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Schornstein, Heizung, Lüftung

Das Dokument beschreibt verschiedene Aspekte von Abgasanlagen wie Schornsteinen. Es werden unter anderem die Anforderungen an Abgasanlagen, verschiedene Bauarten, verwendete Baustoffe, Abstände und Durchführungen beschrieben.

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Schornstein, Heizung, Lüftung

Das Dokument beschreibt verschiedene Aspekte von Abgasanlagen wie Schornsteinen. Es werden unter anderem die Anforderungen an Abgasanlagen, verschiedene Bauarten, verwendete Baustoffe, Abstände und Durchführungen beschrieben.

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ABGASANLAGEN, SCHORNSTEINE

Niedersächsische Bauordnung
(NBauO)
§ 40 Feuerungsanlagen, sonstige Anlagen zur Energieerzeugung, Brennstoffversorgungsanlagen und Brennstofflagerung

(1) Feuerstätten und Abgasanlagen wie Schornsteine, Abgasleitungen und Verbindungsstücke (Feuerungsanlagen) müssen betriebssicher und
brandsicher sein.

(2) Feuerstätten dürfen in Räumen nur aufgestellt werden, wenn nach der Art der Feuerstätte und nach Lage, Größe, baulicher
Beschaffenheit und Nutzung des Raumes Gefahren nicht entstehen.

(3) Die Abgase der Feuerstätten sind, soweit dies erforderlich ist, durch Abgasanlagen abzuleiten, sodass Gefahren oder unzumutbare
Belästigungen nicht entstehen. Abgasanlagen müssen in solcher Zahl und Lage vorhanden und so beschaffen sein, dass alle Feuerstätten des
Gebäudes ordnungsgemäß betrieben werden können. Die Abgasanlagen müssen leicht und sicher zu reinigen sein.

(4) Behälter und Rohrleitungen für brennbare Gase oder Flüssigkeiten müssen betriebssicher und brandsicher sein. Behälter nach Satz 1 sind
so aufzustellen, dass Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. Satz 2 gilt für das Lagern von festen Brennstoffen
entsprechend.

(5) Für die Aufstellung von ortsfesten Verbrennungsmotoren, Blockheizkraftwerken, Brennstoffzellen und Verdichtern sowie die Ableitung
ihrer Verbrennungsgase gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend.

(6) Feuerungsanlagen, ortsfeste Verbrennungsmotoren und Blockheizkraftwerke dürfen, auch wenn sie geändert worden sind, erst in Betrieb
genommen werden, wenn die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ihre sichere
Benutzbarkeit sowie die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit der zugehörigen Schornsteine und Leitungen zur Abführung der Abgase oder
Verbrennungsgase geprüft und bescheinigt hat.
Siehe auch [Link]
Niedersächsische Bauordnung (NBauO) vom 3. April 2012
Feuerungsverordnung
(FeuVO)
§1 Geltungsbereich
§2 Begriffe
§3 Verbrennungsluftversorgung für Feuerstätten
§4 Aufstellung von Feuerstätten, Gasleitungsanlagen
§5 Aufstellräume für Feuerstätten mit einer Gesamtnennleistung von mehr als 100 kW
§6 Aufstellräume für Feuerstätten für feste Brennstoffe mit einer Gesamtnennleistung von
mehr als 50 kW
§7 Abgasanlagen
§8 Abstände von Abgasanlagen zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen
§9 Abführung von Abgasen
§ 10 Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und ortsfeste Verbrennungsmotoren
§ 11 Brennstofflagerung in Brennstofflagerräumen
§ 12 Brennstofflagerung außerhalb von Brennstofflagerräumen
§ 13 Dampfkesselanlagen
§ 14 Übergangsregelung
§ 15 Inkrafttreten

[Link]
abgerufen am 2020-04-19
[Link] abgerufen 2020-04-19
Begriffe

Fouad, Nabil A. (Hrsg.): Lehrbuch der Hochbaukonstruktionen. 4.,


vollst. überarb. und aktual. Aufl. 2013.
Wiesbaden, s.l. : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013 Seite 768
Abgasanlage

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 343
Abhängigkeiten der
Strömungsgeschwindigkeit
• Temperaturdifferenz
zwischen Abgas- und
entsprechender
Außenluftsäule,
• Höhe der Luftsäulen,
• Frischluftzustrom zur
Feuerungsanlage,
• Strömungs- und
Reibungswiderständen in
Feuerungsraum und
Abgasanlagen,
• Abkühlung der Abgase
innerhalb der Abgasanlage.
Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 seite 233
Schornstein-
konstruktion
• Innenschale (Innenrohr)
feuer-, säure- und
temperaturwechselbeständig
Innenrohrglasur: abdichten und anfallendes
Kondensatwasser rasch abfließen lassen

• Dämmschale (Wärmedämmschicht)
spannungfreie waagerechte und
senkrechte Dehnung des Innerohres

• Außenschale (Ummantelung)
Wärmedämmung, Geringe
Oberflächenrauigkeit, Tragende

Durch den dreischaligen Aufbau wird die


Schallfortpflanzung im Schornstein stark
gemindert.

Formstücke: rationelles Bauen, wenig Fugen,


strömungsgünstige Querschnittsformen

[Link] abgerufen 2020-04-19


Bauarten
von Abgasanlagen
Der Begriff Abgasanlagen umfasst alle für die Ableitung sämtlicher Abgase von
Feuerstätten aller Art hergestellten baulichen Anlagen.

Abgasleitungen Schornsteine
• Abgasleitungen für • Als Schornsteine für
Feuerstätten mit flüssigen Feuerstätten mit festen
oder gasförmigen Brennstoffen werden
Brennstoffen sind Abgasanlagen, die
Abgasanlagen, die nicht rußbeständig sind,
rußbeständig sind. bezeichnet.

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 342
Bauarten
von Abgasanlagen

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 342
Baustoffe
von Abgasanlagen
• Temperaturklasse T (bis zu welcher Abgastemperatur das Bauprodukt einsetzbar ist)
• Gasdichtheitsklasse/Druckklasse N, P oder Hnach DIN EN 1443/Druckklasse gibt u. a. an,
welche Leckrate das Bauprodukt unter Prüfbedingungen aufweisen darf und für welche
Betriebsweise das Produkt geeignet ist (Unter-, Über- oder Hochdruckanlage).
• Rußbrandbeständigkeitsklasse G (für Abgasanlagen mit Rußbeständigkeit) oder O (für
Abgasanlagen ohne Rußbeständigkeit) (gibt an, ob die Bauprodukte in Abhängigkeit von der
Bauart der Anlage auch für eine rußbrandbeständige Abgasanlage als Schornstein geeignet
sind).
• Kondensatbeständigkeitsklasse (D = für trockene, W = für feuchte Betriebsweise)
• Korrosionswiderstandsklasse (gibt an für welche Brennstoffe das Bauprodukt ausreichend
korrosionsbeständig ist. 1 = gasförmig, 2 = flüssig/gasförmig, 3 = fest, flüssig/gasförmig)
• Wärmedurchlasswiderstandsklasse TR; (für engl.: thermal resistance)
• Feuerwiderstandsklasse L 30/L 90 nach DIN EN 1366-1
• Baustoffklasse A (nicht brennbare Baustoffe) oder B (brennbare Baustoffe) gemäß DIN4102-1

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 343 ff.
Baustoffe

[Link] abgerufen am 2020-04-19


budgetstockphoto / [Link] abgerufen am 2020-04-19
Abstände der Mündungen von
Abgasanlagen

Landesbauordnungen beachten!

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2.


Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 345
Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 235
Standsicherheit von Schornsteinen
DIN 18160-1

[Link] abgerufen am 2020-04-19 Schornstein bewehrt


Brandschutz: Abstände

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 347
Fouad, Nabil A. (Hrsg.): Lehrbuch der Hochbaukonstruktionen. 4., vollst. überarb. und aktual. Aufl. 2013. Wiesbaden, s.l. : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013 Seite 4
Deckendurchführung

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 346
[Link] abgerufen am 2020-04-19
Deckendurchführung
• Kein Verbund zu Wänden
• Dämmstreifen >20 mm

• Schamotterohre mit Falz

Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 240


Dachdurchführung

Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 240


Dachdurchführung

[Link] abgerufen am 2020-04-19


Schornsteinkopf

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 349
Schornsteinkopf in Flachdachfläche

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 347
Luftdichteranschluss

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 9/21
Schornsteinsohle
• Sockelhöhe ca. 50 cm
• Reinigungsöffnung
• Reinigungsöffnung mindestens
20 cm tiefer als unterster
Abgasrohranschluss
• Neutralisationsgefäß

• Wenn eine Dachreinigung


nicht von der
Schornsteinmündung erfolgen
kann, muss eine weitere
Reinigungsöffnung im
Dachraumvorgesehen werden.

Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 237


Abgasanlage

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 354
Abgasanlage

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 356
Abgasanlage

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2.


Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 35
Raumluftabhängig

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2.


Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 356
Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2.
Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 356
Raumluftunabhängig
(Luft-Abgas-System)

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 356
Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 238
Dreischaliger Hausschornstein

Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer ISBN 9783582157324 Seite 243


Standflächen

Fouad, Nabil A. (Hrsg.): Lehrbuch der Hochbaukonstruktionen. 4., vollst. überarb. und aktual. Aufl. 2013. Wiesbaden, s.l. : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013 Seite 579
Dachdurchführung

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 363
Schornsteineinfassung

Fouad, Nabil A. (Hrsg.): Lehrbuch der Hochbaukonstruktionen. 4.,


vollst. überarb. und aktual. Aufl. 2013.
Wiesbaden, s.l. : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013 Seite 441
Lüftungs- oder Warmluftheizungsanlagen,
Dunstabzugshauben oder Abluft-Wäschetrocknern

Sicherheitseinrichtungen!!!

[Link] abgerufen am 2020-04-19


Dunstabzugshaube

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 18/42
Übung Schornstein
Entwickeln Sie folgende drei Details für ein Luft-Abgas-System
(LAS) für eine Gasbrennwertgerät.

• Dachdurchführung und Kopfausbildung


Flachdach, Umkehrdach
• Deckendurchführung
Balkenlage
• Schornsteinsohle

Wählen Sie ein Produkt (Planungsunterlagen, Zulassungen)


HEIZUNG
Niedersächsische Bauordnung
(NBauO)
§ 40 Feuerungsanlagen, sonstige Anlagen zur Energieerzeugung, Brennstoffversorgungsanlagen und Brennstofflagerung

(1) Feuerstätten und Abgasanlagen wie Schornsteine, Abgasleitungen und Verbindungsstücke (Feuerungsanlagen) müssen betriebssicher und
brandsicher sein.

(2) Feuerstätten dürfen in Räumen nur aufgestellt werden, wenn nach der Art der Feuerstätte und nach Lage, Größe, baulicher
Beschaffenheit und Nutzung des Raumes Gefahren nicht entstehen.

(3) Die Abgase der Feuerstätten sind, soweit dies erforderlich ist, durch Abgasanlagen abzuleiten, sodass Gefahren oder unzumutbare
Belästigungen nicht entstehen. Abgasanlagen müssen in solcher Zahl und Lage vorhanden und so beschaffen sein, dass alle Feuerstätten des
Gebäudes ordnungsgemäß betrieben werden können. Die Abgasanlagen müssen leicht und sicher zu reinigen sein.

(4) Behälter und Rohrleitungen für brennbare Gase oder Flüssigkeiten müssen betriebssicher und brandsicher sein. Behälter nach Satz 1 sind
so aufzustellen, dass Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. Satz 2 gilt für das Lagern von festen Brennstoffen
entsprechend.

(5) Für die Aufstellung von ortsfesten Verbrennungsmotoren, Blockheizkraftwerken, Brennstoffzellen und Verdichtern sowie die Ableitung
ihrer Verbrennungsgase gelten die Absätze 1 bis 3 entsprechend.

(6) Feuerungsanlagen, ortsfeste Verbrennungsmotoren und Blockheizkraftwerke dürfen, auch wenn sie geändert worden sind, erst in Betrieb
genommen werden, wenn die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ihre sichere
Benutzbarkeit sowie die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit der zugehörigen Schornsteine und Leitungen zur Abführung der Abgase oder
Verbrennungsgase geprüft und bescheinigt hat.
Siehe auch [Link]
Niedersächsische Bauordnung (NBauO) vom 3. April 2012
Gebäudeenergiegesetz – GEG
• Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur
Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden

• Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende


Anlagentechnik bei Gebäuden (EnEV)
• Gesetzt zur Einsparung von Energie in Gebäuden (EnEG)
• Gesetzt zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeeG)

[Link] abgerufen am 2020-02-08


Was ändert sich am GEG im Vergleich zu
EEWärmeG/EnEV/EnEG (auf Basis des Entwurfs)?
Schnellübersicht der Änderungen GEG vs. EEWärmeG/EnEV/EnEG
• Keine Verschärfungen der energetischen Anforderungen
• Konkrete energiepolitische Ziele gestrichen – Verweis auf Ziele der Bundesregierung
• Überprüfung des energetischen Standards bereits im Jahr 2023 (neues GEG für 2024 angekündigt)
• Referenzgebäudebeschreibung bleibt weitestgehend unverändert, aber:
– statt Öl- jetzt Erdgas-Brennwertkessel
– um Gebäudeautomation erweitert
• Anforderungen an baulichen Wärmeschutz bleiben, aber für Hallen (h > 4m) gilt:
– Ausnahme entfällt
– Von der Pflicht zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien befreit
• Primärenergiefaktoren bleiben und stehen jetzt direkt im GEG (Verweis auf DIN V 18599-1 entfällt).
Neu: Faktor 0,6 in der Bilanzierung angesetzt für:
– Biomasse (Biomethan) und biogenes Flüssiggas, wenn:
• aus Netz bezogen
• in KWK-Anlage genutzt
• Nachweis vom Einsatz des Lieferanten über ein Massebilanzsystem
– Mit Erdgas geheizten Neubau, wenn:
• Betrieb einer KWK-Anlage
• Ersetzen von Altanlagen mit schlechter Energieeffizienz
• Im Energieausweis muss ab sofort die Treibhausemission genannt werden

[Link] abgerufen am 2020-02-08


Primärenergieverbrauch in
Deutschland

[Link] abgerufen am 2019-10-26


Primärenergieverbrauch in
Deutschland nach Sektoren

[Link] abgerufen am 2019-10-26


Primärenergieverbrauch in Deutschland nach Sektoren

[Link] abgerufen am 2019-10-26


[Link] abgerifen am 2020-04-19
Primärenergieverbrauch in Deutschland nach Sektoren

[Link] abgerufen am 2019-10-26


[Link] abgerifen am 2020-04-19
Relevanz der Bauwirtschaft in
Deutschland
Relevanz der Bauwirtschaft in
Deutschland
Nachhaltigkeitsstrategien
Nachhaltigkeitsstrategien
Berechnung des Energiebedarfs

[Link] abgerufen am 23.05.2021


Berechnung des Energiebedarfs

[Link]
Primärenergiebedarf

[Link] abgerufen am 23.05.2021


[Link] abgerufen am 23.05.2021
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 1/5
[Link] abgerufen am 29.05.2021
Energiestandard
• Niedrigenergiehaus (ENEV 2002)
Heizwärmebedarf Qh <70 kWh/(m²a)
• KFW-Effizienzhaus (ENEV 2014)
KFW-Effizienzhaus 70 Heizwärmebedarf Qh <45 kWh/(m²a)
KFW-Effizienzhaus 55 Heizwärmebedarf Qh <35 kWh/(m²a)
KFW-Effizienzhaus 40 (Plus) Heizwärmebedarf Qh <25 kWh/(m²a)
• Passivhaus (ENEV 2014, PHPP 2007)
Unter einem Passivhaus wird ein Gebäude verstanden, das aufgrund seiner hohen Wärmedämmung und dem
Funktionsprinzip, mittels Wärmetauscher Lüftungswärmeverluste signifikant zu reduzieren, in der Regel keine
klassische, wassergeführte Gebäudeheizung benötigt.
Heizwärmebedarf Qh <15 kWh/(m²a), Heizlast < 10 KW/m2, Luftdichtigkeit <0,6/h,
Primärenergiebedarf <120 kWh/(m²a)
• Nullenergiehaus
Der Nullenergiehaus-Standard kommt im Jahresmittel ohne Netto-Energiebezug von außen aus. Die benötigte
Energie wird am Haus selbst gewonnen. Dieser Standard sagt jedoch nichts über den Energiebedarf des Hauses
selbst aus.
• Plusenergiehaus
Ein Plusenergiehaus ist mit einem Energieversorgungskonzept ausgestattet, welches ein ähnliches Ziel verfolgt, wie
dies bei einem Nullenergiehaus der Fall ist. Dabei nimmt hier die jährliche Energiebilanz einen positiven Wert an:
auf der Liegenschaft des Gebäudes wird mehr Energie gewonnen, als von außen über die Bilanzgrenze (zum
Beispiel in Form von Elektrizität, Gas, Heizöl oder Holzbrennstoffen) bezogen wird. Die benötigte Energie für z. B.
Heizung und Warmwasser wird im oder auf der Liegenschaft des Gebäudes selbst gewonnen, meist durch die
Nutzung von Strahlungsenergie und den Energietransformationsprozessen von thermischen Solaranlagen sowie
Photovoltaikanlagen.

[Link]
Energieausweis

Batran, Balder: Bauzeichnen. 7., überarbeitete Auflage. Stuttgart : Handwerk und Technik, 2019 (Bautechnik, Bauzeichnen)
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 1/5
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 1/5
Entwurfskriterien, A/V-Verhältnis
In der Bauphysik und beim
Wärmeschutznachweis ist das A/V-Verhältnis
eine wichtige Kenngröße für die Kompaktheit
eines Gebäudes. Es berechnet sich als der
Quotient aus der wärmeübertragenden
Hüllfläche, d. h. Flächen, die Wärme an die
Umwelt abgeben, wie Wände, Fenster, Dach,
und dem beheizten Gebäudevolumen. Das
A/V-Verhältnis beeinflusst entscheidend den
Heizenergiebedarf. Ein geringeres A/V-
Verhältnis bedeutet bei gleichem
Gebäudevolumen eine kleinere Wärme
übertragende Außenfläche. Pro m³ Volumen
ist somit weniger Energie notwendig, um die
Wärmeverluste über die Hülle auszugleichen.

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig ; Frick, Otto ; Knöll, Karl: Baukonstruktionslehre 1. 36., vollst. überarb. und aktualisierte Aufl. Wiesbaden : Springer Vieweg, 2015 Seite 707
Batran, Balder: Bauzeichnen. 7., überarbeitete Auflage. Stuttgart : Handwerk und Technik, 2019 (Bautechnik, Bauzeichnen)
Wärmeerzeugung
• Feste Brennstoffe Ein Wärmeerzeuger ist eine Anlage, ein
– Braunkohle Gerät oder Maschinenelement zur
Produktion thermischer Energie bei der
– Steinkohle, Anthrazit Gebäudeheizung.
– Koks
– Holz (Hartholz, Holzpellets, Holzbriketts) EU-Verordnung Nr. 813/2013,
• Flüssige Brennstoffe
– Benzin, Benzol Nah- bzw. Fernwärme
– Petroleum
– Diesel Bivalente Heizung (mehrere Wärmequellen
– Heizöl nutzen)
• Gasförmige Brennstoffe
– Stadt- und Ferngase (Hoher Wasserstoffgehalt) Zentralheizung
– Erd- und synthetische Erdgase (größtenteils Methan CH4) Etagenheizung, Stockwerkheizung
– Flüssiggase (Porpan, Butan)
– Kohlenwasserstoff/Luftgemische Vorlauftemperatur
• Elektrische Energie
Schwerkraftheizung (ohne Umwälzpumpe)
• Sonnenenergie
Pumpen-Warmwasserheizung
• Umweltenergie (z.B. Wärmepumpen)
• Kernenergie hydraulischer Abgleich
Kesselbauarten

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 16/43
Gasbrennwert

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 16/51
Kraft-Wärme-Kopplung mit BHKW

[Link] abgerufen am 2020-04-19


Prinzip Wärmepumpe

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 16/7
Wärmepumpe: Wärmequellen

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 16/16 f
Solarwärmesystem
• Flachkollektoren

• Vakuumkollektoren

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 17/9
Speicher

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 17/18 ff.
Solarstromsystem (Photovoltaik)
Eine netzgekoppelte
Photovoltaikanlage besteht aus
den folgenden wesentlichen
Komponenten (Bild 17-41):
• PV-Generator (1),
• DC-Verkabelung (3),
• Generatoranschlusskasten (2),
• Montagesystem,
• Batterie (4), optional,
• Wechselrichter (5),
• AC-Verkabelung,
• Zähleinrichtungen (6),
• Anschluss an das Netz (7).
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 17/49f
Montagemöglichkeiten

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 17/77
Warmwasserbereitung
• Zentral
(Heizungsanlage)
• Dezentral
(Durchlauferhitzer,
Boiler oder Warmwasserspeicher)

DIN 1988 Teil 200: das Warmwasser muss im Keller mindestens 60°C haben und
darf an keiner Stelle der Warmwasserleitung kühler als 55°C sein.
Nur wer eine Warmwasserbereitung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe
betreibt, ist davon ausgenommen.

Legionellen: Arbeitsblatt W 551 des Deutschen Vereins des Gas- und


Wasserfaches (DVGW)

Warmwasserspeicher
• Pufferspeicher
• Kombispeicher
• Schichtenspeicher

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013.
Wiesbaden : Springer, 2013 Seite
[Link] abgerufen am 2020-04-24
Warmwasserbereitung:
Zirkulationsleitung
Vorteile und Nachteile
• Wasser sparen, weil sofort warmes Wasser
• Energie sparen, weil nicht die ganze Zeit Wasser im Kreis gepumpt werden muss

Zirkulationsleitung ist zwingend vorgeschrieben: §3 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV)


• Warmwassersysteme, deren Warmwasserleitungen mehr als 3 Liter Wasser bis zur Entnahmestelle beinhalten
• Warmwasserspeicher mit mehr als 400 Litern Inhalt haben

Wichtig bei der Installation ist die Vermeidung von Wärmeverlusten innerhalb des Rohrleitungssystems. Dabei ist
insbesondere darauf zu achten:
• kurze Warmwasserleitungen
• Vermeidung von Installationen in Außenwänden
• gute Wärmedämmung des Rohrleitungssystems
• Vermeidung von Wärmebrücken

Alternative z.B.: Rohrbegleitheizung

[Link] abgerufen am 2020-04-24


[Link] abgerufen am 2020-04-24
Steinbildung und Korrosion
• Steinbildung
(führt zu erhöhtem Energiebedarf)
• Innenkorrosion
– Anlagenplanung
– Werkstoffwahl
– Mischinstallation (Kontaktkorrosion, Lochfraß)
– Installationsausführung
– Trinkwasserbehandlung
– Kathodischer Korrosionsschutz
• Außenkorrosion
– Erdverlegte Rohrleitungen
– Freiverlegte Außenleitungen
Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 840 ff.
[Link] abgerufen am 2020-04-25
Heizflächen
• Rohrheizflächen

• Radiatoren

Thermostatventil
Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 708 ff.
Heizflächen
• Konvektoren

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13.,


durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 708 ff.
Heizflächen
• Plattenheizkörper

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung.


13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 708 ff.
Heizflächen
• Deckenheizflächen

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 725
Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 581
Warmluftheizung

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 730
WOHNUNGSLÜFTUNG
Beispiele für tägliche Feuchteabgabe

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/5
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 1/5
Niedersächsische Bauordnung
(NBauO)
§ 39 Lüftungsanlagen, Leitungsanlagen, Installationsschächte und -kanäle

(1) Lüftungsanlagen müssen betriebssicher und brandsicher sein. Sie dürfen den ordnungsgemäßen
Betrieb von Feuerungsanlagen nicht beeinträchtigen und müssen so angeordnet und ausgebildet sein,
dass sie Gerüche und Staub nicht in andere Räume übertragen.

(2) Lüftungsanlagen müssen, soweit es der Brandschutz erfordert, so angeordnet und ausgebildet sein,
dass Feuer und Rauch ausreichend lang nicht in andere Räume übertragen werden können.

(3) Leitungsanlagen sind in notwendigen Treppenräumen, in Räumen nach § 35 Abs. 3 Satz 3 und in
notwendigen Fluren nur zulässig, wenn die Nutzung dieser Treppenräume, Räume und Flure als
Rettungsweg im Brandfall ausreichend lang möglich ist. Absatz 1 Satz 1 und Absatz 2 gelten für
Leitungsanlagen entsprechend.

(4) Für Installationsschächte und -kanäle, raumlufttechnische Anlagen und Warmluftheizungen gelten
die Absätze 1 und 2 entsprechend.

Siehe auch [Link]


Niedersächsische Bauordnung (NBauO) vom 3. April 2012
Aufgaben der Lüftung
• Luftbelastung
– menschliche Stoffwechselprodukte
– Haushaltsprodukte (Reinigungsmittel, Kosmetika)
– Einrichtungsgegenstände (Möbel, Teppiche, Gardinen)
– Staubentwicklung und mikrobiologische Belastungen (Keime, Pilzsporen, usw.)
aus Textilien sowie von Haustieren und Pflanzen
– Baumaterialien, Lacke, Kleber
– Verbrennungsprodukte im Tabakrauch und aus inneren Feuerstellen (Gasherd,
Kamine, Öfen,…)
– Radioaktivität (Radon) aus dem Erdreich oder Baumaterialien
• Begrenzung Kohlendioxid-Gehalt
• Begrenzung Raumluftfeuchte
• Reduktion allergener Belastungen
• Sommerliche Wärmeabfuhr

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ;


15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/3 ff.

DIN EN 13779
Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig ; Frick, Otto ; Knöll, Karl: Baukonstruktionslehre 1. 36., vollst. überarb. und aktualisierte Aufl. Wiesbaden : Springer Vieweg, 2015 Seite 705
Lüftungssysteme

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/22
Freie Lüftung

• Fugenlüftung
• Fenster- oder Schlitzlüftung
• Querlüftung mit
Außenluftdurchlässen
• Schachtlüftung
Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/27
ventilatorgestützte Lüftung
Zentrale und dezentrale Lösungen

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/32 ff.
Lüftungsanlagen

Hestermann, Ulf ; Rongen, Ludwig: Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2. Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 Seite 368 ff.
Zuluftanlage

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/37
Abluftanlage

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/38 f
Zu- und Abluftanlagen

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/50 f
Erdreich- Luft-Wärmeübertrager

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/70 f
Luftführung

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 766
Luftführung
Verdrängungslüftung Verdünnungslüftung
energieeffizienteste und gleichzeitig wirksamste Lüftungsart

[Link] abgerufen am 2020-04-22


Luftdurchlass
Die Raumluftströmung wird durch verschiedene
Gesichtspunkte beeinflusst

Stelle der Luftdurchlässe


• Deckenluftauslässe (Drallauslass, Schlitzauslass)
• Wandluftauslässe (Tellerventil, Lüftungsgitter,
Luftdüsen)
• Bodenluftauslässe (Lüftungsgitter, Drallauslass,
Quellauslass)
• auf dem Boden gestellte Luftauslässe (Quellauslass)

Turbulenz der Lufteinbringung


• turbulente Mischlüftung
• turbulenzarme Verdrängungslüftung (Quellauslass)

Einstellung der Ausblasrichtung der Luft


• nicht verstellbare Luftausläse
• verstellbare Luftauslässe

[Link] abgerufen am 2020-04-22


Lüftungsanlagen:
Bauliche Anforderungen
Eine Lüftungs- oder Klimaanlage greift erheblich in die Gesamtplanung
eines Bauwerkes ein. Ihr Einbau erfordert daher stets eine enge
Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Bau- und
Lüftungsfachleuten. Deshalb sollte schon bei der Ausarbeitung des
Vorentwurfes der Lüftungsfachmann vom Bauplaner und dem
Bauherren gehört werden, damit die Forderungen an die Lüftungs-
oder Klimaanlage nach dem Zweck des Bauwerkes und den für die
Ausführung und den Betrieb der Anlage verfügbaren Mitteln festgelegt
werden können.
Der Entwurf der Anlage, besonders der Lüftungszentrale und des
Kanalnetzes, muss vor Baubeginn ausgearbeitet sein. In den
Ausführungszeichnungen müssen alle Kanäle mit den Querschnitten,
Wand- und Deckenaussparungen sowie Luftdurchlässen eingetragen
sein.

Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 757
Klimaanlagen
Klimaanlagen sind raumlufttechnische Anlagen
nach DIN EN 12792 und DIN EN 13 779
• Komfortklimaanlagen
• Industrieklimaanlagen
• Zentrale Klimaanlagen
• Dezentrale Klimaanlagen mit Einzelgeräten
• Niederdruckanlagen
• Hochdruckanlagen
Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 784 ff.
Laasch, Thomas ; Laasch, Erhard: Haustechnik : Grundlagen - Planung - Ausführung. 13., durchgesehen und akt. Aufl. 2013. Wiesbaden : Springer, 2013 Seite 786
Raumklimageräte

Sweekhorst, Rolf: RWE Bau-Handbuch : Praxiswissen für Ihr Bauprojekt ; mit EnEV 2014. 15. Ausg. Frankfurt, Main : EW Medien und Kongresse GmbH, 2015 Seite 14/88 f
Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische
Anlagen und Geräte VDI 6022 Blatt 1
RLT-Anlagen sollen ein physiologisch günstiges Raumklima und eine hygienisch einwandfreie Qualität der
Innenraumluft sicherstellen. Sie sind so zu planen, auszuführen, zu betreiben und instand zu halten, dass sie:
• die Gesundheit nicht gefährden,
• die Befindlichkeit und die thermische Behaglichkeit nicht stören,
• nicht zu Geruchsbelästigungen führen und
• eine Belastung durch Schlages sowie anorganische und organische Verunreinigungen sicher vermeiden.
Die Hygienerichtlinie stellt Anforderungen an:
• die Planung von RLT-Anlagen (Luftfassung, Zugang für Inspektion und Reinigung, Filter, Luftvolumenstrom,
Dimensionierung der Luftführungssysteme, Verhinderung feuchter Stellen usw.) und
• die Herstellung und Errichtung von RLT-Anlagen (Einbau nur von sauberen Komponenten, verschlossene
Öffnungen während der Bauzeit, Reinigung vor Inbetriebnahme usw.).
RLT-Anlagen müssen so betrieben und instand gehalten werden, dass Anforderungen der Hygiene dauerhaft
eingehalten werden. Dazu dienen nach der Hygiene-Erstinspektion die Hygieneinspektion und die Hygienekontrollen
nach VDI 6022 Blatt 1.
Lüftungsreinigung: Vorher-Nachher

[Link] abgerufen 2020-04-22


Normen Richtlinien
• DIN 1946 2009-05 Raumlufttechnik
– Teil 4: Raumlufttechnische Anlagen in Gebäuden und Räumen des Gesundheitswesens
– Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung,
Übergabe/Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung
• DIN 4719 2009-07 Lüftung von Wohnungen – Anforderungen, Leistungsprüfungen und Kennzeichnung von Lüftungsgeräten
• DIN 18017 2009-09 Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster
• 2006/42 MRL 2009-12 Maschinenbaurichtlinie – Sicherheit von Maschinen
• 2004/108 EG EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
• 2006/95 EG Niederspannungsrichtlinie
– Teil 3: Lüftung mit Ventilatoren

• DIN EN 12097 2006-11 Lüftung von Gebäuden – Luftleitungen – Anforderungen an Luftleitungsbauteile zur Wartung von
Luftleitungssystemen
• DIN EN 13779 2007-09 Lüftung von Nichtwohngebäuden – Allgemeine Grundlagen und Anforderungen für Lüftungs- und Klimaanlagen
und Raumkühlsysteme
• DIN EN 15251 Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden –
Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik
• DIN EN 15780 2012-01 Lüftung von Gebäuden – Luftleitungen – Sauberkeit von Lüftungsanlagen
• 2006/42 MRL 2009-12 Maschinenbaurichtlinie – Sicherheit von Maschinen
• 2004/108 EG EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
• 2006/95 EG Niederspannungsrichtlinie
• 2009/125/EG 1. Januar 2016 Stufe 1 der Öko Design Richtlinie
• 2009/125/EG 1. Januar 2018 Stufe 2 der Öko Design Richtlinie

[Link] abgerufen am 2020-04-22

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