Cplan 4
Cplan 4
Ausgabe 2013/10
Inhaltsverzeichnis
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
1 Flachheizkörper Logatrend
1.1 Übersicht
Ausführungen und Baureihen Baulänge [mm] Heizkörpertypen
C-Profil 400...3000
(in 100 mm Schritte) Typ 10
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
VC-Profil 400...3000
(in 100 mm Schritten) Typ 10
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
VCM-Profil 400...3000
(in 100 mm Schritten) Typ 10
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
VC-Plan 400...3000
Typ 10
(in 100 mm Schritten)
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
VCM-Plan 400...3000
Typ 10
(in 100 mm Schritten)
Typ 11
Typ 20
Typ 21
Typ 22
Typ 30
Typ 33
Nomenklatur
Merkmal Bezeichnung Beschreibung
Heizkörper Logatrend Flachheizkörper
Ausführung C Kompaktausführung1)
VC Ventilkompaktausführung1)
VCM Ventilkompaktausführung mit Mitten-
anschluss1)
Baureihe Pro- Profilierte Frontfläche
fil Plane Frontfläche
Plan
Heizkörpertyp 10 1. Stelle:
11 Anzahl der Wasser führenden Platten
20 2. Stelle:
Anzahl der Konvektionskanäle
21
22
30
33
Größe XXX/YYY Höhe/Länge in mm
Ventilgarnitur – Ohne integrierte Ventilgarnitur
L Ventilgarnitur links
R Ventilgarnitur rechts (Standard)
Farbe/Sonder- – Standardfarbe/-ausführung
ausführung X Sonderfarbe und/oder -ausführung
Beispiel VC Pro- 10 600/ R – Flachheizkörper in Ventilkompakt-
fil 1200 ausführung, mit profilierter Frontfläche,
Typ 10, Höhe 600 mm, Länge 1200 mm,
Ventilgarnitur rechts,
Standardfarbe/-ausführung
Beispiel VC Pro- 10 600/ R
fil 1200
Beispiel C Plan 33 300/ – – Flachheizkörper in Kompaktausführung,
2600 mit planer Frontfläche, Typ 33, Höhe 300
mm, Länge 2600 mm,
Standardfarbe/-ausführung
Beispiel C Plan 33 300/ –
2600
Tab. 2 Nomenklatur
1) Typ 11, 21, 22, 33 mit Verkleidung, Typ 10, 20, 30 ohne Verkleidung
2.1.4 VCM-Profil
2 Technische Beschreibung • Kompakter Flachheizkörper in profilierter Bauweise
• Integrierte Ventilgarnitur und eingedichteter Blind-
2.1 Ausstattung und Entlüftungsstopfen
2.1.1 Allgemein • Einbauventile (mit Kunststoff-Schutzkappe) mit
• Kompakte Flachheizkörper mit Verkleidung (Seiten- geringer P-Abweichung, mit außen liegender, stufen-
teilen und Abdeckgitter), ohne Verkleidung bei loser kV-Wert-Voreinstellung, die den hydraulischen
Hygiene-Flachheizkörpern Typ 10, 20 und 30 Abgleich ohne Werkzeug erlaubt
• Über seitliche Halterungen an den oberen Ecken ein- • Rohranschluss von unten mittig mit Klemmring-
fach demontierbare Abdeckgitter bei Logatrend Profil verschraubung und G ¾ Außengewinde nach
• Variable Anordnung der Befestigungskomponenten DIN V 3838
durch die auf der Rollnaht horizontal verschiebbaren 2.1.5 C-Plan
Adapter • Kompakter Flachheizkörper mit glatter Vorderwand
• Einbauventile mit geringer P-Abweichung energie- für höchste optische Ansprüche
sparend nach DIN 4701-10 (Ausführung VC und VCM) • Rückseite profiliert
• Heizkörper entspricht den Anforderungen zur Arbeits- • Seitlicher Rohranschluss mit 4 Anschlüssen
sicherheit gemäß den Richtlinien der gesetzlichen G ½ Innengewinde
Unfallversicherungsträger (BAGUV-Richtlinien)
• 5 Jahre Gewährleistung der Produkteigenschaften 2.1.6 VC-Plan
• Lieferung in Schrumpffolienverpackung mit Schutz- • Kompakter Flachheizkörper mit glatter Vorderwand
ecken als Transport- und Montageschutz sowie für höchste optische Ansprüche; Rückseite profiliert
Kartonage oder Kartonage-Streifen • Integrierte Ventilgarnitur und eingedichteter Blind-
• Lieferung in Fertiglackierung mit Grundierung und und Entlüftungsstopfen
Einbrenn-Pulverlackierung in verkehrsweiß • Einbauventile (mit Kunststoff-Schutzkappe) mit
(RAL 9016) mit hoher Kratz- und Schlagfestigkeit geringer P-Abweichung, mit außen liegender, stufen-
entsprechend DIN 55900 loser kV-Wert-Voreinstellung, die den hydraulischen
• Wärmeleistung nach EN 442 geprüft und registriert Abgleich ohne Werkzeug erlaubt
• Dokumentation der Produkteigenschaften und der • Rohranschluss von unten rechts mit Klemmring-
Qualität durch das RAL-Gütezeichen für Flachheiz- verschraubung und G ¾ Außengewinde nach
körper DIN V 3838.
• Qualitätssicherung nach TÜV CERT DIN ISO 9001 2.1.7 VCM-Plan
• Betriebsdruck: 10 bar, Prüfdruck: 13 bar • Kompakter Flachheizkörper mit glatter Vorderwand
• Betriebstemperatur: maximal 110 °C. für höchste optische Ansprüche; Rückseite profiliert
2.1.2 C-Profil • Integrierte Ventilgarnitur und eingedichteter Blind-
• Kompakter Flachheizkörper in profilierter Bauweise und Entlüftungsstopfen
• Seitlicher Rohranschluss mit vier Anschlüssen • Einbauventile (mit Kunststoff-Schutzkappe) mit
G ½ Innengewinde geringer P-Abweichung, mit außen liegender, stufen-
loser kV-Wert-Voreinstellung, diese erlaubt den
• Mehrlagige Heizkörper drehbar, da keine Laschen die
hydraulischen Abgleich ohne Werkzeug
Rückseite des Heizkörpers bestimmen
• Rohranschluss von unten mittig mit Klemmringver-
2.1.3 VC-Profil schraubung und G ¾ Außengewinde nach DIN V 3838
• Kompakter Flachheizkörper in profilierter Bauweise
• Integrierte Ventilgarnitur und eingedichteter Blind-
und Entlüftungsstopfen
• Einbauventile (mit Kunststoff-Schutzkappe) mit
geringer P-Abweichung, mit außen liegender, stufen-
loser kV-Wert-Voreinstellung, die den hydraulischen
Abgleich ohne Werkzeug erlaubt
• Rohranschluss von unten rechts mit Klemmring-
verschraubung und G ¾ Außengewinde nach
DIN V 3838
• Mehrlagige Heizkörper drehbar, da keine Laschen die
Rückseite des Heizkörpers bestimmen
2.2 Werkstoffe
Materialqualitäten und Blechdicken zur Herstellung
Wasser führender Teile von Flachheizkörpern sind nach
DIN EN 442 zertifiziert.
In der EN 442-1 wird festgelegt, dass bei der Ver-
wendung von niedriglegiertem Stahlblech eine Mindest-
wanddicke von 1,11 mm eingehalten werden muss. Das
Stahlblech entspricht DIN 10131.
Nennblechstärke der profilierten Wasser führenden
Teile
Die Nennblechstärke der profilierten Wasser führenden
Teile beträgt 1,25 mm. Die normative Vorgabe wird
damit erfüllt.
Die Qualitätsparameter der Heizkörper im Zusammen-
hang mit der DIN EN 442 und dem RAL-Gütezeichen, wie
Wärmeleistung, Dichtheit, Druckfestigkeit, Berstdruck-
verhalten usw. sind unabhängig von der Blechdicke zu
gewährleisten. Die Blechdicke ist eine Einflussgröße, die
letztendlich nur in Kombination mit der Stahlqualität
eine Aussage im Hinblick auf die Qualitätsparameter der
Festigkeit ermöglicht. So kann mit Hilfe einer besseren
Stahlqualität eine geringere Blechdicke ausgeglichen
und dieselben Festigkeitswerte erreicht werden.
Nennblechstärke der Vorderfront bei Logatrend Plan
Bei den Flachheizkörpern Logatrend Plan wird für die
plane Frontfläche ein mikrolegierter Stahl mit der
Blechdicke 1,00 mm eingesetzt.
2.3 Fertiglackierung
Die Profil- und Planheizkörper sind alkalisch entfettet,
eisenphosphatiert und anschließend tauchgrundiert.
Durch die Tauchgrundierung auf Wasserbasis sind die
Heizkörper optimal vor Korrosion geschützt. Als Deck-
schicht erhalten die Heizkörper eine hoch beanspruch-
bare Pulverbeschichtung aus Epoxid-Polyester, die die
Mindestanforderungen aus DIN 55900-1 und -2 weit
übertrifft.
Bei der Lackierung handelt es sich um eine umwelt-
freundliche, emissionsfreie 2-Schicht-Lackierung, ohne
Tropfen, mit brillantem, hohem Glanzgrad nach DIN EN
13300 (Glanzgrad 85 bei Winkel 60°).
Die verwendeten Pulverlacke sind im ausgehärteten
Zustand lösungsmittelfrei.
Die Standardfarben der Flachheizkörper (verkehrsweiß,
RAL 9016) werden mit den zurzeit umweltfreundlichsten
Systemen aufgebracht. Das Einbrennen der Lackierung
erfolgt bei 200 °C Umluft. Alle flüchtigen Stoffe werden
dem Lack bei diesen Temperaturen entzogen. Im
späteren Betrieb gibt der Heizkörper keine Fremdstoffe
an die Umgebung ab.
1201)
100 = = 100
H 120 HB2
HB1
25
H-120 H
95 HB3
z
1201) 1201)
30
30
3
Typ 10 Typ 11 Typ 20/21 Typ 22 Typ 30/33
62 62 66 102 157
X X 35 35 35
27 27 33 51 51
6 720 808 990-07.1T
2.4.2 VC-Profil
1201)
H 120 90 HB2
HB1
25 H-120 H
HB3
95 z
30
50 1) 50
120 30 1201)
3
Typ 10 Typ 11 Typ 20/21 Typ 22 Typ 30/33
62 62 66 102 157
X 35 35 35
27 27 33 51 51
4)
6 720 808 990-08.1T
2.4.3 VCM-Profil
1201)
***)
31 ***)
31 ***)
33 ***)
51 ***)
51
6 720 808 -990-09.1T
Wasser: Bis maximal 110 °C Heizmittel- Bei Bestellung in Linksausführung ist die
temperatur und 10 bar Betriebsdruck. Anschlusslage von Vor- und Rücklauf-
Dampf: Bei Dampfheizungen wird keine anschluss identisch zu der in Bild 3,
Gewähr übernommen. Seite 14, abgebildeten Rechtsausführung.
Das heißt die Vormontage kann unabhängig
von der späteren Installation (Rechts- oder
Linksausführung) vorgenommen werden.
2.4.4 C-Plan
1201)
120 90 H
H B2
H
25 H B1
H-120
95 H
z B3
1201)
1)
30
30 120
3
Typ 10 Typ 11 Typ 20/21 Typ 22 Typ 30/33
63 63 67 103 158
X X 35 35 35
27 27 33 51 51
6 720 808 990-10.1T
2.4.5 VC-Plan
1)
120
H 120 90 HB2
HB1
25 H-120 H
HB3
95 z
30
50 1) 50 1)
120 30 120
3
Typ 10 Typ 11 Typ 20/21 Typ 22 Typ 30/33
63 63 67 103 158
X X 35 35 35
27 27 33 51 51
6 720 808 990-11.1T
2.4.6 VCM-Plan
1201)
H HB2
HB1
25
H-120 H
95 HB3
Z
L/2-25 1) 1201)
50 120 50
3
Typ 10 Typ 11 Typ 20/21 Typ 22 Typ 30/33
63 63 67 103 158
X 35 35 35
X
27***) ***)
27 ***)
33 ***)
51 ***)
51
6 720 8089 90-12.1T
Wasser: Bis maximal 110 °C Heizmittel- Bei Bestellung in Linksausführung ist die
temperatur und 10 bar Betriebsdruck. Anschlusslage von Vor- und Rücklauf-
Dampf: Bei Dampfheizungen wird keine anschluss identisch zu der in Bild 6,
Gewähr übernommen. Seite 20, abgebildeten Rechtsausführung.
Das heißt die Vormontage kann unabhängig
von der späteren Installation (Rechts- oder
Linksausführung) vorgenommen werden.
2.5 Durchflusswiderstände
2.5.1 C-Profil 2.5.2 C-Plan
Δp (mbar) Δp (mbar)
100 100
60 60
40 40
20 20
10 10
6 6
4 4
a b a b
2 2
1 1
0,6 0,6
0,4 0,4
0,2 0,2
0,1 0,1
0,06 0,06
0,04 0,04
0,02 0,02
0,01 0,01
1 2 4 6 10 20 40 60 100 200 400 600 1000 1 2 4 6 10 20 40 60 100 200 400 600 1000
6 720 619 183-25.1il V (l/h) 6 720 619 183-26.1il V (l/h)
Maximale
Wasser- Maximaler Differenz- Prüf- Betriebs-
Einstellungen temperatur druck1) druck druck
1 2 3 4 5 6 7 N N Empfohlen Technisch
kV-Wert2)3) kVS-Wert [ °C] [bar] [bar] [bar] [bar]
0,11 0,16 0,22 0,30 0,38 0,47 0,57 0,71 0,95 110 0,05...0,2 0,6 16 10
0,03 0,06 0,11 0,16 0,22 0,27 0,33 0,43 0,74 110 0,05...0,2 0,6 16 10
Tab. 10 Technische Daten der Einbauventile
1) Der technische Differenzdruck gibt die Einsatzgrenzen für den Regler an. Erfahrungsgemäß genügt in den meisten 2-Rohr-Anlagen der
empfohlene Differenzdruck. Um einen geräuscharmen Betrieb auch bei Schwachlast zu gewährleisten, sollten in kleinen Anlagen Über-
stromventile oder Differenzdruckregler eingesetzt werden. Bei einem Pumpendifferenzdruck über dem gewünschten maximalen Ventil-
differenzdruck müssen Differenzdruckregler eingesetzt werden.
2) Die kV-Werte geben die Strömungsmengen in m3/h bei einem Druckverlust durch das Ventil von 1 bar an. Bei Einstellung N sind die
kV-Werte bei Xp = 1 K angegeben. Bei kleineren Voreinstellungen vermindert sich Xp für die angegebenen kV-Werte bis auf 0,5 K bei dem
Voreinstellwert 1. Die Tabelle beinhaltet die gemittelten Messwerte des Einbauventils ohne Heizkörper.
Die kVS-Werte geben den Volumenstrom bei vollem Hub, d. h. bei voll geöffnetem Ventil, an.
3) Wenn ein RAW-Fühlerelement oder ein Ferneinstellelement verwendet wird, vergrößert sich das P-Band um den Faktor 1,6. Hersteller-
angabe nach DIN EN 215 für RAW bei Einstellung N.
Baulänge
90 100 110 120 130 140 150 160 180 200 220 230 240 260 280 300
Typ 400 500 600 700 800 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Bauhöhe 300
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4
21 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4
22 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6
30 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6
33 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
Bauhöhe 400
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4
21 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6
22 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN
30 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 N6
33 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 500
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6
21 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6
22 U3 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN
30 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN
33 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 600
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4
11 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
21 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
20 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6
22 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
30 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN
33 U5 U5 U5 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 900
10 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
11 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
21 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
20 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN
22 U5 U5 U5 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
30 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN
33 U5 N4 N4 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
Tab. 12 Zuordnung Ventil/Ventilvoreinstellung Logatrend VC/VCM-Profil
Baulänge [mm]
Ty 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 140 150 160 180 200 220 230 240 260 280 300
p 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Bauhöhe 300
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4
21 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4
22 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6
30 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6
33 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
Bauhöhe 400
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4
21 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N4
22 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN
30 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6
33 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 500
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4
11 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6
21 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN
20 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6
22 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN
30 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN
33 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 600
10 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4
11 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
21 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
20 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6
22 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
30 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN
33 U5 U5 U5 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
Bauhöhe 900
10 U3 U3 U3 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6
11 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN
21 U3 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN
20 U3 U3 U5 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN
22 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
30 U5 U5 U5 U5 N4 N4 N4 N6 N6 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN
33 U5 N4 N4 N6 N6 N6 N6 NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN NN
Tab. 14 Zuordnung Ventil/Ventilvoreinstellung Logatrend VC/VCM- Plan
1 0,1 10
0,8 0,08 8
0,6 0,06 6
0,5 0,05 5
0,4 0,04 4
0,3 0,03 3
0,2 0,02 2
0,1 0,01 1
5 7 10 20 30 40 50 70 100 200 300 400 500 700 1000
V (l/h)
ΔT= 10 K Q (kW)
0,07 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10
ΔT = 15 K Q (kW)
0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10
ΔT = 35 K Q (kW)
0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10 20
ΔT = 40 K Q (kW)
6 720 648 900-17.1il
0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10 20
Einstellungen 1 2 3 4 5 6 7 N
kV-Wert 0,03 0,06 0,11 0,16 0,22 0,27 0,33 0,43
AP-Abweichung 0,5 0,7 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0
Maximale Wärmeleistung des Heizkörpers in W bei 'p = 0,1 bar
'T = 10 K 110 220 400 580 800 990 1210 1570
'T = 15 K 160 330 600 880 1200 1480 1810 2360
'T = 20 K 220 441 800 1170 1610 1980 2420 3150
Tab. 15 Einstellungen Einbauventil U in Verbindung mit Danfoss Thermostatkopf RA (Gasfühlerelement)
Einstellungen 1 2 3 4 5 6 7 N
kV-Wert 0,03 0,06 0,11 0,16 0,21 0,25 0,30 0,38
AP-Abweichung 0,5 0,7 1,0 1,4 1,5 1,5 1,5 1,5
Maximale Wärmeleistung des Heizkörpers in W bei 'p = 0,1 bar
'T = 10 K 110 220 400 580 770 910 1100 1390
'T = 15 K 160 330 600 880 1150 1370 1650 2090
'T = 20 K 220 440 800 1170 1540 1830 2200 2790
Tab. 16 Einstellungen Einbauventil U in Verbindung mit Flüssigkeitsfühlerelement
Kennlinie Einbauventil N
1 0,1 10
0,8 0,08 8
0,6 0,06 6
0,5 0,05 5
0,4 0,04 4
0,3 0,03 3
0,2 0,02 2
0,1 0,01 1
5 7 10 20 30 40 50 70 100 200 300 400 500 700 1000
V (l/h)
ΔT = 10 K Q (kW)
0,07 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10
ΔT = 15 K Q (kW)
0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10
ΔT = 20 K Q (kW)
0,2 0,3 0,4 0,5 0,7 1 2 3 4 5 7 10 20
6 720 648 900-18.1il
Einstellungen 1 2 3 4 5 6 7 N
kV-Wert 0,11 0,16 0,22 0,30 0,38 0,47 0,57 0,71
AP-Abweichung 0,5 0,6 0,9 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0
Maximale Wärmeleistung des Heizkörpers in W bei 'p = 0,1 bar
'T = 10 K 400 580 800 1100 1390 1720 2090 2600
'T = 15 K 600 880 1210 1650 2090 2580 3130 3910
'T = 20 K 800 1170 1610 2200 2790 3450 4180 5210
Tab. 17 Einstellungen Einbauventil N in Verbindung mit Danfoss Thermostatkopf RA (Gasfühlerelement)
Einstellungen 1 2 3 4 5 6 7 N
kV-Wert 0,09 0,14 0,21 0,28 0,36 0,44 0,54 0,67
AP-Abweichung 0,5 0,6 1,0 1,5 1,5 1,5 1,5 1,5
Maximale Wärmeleistung des Heizkörpers in W bei 'p = 0,1 bar
'T = 10 K 330 510 770 1020 1320 1610 1980 2460
'T = 15 K 490 770 1150 1540 1980 2420 2970 3690
'T = 20 K 660 1020 1540 2040 2640 3230 3960 4920
Tab. 18 Einstellungen Einbauventil N in Verbindung mit Flüssigkeitsfühlerelement
ϑW (°C)
30
25
20 3
15
10
1
5
2
0
0 5 10 15 20 25 30
ϑL (°C)
6 720 619 183-30.2T
Thermische Behaglichkeit
4 Dimensionierung von Heizkörpern Wenn vom Benutzer gefordert, muss die Dokumentation
Die Auslegung einer Heizungsanlage erfolgt nach und wo es erforderlich ist, die Berechnung der
DIN EN 12828. Bei der Auswahl und Auslegung der thermischen Behaglichkeit, z. B. Differenz der Betriebs-
Heizflächen müssen dabei berücksichtigt werden: temperatur, Asymmetrie der Strahlungstemperatur und
• Auslegungsheizlast Zugerscheinungen, in Übereinstimmung mit
DIN EN ISO 7730 und/oder VDI 6030 erfolgen.
• Temperatur des Heizmediums
• Thermische Behaglichkeit und Geräuschpegel im Oberflächentemperaturen
bewohnten Bereich In Sonderfällen, z. B. Schulen, Vorschulen sowie in
• Sicherheit der Bewohner, z. B. Oberflächen- Heimen für ältere, körperlich oder geistig behinderte
temperatur der Heizflächen Menschen, muss die Oberflächentemperatur von Heiz-
• Schutz vor oder Vorkehrungen gegen Beschädigungen flächen in Übereinstimmung mit örtlichen oder gesetz-
von Gebäudeteilen lichen Anforderungen begrenzt werden (Æ DIN EN 563
• Anforderungen an die Unterhaltung (Reinigung und In- und DIN EN 13202).
standsetzung) Zusammenfassung
• Abstimmung zwischen Wärmeerzeugung, Wärme- Wenn man von wesentlich verbesserten Wärme-
verteilung und Regelung. dämmstandards ausgeht, kann man folgende Fest-
Die thermische Behaglichkeit kann entsprechend den stellungen formulieren:
Anforderungen von DIN EN ISO 7730 und der VDI 6030 • Beim Niedrigenergiehaus sind die Einflüsse der
festgelegt werden. Strahlungsasymmetrie und die Strömungs-
Auslegung geschwindigkeiten sich an Außenwänden und
-fenstern abkühlender Raumluft im Allgemeinen von
Heizflächen müssen auf der Grundlage der raumweise
untergeordneter Bedeutung.
ermittelten Normheizlast nach DIN EN 12831 ausgelegt
werden. Die Größe der Heizflächen, deren Temperaturen • Wenn man die dynamischen Lastverhältnisse durch
und Durchflusswassermengen müssen auf der Grund- erforderliche Luftwechsel in die Betrachtungen ein-
lage der Produktdaten nach DIN EN 442 entsprechend bezieht, so ist eine Anordnung der Heizkörper unter
ermittelt werden. Die Planung sollte alle Faktoren be- dem Fenster zwingend erforderlich. Eine Anpassung
rücksichtigen, die die Leistung der Heizflächen der Heizkörperlänge an die Fenstergeometrie ist
beeinflussen und deren Auswirkungen häufig kumulativ zwingend. Dabei müssen Strahlungs- und
sind (z. B. Verkleidungen, Anschlüsse, Volumenstrom, Konvektionswärmeabgabe aufeinander abgestimmt
Abdeckungen, Anstriche, Teppiche, Vorhänge). In werden.
Abhängigkeit von den ursprünglichen Entwurfspara- Der Komfortgedanke ist ein wesentliches Ent-
metern kann der Planer einen Zuschlag auf die Leistung scheidungskriterium für die Heizkörperauswahl und
der Heizflächen für erforderlich halten, z. B. wenn diese -dimensionierung, die Heizkörperanordnung im Raum
mit Unterbrechungen betrieben werden sowie die Größe der Heizkörper-Ansichtsfläche.
(Æ DIN EN 12831). In sehr hohen Räumen kann eine Im Ergebnis zeigen sich für die moderne Heizflächen-
große senkrechte Temperaturdifferenz entstehen im auslegung folgende Schlussfolgerungen:
Gegensatz zu der in den Heizlastberechnungen an- • Heizkörper an Außenwänden anbringen.
genommenen gleichmäßigen Temperaturverteilung. In • Heizkörper unterhalb von Fenstern anbringen.
solchen Fällen wird der Wärmeverlust durch die Decke
• Heizkörper ausreichend groß dimensionieren.
größer sein und ein Zuschlag auf die Abgabeleistung
kann erforderlich werden. Durch Heizkörper mit großer Ansichts- und Heizfläche
lassen sich niedrige Vor- und Rücklauftemperaturen
Anordnung realisieren. Der zusätzliche Nutzen: durch niedrige
Bei der Anordnung von Heizkörpern müssen die Betriebstemperaturen können neben Niedertemperatur-
Herstellerangaben für die Heizflächen, Montagehöhen, und Brennwerttechnik alternative Wärmeerzeuger, wie
Festpunkte berücksichtigt werden. Bei der Festlegung Solaranlagen, Wärmepumpen, usw. eingesetzt werden.
der Anordnung von Heizflächen müssen die gesamten
Auswirkungen auf die Regelung der Raumtemperaturen
sowie die Behaglichkeitsbedingungen berücksichtigt
werden. Die Anordnung sowie die Art und Größe der
Heizflächen im Raum beeinflussen in Zusammenhang mit
der thermischen Durchlässigkeit von Fenstern und/oder
Wänden die Differenzen in der operativen Temperatur,
die Strahlungsasymmetrie sowie das Auftreten von Zug-
erscheinungen (Luftgeschwindigkeit).
Raumes i in W
)V,i Lüftungswärmeverlust des beheizten Raumes i 0
in W 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
6 720 619 183-32.1il m/mN (%)
Weitere Rechenvorschriften sind der EN 12831 zu
entnehmen. Bild 14 Betriebsdiagramm für Heizkörper bezogen auf die
normativen Größen nach EN 442 (n = 1,3 und
4.2 Auslegungsparameter -i = 20 °C)
Im Zusammenhang mit ständig sinkendem Wärme-
bedarf, Brennwerttechnik, drehzahlgeregelten Pumpen, m Heizmittelstrom
thermischer Behaglichkeit, usw. stellt sich verstärkt die mN Heizmittelstrom bei Normwärmeleistung
Frage nach dem richtigen Heizmittelstrom und der Q Wärmeleistung
optimalen Temperaturspreizung. Beide Parameter QN Normwärmeleistung
hängen unmittelbar voneinander ab und bestimmen Für 2 Beispiele werden folgende Informationen aus dem
ganz wesentlich das Wärme-übertragungsverhalten von Betriebsdiagramm abgelesen:
Raumheizflächen. • Beispiel 1:
– Geplante Auslegung: 70/55/20 °C
Betriebsdiagramm von Raumheizflächen
– Heizkörper-Wärmeleistung: 80 % der Normwärme-
Beide Parameter lassen sich über Betriebsdiagramme
leistung, entspricht einem Faktor von 1,25
auslegen. Die Betriebsdiagramme von Raumheizflächen
(Reziprokwert von 0,80)
stellen den Zusammenhang zwischen Wärmeleistung,
Heizmittelstrom, Vorlauftemperatur und Temperatur- – Zu realisierender Heizmittelstrom: 52 % des
spreizung dar. Um verschiedene Betriebszustände (Teil- Heizmittelstroms bei Normwärmeleistung
last) im Wärme-übertragungsverhalten der • Beispiel 2:
Raumheizflächen abbilden zu können, bezieht man die – Geplante Auslegung: 55/40/20 °C
Wärmeleistung und den Heizmittelstrom auf die Aus- – Heizkörper-Wärmeleistung: 45 % der Normwärme-
legungsparameter und erhält relative, prozentuale leistung, entspricht einem Faktor von 2,22
Größen. Bild 14 bezieht sich auf den Normpunkt (Reziprokwert von 0,45)
75/65/20 °C. – Zu realisierender Heizmittelstrom: 30 % des
Heizmittelstroms bei Normwärmeleistung
Es stellt sich allerdings die Frage: Welche Auslegungs-
temperaturen, welche Temperaturspreizung und
welcher Heizmittelstrom sind anzustreben?
Grundsätzliche Überlegungen, z. B. gewünschter Einsatz
von Brennwerttechnik oder Auslegung nach thermischer
Behaglichkeit geben lediglich Orientierungen bezüglich
des zu realisierenden Temperaturniveaus. Die Fragen
nach der richtigen Temperaturspreizung und des opti-
malen Heizmittelstroms werden dadurch nicht beant-
wortet.
'- n
Q = Q N § --------------· F. 5 Modifizierte Formel zur Berechnung der
© '- ¹ Wärmeleistung
N
Q = k F -m – -i
F = 2fHT
4.5 Rechenschieber
Q (W/m)
Für die einfache, schnelle und überschlägige Auswahl
eines geeigneten Heizkörpers vor Ort kann der Buderus- 3500
Rechenschieber verwendet werden.
3000 1
Nach Auswahl der Betriebstemperaturen wird der
entsprechende Korrekturfaktor angezeigt. Durch
2500
Übereinanderschieben des Korrekturfaktors mit der
2
erforderlichen Leistung werden geeignete Heizkörper-
2000
längen in Abhängigkeit der Bauhöhe und des Bautyps
3
angezeigt.
1500
Auf der Rückseite des Rechenschiebers kann über-
4
schlägig die Voreinstellung des Einbauventils der
1000
Buderus-Ventilflachheizkörper vor Ort ermittelt werden. 5
Nach Ermittlung des Volumenstroms über die
500
Temperaturspreizung und die Leistung des Heizkörpers
wird durch Einstellen des gewünschten (oder be-
0
rechneten) Ventildifferenzdrucks die Ventilvor-
0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70
einstellung für das N- und U-Ventil angezeigt. Der
Δϑ (K)
hydraulische Abgleich kann durch Drehen an der Zahlen-
6 720 619 183-39.2T
krone am Heizkörperventil somit sekundenschnell
durchgeführt werden (Æ Kapitel 5.4, Seite 51 und Bild 20 Wärmeleistung in Abhängigkeit von der
Kapitel 6.9, Seite 69). Heizmittel-Übertemperatur am Beispiel von
Logatrend VC-Plan, Bauhöhe 600 mm
4.6 Einflussfaktoren auf die Wärmeleistung
'- Heizmittel-Übertemperatur
Eine Leistungsminderung kann nach folgender Formel
Q Wärmeleistung pro Meter
näherungsweise berechnet werden:
1 Flachheizkörper Typ 33
2 Flachheizkörper Typ 22
Q
'q = § 1 – ----------· 100 % 3 Flachheizkörper Typ 21
© Q ¹ N 4 Flachheizkörper Typ 11
F. 10 5 Flachheizkörper Typ 10
'q Leistungsminderung in %
Q Wärmeleistung in W
QN Normwärmeleistung in W
Ein Vergleich von Heizkörpern ist nur möglich, wenn die
entsprechende Vergleichskenngröße auch repräsentativ 1
ist. Für die nach DIN EN 442 ermittelte Normwärme-
leistung trifft dies zu. Bei den in der Praxis üblichen
Betriebszuständen, die von den Normbedingungen 2
abweichen, beeinflussen zusätzliche Faktoren die
Wärmeleistung der Heizkörper.
Hierzu zählen u. a.:
• Konvektion und Strahlung
• Anschlussart 3 4 5
• Einbausituation
• Heizkörperverkleidung
• Heizkörperbeschichtung
4.6.1 Konvektion und Strahlung
Die Wärmeleistung von Heizkörpern hängt maßgeblich
von der Gestaltung der äußeren Oberfläche ab. Daher 6 720 619 183-40.2T
0
4.6.2 Anschlussart
30 40 50 60 Als normkonformer Einbau eines Heizkörpers bei der
Δϑ (K) Prüfung nach DIN EN 442 gilt, wenn Vor- und Rücklauf-
6 720 619 183-41.2T rohre gleichseitig mit obenliegendem Vorlauf ange-
Bild 22 Raumstrahlungsanteil in Abhängigkeit von der schlossen sind. In der Praxis können Heizkörper aber in
Heizmittel-Übertemperatur unterschiedlicher Weise installiert werden (Æ Bild 23).
'- Heizmittel-Übertemperatur ϑV 1 ϑV 2
s Strahlungsanteil
ϑR ϑR
1 Flachheizkörper Typ 10
2 Gliederheizkörper
3 Flachheizkörper Typ 33
3 4
ϑV ϑR
ϑV ϑR
0
0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 200 220
m/mN (%)
6 720 619 183-44.2T
Unterschiede in der Wärmeabgabe zwischen gleich- schlossen (häufig bei 1-Rohr-Anlagen). Der untere
seitigem und wechselseitigem Anschluss. Dies ist waagerechte Wasserführungskanal wird somit die
besonders bei Verwendung von integrierten Ventil- kürzeste Verbindung von Vor- und Rücklaufrohr. Dadurch
garnituren wichtig, denn bei richtiger Auslegung des sind Kurzschlussströmungen möglich, die zu Minder-
Heizkörperventils (Betrieb des Heizkörpers bei Nennlast leistungen führen können. Bei reitendem Anschluss
mit Heizmittelstrom bei Normwärmeleistung) sind werden bei Gliederradiatoren zwischen dem ersten und
aufgrund des zwangsläufig gleichseitigen Anschlusses zweiten Glied (gezählt vom Vorlaufanschluss) Stau-
keine Leistungsminderungen zu erwarten. scheiben eingebracht. Es lässt sich abschätzen, dass bei
Aus den Messergebnissen bei veränderlichem Heiz- Gliederheizkörpern aufgrund der durchgängigen 5/4-
mittelstrom konnten im Gegensatz zu den Kennlinien Zoll-Nabe die Kurzschlusswirkung recht deutlich wäre.
eindeutige Zusammenhänge zwischen der Anschlussart Aufgrund der Gliederbauweise und der Tatsache, dass
und der ermittelten Wärmeleistung festgestellt werden. der Rohrleitungsanschluss und der waagerechte
Wenn aufgrund spezieller Vorgaben bei der Auslegung Wasserführungskanal in einer Linie verlaufen, ist jedoch
Heizkörper mit wesentlich erhöhten Heizmittelströmen das Einbringen einer Stauscheibe unproblematisch.
betrieben werden, so sollten Unterschiede bezüglich der Anders ist es bei Flachheizkörpern:
Wärmeleistung bei gleich- oder wechselseitigem Ein Einsetzen der Stauscheibe wie bei Gliederheiz-
Anschluss berücksichtigt werden. Bei geringerem Heiz- körpern ist durch die marktüblichen Anschlüsse
mittelstrom ergeben sich bei gleichseitigem Anschluss (so genannte T-Stücke und Winkel mit Anschlussmaß
höhere Leistungswerte. Bei hohen Durchsätzen liegen G ½ ) nicht möglich.
die Leistungswerte bei wechselseitigem Anschluss In einer Versuchsreihe wurden Flachheizkörper mit
höher. reitendem und wechselseitigem Anschluss gemessen
(Vor- und Rücklauf untenliegend). Die Messergebnisse
Reitender Anschluss
sind für die verschiedenen Flachheizkörper in Tabelle 27
Bei reitendem Anschluss wird das Vor- und Rücklaufrohr aufgeführt.
wechselseitig mit untenliegendem Vorlauf ange-
N
50
Während beim oben angeschlossenen Vorlauf das
65
wärmere Wasser sich im Heizkörper gleichmäßig oben in
Heizkörperlängsrichtung (Baulänge) einschichtet und
40
40
mit Abkühlung über der ganzen Heizkörperfläche nach
unten zum Rücklauf strömt, steigt es beim unteren
Vorlaufanschluss aufgrund des Dichteunterschieds
sofort im Heizkörper nach oben. Hier wird dann ein
Großteil des warmen Vorlaufwassers gleich wieder mit
100
70
70
dem Rücklauf abtransportiert. Nur ein kleiner Teil des
warmen Vorlaufwassers initiiert eine Walze als 6 720 619 183-45.2T
Sekundärströmung im restlichen Heizkörper. Diese Bild 26 Einbau von Heizkörpern (Maße in mm)
Sekundärströmung ist jedoch wesentlich kälter als der
Vorlauf und beeinflusst die mittlere Heizkörper- N Heizkörperabstand zur Nischenunterkante
temperatur negativ. 1 Heizkörper frei aufgestellt
2 Heizkörper eingebaut
Zusammenfassung und Praxisempfehlungen 3 Heizkörper verkleidet
Die Messungen an marktüblichen Heizkörpern mit sehr
In diesem Zusammenhang sind folgende Einbau-
großem Längen-/Höhenverhältnis haben bei Heizkörpern
bedingungen zu berücksichtigen:
mit Heizmittelstrom bei Normwärmeleistung gezeigt,
dass kaum wesentliche Unterschiede in der Wärme- • Heizkörpernischen
abgabe zu erwarten sind, ob sie nun gleichseitig oder • Fensterbänke und Abdeckungen
wechselseitig angeschlossen werden. Dies ist beson- • Gardinen und Vorhänge
ders bei Verwendung von integrierten Ventilgarnituren Wenn durch Einbaumaßnahmen Leistungsminderungen
wichtig, denn bei richtiger Auslegung des Heizkörper- auftreten, sind diese jedoch nicht mit Wärme oder
ventils (Betrieb des Heizkörpers bei Nennlast mit Heiz- Energieverlusten gleichzusetzen. Die verminderte
mittelstrom bei Normwärmeleistung) sind aufgrund des Wärmeabgabe des eingebauten Heizkörpers bewirkt
zwangsläufig gleichseitigen Anschlusses keine nur, dass die Rücklauftemperatur angehoben wird und
Leistungsminderungen zu erwarten. Werden aufgrund sich die Oberflächentemperatur des Heizkörpers erhöht.
spezieller Vorgaben bei der Auslegung Heizkörper mit Dieses Kriterium ist bei den Heizkostenverteilern zu
wesentlich erhöhten Heizmittelströmen betrieben, so berücksichtigen. Verluste durch stärkere Anstrahlung
sollten die Unterschiede bezüglich der Wärmeleistung der Außenwand und damit verbundene erhöhte
bei gleich- oder wechselseitigem Anschluss berück- Transmissionswärmeverluste liegen weit unter 1 % und
sichtigt werden. sind als Wärmeverluste vernachlässigbar klein.
Wenn Flachheizkörper wechselseitig reitend ange- Wenn Heizkörper in Wandnischen eingebaut werden, so
schlossen werden sollen, so sind bei den häufig einge- geben diese Heizkörper eine von der Normwärme-
setzten Heizkörpern mit den Bauhöhen 300 mm bis leistung verschiedene Wärmeleistung ab. Die Wärme-
600 mm Leistungsdifferenzen von 1 % bis 6 % zu leistung ist abhängig von:
berücksichtigen. Im ungünstigsten Fall werden die • Heizkörperabstand zur Nischenunterkante
Minderleistungen 15 % betragen (betrifft Flachheiz- • Bodenabstand des Heizkörpers
körper der Bauhöhe 900 mm mit kurzen Baulängen). Ein • Wandabstand des Heizkörpers.
vertauschter Anschluss von Vor- und Rücklauf ist u. a.
aufgrund der Leistungseinbußen von etwa 50 % nicht Beim Nischeneinbau wirkt sich vorwiegend der
statthaft. senkrechte Abstand zwischen Heizkörper-Oberkante
und Nischenunterkante (Fensterbankabdeckung) auf die
Wärmeleistung aus (Æ Bild 27). Bei mehrreihigen Flach-
heizkörpern, die den Mindestabstand der Heizkörper zur
Nischenunterkante von 100 mm unterschreiten, zeigt
sich eine erhebliche Leistungsminderung. Daher sollen
mehrreihige Flachheizkörper nach Möglichkeit nicht in
Nischen oder mit einem größeren lichten Abstand zur
Nischenunterkante eingebaut werden.
Δq (%) Δq (%)
50 50
1 1
45 45
2 2
40 3 40 3
4 4
35 5 35
6
30 30
7
25 25
20 20
15 15
10 10
5 5
0 0
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
N (mm) B (mm)
6 720 619 183-47.2T
6 720 619 183-46.2T
Bild 27 Leistungsminderung abhängig vom Heizkörper- Bild 28 Leistungsminderung abhängig vom Bodenabstand
abstand zur Nischenunterkante des Heizkörpers
4.6.5 Heizkörperbeschichtung
Δq (%)
Die Wärmeabgabe der Heizkörper über Strahlung ist für
die thermische Behaglichkeit in einem Raum von be- 60
1
sonderem Interesse. Der Mensch steht unter anderem
im Strahlungsaustausch mit den Umschließungsflächen 2
des Raumes und damit auch mit den im Raum installier- 3
50
ten Heizkörpern. Daher ist die Oberflächenbeschaffen-
heit von Heizkörpern von besonderer Bedeutung.
Lackierte Heizkörper-Oberflächen mit einem Emissions-
40
verhältnis von 0,92 bis 0,94 gewährleisten eine gute
s=
Wärmeabgabe. Jedoch hat die Farbe des Lackes grund-
0,6
sätzlich keine Bedeutung auf die Strahlung. Das s
=
0,
Emissionsverhältnis ist für alle gleich, sodass Leistungs- 30 5
minderungen durch unterschiedliche Lackfarben nicht s=
0,4
auftreten. Bei einem Heizkörper mit Aluminiumbronze
s=
oder auch mit Metallic-Lack verringert sich das 0,3
20
Emissionsverhältnis auf 0,35 bis 0,45. s=
0,2
Metallisch blanke und polierte Oberflächen von Heiz- s=0
,1
körpern haben ein Emissionsverhältnis von kleiner 0,1
und somit eine schlechte Wärmeabgabe durch Strah- 10
lung.
Bei verchromten Heizkörpern, vorwiegend im Sanitär-
bereich, ist aufgrund eines kleinen Emissionsver- 0
hältnisses von 0,07 mit erheblichen Minderleistungen zu 0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0
rechnen. Geht man z. B. bei Handtuchradiatoren von ε
einem Strahlungsanteil von etwa 25 % bis 30 % aus, so 6 720 619 183-49.2T
sind durch eine Verchromung der Heizkörper-Ober- Bild 30 Leistungsminderung der Heizkörper in Abhängig-
flächen Minderleistungen von 30 % bis 35 % möglich. keit von Emissionsverhältnis und Strahlungsanteil
Dieser Zusammenhang wird von Messungen an Hand-
tuchradiatoren bestätigt. Analog führen metallische 'q Leistungsminderung
Oberflächen von Flachheizkörpern ohne Konvektions- H Emissionsverhältnis
kanal mit einem Strahlungsanteil von etwa 40 % zu einer s Strahlungsanteil
eingeschränkten Wärmeabgabe durch Strahlung von 1 Flachheizkörper Typ 10
50 % bis 60 %. 2 Gliederheizkörper, Handtuchradiatoren
In Bild 30 sind die zu erwartenden Minderleistungen für 3 Flachheizkörper Typ 33
verschiedene Heizkörpertypen in Abhängigkeit von
ihrem Strahlungsanteil und dem Emissionsverhältnis der
Heizkörper-Oberfläche bezogen auf die Normwärme-
leistung dargestellt.
Q/QN (%)
100
90
80
70
1
60 2
3
50
4
40
30
20
10
0
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
m/mN (%)
6 720 619 183-50.2T
5.1 Ventilauslegung und Ventilautorität Die Ventilautorität ist durch folgende Formel charak-
Bei einem Heizkörper, der mit einer Temperaturdifferenz terisiert:
von 20 K ausgelegt ist, verringert z. B. eine Reduzierung
des Massestroms um 50 % die Wärmeabgabe um etwa 'p V
20 %. Um ein proportionales Regelverhalten zu er- a = ------------------
100
-
'p V
reichen, d. h. um die Wärmeabgabe ebenfalls um 50 % 0
kV-Wert-Nomogramm/Einstellzahlen
Mit der Rohrnetzberechnung werden der kV-Wert und 1
damit die Voreinstellung der Ventilgarnitur an jedem
Heizkörper festgelegt. Der kV-Wert wird anhand des
Nomogramms (Æ Seite 23 ff.) bestimmt, dem folgende
mathematische Beziehung zugrunde liegt:
2
V 2 V 2
'p 2 = § -------2- 'p 1· = § -------2-·
©V ¹ ©k ¹
1 V
F. 13
'p1 Druckverlust in bar 100 %
100 %
'p2 Druckverlust des Flachheizkörpers einschließlich
Einbauventil und Thermostatventil in bar 6 720 619 183-38.1il
6 Montage
6.1 Sonderausführungen
Logatrend Plan und Profil in Hygieneausführung
Wenn erhöhte Anforderungen an die Reinigung und Des-
infektion (Hygiene) gestellt werden (Æ Kapitel 8.1,
Seite 74), können Flachheizkörper ohne Konvektions-
kanäle zum Einsatz kommen. Diese sind besonders ein-
fach zu reinigende Heizkörper für den Einsatz in
hygienisch sensiblen Bereichen, z. B. in Kranken-
häusern.
Buderus bietet dafür serienmäßig die Flachheizkörper
Logatrend ohne Konvektionskanäle (Typ 10/20/30),
ohne Seitenteile und ohne Abdeckgitter an. Die einfache
Reinigung und Desinfektion wurde von einem unab-
hängigen Institut geprüft und bestätigt (Hygienegut-
achten). Die sonstige Ausstattung ist identisch mit der
Standardausführung. Technische Daten finden Sie im
Kapitel 1.2 auf Seite 7.
Logatrend Plan und Profil in Sonderfarbe
Abweichend von der Standardfarbe verkehrsweiß
(RAL 9016) sind die Flachheizkörper Logatrend in
Sonderfarben erhältlich. Sonstige Ausstattungen und
technische Daten bleiben identisch mit der
Standardausführung. Die Heizkörper, Abdeckgitter und
Seitenblenden werden in Sonderfarbe lackiert.
6.2 Rechts-/Linksausführung
Die Flachheizkörper Logatrend C-Profil und C-Plan die Wand, auf den montierten Flachheizkörper) geliefert.
haben vier seitliche Anschlüsse (2 × rechts, 2 × links) Wenn bauseits ein Ventilflachheizkörper in Linksaus-
für Vor- und Rücklauf. Hydraulische Anschlussmöglich- führung benötigt wird, besteht vielfach die Möglichkeit,
keiten finden Sie auf Seite 64. durch einfaches Drehen des Heizkörpers den Linksan-
Die Ventilflachheizkörper Logatrend VC.../VCM... schluss zu realisieren. Tabelle 28 bietet eine Übersicht
werden werkseitig in Rechtsausführung (Einbauventil/ über mögliche Drehbarkeit und besondere Hinweise
Anschlüsse auf der rechten Seite, bei Blickrichtung auf dazu.
6.3 Heizkörperbefestigungen
Bei der Montage von Heizkörpern sind die vom Hersteller sind, die ein hohes Maß an Vorsicht üben z. B. in
mitgelieferten und empfohlenen Befestigungen in Wohn- und Personalbereichen.
entsprechend empfohlener Anzahl zu verwenden. Damit • Erhöhte Anforderungen/Anforderungsklasse 2:
wird gewährleistet, dass Befestigungen und Heizkörper Hier wird zugrunde gelegt, dass aufgrund geringerer
aufeinander abgestimmt und für die bestimmungs- Achtsamkeit im Umgang mit´den Werten bei
gemäße Verwendung und vorhersehbarer Fehlanwen- „fremdem“ Eigentum, des Nichtvorhandenseins eines
dung geeignet sind. Bei der Montage der Befestigung potenziellen persönlichen materiellen Schadens, der
sind Material und Aufbau der Wand und des Bodens vor Vielzahl der Benutzer und damit einer gewissen
Ort zu überprüfen und zu berücksichtigen sowie ge- Anonymität beim Fehlverhalten eine fahrlässige Fehl-
eignetes Montagezubehör (z. B. Schrauben und Dübel) benutzung in Kauf genommen wird. Es ist mit einer
zu verwenden. Die entsprechenden Regeln der Technik höheren Wahrscheinlichkeit des Auftretens von höhe-
sind einzuhalten und die möglichen Belastungen des ren Zusatzbelastungen in alle Lastrichtungen zu rech-
Heizkörpers nach erfolgter Montage zu prüfen und zu nen z. B. in öffentlich zugängliche Bereichen.
dokumentieren. • Hohe Anforderungen/Anforderungsklasse 3:
Das Buderus-Montage-System BMSplus ist ein einheit- Hier kommen die besondere Art der Nutzung und/
liches Befestigungssystem für alle Buderus-Flachheiz- oder die spezifischen Verhaltensweisen der Benutzer
körper und für nahezu jede Einbausituation. zum Tragen. Dieser Einsatzbereich ist im Allgemeinen
Das BMSplus bietet für die Praxis folgende durch hohe Anonymität der Benutzer gekennzeichnet.
entscheidende Vorteile: Grob fahrlässiges und teilweise auch vorsätzliches
Verhalten muss angenommen werden. Es ist mit einer
• Variable Anordnung der Konsolen durch den auf der
hohen Wahrscheinlichkeit des Auftretens von hohen
Rollnaht horizontal verschiebbaren Adapter bei allen
Zusatzbelastungen zu rechnen z. B. bei Fluchtwegen
mehrlagigen Flachheizkörpern (Typ 20, 21, 22, 30, 33)
und in Klassenräumen.
• Das BMSplus-Set und damit die komplette Befesti-
• Sehr hohe Anforderungen oder Sonderbelastungen/
gung bleibt am montierten Heizkörper nahezu
Anforderungsklasse 4:
unsichtbar.
In diesem Fall gelten zusätzlich zu den Anforderungen
• Drehbarkeit: Mit den Adaptern des Buderus-Montage-
gemäß Anforderungsklasse 3 gesonderte An-
Systems BMSplus kann bei mehrlagigen Flachheiz-
forderungen oder Vorschriften in Form von Sonder-
körpern Logatrend VC-Profil aus der rechten Aus-
lasten, die vom Planer und/oder vom Auftraggeber,
führung (Werksausführung) schnell und bei geringem
Benutzer, Eigentümer oder deren Beauftragten für
Montageaufwand ein linker Ventilflachheizkörper
den jeweiligen Einsatzbereich zu definieren und zu
werden (Æ Kapitel 6.2, Seite 54).
berücksichtigen sind z. B. in JVAs oder psychia-
6.3.1 Anforderungen für Planung und Bemessung – trischen Kliniken.
VDI 6036 In der Richtlinie ist eine tabellarische Zuordnung der
Die Richtlinie gilt für die Auswahl und Bemessung von empfohlenen Anwendungsfälle zu den Anforderungs-
Konsolen oder Befestigungssystemen für die Boden- und klassen enthalten.
Wandbefestigung von Heizkörpern, die zum Zwecke der
Raumheizung z. B in Wohn-, Gewerbe- oder Büro-
gebäuden installiert werden. Diese Richtlinie berück-
sichtigt den bestimmungsgemäßen und realen Gebrauch
und soll den Planer und Ausführenden dabei unter-
stützen, für die jeweilige Anforderungsklasse die
entsprechenden Heizkörperkonsolen oder Befestigungs-
systeme auswählen und bemessen zu können. Die fach-
gerechte Montage von Heizkörpern und deren
Befestigungssystemen ist nicht Gegenstand dieser
Richtlinie.
Die Anforderungsklassen werden nach dem
bestimmungsgemäßen Gebrauch und Annahmen für das
Auftreten von vorhersehbarem aber nicht bestimmungs-
gemäßem Gebrauch und dessen Zusatzbelastungen auf
den Heizkörper oder dessen Befestigung klassifiziert.
Die Zuordnung zu Anforderungsklassen bezieht sich auf
den Nutzungszeitraum und nicht auf die Bauphase des
Gebäudes.
Es werden 4 Anforderungsklassen unterschieden:
• Normale Anforderungen/Anforderungsklasse 1:
Dieser Einsatzbereich beinhaltet Anwendungen, bei
denen zusätzlich zum Eigengewicht und zur plan-
mäßigen Nutzlast keine größeren veränderlichen Ein-
wirkungen (Zusatzlasten) auftreten. Es handelt sich
um Bereiche, die hauptsächlich Personen zugänglich
120
100 100
L<
120
– 1800
100 100
2x
2x
L -200
L -200
L
L = 1800 - 2600
120
L 100 100
120
>
L<
– 1800 100 100
3x
3x
LL - 100
— LL - 100
—
2 2
LL - 100
— LL - 100
—
2 2 L = 3000
3000
Bild 37 Montagemaße FMS (Maße in mm) 120
100 100
• Verzinkte Konsole für mehrreihige
Buderus-Flachheizkörper Logatrend:
– Typ 20/21/22/30/33
– Bauhöhen 300 mm bis 900 mm 4x
• Bestehend aus:
– 2 Schnellkonsolen
– 4 Dübeln
– 4 Schrauben
• Wandabstand 35 mm 933 933 933
• Aushebesicherung
6 720 648 900-10.1il
• Integrierte Abhebesicherung
• Schallschutzeinlage Bild 38 Montagemaße FMX (Maße in mm)
• Verstellbare Konsole zum Ausgleich schiefer Wände • Verzinkte Konsole für mehrreihige Buderus-Flachheiz-
(r5 mm Wandausgleich) körper Logatrend:
• Pratze in RAL 9016 greift in Adapter, der am Heiz- – Typ 20/21/22/30/33
körper verschiebbar ist, dadurch:
– Bauhöhen 300 mm bis 900 mm
– Flexible Positionierung der Bohrlöcher in Längs-
• Bestehend aus:
richtung
– 2 Schnellkonsolen
– Nahezu unsichtbare Befestigung
– 4 Dübeln
• Heizkörper rutscht bei der Montage automatisch in
– 4 Schrauben
den Konsolenfuß
• Wandabstand 35 mm
• Sichere Montage mit hochwertigen Dübeln, geeignet
für: • Aushebesicherung
– Beton, Vollbaustoffe und Porenbeton durch • Integrierte Abhebesicherung
Temperaturspreizung • Schallschutzeinlage
– Lochbaustoffe durch Temperaturspreizung und • Verstellbare Konsole zum Ausgleich schiefer Wände
Verknotung (r5 mm Wandausgleich)
• Pratze in RAL 9016 greift in Adapter, der am Heiz- – Flexible Positionierung der Bohrlöcher in
körper verschiebbar ist, dadurch: Längsrichtung
– Flexible Positionierung der Bohrlöcher in – Nahezu unsichtbare Befestigung
Längsrichtung
Rohwandmontage RM
– Nahezu unsichtbare Befestigung
• Heizkörper rutscht bei der Montage automatisch in
L < 1800
den Konsolenfuß
• Sichere Montage mit hochwertigen Dübeln, geeignet
für:
– Beton, Vollbaustoffe und Porenbeton durch
Temperaturspreizung
2x
– Lochbaustoffe durch Temperaturspreizung und
Verknotung
• Für erhöhte Anforderungen der Anforderungsklasse 3
nach VDI6036 geeignet.
Fertigwandmontage FME
L < 1800
L ≥ 1800
2x
3x
Fertigwandmontage FEX
Art X [mm] Y [mm]
Typ 11 C-Plan 117 117
1 2 3 4 C-Profil 117 117
VC-Plan 117 150
5 VC-Profil 117 117
VCM-Plan 117 150
VCM-Profil 117 150
Tab. 30 Maße
L<1,8 m • Wandabstand 43 mm
L
Y X • Aushebesicherung
• Integrierte Abhebesicherung
• Schallschutzeinlage
• Verstellbare Konsole zum Ausgleich schiefer Wände
2x
(+1/–8 mm Wandausgleich)
Ø10 mm • Konsole greift auf der Rückseite in die ange-
145 mm
schweißten Laschen
L> L • Nahezu unsichtbare Befestigung
–1,8 m Y X
60 mm
3x
LA LB
6 720 808 990-28.1T
Fertigwandmontage FEE–11
Art X [mm] Y [mm]
C-Plan 117 117
1
Typ 11
C-Profil 117 117
VC-Plan 117 150
2 VC-Profil 117 117
VCM-Plan 117 150
3
4 VCM-Profil 117 150
5 6
Tab. 32 Maße
L>
–1,8 m L
Y X
3x 60 mm
LA LB
6 720 808 990-27.1T
Rohwandmontage RE–10/RE–11
Art Typ X [mm] Y [mm]
C-Plan 11 117 117
1
Typ 10
C-Plan Hygiene 10 117 117
C-Profil 11 117 117
Typ 11 C-Profil Hygiene 10 117 117
2
VC-Plan 11 117 150
3
4 VC-Plan Hygiene 10 117 150
5 6
VC-Profil 11 117 117
VC-Profil Hygiene 10 117 150
VCM-Plan 11 117 150
VCM-Plan Hygiene 10 117 150
A VCM-Profil 11 117 150
128 mm
Ø18 mm
300...900 2000 983 1017
L
L>
–1,8 m X Y 300...900 2200 1083 1117
300...900 2300 1150 1150
T 300...900 2400 1183 1217
300...900 2600 1283 1317
3x T 300...900 2800 1383 1417
Typ 10 200 mm – Z
LB LA 300...900 3000 1483 1517
Typ 11 160 mm
6 720 808 990-24.1T Tab. 35 Montagemaße RE-10/RE-11
Bild 45 Montagemaße RE–10/RE–11 – Variante A • Befestigung mit Exzenterkopf und Bohrdübel für
(Maße in mm) 1-reihige Buderus-Flachheizkörper Logatrend:
– Typ 10/11
B – Bauhöhen 300 mm bis 900 mm
128 mm
L • Bestehend aus:
Y X – 2 Bohrkonsolen: 160 mm (Typ 11) bzw. 200 mm
L<1,8 m (Typ 10)
– 2 Distanzschrauben
– 2 Putzüberbrückungsstücken
• Bei Baulängen t1800 mm ist gegen Durchbiegen des
2x einlagigen Heizkörpers eine mittlere Konsole zu
128 mm
Ø18 mm verwenden.
L
L> Y X • Wandabstand 18...28 mm
–1,8 m
• Aushebesicherung
• Verstellbare Konsole zum Ausgleich schiefer Wände
T
(+23/–8 mm Wandausgleich)
• Nahezu unsichtbare Befestigung
T
3x Typ 10 200 mm – Z
LA LB Typ 11 160 mm
6 720 808 990-25.1T
x ≤ 200
2x 6x denen mit unsachgemäßem Umgang der Einrichtungs-
gegenstände (Vandalismus) gerechnet werden muss.
Wir weisen daraufhin, dass in diesen besonderen
Einsatzfällen auch der Einsatz von Thermostaten in
6x besonderer Ausführung (Diebstahlschutz usw.) oder
gleichwertigen bauseitigen Maßnahmen empfohlen wird
(Æ Kapitel 7.2, Seite 71).
6.4.1 Zusatzbefestigung Abdeckgitter
Die Heizkörper besitzen eine Zusatzbefestigung des Ab-
6 720 808 990-22.1T
deckgitters ab einer Baulänge von 900 mm. Bei kleineren
Baulängen ist keine zusätzliche Befestigung vorgesehen.
Bild 50 Montagemaße WE 817 (Maße in mm) 6.4.2 Abhebesicherung
• Innenmontierbare Standkonsole für Für Konsolen mit Wandabstandshalter (FEE–11, FME,
Buderus-Flachheizkörper Logatrend: RE–10/RE–11, RM) kann die Abhebesicherung als
– Typ 11/21/22/33 Schutz gegen Abheben des Heizkörpers von der Wand
– Bauhöhen 300 mm bis 900 mm vorgesehen werden. Bei den anderen Konsolen ist eine
• Bestehend aus: Abhebesicherung bereits in der Konsole integriert.
– 2 Konsolen 6.4.3 Set Verschiebesicherung
– 6 Dübeln Die VDI 6036 berücksichtigt auch eventuelle seitliche
– 6 Schrauben Krafteinwirkungen. Für die Anforderungsklasse 1 und 2
• Aushebesicherung kann diese Krafteinwirkung im Allgemeinen über die
• Keine Demontage der Verkleidung erforderlich Rohrleitungen aufgenommen werden. Dies haben wir
• Komplett vormontiert der Auswahltabelle Tabelle 29, Seite 56 unterstellt. Für
• Nur ein Montagewerkzeug benötigt (beiliegend) die Anforderungsklasse 3 der VDI 6036 ist dagegen zu-
• Kurze Montagezeit sätzlich eine seitliche Verschiebesicherung vorzusehen.
Bei mehrreihigen Heizkörpern (Verschiebesicherung M)
• Weiß pulverbeschichtet
wird diese auf bzw. mit den Konsolen FMS oder FMX
• Schallisolierend
montiert.
• Sonderausführungen für Rohfußbodenmontage auf
Anfrage lieferbar
Zubehör
Design-Rohr- und Fußabdeckung WE 825
• Bestehend aus:
– 2 Design-Rohrabdeckungen (Kunststoff) weiß als
Ellipse 6 720 648 900-15.1il
Maximale Maximaler
Anschluss Betriebstemperatur Betriebsdruck
6 720 619 183-63.2T [Zoll] [°C] [bar]
Bild 52 Hydraulische Anschlussmöglichkeiten Flachheiz- ¾ ÜM × ¾ AG 110 10
körper Logatrend C mit externem Ventil Tab. 36 Technische Daten Hahnblöcke
2) 2)
50 50
V G6 G6
R
60
R G6 V
Bild 59 Multimodul
G6
130
164
oventrop
G6
50
6 720 619 183-68.2il
3
> 60
4
flächenauswahl.
> 120
DIN-Stahl-Radiator
Bauhöhe Bautiefe Leistung1)
[mm] [mm] [W/m]
450 110 –
450 160 1180
450 220 1520
600 110 1080
600 160 1460
600 220 1940
1000 110 1720
1000 160 2300
1000 220 3000
Tab. 38 Auswahl Austauschlösung DIN-Stahl-Radiatoren
1) Leistung bezogen auf 75/65/20, für DIN-Radiatoren
Näherungswerte °C
32 G6
G6
43
32
G5
11,5
6 720 619 183-74.1il
G6
6 720 619 183-73.1il Bild 67 Handtuchhalter
80–110
0
10
105
75–
6 720 619 183-71.1il
6 720 619 183-75.1il
Q/QN (%)
1 2 3
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0 t0
0 T63 5 10 15 20 25 30 35 40 45
T90 t (min)
6 720 619 183-80.2T
Bild 71 Regelverhalten
Q Wärmeleistung Wenn man das Zeitverhalten der hier angesprochenen
QN Normwärmeleistung Heizkörper mit Fußbodenheizungen vergleicht, stellt
t Zeit man erhebliche Unterschiede fest (Æ Tabelle 39,
1 Aluminium-Heizkörper mit Konvektionsrippen Seite 71). Im Vergleich erkennt man die wesentlich
2 Flachheizkörper mit Konvektorblechreihen schnellere Leistungsabgabe und dadurch bedingt die
3 Guss-Gliederheizkörper bessere Regelfähigkeit von modernen Flachheizkörpern.
50
25
0
19 20 21 22 23
ϑi (°C)
6 720 808 990-15.1T
6 720 619 183-84.2T
0
19 20 21 22 23
ϑi (°C)
6 720 619 183-85.2T
7.5 Zubehöre
7.5.1 Winkeladapter
Passend zu Logatrend Ventilflachheizkörpern bei beeng-
ten Einbausituationen (z. B. Nischen). Für den Anschluss
von Thermostaten rechtwinklig zur Ventilbetätigungs-
richtung. Links- und rechtsseitig am Heizkörper
montierbar.
7.5.2 Diebstahlsicherung
Für einige Thermostatköpfe sind einfache Sicherungs-
zubehöre gegen Diebstahl erhältlich. Auch sind spezielle
Ausführungen mit so genannter Behördenkappe
erhältlich, die ein unerwünschtes Verstellen des
Thermostatkopfes wirksam verhindern.
7.5.3 Elektromotorische Stellantriebe
Die Stromversorgung elektromotorischer Stellantriebe
geschieht über das normale Stromnetz oder mit
Batterien, da dann keine elektrischen Leitungen zu
verlegen sind. Bei den verschiedenen Ausführungen ist
zwischen autark arbeitenden Reglern und Reglern mit
der Möglichkeit der Rückwirkung auf die zentrale
Heizungsregelung, so genannten Hausautomations-
systemen, zu unterscheiden.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl elektrischer Antriebe
sind u. a. die Geräuschentwicklung und der Stromver-
brauch sowie die Standzeit der verwendeten Batterien.
Die Buderus-Flachheizkörper mit eingebautem Ventil
Logatrend VC.../VCM... können problemlos mit allen
Antrieben mit Klemmanschluss (Schnappbefestigung)
ausgerüstet werden.
7.5.4 Hausautomationssysteme
Im Unterschied zu autarken Reglern bieten moderne
Hausautomationssysteme die Möglichkeit, Informatio-
nen aus den einzelnen Räumen auszuwerten und eine
Rückmeldung (Wärmeanforderung) an die zentrale
Heizungssteuerung zu geben. Damit können u. a. Vor-
lauf-Temperaturabsenkungen und Abschaltungen einzel-
ner Heizkreise oder auch der gesamten Kesselanlage
erreicht werden. Höchste Effizienz der Anlagen-
steuerung und des Anlagenbetriebes ist die logische
Folge.
8.2 Druckprüfung
Maximale Maximaler
Druck- Wärmeträger- Heizmittel- Betriebsüber- Werks- Minimaler Maximaler
Logatrend stufe medium temperatur druck1) prüfdruck1) Prüfdruck1) Prüfdruck1)
[°C] [bar] [bar] [bar] [bar]
C-Profil PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
VC-Profil PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
VCM-Profil PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
C-Plan PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
VC-Plan PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
VCM-Plan PN 10 Wasser 110 110 13 1,0 13
Tab. 40 Prüfdrücke für Flachheizkörper
1) Am tiefsten Punkt des Heizkörpers. Alle Prüfdrücke sind Überdrücke.
8.3 Wasserbeschaffenheit
Dem Thema Wasserbeschaffenheit ist besondere Auf- Mischungsverhältnisse sind einzuhalten. Die spezifische
merksamkeit zu widmen, um einen störungsfreien sowie Wärmekapazität z. B. des Frostschutzmittels Antifrogen
wirtschaftlichen Betrieb mit ständiger Verfügbarkeit und N ist geringer als die spezifische Wärmekapazität des
langer Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten. Da es Wassers. Um die geforderte Wärmeleistung zu über-
kein reines Wasser zur Wärmeübertragung gibt, ist auf tragen, muss der dafür erforderliche Volumenstrom
die Wasserbeschaffenheit zu achten. Eine ungeeignete entsprechend erhöht werden.
Wasserqualität führt in Heizungsanlagen zu Schäden Dies muss bei der Auslegung der Anlagenkomponenten
durch Steinbildung und Korrosion sowie zu Funktions- (z. B. Pumpen) und des Rohrsystems berücksichtigt
störungen von z. B. Thermostatventilen. werden. Da das Wärmeträgermedium eine höhere
Vermeidung von Schäden durch Steinbildung Viskosität und Dichte als Wasser besitzt, muss ein
Grundlegende Anforderungen zur Vermeidung von höherer Druckverlust beim Durchströmen von Rohr-
Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen durch Stein- leitungen und anderen Anlagenkomponenten berück-
bildung werden in der VDI 2035, der VdTÜV 1466 und sichtigt werden. Die Beständigkeit aller Bauteile aus
den entsprechenden Buderus-Arbeitsblättern festge- Kunststoff oder nicht metallischen Werkstoffen in der
legt. Anlage muss gesondert geprüft werden. Bei den Flach-
heizkörpern Logatrend ist der Einsatz von Glykol bis zu
Bei entsprechenden Fragen sprechen Sie einem Anteil von 30 % möglich.
bitte mit Ihrem Ansprechpartner in Ihrer
Buderus-Niederlassung. Wenn Frostschutzmittel in der Heizungs-
anlage eingesetzt werden, muss das Heiz-
wasser gemäß Herstellerangaben
Vermeidung von Schäden durch Korrosion regelmäßig überprüft werden und erforder-
In aller Regel spielt die Korrosion in Heizungsanlagen nur liche Korrekturmaßnahmen müssen durch-
eine untergeordnete Rolle. Voraussetzung dafür ist, dass geführt werden.
die Anlage korrosionstechnisch geschlossen ist, d. h. ein
ständiger Eintritt von Sauerstoff verhindert wird.
Ständiger Sauerstoffeintritt führt zu Korrosion und kann
Durchrostungen und auch Rostschlammbildung ver-
ursachen. Eine Verschlammung kann sowohl zu Ver-
stopfungen und damit zu Wärmeunterversorgung als
auch zu Belägen (ähnlich den Kalkbelägen) auf den
heißen Flächen der Wärmetauscher führen.
Die über das Füll- und Ergänzungswasser eingetragenen
Sauerstoffmengen sind normalerweise gering und damit
vernachlässigbar.
Herausragende Bedeutung in Bezug auf den Sauerstoff-
eintritt haben generell die Druckhaltung und insbeson-
dere die Funktion, die richtige Dimensionierung und die
richtige Einstellung (Vordruck) des Ausdehnungs-
gefäßes. Die Funktion und der Vordruck sind jährlich zu
prüfen. Wenn ein ständiger Sauerstoffeintrag (z. B.
durch nicht diffusionsdichte Kunststoffrohre) nicht zu
verhindern ist oder eine Anlage nicht als geschlossene
Anlage realisierbar ist, sind Korrosionsschutzmaß-
nahmen, z. B. durch die Zugabe von freigegebenen
chemischen Zusätzen oder durch Systemtrennung mit
Hilfe eines Wärmetauschers erforderlich.
Der pH-Wert von unbehandelten Heizwassern soll
zwischen 8,2 bis 10 liegen. Zu beachten ist, dass sich der
pH-Wert nach der Inbetriebnahme, insbesondere durch
den Abbau von Sauerstoff und Kalkausscheidung,
verändert. Es empfiehlt sich den pH-Wert nach mehreren
Monaten beheiztem Anlagenbetrieb zu überprüfen.
Der Einsatz der Flachheizkörper Logatrend in Fern-
wärmeanlagen mit speziell konditioniertem Wasser ist
zu prüfen.
Einsatz von Frostschutzmittel
Frostschutzmittel basierend auf Glykol-Basis werden
schon seit Jahrzehnten in Heizungsanlagen eingesetzt.
Die Hinweise des Herstellers des Frostschutzmittels
müssen beachtet werden. Die Herstellerangaben der
8.7 Hygiene-Flachheizkörper
Als Hygiene-Flachheizkörper werden im Allgemeinen die
Heizkörper ohne Konvektionsbleche bezeichnet.
Buderus bietet selbstverständlich auch entsprechende
Heizkörper an: Typ 10/20/30.
Im medizinischen Bereich gibt es keine einheitlichen
Anforderungen über die hygienischen Belange zur Be-
schaffenheit von Heizkörpern und deren Oberflächen.
Die einzige Forderung laut Bekanntmachungen des
Bundesgesundheitsamtes gemäß der „Richtlinie für die
Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Kranken-
hausinfektionen“ vom 04.04.1987 für die funktionelle
und bauliche Gestaltung von Entbindungsabteilungen,
Einrichtungen der Urologie, Einheiten für die Notfallauf-
nahme und Einheiten für die Endoskopie ist: „Heizkörper
und Luftdurchlässe müssen leicht zu reinigen und nass
zu desinfizieren sein.“
Buderus hat für die entsprechenden Flachheizkörper
von einem unabhängigen Institut ein Hygienegutachten
erstellen lassen. Dieses Gutachten kann bei der Ent-
scheidungsfindung des Krankenhaus-Hygienikers unter-
stützend eingesetzt werden. Dieses Gutachten erlaubt
jedoch nicht zwangsläufig den Einbau in medizinischen
Einrichtungen. Über den Einsatz von Heizkörpern in
Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen ent-
scheidet ausschließlich der zuständige Krankenhaus-
Hygieniker.
Stichwortverzeichnis
A R
Anschlussarmaturen ............................................ 64–66 RAL-Gütesiegel ........................................................... 77
Anschlussmöglichkeiten............................................. 64 Rechenschieber .......................................................... 40
Austauschlösungen für alte Gliederradiatoren .... 66–68 Regelung..................................................................... 70
Einzelraumregelungen ............................................ 71
B Thermostat-Heizkörperventile ................................ 71
Befestigungszubehöre ............................................... 63 Thermostatköpfe .............................................. 71–72
Betriebsbedingungen................................................. 74 Zubehöre ................................................................ 73
C S
C-Plan Softwaregestützte Auswahlhilfe ................................. 39
Abmessungen ........................................................ 16
Ausstattung.............................................................. 8 T
Durchflusswiderstand............................................ 22 Thermische Behaglichkeit .......................................... 28
C-Profil Konvektion ............................................................. 29
Abmessungen ........................................................ 10 Strahlung................................................................ 29
Ausstattung.............................................................. 8
Durchflusswiderstand............................................ 22 U
Übertemperatur.......................................................... 34
E Umrechnungsfaktor für die Normwärme-
Einbauventile ............................................................. 23 leistung....................................................... 34, 36–37
Einbauventil N
- Einstellungen Flüssigkeitsfühlerelement ......... 27 V
- Einstellungen Gasfühlerelement...................... 27 VCM-Plan
- Kennlinie.......................................................... 27 Abmessungen ......................................................... 20
Einbauventil U Ausstattung .............................................................. 8
- Einstellungen Flüssigkeitsfühlerelement ......... 26 Ventilvoreinstellungen ............................................ 25
- Einstellungen Gasfühlerelement...................... 26 VCM-Profil
- Kennlinie.......................................................... 26 Abmessungen ......................................................... 14
Technische Daten .................................................. 23 Ausstattung .............................................................. 8
Voreinstellung........................................................ 69 Ventilvoreinstellungen ............................................ 24
VC-Plan
F Abmessungen ......................................................... 18
Fertiglackierung ........................................................... 9 Ausstattung .............................................................. 8
Flachheizkörper Logatrend Ventilvoreinstellungen ............................................ 25
Anschlussarmaturen ........................................ 64–66 VC-Profil
Anschlussmöglichkeiten ........................................ 64 Abmessungen ......................................................... 12
Ausstattung.............................................................. 8 Ausstattung .............................................................. 8
Heizkörperbefestigungen....................................... 55 Technische Daten..................... 11, 13, 15, 17, 19, 21
Montage........................................................... 53–54 Ventilvoreinstellungen ............................................ 24
Technische Daten .................................................... 7 Ventilauslegung .......................................................... 49
Übersicht ................................................................. 4 Ventilgarnitur
integriert .......................................................... 51–52
H Verteilungssysteme
Heizkörperbefestigungen ........................................... 55 1-Rohr-Heizung ....................................................... 51
Befestigungszubehöre ........................................... 63 2-Rohr-Heizung ....................................................... 50
Montagemaße .................................................. 57–63 Vorschriften ................................................................ 74
Zubehör ........................................................... 68–69
Heizkörperbeschichtungen .................................. 76–77 W
Heizlast ...................................................................... 31 Wärmeleistung............................................................ 34
Hydraulischer Abgleich .............................................. 50 Einflussfaktoren ..................................................... 40
- Anschlussart............................................... 41–44
N - Einbausituation .......................................... 44–45
Normwärmeleistung................................................... 34 - Heizkörperbeschichtung .................................. 47
- Heizkörperverkleidung ..................................... 46
- Konvektion und Strahlung.......................... 40–41
Wasserbeschaffenheit ................................................ 75
Werkstoffe .................................................................... 9
. . .0180call
......
47. Trier 54343 Föhren Europa-Allee 24 (06502) 9 34-0 (06502) 9 34-2 22 Trier
48. Viernheim 68519 Viernheim Erich-Kästner-Allee 1 (06204) 91 90-0 (06204) 91 90-2 21 Trier
26
Trier (01 80) 6 67 14 05 (06502) 93 44 20 [Link]. 13
32 28
47
48 51
39
* aus dem deutschen Festnetz 0,20 ¤ /Gespräch, aus nationalen Mobilfunknetzen max. 0,60 ¤ /Gespräch 44
21
19 42
22 20
12
37 2
49 34
14 46
41 24
[Link] info@[Link]