VM Handbuch
VM Handbuch
Systemverwaltung
vCenter Server 4.0
ESX 4.0
ESXi 4.0
DE-000105-00
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Die neuesten Versionen der technischen Dokumentation finden Sie auf der VMware Website unter:
[Link]
Auf der VMware-Website finden Sie auch die neuesten Produkt-Updates.
Falls Sie Anmerkungen zu dieser Dokumentation haben, senden Sie diese bitte an:
docfeedback@[Link]
©
2009 VMware, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Produkt ist durch US-amerikanische und internationale Urheberrechtsge-
setze sowie Gesetze zum geistigen Eigentumsrecht geschützt. Die Produkte von VMware sind durch mindestens eines der unter
[Link] aufgeführten Patente geschützt.
VMware, das VMware-Logo und -Design, Virtual SMP und VMotion sind eingetragene Marken oder Marken der VMware, Inc. in
den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen in diesem Dokument erwähnten Bezeichnungen und Namen sind unter
Umständen markenrechtlich geschützt.
VMware, Inc.
3401 Hillview Ave.
Palo Alto, CA 94304
[Link]
2 VMware, Inc.
Inhalt
Erste Schritte
1 vSphere-Komponenten 13
Komponenten von vSphere 13
vSphere-Clientschnittstellen 15
Funktionskomponenten 16
Verwaltete Komponenten 18
Zugriffsberechtigungskomponenten 20
vCenter Server-Module 21
vCenter-Komponenten, die Tomcat benötigen 21
Optionale vCenter Server-Komponenten 22
VMware, Inc. 3
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
4 VMware, Inc.
Inhalt
VMware, Inc. 5
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Systemverwaltung
6 VMware, Inc.
Inhalt
Anhänge
VMware, Inc. 7
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
vApp 346
Konfiguration virtueller Maschinen 348
Interaktion virtueller Maschinen 352
Bestandsliste der virtuellen Maschine 355
Bereitstellen von virtuellen Maschinen 356
Status virtueller Maschine 358
C Leistungsmetriken 365
Clusterdienst-Metriken 366
CPU-Metriken 368
Festplattenmetriken 371
Management-Agent-Metriken 376
Arbeitsspeichermetriken 376
Netzwerkmetriken 387
Speichernutzungsmetriken 389
Systemmetriken 390
Metriken für Betriebsvorgänge virtueller Maschinen 391
Index 395
8 VMware, Inc.
Info zu diesem Handbuch
In diesem Handbuch, Grundlagen der Systemverwaltung, wird beschrieben, wie Sie die Komponenten des
®
VMware vSphere-Clients starten und beenden, die vSphere-Umgebung aufbauen, die zu den Komponenten
generierten Informationen überwachen und verwalten sowie mithilfe der vSphere-Umgebung Rollen und
Berechtigungen für Benutzer und Gruppen einrichten. Außerdem werden in diesem Handbuch Informationen
zur Verwaltung, Erstellung und Konfiguration der virtuellen Maschinen im Datencenter bereitgestellt.
Dieses Handbuch enthält darüber hinaus kurze Einführungen in die verschiedenen Aufgaben, die Sie im Sys-
tem ausführen können, sowie Querverweise auf die Dokumentation, in der alle Aufgaben detailliert beschrie-
ben sind.
Zielgruppe
Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen sind für Systemadministratoren bestimmt, die Erfahrung
mit Windows- oder Linux-Systemen haben und sowohl mit der Technologie virtueller Maschinen als auch der
Verwaltung von Datencentern vertraut sind.
VMware vSphere-Dokumentation
Die Dokumentation zu vSphere umfasst die kombinierte Dokumentation zu VMware vCenter Server und ESX/
ESXi.
Tabelle 1. Abkürzungen
Abkürzung Beschreibung
VMware, Inc. 9
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vrlg Vorlage
VC vCenter Server
Online- und Telefon- Auf der folgenden Webseite können Sie über den Online-Support technische
Support Unterstützung anfordern, Ihre Produkt- und Vertragsdaten abrufen und Pro-
dukte registrieren: [Link]
Support-Angebote Informationen zum Support-Angebot von VMware und dazu, wie es Ihre ge-
schäftlichen Anforderungen erfüllen kann, finden Sie unter
[Link]
10 VMware, Inc.
Erste Schritte
VMware, Inc. 11
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
12 VMware, Inc.
vSphere-Komponenten 1
VMware vSphere™ enthält Komponenten und Vorgänge, die von entscheidender Bedeutung für das Verwal-
ten virtueller Maschinen sind.
Bei vSphere können Sie zwischen zwei Vorgehensweisen zum Verwalten von virtuellen Maschinen wählen.
vSphere arbeitet mit mehreren Clientschnittstellen zusammen und bietet mehrere optionale Komponenten
und Module, z. B. VMware High Availability (HA), VMware VMotion™, VMware Distributed Resource Sche-
duler (DRS), VMware Update Manager und VMware Converter Enterprise.
vSphere ermöglicht Ihnen, die Objekte Ihrer virtuellen Umgebung als verwaltete Komponenten, wie z. B.
virtuelle Maschinen, Hosts, Datencenter, Ressourcenpools und Cluster, zu betrachten. Funktionskomponenten
von vSphere bieten die beste Möglichkeit zum Verwalten dieser verwalteten Komponenten Ihrer virtuellen
Umgebung.
ESX/ESXi Eine Virtualisierungsplattform, die zum Erstellen virtueller Maschinen als eine
Gruppe von Konfigurations- und Festplattendateien, die zusammen alle Funk-
tionen einer physischen Maschine ausführen, verwendet wird.
VMware, Inc. 13
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
vCenter Server Ein Dienst, der als zentraler Administrator für VMware ESX/ESXi-Hosts, die
über ein Netzwerk verbunden sind, fungiert. vCenter Server lenkt die Aktio-
nen auf den virtuellen Maschinen und den Hosts der virtuellen Maschinen (den
ESX/ESXi-Hosts).
vCenter Server ist ein einzelner Windows-Dienst, der nach der Installation au-
tomatisch ausgeführt wird. Dieser Dienst wird permanent im Hintergrund
ausgeführt und führt seine Überwachungs- und Verwaltungsaktivitäten selbst
dann aus, wenn keine vSphere-Clients angeschlossen sind und kein Benutzer
an dem Computer angemeldet ist, auf dem sich der Dienst befindet. Der Dienst
muss einen Netzwerkzugang für alle verwalteten Hosts besitzen und selbst für
den Netzwerkzugriff von allen Maschinen verfügbar sein, auf denen der
vSphere-Client ausgeführt wird.
vCenter Server kann in einer virtuellen Windows-Maschine auf einem ESX/
ESXi-Host installiert werden, um die Vorteile der Hochverfügbarkeitsfunkti-
onen zu nutzen, die von VMware HA bereitgestellt werden. Detaillierte Infor-
mationen zur Einrichtung dieser Konfiguration finden Sie im Installationshand‐
buch.
vCenter Server-Plug-Ins Anwendungen, die vCenter Server zusätzliche Funktionen und Funktionalität
bieten. In der Regel verfügen Plug-Ins über eine Server- und eine Clientkom-
ponente. Nach der Installation des Plug-In-Servers wird er beim vCenter Server
registriert und der Plug-In-Client kann auf vSphere-Clients heruntergeladen
werden. Nachdem ein Plug-In auf einem vSphere-Client installiert wurde,
kann die Benutzeroberfläche durch das Hinzufügen von Ansichten, Register-
karten, Symbolleistenschaltflächen oder Menüoptionen für die hinzugefügten
Funktionen umgestaltet werden.
Plug-Ins greifen auf vCenter Server-Hauptfunktionen wie z. B. Authentifzie-
rung und Berechtigungsverwaltung zurück, können jedoch eigene Arten von
Ereignissen, Aufgaben, Metadaten und Rechten verwenden.
Zusätzlich zu den Plug-Ins, die unabhängig von vCenter Server verfügbar sind,
sind auch einige vCenter Server-Funktionen als Plug-Ins implementiert und
können über den Plug-In-Manager des vSphere-Clients verwaltet werden. Zu
diesen Funktionen zählen vCenter-Speicherüberwachung, vCenter-Hardwa-
restatus und vCenter-Dienststatus.
vCenter Server-Daten- Ein dauerhafter Speicherbereich zum Verwalten des Status aller virtuellen Ma-
bank schinen, Hosts und Benutzer, die in der vCenter Server-Umgebung verwaltet
werden. Die vCenter Server-Datenbank kann für das vCenter Server-System
lokal oder remote sein.
14 VMware, Inc.
Kapitel 1 vSphere-Komponenten
Die Installation und Konfiguration der Datenbank erfolgt während der Instal-
lation von vCenter Server.
Wenn Sie direkt über einen vSphere-Client auf den ESX/ESXi zugreifen (statt
über ein vCenter Server-System und den verknüpften vSphere-Client), ver-
wenden Sie keine vCenter Server-Datenbank.
Datenspeicher Eine virtuelle Darstellung von Kombinationen aus zugrunde liegenden phy-
sischen Speicherressourcen im Datencenter. Ein Datenspeicher ist der Spei-
cherort für die Dateien einer virtuellen Maschine. Diese physischen Speicher-
ressourcen können von der lokalen SCSI-Festplatte des Servers, den Fibre-
Channel-SAN-Festplatten-Arrays, den iSCSI-SAN-Festplatten-Arrays oder
NAS-Arrays (Network Attached Storage) stammen. Datenspeicher blenden die
Speicheroptionen aus und bieten ein allgemein gültiges Modell für verschie-
dene Speicherprodukte, die für virtuelle Maschinen erforderlich sind.
vCenter Server-Agent Die auf jedem verwalteten Host vorhandene Software, die die von vCenter
Server empfangenen Aktionen erfasst, kommuniziert und ausführt. Der vCen-
ter Server-Agent wird installiert, wenn der vCenter Server-Bestandsliste zum
ersten Mal ein Host hinzugefügt wird.
Host-Agent Die auf jedem verwalteten Host vorhandene Software, die die über den vSphe-
re-Client empfangenen Aktionen erfasst, kommuniziert und ausführt. Der
Host-Agent wird als Teil der ESX/ESXi-Installation installiert.
vSphere-Clientschnittstellen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf vSphere-Komponente zuzugreifen.
vSphere-Client Eine erforderliche Komponente und die primäre Benutzeroberfläche für das
Erstellen, Verwalten und Überwachen von virtuellen Maschinen, deren Res-
sourcen und deren Hosts. Die Komponente bietet darüber hinaus Konsolen-
zugriff auf virtuelle Maschinen.
Der vSphere-Client wird auf einem Windows-Computer mit Netzwerkzugang
zu Ihrer ESX/ESXi- oder vCenter Server-Systeminstallation installiert. Auf der
Benutzeroberfläche werden je nach Servertyp, mit dem Sie verbunden sind,
ähnliche Optionen angezeigt. Wenngleich alle Aktivitäten in vCenter Server
von einem vCenter Server-System ausgeführt werden, müssen Sie für die
Überwachung, Verwaltung und Steuerung des Servers den vSphere-Client
verwenden. Ein einzelnes vCenter Server-System oder ESX/ESXi-Host kann
mehrere, gleichzeitig verbundene vSphere-Clients unterstützen.
vSphere Web Access Eine Webschnittstelle, über die Sie die grundlegende Aufgaben im Hinblick
auf die Verwaltung und Konfiguration der virtuellen Maschine ausführen
können sowie Konsolenzugriff auf virtuelle Maschinen erhalten. Die Schnitt-
stelle wird mit dem ESX/ESXi-Host installiert. Ähnlich wie der vSphere-Client
kann vSphere Web Access direkt mit einem Host oder über vCenter Server
verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhand‐
buch für vSphere Web Access.
VMware, Inc. 15
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Funktionskomponenten
Funktionskomponenten werden zum Überwachen und Verwalten Ihrer vSphere-Infrastruktur verwendet.
Auf die Funktionskomponenten kann über die Homepage des vSphere-Clients zugegriffen werden. Es gibt
vier Kategorien von Funktionskomponenten: Bestandsliste, Verwaltung, Management sowie Lösungen und
Anwendungen.
Bestandsliste
Über die Bestandslistenfunktionskomponenten lassen sich von vCenter Server verwalteten Objekte anzeigen.
Zu den verwalteten Objekten zählen Datencenters, Ressourcenpools, Cluster, Netzwerke, Datenspeicher, Vor-
lagen, Hosts und virtuelle Maschinen. Folgende Bestandslistenoptionen stehen zur Verfügung:
Hosts und Cluster Bietet eine hierarchische Ansicht der Hosts, Cluster und deren untergeordne-
ten Objekten.
VMs und Vorlagen Bietet eine Ansicht aller virtuellen Maschinen und Vorlagen in der Bestands-
liste, gruppiert nach Datencentern und Ordnern.
Datenspeicher Bietet eine Ansicht aller Datenspeicher in der Bestandsliste, gruppiert nach
Datencentern und Ordnern.
Netzwerke Bietet eine Ansicht aller Netzwerke in der Bestandsliste, gruppiert nach Da-
tencentern und Ordnern.
Verwaltung
Sie verwenden die Administrationsfunktionskomponenten zum Konfigurieren und Überwachen des Status
der Hosts oder vCenter Server-Systeme. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
Rollen Ermöglicht Ihnen das Anzeigen und Erstellen von Rollen, die zum Gewähren
von Zugriffsrechten für Benutzer verwendet werden.
Sitzungen Ermöglicht Ihnen, die Sitzungen aller vSphere-Clients anzuzeigen, die zurzeit
mit dem ausgewählten vCenter Server-System verbunden sind. Sofern Sie über
ausreichende Rechte verfügen, können Sie Sitzungen beenden. Der Zugriff auf
Sitzungen ist nur über vCenter Server möglich.
Lizenzierung Ermöglicht Ihnen das Anzeigen und Verwalten von vSphere-Lizenzen. Diese
Option ist ausschließlich über den vCenter Server verfügbar. Verwenden Sie
zum Verwalten von Lizenzen für einen eigenständigen Host die Registerkar-
te [Konfiguration] .
16 VMware, Inc.
Kapitel 1 vSphere-Komponenten
vCenter Server-Einstel- Ermöglicht Ihnen das Konfigurieren mehrerer Einstellungen für das ausge-
lungen wählte vCenter Server-System. Die vCenter Server-Einstellungen sind nur
über vCenter Server verfügbar.
vCenter Server-Status Stellt eine Liste von vSphere-Diensten mit ihrem aktuellen Status bereit. Zu
den Statusdetails gehören Warnungs- und Alarminformationen.
Guided Consolidation Analysiert Computer in Ihrem Unternehmen und gibt Empfehlungen, welche
Computer am besten für die Virtualisierung geeignet sind. Über die Konsoli-
dierungsschnittstelle werden Sie durch den Konvertierungsvorgang der Com-
puter geleitet, die Sie für die Konsolidierung ausgewählt haben.
Verwaltung
Sie verwenden die Verwaltungsfunktionskomponenten zum Überwachen und Verwalten der Objekte in der
vSphere-Bestandsliste. Verwaltungsfunktionskomponenten sind nur über vCenter Server verfügbar. Folgende
Optionen stehen zur Verfügung:
Geplante Aufgaben Bietet eine Aktivitätenliste und ein Hilfsmittel zum Planen dieser Aktivitäten.
Der Zugriff auf geplante Aufgaben ist nur über vCenter Server möglich.
Ereignisse Bietet eine Liste aller Ereignisse, die in der vCenter Server-Umgebung auftre-
ten. Verwenden Sie diese Option zum Anzeigen aller Ereignisse. Wenn Sie nur
diejenigen Ereignisse anzeigen möchten, die für ein bestimmtes Objekt von
Bedeutung sind, verwenden Sie die Registerkarte [Aufgaben & Ereignisse]
für das Objekt. Der Zugriff auf Ereignisse ist nur über vCenter Server möglich.
Zuordnungen Bietet eine visuelle Darstellung des Status und der Struktur der vSphere-Um-
gebung sowie der Beziehungen zwischen verwalteten Objekten. Hierzu zählen
Hosts, Netzwerke, virtuelle Maschinen und Datenspeicher. Maps sind nur über
vCenter Server verfügbar.
Hostprofile Ermöglicht Ihnen das Anzeigen, Erstellen, Übernehmen und Prüfen auf Über-
einstimmung für Hostprofile.
Anpassungsspezifikati- Ermöglicht Ihnen, neue Spezifikationen für das Gastbetriebssystem der virtu-
ons-Manager ellen Maschine zu erstellen und vorhandene Spezifikationen zu verwalten.
HINWEIS Dieses Fenster wird nur angezeigt, wenn Sie VMware vSphere-Erweiterungen gekauft und installiert
haben, die separat von VMware vCenter Server erhältlich sind.
VMware, Inc. 17
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Verwaltete Komponenten
Verwaltete Komponenten sind Objekte in Ihrer virtuellen und physischen Infrastruktur, auf denen Sie Be-
rechtigungen festlegen, Aufgaben und Ereignisse überwachen sowie Alarme festlegen können. Sie können die
meisten verwalteten Komponenten mithilfe von Ordnern zu Gruppen zusammenfassen, um ihre Verwaltung
zu erleichtern.
Alle verwalteten Komponenten, mit Ausnahme von Hosts, können umbenannt werden, um ihre Zwecke zu
repräsentieren. Beispielsweise können sie nach Unternehmensbereichen, Standorten oder Funktionen benannt
werden. vCenter Server überwacht und verwaltet die folgenden Komponenten Ihrer virtuellen und physischen
Infrastruktur:
Cluster Eine Gruppe von ESX/ESXi-Hosts und verknüpften virtuellen Maschinen, die
als Einheit zusammenarbeiten soll. Wenn Sie einem Cluster einen Host hinzu-
fügen, werden die Ressourcen des Hosts zu den Ressourcen des Clusters hin-
zugefügt. Der Cluster verwaltet die Ressourcen aller Hosts.
Wenn Sie VMware DRS für einen Cluster aktivieren, werden die Ressourcen
der Hosts im Cluster zusammengeführt, um eine ausgeglichene Ressourcen-
nutzung für die Hosts im Cluster zu ermöglichen. Wenn Sie VMware HA für
einen Cluster aktivieren, werden die Ressourcen des Clusters als Kapazitäts-
pool verwaltet, um eine schnelle Wiederherstellung nach Ausfällen von Hos-
thardware zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zur
Ressourcenverwaltung.
Datencenter Anders als ein Ordner, mit dem ein spezieller Objekttyp organisiert wird, ist
ein Datencenter eine Ansammlung aller Objekttypen, die für die Arbeit in einer
virtuellen Infrastruktur erforderlich sind: Hosts, virtuelle Maschinen, Netz-
werke und Datenspeicher.
Innerhalb eines Datencenters liegen vier separate Hierarchien vor.
n Virtuelle Maschinen (und Vorlagen)
n Hosts (und Cluster)
n Netzwerke
n Datenspeicher
Wenn zwei virtuelle Maschinen mit "Netzwerk A" verbunden sind, sind sie mit
demselben Netzwerk verbunden. Regelungen unterscheiden sich jedoch je
nach Datencenter. Theoretisch ist es möglich, dass dasselbe physische Netz-
werk in zwei Datencentern unter zwei verschiedenen Namen angezeigt wird.
Oder „NetzwerkA“ könnte in DatencenterA eine andere Bedeutung haben als
in DatencenterB. Das Verschieben von Objekten zwischen Datencentern kann
zu Problemen bzw. unvorhergesehenen Ergebnissen führen.
Damit nur ein einzelner Namensraum (d. h. ein einzelnes Datencenter) für alle
Netzwerke und Datenspeicher vorhanden ist, können Sie innerhalb des Da-
tencenters Netzwerke und Datenspeicher mithilfe von Ordnern gruppieren.
Wenn Sie separate Namensräume (separate Datencenter) für Netzwerke und
Datenspeicher verwenden möchten, müssen Sie zwei Datencenter erstellen.
18 VMware, Inc.
Kapitel 1 vSphere-Komponenten
Datenspeicher Eine virtuelle Darstellung von Kombinationen aus zugrunde liegenden phy-
sischen Speicherressourcen im Datencenter. Ein Datenspeicher ist der Spei-
cherort für die Dateien einer virtuellen Maschine. Diese physischen Speicher-
ressourcen können von der lokalen SCSI-Festplatte des Servers, den Fibre-
Channel-SAN-Festplatten-Arrays, den iSCSI-SAN-Festplatten-Arrays oder
NAS-Arrays (Network Attached Storage) stammen. Datenspeicher blenden die
Speicheroptionen aus und bieten ein allgemein gültiges Modell für verschie-
dene Speicherprodukte, die für virtuelle Maschinen erforderlich sind.
Ordner Eine Struktur der obersten Ebene nur für vCenter Server. Mithilfe von Ordnern
können Sie Objekte desselben Typs in Gruppen zusammenfassen, um ihre
Verwaltung zu erleichtern. Beispielsweise können Sie mithilfe von Ordnern
Berechtigungen oder Alarme für mehrere Objekte gleichzeitig festlegen und
Objekte auf sinnvolle Weise anordnen.
Ein Ordner kann weitere Ordner oder eine Gruppe von Objekten desselben
Typs enthalten: Datencenter, Cluster, Datenspeicher, Netzwerke, virtuelle Ma-
schinen, Vorlagen oder Hosts. Beispielsweise kann ein Ordner Hosts und einen
weiteren Ordner mit Hosts enthalten, er kann jedoch nicht Hosts und gleich-
zeitig einen weiteren Ordner mit virtuellen Maschinen enthalten.
Die Ordner des Datencenters bilden eine Hierarchie direkt unter dem Stamm-
vCenter Server und ermöglichen es den Benutzern, ihre Datencenter auf be-
liebige Weise zu gruppieren. In jedem Datencenter gibt es eine Hierarchie aus
Ordnern mit virtuellen Maschinen und Vorlagen, eine mit Hosts und Clustern,
eine mit Datenspeichern und eine mit Netzwerken.
Hosts Der physische Computer, auf dem die Software der Virtualisierungsplattform,
z. B. ESX/ESXi, installiert ist und auf dem sich alle virtuellen Maschinen befin-
den. Ist der vSphere-Client direkt an einen ESX/ESXi-Host angeschlossen, kann
nur dieser Host verwaltet werden.
HINWEIS Wenn in vCenter Server der Begriff Host verwendet wird, ist damit
der physische Computer gemeint, auf dem die virtuellen Maschinen ausge-
führt werden. Alle virtuellen Maschinen innerhalb der VMware vSphere-Um-
gebung sind physisch auf den ESX/ESXi-Hosts vorhanden. Der Begriff Host
steht innerhalb dieser Hilfe für den ESX/ESXi-Host, auf dem sich virtuelle Ma-
schinen befinden.
Netzwerke Ein Satz von virtuellen Netzwerkkarten (virtuellen NICs), virtuellen Switches
(vSwitches) und Portgruppen, die virtuelle Maschinen miteinander oder mit
dem physischen Netzwerk außerhalb des virtuellen Datencenters verbinden.
Alle virtuellen Maschinen, die mit derselben Portgruppe verbunden sind, ge-
hören zum selben Netzwerk innerhalb der virtuellen Umgebung, auch wenn
sie sich auf verschiedenen physischen Servern befinden. Sie können Netzwerke
überwachen und Berechtigungen und Alarme für Portgruppen festlegen.
Ressourcenpools Eine Struktur, welche die Delegierung der Steuerung der verschiedenen Res-
sourcen eines Hosts erlaubt. Mithilfe von Ressourcenpools werden alle Res-
sourcen in einem Cluster aufgeteilt. Sie können mehrere Ressourcenpools als
direkte untergeordnete Objekte eines Hosts oder Clusters erstellen und ent-
sprechend konfigurieren. Anschließend können Sie deren Steuerung an andere
Personen oder Organisationen delegieren. Bei den verwalteten Ressourcen
handelt es sich um die CPU und den Arbeitsspeicher eines Hosts oder Clusters.
Virtuelle Maschinen werden in Ressourcenpools ausgeführt und beziehen ihre
Ressourcen aus diesen.
VMware, Inc. 19
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorlagen Ein Ausgangsexemplar einer virtuellen Maschine, das zum Erstellen und Be-
reitstellen neuer virtueller Maschinen verwendet werden kann.
Virtuelle Maschinen Eine virtualisierte x86 oder x64-PC-Umgebung, in der ein Gastbetriebssystem
und damit verbundene Anwendungssoftware ausgeführt werden können. Auf
einem verwalteten Host können mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig be-
trieben werden.
vApps VMware vApp ist ein Format für das Verpacken und Verwalten von Anwen-
dungen. Eine vApp kann mehrere virtuellen Maschinen enthalten.
Zugriffsberechtigungskomponenten
vSphere bietet verwalteten Objekten eine Zugriffssteuerung mithilfe von Berechtigungen und Rollen für Be-
nutzer und Gruppen.
Jeder Benutzer meldet sich über den vSphere-Client bei einem vCenter Server-System an. Jeder Benutzer wird
dem Server gegenüber als eine Person identifiziert, die Rechte und Berechtigungen für ausgewählte Objekte,
wie z. B. Datencenter und virtuelle Maschinen, innerhalb der vSphere-Umgebung besitzt. Das vCenter Server-
System besitzt auf allen Hosts und virtuellen Maschinen innerhalb der vSphere-Umgebung uneingeschränkte
Rechte und Berechtigungen. Nur die Benutzeraktionen und -anfragen werden vom Server übergeben, für die
dem Benutzer die entsprechende Berechtigung zugewiesen wurde. Die Zugriffsberechtigungen wirken sich
darauf aus, welche vSphere-Client-Objekte in der Bestandsliste angezeigt werden.
Der Server bestimmt anhand der Rolle, die dem Benutzer oder der Gruppe des Benutzers für jedes Objekt
zugewiesen ist, welche Zugriffsberechtigungen erteilt und welche Zugriffsanforderungen zugelassen werden.
vCenter Server-Administratoren können benutzerdefinierte Rollen mit einem bestimmten Umfang an Berech-
tigungen erstellen oder die von vCenter Server zur Verfügung gestellten Beispielrollen verwenden.
Benutzer und Gruppen Über die Windows-Domäne oder die Active Directory-Datenbank oder auf
dem ESX/ESXi-Host erstellt. Der Server (vCenter Server oder ESX/ESXi) re-
gistriert Benutzer und Gruppen als Teil des Zuweisungsprozesses von Berech-
tigungen.
Berechtigungen Eine Berechtigung besteht aus einem Benutzer oder einer Gruppe und einer
Rolle, die einem bestimmten Bestandslistenobjekt zugeordnet ist.
20 VMware, Inc.
Kapitel 1 vSphere-Komponenten
vCenter Server-Module
vCenter Server-Module erweitern die Funktionalität von vCenter Server, indem sie zusätzliche Funktionen
hinzufügen.
Einige Module werden getrennt vom Basisprodukt bereitgestellt und erfordern eine separate Installation. Das
Basisprodukt und die Module können unabhängig voneinander aktualisiert werden. Es werden folgende
VMware-Module angeboten:
VMware Update Manager Ermöglicht Administratoren das Anwenden von Updates und Patches über
alle ESX/ESXi-Hosts und verwaltete virtuellen Maschinen hinweg. Diese Mo-
dule bieten die Möglichkeit zur Erstellung benutzerdefinierter Sicherheits-Ba-
selines, die verschiedene Sicherheitsstandards repräsentieren. Sicherheitsad-
ministratoren können Hosts und virtuelle Maschinen mit diesen Baselines ver-
gleichen und Systeme mit Abweichungen ermitteln und standardisieren.
VMware Converter En- Ermöglicht das Konvertieren physischer Maschinen und virtueller Maschinen
terprise für vCenter Ser- in einer Vielzahl von Formaten in virtuelle ESX/ESXi-Maschinen. Konvertierte
ver Systeme können in die vCenter Server-Bestandsliste importiert werden.
vShield Zones vShield Zones ist eine anwendungsorientierte Firewall, die für die VMware
vCenter Server-Integration konzipiert wurde. vShield Zones kontrolliert die
Client-Server-Kommunikation und die interne Kommunikation der virtuellen
Maschinen, um ausführliche Datenverkehrsanalysen und eine anwendungso-
rientierte Firewall-Partitionierung bereitzustellen. vShield Zones ist eine kriti-
sche Sicherheitskomponente zum Schutz virtualisierter Datencenter vor netz-
werkbasierten Angriffen und missbräuchlicher Verwendung.
VMware vCenter Or- VMware vCenter Orchestrator ist eine Workflow-Engine, mit der Sie in Ihrer
chestrator VMware vSphere-Umgebung automatisierte Workflows erstellen und ausfüh-
ren können. vCenter Orchestrator koordiniert mit Hilfe seiner offenen Plugin-
Architektur Workflow-Aufgaben über mehrere VMware-Produkte und Ma-
nagement- und Verwaltungslösungen von Drittanbietern hinweg. vCenter Or-
chestrator bietet eine Bibliothek mit umfangreich erweiterbaren Workflows.
Jeder Vorgang, der in der vCenter Server-API verfügbar ist, kann zur Anpas-
sung von vCenter Orchestrator-Workflows verwendet werden.
VMware Data Recovery VMware Data Recovery ist eine festplattenbasierte Sicherungs- und Wieder-
herstellungslösung, die einen umfassenden Datenschutz für Ihre virtuellen
Maschinen bietet. VMware Data Recovery ist vollständig mit VMware vCenter
Server integriert, was eine zentrale und effiziente Verwaltung von Sicherungs-
aufgaben ermöglicht und die Bereinigung von Duplikaten umfasst, um die
Festplattennutzung zu minimieren.
Der Tomcat-Webserver wird im Rahmen der Installation von vCenter Server installiert. Tomcat muss unter
anderem für folgende Komponenten ausgeführt werden.
n Verknüpfter Modus
n CIM/Registerkarte „Hardwarestatus“
n Leistungsdiagramme
n WebAccess
VMware, Inc. 21
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
n vCenter-Speicherüberwachung/Registerkarte „Speicheransichten“
n vCenter - Dienststatus
VMotion Eine Funktion, die es ermöglicht, ausgeführte virtuelle Maschinen ohne Be-
triebsunterbrechung von einem ESX/ESXi-Host auf einen anderen zu verschie-
ben. Für sie ist eine Lizenzierung auf dem Quell- und Zielhost erforderlich.
vCenter Server koordiniert alle VMotion-Aktivitäten zentral.
VMware HA Eine Funktion, die die Hochverfügbarkeit für einen Cluster ermöglicht. Fällt
ein Host aus, werden alle auf dem Host ausgeführten virtuellen Maschinen
umgehend auf anderen Hosts im selben Cluster neu gestartet.
Wenn Sie einen Cluster für HA aktivieren, geben Sie die Gesamtanzahl der
Server an, die Sie ggf. wiederherstellen möchten. Wenn Sie die Anzahl der zu-
lässigen Serverausfälle mit [1 ] angeben, reserviert HA genügend Kapazitäten
im Cluster, um den Ausfall eines Hosts zu tolerieren. Alle aktiven virtuellen
Maschinen auf dem betreffenden Server können auf den verbleibenden Ser-
vern neu gestartet werden. Standardmäßig lässt sich eine virtuelle Maschine
nicht einschalten, wenn dadurch die erforderliche Failover-Kapazität über-
schritten würde. Weitere Informationen hierzu finden Sie im VMware Handbuch
zur Verfügbarkeit.
VMware DRS Eine Funktion, die die Ressourcenzuteilung und den Energieverbrauch für alle
Hosts und Ressourcenpools verbessert. VMware DRS erfasst Informationen
zur Ressourcennutzung für alle Server und virtuellen Maschinen im Cluster
und gibt in einer der beiden folgenden Situationen Empfehlungen (oder mig-
riert virtuelle Maschinen):
n Anfängliche Platzierung – Wird eine virtuelle Maschine erstmalig im
Cluster eingeschaltet, platziert DRS die virtuelle Maschine oder gibt eine
Empfehlung aus.
n Lastausgleich – DRS versucht, die Ressourcennutzung im gesamten Clus-
ter zu verbessern, indem virtuelle Maschinen automatisch migriert wer-
den (VMotion) oder eine Empfehlung für die Migration virtueller Maschi-
nen ausgegeben wird.
22 VMware, Inc.
Kapitel 1 vSphere-Komponenten
vSphere-SDK-Paket APIs für die Verwaltung der virtuellen Infrastruktur und Dokumentation zur
Beschreibung dieser Anwendungsprogrammierschnittstellen (Application
Programming Interface, API). Das SDK umfasst darüber hinaus die Schnitt-
stelle für den vCenter Server-Webservice, WSDL (Web Services Description
Language) und Beispieldateien. Das SDK ist über einen externen Link verfüg-
bar. Sie können das SDK-Paket von der Seite „VMware APIs and SDKs Docu-
mentation“ auf der VMware-Website herunterladen.
VMware Data Recovery VMware Data Recovery ist eine festplattenbasierte Sicherungs- und Wieder-
herstellungslösung, die einen umfassenden Datenschutz für Ihre virtuellen
Maschinen bietet. VMware Data Recovery ist vollständig mit VMware vCenter
Server integriert, was eine zentrale und effiziente Verwaltung von Sicherungs-
aufgaben ermöglicht und die Bereinigung von Duplikaten umfasst, um die
Festplattennutzung zu minimieren.
VMware, Inc. 23
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
24 VMware, Inc.
Starten und Beenden der vSphere-
Komponenten 2
Sie können jede der vSphere-Hauptkomponenten ESX/ESXi und vCenter Server starten und beenden. Sie kön-
nen eine Komponente anhalten, um Wartungs- oder Upgradevorgänge durchzuführen.
Vorgehensweise
u Drücken Sie am Gehäuse des Computers, auf dem der ESX/ESXi installiert ist, die Netztaste, bis der Ein-
schaltvorgang eingeleitet wird.
Der ESX/ESXi-Host startet, erkennt seine virtuellen Maschinen und nimmt den normalen ESX/ESXi-Be-
trieb auf.
Vorgehensweise
1 Schalten Sie alle virtuellen Maschinen aus, die auf dem ESX Server-Host ausgeführt werden.
VMware, Inc. 25
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
3 Wählen Sie im Hauptmenü bzw. im Kontextmenü [Neu starten] oder [Herunterfahren] aus.
n Wenn Sie [Neu starten] auswählen, wird der ESX/ESXi-Host heruntergefahren und neu gestartet.
n Wenn Sie [Herunterfahren] , auswählen, wird der ESX/ESXi-Host heruntergefahren. Sie müssen das
System manuell wieder einschalten.
Vorgehensweise
Beispiel:shutdown -h now
ESX wird heruntergefahren. Nach Abschluss des Vorgangs werden Sie in einer Meldung darauf hinge-
wiesen, dass das System jetzt ausgeschaltet werden kann.
Weitere Informationen zum Zugriff auf die Servicekonsole finden Sie unter „Herstellen einer Verbindung
mit der Servicekonsole“, auf Seite 29.
Vorgehensweise
Wählen Sie beispielsweise [Systemsteuerung] > [Verwaltung] > [Dienste] und klicken Sie auf [VMware
VirtualCenter Server] .
In der Spalte [Status (Status)] wird angegeben, ob der Dienst gestartet wurde.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den vCenter Server-Dienst und wählen Sie [Eigenschaften] .
3 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der VMware vCenter Server-Dienste auf die Registerkarte [All‐
gemein (General)] , und überprüfen Sie den Dienststatus.
Wenn Sie den vCenter Server-Dienst manuell beendet haben oder ihn aus beliebigen Gründen starten müssen,
führen Sie die folgenden Schritte aus.
26 VMware, Inc.
Kapitel 2 Starten und Beenden der vSphere-Komponenten
Vorgehensweise
Wählen Sie beispielsweise [Systemsteuerung] > [Verwaltung] > [Dienste] und klicken Sie auf [VMware
VirtualCenter Server] .
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf [VMware VirtualCenter Server] , wählen Sie [Starten] und
warten Sie, bis der Startvorgang abgeschlossen ist.
Der vCenter Server-Dienst muss im Allgemeinen nicht beendet werden. vCenter Server muss ohne Unterbre-
chung ausgeführt werden. Durch den ständigen Betrieb wird sichergestellt, dass alle Überwachungsvorgänge
und sonstigen Aufgaben entsprechend den Anforderungen ausgeführt werden.
Vorgehensweise
Wählen Sie beispielsweise [Start] > [Systemsteuerung] > [Verwaltung] [] > [Dienste] .
2 Klicken Sie auf [VMware VirtualCenter Server‐Dienst] .
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf [VMware VirtualCenter Server] , wählen Sie [Beenden] und
warten Sie, bis er beendet wurde.
Ein Anmeldebildschirm wird angezeigt, wenn Sie den vSphere-Client starten. Nachdem Sie sich angemeldet
haben, zeigt der Client die entsprechenden Objekte und Funktionen für den Server, auf den Sie zugreifen,
sowie die Berechtigungen des angemeldeten Benutzer an.
Vorgehensweise
Wenn Sie den vSphere-Client das erste Mal starten, melden Sie sich als Administrator an.
n Wenn es sich bei dem verwalteten Host nicht um einen Domänencontroller handelt, melden Sie sich
entweder als <Name des lokalen Hosts>\<Benutzer> oder <Benutzer> an, wobei <Benutzer> ein Mit-
glied der lokalen Administratorengruppe sein muss.
n Wenn der verwaltete Server ein Domänencontroller ist, müssen Sie sich als <Domäne>\<Benutzer>,
anmelden, wobei <Domäne> für den Namen der Domäne steht, für den der Host als Domänencont-
roller fungiert, und <Benutzer>ein Mitglied der Gruppe der Domänenadministratoren für die betref-
fende Domäne ist. Die Ausführung auf einem Domänencontroller wird nicht empfohlen.
2 Doppelklicken Sie auf eine Verknüpfung oder wählen Sie den vSphere-Client über [Start] > [Programme]
> [VMware] > [vSphere Client] aus.
VMware, Inc. 27
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
3 Geben Sie den Servernamen ein bzw. wählen Sie ihn aus und geben Sie Ihren Benutzernamen und das
Kennwort für den betreffenden Server ein.
Wenn Sie sich bei einem vCenter Server-System anmelden, das Bestandteil einer verbundenen Gruppe
ist, werden Sie mit allen Servern in der Gruppe verbunden.
Sie sind jetzt mit dem Host- bzw. vCenter Server-System verbunden.
HINWEIS Durch das Schließen einer vSphere-Clientsitzung wird der Server nicht beendet.
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf das Feld zum Schließen ( [X] ) oder wählen Sie [Datei] > [Beenden] .
Der vSphere-Client wird heruntergefahren. Der vSphere-Client wird vom vCenter Server-System abgemeldet.
Die normalen Aktivitäten des Servers werden weiterhin im Hintergrund ausgeführt. Alle geplanten Aufgaben
werden gespeichert und von vCenter Server ausgeführt.
Wie mit dem vSphere-Client kann mithilfe von vSphere Web Access eine direkte Verbindung mit einem ESX/
ESXi-Host oder mit vCenter Server-System hergestellt werden. Die Funktionen von vSphere Web Access sind
eine Teilmenge der vSphere-Clientfunktionalität.
Die Konsole von vSphere Web Access bietet einen Remote-MKS (Mouse-Keyboard-Screen, Maus-Tastatur-
Bildschirm) für die virtuellen Maschinen. Sie können mit dem auf einer virtuellen Maschine ausgeführten
Gastbetriebssystem kommunizieren und eine Remoteverbindung mit der Maus, der Tastatur und dem Bild-
schirm der virtuellen Maschine herstellen.
vSphere Web Access verfügt über kein eigenes Konzept für Benutzer oder Berechtigungen. Verwenden Sie die
selben Anmeldedaten, die Sie zum Anmelden beim vSphere-Client verwenden.
Vorgehensweise
2 Geben Sie die URL der ESX/ESXi- bzw. vCenter Server-Installation ein:
[Link] des Hosts oder Servers>/ui
3 Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein, und klicken Sie auf [Anmelden (Log In)] .
Nachdem Benutzername und Kennwort von vSphere Web Access autorisiert wurden, wird die Startseite
von vSphere Web Access angezeigt.
28 VMware, Inc.
Kapitel 2 Starten und Beenden der vSphere-Komponenten
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf den Link „Abmelden“, der sich oben rechts auf jeder Seite befindet.
Remoteclientgeräte werden getrennt, wenn Sie sich bei vSphere Web Access abmelden.
VMware-Servicekonsole
In Vorgängerversionen von ESX stellte die Servicekonsole eine der Schnittstellen zu ESX-Hosts dar. Viele
Befehle sind veraltet und werden nicht mehr unterstützt. Die Servicekonsole wird typischerweise nur in Zu-
sammenarbeit mit einem Mitarbeiter des technischen Supports von VMware verwendet.
In ESXi ist keine Servicekonsole vorhanden. Einige Befehle der Servicekonsole stehen für ESXi über die Remote-
Befehlszeilenschnittstelle zur Verfügung.
Das vSphere-SDK wird stattdessen zur Skriptmanipulation des vSphere eingesetzt. Der vSphere-Client stellt
die primäre Schnittstelle für Aktivitäten dar, die nicht auf Skripts beruhen. Hierzu zählt beispielsweise das
Konfigurieren, Überwachen und Verwalten der virtuellen Maschinen und Ressourcen.
Wenn der DNS-Server den Servernamen nicht der über DHCP generierten IP-Adresse zuordnen kann, müssen
Sie die numerische IP-Adresse der Servicekonsole bestimmen. Darüber hinaus muss bei der Verwendung von
DHCP berücksichtigt werden, dass sich die numerische IP-Adresse ändern kann, wenn die DHCP-Leases
ablaufen oder das System neu gestartet wird.
VMware rät davon ab, DHCP für die Servicekonsole zu verwenden, es sei denn, Ihr DNS-Server kann Host-
namen übersetzen.
VORSICHT Verwenden Sie keine dynamischen Adressen (DHCP), wenn Sie den der Servicekonsole zugewie-
senen Netzwerkadapter gemeinsam mit virtuellen Maschinen nutzen. ESX erfordert eine statische IP-Adresse
für die Servicekonsole, wenn ein Netzwerkadapter gemeinsam genutzt wird.
Unabhängig davon, ob Sie die Servicekonsole lokal oder über eine Remoteverbindung betreiben, müssen Sie
sich mit einem gültigen Benutzernamen und Kennwort anmelden.
HINWEIS Je nach den festgelegten Sicherheitseinstellungen für den ESX-Computer können Sie Remoteverbin-
dungen mit der Servicekonsole über SSH oder Telnet herstellen. Weitere Informationen zu den Sicherheits-
einstellungen finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX.
Vorgehensweise
u Drücken Sie die Tastenkombination ALT+F2, um den Anmeldebildschirm aufzurufen und sich anzumel-
den.
VMware, Inc. 29
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Ausführliche Verwendungshinweise für die meisten Befehle in der Servicekonsole stehen als Handbuch bzw.
in Form von Man-Seiten zur Verfügung.
HINWEIS In ESXi ist keine Servicekonsole vorhanden. Viele der Funktionen der Servicekonsole werden jedoch
über die vSphere-CLI bereitgestellt.
Vorgehensweise
u Geben Sie an der Befehlszeile der Servicekonsole den Befehl man und anschließend den Namen des Befehls
ein, für den Sie weitere Informationen aufrufen möchten.
30 VMware, Inc.
Verwenden von vCenter Server im
verknüpften Modus 3
Sie können unter Verwendung des verknüpften Modus mehrere vCenter Server-Systeme verbinden, damit sie
untereinander Informationen austauschen können. Wenn unter Verwendung des verknüpften Modus ein Ser-
ver mit anderen vCenter Server-Systemen verbunden ist, können Sie eine Verbindung zu diesem vCenter Ser-
ver-System herstellen, um die Bestandslisten aller verknüpften vCenter Server-Systeme anzuzeigen und zu
verwalten.
Der verknüpfte Modus verwendet den Microsoft Active Directory-Anwendungsmodus (ADAM) zum Spei-
chern und Synchronisieren von Daten über mehrere vCenter Server-Systeme hinweg. ADAM wird automa-
tisch als Teil der vCenter Server-Installation mitinstalliert. Jede ADAM-Instanz speichert Daten, von allen
vCenter Server-Systemen in der Gruppe, darunter Informationen über Rollen und Lizenzen. Diese Informa-
tionen werden regelmäßig über alle ADAM-Instanzen in der verbundenen Gruppe hinweg repliziert, um sie
synchron zu halten.
Sie können Hosts und virtuelle Maschinen nicht zwischen im verknüpften Modus verbundenen vCenter Ser-
ver-Systemen migrieren.
Weitere Informationen zur Fehlerbehebung für Gruppen im verknüpften Modus finden Sie im Handbuch zur
Installation von ESX und vCenter Server.
VMware, Inc. 31
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Alle Anforderungen für ein eigenständiges vCenter Server-System gelten ebenfalls für Systeme im verknüpf-
ten Modus. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch zur Installation von ESX und vCenter Server.
Die folgenden Anforderung gelten für jedes vCenter Server-System, das ein Mitglied einer Gruppe im ver-
knüpften Modus ist:
n DNS muss funktionieren, damit die Replizierung im verknüpften Modus funktioniert.
n Die vCenter Server-Instanzen in einer Gruppe im verknüpften Modus können zu verschiedenen Domänen
gehören, wenn diese eine Beziehung mit gegenseitigem Vertrauen haben. Jede Domäne muss den anderen
Domänen, auf denen vCenter Server-Instanzen installiert sind, vertrauen.
n Wenn Sie eine VirtualCenter-Instanz zu einer Gruppe im verknüpften Modus hinzufügen, muss das In-
stallationsprogramm von einem Domänenbenutzer ausgeführt werden, der sowohl auf der Maschine, auf
der VirtualCenter installiert wird, als auch auf der Zielmaschine der Gruppe im verknüpften Modus ein
Administrator ist.
n Alle vCenter Server-Instanzen müssen über eine synchrone Netzwerkzeit verfügen. Das vCenter Server-
Installationsprogramm validiert, dass die Systemuhren der Maschinen nicht mehr als 5 Minuten von ei-
nander abweichen.
32 VMware, Inc.
Kapitel 3 Verwenden von vCenter Server im verknüpften Modus
Voraussetzungen
Siehe „Voraussetzungen für den verknüpften Modus“, auf Seite 32 und „Hinweise zum verknüpften Modus“,
auf Seite 32.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Start] > [Alle Programme] > [VMware] > [vCenter Server‐Konfiguration für den ver‐
knüpften Modus] .
3 Wählen Sie [Konfiguration für den verknüpften Modus ändern] aus und klicken Sie dann auf [Wei‐
ter] .
4 Klicken Sie auf [vCenter Server‐Instanz einer vorhandenen Gruppe für den verknüpften Modus oder
einer anderen Instanz hinzufügen] und klicken Sie dann auf [Weiter] .
5 Geben Sie den Servernamen und die LDAP-Portnummer einer vCenter Server-Remoteinstanz ein, die
Mitglied einer Gruppe ist, und klicken Sie auf [Weiter] .
Wenn Sie eine IP-Adresse für den Remote-Server eingeben, konvertiert das Installationsprogramm die
Adresse in einen voll qualifizierten Domänennamen.
6 Wenn das vCenter Server-Installationsprogramm einen Rollenkonflikt erkennt, geben Sie an, wie der
Konflikt behoben werden soll.
Option Beschreibung
Ja, Konflikte vonVMware vCenter Klicken Sie auf [Weiter] .
Server beheben lassen Die Rolle des beitretenden Systems wird in <vcenter-Name> <Rollenname>
umbenannt, wobei <vcenter-Name> der Name des vCenter Server-Systems
ist, das der Gruppe im verknüpften Modus beitritt, und <Rollenname> der
Name der Originalrolle ist.
Nein, ich werde die Konflikte selbst So beheben Sie die Konflikte manuell:
beheben a Melden Sie sich mit dem vSphere-Client bei einem der vCenter Server-
Systeme an. Verwenden Sie dazu ein Konto mit Administratorberech‐
tigungen.
b Benennen Sie die Rolle mit den Konflikten um.
c Schließen Sie die vSphere-Clientsitzung und kehren Sie zum vCen-
ter Server-Installationsprogramm zurück.
d Klicken Sie auf [Zurück] und dann auf [Weiter] .
Die Installation wird ohne Konflikte fortgesetzt.
Ein Konflikt tritt auf, wenn das beitretende System und die Gruppe im verknüpften Modus jeweils eine
Rolle mit demselben Namen, aber mit unterschiedlichen Berechtigungen enthalten.
vCenter Server wird neu gestartet. Je nach Größe Ihrer Bestandsliste kann der Wechsel in den verknüpften
Modus einige Sekunden bis Minuten in Anspruch nehmen.
VMware, Inc. 33
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Die vCenter Server-Instanz ist jetzt Teil einer Gruppe im verknüpften Modus. Nachdem Sie eine Gruppe im
verknüpften Modus erstellt haben, können Sie sich bei jeder Instanz von vCenter Server anmelden und die
Bestandslisten aller vCenter Server in der Gruppe anzeigen und verwalten. Es kann mehrere Sekunden dauern,
bis die globalen Daten (z. B. Benutzerrollen), die auf einer Maschine geändert wurden, auf den anderen Ma-
schinen sichtbar werden. Die Verzögerung beträgt in der Regel 15 Sekunden oder weniger. Es kann ein paar
Minuten dauern, bis eine neue vCenter Server-Instanz von den vorhandenen Instanzen erkannt und angezeigt
wird, da Mitglieder der Gruppe die globalen Daten nicht ständig abrufen.
Abgleichen von Rollen beim Verbinden von vCenter Server mit einer
Gruppe im verknüpften Modus
Wenn ein vCenter Server-System einer Gruppe im verknüpften Modus beitritt, werden die Rollen, die in jedem
vCenter Server-System in der Gruppe definiert sind, auf die anderen Systeme in der Gruppe repliziert.
Wenn die auf jedem vCenter Server-System definierten Rollen unterschiedlich sind, werden die Rollenlisten
des Systems in einer einzelnen gemeinsamen Liste zusammengefasst. Wenn beispielsweise vCenter Server 1
über die Rolle A und vCenter Server 2 über die Rolle B verfügt, besitzen beide Server die Rolle A und B,
nachdem sie zu einer Gruppe im verknüpften Modus zusammengefasst wurden.
Wenn zwei vCenter Server-Systeme über Rollen mit demselben Namen verfügen, werden die Rollen zu einer
einzelnen Rolle zusammengefasst, wenn sie für jedes vCenter Server-System dieselben Berechtigungen haben.
Wenn zwei vCenter Server-Systeme über Rollen mit demselben Namen verfügen, diese aber über unter-
schiedliche Berechtigungen verfügen, muss dieser Konflikt behoben werden, indem mindestens eine der bei-
den Rollen umbenannt wird. Sie können auswählen, ob die miteinander in Konflikt stehenden Rollen auto-
matisch oder manuell behoben werden sollen.
Wenn Sie ausgewählt haben, dass die Rollen automatisch abgeglichen werden, wird die Rolle auf dem bei-
tretenden System in <vcenter_Name> <Rollenname> umbenannt, wobei <vcenter_Name> der Name des vCen-
ter Server-Systems ist, das der Gruppe im verknüpften Modus beitritt, und <Rollenname> der Name der Ori-
ginalrolle ist
Wenn Sie ausgewählt haben, dass die Rollen manuell abgeglichen werden, stellen Sie mit dem vSphere-Client
eine Verbindung zu einem der vCenter Server-Systeme her und benennen Sie eine Instanz der Rolle um, bevor
Sie das vCenter Server-System zu der Gruppe im verknüpften Modus hinzufügen.
Wenn Sie ein vCenter Server-System aus einer Gruppe im verknüpften Modus entfernen, behält das vCen-
ter Server-System alle Rollen bei, über die es als Teil der Gruppe verfügte.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Start] > [Alle Programme] > [VMware] > [vCenter Server‐Konfiguration für den ver‐
knüpften Modus] .
2 Klicken Sie auf [Konfiguration für den verknüpften Modus ändern] und dann auf [Weiter] .
3 Klicken Sie auf [Diese vCenter Server‐Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus isolieren] und
dann auf [Weiter] .
Die vCenter Server-Instanz ist jetzt nicht mehr Teil der Gruppe im verknüpften Modus.
34 VMware, Inc.
Kapitel 3 Verwenden von vCenter Server im verknüpften Modus
vCenter Server-Systeme in einer Gruppe im verknüpften Modus können zu verschiedenen Domänen gehören,
sofern zwischen diesen Domänen ein Vertrauensverhältnis besteht.
Vorgehensweise
1 Isolieren Sie das vCenter Server-System von der Gruppe im verknüpften Modus.
Weitere Informationen zum Ändern der Domäne finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.
3 Verbinden Sie das vCenter Server-System wieder mit der Gruppe im verknüpften Modus.
Wenn Sie die URLs nicht aktualisieren, können die Remoteinstanzen von vCenter Server das vCenter Server-
System nicht erreichen, weil die Standard-URL-Einträge von vCenter Server nicht mehr gültig sind. Das vCen-
ter Server-Installationsprogramm konfiguriert Standard-URL-Einträge von vCenter Server wie Folgt:
n Der Standardwert für den Schlüssel [Link] ist http(s)://<Vollständig qualifizierter
Domänenname (FQDN) der VC-Maschine>/sdk.
n Der Standardwert für den Schlüssel [Link] ist [Link] der VC-Maschi-
ne>:<Port der installierten Webservices>/vws.
Vorgehensweise
1 Isolieren Sie das vCenter Server-System von der Gruppe im verknüpften Modus.
Siehe „Isolieren einer vCenter Server-Instanz von einer Gruppe im verknüpften Modus“, auf Seite 34.
2 Ändern Sie den Domänennamen oder den Maschinennamen, damit sie übereinstimmen.
3 Stellen Sie vom vSphere-Client aus eine direkte Verbindung mit der vCenter Server-Instanz her, deren
Domänennamen oder Maschinennamen Sie geändert haben.
4 Wählen Sie [Verwaltung] > [vCenter Server‐Einstellungen] aus und klicken Sie auf [Erweiterte Ein‐
stellungen] .
5 Ändern Sie den Wert für den Schlüssel [Link] key, damit er auf den Pfad verweist, über
den vSphere-Client und SDK-Clients auf das vCenter Server-System zugreifen können.
Beispiel: http(s)://<Maschinenname/ip>:<vc-port>/sdk.
6 Ändern Sie den Wert für den Schlüssel [Link], damit er auf den Pfad verweist,
in dem vCenter Server Webservices installiert ist.
Beispiel: [Link]
VMware, Inc. 35
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
7 Ändern Sie für den [Link]-Schlüssel den Wert, so dass der geändert Name in der
vCenter Server-Bestandslistenansicht angezeigt wird.
8 Verbinden Sie das vCenter Server-System wieder mit der Gruppe im verknüpften Modus.
Siehe „Verbinden mit einer Gruppe im verknüpften Modus nach der Installation“, auf Seite 33.
a Überprüfen Sie, ob der Domänenname von vCenter Server mit dem Maschinennamen übereinstimmt.
Wenn der Domänenname und der Maschinenname nicht übereinstimmen, ändern Sie einen oder
beide, damit sie übereinstimmen.
b Aktualisieren Sie ggf. die URLs, um sie mit dem neuen Domänennamen und Maschinennamen kom-
patibel zu machen.
c Verbinden Sie das vCenter Server-System mit einer Gruppe im verknüpften Modus.
Wenn Sie die URLs nicht aktualisieren, können die Remote-Instanzen von vCenter Server das vCen-
ter Server-System nicht erreichen, weil die Standard-URL-Einträge von vCenter Server nicht mehr
gültig sind. Siehe „Konfigurieren der URLs auf einem vCenter Server-System im verknüpften Mo-
dus“, auf Seite 35.
Wenn eine vCenter Server-Instanz nicht mehr für Remote-Instanzen von vCenter Server erreichbar
ist, können folgende Symptome auftreten:
n Clients, die sich auf anderen vCenter Server-Systemen in der Gruppe anmelden, können die
Informationen des vCenter Server-Systems, dessen Domänennamen Sie geändert haben, nicht
sehen, da sich die Benutzer nicht am System anmelden können.
n Alle Benutzer, die aktuell am vCenter Server-System angemeldet sind, könnten vom System
getrennt werden.
n Suchabfragen geben keine Ergebnisse vom vCenter Server-System zurück.
Stellen Sie zur Lösung des Problems sicher, dass der Schlüssel [Link] auf die Position zeigt,
an der der vSphere-Client und SDK-Clients auf das vCenter Server-System zugreifen können, und der
Schlüssel [Link] auf die Position zeigt, an der vCenter Server Webservices installiert
ist. Ändern Sie für den [Link]-Schlüssel den Wert, so dass der geänderte Name in
der vCenter Server-Bestandslistenansicht angezeigt wird.
n Wenn Sie einer vCenter Server-Instanz nicht beitreten können, können Sie das Problem mit den folgenden
Aktionen beheben:
n Stellen Sie sicher, dass die Maschine einer korrekten Organisationseinheit im entsprechenden Do-
mänencontroller angehört.
n Wenn Sie vCenter Server installieren, stellen sie sicher, dass das angemeldete Benutzerkonto über
Administratorberechtigungen auf der Maschine verfügt.
36 VMware, Inc.
Kapitel 3 Verwenden von vCenter Server im verknüpften Modus
Konfigurieren einer Windows Firewall für den Zugriff auf bestimmte Programme
vCenter Server 4.0 verwendet Microsoft ADAM/AD LDS zur Aktivierung des verknüpften Modus, der den
Windows RPC-Portmapper verwendet, um RPC-Ports für die Replikation zu öffnen. Wenn Sie vCenter Server
im verknüpften Modus installieren, muss die Firewallkonfiguration auf dem lokalen Computer geändert wer-
den.
Die falsche Konfiguration von Firewalls kann dazu führen, dass die Lizenzen und Rollen der einzelnen In-
stanzen nicht übereinstimmen.
Voraussetzungen
n Die Windows-Version muss eine frühere Version von Windows Server 2008 sein. Windows Server 2008
konfiguriert die Firewall so, dass der Zugriff automatisch erlaubt ist.
n Zwischen vCenter Server-Instanzen im verknüpften Modus werden keine netzwerkbasierten Firewalls
benötigt. Informationen zu Umgebungen mit netzwerkbasierten Firewalls finden Sie unter „Konfigurie-
ren des Firewallzugriffs durch Öffnen ausgewählter Ports“, auf Seite 37.
Vorgehensweise
3 Stellen Sie sicher, dass die Firewall so eingestellt ist, dass Ausnahmen zugelassen werden.
Die falsche Konfiguration von Firewalls kann dazu führen, dass die Lizenzen und Rollen der einzelnen In-
stanzen nicht übereinstimmen.
VMware, Inc. 37
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
u Konfigurieren Sie Windows RPC-Ports, um selektive Ports für die RPC-Kommunikation von Computer
zu Computer zu erlauben.
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf der „Home“-Seite des vSphere-Clients auf [vCenter ‐ Dienststatus] .
Der Bildschirm „vCenter - Dienststatus“ wird angezeigt. Er enthält die folgenden Informationen:
n Eine Liste aller vCenter Server-Systeme und deren Dienste sowie vCenter Server-Plug-Ins.
n Der Status aller aufgelisteten Elemente.
n Datum und Uhrzeit der letzten Statusänderung.
n Alle Meldungen bezüglich der Statusänderung.
38 VMware, Inc.
Verwenden des vSphere-Clients 4
Der vSphere-Client dient als wichtigste Schnittstelle für das Verwalten von vCenter Server und ESX/ESXi.
Die Konfiguration der Benutzerschnittstelle des vSphere-Clients beruht auf dem Server, mit dem er verbunden
ist:
n Wenn der Server ein vCenter Server-System ist, zeigt der vSphere-Client alle für die vSphere-Umgebung
verfügbaren Optionen an. Dies erfolgt auf Grundlage der konfigurierten Lizenzierung und der Berechti-
gungen des Benutzers.
n Ist der Server ein ESX/ESXi-Host, zeigt der vSphere-Client nur die Optionen für die Verwaltung eines
einzelnen Servers an.
Bei der Erstanmeldung beim vSphere-Client wird eine Homepage mit Symbolen angezeigt, die den Zugriff
auf verschiedene Funktionen des vSphere-Clients ermöglichen. Wenn Sie sich beim vSphere-Client abmelden,
wird in der Clientanwendung gespeichert, welche Ansicht beim Schließen der Anwendung angezeigt wurde,
und Sie kehren bei Ihrer nächsten Anmeldung zu dieser Ansicht zurück.
Viele Verwaltungsfunktionen führen Sie von der Bestandslistenansicht aus, die aus einem einzelnen Fenster
mit einer Menüleiste, einer Navigationsleiste, einer Symbolleiste, einer Statusleiste, einem Fensterabschnitt
und Kontextmenüs besteht.
VMware, Inc. 39
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
n Um die Registerkarten [Erste Schritte (Getting Started)] für den ausgewählten Objekttyp zu deaktivie-
ren, klicken Sie auf den Link [Registerkarte schließen (Close Tab)] .
n Ändern Sie die vSphere-Client-Einstellungen, sodass keine Registerkarten „Erste Schritte“ mehr angezeigt
werden.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie [Registerkarten 'Erste Schritte' anzeigen] und klicken Sie auf [OK] .
Die Statusleiste wird im unteren Fensterbereich angezeigt. Sie enthält Symbole zum Anzeigen von ausgelösten
Alarmen oder kürzlich bearbeiteten Aufgaben. Mit der Schaltfläche [Aufgaben] können Sie zurzeit ausge-
führte oder kürzlich fertig gestellte aktive Aufgaben anzeigen. Außerdem wird ein Fortschrittsbalken ange-
zeigt, der angibt, zu welchem Prozentsatz eine Aufgabe abgeschlossen wurde. Die Fenster für kürzlich bear-
beitete Aufgaben und ausgelöste Alarme werden im unteren Bereich des vSphere-Clientfensters angezeigt.
40 VMware, Inc.
Kapitel 4 Verwenden des vSphere-Clients
Fensterbereiche
Der Hauptbereich der vSphere-Clientseite ist ein Fensterbereich. In den meisten Ansichten gibt es einen rechten
und einen linken Fensterbereich: das Bestandslistenfenster und das Informationsfenster.
Bestandslistenfenster Zeigt eine hierarchische Liste der vSphere-Objekte an, wenn eine Bestandslis-
ten- oder Zuordnungsansicht erscheint.
Informationsfenster In diesem Fenster werden Listen und Diagramme angezeigt. Je nach ausge-
wählten Navigationselementen oder Bestandslistenelement wird das Informa-
tionsfenster in Registerkarten unterteilt.
Vorgehensweise
3 (Optional) Klicken Sie zum Ausklappen der Konsole der virtuellen Maschine in einem eigenen Fenster
auf das Ausklappsymbol in der Navigationsleiste.
Wenn der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden ist, das zu einer verbundenen Gruppe
im verknüpften Modus von vCenter gehört, können Sie die Bestandslisten aller vCenter Server-Systeme dieser
Gruppe durchsuchen. Sie können nur nach solchen Bestandslistenobjekten suchen und diese anzeigen, für die
Sie über die Berechtigung zum Anzeigen verfügen. Weil der Suchdienst Active Directory nach Informationen
über Benutzerberechtigungen abfragt, müssen Sie bei einem Domänenkonto angemeldet sein, um alle vCen-
ter Server-Systeme im verknüpften Modus durchsuchen zu können. Wenn Sie sich unter Verwendung eines
lokalen Kontos anmelden, werden auch dann nur Suchergebnisse für das lokale vCenter Server-System zu-
rückgegeben, wenn der Server mit anderen Servern im verknüpften Modus verbunden ist.
HINWEIS Falls sich Ihre Berechtigungen ändern, während Sie angemeldet sind, erkennt der Suchdienst diese
Änderungen möglicherweise nicht sofort. Melden Sie sich von allen geöffneten Sitzungen ab und melden Sie
sich dann erneut an, um sicherzustellen, dass Ihre Suche mit den aktuellen Berechtigungen ausgeführt wird.
VMware, Inc. 41
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
1 Klicken Sie oben rechts im vSphere-Clientfenster auf das Symbol im Suchfeld und wählen Sie den Be-
standslistenelementtyp aus, nach dem Sie suchen möchten.
n [Virtuelle Maschinen]
n [Ordner]
n [Hosts]
n [Datenspeicher]
n [Netzwerke]
n [Bestandsliste] findet Übereinstimmungen mit den Suchkriterien bei allen verfügbaren Typen von
verwalteten Objekten.
2 Geben Sie einen oder mehrere Suchbegriffe in das Suchfeld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
3 (Optional) Wenn mehr Elemente gefunden werden, als im Ergebnisfenster angezeigt werden können,
klicken Sie auf [Alle anzeigen] , um alle Ergebnisse anzuzeigen.
Weiter
Wenn die Ergebnisse der einfachen Suche nicht Ihren Erwartungen entsprechen und Sie Ihre Suche eingrenzen
möchten, führen Sie eine erweiterte Suche durch.
Beispielsweise können Sie nach virtuellen Maschinen suchen, die mit einem bestimmten Suchbegriff überein-
stimmen und sich auf Hosts befinden, deren Namen mit einem zweiten Suchbegriff übereinstimmen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Ansicht] > [Bestandsliste] > [Suchen] , um die Seite für die erweiterte Suche anzuzeigen.
2 Klicken Sie oben rechts im vSphere-Clientfenster auf das Symbol im Suchfeld und wählen Sie den Be-
standslistenelementtyp aus, nach dem Sie suchen möchten.
n [Virtuelle Maschinen]
n [Ordner]
n [Hosts]
n [Datenspeicher]
n [Netzwerke]
n [Bestandsliste] findet Übereinstimmungen mit den Suchkriterien bei allen verfügbaren Typen von
verwalteten Objekten.
42 VMware, Inc.
Kapitel 4 Verwenden des vSphere-Clients
4 Wenn Sie die Suche anhand von zusätzlichen Eigenschaften eingrenzen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
b Wählen Sie im Dropdown-Menü die zusätzliche Eigenschaft aus, die Sie zum Eingrenzen der Such-
ergebnisse verwenden möchten.
Welche Eigenschaften verfügbar sind, hängt von dem Objekttyp ab, nach dem Sie suchen.
c Wählen Sie die entsprechenden Optionen für die von Ihnen ausgewählte Eigenschaft aus oder geben
Sie sie ein.
d Wenn Sie weitere Eigenschaften hinzufügen möchten, klicken Sie auf [Hinzufügen] und wieder-
holen Sie die Schritte Schritt b bisSchritt c.
Eine erweiterte Suche findet immer Objekte, die allen Eigenschaften in der Liste entsprechen.
Die Suchergebnisse werden unter den Angaben für die Suche angezeigt.
Die Registerkarte „Virtuelle Maschinen“ bietet z. B. eine Liste aller virtuellen Maschinen, die einem Host oder
Cluster zugewiesen sind. Sie können alle Listen im vSphere-Client sortieren, indem Sie auf die Spaltenkopf-
bezeichnung klicken. Ein Dreieck im Spaltenkopf gibt an, ob aufsteigend oder absteigend sortiert wurde.
Sie können eine Liste auch filtern, indem Sie sie sortieren und nur bestimmte Elemente einschließen. Ein Filter
wird mithilfe eines Schlüsselworts sortiert. Wählen Sie die Spalten aus, die Sie bei der Suche nach einem
Schlüsselwort berücksichtigen möchten.
Die Liste wird abhängig davon aktualisiert, ob das Filtern aktiviert oder deaktiviert ist. Wenn Sie beispielsweise
auf der Registerkarte [Virtuelle Maschinen] arbeiten, die Liste gefiltert haben und der gefilterte Text einge-
schaltet ist, sehen Sie die Liste nur auf virtuellen Maschinen, deren Status auf „Eingeschaltet“ festgelegt wurde.
Wenn der Status einer dieser virtuellen Maschinen geändert wird, werden sie aus der Liste entfernt. Neu
hinzugefügte virtuelle Maschinen werden ebenfalls gefiltert. Die Filterung wird für die Anwendersitzung
beibehalten.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf den Pfeil neben dem Filterfeld rechts oben in einem Bestandslistenfenster, in dem eine
Liste angezeigt wird, und wählen Sie die Attribute aus, die gefiltert werden sollen.
Zwischen den Tastenanschlägen gibt es ein Intervall von einer Sekunde. Wenn Sie den Text eingeben und
eine Sekunde warten, beginnt die Suche automatisch. Das Filterfeld unterstützt keine booleschen Aus-
drücke und Sonderzeichen, und es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
VMware, Inc. 43
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
3 Geben Sie einen Dateinamen ein, wählen Sie im Dialogfeld einen Dateityp aus, und klicken Sie auf [Spei‐
chern (Save)] .
Benutzerdefinierte Attribute
Mit benutzerdefinierten Attributen können Sie benutzerspezifische Metainformationen virtuellen Maschinen
und verwalteten Servern zuordnen.
Attribute sind die Ressourcen, die auf allen verwalteten Hosts und virtuellen Maschinen Ihrer vSphere-Um-
gebung überwacht und verwaltet werden. Der Status und Zustand der Attribute wird in verschiedenen Be-
standslistenfenstern angezeigt.
Wenn Sie Attribute erstellt haben, legen Sie den Wert des Attributs auf jeder virtuellen Maschine bzw. jedem
verwalteten Server fest. Dieser Wert wird in vCenter Server und nicht auf der virtuellen Maschine oder auf
dem verwalteten Host gespeichert. Mit dem neuen Attribut können Sie Informationen zu den virtuellen Ma-
schinen und verwalteten Hosts filtern. Wenn Sie das benutzerdefinierte Attribut nicht mehr benötigen, ent-
fernen Sie es. Bei einem benutzerdefinierten Attribut handelt es sich immer um eine Zeichenfolge.
Angenommen, Ihnen liegt eine Liste von Produkten vor, die Sie nach Außendienstmitarbeitern sortieren
möchten. Erstellen Sie ein benutzerdefiniertes Attribut für den Namen des Außendienstmitarbeiters (Name).
Fügen Sie das benutzerdefinierte Attribut [Name (Name)] als Spalte in einer der Listenansichten hinzu. Fügen
Sie jedem Produkt den entsprechenden Namen hinzu. Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift [Name
(Name)] , um die Einträge alphabetisch zu sortieren.
Benutzerdefinierte Attribute sind nur dann verfügbar, wenn eine Verbindung mit einem vCenter Server-Sys-
tem besteht.
Vorgehensweise
Diese Option ist nicht verfügbar, wenn nur eine Verbindung mit einem ESX/ESXi-Host besteht.
2 Klicken Sie auf [Hinzufügen] und geben Sie die Werte des benutzerdefinierten Attributs ein.
b Wählen Sie im Dropdown-Menü [Typ] eines der folgenden Attributtypen: [Virtuelle Maschine] ,
[Host] oder [Global] .
44 VMware, Inc.
Kapitel 4 Verwenden des vSphere-Clients
c Geben Sie im Textfeld [Wert (Value)] den Wert ein, den das Attribut für das ausgewählte Objekt
erhalten soll.
Nachdem Sie ein Attribut für eine einzelne virtuelle Maschine oder einen Host definiert haben, steht
es für alle Objekte dieses Typs in der Bestandsliste zur Verfügung. Der angewendete Wert gilt jedoch
nur für das ausgewählte Objekt.
3 (Optional) Klicken Sie zum Ändern des Attributnamens in das Feld [Name (Name)] , und geben Sie dann
den gewünschten Namen für das Attribut ein.
4 Klicken Sie auf [OK] .
Vorgehensweise
1 Wählen Sie die virtuelle Maschine oder den Host in der Bestandsliste aus.
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Übersicht] für die virtuelle Maschine oder den Host.
4 Um den Wert eines bereits definierten Attributs zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf das Feld [Wert
(Value)] für das Attribut, und geben Sie einen neuen Wert ein.
Vorgehensweise
u Zeigen Sie das Objekt in der Bestandsliste an oder führen Sie eine Suche nach dem Objekt durch.
n Klicken Sie auf der Homepage des vSphere-Clients auf das Symbol für die entsprechende Bestands-
listenansicht und durchsuchen Sie die Bestandslistenhierarchie, um das Objekt auszuwählen.
n Führen Sie eine Suche nach dem Objekt durch und doppelklicken Sie darauf in den Suchergebnissen.
VMware, Inc. 45
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client und melden Sie sich bei einem vCenter Server-System an.
2 Wählen Sie [Plug‐ins] > [Plug‐ins verwalten] .
4 Klicken Sie für das gewünschte Plug-In auf [Herunterladen und installieren] .
6 Überprüfen Sie nach Abschluss der Installation, ob das Plug-In auf der Registerkarte [Installiert] ange-
zeigt wird und aktiviert ist.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client und melden Sie sich bei einem vCenter Server-System an.
4 Wählen Sie die Option [Aktivieren] , um ein Plug-In zu aktivieren, oder deaktivieren Sie die Option
[Aktivieren] , um das Plug-In zu deaktivieren.
Durch das Deaktivieren von Plug-In wird es nicht vom Client entfernt. Sie müssen ein Plug-In deinstallieren,
um es zu entfernen.
Vorgehensweise
u Anweisungen zur Verwendung des Applets [Software (Add/Remove Programs)] in der Systemsteue-
rung finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
46 VMware, Inc.
Kapitel 4 Verwenden des vSphere-Clients
vCenter Server-Erweiterungen, die auf dem Tomcat-Server ausgeführt werden, besitzen Dateien namens ex-
[Link], die die URL enthalten, unter dem auf die entsprechende Webanwendung zugegriffen werden
kann (die Dateien befinden sich im Verzeichnis C:\Programme\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server
\extensions). Erweiterungsinstallationsprogramme fügen diesen XML-Dateien DNS-Namen für die Maschine
hinzu.
Beispiel aus der [Link]-Datei: <url>[Link]
[Link]</url>.
vCenter Server, Erweiterungsserver und die vSphere-Clients, die sie verwenden, müssen sich auf Systemen
unter derselben Domäne befinden. Wenn dies nicht der Fall ist oder das DNS des Erweiterungsservers geändert
wird, können die Erweiterungsclients nicht auf die URL zugreifen und die Erweiterung funktioniert nicht.
Sie können die XML-Dateien manuell bearbeiten, indem Sie den DNS-Namen durch eine IP-Adresse ersetzen.
Registrieren Sie die Erweiterung nach dem Bearbeiten der [Link]-Datei neu.
Wenn Sie vSphere-Client-Daten speichern müssen, können Sie eine der folgenden Aufgaben ausführen:
Vorgehensweise
n Verwenden Sie die Microsoft Windows-Option [Druck] , um eine Kopie des vSphere-Clientfensters aus-
zudrucken.
n Wählen Sie [Datei] > [Exportieren] und wählen Sie ein Format, in dem die vCenter Server-Daten ge-
speichert werden sollen. Öffnen Sie die Daten in einer entsprechenden Anwendung und drucken Sie sie
von dieser Anwendung aus.
VMware, Inc. 47
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
48 VMware, Inc.
Konfigurieren von Hosts und vCenter
Server 5
Das Konfigurieren von ESX-Hosts, vCenter Server-Systemen und dem vSphere-Client umfasst mehrere Auf-
gaben. Dieser Abschnitt enthält Informationen über einige der gängigsten Aufgaben.
Ausführliche Informationen über das Konfigurieren von ESX-Hosts, dem vCenter Server und dem vSphere-
Client finden Sie in den folgenden Handbüchern:
n Einführung in vSphere
Hostkonfiguration
Bevor Sie virtuelle Maschinen auf den Hosts erstellen, müssen Sie sie konfigurieren, um sicherzugehen, dass
sie über die korrekte Lizenzierung, den korrekten Netzwerk- und Speicherzugriff und die richtigen Sicher-
heitseinstellungen verfügen. Für jeden Hosttyp gibt es ein Handbuch mit Informationen über die Konfigura-
tion des Hosts.
n Informationen zur Konfiguration eines ESX-Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für
ESX.
n Informationen zur Konfiguration eines ESXi-Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ES‐
Xi.
VMware, Inc. 49
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Lizenzierung vCenter Server einen neuen oder vorhandenen Lizenzschlüssel zuweisen. An-
geben, ob ein VMware-Lizenzserver benutzt werden soll.
Statistik Die Menge der für die Leistungstatistik gesammelten Daten festlegen.
Active Directory Die Active Directory-Zeitüberschreitung, die maximale Anzahl der anzuzei-
genden Benutzer und Gruppen im Dialogfeld „Berechtigungen hinzufügen“
sowie die Häufigkeit, mit der eine Synchronisierung und Validierung der dem
vCenter Server-System bekannten Benutzer und Gruppen durchgeführt wird,
festlegen.
SNMP Die SNMP-URLs der Empfänger, die Ports und die Community-Namen fest-
legen.
Ports Die HTTP- und HTTPS-Ports festlegen, die der Webservice verwenden soll.
Zeitüberschreitungsein- Festlegen, wie lange (in Sekunden) der vSphere-Client auf eine Antwort von
stellungen vCenter Server wartet, bis eine Zeitüberschreitung ausgegeben wird.
Datenbank Geben Sie das Kennwort an, das für den Zugriff auf die vCenter Server-Da-
tenbank erforderlich ist, und die maximale Anzahl an Datenbankverbindun-
gen, die erstellt werden sollen.
SSL-Einstellungen Festlegen, ob vCenter Server und der vSphere-Client die SSL-Zertifikate der
Remotehosts prüfen sollen, wenn Remoteverbindungen hergestellt werden.
Die Option [vCenter benötigt verifizierte Host‐SSL‐Zertifikate] ist stan-
dardmäßig aktiviert und wird für die Funktion VMware Fehlertoleranz benö-
tigt.
Erweiterte Einstellungen Erweiterte Einstellungen festlegen. VMware empfiehlt, dass Sie diese Einstel-
lungen ohne Unterstützung des technischen Supports von VMware nicht än-
dern.
50 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Vorgehensweise
2 Wenn das vCenter Server-System zu einer verbundenen Gruppe gehört, wählen Sie den Server, den Sie
konfigurieren möchten, im Dropdown-Menü [Aktueller vCenter Server] aus.
Änderungen an der vCenter Server-Konfiguration gelten nur für das aktuelle vCenter Server-System.
Konfigurieren Sie die Firewall so, dass die Kommunikation zwischen dem vSphere-Client und vCenter Server
zugelassen wird, indem Sie die Ports 80 und 443 öffnen.
vCenter Server dient als Webservice. Wenn in Ihrer Umgebung ein Web-Proxy verwendet werden muss, kann
vCenter Server wie jeder andere Webservice mit einem Proxy verbunden werden.
Voraussetzungen
Sie müssen die folgenden Aufgaben durchführen, damit vCenter Server Mail senden kann:
n Konfigurieren Sie die SMTP-Servereinstellungen für vCenter Server oder Microsoft Outlook Express.
n Geben Sie im Dialogfeld „Alarmeinstellungen“ die E-Mail-Empfänger an, wenn Sie Alarmaktionen kon-
figurieren.
Zum Durchführen dieser Aufgabe muss der vSphere-Client mit vCenter Server verbunden sein.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in [Aktueller vCenter Server] das zu konfigurierende vCenter Server-System aus, wenn es
zu einer verbundenen Gruppe gehört.
4 Legen Sie für die Benachrichtigung per E-Mail den SMTP-Server und den SMTP-Port fest:
Option Beschreibung
SMTP-Server Der DNS-Name oder die IP-Adresse des SMTP-Gateways, das für das Ver-
senden von E-Mail-Nachrichten verwendet werden soll.
Absenderkonto Die E-Mail-Adresse des Absenders, z. B. mail_server@[Link].
VMware, Inc. 51
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Diese Funktionen sind nicht verfügbar, wenn der vSphere-Client mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist.
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf der Startseite eines vSphere-Clients, der mit einem vCenter Server-System verbunden ist,
auf die Schaltfläche [Sitzungen] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Startseite eines vSphere-Clients, der mit einem vCenter Server-System verbunden ist,
auf die Schaltfläche [Sitzungen] .
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Sitzung und wählen Sie [Beenden] .
Der Text der [Meldung des Tages] wird als Benachrichtigung an alle aktiven Sitzungs- und neuen Benutzer
gesendet, wenn diese sich anmelden.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Startseite eines vSphere-Clients, der mit einem vCenter Server-System verbunden ist,
auf die Schaltfläche [Sitzungen] .
52 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Verwaltete Systeme führen SNMP-Agenten aus, die einem Verwaltungsprogramm Informationen auf eine der
folgenden Arten bereitstellen:
n Als Reaktion auf eine GET-Operation. Hierbei handelt es sich um eine spezifische Anforderung von Infor-
mationen vom Verwaltungssystem.
n Durch Senden einer Trap. Hierbei handelt es sich um eine Warnung, die durch den SNMP-Agenten ge-
sendet wird, um das Verwaltungssystem über ein bestimmtes Ereignis oder eine Bedingung zu informie-
ren.
MIB-Dateien (Management Information Base) definieren die Informationen, die durch verwaltete Geräte be-
reitgestellt werden können. Die MIB-Dateien enthalten Objektbezeichner (Object Identifiers, OIDs) und Vari-
ablen, die in einer Hierarchie angeordnet sind.
vCenter Server und ESX/ESXi verfügen über SNMP-Agenten. Der mit jedem Produkt bereitgestellte Agent
weist unterschiedliche Funktionen auf.
Die von vCenter Server gesendeten Traps werden typischerweise an andere Verwaltungsprogramme gesen-
det. Sie müssen Ihren Verwaltungsserver so konfigurieren, dass die von vCenter Server gesendeten SNMP-
Traps interpretiert werden können.
Zur Verwendung der SNMP-Traps von vCenter Server müssen Sie die SNMP-Einstellungen in vCenter Server
konfigurieren und die Clientsoftware für die Verwaltung so konfigurieren, dass die von vCenter Server ge-
sendeten Traps akzeptiert werden.
Die von vCenter Server gesendeten Traps werden in [Link] definiert. Siehe „VMWARE-
VC-EVENT-MIB“, auf Seite 66.
Voraussetzungen
Zum Abschließen der folgenden Aufgabe muss der vSphere-Client mit vCenter Server verbunden sein. Au-
ßerdem benötigen Sie den DNS-Namen und die IP-Adresse des SNMP-Empfängers, die Portnummer des
Empfängers und den Community-Bezeichner.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie den entsprechenden Server in [Aktueller vCenter Server] aus, wenn er zu einer verbundenen
Gruppe gehört.
VMware, Inc. 53
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
4 Geben Sie die folgenden Informationen für den [primären Empfänger] der SNMP-Traps ein.
Option Beschreibung
Empfängerinternetadresse Der DNS-Name und die IP-Adresse des SNMP-Empfängers.
Empfängerport Die Portnummer des Empfängers, an die der SNMP-Agent Traps sendet.
Wenn der Portwert nicht angegeben wird, verwendet vCenter Server den
Standardport [162] .
Community Der Community-Bezeichner.
5 (Optional) Verwenden Sie die Optionen [Empfänger 2 aktivieren] , [Empfänger 3 aktivieren] und
[Empfänger 4 aktivieren] , um weitere Empfänger zu aktivieren.
Das vCenter Server-System ist jetzt bereit, Traps an das von Ihnen angegebene Verwaltungssystem zu senden.
Weiter
Konfigurieren Sie Ihre SNMP-Verwaltungssoftware zum Empfangen und Interpretieren von Daten aus dem
SNMP-Agenten von vCenter Server. Siehe „Konfiguration der Clientsoftware für die SNMP-Verwaltung“,
auf Seite 57.
Versionen von ESX vor ESX 4.0 enthielten einen Net-SNMP-basierten Agenten. Sie können diesen Net-SNMP-
basierten Agenten in ESX 4.0 weiterhin mit MIBs verwenden, die Ihr Hardwareanbieter und andere Verwal-
tungsanwendungen von Drittanbietern bereitgestellt haben. Sie müssen jedoch den eingebetteten SNMP-
Agenten verwenden, um die MIB-Dateien von VMware verwenden zu können.
Der eingebettete SNMP-Agent ist standardmäßig deaktiviert. Sie müssen ihn unter Verwendung des vSphere-
CLI-Befehls vicfg-snmp konfigurieren, um ihn zu aktivieren. Eine vollständige Aufzählung aller vicfg-snmp-
Optionen finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference Guide.
Voraussetzungen
Die SNMP-Konfiguration für ESX/ESXi benötigt das vSphere-CLI. Informationen zum Installieren und Ver-
wenden des vSphere-CLI finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference Guide.
Vorgehensweise
54 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Voraussetzungen
Die SNMP-Konfiguration für ESX/ESXi benötigt das vSphere-CLI. Informationen zum Installieren und Ver-
wenden des vSphere-CLI finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference Guide.
Vorgehensweise
u Geben Sie vom vSphere-CLI aus
[Link] --server <hostname> --username <username> --password <password> -c <com1> ein.
Ersetzen Sie <com1> durch den Namen, den Sie für die Community festlegen möchten. Jedes Mal, wenn
Sie eine Community unter Verwendung dieses Befehls angeben, überschreibt die von Ihnen angegebene
die vorherige Konfiguration. Trennen Sie zum Angeben von mehreren Communitys die Namen durch
ein Komma.
Geben Sie beispielsweise zum Festlegen der Communitys „public“ und „internal“ auf dem Host
„[Link]“ den Befehl
[Link] --server [Link] --username user --password password -c public, inter-
nal ein.
Sie müssen zum Senden von Traps mithilfe des SNMP-Agenten die Zieladresse (Empfänger), die Community
und optional einen Port konfigurieren. Wenn Sie keinen Port angeben, sendet der SNMP-Agent Traps stan-
dardmäßig an den UDP-Port 162 auf dem Zielverwaltungssystem.
Voraussetzungen
Die SNMP-Konfiguration für ESX/ESXi benötigt das vSphere-CLI. Informationen zum Installieren und Ver-
wenden des vSphere-CLI finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference Guide.
VMware, Inc. 55
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
Ersetzen Sie <Zieladresse>, <Port> und <Community> jeweils mit der Adresse des Zielsystems, der Port-
nummer, an die die Traps gesendet werden sollen, und dem Namen der Community. Jedes Mal, wenn
Sie ein Ziel unter Verwendung dieses Befehls angeben, überschreiben die von Ihnen angegebenen alle
vorher angegebenen Einstellungen. Trennen Sie zum Angeben von mehreren Zielen diese durch ein
Komma.
Geben Sie beispielsweise zum Senden von SNMP-Traps vom Host „[Link]“ an Port 162 auf
„[Link]“ unter Verwendung der öffentlichen Community den Befehl
[Link] --server [Link] --username user --password password -t [Link]-
[Link]@162/public ein.
3 (Optional) Senden Sie eine Test-Trap um sicherzustellen, dass der Agent richtig konfiguriert ist, indem Sie
[Link] --server <hostname> --username <username> --password <password> --test eingeben.
Der eingebettete SNMP-Agent überwacht standardmäßig den UDP-Port 161 für Abfrageanforderungen von
Verwaltungssystemen. Sie können den Befehl vicfg-snmp zum Konfigurieren eines alternativen Ports ver-
wenden. Verwenden Sie einen UDP-Port, der nicht unter /etc/services definiert ist, um Konflikte mit anderen
Diensten zu vermeiden.
WICHTIG Standardmäßig überwachen sowohl der eingebettete SNMP-Agent als auch der Net-SNMP-basierte
Agent, der in der ESX-Servicekonsole verfügbar ist, den UDP-Port 161. Wenn Sie beide Agenten zum Abfragen
auf einem ESX-Host aktivieren, müssen Sie mindestens für einen von ihnen den verwendeten Port ändern.
Voraussetzungen
Die SNMP-Konfiguration für ESX/ESXi benötigt das vSphere-CLI. Informationen zum Installieren und Ver-
wenden des vSphere-CLI finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference Guide.
Vorgehensweise
Ersetzen Sie <Port> durch den Port für den eingebetteten SNMP-Agenten, der zum Überwachen der Ab-
fragen verwendet werden soll.
2 (Optional) Wenn der SNMP-Agent nicht aktiviert ist, aktivieren Sie ihn durch Eingabe des Befehls
[Link] --server <hostname> --username <username> --password <password> --enable.
56 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Sie müssen zum Konfigurieren Ihrer Clientsoftware für die Verwaltung die Communitys für das verwaltete
Gerät angeben, die Porteinstellungen konfigurieren und die MIB-Dateien von VMware laden. Spezifische An-
weisungen für diese Schritte finden Sie in der Dokumentation Ihres Verwaltungssystems.
Voraussetzungen
Sie müssen die MIB-Dateien von VMware von der VMware-Website herunterladen, um diese Aufgabe abzu-
schließen.
Vorgehensweise
1 Geben Sie in Ihrer Verwaltungssoftware das vCenter Server- oder ESX/ESXi-System als SNMP-basiertes,
verwaltetes Gerät an.
Diese müssen mit den für den SNMP-Agenten auf dem vCenter Server-System oder ESX/ESXi-Host ein-
gerichteten Communitys übereinstimmen.
3 (Optional) Wenn Sie den SNMP-Agenten zum Senden von Traps an einen Port auf dem Verwaltungs-
system konfiguriert haben, der nicht der Standard-UDP-Port 162 ist, konfigurieren Sie die Clientverwal-
tungssoftware zum Überwachen des von Ihnen konfigurierten Ports.
4 Laden Sie die VMware-MIBs in die Verwaltungssoftware, damit die symbolischen Namen für die vCen-
ter Server- oder ESX/ESXi-Variablen angezeigt werden können.
a [Link]
b [Link]
c [Link]
d [Link]
e [Link]
f [Link]
g [Link]
i [Link]
j [Link]
Die Verwaltungssoftware kann jetzt Traps von vCenter Server- oder ESX/ESXi-Systemen empfangen und in-
terpretieren.
VMware, Inc. 57
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
SNMP-Diagnose
Verwenden Sie SNMP-Werkzeuge zum Diagnostizieren von Konfigurationsproblemen.
Sie können die folgenden Tools verwenden, um Probleme in der SNMP-Konfiguration zu diagnostizieren:
n Geben Sie den Befehl
[Link] --server <hostname> --username <username> --password <password> --test in die
vSphere-Befehlszeilenschnittstelle ein, um den eingebetteten SNMP-Agenten aufzufordern, eine warm-
Start-Test-Trap zu senden.
Die virtuellen Maschinen verwenden eigene virtuelle Hardwaregeräte. Installieren Sie auf der virtuellen Ma-
schine keine Agenten zum Überwachen von physischer Hardware.
Vorgehensweise
u Installieren Sie die SNMP-Agenten, die Sie normalerweise zu diesem Zweck einsetzen würden, in den
Gastbetriebssystemen. Auf dem ESX ist keine spezielle Konfiguration erforderlich.
58 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Tabelle 5-2 listet MIB-Dateien auf, die im MIB-Dateipaket von VMware enthalten sind und nicht von VMware
erstellt wurden. Sie können mit den MIB-Dateien von VMware verwendet werden, um zusätzliche Informa-
tionen zu liefern.
VMWARE-ROOT-MIB
Die Datei [Link] definiert die Unternehmens-OID von VMware sowie OID-Zuweisungen erster
Ebene.
vmwSystem vmware 1
vmwVirtMachines vmware 2
vmwResources vmware 3
vmwProductSpecific vmware 4
vmwLdap vmware 40
vmwTraps vmware 50
vmwOID vmware 60
vmwareAgentCapabilities vmware 70
VMware, Inc. 59
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
VMWARE-ENV-MIB
Die Datei [Link] definiert Variablen und Trap-Typen für Berichte zum Status physischer Kom-
ponenten auf dem Hostcomputer.
n vmwEnvHardwareEvent, das gesendet wird, wenn eine grundlegende Änderung des physischen Zustands
der Hardware durch einen ESXi-Host erkannt wird.
n vmwESXEnvHardwareEvent, das gesendet wird, wenn eine grundlegende Änderung des physischen Zu-
stands der Hardware durch einen ESX-Host erkannt wird.
VMWARE-OBSOLETE-MIB
Die Datei [Link] enthält alle bisher veröffentlichten verwalteten Objekte, die auslaufen.
Diese Datei wird zur Verfügung gestellt, um die Kompatibilität mit älteren Versionen von ESX/ESXi zu er-
halten.
Die in dieser Datei definierten Variablen wurden ursprünglich in vorherigen Versionen der Dateien VMWARE-
[Link] und [Link] definiert. Die in [Link] definierten Variab-
len werden in Tabelle 5-5 aufgelistet.
60 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
VMware, Inc. 61
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
62 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
In Tabelle 5-6 werden die in [Link] definierten Traps aufgeführt. Diese Traps wurden ur-
sprünglich in [Link] definiert.
ESX/ESXi-Traps
vmPoweredOn Diese Trap wird gesendet, wenn eine virtuelle Maschine aus dem angehaltenen oder aus-
geschalteten Zustand eingeschaltet wird.
vmPoweredOff Diese Trap wird gesendet, wenn eine virtuelle Maschine ausgeschaltet wird.
vmHBLost Diese Trap wird gesendet, wenn eine virtuelle Maschine eine Abnahme des Taktsignals für
den Gast feststellt. Auf dem Gastbetriebssystem müssen die VMware Tools installiert sein,
damit dieser Wert gültig ist.
VMware, Inc. 63
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
vmHBDetected Diese Trap wird gesendet, wenn eine virtuelle Maschine das Taktsignal für den Gast ermit-
telt bzw. wieder ermittelt. Auf dem Gastbetriebssystem müssen die VMware Tools instal-
liert sein, damit dieser Wert gültig ist.
vmSuspended Diese Trap wird gesendet, wenn eine virtuelle Maschine angehalten wird.
vCenter Server-Traps
vpxdTrap Diese Trap wird gesendet, wenn ein Instanzstatus sich ändert.
VMWARE-PRODUCTS-MIB
Die Datei [Link] definiert OIDs zur eindeutigen Identifizierung jedes SNMP-Agenten auf
allen VMware-Plattformen.
oidESX vmwOID 1
vmwESX vmwProductSpecific 1
vmwDVS vmwProductSpecific 2
vmwVC vmwProductSpecific 3
vmwServer vmwProductSpecific 4
VMWARE-RESOURCES-MIB
Die Datei [Link] definiert Variablen für Berichte über die Ressourcennutzung.
CPU-Teilstruktur
vmwCPU vmwResources 1 Definiert die Root-OID für die Teilstruktur der Va-
riablen zum Berichten von CPU-Informationen.
vmwNumCPUs vmwCPU 1 Die Anzahl der physischen CPUs im System.
Arbeitsspeicherteilstruktur
vmwMemory vmwResources 2 Definiert die Root-OID für die Teilstruktur der Va-
riablen zum Berichten von Arbeitsspeicherinforma-
tionen.
vmwMemSize vmwMemory 1 Größe des physischen Arbeitsspeichers auf dem
Host (in KB).
vmwMemCOS vmwMemory 2 Menge des physischen Arbeitsspeichers (in KB), der
der Servicekonsole zugeteilt wird. Diese Variable ist
nicht für ESXi-Hosts anwendbar, da diese keine Ser-
vicekonsole besitzen.
vmwMemAvail vmwMemory 3 Die Menge des Arbeitsspeichers, die zum Ausfüh-
ren von virtuellen Maschinen verfügbar ist und
dem Hypervisor zugewiesen werden kann. Sie wird
berechnet, indem „vmwMemCOS“ von
„vmwMemSize“ subtrahiert wird.
64 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Speicherteilstruktur
vmwStorage vmwResources 5 Definiert die Root-OID für die Teilstruktur der Va-
riablen zum Berichten von Arbeitsspeicherinforma-
tionen.
vmwHostBusAdapterNumber vmwStorage 1 Die Anzahl der Einträge in die Tabelle „vmwHost-
BusAdapterTable“.
vmwHostBusAdapterTable vmwStorage 2 Eine Tabelle, die die Hostbusadapter in diesem
Host enthält.
vmwHostBusAdapterEntry vmwHostBusAdapterTable 1 Ein Eintrag in die Hostbusadapter-Tabelle, der De-
tails für einen bestimmten Adapter enthält.
vmwHostBusAdapterIndex vmwHostBusAdapterEntry 1 Ein beliebiger Indexeintrag, der diesem Adapter zu-
gewiesen wurde.
vmwHbaDeviceName vmwHostBusAdapterEntry 2 Der Systemgerätename für diesen Adapter.
vmwHbaBusNumber vmwHostBusAdapterEntry 3 Die Hostbusnummer. Für nicht unterstützte Adap-
ter wird „-1“ zurückgegeben.
vmwHbaStatus vmwHostBusAdapterEntry 4 Der Betriebszustand des Adapters.
vmwHbaModelName vmwHostBusAdapterEntry 5 Der Modellname des Adapters.
vmwHbaDriverName vmwHostBusAdapterEntry 6 Der Name des Adaptertreibers.
vmwHbaPci vmwHostBusAdapterEntry 7 Die PCI-ID des Adapters.
VMWARE-SYSTEM-MIB
Die Datei [Link] enthält Variablen zur Identifizierung der auf einem verwalteten System
ausgeführten VMware-Software mithilfe von Produktnamen, Versionsnummer und Build-Nummer.
VMWARE-TC-MIB
Die Datei [Link] umfasst allgemeine Textkonventionen für MIB-Dateien von VMware.
n unbekannt(1)
n Chassis(2)
n Energieversorgung(3)
n Lüfter(4)
n CPU(5)
n Arbeitsspeicher(6)
n Akku(7)
VMware, Inc. 65
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
n Temperatursensor(8)
n RAID-Controller(9)
n Spannung(10)
n unbekannt(1)
n normal(2)
n grenzwertig(3)
n kritisch(4)
n fehlgeschlagen(5)
VMWARE-VC-EVENT-MIB
Die Datei [Link] enthält Definitionen für von vCenter Server gesendete Traps. Diese Defi-
nitionen wurden in früheren Versionen von VirtualCenter Server durch [Link] bereitgestellt.
Tabelle 5-10 listet die Traps auf, die für vCenter Server definiert sind.
Tabelle 5-11 listet die Variablen auf, die für die Traps von vCenter Server definiert sind.
VMWARE-VMINFO-MIB
Die Datei [Link] definiert Variablen und Traps für Berichte zu virtuellen Maschinen.
66 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
VMware, Inc. 67
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
68 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
vmwVmID vmwTraps 101 Besitzt denselben Wert wie vmwVmVMID der betroffenen
virtuellen Maschine, die die Trap generiert, damit die
betroffene virtuelle Maschine in vmwVmTable abgefragt
werden kann.
vmwVmConfigFilePath vmwTraps 102 Die Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine, wel-
che die Trap generiert.
In Tabelle 5-13 werden die in [Link] definierten Traps aufgeführt. Diese Traps wurden vorher
in [Link] definiert.
SNMPv2-Diagnose-Leistungsindikatoren
Die Datei [Link] stellt verschiedene Leistungsindikatoren bereit, die Sie beim Debuggen von SNMP-
Problemen unterstützen.
VMware, Inc. 69
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Systemprotokolldateien
Zusätzlich zu Listen von Ereignissen und Alarmen generieren vSphere-Komponenten auch verschiedene Pro-
tokolle. Diese Protokolle enthalten zusätzliche Informationen zu Aktivitäten in der vSphere-Umgebung.
In der folgenden Aufgabe wird das Zugreifen auf und das Anzeigen von Systemprotokolldateien beschrieben.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Startseite eines vSphere-Clients, der mit einem vCenter Server-System oder einem
ESX/ESXi-Host verbunden ist, auf [Systemprotokolle] .
2 Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü das gewünschte Protokoll und den gewünschten Eintrag aus.
70 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Externe Systemprotokolle
Der technische Support von VMware kann für die Behebung von Problemen mit dem Produkt eine Reihe von
Dateien anfordern. Im vorliegenden Abschnitt werden die Arten und Speicherorte der Protokolldateien für
die verschiedenen ESX 4.0-Komponentensysteme beschrieben.
HINWEIS Auf Windows-Systemen werden verschiedene Protokolldateien im Verzeichnis mit den lokalen Ein-
stellungen gespeichert, das sich in folgendem Pfad befindet: C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzerna-
me>\Lokale Einstellungen\. Dieser Ordner wird standardmäßig ausgeblendet.
ESX/ESXi-Systemprotokolle
Sie benötigen möglicherweise die ESX/ESXi-Systemprotokolldateien, um technische Probleme zu beheben.
In Tabelle 5-15 werden die mit ESX-Systemen verknüpften Protokolldateien aufgelistet.
Syslog-Protokoll /var/log/messages
VMkernel-Meldungen /var/log/vmkernel
VMkernel-Warnungen /var/log/vmkwarning
Protokolldatei der virtuellen Maschine Das Protokoll [Link] befindet sich im selben Verzeichnis wie
die .vmx-Datei für die virtuelle Maschine
In Tabelle 5-16 werden die Protokolldateien aufgeführt, die mit dem vSphere-Client in Zusammenhang stehen.
VMware, Inc. 71
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Dienstprotokoll des \vpx -Verzeichnis im Verzeichnis der Anwendungsdaten auf der Maschine des vSphere-Clients.
vSphere-Clients Beispiel: C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Lokale Einstellungen\An-
wendungsdaten\vpx\[Link] oder C:\Benutzer\<Benutzername>\Lokale Ein-
stellungen\Anwendungsdaten\vpx\[Link]
x(=0, 1, ... 9)
VMware Server-Systemprotokolle
Sie benötigen möglicherweise VMware Server-Systemprotokolldateien und die Konfigurationsdatei, um tech-
nische Probleme zu beheben.
In Tabelle 5-17 werden die mit VMware Server-Hosts verknüpften Protokolldateien aufgelistet.
Falls Sie auf einem Remote-vSphere-Client Probleme mit der VMware-VM-Konsole haben,
reichen Sie eine Support-Anfrage zusammen mit dieser Protokolldatei ein.
Führen Sie das Support-Skript aus oder speichern Sie die Protokolldatei, bevor Sie die
fehlgeschlagene virtuelle Maschine neu starten.
Linux /var/log/vmware/event-<Pfad_zu_Konfigurationsda-
tei>.[Link]
Linux <Name_virtuelle_Maschine>/<Name_virtuelle_Maschine>.vmx
Befindet sich in dem Ordner, in dem virtuelle Maschinen gespeichert
werden.
72 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Auf einem ESXi-Host können Sie über den vSphere-Client oder den vSphere-CLI-Befehl vicfg-syslog die
folgenden Optionen konfigurieren:
Protokolldateipfad Legt einen Datenspeicherpfad zu einer Datei fest, in der syslogd alle Meldun-
gen erfasst.
Remotehost Legt einen Remotehost fest, zu dem die syslog-Meldungen weitergeleitet wer-
den. Um die weitergeleiteten syslog-Meldungen zu empfangen, muss auf dem
Remotehost ein syslog-Dienst installiert und ordnungsgemäß konfiguriert
sein. Weitere Informationen zur Konfiguration finden Sie in der Dokumenta-
tion zum auf dem Remotehost installierten syslog-Dienst.
Remoteport Legt den Port fest, auf dem der Remotehost syslog-Meldungen empfangen soll.
Sie können weder den vSphere-Client noch vicfg-syslog zum Konfigurieren des syslog-Verhaltens für einen
ESX-Host verwenden. Sie müssen zum Konfigurieren von syslog für einen ESX-Host die Datei/etc/sys-
[Link] bearbeiten.
Weitere Informationen zu vicfg-syslog finden Sie im vSphere Command‐Line Interface Installation and Reference
Guide.
Vorgehensweise
5 Geben Sie im Textfeld [[Link]] den Datenspeicherpfad für die Datei ein, in der
syslog die Meldungen protokollieren soll.
Der Datenspeicherpfad sollte das Format [<Datenspeichername>] </Pfad/zu/Datei>, aufweisen, wobei sich
der Pfad auf die Root des Volumes bezieht, auf dem sich der Datenspeicher befindet. Beispielsweise könnte
der Datenspeicherpfad [Speicher1] var/log/messages dem Pfad /vmfs/volumes/storage1/var/log/mes-
sages zugeordnet werden.
6 Geben Sie im Textfeld [[Link]] den Namen des Remotehosts ein, an den die syslog-
Daten weitergeleitet werden sollen.
7 Geben Sie im Textfeld [[Link]] den Port auf dem Remotehost ein, an den die syslog-Daten
weitergeleitet werden sollen.
Standardmäßig ist diese Option auf 514 gesetzt, den von syslog verwendeten Standard-UDP-Port. Die
Änderungen an dieser Option werden übernommen, sobald [[Link]] konfiguriert
wurde.
VMware, Inc. 73
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Diagnosedaten exportieren
Sie können alle oder Teile der Daten aus der Protokolldatei exportieren.
Wenn Sie Daten aus der Protokolldatei exportieren, erstellt das Skript vm-support eine Datei mit den ausge-
wählten Daten und speichert sie an einem von Ihnen angegebenen Speicherort. Der Standarddateityp
ist .txt, falls eine andere Dateierweiterung nicht angegeben wird. Die Datei enthält den Typ, die Zeit und die
Beschreibung.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in einem vSphere-Client, der mit einem vCenter Server Server oder ESX/ESXi verbunden
ist, [Verwaltung] > [Diagnosedaten exportieren.]
2 Wenn der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden ist, geben Sie den Host an, dessen
Protokoll Sie exportieren möchten, und legen Sie den Speicherort für die Protokolldateien fest.
3 Wenn der vSphere-Client mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist, geben Sie das Verzeichnis für die
Protokolldateien an.
Vorgehensweise
74 VMware, Inc.
Kapitel 5 Konfigurieren von Hosts und vCenter Server
Vorgehensweise
n Um die viclient-*.log-Dateien anzuzeigen, wechseln Sie in das Verzeichnis %temp%.
n Wenn Sie den mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client ausführen, laden Sie das
Protokollpaket herunter.
Das Protokollpaket wird als .zip-Datei generiert. Standardmäßig werden die vpxd-Protokolle innerhalb
des Pakets als .gz-Dateien komprimiert. Zum Dekomprimieren dieser Dateien müssen Sie gunzip ver-
wenden.
n Wählen Sie im vCenter Server-System [Start] > [Programme] > [VMware] > [vCenter Server‐Proto‐
kollpaket generieren] .
Mit dieser Funktion können Sie auch dann vCenter Server-Protokollpakete generieren, wenn Sie mit dem
vSphere-Client keine Verbindung zu vCenter Server herstellen können.
Das Protokollpaket wird als .zip-Datei generiert. Standardmäßig werden die vpxd-Protokolle innerhalb
des Pakets als .gz-Dateien komprimiert. Zum Dekomprimieren dieser Dateien müssen Sie gunzip ver-
wenden.
Vorgehensweise
u Führen Sie an der Servicekonsole das folgende Skript aus: /usr/bin/vm-support
Vorgehensweise
1 Melden Sie sich über den vSphere-Client bei vCenter Server an.
ESX/ESXi-VMkernel-Dateien
Wenn der VMkernel ausfällt, wird eine Fehlermeldung angezeigt, und die virtuelle Maschine wird anschlie-
ßend neu gestartet. Wenn Sie beim Konfigurieren der virtuellen Maschine eine VMware-Core-Dump-Partition
angegeben haben, generiert der VMkernel zusätzlich einen Core-Dump und ein Fehlerprotokoll.
Schwer wiegendere Probleme im VMkernel können dazu führen, dass der Computer ohne Anzeige einer
Fehlermeldung nicht mehr reagiert und keinen Core-Dump erstellt.
VMware, Inc. 75
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
76 VMware, Inc.
Verwalten der Bestandsliste des
vSphere-Clients 6
In den Themen dieses Abschnitts wird beschrieben, wie Sie die Objekte in Ihrer vSphere-Umgebung verwalten
können.
Die Ansichten und verfügbaren Funktionen variieren in Abhängigkeit davon, ob der vSphere-Client mit einem
vCenter Server-System oder mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist. Soweit nicht anders angegeben, beziehen
sich Prozesse, Aufgaben und Beschreibungen auf beide Arten von vSphere-Clientverbindungen.
Jedes Objekt im vSphere-Client hat einen bestimmten Platz in der Gesamthierarchie der Objekte. Die Position
eines Objekts in der Hierarchie wird von den Funktionen des Objekts bestimmt.
Der Name eines Objekts muss innerhalb seines übergeordneten Objekts eindeutig sein. vApp-Namen müssen
in der Ansicht „VMs und Vorlagen“ eindeutig sein.
Root-Ordner Nur in vCenter Server. Untergeordnete Objekte sind Datencenter oder Unter-
ordner. Der Root-Ordner wird standardmäßig für jedes vCenter Server-System
festgelegt. Sie können seinen Namen ändern, aber den Ordner nicht neu hin-
zufügen oder entfernen.
VMware, Inc. 77
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Ordner Nur in vCenter Server. Untergeordnete Objekte sind Datencenter, Hosts, Clus-
ters, Netzwerkobjekte, Datenspeicher, virtuelle Maschinen, Vorlagen oder Un-
terordner.
Datencenter Nur in vCenter Server. Ein Datencenter enthält Ordner, Cluster, Hosts, Netz-
werke, Datenspeicher und virtuelle Maschinen. Alle für verwaltete Hosts und
virtuelle Maschinen durchgeführten Aktionen werden auf das jeweilige Da-
tencenter angewendet. In einem Datencenter können Sie virtuelle Maschinen
unabhängig von den zugehörigen Hosts überwachen und verwalten und VMo-
tion auf sie anwenden.
Cluster Nur in vCenter Server. Untergeordnete Objekte sind Hosts, virtuelle Maschi-
nen und Ressourcenpools.
Hosts Untergeordnete Objekte von Hosts sind virtuelle Maschinen oder Ressourcen-
pools. Hosts sind ESX/ESXi-Systeme. Die Bezeichnung „Host“ bezieht sich auf
die Virtualisierungsplattform, die eine oder mehrere virtuelle Maschinen hos-
tet. Ein Hostobjekt ist standardmäßig die oberste Struktur für eine eigenstän-
dige ESX/ESXi-Maschine.
Wenn der vCenter Server-System mit dem vSphere-Client verbunden ist, wer-
den alle bei vCenter Server registrierten ESX/ESXi-Systeme als Hosts bezeich-
net. Direkt mit dem vSphere-Client verbundene ESX/ESXi-Systeme werden als
eigenständige Hosts bezeichnet.
Virtuelle Maschinen Befinden sich in einem Host, sind virtuelle Festplatten auf einem Datenspei-
cher, die innerhalb eines Clusters oder Ressourcenpools zugewiesen sind.
Können als untergeordnete Objekte von Hosts, Clustern oder Ressourcenpools
aufgelistet werden. Können zwischen Hosts oder Clustern verschoben werden.
Beim Hinzufügen zu einem Cluster oder Ressourcenpool müssen Sie einen
spezifischen Zielhost angeben, oder es muss sich bereits ein solcher im Cluster
oder Ressourcenpool befinden.
Vorlagen Eine Vorlage ist eine Master-Kopie einer virtuellen Maschine, die zur Erstel-
lung und Bereitstellung neuer virtueller Maschinen verwendet werden kann.
Netzwerke Nur in vCenter Server. Untergeordnetes Objekt von Datencentern und Netz-
werkordnern. Es gibt zwei Netzwerktypen: vNetwork-Standard-Switches
(vSwitches) und verteilte vNetwork-Switches. vNetwork-Standard-Switches
werden einem einzelnen Host zugewiesen und sie werden erkannt, wenn
Hosts zur vSphere-Umgebung hinzugefügt werden. vNetwork-Standard-
Switches können über den vSphere-Client hinzugefügt und entfernt werden.
Verteilte vNetwork-Switches umfassen mehrere Hosts. Verteilte vNetwork-
Switches können über den vSphere-Client hinzugefügt und entfernt werden.
78 VMware, Inc.
Kapitel 6 Verwalten der Bestandsliste des vSphere-Clients
Datenspeicher Nur in vCenter Server. Untergeordnetes Objekt von Datencentern und Daten-
speicherordnern. Datenspeicher sind logische Container, die Dateien virtueller
Festplatten sowie andere Dateien, die für VM-Vorgänge benötigt werden, ent-
halten. Datenspeicher gibt es auf unterschiedlichen Typen von physischen
Speichergeräten, z. B. auf lokalen Speichern, iSCSI- und Fibre-Channel-SANs
sowie NFS. Sie können Datenspeicher durch Formatieren von Speichergeräten
oder Mounten von NFS-Volumes auf Ihrem Host erstellen. Darüber hinaus
können Sie der Bestandsliste einen Host mit vorhandenen Datenspeichern hin-
zufügen.
Bibliotheken Zentrale Repositorys zum Bereitstellen von Medien wie VM-Vorlagen, ISO-
Dateien, VMDK-Dateien, Diskettenimages, Gastanpassungsprofile usw. für
virtuelle Maschinen.
Unter Verwendung der Zeigt die Beziehungen zwischen Bestandslistenobjekten grafisch an.
Funktion „Zuordnun-
gen“
Klicken auf ein Objekt in Zeigt eine Liste mit Registerkarten an, auf denen Objekte angezeigt werden,
der Bestandsliste die miteinander in Beziehung stehen.
Beispiel: Einem Datenspeicher ist eine Registerkarte mit virtuellen Maschinen
zugeordnet, auf der alle VMs aufgeführt sind, die diesen Datenspeicher nutzen.
Außerdem ist eine Registerkarte mit Hosts vorhanden, die alle Hosts mit Zu-
griff auf diesen Datenspeicher auflistet.
Auswählen von [Hosts Bietet eine Übersicht über mehrere virtuelle Maschinen, die auf einem be-
und Cluster] auf der stimmten Host, Cluster oder in einem Ressourcenpool ausgeführt werden. Je-
Startseite des Objekt verfügt über eine Registerkarte, auf der alle ihm zugeordneten oder
in ihm enthaltenen virtuellen Maschinen angezeigt werden.
Auf der Seite „Hosts und Cluster“ werden die Ordner virtuellen Maschinen
nicht angezeigt. Da die Namen virtueller Maschinen innerhalb von Ordnern
virtueller Maschinen eindeutig sind, wird möglicherweise mehr als eine vir-
tuelle Maschine mit demselben Namen angezeigt. Verwenden Sie die Ansicht
„VMs und Vorlagen“, um virtuelle Maschine so anzuzeigen, wie sie in der
Ordnerhierarchie angeordnet sind.
Auswählen von [VMs Zeigt alle virtuelle Maschinen und Vorlagen an. In dieser Ansicht können sie
und Vorlagen] auf der virtuelle Maschinen in Ordnerhierarchien anordnen.
Startseite
Auswählen von [Daten- Zeigt alle Datenspeicher im Datencenter an. In dieser Ansicht können Sie Da-
speichern] von der Seite tenspeicher in beliebige Ordnerhierarchien strukturieren.
„Home“
Auswählen von Objek- Zeigt alle abstrakten Netzwerkgeräte an, die als vSwitches und verteilte vNet-
ten in der Ansicht [Netz- work-Switches bezeichnet werden. In dieser Ansicht können sie Netzwerkge-
werk] auf der Startseite räte in beliebigen Ordnerhierarchien anordnen.
VMware, Inc. 79
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf das übergeordnete Element in der Bestands-
liste.
2 Wählen Sie Neues <Objekt> aus. Dabei kann <Objekt> ein Ordner, Cluster, Ressourcenpool, Host oder eine
virtuelle Maschine sein.
3 Führen Sie alle Schritte des Assistenten aus und klicken Sie auf [Beenden] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf das übergeordnete Element in der Bestands-
liste.
2 Wählen Sie Neues <Objekt> aus. Dabei kann <Objekt> ein Ordner, Cluster, Ressourcenpool, Host oder eine
virtuelle Maschine sein.
Ein Symbol für das neue Objekt wird zur Bestandsliste hinzugefügt.
Sie können den Root-Ordner nicht verschieben. Wenn Sie unter Verwendung des vSphere-Clients direkt eine
Verbindung zu einem Host herstellen, können Sie den Host nicht verschieben.
80 VMware, Inc.
Kapitel 6 Verwalten der Bestandsliste des vSphere-Clients
n Virtuelle Maschinen – Können auf andere Ressourcenpools, Cluster, Ordner, Datencenter oder Hosts ver-
schoben werden. Wenn eine virtuelle Maschine nicht zu einem Host, sondern zu einem anderen Objekt
hinzugefügt werden soll, müssen Sie einen Zielhost angeben.
n Netzwerke – Können in Ordner auf derselben oder einer übergeordneten Hierarchieebene verschoben
werden. Sie können keine dvPort-Gruppe unabhängig von ihrem übergeordneten verteilten virtuellen
Switch verschieben.
n Datencenter – Können in Ordner auf derselben oder einer übergeordneten Hierarchieebene verschoben
werden.
Wenn Sie ein Objekt (z. B. einen Ordner, ein Datencenter, einen Cluster oder einen Ressourcenpool) aus der
Bestandsliste entfernen, führt vCenter Server die folgenden Schritte aus:
n Entfernt alle dem Objekt untergeordneten Bestandslistenobjekte.
n Entfernt alle dem Objekt zugeordneten Aufgaben und Alarme.
n Setzt alle mit dem Objekt verknüpften Prozessor- und Migrationslizenzen auf den Status „Verfügbar“
zurück.
n Hört auf, die zugehörigen virtuellen Maschinen zu verwalten, wenn das Objekt ein Host ist, lässt sie jedoch
auf dem Host.
HINWEIS Das Entfernen einer virtuellen Maschine aus der Bestandsliste löscht sie nicht aus ihrem Datenspei-
cher.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie [Entfernen] .
2 Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf „Ja“, um das Entfernen des Objekts zu bestätigen.
Sie benötigen eine Rolle mit der Berechtigung „Datenspeicher durchsuchen“, um den Datenspeicherbrowser
zu verwenden.
VMware, Inc. 81
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Die Funktionsweise des Datenspeicherbrowsers ähnelt der einer Dateisystemanwendung wie Windows Ex-
plorer. Er unterstützt zahlreiche gängige Dateisystemvorgänge wie das Kopieren, Ausschneiden und Einfügen
von Dateien. Der Datenspeicherbrowser unterstützt keine Drag & Drop-Operationen.
Sie können virtuelle Festplatten aus einem Datenspeicher in einen lokalen Speicher herunterladen, es ist jedoch
nicht möglich, virtuelle Festplatten aus einem lokalen Speicher in einen Datenspeicher hochzuladen, da das
Festplattenformat während des Uploads nicht überprüft werden kann.
82 VMware, Inc.
Verwaltung virtueller Maschinen
VMware, Inc. 83
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
84 VMware, Inc.
Konsolidieren des Datencenters 7
Mit der für kleinere IT-Umgebungen empfohlenen im VMware vCenter gesteuerten Konsolidierung können
Sie die Vorgänge in Ihrem Datencenter optimieren, indem Sie Geschäftsanwendungen, die auf mehreren phy-
sischen Systemen verteilt sind, in eine zentral verwaltete virtuelle Umgebung verschieben. Verwenden Sie die
Konsolidierungsfunktion, um mit dem Aufbau Ihrer virtuellen Umgebung zu beginnen oder um für Ihr Da-
tencenter während des Wachstums eine weitere Konsolidierung vorzunehmen.
Auf einem einzelnen physischen System können mehrere virtuelle Maschinen gehosted werden. Dadurch wird
eine effizientere Nutzung von Rechenressourcen erreicht. Das Verfahren zum Konsolidieren Ihres Datencen-
ters umfasst folgende Prozesse:
Suchen Sie suchen nach den physischen Systemen in Ihrem Datencenter, die Sie ana-
lysieren möchten, und wählen diese aus.
Analysieren Die ausgewählten physischen Systeme werden analysiert und die Leistungs-
daten für jedes ausgewählte System werden erfasst. Für gewöhnlich steigt die
Zuverlässigkeit der Empfehlungen von vCenter Server mit der Dauer des Ana-
lysevorgangs.
Konsolidieren Die Leistungsdaten werden mit den auf den VM-Hostsystemen verfügbaren
Ressourcen verglichen. Die ausgewählten physischen Systeme werden in vir-
tuelle Maschinen umgewandelt und in vCenter Server auf den empfohlenen
Hosts importiert. Dort werden sie gemeinsam mit anderen Komponenten Ihrer
virtuellen Umgebung verwaltet.
Greifen Sie auf die Funktion für die gesteuerte Konsolidierung zu, indem Sie auf die Schaltfläche [Konsoli‐
dierung] klicken.
VMware, Inc. 85
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Mithilfe von standardmäßigen Systemanmeldedaten können Sie einen Satz von Anmeldedaten speichern, so-
dass Sie sie nicht jedes Mal eingeben müssen, wenn Sie Systeme zur Analyse hinzufügen. Sie können stan-
dardmäßige Anmeldedaten bei Bedarf außer Kraft setzen.
Aktive Domänen ermöglichen Ihnen die Registrierung von Domänen mit der Konsolidierungsfunktion. Aktive
Domänen werden täglich geprüft, sodass neu hinzugefügte Systeme schnell verfügbar sind.
Guided Consolidation kann für jedes beliebiges Gebietsschema konfigurierte Systeme konvertieren. Vor der
Verwendung der Funktion sollten Sie sicherstellen, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
86 VMware, Inc.
Kapitel 7 Konsolidieren des Datencenters
Allgemeine Anforderungen
n Die folgenden Betriebssysteme auf zu analysierenden Systemen werden unterstützt:
n Windows 2000 Professional/Server/Advanced
n Windows XP Professional (32-Bit und 64-Bit)
n Windows Server 2003 Standard/Web/Enterprise (32-Bit und 64-Bit)
n Windows Vista (32-Bit und 64-Bit)
n Windows Server 2008 (32-Bit und 64-Bit)
n Anmeldedaten mit der Berechtigung Als Dienst anmelden für das System, auf dem der Guided Conso-
lidation-Server installiert ist, müssen während der Installation bereitgestellt werden. Wenn in Ihrem
Netzwerk Active Directory verwendet wird, muss das Konto mit den angegebenen Anmeldedaten eben-
falls über ausreichende Berechtigungen verfügen, um Abfragen in der Active Directory-Datenbank durch-
führen zu können.
n Die Datei- und Druckerfreigabe müssen auf dem System, auf dem der Guided Consolidation-Server in-
stalliert ist, und auf allen Systemen, die analysiert werden sollen, installiert sein. Die einfache Dateifreigabe
von Windows XP genügt nicht.
n Die Guided Consolidation-Erweiterung muss auf dem vSphere-Client installiert, aktiviert und gestartet
sein.
n Es ist mindestens ein Datencenter-Bestandslistenobjekt vorhanden. Siehe „Hinzufügen eines Bestands-
listenobjekts“, auf Seite 80.
n Für mindestens einen Host wurde eine vCenter Server-Registrierung vorgenommen. Siehe „Hinzufügen
eines Hosts“, auf Seite 98.
n Für Guided Consolidation ist Administratorzugriff auf die für die Analyse ausgewählten Systeme erfor-
derlich. Insbesondere verwendet der vCenter Collector Service diese Anmeldedaten, um Konfigurations-
und Leistungsdaten von den analysierten physischen Systemen zusammenzutragen und abzurufen. Kon-
ten müssen voll qualifiziert und können eines der Folgenden sein:
n Konto des Zielsystems.
n Konto in der Domäne des Zielsystems.
n Konto einer vertrauenswürdigen Domäne des Zielsystems.
Netzwerkverbindungen
Der Guided Consolidation-Server muss über Zugriff auf die Ports verfügen, die in Tabelle 7-1 aufgelistet sind.
VMware, Inc. 87
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
88 VMware, Inc.
Kapitel 7 Konsolidieren des Datencenters
Grundlegendes zu Konsolidierungsdiensten
Guided Consolidation kann zusammen mit vCenter Server oder auf einem separaten Host installiert werden.
Bei der Installation von Guided Consolidation auf einem separaten Host wird die beste Leistung erzielt.
vCenter Collector Ser- Erkennt Domänen und Systeme innerhalb von Domänen. Erfasst Leistungs-
vice daten auf diesen Systemen.
vCenter Provider Ser- Hilfsdienst für den vCenter Collector Service. Kommuniziert mit Zielsystemen
vice und liefert die Daten zurück an den vCenter Collector Service.
vCenter Guided Consoli- Koordiniert die gesamte Kommunikation zwischen den Guided Consolidati-
dation on-Komponenten. Speichert die vom vCenter Collector Service erfassten Leis-
tungsdaten. Analysiert die Daten und generiert Platzierungsempfehlungen.
Kommuniziert zudem mit vCenter Server zur Durchführung von Konvertie-
rungen. Läuft innerhalb eines generischen Servlet-Containers mit der Bezeich-
nung [VMware vCenter Management Webservices] . Die Dienste der anderen
vCenter-Funktionen und -Erweiterungen stehen möglicherweise ebenfalls in
diesem Servlet-Container zur Verfügung.
VMware, Inc. 89
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Auf der Registerkarte [Konfiguration] werden der Name, Speicherort und Status der Konsolidierungsdienste
angezeigt. Dort können Sie zudem die folgenden Einstellungen vornehmen:
Standardmäßige Syste- Wird von Guided Consolidation zum Zugreifen auf physische Zielsysteme
manmeldedaten verwendet. Die Standardanmeldedaten können bei Bedarf außer Kraft gesetzt
werden.
Aktive Domänen Guided Consolidation prüft aktive Domänen automatisch und legt die Infor-
mationen über die Systeme im Cache ab. Diese Informationen werden täglich
aktualisiert. Falls Sie beabsichtigen, Systeme zur Analyse hinzuzufügen, indem
Sie sie aus einer Domäne auswählen, müssen Sie die Domäne als „Aktiv“ an-
geben.
Vorgehensweise
2 Geben Sie einen für die Domäne qualifizierten Benutzernamen und ein Kennwort ein.
Beispiel: DOMÄNE\Benutzername.
VMware empfiehlt, dass Sie Domänen, denen häufig neue Systeme hinzugefügt werden, als „Aktiv“ belassen,
und dass Sie Domänen entfernen, die nicht häufig geändert werden, nachdem ihre Informationen zwischen-
gespeichert wurden. Da das Durchsuchen von aktiven Domänen ressourcenintensiv ist, wird auch empfohlen,
dass weniger als 50 Domänen gleichzeitig aktiv sind.
HINWEIS In manchen Fällen benötigt das System mehrere Stunden, um die Containerinformationen einer
Domäne zu erfassen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie auf der Seite „Home“ des vSphere-Clients [Guided Consolidation] > [Konfiguration] .
3 Wählen Sie die Domänen aus, die Sie als „aktiv“ kennzeichnen möchten.
90 VMware, Inc.
Kapitel 7 Konsolidieren des Datencenters
Sie können Systeme manuell hinzufügen, indem Sie einen Computernamen, eine IP-Adresse bzw. einen Be-
reich von IP-Adressen oder einen Dateinamen eingeben. Alternativ dazu können Sie eine Domäne auswählen,
die aktiv sein muss, und Systeme auswählen, die in dieser Domäne gefunden wurden. Sie können bis zu 100
Systeme gleichzeitig analysieren.
HINWEIS Nach dem Hinzufügen eines Systems zur Analyse kann es bis zu einer Stunde dauern, bis sich der
Status des neu hinzugefügten Systems von „Systeminformationen werden gesammelt“ in „Analyse wird
durchgeführt“ ändert.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Registerkarte [Analyse] auf [Zur Analyse hinzufügen] .
Option Beschreibung
Geben Sie die Computer manuell an Geben Sie den Computernamen, die IP-Adressen, einen Bereich von IP-Ad-
ressen oder den Pfad zu einer Datei an, die die Computernamen oder IP-
Adressen der gewünschten Systeme enthält. Dabei müssen folgende Regeln
beachtet werden:
n Trennen Sie die Computernamen oder IP-Adressen durch Kommas.
n Die Eingabe mehrerer IP-Bereiche ist nicht zulässig.
n Wenn Sie eine Datei verwenden möchten, muss sich jeder Computerna-
me bzw. jede IP-Adresse in einer separaten Zeile in der Datei befinden.
Die Datei muss für den vSphere-Client verfügbar sein.
Wählen Sie die Computer nach Do- Wählen Sie die zu analysierenden Systeme aus.
mänen aus
4 Wählen Sie, ob Sie die konfigurierten Standardanmeldeinformationen oder andere Anmeldedaten ver-
wenden möchten.
Wenn Sie die Standardanmeldeinformationen außer Kraft setzen möchten, stellen Sie sicher, dass Sie einen
in der Domäne qualifizierten Benutzernamen (z. B.: DOMÄNE\Benutzername) und ein Kennwort ein-
geben.
Wenn die Analyse abgeschlossen ist, werden die folgenden Informationen angezeigt:
n [Physischer Computer] – Der Hostname des zu analysierenden oder zu importierenden physischen Sys-
tems.
n [CPU‐Info] – Die Anzahl an CPUs und deren Taktfrequenz.
n [Arbeitsspeicherinformationen] – Zeigt die Arbeitsspeichermenge des Systems an.
n [Status] – Zeigt den Fortschritt der Analyse an.
VMware, Inc. 91
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
n [Zuverlässigkeit] – Gibt den Umfang an, in dem vCenter Server Leistungsdaten über das System abrufen
kann und für wie geeignet eine Komponente basierend auf den verfügbaren Daten eingeschätzt wird.
n [CPU‐Nutzung] – Zeigt die durchschnittliche CPU-Nutzung des Systems im Lauf der Zeit an.
n [Arbeitsspeichernutzung] – Zeigt die durchschnittliche Arbeitsspeichernutzung des Systems im Lauf
der Zeit an.
Die Empfehlung weist darauf hin wie geeignet – basierend auf den gesammelten Daten – eine Komponente
für ein VM-Hostsystem ist. Mit Zuverlässigkeit wird der Grad an Verlässlichkeit der Empfehlung angegeben,
und sie ist vom Zeitrahmen der Analyse abhängig. Empfehlungen, die auf Grundlage längerer Analysephasen
und daher auf Grundlage umfangreicherer Leistungsdaten unterbreitet werden, weisen einen höheren Grad
an Zuverlässigkeit auf.
HINWEIS Nach einer 24-stündigen Analyse ist der von vCenter Server angegebene Grad an Zuverlässigkeit
der Empfehlungen hoch. Eine solche Bewertung kann allerdings auch irreführend sein, wenn die Arbeitslast
eines Systems über Wochen oder Monate deutlich variiert. Um einen hohen Grad an Zuverlässigkeit für eine
Empfehlung zu erreichen, sollten Analysen über eine längere Zeit hinweg durchgeführt werden, sodass Spit-
zen- und Niedrigwerte in der Systemauslastung berücksichtigt werden. Analysen können über den Zeitraum
von bis zu einem Monat durchgeführt werden.
Die Option zum manuellen Konvertieren von Systemen ist nur dann verfügbar, wenn der VMware Converter
Enterprise-Client auf Ihrem vSphere-Client installiert und aktiviert ist. Sie können über den Plug-In-Manager
feststellen, ob der VMware Converter Enterprise Client installiert und aktiviert ist.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Registerkarte [Analyse] mit der rechten Maustaste auf ein System und wählen Sie
[In virtuelle Maschine konvertieren] > [Manuell] .
2 Schließen Sie den Assistenten ab, um die Eigenschaften der virtuellen Maschine manuell anzugeben.
92 VMware, Inc.
Kapitel 7 Konsolidieren des Datencenters
Vorgehensweise
1 Wählen Sie auf der Registerkarte [Analyse] die zu konsolidierenden Systeme aus und klicken Sie auf
[Konsolidierung planen] .
Ihre Eingabe wird als Name für die erstellte virtuelle Maschine verwendet.
4 (Optional) Sie können Ziele ändern, wenn alternative Ziele verfügbar sind, indem Sie auf die Spalte [Ziele]
klicken und ein Ziel im Dropdown-Menü auswählen.
Die Anzahl der in der Spalte [Zielbewertung] angezeigten Sternsymbole gibt an, in welchem Umfang
das Hostsystem die geschätzten Ressoucenanforderungen für die endgültige virtuelle Maschine erfüllen
kann.
Weiter
Den Fortschritt der Aufgabe können Sie im Fensterbereich [Kürzlich bearbeitete Aufgaben] verfolgen. Zu-
sätzliche Informationen zu der Aufgabe werden auf der Registerkarte [Aufgaben] angezeigt.
Aktuelle Aufgaben werden im Fensterbereich [Kürzlich bearbeitete Aufgaben] dargestellt. Auf der Regis-
terkarte [Aufgaben] werden alle Konsolidierungsaufgaben dargestellt. Ausführliche Informationen zu einer
Aufgabe können Sie anzeigen, indem Sie auf die Aufgabe klicken. Informationen zu Ereignissen in Bezug auf
die ausgewählte Aufgabe werden im Fensterbereich [Aufgabendetails] aufgeführt.
Sie können eine Aufgabenliste filtern, indem Sie im Suchfeld Kriterien eingeben und eine Kombination der
Folgenden Elemente auswählen:
n Name
n Ziel
n Status
n Initiiert durch
n Startzeit
n Abschlusszeit
VMware, Inc. 93
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Problem
Obwohl bis zu 100 Systeme gleichzeitig analysiert werden können, treten möglicherweise Leistungsprobleme
unter vCenter Server auf, die auf die Ausführung von Guided Consolidation zurückzuführen sind.
Ursache
Die Analyse ist ressourcenintensiv und kann negative Auswirkungen auf die Leistung von vCenter Server
haben.
Lösung
Verringern Sie die Anzahl an Systemen, die analysiert werden. Bei Bedarf können Sie den Guided Consolida-
tion-Dienst entweder deaktivieren oder deinstallieren. Wenn Sie Guided Consolidation deaktivieren, werden
erfasste Daten beibehalten und keine weitere Daten erfasst. Wenn Sie den Guided Consolidation-Dienst deins-
tallieren, können die erfassten Daten nicht mehr verwendet werden.
Problem
Windows-Systeme, die alle der folgenden Bedingungen erfüllen, werden von Guided Consolidation nicht
erkannt und nicht als Kandidaten für die Analyse aufgelistet:
n Das System ist nicht im Microsoft Windows-Netzwerk aufgelistet. Die folgenden Befehle listen das System
nicht auf:
NET VIEW
NET VIEW /DOMAIN:<die Arbeitsgruppe bzw. Domäne, zu der das System gehört>
n Das System wird in Active Directory angezeigt, verfügt aber über kein definiertes operatingSystem-At-
tribut. Dies kann passieren, wenn das System nie mit dem Active Directory, zu dem es gehört, synchron-
isiert oder nicht richtig konfiguriert wurde.
Lösung
n Aktivieren Sie den Dienst [Computerbrowser] auf der Maschine, auf der Guided Consolidation installiert
ist, und auf den Systemen, die nicht erkannt werden.
n Stellen Sie sicher, dass die Anmeldedaten für die Option [Anmelden als] für den VMware vCenter
Collector Provider Service den unter „Voraussetzungen für die Konsolidierung“, auf Seite 86 aufgeführten
Voraussetzungen entsprachen.
n Geben Sie die statische IP-Adresse des Zielsystems manuell ein.
94 VMware, Inc.
Kapitel 7 Konsolidieren des Datencenters
Problem
Die Standardeinstellungen für manche Konfigurationen von Windows XP, Windows Vista und Windows Ser-
ver 2008 hindern Guided Consolidation am Erfassen von Leistungsdaten von Systemen, die unter diesen Be-
triebssystemen ausgeführt werden.
n Das System ist nicht im Microsoft Windows-Netzwerk aufgelistet. Die folgenden Befehle listen das System
nicht auf:
NET VIEW
NET VIEW /DOMAIN:<die Arbeitsgruppe bzw. Domäne, zu der das System gehört>
n Das System wird in Active Directory angezeigt, verfügt aber über kein definiertes operatingSystem-At-
tribut. Dies kann passieren, wenn das System nie mit dem Active Directory, zu dem es gehört, synchron-
isiert oder nicht richtig konfiguriert wurde.
Lösung
1 Legen Sie auf den Guided Consolidation-Zielsystemen die Option [Netzwerkzugriff: Modell für ge‐
meinsame Nutzung und Sicherheitsmodell für lokale Konten] auf [Klassisch ‐ lokale Benutzer au‐
thentifizieren sich als sie selbst] fest
4 Wählen Sie im linken Fenster einen der folgenden Ordner aus, je nachdem, welchen Befehl Sie im vor-
hergehenden Schritt ausgeführt haben:
c Doppelklicken Sie auf [Netzwerkzugriff: Modell für gemeinsame Nutzung und Sicherheitsmodell
für lokale Konten] . Stellen Sie sicher, dass [Klassisch ‐ lokale Benutzer authentifizieren sich als
sie selbst] ausgewählt ist.
Problem
Die Liste der verfügbaren Domänen bleibt für Guided Consolidation leer, wenn es unter Windows Server 2008
und Windows Vista installiert wurde.
VMware, Inc. 95
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Ursache
Manche Konfigurationen von Windows Vista und Windows Server 2008 hindern Guided Consolidation daran,
LAN Manager-Arbeitsgruppen zu finden. Das Link-Layer Discovery Protocol (LLDP), das mit Windows 2008
Server eingeführt wurde, ist nicht mit LAN Manager-basierenden Protokollen kompatibel und kann Maschi-
nen mit älteren Betriebssystemen nicht erkennen, wenn diese nicht über die entsprechenden Treiber verfügen.
Zudem verwendet Guided Consolidation LLDP nicht, um die Erkennung durchzuführen, und findet keine
Systeme, die nur über dieses Protokoll gefunden werden können. Wenn der Windows-Dienst „Computer-
browser“ deaktiviert ist, findet Guided Consolidation ebenfalls keine Systeme.
Lösung
Stellen Sie sicher, dass der Windows-Dienst „Computerbrowser“ auf dem Windows Vista- oder Windows
Server 2008-System, auf dem Guided Consolidation installiert ist, und ebenfalls auf allen zu erkennenden
Systemen aktiviert ist. Alternativ können Sie auch manuell die statische IP-Adresse des zu analysierenden
Systems eingeben.
Problem
Temporäre Netzwerkfehler können manchmal dazu führen, dass Guided Consolidation die Analyse auf einem
oder mehreren Systemen anhält, obwohl die Systeme erreichbar sind.
Lösung
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die betroffenen Systeme und wählen Sie [Analyse fortsetzen] .
Vorgehensweise
1 Öffnen Sie auf dem Guided Consolidation-Hostsystem unter Systemsteuerung die Option „Dienste“.
2 Halten Sie die Dienste [VMware vCenter Management Webservices] (dies gilt, wenn Guided Consoli-
dation und vCenter Server nicht in der Nähe befinden), [VMware Collector für vCenter] und [VMware
Provider für vCenter] an.
Vorgehensweise
VORSICHT Deinstallieren Sie den vCenter Collector Service nicht allein. Wenn Sie dies tun, kann Guided Con-
solidation nicht mehr ausgeführt werden und Sie müssen eine neue Erstinstallation von Guided Consolidation
durchführen, wodurch vorhandene Guided Consolidation-Daten gelöscht werden.
96 VMware, Inc.
Verwalten von Hosts in vCenter Server 8
Verbinden Sie Ihre Hosts mit einem vCenter Server-System, um auf alle Funktionen Ihrer Hosts zuzugreifen
und die Verwaltung von mehreren Hosts zu vereinfachen.
Informationen zur Konfigurationsverwaltung von ESX/ESXi-Hosts finden Sie im Handbuch zur Serverkonfigu‐
ration für ESX oder im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESXi.
Die Ansichten und verfügbaren Funktionen variieren in Abhängigkeit davon, ob der vSphere-Client mit einem
vCenter Server-System oder mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist. Soweit nicht anders angegeben, beziehen
sich Prozesse, Aufgaben und Beschreibungen auf alle Arten von vSphere-Client-Verbindungen.
Grundlegendes zu Hosts
Ein Host ist eine Virtualisierungsplattform, die virtuelle Maschinen unterstützt. Ein durch vCenter Server
verwalteter Host ist ein Host, der bei vCenter Server registriert ist.
Das Verwalten eines Hosts erfolgt über den vSphere-Client. Dieser vSphere-Client kann entweder direkt mit
einem ESX/ESXi-Host oder über eine Verbindung mit einem vCenter Server-System indirekt mit Hosts ver-
bunden werden.
Wenn ein ESX/ESXi-Host direkt mit dem vSphere-Client verbunden wird, werden die Hosts einzeln als ei-
genständige Hosts verwaltet. Der überwiegende Teil der Funktionen für die Hostkonfiguration und die Kon-
figuration von virtuellen Maschinen ändert sich nicht. Funktionen, für die mehrere Hosts erforderlich sind,
beispielsweise die Migration mit VMotion von einer virtuellen Maschine auf eine andere, sind über die Ver-
bindung mit einem eigenständigen Host nicht verfügbar.
VMware, Inc. 97
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
Wenn Sie ESX/ESXi-Hosts mithilfe von vCenter Server verwalten, werden diese über einen mit einem vCenter
Server-System verbundenen vSphere-Client zur vSphere-Umgebung hinzugefügt. Verwaltete Hosts sind in
Datencentern, Ordnern oder Clustern unter dem vCenter Server-Root-System hierarchisch organisiert.
VORSICHT Wenn ein ESX/ESXi-Host mit einem vCenter Server-System verbunden ist und Sie einen vSphere-
Client zur direkten Verwaltung des ESX/ESXi-Hosts einsetzen, erhalten Sie eine Warnmeldung, können den
Vorgang jedoch fortsetzen. Dies kann auf dem Host zu Konflikten führen, insbesondere wenn der Host Teil
eines Clusters ist. Daher wird von einer solchen Vorgehensweise dringend abgeraten.
Alle virtuellen Maschinen auf verwalteten Hosts werden erkannt und in vCenter Server importiert. Wenn
mehrere verwaltete Hosts hinzugefügt werden, erkennt vCenter Server sämtliche zwischen den virtuellen
Maschinen vorliegenden Namenskonflikte und gibt eine Benachrichtigung an den Systemadministrator aus,
der die virtuellen Maschinen ggf. umbenennen kann.
Wenn vCenter Server eine Verbindung mit einem verwalteten Host herstellt, erfolgt dies als Benutzer mit
ausreichenden Rechten. Der jeweilige Benutzer des vSphere-Clients muss nicht notwendigerweise ein Admi-
nistrator für den verwalteten Host sein.
Wenn Sie einen Host hinzufügen, erkennt der vCenter Server alle virtuellen Maschinen auf dem verwalteten
Host und fügt diese der Umgebung hinzu.
HINWEIS Wenn Sie den vSphere-Client direkt mit einem ESX/ESXi-Host verbinden, gelten die in diesem Ab-
schnitt beschriebenen Aufgaben nicht.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie im vSphere-Client die Bestandsliste an und wählen Sie den Cluster aus, dem Sie den Host
hinzufügen möchten.
2 Wählen Sie im Menü „Datei“ die Option [Neu] > [Host hinzufügen] .
3 Geben Sie die Verbindungseinstellungen für den verwalteten Host ein und klicken Sie auf [Weiter] .
a Geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des verwalteten Hosts in das Feld [Hostname] ein.
b Geben Sie den [Benutzernamen] und das [Kennwort] für ein Benutzerkonto ein, das über Admi-
nistratorrechte für den ausgewählten verwalteten Host verfügt.
vCenter Server verwendet das Root-Konto für die Anmeldung beim System und erstellt anschließend
ein spezielles Benutzerkonto. vCenter Server verwendet dieses Konto anschließend für alle weiteren
Authentifizierungsvorgänge.
98 VMware, Inc.
Kapitel 8 Verwalten von Hosts in vCenter Server
4 (Optional) Wählen Sie [Sperrmodus aktivieren] , um den Remotezugriff für das Administratorkonto zu
deaktivieren, nachdem vCenter Server die Steuerung des Hosts übernommen hat.
Diese Option steht nur für ESXi-Hosts zur Verfügung. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen um sicher-
zustellen, dass der Host ausschließlich über vCenter Server verwaltet wird. Es können im Sperrmodus
nur einige wenige Verwaltungsaufgaben ausgeführt werden. Hierzu ist eine Anmeldung an der lokalen
Konsole des Hosts erforderlich.
6 Geben Sie an, ob dem Host ein neuer oder ein vorhandener Lizenzschlüssel zugewiesen werden soll, und
klicken Sie auf [Weiter] .
7 Geben Sie an, wie mit den Ressourcenpools auf dem Host verfahren werden soll.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie im vSphere-Client die Bestandsliste an und wählen Sie das Datencenter oder den Ordner aus,
zu dem Sie den Host hinzufügen möchten.
3 Geben Sie die Verbindungseinstellungen für den verwalteten Host ein und klicken Sie auf [Weiter] .
a Geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des verwalteten Hosts in das Feld [Hostname] ein.
b Geben Sie den [Benutzernamen] und das [Kennwort] für ein Benutzerkonto ein, das über Admi-
nistratorrechte für den ausgewählten verwalteten Host verfügt.
vCenter Server verwendet das Root-Konto für die Anmeldung beim System und erstellt anschließend
ein spezielles Benutzerkonto. vCenter Server verwendet dieses Konto anschließend für alle weiteren
Authentifizierungsvorgänge.
4 (Optional) Wählen Sie [Sperrmodus aktivieren] , um den Remotezugriff für das Administratorkonto zu
deaktivieren, nachdem vCenter Server die Steuerung des Hosts übernommen hat.
Diese Option steht nur für ESXi-Hosts zur Verfügung. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen um sicher-
zustellen, dass der Host ausschließlich über vCenter Server verwaltet wird. Es können im Sperrmodus
nur einige wenige Verwaltungsaufgaben ausgeführt werden. Hierzu ist eine Anmeldung an der lokalen
Konsole des Hosts erforderlich.
6 Geben Sie an, ob dem Host ein neuer oder ein vorhandener Lizenzschlüssel zugewiesen werden soll, und
klicken Sie auf [Weiter] .
VMware, Inc. 99
Grundlagen der vSphere-Systemverwaltung
7 Wählen Sie einen Speicherort für die virtuellen Maschinen des Hosts aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Wählen Sie entweder einen Ordner einer virtuellen Maschine oder, wenn Sie die virtuellen Maschinen
nicht in einem Ordner speichern möchten, das Datencenter aus.
1 Das Netzwerk wird nach dem angegebenen verwalteten Host durchsucht und alle virtuellen Maschinen
auf dem verwalteten Host werden ermittelt.
Wenn der Assistent keine Verbindung mit dem verwalteten Host herstellen kann, wird dieser nicht der
Bestandsliste hinzugefügt.
Falls der Host bereits von einem anderen vCenter Server-System verwaltet wird, zeigt vCenter Server eine
Meldung an. Wenn der vCenter Server eine Verbindung mit dem verwalteten Host herstellen, die Ver-
bindung jedoch aus irgendeinem Grund nicht aufrechterhalten kann, wird der Host zwar hinzugefügt,
jedoch in einem nicht verbundenen Zustand.
4 Es wird die Anzahl der Prozessoren auf dem verwalteten Host ermittelt, und es wird die entsprechende
Anzahl an Lizenzen zugewiesen.
Die Anzahl der Prozessoren wird in der Datenbank von vCenter Server gespeichert und bei jedem Wie-
derherstellen einer Verbindung mit einem verwalteten Host sowie bei jedem Start des vCenter Server-
Systems überprüft.
Falls die verwendete Version nicht unterstützt wird und die Version des verwalteten Hosts aktualisiert
werden kann, fordert vCenter Server Sie auf, ein Upgrade durchzuführen.
Der verwaltete Host und die verknüpften virtuellen Maschinen verbleiben in der vCenter Server-Bestandsliste.
Im Gegensatz dazu werden durch das Entfernen eines verwalteten Hosts von vCenter Server sowohl der
verwaltete Host als auch alle verknüpften virtuellen Maschinen aus der Bestandsliste von vCenter Server
entfernt.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die Bestandsliste im mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client an und
klicken Sie zum Trennen auf den verwalteten Host.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host und wählen Sie im Kontextmenü [Trennen] .
3 Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf [Ja] .
Wenn die Verbindung des verwalteten Hosts getrennt wird, wird hinter dem Objektnamen in Klammern
„Nicht verbunden“ angezeigt, und das Objekt wird abgeblendet dargestellt. Alle verknüpften virtuellen
Maschinen werden ebenso abgeblendet dargestellt und bezeichnet.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die Bestandsliste im mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client an und
klicken Sie zum erneuten Verbinden auf den verwalteten Host.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host und wählen Sie im Kontextmenü [Verbinden] .
Wenn der Verbindungsstatus des verwalteten Hosts mit vCenter Server geändert wird, werden die Status
der virtuellen Maschinen auf diesem Host aktualisiert, um die Änderung zu übernehmen.
Wenn ein Hostkennwort von vCenter Server nicht entschlüsselt werden kann, wird die Verbindung zwischen
Host und vCenter Server getrennt. Sie müssen die Verbindung mit dem Host erneut herstellen und die An-
meldeinformationen eingeben, die mit dem neuen Zertifikat verschlüsselt und in der Datenbank gespeichert
werden.
Sie können Hosts aus einem Cluster entfernen, indem Sie sie in der Bestandsliste auswählen und sie an eine
neue Position innerhalb der Bestandsliste ziehen. Die neue Position kann ein Ordner für einen eigenständigen
Host oder ein anderer Cluster sein.
Voraussetzungen
Bevor Sie einen Host aus einem Cluster entfernen können, müssen Sie alle virtuellen Maschinen, die auf dem
Host ausgeführt werden, ausschalten oder unter Verwendung von VMotion auf einen neuen Host migrieren.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie auf einem mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client die Bestandsliste an.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol für den entsprechenden verwalteten Host im Be-
standslistenfenster und wählen Sie im Kontextmenü [In den Wartungsmodus wechseln] .
Das Hostsymbol ändert sich, und dem Namen wird in Klammern der Begriff „Wartungsmodus“ hinzu-
gefügt.
4 Wählen Sie den Host im Bestandslistenfenster aus, und ziehen Sie ihn mit der Maus an den neuen Spei-
cherort.
Der Host kann in einen anderen Cluster oder in ein anderes Datencenter verschoben werden. Wenn die
neue Position ausgewählt wurde, wird der Name des Clusters bzw. Datencenters mit einem blauen Feld
umrandet.
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host und wählen Sie im Kontextmenü [Wartungsmodus
beenden] .
Zwischen dem Entfernen des verwalteten Hosts und dem Trennen der Verbindung des verwalteten Hosts mit
vCenter Server besteht ein Unterschied. Beim Trennen der Verbindung eines verwalteten Hosts wird dieser
nicht aus vCenter Server entfernt, sondern es werden nur vorübergehend alle vCenter Server-Überwachungs-
aktivitäten ausgesetzt. Der verwaltete Host und die verknüpften virtuellen Maschinen verbleiben in der vCen-
ter Server-Bestandsliste.
Durch das Entfernen eines verwalteten Hosts aus vCenter Server werden nicht die virtuellen Maschinen des
verwalteten Hosts bzw. des Datenspeichers entfernt. Es wird ausschließlich der Zugang von vCenter Server
zum verwalteten Host und zu den virtuellen Maschinen auf dem verwalteten Host entfernt.
Das Thema Abbildung 8-1 veranschaulicht das Entfernen eines verwalteten Hosts aus vCenter Server. Beachten
Sie im hier angeführten Beispiel, dass die Verbindung zwischen vCenter Server und dem entfernten verwal-
teten Host getrennt wird, während die Dateien des verwalteten Hosts im Datenspeicher erhalten bleiben.
Host A
VM1
VM2 [Link]
[Link]
vCenter
Host B
[Link]
VM3
[Link]
VM4
Gemeinsam genutzter
Datenspeicher
2. Host entfernen. Virtuelle Maschinen verbleiben auf dem
Datenspeicher des Hosts.
Host A
VM1
vCenter
VM2 [Link]
[Link]
Host B
[Link]
VM3
[Link]
VM4
Gemeinsam genutzter
Datenspeicher
Falls möglich, sollten Sie verwaltete Hosts entfernen, während diese verbunden sind. Durch das Entfernen
von verwalteten Hosts mit getrennten Verbindungen wird der vCenter Server-Agent nicht vom verwalteten
Host entfernt.
Voraussetzungen
Stellen Sie sicher, dass NFS-Mounts aktiv sind. Wenn keine NFS-Mounts reagieren, schlägt der Vorgang fehl.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie auf einem mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client die Bestandsliste an.
2 (Optional) Wenn der Host Teil eines Clusters ist, muss er in den Wartungsmodus versetzt werden.
a Klicken Sie in der Bestandsliste mit der rechten Maustaste auf den verwalteten Host und wählen Sie
im Kontextmenü [In den Wartungsmodus wechseln] .
Das Hostsymbol ändert sich, und dem Namen wird in Klammern der Begriff „Wartungsmodus“
hinzugefügt.
3 Klicken Sie im Bestandslistenfenster mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Host und wählen
Sie im Kontextmenü [Entfernen] .
vCenter Server entfernt den verwalteten Host und die zugeordneten virtuellen Maschinen aus der vCenter
Server-Umgebung. vCenter Server weist anschließend allen zugeordneten Prozessor- und Migrationsli-
zenzen wieder den Status „Verfügbar“ zu.
Das Tool zum Überwachen des Hoststatus ermöglicht Ihnen, den Status verschiedener Hosthardwarekom-
ponenten zu überwachen, z. B.:
n CPU-Prozessoren
n Arbeitsspeicher
n Lüfter
n Temperatur
n Spannung
n Betrieb
n Netzwerk
n Akku
n Speicher
n Kabel/Interconnect
n Softwarekomponenten
n Watchdog
n Andere
Das Tool zum Überwachen des Hoststatus stellt Daten dar, die über SMASH-Profile (Systems Management
Architecture for Server Hardware) gesammelt werden. Die angezeigten Informationen richten sich nach den
verfügbaren Sensoren in Ihrer Serverhardware.
Sie können den Systemzustand eines Hosts überwachen, indem Sie den vSphere-Client entweder direkt mit
einem Host oder mit einem vCenter Server-System verbinden. Sie können auch Alarme festlegen, die ausgelöst
werden, wenn sich der Systemstatus des Hosts ändert.
Wenn Sie über vCenter Server mit einem Host verbunden sind, müssen Sie die Registerkarte [Hardwarestatus]
anstelle der Registerkarte [Konfiguration] verwenden, um den Hoststatus zu überwachen.
Bei ordnungsgemäßer Funktionsweise einer Komponente ist die Statusanzeige grün. Die Farbe der Statusan-
zeige ändert sich in gelb oder rot, wenn eine Systemkomponente einen Leistungsschwellenwert überschreitet
oder nicht ordnungsgemäß funktioniert. Im Allgemeinen weist die gelbe Anzeige auf einen Leistungsabfall
hin. Die rote Anzeige signalisiert, dass eine Komponente nicht mehr ausgeführt wird oder den höchsten
Schwellenwert überschritten hat.
In der Spalte [Lesen] werden die aktuellen Werte für die Sensoren angezeigt. Für die Lüfter werden in der
Spalte z. B. Umdrehungen pro Minute (RPM) und für die Temperatur Werte in Grad Celsius aufgelistet
Vorgehensweise
1 Melden Sie sich über den vSphere-Client beim Host an und wählen Sie den Host in der Bestandsliste aus.
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konfiguration] und anschließend auf [Systemstatus] .
Die Sensordaten werden in einer Baumstruktur angezeigt. Der Stamm dieser Struktur zeigt den Gesamtstatus
des Hosts.
Überwachen des Systemstatus des Hosts bei einer Verbindung mit vCenter
Server
Wenn Sie den vSphere-Client mit dem vCenter Server-System verbinden, können Sie den Systemstatus auf
der Registerkarte [Hardwarestatus] ansehen.
Wenn Sie über vCenter Server mit einem Host verbunden sind, müssen Sie die Registerkarte [Hardwarestatus]
anstelle der Registerkarte [Konfiguration] verwenden, um den Hoststatus zu überwachen.
Vorgehensweise
1 Melden Sie sich über den vSphere-Client am vCenter Server an und zeigen Sie die Ansicht [Hosts und
Cluster] in der Bestandsliste an.
2 Wählen Sie in der Bestandsliste den Host aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Hardwarestatus] .
Vorgehensweise
u Führen Sie die dem beobachteten Problem entsprechende Maßnahme aus.
Problem Aktion
Die Registerkarte „Hardwarestatus“ Wählen Sie [Plug‐Ins] > [Plug‐In‐Manager] und stellen Sie sicher, dass das
wird im vSphere-Client nicht ange- Plug-In „Hardwarestatus“ aktiviert ist.
zeigt.
Auf der Registerkarte „Hardwaresta- Dieser Fehler tritt auf, wenn das Clientsystem den Domänennamen des
tus“ wird die folgende Fehlermel- vCenter Server-Systems nicht auflösen kann. Beheben Sie entweder das
dung angezeigt: Der Remotename Problem mit der Domänennamenauflösung oder bearbeiten Sie die Datei C:
konnte nicht aufgelöst werden \Programme\VMware\Infrastructure\VirtualCenter Server\exten-
<SERVER-NAME>, wobei <SERVER- sions\cim-ui\[Link] auf dem vCenter Server-System und er-
NAME> der Domänenname des setzen Sie den Domänennamen von vCenter Server durch die IP-Adresse.
vCenter Server-Systems ist.
Auf der Registerkarte „Hardwaresta- Ihre Internet Explorer-Sicherheitseinstellungen sind zu hoch eingestellt. So
tus“ wird eine Sicherheitswarnung ändern Sie die Sicherheitseinstellungen:
angezeigt. a Starten Sie Internet Explorer.
b Wählen Sie [Extras] > [Internetoptionen] .
c Klicken Sie auf die Registerkarte [Sicherheit] .
d Wählen Sie die Webinhaltszone [Lokales Intranet] aus.
e Klicken Sie auf [Stufe anpassen] .
f Wählen Sie unter [Skripting des Internet Explorer‐Webbrowsersteue‐
relements zulassen] die Option [Aktivieren] aus.
g Klicken Sie auf [OK] , um das Dialogfeld „Sicherheitseinstellungen“ zu
schließen, und klicken Sie anschließend erneut auf [OK] , um das Dia-
logfeld „Internetoptionen“ zu schließen.
Durch das Bereitstellen einer OVF-Vorlage können Sie Ihrer vCenter Server- oder ESX/ESXi-Bestandsliste vor-
konfigurierte virtuelle Maschinen hinzufügen. Das Bereitstellen einer OVF-Vorlage ist mit dem Bereitstellen
einer virtuellen Maschine aus einer Vorlage vergleichbar. Sie können eine OVF-Vorlage jedoch aus jedem
beliebigen lokalen Dateisystem, auf das von der vSphere-Client-Maschine zugegriffen werden kann, oder von
einem Remotewebserver bereitstellen. Die lokalen Dateisysteme können lokale Festplatten (z. B. C:), entfern-
bare Medien (beispielsweise CDs oder USB-Laufwerke) und freigegebene Netzlaufwerke umfassen.
Durch das Exportieren von OVF-Vorlagen können Sie virtuelle Appliances erstellen, die von anderen Benut-
zern importiert werden können. Die Exportfunktion kann zum Bereitstellen vorinstallierter Software als vir-
tuelle Appliance oder als Mittel zur Bereitstellung von virtuellen Maschinen für Benutzer verwendet werden.
Dies schließt auch Benutzer ein, die keinen direkten Zugriff auf die Vorlagen in Ihrer vCenter Server-Be-
standsliste haben.
Grundlegendes zu OVF
OVF ist ein Dateiformat, das den Austausch virtueller Appliances über Produkte und Plattformen hinweg
ermöglicht.
HINWEIS Zum Importieren einer virtuellen Maschine, die in einem anderen VMware-Produkt erstellt wurde
und nicht im OVF-Format vorliegt, verwenden Sie das VMware vCenter Converter-Modul. Weitere Informa-
tionen finden Sie in der Dokumentation zu VMware Converter Enterprise for vCenter Server.
Vorgehensweise
2 Legen Sie den Quellspeicherort fest und klicken Sie auf [Weiter] .
Option Beschreibung
Aus Datei bereitstellen Durchsuchen Sie Ihr Dateisystem nach einer OVF- oder OVA-Vorlage.
Aus URL bereitstellen Geben Sie eine URL zu einer OVF-Vorlage im Internet an. Beispiel: http://
[Link]/VMTN/[Link]
3 Zeigen Sie die Seite Einzelheiten zur OVF-Vorlage an und klicken Sie auf [Weiter] .
4 Wenn Lizenzvereinbarungen für die OVF-Vorlage gelten, erscheint die Seite mit der Endbenutzer-Li-
zenzvereinbarung. Stimmen Sie den Lizenzbedingungen zu, und klicken Sie auf [Weiter] .
5 (Optional) Bearbeiten Sie den Namen und wählen Sie in der Bestandsliste den Ordner aus, in dem die
vApp gespeichert werden soll. Klicken Sie auf [Weiter] .
6 Wählen Sie die Bereitstellungskonfiguration aus dem Dropdown-Menü aus und klicken Sie auf [Wei‐
ter] .
Die ausgewählte Option steuert in der Regel die Arbeitsspeichereinstellungen, die Anzahl der CPUs und
Reservierungen sowie die Konfigurationsparameter auf Anwendungsebene.
HINWEIS Diese Seite des Assistenten wird nur angezeigt, wenn die OVF-Vorlage Bereitstellungsoptionen
enthält.
7 Wählen Sie den Host oder Cluster aus, auf dem Sie die OVF-Vorlage bereitstellen möchten, und klicken
Sie auf [Weiter] .
8 Wählen Sie den Host, auf dem diese bereitgestellte OVF-Vorlage ausgeführt werden soll, und klicken Sie
auf [Weiter] .
Diese Seite wird nur angezeigt, wenn es sich bei dem Ziel um einen Ressourcenpool mit einem zugewie-
senen Cluster handelt, bei dem DRS deaktiviert ist oder der sich im manuellen Modus befindet.
9 Navigieren Sie zu dem Ressourcenpool, in dem die OVF-Vorlage ausgeführt werden soll, und klicken Sie
auf [Weiter] .
Diese Seite wird nur angezeigt, wenn auf dem Host Ressourcenpools oder Cluster konfiguriert sind.
10 Wählen Sie einen Datenspeicher aus, in dem die OVF-Vorlagendatei gespeichert werden soll, und klicken
Sie auf [Weiter] .
Datenspeicher sind eine vereinheitlichende Abstraktion für Speicherorte wie z. B. Fibre-Channel, iSCSI-
LUNs oder NAS-Volumes. Auf dieser Seite wählen Sie aus den Datenspeichern aus, die Sie bereits auf
dem Zielcluster oder -host konfiguriert haben. Die Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine und die
virtuellen Festplattendateien werden im Datenspeicher abgelegt. Wählen Sie einen Datenspeicher aus,
der für die virtuelle Maschine und alle zugehörigen Dateien der virtuellen Festplatte groß genug ist.
11 Wählen Sie für jedes in der OVF-Vorlage festgelegte Netzwerk ein Netzwerk aus, indem Sie in Ihrer
Infrastruktur mit der rechten Maustaste auf die Spalte [Zielnetzwerk] klicken, um die Netzwerkzuord-
nung einzurichten und klicken Sie auf [Weiter] .
12 Konfigurieren Sie auf der Seite [IP‐Zuteilung] , wie IP-Adressen für die virtuelle Appliance zugeteilt
werden, und klicken Sie auf [Weiter] .
Option Beschreibung
Fest (Fixed) Sie werden aufgefordert, die IP-Adressen auf der Seite [Appliance‐Eigen‐
schaften] einzugeben.
Transient IP-Adressen werden beim Einschalten der Appliance aus einem angegebe-
nen Bereich zugeteilt. Die IP-Adressen werden freigegeben, wenn die Ap-
pliance ausgeschaltet wird.
DHCP Zum Zuteilen der IP-Adressen wird ein DHCP-Server verwendet.
Diese Seite wird nicht angezeigt, wenn die bereitgestelle OVF-Vorlage keine Informationen über das IP-
Schema enthält, das sie unterstützt.
13 Konfigurieren Sie die vom Benutzer konfigurierbaren Eigenschaften und klicken Sie auf [Weiter] .
Die Eigenschaften, die Sie aufgefordert werden einzugeben, hängen vom ausgewählten IP-Zuteilungs-
schema ab. Sie werden beispielsweise nur im Falle eines festen IP-Zuteilungsschemas nach IP-bezogenen
Informationen für die bereitgestellten virtuellen Maschinen gefragt.
14 Überprüfen Sie die gewählten Einstellungen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Vorgehensweise
u Wählen Sie eine verfügbare vApp aus und klicken Sie auf [Jetzt herunterladen] .
Vorgehensweise
1 Wählen Sie die virtuelle Maschine oder vApp aus und wählen Sie [Datei] > [Export] > [OVF‐Vorlage
exportieren] .
HINWEIS Wenn Sie eine OVF-Vorlage mit einem Namen exportieren, der Sternchen (*) enthält, werden
diese Zeichen in Unterstriche (_) umgewandelt.
b Geben Sie unter [Verzeichnis] den Speicherort ein, an dem die exportierte Vorlage für die virtuelle
Maschine gespeichert ist, oder klicken Sie auf „...“, um nach dem Speicherort zu suchen.
Beispiel: C:\OvfLib\.
c Legen Sie im Feld [Optimiert für] fest, wie Sie die Dateien speichern möchten.
Wählen Sie [Web (OVF)] , um die OVF-Vorlage in Form mehrerer Dateien zu speichern (.ovf, .vmdk
und .mf). Dieses Format ist optimal, wenn Sie die OVF-Dateien auf einem Webserver oder in einer
Image-Bibliothek veröffentlichen möchten. Das Paket kann importiert werden, beispielsweise in den
vSphere-Client, indem Sie den URL in der .ovf-Datei veröffentlichen.
Wählen Sie [Physische Medien (OVA)] , um die OVF-Vorlage in einer einzelnen .ova-Datei zu ver-
packen. Es ist von Vorteil, das OVF-Paket als einzelne Datei zu verteilen, wenn es explizit von einer
Website heruntergeladen oder unter Verwendung eines USB-Schlüssels verschoben werden muss.
d (Optional) Wenn Sie einen neuen Ordner für die OVF-Datei erstellen möchten, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen [Ordner für OVF‐Vorlage erstellen] .
n C:\OvfLib\[Link]
n C:\OvfLib\[Link]
e (Optional) Geben Sie unter [Beschreibung] eine Beschreibung für die virtuelle Maschine ein.
Standardmäßig wird der Text aus dem Fenster [Anmerkungen] der Registerkarte [Übersicht] der
virtuellen Maschine in diesem Textfeld angezeigt.
Eine vApp ist ein mit einem Ressourcenpool vergleichbarer Container, der eine oder mehrere virtuelle Ma-
schinen enthalten kann. Darüber hinaus verfügt eine vApp über einige Funktionalitäten, über die auch virtuelle
Maschinen verfügen. Eine vApp kann ein- und ausgeschaltet sowie geklont werden.
Eine vApp wird im vSphere-Client sowohl in der Ansicht „Hosts und Cluster“ als auch in der Ansicht „VMs
und Vorlagen“ angezeigt. Jede Ansicht hat eine eigene Übersichtsseite mit dem aktuellen Status des Dienstes
und relevanten zusammengefassten Informationen sowie den Dienstoperationen.
HINWEIS Da die vApp-Metadaten in der vCenter Server-Datenbank gespeichert werden, kann eine vApp auf
mehrere ESX/ESXi-Hosts verteilt werden. Diese Informationen können verloren gehen, wenn die vCenter Ser-
ver-Datenbank gelöscht oder ein eigenständiger ESX/ESXi-Host, der eine vApp enthält, aus vCenter Server
entfernt wird. Sie sollten vApps in einem OVF-Paket sichern, um keine Metadaten zu verlieren.
Sie können eine neue vApp erstellen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
n In der Bestandsliste muss ein Host mit ESX 3.0 oder höher ausgewählt sein.
n In der Bestandsliste muss ein DRS-fähiger Cluster ausgewählt sein.
vApps können in Ordnern, auf Hosts, in Ressourcenpools, auf DRS-aktivierten Clustern und innerhalb anderer
vApps erstellt werden.
Vorgehensweise
Vorgehensweise
u Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [vApp] , um den Assistenten Neue vApp zu starten.
Der Name kann bis zu 80 Zeichen lang sein. Der Name muss innerhalb des Ordners eindeutig sein. .
Vorgehensweise
1 Geben Sie auf der Seite „Name und Ordner“ einen Namen für die vApp ein.
2 Wählen Sie einen Speicherort für die vApp in der Bestandsliste aus.
Wenn Sie sich beim Erstellen einer vApp innerhalb einer anderen vApp befinden, ist die Auswahl „Spei-
cherort der vApp-Bestandsliste“ nicht verfügbar.
HINWEIS Dieser Schritt erscheint nicht, wenn Sie eine vApp von einem Host, Cluster, Ressourcenpool oder
einer anderen vApp in der Bestandsliste erstellen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie auf der Seite „Ziel“ einen Host, ein Cluster oder einen Ressourcenpool, auf dem die vApp
ausgeführt wird, aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Wenn Sie einen DRS-aktivierten Cluster ausgewählt haben und der Cluster sich im manuellen DRS-Modus
befindet, wählen Sie den Host als vApp-Ziel aus.
Die Meldung im Fenster „Kompatibilität“ gibt an, ob die Validierung für dieses Ziel erfolgreich war oder
ob eine bestimmte Anforderung nicht erfüllt wurde.
Vorgehensweise
1 Teilen Sie dieser vApp auf der Seite „Ressourcenzuteilung“ CPU- und Arbeitsspeicherressourcen zu.
Vorgehensweise
1 Überprüfen Sie die neuen vApp-Einstellungen auf der Seite „Bereit zum Abschließen“.
2 (Optional) Klicken Sie auf [Zurück] , wenn Sie Ihre Einstellungen bearbeiten oder ändern möchten.
Nach dem Erstellen einer vApp können Sie sie mit virtuellen Maschinen oder einer anderen vApp auffüllen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste die vApp aus, in der Sie das Objekt erstellen möchten.
2 Wählen Sie die Menüoption zum Erstellen des gewünschten Objekts aus.
[Bestandsliste] > [vApp] > [Neue virtuelle Maschine] Erstellt eine neue virtuelle Maschine in der vApp Führen
Sie die Schritte des Assistenten „Neue virtuelle Maschine
erstellen“ aus. Informationen zum Erstellen einer neuen
virtuellen Maschine finden Sie in Kapitel 11, „Erstellen
virtueller Maschinen“, auf Seite 123.
[Bestandsliste] > [vApp] > [Neuer Ressourcenpool] Fügt einen Ressourcenpool innerhalb der vApp hinzu.
Führen Sie die Schritte im Fenster Ressourcenpool erstel-
len aus. Informationen zum Hinzufügen eines neuen Res-
sourcenpools finden Sie in „Hinzufügen eines Clusters,
Ressourcenpools, Hosts oder einer virtuellen Maschine“,
auf Seite 80.
[Bestandsliste] > [vApp] > [Neue vApp] Erstellt eine neue vApp innerhalb der ausgewählten
vApp. Führen Sie die Schritte des Assistenten „Neue
vApp“ aus. Informationen zum Erstellen einer neuen
vApp finden Sie in „Erstellen einer vApp“, auf Seite 112.
Das neue Objekt wird in der Bestandsliste als Teil der vApp angezeigt.
Eine vorhandene virtuelle Maschine oder eine andere vApp, die noch nicht in der vApp enthalten ist, kann in
die ausgewählte vApp verschoben werden.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie auf das Objekt und ziehen Sie es auf das Zielobjekt.
n Wenn der Verschiebevorgang zulässig ist, wird um das Zielobjekt herum ein Kästchen angezeigt, das
angibt, dass es ausgewählt ist.
n Wenn der Verschiebevorgang nicht zulässig ist, wird eine Null mit einem Schrägstrich angezeigt und
das Objekt wird nicht verschoben.
Entweder wird das Objekt daraufhin auf den neuen Standort verschoben, oder es wird eine Fehlermel-
dung mit Informationen darüber angezeigt, wie Sie das Verschieben des Objekts ermöglichen können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
2 Wählen Sie die Registerkarte [Optionen] aus, um die folgenden vApp-Eigenschaften anzuzeigen oder
zu bearbeiten.
HINWEIS Die IP-Zuteilungsrichtlinie und -Eigenschaften werden gewöhnlich von der bereitstellenden
Person bearbeitet, während der Rest der Einstellungen und erweiterte Optionen in der Regel vom Autor
der vApp bearbeitet werden.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte [Startreihenfolge] , um die vApp-Optionen für das Starten und das
Herunterfahren zu bearbeiten.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
2 Wählen Sie auf der Registerkarte [Starten] des Fensters [VService‐Einstellungen bearbeiten] eine
virtuelle Maschine aus und verwenden Sie die Pfeiltasten, um die Startreihenfolge zu ändern. Diese Rei-
henfolge wird auch für das Herunterfahren verwendet.
3 Legen Sie die beim Starten und Herunterfahren durchzuführende Aktion und Verzögerung für jede vir-
tuelle Maschine fest.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Option Beschreibung
Fest (Fixed) IP-Adressen werden manuell konfiguriert. Es wird keine automatische Zu-
teilung vorgenommen.
Transient IP-Adressen werden beim Einschalten der Appliance automatisch aus einem
angegebenen Bereich zugeteilt. Die IP-Adressen werden freigegeben, wenn
die Appliance ausgeschaltet wird.
DHCP Zum Zuteilen der IP-Adressen wird ein DHCP-Server verwendet. Die vom
DHCP-Server zugewiesenen Adressen sind in den OVF-Umgebungen von
virtuellen Maschinen sichtbar, die in der vApp gestartet wurden.
Diese zusätzlichen OVF-Abschnitte entstammen dem OVF-Bereitstellungsvorgang, der diese vApp erstellt
hat. Die meisten OVF-Deskriptoren sind auf verschiedene vApp-Einstellungen verteilt, diese unerkannten
Abschnitte werden hier jedoch zum Nachschlagen angezeigt.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
3 Geben Sie die Einstellungen an. Die Einstellungen werden auf der Zusammenfassungsseite der virtuellen
Maschine angezeigt. Die folgenden Einstellungen können festgelegt und konfiguriert werden:
n Produktname – der Produktname.
n Version – die Version der vApp.
n Vollversion – die Vollversion der vApp.
n Produkt-URL – die URL des Produkts. Wird ein Produkt-URL eingegeben, kann ein Benutzer auf der
Zusammenfassungsseite einer virtuellen Maschine auf den Produktnamen klicken, um zur Webseite
des Produkts zu gelangen.
n Anbieter-URL – die URL des Anbieters. Wird ein Anbieter-URL eingegeben, kann ein Benutzer auf
der Zusammenfassungsseite einer virtuellen Maschine auf den Anbieternamen klicken, um zur Web-
seite des Anbieters zu gelangen.
n Anwendungs-URL – die Anwendungs-URL. Wenn Eigenschaften zum Angeben der IP-Adresse der
virtuellen Maschine verwendet werden, kann ein dynamischer Anwendungs-URL eingegeben wer-
den, der auf eine Webseite verweist, die von der laufenden virtuellen Maschine offengelegt wird.
Wenn Sie einen gültigen Anwendungs-URL eingeben, ändert sich der Status der virtuellen Maschine
in den klickbaren Link [Verfügbar] , wenn die virtuelle Maschine ausgeführt wird.
Wenn die virtuelle Maschine zum Verwenden der Eigenschaft webserver_ip konfiguriert ist und sie über
einen Webserver verfügt, können Sie [Link] als [Anwendungs‐URL] eingeben.
4 Klicken Sie auf „Ansicht“, um die [Produkt‐URL] und die [Anbieter‐URL] zu testen.
6 Klicken Sie zum Bearbeiten der unterstützten IP-Zuteilungsschemen dieser vApp auf [IP‐Reservie‐
rung] .
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
Wenn die Berechtigungen auf „Nur Lesen“ gesetzt sind, können die Felder nicht bearbeitet werden.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie auf der Übersichtsseite der vApp auf [Einstellungen bearbeiten] .
IP-Pool-Bereiche werden mit IPv4 und IPv6 konfiguriert. Diese Bereiche werden von vCenter Server für die
dynamische Zuweisung von IP-Adressen zu virtuellen Maschinen verwendet, wenn eine vApp für die Ver-
wendung von vorübergehender IP-Reservierung eingerichtet ist.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste das Datencenter aus, das die vApp enthält.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Registerkarte „IP-Pools“ auf den IP-Pool, den Sie bearbeiten
möchten, und wählen Sie [Eigenschaften] .
HINWEIS Wenn keine IP-Pools vorhanden sind, klicken Sie auf [Hinzufügen] , um einen neuen IP-Pool
hinzuzufügen.
3 Wählen Sie im Eigenschaftendialogfeld die Registerkarte „IPv4“ oder „IPv6“ aus, je nachdem, welches
IP-Protokoll Sie verwenden.
4 Geben Sie das [IP‐Subnetz] und das [Gateway] in die entsprechenden Felder ein.
Sie müssen diese Einstellung aktivieren, damit Sie einen IP-Adressbereich festlegen können.
6 (Optional) Geben Sie in das Feld [Bereiche] eine kommagetrennte Liste von Host-Adressbereichen ein.
Ein Bereich besteht aus einer IP-Adresse, einer Raute (#) und einer Zahl, die die Länge des Bereichs angibt.
Das Gateway und die Bereiche müssen im Subnetz liegen und dürfen die Gateway-Adresse nicht enthal-
ten.
Beispielsweise zeigt [Link]#10, [Link]#2 an, dass die IPv4-Adressen im Bereich von „[Link]“
bis „[Link]“ und „[Link]“ bis „[Link]“ liegen können.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste das Datencenter aus, das die vApp enthält.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Registerkarte „IP-Pools“ auf den IP-Pool, den Sie bearbeiten
möchten, und wählen Sie [Eigenschaften] .
HINWEIS Wenn keine IP-Pools vorhanden sind, klicken Sie auf [Hinzufügen] , um einen neuen IP-Pool
hinzuzufügen.
4 Wählen Sie entweder das Kontrollkästchen [IPv4 DHCP vorhanden] oder [IPv6 DHCP vorhanden]
aus, um anzuzeigen, dass einer der DHCP-Server in diesem Netzwerk vorhanden ist.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste das Datencenter aus, das die vApp enthält.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Registerkarte „IP-Pools“ auf den IP-Pool, den Sie bearbeiten
möchten, und wählen Sie [Eigenschaften] .
HINWEIS Wenn keine IP-Pools vorhanden sind, klicken Sie auf [Hinzufügen] , um einen neuen IP-Pool
hinzuzufügen.
Die Server werden durch IP-Adressen angegeben, die durch ein Komma, Semikolon oder Leerzeichen
getrennt sind.
n IPv4 DNS-Server
n IPv6 DNS-Server
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste das Datencenter aus, das die vApp enthält.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Registerkarte „IP-Pools“ auf den IP-Pool, den Sie bearbeiten
möchten, und wählen Sie [Eigenschaften] .
HINWEIS Wenn keine IP-Pools vorhanden sind, klicken Sie auf [Hinzufügen] , um einen neuen IP-Pool
hinzuzufügen.
4 Geben Sie den Servernamen und die Portnummer für den Proxy-Server ein.
Voraussetzungen
Zum Klonen einer vApp muss der vSphere-Client mit dem vCenter Server-System verbunden sein.
In der Bestandsliste muss entweder ein Host mit ESX 3.0 oder höher oder ein DRS-aktivierter Cluster ausge-
wählt sein.
Vorgehensweise
Führen Sie die Anweisungen auf den Seiten des Assistenten zum Klonen von vApp aus.
3 Wählen Sie das vApp-Ziel aus und klicken Sie auf [Weiter] .
HINWEIS Dieser Schritt ist nur verfügbar, wenn Sie einen Cluster auswählen, der sich im manuellen DRS-
Modus befindet.
7 (Optional) Wählen Sie ein Netzwerk aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Beim Einschalten einer vApp in einem DRS-Cluster im manuellen Modus werden keine DRS-Empfehlungen
für die Platzierung virtueller Maschine generiert. Der Einschaltvorgang verläuft für die erste Platzierung der
virtuellen Maschinen so, als ob DRS im halb- oder vollautomatischen Modus ausgeführt wird. Dies hat keine
Auswirkungen auf VMotion-Empfehlungen. Empfehlungen für individuelles Einschalten und Ausschalten
von virtuellen Maschinen werden ebenfalls für vApps generiert, die ausgeführt werden.
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf der Übersichtsseite des Dienstes auf [Einschalten] .
Wenn eine Verzögerung in den Starteinstellungen festgelegt ist, hält die vApp die festgelegte Wartezeit
ein, bevor sie diese virtuelle Maschine einschaltet.
In der Registerkarte [Übersicht] wird angezeigt, ob die vApp gestartet wurde und verfügbar ist. Links zu
Produkt- und Anbieterwebsites finden Sie ebenfalls unter „Allgemein“.
Vorgehensweise
u Klicken Sie in der Übersichtsseite des Dienstes auf [Ausschalten] .
Wenn eine Verzögerung in den Einstellungen für das Herunterfahren festgelegt ist, hält die vApp die
festgelegte Wartezeit ein, bevor sie diese virtuelle Maschine ausschaltet.
Vorgehensweise
Vorgehensweise
Der Pfad [Benutzerdefiniert] bietet mehr Flexibilität und Optionen. Dieser Pfad enthält die folgenden Schritte.
4 „Auswählen einer Version für die virtuelle Maschine“, auf Seite 125
Der Name kann bis zu 80 Zeichen lang sein. Der Name muss innerhalb des Ordners eindeutig sein. Bei Namen
wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt. Die Namen „meine_vm“ und „Meine_VM“ werden
als identisch betrachtet.
Vorgehensweise
1 Geben Sie im Bildschirm „Name und Speicherort“ des Assistenten zum Erstellen neuer virtueller Ma-
schinen einen Namen ein.
2 Wählen Sie einen Ordner oder den Root des Datencenters aus.
Vorgehensweise
1 Navigieren Sie zu dem Ressourcenpool, in dem Sie die virtuelle Maschine ausführen möchten.
Für ESX/ESXi-Hosts werden die Datenspeicher auf diesem Host konfiguriert, einschließlich FC-, NAS- und
iSCSI-Volumes.
Vorgehensweise
u Wählen Sie einen Datenspeicher aus, der für die virtuelle Maschine und alle zugehörigen Dateien der
virtuellen Festplatte groß genug ist, und klicken Sie auf [Weiter] .
Der Assistent installiert das Gastbetriebssystem nicht für Sie. Der Assistent Neue virtuelle Maschine wählt
anhand dieser Informationen die richtigen Standardwerte aus, wie z. B. den benötigten Arbeitsspeicher.
Vorgehensweise
n Solaris
n Anderes
2 Wenn Sie [Anderes (Other)] wählen, geben Sie einen Anzeigenamen für Ihr Betriebssystem ein.
Für Hosts mit mehreren Prozessoren wird die Seite „Virtuelle CPUs“ angezeigt.
Vorgehensweise
u Wählen Sie die Anzahl der Prozessoren im Dropdown-Menü aus.
Die Mindestgröße für den Arbeitsspeicher beträgt 4 MB. Die maximale Arbeitsspeichergröße ist vom Host
abhängig. Die Arbeitsspeichergröße muss ein Vielfaches von 4 MB sein. Der Maximalwert für beste Leistung
stellt den Schwellenwert dar, bei dessen Überschreitung der physische Arbeitsspeicher des Hosts nicht aus-
reicht, um die virtuelle Maschine mit voller Geschwindigkeit auszuführen. Dieser Wert schwankt mit der
Änderung der Bedingungen auf dem Host (z. B. mit dem Ein- und Ausschalten virtueller Maschinen).
Vorgehensweise
u Wählen Sie mit dem Schieberegler oder durch Auswahl der Zahl unter Verwendung der Pfeiltasten die
Größe des virtuellen Arbeitsspeichers aus.
Gehen Sie mit Vorsicht vor, wenn Sie eine virtuelle Maschine für die Verbindung mit mehreren Netzwerken
konfigurieren. Da virtuelle Maschinen ihre physische Netzwerkhardware gemeinsam mit dem Host nutzen,
ist ein versehentliches oder vorsätzliches Bridging zweier Netzwerke durch eine virtuelle Maschine möglich.
Das Spanning Tree-Protokoll bietet keinen Schutz vor diesen Vorkommnissen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie die Anzahl der Netzwerkkarten aus, die Sie auf der virtuellen Maschine erstellen möchten.
2 Wählen Sie für jede NIC ein Netzwerk und einen Adaptertyp aus und ob die NIC eine Verbindung her-
stellen soll, wenn die virtuelle Maschine eingeschaltet wird.
Paravirtuelle SCSI-Adapter sind für virtuelle Maschinen verfügbar, die die Hardwareversion 7 und höher
ausführen. Sie werden auf den folgenden Gastbetriebssystemen unterstützt:
n Windows Server 2008
n Windows Server 2003
n Red Hat Linux (RHEL) 5
.
n Die Leistung von Festplatten auf paravirtuellen SCSI-Adaptern wird möglicherweise nicht gesteigert,
wenn sie über Snapshots verfügen oder wenn der Arbeitsspeicher auf dem ESX-Host überbelegt ist.
n Wenn Sie von RHEL 5 auf einen nicht unterstützten Kernel aktualisieren, können Sie möglicherweise nicht
auf Daten auf Festplatten zugreifen, die an einen paravirtuellen SCSI-Adapter angeschlossen sind. Führen
Sie zum Wiedererlangen des Zugriffs auf solche Festplatten den VMware Tools-Konfiguration (vmware-
[Link]) mit dem Parameter „kernel-version“ aus und übergeben Sie die Kernel-Version nach
dem Upgrade des Kernels und vor dem Neustart der virtuellen Maschine. Führen Sie uname -r aus, um
die Version des Kernels, der ausgeführt wird, zu ermitteln.
Der IDE-Adapter ist immer ATAPI. Der Standard für Ihr Gastbetriebssystem ist bereits ausgewählt. Ältere
Gastbetriebssysteme verwenden standardmäßig den BusLogic-Adapter.
Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit LSI Logic erstellen und eine virtuelle Festplatte hinzufügen, die BusLogic-
Adapter verwendet, startet die virtuelle Maschine von der Festplatte mit den BusLogic-Adaptern. LSI Logic
SAS ist nur für virtuelle Maschinen mit der Hardwareversion 7 verfügbar. Die Leistung von Festplatten mit
Snapshots wird möglicherweise nicht gesteigert, wenn sie an LSI Logic SAS- und LSI Logic Parallel-Adaptern
betrieben werden.
Vorgehensweise
u Wählen Sie einen der folgenden SCSI-Controller-Typen aus:
n BusLogic Parallel
n LSI Logic SAS
n LSI Logic Parallel
n VMware Paravirtual
Die folgenden Festplattenformate werden unterstützt. Sie können das Festplattenformat nicht angeben, wenn
sich die Festplatte auf einem NFS-Datenspeicher befindet. Der NFS-Server bestimmt die Zuteilungsrichtlinie
für die Festplatte.
Format „Thin-bereitge- Verwenden Sie dieses Format, um Speicherplatz zu sparen. Für eine Festplatte
stellt“ mit diesem Format stellen Sie genauso viel Datenspeicherplatz bereit, wie die
Festplatte ausgehend von dem Wert erfordern würde, den Sie für die Daten-
trägergröße eingeben. Die Festplatte besitzt jedoch zunächst nur eine geringe
Größe und verwendet nur so viel Datenspeicherplatz, wie sie tatsächlich für
ihre anfänglichen Vorgänge benötigt.
Wenn die Festplatte später mehr Speicherplatz benötigt, kann sie auf ihre ma-
ximale Kapazität anwachsen und den gesamten für sie bereitgestellten Daten-
speicherplatz in Anspruch nehmen. Außerdem können Sie die Festplatte ma-
nuell in das Thick-Format konvertieren.
Thick-Format Dies ist das Standardformat für virtuelle Festplatten. Die Festplatte im Thick-
Format ändert ihre Größe nicht und belegt von Anfang an den gesamten für
sie bereitgestellten Datenspeicherplatz. Das Thick-Format füllt die Blöcke im
zugeteilten Speicher nicht mit Nullen auf. Eine Festplatte im Thick-Format
kann nicht in Thin-Format konvertiert werden.
Vorgehensweise
1 Geben Sie die Größe der Festplatte in Megabyte, Gigabyte oder Terabyte an.
Sie können später im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine die Größe der Festplatte ändern
und weitere virtuelle Festplatten hinzufügen.
2 (Optional) Wenn Sie möchten, dass Ihre Festplatte im Thin-Format vorliegen soll, wählen Sie [Speicher‐
platz nach Bedarf zuteilen und übernehmen (schnelle Bereitstellung)] .
3 (Optional) Wenn Sie Clusterfunktionen verwenden möchten, wählen Sie [Clusterfunktionen, wie z. B.
Fehlertoleranz, unterstützen] .
4 Geben Sie an, ob Sie die Datei der virtuellen Festplatte im selben Datenspeicher wie die Dateien der vir-
tuellen Maschine oder in einem anderen Datenspeicher speichern möchten.
Vorgehensweise
1 Navigieren Sie zu einer Datei für eine virtuelle Festplatte und klicken Sie auf [Öffnen] .
Wenn Sie einem VMFS-Volume eine LUN zuordnen, erstellt vCenter Server eine Datei, die auf die Raw-LUN
weist. Durch Kapseln von Festplatteninformationen in einer Datei kann vCenter Server die LUN sperren,
sodass nur eine virtuelle Maschine unter dieser schreiben kann.
HINWEIS Zwar hat die Zuordnungsdatei die Erweiterung .vdmk , die Datei enthält jedoch nur beschreibende
Festplatteninformationen für die LUN-Zuordnung auf dem ESX/ESXi-System. Die eigentlichen Daten werden
unter Verwendung der LUN gespeichert.
Sie können eine virtuelle Maschine nicht anhand einer Vorlage bereitstellen und ihre Daten auf einer LUN
speichern. Sie können nur ihre Daten in einer virtuellen Festplattendatei speichern.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie, ob Sie die LUN-Zuordnungsdatei im selben Datenspeicher wie die Dateien der virtuellen
Maschine oder in einem anderen Datenspeicher speichern möchten.
5 (Optional) Konfigurieren Sie erweiterte Optionen, indem Sie den Knoten eines virtuellen Geräts auswäh-
len.
Virtueller Kompatibilitätsmodus
Der virtuelle Modus für eine Raw-Gerätezuordnung legt die vollständige Virtualisierung des zugeordneten
Geräts fest. Das Gastbetriebssystem erkennt keinen Unterschied zwischen einem zugeordneten Gerät und
einer virtuellen Festplattendatei auf einem VMFS-Volume. Die tatsächlichen Hardwaremerkmale sind ver-
borgen. Der virtuelle Kompatibilitätsmodus ermöglicht Ihnen das Verwenden der VMFS-Funktionen, wie z. B.
erweiterte Dateisperrung und Snapshots. Der virtuelle Modus ist auch besser zwischen Speichergeräten por-
tierbar als der physische Modus, da er das gleiche Verhalten wie virtuelle Festplattendateien aufweist. Wenn
Sie die Festplatte klonen, in eine Vorlage umwandeln oder migrieren (wenn bei der Migration die Festplatte
kopiert wird), wird der Inhalt der LUN in eine Datei der virtuellen Festplatte (.vmdk) kopiert.
Physischer Kompatibilitätsmodus
Der physische Modus einer Raw-Gerätezuordnung legt eine minimale SCSI-Virtualisierung des zugeordneten
Geräts fest, wodurch eine optimale Flexibilität der SAN-Verwaltungssoftware erreicht wird. Im physischen
Modus leitet der VMkernel alle SCSI-Befehle bis auf eine Ausnahme an das Gerät weiter: Der Befehl [REPORT
LUNs] ist virtualisiert, damit der VMkernel die LUN für die entsprechende virtuelle Maschine isolieren kann.
Ansonsten sind alle physischen Charakteristika der zu Grunde liegenden Hardware sichtbar. Der physische
Modus ist für die Ausführung von SAN-Verwaltungs-Agenten oder anderer SCSI-Ziel-basierter Software in
der virtuellen Maschine bestimmt. Der physische Modus ermöglicht auch zum kostengünstigen Erzielen einer
hohen Verfügbarkeit die Bildung von VM-PC-Clustern. Eine LUN, die für die physische Kompatibilität kon-
figuriert ist, kann weder geklont noch in eine Vorlage umgewandelt oder migriert werden, wenn für die Mig-
ration die Festplatte kopiert werden muss.
Wählen Sie diese Option, wenn Sie eine virtuelle Maschine ohne Festplatte erstellen möchten oder wenn Sie
der virtuellen Maschine zu einem späteren Zeitpunkt über das Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Ma-
schine Festplatten hinzufügen möchten.
Vorgehensweise
u Wählen Sie [Keine Festplatte erstellen] .
Wenn Sie vor der Fertigstellung der virtuellen Maschine zusätzliche Konfigurationen durchführen möchten,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen [Einstellungen der virtuellen Maschine vor Fertigstellung bearbeiten]
und klicken Sie auf [Fortfahren] .
Bevor Sie die neue virtuelle Maschine verwenden können, müssen Sie die virtuelle Festplatte partitionieren
und formatieren sowie ein Gastbetriebssystem und die VMware Tools installieren. In der Regel wird die Par-
titionierung und Formatierung der virtuellen Festplatte von dem Installationsprogramm des Betriebssystems
durchgeführt.
Die grundlegenden Schritte für ein typisches Betriebssystem werden in diesem Abschnitt beschrieben. Weitere
Informationen zu einzelnen Gastbetriebssystemen finden Sie im Installationshandbuch für Gastbetriebssysteme.
HINWEIS Es kann erforderlich sein, in den BIOS-Einstellungen der virtuellen Maschine die Startreihenfolge zu
verändern. Es kann vorkommen, dass die Zeit des Startvorgangs einer virtuellen Maschine für einen Benutzer
zum Öffnen einer Konsole für die virtuelle Maschine und zum Übergang in das BIOS-Setup nicht ausreichend
ist. Wählen Sie in diesem Fall zunächst die Option [Startoptionen] auf der Registerkarte [Optionen] des
Eigenschaftendialogfelds der virtuellen Maschine und dann die Option [Beim nächsten Start der virtuellen
Maschine wird die Eingabe auf dem BIOS‐Setup‐Bildschirm erzwungen] . Beim nächsten Starten der vir-
tuellen Maschine wird der BIOS-Setup-Bildschirm angezeigt.
Vorgehensweise
1 Melden Sie sich über den vSphere-Client beim vCenter Server-System oder beim Host an, auf dem die
virtuelle Maschine ausgeführt wird.
2 Legen Sie die Installations-CD-ROM für das Gastbetriebssystem ein, oder erstellen Sie unter Verwendung
der Installations-CD-ROM eine ISO-Image-Datei.
Bei Verwendung eines ISO-Images benötigen Sie weniger Zeit als bei Verwendung einer CD-ROM.
3 Verwenden Sie den Editor für Einstellungen der virtuellen Maschine, um das CD-ROM-Laufwerk der
virtuellen Maschine mit der ISO-Image-Datei zu verbinden, und schalten Sie die virtuelle Maschine ein.
4 Schalten Sie die virtuelle Maschine ein, indem Sie auf die Schaltfläche [Einschalten (Power On)] klicken.
Wenn eine virtuelle Maschine eingeschaltet ist, erscheint in der Bestandsliste neben dem Symbol der vir-
tuellen Maschine ein nach rechts weisender grüner Pfeil.
Die Installation der VMware Tools im Gastbetriebssystem ist von entscheidender Bedeutung. Das Gastbet-
riebssystem funktioniert zwar auch ohne die VMware Tools, eine Vielzahl wichtiger und praktischer Funkti-
onen steht jedoch nicht zur Verfügung.
Bei der Installation der VMware Tools installieren Sie gleichzeitig Folgendes:
n Den VMware Tools-Dienst ([Link] auf Windows-Gastbetriebssystemen oder vmware-guestd
auf Linux- und Solaris-Gastbetriebssystemen). Mit diesem Dienst wird die Uhrzeit auf dem Gastbetriebs-
system mit der Uhrzeit auf dem Hostbetriebssystem synchronisiert. Auf Windows-Gastbetriebssystemen
wird darüber hinaus die Übernahme und Freigabe des Mauszeigers gesteuert.
n Eine Reihe von VMware-Gerätetreibern, einschließlich eines SVGA-Bildschirmtreibers, des Netzwerkt-
reibers vmxnet für einige Gastbetriebssysteme, des BusLogic-SCSI-Treibers für einige Gastbetriebssyste-
me, des Arbeitsspeichersteuerungstreibers zur effizienten Arbeitsspeicherzuweisung zwischen virtuellen
Maschinen, des Synchronisierungstreibers zur Stilllegung von E/A für Consolidated Backup und des
VMware-Maustreibers.
n Die VMware Tools-Systemsteuerung, über die Sie Einstellungen ändern, virtuelle Festplatten verkleinern
sowie virtuelle Geräte anschließen und trennen können.
n Eine Reihe von Skripts, die Sie beim Automatisieren von Vorgängen im Gastbetriebssystem unterstützen.
Die Skripts werden ausgeführt, wenn sich der Betriebszustand der virtuellen Maschine ändert. Dafür ist
allerdings eine Konfiguration erforderlich.
n Der VMware-Benutzerprozess ([Link] auf Windows-Gastbetriebssystemen oder vmware-user
auf Linux- oder Solaris-Gastbetriebssystemen), mit dem Sie Text zwischen Gastbetriebssystemen und
verwalteten Hostbetriebssystemen kopieren und einfügen können.
Auf Linux- und Solaris-Gastbetriebssystemen wird über diesen Prozess die Übernahme und Freigabe des
Mauszeigers gesteuert, wenn der SVGA-Treiber nicht installiert ist.
Der VMware Tools-Benutzerprozess ist auf NetWare-Betriebssystemen nicht installiert. Stattdessen ist
das Programm vmwtool installiert. Mit diesem Programm wird die Übernahme und Freigabe des Maus-
zeigers gesteuert. Darüber hinaus können Sie damit Text kopieren und einfügen.
Sie können auch WYSE Multimedia Redirector installieren und dadurch die Leistung für Streaming-Video für
Windows-Gastbetriebssysteme verbessern, die auf WYSE-Thin-Clientgeräten ausgeführt werden.
die Windows-, Linux-, Solaris- und NetWare-Gastbetriebssysteme sind in ESX/ESXi als ISO-Image-Dateien
integriert. Eine ISO-Image-Datei wird vom Gastbetriebssystem als CD-ROM angesehen und sogar in Windows
Explorer als eingelegte CD-ROM angezeigt. Für die Installation der VMware Tools verwenden Sie keine wirk-
liche CD-ROM. Sie müssen auch kein CD-ROM-Image herunterladen und keine physische CD-ROM dieser
Image-Datei brennen.
Wenn Sie die VMware Tools installieren, stellt vCenter Server eine vorübergehende Verbindung zwischen
dem ersten virtuellen CD-ROM-Laufwerk der virtuellen Maschine und der ISO-Image-Datei her, in der das
Installationsprogramm der VMware Tools für das Gastbetriebssystem enthalten ist. Der Installationsvorgang
kann nun begonnen werden.
Einschränkungen
VMware Tools weisen die folgenden Einschränkungen auf:
n Das Verkleinern von Festplatten wird nicht unterstützt.
n Unter Microsoft Windows NT funktionieren die Standardskripts zum Anhalten und Fortsetzen nicht.
n Die Maustreiberinstallation schlägt in früheren X Windows-Versionen als 4.2.0 fehl.
HINWEIS Wenn Sie die VMware Tools in der virtuellen Maschine nicht installiert haben, können Sie die Op-
tionen zum Herunterfahren und Neustarten nicht nutzen. Sie können nur die Energieoptionen verwenden.
Wenn Sie das Gastbetriebssystem herunterfahren möchten, fahren Sie es in der Konsole für die virtuelle Ma-
schine herunter, bevor Sie die virtuelle Maschine ausschalten.
Wählen Sie zum Ermitteln des Status der VMware Tools die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf die
Registerkarte [Übersicht] . Die Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf
dem neuesten Stand sind, installiert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
HINWEIS Bei der Installation der VMware Tools kann ein Windows-Gastbetriebssystem eine Meldung anzei-
gen, die besagt, dass das Paket nicht signiert wurde. Klicken Sie, wenn die Nachricht angezeigt wird, auf
[Trotzdem installieren] , um mit der Installation fortzufahren.
Voraussetzungen
n In der virtuellen Maschine muss ein unterstütztes Gastbetriebssystem installiert sein.
n Sie müssen im Besitz einer ESX/ESXi-Lizenz sein oder den Testmodus verwenden, um die virtuelle Ma-
schine einschalten zu können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
5 Wenn der Assistent Neue Hardware hinzufügen angezeigt wird, befolgen Sie die Anweisungen des As-
sistenten und übernehmen Sie die Standardwerte.
8 Führen Sie einen Neustart durch, damit die Änderungen wirksam werden.
Weiter
n Überprüfen Sie den Status von VMware Tools, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der
Registerkarte [Übersicht] der virtuellen Maschine überprüfen. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte
das Wort [OK] anzeigen.
n Für Windows 2000 und höher installiert VMware Tools das Tool „VmUpgradeHelper“, um die Netz-
werkkonfiguration wiederherzustellen. Starten Sie vom Windows-Gastbetriebssystem den Dienst
„VmUpgradeHelper“.
Ermitteln Sie den Status der VMware Tools, bevor Sie auf einer virtuellen Maschine VMware Tools installieren
oder aktualisieren. Wählen Sie dazu die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Über‐
sicht] . Die Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf dem neuesten Stand
sind, installiert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
Voraussetzungen
n In der virtuellen Maschine muss ein unterstütztes Gastbetriebssystem installiert sein.
n Sie müssen im Besitz einer ESX/ESXi-Lizenz sein oder den Testmodus verwenden, um die virtuelle Ma-
schine einschalten zu können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
6 Geben Sie bei Aufforderung das Root-Kennwort ein, und klicken Sie auf [OK] .
7 Wenn das Installationsprogramm ein Dialogfeld mit der Nachricht anzeigt, dass die [Vorbereitung des
Systems abgeschlossen ist] , klicken Sie auf die Schaltfläche zum [Fortfahren] .
Nach Abschluss des Installationsprogramms sind die VMware Tools installiert. Es wird keine Schaltfläche
zum Bestätigen oder Fertigstellen der Installation angezeigt.
8 Führen Sie als root (su -) in einem Terminalfenster den folgenden Befehl aus, um VMware Tools zu
konfigurieren: [Link]
Beantworten Sie die Fragen, die das Installationsprogramm auf dem Bildschirm anzeigt. Drücken Sie die
Eingabetaste, um die Standardwerte zu übernehmen, sofern sie für Ihre Konfiguration geeignet sind.
9 Melden Sie sich vom root-Konto ab, indem Sie den Befehl exit eingeben.
Weiter
Überprüfen Sie den Status von VMware Tools, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der Regis-
terkarte [Übersicht] der virtuellen Maschine überprüfen. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte das
Wort [OK] anzeigen.
Installieren von VMware Tools auf einem Linux-Gastbetriebssystem mit dem TAR-
Installationsprogramm
Installieren Sie die neueste Version von VMware Tools, um die Leistung des Gastbetriebssystems der virtuellen
Maschine zu steigern und die Verwaltung der virtuellen Maschine zu verbessern.
Ermitteln Sie den Status der VMware Tools, bevor Sie auf einer virtuellen Maschine VMware Tools installieren
oder aktualisieren. Wählen Sie die virtuelle Maschine, und klicken Sie auf die Registerkarte [Übersicht] . Die
Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf dem neuesten Stand sind, instal-
liert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
Voraussetzungen
n In der virtuellen Maschine muss ein unterstütztes Gastbetriebssystem installiert sein.
n Sie müssen im Besitz einer ESX/ESXi-Lizenz sein oder den Testmodus verwenden, um die virtuelle Ma-
schine einschalten zu können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
5 Melden Sie sich in der VM-Konsole als „root“ (su -) an und erstellen Sie, falls erforderlich, das Verzeich-
nis /mnt/cdrom:
mkdir /mnt/cdrom
Bei einigen Linux-Distributionen erfolgt das Mounten von CD-ROMs automatisch. Wenn das Mounten
der CD-ROM für Ihre Distribution automatisch erfolgt, verwenden Sie die Befehle mount und umount in
diesem Vorgehensweise nicht.
Einige Linux-Distributionen verwenden andere Gerätenamen oder organisieren das Verzeichnis /dev auf
andere Weise. Nehmen Sie Änderungen an den folgenden Befehlen vor, um den für die von Ihnen ver-
wendete Distribution erforderlichen Konventionen zu entsprechen:
mount /dev/cdrom /mnt/cdrom
cd /tmp
8 Falls bereits ein Vorgängerprodukt installiert ist, löschen Sie das Verzeichnis vmware-tools-distrib.
rm -rf /tmp/vmware-tools-distrib
9 Listen Sie den Inhalt des Verzeichnisses /mnt/cdrom/ auf und notieren Sie sich den Dateinamen des Tar-
Installationsprogramms für VMware Tools.
ls /mnt/cdrom
Wenn Sie versuchen, eine Tar- über einer RPM-Installation (oder umgekehrt) zu installieren, erkennt das
Installationsprogramm die vorherige Installation und konvertiert das Format der Installationsdatenbank.
./[Link]
Drücken Sie für jede Konfigurationsfrage die Eingabetaste, um den Standardwert zu übernehmen.
Weiter
Sie können nach der Installation bzw. dem Upgrade der VMware Tools auf einer virtuellen Maschine den
Status der VMware Tools überprüfen, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der Registerkarte
[Übersicht ] der virtuellen Maschine aktivieren. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte das Wort [OK]
anzeigen.
Ermitteln Sie den Status der VMware Tools, bevor Sie auf einer virtuellen Maschine VMware Tools installieren
oder aktualisieren. Wählen Sie dazu die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Über‐
sicht] . Die Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf dem neuesten Stand
sind, installiert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
HINWEIS Für das ESXi-Installationsprogramm stehen keine RPM-Pakete zur Verfügung. Für ESXi-Hosts steht
nur das tar-Paket zur Verfügung.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
5 Melden Sie sich in der VM-Konsole als „root“ (su -) an und erstellen Sie, falls erforderlich, das Verzeich-
nis /mnt/cdrom:
mkdir /mnt/cdrom
Bei einigen Linux-Distributionen erfolgt das Mounten von CD-ROMs automatisch. Wenn das Mounten
der CD-ROM für Ihre Distribution automatisch erfolgt, verwenden Sie die Befehle mount und umount in
diesem Vorgehensweise nicht.
Einige Linux-Distributionen verwenden andere Gerätenamen oder organisieren das Verzeichnis /dev auf
andere Weise. Nehmen Sie Änderungen an den folgenden Befehlen vor, um den für die von Ihnen ver-
wendete Distribution erforderlichen Konventionen zu entsprechen:
mount /dev/cdrom /mnt/cdrom
cd /tmp
8 Falls bereits ein Vorgängerprodukt installiert ist, löschen Sie das Verzeichnis vmware-tools-distrib:
rm -rf /tmp/vmware-tools-distrib
9 Listen Sie den Inhalt des Verzeichnisses /mnt/cdrom/ auf und notieren Sie sich den Dateinamen des RPM-
Installationsprogramms für VMware Tools:
ls /mnt/cdrom
Wenn Sie versuchen, eine RPM- über einer Tar-Installation (oder umgekehrt) zu installieren, erkennt das
Installationsprogramm die vorherige Installation und muss das Format der Installationsdatenbank kon-
vertieren.
12 Doppelklicken Sie auf die RPM-Installationsdatei und führen Sie die Installation schrittweise durch.
Weiter
Sie können nach der Installation bzw. dem Upgrade der VMware Tools auf einer virtuellen Maschine den
Status der VMware Tools überprüfen, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der Registerkarte
[Übersicht ] der virtuellen Maschine aktivieren. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte das Wort [OK]
anzeigen.
Ermitteln Sie den Status der VMware Tools, bevor Sie auf einer virtuellen Maschine VMware Tools installieren
oder aktualisieren. Wählen Sie dazu die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Über‐
sicht] . Die Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf dem neuesten Stand
sind, installiert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
Voraussetzungen
n In der virtuellen Maschine muss ein unterstütztes Gastbetriebssystem installiert sein.
n Sie müssen im Besitz einer ESX/ESXi-Lizenz sein oder den Testmodus verwenden, um die virtuelle Ma-
schine einschalten zu können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
5 Melden Sie sich in der VM-Konsole als „root“ (su -) an und mounten Sie, falls erforderlich, das virtuelle
VMware Tools-CD-ROM-Image wie folgt.
Gewöhnlich wird die CD-ROM vom Solaris-Volume-Manager unter /cdrom/vmwaretools gemountet. Falls
die CD-ROM nicht gemountet wird, starten Sie den Volume-Manager über die folgenden Befehle neu.
/etc/init.d/volmgt stop
/etc/init.d/volmgt start
6 Wechseln Sie nach dem Mounten der CD-ROM in ein Arbeitsverzeichnis (z. B. /tmp) und extrahieren Sie
VMware Tools.
cd /tmp
gunzip -c /cdrom/vmwaretools/[Link] | tar xf -
Beantworten Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Fragen zur Konfiguration. Drücken Sie die Einga-
betaste, um die Standardwerte zu übernehmen.
Weiter
Überprüfen Sie den Status von VMware Tools, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der Regis-
terkarte [Übersicht] der virtuellen Maschine überprüfen. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte das
Wort [OK] anzeigen.
Ermitteln Sie den Status der VMware Tools, bevor Sie auf einer virtuellen Maschine VMware Tools aktuali-
sieren. Wählen Sie dazu die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Übersicht] . Die
Bezeichnung [VMware Tools] gibt an, ob VMware Tools installiert und auf dem neuesten Stand sind, instal-
liert und nicht auf dem neuesten Stand sind oder nicht installiert sind.
Voraussetzungen
n In der virtuellen Maschine muss ein unterstütztes Gastbetriebssystem installiert sein.
n Sie müssen im Besitz einer ESX/ESXi-Lizenz sein oder den Testmodus verwenden, um die virtuelle Ma-
schine einschalten zu können.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Betrieb]
und anschließend [Einschalten] .
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Konsole] , um sicherzugehen, dass das Gastbetriebssystem ordnungs-
gemäß gestartet wird, und melden Sie sich ggf. an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine, wählen Sie [Gast] und anschließend
[VMware Tools installieren/aktualisieren] .
In diesem Schritt wird der Installation-Prozess initiiert, indem das VMware Tools-Paket auf dem Gast-
betriebssystem gemountet wird.
5 Laden Sie in einer VM-Konsole den CD-ROM-Treiber, sodass das CD-ROM-Gerät das ISO-Image als Vo-
lume mountet. Wählen Sie [Novell > Dienstprogramme > Serverkonsole] , um die Netware Server-
Konsole zu öffnen.
6 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
n Geben Sie in der NetWare 6.5-Serverkonsole Folgendes ein: LOAD CDDVD.
n Geben Sie in der NetWare 6.0- oder der NetWare 5.1-Serverkonsole Folgendes ein:
LOAD [Link].
Nach Abschluss der Installation wird im Protokollierungsbildschirm (NetWare 6.5- und NetWare 6.0-Gast-
systeme) bzw. im Konsolenbildschirm (NetWare 5.1-Gastsysteme) eine Meldung angezeigt, dass die VMware
Tools für NetWare nun ausgeführt werden.
Weiter
Überprüfen Sie den Status von VMware Tools, indem Sie die Bezeichnung [VMware Tools] auf der Regis-
terkarte [Übersicht] der virtuellen Maschine überprüfen. Die Bezeichnung [VMware Tools] sollte das
Wort [OK] anzeigen.
In diesem Dialogfeld können Sie die Uhrzeitsynchronisierung zwischen Host- und Gastbetriebssystem oder
Benachrichtigungen zu VMware Tools-Updates (nur für Windows- und Linux-Gastbetriebssysteme) konfi-
gurieren, und Sie können festlegen, welche Skripts bei einer Änderung des Betriebszustands der virtuellen
Maschine ausgeführt werden.
Vorgehensweise
n Auf einem Windows-Gastbetriebssystem: Öffnen Sie eine Konsole für die virtuelle Maschine, und dop-
pelklicken Sie im Systembereich des Gastbetriebssystems auf das Symbol [VMware Tools (VMware
Tools)] .
n Auf einem Linux- oder Solaris -Gastbetriebssystem: Öffnen Sie eine Konsole für die virtuelle Maschine,
öffnen Sie ein Terminalfenster und geben Sie den folgenden Befehl ein:
/usr/bin/vmware-toolbox &
n Auf einem NetWare-Gastbetriebssystem: Klicken Sie auf [Novell] > [Einstellungen] > [VMware Tools
für NetWare] .
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client und melden Sie sich am vCenter Server-System an.
2 Wählen Sie [Bestandsliste (Inventory) ] > [ Hosts & Cluster (Hosts and Clusters)] .
3 Wählen Sie den Host oder Cluster, in dem sich die zu aktualisierende virtuelle Maschine befindet.
5 Wählen Sie die zu aktualisierenden virtuellen Maschinen, und schalten Sie diese aus.
6 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Auswahl, und wählen Sie [Tools installieren/aktualisieren
(Install/Upgrade Tools)] .
Befehlszeilenoptionen für Linux finden Sie in der Dokumentation zum Linux-Installationsprogramm für
Linux-Tools. Befehlszeilenoptionen für Windows finden Sie in der Dokumentation über MSI für Wind-
ows-Tools und im folgenden Wikipedia-Eintrag: [Link] .
Sie können auch ein manuelles Upgrade der VMware Tools vom Betriebssystem der virtuellen Maschine aus
vornehmen, indem Sie das Eigenschaftendialogfeld der VMware Tools öffnen (auf das Symbol im Systembe-
reich doppelklicken) und auf der Registerkarte [Optionen (Options)] auf [Upgrade (Upgrade)] klicken.
HINWEIS Das automatische Upgrade der VMware Tools wird nicht für virtuelle Maschinen mit dem Solaris-
oder dem Netware-Gastbetriebssystem unterstützt.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie unter [Erweitert (Advanced)] die Option [Tools vor jedem Einschaltvorgang prüfen und
aktualisieren (Check and upgrade Tools before each power‐on) ] .
Beim nächsten Einschalten der virtuellen Maschine wird eine Überprüfung auf eine neuere Version der
VMware Tools für den ESX/ESXi durchgeführt. Wenn eine neuere Version vorhanden ist, wird diese installiert,
und das Gastbetriebssystem wird bei Bedarf neu gestartet.
Vorgehensweise
3 Klicken Sie nach dem Starten des Gastbetriebssystems mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Ma-
schine und wählen Sie [VMware Tools installieren] .
4 Klicken Sie von der virtuellen Maschine aus auf [OK] , um zu bestätigen, dass Sie die VMware Tools
installieren und den Assistenten InstallShield starten möchten.
n Falls Sie im Gastbetriebssystem die Funktion zum automatischen Starten aktiviert haben (die Stan-
dardeinstellung für Windows-Betriebssysteme), wird ein Dialogfeld angezeigt.
n Wenn der automatische Start nicht aktiviert ist, führen Sie das VMware Tools-Installationsprogramm
aus. Klicken Sie auf [Start] > [Ausführen] und geben Sie D:\[Link] ein, wobei „D“: für das erste
virtuelle CD-ROM-Laufwerk steht.
7 Klicken Sie auf das rote X neben jeder optionalen Funktion, die Sie installieren möchten, und wählen
Sie [Dieses Feature wird auf einer lokalen Festplatte installiert (This feature will be installed on local
hard drive)] .
WYSE Multimedia Support wird nur auf den Gastbetriebssystemen Windows 2003 und Windows XP unter-
stützt. WYSE Multimedia Support wird als Teil einer VMware Tools-Installation oder eines Upgrade-Vorgangs
der VMware Tools installiert.
Vorgehensweise
u Befolgen Sie die unter „Benutzerdefinierte VMware Tools-Installation“, auf Seite 142 beschriebenen An-
weisungen für die benutzerdefinierte Installationsmethode. Wählen Sie auf der Seite für das benutzerde-
finierte Setup die Option für die Installation des [WYSE Multimedia Redirector] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in der virtuellen Maschine [Start] > [Einstellungen] > [Systemsteuerung] > [Software] .
3 Wählen Sie in der Programmliste die VMware Tools, und klicken Sie auf [Ändern] .
6 Klicken Sie auf das rote X neben dem [WYSE Multimedia Redirector] , und wählen Sie [Dieses Feature
wird auf einer lokalen Festplatte installiert (This feature will be installed on local hard drive)] .
Für virtuelle Maschinen auf ESX Server-Host der Version 3.0.1 oder höher, die von vCenter Server 2.0.1 oder
höher verwaltet werden, kann WYSE Multimedia Support als Teil eines VMware Tools-Upgrades installiert
werden, das von dem vSphere-Client gestartet wird.
Installation von WYSE Multimedia Support als Teil eines VMware Tools-Upgrades
Für virtuelle Maschinen auf ESX Server-Host der Version 3.0.1 oder höher, die von vCenter Server 2.0.1 oder
höher verwaltet werden, kann WYSE Multimedia Support als Teil eines VMware Tools-Upgrades installiert
werden, das von dem vSphere-Client gestartet wird.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine eingeschaltete virtuelle Maschine und wählen Sie [VMware
Tools aktualisieren] .
Wenn Sie Ihre virtuellen Maschinen direkt über einen ESX/ESXi-Host (einzelnes oder eigenständiges System)
verwalten, können Sie nur diese virtuellen Maschinen sowie deren auf dem Host installierten Ressourcen
verwalten.
Wenn Sie Ihre virtuellen Maschinen über ein vCenter Server-System verwalten, können Sie mehrere virtuelle
Maschinen sowie deren auf mehrere ESX/ESXi-Hosts verteilten Ressourcen verwalten. Mehrere vCenter Ser-
ver-Systeme können zu einer verbundenen vCenter Server-Gruppe zusammengefasst werden, damit sie über
eine einzelne vSphere-Client-Verbindung verwaltet werden können.
Der vSphere-Client ist eine flexible, konfigurierbare Schnittstelle für das Verwalten Ihrer virtuellen Maschinen
über einen ESX/ESXi-Host oder über vCenter Server.
Hostagent
VM VM VM
ESX/ESXi-Host
Datenspeicher
vCenter
Server vCenter
Datenbank
VM VM VM VM VM VM VM VM VM
ESX/ESXi-Host ESX/ESXi-Host ESX/ESXi-Host
Gemeinsam
Datenspeicher genutzter
Datenspeicher
Einschalten Mit dieser Option werden die virtuelle Maschine und das Gastbetriebssystem
eingeschaltet, wenn ein Gastbetriebssystem installiert ist.
Ausschalten Schaltet die virtuelle Maschine aus. Die virtuelle Maschine versucht nicht, das
Gastbetriebssystem ordnungsgemäß herunterzufahren.
Anhalten Hält die Aktivität der virtuellen Maschine an. Alle Betriebsvorgänge der vir-
tuellen Maschine werden so lange ausgesetzt, bis ein Befehl zur Wiederauf-
nahme erteilt wird.
Fortsetzen Die Aktivität der virtuellen Maschine wird fortgesetzt und der Status Anhalten
aufgehoben.
Zurücksetzen Mit dieser Option wird das Gastbetriebssystem heruntergefahren und neu
gestartet.
Mit den folgenden Betriebsoptionen werden neben den grundlegenden Betriebsvorgängen für virtuelle Ma-
schinen zusätzliche Funktionen ausgeführt. Zur Unterstützung dieser Funktionen müssen die VMware Tools
auf der virtuellen Maschine installiert sein:
Gast herunterfahren Mit dieser Option wird das Gastbetriebssystem ordnungsgemäß herunterge-
fahren.
Gast neu starten Das Gastbetriebssystem wird heruntergefahren und neu gestartet, ohne dass
die virtuelle Maschine ausgeschaltet wird.
Vorübergehende Betriebszustände
Für eine virtuelle Maschine ausgeführte Aktionen erfordern, dass die virtuelle Maschine in einem bestimmten
Betriebszustand vorliegt.
Bei dem Ausführen eines Betriebsvorgangs für eine virtuelle Maschine wechselt der Betriebszustand der vir-
tuellen Maschine und alle weiteren Befehle sind so lange gesperrt, bis die Ausführung des ersten Befehls
abgeschlossen wurde.
In der nachstehenden Abbildung werden die Zustände, die Zustandswechsel und die Zustandswechselbefehle
für virtuelle Maschinen aufgelistet.
Einschalten Ausschalten
Eingeschaltet
Fortsetzen Anhalten
Zustand
Angehalten Befehl
Vorgehensweise
u Wählen Sie den Host in der Bestandsliste aus und wählen Sie [Registerkarte „Konfiguration“] > [VM
starten/herunterfahren] , um anzugeben, welche virtuellen Maschinen automatisch gestartet oder he-
runtergefahren werden sollen.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie auf der Seite [Home] die Option [VMs und Vorlagen]
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine virtuelle Maschine und wählen Sie [Einstellungen bear‐
beiten] .
7 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Das Einschalten einer virtuellen Maschine fährt das Gastbetriebssystem hoch, wenn ein Gastbetriebssystem
installiert ist. Das Ausschalten einer virtuellen Maschine entspricht dem Drücken der Ein/Aus-Taste des Com-
puters, ohne das Betriebssystem herunterzufahren. Die virtuelle Maschine versucht nicht, das Gastbetriebs-
system ordnungsgemäß herunterzufahren.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie die virtuelle Maschine aus und führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
n Klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche für Betriebszustand.
n Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie die gewünschte
Betriebszustandsoption.
Mit der Betriebszustandsschaltfläche „Herunterfahren“ in der Symbolleiste wird das System standard-
mäßig nicht ausgeschaltet, sondern heruntergefahren. Sie können diese Option in den Einstellungen der
virtuellen Maschine konfigurieren.
Die Geschwindigkeit des Anhalte- bzw. Fortsetzungsvorgangs hängt davon ab, wie viele Daten während des
Ausführens der virtuellen Maschine geändert wurden. Im Allgemeinen dauert der erste Anhaltevorgang etwas
länger als die nachfolgenden Anhaltevorgänge.
Wenn Sie eine virtuelle Maschine anhalten, wird eine Datei mit der Erweiterung .vmss erstellt. In dieser Datei
ist der vollständige Status der virtuellen Maschine enthalten. Wenn Sie die virtuelle Maschine fortsetzen, wird
ihr Status mithilfe der .vmss-Datei wiederhergestellt.
Vorgehensweise
1 Wenn Sie eine virtuelle Maschine anhalten, wird eine Datei mit der Erweiterung .vmss erstellt. In dieser
Datei ist der vollständige Status der virtuellen Maschine enthalten. Wenn Sie die virtuelle Maschine fort-
setzen, wird ihr Status mithilfe der .vmss-Datei wiederhergestellt. Wenn Ihre virtuelle Maschine im Voll-
bildmodus ausgeführt wird, können Sie in den Fenstermodus zurückkehren, indem Sie die Tastenkom-
bination „Strg+Alt“ drücken.
Wenn der vSphere-Client den Vorgang „Anhalten“ abgeschlossen hat, können Sie den Client sicher
schließen.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client und zeigen Sie die virtuelle Maschine in der Bestandsliste an.
Alle Anwendungen, die zum Zeitpunkt des Anhaltens der virtuellen Maschine aktiv waren, werden aus-
geführt und zwar mit dem Inhalt, der zum Zeitpunkt des Anhaltens vorhanden war.
Wenn die Verbindung mit einem verwalteten Host getrennt wird, werden die bereits erkannten virtuellen
Maschinen weiterhin in der Bestandsliste aufgeführt.
Wenn die Verbindung mit einem verwalteten Host getrennt und wiederhergestellt wird, werden alle an den
virtuellen Maschinen für den betreffenden verwalteten Host vorgenommenen Änderungen ermittelt und der
vSphere-Client aktualisiert die Liste der virtuellen Maschinen. Wenn beispielsweise Knoten3 entfernt und
Knoten4 hinzugefügt wurde, wird der neuen Liste der virtuellen Maschinen Knoten4 hinzugefügt und Kno-
ten3 wird als verwaist angezeigt.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie [Aus Bestandsliste
entfernen] .
3 Klicken Sie auf [OK] , um zu bestätigen, dass die virtuelle Maschine aus der Bestandsliste entfernt werden
soll.
Der vCenter Server entfernt die Verweise auf die virtuelle Maschine und stellt die Verfolgung ihres Zustands
ein.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie die Option [Von Fest‐
platte löschen] aus.
vCenter Server löscht die virtuelle Maschine aus dem zugehörigen Datenspeicher. Gemeinsam mit anderen
virtuellen Maschinen genutzte Festplatten werden nicht gelöscht.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenspeicher und wählen Sie [Datenspeicher durchsu‐
chen] .
3 Navigieren Sie zur virtuellen Maschine oder Vorlage, die Sie zur Bestandsliste hinzufügen möchten.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine oder Vorlage, und wählen Sie [Zur
Bestandsliste hinzufügen] .
5 Führen Sie den Assistenten Zur Bestandsliste hinzufügen aus, um die virtuelle Maschine oder Vorlage
zur Bestandsliste hinzuzufügen.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie den Host in der Bestandsliste an, auf dem sich die virtuelle Maschine befindet.
2 Wählen Sie einen Host, und klicken Sie auf die Registerkarte [Konfiguration] .
3 Klicken Sie auf [VM starten/herunterfahren] und klicken Sie auf [Eigenschaften] .
4 Aktivieren Sie die Option [Automatisches Starten und Herunterfahren von virtuellen Maschinen zu‐
lassen] .
5 Klicken Sie auf [Bei Start von VMware Tools sofort fortfahren] , wenn das Betriebssystem sofort nach
den VMware Tools gestartet werden soll.
6 Wenn das Betriebssystem erst nach einer kurzen Verzögerung gestartet werden soll, geben Sie unter
[Standardverzögerung beim Starten] eine Zeit ein.
Diese Verzögerung gibt den VMware Tools oder dem startenden System die Möglichkeit, Skripts auszu-
führen.
8 Geben Sie einen Wert für die [Standardverzögerung beim Herunterfahren] ein, wenn das Herunter-
fahren jeder virtuellen Maschine mit einer bestimmten Verzögerung durchgeführt werden soll.
Ein verzögertes Herunterfahren ist nur dann möglich, wenn die virtuelle Maschine nicht bereits vor Ablauf
des Verzögerungszeitraums heruntergefahren wurde. Wenn die virtuelle Maschine vor Ablauf des Ver-
zögerungszeitraums heruntergefahren wird, wird für die nächste virtuelle Maschine das Herunterfahren
gestartet.
9 Über die Schaltflächen [Nach oben] und [Nach unten ] können Sie die Reihenfolge angeben, in der die
virtuellen Maschinen nach dem Start des Systems gestartet werden.
10 Sie können für eine beliebige virtuelle Maschine ein benutzerdefiniertes Verhalten zum automatischen
Starten und Herunterfahren konfigurieren, indem Sie die virtuelle Maschine auswählen und auf [Bear‐
beiten] klicken.
Virtuelle Maschinen können Sie mithilfe von zwei Tools im vSphere-Client konfigurieren: dem Editor „Ei-
genschaften virtueller Maschinen“ und dem Assistenten zum Hinzufügen von Hardware. Mit diesen Dialog-
feldern können Sie auch erweiterte VM-Konfigurationsoptionen steuern. Mithilfe dieser Dialogfelder können
Sie außerdem die virtuelle Hardware einer virtuellen Maschine aktualisieren oder virtuelle Festplatten vom
Thin- ins Thick-Format konvertieren.
Zum Ausführen von VM-Konfigurationsaufgaben müssen Sie über ausreichende Berechtigungen verfügen.
VM-Hardwareversionen
Alle virtuellen Maschinen haben eine Hardwareversion. Die Hardwareversion einer virtuellen Maschine zeigt
die von der virtuellen Maschine unterstützten systemnahen Hardwarefunktionen an, wie z. B. BIOS, Anzahl
der virtuellen Steckplätze, maximale Anzahl von CPUs, Konfiguration des maximalen Arbeitsspeichers und
weitere typische Hardwaremerkmale.
Die Hardwareversion einer neu erstellten virtuellen Maschine ist die neueste verfügbare Version auf einem
Host, auf dem die virtuelle Maschine erstellt wurde. Falls Sie eine virtuelle Maschine mit einer Hardwarever-
sion erstellen müssen, die älter als die neueste unterstützte Version ist, z. B. um die Kompatibilität zu erhöhen,
können Sie eine benutzerdefinierte virtuelle Maschine erstellen. Die Hardwareversion einer virtuellen Ma-
schine kann niedriger sein als die höchste Version, die von dem ESX/ESXi-Host, auf dem sie ausgeführt wird,
unterstützt wird:
n Sie können eine auf einem ESX/ESXi 3.x-Host (oder früher) erstellte virtuelle Maschine auf einen ESX/
ESXi 4.x-Host migrieren.
n Sie erstellen eine neue virtuelle Maschine auf einem ESX 4.x-Host und verwenden dabei eine virtuelle
Festplatte, die auf einem ESX/ESXi 3.x-Host (oder früher) erstellt wurde.
n Sie fügen eine auf einem ESX/ESXi 3.x-Host (oder früher) erstellte virtuelle Festplatte zu einer virtuellen
Maschine hinzu, die auf einem ESX/ESXi 4.x-Host erstellt wurde.
Virtuelle Maschinen mit niedrigeren Hardwareversionen als 4 können auf ESX/ESXi 4.x-Hosts ausgeführt
werden, weisen jedoch eine geringere Leistung und einen reduzierten Funktionsumfang auf. Insbesondere
können Sie auf virtuellen Maschinen mit niedrigeren Hardwareversionen als 4, die sich auf einem ESX/ESXi
4.x-Host befinden, keine virtuellen Geräte hinzufügen oder entfernen. Zur vollständigen Nutzung dieser vir-
tuellen Maschinen müssen Sie die virtuelle Hardware aktualisieren. Anweisungen hierzu finden Sie im Up‐
grade‐Handbuch.
Unter Tabelle 13-1 werden die VM-Hardwareversionen, die jeweilige ESX/ESXi-Version, auf denen sie erstellt,
bearbeitet und ausgeführt werden können, die vCenter Server-Versionen, die sie voll unterstützen, sowie eine
kurze Beschreibung der Funktionen der jeweiligen Hardwareversion aufgelistet.
ESX/ESXi 4.x Erstellen, Bear- Erstellen, Bear- Ausführen vCenter Server 4.x
beiten, Ausfüh- beiten, Ausfüh-
ren ren
ESX Server 3.x – Erstellen, Bear- Ausführen VirtualCenter Server 2.x und
beiten, Ausfüh- höher
ren
HINWEIS Die VM-Hardwareversion 4 wurde in der Dokumentation für frühere Versionen von ESX und ESXi
auch als VM3 bezeichnet. Die VM-Hardwareversion 3 wurde in der Dokumentation für frühere Versionen von
ESX auch als VM2 bezeichnet.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie eine der zwei Methoden zum Anzeigen der Versionsinformationen.
Option Beschreibung
Wählen Sie die Registerkarte [Über- Die Hardwareversion der virtuellen Maschine erscheint oben rechts auf der
sicht] . Registerkarte [Übersicht] .
Klicken Sie mit der rechten Maustas- Die Hardwareversion der virtuellen Maschine wird oben rechts im Dialog-
te und wählen Sie [Einstellungen be- feld „Eigenschaften virtueller Maschinen“ angezeigt.
arbeiten] .
HINWEIS Wenn eine virtuelle Maschine sich auf einem Host befindet, der mit vCenter Server verwaltet wird,
müssen Sie eine Verbindung mit vCenter Server herstellen, wenn Sie virtuelle Hardware für die virtuelle
Maschine hinzufügen oder ändern. Wenn Sie den vSphere-Client direkt mit dem Host verbinden, kann das
Hinzufügen von Hardware mit der folgenden Fehlermeldung fehlschlagen: Der Vorgang konnte wegen einer
gleichzeitigen Änderung durch einen anderen Vorgang nicht abgeschlossen werden.
Vorgehensweise
2 Erweitern Sie die Bestandsliste nach Bedarf, und markieren Sie die virtuelle Maschine, die Sie bearbeiten
möchten.
4 Klicken Sie im Befehlsfenster auf [Einstellungen bearbeiten] , um das Eigenschaftendialogfeld für die
virtuelle Maschine anzuzeigen.
Das Dialogfeld mit den Eigenschaften der virtuellen Maschine wird geöffnet. Es gibt drei Registerkar-
ten: [Hardware (Hardware)] , [Optionen (Options)] und [Ressourcen (Resources)] .
5 Wählen Sie eine Registerkarte aus und bearbeiten Sie die Konfiguration der virtuellen Maschine.
Weiter
In den folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen zu den Registerkarten des Eigenschaftendia-
logfelds der virtuellen Maschine und zum Bearbeiten vorhandener virtueller Maschinen.
n „Konfigurieren von VM-Hardware“, auf Seite 155
n „Optionen für virtuelle Maschinen“, auf Seite 161
n „VM-Ressourceneinstellungen“, auf Seite 168
Der Status des Geräts, z. B. „bearbeitet“ oder „hinzugefügt“, wird neben der Hardwareliste in Klammern
angegeben. Das gewählte Gastbetriebssystem legt die Geräte fest, die einer vorgegebenen virtuellen Maschine
hinzugefügt werden können. Folgende Geräte können hinzugefügt werden:
n Serielle Schnittstelle
n Parallele Schnittstelle
n Diskettenlaufwerk
n DVD/CD-ROM-Laufwerk
n USB-Controller
n Ethernet-Adapter
n Festplatte
n SCSI-Gerät
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
3 Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen [Verbunden] , um das Gerät zu verbinden oder
zu trennen.
4 Wenn das DVD-ROM-Laufwerk beim Start der virtuellen Maschine nicht verbunden werden soll, deak-
tivieren Sie [Beim Einschalten verbinden (Connect at power on)] .
5 Geben Sie an, ob ein Clientgerät, ein Hostgerät oder eine ISO-Datei verwendet werden soll.
Option Beschreibung
Clientgerät Aktivieren Sie diese Option, um das DVD/CD-ROM-Gerät mit einem phy-
sischen DVD- oder CD-ROM-Gerät des Systems zu verbinden, auf dem der
vSphere-Client ausgeführt wird.
Zum Verbinden des Geräts müssen Sie beim Einschalten der virtuellen Ma-
schine in der Symbolleiste auf die Schaltfläche [CD‐/DVD‐Laufwerk ver‐
binden] klicken.
Hostgerät a Aktivieren Sie diese Option, um das DVD/CD-ROM-Gerät mit einem
physischen DVD- oder CD-ROM-Gerät auf dem Host zu verbinden.
b Wählen Sie das Gerät in der Dropdown-Liste aus.
Datenspeicher-ISO-Datei a Aktivieren Sie diese Option, um das DVD/CD-ROM-Gerät mit einer ISO-
Datei auf einem Datenspeicher zu verbinden, auf den der Host zugreifen
kann.
b Klicken Sie auf [Durchsuchen] , und wählen Sie die ISO-Datei aus.
6 Wählen Sie für Clientgeräte den für die Verbindung verwendeten Modus aus.
n Verwenden Sie den Passthrough-Modus (Raw) nur für den Remotezugriff auf ein Clientgerät.
n Per ATAPI-Emulation können Sie auf ein Host-CD-ROM-Gerät zugreifen.
7 Andernfalls wählen Sie [ISO‐Image verwenden (Use ISO Image)] aus, um das Laufwerk der virtuellen
Maschine mit einer ISO-Image-Datei zu verbinden.
8 Wenn Sie [ISO‐Image verwenden (Use ISO Image)] aktiviert haben, klicken Sie auf [Durchsuchen
(Browse)] , um zur betreffenden Datei zu navigieren.
9 Wählen Sie unter [Knoten des virtuellen Geräts] im Dropdown-Menü den Geräteknoten aus, den das
Laufwerk in der virtuellen Maschine verwendet.
10 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
4 Wählen Sie den Gerätetyp aus, der für dieses virtuelle Gerät verwendet werden soll.
Option Beschreibung
Clientgerät Aktivieren Sie diese Option, um das Diskettenlaufwerk mit einem physi-
schen Diskettenlaufwerk des Systems zu verbinden, auf dem der vSphere-
Client ausgeführt wird.
Zum Verbinden des Geräts müssen Sie beim Einschalten der virtuellen Ma-
schine in der Symbolleiste auf die Schaltfläche [Diskettenlaufwerk verbin‐
den] klicken.
Hostgerät a Aktivieren Sie diese Option, um das Diskettenlaufwerk mit einem phy-
sischen Diskettenlaufwerk des Hosts zu verbinden.
b Wählen Sie das Gerät in der Dropdown-Liste aus.
Im Datenspeicher vorhandenes Dis- a Aktivieren Sie diese Option, um das virtuelle Gerät mit einem Disketten-
ketten-Image verwenden Image auf einem Datenspeicher zu verbinden, auf den der Host zugrei-
fen kann.
b Klicken Sie auf [Durchsuchen] , und wählen Sie das Disketten-Image
aus.
Neues Disketten-Image im Daten- a Aktivieren Sie diese Option, um ein neues Disketten-Image auf einem
speicher erstellen Datenspeicher zu erstellen, auf den der Host zugreifen kann.
b Klicken Sie auf [Durchsuchen] , und navigieren Sie zum Speicherort des
Disketten-Images.
c Geben Sie einen Namen für das Disketten-Image ein und klicken Sie
auf [OK] .
5 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
3 Wählen Sie unter [Verbindung (Connection)] das gewünschte physische Gerät aus.
Wählen Sie unter [Knoten des virtuellen Geräts (Virtual device node)] den Knoten für virtuelle Geräte
aus, unter dem das Gerät in der virtuellen Maschine aufgeführt werden soll.
4 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
HINWEIS Die Funktion [Pfade verwalten] für RDM-Festplatten ist nicht für virtuelle Maschinen auf Legacy-
Hosts verfügbar, die ESX Server-Versionen vor 3.0 ausführen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
2 Klicken Sie in der Liste Hardware (Hardware) auf die entsprechende Festplatte.
3 Verwenden Sie zum Ändern des Knoten des virtuellen Geräts das Dropdown-Menü.
4 Geben Sie zum Ändern der Festplattengröße einen neuen Wert in das Textfeld [Bereitgestellte Größe]
ein.
5 Wählen Sie das Kontrollkästchen für den unabhängigen Modus, der von Snapshots nicht betroffen wird.
Wählen Sie anschließend den dauerhaften oder nicht-dauerhaften Modus aus, um die Dauerhaftigkeit der
Änderungen festzulegen.
6 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
2 Klicken Sie in der Hardwareliste auf [Arbeitsspeicher (Memory)] .
3 Passen Sie die Größe des Arbeitsspeichers an, der der virtuellen Maschine zugeteilt ist.
4 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
3 Wenn die virtuelle Netzwerkkarte (Network Interface Card, NIC) beim Einschalten der virtuellen Ma-
schine verbunden werden soll, wählen Sie [Beim Einschalten verbinden] aus.
5 Wählen Sie unter [Netzwerkverbindung] im Dropdown-Menü die Netzwerkbezeichnung aus, die für
die virtuelle Maschine verwendet werden soll.
6 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
2 Klicken Sie in der Liste Hardware (Hardware) auf die entsprechende parallele Schnittstelle.
3 Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen [Beim Einschalten verbinden (Connect at power on)] , wenn das
Gerät mit der parallelen Schnittstelle beim Einschalten der virtuellen Maschine nicht verbunden werden
soll.
4 Aktivieren Sie unter [Verbindung ] eine Schaltfläche, um eine physische parallele Schnittstelle anzugeben
oder um die virtuelle parallele Schnittstelle mit einer Datei zu verbinden.
n Wenn Sie [Physische parallele Schnittstelle verwenden] ausgewählt haben, wählen Sie die Schnitt-
stelle aus der Dropdown-Liste.
n Wenn Sie [Ausgabedatei verwenden (Use output file)] ausgewählt haben, navigieren Sie zum
Speicherort der Datei.
5 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Sie können die SCSI-Controller-Konfiguration für eine virtuelle Maschine nur auf einem ESX/ESXi-Host än-
dern.
VORSICHT Wenn Sie den SCSI-Controller-Typ ändern, kann dies zu einem Startfehler in einer virtuellen Ma-
schine führen.
Sie können auch festlegen, ob der SCSI-Bus freigegeben wird. Je nach Art der gemeinsamen Verwendung
können virtuelle Maschinen gleichzeitig auf dieselbe virtuelle Festplatte auf demselben Server oder einem
anderen Server zugreifen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
6 Wählen Sie in der Liste [Gemeinsame Verwendung des SCSI‐Busses (SCSI Bus Sharing)] den Typ der
Freigabe aus:
Option Beschreibung
Keine Virtuelle Festplatten können nicht durch mehrere virtuelle Maschinen ge-
meinsam genutzt werden.
Virtuell Virtuelle Festplatten können durch mehrere virtuelle Maschinen auf dem
gleichen Server gemeinsam genutzt werden.
Physisch Virtuelle Festplatten können durch mehrere virtuelle Maschinen auf einem
beliebigen Server gemeinsam genutzt werden.
7 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
2 Klicken Sie in der Liste Hardware (Hardware) auf die entsprechende serielle Schnittstelle.
3 Wenn Sie die Option [Physische serielle Schnittstelle verwenden] auf dem Host aktiviert haben, wählen
Sie aus dem Dropdown-Menü die Schnittstelle des Hostcomputers aus, die für diese serielle Verbindung
verwendet werden soll.
4 Wenn Sie die Option [Ausgabedatei verwenden (Use output file)] aktiviert haben, navigieren Sie zum
Speicherort der Datei auf dem Server, in der Sie die Ausgabe der virtuellen seriellen Schnittstelle speichern
möchten.
5 Wenn Sie die Option [Named Pipe verwenden] aktiviert haben, übernehmen Sie den Standardnamen
der Pipe, oder geben Sie in der Liste [Pipe‐Name] einen anderen Namen ein.
Bei einer seriellen Pipe für eine virtuelle Maschine auf einem ESX-Host unter Linux geben
Sie /tmp/<Socket> oder einen anderen UNIX-Socket-Namen Ihrer Wahl ein.
Entscheiden Sie sich dann, ob Sie zwei virtuelle Maschinen miteinander oder eine virtuelle Maschine mit
einer Anwendung auf dem Host verbinden.
6 Wenn Sie zwei virtuelle Maschinen miteinander verbinden, müssen Sie eine serielle Schnittstelle als Na-
med Pipe auf zwei virtuellen Maschinen konfigurieren: einer virtuellen Servermaschine und einer virtu-
ellen Clientmaschine.
a Bei der virtuellen Servermaschine wählen Sie in der Liste [Lokale Stelle] die Option [Server] aus.
b Bei der virtuellen Clientmaschine wählen Sie in der Liste [Lokale Stelle] die Option [Client] aus.
c Wählen Sie in der Liste [Gegenstelle] die Option [Eine virtuelle Maschine] aus.
7 Wenn Sie eine Verbindung zu einer Anwendung auf dem Host herstellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
a Wählen Sie in der Liste [Lokale Stelle] entweder [Server] oder [Client] aus. Wenn Sie dieses Ende
der Verbindung zuerst hochfahren möchten, sollten Sie [Server (Server)] auswählen.
b Wählen Sie in der Liste [Gegenstelle] die Option [Eine Anwendung] aus.
Standardmäßig wird die serielle Schnittstelle verbunden, sobald Sie die virtuelle Maschine einschalten.
Sie können das Kontrollkästchen [Beim Einschalten verbinden (Connect at power on)] deaktivieren
(optional).
8 Entscheiden Sie unter [E/A‐Modus (I/O Mode)] , ob Sie diese serielle Schnittstelle für die Verwendung
des Interrupt-Modus oder des Abfragemodus konfigurieren möchten.
Der Abfragemodus ist vor allem für Entwickler vorgesehen, die Debugging-Tools über eine serielle Ver-
bindung verwenden.
Im Abfragemodus verbraucht die virtuelle Maschine einen unverhältnismäßig großen Anteil an Prozess-
orzeit (CPU-Zeit). Dadurch verlangsamen sich der Host und andere Gastbetriebssysteme. Um eine mög-
lichst gute Anwendungsleistung auf dem Server zu erzielen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen [CPU‐
Übergabe bei Abfrage (Yield CPU on poll)] . So wird die virtuelle Maschine dazu gezwungen, den In-
terrupt-Modus zu verwenden, wodurch Prozessorzeit abgetreten wird, wenn die einzige Aufgabe darin
besteht, die virtuelle serielle Schnittstelle abzufragen.
9 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Wenn sich die virtuelle Maschine auf einem ESX/ESXi-Host befindet, können Sie eine virtuelle Maschine mit
bis zu acht virtuellen Prozessoren oder CPUs konfigurieren. Die Anzahl an CPUs in einer virtuellen Maschine
darf die Anzahl der logischen CPUs auf dem Host – d. h. die Anzahl der physischen Prozessor-Cores bei
deaktiviertem Hyper-Threading bzw. die doppelte Anzahl von physischen Prozessor-Cores bei aktiviertem
Hyper-Threading – nicht überschreiten. Weitere Informationen zur Verwendung von SMP finden Sie in der
VMware-Knowledgebase.
HINWEIS Nicht alle Gastbetriebssysteme unterstützen SMP, und die meisten, bei denen dies der Fall ist, er-
fordern bei einer Änderung der Prozessorzahl eine Neuinstallation.
Eine Änderung der Prozessorzahl für eine importierte virtuelle Maschine wird nicht unterstützt.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld der virtuellen Maschine auf die Registerkarte [Hardware] .
2 Klicken Sie in der Liste [Hardware (Hardware)] auf [Virtueller Prozessor (Virtual Processor)] oder
[CPU (CPU)] .
3 Wählen Sie die Anzahl an Prozessoren für die virtuelle Maschine aus.
4 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Sie können auf der Registerkarte „Optionen“ des Editors „Eigenschaften virtueller Maschinen“ die folgenden
Einstellungen ändern:
Allgemeine Optionen Anzeigename der virtuellen Maschine und Typ des Gastbetriebssystems.
(Schreibgeschützter) Speicherort der virtuellen Maschine sowie der zugehöri-
gen Konfigurationsdatei.
[Erweitert] > [Speicher/ Aktivieren der Option zum Hinzufügen im laufenden Betrieb für einzelne vir-
CPU-Hotplug] tuelle Maschinen.
[Erweitert] > [Fibre- Virtueller Knoten und Port-WWNs (World Wide Names).
Channel-NPIV]
[Erweitert] > [CPU/ Einstellungen zur Aktivierung der Virtualisierung von Hardwareseitentabel-
MMU-Virtualisierung] len.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] auf [Allgemeine Optionen (General Options)] .
Der Name der virtuellen Maschine wird im Feld „Name der virtuellen Maschine“ angezeigt.
Wenn Sie den Namen ändern, werden die Namen von Dateien auf der virtuellen Maschine oder des
zugeordneten Verzeichnisses nicht geändert.
3 Wählen Sie Betriebssystem und -version.
4 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
VMware Tools-Optionen können nicht geändert werden, wenn die virtuelle Maschine eingeschaltet ist.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] die Option [VMware Tools (VMware Tools)] aus.
Die Stopp-Schaltfläche in der Symbolleiste kann zum Ausschalten der virtuellen Maschine, zum Herun-
terfahren des Gastbetriebssystems oder zur Verwendung der Systemstandards konfiguriert werden. Die
Anhalten-Schaltfläche in der Symbolleiste kann zum Anhalten der virtuellen Maschine oder zur Verwen-
dung der Systemstandards konfiguriert werden. Die Zurücksetzen-Schaltfläche in der Symbolleiste kann
zum Zurücksetzen der virtuellen Maschine, zum Neustarten des Gastbetriebssystems oder zur Verwen-
dung der Systemstandards konfiguriert werden.
3 Wählen Sie die gewünschten Aktionen aus den Dropdown-Menüs unter [Betriebssteuerelemente (Power
Controls)] .
4 (Optional) Konfigurieren Sie VMware Tools-Skripts so, dass sie automatisch ausgeführt werden, wenn
Sie den Betriebsstatus der virtuellen Maschine ändern, indem Sie unter [VMware Tools‐Skripts ausfüh‐
ren] die entsprechenden Optionen auswählen.
HINWEIS Für virtuelle ESX Host-Maschinen gibt es keine Skripts zum Fortsetzen und Anhalten von vir-
tuellen Maschinen.
5 (Optional) Konfigurieren Sie die VMware Tools so, dass vor jedem Einschalten eine Prüfung auf Updates
und ggf. eine Installation der Updates durchgeführt wird, indem Sie die Option [Tools vor jedem Ein‐
schalten überprüfen und aktualisieren] unter [Automatisches VMware Tools‐Upgrade] aktivieren.
6 (Optional) Konfigurieren Sie das Gastbetriebssystem so, dass eine Uhrzeitsynchronisierung mit dem Host
erfolgt, indem Sie die Option [Uhrzeit des Gastsystems mit Host synchronisieren] auswählen.
7 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] auf [Energieverwaltung (Power Management)] .
3 Wählen Sie unter [Gastenergieverwaltung (Guest Power Management)] entweder die Einstellung
[Virtuelle Maschine anhalten (Suspend the virtual machine)] oder [Gastbetriebssystem in Standby‐
Modus versetzen und virtuelle Maschine in eingeschaltetem Zustand belassen (Put the guest operating
system in standby mode and leave the virtual machine powered on)] .
4 (Optional) Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die virtuelle Maschine eingeschaltet zu lassen, wählen
Sie im Netzwerk der virtuellen Maschine [Wake‐on‐LAN für Datenverkehr über virtuelle Maschinen]
aus, indem Sie das Kontrollkästchen aktivieren.
n vmxnet (erweitert)
n Vmxnet 3
5 Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] auf [Erweitert (Advanced) ] [ Allgemein (General)]
Sie können die Beschleunigung aktivieren und deaktivieren, während die virtuelle Maschine aktiv
ist.
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die virtuelle Maschine nicht mehr zu reagieren scheint,
wenn innerhalb der virtuellen Maschine Software installiert oder ausgeführt wird. Im Allgemeinen
tritt dieses Problem zu Beginn der Programmausführung auf. Häufig können Sie dieses Problem
umgehen, indem Sie vorübergehend die Beschleunigung in der virtuellen Maschine deaktivieren.
Diese Einstellung verlangsamt die Leistung der virtuellen Maschine. Verwenden Sie sie deshalb nur,
um das Problem mit der Programmausführung zu umgehen. Wenn bei dem Programm keine Pro-
bleme mehr auftreten, deaktivieren Sie die Option [Beschleunigung deaktivieren (Disable accele‐
ration)] . Sie können das Programm dann möglicherweise beschleunigt ausführen.
c Zur Aktivierung des Debugging-Modus wählen Sie eine Option im Abschnitt [Debugging und Sta‐
tistik (Debugging and Statistics)] . Debugging-Informationen und Statistiken können den techni-
schen Support von VMware bei der Problembeseitigung unterstützen.
a Geben Sie an, ob Sie das NX-Flag der Host-CPU vor dem Gastbetriebssystem offenlegen möchten
oder nicht.
Wenn Sie das NX-Flag nicht gegenüber dem Gastbetriebssystem offenlegen, kann diese CPU-Funk-
tion nicht genutzt werden, die virtuelle Maschine kann jedoch auf Hosts verschoben werden, die
keine Unterstützung für die NX-Funktion bieten. Ist das NX-Flag sichtbar, kann das Gastbetriebs-
system diese Funktion nutzen, die virtuelle Maschine kann jedoch nur auf NX-fähige Hosts verscho-
ben werden.
HINWEIS Die virtuelle Maschine muss ausgeschaltet werden, bevor Sie diese Einstellung ändern
können.
4 Wählen Sie [Erweitert] > [Speicher/CPU‐Hotplug] . VMware Tools müssen installiert sein, damit die
Hotplug-Funktionen ordnungsgemäß funktioneren.
a Wählen Sie [Hinzufügen von Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb für diese virtuelle Maschine
aktivieren ] , um das Hinzufügen von Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb zu aktivieren, oder wäh-
len Sie [Hinzufügen von Arbeitsspeicher im laufenden Betrieb für diese virtuelle Maschine deak‐
tivieren] , um diese Funktion zu deaktivieren.
b Wählen Sie [Nur das Hinzufügen von CPUs im laufenden Betrieb für diese virtuelle Maschine
aktivieren ] , um das Hinzufügen von CPUs im laufenden Betrieb zu aktivieren, wählen Sie [Hin‐
zufügen und Entfernen von CPUs im laufenden Betrieb für diese virtuelle Maschine aktivie‐
ren ] , um das Hinzufügen und Entfernen von CPUs im laufenden Betrieb für diese virtuelle Maschine
zu aktivieren, oder wählen Sie [Wechsel von CPUs im laufenden Betrieb („Hot‐Plug“) für diese
virtuelle Maschine deaktivieren] , um diese Funktion zu deaktivieren.
a Geben Sie die Dauer in Millisekunden an, für die der Beginn der Startsequenz verzögert werden soll,
wenn die virtuelle Maschine eingeschaltet oder neu gestartet wird.
b Wählen Sie die Option unter [BIOS‐Setup erzwingen (Force BIOS Setup)] , um beim Start der
virtuellen Maschine das BIOS-Setup anzuzeigen.
Diese Optionen sind nützlich, wenn Sie das BIOS-Setup der virtuellen Maschine aufrufen möchten,
da die Konsole gelegentlich erst dann eine Verbindung zur virtuellen Maschine herstellt, wenn der
Punkt überschritten ist, an dem Sie in den BIOS-Modus wechseln können.
6 Wählen Sie [Erweitert] > [Paravirtualisierung] . Aktivieren Sie die Option [VMI‐Paravirtualisierung
unterstützen (Support VMI Paravirtualization)] , um die VMI-Paravirtualisierung zu unterstützen, oder
deaktivieren Sie diese Option.
Bei VMI handelt es sich um einen Paravirtualisierungsstandard zur Leistungsverbesserung von virtuellen
Maschinen, die diesen Standard verwenden können. Derzeit ist diese Funktion nur für Versionen des
Linux-Gastbetriebssystems verfügbar, die VMI-Paravirtualisierung unterstützen.
HINWEIS Bei Aktivierung der Paravirtualisierung wird einer der sechs PCI-Steckplätze der virtuellen
Maschine verwendet. Darüber hinaus kann durch Paravirtualisierung eine Einschränkung vorgenommen
werden, auf welche Weise die virtuelle Maschine an welchen Ort migriert wird. Vor der Aktivierung
dieser Funktion sollten Sie Folgendes bedenken:
n Folgende Hosts unterstützen VMI-Paravirtualisierung: ESX/ESXi 3.5 oder höher und Workstation 6.0
oder höher. Virtuelle Maschinen der Hardwareversion 4 mit aktivierter Paravirtualisierung, die auf
einem ESX-Host erstellt wurden, können ohne Funktionsverlust auf VMware Server- und Worksta-
tion-Hosts migriert werden.
n Eine virtuelle Maschine mit aktivierter Paravirtualisierung, die ausgeschaltet wurde, kann manuell
auf einen Host verschoben werden, der keine Paravirtualisierung unterstützt. Solche Vorgänge kön-
nen jedoch zu einer Leistungsverringerung führen.
n Eine virtuelle Maschine mit aktivierter Paravirtualisierung, die sich in eingeschaltetem oder ange-
haltenem Zustand befindet, kann nicht auf einen Host verschoben werden, der die Paravirtualisie-
rung nicht unterstützt.
n Es sind keine automatisierten vCenter Server DRS-Migrationen für virtuelle Maschinen mithilfe der
Paravirtualisierung zulässig, die über Hosts aktiviert wurden, die Paravirtualisierung nicht unter-
stützen.
Mithilfe der N-Port-ID-Virtualisierung (NPIV) können Sie einen einzelnen physischen Fibre-Channel-
HBA-Port für mehrere virtuelle Ports mit jeweils eindeutigen Kennungen gemeinsam verwenden. Da-
durch können Sie den Zugriff von virtuellen Maschinen auf LUNs für jede virtuelle Maschine steuern.
Jeder virtuelle Port wird durch zwei WWNs (World Wide Names) gekennzeichnet: einen World Wide
Port Name (WWPN) und einen World Wide Node Name (WWNN). Diese WWNs werden durch vCenter
Server zugewiesen.
n Die physischen HBAs auf dem ESX-Host müssen NPIV unterstützen. Wenn die physischen HBAs
NPIV nicht unterstützen, greift die auf diesem Host ausgeführte virtuelle Maschine für den LUN-
Zugriff auf die WWNs der physischen HBAs des Hosts zurück.
n Jede virtuelle Maschine kann über bis zu 4 virtuelle Ports verfügen. NPIV-fähigen virtuellen Maschi-
nen werden genau 4 NPIV-verbundene WWNs zugewiesen, die für die Kommunikation mit physi-
schen HBAs über virtuelle Ports verwendet werden. Daher können virtuelle Maschinen bis zu 4 phy-
sische HBAs für NPIV-Zwecke verwenden.
a Um die WWNs einer virtuellen Maschine zu bearbeiten, schalten Sie die virtuelle Maschine aus.
b Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Maschine über einen Datenspeicher mit einer LUN verfügt, die
dem Host zur Verfügung steht.
g Klicken Sie auf [OK] , um Ihre Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen.
HINWEIS Eine virtuelle Maschine mit WWNs, die bereits im Speichernetzwerk verwendet werden,
kann nicht ausgeschaltet werden. Erstellen Sie neue WWNs, oder entfernen Sie sie, um dieses Problem
zu beheben.
Stellen Sie Ihrem SAN-Administrator die WWN-Zuweisungen bereit. Der Administrator benötigt diese
Zuweisungen, um die virtuelle Maschine für den Zugriff auf die LUN zu konfigurieren. Weitere Infor-
mationen zum Konfigurieren von NPIV für eine virtuelle Maschine finden Sie im SAN‐Konfigurations‐
handbuch (für Fibre‐Channel).
8 Wählen Sie [Erweitert (Advanced) ] > [ Virtualisierte MMU (Virtualized MMU)] . Sie können diese
Funktion entweder deaktivieren, sie immer dann verwenden, wenn sie verfügbar ist; oder Sie lassen durch
das Hostsystem festlegen, ob die Funktion verwendet werden soll.
9 Wählen Sie [Erweitert (Advanced) ] > [ Speicherort der Auslagerungsdatei (Swapfile Location)] .
VM-Ressourceneinstellungen
Im Dialogfeld [Eigenschaften der virtuellen Maschine (Virtual Machine Properties)] können Sie die Host-
ressourcenzuteilung für die ausgewählte virtuelle Maschine anpassen. Auf dieser Registerkarte können Sie
CPU-, Arbeitsspeicher-, Festplatten- und erweiterte CPU-Ressourcen ändern.
[CPU-Ressourcen]
Im Fenster „CPU-Ressourcen“ des Dialogfelds „Eigenschaften virtueller Maschinen“können Sie einer virtu-
ellen Maschine Prozessorressourcen zuteilen, indem Sie Reservierungen, Grenzwerte und Anteile festlegen.
Einige dieser Informationen können Sie auch auf der Registerkarte [Ressourcenpools (Resource Pools)] im
Hauptfenster des vSphere-Clients bearbeiten. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie Ressourceneinstellungen
gleichzeitig mit anderen Einstellungen der virtuellen Maschine bearbeiten möchten.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie einen Anteilswert aus. Dieser stellt eine relative Metrik für die Zuteilung der CPU-Kapazität
dar.
Option Beschreibung
Anteile Die Werte [Niedrig] , [Normal] , [Hoch] und [Benutzerdefiniert] werden
mit der Summe aller Anteile für alle virtuellen Maschinen auf dem Server
und (bei ESX/ESXi-Hosts) der Servicekonsole verglichen. Mit Symbolwerten
für die Anteilszuweisung können Sie deren Konvertierung in numerische
Werte konfigurieren.
Reservierung Garantierte CPU-Reservierung für diese virtuelle Maschine.
Grenzwert Obergrenze für die CPU-Reservierung für diese virtuelle Maschine. Wählen
Sie [Unbegrenzt] , wenn Sie keine Obergrenze definieren möchten.
Das Dialogfeld [Eigenschaften der virtuellen Maschine (Virtual Machine Properties)] wird geschlossen.
Erweiterte CPU-Einstellungen
Auf der Seite „Erweiterte CPU-Ressourcen“ des Dialogfelds „Eigenschaften virtueller Maschinen“ können Sie
Optionen auf unteren Ebenen festlegen, wie beispielsweise für die Planung der Verarbeitung der virtuellen
Maschine auf physischen Prozessorkernen und Hyper-Threads.
Dieses Fenster wird für virtuelle Maschinen in DRS-Clustern oder im Fall von Hosts mit nur einem Prozessor-
Core und ohne Hyper-Threading nicht angezeigt.
HINWEIS Durch die Hyper-Threading-Technologie kann sich ein einzelner physischer Prozessor wie zwei
logische Prozessoren verhalten. Der Prozessor kann gleichzeitig zwei unabhängige Anwendungen ausführen.
Obwohl durch Hyper-Threading die Systemleistung nicht verdoppelt wird, kann diese durch eine bessere
Nutzung ungenutzter Ressourcen gesteigert werden. Weitere detaillierte Informationen zum Hyper-Threa-
ding und dessen Verwendung in vSphere finden Sie im Handbuch zur Ressourcenverwaltung (wählen Sie dazu
[Hilfe] > [Handbücher] ).
ESX bietet im Allgemeinen selbst dann eine ausgewogene Prozessorplanung, wenn das Hyper-Threading ak-
tiviert ist. Die Einstellungen auf dieser Seite sind nur für die Feineinstellung betriebswichtiger virtueller Ma-
schinen nützlich.
Die Option [HT‐Sharing (Hyperthreading Sharing)] bietet genaue Kontrolle darüber, ob eine virtuelle Ma-
schine für einen Anteil an einem physischen Prozessor-Core geplant werden soll (dabei wird davon ausge-
gangen, dass das Hyper-Threading auf dem Host aktiviert ist).
Die Option [Planen von Affinität (Scheduling Affinity)] ermöglicht eine genaue Kontrolle über die Vertei-
lung der CPUs virtueller Maschinen auf die physischen Cores des Hosts (und die Hyper-Threads, sofern das
Hyper-Threading aktiviert ist).
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] die Option [Erweiterte CPU (Advanced CPU)] aus.
Option Beschreibung
Alle (Standard) Die virtuellen CPUs dieser virtuellen Maschine können die Cores
mit anderen virtuellen CPUs dieser virtuellen Maschine nach Bedarf ge-
meinsam nutzen.
Keine Die virtuellen CPUs dieser virtuellen Maschine können einen Prozessor-
Core bei entsprechender Planung alleine nutzen. Der andere Hyper-Thread
des Cores wird angehalten, während diese virtuelle Maschine den Core be-
nutzt.
Intern (Internal) Auf einer virtuellen Maschine mit genau zwei virtuellen Prozessoren können
die beiden virtuellen Prozessoren einen physischen Kern gemeinsam nutzen
(nach Ermessen des Host-Planers), diese virtuelle Maschine nutzt jedoch in
keinem Fall den Kern gemeinsam mit einer anderen virtuellen Maschine.
Wenn die virtuelle Maschine nicht über genau zwei Prozessoren verfügt,
entspricht diese Einstellung der Option [Keine (None)] .
4 Die Affinität können Sie planen, indem Sie auf die Schaltfläche [Auf folgenden Prozessoren ausführen]
klicken.
HINWEIS Diese Option ist nicht zulässig, wenn die virtuelle Maschine sich in einem DRS-Cluster befindet,
und die zugehörigen Werte werden gelöscht, wenn eine virtuelle Maschine auf einen neuen Host migriert
wird. Mithilfe dieser Option kann ausschließlich eine Leistungsoptimierung für eine bestimmte VM-
Gruppe auf demselben Host vorgenommen werden.
Die Kontrollkästchen für die einzelnen Prozessoren stellen physische Kerne dar, wenn Hyper-Threading
deaktiviert ist, bzw. logische Kerne (zwei pro physischem Kern), wenn Hyper-Threading aktiviert ist. Die
Aktivierung aller Kontrollkästchen ist nicht gleichbedeutend mit dem Anwenden von Affinität. Sie müs-
sen mindestens so viele Prozessoraffinitäten konfigurieren wie virtuelle CPUs in der virtuellen Maschine
vorhanden sind.
Das Dialogfeld [Eigenschaften der virtuellen Maschine (Virtual Machine Properties)] wird geschlossen.
[Arbeitsspeicherressourcen]
Im Fenster [Arbeitsspeicherressourcen (Memory Resources)] können Sie Arbeitsspeicherressourcen für eine
virtuelle Maschine zuteilen, indem Sie Reservierungen, Grenzwerte und Anteile festlegen.
Einige dieser Informationen können Sie auch auf der Registerkarte [Ressourcenpools (Memory Resources)]
im Hauptfenster des vSphere-Clients bearbeiten. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie Ressourceneinstellungen
gleichzeitig mit anderen Einstellungen der virtuellen Maschine bearbeiten möchten.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] die Option [Speicher (Memory)] aus.
3 Wählen Sie im Fenster [Ressourcenzuteilung] im Dropdown-Menü eine relative Metrik für die Arbeits-
speicherzuweisung für alle virtuellen Maschinen aus.
Die symbolischen Werte [Gering (Low)] , [Normal (Normal) ] , [Hoch (High) ] und [Benutzerdefiniert
(Custom)] werden mit der Summe aller Anteile für alle virtuellen Maschinen auf dem Server und (auf
ESX-Hosts) der Servicekonsole verglichen. Mit Symbolwerten für die Anteilszuweisung können Sie deren
Konvertierung in numerische Werte konfigurieren.
4 Mit dem Schieberegler im Fenster [Speicherzuteilung] können Sie die reservierte Arbeitsspeichermenge
und die Arbeitsspeichergrenze einstellen. Alternativ können Sie mithilfe der Pfeile die Anzahl der zuge-
teilten Megabyte angeben.
Weitere Informationen über Arbeitsspeicherwerte finden Sie auf der Man-Seite zum Thema Arbeitsspei-
cher.
Das Dialogfeld [Eigenschaften der virtuellen Maschine (Virtual Machine Properties)] wird geschlossen.
Erweiterte Arbeitsspeicherressourcen
Auf der Seite [Erweiterte Arbeitsspeicherressourcen] können Sie Optionen auf niedriger Ebene für die Ver-
teilung des Arbeitsspeichers einer virtuellen Maschine zwischen NUMA-Arbeitsspeicherknoten festlegen.
Diese Seite wird nur dann angezeigt, wenn der Host die NUMA-Arbeitsspeicherarchitektur verwendet. Da
Affinitätseinstellungen nur dann sinnvoll sind, wenn sie zur Optimierung der Leistung eines bestimmten
Satzes virtueller Maschinen auf einem Host verwendet werden, wird diese Seite ebenfalls nicht angezeigt,
wenn sich die virtuelle Maschine auf einem DRS-Cluster befindet. Die Optionswerte werden gelöscht, wenn
die virtuelle Maschine auf einen neuen Host verschoben wird.
Mithilfe der NUMA-Arbeitsspeicherknotenaffinität kann die Verteilung des Arbeitsspeichers einer virtuellen
Maschine auf den physischen Hostarbeitsspeicher sehr präzise gesteuert werden. Durch das Aktivieren aller
Kontrollkästchen, wird keine Affinität angewendet.
Detaillierte Informationen zu NUMA und erweiterten Arbeitsspeicherressourcen finden Sie im Handbuch zur
Ressourcenverwaltung.
HINWEIS Sie sollten die für künftige Arbeitsspeicherzuteilungen zu verwendenden Knoten nur dann festlegen,
wenn Sie auch die CPU-Affinität festgelegt haben. Wenn Sie lediglich an den Arbeitsspeicheraffinitätseinstel-
lungen manuelle Änderungen vornehmen, wird der automatische NUMA-Ausgleich beeinträchtigt.
Verwenden Sie die Registerkarte [Ressourcen] des Eigenschaftendialogfelds der virtuellen Maschine, um
Arbeitsspeicherzuteilungen mit einem NUMA-Knoten zu verknüpfen.
Vorgehensweise
Festplattenressourcen
Im Fenster [Festplattenressourcen (Disk Resources)] können Sie den virtuellen Festplatten dieser virtuellen
Maschine E/A-Bandbreite der Hostfestplatte zuweisen.
Die Festplatten-E/A ist eine serverabhängige Ressource und kann nicht clusterübergreifend abgerufen werden.
Durch die CPU- und Speicherressourcen wird die Leistung der virtuellen Maschine jedoch viel wahrschein-
licher eingeschränkt als durch Festplattenressourcen.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in der Liste [Einstellungen (Settings)] die Option [Festplatte (Disk)] aus.
3 Wählen Sie im Fenster [Ressourcenzuteilung (Resource allocation)] die gewünschte virtuelle Festplatte
aus der Liste aus.
4 Klicken Sie in das Feld [Anteil (Shares)] . Im Dropdown-Menü können Sie den Anteilswert der Festplat-
tenbandbreite für die virtuelle Maschine ändern.
Der Anteilswert stellt die relative Metrik zur Steuerung der Festplattenbandbreite für alle virtuellen Ma-
schinen dar. Die Werte [Gering (Low)] , [Normal (Normal)] , [Hoch (High)] und [Benutzerdefiniert
(Custom)] werden mit der Summe aller Anteile für alle virtuellen Maschinen auf dem Server und (bei
ESX/ESXi-Hosts) der Servicekonsole verglichen. Mit Symbolwerten für die Anteilszuweisung können Sie
deren Konvertierung in numerische Werte konfigurieren.
Die hinzugefügte virtuelle Hardware wird in der Hardwareliste im Eigenschaften-Assistenten für virtuelle
Maschinen angezeigt. Das gewählte Gastbetriebssystem legt die Geräte fest, die einer vorgegebenen virtuellen
Maschine hinzugefügt werden können.
Die Hardware der virtuellen Maschine kann neu konfiguriert werden, während die virtuelle Maschine aus-
geführt wird, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt werden:
n Die virtuelle Maschine verfügt über ein Gastbetriebssystem, das den Wechsel im laufenden Betrieb un-
terstützt. Weitere Informationen finden Sie im Installationshandbuch für Gastbetriebssysteme.
n Die virtuelle Maschine verwendet die Hardwareversion 7.
n Wenn auf der Registerkarte [Optionen] des Eigenschaftendialogfelds der virtuellen Maschine die Option
„CPU-Hotplug“ ausgewählt wurde, können virtuelle CPUs nur hinzugefügt werden, während die virtu-
elle Maschine ausgeführt wird.
HINWEIS Wenn eine virtuelle Maschine sich auf einem Host befindet, der mit vCenter Server verwaltet wird,
müssen Sie eine Verbindung mit vCenter Server herstellen, wenn Sie virtuelle Hardware für die virtuelle
Maschine hinzufügen oder ändern. Wenn Sie den vSphere-Client direkt mit dem Host verbinden, kann das
Hinzufügen von Hardware mit der folgenden Fehlermeldung fehlschlagen: Der Vorgang konnte wegen einer
gleichzeitigen Änderung durch einen anderen Vorgang nicht abgeschlossen werden.
Vorgehensweise
Vorgehensweise
1 Klicken Sie im vSphere-Client in der Navigationsleiste auf [Bestandsliste] . Erweitern Sie die Bestandsliste
nach Bedarf, und markieren Sie die entsprechende virtuelle Maschine.
2 Um das Dialogfeld [Eigenschaften der virtuellen Maschine (Virtual Machine Properties)] anzuzeigen,
klicken Sie im Befehlsfenster auf den Link [Einstellungen bearbeiten (Edit Settings)] .
4 Klicken Sie auf [Hinzufügen] , um den Assistenten zum Hinzufügen von Hardware zu starten.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie [Serielle Schnittstelle] aus, und klicken Sie dann auf [Weiter] .
3 Wählen Sie den Medientyp aus, auf den die virtuelle Schnittstelle zugreifen soll: Verwenden Sie eine
physische serielle Schnittstelle auf dem Host, legen Sie die Ausgabe in eine Datei fest, oder stellen Sie eine
Verbindung mit einer Named Pipe her.
5 Wenn Sie die Option [Physische serielle Schnittstelle verwenden] auf dem Host aktiviert haben, wählen
Sie aus dem Dropdown-Menü die Schnittstelle des Hostcomputers aus, die für diese serielle Verbindung
verwendet werden soll.
6 Wenn Sie die Option [Ausgabe in Datei] aktiviert haben, navigieren Sie zu der Datei auf dem Server, in
der Sie die Ausgabe der virtuellen seriellen Schnittstelle speichern möchten.
7 Wenn Sie die Option [Mit Named Pipe verbinden] gewählt haben, geben Sie im Feld [Pipe‐Name] den
Namen der verwendeten Pipe ein, und wählen Sie über die Dropdown-Menüs die lokale und die Gegen-
stelle aus.
Als lokale Stelle können Sie einen Client oder Server angeben. Für die Gegenstelle kann entweder ein
Prozess oder eine virtuelle Maschine angegeben werden.
Standardmäßig wird die serielle Schnittstelle verbunden, sobald Sie die virtuelle Maschine einschalten.
8 (Optional) Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen [Beim Einschalten verbinden] , wenn das Gerät mit
der seriellen Schnittstelle beim Einschalten der virtuellen Maschine nicht verbunden werden soll.
9 (Optional) Deaktivieren Sie im E/A-Modus das Kontrollkästchen [CPU‐Übergabe bei Abfrage] , wenn
Sie diese serielle Schnittstelle so konfigurieren möchten, dass sie nicht den Abfragemodus, sondern den
Interrupt-Modus verwendet.
Der Abfragemodus ist vor allem für Entwickler vorgesehen, die Debugging-Tools über eine serielle Ver-
bindung verwenden. Im Abfragemodus verbraucht die virtuelle Maschine einen unverhältnismäßig gro-
ßen Anteil an CPU-Zeit. Dadurch verlangsamen sich der Host und andere Gastbetriebssysteme.
10 (Optional) Um eine möglichst gute Anwendungsleistung auf dem Server zu erzielen, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen „CPU-Übergabe bei Abfrage“.
So wird die virtuelle Maschine dazu gezwungen, den Interrupt-Modus zu verwenden, wodurch CPU-
Zeit abgetreten wird, wenn die einzige Aufgabe darin besteht, die virtuelle serielle Schnittstelle abzufra-
gen.
11 Überprüfen Sie die Information auf der Seite Bereit zum Abschließen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Vorgehensweise
3 Wählen Sie [Physische parallele Schnittstelle auf dem Host verwenden] oder [Ausgabe in Datei] und
klicken Sie auf [Weiter] .
4 Wenn Sie [Physische parallele Schnittstelle verwenden] auf dem Host ausgewählt haben, wählen Sie
die Schnittstelle aus der Dropdown-Liste. Wenn Sie [Ausgabe in Datei] ausgewählt haben, navigieren
Sie zum Speicherort der Datei.
5 Deaktivieren Sie unter [Gerätestatus] das Kontrollkästchen [Beim Einschalten verbinden] , wenn das
Gerät mit der parallelen Schnittstelle beim Einschalten der virtuellen Maschine nicht verbunden werden
soll.
7 Überprüfen Sie die Information auf der Seite Bereit zum Abschließen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Wenn Sie ein CD-/DVD-ROM-Laufwerk hinzufügen, das von einem USB-CD-/DVD-Laufwerk auf dem Host
gestützt wird, müssen Sie das Laufwerk als ein SCSI-Gerät hinzufügen.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie [DVD/CD‐ROM‐Laufwerk (DVD/CD‐ROM Drive)] aus, und klicken Sie dann auf [Wei‐
ter] .
4 Wenn das DVD-ROM-Laufwerk beim Start der virtuellen Maschine nicht verbunden werden soll, deak-
tivieren Sie [Beim Einschalten verbinden] .
6 Geben Sie den vom Laufwerk in der virtuellen Maschine verwendeten Knoten des virtuellen Geräts an,
und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster [Bereit zum Abschließen] , und klicken Sie auf [Beenden]
oder auf [Zurück] , wenn Sie die Informationen ändern möchten.
Vorgehensweise
5 Geben Sie den Speicherort des Diskettenlaufwerks oder des Images an.
n Wenn Sie die Option [Physisches Diskettenlaufwerk verwenden] ausgewählt haben, wählen Sie
als Gerätestandort Client oder Server, und wählen Sie das Laufwerk aus dem Dropdown-Menü aus.
n Wenn Sie die Option [Disketten‐Image verwenden] aktiviert haben, navigieren Sie zum betreffen-
den Disketten-Image.
n Wenn Sie die Option [Leeres Disketten‐Image erstellen] aktiviert haben, navigieren Sie zum be-
treffenden Disketten-Image.
6 Wenn das Diskettenlaufwerk beim Einschalten der virtuellen Maschine mit dieser verbunden werden soll,
wählen Sie die Option [Beim Einschalten verbinden] .
8 Überprüfen Sie die Information auf der Seite Bereit zum Abschließen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie [Ethernet‐Adapter (Ethernet Adapter)] , und klicken Sie auf [Weiter] .
3 Wählen Sie im Abschnitt [Adaptertyp] einen Typ aus.
4 Wählen Sie im Fenster Netzwerkverbindung ein benanntes Netzwerk mit einer angegebenen Bezeichnung
oder ein Legacy-Netzwerk aus.
5 Wenn die virtuelle Netzwerkkarte (Network Interface Card, NIC) beim Einschalten der virtuellen Ma-
schine verbunden werden soll, wählen Sie [Beim Einschalten verbinden] aus.
flexibel Wird auf virtuellen Maschinen unterstützt, die unter ESX Server 3,0 oder höher
erstellt wurden und ein 32-Bit-Gastbetriebssystem ausführen. Der flexible
Adapter fungiert als Vlance-Adapter, wenn die VMware Tools nicht auf der
virtuellen Maschine installiert wurden. Wurden die VMware Tools installiert,
arbeitet der Adapter als Vmxnet-Treiber.
vmxnet (erweitert) Eine aktualisierte Version des Vmxnet-Geräts mit verbesserter Leistung. Für
diesen Adaptertyp ist die Installation der VMware Tools auf der virtuellen
Maschine erforderlich.
Vmxnet 3 Vmxnet-Gerät der nächsten Generation mit verbesserter Leistung und erwei-
terten Netzwerkfunktionen. VMware Tools müssen dafür auf der virtuellen
Maschine installiert sein und die virtuelle Maschine muss die Hardwareversi-
on 7 oder höher verwenden.
Wenn Ihre virtuelle Maschine ein 64-Bit-Gastbetriebssystem ausführt, lautet der standardmäßige Adaptertyp
„E1000“. Wenn Sie eine virtuelle Maschine von einem 32-Bit- auf ein 64-Bit-Gastbetriebssystem umstellen (oder
umgekehrt), müssen Sie den vorhandenen Netzwerkadapter entfernen und durch einen neuen ersetzen, an-
sonsten wird die virtuelle Maschine nicht eingeschaltet.
Bei einem Hardware-Upgrade auf einer virtuellen Legacy-Maschine gilt für diese Maschine nach erfolgtem
Upgrade folgender Adaptertyp:
n War der Adaptertyp zuvor [Vlance] , so lautet der Adaptertyp der virtuellen Maschine nach dem Up-
grade [Flexibel] . Dieser Adapter funktioniert genau wie ein Vlance-Adapter. Falls Sie eine deutlich bes-
sere Leistung erzielen möchten, müssen Sie lediglich die VMware Tools auf der virtuellen Maschine in-
stallieren, wie im vorhergehenden Schritt beschrieben.
n Falls der Adaptertyp zuvor [Vmxnet] lautete, so ist der Adaptertyp der virtuellen Maschine nach dem
Upgrade weiterhin [Vmxnet] . Sie können diesen Adaptertyp jedoch nicht, wie im Falle einer virtuellen
Legacy-Maschine, in Vlance ändern.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie den Speichertyp für die Festplatte der virtuellen Maschine aus, und klicken Sie auf [Wei‐
ter] .
Sie können Daten der virtuellen Maschine auf einer neuen virtuellen Festplatte, einer vorhandenen vir-
tuellen Festplatte oder einer zugeordneten SAN-LUN speichern. Eine virtuelle Festplatte wird als einzelne
Festplatte des Gastbetriebssystems angezeigt und besteht aus einer oder mehreren Dateien im Hostda-
teisystem. Virtuelle Festplatten können innerhalb des Hosts oder zwischen Hosts problemlos kopiert oder
verschoben werden.
4 Wenn Sie die Option [Neue virtuelle Festplatte erstellen] gewählt haben, gehen Sie folgendermaßen
vor:
b Wählen Sie zum Festlegen des Speicherorts entweder [Zusammen mit virtueller Maschine spei‐
chern] oder [Datenspeicher festlegen] aus.
c Wenn Sie die Option [Datenspeicher angeben] gewählt haben, wechseln Sie zum Speicherort des
Datenspeichers, und klicken Sie auf [Weiter] . Fahren Sie mit Schritt 7 fort.
5 Wenn Sie eine vorhandene Festplatte ausgewählt haben, navigieren Sie zum Dateipfad der Festplatte, und
klicken Sie auf [Weiter] .
6 Wenn Sie die Option [Zugeordnete SAN‐LUN (Mapped SAN LUN)] gewählt haben:
a Wählen Sie die LUN aus, die Sie für die Raw-Festplatte verwenden möchten, und klicken Sie auf
[Weiter] .
c Wählen Sie den Kompatibilitätsmodus aus: physisch, um dem Gastbetriebssystem den direkten Zu-
griff auf die Hardware zu ermöglichen, oder virtuell, um es der virtuellen Maschine zu ermöglichen,
VMware-Snapshots und andere erweiterte Funktionen zu verwenden. Klicken Sie auf [Weiter] .
b Bei Auswahl der Option [Unabhängig] können Sie zwischen zwei Festplattenmodi wählen:
n Dauerhaft – Die Festplatte arbeitet normal, Änderungen an der Festplatte sind jedoch immer
dauerhaft, auch wenn die virtuelle Maschine auf einen Snapshot zurückgesetzt wird.
n Nicht-dauerhaft – Die Festplatte scheint normal zu arbeiten, wenn die virtuelle Maschine jedoch
ausgeschaltet oder auf einen Snapshot zurückgesetzt wird, werden die Festplatteninhalte in ih-
ren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Alle später vorgenommenen Änderungen werden
verworfen.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie unter [Verbindung] im Dropdown-Menü das physische Gerät aus, das Sie verwenden
möchten.
4 Wählen Sie [Beim Einschalten verbinden] aus, um diese virtuelle Maschine beim Einschalten mit dem
SCSI-Gerät des Servers zu verbinden.
5 Wählen Sie unter [Knoten des virtuellen Geräts] den Knoten für virtuelle Geräte aus, unter dem das
Gerät in der virtuellen Maschine aufgeführt werden soll.
Sie können auch das Kontrollkästchen aktivieren, um anzugeben, dass das virtuelle Gerät auf die gleiche
Weise wie das physische Gerät eingerichtet wird.
6 Überprüfen Sie die Information auf der Seite Bereit zum Abschließen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Mit einem Host verbundene PCI-Geräte können über die erweiterten Hardwareeinstellungen in der Register-
karte [Konfiguration] für den Host als für Passthrough verfügbar gekennzeichnet werden.
Voraussetzungen
Für die Verwendung von VMDirectPath muss die „Virtualization Technology for Directed I/O“ (VT-d) von
®
Intel oder die „I/O Virtualization Technology“ (IOMMU) von AMD im BIOS des Hosts aktiviert sein. PCI-
Geräte müssen mit dem Host verbunden und als für Passthrough verfügbar gekennzeichnet sein, damit Sie
die Geräte zu einer virtuellen Maschine hinzufügen können. Außerdem können PCI-Geräte nur zu virtuellen
Maschinen mit Hardwareversion 7 hinzugefügt werden.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie die virtuelle Maschine im Bestandslistenfenster aus und klicken Sie auf [Virtuelle Maschine]
> [Einstellungen bearbeiten] .
2 Klicken Sie auf der Registerkarte Hardware auf [Hinzufügen] .
3 Wählen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Hardware die Option [PCI‐Gerät] aus und klicken Sie
auf [Weiter] .
4 Wählen Sie das Passthrough-Gerät, mit dem Sie die virtuelle Maschine verbinden möchten, aus der Drop-
down-Liste aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Voraussetzungen
Eine vorhandene virtuelle Maschine, auf der ein Gastbetriebssystem und VMware Tools installiert sind. Pa-
ravirtuelle SCSI-Adapter unterstützen keine startfähige Festplatte. Daher muss die virtuelle Maschine mit
einem primären SCSI-Adapter konfiguriert werden, um eine Festplatte zu unterstützen, auf der die System-
software installiert ist.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie [Einstellungen bear‐
beiten] .
5 Wählen Sie einen nicht verwendeten Knoten des virtuellen Geräts aus.
8 Wählen Sie den neuen SCSI-Controller aus und klicken Sie auf [Typ ändern] .
9 Wählen Sie die Option „VMware Paravirtual“ aus und klicken Sie auf [OK] .
Paravirtuelle SCSI-Adapter sind für virtuelle Maschinen verfügbar, die die Hardwareversion 7 und höher
ausführen. Sie werden auf den folgenden Gastbetriebssystemen unterstützt:
n Windows Server 2008
n Windows Server 2003
n Red Hat Linux (RHEL) 5
.
n Die Leistung von Festplatten auf paravirtuellen SCSI-Adaptern wird möglicherweise nicht gesteigert,
wenn sie über Snapshots verfügen oder wenn der Arbeitsspeicher auf dem ESX-Host überbelegt ist.
n Wenn Sie von RHEL 5 auf einen nicht unterstützten Kernel aktualisieren, können Sie möglicherweise nicht
auf Daten auf Festplatten zugreifen, die an einen paravirtuellen SCSI-Adapter angeschlossen sind. Führen
Sie zum Wiedererlangen des Zugriffs auf solche Festplatten den VMware Tools-Konfiguration (vmware-
[Link]) mit dem Parameter „kernel-version“ aus und übergeben Sie die Kernel-Version nach
dem Upgrade des Kernels und vor dem Neustart der virtuellen Maschine. Führen Sie uname -r aus, um
die Version des Kernels, der ausgeführt wird, zu ermitteln.
Vorgehensweise
3 Überprüfen Sie die Information auf der Seite Bereit zum Abschließen, und klicken Sie auf [Beenden] .
Die Größe einer schnell bereitgestellten Festplatte ist zunächst gering und verwendet dann genau die Menge
an Speicherplatz, die sie für ihre anfänglichen Vorgänge benötigt. Sie können feststellen, ob die virtuelle Fest-
platte das Format „Schnell“ aufweist, und, falls erforderlich, sie in das Format „Thick“ konvertieren. Nach der
Konvertierung vergrößert sich die virtuelle Festplatte und nimmt die volle Kapazität des während ihrer Er-
stellung bereitgestellten Datenspeicherplatzes ein.
Weitere Informationen zur schnellen Bereitstellung und den Festplattenformaten finden Sie im Handbuch zur
Serverkonfiguration für ESX oder Handbuch zur Serverkonfiguration für ESXi.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie auf [Einstellungen bearbeiten] , um das Eigenschaftendialogfeld für die virtuelle Maschine
anzuzeigen.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte [Hardware] und wählen Sie die entsprechende Festplatte aus der Hard-
wareliste aus.
Der Typ der virtuellen Festplatte, entweder „Thin“ oder „Thick“, wird rechts im Abschnitt „Festplatten-
bereitstellung“ angezeigt.
Weiter
Wenn die virtuelle Festplatte das Format „Schnell“ aufweist, können Sie sie auf ihre volle Größe vergrößern.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie zum Öffnen des Dialogfelds „Datenspeicherbrowser“ auf die Registerkarte [Übersicht] und
doppelklicken Sie unter „Ressourcen“ auf den Datenspeicher für die virtuelle Maschine.
3 Klicken Sie zum Auffinden der virtuellen Festplattendatei, die Sie konvertieren möchten, auf den VM-
Ordner. Die Datei weist die Erweiterung .vmdk auf.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Festplattendatei und wählen Sie [Vergrößern] .
Die virtuelle Festplatte im Thick-Format belegt den gesamten Datenspeicherplatz, der für sie ursprünglich
bereitgestellt wurde.
Vorlagen liegen parallel mit virtuellen Maschinen auf allen Ebenen in der Domäne der Vorlage und der vir-
tuellen Maschine vor. Sie können Gruppen von virtuellen Maschinen und Vorlagen in beliebigen Ordnern
organisieren und eine Vielzahl von Berechtigungen auf virtuelle Maschinen und Vorlagen anwenden. Virtuelle
Maschinen lassen sich in Vorlagen umwandeln, ohne hierzu eine vollständige Kopie der Dateien einer virtu-
ellen Maschine zu benötigen und ein neues Objekt zu erstellen.
Sie können mithilfe von Vorlagen neue virtuelle Maschinen erstellen, indem Sie die Vorlage als virtuelle Ma-
schine bereitstellen. Die bereitgestellte virtuelle Maschine wird nach ihrer Fertigstellung in den vom Benutzer
gewählten Ordner kopiert.
Markieren Sie zum Anzeigen von Vorlagen das Datencenter und wählen Sie die Registerkarte „Virtuelle Ma-
schinen“. Von hier aus können alle virtuellen Maschinen und Vorlagen für das Datencenter angezeigt werden.
Virtuelle Maschinen und Vorlagen werden durch unterschiedliche Symbole gekennzeichnet.
Die folgenden Verfahren stehen Ihnen zum Erstellen von Vorlagen zur Verfügung:
n Mithilfe einer vorhandenen virtuellen Maschine. Bei diesem Verfahren wird die ursprüngliche virtuelle
Maschine konvertiert.
n Klonen einer virtuellen Maschine in eine Vorlage.
n Klonen einer vorhandenen Vorlage.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
4 Schalten Sie die virtuelle Maschine mithilfe der Optionen zum Herunterfahren oder Ausschalten aus.
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie [In Vorlage konvertie‐
ren] .
vCenter Server kennzeichnet die virtuelle Maschine als Vorlage und zeigt die Aufgabe im Fenster [Ak‐
tuelle Aufgaben (Recent Tasks)] an.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine, und klicken Sie anschließend auf [In
Vorlage klonen] .
5 Weisen Sie der neuen Vorlage einen Namen zu, wählen Sie einen Speicherort in der Bestandsliste aus,
und klicken Sie dann auf [Weiter] .
6 Übergehen Sie die Seite zur Angabe des Zielspeicherorts und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Geben Sie an, in welchem Format die virtuellen Festplatten der Vorlage gespeichert werden sollen.
Option Beschreibung
Wie Quelle Verwenden Sie das Format der ursprünglichen virtuellen Festplatte.
Schnell bereitgestellt Verwenden Sie das Thin-Provisioning-Format, um Speicherplatz zu sparen.
Die Größe der virtuellen Festplatte mit diesem Format ist zunächst gering
und die virtuelle Festplatte verwendet genau die Menge an Speicherplatz,
die sie für ihre anfänglichen Vorgänge benötigt. Wenn die virtuelle Festplatte
mehr Speicherplatz benötigt, kann sie auf ihre maximale Kapazität anwach-
sen und den gesamten ursprünglich für sie bereitgestellten Datenspeicher-
platz in Anspruch nehmen.
Virtuelle Festplatten im Thin-Provisioning-Format werden nur von VMFS-
Datenspeichern der Version 3 oder höher unterstützt.
Thick Weisen Sie der virtuellen Festplatte eine feste Menge an Speicherplatz zu.
Die virtuelle Festplatte im Thick-Format ändert ihre Größe nicht und belegt
von Anfang an den gesamten für sie bereitgestellten Datenspeicherplatz.
vCenter Server zeigt das Bestandslistenfenster [Aufgaben] mit Referenzinformation an und fügt die
geklonte Vorlage der Liste im Informationsfenster hinzu.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
Im Fenster für das Datencenter werden die virtuellen Maschinen und Vorlagen angezeigt, die dem Da-
tencenter zugeordnet sind.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage und wählen Sie [Klonen] .
6 Wählen Sie den Host oder Cluster aus, und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Wählen Sie einen Datenspeicher für die Vorlage aus und klicken Sie auf [Weiter] .
8 Geben Sie an, in welchem Format die virtuellen Festplatten der Vorlage gespeichert werden sollen:
Option Beschreibung
Wie Quelle Verwenden Sie das Format der ursprünglichen virtuellen Festplatte.
Schnell bereitgestellt Verwenden Sie das Thin-Provisioning-Format, um Speicherplatz zu sparen.
Die Größe der virtuellen Festplatte mit diesem Format ist zunächst gering
und die virtuelle Festplatte verwendet genau die Menge an Speicherplatz,
die sie für ihre anfänglichen Vorgänge benötigt. Wenn die virtuelle Festplatte
mehr Speicherplatz benötigt, kann sie auf ihre maximale Kapazität anwach-
sen und den gesamten für sie bereitgestellten Datenspeicherplatz in An-
spruch nehmen.
Virtuelle Festplatten im Thin-Provisioning-Format werden nur von VMFS-
Datenspeichern der Version 3 oder höher unterstützt.
Thick Weisen Sie der virtuellen Festplatte eine feste Menge an Speicherplatz zu.
Die virtuelle Festplatte im Thick-Format ändert ihre Größe nicht und belegt
von Anfang an den gesamten für sie bereitgestellten Datenspeicherplatz.
10 Überprüfen Sie die Informationen für die neue virtuelle Maschine und klicken Sie auf [Beenden] .
Sie können die neue Vorlage erst verwenden, wenn der Klonvorgang abgeschlossen ist.
vCenter Server fügt die geklonte Vorlage zur Liste der Vorlagen auf der Registerkarte [Virtuelle Ma‐
schinen] hinzu.
Sie können Ihre Vorlage bearbeiten, um beispielsweise eine Anwendung zu aktualisieren. Sie können Vorlagen
nicht direkt bearbeiten. Sie müssen die Vorlage in eine virtuelle Maschine konvertieren und können diese dann
bearbeiten. Anschließend konvertieren Sie die bearbeitete virtuelle Maschine wieder in eine Vorlage.
Vorgehensweise
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage und wählen Sie [Umbenennen] .
Der Name der virtuellen Maschine wird nun als Feld angezeigt, das bearbeitet werden kann.
4 Ändern Sie den Namen und klicken Sie außerhalb des Feldes, um Ihre Änderungen zu speichern.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
3 Wählen Sie das Datencenter mit der Vorlage aus, und klicken Sie auf die Registerkarte [Virtuelle Ma‐
schinen] .
Im Fenster für das Datencenter werden die virtuellen Maschinen und Vorlagen angezeigt, die dem Da-
tencenter zugeordnet sind.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage, und wählen Sie dann [Virtuelle Maschine über
diese Vorlage bereitstellen] aus.
5 Weisen Sie der neuen virtuellen Maschine einen Namen zu, wählen Sie einen Speicherort aus, und klicken
Sie dann auf [Weiter] .
6 Wählen Sie auf der Seite [Host / Cluster] den Host aus, auf dem die Vorlage gespeichert werden soll,
und klicken Sie dann auf [Weiter] .
7 Wählen Sie einen Ressourcenpool aus (falls zutreffend), in dem die virtuelle Maschine ausgeführt werden
soll, und klicken Sie dann auf [Weiter] .
Mithilfe von Ressourcenpools können Ressourcen in einem Host oder Cluster hierarchisch verwaltet wer-
den. Virtuelle Maschinen und untergeordnete Pools haben gemeinsame Ressourcen mit dem übergeord-
neten Pool.
8 Wählen Sie einen Datenspeicher für die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Sie wählen den Datenspeicher aus, in dem die Dateien für die virtuelle Maschine gespeichert werden
sollen. Er sollte daher groß genug für die virtuelle Maschine und alle Dateien der virtuellen Festplatte
sein, damit diese gemeinsam an einem Speicherort gespeichert werden können.
Mithilfe der Schaltfläche [Erweitert] können Sie einzelne Dateien an anderen Speicherorten speichern.
Klicken Sie auf die Schaltfläche [Basis] , um zur Seite für die Auswahl des Datenspeichers zurückzukeh-
ren.
9 Führen Sie auf der Seite [Option für die Anpassung des Gastbetriebssystems auswählen] einen der
folgenden Schritte aus:
n Wenn Sie das Gastbetriebssystem nicht anpassen möchten, wählen Sie [Keine Anpassung] aus, und
klicken Sie auf [Weiter] .
n Wenn Sie das Gastbetriebssystem anpassen möchten, klicken Sie auf die entsprechende Option. Sie
können das Gastbetriebssystem mit dem Assistenten zur benutzerdefinierten Anpassung des Gast-
betriebssystems anpassen oder eine vorhandene Anpassungsspezifikation verwenden.
HINWEIS Die benutzerdefinierte Anpassung wird nicht für alle Gastbetriebssysteme unterstützt. Da-
rüber hinaus ist für einige Gastbetriebssysteme das Microsoft-Tool Sysprep erforderlich.
10 Überprüfen Sie im Fenster „Bereit zum Abschließen“ die Informationen für die neue virtuelle Maschine,
aktivieren Sie das Kontrollkästchen [Neue virtuelle Maschine nach dem Erstellen einschalten] , wenn
die virtuelle Maschine sofort eingeschaltet werden soll, und klicken Sie dann auf [Beenden] .
Wenn Sie auf [Beenden] geklickt haben, können Sie die virtuelle Maschine erst verwenden oder bear-
beiten, wenn diese Aufgabe abgeschlossen ist. Dies kann einige Minuten dauern. Die virtuelle Maschine
wird dem Datenspeicher hinzugefügt.
Beim Konvertieren einer Vorlage auf einem älteren VMFS2-Datenspeicher in einer virtuellen Maschine muss
die virtuelle Maschine auf dem Host registriert werden, auf dem die Vorlage erstellt wurde. Legen Sie diesen
Host als Ziel für die neue virtuelle Maschine fest.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
Im Fenster für das Datencenter werden die virtuellen Maschinen und Vorlagen angezeigt, die dem Da-
tencenter zugeordnet sind.
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage und wählen Sie [In virtuelle Maschine konver‐
tieren] .
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage und wählen Sie [Aus Bestandsliste entfernen] .
5 Klicken Sie auf [OK] , um das Entfernen der Vorlage aus der vCenter Server-Datenbank zu bestätigen.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
3 Wählen Sie den Datenspeicher mit der Vorlage aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Virtuelle Ma‐
schine] .
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage und wählen Sie [Von Festplatte löschen] .
5 Klicken Sie auf [OK] , um das Entfernen der Vorlage aus der vCenter Server-Datenbank zu bestätigen [.]
Die Vorlage wird von der Festplatte gelöscht und kann nicht wiederhergestellt werden.
Wenn die Vorlage den Originalnamen beibehalten soll, geben Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Ob-
jekten zur Bestandsliste keinen Namen an. vCenter Server verwendet den Originalnamen, wenn das Feld im
Assistenten leer bleibt.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenspeicher, der die Vorlage enthält, und wählen Sie
[Datenspeicher durchsuchen] .
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die .vmx-Datei und wählen Sie [Zur Bestandsliste hinzufü‐
gen] .
Der Assistent zum Hinzufügen von Objekten zur Bestandsliste wird angezeigt.
6 Geben Sie einen Vorlagennamen ein, wählen Sie einen Speicherort aus, und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Wählen Sie einen Host oder Cluster aus, auf bzw. in dem die Vorlage gespeichert werden soll, und klicken
Sie auf [Weiter] .
Die Vorlage wird auf dem Host registriert. Sie können die Vorlage auf der Registerkarte [Virtuelle Maschine]
des Hosts anzeigen.
Sie können den neuen Klon auf einem beliebigen Host innerhalb eines beliebigen Datencenters platzieren.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
2 Klicken Sie auf der Startseite auf [VMs und Vorlagen] .
3 Erweitern Sie ggf. die Bestandsliste, und klicken Sie auf die Quell-VM.
5 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie [Klonen] .
6 Geben Sie den Namen einer virtuellen Maschine ein, wählen Sie einen Speicherort aus, und klicken Sie
auf [Weiter] .
7 Wählen Sie einen Host oder Cluster aus, auf bzw. in dem der Klon ausgeführt werden soll, und klicken
Sie auf [Weiter] .
8 Wenn Sie einen Cluster auswählen, müssen Sie einen bestimmten Host in diesem Cluster wählen und
auf [Weiter] klicken.
9 Wählen Sie einen Ressourcenpool aus, in dem der Klon ausgeführt werden soll, und klicken Sie auf
[Weiter] .
10 Wählen Sie den Speicherort des Datenspeichers aus, in dem Sie die Dateien der virtuellen Maschine spei-
chern möchten, und klicken Sie auf [Weiter] .
11 Klicken Sie auf [Erweitert] , um weitere Optionen zu konfigurieren, und klicken Sie auf [Weiter] .
Die Seite [Anpassungsoption für das Gastbetriebssystem auswählen] wird angezeigt. Sie können das
Gastbetriebssystem mit dem Assistenten benutzerdefiniert anpassen oder eine vorhandene Anpassungs-
spezifikation verwenden. Sie können auf die benutzerspezifische Anpassung auch verzichten.
12 Aktivieren Sie das gewünschte Optionsfeld und klicken Sie auf [Weiter] .
Auf der Seite [Bereit zum Abschließen der neuen virtuellen Maschine] können Sie das Kontrollkästchen
aktivieren, um die neue virtuelle Maschine nach deren Erstellung einzuschalten. Wenn Sie auf [Beenden]
geklickt haben, können Sie die virtuelle Maschine erst verwenden oder bearbeiten, wenn diese Aufgabe
abgeschlossen ist. Wenn Sie auch eine virtuelle Festplatte erstellen, kann dieser Vorgang mehrere Minuten
in Anspruch nehmen.
Vorgehensweise
1 Starten Sie den vSphere-Client, und melden Sie sich am vCenter Server an.
3 Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Geplante Aufgabe] oder klicken Sie auf [Neu] .
4 Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü die Option [Klonen einer virtuellen Maschine] und klicken Sie
auf [OK] .
5 Wählen Sie die zu klonende virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
6 Befolgen Sie im Assistenten die gleichen Schritte wie in der vorherigen Aufgabe, bei der Sie eine virtuelle
Maschine geklont haben.
7 Geben Sie im Textfeld einen Namen und die Aufgabenbeschreibung ein.
9 Wählen Sie [Jetzt] oder [Später] . Wenn Sie [Später] auswählen, geben Sie die Zeit und das Datum für
die Bereitstellung der virtuellen Maschine ein, und klicken Sie auf [Weiter] .
Um den Kalender anzuzeigen, klicken Sie auf [Später] und anschließend auf den Dropdown-Pfeil, um
aus dem angezeigten Kalender ein Datum auszuwählen. Das aktuelle Datum wird durch einen roten Kreis,
das geplante Ausführungsdatum wird durch einen dunklen Kreis gekennzeichnet.
10 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster „Bereit zum Abschließen“ der neuen virtuellen Maschine
und klicken Sie auf [Beenden] .
Optional können Sie das Kontrollkästchen aktivieren, um die neue virtuelle Maschine nach der Erstellung
einzuschalten.
vCenter Server fügt die neue Aufgabe der Liste der geplanten Aufgaben hinzu und startet diese zur an-
gegebenen Zeit. Zum Fälligkeitszeitpunkt der Aufgabe überprüft vCenter Server zunächst, ob der Benut-
zer, der die Aufgabe erstellt hat, noch immer über die Berechtigung zum Ausführen der Aufgabe verfügt.
Wenn die festgelegten Berechtigungen nicht ausreichen, protokolliert vCenter Server eine Meldung, und
die Aufgabe wird nicht ausgeführt.
Sie können Spezifikationen in der Datenbank speichern, um das Gastbetriebssystem einer virtuellen Maschine
beim Klonen oder Bereitstellen anzupassen. Verwenden Sie den Anpassungsspezifikations-Manager zum
Verwalten von Anpassungsspezifikationen, die Sie mit dem Assistenten Gastanpassung erstellt haben.
Führen Sie die folgenden Aktionen aus, bevor Sie den Assistenten Gastanpassung ausführen:
n Sie müssen eine virtuelle Maschine erstellen und konfigurieren.
n Die virtuelle Maschine muss in der vCenter Server-Bestandsliste registriert werden.
n Vergewissern Sie sich, dass Ihr System die Anforderungen an die virtuelle Hardware für eine Gastan-
passung erfüllt, die in „Virtuelle Hardwareanforderungen für die Gastanpassung“, auf Seite 194 aufge-
listet sind.
n Vergewissern Sie sich, dass Ihr System die Anforderungen an das Betriebssystem für eine Gastanpassung
erfüllt, die in „Voraussetzungen für die Anpassung von Windows-Gastsystemen“, auf Seite 194 und
„Voraussetzungen für die Anpassung von Linux-Gastsystemen“, auf Seite 195 aufgelistet sind.
n Machen Sie sich mit den Benennungskonventionen für ein Gastbetriebssystem vertraut, wie in „Benen-
nungskonventionen für ein Gastbetriebssystem“, auf Seite 196 beschrieben.
n Stellen Sie beim Anpassen eines Windows-Gastbetriebssystems sicher, dass alle erforderlichen Kompo-
nenten auf der Windows-Maschine installiert sind, auf der vCenter Server installiert ist.
HINWEIS Nach dem Bereitstellen und Anpassen von Windows XP- oder Windows 2003-Versionen, für die
keine Volumenlizenzen erworben wurden, müssen Sie das Microsoft-Betriebssystem auf der neuen virtuellen
Maschine möglicherweise erneut aktivieren.
Die Gastanpassung erfordert, dass die Quell-VM, die Sie zum Erstellen eines Klons oder einer Vorlage ver-
wenden, die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
n Auf der virtuellen Maschine wurden die VMware Tools installiert
n 32-Bit- oder 64-Bit-Hardwarekomponenten, die dem 32-Bit- oder 64-Bit-Betriebssystem entsprechen, das
installiert werden soll
n SCSI-Festplatten
Über SCSI-Festplatten
Das anzupassende Gastbetriebssystem muss sich auf einer Festplatte befinden, die als SCSI 0:0-Knoten in die
Konfiguration der virtuellen Maschine eingebunden ist.
Die vCenter Server-Anpassung wird auf der Festplatte vorgenommen, die mit dem virtuellen SCSI-Knoten
mit der niedrigsten Adresse auf dem SCSI-Controller mit dem niedrigsten Index verbunden ist.
n Windows Server 2003, Web, Standard oder Enterprise Edition (einschließlich 64-Bit-Versionen)
n Windows Vista (einschließlich 64-Bit-Versionen)
Die Anpassung von Windows Vista wird derzeit nur auf Hosts mit ESX/ESXi 3.5 und höher unter-
stützt.
Eine Gastanpassung für die Betriebssysteme Windows XP Home oder Windows NT 4 wird nicht unter-
stützt.
n Die neueste Version von VMware Tools ist auf dem Gastbetriebssystem installiert.
n Auf dem vCenter Server-System sind die Microsoft-Tools zur Systemvorbereitung (Sysprep) installiert.
Für die Sysprep-Tools von Microsoft gelten bestimmte Voraussetzungen und Beschränkungen im Hin-
blick auf die Quellmaschine.
n Wenn die virtuelle Maschine auf einem Host mit ESX Server 3.0.x oder früher ausgeführt wird, müssen
sich sowohl die aktive Partition (die Partition mit der Datei [Link]) als auch die Systempartition (die
Partition, die das Systemverzeichnis enthält, z. B. \WINNT oder \WINDOWS) auf derselben virtuellen Festplatte
befinden.
HINWEIS Eine Anpassung von Red Hat Linux 4 und höher sowie SUSE LINUX Enterprise Server 9
und höher wird nur auf Hosts mit ESX/ESXi 3.5 und höher unterstützt.
n Die neueste Version von VMware Tools ist auf dem Gastbetriebssystem installiert.
n Auf dem Linux-Gastbetriebssystem muss Perl installiert sein.
n Der Klon bzw. die Vorlage verfügt über ein Root-Volume, das mit ext2, ext3 oder dem ReiserFS-Dateisy-
tem formatiert ist
Sie können den Computernamen über eine der folgenden Optionen festlegen:
Einen spezifischen Na- Der Name kann alphanumerische Zeichen sowie Unterstriche (_) und Binde-
men verwenden striche (-) enthalten. Er darf keine Punkte (.) oder Leerzeichen umfassen und
darf nicht ausschließlich aus Ziffern bestehen. Wählen Sie [Einen numerischen
Wert anfügen, um Eindeutigkeit zu gewährleisten] , um die Eindeutigkeit des
Namens zu gewährleisten. Diese Option hängt einen Bindestrich, gefolgt von
einer Zahl, an den Namen der virtuellen Maschine an. Bei Namen wird die
Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt.
Den Namen der virtuel- Der Computername, den vCenter Server erstellt, ist identisch mit dem Namen
len Maschine verwenden der virtuellen Maschine, in der das Gastbetriebssystem ausgeführt wird.
Den Benutzer zur Einga- Nachdem Sie alle Schritte im Assistenten zum Bereitstellen von virtuellen Ma-
be eines Namens im As- schinen abgeschlossen haben, zeigt der vSphere-Client eine Eingabeaufforde-
sistenten für die Bereit- rung für den Computernamen im Assistenten an.
stellung auffordern
Verwenden Sie eine mit Geben Sie einen Parameter ein, der an die benutzerdefinierte Anwendung
vCenter Server konfigu- weitergegeben werden kann.
rierte benutzerdefinierte
Anwendung, um einen
Namen zu generieren
Vorgehensweise
1 Wählen Sie im Assistenten Virtuelle Maschine klonen oder im Assistenten zum Bereitstellen von Vorlagen
die Option [Gastanpassung] aus.
2 Geben Sie den Besitzer der virtuellen Maschine und den Namen der Organisation ein und klicken Sie
auf [Weiter] .
3 Geben Sie den Namen ein, durch den das Gastbetriebssystem im Netzwerk identifiziert wird, und klicken
Sie auf [Weiter] .
b Wählen Sie entweder die Option [Pro Arbeitsplatz] oder [Pro Server] aus.
Wenn Sie [Pro Server] auswählen, geben Sie die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen ein,
die der Server akzeptieren soll.
7 Geben Sie ein Kennwort für das Administratorkonto ein und bestätigen Sie es durch erneute Eingabe.
HINWEIS Sie können das Administratorkennwort nur ändern, wenn das Administratorkennwort auf der
virtuellen Windows-Quellmaschine leer ist. Wenn die virtuelle Windows-Quellmaschine oder Vorlage
bereits ein Kennwort hat, wird das Administratorkennwort nicht geändert.
8 Klicken Sie zum Anmelden von Benutzern als Administrator auf das Kontrollkästchen und wählen Sie
aus, wie oft die Anmeldung automatisch erfolgen soll.
10 Wählen Sie eine Zeitzone für die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
11 (Optional) Geben Sie auf der Seite [Einmaliges Ausführen] Befehle an, die beim erstmaligen Anmelden
eines Anwenders am Gastbetriebssystem ausgeführt werden sollen, und klicken Sie auf [Weiter] .
12 Wählen Sie die Netzwerkeinstellungen für das Gastbetriebssystem aus und klicken Sie auf [Weiter] :
n Die Option [Typische Einstellungen] ermöglicht vCenter Server das Konfigurieren aller Netzwerk-
schnittstellen von einem DHCP-Server aus.
n Die Option [Benutzerdefinierte Einstellungen] erfordert die Eingabe der Einstellungen für die
Netzwerkschnittstelle.
13 Wählen Sie aus, welche Rolle die virtuelle Maschine im Netzwerk erhalten soll, indem Sie das Folgende
eingeben:
n Arbeitsgruppe (z. B. MSHOME)
n Windows-Serverdomäne: Geben Sie die Domäne, den Benutzernamen und das Kennwort für ein
Benutzerkonto ein, das über die Berechtigung zum Hinzufügen eines Computers zur angegebenen
Domäne verfügt.
15 (Optional) Wählen Sie die Option „Neue Sicherheits-ID (SID) erzeugen“ aus und klicken Sie auf [Wei‐
ter] .
a Wählen Sie [Diese Spezifikationen der benutzerspezifischen Anpassung zur späteren Verwen‐
dung speichern (Save this customization specification for later use)] aus.
b Geben Sie den Dateinamen für die Spezifikation an, und klicken Sie auf [Weiter] .
17 Klicken Sie auf [Beenden] , um Ihre Änderungen zu speichern und den Assistenten für die Gastanpassung
zu beenden.
Sie kehren zum Assistenten „Vorlage bereitstellen“ oder zum Assistenten Virtuelle Maschine klonen zurück.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie im Assistenten Virtuelle Maschine klonen oder im Assistenten zum Bereitstellen von Vorlagen
die Option [Gastanpassung] aus.
3 Geben Sie den [Domänennamen] für den Computer ein und klicken Sie auf [Weiter] .
4 Wählen Sie eine Zeitzone für die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
5 Wählen Sie die Netzwerkeinstellungen für das Gastbetriebssystem aus und klicken Sie auf [Weiter] :
n Die Option [Typische Einstellungen] ermöglicht vCenter Server das Konfigurieren aller Netzwerk-
schnittstellen von einem DHCP-Server aus.
n Die Option [Benutzerdefinierte Einstellungen] erfordert die Eingabe der Einstellungen für die
Netzwerkschnittstelle.
b Geben Sie den Dateinamen für die Spezifikation an, und klicken Sie auf [Weiter] .
Sie kehren zum AssistentenVorlage bereitstellen oder zum Assistenten zum Klonen einer virtuellen Maschine
zurück.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie im Assistenten Gastanpassung im Menü [Betriebssystem der virtuellen Zielmaschine] die
Option „Windows“ aus.
4 Aktivieren Sie zum Verwenden einer benutzerdefinierten Sysprep-Antwortdatei das entsprechende Kon-
trollkästchen.
5 Geben Sie unter „Informationen zur Anpassungspezifikation“ einen Namen für die Spezifikation und
optional eine Beschreibung ein und klicken Sie auf [Weiter] .
6 Geben Sie den Besitzer der virtuellen Maschine und den Namen der Organisation ein und klicken Sie
auf [Weiter] .
7 Geben Sie den Namen ein, durch den die virtuelle Maschine im Netzwerk identifiziert wird, und klicken
Sie auf [Weiter] .
b Wählen Sie entweder die Option [Pro Arbeitsplatz] oder [Pro Server] aus.
Wenn Sie [Pro Server] auswählen, geben Sie die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen ein,
die der Server akzeptieren soll.
11 Geben Sie ein Kennwort für das Administratorkonto ein und bestätigen Sie es durch erneute Eingabe.
HINWEIS Sie können das Administratorkennwort nur ändern, wenn das Administratorkennwort auf der
virtuellen Windows-Quellmaschine leer ist. Wenn die virtuelle Windows-Quellmaschine oder Vorlage
bereits ein Kennwort hat, wird das Administratorkennwort nicht geändert.
12 Klicken Sie zum Anmelden von Benutzern als Administrator auf das Kontrollkästchen und wählen Sie
aus, wie oft die Anmeldung automatisch erfolgen soll.
14 Wählen Sie eine Zeitzone für die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
15 (Optional) Geben Sie auf der Seite [Einmaliges Ausführen] Befehle an, die beim erstmaligen Anmelden
eines Anwenders am Gastbetriebssystem ausgeführt werden sollen, und klicken Sie auf [Weiter] .
16 Wählen Sie die Netzwerkeinstellungen für das Gastbetriebssystem aus und klicken Sie auf [Weiter] :
n Die Option [Typische Einstellungen] ermöglicht vCenter Server das Konfigurieren aller Netzwerk-
schnittstellen von einem DHCP-Server aus.
n Die Option [Benutzerdefinierte Einstellungen] erfordert die Eingabe der Einstellungen für die
Netzwerkschnittstelle.
17 Wählen Sie aus, welche Rolle die virtuelle Maschine im Netzwerk erhalten soll, und klicken Sie auf [Wei‐
ter] .
n Arbeitsgruppe (z. B. MSHOME)
n Windows-Serverdomäne: Geben Sie die Domäne, den Benutzernamen und das Kennwort für ein
Benutzerkonto ein, das über die Berechtigung zum Hinzufügen eines Computers zur angegebenen
Domäne verfügt.
18 (Optional) Wählen Sie die Option „Neue Sicherheits-ID (SID) erzeugen“ aus und klicken Sie auf [Wei‐
ter] .
Vorgehensweise
3 Wählen Sie im Assistenten Gastanpassung im Menü [Betriebssystem der virtuellen Zielmaschine] die
Option „Linux“ aus.
4 Geben Sie unter „Informationen zur Anpassungspezifikation“ einen Namen für die Spezifikation und
optional eine Beschreibung ein und klicken Sie auf [Weiter] .
6 Geben Sie den [Domänennamen] für den Computer ein und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Wählen Sie eine Zeitzone für die virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf [Weiter] .
8 Wählen Sie die Netzwerkeinstellungen für das Gastbetriebssystem aus und klicken Sie auf [Weiter] :
n Die Option [Typische Einstellungen] ermöglicht vCenter Server das Konfigurieren aller Netzwerk-
schnittstellen von einem DHCP-Server aus.
n Die Option [Benutzerdefinierte Einstellungen] erfordert die Eingabe der Einstellungen für die
Netzwerkschnittstelle.
vCenter Server speichert die angepassten Konfigurationsparameter in der vCenter Server-Datenbank. Beim
Speichern der angepassten Einstellungen werden die Kennwörter für Administrator und Domänenadminist-
rator in verschlüsselter Form in der Datenbank gespeichert. Da das Zertifikat für die Verschlüsselung von
Kennwörtern für jedes vCenter Server-System eindeutig ist, führt eine Neuinstallation von vCenter Server
oder die Verbindung mit einer neuen Instanz des Servers dazu, dass die verschlüsselten Kennwörter ungültig
werden. Die Kennwörter müssen erneut eingegeben werden, bevor eine Verwendung möglich ist.
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, müssen Sie über mindestens eine Spezifikation der Anpassung verfügen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie im Anpassungsspezifikations-Manager mit der rechten Maustaste auf eine Spezifikation und
wählen Sie [Bearbeiten] .
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, müssen Sie über mindestens eine Spezifikation der Anpassung verfügen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie im Anpassungsspezifikations-Manager mit der rechten Maustaste auf eine Spezifikation und
wählen Sie [Exportieren] .
3 Geben Sie einen Dateinamen und einen Speicherort in das Dialogfeld [Speichern unter] ein.
Die Spezifikation wird als .xml-Datei am von Ihnen angegebenen Speicherort gespeichert.
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, müssen Sie über mindestens eine Spezifikation der Anpassung verfügen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie im Anpassungsspezifikations-Manager mit der rechten Maustaste auf eine Spezifikation und
wählen Sie [Entfernen] .
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, müssen Sie über mindestens eine Spezifikation der Anpassung verfügen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie im Anpassungsspezifikations-Manager mit der rechten Maustaste auf eine Spezifikation und
wählen Sie [Kopieren] .
Eine neue Spezifikation „Kopie von <Name der Spezifikation>“ wird erstellt.
Voraussetzungen
Bevor Sie beginnen, müssen Sie über mindestens eine Spezifikation der Anpassung verfügen.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Öffnen“ die zu importierende .xml-Datei aus und klicken Sie auf [Öffnen] .
Wird das Gastbetriebssystem beim Starten der neuen virtuellen Maschine angehalten, müssen Sie mög-
licherweise Fehler korrigieren, z. B. einen falschen Produktschlüssel oder einen ungültigen Benutzerna-
men. Öffnen Sie die Konsole der virtuellen Maschine, um festzustellen, ob das System auf eine Eingabe
von Informationen wartet.
Vorgehensweise
u Klicken Sie auf die Windows-Schaltfläche „Start“ und wählen Sie [Programme] > [Verwaltung] >
[Ereignisanzeige] .
Vorgehensweise
u Navigieren Sie zu /var/log/vmware/[Link].
Cold-Migration Verschieben einer ausgeschalteten virtuellen Maschine auf einen neuen Host.
Sie können optional Konfigurations- und Festplattendateien an neue Speicher-
orte verlagern. Die Cold-Migration kann verwendet werden, um virtuelle Ma-
schinen von einem Datencenter in ein anderes zu migrieren.
Sie kann auch verwendet werden, um virtuelle Maschinen zwischen VMware
Server- und ESX/ESXi-Hosts zu migrieren.
Migrieren einer angehal- Verschieben einer angehaltenen virtuellen Maschine auf einen neuen Host. Sie
tenen virtuellen Maschi- können optional Konfigurations- und Festplattendateien an einen neuen Spei-
ne cherort verlagern. Sie haben die Möglichkeit, angehaltene virtuelle Maschinen
von einem Datencenter auf ein anderes zu migrieren.
Migration mit VMotion Verschieben einer eingeschalteten virtuellen Maschine auf einen neuen Host.
Die Migration mit VMotion ermöglicht das Verschieben von virtuellen Ma-
schinen auf einen neuen Host, während die virtuelle Maschine weiterhin ver-
fügbar ist. Die Migration mit VMotion kann nicht verwendet werden, um vir-
tuelle Maschinen von einem Datencenter in ein anderes zu verschieben.
Die Migration mit VMotion ist nicht für VMware Server-Hosts verfügbar und
kann nicht verwendet werden, um virtuelle Maschinen zwischen VMware
Server- und ESX/ESXi-Hosts zu verschieben.
Migration mit Storage Verschieben der virtuellen Festplatten oder der Konfigurationsdatei einer ein-
VMotion geschalteten virtuellen Maschine auf einen neuen Datenspeicher. Die Migrati-
on mit Storage VMotion ermöglicht das Verschieben des Speichers einer vir-
tuellen Maschine, während die virtuelle Maschine weiterhin verfügbar ist.
Storage VMotion ist auf VMware Server-Hosts nicht verfügbar.
Sowohl die Migration einer angehaltenen virtuellen Maschine als auch die Migration mit VMotion wird ge-
legentlich als „Hot-Migration“ bezeichnet, da eine virtuelle Maschine hierbei migriert werden kann, ohne sie
vorher auszuschalten. Die Migration mit VMotion wird gelegentlich als „Live-Migration“ bezeichnet.
Sie können virtuelle Maschinen manuell verschieben oder eine geplante Aufgabe zum Ausführen der Cold-
Migration einrichten.
Cold-Migration
Unter „Cold-Migration“ versteht man die Migration einer ausgeschalteten virtuellen Maschine. Sie können
mit Cold-Migration auch die verknüpften Festplatten von einem Datenspeicher auf einen anderen verschieben.
Die virtuellen Maschinen müssen sich nicht auf einem gemeinsam verwendeten Speicher befinden.
Die zu migrierende virtuelle Maschine muss ausgeschaltet werden, bevor Sie mit der Cold-Migration beginnen.
Beim Migrieren einer virtuellen Maschine mit Cold-Migration werden keine CPU-Kompatibilitätsprüfungen
durchgeführt.
3 Nach Abschluss der Migration wird die alte Version der virtuellen Maschine auf dem Quellhost gelöscht.
Die Migration angehaltener virtueller Maschinen wird nur in ESX Server 3.x und ESX Server 3i und höher
unterstützt. Mit ESX Server 2.x erstellte virtuelle Maschinen müssen vor der Migration ausgeschaltet werden.
Für die Migration einer angehaltenen virtuellen Maschine müssen die CPU-Kompatibilitätsanforderungen auf
dem neuen Host für die virtuelle Maschine erfüllt sein, da die virtuelle Maschine die Ausführung von An-
weisungen auf dem neuen Host fortsetzen muss.
Die Migration einer angehaltenen virtuellen Maschine umfasst die folgenden Schritte:
3 Nach Abschluss der Migration wird die alte Version der virtuellen Maschine auf dem Quellhost gelöscht.
Alle Statusdaten der virtuellen Maschine sowie die zugehörige Konfigurationsdatei werden bei Bedarf auf den
neuen Host verschoben, während die verknüpfte virtuelle Festplatte am selben Speicherort beibehalten bleibt,
der von den beiden Hosts gemeinsam verwendet wird. Nach der Migration des virtuellen Maschinenstatus
auf den anderen Host wird die virtuelle Maschine auf dem neuen Host ausgeführt.
In den Statusinformationen sind der aktuelle Arbeitsspeicherinhalt sowie alle Informationen zur Definition
und Identifikation der virtuellen Maschine enthalten. Zum Arbeitsspeicherinhalt zählen Transaktionsdaten
und die Teile des Betriebssystems und der Anwendungen, die sich gerade im Arbeitsspeicher befinden. Die
im Status gespeicherten Definitions- und Identifikationsinformationen enthalten alle den Hardwareelementen
der virtuellen Maschine zugeordneten Daten, z. B. BIOS, Geräte, CPU, MAC-Adressen für die Ethernet-Karten,
Chipsatzstatus, Register usw.
Wenn Sie eine virtuelle Maschine mit VMotion migrieren, muss der neue Host für die virtuelle Maschine die
Kompatibilitätsanforderungen erfüllen, damit die Migration durchgeführt werden kann.
1 Wenn die Migration mit VMotion angefordert wird, überprüft vCenter Server, ob sich die vorhandene
virtuelle Maschine gegenüber dem derzeitigen Host in einem stabilen Status befindet.
3 Die virtuelle Maschine nimmt die Aktivitäten auf dem neuen Host wieder auf.
Wenn während der Migration Fehler auftreten, werden die virtuellen Maschinen auf ihre ursprünglichen
Status und Speicherorte zurückgesetzt.
Die Migration einer angehaltenen virtuellen Maschine und die Migration mit VMotion kann als „Hot-Migra-
tion“ bezeichnet werden, da eine virtuelle Maschine hierbei migriert werden kann, ohne sie vorher auszu-
schalten.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Hosts in jedem der folgenden Bereiche ordnungsgemäß konfiguriert sind:
n Jeder Host muss ordnungsgemäß für VMotion lizenziert sein. Weitere Informationen zur Lizenzierung
finden Sie im Installationshandbuch.
n Jeder Host muss die Anforderungen an den gemeinsam genutzten Speicher für VMotion erfüllen.
n Jeder Host muss die Netzwerkanforderungen für VMotion erfüllen.
Während der Migration mit VMotion muss sich die zu migrierende virtuelle Maschine an einem Speicherort
befinden, auf den sowohl der Quell- als auch der Zielhost zugreifen kann. Stellen Sie sicher, dass die für
VMotion konfigurierten Hosts einen gemeinsamen Speicher nutzen. Gemeinsam genutzter Speicher befindet
sich im Allgemeinen in einem Storage Area Network (SAN), er kann jedoch auch über gemeinsam genutzte
iSCSI- und NAS-Speicher implementiert werden. Weitere Informationen zu gemeinsam genutztem Speicher
finden Sie im SAN‐Konfigurationshandbuch von VMware, im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX oder im
Handbuch zur Serverkonfiguration für ESXi.
VMotion-Netzwerkanforderungen
Die Migration mit VMotion setzt ordnungsgemäß konfigurierte Netzwerkschnittstellen auf den Quell- und
Zielhosts voraus.
VMotion erfordert, dass ein Gigabit-Ethernet-Netzwerk (GigE) zwischen allen VMotion-fähigen Hosts imple-
mentiert ist. Jeder für VMotion aktivierte Host muss über mindestens zwei Ethernet-Adapter verfügen, wobei
es sich mindestens um einen GigE-Adapter handeln muss.
Migrationen angehaltener virtueller Maschinen erfordern zudem, dass die virtuelle Maschine die Ausführung
mit gleichwertigen Anweisungen auf dem Zielhost fortsetzen kann.
Beim Initiieren einer Migration mit VMotion oder einer angehaltenen virtuellen Maschine überprüft der As-
sistent für die Migration von virtuellen Maschinen den Zielhost auf Kompatibilität und erzeugt eine Fehler-
meldung, wenn Kompatibilitätsprobleme vorliegen, die eine Migration unmöglich machen.
Beim Einschalten einer virtuellen Maschine werden die verfügbaren CPU-Funktionen ermittelt. Die CPU-
Funktionen der virtuellen Maschine basieren auf den CPU-Funktionen des Hosts. Einige CPU-Funktionen des
Hosts sind jedoch möglicherweise nicht für die virtuelle Maschine offengelegt, wenn der Host Teil eines Clus-
ters unter Verwendung von Enhanced VMotion Compatibility ist oder eine CPU-Kompatibilitätsmaske für die
virtuelle Maschine angewendet wird.
HINWEIS VMware arbeitet mit CPU- und Hardwareanbietern zusammen, um eine VMotion-Kompatibilität
für eine möglichst breite Palette an Prozessoren zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie, indem
Sie in der VMware-Knowledgebase nach VMotion and CPU Compatibility FAQ suchen (FAQ zu VMotion und
CPU-Kompatibilität).
CPU-Kompatibilitätsszenarien
Die CPU-Kompatibilitätsprüfungen von vCenter vergleichen die Funktionen, die auf dem CPUs der Quell-
und Zielhosts verfügbar sind. Eine Nichtübereinstimmung der Funktionen auf Benutzerebene blockiert die
Migration. Eine Nichtübereinstimmung der Funktionen auf Kernelebene blockiert die Migration nicht.
Beim Versuch, eine virtuelle Maschine mit VMotion zu migrieren, liegt eins der folgenden Szenarien vor:
n Die Funktionen des Zielhosts stimmen mit den CPU-Funktionen der virtuellen Maschine überein. Die
CPU-Kompatibilitätsanforderungen sind erfüllt, und die Migration mit VMotion wird fortgesetzt.
n Die CPU-Funktionen der virtuellen Maschine umfassen Funktionen, die der Zielhost nicht unterstützt.
Die CPU-Kompatibilitätsanforderungen sind nicht erfüllt, und die Migration mit VMotion kann nicht
fortgesetzt werden.
n Der Zielhost unterstützt die Funktionen der virtuellen Maschine sowie zusätzliche Funktionen auf Be-
nutzerebene (wie SSE4.1), welche die Funktionen der virtuellen Maschine nicht bieten. Die CPU-Kompa-
tibilitätsanforderungen sind nicht erfüllt, und die Migration mit VMotion kann nicht fortgesetzt werden.
n Der Zielhost unterstützt die Funktionen der virtuellen Maschine sowie zusätzliche Funktionen auf Kern-
elebene (wie Nx oder XD), welche die Funktionen der virtuellen Maschine nicht bieten. Die CPU-Kom-
patibilitätsanforderungen sind erfüllt, und die Migration mit VMotion wird fortgesetzt. Die virtuelle Ma-
schine behält ihre CPU-Funktionen bei, solange sie eingeschaltet ist. Dadurch kann sie problemlos erneut
auf den ursprünglichen Host migriert werden. Beim Neustart der virtuellen Maschine übernimmt diese
jedoch die neuen Funktionen des neuen Hosts. Dies kann beim Versuch, die virtuelle Maschine erneut auf
den ursprünglichen Host zu migrieren, zu einer Inkompatibilität mit VMotion führen.
Prozessorfamilien werden von den Prozessoranbietern definiert. Sie können verschiedene Prozessorversionen
aus derselben Familie unterscheiden, indem Sie Prozessormodell, Stepping-Level und erweiterte Funktionen
vergleichen. In einigen Fällen haben die Prozessoranbieter innerhalb einer Prozessorfamilie signifikante Än-
derungen an der Architektur vorgenommen, z. B. an den SSSE3- und SSE4.1-Anweisungen und den NX/XD-
CPU-Sicherheitsfunktionen.
vCenter Server erkennt standardmäßig Nichtübereinstimmungen bei für Anwendungen verfügbaren Funk-
tionen als inkompatibel, um die Stabilität von virtuellen Maschinen nach Migrationen mit VMotion sicherzu-
stellen.
Die CPU-Spezifikationen der Serverhardware geben normalerweise an, ob die CPUs über die Funktionen
verfügen, die Auswirkungen auf die VMotion-Kompatibilität haben. Wenn die Spezifikationen eines Servers
oder der CPU-Funktionen unbekannt sind, kann das startfähige VMware-Dienstprogramm zur CPU-Erken-
nung (als Download aus der VMware-Website verfügbar) verwendet werden, um einen Server zu starten und
zu ermitteln, ob die CPUs über Funktionen wie SSE3, SSSE3 und Nx/XD verfügen.
Informationen zum Ermitteln von Intel-Prozessoren und deren Funktionen bietet der von Intel bereitgestellte
®
Hinweis Application Note 485: Intel Processor Identification and the CPUID Instruction. Weitere Informationen
zum Ermitteln von AMD-Prozessoren und deren Funktionen finden Sie in der von AMD bereitgestellten
CPUID Specification.
Überlegungen zu NX/XD
Die NX-Technologie (No eXecute) von AMD und die XD-Technologie (eXecute Disable) von Intel haben den
gleichen Zweck in Bezug auf die Sicherheit: Sie ermöglichen das Markieren von Arbeitsspeicherseiten als „nur
Daten“, um Angriffe durch Schadsoftware und Pufferüberlaufangriffe zu verhindern.
Schlagen Sie in der Dokumentation Ihres Gastbetriebssystems nach, um zu ermitteln, ob es NX und XD un-
terstützt.
In ESX/ESXi 3.0 und höher werden die NX- und XD-Technologie standardmäßig für alle Gastbetriebssysteme
bereitgestellt, die sie verwenden können (dabei werden Einschränkungen der Kompatibilität standardmäßig
zugunsten der Sicherheit in Kauf genommen). Hosts, die zuvor kompatibel mit VMotion in ESX Server 2.x
waren, sind nach dem Upgrade auf ESX/ESXi 3.0 oder höher möglicherweise inkompatibel, da NX bzw. XD
jetzt nicht mehr unterdrückt, sondern offengelegt wird. Sie können jedoch Masken für CPU-Kompatibilität
pro virtuelle Maschine verwenden, um die Kompatibilität wiederherzustellen.
Überlegungen zu SSE3
VMware erlegt innerhalb der Intel P4- und AMD Opteron-Prozessorfamilien eine Beschränkung zwischen
Prozessoren auf, die die SSE3-Anweisungen unterstützen, und Prozessoren, die die SSE3-Anweisungen nicht
unterstützen. Da es sich um Anweisungen auf Anwendungsebene handelt, die die Virtualisierungsebene um-
gehen, können diese Anweisungen für instabile Anwendungen sorgen, wenn sie nach einer Migration mit
VMotion nicht übereinstimmen.
Überlegungen zu SSSE3
VMware erlegt innerhalb der Intel P4- und Intel Core-Prozessorfamilien eine Beschränkung zwischen Pro-
zessoren auf, die die SSSE3-Anweisungen unterstützen, und Prozessoren, die die SSSE3-Anweisungen nicht
unterstützen. Da es sich um Anweisungen auf Anwendungsebene handelt, die die Virtualisierungsebene um-
gehen, können diese Anweisungen für instabile Anwendungen sorgen, wenn sie nach einer Migration mit
VMotion nicht übereinstimmen.
Überlegungen zu SSE4.1
In der Prozessorfamilie Intel Core 2 legt VMware eine Einschränkung zwischen Prozessoren, die die SSE4.1-
Anweisungen unterstützen, und Prozessoren, die die SSE4.1-Anweisungen nicht unterstützen, fest, da es sich
um Anweisungen auf Anwendungsebene handelt, die die Virtualisierungsebene umgehen und zu Instabili-
täten der Anwendung führen können, wenn nach einer Migration mit VMotion Übereinstimmungsprobleme
auftreten.
Konfigurieren Sie EVC über das Dialogfeld mit den Clustereigenschaften. Bei der EVC-Konfiguration werden
alle Hostprozessoren im Cluster konfiguriert, um den Funktionssatz eines Baseline-Prozessors zu präsentieren.
EVC nutzt die AMD-V Extended Migration-Technologie (für AMD-Hosts) und die Intel FlexMigration-Tech-
nologie (für Intel-Hosts) zum Maskieren der Prozessorfunktionen, sodass Hosts den Funktionssatz einer frü-
heren Generation von Prozessoren präsentieren können. Der Baseline-Funktionssatz muss mit dem Funkti-
onssatz des Hosts, der über den kleinsten Funktionssatz im Cluster verfügt, identisch sein oder diesem ent-
sprechen.
EVC maskiert nur die Prozessorfunktionen, die Auswirkungen auf die VMotion-Kompatibilität haben. Auch
bei aktiviertem EVC kann eine virtuelle Maschine die von neuen Hosts möglicherweise bereitgestellten Vor-
teile höherer Prozessorgeschwindigkeiten, einer größeren Anzahl von CPU-Kernen oder einer besseren Un-
terstützung für die Hardwarevirtualisierung nutzen.
EVC kann virtuelle Maschinen daran hindern, auf ausgeblendete CPU-Funktionen zuzugreifen. Anwendun-
gen, die nicht die vom CPU-Hersteller empfohlenen Methoden zur Funktionserkennung verwenden, verhalten
sich in einer EVC-Umgebung möglicherweise nicht wie erwartet. VMware EVC bietet keine Unterstützung
für Anwendungen, die nicht den Empfehlungen des CPU-Herstellers folgen. Weitere Informationen zum Er-
stellen von Anwendungen, die sich ordnungsgemäß verhalten, finden Sie im VMware-Knowledgebase-Artikel
Detecting and Using New Features in CPUs.
EVC-Anforderungen
Hosts in einem EVC-Cluster müssen bestimmten Anforderungen erfüllen.
Um EVC für einen Cluster aktivieren zu können, muss der Cluster die folgenden Anforderungen erfüllen:
n Es muss vCenter Server 2.5 Update 2 oder höher ausgeführt werden.
n Alle virtuellen Maschinen im Cluster, die auf Hosts mit einem größeren Funktionssatz als der EVC-Modus,
den Sie zu aktivieren planen, ausgeführt werden, müssen ausgeschaltet oder aus dem Cluster migriert
werden, bevor EVC aktiviert wird. (Angenommen, Sie verfügen über einen Cluster mit einem Intel Xeon
Core 2-Host und einem Intel Xeon 45nm Core 2-Host, auf dem Sie die Intel Xeon Core 2-Baseline aktivieren
möchten. Die virtuellen Maschinen auf dem Intel Xeon Core 2-Host können eingeschaltet bleiben, aber
die virtuellen Maschinen auf dem Intel Xeon 45nm Core 2-Host müssen ausgeschaltet oder aus dem Clus-
ter migriert werden.)
n Alle Hosts innerhalb des Clusters müssen über CPUs eines einzigen Anbieters (AMD oder Intel) verfügen.
n Auf allen Hosts im Clusters muss ESX/ESXi 3.5 Update 2 oder höher ausgeführt werden.
n Alle Hosts im Cluster müssen mit dem vCenter Server-System verbunden sein.
n Auf allen Hosts im Cluster müssen erweiterte CPU-Funktionen wie Unterstützung für die Hardwarevir-
tualisierung (AMD-V oder Intel VT) und AMD No eXecute (NX) bzw. Intel eXecute Disable (XD) im BIOS
aktiviert sein, sofern sie verfügbar sind.
n Alle Hosts im Cluster sollten für VMotion konfiguriert sein. Siehe „Hostkonfiguration für VMotion“,
auf Seite 205.
n Alle Hosts im Cluster müssen über CPUs verfügen, die den EVC-Modus unterstützen, den Sie aktivieren
möchten. Unterstützte Prozessoren des Hosts finden Sie in Tabelle 16-1.
Sämtliche Hosts, die zu einem vorhandenen EVC-fähigen Cluster hinzugefügt werden, müssen die oben ste-
henden Anforderungen ebenfalls erfüllen.
Unter Tabelle 16-1 werden die Prozessoren aufgelistet, die in EVC-Clustern unterstützt werden.
Es wird empfohlen, einen leeren EVC-Cluster zu erstellen, da dies die einfachste Methode ist, einen EVC-
Cluster mit minimalem Ausfall für die vorhandene Infrastruktur zu erstellen.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor dem Erstellen eines EVC-Clusters sicher, dass die Hosts, die Sie zum Cluster hinzufügen möch-
ten, die unter „EVC-Anforderungen“, auf Seite 209 aufgeführten Anforderungen erfüllen.
Vorgehensweise
Wählen Sie den CPU-Hersteller und Funktionssatz für die Hosts aus, die Sie zum Cluster hinzufügen
möchten. Weitere Informationen zur Konfiguration von EVC finden Sie in der Online-Hilfe von vSphere-
Client.
Andere Clusterfunktionen wie VMware DRS und VMware HA sind mit EVC kompatibel. Sie können
diese Funktionen beim Erstellen des Clusters aktivieren. Weitere Informationen zu spezifischen Cluste-
roptionen finden Sie in Online-Hilfe von vSphere-Client.
3 Wenn der Funktionssatz des Hosts größer als der Baselinefunktionssatz ist, den Sie für den EVC-Cluster
aktiviert haben, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
n Schalten Sie alle virtuellen Maschinen auf dem Host aus.
n Migrieren Sie die virtuellen Maschinen des Hosts mit VMotion auf einen anderen Host.
Sie können die virtuellen Maschinen auf dem Host einschalten oder mit VMotion virtuelle Maschinen auf
den Cluster migrieren, vorausgesetzt, sie erfüllen die CPU-Kompatibilitätsanforderungen für die Baseli-
ne-Funktionen des Clusters. Virtuelle Maschinen, die auf Hosts ausgeführt werden, die mehr Funktionen
als die EVC-Cluster-Baseline besitzen, müssen vor der Migration in den Cluster ausgeschaltet werden.
5 Wiederholen Sie Schritt 3 und Schritt 4 für jeden weiteren Host, den Sie in den Cluster verschieben möch-
ten.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor dem Aktivieren von EVC für einen vorhandenen Clusters sicher, dass die Hosts im Cluster die
unter „EVC-Anforderungen“, auf Seite 209 aufgeführten Anforderungen erfüllen.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie den Cluster aus, für den Sie EVC aktivieren möchten.
2 Wenn virtuelle Maschinen auf Hosts ausgeführt werden, die größere Funktionssätze als den Baseline-
funktionssatz haben, den Sie aktivieren möchten, führen Sie eine der folgenden Aufgaben aus:
n Schalten Sie alle virtuellen Maschinen auf den Hosts aus, die größere Funktionssätze als die EVC-
Baseline haben.
n Migrieren Sie die virtuellen Maschinen des Clusters mit VMotion auf einen anderen Host.
Weil diese virtuellen Maschinen mit mehr Funktionen als die EVC-Cluster-Baseline ausgeführt wer-
den, die Sie einstellen möchten, müssen Sie die virtuellen Maschinen ausschalten, um sie zurück in
den Cluster zu migrieren, nachdem EVC aktiviert wurde.
3 Stellen Sie sicher, dass der Cluster Hosts mit CPUs von nur einem Hersteller enthält (entweder Intel oder
AMD).
Wählen Sie den CPU-Hersteller und Funktionssatz für die Hosts im Cluster aus.
5 Wenn Sie virtuelle Maschinen ausgeschaltet oder aus dem Cluster migriert haben, schalten Sie die be-
treffenden virtuellen Maschinen im Cluster ein oder migrieren Sie sie auf den Cluster.
Virtuelle Maschinen, die auf einer höheren Baseline als dem für den Cluster aktivierten EVC-Modus aus-
geführt werden, müssen ausgeschaltet werden, bevor sie wieder in den Cluster verschoben werden kön-
nen.
Zum Erhöhen des EVC-Modus von einer CPU-Baseline mit weniger Funktionen zu einer mit mehr Funktionen
müssen Sie keine der im Cluster ausgeführten virtuellen Maschinen ausschalten. Gestartete virtuelle Maschi-
nen haben keinen Zugriff auf die neu verfügbaren Funktionen des neuen EVC-Modus, bis sie ausgeschaltet
und wieder eingeschaltet wurden. Die virtuelle Maschine muss dazu vollständig ausgeschaltet und wieder
eingeschaltet werden. Das Neustarten des Gastbetriebssystems oder das Anhalten und Fortsetzen der virtu-
ellen Maschine genügt nicht.
Zum Herabsetzen des EVC-Modus von einer CPU-Baseline mit mehr Funktionen zu einer mit weniger Funk-
tionen müssen Sie die virtuellen Maschinen im Cluster zuerst ausschalten und nach dem Aktivieren des neuen
Modus wieder einschalten.
Voraussetzungen
Wenn Sie den EVC-Modus herabsetzen möchten, schalten Sie die aktuell im Cluster ausgeführten virtuellen
Maschinen aus.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Cluster und wählen Sie [Einstellungen bearbeiten] .
5 Wählen Sie im Dropdown-Menü [VMware EVC‐Modus] den Baseline-CPU-Funktionssatz, den Sie für
den Cluster aktivieren möchten.
Wenn der ausgewählte EVC-Modus nicht aktiviert werden kann, zeigt das Kompatibilitätsfenster den
Grund bzw. die Gründe und die dafür relevanten Hosts an.
6 Klicken Sie auf [OK] , um das Dialogfeld EVC-Modus zu schließen, und klicken Sie anschließend erneut
auf [OK] , um das Dialogfeld für Clustereinstellungen zu schließen.
CPU-Kompatibilitätsmasken
CPU-Kompatibilitätsmasken ermöglichen die Anpassung der für eine virtuelle Maschine angezeigten CPU-
Funktionen pro virtuelle Maschine.
vCenter Server vergleicht die für eine virtuelle Maschine verfügbaren CPU-Funktionen mit den CPU-Funkti-
onen des Zielhosts, um zu ermitteln, ob Migrationen mit VMotion zulässig sind oder nicht.
VMware legt Standardwerte für die CPU-Kompatibilitätsmasken fest, um die Stabilität von virtuellen Ma-
schinen nach einer Migration mit VMotion sicherzustellen.
Wenn in einigen Fällen eine Auswahl zwischen der CPU-Kompatibilität und Funktionen des Gastbetriebs-
systems getroffen werden muss (z. B. NX/XD), stellt VMware Kontrollkästchen zum Konfigurieren einzelner
virtueller Maschinen in den erweiterten Einstellungen der virtuellen Maschine bereit. Für eine bessere Steue-
rung der Sichtbarkeit von CPU-Funktionen können Sie die CPU-Kompatibilitätsmaske der virtuellen Maschine
auf Bitebene bearbeiten.
VORSICHT Das manuelle Bearbeiten der CPU-Kompatibilitätsmasken ohne entsprechende Dokumentation und
Tests kann zu nicht unterstützten Konfigurationen führen.
CPU-Kompatibilitätsmasken können nicht in allen Fällen verhindern, dass virtuelle Maschinen auf maskierte
CPU-Funktionen zugreifen. Unter bestimmten Umständen können Anwendungen maskierte Funktionen
selbst dann ermitteln und verwenden, wenn diese für das Gastbetriebssystem nicht sichtbar sind. Ferner kön-
nen Anwendungen, die nicht die CPUID-Anweisung, sondern nicht unterstützte Methoden zur Ermittlung
von CPU-Funktionen verwenden, auf jedem Host auf maskierte Funktionen zugreifen. Bei virtuellen Maschi-
nen, die Anwendungen ausführen, die nicht unterstützte CPU-Erkennungsmethoden verwenden, können
nach der Migration Stabilitätsprobleme auftreten.
Die Migration mit VMotion kann durch die folgenden Konfigurationen virtueller Maschinen verhindert wer-
den:
n Die Migration mit VMotion kann nicht zum Migrieren von virtuellen Maschinen mit Raw-Festplatten für
das Clustering verwendet werden.
n Die Migration mit VMotion kann nicht für die Migration von virtuellen Maschinen verwendet werden,
die ein virtuelles Gerät verwenden, das von einem Gerät unterstützt wird, auf das auf dem Zielhost nicht
zugegriffen werden kann. (Beispielsweise ist es nicht möglich, eine virtuelle Maschine mit einem CD-
Laufwerk zu migrieren, das durch das physische CD-Laufwerk auf dem Quellhost unterstützt wird.)
Trennen Sie diese Geräte vor der Migration der virtuellen Maschine.
n Die Migration mit VMotion kann nicht für die Migration von virtuellen Maschinen verwendet werden,
die ein virtuelles Gerät verwenden, das von einem Gerät auf dem Clientcomputer unterstützt wird. Tren-
nen Sie diese Geräte vor der Migration der virtuellen Maschine.
Für virtuelle Maschinen, die auf Hosts mit ESX Server 3.0 ausgeführt werden, wird die Auslagerungsdatei der
virtuellen Maschine zusammen mit der Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine gespeichert. Virtuelle
Maschinen auf diesen Hosts können nur dann mit VMotion migriert werden, wenn der Zielhost auf das VMFS-
Volume zugreifen kann, auf dem sich die Auslagerungsdatei befindet.
Sie können ESX 3.5- oder ESXi 3.5-Hosts (oder höher) so konfigurieren, dass Auslagerungsdateien virtueller
Maschinen an einem von zwei Speicherorten abgelegt werden: Zusammen mit der Konfigurationsdatei der
virtuellen Maschine, oder in einem lokalen Datenspeicher für Auslagerungsdateien, der für diesen Host an-
gegeben wurde. Sie können für einzelne virtuelle Maschinen auch Speicherorte für Auslagerungsdateien fest-
legen, die von der Standardeinstellung des aktuellen Hosts abweichen.
Der Speicherort der VM-Auslagerungsdatei wirkt sich folgendermaßen auf die VMotion-Kompatibilität aus:
n Migrationen zwischen Hosts mit ESX/ESXi Version 3.5 oder höher: Migrationen mit VMotion und Mi-
grationen angehaltener und ausgeschalteter virtueller Maschinen sind zulässig.
Wenn sich bei einer Migration mit VMotion der auf dem Zielhost angegebene Speicherort der Auslage-
rungsdatei vom Speicherort der Auslagerungsdatei auf dem Quellhost unterscheidet, wird die Auslage-
rungsdatei an den neuen Speicherort kopiert. Dies kann zu einer verlangsamten Migration mit VMotion
führen. Wenn der Zielhost nicht auf den Speicherort der Auslagerungsdatei zugreifen kann, wird die
Auslagerungsdatei zusammen mit der Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine gespeichert.
n Migrationen zwischen einem Host mit ESX/ESXi Version 3.5 oder höher und einem Host mit einer früheren
Version von ESX Server: Migrationen angehaltener und ausgeschalteter virtueller Maschinen sind zuläs-
sig. Wenn die virtuelle Maschine zur Verwendung eines lokalen Datenspeichers für Auslagerungsdateien
konfiguriert wurde, führt der Versuch einer Migration auf einen Host ohne Unterstützung dieser Konfi-
guration zu einer Warnung, die Migration kann jedoch fortgesetzt werden. Wenn die virtuelle Maschine
wieder eingeschaltet wird, wird die Auslagerungsdatei zusammen mit der virtuellen Maschine gespei-
chert.
Migrationen mit VMotion sind nicht zulässig, es sei denn, der Speicherort der Zielauslagerungsdatei ent-
spricht dem der Quellauslagerungsdatei. In der Praxis bedeutet dies, dass die Auslagerungsdateien der
virtuellen Maschine sich am gleichen Speicherort befinden müssen wie die Konfigurationsdatei der vir-
tuellen Maschine.
Weitere Informationen finden Sie in Online-Hilfe von vSphere-Client im Abschnitt zur Konfiguration der
Richtlinien für Auslagerungsdateien.
Bei der Migration von virtuellen Maschinen mit Snapshots gelten einige Einschränkungen. Sie können Storage
VMotion nicht dazu verwenden, um eine virtuelle Maschine mit Snapshots zu migrieren. Anderenfalls ist das
Migrieren von virtuellen Maschinen mit Snapshots zulässig, unabhängig vom Betriebszustand der virtuellen
Maschine, solange die virtuelle Maschine auf einen neuen Host migriert wird, ohne dabei deren Konfigurati-
onsdateien oder Festplatten zu verschieben. (Die virtuelle Maschine muss sich auf einem gemeinsam genutzten
Speicher befinden, auf den beide Hosts zugreifen können.)
Sollte es für die Migration erforderlich sein, die Konfigurationsdateien oder virtuellen Festplatten zu ver-
schieben, gelten die folgenden zusätzlichen Einschränkungen:
n Auf den Start- und Zielhosts muss ESX 3.5 bzw. ESXi 3.5 oder höher ausgeführt werden.
n Alle Dateien und Festplatten der virtuellen Maschine müssen sich im selben Verzeichnis befinden und
beim Migrationsvorgang in dasselbe Zielverzeichnis verschoben werden.
Das Wiederherstellen eines Snapshots nach der Migration mit VMotion kann zum Fehlgeschlagen der virtu-
ellen Maschine führen, da der Migrations-Assistent nicht verifizieren kann, ob der Status der virtuellen Ma-
schine im Snapshot mit dem Zielhost kompatibel ist. Ein Fehler tritt nur auf, wenn in der im Snapshot enthal-
tenen Konfiguration Geräte oder virtuelle Festplatten verwendet werden, auf die mit dem aktuellen Host nicht
zugegriffen werden kann, oder wenn der Snapshot einen aktiven Status einer virtuellen Maschine enthält, der
auf Hardware ausgeführt wurde, die mit der aktuellen Host-CPU nicht kompatibel ist.
Sie können die virtuelle Maschine und alle zugehörigen Festplatten an einem einzigen Speicherort ablegen,
oder Sie wählen separate Speicherorte für die Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine und jede virtuelle
Festplatte. Die virtuelle Maschine verbleibt während einer Migration mit Storage VMotion auf dem Ausfüh-
rungshost.
Bei einer Migration mit Storage VMotion können Sie virtuelle Festplatten aus dem Thin-Format ins Thick-
Format und umgekehrt umwandeln.
Storage VMotion kann bei der Verwaltung einer virtuellen Infrastruktur u. a. für folgende Aufgaben eingesetzt
werden:
n Upgrade von ESX/ESXi ohne Ausfallzeit der virtuellen Maschinen. Während eines Upgrades von ESX
Server 2.x auf ESX/ESXi 3.5 oder höher können Sie ausgeführte virtuelle Maschinen von einem VMFS2-
Datenspeicher auf einen VMFS3-Datenspeicher migrieren und den VMFS2-Datenspeicher ohne Auswir-
kung auf die virtuellen Maschinen aktualisieren. Sie können Storage VMotion anschließend zum Migrie-
ren virtueller Maschinen zurück in den ursprünglichen Datenspeicher verwenden, ohne dass Ausfallzei-
ten für die virtuellen Maschinen entstehen.
n Speicherwartung und -neukonfiguration. Sie können Storage VMotion dazu verwenden, virtuelle Ma-
schinen von einem Speichergerät zu verschieben, um Wartungsaufgaben oder eine Neukonfiguration des
Speichergeräts durchzuführen, ohne dass es zu Ausfallzeiten der virtuellen Maschine kommt.
n Umverteilung der Speichervolumes. Sie können Storage VMotion dazu verwenden, die Speicherlast auf
virtuelle Maschinen oder virtuelle Festplatten manuell umzuverteilen, um einen Kapazitätsausgleich zu
erzielen oder die Leistung zu steigern.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die virtuelle Maschine, die Sie migrieren möchten, in der Bestandsliste an.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie im Popup-Menü [Mig‐
rieren] aus.
3 Wählen Sie, ob Sie den Host oder den Datenspeicher der virtuellen Maschine oder beides ändern möchten.
Option Beschreibung
Host ändern Virtuelle Maschine auf einen anderen Host verschieben.
Datenspeicher ändern Die Konfigurationsdatei und die virtuellen Festplatten der virtuellen Ma-
schine verschieben.
Sowohl Host als auch Datenspeicher Die virtuelle Maschine, die Konfigurationsdatei und die virtuellen Festplat-
ändern ten auf einen anderen Host verschieben.
4 Wenn Sie die virtuelle Maschine auf einen anderen Host verschieben möchten, wählen Sie den Zielhost
oder Cluster für diese VM-Migration und klicken Sie auf [Weiter] .
Mögliche Ziele sind Hosts und DRS-Cluster mit einer beliebigen Automatisierungsebene. Wenn bei einem
Cluster DRS nicht aktiviert ist, wählen Sie anstatt des Clusters selbst einen bestimmten Host im Cluster
aus.
5 Wählen Sie den Zielressourcenpool für die Migration der virtuellen Maschine aus, und klicken Sie auf
[Weiter (Next)] .
6 Wenn Sie angegeben haben, die Konfigurationsdatei und virtuelle Festplatten der virtuellen Maschine zu
verschieben, wählen Sie den Zieldatenspeicher:
n Wählen Sie zum Verschieben der Konfigurationsdatei und der virtuellen Festplatten der virtuellen
Maschine auf ein einzelnes Ziel den Datenspeicher aus und klicken Sie auf [Weiter] .
n Klicken Sie zum Auswählen von einzelnen Zielen für die Konfigurationsdatei und jede virtuelle
Festplatte auf [Erweitert] . Wählen Sie in der Spalte [Datenspeicher] ein Ziel für die Konfigurati-
onsdatei sowie für jede virtuelle Festplatte aus und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Wenn Sie angegeben haben, die Konfigurationsdatei und virtuelle Festplatten der virtuellen Maschine zu
verschieben, wählen Sie ein Festplattenformat aus und klicken Sie auf [Weiter] .
Option Beschreibung
Wie Quelle Verwenden Sie das Format der ursprünglichen virtuellen Festplatte.
Wenn Sie diese Option entweder im physischen oder im virtuellen Kompa-
tibilitätsmodus für eine RDM-Festplatte auswählen, wird nur die Zuord-
nungsdatei migriert.
Schnell bereitgestellt Verwenden Sie das Thin-Provisioning-Format, um Speicherplatz zu sparen.
Die schnelle virtuelle Festplatte verwendet genau die Menge an Speicher-
platz, die sie für ihre anfänglichen Vorgänge benötigt. Wenn die virtuelle
Festplatte mehr Speicherplatz benötigt, kann sie auf die maximal zugeteilte
Kapazität anwachsen.
Diese Option ist für RDMs im physischen Kompatibilitätsmodus nicht ver-
fügbar. Wenn Sie diese Option für ein RDM im virtuellen Kompatibilitäts-
modus auswählen, wird das RDM in eine virtuelle Festplatte konvertiert.
RDMs, die in virtuelle Festplatten konvertiert wurden, können nicht zu-
rückkonvertiert werden.
Thick Weisen Sie der virtuellen Festplatte eine feste Menge an Festplattenspei-
cherplatz zu. Die virtuelle Festplatte im Thick-Format ändert ihre Größe
nicht und belegt von Anfang an den gesamten für sie bereitgestellten Da-
tenspeicherplatz.
Diese Option ist für RDMs im physischen Kompatibilitätsmodus nicht ver-
fügbar. Wenn Sie diese Option für ein RDM im virtuellen Kompatibilitäts-
modus auswählen, wird das RDM in eine virtuelle Festplatte konvertiert.
RDMs, die in virtuelle Festplatten konvertiert wurden, können nicht zu-
rückkonvertiert werden.
Festplatten werden nur beim Kopieren von einem Datenspeicher auf einen anderen vom Thin- ins Thick-
Format oder vom Thick- ins Thin-Format konvertiert. Wenn Sie eine Festplatte an ihrem ursprünglichen
Speicherort lassen, wird das Festplattenformat nicht konvertiert, auch wenn hier eine Änderung ausge-
wählt wurde.
vCenter Server verschiebt die virtuelle Maschine auf den neuen Host. Auf der Registerkarte [Ereignisse]
werden Ereignismeldungen angezeigt. Die auf der Registerkarte [Übersicht] angezeigten Daten geben den
Status und den Betriebszustand während der gesamten Migration an. Wenn während der Migration Fehler
auftreten, werden die virtuellen Maschinen auf ihre ursprünglichen Status und Speicherorte zurückgesetzt.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor dem Migrieren einer virtuellen Maschine mit VMotion sicher, dass die Hosts und virtuellen
Maschinen die Anforderungen für die Migration mit VMotion erfüllen.
n „Hostkonfiguration für VMotion“, auf Seite 205
n „Konfigurationsanforderungen einer virtuellen Maschine für VMotion“, auf Seite 213
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die virtuelle Maschine, die Sie migrieren möchten, in der Bestandsliste an.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie im Popup-Menü [Mig‐
rieren] aus.
4 Wählen Sie einen Zielhost oder -Cluster für die virtuelle Maschine aus.
5 Wählen Sie einen Ressourcenpool aus und klicken Sie auf [Weiter] .
6 Wählen Sie die Prioritätsstufe für die Migration, und klicken Sie auf [Weiter] .
Option Beschreibung
Hohe Priorität vCenter Server reserviert sowohl auf den Quell- als auch auf den Zielhost
Ressourcen, um die Verfügbarkeit der virtuellen Maschine während der
Migration sicherzustellen. Vorgänge mit hoher Priorität werden nicht fort-
gesetzt, wenn die erforderlichen Ressourcen nicht verfügbar sind.
Niedrige Priorität vCenter Server reserviert keine Ressourcen auf den Quell- und Zielhosts, um
die Verfügbarkeit der virtuellen Maschine während der Migration sicherzu-
stellen. Migrationen mit niedriger Priorität werden immer fortgesetzt. Die
virtuelle Maschine steht jedoch kurzfristig nicht zur Verfügung, wenn die
Hostressourcen während der Migration nicht verfügbar sind.
Es wird eine Aufgabe erstellt, die den Prozess zur Migration der virtuellen Maschine startet.
Während einer Migration mit Storage VMotion können Sie den Ausführungshost der virtuellen Maschine nicht
ändern.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die virtuelle Maschine, die Sie migrieren möchten, in der Bestandsliste an.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine und wählen Sie im Popup-Menü [Mig‐
rieren] aus.
4 Wählen Sie einen Ressourcenpool aus und klicken Sie auf [Weiter] .
6 Wählen Sie ein Festplattenformat aus und klicken Sie auf [Weiter] :
Option Beschreibung
Wie Quelle Verwenden Sie das Format der ursprünglichen virtuellen Festplatte.
Wenn Sie diese Option entweder im physischen oder im virtuellen Kompa-
tibilitätsmodus für eine RDM-Festplatte auswählen, wird nur die Zuord-
nungsdatei migriert.
Schnell bereitgestellt Verwenden Sie das Thin-Provisioning-Format, um Speicherplatz zu sparen.
Die schnelle virtuelle Festplatte verwendet genau die Menge an Speicher-
platz, die sie für ihre anfänglichen Vorgänge benötigt. Wenn die virtuelle
Festplatte mehr Speicherplatz benötigt, kann sie auf die maximal zugeteilte
Kapazität anwachsen.
Diese Option ist für RDMs im physischen Kompatibilitätsmodus nicht ver-
fügbar. Wenn Sie diese Option für ein RDM im virtuellen Kompatibilitäts-
modus auswählen, wird das RDM in eine virtuelle Festplatte konvertiert.
RDMs, die in virtuelle Festplatten konvertiert wurden, können nicht zu-
rückkonvertiert werden.
Thick Weisen Sie der virtuellen Festplatte eine feste Menge an Festplattenspei-
cherplatz zu. Die virtuelle Festplatte im Thick-Format ändert ihre Größe
nicht und belegt von Anfang an den gesamten für sie bereitgestellten Da-
tenspeicherplatz.
Diese Option ist für RDMs im physischen Kompatibilitätsmodus nicht ver-
fügbar. Wenn Sie diese Option für ein RDM im virtuellen Kompatibilitäts-
modus auswählen, wird das RDM in eine virtuelle Festplatte konvertiert.
RDMs, die in virtuelle Festplatten konvertiert wurden, können nicht zu-
rückkonvertiert werden.
Festplatten werden nur beim Kopieren von einem Datenspeicher auf einen anderen vom Thin- ins Thick-
Format oder vom Thick- ins Thin-Format konvertiert. Wenn sie sich dafür entscheiden, eine Festplatte an
ihrem ursprünglichen Speicherort zu lassen, wird das Festplattenformat nicht konvertiert, auch wenn hier
eine Änderung ausgewählt wurde.
Es wird eine Aufgabe erstellt, die den Prozess zur Migration der virtuellen Maschine startet.
Wenn die virtuelle Maschine kompatibel ist, wird die Meldung Validierung erfolgreich angezeigt. Wenn die
virtuelle Maschine nicht mit den konfigurierten Netzwerken oder Datenspeichern des Hosts oder des Clusters
kompatibel ist, werden im Kompatibilitätsfenster Warnungen und/oder Fehlermeldungen angezeigt:
n Bei Warnmeldungen ist die Migration weiterhin möglich. Oft ist die Migration sinnvoll und Sie können
die Migration trotz der Warnungen fortsetzen.
n Bei Fehlermeldungen ist die Migration unmöglich, wenn sich unter den gewählten Zielhosts keine feh-
lerfreien Zielhosts befinden. In diesem Fall ist die Schaltfläche [Weiter] deaktiviert.
Bei Clustern werden die Netzwerk- und Datenspeicherkonfigurationen bei der Überprüfung auf Kompatibi-
litätsprobleme berücksichtigt. Bei Hosts wird die Konfiguration des einzelnen Hosts verwendet. Ein Problem
könnte darin bestehen, dass VMotion für einen oder beide Hosts möglicherweise nicht aktiviert ist.
Die Auswirkung einer bestimmten CPU-Funktion des Hosts auf die Kompatibilität hängt davon ab, ob sie von
ESX/ESXi für virtuelle Maschinen offengelegt werden.
n Für virtuelle Maschinen offengelegte Funktionen sind nicht kompatibel, wenn keine Übereinstimmung
besteht.
n Für virtuelle Maschinen nicht offengelegte Funktionen sind unabhängig von Übereinstimmungen kom-
patibel.
Bestimmte Elemente der Hardware der virtuellen Maschine können ebenfalls Kompatibilitätsprobleme ver-
ursachen. Beispielsweise kann eine virtuelle Maschine, die ein virtuelle vmxnet-Netzwerkkarte (erweitert)
verwendet, nicht auf einen Host migriert werden, der eine Version von ESX verwendet, die vmxnet (erweitert)
nicht unterstützt.
Storage VMotion-Befehlszeilensyntax
Zusätzlich zur Verwendung des Migrationsassistentenkönnen Migrationen mit Storage VMotion von der
vSphere-Befehlszeilenschnittstelle (vSphere-CLI) aus mithilfe des Befehls svmotion initiiert werden.
Weitere Informationen zum Installieren und Verwenden der vSphere CLI finden Sie im Handbuch vSphere
Command‐Line Interface Installation and Reference.
Der Befehl svmotion kann entweder im interaktiven oder im nicht interaktiven Modus ausgeführt werden.
n Zur Verwendung des Befehls im interaktiven Modus geben Sie svmotion --interactive ein. Sie werden
aufgefordert, alle zur Durchführung der Speichermigration erforderlichen Informationen einzugeben.
Wenn der Befehl im interaktiven Modus aufgerufen wird, werden alle weiteren Parameter ignoriert.
n Im nicht interaktiven Modus wird für den Befehl svmotion die folgende Syntax verwendet:
svmotion [Standard-CLI-Optionen] --datacenter=<Datencentername> --vm ‘<Datenspeicherpfad für
VM-Konfiguration>:<neuer Datenspeicher>’ [--disks ‘<Datenspeicherpfad für virtuelle Festplat-
te>:<neuer Datenspeicher>, <Datenspeicherpfad für virtuelle Festplatte>:<neuer Datenspei-
cher>]’
Setzen Sie auf Windows-Systemen die Werte, die für die Optionen --vm und --disks angegeben werden, in
doppelte statt in einfache Anführungszeichen.
Weitere Informationen zu den Standard-CLI-Optionen finden Sie im Handbuch vSphere Command‐Line Interface
Installation and Reference.
In Tabelle 16-2 werden die Parameter für den Befehl svmotion beschrieben.
<Datencenter> Das Datencenter, das die zu migrierende virtuelle Maschine enthält. Sie müssen den Namen
in Anführungszeichen setzen, wenn er Leerzeichen oder andere Sonderzeichen enthält.
<Datenspeicherpfad für Der Datenspeicherpfad zur Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine. Sie müssen den
VM-Konfiguration> Pfadnamen in Anführungszeichen setzen, wenn er Leerzeichen oder andere Sonderzeichen
enthält.
<neuer Datenspeicher> Der Name des neuen Datenspeichers, in den die Konfigurationsdatei oder Festplatte der
virtuellen Maschine verschoben wird. Schließen Sie den Namen des neuen Datenspeichers
nicht in Klammern ein.
--disks Wenn Sie diesen Parameter nicht angeben, werden alle mit einer virtuellen Maschine ver-
knüpften virtuellen Festplatten in denselben Datenspeicher verschoben wie die Konfigu-
rationsdatei der virtuellen Maschine. Durch Festlegung dieses Parameters können Sie ein-
zelne virtuelle Festplatten in abweichende Datenspeicher verschieben.
Wenn Sie eine virtuelle Festplatte im aktuellen Datenspeicher beibehalten möchten, ver-
wenden Sie die Option --disk für diese Festplatte, und geben Sie den aktuellen Daten-
speicher als den <Neuen Datenspeicher> an.
Sie müssen den Datenspeicherpfad für VM-Konfiguration im Befehl <Pfad zur VM-Konfigurationsdatei>
svmotion angeben.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste des vSphere-Clients die betreffende virtuelle Maschine aus, und klicken
Sie auf die Registerkarte [Übersicht (Summary)] .
2 Klicken Sie auf [Einstellungen bearbeiten] , um das Dialogfeld Eigenschaften virtueller Maschinen an-
zuzeigen.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte [Optionen (Options)] , und wählen Sie [Allgemeine Optionen (General
Options)] .
Der Pfad zur Konfigurationsdatei der virtuellen Maschine wird im Textfeld [Konfigurationsdatei der virtu‐
ellen Maschine] angezeigt.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste des vSphere-Clients die virtuelle Maschine aus, mit der die virtuelle Fest-
platte verknüpft ist, und klicken Sie auf die Registerkarte [Übersicht] .
2 Klicken Sie auf [Einstellungen bearbeiten (Edit Settings)] , um das Eigenschaftendialogfeld für die vir-
tuelle Maschine anzuzeigen.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte [Hardware (Hardware)] , und wählen Sie die virtuelle Festplatte aus der
Geräteliste aus.
Storage VMotion-Beispiele
Die Beispiele zeigen die Verwendung der Storage VMotion-Befehlszeilenschnittstelle zum Verlagern einer
virtuellen Maschine und deren Festplatten oder zum Verlagern der Konfigurationsdatei der virtuellen Ma-
schine ohne die Festplatten.
Die in diesem Abschnitt gezeigten Beispiele wurden aus Gründen der besseren Lesbarkeit in mehreren Zeilen
formatiert. Der Befehl sollte tatsächlich in einer Zeile angegeben werden.
Ein Beispiel für Verlagern von allen Festplatten einer virtuellen Maschine in einen Datenspeicher mit dem
Namen Neuer_Datenspeicher:
svmotion --url=[Link]
--username=me
--password=secret
--datacenter=DC1
--vm='[old_datastore] myvm/[Link]: Neuer_Datenspeicher'
Beispiel für das Verlagern einer virtuellen Maschine in den Datenspeicher Neuer_Datenspeicher, während die
Festplatten myvm_1.vmdk und myvm_2.vmdk im Datenspeicher Alter_Datenspeicher verbleiben:
svmotion --datacenter='My DC'
--vm='[old_datastore] myvm/[Link]:
Neuer_Datenspeicher'
--disks='[old_datastore] myvm/myvm_1.vmdk:
old_datastore,
[old_datastore] myvm/myvm_2.vmdk:
Alter_Datenspeicher'
Über Snapshots
Ein Snapshot erfasst den gesamten Status einer virtuellen Maschine zum Zeitpunkt der Erstellung eines
Snapshots.
HINWEIS Snapshots von Raw-Festplatten, RDM-Festplatten mit physischen Modi oder unabhängigen Fest-
platten werden nicht unterstützt.
Snapshots werden immer für eine einzelne virtuelle Maschine erstellt. In einer Gruppe von virtuellen Maschi-
nen wird durch das Aufzeichnen eines Snapshots lediglich der Status der aktiven virtuellen Maschine festge-
halten.
Wenn Sie einen Snapshot wiederherstellen, versetzen Sie alle diese Elemente in den Zustand, in dem sie zum
Zeitpunkt der Erstellung des Snapshots vorlagen. Wenn die virtuelle Maschine beim Start angehalten, einge-
schaltet oder ausgeschaltet werden soll, stellen Sie sicher, dass sie sich beim Erstellen des Snapshots im ge-
wünschten Zustand befindet.
Snapshots sind hilfreich, wenn Sie wiederholt zu einem bestimmten Status zurückkehren müssen, aber nicht
mehrere virtuelle Maschinen erstellen möchten. Mit Snapshots erstellen Sie Sicherungs- und Wiederherstel-
lungspositionen in einem linearen Prozess. Sie können auch eine Grundlinie beibehalten, bevor Sie eine vir-
tuelle Maschine in einer Prozessstruktur platzieren.
Snapshots können während eines linearen oder iterativen Prozesses als Wiederherstellungspunkte fungieren,
beispielsweise beim Installieren von Updatepaketen oder während eines Verzweigungsprozesses, z. B. beim
Installieren verschiedener Versionen eines Programms. Durch das Erstellen von Snapshots wird gewährleistet,
dass jede Installation von einer identischen Grundlinie aus begonnen wird.
HINWEIS Mit Snapshots wird zwar eine „Momentaufnahme“ der Festplatte erstellt, die von Sicherungslösun-
gen verwendet werden kann, aber Snapshots sollten nicht zur Sicherung virtueller Maschinen eingesetzt wer-
den.
Mehrere Snapshots bezieht sich auf die Fähigkeit, mehrere Snapshots von ein und derselben virtuellen Ma-
schine aufzuzeichnen. Wenn Sie Snapshots von mehreren virtuellen Maschinen erstellen möchten (beispiels-
weise Snapshots für alle Mitglieder einer Gruppe), müssen Sie einen separaten Snapshot für jedes Gruppen-
mitglied erstellen.
Die Erstellung mehrfacher Snapshots ist jedoch mehr als eine Methode zum Speichern von virtuellen Maschi-
nen. Mit mehrfachen Snapshots können Sie eine Vielzahl an Positionen speichern, um viele verschiedene Ar-
beitsprozesse zu sichern.
Beim Erstellen eines Snapshots darf der Status der virtuellen Festplatte nicht geändert werden. Daher kann
der Gast nicht in die Datei vmdk schreiben, während ein Snapshot erstellt wird. Die Delta-Festplatte ist eine
zusätzliche vmdk-Datei, in die der Gast schreiben darf. Auf der Delta-Festplatte wird der Unterschied zwischen
dem aktuellen Status der virtuellen Festplatte und ihrem Status zum Zeitpunkt der Aufnahme des vorherigen
Snapshots festgehalten. Wenn mehr als ein Snapshot vorhanden ist, können Delta-Festplatten die Unterschiede
zwischen den einzelnen Snapshots wiedergeben. Beispielsweise kann der Gast nach dem Erstellen eines
Snapshots in jeden Block der virtuellen Festplatte schreiben, sodass die Delta-Festplatte so groß wird wie die
gesamte virtuelle Festplatte.
Beim Löschen eines Snapshots werden alle Daten von der Delta-Festplatte, auf der die Informationen zum
gelöschten Snapshot gespeichert sind, auf die übergeordnete Festplatte geschrieben. Dieser Festplattenvor-
gang kann mit umfangreichen Eingabe- und Ausgabeaktivitäten verbunden sein. Hierdurch kann die Leistung
der virtuellen Maschine beeinträchtigt werden, bis die Konsolidierung abgeschlossen ist.
HINWEIS Weitere Informationen zum Löschen iterativer Snapshots finden Sie in der VMware-Knowledgebase.
Die Zeit, die zum Übergeben oder Löschen von Snapshots benötigt wird, ist davon abhängig, wie viele Daten
das Gastbetriebssystem seit der Erstellung des letzten Snapshots auf die virtuellen Festplatten geschrieben hat.
Die dazu erforderliche Zeit verhält sich direkt proportional zur Datenmenge (zugeordnet oder gelöscht) und
der Größe des RAM der virtuellen Maschine.
Die erstellten Snapshots bilden eine Baumstruktur. Jedes Mal, wenn Sie einen Snapshot wiederherstellen und
einen anderen verwenden, wird eine untergeordnete Struktur erstellt.
In der Prozessstruktur verfügt jeder Snapshot nur über ein übergeordnetes Element, ein Snapshot kann jedoch
über mehrere untergeordnete Elemente verfügen. Viele Snapshots verfügen über keine untergeordneten Ele-
mente.
Grundsätzlich ist es das Beste, Snapshots dann zu erstellen, wenn gerade kein Datenaustausch zwischen einer
Anwendung der virtuellen Maschine und anderen Computern stattfindet. Wenn sich virtuelle Maschinen im
Datenaustausch mit anderen Computern befinden – und vor allem in Produktionsumgebungen – besteht die
höchste Wahrscheinlichkeit, dass Probleme auftreten.
Wenn Sie beispielsweise einen Snapshot aufzeichnen, während von einem Server im Netzwerk eine Datei auf
die virtuelle Maschine heruntergeladen wird, wird mit dem Herunterladen der Datei fortgefahren, und der
entsprechende Download-Fortschritt wird an den Server gemeldet. Wenn Sie dann den Snapshot wiederher-
stellen, wird der Datenaustausch zwischen der virtuellen Maschine und dem Server gestört, und die Übertra-
gung der Datei schlägt fehl.
Wenn eine virtuelle Maschine über mehrere Festplatten in unterschiedlichen Festplattenmodi verfügt, müssen
Sie die virtuelle Maschine vor dem Erstellen eines Snapshots ausschalten. Wenn beispielsweise eine Konfigu-
ration für einen bestimmten Zweck vorhanden ist, welche die Verwendung einer unabhängigen Festplatte
erforderlich macht, müssen Sie die virtuelle Maschine vor dem Erstellen eines Snapshots ausschalten.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Snapshot] > [Snapshot erstellen] .
Sie können auch mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine klicken und [Snapshot] > [Snaps‐
hot erstellen] wählen.
Das Fenster [Snapshot einer virtuellen Maschine erstellen (Take Virtual Machine Snapshot)] wird
angezeigt.
4 (Optional) Wählen Sie das Kontrollkästchen [Erstellen Sie einen Snapshot des VM‐Arbeitsspeichers]
aus, wenn Sie den Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine mit einbeziehen möchten.
5 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen [Gast‐Dateisystem stilllegen (VMware Tools müssen
installiert sein) ] , um laufende Prozesse auf dem Gastbetriebssystem anzuhalten, sodass Dateisystemin-
halte einen bekannten, konsistenten Status besitzen, wenn der Snapshot erstellt wird. Dies gilt nur für
eingeschaltete virtuelle Maschinen.
Wenn der Snapshot erfolgreich erstellt wurde, wird er im Feld [ Kürzlich bearbeitete Aufgaben] im
unteren Bereich des vSphere-Clientfensters aufgeführt.
7 Klicken Sie auf die virtuelle Zielmaschine, um Aufgaben und Ereignisse für die betreffende Maschine
anzuzeigen, oder klicken Sie, während die virtuelle Maschine noch ausgewählt ist, auf die Registerkarte
[Aufgaben & Ereignisse] .
Voraussetzungen
Bevor Sie mit dem Ändern des Festplattenmodus beginnen, müssen Sie die virtuelle Maschine ausschalten
und alle vorhandenen Snapshots löschen.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie auf die Registerkarte [Hardware (Hardware)] , und wählen Sie die auszuschließende Fest-
platte aus.
3 Wählen Sie unter [Modus (Mode)] die Option [Unabhängig (Independent)] aus. Unabhängige Fest-
platten werden nicht in Snapshots einbezogen.
Bei unabhängigen Festplatten stehen Ihnen die folgenden Persistenzoptionen zur Verfügung:
Option Beschreibung
Dauerhaft Festplatten im dauerhaften Modus verhalten sich wie konventionelle Fest-
platten auf einem physischen Computer. Sämtliche Daten, die im dauerhaf-
ten Modus auf eine Festplatte geschrieben werden, werden permanent auf
die Festplatte geschrieben.
Nicht-dauerhaft Änderungen, die im nicht-dauerhaften Modus an Festplatten vorgenommen
werden, werden beim Ausschalten oder Zurücksetzen der virtuellen Ma-
schine verworfen. Der nicht-dauerhafte Modus ermöglicht Ihnen, die virtu-
elle Maschine mit einer virtuellen Festplatte neu zu starten, die sich jedes
Mal im selben Zustand befindet. Änderungen an der Festplatte werden tat-
sächlich in eine Redo-Protokolldatei geschrieben und daraus gelesen, die
beim Ausschalten oder Zurücksetzen gelöscht wird.
Das Fenster [Snapshot‐Manager (Snapshot Manager)] umfasst die folgenden Bereiche: Snapshot-Hierarchie,
Detailbereich, Befehlsschaltflächen, Navigationsbereich und ein „Sie befinden sich hier“-Symbol.
n Snapshot-Hierarchie – Zeigt alle Snapshots für die virtuelle Maschine an.
n Das Symbol „Sie befinden sich hier“ – Stellt den aktuellen Betriebszustand der virtuellen Maschine dar.
Das Symbol [Sie befinden sich hier (You are here)] ist immer ausgewählt und sichtbar, wenn Sie den
Snapshot-Manager öffnen.
Der Status [Sie befinden sich hier (You are here)] kann weder angesteuert noch markiert werden. Er
repräsentiert stets den aktuellen und aktiven Status.
n Befehlsschaltflächen – Der Snapshot-Manager verfügt über drei Befehlsschaltflächen im linken Fenster:
[Wechseln zu (Go to)] , [Löschen (Delete)] und [Alle löschen (Delete All)] .
n Details – In diesem Bereich werden der Name und die Beschreibung des ausgewählten Snapshots ange-
zeigt. Diese Felder sind leer, wenn kein Snapshot ausgewählt wurde.
n Navigationsbereich – Dieser Bereich enthält Schaltflächen zum Verlassen des Dialogfelds:
n [Schließen] – Schließt den Snapshot-Manager.
n [Hilfe] – Öffnet das Hilfesystem.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Snapshot] > [Snapshot‐Manager] .
3 Klicken Sie auf die Schaltfläche [Wechseln zu] , um den Status der virtuellen Maschine wiederherzustel-
len, der einem beliebigen Snapshot entspricht.
HINWEIS Virtuelle Maschinen, auf denen bestimmte Workloads ausgeführt werden, benötigen unter Um-
ständen mehrere Minuten, bevor sie wieder antworten, nachdem ein Snapshot wiederhergestellt wurde.
Diese Verzögerung kann durch Vergrößern des Gastarbeitsspeichers reduziert werden.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie [Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Snapshot] > [Snapshot‐Manager] .
3 Klicken Sie auf [Löschen] ,. um einen Snapshot permanent von vCenter Server zu entfernen.
Wenn Sie auf [Alle löschen] klicken, werden alle Snapshots dauerhaft von der virtuellen Maschine ent-
fernt.
HINWEIS Wenn Sie auf [Löschen] klicken, werden die Snapshot-Daten im übergeordneten Element
festgeschrieben und der ausgewählte Snapshot wird entfernt. Durch Auswahl von [Alle löschen (Delete
All)] werden alle unmittelbar vor dem aktuellen Status [Sie befinden sich hier (You are here)] liegenden
Snapshots auf die Basisfestplatte übernommen, und alle vorhandenen Snapshots für die betreffende vir-
tuelle Maschine werden entfernt.
Vorgehensweise
n Das Menü [Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Snapshot] enthält den Befehl [Snapshot wie‐
derherstellen] .
n Der Snapshot-Manager enthält eine Schaltfläche [Wechseln zu (Go to)] .
Übergeordneter Snapshot
Der übergeordnete Snapshot ist die zuletzt gespeicherte Version des aktuellen Status der virtuellen Maschine.
Wenn Sie soeben einen Snapshot erstellt haben, entspricht dieser gespeicherte Status dem übergeordneten
Snapshot des aktuellen Status (Sie befinden sich hier). Wenn Sie einen Snapshot wiederherstellen oder zu
diesem wechseln, wird der betreffende Snapshot zum übergeordneten Element des aktuellen Status (Sie be-
finden sich hier).
Der übergeordnete Snapshot ist immer der Snapshot, der im Snapshot-Manager direkt über dem [Sie befinden
sich hier (You are here)] -Symbol angezeigt wird.
HINWEIS Der übergeordnete Snapshot ist nicht immer der Snapshot, den Sie zuletzt erstellt haben.
Dieser Befehl aktiviert sofort den übergeordneten Snapshot des aktuellen Status der virtuellen Maschine.
Der aktuelle Festplatten- und Arbeitsspeicherstatus werden aufgehoben und der Zustand, in dem sich die
Elemente zum Zeitpunkt der Aufnahme des Snapshots befanden, wird wiederhergestellt. Wenn der überge-
ordnete Snapshot erstellt wurde, während die virtuelle Maschine ausgeschaltet war, wird die eingeschaltete
virtuelle Maschine durch Wählen der Option [Snapshot] > [Snapshot wiederherstellen] in diesen überge-
ordneten Status zurückversetzt, d. h. in den ausgeschalteten Zustand.
HINWEIS Virtuelle Maschinen, auf denen bestimmte Workloads ausgeführt werden, benötigen unter Umstän-
den mehrere Minuten, bevor sie wieder antworten, nachdem ein Snapshot wiederhergestellt wurde. Diese
Verzögerung kann durch Vergrößern des Gastarbeitsspeichers reduziert werden.
Vorgehensweise
u Wählen Sie [Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Snapshot] > [Snapshot wiederherstellen] aus.
vCenter Server- und ESX/ESXi geben mithilfe von den Benutzern zugewiesenen Berechtigungen an, worauf
die Benutzer zugreifen dürfen. Anhand der Kombination aus Benutzernamen, Kennwort und Berechtigungen
authentifizieren vCenter Server und ESX/ESXi-Hosts einen Benutzer für den Zugriff und autorisieren den
Benutzer zum Durchführen von Aktivitäten. Die Server und Hosts verwalten Listen der autorisierten Benutzer
sowie die Rechte, die jedem Benutzer zugewiesen sind.
Rechte definieren grundlegende individuelle Rechte, die für das Ausführen von Aktivitäten und das Lesen
von Eigenschaften erforderlich sind. ESX/ESXi und vCenter Server verwenden Rechtesätze, so genannte Rol-
len, um zu steuern, welche Benutzer oder Gruppen auf bestimmte Objekte von vSphere zugreifen dürfen. ESX/
ESXi und vCenter Server stellen verschiedene vordefinierte Rollen bereit. Sie können darüber hinaus auch
neue Rollen erstellen.
Die auf einem ESX/ESXi-Host zugewiesenen Rechte und Rollen entsprechen nicht den Rechten und Rollen,
die auf einem vCenter Server-System zugewiesen sind. Wenn Sie einen Host mithilfe von vCenter Server
verwalten, sind nur die durch das vCenter Server-System zugewiesenen Rechte und Rollen verfügbar. Wenn
Sie über den vSphere-Client eine direkte Verbindung mit dem Host herstellen, sind nur die Rechte und Rollen
verfügbar, die dem Host direkt zugewiesen wurden.
Mehrere Benutzer können über verschiedene Sitzungen des vSphere-Clients gleichzeitig auf das vCenter Ser-
ver-System zugreifen. vSphere verhindert nicht explizit, dass Benutzer mit den gleichen Anmeldedaten auf
die vSphere-Umgebung zugreifen und darin Aktionen ausführen.
Auf dem vCenter Server-System festgelegte Benutzer und auf individuellen Hosts festgelegte Benutzer werden
getrennt verwaltet. Selbst wenn die Benutzerlisten von einem Host und einem vCenter Server-System an-
scheinend die gleichen Benutzer enthalten (beispielsweise den Benutzer „devuser“), sollten diese Benutzer als
unterschiedliche Benutzer mit gleichen Namen betrachtet werden. Die Attribute von devuser in vCenter Ser-
ver, d. h. Berechtigungen, Kennwörter usw., unterscheiden sich von den Attributen von devuser auf dem ESX/
ESXi-Host. Wenn Sie sich als devuser an vCenter Server anmelden, verfügen Sie möglicherweise über die
Berechtigung zum Anzeigen und Löschen von Dateien aus einem Datenspeicher. Wenn Sie sich als devuser
an einem ESX/ESXi-Host anmelden, haben Sie diese Berechtigungen möglicherweise nicht.
vCenter Server-Benutzer
Autorisierte Benutzer für vCenter Server sind die Benutzer, die in der von vCenter Server referenzierten
Windows-Domänenliste enthalten sind, oder lokale Windows-Benutzer auf dem vCenter Server-System. Die
für diese Benutzer festgelegten Berechtigungen gelten immer dann, wenn ein Benutzer eine Verbindung mit
vCenter Server herstellt.
In vCenter Server können Sie vCenter Server-Benutzer nicht manuell erstellen, entfernen oder ändern. Sie
müssen zum Ändern der Benutzerliste oder der Benutzerkennwörter die Programme verwenden, mit denen
Sie die Windows-Domäne oder Active Directory verwalten. Weitere Informationen zum Erstellen von Benut-
zern und Gruppen für die Verwendung mit vCenter Server finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.
Alle Änderungen, die Sie an der Windows-Domäne vornehmen, werden von vCenter Server übernommen.
Da Sie Benutzer in vCenter Server nicht direkt verwalten können, wird in der Benutzeroberfläche keine Be-
nutzerliste angezeigt. Die Änderungen werden nur sichtbar, wenn Sie Benutzer zum Konfigurieren von Be-
rechtigungen auswählen.
Da vCenter Server, die in einer Gruppe im verknüpften Modus verbunden sind, Benutzerlisten mit Active
Directory verwalten, können alle vCenter Server-Systeme in der Gruppe eine gemeinsame Zusammenstellung
von Benutzern verwenden.
Hostbenutzer
Die Benutzer, die zum direkten Arbeiten auf einem ESX/ESXi-Host autorisiert sind, werden zur internen Be-
nutzerliste entweder standardmäßig bei der Installation von ESX/ESXi oder nach der Installation von einem
Systemadministrator hinzugefügt.
Wenn Sie sich über den vSphere-Client bei einem ESX/ESXi-Host als Root-Benutzer anmelden, können Sie auf
der Registerkarte [Benutzer & Gruppen] verschiedene Verwaltungsaktivitäten für diese Benutzer ausführen.
Sie können Benutzer hinzufügen oder entfernen, Kennwörter ändern, die Gruppenmitgliedschaft festlegen
und Berechtigungen konfigurieren.
VORSICHT Lesen Sie die Informationen zu Root-Benutzern und Ihrem ESX/ESXi-Host im Kapitel „Authenti-
fizierung und Benutzerverwaltung“ im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX oder im Handbuch zur Ser‐
verkonfiguration für ESXi, bevor Sie Änderungen an den Standardbenutzern vornehmen. Fehler im Zusam-
menhang mit Root-Benutzern können ernste Folgen für den Zugriff haben.
Gruppen
Sie können einige Benutzerattribute effektiv verwalten, indem Sie Gruppen erstellen. Eine Gruppe ist eine
Zusammenstellung von Benutzern, die Sie durch gemeinsame Berechtigungen verwalten.
Ein Benutzer kann Mitglied in mehr als einer Gruppe sein. Wenn Sie einer Gruppe Berechtigungen zuweisen,
werden sie für alle Benutzer in der Gruppe übernommen. Durch die Verwendung von Gruppen können Sie
den Zeitaufwand zum Einrichten des Berechtigungsmodells erheblich reduzieren.
Die Gruppenlisten in vCenter Server und ESX/ESXi werden aus den gleichen Quellen erstellt wie die Benut-
zerlisten. Wenn Sie mit vCenter Server arbeiten, wird das Gruppenverzeichnis von der Windows-Domäne
abgerufen. Wenn Sie direkt an einem ESX/ESXi-Host angemeldet sind, wird die Gruppenliste aus einer Tabelle
aufgerufen, die vom Host verwaltet wird.
Erstellen Sie mithilfe der Windows-Domäne oder Active Directory-Datenbank Gruppen für das vCenter Ser-
ver-System. Erstellen Sie im vSphere-Client mithilfe der Registerkarte „Benutzer & Gruppen“ Gruppen für
ESX/ESXi-Hosts, wenn Sie direkt mit dem Host verbunden sind.
HINWEIS Wenn Sie Active Directory-Gruppen verwenden, stellen Sie sicher, dass es sich um Sicherheitsgrup-
pen handelt und nicht um Verteilungsgruppen. Berechtigungen, die Verteilungsgruppen zugewiesen wurden,
werden durch vCenter Server nicht erzwungen. Weitere Informationen zu Sicherheitsgruppen und Vertei-
lungsgruppen finden Sie in der Dokumentation zu Microsoft Active Directory.
Weitere Informationen zum Entfernen von Benutzern und Gruppen von einem ESX/ESXi-Host finden Sie im
Kapitel „Sicherheit“ im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX oder im Handbuch zur Serverkonfiguration für
ESXi.
Um Benutzer oder Gruppen aus vCenter Server zu entfernen, müssen Sie sie aus der Benutzer- und Grup-
penliste der Domäne bzw. der Active Directory-Datenbank entfernen.
Wenn Sie Benutzer aus der vCenter Server-Domäne entfernen, verlieren diese ihre Berechtigungen für alle
Objekte in der vSphere-Umgebung und können sich nicht mehr anmelden. Benutzer, die derzeit angemeldet
sind und aus der Domäne entfernt werden, behalten ihre vSphere-Berechtigungen nur bis zur nächsten Vali-
dierung (die Standardeinstellung ist alle 24 Stunden). Das Entfernen einer Gruppe wirkt sich nicht auf Be-
rechtigungen aus, die den Benutzern in dieser Gruppe direkt zugewiesen wurden oder die sie über die Mit-
gliedschaft in einer anderen Gruppe erhalten.
Wenn Sie den Namen eines Benutzers in der Domäne ändern, wird der ursprüngliche Benutzername im
vCenter Server-System ungültig. Wenn Sie den Namen einer Gruppe ändern, wird die ursprüngliche Gruppe
erst ungültig, nachdem Sie das vCenter Server-System neu starten.
VMware empfiehlt verschiedene Vorgehensweisen für das Erstellen von Benutzern und Gruppen in Ihrer
vSphere-Umgebung:
n Verwenden Sie vCenter Server, um die Zugriffskontrolle zentral zu verwalten, anstatt Benutzer und
Gruppen auf individuellen Hosts festzulegen.
n Wählen Sie einen lokalen Windows-Benutzer oder -Gruppe für die Administratorrolle in vCenter Server.
n Erstellen Sie neue Gruppen für vCenter Server-Benutzer. Vermeiden Sie die Verwendung von in Windows
integrierten Gruppen oder anderen vorhandenen Gruppen.
Wenn Sie einem Benutzer oder einer Gruppe Berechtigungen zuweisen, kombinieren Sie den Benutzer oder
die Gruppe mit einer Rolle und verknüpfen diese Kombination mit einem Bestandslistenobjekt. Ein einzelner
Benutzer kann verschiedene Rollen für verschiedene Objekte in der Bestandsliste haben. Wenn Sie z. B. zwei
Ressourcenpools Pool A und Pool B in Ihrer Bestandsliste haben, können Sie einem bestimmten Benutzer die
Rolle „Benutzer virtueller Maschinen“ für Pool A und die Rolle „Nur lesen“ für Pool B zuweisen. Dieser
Benutzer könnte virtuelle Maschinen in Pool A, aber nicht in Pool B einschalten, er könnte jedoch den Status
der virtuellen Maschinen in Pool B anzeigen.
Die auf einem ESX/ESXi-Host erstellten Rollen sind unabhängig von den Rollen, die auf einem vCenter Server-
System erstellt werden. Wenn Sie ein Host mithilfe von vCenter Server verwalten, sind nur die durch vCen-
ter Server erstellten Rollen verfügbar. Wenn Sie über den vSphere-Client eine direkte Verbindung mit dem
Host herstellen, sind nur die Rollen verfügbar, die direkt auf dem Host erstellt wurden.
Systemrollen Systemrollen sind dauerhaft. Sie können die Berechtigungen, die diesen Rollen
zugewiesen sind, nicht bearbeiten.
Beispielrollen VMware stellt Beispielrollen bereit, die als Richtlinien und Vorschläge dienen.
Sie können diese Rollen ändern oder entfernen.
Alle Rollen lassen in der Standardeinstellung das Planen von Aufgaben zu. Die Benutzer können nur Aufgaben
planen, über deren Ausführungsberechtigungen sie zum Zeitpunkt des Erstellens verfügen.
HINWEIS Änderungen an Berechtigungen und Rollen werden sofort wirksam, auch wenn die betroffenen
Benutzer angemeldet sind. Eine Ausnahme bilden Änderungen an Suchberechtigungen, denn diese Ände-
rungen werden erst wirksam, wenn der Benutzer sich abgemeldet und wieder angemeldet hat.
Sie können die Standardrollen verwenden, um Berechtigungen in Ihrer Umgebung zuzuweisen oder als Mo-
dell zum Entwickeln Ihrer eigenen Rollen zu verwenden.
Tabelle 18-1 listet die Standardrollen für ESX/ESXi und vCenter Server auf.
Kein Zugriff System Kann das zugeordnete Objekt nicht anzeigen oder ändern.
Die einem Objekt zugewiesenen Registerkarten im vSphere-Client wer-
den ohne Inhalt angezeigt.
Mit dieser Rolle können Berechtigungen entzogen werden, die ande-
renfalls von einem übergeordneten Objekt an ein untergeordnetes Ob-
jekt weitergegeben würden.
Diese Rolle ist in ESX/ESXi und vCenter Server verfügbar.
Nur Lesen System Anzeigen von Status- und Detailinformationen zu einem Objekt.
Anzeigen aller Registerkartenbereiche im vSphere-Client mit Ausnah-
me der Konsolenregisterkarte. Über Menüs und Symbolleisten können
keine Aktionen ausgeführt werden.
Diese Rolle ist in ESX/ESXi und vCenter Server verfügbar.
Hauptbenutzer virtueller Beispiel Mehrere Berechtigungen, die dem Benutzer die Fähigkeit verleihen, mit
Maschinen virtuellen Maschinen zu interagieren und Hardwareänderungen sowie
Snapshot-Vorgänge durchzuführen.
Zu den zugeteilten Berechtigungen gehören:
n Alle Rechte der Rechtegruppe für die Durchführung geplante Auf-
gabe.
n Ausgewählte Rechte für Rechtegruppen für globale Elemente, Da-
tenspeicher und virtuelle Maschinen.
n Keine Rechte für Rechtegruppen für Ordner, Datencenter, Netz-
werk, Host, Ressourcen, Alarme, Sitzungen, Leistung und Berech-
tigungen.
Wird in der Regel auf einen Ordner, der virtuelle Maschinen enthält,
oder auf individuelle virtuelle Maschinen zugeteilt.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
Benutzer virtueller Maschi- Beispiel Mehrere Berechtigungen, die dem Benutzer die Fähigkeit verleihen, mit
nen der Konsole einer virtuellen Maschine zu interagieren, Medien einzu-
legen und Betriebsvorgänge auszuführen. Bietet keine Berechtigungen
zum Ändern der virtuellen Hardware der virtuellen Maschine.
Zu den zugeteilten Berechtigungen gehören:
n Alle Rechte der Rechtegruppe für die Durchführung geplanter Auf-
gaben.
n Ausgewählte Rechte für Rechtegruppen für globale Elemente und
virtuelle Maschinen.
n Keine Rechte für Rechtegruppen für Ordner, Datencenter, Daten-
speicher, Netzwerk, Host, Ressourcen, Alarme, Sitzungen, Leistung
und Berechtigungen.
Wird in der Regel auf einen Ordner, der virtuelle Maschinen enthält,
oder auf individuelle virtuelle Maschinen zugeteilt.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
Ressourcenpool-Administ- Beispiel Mehrere Berechtigungen, die dem Benutzer die Fähigkeit verleihen, un-
rator tergeordnete Ressourcenpools zu erstellen und die Konfiguration der
untergeordneten Elemente, aber nicht die Ressourcenkonfiguration des
Pools oder Clusters, auf dem die Rolle zugeteilt wurde, zu ändern. Er-
laubt dem Benutzer außerdem die Zuteilung von Berechtigungen zu
untergeordneten Ressourcenpools und die Zuteilung von virtuellen
Maschinen zu den über- oder untergeordneten Ressourcenpools.
Zu den zugeteilten Berechtigungen gehören:
n Alle Rechte für Rechtegruppen für Ordner, virtuelle Maschine,
Alarme und geplante Aufgaben.
n Ausgewählte Rechte für Rechtegruppen für Ressourcen und Be-
rechtigungen.
n Keine Rechte für Rechtegruppen für Datencenter, Netzwerk, Host,
Sitzungen und Leistung.
Zusätzliche Berechtigungen müssen auf virtuellen Maschinen und Da-
tenspeichern erteilt werden, um die Bereitstellung von neuen virtuellen
Maschinen zuzulassen.
In der Regel auf einem Cluster oder Ressourcenpool zugeteilt.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
VMware Consolidated Beispiel Diese Rolle ist für die Verwendung durch das VMware Consolidated
Backup-Benutzer Backup-Produkt bestimmt und darf nicht geändert werden.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
Datenspeicherkonsument Beispiel Ein Satz von Rechten, die erforderlich sind, damit Benutzer Speicher-
platz auf den Datenspeichern verbrauchen können, für die diese Rolle
gewährt wird. Zum Durchführen von speicherplatzintensiven Vorgän-
gen, wie z. B. dem Erstellen einer virtuellen Festplatte oder eines Snaps-
hots, muss der Benutzer für diese Vorgänge außerdem die entsprech-
enden Berechtigungen für die virtuelle Maschine besitzen.
In der Regel auf einem Datenspeicher oder Datenspeicherordner zuge-
teilt.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
Netzwerkkonsument Beispiel Mehrere Berechtigungen, die dem Benutzer die Fähigkeit verleihen,
virtuelle Maschinen oder Hosts Netzwerken zuzuweisen, unter der Vo-
raussetzung, dass die entsprechenden Berechtigungen für die Zuwei-
sung auch auf den virtuellen Maschinen oder Hosts zugeteilt werden.
Wird in der Regel für ein Netzwerk oder einen Ordner mit Netzwerken
zugeteilt.
Diese Rolle ist ausschließlich für vCenter Server verfügbar.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie im Informationsfenster mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte [Rollen] und klicken
Sie auf [Hinzufügen] .
4 Wählen Sie Berechtigungen für die Rolle aus und klicken Sie auf [OK] .
Wenn Sie auf einem vCenter Server-System, das zu einer verbundenen Gruppe im verknüpften Modus gehört,
eine Rolle erstellen oder ändern, werden die vorgenommenen Änderungen von allen anderen vCenter Server-
Systemen der Gruppe übernommen. Zuweisungen von Rollen zu bestimmten Benutzern und Objekten werden
innerhalb von verknüpften vCenter Server-Systemen jedoch nicht weitergegeben.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie zum Auswählen der zu duplizierenden Rolle in der Liste [Rollen (Roles)] auf das Objekt.
3 Klicken Sie zum Klonen der ausgewählten Rolle auf [Verwaltung] > [Rolle] > [Klonen] .
Der Rollenliste wird ein Duplikat der Rolle hinzugefügt. Der Name lautet Klon von <Rollenname>.
Wenn Sie auf einem vCenter Server-System, das zu einer verbundenen Gruppe im verknüpften Modus gehört,
eine Rolle erstellen oder bearbeiten, werden die vorgenommenen Änderungen von allen anderen vCenter
Server-Systemen der Gruppe übernommen. Zuweisungen von Rollen zu bestimmten Benutzern und Objekten
werden innerhalb von verknüpften vCenter Server-Systemen jedoch nicht weitergegeben.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie zum Auswählen der zu bearbeitenden Rolle in der Liste [Rollen (Roles)] auf das Objekt.
4 Wählen Sie Berechtigungen für die Rolle aus und klicken Sie auf [OK] .
VORSICHT Stellen Sie sicher, dass Ihnen die Auswirkungen auf die Benutzer bekannt sind, bevor Sie alle
Zuweisungen entfernen oder ersetzen. Benutzer, denen keine Berechtigungen zugewiesen wurden, können
sich nicht bei vCenter Server anmelden.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie zum Auswählen der zu entfernenden Rolle in der Liste der Rollen auf das entsprechende
Objekt.
Die Rolle wird aus der Liste entfernt und kann Benutzern oder Gruppen nicht mehr zugewiesen werden.
Wenn die Rolle einem Benutzer oder einer Gruppe zugewiesen ist (If the role is assigned to a user or
group), wird eine Warnmeldung angezeigt.
5 Wählen Sie eine Neuzuweisungsoption aus und klicken Sie auf [OK] .
Option Beschreibung
Rollenzuweisungen entfernen Entfernt alle auf dem Server konfigurierten Paare aus Rolle und Benutzer
oder Gruppe. Wenn einem Benutzer oder einer Gruppe keine weiteren Be-
rechtigungen zugewiesen wurden, gehen alle Berechtigungen verloren.
Betroffene Benutzer zuweisen zu Weist allen konfigurierten Paaren aus Rolle und Benutzer oder Gruppe die
ausgewählte neue Rolle neu zu.
Wenn Sie auf einem vCenter Server-System, das zu einer verbundenen Gruppe im verknüpften Modus gehört,
eine Rolle erstellen oder ändern, werden die vorgenommenen Änderungen von allen anderen vCenter Server-
Systemen der Gruppe übernommen. Zuweisungen von Rollen zu bestimmten Benutzern und Objekten werden
innerhalb von verknüpften vCenter Server-Systemen jedoch nicht weitergegeben.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Klicken Sie zum Auswählen der umzubenennenden Rolle in der Liste der Rollen auf das entsprechende
Objekt.
Berechtigungen
In vSphere besteht eine Berechtigung aus einem Benutzer oder einer Gruppe und einer zugewiesenen Rolle
für ein Bestandslistenobjekt, z. B. für eine virtuelle Maschine oder einen ESX/ESXi-Host. Berechtigungen geben
Benutzern das Recht, die von der Rolle definierten Aktivitäten auf dem Objekt auszuführen, dem die Rolle
zugeordnet wurde.
Wenn ein Benutzer beispielsweise Arbeitsspeicher für einen ESX/ESXi-Host konfigurieren möchte, benötigt er
das Recht Host .Konfiguration .Arbeitsspeicherkonfiguration. Indem Sie Benutzern oder Gruppen verschie-
dene Rollen für verschiedene Objekte zuweisen, können Sie genau steuern, welche Aufgaben Benutzer in Ihrer
vSphere-Umgebung ausführen können.
Rolle Benutzer
oder Gruppe
Berechtigung =
Objekt
Standardmäßig haben alle Benutzer, die auf dem vCenter Server-System Mitglieder der Windows-Administ-
ratorengruppe sind, die gleichen Zugriffsrechte auf alle Objekte wie Benutzer mit der Administratorrolle. Beim
direkten Verbinden mit einem ESX/ESXi-Host besitzen die Benutzerkonten „root“ und „vpxuser“ dieselben
Zugriffsrechte auf alle Objekte wie jeder Benutzer mit der Rolle „Administrator“.
Alle anderen Benutzer haben zunächst keine Berechtigungen für Objekte, d. h., sie können weder Objekte
anzeigen noch Vorgänge an ihnen durchführen. Ein Benutzer mit Administratorrechten muss diesen Benut-
zern Rechte zuweisen, damit sie notwendige Aufgaben durchführen können.
Viele Aufgaben erfordern Berechtigungen für mehr als ein Objekt. Ein paar allgemeine Regeln können Ihnen
dabei helfen zu entscheiden, wann Sie Berechtigungen zuweisen müssen, um bestimmte Vorgänge zuzulassen:
n Jeder Vorgang, der Speicherplatz benötigt, wie z. B. das Erstellen einer virtuellen Festplatte oder eines
Snapshots, erfordert das Recht Datenspeicher .Speicher zuteilen auf dem Zieldatenspeicher und die Be-
rechtigung, den Vorgang selbst durchzuführen.
n Das Verschieben eines Objekts in der Bestandslistenhierarchie erfordert entsprechende Berechtigungen
auf dem Objekt selbst, dem übergeordneten Quellobjekt (z. B. einem Ordner oder Cluster) und dem über-
geordneten Zielobjekt.
n Jeder Host und Cluster hat seinen eigenen impliziten Ressourcenpool, der alle Ressourcen des Hosts oder
Clusters enthält. Das direkte Bereitstellen einer virtuellen Maschine auf einen Host oder Cluster erfordert
das Recht Ressource .Virtuelle Maschine zu Ressourcenpool zuweisen.
Abbildung 18-2 zeigt die vSphere-Bestandslistenhierarchie und die Pfade, über die Berechtigungen weiterge-
geben werden können.
Root-Ordner
Datencenterordner
Datencenter
Host
virtuelle Maschine
Die meisten Bestandslistenobjekte übernehmen Berechtigungen von einem einzelnen übergeordneten Objekt
in der Hierarchie. Beispielweise übernimmt ein Datenspeicher Berechtigungen entweder vom übergeordneten
Datencenter-Ordner oder vom übergeordneten Datencenter. Virtuelle Maschinen übernehmen jedoch mehrere
Berechtigungen, sowohl von dem übergeordneten Ordner der virtuellen Maschine als auch vom übergeord-
neten Host, Cluster oder Ressourcenpool. Dies bedeutet, dass Sie zum Einschränken der Berechtigungen eines
Benutzers auf einer virtuellen Maschine Rechte auf dem übergeordneten Ordner und dem übergeordneten
Host, Cluster oder Ressourcenpool für die virtuelle Maschine festlegen müssen.
Sie können Berechtigungen nicht direkt auf einem verteilten vNetwork-Switch festlegen. Legen Sie zum Fest-
legen von Berechtigungen für einen verteilten vNetwork-Switch und seine zugewiesenen dvPort-Gruppen
Berechtigungen auf einem übergeordneten Objekt fest, z. B. einem Ordner oder Datencenter, und wählen Sie
die Option zum Weitergeben der Berechtigungen an untergeordnete Objekte.
Globale Instanzen Diese Objekte erhalten ihre Berechtigungen vom vCenter Server-Root-System.
n Benutzerdefinierte Felder
n Lizenzen
n Rollen
n Statistikintervalle
n Sitzungen
Einem untergeordneten Objekt zugewiesene Berechtigungen setzen Berechtigungen, die übergeordneten Ob-
jekten zugewiesen wurden, immer außer Kraft. Ordner und Ressourcenpools der virtuellen Maschine sind
gleichwertige Ebenen in der Hierarchie. Wenn einem Benutzer oder einer Gruppe Berechtigungen, die wei-
tergegeben werden, auf einem Ordner der virtuellen Maschine und seinem Ressourcenpool zugewiesen wer-
den, werden dem Benutzer die Berechtigungen vom Ressourcenpool und vom Ordner weitergegeben.
Wenn für das gleiche Objekt mehrere Gruppenberechtigungen definiert sind und der Benutzer mindestens
zwei dieser Gruppen angehört, gibt es zwei mögliche Situationen:
n Wenn dem Benutzer für dieses Objekt keine Berechtigungen gewährt wurden, wird dem Benutzer die
Vereinigungsmenge aller Rechte zugewiesen, die den Gruppen für dieses Objekt zugewiesen wurden.
n Wenn dem Benutzer eine Berechtigung für das Objekt gewährt wurde, hat diese Berechtigung Vorrang
vor allen Gruppenberechtigungen.
Benutzer 1, der den Gruppen A und B angehört, meldet sich an. Benutzer 1 kann sowohl VM A als auch VM
B einschalten und Snapshots erstellen.
VM B
In diesem Beispiel haben zwei verschiedene Gruppen Berechtigungen für zwei verschiedene Objekte.
n Rolle 1 kann virtuelle Maschinen einschalten.
n Rolle 2 kann Snapshots von virtuellen Maschinen erstellen.
n Gruppe A wird Rolle 1 auf VM-Ordner zugeteilt, mit der Berechtigung „An untergeordnete Objekte wei-
tergeben“.
n Gruppe B wird die Rolle 2 auf VM B zugeteilt.
Benutzer 1, der den Gruppen A und B angehört, meldet sich an. Weil Rolle 2 auf einer niedrigeren Hierar-
chieebene zugewiesen wurde wie Rolle 1, setzt sie Rolle 1 auf VM B außer Kraft. Benutzer 1 kann zwar VM A
einschalten, aber keinen Snapshot erstellen. Benutzer 1 kann zwar Snapshots von VM B erstellen, aber sie nicht
einschalten.
Abbildung 18-4. Beispiel 2: Untergeordnete Berechtigungen, die übergeordnete Berechtigungen außer Kraft
setzen
Im vorliegenden Beispiel werden einem Benutzer und einer Gruppe Berechtigungen für das gleiche Objekt
zugewiesen.
n Rolle 1 kann virtuelle Maschinen einschalten.
n Gruppe A wird Rolle 1 auf VM-Ordner zugeteilt.
n Benutzer 1 erhält die Rolle „Kein Zugriff“ auf VM-Ordner.
Benutzer 1, der Mitglied der Gruppe A ist, meldet sich an. Die dem Benutzer 1 zugeteilte Rolle „Kein Zugriff“
auf VM-Ordner setzt die Gruppenberechtigung außer Kraft. Benutzer 1 kann weder auf VM-Ordner noch auf
VM A oder VM B zugreifen.
Berechtigungsvalidierung
vCenter Server validiert seine Benutzer und Gruppen regelmäßig gegenüber der Windows-Active-Directory-
Domäne. Die Validierung findet jedes Mal statt, wenn das vCenter Server-System startet, und in regelmäßigen
Abständen, wie in den vCenter Server-Einstellungen angegeben.
Wenn beispielsweise Benutzer „Schmidt“ Berechtigungen zugewiesen sind und der Benutzername in der Do-
mäne in „Schmidt2“ geändert wird, schließt vCenter Server daraus, dass der Benutzer „Schmidt“ nicht mehr
vorhanden ist, und entfernt die Berechtigungen für diesen Benutzer bei der nächsten Validierung.
Wenn Benutzer „Schmidt“ aus der Domäne entfernt wird, werden ebenfalls alle Berechtigungen bei der
nächsten Validierung entfernt. Wenn ein neuer Benutzer „Schmidt“ der Domäne vor der nächsten Validierung
hinzugefügt wird, erhält der neue Benutzer alle Berechtigungen des alten Benutzers mit diesem Namen.
Voraussetzungen
Erforderliche Berechtigung: [Link] ändern für das übergeordnete Objekt des Objekts,
dessen Berechtigungen Sie ändern möchten.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie ein Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Berechtigungen] .
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Registerkarte [Berechtigungen] und wählen Sie [Berech‐
tigung hinzufügen] .
3 Wählen Sie eine Rolle aus dem Dropdown-Menü [Zugewiesene Rolle] aus.
In diesem Menü werden alle Rollen angezeigt, die dem Objekt zugewiesen sind. Wenn die Rolle angezeigt
wird, werden unter dem Rollentitel die in der Rolle enthaltenen Rechte zur Information angezeigt.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen deaktivieren, wird die Rolle nur auf das ausgewählte Objekt angew-
endet und nicht an die untergeordneten Objekte weitergegeben.
5 Klicken Sie auf [Hinzufügen] , um das Dialogfeld Benutzer und Gruppen auswählen zu öffnen.
6 Identifizieren Sie den Benutzer oder die Gruppe, der oder die dieser Rolle zugeordnet werden soll.
a Wählen Sie die Domäne des Benutzers oder der Gruppe im Dropdown-Menü [Domäne] aus.
b Geben Sie einen Namen im Feld [Suchen (Search)] ein, oder wählen Sie einen Namen aus der Lis-
te [Name (Name)] aus.
Der Name wird der Liste [Benutzer (Users)] bzw. [Gruppen (Groups)] hinzugefügt.
d Wiederholen Sie Schritt a bis Schritt c, um weitere Benutzer oder Gruppen hinzuzufügen.
7 Stellen Sie sicher, dass den Benutzern und Gruppen die gewünschten Berechtigungen zugewiesen wur-
den, und klicken Sie auf [OK] .
Der Server fügt die Berechtigung zur Liste der Berechtigungen für das Objekt hinzu.
In der Liste der Berechtigungen werden alle Benutzer und Gruppen aufgeführt, denen Rollen für das
Objekt zugewiesen wurden. Außerdem wird angegeben, an welcher Position in der vCenter Server-Hie-
rarchie die Rolle zugewiesen wurde.
HINWEIS Die beschriebene Vorgehensweise bezieht sich nur auf vCenter Server-Benutzerlisten. ESX/ESXi-
Benutzerlisten können auf diese Weise nicht durchsucht werden.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in dem mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client [Verwaltung] >
[vCenter Server – Einstellungen] .
Option Beschreibung
Active Directory-Zeitüberschreitung Gibt an, wie lange (in Sekunden) die Suche auf der ausgewählten Domäne
in vCenter Server höchstens dauern darf. Das Durchsuchen von sehr großen
Domänen kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
Abfragegrenze aktivieren Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um keinen Maximalwert für die An-
zahl der Benutzer und Gruppen festzulegen, die vCenter Server von der
ausgewählten Domäne anzeigt.
Wert „Benutzer & Gruppen“ Legt die maximale Anzahl von Benutzern und Gruppen fest, die vCen-
ter Server von der ausgewählten Domäne im Dialogfeld Benutzer und Grup-
pen auswählen anzeigt.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in dem mit einem vCenter Server-System verbundenen vSphere-Client [Verwaltung] >
[vCenter Server – Einstellungen] .
Die Validierung ist standardmäßig aktiviert. Benutzer und Gruppen werden immer validiert, wenn das
vCenter Server-System gestartet wird, selbst wenn die Validierung deaktiviert ist.
4 Wenn die Validierung aktiviert ist, geben Sie einen Wert in das Textfeld [Validierungszeitraum] ein, um
einen Zeitraum (in Minuten) zwischen Validierungen anzugeben.
Vorgehensweise
5 Wählen Sie im Dialogfeld „Zugriffsrolle ändern“ eine Rolle für den Benutzer oder die Gruppe aus dem
Dropdown-Menü aus.
6 Um die Rechte für die untergeordneten Elemente des zugewiesenen Bestandslistenobjekts zu überneh-
men, aktivieren Sie das Kontrollkästchen [Weitergeben] und klicken Sie auf [OK] .
Vorgehensweise
2 Erweitern Sie die Bestandsliste nach Bedarf, und klicken Sie auf das betreffende Objekt.
4 Klicken Sie auf das entsprechende Element, um die Kombination aus Rolle und Benutzer oder Gruppe
auszuwählen.
VMware empfiehlt die folgenden Vorgehensweisen beim Konfigurieren von Rollen und Berechtigungen in
Ihrer vCenter Server-Umgebung:
n Weisen Sie Berechtigungen nach Möglichkeit Gruppen anstatt individuellen Benutzern zu.
n Weisen Sie Berechtigungen nur nach Bedarf zu. Die Vergabe von so wenigen Berechtigungen wie möglich
erleichtert das Verstehen und Verwalten Ihrer Berechtigungsstruktur.
n Wenn Sie einer Gruppe eine restriktive Rolle zuweisen, überprüfen Sie, dass die Gruppe weder den Ad-
ministrator noch Benutzer mit Administratorrechten enthält. Anderenfalls könnten Sie die Rechte eines
Administrators in den Teilen der Bestandslistenhierarchie ungewollt einschränken, für die Sie der Gruppe
die restriktive Rolle zugewiesen haben.
n Verwenden Sie Ordner zum Gruppieren von Objekten nach den Berechtigungen, die Sie für den Zugriff
auf sie gewähren möchten.
n Gehen Sie vorsichtig vor, wenn Sie eine Berechtigung für vCenter Server auf der Root-Ebene erteilen
möchten. Benutzer mit Berechtigungen auf der Root-Ebene haben Zugriff auf globale Daten auf vCen-
ter Server, wie z. B. Rollen, benutzerdefinierte Attribute, Einstellungen von vCenter Server und Lizenzen.
Änderungen an Lizenzen und Rollen werden an alle vCenter Server-Systeme einer Gruppe im verknüpf-
ten Modus weitergegeben, und zwar auch dann, wenn der Benutzer nicht über Berechtigungen für alle
vCenter Server-Systeme in der Gruppe verfügt.
n Aktivieren Sie in der Regel die Weitergabe von Berechtigungen. Dadurch wird sichergestellt, dass neue
Objekte beim Einfügen in die Bestandslistenhierarchie die Berechtigungen übernehmen und für Benutzer
verfügbar sind.
n Verwenden Sie die Rolle „Kein Zugriff“, um bestimmte Bereiche der Hierarchie zu verbergen, auf die
bestimmte Benutzer keinen Zugriff haben sollen.
Einige allgemeine Aufgaben, die mehr als eine Berechtigung erfordern, werden unter Tabelle 18-2 aufgelistet.
Dort sind die zum Durchführen der Aufgaben erforderlichen Berechtigungen und ggf. die entsprechenden
Beispielrollen aufgelistet. Sie können die aufgelisteten entsprechenden Rollen auf die aufgelisteten Bestands-
listenobjekte anwenden, um die Berechtigung zum Durchführen dieser Aufgaben zu erteilen, oder Sie können
Ihre eigenen Rollen mit den entsprechenden erforderlichen Berechtigungen erstellen.
Erstellen einer virtuellen Ma- Auf dem Zielordner oder Datencenter: Administrator virtueller Ma-
schine n Virtuelle Maschine .Bestandsliste .Erstellen schinen
n Virtuelle Maschine .[Link] Festplatte
hinzufügen (beim Erstellen einer neuen virtuellen
Festplatte)
n Virtuelle Maschine .Konfiguration .Vorhandene
Festplatte hinzufügen (beim Verwenden einer vor-
handenen virtuellen Festplatte)
n Virtuelle [Link]‐Device
(beim Verwenden einer RDM oder eines SCSI-Passth-
rough-Geräts)
Bereitstellen virtueller Ma- Auf dem Zielordner oder Datencenter: Administrator virtueller Ma-
schine aus einer Vorlage n Virtuelle Maschine .Bestandsliste .Erstellen schinen
n Virtuelle [Link] Festplatte
hinzufügen
Erstellen eines Snapshots der Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Hauptbenutzer virtueller Ma-
virtuellen Maschine tuellen Maschinen: schinen oder Administrator
Virtuelle [Link] erstellen virtueller Maschinen
Verschieben einer virtuellen Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Administrator virtueller Ma-
Maschine in einen Ressour- tuellen Maschinen: schinen
cenpool n [Link] Maschine zu Ressourcenpool
zuweisen
n Virtuelle Maschine .Bestandsliste .Verschieben
Installieren eines Gastbet- Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Hauptbenutzer virtueller Ma-
riebssystems auf einer virtu- tuellen Maschinen: schinen oder Administrator
ellen Maschine n Virtuelle Maschine .Interaktion .Frage beantworten virtueller Maschinen
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Konsoleninterakti‐
on
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Geräteverbindung
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Ausschalten
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Einschalten
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Zurücksetzen
n Virtuelle Maschine .Interaktion .CD‐Medien konfi‐
gurieren (beim Installieren von einer CD)
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Diskettenmedien
konfigurieren (beim Installieren von einer Diskette)
n Virtuelle Maschine .Interaktion .Tools installieren
Migrieren einer virtuellen Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Datencenter-Administrator
Maschine mit VMotion tuellen Maschinen: oder Ressourcenpool-Admi-
n Ressource .Migrieren nistrator oder Administrator
n Ressource .Virtuelle Maschine zu Ressourcenpool virtueller Maschinen
zuweisen (wenn das Ziel ein anderer Ressourcenpool
als die Quelle ist)
Cold-Migration (Verlagern) Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Datencenter-Administrator
einer virtuellen Maschine tuellen Maschinen: oder Ressourcenpool-Admi-
n Ressource .Verlagern nistrator oder Administrator
n Ressource .Virtuelle Maschine zu Ressourcenpool virtueller Maschinen
zuweisen (wenn das Ziel ein anderer Ressourcenpool
als die Quelle ist)
Migrieren einer virtuellen Auf der virtuellen Maschine oder einem Ordner mit vir- Datencenter-Administrator
Maschine mit Storage VMoti- tuellen Maschinen: oder Ressourcenpool-Admi-
on Ressource .Migrieren nistrator oder Administrator
virtueller Maschinen
Im vSphere-Client werden für alle Bestandslistenobjekte außer dem Netzwerk die Speichernutzungsdaten auf
der Registerkarte [Speicheransichten] angezeigt. Zum Anzeigen dieser Registerkarte wird das Plug-In vCen-
ter-Speicherüberwachung benötigt. Dieses Plug-In wird in der Regel standardmäßig installiert und aktiviert.
Berichte Berichte zeigen Beziehungstabellen an, die erkennen lassen, wie ein Bestands-
listenobjekt mit Speicherelementen verknüpft ist. Darüber hinaus bieten sie
eine Zusammenfassung von Speichernutzungsdaten für die virtuellen und
physischen Speicherressourcen des Objekts an. Verwenden Sie die Ansicht
[Berichte] , um die Nutzung und Verfügbarkeit des Speicherplatzes, den Mehr-
fachpfadstatus und weitere Speichereigenschaften des ausgewählten Objekts
sowie der mit ihm verknüpften Elemente zu analysieren.
Weitere Informationen zu virtuellen und physischen Speicherressourcen sowie zum Speicherzugriff durch
virtuelle Maschinen finden Sie im Handbuch zur Serverkonfiguration für ESX bzw. im Handbuch zur Serverkonfi‐
guration für ESXi.
Sie können abhängig vom Bestandslistenobjekt Statistiken für verschiedene Kategorien anzeigen und über-
prüfen. Wenn das Bestandslistenobjekt z. B. ein Datenspeicher ist, können Sie Informationen für alle virtuellen
Maschinen, die sich auf dem Datenspeicher befinden, für alle Hosts, die Zugriff auf den Datenspeicher haben,
für die LUNs, auf denen der Datenspeicher bereitgestellt wurde, usw., anzeigen.
Wenn Sie die Berichtstabellen anzeigen, sind die Standardspaltenüberschriften von dem Bestandslistenobjekt
abhängig, das Sie auswählen. Sie können die Tabellen anpassen, indem Sie Spalten hinzufügen oder entfernen.
Berichte werden alle 30 Minuten aktualisiert. Sie können die Berichte manuell aktualisieren, indem Sie auf
[Aktualisieren] klicken.
Sie können nach bestimmten Informationen, die Sie benötigen, suchen, indem Sie Berichtstabellen nach Spei-
cherattributen und Schlüsselwörtern filtern.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie das Objekt, für das Sie Berichte anzeigen möchten, in der Bestandsliste an.
Sie können z. B. virtuelle Maschinen anzeigen, um Speicherinformationen für eine bestimmte virtuelle
Maschine zu prüfen.
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf [Speicheransichten] > [Berichte] .
3 Klicken Sie zum Anzeigen von Informationen für eine bestimmte Kategorie auf [Alle [Kategorie der
Elemente] anzeigen] und wählen Sie die entsprechende Kategorie aus der Liste aus.
Wenn Sie z. B. alle von der virtuellen Maschine verwendeten Datenspeicher anzeigen möchten, wählen
Sie [Alle Datenspeicher anzeigen] .
4 Verschieben Sie den Cursor auf die Spaltenüberschrift, um die Beschreibung der Spalte anzuzeigen.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf [Speicheransichten] > [Berichte] .
3 Klicken Sie zum Anzeigen von Informationen für eine bestimmte Kategorie auf [Alle [Kategorie der
Elemente] anzeigen] und wählen Sie die entsprechende Kategorie aus der Liste aus.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste unter der Tabelle und wählen Sie [Liste exportieren] .
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie das Objekt, nach dem die Berichte zu filtern sind, in der Bestandsliste an.
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf [Speicheransichten] > [Berichte] .
3 Klicken Sie zum Anzeigen von Informationen für eine bestimmte Kategorie auf [Alle [Kategorie der
Elemente] anzeigen] und wählen Sie die entsprechende Kategorie aus der Liste aus.
4 Klicken Sie auf den Suchfeldpfeil und wählen Sie die Attribute aus, die in die Suche aufgenommen werden
sollen.
5 Geben Sie im Feld ein Schlüsselwort ein und drücken Sie die [Eingabetaste] .
Die Tabelle wird Ihren Suchkriterien entsprechend aktualisiert. Wenn Sie beispielsweise Berichte über Daten-
speicher in einem Datencenter überprüfen, können Sie Informationen nur für die Datenspeicher anzeigen, die
im NFS-Format vorliegen, indem Sie das Attribut [Dateisystemtyp] auswählen und „NFS“ als Schlüsselwort
eingeben. Die Filterung wird für die Anwendersitzung beibehalten.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie das Objekt, für das Sie Berichte anpassen möchten, in der Bestandsliste an.
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf [Speicheransichten] > [Berichte] .
3 Klicken Sie zum Anzeigen von Informationen für eine bestimmte Kategorie auf [Alle [Kategorie der
Elemente] anzeigen] und wählen Sie die entsprechende Kategorie aus der Liste aus.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Spaltenüberschrift und wählen Sie ein anzuzei-
gendes Element aus der Liste aus, um eine Spalte hinzuzufügen.
5 Um eine Spalte auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschrift, und
deaktivieren Sie die Spalte in der Liste.
Zuordnungsansichten werden alle 30 Minuten aktualisiert. Sie können die Zuordnungen manuell aktualisie-
ren, indem Sie auf den Link [Aktualisieren] klicken.
Sie können eine Zuordnungsansicht durch Aktivieren oder Deaktivieren von Optionen im Bereich „Anzeigen“
oder durch das Ausblenden oder Verschieben bestimmter Elemente auf der Karte anpassen.
Sie können die Zuordnungen durch Ziehen und Ablegen verschieben und die Zuordnungsansicht oder einen
bestimmten Abschnitt vergrößern oder verkleinern.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf [Speicheransichten] > [Zuordnungen] .
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zuordnung und wählen Sie im Menü [Zuordnung expor‐
tieren] aus.
3 Geben Sie einen Dateinamen, -typ und -speicherort ein.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Element, das Sie ausblenden möchten, und wählen Sie im
Menü [Knoten ausblenden] aus.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie auf das Element, das Sie verschieben möchten, und ziehen Sie es an die neue Position.
Zuordnungen sind nur verfügbar, wenn der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden ist.
Die Zuordnungen können Ihnen z. B. helfen, die am dichtesten gefüllten Cluster oder Hosts, die kritischsten
Netzwerke und die genutzten Speichergeräte zu bestimmen. vCenter Server bietet die folgenden Zuord-
nungsansichten.
VMotion-Ressourcen Zeigt Hosts an, die für die VMotion-Migration verfügbar sind.
Sie können eine Zuordnungsansicht verwenden, um den Umfang einer Zuordnung zu begrenzen oder zu
erweitern. Sie können alle Zuordnungsansichten mit Ausnahme von VMotion-Ressourcenzuordnungen an-
passen. Wenn Sie über die Navigationsleiste auf Zuordnungsansichten zugreifen, stehen alle vCenter Server-
Ressourcen zur Anzeige zur Verfügung. Wenn Sie die Registerkarte [Zuordnungen] eines ausgewählten
Bestandslistenelements verwenden, werden nur Elemente angezeigt, die für dieses Element relevant sind. Für
Bestandslistenelemente virtueller Maschinen ist die Ansicht „Reservierte Ressource für VMotion“ die einzige
auf der Registerkarte [Zuordnungen] verfügbare Zuordnungsansicht.
Sie können eine Zuordnungsansicht durch Aktivieren oder Deaktivieren von Objekten im Bestandslistenfens-
ter oder im Bereich [Beziehungen zuordnen] anpassen.
Durch Ziehen können Sie die Zuordnung neu positionieren (klicken Sie an beliebiger Stelle auf die Zuordnung,
halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie sie an die neue Position). Ein graues Feld im Übersichtsbereich
stellt den sichtbaren Abschnitt der gesamten Zuordnung dar und bewegt sich, während Sie die Zuordnung
ziehen. Sie können die Größe des grauen Feldes ändern, um einen Abschnitt der Zuordnung zu vergrößern
oder zu verkleinern.
Sie können auf ein beliebiges Objekt in einer Zuordnung doppelklicken, um zur [Zuordnung] -Registerkarte
des Objekts zu wechseln (sofern für diesen Objekttyp eine [Zuordnung] -Registerkarte verfügbar ist).
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Objekt in einer Zuordnung, um auf das entsprechende
Kontextmenü zuzugreifen.
Darüber hinaus geben VMotion-Ressourcenzuordnungen an, welche Hosts im Cluster oder Datencenter der
virtuellen Maschine mit dieser kompatibel und daher potenzielle Migrationsziele sind. Ein Host ist kompatibel,
wenn er die folgenden Kriterien erfüllt.
n Stellt Verbindungen zu denselben Datenspeichern her wie die virtuelle Maschine.
n Stellt Verbindungen zu denselben Netzwerken her wie die virtuelle Maschine.
n Verfügt über mit der virtuellen Maschine kompatible Software.
n Verfügt über eine mit der virtuellen Maschine kompatible CPU.
HINWEIS Die VMotion-Zuordnung bietet Informationen darüber, ob der Einsatz von VMotion möglich ist, und
wenn er nicht möglich ist, wie ein Administrator dieses Problem beheben kann. Sie garantiert nicht, dass eine
bestimmte VMotion-Migration erfolgreich sein wird.
Map-Symbole
Die Symbole in einer Ressourcen-Map repräsentieren die Objekte in der Bestandsliste und ihren aktuellen
Status. Tabelle 20-1 beschreibt die Map-Symbole.
Hostsymbol.
Ein Host, der die VMotion-Migration unterstützt. Die Intensität der Farbe des Kreises variiert je nach Last des
aktuellen Hosts. Stark ausgelastete Hosts sind blass, gering ausgelastete Hosts satt grün dargestellt.
Symbol für eine virtuelle Maschine. Wenn die virtuelle Maschine eingeschaltet ist, enthält das Symbol ein
grünes Dreieck.
Netzwerksymbol.
Datenspeichersymbol.
Beziehungen zuordnen, Wird angezeigt, wenn mehrere Zuordnungsansichten verfügbar sind. Das Fenster „Beziehun-
Fenster gen zuordnen“ ermöglicht Ihnen das Anpassen von Zuordunungsbeziehungen für Hosts und
virtuelle Maschinen. Verwenden Sie die Kontrollkästchen, um Beziehungen für das ausgewählte
Objekt zu aktivieren oder deaktivieren und in der aktuellen Ressourcen-Map anzuzeigen.
Aktualisierungslink Zuordnungen werden nicht automatisch aktualisiert. Klicken Sie auf [Aktualisieren (Re‐
fresh)] , um Ihre Zuordnung mit dem aktuellen Zustand der Bestandsliste zu synchronisieren
und die Zuordnungsansicht zu zentrieren.
Bestandslistenfenster Bei der Auswahl über die Navigationsleiste „Bestandsliste“ bleibt ein ausgewähltes Element
markiert, um den Zuordnungsfokus anzugeben.
Bei der Auswahl über die Navigationsleiste „Zuordnungen“ werden alle Elemente in der Be-
standsliste mit einem Kontrollkästchen aufgelistet. Sie können die Bestandslistenelemente, die
in die Zuordnung einbezogen oder ausgeschlossen werden sollen, auswählen bzw. deren Aus-
wahl aufheben.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Zuordnungen] .
Wählen Sie z. B. Ihr vCenter Server-System im Bestandslistenfenster aus, um die Ressourcen-Map für Ihr
gesamtes vCenter Server-System anzuzeigen. Wählen Sie einen Host im Bestandslistenfenster aus, um
seine Ressourcen-Map anzuzeigen.
Führen Sie diesen Vorgang auf der Registerkarte [Zuordnung] des vSphere-Clients aus.
Vorgehensweise
Vorgehensweise
4 Geben Sie einen Namen für die Datei ein und wählen Sie ein Dateiformat.
Das vCenter Server-System verfügt über mehrere vordefinierte Alarme, die Cluster, Hosts, Datencenter, Da-
tenspeicher, Netzwerke und virtuelle Maschinen überwachen. Es sind ebenfalls Alarme konfiguriert, die die
vCenter Server-Lizenzierung überwachen.
Jeder vordefinierte Alarm überwacht ein bestimmtes Objekt und gilt für alle Objekte des entsprechenden Typs.
Beispielsweise wird der Alarm für die Host-CPU-Nutzung standardmäßig automatisch auf jedem Host in der
Bestandsliste eingerichtet und automatisch ausgelöst, wenn die CPU-Nutzung eines Hosts den definierten
CPU-Wert erreicht.
Wenn die definierten vCenter Server-Alarme die zu überwachenden Bedingungen, Statuszustände oder Ereig-
nisse nicht abdecken, können Sie eigene Alarme definieren.
Wenn Sie einen Alarm für ein übergeordnetes Objekt festlegen, z. B. ein vCenter Server-System, ein Daten-
center oder einen Cluster, übernehmen alle entsprechenden untergeordneten Objekte den Alarm. Ein Alarm
kann auch für einen Ordner festgelegt werden, damit für alle Objekte des Ordners derselbe Alarm ausgelöst
wird. Sie können einen auf einem untergeordneten Objekt festgelegten Alarm nicht von seinem übergeord-
neten Objekt aus ändern oder außer Kraft setzen. Sie müssen den Alarm vom untergeordneten Objekt aus
ändern.
Auslöser Ein Satz von Bedingungen, die für eine Alarmwarnung oder einen Alarm er-
füllt sein müssen. Die meisten Auslöser bestehen aus einem Bedingungswert
und einem Zeitraum, in dem dieser Wert wahr ist. Beispielsweise löst der
Alarm für den Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine eine Warnung aus,
wenn die Arbeitsspeichernutzung eine Stunde lang über 75 % und fünf Minu-
ten lang über 90% liegt.
VMware verwendet Farben zur Angabe des Schweregrads des Alarms:
n Normal – Grün
n Warnung – Gelb
n Alarm – Rot
Sie können festlegen, dass Alarme ausgelöst werden sollen, wenn der Status
von grün nach gelb, von gelb nach rot, von rot nach gelb oder von gelb nach
grün wechselt. Auslöser werden für die Standardalarme von VMware defi-
niert. Sie können die Auslöserbedingungen (Schwellenwerte, Warnungswerte
und Alarmwerte) für die Standardalarme ändern.
Aktion Der Vorgang, der als Reaktion auf den Auslöser ausgeführt wird. Beispiels-
weise können Sie festlegen, dass eine E-Mail-Benachrichtigung an einen oder
mehrere Administratoren gesendet werden soll, wenn ein Alarm ausgelöst
wird. Für die vCenter Server-Standardalarme sind keine Aktionen vorkonfi-
guriert. Sie müssen manuell festlegen, welche Aktionen durchgeführt werden
sollen, wenn das Ereignis, die Bedingung oder der Status auftreten, die den
Alarm auslösen.
HINWEIS Einige Alarme enthalten Auslöser, die vom vSphere-Client nicht unterstützt werden und nicht ge-
ändert werden können. Sie können dennoch die Alarmaktionen konfigurieren, den Alarm aktivieren bzw.
deaktivieren und den Alarmnamen ändern. Falls Ihre Umgebung Änderungen dieser Alarmauslöser erfordert,
erstellen Sie eigene Alarme unter Verwendung des vSphere-Clients oder der VMware vSphere APIs.
Alarmauslöser
Sie konfigurieren Alarmauslöser, um Warnungen und Alarme zu generieren, wenn die angegebenen Kriterien
erfüllt werden. Für Alarme gibt es zwei Arten von Auslösern: Bedingungs- oder Statusauslöser sowie Ereig-
nisauslöser.
Bedingungs- oder Statu- Überwachen den aktuellen Status virtueller Maschinen, Hosts und Datenspei-
sauslöser cher. Dazu gehört der Betriebszustand, der Verbindungsstatus und Leistungs-
metriken, wie z. B. CPU- und Festplattennutzung. Verwenden Sie Ereignisaus-
löser zum Festlegen von Alarmen für andere Objekte in der Bestandsliste, wie
z. B. Datencenter, Cluster, Ressourcenpools und Netzwerkobjekte.
Ereignisauslöser Überwachen Ereignisse, die als Reaktion auf Vorgänge bei verwalteten Objek-
ten in der Bestandsliste, dem vCenter Server-System oder dem Lizenzserver
auftreten. Beispielsweise wird jedes Mal ein Ereignis aufgezeichnet, wenn eine
virtuelle Maschine geklont, erstellt, gelöscht, bereitgestellt oder migriert wird.
Bedingungs- und Statusauslöser verwenden einen der folgenden Operatorsätze, um ein Objekt zu überwa-
chen:
n [ist gleich] und [ungleich]
n [liegt über] und [liegt unter]
Um einen Bedingungs- oder Statusauslöser zu definieren, wählen Sie den entsprechenden Operatorsatz und
geben Sie die Werte für den Warnungs- und den Alarmstatus ein. Sie können eine beliebige Anzahl an Aus-
lösern für einen Alarm verwenden. Wenn Sie mehr als einen Auslöser verwenden, müssen Sie wählen, ob der
Alarm ausgelöst werden soll, wenn eine oder alle der Bedingungen erfüllt sind. Sie können beispielsweise
einen Hostalarm mit zwei Bedingungsauslösern erstellen, einen für die CPU-Nutzung und einen für die Ar-
beitsspeichernutzung:
Warnung Alarm
Wenn Sie den Alarm auslösen, wenn alle Bedingungen erfüllt sind, löst der Alarm die Warnung nur dann aus,
wenn sowohl die CPU- als auch die Arbeitsspeichernutzung über 75 % liegen. Ebenso gilt, dass der Alarm nur
dann ausgelöst wird, wenn sowohl die CPU- als auch die Arbeitsspeichernutzung über 90 % liegen.
HINWEIS Es können unerwartete Ergebnisse auftreten, wenn es einen Alarm mit mehreren Auslösern gibt, die
gegensätzliche Warnungs- und Alarmbedingungen haben, und der Alarm ausgelöst werden soll, wenn alle
Bedingungen erfüllt sind. Sie haben beispielsweise einen Alarm mit zwei Auslösern, die Warnungen und
Alarme für den Betriebszustand der virtuellen Maschine festlegen.
1 Ausgeschaltet Eingeschaltet
2 Eingeschaltet Ausgeschaltet
Wenn der Alarm ausgelöst werden soll, wenn alle Bedingungen erfüllt sind, löst der Alarm eine Warnung aus.
Dies liegt daran, dass das vServer-System den AndAlarmExpression-Operator zum Validieren der Bedin-
gungsstatuszustände für jeden Auslöser verwendet. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, ist auch die erste
Bedingung erfüllt und wird daher verwendet: Warnung & Alarm = Warnung.
Tabelle 21-2 beschreibt die einzelnen Komponenten der Bedingungs- und Statusauslöser.
[Bedingung] Der Bezeichner, um den Schwellenwert für den Auslöser festzulegen, z. B. [liegt über]
und [liegt unter] .
[Warnung] Der Wert, der erreicht werden muss, damit der Alarm von einem normalen in einen
Warnungsstatus übergeht und den Alarm auslöst.
[Bedingungslänge] Bei Bedingungsauslösern ist dies die Zeit, die eine Warnungsbedingung wahr bleibt, um
die Warnung auszulösen, nachdem der Alarmwert erreicht wurde.
Statusauslöser haben keine Bedingungslängen. Sobald die Statusbedingung erfüllt ist,
wird die Warnung ausgelöst.
[Warnung] Der Wert, der erreicht werden muss, damit der Alarm von einem Warnungsstatus in
einen Alarmstatus übergeht und den Alarm auslöst.
[Bedingungslänge] Bei Bedingungsauslösern ist dies die Zeit, die die Alarmbedingung wahr bleibt, um den
Alarm auszulösen, nachdem der Alarmwert erreicht wurde.
Statusauslöser haben keine Bedingungslängen. Sobald die Statusbedingung erfüllt ist,
wird der Alarm ausgelöst.
Für Bedingungsauslöser zum Erzeugen einer Warnung oder eines Alarms muss der von ihnen festgelegte Wert
und die angegebene Bedingungslänge erreicht werden. Beispielsweise können Sie einen Bedingungsauslöser
konfigurieren, um unter den folgenden Bedingungen eine Warnung und einen Alarm zu generieren:
n Die CPU-Nutzung einer virtuelle Maschine muss für mehr als 10 Minuten über 75 % liegen, damit eine
Warnung generiert wird.
n Die CPU-Nutzung einer virtuelle Maschine muss für mehr als 5 Minuten über 95% liegen, damit eine
Warnung generiert wird.
Die Zeitbedingungen von zehn und fünf Minuten in diesem Beispiel helfen dabei, eine erratische Situation
von einer erfüllten Bedingung zu unterscheiden. Anhand von zeitlichen Voraussetzungen können Sie sicher-
stellen, dass die metrischen Bedingungen gültig sind und nicht durch zufällige Schwankungen zustande ka-
men.
Ausgelöste Alarme werden zurückgesetzt, wenn die auslösende Bedingung oder der Status nicht länger wahr
ist. Wenn Sie beispielsweise definiert haben, dass ein Alarm eine Warnung auslösen soll, wenn die Host-CPU-
Nutzung über 75 % liegt, wird die Bedingung auf normal zurückgesetzt, wenn der Wert unter 75 % fällt, und
der Warnungsalarm wird nicht mehr ausgelöst. Die Schwellenwertbedingung ist von dem für den Schwel-
lenwert festgelegten Toleranzbereich abhängig.
Bedingung CPU in Bereitschaft (ms) Die Menge der Zeit, während der die virtuelle Maschine während des Erfas-
sungsintervalls bereit war, jedoch nicht zur Ausführung auf der physischen
CPU geplant werden konnte. Die CPU-Bereitschaftszeit hängt von der Anzahl
an virtuellen Maschinen auf dem Host und deren CPU-Auslastungen ab.
Bedingung CPU-Nutzung (%) Menge der virtuellen CPU (MHz), die von der virtuellen Maschine genutzt
wird. CPU-Grenzwerte werden in der Berechnung ignoriert. Die Berechnung:
VM-CPU-Nutzung (%) = VM-CPU [MHz] / (Anzahl der vCPUs x Taktrate der
physischen CPU [MHz]) x 100
Bedingung Festplattenabbrüche Anzahl der SCSI-Befehle, die auf jeder physischen Festplatte der virtuellen
Maschine nicht abgeschlossen wurden.
Bedingung Festplattenrücksetzun- Anzahl der SCSI-Bus-Rücksetzungsbefehle, die auf jeder physischen Fest-
gen platte der virtuellen Maschine aufgerufen wurden.
Bedingung Festplattennutzung Summe der auf allen Festplatteninstanzen der virtuellen Maschine gelesenen
(kbit/s) und auf diese geschriebenen Daten.
Bedingung Der Latenzstatus der Zeit, die sich die virtuelle CPU der sekundären virtuellen Maschine hinter der
Fehlertoleranz der se- virtuellen CPU der primären virtuellen Maschine befindet.
kundären VM hat sich n Niedrig – 0-2 Sekunden
geändert n Mittel – 2-6 Sekunden
n Hoch – Mehr als 6 Sekunden
Bedingung Arbeitsspeichernutzung Menge des konfigurierten RAM (MB), die von der virtuellen Maschine ge-
(%) nutzt wird. Die Berechnung:
VM-Arbeitsspeichernutzung (%) = Aktiver Arbeitsspeicher [MB] / Konfigu-
rierter RAM der VM [MB] x 100
Bedingung Netzwerknutzung (kbit/ Die Summe der Daten, die über alle virtuellen NIC-Instanzen der virtuellen
s) Maschine übertragen und empfangen werden.
Bedingung Snapshot-Größe (GB) Zusammengefasste Größe (KB) aller Snapshots, die für die aktuelle virtuelle
Maschine erstellt wurden.
Bedingung Gesamte Festplattenla- Durchschnittliche Zeit für die Verarbeitung eines vom Gastbetriebssystem
tenz (ms) der virtuellen Maschine erteilten SCSI-Befehls. Die Berechnung:
Gesamte Festplattenlatenz = Kernellatenz + Gerätelatenz
n Niedrig – 0-2 Sekunden
n Mittel – 2-6 Sekunden
n Hoch – Mehr als 6 Sekunden
Bedingung Gesamtgröße der VM Gesamtmenge an Festplattenspeicher, der von allen virtuellen Maschinen auf
auf der Festplatte (GB) dem Host belegt wird.
Dateneinlagerungsrate Rate, mit der der Servicekonsolen-Kernel Daten in den Arbeitsspeicher Bedingung
der Konsole (kbit/s) einlagert. Anhand der Dateneinlagerungsrate der Hostkonsole kann die
Arbeitsspeicherbelastung in der Servicekonsole abgelesen werden.
Ein hoher Wert ist in der Regel ein Vorläufer von Zeitüberschreitungen.
Um das Problem zu beheben, sollten Sie mehr Arbeitsspeicher hinzufü-
gen oder die arbeitsspeicherintensiven Aufgaben beenden.
Datenauslagerungsrate Rate, mit der der Servicekonsolen-Kernel Daten aus dem Arbeitsspeicher Bedingung
der Konsole (kbit/s) auslagert. Anhand der Datenauslagerungsrate der Hostkonsole kann die
Arbeitsspeicherbelastung in der Servicekonsole abgelesen werden.
Ein hoher Wert ist in der Regel ein Vorläufer von Zeitüberschreitungen.
Um das Problem zu beheben, sollten Sie mehr Arbeitsspeicher hinzufü-
gen oder die arbeitsspeicherintensiven Aufgaben beenden.
CPU-Nutzung (%) Menge der physischen CPU (MHz), die vom ESX/ESXi-Host verwendet Bedingung
wird. Die Berechnung:
Host-CPU-Nutzung (%) = CPU-Nutzung [MHz] / (Anzahl physischer
CPUs x Taktrate [MHz]) x 100
Festplattennutzung (kbit/ Summe der von allen Festplatteninstanzen gelesenen und auf diese ge- Bedingung
s) schriebenen Daten auf dem Host.
Arbeitsspeichernutzung Menge des physischen RAM (MB), die vom ESX/ESXi-Host verbraucht Bedingung
(%) wird. Die Berechnung:
Arbeitsspeichernutzung des Hosts (%) = Verbrauchter Arbeitsspeicher
[MB] / Physischer RAM des Servers [MB] x 100
Netzwerknutzung (kbit/ Die Summe der Daten, die über alle NIC-Instanzen des Hosts übertragen Bedingung
s) und empfangen werden.
Auslagerungsseiten, Rate, mit der Hostarbeitsspeicher auf die Festplatte ausgelagert wird. Bedingung
Schreiben (kbit/s)
Bedingung Datenträgerausnut- Menge des Festplattenspeichers (KB), die vom Datenspeicher genutzt
zung des Datenspei- wird.
chers (%)
Zustand Datenspeicher-Status n Verbunden mit allen Hosts – Der Datenspeicher ist mit mindestens
für alle Hosts einem Host verbunden.
n Getrennt von allen Hosts – Der Datenspeicher ist mindestens von
einem Host getrennt.
Ereignisauslöser
Ereignisauslöser überwachen Ereignisse, die als Reaktion auf Aktionen auftreten, die sich auf verwaltete Ob-
jekte, das vCenter Server-System und den Lizenzserver beziehen.
Ereignisauslöser verwenden Argumente, Operatoren und Werte, um Vorgänge zu überwachen, die im vSer-
ver-System auftreten. Da das Auftreten des Ereignisses Ihnen Informationen zu dem in Ihrer Umgebung ab-
laufenden Vorgang liefert, müssen Sie normalerweise keine Argumente dafür konfigurieren. Allerdings sind
einige Ereignisse allgemeiner Art, sodass Änderungen an der Konfiguration erforderlich sind, um den Alarm
für die gewünschte Information festzulegen. Beispielsweise tritt das Ereignis „Hardwarestatus geändert“ bei
vielen unterschiedlichen Subsystemen auf einem Host auf. Der vorkonfigurierte Datencenteralarm „Lüftungs-
status der Hosthardware“ verwendet das Ereignis „Hardwarestatus geändert“ mit den folgenden beiden Ar-
gumenten, um eine Warnungsbedingung festzulegen, wenn eine Lüftung nicht betriebsbereit ist:
HINWEIS Aufgrund der großen Anzahl an Ereignissen, die von vCenter Server verfolgt werden, enthält die
Ereignistabelle für jedes Objekt keine definitiven Listen der Ereignisse. Stattdessen enthält sie eine Untermenge
der Ereignisse, die für Alarmauslöser verfügbar sind.
Ereignisauslöserkomponenten
Ereignisauslöser bestehen aus einem Auslösertyp, einem Auslöserstatus und Auslösebedingungen.
Auslösertyp Zu überwachendes Ereignis. Ereignisse können durch eine Benutzeraktion oder das Sys-
tem generiert werden, z. B. durch eine Änderung des Kontokennworts und das Senden
einer Alarm-E-Mail.
Status Der Wert, der erreicht werden muss, damit der Alarm ausgelöst wird:
n Normal
n Warnung
n Alarm.
Beispielsweise befindet sich ein Teil der Hosts in demselben Datencenter mit dem angegebenen Präfix QA_.
Wenn ein Alarm ausgelöst werden soll, wenn für einen dieser Hosts die Netzwerkverbindung verloren geht,
müssen Sie einen Alarm für das Datencenter erstellen, um das Ereignis Netzwerkverbindung unterbrochen
überwachen zu können. Es gibt folgende Auslösebedingungen:
n Argument – [Link]
n Operator – beginnt mit
n Wert – QA_
Wenn die Speicherverbindung zu einem Host mit der Bezeichnung QA_Host1 verloren geht, wird das Ereignis
ausgelöst.
Ereignisauslöser basieren nicht auf Schwellenwerten oder Zeiträumen. Sie verwenden Argumente, Operatoren
und Werte, um zu ermitteln, ob die Bedingung zum Auslesen erfüllt ist. Wenn die auslösende Bedingung nicht
mehr wahr ist, wird ein ausgelöster Alarm automatisch zurückgesetzt und nicht mehr ausgelöst.
Tabelle 21-8 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme auf virtuellen Maschinen auslösen können.
Benennung und IDs UUID: Zugewiesen, Geändert, Konflikt. Neue Instanz zuweisen, Instanz geändert,
Instanzenkonflikt.
MAC: Zugewiesen, Geändert, Konflikt. VM Static Mac - Konflikt.
: Zugewiesen, Geändert, Konflikt.
Host-Ereignisauslöser
VMware bietet vorkonfigurierte Alarme, die bei Ereignissen auf Hosts ausgelöst werden.
Tabelle 21-9 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme auf Hosts auslösen können.
Verbindung und Modus Verbindung zum Host hergestellt, Verbindung zum Host getrennt.
Host - In den Wartungsmodus gewechselt, Host - Wartungsmodus beendet, Host - Wechsel
in den Standby-Modus, Host - Standby-Modus wird beendet.
Keine Verbindung zum Host, Host bereits verwaltet, Falscher Ccagent, Falscher Benut-
zername, Version nicht kompatibel, Ccagent-Aktualisierung, Netzwerkfehler, Kein Zu-
griff.
Verbindung zum Host unterbrochen, Wiederherstellung der Verbindung zum Host nicht
möglich. Netzwerkverbindung unterbrochen, Netzwerkredundanz unterbrochen, Spei-
cherkonnektivität unterbrochen, Speicherpfadredundanz unterbrochen.
DRS DRS - Wechsel in den Standby-Modus, DRS - Standby-Modus wurde beendet, DRS -
Standby-Modus wird beendet. DRS-Ressourcenkonfiguration kann nicht abgeschlossen
werden, Ressourcenkonfiguration wurde synchronisiert.
IP-Adresse Host-IP geändert, IP inkonsistent, Auflösen der IP in einen Kurznamen konnte nicht ab-
geschlossen werden, Auflösen des Kurznamens in eine IP-Adresse konnte nicht abge-
schlossen werden.
Datenspeicher-Ereignisauslöser
VMware bietet vorkonfigurierte Alarme, die bei Ereignissen in Datencentern ausgelöst werden.
Tabelle 21-10 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme in Datencentern auslösen können.
Datencenter-Ereignisauslöser
VMware bietet vorkonfigurierte Alarme, die bei Ereignissen in Datencentern ausgelöst werden.
Tabelle 21-11 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme in Datencentern einrichten können.
Alarme Alarm erstellt, neu konfiguriert, entfernt. Alarm-E-Mail gesendet, Senden der
Alarm-E-Mail fehlgeschlagen. Alarmskript abgeschlossen, Alarmskript nicht abge-
schlossen. Alarm-SNMP-Trap gesendet, Alarm-SNMP-Trap nicht gesendet. Alarm-
status geändert.
Authentifizierung, Berechtigungen Bereits authentifiziert. Berechtigung hinzugefügt, entfernt, aktualisiert. Profil er-
und Rollen stellt, entfernt. Rolle hinzugefügt, erstellt, entfernt.
Benutzerdefinierte Felder Definition für benutzerdefiniertes Feld hinzugefügt, entfernt, umbenannt. Wert für
benutzerdefiniertes Feld geändert. Einrichtung der Anpassung von Netzwerkei-
genschaften kann nicht abgeschlossen werden.
DRS Aufruf von DRS nicht abgeschlossen, DRS nach Fehler wiederhergestellt.
HA und DRS HA-Agent gefunden, Aufruf von DRS nicht abgeschlossen, DRS nach Fehler wie-
derhergestellt.
Hosts Hinzufügen des Hosts fehlgeschlagen, Hostbestandsliste voll, Kurzname des Hosts
inkonsistent, Host kann nicht hinzugefügt werden.
Geplante Aufgaben Geplante Aufgabe erstellt, abgeschlossen, kann nicht abgeschlossen werden, E-Mail
gesendet, E-Mail nicht gesendet, neu konfiguriert, entfernt, gestartet.
Vorlagen Vorlage wird aktualisiert, Vorlage aktualisiert, Vorlage kann nicht aktualisiert wer-
den.
Benutzervorgänge Benutzer zur Gruppe zugewiesen, von Gruppe entfernt, Benutzeranmeldung, Be-
nutzerabmeldung, Benutzeraktualisierung.
Cluster-Ereignisauslöser
VMware bietet vorkonfigurierte Alarme, die bei Ereignissen in Clustern ausgelöst werden.
Tabelle 21-12 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme in Clustern einrichten können.
Clustererstellung, Änderung und Cluster erstellt, Cluster gelöscht, Cluster überlastet, Cluster neu konfiguriert.
Übereinstimmung Clusterstatus geändert, Clusterübereinstimmung geprüft.
High Availability (HA) HA-Agent nicht verfügbar, HA deaktiviert, HA aktiviert, HA-Host fehlgeschlagen,
HA-Host isoliert, Alle HA-Hosts isoliert.
Tabelle 21-13 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme in dvPort-Gruppen einrichten können.
Verteilte virtuelle Portgruppe Verteilte virtuelle Gruppe erstellt, Verteilte virtuelle Gruppe ge-
löscht, Verteilte virtuelle Gruppe neu konfiguriert, Verteilte virtu-
elle Gruppe umbenannt.
Tabelle 21-14 listet die Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme auf verteilten vNetwork-Switches einrichten kön-
nen.
Erstellen und Ändern verteilter virtueller Switches Verteilter virtueller Switch erstellt, Verteilter virtueller
Switch gelöscht, Verteilter virtueller Switch neu konfiguriert,
Verteilter virtueller Switch aktualisiert.
Host Host ist dem verteilten vSwitch beigetreten oder hat ihn ver-
lassen.
Host- und vCenter Server-Konfiguration synchronisiert.
Netzwerk-Ereignisauslöser
VMware bietet vorkonfigurierte Alarme, die bei Ereignissen im Netzwerk ausgelöst werden.
Tabelle 21-15 listet Ereignisse auf, mit denen Sie Alarme im Netzwerk auslösen können.
Erstellen und Ändern von dvPort- dvPort-Gruppe erstellt, dvPort-Gruppe gelöscht, dvPort-Gruppe neu konfiguriert,
Gruppen dvPort-Gruppe umbenannt.
Alarmaktionen
Alarmaktionen sind Vorgänge, die als Reaktion auf ausgelöste Alarme auftreten. Beispielsweise sind E-Mail-
Benachrichtigungen Alarmaktionen.
VMware bietet eine Liste vorkonfigurierter Aktionen, die Sie einem Alarm zuweisen können. Diese Aktionen
sind spezifisch für das Objekt, für das Sie den Alarm festlegen. Beispielsweise können Sie vorkonfigurierte
Alarmaktionen für Hosts auswählen, z. B. dass der Host neu gestartet oder in den Wartungsmodus versetzt
werden soll. Als Alarmaktionen für virtuelle Maschinen stehen beispielsweise das Einschalten, das Ausschal-
ten und das Anhalten der virtuellen Maschine zur Verfügung.
Obwohl die Aktionen vorkonfiguriert sind, müssen Sie bestimmte Aspekte der Aktion manuell einrichten,
z. B. ob die Aktion beim Auslösen einer Warnung oder eines Alarms ausgeführt werden soll und ob sie wie-
derholt werden soll. Sie können für das Wiederholen von Alarmaktionen die folgenden Verhaltensweisen
konfigurieren:
n Wiederholen der Aktion nach einem angegebenen Zeitintervall ab dem Zeitpunkt der Auslösung eines
Alarms. Sie können beispielsweise festlegen, dass in dem Fall, dass ein Alarm ausgelöst wird, weil ein
physischer Host nicht reagiert, alle 10 Minuten eine E-Mail gesendet werden soll, bis der Host in den
verbundenen Zustand zurückkehrt oder bis der Alarmauslöser unterdrückt wird.
n Wiederholen der Aktion, bis der Alarm explizit von einem Administrator bestätigt wird. Wenn Sie einen
Alarm bestätigen, werden die Alarmaktionen unterdrückt. Der Alarmauslöser wird nicht zurückgesetzt.
Er behält seinen aktuellen Status, bis die auslösende Bedingung, der auslösende Status oder das auslö-
sende Ereignis nicht mehr gültig ist.
Einige Alarmaktionen, z. B. das Senden von Benachrichtigungs-E-Mails oder Traps und das Ausführen eines
Skripts, erfordern eine zusätzliche Konfiguration.
HINWEIS Den Standard-VMware-Alarmen sind keine Aktionen zugewiesen. Sie müssen den Standardalarmen
manuell Aktionen zuweisen.
vSphere-Standardalarmaktionen
VMware bietet Standardalarmaktionen, die Sie einem Alarm zuweisen können. Wenn der Alarm ausgelöst
wird, wird die Aktion ausgeführt.
E-Mail-Benachrichtigung SMTP sendet eine E-Mail-Nachricht. SMTP muss einge- Datencenter, Datenspeicher,
senden richtet sein, wenn die E-Mail-Nachricht gesendet wird. Cluster, Host, Ressourcenpool,
Sie können SMTP entweder über vCenter Server oder virtuelle Maschine, Netzwerk,
über Microsoft Outlook Express festlegen. verteilter vNetwork-Switch,
dvPort-Gruppe
Befehl ausführen Führt den Vorgang durch, der im angegebenen Skript Datencenter, Datenspeicher,
definiert ist. Es wird als separater Prozess ausgeführt und Cluster, Host, Ressourcenpool,
blockiert keine vCenter Server-Prozesse. virtuelle Maschine, Netzwerk,
verteilter vNetwork-Switch,
dvPort-Gruppe
Aufrufen oder Beenden Aktiviert bzw. deaktiviert den Wartungsmodus des Host
des Wartungsmodus Hosts. Der Wartungsmodus beschränkt die Vorgänge für
virtuelle Maschinen auf dem Host. Versetzen Sie den
Host in den Wartungsmodus, wenn Sie ihn verschieben
oder Wartungsarbeiten ausführen möchten.
Standby-Modus aktivieren Hält das Gastbetriebssystem auf der virtuellen Maschine Host
oder beenden an oder setzt es fort.
Host neu starten oder he- Startet den Host neu oder fährt ihn herunter. Host
runterfahren
Anhalten einer virtuellen Hält die virtuelle Maschine an, wenn der Alarm ausgelöst virtuelle Maschine
Maschine wird. Mithilfe der Funktion zum Anhalten können Sie
kurzzeitig Ressourcen freigeben oder eine virtuelle Ma-
schine in die Warteposition versetzen, ohne sie auszu-
schalten.
Virtuelle Maschine ein- „Einschalten“ startet die virtuelle Maschine und lädt das virtuelle Maschine
oder ausschalten Gastbetriebssystem, wenn ein Gastbetriebssystem instal-
liert ist.
„Ausschalten“ entspricht dem Ziehen des Netzsteckers
der physischen Maschine. Dies ist kein geregeltes He-
runterfahren des Gastbetriebssystems, sondern sollte
verwendet werden, wenn das Herunterfahren nicht er-
folgreich ist. Beispielsweise funktioniert ein Herunter-
fahren nicht, wenn das Gastbetriebssystem nicht reagiert.
Zurücksetzen der virtuel- Hält die Aktivität auf der virtuellen Maschine an. Trans- virtuelle Maschine
len Maschine aktionen werden so lange ausgesetzt, bis ein Befehl zur
Wiederaufnahme erteilt wird.
Virtuelle Maschine migrie- Schaltet die virtuelle Maschine aus und migriert sie ent- virtuelle Maschine
ren sprechend den Einstellungen, die Sie beim Erstellen der
Alarmaktion definiert haben.
Gast neu starten oder he- Mit „Neu starten“ wird das Gastbetriebssystem herun- virtuelle Maschine
runterfahren tergefahren und neu gestartet, ohne dass die virtuelle
Maschine ausgeschaltet wird.
Mit „Herunterfahren“ wird das Gastbetriebssystem ge-
regelt heruntergefahren.
Sie deaktivieren Alarmaktionen für ein ausgewähltes Bestandslistenobjekt. Über die Registerkarte „Objekt“
können Sie Alarmaktionen auch objektübergreifend deaktivieren. Wenn Sie beispielsweise die Alarmaktionen
für mehrere virtuelle Maschinen auf einem Host deaktivieren möchten, wechseln Sie zur Registerkarte [Vir‐
tuelle Maschinen] des Hosts. Wenn Sie die Alarmaktionen für ein Objekt deaktivieren, werden sie für un-
tergeordnete Objekte weiterhin ausgelöst.
Wenn Sie Alarmaktionen deaktivieren, werden alle Aktionen für alle Alarme des Objekts deaktiviert. Es ist
nicht möglich, eine Teilmenge der Alarmaktionen zu deaktivieren.
Tabelle 21-17 beschreibt die Trap-Informationen, die im Text einer SNMP-Benachrichtigung angegeben wer-
den.
Typ Der Status, den vCenter Server für den Alarm überwacht. Überwacht werden können die Nutzung
des Hostprozessors (oder der CPU), die Nutzung des Hostspeichers, der Hoststatus, die Nutzung
des Prozessors (oder der CPU) der virtuellen Maschine, die Nutzung des Speichers der virtuellen
Maschine, der Status der virtuellen Maschine und das Taktsignal der virtuellen Maschine.
Name Der Name des Hosts oder der virtuellen Maschine, der bzw. die den Alarm auslöst.
HINWEIS Sie müssen SNMP-Einstellungen über vSphere-Client konfigurieren, um SNMP mit vCenter Server
zu verwenden. Wenn Sie jedoch SMTP-Einstellungen in Microsoft Outlook Express konfiguriert haben, ist es
nicht erforderlich, sie in vCenter Server zu konfigurieren.
Tabelle 21-18 beschreibt die Informationen, die im Text einer SMTP-Benachrichtigung angegeben werden.
Metrischer Wert Schwellenwert zum Auslösen des Alarms. Gilt nur für metrische Bedingungsauslöser.
Alarmdefinition Alarmdefinition in vCenter Server, einschließlich des Alarmnamens und des Status.
Beschreibung Lokalisierte Zeichenfolge, die eine Zusammenfassung des Alarms enthält. Beispiel:
Alarm Neuer_Alarm auf [Link] geändert von Grau in Rot.
Wenn der Alarm durch ein Ereignis ausgelöst wurde, sind die Informationen unter Tabelle 21-19 ebenfalls im
Text der E-Mail enthalten.
Benutzername Person, die die Aktion initiiert hat, aufgrund der das Ereignis erstellt wurde. Ereignisse, die
durch eine interne Systemaktivität verursacht wurden, haben keinen Wert für Benutzerna-
men.
HINWEIS Wenn Sie SMTP-Einstellungen in Microsoft Outlook Express konfiguriert haben, müssen Sie sie nicht
für vCenter Server konfigurieren.
Verwenden Sie die Alarmumgebungsvariablen, um komplexe Skripts zu definieren und sie mehreren Alarmen
oder Bestandslistenobjekten zuzuweisen. Sie können z. B. ein Skript schreiben, anhand dem die folgenden
Trouble-Ticket-Informationen in ein externes System eingetragen werden, wenn ein Alarm ausgelöst wird:
n Alarmname
n Objekt, für das der Alarm ausgelöst wurde
Sie können das Skript jedem Alarm für ein Objekt zuweisen, ohne das Skript ändern zu müssen.
Alarmumgebungsvariablen
Um die Skriptkonfiguration für Alarmaktionen zu vereinfachen, bietet VMware Umgebungsvariablen für
VMware-Alarme.
Tabelle 21-20 listet die Standardumgebungsvariablen auf, die für Alarme definiert sind. Mit diesen Variablen
können Sie komplexere Skripts definieren und sie mehreren Alarmen oder Bestandslistenobjekten zuweisen,
damit die Aktion beim Auslösen des Alarms ausgeführt wird.
Mit den Befehlszeilenparametern können Sie Alarminformationen weiterleiten, ohne ein Alarmskript ändern
zu müssen. Sie können diese Parameter z. B. einsetzen, wenn Sie ein externes Programm verwenden, für das
Sie über keine Quelldateien verfügen. Sie übergeben die erforderlichen Daten, indem Sie die Ersetzungspara-
meter verwenden, die Vorrang haben vor den Umgebungsvariablen. Die Parameter können Sie über das Di-
alogfeld für die Konfiguration von vSphere-Clientalarmaktionen und von der Befehlszeile aus übergeben.
Tabelle 21-21 listet die Befehlszeilen-Ersetzungsparameter für Skripts auf, die als Alarmaktionen ausgeführt
werden.
Alarmbenachrichtigungen
Alarmbenachrichtigungen fügen der Auslöserkonfiguration einen Toleranzbereich und eine Auslösehäufig-
keit hinzu und schränken so weiter ein, wann ein Alarmauslöser für eine Bedingung oder einen Status auftritt.
Toleranzbereich
Der Toleranzbereich legt einen Prozentsatz über oder unter dem konfigurierten Schwellenwert fest, nach dem
der Alarm ausgelöst bzw. gelöscht wird. Wenn ein Wert ungleich Null angegeben wird, wird der Alarm erst
dann ausgelöst bzw. gelöscht, wenn die auslösende Bedingung über bzw. unter dem Toleranzbereich liegt.
Ein Wert „0“ (Null) löst den Alarm aus und löscht ihn bei dem von Ihnen konfigurierten Schwellenwert.
vCenter Server verwendet zum Auslösen eines Alarms die folgende Rechnung:
Schwellenwert der Bedingung + Toleranzbereich = Alarm auslösen
Beispiel: Für einen Alarm wurde definiert, dass er einen Warnungsstatus auslösen soll, wenn die CPU-Nut-
zung eines Hosts bei über 70 % liegt. Wenn Sie für den Toleranzbereich 5 % festlegen, wird der Warnungsstatus
erst dann ausgelöst, wenn die CPU-Nutzung auf über 75 % (70 + 5) steigt, und erst dann auf den normalen
Status zurückgesetzt, wenn die CPU-Nutzung unter 65 % (70 - 5) sinkt.
Der Toleranzbereich stellt sicher, dass ein Alarmstatus nicht aufgrund falscher Änderungen einer Bedingung
durchlaufen wird.
Auslösehäufigkeit
Die Auslösehäufigkeit ist der Zeitraum, während dem eine ausgelöste Alarmaktion nicht erneut gemeldet
wird. Nach Ablauf des Zeitraums wird die Alarmaktion erneut ausgeführt, wenn die Bedingung oder der
Status noch wahr ist. Standardmäßig beträgt die Auslösehäufigkeit für die Standard-VMware-Alarme 5 Mi-
nuten.
Wenn beispielsweise der Alarm für die Host-CPU-Nutzung um 14:00 Uhr einen Warnungsstatus auslöst und
um 14:02 Uhr ein Alarmstatus auftritt, wird dieser nicht um 14:02 Uhr gemeldet, weil die festgelegte Häufigkeit
dies nicht zulässt. Wenn um 14:05 Uhr der Warnungsstatus immer noch gilt, wird der Alarm gemeldet. Dies
verhindert, dass wiederholt unbedeutende Alarmübergänge gemeldet werden.
Erstellen Sie den Alarm unter Verwendung des Dialogfelds „Alarmeinstellungen“. Sie können dieses Dialog-
feld öffnen, indem Sie das Objekt in der Bestandsliste auswählen und eine der folgenden Aktionen durchfüh-
ren.
n Wählen Sie [Datei] > [Neu] > [Alarm] .
n Wählen Sie [Bestandsliste] > [<object_type>] > [Alarm] > [Alarm hinzufügen] .
n Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie [Alarm >] [Alarm hinzufügen] .
n Klicken Sie auf der Registerkarte [Alarme] auf die Registerkarte [Definitionen] , klicken Sie mit der
rechten Maustaste in das Fenster und wählen Sie [Neuer] > [ Alarm] .
n Wählen Sie das Objekt in der Bestandsliste aus und drücken Sie Ctrl+A.
Voraussetzungen
Um einen Alarm für ein Objekt einzurichten, muss der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System ver-
bunden sein. Zudem müssen Sie über die entsprechenden Benutzerberechtigungen für alle relevanten Objekte
verfügen, um Alarme erstellen zu können. Nachdem ein Alarm erstellt wurde, wird er auch dann aktiviert,
wenn der Benutzer, der ihn erstellt hat, nicht mehr über die erforderlichen Berechtigungen verfügt.
Vorgehensweise
Alarmeinstellungen – Allgemein
Verwenden Sie die Registerkarte [Allgemein] des Dialogfelds „Alarmeinstellungen“, um allgemeine Alarm-
informationen einzurichten, z. B. den Alarmnamen, die Beschreibung, den Überwachungstyp und den Status.
Vorgehensweise
2 Geben Sie auf der Registerkarte [Allgemein] einen Namen und eine Beschreibung für den Alarm ein.
a Wählen Sie in der Liste [Monitor] das Objekt aus, für das der Alarm erstellt werden soll.
Welche Objekte aufgelistet sind, hängt von dem in der Bestandsliste ausgewählten Objekt ab.
b Wählen Sie aus, woraufhin das Objekt überwacht werden soll: auf bestimmte Bedingungen oder
Status oder auf bestimmte Ereignisse.
Dies bestimmt, welche Auslöser für den Alarm verfügbar sind. Sie können keine Bedingungen oder
Status von Clustern überwachen.
Sie können einen Alarm jederzeit aktivieren, nachdem Sie ihn erstellt haben.
5 (Optional) Klicken Sie zum Definieren der Alarmauslöser auf die Registerkarte [Auslöser] .
6 (Optional) Klicken Sie auf [OK] , um allgemeine Änderungen zu speichern, ohne die Alarmauslöser oder
Alarmaktionen zu aktualisieren.
HINWEIS Ein Alarm, für den keine Auslöser definiert wurden, kann nicht gespeichert werden.
Alarmeinstellungen – Auslöser
Im Dialogfeld Alarmeinstellungen können Sie auf der Registerkarte [Auslöser] Alarmauslöser hinzufügen,
bearbeiten und entfernen. Die Vorgehensweise für das Einrichten von Auslösern hängt davon ab, ob Sie den
Auslöser für eine Bedingung oder einen Status festlegen oder für ein Ereignis.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie bei Bedarf die Registerkarte [Auslöser] des Dialogfelds „Alarmeinstellungen“ an.
b Wählen Sie das Objekt aus und drücken Sie Strg+M, um das Dialogfeld „Alarmeinstellungen“ zu
öffnen.
3 Wenn Sie den Standardauslöser nicht verwenden möchten, ersetzen sie ihn.
b Doppelklicken Sie auf den Listenpfeil für den [Auslösertyp] , um die Liste der Auslöser zu öffnen.
4 Wenn der Auslöser ein Bedingungsauslöser ist, definieren Sie die Bedingungslängen.
Statusauslöser treten unmittelbar beim Erreichen des Status auf. Für Statusalarme können keine Bedin-
gungslängen definiert werden.
a Wiederholen Sie Schritt 2 bis Schritt 3 und wählen Sie denselben Auslöser aus, den Sie gerade kon-
figuriert haben.
6 (Optional) Wenn Sie weitere Bedingungs- oder Statusauslöser definieren möchten, wiederholen Sie Schritt
2 bis Schritt 5.
HINWEIS Die Auslöser [Gesamtgröße der VM auf der Festplatte] und [Snapshot‐Größe der virtuellen
Maschine] können nicht in Kombination mit anderen Auslösern verwendet werden.
7 Wählen Sie unterhalb der Liste der Auslöser eine der folgenden Optionen aus, um festzulegen, wie der
Alarm ausgelöst werden soll.
n Wenn mindestens eine Bedingung erfüllt ist (Standard).
n Wenn alle Bedingungen erfüllt sind.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie bei Bedarf die Registerkarte [Auslöser] des Dialogfelds „Alarmeinstellungen“ an.
b Wählen Sie das Objekt aus und drücken Sie Strg+M, um das Dialogfeld „Alarmeinstellungen“ zu
öffnen.
3 Sie können das Standardereignis ersetzen, indem Sie auf den Ereignisnamen doppelklicken und in der
Liste [Ereignis] ein Ereignis auswählen.
Wenn Ihnen der Ereignisname bekannt ist, können Sie ihn im Feld Ereignis eingeben, um die Liste zu
filtern.
4 Sie können den Standardstatus für den Ereignisauslöser ändern, indem Sie auf den Statusnamen doppel-
klicken und in der Liste [Status] einen Status auswählen.
HINWEIS Wenn Sie festlegen möchten, dass ein Alarm ausgelöst wird, wenn mehrere Status erreicht
wurden, konfigurieren Sie jeden Ereignisstatus separat. Wenn beispielsweise eine Warnung ausgelöst
werden soll, wenn sich der Hardwarestatus eines Hosts ändert, und im selben Fall ein Alarm ausgelöst
werden soll, konfigurieren Sie zwei Ereignisse des Typs „Hardwarestatus geändert“, ein Ereignis mit
Warnungsstatus und ein Ereignis mit Alarmstatus.
5 (Optional) Klicken Sie zum Konfigurieren von benutzerdefinierten Bedingungen für den Ereignisauslöser
in der Spalte [Bedingung] auf [Erweitert] , um das Dialogfeld mit den Auslöserbedingungen zu öffnen.
b Sie können das Standardargument ersetzen, indem Sie auf den Argumentnamen doppelklicken und
in der Liste der Argumente ein Argument auswählen.
c Sie können den Standardoperator ersetzen, indem Sie auf den Operatornamen doppelklicken und
einen Operator in der Liste auswählen.
d Klicken Sie auf das Feld „Wert“ und geben Sie einen Wert ein.
e (Optional) Wenn Sie mehrere Bedingungen für denselben Auslöser definieren möchten, wiederholen
Sie Schritt 5.
Alarmeinstellungen – Benachrichtigungen
Im Dialogfeld Alarmeinstellungen können Sie auf der Registerkarte [Berichte] einen Toleranzbereich und
eine Auslösehäufigkeit für Bedingungs- oder Statusauslöser definieren. Die Benachrichtigungen schränken
weiter ein, wann der Auslöser auftritt.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie bei Bedarf die Registerkarte [Berichte] des Dialogfelds „Alarmeinstellungen“ an.
Wenn der Wert 0 angegeben wird, wird der Alarm bei dem von Ihnen konfigurierten Schwellenwert
ausgelöst und gelöscht. Wenn ein Wert ungleich Null angegeben wird, wird der Alarm erst dann ausge-
löst, wenn die Bedingung einen zusätzlichen Prozentsatz über bzw. unter dem Schwellenwert erreicht.
Schwellenwert der Bedingung + Berichtstoleranz = Alarm auslösen
Toleranzwerte stellen sicher, dass ein Alarmstatus nicht basierend auf falschen Änderungen einer Bedin-
gung durchlaufen wird.
Die Häufigkeit legt den Zeitraum fest, während dessen ein ausgelöster Alarm nicht erneut gemeldet wird.
Nach Ablauf des Zeitraums wird der Alarm erneut gemeldet, wenn die Bedingung oder der Status noch
wahr ist.
Der vSphere-Client muss zum Verwalten von Alarmen mit einem vCenter Server-System verbunden sein.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie bei Bedarf [Ansicht] > [Statusleiste ] , um das Statusfenster anzuzeigen.
3 Klicken Sie in der Statusleiste auf [ Alarme] , um das Fenster „Ausgelöste Alarme“ anzuzeigen.
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Alarm und wählen Sie [Alarm bestätigen] .
5 (Optional) Wenn Sie mehrere Alarme gleichzeitig bestätigen möchten, halten Sie die Umschalttaste ge-
drückt, klicken Sie auf die einzelnen Alarme, um sie auszuwählen, klicken Sie mit der rechten Maustaste
auf die ausgewählten Objekte und wählen Sie [Alarm bestätigen] .
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie in der Bestandsliste das Objekt an, auf dem der Alarm definiert ist.
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
3 Klicken Sie auf [Definitionen] .
In der Spalte Definiert in werden die Objekte aufgelistet, für die der Alarm definiert ist. Wenn der Wert
nicht [Diesem Objekt] lautet, klicken Sie auf den Objektnamen. Die Liste der Alarme für dieses Objekt
wird auf der Registerkarte [Alarme] geöffnet.
5 Bearbeiten Sie nach Bedarf die allgemeinen Einstellungen, die Auslöser, die Benachrichtigungen oder die
Aktionen für den Alarm.
Klicken Sie auf [Hilfe] , um Informationen zum Konfigurieren der Werte auf den einzelnen Registerkarten
anzuzeigen.
vCenter Server überprüft die Konfiguration des Alarms und bearbeitet den Alarm des ausgewählten Objekts.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
Wenn die Spalte „Definiert in“ für den zu deaktivierenden Alarm nicht den Eintrag [Diesem Objekt]
enthält, wurde der Alarm nicht für das in der Bestandsliste ausgewählte Objekt definiert. Klicken Sie zum
Öffnen der Alarmdefinitionen für das Objekt auf das verknüpfte Objekt in der Spalte „Definiert in“.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
5 Geben Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ das Verzeichnis, den Dateinamen und den Dateityp für die
exportierte Datei an.
6 Klicken Sie auf [Speichern] .
Bestandslistenfenster Ein Symbol für das Objekt, für das der Alarm ausgelöst wur-
de.
Statusleiste, Fenster „Ausgelöste Alarme“ Eine Liste der auf allen Bestandslistenobjekten ausgelösten
Alarme. Doppelklicken Sie auf einen Alarm, um das Objekt
in der Bestandsliste auszuwählen, für das der Alarm ausge-
löst wurde.
Registerkarte [Alarme] Eine Liste der für das ausgewählte Bestandslistenobjekt aus-
gelösten Alarme.
Wenn ein Alarm entfernt wird, wird er aus vCenter Server entfernt und kann nicht mehr abgerufen werden.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
4 Wählen Sie den Alarm aus und wählen Sie [Bearbeiten] > [Entfernen] .
Vorgehensweise
1 Suchen Sie den ausgelösten Alarm für das Objekt im Fenster Ausgelöste Alarme oder auf der Register-
karte [Alarme] .
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Alarm und wählen Sie [Alarm auf Grün zurücksetzen] .
Die Registerkarte [Alarme] ist nur verfügbar, wenn der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System
verbunden ist. Es gibt zwei Ansichten, [Ausgelöste Alarme] und [Definitionen] .
Ausgelöste Alarme Listet die Alarme auf, die für das ausgewählte Objekt ausgelöst wurden, ein-
schließlich Status des Alarms, Datum und Uhrzeit, an dem er zuletzt ausgelöst
wurde, und ob der Alarm bestätigt wurde.
Definitionen Listet die dem Objekt zugeordneten Alarme auf, einschließlich Alarmbeschrei-
bung und Objekt, für das der Alarm definiert wurde.
Zum Anzeigen von Alarmen werden unterschiedliche Optionen vom vSphere-Client angeboten.
n Anzeigen der auf einem Objekt definierten Alarme auf Seite 285
Die Registerkarte [Alarme] des vSphere-Clients enthält eine Liste von Alarmdefinitionen für das in der
Bestandsliste ausgewählte Objekt.
n Anzeigen der für ein Objekt ausgelösten Alarme auf Seite 286
Sie können die auf einem Objekt ausgelösten Alarme auf der Registerkarte [Alarme] des Objekts an-
zeigen.
n Anzeigen aller in vCenter Server ausgelösten Alarme auf Seite 286
Sie können ausgelöste Alarme in der Registerkarte [Alarme] der Statusleiste anzeigen.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
In der Spalte „Definiert in“ wird das Objekt angezeigt, für das der Alarm erstellt wurde.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie, sofern erforderlich, [Ansicht] > [Statusleiste] , um das Statusfenster im unteren Bereich des
vSphere-Clients anzuzeigen.
Weiter
Sie können im Fenster „Ausgelöste Alarme“ der Registerkarte [Alarme] zudem Alarme für ein ausgewähltes
Bestandslistenobjekt anzeigen.
Zum Verwalten von Alarmaktionen muss der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden
sein.
Wenn Sie Alarmaktionen auf einem ausgewählten Bestandslistenobjekt deaktivieren, werden alle Aktionen
für alle Alarme auf diesem Objekt deaktiviert. Es ist nicht möglich, eine Teilmenge der Alarmaktionen zu
deaktivieren. Die Alarmaktionen werden für die untergeordneten Objekte weiterhin ausgelöst.
Vorgehensweise
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie [Alarm] > [Alarmaktionen deak‐
tivieren] .
Die für den Alarm definierten Aktionen werden so lange nicht mehr auf Objekt ausgeführt, bis sie wieder
aktiviert werden.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie in der Bestandsliste das Objekt an, auf dem der Alarm definiert ist.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie [Alarm] > [Alarmaktionen akti‐
vieren] .
Wenn ein Objekt in der Bestandsliste ausgewählt ist, finden Sie seine deaktivierten Alarmaktionen in den
folgenden Bereichen der vSphere-Benutzeroberfläche:
n Im Fenster „Allgemein“ der Registerkarte [Übersicht] des Objekts.
n Im Fenster „Alarmaktionen deaktiviert“ der Registerkarte [Alarme] .
n In der Spalte „Alarmaktionen“ auf den Registerkarten der untergeordneten Elemente des Objekts. Wenn
Sie beispielsweise in der Bestandsliste einen Host auswählen, zeigt die Registerkarte [Virtuelle Maschi‐
nen] für jede virtuelle Maschine auf dem Host an, ob Alarmaktionen aktiviert oder deaktiviert sind.
Entfernen Sie eine Alarmaktion, wenn Sie sicher sind, dass Sie sie nicht mehr verwenden. Wenn Sie nicht sicher
sind, ob Sie sie noch einmal verwenden möchten, deaktivieren Sie die Alarmaktion stattdessen.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie in der Bestandsliste das Objekt an, auf dem der Alarm definiert ist.
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Alarme] .
4 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Alarm und wählen Sie im Kontextmenü die Option [Ein‐
stellungen bearbeiten] .
Wenn die Option [Einstellungen bearbeiten] nicht verfügbar ist, wurde der Alarm nicht für das ausge-
wählte Objekt definiert. Klicken Sie zum Öffnen des korrekten Objekts auf den Objekt-Link in der Spalte
„Definiert in“ des Alarms. Wiederholen Sie anschließend diesen Schritt.
6 Wählen Sie die Aktion aus und klicken Sie auf [Entfernen] .
HINWEIS Alarmbefehle werden in anderen Prozessen ausgeführt und blockieren nicht die Ausführung von
vCenter Server. Sie verbrauchen jedoch Serverressourcen, wie z. B. Prozessorzeit und Arbeitsspeicher. Dieser
Vorgang geht davon aus, dass Sie die Alarmaktion zu einem vorhandenen Alarm hinzufügen.
Dieser Vorgang nimmt an, dass Sie die Alarmaktion zu einem vorhandenen Alarm hinzufügen.
Vorgehensweise
a Wählen Sie in der Bestandsliste das Objekt aus, für das der Alarm festgelegt ist.
4 Doppelklicken Sie auf die Standardaktion und wählen Sie [Befehl ausführen] .
5 Doppelklicken Sie auf das Feld [Konfiguration] und führen Sie abhängig vom Typ der Befehlsdatei einen
der folgenden Schritte aus:
n Wenn der Befehl eine .exe-Datei ist, geben Sie den vollständigen Pfadnamen des Befehls ein. Geben
Sie beispielsweise Folgendes ein, um den Befehl [Link] im Verzeichnis C:\tools auszufüh-
ren:c:\tools\[Link].
n Wenn der Befehl eine .bat-Datei ist, geben Sie den vollständigen Pfadnamen des Befehls als Argu-
ment für den Befehl c:\windows\system32\[Link] ein. Geben Sie beispielsweise Folgendes ein, um
den Befehl [Link] im Verzeichnis C:\tools auszufüh-
ren:c:\windows\system32\[Link] /c c:\tools\[Link].
Wenn Ihr Skript nicht die Alarmumgebungsvariablen verwendet, fügen Sie alle erforderlichen Pa-
rameter im Konfigurationsfeld hinzu. Beispiel:
c:\tools\[Link] AlarmName targetName
c:\windows\system32\[Link] /c c:\tools\[Link] alarmName targetName
Für .bat-Dateien müssen der Befehl und seine Parameter als Zeichenfolge angegeben werden.
Wenn der Alarm ausgelöst wird, wird die im Skript definierte Aktion ausgeführt.
Voraussetzungen
Zum Abschließen der folgenden Aufgabe muss der vSphere-Client mit vCenter Server verbunden sein. Au-
ßerdem benötigen Sie den DNS-Namen und die IP-Adresse des SNMP-Empfängers, die Portnummer des
Empfängers und den Community-Bezeichner.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie den entsprechenden Server in [Aktueller vCenter Server] aus, wenn er zu einer verbundenen
Gruppe gehört.
4 Geben Sie die folgenden Informationen für den [primären Empfänger] der SNMP-Traps ein.
Option Beschreibung
Empfängerinternetadresse Der DNS-Name und die IP-Adresse des SNMP-Empfängers.
Empfängerport Die Portnummer des Empfängers, an die der SNMP-Agent Traps sendet.
Wenn der Portwert nicht angegeben wird, verwendet vCenter Server den
Standardport [162] .
Community Der Community-Bezeichner.
5 (Optional) Verwenden Sie die Optionen [Empfänger 2 aktivieren] , [Empfänger 3 aktivieren] und
[Empfänger 4 aktivieren] , um weitere Empfänger zu aktivieren.
Das vCenter Server-System ist jetzt bereit, Traps an das von Ihnen angegebene Verwaltungssystem zu senden.
Weiter
Konfigurieren Sie Ihre SNMP-Verwaltungssoftware zum Empfangen und Interpretieren von Daten aus dem
SNMP-Agenten von vCenter Server. Siehe „Konfiguration der Clientsoftware für die SNMP-Verwaltung“,
auf Seite 57.
Voraussetzungen
Sie müssen die folgenden Aufgaben durchführen, damit vCenter Server Mail senden kann:
n Konfigurieren Sie die SMTP-Servereinstellungen für vCenter Server oder Microsoft Outlook Express.
n Geben Sie im Dialogfeld „Alarmeinstellungen“ die E-Mail-Empfänger an, wenn Sie Alarmaktionen kon-
figurieren.
Zum Durchführen dieser Aufgabe muss der vSphere-Client mit vCenter Server verbunden sein.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie in [Aktueller vCenter Server] das zu konfigurierende vCenter Server-System aus, wenn es
zu einer verbundenen Gruppe gehört.
4 Legen Sie für die Benachrichtigung per E-Mail den SMTP-Server und den SMTP-Port fest:
Option Beschreibung
SMTP-Server Der DNS-Name oder die IP-Adresse des SMTP-Gateways, das für das Ver-
senden von E-Mail-Nachrichten verwendet werden soll.
Absenderkonto Die E-Mail-Adresse des Absenders, z. B. mail_server@[Link].
Tabelle 21-23 listet die vorkonfigurierten Alarme auf, die dem vCenter Server-System zur Verfügung stehen.
Verbindung zum Netzwerk fehlge- Überwacht die Netzwerkkonnektivität auf einem vSwitch.
schlagen
Fehler bei Standby-Beendigung Überwacht, ob ein Host den Standby-Modus nicht beenden kann.
Systemzustand geändert Überwacht Änderungen des Systemzustands von Diensten und Erweiterungen.
Hostverbindung und -betriebszu- Überwacht den Verbindungs- und Betriebszustandsstatus von Hosts.
stand
Dateneinlagerungsrate der Service- Überwacht die Dateneinlagerungsrate der Servicekonsole des Hosts.
konsole des Hosts
Datenauslagerungsrate der Service- Überwacht die Datenauslagerungsrate der Servicekonsole des Hosts.
konsole des Hosts
Migrationsfehler Überwacht, ob eine virtuelle Maschine nicht migriert oder verlagert werden kann
oder verwaist ist.
Kein kompatibler Host für sekundä- Überwachen, ob keine kompatiblen Hosts zum Platzieren von sekundären virtuellen
re virtuelle Maschine Maschinen vorhanden sind.
Zeitüberschreitung beim Starten der Überwacht Zeitüberschreitungen beim Starten einer sekundären virtuellen Maschi-
sekundären virtuellen Maschine ne.
CPU der virtuellen Maschine in Be- Überwacht die CPU-Bereitschaftszeit virtueller Maschinen.
reitschaft
Abgebrochene VM-Festplattenbe- Überwacht die Anzahl der abgebrochenen Festplattenbefehle virtueller Maschinen.
fehle
Zurücksetzen der VM-Festplatte Überwacht die Anzahl der Busrücksetzungen virtueller Maschinen.
Fehler bei virtueller Maschine Überwacht Fehler- und Warnmeldungen virtueller Maschinen.
Der Latenzstatus der Fehlertoleranz Überwacht Änderungen des Latenzstatus der sekundären Fehlertoleranz-VM.
der sekundären VM hat sich geän-
dert
Fehlertoleranzstatus der virtuellen Überwacht Änderungen des Fehlertoleranzstatus einer virtuellen Maschine.
Maschine geändert
Fehler bei Virtual Machine High Überwacht Hochverfügbarkeitsfehler auf einer virtuellen Maschine.
Availability
Unter Tabelle 22-1 werden alle Metrikgruppen aufgelistet und der Typ der erfassten Daten angegeben.
Festplatte Festplattennutzung pro Host, virtueller Maschine oder Datenspeicher. Zu den Festplattenmetriken ge-
hören die Ein-/Ausgabeleistung (E/A-Leistung), wie z. B. Latenz und Lese-/Schreibgeschwindigkeit, sowie
Nutzungsmetriken für den Speicher als endliche Ressource.
Netzwerk Die Netzwerknutzung für physische und virtuelle Netzwerkkarten und andere Netzwerkgeräte, wie z. B.
die virtuellen Switches (vSwitch), die die Konnektivität zwischen allen Komponenten (Hosts, virtuellen
Maschinen, VMkernel usw.) unterstützen.
System Die Gesamtverfügbarkeit des Systems, z. B. das Taktsignal und die Betriebszeit des Systems. Diese Leis-
tungsindikatoren sind direkt aus ESX und aus vCenter Server verfügbar.
VM-Vorgänge Betriebs- und Bereitstellungsvorgänge virtueller Maschinen in einem Cluster oder Datencenter.
Eine vollständige Liste aller Statistiken, die für ESX/ESXi-Hosts verfügbar sind und von vCenter Server erfasst
werden, finden Sie auf den PerformanceManager-API-Dokumentationsseiten in der vSphere API‐Referenzdo‐
kumentation.
Datenindikatoren
vCenter Server- und ESX/ESXi-Hosts verwenden Datenindikatoren für die Abfrage von Statistiken. Ein Da-
tenindikator ist eine Informationseinheit, die für ein bestimmtes Objekt relevant ist.
Beispielsweise enthalten Netzwerkmetriken für eine virtuelle Maschine einen Indikator, der die Rate verfolgt,
mit der Daten über eine NIC-Instanz übertragen werden, sowie einen weiteren, der die Rate verfolgt, mit der
Daten über eine NIC-Instanz empfangen werden.
Um sicherzustellen, dass die Leistung bei der Erfassung und beim Schreiben der Daten in die Datenbank nicht
beeinträchtigt wird, werden zum Erfassen von Statistiken für Datenindikatoren periodische Abfragen ver-
wendet. Die Abfragen erfolgen für ein angegebenes Erfassungsintervall. Am Ende jedes Intervalls werden die
Daten berechnet.
Jeder Datenindikator besteht aus mehreren Attributen, die zum Feststellen des erfassten statistischen Werts
verwendet werden. In Tabelle 22-2 werden Attribute von Datenindikatoren aufgelistet.
Maßeinheit Ein Standard, in dem die statistischen Größen angegeben werden. Dazu gehören:
n Kilobyte (KB) – 1024 Byte
n Kilobyte pro Sekunde (KB/s) – 1024 Byte pro Sekunde
n Kilobit (kbit) – 1000 Bit
n Kilobit pro Sekunde (KBit/s) – 1000 Bit pro Sekunde
n Megabyte (MB)
n Megabyte pro Sekunde (MB/s)
n Megabit (Mbit), Megabit pro Sekunde (MBit/s)
n Megahertz (MHz)
n Mikrosekunden (µs)
n Millisekunden (ms)
n Anzahl (#)
n Prozent (%)
n Sekunden (s)
Statistiktyp Die während des Statistikintervalls verwendete Messung. Der Typ der Statistik steht im Zusam-
menhang mit der Maßeinheit. Dazu gehören:
n Rate – Wert über das aktuelle Statistikintervall.
n Delta – Änderungen seit dem vorigen Statistikintervall.
n Absolut – Absoluter Wert (unabhängig vom Statistikintervall).
Rollup-Typ Im Statistikintervall zum Daten-Rollup verwendete Berechnungsmethode. Sie bestimmt den Typ der
vom Indikator zurückgegebenen statistischen Werte. Dazu gehören:
n Durchschnitt – Während des Intervalls erfasste Daten werden zusammengefasst und ihr Durch-
schnittswert wird berechnet.
n Minimalwert – Der Minimalwert wird zusammengefasst.
n Maximalwert – Der Maximalwert wird zusammengefasst.
Der Minimal- und der Maximalwert werden nur auf der Erfassungsebene 4 erfasst und ange-
zeigt. Die Rollup-Typen „Minimalwert“ und „Maximalwert“ werden zum Erfassen von Daten-
spitzen während des Intervalls verwendet. Bei Echtzeitdaten ist der Wert der aktuelle Minimal-
bzw. Maximalwert. Bei Verlaufsdaten ist der Wert der durchschnittliche Minimal- bzw. Maxi-
malwert.
Beispielsweise gibt die folgende Information für das Diagramm der CPU-Nutzung an, dass der
Durchschnitt auf Erfassungsebene 1 erfasst wird und die Minimalwerte und Maximalwerte auf
Erfassungsebene 4 erfasst werden.
n Leistungsindikator: Nutzung
n Einheit: Prozentsatz (%)
n Rollup-Typ: Durchschnitt (Min/Max)
n Erfassungsebene: 1 (4)
n Summierung – Die erfassten Daten werden summiert. Die im Diagramm angezeigte Messung
repräsentiert die Summe der während des Intervalls gesammelten Daten.
n Letzter Wert – Die während des Intervalls erfassten Daten bestehen aus einem festen Wert. Der
in den Leistungsdiagrammen angezeigte Wert stellt den aktuellen Wert dar.
Erfassungsebene Die Anzahl an Datenindikatoren, die zum Erfassen von Statistiken verwendet werden. Erfassungs-
ebenen haben den Wert 1 bis 4, wobei 4 die meisten Indikatoren hat.
Erfassungsintervalle
Über Erfassungsintervalle werden die Zeitspanne, in dem Statistiken aggregiert und zusammengefasst wer-
den, und der Zeitraum, in dem die Statistiken in der vCenter-Datenbank archiviert werden, festgelegt.
Standardmäßig verfügt vCenter Server über vier Erfassungsintervalle: [Tag (Day)] , [Woche (Week)] , [Monat
(Month)] und [Jahr (Year)] . Jedes Intervall legt die Länge eines Zeitraums fest, für den Statistiken in der
vCenter-Datenbank archiviert werden. Sie können einstellen, welche Intervalle über welchen Zeitraum akti-
viert sind. Sie können auch die Zahl der Datenindikatoren konfigurieren, die in einem Erfassungsintervall
durch Einstellung der Erfassungsebene verwendet werden. Das Erfassungsintervall und die Erfassungsebene
bestimmen zusammen, wie viele statistische Daten in Ihrer vCenter Server-Datenbank erfasst und gespeichert
werden.
Echtzeitstatistiken werden nicht in der Datenbank gespeichert. Sie werden auf ESX/ESXi-Hosts in einer flachen
Datei gespeichert und auf den vCenter Server-Systemen im Arbeitsspeicher. ESX/ESXi-Hosts erfassen Echt-
zeitstatistiken nur für den Host oder die auf dem Host verfügbaren virtuellen Maschinen. Echtzeitstatistiken
werden auf einem ESX/ESXi-Host alle 20 Sekunden (bei ESX Server 2.x-Hosts alle 60 Sekunden) direkt erfasst.
Wenn Sie im vSphere-Client für Leistungsdiagramme eine Abfrage nach Echtzeitstatistiken ausführen, fragt
vCenter Server die Daten von jedem Host direkt ab. Zu diesem Zeitpunkt verarbeitet vCenter Server die Daten
nicht. Die Daten werden nur an den vSphere-Client übergeben. Die Verarbeitung erfolgt in einem separaten
Vorgang, abhängig vom Hosttyp.
n Auf ESX-Hosts werden die Statistiken eine Stunde lang aufbewahrt, nach deren Ablauf 180 Datenpunkte
(Proben alle 15-20 Sekunden) erfasst sein werden. Die Datenpunkte werden zusammengefasst, verarbeitet
und an vCenter Server zurückgegeben. Zu diesem Zeitpunkt archiviert vCenter Server die Daten in der
Datenbank als ein Datenpunkt für das Erfassungsintervall [Tag] .
n Auf ESXi-Hosts werden die Statistiken 30 Minuten lang aufbewahrt, nach deren Ablauf 90 Datenpunkte
erfasst sein werden. Die Datenpunkte werden zusammengefasst, verarbeitet und an vCenter Server zu-
rückgegeben. Zu diesem Zeitpunkt archiviert vCenter Server die Daten in der Datenbank als ein Daten-
punkt für das Erfassungsintervall [Tag] .
Um sicherzustellen, dass die Leistung bei der Erfassung und beim Schreiben der Daten in die Datenbank nicht
beeinträchtigt wird, werden zum Erfassen von Statistiken für Datenindikatoren periodische Abfragen ver-
wendet. Die Abfragen erfolgen für ein angegebenes Erfassungsintervall. Am Ende jedes Intervalls werden die
Daten berechnet.
Tabelle 22-3 listet die standardmäßige Erfassungsintervalle auf, die für den vCenter Server verfügbar sind.
1 Woche 30 Minuten Statistiken von einem Tag werden zu einem Datenpunkt alle 30 Minuten zu-
sammengefasst. Daraus ergeben sich 48 Datenpunkte pro Tag und 336 Da-
tenpunkte pro Woche. Alle 2 Stunden werden die 12 erfassten Datenpunkte
aggregiert und als Datenpunkt für einen Monat zusammengefasst.
Sie können die Standardeinstellungen des Erfassungsintervalls von einer
Woche nicht ändern.
1 Monat 2 Stunden Statistiken von einer Woche werden zu einem Datenpunkt alle 2 Stunden
zusammengefasst. Daraus ergeben sich 12 Datenpunkte pro Tag und 360 Da-
tenpunkte pro Monat, wenn davon ausgegangen wird, dass der Monat 30
Tage hat. Nach 24 Stunden werden die 12 erfassten Datenpunkte aggregiert
und als Datenpunkt für [1 Jahr] zusammengefasst.
Sie können die Standardeinstellungen des Erfassungsintervalls von einem
Monat nicht ändern.
1 Jahr 1 Tag Statistiken von einem Monat werden zu einem Datenpunkt pro Tag zusam-
mengefasst. Daraus ergeben sich 365 Datenpunkte pro Jahr.
Sie können durch Konfigurieren der Statistikeinstellungen die Dauer der In-
tervalle und die Archivlänge des Erfassungsintervalls von einem Jahr ändern.
Voraussetzungen
Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System
verbunden sein.
Vorgehensweise
2 Wenn Ihre Umgebung mehrere vCenter Server verwendet, wählen Sie unter [Aktueller vCenter Server]
den Server aus.
Durch die Aktivierung eines längeren Intervalls werden automatisch alle kürzeren Intervalle aktiviert.
Wenn Sie alle Erfassungsebenen deaktivieren, werden keine statistischen Daten in der vCenter Server-
Datenbank archiviert.
5 (Optional) Wenn Sie ein Attribut eines Erfassungsintervalls ändern möchten, wählen Sie die entspre-
chende Zeile im Abschnitt „Statistikintervall“ aus und klicken Sie auf [Bearbeiten] , um das Dialogfeld
„Statistikintervall bearbeiten“ zu öffnen.
Diese Option ist nur für die Intervalle „Tag“ und „Jahr“ konfigurierbar.
Auf Ebene 4 wird die höchste Anzahl an statistischen Leistungsindikatoren verwendet. Es ist emp-
fehlenswert, diese Ebene nur für das Debuggen auszuwählen.
Die Statistikebene muss dem für das vorangegangene Statistikintervall festgelegten Wert für die Sta-
tistikebene entsprechen oder darunter liegen. Dabei handelt es sich um eine vCenter Server-Abhän-
gigkeit.
6 (Optional) Schätzen Sie im Abschnitt „Datenbankgröße“ die Auswirkungen der Statistikeinstellungen auf
die Datenbank ein.
Der geschätzte erforderliche Speicherplatz und die Anzahl an erforderlichen Datenbankzeilen wird
berechnet und angezeigt.
c Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen an den Einstellungen für die Statistikerfassung vor.
Voraussetzungen
Zum Konfigurieren von Statistikeinstellungen muss der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System
verbunden sein.
Vorgehensweise
2 Wenn Ihre Umgebung mehrere vCenter Server verwendet, wählen Sie unter [Aktueller vCenter Server]
den entsprechenden Server aus.
HINWEIS Wenn Sie ein Erfassungsintervall deaktivieren, werden alle nachfolgenden Intervalle automa-
tisch deaktiviert.
5 (Optional) Schätzen Sie im Abschnitt „Datenbankgröße“ die Auswirkungen der Statistikeinstellungen auf
die Datenbank ein.
Der geschätzte erforderliche Speicherplatz und die Anzahl an erforderlichen Datenbankzeilen wird
berechnet und angezeigt.
c Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen an den Einstellungen für die Statistikerfassung vor.
Erfassungsebenen
Jedes Erfassungsintervall weist eine standardmäßige Erfassungsebene auf, die bestimmt, wie viele Datenin-
dikatoren bei der Erfassung statistischer Daten verwendet werden.
Die Erfassungsebene legt fest, welche Messungen abgerufen und in der vCenter Server-Datenbank festgehalten
werden. Sie weisen jedem Erfassungsintervall eine Erfassungsebene von 1-4 zu, wobei Ebene 4über die größte
Anzahl an Indikatoren verfügt. Standardmäßig verwenden alle Erfassungsintervalle eine Erfassungsebene von
1.
Die Erfassungsebene für ein Intervall kann nicht größer als die für das vorhergehende Erfassungsintervall
eingestellte Erfassungsebene sein. Ist beispielsweise für das Intervall „Monat“ die Erfassungsebene 3 einge-
stellt, kann für das Intervall „Jahr“ die Erfassungsebene 1, 2 oder 3, jedoch nicht die Erfassungsebene 4 einge-
stellt werden. Dabei handelt es sich um eine vCenter Server-Abhängigkeit.
Tabelle 22-4 beschreibt jede Erfassungsebene und bietet Empfehlungen zu ihrer Anwendung.
Ebene 1 n Clusterdienste (VMware Distributed Resource Scheduler) – al- Verwendung für Langzeit-Leistungs-
le Metriken überwachung, wenn Gerätestatistiken
n CPU – CPU-Reservierungen, MHz (Gesamt), Nutzung nicht erforderlich sind.
(Durchschnitt), MHz-Nutzung Ebene 1 ist die standardmäßige Erfas-
n Festplatte – Kapazität, maximale Gesamtlatenz, bereitgestellt, sungsebene für alle Erfassungsinter-
nicht freigegeben, Nutzung (Durchschnitt), verwendet valle.
n Arbeitsspeicher – Belegt, Arbeitsspeicherreservierungen,
Overhead, Datenabrufrate bei Einlagerung, Auslagerungsrate,
verwendeter Auslagerungsspeicher, MB (Gesamt), Nutzung
(Durchschnitt), vmmemctl (Balloon)
n Netzwerk – Nutzung (Durchschnitt)
n System – Taktsignal, Betriebszeit
n Betriebsvorgänge virtueller Maschinen – numChangeDS,
numChangeHost, numChangeHostDS
Ebene 3 n Metriken der Ebene 1 und der Ebene 2 Verwendung für Kurzzeit-Leistungs-
n Metriken für alle Indikatoren, mit Ausnahme der Rollup-Min- überwachung, nachdem Probleme auf-
destwerte und -Maximalwerte. getreten oder wenn Gerätestatistiken
erforderlich sind.
n Gerätemetriken
Da hierbei eine große Menge von Daten
zur Fehlerbehebung aufgerufen und
aufgezeichnet wird, verwenden Sie
Ebene 3 für die kürzestmögliche Zeit –
das Tage- oder Wochenerfassungsin-
tervall.
Ebene 4 Alle von vCenter Server unterstützten Metriken, auch für diejeni- Verwendung für Kurzzeit-Leistungs-
gen mit maximalen und minimalen Rollup-Werten. überwachung, nachdem Probleme auf-
getreten oder wenn Gerätestatistiken
erforderlich sind.
Da hierbei eine große Menge von Daten
zur Fehlerbehebung aufgerufen und
aufgezeichnet wird, verwenden Sie
Ebene 4 für die kürzestmögliche Zeit.
In der Regel benötigen Sie nur die Erfassungsebenen 1 und 2 für die Leistungsüberwachung und Analyse.
Ebenen 3 und 4 bieten eine Granularität, die in der Regel nur für Entwickler nützlich ist. Wenn vCenter Server
keine Erfassungsebene zugewiesen wird, die einen Datenindikator enthält, werden die Daten für den Indikator
weder in der Datenbank gespeichert noch in eine Statistik des vergangenen Tages auf dem ESX/ESXi-Host
zusammengefasst. Der Indikator wird nicht in den Leistungsdiagrammen angezeigt.
Bevor Sie die Erfassungsebene für ein Intervall heraufsetzen, zeigen Sie die Diagramme in Echtzeit an. Das
Anzeigen der Echtzeitdaten hat geringeren Einfluss auf die Leistung, da Metriken direkt von der Quelle auf-
gerufen werden, ohne dass sie in die vCenter Server-Datenbank geschrieben werden.
Wenn Sie zur Problemdiagnose in die Erfassungsebene 3 oder 4 wechseln, setzen Sie die Erfassungsebene so
bald wie möglich auf den vorherigen Zustand zurück. Versuchen Sie, bei Erfassungsebene 4 den Erfassungs-
zeitraum auf das Intervall „Tag“ zu begrenzen, damit dies keine Auswirkungen auf die Datenbank hat. Wenn
Sie die Daten länger als einen Tag speichern müssen, setzen Sie die Dauer des Intervalls auf zwei oder drei
Tage herauf, anstatt das Intervall „Woche“ zu verwenden. Müssen Sie z. B. Daten während des Wochenendes
aufzeichnen, legen Sie für das Intervall drei Tage fest. Verwenden Sie das Intervall „Woche“ nur dann, wenn
eine Dauer von mehr als drei Tagen erforderlich ist.
Unter Tabelle 22-5 sind die Umstände aufgelistet, unter denen es möglicherweise sinnvoll ist, die Erfassungs-
ebene für vCenter Server zu erhöhen.
3 n Vergleich der Bereitschafts- und Wartezeiten virtueller CPUs zur Bestimmung der Wirksamkeit von
VSMP.
n Diagnose von Problemen mit Geräten oder Vergleich der Leistung mehrerer Geräte.
Durch Aktivieren oder Deaktivieren eines Erfassungsintervalls können Sie bestimmen, wie lange statistische
Daten in der vCenter Server-Datenbank gespeichert werden. Wenn Sie ein Erfassungsintervall deaktivieren,
werden alle nachfolgenden Intervalle automatisch deaktiviert. Wenn Sie z. B. das Intervall „Woche“ deakti-
vieren, werden die Intervalle „Monat“ und „Jahr“ ebenfalls deaktiviert. Am Ende des Intervalls „Tag“ werden
die Daten gelöscht, da keine Rollups stattfinden können. Die ältesten Daten werden zuerst gelöscht.
HINWEIS Sie müssen jedes Erfassungsintervall manuell aktivieren, um es erneut zu verwenden. Sie können
ein Erfassungsintervall auch nur dann aktivieren, wenn alle vorhergehenden Erfassungsintervalle aktiviert
sind. Wenn Sie beispielsweise das Intervall „Monat“ aktivieren möchten, müssen die Intervalle „Tag“ und
„Woche“ aktiviert sein.
Standardmäßig werden Statistikdaten ein Jahr lang in der vCenter Server-Datenbank gespeichert. Sie können
diesen Zeitraum auf drei Jahre verlängern. Wenn Sie Statistikdaten mehr als drei Jahre lang speichern möchten,
müssen Sie sie außerhalb der vCenter Server-Datenbank archivieren.
Vorgehensweise
1 Öffnen Sie bei Bedarf die Registerkarte [Statistik] des Dialogfelds vCenter Server-Einstellungen.
a Wählen Sie [Verwaltung] > [vCenter Server‐Einstellungen] .
3 Geben Sie die Anzahl der physischen Hosts und virtuellen Maschinen in Ihrer Bestandsliste an.
Der vCenter Server verwendet einen Datenbankrechner, um die geschätzte erforderliche Größe für Ihre
Statistikkonfiguration zu ermitteln. Der Wert wird im Feld [Geschätzter erforderlicher Speicherplatz]
angezeigt, nachdem Sie Werte eingegeben haben.
vCenter Server-Leistungsdiagramme
Die Leistungsdiagramme stellen CPU-, Arbeitsspeicher-, Festplatten-, Netzwerk- und Speichermetriken für
durch vCenter Server verwaltete Geräte und Elemente grafisch dar. Die Diagramme besitzen die folgenden
Typen: Liniendiagramm, Tortendiagramm, Balkendiagramm und Stapeldiagramm.
Zeigen Sie die Leistungsdiagramme für ein Objekt, das in der Bestandsliste ausgewählt ist, auf der Register-
karte [Leistung] des vSphere-Clients an. Sie können Überblicksdiagramme und erweiterte Diagramme für
ein Objekt anzeigen. Sowohl für Überblicksdiagrammen als auch für erweiterte Diagramme werden die fol-
genden Diagrammtypen zum Anzeigen von Statistiken verwendet:
Liniendiagramme Zeigen Metriken für ein einzelnes Bestandsobjekt an. Die Daten für jeden Leis-
tungsindikator werden im Diagramm als separate Linie dargestellt. Beispiels-
weise kann ein Netzwerkdiagramm für einen Host zwei Linien enthalten: eine
für die Anzahl an empfangenen Paketen, und eine für die Anzahl an übertra-
genen Paketen.
Tortendiagramme Zeigen Speichermetriken für einen einzelnen Datenspeicher oder eine einzelne
virtuelle Maschine an. Die Speicherinformationen hängen vom Dateityp oder
der virtuellen Maschine ab. Beispielsweise zeigt ein Tortendiagramm für einen
Datenspeicher die Speicherplatzmenge an, die von den fünf größten virtuellen
Maschinen auf diesem Datenspeicher belegt wird. Ein Tortendiagramm für
eine virtuelle Maschine zeigt die Menge an Speicherplatz an, die von den Da-
teien der virtuellen Maschine in Anspruch genommen wird.
Überblicksleistungsdiagramme
Die Überblicksleistungsdiagramme ermöglichen Ihnen das gleichzeitige Anzeigen der CPU-, Arbeitsspeicher-,
Netzwerk-, Festplatten- und Speichermetriken für ein Objekt.
Alle Überblicksdiagramme für ein Objekt werden in dem selben Fenster auf der Registerkarte [Leistung]
angezeigt. Dies ermöglicht Ihnen das Vergleichen der Ressourcenstatistiken von Clustern, Datencentern, Da-
tenspeichern, Hosts, Ressourcenpools und virtuellen Maschinen nebeneinander. Sie können mit den Über-
blicksleistungsdiagrammen die folgenden Aufgaben ausführen.
n Alle Diagramme für ein Objekt in einem Fenster anzeigen. Die Einzelfensteransicht ermöglicht Ihnen das
Vergleichen verschiedener Ressourcenstatistiken nebeneinander, z. B. der CPU-Nutzung und der Ar-
beitsspeichernutzung.
n Echtzeit- und Verlaufsdaten anzeigen.
n Miniaturdiagramme für untergeordnete Objekte anzeigen. Miniaturdiagramme bieten eine schnelle Zu-
sammenfassung der Ressourcennutzung für jedes untergeordnete Objekt eines Datencenters, Datenspei-
chers, Clusters oder Hosts.
n Öffnen Sie die Überblicksdiagramme für ein untergeordnetes Objekt, indem Sie im Miniaturbereich auf
den Objektnamen klicken.
Voraussetzungen
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt und klicken Sie auf die Registerkarte [Leistung] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt und klicken Sie auf die Registerkarte [Leistung] .
5 Sie können die Hilfe für ein bestimmtes Diagramm anzeigen, indem Sie auf das Hilfesymbol für dieses
Diagramm klicken.
Erweiterte Leistungsdiagramme
Mit den erweiterten Leistungsdiagrammen können Sie Datenpunktinformationen für eine dargestellte Metrik
ansehen, Daten in ein Spreadsheet exportieren und Diagrammdaten in einer Datei speichern. Sie können die
Ansichten von erweiterten Diagrammen anpassen.
HINWEIS Sie können in den erweiterten Diagrammen keine Datenspeichermetriken anzeigen. Sie werden nur
in den Überblicksleistungsdiagrammen angezeigt.
Voraussetzungen
Wenn er direkt mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist, zeigen die erweiterten Leistungsdiagramme nur
Echtzeitstatistiken und Statistiken des vorherigen Tages an. Zum Anzeigen von Verlaufsdaten muss der
vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden sein.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie einen Host, Cluster, Ressourcenpool oder eine virtuelle Maschine im Bestandslistenfenster
aus.
4 Wenn Sie ein anderes Diagramm anzeigen möchten, wählen Sie eine Option aus der Liste [Wechseln
zu] .
Die Standarddiagramme sind so konfiguriert, dass die folgenden Informationen angezeigt werden.
Option Beschreibung
CPU Zeigt die CPU-Nutzung in Megahertz an. Verfügbar für Cluster, Ressour-
cenpools, Hosts und virtuelle Maschinen.
Arbeitsspeicher Zeigt die zugeteilte Arbeitsspeichermenge an. Verfügbar für Cluster, Res-
sourcenpools, Hosts und virtuelle Maschinen.
Option Beschreibung
Festplatte Zeigt die zusammengefasste Leistungsstatistik des Speichers an. Verfügbar
für Hosts und virtuelle Maschinen.
Netzwerk Zeigt die zusammengefasste Leistungsstatistik des Netzwerks an. Verfügbar
für Hosts und virtuelle Maschinen.
System Zeigt Statistiken für die Gesamtverfügbarkeit des Systems an, einschließlich
der CPU-Nutzung durch die Servicekonsole und andere Anwendungen.
Verfügbar für Hosts und virtuelle Maschinen.
Clusterdienste Zeigt zusammengefasste CPU- und Arbeitsspeicherstatistiken sowie Failo-
ver-Statistiken für DRS- und HA-Cluster sowie für Hosts an, die zu DRS-
Clustern gehören.
Wie viele Verlaufsdaten in einem Diagramm angezeigt werden, hängt davon ab, welches Erfassungsin-
tervall und welche Erfassungsebene für vCenter Server festgelegt sind.
Vorgehensweise
3 Navigieren Sie im Dialogfeld „Leistungsdiagramm speichern“ zu dem Speicherort, an dem die Datei ge-
speichert werden soll.
Die Datei wird im von Ihnen angegebenen Format am von Ihnen angegebenen Speicherort gespeichert.
Voraussetzungen
Überprüfen Sie vor dem Anzeigen oder Exportieren von Leistungsdaten, ob die Uhrzeit auf dem ESX/ESXi-
Host, dem vCenter Server-System und dem Clientcomputer korrekt eingestellt ist. Hosts und Clientcomputer
können sich zwar in unterschiedlichen Zeitzonen befinden, die Uhrzeit innerhalb der jeweiligen Zeitzone muss
jedoch korrekt sein.
Vorgehensweise
Wenn Leistungsdaten für das ausgewählte Bestandslistenobjekt nicht verfügbar sind, ist die Option „Leis-
tungsdaten exportieren“ nicht verfügbar.
4 Wählen Sie den Datums- und Zeitbereich für das Diagramm aus.
6 Wählen Sie die Metrikgruppen aus, die im Diagramm angezeigt werden sollen.
Die Objekte können ebenfalls über die Schaltflächen [Alle] oder [Keine] angegeben werden.
7 (Optional) Klicken Sie zum Anpassen der Optionen auf [Erweitert] , wählen Sie die Objekte und Leis-
tungsindikatoren aus, die in das Diagramm einbezogen werden sollen, und klicken Sie auf [OK] .
8 Geben Sie die Größe des Diagramms in der exportierten Datei an.
Änderungen an den Diagrammoptionen werden sofort wirksam. Neue Ansichten werden dem Menü [Wech‐
seln zu (Switch to)] hinzugefügt.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt und klicken Sie auf die Registerkarte [Leistung] .
5 Wählen Sie unter Diagrammoptionen eine Metrikgruppe für das Diagramm aus.
Wenn Sie [Benutzerdefiniert] auswählen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus.
n Wählen Sie [Letzte] und legen Sie für den Überwachungszeitraum des Objekts die Anzahl an Stun-
den, Tagen, Wochen oder Monaten fest.
n Wählen Sie [Von] und wählen Sie das Start- und das Enddatum aus.
Sie können auch die Optionen für den Zeitraum anpassen, indem Sie das Erfassungsintervall einstellen.
Beachten Sie Folgendes, wenn Sie die Option für gestapelte Diagramme auswählen.
n In der Liste der Metriken kann nur ein Element ausgewählt werden.
n Gestapelte Diagramme für jede einzelne virtuelle Maschinen stehen nur für Hosts zur Verfügung.
n Klicken Sie auf den beschreibenden Namen eines Indikators, um Informationen zu seiner Funktion
und darüber zu erhalten, ob die ausgewählte Metrik für Diagramme einzelner virtueller Maschinen
gestapelt werden kann.
Die Objekte können ebenfalls über die Schaltflächen [Alle] oder [Keine] angegeben werden.
Sie können Leistungsindikatoren auch mithilfe der Schaltflächen [Alle] oder [Keine] angeben.
Klicken Sie auf den Namen eines Indikators, um im Fenster „Indikatorbeschreibung“ Informationen zu
dem Indikator anzuzeigen.
Klicken Sie zum Anzeigen des Diagramms in einem eigenen Fenster auf die Popup-Diagrammschaltfläche
( ). Dies ermöglicht Ihnen das Anzeigen weiterer Diagramme bei geöffnetem Diagramm.
Vorgehensweise
2 Wählen Sie ein beliebiges Objekt im Datencenter aus, um die Registerkarte [Leistung] zu aktivieren.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte [Leistung] und anschließend auf [Erweitert] .
6 Wählen Sie ein Diagramm aus und klicken Sie auf [Löschen] .
Das Diagramm wird gelöscht und aus dem Menü [Wechseln zu] entfernt.
CPU-Leistung
Verwenden Sie die CPU-Leistungsdiagramme des vSphere-Clients, um die CPU-Leistung von Hosts, Clustern,
Ressourcenpools, virtuellen Maschinen und vApps zu überwachen. Verwenden Sie die nachfolgenden Richt-
linien, um Probleme mit der CPU-Leistung zu finden und zu beheben.
Eine kurze Spitze bei „CPU-Nutzung“ oder „CPU in Bereitschaft“ zeigt an, dass Sie die Ressourcen des Hosts
bestmöglich nutzen. Wenn beide Werte jedoch konstant hoch sind, sind die Hosts wahrscheinlich überbelegt.
Generell wirkt es sich negativ auf die Leistung aus, wenn der CPU-Nutzungswert für eine virtuelle Maschine
bei über 90 % und der Wert für die CPU-Bereitschaft bei über 20 % liegt.
1 Stellen Sie sicher, dass VMware Tools auf allen virtuellen Maschinen auf dem Host installiert sind.
2 Vergleichen Sie den Wert der CPU-Nutzung einer virtuellen Maschine mit der CPU-Nutzung anderer virtueller Ma-
schinen auf dem Host oder im Ressourcenpool. Das Stapel-Balkendiagramm in der Ansicht [Virtuelle Maschinen]
des Hosts gibt die CPU-Nutzung für alle virtuellen Maschinen auf dem Host an.
3 Finden Sie heraus, ob das Erreichen der CPU-Grenzwerteinstellung des CPU-Nutzungswerts für die virtuelle Ma-
schine die Ursache für ihre hohe Bereitschaftszeit ist. Erhöhen Sie den CPU-Grenzwert, wenn dies der Fall ist.
4 Erhöhen Sie die CPU-Anteile, damit die virtuelle Maschine häufiger ausgeführt werden kann. Die gesamte Bereit-
schaftszeit auf dem Host bleibt möglicherweise auf derselben Ebene, wenn das Hostsystem durch die CPU gebremst
wird. Legen Sie, wenn die Hostbereitschaftszeit nicht sinkt, die CPU-Reservierungen für virtuelle Maschinen mit
hoher Priorität fest, um sicherzustellen, dass sie die erforderlichen CPU-Zyklen erhalten.
5 Erhöhen Sie die Menge des Arbeitsspeichers, der der virtuellen Maschine zugeteilt ist. Dadurch wird die Festplatten-
und/oder Netzwerkaktivität für zwischenspeichernde Anwendungen herabgesetzt. Dies führt möglicherweise zu
einer niedrigeren Festplatten-E/A und verringert die Notwendigkeit der Virtualisierung der Hardware durch den
ESX/ESXi-Host. Virtuelle Maschinen mit kleineren Ressourcenzuteilungen akkumulieren in der Regel mehr CPU-
Bereitschaftszeit.
6 Verringern Sie die Anzahl der virtuellen CPUs auf einer virtuellen Maschine auf die Anzahl, die zum Ausführen der
Arbeitslast erforderlich ist. Beispielsweise kann eine Anwendung mit nur einem Thread auf einer virtuellen Vier-
Wege-Maschine nur eine einzige vCPU nutzen. Die Wartung der drei im Leerlauf befindlichen vCPUs durch den
Hypervisor verwendet jedoch CPU-Zyklen, die für andere Aufgaben genutzt werden könnten.
7 Fügen Sie den Host zu einem DRS-Cluster hinzu, wenn er sich nicht bereits in einem DRS-Cluster befindet. Wenn sich
der Host in einem DRS-Cluster befindet, erhöhen Sie die Anzahl an Hosts und migrieren Sie eine oder mehrere vir-
tuelle Maschinen auf den neuen Host.
8 Aktualisieren Sie bei Bedarf die physischen CPUs oder Kerne auf dem Host.
9 Verwenden Sie die neueste Version von ESX/ESXi und aktivieren Sie CPU-sparenden Funktionen, wie z. B. TCP-
Segmentierungs-Offload, große Arbeitsspeicherseiten und Jumbo-Frames.
Die Festplattennutzung der virtuellen Maschine (%) und die E/A-Datenindikatoren bieten Informationen zur
durchschnittlichen Festplattennutzung auf einer virtuellen Maschine. Verwenden Sie diese Indikatoren, um
die Trends bei der Festplattennutzung zu überwachen.
Anhand der Leistungsindikatoren für die Festplattenlatenz können Sie am besten erkennen, ob in Ihrer vSphe-
re-Umgebung Festplattenprobleme auftreten. Verwenden Sie die erweiterten Leistungsdiagramme zum An-
zeigen dieser Statistiken.
n Der kernelLatency-Leistungsindikator misst die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die der VMker-
nel für die Verarbeitung jedes SCSI-Befehls benötigt. Um eine bestmögliche Leistung zu ermöglichen,
sollte der Wert 0-1 Millisekunden betragen. Wenn der Wert mehr als 4 Millisekunden beträgt, versuchen
die virtuellen Maschinen auf dem ESX/ESXi-Host mehr Daten an das Speichersystem zu senden als von
der Konfiguration unterstützt werden. Überprüfen Sie die CPU-Nutzung und erhöhen Sie die Warte-
schlangentiefe oder das Speichervolumen.
n Der deviceLatency-Leistungsindikator misst die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom physi-
schen Gerät zur vollständigen Ausführung eines SCSI-Befehls benötigt wird. Je nach Hardware kann eine
Zeit von mehr als 15 Millisekunden darauf hinweisen, dass Probleme mit dem Speicher-Array vorliegen.
Verschieben Sie das aktive VMDK auf ein Volume mit mehr Spindeln oder fügen Sie der LUN Festplatten
hinzu.
n Der queueLatency-Leistungsindikator misst die durchschnittliche Zeit, die in der VMkernel-Warteschlan-
ge pro SCSI-Befehl benötigt wird. Dieser Wert muss immer Null sein. Ist dies nicht der Fall, ist das Ar-
beitsaufkommen zu hoch und das Array kann die Daten nicht schnell genug verarbeiten.
1 Vergrößern Sie den Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine. Dadurch wird dem Betriebssystem ermöglicht, mehr
Daten zwischenzuspeichern, was die E/A-Aktivität reduziert. Beachten Sie, dass Sie dazu möglicherweise auch den
Hostarbeitsspeicher vergrößern müssen. Das Vergrößern des Arbeitsspeichers kann das Zwischenspeichern von Da-
ten reduzieren, weil Datenbanken den Systemarbeitsspeicher zum Ablegen der Daten im Cache verwenden können,
wodurch Festplattenzugriffe vermieden werden.
Wenn Sie sicherstellen möchten, dass virtuelle Maschinen über genügend Arbeitsspeicher verfügen, überprüfen Sie
die Auslagerungsstatistik auf dem Gastbetriebssystem. Erhöhen Sie den Gastarbeitsspeicher, aber nicht in einem
Ausmaß, das zu übermäßigen Arbeitsspeicherauslagerungen auf dem Host führt. Installieren Sie VMware Tools,
damit Arbeitsspeicher-Ballooning auftreten kann,
3 Deaktivieren Sie für die VMDK- und VMEM-Dateien die Anti-Virus-Prüfungen nach Bedarf.
4 Ermitteln Sie mithilfe der Array-Tools des Anbieters die Array-Leistungsstatistiken. Wenn zu viele Server gleichzeitig
auf gemeinsame Elemente auf einem Array zugreifen, kann dies zu einer Überlastung der Festplatten führen. Ziehen
Sie arrayseitige Verbesserungen in Betracht, um den Durchsatz zu erhöhen.
5 Migrieren Sie mithilfe von Storage VMotion E/A-intensive virtuelle Maschinen zwischen mehreren ESX/ESXi-Hosts.
6 Verteilen Sie die Festplattenlast gleichmäßig auf alle verfügbaren physischen Ressourcen. Verteilen Sie stark genutz-
ten Speicher auf LUNs, auf die durch verschiedene Adapter zugegriffen wird. Verwenden Sie separate Wartesch-
langen für jeden Adapter, um die Festplatteneffizienz zu erhöhen.
7 Konfigurieren Sie die HBAs und die RAID-Controller für eine optimale Verwendung. Stellen Sie sicher, dass die
Warteschlangentiefen und die Cache-Einstellungen auf den RAID-Controllern passend eingestellt sind. Ist dies nicht
der Fall, erhöhen Sie die Anzahl der ausstehenden Festplattenanforderungen für die virtuelle Maschine, indem Sie
den Parameter [Link] anpassen. Weitere Informationen finden Sie im SAN‐Konfigurati‐
onshandbuch (für Fibre‐Channel).
8 Trennen Sie bei ressourcenintensiven virtuellen Maschinen das physische Festplattenlaufwerk der virtuellen Ma-
schine von dem Laufwerk mit der Systemauslagerungsdatei. Dies verringert die Anzahl an Festplatten-Spindel-Kon-
flikten in Phasen hoher Nutzung.
9 Deaktivieren Sie auf Systemen mit veränderbarem RAM das Arbeitsspeicher-Trimming, indem Sie zur .VMX-Datei
der virtuellen Maschine die Zeile MemTrimRate=0 hinzufügen.
10 Wenn die kombinierte Festplatten-E/A höher ist als eine einzelne HBA-Kapazität, verwenden Sie Multi-Pathing oder
mehrere Links.
11 Erstellen Sie bei ESXi-Hosts vorallokierte virtuelle Festplatten. Wenn Sie eine virtuelle Festplatte für ein Gastbet-
riebssystem erstellen, wählen Sie die Option [Gesamten Festplattenspeicher jetzt zuteilen] aus. Die mit dem er-
neuten Zuweisen zusätzlichen Festplattenspeicherplatzes verbundenen Leistungseinbußen treten nicht auf und die
Möglichkeit, dass die Festplatte fragmentiert wird, verringert sich.
Um die bestmögliche Leistung zu erzielen, muss der Hostarbeitsspeicher groß genug sein, um den aktiven
Arbeitsspeicher der virtuellen Maschinen aufzunehmen. Beachten Sie, dass der aktive Arbeitsspeicher kleiner
als die Arbeitsspeichergröße der virtuellen Maschine sein kann. Dadurch wird die Überbereitstellung von
Arbeitsspeicher ermöglicht, wobei aber sichergestellt wird, dass der aktive Arbeitsspeicher der virtuellen Ma-
schine kleiner ist als der Hostarbeitsspeicher.
Die Arbeitsspeichergröße einer virtuellen Maschine muss leicht höher sein als die durchschnittliche Arbeits-
speichernutzung auf dem Gast. Dadurch kann der Host Spitzen in der Arbeitslast bewältigen, ohne Arbeits-
speicher zwischen den Gästen auslagern zu müssen. Eine Erhöhung der Arbeitsspeichergröße der virtuellen
Maschine führt zu mehr Overhead bei der Arbeitsspeichernutzung.
Wenn eine virtuelle Maschine hohe Werte für das Ballooning oder die Auslagerung aufweist, überprüfen Sie
die Menge des freien physischen Arbeitsspeichers auf dem Host. Ein Wert für den freien Arbeitsspeicher von
6 % oder weniger bedeutet, dass der Host die Arbeitsspeicheranforderungen nicht erfüllt. Dies führt zu Ar-
beitsspeicherrückforderungen, was die Leistung beeinträchtigen kann. Wenn zudem die Größe des aktiven
Arbeitsspeichers mit der Größe des gewährten Arbeitsspeichers übereinstimmt, ist der Bedarf an Arbeitsspei-
cher höher als die verfügbaren Arbeitsspeicherressourcen. Wenn der aktive Arbeitsspeicher konstant niedrig
ist, ist der Arbeitsspeicher möglicherweise zu groß.
Wenn der Host über ausreichend freien Arbeitsspeicher verfügt, überprüfen Sie die Ressourcenfreigaben sowie
die Reservierungs- und Grenzwerteinstellungen für die virtuellen Maschinen und Ressourcenpools auf dem
Host. Stellen Sie sicher, dass die Hosteinstellungen zu den Einstellungen für die virtuellen Maschinen passen
und nicht niedriger als diese sind.
Wenn die Arbeitsspeichernutzung hoch ist und das Ballooning oder die Auslagerungswerte für den Host hoch
sind, überprüfen Sie die Menge des freien physischen Arbeitsspeichers auf dem Host. Ein Wert für den freien
Arbeitsspeicher von 6 % oder weniger bedeutet, dass der Host den Bedarf an Arbeitsspeicher nicht verarbeiten
kann. Dies führt zu Arbeitsspeicherrückforderungen, was die Leistung beeinträchtigen kann.
Wenn die Arbeitsspeichernutzung hoch ist oder Sie Leistungseinbußen bemerken, sollten Sie die nachfolgen-
den Aktionen durchführen.
1 Stellen Sie sicher, dass VMware Tools auf allen virtuellen Maschinen installiert sind. Der Balloon-Treiber ist mit
VMware Tools installiert und entscheidend für die Leistung.
2 Stellen Sie sicher, dass der Balloon-Treiber aktiviert ist. Der VMkernel gewinnt nicht verwendeten Arbeitsspeicher
der virtuellen Maschine regelmäßig durch Ballooning und Auslagerung zurück. Dies führt in der Regel nicht zu
Leistungseinbußen bei der virtuellen Maschine.
3 Verringern Sie den Arbeitsspeicherplatz auf der virtuellen Maschine und ändern Sie das Cache-Volumen, falls dieses
zu groß ist. Dadurch wird Arbeitsspeicher für andere virtuelle Maschinen freigegeben.
4 Wenn die Arbeitsspeicherreservierung der virtuellen Maschine auf einen Wert gesetzt ist, der viel höher ist als der
Wert für ihren aktiven Arbeitsspeicher, sollten Sie die Reservierungseinstellung verringern, damit der VMkernel den
nicht verwendeten Arbeitsspeicher für andere virtuelle Maschinen auf dem Host nutzen kann.
5 Migrieren Sie eine oder mehrere virtuelle Maschinen auf einen Host in einem DRS-Cluster.
Netzwerkleistung
Verwenden Sie die Leistungsdiagramme für Netzwerke, um die Netzwerknutzung und Bandbreite für Cluster,
Hosts und virtuelle Maschinen zu überwachen. Verwenden Sie die nachfolgenden Richtlinien, um Probleme
mit der Netzwerkleistung zu finden und zu beheben.
Die Netzwerkleistung ist abhängig von der Arbeitslast der Anwendung und der Netzwerkkonfiguration.
Verworfene Pakete im Netzwerk weisen auf einen Engpass im Netzwerk hin. Sie können mithilfe von esxtop
ermitteln, ob Pakete verworfen werden, oder mithilfe der erweiterten Leistungsdiagramme die Werte drop-
pedTx und droppedRx des Netzwerkindikators überprüfen.
Wenn Pakete verworfen werden, passen Sie die VM-Anteile an. Wenn keine Pakete verworfen werden, prüfen
Sie die Größe der Pakete im Netzwerk sowie die Datenempfangs- und Datenübertragungsrate. Allgemein gilt:
je größer die Pakete im Netzwerk, desto schneller ist die Netzwerkgeschwindigkeit. Wenn die Pakete groß
sind, werden weniger Pakete übertragen, wodurch zur Verarbeitung der Daten eine geringere CPU-Menge
benötigt wird. Bei kleinen Paketen im Netzwerk werden mehr Pakete übertragen, aber die Netzwerkge-
schwindigkeit ist langsamer, weil zur Verarbeitung der Daten eine höhere CPU-Menge benötigt wird.
HINWEIS In einigen Instanzen können große Pakete eine hohe Netzwerklatenz verursachen. Sie können die
Netzwerklatenz mithilfe der VMware AppSpeed-Anwendung für die Leistungsüberwachung oder einer An-
wendung eines Drittanbieters überprüfen.
Wenn keine Pakete verworfen werden und die Datenempfangsrate langsam ist, verfügt der Host wahrschein-
lich nicht über die zum Verarbeiten der Last erforderlichen CPU-Ressourcen. Überprüfen Sie die Anzahl an
virtuellen Maschinen, die jeder physischen NIC zugewiesen sind. Führen Sie ggf. einen Lastenausgleich durch,
indem Sie die virtuellen Maschinen auf andere vSwitches verschieben oder dem Host mehr NICs zuweisen.
Es besteht auch die Möglichkeit, virtuelle Maschinen auf einen anderen Host zu verschieben oder die Host-
CPU oder die VM-CPU zu erhöhen.
1 Stellen Sie sicher, dass VMware Tools auf allen virtuellen Maschinen installiert sind.
2 Verwenden Sie möglichst vmxnet3 NIC-Treiber, die mit VMware Tools verfügbar sind. Sie sind für eine hohe Leis-
tung optimiert.
3 Wenn virtuelle Maschinen, die auf demselben ESX/ESXi-Host ausgeführt werden, miteinander kommunizieren,
schließen Sie sie an denselben vSwitch an. Dadurch müssen die Pakete nicht über das physische Netzwerk übertragen
werden.
4 Weisen Sie jede physische NIC einer Portgruppe und einem vSwitch zu.
5 Verwenden Sie zur Verarbeitung der verschiedenen Datenströme separate physische NICs, z. B. Pakete im Netzwerk,
die von virtuellen Maschinen generiert wurden, iSCSI-Protokolle, VMotion-Aufgaben und Servicekonsolenaktivi-
täten.
6 Stellen Sie sicher, dass die physische NIC-Kapazität groß genug ist, um den Netzwerkverkehr auf dem entsprech-
enden vSwitch zu verarbeiten. Wenn die Kapazität nicht ausreicht, sollten Sie in Erwägung ziehen, eine physische
NIC mit hoher Bandbreite (10 GBit/s) zu verwenden oder einige virtuelle Maschinen auf einen vSwitch mit einer
geringeren Arbeitslast oder auf einen neuen vSwitch zu verschieben.
7 Wenn Pakete am vSwitch-Port verworfen werden, erhöhen Sie ggf. die Ringpuffer für den Treiber des virtuellen
Netzwerks.
8 Stellen Sie sicher, dass die angezeigten Geschwindigkeits- und Duplex-Einstellungen für die physische NIC den
Hardware-Anforderungen entsprechen und dass die Hardware so konfiguriert ist, dass sie auf maximaler Leistung
läuft. Beispiel: Stellen Sie sicher, dass NICs mit 1 GBit/s nicht auf 100 MBit/s zurückgesetzt werden, weil sie an einen
älteren Switch angeschlossen sind.
9 Stellen Sie sicher, dass alle NICs im Vollduplexmodus ausgeführt werden. Hardware-Verbindungsprobleme führen
möglicherweise dazu, dass eine NIC sich auf eine niedrigere Geschwindigkeit oder in den Halbduplexmodus zu-
rücksetzt.
10 Verwenden Sie vNICs, die TSO-fähig sind, und stellen Sie sicher, dass TSO-Jumbo-Frames aktiviert sind, sofern
möglich.
Speicherleistung
Verwenden Sie die Datenspeicher-Leistungsdiagramme des vSphere-Clients, um die Datenspeichernutzung
zu überwachen. Verwenden Sie die nachfolgenden Richtlinien, um Probleme mit der Datenspeicherleistung
zu finden und zu beheben.
Der Datenspeicherplatz ist voll, wenn der belegte Speicherplatz gleich der Kapazität ist. Zugeteilter Speicher-
platz kann größer als die Datenspeicherkapazität sein, beispielsweise wenn Sie Snapshots und thin bereitge-
stellte (Thin Provisioning) Festplatten haben. Sie können dem Datenspeicher mehr Speicherplatz zur Verfü-
gung stellen, wenn dies möglich ist, ihm Festplatten hinzufügen oder freigegebene Datenspeicher verwenden.
Wenn Snapshot-Dateien viel Datenspeicherplatz belegen, sollten Sie in Betracht ziehen, sie auf die virtuelle
Festplatte zu konsolidieren, wenn sie nicht länger benötigt werden. Das Konsolidieren der Snapshots löscht
die Dateien des REDO-Protokolls und entfernt die Snapshots von der Benutzerschnittstelle des vSphere-
Clients. Weitere Informationen zum Konsolidieren des Datencenters finden Sie in der Hilfe zum vSphere‐Cli‐
ent.
Beispielsweise handelt es sich beim Ausschalten einer virtuellen Maschine um eine Aufgabe. Sie können diese
Aufgabe jeden Abend manuell ausführen oder eine geplante Aufgabe einrichten, die die virtuelle Maschine
jeden Abend für Sie ausschaltet.
HINWEIS Die im vSphere-Client verfügbare Funktionalität hängt davon ab, ob der vSphere-Client mit einem
vCenter Server-System oder einem ESX/ESXi-Host verbunden ist. Soweit nicht anders angegeben, bezieht sich
der Prozess, die Aufgabe und die Beschreibung auf beide Arten von vSphere-Clientverbindungen. Wenn der
vSphere-Client mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist, ist die Option [Aufgaben] nicht verfügbar. Aller-
dings können Sie kürzlich bearbeitete Aufgaben in der [Statusleiste] des vSphere-Clients anzeigen.
Die Aufgabenliste eines Objekts enthält standardmäßig auch die Aufgaben für die untergeordneten Objekte.
Sie können die Liste filtern, indem Sie auf untergeordneten Objekten ausgeführte Aufgaben entfernen und
indem Sie mithilfe von Schlüsselwörtern nach Aufgaben suchen.
Wenn Sie bei einem vCenter Server-System angemeldet sind, das zu einer verbundenen Gruppe gehört, wird
in einer Spalte in der Aufgabenliste der Name des vCenter Server-Systems angezeigt, auf dem die Aufgabe
ausgeführt wurde.
Vorgehensweise
2 Zeigen Sie die Aufgaben für ein einzelnes Objekt oder für das gesamte vCenter Server-System am.
n Um die Aufgaben für ein Objekt anzuzeigen, wählen Sie das Objekt aus.
n Wählen Sie zum Anzeigen der Aufgaben in vCenter Server den Root-Ordner aus.
Die Aufgabenliste enthält die auf dem Objekt und seinen untergeordneten Elementen ausgeführten Auf-
gaben.
4 (Optional) Wählen Sie eine Aufgabe in der Liste aus, um Details zu der Aufgabe anzuzeigen.
Vorgehensweise
3 Wählen Sie, sofern erforderlich, [Ansicht] > [Status] , um die Statusleiste im unteren Bereich des vSphere-
Clients anzuzeigen.
Die Liste der abgeschlossenen Aufgaben wird im Fenster [Kürzlich bearbeitete Aufgaben] der [Sta‐
tusleiste] angezeigt.
5 Wählen Sie, sofern erforderlich, [Ansicht] > [Status] , um die Statusleiste im unteren Bereich des vSphere-
Clients anzuzeigen.
Vorgehensweise
u Wählen Sie in der Navigationsleiste [Home] > [Verwaltung] > [Geplante Aufgaben] .
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste den Host oder das Datencenter aus und klicken Sie auf die Registerkar-
te [Aufgaben & Ereignisse] .
3 Wenn die Liste [Alle Einträge anzeigen] und das Suchfeld nicht unter den Schaltflächen [Aufgaben]
und [Ereignisse] angezeigt werden, wählen Sie [Ansicht] > [Filtern] .
4 Klicken Sie auf [Alle Einträge anzeigen] und wählen Sie abhängig vom ausgewählten Objekt [Hostein‐
träge anzeigen] oder [Datencentereinträge anzeigen] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Aufgaben & Ereignisse] .
3 Wenn das Suchfeld [Name, Ziel oder Status enthält] nicht angezeigt wird, wählen Sie [Ansicht] >
[Filtern] .
4 Klicken Sie auf den Suchfeldpfeil und wählen Sie die Attribute aus, die in die Suche aufgenommen werden
sollen.
5 Geben Sie im Feld ein Schlüsselwort ein und drücken Sie die Eingabetaste.
HINWEIS Sie können nur einen Teil der Aufgaben mithilfe des vSphere-Clients abbrechen und keine Aufgaben
auf einem Host mit der ESX Server-Version 2.0.1 abbrechen.
Erforderliche Berechtigungen:
n Manuelle Aufgaben: [Link] aktualisieren
n Geplante Aufgaben:Geplante [Link] entfernen
n Entsprechende Berechtigungen auf dem Host, auf dem die Aufgabe ausgeführt wird
Voraussetzungen
Zum Abbrechen einer Aufgabe muss der vSphere-Client mit einem vCenter Server-System verbunden sein.
Vorgehensweise
1 Suchen Sie die Aufgabe im Fenster [Kürzlich bearbeitete Aufgaben] der [Statusleiste] .
Standardmäßig wird die [Statusleiste] im unteren Bereich des vSphere-Clients angezeigt. Wenn sie nicht
angezeigt wird, wählen Sie [Ansicht] > [Statusleiste] .
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Aufgabe und wählen Sie [Abbrechen] .
Wenn die Option zum Abbrechen nicht verfügbar ist, kann die ausgewählte Aufgabe nicht abgebrochen
werden.
Das vCenter Server-System bzw. der ESX/ESXi-Host stoppt den Aufgabenfortschritt und versetzt das Objekt
wieder in seinen vorherigen Zustand. Der vSphere-Client zeigt die Aufgabe mit dem Status [Abgebrochen]
an.
Der vSphere-Client muss zum Erstellen und Verwalten geplanter Aufgaben mit einem vCenter Server-System
verbunden sein. In der folgenden Tabelle werden die Aufgaben aufgeführt, die geplant werden können.
Hinzufügen eines Hosts Fügt den Host zum angegebenen Datencenter oder Cluster hinzu.
Ändern des Betriebszustands einer virtuel- Schaltet die virtuelle Maschine ein oder aus, hält sie an oder setzt ihren Status
len Maschine zurück.
Übereinstimmung mit einem Profil prüfen Prüft, dass die Konfiguration eines Hosts mit der in einem Hostprofil ange-
gebenen Konfiguration übereinstimmt.
Klonen einer virtuellen Maschine Erstellt einen Klon der virtuellen Maschine und platziert ihn auf dem ange-
gebenen Host oder Cluster.
Erstellen einer virtuellen Maschine Erstellt auf dem angegebenen Host eine neue virtuelle Maschine.
Bereitstellen einer virtuellen Maschine Erstellt eine neue virtuelle Maschine aus einer Vorlage auf dem angegebenen
Host oder Cluster.
Virtuelle Maschine exportieren Exportiert die von vCenter Server verwalteten virtuellen Maschinen in ver-
waltete Formate oder gehostete Formate. Während des Exportvorgangs wird
die Quelle in eine virtuelle Maschine mit einem von Ihnen festgelegten For-
mat konvertiert.
Diese geplante Aufgabe ist nur verfügbar, wenn VMware vCenter Converter
installiert ist.
Virtuelle Maschine importieren Importiert eine physische Maschine, eine virtuelle Maschine oder ein Sys-
tem-Image in eine von vCenter Server verwaltete virtuelle Maschine.
Diese geplante Aufgabe ist nur verfügbar, wenn VMware vCenter Converter
installiert ist.
Migrieren einer virtuellen Maschine Migriert mithilfe der Migration oder der Migration mit VMotion eine virtu-
elle Maschine auf den angegebenen Host oder Datenspeicher.
Erstellen eines Snapshots einer virtuellen Erfasst den Gesamtstatus der virtuellen Maschine zum Zeitpunkt der Erstel-
Maschine lung des Snapshots.
Auf Updates prüfen Durchsucht Vorlagen, virtuelle Maschinen und Hosts nach verfügbaren Up-
dates.
Diese Aufgabe ist nur verfügbar, wenn VMware vCenter Update Manager
installiert ist.
Standardisieren Lädt neue Patches, die bei der Suche gefunden wurden, herunter und wendet
die neu konfigurierten Einstellungen an.
Diese Aufgabe ist nur verfügbar, wenn VMware vCenter Update Manager
installiert ist.
Sie können geplante Aufgaben mithilfe des Assistenten für geplante Aufgaben erstellen. Für einige geplante
Aufgaben öffnet dieser Assistent den speziell für diese Aufgabe vorgesehenen Assistenten. Wenn Sie z. B. eine
geplante Aufgabe erstellen, die eine virtuelle Maschine migriert, öffnet der Assistent für geplante Aufgaben
den Assistenten für das Migrieren einer virtuellen Maschine, mit dessen Hilfe Sie die Details für die Migration
festlegen können.
Das Planen einer Aufgabe zur Ausführung auf mehreren Objekten ist nicht möglich. Beispielsweise können
Sie keine geplante Aufgabe auf einem Host erstellen, die alle virtuellen Maschinen auf diesem Host einschaltet.
Sie müssen für jede virtuelle Maschine eine separate geplante Aufgabe erstellen.
Nachdem eine geplante Aufgabe ausgeführt wurde, können Sie sie für eine erneute Ausführung zu einem
anderen Zeitpunkt planen.
Sie können mithilfe des vSphere-Clients eine begrenzte Anzahl an Aufgaben planen. Falls die zu planende
Aufgabe nicht verfügbar ist, verwenden Sie die VMware Infrastructure-API. Weitere Informationen hierzu
finden Sie im Programmierhandbuch zum vSphere-SDK.
VORSICHT Planen Sie keine parallel ausgeführten Aufgaben für ein Objekt. Dies kann zu unerwarteten Er-
gebnissen führen.
Voraussetzungen
Der vSphere-Client muss zum Planen von Aufgaben mit einem vCenter Server-System verbunden sein.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie in der Navigationsleiste auf [Home] > [Verwaltung] > [Geplante Aufgaben] .
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Zu planende Aufgabe auswählen“ eine Aufgabe aus und klicken Sie auf
[OK] , um den Assistenten für diese Aufgabe zu öffnen.
HINWEIS Für einige geplante Aufgaben öffnet der Assistent den speziell für diese Aufgabe vorgesehenen
Assistenten. Beispielsweise öffnet der Assistent für geplante Aufgabe zum Migrieren einer virtuellen Ma-
schine den Assistenten für das Migrieren einer virtuellen Maschine, mit dessen Hilfe Sie die Details für
die Migration festlegen können.
4 Führen Sie die Schritte des Assistenten für die Aufgabe aus.
5 Klicken Sie auf [OK] , um den Assistenten zum Planen einer Aufgabe zu öffnen.
6 Geben Sie einen Name und eine Beschreibung für die Aufgabe ein und klicken Sie auf [Weiter] .
7 Wählen Sie eine [Häufigkeit] und geben Sie eine [Startzeit] an.
Mit einer geplanten Aufgabe können Sie nur veranlassen, dass die Aufgabe einmal innerhalb eines Tages
ausgeführt wird. Wenn Sie eine Aufgabe mehrmals am Tag ausgeführt werden soll, müssen Sie zusätzliche
geplante Aufgaben einrichten.
[Einmal] n Wenn Sie die geplante Aufgabe sofort ausführen möchten, wählen Sie [Jetzt] und klicken
Sie auf [Weiter] .
n Wenn Sie die geplante Aufgabe zu einem späteren Zeitpunkt ausführen möchten, wählen
Sie [Später] und geben Sie eine [Uhrzeit] ein. Klicken Sie auf den Pfeil [Datum] , um
den Kalender anzuzeigen, und klicken Sie auf ein Datum.
[Nach dem Start] n Geben Sie unter [Verzögerung] den Zeitraum in Minuten an, um den die Aufgabe ver-
zögert werden soll.
Tabelle 23-2. Optionen für die Ausführungshäufigkeit von geplanten Aufgaben (Fortsetzung)
Häufigkeit Aktion
[Stündlich] a Geben Sie unter [Startzeit] die Anzahl an Minuten nach der vollen Stunde für die Aus-
führung der Aufgabe ein.
b Geben Sie unter [Intervall] die Anzahl an Stunden ein, nach der die Aufgabe ausgeführt
werden soll.
Wenn eine Aufgabe z. B. eine halbe Stunde nach einer vollen Stunde in einem Intervall von 5
Stunden gestartet werden soll, geben Sie 30 und 5 ein.
Mit der Option [Letzten] wird die Aufgabe in der letzten Woche des Monats ausge-
führt, die den ausgewählten Wochentag enthält. Wenn Sie z. B. den letzten Montag des
Monats auswählen und der letzte Tag des Monats ein Sonntag ist, wird die Aufgabe
sechs Tage vor dem Monatsende ausgeführt.
c Geben Sie unter [Intervall] die Anzahl der zwischen den einzelnen Aufgabenausführun-
gen liegenden Monate ein.
Das vCenter Server-System fügt die Aufgabe zu der Liste im Fenster [Geplante Aufgaben] hinzu.
Aufgaben, die nicht ausgeführt werden, können gelöscht werden, wenn sie sich in der Warteschlange oder im
geplanten Zustand befinden. Weil in solchen Fällen der Abbruchvorgang nicht verfügbar ist, entfernen Sie
entweder die Aufgabe oder planen Sie sie zur Ausführung zu einem anderen Zeitpunkt. Das Entfernen einer
geplanten Aufgabe bedeutet, dass Sie sie für eine zukünftige Ausführung neu erstellen müssen, was bei einer
zeitlichen Neuplanung nicht erforderlich ist.
Wenn vSphere virtuelle Dienste verwendet, können Sie zudem die folgenden geplanten Aufgaben abbrechen:
n Ändern des Betriebszustands einer virtuellen Maschine
n Erstellen eines Snapshots einer virtuellen Maschine
Vorgehensweise
1 Klicken Sie in der Navigationsleiste des vSphere-Clients auf [Home] > [Management] > [Geplante
Aufgaben] .
Voraussetzungen
Zum Entfernen geplanter Aufgaben muss der vSphere-Client mit dem vCenter Server-System verbunden sein.
Vorgehensweise
1 Klicken Sie in der Navigationsleiste des vSphere-Clients auf [Home] > [Management] > [Geplante
Aufgaben] .
Die Aufgabe wird aus der Liste der geplanten Aufgaben entfernt.
vCenter Server und ESX/ESXi-Hosts unterliegen beim Verarbeiten von Aufgaben folgenden Regeln:
n Der Benutzer, der die Aufgabe im vSphere-Client ausführt, muss über die erforderlichen Berechtigungen
für die relevanten Objekte verfügen. Nachdem eine geplante Aufgabe erstellt wird, wird sie auch dann
ausgeführt, wenn der Benutzer nicht mehr über die Berechtigung zum Ausführen der Aufgabe verfügt.
n Wenn die für manuelle Aufgaben und geplante Aufgaben erforderlichen Vorgänge miteinander in Kon-
flikt geraten, wird die zuerst fällige Aktivität zuerst gestartet.
n Wenn sich eine virtuelle Maschine oder ein Host nicht im richtigen Status zum Ausführen einer manuell
initiierten oder geplanten Aktivität befindet, führt vCenter Server oder der ESX/ESXi-Host die Aufgabe
nicht aus. Im Protokoll wird eine Meldung aufgezeichnet.
n Wenn ein Objekt aus vCenter Server oder vom ESX/ESXi-Host entfernt wird, werden alle zugeordneten
Aufgaben ebenfalls entfernt.
n Der vSphere-Client und das vCenter Server-System verwenden zum Ermitteln der Startzeit einer geplan-
ten Aufgabe die UTC-Zeit. Dadurch wird sichergestellt, dass vSphere-Clientbenutzer in unterschiedlichen
Zeitzonen die geplante Aufgabe in der jeweiligen Ortszeit sehen.
Ereignisse werden zu Beginn und bei Abschluss einer Aufgabe im Ereignisprotokoll aufgezeichnet. Alle beim
Ausführen einer Aufgabe auftretenden Fehler werden ebenfalls im Ereignisprotokoll aufgezeichnet.
VORSICHT Planen Sie keine parallel ausgeführten Aufgaben für ein Objekt. Dies kann zu unerwarteten Er-
gebnissen führen.
Zu den Ereignissen gehören Benutzeraktionen und Systemaktionen, die auf verwalteten Objekten in der
vSphere-Client-Bestandsliste auftreten. Beispielsweise werden Ereignisse erstellt, wenn sich ein Benutzer bei
einer virtuellen Maschine anmeldet oder wenn eine Hostverbindung verloren geht.
Zu jedem Ereignis wird eine Ereignismeldung aufgezeichnet. Eine Ereignismeldung ist eine vordefinierte Be-
schreibung eines Ereignisses. Sie enthalten beispielsweise Informationen über den Benutzer, der das Ereignis
generiert hat, die Uhrzeit, zu der das Ereignis aufgetreten ist, und den Typ der Ereignismeldung (Informati-
onen, Fehler oder Warnung). Ereignismeldungen werden in vCenter Server archiviert.
Die Ereignisdetails enthalten normalerweise den Namen des Objekts, auf dem das Ereignis aufgetreten ist,
und eine Beschreibung der ausgeführten Aktion. Bei dem Objekt des Ereignisses handelt es sich um einen Link
zur Ereignisseite des jeweiligen Objekts.
HINWEIS Wenn Aktionen auf einen Ordner angewendet werden, z. B. wenn ein Alarm für einen Ordner erstellt
wird, wird das entsprechende Ereignis (in diesem Fall AlarmCreatedEvent) nur im übergeordneten Daten-
center angezeigt.
Zu den aufgelisteten Ereignissen eines ausgewählten Objekts gehören auch die Ereignisse für untergeordnete
Objekte. Detaillierte Informationen zu einem ausgewählten Ereignis werden im Fenster Ereignisdetails unter
der Ereignisliste angezeigt.
HINWEIS Wenn der vSphere-Client direkt mit einem ESX/ESXi-Host verbunden ist, hat die Registerkarte
[Aufgaben & Ereignisse] die Bezeichnung [Ereignisse] .
Vorgehensweise
2 Wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Aufgaben & Ereignisse] .
4 (Optional) Wählen Sie ein Ereignis in der Liste aus, um die [Ereignisdetails] anzuzeigen, einschließlich
einer Liste zugehöriger Ereignisse.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie die Ereignisse an, die mit allen Objekten in der Bestandsliste verknüpft sind.
n Klicken Sie in der Navigationsleiste auf [Home] > [Management] > [Ereignisse] .
n Wählen Sie in der Bestandsliste den Root-Knoten aus, klicken Sie auf die Registerkarte [Aufgaben
& Ereignisse] und dann auf [Ereignisse] .
2 (Optional) Wählen Sie das Ereignis, zu dem Sie Details anzeigen möchten, in der Liste aus.
3 (Optional) Um Ereignisse anzuzeigen, die sich auf ein Zielobjekt in der Liste beziehen, klicken Sie auf den
Namen des Zielobjekts.
Für das ausgewählte Objekt wird die Registerkarte [Aufgaben & Ereignisse] angezeigt.
Vorgehensweise
1 Zeigen Sie den Host oder das Datencenter in der Bestandsliste an.
2 Wählen Sie den Host oder das Datencenter aus und klicken Sie auf die Registerkarte [Aufgaben & Ereig‐
nisse] .
4 Wenn die Liste [Alle Einträge anzeigen] und das Suchfeld nicht unter den Schaltflächen [Aufgaben]
und [Ereignisse ] angezeigt werden, wählen Sie [Ansicht] > [Filtern] .
5 Klicken Sie auf [Alle Einträge anzeigen] und wählen Sie abhängig vom ausgewählten Objekt [Hostein‐
träge anzeigen] oder [Datencentereinträge anzeigen] .
Vorgehensweise
1 Wählen Sie das Objekt aus, auf dem die Ereignisse gefiltert werden sollen.
n Wenn Sie Ereignisse filtern möchten, die mit einem Objekt verknüpft sind, wählen Sie das Objekt in
der Bestandsliste aus, klicken Sie auf die Registerkarte [Ereignisse] und wählen Sie anschließend
[Ereignisse] .
n Wenn Sie Ereignisse filtern möchten, die mit allen Objekten verknüpft sind, klicken Sie in der Navi-
gationsleiste auf [Home] > [Management] > [Ereignisse] .
2 Wenn das Suchfeld [Name, Ziel oder Status enthält] nicht angezeigt wird, wählen Sie [Ansicht] >
[Filtern] .
3 Klicken Sie auf den Suchfeldpfeil und wählen Sie die Attribute aus, die in die Suche aufgenommen werden
sollen.
4 Geben Sie ein Schlüsselwort in das Feld ein und drücken Sie die Eingabetaste.
Die Ereignisse, die den Suchkriterien entsprechen, werden abgerufen und in der Ereignisliste angezeigt.
Vorgehensweise
1 Wählen Sie in der Bestandsliste das Objekt aus, auf dem der Alarm erstellt werden soll.
Wenn Sie z. B. einen Alarm für alle Hosts in einem Cluster erstellen möchten, zeigen Sie den Cluster an.
Wenn Sie einen Alarm für einen einzelnen Host erstellen möchten, zeigen Sie den Host an.
b Wählen Sie unter [Alarmtyp] das zu überwachende Objekt aus und wählen Sie die Option [Monitor
für bestimmte Ereignisse, die auf dieses Objekt wirken] .
4 Klicken Sie auf die Registerkarte [Auslöser] und definieren Sie die Alarmauslöser.
5 Klicken Sie auf die Registerkarte [Aktionen] und definieren Sie die Alarmaktionen.
vCenter Server überprüft die Konfiguration des Alarms und fügt diesen zur Liste der Alarme für das ausge-
wählte Objekt hinzu.
Klicken Sie auf [Hilfe] , um Informationen zum Konfigurieren der Werte auf den einzelnen Registerkarten
anzuzeigen.
Vorgehensweise
2 Falls Ihre vSphere-Umgebung mehrere vCenter Server besitzt, wählen Sie in der Liste [vCenter Server]
den Server aus, auf dem die Ereignisse aufgetreten sind.
3 Geben Sie unter [Dateiname] einen Namen für die Ereignisdatei ein.
HINWEIS Wenn Sie keine Dateierweiterung angeben, wird die Datei als Textdatei gespeichert.
4 Geben Sie unter [Ereignisse] die Ereignisattribute für das Filtern an.
a Wählen Sie unter [Typ] den [Benutzer] oder das [System] aus.
b Wenn Sie [Benutzer] ausgewählt haben, wählen Sie eine Benutzeroption aus.
n [Alle Benutzer]
n [Diese Benutzer]
n Wenn Sie eine Untermenge an Benutzern angeben möchten, klicken Sie auf [Suchen] und wäh-
len Sie die zu berücksichtigenden Benutzer aus.
c Wählen Sie unter [Schweregrad] das Ereignislevel aus: [Fehler] , [Info] oder [Warnung] .
5 Geben Sie unter [Uhrzeit] den Zeitraum an, in dem die zu exportierenden Ereignisse aufgetreten sind.
n Wählen Sie [Letzte(r)] , um eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder einen Monat anzugeben, und
legen Sie die Anzahl und das Zeitinkrement fest.
n Wählen Sie [Von] zur Angabe eines Zeitraums und legen Sie das Anfangs- und Enddatum fest.
vCenter Server erstellt die Datei am angegebenen Speicherort. Die Datei enthält [Typ] , [Uhrzeit] und
[Beschreibung] der Ereignisse.
Stellen Sie beim Festlegen der Berechtigungen sicher, dass alle Objekttypen mit geeigneten Rechten für jede
spezielle Aktion eingerichtet sind. Für einige Vorgänge sind neben dem Zugriff auf das bearbeitete Objekt
auch Zugriffsberechtigungen für den Root-Ordner oder den übergeordneten Ordner erforderlich. Für einige
Vorgänge sind Zugriffs- oder Ausführungsberechtigungen in einem übergeordneten Ordner und einem be-
zogenen Objekt erforderlich.
Mit vCenter Server-Erweiterungen werden möglicherweise zusätzliche Rechte definiert, die hier nicht aufge-
führt werden. Weitere Informationen zu diesen Rechten finden Sie in der Dokumentation der Erweiterung.
Alarme
Alarmrechte steuern die Fähigkeit, Alarme auf Bestandslistenobjekte zu setzen und darauf zu reagieren.
Alarm bestätigen Unterdrückt alle Alarmaktionen auf Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
ausgelösten Alarmen. tenobjekte ein Alarm defi-
Element der Benutzerschnittstelle – niert ist
Fenster [Ausgelöste Alarme]
Alarm erstellen Erstellt einen neuen Alarm. Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
Beim Erstellen von Alarmen mit einer tenobjekte ein Alarm defi-
benutzerdefinierten Aktion wird das niert ist
Recht zum Ausführen der Aktion
überprüft, wenn der Benutzer den
Alarm erstellt.
Element der Benutzerschnittstelle –
Registerkarte [Alarme] , Kontextme-
nü [Datei] > [Neu] > [Alarm]
Alarmaktion deaktivieren Hindert die Alarmaktion daran, aus- Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
geführt zu werden, nachdem ein tenobjekte ein Alarm defi-
Alarm ausgelöst wurde. Die Auslö- niert ist
sung des Alarms wird dadurch nicht
deaktiviert.
Element der Benutzeroberfläche –
[Bestandsliste] > [Objekt_Name] >
[Alarm] > [Alarmaktionen deakti‐
vieren]
Alarm ändern Ändert die Eigenschaften eines vor- Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
handenen Alarms. tenobjekte ein Alarm defi-
Element der Benutzerschnittstelle – niert ist
Registerkarte [Alarme] , Kontextme-
nü
Alarm entfernen Löscht einen vorhandenen Alarm. Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
Element der Benutzerschnittstelle – tenobjekte ein Alarm defi-
Registerkarte [Alarme] , Kontextme- niert ist
nü
Alarmstatus festlegen Ändert den Status des konfigurierten Nur auf VC Alle Bestandslis- Objekt, für das
Ereignisalarms. Der Status kann den tenobjekte ein Alarm defi-
Wert [Normal] , [Warnung] oder niert ist
[Alarm] annehmen.
Element der Benutzerschnittstelle –
Dialogfeld [Alarmeinstellungen ] ,
Registerkarte [Auslöser]
Datencenter
Rechte für Datencenter steuern die Fähigkeit, Datencenter in der Bestandsliste des vSphere-Clients zu erstellen
und zu bearbeiten.
Datencenter er‐ Erstellt ein neues Datencenter. Nur auf VC Datencenter- Datencenterordner oder
stellen Element der Benutzerschnittstelle – Kon- ordner oder Stammobjekt
textmenü [Bestandsliste] , Symbolleisten- Stammob-
schaltfläche und [Datei] > [Neues Daten‐ jekt
center]
IP‐Pool‐Konfi‐ Ermöglicht die Konfiguration eines Pools Nur auf VC Datencenter, Datencenter
guration von IP-Adressen. Datencenter-
ordner oder
Stammob-
jekt
Datencenter ver‐ Verschiebt ein Datencenter. Nur auf VC Datencenter, Datencenter, Quelle und
schieben Das Recht muss für Quelle und Ziel vor- Datencenter- Ziel
handen sein. ordner oder
Stammob-
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
jekt
Drop in der Bestandsliste
Datencenter ent‐ Entfernt ein Datencenter. Nur auf VC Datencenter, Datencenter und über-
fernen Um diesen Vorgang durchführen zu kön- Datencenter- geordnetes Objekt
nen, müssen Sie sowohl für das Objekt als ordner oder
auch für das übergeordnete Objekt über Stammob-
diese Berechtigung verfügen. jekt
Element der Benutzerschnittstelle – Kon-
textmenü [Bestandsliste] , [Bestandsliste]
> [Datencenter] > [Entfernen] , [Bearbei‐
ten] > [Entfernen]
Datencenter um‐ Ändert den Namen eines Datencenters. Nur auf VC Datencenter, Datencenter
benennen Element der Benutzerschnittstelle – Be- Datencenter-
standslistenobjekt, Kontextmenü [Be‐ ordner oder
standsliste] , [Bearbeiten] > [Umbenen‐ Stammob-
nen] , [Bestandsliste] > [Datencenter] > jekt
[Umbenennen]
Datenspeicher
Rechte für Datenspeicher steuern die Fähigkeit, Datenspeicher zu durchsuchen, zu verwalten und Speicher-
platz zuzuteilen.
Speicher zuteilen Teilt Speicherplatz auf einem Datenspei- HC und VC Datenspeicher Datenspeicher
cher für eine virtuelle Maschine, einen
Snapshot, einen Klon oder eine virtuelle
Festplatte zu.
Dateivorgänge auf Führt Lese-, Schreib-, Lösch- und Umbe- HC und VC Datenspeicher Datenspeicher
niedriger Ebene nennungsvorgänge im Datenspeicher-
browser aus.
Datenspeicher ver‐ Verschiebt einen Datenspeicher zwischen Nur auf VC Datenspeicher, Datenspeicher,
schieben Ordnern. Quelle und Ziel Datenspeicher-
Das Recht muss für Quelle und Ziel vor- ordner
handen sein.
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
Drop in der Bestandsliste
Löschen Löschen einer verteilten virtuellen Portgrup- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
pe. work-Switch, vNetwork-
Um diesen Vorgang durchführen zu können, Networkordner, Switch
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für Datencenter
das übergeordnete Objekt über diese Berech-
tigung verfügen.
Ändern Ändern der Konfiguration einer verteilten vir- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
tuellen Portgruppe. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Richtlinienvor‐ Festlegen der Richtlinien einer verteilten vir- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
gang tuellen Portgruppe. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Geltungsbereichs‐ Festlegen des Geltungsbereichs einer verteil- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
vorgang ten virtuellen Portgruppe. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Hostvorgang Ändern der Hostmitglieder eines verteilten HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
vNetwork-Switches. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Ändern Ändern der Konfiguration eines verteilten HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
vNetwork-Switches. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Verschieben Verschieben eines verteilten vNetwork-Swit- Nur auf VC Verteilter vNet- Verteilter
ches in einen anderen Ordner. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Richtlinienvor‐ Ändern der Richtlinien eines verteilten vNet- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
gang work-Switches. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Portkonfigurati‐ Ändern der Konfiguration eines Ports in ei- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
onsvorgang nem verteilten vNetwork-Switch. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Porteinstellungs‐ Ändern der Einstellung eines Ports in einem HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
vorgang verteilten vNetwork-Switch. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
VSPAN‐Vorgang Ändern der VSPAN-Konfiguration eines ver- HC und VC Verteilter vNet- Verteilter
teilten vNetwork-Switches. work-Switch, vNetwork-
Networkordner, Switch
Datencenter
Erweiterungen
Rechte für Erweiterungen steuern die Fähigkeit, Erweiterungen zu installieren und zu verwalten.
Erweiterung re‐ Registriert eine Erweiterung (Plug-In) Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
gistrieren ter Server ter Server
Registrierung der Hebt die Registrierung einer Erweiterung Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
Erweiterung auf‐ (Plug-In) auf ter Server ter Server
heben
Erweiterung aktu‐ Aktualisiert eine Erweiterung (Plug-In) Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
alisieren ter Server ter Server
Ordner
Rechte für Ordner steuern die Fähigkeit, Ordner zu erstellen und zu verwalten.
Ordner erstellen Erstellt einen neuen Ordner. Nur auf VC Ordner Ordner
Element der Benutzerschnittstelle – Taskleis-
ten-Schaltfläche, Menü [Datei] , Kontextmenü
Ordner löschen Löscht einen Ordner. Nur auf VC Ordner und Ordner
Um diesen Vorgang durchführen zu können, übergeordnetes
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für Objekt
das übergeordnete Objekt über diese Berech-
tigung verfügen.
Element der Benutzerschnittstelle – Menü
[Datei] , Kontextmenü
Ordner verschie‐ Verschiebt einen Ordner. Nur auf VC Ordner, Quelle Ordner
ben Das Recht muss für Quelle und Ziel vorhanden und Ziel
sein.
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
Drop in der Bestandsliste
Ordner umbenen‐ Ändert den Namen eines Ordners. Nur auf VC Ordner Ordner
nen Element der Benutzerschnittstelle – Objekt-
textfeld im Bestandslistenfenster, Kontextme-
nü, Menü [Datei]
Global
Globale Rechte steuern eine Anzahl von globalen Aufgaben im Zusammenhang mit Aufgaben, Skripts und
Erweiterungen.
Als vCenter Server Bereitet einen VMotion-Sendevorgang bzw. Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
agieren einen VMotion-Empfangsvorgang vor oder jekt ter Server
initiiert ihn.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Aufgabe abbre‐ Bricht eine ausgeführte oder in der Warte- HC und VC Beliebiges Ob- Bestandslisten-
chen schlange abgelegte Aufgabe ab. jekt objekt mit Bezug
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- zur Aufgabe
menü im Fenster „Kürzlich bearbeitete Aufga-
ben“, Kontextmenü [Aufgaben & Ereignis‐
se] . Zurzeit können Klonvorgänge und das
Klonen in eine Vorlage abgebrochen werden.
Kapazitätspla‐ Aktiviert die Verwendung der Kapazitätspla- Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
nung nung für eine geplante Konsolidierung von ter Server ter Server
physischen Maschinen in virtuelle Maschinen.
Element der Benutzerschnittstelle – Schaltflä-
che [Konsolidierung] in der Symbolleiste.
Diagnose Ruft eine Liste von Diagnosedateien, einen Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
Protokollheader, Binärdateien oder ein Diag- jekt ter Server
nosepaket ab.
Element der Benutzerschnittstelle – [Datei]
> [Export] > [Diagnosedaten exportieren] ,
Verwaltung [Systemprotokolle] Registerkar-
te
Methoden deakti‐ Ermöglicht Servern für vCenter Server-Erwei- Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
vieren terungen das Deaktivieren bestimmter Opera- jekt ter Server
tionen für Objekte, die von vCenter Server ver-
waltet werden.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Methoden aktivie‐ Ermöglicht Servern für vCenter Server-Erwei- Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
ren terungen das Aktivieren bestimmter Operati- jekt ter Server
onen für Objekte, die von vCenter Server ver-
waltet werden.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Global‐Tag Hinzufügen oder Entfernen von Global-Tags. HC und VC Beliebiges Ob- Root-Host oder
jekt vCenter Server
Gesundheit Anzeigen des Status der vCenter Server-Kom- Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
ponenten. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – [vCenter
Service Status] auf der Startseite.
Lizenzen Zeigt die installierten Lizenzen an, fügt Lizen- HC und VC Beliebiges Ob- Root-Host oder
zen hinzu oder entfernt sie. jekt vCenter Server
Element der Benutzerschnittstelle – Register-
karte [Lizenzen] , [Konfiguration] > [Lizen‐
zierte Funktionen]
Ereignis protokol‐ Protokolliert ein benutzerdefiniertes Ereignis HC und VC Beliebiges Ob- Beliebiges Ob-
lieren für eine bestimmte verwaltete Instanz. jekt jekt
Element der Benutzerschnittstelle – Beim He-
runterfahren oder Neustarten eines Hosts soll-
te der Grund angegeben werden.
Benutzerdefinier‐ Hinzufügen, Entfernen oder Umbenennen Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
te Attribute ver‐ von Definitionen benutzerdefinierter Felder. jekt ter Server
walten Element der Benutzerschnittstelle – [Verwal‐
tung] > [Benutzerdefinierte Attribute]
Proxy Ermöglicht Zugriff auf eine interne Schnittstel- Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
le für das Hinzufügen oder Entfernen von jekt ter Server
Endpunkten zu oder vom Proxy.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Skriptaktion Plant eine Skriptaktion in Zusammenhang mit Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Ob-
einem Alarm. jekt jekt
Element der Benutzerschnittstelle – Dialog-
feld [Alarmeinstellungen]
Dienst‐Manager Ermöglicht die Verwendung des resxtop-Be- HC und VC Root-Host Root-Host oder
fehls in der vSphere-CLI. oder vCenter vCenter Server
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- Server
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Benutzerdefinier‐ Anzeigen, Erstellen oder Entfernen benutzer- Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Ob-
te Attribute festle‐ definierter Attribute für ein verwaltetes Ob- jekt jekt
gen jekt.
Element der Benutzerschnittstelle – Die defi-
nierten Felder werden in jeder Liste angezeigt
und können dort bearbeitet werden.
Einstellungen Liest und ändert VC-Laufzeit-Konfigurations- Nur auf VC Beliebiges Ob- Root-vCen-
einstellungen. jekt ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – [Verwal‐
tung] > [vCenter Server‐Einstellungen]
System‐Tag Hinzufügen oder Entfernen von System-Tags. Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
ter Server ter Server
Host-CIM
Host-CIM-Rechte steuern die Verwendung von CIM für die Statusüberwachung des Hosts.
CIM‐Interaktion Ermöglicht es einem Client, ein Ticket für HC und VC Hosts Hosts
CIM-Dienste abzurufen.
Hostkonfiguration
Rechte für die Hostkonfiguration steuern die Fähigkeit, Hosts zu konfigurieren.
Erweiterte Einstellun‐ Legt erweiterte Optionen in der Hostkon- HC und VC Hosts Hosts
gen figuration fest.
Element der Benutzerschnittstelle – Re-
gisterkarte [Konfiguration] des Hosts >
[Erweiterte Einstellungen] , Kontextme-
nü der Bestandslistenhierarchie
Datums‐ und Uhrzei‐ Legt Uhrzeit- und Datumseinstellungen HC und VC Hosts Hosts
teinstellungen ändern auf dem Host fest.
Element der Benutzerschnittstelle – Re-
gisterkarte [Hostkonfiguration] > [Uhr‐
zeitkonfiguration]
Einstellungen ändern Ermöglicht das Einstellen des Sperrmo- HC und VC Hosts Hosts (nur ESXi)
dus nur auf ESXi-Hosts.
Element der Benutzerschnittstelle – Re-
gisterkarte [Hostkonfiguration] > [Si‐
cherheitsprofil] > [Sperrmodus] > [Be‐
arbeiten]
Firmware Aktualisieren der Hostfirmware auf ES- HC und VC Hosts Hosts (nur ESXi)
Xi-Hosts.
Diesem Recht sind keine Benutzer-
schnittstellenelemente auf dem vSphere-
Client zugeordnet.
Patch abfragen Abfragen installierbarer Patches und In- HC und VC Hosts Hosts
stallieren von Patches auf dem Host.
Hostbestandsliste
Rechte für die Hostbestandsliste steuern das Hinzufügen von Hosts zur Bestandsliste, das Hinzufügen von
Hosts zu Clustern und das Verschieben von Hosts in der Bestandsliste.
Host zu Cluster Fügt einen Host zu einem vorhandenen Clus- Nur auf VC Datencenter, Cluster
hinzufügen ter hinzu. Cluster, Host-
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- ordner
menü „Bestandsliste“, [Datei] > [Neu] >
[Host hinzufügen]
Eigenständigen Fügen Sie einen eigenständigen Host hinzu. Nur auf VC Datencenter, Hostordner
Host hinzufügen Element der Benutzerschnittstelle – Symbol- Hostordner
leistenschaltfläche, Kontextmenü „Bestands-
liste“, [Bestandsliste] > [Datenenter] > [Host
hinzufügen] , [Datei] > [Neu] > [Host hin‐
zufügen] , Kontextmenü der Registerkarte
[Hosts]
Cluster erstellen Erstellen Sie einen neuen Cluster. Nur auf VC Datencenter, Hostordner
Element der Benutzerschnittstelle – Symbol- Hostordner
leistenschaltfläche, Kontextmenü „Bestands-
liste“, [Bestandsliste] > [Datencenter] >
[Neuer Cluster] , [Datei] > [Neu] > [Cluster]
Cluster ändern Ändert die Eigenschaften eines Clusters. Nur auf VC Datencenter, Cluster
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- Hostordner,
menü „Bestandsliste“, [Bestandsliste] > Cluster
[Cluster] > [Einstellungen bearbeiten] , Re-
gisterkarte [Übersicht]
Cluster oder ei‐ Verschiebt einen Cluster oder eigenständigen Nur auf VC Datencenter, Cluster
genständigen Host zwischen Ordnern. Hostordner,
Host verschieben Das Recht muss für Quelle und Ziel vorhanden Cluster
sein.
Element der Benutzerschnittstelle – Bestands-
listenhierarchie
Host verschieben Verschieben einer Gruppe vorhandener Hosts Nur auf VC Datencenter, Cluster
in einen oder aus einem Cluster. Hostordner,
Das Recht muss für Quelle und Ziel vorhanden Cluster
sein.
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
Drop in der Bestandslistenhierarchie
Cluster entfernen Löscht einen Cluster oder einen eigenständi- Nur auf VC Datencenter, Cluster, Server
gen Host. Hostordner,
Um diesen Vorgang durchführen zu können, Cluster, Hosts
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für
das übergeordnete Objekt über diese Berech-
tigung verfügen.
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext-
menü „Bestandsliste“, [Bearbeiten] > [Ent‐
fernen] , [Bestandsliste] > [Cluster] > [Ent‐
fernen]
Host entfernen Entfernen Sie einen Host Nur auf VC Datencenter, Hosts und über-
Um diesen Vorgang durchführen zu können, Hostordner, geordnetes Ob-
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für Cluster, Hosts jekt
das übergeordnete Objekt über diese Berech-
tigung verfügen.
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
Drop in der Bestandsliste aus einem Cluster,
Kontextmenü, [Bestandsliste] > [Host] >
[Entfernen]
Cluster umbenen‐ Benennt einen Cluster um. Nur auf VC Datencenter, Cluster
nen Element der Benutzerschnittstelle – Einfacher Hostordner,
Klick auf die Bestandsliste, Kontextmenü der Cluster
Bestandslistenhierarchie, [Bestandsliste] >
[Cluster] > [Umbenennen]
Lokale Hostoperationen
Rechte für lokale Hostoperationen steuern Aktionen, die bei einer Direktverbindung zwischen dem vSphere-
Client und einem Host durchgeführt werden.
Fügen Sie den Installieren und Deinstallieren von vCenter- Nur auf HC Root-Host Root-Host
Host vCenter hin‐ Agenten (z. B. vpxa und aam) auf einem Host.
zu Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Virtuelle Maschi‐ Erstellt eine neue virtuelle Maschine auf einer Nur auf HC Root-Host Root-Host
ne erstellen Festplatte, ohne diese auf dem Host zu regist-
rieren.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Virtuelle Maschi‐ Löscht eine virtuelle Maschine von der Fest- Nur auf HC Root-Host Root-Host
ne löschen platte, unabhängig davon, ob diese registriert
ist oder nicht.
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord-
net.
Benutzergruppen Verwaltet lokale Konten auf einem Host. Nur auf HC Root-Host Root-Host
verwalten Element der Benutzerschnittstelle – Register-
karte [Benutzer & Gruppen] (diese ist nur
verfügbar, wenn der vSphere-Client direkt am
Host angemeldet ist)
Virtuelle Maschi‐ Neukonfigurieren einer virtuellen Maschine. Nur auf HC Root-Host Root-Host
ne neu konfigurie‐
ren
Hostprofil
Hostprofil-Rechte steuern Vorgänge im Zusammenhang mit dem Erstellen und Ändern von Hostprofilen.
Netzwerk
Rechte für Netzwerk steuern Aufgaben im Zusammenhang mit der Netzwerkverwaltung.
Netzwerk zuwei‐ Weist einer virtuellen Maschine ein Netzwerk HC und VC Netzwerke, Netzwerke,
sen zu. Netzwerkord- virtuelle Ma-
ner schinen
Netzwerk ver‐ Verschieben eines Netzwerks zwischen Ord- HC und VC Netzwerke Netzwerke
schieben nern.
Das Recht muss für Quelle und Ziel vorhanden
sein.
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
Drop in der Bestandsliste
Leistung
Leistungsrechte steuern das Ändern von Einstellungen für Leistungsstatistiken.
Intervalle ändern Erstellt, entfernt und aktualisiert Intervalle Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
zum Sammeln von Leistungsdaten. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – [Verwal‐
tung] > [vCenter Server‐Einstellungen] >
[Statistik]
Berechtigungen
Berechtigungsrechte steuern das Zuweisen von Rollen und Berechtigungen.
Berechtigung än‐ Definiert eine oder mehrere Berechtigungsre- HC und VC Alle Bestands- Beliebiges Ob-
dern geln für eine Instanz bzw. aktualisiert Regeln, listenobjekte jekt und überge-
wenn diese für einen bestimmten Benutzer ordnetes Objekt
oder eine bestimmte Gruppe der Instanz be-
reits vorhanden sind.
Um diesen Vorgang durchführen zu können,
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für
das übergeordnete Objekt über diese Berechti-
gung verfügen.
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext-
menü der Registerkarte [Berechtigungen] ,
Menü [Bestandsliste] > [Berechtigung]
Rolle ändern Aktualisieren des Namens und/oder der Rech- HC und VC Root-vCen- Beliebiges Ob-
te einer Rolle. ter Server jekt
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext-
menü der Registerkarte [Rollen] , Symbolleis-
tenschaltfläche, Menü [Datei]
Rollenberechti‐ Weisen Sie alle Berechtigungen einer Rolle ei- HC und VC Root-vCen- Beliebiges Ob-
gungen neu zu‐ ner anderen Rolle zu. ter Server jekt
weisen Element der Benutzerschnittstelle – Dialog-
feld [Rolle löschen] , Optionsfeld [Betroffene
Benutzer zuweisen] und zugehöriges Menü
Ressource
Rechte für Ressourcen steuern die Erstellung und Verwaltung von Ressourcenpools sowie die Migration von
virtuellen Maschinen.
Empfehlung anwenden Weist den Server an, eine vorge- Nur auf VC Datencenter, Cluster
schlagene VMotion-Empfehlung Hostordner,
anzuwenden. Cluster
Element der Benutzerschnittstel-
le – Registerkarte „DRS“ von
Cluster
vApp zum Ressourcen‐ Zuweisen von vApp zu einem HC und VC Datencenter, Ressourcen-
pool zuweisen Ressourcenpool. Hostordner, pools
Element der Benutzerschnittstel- Cluster, Res-
le – Assistent „Neue vApp“ sourcenpools,
Hosts
Virtuelle Maschine zu Weisen Sie eine virtuelle Maschi- HC und VC Datencenter, Ressourcen-
Ressourcenpool zuwei‐ ne einem Ressourcenpool zu. Hostordner, pools
sen Element der Benutzerschnittstel- Cluster, Res-
le – Assistent für neue virtuelle sourcenpools,
Maschinen Hosts
Migrieren Migriert die Ausführung einer Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
virtuellen Maschine auf einen Ordner für vir- schinen
spezifischen Ressourcenpool tuelle Maschi-
oder Host. nen, virtuelle
Element der Benutzerschnittstel- Maschinen
le – Kontextmenü „Bestandslis-
te“, Registerkarte [Übersicht]
der virtuellen Maschine, [Be‐
standsliste] > [Virtuelle Ma‐
schine] > [Migrieren] , Drag &
Drop
VMotion abfragen Fragt die allgemeine VMotion- Nur auf VC Root-Ordner Root-Ordner
Kompatibilität einer virtuellen
Maschine mit einer Hostgruppe
ab.
Element der Benutzerschnittstel-
le – Erforderlich beim Aufrufen
des Migrations-Assistenten für
eine eingeschaltete VM, um de-
ren Kompatibilität zu überprü-
fen.
Verlagern Führt eine Cold-Migration der Nur auf VC Virtuelle Ma- Virtuelle Ma-
Ausführung einer virtuellen Ma- schinen schinen
schine auf einen spezifischen
Ressourcenpool oder Host
durch.
Element der Benutzerschnittstel-
le – Kontextmenü „Bestandslis-
te“, Registerkarte [Übersicht]
der virtuellen Maschine, [Be‐
standsliste] > [Virtuelle Ma‐
schine] > [Migrieren] , Drag &
Drop
Geplante Aufgabe
Rechte für geplante Aufgaben steuern das Erstellen, Bearbeiten und Entfernen von geplanten Aufgaben.
Aufgaben erstel‐ Planen einer Aufgabe. Wird zusätzlich zu den Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Objekt
len Rechten zum Ausführen der geplanten Aktion jekt
zum Planungszeitpunkt benötigt.
Element der Benutzerschnittstelle – Symbol-
leistenschaltfläche [Geplante Aufgabe] und
Kontextmenü
Aufgabe ändern Konfiguriert die Eigenschaften der geplanten Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Objekt
Aufgabe neu. jekt
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐
standsliste] > [Geplante Aufgabe] > [Bear‐
beiten] , Kontextmenü der Registerkarte [Ge‐
plante Aufgabe]
Aufgabe entfer‐ Entfernt eine geplante Aufgabe aus der War- Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Objekt
nen teschlange. jekt
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext-
menü [Geplante Aufgabe] , [Bestandsliste]
> [Geplante Aufgabe] > [Entfernen] , [Be‐
arbeiten] > [Entfernen]
Aufgabe ausfüh‐ Führt die geplante Aufgabe sofort aus. Nur auf VC Beliebiges Ob- Beliebiges Objekt
ren Zum Erstellen und Ausführen einer Aufgabe jekt
ist außerdem die Berechtigung zum Durch-
führen der zugeordneten Aktion erforderlich.
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext-
menü [Geplante Aufgabe] , [Bestandsliste]
> [Geplante Aufgabe] > [Ausführen]
Sitzungen
Sitzungsrechte steuern die Fähigkeit von Erweiterungen, Sitzungen auf vCenter Server zu öffnen.
Benutzeridentität Ermöglicht das Annehmen der Identität eines Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
annehmen anderen Benutzers. Diese Funktion wird von ter Server ter Server
Erweiterungen verwendet.
Meldung Legt die globale Meldung beim Anmelden Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
fest. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – Register-
karte [Sitzungen] , [Verwaltung] > [Mel‐
dung des Tages bearbeiten]
Sitzungen anzei‐ Anzeigen von Sitzungen. Erzwingt die Abmel- Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
gen und beenden dung der angemeldeten Benutzer. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – Register-
karte [Sitzungen]
Aufgaben
Rechte für Aufgaben steuern die Fähigkeit von Erweiterungen, Aufgaben auf vCenter Server zu erstellen und
zu aktualisieren.
Aufgabe erstellen Erlaubt einer Erweiterung die Erstellung einer Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
benutzerdefinierten Aufgabe. ter Server ter Server
Aufgabe aktuali‐ Erlaubt einer Erweiterung die Aktualisierung Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
sieren einer benutzerdefinierten Aufgabe. ter Server ter Server
vApp
vApp-Rechte steuern Vorgänge im Zusammenhang mit dem Bereitstellen und Konfigurieren einer vApp.
vApp zuweisen vApp einer anderen vApp zu- HC und VC Datencenter, Cluster, vApps
weisen Hosts, Ordner für vir-
Element der Benutzerschnitt- tuelle Maschinen,
stelle – Drag & Drop in der Be- vApps
standslistenansicht „VMs und
Vorlagen“ oder „Hosts und
Cluster“
Registrierung aufhe‐ Aufheben der Registrierung ei- HC und VC Datencenter, Cluster, vApps
ben ner vApp. Hosts, Ordner für vir-
Um diesen Vorgang durchfüh- tuelle Maschinen,
ren zu können, müssen Sie so- vApps
wohl für das Objekt als auch für
das übergeordnete Objekt über
diese Berechtigung verfügen.
Element der Benutzerschnitt-
stelle – [Bestandsliste] >
[vApp] > [Aus Bestandsliste
entfernen]
Vorhandene Fest‐ Hinzufügen einer vorhandenen virtuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
platte hinzufügen Festplatte zu einer virtuellen Maschine. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Neue Festplatte Erstellen einer neuen virtuellen Festplatte für HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
hinzufügen eine virtuelle Maschine. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Gerät hinzufügen Fügt Geräte hinzu (ausgenommen Festplatten) HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
oder entfernen oder entfernt sie. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Erweitert Hinzufügen oder Ändern erweiterter Parame- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ter in der Konfigurationsdatei der virtuellen Hosts, Cluster, schinen
Maschine. Ordner für vir-
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- tuelle Maschi-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine > nen, Ressour-
Registerkarte [Optionen] > Option [Erwei‐ cenpools, vir-
tert] - [Allgemein] > Schaltfläche [Konfigu‐ tuelle Maschi-
rationsparameter] nen
CPU‐Anzahl än‐ Ändern Sie die Anzahl virtueller CPUs. HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
dern Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Hosts, Cluster, schinen
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine Ordner für vir-
tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Ressourcen än‐ Ändert die Ressourcenkonfiguration für eine HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
dern Gruppe von VM-Knoten in einem vorgegebe- Hosts, Cluster, schinen
nen Ressourcenpool. Ordner für vir-
tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Festplattenände‐ Änderungsverfolgung für Festplatten der vir- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
rungsverfolgung tuellen Maschine aktivieren bzw. deaktivie- Hosts, Cluster, schinen
ren. Ordner für vir-
tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Festplatten‐Lease Weist Festplatten eine Lease für VMware Con- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
solidated Backup zu. Hosts, Cluster, schinen
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- Ordner für vir-
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- tuelle Maschi-
net. nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Virtuelle Festplat‐ Vergrößert eine virtuelle Festplatte. HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
te erweitern Hosts, Cluster, schinen
Ordner für vir-
tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Host‐USB‐Gerät Verbindet ein hostbasiertes USB-Gerät mit ei- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ner virtuellen Maschine. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Arbeitsspeicher Ändern Sie die Größe des Arbeitsspeichers, HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
der der virtuellen Maschine zugeteilt ist. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine > tuelle Maschi-
[Arbeitsspeicher] nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Geräteeinstellun‐ Ändert die Eigenschaften eines vorhandenen HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
gen ändern Geräts. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine > tuelle Maschi-
SCSI/IDE-Knotenauswahl nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Dateien ohne Be‐ Dateien ohne Besitzer abfragen. HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
sitzer abfragen Hosts, Cluster, schinen
Ordner für vir-
tuelle Maschi-
nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Raw‐Gerät Fügt eine Raw-Festplattenzuordnung oder ein HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
SCSI-Passthrough-Gerät hinzu oder entfernt Hosts, Cluster, schinen
die Zuordnung bzw. das Gerät. Ordner für vir-
Wenn dieser Parameter gesetzt wird, werden tuelle Maschi-
alle weiteren Rechte zum Ändern von Raw- nen, Ressour-
Geräten außer Kraft gesetzt, einschließlich des cenpools, vir-
Verbindungsstatus. tuelle Maschi-
nen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine >
Raw-Festplattenzuordnung hinzufügen/ent-
fernen
Festplatte entfer‐ Entfernen eines virtuellen Festplattengeräts. HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
nen Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Hosts, Cluster, schinen
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine > Ordner für vir-
Festplatte (jedoch keine Raw-Festplattenzu- tuelle Maschi-
ordnung) nen, Ressour-
cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Umbenennen Benennt eine virtuelle Maschine um oder än- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
dert die zugeordneten Anmerkungen für eine Hosts, Cluster, schinen
virtuelle Maschine. Ordner für vir-
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- tuelle Maschi-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine, nen, Ressour-
Bestandsliste, Kontextmenü „Bestandsliste“, cenpools, vir-
Menü [Datei] , Menü [Bestandsliste] tuelle Maschi-
nen
Einstellungen Ändert die allgemeinen Einstellungen für vir- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
tuelle Maschinen. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine, tuelle Maschi-
Registerkarte [Optionen] , Option [Allgemei‐ nen, Ressour-
ne Optionen] cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Platzierung der Ändert die Richtlinie zur Platzierung der Aus- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
Auslagerungsda‐ lagerungsdatei für eine virtuelle Maschine. Hosts, Cluster, schinen
tei Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- Ordner für vir-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine, tuelle Maschi-
Registerkarte [Optionen] , Option [Speicher‐ nen, Ressour-
ort der Auslagerungsdatei] cenpools, vir-
tuelle Maschi-
nen
Upgrade virtueller Aktualisiert die virtuelle Hardware der virtu- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
Hardware durch‐ ellen Maschine von einer früheren Version von Hosts, Cluster, schinen
führen VMware. Ordner für vir-
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- tuelle Maschi-
menü, Menü [Datei] (wird nur angezeigt, nen, Ressour-
wenn die VMX-Datei eine niedrigere Konfigu- cenpools, vir-
rationsnummer aufweist) tuelle Maschi-
nen
Frage beantworten Behebt Probleme beim Statuswechsel von vir- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
tuellen Maschinen oder Laufzeitfehler. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Register- ter, Ordner für
karte [Übersicht] , Menü „Bestandsliste“, virtuelle Ma-
Kontextmenü schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Sicherungsvor‐ Ausführen von Sicherungsvorgängen bei vir- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
gang der virtuel‐ tuellen Maschinen. Hosts, Clus- schinen
len Maschine ter, Ordner für
virtuelle Ma-
schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
CD‐Medien konfi‐ Konfigurieren eines virtuellen DVD- oder CD- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
gurieren ROM-Geräts. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- ter, Ordner für
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine > virtuelle Ma-
DVD/CD-ROM schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Konsoleninterak‐ Interagieren mit der virtuellen Maus, der vir- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
tion tuellen Tastatur und dem virtuellen Bild- Hosts, Clus- schinen
schirm der virtuellen Maschine. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – Register- virtuelle Ma-
karte [Konsole] , Symbolleistenschaltfläche, schinen, Res-
[Bestandsliste] > [Virtuelle Maschine] > sourcenpools,
[Konsole öffnen] , Kontextmenü „Bestands- virtuelle Ma-
liste“ schinen
Screenshot erstel‐ Erstellen eines Screenshots einer virtuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
len Maschine. Hosts, Clus- schinen
ter, Ordner für
virtuelle Ma-
schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Alle Festplatten Defragmentieren Sie alle Festplatten der virtu- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
defragmentieren ellen Maschine. Hosts, Clus- schinen
ter, Ordner für
virtuelle Ma-
schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Geräteverbindung Ändert den Verbindungsstatus der virtuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
Geräte einer virtuellen Maschine, die getrennt Hosts, Clus- schinen
werden können. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – Eigen- virtuelle Ma-
schaftendialogfeld der virtuellen Maschine, schinen, Res-
Registerkarte [Übersicht] [Einstellungen be‐ sourcenpools,
arbeiten] virtuelle Ma-
schinen
Fehlertoleranz Deaktivieren der sekundären virtuellen Ma- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
deaktivieren schine für eine virtuelle Maschine mit Fehler- Hosts, Clus- schinen
toleranz. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ schinen, Res-
lertoleranz] > [Fehlertoleranz deaktivieren] sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Fehlertoleranz ak‐ Aktivieren der sekundären virtuellen Maschi- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
tivieren ne für eine virtuelle Maschine mit Fehlertole- Hosts, Clus- schinen
ranz. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ schinen, Res-
lertoleranz] > [Fehlertoleranz aktivieren] sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Ausschalten Schaltet eine eingeschaltete virtuelle Maschine HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
aus, fährt das Gastsystem herunter. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ ter, Ordner für
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Be‐ virtuelle Ma-
trieb] > [Ausschalten] , Registerkarte [Über‐ schinen, Res-
sicht] , Symbolleistenschaltfläche, Kontextme- sourcenpools,
nü der virtuellen Maschine virtuelle Ma-
schinen
Einschalten Schaltet eine ausgeschaltete virtuelle Maschi- HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ne ein, nimmt den Betrieb einer angehaltenen Hosts, Clus- schinen
virtuellen Maschine wieder auf. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Be‐ schinen, Res-
trieb] > [Einschalten] , Registerkarte [Über‐ sourcenpools,
sicht] , Symbolleistenschaltfläche, Kontextme- virtuelle Ma-
nü der virtuellen Maschine schinen
Sitzung auf virtu‐ Aufzeichnen einer Sitzung auf einer virtuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
eller Maschine Maschine. Hosts, Clus- schinen
aufzeichnen Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- ter, Ordner für
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- virtuelle Ma-
net. schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Sitzung auf virtu‐ Wiedergeben einer aufgezeichneten Sitzung HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
eller Maschine auf einer virtuellen Maschine. Hosts, Clus- schinen
wiedergeben Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- ter, Ordner für
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- virtuelle Ma-
net. schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Zurücksetzen Setzt die virtuelle Maschine zurück und startet HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
das Gastbetriebssystem neu. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ ter, Ordner für
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Be‐ virtuelle Ma-
trieb] > [Zurücksetzen] , Registerkarte [Über‐ schinen, Res-
sicht] , Symbolleistenschaltfläche, Kontextme- sourcenpools,
nü der virtuellen Maschine virtuelle Ma-
schinen
Anhalten Hält eine eingeschaltete virtuelle Maschine an, HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
versetzt das Gastsystem in den Standby-Mo- Hosts, Clus- schinen
dus. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Be‐ schinen, Res-
trieb] > [Anhalten] , Registerkarte [Über‐ sourcenpools,
sicht] , Symbolleistenschaltfläche, Kontextme- virtuelle Ma-
nü der virtuellen Maschine schinen
Failover testen Fehlertoleranz-Failover testen, indem die se- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
kundäre virtuelle Maschine zur primären vir- Hosts, Clus- schinen
tuellen Maschine gemacht wird. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ schinen, Res-
lertoleranz] > [Failover testen] sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Neustart sekundä‐ Beenden einer sekundären virtuellen Maschi- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
rer VM testen ne für eine virtuelle Maschine mit Fehlertole- Hosts, Clus- schinen
ranz. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ schinen, Res-
lertoleranz] > [Neustart sekundärer VM tes‐ sourcenpools,
ten] virtuelle Ma-
schinen
Fehlertoleranz Deaktivieren der Fehlertoleranz für eine virtu- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ausschalten elle Maschine. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ ter, Ordner für
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ virtuelle Ma-
lertoleranz] > [Fehlertoleranz ausschalten] schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
Einschalten von Aktivieren der Fehlertoleranz für eine virtuelle Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
Fehlertoleranz Maschine. Hosts, Clus- schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ ter, Ordner für
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Feh‐ virtuelle Ma-
lertoleranz] > [Fehlertoleranz einschalten] schinen, Res-
sourcenpools,
virtuelle Ma-
schinen
VMware Tools in‐ Richtet das CD-Installationsprogramm für die HC und VC Datencenter, Virtuelle Ma-
stallieren VMware Tools als CD-ROM für das Gastbet- Hosts, Clus- schinen
riebssystem ein oder hebt die Einrichtung auf. ter, Ordner für
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ virtuelle Ma-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Gast] schinen, Res-
> [VMware Tools installieren/aktualisie‐ sourcenpools,
ren] , [ ] Kontextmenü der virtuellen Maschine virtuelle Ma-
schinen
Aus vorhandener Eine virtuelle Maschine basierend auf einer HC und VC Datencenter, Cluster, Hosts,
erstellen vorhandenen virtuellen Maschine oder Vorla- Cluster, Host- Ordner für virtu-
ge erstellen (durch Klonen oder Bereitstellen ordner, Ord- elle Maschinen
über eine Vorlage). ner für virtu-
elle Maschi-
nen
Neue erstellen Erstellt eine neue virtuelle Maschine und teilt HC und VC Datencenter, Cluster, Hosts,
Ressourcen für ihre Ausführung zu. Cluster, Host- Ordner für virtu-
Element der Benutzerschnittstelle – Menü ordner, Ord- elle Maschinen
[Datei] , Kontextmenü, Registerkarte [Über‐ ner für virtu-
sicht] - Links [Neue virtuelle Maschine] elle Maschi-
nen
Verschieben Verlagert eine virtuelle Maschine in der Hie- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
rarchie. Cluster, nen
Das Recht muss für Quelle und Ziel vorhanden Hosts, Ord-
sein. ner für virtu-
elle Maschi-
Element der Benutzerschnittstelle – Drag &
nen, virtuelle
Drop in der Bestandslistenhierarchie in der
Maschinen
Ansicht „VMs und Vorlagen"
Register Hinzufügen einer vorhandenen virtuellen Ma- HC und VC Datencenter, Cluster, Hosts,
schine zu einer vCenter Server- oder Host-Be- Cluster, Host- Ordner für virtu-
standsliste. ordner, Ord- elle Maschinen
ner für virtu-
elle Maschi-
nen
Tabelle A-23. Rechte für die Bestandsliste der virtuellen Maschine (Fortsetzung)
Kombinati-
Auswirkun- on mit Ob-
Rechtename Beschreibung gen jekt Gültig für Objekt
Entfernen Löschen einer virtuellen Maschine und Entfer- HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
nen der zugrunde liegenden Dateien von der Cluster, nen
Festplatte. Hosts, Ord-
Um diesen Vorgang durchführen zu können, ner für virtu-
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für elle Maschi-
das übergeordnete Objekt über diese Berech- nen, virtuelle
tigung verfügen. Maschinen
Element der Benutzerschnittstelle – Menü
[Datei] , Kontextmenü, Registerkarte [Über‐
sicht]
Registrierung auf‐ Aufheben der Registrierung einer virtuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
heben Maschine in einer vCenter Server- oder Host- Cluster, nen
Bestandsliste. Hosts, virtu-
Um diesen Vorgang durchführen zu können, elle Maschi-
müssen Sie sowohl für das Objekt als auch für nen, Ordner
das übergeordnete Objekt über diese Berech- für virtuelle
tigung verfügen. Maschinen
Festplattenzugriff Öffnet eine Festplatte auf einer virtuellen Ma- – Datencenter, Virtuelle Ma-
zulassen schine für den zufallsbasierten Lese- und Hosts, Cluster, schinen
Schreibzugriff. Wird meistens für die Remo- Ressourcen-
teeinrichtung von Festplatten verwendet. pools, Ordner
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- für virtuelle
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- Maschinen, vir-
net. tuelle Maschi-
nen
Lesezugriff auf Fest‐ Öffnet eine Festplatte auf einer virtuellen Ma- – Datencenter, Virtuelle Ma-
platte zulassen schine für den zufallsbasierten Lesezugriff. Hosts, Cluster, schinen
Wird meistens für die Remoteeinrichtung von Ressourcen-
Festplatten verwendet. pools, Ordner
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- für virtuelle
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- Maschinen, vir-
net. tuelle Maschi-
nen
Download virtueller Liest Dateien, die einer virtuellen Maschine HC und VC Datencenter, Root-Ordner
Maschinen zulassen zugeordnet sind, einschließlich VMX, Fest- Hosts, Cluster,
platten, Protokollen und NVRAM. Ressourcen-
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- pools, Ordner
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- für virtuelle
net. Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Upload von Dateien Schreibt Dateien, die einer virtuellen Maschi- HC und VC Datencenter, Root-Ordner
virtueller Maschinen ne zugeordnet sind, einschließlich VMX, Fest- Hosts, Cluster,
zulassen platten, Protokollen und NVRAM. Ressourcen-
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- pools, Ordner
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- für virtuelle
net. Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Virtuelle Maschine Klont eine vorhandene virtuelle Maschine Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
klonen und weist Ressourcen zu. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ Ressourcen-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Klo‐ pools, Ordner
nen] , Kontextmenü, Registerkarte [Über‐ für virtuelle
sicht] Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Vorlage aus virtuel‐ Erstellt eine neue Vorlage aus einer virtuellen Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ler Maschine erstel‐ Maschine. Hosts, Cluster, schinen
len Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ Ressourcen-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Vor‐ pools, Ordner
lage] > [In Vorlage klonen] , Kontextmenü, für virtuelle
Elemente der Registerkarte [Übersicht] Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Anpassen Führt eine benutzerdefinierte Anpassung des Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
Gastbetriebssystems einer virtuellen Maschi- Hosts, Cluster, schinen
ne ohne Verschieben der VM durch. Ressourcen-
Element der Benutzerschnittstelle – Assistent pools, Ordner
zum Klonen von virtuellen Maschinen: Gast- für virtuelle
anpassung Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Vorlage bereitstellen Virtuelle Maschine aus einer Vorlage bereit- Nur auf VC Datencenter, Vorlagen
stellen. Hosts, Cluster,
Element der Benutzerschnittstelle – Menü Ressourcen-
[Datei] für das Bereitstellen in eine Vorlage, pools, Ordner
Kontextmenüelemente, Registerkarte [Virtu‐ für virtuelle
elle Maschinen] Maschinen,
Vorlagen
Als Vorlage markie‐ Kennzeichnet eine vorhandene, ausgeschalte- Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
ren te VM als Vorlage. Hosts, Cluster, schinen
Element der Benutzerschnittstelle – [Be‐ Ressourcen-
standsliste] > [Virtuelle Maschine] > [Vor‐ pools, Ordner
lage] > [In Vorlage konvertieren] , Kontext- für virtuelle
menüelemente, Registerkarte [Virtuelle Ma‐ Maschinen, vir-
schinen] , Registerkarte [Übersicht] tuelle Maschi-
nen
Als virtuelle Maschi‐ Kennzeichnet eine vorhandene Vorlage als Nur auf VC Datencenter, Vorlagen
ne markieren VM. Hosts, Cluster,
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- Ressourcen-
menüelemente „In virtuelle Maschine konver- pools, Ordner
tieren...“, Registerkarte [Virtuelle Maschi‐ für virtuelle
nen] Maschinen,
Vorlagen
Anpassungsspezifi‐ Erstellt, ändert und löscht Spezifikationen für Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
kation ändern die benutzerdefinierte Anpassung. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – Anpas-
sungsspezifikations-Manager
Festplatten herauf‐ Heraufstufen der Festplatten einer virtuellen Nur auf VC Datencenter, Virtuelle Ma-
stufen Maschine. Hosts, Cluster, schinen
Ressourcen-
pools, Ordner
für virtuelle
Maschinen, vir-
tuelle Maschi-
nen
Anpassungsspezifi‐ Zeigt die im System definierten Spezifikatio- Nur auf VC Root-vCen- Root-vCen-
kationen lesen nen für die benutzerdefinierte Anpassung an. ter Server ter Server
Element der Benutzerschnittstelle – [Bearbei‐
ten] > [Anpassungsspezifikationen]
Tabelle A-25. Rechte in Bezug auf den Status von virtuellen Maschinen
Auswirkun- Kombination Gültig für Ob-
Rechtename Beschreibung gen mit Objekt jekt
Snapshot erstellen Erstellt einen neuen Snapshot vom aktuellen HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
Status der virtuellen Maschine. Cluster, nen
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- Hosts, Res-
menü der virtuellen Maschine, Symbolleisten- sourcenpools,
schaltfläche, [Bestandsliste] > [Virtuelle Ma‐ Ordner für
schine] > [Snapshot] > [Snapshot erstellen] virtuelle Ma-
schinen, virtu-
elle Maschi-
nen
Snapshot entfer‐ Entfernt einen Snapshot aus dem Snapshot- HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
nen verlauf. Cluster, nen
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- Hosts, Res-
menü der virtuellen Maschine, Symbolleisten- sourcenpools,
schaltfläche, Menü [Bestandsliste] Ordner für
virtuelle Ma-
schinen, virtu-
elle Maschi-
nen
Tabelle A-25. Rechte in Bezug auf den Status von virtuellen Maschinen (Fortsetzung)
Auswirkun- Kombination Gültig für Ob-
Rechtename Beschreibung gen mit Objekt jekt
Snapshot umbe‐ Benennt einen Snapshot durch Zuweisen eines HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
nennen neuen Namens und/oder einer neuen Be- Cluster, nen
schreibung um. Hosts, Res-
Diesem Recht sind keine Benutzerschnittstel- sourcenpools,
lenelemente auf dem vSphere-Client zugeord- Ordner für
net. virtuelle Ma-
schinen, virtu-
elle Maschi-
nen
Snapshot wieder‐ Setzt die virtuelle Maschine auf den Status zu- HC und VC Datencenter, Virtuelle Maschi-
herstellen rück, der in einem bestimmten Snapshot vor- Cluster, nen
gelegen hat. Hosts, Res-
Element der Benutzerschnittstelle – Kontext- sourcenpools,
menü der virtuellen Maschine, Symbolleisten- Ordner für
schaltfläche, [Bestandsliste] > [Virtuelle Ma‐ virtuelle Ma-
schine] > [Snapshot] > [Snapshot wieder‐ schinen, virtu-
herstellen] , Registerkarte [Virtuelle Maschi‐ elle Maschi-
nen] nen
Sysprep-Tools sind besonders nützlich wenn Sie virtuelle Maschine klonen. Die Anpassungsfunktion für
Gastbetriebssysteme in vCenter Server nutzt die Funktionen der Sysprep-Tools. Stellen Sie sicher, dass Ihr
vCenter Server-System die folgenden Anforderungen erfüllt, bevor Sie die Windows-Gastbetriebssysteme Ih-
rer virtuellen Maschine anpassen:
n Installieren Sie Microsoft System Preparation-Tools. Die System-Tools von Microsoft sind auf den Instal-
lations-CD-ROMs für Windows 2000, Windows XP und Windows 2003 enthalten. System Preparation-
Tools sind außerdem in das Windows Vista-Betriebssystem integriert.
n Stellen Sie sicher, dass die richtige Version der System Preparation-Tools für jedes anzupassende Gast-
betriebssystem installiert ist.
n Stellen Sie außerdem sicher, dass das Kennwort für das lokale Administratorkonto auf den virtuellen
Maschinen leer ist („“).
HINWEIS Anpassungsvorgänge schlagen fehl, wenn die richtige Version der Sysprep-Tools nicht gefunden
wird.
Installieren der Microsoft System Preparation-Tools über einen Download von der
Microsoft-Website
Sie können die Microsoft System Preparation-Tools von der Microsoft-Website herunterladen und installieren.
Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Version für das anzupassende Gastbetriebssystem herunterladen.
Vorgehensweise
1 Öffnen Sie ein Browserfenster und navigieren Sie zum Microsoft Download Center.
2 Navigieren Sie zur Seite, die den Download-Link der gewünschten Version der Tools enthält.
3 Klicken Sie auf [Herunterladen] und speichern Sie die Datei auf Ihrer lokalen Festplatte.
4 Öffnen und entpacken Sie die .cab-Datei mithilfe eines Tools wie [Link] oder eines anderen Dienst-
programms, das Microsoft .cab-Dateien unterstützt.
Die folgenden Verzeichnisse zur Sysprep-Tools-Unterstützung wurden während der vCenter Server-In-
stallation erstellt:
C:\<ALLUSERSPROFILE>\Anwendungsdaten\Vmware\VMware VirtualCenter\sysprep
...\1.1\
...\2k\
...\xp\
...\svr2003\
...\xp-64\
...\svr2003-64\
In der Regel steht <ALLUSERSPROFILE> für \Dokumente und Einstellungen\Alle Users\. Dort befindet
sich auch die Datei [Link].
Wählen Sie das Unterverzeichnis aus, das dem jeweiligen Betriebssystem entspricht.
Nach dem Extrahieren der Dateien aus der .cab-Datei wird Folgendes angezeigt:
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
...\<Gast>\[Link]
Hierbei steht <Gast> für „2k“, „xp“, „svr2003“, „xp-64“ oder „svr2003-64“.
Weiter
Sie können nun eine neue virtuelle Maschine mit einem unterstützten Windows-Gastbetriebssystem anpassen,
wenn Sie eine vorhandene virtuelle Maschine klonen.
Vorgehensweise
1 Legen Sie die Windows-Betriebssystem-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein (meistens das Laufwerk D:).
3 Öffnen und entpacken Sie die Datei [Link] mithilfe eines Tools wie [Link] oder eines anderen
Tools, das Microsoft CAB-Dateien unterstützt.
4 Extrahieren Sie die Dateien in das entsprechende Verzeichnis für das Sysprep-Gastbetriebssystem.
Die folgenden Verzeichnisse zur Sysprep-Unterstützung wurden während der vCenter Server-Installati-
on erstellt:
C:\<ALLUSERSPROFILE>\Anwendungsdaten\Vmware\VMware VirtualCenter\sysprep
...\1.1\
...\2k\
...\xp\
...\svr2003\
...\xp-64\
...\svr2003-64\
In der Regel steht <ALLUSERSPROFILE> für \Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\. Dort be-
findet sich auch die Datei [Link].
Wählen Sie das Unterverzeichnis aus, das dem jeweiligen Betriebssystem entspricht.
Hierbei steht <Gast> für „2k“, „xp“, „svr2003“, „xp-64“ oder „svr2003-64“.
Weiter
Sie können nun eine neue virtuelle Maschine mit einem unterstützten Windows-Gastbetriebssystem anpassen,
wenn Sie eine vorhandene virtuelle Maschine klonen.
Die Leistungsmetriken für VMware vSphere sind für jede Metrikgruppe in Tabellen unterteilt: Clusterdienste,
CPU, Festplatte, Verwaltungsagent, Arbeitsspeicher, Netzwerk, System und Betriebsvorgänge virtueller Ma-
schinen. Jede Tabelle enthält die folgenden Informationen:
Bezeichnung Gibt den Namen des Datenindikators an, wie er in den APIs und erweiterten
Leistungsdiagrammen angezeigt wird. Gelegentlich unterscheiden sich die
Bezeichnungen in den Überblicksleistungsdiagrammen.
Einheit Die Einheit, in der die statistischen Größen während des Erfassungsintervalls
gemessen werden, z. B. Kilobyte (KB) und Kilobyte pro Sekunde (KBit/s).
HINWEIS Für manche Statistiken wird der Wert konvertiert, bevor er in den
Überblicksleistungsdiagrammen angezeigt wird. Beispielsweise wird die Ar-
beitsspeichernutzung durch die APIs und erweiterten Leistungsdiagramme in
Kilobyte, in den Überblicksleistungsdiagrammen jedoch in Megabyte ange-
zeigt.
Rollup-Typ Gibt die Berechnungsmethode an, die während des Statistikintervalls zum Da-
ten-Rollup verwendet wird. Sie bestimmt den Typ der für den Indikator zu-
rückgegebenen statistischen Werte. Für Echtzeitdaten wird der aktuelle Wert
angezeigt. Dazu gehören:
n Durchschnitt- Es wird ein Durchschnittswert der gesammelten Daten ge-
bildet.
n Minimalwert - Der Minimalwert wird zusammengefasst.
Erfassungsebene (Col- Gibt den Minimalwert an, auf den die Statistikerfassungsebene festgelegt sein
lection Level) muss, damit die Metrik in jedem Erfassungsintervall eingelesen wird. Sie kön-
nen jedem auf Ihrem vCenter Server aktivierten Erfassungsintervall eine Er-
fassungsebene von 1 bis 4 zuweisen, wobei 4 die meisten Datenindikatoren
enthält.
VHRCD Gibt das Element an, für das der Indikator gilt. Dazu gehören:
n V – Virtuelle Maschinen
n H – Hosts
n R – Ressourcenpools
n C – Computing-Ressourcen
n D – Datenspeicher
Alle in den Datenindikatortabellen aufgeführten Messwerte werden für die Dauer des Datenerfassungszyklus
berechnet. Die Dauer eines Datenerfassungszyklus wird durch das Intervall für die Statistikerfassung festge-
legt.
HINWEIS Die Verfügbarkeit mancher Datenindikatoren im vSphere-Client sind von der Statistikerfassungs-
ebene abhängig, die für vCenter Server festgelegt ist. Der gesamte Umfang an Datenindikatoren wird in vCen-
ter Server erfasst und steht dort zur Verfügung. Sie können vCenter Server mithilfe des vSphere Web Services
SDK abfragen und Statistiken für alle Leistungsindikatoren abrufen. Weitere Informationen finden Sie in der
VMware vSphere API‐Referenzdokumentation.
Clusterdienst-Metriken
Die Clusterdienst-Metrikgruppe (clusterServices) verfolgt Leistungsstatistiken für Cluster, die mithilfe von
VMware DRS (Distributed Resource Scheduler), VMware HA (High Availability) oder beidem konfiguriert
wurden.
Effektive CPU- Effektive Summe der verfügbaren CPU-Ressourcen aller Hosts in einem Cluster. ο ο ο •
Ressourcen CPU-Res- Effektive CPU-Kapazität = Zusammengefasste CPU-Kapazität des
sourcen Hosts - (VMkernel-CPU + Servicekonsolen-CPU + CPU-Kapazität an-
derer Dienste)
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megahertz
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 1
n VC/ESX: Ja/Nein
Effektive Ar- Effektive Ar- Gesamtmenge an Maschinenarbeitsspeicher aller Hosts im Cluster, die ο ο ο •
beitsspeicher- beitsspeicher- für VM-Arbeitsspeicher (physischer Arbeitsspeicher zur Verwendung
ressourcen ressourcen durch das Gastbetriebssystem) und VM-Overhead-Arbeitsspeicher ver-
fügbar ist.
Effektiver Arbeitsspeicher = Zusammengefasster Arbeitsspeicher der
Hostmaschine- (VMkernel-Arbeitsspeicher + Servicekonsolen-Arbeits-
speicher + Arbeitsspeicher anderer Dienste)
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Megabyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 1
n VC/ESX: Ja/Nein
CPU-Metriken
Die CPU-Metrikgruppe verfolgt die CPU-Nutzung für Hosts, virtuelle Maschinen, Ressourcenpools und
Computing-Ressourcen.
HINWEIS Die Leistungsdiagramme zeigen eine Teilmenge der CPU-Datenindikatoren an. Der gesamte Umfang
wird in vCenter Server erfasst und steht dort zur Verfügung. Sie können vCenter Server mithilfe der vSphere
Web Services SDK abfragen und Statistiken für die entsprechenden Leistungsindikatoren abrufen. Weitere
Informationen finden Sie in der VMware vSphere API‐Referenzdokumentation.
Garantiert CPU garantiert Für ESX 4.x-Systeme nur über vCenter Server unterstützt. • ο ο ο
Für das Element reservierte CPU-Zeit. Bei virtuellen Ma-
schinen misst dies die reservierte CPU-Zeit pro virtueller
CPU (vCPU).
Dieser Indikator ist veraltet und sollte nicht zur Leistungs-
überwachung verwendet werden.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 3
n VC/ESX: Ja/Nein
Leerlauf CPU im Leerlauf Gesamtzeit, die die CPU im Leerlauf verbrachte (was be- • ο ο ο
deutet, dass eine virtuelle Maschine nicht ausgeführt wer-
den kann). Dieser Indikator stellt die Varianz während des
Intervalls in Millisekunden dar.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Bereit CPU in Bereitschaft Prozentsatz der Zeit, während der die virtuelle Maschine • ο ο ο
bereit war, jedoch nicht zur Ausführung auf der physischen
CPU geplant werden konnte. Die CPU-Bereitschaftszeit
hängt von der Anzahl an virtuellen Maschinen auf dem Host
und deren CPU-Auslastungen ab.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
n VC/ESX: Ja/Ja
Reservierte Kapazi- Reservierte CPU-Ka- Die von den virtuellen Maschinen reservierte CPU-Gesamt- ο • ο •
tät pazität kapazität.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Megahertz
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
System CPU-System Menge an Zeit, die auf jeder virtuellen CPU in der virtuellen • ο ο ο
Maschine für Systemprozesse aufgewendet wird. Diese Be-
trachtung der CPU-Nutzung gilt für den Host, nicht für das
Gastbetriebssystem.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
n VC/ESX: Ja/Ja
MHz (Gesamt) CPU gesamt Gesamtmenge der CPU-Ressourcen von allen Hosts im ο ο ο •
Cluster. Der höchste Wert entspricht der Frequenz der Pro-
zessoren multipliziert mit der Anzahl an Cores.
MHz (Gesamt) = CPU-Frequenz x Anzahl der Cores
Beispielsweise besitzt ein Cluster zwei Hosts, von denen je-
der über vier CPUs mit jeweils 3 GHz verfügt, und eine vir-
tuelle Maschine mit zwei virtuellen CPUs.
VM-MHz (Gesamt) = 2 vCPUs × 3.000 MHz = 6.000
MHz
Host-MHz (Gesamt) = 4 CPUs × 3.000 MHz = 12.000
MHz
Cluster-MHz (Gesamt) = 2 x 4 × 3.000 MHz =
24.000 MHz
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megahertz
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 1
n VC/ESX: Ja/Ja
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Prozent
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
n VC/ESX: Ja/Ja
MHz-Nutzung CPU-Nutzung in MHz Die während des Intervalls verwendete CPU-Menge in Me- • • • •
gahertz.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megahertz
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
n VC/ESX: Ja/Ja
Festplattenmetriken
Die Festplatten-Metrikgruppe verfolgt Statistiken für die Ein-/Ausgabe-Leistung (E/A-Leistung).
Leistungsindikatoren für die Festplatten-E/A unterstützen Metriken für physische und virtuelle Geräte. Ein
Host liest Daten aus einer LUN (Logical Unit Number), die dem physischen Speichermedium zugewiesen ist.
Eine virtuelle Maschine liest Daten von einer virtuellen Festplatte. Dabei handelt es sich um die virtuelle
Hardware, die dem Gastbetriebssystem präsentiert wird, das auf der virtuellen Maschine ausgeführt wird.
Die virtuelle Festplatte ist eine Datei im VMDK-Format.
HINWEIS Einige der unter Tabelle C-3 aufgelisteten Leistungsindikatoren fassen andere Leistungsindikatoren
zusammen. Beispielsweise enthält die Kernellatenz sowohl „Warteschlange – Latenz für Lesevorgänge“ als
auch „Warteschlange – Latenz für Schreibvorgänge“ und die Festplattennutzungsstatistik enthält sowohl Sta-
tistiken zu Lese- als auch zu Schreibvorgängen. Außerdem werden nur bestimmte Leistungsindikatoren der
Festplatte in den Überblicksleistungsdiagrammen angezeigt. In den erweiterten Leistungsdiagrammen wer-
den alle Festplatten-Datenindikatoren angezeigt.
Befehle Erteilte Festplat- Anzahl der während des Erfassungsintervalls erteilten SCSI- • • ο ο
tenbefehle Befehle.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Gerätelatenz Physisches Gerät Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom physi- • • ο ο
– Latenz für Be- schen Gerät zur vollständigen Ausführung eines SCSI-Befehls
fehle benötigt wird.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Gerät – Latenz für Le- Physisches Gerät Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom physi- • • ο ο
sevorgänge – Latenz für Lese- schen Gerät zur vollständigen Ausführung eines Lesevorgangs
vorgänge benötigt wird.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Gerät – Latenz für Physisches Gerät Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die für den • • ο ο
Schreibvorgänge – Latenz für Schreibvorgang auf das physische Gerät (LUN) benötigt wird.
Schreibvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Kernellatenz Kernel – Latenz Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom VMkernel • • ο ο
für Festplattenbe- für die Verarbeitung der einzelnen SCSI-Befehle benötigt wird.
fehle n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Kernel – Latenz für Kernel – Latenz Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom VMkernel • • ο ο
Lesevorgänge für Lesevorgänge für die Verarbeitung der einzelnen SCSI-Lesebefehle benötigt
wird.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Kernel – Latenz für Kernel – Latenz Die durchschnittliche Zeit in Millisekunden, die vom VMkernel • • ο ο
Schreibvorgänge für Festplatten- für die Verarbeitung der einzelnen SCSI-Schreibbefehle benö-
schreibvorgänge tigt wird.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Maximale Gesamtla- Höchste Festplat- Höchster Latenzwert aller vom Host verwendeten Festplatten. ο • ο ο
tenz tenlatenz Die Latenz misst nach, wie lange die Verarbeitung eines vom
Gastbetriebssystem der virtuellen Maschine erteilten SCSI-Be-
fehls dauert. Die Kernel-Latenz ist die Zeit, die VMkernel für
die Verarbeitung einer E/A-Forderung benötigt. Die Geräte-
Latenz ist die Zeit, die die Hardware für die Verarbeitung der
Forderung benötigt.
Gesamtlatenz = Kernellatenz + Gerätelatenz
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 1
n VC/ESX: Ja/Ja
Host Gibt an, wie oft Daten von jeder LUN auf
dem Host im Erfassungsintervall gelesen
wurden.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
n VC/ESX: Ja/Ja
Host Gibt an, wie oft Daten von jeder LUN auf
dem Host im Erfassungsintervall ge-
schrieben wurden.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
n VC/ESX: Ja/Ja
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n VC/ESX: Ja/Ja
Gesamtlatenz für Le- Festplatte – La- Durchschnittliche während des Erfassungsintervalls für die • • ο ο
sevorgänge tenz für Lesevor- Verarbeitung eines vom Gastbetriebssystem an die virtuelle
gänge Maschine erteilten SCSI-Lesebefehls benötigte Zeit. Die Summe
von „Kernel – Latenz für Lesevorgänge“ und „Gerät – Latenz
für Lesevorgänge“.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Erfassungsebene: 2
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n VC/ESX: Ja/Ja
Gesamtlatenz für Festplatte – La- Durchschnittliche während des Erfassungsintervalls für die • • ο ο
Schreibvorgänge tenz für Schreib- Verarbeitung eines vom Gastbetriebssystem an die virtuelle
vorgänge Maschine erteilten SCSI-Schreibbefehls benötigte Zeit. Die
Summe von „Kernel – Latenz für Schreibvorgänge“ und „Gerät
– Latenz für Schreibvorgänge“.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Millisekunde
n Erfassungsebene: 2
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n VC/ESX: Ja/Ja
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Erfassungsebene: 2
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n VC/ESX: Ja/Ja
Management-Agent-Metriken
Die Management-Agent-Metrikgruppe verfolgt den Ressourcenverbrauch anhand der verschiedenen Ma-
nagement-Agenten („hostd“, „vpxd“ usw.), die auf dem ESX/ESXi-Host ausgeführt werden.
Verwendeter Verwendeter Die Gesamtmenge des konfigurierten Arbeitsspeichers, die zur Verwen- ο • ο ο
Arbeitsspei- Arbeitsspei- dung verfügbar ist.
cher cher n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3
Datenabruf Auslage- Die Menge des für die Servicekonsole eingelagerten Arbeitsspeichers. ο • ο ο
rungsspei- Verwenden Sie diesen Indikator, um festzustellen, ob die Menge an Ar-
cher – Daten- beitsspeicher, der für die Servicekonsole dediziert ist, erhöht werden soll.
abruf n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3
Datenauslage- Auslage- Die Menge des für die Servicekonsole ausgelagerten Arbeitsspeichers. ο • ο ο
rung rungsspei- Verwenden Sie diesen Indikator, um festzustellen, ob die Menge an Ar-
cher – Daten- beitsspeicher, der für die Servicekonsole dediziert ist, verringert werden
auslagerung soll.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3
Arbeitsspeichermetriken
Die Arbeitsspeicher-Metrikgruppe verfolgt die Arbeitsspeicherstatistiken für virtuelle Maschinen, Hosts, Res-
sourcenpools und Computing-Ressourcen.
Interpretieren Sie die Datenindikator-Definitionen im Kontext des Elements, auf die sie sich beziehen, wie
folgt:
n Bei virtuellen Maschinen bezieht sich „Arbeitsspeicher“ auf den physischen Gastarbeitsspeicher. Der
physische Gastarbeitsspeicher ist die Menge an physischem Arbeitsspeicher, die der virtuellen Maschine
zum Zeitpunkt der Erstellung als virtuelle Hardwarekomponente präsentiert wird und die verfügbar
gemacht wird, wenn die virtuelle Maschine ausgeführt wird.
n Bei Hosts bezieht sich „Arbeitsspeicher“ auf den Maschinenarbeitsspeicher. Der Maschinenarbeitsspei-
cher ist der RAM, der tatsächlich in der Hardware installiert ist, aus der den ESX/ESXi-Host umfasst.
HINWEIS Nur ein Teil der Arbeitsspeicher-Leistungsindikatoren werden in den Überblicksdiagrammen an-
gezeigt. In den erweiterten Leistungsdiagrammen werden alle Arbeitsspeicher-Datenindikatoren angezeigt.
aktiv Aktiver Ar- Die vom VMkernel geschätzte Menge an aktiv verwendetem Ar- • • • •
beitsspeicher beitsspeicher. Aktiver Arbeitsspeicher basiert auf der aktuellen
Arbeitslast der virtuellen Maschine oder des Hosts.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: KiloBytes
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: KiloBytes
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Freier Heap Freier Arbeits- Die Menge an freiem Adressraum im Main-Heap des VMkernels. • ο ο ο
speicher-Heap Der freie Heap variiert abhängig von der Anzahl an physischen
Geräten und verschiedenen Konfigurationsoptionen unterschied-
lich groß. Es gibt für den Benutzer keine direkte Möglichkeit, diese
statistische Größe zu erhöhen oder zu verringern.
Dieser Indikator ist nur für den internen Gebrauch bestimmt und
kann nicht für die Leistungsüberwachung verwendet werden.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Verwendeter Ar- Verwendeter Die Menge des verwendeten Arbeitsspeichers. Die Summe des ο • ο ο
beitsspeicher Arbeitsspei- Arbeitspeichers, der von allen eingeschalteten virtuellen Maschi-
cher nen und vSphere-Diensten auf dem Host verwendet wird.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 3
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Reservierte Kapa- Reservierte Ar- Die Gesamtmenge an Arbeitsspeicherreservierung, die von einge- ο • ο •
zität beitsspeicherka- schalteten virtuellen Maschinen und vSphere-Diensten auf dem
pazität Host verwendet wird. Dies schließt die Overhead-Menge ein.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Megabyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 2
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Datenabruf Auslagerungs- Die Menge an Arbeitsspeicher, die von der Festplatte in den Ar- • • ο ο
speicher – Da- beitsspeicher eingelagert wurde.
tenabruf
VM Die Gesamtmenge an Arbeitsspeicherda-
ten, die vom VMkernel aus der Auslage-
rungsdatei der virtuellen Maschine in den
Maschinenarbeitsspeicher eingelesen wur-
de. Diese statistische Größe bezieht sich auf
die VMkernel-Auslagerung und nicht auf
die Gastbetriebssystem-Auslagerung.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Datenabrufrate Datenabrufrate Die Rate, mit der während des aktuellen Intervalls Arbeitsspeicher • • ο ο
des Arbeits- von der Festplatte in den aktiven Arbeitsspeicher eingelagert wird.
speichers Dieser Indikator gilt für virtuelle Maschinen und ist in der Regel
nützlicher als der Indikator für die Dateneinlagerung, um zu er-
mitteln, ob die virtuelle Maschine wegen der Auslagerung nur
langsam ausgeführt wird, vor allem bei Echtzeitstatistiken.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Datenauslagerung Auslagerungs- Die Menge an Arbeitsspeicher, der auf die Festplatte ausgelagert • • ο ο
speicher – Da- wurde.
tenauslagerung
VM Die Gesamtmenge an Arbeitsspeicherda-
ten, die vom VMkernel aus dem Maschi-
nenarbeitsspeicher in die Auslagerungsda-
tei der virtuellen Maschine geschrieben
wurde. Diese statistische Größe bezieht sich
auf die VMkernel-Auslagerung und nicht
auf die Gastbetriebssystem-Auslagerung.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Auslagerungsrate Auslagerungs- Die Rate, mit der während des aktuellen Intervalls Arbeitsspeicher • • ο ο
rate des Ar- aus dem aktiven Arbeitsspeicher auf die Festplatte ausgelagert
beitsspeichers wird. Dieser Indikator gilt für virtuelle Maschinen und ist in der
Regel nützlicher als der Indikator für die Datenauslagerung, um
zu ermitteln, ob die virtuelle Maschine wegen der Auslagerung
nur langsam ausgeführt wird, vor allem bei Echtzeitstatistiken.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Kilobyte pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Auslagerungsziel Auslagerungs- Die Arbeitsspeichermenge, die für die Auslagerung verfügbar ist. • ο ο ο
speicherziel Der Zielwert für die Auslagerungsgröße der virtuellen Maschine,
die vom VMkernel festgelegt wird. Der VMkernel legt, ausgehend
von verschiedenen Faktoren, für jede virtuelle Maschine ein Ziel
für den Grad der Auslagerung fest.
Wenn das Ziel für die Arbeitsspeicherauslagerung größer als der
Auslagerungsspeicher ist, beginnt der VMkernel mit der Ausla-
gerung, sodass mehr virtueller Maschinenarbeitsspeicher ausge-
lagert wird. Dieser Vorgang benötigt in der Regel nicht viel Zeit.
Wenn das Ziel für die Arbeitsspeicherauslagerung kleiner als der
Auslagerungsspeicher ist, beendet der VMkernel den Auslage-
rungsvorgang.
Da ausgelagerter Arbeitsspeicher ausgelagert bleibt, bis die virtu-
elle Maschine darauf zugreift, kann der Auslagerungsarbeitsspei-
cher möglicherweise für einen längeren Zeitraum größer als das
Ziel für die Arbeitsspeicherauslagerung sein. Dies bedeutet ein-
fach, dass der ausgelagerte Arbeitsspeicher derzeit nicht von der
virtuellen Maschine benötigt wird, und deutet also nicht auf ein
Problem hin.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Nicht reservierte Nicht reservier- Die Arbeitsspeichermenge, die nicht für die Ein-/Auslagerung re- ο • ο •
Auslagerung ter Auslage- serviert ist.
rungsspeicher n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Verwendete Ausla- Verwendeter Die Arbeitsspeichermenge, die für die Ein-/Auslagerung genutzt ο • • •
gerung Auslagerungs- wird. Die Summe des Auslagerungsarbeitsspeichers aller einge-
speicher schalteten virtuellen Maschinen und vSphere-Dienste auf dem
Host.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Systemnutzung Vom VMkernel Die vom VMkernel verwendete Arbeitsspeichermenge. Die Men- • • • •
verwendeter ge an Maschinenarbeitsspeicher, der vom VMkernel für „Haupt-
Arbeitsspei- funktionen“ verwendet wird (z. B. für seine eigenen internen Ver-
cher wendungen und für Gerätetreiber). Dies schließt den von virtuel-
len Maschinen oder vSphere-Diensten verwendeten Arbeitsspei-
cher nicht ein.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Nicht reserviert Nicht reservier- Die Arbeitsspeichermenge, die nicht reserviert ist. Arbeitsspei- ο • ο ο
ter Arbeitsspei- cherreservierung, die nicht von der Servicekonsole, vom VMker-
cher nel, von vSphere-Diensten und von anderen vom Benutzer fest-
gelegten Arbeitsspeicherreservierungen und dem Overhead-Ar-
beitsspeicher anderer eingeschalteter virtueller Maschinen ver-
wendet wird.
HINWEIS Diese statistische Größe ist für die Zugangssteuerung
virtueller Maschinen nicht mehr von Bedeutung, da Reservierun-
gen jetzt über Ressourcenpools erfolgen.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
VM Arbeitsspeichernutzung = Aktiver
Arbeitsspeicher / Größe des physi-
schen Arbeitsspeichers auf der
virtuellen Maschine
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Prozent
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
vmmemctl Arbeitsspei- Die vom Treiber für die Arbeitsspeichersteuerung der virtuellen • • • •
cher-Balloon Maschine zugeteilte Menge an Arbeitsspeicher, der mit VMwa-
re Tools installiert wird.
Null Arbeitsspei- Die Arbeitsspeichermenge, die mit Nullen aufgefüllt ist (nur Nul- • • ο ο
cher ist Null len enthält). Diese statistische Größe ist in „Gemeinsamer Arbeits-
speicher“ enthalten.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 2(4)
Netzwerkmetriken
Die Netzwerk-Metrikgruppe verfolgt die Netzwerknutzung für physische und virtuelle Netzwerkkarten und
andere Netzwerkgeräte, z. B. die virtuellen Switches (vSwitch), die die Konnektivität zwischen allen vSphere-
Komponenten (virtuelle Maschinen, VMkernel, Host usw.) unterstützen.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
Übertragene Übertragene Die Anzahl der während des Erfassungsintervalls übertragenen Pakete. • • ο ο
Pakete Pakete im
Netzwerk VM Die Anzahl der von jeder vNIC auf der virtuellen
Maschine übertragenen Pakete.
n Statistiktyp: Delta
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Summierung
n Erfassungsebene: 3
Empfangen Datenemp- Die durchschnittliche Rate, mit der während des Erfassungsintervalls Da- • • ο ο
fangsrate im ten empfangen wurden. Diese Angabe entspricht der Netzwerkbandbrei-
Netzwerk te.
VM Die Rate, mit der Daten über jede vNIC auf der
virtuellen Maschine empfangen werden.
Host Die Rate, mit der Daten über jede physische NIC-
Instanz auf dem Host empfangen werden.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megabit pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3
Übertragen Datenübertra- Die durchschnittliche Rate, mit der während des Erfassungsintervalls Da- • • ο ο
gungsrate im ten übertragen wurden. Diese Angabe entspricht der Netzwerkbandbrei-
Netzwerk te.
VM Die Rate, mit der Daten über jede vNIC auf der
virtuellen Maschine übertragen werden.
Host Die Rate, mit der Daten über jede physische NIC-
Instanz auf dem Host übertragen werden.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megabit pro Sekunde
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3
Nutzung Netzwerknut- Die Summe der während des Erfassungsintervalls übertragenen und emp- • • ο ο
zung fangenen Daten.
Host Die Summe der Daten, die über alle an den Host
angeschlossenen physischen NIC-Instanzen
übertragen und empfangen werden.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: MBit/s
n Rollup-Typ: Durchschnitt (min/max)
n Erfassungsebene: 1(4)
Speichernutzungsmetriken
Die Festplatten-Metrikgruppe verfolgt Statistiken für die Datenspeichernutzung.
Ein Datenspeicher bietet eine Abstraktion der zugrunde liegenden LUNs (Logical Unit Numbers), die den
eigentlichen physischen Speicher bereitstellen. Speicher besteht aus verschiedenen Dateien auf dem Server,
z. B. Auslagerungsdateien, virtuellen Festplattendateien, Snapshot-Dateien, Konfigurationsdateien und Pro-
tokolldateien. Der Dateityp wird für die Instanzeigenschaft der Metrik-ID verwendet. Die Speichernutzungs-
Leistungsindikatoren messen verschiedene Aspekte des Datenspeicherplatzes. Datenindikatoren, die eine Ge-
samtmenge messen, berücksichtigen den gesamten Datenspeicher.
Legende:
n D = Datenspeicher
n V = Virtuelle Maschinen
n F = Dateitypen
Bereitgestellt Zugeteilt Der von einem Administrator für den Datenspeicher zugewiesene physi- • • ο
sche Speicherplatz. Bereitgestellter Speicherplatz wird nicht immer ver-
wendet. Es handelt sich um den Speicherplatz, den Dateien auf einem Da-
tenspeicher oder einer virtuellen Maschine einnehmen können. Dateien
können diese Größe nicht überschreiten.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
Nicht freige- Nicht freigege- Menge an Datenspeicherplatz, der nur zur virtuellen Maschine gehört und • • ο
geben ben nicht für andere virtuelle Maschinen freigegeben ist. Nur nicht freigege-
bener Speicherplatz kann auf jeden Fall von der virtuellen Maschine in
Anspruch genommen werden, nachdem er z. B. in einen anderen Daten-
speicher verschoben und wieder zurückgeholt wurde. Der Wert entspricht
der Gesamtmenge des nicht freigegebenen Speichers der virtuellen Ma-
schine über alle Datenspeicher hinweg.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
Verwendet Verwendet Die von einer virtuellen Maschine oder einem Datenspeicher tatsächlich • • •
verwendete Speicherplatzmenge. Die verwendete Menge kann zeitweise
niedriger als die bereitgestellte Menge sein, was beispielsweise davon ab-
hängt, ob die virtuelle Maschine ausgeschaltet ist und ob Snapshots erstellt
wurden.
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Kilobyte
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
Systemmetriken
Die System-Metrikgruppe erfasst Statistiken für die Gesamtverfügbarkeit des Systems. Diese Leistungsindi-
katoren sind direkt aus ESX und aus vCenter Server verfügbar.
HINWEIS Die Systemmetriken werden nur in den erweiterten Leistungsdiagrammen und nur für Hosts und
virtuelle Maschinen angezeigt.
resourceCpuUsage CPU-Ressourcennut- Die während des Intervalls von der Servicekonsole und • • ο ο
zung anderen Anwendungen verwendete CPU-Menge.
n Statistiktyp: Rate
n Einheit: Megahertz
n Rollup-Typ: Durchschnitt
n Erfassungsebene: 3(4)
Tabelle C-9 listet die Datenindikatoren für Betriebsvorgänge virtueller Maschinen auf.
numChangeDS Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl der Datenspeicheränderungsvorgänge für ausgeschaltete
gänge zum Ändern und angehaltene virtuelle Maschinen.
des Datenspeichers n Statistiktyp: Absolut
(nicht eingeschaltete n Einheit: Anzahl
VMs)
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numChangeHost Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl der Hoständerungsvorgänge für ausgeschaltete und ange-
gänge zum Ändern haltene virtuelle Maschinen.
des Hosts (nicht ein- n Statistiktyp: Absolut
geschaltete VMs) n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numChangeHostDS Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl der Host- und Datenspeicheränderungsvorgänge für aus-
gänge zum Ändern geschaltete und angehaltene virtuelle Maschinen.
des Hosts und des Da- n Statistiktyp: Absolut
tenspeichers (nicht n Einheit: Anzahl
eingeschaltete VMs)
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numClone Anzahl der VM-Klon- Die Anzahl an Klonvorgängen der virtuellen Maschine.
vorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numCreate Anzahl der VM-Erst- Die Anzahl an Erstellungsvorgängen der virtuellen Maschine.
ellungsvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numDeploy Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl an Vorlagenbereitstellungsvorgängen der virtuellen Ma-
gänge zum Bereitstel- schine.
len von Vorlagen n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numDestroy Anzahl der VM- Die Anzahl an Löschvorgängen der virtuellen Maschine.
Löschvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numPoweroff Anzahl der VM-Aus- Die Anzahl an Ausschaltvorgängen der virtuellen Maschine.
schaltvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numPoweron Anzahl der VM-Ein- Die Anzahl an Einschaltvorgängen der virtuellen Maschine.
schaltvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numReconfigure Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl an Neukonfigurationsvorgängen der virtuellen Maschine.
gänge zum Neukonfi- n Statistiktyp: Absolut
gurieren n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numRegister Anzahl der VM-Re- Die Anzahl an Registrierungsvorgängen der virtuellen Maschine.
gistrierungsvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numReset Anzahl der VM-Rück- Die Anzahl an Rücksetzungsvorgängen der virtuellen Maschine.
setzungsvorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numSuspend Anzahl der VM-An- Die Anzahl an Anhaltevorgängen der virtuellen Maschine.
haltevorgänge n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Rollup-Typ: Letzter Wert
n Erfassungsebene: 1
numSVMotion Storage VMotion-An- Die Anzahl der Migrationen mit Storage VMotion (Datenspeicherände-
zahl rungsvorgänge für eingeschaltete virtuelle Maschinen).
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Erfassungsebene: 1
n Rollup-Typ: Letzter Wert
numUnregister Anzahl der VM-Vor- Die Anzahl an Vorgängen zum Aufheben der Registrierung der virtu-
gänge zum Aufheben ellen Maschine.
der Registrierung n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Erfassungsebene: 1
n Rollup-Typ: Letzter Wert
numVMotion VMotion-Anzahl Die Anzahl der Migrationen mit VMotion (Hoständerungsvorgänge für
eingeschaltete virtuelle Maschinen).
n Statistiktyp: Absolut
n Einheit: Anzahl
n Erfassungsebene: 1
n Rollup-Typ: Letzter Wert
Erfassungsebenen Erweiterungen 47
Best Practices 298 Hardwarestatus 106
Grundlegende Informationen 298 Konsolidierung 94
Richtlinien 299 Leistung 306
Erfassungsintervalle Leistung des Arbeitsspeichers 309
Aktivieren und Deaktivieren 298
Liste der verfügbaren Domänen 95, 96
Grundlegende Informationen 295
Netzwerkleistung 310
konfigurieren 297
Plug-ins 47
Erforderliche Berechtigungen, Für allgemeine
Aufgaben 249 Protokolldateien 70, 74
erneut prüfen, Hosts 172 vCenter Server-Leistung 94
Ersetzungsparameter, Alarmaktionsskripts 277 Verknüpfter Modus 35, 36
Erweiterte Suche 42 Fehlerprotokolle, VMkernel 75
Erweiterungen Fenster 41
Fehlerbehebung 47 Festplatten
Rechte 332 Clusterfunktionen 129
ESX Format 181
Herunterfahren 26 gemeinsam nutzen 129
Konfigurieren von SNMP 54 Modi 177
ESX/ESXi
Ressourcen 171
Diagramm 145
Thin- und Thick-Format 184, 185
Grundlegende Informationen 13
unabhängig 226
Herunterfahren 25
virtuell 128, 129
Hosts 97
Festplatten-E/A, Leistung 307
Neustarten 25 Festplattenformate
syslog-Dienst 73 Thick-Provisioned 128
verwalten 145 Thin-bereitgestellt 128
Zum vCenter Server hinzufügen 98 Festplattengröße ändern 92
ESX/ESXi-Hosts, starten 25 Festplattenmetriken 371
ESXi, Konfigurieren von SNMP 54
Fibre-Channel-NPIV 161, 164
Ethernet-Adapter 155, 176
filtern, Listen 43
EVC Firewall
Aktivieren auf einem Cluster 211 Konfigurieren der Kommunikation 51
Anforderungen 209 netzwerkbasiert 37
Erstellen eines Clusters 210 Windows 37
konfigurieren 211 Fortsetzen, virtuelle Maschinen 149
Unterstützte Prozessoren 209 Funktionskomponenten 16
EVC-Modus 211
exportieren G
Listen 44 Gastanpassung
vCenter Server-Daten 47 Abschließen der Anpassung 202
Exportieren Anforderungen an die virtuelle Hardware 194
Diagnosedaten 74 Anzeigen des Linux-Fehlerprotokolls 202
OVF-Vorlagen 107, 110 Anzeigen des Windows-Fehlerprotokolls 202
Protokolle 74 Bearbeiten von Spezifikationen 200
Einrichten von SCSI-Festplatten 194
F Entfernen von Spezifikationen 201
Fehlerbehebung
Erstellen von Linux-Spezifikationen 199
CPU-Leistung 307
Erstellen von Windows-Spezifikationen 198
Datenspeicherleistung 311
Exportieren von Spezifikationen 200
Deaktivieren von Guided Consolidation 96
Importieren von Spezifikationen 201
Deinstallieren von Guided Consolidation 96
Kopieren von Spezifikationen 201
E/A-Leistung der Festplatte 307
Linux-Anpassung beim Klonen oder Bereitstel-
Erfassen von Leistungsdaten 95
len 197
Servicekonsole VMWARE-VC-EVENT-MIB 66
Befehle 30 VMWARE-VMINFO-MIB 66
DHCP 29 Solaris 138
Man-Seiten 30 Speicher
Remote-CLI (Remote-Befehlszeilenschnittstel- Berichte anpassen 255
le) 30 Berichte anzeigen 254
Verbindung 29 Leistung 311
Sicherheit, Baselines 21 Statusüberwachung 104
Sicherheitseinstellungen, Internet Explorer 106
überwachen 253
Sicherheitsgruppen, Active Directory 235
Sitzungen Zuordnungen 255
anzeigen 52 Speichermetriken 389
Rechte 345 Speicherressourcen, überwachen 253
vSphere-Client, beenden 52 Speicherzuordnungen, Anzeigen 255
SMASH 104 Sperrmodus 98, 99
SMP, virtuell 126 SSE3, CPU-Kompatibilität 208
SMTP SSE4.1, CPU-Kompatibiltät 208
E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren 275 SSH 29
Konfigurieren von E-Mail 51, 289 SSL, vCenter Server 50
vCenter Server-Einstellungen 50 SSL-Zertifikat 101
Snapshots SSSE3, CPU-Kompatibilität 208
Aktivität in der virtuellen Maschine 225 Standby 146
Ausschließen virtueller Festplatten 226 Starteinstellungen 164
Beziehung zwischen 224 starten 151
erstellen 225 Starten, vSphere-Client 27
Grundlegende Informationen 223 Statistik
löschen 227 Archivieren von Statistiken in der vCenter-Da-
Migrieren von virtuellen Maschinen 214 tenbank 300
übergeordnetes Element 228 Datenindikatoren 294
verwalten 226 Erfassungsebenen
Effektive Nutzung 299
wiederherstellen 227, 228
Grundlegende Informationen 298
Wiederherstellen des übergeordneten 229
Erfassungsintervalle, Aktivieren und
SNMP
Deaktivieren 298
Abfragen 56
Leistung 365
Communitys 55
vCenter Server-Daten 293
Diagnose 58, 69
vCenter Server-Datenbankrechner 301
Gastbetriebssysteme 58
vCenter Server-Einstellungen 50
GET 56
Statusleiste 40
konfigurieren 53, 289
Storage VMotion
Konfigurieren für ESX 54
Anforderungen 215
Konfigurieren für ESXi 54
Befehlszeilensyntax 220
Schnittstellen 56
Beispiele 221
Traps 53
Einschränkungen 215
Traps konfigurieren 55, 274 Streaming, Multimedia, WYSE 143
vCenter Server-Einstellungen 50 syslog 73
Verwaltungssoftware 57 Sysprep-Tools
VMWARE-ENV-MIB 60 installieren 361
VMWARE-OBSOLETE-MIB 60 Installieren aus dem Web 361
VMWARE-PRODUCTS-MIB 64 Installieren von CD 362
VMWARE-RESOURCES-MIB 64 Systemmetriken 390
VMWARE-ROOT-MIB 59 Systemprotokolle
VMWARE-SYSTEM-MIB 65 Definition 16
VMWARE-TC-MIB 65 ESX 71
Fenster 41 XD 208
Grundlegende Informationen 39
Kommunikation über eine Firewall 51 Z
Protokolle 71 Zeitüberschreitung, vCenter Server-Einstellun-
gen 50
Sitzungen 52
Zeitzonen 319
Starten 27
Zugriff
VWS 35, 36
Berechtigungen 235
Rechte 327
W
Watchdog, Statusüberwachung 104 Zugriffsberechtigungskomponenten 20
Webservice, vCenter Server-Einstellungen 50 Zuordnungen
Windows, Anpassen von Gastbetriebssyste- anzeigen 79
men 193 Definition 16
WWN 164 Elemente ausblenden 256
WYSE, Installieren 143, 144 Elemente verschieben 256
WYSE Multimedia 143 exportieren 256
Speicher 255
X Zuordnungen für Raw-Geräte, migrieren 215
X-Terminal 134 Zurücksetzen 146