dem Impulsgeber-Rotor auf die ent- • Die Zylinderkopfdeckel-Schrauben müssen
sprechende Gegenmarkierung “b” am schrittweise und über Kreuz festgezogen
Kurbelgehäuse ausgerichtet ist. werden.
5-15
NOCKENWELLEN
1 1
5-16
ZYLINDERKOPF
GAS24100
ZYLINDERKOPF
Zylinderkopf demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Motor
1.
Nockenwellen Siehe unter "NOCKENWELLEN" in 5-8.
1 Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler 1
2 Zylinderkopf 1
3 Zylinderkopf-Dichtung 1
4 Passstift 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-17
ZYLINDERKOPF
GAS24120 • Zylinderkopf-Kühlmantel
ZYLINDERKOPF DEMONTIEREN Kesselsteinablagerungen/Rost → Entfer-
1. Demontieren: nen.
• Zylinderkopf-Schrauben 3. Messen:
• Zylinderkopf-Muttern • Zylinderkopf-Verzug
HINWEIS: Nicht nach Vorgabe → Zylinderkopf
• Die Muttern, Hutmuttern und Schrauben in planschleifen.
abnehmender Anzugsreihenfolge (siehe Zif-
fern in der Abbildung) lockern. Verzugsgrenzwert
• Jede Mutter jeweils um eine 1/2 Umdrehung 0,05 mm (0,0020 in)
lockern. Sobald alle locker sind, die Muttern
ganz abschrauben.
6 2 4 10
8 12
9 11
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
3 1 5 7
a. Ein Haarlineal “1” und eine Fühlerlehre “2”
GAS24160
über den Zylinderkopf legen.
ZYLINDERKOPF KONTROLLIEREN
1. Entfernen:
• Kohlenstoffablagerungen im Brennraum
(mit einem abgerundeten Schaber)
HINWEIS:
Keine scharfkantigen Gegenstände benutzen,
um Beschädigungen oder Kratzer an folgen-
den Stellen zu vermeiden:
• Zündkerzen-Bohrungsgewinde
• Ventilsitze
b. Den Verzug messen.
c. Falls der Grenzwert überschritten ist, den
Zylinderkopf wie nachfolgend beschrieben
planschleifen.
d. Nassschleifpapier (Körnung 400–600) über
eine plane Unterlage spannen und den
Zylinderkopf in Achterbewegungen
abschleifen.
HINWEIS:
Den Zylinderkopf mehrmals drehen, um einen
gleichmäßigen Abschliff zu gewährleisten.
2. Kontrollieren:
• Zylinderkopf ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Beschädigt/verkratzt → Erneuern.
HINWEIS:
Die Titan-Ventile zusammen mit dem Zylinder-
kopf erneuern.
Siehe unter "VENTILSITZE KONTROLLIE-
REN" in 5-23.
5-18
ZYLINDERKOPF
GAS24240
ZYLINDERKOPF MONTIEREN
1. Montieren:
• Zylinderkopf
HINWEIS:
Die Steuerkette durch den Steuerketten-
schacht führen.
2. Festziehen:
• Zylinderkopf-Muttern “1”–“7”, “10”
Zylinderkopf-Mutter (erste)
25 Nm (2,5 m·kg, 18 ft·lb)
Zylinderkopf-Mutter (letzter
Durchgang)
42 Nm (4,2 m·kg, 31 ft·lb)
• Zylinderkopf-Hutmuttern “8”, “9”
Zylinderkopf-Hutmutter (erster
Durchgang)
30 Nm (3,0 m·kg, 22 ft·lb)
Zylinderkopf-Hutmutter (letzter
Durchgang)
60 Nm (6,0 m·kg, 44 ft·lb)
• Zylinderkopf-Schrauben “11”, “12”
Zylinderkopf-Schraube
12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
HINWEIS:
• Die Schraubengewinde und die Lagerlaufflä-
chen mit Motoröl benetzen.
• Die Muttern, Hutmuttern und Schrauben des
Zylinderkopfs müssen in der abgebildeten
Reihenfolge mit dem vorgegebenen Moment
in zwei Schritten festgezogen werden.
6 2 4 10
8 12
9 11
3 1 5 7
5-19
VENTILE UND VENTILFEDERN
GAS24270
VENTILE UND VENTILFEDERN
Ventile und Ventilfedern demontieren
1
E
2
3 M
4 3
New 9 M
E
1
M 5
2 3
10
3 M
4
New 9
M
10 M
12
11
8
7
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Zylinderkopf Siehe unter "ZYLINDERKOPF" in 5-17.
1 Tassenstößel 16
2 Ventilplättchen 16
3 Ventilkeil 32
4 Federsitz 16
5 Einlass-Ventilfeder 8
6 Auslassventil-Feder 8
7 Einlassventil 8
8 Auslassventil 8
9 Ventilschaft-Dichtring 16
10 Federteller 16
11 Einlass-Ventilführung 8
12 Auslass-Ventilführung 8
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-20
VENTILE UND VENTILFEDERN
GAS24280 3. Demontieren:
VENTILE DEMONTIEREN • Ventilkeile “1”
Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Ven-
tile und anderen Bauteile des Ventiltriebs. HINWEIS:
Zum Ausbau der Ventilkeile die Ventilfeder mit
HINWEIS:
dem Ventilfederspanner “1” und dem Ventilfe-
Vor dem Demontieren der inneren Bauteile derspanner-Vorsatz “2” zusammendrücken.
des Zylinderkopfes (z. B. Ventile, Ventilfedern,
Ventilsitze) muss sichergestellt werden, dass
die Ventile dicht sind. Ventilfederspanner
90890-04019
1. Demontieren: YM-04019
• Tassenstößel “1” Ventilfederspanner-Vorsatz
• Ventilplättchen “2” 90890-04108
HINWEIS: Ventilfederspanner-Adapter 22
Die entsprechende Einbaulage sämtlicher Tas- mm
senstößel und Ventilplättchen notieren, damit YM-04108
sie wieder in ihre ursprüngliche Position mon-
tiert werden können.
4. Demontieren:
• Federsitz “1”
2. Kontrollieren:
• Ventilfeder “2”
• Ventil-Dichtigkeit
• Ventil “3”
Undichtigkeit am Ventilsitz → Ventilke-
• Ventilschaft-Dichtring “4”
gel, Ventilsitz und Ventilsitz-Breite kon-
• Federteller “5”
trollieren.
Siehe unter "VENTILSITZE KONTROL- HINWEIS:
LIEREN" in 5-23. Die entsprechende Einbaulage sämtlicher
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Bauteile notieren, damit sie wieder in ihre
a. Ein sauberes Lösungsmittel “a” in die Ein- ursprüngliche Lage montiert werden können.
und Auslasskanäle gießen.
b. Kontrollieren, dass die Ventile dicht sind.
HINWEIS:
Es darf keine Undichtigkeit am Ventilsitz “1”
auftreten.
GAS24290
VENTILE UND VENTILFÜHRUNGEN KON-
TROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Ven-
tile und Ventilführungen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ 1. Messen:
5-21
VENTILE UND VENTILFEDERN
• Ventilschaft-Spiel
Nicht nach Vorgabe → Ventilführung
erneuern.
• Ventilschaft-Spiel =
Ventilführungs-Innendurchmesser “a” -
Ventilschaft-Durchmesser “b”
Ventilschaft-Spiel (Einlass)
0,010–0,037 mm (0,0004–
0,0015 in) b. Eine neue Ventilführung mit dem Ventilfüh-
Grenze rungs-Eintreiber “2” und dem Ventilfüh-
0,080 mm (0,0032 in) rungs-Zieher “1” einbauen.
Ventilschaft-Spiel (Auslass)
0,025–0,052 mm (0,0010– Ventilführungsposition
0,0020 in) 15,80 mm–16,20 mm (0,622–
Grenze 0,638 in)
0,095 mm (0,0037 in)
a. Ventilführungsposition
c. Nach dem Einbau muss die Ventilführung
mit der Ventilführungs-Reibahle “3” bear-
beitet werden, bis das korrekte Ventil-
schaft-Spiel erreicht ist.
2. Erneuern:
• Ventilführung
HINWEIS:
Um den Aus- und Einbau der Ventilführung zu
erleichtern und eine exakte Passung zu HINWEIS:
gewährleisten, den Zylinderkopf in einem Ofen Nach dem Einbau der neuen Ventilführung
auf 100 °C (212 °F) erhitzen. muss der Ventilsitz nachgearbeitet werden.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Ventilführung mit einem Ventilführungs-
Zieher “1” ausbauen.
5-22
VENTILE UND VENTILFEDERN
6. Messen:
Ventilführungs-Zieher (ø4,5) • Ventilschaft-Schlag
90890-04116 Nicht nach Vorgabe → Ventil erneuern.
Ventilführungs-Zieher (4,5 mm)
YM-04116 HINWEIS:
Ventilführungs-Eintreiber (ø4,5) • Das Ventil und die Ventilführung stets
90890-04117 gemeinsam erneuern.
Ventilführungs-Eintreiber (4,5 • Bei Ausbau oder Ersetzen eines Ventils
mm) muss die Ventilschaftdichtung immer erneu-
YM-04117 ert werden.
Ventilführungs-Reibahle (ø4,5)
90890-04118 Ventilschaft-Schlag
Ventilführungs-Reibahle (4,5 0,040 mm (0,0016 in)
mm)
YM-04118
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3. Entfernen:
• Kohlenstoffablagerungen
(vom Ventilkegel und Ventilsitz)
4. Kontrollieren:
• Ventilkegel
Pitting/verschlissen → Ventilkegel
abschleifen.
• Ventilschaft-Ende GAS24300
Pilzartig verformt, Durchmesser größer VENTILSITZE KONTROLLIEREN
als am Schaftkörper → Ventil erneuern. Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Ven-
5. Messen: tile und Ventilsitze.
• Ventiltellerrand-Stärke D “a” 1. Entfernen:
Nicht nach Vorgabe → Ventil erneuern. • Kohlenstoffablagerungen
(vom Ventilkegel und Ventilsitz)
Ventiltellerrand-Stärke D (Ein-
2. Kontrollieren:
lass)
• Ventilsitz
0,90–1,10 mm (0,0354–0,0433
Pitting/verschlissen → Zylinderkopf
in)
erneuern.
Grenze
3. Messen:
0,8 mm (0,03 in)
• Ventilsitz-Breite C “a”
Ventiltellerrand-Stärke D (Aus-
Nicht nach Vorgabe → Zylinderkopf
lass)
erneuern.
1,10–1,30 mm (0,0433–0,0512
in) Ventilsitzbreite C (Einlass)
Grenze 0,90–1,10 mm (0,0354–0,0433
1,0 mm (0,04 in) in)
Grenze
1,6 mm (0,06 in)
Ventilsitzbreite C (Auslass)
1,10–1,30 mm (0,0433–0,0512
in)
Grenze
1,8 mm (0,07 in)
5-23
VENTILE UND VENTILFEDERN
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Grobkörnige Schleifpaste “a” auf den Ven-
tilkegel auftragen.
GCA13790
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Tuschierfarbe (Dykem) “b” auf den Ventilke-
gel auftragen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
4. Einschleifen:
• Ventilkegel
• Ventilsitz
GC2C01028
5-24
VENTILE UND VENTILFEDERN
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS24310
VENTILFEDERN KONTROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Ventilfe-
dern.
1. Messen:
• Länge der ungespannten Ventilfeder “a”
Nicht nach Vorgabe → Ventilfeder erneu-
ern.
b. Einbaulänge
Ungespannte Länge (Einlass) 3. Messen:
37,47 mm (1,48 in) • Ventilfederneigung “a”
Grenze Nicht nach Vorgabe → Ventilfeder erneu-
35,60 mm (1,40 in) ern.
Ungespannte Länge (Auslass)
37,67 mm (1,48 in) Federneigungswinkel (Einlass)
Grenze 2,5°/1,6 mm
35,79 mm (1,42 in) Federneigungswinkel (Auslass)
2,5°/1,6 mm
5-25
VENTILE UND VENTILFEDERN
3. Montieren:
• Federteller “1”
• Ventilschaft-Dichtring “2”
• Ventil “3”
• Ventilfeder “4”
• Federsitz “5”
(in den Zylinderkopf)
HINWEIS:
• Sicherstellen, dass jedes Ventil an seine
ursprüngliche Stelle montiert wird.
GAS24320 • Beim Einbau der Ventilfedern muss die grö-
TASSENSTÖSSEL KONTROLLIEREN ßere Steigung “a” nach oben gerichtet sein.
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Tassenstö-
ßel.
1. Kontrollieren:
• Tassenstößel
Beschädigt/verkratzt → Tassenstößel
und Zylinderkopf erneuern.
GAS24340
VENTILE MONTIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für sämtliche Ven-
tile und anderen Bauteile des Ventiltriebs.
1. Entgraten:
• Ventilschaft-Ende
(mit einem Honstein)
b. Kleinere Steigung
4. Montieren:
2. Schmieren: • Ventilkeile “1”
• Ventilschaft “1” HINWEIS:
• Ventilschaft-Dichtring “2” Zum Einbau der Ventilkeile die Ventilfeder mit
(mit dem empfohlenen Schmiermittel) dem Ventilfederspanner “1” und dem Ventilfe-
derspanner-Vorsatz “2” zusammendrücken.
Empfohlenes Schmiermittel
Molybdändisulfidöl Ventilfederspanner
90890-04019
YM-04019
Ventilfederspanner-Vorsatz
90890-04108
Ventilfederspanner-Adapter 22
mm
YM-04108
5-26
VENTILE UND VENTILFEDERN
6. Schmieren:
• Tassenstößel
(mit dem empfohlenen Schmiermittel)
Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl
7. Montieren:
• Ventilplättchen
• Tassenstößel
HINWEIS:
• Der Tassenstößel muss sich mit dem Finger
mühelos drehen lassen.
• Die einzelnen Tassenstößel und Ventilplätt-
chen müssen an ihre ursprünglichen Stellen
montiert werden.
5-27
LICHTMASCHINE UND STARTERKUPPLUNG
GAS24480
LICHTMASCHINE UND STARTERKUPPLUNG
Lichtmaschine und Starterkupplung demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Seitenverkleidungs-Baugruppe Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Ablassen.
Motoröl Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in 3-
13.
1 Statorwicklungs-Steckverbinder 1 Lösen.
2 Lichtmaschinendeckel 1
3 Lichtmaschinendeckel-Dichtung 1
4 Passstift 2
5 Statorwicklungs-Kabelhalterung 1
6 Statorwicklung 1
7 Starterkupplungs-Zwischenradwelle 1
8 Starterkupplungs-Zwischenrad 1
9 Lichtmaschinenrotor 1
10 Starterkupplung 1
11 Starterkupplungs-Zahnrad 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-28
LICHTMASCHINE UND STARTERKUPPLUNG
Schwungradzieher
90890-01404
Schwungradzieher
YM-01404 ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS24600
STARTERKUPPLUNG MONTIEREN
1. Montieren:
1 • Starterkupplung “1”
HINWEIS:
2 Sicherstellen, dass die Starterkupplung so ein-
gebaut wird, dass die Seite mit der Pfeilmar-
kierung “a” nach innen vom Rotor weg zeigt.
GAS24570
STARTERKUPPLUNG KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Starterkupplungsrollen
5-29
LICHTMASCHINE UND STARTERKUPPLUNG
GAS24500
LICHTMASCHINE MONTIEREN
1. Montieren:
• Lichtmaschinenrotor
• Beilagscheibe New
• Lichtmaschinenrotor-Schraube
HINWEIS:
• Den konischen Bereich der Kurbelwelle und
die Lichtmaschinenrotor-Nabe reinigen.
• Die Schraubengewinde des Lichtmaschinen-
rotors und die Passflächen der Beilag-
scheibe mit Motoröl benetzen.
2. Festziehen:
• Lichtmaschinenrotor-Schraube “1”
Lichtmaschinenrotor-Schraube
70 Nm (7,0 m·kg, 52 ft·lb)
HINWEIS:
Den Lichtmaschinenrotor “2” mit dem Riemen-
scheiben-Halter “3” gegenhalten und die Licht-
maschinenrotor-Schraube festziehen.
Riemenscheiben-Halter
90890-01701
Primärkupplungshalter
YS-01880-A
2
3. Auftragen:
• Dichtmasse
(auf die Gummitülle des Statorwicklungs-
Kabels)
5-30
IMPULSGEBER-ROTOR
GAS24520
IMPULSGEBER-ROTOR
Impulsgeber-Rotor demontieren
6
15 Nm (1,5 m • kg, 11 ft • Ib)
T,
R,
New 4
5
New 3
New LT
LT
LS
1
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Seitenverkleidungs-Baugruppe Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Siehe unter "LICHTMASCHINE UND STAR-
Lichtmaschinendeckel
TERKUPPLUNG" in 5-28.
1 Kupplungszug 1 Lösen.
2 Kurbelwellensensor-Steckverbinder 1 Lösen.
3 Abdeckung des Impulsgeber-Rotors 1
4 Dichtung des Impulsgeber-Rotors 1
5 Kurbelwellensensor 1
6 Impulsgeber-Rotor 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-31
IMPULSGEBER-ROTOR
GAS24530
IMPULSGEBER-ROTOR DEMONTIEREN
1. Demontieren:
b a
• Schraube des Impulsgeber-Rotors “1”
• Beilagscheibe
• Impulsgeber-Rotor
HINWEIS:
Den Lichtmaschinenrotor “2” mit dem Rotor- 1
Riemenscheiben-Halter “3” gegenhalten und
die Schraube des Impulsgeber-Rotors lockern.
2. Festziehen:
Riemenscheiben-Halter • Schraube des Impulsgeber-Rotors “1”
90890-01701 Schraube des Impulsgeber-
Primärkupplungshalter Rotors
YS-01880-A 35 Nm (3,5 m·kg, 26 ft·lb)
HINWEIS:
Den Lichtmaschinenrotor “2” mit dem Riemen-
scheiben-Halter “3” gegenhalten und die
Schraube des Impulsgeber-Rotors festziehen.
1 Riemenscheiben-Halter
90890-01701
Primärkupplungshalter
YS-01880-A
2
GAS24540
IMPULSGEBER-ROTOR MONTIEREN
1. Montieren:
• Impulsgeber-Rotor “1” 3
• Beilagscheibe
• Schraube des Impulsgeber-Rotors
HINWEIS:
Bei der Montage des Impulsgeber-Rotors die
Nut “a” in der Kurbelwelle am Vorsprung “b”
des Impulsgeber-Rotors ausrichten. 2
3. Auftragen:
• Dichtmasse
(auf die Gummitülle des Kurbelwellen-
sensor-Kabels)
5-32
IMPULSGEBER-ROTOR
5-33
ELEKTRISCHER STARTER
GAS24780
ELEKTRISCHER STARTER
Startermotor demontieren
T.
R.
LT
LT
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Fahrersitz Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Thermostat Siehe unter "THERMOSTAT" in 6-8.
1 Starter-Kabel 1
2 Startermotor 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-34
ELEKTRISCHER STARTER
Startermotor zerlegen
T.
R.
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 O-Ring 1
2 Antriebslagerschild 1
3 Sicherungsscheibe 1
4 Dichtring 1
5 Lager 1
6 Beilagscheibensatz 1
7 Polgehäuse 1
8 Anker 1
9 Dichtung 2
10 Beilagscheibensatz 2
Kohlebürsten-Halter (zusammen mit den Kohle-
11 1
bürsten)
12 Kollektorlagerschild 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
5-35
ELEKTRISCHER STARTER
GAS24790 ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
STARTERMOTOR KONTROLLIEREN a. Die Anker-Widerstände mit dem Taschen-
1. Kontrollieren: Prüfgerät messen.
• Kollektor
Schmutzig → Mit Schleifpapier (Körnung Taschen-Prüfgerät
600) reinigen. 90890-03112
2. Messen: Analog-Taschen-Prüfgerät
• Kollektor-Durchmesser “1” YU-03112-C
Nicht nach Vorgabe → Startermotor
erneuern. Ankerwicklung
Kollektor-Widerstand “1”
Grenze
0,0012–0,0022 Ω bei 20 °C (68
27,0 mm (1,06 in)
°F)
Isolationswiderstand “2”
Über 1 MΩ bei 20 °C (68 °F)
b. Entspricht einer der Widerstände nicht der
Vorgabe, den Startermotor erneuern.
3. Messen:
• Kollektorisolierungs-Unterschneidung “a”
Nicht nach Vorgabe → Die Kollektoriso-
lierung mit einem auf den Kollektor
zurecht geschliffenen Metallsägeblatt auf ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
das richtige Maß abschaben. 5. Messen:
Kollektorisolierungs-Unter- • Länge der Kohlebürste “a”
schneidung (Tiefe) Nicht nach Vorgabe → Kohlebürsten-
0,70 mm (0,03 in) Satz erneuern.
Grenze
HINWEIS:
3,50 mm (0,14 in)
Eine vorschriftsmäßige Unterschneidung der
Kollektorisolierung ist notwendig für die ein-
wandfreie Funktion des Kollektors.
6. Messen:
• Federkraft der Kohlebürsten-Federn
4. Messen: Nicht nach Vorgabe → Kohlebürsten-
• Ankerwiderstände (Kollektor und Isolie- Federn als Satz erneuern.
rung)
Nicht nach Vorgabe → Startermotor
erneuern.
5-36
ELEKTRISCHER STARTER
7. Kontrollieren:
• Getriebezähne
Beschädigt/verschlissen → Zahnrad
erneuern.
8. Kontrollieren:
• Lager
• Dichtring
Beschädigt/verschlissen → Schad-
hafte(s) Bauteil(e) erneuern.
GAS24800
STARTERMOTOR ZUSAMMENBAUEN
1. Montieren:
• Polgehäuse “1”
HINWEIS:
Die Nase “a” des Kohlebürsten-Halters muss
in der entsprechenden Aufnahme “b” im Polge-
häuse sitzen.
2. Montieren:
• Polgehäuse “1”
• Antriebslagerschild “2”
• Kollektorlagerschild “3”
HINWEIS:
Die Richtmarkierungen “a” auf dem Polge-
häuse auf die Richtmarkierungen “b” des vor-
deren und hinteren Lagerschilds ausrichten.
5-37
KUPPLUNG
GAS25060
KUPPLUNG
Kupplungsdeckel demontieren
T,
R,
1
6 New
LS
5 New
7
LT
LT
4
2
3
New
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Seitenverkleidungs-Baugruppe Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Ablassen.
Motoröl Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in 3-
13.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
1 Wasserpumpen-Entlüftungsschlauch 1 Lösen.
2 Kupplungszug 1 Lösen.
3 Kupplungsausrücker 1
4 Kupplungsausrücker-Feder 1
5 Kupplungsdeckel 1
6 Kupplungsdeckel-Dichtung 1
7 Passstift 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-38
KUPPLUNG
Kupplungsausrücker-Welle demontieren
LS
New
5
4
3 New
LS
E
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Sicherungsring 1
2 Kupplungsausrücker-Welle 1
3 Dichtring 1
4 Lager 1
5 Lager 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-39
KUPPLUNG
Kupplung demontieren
T,
R,
21 20 19 18
E
17 16
15
22 LT
LT 14
LT
13
12 E
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
9
T,
R,
11
LT
10
New
3 2
8
1
7
6
5 4
LS
E
8 Nm (0,8 m • kg, 5,9 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ölsieb Siehe unter "ÖLPUMPE" in 5-50.
Wasserpumpe Siehe unter "WASSERPUMPE" in 6-10.
1 Kupplungsfeder 6
2 Druckplatte 1
3 Zugstange 1
4 Reibscheibe 1 1 braun lackiert
5 Stahlscheibe 1 1
6 Reibscheibe 2 7 schwarz lackiert
7 Stahlscheibe 2 1
8 Stahlscheibe 3 6
9 Reibscheibe 3 1 violett lackiert
10 Kupplungsnaben-Mutter 1
11 Feder 3
12 Kupplungsnabe 1
13 Kupplungsnabenscheibe 1
14 Beilagscheibe 1
15 Anlaufscheibe 1 1
16 Distanzstück 1
17 Lager 1
18 Kupplungskorb 1
5-40
KUPPLUNG
Kupplung demontieren
T,
R,
21 20 19 18
E
17 16
15
22 LT
LT 14
LT
13
12 E
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
9
T,
R,
11
LT
10
New
3 2
8
1
7
6
5 4
LS
E
8 Nm (0,8 m • kg, 5,9 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
19 Ölpumpen-Antriebskette 1
20 Anlaufscheibe 2 1
21 Anlaufscheibe 3 1
22 Ölpumpen-Antriebsketten-Führung 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-41
KUPPLUNG
GAS25070
KUPPLUNG DEMONTIEREN
1. Demontieren:
1
• Ölsieb 2
Siehe unter "ÖLPUMPE" in 5-50.
• Wasserpumpe
Siehe unter "WASSERPUMPE" in 6-10.
• Reibscheiben
• Stahlscheiben
HINWEIS:
Sicherstellen, dass die Reibscheiben und die GAS25100
Stahlscheiben markiert werden oder die Posi- REIBSCHEIBEN KONTROLLIEREN
tionen der einzelnen Teile notieren, sodass sie Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Reibschei-
wieder in ihren ursprünglichen Positionen ein- ben.
gebaut werden können. 1. Kontrollieren:
• Reibscheibe
2. Lockern:
Beschädigt/verschlissen → Reibscheiben
• Kupplungsnaben-Mutter “1”
als Satz erneuern.
HINWEIS: 2. Messen:
Die Kupplungsnabe “2” mit dem Kupplungshal- • Reibscheibenstärke
ter “3” gegenhalten und die Nabenmutter lok- Nicht nach Vorgabe → Reibscheiben-
kern. Satz erneuern.
HINWEIS:
Universeller Kupplungshalter Reibscheibe an vier Stellen messen.
90890-04086
YM-91042
Reibscheibenstärke
2,92–3,08 mm (0,115–0,121 in)
Verschleißgrenze
3 2,80 mm (0,1102 in)
1
3. Demontieren:
• Distanzstück “1”
• Lager
• Kupplungskorb “2”
GAS25110
• Ölpumpen-Antriebskette STAHLSCHEIBEN KONTROLLIEREN
HINWEIS: Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Stahlschei-
Distanzstück und Lager von der Eingangswelle ben.
entfernen, dann die Ölpumpen-Antriebskette 1. Kontrollieren:
vom Ölpumpen-Antriebsrad entfernen und • Stahlscheibe
dann den Kupplungskorb und die Ölpumpen- Beschädigt → Stahlscheiben als Satz
Antriebskette von der Eingangswelle entfer- erneuern.
nen. 2. Messen:
• Stahlscheiben-Verzug
(mit einer Fühlerlehre “1” auf einer planen
Unterlage)
5-42
KUPPLUNG
2 1
3. Messen:
• Gesamtbreite “a” der Reibscheiben und ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Stahlscheiben
Nicht nach Vorgabe → Einstellen. GAS25140
KUPPLUNGSFEDERN KONTROLLIEREN
Gesamtbreite der Reibscheiben Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Kupplungs-
und Stahlscheiben federn.
42,4–43,0 mm (1,67–1,69 in) 1. Kontrollieren:
• Kupplungsfeder
a Beschädigt → Kupplungsfedern als Satz
erneuern.
2. Messen:
• Länge der ungespannten Kupplungsfeder
“a”
Nicht nach Vorgabe → Kupplungsfedern-
Satz erneuern.
Kupplungsfederhöhe
55,00 mm (2,17 in)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ Minimalhöhe
a. Die Gesamtbreite durch Austausch der 54,00 mm (2,13 in)
Stahlscheibe “1” und gegebenenfalls der
Stahlscheibe “2” einstellen.
5-43
KUPPLUNG
GAS25150 GAS25170
KUPPLUNGSKORB KONTROLLIEREN DRUCKPLATTE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren: 1. Kontrollieren:
• Kupplungskorb-Klauen • Druckplatte “1”
Beschädigt/Pitting/verschlissen → Kupp- Rissig, beschädigt → Erneuern.
lungskorb-Klauen entgraten oder Kupp- • Lager “2”
lungskorb erneuern. Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
HINWEIS:
Lochfraß an den Klauen des Kupplungskorbes 1
führt zu Kupplungsrupfen.
GAS25200
PRIMÄRANTRIEBSRITZEL KONTROLLIE-
REN
1. Kontrollieren:
2. Kontrollieren: • Primärantriebsritzel
• Lager Beschädigt/verschlissen → Kupplungs-
Beschädigt/verschlissen → Lager und korb und Kurbelwelle als Satz erneuern.
Kupplungskorb erneuern. Extreme Betriebsgeräusche → Kupp-
GAS25160
lungskorb und Kurbelwelle als Satz
KUPPLUNGSNABE KONTROLLIEREN erneuern.
1. Kontrollieren: GAS25210
• Keilnuten der Kupplungsnabe PRIMÄRANTRIEBSRAD KONTROLLIEREN
Beschädigt/Pitting/verschlissen → Kupp- 1. Kontrollieren:
lungsnabe erneuern. • Primärantriebsrad “1”
HINWEIS: Beschädigt/verschlissen → Kupplungs-
Lockfraß an den Keilnuten der Kupplungsnabe korb und Kurbelwelle als Satz erneuern.
führt zu Kupplungsrupfen. Extreme Betriebsgeräusche → Kupp-
lungskorb und Kurbelwelle als Satz
erneuern.
5-44
KUPPLUNG
• Kupplungskorb “2”
HINWEIS:
• Die Ölpumpen-Antriebskette auf dem Kupp-
lungskorb anbringen und dann die Kette auf
das Ölpumpen-Antriebsrad setzen, während
der Kupplungskorb auf die Eingangswelle
gesetzt wird.
• Sicherstellen, dass die Ölpumpen-Antriebs-
kette durch die Ölpumpen-Antriebskettenfüh-
rung geht.
GAS25220
KUPPLUNGSAUSRÜCKER-WELLE UND
ZUGSTANGE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren: 2
• Ritzelzähne der Kupplungsausrücker-
Welle “1”
• Zugstangenzähne “2”
Beschädigt/verschlissen → Zugstange
und Ritzel der Kupplungsausrücker-Welle 1
als Satz erneuern.
2. Montieren:
• Kupplungsnabenscheibe “1”
• Kupplungsnabe “2”
HINWEIS:
Die Vorsprünge “a” auf der Kupplungsnabe in
die Nuten “b” der Kupplungsnabenscheibe ein-
führen.
2. Kontrollieren: b a
• Lager
Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
1
2
GT2C01011
ÖLPUMPEN-ANTRIEBSRITZEL UND
ÖLPUMPEN-ANTRIEBSKETTE KONTROL-
LIEREN
1. Kontrollieren: a
b
• Ölpumpen-Antriebsrad
Rissig/beschädigt/verschlissen → Kupp- 3. Montieren:
lungskorb, Ölpumpen-Antriebskette und • Federn “1”
Ölpumpen-Antriebsrad als Satz erneu- HINWEIS:
ern. • Die Federn übereinander stapeln und dabei
2. Kontrollieren: sicherstellen, dass sich die Zunge “a” bei
• Ölpumpen-Antriebskette jeder Feder in einer unterschiedlichen Posi-
Beschädigt/steif → Kupplungskorb, Ölpum- tion befindet.
pen-Antriebskette und Ölpumpen-Antriebs- • Die Zungen “a” auf den Federn in die Nuten
rad als Satz erneuern. “b” der Kupplungsnabenscheibe einführen.
GAS25270
KUPPLUNG MONTIEREN
1. Montieren:
• Ölpumpen-Antriebskette “1”
5-45
KUPPLUNG
1 Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl
6. Montieren:
• Reibscheiben
• Stahlscheiben
a
HINWEIS:
a • Zuerst eine Reibscheibe montieren und dann
a abwechselnd die Stahl-und Reibscheiben.
• Die letzte Reibscheibe “1” versetzt zu den
b anderen Reibscheiben “2” einbauen und
1 dabei sicherstellen, dass ein Vorsprung der
Reibscheibe mit der Körnermarkierung “a”
auf dem Kupplungskorb fluchtet.
b
1
a
2
4. Festziehen:
• Kupplungsnaben-Mutter “1” New
a
Kupplungsnaben-Mutter
115 Nm (11,5 m·kg, 85 ft·lb)
7. Montieren:
HINWEIS: • Druckplatte “1”
• Während die Kupplungsnabe “2” mit dem
HINWEIS:
Kupplungshalter “3” gegenhalten wird, die
Die Körnermarkierungen “a” in der Druckplatte
Kupplungsnaben-Mutter festziehen.
auf eine der drei Körnermarkierungen “b” in
• Die Kupplungsnaben-Mutter in eine Ausspa-
der Kupplungsnabe ausrichten.
rung “a” in der Eingangswelle stecken.
Universeller Kupplungshalter 1
90890-04086
YM-91042
a
3 1
a
b
8. Montieren:
• Sitzplatte
• Kupplungsfedern
2 • Kupplungsfeder-Schrauben
5. Schmieren: Kupplungsfeder-Schraube
• Reibscheiben 8 Nm (0,8 m·kg, 5,9 ft·lb)
• Stahlscheiben
(mit dem empfohlenen Schmiermittel)
5-46
KUPPLUNG
c
1
9. Montieren: 2
• Passstifte a b
• Kupplungsdeckel-Dichtung New
11. Einstellen:
• Kupplungsdeckel “1”
• Kupplungszugspiel
Kupplungsdeckel-Schraube Siehe unter "KUPPLUNGSHEBELSPIEL
12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb) EINSTELLEN" in 3-15.
HINWEIS:
• Die Zugstange so positionieren, dass die
Zähne “a” zur Rückseite des Fahrzeugs zei-
gen. Dann den Kupplungsdeckel montieren.
• Klebemittel (LOCTITE®) wie in der Abbildung
gezeigt nur auf die Gewinde der Kupplungs-
deckel-Schrauben “a” auftragen.
• Die Kupplungsdeckel-Schrauben müssen
schrittweise und über Kreuz festgezogen
werden.
10. Montieren:
• Kupplungsausrücker-Feder “1”
• Kupplungsausrücker “2”
• Beilagscheibe
• Sicherungsring New
HINWEIS:
• Sicherstellen, dass die Markierung “a” auf
dem Kupplungsausrücker nach oben zeigt.
5-47
SCHALTWELLE
GAS25410
SCHALTWELLE
Schaltwelle und Rastenhebel demontieren
New 13
4
5
6
7
9
10 New
E New
3 LS
8
1
2
12
13
E
11
LT
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Schaltarm
1.
Kupplungskorb Siehe unter "KUPPLUNG" in 5-38.
1 Sicherungsring 1
2 Beilagscheibe 1
3 Schaltwelle 1
4 Beilagscheibe 1
5 Sicherungsring 1
6 Beilagscheibe 1
7 Rastenhebel 1
8 Rastenhebel-Feder 1
9 Distanzstück 1
10 Schaltwellen-Feder 1
11 Schaltwellen-Federanschlag 1
12 Dichtring 1
13 Lager 2
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-48
SCHALTWELLE
GAS25420
SCHALTWELLE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Schaltwelle
Verbogen/beschädigt/verschlissen →
Erneuern.
• Schaltwellen-Feder
Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
GAS25430
RASTENHEBEL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Rastenhebel
Verbogen/beschädigt → Erneuern.
Rolle schwergängig → Rastenhebel
erneuern.
• Rastenhebel-Feder
Beschädigt/verschlissen → Erneuern.
GAS25450
SCHALTWELLE MONTIEREN
1. Montieren:
• Schaltwellen-Federanschlag “1”
• Schaltwelle
• Schaltwellen-Feder “2”
Schaltwellen-Federanschlag
22 Nm (2,2 m·kg, 16 ft·lb)
LOCTITE®
HINWEIS:
• Die Dichtringlippen mit Lithiumseifenfett
bestreichen.
• Das Ende der Schaltwellen-Feder auf den
Schaltwellen-Federanschlag haken.
• Die Enden der Rastenhebel-Feder “3” am
Rastenhebel “4” und an der Kurbelgehäuse-
Nabe “5” einhaken.
• Der Rastenhebel muss sich mit der Schalt-
walzen-Stiftplatte im Eingriff befinden.
4 2
5-49
ÖLPUMPE
GAS24920
ÖLPUMPE
Ölwanne und Ölpumpe demontieren
12
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
11 LS New
10
New LS New
New
8
LS
7 6 13
New 9
LT
LT New
E 12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib) LS
T,
R,
5 4 7 4 2 5
New
1
4
2
3
10 4
11 3
New
9 12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
T,
R,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ablassen.
Motoröl Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in 3-
13.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Auspuffkrümmer
1.
Wasserpumpe Siehe unter "WASSERPUMPE" in 6-10.
Kupplungskorb Siehe unter "KUPPLUNG" in 5-38.
1 Ölstandschalter-Steckverbinder 1 Lösen.
2 Ölstandschalter 1
3 Ölstandschalter-Kabelhalterung 1
4 Halterung der Motorverkleidung 2
5 Ölwanne 1
6 Ölwannen-Dichtung 1
7 Ölsieb 1
8 Ölsieb-Dichtung 1
5-50
ÖLPUMPE
12
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
11 LS New
10
New LS New
New
8
LS
7 6 13
New 9
LT
LT New
E 12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib) LS
T,
R,
5 4 7 4 2 5
New
1
4
2
3
10 4
11 3
New
9 12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
T,
R,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
9 Ölleitung 1
10 Belüftungskammer-Ölablassschraube 1
11 Ölpumpe 1
12 Passstift 2
13 Überdruckventil 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-51
ÖLPUMPE
Ölpumpe zerlegen
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Ölpumpen-Gehäusedeckel 1
2 Stift 2
3 Ölpumpen-Innenrotor 1
4 Ölpumpen-Außenrotor 1
5 Stift 1
6 Beilagscheibe 1
7 Ölpumpengehäuse 1
8 Ölpumpen-Antriebsrad 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
5-52
ÖLPUMPE
GAS24930
ÖLWANNE DEMONTIEREN Radialspiel zw. Innen- u. Außen-
1. Demontieren: rotor
• Ölstandschalter-Kabelhalterung Weniger als 0,12 mm (0,0047
• Halterungen der Motorverkleidung in)
• Ölwanne Grenze
• Ölwannen-Dichtung 0,20 mm (0,0079 in)
HINWEIS: Radialspiel zwischen Außenro-
Die Schrauben schrittweise und über Kreuz tor und Pumpengehäuse
um jeweils 1/4 Umdrehung lockern. Die 0,090–0,150 mm (0,0035–
Schrauben erst herausdrehen, nachdem sie 0,0059 in)
alle gelockert wurden. Grenze
0,220 mm (0,0087 in)
Spiel zwischen Ölpumpenge-
GAS24960
ÖLPUMPE KONTROLLIEREN häuse und Innen- und Außenro-
1. Kontrollieren: tor
• Ölpumpen-Antriebsrad 0,06–0,11 mm (0,0024–0,0043
• Ölpumpengehäuse in)
• Ölpumpen-Gehäusedeckel Grenze
Rissig/beschädigt/verschlissen → Schad- 0,18 mm (0,0071 in)
hafte(s) Bauteil(e) erneuern. 3. Kontrollieren:
2. Messen: • Ölpumpenfunktion
• Radialspiel zwischen Innen-und Außen- Schwergängig → Schritte (1) und (2) wie-
rotor “a” derholen bzw. defekte Teile erneuern.
• Radialspiel
• Spiel zwischen Ölpumpengehäuse und
Innen-und Außenrotor “c”
Nicht nach Vorgabe → Ölpumpe erneu-
ern.
GAS24970
ÜBERDRUCKVENTIL KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Überdruckventilgehäuse “1”
• Überdruckventil “2”
• Feder “3”
• O-Ring “4”
Beschädigt/verschlissen → Schad-
hafte(s) Bauteil(e) erneuern.
1. Innenrotor
2. Außenrotor
3. Ölpumpengehäuse
5-53
ÖLPUMPE
Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl
2. Montieren:
• Ölpumpen-Antriebsrad
• Ölpumpengehäuse “1”
• Beilagscheibe “2”
• Stift “3”
• Ölpumpen-Innenrotor “4”
• Ölpumpen-Außenrotor
HINWEIS:
Beim Einbau des Innenrotors, muss der Stift
“3” in der Ölpumpenwelle auf die Nut “a” im
Innenrotor “4” ausgerichtet werden.
4
a
1
3
2
3. Kontrollieren:
• Ölpumpenfunktion
5-54
KURBELGEHÄUSE
GAS25540
KURBELGEHÄUSE
Kurbelgehäusehälften trennen
10 LS
2
New
LS
T,
R,
20 Nm (2,0 m • kg, 15 ft • Ib)
LT
T,
R,
New 11
New 11
3
LT
LT
4
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib) New
T,
R,
T,
R,
9
New 1
5 LT
8
LT
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Motor
1.
Zylinderkopf Siehe unter "ZYLINDERKOPF" in 5-17.
Siehe unter "LICHTMASCHINE UND STAR-
Starterkupplung
TERKUPPLUNG" in 5-28.
Schaltwelle Siehe unter "SCHALTWELLE" in 5-48.
Siehe unter "IMPULSGEBER-ROTOR" in 5-
Impulsgeber-Rotor
31.
Ölpumpen-Antriebsketten-Führung Siehe unter "KUPPLUNG" in 5-38.
Ölpumpe Siehe unter "ÖLPUMPE" in 5-50.
1 Steuerkette 1
2 Messstab 1
3 Leerlaufschalter-Kabel 1
4 Leerlaufschalter 1
5 Belüftungskammer-Abdeckung 1
6 Dichtung der Belüftungskammer-Abdeckung 1
7 Ölleitung 1
8 Ölprallblech 1 1
5-55
KURBELGEHÄUSE
Kurbelgehäusehälften trennen
10 LS
2
New
LS
T,
R,
20 Nm (2,0 m • kg, 15 ft • Ib)
LT
T,
R,
New 11
New 11
3
LT
LT
4
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib) New
T,
R,
T,
R,
9
New 1
5 LT
8
LT
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
9 Ölprallblech 2 1
10 Kurbelgehäuseteil unten 1
11 Passstift 3
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-56
KURBELGEHÄUSE
GAS25580
KURBELGEHÄUSE KONTROLLIEREN 1. Three Bond Nr. 1215®
3. Montieren:
1. Die Kurbelgehäuseteile in einem milden
• Passstifte
Lösungsmittel gründlich reinigen.
4. Die Schaltwalze und die Getriebezahnrä-
2. Alle Dicht-und-Passflächen des Kurbelge-
der in die Leerlaufstellung bringen.
häuses gründlich reinigen.
5. Montieren:
3. Kontrollieren:
• Kurbelgehäuseteil unten “1”
• Kurbelgehäuse
5-57
KURBELGEHÄUSE
6. Montieren:
• Kurbelgehäuse-Schrauben 7 5 1 3 9
HINWEIS: 10 4 2 6 8
• Die Schraubengewinde “1”–“10” und die Bei-
lagscheiben mit Motoröl benetzen.
• Die Schraubengewinde “11”–“29” und die
Passflächen mit Motoröl benetzen.
• Die Kurbelgehäuse-Schrauben von Hand
festziehen.
8. Festziehen:
• M8 × 115 mm Schrauben: “8”, “9” • Kurbelgehäuse-Schrauben “11”–“29”
• M8 × 85 mm Schrauben: “1”–“7”, “10”
Kurbelgehäuse-Schraube (M8 ×
• M8 × 65 mm Schrauben: “11”, “12”
65 mm)
• M6 × 80 mm Schraube: “28”
24 Nm (2,4 m·kg, 17 ft·lb)
• M6 × 65 mm Passschraube: “13”, “14”
Kurbelgehäuse-Schraube (M6)
• M6 × 65 mm Schraube: “16”, “20”, “21”
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
• M6 × 55 mm Schraube: “15”, “22”–“27”
• M6 × 45 mm Schraube: “17”–“19” HINWEIS:
• M6 × 30 mm Schraube: “29” • Die Schraubengewinde und die Lagerlaufflä-
13 26 25 24 23 22 chen mit Motoröl benetzen.
21 • Die Schrauben in der auf dem Kurbelge-
7 5 1 3 9 häuse eingestanzten Anzugsreihenfolge
27 10 4 2 6 8 festziehen.
15 20 14
12 13 26 25 24 23 22
28
21
16
11
29 17 18 19 27
15 20 14
7. Festziehen:
• Kurbelgehäuse-Schrauben “1”–“10” 28 12
16
11
29 17 18 19
5-58
PLEUEL UND KOLBEN
GAS24370
PLEUEL UND KOLBEN
Pleuel und Kolben demontieren
T,
2nd Specified angle 175 -185
R,
M New
M
E New 1
7 2
E
M M
New New
6
5
New 3
4
E 3 New
10
9 E
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Trennen.
Kurbelgehäuse
Siehe unter "KURBELGEHÄUSE" in 5-55.
1 Pleuel-Lagerdeckel 4
2 Untere Pleuellagerschale 4
3 Kolbenbolzen-Sicherungsring 8
4 Kolbenbolzen 4
5 Kolben 4
6 Pleuel 4
7 Obere Pleuellagerschale 4
8 1. Kompressionsring (Topring) 4
9 2. Kompressionsring 4
10 Ölabstreifring 4
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-59
PLEUEL UND KOLBEN
GAS26030
PLEUEL UND KOLBEN DEMONTIEREN Kolbenbolzen-Abziehsatz
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Pleuel und 90890-01304
Kolben. Kolbenbolzen-Abzieher
1. Demontieren: YU-01304
• Pleuel-Lagerdeckel “1”
HINWEIS: 1
Die entsprechende Einbaulage sämtlicher 4
Pleuel notieren, damit sie wieder in ihre
3
ursprüngliche Lage montiert werden können.
2
1
2. Demontieren:
• Pleuellager
(von den Pleuel und den Pleuel-Lager-
deckeln)
HINWEIS: 4. Demontieren:
Die entsprechende Einbaulage sämtlicher • 1. Kompressionsring (Topring)
Pleuellager notieren, damit sie wieder in ihre • 2. Kompressionsring
ursprüngliche Lage montiert werden können. • Ölabstreifring
3. Demontieren: HINWEIS:
• Kolbenbolzen-Sicherungsringe “1” Zum Ausbau der Kolbenringe die Ringenden
• Kolbenbolzen “2” mit den Fingern auseinanderdrücken und die
• Kolben “3” gegenüberliegende Ringseite über den Kol-
• Pleuel “4” benboden heben.
GCA13810
5-60
PLEUEL UND KOLBEN
GAS24430
KOLBENRINGE KONTROLLIEREN
1. Messen:
• Kolbenringspiel
Nicht nach Vorgabe → Kolben und Kol-
benringe als Satz erneuern.
HINWEIS:
Vor der Messung des Kolbenringspiels alle
b. Wenn nicht nach Vorgabe, Zylinder aus- Kohlenstoffablagerungen an den Kolbenring-
schleifen oder erneuern und Kolben und nuten und Kolbenringen beseitigen.
Kolbenringe als Satz erneuern.
c. Den Kolbenschaftdurchmesser “a” mit Kolbenringe
einem Mikrometer messen. [Link] (Topring)
Ringnutspiel
Kolben
0,030–0,065 mm (0,0012–
Durchmesser D
0,0026 in)
66,975–66,990 mm (2,6368–
2. Kompressionsring
2,6374 in)
Ringnutspiel
0,020–0,055 mm (0,0008–
0,0022 in)
5-61
PLEUEL UND KOLBEN
Kolbenringe
1. Kompressionsring (Topring)
Ringstoß (eingebaut)
0,25–0,35 mm (0,0098–0,0138
in)
Grenze
0,60 mm (0,0236 in)
2. Kompressionsring
Ringstoß (eingebaut)
2. Montieren: 0,70–0,80 mm (0,0276–0,0315
• Kolbenring in)
(in den Zylinder) Grenze
1,15 mm (0,0453 in)
HINWEIS:
Ölabstreifring
Den Kolbenring im Zylinder in Höhe des Kol- Ringstoß (eingebaut)
benbodens bringen. 0,10–0,35 mm (0,0039–0,0138
in)
GAS24440
KOLBENBOLZEN KONTROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Kolbenbol-
zen.
1. Kontrollieren:
• Kolbenbolzen
Blaufärbung/riefig → Kolbenbolzen
erneuern und Schmiersystem überprü-
fen.
a. 5 mm (0,20 in) 2. Messen:
3. Messen: • Kolbenbolzen-Außendurchmesser “a”
• Kolbenring-Stoß Nicht nach Vorgabe → Kolbenbolzen
Nicht nach Vorgabe → Kolbenring erneu- erneuern.
ern.
HINWEIS: Kolbenbolzen-Außendurchmes-
Der Ringstoß des Ölabstreifring-Expanderfe- ser
der-Distanzstücks kann nicht gemessen wer- 14,991–15,000 mm (0,5902–
den. Ist der Stoß der Ölabstreifschneide zu 0,5906 in)
groß, sind alle drei Kolbenringe zu ersetzen. Grenze
14,971 mm (0,5894 in)
3. Messen:
• Durchmesser des Kolbenbolzenauges “b”
Nicht nach Vorgabe → Kolben erneuern.
5-62
PLEUEL UND KOLBEN
4. Berechnen:
• Spiel zwischen Kolbenbolzen und Kol-
benbolzenauge
Nicht nach Vorgabe → Kolbenbolzen und
Kolben als Satz erneuern.
• Spiel zwischen Kolbenbolzen und Kolben-
bolzenauge = c. Ein Stück Plastigauge® “1” auf den Kurbel-
Durchmesser des Kolbenbolzenauges “b” - zapfen legen.
Kolbenbolzen-Außendurchmesser “a”
1
Spiel zwischen Kolbenbolzen
und Kolbenbolzenauge
0,002–0,022 mm (0,00007–
0,00068 in)
GT2C01013
PLEUEL KONTROLLIEREN
1. Messen:
• Spiel zwischen Kurbelzapfen und Pleuel- d. Die Pleuelhälften zusammensetzen.
lager HINWEIS:
Nicht nach Vorgabe → Pleuellager erneu- • Pleuel und Kurbelwelle nicht bewegen, bevor
ern. die Messung des Spiels abgeschlossen ist.
• Molybdändisulfidfett auf die Schraubenge-
Lagerspiel (mit Hilfe eines Pla- winde und Kontaktflächen der Muttern auftra-
stigauge®) gen.
0,037–0,061 mm (0,0015– • Sicherstellen, dass die “Y”-Markierung “c”
0,0024 in) auf dem Pleuel zur linken Seite der Kurbel-
welle weist.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
• Die Kennzeichen “d” auf Pleuel und Lager-
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Pleuel.
GCA13930 deckel müssen aufeinander ausgerichtet
sein.
Pleuellager und Pleuel dürfen nicht ver-
tauscht werden. Um das richtige Spiel zwi-
schen Kurbelzapfen und Pleuellager zu
erhalten und eine Beschädigung des
5-63
PLEUEL UND KOLBEN
P1 P2 P3 P4
d
211221111
e Lager-Farbkodierung
Blau = 1 Schwarz = 2 Braun =
3 Grün = 4
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ GAS26170
2. Wählen: PLEUEL UND KOLBEN MONTIEREN
• Pleuellager (P1–P4) Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Pleuel und
Kolben.
HINWEIS:
1. Montieren:
• Die auf der Kurbelwange eingeschlagenen
• 1. Kompressionsring (Topring) “1”
Zahlen und die Zahlen auf den Pleueln die-
• 2. Kompressionsring “2”
nen zur Bestimmung der Größen für die
• Ölabstreifschneide oben “3”
Ersatz-Pleuellager.
• Ölabstreifring-Expanderfeder “4”
• P1–P4 beziehen sich auf die Lager in der
• Ölabstreifschneide unten “5”
Kurbelwellen-Abbildung.
HINWEIS:
Die Kolbenringe so einbauen, dass die Her-
stellermarkierungen oder -nummern “a” nach
oben gerichtet sind.
P2 P3
P1 P4
5-64
PLEUEL UND KOLBEN
A
90˚
d.e b
90˚
a.c
45˚
2. Montieren: a. 1. Kompressionsring (Topring)
• Kolben “1” b. Ölabstreifschneide oben
(auf den entsprechenden Pleuel “2”) c. Ölabstreifring-Expanderfeder
• Kolbenbolzen “3” d. 2. Kompressionsring
• Kolbenbolzen-Sicherungsringe “4” New e. Ölabstreifschneide unten
HINWEIS: A. Auslassseite
• Motoröl auf den Kolbenbolzen auftragen. 4. Schmieren:
• Sicherstellen, dass die “Y”-Markierung “a” • Kolben
auf dem Pleuel nach links weist, wenn die • Kolbenringe
Körnermarkierung “b” auf dem Kolben nach • Zylinder
oben weist. Siehe Abbildung. (mit dem empfohlenen Schmiermittel)
• Die Kolbenbolzen-Sicherungsringe anbrin- Empfohlenes Schmiermittel
gen, sodass sich die Ringenden mindestens Motoröl
3 mm (0,12 in) “c” von der Aussparung im
Kolben befinden. 5. Schmieren:
• Jeden Kolben in seinen ursprünglichen Zylin- • Schraubengewinde
der montieren (beginnend von links: Nr. 1 bis • Kontaktflächen der Muttern
Nr. 4). (mit dem empfohlenen Schmiermittel)
4 Empfohlenes Schmiermittel
a Molybdändisulfidöl
2 1 6. Schmieren:
• Kurbelzapfen
• Pleuellager
3 • Innenfläche des Pleuels
b
4 (mit dem empfohlenen Schmiermittel)
Empfohlenes Schmiermittel
Motoröl
7. Montieren:
• Pleuellager
• Pleuel und Kolben-Baugruppe
• Pleuel-Lagerdeckel
HINWEIS:
c
• Die Vorsprünge der Pleuellagerschalen auf
die entsprechenden Nuten in den Pleueln
4 und Lagerdeckeln ausrichten.
3. Versetzen: • Sicherstellen, dass die einzelnen Pleuellager
• Kolbenring-Stöße wieder an ihrer ursprünglichen Position mon-
tiert werden.
5-65
PLEUEL UND KOLBEN
8. Festziehen:
• Pleuel-Muttern “1”
GWA13400
5-66
KURBELWELLE
GAS25960
KURBELWELLE
Kurbelwelle demontieren
1
E
4
LS
New
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Trennen.
Kurbelgehäuse
Siehe unter "KURBELGEHÄUSE" in 5-55.
Siehe unter "PLEUEL UND KOLBEN" in 5-
Pleuel-Lagerdeckel
59.
1 Kurbelwelle 1
2 Untere Hauptlagerschale 5
3 Obere Hauptlagerschale 5
4 Öldüse 4
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-67
KURBELWELLE
5-68
KURBELWELLE
4. Wählen:
• Hauptlager (J1–J5)
HINWEIS:
• Die auf der Kurbelwange eingeschlagenen
Zahlen “A” und die Zahlen “B” auf dem unte-
ren Kurbelgehäuseteil dienen zur Bestim-
mung der Größen für die Ersatz-Hauptlager.
• J1–J5 beziehen sich auf die Lager in der Kur-
belwellen-Abbildung.
e. Die unteren Hauptlagerschalen “1” in das • Wenn J1–J5 identisch sind, die gleiche
untere Kurbelgehäuseteil einbauen und die Größe für alle Lager verwenden.
Kurbelgehäusehälften zusammensetzen.
HINWEIS:
• Die Vorsprünge “a” der unteren Hauptlager-
schalen müssen auf die entsprechenden
Nuten “b” im unteren Kurbelgehäuseteil aus-
gerichtet werden. J1 J2 J3 J4 J5
• Die Kurbelwelle nicht bewegen, bevor die
Messung des Spiels abgeschlossen ist.
A J1 J2 J3 J4 J5
211221111
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
5-69
KURBELWELLE
Lager-Farbkodierung
Weiß = 0 Bleu = 1 Schwarz = 2
Braun = 3 Grün = 4
GAS26200
DIE KURBELWELLE MONTIEREN
1. Montieren:
• Obere Hauptlagerschalen
(in das obere Kurbelgehäuseteil)
• Untere Hauptlagerschalen
(in das untere Kurbelgehäuseteil)
HINWEIS:
• Die Vorsprünge “a” der Hauptlagerschalen
“1” müssen auf die entsprechenden Nuten
“b” in den Kurbelgehäusen ausgerichtet sein.
• Sicherstellen, dass die einzelnen Hauptlage-
schalen an ihrer ursprünglichen Position
montiert werden.
5-70
GETRIEBE
GAS26240
GETRIEBE
Getriebe, Schaltwalze und Schaltgabeln demontieren
LS
12 1 3
New
E
11
8
LT
E 4 9
E
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
E
14
E
New
7 15
LS 6
5 E
10
E
13 5 7
LT LT 6
E 10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Trennen.
Kurbelgehäuse
Siehe unter "KURBELGEHÄUSE" in 5-55.
1 Ausgangswelle komplett 1
2 Sicherungsring 1
3 Dichtring 1
4 Lager 1
5 Schaltwalzen-Sicherung 2
6 Feder 2
7 Schaltgabel-Führungsstange 2
8 Schaltgabel L 1
9 Schaltgabel R 1
10 Schaltwalze 1
11 Schaltgabel C 1
12 Eingangswelle 1
13 Ölleitung 1
14 Lager 1
15 Lager 1
5-71
GETRIEBE
LS
12 1 3
New
E
11
8
LT
E 4 9
E
12 Nm (1,2 m • kg, 8,9 ft • Ib)
T,
R,
E
14
E
New
7 15
LS 6
5 E
10
E
13 5 7
LT LT 6
E 10 Nm (1,0 m • kg, 7,4 ft • Ib)
T,
R,
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
5-72
GETRIEBE
Eingangswelle zerlegen
13
14
15
8
12
11
7 New
6
10 New
5 M 9
4
3
M
2
1 M
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Ritzel 2. Gang 1
2 Sicherungsscheibe 1
3 Sicherungs-Zahnscheibe 1
4 Ritzel 6. Gang 1
5 Distanzhülse 1
6 Beilagscheibe 1
7 Sicherungsring 1
8 Ritzel 3./4. Gang 1
9 Sicherungsring 1
10 Beilagscheibe 1
11 Ritzel 5. Gang 1
12 Distanzhülse 1
13 Lagergehäuse 1
14 Lager 1
15 Eingangswelle/Ritzel 1. Gang 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
5-73
GETRIEBE
1 2
M
New
5
8 3
6
9
10 4
7
12 M
M
13
11
New
14
M 16 New 18
M
15 19
21 17
20
E
M
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Beilagscheibe 1
2 Zahnrad 1. Gang 1
3 Distanzhülse 1
4 Zahnrad 5. Gang 1
5 Sicherungsring 1
6 Beilagscheibe 1
7 Zahnrad 3. Gang 1
8 Distanzhülse 1
9 Sicherungsscheibe 1
10 Sicherungs-Zahnscheibe 1
11 Zahnrad 4. Gang 1
12 Distanzhülse 1
13 Beilagscheibe 1
14 Sicherungsring 1
15 Zahnrad 6. Gang 1
16 Sicherungsring 1
17 Beilagscheibe 1
18 Zahnrad 2. Gang 1
19 Distanzhülse 1
20 Lager 1
5-74
GETRIEBE
1 2
M
New
5
8 3
6
9
10 4
7
12 M
M
13
11
New
14
M 16 New 18
M
15 19
21 17
20
E
M
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
21 Ausgangswelle 1
Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
5-75
GETRIEBE
GT2C01014
GETRIEBE DEMONTIEREN
1. Demontieren:
• Eingangswelle “1”
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Schrauben des Lagergehäuses der
Eingangswelle “2” entfernen
2 2. Kontrollieren:
• Schaltgabel-Führungsstange
1 Die Schaltgabel-Führungsstange auf
einer ebenen Fläche abrollen.
2 Verbogen → Erneuern.
GWA12840
30 mm
GAS26260
SCHALTGABELN KONTROLLIEREN
Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Schaltga-
beln.
1. Kontrollieren:
• Schaltgabel-Mitnehmerstift “1”
• Schaltgabelfinger “2”
Verbogen/beschädigt/riefig/verschlissen
→ Schaltgabel erneuern.
GAS26270
SCHALTWALZE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Schaltgabel-Führungsnut
Beschädigt/verkratzt/verschlissen →
Schaltwalze erneuern.
• Schaltwalzen-Stiftplatte “1”
5-76
GETRIEBE
Beschädigt/verschlissen → Schaltwalze
erneuern.
• Schaltwalzen-Lager “2”
Beschädigt/Pitting → Schaltwalze erneu-
ern.
3. Kontrollieren:
• Getriebezahnräder
Blaufärbung/Pitting/verschlissen →
Schadhafte Zahnräder erneuern.
• Schaltklauen der Getriebezahnräder
GAS26300 Rissig/beschädigt/Kanten abgerundet →
GETRIEBE KONTROLLIEREN Schadhafte Zahnräder erneuern.
1. Messen:
• Max. Eingangswellenschlag
(mit einer Einspannvorrichtung und einer
Messuhr “1”)
Nicht nach Vorgabe → Eingangswelle
erneuern.
Max. Eingangswellen-Schlag
0,02 mm (0,0008 in)
4. Kontrollieren:
• Getriebezahnrad-Eingriff
(aller Ritzel in die entsprechenden Zahn-
räder)
Fehlerhaft → Getriebewellen neu zusam-
menbauen.
5. Kontrollieren:
• Getriebezahnrad-Bewegung
2. Messen: Schwergängig → Schadhafte(s) Bau-
• Max. Ausgangswellenschlag teil(e) erneuern.
(mit einer Einspannvorrichtung und einer 6. Kontrollieren:
Messuhr “1”) • Sicherungsringe
Nicht nach Vorgabe → Ausgangswelle Verbogen/beschädigt/locker → Erneuern.
erneuern.
GT2C01015
EINGANGSWELLE UND AUSGANGS-
Max. Ausgangswellen-Schlag
WELLE ZUSAMMENBAUEN
0,02 mm (0,0008 in)
1. Montieren:
• Zahnscheibe “1”
• Sicherungsring “2” New
HINWEIS:
• Sicherstellen, dass sich die scharfkantige
Ecke des Sicherungsrings “a” auf der gegen-
überliegenden Seite von Zahnscheibe und
Zahnrad befindet.
5-77
GETRIEBE
2 New 1 2
1
2. Montieren:
b
• Eingangswelle “1”
HINWEIS:
Die Schrauben des Lagergehäuses der Ein-
gangswelle “2” in eine Aussparung “a” im
Lagergehäuse der Eingangswelle “3” einset-
zen.
c
2 a
2. Montieren:
• Sicherungs-Zahnscheibe “1” a 2
• Sicherungsscheibe “2” 1
HINWEIS:
3
• Mit der Sicherungs-Zahnscheibe “1” in der a
Nut “a” in der Achse den Vorsprung “c” auf 2
der Sicherung mit einer Achsrille “b” ausrich-
ten und dann die Zahnscheibe “2” einbauen. 3. Montieren:
• Sicherstellen, dass der Vorsprung auf der • Schaltgabel C “1”
Zahnscheibe, der sich zwischen den Aus- • Schaltwalze “2”
richtungsmarkierungen “e” befindet, mit der • Schaltgabel-Führungsstange “3”
Ausrichtungsmarkierung “d” auf der Siche-
rung fluchtet. HINWEIS:
• Die Prägemarkierungen der Schaltgabeln
müssen zur rechten Motorseite weisen und
1 d b e sie müssen in folgender Reihenfolge mon-
2
c tiert werden: “R”, “C”, “L”.
b • Die Schaltgabeln müssen sorgfältig montiert
werden, so dass sie an der richtigen Stelle in
a
die Getriebezahnräder greifen.
c • Die Schaltgabel C in die Nut “a” des Zahn-
2
rads für den 3. und 4. Gang auf der Ein-
1 gangswelle montieren.
e
GT2C01016
GETRIEBE MONTIEREN
1. Montieren:
• Lager “1”
5-78
GETRIEBE
a
c
3
3
c
2 1
4. Montieren:
• Schaltgabel R “1”
• Schaltgabel L “2”
• Schaltgabel-Führungsstange
• Federn
• Schaltwalzen-Sicherungs “3”
• Lager
• Dichtring
• Sicherungsring “4”
• Ausgangswelle komplett “5”
Schraube der Schaltwalzen-
Sicherung
10 Nm (1,0 m·kg, 7,2 ft·lb)
LOCTITE®
HINWEIS:
• Die Schaltgabel R in die Nut “a” im Zahnrad
des 5. Gangs montieren und die Schaltgabel
L in die Nut “b” im Zahnrad des 6. Gangs auf
die Ausgangswelle montieren.
• Die Schaltwalzen-Sicherung mit ihrer Mar-
kierung “OUT” “c” nach unten einbauen.
• Sicherstellen, dass der Sicherungsring “4”
des Ausgangswellenlagers in die Nuten “d”
im oberen Kurbelgehäuse eingreift.
a b 5
4
d
1 2
5-79
KÜHLSYSTEM
THERMOSTAT.............................................................................................. 6-8
THERMOSTAT KONTROLLIEREN......................................................... 6-9
THERMOSTAT EINBAUEN .................................................................... 6-9
WASSERPUMPE........................................................................................ 6-10
WASSERPUMPE ZERLEGEN ............................................................. 6-12
WASSERPUMPE KONTROLLIEREN .................................................. 6-12
WASSERPUMPE ZUSAMMENBAUEN................................................ 6-13
WASSERPUMPE MONTIEREN........................................................... 6-14
6
KÜHLER
GAS26380
KÜHLER
Kühler demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Untere Seitenverkleidungen/Motorverkleidungen Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
1 Ausgleichsbehälter-Entlüftungsschlauch 1
2 Ausgleichsbehälterschlauch 1
3 Kühlflüssigkeits-Ausgleichsbehälter 1
4 Kühlerlüftermotor-Steckverbinder 2 Lösen.
5 Kühler-Verschlussdeckel 1
6 Kühler 1
7 Kühlerlüfter 2
8 Kühler-Zulaufschlauch 1
9 Kühler-Einlassleitung 1
10 Halterung des Kühler-Ablaufschlauchs 1
11 Kühler-Ablaufschlauch 1
12 Kühler-Auslassleitung 1
13 Kühler-Halterung 1
6-1
KÜHLER
Kühler demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
6-2
KÜHLER
GAS26390
KÜHLER KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Kühlerlamellen
Verstopft → Reinigen.
Von der Hinterseite des Kühlers mit
Druckluft frei blasen.
Beschädigt → Reparieren oder ggf.
erneuern.
HINWEIS:
Verformte Lamellen können mit einem schma- b. Den Kühlerverschlussdeckel zehn Sekun-
len Schlitz-Schraubendreher gerichtet werden. den lang mit dem vorgeschriebenen Druck
versehen und sicherstellen, dass der Druck
nicht abfällt.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
4. Kontrollieren:
• Kühlerlüfter
Beschädigt → Erneuern.
Defekt → Kontrollieren und reparieren.
Siehe unter "KÜHLSYSTEM" in 8-29.
GAS26400
KÜHLER MONTIEREN
2. Kontrollieren: 1. Einfüllen:
• Kühlerschläuche • Kühlsystem
• Kühlerleitungen (mit der vorgeschriebenen Menge der
Rissig, beschädigt → Erneuern. empfohlenen Kühlflüssigkeit)
3. Messen: Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT
• Kühler-Verschlussdeckel-Öffnungsdruck WECHSELN" in 3-21.
Sollwert unterschritten → Kühlerver- 2. Kontrollieren:
schlussdeckel erneuern. • Kühlsystem
Kühler-Verschlussdeckel-Öff- Undicht → Schadhafte Bauteile reparie-
nungsdruck ren oder ggf. erneuern.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
107,9–137,3 kPa (15,6–19,9
psi) (1,08–1,37 kgf/cm²) a. Den Kühler-Verschlussdeckel-Tester “1”
und den Kühler-Verschlussdeckel-Testad-
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ apter “2” auf dem Kühler-Verschlussdeckel
a. Den Kühler-Verschlussdeckeltester “1” und anbringen.
den Kühler-Verschlussdeckeltester-Adap-
ter “2” auf dem Kühler-Verschlussdeckel “3” Kühler-Verschlussdeckeltester
anbringen. 90890-01325
Kühler-Drucktester
Kühler-Verschlussdeckeltester YU-24460-01
90890-01325 Kühler-Verschlussdeckeltester-
Kühler-Drucktester Adapter
YU-24460-01 90890-01352
Kühler-Verschlussdeckeltester- Kühler-Drucktester-Adapter
Adapter YU-33984
90890-01352
Kühler-Drucktester-Adapter
YU-33984
6-3
KÜHLER
6-4
ÖLKÜHLER
GAS26410
ÖLKÜHLER
Ölkühler demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Ablassen.
Motoröl Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in 3-
13.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
Siehe unter "MOTOR DEMONTIEREN" in 5-
Auspuffkrümmer
1.
1 Ölkühler-Ablaufschlauch 1
2 Ölkühler-Zulaufschlauch 1
3 Kühlmantel-Anschluss 1
4 O-Ring 1
5 Kühlmantel-Zulaufschlauch 1
6 Wasserpumpen-Ablaufrohr 1
7 Hohlschraube des Ölkühlers 1
8 Dichtung 1
9 Ölkühler 1
10 O-Ring 1
6-5
ÖLKÜHLER
Ölkühler demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
6-6
ÖLKÜHLER
GAS26420 3. Einfüllen:
ÖLKÜHLER KONTROLLIEREN • Kühlsystem
1. Kontrollieren: (mit der vorgeschriebenen Menge der
• Ölkühler empfohlenen Kühlflüssigkeit)
Rissig, beschädigt → Erneuern. Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
2. Kontrollieren: SELN" in 3-21.
• Ölkühler-Zulaufschlauch • Kurbelgehäuse
• Ölkühler-Ablaufschlauch (mit der vorgeschriebenen Menge des
• Kühlmantel-Zulaufschlauch empfohlenen Öls)
Rissig, beschädigt, verschlissen → Siehe unter "MOTORÖL WECHSELN" in
Erneuern. 3-13.
3. Kontrollieren: 4. Kontrollieren:
• Wasserpumpen-Ablaufrohr • Kühlsystem
Beschädigt → Erneuern. Undicht → Schadhafte Bauteile reparie-
Verstopft → Reinigen und dann mit Druck- ren oder ggf. erneuern.
luft ausblasen.
GAS26430
ÖLKÜHLER MONTIEREN
1. Reinigen:
• Ölkühler-und Kurbelgehäuse-Passflä-
chen
(mit einem mit Lösungsmittel angefeuch-
teten Lappen)
2. Montieren:
• O-Ring New
• Ölkühler “1”
• Dichtung “2” New
• Hohlschraube des Ölkühlers “3”
HINWEIS:
• Vor dem Einbau des Ölkühlers die Hohl-
schraube mit einer dünnen Schicht Motoröl
bestreichen.
• Sicherstellen, dass der O-Ring richtig sitzt.
• Sicherstellen, dass der Vorsprung “a” am
Ölkühler den Vorsprung “b” im Kurbelge-
häuse berührt.
6-7
THERMOSTAT
GAS26440
THERMOSTAT
Thermostat demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
Steckverbinder des Kühlflüssigkeits-Temperatur-
1 1 Lösen.
fühlers
2 Thermostat-Ablaufschlauch 1
3 Thermostat-Abdeckung 1
4 Thermostat 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
6-8
THERMOSTAT
GAS26450 2. Kontrollieren:
THERMOSTAT KONTROLLIEREN • Thermostat-Abdeckung
1. Kontrollieren: Rissig, beschädigt → Erneuern.
• Thermostat
Öffnet nicht bei 71–85 °C (159,8–185,0 GAS26480
°F) → Erneuern. THERMOSTAT EINBAUEN
1. Montieren:
• Thermostat
HINWEIS:
Der Thermostat mit der Entlüftungsbohrung “a”
nach oben montieren.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Der Thermostat “1” in einen Behälter “2”
legen, der mit Wasser gefüllt ist.
b. Das Wasser “3” langsam erhitzen.
c. Ein Thermometer “4” in das Wasser halten.
d. Das Wasser kontinuierlich rühren und
dabei der Thermostat und die am Thermo- 2. Einfüllen:
meter angezeigte Temperatur beobachten. • Kühlsystem
(mit der vorgeschriebenen Menge der
empfohlenen Kühlflüssigkeit)
Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT
WECHSELN" in 3-21.
3. Kontrollieren:
• Kühlsystem
Undicht → Schadhafte Bauteile reparie-
ren oder ggf. erneuern.
A. Vollständig geschlossen
B. Ganz geöffnet
HINWEIS:
Der Thermostat ist bei ungenauer Funktions-
weise zu erneuern. Ein defekter Thermostat
kann sowohl Überhitzung als auch eine zu
langsame Erwärmung des Motors bewirken.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
6-9
WASSERPUMPE
GAS26500
WASSERPUMPE
Wasserpumpe demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Der Ausbau der Wasserpumpe ist nur erfor-
derlich, wenn der Kühlflüssigkeitsstand
extrem niedrig ist oder wenn sich Motoröl in
der Kühlflüssigkeit befindet.
Rechte Motorverkleidung Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Ablassen.
Kühlflüssigkeit Siehe unter "KÜHLFLÜSSIGKEIT WECH-
SELN" in 3-21.
1 Kupplungszug 1 Lösen.
2 Wasserpumpen-Zulaufschlauch 1
3 Wasserpumpen-Ablaufschlauch 1
4 Wasserpumpen-Entlüftungsschlauch 1
5 Wasserpumpe 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
6-10
WASSERPUMPE
Wasserpumpe zerlegen
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Wasserpumpendeckel 1
2 Dichtung 1
3 Sicherungsring 1
4 Laufradwelle (zusammen mit dem Laufrad) 1
5 Ringdichtung 1
6 Lager 1
7 Dichtring 1
8 O-Ring 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
6-11
WASSERPUMPE
GAS26520
WASSERPUMPE ZERLEGEN
1. Demontieren:
• Sicherungsring
• Laufradwelle
2. Demontieren:
• Ringdichtung “1”
HINWEIS:
Die Ringdichtung von der Außenseite des
Wasserpumpengehäuses abnehmen. 5. Demontieren:
• Gummidämpfer-Halterung “1”
• Gummidämpfer “2”
(vom Laufrad, mit einem schmalen
Schlitz-Schraubendreher)
HINWEIS:
Darauf achten, die Laufradwelle nicht zu ver-
kratzen.
2. Wasserpumpengehäuse
3. Demontieren:
• Dichtring “1”
• (mit einem schmalen Schlitz-Schrauben-
dreher)
HINWEIS:
Den Dichtring von der Außenseite des Was-
serpumpengehäuses abnehmen.
GAS26540
WASSERPUMPE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Wasserpumpen-Gehäusedeckel “1”
• Wasserpumpengehäuse “2”
• Laufradwelle “3”
• Gummidämpfer “4”
• Gummidämpfer-Halterung “5”
• Ringdichtungen
• Dichtring
4. Demontieren: Rissig, beschädigt, verschlissen →
• Lager “1” Erneuern.
HINWEIS:
Das Lager von der Innenseite des Wasser-
pumpengehäuses abnehmen.
6-12
WASSERPUMPE
2. Kontrollieren:
• Lager Gleitringdichtungs-Eintreiber
Schwergängig → Erneuern. 90890-04078
3. Kontrollieren: Ringdichtungs-Eintreiber
• Wasserpumpen-Zulaufrohr YM-33221-A
• Wasserpumpen-Ablaufschlauch Abtriebswellen-Lagereintreiber
• Wasserpumpen-Entlüftungsschlauch 90890-04058
Rissig, beschädigt, verschlissen → Lagereintreiber 40 mm
Erneuern. YM-04058
Yamaha Bond Nr. 1215 (Three
GAS26560 Bond Nr. 1215®)
WASSERPUMPE ZUSAMMENBAUEN 90890-85505
1. Montieren:
• Dichtring “1” New
(in das Wasserpumpengehäuse “2”)
HINWEIS:
• Der Dichtring muss vor dem Einbau mit Was-
ser oder Kühlflüssigkeit benetzt werden.
• Zum Einbau des Dichtrings eine Steck-
schlüssel-Nuss, die dessen Außendurch-
messer abdeckt, verwenden.
6-13
WASSERPUMPE
1. Haarlineal
2. Laufrad
GAS26590
WASSERPUMPE MONTIEREN
1. Montieren:
• Wasserpumpe “1”
• O-Ring “2” New
Wasserpumpen-Schraube
12 Nm (1,2 m·kg, 8,9 ft·lb)
HINWEIS:
• Den Schlitz “a” auf der Laufradwelle am Vor-
sprung “b” an der Ölpumpenwelle ausrich-
ten.
• Eine dünne Schicht Lithiumseifenfett auf den
O-Ring auftragen.
2. Einfüllen:
• Kühlsystem
(mit der vorgeschriebenen Menge der
empfohlenen Kühlflüssigkeit)
6-14
WASSERPUMPE
6-15
KRAFTSTOFFSYSTEM
KRAFTSTOFFTANK..................................................................................... 7-1
KRAFTSTOFFTANK DEMONTIEREN ................................................... 7-2
KRAFTSTOFFPUMPE DEMONTIEREN................................................ 7-2
KRAFTSTOFFPUMPENGEHÄUSE KONTROLLIEREN ........................ 7-2
FUNKTION DER KRAFTSTOFFPUMPE KONTROLLIEREN ................ 7-2
KRAFTSTOFFPUMPE MONTIEREN..................................................... 7-2
KRAFTSTOFFTANK MONTIEREN ........................................................ 7-3
LUFTFILTERGEHÄUSE............................................................................... 7-4
KRAFTSTOFFSCHLAUCH DEMONTIEREN
(KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE DER
PRIMÄR-EINSPRITZDÜSE UND
KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE DER
SEKUNDÄR-EINSPRITZDÜSE) ............................................................ 7-6
LUFTFILTERGEHÄUSE DEMONTIEREN ............................................. 7-6
SEKUNDÄR-EINSPRITZDÜSEN KONTROLLIEREN ............................ 7-6
ANSAUGTRICHTER DEMONTIEREN................................................... 7-6
ANSAUGTRICHTER KONTROLLIEREN ............................................... 7-6
ANSAUGTRICHTER EINBAUEN ........................................................... 7-7
FUNKTION DES ANSAUGTRICHTERS KONTROLLIEREN ................. 7-7
LUFTFILTERGEHÄUSE EINBAUEN...................................................... 7-7
KRAFTSTOFFSCHLAUCH EINBAUEN
(KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE DER
PRIMÄR-EINSPRITZDÜSE UND
KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE DER
SEKUNDÄR-EINSPRITZDÜSE) ............................................................ 7-7
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE.................................................................. 7-9
PRIMÄR-EINSPRITZDÜSEN KONTROLLIEREN ................................ 7-12
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE KONTROLLIEREN ........................... 7-12
KRAFTSTOFFDRUCK KONTROLLIEREN .......................................... 7-12
DROSSELKLAPPENSENSOR (FÜR DIE
DROSSELKLAPPEN) EINSTELLEN.................................................... 7-12
DROSSELKLAPPENSENSOR (FÜR DIE
GASZUG-LAUFROLLE) EINSTELLEN ................................................ 7-13
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE-ANSCHLÜSSE EINBAUEN ............. 7-14
7
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM........................................................................ 7-15
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM KONTROLLIEREN................................... 7-19
KRAFTSTOFFTANK
GAS26620
KRAFTSTOFFTANK
Kraftstofftank und Kraftstoffpumpe demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Fahrersitz/Kraftstofftank-Halterung Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
1 Kraftstofftank-Seitenabdeckung 2
2 Kraftstofftank-Belüftungsschlauch 1 Lösen.
3 Kraftstofftank-Überlaufschlauch 1 Lösen.
4 Kraftstoffpumpen-Steckverbinder 1 Lösen.
5 Kraftstoffstandgeber-Steckverbinder 1 Lösen.
Abdeckung des Kraftstoffschlauch-Steckverbin-
6 1
ders
7 Kraftstoffschlauch (Kraftstofftankseite) 1 Lösen.
8 Kraftstofftank 1
9 Obere Kraftstofftank-Abdeckung 1
Kraftstofftank-Überlaufschlauch (Kraftstofftank-
10 1
Schlauch-Verbindung)
Kraftstofftank-Belüftungsschlauch (Kraftstoff-
11 1
tank-Schlauch-Verbindung)
12 Kraftstoffpumpe 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-1
KRAFTSTOFFTANK
GAS26630 GAS26640
KRAFTSTOFFTANK DEMONTIEREN KRAFTSTOFFPUMPE DEMONTIEREN
1. Mit Hilfe einer Pumpe den Kraftstoff im 1. Demontieren:
Kraftstofftank über die Tanköffnung entlee- • Kraftstoffpumpe
ren. GCA14720
2. Demontieren:
• Kraftstoffstandgeber-Steckverbinder • Die Kraftstoffpumpe nicht fallen lassen
• Kraftstoffpumpen-Steckverbinder oder stark erschüttern.
• Kraftstoffschlauch Steckverbinder-Abdek- • Das Unterteil des Kraftstoffstandgebers
kung nicht berühren.
• Kraftstoffschlauch (Kraftstofftankseite)
• Kraftstofftank-Belüftungsschlauch GAS26670
Kraftstoffpumpen-Schraube
4 Nm (0,4 m·kg, 3,0 ft·lb)
HINWEIS:
• Beim Montieren der Kraftstoffpumpe darauf
achten, dass die Einbauflächen des Kraft-
stofftanks nicht beschädigt werden.
3. Demontieren: • Immer eine neue Kraftstoffpumpen-Dichtung
• Kraftstofftank verwenden.
HINWEIS: • Die Kraftstoffpumpe wie in der Abbildung
• Den Kraftstofftank auf ebenen Grund stellen. gezeigt montieren.
• Sicherstellen, dass das Kraftstoffrohr nicht • Den Vorsprung “a” an der Kraftstoffpumpe
den Boden berührt; ansonsten könnte die auf den Schlitz der Kraftstoffpumpenhalte-
Kraftstoffpumpe beschädigt werden. rung ausrichten.
• Die Kraftstoffpumpen-Schrauben in der
abgebildeten Reihenfolge festziehen.
7-2
KRAFTSTOFFTANK
GT2C01010
KRAFTSTOFFTANK MONTIEREN
1. Anschließen:
• Kraftstofftank-Belüftungsschlauch (Kraft-
stofftank-Schlauch-Verbindung) “1” 3. Anschließen:
• Kraftstofftank-Überlaufschlauch (Kraft- • Kraftstoffstandgeber-Steckverbinder
stofftank-Schlauch-Verbindung) “2” • Kraftstoffpumpen-Steckverbinder
• Kraftstofftank-Belüftungsschlauch “3”
• Kraftstofftank-Überlaufschlauch “4”
2. Anschließen:
• Kraftstoffschlauch (Kraftstofftankseite)
GC2C01017
7-3
LUFTFILTERGEHÄUSE
GT2C01003
LUFTFILTERGEHÄUSE
Luftfiltergehäuse und Sekundär-Einspritzdüsen
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
1 Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch 1 Lösen.
2 Nebenkabelbaum-Steckverbinder 1 Lösen.
3 Steckverbinder des Ansaugtrichter-Servomotors 1
Kraftstoffschlauch (Kraftstoff-Verteilerrohrseite
4 1 Lösen.
der Sekundär-Einspritzdüse)
5 Oberes Luftfiltergehäuse 1
6 Halterung der Sekundär-Einspritzdüse 1
Zylinder Nr. 1, Steckverbinder der Sekundär-Ein-
7 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 2, Steckverbinder der Sekundär-Ein-
8 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 3, Steckverbinder der Sekundär-Ein-
9 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 4, Steckverbinder der Sekundär-Ein-
10 1 Lösen.
spritzdüse
11 Nebenkabelbaum 1
Kraftstoff-Verteilerrohr der Sekundär-Einspritz-
12 1
düse
7-4
LUFTFILTERGEHÄUSE
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
13 Sekundär-Einspritzdüse 4
14 Luftfiltereinsatz 1
15 Ansaugtrichter-Baugruppe 1
16 Stange des Ansaugtrichter-Servomotors 1
17 Unteres Luftfiltergehäuse 1
Sekundärluftsystem-Schlauch (Luftfilterge-
18 1 Lösen.
häuse zum Sekundärluft-Abschaltventil)
19 Ansaugtrichter-Servomotor 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-5
LUFTFILTERGEHÄUSE
GT2C01005
KRAFTSTOFFSCHLAUCH DEMONTIEREN
(KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE
DER PRIMÄR-EINSPRITZDÜSE UND
KRAFTSTOFF-VERTEILERROHRSEITE
DER SEKUNDÄR-EINSPRITZDÜSE)
1. Demontieren:
• Kraftstoffschlauch (Kraftstoff-Verteiler-
rohrseite der Primär-Einspritzdüse und
Kraftstoff-Verteilerrohrseite der Sekun-
där-Einspritzdüse)
GW2C01008
GT2C01017
1 2
• Ansaugtrichter-Baugruppe
• Stange des Ansaugtrichter-Servomotors
GAS13S1001
LUFTFILTERGEHÄUSE DEMONTIEREN GAS4C81025
1. Demontieren: ANSAUGTRICHTER KONTROLLIEREN
• Oberes Luftfiltergehäuse 1. Kontrollieren:
• Stange des Ansaugtrichter-Servomotors
HINWEIS:
Beschädigt/verkratzt → Erneuern.
Die Schrauben des oberen Luftfiltergehäuses
• Ansaugtrichter-Baugruppe
in der abgebildeten Reihenfolge lockern.
Rissig, beschädigt → Erneuern.
2. Kontrollieren:
• Bewegung des Ansaugtrichters
7-6
LUFTFILTERGEHÄUSE
GAS13S1003
LUFTFILTERGEHÄUSE EINBAUEN
1. Montieren:
• Oberes Luftfiltergehäuse
Schraube des oberen Luftfilter-
gehäuses
A. Oben 2 Nm (0,2 m·kg, 1,5 ft·lb)
B. Unten
HINWEIS:
GAS131004
ANSAUGTRICHTER EINBAUEN Die Schrauben des oberen Luftfiltergehäuses
1. Montieren: in der abgebildeten Reihenfolge festziehen.
• Stange des Ansaugtrichter-Servomotors
• Ansaugtrichter-Baugruppe
• Schrauben des Ansaugtrichter-Anschlus-
ses “1”
Schraube des Ansaugtrichter-
Anschlusses
4 Nm (0,4 m·kg, 3,0 ft·lb)
• Schrauben des Ansaugtrichter-Anschlusses
“2”
Schraube des Ansaugtrichter-
Anschlusses GT2C01006
7-7
LUFTFILTERGEHÄUSE
GC2C01017
7-8
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
GAS26970
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
Drosselklappengehäuse demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM" in
Sekundärluftsystem-Abdeckung
7-15.
Steckverbinder des Drosselklappen-Servomo-
1 1 Lösen.
tors
Drosselklappensensor (für die Gaszug-Lauf-
2 1 Lösen.
rolle) Steckverbinder
Drosselklappensensor (für die Drosselklappen)
3 1 Lösen.
Steckverbinder
4 Nebenkabelbaum-Steckverbinder 1 Lösen.
Steckverbinder des Kühlflüssigkeits-Temperatur-
5 1 Lösen.
fühlers
6 Kraftstoffschlauch 1
7 Gaszug (Verzögerungszug) 1
8 Gaszug (Beschleunigungszug) 1
9 Drosselklappengehäuse 1
10 Drosselklappengehäuse-Anschlussklemme 4
11 Wärmeabschirmung 1
12 Drosselklappengehäuse-Anschluss 4
7-9
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
Drosselklappengehäuse demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-10
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
Primär-Einspritzdüsen demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Ansaugluft-Druckgeber-Steckverbinder 1 Lösen.
Zylinder Nr. 1, Steckverbinder der Primär-Ein-
2 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 2, Steckverbinder der Primär-Ein-
3 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 3, Steckverbinder der Primär-Ein-
4 1 Lösen.
spritzdüse
Zylinder Nr. 4, Steckverbinder der Primär-Ein-
5 1 Lösen.
spritzdüse
6 Nebenkabelbaum 1
7 Schlauch des Ansaugluft-Druckgebers 7
8 Ansaugluft-Druckgeber 1
9 Kraftstoff-Verteilerrohr der Primär-Einspritzdüse 1
10 Primär-Einspritzdüse 4
11 Drosselklappensensor (für die Drosselklappen) 1
Drosselklappensensor (für die Gaszug-Lauf-
12 1
rolle)
13 Drosselklappengehäuse 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-11
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
GAS26980
PRIMÄR-EINSPRITZDÜSEN KONTROLLIE-
REN
1. Kontrollieren:
• Einspritzdüsen
Beschädigt → Erneuern.
GAS26990
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE KONTROL-
LIEREN
1. Kontrollieren:
• Drosselklappengehäuse
Rissig/beschädigt → Drosselklappenge- c. Den Druckmesser “2” und den Adapter “3”
häuse erneuern. an den Kraftstoffschlauch “1” anschließen.
GCA14600
Druckmesser
Die Drosselklappengehäuse sollten nicht 90890-03153
zerlegt werden. Druckmesser
2. Kontrollieren: YU-03153
• Kraftstoffleitungen Kraftstoffdruck-Adapter
Verstopft → Reinigen. 90890-03176
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
YM-03176
a. Die Drosselklappengehäuse in einem
Lösungsmittelbad auf Erdölbasis reinigen.
Auf keinen Fall ätzende Vergaserreiniger
verwenden.
b. Sämtliche Kanäle mit Druckluft ausblasen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GAS27010
KRAFTSTOFFDRUCK KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Kraftstoffdruck
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Den Fahrersitz demontieren. d. Den Motor starten.
Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1. e. Den Kraftstoffdruck messen.
b. Den Kraftstoffschlauch “1” vom Kraftstoff- Kraftstoffdruck
tank abnehmen. 324 kPa (47,0 psi) (3,24 kgf/
GW2C01008
cm²)
Die Kraftstoffschlauchanschlüsse beim Fehlerhaft → Kraftstoffpumpe erneuern.
Lösen mit einem Lappen abdecken. Der ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Restdruck in den Kraftstoffleitungen kann
dazu führen, dass beim Lösen der Schläu- GT2C01007
che Kraftstoff herausspritzt. DROSSELKLAPPENSENSOR (FÜR DIE
DROSSELKLAPPEN) EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
• Drosselklappensensor (für die Drossel-
klappen)
Siehe unter "DROSSELKLAPPENSEN-
SOR (FÜR DIE DROSSELKLAPPEN)
KONTROLLIEREN" in 8-115.
2. Einstellen:
• Drosselklappensensor-Einbauwinkel
7-12
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
GC2C01027
GT2C01008
DROSSELKLAPPENSENSOR (FÜR DIE
GASZUG-LAUFROLLE) EINSTELLEN
1. Kontrollieren:
• Drosselklappensensor (für die Gaszug-
Laufrolle)
Siehe unter "DROSSELKLAPPENSEN-
SOR (FÜR DIE GASZUG-LAUFROLLE)
KONTROLLIEREN" in 8-115.
b. Sicherstellen, dass die Drosselklappen 2. Einstellen:
vollständig geschlossen sind. • Drosselklappensensor-Einbauwinkel
c. Den Drosselklappensensor-Steckverbin- ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
7-13
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
GT2C01009
DROSSELKLAPPENGEHÄUSE-
ANSCHLÜSSE EINBAUEN
1. Montieren:
• Drosselklappengehäuse-Anschlüsee “1”
Schraube des Drosselklappen-
gehäuse-Anschlusses
10 Nm (1,0 m·kg, 7,4 ft·lb)
HINWEIS:
Sicherstellen, dass die Drosselklappenge-
häuse-Anschlüsse mit der Markierung “L” auf
den Öffnungen des Drosselklappengehäuses
für die Zylinder Nr. 1 und Nr. 2 und die
Anschlüsse mit der Markierung “R” auf den
Öffnungen für die Zylinder Nr. 3 und Nr. 4
installiert werden.
7-14
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
GAS27040
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
1
3
3 4
7-15
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
1. Unteres Luftfiltergehäuse
2. Sekundärluftsystem-Schlauch (Luftfilterge-
häuse zum Sekundärluft-Abschaltventil)
3. Sekundärluft-Abschaltventil
4. Sekundärluftsystem-Schlauch (Sekundär-
luft-Abschaltventil zum Zylinderkopfdeckel)
5. Membranventil
6. Auslasskanal
7-16
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
Sekundärluft-Abschaltventil demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
Kraftstofftank Siehe unter "KRAFTSTOFFTANK" in 7-1.
Luftfiltergehäuse Siehe unter "LUFTFILTERGEHÄUSE" in 7-4.
1 Sekundärluftsystem-Abdeckung 1
Steckverbinder-Halterung der Wegfahrsperren-
2 1
einheit
Steckverbinder des Sekundärluftsystem-
3 1 Lösen.
Magnetventils
Sekundärluftsystem-Schlauch (Luftfilterge-
4 1
häuse zum Sekundärluft-Abschaltventil)
Sekundärluftsystem-Schlauch (Sekundärluft-
5 2
Abschaltventil zum Zylinderkopfdeckel)
6 Sekundärluft-Abschaltventil 1
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-17
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
Membranventile demontieren
Reihen-
Arbeitsvorgang/auszubauende Teile Anz. Bemerkungen
folge
1 Membranventil-Abdeckung 2
2 Membranventil 2
3 Membranventil-Platte 4
Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihen-
folge.
7-18
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM
GAS27060 1. Kontrollieren:
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM KONTROLLIE- • Schläuche
REN Lose Verbindungen → Fest verbinden.
Luftzufuhr Rissig, beschädigt → Erneuern.
Das Sekundärluftsystem bewirkt durch die 2. Kontrollieren:
Zufuhr von Frischluft (Sekundärluft) im Auslas- • Membranventil
skanal eine Nachverbrennung von Abgasen, • Membranventil-Anschlag
und reduziert somit die Ausscheidung von Koh- • Membranventilsitz
lenwasserstoff. Sobald im Auslasskanal ein Rissig/beschädigt → Membranventil-Bau-
Unterdruck entsteht, öffnet sich das Membran- gruppe erneuern.
ventil, was den Zustrom von Sekundärluft in den 3. Messen:
Auslasskanal gestattet. Die für das Verbrennen • Verzugsgrenzwert des Membranventils
unverbrannter Abgase benötigte Temperatur “a”
beträgt etwa 600 bis 700 °C (1112 bis 1292 °F). Nicht nach Vorgabe → Membranventil-
Baugruppe erneuern.
Sekundärluft-Abschaltventil
Verzugsgrenzwert des Memb-
Das Sekundärluft-Abschaltventil wird durch
ranventils
Signale, die den Verbrennungsbedingungen
0,4 mm (0,016 in)
entsprechen, vom elektronischen Steuergerät
gesteuert. Gewöhnlich öffnet sich das Sekun-
därluft-Abschaltventil, damit Luft während des
Leerlaufs fließen kann und schließt sich, um
den Luftstrom zu verschließen, wenn das
Fahrzeug gefahren wird. Wenn die Kühlflüssig-
keitstemperatur sich jedoch unterhalb des vor-
geschriebenen Wertes befindet, bleibt das
Sekundärluft-Abschaltventil geöffnet und lässt
Luft in den Auspuffkrümmer fließen, bis die
Temperatur über den vorgeschriebenen Wert
ansteigt. 4. Kontrollieren:
• Sekundärluft-Abschaltventil
Rissig, beschädigt → Erneuern.
5. Kontrollieren:
• Sekundärluftsystem-Magnetventil
Siehe unter "SEKUNDÄRLUFTSYSTEM-
A MAGNETVENTIL KONTROLLIEREN" in
8-117.
B B
B B
7-19
ELEKTRISCHE ANLAGE
LADESYSTEM............................................................................................ 8-13
SCHALTPLAN ...................................................................................... 8-13
FEHLERSUCHE................................................................................... 8-15
8
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM .............................................................. 8-79
SCHALTPLAN ...................................................................................... 8-79
FEHLERSUCHE................................................................................... 8-81
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27110
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27090
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
ZÜNDSYSTEM
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
8-1
B/L Gy B Gy
B
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
ZÜNDSYSTEM
ZÜNDSYSTEM
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
6. Hauptsicherung
7. Batterie
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]änderschalter
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
24.Zündkerze
25.Zündspule von Zylinder Nr. 1
26.Zündspule von Zylinder Nr. 2
27.Zündspule von Zylinder Nr. 3
28.Zündspule von Zylinder Nr. 4
[Link]
[Link]
[Link]
8-2
ZÜNDSYSTEM
GT2C01023
AUSSCHALTEN DES MOTORS BEI BETÄTIGUNG DES SEITENSTÄNDERS
Wenn der Motor läuft und ein Gang eingelegt ist, wird der Motor beim Herunterklappen des Seiten-
ständers ausgeschaltet. Dies geschieht, weil der elektrische Strom von den Zündspulen nicht zum
Steuergerät fließt, wenn der Leerlaufschalter und der Seitenständerschalter beide auf “OFF” ste-
hen. Somit können keine Funken an der Zündkerze erzeugt werden. Der Motor läuft jedoch unter
den folgenden Bedingungen weiter:
• Ein Gang ist eingelegt (der Leerlaufschalter ist geöffnet) und der Seitenständer ist hochgeklappt
(der Seitenständerschalter ist geschlossen).
• Das Getriebe befindet sich in der Leerlaufstellung (der Leerlaufschalter ist geschlossen) und der
Seitenständer ist heruntergeklappt (der Seitenständerschalter ist geöffnet).
12 2
10 5
8
6
11 9
8-3
ZÜNDSYSTEM
1. Batterie
2. Hauptsicherung
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
5. Motorstoppschalter
6. Zündspule
7. Zündkerze
8. ECU (Motor-Steuerungseinheit)
9. Seitenständerschalter
[Link] (Diode)
[Link]
[Link]
8-4
ZÜNDSYSTEM
GAS27150
FEHLERSUCHE
Zündsystem funktioniert nicht (kein Zündfunke, unregelmäßige Zündung).
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Luftfiltergehäuse
4. Seitenverkleidungen
5. Motorverkleidungen
8-5
ZÜNDSYSTEM
8-6
G F E D C B A
GAS27170
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
GAS27160
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
Sb/W Br/B Br/B Sb/W Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
W W W
B R
R R/W
SCHALTPLAN
W W W
W W W
B Sb/W
W W R R R R W/L
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R
R
R
R R
R/W L/W
R
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
Br/L Br/L
B/L
R L/W R/B L/W R/L W
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L
E Sb
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L
Sb
L
G/W B
Br/L R/W
B B L/B B
B/L L L G G
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
R/L B
B
L
B
B
B B B B
B
B
Gy/G L
8-7
W B/L
B B
B B R/L B B
L/W
R/W
R/B
B B Lg B Lg
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B
B B B B OFF FREE
B B B B RUN PUSH
B/L
Gy
Br A R/W
Br
B
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
Gy
Br/R L/R
Br Sb/W
B/L B B/L B/L Br/W Br/W B Br/W
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
R
R/W
R/Y
R/Y
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B
Dg
B/L B/L C B/L
L W/B
Ch
Dg
Y
W L/Y
B
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
Ch L/Y B B/Y Br
B/G
Y A Y
B/Y A W/Y
B/Y
Y B Dg A Dg Y/G
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
6. Hauptsicherung
7. Batterie
8. Starter-Relais
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]änderschalter
[Link]
[Link]
[Link]
8-8
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
GAS27180
FUNKTION DES ANLASSSPERRSYSTEMS
Wenn der Motorstoppschalter auf “ ” gestellt und das Zündschloss auf “ON” gedreht wird (d.h.
beide Schalter sind geschlossen), arbeitet der Startermotor trotzdem nur, wenn zusätzlich eine der
folgenden Bedingungen erfüllt ist:
• Das Getriebe befindet sich in der Leerlaufstellung (d. h. der Leerlaufschalter ist geschlossen).
• Der Kupplungshebel ist gezogen (der Kupplungsschalter ist geschlossen) und der Seitenständer
ist hochgeklappt (der Seitenständerschalter ist geschlossen).
Ist keine der genannten Bedingungen erfüllt, verhindert das Anlasssperrrelais die Betätigung des
Startermotors. In diesem Fall ist das Anlasssperrrelais geöffnet und unterbricht den Stromkreis zum
Startermotor. Ist zumindest eine der oben genannten Bedingungen erfüllt, schließt sich das Anlass-
sperrrelais und der Motor kann über den Starterschalter angelassen werden.
8-9
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
8-10
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
GAS27190
FEHLERSUCHE
Der Startermotor dreht sich nicht.
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Luftfiltergehäuse
4. Seitenverkleidungen
5. Thermostat
In Ordnung↓
5. Relais kontrollieren (Anlasssperrre- Nicht in Ordnung→
lais). Relais erneuern.
Siehe unter "DIE RELAIS KON-
TROLLIEREN" in 8-105.
In Ordnung↓
6. Relais kontrollieren (Diode). Nicht in Ordnung→
Siehe unter "RELAIS KONTROL- Relais erneuern.
LIEREN (DIODE)" in 8-108.
In Ordnung↓
7. Starter-Relais kontrollieren. Nicht in Ordnung→
Siehe unter "DIE RELAIS KON- Das Starter-Relais erneuern.
TROLLIEREN" in 8-105.
In Ordnung↓
8-11
ELEKTRISCHES STARTSYSTEM
8-12
G F E D
GAS27210
GAS27200
R/L R/B G/B
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W
B B R/G R/G B B
HEADLIGHT
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS
SCHALTPLAN
LADESYSTEM
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R
W W W
W W W
W W R R R
W W
W W B
R
R
R
R
R
R
R R
R/W L/W
R
R/W
8-13
B
L/W
Br/R Br/R
ON
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
Br/L Br/L
Br/L
Br/R
Sb
L/Y
R/G
R/W
L/W
B/Y
E Sb
Sb
Sb
Br/L R/W
B B B B
B
B
LADESYSTEM
LADESYSTEM
8-14
LADESYSTEM
GAS27230
FEHLERSUCHE
Die Batterie wird nicht geladen.
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Motorverkleidungen
8-15
LADESYSTEM
8-16
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27250
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27240
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
BELEUCHTUNGSANLAGE
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-17
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
BELEUCHTUNGSANLAGE
BELEUCHTUNGSANLAGE
3. Zündschloss
6. Hauptsicherung
7. Batterie
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
[Link]-Kontrollleuchte
[Link]-Beleuchtung
[Link]
[Link]
[Link] (Abblendlicht)
[Link] (Fernlicht)
[Link] vorn
[Link]
86.Rücklicht/Bremslicht
[Link]-Relais (Lichtschalter)
[Link]-Relais (Abblendschalter)
90.Rücklicht-Sicherung
[Link]-Sicherung
8-18
BELEUCHTUNGSANLAGE
GAS27260
FEHLERSUCHE
Eine der folgenden Leuchten funktioniert nicht: Scheinwerfer (Fernlicht), Scheinwerfer (Abblend-
licht), Fernlicht-Kontrollleuchte, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung, Standlicht oder Instrumenten-
beleuchtung.
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Seitenverkleidungen
4. Heckverkleidung
5. Frontverkleidung
8-19
BELEUCHTUNGSANLAGE
8-20
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27280
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27270
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R/B
R R/L
Y/L
R R
L/W
R/W L/W
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-21
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
SIGNALANLAGE
SIGNALANLAGE
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
6. Hauptsicherung
7. Batterie
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
43.Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
[Link]
[Link]-Warnleuchte
52.Ölstand-Warnleuchte
[Link]-Kontrollleuchte
[Link]
[Link]-Kontrollleuchte
[Link]
58.Kühlflüssigkeitstemperatur-Warnleuchte
[Link]-Kontrollleuchte links
[Link]-Kontrollleuchte rechts
63.Ölstandschalter
[Link]-Bremslichtschalter
[Link]-/Warnblinkanlagen-Relais
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link] hinten rechts
[Link] hinten links
[Link] vorn rechts
[Link] vorn links
[Link]-Bremslichtschalter
86.Rücklicht/Bremslicht
90.Rücklicht-Sicherung
[Link]-Sicherung
8-22
SIGNALANLAGE
GAS27290
FEHLERSUCHE
• Eine der folgenden Leuchten funktioniert nicht: Blinker, Bremslicht oder eine Kontrollleuchte.
• Die Hupe funktioniert nicht.
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Seitenverkleidungen
4. Motorverkleidungen
5. Heckverkleidung
Signalanlage kontrollieren
Die Hupe funktioniert nicht.
1. Hupenschalter kontrollieren. Nicht in Ordnung→
Siehe unter "SCHALTER KON- Die linke Lenkerarmatur erneuern.
TROLLIEREN" in 8-97.
In Ordnung↓
8-23
SIGNALANLAGE
8-24
SIGNALANLAGE
8-25
SIGNALANLAGE
8-26
SIGNALANLAGE
8-27
SIGNALANLAGE
8-28
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27310
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27300
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
KÜHLSYSTEM
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-29
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
KÜHLSYSTEM
KÜHLSYSTEM
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
6. Hauptsicherung
7. Batterie
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
43.Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
93.Kühlerlüftermotor-Relais
[Link] des rechten Kühlerlüftermotors
[Link] des linken Kühlerlüftermotors
[Link] Kühlerlüftermotor
[Link] Kühlerlüftermotor
8-30
KÜHLSYSTEM
GAS27320
FEHLERSUCHE
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Seitenverkleidungen
8-31
KÜHLSYSTEM
8-32
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27340
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27330
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-33
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
5. Zusatzsicherung (für Tachometer, Uhr und
Wegfahrsperre)
6. Hauptsicherung
7. Batterie
9. Kraftstoff-Einspritzsystem-Sicherung
[Link]
[Link]-Sicherung
[Link]
[Link]
[Link]-Relais
[Link]
[Link]änderschalter
[Link]
[Link] (für die Gaszug-
Laufrolle)
[Link] (für die Drosselklap-
pen)
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
24.Zündkerze
25.Zündspule von Zylinder Nr. 1
26.Zündspule von Zylinder Nr. 2
27.Zündspule von Zylinder Nr. 3
28.Zündspule von Zylinder Nr. 4
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 1
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 2
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 3
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 4
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 1
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 2
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 3
[Link]är-Einspritzdüse Nr. 4
[Link]ärluftsystem-Magnetventil
[Link]-Servomotor
[Link]-Motor
40.O2-Sensor
[Link]
[Link]-Temperaturfühler
43.Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
[Link]-Druckgeber
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]-Servomotor
8-34
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
GAS27350
STEUERGERÄT-EIGENDIAGNOSEFUNKTION
Das Steuergerät verfügt über eine Eigendiagnosefunktion, die sicherstellt, dass das Einspritzsy-
stem normal funktioniert. Sobald eine Störung im System festgestellt wurde, wird der Motor durch
Notfallsignale gesteuert und die Motorstörungs-Warnleuchte leuchtet auf, um den Fahrer darauf
aufmerksam zu machen, dass eine Störung im System aufgetreten ist. Ein Störfall wird sofort mit
einem Fehlercode im elektronischen Steuergerät gespeichert.
• Um den Fahrer darauf aufmerksam zu machen, dass das Einspritzsystem nicht funktionsfähig ist,
blinkt die Motorstörungs-Warnleuchte auf, wenn der Starterschalter gedrückt wird.
• Wird durch die Eigendiagnosefunktion eine Fehlfunktion im System entdeckt, schaltet das elektro-
nische Steuergerät in den Notfallbetrieb und die Motorstörungs-Warnleuchte wird aufleuchten, um
den Fahrer auf die Störung aufmerksam zu machen.
• Nach dem Ausschalten des Motors erscheint die niedrigste Fehlercodenummer auf der Kilometer-
zähler-Tageskilometerzähler-Kraftstoffreserveanzeige. Ein angezeigter Fehlercode bleibt im Spei-
cher des Steuergeräts enthalten, bis er gelöscht wird.
* Die Warnleuchte blinkt, wenn bei gedrücktem Starterschalter einer der folgenden Zustände exi-
stiert:
Neigungswinkelsensor
11: Zylindererkennungssensor 30:
(Blockierung festgestellt)
Neigungswinkelsensor
12: Kurbelwellensensor 41: (Stromkreis unterbrochen oder kurz-
geschlossen)
Seitenständerschalter
Steuergerät-Störung
19: (offener Stromkreis im Kabel zum Steuerge-50:
(Speicherkontrollfehler)
rät)
a b
c d c
8-35
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
GAS27380
EIGENDIAGNOSE-FUNKTIONSTABELLE
Empfängt das elektronische Steuergerät während der Fahrt ein anormales Signal von einem der
Sensoren, leuchtet die Motorstörungs-Warnleuchte auf und dem Motor werden Notfall-Betriebssi-
gnale gesendet, die für die vorliegende Störung geeignet sind.
Beim Empfang anormaler Sensorsignale gibt das elektronische Steuergerät vorprogrammierte
alternative Betriebssignale an den Motor aus, so dass dieser je nach Zustand entweder weiter
betrieben oder der Betrieb eingestellt werden kann.
Eigendiagnose-Funktionstabelle
Startfähig/ Fahrfähig/
Fehler-
Bezeichnung Symptom Startunfä- Fahrunfä-
code
hig hig
Beim Starten des Motors oder
Zylindererkennungs- beim Fahren werden vom Zylin-
11 Unfähig Fähig
sensor dererkennungssensor keine nor-
malen Signale empfangen.
Vom Kurbelwellensensor werden
12 Kurbelwellensensor keine normalen Signale empfan- Unfähig Unfähig
gen.
Ansaugluft-Druckge-
ber Ansaugluft-Druckgeber:
13 (Stromkreisunterbre- Stromkreisunterbrechung oder Fähig Fähig
chung oder Kurz- Kurzschluss entdeckt.
schluss)
Schlauchleitung des Ansaugluft-Druckgeber:
Ansaugluft-Druckge- Fehlfunktion in den Schlauchleitun-
14 Fähig Fähig
bers gen (verstopfter oder gelöster
(Leitungssystem) Schlauch).
Drosselklappensen- Drosselklappensensor (für die
sor (für die Drossel- Drosselklappen):
klappen) Stromkreisunterbrechung oder
Fähig/Unfä- Fähig/Unfä-
15 (Stromkreisunterbre- Kurzschluss entdeckt.
hig hig
chung oder Kurz- Steckverbinder des Drosselklap-
schluss/loser pensensors (für die Drosselklap-
Anschluss) pen) ist lose.
EXUP-Motor-Schalt-
kreis EXUP-Motor-Schaltkreis:
17 (Stromkreisunterbre- Stromkreisunterbrechung oder Fähig Fähig
chung oder Kurz- Kurzschluss entdeckt.
schluss)
EXUP-Motor
18 EXUP-Motor sitzt fest. Fähig Fähig
(sitzt fest)
In der Eingangsleitung vom Seiten-
Seitenständerschalter
ständerschalter zum elektroni-
(offener Stromkreis im
19 schen Steuergerät wurde eine Unfähig Unfähig
Kabel zum Steuerge-
Stromkreisunterbrechung ent-
rät)
deckt.
8-36
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Startfähig/ Fahrfähig/
Fehler-
Bezeichnung Symptom Startunfä- Fahrunfä-
code
hig hig
Wenn das Zündschloss auf “ON”
Ansaugluft-Druckge- gestellt wird, besteht ein großer
20 ber oder Luftdruckge- Spannungsunterschied zwischen Fähig Fähig
ber Luftdruckgeber und Ansaugluft-
Druckgeber.
Kühlflüssigkeits-Tem-
peraturfühler Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler:
21 (Stromkreisunterbre- Stromkreisunterbrechung oder Fähig Fähig
chung oder Kurz- Kurzschluss entdeckt.
schluss)
Ansaugluft-Tempera-
turfühler Ansaugluft-Temperaturfühler:
22 (Stromkreisunterbre- Stromkreisunterbrechung oder Fähig Fähig
chung oder Kurz- Kurzschluss entdeckt.
schluss)
Luftdruckgeber
Luftdruckgeber:
(Stromkreisunterbre-
23 Stromkreisunterbrechung oder Fähig Fähig
chung oder Kurz-
Kurzschluss entdeckt.
schluss)
Vom O2-Sensor werden keine nor-
24 O2-Sensor Fähig Fähig
malen Signale empfangen.
Blockierung festgestellt.
Vom Neigungswinkelsensor wer-
30 Neigungswinkelsensor Unfähig Unfähig
den keine normalen Signale emp-
fangen.
Fähig Fähig
Zündspule von Zylin- (abhängig (abhängig
Primärkabel der Zündspule von
der Nr. 1 von der von der
33 Zylinder Nr. 1:
(Stromkreisunterbre- Anzahl feh- Anzahl feh-
Stromkreis unterbrochen.
chung) lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
Fähig Fähig
Zündspule von Zylin- (abhängig (abhängig
Primärkabel der Zündspule von
der Nr. 2 von der von der
34 Zylinder Nr. 2:
(Stromkreisunterbre- Anzahl feh- Anzahl feh-
Stromkreis unterbrochen.
chung) lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
Fähig Fähig
Zündspule von Zylin- (abhängig (abhängig
Primärkabel der Zündspule von
der Nr. 3 von der von der
35 Zylinder Nr. 3:
(Stromkreisunterbre- Anzahl feh- Anzahl feh-
Stromkreis unterbrochen.
chung) lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
8-37
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Startfähig/ Fahrfähig/
Fehler-
Bezeichnung Symptom Startunfä- Fahrunfä-
code
hig hig
Fähig Fähig
Zündspule von Zylin- (abhängig (abhängig
Primärkabel der Zündspule von
der Nr. 4 von der von der
36 Zylinder Nr. 4:
(Stromkreisunterbre- Anzahl feh- Anzahl feh-
Stromkreis unterbrochen.
chung) lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
Fähig Fähig
(abhängig (abhängig
Primär-Einspritzdüse
Primär-Einspritzdüse: von der von der
39 (Stromkreisunterbre-
Stromkreis unterbrochen. Anzahl feh- Anzahl feh-
chung)
lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
Fähig Fähig
Sekundär-Einspritz- (abhängig (abhängig
düse Sekundär-Einspritzdüse: von der von der
40
(Stromkreisunterbre- Stromkreis unterbrochen. Anzahl feh- Anzahl feh-
chung) lerhafter lerhafter
Zylinder) Zylinder)
Neigungswinkelsensor
Neigungswinkelsensor:
(Stromkreis unterbro-
41 Stromkreisunterbrechung oder Unfähig Unfähig
chen oder kurzge-
Kurzschluss entdeckt.
schlossen)
Vom Geschwindigkeitssensor wer-
Geschwindigkeitssen-
den keine normalen Signale emp-
sor
fangen.
42 Fähig Fähig
Leerlaufschalter:
Leerlaufschalter Stromkreisunterbrechung oder
Kurzschluss entdeckt.
Kraftstoffsystem-
Die Stromzufuhr der Einspritzdü-
Spannung
43 sen und der Kraftstoffpumpe ist Fähig Fähig
(Spannungsüberwa-
nicht normal.
chung)
Fehler beim Eintragen
Beim Lesen oder Beschreiben des
der CO-Ausgleichs-
44 EEPROM (CO-Einstellwert) ist ein Fähig Fähig
menge in den
Fehler aufgetreten.
EEPROM-Speicher
Stromzufuhr für das
Fahrzeugsystem
46 Stromversorgung nicht in Ordnung. Fähig Fähig
(Spannungsüberwa-
chung)
Speicher des Steuergeräts ist
defekt. (Wurde diese Störung im
Fähig/Unfä- Fähig/Unfä-
50 Steuergerät-Störung elektronischen Steuergerät ent-
hig hig
deckt, wird eventuell die Fehler-
codenummer nicht angezeigt.)
8-38
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Startfähig/ Fahrfähig/
Fehler-
Bezeichnung Symptom Startunfä- Fahrunfä-
code
hig hig
Drosselklappensen- Drosselklappensensor (für die
sor (für die Gaszug- Gaszug-Laufrolle):
Laufrolle) Stromkreisunterbrechung oder
Fähig/Unfä- Fähig/Unfä-
59 (Stromkreisunterbre- Kurzschluss entdeckt.
hig hig
chung oder Kurz- Steckverbinder des Drosselklap-
schluss/loser pensensors (für die Gaszug-Lauf-
Anschluss) rolle) ist lose.
Drosselklappen-Servomotor:
Stromkreisunterbrechung oder
Drosselklappen-Ser- Fähig/Unfä- Fähig/Unfä-
60 Kurzschluss entdeckt.
vomotor hig hig
Motor defekt oder interne Störung
des Steuergeräts.
8-39
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
3. Kraftstoffeinspritzungs-Wiedereinsetzung
durchführen.
Siehe unter “Wiedereinsetzungsverfahren”
in der Tabelle unter “EINZELHEITEN ZUR
FEHLERSUCHE”.
4. Das Zündschloss auf “OFF” und dann wie-
der zurück auf “ON” stellen. Kontrollieren,
ob kein Fehlercode angezeigt wird.
HINWEIS:
Werden Fehlercodes angezeigt, Schritte (1)
bis (4) so lange wiederholen, bis kein Fehler-
code mehr angezeigt wird.
5. Gespeicherte Fehlercodes im Diagnose-
modus löschen. Siehe unter “Sensor-
Betriebstabelle (Diagnosecode Nr. 62)”.
HINWEIS:
Durch Stellen des Zündschlosses auf “OFF”
werden die gespeicherten Fehlercodes nicht
gelöscht.
8-40
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
GAS27420
DIAGNOSEMODUS
Diagnosemodus einstellen
1. Das Zündschloss auf “OFF” stellen.
2. Den Kabelbaum-Steckverbinder an der Kraftstoffpumpe lösen.
3. Die Knöpfe “SELECT” und “RESET” gleichzeitig drücken und gedrückt halten, das Zündschloss
auf “ON” stellen und die Knöpfe mindestens weitere 8 Sekunden lang gedrückt halten.
“SELECT”
“RESET”
HINWEIS:
• Auf den Instrumenten wird nichts mehr angezeigt außer der Kilometerzähler-/Tageskilometerzäh-
ler-/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler-/Stoppuhr-Anzeige.
• Auf der Kilometerzähler-/Tageskilometerzähler-/Kraftstoffreserve-Kilometerzähler-/Stoppuhr-LCD
wird “dIAG” angezeigt.
4. Den Knopf “SELECT” drücken und den Diagnosemodus “dIAG” auswählen.
5. Nach dem Auswählen von “dIAG” die Knöpfe “SELECT” und “RESET” mindestens 2 Sekunden
lang gleichzeitig gedrückt halten, um den Diagnosemodus zu aktivieren. Die Diagnosecodenum-
mer “d01” erscheint in der Uhranzeige.
6. Durch Drücken der Knöpfe “SELECT” und “RESET” die dem Fehlercode entsprechende Dia-
gnosecodenummer wählen.
HINWEIS:
• Den Rückstellknopf “RESET” drücken, um eine niedrigere Diagnosecodenummer zu wählen. Den
Knopf “RESET” mindestens 1 Sekunde lang gedrückt halten, um die Diagnosecodenummern
automatisch zu verringern.
• Den Knopf “SELECT” drücken, um eine höhere Diagnosecodenummer zu wählen. Den Knopf
“SELECT” mindestens 1 Sekunde lang gedrückt halten, um die Diagnosecodenummern automa-
tisch zu erhöhen.
“d01 d70”
“d70 d01”
8-41
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
HINWEIS:
Wenn der Motorstoppschalter auf “ ” steht, ihn auf “ ” und dann wieder auf “ ” stellen.
8. Das Zündschloss auf “OFF” stellen, um den Diagnosemodus zu beenden.
8-42
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Fehlercodetabelle
Feh-
ler- Diagnose-
Symptom Vermutliche Ursache der Störung
code code Nr.
Nr.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Beim Starten des Motors schluss im Nebenkabelbaum 1.
oder beim Fahren werden • Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
11 vom Zylindererkennungs- schluss im Kabelbaum. —
sensor keine normalen • Defekter Zylindererkennungssensor.
Signale empfangen. • Störung im elektronischen Steuergerät.
• Unsachgemäß eingebauter Sensor.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
schluss im Kabelbaum.
Vom Kurbelwellensensor
• Defekter Kurbelwellensensor.
12 werden keine normalen —
• Störung im Impulsgeber-Rotor.
Signale empfangen.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
• Unsachgemäß eingebauter Sensor.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Ansaugluft-Druckgeber:
schluss im Kabelbaum.
13 Stromkreisunterbrechung 03
• Defekter Ansaugluft-Druckgeber.
oder Kurzschluss entdeckt.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
Ansaugluft-Druckgeber:
• Der Schlauch des Ansaugluft-Druckgebers
Fehlfunktion in den
hat sich gelöst, ist verstopft, geknickt oder
14 Schlauchleitungen (ver- 03
eingeklemmt.
stopfter oder gelöster
• Störung im elektronischen Steuergerät.
Schlauch).
Drosselklappensensor (für • Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
die Drosselklappen): Strom- schluss im Kabelbaum.
kreisunterbrechung oder • Defekter Drosselklappensensor (für die
01
15 Kurzschluss entdeckt. Drosselklappen).
13
Steckverbinder des Dros- • Störung im elektronischen Steuergerät.
selklappensensors (für die • Falsch montierter Drosselklappensensor
Drosselklappen) ist lose. (für die Drosselklappen).
EXUP-Motor-Schaltkreis: • Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Stromkreisunterbrechung schluss im Kabelbaum.
17 53
oder Kurzschluss erfasst/ • Defekter EXUP-Motor (Potentiometer-
loser Anschluss. Schaltkreis).
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
schluss im Kabelbaum.
18 EXUP-Motor sitzt fest. 53
• Festsitzender EXUP-Motor (Mechanismus).
• Festsitzender EXUP-Motor (Motor).
In der Eingangsleitung vom
• Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum
Seitenständerschalter zum
(Steuergerät-Steckverbinder).
19 elektronischen Steuergerät 20
• Störung im elektronischen Steuergerät.
wurde eine Stromkreisun-
• Relais (Diode)
terbrechung erfasst.
8-43
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Feh-
ler- Diagnose-
Symptom Vermutliche Ursache der Störung
code code Nr.
Nr.
• Der Schlauch des Luftdruckgebers ist ver-
stopft.
Wenn das Zündschloss auf
• Der Schlauch des Ansaugluft-Druckgebers
“ON” gestellt wird, besteht
ist verstopft, geknickt oder eingeklemmt.
ein großer Spannungsun- 03
20 • Störung in der elektrischen Zwischenspan-
terschied zwischen Luft- 02
nung des Luftdruckgebers.
druckgeber und Ansaugluft-
• Störung in der Zwischenspannung des
Druckgeber.
Ansaugluft-Druckgebers.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Kühlflüssigkeits-Tempera- schluss im Kabelbaum.
turfühler: Stromkreisunter- • Defekter Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler.
21 06
brechung oder Kurzschluss • Störung im elektronischen Steuergerät.
entdeckt. • Unsachgemäß montierter Kühlflüssigkeits-
Temperaturfühler.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Ansaugluft-Temperaturfüh- schluss im Kabelbaum.
ler: Stromkreisunterbre- • Defekter Ansaugluft-Temperaturfühler.
22 05
chung oder Kurzschluss • Störung im elektronischen Steuergerät.
entdeckt. • Falsch montierter Ansaugluft-Temperatur-
fühler.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Luftdruckgeber: Stromkreis- schluss im Kabelbaum.
23 unterbrechung oder Kurz- • Defekter Luftdruckgeber. 02
schluss entdeckt. • Unsachgemäß eingebauter Luftdruckgeber.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Vom O2-Sensor werden schluss im Kabelbaum.
24 keine normalen Signale • Defekter O2-Sensor. —
empfangen. • Störung im elektronischen Steuergerät.
• Unsachgemäß eingebauter O2-Sensor.
• Das Fahrzeug ist umgestürzt.
Blockierung festgestellt.
• Defekter Neigungswinkelsensor.
Vom Neigungswinkelsen-
30 • Störung im elektronischen Steuergerät. 08
sor werden keine normalen
• Unsachgemäß eingebauter Neigungswin-
Signale empfangen.
kelsensor.
Stromkreisunterbrechung
• Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
im Primärkabel der
33 • Störung in der Zündspule. 30
Zündspule von Zylinder Nr.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
1.
Stromkreisunterbrechung
• Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
im Primärkabel der
34 • Störung in der Zündspule. 31
Zündspule von Zylinder Nr.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
2.
8-44
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Feh-
ler- Diagnose-
Symptom Vermutliche Ursache der Störung
code code Nr.
Nr.
Stromkreisunterbrechung
• Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
im Primärkabel der
35 • Störung in der Zündspule. 32
Zündspule von Zylinder Nr.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
3.
Stromkreisunterbrechung
• Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
im Primärkabel der
36 • Störung in der Zündspule. 33
Zündspule von Zylinder Nr.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
4.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
36
Stromkreisunterbrechung schluss im Kabelbaum.
37
39 bei einer Primär-Einspritz- • Defekte Primär-Einspritzdüse.
38
düse. • Störung im elektronischen Steuergerät.
39
• Falsch eingebaute Primär-Einspritzdüse.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
schluss im Kabelbaum. 40
Stromkreisunterbrechung
• Defekte Sekundär-Einspritzdüse. 41
40 bei einer Sekundär-Ein-
• Störung im elektronischen Steuergerät. 42
spritzdüse.
• Unsachgemäß eingebaute Sekundär-Ein- 43
spritzdüse.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
Neigungswinkelsensor:
schluss im Kabelbaum.
41 Stromkreisunterbrechung 08
• Defekter Neigungswinkelsensor.
oder Kurzschluss entdeckt.
• Störung im elektronischen Steuergerät.
Vom Geschwindigkeitssen- • Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
sor werden keine normalen • Störung im Geschwindigkeitssensor. 07
Signale empfangen. • Störung im elektronischen Steuergerät.
42
Leerlaufschalter: • Stromkreisunterbrechung im Kabelbaum.
Stromkreisunterbrechung • Störung im Leerlaufschalter. 21
oder Kurzschluss entdeckt. • Störung im elektronischen Steuergerät.
Die Stromzufuhr der Ein- • Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
43 spritzdüsen und der Kraft- schluss im Kabelbaum. 09
stoffpumpe ist nicht normal. • Störung im elektronischen Steuergerät.
Beim Lesen oder Beschrei- • Störung im elektronischen Steuergerät.
ben des EEPROM (CO-Ein- (Der CO-Einstellwert wird nicht richtig in
44 60
stellwert) ist ein Fehler den internen Speicher geschrieben oder
aufgetreten. ausgelesen).
Stromversorgung nicht in • Störung im Ladesystem.
46 —
Ordnung. Siehe unter "LADESYSTEM" in 8-13.
Steuergerät-Speicher ist
fehlerhaft. (Wurde diese • Störung im elektronischen Steuergerät.
Störung im elektronischen (Das Programm und die Daten werden nicht
50 —
Steuergerät entdeckt, wird richtig in den internen Speicher geschrie-
eventuell die Fehlercode- ben oder ausgelesen.)
nummer nicht angezeigt.)
8-45
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Feh-
ler- Diagnose-
Symptom Vermutliche Ursache der Störung
code code Nr.
Nr.
Drosselklappensensor (für
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
die Gaszug-Laufrolle):
schluss im Kabelbaum.
Stromkreisunterbrechung
• Defekter Drosselklappensensor. 14
59 oder Kurzschluss entdeckt.
• Unsachgemäß eingebauter Drosselklap- 15
Steckverbinder des Dros-
pensensor.
selklappensensors (für die
• Störung im elektronischen Steuergerät.
Gaszug-Laufrolle) ist lose.
Drosselklappen-Servomo- • Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
tor: schluss im Kabelbaum.
Stromkreisunterbrechung • Defekter Drosselklappen-Servomotor
oder Kurzschluss entdeckt. (Potentiometer-Schaltkreis).
60 Defekter Drosselklappen- • Drosselklappen-Servomotor klemmt 01
Servomotor. (Mechanismus).
Störung im elektronischen • Drosselklappen-Servomotor klemmt
Steuergerät (Antriebssy- (Motor).
stem des Servomotors). • Störung im elektronischen Steuergerät.
• Stromkreisunterbrechung oder Kurz-
schluss im Kabelbaum.
Vom Steuergerät werden • Störung in der Instrumentenanlage.
Er-1 —
keine Signale empfangen. • Störung im elektronischen Steuergerät.
• Defekte Kabelverbindung des Steuergerät-
Steckverbinders.
Vom elektronischen Steuer-
gerät werden keine Signale • Falsche Verbindung im Kabelbaum.
Er-2 innerhalb des vorgeschrie- • Störung in der Instrumentenanlage. —
benen Zeitraums empfan- • Störung im elektronischen Steuergerät.
gen.
Daten vom elektronischen • Falsche Verbindung im Kabelbaum.
Er-3 Steuergerät können nicht • Störung in der Instrumentenanlage. —
korrekt empfangen werden. • Störung im elektronischen Steuergerät.
Von den Instrumenten wur- • Falsche Verbindung im Kabelbaum.
Er-4 den nicht registrierte Daten • Störung in der Instrumentenanlage. —
empfangen. • Störung im elektronischen Steuergerät.
8-46
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Sensor-Betriebstabelle
Dia-
gnose-
Bezeichnung Instrumenten-Anzeige Überprüfungsmethode
code
Nr.
01 Drosselklappensensor (für
die Drosselklappen), Signal
1
• Vollständig geschlossene 12–21 Bei vollständig geschlosse-
Stellung nen Drosselklappen kon-
trollieren.
• Vollständig geöffnete Stel- 97–106 Bei vollständig geöffneten
lung Drosselklappen kontrollie-
ren.
02 Luftdruck Zeigt den Luftdruck an. Den tatsächlich gemesse-
nen Luftdruck mit der
Instrumenten-Anzeige ver-
gleichen.
03 Ansaugluftdruck Zeigt Ansaugluftdruck an. Den tatsächlich gemesse-
nen Luftdruck mit der
Instrumenten-Anzeige ver-
gleichen, ohne den Motor
anzulassen.
05 Ansauglufttemperatur Zeigt die Ansauglufttempera- Die tatsächlich gemessene
tur an. Lufttemperatur mit der
Instrumenten-Anzeige ver-
gleichen.
06 Kühlflüssigkeitstemperatur Zeigt die Kühlflüssigkeitstem- Die tatsächlich gemessene
peratur an. Kühlflüssigkeitstemperatur
mit der Instrumenten-
Anzeige vergleichen.
07 Fahrgeschwindigkeitsim- 0–999 Kontrollieren, ob die Zahl
puls beim Drehen des Hinter-
rads größer wird. Der Zah-
lenwert addiert sich und
wird nicht jedes Mal beim
Anhalten des Hinterrads
zurückgesetzt.
08 Neigungswinkelsensor Den Neigungswinkelsensor
• Aufrecht 0,4–1,4 ausbauen und um mehr als
• Umgestürzt 3,7–4,4 65 Grad neigen.
09 Kraftstoffsystem-Spannung Etwa 12,0 Den Motorstoppschalter auf
(Batteriespannung) “ ” stellen und dann mit
der tatsächlich gemesse-
nen Batteriespannung ver-
gleichen. (Ist die
Batteriespannung geringer,
die Batterie aufladen.)
8-47
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Dia-
gnose-
Bezeichnung Instrumenten-Anzeige Überprüfungsmethode
code
Nr.
13 Drosselklappensensor (für
die Drosselklappen), Signal
2
• Vollständig geschlossene 9–23 Mit vollständig geschlosse-
Stellung nem Gasschieber kontrol-
lieren.
• Vollständig geöffnete Stel- 94–108 Mit vollständig geöffnetem
lung Gasschieber kontrollieren.
14 Drosselklappensensor (für
die Gaszug-Laufrolle),
Signal 1
• Vollständig geschlossene 12–22 Bei vollständig geschlosse-
Stellung nem Gasdrehgriff kontrollie-
ren.
• Vollständig geöffnete Stel- 97–107 Bei vollständig geöffnetem
lung Gasdrehgriff kontrollieren.
15 Drosselklappensensor (für
die Gaszug-Laufrolle),
Signal 2
• Vollständig geschlossene 10–24 Bei vollständig geschlosse-
Stellung nem Gasdrehgriff kontrollie-
ren.
• Vollständig geöffnete Stel- 95–109 Bei vollständig geöffnetem
lung Gasdrehgriff kontrollieren.
20 Seitenständerschalter Seitenständerschalter auf
• Ständer hochgeklappt ON ON/OFF stellen (bei einge-
• Ständer ausgeklappt OFF legtem Gang).
21 Leerlaufschalter Schalten.
• Leerlauf ON
• Gang eingelegt OFF
60 EEPROM-Fehler Zylinder —
Nr.
• Keine Speicherung 00
• Speicherung vorhanden 01-04 (Nr. des fehlerhaften
Zylinder)
• (Ist mehr als ein Zylinder
defekt, wechselt die
Anzeige alle zwei Sekun-
den, um alle erkannten
Zylindernummern anzuzei-
gen. Sind alle Zylindernum-
mern angezeigt worden,
beginnt die Anzeige von
vorn.)
8-48
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Dia-
gnose-
Bezeichnung Instrumenten-Anzeige Überprüfungsmethode
code
Nr.
61 Gespeicherte Fehlercodes —
• Keine Speicherung 00
• Speicherung vorhanden Fehlercodes 11-60
• (Wird mehr als eine Code-
nummer erkannt, wechselt
die Anzeige alle zwei
Sekunden, um alle erkann-
ten Codenummern anzuzei-
gen. Sind alle
Codenummern angezeigt
worden, beginnt die
Anzeige von vorn.)
62 Löschung der gespeicher-
ten Fehlercodes
• Keine Speicherung 00 —
• Speicherung vorhanden • Die Gesamtzahl der Störun- Um die gespeicherten Feh-
gen einschließlich der lercodes zu löschen, den
momentanen Störung seit Motorstoppschalter von “ ”
dem letzten Löschen des auf “ ” stellen.
Speichers wird angezeigt.
(Wenn zum Beispiel drei
Störungen vorlagen, wird
“03” angezeigt.)
63 Fehlercode wieder einset-
zen
(nur möglich bei Fehlercode
Nr. 24 und 40)
• Kein Fehlercode 00 —
• Fehlercode vorhanden Fehlcodes 24, 40 Um den Code wieder einzu-
• (Wird mehr als eine Code- setzen, den Motorstopp-
nummer erkannt, wechselt schalter von “ ” auf “ ”
die Anzeige alle zwei stellen.
Sekunden, um alle erkann-
ten Codenummern anzuzei-
gen. Sind alle
Codenummern angezeigt
worden, beginnt die
Anzeige von vorn.)
70 Kontrollnummer 00 —
8-49
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Aktuator-Betriebstabelle
Dia-
gnose-
Bezeichnung Betätigung Überprüfungsmethode
code
Nr.
Betätigt die Zündspule von
Den Zündfunken fünf Mal
Zylinder Nr. 1 fünf Mal in Ein-
Zündspule von Zylinder Nr. kontrollieren.
30 Sekunden-Intervallen.
1 • Den Zündungstester
Lässt die Motorstörungs-
anschließen.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Zündspule von
Den Zündfunken fünf Mal
Zylinder Nr. 2 fünf Mal in Ein-
Zündspule von Zylinder Nr. kontrollieren.
31 Sekunden-Intervallen.
2 • Den Zündungstester
Lässt die Motorstörungs-
anschließen.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Zündspule von
Den Zündfunken fünf Mal
Zylinder Nr. 3 fünf Mal in Ein-
Zündspule von Zylinder Nr. kontrollieren.
32 Sekunden-Intervallen.
3 • Den Zündungstester
Lässt die Motorstörungs-
anschließen.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Zündspule von
Den Zündfunken fünf Mal
Zylinder Nr. 4 fünf Mal in Ein-
Zündspule von Zylinder Nr. kontrollieren.
33 Sekunden-Intervallen.
4 • Den Zündungstester
Lässt die Motorstörungs-
anschließen.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt den Ansaugtrichter
(jeweils 3 Sekunden nach
Das Betriebsgeräusch des
oben und 3 Sekunden nach
34 Ansaugtrichter Ansaugtrichters kontrollie-
unten).
ren.
Lässt die Motorstörungs-
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Primär-Einspritz-
düse Nr. 1 fünf Mal in Ein- Das Betriebsgeräusch der
36 Primär-Einspritzdüse Nr. 1 Sekunden-Intervallen. Primär-Einspritzdüse Nr. 1
Lässt die Motorstörungs- fünf Mal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Primär-Einspritz-
düse Nr. 2 fünf Mal in Ein- Das Betriebsgeräusch der
37 Primär-Einspritzdüse Nr. 2 Sekunden-Intervallen. Primär-Einspritzdüse Nr. 2
Lässt die Motorstörungs- fünf Mal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Primär-Einspritz-
düse Nr. 3 fünf Mal in Ein- Das Betriebsgeräusch der
38 Primär-Einspritzdüse Nr. 3 Sekunden-Intervallen. Primär-Einspritzdüse Nr. 3
Lässt die Motorstörungs- fünf Mal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Primär-Einspritz-
düse Nr. 4 fünf Mal in Ein- Das Betriebsgeräusch der
39 Primär-Einspritzdüse Nr. 4 Sekunden-Intervallen. Primär-Einspritzdüse Nr. 4
Lässt die Motorstörungs- fünf Mal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
8-50
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Dia-
gnose-
Bezeichnung Betätigung Überprüfungsmethode
code
Nr.
Betätigt die Sekundär-Ein-
spritzdüse Nr. 1 fünf Mal in Das Betriebsgeräusch der
Sekundär-Einspritzdüse Nr.
40 Ein-Sekunden-Intervallen. Sekundär-Einspritzdüse Nr.
1
Lässt die Motorstörungs- 1 fünfmal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Sekundär-Ein-
spritzdüse Nr. 2 fünf Mal in Das Betriebsgeräusch der
Sekundär-Einspritzdüse Nr.
41 Ein-Sekunden-Intervallen. Sekundär-Einspritzdüse Nr.
2
Lässt die Motorstörungs- 2 fünfmal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Sekundär-Ein-
spritzdüse Nr. 3 fünf Mal in Das Betriebsgeräusch der
Sekundär-Einspritzdüse Nr.
42 Ein-Sekunden-Intervallen. Sekundär-Einspritzdüse Nr.
3
Lässt die Motorstörungs- 3 fünfmal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt die Sekundär-Ein-
spritzdüse Nr. 4 fünf Mal in Das Betriebsgeräusch der
Sekundär-Einspritzdüse Nr.
43 Ein-Sekunden-Intervallen. Sekundär-Einspritzdüse Nr.
4
Lässt die Motorstörungs- 4 fünfmal kontrollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt das Sekundärluftsy-
Das Betriebsgeräusch des
stem-Magnetventil fünf Mal in
Sekundärluftsystem- Sekundärluftsystem-
48 Ein-Sekunden-Intervallen.
Magnetventil Magnetventils fünf Mal kon-
Lässt die Motorstörungs-
trollieren.
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt das Kraftstoff-Ein-
spritzsystem-Relais fünf Mal
in Ein-Sekunden-Intervallen.
Lässt die Motorstörungs-
Warnleuchte aufleuchten. Das Betriebsgeräusch des
Kraftstoff-Einspritzsystem- (Die Motorstörungs-Warn- Kraftstoff-Einspritzsystem-
50
Relais leuchte ist ausgeschaltet, Relais fünf Mal kontrollie-
wenn das Relais an ist, und ren.
die Motorstörungs-Warn-
leuchte ist eingeschaltet,
wenn das Relais ausgeschal-
tet ist).
Betätigt das Kühlerlüftermo-
tor-Relais fünf Mal in Ein-
Das Betriebsgeräusch des
Sekunden-Intervallen. (AN 2
51 Kühlerlüftermotor-Relais Kühlerlüftermotor-Relais
Sekunden, AUS 3 Sekunden)
fünfmal kontrollieren.
Lässt die Motorstörungs-
Warnleuchte aufleuchten.
8-51
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Dia-
gnose-
Bezeichnung Betätigung Überprüfungsmethode
code
Nr.
Betätigt das Scheinwerfer-
Relais fünf Mal in Ein-Sekun-
Das Betriebsgeräusch des
den-Intervallen. (AN 2 Sekun-
52 Scheinwerfer-Relais Scheinwerfer-Relais fünf
den, AUS 3 Sekunden)
Mal kontrollieren.
Lässt die Motorstörungs-
Warnleuchte aufleuchten.
Betätigt den Servomotor
(dreht zur offenen und zur
Das Betriebsgeräusch kon-
53 EXUP-Motor geschlossenen Seite).
trollieren.
Lässt die Motorstörungs-
Warnleuchte aufleuchten.
8-52
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
GAS27460
EINZELHEITEN ZUR FEHLERSUCHE
Diesem Abschnitt können die entsprechenden Abhilfen für die angezeigten Fehlercodes entnom-
men werden. Die Elemente oder Bauteile, die möglicherweise die Ursache für eine Störung sind, in
der angegebenen Reihenfolge kontrollieren und warten.
Nachdem das die Störung hervorrufende Teil kontrolliert und gewartet wurde, die Instrumenten-
Anzeige gemäß der Wiedereinsetzungsmethode zurücksetzen.
Fehlercode:
Bei einer Fehlfunktion des Motors auf dem Instrument angezeigte Codenummer. Siehe unter
“Selbstdiagnose-Funktionstabelle”.
Diagnosecode Nr.:
Die im Diagnosemodus zu verwendende Diagnosecodenummer. Siehe unter "DIAGNOSEMODUS"
in 8-41.
Beim Starten des Motors oder beim Fahren werden vom
Fehlercode Nr. 11 Symptom Zylindererkennungssensor keine normalen Signale emp-
fangen.
Diagnosecode Nr. — —
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Einbauzustand des Zylindererken- Kontrollieren, ob etwas zu lose Den Motor
nungssensors. oder eingeklemmt ist. anlassen.
2 Steckverbinder • Die Steckverbinder auf heraus-
• Zylindererkennungssensor-Steckver- gezogene Stifte kontrollieren.
binder • Kontrollieren, ob die Steckver-
• Hauptkabelbaumseitiger Steuerge- binder richtig eingeschnappt
rät-Steckverbinder sind.
• Gegebenenfalls instand set-
zen und den Steckverbinder
fest einstecken.
3 Stromkreisunterbrechung oder Kurz- • Gegebenenfalls instand set-
schluss im Kabelbaum. zen oder erneuern.
• Zwischen Zylindererkennungs-
sensor-Steckverbinder und
Steuergerät-Steckverbinder.
(blau–blau)
(weiß/schwarz–weiß/schwarz)
(schwarz/blau–schwarz/blau)
4 Defekter Zylindererkennungssensor. • Gegebenenfalls erneuern.
Siehe unter "ZYLINDERER-
KENNUNGSSENSOR" in 8-
117.
8-53
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-54
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-55
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-56
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-57
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-58
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler: Stromkreisunterbre-
Fehlercode Nr. 21 Symptom
chung oder Kurzschluss entdeckt.
Diagnosecode Nr. 06 Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Steckverbinder • Die Steckverbinder auf heraus- Wird automa-
• Steckverbinder des Kühlflüssigkeits- gezogene Stifte kontrollieren. tisch wiederein-
Temperaturfühlers • Kontrollieren, ob die Steckver- gesetzt, wenn
• Hauptkabelbaumseitiger Steuerge- binder richtig eingeschnappt ein normales
rät-Steckverbinder sind. Signal empfan-
• Gegebenenfalls instand set- gen wird.
zen und den Steckverbinder
fest einstecken.
2 Stromkreisunterbrechung oder Kurz- • Gegebenenfalls instand set-
schluss im Kabelbaum. zen oder erneuern.
• Zwischen Kühlflüssigkeits-
Temperaturfühler-Steckverbin-
der und Steuergerät-Steckver-
binder.
(grün/weiß–grün/weiß)
(schwarz/blau–schwarz/blau)
3 Defekter Kühlflüssigkeits-Temperatur- • Diagnosemodus ausführen.
fühler. (Code Nr. 06)
• Gegebenenfalls erneuern.
Siehe unter "KÜHLFLÜSSIG-
KEITS-TEMPERATURFÜH-
LER" in 8-114.
8-59
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Ansaugluft-Temperaturfühler: Stromkreisunterbrechung
Fehlercode Nr. 22 Symptom
oder Kurzschluss entdeckt.
Diagnosecode Nr. 05 Ansaugluft-Temperaturfühler
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Steckverbinder • Die Steckverbinder auf heraus- Wird automa-
• Ansaugluft-Temperaturfühler-Steck- gezogene Stifte kontrollieren. tisch wiederein-
verbinder • Kontrollieren, ob die Steckver- gesetzt, wenn
• Hauptkabelbaumseitiger Steuerge- binder richtig eingeschnappt ein normales
rät-Steckverbinder sind. Signal empfan-
• Gegebenenfalls instand set- gen wird.
zen und den Steckverbinder
fest einstecken.
2 Stromkreisunterbrechung oder Kurz- • Gegebenenfalls instand set-
schluss im Kabelbaum. zen oder erneuern.
• Zwischen Ansaugluft-Tempera-
turfühler-Steckverbinder und
Steuergerät-Steckverbinder.
(braun/weiß–braun/weiß)
(schwarz/blau–schwarz/blau)
3 Defekter Ansaugluft-Temperaturfühler. • Diagnosemodus ausführen.
(Code Nr. 05)
• Gegebenenfalls erneuern.
Siehe unter "ANSAUGLUFT-
TEMPERATURFÜHLER KON-
TROLLIEREN" in 8-118.
8-60
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-61
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Blockierung festgestellt.
Fehlercode Nr. 30 Symptom Vom Neigungswinkelsensor werden keine normalen
Signale empfangen.
Diagnosecode Nr. 08 Neigungswinkelsensor
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Das Fahrzeug ist umgestürzt. Das Fahrzeug in aufrechte Stel- Das Zünd-
lung bringen. schloss auf
2 Einbauzustand des Neigungswinkel- Einbaurichtung und Zustand des “ON” stellen
sensors. Sensors kontrollieren. (der Motor kann
3 Defekter Neigungswinkelsensor. • Diagnosemodus ausführen. allerdings nur
(Code Nr. 08) gestartet wer-
• Gegebenenfalls erneuern. den, wenn das
Siehe unter "NEIGUNGSWIN- Zündschloss
KELSENSOR KONTROLLIE- zuvor auf “OFF”
REN" in 8-110. gestellt worden
ist).
8-62
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-63
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-64
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-65
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-66
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-67
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-68
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-69
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-70
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-71
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-72
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-73
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-74
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-75
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Drosselklappen-Servomotor: Stromkreisunterbrechung
oder Kurzschluss entdeckt.
Fehlercode Nr. 60 Symptom Defekter Drosselklappen-Servomotor.
Störung im elektronischen Steuergerät (Antriebssystem
des Servomotors).
01 Drosselklappensensor (für die Drosselklappen), Signal 1
Diagnosecode Nr.
13 Drosselklappensensor (für die Drosselklappen), Signal 2
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Einbauzustand des Drosselklappen- • Kontrollieren, ob etwas zu lose Das Zünd-
sensors (für die Drosselklappen). oder eingeklemmt ist. schloss auf
• Kontrollieren, ob die Einbau- “ON” stellen.
lage des Sensors wie vorge-
schrieben ist.
2 Steckverbinder • Die Steckverbinder auf heraus-
• Steckverbinder des Drosselklappen- gezogene Stifte kontrollieren.
Servomotors • Kontrollieren, ob die Steckver-
• Hauptkabelbaumseitiger Steuerge- binder richtig eingeschnappt
rät-Steckverbinder sind.
• Gegebenenfalls instand set-
zen und den Steckverbinder
fest einstecken.
3 Stromkreisunterbrechung oder Kurz- • Gegebenenfalls instand set-
schluss im Kabelbaum. zen oder erneuern.
• Zwischen Drosseklappen-Ser-
vomotor-Steckverbinder und
Steuergerät-Steckverbinder.
(gelb/rot–gelb/rot)
(hellgrün/rot–hellgrün/rot)
4 Defekter Drosselklappen-Servomotor. • Diagnosemodus ausführen.
(Code Nr. 01, 13)
• Ein defektes Drosselklappen-
gehäuse erneuern.
5 Störung im elektronischen Steuerge- Das elektronische Steuergerät
rät. erneuern.
8-76
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
Fehlercode Nr. Er-1 Symptom Vom Steuergerät werden keine Signale empfangen.
Diagnosecode Nr. — —
Rei-
Elemente/Komponenten und mögli- Wiedereinset-
hen- Kontrolle oder Wartungsarbeit
che Ursache zungsmethode
folge
1 Steckverbinder • Die Steckverbinder auf heraus- Das Zünd-
• Hauptkabelbaumseitiger Steuerge- gezogene Stifte kontrollieren. schloss auf
rät-Steckverbinder • Kontrollieren, ob die Steckver- “ON” stellen.
• Hauptkabelbaumseitiger Instrumen- binder richtig eingeschnappt
ten-Steckverbinder sind.
• Gegebenenfalls instand set-
zen und den Steckverbinder
fest einstecken.
2 Stromkreisunterbrechung oder Kurz- • Gegebenenfalls instand set-
schluss im Kabelbaum. zen oder erneuern.
• Zwischen Instrumenten-Steck-
verbinder und Steuergerät-
Steckverbinder.
(gelb/blau–gelb/blau)
3 Störung in der Instrumentenanlage. Die Instrumentenkonsole erneu-
ern.
4 Störung im elektronischen Steuerge- Das elektronische Steuergerät
rät. erneuern.
8-77
KRAFTSTOFF-EINSPRITZSYSTEM
8-78
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27560
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27550
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-79
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
6. Hauptsicherung
7. Batterie
9. Kraftstoff-Einspritzsystem-Sicherung
[Link]
[Link]
[Link]-Relais
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
[Link]
8-80
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM
GAS27570
FEHLERSUCHE
Kraftstoffpumpe funktioniert nicht.
HINWEIS:
• Vor dem Beginn der Fehlersuche folgende(s) Bauteil(e) demontieren:
1. Fahrersitz
2. Kraftstofftank
3. Seitenverkleidungen
8-81
KRAFTSTOFFPUMPENSYSTEM
8-82
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
GAS27650
Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
GAS27640
Sb/W Br/B Br/B Sb/W
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/G
Lg
R/W
B
Y/L
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
W W W
B Sb/W Sb/W
R/B
SCHALTPLAN
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R
R
R
R/B
R R/L
R
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
WEGFAHRSPERRE
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
R
OFF
L/W
L/W
R/B
Sb/W
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/L
Br/R
L/W L/Y R/W L/B L/Y Sb B/Y Sb/W
Sb
L/Y
L/B
L/Y
R/L
R/G
R/W
L/W
B/Y
L R/L R/B
R/L D R/L
R/L G R/L
E Sb
R/B R/B D R/B R/B R/L
L/B
Sb
R/L
G/W
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
B B R/L B B R/L W/L
L/W
R/W
R/B
Lg B Lg
W/L W/L G W/L W/L R/L
B B
L/W
R/L B B B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Gy
R/L Br/Y
Br A R/W
Br
B
Br/Y Br/Y G Br/Y Br/Y R/L
G/Y
Sb/W A Sb/W
B/L Gy B Gy
B
8-83
Gy
Gy
Br/L Br
B Y/L
B Y/B
Br/W B/L
L/W B L/W
Y/L
Y/B
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
Br
Br/L R/Y
L/W
R/G B R/G
G/W A G/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
R/Y A R/Y
G/W Y/L G/W B/L
R/W
Br
L L D L
W B B/R
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
R
R/W
R/Y
R/Y
Y/R Y/R Y/R Lg/R
Br/W
Br
B/Y
L/Y
R/Y
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
L/Y
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
Y
P P F P P
Y/B
B/G
G/Y
Br/G
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
L W/B
Ch
Dg
Y
B
W L/Y B/R B/R
W/Y
Y
B/L
B/G
B/L
Br/G
Br/G
Dg Y W/Y Br/W R/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G B/G B/R
Y A Y
Y/G W/R W/R
B/Y A W/Y
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
L/R A L/R Lg
B/Y
L
B
B/Y
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
L
B
B
B
B
Y
Ch A Ch
W/Y
L/R
P
L
B/W B/L
O/R
L/R
L Y Y L/R
Ch
Dg
Dg
Ch
B/Y
B/G
L/R
B B
L
Ch Dg Ch Dg
B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
B
B
B
B
L L L L
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B L/R
B A B
WEGFAHRSPERRE
WEGFAHRSPERRE
3. Zündschloss
4. Zündungs-Sicherung
5. Zusatzsicherung (für Tachometer, Uhr und
Wegfahrsperre)
6. Hauptsicherung
7. Batterie
[Link]
[Link]
[Link] (Motor-Steuerungseinheit)
[Link] des Wegfahrsperren-
Systems
[Link]
8-84
WEGFAHRSPERRE
GAS27670
ALLGEMEINE ANGABEN
Um Diebstahl zu vermeiden, ist dieses Fahrzeug mit einer Wegfahrsperre und neu programmierba-
ren Standardschlüsseln ausgestattet. Dieses System umfasst Folgendes:
• einen Hauptschlüssel zur Neuprogrammierung (mit rotem Bügel)
• zwei Standardschlüssel (mit schwarzem Bügel), die mit neuen Codes programmiert werden kön-
nen
• einen Transponder (integriert im roten Schlüsselbügel)
• eine Wegfahrsperreneinheit
• das elektronische Steuergerät
• eine Wegfahrsperren-Kontrollleuchte
Mit dem Hauptschlüssel (roter Bügel) können die Standardschlüssel (schwarzer Bügel) program-
miert werden. Den Hauptschlüssel (roter Bügel) nicht zum Fahren verwenden. Der Hauptschlüssel
sollte nur zum Neuprogrammieren der Standardschlüssel verwendet werden. Die Wegfahrsperren-
einheit kann so lange nicht mit einem neuen Schlüssel entriegelt werden, bis der Schlüssel mit
einem Code programmiert worden ist. Geht der Hauptschlüssel verloren, muss das elektronische
Steuergerät und das Zündschloss (einschließlich der Wegfahrsperreneinheit) ersetzt werden.
Deshalb stets einen Standardschlüssel zum Fahren verwenden. (Siehe Vorsichtsmaßnahmen
unten.)
HINWEIS:
Jeder Original-Standardschlüssel ist werkseitig bereits vorprogrammiert. Daher entfällt beim Kauf
das Neuprogrammieren.
GC2C01001
8-85
WEGFAHRSPERRE
GAS27690
ERSATZ VON KOMPONENTEN UND ERFORDERNISSE ZUR SCHLÜSSELCODE-PROGRAM-
MIERUNG
Während der Benutzung könnte in den folgenden Fällen ein Ersatz von Komponenten und die Pro-
grammierung, bzw. Neuprogrammierung der Haupt-/Standardschlüssel erforderlich werden.
HINWEIS:
Jeder Original-Standardschlüssel ist werkseitig bereits vorprogrammiert. Daher entfällt beim Kauf
das Neuprogrammieren.
Zu ersetzende Komponenten
Zündschloss-/ Elek-
Wegfahrsperren- troni- Zubehör- Erfordernisse zur
einheit Standard- sches schloss* Schlüsselprogram-
Zünd- Wegfahr- schlüssel Steu- und mierung
schlos sperren- erge- Schlüssel
s einheit rät
Standardschlüssel ist Neuer Standard-
√
verloren gegangen schlüssel
Sämtliche Schlüssel
Haupt- und Stan-
(samt Hauptschlüs- √ √ √ √
dardschlüssel
sel) wurden verloren.
Elektronisches Steu- Haupt- und Stan-
√
ergerät ist defekt dardschlüssel
Wegfahrsperrenein- Haupt- und Stan-
√
heit ist defekt. dardschlüssel
Zündschloss ist Haupt- und Stan-
√ √ √ √
defekt dardschlüssel
Zubehörschloss* ist
√ Nicht erforderlich
defekt
8-86
WEGFAHRSPERRE
Bereitschaftsmodus:
Um das Wegfahrsperrensystem zu aktivieren, den Zündschlüssel auf “OFF” drehen. 30 Sekunden
später beginnt die Kontrollleuchte kontinuierlich im Blinkmuster des Breitschaftsmodus bis zu 24
Stunden zu blinken. Danach hört die Kontrollleuchte zu blinken auf, das Wegfahrsperrensystem ist
jedoch noch aktiviert.
Bereitschaftsmodus
Standardschlüssel einprogrammieren:
Eine Programmierung eines Standardschlüssels ist erforderlich wenn ein Standardschlüssel verlo-
ren gegangen ist und ersetzt werden muss, oder wenn der Hauptschlüssel neu einprogrammiert
wurde, nachdem das Wegfahrsperrensystem oder das elektronische Steuergerät ersetzt worden
sind.
HINWEIS:
Den Motor nicht mit einem Standardschlüssel starten, der nicht programmiert worden ist. Wird das
Zündschloss mit einem noch nicht programmierten Standardschlüssel auf “ON” gestellt, blinkt die
Wegfahrsperren-Kontrollleuchte, um den Fehlercode “52” anzuzeigen. (Siehe "FEHLERCODEAN-
ZEIGE BEI DER SELBSTDIAGNOSE" in 8-90.)
1. Kontrollieren, dass die Wegfahrsperren-Kontrollleuchte den Bereitschaftsmodus anzeigt.
2. Mit dem Hauptschlüssel zur Code-Einprogrammierung das Zündschloss auf “ON” und dann auf
“OFF” drehen und den Schlüssel innerhalb 5 Sekunden abziehen.
3. Den ersten zu programmierenden Standardschlüssel in das Zündschloss stecken und den
Schlüssel innerhalb 5 Sekunden auf “ON” drehen, um den Schlüssel-Programmierungsmodus
zu aktivieren.
HINWEIS:
Der bestehende Standardschlüssel-Code wird aus dem Speicher gelöscht, wenn der Schlüssel-
Programmierungsmodus aktiviert wird. Bei Aktivierung des Schlüssel-Programmierungsmodus
blinkt die Wegfahrsperren-Kontrollleuchte schnell auf.
4. Während die Kontrollleuchte blinkt, das Zündschloss auf “OFF” drehen und den Schlüssel abzie-
hen. Innerhalb von 5 Sekunden den zweiten zu programmierenden Standardschlüssel in das
Zündschloss einstecken.
HINWEIS:
Wenn die Kontrollleuchte der Wegfahrsperre 5 Sekunden nach Programmierung des ersten Stan-
dardschlüssels aufhört zu blinken, ist der Programmiermodus deaktiviert. In diesem Fall kann der
zweite Standardschlüssel nicht programmiert werden und die Schritte 2 bis 4 müssen wiederholt
werden, um beide Standardschlüssel zu programmieren.
5. Das Zündschloss auf “ON” stellen.
8-87
WEGFAHRSPERRE
HINWEIS:
Wenn die Kontrollleuchte erlischt ist die Programmierung abgeschlossen.
6. Kontrollieren, ob der Motor mit den beiden Standardschlüsseln gestartet werden kann.
Standardschlüssel einprogrammieren
8-88
WEGFAHRSPERRE
GAS27700
FEHLERSUCHE
Wenn das Zündschloss auf “ON” gestellt wird, leuchtet die Wegfahrsperren-Kontrollleuchte nicht auf
oder blinkt nicht.
1. Sicherungen kontrollieren. Nicht in Ordnung→
(Haupt-, Zündungs- und Zusatzsi-
cherung) Die Sicherung(en) erneuern.
Siehe unter "SICHERUNGEN
KONTROLLIEREN" in 8-101.
In Ordnung↓
2. Batterie kontrollieren. Nicht in Ordnung→
Siehe unter "BATTERIE KON- • Die Batteriepole reinigen.
TROLLIEREN UND LADEN" in 8- • Die Batterie laden, ggf. erneuern.
102.
In Ordnung↓
3. Zündschloss kontrollieren. Nicht in Ordnung→ Die Zündschloss-/Wegfahrsperrenein-
Siehe unter "SCHALTER KON- heit erneuern.
TROLLIEREN" in 8-97.
In Ordnung↓
4. Die Kabelverbindungen des Nicht in Ordnung→
gesamten Wegfahrsperrensystems Die Kabelverbindungen des Wegfahr-
kontrollieren. sperrensystems richtig anschließen
Siehe unter "SCHALTPLAN" in 8- oder instand setzen.
83.
In Ordnung↓
8-89
WEGFAHRSPERRE
GAS27720
FEHLERCODEANZEIGE BEI DER SELBSTDIAGNOSE
Wenn eine Störung auftritt, wird der Fehlercode auf der Anzeigeleuchte des Wegfahrsperren-
Systems angezeigt.
Fehler-
Komponente Symptom Ursache Handhabung
code
51 WEGFAHR- Der Code kann nicht 1. Radiowellen-Störsi- 1. Magnete, Metall-
SPERRENEIN- zwischen Schlüssel gnale durch Gegen- gegenstände und
HEIT und Wegfahrsper- stände in der Nähe Schlüssel ande-
reneinheit übertra- der Schlüssel und der rer Wegfahrsper-
gen werden. Antennen. rensysteme von
2. Fehlfunktion der Weg- den Schlüsseln
fahrsperreneinheit. und Antennen
3. Schlüssel-Fehlfunk- fern halten.
tion. 2. Die Zündschloss-
/Wegfahrsper-
reneinheit erneu-
ern.
3. Den Schlüssel
erneuern.
52 WEGFAHR- Codes zwischen 1. Signal von einem 1. Die Wegfahr-
SPERRENEIN- Schlüssel und Weg- anderen Transponder sperreneinheit
HEIT fahrsperreneinheit empfangen (der Code mindestens 50
stimmen nicht über- wurde nach zehn auf- mm weit weg von
ein. einanderfolgenden Transpondern
Versuchen nicht anderer Fahr-
erkannt). zeuge halten.
2. Signal von einem 2. Den Standard-
nicht programmierten schlüssel einpro-
Standardschlüssel grammieren.
empfangen.
53 WEGFAHR- Codes zwischen Es liegen Störsignale 1. Den Kabelbaum
SPERRENEIN- elektronischem oder eine gelöste Kabel- und Steckverbin-
HEIT Steuergerät und verbindung vor. der kontrollieren.
Wegfahrsperrenein- 1. Störsignale beeinflus- 2. Die Zündschloss-
heit können nicht sen das System. /Wegfahrsper-
übertragen werden. 2. Gelöster Übertra- reneinheit erneu-
gungs-Kabelbaum. ern.
3. Fehlfunktion der Weg- 3. Das elektroni-
fahrsperreneinheit. sche Steuerge-
4. Fehlfunktion des elek- rät erneuern.
tronischen Steuerge-
räts.
8-90
WEGFAHRSPERRE
Fehler-
Komponente Symptom Ursache Handhabung
code
54 WEGFAHR- Codes zwischen Es liegen Störsignale 1. Den Haupt-
SPERRENEIN- dem elektronischen oder eine gelöste Kabel- schlüssel neu
HEIT Steuergerät und der verbindung vor. einprogrammie-
Wegfahrsperrenein- 1. Störsignale beeinflus- ren.
heit stimmen nicht sen das System. 2. Den Kabelbaum
überein. 2. Gelöster Übertra- und Steckverbin-
gungs-Kabelbaum. der kontrollieren.
3. Fehlfunktion der Weg- 3. Die Zündschloss-
fahrsperreneinheit. /Wegfahrsper-
4. Fehlfunktion des elek- reneinheit erneu-
tronischen Steuerge- ern.
räts. 4. Das elektroni-
(Das elektronische sche Steuerge-
Steuergerät oder die rät erneuern.
Wegfahrsperrenein-
heit wurden mit einer
gebrauchten Einheit
eines anderen Fahr-
zeugs ersetzt.)
55 WEGFAHR- Schlüsselcode-Pro- Es wurde versucht den
SPERRENEIN- grammierungsstö- gleichen Standard- Einen anderen
HEIT rung. schlüssel zweimal hinter- Standardschlüssel
einander zu einprogrammieren.
programmieren.
56 Elektronisches Es liegt ein uner- Es liegen Störsignale 1. Den Kabelbaum
Steuergerät kannter Code vor. oder eine gelöste Kabel- und Steckverbin-
verbindung vor. der kontrollieren.
2. Die Zündschloss-
/Wegfahrsper-
reneinheit erneu-
ern.
3. Das elektroni-
sche Steuerge-
rät erneuern.
a. Leuchte ein
b. Leuchte aus
8-91
WEGFAHRSPERRE
8-92
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS27970
ELEKTRISCHE BAUTEILE
5
4
3
2 6
1 8
21
10
20
11
19
12
18
13
17
14
16 15
8-93
ELEKTRISCHE BAUTEILE
1. Zündschloss
2. Wegfahrsperreneinheit
3. Vorderrad-Bremslichtschalter
4. Kupplungsschalter
5. Batterie
6. Sicherungskasten (Zusatz-, ETV-, Ersatz-
Sicherung)
7. Hauptsicherung
8. Kraftstoff-Einspritzsystem-Sicherung
9. Starter-Relais
[Link]
[Link]-Motor
[Link]-Bremslichtschalter
13.O2-Sensor
[Link]änderschalter
[Link]
16.Ölstandschalter
17.Zündspule
18.Kühlerlüftermotor
[Link]/Regler
[Link]
[Link] (Kühlerlüftermotor-,
Signalanlagen-, Zündungs-, Rücklicht- und
Scheinwerfer-Sicherung)
8-94
ELEKTRISCHE BAUTEILE
3
2
4
5
1
6
18
17
7
16
8
9
15
14
12 10
11
13
8-95
ELEKTRISCHE BAUTEILE
1. Ansaugluft-Temperaturfühler
2. Luftdruckgeber
3. Ansaugtrichter-Servomotor
4. Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
5. Kraftstoffpumpe
6. ECU (Motor-Steuerungseinheit)
7. Neigungswinkelsensor
8. Relais
9. Blinker-/Warnblinkanlagen-Relais
[Link]
[Link]-Druckgeber
[Link]-Servomotor
[Link] (für die Gaszug-
Laufrolle)
[Link] (für die Drosselklap-
pen)
[Link]
16.Kühlerlüftermotor-Relais
[Link]-Relais (Abblendschalter)
[Link]-Relais (Lichtschalter)
8-96
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS27980
SCHALTER KONTROLLIEREN
1
B/Y L/Y
2
R Br/L Br/R Br/R
ON
OFF G/Y Br
R
P
Br/L
10
R/Y R/B
3 OFF
Ch Br/W Dg
RUN
ON R/W L/W G/Y
OFF 11
Br B R/B L/W B
4 FREE
R/Y W/Y
PUSH
OFF
ON
5 12
Y R/Y Sb
HI
LO
R/Y Br/W W/Y Y Dg
6
Br B Br B/Y B L/Y Ch
OFF
ON
7
Ch Br/W Dg 13
R
N
L
Br Y
8
B B
8-97
ELEKTRISCHE BAUTEILE
1. Kupplungsschalter
2. Zündschloss
3. Warnblinkschalter
4. Lichthupenschalter
5. Abblendschalter
6. Hupenschalter
7. Blinkerschalter
8. Seitenständerschalter
9. Vorderrad-Bremslichtschalter
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]-Bremslichtschalter
8-98
ELEKTRISCHE BAUTEILE
Den Stromkreis von jedem Schalter mit dem Taschen-Prüfgerät auf Leitungsdurchgang prüfen. Sind
die Leitungsdurchgangswerte nicht in Ordnung, Steckverbindungen kontrollieren und gegebenen-
falls den Schalter ersetzen.
GCA14370
Taschen-Prüfgerät
90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
HINWEIS:
• Vor der Leitungsdurchgangs-Kontrolle das Taschen-Prüfgerät auf “0” und auf den Bereich “Ω × 1”
einstellen.
• Bei der Leitungsdurchgangs-Kontrolle mehrmals zwischen den Schalterpositionen hin- und her-
wechseln.
Die Schalter und ihre Anschlussklemmen sind wie im folgenden Beispiel des Zündschalters darge-
stellt.
Die Schalterpositionen “a” sind in der Spalte ganz links angegeben und die Kabelfarben “b” in der
oberen Zeile.
Der Leitungsdurchgang (d. h. geschlossener Kreis) zwischen Schalterklemmen bei einer gegebe-
nen Schalterstellung wird durch “ ” angezeigt. Es besteht Durchgang zwischen rot, braun/
blau und braun/rot, wenn sich der Schalter in Stellung “ON” befindet, und zwischen rot und braun/
rot, wenn der Schalter auf “ ” gestellt ist.
b
R Br/L Br/R
ON
a OFF
P
R
Br/R
Br/L
8-99
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS27990
LAMPEN UND LAMPENFASSUNGEN KON-
TROLLIEREN
HINWEIS:
Keine Leuchten mit LEDs überprüfen.
Sämtliche Lampen und Lampenfassungen auf
Beschädigung und Verschleiß, sowie deren
festen Sitz und Leitungsdurchgang zwischen
den Anschlussklemmen kontrollieren.
Beschädigt, verschlissen → Lampe und/oder
Lampenfassung reparieren, ggf. erneuern. Den Zustand der Lampen kontrollieren
Fehlerhaft verbunden → Richtig verbinden. Folgender Arbeitsablauf gilt für alle Lampen.
Kein Leitungsdurchgang → Lampe und/oder 1. Demontieren:
Lampenfassung reparieren, ggf. erneuern. • Lampe
GW2C01001
Lampen-Typen
Die bei diesem Fahrzeug verwendeten Lam- Scheinwerferlampen werden sehr heiß;
pen-Typen sind in der folgenden Abbildung deshalb entflammbares Material fern halten
dargestellt. und die Lampe niemals berühren, bevor sie
• Lampen “a” und “b” werden für die Schein- ausreichend abgekühlt ist.
werfer benutzt und benötigen gewöhnlich GC2C01002
eine Halterung die vor dem Herausnehmen
der Lampe gelöst werden muss. Die meisten • Darauf achten, dass die Fassung beim
dieser Lampen werden im Gegenuhrzeiger- Herausnehmen der Lampe fest gehalten
sinn aus deren Fassung herausgedreht. wird. Niemals an den Kabeln ziehen, um
• Die Lampen “c” werden als Blinkerleuchte zu vermeiden, dass sich die Kabelan-
und für die Rücklicht/Bremslichter einge- schlüsse lösen.
setzt. Sie werden durch gleichzeitiges Drük- • Da Schweiß- und Fettspuren auf dem
ken und Drehen gegen den Uhrzeigersinn Lampenglas die Leuchtkraft und Lebens-
entfernt. dauer der Scheinwerferlampe beeinträch-
• Die Lampen “d” und “e” werden für die tigen, sollte der Glaskolben der Lampe
Beleuchtung der Instrumentenanlage und als nicht mit den Fingern berührt werden.
Kontrollleuchten verwendet. Sie werden vor- Verunreinigungen der Lampe mit einem
sichtig aus ihrer Fassung herausgezogen. mit Alkohol oder Verdünner angefeuchte-
ten Tuch entfernen.
2. Kontrollieren:
• Lampe (auf Durchgang)
(mit dem Taschen-Prüfgerät)
Kein Leitungsdurchgang → Erneuern.
Taschen-Prüfgerät
90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
HINWEIS:
Vor der Leitungsdurchgangs-Kontrolle das
Taschen-Prüfgerät auf “0” und auf den Bereich
“Ω × 1” einstellen.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die positive Prüfspitze am Kontakt “1” und
die negative Prüfspitze am Kontakt “2”
8-100
ELEKTRISCHE BAUTEILE
8-101
ELEKTRISCHE BAUTEILE
halten.
• Beim Umgang mit der Batterie NICHT Zuerst das Batterie-Minuskabel “1” und
RAUCHEN. dann das Batterie-Pluskabel “2” abklem-
men.
8-102
ELEKTRISCHE BAUTEILE
A. Leerlaufspannung (V)
B. Ladedauer (Stunden)
C. Zusammenhang zwischen Leerlaufspan-
nung und Ladedauer bei 20 °C (68 °F)
D. Diese Werte sind abhängig von der Tempe-
ratur, dem Zustand der Batterieplatten und
dem Füllstand des Elektrolyts.
3. Demontieren:
• Batterie-Haltegummi
• Batterie
4. Kontrollieren:
• Batteriespannung
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Ein Taschen-Prüfgerät an den Batteriepo- A. Leerlaufspannung (V)
len anschließen. B. Ladezustand der Batterie (%)
• Positive Prüfspitze → C. Umgebungstemperatur 20 °C (68 °F)
Batterie-Pluspol ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
• Negative Prüfspitze → 5. Laden:
Batterie-Minuspol • Batterie
(siehe passende Lademethode in der
HINWEIS: Abbildung)
GWA13300
• Der Ladezustand der wartungsfreien Batterie
kann durch Messung der sogenannten
Ruhespannung (d. h. die Spannung bei Keine Schnelllaufladung der Batterie vor-
abgeklemmtem Pluskabel) kontrolliert wer- nehmen.
den. GCA13670
• Kein Laden ist erforderlich, wenn die
Ruhespannung mindestens 12,8 V beträgt. • Die Dichtkappen der wartungsfreien Bat-
b. Den Ladezustand der Batterie anhand der terie dürfen nicht entfernt werden.
Diagramme und des nachfolgenden Bei- • Kein Schnellladegerät verwenden. Ein
spiels prüfen. solches Gerät drängt schnell eine hohe
Stromstärke in die Batterie und dies kann
Beispiel zu Überhitzung und Beschädigung der
Ruhespannung = 12,0 V Batterieplatten führen.
Ladedauer = 6,5 Stunden • Falls der Ladestrom am Ladegerät nicht
Ladezustand der Batterie = 20–30% einstellbar ist, darauf achten, dass die
Batterie nicht überladen wird.
• Batterien nur laden, wenn diese aus dem
Fahrzeug ausgebaut wurden. (Muss die
Batterie im eingebauten Zustand geladen
werden, das Batterie-Minuskabel vom
Batteriepol lösen.)
• Um Funkenbildung zu vermeiden, das
Ladegerät erst einschalten, nachdem die
Anschlussklemmen des Ladegeräts an
den Batteriepolen angeschlossen wor-
den sind.
8-103
ELEKTRISCHE BAUTEILE
• Ebenso die Anschlussklemmen des Lade- b. Ein Ladegerät und ein Amperemeter an die
geräts erst von den Batteriepolen abneh- Batterie anschließen und den Ladevorgang
men, nachdem das Ladegerät beginnen.
ausgeschaltet worden ist. HINWEIS:
• Darauf achten, dass die Klemmen des Die Ladespannung auf 16–17 V einstellen. Bei
Ladegeräts guten Kontakt zu den Batte- niedrigeren Einstellungen erfolgt keine ausrei-
riepolen haben und nicht kurzgeschlos- chende Ladung. Bei zu hohen Einstellungen
sen werden. Bei korrodierten wird die Batterie überladen.
Anschlussklemmen kann es zu einer
Erhitzung der Kontaktstellen kommen, bei c. Sicherstellen, dass der Strom höher als der
ausgeleierten Klemmfedern zu Abrissfun- normale Ladestrom ist, der auf der Batterie
kenbildung. angegeben ist.
• Falls die Batterie während des Ladevor- HINWEIS:
gangs sehr heiß wird, den Ladevorgang Ist der Strom niedriger als der normale auf der
unterbrechen und die Batterie zuerst Batterie angegebene Ladestrom, die Lades-
abkühlen lassen, bevor sie wieder an das pannung auf 20–24 V einstellen und die
Ladegerät angeschlossen wird. Eine Amperezahl für 3–5 Minuten überwachen, um
erhitzte Batterie stellt eine Explosionsge- die Batterie zu kontrollieren.
fahr dar.
• Aus folgendem Diagramm wird ersicht- • Standard-Ladestrom wird erreicht
lich, dass sich die Ruhespannung einer Batterie ist in Ordnung.
wartungsfreien Batterie erst ca. 30 Minu- • Standard-Ladestrom wird nicht erreicht
ten nach Beendigung des Ladevorganges Die Batterie ersetzen.
stabilisiert. Deshalb vor der Messung der
Ruhespannung die frisch geladene Batte- d. Die Spannung so einstellen, dass der
rie zunächst eine halbe Stunde ruhen las- Strom auf dem normalen Ladeniveau fließt.
sen. e. Die Zeit entsprechend der Ladezeit einstel-
len, die für die Ruhespannung erforderlich
ist.
f. Falls das Laden mehr als 5 Stunden benö-
tigt, ist es ratsam den Ladestrom nach 5
Stunden zu überprüfen. Sind Veränderun-
gen in der Stromstärke eingetreten, die
Spannung erneut so einstellen, dass die
normale Ladestromstärke erreicht wird.
g. Die Ruhespannung der Batterie messen,
nachdem sie mindestens 30 Minuten unbe-
lastet war.
A. Leerlaufspannung (V) 12,8 V oder mehr --- Ladevorgang ist abge-
B. Zeit (Minuten) schlossen.
C. Laden 12,7 V oder weniger --- Weiteres Laden ist
D. Umgebungstemperatur 20 °C (68 °F) erforderlich.
E. Leerlaufspannung kontrollieren. Unter 12,0 V --- Die Batterie ersetzen.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Lademethode für ein Ladegerät mit varia-
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
bler Stromstärke/Spannung
a. Vor dem Aufladen die Ruhespannung mes- Lademethode für ein Ladegerät mit kon-
sen. stanter Spannung
HINWEIS: a. Vor dem Aufladen die Ruhespannung mes-
Die Spannung sollte 30 Minuten nach dem sen.
Ausstellen des Motors gemessen werden.
8-104
ELEKTRISCHE BAUTEILE
HINWEIS:
Die Spannung sollte 30 Minuten nach dem
Ausstellen des Motors gemessen werden.
b. Ein Ladegerät und ein Amperemeter an die
Batterie anschließen und den Ladevorgang
beginnen.
c. Sicherstellen, dass der Strom höher als der
normale Ladestrom ist, der auf der Batterie
angegeben ist.
HINWEIS:
Ist der Strom niedriger als der auf der Batterie 8. Kontrollieren:
angegebene normale Ladestrom, kann dieses • Batteriepole
Ladegerät diese wartungsfreie Batterie nicht Verschmutzt → Mit einer Drahtbürste
laden. Ein Ladegerät mit variabler Stromstärke säubern.
verwenden. Lose → Fest verbinden.
9. Schmieren:
d. Die Batterie solange laden, bis die Span- • Batteriepole
nung 15 V beträgt.
HINWEIS: Empfohlenes Schmiermittel
Die Ladezeit auf 20 Stunden einstellen (maxi- Batteriepolfett
mal).
10. Montieren:
e. Die Ruhespannung der Batterie messen, • Kraftstofftank-Halterung
nachdem sie mindestens 30 Minuten unbe- • Fahrersitz
lastet war. Siehe unter "FAHRGESTELL" in 4-1.
12,8 V oder mehr --- Ladevorgang ist abge- GAS28040
schlossen. DIE RELAIS KONTROLLIEREN
12,7 V oder weniger --- Weiteres Laden ist Den Stromkreis von jedem Schalter mit dem
erforderlich. Taschen-Prüfgerät auf Leitungsdurchgang prü-
Unter 12,0 V --- Die Batterie ersetzen. fen. Sind die Leitungsdurchgangswerte inkor-
rekt, das Relais erneuern.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
6. Montieren: Taschen-Prüfgerät
• Batterie 90890-03112
• Batterie-Haltegummi Analog-Taschen-Prüfgerät
7. Anschließen: YU-03112-C
• Batteriekabel 1. Das Relais vom Kabelbaum abziehen.
(an die Batteriepole) 2. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1) und die Bat-
GCA13630
terie (12 V), wie in der Abbildung darge-
stellt, an die Klemme des Relais
Zuerst das Batterie-Pluskabel “1” und dann anschließen.
das Batterie-Minuskabel “2” anschließen. Die Relaisfunktion kontrollieren.
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
8-105
ELEKTRISCHE BAUTEILE
3 Resultat
Leitungsdurchgang
R (zwischen “3” und “4”)
R R
Scheinwerfer-Relais (Lichtschalter)
R/
R/W L /W
B
2 1
4
1. Batterie-Pluspol
2. Batterie-Minuspol
3. Positive Prüfspitze
4. Negative Prüfspitze
Resultat
Leitungsdurchgang 1. Batterie-Pluspol
(zwischen “3” und “4”) 2. Batterie-Minuspol
3. Positive Prüfspitze
Relais (Anlasssperrrelais) 4. Negative Prüfspitze
Resultat
Leitungsdurchgang
(zwischen “3” und “4”)
Scheinwerfer-Relais (Abblendschalter)
1. Batterie-Pluspol
2. Batterie-Minuspol
3. Positive Prüfspitze
4. Negative Prüfspitze
Resultat
Leitungsdurchgang 1. Batterie-Pluspol
(zwischen “3” und “4”) 2. Batterie-Minuspol
3. Positive Prüfspitze
Relais (Kraftstoffpumpen-Relais) 4. Negative Prüfspitze
Resultat
Leitungsdurchgang
(zwischen “3” und “4”)
1. Batterie-Pluspol
2. Batterie-Minuspol
3. Positive Prüfspitze
8-106
ELEKTRISCHE BAUTEILE
Kühlerlüftermotor-Relais
• Positive Prüfspitze →
braun “1”
• Negative Prüfspitze →
Masse
b. Das Zündschloss auf “ON” stellen.
c. Ausgangsspannung des Blinker-/Warn-
blinkanlagen-Relais messen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
8-107
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS28050
RELAIS KONTROLLIEREN (DIODE) Leitungsdurchgang
1. Kontrollieren: Positive Prüfspitze → himmel-
• Relais (Diode) blau “1”
Nicht nach Vorgabe → Erneuern. Negative Prüfspitze →
schwarz/gelb “2”
Taschen-Prüfgerät Kein Leitungsdurchgang
90890-03112 Positive Prüfspitze →
Analog-Taschen-Prüfgerät schwarz/gelb “2”
YU-03112-C Negative Prüfspitze → him-
melblau “1”
HINWEIS:
Leitungsdurchgang
Die Ablesewerte des Taschen-Prüfgeräts oder
Positive Prüfspitze → himmel-
des Analog-Taschen-Prüfgeräts sind in der
blau “1”
nachfolgenden Tabelle angegeben.
Negative Prüfspitze → blau/
gelb “3”
Kein Leitungsdurchgang
Positive Prüfspitze → blau/
gelb “3”
Negative Prüfspitze → him-
melblau “1”
Leitungsdurchgang
Positive Prüfspitze → himmel-
blau “1”
Negative Prüfspitze → him-
melblau/weiß “4”
Kein Leitungsdurchgang
Positive Prüfspitze → himmel-
blau/weiß “4”
Negative Prüfspitze → him-
melblau “1”
Leitungsdurchgang
Positive Prüfspitze → blau/
schwarz “5”
Negative Prüfspitze → blau/
gelb “3”
Kein Leitungsdurchgang
Positive Prüfspitze → blau/
schwarz “3”
Negative Prüfspitze → blau/
schwarz “5”
8-108
ELEKTRISCHE BAUTEILE
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Die Zündspule von der Zündkerze abklem-
men.
b. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1) an die
Zündspule anschließen, wie in der Abbil-
dung dargestellt.
Taschen-Prüfgerät
90890-03112 b. Den Sekundärwicklungs-Widerstand mes-
Analog-Taschen-Prüfgerät sen.
YU-03112-C
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
3. Kontrollieren:
• Positive Prüfspitze →
• Zündfunkenstrecke
rot/schwarz “1”
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
• Negative Prüfspitze →
orange oder grau/rot oder orange/grün oder Min. Zündfunkenstrecke
grau/grün “2” 6,0 mm (0,24 in)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Den Zündungstester “1” wie gezeigt
anschließen.
Zündungsprüfer
90890-06754
Opama pet-4000 Zündfunken-
prüfer
YM-34487
8-109
ELEKTRISCHE BAUTEILE
B Gy
2 1
8-110
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS28150
DIE STATORWICKLUNG KONTROLLIEREN
1. Lösen:
• Statorwicklungs-Steckverbinder
(vom Kabelbaum)
2. Kontrollieren:
• Statorwicklungs-Widerstand
L/G
Nicht nach Vorgabe → Statorwicklung
erneuern.
Statorwicklungs-Widerstand
0,12–0,18 Ω bei 20 °C (68 °F)
c. Das Zündschloss auf “ON” stellen.
d. Den Neigungswinkelsensor auf 65° drehen. ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
e. Die Ausgangsspannung des Neigungswin- a. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1) an den Sta-
kelsensors messen. torwicklungs-Steckverbinder anschließen,
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ wie dargestellt.
GT2C01012 Taschen-Prüfgerät
STARTERMOTORFUNKTION KONTROLLIE- 90890-03112
REN Analog-Taschen-Prüfgerät
1. Kontrollieren: YU-03112-C
• Startermotorfunktion
Funktioniert nicht → Fehlersuche für das • Positive Prüfspitze →
elektrische Startsystem beginnend mit weiß “1”
Schritt 4 durchführen. • Negative Prüfspitze →
Siehe unter "FEHLERSUCHE" in 8-11. weiß “2”
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Batterie-Pluskabel “1” und Starter-Kabel • Positive Prüfspitze →
“2” mit einem Überbrückungskabel “3” ver- weiß “1”
binden. • Negative Prüfspitze →
GWA13810
weiß “3”
• Ein zur Überbrückung verwendetes Kabel
muss der Batteriekabelkapazität entspre- • Positive Prüfspitze →
chend ausgelegt sein, ansonsten könnte weiß “2”
es durchbrennen. • Negative Prüfspitze →
• Bei dieser Kontrolle können Funken weiß “3”
erzeigt werden. Aus diesem Grund darauf
achten, dass sich keine entzündlichen
Gase oder Flüssigkeiten in der Nähe
befinden.
W W W
1 2 3
b. Den Widerstand der Statorwicklung mes-
sen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
b. Startermotor kontrollieren.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
8-111
ELEKTRISCHE BAUTEILE
• Positive Prüfspitze →
rot “1” c. Hupen-Widerstand messen.
• Negative Prüfspitze → ▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
schwarz “2” 2. Kontrollieren:
• Hupenton
Fehlerhafter Ton → Einstellen oder
erneuern.
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Eine Batterie (12 V) an die Hupe anschlie-
ßen.
W W W b. Die Einstellschraube in Richtung “a” oder
R B “b” drehen, bis der vorgeschriebene
Hupenton erreicht ist.
1 2
GAS28180 b
a
HUPE KONTROLLIEREN
1. Kontrollieren:
• Widerstand der Hupe
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
GAS28190
Spulenwicklungs-Widerstand ÖLSTANDSCHALTER KONTROLLIEREN
1,15–1,25 Ω bei 20 °C (68 °F) 1. Ablassen:
• Motoröl
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
2. Demontieren:
a. Die Hupen-Kabel von den Hupen- • Ölstandschalter
Anschlussklemmen abziehen. (aus der Ölwanne)
8-112
ELEKTRISCHE BAUTEILE
3. Kontrollieren: 2. Demontieren:
• Widerstand des Ölstandschalters • Kraftstofftank
Nicht nach Vorgabe → Ölstandschalter 3. Demontieren:
erneuern. • Kraftstoffpumpe
(vom Kraftstofftank)
Widerstand des Ölstandschalters 4. Kontrollieren:
Maximalstand-Position • Widerstand des Kraftstoffstandgebers
484–536 Ω
Minimalstand-Position Widerstand des Kraftstoffstand-
114–126 Ω gebers
900–1050 Ω bei 25 °C (77 °F)
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 100) an die ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
Klemme des Ölstandschalters anschlie- a. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1) an die
ßen (siehe Abbildung). Anschlussklemme des Kraftstoffstandge-
bers anschließen, wie dargestellt.
Taschen-Prüfgerät
90890-03112 Taschen-Prüfgerät
Analog-Taschen-Prüfgerät 90890-03112
YU-03112-C Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
Minimalstand-Position “A”
• Positive Prüfspitze → • Positive Prüfspitze →
Steckverbinder (weiß) “1” grün/weiß “1”
• Negative Prüfspitze → • Negative Prüfspitze →
Fahrgestell-Masse “2” schwarz “2”
Maximalstand-Position “B”
• Positive Prüfspitze →
Steckverbinder (weiß) “1”
• Negative Prüfspitze →
Fahrgestell-Masse “2”
GAS28240
GESCHWINDIGKEITSSENSOR KONTROL-
LIEREN
b. Den Widerstand des Ölstandschalters
1. Kontrollieren:
messen.
• Ausgangsspannung des Geschwindig-
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ keitssensors
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
GAS28230
KRAFTSTOFFSTANDGEBER KONTROLLIE- Ausgangsspannung beim
REN Ablese-Durchlauf
1. Lösen: 0,6 V auf 4,8 V auf 0,6 V auf 4,8
• Kraftstoffpumpen-Steckverbinder V
• Kraftstoffstandgeber-Steckverbinder
(vom Kabelbaum)
8-113
ELEKTRISCHE BAUTEILE
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Das Taschen-Prüfgerät (20 V, GS) an den
Geschwindigkeitssensor-Steckverbinder
(kabelbaumseitig) anschließen, wie darge-
stellt.
Taschen-Prüfgerät
90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
c. Die Bewegung des Kühlerlüftermotors
• Positive Prüfspitze → messen.
weiß/gelb “1”
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
• Negative Prüfspitze →
schwarz/blau “2” GAS28260
KÜHLFLÜSSIGKEITS-TEMPERATURFÜH-
LER
1. Demontieren:
1 • Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
Siehe unter "THERMOSTAT" in 6-8.
GWA14130
P O/R L W /Y
B/W B/ L
• Den Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
besonders vorsichtig behandeln.
2 • Den Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
vor starken Erschütterungen schützen.
b. Das Zündschloss auf “ON” stellen. Den Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler
c. Das Hinterrad anheben und langsam dre- nach einem Fall erneuern.
hen.
2. Kontrollieren:
d. Die Spannung zwischen weiß/gelb und
• Widerstand des Kühlflüssigkeits-Tempe-
schwarz/blau messen. Bei jeder vollen
raturfühlers
Umdrehung des Hinterrads muss sich die
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
Spannung von 0,6 V auf 4,8 V auf 0,6 V auf
4,8 V ändern. Widerstand bei 80 °C
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲ 290–354 Ω
GAS28250 ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
KÜHLERLÜFTERMOTOREN KONTROLLIE- a. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 100) an den
REN Kühlflüssigkeits-Temperaturfühler anschlie-
1. Kontrollieren: ßen, wie dargestellt.
• Kühlerlüftermotor
Fehlerhaft/Schwergängig → Erneuern. Taschen-Prüfgerät
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼ 90890-03112
a. Den Kühlerlüftermotor-Steckverbinder vom Analog-Taschen-Prüfgerät
Kabelbaum abziehen. YU-03112-C
b. Eine 12 V-Batterie (Gleichstrom) anschlie-
ßen, wie dargestellt.
• Positive Prüfspitze →
blau “1”
• Negative Prüfspitze →
schwarz “2”
8-114
ELEKTRISCHE BAUTEILE
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1k) wie
gezeigt an die Anschlussklemme des Dros-
selklappensensors (für die Drosselklappen)
anschließen.
Taschen-Prüfgerät
90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
• Positive Prüfspitze →
blau “1”
• Negative Prüfspitze →
schwarz/blau “2”
8-115
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS28350
KRAFTSTOFFPUMPE KONTROLLIEREN 2
GWA13850 R/L
B
1
3
Kraftstoff ist sehr leicht entzündlich und
stellt unter bestimmten Bedingungen eine
Explosions- oder Feuergefahr dar. Daher
sehr vorsichtig sein und nachfolgende d. Den Betrieb der Kraftstoffpumpe kontrollie-
Punkte unbedingt beachten: ren.
• Vor dem Tanken den Motor abstellen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
8-116
ELEKTRISCHE BAUTEILE
GAS28370 ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
SEKUNDÄRLUFTSYSTEM-MAGNETVEN- a. Das Taschen-Prüfgerät (20 V DC) wie
TIL KONTROLLIEREN gezeigt an den Luftdruckgeber-Steckver-
1. Kontrollieren: binder anschließen.
• Widerstand des Sekundärluftsystem-
Magnetventils Taschen-Prüfgerät
Nicht nach Vorgabe → Erneuern. 90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
Elektromagnet-Widerstand YU-03112-C
18–22 Ω bei 20 °C (68 °F)
• Positive Prüfspitze →
▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
rosa “1”
a. Den Steckverbinder des Sekundärluftsy-
• Negative Prüfspitze →
stem-Magnetventils vom Magnetventil
schwarz/blau “2”
abklemmen.
b. Das Taschen-Prüfgerät (Ω × 1) an die
Klemme des Sekundärluftsystem-Magnet-
ventils anschließen (siehe Abbildung).
Taschen-Prüfgerät B/L P L
90890-03112
Analog-Taschen-Prüfgerät
YU-03112-C
• Positive Prüfspitze →
braun/rot “1”
• Negative Prüfspitze →
b. Das Zündschloss auf “ON” stellen.
Rot/Weiß “2”
c. Die Ausgangsspannung des Luftdruckge-
bers messen.
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
2 1
GAS28390
Br/R R/W ZYLINDERERKENNUNGSSENSOR
1. Demontieren:
• Rotor-Abdeckung
2. Kontrollieren:
• Ausgangsspannung des Zylindererken-
nungssensors
Nicht nach Vorgabe → Erneuern.
c. Den Widerstand des Sekundärluftsystem-
Magnetventils messen. Ausgangsspannung des Zylin-
▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲▲
dererkennungssensors (ON)
unter 0,8 V
GAS28380 Ausgangsspannung des Zylin-
LUFTDRUCKGEBER KONTROLLIEREN dererkennungssensors (OFF)
1. Kontrollieren: über 4,8 V
• Ausgangsspannung des Luftdruckgebers
Nicht nach Vorgabe → Erneuern. ▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼▼
a. Das Taschen-Prüfgerät (20 V, GS) an den
Ausgangsspannung des Luft- Zylindererkennungssensor-Steckverbinder
druckgebers (kabelbaumseitig) anschließen, wie darge-
3,15–4,15 V stellt.
8-117
ELEKTRISCHE BAUTEILE
• Positive Prüfspitze → 2 1
Weiß/Schwarz “1”
• Negative Prüfspitze → B/L P/W L
schwarz/blau “2”
8-118
ELEKTRISCHE BAUTEILE
3
1
8-119
FEHLERSUCHE
9
FEHLERSUCHE
Kraftstoffsystem Motor
1. Kraftstofftank 1. Zylinder und Zylinderkopf
• Leerer Kraftstofftank • Ventilspiel falsch eingestellt
• Kraftstofftank-Ablassschlauch verstopft • Bauteile des Ventiltriebs beschädigt
• Kraftstoff verunreinigt oder zu alt 2. Luftfilter
2. Kraftstoffpumpe • Luftfiltereinsatz verstopft
• Kraftstoffpumpe defekt
• Kraftstoffpumpen-Relais defekt Kraftstoffsystem
3. Drosselklappengehäuse 1. Drosselklappengehäuse
• Kraftstoff verunreinigt oder zu alt • Drosselklappengehäuse-Anschluss
• Luft wurde angesaugt beschädigt oder locker
9-1
FEHLERSUCHE
9-2
FEHLERSUCHE
GAS28600 GAS28610
ÜBERHITZUNG KÜHLUNG ZU STARK
Motor Kühlsystem
1. Kühlflüssigkeitskanäle verstopft 1. Thermostat
• Zylinderkopf und Kolben • Thermostat schließt nicht
• Starke Kohlenstoffablagerungen
GAS28620
2. Motoröl MANGELHAFTE BREMSWIRKUNG
• Ölstand falsch • Scheibenbremsbelag verschlissen
• Viskosität falsch • Bremsscheibe verschlissen
• Öl minderwertig • Luft in der Bremshydraulik
Kühlsystem • Bremshydraulik undicht
1. Kühlflüssigkeit • Bauteile des Bremssattels defekt
• Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig • Bremskolben-Dichtring beschädigt
2. Kühler • Hohlschraube lose
• Kühler undicht oder beschädigt • Bremsschlauch beschädigt
• Kühlerverschlussdeckel defekt • Bremsscheibe verölt oder verschmiert
• Kühlerlamellen verbogen oder beschä- • Scheibenbremsbelag verölt oder verschmiert
digt • Bremsflüssigkeitsstand inkorrekt
3. Wasserpumpe GAS28660
• Pumpe beschädigt oder defekt GABELHOLME FEHLERHAFT
• Thermostat
• Thermostat öffnet nicht Undichtigkeit (Ölaustritt)
• Ölkühler • Standrohr verzogen, beschädigt oder rostig
• Ölkühler beschädigt oder verstopft • Gleitrohr beschädigt oder gesprungen
• Schläuche und Rohre • Dichtring falsch eingebaut
• Schlauch defekt • Dichtringlippe beschädigt
• Schlauchanschluss lose • Ölstand zu hoch
• Rohrleitung beschädigt • Dämpferrohr lose
• Rohranschluss lose • O-Ring der Gabel-Abdeckschraube beschä-
digt oder gesprungen
Kraftstoffsystem
1. Drosselklappengehäuse Störung
• Drosselklappengehäuse-Anschluss • Standrohr verzogen oder beschädigt
beschädigt oder locker • Gleitrohr verzogen oder beschädigt
2. Luftfilter • Gabelfeder beschädigt
• Luftfiltereinsatz verstopft • Gleitbuchse verschlissen oder beschädigt
• Dämpferrohr verbogen oder beschädigt
Fahrgestell • Viskosität falsch
1. Bremsanlage(n) • Ölstand falsch
• Bremse schleift
GAS28680
9-3
FEHLERSUCHE
9-4
GAS28740 49. Instrumente GAS28750
SCHALTPLAN 50. Anzeigeleuchte des Wegfahr- FARB-CODIERUNG
YZF-R6(X) 2008 sperren-Systems B Schwarz
1. Drehstromgenerator mit Dau- 51. Reserve-Warnleuchte Br Braun
ermagnet 52. Ölstand-Warnleuchte Ch Schokoladebraun
2. Gleichrichter/Regler 53. Leerlauf-Kontrollleuchte Dg Dunkelgrün
3. Zündschloss 54. Drehzahlmesser
G Grün
4. Zündungs-Sicherung 55. Schaltzeitpunkt-Kontroll-
Gy Grau
5. Zusatzsicherung (für Tacho- leuchte
56. Multifunktionsanzeige L Blau
meter, Uhr und Wegfahr- Lg Hellgrün
sperre) 57. Motorstörungs-Warnleuchte
58. Kühlflüssigkeitstemperatur- O Orange
6. Hauptsicherung
Warnleuchte P Rosa
7. Batterie
8. Starter-Relais 59. Fernlicht-Kontrollleuchte R Rot
9. Kraftstoff-Einspritzsystem- 60. Blinker-Kontrollleuchte links Sb Himmelblau
Sicherung 61. Blinker-Kontrollleuchte rechts W Weiß
10. Startermotor 62. Instrumenten-Beleuchtung Y Gelb
11. Motormasse 63. Ölstandschalter B/G Schwarz/Grün
12. Wegfahrsperreneinheit 64. Lenkerarmatur rechts B/L Schwarz/Blau
13. ETV-Sicherung 65. Vorderrad-Bremslichtschalter
B/R Schwarz/Rot
14. Relais 66. Motorstoppschalter
B/W Schwarz/Weiß
15. Anlasssperrrelais 67. Starterschalter
B/Y Schwarz/Gelb
16. Kraftstoffpumpen-Relais 68. Blinker-/Warnblinkanlagen-
Relais Br/B Braun/Schwarz
17. Leerlaufschalter
69. Lenkerarmatur links Br/G Braun/Grün
18. Seitenständerschalter
70. Kupplungsschalter Br/L Braun/Blau
19. Kraftstoffpumpe
71. Lichthupenschalter Br/R Braun/Rot
20. Kraftstoffstandgeber
21. Drosselklappensensor (für die 72. Abblendschalter Br/W Braun/Weiß
Gaszug-Laufrolle) 73. Hupenschalter B/Y Braun/Gelb
22. Drosselklappensensor (für die 74. Warnblinkschalter G/B Grün/Schwarz
Drosselklappen) 75. Blinkerschalter G/R Grün/Rot
23. ECU (Motor-Steuerungsein- 76. Hupe G/W Grün/Weiß
heit) 77. Blinker hinten rechts G/Y Grün/Gelb
24. Zündkerze 78. Blinker hinten links
Gy/G Grau/Grün
25. Zündspule von Zylinder Nr. 1 79. Blinker vorn rechts
Gy/R Grau/Rot
26. Zündspule von Zylinder Nr. 2 80. Blinker vorn links
81. Scheinwerfer (Abblendlicht) L/B Blau/Schwarz
27. Zündspule von Zylinder Nr. 3 L/R Blau/Rot
28. Zündspule von Zylinder Nr. 4 82. Scheinwerfer (Fernlicht)
83. Standlicht vorn L/W Blau/Weiß
29. Primär-Einspritzdüse Nr. 1
84. Kennzeichenleuchte L/Y Blau/Gelb
30. Primär-Einspritzdüse Nr. 2
31. Primär-Einspritzdüse Nr. 3 85. Hinterrad-Bremslichtschalter Lg/R Hellgrün/Rot
32. Primär-Einspritzdüse Nr. 4 86. Rücklicht/Bremslicht O/B Orange/Schwarz
33. Sekundär-Einspritzdüse Nr. 1 87. Scheinwerfer-Relais (Licht- O/G Orange/Grün
34. Sekundär-Einspritzdüse Nr. 2 schalter) P/B Rosa/Schwarz
35. Sekundär-Einspritzdüse Nr. 3 88. Scheinwerfer-Relais P/W Rosa/Weiß
36. Sekundär-Einspritzdüse Nr. 4 (Abblendschalter) R/B Rot/Schwarz
37. Sekundärluftsystem-Magnet- 89. Diebstahlanlage (OPTION) R/G Rot/Grün
ventil 90. Rücklicht-Sicherung
R/L Rot/Blau
38. Drosselklappen-Servomotor 91. Signalanlagen-Sicherung
R/W Rot/Weiß
39. EXUP-Motor 92. Scheinwerfer-Sicherung
93. Kühlerlüftermotor-Relais R/Y Rot/Gelb
40. O2-sensor Sb/W Himmelblau/Weiß
94. Sicherung des rechten Kühler-
41. Kurbelwellensensor W/B Weiß/Schwarz
lüftermotors
42. Ansaugluft-Temperaturfühler W/L Weiß/Blau
95. Sicherung des linken Kühler-
43. Kühlflüssigkeits-Temperatur-
lüftermotors W/R Weiß/Rot
fühler
96. Rechter Kühlerlüftermotor W/Y Weiß/Gelb
44. Ansaugluft-Druckgeber
97. Linker Kühlerlüftermotor Y/B Gelb/Schwarz
45. Luftdruckgeber
98. Ansaugtrichter-Servomotor Y/G Gelb/Grün
46. Zylindererkennungssensor
47. Geschwindigkeitssensor Y/L Gelb/Blau
48. Neigungswinkelsensor Y/R Gelb/Rot
YAMAHA MOTOR CO., LTD.
2500 SHINGAI IWATA SHIZUOKA JAPAN
YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 DIAGRAMA DE CONEXIONES
WIRING DIAGRAM SCHEMA DE CABLAGE SCHALTPLAN SCHEMA ELETTRICO DE YZF-R6(X) 2008
G F E D C B A
R/L R/B G/B G/B R/B R/L O/G R/B O Gy/R Gy/R O R/B O/G
W/L Br/Y R/L R/L Br/Y W/L Y/L R/G Br/W B/L B/L Br/W R/G Y/L R/Y W/Y Y G/W B/W B/W G/W Y B/Y R/Y
P L L P Sb Sb O/B B/L L/B L/B B/L O/B Gy/G L Br/R W/B W/B Br/R L Gy/G
Sb/W Br/B Br/B Sb/W Y/B W Lg L/W L/W Lg B/R Y/B R/W Y/B B Ch Dg Sb/W L/R L/R Sb/W Dg Ch B Y/B Br
L P/W P/W L R/W B/L B/L R/W
B B R/G R/G B B
Y/L Lg R/W R/W Lg Y/L
HEADLIGHT HEADLIGHT HEADLIGHT
WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 3 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 2 WIRE HARNESS SUB-WIRE HARNESS 1
R/W
R/G
Y/L
Lg
B
R R/W
W W W
B R R/B C R/B
W W W
R/B
W W W
B Sb/W Sb/W
O R/B
W W R R R R W/L W/L O O C O O
W W
W W B
R B Sb/W W/L
R/B
R
R R/L
R/B
R/W
Y/R L/Y B B/Y G/Y Gy/G O/G Gy/R O B/G P/W L W W/B R/W
O/G R/B
Lg/R Lg L/W O/B L/B G/B R/B B B/R G W/R Gy O/G O/G C O/G O/G
B
L/W R/W Br/R L/Y Br/B Br/Y Sb/W W/L B L L Gy/G Br/W Y/G
Br/R Br/R
ON R Y/B W/Y Y/B Sb/W W/L R/L B G/W W/R P Y/L B/L B/L
Sb/W
OFF
L/W
L/W
R/B
R
R
P R R
R/B
Br/L Br/L
B/L
Gy/G R/B
R L/W R/B L/W R/L W W Gy/G Gy/G C Gy/G Gy/G
Br/R
Br/L
R/L D R/L
R/L G R/L
R/W
R/G
L/Y
L/B
L/Y
L/W
R/L
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B/Y
R/L R/B
E Sb
L
L/B
Sb
G/W
R/L
B/L B/L
Sb
L L
G/W B R/L G/B
Br/L R/W
B B L/B B G/B G/B D G/B G/B R/L
B/L L L G G G
R/L B
B
L L R/L L/B
B
L/B L/B D L/B L/B R/L
Y/B
L/Y
B/Y
B B B B
Gy/G R/L O/B
B
O/B O/B D O/B O/B R/L
B
Gy/G L W B/L
B B
Lg B Lg
B B R/L B B R/L W/L
R/W
L/W
R/B
W/L W/L G W/L W/L R/L
L/W
B B B B
R/L B
B B W L
Gy/G B/L
G/Y L/W R/W R/W L/W G/Y
Lg
R/B B Br Br B R/B R/L Sb/W
B B B B OFF FREE
B/L Sb/W Sb/W G Sb/W Sb/W R/L
B B B B RUN PUSH
L
B/L
Br A R/W
Sb/W A Sb/W
Gy
R/L Br/Y
G/Y
B
B/L Gy B Gy
B
Gy
Gy
L/W B L/W
B Y/B
B Y/L
Br/L Br
Br/W B/L
Y/B
Y/L
Br/R Br/R C Br/R Br/R R/W R/W C R/W
G/W A G/W
R/G B R/G
Br
Br/L R/Y
L/W
B/L G/W G/W
Br/R R/W
R/Y A R/Y
R/G
Br/W
B/R Y/B
Br
G/W Y/L G/W B/L
R/W
W B B/R
L D L
Br
Br/W
B/L B/L D B/L
B/L P/W L
P/W P/W D P/W P/W Lg/R Lg/R
W
R/W
R/Y
R/Y
Br/W
Y/R Lg/R
R
Y/R Y/R
B/Y
R/Y
L/Y
Br
R R/Y Br Y
Br/G B/G W W
B/L
B/W B/W A B/W B/L P L
B/G
Br/G
G/Y
Y/B
P P F P P
Y
OFF HI OFF ON R
Y Br ON LO ON OFF N
L Ch
R/Y Br/W W/Y Y Dg
L L C L
Y/B A Y/B Br B/Y B L/Y Ch
W/B W/B C W/B W/B
Dg
B/L B/L C B/L
Lg
B/G B/G
W/Y
L W/B
Ch
Dg
B
B/G
Br/G
Br/G
B/L B/L
Y
B/Y A W/Y
L L W/R B/L
Ch L/Y B B/Y Br
B/G Y/G W/R W/R B/G B/R
B/Y Y/B B/L
Y B Dg A Dg Y/G W/Y G/Y
B/Y
L/R A L/R Lg
L
B/Y
B
Lg L
R/G Br B/W Lg Y/L B/R Y/B
L Y/G B/L B/L
L B/Y Dg G/W Ch L/W Sb/W
L
B
B
B
B
Ch A Ch
W/Y
Y
L/R
B/W B/L
P
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L
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L Y Y L/R
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Dg
Dg
Ch
B/G
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B B
L
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B B B B L W/Y P O/R
B B B B
B/L B/W
B B B B
L L L L
B
B
B
B
B
B B/Y B B/G Ch Dg Ch Dg
L/R B
B B B B
B
B
B
B
B L/R
B A B
YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 YZF-R6(X) 2008 DIAGRAMA DE CONEXIONES
WIRING DIAGRAM SCHEMA DE CABLAGE SCHALTPLAN SCHEMA ELETTRICO DE YZF-R6(X) 2008
G F E D C B A
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P
OFF FREE
RUN PUSH
OFF HI OFF ON R
ON LO ON OFF N
L