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WARTUNGSANLEITUNG
Prestige UT63x und UT69x / Premium US63x und US69x / Regular UT63xR und UT69xR
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise .................................................................................. 1 8. Oberlichtverglasung ..........................................................................36
Bestimmungsgemäßer Gebrauch .......................................................... 2 9. Montage des Türblattes ...................................................................38
10. Montage- und Gebrauchsanleitung für Schloss,
1. Auflagen ................................................................................................... 2 Schließzylinder und Türbeschlag..................................................45
2. Zargenvarianten.................................................................................... 9 11. Anleitung zur Montage von Türschließern ...............................45
3. Allgemeine Hinweise für die Verwendung von 12. Nach dem Einbau ...............................................................................46
Feuerschutzabschlüssen ..................................................................19 13. Hinweise zur Oberflächenbehandlung ......................................47
3.1 Lagerung und Transport ..................................................................20 14. Betriebs- und Wartungsanleitung ................................................48
4. Vor dem Einbau zu prüfen ..............................................................20 15. Demontage des Türblattes..............................................................49
5. Einbau der Zarge ................................................................................20 Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassungen.......................................50
6. Zargendichtung ..................................................................................33
7. Bodenabschlüsse ................................................................................34
Allgemeine Hinweise
Diese Einbauanleitung entspricht inhaltlich dem derzeitigen Trotz sorgfältiger Ausarbeitung kann nicht ausgeschlossen wer-
Zulassungsstand. den, dass Unvollständigkeiten oder Druckfehler in dieser Anlei-
Es gelten die Ausführungen der DIN 18093 zum Einbau von Feu- tung enthalten sind. Technische Änderungen vorbehalten.
erschutztüren und -wandklappen und zusätzlich die speziellen
Hinweise. Feuerschutztüren/-wandklappenelemente mit oder Feuerschutztüren mit oder ohne Einbruchhemmung sind
ohne Einbruchhemmung sind als solche durch dauerhaft ange- gemäß der angeführten Zulassung, dieser Einbauanleitung
brachte Kennzeichnung am Türelement identifizierbar. Werden und den Forderungen der DIN 18093, Einbau von Feuer-
andere Zubehörteile, wie in dieser Einbauanleitung beschrieben, schutztüren, einzubauen.
z.B. Türschließer usw. verwendet, so sind die diesen Teilen bei-
gefügten Einbauanleitungen zu beachten. Dieses Türelement darf nur von qualifiziertem Personal montiert
Andere Zubehörteile dürfen nur verwendet werden, wenn deren werden, das im Umgang mit den erforderlichen Werkzeugen
Tauglichkeit, z.B. durch ein Allgemeines bauaufsichtliches Prüf- geschult und geübt ist und sich der Gefahren die vom Werkzeug
zeugnis nachgewiesen ist und diese Bauteile gemäß den Forde- und vom Einbauvorgang ausgehen bewusst ist. Es sind während
rungen der Bauregelliste gekennzeichnet sind. des Transport- und Einbauvorgangs entsprechende Arbeitssi-
cherheitsvorkehrungen zu treffen.
Domoferm - Feuerschutztüren/-wandklappen und Zargen sind Die Komponenten des Türelements können aufgrund ihres
generell verzinkt. Gewichts beim Umfallen beträchtlichen Personen- oder Sach-
Diese Anleitung ist nach Vollendung des Einbaus und aller Ein- schaden verursachen; daher gegen Umfallen sichern.
stellarbeiten dem künftigen Betreiber weiterzugeben und von Stahlblech oder Glas kann scharfkantig sein und beim Manipulie-
diesem während der gesamten Lebensdauer des Türelements ren Schnittverletzungen verursachen.
aufzubewahren. Immer mit entsprechender Schutzkleidung an Händen und
Füßen arbeiten.
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Ein Türelement dient zum Abschluss begehbarer Wandöffnun- Einbau zu überprüfen, ob die Angaben des gegenständlichen
gen von Gebäuden. Türelementes mit den Anforderungen übereinstimmen.
Es ist für den Durchgang von Personen und nicht für den Fahr-
zeugverkehr vorgesehen. Es ist zu beachten, dass sämtliche Leistungseigenschaften (wie z.
B. Feuerschutz, Rauchdichtheit, Einbruchhemmung, Schalldäm-
Ein Türelement ist nicht für die Anwendung als tragender Bauteil mung) nur als komplettes Türelement erbracht werden können.
geeignet. Bei getrennter Anlieferung bzw. zeitlich versetztem Einbau von
Zarge und Türblatt ist daher auf die richtige Zusammensetzung
Ein Türelement ist vertikal einzubauen, sodass sich die Bandach- dieser Komponenten zu achten.
sen in der Lotrechten befinden.
Weiters zu beachten ist, dass die Leistungseigenschaften nur
Die vorliegende Einbau-, Betriebs- und Wartungsanleitung ist für erbracht werden können, wenn das Türblatt geschlossen ist, d. h.
einen bestimmungsgemäßen Gebrauch zu beachten. sich die Schlossfalle in der Schließöffnung der Zarge im Eingriff
befindet.
Um den späteren bestimmungsgemäßen Gebrauch im Sinne der Bei einbruchhemmenden Elementen muss das Türelement
geforderten Leistungseigenschaften sicherzustellen, ist vor außerdem noch verriegelt und versperrt sein.
1. Auflagen
1.1 Feuerschutzauflagen
Die gelieferten Produkte entsprechen der bauaufsichtlichen -wandklappen müssen in eingebautem Zustand selbstschlie-
Zulassung. Änderungen dürfen nur im Rahmen der Anlage ßend und mit, für den bestimmungsgemäßen Gebrauch not-
„Zulässige Änderungen und Ergänzungen“ der Zulassung vor- wendigen, Beschlägen ausgerüstet sein.
genommen werden. Es dürfen nur Dübel verwendet werden, die bauaufsichtlich
Der Betreiber ist für die Erhaltung des einwandfreien Zustandes der zugelassen sind. Weiters sind der Dübelgrund und Mindestab-
Feuerschutztür/-wandklappe verantwortlich. Feuerschutztüren/ stände beim Dübeln zu beachten.
Tabelle 1: Zulässige Wandsysteme für UT63x, US63x und UT63xR gemäß Zulassung Z-6.20-1958:
Wände aus Mauerwerk nach DIN 1053-1 oder DIN EN 1996-1 Wände aus bewehrten –liegenden oder stehenden- Porenbe-
aus Porenbetonsteinen tonplatten sofern für diese eine allgemeine bauaufsichtliche
Zulassung vorliegt.
Mind. Wanddicke 100 mm Mind. Wanddicke 100 mm
Festigkeitsklasse 4 oder bauaufsichtlicher Zulassung Festigkeitsklasse mind. 4.4
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Montagewände in Ständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F30,
Benennung F30-A: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
KNAUF W111 ≥ 100mm P-3310/563/07-MPA BS
KNAUF W112 ≥ 100mm P-3310/563/07-MPA BS
W115
KNAUF ≥ 150mm P-3310/563/07-MPA BS
Wohnungstrennwand
W116
KNAUF ≥ 150mm P-3310/563/07-MPA BS
Installationswand
XELLA
1S15 ≥ 100mm P-3035/257/14-MPA BS
(FERMACELL)
XELLA
1S16 ≥ 110mm P-3035/257/14-MPA BS
(FERMACELL)
XELLA
1S22 ≥ 125mm P-3035/257/14-MPA BS
(FERMACELL)
Siniat
1S23 ≥ 133mm P-3035/257/14-MPA BS
(LAFARGE)
XELLA
1S15 H2O ≥ 100mm P-3025/3165-MPA BS
(FERMACELL)
Siniat
SW17 ≥ 100mm P-3097/2123-MPA BS
(LAFARGE)
RIGIPS MW11RF
RIGIPS MW11BF
RIGIPS MW11DH
RIGIPS MW12RB ≥ 100mm P-3956/1013-MPA BS
RIGIPS MW12RBRH
RIGIPS MW12RHRB
RIGIPS MW12RBWB
RIGIPS MW22RB
RIGIPS MW12RBWB ≥ 155mm
P-3956/1013-MPA BS
RIGIPS MW12RHRB
RIGIPS MW22RHRF ≥ 145mm
RIGIPS MW11DL
≥ 100mm P-3014/1393-MPA BS
RIGIPS MW11DD
RIGIPS MW11RH
RIGIPS MW12RH ≥ 100mm P-3478/8733-MPA BS
RIGIPS MW22RH
Montagewände in Holzständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F30,
Benennung F30-B: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
RIGIPS HW11RF, HW31RH ≥ 125mm P-SAC 02/III-671
RIGIPS HW11RH ≥ 105mm P-SAC 02/III-671, P-SAC 02/III-683
RIGIPS HW42RH ≥ 178mm P-SAC 02/III-671
Montagewände in Ständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F30,
Benennung F30-A: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Montagewände in Ständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit einseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F30,
Benennung F30-A: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
bekleidete Stahlstützen und/ oder -träger mindestens der Feuerwiderstandsklasse F 30 - Benennung (Kurzbezeichnung) F 30-A -
nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfungszeugnisse
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
Montagewände in Holzständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F60,
Benennung F60-B: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
RIGIPS HW11RF ≥ 156mm P-SAC 02/III-672
RIGIPS HW11DD ≥ 118mm P-SAC 02/III-672, P-SAC 02/III-691
RIGIPS HW11RH ≥ 103mm P-SAC 02/III-672, P-SAC 02/III-691
RIGIPS HW12RH
RIGIPS HW12RF ≥ 150mm P-SAC 02/III-672
RIGIPS HW22RF ≥ 215mm P-SAC 02/III-672
RIGIPS HW21DD ≥ 205mm P-SAC 02/III-672
RIGIPS HW22RH
RIGIPS HW31RH ≥ 150mm P-SAC 02/III-672, P-SAC 02/III-691
RIGIPS HW32RH ≥ 100mm P-SAC 02/III-672
RIGIPS HW12RF, HW31RH ≥ 128mm P-SAC 02/III-691
RIGIPS HM22RH, HM22RF ≥ 290mm P-SAC 02/III-691
RIGIPS HM31RH, HM31RF ≥ 474mm P-SAC 02/III-691
RIGIPS HM32RH, HM32RF ≥ 449mm P-SAC 02/III-691
bekleidete Stahlstützen und/ oder -träger mindestens der Feuerwiderstandsklasse F 60 - Benennung (Kurzbezeichnung) F 60-A -
nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfungszeugnisse
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
KNAUF K253 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis
P-3067/071/12-MPA BS
KNAUF K252 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis
PROMAT 415 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3186/4559-MPA BS
PROMAT 415 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3698/6989-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3738/7388-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3193/4629-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3802/8029-MPA BS
Siniat
ST71, ST72, ST73, ST74 nach statischem Nachweis P-3514/0509-MPA BS
(LAFARGE)
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Tabelle 2: Zulässige Wandsysteme für UT69x, US69x und UT69xR gemäß Zulassung Z-6.20-2145:
Mauerwerk DIN 1053-1 Beton DIN EN 1992-1-1 + nationaler Anhang: 2013-04
Mind. Wanddicke 175 mm Mind. Wanddicke 140 mm
Steinfestigkeitsklasse mind. 12 Die indikativen Mindestfestigkeitsklassen sind entsprechend
Mörtelgruppe mind. II zu beachten
Montagewände in Holzständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F90,
Benennung F90-B: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
PROMAT 160.20 ≥ 100mm P-2101/643/16-MPA BS
RIGIPS HW12RH, HW32RH ≥ 160mm
RIGIPS HW11DD, HW12RF ≥ 210mm
P-SAC 02/III-673
RIGIPS HW42RH ≥ 178mm
RIGIPS HW21DD, HW22RF, HW22RH ≥ 215mm
RIGIPS HM31RF, HM31RH ≥ 474mm P-SAC 02/III-691
XELLA
1S32 ≥ 150mm Z-19.32-2163
(FERMACELL)
bekleidete Stahlstützen und/ oder -träger mindestens der Feuerwiderstandsklasse F 90 - Benennung (Kurzbezeichnung) F 90-A -
nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfungszeugnisse
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
KNAUF K253 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis
P-3067/071/12-MPA BS
KNAUF K252 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis
PROMAT 415 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3186/4559-MPA BS
PROMAT 415 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3698/6989-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3738/7388-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3193/4629-MPA BS
PROMAT 445 Stahlstützen Bekleidung nach statischem Nachweis P-3802/8029-MPA BS
Siniat
ST71, ST72, ST73, ST74 nach statischem Nachweis P-3514/0509-MPA BS
(LAFARGE)
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Montagewände in Ständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit einseitiger Beplankung mindestens der
Feuerwiderstandsklasse F90, benennung F90-A: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
KNAUF W628B, W629, K251 ≥ 100mm P-3393/172/08-MPA BS
KNAUF W630 ≥ 100mm P-3969/2222-MPA BS
XELLA
3S21A1 ≥ 112mm P-SAC 02/III-513
(FERMACELL)
XELLA
3S32AE ≥ 100mm P-3179/069/14-MPA BS
(FERMACELL)
Siniat
SW31 ≥ 100mm
(LAFARGE)
P-3254/1449-MPA BS
Siniat
SW32 ≥ 115mm
(LAFARGE)
Siniat
SW31 ≥ 100mm P-3363/424/14-MPA BS
(LAFARGE)
Siniat
SW12DD, SW22DD ≥ 115mm
(LAFARGE)
P-SAC 02/III-661
Siniat
SW12DDRF, SW22DDRF ≥ 108mm
(LAFARGE)
Siniat
SW12GT ≥ 115mm P-3138/4344-MPA BS
(LAFARGE)
Montagewände in Ständerbauweise (Höhe ≤ 5m) mit beidseitiger Beplankung mindestens der Feuerwiderstandsklasse F90,
Benennung F90-A: nachgewiesen durch allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse
siehe nachfolgende Aufstellung:
Hersteller Typ Mindestdicke Zulassungsnummer
KNAUF W112 ≥ 100mm
KNAUF W113 ≥ 125mm
W161
KNAUF FB4 durchschusshemende ≥ 156mm
Wand
W118 WK2
KNAUF ≥ 101mm
Sicherheitswand
W118 WK3
KNAUF ≥ 102mm
Sicherheitswand
K131 P-3310/563/07-MPA BS
KNAUF Safeboard ≥ 100mm
Strahlenschutzwand
K131
KNAUF Bleiblech ≥ 100mm
Strahlenschutzwand
W115
KNAUF ≥ 150mm
Wohnungstrennwand
W116
KNAUF ≥ 150mm
Installationswand
PROMAT 150.70 ≥ 100mm P-3912/6000-MPA BS
PROMAT 450.90 ≥ 100mm P-3255/1459-MPA BS
PROMAT 450.95 ≥ 142mm P-2100/740/15-MPA BS
PROMAT 450.91 ≥ 100mm P-3240/130/14-MPA BS
XELLA
1S31 H20, 1S32 H2O, 1S33H2O ≥ 125mm P-3025/3165-MPA BS
(FERMACELL)
XELLA
1S34 H2O ≥ 205mm P-3025/3165-MPA BS
(FERMACELL)
Siniat
SW11, SW12 ≥ 100mm P-SAC-02/III-681
(LAFARGE)
Siniat
SW13, SW14 ≥ 155mm P-SAC-02/III-681
(LAFARGE)
Siniat SW15
≥ 100mm P-MPA-E-98-005
(LAFARGE) Riegelwände
Siniat SW16
≥ 150mm P-3515/0519-MPA-BS
(LAFARGE) Hohe Trennwände
Siniat SW17
≥ 112,5mm P-3097/2123-MPA-BS
(LAFARGE) Rundwände
B+M W 50+50/155 ≥ 155mm P-11-003479-PR01-IFT |7
B+M Installationswand ≥ 160mm P-11-003479-PR01-IFT
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
RIGIPS MW12RFRH
RIGIPS MW13RF
RIGIPS MW13BF ≥ 125mm P-3956/1013-MPA BS
RIGIPS MW13DH
RIGIPS MW22RFWF
RIGIPS MW22BF ≥ 155mm P-3956/1013-MPA BS
RIGIPS MW22RF
RIGIPS MW22RHRB
RIGIPS MW22DH
RIGIPS MW22RRHRF ≥ 180mm P-3956/1013-MPA BS
RIGIPS MW22RF
RIGIPS MW23RF
RIGIPS MW23BFDD ≥ 205mm P-3956/1013-MPA BS
EW13RF
RIGIPS WK2/RC2 Einbruchhemmende ≥ 101mm P-3956/1013-MPA BS
Wand
EW14RF
RIGIPS WK3/RC3 Einbruchhemmende ≥ 102mm P-3956/1013-MPA BS
Wand
EW23RF
RIGIPS WK2/RC2 Einbruchhemmende ≥ 156mm P-3956/1013-MPA BS
Wand
EW24RF
RIGIPS WK3/RC3 Einbruchhemmende ≥ 157mm P-3956/1013-MPA BS
Wand
RIGIPS MW12RH ≥ 100mm P-3478/8733-MPA BS
RIGIPS MW22RH ≥ 150mm P-3478/8733-MPA BS
RIGIPS MW23RH ≥ 180mm P-3478/8733-MPA BS
MW11RH, MW12RBRH,
RIGIPS ≥ 100mm P-SAC 02/III-682-MPA BS
MW12RHRB, MW12RH
RIGIPS MW22RH ≥ 145mm P-SAC 02/III-682-MPA BS
8|
1.2 Auflagen für einbruchhemmende Türelemente
Tabelle 3: Wandsysteme
zulässige Wandsysteme: RC2: RC3:
Mauerwerk-Wanddicke: ≥ 100 mm ≥ 100 mm
Mauerwerk-Rohdichte ≥ 600 kg/m3 ≥ 600 kg/m3
Beton- oder Stahlbeton-Wanddicke ≥ 100 mm ≥ 100 mm
Beton- oder Stahlbeton-Rohdichte ≥ 1200 kg/m3 ≥ 1200 kg/m3
Porenbeton-Wanddicke:* ≥ 170 mm ≥ 240 mm
Porenbeton-Rohdichte: ≥ 550 kg/m3 ≥ 550 kg/m3
Stahlkonstruktion mit Widerstandsmoment: ≥ 20 cm3 ≥ 85 cm3
Holzunterkonstruktion mit Widerstandsmoment: ≥ 160 cm3 ≥ 960 cm3
*) Hinweis:
Bei Porenbeton sind ausschließlich dafür zugelassene Schwerlast-Befestigungsmittel zu verwenden.
Der Randabstand hat mindestens 100mm zu betragen, die Einschaubtiefe 60 mm. Geeignete Befestigungsmittel
sind z.B. Porenbetonschraube Profix PPB 10 mm oder ein Injektionsankersystem mit Schraubendurchmesser mind.
6 mm. Die Porenbetonsteine sind miteinander zu verkleben.
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
2. Zargenvarianten (Wandanschlüsse)
Die in den folgenden Zeichnungen dargestellten Hinterfüllungen sind Mindestanforderungen. Es ist auch möglich höherwertigere
Hinterfüllungen zu verwenden. Dabei bitte die folgende Reihenfolge der Austauschbarkeit berücksichtigen:
In Beton In Mauerwerk
10 |
2.1.2 Eckzargen für Dübelmontage/Schraubmontage:
In mindestens feuerhemmenden leichten Trennwänden In mindestens feuerhemmenden leichten Trennwänden
Stahlständerbauweise Stahlständerbauweise (nicht für Einbruchhemmung zulässig)
In Beton In Porenbeton
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
In Porenbeton In Mauerwerk
12 |
In Beton In Porenbeton
2.1.5 Eckzargen:
In Mauerwerk mit Maueranker In Porenbeton mit Maueranker
| 13
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
In Beton In Mauerwerk
14 |
In Porenbeton An mindestens feuerhemmend ummantelten Stahlbauteilen
In Beton In Mauerwerk
| 15
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
In Beton In Porenbeton
16 |
2.2.3 Umfassungszargen (gleich- / ungleichspiegelig):
In Beton
In Porenbeton In Mauerwerk
| 17
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
In Beton In Porenbeton
2.2.5 Eckzargen:
18 |
In Mauerwerk mit Dübelanker In Porenbeton mit Dübelanker
In Beton In Mauerwerk
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
20 |
3.1 Lagerung und Transport
Werden die Türen gelagert, so müssen die Umgebungsbedin- stehend und kühl zu lagern und zu transportieren. Generell
gungen trocken und vor Schmutz geschützt (Schleifspäne, sind Türen vorsichtig zu transportieren und dabei vor Erschüt-
Schweißspritzer etc.) sein. Vor direkter Sonnen- / UV-Strahlung terungen, Stößen und Feuchtigkeit zu schützen.
schützen. Türen mit Verglasungen und Gläser sind zusätzlich
innen innen
außen öffnend
außen außen
innen innen
innen öffnend
außen außen
Abb. 5.1.1
| 21
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Vor dem Einbau ist die Winkeligkeit der Zarge zu prüfen. Falls
die Winkeligkeit nicht gewährleistet ist, muss durch vorsichtiges
Aufstoßen des rechten oder linken Seitenteiles über Eck nach-
gerichtet werden (siehe Abb.5.1.2).
OFF-Kerbe
Meterrisskerbe
Die Zarge ist in die Öffnung zu stellen und höhenrichtig nach Die Zarge ist lot- und waagrecht auszurichten und die Winkelig-
Meterriss / Bodeneinstandsmarkierung (OFF-Kerbe) verwin- keit über die Diagonalen zu prüfen (siehe Abb. 5.1.5).
dungs-/verzugsfrei einzurichten und zu fixieren. Bodenabschlüs- Die vertikale Ebenheit ist zu prüfen, d.h. es ist durchzuvisieren
se bzw. Anschlag- oder Trennprofile sind gegen Durchbiegung und festzustellen, ob Kante 1 und 2 parallel verlaufen (siehe Abb.
zu unterlegen. 5.1.6).
Abb. 5.1.5
22 |
Abb. 5.1.6
Die Zargen sind so zu versetzen, dass Kräfte aus dem Bauwerk zumindest vor der Estrichverlegung anzubringen und gegen
nicht auf die Zarge übertragen werden. Beschädigung und Durchbiegung zu schützen.
Bei der Verbindung zwischen Zarge und Wand ist besonders Mögliche Anforderungen an Schalldämmung sind gesondert zu
sorgfältig vorzugehen, damit die, durch die bestimmungsgemä- berücksichtigen. Allfällige Hohlräume (bei Ständerwand- und
ße Verwendung des Türelements oder durch mögliche Feuerbe- Dübelmontage) sind entsprechend den gegebenen Anforde-
lastung bzw. eines Einbruchversuchs auftretenden Kräfte durch rungen vor der Montage mit schalldämmenden Materialien
die Wand aufgenommen werden. auszufüllen.
Bei nachträglichem Einbau ist die Wand in Hinblick auf Aus- Nach dem Einbau ist die Zarge von Verunreinigungen sofort zu
nehmungen für Schutzkästen, Maueranker und Bandunterkons- reinigen bzw. eventuelle Abdeckungen und Klebebänder sind zu
truktionen vorzubereiten (Ausnehmungen entsprechend aus- entfernen. Nach dem Abbinden bzw. Aushärten des Hinterfüll-
stemmen). Bei dünnflüssigen Hinterfüllstoffen sind Schutzkästen materials sind die Einbauhilfen sowie eine eventuelle Türblatt-
und Bandunterkonstruktionen zusätzlich abzudichten. Für nach- schutzfolie zu entfernen.
träglichen Einbau vorgesehene Anschlag- oder Trennprofile sind
| 23
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
5.4 Ständerbauweise:
Grundsätzlich muss die allgemeine Zargenmontage berücksich- verankert werden. Die Verbindung zwischen Montageplatte
tigt werden (siehe Punkt 5.1). und Steher kann mittels Schraubenbefestigung (Winkel, siehe
Zulässige Zargen für diese Montageart sind Dübel-Eckzargen, Abb. 5.4.1) oder bei Stahlunterkonstruktion auch durch Ver-
2-schalige Umfassungszargen, Spezialzargen (Sanierungszargen) schweißen hergestellt werden. Es ist zu gewährleisten, dass die
und Blockzargen, jeweils mit Schraubmontage. Die Montage Unterkonstruktion fest mit dem Fußboden bzw. Decke verankert
mit Haltebügeln ist nicht zulässig. ist und kein Verdrehen oder gewaltsames Herausreißen möglich
Die folgenden Ausführungen gelten für den Einbau in Ständer- ist. Bei Abständen zwischen Zarge und Decke >500mm ist eine
wänden, Paneelwänden und sonstigen Sandwichwandbauten Verbindung der Unterkonstruktion durch eine Querstrebe vor-
mit Unterkonstruktionen aus Stahl oder aus Holz. Die Stahl- oder zunehmen, bei zweiflügeligen Türen ist immer eine Querstrebe
Holz-Unterkonstruktionen müssen vom Fußboden bis zur Decke vorzusehen. Die Befestigung kann mittels 2 Schrauben Ø6mm
durchgehend sein und zur dortigen Befestigung mit geeigneten (Winkel) oder bei Stahlunterkonstruktion auch durch Verschwei-
Montageplatten (Winkel) am Fußboden bzw. an der Decke mit ßen hergestellt werden (siehe Abb. 5.4.2).
mindestens 2 Schrauben Ø 6mm und entsprechenden Dübel
24 |
5.4.1 Stahlständerbauweise:
Die Zarge ist in die Öffnung zu stellen und höhenrichtig nach
Meterriss-/Bodeneinstandsmarkierung (OFF-Kerbe) verwin-
dungs- / verzugsfrei einzurichten und zu fixieren. Lotrechtheit,
Rechtwinkeligkeit prüfen (gleiche Diagonalen), vertikale Eben-
heit prüfen durch Visieren über Kante 1 und 2 (müssen parallel
verlaufen, siehe Abb. 5.1.6). Zargenfalzmaße prüfen. Bodenab-
schlüsse bzw. Anschlag- oder Trennprofile sind gegen Durch-
biegung zu unterlegen.
5.4.2 Holzständerbauweise:
Abb. 5.4.4
5.5 Dübel- und/oder Schraubmontage in Massivwänden oder Ständerwänden mit statisch eigen-
ständiger Unterkonstruktion:
5.5.1 System 1:
Die Zarge ist in die Öffnung zu stellen und höhenrichtig nach sodass eine Verwindung der Zargenprofile verhindert wird (siehe
Meterriss-/Bodeneinstandsmarkierung (OFF-Kerbe) verwin- Abb. 5.5.1)
dungs- / verzugsfrei einzurichten und zu fixieren. Lotrechtheit, Nach Beendigung der Zargenmontage sind die mitgelieferten
Rechtwinkeligkeit prüfen (gleiche Diagonalen), vertikale Eben- Abdeckkappen in die Zargenstanzungen einzusetzen. Bei Umfas-
heit prüfen durch Visieren über Kante 1 und 2 (müssen parallel sungszargen für Dübelmontage (Blockzargen) muss der Spalt
verlaufen, siehe Abb. 5.1.6). Zargenfalzmaße prüfen. Bodenab- zwischen Zarge und Wand mit Steinwolle mit mindestens 40kg/
schlüsse bzw. Anschlag- oder Trennprofile sind gegen Durchbie- m3 ausgestopft werden und anschließend mit Silikon oder Acryl-
gung zu unterlegen. masse verschlossen werden.
Die Kunststoff-Abdeckkappen können grundsätzlich überlackiert
Die Zargen sind mit den entsprechenden Dübelbohrungen DM = werden.
15 mm und Dübellaschen mit Bohrungen DM = 10,5 mm ausge-
stattet. Nach dem Einbringen der Zarge in die Öffnung und dem
Ausrichten (wie oben beschrieben) werden die Schraubposi-
tionen markiert. Bohrungen mit Steinbohrer DM = 10 mm auf
Dübellänge+15 mm bohren (Bohrlöcher bei Bedarf ausblasen)
und mittels zugelassener Dübel und Schrauben (z.B.:F10M72) ACHTUNG:
befestigen. Während des Fixierens der Zarge mit den einzel- Bei einbruchhemmenden Elementen und Feuerschutz-
nen Schrauben muss die Zarge im Bereich der Dübellasche zum abschlüssen die Hinweise, Punkt 5.5.2 beachten!
Mauerwerk hin satt mit Distanzplättchen hinterfüllt werden,
| 25
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
druckfeste
Unterlage
System 1
5.5.2 System 2:
Die Zarge ist in die Öffnung zu stellen und höhenrichtig nach Die Dübel mit der Schraube durch die Dübellöcher in der Zarge
Meterriss-/Bodeneinstandsmarkierung (OFF-Kerbe) verwin- und der Dübellasche durchschlagen, bis der Dübel vollständig
dungs- / verzugsfrei einzurichten und zu fixieren. Lotrechtheit, im Mauerwerk versenkt ist (ausgenommen Metallrahmendübel)
Rechtwinkeligkeit prüfen (gleiche Diagonalen), vertikale Eben- und anziehen, sodass die Einbautoleranzen erhalten bleiben.
heit prüfen durch Visieren über Kante 1 und 2 (müssen parallel
verlaufen - siehe Abb. 5.1.6). Zargenfalzmaße prüfen. Boden- Nach Beendigung der Zargenmontage sind die mitgelieferten
abschlüsse bzw. Anschlag- oder Trennprofile sind gegen Durch- Abdeckkappen in die Zargenstanzungen einzusetzen. Der Spalt
biegung zu unterlegen. Überprüfen der Maueröffnung, da die zwischen Zarge und Wand muss mit Steinwolle mit mindes-
maximale Einbauluft 10 mm nicht überschreiten darf. tens 40kg/m3 aus-
gestopft werden
Die Zargen sind mit den entsprechenden Dübelbohrungen DM und anschließend
= 15 mm und Dübellaschen ausgestattet. Nach dem Einbringen mit Silikon oder
der Zarge in die Öffnung und dem Ausrichten werden die Dis- Acrylmasse ver-
tanzschrauben in der Dübellasche zu dem jeweiligen Mauerwerk schlossen werden.
hin mit einem Inbusschlüssel s = 10 mm distanziert. Dabei ist dar- Die Kunststoff-Ab-
auf zu achten, dass die Einbautoleranzen eingehalten und keine deckkappen kön-
Deformierungen bzw. Verwindungen der Zarge auftreten. Nach nen grundsätzlich
dem Einstellen der Distanzierungen wird das Mauerwerk für die überlackiert wer-
erforderlichen Dübel und Schrauben durch die Distanzschraube den.
verbohrt. Nach
dem Verbohren müssen die Distanzierungen zum Mauerwerk
nachgestellt werden, sodass ein Verwinden der Zargenprofile
durch die einzelnen Schrauben verhindert wird (siehe Abb. 5.5.1) Abb. 5.5.1
ACHTUNG:
Für einbruchhemmende Elemente muss die Zarge im Bereich der Dübellasche gemäß 5.11 hinterfüttert werden. Nach Beendigung
der Zargenmontage sind die auf der Angriffseite zugänglichen Schrauben gegen das Herausdrehen zu sichern (siehe Punkt 5.10)
Bei Verwendung in DOMOFERM- Feuerschutzabschlüssen ist sicherzustellen, dass das Zargenprofil vor der Montage und die
Montagefuge gemäß 2.1 oder 2.2 hinterfüllt wird. Die Montagefuge wird mit Silikon oder Acrylmasse geschlossen.
26 |
Zu verwendende Dübel:
5.6 Dübelankermontage:
Die vorhandenen Dübelanker ausbiegen (siehe Abb. 5.6.1),
Zarge einsetzen und höhenrichtig nach Meterriss-/Bodenein-
standsmarkierung (OFF- Kerbe) verwindungs- und verzugsfrei
einrichten und fixieren. Lotrechtheit, Rechtwinkeligkeit prüfen
(gleiche Diagonalen), vertikale Ebenheit prüfen durch Visieren
über Kante 1 und 2 (müssen parallel verlaufen - siehe Abb. 5.1.6).
Zargenfalzmaß prüfen.
Bodenanschlüsse bzw. Anschlag- oder Trennprofile sind gegen
Durchbiegung zu unterlegen.
Die Dübelanker zum Mauerwerk hin anpassen und mit dem
Mauerwerk verdübeln. Bohrungen mit Steinbohrer DM = 10 mm
auf Dübellänge + 15 mm bohren (Bohrlöcher bei Bedarf ausbla-
sen) und mittels zugelassener Dübel und Schrauben (z.B.: Dübel
Fischer F10M72) befestigen.
Anschließend die Zarge mit Zementmörtel satt hinterfüllen
(keine Hohlräume) und einputzen (siehe Abb. 5.6.1). Hinterfüll-
stoffe müssen mit der Wand eine ausreichend feste Verbindung
eingehen.
Abb. 5.6.1
5.7 Schalungsbauweise:
Bei dünnflüssigen Hinterfüllstoffen sind Schutzkästen und Band- Diagonalen), vertikale Ebenheit prüfen durch Visieren über Kante
unterkonstruktionen zusätzlich abzudichten. 1 und 2 (müssen parallel verlaufen) (siehe Abb. 5.1.6). Zargenfalz-
Zarge im Zuge des Wandaufbaus in die Schalung einsetzen maß prüfen und Wandaufbau fertigstellen. Bodenanschlüsse bzw.
und höhenrichtig nach Meterriss-/Bodeneinstandsmarkierung Anschlag- oder Trennprofile sind gegen Durchbiegung zu unter-
(OFF –Kerbe) verwindungs- / verzugsfrei einrichten und fixieren. legen. Nach Abbinden Schalung und Ausspreizungen entfernen.
Zarge mindestens dreimal ausspreizen (Abb. 5.2.1), dass die
durch das Hinterfüllen zu erwartenden Durchbiegungen ver-
mieden werden. Lotrechtheit, Rechtwinkeligkeit prüfen (gleiche
5.8 Fertigwandzargen-Systeme:
5.8.1 1-schaliges Fertigwandzargensystem mit Quick-Set Gehrungsverbindung
(Bei Einbruchhemmung nicht möglich)
Dieses Zargensystem ist speziell für die nachträgliche Montage in Ständerwänden geeignet.
Eine Quick-Set Zarge mit Zubehör besteht aus: 10 Stück Schnellbauschrauben 3,5 x 55 mm
1 Stück Zargenlangteil bandseitig 4 Stück Inbusschrauben M5 x 20 mm
1 Stück Zargenlangteil schlossseitig 1 Stück Inbusschlüssel 4 mm
1 Stück Zargenquerteil
ACHTUNG:
Bei bereits fertigen Wänden ist besonders darauf zu achten, dass Wandbeläge beim Einschieben der Zargenteile nicht durch
Zargenecken und Zargenumbüge verletzt werden.
| 27
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
1 2 3 4
Ersten Zargenlangteil (linker Zargenlangteil vertikal ein- Zargenquerteil in Langteil ein- Zweiten Zargenlangteil in den
oder rechter) über die Wand richten. hängen und in horizontale Querteil einschwenken.
klemmen. Position schwenken.
5 6 7 8
28 |
5.8.2 2-schaliges Fertigwandzargen-System Variante 1:
Dieses Zargensystem ist speziell für die nachträgliche Montage
in fertigen Wandöffnungen geeignet. Die beiden Teile der Zarge
werden miteinander verschraubt geliefert. Vor der Montage
diese Verschraubungen lösen.
Der erste Teil der Zarge (Hauptzarge mit montierten Dübella-
schen) ist in die Öffnung zu stellen und höhenrichtig nach Meter-
riss-/Bodeneinstandsmarkierung (OFF-Kerbe) verwindungs- /
verzugsfrei einzurichten und zu fixieren. Lotrechtheit, Recht-
winkeligkeit prüfen (gleiche Diagonalen), vertikale Ebenheit
prüfen durch Visieren über Kante 1 und 2 (müssen parallel ver-
laufen; siehe Abb. 5.1.6). Zargenfalzmaße prüfen. Die Zargen sind
mit den entsprechenden Dübelbohrungen und Dübellaschen
mit Bohrungen ausgestattet. Je nach Wandanschluss können
nun die Löcher im Mauerwerk oder in der Unterkonstruktion
bei Ständerwandmontage gebohrt und mittels zugelassener
Schrauben (und Dübel) fixiert werden.
ACHTUNG:
Bei Verwendung in DOMOFERM-Feuerschutzabschlüssen ist sicherzustellen, dass das Zargenprofil im Zuge der Montage gemäß
Punkt 2 hinterfüllt wird.
Bei RC2-Anforderung muss die Zarge gemäß Punkt 5.11 satt hinterfüttert werden.
Bei RC3-Anforderung muss die Zarge (Hauptzarge mit montierten Dübellaschen) im gesamten Bereich mit Mörtel hinterfüllt werden.
Bei 2-schaligen Zargen in Verbindung mit Quick-set- System Montage werden die einzelnen Teile der Zargen wie in Punkt 5.8.1
beschrieben verbunden und die Zargen nach Punkt 5.8.2 und 5.8.3 montiert.
Abb. [Link]
| 29
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
(+ Leichtbauwand
#$%&2
'(+
&
in Stahlständerbauweise BÖM
BRM
Beplankung max. d=30 mm
!" 55 LD
Dichte 550 kg / m³
(++
&
Leibung wahlweise
(
beplankt
#$%&'(
bei Anforderung Blechschraube
)*
Feuerschutz hinterfüllen: >= Ø 6,3 x 40 mm
33
'&&$
T30: Steinwolle
4(
W = Widerstandsmoment
T90: Gipskarton
lt. Tabelle
64
#$%,-
'
% & Formrohr
.
/01 z. Bsp.
000.
/1 50 x 100 x 3 (RC 2)
140 x 100 x 5 (RC 3) 40 15
30 |
5.9.1 Stahlständerbauweise
Aufgrund der zu erwartenden Türgewichte sind die Türöff-
nungen in jedem Fall aus 2 mm dicken U-Aussteifungsprofil
(UA-Profil) herzustellen, mindestens aus US 50-2. Alternativ
ist eine statisch eigenständige Stahlunterkonstruktion zuläs-
sig, die einen definierten Widerstand in der Leibung aufweist
(Widerstandsmoment W≥20 cm3 bei WK2/RC2 und W≥85
cm3 bei WK3/ RC3). Bei Feuerschutzanforderung ist das Hohl-
profil satt mittels Steinwolle (mind. 40 kg/m3) zu hinterfüllen.
Schweißnaht
Montageplatte
90x90x4 mm
Schweißnaht
Montageplatte
Die Zarge ist mit Bohrschrauben ZEBRA PIAS 6,3x70 (AW30An-
trieb) an der Unterkonstruktion zu befestigen, dazu kann diese
mit einem Bohrer Ø max. 4,5 mm vorgebohrt werden (siehe Abb. Zargenprofil
[Link]). Diese Schraube ist wegen der Verzahnung am Schrau-
benkopf immer mit Beilagscheibe zu verwenden, um das Mitdre- Beilagscheibe 8 mm
DIN 988
hen der Distanzschraube zu verhindern. Der Hohlraum zwischen
Zarge und Schraubgrund ist an den Befestigungspunkten satt
und druckfest mit Stahl-Distanzplättchen oder Hybridmörtel zu
hinterfüttern (siehe Abb. [Link]). Ist aufgrund der höheren Zar- Bohrschraube
ZEBRA PIAS 6,3x70
gen-Profilbreite bei den Befestigungspunkten eine zweite Ver-
schraubung erforderlich, kann diese zweite falzgegenseitige Ver-
schraubung mittels Blechschrauben mit einer Mindestdimension
von 6,3 x 35mm ohne gesonderte Montageplatten erfolgen..
Abdeck-
kappe
Abb. ..1.4
| 31
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
5.9.2 Holzständerbauweise
Bei Einsatz in Holzständerwänden empfehlen wir ein Fertig-
wand Zargensystem. Die Montage entspricht dann Punkt
5.8. Eine Holzunterkonstruktion muss statisch eigenständig
sein und einen definierten Widerstand in der Leibung auf-
weisen (Widerstandsmoment: W ≥ 160 cm3 bei WK2/RC2, W
≥ 960 cm3 bei WK3/RC3). Dieses Widerstandsmoment ent-
spricht bei WK2/RC2 z.B. einem Holz-Vierkant mit einem
Querschnitt von 100 x 100 mm. Für WK3/RC3 entspricht das
z.B. einem Holz-Vierkant mit einem Querschnitt von 120 x
220 mm mit der kürzeren Seite zur Leibung hin eingebaut.
Abb. 5. .2.2
Abb. ..2.1
32 |
5.10.1 Sicherungsvarianten von Schrauben:
[Link] Sicherungsvariante 1: [Link] Sicherungsvariante 2:
Holzschrauben mit einem Durchmesser 6 mm und Kreuz- Eine weitere Möglichkeit die Schrauben gegen Herausdrehen zu
schlitz- Senkkopf können durch das Einschlagen einer gehärte- sichern wäre, den Eingriff für Kreuzschlitz, Innensechskant usw.
ten Metallkugel mit einem Durchmesser von Ø 4 mm gesichert zu zerstören (z.B. durch Aufbohren - ACHTUNG! es muss genü-
werden. Weiters ist nach dem Einschlagen der gehärteten Metall- gend Material am Schraubenkopf erhalten bleiben!), sodass es
kugeln zu prüfen ob diese sich fest im Schraubenkopf verpresst nicht mehr möglich ist, die Schraube zu verdrehen.
haben und nicht mehr herausgenommen werden können.
[Link] Sicherheitsschraube
Es können eigene Sicherheitsschrauben (Einwegschrauben)
verwendet werden, welche nur eingeschraubt werden können
und gegen das Herausdrehen gesichert sind. Ebenso können
Sicherheitsschrauben verwendet werden, die nur mit einem
Spezialwerkzeug eingeschraubt werden können welches von
den Herstellerfirmen geschützt ist.
Abb. [Link] Sicherheitsschraube
ACHTUNG:
Schrauben müssen bei Einbruchhemmungs-Anforderung einen Durchmesser von mindestens 6 mm haben sowie gegen das Heraus-
drehen gesichert werden, wenn diese von der Angriffsseite aus zugänglich sind!
Abb. [Link]
5.11.2 Hinterfütterungsvariationen:
1. mittels Distanzplättchen aus Stahl (Abb. [Link])
2. bei RC2 mittels Feuerschutz- Gipskartonplatte oder Gipsfa-
serplatte über die gesamte Höhe des Türelementes
3. ohne Feuerschutzanforderung auch mittels Holz über die
gesamte Höhe des Türelementes
4. mittels Hybridmörtels (z.B. HILTI HIT HY70) der mind. in jeder
Höhe der Dübellaschen oder Dübellöcher satt hinterfüllt
werden muss.
Abb. [Link] Abb. [Link]
| 33
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
5.12 Wetterschenkel
Wurde aufgrund des geplanten Einsatzes als Außentür ein Wetterschenkel mitgeliefert, so ist dieser am oberen, falzseitigen
Zargenspiegel mit Hilfe der beigepackten Schrauben an den, am Wetterschenkel vorgesehenen Befestigungspositionen zu montieren.
Dabei auf eine mittige Positionierung achten - links und rechts am Wetterschenkelende zur Zarge.
Wetterschenkel
6. Zargendichtung
2 3
Auf die richtige Lage der Dichtung in der Dichtung in den Kopfteil einlegen, Dichtung in die senkrechten Zargenteile
gereinigten Dichtungsnut achten! Eine abschnittsweise eindrücken, dabei mit von oben nach unten einlegen, abschnitts-
Längendehnung der Dichtung muss ver- dem Daumen gegen die Einlegerichtung weise eindrücken, dabei mit den Daumen
mieden werden. streichen, Dichtung in Gehrung (wahlwei- gegen die Einlegerichtung streichen, Dich-
se stumpf ) ablängen. tung ablängen (bei allseitig umlaufender
Dichtung auch unten)
Abb. 7.1.1
Profil 2
Profil 1
| 35
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Trennprofile:
Anschlagprofile:
36 |
7.4 Absenkbare Bodendichtung:
1. ACHTUNG: Bei Türblättern mit Bodenabsenkdichtung ist
darauf zu achten, dass bei der Manipulation des Türblattes
das Bodendichtungsprofil nicht beschädigt wird. Beschädigte
Bodendichtungsprofile (z. B.: Schnitte, löcher etc.) sind
auszutauschen.
5. Bei zweiflügeligen Türen ist bauseits im Boden eine 8. Das Dichtungsprofil sollte bei geschlossenem Türblatt dicht,
entsprechende Öffnung für die untere Stehflügelverriegelung aber nur mit leichtem Druck auf dem Boden anliegen. Eine
herzustellen (mind. ø 11 mm). Unebenheit der Bodenschwelle von bis zu 2 mm in einem
minimalen Abstand von 500 mm zueinander wird von der
6. Das Bodendichtungsprofil ist dehnungsfrei soweit abzulängen, Dichtungsmechanik ausgeglichen. Ein hoher Anpressdruck führt
dass es den Zargenfalz berührt, bei zweiflügeligen Türen zu erhöhtem Verschleiß des Dichtungsprofils, der Mechanik und
müssen sich die beiden Bodendichtungen im Mittelanschlag der Befestigung.
ebenfalls berühren. Bodendichtungsprofil und Bodenschwelle
sind zu reinigen. Der Abstand zwischen Türblattunterkante und 9. Bei Anforderung Schalldämmung bzw. Luft- oder
Auflagefläche der Bodendichtung soll zwischen 2 und 8 mm Rauchdichtheit gilt grundsätzlich, dass ausnahmslos alle
betragen. Dichtungen an allen dafür vorgesehenen Stellen mit leichtem
Druck an der Gegenseite anliegen müssen. Es sind nach Abschluss
7. Der Auslöseknopf, der zur Einstellung benötigt wird, ist aller Montage- und Einstellarbeiten und auch während der
abziehbar. Dies hat den Vorteil, dass die Schall-ex eingestellt Nutzung in regelmäßigen Abständen (ca. alle 25.000 Zyklen
werden kann, der Knopf anschließend abgezogen und erst jedoch mindestens jährlich) alle Dichtungen auf lückenloses
zur Inbetriebnahme der Tür wieder aufgesteckt werden muss. Anliegen und Beschädigungen/Verschleiß zu überprüfen.
Dadurch werden Beschädigungen während der Bauphase Gegebenenfalls müssen Dichtungen ausgetauscht werden, oder
vermieden. es muss die Einstellung des Dichtungshubes korrigiert werden.
8. Oberlichtverglasung
(nicht für Einbruchhemmung möglich)
| 37
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Abb. 8.1.2
Der Kämpfer ist in der Zarge vormontiert. Das Glas wird zuge-
schnitten lose mitgeliefert. In der Zarge und am Kämpfer sind
Befestigungselemente zur Aufnahme der Glasleisten montiert.
Das Glasleistensystem wird in Form von 4 stumpfen Einzelteilen
lose mitgeliefert. Bevor mit der Montage begonnen werden
kann, muss das Vorlegeband in die Glasleisten gelegt werden.
Nach dem Einbringen der lose mitgelieferten Dichtung (siehe
Punkt 6 Zargendichtung) in Zarge und Kämpfer kann das Glas
vorsichtig in die Öffnung gestellt werden. Anschließend wer-
den die 4 Glasleisten über das Glas in die Befestigungselemente
geschoben.
38 |
8.3 Glasleistensystem P16
(Für Feuerschutz- und Rauchdichtheitsanforderung geeignet - nicht für Einbruchhemmung möglich):
Die Stahlglasleisten werden in der Oberlichte vormontiert gelie- Trag- und Distanzklötzen das Glas in der Oberlichte vorsichtig
fert. Das Glas wird fertig zugeschnitten lose mitgeliefert. positioniert werden.
Bevor mit der Montage begonnen werden kann müssen alle Auf der dem Glas zugewandten Seite der Glasleiste Vorlegeband
Schrauben der Glasleisten gelöst und die Glasleisten entfernt anbringen und die Glasleisten wieder mit den Schrauben fixie-
werden. Nach dem Einbringen der Zargendichtung (siehe Punkt ren. Die verbleibende Fuge mit Silikon abdichten.
6. Zargendichtung) in Kämpfer und Zarge kann mithilfe von
| 39
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Die Lage der Schließebene und Größe der Luftspalte sind Punkt Bandbezugslinie
12 zu entnehmen.
9.1.2. Feder-/Konstruktionsband:
[Link] Grundsätzliches:
Die Gehrichtung „links“ und „rechts“ einer Türe wird durch die
Ansichtsseite an der die Bänder sichtbar sind bestimmt. (siehe Fe-Band KO-Band
Abbildung rechts)
Bei linken Türen befindet sich das Federband (FE-Band) oben und
das Konstruktionsband (KO-Band) unten am Türblatt. Bei rechten
Türen ist es umgekehrt. Die Bänder sind nach ca. 50.000 Zyklen
bzw. einmal jährlich mit Universalfett zu schmieren, auf Leicht- Gehrichtung Links Gehrichtung Rechts
gängigkeit und die Türe auf Selbstschließung zu kontrollieren.
KO-Band Fe-Band
40 |
[Link] Sicherheitshinweise:
Zur Montage mindestens 2 Personen einsetzen. Bei Türblatt- gewirkt werden. Verletzungsgefahr durch Abrutschen. Das Tür-
montage das Türblatt gegen Umfallen sichern. Immer mit ent- blatt schließt mittels Federband selbst, wodurch Verletzungs-
sprechender Schutzkleidung an Händen und Füßen arbeiten. gefahr (Einklemmen) besteht. Kinder nicht unbeaufsichtigt im
Beim Spannen des Federbandes muss der Federkraft entgegen Türenbereich lassen!
Bolzen zuerst per
Hand bis zum An-
Abb. 1a Abb. 1b schlag einschieben
und zuletzt mit
Hammer eintreiben.
Auf Beschädigung
der Lagerbuchsen
Abb. 2a Abb. 2b achten!
SW 6
SW 6
ca. 180°
Abb. 3 Abb. 4
| 41
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
4x
Torx 40 Schraubendreher
a
a
2x
both evenly!
beide gleichmäßig!
2x 4x
~ 6 Nm
1
1x = mm Torx 40 Schraubendreher
4 mm Innensechskant-Schlüssel
42 |
9.2 Justierung des Türblattes und Einstellen der Schließebene
Um die einwandfreie Einbruchhemmung des Elements zu
Kontrolle ob die Falzluft die angegebenen Werte
gewährleisten ist das Türblatt wie folgt einzustellen. Die schloss- in Punkt 12 nicht überschreitet. (liegen die gemessenen und
und bandseitige Türblattluft lässt sich wie bei jedem Bandtyp berechneten Werte innerhalb der Toleranz in Punkt 12 ist das
beschrieben einstellen. Da die Falzluft (=Spaltmaß) vor allem Justieren der Falzluft abgeschlossen).
bei Einbruchhemmung eine wichtige Rolle spielt, sollte wie hier
beschrieben, vorgegangen werden um das Türblatt optimal ein-
Überschreitet die gemessene Falzluft die angegebenen Werte
zustellen. in Punkt 12, dann muss das Türblatt neu justiert werden bis
die Falzluft band- und schlossseitig die angegebenen Werte
erreicht.
Je nach Falzluftbegrenzungssystem entweder:
Bei geschlossenem Türblatt: Die Leibung der Zarge am Türblatt – Distanzstücke über den Sicherungszapfen schieben
schlossseitig mittels Bleistift oben, mittig und unten anzeichnen und mittels Schraube fixieren
(siehe Abbildung).
– oder Sicherungszapfen auf der Bandseite aus dem Tür-
blatt ziehen (dies kann mit Hilfe einer Zange geschehen). Im
Element mitgelieferte Distanzstücke auf die Sicherungs-
zapfen schieben und die Sicherungszapfen mittels eines
Hammers (empfohlen wird ein Kunststoffhammer) wieder
in das Türblatt einschlagen.
Die Distanzstücke mit der beiliegenden Schraube befestigen!
Nun wird wie in Punkt 9.1 beschrieben das Türblatt justiert bis
schlossseitig die Falzluft 4 mm beträgt.
ACHTUNG:
Bei 2-flügeligen Elementen ist bei der Anforderung „RC“ und
„Fähigkeit zur Freigabe“ darauf zu achten, dass die Riegel-
stange des Stehflügels (oben und unten) im geschlossenen 1-4 mm
Zustand mindestens 15 mm vorsteht (gemessen von Türblatt-
unterkante bzw. Türblattoberkante (Schaltschloss-Schließ-
blech). Jedoch muss eine Systemprüfung (öffnen der Tür über
Stehflügel) durchgeführt werden. Dabei darf bei vollständiger Einstellung des Schwenkriegelschlosses (wenn vorhanden)
Betätigung des Drückers, Panikbalkens oder Falztreibriegels über die Bandhöhenverstellung möglich.
die Riegelstange weder am Zargenfalz noch an der Boden-
mulde streifen bzw. eingerastet bleiben.
| 43
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
44 |
10.1 Montage des Türbeschlags und Schließzylinders:
Kurzschild für Feuerschutzabschlüsse (Standardbeschlag)
1. Profil-Schließzylinder (nicht im Lieferumfang) in das Schloss 3. Stahlgrundschilder samt Drückerteilen beidseitig am Türblatt
einsetzen, mit Zylinderbefestigungsschraube befestigen und anbringen (Drücker auf Vierkant aufschieben und das Stahl-
Schlossfunktion überprüfen. Es ist ein Zylinder zu verwenden, grundschild am Zylinder zentrieren) und mit Hülsenschrau-
der nach EN 1303 für die Verwendung in Feuerschutztüren benset und Schrauben befestigen. Hülsenmutter an der
klassifiziert ist. Außenseite des Türblattes einstecken.
2. Den Vierkant in die Schlossnuss einsetzen. 4. Übersteckschild auf Stahlgrundschild aufdrücken.
5. Funktion überprüfen.
Standardschloss: Panikschloss:
Wenn Sie ein Panikschloss verwenden verfahren sie wie oben ACHTUNG: Sollte aus bestimmten Gründen kein Profilzylinder
beschrieben, jedoch unter Verwendung des geteilten Vierkants. montiert werden, oder Bundbartbeschläge verwendet werden,
Die speziellen Montagehinweise für andere Beschläge ent- so müssen durchgehende Schlüssellöcher auf beiden Seiten
nehmen Sie bitte der Anleitung die jedem geprüften Beschlag durch stählerne Schlüssellochblenden abgedeckt werden, wel-
beiliegt. che mit dem Beschlagsschild verbunden sein müssen.
Die Länge des Schließzylinders ist wesentlich von der Dicke des
verwendeten Schutzbeschlags abhängig.
Sicherstellen, dass die Sperrelemente bzw. Sperrgegenstücke schlösser, Balkenriegel, mechanische Feststeller) hinzugefügt
nicht blockiert oder verstopft sind. wurden.
Sicherstellen, dass der Paniktürverschluss entsprechend den Prüfen, ob sämtliche Bauteile des Paniktürverschlusses wei-
Anweisungen des Herstellers geschmiert ist und das Bedie- terhin der Auflistung der ursprünglich mit dem System gelie-
nungselement richtig festgezogen ist. ferten zugelassenen Bauteile entsprechen.
Sicherstellen, dass an der Tür nach der Erstinstallation keine Sicherstellen, dass diese Unterlagen dem Betreiber des Panik-/
zusätzlichen Verriegelungseinrichtungen (z.B.: Zusatzkasten Fluchttürverschlusses zur Verfügung gestellt werden.
ACHTUNG:
Die Wartungsanweisungen des Herstellers sind Bestandteil der
Montage- und Betriebsanleitung und müssen dem Betreiber des
Gebäudes zur Verfügung gestellt werden.
46 |
12. Nach dem Einbau gefälztes Türblatt stumpfes Türblatt
ACHTUNG:
Das im Türblattfalz montierte Brandschutzlaminat nicht beschä-
digen oder entfernen, da sonst im Brandfall keine Gewähr-
leistung für die Funktionsfähigkeit des Feuerschutzabschlusses
übernommen werden kann.
HINWEIS:
Die Zarge ist üblicherweise bereits werksseitig für die Aufnahme
des Sicherungszapfens im Zargenfalz freigestanzt.
Das nachträgliche Herstellen einer Bohrung d = 20 mm im band-
seitigen Zargenfalz für die Aufnahme des Türblattsicherungs-
zapfen ist zulässig. Der verbleibende Randabstand zum Zargen-
spiegel muss bei UT63x und UT69x 10 mm, bei US63x und US69x
14 mm betragen.
Das Türblatt kann nach Demontage des Alu-Abschlussprofils um
bis zu 15 mm gekürzt werden. ACHTUNG:
Diese Bohrung unbedingt mittels mehrmaligem Vorbohren mit
entsprechend kleinerem Durchmesser und nur von Fachkräften
Bei gefälzten Türblättern wird die Schließebene auf ca. 47 mm durchführen lassen.
eingestellt.
Bei stumpfen Türblättern wird die Schließebene auf ca. 65 mm
eingestellt.
| 47
EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
13.2 Pulverbeschichtung:
Pulverbeschichtete Produkte, die in Folie verpackt sind, dürfen Ausbesserungsmöglichkeiten: Kleine Schäden können durch
keinen extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt werden. Vermischen des Pulvers mit einer speziellen Verdünnung und
Durch Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeit kann es vorkom- durch Auftragen mit einem kleinem Pinsel ausgebessert werden.
men, dass die Folie mit dem Pulver reagiert und dadurch hellere Nachträglich ausgeführte Reparaturlackierungen unterscheiden
und dunklere Flecken an der Pulveroberfläche entstehen. Wir sich optisch und qualitativ von der Originalbeschichtung. Grö-
empfehlen die Produkte sofort nach Anlieferung auszupacken. ßere Schäden können ausschließlich durch das Überlackieren
Reinigung: Die beschichteten Teile sind gemäß den Vorschriften des gesamten Objektes mit einem 2-Komponentenlack erfolgen,
RAL-GZ 632 oder SZFF 61.01 zu reinigen. Bei Perlglimmereffekten, wobei die Oberfläche vorher angeschliffen werden muss.
ist zusätzlich die technische Information IGP-TI 106 zu beachten.
13.3 Edelstahl:
Edelstahl Rostfrei ist korrosionsbeständig und benötigt deshalb entfernt werden. Anschließend ist mit klarem Wasser reichlich zu
keine organischen Beschichtungen oder metallischen Überzüge, spülen. Mit entmineralisierten Wasser können Kalkflecken ver-
um Korrosionsbeständigkeit und Optik zu verbessern. Ein gewis- hindert werden.
ses Maß an Pflege sollte jedoch auch Edelstahl-Rostfrei-Ober- Auf keinen Fall darf Zementschleierentferner für Kacheln oder
flächen zukommen, damit ein gutes Erscheinungsbild erhalten verdünnte Salzsäure angewandt werden. Sollten sie einmal ver-
bleibt und Ablagerungen entfernt werden, die die Korrosions- sehentlich auf die Edelstahl Oberfläche gelangt sein, müssen sie
beständigkeit beeinträchtigen können. umgehend mit reichlich klarem Wasser entfernt werden.
Andere Bauausführende sind sich nicht immer der Schäden
Grundreinigung: bewusst, die Kalkschleierentferner und verdünnte Salzsäure
Wurden die Edelstahl-Rostfrei Bauteile in geeigneter Weise vor auf Edelstahl-Rostfrei-Oberflächen verursachen. Deshalb sollten
Verschmutzung geschützt unterscheidet sich diese Grundreini- Ihnen entsprechende Hinweise gegeben werden. Am besten
gung nicht von der späteren Unterhaltsreinigung. ist es die Montagereihenfolge so zu gestalten, dass die Edel-
Während Transport, Lagerung, Verarbeitung und Montage wer- stahl-Rostfrei-Bauteile erst nach Abschluss keramischer Arbeiten
den Edelstahl-Rostfrei-Oberflächen häufig durch eine Kunst- eingebracht werden.
stofffolie geschützt. Manche dieser Schutzfolien sind allerdings
gegen Licht- und UV-Einstrahlung nicht dauerhaft beständig Eisenpartikel von Werkzeugen, Gerüsten und Transportmitteln
und lassen sich nach einiger Zeit nur noch mühsam abziehen. müssen umgehend entfernt werden. Schleifstäube, Späne und
Schwer zu entfernende Klebereste können auf der Oberfläche Schweißspritzer, die von Arbeiten mit Baustahl im Umfeld der
verbleiben. Es ist daher zu empfehlen, Folien zu entfernen, Edelstahlarbeiten herrühren, sind ebenfalls umgehend zu ent-
sobald diese nicht mehr für den Schutz auf der Baustelle benö- fernen. Sie können die Passivschicht des nicht rostenden Stahls
tigt werden. Dabei ist stets von oben nach unten vorzugehen. lokal durchbrechen und dort zu punktförmigen Korrosionser-
scheinungen führen.
ACHTUNG: Werden diese Verunreinigungen rechtzeitig erkannt, lassen sie
Verwenden Sie bei Edelstahl-Oberflächen mit beschichteten sich mit haushaltsüblichen (ferritfreien) Reinigungsschwämmen
(eloxierten) Glasleisten nur Reinigungsmittel und Reinigungs- oder speziellen Reinigern entfernen. Hat bereits ein Korrosions-
utensilien, die unter folgenden Punkten „()“ angeführt werden! angriff eingesetzt, ist eine mechanische Oberflächenbehandlung
Starke Verschmutzungen können mit Eloxal-Reiniger entfernt oder (bevorzugt) eine Beizbehandlung unumgänglich. Beizen
werden. (Bitte KEINE Säure, Lauge, alkalische Reiniger, Scheuer- sind auch als Pasten für die lokale Anwendung erhältlich. Bei
mittel, Stahlwolle, Topfreiniger o.ä. verwenden!) ihrer Anwendung sind die Umweltschutzbestimmungen sowie
Mörtel und Kalkwasser zerstören die Oberfläche! die Hinweise des Herstellers zum Arbeitsschutz zu beachten. Die
Beizbehandlung stellt die ursprüngliche Korrosionsbeständig-
Kalk- und Mörtelspritzer können mit verdünnter Phosphorsäure keit von Edelstahl-Rostfrei vollständig wieder her.
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Allerdings kann es zu optischen Veränderungen der Oberfläche Reinigungsmittel, die nicht für Edelstahl Rostfrei gebraucht
kommen, sodass die Oberfläche ggf. durch Schleifen und Polie- werden dürfen:
ren nachbearbeitet werden muss. Es ist daher zu empfehlen, chloridhaltige, insbesondere salzsäurehaltige Produkte
Verunreinigungen mit Fremdeisen von vorhinein zu verhindern. Bleichmittel
Silberputzmittel
Reinigungsmittel:
() Zur Entfernung von Fingerspuren ist eine Spülmittellösung in
der Regel ausreichend. Reinigungsutensilien:
() Blankgeglühte und spiegelpolierte Oberflächen lassen sich () Ein feuchtes Tuch oder Leder ist in der Regel ausreichend um
mit chloridfreien Glasreinigern behandeln. Fingerspuren zu entfernen.
() Für hartnäckige Verschmutzungen bietet sich haushaltsübli- () Für hartnäckige Verschmutzungen werden haushaltsübliche
che Reinigungsmilch an, die auch Kalkspuren und leichte Ver- (eisenfreie) Reinigungsschwämme verwendet. Auf keinen
färbungen abträgt. Nach dem Reinigen wird die Oberfläche Fall dürfen eisenhaltige Scheuerschwämme, Stahlwolle oder
mit klarem Wasser abgespült. Ein abschließendes Abwaschen Stahlbürsten eingesetzt werden, da sie rostende Fremdeisen-
mit entmineralisiertem Wasser verhindert das entstehen von partikel an die Edelstahl-Rostfrei-Oberfläche abgeben.
Kalkspuren beim Auftrocknen. Anschließend wird die Ober- Für die Reinigung mustergewalzter Oberflächen eignen sich
fläche trocken gerieben. Scheuerpulver sind ungeeignet, da weiche Nylonbürsten. Stahlbürsten (insbesondere solche aus
sie die Oberfläche verkratzen. Kohlenstoffstahl) sind schädlich.
Stark ölige und fettige Verschmutzungen lassen sich mit Bei gebürsteten und geschliffenen Oberflächen sollte immer
alkoholischen Reinigungs- und Lösemittel entfernen, z.B. Spi- in Richtung des Schliffs gewischt werden.
ritus, Isopropylalkohol oder Aceton, die für Edelstahl Rostfrei Um Fremdeisen-Verunreinigungen zu verhindern, dürfen
unbedenklich sind. Dabei ist darauf zu achten, dass die ange- keine Reinigungsuntensillen eingesetzt werden, die zuvor
lösten Verschmutzungen nicht durch den Reinigungsprozess bereits für Stahl benutzt worden sind.
großflächig auf der Oberfläche verteilt werden. Die Reinigung
muss daher wiederholt mit frischen Tüchern erfolgen, bis
sämtliche Spuren entfernt sind. Reinigungsintervalle:
Gegen Farbspuren und Graffiti gibt es spezielle alkalische Um den Arbeits- und Kostenaufwand so gering wie mög-
und lösemittelbasierte Reiniger. Messer und Schaber sind zu lich zu halten, sollte die Reinigung in jedem Fall erfolgen,
vemeiden, da sie die Metalloberfläche verkratzen. bevor sich gröbere Verschmutzungen angesammelt haben.
Es sind beim Reinigen die Hinweise und Vorschriften zum Als Anhaltswert hat sich bewährt, die Edelstahloberflächen im
Arbeits- und Umweltschutz zu beachten. gleichen Rhythmus zu reinigen wie Glasoberflächen. Unter-
haltsreinigungen sollten bei schwächer belasteter Umgebung
in Abständen von 6 bis 12, bei stärkerer Belastung in Abstän-
den von 3 bis 6 Monaten durchgeführt werden.
14. Betriebs- und Wartungsanleitung Durchführung des durch den Hersteller vorgeschriebenen War-
tungsprogramms sicherzustellen;
Um auf Dauer eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, ist es wird empfohlen, dass selbsttätig schließende Türen, die übli-
mind. einmal jährlich (die Häufigkeit wird üblicherweise durch cherweise offen stehend gehalten werden, mit der gleichen
nationale gesetzliche Anforderungen bestimmt) eine Inspektion Häufigkeit auf ihre Fähigkeit zum selbsttätigen Schließen geprüft
durchzuführen und festgestellte Mängel zu beseitigen. Schad- werden, wie dies für die Brandmeldeanlage des Gebäudes
hafte Teile sind zu erneuern. geschieht, in dem sie eingebaut sind.
Die einzelnen Schloss- und Beschlagskomponenten eines Not-
ausgangs- bzw. Paniktürverschlusses gemäß EN 179 bzw. EN Regelmäßige Inspektionspunkte:
1125 stellen ein geprüftes Gesamtsystem dar und dürfen daher Inspektion und Betätigung der Tür, um sicherzustellen, dass die
nur systemkonform im Sinne von EN 179 bzw. EN 1125 ausge- Funktionsfähigkeit aller Bauteile zufriedenstellend ist;
tauscht werden. Weiters wird bei Notausgangs- und Paniktürver- Sicherstellen, dass die Schließbleche für die Schlösser/Fallen frei
schlüssen empfohlen, in Abständen von nicht mehr als einem von Hindernissen sind;
Monat, a) den Türverschluss zu inspizieren und zu betätigen, um Prüfung daraufhin, dass die Schließgeschwindigkeit der Tür so
sicherzustellen, dass sämtliche Teile des Verschlusses in einem gesteuert ist, dass sie innerhalb der in den Anweisungen des
zufriedenstellenden, betriebsfähigen Zustand sind und b) sicher- Herstellers angegebenen Grenzwerten liegt; (0,2 - 0,5 m/s an der
zustellen, dass das (die) Sperrelement(e) nicht blockiert ist (sind). Hauptschließkante)
Es wird empfohlen, ein Wartungsbuch zu führen, in welchem
festgehalten wird, wer, wann, wo, welche Wartungsarbeiten das selbsttätige Schließen sollte von einem Öffnungswinkel von
durchgeführt hat. mindestens 10° an (30°, wenn Türschließmittel mit unkontrol-
liertem Schließablauf angewendet werden) ablaufen, wobei
Wartungshinweise: vorhandene Fallen einrasten und/oder Dichtungen angelegt
der Eigentümer des Gebäudes ist verpflichtet sicherzustellen, werden;
dass sämtliche während der Nutzungsdauer der Tür festgestell- Prüfung daraufhin, dass keine Vorrichtungen, die Einfluss auf die
ten Beschädigungen oder Beeinträchtigungen der Leistungs- Betätigung der Tür/des Tores haben würden, hinzugefügt oder
fähigkeit, die das zufriedenstellende Funktionieren der Tür nach- entfernt worden sind;
teilig beeinflussen könnten, sofort behoben werden; Prüfung daraufhin, dass alle Bauteile sicher angebracht sind und
besondere Aufmerksamkeit ist den Anforderungen an die regel- dass sämtliche Abdichtungen weiterhin unbeschädigt sind.
mäßige Inspektion und routinemäßige Wartung von schaum- Nach dem Einbau und im laufenden Gebrauch sind jährlich
schichtbildenden Dichtungen zu widmen, um deren dauerhafte bzw. mind. alle 50.000 Schließzyklen alle beweglichen Teile zu
mechanische Funktionsfähigkeit und Dauerhaftigkeit gegen- schmieren.
über Qualitätsverlust durch Bewitterung und aggressive chemi- In regelmäßigen Abständen (je nach Gebrauch) sind die Luft-
sche oder biologische Einwirkungen sicherzustellen; spalte zwischen Türblatt und Zarge bzw. Türblatt und
der Eigentümer des Gebäudes ist verpflichtet, die vollständige
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EINBAU-, BETRIEBS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Bodenniveau zu kontrollieren und ggf. laut Punkt 12 herzu- Lösungsmittel verwenden. (kein Benzin, Terpentin, Tetrachlor,....)
stellen.
Sichtkontrolle auf mechanische Schäden und Korrosionsschä- Generell sind schadhafte Teile sofort auszutauschen.
den.
Beschlagskontrolle auf Funktion, Befestigung und Lagerung. Kursiv-Text gemäß EN 14600 Anhang C
Schlosskontrolle auf Funktion, Befestigung, Fallenspiel (Falle
beidseitig ölen). ACHTUNG:
Bandbefestigungskontrolle an Türblatt und Zarge. Das Offenhalten von Türen durch Aufkeilen (Einklemmen von
Türschließerkontrolle auf Funktion, Befestigung und Einstel- Teilen) insbesondere im bandseitigen Falzbereich ist unzulässig,
lung. da es bei gewaltsamem Schließen zu schweren Beschädigungen
Dichtungskontrolle auf Funktion (Dichtung, Dämpfung), Ver- des Türelements führt, und die Selbstschließung der Türe ver-
schleiß und Beschädigung mind. alle 25.000 Schließzyklen. hindert!
Reinigung nur mit Feinwaschmittel, keine scharfen Reini- Beim Betrieb der Tür ist darauf zu achten, dass sich keine Perso-
gungs- und Lösungsmittel verwenden (kein Benzin, Terpen- nen oder Tiere im Bewegungsbereich des Türflügels aufhalten.
tin, Tetrachlor, ...). Kinder nicht unbeaufsichtigt im Türbereich verweilen lassen.
Reinigung von Türe und Zarge: Vorschriften des Herstellers Keinesfalls im Zargen- und/oder Türblattfalz festhalten oder in
der Endlackierung beachten. Reinigung der DOMOFERM-Be- die Schließöffnungen greifen, da dies zu erheblichen Verletzun-
schichtung nur mit neutralem Netzmittel (z.B.: Feinwaschmit- gen der Finger und Hände führen könnte.
tel). Keine scharfen und/oder scheuernden Reinigungs- und
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Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-6.20-1958
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