BD GC6 D e
BD GC6 D e
Fifth wheel
Mounting – Operation – Maintenance
GC 6
Sattelkupplung GC 6
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Inhaltsverzeichnis
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1. Produktbeschreibung 4 8. Instandhaltung 23
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung 8.1 Werkzeugliste
1.2 Aufbau 8.2 Austausch des Verschleißrings
1.3 Funktionsbeschreibung 8.2.1 Demontage
8.2.2 Montage
2. EG-Konformitätserklärung 6 8.3 Austausch des Schlossstücks
8.3.1 Demontage
3. Allgemeine Sicherheitshinweise 7
8.3.2 Montage
3.1 Sorgfaltspflicht des Betreibers
8.4 Austausch der Lagerung
3.2 Erklärung der verwendeten Sicherheits-
8.4.1 Demontage
symbole
8.4.2 Montage
3.3 Erklärung der verwendeten Zusatzsymbole
3.4 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen 9. Zusatzinformationen 31
3.5 Besondere Arten von Gefahren
4. Aufbau 11
4.1 Aufbau der Sattelkupplung auf dem
Fahrzeugchassis
4.2 Montage der Sattelkupplung
4.3 Lastbedingungen
5. Bedienung 15
5.1 Aufsatteln
5.2 Sicherung
5.3 Absatteln
6. Schmierung 18
6.1 Verschlussschmierung
6.2 Plattenschmierung
7. Wartung 20
7.1 Wartungsintervalle
7.2 Verschleißgrenzen
7.2.1 Kupplungsplatte
7.2.2 Kupplungsverschluss
7.2.3 Zugsattelzapfen
7.2.4 Lagerung
2 3
1 Produktbeschreibung 1.2 Aufbau
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Lagerung
Entriegelungsgriff
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Sattelkupplungssystem GC 6 ist ausschließlich
bestimmt
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• zur Verwendung mit Sattelaufliegern gemäß
ISO 1726, sowie Zugsattelzapfen gemäß
ISO 337/DIN 74080
• zur Verwendung bei in West-Europa üblichen
Strassenverhältnissen
Verschluss Verschlusssicherung
Für andere als die hier aufgeführten Verwendungs-
arten ist das System nicht bestimmt – andernfalls ist Georg Fischer Sattelkupplung GC 6 kpl.
das eine sachwidrige Verwendung! Insbesondere ist
es verboten, das Sattelkupplungssystem entgegen
den zulässigen Belastungswerten (D-Wert, Sattellast)
einzusetzen.
4 5
2 EG-Konformitätserklärung 3 Allgemeine
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Sicherheitshinweise
Der Hersteller: Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH, 78221 Singen erklärt hiermit,
dass die nachstehend beschriebene Sattelkupplung Typ GC 6 die Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen folgender EG-Richtlinien erfüllt: 94/20/EG 3.1 Sorgfaltspflicht des Betreibers
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Das Sattelkupplungssystem GC 6 wurde nach dem
Angewendete harmonisierte Normen: Stand der Technik konstruiert und gebaut und ge-
währleistet ein größtmögliches Maß an Sicherheit.
94/20/EG Mechanische Verbindungseinrichtungen von Kfz
70/156/EG Typgenehmigung für Kfz und ihre Anhänger Diese Sicherheit kann in der betrieblichen Praxis je-
ISO 1726 Fahrzeug Austauschbarkeit doch nur dann erreicht werden, wenn alle dafür er-
forderlichen Maßnahmen getroffen werden. Es unter-
liegt der Sorgfaltspflicht des Betreibers des Fahrzeu-
Angewendete nationale Normen und technische Spezifikationen: ges, diese Maßnahmen zu planen und ihre Ausfüh-
TA 31 Technische Anforderungen an Fahrzeugteile bei der rung zu kontrollieren.
Bauartprüfung nach § 22a StVZO
KBA Richtlinie Für Lieferung und Prüfung tragender Bauteile aus Der Betreiber muss insbesondere sicherstellen,
Gusseisen mit Kugelgraphit an Einrichtungen zur dass
Verbindung von Fahrzeugen • die Sattelkupplung nur bestimmungsgemäß ver-
BGF Merkblatt Merkblatt für sicheres Kuppeln von Fahrzeugen wendet wird (vergleiche hierzu Kapitel «Produktbe-
schreibung»)
Konstruktive Änderungen, die Auswirkungen auf die in der Betriebsanleitung ange- • das System nur in einwandfreiem, funktionstüchti-
gebenen technischen Daten und den bestimmungsgemäßen Gebrauch haben, das gem Zustand betrieben wird und besonders die
System also wesentlich verändern, machen diese Konformitätserklärung ungültig! Sicherheitseinrichtungen regelmäßig auf ihre
Funktionstüchtigkeit überprüft werden
• erforderliche persönliche Schutzausrüstungen für
das Bedienungs-, Wartungs- und Reparaturperso-
nal zur Verfügung stehen und benutzt werden
Harald Panke • die Betriebsanleitung stets in einem leserlichen
Leiter Engineering Zustand und vollständig am Einsatzort des Systems
zur Verfügung steht
• nur ausreichend qualifiziertes und autorisiertes
Personal das System bedient, wartet und repariert
• dieses Personal regelmäßig in allen zutreffenden
Fragen von Arbeitssicherheit und Umweltschutz
unterwiesen wird, sowie die Betriebsanleitung und
insbesondere die darin enthaltenen Sicherheitshin-
weise kennt
• alle an der Sattelkupplung angebrachten Sicher-
heits- und Warnhinweise nicht entfernt werden und
leserlich bleiben
6 7
Informationen verfügbar halten: Diese 3.4 Grundlegende Sicherheitsmaßnahmen
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sungen im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes und der Einstellen 1 x jährlich
Arbeitsmittelbenutzungsverordnung bereitzustellen. Reinigen 1 x jährlich
Schmieren alle 5000 km
Alle Sicherheitshinweisschilder und Bedienhinweis- Wartung 1 x jährlich
schilder an der Sattelkupplung sind immer in einem Inspektion 1 x jährlich
gut lesbaren Zustand zu halten. Beschädigte oder
unlesbar gewordene Schilder sind umgehend zu Beachten Sie auch die speziellen Angaben für die
erneuern. Einzelkomponenten in dieser Reparaturanleitung.
8 9
Insbesondere bei Aufstellungs- und Instandhaltungs- 4 Aufbau
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aufbewahrt, transportiert und entsorgt werden. unbedingt zu beachten:
3.5 Besondere Arten von Gefahren • Der Aufbau auf dem Fahrzeugchas-
Veränderungen am Sattelkupplungssystem GC 6 sis – Montage und Installation des
Sattelkupplungssystems – darf nur
Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Achtung von dafür qualifizierten Fachwerkstät-
eigenmächtigen Veränderungen vor- ten und deren qualifizierten Personen
genommen werden – dies gilt auch für unter Beachtung der Sicherheitshinweise durchge-
Gefahr Schweißarbeiten. Veränderungen jegli- führt werden
cher Art schließen Ansprüche jeglicher • Beim Transport und Anheben der Sattelkupplung
Art aus und führen zum Erlöschen der ist besonders darauf zu achten, dass keine Bauteile
Bauartgenehmigung. und Leitungen an der Kupplung beschädigt werden
• Vor dem Beginn des Aufbaus ist die Sattelkupplung
Alle geplanten Veränderungen müssen von der und alle beiliegenden Teile auf Transportschäden
Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH vor ihrer zu untersuchen
Ausführung schriftlich genehmigt werden. • Achten Sie besonders auf das Einhalten der vorge-
gebenen Anzugsdrehmomente
Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile / Original- • Lesen Sie auch das Kapitel 3 «Allgemeine Sicher-
Verschleißteile / Original-Zubehörteile – diese Teile heitshinweise»
sind speziell für die Sattelkupplung konzipiert.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet,
dass sie beanspruchungs- und sicherheitsgerecht 4.1 Aufbau der Sattelkupplung auf
konstruiert und gefertigt sind. dem Fahrzeugchassis
Für den Aufbau der Sattelkupplung auf dem Fahrzeug-
Teile und Sonderausstattungen, die nicht von der rahmen gelten
Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH geliefert wur- • die Aufbauhinweise in der Aufbau-, Bedienungs-
den, sind auch nicht von uns zur Verwendung an der und Wartungsanleitung der GC 6
Sattelkupplung freigegeben. • die Angaben der Fahrzeughersteller
10 11
Die Sattelkupplung ist auf das vom Fahrzeughersteller
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• 2-Achs Zugmaschinen 1
Abstand von Mitte Hinterachse bis Mitte Zugsat-
telzapfen
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• 3-Achs Zugmaschinen
Mittenabstand der beiden Hinterachsen bis Mitte
Zugsattelzapfen Der Fahrzeugrahmen kann
2 von der hier gezeigten Dar-
2 stellung abweichen
2-Achs Zugmaschine 3-Achs Zugmaschine
SV > 0 SV = 0 Montage Georg Fischer Sattelkupplung GC 6
12 13
eine ausreichende Reibschlussverbindung zu 5 Bedienung
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gewährleisten
• Alle Schraubpaarungen müssen nach den ersten
1000 km und während der regelmäßigen War-
tungsintervalle, spätestens jedoch nach 50 000 km Vor dem erstmaligen Aufsattelvorgang muss die In-
auf das richtige Anzugsdrehmoment kontrolliert nenseite vom Verschluss und die Sattelkupplungs-
werden platte gefettet werden (siehe Kapitel 7).
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5.1 Aufsatteln
4.3 Lastbedingungen
Die Belastbarkeit von Sattelkupplungen gemäß • Der Auflieger muss gesichert und ab-
DIN 74081 wird durch die Sattellast und den gestützt sein (z.B. Unterlegkeile, Stüt-
D-Wert beschrieben: zen, Feststellbremse)
Achtung
• Die Sattelkupplung muss einfahrbereit
sein, d.h. der Entriegelungsgriff ist
0,6 x mK x mA nach außen gezogen, und der Sicherungshebel ist
D-Wert =gx [KN]
mK + mA - A abgesenkt
• Der Verschluss ist in geöffneter Position
14 15
• Verschluss der Sattelkupplung öffnen:
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(Aufsattelposition) • Mit der Zugmaschine ausfahren
• Die Sattelkupplung ist automatisch wieder einfahr-
5.2 Sicherung bereit (Entriegelungsgriff in Einfahrstellung)
4
• Die Sicherungsklappe fällt automatisch in die 3
Schließposition. Der Entriegelungsgriff lässt sich
dann nicht mehr nach links oder rechts bewegen
• Wenn die Sicherungsklappe nicht einklinkt und
der Nocken nicht neben dem Entriegelungsgriff
Kupplung gesichert ansteht, muss der Aufsattelvorgang wiederholt
werden
• Entriegelungsgriff nochmals herausziehen
(siehe 5.3)!
Zusätzliche Hinweise
• Versorgungsleitungen anschließen
• Sattelstützen unbedingt in Fahrposition bringen
• Unterlegkeile entfernen und Feststellbremse lösen
5.3 Absatteln
16 17
6 Schmierung MOLY 218, SHELL RETINAX HDX2, Renolit LZR 2 H
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ausgerüstet. Die Schmierstelle für den Verschluss ist Fall den jeweiligen Betriebsbedingungen
am Plattenrand. Das Abschmieren muss vor Inbetrieb- angepasst werden, wobei auch kürzere
nahme sowie alle 10 000 km erfolgen. Hinweis und längere Intervalle möglich sind
• Bei Arbeiten mit Schmiermittel empfeh-
len wir das Tragen von Schutzhandschuhen
• Schmierung muss ebenfalls durch eine qualifizierte
Fachwerkstätte durchgeführt werden
• Um eine lange Lebensdauer zu ge-
währleisten, muss die Gegenplatte des
Aufliegers vor dem ersten Aufsatteln
gründlich gereinigt, auf Schäden über-
Achtung
prüft und mit einer dünnen Fettschicht
bestrichen werden, um Rostbildung an
der Gegenplatte zu verhindern
• Die Gegenplatte des Aufliegers sollte an der Vor-
6.2 Plattenschmierung derkante nicht scharfkantig sein und im Auflieger-
Vor dem jeweiligen Abschmieren ist das alte Fett auf der bereich der Sattelkupplung keinen Grat aufweisen.
Oberfläche mit einem Spachtel zu entfernen (a). Gegebenenfalls sind scharfe Kanten zu entfernen
Die Plattenoberfläche ist vor dem ersten Aufsatteln und und eine Phase anzubringen
dann regelmäßig alle 10 000 km ausreichend mit Hoch-
druck-Langzeitfett* einzustreichen (b).
a
b
18 19
7 Wartung 7.2 Verschleißgrenzen
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sachgemäße Wartung auf ein Minimum reduziert durchzuführen.
werden kann. Deshalb sind vor Inbetriebnahme und
bei jedem Wartungsdienst folgende Punkte zu beach- 7.2.1 Kupplungsplatte
ten:
• Die Plattenoberfäche, die Verschlussteile sowie den
Zugsattelzapfen mit Langzeit-Hochdruckfett verse-
hen
• Bei jedem Wartungsdienst müssen die Auflageflä-
chen von Sattelkupplung und Aufliegerplatte auf
Beschädigungen geprüft werden und diese gege-
benenfalls behoben werden (siehe auch Kapitel 7.2
«Verschleißgrenzen»)
• Verschlussteile im aufgesattelten Zustand alle
10 000 km abschmieren
• Abgenutzte oder beschädigte Teile sind durch
Georg Fischer Verkehrstechnik Original Ersatzteile
zu ersetzen Verschleißindikatoren an der Kupplungsplattenoberfläche
• Die Sattelkupplung sollte spätestens, entsprechend
dem Fahrbetrieb und der Beanspruchung, nach Sichtkontrolle – wenn die Sattelkupplungsplatte an einer
100 000 km auf ihre Funktionen überprüft werden Stelle (siehe Abbildungen im Kapitel 8.2.1) bis zum Grund
der Schmiernut abgenutzt ist, muss sie ersetzt werden.
Die Aufliegerplatte überprüfen und gegebenenfalls er-
• Eine Sichtkontrolle sollte alle neuern.
50 000 km durchgeführt werden.
Sämtliche Wartungs- und Instand- 7.2.2 Kupplungsverschluss
Gefahr haltungsarbeiten dürfen nur von quali- Mit der Grenzmaßlehre, Georg Fischer Bestell-Nummer
fizierten Fachwerkstätten und deren 659 920 032, die Abnutzung am Verschluss überprüfen.
qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden Wenn die von oben angesetzte Grenzmaßlehre in den
• Sichern Sie den Aktionsbereich der beweglichen Verschluss gleitet, ist dieser auszutauschen (siehe auch
Teile Kapitel 8 «Instandhaltung»).
• Lesen Sie auch das Kapitel 3 «Allgemeine Sicher-
heitshinweise»
Grenzmaßlehre
20 21
7.2.3 Zugsattelzapfen 8 Instandhaltung
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druckt ist.
7.2.4 Lagerung
Die Lagerung muss mindestens alle zwei
Jahre bzw. nach 100 000 km auf einwand-
freie Funktion geprüft werden (siehe Kapi-
Achtung tel 9.4 «Austausch Lagerung»). Bei über- Seriennummer
wiegendem Einsatz in anderen Ländern
als Mitteleuropa müssen die Prüfintervalle einmal
im Jahr bzw. nach 50 000 km durchgeführt werden. Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten
des Sattelkupplungssystems GC 6 dür-
Die Gummidämpfungen und Lagereinsätze sind ins- fen nur von qualifizierten Fachwerkstät-
besondere zu ersetzen, wenn Gefahr ten durchgeführt werden. Hier ist ins-
• fühlbares Spiel zwischen der Kupplungsplatte und besondere mit folgenden speziellen Ge-
den Lagerböcken in Fahrzeug-Längsrichtung oder fährdungen zu rechnen, wenn
Fahrzeug-Querrichtung auf einer oder beiden La- • nicht Georg Fischer Verkehrstechnik Originalteile
gerseiten vorhanden ist verwendet werden
• Geräusche zwischen der Kupplungsplatte und der • beschädigtes Werkzeug verwendet wird oder Werk-
Lagerung im Fahrbetrieb oder bei Kippbewegungen zeug anders als den gültigen Herstellerangaben
der Kupplungsplatte (möglicher metallischer Kon- eingesetzt wird
takt zwischen Lagerbock und Lagertasche) auftre- • Werkzeug verwendet wird, dass nicht den rechts-
ten gültigen Normen und Vorschriften entspricht
• Schwergängigkeit der Kippbewegung der Kupp- • für das Montieren von Schrauben und Muttern
lungsplatte um die Fahrzeug-Querachse auftritt pneumatisch betriebene Schlagschrauber verwen-
det werden
• Sicherungselemente mehr als einmal verwendet
Die Gummidämpfung und der Lagerein- werden
satz sind grundsätzlich nur paarweise • an Bauteilen der Sattelkupplung GC 6 kpl. aus
auszutauschen. Gusseisen EN-GJS 400 geschweißt wird
Achtung
22 23
8.1 Werkzeugliste 1) Die Zylinderschrauben mit Innensechskant SW 7,
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2) Verschleißring mit Schrauben dreher lockern, um
5 Ring-Maulschlüssel SW 24 1 - x -
90° drehen und herausnehmen.
6 Sechskant-Nuss SW 17 1 - x -
7 Ring-Maulschlüssel SW 17 1 - x -
8 Federhaken 1 - x -
9 Schraubendreher mittl. Größe 1 x - x
Werkzeugbedarf an den Instandhaltungspositionen
x Wird verwendet
- Wird nicht verwendet 3) Den Verschleißringsitz an der Kupplungsplatte
WZ Werkzeug (Auflage- und Anschlagflächen) reinigen (z.B. mit
Ma Anzugsdrehmoment in Newtonmeter [Nm] Spiritus).
8.2.1 Demontage
Die Demontage darf ausschließlich von qualifizierten Ansicht Plattenoberseite
Fachwerkstätten und deren qualifiziertem Personal
durchgeführt werden. 8.2.2 Montage
WZ 1 WZ 2
Die Sattelkupplung GC 6 muss für den Aus-
tausch des Verschleißrings nicht vom Fahr-
zeug demontiert werden.
Hinweis
24 25
1) Neuen Verschleißring an den bearbeiteten Stellen 1) Zugfedern, zwei Stück, mit Federhaken zuerst an
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2) Neuen Verschleißring mit neuen Zylinderschrau-
ben mit Innensechskant SW 7, zwei Stück, montie-
ren und festziehen mit Ma = 46 Nm ± 5 Nm. 3) Sechskantmuttern SW 24, zwei Stück, demontieren
und Halter abnehmen.
8.3.1 Demontage
• Bei der Demontage der Zugfedern wird 4) Schlossstück nach oben herausziehen.
das Tragen von Schutzhandschuhen
empfohlen (erhöhte Verletzungsgefahr)
Gefahr • Reinigungsmittel können Metalle und
Lacke angreifen, es sind die Hersteller-
angaben zu beachten
WZ 8 WZ 1 WZ 4 WZ 5
26 27
8.3.2 Montage 4) Kupplung schließen und Zugfeder vom Entriege-
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schrauben, 2 Stück SW 24 auf der
Plattenoberseite vor Montage vollständig reinigen, 5) Zugfeder von Schlossstück an Sechskantschrau-
z.B. mit Spiritus be SW 17 einhängen. Sattelkupplung mit Entriege-
lungsgriff öffnen.
WZ 8 WZ 1 WZ 4 WZ 5
8.4.1 Demontage
WZ 1 WZ 2 WZ 9
2) Schlossstück auf Metallbuchse stecken und in
geschlossene Position bringen, sichtbares Fett
an Buchsenende entfernen (Schlossstück muss
leichtgängig auf Buchse drehen).
28 29
3) Mit Hebezeug Kupplungsplatte abheben und auf ge- 9 Zusatzinformationen
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4) Gummidämpfer seitlich herausdrücken (auf beiden Unsere Firmenanschrift ist:
Seiten) und prüfen.
Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH
Julius-Bührer-Str. 12
78224 Singen
Deutschland
8.4.2 Montage
1) Neue Gummidämpfer seitlich in die Öffnungen Unseren zentralen Kundendienst erreichen Sie unter
der Lagerböcke drücken, dabei auf die richtige Tel. +49 (0) 7731 886 0
Lage achten. Fax +49 (0) 7731 886 704
30 31
Fifth wheel GC 6
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Mounting – Operation –
Maintenance
ENGLISH
ENGLISH
Table of contents
1. Product description 34 8. Maintenance 53
1.1 Proper use 8.1 List of tools
1.2 Mounting 8.2 Exchanging wear ring
1.3 Description of functions 8.2.1 Disassembly
8.2.2 Assembly
2. EU Declaration of Conformity 36 8.3 Exchanging the coupler jaw
8.3.1 Disassembly
3. General safety information 37
8.3.2 Assembly
3.1 User responsibility
8.4 Exchanging the bearing
3.2 Explanation of the safety symbols used
8.4.1 Disassembly
3.3 Explanation of additionally used symbols
8.4.2 Assembly
3.4 Basic safety measures
3.5 Particular types of hazard 9. Additional information 61
4. Mounting 41
4.1 Mounting the fifth wheel on the
vehicle chassis
4.2 Assembling the fifth wheel
4.3 Load requirements
5. Operation 45
5.1 Coupling
5.2 Securing
5.3 Uncoupling
6. Lubrication 48
6.1 Lubrication of lock
6.2 Lubrication of plates
7. Troubleshooting 50
7.1 Maintenance intervals
7.2 Limits of wear
7.2.1 Coupling plate
7.2.2 Coupling lock
7.2.3 Kingpin
7.2.4 Bearing
32 33
1 Product description 1.2 Mounting
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Bearing
Handle
1.1 Proper use
The GC 6 fifth wheel system is exclusively intended
for
ENGLISH
ENGLISH
34 35
2 EU Declaration of Conformity 3 General safety information
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The manufacturer: Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH, 78221 Singen, Germany 3.1 User responsibility
hereby declares that the followingly described fifth wheel system of type GC 6 com- The GC 6 fifth wheel system was designed and con-
plies with the safety and health requirements of the following EU directives: 94/20/EC structed according to the latest technological stan-
ENGLISH
ENGLISH
Applicable national standards and technical specifications: In particular, the user must ensure the following:
TA 31 Technical requirements for vehicle components in the • The fifth wheel system must only be used as in-
design approval test according to § 22a StVZO (Regula- tended (see the “Product description” section)
tions Governing the Use of Vehicles for Road Traffic) • The system must only be used in a fully functional
KBA directive For the delivery and inspection of ductile cast-iron and error-free state. The safety equipment must be
load-bearing parts for use on vehicles regularly inspected for faults
BGF leaflet Instructions for secure vehicle coupling • The required safety equipment must be provided for
operating, repair and maintenance personnel and
Changes to system construction which have an effect on the technical data and inten- used correctly
ded use defined in the operating manual invalidate the conformity declarations. • The operating manual must remain accessible on-
site at all times and be fully legible
• Only fully qualified and authorised personnel
should be allowed to operate, maintain and repair
the system
• Personnel must be regularly trained in all aspects
Harald Panke of work safety and environmental protection and
Head of Engineering must be aware of the safety information contained
within the operating manual
• All safety and warning signs on the fifth wheel sys-
tem must remain in place and be fully legible
36 37
Keep information available: This operat- 3.4 Basic safety measures
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ENGLISH
ENGLISH
38 39
Environmental protection 4 Mounting
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ENGLISH
ENGLISH
40 41
The fifth wheel is to be aligned according to the stan-
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• 2-axle semi-trailers 1
Distance from centre of rear axle to centre of kingpin
ENGLISH
ENGLISH
• 3-axle semi-trailers
Centre-to-centre distance of both rear axles to cen-
tre of kingpin
The vehicle frame can
2 deviate from the illustration
2 pictured here
2-axle semi-trailer 3-axle semi-trailer
SV > 0 SV = 0
Mounting the Georg Fischer GC 6 fifth wheel
42 43
4.3 Load requirements 5 Operation
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ENGLISH
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5.1 Coupling
D = Deichsel value [KN = Kilonewton]
g = acceleration of gravity = 9,81 m/s2 • The trailer must be secured and sup-
mK = maximum permissible total weight of the ported (e.g. chocks, supports, hand-
semi-trailer truck in [t] brake)
mA = maximum permissible total weight of the Caution
• The fifth wheel must be ready for cou-
trailer in [t] pling, i.e. the unlocking handle is
mg = dead weight of the truck pulled outward and the safety lever is lowered
A = U = maximum permissible imposed load in [t] • The lock is in the opened position
44 45
• Open the fifth wheel locking mechanism:
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ENGLISH
ENGLISH
Additional instructions
• Connect supply lines
• Ensure coupling supports are in drive position
• Remove chocks and release handbrake
5.3 Uncoupling
46 47
6 Lubrication MOTOREX MOLY 218, SHELL RETINAX HDX2, Renolit
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ENGLISH
ENGLISH
The lubrication point for the lock is on the edge of the case be adapted for the respective
plate. Lubrication must applied before initial start-up operation conditions, though shorter and
as well as every 10,000 km. Note longer intervals are also possible
• When working with lubricants, we rec-
ommend wearing protective gloves
• Lubrication must likewise be performed by a certi-
fied specialist workshop
• To ensure a longer service life, the coun
terplate of the trailer should be thor-
oughly cleaned before the first coupling,
checked for damage and coated with a
Caution
thin layer of grease to prevent rust from
forming on it
• The counterplate of the trailer should not be sharp-
edged on the front and should exhibit no burrs in
6.2 Lubrication of plates the trailer area of the fifth wheel. If necessary, re-
Before the respective lubrication, the old grease should move sharp edges and add a bevel
be removed from the surface with a palette-knife (a).
Before the initial coupling and then regularly every
10,000 km, the plate surface should be adequately coat-
ed with long-life, high-pressure grease* (b).
a
b
48 49
7 Troubleshooting 7.2 Limits of wear
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ENGLISH
ENGLISH
Gauge
Right Wrong
50 51
7.2.3 Kingpin 8 Maintenance
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ENGLISH
ENGLISH
handle).
7.2.4 Bearing
The bearing must be checked for flawless
functioning at least every two years or af-
ter 100,000 km (see section 9.4 “Exchang-
Caution ing the bearing”). If used overwhelming- Serial number
ly in countries other than those of central
Europe, the inspection intervals must be performed
once a year or after 50,000 km. Maintenance and repair work on the
GC 6 fifth wheel system may only be per-
The rubber insulators and bearing inserts are espe- formed by certified specialist workshops.
cially in need of replacement if Danger In this regard, the following special haz-
• play can be detected on one or both sides of the ards must be taken into account if
bearing between the coupling plate and the bearing • Georg Fischer Verkehrstechnik orginal parts are
pedestals in the direction of the vehicle longitudinal not used
or lateral axes • A damaged tool or a tool deviating from the valid
• noises occur between the coupling plate and the manufacturer specifications is used
bearing during driving operation or during tilting • A tool not conforming to the legally applicable
movements of the coupling plate (possibly due to norms and regulations is used
metal contact between bearing pedestal and bear- • Pneumatically-driven impact wrenches are used
ing pocket) for fitting bolts and nuts
• sluggish movement of the coupling plate as it tilts • Fuse elements are used more than once
around the vehicle lateral axis • Welding is performed on cast-iron (EN-GJS 400)
components of the GC 6 fifth wheel, cpl.
52 53
8.1 List of tools 1) Unscrew the two cap bolts with a hexagon socket
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size 7.
No. Tool (T) Quantity Bearing Lock Wear ring
1 Torque wrench 1 x x x Do not reuse the bolts.
2 Insert bit, hexagon socket size 7 1 - - x
3 Insert bit, hexagon socket size 14 1 x - -
4 Hexagon spanner head size 24 1 - x -
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x Used
- Not used 3) Clean the wear ring seat on the coupling plate
T Tool (bearing and impact surfaces), e.g. with ethyl
Ma Tightening torque in Newtonmeter [Nm] alcohol.
8.2.1 Disassembly
The disassembly is to be performed exclusively by View of plate top side
qualified personnel at certified specialist workshops.
8.2.2 Assembly
T1 T2 T3
54 55
1) Coat the new wear ring on the machined points 1) With the spring hook, remove the two tension springs
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with long-life, high-pressure grease, insert it and first at the hexagon bolts size 17 and then at the cou-
turn it 90°. pler jaw and on the unlocking handle.
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2) Mount the new wear ring with two new cap bolts
using a hexagon socket size 7 and tighten to
Ma = 46 Nm ± 5 Nm. 3) Remove the two hexagon nuts size 24 and take out
the holder.
8.3.1 Disassembly
• When disassembling the tension 4) Pull out the coupler jaw in an upward direction.
springs, the wearing of protective gloves
is recommended (due to higher risk of
Danger injury)
• Cleansers can corrode metal and paint
ed surfaces, the manufacturer specifi-
cations should be observed
Using lifting equipment, lay the fifth wheel plate down 5) Clean the machined surface of the coupling plate and
on a suitable work table secured against rolling away the outer and inner surfaces of the metal bushing
with two squared pieces of 10 cm timber. (e.g. with ethyl alcohol).
T8 T1 T4 T5
56 57
8.3.2 Assembly 4) Close the coupling and insert the tension spring of
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bolts size 24 on the plate top side, e.g. with ethyl al-
cohol 5) Insert the tension spring of the coupler jaw on the
hexagon bolt size 17. Open the fifth wheel with the
unlocking handle.
T8 T1 T4 T5
8.4.1 Disassembly
1) Coat the outer surface of the plastic bushing in the The bearing pedestals of the fifth wheel,
coupler jaw with long-life, high-pressure grease. type GC 6, do not need to be removed from
Hook the eye of the tension spring, turnable 360°, the vehicle in order to exchange the rubber
in the bore hole of the coupler jaw so that the eye Note insulators and bearing inserts.
opening points down during driving operation.
58 59
3) Using lifting equipment, raise the coupling plate and 9 Additional information
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4) Press the rubber insulator out laterally (on both Our address is as follows:
sides) and inspect it.
Georg Fischer Verkehrstechnik GmbH
Julius-Bührer-Str. 12
78224 Singen
Germany
8.4.2 Assembly
1) Press the new rubber insulator laterally in the open- You can reach our customer service department under:
ings of the bearing pedestals, paying attention to Tel. +49 (0) 7731 886 0
proper fit. Fax +49 (0) 7731 886 704
60 61
Diese Druckschrift enthält keine Garantiezu-
sagen, sondern soll lediglich technische Infor-
mationen vermitteln. Wir verweisen auf unsere
Verkaufsbedingungen.