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Vor allem Jugendliche geraten schnell in finanzielle Probleme und Abhängigkeiten, weil ihnen Erfah-
rungen im verantwortlichen Umgang mit Geld fehlen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sie sich
eine selbständige Existenz aufbauen wollen (Haushaltsgründung, Wohnungsanmietung etc.). Damit
Jugendliche in einem geschützten Raum, sozusagen "am grünen Tisch", und trotzdem möglichst rea-
listisch den Umgang mit Geld spielerisch einüben, sollen sie wie im täglichen Leben, Monat für Monat
mit Ihrem Geld auskommen und mit den Alltagsschwierigkeiten fertig werden nach dem Motto: "Stell
Dir vor, Du hast 'ne eigene Bude, ein Auto und ein Einkommen und das ein ganzes Jahr lang."
Das Planspiel „Ohne Moos nix los“ ist konzipiert für Teilnehmer/innen ab 14 Jahren und hat zum Ziel
• den Umgang mit Geld zu üben,
• Krisensituationen des alltäglichen Lebens zu meistern,
• ein selbständiges Lebens mit den alltäglichen Schwierigkeiten einzuüben,
• zu sensibilisieren für die Gefahren des sorglosen Umgangs mit Geld angesichts leicht erhältli-
cher Kredite und Lebensrisiken,
• die Wirkung von Krediten auf das Haushaltsbudget kennenzulernen,
• einen Anreiz zur Reflexion zu geben über das Verhältnis von Einnahmen und fixen/variablen
Ausgaben privater Haushalte, der Veränderung bei allgemeinen Lebensrisiken sowie der
Notwendigkeit und Möglichkeit individueller und gesellschaftlicher Problemlösung.
Im Spiel werden "12 Monate" (oder weniger) durchspielt. Der "Monat Januar" gilt als Probedurchlauf,
in dem die Spielregeln noch locker gehandhabt werden. Alle Spieler/innen haben ihre monatlichen
Einkünfte, von denen sie jeden Monat bestimmte Ausgaben (z.B. Miete, Bekleidung) bezahlen müs-
sen. Am jeweiligen Monatsende wird abgerechnet.
Alle Spieler/innen bekommen bei der Buchungsstelle ihre monatlichen Einnahmen. In den nächsten
Monaten erfolgt hier neben der Geldausgaben die Endabrechnung.
Bei einer Beratungsstelle werden Gespräche über den realistischen Wert der Ausgaben geführt, um
dann jeden Monat Ausgaben in einem festgelegten Rahmen zu bestimmen. Hier wird jeden Monat
eine Lifecard gezogen, die alltägliche Begebenheiten schildert (z.B. Autounfall, Erbschaft). In den
Monaten April, Juli, Oktober werden besondere Lifecards, gezogen, die schwerwiegende Veränderun-
gen bewirken. Zudem versuchen die Spieler/innen in Krisensituationen mit den Berater/innen nach
Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
Bei der Finanzdienstleistungsstelle nehmen die Teilnehmer/innen Kredite auf, führen Wohnungswech-
sel sowie Autoan- und -verkauf durch.
Ziel ist es einfach mal ein Jahr lang "selbständig" zu "leben" und dabei Erfahrungen zu machen, die
nicht weh tun, weil sie "nur" gespielt werden.
Das Spiel bietet sich insbesondere zur Anschlussbildung an die Auseinandersetzung um
Verbrauchsausgaben und -notwendigkeiten, Gefährdungen durch sorglosen Konsum und Risiken in
der Einkommenserzielung.
Die komplette Datei mit speziellen Hinweisen und Materialien können Sie in einer pdf-Version einse-
hen oder herunterladen (zip/pdf).
Sozialpolitik im Kaiserreich
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Streik! – Arbeitskampf in der ABC AG
Das Planspiel simuliert anhand eines fiktiven Beispiels aus der Metallindustrie die
Tarifverhandlungen in der Bundesrepublik Deutschland. Das in der schulischen wie
außerschulischen Bildungsarbeit erprobte Planspiel kann ab Klasse 9 in allen
Schularten eingesetzt werden.
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esc&tt_products=3068
Die Schülerfirma
Die Ausgangslage
Nach einem Schiffsunglück auf einer einsamen Insel gestrandet, muss Ihre
Klasse den Alltag und das Zusammenleben neu organisieren. Dabei
stellen sich grundsätzliche Fragen politischen Handelns.
Der Spielablauf
In Kleingruppen bekommen alle Schüler die Aufgabe, das Leben auf der
Insel zu organisieren, funktionierende Entscheidungsstrukturen zu
schaffen und Lösungen für Aufgabenstellungen zu finden.
Die Ereigniskarten
Ereigniskarten konfrontieren die Kleingruppen mit unvorhergesehenen, konfliktträchtigen Situationen.
Die Beobachter
Alle Kleingruppen benennen einen Protokollführer, der das Vorgehen der Gruppe beobachtet. Wer
setzt sich innerhalb der Gruppe durch? Werden die Entscheidungen gemeinsam getroffen?
Die Spielauswertung
Im Plenum tragen am Ende des Spiels alle Kleingruppen ihre Entscheidungen und Organisations-
strukturen vor. Nun wird verglichen und diskutiert. Warum wurden welche Entscheidungen getroffen?
Ab wann wurde die Situation auf der Insel politisch? Und was ist überhaupt Politik?
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Die Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung enthält unter der Internet-
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131 Beschreibungen von Planspielen für den Einsatz in der schulischen und außer-schulischen politi-
schen Bildung, die derzeit im deutschsprachigen Raum angeboten werden (Stand: September 2006).
Die variable Unterrichtseinheit ab Klasse 9 bietet Lehrerinnen und Lehrern komplett vorbereitete Un-
terrichtsstunden bzw. Vertretungsstunden zu den Themen politische Entscheidungswege, Mitbestim-
mung und föderale Ordnung in Deutschland.
In ein bis drei Unterrichtsstunden werden Sinn und Formen der gesellschaftlichen Teilhabe an politi-
schen Prozessen vermittelt - ausgehend vom Umfeld der Schule bis hin zu Entscheidungsprozessen
im Bundesstaat. Zum Abschluss der Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler das The-
ma am Beispiel der Bildungspolitik in Deutschland diskutieren.
Das zusätzliche Material für Vertretungsstunden ist geeignet für zehn abgeschlossene Lerneinheiten,
die auch von fachfremden Lehrkräften ohne viel Vorbereitung unterrichtet werden können. Die Materi-
alienmappe umfasst 105 Seiten mit zahlreichen Medien und Farbfolien.
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Für die meisten Menschen in der westlichen Welt ist das Leben in einer de-
mokratischen Gesellschaft, die Grund- und Menschenrechte garantiert, selbst-
verständlich. Dennoch ist nicht eindeutig, worin sich Demokratie genau äußert.
Sie ist mehr als eine Staatsform, und verwirklicht sich im Handeln des Einzel-
nen ebenso wie im Zusammenleben. In vielen Ländern ist das demokratische
Prinzip keinesfalls selbstverständlicher Teil des individuellen und politischen
Alltags. Einige verschließen sich der Demokratie, andere kämpfen für sie oder
suchen dritte Lösungen. Globale Probleme, wie der Klimaschutz, Terrorismus
oder Migration stellen neue Herausforderungen an demokratische Systeme.
Was also ist Demokratie und kann sie für alle(s) funktionieren?
Diese DVD-Edition aus fünf DVDs enthält zehn Dokumentarfilme und 13 Kurzfilme von unabhängigen
Filmemachern und -macherinnen, die an Beispielen aus 19 Ländern den Umgang mit Demokratie
beleuchten. Dazu gibt es zehn Videos mit Meinungen von berühmten oder weniger berühmten Men-
schen zu Fragestellungen wie "Wer regiert die Welt?" oder "Sind Frauen demokratischer als Män-
ner?“.Auf der DVD Amerika befindet sich die Kurzfassung des 2008 mit einem Oscar ausgezeichneten
Dokumentarfilms "Taxi zur Hölle" von Alex Gibney.
Das booklet kann als pdf-Datei unter Booklet (PDF-Version: 3010 KB) heruntergeladen werden. Die
DVD wird von Bundeszentrale für politische Bildung zu einer Bereitstellungspauschale von 15 zur
Verfügung gestellt.
Seit einigen Jahren findet die Philosophie und das öffentliche Philosophieren weitge-
hend unbemerkt von der Profession der politischen Bildung ein beachtliches Interes-
se. Obwohl das Thema für die politische Bildung durchaus relevant ist, fand eine
Rezeption in den Veröffentlichungen der vergangenen Jahre nur in wenigen
Ausnahmen statt. Eine Lücke, die Klaus-Peter Hufer und Jens Korfkamp verkleinern
wollen. Ihre Intention ist es, auf der Grundlage von Theorie und reflektierter Praxiserfahrung die Mög-
lichkeiten und Potentiale aufzuzeigen, die das Philosophieren für die politische Bildung bietet. Dazu
gehören die Darstellung ihrer Grenzen und das Aufzeigen der jeweils originären und unverzichtbaren
Bestandteile von Philosophie und politischer Bildung. Der Band bietet einerseits einen Anlass für eine
theoretische und konzeptionelle Debatte und verschafft andererseits Praktikerinnen und Praktikern
Anregungen für ihre eigene Bildungsarbeit.
Demokratietheorien
Das Standardwerk, neu aufgelegt, überarbeitet und mit neuen Kommentierungen. Die
Einführung stellt zentrale Demokratietheorien vor - von den Klassikern bis zu demo-
kratietheoretischen Konzeptionen der Gegenwart. Ausschnitte aus Originaltexten ord-
nen die Autoren historisch ein, analysieren und kommentieren sie hinsichtlich ihres
ideengeschichtlichen Hintergrunds und ihrer Bedeutung.
Die Demokratie ist ins Gerede gekommen – die Wahlbeteiligung schwindet, die
Skepsis der Bürger gegenüber den Politikern nimmt zu. Die Regierungen wirken
machtlos im Kampf um die Regulierung der globalen Finanzmärkte.
Zugleich ist in Nordafrika ein demokratischer Frühling erwacht, in den Millionen
Menschen ihre Hoffnungen setzen, und in China rufen mutige Dissidenten wie Liu
Xiaobo nach mehr Freiheit und Menschenrechten.
Was aber meinen wir eigentlich, wenn wir von Demokratie sprechen? Warum gibt
es ein Parlament, wie sind die Parteien entstanden? Brauchen wir mehr direkte
Beteiligung des Volkes? Kommt die Demokratie in einer globalen und
multikulturellen Welt an die Grenzen ihrer Möglichkeiten?
Für die meisten Menschen in der westlichen Welt ist das Leben in einer demokrati-
schen Gesellschaft, die Grund- und Menschenrechte garantiert, selbst-
verständlich. Dennoch ist nicht eindeutig, worin sich Demokratie genau äußert. Sie
ist mehr als eine Staatsform, und verwirklicht sich im Handeln des Einzelnen eben-
so wie im Zusammenleben. In vielen Ländern ist das demokratische Prinzip
keinesfalls selbstverständlicher Teil des individuellen und politischen Alltags. Einige
verschließen sich der Demokratie, andere kämpfen für sie oder suchen dritte
Lösungen. Globale Probleme, wie der Klimaschutz, Terrorismus oder Migration stellen neue Heraus-
forderungen an demokratische Systeme. Was also ist Demokratie und kann sie für alle(s) funktionie-
ren?
Diese DVD-Edition aus fünf DVDs enthält zehn Dokumentarfilme und 13 Kurzfilme von unabhängigen
Filmemachern und -macherinnen, die an Beispielen aus 19 Ländern den Umgang mit Demokratie
beleuchten. Dazu gibt es zehn Videos mit Meinungen von berühmten oder weniger berühmten Men-
schen zu Fragestellungen wie "Wer regiert die Welt?" oder "Sind Frauen demokratischer als Män-
ner?".
Auf der DVD Amerika befindet sich die Kurzfassung des 2008 mit einem Oscar ausgezeichneten Do-
kumentarfilms "Taxi zur Hölle" von Alex Gibney.
Gesetze bilden die Grundlage für das Zusammenleben in Deutschland. Bei ihrer Erstellung sind viele
verschiedene Akteure eingebunden: der Bundestag, der Bundesrat, die Bundesregierung und der
Bundespräsident. Wie funktioniert das Zusammenspiel? Was passiert bei Konflikten zwischen den
Akteuren? Und was sind "Einspruchsgesetze"? Der Infofilm zeigt anschaulich die Entstehung eines
Gesetzes - von der Initiative bis zur Verabschiedung.
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Wie stellt sich das politische System Deutschlands zu Beginn des 21. Jahrhunderts
dar? Diese Neuauflage des bewährten Bandes erläutert die parlamentarische Demo-
kratie in unserem Staat, seine Institutionen und deren Funktionsweise, den Prozess
der Willensbildung und die zentralen Politikfelder. Detailliert stellt der Autor darüber
hinaus die Staatstätigkeit in den wichtigsten Feldern der Innen- und Außenpolitik dar.
Weitere Themen sind die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
der Politik und die Wechselwirkungen zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Schmidt erklärt
das politische System Deutschlands in historischer und internationaler Perspektive. So gelangt er zu
einer Bewertung der Stärken und Schwächen unserer staatlichen Ordnung.
Parteien bilden das Rückgrat der deutschen Demokratie. Sie sind Instrumente der
politischen Willensbildung und Interessenvermittlung, und ohne diese kann eine
repräsentative Demokratie schwerlich funktionieren. Von ihrer Entstehungs-
geschichte, ihrer Organisation und ihrem Selbstverständnis her heterogen, wirken
Parteien lokal bis bundesweit zwar mit je unterschiedlichen Inhalten, Zielen und
Strategien, aber gleichwohl mit einer einheitlichen Programmatik. Sie sind zu-gleich
wichtiger Untersuchungsgegenstand der Politikwissenschaft und der politischen Soziologie.
Dieses überarbeitete und aktualisierte Grundlagenwerk zur Parteienlandschaft Deutschlands wendet
sich der historischen Entwicklung der Parteien, ihrer gesellschaftlichen Vernetzung und Arbeitsweise
zu und spart auch aktuelle Reizthemen nicht aus, wie die Parteienfinanzierung oder die viel zitierte
Parteiverdrossenheit.
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Ob Alter, Religion, Herkunft oder Beruf: Es gibt viele Merkmale, in denen sich die
Menschen einer Gesellschaft unterscheiden. Doch wie bestimmen sie unsere
individuelle Entwicklung und unser Zusammenleben? Die 20 farbigen Arbeitsblätter
nähern sich auf einer sehr persönlichen Ebene den Grundlagen der Soziologie.
Menschenrechte
Auf der Flucht vor Zwangsheirat, hinter Gittern wegen der "falschen" Meinung,
in der Textilfabrik von Kindesbeinen an: Menschenrechte sind auch im 21.
Jahrhundert kein selbstverständliches Gut. Sie sind in vielen Ländern zwar Teil
der politischen Kultur und moralisches Postulat. Sie werden aber weiterhin auch
missachtet - von einzelnen, von Gruppen und Staaten. Mehr als 60 Jahre nach
der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind sie weit davon entfernt,
weltweite Akzeptanz zu besitzen. Dabei stehen sie in gleicher Weise allen Menschen zu - unabhängig
von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Alter. Ein Grund, sich gerade in der politischen Bildung für
eine menschenwürdigere Welt einzusetzen.
Menschenrechte
Menschenrechte
Was sind Menschenrechte? Wie haben sie sich entwickelt? Wie können sie
eingeklagt werden? Gelten sie wirklich universell? Im Rahmen eines Falls set-
zen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Spannungsverhältnis Recht auf
körperliche Unversehrtheit und Schutz der Gesellschaft auseinander und lernen
die Rolle des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte kennen. Außer-
dem können sich die Schüler anhand von Fallbeispielen mit Menschenrechts-
verletzungen, aber auch mit unterschiedlichen Möglichkeiten des Menschen-
rechtsschutzes beschäftigen. Die Beispiele sind vielfältig und betreffen Men-
schenrechte der ersten wie auch der zweiten Generation. Anhand des neuen
Menschenrechts auf sauberes Wasser lernen die Schüler Menschenrechtspolitik als einen Prozess
kennen. Am Ende steht ein Ausblick auf neue Herausforderungen des Menschenrechtsschutzes.
Die zfmr versteht sich als Forum, in dem aktuelle und offene Menschen-rechtsfragen
der sozialwissenschaftlichen Analyse und Reflexion zu-geführt werden. Die Zeitschrift
vertieft die Debatte um die Menschen-rechte und die Menschenrechtspolitik in der
Politikwissenschaft und in benachbarten Disziplinen. Die zfmr umfasst theoretisch wie
empirisch fundierte Beiträge zur historisch-systematischen Entwicklung, zur
Legitimation, Interpretation und Umsetzung sowohl der bürgerlich-politischen als auch der wirtschaft-
lichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte und schließt damit an den internationalen Menschen-
rechtsdiskurs an.
Feldpost
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges war der Begriff Feldpost aus dem
Bewusstsein der meisten Deutschen verschwunden. Nun aber, mit Beginn
des ISAF-Einsatzes unter Beteiligung der Bundeswehr, gibt es wieder Post
deutscher Soldatinnen und Soldaten von einer Front. Ihr Einsatz dort ist
zwar durch ein Mandat gedeckt. Dennoch bleibt er umstritten und wird hin-
terfragt. Es liegt nahe, die gesellschaftlich-politische Diskussion in Deutsch-
land um die heikle Mission am Hindukusch nicht ohne die Beteiligten selbst
zu führen. Die Sammlung von Feldpostbriefen in diesem Buch möchte dazu
ein Beitrag sein. Die Eindrücke und Wünsche der dort stationierten
Bundeswehrangehörigen, ihre Ängste, Belastungen und Sorgen spiegeln
mehr als mancher offizieller Bericht. Sie zeigen in ihrer Authentizität zugleich, wie dringlich die Debat-
te um die Zukunft der Traumatisierten in der Bundeswehr ist.
Unsere Grundrechte sind unantastbar. Darüber besteht kein Zweifel. Doch wie
sehr achten wir die Rechte der anderen im Alltag - in der Familie, unter Freun-
den und in der Schule? Die DVD "Bei uns und um die Ecke" stellt anhand von
sechs fiktionalen Kurzfilmen sechs Grundrechte vor: zum Beispiel das Diskri-
minierungsverbot (Artikel 3), Meinungs- und Pressefreiheit (Artikel 5) oder das
Brief- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10). Im Mittelpunkt der Episoden ste-
hen Linda (14) und ihr Bruder Moritz (8), die Eltern Ina und Max Grundmann
sowie Großvater Konrad Schramm. Sie leben gemeinsam unter einem Dach in
der Stadt Halle. In ihrem Alltag erfahren sie, wie schnell man manchmal die
Rechte anderer verletzt; aber auch, wie wichtig es ist, für die eigenen Rechte
zu kämpfen. Regie führte der Grimme-Preisträger Bernd Böhlich. Zu den
Darstellern gehören prominente Schauspieler wie Dominique Horwitz oder Isabel Tuengerthal. Die
DVD ist geeignet für den Schulunterricht und die Kinder - und Jugendfilmarbeit. Zielgruppe sind Schü-
lerinnen und Schüler der Grundschule und der Sekundarstufe 1.
Der Datenreport
Der "Datenreport" gehört mittlerweile zu den Standardwerken für all jene, die sich
schnell und verlässlich über statistische Daten und sozialwissenschaftliche Analysen
zu den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland
informieren wollen. Er informiert über Bevölkerung, Familie, Lebensformen und
Kinder, Bildung, Wirtschaft und öffentlicher Sektor, Arbeitsmarkt und Erwerbstätigkeit,
Private Haushalte - Einkommen, Ausgaben, Ausstattung, Sozialstruktur und soziale Lagen, Wohnver-
hältnisse und Wohnkosten, Gesundheit und soziale Sicherung, Öffentliche Sicherheit und Strafverfol-
gung, Räumliche Mobilität und regionale Unterschiede, Umwelt und Nachhaltigkeit, Freizeit und ge-
sellschaftliche Partizipation, Subjektives Wohlbefinden und Wertorientierungen, Deutschland und Eu-
ropa.
Eben druckfrisch erschienen ist die Neuauflage des Schülermagazins und der
Lehrerhandreichung „Safety 1st“. Die Unterrichtsmaterialien zu den Themen-
schwerpunkten soziale Sicherung und private Vorsorge sind sowohl für die
Sekundarstufe I und II, als auch für den Berufsschulunterricht geeignet. Anknüpf-
ungspunkte ergeben sich in den Fächern Politik, Wirtschaft, Sozialkunde,
Arbeitslehre oder im berufsvorbereitenden Unterricht.
Neben dem Schülermagazin und der Lehrerhandreichung „Safety 1st“ wurde
auch das Schulportal [Link] aktualisiert und neu gestaltet. Hier stehen
unter anderem Videos, Wissensspiele sowie ein Online-Lexikon zur Verfügung.
Lehrerinnen und Lehrer können aus einem Angebot weiterer Unterrichtsmaterialien wie Arbeitsblät-
tern, Schaubildern oder Cartoons auswählen. Ergänzt wird das Medienpaket durch den Unterrichtsfilm
„Safety 1st“ auf DVD mit einem pädagogischen Begleitheft. Die ge-druckten Unterrichtsmaterialien,
das Schulportal und der Unterrichtsfilm können einzeln genutzt oder als Medienpaket kombiniert wer-
den.
Das Schülermagazin, die Lehrerhandreichung sowie den Unterrichtsfilm „Safety 1st“ können Sie kos-
tenlos beziehen.
„Die Bundesrepublik ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“ (GG Art. 20
Abs. 1). Damit fordert das Grundgesetz, dass sich die Gesetzgebung in Deutschland
auch um soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu
kümmern hat, also – kurz gesagt – auch Sozialpolitik zu betreiben hat.
Mit dem Heft können die Schülerinnen und Schüler untersuchen, inwieweit diese For-
derung alltägliche Realität ist.
Sozialpolitik mittendrin
Daran anknüpfend bietet das zweite Themenheft Unterrichtsmaterial für den Politikun-
terricht Spezifika zum Thema Sozialpolitik. Der Einstieg erfolgt über das Thema Hartz
IV. Es folgen Basisinfos zu Sozialstaat und sozialer Sicherung. Im Zentrum stehen
dann aber aktuelle Problemfelder.
Wie sozial ist der deutsche Sozialstaat eigentlich? Im neuen Basisheft „Sozialstaat“
erkunden Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I die Funktion des Sozialstaats
und diskutieren aktuelle Herausforderungen an die sozialen Sicherungssysteme.
Anhand kontroverser Materialien beurteilen sie den Konflikt zwischen Subsidiarität und
Solidarität. Handlungs- und schülerorientierte Arbeitsvorschläge sowie eine Vielzahl von
Methoden gewährleisten dabei ein nachhaltiges Lernen.
"Zahlen und Fakten" liefert ein wissenschaftlich fundiertes Bild der sozialen
Situation in Deutschland. Soziale Probleme werden konkretisiert und gesell-
schaftliche Potenziale aufgezeigt. Die 12 Themenbereiche werden in mehr als
100 Grafiken anschaulich aufbereitet.
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sozialkunde
Alternde Gesellschaft
In dieser Ausgabe von Was geht? dreht sich alles um den demo-
grafischen Wandel. Mit Hilfe des Heftes können sich Jugendliche mit ih-
ren Möglichkeiten angesichts des demografischen Wandels auseinander-
setzen und sich anhand situativer Beschreibungen selbst die Frage stel-
len, wie sie in verschiedenen Situationen reagieren würden – als Famili-
entyp, Netzwerkerin oder Netzwerker oder unabhängig und frei. Das Heft
bietet neben Informationen und Begrifflichkeiten rund um das Thema
demografischer Wandel auch spielerische Elemente, die eine Grundlage
für eine umfassende Auseinandersetzung mit der Thematik darstellen.
Ergänzt wird Was geht? durch Statements von Prominenten wie dem
Schauspieler Brad Pitt, dem Rapper Cro und durch Testimonials Gleich-
altriger.
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wandel
Wer sich die Armut der untersten Milliarde der Menschheit ansieht, wird feststel-
len, dass Reichtum immer wieder aus verarmenden Verhältnissen entspringt.
Vom Rohstoffreichtum Sambias haben dort nur wenige etwas, am Hauptsitz
eines Konzerns in der Schweiz umso mehr. Auch in Deutschland, mitten in ei-
nem milliardenschweren Sozialstaat, stellen sich immer drängender Fragen. Die
Wirklichkeit der Armut wird ja nicht angenehmer, weil diese nur noch relativ ist.
Wenn Zigtausende Menschen trotz Arbeit nicht genug Geld zum Leben haben,
wenn mehr als eine Million Kinder von Armut betroffen sind, wenn jetzt schon
und in Zukunft noch viel mehr Rentner verarmen, wenn Alleinerziehende
armutsgefährdet sind und wenn mehr als die Hälfte der deutschen Kommunen von der Zahlungsunfä-
higkeit bedroht ist. Im neuen fluter dreht sich alles um das Thema Armut - hier und woanders.
Armut
Wieso ist es überhaupt wichtig, wählen zu gehen? Was hat es mit Erst- und Zweit-
stimme auf sich? Wie funktioniert die Briefwahl? Die Broschüre "Wählen ist ein-
fach: Die Bundestagswahl" gibt Antworten in leichter Sprache. Das Wahlrecht ist
eines der wichtigsten politischen Rechte der Bürgerinnen und Bürger. Die
Broschüre soll einen Beitrag dazu leisten, dass auch Menschen mit Behinderung
durch die leicht verständlichen Erklärungen dazu motiviert werden, im September
zur Wahl zu gehen. Die Wahlbroschüre macht deutlich: Wählen ist einfach und
jeder kann sich beteiligen!
Die Broschüre "Wählen ist einfach: Die Bundestagswahl" wird von der SoVD Jugend Deutschland
herausgegeben und entstand in Kooperation mit dem Deutschen Bundestag, dem Beauftragten der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Aktion Mensch.
Bundestagswahl 2013
Das Recht in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl zu wäh-
len ist Grundpfeiler der deutschen Demokratie. Dabei kommt der Bundestagswahl
eine besondere Bedeutung zu. Am 22. September 2013 ist es wieder soweit,
nahezu 62 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger sind aufgerufen, ihre
Abgeordneten für den Deutschen Bundestag zu wählen. Das Heft vermittelt
Grundwissen über die Demokratie an sich und die Bundestagswahl im Speziellen.
Wahlfilme
Wie viel Stimmen hat man bei der Bundestagswahl? Was ist wichtiger, die Erst- oder
die Zweitstimme? Was sind Überhangmandate? Warum kommen Parteien erst mit 5-
Prozent ins Parlament? Die Wahlfilme der Bundeszentrale geben Antworten.
Wahlen
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Das Planspiel setzt an einem grundlegenden Thema der politischen Bildung an:
dem „Erlernen" von Demokratie mit ihren Prozessen, Institutionen und Regeln und
damit an der Befähigung der Bürger zur Teilnahme am politischen Leben und zu
mündigen Entscheidungen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen am Beispiel des fiktiven, ca. 8000
Einwohner zählenden Städtchens Wahlingen in die Kommunalpolitik ein und
erleben hautnah Interessenkonflikte und die rechtlichen und politischen
Spielregeln, nach denen sie ausgetragen werden. Die grundlegende Bedeutung der Gemeinde für das
tägliche Leben, für die eigene Lebensrealität, ist dabei der zentrale Anknüpfungspunkt.
Ohne Recht ist unser Alltag nicht denkbar. Das Recht betrifft uns mit seinen
Wertvorstellungen, Normen und Orientierungen als Privatperson ebenso
wie als Staatsbürgerin oder Staatsbürger. Es sollte daher von möglichst
vielen verstanden und angewandt werden können. Das Fachlexikon umfast
über 1.500 Stichwörter, die an den Erfahrungen der Praxis ausgerichtet
sind. Rund 180 Informationskästen, zusammenfassende Übersichten,
Tabellen und Grafiken tragen zum tieferen Verständnis des Textes bei.
Längere Erläuterungen von Stichwörtern sind deutlich gegliedert und mit
Inhaltsangaben versehen, um den Zugriff zu erleichtern. Mit seiner klaren
verständlichen Sprache richtet sich das Lexikon an Recht Suchende sowie
an Interessierte in Ausbildung, Studium und Beruf.
Staatsbürger-Taschenbuch
Das Lexikon enthält in über 700 Kapiteln alles Wissenswerte über Europa,
Staat, Verwaltung, Recht und Wirtschaft. Insgesamt werden neben dem Straf-
recht zahlreiche Rechtsgebiete aus dem öffentlichen und dem Privatrecht e-
benso behandelt wie Deutschland in der Europäischen Union, das Völkerrecht
und internationale Beziehungen. Dabei wird in der neuen Auflage auf EU-
Ebene der Vertrag von Lissabon erörtert, im Verwaltungsrecht ist die Föde-
ralismusreform II eingearbeitet. Das Kapitel zur Wirtschaft geht ausführlich auf
die Eurokrise ein und enthält ein eigenes Kapitel zur Finanzkrise. Der be-
schlossenen Atomausstieg wird ebenso thematisiert wie die Aussetzung der
Wehrpflicht. Neben dem Arbeits- und Sozialrecht wurde auch das Strafrecht
um wichtige gesetzliche Novellierungen bereichert.
Das Basisheft bietet die Möglichkeit, sich mit grundlegenden Fragen (welche Funktio-
nen hat das Recht? Wie unterscheiden sich Öffentliches Recht und Privatrecht?) und
Kontroversen um das Thema Recht anhand anschaulicher Materialien und aktueller
Beispiele auseinanderzusetzen. Dabei bietet es abwechslungsreiche methodische
Zugänge. Die besondere Rechtsstellung von Kindern und Jugendlichen und kontrover-
se Fragen des Jugendschutzes (Alkohol ab 18? Sollen „Killerspiele“ verboten werden?)
werden ebenso thematisiert wie das Thema Jugendkriminalität, das anhand eines aktuellen Falls be-
handelt wird. Mit dem Heft lässt sich ein Gerichtsbesuch vorbereiten und können Formen und Zweck
von Strafe diskutiert werden. Auf altersgerechte Weise werden die Grundlagen des Rechtsstaates und
das Thema Grund- und Menschenrechte aufbereitet.
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Das Recht ist überall und manchmal nirgends. Bei allem, was wir tun oder lassen, ha-
ben wir vielleicht schon Vorschriften beachtet oder übertreten, sie ignoriert oder an
ihrem Bestehen mitgewirkt. Gerade in Deutschland ist die Unübersichtlichkeit des
Rechtswesens groß. Das kann nerven. Auf der anderen Seite hat jeder schon versucht,
sein Recht zu bekommen, oder was er oder sie dafür hält. Und dann sind wir schnell
dabei, uns auf Gesetze zu berufen, beziehungsweise auf unsere Auslegung davon. Die Betrachtung
des Rechts bietet uns einen Blick in den Maschinenraum der jeweiligen Gesellschaft. Oder besser in
deren Betriebssystem und dessen Code. Nicht umsonst ist die ältere Bedeutung von Code – Gesetz-
buch.
"Respekt" spielt in der Jugendsprache und im jugendlichen Alltag eine große Rolle,
entfaltet seine Wirkung aber nicht nur im privaten Raum: Auch die Grundlagen einer
funktionierenden Gesellschaft basieren auf reinem respektvollen Miteinander, auf
Gleichheit und Gerechtigkeit. Entscheidung im Unterricht zeigt die Verbindungen auf
und verdeutlicht die Hintergründe.
Die öffentliche Diskussion zum Thema "Jugendgewalt" wird in diesem Band auf-
gegriffen und hinsichtlich der Möglichkeiten zur Gewaltprävention analysiert. Er
richtet sich an in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit Tätige,
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern sowie
an Multiplikatoren in der Jugend- und Erwachsenenbildung.
Dabei widmet sich ein erster Teil den Ergebnissen empirischer Studien zu
Gewalt und Gewaltdelinquenz. Ausgewählte Handlungsfelder zeigen im zweiten
Teil Chancen und Bedingungen generalpräventiven Arbeitens auf. Der dritte Teil
stellt Trainings und Seminarmodelle aus der Praxis vor, wobei ein konstruktiver Umgang mit Gewalt
anvisiert wird.
Am 30. Oktober 1961 schlossen die Bundesrepublik Deutschland und die Türkei ein
Abkommen über die Anwerbung von Gastarbeiterinnen und Gastarbeitern. Mehr als
eine halbe Million Männer und Frauen machten sich bis zum Anwerbestopp 1973 auf
die weite Reise nach Deutschland, um hier ihr Glück zu versuchen. Viele von ihnen,
aber längst nicht alle, zog es wieder zurück in die Türkei. So sind ein Großteil der heute
mehr als drei Millionen in Deutschland lebenden Menschen mit türkischen Wurzeln Kinder, Kindeskin-
der oder Urenkel der ehemaligen Gastarbeiter. Aber warum zog es die, die ihre Heimat verließen,
eigentlich fort? Was dachten und fühlten, wovon träumten, worauf hofften sie? Wie wurden sie emp-
fangen, was schreckte und was hielt sie in Deutschland oder trieb sie in die Türkei zurück?
Diesen Fragen nähern sich Autorinnen in Deutschland und der Türkei in elf Gesprächen mit Männern
und Frauen der ersten Gastarbeiter-Generation. Ergänzt wird das Bild um zwei Perspektiven der zwei-
ten Generation – der in Istanbul lebenden Journalistin Semra Pelek sowie des Berliner Buchautors
Cem Gülay. Auch Günter Wallraff, Autor des mehrfach ausgezeichneten Buches "Ganz unten", erin-
nert sich an das Leben als türkischer Arbeiter Ali.
Die individuellen Lebenswege spiegeln wichtige politische und kulturelle Entwicklungen wider und
gewähren Einblicke in historische Zusammenhänge. Mit diesem Band legen die Herausgeberinnen
einen wichtigen Beitrag zur deutsch-türkischen Migrationsgeschichte vor.
Stellen Sie sich einen echten Bayern vor. Trägt er Lederhosen und trinkt Weiß-
bier? Mit „ja“ zu antworten, ist keine Schande. Klischees und Stereotype sind in
unseren Köpfen fest verankert. Auch die Medien und die Werbebranche greifen
auf sie zurück, um ihre Botschaften zu vermitteln. Was auf der einen Seite dazu
dient, die Kommunikation zu vereinfachen, ist aber auch problematisch: Denn
jeder Mensch hat es verdient, individuell beurteilt zu werden und nicht aufgrund
seiner Abstammung, Herkunft, Hautfarbe oder seines Berufs.
Hier setzte das vorliegende Themenblatt an: Auf zwei farbigen Arbeitsblättern im
Abreißblock (32 Stück) werden gängige Klischees, Stereotype und Vorurteile anhand konkreter Bei-
spiele entlarvt. Dazu gibt es einen Selbstversuch, sowie die Anleitung zu einer Pro- und Kontra-
Debatte: „Gehört der Islam zu Deutschland?“. Mit einem ausführlichen Lehrerteil, vielen Karikaturen
und weiterführenden Literatur-Hinweisen.
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Extremismus
Extremismus
Das Buch stellt Wissen und Materialien bereit, um eine kritische Thema-tisierung des
Rechtsextremismus in Schule und Jugendarbeit zu ermöglichen. Im Mittelpunkt der
Publikation steht das Unterrichtspaket ‚Demokratie und Rechtsextremismus.
Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus anhand rechtsextremer Musik’. Es
umfasst sowohl emotionale, wissensorientierte als auch aktivierende Zugänge. Neben
Hörbeispielen und deren individueller Auswertung beinhaltet es Phasen kreativer
Gruppenarbeit und Diskussion. Über die Unterrichtsvorlagen hinaus werden Tipps für
die Unterrichtsgestaltung gegeben. Hintergrundinformationen zum Rechtsextremismus und zu weite-
ren relevanten Themen sowie Link- und Literaturverweise ermöglichen einen schnellen und nachhalti-
gen Kompetenzerwerb.
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Rechtsextremismus
Alltagsrassismus ist Wegbereiter für tödliche Gewalt. Mörder wie der Norweger
Anders Breivik oder die Mitglieder der „Zwickauer Zelle“ töten in der Überzeugung,
den Willen einer schweigenden Mehrheit zu erfüllen. Bei allem berechtigten
Erschrecken über das Ausmaß der Gewaltbereitschaft rechtsextremer Rassisten gilt
es, die Augen nicht vor dem alltäglichen Rassismus in unserem Land zu ver-
schließen. Der „Interkulturelle Rat“ setzt sich mit den „Internationalen Wochen
gegen Rassismus“, die vom 12. März bis zum 25. März 2012 stattfinden, für eine
breite öffentliche Debatte über die verschiedenen Dimensionen und Erscheinungsformen von Rassis-
mus ein. GEW und Interkultureller Rat haben Unterrichtsmaterial zur Antirassismusarbeit herausge-
geben.
Gegenstand des Buches sind die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern
über den Themenkomplex Rechtsextremismus. Es wird gefragt, welche
Sinnbildungskompetenzen sie in Bezug auf diesen Lerngegenstand besitzen.
Die Untersuchung zeigt, dass die Bereitschaft, sich mit dem Thema
Rechtsextremismus zu beschäftigen, mit einer einseitigen Wahrnehmung des
Rechtsextremismus einhergeht. Schüler reduzieren ihn häufig auf ein Problem
gewaltaffiner Minderheiten, die sich in einer schwierigen Lebenssituation be-
finden. Die Fokussierung auf den historischen Nationalsozialismus führt
außerdem zu Vorstellungen, die wichtige Aspekte des heutigen
Rechtsextremismus ausblenden.
Eine besondere Herausforderung stellt eine kleinere Gruppe von Schülern dar, die Verständnis, teil-
weise sogar offen bekundete Unterstützung für rassistische und nationalistische Positionen zeigt.
Ausgehend von den empirischen Befunden über die Denkweisen der Schüler gibt der Autor Hinweise
für die Gestaltung einer nachhaltigen Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus.
In einer Demokratie leben nicht nur Demokraten. Der Pluralismus und die ver-
fassungsgemäße Toleranz gerät allerdings dann in Gefahr, wenn sich Einstellungen,
Werthaltungen gegen das Ganze richten und manifest werden, sich organisieren.
Beim Rechtsextremismus ist das seit langem der Fall. Die aufgedeckte Mordserie
der Zwickauer Terrorzelle hat das öffentliche Bewusstsein dafür erneut aufgeweckt.
Das ist auch bitter nötig. Denn der erste Reflex gegen auftretenden Extremismus ist
in unserer Gesellschaft oft genug Ignoranz, Wegschauen und Wegducken, bei vielen
Einzelnen, aber auch in Medien und staatlichen Institutionen.
Wichtig in der Auseinandersetzung mit Extremismus ist zunächst der klare Blick auf die konkreten
Wirklichkeiten. Denn Nazis sind nichts Exotisches, Außerirdisches, vieles an ihnen ist eher mensch-
lich, allzumenschlich. Die Einstellungsmuster, die hier geballt auftreten, finden sich verteilt auch in
wesentlich breiteren Bevölkerungsgruppen. Und das nicht nur in Deutschland. Die Ränder sind das
andere Gesicht der Mitte, ihre Wiedergänger. Die realistische Auseinandersetzung damit ist deshalb
auch ein Programm zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Rechtsextremismus ist nicht nur eine poli-
tische Haltung, er hat auch Züge einer sozialen und kulturellen Bewegung. Er nutzt alle modernen und
postmodernen Kulturtechniken, um sich zu organisieren, Menschen für sich zu gewinnen und Gegner
zu bekämpfen. Deshalb ist entschiedene polizeiliche Arbeit sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend.
Gegen den politischen Extremismus hilft am besten die alltägliche Arbeit an demokratischer Kultur.
Die Beispiele in Dortmund, Zossen, Anklam zeigen, wie das gehen kann, selbst wenn es schwierig ist.
Auch die verschiedenen Aussteigerprogramme haben Erfolge vorzuweisen, sie geben zusätzlich kon-
kretes Wissen um die Binnenperspektive rechtsextremer Kulturen und darüber, wie Ihnen beizukom-
men ist.
Demokratische Kultur ist kein Automatismus, sie muss im Alltag und in unterschiedlichsten Situatio-
nen, Institutionen immer wieder erneuert, erstritten und ausgehandelt werden können. Es geht um die
alltäglichen Kämpfe der Vielen für die kulturelle Hegemonie der Demokratie – das sind die wirklichen
Mühen der Ebene.
Nazis
Erlebniswelt Rechtsextremismus
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Rechtsextremismus
In der neuen Ausgabe von Was geht? können sich Jugendliche mit den
Themen Rassismus und Rechtsextremismus auseinandersetzen und ihr
Wissen sowie ihre eigene Position überprüfen. Dies ist die Grundlage für
eine anschließende kritische Reflexion der eigenen Haltung und stellt die
Basis für eine sachliche und kritische Auseinandersetzung der Jugendlichen
mit Phänomenen und Strukturen von Rassismus und Rechtsextremismus
dar. Ergänzt wird Was geht? durch Statements von Prominenten, zum Bei-
spiel der Schauspielerin Sibel Kekilli, und durch weiterführende Informatio-
nen sowie praktische Tipps.
Die Was geht?-Hefte zielen darauf ab, junge Menschen mit einem altersgerechten Format, einer an-
sprechenden grafischen Gestaltung und einer persönlichen, emotionalen Ansprache für Themen der
politischen Bildung zu sensibilisieren. Darüber hinaus werden den Jugendlichen wichtige weiterfüh-
rende Informationen und Tipps an die Hand gegeben (relevante Daten, Links, Literatur etc.).
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rechtsextremismus
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rechtsextremismus
Die Bedeutung und Notwendigkeit von Projekten und Initiativen gegen Rechtsextremismus ist un-
bestritten und wird durch zahlreiche öffentliche und private Fördergeber finanziell unterstützt. Aber
auch in diesem Feld stehen die Akteure vor der Herausforderung, mit einem erfolgreichen Antrags-
management oder Instrumenten des Fundraisings Mittel für ihre Vorhaben zu akquirieren. Wir haben
eine Liste möglicher Förderungen zusammengestellt.
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rechtsextremismus
Das Wort Zivilcourage hat Konjunktur. Die meisten Menschen assoziieren mit Zivilcou-
rage gewalthaltige Situationen, in denen Menschen bedroht werden – empörende
Situationen, die nach Taten rufen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes fragen
nach den Bedingungen und Chancen für mehr Zivilcourage in unserer Gesellschaft,
verengen den Blick dabei jedoch nicht auf physische Gewalt, Not- und Bedrohungssi-
tuationen.
Vielmehr beschreiben sie Zivilcourage als eine unbequeme Bürgertugend. Dabei wird
deutlich: Zivilcouragiertes Verhalten als sozialer Mut im Alltag ist in allen Lebensbereichen gefragt –
am Arbeits- und Ausbildungsplatz, in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen, in Kirchen wie in Ver-
einen und Parteien, aber auch im privaten Familien- und Freundeskreis.
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Demokratie stärken
Viele Lehrkräfte stellen sich der Frage, ob ihre Schülerinnen und Schüler
für extremistische Gedanken anfällig sind. Ihnen kommt es darauf an,
die Jugendlichen für Extremismus, egal aus welcher Richtung, zu
sensibilisieren und zum demokratischen Denken und Handeln zu moti-
vieren.
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Nach Botox und Viagra werden die Smart Pills zum nächsten pharma-
kologischen Renner. Sie lassen die Menschen in der Leistungsgesellschaft
wie Roboter funktionieren, aber ihre Nebenwirkungen sind eher abturnend.
Wie viel Doping verträgt unsere Gesellschaft?
Die EU
Seit mehr als 60 Jahren ist das friedliche Zusammenleben mit den Nachbarn
zu einer Selbstverständlichkeit in Europa geworden. Dies ist auch das Ergeb-
nis der immer engeren wirtschaftlichen und sozialen Verflechtung der Staaten
in der Europäischen Union. Mit dem Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezem-
ber 2009 in Kraft trat, erhält die Union eine eigene Rechtspersönlichkeit und
die Politikfelder, auf denen sie aktiv ist, haben sich ausgeweitet. Bislang hat
die Integration für die beteiligten Länder einen Zuwachs an Freiheit und
Wohlstand mit sich gebracht. Die Krise im Euroraum insbesondere im ver-
gangenen Jahr, die die beiliegende Infoaktuell „Euro am Scheideweg?"
thematisiert, hat dazu geführt, dass die Bürgerinnen und Bürger der EU dem
gemeinsamen Projekt skeptischer gegenüberstehen. Nur wenn es gelingt, die
Akzeptanz und das Engagement der Menschen in den Mitgliedsländern für die Europäische Union zu
gewinnen, hat die EU eine Zukunft.
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bildung/126348/europaeische-union
Der Vorgang der sogenannten europäischen Einigung, wie er mit der Europäischen
Union, dem Euro und anderen institutionellen und informellen Netzwerken betrieben
wird, ist ein fragiles Wunder. Jedenfalls vor dem Hintergrund der jahrhundertelan-
gen Geschichte kriegerischer Zerstrittenheit dieses Fleckens Erde. Ob dieses ent-
stehende Wunder Europa Bestand haben wird und auch für künftige Generationen
gut gelebter Alltag sein kann, ist nicht sicher. Europa ist eine offene Frage, an die
jetzigen und für kommende Generationen. Letztlich geht es darum, zu klären, in welcher Gesellschaft
wir leben wollen.
Generation EU
Was wir heute als Europäische Union kennen, war in den 1950er-Jahren
noch eine Gemeinschaft aus drei Vereinigungen: der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl
(EGKS, häufig auch Montanunion genannt), der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und
der Euratom. Heute besteht die EU aus 28 Mitgliedsstaaten. Sie wurde zu einer politischen und wirt-
schaftlichen Einheit vieler Kulturen, gezeichnet von Krisen und hoher Jugendarbeitslosigkeit, aber
auch von einer der längsten Friedensperioden des Kontinents. Mittendrin: die Generation EU.
Die aktuellen Grafiken, Tabellen und Texte des Angebots "Zahlen und Fakten:
Europa" liefern Informationen zu den Themen Bevölkerung, Wirtschaft und Finan-
zen, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit, Armut, Einkommen und sozialer
Schutz, Bildung, Forschung und Entwicklung, Energie, die Bürger der
Europäischen Union (EU) sowie einen Vergleich der EU mit den USA und China.
Der demografische Wandel, die Zuwanderung und die Abhängigkeit von Energie-
importen werden dabei genauso behandelt wie die Religionszugehörigkeit in den
Staaten Europas oder die großen Unterschiede bei der Einkommensverteilung.
Die grafisch aufbereiteten und kommentierten Zahlen und Fakten sollen dabei
helfen, beispielsweise das Ausmaß der Schuldenkrise, die Nettozahler-Debatte auf EU-Ebene oder
die ausgleichende Wirkung des Sozialstaates besser zu verstehen.
Die Grafiken, Texte und Tabellen liegen als druckfreundliche PDF-Dateien auf der CD. Excel-Dateien
zu den einzelnen Grafiken ermöglichen einen individuellen Zugang zu den Daten. Das herausnehm-
bare Booklet präsentiert ein Auswahl von 16 Grafiken und Kommentartexten. Ein Großteil der Grafi-
ken und Materialien kann unter Angabe der Quelle verwendet werden. Die genauen Nutzungsbedin-
gungen finden Sie im Impressum.
Dreizehn Aufsätze geben einen Überblick über die Tätigkeits- und Politikfelder
der Europäischen Union nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am
1. Dezember 2009, 104 Seiten, kostenlos.
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Das Europalexikon
n über 700 Stichwörtern informiert dieses Europalexikon über alles Wissenswerte zur
EU: Politik und Handel, Wirtschaft und Wahlen, Gesetze und Verordnungen, Richtli-
nien und Verträge, Geschichte und Währung. Es stellt bekannte Europa-Politiker und
Amtsinhaber vor und bietet eine Fülle nützlicher Links und Literaturhinweise. Karten,
Tabellen und Schaubilder runden den Band ab, der für die zweite Auflage aktualisiert
und erweitert wurde.
Europa kontrovers
Die Euro-Krise, die seit über drei Jahren nicht nur auf den Euroländern lastet, hat wichtige, für die
Europäische Union existenzielle Fragen aufgeworfen. Sie betreffen nicht nur die Finanzierung von
überschuldeten Staaten beziehungsweise das Verhältnis zwischen Politik und Finanzmärkten, son-
dern auch die demokratische Verfasstheit der europäischen Institutionen.
Die Meinungen darüber, welcher Ausweg aus der Krise langfristig der geeignetste wäre, sind so viel-
fältig wie Europa selbst. Die Positionen bewegen sich dabei zwischen dem Ruf nach "mehr Europa",
also nach vertiefter Integration und deutlich stärkerer Übertragung nationaler Souveränitätsrechte auf
die EU, und der Forderung, zahlreiche Kompetenzen wieder zu "repatriieren".
Europa im Umbruch
Die Euro-Krise, die seit über drei Jahren nicht nur auf den Euroländern lastet,
hat wichtige, für die Europäische Union existenzielle Fragen aufgeworfen. Sie
betreffen nicht nur die Finanzierung von überschuldeten Staaten
beziehungsweise das Verhältnis zwischen Politik und Finanzmärkten, son-
dern auch die demokratische Verfasstheit der europäischen Institutionen.
Die Meinungen darüber, welcher Ausweg aus der Krise langfristig der
geeignetste wäre, sind so vielfältig wie Europa selbst. Die Positionen
bewegen sich dabei zwischen dem Ruf nach "mehr Europa“, also nach
vertiefter Integration und deutlich stärkerer Übertragung nationaler
Souveränitätsrechte auf die EU, und der Forderung, zahlreiche Kompetenzen
wieder zu "repatriieren“.
1999 wurde der Euro zunächst in elf Staaten als Buchgeld eingeführt, 2002 folgte
die Bargeldausgabe. Mittlerweile gehören 16 EU-Staaten zur Euro-Zone, am 2011
kommt Estland hinzu. Die Hoffnung, Europa würde mit der gemeinsamen Wäh-
rung enger zusammenrücken, hat sich zwar weitgehend erfüllt, aber die
gegenseitige Solidarität wurde mit der "Griechenlandkrise" auf eine harte Probe
[Link] einem beispiellosen "Rettungsschirm" konnten die EU und der IWF
kurzfristig das Schlimmste abwenden. Doch die Gretchenfrage – kann sich Europa
eine gemeinsame Währung ohne gemeinsame Wirtschaftsregierung leisten? –
bleibt bestehen. Schon 2013 könnte die EU wieder vor einer ähnlichen Situation stehen.
Frieden, Sicherheit, Verständigung: Die Europäische Union ist seit ihren Anfängen
in den 1950er Jahren ein Erfolgsmodell. Im 21. Jahrhundert stehen ihr neue Her-
ausforderungen bevor. Es gilt, die Finanz- und Schuldenkrise zu überwinden, die
schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern und die globale Migration zu
gestalten. Dieser Band liefert Grundinformationen über die EU, ihre Ziele und
Institutionen, um die Zukunft Europas gestalten können.
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Wie hoch ist der EU-Haushalt? Auf welchen Werten und Prin-
zipien basiert die EU? Und wie betrifft sie uns im Alltag? 29 Infografiken entwirren das komplizierte
Geflecht: die Europäische Union.
Armut, Kinderarbeit, Unterernährung, AIDS – es ist schwer zu bestimmen, wie groß der Zusammen-
hang zwischen den globalen sozialen Problemen und der
Globalisierung ist. Angemessene Lösungen lassen sich je-
doch häufig nur auf globaler Ebene finden.: Themengrafiken.
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Globalisierung
In den letzten Monaten fand der G20-Gipfel in Mexiko und die UN-
Klimakonferenz in Rio de Janeiro statt. Sowohl die Lage der Weltwirtschaft
als auch der globale Klimawandel zeigen deutlich, wie globalisiert die Welt
schon heute ist. Als Ergänzung zu Internationale Politik I: Sicherheit und
Frieden aus dem Jahrgang 2010 erweitert das neue WOCHENSCHAU-
Themenheft Internationale Politik II das Basisheftprogramm zur inter-
nationalen Politik in der Sekundarstufe I um das hochaktuelle Themenfeld
der Globalisierung. Das Heft vermittelt Schülerinnen und Schülern grundle-
gende Einsichten in die Folgen einer globalisierten Welt. Darüber hinaus
bietet es eine hervorragende Grundlage für eine kontroverse, problem- und
handlungsorientierte Diskussion über die Vor- und Nachteile der gegenwär-
tigen Globalisierungsprozesse.
Kulturelle Globalisierung
In mehr als 120 Staaten gibt es Fast-Food-Ketten mit weit über 130.000 Filialen, der
globale Warenexport ist seit 1950 um mehr als 2.800 Prozent gestiegen und den 2,6
Milliarden Armen stehen 800 Milliardäre gegenüber. Die einen verbinden mit
Globalisierung steigende Chancen für alle und wirtschaftlichen Aufschwung weltweit.
Die anderen fürchten den "Terror der Ökonomie" und sehen mehr Verlierer als
Gewinner.
"Zahlen und Fakten: Globalisierung" fasst das Zahlenmaterial zu den zentralen Themen der Globali-
sierungsdebatte zusammen. Ein Großteil der Grafiken und Materialien kann unter Angabe der Quelle
verwendet werden. Die genauen Nutzungsbedingungen finden Sie unter
Global Eyes
Global Eyes ist eine Plattform für Globales Lernen mit Fotos und Ge-
schichten von Menschen aus der Einen Welt. Sie zeigen, wie sie
leben, lernen und arbeiten, was sie gemeinsam haben und was sie
unterscheidet.
Für Lehrer/innen und Schüler/innen ist Global Eyes ein modernes
globales Klassenzimmer: Sie können nach Ländern, Themen, und
Schlagworten recherchieren, Alben anlegen, Präsentationen illustrie-
ren und Ideen für den Unterricht finden.
Globale Herausforderungen
Die 13 Bausteine zu "Mensch und Politik" bieten Material für den Unterricht im
gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld zum Thema "Globalisierung". Die
Unterrichtseinheiten können unabhängig voneinander, aber doch aufeinander
bezogen und sich gegenseitig ergänzend behandelt werden.
Wie können wir heute so leben, dass auch zukünftige Generationen noch in einer lebenswerten Um-
gebung aufwachsen? Und wie können wir so leben, dass es nicht auf Kosten von Menschen an ande-
ren Orten der Erde geht? Dies sind die grundsätzlichen Fragen, die in Bildung für nachhaltige Entwick-
lung gestellt werden. Sie klingen einfach, doch die Lösungsansätze sind komplex, und sie zwingen
uns, unsere Konsum- und Lebensgewohnheiten grundsätzlich zu überdenken.
In Betrachtung von Schwerpunkten und Formaten kultureller Bildung betrachtet widmet sich das Dos-
sier Lernfeldern der politischen Bildung, die sich mit kultureller Bildung verknüpfen lassen. Im Bereich
der Bildung für nachhaltige Entwicklung gibt es hier vielversprechende Ansätze, die das Dossier vor-
stellt.
Es gehört zu nachhaltiger Entwicklung, die Balance zwischen Geben und Nehmen zu halten; das
Gleichgewicht zwischen Ökologie, Ökonomie, Sozialem und Kultur zu erreichen; unsere Zukunft unter
Beteiligung aller Menschen dieser Welt aktiv und nachhaltig mitzugestalten – egal ob arm oder reich,
ob alt oder jung, ob weiß oder schwarz, nachhaltige Innovationen zu entwickeln; die Menschenrechte
zu wahren; den Schutz von biologischer und kultureller Vielfalt zu gewährleisten und eine gemeinsa-
me Zukunftsvision zu schaffen.
Wie können kulturelle und politische Bildung dazu beitragen, Menschen zu nachhaltigem Denken und
Handeln anzuregen? Viele Akteurinnen und Akteure arbeiten bereits sehr engagiert daran: In vielfälti-
gen kulturellen und politischen Bildungs-Projekten, an Hochschulen z.B. in der Lehrerausbildung oder
in der Lehrplanentwicklung, in Stiftungen, Schulen, Vereinen und Netzwerken. Die Vielfalt der Ansätze
spiegelt sich in den Artikeln, Praxis- und Methodenbeispielen dieses Themenschwerpunkts und auch
in den umfangreichen Link-, Literatur- und Projektelisten wider und regt zum Mitmachen an.
Terrorismus
Mit dem 11. September 2001 ist eine Kategorie von Terrorismus auf die
Bühne der Welt getreten, die ein kollektives Gedächtnis generiert hat,
das bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt beständig ist und die bis zum da-
maligen Zeitpunkt bestehenden Kategorien von Terrorismus neu definiert
hat. Doch das Phänomen des Terrorismus gibt es nicht erst seit dem 11.
September 2001 und Al-Qaida. Richtet man den Fokus nach Deutsch-
land, so haben die Aktionen der Rote Armee Fraktion (RAF) im
Deutschen Herbst des Krisenjahres 1977 ein historisches Zeugnis des
innerdeutschen Terrorismus hinterlassen, das weder vergessen noch
komplett abgeschlossen ist, sondern vielmehr eine historische Dimension
bereitet. Mit der Aufdeckung der rechtsextremistischen Zwickauer
Terrorzelle und dem Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) im
November 2011 und dem deutlichen politischen Bekenntnis u.a. von
Bundespräsident Joachim Gauck, dass es sich hierbei nicht „einzig“ um kriminelle Handlungen hande-
le, sondern vielmehr einen Angriff auf die Gesellschaft und die Demokratie darstelle, bekommt Terro-
rismus in Deutschland ein aktuelles Bild.
Das Heft verfolgt das Ziel, die Bedeutung und Wirkung von Terrorismus für und auf das politische
sowie gesellschaftliche System der BRD zu beleuchten und zu hinterfragen. Die internationale Ebene
von Terrorismus spielt hierbei eine Rolle, stellt jedoch nicht das Hauptanliegen des Heftes dar. Die
Kapitel sind so gestaltet, dass sie für sich stehend genutzt werden können. Als roter Faden führt fol-
gender didaktischer Lead durch die Gesamtkonzeption: Sicherheit, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit im
Fadenkreuz des rechten, linken und islamistischen Terrorismus: Wie lassen sich persönliche und ge-
sellschaftliche Verfassungswerte gegenüber terroristischen Zielen schützen und verteidigen?
Am 13. März 2011 verstören Bilder aus Japan alle Welt: Ein heftiges
Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami richten schwerste Ver-
wüstungen an. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi an der Ostküste der
japanischen Hauptinsel kommt es in den folgenden Tagen zur Kernschmelze.
Wenige Monate später beschließt der Deutsche Bundestag, sämtliche deut-
sche Atomkraftwerke bis 2022 abzuschalten. Der Beschluss wird als ein
später Sieg der Antiatomkraftbewegung gewertet und markiert den Einstieg
in die Energiewende. Aber ist damit das Ende des Atomzeitalters besiegelt?
Die weltgeschichtlichen Ereignisse und die internationalen Reaktionen im
ersten Halbjahr 2011 werfen Fragen auf: Inwiefern beeinflussen Medien
unsere Wahrnehmung von Katastrophen? Sind aus dem GAU die richtigen
Lehren gezogen worden? Wie könnte die Energieversorgung der Zukunft aussehen? Folgen andere
EU-Länder dem deutschen Beispiel? Welche kulturgeschichtlichen Prägungen hinterlässt „das Zeital-
ter des Atoms“?
Gerechter Klimaschutz
Das Konzept: "Die Schulstunde als Talkshow" ist als integriertes Lernkonzept für den Einsatz im Poli-
tikunterricht an Haupt- und Berufsschulen entwickelt worden. Das Unterrichtspaket, bestehend aus
dem Lehrerheft und einer DVD ("Problem-Film", "Info-Module" und "Ergebnis-Film"), ist variabel ein-
setzbar und bietet dem Lehrer die Möglichkeit, das jeweilige Thema in ein bis vier Unterrichtsstunden
zu behandeln.
Im "Problem-Film" läuft das Thema auf einen Konflikt zu. Der Protagonist steht vor einer Entschei-
dung.
Jetzt sind die Schüler gefragt: Zuerst stimmen sie darüber ab, wie der Protagonist sich verhalten soll-
te. Durch Rollenspiele, Lückentexte oder die "Info-Module" (kurze filmische Hintergrundinformationen)
kann der Lehrer dann die Diskussion im Unterricht gestalten.
An einem bestimmten Punkt der Diskussion wollen die Schüler wissen, wie der Protagonist des Films
das von ihnen diskutierte Problem gelöst hat. Dafür kann die Lehrkraft den "Ergebnis-Film" einsetzen.
Zuvor stimmt die Klasse nochmals ab: Haben sich nach der Diskussion die Meinungen geändert?
Die 1. Folge: Die erste Folge, der in Zusammenarbeit mit dem WDR produzierten Unterrichtsreihe,
thematisiert den Missbrauch von Anabolika. Medizinischen Studien zu Folge greift in Deutschland
jeder zehnte jugendliche Kraftsportler zu Anabolika und ähnlichen Substanzen, um seinen Muskelauf-
bau zu fördern.
Engin (17) und Ismail (17) betreiben leidenschaftlich gerne Kraftsport. Allerdings gibt es einen kleinen
Unterschied zwischen den beiden Freunden: Erdogan nimmt in Gegensatz zu Engin zur Leistungs-
steigerung und zum Muskelaufbau Anabolika. Eine Tatsache, die immer wieder zum Streit zwischen
den beiden führt und Engin vor eine wichtige Entscheidung stellt, die er im Laufe des Films zu fällen
hat: Soll Engin versuchen, seinen Freund von der Gefährlichkeit des Anabolikakonsums zu überzeu-
gen und einen Streit riskieren? Oder soll er Ismails Verhalten ignorieren, um die Freundschaft nicht zu
gefährden?
Alle Publikationen sind im Zusammenhang von Projekten entstanden, welche durch die Programme
„VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie
– Beratungsnetzwerke gegen Rechtextremismus“ gefördert werden bzw. wurden. Des Weiteren ent-
hält die Mediathek Publikationen aus dem Vorläuferprogramm „Jugend für Toleranz und Demokratie
- gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“.
Integration
Das Heft behandelt die bestehenden Chancenungleichheiten bei Bildung und Arbeit,
mangelnde Akzeptanz für eine gleichberechtigte Religionsausübung, das Festhalten an
menschenrechtsverletzenden kulturellen Haltungen, die Existenz von isolierten Gesell-
schaftsteilen sowie die Defizite beim Erlernen der deutschen Sprache. Dabei stellt es
zunächst die Frage, was Integration überhaupt ist und welche Lösungsansätze die Politik auf nationa-
ler und internationaler Ebene für eine gelingende Integrationspolitik sucht.
[Link] ist...
Durchblick Politik
Schülerinnen und Schüler erhalten mit diesem Buch den Schlüssel zum
selbstständigen Erschließen politischer Themen und damit die Fähigkeit
den Politikunterricht zu meistern. Anders als herkömmliche Politikbücher,
ist dieses Schülertaschenbuch zum Selbstlernen geeignet. Es vermittelt
nicht nur Faktenwissen, sondern leitet zur eigenständigen Erschließung
politischer Sachfragen an. Damit unterstützt es den schulischen Politik-
unterricht in seinem Ziel, Jugendliche zu politischer Urteilsbildung zu befä-
higen.
Die Ausstattung des Buches ist schülergerecht: handlich, abwaschbar und
mit einer übersichtlichen Kurzanleitung zur Nutzung des Buches im
aufklappbaren Umschlag. Damit ist es als ständiger Begleiter durch den
Politikunterricht hervorragend geeignet.
Jugendkulturen in Deutschland
Jugend-Familie-Gesellschaft
Kritik an den Jugendlichen von heute ist häufig zu hören. Aber ist diese über-
haupt berechtigt? Ist die Jugend nicht doch besser als ihr Ruf? Ausgehend von
dieser Frage werden in dem Themenheft Fragen zur Sozialisation, dem Grup-
pen- und Rollenverhalten Jugendlicher diskutiert. Dabei wird immer wieder
Bezug auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler genommen und ange-
regt, sich mit der eigenen Position auseinander zusetzen. Des Weiteren erhal-
ten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung zum Wandel der Familie, der
Erziehung und der Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern. Sie lernen
Konflikte in der Familie kennen und Strategien zum Umgang mit diesen zu
entwickeln. Anhand aktueller politischer Diskussionen bekommen die Schülerinnen und Schüler einen
Einblick in kontroverse Fragenstellungen unserer Gesellschaft wie zum Beispiel zur Sozialstruktur und
dem demografischen Wandel oder Dimensionen der sozialen Ungleichheit.
Sex
Das Thema dürfte so ziemlich jeden bewegen: Sex ist eine tolle Sache, aber
was bedeutet sexuelle Selbstbestimmung? Wie wird unser persönliches Erleben
in einem Spannungsfeld voller Moralvorstellungen und religiöser Konventionen
geprägt? Wie sieht heute ein gutes Aufklärungsbuch aus? Gibt es die Generati-
on Porno wirklich? Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe des fluter.
mehr unter:
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oder-anzeigen
Zukunft
Nicht nur für das Gelingen der Gemeinschaft ist bürgerliches Engagement unerläss-
lich. Etwas für die Gesellschaft zu tun, stärkt die eigenen demokratischen Kompeten-
zen und befähigt zu politischem Handeln und mitgestaltender Partizipation. Die Schu-
le mit ihren verschiedenen AGs und Projekttagen ist oft der erste Ort, an dem junge
Menschen etwas für und gemeinsam mit anderen machen. Dieses Interesse greift
das "Mitmachheft Engagement lokal und global" gezielt für die Schüler der Sekundar-
stufe 1 auf, um ihnen Wege zur gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen.
Lebensnahes Lernen ist für die Förderung des gesellschaftlichen Engagements in der Schule dabei
der Schlüssel. Inhaltliche und methodische Lernmodule bieten den Schülern einen Einstieg ins zivil-
gesellschaftliche Engagement. Einzelne Themenfelder wie Umweltschutz und kulturelles Miteinander
werden behandelt und darüber hinaus Arbeitstechniken wie Projektmanagement, Präsentationstech-
niken und Networking vermittelt.
mehr unter:
[Link]
Nicht nur für das Gelingen der Gemeinschaft ist bürgerliches Engagement unerläss-
lich. Etwas für die Gesellschaft zu tun, stärkt die eigenen demokratischen Kompe-
tenzen und befähigt zu politischem Handeln und mitgestaltender Partizipation. Die
Schule mit ihren verschiedenen AGs und Projekttagen ist oft der erste Ort, an dem
junge Menschen etwas für und gemeinsam mit anderen machen. Dieses Interesse
greift das "Mitmachheft Zivilgesellschaft gestalten!" gezielt für die Schüler der
Sekundarstufe 2 auf, um ihnen Wege zur gesellschaftlichen Teilhabe aufzuzeigen.
mehr unter:
[Link]
Wie viel der persönliche Alltag mit Politik zu tun hat, ist längst nicht allen
bewusst. Hier nun setzt das „Logbuch Politik“ an: Auf 59 Blättern bieten frech
illustrierte Aufgaben Freiraum für eigene Ideen, fördern kreatives Denken und
schaffen so neue Einblicke und Erkenntnisse.
mehr unter:
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politik
Infografiken
24 x Deutschland
Kartenspiel: Machtprobe
Spicker Politik
Anstoß nehmen
Politik ist manchmal verrückt – bei uns sogar im wahrsten Sinne des Wortes: 120 Beg-
riffe aus Politik und Gesellschaft, auseinander genommen und neu zusammengesetzt.
So wird durch Verdrehen die seltsame Erfindung ESSIGAUTOMAT zum ATOMAUS-
STIEG, und die harmlose Aufforderung OPA SINGE verwandelt sich in SPIONAGE.
Tipps helfen dabei, das Lösungswort zu finden.
Zusätzlich gibt es zu jedem verdrehten Begriff eine Wissensfrage, so dass nicht nur
Knobelfreunde, sondern auch Schlauberger punkten können. Das Spiel zur Arbeitsmappe "Politik für
Einsteiger" von dem preisgekrönten Spiele-Erfinder Bernhard Weber bietet 120 farbig illustrierte Spiel-
karten und ist geeignet für 2 bis 5 Spieler oder Gruppen.
Würdest du einen kriminellen Freund bei der Polizei verraten? Springst du von einer
Klippe, weil alle springen? Das Spiel fordert dich auf, zu 60 heiklen Entscheidungssitua-
tionen Stellung zu beziehen. Was würdest du machen? Wie schätzen dich die anderen
ein? Am Ende gewinnt, wer am ehrlichsten antwortet.
mehr unter:
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Methoden-Kiste
Das neue Handy, schöne Kleidung oder mit Freunden ausgehen – es gibt viele
Möglichkeiten, sein Erspartes oder Verdientes auszugeben. Oftmals weiß man am
Ende des Monats nicht, wo das Geld geblieben ist. Deshalb ist es schon für Schü-
le rinnen und Schüler wichtig, den Umgang mit Geld zu trainieren und rechtzeitig
zu lernen, wie man Einnahmen und Ausgaben planen und kontrollieren kann.
„Rund ums Geld“ ist das etwas andere Buch zum Thema Geld: Es ist ein Rollen-
spiel. Im Verlauf des Spiels erfahren Schülerinnen und Schüler viel über den Um-
gang mit Geld. An konkreten Beispielen erkennen sie, welcher Geldtyp sie sind und was es bedeutet,
sich einen großen Wunsch aus eigener Kraft zu erfüllen. Dazu gehört die konkrete Finanzplanung,
das Erstellen eines persönlichen Budgetplans und vieles mehr. Die Jugendlichen tauchen in eine Ge-
schichte ein, treffen eigene Entscheidungen und beeinflussen so den weiteren Verlauf der Handlung.
Zahlreiche Aufgaben und Checks, die gemeinsam in der Klasse bearbeitet werden können, ergänzen
das Rollenspiel. Somit verfolgt es das Ziel, Persönliche Stärken und Schwächen im Umgang mit Geld
wahrnehmen, sich das individuelle Spar- und Ausgabeverhalten bewusst zu machen, den eigenen
Umgang mit Geld zu trainieren und zu optimieren und verschiedene Bankdienstleistungen und Geld-
anlagemöglichkeiten kennen zulernen.
Wirtschaftsfragen nehmen nicht nur im Alltag, sondern auch in Schule und Unter-
richt immer mehr Raum ein. Anhand der 28 Arbeitsblätter von "Wirtschaft für Ein-
steiger" kann entweder kurz und knapp eine bestimmte Frage behandelt (wie z.B.
" Was ist eigentlich das Bruttosozialprodukt" oder "Was ist von Statistiken zu hal-
ten?") oder auch eine ganze Unterrichtsreihe geplant und durchgeführt werden.
Die Mappe enthält Arbeitsaufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen,
unterschiedliche methodische Zugänge und Vorschläge und ist ansprechend
gestaltet. Mit Quellen, Fotos, Illustrationen, vierfarbig.
Das Arbeitsbuch "Wie? Wirtschaft erleben 4" möchte Jugendlichen auf rund 96 Seiten
einen praxisnahen Zugang zum Verständnis grundlegender Funktionen, Auswirk-
ungen und Wechselwirkungen der Globalisierung vermitteln. Themen wie "Chancen
und Risiken der Globalisierung", "Die Automobilindustrie im weltweiten Wettbewerb"
oder "WTO und Welthandel" vermitteln den Jugendlichen wirtschaftliche Parameter
und Grundregeln der Globalisierung. Durch die Verknüpfung mit der eigenen Erlebniswelt der Schüle-
rinnen und Schüler werden die komplexen Strukturen der Globalisierung verständlich und nachvoll-
ziehbar dargestellt.
Das Thema Steuern und Finanzen geht jeden an: Wer wirtschaftliche Zu-
sammenhänge verstehen oder politische Diskussionen verfolgen möchte,
braucht Kenntnisse in diesem Bereich. Allerdings wirkt die Materie gerade auf
junge Menschen oft sehr komplex und abstrakt. Mit neuem kostenfreien Mate-
rial will die Bundessteuerberaterkammer in Zusammenarbeit mit der „capito-
Agentur für Bildungskommunikation“ Lehrkräfte dabei unterstützen, das
Thema auf abwechslungsreiche und spannende Weise im Unterricht von
(Berufs-)Schulklassen zu behandeln.
Das Infopaket umfasst neuen Arbeitsblätter, ausführliche Lehrerhinweise sowie weiterführende Links.
Das Steuersystem, die Steuerverwendung und beispielsweise auch das aktuelle Thema Finanzkrise
werden darin anhand alltagsnaher Beispiele aus der Lebenswelt der Schüler anschaulich erklärt. Die
Unterrichtsmaterialien stehen den Lehrer/-innen kostenfrei zur Verfügung. Sie können als Printmedien
oder als download bezogen werden.
Der Markt ist allgegenwärtig: Wir wägen ab, mit welchem Anbieter wir telefonieren,
mit welcher Fluglinie wir in den Urlaub fliegen und welche Schuhe wir tragen. Der
Markt kennt (fast) keine Grenzen: Künstler arbeiten gemeinsam mit Sponsoren,
sogar Kirchen lassen Marketing-Konzepte erstellen. Die Folge: Das wirtschaftliche
Kalkül beansprucht immer mehr Raum und Zeit. Es ist nahezu unmöglich, sich der Kraft des Marktes
zu entziehen.
Deshalb beleuchtet fluter in der Aprilausgabe das Thema Märkte. Namhafte Experten, unter anderem
der US-amerikanische Nobelpreis-träger Josef Stiglitz, kommen zu Wort und beschreiben verschiede-
ne Facetten des Marktes. Die Beiträge gehen auf ökonomische und philosophische Aspekte des
Marktes ein, thematisieren aber auch seine alltäglichen und moralischen Dimensionen.
Die einzelnen Artikel sind auch als PDF-Version auf der Homepage der Bundeszentrale für politische
Bildung [Link] verfügbar.
Konjunktur
Auf und ab, wie bei einer Achterbahnfahrt, so bewegen sich die Wellen der
Konjunktur. Auf eine Krise folgen Aufschwung und Boom und schließlich
wieder Abschwung. Doch warum schwanken Wachstumsraten? Was bedeutet
das für den Arbeitsmarkt und die Preisstabilität?
Das Themenblatt geht diesen Fragen auf den Grund. Das Thema "Konjunktur"
wird den Schülerinnen und Schülern auf dem doppelseitigen Arbeitsblatt im
Abreißblock (30 Stück) über anschauliche Beispiele und Grafiken vermittelt.
Dazu gibt es Hinweise für Lehrkräfte, zusätzliche Kopiervorlagen zur
Vertiefung sowie Link- und Literatur-Tipps.
Ökonomie im Schulalltag
Obwohl die Richtlinien und Lehrpläne der meisten Bundesländer nachdrücklich ökono-
mische Inhalte einfordern, verfügen die meisten Schülerinnen und Schüler der Sekun-
darstufe I nur über unzureichende ökonomische Kenntnisse. Gehaltvolle und
anregende Unterrichtskonzepte sind ein wichtiger Beitrag, diese Defizite zu
überwinden.
Die hier vorgelegten Unterrichtsbeispiele fördern zahlreiche Kompetenzen der
Schülerinnen und Schüler und stiften aktive und produktive Aus-einandersetzungen mit ökonomischen
Sachverhalten und Zusammen-hängen.
Das Buch enthält ausführliche und differenzierte Hinweise für die Umsetzung der Unterrichtsbeispiele,
die zum Buch gehörende DVD sämtliche Materialien. Diese können problemlos verändert und für den
Einsatz im Unterricht ausgedruckt werden.
mehr unter:
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Hannes König/ Bernd Hilbert, Die Schülerfirma
Didaktischer Leitfaden zur Existenzgründung
Sowohl die Förderung von Unternehmertum als auch von unternehmerischem Den-
ken und Handeln in abhängiger Beschäftigung hat in den letzten Jahren ein großes
gesellschaftliches Interesse erfahren. Dies wird auch an den gegenwärtigen
Bildungs- und Lehrplänen mit Bezügen zur ökonomischen Bildung deutlich, die
kaum ohne Verweise auf die wirtschaftsdidaktische Großform der Juniorfirma bzw.
Schülerfirma auskommen.
Das Buch greift diesen Trend auf. Anhand eines erfolgreichen Praxisbeispiels des
Schüler-Instituts SITI Havelberg werden wirtschaftsdidaktisch relevante Ansätze, wie z.B. das Modell
der vollständigen Handlung und des erfahrungsbasierten Lernens, zu einem Gesamtkonzept zusam-
mengefasst. Beispiele, Tipps und Anleitungen zeigen auf, wie Junior- bzw. Schülerfirmen ganzheitlich
und bildungswirksam durchgeführt werden können.
Konsum ist in der heutigen Zeit ein fester Bestandteil jugendlicher Alltags-
kultur, der längst nicht mehr einen reinen Nutzzweck erfüllt. „Entscheidungen
im Unterricht“ zeigt auf, wie man den Weg in die Schuldenfalle vermeidet und
im Notfall wieder herauskommt.
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Politische Bildung
Demokratie lebt von Teilhabe. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben setzt allerdings Kompetenzen
voraus, die unter anderem durch die politische Bildung vermittelt werden. Dabei geht es nicht allein
um Wissensvermittlung, sondern zunächst vor allem um die Befähigung, Diskurse und Deutungsan-
gebote wahrnehmen und verfolgen zu können. Erst daraus erwächst die Fähigkeit, an politischen De-
batten teilzunehmen und sich in das gesellschaftliche Leben einzumischen und einzubringen. Dazu
gehört auch der Umgang mit der Entwicklung unserer Gesellschaft, sowohl in der Vergangenheit als
auch in der Gegenwart. Im Zeichen des demografischen Wandels, nicht allein durch die Veränderung
der Altersstruktur unserer Gesellschaft, sondern auch durch ihre wachsende kulturelle Vielfalt, steht
die politische Bildung vor der Aufgabe, neue Zugänge zu Zeitgeschehen und Zeitgeschichte zu eröff-
nen.
Mit dem Portal "Deutschland Archiv Online" beschreitet das traditionsreiche "Deutschland Archiv"
neue Wege. Sie finden hier aktuelle Aufsätze aus den Bereichen Zeitgeschichte/Zeitgeschehen, zur
Aufarbeitung der deutschen Teilungsgeschichte sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur, und au-
ßerdem Dokumentationen und Literaturberichte zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Jede Aus-
gabe widmet sich einem Schwerpunktthema.
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denkmal aktiv
Kulturerbe macht Schule
Das Schulförderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Schüler erleben gebaute Geschichte und lernen so den Wert und die Bedeu-
tung von Kulturdenkmalen kennen – das ist die Idee von denkmal aktiv.
denkmal aktiv bietet den Rahmen für schulische Projekte zur kulturellen Bildung. Dabei werden die
Schulen, die an denkmal aktiv teilnehmen, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz fachlich und
organisatorisch begleitet und finanziell unterstützt.
Ob im Unterricht, in Form von Schul-AGs oder als Ganztagsangebot, im Zentrum von denkmal aktiv
stehen die Erkundung und Erforschung des kulturellen Erbes im Lebensumfeld der Schüler.
• sich der eigenen Kultur, Geschichte und Umwelt zu nähern und zu lernen, sie zu schätzen
und zu achten
• kleinere unbekannte Denkmale bis hin zu UNESCO-Welterbestätten als Teil der eigenen Ge-
schichte kennen zu lernen
• ein Gefühl der gemeinsamen Verantwortung für das kulturelle Erbe zu entwickeln
• für einen respektvollen Umgang mit dem Kulturerbe einzutreten
• sich aktiv für den Erhalt des kulturellen Erbes einzusetzen
Zielgruppe
denkmal aktiv richtet sich an allgemeinbildende und berufsbildende Schulen (staatliche und staatlich
anerkannte Schulen) der Sekundarstufe I und II sowie an Einrichtungen der Lehreraus- und Fortbil-
dung.
Termine
Jährliche Ausschreibung und Bewerbung zwischen März und Mai.
Datenbank Erinnerungsorte
Europaweit knüpfen sich an die Gedenkorte für die Opfer der nationalsozialis-
tischen Verbrechen unterschiedliche Erinnerungen und Erzählungen. In
Deutschland, Polen und Tschechien hat die Geschichte tiefe Spuren hinter-
lassen. In unseren Ländern existiert eine Vielzahl von Erinnerungsorten, auf
die es zum Teil gemeinsame, zum Teil trennende Perspektiven gibt. Ge-
schichte ist an diesen Orten und vor allem in den Beziehungen der Menschen
unserer Länder spürbar und relevant. Internationale Jugendprojekte in Ge-
denkstätten können ein besseres Verständnis für die Nachbarn und ihre Per-
spektiven fördern, auch Empathie und Respekt, und nicht zuletzt Wissen um
historische Zusammenhänge und ihre aktuelle Rezeption. Gedenkstättenfahr-
ten mit Jugendlichen ins Nachbarland bieten die Chance, mehr über die
Nachbarn und ihre Erinnerungen zu lernen – und sind oft eine erste Begegnung mit dem Gastland.
Als "Wegweiser zur Erinnerung" richtet sich diese Broschüre an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
in Deutschland, Polen und Tschechien, die eine Gedenkstättenfahrt ins Nachbarland planen. Die hier
vorgestellten Kontakte und Hinweise zum pädagogischen Angebot der Gedenkstätten und Museen
können aber auch inspirieren und hilfreich sein für den Besuch von Erinnerungsorten im eigenen
Land. Darüber hinaus finden sich in der Broschüre viele praktische Tipps zur Planung und Hinweise
zu Förderprogrammen und Finanzierungshilfen für die grenzüberschreitenden Gedenkstättenfahrten
und Jugendprojekte. Die Broschüre entstand aus einer Kooperation zwischen Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste, der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und
dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem.
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Kulturell und ethnisch heterogene Gesellschaften beruhen auf teilweise ganz unter-
schiedlichen Erfahrungshorizonten ihrer Mitglieder. Das trifft mittlerweile auch auf
Deutschland zu. Dem muss eine zeitgemäße Beschäftigung mit Geschichte Rech-
nung tragen. Ebenso ist es erforderlich, die deutsche Geschichte als
Migrationsgeschichte zu begreifen und auch als solche zu vermitteln.
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geschichtsvermittlung-in-der-migrationsgesellschaft
Zeugen der Shoah
Geschichte in Karikaturen
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Gelungene Einstiege
Wie beim Schachspiel oft die Eröffnung über den Ausgang der Partie entscheidet, so ist
der Einstieg in eine Geschichtsstunde eine wesentliche Voraussetzung für deren Gelin-
gen.
In diesem Band werden zwanzig verschiedene Einstiegsfiguren mit Materialien vor-
gestellt.
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Der vorliegende Band ist für die Praxis angehender, aber auch routinierter Lehrerin-
nen und Lehrer gedacht. Er bietet innovative und kreative Methoden für den
Geschichtsunterricht und ermöglicht damit neue und ungewöhnliche Zugriffe auf
Geschichte.
Für jede Methode werden Ziel, Durchführung, Stärken, fachdidaktische Prinzipien
und Kompetenzen, geeignete Themen und anderes mehr praxisnah und tabellarisch
vorgestellt.
Eine Übersicht über alle Methoden von A wie Advance Organizer bis Z wie
Zielscheibe informiert darüber, welche Methoden sich für welche Phasen des Unterrichts eignen.
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Das Lernplakat ist der Auftakt einer Reihe zu zeitgeschichtlichen Themen in der
Sek. II. Es enthält fünf Arbeitsblätter zu Methoden und Techniken im
Geschichtsunterricht und auf der Rückseite eine illustrierte Zeitleiste zum
"kurzen 20. Jahrhundert", also von 1914 -1990.
Quellenanalyse im Geschichtsunterricht kommt oft zu kurz. Hier schafft das
Falter-Lernplakat mit fünf anregenden, bebilderten Arbeitsblättern Abhilfe. Aber
das beste ist die Rückseite: der Zeitstrahl zum Selberbasteln ergibt eine zwei
Meter lange, spannend illustrierte Zeitleiste mit den wichtigsten Ereignissen von
1914 bis 1990 für Klassen- oder Arbeitszimmerzimmer. Im Spätsommer wird die
Zeitleiste in doppelter Größe zum Bestellen vorliegen. Die Rückseite dieses A0-Plakates enthält die-
selben Illustrationen, aber mit englischem Text für den bilingulane Geschichtsunterricht. Als PDF steht
die bilinguale Zeitleiste bereits jetzt zum Download bereit.
An Partner- und besonders Gruppenarbeit scheiden sich die Geister: In der Theorie
hoch gelobt – im Unterrichtsalltag noch viel zu selten praktiziert. Wohl auch, weil der
didaktische Ertrag als gering erachtet und unterschätzt wird, dass beide
Sozialformen einer sorgfältigen Vorbereitung und Auswertung bedürfen.
Der vorliegende Band ist die erste theoriegeleitete und mit zahlreichen Beispielen für
die Sekundarstufen I und II unterlegte Monografie, Partner- und Gruppenarbeit ge-
zielt für historisches Denken und Lernen fruchtbar zu machen und Methoden des
kooperativen Lernens fachdidaktisch zu verorten.
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Unterricht am Whiteboard –
Montagsdemonstrationen 1989 in der DDR
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Faszination Computerspiele
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Bloggen für Einsteiger - In neun Schritten zum eigenen Blog
Wie wirken Kriegs- und Gewaltdarstellungen in Filmen und Computerspielen auf Jugendliche? Wie
wird die Berichterstattung in Kriegszeiten von den Medien beeinflusst? Und wie weit ist der heutige
Stand der friedenspädagogischen Forschung? Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen setzt sich
die interaktive DVD-ROM „Krieg in den Medien“ für die Sekundarstufen I und II auseinander. werk-
[Link] ruft alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer zum kostenlosen Testen der Unterrichts-
materialien auf.
Das interaktive Unterrichtsmaterial „Krieg in den Medien“ bietet Schülerinnen und Schülern einen Blick
auf reale Kriege und deren Inszenierung in den Medien unter dem Aspekt der Friedenserziehung. Der
Schwerpunkt liegt dabei auf der medienpädagogischen Vermittlung von kontroversen Fragestellungen
zu Krieg, Gewalt, Terror und Propaganda. Ziel ist es, Jugendlichen einen Einblick in das Thema Krieg
und dessen Darstellung in Nachrichten, Filmen und Computerspielen zu vermitteln, sodass sie in der
Lage sind, diese Medien kritisch zu hinterfragen, sich ein realistisches Bild zu machen und eine eige-
ne Meinung zu bilden.
Das Unterrichtsmaterial richtet sich an die Sekundarstufen I und II und ist ab 15 Jahren empfohlen. Es
kann in den Fächern Geschichte, Geografie, Politik, Gemeinschafts- und Sozialkunde eingesetzt wer-
den. Thematisch gliedert es sich in drei aufeinander aufbauende Einheiten. In der Einheit „Live dabei?
Der Krieg in den Medien“ werden zentrale Begriffe wie Krieg, Medien und medialer Konsum definiert
und beleuchtet. Die Einheit „Medienprodukt Krieg? Die Inszenierung des Krieges in den Bildschirm-
medien“ beschäftigt sich mit der Produktion von Kriegsberichterstattung, Kriegsfilmen und Computer-
spielen und der daraus resultierenden Wahrnehmung von Kriegsgeschehen in der breiten Öffentlich-
keit. Die letzte Einheit „Alles Propaganda? Medien als Instrument der Beeinflussung“ stellt schließlich
die Frage nach Sinn und Zweck von Kriegspropaganda und zeigt Beispiele für den Missbrauch der
Massenmedien zu Kriegszeiten auf. In allen Themenbereichen wird von verschiedenen Darstellungs-
und Lernmöglichkeiten der DVD-ROM-Technik Gebrauch gemacht. Diese können dem Verständnis
und den Anforderungen verschiedener Altersgruppen angepasst werden.
Das Unterrichtsmaterial auf der DVD-ROM wird den Schülerinnen und Schülern auf zwei verschiede-
nen Wegen zugänglich gemacht. In sogenannten „Einführungstouren“ werden die einzelnen Themen-
komplexe mit grundlegenden Schwerpunktthemen und Begriffen vorgestellt. Schülerinnen und Schüler
werden so teils spielerisch, teils informativ an Grunddefinitionen wie Krieg, Medien und Propaganda
herangeführt. Hierbei steht auch die Selbstreflexion der Schülerinnen und Schüler bei ihrem Umgang
mit Medien im Vordergrund. Bei „Wissen im Detail“ erwartet die Schülerinnen und Schüler anschlie-
ßend eine vertiefende und freie Bearbeitung der Schwerpunkte anhand von Zusatzmaterialien und
Aufgaben.
Da das Material bewusst mit der Erkenntnis arbeitet, dass die visuelle Darstellung von Gewalt einen
nachhaltigen Eindruck auf junge Menschen haben kann, ist eine pädagogisch sensible Herangehens-
weise an das Thema notwendig. Sämtliche visuelle und audiovisuellen Eindrücke werden daher sofort
thematisch aufgegriffen und anhand von Aufgabenstellungen und Diskussionsanregungen bearbeitet.
Zudem ist ein wichtiger Bestandteil der Wissensvermittlung auch die Einbeziehung von Erkenntnissen
der friedenspädagogischen Forschung.
Das inhaltliche Spektrum der DVD-ROM „Krieg in den Medien“ erstreckt sich neben der großen Viel-
falt an medialen Genres wie Dokumentation, Fiktion und Unterhaltung auch über die Bandbreite der
unterschiedlichen verwendeten Materialien und Quellen: Zusätzlich zu Flugblättern, Kriegsfotografien
und Filmausschnitten dienen auch Internetseiten und Computerspiele der Veranschaulichung. Exper-
teninterviews mit namhaften Politikwissenschaftlern wie Herfried Münkler, Medienwissenschaftlern wie
Lotar Mikos sowie Journalistinnen wie Bettina Gaus oder Antonia Rados liefern zudem wichtige
Hintergrundinformationen zu Kriegspropaganda und dem Einfluss der Medien auf die öffentliche
Wahrnehmung von Krieg. Neben einer Kurzanleitung zur Arbeit mit der DVD-ROM enthält das Materi-
al ein umfangreiches Handbuch mit Entwürfen zu didaktisch-methodischen Unterrichtseinheiten.
Um die Weiterentwicklung solcher und ähnlicher multimedialer didaktischer Lern-Angebote zu fördern,
ruft [Link] alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer sowie außerschulischen Bildner dazu
auf, die Lehrmaterialien zu testen und zu bewerten. Kostenlos bestellt werden kann die DVD-ROM
hier.
Die aktuelle Ausgabe widmet sich der Kommunikation im Alltag, der Bedeutung
von Kommunikation für die Demokratie und dem Thema Reden und Reden
verstehen.
44 Seiten, kostenlos.
"VorBild" ist ein Angebot zur Vermittlung politischer Bildung an Förderschulen. Dort ist politische Bil-
dung eine Ausnahme, denn in den meisten Bundesländern gibt es keinen Politikunterricht für Förder-
schüler/innen. Aus demokratischer Perspektive wird so eine problematische Entwicklung festge-
schrieben: Die fehlende Verankerung politischer Bildung führt zu einer geringen Beteiligung von (e-
hemaligen) Förderschülerinnen und -schülern an politischen Prozessen. Ihre Interessen werden im-
mer weniger politisch vertretet. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, werden im Projekt "VorBild"
zielgruppengerechte Unterrichtsmaterialien entwickelt.
Das Buch mit Software zum Download stellt den vorgegebenen Prüfungsstoff
der Kammerprüfungen dar. Den Schülerinnen und Schülern ermöglicht es eine
selbstständige Prüfungsvorbereitung. Wirtschafts- und Sozialkunde unterteilt
sich in drei Abschnitte. Diese enthalten:
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Grundkurs Politik/Geografie
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