Powermanager Help
Powermanager Help
Sicherheitshinweise
Inhaltsverzeichnis
E50417-H1000-C550-A7
HINWEIS
i Beachten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Warn- und Sicherheitshinweise in diesem Dokument, sofern
vorhanden.
Haftungsausschluss Copyright
Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Die Informationen Copyright © Siemens AG 2019. Alle Rechte vorbehalten.
in diesem Dokument enthalten lediglich allgemeine Weitergabe sowie Vervielfältigung, Verbreitung und Bear-
Beschreibungen bzw. Leistungsmerkmale, welche im beitung dieses Dokuments, Verwertung und Mitteilung des
konkreten Anwendungsfall nicht immer in der beschrie- Inhaltes sind unzulässig, soweit nicht schriftlich gestattet.
benen Form zutreffen bzw. welche sich durch Weiterent- Alle Rechte für den Fall der Patenterteilung, Geschmacks-
wicklung der Produkte ändern können. Die gewünschten oder Gebrauchsmustereintragung sind vorbehalten.
Leistungsmerkmale sind nur dann verbindlich, wenn sie bei
Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart werden. Marken
Dokumentversion: E50417-H1000-C550-A7.01
SENTRON™ und SICAM™ sind Marken der Siemens AG. Jede
Ausgabestand: 06.2019
nicht autorisierte Verwendung ist unzulässig. Alle anderen
Version des beschriebenen Produkts: V3.5 Bezeichnungen in diesem Dokument können Marken sein,
deren Verwendung durch Dritte für ihre eigenen Zwecke
die Rechte des Eigentümers verletzen kann.
Vorwort
Zielgruppe
Gültigkeitsbereich
Weitere Unterstützung
Bei Fragen zu wenden Sie sich an Ihren Siemens-Vertriebspartner.
Hilfe bei Fragen zu finden Sie auch auf der folgenden Internet-Seite:
Schulung
Weiteres Trainingsmaterial finden Sie auf der folgenden Internet-Seite:
! WARNUNG
WARNUNG bedeutet, dass Tod oder schwere Verletzungen eintreten können, wenn die angegebenen
Maßnahmen nicht getroffen werden.
² Beachten Sie alle Hinweise, um Tod oder schwere Verletzungen zu vermeiden.
! VORSICHT
VORSICHT bedeutet, dass mittelschwere oder leichte Verletzungen eintreten können, wenn die angege-
benen Maßnahmen nicht getroffen werden.
² Beachten Sie alle Hinweise, um mittelschwere oder leichte Verletzungen zu vermeiden.
HINWEIS
i ist eine wichtige Information über das Produkt, die Handhabung des Produktes oder den jeweiligen Teil der
Dokumentation, auf den besonders aufmerksam gemacht werden soll.
powermanager, , Hilfe 3
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
4 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Sicherheitshinweise
Siemens bietet Produkte und Lösungen mit industriellen Sicherheitsfunktionen an, die den sicheren Betrieb
von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen.
Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyberangriffe zu schützen, muss ein ganzheitliches,
modernes, industrielles Sicherheitskonzept umgesetzt und kontinuierlich gepflegt werden. Die Produkte und
Lösungen von Siemens stellen nur ein Element eines solchen Konzeptes dar.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, den unautorisierten Zugriff auf seine Anlagen, Systeme, Maschinen und
Netzwerke zu verhindern. Systeme, Maschinen und Komponenten sollten nur mit dem Unternehmensnetz-
werk oder Internet verbunden sein, wenn es erforderlich ist und nur im erforderlichen Maße und wenn ange-
messene Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Firewalls, Netzwerksegmentierung) vorhanden sind.
Außerdem sollte die Anleitung von Siemens zu angemessenen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.
Weitere Informationen zu industrieller Sicherheit finden Sie unter [Link]
Die Produkte und Lösungen von Siemens werden in Hinblick auf die Sicherheit ständig weiterentwickelt.
Siemens empfiehlt nachdrücklich, Produktaktualisierungen sofort bei Verfügbarkeit anzuwenden und stets die
aktuelle Produktversion zu verwenden. Wenn nicht länger unterstützte Produkte verwendet und die letzten
Aktualisierungen nicht angewendet werden, erhöht sich das Risiko für Cyberangriffe.
Abonnieren Sie den RSS-Feed von Siemens zu industrieller Sicherheit unter [Link]
alsecurity, um stets über Produktaktualisierungen informiert zu sein.
powermanager, , Hilfe 5
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
6 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
Vorwort.........................................................................................................................................................3
Sicherheitshinweise..................................................................................................................................... 5
2 Installation..................................................................................................................................................17
2.1 Voraussetzungen für powermanager.................................................................................18
2.1.1 Hardwareanforderungen............................................................................................. 18
2.1.2 Software-Voraussetzungen.......................................................................................... 22
2.1.3 Add-ons...................................................................................................................... 24
2.2 Windows...........................................................................................................................25
2.2.1 Siemens Automation License Manager (ALM) installieren............................................. 25
2.2.2 powermanager installieren.......................................................................................... 25
2.2.3 Installation im Hintergrund.......................................................................................... 28
2.2.4 Lizenzschlüssel übertragen.......................................................................................... 29
2.2.5 powermanager deinstallieren...................................................................................... 30
2.2.6 Deinstallation im Hintergrund...................................................................................... 31
2.3 Lizenzierung..................................................................................................................... 32
2.3.1 Automation License Manager (ALM)............................................................................ 32
2.3.2 Lizenzpakete............................................................................................................... 32
3 Applikation................................................................................................................................................. 33
3.1 Übersicht.......................................................................................................................... 34
3.2 SEM3................................................................................................................................ 48
3.2.1 Übersicht.....................................................................................................................48
3.2.2 SEM3-Gerätetyp erstellen............................................................................................ 48
3.2.3 SEM3-Gerät anlegen.................................................................................................... 50
3.2.4 Onlinewerte überwachen............................................................................................ 54
4 Benutzeroberfläche.................................................................................................................................... 65
4.1 Übersicht.......................................................................................................................... 66
4.2 Menüleiste........................................................................................................................68
4.3 Funktionen in der Symbolleiste......................................................................................... 70
powermanager, , Hilfe 7
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
6 Ansichten....................................................................................................................................................97
6.1 Standardansicht................................................................................................................ 98
6.1.1 Registerkarten in der Standardansicht.......................................................................... 98
6.1.2 Dashboard...................................................................................................................98
6.1.3 Übersicht.....................................................................................................................99
6.1.4 Selektierte Werte....................................................................................................... 100
6.1.5 Netzqualität.............................................................................................................. 101
6.1.6 Oberschwingungen................................................................................................... 101
6.1.7 Energie......................................................................................................................102
6.1.8 Trend........................................................................................................................ 103
6.1.9 Befehle......................................................................................................................103
6.1.10 Web.......................................................................................................................... 104
6.1.11 Parameter................................................................................................................. 105
6.2 Kennzahlen (KPI).............................................................................................................106
6.2.1 Übersicht...................................................................................................................106
6.3 Eingabeansicht............................................................................................................... 117
6.3.1 Übersicht...................................................................................................................117
6.4 Reaktionspläne............................................................................................................... 120
6.4.1 Übersicht zu Reaktionsplänen.................................................................................... 120
6.4.2 Reaktionspläne öffnen und schließen.........................................................................120
6.4.3 Reaktionspläne konfigurieren.................................................................................... 121
6.4.4 Registerkarten in Reaktionsplänen............................................................................. 123
[Link] Registerkarte zum Projektieren der Ausgänge....................................................... 123
[Link] Registerkarte Ausgänge schalten.......................................................................... 123
6.4.5 Quelle auswählen...................................................................................................... 124
6.4.6 Konfiguration speichern............................................................................................ 128
6.4.7 Konfiguration wiederherstellen..................................................................................128
6.4.8 Geräte löschen.......................................................................................................... 128
6.5 Datenauswertung - Grundlegender Report.......................................................................129
6.5.1 Grundlegender Report............................................................................................... 129
[Link] Berichtansicht...................................................................................................... 129
[Link] Registerkarten in der Berichtansicht......................................................................129
6.5.2 Report-Vorlagen und Reports erstellen....................................................................... 130
[Link] Report-Vorlage erstellen....................................................................................... 130
[Link] Absolute Energie..................................................................................................131
[Link] Kostenstellenzuordnung...................................................................................... 136
[Link] Energieanalyse.....................................................................................................139
[Link] Energie-Export..................................................................................................... 143
[Link] Kennzahlen (KPI)..................................................................................................148
[Link] Lastdauerlinie ..................................................................................................... 152
[Link] Lastabweichungsanalyse ..................................................................................... 156
[Link] Sankey.................................................................................................................159
[Link] Standard.............................................................................................................. 165
[Link] Top 10 Energie.....................................................................................................170
[Link] Gesamtenergie.................................................................................................... 175
6.5.3 Registerkarte Einstellungen........................................................................................178
8 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
7 Tools......................................................................................................................................................... 183
7.1 Trends............................................................................................................................ 184
7.1.1 Übersicht...................................................................................................................184
7.1.2 Trenddarstellung anlegen.......................................................................................... 184
7.1.3 Trenddarstellung konfigurieren..................................................................................185
7.1.4 Datenpunkt auswählen..............................................................................................186
7.1.5 Trenddarstellung anzeigen........................................................................................ 188
7.2 Meldeklassen.................................................................................................................. 190
7.3 Datenauswertung - Erweiterter Report.............................................................................192
7.3.1 Übersicht zur Datenauswertung................................................................................. 192
7.3.2 powermanager-Report...............................................................................................192
[Link] Übersicht powermanager Excel-Report................................................................. 192
[Link] powermanager-Report öffnen ............................................................................. 192
[Link] powermanager-Report......................................................................................... 192
[Link] Zurück zum Dialog powermanager-Report............................................................ 193
[Link] powermanager-Report schließen.......................................................................... 193
[Link] Menüs in powermanager-Report (Excel)............................................................... 193
7.3.3 Datenauswertung......................................................................................................194
[Link] Berichttypen........................................................................................................ 194
[Link] Datenauswertung................................................................................................ 196
7.3.4 Medien......................................................................................................................197
[Link] Übersicht zu Medien............................................................................................ 197
[Link] Medium erstellen................................................................................................. 197
[Link] Medium löschen.................................................................................................. 197
7.3.5 Tarifsätze.................................................................................................................. 198
[Link] Übersicht zu Tarifsätzen....................................................................................... 198
[Link] Tarifsatz anlegen..................................................................................................198
[Link] Tarifsatz löschen.................................................................................................. 201
7.3.6 Kostenstellen.............................................................................................................201
[Link] Übersicht zu Kostenstellen................................................................................... 201
[Link] Kostenstelle anlegen............................................................................................ 201
[Link] Kostenstelle löschen............................................................................................ 203
7.3.7 Vorlagen................................................................................................................... 204
[Link] Übersicht zu Vorlagen.......................................................................................... 204
[Link] Vorlage anlegen...................................................................................................204
[Link] Vorlage öffnen..................................................................................................... 205
[Link] Vorlage bearbeiten...............................................................................................206
[Link] Vorlagen aktualisieren..........................................................................................206
[Link] SQL-Abfragen durchführen...................................................................................207
[Link] Übersicht zur Vorlagenstruktur............................................................................. 208
[Link] Vorlagenbereiche.................................................................................................209
[Link] Stichwörter für Kopf- und Fußzeilen verwenden................................................... 211
7.3.8 Reports......................................................................................................................211
[Link] Übersicht über Reports......................................................................................... 211
[Link] Report erstellen....................................................................................................211
[Link] Report speichern.................................................................................................. 212
[Link] Report öffnen.......................................................................................................212
[Link] Schnellanwahl – Halbautomatische Report-Erstellung........................................... 213
[Link] Report mit Schnellanwahl erstellen.......................................................................214
[Link] Zeitplan – Automatische Report-Erstellung........................................................... 214
[Link] Berichttyp konfigurieren.......................................................................................217
[Link] Reportschutz aufheben........................................................................................ 220
7.3.9 Datenpunkte............................................................................................................. 220
[Link] Übersicht zu Datenpunkten.................................................................................. 220
powermanager, , Hilfe 9
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
10 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
powermanager, , Hilfe 11
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Inhaltsverzeichnis
12 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
1 Hilfe zur Hilfe
1.1 Beschreibung 14
1.2 CHM-Hilfe 15
1.3 Typografie 16
powermanager, , Hilfe 13
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Hilfe zur Hilfe
1.1 Beschreibung
1.1 Beschreibung
Nach der Installation von powermanager lässt sich die Online-Hilfe von powermanager im CHM-Format
anzeigen.
14 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Hilfe zur Hilfe
1.2 CHM-Hilfe
1.2 CHM-Hilfe
Die Hilfe besteht aus 3 Fenstern (Frames):
Themenanzeige
Die einzelnen Seiten werden auf der rechten Seite angezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
1.3 Typografie.
Es gibt verknüpfte Seiten mit Erläuterungen zu den Unterkapiteln des Hauptkapitels.
• Inhalt: Baumstruktur-Übersicht des Inhalts. Mit einem + gekennzeichnete Ordner enthalten Unterver-
zeichnisse oder einzelne Seiten. Wenn Sie die Hilfe in einem logischen, buchähnlichen Format bevor-
zugen, klicken Sie von oben nach unten durch das Verzeichnis oder verwenden Sie die Browser-
Sequenzen (siehe sequenzielle Themen).
• Suchen: Hier können Sie eine Volltextsuche durchführen. Geben Sie den zu suchenden Begriff in das Feld
Suchbegriff(e) eingeben ein. Wenn das Wort existiert, wird die entsprechende Seite angezeigt. Klicken
Sie auf Optionen > Suchmarkierungen ein, um die gesuchten Begriffe hervorzuheben. Die Suchbegriffe
sind nach Häufigkeit des Vorkommens sortiert. Sie können die Themen auch alphabetisch sortieren,
indem Sie auf die Tabellenüberschrift der Anzeige klicken.
Aktivieren Sie zuerst Nur Titel suchen über das Kontrollkästchen unten. Nur wenn das gewünschte
Ergebnis nicht gefunden wird, klicken Sie auf Ähnliche Wörter suchen. Sie können auch Platzhalter wie
* (für eine beliebige Anzahl Zeichen) oder ? (für ein Zeichen) verwenden. Sie können das Suchergebnis
einschränken, indem Sie die Begriffe in Anführungszeichen setzen (z.B. Konfig einfügen).
• Favoriten: Hier können Sie Hinzufügen verwenden, um die aktuelle Seite zu Ihren Favoriten hinzuzu-
fügen. Wählen Sie Entfernen, um die Seite wieder zu entfernen, oder Anzeigen oder Doppelklick, um die
Seiten anzuzeigen.
Symbolleiste
Die Symbolleiste entspricht weitestgehend dem Internet-Standard:
• Ausblenden: Blendet den linken Bereich mit den Registerkarten aus. Wählen Sie Anzeigen, um ihn
wieder einzublenden.
• Optionen: Hier kann ein Menü der zuvor aufgeführten Schaltflächen, Internet-Optionen und Druckopti-
onen eingestellt werden.
powermanager, , Hilfe 15
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Hilfe zur Hilfe
1.3 Typografie
1.3 Typografie
In dieser Online-Hilfe werden die folgenden Schriftarten verwendet:
HINWEIS
i Der Texthintergrund ist markiert. Diese Option ist nur bei Windows verfügbar.
HINWEIS
16 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
2 Installation
powermanager, , Hilfe 17
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
2.1.1 Hardwareanforderungen
Die Hardwareanforderungen sind abhängig von Größe und Dynamik der Projekte. Zahlreiche statistische
Datenpunktfunktionen (wie Kompression von Messwerten, A/C) wirken sich negativ auf Anlaufzeit und Kapa-
zität aus und müssen berücksichtigt werden.
Folgende Elemente beeinflussen maßgeblich die Hardwareanforderungen:
HINWEIS
i Die Angaben zur Festplattenspeicherkapazität beziehen sich ausschließlich auf die powermanager-Installa-
tion und den benötigten Speicherplatz zum Starten eines Minimalprojekts (ohne das Wechseln in den
Notbetrieb). Für größere Projekte, das Aufzeichnen von Verlaufsdaten, Alarmarchive, Log-Dateien und
Sonstiges müssen Sie mehr Speicherkapazität einplanen.
Die Größe der Swap-Datei muss das 1- bis 2-fache des Arbeitsspeichers (RAM) betragen und es darf sich
nicht um einen Gleitkommawert handeln. Diese Datei ist eine versteckte Datei, die unter Windows
verwendet wird, um die Programmkomponenten und Datendateien zu speichern, die aufgrund des
geringen Arbeitsspeichers ausgelagert wurden. Für die Partition /swap von Linux-Systemen sollte dieselbe
Größe verwendet werden.
Abhängig von der geplanten Anwendung unterstützt powermanager zahlreiche Eingabegeräte (z.B. Maus,
Tastatur, Touchscreen, Trackball).
Für die Steuerung von Entwicklungssystemen (Bilderstellung, Skripterstellung, Parametrieren usw.) wird drin-
gend empfohlen, eine Maus mit mindestens 2 Tasten und eine Standardtastatur zu verwenden.
Netzwerkanforderungen
Führen Sie beim Einrichten der Hardware für ein powermanager-Projekt geeignete Benchmark-Tests durch,
bevor Sie powermanager installieren, um Probleme aufgrund von unzureichender Hardwareleistung zu
vermeiden (führen Sie die Tests durch, wenn Sie redundante Systeme verwenden).
Netzwerkverbindung
Die Netzwerkverbindung zwischen den Servern und Clients muss mindestens 100 Mbit erreichen. Eine
schnelle Verbindung zwischen den Servern in redundanten Systemen ist erforderlich. Zudem wird eine Zeit-
synchronisation im Netzwerk benötigt.
• Kopieren Sie große Dateien (z.B. HDB-Datensätze > 500 MB) von einem System auf ein anderes.
• Kopieren Sie dieselben Dateien auf die lokale Festplatte, um die Leistung der Festplatte ohne Netzwerk-
auslastung zu prüfen.
Die Übertragungsrate eines Standardsystems muss zwischen 50 MB/s und 100 MB/s liegen.
18 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
• powermanager allgemein:
Die minimale empfohlene Hardware für die Verwendung von powermanager
• Entwicklungssystem:
Entwicklungs-Workstation für die Erstellung neuer powermanager-Projekte
• Kleiner Server:
Server-Konfiguration für ein kleines powermanager-System
• Großer Systemserver:
Server-Konfiguration für große Anlagenprojekte
• Remote-Client:
Minimale empfohlene Hardware für Remote-Benutzeroberflächen-Clients
HINWEIS
Zusätzliche Informationen, die bei der Planung Ihres powermanager-Systems berücksichtigt werden müssen:
• Netzwerkanforderungen
powermanager, , Hilfe 19
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
Mindestempfehlung - Remote-Client
HINWEIS
i Mit einem zusätzlichen Server kann die PC-Last reduziert werden. Die Systemkonfiguration basiert auf den
Standard-Systemeinstellungen (Anzahl der abgerufenen und archivierten Datenpunkte).
20 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
powermanager, , Hilfe 21
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
2.1.2 Software-Voraussetzungen
Betriebssysteme
powermanager unterstützt die folgenden von der Siemens AG geprüften Spezifikationslistenkonfigurationen.
Betriebssystem Unterstützte Version
Windows 7 Ultimate/Enterprise/Professional mit SP1 (64-Bit)
Windows 10 CB Version 1703 64-Bit, LTSB Version 1607 64-Bit, Enterprise/Professional
(64-Bit)
Windows Server 2012 R2 Server 2012 R2 (64-Bit)
Windows Server 2008 R2 Server 2008 R2 (64-Bit)
Windows Server 2016 Server 2016 (64-Bit)
22 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
HINWEIS
i Installieren Sie das TCP/IP-Protokoll auf den Plattformen, da Manager das TCP-Protokoll zum Kommuni-
zieren in powermanager nutzen.
Nähere Informationen zum vSphere HA Cluster finden Sie in der Erweiterten Hilfe.
Namensauflösung
Für powermanager ist eine funktionierende Namensauflösung erforderlich. Wenn die Namensauflösung nicht
funktioniert, wird der Vorgang vorübergehend blockiert.
Stellen Sie sicher, dass die Zuordnung der IP-Adressen zu Rechnernamen und die Zuordnung der Rechner-
namen zu IP-Adressen richtig funktioniert (dies gilt auch für Rechner im Netzwerk, wenn eine Remote-Benut-
zeroberfläche aktiv ist).
Verwenden Sie einen Eintrag in der Datei hosts (die die Zuordnungen der IP-Adressen zu Host-Namen enthält)
oder verwenden Sie einen DNS-Server, der Forward Search (Verwenden einer Domain zum Auffinden einer IP-
Adresse) und Reverse Search (Verwenden einer IP-Adresse zum Auffinden einer Domain) ermöglicht.
Die Datei host befindet sich in:
<SystemRoot>\system32\drivers\etc
HINWEIS
VMware Workstation
Zur Sicherstellung von Integrität und Betrieb des powermanager beachten Sie bei powermanager-Systemen,
die auf VMWare laufen, folgende Hinweise:
• powermanager muss ordnungsgemäß heruntergefahren werden, bevor eine virtuelle Maschine beendet
wird.
• Die Uhr einer virtuellen Maschine darf keinen unerwarteten Sprung (vorwärts oder rückwärts) vollziehen,
solange powermanager aktiv ist.
• Redundante powermanager-Systeme müssen auf physisch redundanter Hardware und physisch redun-
danten Netzwerkkonfigurationen laufen.
• powermanager darf nicht auf einer virtuellen Maschine für sicherheitskritische Systeme laufen.
• Excel 365
powermanager, , Hilfe 23
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.1 Voraussetzungen für powermanager
HINWEIS
i Excel wird nur in erweiterten Reports verwendet und nicht in der Ansicht Reports.
Antiviren-Software
Antiviren-Software beeinträchtigt die Systemleistung.
2.1.3 Add-ons
Report-Erstellung
Infoserver
HINWEIS
i Wenn die Infoserver-Datenbank auf demselben Rechner wie powermanager läuft (nicht empfohlen außer
für Access und bei höheren Datenübertragungsgeschwindigkeiten), berücksichtigen Sie bei der Auswahl
der Hardware diese zusätzlichen Anforderungen.
24 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
2.2 Windows
HINWEIS
i Wenn während der Installation eine Vorgängerversion von ALM auf dem System gefunden wird, dann wird
diese auf die neueste Version aktualisiert.
ALM V6.0 SP3 verwaltet die Lizenzschlüssel für den Betrieb von powermanager.
powermanager kann gemäß den Nutzungsbedingungen der installierten Lizenz betrieben werden.
Installationsvoraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit der Installation von
powermanager beginnen.
Windows-Benutzergruppe
Alle Benutzer von powermanager müssen Mitglied der Windows-Benutzergruppe Hauptbenutzer sein.
Administrationsrechte
Sie benötigen Administratorrechte für das System, auf dem Sie powermanager installieren.
Installationsschritte
powermanager aktualisieren:
• Wenn während der Installation eine Vorgängerversion von powermanager V3.5 auf dem System
gefunden wird, dann wird diese automatisch auf die neueste Version aktualisiert.
So installieren Sie powermanager:
² Schließen Sie alle geöffneten Anwendungen, bevor Sie mit der Installation von powermanager beginnen.
² Legen Sie den Installationsdatenträger in das DVD-Laufwerk ein.
² Greifen Sie auf das DVD-Laufwerk zu und doppelklicken Sie auf die Datei [Link].
Das Fenster powermanager V3.5 Setup zur Auswahl der Sprache erscheint.
powermanager, , Hilfe 25
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
[sc_pm_setup1, 3, de_DE]
² Wählen Sie die gewünschte Sprache aus und klicken Sie OK.
Der Wizard powermanager V3.5 wird geöffnet.
[sc_pm_setup2, 3, de_DE]
26 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
[sc_pm_setup3, 3, de_DE]
² Um den Installationspfad zu ändern, klicken Sie Durchsuchen, wählen Sie im Fenster Nach Ordner
durchsuchen den gewünschten Pfad aus und klicken Sie OK.
² Klicken Sie Weiter >.
Der Bildschirm Bereit zum Installieren wird angezeigt.
[sc_pm_setup4, 3, de_DE]
powermanager, , Hilfe 27
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
[sc_pm_setup5, 3, de_DE]
HINWEIS
i Im Zuge der Installation von powermanager erstellt das powermanager-Installationsprogramm ein Zerti-
fikat auf den Namen des Rechners und legt es im Zertifikatspeicher auf dem lokalen Rechner ab. Informati-
onen zur Erstellung eines eigenen Zertifikats finden Sie im Bereich SSL-Zertifikate in der Erweiterten Hilfe.
Bei der Installation im Hintergrund handelt es sich um eine unbeaufsichtigte Installation via Eingabeaufforde-
rung. Sie erfolgt, indem die Datei [Link] mit folgenden Parametern ausgeführt wird:
• Quelle
• Sprache
• Neu starten
• Installationspfad
Wenn während der Installation eine Vorgängerversion von powermanager V3.5 auf dem System gefunden
wird, wird diese automatisch auf die neueste Version aktualisiert.
[Link] ausführen
So führen Sie [Link] aus:
28 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
² Starten Sie die Datei [Link] mit einem der folgenden Befehle:
<Quelle>\[Link] /si /L <Sprach-ID> oder <Quelle>\[Link] -si /L <Sprach-ID>
Bedeutung:
<Quelle> entspricht dem Speicherort, in den der Ordner Setup auf den lokalen Rechner kopiert wird.
L <Sprach-ID> entspricht der Sprach-ID, die als Befehlszeilenargument für den Sprachparameter über-
geben wird. Die ID für die englische Sprache ist 1033 und für die deutsche Sprache 1031.
INSTALLDIR=<Installationspfad> Installationsspeicherort, Standardwert: %SystemDrive%\Siemens
\SENTRON\powermanager
Beispiel: E:\Setup\[Link] /si /L 1031 INSTALLDIR=”D:\Sentron".
Das System startet automatisch neu, um die Installation abzuschließen.
Wenn Sie den Neustart des Systems vermeiden möchten, geben Sie /noreboot als Befehlszeilenargument
ein. Starten Sie das System manuell neu, um die Installation abzuschließen.
HINWEIS
² Prüfen Sie die Installation in den Protokolldateien, die an folgendem Ort generiert wurden:
%programdata%\Siemens Energy\powermanager\Logs\Setup
HINWEIS
i Wenn bei der Installation von powermanager Installationsvoraussetzungen nicht erfüllt werden, wird die
Installation abgebrochen. Die nicht erfüllte Voraussetzung wird in der Protokolldatei angezeigt.
Die Lizenzschlüssel befinden sich auf dem USB-Stick, der zusammen mit dem Installationsdatenträger ausge-
liefert wurde. Darüber hinaus erhalten Sie mehrere USB-Sticks, die jeweils verschiedene Lizenzschlüssel für
optionale Pakete oder Erweiterungspakete enthalten.
Lizenzen übertragen
So übertragen Sie den Lizenzschlüssel auf das System, auf dem powermanager installiert ist:
² Schließen Sie den USB-Stick am USB-Anschluss des Systems an.
² Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Siemens Automation > Automation License Manager.
ALM wird geöffnet.
² Klicken Sie im ALM-Fenster auf Ansicht > Verwaltung).
² Wählen und kopieren Sie die benötigten Lizenzschlüssel vom USB-Stick.
² Fügen Sie den Lizenzschlüssel im System ein.
Die benötigten Lizenzschlüssel werden auf dem powermanager-System verfügbar.
powermanager, , Hilfe 29
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
• Verwenden Sie die Setup-Datei für powermanager und wählen Sie die Option zum Entfernen eines
Programms.
• Verwenden Sie den Eintrag von powermanager im Windows-Startmenü. Klicken Sie zum Starten der
Deinstallation von powermanager auf Start > Alle Programme > SENTRON > powermanager V3.5 >
Deinstallieren.
• Verwenden Sie den Dialog Programm deinstallieren oder ändern in der Systemsteuerung von
Windows.
HINWEIS
[sc_pm_uninstall_pm, 3, de_DE]
Um den Dialog Programm deinstallieren oder ändern aufzurufen, klicken Sie Start > Systemsteuerung.
Klicken Sie in der Systemsteuerung Programm deinstallieren.
Wählen Sie im Dialog Programme und Funktionen die powermanager-Installation aus. Wählen Sie anschlie-
ßend Deinstallieren/ändern im Kontextmenü aus.
Stellen Sie sicher, dass nur die folgenden Dateien gelöscht werden:
• Dateien, die vor der Installation nicht vorhanden waren, ausgenommen die Verzeichnisse log/, bin/,
config/, install/ und die shield-Datei in der powermanager-Installation.
Löschen Sie diese Dateien ausdrücklich.
• Die gesamte Verzeichnisstruktur der powermanager-Installation bis zum ersten nicht leeren Verzeichnis.
Nach der Deinstallation von powermanager bleiben die folgenden Verzeichnisse und Registry-Einträge
erhalten:
30 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.2 Windows
HINWEIS
i Zusätzliche Programmkomponenten (z.B. ALM und Web-Client für powermanager) werden bei der Deinstal-
lation von powermanager nicht deinstalliert. Deinstallieren Sie diese zusätzlichen Programmkomponenten
über die Windows-Systemsteuerung einzeln im Dialog Programme hinzufügen oder entfernen.
Bei der Deinstallation im Hintergrund handelt es sich um eine unbeaufsichtigte Deinstallation via Eingabeauf-
forderung.
Deinstallation im Hintergrund
So deinstallieren Sie powermanager über die Eingabeaufforderung:
² Navigieren Sie zum Installationsverzeichnis und öffnen Sie den Ordner Setup.
Beispiel: C:\Siemens\SENTRON\powermanager\Setup
² Führen Sie die Datei [Link] mit folgenden Parametern aus:
C:\Siemens\SENTRON\powermanager\Setup\[Link] /arp /sx
powermanager wird erfolgreich entfernt.
HINWEIS
powermanager, , Hilfe 31
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Installation
2.3 Lizenzierung
2.3 Lizenzierung
powermanager ist nur mit einer gültigen Lizenz voll funktionsfähig. Um die Lizenz auf dem System zu instal-
lieren, ist der Automation License Manager (ALM) erforderlich.
Die Lizenzen werden auf einem USB-Laufwerk ausgeliefert. Kopieren Sie die Lizenzen mit Hilfe der ALM-Ober-
fläche auf die Festplatte, oder greifen Sie direkt auf dem USB-Laufwerk auf sie zu.
In der Hilfe für Automation License Manager erhalten Sie Informationen über den genauen Funktionsumfang
und Einzelheiten zum Einbinden der Lizenzen.
HINWEIS
i Die TRIAL-Version von powermanager enthält eine Testlizenz, die 60 Tage lang gültig ist. 30 Minuten nach
Ablauf der kostenlosen Lizenz schaltet sich powermanager automatisch ab.
Wird eine gültige Lizenz eingespielt und über ALM erkannt, arbeitet powermanager ohne Laufzeitbegren-
zung weiter.
2.3.2 Lizenzpakete
HINWEIS
i Überprüfen Sie die Log-Datei, wenn Sie beim Starten der Benutzeroberfläche eine Warnmeldung folgender
Art erhalten: WCCOAui (..), ...., SYS, FATAL,....
Die Log-Datei enthält Informationen zur Art des Problems, z.B. fehlende Client-Lizenzen.
Lizenzen
Folgende Lizenzen sind für powermanager verfügbar:
Lizenz Funktionsumfang (Gültigkeit)
3ZS2711-0CC30-0YA7 Probeversion
3ZS2711-0CC30-0YA0 Basispaket
3ZS2 711-0CC30-0YD0 Gerätepaket (20)
3ZS2712-0CC30-0YD0 Gerätepaket (50)
3ZS2713-0CC30-0YD0 Gerätepaket (100)
3ZS2714-0CC30-0YD0 Gerätepaket (200)
3ZS2715-0CC30-0YD0 Gerätepaket (500)
3ZS2716-0CC30-0YD0 Gerätepaket (1000)
3ZS2711-0CC30-0YE0 LEAN-Upgrade zu Gerätepaket (10)
3ZS2712-0CC30-0YE0 STANDARD-Upgrade zu Gerätepaket (50)
3ZS2713-0CC30-0YE0 ADVANCED-Upgrade zu Gerätepaket (100)
3ZS2714-0CC30-0YE0 MAXIMUM-Upgrade zu Gerätepaket (200)
3ZS2710-3CC0-00YD0 Client (5)
3ZS2710-2CC20-0YH0 Expert
3ZS2 718-1CC00-0YH0 Verteilte Systeme (2)
3ZS2 718-2CC00-0YH0 Verteilte Systeme (5)
3ZS2 718-3CC00-0YH0 Verteilte Systeme (10)
32 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
3 Applikation
3.1 Übersicht 34
3.2 SEM3 48
powermanager, , Hilfe 33
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
3.1 Übersicht
Systemübersicht
powermanager dient zum Erfassen, Überwachen, Auswerten, Darstellen und Archivieren von Messwerten, die
von folgenden Geräten geliefert werden: Messgeräte 7KT PAC1200, PAC1500, PAC1600, 7KM PAC2200,
PAC3100, PAC3200, PAC3200T, PAC4200, Netzqualitätsüberwachungsgeräte 7KM PAC5100, PAC5200, SICAM
P850/855, Leistungsschalter 3VA, 3VA27, 3VL, 3WL, 3WL10 sowie beliebige über Modbus TCP aktivierte Mess-
geräte.
powermanager bietet folgende Funktionen zur Ausführung der genannten Aufgaben:
• Alarm-Management
• Gangliniendarstellung
• Report-Erstellung, integrierte Report Engine mit vordefinierten Report-Vorlagen wie Energieanalyse oder
Kostenstellenbericht und individuelle Reports basierend auf Excel.
• Lastüberwachung
• Reaktionspläne
• Leistungsspitzenanalyse
• Archivierungssystem
• Kennzahlen (KPI)
• Benutzerverwaltung
Sie können powermanager jederzeit erweitern und auf Ihre Anforderungen zuschneiden.
Mögliche Erweiterungen sind:
• Größere Geräteanzahl
• Expert-Optionspaket: Grafische Darstellung von Anlagen mit vordefinierten Grafikobjekten für alle Mess-
geräte und Schalter sowie eigener Skriptsprache
Geräteintegration
7KT PAC1200
Das Mehrkanal-Strommesssystem 7KT PAC1200 ergänzt das Produktsortiment der Multifunktionsmessgeräte.
Es bietet eine kostengünstige Lösung für die transparente Darstellung des Energieverbrauchs und der damit
verbundenen Kosten. Die Stromwerte werden mit Sensoren gemessen, die oberhalb der Miniaturleistungs-
schalter eingebaut sind. Die einfache Kostenstellenzuordnung ermöglicht die größtmögliche Transparenz über
die gesamte Applikation.
Das Mehrkanal-Strommesssystem 7KT PAC1200 überwacht den Energieverbrauch von bis zu 96 Abzweigen
und zeigt diesen an. Sie können maximal 8 Mal 12 Sensorbars konfigurieren (immer 8 Bars mit entsprech-
ender Kombination). Bis zu 8 unterschiedliche auswählbare Verbrauchsquellen können miteinander verglichen
werden. Das System kann für individuelle Anforderungen und Anwendungsszenarien skaliert werden. Die
einzelnen Sensoren können einzeln benannt und miteinander verglichen werden. Das System kann flexibel
konfiguriert werden, da die Anzahl der Sensorbars variiert werden kann.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem PAC1200-Handbuch.
34 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
7KT PAC1500
Der 7KT PAC1500 ist ein E-Zähler zum Messen von Verbrauchswerten in 3-Phasensystemen. Dieses Gerät
erfasst exportierte oder importierte Energie und speichert Wirk- und Blindenergie.
Das Gerät hat einen Impulsausgang (S0) und ist daher für 2 Tarifmessungen ausgelegt. Kommunikationsmo-
dule können über die integrierte optische Schnittstelle (IrDA) verbunden werden.
7KT PAC1600
Die E-Zähler der Reihe 7KT PAC1600 dienen zum Messen von Verbrauchswerten in 3-Phasensystemen. Dieses
Gerät erfasst exportierte oder importierte Energie und speichert Wirk- und Blindenergie.
Die folgenden Varianten aus der Reihe PAC1600 sind verfügbar:
• 7KT PAC1651
• 7KT PAC1652
• 7KT PAC1661
• 7KT PAC1662
• 7KT PAC1665
• 7KT PAC1666
• 7KT PAC1682
7KM PAC3100
Das 7KM PAC3100 ist ein Multifunktionsmessgerät zum Anzeigen von elektrischen Basismessgrößen und Ener-
gieerfassungswerten (Zählern) in der Niederspannungs-Energieverteilung. Das Gerät misst 1-, 2- und 3-phasig
und kann in TN-, TT- und IT-Netzen mit 3 oder 4 Leitern eingesetzt werden.
Die niedrigste unterstützte Firmware-Version für 7KM PAC3100 ist die Version 1.0. Sie können die Gateway-
Funktionalität von PAC4200 nutzen, um das Gerät mit powermanager zu verbinden. Sie können auch ein
beliebiges Modbus-Gateway für den Verbindungsaufbau verwenden.
Mit Hilfe der Basismessgrößen (z.B. Spannung, Ströme, Energiewerte) können in powermanager bereits
umfangreiche Auswertungen vorgenommen werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem PAC3100-Handbuch.
7KM PAC3200
Das 7KM PAC3200 ist ein Multifunktionsmessgerät zum Anzeigen aller relevanten Netzparameter. Es erfasst
alle Basismessgrößen und die erweiterten Messgrößen (z.B. THD). Zur Netzüberwachung stehen Grenzwerte
zur Verfügung. Das Gerät misst 1-, 2- oder 3-phasig und kann in TN-, TT- und IT-Netzen mit 2, 3 oder 4 Leitern
eingesetzt werden. Das 7KM PAC3200 mit Mehrbereichsnetzteil kann somit in jedem Niederspannungsnetz bis
zu einer Netzspannung von 690 V direkt angeschlossen werden.
Verbinden Sie das Multifunktionsmessgerät 7KM PAC3200 über die integrierte Ethernet-Schnittstelle unter
Verwendung von Modbus TCP mit powermanager.
Neben der Messwertanzeige unterstützt powermanager die folgende Gerätefunktionalität:
powermanager, , Hilfe 35
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
HINWEIS
i Weitere Informationen zu den besonderen Funktionen der Digitaleingänge finden Sie unter 8.2.3 Eingänge
und Ausgänge.
7KM PAC3200T
Das 7KM PAC3200T ist ein Multifunktionsmessgerät zum Anzeigen aller relevanten Netzparameter. Es erfasst
alle Basismessgrößen und die erweiterten Messgrößen (z.B. THD). Zur Netzüberwachung stehen Grenzwerte
zur Verfügung. Das 7KM PAC3200T misst 1-, 2-, und 3-phasig und kann in 2-, 3- oder 4-Leiter-TN-, TT- und IT-
Netzen verwendet werden. Das 7KM PAC3200T mit Mehrbereichsnetzteil kann somit in jedem Niederspan-
nungsnetz bis zu einer Netzspannung von 690 V direkt angeschlossen werden.
Verbinden Sie das Multifunktionsmessgerät 7KM PAC3200T über die integrierte Ethernet-Schnittstelle unter
Verwendung von Modbus TCP mit powermanager.
Neben der Messwertanzeige unterstützt powermanager die folgende Gerätefunktionalität:
HINWEIS
i Weitere Informationen zu den besonderen Funktionen der Digitaleingänge finden Sie unter 8.2.3 Eingänge
und Ausgänge.
7KM PAC4200
Das 7KM PAC4200 ist ein Multifunktionsmessgerät zum Anzeigen, Speichern und Überwachen aller relevanten
Netzparameter in der Niederspannungs-Energieverteilung. Das 7KM PAC4200 hat im Vergleich zum 7KM
PAC3200 erweiterte Messfunktionen (> 800 Messgrößen), einen integrierten Speicher für die Pufferung von
Lastprofil und Ereignissen sowie eine Gateway-Funktionalität. Das Gerät misst 1-, 2- oder 3-phasig und kann in
TN-, TT- und IT-Netzen mit 2, 3 oder 4 Leitern eingesetzt werden.
Die niedrigste unterstützte Firmware-Version für 7KM PAC4200 ist die Version 1.2. Verbinden Sie das Multi-
funktionsmessgerät 7KM PAC4200 über die integrierte Ethernet-Schnittstelle unter Verwendung von Modbus
TCP mit powermanager.
HINWEIS
i Beim Erstellen eines neuen PAC4200-Gerätes ab Firmware-Version 2.1.1 wird empfohlen, das Projekt neu
zu starten, damit alle Eigenschaften der Geräte abgefragt werden können.
Sie können alle Modbus-fähigen Messgeräte über Ethernet oder ein Gateway mittels RS485-Schnittstelle mit
powermanager verbinden.
Neben der Messwertanzeige unterstützt powermanager die folgende Gerätefunktionalität:
• Gateway-Funktionalität
• Zeitsynchronisation
36 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
HINWEIS
i Weitere Informationen zu den besonderen Funktionen der Digitaleingänge finden Sie unter 8.2.3 Eingänge
und Ausgänge.
HINWEIS
i Lastprofildaten werden in powermanager nur angezeigt, wenn die Zeitdifferenz zwischen dem PAC-Gerät
und dem PC innerhalb bestimmter Toleranzen liegt. Synchronisieren Sie die Zeiten zwischen dem PC und
dem Gerät, wenn keine Lastprofildaten erfasst werden.
PAC2200
Das PAC2200 ist ein Multifunktionsmessgerät zum Anzeigen aller relevanten Netzparameter. Es erfasst alle
Basismessgrößen und die erweiterten Messgrößen (z.B. THD). Zur Netzüberwachung stehen Grenzwerte zur
Verfügung. Das Gerät misst 1-, 2- oder 3-phasig und kann in TN-, TT- und IT-Netzen mit 2, 3 oder 4 Leitern
eingesetzt werden. Das PAC2200 mit Mehrbereichsnetzteil kann somit direkt an jedes Niederspannungsnetz
bis zu einer Netzspannung von 690 V angeschlossen werden. Verbinden Sie das Multifunktionsmessgerät
PAC2200 über die integrierte Ethernet-Schnittstelle unter Verwendung von Modbus TCP mit powermanager.
Neben der Messwertanzeige unterstützt powermanager die folgenden Gerätefunktionalitäten:
3VA27
Der Kompaktleistungsschalter 3VA27 ist ein strombegrenzender Leistungsschalter mit IEC-Zertifizierung und
ergänzt das bestehende 3VA-IEC-Portfolio.
Strombegrenzende Kompaktleistungsschalter sind definiert als:
• Leistungsschalter, die innerhalb eines bestimmten Strombereichs verhindern, dass der Durchlassstrom
den unbeeinflussten Scheitelwert erreicht, und die Durchlassenergie (I2t) auf einen Wert begrenzen, der
unter der Durchlassenergie einer Halbschwingung des symmetrischen unbeeinflussten Stroms liegt.
Dies sind die positiven Eigenschaften eines Schutzgeräts, das am häufigsten auf der Abgangsseite verwendet
wird und das, wie der Kompaktleistungsschalter 3VA27, im Fehlerfall dynamisch selektiv und strombegren-
zend wirkt. Strombegrenzung bedeutet, dass der Scheitelwert des unbeeinflussten Impulskurzschlussstroms
ip auf einen kleineren Durchlassstrom iD begrenzt wird. Effektive Strombegrenzung bedeutet, dass die Leis-
tungsschalter und Schienenverteiler kompakter gebaut werden können. Bei einem Kurzschluss sorgt der
Kompaktleistungsschalter für eine erhebliche Reduzierung der Größe der Durchlassströme, wobei die Last für
nachgeschaltete Geräte reduziert wird (geringere thermische Last, kleinere dynamische Kräfte). Die Durchlass-
energie wird ebenfalls erheblich reduziert. Kompaktleistungsschalter 3VA sind für Strombegrenzung ausge-
legt. Er besitzt die folgenden Eigenschaften:
powermanager, , Hilfe 37
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
• Netzfrequenz
• Phasenwinkel
38 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
HINWEIS
i powermanager erkennt die jeweilige Schalterversion und verfügbare Messwerte nicht automatisch. Wählen
Sie im Geräte-Engineering für den Schalter die Messwerte, die in Ihrem Schalter verfügbar sind. Aktivieren
Sie dazu das Kontrollkästchen für Adresse. Falls nötig, aktivieren Sie zusätzlich auf der Registerkarte Konfi-
guration die Archivierung.
Tabelle 3-1 Farbiger Hintergrund des Kompaktleistungsschaltersymbols zur Kennzeichnung des Zustands
von Meldungen
Der Leistungsschalter ist geöffnet. Derzeit liegen keine Auslöse-, Warn- oder
Sollwertmeldungen an.
powermanager, , Hilfe 39
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
Kompaktleistungsschalter 3VA
Verbinden Sie die Kompaktleistungsschalter 3VA über das COM800-Gateway mit powermanager.
Die 3VA-Reihe wurde für die Verwendung in Applikationen mit höheren technischen Anforderungen und
einem Nennstrom von bis zu 630 A entworfen.
Neben einer höheren Schaltleistung von bis zu 150 kA verfügen diese MCCBs über einen elektronischen
Auslöser (ETU) und eine Integrationsfähigkeit für Mess- und Kommunikationsfunktionen.
Das Kontaktsystem der Strombegrenzung sorgt zudem für eine sehr hohe Schaltleistung. ETUs garantieren
einen zuverlässigen Überlastschutz, eine kurzfristig verzögerte oder sofortige Auslösung im Fall eines Kurz-
schlusses, Neutralleiterschutz und Erdschlussschutz.
Mobile Testgeräte erlauben die Überprüfung und Parametrierung von ETU-Funktionen in MCCBs vor Ort.
40 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
Tabelle 3-3 Farbiger Hintergrund des Kompaktleistungsschaltersymbols zur Kennzeichnung des Zustands
von Meldungen:
powermanager, , Hilfe 41
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
42 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
powermanager, , Hilfe 43
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
• EIN – Wählen Sie EIN, wenn der Schalterstatus AUS oder AUSGELÖST ist.
Tabelle 3-5 Farbiger Hintergrund des Kompaktleistungsschaltersymbols zur Kennzeichnung des Zustands
von Meldungen:
44 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
powermanager, , Hilfe 45
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
Der Leistungsschalter ist in Teststellung und hat ausgelöst. Derzeit steht eine
Auslösemeldung an.
46 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.1 Übersicht
3WL10
Der offene Leistungsschalter ist integraler Bestandteil eines wirtschaftlich effizienten Verteilnetzes zum Schutz
von Personal und Sachwerten. Der offene Leistungsschalter 3WL10 ist ein IEC-Leistungsschalter (3WL1) mit
der Baugröße 0 (3WL10) und ergänzt das bestehende 3WL1-IEC-Portfolio.
Der offene Leistungsschalter 3WL10 erfüllt folgende Anforderungen:
• Hohes Schaltvermögen
• Selektives Schutzverhalten
Generische Modbus-Geräte
Sie können alle Modbus-fähigen Messgeräte direkt per Ethernet (Modbus TCP) oder Gateway (7KM PAC4200)
und die Schnittstelle RS-485 mit powermanager verbinden. Für diese Geräte können Sie bis zu 50 Messgrößen
und 10 Statusinformationselemente konfigurieren.
! GEFAHR
Verwendung von generischen Schaltern:
Wenn dies ignoriert wird, können lebensgefährliche Verletzungen die Folge sein.
² Verriegeln Sie den Schalter gegen unerwünschte/unerlaubte Schalthandlungen und gegen den
Zustand Tripped (Ausgelöst). Es gibt beim Schalter keinen softwaretechnischen Verriegelungsmecha-
nismus.
powermanager, , Hilfe 47
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
3.2 SEM3
3.2.1 Übersicht
Das neue Siemens Embedded Micro Metering Module (SEM3) ist eine modulare Messlösung für Energieüber-
wachung, Datenanalyse und Abrechnung. Dank des flexiblen Designs werden die Anforderungen für
Messungen von niedriger, mittlerer und hoher Dichte effizient und kostengünstig erfüllt: mit nur wenigen
standardisierten Komponenten, die in Schalttafel- und Schaltanlagen-Produkten von Siemens integriert sind.
Das SEM3-System setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
• Controller
• Zählerbaugruppen
• Zähler-Baugruppenträger
• Stromwandler
• Kommunikationskabel
Weitere Informationen entnehmen Sie dem jeweiligen SEM3-Handbuch.
Um mit dem jeweiligen SEM3-Gerät zu arbeiten, müssen Sie den entsprechenden Gerätetyp erstellen.
So erstellen Sie den SEM3-Gerätetyp:
² Klicken Sie im Projektbaum mit der rechten Taste auf die Projektbaumwurzel.
² Wählen Sie im Kontextmenü Systemeinstellungen.
Die Seite Systemeinstellungen öffnet sich.
² Klicken Sie auf die Registerkarte Gerät.
² Klicken Sie auf der Registerkarte Gerät unter Gerät vom Typ SEM3 anlegen auf Import.
Das Fenster Gerät vom Typ SEM3 importieren wird geöffnet.
48 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
² Geben Sie die gültige IP-Adresse, Name für Gerät vom Typ SEM3, Benutzername und Passwort ein.
[sc_pm_importsem3_values, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 49
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
HINWEIS
i Werden Fehlermeldungen angezeigt, müssen Sie den Fehler beheben und die Datei anschließend erneut
importieren.
50 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
powermanager, , Hilfe 51
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
² Klicken Sie mit rechten Maustaste auf SEM3 > Kommunikation > Kommunikation starten, um die
Kommunikation mit dem Gerät zu starten.
52 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
powermanager, , Hilfe 53
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
HINWEIS
i Die Namen der Messgrößen lassen sich für alle von powermanager unterstützten Sprachen ändern. Die
Element-Spalte zeigt die geänderten Bezeichnungen an.
Das SEM3-Gerät kann über die Systemnavigation geöffnet und die Onlinewerte analog zu den im powerma-
nager vorhandenen Geräten überwacht werden. In der Runtime-Ansicht werden folgende Registerkarten für
die Überwachung der Onlinewerte angezeigt:
• Übersicht
• kWh
• Zählerwerte
• Energie
• Befehle
• Parameter
54 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Kommunikation starten
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SEM3 und wählen Sie im Kontextmenü Kommunikation > Kommu-
nikation starten, um die Kommunikation mit dem Gerät zu starten.
Darüber hinaus wird neben dem Feld Kommunikation ein grüner Kreis für die erfolgreiche Kommunikation
angezeigt.
[sc_pm_startcomm, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 55
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
[sc_pm_comm_unit_connected, 1, de_DE]
56 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Übersicht
Diese Registerkarte zeigt Zählername, Bemessung Stromwert sowie Verbindungsstatus der Zähler entspre-
chend der unterschiedlichen Gerätephasen an.
powermanager, , Hilfe 57
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
kWh
Diese Registerkarte zeigt die Details zum Energieverbrauch der jeweiligen Zähler an.
58 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Zählerwerte
Diese Registerkarte zeigt die zu überwachenden Onlinewerte der Zähler an. Die Zählerwerte werden gemäß
der Phasen eingeteilt (1-polig, 2-polig und 3-polig).
powermanager, , Hilfe 59
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Energie
Diese Registerkarte zeigt die Details zum Energieverbrauch an. Diese Registerkarte ermöglicht Ihnen das
Vergleichen des Energieverbrauchs in 2 verschiedenen Zeitbereichen.
Weitere Informationen finden Sie in 6.1.7 Energie.
Befehle
Diese Registerkarte ermöglicht Ihnen, Befehle auf Geräte- und Zählerebene an die verbundenen Geräte zu
senden.
60 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
[sc_pm_sem3_status_commands, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 61
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Sie können die Befehle für folgende Alarme unter den Registerkarten 1-polig, 2-polig und 3-polig
zurücksetzen:
– Phasenausfallalarm
– Phase Überstromvoralarm
– Phase Überstromalarm
– Über Wirkenergiebedarfsalarm überwachen
62 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Applikation
3.2 SEM3
Parameter
powermanager, , Hilfe 63
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
64 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
4 Benutzeroberfläche
4.1 Übersicht 66
4.2 Menüleiste 68
4.3 Funktionen in der Symbolleiste 70
powermanager, , Hilfe 65
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.1 Übersicht
4.1 Übersicht
[sc_pm_dashboard, 1, de_DE]
Standardschnittstellendialoge
Wählen Sie ein Gerät, einen Sektor oder einen Bereich im Projektbaum, um die verknüpften Daten anzuzeigen.
Je nach Gerätetyp sind folgende Registerkarten verfügbar:
• Dashboard
• Übersicht
• Selektierte Werte
• Oberschwingungen
• Energie
• Trend
• Betrieb
• Web
• Parameter
HINWEIS
66 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.1 Übersicht
Alarme
Dieser Bereich ermöglicht Ihnen das Quittieren von Alarmen.
So quittieren Sie einen Alarm:
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Alarm, den Sie quittieren möchten.
HINWEIS
i Sie können die Alarme und Warnungen auch im Meldebildschirm quittieren. Klicken Sie , um den
Meldeschirm zu öffnen.
powermanager, , Hilfe 67
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.2 Menüleiste
4.2 Menüleiste
Ansicht
Standard Öffnet die Standardansicht. Weitere Informationen finden Sie in 6.1.1 Regis-
terkarten in der Standardansicht.
Kennzahlen (KPI) Öffnet die KPI-Ansicht. Weitere Informationen finden Sie in 6.2.1 Übersicht.
Eingang Öffnet die Eingabeansicht. Weitere Informationen finden Sie in 6.3.1 Über-
sicht.
Reaktionsplan Öffnet die Reaktionsplanansicht. Weitere Informationen finden Sie in
6.4.1 Übersicht zu Reaktionsplänen.
Reports Öffnen Sie die Ansicht für erweiterte Reports. Weitere Informationen finden
Sie in [Link] Berichtansicht.
Tools
Trends Öffnet den Dialog Trends. Weitere Informationen finden Sie in 6.1.8 Trend.
Alarme Öffnet den Dialog Alarme. Weitere Informationen finden Sie in 7.2 Melde-
klassen.
Erweiterter Report Öffnet den Excel-Report. Weitere Informationen finden Sie in [Link] Über-
sicht powermanager Excel-Report.
Topologie-Export Öffnet den Dialog Topologie-Export. Weitere Informationen finden Sie in
7.4.1 Übersicht zum Topologie-Export.
Leistungsspitzenanalyse Öffnet den Dialog Leistungsspitzen. Weitere Informationen finden Sie in
7.5.1 Übersicht zur Leistungsspitzenanalyse.
Massenparametrierung Öffnet den Dialog Massenparametrierung. Weitere Informationen finden Sie
in 7.6 Massenparametrierung.
Grafik-Editor Öffnet den Dialog Grafik-Editor. Weitere Informationen finden Sie in
8.9.1 Funktionsumfang.
Einstellungen
Panels
Hilfe
68 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.2 Menüleiste
Lizenzinformationen Öffnet den Dialog Lizenzinformationen, der die Anzahl der verfügbaren und
genutzten Gerätelizenzen anzeigt.
Support & Service Öffnet die Website mit dem Support für powermanager.
Info Öffnet den Dialog Info. Der Dialog zeigt die aktuelle Version von powerma-
nager an.
powermanager, , Hilfe 69
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.3 Funktionen in der Symbolleiste
Standardansicht
In dieser Ansicht können KPIs angelegt und konfiguriert werden. Es werden auch
alle angelegten KPIs angezeigt.
KPI-Ansicht
In dieser Ansicht können die Report-Vorlagen angelegt und konfiguriert werden.
Aus den konfigurierten Vorlagen können Reports erstellt werden. Sie können auch
alle angelegten Report-Vorlagen und Reports anzeigen.
Report-Ansicht
In dieser Ansicht können die Veränderungen der Werte eines Geräts über einen
bestimmten Zeitraum dargestellt werden. Ein Trend kann eine beliebige Anzahl
hierarchischer Bereiche zur Darstellung von Kurven samt Skalen und Legenden
enthalten. Auch Darstellungen wie Wert-über-Zeit und Wert-über-Wert sind
Variabler Trend
möglich.
In dieser Ansicht werden die Alarme und Ereignisse in tabellarischer Form ange-
zeigt. Sie können die Alarmmeldungen für die Anzeige sortieren und filtern.
Meldeschirm
Öffnet die Online-Hilfe für powermanager.
Online-Hilfe
• Im Bereich Spracheinstellungen wählen Sie die Sprachen aus, für die Sie das Symbol aktivieren
möchten.
• Im Bereich Symbolleisteneinstellungen wählen Sie in der Auswahlliste die Anzahl der gewünschten
zusätzlichen Schaltflächen in der Symbolleiste aus.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf , um ein Bedienfeld für das neu erstellte Symbol zuzu-
weisen.
Der Dialog Referenzparametrierung öffnet sich.
• Wählen Sie ein Bedienfeld aus dem Bereich Bitte wählen Sie ein Bedienfeld aus.
70 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Benutzeroberfläche
4.3 Funktionen in der Symbolleiste
HINWEIS
i Zum Einfügen zusätzlicher Schaltflächen in die Symbolleiste ist eine Expertenlizenz erforderlich.
powermanager, , Hilfe 71
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
72 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
5 Mit Projekten arbeiten
powermanager, , Hilfe 73
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.1 Neues Projekt erstellen
HINWEIS
[sc_pm_admin, 1, de_DE]
²
Klicken Sie .
Der Dialog Neues Projekt wird angezeigt.
74 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.1 Neues Projekt erstellen
(vom Server kopiert). Bei einer Benutzeroberfläche werden die Konfigurations- und Protokolldateien erzeugt,
während bei einer Benutzeroberfläche für die Visualisierung alle Bestandteile mit Ausnahme der Datenbank
erzeugt werden. Hinweis: Die Änderungen an der Konfigurationsdatei werden nicht automatisch auf den
Server kopiert. Für den Zugriff auf die Bedienfelder auf dem Server muss der Projektpfad freigegeben werden.
Das Serverprojekt kann im Teilfenster Neues Projekt ausgewählt werden (siehe folgendes Bild). Hinweis: Die
nicht ausführbaren Projekte können nicht ausgewählt werden. Das Projektverwaltungsbedienfeld des Client
ermöglicht Ihnen das Anzeigen des Projektstatus (laufend, angehalten usw.).
² Wählen Sie im Bereich Projekttyp auswählen einen Projekttyp aus.
[sc_SelectProjType, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 75
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.1 Neues Projekt erstellen
[sc_GeneralSettings, 1, de_DE]
[sc_ServerProj, 1, de_DE]
²
Klicken Sie , um einen Speicherort auszuwählen, an dem bereits ein Serverprojekt vorhanden ist.
76 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.1 Neues Projekt erstellen
[sc_CreatingNewProj, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 77
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.2 Projekt über die Konsole starten
[sc_pm_console, 1, de_DE]
Das Fenster powermanager: Console führt die von powermanager verwendeten Prozesse auf.
Die Spalte St gibt den Status der einzelnen Prozesse an.
0 (Rot) – Prozess ist gestoppt.
1 (Gelb) – Prozess gestartet.
78 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.2 Projekt über die Konsole starten
Nachdem alle Prozesse im ausgewählten Projekt gestartet sind, erscheint das Fenster Anmeldung für das
Projekt.
[sc_pm_basepanel, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn powermanager installiert ist, ist dem Root-Benutzerkonto kein Passwort zugewiesen. Weisen Sie dem
Root-Benutzer ggf. ein Passwort zu.
Die in der powermanager-Konsole angezeigten Prozesse sind Hintergrundprozesse. Das Öffnen oder
Schließen der powermanager-Konsole hat keine Auswirkung auf den Prozessstatus. Die Datenerfassung
läuft bei geschlossener Konsole weiter.
Nach dem Starten des Projekts können Sie Geräte im Projektbaum hinzufügen.
powermanager, , Hilfe 79
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.2 Projekt über die Konsole starten
[sc_pm_startpro, 1, de_DE]
²
Wählen Sie das zu startende Projekt und klicken Sie , um das Projekt als Dienst zu starten.
Für das gewählte Projekt wird eine Desktop-Verknüpfung erstellt und das Projekt wird gestartet.
² Doppelklicken Sie auf die Verknüpfung, um die powermanager-Anwendung aufzurufen.
HINWEIS
i Wenn das Projekt gelöscht wird, wird die entsprechende Verknüpfung ebenfalls gelöscht.
80 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.3 Projekt über die Projektverwaltung starten
[sc_pm_pm_admin, 1, de_DE]
²
Klicken Sie , um das Projekt zu starten.
powermanager, , Hilfe 81
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
5.4 Projektvorgänge
Bereiche
Sie können die Projektbaumwurzel je nach Ihren Anforderungen in verschiedene Bereiche unterteilen.
[sc_pm_projecttree, 1, de_DE]
[sc_pm_createarea, 1, de_DE]
82 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_create_area, 1, de_DE]
HINWEIS
i Bei der Benennung von Bereichen/Sektoren/Geräten sind nur die folgenden Zeichen zulässig:
• A-Z, , , ‘ ‘, ‘-‘,’_’
• a-z
• 0-9
• (Leerzeichen)
• - (Trennstrich)
• _ (Unterstrich)
[sc_pm_copyarea, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 83
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
HINWEIS
i Der Befehl Bereich kopieren wird auf verteilten Systemen nicht unterstützt.
Ein kopierter Bereich kann nur auf Systemebene eingefügt werden.
Es kann immer nur ein Bereich kopiert werden.
Kein Bereich kann nicht kopiert werden.
Der kopierte Bereich steht nicht zum Einfügen zur Verfügung, wenn die Sprache der Benutzeroberfläche
oder der Benutzer geändert wird.
Bereich einfügen
So fügen Sie den Bereich ein:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das System.
[sc_pm_pastearea, 1, de_DE]
84 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_paste_area, 1, de_DE]
Standardmäßig wird beim Einfügen von Geräten/Sektoren/Bereichen _1 an den Namen der Geräte angehängt.
Das geschieht, damit alle kopierten Geräten einen eindeutigen Namen erhalten. Diesen Namen können Sie in
der Spalte Neuer Gerätename von Hand ändern.
Name Beschreibung
Status Zeigt an, ob der neue Namen eindeutig ist oder nicht.
Quellspeicherort Zeigt den Speicherort an, von dem das Gerät/der Bereich/der Sektor kopiert wird.
Ursprünglicher Geräte- Zeigt den ursprünglichen Namen des Geräts/Bereichs/Sektors an.
name
Zielspeicherort Zeigt den Speicherort an, an dem das Gerät/der Bereich/der Sektor eingefügt wird.
Neuer Gerätename Dient dazu, den eingefügten Geräten einen neuen Namen zu geben.
Sektoren
Ein Bereich kann in Sektoren unterteilt werden. Sektoren können in weitere Sektoren unterteilt werden. Sie
können bis zu 5 Ebenen von Sektoren anlegen.
[sc_Sectors, 2, de_DE]
Sektor anlegen
powermanager, , Hilfe 85
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_createsector, 1, de_DE]
86 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_cutarea, 1, de_DE]
HINWEIS
i Der Befehl Sektor kopieren wird auf verteilten Systemen nicht unterstützt.
Es kann immer nur ein Sektor kopiert werden.
Der kopierte Bereich steht nicht zum Einfügen zur Verfügung, wenn die Sprache der Benutzeroberfläche
oder der Benutzer geändert wird.
Sektor einfügen
So fügen Sie den Sektor ein:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bereich/Sektor, in den Sie den kopierten Sektor einfügen
möchten.
² Wählen Sie im Kontextmenü Sektor einfügen.
powermanager, , Hilfe 87
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
HINWEIS
i Ein Sektor kann in den gleichen Bereich, in dem er bereits vorhanden ist, eingefügt werden.
Ein Sektor kann nicht in sich selbst eingefügt werden.
Ein Sektor kann nicht in Kein Bereich eingefügt werden.
Geräte
Sie können Geräte in einem Bereich oder Sektor anlegen.
[sc_Devices, 2, de_DE]
Gerät anlegen
So legen Sie ein Gerät an:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bereich oder Sektor, in dem Sie das Gerät anlegen
möchten.
² Wählen Sie Gerät anlegen.
88 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_createdevice, 1, de_DE]
Gerät ausschneiden
So schneiden Sie Geräte aus:
² Wählen Sie die Geräte aus, die Sie aus dem Projektbaum ausschneiden möchten.
powermanager, , Hilfe 89
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_cut_device, 1, de_DE]
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Geräte und wählen Sie im Kontextmenü
Geräte ausschneiden.
HINWEIS
i Das Ausschneiden kann nur für die gleiche Art von Objekt durchgeführt werden, Sie können also beispiels-
weise ein Gerät und einen Sektor nicht gleichzeitig ausschneiden.
Geräte kopieren
So kopieren Sie Geräte:
² Wählen Sie die Geräte aus, die Sie aus dem Projektbaum kopieren möchten.
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Geräte und wählen Sie im Kontextmenü
Geräte kopieren.
HINWEIS
i Der Befehl Gerät kopieren wird auf verteilten Systemen nicht unterstützt.
Der kopierte Bereich steht nicht zum Einfügen zur Verfügung, wenn die Sprache der Benutzeroberfläche
oder der Benutzer geändert wird.
Geräte einfügen
So fügen Sie die Geräte ein:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bereich oder Sektor, in den Sie die kopierten Geräte
einfügen möchten.
² Wählen Sie im Kontextmenü Paste devices (Geräte einfügen).
Das Dialogfeld Geräte einfügen wird angezeigt.
90 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
[sc_pm_pastedevice, 1, de_DE]
HINWEIS
i Ein Gerät kann in einen beliebigen Bereich/Sektor eingefügt werden, auch in den Bereich/Sektor, in dem es
bereits vorhanden ist.
Kommunikation
Sie können den Kommunikationsstatus über das Symbol neben dem Gerät anzeigen:
Gerät/Sektor/Bereich umbenennen
So benennen Sie ein Gerät/einen Sektor/Bereich um:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät/den Sektor/Bereich, das/den Sie kopieren möchten.
² Wählen Sie im Kontextmenü Umbennen: Gerät/Sektor/Bereich.
Der Dialog Umbenennen: Gerät öffnet sich.
[sc_pm_renamedevice, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 91
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
²
Klicken Sie .
Das Dialogfeld Text für jede Sprache wird angezeigt
[sc_pm_language, 1, de_DE]
² Geben Sie den gewünschten Namen für das Gerät in der jeweiligen Sprache in die Spalte Text ein.
Der für jede Sprache eingegebene Gerätename wird entsprechend der in der Benutzeroberfläche ausge-
wählten Sprache angezeigt.
² Klicken Sie OK.
² Klicken Sie Übernehmen.
Menüpunkte Beschreibung
Geräte-Engineering Siehe [Link] Registerkarte Erweiterte Einstellungen.
Gerät ausschneiden Klicken Sie auf Gerät ausschneiden, um das ausgewählte Gerät auszuschneiden.
Gerät kopieren Klicken Sie auf Gerät kopieren, um das ausgewählte Gerät zu kopieren.
Gerät umbenennen Klicken Sie auf Gerät umbenennen, um das ausgewählte Gerät umzubenennen.
Gerät löschen Klicken Sie auf Gerät löschen, um das ausgewählte Gerät zu löschen.
Kommunikation starten Klicken Sie auf Kommunikation starten, um die Kommunikation zwischen Software
und Gerät zu starten. Wenn die Kommunikation zwischen der Software und dem
Gerät bereits läuft, ist diese Option deaktiviert.
Kommunikation Klicken Sie auf Kommunikation anhalten, um die Kommunikation zwischen Soft-
anahlten ware und Gerät anzuhalten. Wenn die Kommunikation zwischen der Software und
dem Gerät bereits angehalten ist, ist diese Option deaktiviert.
Menüpunkte Beschreibung
Gerät anlegen Klicken Sie auf Gerät anlegen, um ein Gerät in diesem Sektor anzulegen.
Geräte einfügen Klicken Sie auf Geräte einfügen, um die kopierten Geräte in den Sektor einzufügen.
Sektor anlegen Klicken Sie auf Sektor anlegen, um einen Sektor in diesem Sektor anzulegen.
Sektor ausschneiden Klicken Sie auf Sektor ausschneiden, um den ausgewählten Sektor auszu-
schneiden.
Sektor kopieren Klicken Sie auf Sektor kopieren, um den ausgewählten Sektor zu kopieren.
Sektor einfügen Klicken Sie auf Sektor einfügen, um den kopierten Sektor in den Bereich/Sektor
einzufügen.
92 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
Menüpunkte Beschreibung
Sektor umbenennen Klicken Sie auf Sektor umbenennen, um den ausgewählten Sektor umzubenennen.
Sektor löschen Klicken Sie auf Sektor löschen, um den ausgewählten Sektor zu löschen.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte starten, um die Kommunikation
Geräte starten zwischen der Software und allen im Sektor vorhandenen Geräten zu starten. Wenn
die Kommunikation zwischen der Software und den Geräten bereits läuft, ist diese
Option deaktiviert.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte anhalten, um die Kommunikation
Geräte anhalten zwischen Software und allen im Sektor vorhandenen Geräten anzuhalten. Wenn die
Kommunikation zwischen der Software und den Geräten bereits angehalten ist, ist
diese Option deaktiviert.
Menüpunkte Beschreibung
Gerät anlegen Klicken Sie auf Gerät anlegen, um ein Gerät in diesem Bereich anzulegen.
Geräte einfügen Klicken Sie auf Geräte einfügen, um die kopierten Geräte in den Sektor einzufügen.
Geräte-Engineering Siehe [Link] Registerkarte Erweiterte Einstellungen.
Sektor anlegen Klicken Sie auf Sektor anlegen, um einen Sektor in diesem Sektor anzulegen.
Sektor einfügen Klicken Sie auf Sektor einfügen, um den kopierten Sektor in den Bereich/Sektor
einzufügen.
Bereich kopieren Klicken Sie auf Bereich kopieren, um den ausgewählten Bereich zu kopieren.
Bereich umbenennen Klicken Sie auf Bereich umbenennen, um den ausgewählten Bereich umzube-
nennen.
Bereich löschen Klicken Sie auf Bereich löschen, um den ausgewählten Bereich zu löschen.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte starten, um die Kommunikation
Geräte starten zwischen Software und allen im Bereich vorhandenen Geräten zu starten. Wenn die
Kommunikation zwischen der Software und den Geräten bereits läuft, ist diese
Option deaktiviert.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte anhalten, um die Kommunikation
Geräte anhalten zwischen Software und allen im Bereich vorhandenen Geräten anzuhalten. Wenn
die Kommunikation zwischen der Software und den Geräten bereits angehalten ist,
ist diese Option deaktiviert.
Menüpunkte Beschreibung
Gerät anlegen Klicken Sie auf Gerät anlegen, um ein Gerät im System anzulegen.
Das neue Gerät wird im Bereich ohne Bereich hinzugefügt.
Geräte-Engineering Siehe [Link] Registerkarte Erweiterte Einstellungen.
Bereich anlegen Klicken Sie auf Bereich anlegen, um einen neuen Bereich anzulegen.
Bereich einfügen Klicken Sie auf Bereich einfügen, um einen kopierten Bereich in das System einzu-
fügen.
Bereichsverwaltung Klicken Sie auf Bereichsverwaltung, um einen Überblick über die verfügbaren
Bereiche zu erhalten.
Sie können sehen, welche Geräte in den einzelnen Bereichen über eigene Bereich-
seinstellungen verfügen.
Außerdem können Sie neue Bereiche anlegen.
Filterverwaltung Klicken Sie auf Filterverwaltung, um auf der Registerkarte Ausgewählte Werte
individuelle Filter für die Messwertanzeige zu erstellen.
Weitere Informationen finden Sie in [Link] Übersicht zur Filterverwaltung.
powermanager, , Hilfe 93
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.4 Projektvorgänge
Menüpunkte Beschreibung
Systemeinstellungen Klicken Sie auf Systemeinstellungen, um die Einstellungen für das ausgewählte
Projekt zu ändern. Weitere Informationen finden Sie in 8.1.1 Projekteinstellungen
konfigurieren.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte starten, um die Kommunikation
Geräte starten zwischen Software und allen Geräten zu starten. Wenn die Kommunikation
zwischen der Software und den Geräten bereits läuft, ist diese Option deaktiviert.
Kommunikation aller Klicken Sie auf Kommunikation aller Geräte anhalten, um die Kommunikation
Geräte anhalten zwischen Software und allen Geräten anzuhalten. Wenn die Kommunikation
zwischen der Software und den Geräten bereits angehalten ist, ist diese Option
deaktiviert.
94 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.5 Upgrade und Update eines Projekts durchführen
HINWEIS
i Vergewissern Sie sich, dass Sie das Projekt gesichert haben, bevor Sie ein Upgrade durchführen.
Installieren Sie powermanager V3.5 auf dem System und führen Sie in 2 Schritten ein Upgrade des Projekts
durch.
Schritt 1
² Klicken Sie Start > Alle Programme > SENTRON > powermanager V3.5 > Projektverwaltung, um die
Projektverwaltung von powermanager zu starten.
² Doppelklicken Sie Doppelklick für Liste älterer Projekte.
Das Fenster Projektverwalter öffnet sich.
Dieses Fenster zeigt alle vorherigen Projekte aus powermanager V3.4 und älter, für die noch kein
Upgrade durchgeführt wurde.
²
Wählen Sie das Projekt, für das Sie ein Upgrade durchführen möchten, und klicken Sie .
[sc_pm_update_confirm, 1, de_DE]
powermanager, , Hilfe 95
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Mit Projekten arbeiten
5.5 Upgrade und Update eines Projekts durchführen
Schritt 2
² Starten Sie das Upgrade-Projekt mit powermanager V3.5.
Eine ältere Version des Projekts wird automatisch auf die neueste Version aktualisiert, wenn es in powerma-
nager V3.5 gestartet wird.
[sc_pm_update, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn die Aktualisierung fehlschlägt, starten Sie powermanager neu, um das Projekt zu aktualisieren.
96 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
6 Ansichten
6.1 Standardansicht 98
6.2 Kennzahlen (KPI) 106
6.3 Eingabeansicht 117
6.4 Reaktionspläne 120
6.5 Datenauswertung - Grundlegender Report 129
powermanager, , Hilfe 97
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Ansichten
6.1 Standardansicht
6.1 Standardansicht
• Dashboard
• Übersicht
• Selektierte Werte
• Netzqualität
• Oberschwingungen
• Energie
• Trend
• Vorgänge
• Web
• Parameter
6.1.2 Dashboard
Die Registerkarte Dashboard zeigt die Werte der Datenpunkte an, die in der Registerkarte Dashboard-Konfi-
guration für das ausgewählte Gerät konfiguriert sind.
98 powermanager, , Hilfe
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Ansichten
6.1 Standardansicht
[sc_Dashboard, 1, de_DE]
6.1.3 Übersicht
Die Registerkarte Übersicht ist für alle Geräte außer virtuellen Geräten verfügbar. Diese Registerkarte zeigt
eine Übersicht über die verschiedenen von den Geräten gemessenen Datenpunktwerte an.
Der Farbe neben dem Feld Alarm zeigt den aktuellen Status des Alarms an. Der Farbe neben dem Feld
Kommunikation zeigt den Kommunikationsstatus zwischen dem Gerät und powermanager an.
powermanager, , Hilfe 99
E50417-H1000-C550-A7, Ausgabe 06.2019
Ansichten
6.1 Standardansicht
[sc_pm_4200_overviewtab, 1, de_DE]
Die Registerkarte Selektierte Werte listet alle vorausgewählten Messgrößen mit Bezeichnung, aktuellem
Messwert und festgelegter Einheit auf.
Sie können die Messgrößen in der Spalte Anzeige der Registerkarte Konfiguration in der Geräte-Engineering-
Ansicht vorauswählen.
HINWEIS
i Standardmäßig werden die Werte für folgende Elemente in der Registerkarte Selektierte Werte angezeigt.
• Gesamtwirkleistung
[sc_pm_selected_values, 1, de_DE]
Die Parameter für die Registerkarte Selektierte Werte werden am Gerät oder am Gerätetyp (Vererbung)
eingestellt. Sie können Filter im System erstellen.
Wenn ein Messwert rot markiert ist, gibt dies an, dass die Adresse in der Konfiguration deaktiviert ist.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein System, einen Bereich oder ein Gerät.
• Wählen Sie Geräte-Engineering und klicken Sie auf das Gerät oder den Gerätetyp.
• Wählen Sie die Messwerte für das Gerät oder den Gerätetyp aus.
HINWEIS
i Wenn die Auswahl auf Bereichsebene oder Systemebene erfolgt, wählen Sie den Gerätetyp aus dem
Kontextmenü aus.
Bereichsebene: Vererbung der Liste auf alle Geräte des gewählten Gerätetyps innerhalb des Bereichs.
Systemebene: Vererbung der Liste auf alle Geräte des gewählten Gerätetyps innerhalb der Station.
6.1.5 Netzqualität
Die Registerkarte Netzqualität ist nur für die Geräte PAC3200/3200T/4200/5100/5200 und P850/P855
verfügbar. Diese Registerkarte zeigt die Ist-, Minimal- und Maximalwerte des Leistungsfaktors und der
Frequenz an.
Diese Registerkarte zeigt auch die Ist- und Maximalverzerrung bei den Spannungs- und Stromwerten an.
[sc_pm_powerquality, 1, de_DE]
6.1.6 Oberschwingungen
Die Werte der harmonischen Oberschwingungen werden als Balkendiagramm dargestellt. Diese Registerkarte
ist nur für die Geräte 3WL, P855, P850, PAC1600 (1681/1682), PAC4200, PAC5100 und PAC5200 verfügbar.
[sc_pm_harmonics, 1, de_DE]
6.1.7 Energie
Die Registerkarte Arbeit zeigt Details zum Energieverbrauch an. Diese Registerkarte ermöglicht Ihnen das
Vergleichen des Energieverbrauchs in 2 Zeiträumen.
So vergleichen Sie den Energieverbrauch in 2 Zeiträumen:
² Wählen Sie einen Datenpunkt aus der Auswahlliste aus.
² Wählen Sie ein Intervall aus der Auswahlliste aus.
² Wählen Sie eine Dauer aus der Auswahlliste aus.
² Wählen Sie die Option Vergleichen aus.
² Klicken Sie auf Anwenden, um den Energieverbrauch in den 2 ausgewählten Zeiträumen zu vergleichen.
Der Vergleich wird in Form eines Diagramms angezeigt.
6.1.8 Trend
6.1.9 Befehle
Die Registerkarte Befehle besteht aus 3 Bereichen: Digitalausgänge, Digitaleingänge und Befehle für Mess-
geräte. Der Status des Schalters wird bei Leistungsschaltern angezeigt.
Registerkarte Befehle
[sc_pm_status_commands, 1, de_DE]
Sie können die digitalen Ausgänge der Geräte PAC3200, PAC3200T und PAC4200 im Bereich Digitalausgänge
steuern. Dazu parametrieren Sie die digitalen Ausgänge als Remote-Ausgang im Gerät.
Ein Lampensymbol zeigt den Steuerstatus an:
Symbol Status
Signal des digitalen Ausgangs ist Hoch (1).
Signal des digitalen Ausgangs ist Niedrig (0).
Nutzen Sie die Schaltfläche rechts neben dem Lampensymbol, um den digitalen Ausgang ein- oder auszu-
schalten.
Digitaleingänge
Dieser Bereich zeigt den digitalen Eingang und die Art seiner Nutzung an.
Befehle
Der Bereich Befehle enthält Schaltflächen, mit denen Sie die Geräteeinstellungen während der Laufzeit
ändern können.
Die Befehle können nur übermittelt werden, wenn am Gerät der Kennwortschutz ausgeschaltet ist.
Folgende Befehle stehen zur Verfügung:
PAC1665 • Reset Energiezähler
• Betriebsstundenzähler zurücksetzen
• Maximale Bedarfswerte zurücksetzen
PAC1682/1661 • Reset Energiezähler
• Betriebsstundenzähler zurücksetzen
• Maximale Bedarfswerte zurücksetzen
• Maximum/Minimum zurücksetzen
PAC2200 • Diagnose quittieren
• Zähler zurücksetzen
PAC3100 • Diagnose quittieren
• Maxima zurücksetzen
• Minima zurücksetzen
• Zähler zurücksetzen
PAC3200/PAC3200T • Diagnose quittieren
• Maxima zurücksetzen
• Minima zurücksetzen
• Zähler zurücksetzen
PAC4200 • Zurücksetzen des Betriebsstundenzählers
• Maxima zurücksetzen
• Minima zurücksetzen
• Zähler zurücksetzen
• Ereignis zurücksetzen
3VL/3WL • Schalter EIN
• Schalter AUS
Neben den Schaltern zeigt ein Symbol den aktuellen Status an.
3VA • Min/Max zurücksetzen
6.1.10 Web
Die Registerkarte Web wird nur für die Geräte PAC1200/PAC2200/PAC3200T, PAC5100/PAC5200 und P850/
P855 angezeigt. Diese Registerkarte zeigt die Web-Schnittstelle für das an powermanager angeschlossene
Gerät PAC5100/PAC5200 und P850/P855 an.
Verwenden Sie den Viewer COMTRADE, um die gespeicherten Fehlerdatensätze anzuzeigen. Die Ansicht
COMTRADE ist an folgendem Ort installiert:
C:\Programme (x86)\Siemens\Energy\ComtradeViewer\V4_58\
Weitere Informationen zu den einzelnen Registerkarten finden Sie jeweils im Handbuch zu PAC1200/PAC2200/
PAC3200T, PAC5100/PAC5200 oder SICAM P850/P855.
6.1.11 Parameter
Die Registerkarte Parameter zeigt die Geräteinformationen an. Diese sind z.B. Hersteller, Firmwareversion,
Modulinformationen usw.
[sc_pm_parameters, 1, de_DE]
6.2.1 Übersicht
In dieser Ansicht können Sie die Kennzahlen (KPIs) eines Gebäudes oder einer Branche erzeugen. Die Ansicht
besteht aus einem Baum, in den Sie KPIs einfügen können. KPIs können nach Zeitbereichen wie Tag, Woche,
Monat und Jahr berechnet werden.
Eine Zusammenstellung von KPIs bildet eine Gruppe. In der Voreinstellung ist die Gruppe1 verfügbar. Es
können maximal 9 KPIs in einer Gruppe angelegt werden.
Gruppe anlegen
[sc_pm_creategroup_kpiview, 1, de_DE]
[sc_pm_create_group, 1, de_DE]
² Geben Sie unter Gruppenname einen Namen für die Gruppe ein.
² Klicken Sie Anlegen.
Die angelegte Gruppe ist im Projektbaum zu sehen.
Weitere Informationen zum Benennen eines Knotens im Projektbaum finden Sie in 5.1 Neues Projekt
erstellen.
Gruppe kopieren
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Gruppe.
² Wählen Sie Gruppe kopieren.
Die kopierte Gruppe kann später zum Einfügen verwendet werden.
Gruppe einfügen
Eine zuvor kopierte oder ausgeschnittene Gruppe kann in das Stammverzeichnis eingefügt werden.
[sc_pm_paste, 1, de_DE]
[sc_pm_renamekpi, 1, de_DE]
KPI anlegen
So legen Sie eine KPI an:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Gruppe im Baum.
[sc_pm_kpi, 1, de_DE]
[sc_pm_data_source, 1, de_DE]
²
Klicken Sie im Abschnitt Datenquelle auf .
[sc_pm_sel_tree, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn Sie keinen Wert für Einheitendivisor und Umgerechnete Einheit eingeben, fungiert standardmäßig
der Wert 1 als Einheitendivisor und Einheit wird als Umgerechnete Einheit angenommen.
² Wenn Sie Manueller Wert auswählen, müssen Sie einen Wert und eine Einheit für die KPI-Berechnung
eingeben.
– oder –
² Wenn Sie Datenpunkt auswählen, wird der Standardwert (1) angenommen. Wenn der ausgewählte
Datenpunkt kein Zählerwert ist, wird der Momentanwert für die KPI-Berechnung verwendet.
Die Einheit wird entsprechend dem ausgewählten Wert angezeigt.
[sc_pm_cost_factor, 1, de_DE]
[sc_pm_general_settings, 1, de_DE]
² Wählen Sie im Bereich Allgemeine Einstellungen in der Auswahlliste ein Berechnungsintervall aus.
Je nach ausgewähltem Intervall wird die KPI stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich
berechnet.
² Geben Sie einen Zielwert ein.
Der Zielwert fungiert als Referenzwert für die KPI.
HINWEIS
i Der Zielwert wird nicht für KPI-Berechnungen verwendet, sondern beim Konfigurieren des Bereichs für die
KPI.
² Wählen Sie KPI archivieren aus, wenn Sie die Berechnungsergebnisse für die KPI archivieren möchten.
Andernfalls löschen Sie die KPI.
[sc_pm_alarmsettings, 1, de_DE]
KPI-Systemansicht
KPI-Gruppenansicht
[sc_KPI_Group_View, 1, de_DE]
Diese Ansicht enthält alle KPIs der ausgewählten Gruppe in Form von Messgeräten. Maximal neun KPIs können
angezeigt werden.
KPI-Laufzeitansicht
[sc_KPI_View, 1, de_DE]
Diese Ansicht zeigt für die ausgewählten KPIs ein Balkendiagramm und Messgerät.
KPI-Datenpunktselektor
[sc_KPI_Data_pt_Selector, 1, de_DE]
6.3 Eingabeansicht
6.3.1 Übersicht
HINWEIS
i In der Eingabeansicht sind nur die manuellen Messgeräte auf den Ebenen Sektor, Bereich und Projekt-
baumwurzel zu sehen.
Auf den Ebenen Sektor, Bereich und Projektbaumwurzel wird Folgendes angezeigt:
• Die neuesten für jedes Gerät eingegebenen Messwerte und der Zeitstempel zum jeweiligen Messwert
– oder –
² Klicken Sie auf das Gerät, um die Liste von 50 früheren Messwerten zu sehen.
² Doppelklicken Sie auf der Ebene Sektor, Bereich oder Projektbaumwurzel auf den Gerätenamen in der
Tabelle, zu dem Sie den Messwert hinzufügen möchten.
– oder –
²
Klicken Sie auf der rechten Seite der Tabelle.
Der Dialog Input Panel öffnet sich.
[sc_pm_inputpanel, 1, de_DE]
HINWEIS
i • Das im Dialog Eingabebereich eingegebene Datum und die Uhrzeit müssen zwischen Datum und
Uhrzeit der Erstellung des Geräts und dem aktuellen Datum und Uhrzeit liegen.
• Wenn die für das Gerät eingestellte Überlaufgrenze 0 lautet, sorgen Sie dafür, dass der von Ihnen
eingegebene Messwert höher als der für vorherige Zeitstempel eingegebene Messwert ist.
HINWEIS
i Nachdem Sie den Messwert hinzugefügt haben, sind die eingegebene Zeit und der Wert in den Spalten
<neue Zeit> und <neuer Wert> zu sehen.
²
Klicken Sie auf der rechten Seite der Tabelle, um den eingegebenen Wert zu bearbeiten.
Der Dialog Eingabebereich öffnet sich.
6.4 Reaktionspläne
• Ziel
Das Ziel eines Reaktionsplans ist ein digitaler Ausgang. Konfigurieren Sie den Ausgang am Gerät als
Remote-Ausgang, um eine Schaltung zu ermöglichen.
• Funktion
Die Funktion kennzeichnet die Auslöseart.
Der Schaltvorgang kann wie folgt ausgelöst werden:
– Digitaleingang eines Geräts
– Alarm eines Messwerts
– Schaltbit eines Lastüberwachungsgeräts
• Quelle
Jedes Datenpunktelement (DPE), das die gewählte Funktion liefert, dient als Quelle.
Zusammen bilden Funktion und Quelle die Schaltbedingung.
Gültigkeit
Das System prüft die Gültigkeit von Quelle und Ziel, wenn ein Reaktionsplan konfiguriert wird.
Der Reaktionsplan wird während der Laufzeit nicht geprüft. Spätere Änderungen am System führen zu falscher
Parametrierung. Wenn Sie die Konfigurationsansicht für Reaktionspläne wieder öffnen, werden Meldungen,
die auf solche auftretenden Parametrierungsfehler hinweisen, angezeigt.
Reaktionspläne öffnen
So öffnen Sie Reaktionspläne:
² Klicken Sie in der Menüleiste auf Ansicht > Reaktionsplan, um die Reaktionspläne zu öffnen.
² Klicken Sie im Projektbaum auf einen Bereich, einen Sektor oder ein Gerät, um alle Digitalausgänge im
Objekt anzuzeigen.
Wurzel: Zeigt alle Digitalausgänge aller Geräte im System an.
Bereich: Zeigt alle Digitalausgänge aller Geräte im ausgewählten Bereich an.
Sektor: Zeigt alle Digitalausgänge aller Geräte im ausgewählten Sektor an.
Gerät: Zeigt Digitalausgänge des ausgewählten Geräts an.
²
Klicken Sie in der Symbolleiste auf , um zur Standardansicht zurückzukehren.
[sc_ParameterizeOutputs_tab, 2, de_DE]
Geltungsbereich
Die Reaktionsplantabelle führt vorhandene Digitalausgänge auf. Darüber hinaus sind falsch parametrierte
Pläne, deaktivierte Pläne oder Reaktionspläne, die noch konfiguriert werden können, sichtbar.
Der Geltungsbereich ist auf die im Projektbaum ausgewählte Ebene beschränkt. Alle im System vorhandenen
Digitalausgänge werden aufgeführt, wenn die Projektbaumwurzel ausgewählt ist.
Ein Digitalausgang erscheint nur einmal in der Liste. Daher können Sie einem Ausgang nur eine Bedingung
zuweisen.
Sortieren
Wenn Sie die Reaktionsplantabelle öffnen, werden alle Spalten automatisch in aufsteigender Reihenfolge
basierend auf den Digitalausgängen sortiert, d.h. die ersten 2 Spalten: Ausgang [Link](en) und
Ausgang.
Eine Sortierung ist für alle Spalten möglich.
Klicken Sie auf die Spaltenüberschrift, um die Tabelle in absteigender Reihenfolge zu sortieren. Klicken Sie
erneut, um die Tabelle in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren.
Aktiver Reaktionsplan
Es wird ein Reaktionsplan erstellt, der im Laufzeitsystem aktiv ist, wenn einem Digitalausgang eine Funktion
und eine Quelle zugewiesen werden.
Die Spalte Funktion bietet die folgenden Funktionen:
• Digitaleingang
• Alarm
• Lastüberwachung
Wählen Sie immer eine Quelle aus, wenn Sie eine Funktion wählen. Das System öffnet ein entsprechendes
Auswahlfenster. Eine Funktion kann jederzeit neu zugewiesen werden. Die Quelle für eine ausgewählte Funk-
tion kann später geändert werden.
Ein bestehender Reaktionsplan wird deaktiviert, indem die Funktion Keine Funktion ausgewählt wird.
Die Spalten für nicht zugewiesene Quellen sind leer.
Reaktionsplan ausführen
Schaltbefehle werden erst ausgeführt, nachdem der Reaktionsplan gelöscht wurde. Die Funktion Keine Funk-
tion hebt die Zuweisung der Quelle auf.
Der Ausgang verbleibt im zuletzt bekannten Status, wenn die Kommunikation mit der Quelle unterbrochen
wird. Der Ausgangsstatus ändert sich entsprechend, sobald die Kommunikation mit der Quelle wieder herge-
stellt ist und sich der Status ändert.
Der Digitalausgang verbleibt im zuletzt bekannten Status, wenn die Kommunikation mit dem Digitalausgang
unterbrochen wird. Der Ausgangsstatus ändert sich entsprechend, sobald die Kommunikation mit dem
Ausgang wieder hergestellt ist und sich der Status der Quelle ändert.
Logische Invertierung
In der Spalte Invertiert können Sie den Schaltstatus umkehren. Durch Umkehren des Schaltstatus wird auch
der Ausgangsstatus invertiert.
• Verwendungsart
Diese Spalte zeigt die konfigurierte Verwendungsart des Digitalausgangs an. Die Konfiguration eines
Reaktionsplans erfordert die Verwendungsart Remote-Ausgang.
• Funktion
Diese Spalte wird verwendet, um den Auslöser für den Schaltvorgang des Digitalausgangs einzustellen.
Sie können einen der folgenden Auslöser einstellen:
– Digitaleingang des Geräts
– Alarm eines Messwerts
– Schaltbit einer Lastüberwachung
Klicken Sie auf die Tabellenzelle, um eine Auswahlliste zu öffnen. Sie können in dieser Liste Auslö-
serarten auswählen.
Klicken Sie auf einen Listeneintrag, um den entsprechenden Dialog zur Quellenauswahl zu öffnen.
• Invertiert
Sie können den Schaltstatus mit dieser Spalte invertieren.
Wenn diese Spalte auf YES (JA) eingestellt ist, ist die logische Invertierung eingeschaltet.
Wenn diese Spalte auf NO (NEIN) eingestellt ist, ist die logische Invertierung ausgeschaltet.
• Schaltgruppe
Diese Spalte zeigt die Schaltgruppe an.
• Verwendungstyp
Diese Spalte zeigt den konfigurierten Verwendungstyp des Digitalausgangs an. Die Konfiguration eines
Reaktionsplans erfordert den Verwendungstyp Remote-Ausgang.
• Status
Diese Spalte zeigt den Schaltstatus des Digitalausgangs an.
Wenn der Schaltstatus AUS ist, dann ist der Digitalausgang tief.
Wenn der Schaltstatus EIN ist, dann ist der Digitalausgang hoch.
• Schalter
Diese Spalte zeigt den Befehl für die Schaltung des Digitalausgangs an.
Ändern Sie den Befehl in AUS, um das Signal des Digitalausgangs auf tief zu schalten.
Ändern Sie den Befehl in EIN, um das Signal des Digitalausgangs auf hoch zu schalten.
Basierend auf der Änderung des Schaltstatus in dieser Spalte werden die Werte in den Statusspalten aktu-
alisiert.
Digitaleingang-Funktion
Die Digitaleingang-Funktion leitet den Status des Digitaleingangs an den Digitalausgang weiter:
• Der Digitalausgang schaltet in den Status EIN, wenn der Digitaleingang in den Status EIN schaltet.
• Der Digitalausgang schaltet in den Status AUS, wenn der Digitaleingang in den Status AUS schaltet.
Digitaleingänge aller Geräte im Quellsystem werden unabhängig von ihrer Parametrierung als binäre Eingänge
angeboten.
• PAC3200/PAC3200T: 1 Digitaleingang
• PAC3100: 2 Digitaleingänge
[sc_pm_dig_input, 1, de_DE]
Klicken Sie OK, um die ausgewählte Quelle in die Reaktionsplantabelle zu übertragen und den Dialog zu
schließen. Klicken Sie Abbrechen, um die Auswahl zu stornieren.
[sc_SelectionTree_Alerts, 2, de_DE]
Klicken Sie OK, um die ausgewählte Quelle in die Reaktionsplantabelle zu übertragen und das Fenster zu
schließen.
• switchNo
Das Bit SwitchNo wird gesetzt, wenn die Leistungskorrektur innerhalb der konfigurierten Grenzkurve
liegt.
• switchOff
Das Bit SwitchOff wird gesetzt, wenn die Last abgeschaltet werden muss, um zu vermeiden, dass der Soll-
wert im Tarifintervall überschritten wird, und wenn die Leistungskorrektur außerhalb der Grenzkurve
liegt.
• switchOn
Das Bit switchOn wird gesetzt, wenn die Last zugeschaltet wird, ohne dass dabei der Sollwert im Tarifin-
tervall überschritten wird, und wenn die Leistungskorrektur innerhalb der Grenzkurve liegt.
Nutzen Sie eine Filteransicht des Projektbaums, um die Lastüberwachungsfunktion und Schaltbits auszu-
wählen. Klicken Sie auf den Lastüberwachungswert in der Spalte Funktion, um das Fenster Auswahlbaum für
Lastüberwachung zu öffnen.
[sc_SelectionTree_LM, 2, de_DE]
Klicken Sie auf Speichern, um die eingestellten Konfigurationen in der Datenbank zu speichern.
Wenn die Konfiguration Fehler enthält, wird ein Dialog mit einer Warnung angezeigt.
Klicken Sie auf Reset, um die zuletzt gespeicherte Konfiguration in den Tabellen wiederherzustellen.
Bevor Sie ein Gerät aus dem System löschen, prüfen Sie, ob eines seiner Elemente als Quelle oder Ziel in
einem Reaktionsplan verwendet wird.
Wenn ein Element verwendet wird, dann zeigt das System eine Meldung mit Anweisungen zur Lösung des
Problems an.
Sie können das Gerät erst löschen, nachdem die entsprechenden Reaktionspläne gelöscht wurden.
[Link] Berichtansicht
[sc_pm_reportview, 1, de_DE]
Die Berichtansicht dient zum Erstellen, Anzeigen und Konfigurieren von Reports und Report-Vorlagen. Sie
besteht aus 4 Registerkarten: Bericht anlegen, Bericht anzeigen, Vorlagenverwaltung und Einstellungen.
Die erstellten Reports können über einen Web-Client auf einem externen Server gespeichert werden.
HINWEIS
i Eine Report-Lizenz ist für das Arbeiten mit der Berichtansicht nicht erforderlich.
Bericht anlegen
Die Registerkarte Bericht anlegen zeigt alle verfügbaren Berichtvorlagen in Form eines Vorlagenbaums an.
Jede Berichtvorlage ist zum Erstellen eines anderen Reports konfigurierbar. Für die regelmäßige Erstellung von
Reports können Zeitpläne angelegt werden.
Berichte anzeigen
Auf der Registerkarte Berichte anzeigen sehen Sie die Art, den Dateinamen und den Zeitpunkt der letzten
Änderung aller erstellten Reports.
Vorlagenverwaltung
Die Registerkarte Vorlagenverwaltung zeigt folgende Arten von Reportvorlagen, die erstellt werden können:
Arten von Reports, die erstellt werden können:
• Absolute Energie
• Kostenstellenzuordnung
• Energieanalyse
• Energie-Export
• Kennzahlen (KPI)
• Lastdauerlinie
• Lastabweichungsanalyse
• Sankey
• Standard
• Top 10 Energie
• Gesamtenergie
Einstellungen
Die Registerkarte Einstellungen dient zum Einstellen von Medienkonfiguration und Kostenstellenkonfigura-
tion und zum Erstellen von Zeitplänen für die zu erzeugenden Reports.
[sc_pm_add_template, 1, de_DE]
[sc_pm_createtemplate, 1, de_DE]
HINWEIS
[sc_pm_selectiontree, 1, de_DE]
[sc_pm_absoluteenergy, 1, de_DE]
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Button hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden in der Spalte Eng.-Einstellungen verwenden
abwählen. Dies ermöglicht Ihnen das Ändern der Werte von Divisor und Umgerechneter Einheit für jeden
Datenpunkt in der entsprechenden Spalte.
² Um einen Datenpunkt aus der Liste zu löschen, wählen Sie ihn aus.
²
Klicken Sie , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max. im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten und größten
Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie Speichern, um die Vorlage zu speichern.
[sc_pm_absolute_energy_Create_rep, 1, de_DE]
² Wählen Sie die erforderliche Vorlage für die absolute Energie im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Absolute Energie angezeigt.
² Wählen Sie einen Wert für Dauer aus.
Die Report-Werte werden basierend auf der ausgewählten Dauer angezeigt.
²
Klicken Sie , um einen Zeitraum auszuwählen.
HINWEIS
i Wenn der Standardpfad geändert wird, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte
Berichte anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_absolute_energy_Sche, 1, de_DE]
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie klicken.
Der Dialog Ordner wählen wird angezeigt.
² Klicken Sie Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Kostenstellenzuordnung
Der Kostenstellenbericht berechnet den Gesamtenergieverbrauch und Kosten für verschiedene Medien im
Zusammenhang mit der jeweiligen Kostenstelle. Der Report kann von jedem Unternehmen für die interne
Kostenzuordnung genutzt werden.
[sc_pm_costcenter, 1, de_DE]
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Button hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden in der Spalte Eng.-Einstellungen verwenden
abwählen. Dies ermöglicht Ihnen das Ändern der Werte von Divisor und Umgerechneter Einheit für jeden
Datenpunkt in der entsprechenden Spalte. Sie können die Werte in den Spalten Medium, Kostenstelle und
Gewichtungsfaktor ändern. Der Gewichtungsfaktor ist die proportionale Zuordnung der gezählten
Verbrauchswerte für die ausgewählte Kostenstelle, ausgedrückt als Dezimalfaktor.
Weitere Informationen zu Medien siehe 6.5.3 Registerkarte Einstellungen.
² Wählen Sie einen zu löschenden Datenpunkt in der Liste aus.
²
Klicken Sie , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten und größten
Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie Speichern, um die Vorlage zu speichern.
Kostenstellenzuordnungsbericht anlegen
² Wählen Sie in der Berichtansicht die Registerkarte Bericht anlegen aus.
[sc_pm_cost_center_create_rep, 1, de_DE]
² Wählen Sie die erforderliche Vorlage für die Kostenstellenzuordnung im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Kostenstellenzuordnung angezeigt.
² Wählen Sie den Wert für Dauer aus.
Die Report-Werte werden basierend auf der ausgewählten Dauer angezeigt.
²
Klicken Sie , um einen Zeitraum auszuwählen.
HINWEIS
i Wenn der Standardpfad geändert wird, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte
Berichte anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_cost_center_Sche, 1, de_DE]
²
Klicken Sie und wählen Sie Nächster Auslöser.
Der nächste Report wird zum angezeigten Zeitpunkt generiert.
² Markieren Sie den Status als Aktiv, wenn der Report generiert werden soll.
Im Bereich Datenparameter:
² Wählen Sie den Wert für Dauer aus.
² Wählen Sie einen Diagrammtyp aus.
Der Datenparameter-Report wird entsprechend der Konfiguration zum Planen von Parametern generiert.
² Wählen Sie im Bereich Berichtparameter den Dateityp aus, d.h. entweder Excel oder PDF.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie klicken.
Daraufhin wird der Dialog Ordner wählen angezeigt.
² Klicken Sie Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Energieanalyse
Dieser Report analysiert den Energieverbrauch und den Leistungsmittelwert für einen Zeitraum eines Jahres.
Er gibt einen Überblick über die Strombedarfskurven für das Jahr und jeden Monat. Außerdem zeigt der Report
den Energieverbrauchswert jedes Monats und den entsprechenden Spitzenlastwert. Es können auch 2 Jahre
verglichen werden.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden abwählen. Dies ermöglicht Ihnen das
Ändern der Werte von Divisor und Umgerechnete Einheit für jeden Datenpunkt in der entsprechenden
Spalte.
So löschen Sie einen Datenpunkt aus der Liste:
² Wählen Sie einen Datenpunkt in der Liste aus.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max./Mittel-Werte im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten
und größten Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie Speichern, um die Vorlage zu speichern.
Energieanalyse-Report anlegen
² Wählen Sie in der Berichtansicht die Registerkarte Bericht anlegen aus.
[sc_pm_Energy_Analysis_Create_Rep, 1, de_DE]
² Wählen Sie die erforderliche Vorlage für die Energieanalyse im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Energieanalyse angezeigt.
² Wählen Sie den Wert für Dauer aus.
Die Report-Werte basieren auf der ausgewählten Dauer.
²
Klicken Sie , um einen Zeitraum auszuwählen.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_Energy_Analysis_Sche, 1, de_DE]
[Link] Energie-Export
Der Energieexportbericht ist für den Export von Energie- und Strombedarfswerten mit einem Intervall von 15
Minuten verfügbar. Dieser Report stellt alle Werte der ausgewählten Datenpunkte für einen ausgewählten
Zeitraum in einer Tabelle dar.
Energieexportbericht anlegen
²
Klicken Sie , um einen Datenpunkt hinzuzufügen.
Der Dialog Auswahlbaum für Leistungswerte wird angezeigt.
[sc_pm_selectiontree_ee, 1, de_DE]
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Button hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden in der Spalte Eng.-Einstellungen
verwenden abwählen. Dies ermöglicht Ihnen das Ändern der Werte von Divisor und Umgerechneter
Einheit für jeden Datenpunkt in der entsprechenden Spalte.
So löschen Sie einen Datenpunkt aus der Liste:
² Wählen Sie einen Datenpunkt in der Liste aus.
²
Klicken Sie , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
Sie können die Option Min./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max. im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten und größten
Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie Speichern, um die Vorlage zu speichern.
[sc_pm_ee_createreport, 1, de_DE]
HINWEIS
i Das Intervall ist standardmäßig auf 15 Minuten gesetzt. Dies bedeutet, dass die Werte für den Report alle
15 Minuten generiert werden.
² Wählen Sie den Dateityp aus, d.h. entweder Excel, PDF oder CSV.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Berichte
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_ee_schedule, 1, de_DE]
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
KPI-Vorlage anlegen
²
Klicken Sie , um einen Datenpunkt hinzuzufügen.
Der Dialog Select data point öffnet sich.
Sie können die erforderlichen KPI-Datenpunkte über die Registerkarte KPI-Datenpunkt auswählen.
So wählen Sie die erforderlichen KPI-Datenpunkte über die Registerkarte KPI-Datenpunkt aus:
² Wählen Sie den erforderlichen Datenpunkt im Auswahlbaum aus.
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Button hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
So löschen Sie einen Datenpunkt aus der Liste:
² Wählen Sie einen Datenpunkt in der Liste aus.
²
Klicken Sie , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
KPI-Bericht anlegen
² Wählen Sie in der Ansicht Bericht die erforderliche KPI-Vorlage im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt KPI angezeigt.
[sc_pm_createreport, 1, de_DE]
² Wählen Sie den Dateityp aus, d.h. entweder Excel, PDF oder CSV.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Berichte
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_kpischedule, 1, de_DE]
² Klicken Sie Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Lastdauerlinie
Dieser Report zeigt die Leistungsbedarfswerte und die Dauer jedes im ausgewählten Zeitraum verwendeten
Leistungsbedarfswerts an. Der Report bietet eine detaillierte Ansicht der 50 höchsten Leistungsbedarfswerte
des ausgewählten Zeitintervalls und auch eine Analyse dieser Werte über den Tag.
[sc_Load_Duration_Curve_Data_pt_Selection, 1, de_DE]
²
Klicken Sie auf , um einen Datenpunkt in einem Leistungszeitraum hinzuzufügen.
Der Dialog Datenpunktselektor für Energiewerte wird angezeigt.
² Wählen Sie einen Datenpunkt eines Leistungszeitraums im Baum aus.
²
Klicken Sie auf .
Der Name des ausgewählten Datenpunkts erscheint im Feld Datenpunkt.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden abwählen. Dies ermöglicht Ihnen, die
Werte für Einheit, Divisor und Umgerechnete Einheit zu ändern.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max./Mittel-Wert im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten
und größten Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Vorlage zu speichern.
Lastdauerlinien-Report anlegen
² Wählen Sie in der Berichtansicht die Registerkarte Bericht anlegen aus.
[sc_pm_Load_Duration_Curve_Create_Report, 1, de_DE]
² Wählen Sie die erforderliche Vorlage für die Lastdauerlinie im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Lastdauerlinie angezeigt.
² Wählen Sie den Wert für Dauer aus.
Die Report-Werte basieren auf der ausgewählten Dauer.
²
Klicken Sie auf , um einen Zeitraum auszuwählen.
² Wählen Sie den Dateityp aus, d.h. entweder Excel oder PDF.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_Load_Duration_Curve_Sche, 1, de_DE]
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie auf Speichern, um einen Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Lastabweichungsanalyse
Dieser Report zeigt die Leistungsbedarfswerte für den ausgewählten Zeitraum und den Bereich der Leistungs-
bedarfswerte für die jeweilige Zeit. Basierend darauf sehen Sie, wie groß die Abweichung der Last für einen
bestimmten Zeitraum ist.
Sie können die Option Engineering-Einstellungen verwenden abwählen. Dies ermöglicht Ihnen, die
Werte für Divisor und Umgerechnete Einheit zu ändern.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max./Mittel-Werte im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten
und größten Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Vorlage zu speichern.
[sc_pm_Load_Variance_Cre_Rep, 1, de_DE]
² Wählen Sie die erforderliche Vorlage für die Lastabweichungsanalyse im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Lastabweichungsanalyse angezeigt.
² Wählen Sie den Wert für Dauer aus.
Die Report-Werte basieren auf der ausgewählten Dauer.
²
Klicken Sie auf , um einen Zeitraum auszuwählen.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_Load_Variance_sche, 1, de_DE]
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Daraufhin wird der Dialog Ordner wählen angezeigt.
² Klicken Sie auf Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie auf Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Sankey
Dieser Bericht zeigt eine Übersicht über den Energieverbrauch der Datenpunkte für die ausgewählten Zeitin-
tervalle. Sie können den Gesamtenergieverbrauch auf jeder Ebene als Prozentsatz sehen.
Sankey-Berichtvorlage erstellen
² Wählen Sie im Kontextmenü unter Vorlage hinzufügen die Option Sankey.
Der Dialog Vorlage hinzufügen wird angezeigt.
[sc_pm_addtemplate, 1, de_DE]
HINWEIS
i Sie können im Dialog Text für jede Sprache je nach Sprache einen anderen Vorlagennamen eingeben.
²
Klicken Sie auf .
[sc_pm_sankey_template, 2, de_DE]
HINWEIS
i Im Bereich Quelle Parametrierung können Sie die Datenpunkte zuweisen, auf deren Grundlage im gene-
rierten Report Energieverluste auf Vorlagenebene berechnet und angezeigt werden. Wenn Sie keinen
Datenpunkt zuordnen, werden im Report keine Informationen zu Energieverlusten angezeigt. Klicken Sie
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Vorlagennamen und wählen Sie Gruppe erstellen aus.
Der Dialog Gruppe anlegen wird angezeigt.
[sc_pm_creategroup, 1, de_DE]
HINWEIS
i Sie können mehrere Gruppen oder Elemente mit demselben Namen anlegen.
²
Klicken Sie auf .
[sc_pm_group_context, 2, de_DE]
HINWEIS
i Im Bereich Quelle Parametrierung können Sie die Datenpunkte zuweisen, auf deren Grundlage im gene-
rierten Report Energieverluste auf Gruppenebene berechnet und angezeigt werden. Wenn Sie keinen
Datenpunkt zuordnen, werden im Report keine Informationen zu Energieverlusten angezeigt. Klicken Sie
[sc_pm_element, 2, de_DE]
²
Klicken Sie auf , um einen Datenpunkt hinzuzufügen.
[sc_pm_selection_tree, 2, de_DE]
HINWEIS
i Sie können nur die Energiedatenpunkte hinzufügen und speichern. Die Einheit muss für alle Datenpunkte,
die in einem Sankey-Report erstellt werden, übereinstimmen.
Sankey-Report erstellen
² Wählen Sie in der Berichtansicht unter dem Knoten Sankey die erforderliche Sankey-Vorlage aus.
Die Registerkarte Report anlegen wird im Abschnitt Sankey angezeigt.
[sc_pm_createreport_sankey, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_schedule_sankey, 1, de_DE]
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie auf Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Standard
Dieser Report kann für beliebige zu archivierende Messwerte verwendet werden. Dieser Report stellt alle Werte
der ausgewählten Datenpunkte für einen ausgewählten Zeitraum in einer Tabelle dar.
HINWEIS
[sc_pm_selectdp, 1, de_DE]
² Wählen Sie im Bereich Filtereinstellungen den erforderlichen Gerätetyp in der Auswahlliste aus.
² Geben Sie den Gerätenamen ein.
² Geben Sie ein, zu welcher Gruppe er gehört.
² Geben Sie den erforderlichen Messwert ein.
² Wählen Sie den erforderlichen Datenpunkt im Auswahlbaum aus.
² Klicken Sie OK, um den Datenpunkt in die Datenpunktliste aufzunehmen.
Sie können mit oder mehrere Datenpunkte über oder unter dem ausgewählten Datenpunkt hinzu-
fügen.
[sc_pm_datapoint, 1, de_DE]
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Symbol hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
Sie können die Option Eng.-Einstellungen verwenden in der Spalte Eng.-Einstellungen verwenden
abwählen. Dadurch können Sie die Werte von Divisor und Umgerechneter Einheit für jeden Datenpunkt in
der entsprechenden Spalte ändern. Um eine Summe der Werte für den ausgewählten Datenpunkt im Report
zu bilden, können Sie die Option Summe in der Spalte Summe markieren.
² Um einen Datenpunkt aus der Liste zu löschen, wählen Sie ihn aus.
²
Klicken Sie auf , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
Sie können die OptionMin./Max./Mittel-Werte im Bericht anlegen auswählen, um die kleinsten,
größten und mittleren Werte im Report anzuzeigen. Diese Werte werden in Form eines Diagramms ange-
zeigt.
Sie können auch die Option Min./Max./Mittel im Bericht markieren auswählen, um die kleinsten und
größten Werte im Report hervorzuheben.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Vorlage zu speichern.
Standardreport anlegen
² Wählen Sie in der Berichtansicht die Registerkarte Bericht anlegen aus.
² Wählen Sie die erforderliche Standardvorlage im Vorlagenbaum aus.
Daraufhin wird die Registerkarte Bericht anlegen im Abschnitt Standard angezeigt.
[sc_pm_std_createrep, 2, de_DE]
HINWEIS
i Wenn Sie das Projekt von einer älteren auf die neueste Version aktualisieren, werden die CSV-Exportvor-
lagen und die entsprechenden Zeitpläne unter den Standard-Reports angezeigt.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn der Standardpfad geändert wird, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_std_createsch, 2, de_DE]
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Daraufhin wird der Dialog Ordner wählen angezeigt.
² Klicken Sie auf Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie auf Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
HINWEIS
i Standardmäßig werden alle Geräte mit den entsprechenden Datenpunkten für die Berechnung der Energie-
werte berücksichtigt. Die Datenpunkte müssen nicht separat konfiguriert werden.
[sc_pm_top10_ae, 2, de_DE]
² Wählen Sie den Dateityp aus, d.h. entweder Excel oder PDF.
² Um das Gerät aus dem Bericht Wirkenergie Top-10-Verbraucher auszuschließen, markieren Sie in der
Spalte Ausschließen das Kontrollkästchen für das jeweilige Gerät unter dem Bereich Geräte aus den Top
10 ausschließen.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
[sc_pm_top10_ae_schedule, 2, de_DE]
[sc_pm_top10_re, 2, de_DE]
² Wählen Sie den Dateityp aus, d.h. entweder Excel oder PDF.
² Um das Gerät aus dem Bericht Blindenergie Top-10-Verbraucher auszuschließen, markieren Sie in der
Spalte Ausschließen das Kontrollkästchen für das jeweilige Gerät unter dem Bereich Geräte aus den Top
10 ausschließen.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Der Dialog Datei wählen wird angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
So erstellen Sie einen Zeitplan für die regelmäßige Erstellung von Reports:
² Wählen Sie die Registerkarte Zeitplan aus.
Wählen Sie im BereichZeitplanparameter ein Zeitplanintervall.
[sc_pm_top10_re_schedule, 2, de_DE]
²
Klicken Sie auf und wählen Sie Nächster Auslöser.
Der nächste Report wird zum angezeigten Zeitpunkt erstellt.
² Markieren Sie den Status als Aktiv, wenn der Report erstellt werden soll.
² Wählen Sie im Bereich Datenparameter den Wert für Dauer aus.
Der Datenparameter-Report wird entsprechend der Konfiguration zum Planen von Parametern erstellt.
² Wählen Sie im Bereich Berichtparameter den Dateityp aus, d.h. entweder Excel oder PDF.
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Daraufhin wird der Dialog Ordner wählen angezeigt.
² Klicken Sie auf Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
² Um das Gerät aus dem Bericht Blindenergie Top-10-Verbraucher auszuschließen, markieren Sie in der
Spalte Ausschließen das Kontrollkästchen für das jeweilige Gerät unter dem Bereich Geräte aus den Top
10 ausschließen.
² Klicken Sie auf Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
[Link] Gesamtenergie
Dieser Report stellt den Gesamtenergieverbrauch eines ausgewählten Datenpunkts für den ausgewählten Zeit-
raum in einer Tabelle dar. Der Report kann mit einem Balkendiagramm oder einem Tortendiagramm erstellt
werden.
[sc_pm_totalenergy, 1, de_DE]
Sie können Datenpunkte mit dem jeweiligen Symbol hinzufügen, löschen oder bearbeiten.
Sie können die Option Eng-Einstellungen verwenden in der Spalte Eng-Einstellungen verwenden
abwählen. Dadurch können Sie die Werte von Divisor und Umgerechneter Einheit für jeden Datenpunkt in
der entsprechenden Spalte ändern.
² Um einen Datenpunkt aus der Liste zu löschen, wählen Sie ihn aus.
²
Klicken Sie auf , um den Datenpunkt aus der Liste zu löschen.
[sc_pm_te_cr, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn Sie den Standardpfad ändern, wird der erstellte Report nicht in der Liste der Registerkarte Bericht
anzeigen aufgeführt.
So erstellen Sie einen Zeitplan für die regelmäßige Erstellung von Reports:
² Wählen Sie die Registerkarte Zeitplan aus.
[sc_pm_te_cs, 1, de_DE]
²
Wählen Sie einen Pfad aus, indem Sie auf klicken.
Daraufhin wird der Dialog Ordner wählen angezeigt.
² Klicken Sie auf Ordner auswählen.
Der ausgewählte Ordnerpfad wird angezeigt.
² Sie können die Option E-Mail auswählen, um den Report per E-Mail zu versenden.
Klicken Sie auf Speichern, um den Zeitplan für die Erstellung des Reports anzulegen.
Weitere Informationen zum Konfigurieren einer E-Mail-ID siehe 8.3 E-Mail-Server-Einstellungen konfigu-
rieren.
Registerkarte Medienkonfiguration
Die Registerkarte Medienkonfiguration ermöglicht Ihnen das Einstellen von Tarifen für die verschiedenen
verwendeten Medien.
Ein Untertarifsatz ist ein berechneter Preis, der sich auf eine Medieneinheit (kWh, m³) bezieht und für einen
bestimmten Zeitraum gilt.
So stellen Sie die Währung zum Einstellen der Kosten für die verwendeten Medien ein:
² Klicken Sie in der Registerkarte Einstellungen auf die Registerkarte Medienkonfiguration.
[sc_pm_mediumconfig, 1, de_DE]
[sc_pm_generalsettings, 1, de_DE]
[sc_pm_tariffsettings, 1, de_DE]
² Stellen Sie die Uhrzeit von, die Uhrzeit bis und die Währung/Einheit ein (Beispiel: Euro/m3) sowie die
Wochentage, auf die der Tarif anwendbar ist.
HINWEIS
i Die Uhrzeiten von und bis sind nicht auf den Standarduntertarif anwendbar.
² Wählen Sie die Option Feiertag, wenn Sie den Tarif auch auf Feiertage anwenden möchten.
Das System stellt sicher, dass es keine Zeitenüberschneidungen oder Fehler gibt. Sie erhalten eine Fehler-
meldung, wenn die Tageszeitensumme vom 24-Stunden-Tag abweicht oder wenn die definierten
Wochentage keine volle 7-Tage-Woche ergeben.
²
Klicken Sie auf , um den Untertarif zu kopieren.
Der Dialog Untertarif duplizieren wird angezeigt.
² Geben Sie einen Neuen Namen für den Untertarif ein und klicken Sie auf Übernehmen.
Daraufhin wird eine Kopie des ausgewählten Untertarifs erstellt.
Das System zeigt einen Fehler an, wenn sich der Gültigkeitsbereich von 2 Untertarifsätzen überschneidet.
²
Klicken Sie auf , um einen Zeitraum einzustellen.
Der Kalender wird angezeigt.
² Stellen Sie das Datum Gültig ab ein und klicken Sie auf OK.
² Stellen Sie das Datum Gültig bis ein und klicken Sie auf OK.
Der duplizierte Untertarif wird nur im Zeitraum zwischen den Datumsangaben gültig.
² Wählen Sie Jährlich übernehmen aus, um den Untertarif jedes Jahr anzuwenden.
²
Klicken Sie auf , um den ausgewählten Untertarif umzubenennen.
Der Dialog Untertarif umbenennen wird angezeigt.
² Geben Sie den Wert für Neuer Name für den Untertarif ein und klicken Sie auf Übernehmen.
Der Untertarif wird umbenannt.
²
Klicken Sie auf , um einen neuen Untertarif hinzuzufügen.
Der Dialog Untertarif hinzufügen wird angezeigt.
² Geben Sie einen Neuen Namen für den Untertarif ein.
² Klicken Sie auf Übernehmen, um den Untertarif umzubenennen.
Der neue Untertarif wird in der Auswahlliste Untertarif aufgenommen und seine Einstellungen werden
angezeigt.
²
Klicken Sie auf , um den ausgewählten Untertarif zu löschen.
[sc_pm_holidaylist, 1, de_DE]
²
Klicken Sie im Bereich Feiertagsliste auf .
Der Kalender wird angezeigt.
² Wählen Sie einen Tag aus und klicken Sie auf OK.
Der Tag wird in die Liste aufgenommen.
² Wählen Sie die Option in der Spalte Jährlich übernehmen aus, um den ausgewählten Tag jedes Jahr als
Feiertag zu behandeln.
² Klicken Sie auf Speichern, um die erstellten Untertarife zu speichern.
Registerkarte Kostenstellenkonfiguration
Die Registerkarte Kostenstellenkonfiguration besteht aus der Liste Kostenstellen.
[sc_Cost_Cent_Config, 1, de_DE]
²
Klicken Sie auf .
Der Dialog Kostenstelle hinzufügen wird angezeigt.
² Geben Sie einen Namen für die Kostenstelle ein und klicken Sie auf Übernehmen.
Die Kostenstelle wird in die Liste Kostenstellen aufgenommen. Diese Kostenstelle kann zum Erstellen
von Reports verwendet werden.
²
Klicken Sie auf , um die ausgewählte Kostenstelle zu löschen.
²
Klicken Sie auf , um die ausgewählte Kostenstelle umzubenennen.
Der Dialog Kostenstelle umbenennen wird angezeigt.
² Geben Sie einen neuen Namen für die Kostenstelle ein und klicken Sie auf Übernehmen.
Registerkarte Zeitplan
Die Registerkarte Zeitplan besteht aus der Geplanten Berichtliste.
Diese Liste enthält die Reports, deren Erstellung geplant ist.
[sc_Schedule_Set_Tab, 1, de_DE]
² Die Liste gibt Aufschluss über die Art des zu erstellenden Reports (Vorlagentyp), den Namen des Reports
(Vorlagenname), den Zeitraum des Reports (Dauer) und den Status des Reports (Aktiv oder nicht).
7.1 Trends
7.1.1 Übersicht
Mit Trends können Sie die Veränderungen der Werte eines Geräts über einen bestimmten Zeitraum abbilden.
Ein Trend kann eine beliebige Anzahl hierarchisch angeordneter Bereiche zur Darstellung von Kurven samt
Skalen und Legenden enthalten. Dabei sind sowohl Wert-über-Zeit- als auch Wert-über-Wert-Darstellungen
möglich.
[sc_SelectTrendView_Dialog, 1, de_DE]
HINWEIS
i Wenn der Dialog Auswahl der Trenddarstellung sich nicht öffnet, klicken Sie im Fenster Trend auf Eigen-
schaften ..., um den Dialog zu öffnen.
² Weisen Sie dem neuen Trend einen Namen zu und klicken Sie auf OK.
Die neue Trenddarstellung wird angelegt und in der Liste Wählen Sie eine Trendkonfiguration und
eine Darstellungsart aus im Dialog Auswahl der Trenddarstellung angezeigt.
² Schließen Sie den Dialog Auswahl der Trenddarstellung und beginnen Sie mit der Konfiguration der
neuen Trenddarstellung.
[sc_SelectTrendView_Dialog, 1, de_DE]
² Wählen Sie im Dialog Auswahl der Trenddarstellung aus der Liste Wählen Sie eine Trendkonfigura-
tion und eine Darstellungsart aus der Trenddarstellung aus, die Sie bearbeiten möchten.
² Klicken Sie auf Bearbeiten.
Das Fenster Trendkonfiguration verändern öffnet sich.
Wählen Sie im Fenster Trendkonfiguration verändern den Datenpunkt und legen Sie den Zeitbereich
fest.
Weitere Informationen finden Sie in 7.1.4 Datenpunkt auswählen.
² Klicken Sie auf OK, um das Fenster Trendkonfiguration verändern zu schließen.
² Wählen Sie im Fenster Auswahl der Trenddarstellung die Zeitbegrenzung in der Auswahlliste Zeitbe-
reich aus.
2 Arten von Zeitbereichen sind verfügbar, um die in Trendkonfiguration verändern ausgewählten Zeitbe-
reiche zu ergänzen:
Offen: Die Werte für diese Zeitbereiche stammen aus der Datenbank. Zusätzlich werden online neue
Werte für diese Zeitbereiche hinzugefügt.
Geschlossen: Die Werte für diese Zeitbereiche stammen ausschließlich aus der Datenbank.
² Klicken Sie auf Ansicht, wenn der Zeitbereich geschlossen ist.
– oder –
² Klicken Sie auf Weiter, wenn der Zeitbereich offen ist.
Legen Sie in diesem Szenario Startzeit und Endzeit für den Zeitbereich fest.
Klicken Sie auf Ansicht.
Das Trend-Fenster zeigt die konfigurierte Trenddarstellung an.
Der Trend behält alle Konfigurationen bei, wenn er erneut verwendet wird.
HINWEIS
i Die Trenddarstellung erlaubt den visuellen Vergleich von Einzeltrends. Sie können Datenpunkte zur Trend-
darstellung hinzufügen oder entfernen, um die Ergebnisse zu verändern. Weitere Informationen finden Sie
in 7.1.4 Datenpunkt auswählen.
[sc_TrendConfigEditor_Window, 2, de_DE]
² Wählen Sie den Datenpunkt im Fenster Datenpunktauswahl und klicken Sie auf OK.
Der neue Datenpunktname wird in den Feldern Datenpunktauswahl mit Datenpunktselektor und
Ausgewählte Kurve angezeigt.
Sie können die Trenddarstellung auf den Registerkarten Skalierung und Stil des Fensters Trendkonfigu-
ration verändern noch weiter anpassen.
² Klicken Sie auf OK.
Der Datenpunkt wird der Trenddarstellung hinzugefügt. Der Trend wird für den definierten Zeitbereich ange-
zeigt.
Trenddarstellung öffnen
• Wenn das Fenster Trends zuletzt mit der Schaltfläche oder dem Befehl ALT + F4 geschlossen
wurde, wird die zuletzt geschlossene Trenddarstellung geöffnet.
• Wenn das Fenster Trends zuletzt mit der im Fenster integrierten Schaltfläche Schließen geschlossen
wurde, wird eine leere Trenddarstellung und der Dialog Auswahl der Trenddarstellung geöffnet.
In diesem Dialog können Sie eine Trenddarstellung öffnen.
Sie können eine bestehende Trenddarstellung öffnen.
Trenddarstellung anzeigen
[sc_TrendView_Window, 1, de_DE]
• Klicken Sie auf die Grafik, um das Fenster Trend Lineal Werte zu öffnen.
• Klicken Sie auf Legende, um den Kopfzeilenbereich zu öffnen. Im Kopfzeilenbereich werden die Daten-
punkte aufgeführt, wodurch die Kurven ein- und ausgeblendet werden können.
7.2 Meldeklassen
Im Geräte-Engineering können Sie für jeden Alarm eine Meldeklasse konfigurieren.
[sc_AlertClasses, 1, de_DE]
Hohe und niedrige Grenzen von Messwerten gehören immer derselben Meldeklasse an.
Sie können die Meldeklasse in einer Auswahlliste auswählen.
Es gibt die folgenden Meldeklassenarten:
Auswahlliste im Meldeklasse (DPE) Farbe Quittierungsart
Geräte-Engineering
Warnung nicht quit- Warnung erfordert keine Gelb Kann nicht quittiert werden
tierbar Quittierung
Warnung Warnung muss quittiert Gelb KAM oder GING erfordert Quittierung
werden
Alarm nicht quittierbar Alarm erfordert keine Rot Kann nicht quittiert werden
Quittierung
Alarm Warnung muss quittiert Rot KAM oder GING erfordert Quittierung
werden
[sc_Alarms, 2, de_DE]
• Die Priorität des Alarms wird in der 2. Spalte des Alarmbereichs angezeigt.
• Kann nicht quittiert werden: Der Alarmbereich kann nur den Status KAM oder kein Alarm aufweisen.
Der normale Status wird nur durch eine Wertänderung erreicht. Eine Quittierung ist nicht möglich.
• KAM oder GING erfordert eine Quittierung: Jeder Alarmbereich kann einen der folgenden Status
aufweisen.
– KAM/nicht quittiert
– KAM/quittiert
– GING/nicht quittiert
– Kein Alarm
Der normale Status wird nur durch eine Wertänderung und eine Quittierung des Alarms erreicht.
Zum Quittieren des Alarms quittieren Sie entweder den Alarm KAM im Status KAM/nicht quittiert
oder den Alarm GING im Status GING/nicht quittiert.
Alarmcodierung
powermanager Excel Report ist eine Excel-Anwendung, die Zugang zu Prozessdaten bietet und die einfache
Erzeugung von Reports anhand dieser Daten unterstützt.
Sie können für besondere Fälle weitere Komprimierungsstufen festlegen, die über und unter denen liegen, die
in der powermanager-Datenbank in Excel vorhanden sind. Nachdem Reportvorlagen erstellt wurden, können
Sie diese für die Nutzung mit verschiedenen Zeitbereichen freigeben (Tagesreport, Monatsreport).
7.3.2 powermanager-Report
• Energie-Report
• Kostenstellenbericht
• Vergleichsbericht (Messpunkt/Messwert)
• Dauerlinien-Report
Sie können auf folgende 3 Arten einen Report erstellen:
• Manuell
• Halbautomatisch
• Vollautomatisch
[Link] powermanager-Report
Der Dialog powermanager-Report besteht aus folgenden Komponenten:
Komponente Beschreibung
Vorlage
Neu Klicken Sie auf Neu, um eine neue Report-Vorlage anzulegen.
Öffnen Klicken Sie auf Öffnen, um eine vorhandene Vorlage zur Bearbeitung zu öffnen.
Reports
Neu Klicken Sie auf Neu, um einen Report anhand einer vorhandenen Vorlage zu erstellen.
Öffnen Klicken Sie auf Öffnen, um einen vorhandenen Report zu öffnen.
Komponente Beschreibung
Schnellanwahl Der Bereich Schnellanwahl ermöglicht die halbautomatische Report-Erstellung
anhand einer Vorlage und gespeicherter Informationen zum Berichttyp und zum
Report-Zeitraum.
Klicken Sie auf Bericht anlegen, um einen Report mit dem zuvor ausgewählten
Eintrag im Bereich Schnellanwahl zu erstellen und zu öffnen.
Zusätzliche Menüs
Die Menüleiste des Dialogs powermanager-Report enthält 3 zusätzliche Menüs:
• Report
• Vorlage
• Reports
Die Menüs enthalten die zusätzlichen Excel-Befehle, die Sie für die Arbeit mit dem powermanager-Reportgene-
rator benötigen.
Die Menüs sind in allen Excel-Dialogen verfügbar, die Sie über das Startfenster öffnen.
Die Menüs stehen nur zur Verfügung, wenn Sie eine Excel-Vorlage über den Dialog powermanager-Report
öffnen.
• Klicken Sie auf die Registerkarte Ansicht und dann auf Fenster wechseln > [Link].
HINWEIS
i Wenn Sie versuchen, [Link] zu schließen, ohne alle anderen Report-Dialoge zu schließen, erhalten Sie
folgende Meldung: Das Projekt kann nicht beendet werden, da die Projektdateien
noch geöffnet sind!
Report-Menü
Menü-Eintrag Beschreibung
Vorlagen aktuali- Aktualisieren Sie die Vorlagen auf die neuesten Excel-Report-Versionen.
sieren
Schnellanwahl Konfigurieren Sie die Anzeige des Bereichs Schnellanwahl auf der Startseite für den
powermanager-Report ([Link]).
Zeitplan Legen Sie die Zeiten für die automatische Report-Erstellung und den darauf folgenden
Report-Druck und die Speicheraktionen fest.
Mail-Verteiler Erstellen Sie einen Mail-Verteiler für den Versand der Reports per E-Mail. Der fertigge-
stellte Report kann entweder automatisch nach Zeitplan oder manuell gesendet
werden.
Passwort Geben Sie ein Passwort zur Konfiguration des Excel-Reports ein.
Info Ein Informationsfenster mit aktuellen Versionsinformationen verlinkt zur powerma-
nager-Homepage und den Kontaktadressen der Siemens AG.
Untermenü Konfiguration
Geben Sie ein Passwort zur Konfiguration des Excel-Reports ein.
Menü-Eintrag Beschreibung
Passwort ändern Weisen Sie ein neues Passwort zu.
Optionen Konfigurieren Sie Betriebsoptionen, z.B. Kommunikation, Passwortzuweisung usw.
Archivstruktur Lesen Sie die Archivstrukturdatei.
Basiswerte Wählen Sie die Zeitwerte und das Intervall, auf dem ein Berichttyp basiert.
Berichttypen Legen Sie die Verbindung zwischen den Datenpunkttypen oder Namen (durch Grund-
werte dargestellt) und ihre Archivwerte für jeden Berichttyp fest.
Statusbits Weisen Sie Anzeigeformate in Abhängigkeit von powermanager-Statusbits zu
(beispielsweise Kennzeichnen ungültiger Werte als durchgestrichen).
Tarifsätze Erstellen Sie neue Tarifsätze und bearbeiten oder löschen Sie vorhandene Tarifsätze.
Kostenstellen Erstellen Sie neue Kostenstellen basierend auf einem Tarifsatz und bearbeiten oder
löschen Sie vorhandene Kostenstellen.
Medien Erstellen Sie neue Medien und bearbeiten oder löschen Sie vorhandene Medien.
Vorlage-Menü
Menü-Eintrag Beschreibung
Neu Erstellen Sie eine Vorlage anhand einer Master-Vorlage. Der Dialog Berichtformat
öffnet sich. Die Master-Vorlage wird standardmäßig im Feld Format ausgewählt.
Öffnen Der Dialog Datei wählen öffnet sich.
Um eine Vorlage zu bearbeiten, wählen Sie eine Vorlagendatei im Dialog aus.
Konfigurieren Der Dialog Berichttypen öffnet sich.
Tabelle hinzufügen Fügen Sie eine Tabelle oder eine andere Vorlage hinzu.
Tabelle löschen Löschen Sie ein markiertes Blatt.
Messwert einfügen Wählen Sie eine Datenquelle oder einen Datenpunkt aus, um etwas an der markierten
Stelle einzufügen (Spalte oder Zeilenzuweisung für Datenpunkte).
DP ändern Aktualisieren Sie die Datenpunktzuweisung für eine Spalte (oder Zeile).
SQL-Assistent Dialogbasierte Übersetzung einer SQL-Abfrage (nur aktiv, wenn die SQL-Vorlage
verwendet wird).
Menü Report
Menü-Eintrag Beschreibung
Neu Erstellen Sie mit Hilfe einer Vorlage einen Report mit Angaben zum Zeitraum.
Öffnen Der Dialog Datei wählen öffnet sich. Um eine Report-Datei zu bearbeiten, wählen Sie
diese im Dialog aus.
Mail senden powermanager versendet einen vorhandenen offenen Report per E-Mail. Die Informa-
tionen werden dem Mail-Verteiler entnommen und stehen zur Auswahl bereit.
Als HTML speichern Speichern Sie einen offenen Report als HTML-Seite.
7.3.3 Datenauswertung
[Link] Berichttypen
Energie-Report
Der Energie-Report ist für den Export von Strombedarfswerten verfügbar.
Kostenstellenbericht
Der Kostenstellenbericht berechnet den Bedarf und die Kosten verschiedener Medien in einem Report.
Er unterstützt auch eine manuelle Einheitenkonvertierung. Diese Einheitenkonvertierung erlaubt Ihnen, einen
Nenner einzugeben.
Kostenberechnung
Kosten werden für jedes Medium innerhalb einer Kostenstelle berechnet, sobald dem Medium in der Kosten-
stelle ein Messpunkt zugewiesen wurde. Je nach Berichttyp fragt der Report alle Bedarfswerte des Messpunkts
innerhalb des Abfragezeitraums ab (z.B. alle stündlichen Werte eines Tages).
Für die Berechnung wird der entsprechende Tarif für jeden Bedarfswert ermittelt, und die Kosten für jeden
Bedarfswert werden anhand des Bedarfswerts, der Gewichtung und des Tarifs berechnet. Um den zugehö-
rigen Tarif zu ermitteln, wird zuerst der zugehörige Tarifsatz mit der Kostenstelle ermittelt, die dem Bedarfs-
wert und dem zugewiesenen Medium zugeordnet ist.
Bestimmen Sie den verbundenen Untertarifsatz mit der Gültigkeit des Untertarifsatzes und dem Zeitstempel
des Bedarfswerts. Der Tarif innerhalb des Untertarifsatzes ergibt sich dann auch aus dem Zeitstempel des
Bedarfswerts.
Die folgenden Werte werden basierend auf diesen einzelnen Kosten und einzelnen Bedarfswerten berechnet:
minütigen, stündlichen und täglichen Werten wählen. In diesem Fall wird der Dateneintrag in der Berichttyp-
Definition ausgewertet.
Dauerlinienreport
Eine geordnete Dauerlinie ist ein Diagramm, in dem der Strombedarf einer Last als Funktion der Nutzungszeit
dieser Leistung angezeigt wird. Verwenden Sie in powermanager V3.4 die Report-Vorlage Continuous-
[Link], um eine solche geordnete Dauerlinie zu erstellen. Der Strombedarfswert wird als grundlegender
Wert für die Berechnung einer Dauerlinie verwendet. Geben Sie daher den Messwert in einer definierten Zelle
in der Vorlage ein. Er wird manuell oder über den Dateneingabedialog eingegeben. Dieser Dialog bietet Ihnen
nach Auswahl eines Geräts seine Strombedarfswerte an. Der Dialog bietet nur Strombedarfswerte an, deren
Zeitstempel zu Beginn des Berechnungsintervalls liegt. Der ausgewählte Abfragezeitraum, wenn die Durchfüh-
rung einer Abfrage den Zeitbereich der Abfrage festlegt. Sie können die Vorlage beliebig oft unter einem
anderen Namen abspeichern.
[Link] Datenauswertung
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit der Datenauswertung
beginnen.
HINWEIS
HINWEIS
Weitere Möglichkeiten
• Nach dem Erstellen des Reports können Sie auch ein Diagramm mit Werten erstellen, die mit Hilfe des
Diagrammassistenten in MS Excel aus den abgerufenen Werten ausgewählt wurden.
7.3.4 Medien
7.3.5 Tarifsätze
[sc_TariffSets_Window, 1, de_DE]
²
Klicken Sie im Fenster Tarifsätze auf .
Das Fenster Tarifsatz öffnet sich.
² Geben Sie die Tarifdaten im Fenster Tarifsatz ein.
Eine Beschreibung aller Felder im Fenster Tarifsatz finden Sie unter Tarifsatz.
² Klicken Sie auf OK.
Fenster Tarifsatz
Sie können bis zu 12 Tarife pro Untertarifsatz erstellen. Die Tarife sind durchnummeriert von Tarif 1 bis Tarif
12.
[sc_TariffSetsDetails_Window, 1, de_DE]
• Name
Name des Tarifsatzes
• Medium
Material- oder Energieart mit zugewiesener Einheit, für die im Tarif ein Preis hinterlegt ist
• Währung
Währung der Kostenerfassung
• Untertarifsatz
Alle Daten im Bereich Untertarifsatz beziehen sich auf den aktuell ausgewählten Untertarifsatz.
Sie können die vorhandenen Untertarifsätze in der Auswahlliste in diesem Bereich sehen.
Der Bereich Untertarifsatz umfasst die folgenden Komponenten:
– Kopieren
Klicken Sie auf Kopieren, um eine Kopie des aktuell geöffneten Untertarifsatzes zu erstellen.
– Bearbeiten
Klicken Sie auf Bearbeiten, um den Namen des Untertarifsatzes zu ändern.
– Löschen
Klicken Sie auf Löschen, um den Untertarifsatz zu löschen.
powermanager fordert Sie nicht zur Bestätigung auf, nachdem Sie auf Löschen geklickt haben.
– gültig von, gültig bis
Zeitbereich, in dem der Untertarifsatz gültig ist.
Das System zeigt einen Fehler an, wenn sich der Gültigkeitsbereich von 2 Untertarifsätzen über-
schneidet.
Um die Gültigkeit des Untertarifsatzes auf einen Tag einzustellen, stellen Sie die Gültigkeit auf
00:00:00 h bis 23:59:59 h ein.
• Zeiten/Kosten
Wählen Sie im Bereich Zeiten/Kosten einen Tarif, um diesen zu aktivieren.
Geben Sie die folgenden Informationen für jeden von Ihnen gewählten Tarif an:
– Geben Sie den Gültigkeitszeitraum des Tarifs an.
Der Gültigkeitszeitraum muss exakt einer ganzen Stunde entsprechen. Wenn Sie den Zeitraum in
Minuten oder Sekunden angeben, weist powermanager den Gültigkeitszeitraum zurück.
Der Gültigkeitszeitraum ist standardmäßig auf 00:00:00 bis 00:00:00 eingestellt und gibt somit die
Gültigkeit eines ganzen Tages an.
– Preis für die Verbrauchszeit
– Wochentage, für die der Tarif gilt
Wählen Sie die Option Fe, wenn Sie den Tarif auch auf Feiertage anwenden möchten.
Das System stellt sicher, dass es keine Zeitenüberschneidungen oder Fehler gibt. Sie erhalten eine
Fehlermeldung, wenn die Tageszeitensumme vom 24-Stunden-Tag abweicht oder wenn die defi-
nierten Wochentage keine volle 7-Tage-Woche ergeben.
• Feiertage (Fe)
Sie können die gesetzlichen Feiertage im Feld Feiertage auflisten.
Weitere Informationen finden Sie unter Feiertage festlegen im folgenden Abschnitt.
Feiertage festlegen
So legen Sie die Feiertage für den Zeitraum fest, der im Kostenstellenbericht erfasst wird:
² Klicken Sie im Bereich Feiertage (Fe) auf Hinzufügen.
Der Dialog Datum eingeben öffnet sich.
² Geben Sie im Dialog Datum eingeben das Datum des Feiertags ein.
² Klicken Sie auf OK.
Das angegebene Datum wird zur Feiertagsliste hinzugefügt.
Untertarifsatz anlegen
So legen Sie einen Untertarifsatz an:
² Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen Untertarifsatz anzulegen.
Der Dialog Untertarifeintrag öffnet sich.
² Geben Sie in das Feld Name einen gültigen Namen für den Untertarif ein.
² Klicken Sie auf OK.
² Geben Sie im Bereich Untertarifeintrag das Start- und Enddatum des Gültigkeitszeitraums des Untertarifs
ein.
Der Untertarifsatz wird angelegt.
7.3.6 Kostenstellen
[sc_CostCenters_Window, 1, de_DE]
²
Klicken Sie im Fenster Kostenstelle auf .
Der Dialog Kostenstelle öffnet sich.
Wenn keine Tarifsätze festgelegt sind, öffnet powermanager den Dialog Kostenstelle nicht und zeigt
eine Fehlermeldung an.
[sc_CostCenterDialog, 1, de_DE]
HINWEIS
i Löschen Sie eine Kostenstelle nur, wenn sie nicht in einer Vorlage verwendet wird.
Der Löschbefehl löscht die Kostenstelle sofort ohne Rückfrage. Vorlagen, die auf die gelöschte Kostenstelle
zugreifen, sind nicht mehr funktionsfähig.
²
Klicken Sie auf , um die ausgewählte Kostenstelle zu löschen.
7.3.7 Vorlagen
Berichtformat
Der Reportgenerator verwendet den Begriff Format für den Berichttyp, z.B. Kostenstellenbericht. Technisch
gesehen umfasst das Format die zugrunde liegende Standardvorlage und alle für die Datenselektion und -
darstellung eingerichteten Automatismen.
Voraussetzungen
Bevor Sie eine Vorlage anlegen, achten Sie darauf, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
– oder –
²
Bei Microsoft Excel 2007 klicken Sie auf und dann auf Datei > Speichern.
Bei Microsoft Excel 2010/2013 klicken Sie auf die Registerkarte Datei und dann auf Speichern.
Achten Sie darauf, nicht die Option Speichern unter zu verwenden, da die Vorlage in diesem Fall als
Excel-Tabelle gespeichert wird.
HINWEIS
i Achten Sie darauf, dass der Vorlagenname nicht mit einer Zahl endet.
Berichttypen-Dialog
[sc_ReportTypes, 1, de_DE]
• Vorhandene Berichttypen
Das Feld Vorhandene Berichttypen führt alle vorhandenen Berichttypen auf.
• Mit den Schaltflächen < und > können Sie einzelne Berichttypen zwischen den Feldern verschieben.
• Mit den Schaltflächen << und >> können Sie alle verfügbaren Berichttypen von einem Feld ins andere
bewegen.
• Die Felder Farbe Min und Farbe Max definieren die farbliche Kennzeichnung der Extremwerte im
Report. Klicken Sie auf die Schaltflächen, um die Farbe zu ändern.
– oder –
²
Bei Microsoft Excel 2007 klicken Sie auf und dann auf Datei > Speichern.
Bei Microsoft Excel 2010/2013 klicken Sie auf die Registerkarte Datei und dann auf Speichern.
Achten Sie darauf, nicht die Option Speichern unter zu verwenden, da die Vorlage in diesem Fall als
Excel-Tabelle gespeichert wird.
HINWEIS
i Achten Sie darauf, dass der Vorlagenname nicht mit einer Zahl endet.
HINWEIS
i Sie können nur die Vorlagen aktualisieren, die sich im Verzeichnis Template befinden.
Um eine Vorlage zu aktualisieren, wählen Sie die Vorlage aus und klicken auf Report > Vorlagen nachziehen.
HINWEIS
i Aktualisieren Sie Vorlagen, indem Sie Änderungen an der Konfiguration vornehmen. Dies betrifft Ände-
rungen an den Grundwerten, den Berichttypen und den Formatvorlagen der Status-Bits.
HINWEIS
i Mit dem Excel-Report können Sie keine Alias-Namen für SQL-Abfragen verwenden. Sie können jedoch Alias-
Namen für direkte Abfragen über die History Database (HDB) verwenden.
HINWEIS
i Verwenden Sie den SQL Wizard nicht, um Datenpunkte eines verteilten Systems abzufragen. Es werden nur
Werte des lokalen Systems übernommen. Sie können die Datenpunkte eines verteilten Systems nicht zur
Liste der ausgewählten Datenpunkte hinzufügen.
Die SQL-Abfrage wird durchgeführt. Die SQL-Abfrage wird mit den abgefragten Werten gefüllt.
Speichern Sie die SQL-Abfrage im Report-Verzeichnis.
[sc_SQL_Queries, 1, de_DE]
Bild 7-12 Report-Vorlage für SQL-Abfrage mit Messwert, der über den SQL Wizard eingefügt wurde
• Überschrift
• Daten
HINWEIS
i Löschen oder ändern Sie nicht die Stichwörter (im Standard-Report in Spalte A, im ATV-Report und Betriebs-
report: Zeile '1') und die für die Bereichsabgrenzungen zugewiesenen orangefarbenen Zeilen.
[sc_StandardTemplate_Example, 1, de_DE]
[Link] Vorlagenbereiche
Standardeinstellungen
Die Informationen zu jedem Datenpunkt werden im Bereich Standardeinstellungen gespeichert.
Dieser Bereich ist im erstellten Report nicht sichtbar.
HINWEIS
i Fügen Sie in diesem Bereich keine Zeilen hinzu und löschen Sie keine Zeilen. Nur erfahrene Nutzer sollten
diese Zeilen bei Bedarf bearbeiten, wenn eine Vorlage angelegt wird.
Stichwörter
Um die Statistikfunktionen anzuzeigen, geben Sie Stichwörter in die Kopf- und Fußzeilenbereiche ein.
In einem Standard-Report werden die verknüpften Werte jedes Datenpunkts in die Spalte A eingegeben.
Verwenden Sie die folgenden Stichwörter:
Min, Max, MinTime, MaxTime, Number, Sum, Integral0, Integral1, SumNumber, Average, Average1,
Time0, Time1, Changes, Changes01, Changes10, StartValue, EndValue und Difference
powermanager-Funktionen in Excel
Sie können mehrere Stichwörter zur Beschriftung des fertiggestellten Reports in den Kopf- und Fußzeilenberei-
chen oder in anderen Bereichen außerhalb des jeweiligen Datenbereichs verwenden. Sie können wählen, ob
Sie auf die Report-Informationen in allen Vorlagen über die deutschen oder englischen Namen (erProtokollTyp
= erReportType) zugreifen möchten.
Die Stichwörter werden wie Funktionen in Excel verwendet.
Die folgenden Stichwörter stehen für den Datenbereich zur Verfügung:
powermanager-Funk- Englisch Beschreibung
tion in Excel
erProtokollTyp erReportType Name des Berichttyps
erVon erFrom Startzeit der Abfrage
erBis erTo Endzeit der Abfrage
erIntervall erInterval Zeitintervall zwischen den einzelnen Werten
erIntervallEinheit erIntervalUnit Einheiten für das Intervall zwischen den einzelnen Werten
erPeriode erPeriod Von der Report-Abfrage abgedeckter Zeitraum
erPeriodeEinheit erPeriodUnit Einheiten für den von der Report-Abfrage abgedeckten Zeit-
raum
Anforderungen
Die betreffenden Zellen sind im passenden Anzeigeformat formatiert.
Beispiel
Daten
Der Bereich Daten wird mit ein oder mehr Zeilen festgelegt, die die einzelnen Werte für die Datenpunkte im
Verlauf der Zeit enthalten. Diese Zeilen werden zyklisch im Report-Layout verwendet. Wenn der eingestellte
Parameter beispielsweise eine Vorlage anlegt, in der eine weiße Zeile, eine grüne Zeile und eine gelbe Zeile im
3-zeiligen Datenbereich angezeigt werden, wird diese Farbfolge im finalen Report so oft zyklisch wiederholt,
wie nötig ist, um alle Wertezeilen anzuzeigen.
HINWEIS
i In der Vorlage für einen Tages-Report, der stündliche Werte enthält, brauchen Sie keine 24 Zeilen im Daten-
bereich zuzuweisen. powermanager Report 3.x fügt beim Erstellen des Reports die notwendige Anzahl von
Zeilen automatisch ein.
Sie können die Formatierung anpassen. Fügen Sie Formeln in Spalten ein, in denen kein Datenpunkt festge-
legt ist. Sie können auch gemischte Abfragen über mehrere Systeme hinweg in einem gemeinsamen Report
kompilieren.
Reports sind standardmäßig mit Arbeitsblattschutz geschützt. Daher können keine nachfolgenden Ände-
rungen an einzelnen Zellen vorgenommen werden.
So schließen Sie einzelne Zellen vom Arbeitsblattschutz aus:
² Klicken Sie in der Menüleiste auf Format > Zellen.
Das Fenster Zellen formatieren öffnet sich.
² Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Schutz die Option Gesperrt.
² Klicken Sie auf OK.
7.3.8 Reports
Berichttypen
In den Vorlagen stehen vordefinierte Berichttypen zur Auswahl bereit.
Voraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit der Report-Erstellung
beginnen:
– oder –
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Reports > Neu.
Die Option Reports in der Menüleiste ist in allen Fenstern verfügbar, die Sie über das Report-Generator-
Fenster öffnen.
² Wählen Sie im Dialog, das sich daraufhin öffnet, die Vorlage für den Report aus.
² Geben Sie im Fenster Zeitraum für den Report den Berichttyp und den Zeitbereich für den Report an.
Je nach gewähltem Berichttyp weist das System dem Report einen Standardzeitbereich zu.
Sie können diesen Zeitbereich an Ihre Anforderungen anpassen.
² Klicken Sie auf OK.
Der Report-Generator erstellt den Report. Excel öffnet den Report in einem neuen Fenster.
²
Bei Microsoft Excel 2007 klicken Sie auf und dann auf Datei > Speichern.
Bei Microsoft Excel 2010/2013 klicken Sie auf die Registerkarte Datei und dann auf Speichern.
Weitere Informationen zum Speichern von Reports finden Sie unter Report speichern.
Standardablagesystem
Das powermanager-Standardablagesystem ist für alle Nutzer gleich.
Der Standardspeicherort für alle erzeugten Reports ist:
<Projektname>\data\xls_report\Report\
Wenn Sie einen Report erstmals speichern, legt das System ein Unterverzeichnis unter dem vorausgegan-
genen Pfad an. Der Name des Unterverzeichnisses entspricht dem des Berichttyps.
Wenn Sie beispielsweise den Tagesberichtstyp für einen Report auswählen, dann wird der Report unter
folgendem Pfad gespeichert:
<Projektname>\data\xls_report\Report\Tages-Report
Nachfolgende Speicherbefehle öffnen den bezeichneten Ordner für den Report.
Beliebige Ablageorte
Darüber hinaus können Sie Reports in beliebigen Ordnern unabhängig vom Standardspeicherpfad speichern.
Dateiname
Der powermanager-Reportgenerator benennt die Reports in folgendem Format:
• <Vorlagenname>\[Link]
JJJJ, MM und TT stehen für Jahr, Monat und Tag. Das angezeigte Datum ist das Erstellungsdatum des Reports.
Schnellanwahl anlegen
Eine Schnellanwahl speichert die Informationen zu Vorlage, Berichttyp und Report-Zeitraum zur Wiederver-
wendung.
So legen Sie eine Schnellanwahl an:
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Schnellanwahl.
Das Fenster Schnellanwahl öffnet sich.
²
Klicken Sie im Fenster Schnellanwahl auf .
Der Dialog Schnellanwahl öffnet sich.
[sc_QuickSelection_Dialog, 1, de_DE]
[sc_ScheduleWindow, 1, de_DE]
Das Lampensymbol, das dem Namen des Zeitplans vorangestellt ist, kennzeichnet den Status des Zeitplans:
• Gelbe Lampe: Zeitplan wird übersprungen, da der Report noch ausgeführt wurde
Zeitplan anlegen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie einen Zeitplan erstellen:
• Richten Sie einen permanent laufenden Rechner für die zyklische und automatische Report-Erstellung
ein. Dieser Rechner muss ein Server und darf keine Workstation sein.
So legen Sie einen Zeitplan an:
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Zeitplan.
Das Fenster Zeitplan öffnet sich.
²
Klicken Sie im Fenster Schnellanwahl auf .
Der Dialog Zeitplan öffnet sich.
[sc_ScheduleDialog, 2, de_DE]
HINWEIS
HINWEIS
i Wenn die Archivstruktur geändert wird, werden diese Änderungen in der Vorlage aktualisiert. So können
neue Datenpunkte für bestehende DP-Typen sofort in der Vorlage übernommen werden, ohne dass eine
Aktualisierung notwendig ist.
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-ins und dann auf Vorlage > Konfigurieren.
Der Dialog Berichttyp öffnet sich.
² Wählen Sie die Berichttypen aus der Liste der bestehenden Berichttypen aus.
² Um die ausgewählten Berichttypen in die Berichttypen für diese Vorlagenliste zu übertragen, klicken Sie
auf die Schaltfläche > .
Die ausgewählten Vorlagen werden in der Auswahlliste auf der rechten Seite angezeigt.
² Klicken Sie auf OK.
Berichttypen-Fenster
[sc_ReportTypes, 1, de_DE]
• Vorhandene Berichttypen
Das Feld Vorhandene Berichttypen führt alle vorhandenen Berichttypen auf.
• Mit den Schaltflächen < und > können Sie einzelne Berichttypen zwischen den Feldern verschieben.
• Mit den Schaltflächen << und >> können Sie alle verfügbaren Berichttypen von einem Feld ins andere
bewegen.
• Farbe min
Farbe min legt die Farbe für die Anzeige des Minimalwerts für jede Spalte im Report fest.
Die Standardfarbe ist grün.
• Farbe max
Farbe max legt die Farbe für die Anzeige des Maximalwerts für jede Spalte im Report fest.
Die Standardfarbe ist rot.
• Änderungen nachverfolgen
Wählen Sie diese Option, um die Report-Änderungen zu archivieren und auf einem automatisch erstellten
Report-Blatt einzufügen.
So ändern Sie die Farbe für die Schaltflächen Farbe min/max:
² Klicken Sie auf die Schaltfläche Farbe min oder Farbe max.
Der Dialog Farbe ändern öffnet sich.
² Geben Sie den RGB-Wert in das entsprechende Texteingabefeld ein.
Sie können auch die Schieberegler jeder Farbe bewegen.
Die Farbauswahl-Vorschau ist im oberen Bereich zu sehen.
[sc_ChangeColor, 1, de_DE]
HINWEIS
i Die einzelnen Blätter sind nicht mehr vor Änderungen geschützt (der Schutz des Arbeitsblatts ist aktiviert,
wenn die Änderungen nicht nachverfolgt werden).
7.3.9 Datenpunkte
• Der Reportgenerator übernimmt die Daten aus dem Dialog in die Excel-Vorlage.
HINWEIS
i In powermanager werden Ihnen die von folgenden Gerätetypen unterstützten Datenpunkttypen zur Verfü-
gung gestellt: PAC1200, PAC1500, PAC1600, PAC2200, PAC3100, PAC3200, PAC3200T, PAC4200,
PAC5100, PAC5200, P850, P855, generisches Modbus-Gerät, virtueller Zähler, 3WL, 3WL10, 3VL, 3VA und
3VA27.
Darüber hinaus können Sie manuell Datenpunkte für Geräte einfügen, die nicht direkt in powermanager
integriert werden können.
Voraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
HINWEIS
[sc_InsertMeasureValue_Window, 1, de_DE]
Das Fenster Messwert einfügen für den Kostenstellenbericht enthält die folgenden Felder:
• Archivtyp
Der Zählerwert wird standardmäßig in der Auswahlliste Archivtyp ausgewählt. Er beschränkt die Liste der
Messwerte auf die Verbrauchswerte.
• System
Bei der Installation von powermanager auf einem Einzelsystem ist System1 standardmäßig ausgewählt.
Sie können diesen Wert nicht ändern.
Bei einer Installation von powermanager auf einem verteilten System wählen Sie eines der verteilten
Systeme.
• Gerätetyp
Wählen Sie in der Auswahlliste Gerätetyp den Gerätetyp des Geräts aus, das die Daten liefert. Dieses
Gerät wird auch Datenpunkttyp (DPT) genannt.
Die Auswahlliste Gerät unten in der Tabelle führt die mit dem ausgewählten Gerätetyp verknüpften
Geräte auf.
• Messwert
Wählen Sie in der Auswahlliste Messwert den Messwert aus, den das ausgewählte Gerät liefert. Dieser
Messwert wird auch Datenpunktelement (DPE) genannt.
Seine Verfügbarkeit hängt vom ausgewählten Gerätetyp ab. Die Tabelle im folgenden Abschnitt führt die
Zähler auf.
• Gerätenamendarstellung
Wählen Sie in der Auswahlliste Gerätenamendarstellung den Namen und weitere Informationen zum
Gerät aus, das in der Auswahlliste Gerät angezeigt wird.
Die Auswahlliste Gerätenamendarstellung enthält folgende Optionen:
– DP/Technischer Name
Das Gerät wird unter seinem internen Gerätenamen aufgeführt. Der Name in der Wurzel ist dem
Gerätenamen vorangestellt. Beispiel: System1:PAC4200_Anlage.
– Alias
Das Gerät wird unter seiner Alias-Bezeichnung aufgeführt.
Geräte ohne zugeordnete Alias-Bezeichnung erscheinen nicht in der Liste.
– Benutzerdefinierter Name
Das Gerät wird unter seinem internen Namen aufgeführt.
Der Name des gewählten Datenpunktelements und der Suffixwert werden dem Gerätenamen nach-
gestellt, z.B. PAC4200_Anlage.counter.W_t1.value.
• Filter
Nutzen Sie die Filterfunktion, um die Anzahl der Geräte, die in der Auswahlliste Gerät aufgeführt sind,
auf eine Untergruppe zu beschränken.
• Kostenstelle
Wählen Sie in der Auswahlliste Kostenstelle die Kostenstelle aus, der die Zählerbedarfswerte zugeordnet
sind.
• Medium
Wählen Sie in der Auswahlliste Medium das Medium aus, das der Kostenstelle über den Tarifsatz zuge-
ordnet ist.
Wenn der ausgewählten Kostenstelle mehrere Medien zugeordnet sind, bietet die Auswahlliste Medien
zur Auswahl an.
• Datenpunkteinheit
Das Feld Datenpunkteinheit zeigt die Einheit des Datenpunkts.
• Nenner
Das Feld Nenner bestimmt das Umrechnungsverhältnis für beide Einheiten. Der Wert im Nennerfeld
lautet standardmäßig 1.
Beispiel
Um Wattstunden in Kilowattstunden umzurechnen, geben Sie den Nennerwert 1000 ein.
• Gewichtungsfaktor (0-1)
Eine proportionale Zuordnung der gezählten Verbrauchswerte für die ausgewählte Kostenstelle, ausge-
drückt als Dezimalfaktor.
Der Wert 0,2 entspricht beispielsweise einem proportionalen Anteil von 20 %.
• Geräteliste
Die Auswahlliste Gerät umfasst alle im System angelegten Geräte, die dem ausgewählten Gerätetyp und
dem Filterkriterium entsprechen. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus.
1 5 Universalzähler
[sc_InsertMeasuredValueWindow, 1, de_DE]
• Archivtyp
Wählen Sie eine der folgenden Optionen in der Auswahlliste Archivtyp:
– Zähler
Wählen Sie diese Option, um die Liste der Messwerte auf die Verbrauchswerte zu beschränken.
– HDB directly (HDB direkt)
Wählen Sie diese Option, um die Liste der Messwerte auf die allgemeinen Messwerte zu
beschränken.
Wählen Sie die Option HDB directly (HDB direkt) für den Energie-Report, um Leistungsmittelwerte
auszuwählen.
• DP-Funktion
Das Feld DP-Funktion hat einen vordefinierten Wert.
• Offset
Passen Sie den Wert im Feld Offset für den Report Messwertvergleich an.
Für andere Reports ändern Sie den vordefinierten Wert 0 nicht.
• Automatische Formatierung
Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus der Auswahlliste Automatische Formatierung, um die
Rohdaten in der Report-Ausgabe zu formatieren:
– Keine Formatierung: Wählen Sie diese Option, wenn Sie die exportierten Daten nicht formatieren
möchten.
– Nur Format: Wählen Sie diese Option, um Werte bis zu einer festen Anzahl von Dezimalstellen zuzu-
weisen.
– Format und Einheit: Wählen Sie diese Option, um Werte einer festen Anzahl von Dezimalstellen
zuzuweisen. Die Einheit der Messgröße wird ebenfalls angezeigt.
[sc_DailyReport, 1, de_DE]
• Min/Max-Markierung
Wählen Sie diese Option, um die Minimal- und Maximalwerte im Report zu markieren.
• Statistische Funktionen
Sie können den Minimalwert, den Maximalwert, den Durchschnitt aller Werte oder die Summe aller
Werte in den Fußzeilen des Reports drucken.
Die Standard-Report-Vorlagen sind nur für diese 4 Funktionen vorbereitet.
7.3.10 Mail-Verteiler
7.3.11 HTML-Seiten
HINWEIS
i Sie können nur HTML-Seiten mit Report erstellen, wenn Sie MS Excel 2013/2016 verwenden.
[sc_Create_BaseDir, 3, de_DE]
Voraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie eine HTML-Seite für den
Report erstellen:
• Öffnen Sie den Report, den Sie in eine HTML-Seite konvertieren möchten.
Vorgehensweise
Klicken Sie auf die Registerkarte Add-ins und dann auf Report > Als HTML speichern, um den Report im
HTML-Format zu speichern.
7.3.12 Anwendungsbeispiele
Voraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie mit dem Anlegen eines
Kostenstellenberichts beginnen:
Vorlage anlegen
So legen Sie eine neue Vorlage an:
² Klicken Sie im Dialog powermanager-Report im Bereich Vorlage auf Neu.
Der Dialog Berichtformat wird geöffnet.
² Wählen Sie im Dialog Berichtformat die Vorlage Kostenstellenbericht aus der Auswahlliste Format.
Der Dialog Berichttypen öffnet sich.
² Wählen Sie im Dialog Berichttypen den erforderlichen Berichttyp. Excel öffnet die Kostenstellen-Vorlage
des gewählten Berichtformats.
Vorlage verwenden
² Erstellen Sie den ersten Datenpunkt in der Spalte C der Excel-Vorlage.
Markieren Sie eine beliebige Zelle oder einen beliebigen Zellenbereich in der Spalte C.
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Vorlage > DP einfügen.
Das Fenster Messwert öffnet sich.
² Wählen Sie im Fenster Messwert den Datenpunkttyp aus.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Messwert das Datenpunktelement für den Zähler des Gerätetyps aus.
² Wählen Sie im Bereich Geräteliste das Gerät aus, das die Leistungswerte liefert.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Kostenstelle die Kostenstelle aus, der die erfassten Bedarfswerte zuge-
ordnet sind.
² Geben Sie einen Umrechnungsfaktor ein, wenn die Werte in Einheit im Report und Einheit DP vonei-
nander abweichen.
² Geben Sie eine Gewichtung (0-1) als Dezimalfaktor ein, der die proportionale Zuweisung der erfassten
Bedarfswerte für die ausgewählte Kostenstelle angibt. Ein Anteil von 0,2 entspricht einem Anteil von
20 %.
² Klicken Sie auf OK.
² Klicken Sie auf OK.
Excel wendet die Daten aus dem Fenster Messwert auf Spalte C der Vorlage an.
² Fügen Sie weitere Datenpunkte in Spalte D, E usw. ein.
² Speichern Sie die Vorlage unter proj_path/data/xls_report/Template mit der Dateinamenerwei-
terung .xltm.
Bericht anlegen
² Erstellen Sie einen Report mit der zuvor erstellten Vorlage und durch Eingabe des Zeitbereichs.
² Wählen Sie im Dialog Zeitbereich für Berichttypen den Wert Costcenter_daily aus.
² Geben Sie den Zeitbereich für den neuen Report ein.
² Speichern Sie den Report unter proj_path/data/xls_report/Report mit der Dateinamenerweite-
rung .xlsm.
7.3.13 Systemvoraussetzungen
[Link] Systemvoraussetzungen
Betriebssystem, Excel und ADO Windows 7, Windows Server 2008/2012 R2, Windows Server 2016 und
Windows 10
Excel 2013, Excel 2016 (aktivieren Sie Makros und ActiveX manuell)
Netzwerk TCP/IP-fähiges LAN, für Vorlagen mit Dateizugriff
Sie müssen ein Mitglied der Gruppe Hauptbenutzer sein (das gilt auch für powermanager, nicht nur für Excel-
Report).
² Führen Sie den Befehl regsvr32 für die folgenden Dateien aus:
C:\WinNT\system32> regsvr32 [Link]
C:\WinNT\system32> regsvr32 [Link]
C:\WinNT\system32> regsvr32 [Link]
Die Dateien mit der Dateinamenerweiterung .dep enthalten Informationen zu den Dateien, die von der
jeweiligen ActiveX-Steuerung benötigt werden.
Dateien oder Dokumente mit einer solchen Erweiterung können mit dem Programm Visual Basic Setup
Wizard geöffnet oder verarbeitet werden. Eine Registrierung ist nicht möglich.
Alternativ können Sie auch die Batch-Datei unter \\reportRegEdit\[Link] auf dem Instal-
lationsdatenträger ausführen.
HINWEIS
i Unter Windows 2008/2012 ist es nicht möglich, die Datei [Link] zu registrieren. In diesem Fall
fehlt die Datei [Link]. Laden Sie die Datei von der Microsoft-Website [Link]
[Link]/kb/180071/.
HINWEIS
i Aktivieren Sie Makros in Excel. Geben Sie das gesamte Projekt (Projektverzeichnis) sowohl mit Schreib- als
auch Leserechten frei.
HINWEIS
i Wenn Sie Statistikfunktionen verwenden und die Zeit für Berechnung immer starten um auf der Register-
karte Synchronisation der Datenpunktfunktion angegeben haben, muss die Startzeit des Reports mit der
Zeit für Berechnung immer starten um der DP-Funktion übereinstimmen.
[sc_AddNewLanguage, 1, de_DE]
#*
#*************************************************************
GetExcelID()
echo $1
#*************************************************************
#* MAIN
#*************************************************************
set -x
pid=$( GetExcelID )
kill $ pid
und
Name: kill_excel.cmd:
@ bash kill_excel.sh
HINWEIS
i Wenn Sie die Aufgaben konfigurieren, muss das Verzeichnis, in dem die Aufgaben ausgeführt werden,
dasselbe Verzeichnis sein, in dem sich die Daten (Excel-Bericht, Scripte) befinden.
Konfigurieren Sie die Aufgaben so, dass sie zyklisch ausgeführt werden, z.B. einmal wöchentlich. Wählen Sie
die Zeiten so, dass sie sich nicht mit den Zeiten der automatischen Berichtsaufrufe überschneiden.
[sc_ReportTab_SyMgmt, 2, de_DE]
Beispiel
Das Netzwerk enthält 2 Rechner, einen Server und einen Client.
Nutzen Sie den Server, um:
• alle notwendigen powermanager-Komponenten mit Ausnahme des Projekts einzurichten. Die Kompo-
nenten werden für die Installationsoption Benutzeroberflächen-Client automatisch installiert.
² Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Konfiguration > Optionen.
Der Dialog Einstellungen öffnet sich.
² Wählen Sie in der Auswahlliste Optionen für Host die Option Standard aus.
Die Registerkarte ComManager zeigt die standardmäßige Konfigurationsdatei-Adresse an.
[sc_ComManagerTab_Default, 3, de_DE]
Netzlaufwerkverbindung konfigurieren
² Konfigurieren Sie eine Netzlaufwerkverbindung zum Server-Computer auf dem Client.
Weisen Sie beispielsweise den Laufwerksbuchstaben F: für den Rechnernamen eiwnt066 zu.
Client-Host konfigurieren
So konfigurieren Sie den Client-Host:
² Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei im Verzeichnis config.
² Passen Sie den Projektpfad in der Config-Datei an.
proj_path = „F:/<Projektpfad>/<Projektname>"
² Wählen Sie im Menü Report – Konfiguration den Befehl Optionen.
Der Dialog Einstellungen öffnet sich.
² Klicken Sie auf Anlegen.
Der Dialog Host-Name öffnet sich.
² Geben Sie den Host-Namen ein.
[sc_ComManager_ClientHost, 3, de_DE]
So greifen Sie auf alle Einstellungen zu, die zum Zeitpunkt der Projekterstellung spezifiziert werden müssen:
• Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Konfiguration.
Bedienelemente
Nachfolgend werden die in den Parametrierungsdialogen verwendeten Schaltflächen beschrieben:
Schaltfläche Funktionsbeschreibung
Eintrag erstellen
Schaltfläche Funktionsbeschreibung
Namen des Rechners anzeigen, an dem Sie gerade arbeiten
Datensatz auswählen
Listenelemente sortieren
Passwort
HINWEIS
i Um Datenschutz zu gewährleisten, ersetzen Sie das Standardpasswort (erAdmin) mit Ihrem eigenen Pass-
wort, nachdem Sie die Anwendung zum 1. Mal gestartet haben.
HINWEIS
i Die Report-Einstellungen können erst festgelegt werden, nachdem Sie ein Passwort eingegeben haben.
HINWEIS
i Wenn Sie auf Passwort speichern geklickt haben und dann vergessen, diesen Zugriff auf Report zu
beenden, werden diese Report-Einstellungen nicht gespeichert, obwohl Sie das Passwort nach dem
Neustart von powermanager-Report erneut eingeben müssen.
Passwort speichern
Nachdem Sie das gültige Passwort eingegeben haben, klicken Sie auf Report > Passwort und wählen die
Option Passwort speichern.
Wenn das Symbol neben der Option Passwort speichern erscheint, ist das Passwort aktiviert. Klicken Sie
auf den Eintrag, um die Konfiguration zu blockieren. Das Symbol wird zu einem und Sie werden abge-
meldet.
• Report-Konfiguration. Das Standardpasswort lautet erAdmin. Sie können das Passwort ändern.
• Blattschutz für normale Reports. Das Standardpasswort lautet erAdmin. Dieses Passwort ist nicht
dasselbe wie für die Report-Konfiguration. Sie können das Passwort ändern.
• Schutz der Freigabe von Reports mit der Option Änderungen nachverfolgen. Das Standardpasswort
lautet erAdmin. Dieses Passwort ist nicht dasselbe wie für die Report-Konfiguration und den Blattschutz.
Sie können das Passwort für bestehende Reports nicht verändern.
• Schutz der gesamten Berichtdatei mit einem festen Passwort für alle freigegebenen Reports (kontaktieren
Sie für das Passwort das Produkt-Center der Siemens AG). Verwenden Sie dieses Passwort zum Öffnen
eines Reports, wenn der Excel-Report nicht aktiv ist und keine sonstige Rolle spielt.
• Quellcode
Passwort ändern
So ändern Sie das Passwort:
• Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Konfiguration > Passwort ändern.
Der Dialog Passwort ändern öffnet sich.
• Geben Sie das aktuelle Passwort in das Feld Altes Passwort ein.
• Geben Sie das neue Passwort in das Feld Neues Passwort ein.
HINWEIS
i Das Passwort ist nicht benutzerspezifisch und wird auch für den Blattschutz aller erstellten Reports
verwendet.
Optionen
Verwenden Sie das Menü Optionen, um die allgemeinen Einstellungen und Spezifikationen für die Kommuni-
kation zwischen dem COM Manager und powermanager (TCP/IP) festzulegen.
Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Konfiguration > Optionen, um den Dialog
Einstellungen zu öffnen.
Das Menü Optionen befindet sich im Dialog Einstellungen.
Die Einstellungen werden für jeden Rechner einzeln festgelegt. Die Standardeinstellung gilt für alle Rechner,
für die keine spezifische Einstellung vorgenommen wurde. Der Excel-Report definiert den korrekten Rechner-
namen.
Wählen Sie in der Auswahlliste Optionen für den Host den Rechner aus, der als Host für die Zeitsteuerung
dienen soll. Die Einstellungen gelten dann für den aktuellen Host.
Klicken Sie auf , um den Namen des verwendeten Rechners anzeigen zu lassen.
Klicken Sie auf , um einen bestehenden Rechnernamen mit den verbundenen Einstellungen zu löschen.
Die Standardeinstellungen können Sie nicht löschen.
• data datahostname
• event eventhostname
HINWEIS
i Es wird empfohlen, dass Sie für alle Parametereinstellungen die gleiche Sprache verwenden (insbesondere
beim Import der Archivstruktur und der Datenpunktliste).
Da Daten und Ereignis nicht standardmäßig in die powermanager-Konfigurationsdatei eingetragen werden,
geben Sie bei Client-Installationen in der Befehlszeile die Pfade zu Daten-Manager und Event Manager an.
Wenn gleichzeitig durch einzelne Report-Installationen auf powermanager-Daten zugegriffen wird, muss
die ID jedes beteiligten Rechners eindeutig sein. Die Anzahl verschiedener IDs ist von der powermanager-
Lizenz abhängig.
Archivstruktur importieren
Die Archivstrukturdatei (AC-Datenpunkttypen) wird aus dem Haupt-AC-Parametrierungsbedienfeld in power-
manager erstellt.
Die Archivstruktur enthält die in powermanager verwendeten Datenpunkttypen und ihre Elemente (falls
vorhanden), die zugehörigen Komprimierungsstufen, die Intervalle und die verbundenen Datenpunktfunkti-
onen (Komprimierungsregeln).
Klicken Sie auf Report > Konfiguration > Archivstruktur, um die Archivstruktur zu importieren.
Klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report > Konfiguration > Archivstruktur, um die
Archivstruktur zu importieren.
Ein Datei-Browser öffnet sich. Wählen Sie die erforderliche Datei aus allen im Netzwerk vorhandenen Dateien
aus. Das Standardverzeichnis, in dem powermanager die Datei speichert, ist
<Projektpfad>/data/xls_report.
Neue oder veränderte Archivstrukturen (Datenpunkttypen) werden in den Excel-Report aufgenommen und
mit einer Meldung bestätigt.
Wenn neue Datenpunkttypen in die Datenbank aufgenommen werden, werden automatisch Basiswerte und
Berichttypen für die Standardintervalle 5 Minuten, Stunde, Tag und Monat erstellt. Die Namen basieren auf
der aktuell im powermanager-Report eingestellten Sprache.
[sc_CreateBasicValue_Message, 1, de_DE]
Basiswerte
Von den verschiedenen Komprimierungsstrukturen unterschiedlicher Datenpunkttypen werden solche
Elemente, die ähnlich komprimierte Daten enthalten, z.B. stündliche Werte oder tägliche Werte, zusammen in
einer Gruppe von Basiswerten gesammelt. Sie können einen beliebigen Namen für diese Basiswerte
auswählen.
Alle Komprimierungsstufen für die relevanten Standardintervalle werden automatisch aus der Archivstruktur
abgeleitet. powermanager erstellt die automatisch generierten Basiswerte beim Importieren der Strukturdatei.
Die Basiswerte müssen nur von der die Parameter einstellenden Person bestätigt werden.
Verändern Sie die Basiswerte nicht. Der folgende Screenshot zeigt ein Beispiel für alle für ein Projekt defi-
nierten Basiswerte.
[sc_BasicValues_Window, 1, de_DE]
Das folgende Basiswert-Parametrierungsfenster wird zum Bearbeiten und Anlegen eines Eintrags verwendet.
Bei verteilten Systemen können Sie zwischen verschiedenen Systemen auswählen.
[sc_BasicValue_Parameterization, 1, de_DE]
Verwenden Sie die Lupe zum Auswählen anderer Datensätze, um den Basiswert zuzuweisen, der zum Bear-
beiten geöffnet ist.
Verwenden Sie das Intervall als Filterkriterium beim Auswählen der Archive und als Standardwert für den Zeit-
raum (Ergebnis) oder das Intervall (Dauer) für die Berichttypen.
[sc_Template_Window, 1, de_DE]
Legen Sie die Filtereinstellungen im oberen Fensterbereich fest. Diese Einstellungen betreffen den unteren
Teil der Anzeige.
Das Datenpunktelement innerhalb eines Datenpunkttyps wird in der Spalte DPE neben dem Datenpunkttyp
definiert. In den angrenzenden Spalten werden die ausgewählte Komprimierungsstufe und das zugehörige
Intervall angezeigt.
Berichttypen
Der Berichttyp bildet die Verbindung zwischen den Datenpunktnamen (dargestellt durch die Basiswerte) und
ihren Archivwerten.
Ähnlich wie die Basiswerte können Sie auch die Berichttypen automatisch aus der Archivstruktur der rele-
vanten Standardintervalle ableiten. Es ist daher nicht erforderlich, Änderungen an den Berichttypen vorzu-
nehmen.
Das folgende Bild zeigt eine Liste von parametrierten Berichttypen.
[sc_ReportTypes_Window, 1, de_DE]
Die Einstellungen der Basiswerte werden in einen Datenbereich und einen Ergebnisbereich unterteilt.
Der eingestellte Zeitraum stellt den in diesem Report angezeigten Zeitraum dar. Jeder Datensatz wird mit
einem Zeitintervall angezeigt, das anhand des Intervalls für einen Zeitraum abgeleitet wurde.
Verwenden Sie die Synchronisationseinstellungen, um die Startzeit für den Report anzugleichen. Wenn ein
Tageswechselzeitpunkt z.B. auf 06:00 Uhr eingestellt ist und Sie einen täglichen Report mit einem Zeitraum
von einem Tag und einem Intervall von einer Stunde öffnen, wird der erste Wert um 06:00 Uhr und der letzte
um 05:00 Uhr des Folgetages eingetragen.
Einstellungen Anmerkungen
Name Geben Sie einen Namen für das Berichtformat ein.
Daten Wählen Sie den Intervallzeitraum aus.
Ergebnis Wählen Sie die periodische Abfrage des Reports aus.
Periode Wählen Sie den Report-Erstellungszeitraum aus.
Intervall Wählen Sie das Intervall aus.
Das Intervall wird als Filterkriterium für das Auswählen der Archive und als Stan-
dardwert für den Zeitraum (Ergebnis) oder das Intervall (Dauer) für die Bericht-
typen verwendet.
Report beginnt um Geben Sie die Zeit an, zu der das Wiederholungsintervall der Report-Erstellung
ausgelöst werden soll.
An Wochentag Wählen Sie einen Wochentag.
An Tag des Monats Wählen Sie einen Tag des Monats.
Im Monat Wählen Sie einen Monat.
[sc_ReportTypes_Parameterization, 1, de_DE]
Status-Bits
Für jeden in der powermanager-Datenbank eingegebenen Wert wird ein 64-Bit-Datenwort gespeichert, das die
Status-Bits enthält, die den gespeicherten Wert repräsentieren. Die in den Status-Bits enthaltenen Informati-
onen reichen von der Markierung ungültiger Werte über die Identifizierung von Bereichsverletzungen bis zur
Beschriftung von Korrekturwerten.
Verwenden Sie die Status-Bits, um die Werte in einem Report zu formatieren. Vereinfachen Sie die Status-Bits,
um zu vermeiden, alle theoretisch möglichen Status-Bit-Kombinationen (2^64) handhaben zu müssen. Excel
erkennt die den 5 verschiedenen Status-Bezeichnungen zugeordneten 64 Status-Bits (Gültig, Ersatzwert,
Ungültig, Korrigiert, Default) durch den bitweise erfolgenden Vergleich der Status-Bits mit einem Bit-Muster.
Bei einem Treffer wird die relevante Zelle gemäß dem identifizierten Status formatiert. Die tatsächliche Forma-
tierung entspricht dem Excel-Standard. Zum Beispiel werden ungültige Werte oder Korrekturwerte in den
Excel-Reports passend hervorgehoben.
Die Status-Bits sind in der Standardversion vordefiniert. Ändern Sie die Status-Bits nicht. Sie können diese
Status-Einstellungen neu organisieren oder neue hinzufügen.
Das folgende Bild führt die definierten Status-Bits mit ihrer Bedeutung auf. Beim Auswerten der Daten wird die
Bit-Musterliste von oben nach unten durchgearbeitet, bis der erste Treffer gefunden wird. Diese Formatierung
wird dann auf die Zeile angewendet. Platzieren Sie die Bit-Muster, die am häufigsten erwartet werden (z.B.
Gültig), möglichst weit oben auf der Liste.
Eine 0 im Bit-Muster zeigt an, dass das Bit nicht gesetzt ist. Eine 1 zeigt an, dass das Bit gesetzt ist. Ein Frage-
zeichen kennzeichnet irrelevante Status-Bits. Dies zeigt an, dass die Bits für den Vergleich irrelevant sind,
unabhängig davon, ob sie 0 oder 1 sind.
Die Spalte Werte ignorieren zeigt an, ob ein für diesen Status identifizierter Wert in die statistische Funktion
mit eingeschlossen wird (gilt für Berechnungen in MS Excel).
[sc_StatusBits_Window, 1, de_DE]
Neue Einträge oder Veränderungen in der Liste werden wie folgt gehandhabt:
•
Klicken Sie auf , um der ausgewählten Status-Bezeichnung eine Formatierung zuzuweisen.
[sc_StatusBits_Parameterization, 1, de_DE]
• Klicken Sie auf ein einzelnes Element im Vergleichsbit-Muster, um den Wert in der Reihenfolge ?-1-0 zu
ändern.
[sc_StatusBits_Format, 1, de_DE]
• Wählen Sie die Option Werte ignorieren aus, um den Wert, dessen Status mit diesem Bit-Muster überein-
stimmt, in die statistischen Berechnungen in Excel einzuschließen. Die Formatvorlage wird im Report
gespeichert ([Link]).
Aktualisieren Sie jede Formatvorlage nach dem Ändern dieser Formatvorlage.
Um die Vorlage zu aktualisieren, klicken Sie auf die Registerkarte Add-Ins und dann auf Report >
Vorlagen aktualisieren.
HINWEIS
Tarifsätze
Informationen zu Tarifsätzen finden Sie unter [Link] Übersicht zu Tarifsätzen.
Kostenstellen
Informationen zu Kostenstellen finden Sie unter [Link] Übersicht zu Kostenstellen.
Medien
Informationen zu Medien finden Sie unter [Link] Übersicht zu Medien.
Mit dem Sicherheitskonzept von Microsoft Excel können Sie entscheiden, ob Makros ausgeführt werden
sollen. Für einen unterbrechungsfreien Betrieb des powermanager-Reportgenerators setzen Sie die Sicher-
heitsstufe auf Niedrig.
So konfigurieren Sie die Makrosicherheitsstufe von Microsoft Excel:
²
7.4 Export
² Zum Öffnen des Topologie-Exports klicken Sie auf Tools > Topologie-Export.
Der Dialog Topologie-Export öffnet sich.
²
Klicken Sie auf .
Der Dialog Datei auswählen öffnet sich.
² Geben Sie einen Dateinamen ein.
² Klicken Sie zum Speichern der Konfiguration auf Speichern.
Damit der Import der Gerätedaten mittels Massenparametrierungsfunktion möglich ist, nutzen Sie für die
Benennung der CSV-Datei das Präfix PM_.
Beispiel: PM_Beispiel.csv.
Weitere Informationen zur Massenparametrierung finden Sie im Kapitel 7.6 Massenparametrierung.
7.5 Leistungsspitzenanalyse
powermanager enthält einen Report-Generator zum Ermitteln von Leistungsspitzen innerhalb eines festge-
legten Zeitbereichs.
Sie können die folgenden Werte mit dem Report-Generator auswerten:
• Leistungswerte der PAC-Gerätetypen. Der Zeitstempel der Leistungswerte liegt am Anfang des Zeitraums.
Report
Sie erhalten das Ergebnis der Analyse in Form eines tabellarischen Reports im Dateiformat .csv. Sie können die
Report-Datei mit Microsoft Excel öffnen, drucken und bearbeiten.
powermanager gibt den Report in der von Ihnen eingestellten Sprache aus.
[sc_Powerpeak_Report, 1, de_DE]
[sc_Powerpeaks_Window, 2, de_DE]
Geltungsbereich
Die Konfiguration der Leistungsspitzenanalyse umfasst:
Datenpunkte auswählen
Die Tabelle Messwerte führt die Datenpunkte auf, die in der Analyse enthalten sind und im Report gedruckt
werden.
Der Bereich Messwertauswahl unter der Tabelle Messwerte enthält folgende Funktionen für die Bearbeitung
der Tabelleneinträge:
• Ändern der Grenze eines Datenpunkts oder der Grenzen aller Datenpunkte.
² Geben Sie den Schwellwert des Datenpunkts in das Feld Grenze ein.
Eine Überschreitung des Schwellwerts gilt als Leistungsspitze.
² Wählen Sie die Option Einzelgrenze aus.
²
Klicken Sie auf .
Der Datenpunkt mit seinem zugewiesenen Schwellwert ist nun in der Tabelle Messwerte zu sehen.
HINWEIS
i Das System löscht den ausgewählten Datenpunkt ohne Aufforderung zur Bestätigung.
HINWEIS
i Das System löscht den ausgewählten Datenpunkt ohne Aufforderung zur Bestätigung.
fläche .
² Wählen Sie die Option Einzelgrenze aus, um die aktuellen Werte der Felder Messwerte und Grenze in die
Tabelle Messwerte zu übertragen, während die vorhandenen Einträge in der Tabelle beibehalten werden.
– oder –
² Wählen Sie die Option Generelle Grenze aus, um die aktuellen Werte der Felder Messwerte und Grenze
in die Tabelle Messwerte zu übertragen und die Schwellwerte der vorhandenen Einträge mit dem neuen
Schwellwert zu überschreiben.
HINWEIS
i Um diesen Schritt abzubrechen, bearbeiten Sie alle bereits parametrierten Grenzen erneut.
Abfragezeitraum
Die Felder Startzeit und Endzeit im Bereich Abfrageparameter schränken den Abfragezeitraum ein.
Es stehen eine Reihe zuvor definierter Kalenderzeiträume zur Auswahl.
Offene Intervalle:
• Heute
• Diese Woche
• Dieser Monat
• Dieses Jahr
Geschlossene Intervalle:
• Gestern
• Letzte Woche
• Letzter Monat
• Letztes Jahr
• Letzte 24 Stunden
• Letzte 3 Tage
Beliebige Zeiträume:
• Beliebiger Tag
• Beliebiger Zeitraum
Ein zuvor festgelegter ausgewählter Zeitraum kann geändert werden, um ihn an die Anforderungen anzu-
passen.
So legen Sie einen Abfragezeitraum fest:
² Klicken Sie auf Abfragezeit festlegen.
² Wählen Sie im Dialog einen der zuvor festgelegten Zeiträume aus.
– oder –
² Definieren Sie einen individuellen Zeitraum in den Feldern Startzeit und Endzeit.
²
Klicken Sie auf , um die Änderungen zu speichern.
Dateiname
powermanager erstellt den Leistungsspitzenanalyse-Report im Dateiformat .csv.
Das Format des Dateinamens ist wie folgt:
Spitzendaten_<JJJJ>_<MM>_<TT>_<HH>_<MM>_<SS>.csv
Hierbei stehen <JJJJ>, <MM> und <TT> für Jahr, Monat und Tag. Sie geben das Datum an, an dem die Report-
Erstellung begann.
<HH>, <MM> und <SS> stehen für Stunde, Minute und Sekunde. Sie geben den Zeitpunkt an, an dem die
Report-Erstellung begann.
Dateiverzeichnis
So wählen Sie das Verzeichnis, in dem der Report gespeichert wird:
² Geben Sie das Verzeichnis im Feld Zielpfad an.
Das Feld Zielpfad enthält standardmäßig die Adresse des zuletzt eingestellten Verzeichnisses.
Wenn Sie den Report in einem anderen Verzeichnis speichern möchten, überschreiben Sie den Pfad,
sodass er Ihren Anforderungen entspricht.
Das unterste Verzeichnis muss mit einem Verzeichnisbegrenzer enden. Zum Beispiel ../data/ statt ../data.
Standardverzeichnis
Wenn das angegebene Verzeichnis nicht existiert, speichert powermanager den Report im Standardver-
zeichnis.
Das Verzeichnis \data unter dem Projektverzeichnis ist das Standardverzeichnis.
Das Standardverzeichnis ist bei der Applikationsinstallation standardmäßig eingestellt.
Ein vom Standardverzeichnis abweichendes Verzeichnis wird auf dem Client-System und nicht im gesamten
System gespeichert.
HINWEIS
i Nicht gespeicherte Konfigurationsänderungen gehen verloren, wenn Sie das Fenster Leistungsspitzen
schließen.
²
Klicken Sie auf , um die Leistungsspitzenkonfiguration zu speichern.
Geltungsbereich
powermanager berechnet Leistungsspitzen basierend auf archivierten Daten.
Eine Leistungsspitze besteht aus einem oder mehreren Zeiträumen. Sie beginnt mit dem Endzeitraum des 1.
Messwerts, der den festgelegten Schwellwert überschreitet, und endet mit dem Endzeitraum des letzten
Messwerts, der den festgelegten Schwellwert überschreitet.
Um das Ende des Zeitraums zu bestimmen, wird die Zeitraumlänge zu Zeitraumbeginn ermittelt und zu
diesem addiert. Wenn mehrere Messwerte nacheinander die Grenze überschreiten, wird die höchste Über-
schreitung innerhalb des Zeitraums als Leistungsspitze festgelegt. Der Endzeitraum des Werts ist im Report
immer als Zeit für einen Messwert angegeben.
Prozentuale Abweichung
Die prozentuale Abweichung von der Grenze wird auf folgender Grundlage berechnet:
((Wert der höchsten Überschreitung) – (Grenze)) / (Grenze) * 100
Die prozentuale Abweichung wird auf ganzzahlige Prozentsätze ohne Dezimalstellen gerundet.
Basierend auf den Werten der vorausgegangenen Tabelle sind die folgenden Überschreitungen aufgetreten:
01.01.2010 10:30 h bis 01.01.2010 11:00 h
Wert: 2215 W
Daher beträgt die prozentuale Abweichung:
(2215 W – 2000 W) / (2000 W) * 100 % = 11 %
²
Klicken Sie auf , um das Fenster Leistungsspitzen zu schließen.
HINWEIS
i Nicht gespeicherte Konfigurationsänderungen gehen verloren, wenn Sie das Fenster Leistungsspitzen
schließen.
7.6 Massenparametrierung
Übersicht
Sie können die Erstellung neuer Geräte im Projektbaum automatisieren. Dazu erstellen Sie eine .csv-Datei im
Projektdatenverzeichnis.
Beispiel
Sie möchten die folgenden Geräte auf automatisierte Weise erstellen:
• 1 PAC3100-Gerät mit dem Namen MyPAC3100_1 über Slot1 des Gateways MyPAC4200_2
• Das Format des Befehls zum Erstellen der oben genannten Geräte auf automatisierte Weise lautet:
DP-Name;DP-Typ;Bereich;Sektor;IP-Adresse;Gateway;Einheit_Adresse;Frame;Port
Bedeutung:
– DP-Name ist der interne Gerätename.
– DP-Typ ist der Gerätetyp.
Die folgenden Gerätetypen sind in powermanager verfügbar:
– pmDev3VAETU5
– pmDev3VAETU8
– pmDev3VA27
– pmDev3VLCOM21
– pmDev3WL (3WL)
– pmDev3WL10 (3WL)
– pmDevPAC1200, pmDevPAC1500, pmDevPAC1600, pmDevPAC2200, pmDevPAC3100,
pmDevPAC3200, pmDevPAC3200T, pmDevPAC4200, pmDevPAC5100, pmDevPAC5200
– pmDevMB (generisches Modbus-Gerät)
– pmDevP850, pmDevP855 (SICAM P85x-Geräte)
– pmDevManualMeasuringDevice
– Bereich ist der Bereichsname im Projektbaum.
– Sektor ist der Sektorname im Projektbaum.
Nur eine Sektorebene wird unterstützt.
– IP-Adresse ist die IP-Adresse des Systems.
– Gateway hat einen Wertebereich von WAHR oder FALSCH.
Die folgenden Gateways können definiert werden:
– Modbus-TCP: FALSCH
– Modbus-RTU: WAHR
– Einheit_Adresse ist die Adresse der Einheit im untervernetzten Modbus-Netzwerk.
– Modbus-TCP: 0 (ohne Relevanz)
– Modbus-RTU: 1 - 247
– Frame ist als [tcp; rtu] definiert
– Folgende Ports sind verfügbar:
– Modbus-TCP: 502
– Modbus-RTU – Slot1: 17002 (7KM PAC4200, RS 485-Bus ist mit Slot "MOD1" verbunden)
– Modbus-RTU – Slot2: 17003 (7KM PAC4200, RS 485-Bus ist mit Slot "MOD2" verbunden)
– Modbus-RTU – Standard-Gateway: 502
• Für das obige Beispiel müssen daher die folgenden Einträge in der .csv-Datei vorgenommen werden:
MyPAC4200_1;pmDevPAC4200;Bereich_4;Sektor_2;[Link];FALSCH;0;tcp;502
MyPAC4200_2;pmDevPAC4200;Bereich_4;Sektor_2;[Link];FALSCH;0;tcp;502
MyPAC3100_1;pmDevPAC3100;Bereich_4;Sektor_2;[Link];WAHR;1;rtu;17002
MyPAC3100_2;pmDevPAC3100;Bereich_4;Sektor_2;[Link];WAHR;1;rtu;502
HINWEIS
i • Wählen Sie tcp als Frame für ein Gerät aus, das Sie über das Standard-Gateway betreiben möchten.
Benutzeroberfläche
Klicken Sie in der Menüleiste auf Tools > Massenparametrierung, um auf die Massenparametrierungsanzeige
zuzugreifen.
[sc_MassParameterization, 3, de_DE]
• Datei
Die Tabelle Datei im linken Bedienfeld führt alle .csv-Dateien auf, die im Datenverzeichnis des aktuellen
Projekts angelegt sind.
• Datei einlesen
Wählen Sie eine Datei aus der Dateitabelle aus und klicken Sie auf Datei einlesen, um die Daten der Datei
im rechten Bedienfeld anzuzeigen.
– Wenn ein Gerät mit einem identischen Namen und Gerätetyp im Projektbaum existiert, ist das Gerät
gelb hervorgehoben.
– Wenn ein Gerät mit einem identischen Namen und unterschiedlichem Gerätetyp im Projektbaum
existiert, ist das Gerät rot hervorgehoben.
• Daten importieren
Klicken Sie auf Daten importieren, um die Daten der ausgewählten Datei zu importieren.
Sie können auch vorhandene Geräte überschreiben oder nichtexistente Bereiche erstellen.
8.1 Projekteinstellungen
Auf der Seite Systemeinstellungen lassen sich die Projekteinstellungen ändern. Sie können die Projekt- und
Gerätekonfiguration ändern.
Zum Öffnen der Seite Systemeinstellungen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Projektbaumwurzel
und anschließend auf Systemeinstellungen.
Die Seite Systemeinstellungen enthält folgende Registerkarten:
• Konfiguration
Die Registerkarte Konfiguration zeigt die Versionsnummer des Projekts an. Außerdem sind hier die nach-
stehend aufgeführten Optionen verfügbar.
– Im Bereich Allgemein:
Archivglättung deaktiviert
Wählen Sie diese Option, um die Glättung der Messwerte zu deaktivieren und damit den Speicher-
verbrauch in der Datenbank zu reduzieren.
UL standard (UL-Norm)
Wählen Sie diese Option, um die Messwerte nach UL-Norm darzustellen. Standardmäßig wird die
IEC-Norm angewendet.
– Im Bereich Standardwert für den Fall, dass die Kommunikation unterbrochen wird:
Standardgerätewert
Wählen Sie diese Option, um jedem Gerät im Projekt einen Standardwert zuzuweisen, wenn die
Kommunikation zwischen Gerät und powermanager unterbrochen wird.
Wenn Sie diese Option wählen, legen Sie den Standardwert im Feld Standardwert fest.
Die Standardwerte werden nicht für Arbeits- und Leistungsperiodenwerte zugewiesen.
Als ungültigen Wert in Report aufnehmen
Wählen Sie diese Option, um die Geräte mit Standardwerten im Report hervorzuheben.
– Report Einstellungen
Passwort
erAdmin ist das Standardpasswort für grundlegende Reports. Mit diesem Feld legen Sie das Pass-
wort für alle grundlegenden Reports fest. Siemens empfiehlt, das Passwort zu ändern.
• Gerät
Auf der Registerkarte Gerät finden sich folgende Optionen:
– Gerät anlegen
Mit dieser Option legen Sie einen neuen Gerätetyp an.
Weitere Informationen finden Sie in 8.1.3 Neuen Gerätetyp anlegen.
– Gerät löschen
Mit dieser Option löschen Sie manuell angelegte Gerätetypen.
Um einen Gerätetyp zu löschen, wählen Sie ihn aus der Auswahlliste Gerätetyp aus und klicken auf
Löschen.
– Datenbank aktualisieren für...
Mit dieser Option legen Sie die Datenbankgröße für das aktuelle Projekt fest.
Um die Datenbankgröße für die aktuelle Datenbank festzulegen, wählen Sie aus der Auswahlliste die
Höchstanzahl von Geräten aus und klicken auf Aktualisieren.
Übersicht
powermanager bietet die folgenden Optionen, um die Leistung des Systems zu verbessern:
Wertebereich
Sinnvolle Schwellwerte liegen im Bereich von 0 % bis 5 %.
• Klicken Sie im Kontextmenü auf Systemeinstellungen und wählen Sie die Registerkarte Treiber, um die
Treibereinstellungen anzuzeigen.
[sc_DriverSettings, 3, de_DE]
• Geben Sie in den Treibereinstellungen den Prozentsatz für den relativen Schwellwert in das %-Feld neben
der Schaltfläche Glättung ändern ein.
Der empfohlene Bereich für den relativen Schwellwert liegt zwischen 0 und 5 %.
• Geben Sie in der Tabelle Pollzeiten in der Spalte Neuer Wert die aktualisierte Pollzeit ein.
• Wählen Sie in der Spalte Einheit aus der Auswahlliste die Einheit für jede Abfragegruppe aus.
HINWEIS
i Stellen Sie sicher, dass die Pollzeit für jede Gruppe zwischen 100 ms und 900 s liegt.
Adressen reduzieren
Sie können die Anzahl aktiver Adressen reduzieren, um die Leistung von powermanager zu optimieren. Sie
können die Adressen bei den Geräten PAC1200, PAC3200, PAC3200T, PAC4200, PAC5200, P855 und P850 mit
einem halbautomatisierten Prozess reduzieren. Bei PAC1500- und PAC3100-Geräten ist der Adressumfang
bereits standardmäßig reduziert.
So reduzieren Sie die Adressen:
[sc_Reducing_Addresses, 2, de_DE]
• Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Konfiguration die Option Erbt Default Konfiguration.
• Um die Adressen eines Geräts zu reduzieren, deaktivieren Sie in der Spalte Adresse das Kontrollkästchen
des Geräts.
Ergebnis
Der reduzierte Adressumfang betrifft:
Voraussetzungen
Bevor Sie die XML-Datei in powermanager importieren, erstellen Sie die XML-Datei mit gültigen Geräteinfor-
mationen.
So erstellen Sie eine neue XML-Datei:
[sc_ImportXML, 3, de_DE]
[Link] Übersicht
powermanager ermöglicht Ihnen, die Leistungsmittelwerte und Tarife mehrerer Geräte über den Digitalein-
gang eines einzelnen Geräts zu synchronisieren. Sie können nur die PAC-Geräte synchronisieren (PAC2200,
PAC3100, PAC3200, PAC3200T und PAC4200).
HINWEIS
i Es wird empfohlen, dass Sie die Synchronisation aktivieren, wenn Sie die Geräte konfigurieren.
powermanager ermöglicht Ihnen, offline ein Gerät zur Synchronisation hinzuzufügen. Diese Geräte werden
berücksichtigt, wenn sie in den Online-Status wechseln.
Voraussetzungen
Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind, bevor Sie die Synchronisation akti-
vieren:
• Sorgen Sie dafür, dass bei allen Geräten, die Sie synchronisieren möchten, die Einstellung für eine
Synchronisation über den Bus aktiviert ist.
• Sorgen Sie dafür, dass das Synchronisationsintervall für alle Geräte 15 Minuten beträgt.
[Link] Messperiodensynchronisation
So synchronisieren Sie den Messzeitraum:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Systemknoten im Baum.
² Wählen Sie Systemeinstellungen.
² Wählen Sie die Registerkarte Synchronisation.
Der Dialog Messperiodensynchronisation öffnet sich.
Die Registerkarte Messperiodensynchronisation zeigt die folgenden Spalten an:
Synch.: Aktivieren Sie in dieser Spalte das Kontrollkästchen neben dem Gerät, für das Sie die Synchronisation
aktivieren möchten.
Gerät: Geräte, die Sie zur Synchronisation hinzugefügt haben
Bus/DI/Uhr/Keine: Synchronisationstyp eingestellt für das Gerät
Intervalllänge: Synchronisationsintervall. Dieses muss immer auf 15 Minuten eingestellt sein.
² Wählen Sie Messperiode mit folgendem Digitaleingang synchronisieren.
²
Klicken Sie auf , um Geräte für die Synchronisation hinzuzufügen.
Das Fenster Auswahlbaum für binäre Eingänge öffnet sich.
² Wählen Sie die Digitaleingänge für Geräte, die Sie synchronisieren möchten.
² Klicken Sie auf Ok.
Das Gerät wird zur Synchronisationstabelle hinzugefügt.
² Zum Aktivieren der Synchronisation für ein bestimmtes Gerät wählen Sie das Gerät über das Kontrollkäst-
chen in der Spalte Synch. aus.
HINWEIS
i Zum Aktivieren der Synchronisation für alle Geräte klicken Sie auf .
²
Klicken Sie auf , um die Änderungen zu speichern.
[Link] Tarifsynchronisation
So synchronisieren Sie einen Tarif:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Projektstammverzeichnis.
² Klicken Sie im Kontextmenü auf Systemeinstellungen > Synchronisation > Tarifsynchronisation.
Die Registerkarte Tarifsynchronisation öffnet sich.
Die Registerkarte Tarifsynchronisation zeigt die folgenden Spalten an:
Tarif setzen: Aktivieren Sie in dieser Spalte das Kontrollkästchen neben dem Gerät, für das Sie die Synchroni-
sation aktivieren möchten.
Gerät: Geräte, die Sie zur Synchronisation hinzugefügt haben.
² Wählen Sie Hoch-/Niedertarif mit folgendem Digitaleingang setzen.
²
Klicken Sie auf , um Geräte für die Synchronisation hinzuzufügen.
Das Fenster Auswahlbaum für binäre Eingänge öffnet sich.
² Wählen Sie die Digitaleingänge für Geräte, die Sie synchronisieren möchten.
² Klicken Sie auf Ok.
Das Gerät wird zur Synchronisationstabelle hinzugefügt.
HINWEIS
i Zum Aktivieren der Synchronisation für alle Geräte klicken Sie auf .
²
Klicken Sie auf , um die Änderungen zu speichern.
Geräteunterstützung
Geräte-Engineering öffnen
Um das Geräte-Engineering für ein Gerät zu öffnen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät im
Projektbaum und dann auf Geräte-Engineering.
[sc_pm_comm_units, 1, de_DE]
Stellen Sie auf der Registerkarte Kommunikation und Einheiten folgende Parameter ein:
• IP-Adresse des Geräts: Bei der Kommunikation über ein Gateway verwenden Sie die IP-Adresse der
höheren Ebene.
Verwenden Sie bei der Kommunikation über Modbus TCP die IP-Adresse des Geräts.
• Kommunikation über Gateway: Aktivieren Sie die Gateway-Kommunikation, wenn das Gerät mit
Modbus-RTU via Gateway angeschlossen ist.
– Wählen Sie den Zugangspunkt aus:
– PAC4200 - 1. Steckplatz
– PAC4200 - 2. Steckplatz
– Gateway
– Portnummer:
Diese Option mit der Standard-Port-Nummer 502 im Texteingabefeld wird nur angezeigt, wenn das
Kontrollkästchen Kommunikation über Gateway ausgewählt wurde. Sie können die Port-Nummer
ändern.
– Unit-Adresse:
Unit-Adresse (Modbus-Adresse im Modbus-RTU-Subnetz)
• Gerätepasswort:
Mit dieser Option können Sie das Passwort für folgende Geräte eingeben:
– PAC2200
– PAC3100
– PAC3200
– PAC3200T
– PAC4200
Die Synchronisation passwortgeschützter Geräte ist nur möglich, wenn Sie das korrekte Passwort
eingeben.
powermanager nutzt Einheiten und Faktoren zum Festlegen der angezeigten Einheit. Es wird der Umrech-
nungsfaktor zwischen der Einheit im Gerät und der angezeigten Einheit angegeben.
HINWEIS
i Eine Einheitenänderung und ein Nenner beziehen sich auf die Anzeige und ändern nicht den Datenpunkt.
Beim Einsatz eines PAC4200 als Gateway muss am Gerät die Unit-Adresse konfiguriert werden.
Der Schalter 3VL kann nicht über COM11 über das Gateway des PAC4200 betrieben werden.
• Elemente, die vom Gerät durch die Software abgefragt werden (Adresse)
• Daten-Manager:
Die Registerkarte Daten-Manager zeigt die Konfigurationsoptionen für alle Datenpunkte der Daten-
Manager-Komponente des PAC1200-Gerätes an. Die Vererbungsoption steht nur in der Registerkarte
Konfiguration des Daten-Managers zur Verfügung.
• Sensor:
Die Registerkarte Sensor zeigt die Konfigurationsoptionen für die Datenpunkte aller Sensoren an, die mit
dem Daten-Manager verbunden werden können (insgesamt 96). Die Einheiten für die Daten-Manager-
und Sensordatenpunkte stimmen überein.
HINWEIS
i Die Kommunikation muss nur für die Daten-Manager-Konfiguration eingerichtet werden. Die Energiedaten-
punkte der Daten-Manager- und der Sensorkonfiguration werden standardmäßig archiviert.
²
Klicken Sie auf , um alle Datenpunkte zu löschen.
[sc_Dashboard_Config, 1, de_DE]
²
Klicken Sie auf das neben dem entsprechenden Feld Bereich.
Der Dialog Bereich wählen öffnet sich.
² Konfigurieren Sie die Bereichswerte und Farben und klicken Sie auf OK.
Der konfigurierte Bereich wird angezeigt.
Konfigurieren Sie die erforderlichen Datenpunkte und Bereiche dementsprechend.
Klicken Sie im Bereich Trend-Konfiguration
²
auf das neben einem beliebigen Datenpunkt-Feld.
Der Dialog Datenpunktselektor öffnet sich.
² Wählen Sie einen Datenpunkt aus und klicken Sie auf OK.
Der Name des ausgewählten Datenpunkts erscheint im Datenpunktfeld.
Klicken Sie im Bereich Balkendiagramm-Konfiguration
²
auf das neben dem Datenpunkt-Feld.
Der Dialog Datenpunktselektor öffnet sich.
² Wählen Sie einen Datenpunkt aus und klicken Sie auf OK.
Der Name des ausgewählten Datenpunkts erscheint im Datenpunktfeld.
² Wählen Sie ein Intervall.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern.
8.2.2 PAC4200
Ereignisspeicher-Meldungen
Die Meldungen des PAC4200-Ereignisspeichers werden angezeigt, wenn sie im Gerät als Typ Warnung oder
Alarm konfiguriert wurden. Der Meldungstyp kann im Gerät konfiguriert werden.
HINWEIS
i Stellen Sie die Meldungen in den Systemeinstellungen auf back-to-normal ein, wenn Sie zum Schalten
berechtigt sind (3). Nutzen Sie diese Einstellung beispielsweise, wenn Meldungen des Ereignisspeichers des
PAC4200 angezeigt werden, die zugehörigen Meldungen im Gerät aber gelöscht wurden.
Lastprofilspeicher
Die Leistungsperioden-Gruppe stellt Werte des Lastprofilspeichers dar. Je nach Gerätekonfiguration kann
hierbei Schein-, Wirk- oder Blindenergie erfasst werden. Der Typ der Blindleistung (VAR1, VARn oder VARtot)
im Lastprofilspeicher hängt von den Einstellungen im Gerät ab.
• Universalzähler
• Status
Ausgänge
Allgemein
Weitere Informationen zu digitalen Ausgängen finden Sie unter 6.4.1 Übersicht zu Reaktionsplänen.
PAC3100
Wenn Sie einen Ausgang des PAC3100 schalten, dauert es bis zu 10 s, bevor der Schaltvorgang für den power-
manager-Benutzer sichtbar ist. Der Schaltvorgang wird auf dem Gerät sofort wirksam.
N-Leiter-Modul
N-Leiter-Module können an die Geräte PAC3200 und PAC4200 angeschlossen werden. An 1 PAC3200/
PAC4200-Gerät kann nur 1 N-Leiter-Modul angeschlossen werden. Das System prüft, ob ein N-Leiter-Modul an
das Gerät angeschlossen ist und zeigt die N-Leiter-Details entsprechend an. Die N-Leiter-Details sind dann im
jeweiligen Abschnitt in der Registerkarte Befehle verfügbar. Die Funktionalität ist ähnlich der eines beliebigen
DI/DO-Moduls, das an das Gerät gesteckt wird. Wenn ein N-Leiter-Modul eingesteckt ist, wird in der Register-
karte Übersicht des PAC3200/PAC4200-Gerätes zudem unterhalb des Nullleiterstroms der gemessene Nulllei-
terstrom angezeigt. Die Details zu I5 und I6 werden in powermanager so angezeigt, wie sie im Gerät konfigu-
riert sind.
• Bis zu 50 Messgrößen
• 10 Statusmeldungen
• 5 Leistungswerte
• 5 Zählerwerte
• 10 Befehle (Schreibwerte)
• 10 digitale Ausgänge
Leistungs- und Energiewerte werden in Gruppen angezeigt.
Die folgenden Spezifikationen sind für die Gerätekonfiguration zwingend erforderlich:
• Transformationsart
• Index
• Angabe eines Faktors, mit dem der gelieferte Messwert multipliziert wird
Überlaufgrenzen
Sie können die Überlaufgrenzen der Zähler auf der Registerkarte Zählerkonfiguration parametrieren.
Endian-Byte-Reihenfolge festlegen
Auf der Registerkarte Kommunikation & Einheiten können Sie die Endian-Byte-Reihenfolge für die Datenab-
frage festlegen.
Je nachdem, ob das Gerät Daten in Big-Endian- oder Little-Endian-Reihenfolge überträgt, wählen Sie die
entsprechende Option für die Datenabfrage auf der Registerkarte Kommunikation & Einheiten unter Endian-
Byte-Reihenfolge.
Digitalausgänge konfigurieren
Für jedes angelegte generische Modbus-Gerät lassen sich 10 Befehlsdatenpunkte und 10 Digitalausgänge
konfigurieren. Diese Konfiguration nehmen Sie in der Ansicht Geräte-Engineering auf der Registerkarte
Erweiterte Einstellungen vor.
In der Standardansicht des generischen Modbus-Geräts können Sie unter der Registerkarte Werte schreiben
jedem Befehlsdatenpunkt (Werte schreiben) einen Wert zuweisen.
In der Standardansicht des Modbus-Geräts können Sie außerdem unter der Registerkarte Digitale Ausgänge
schalten den Status der Digitalausgänge einsehen und ändern.
[Link] Übersicht
Nutzen Sie den virtuellen Zähler, um Verbrauchswerte wie Wirkenergie, Blindenergie oder erfasste Einheiten
des Universalzählers zu berechnen.
Zählerwerte verknüpfen
Virtuelle Zähler dienen zur Verknüpfung von Zählerwerten. Sie stehen als Objekte im Baum zur Verfügung.
Folgende Operationen sind möglich:
• Einheit
– Vom Universalzähler des angeschlossenen Geräts erfasste Einheit, z.B. m³ für Kubikmeter.
– Einheit des Energiezählers
• Faktor
Legen Sie einen Faktor für die Einheitenkonvertierung fest, z.B. für die Umrechnung von Wattstunden in
Kilowattstunden mit einem Faktor von 0,001.
• Variable
Universalzähler oder Energiezähler
• Operator
Operatoren für die Addition oder Subtraktion von Zählern
So fügen Sie auf der Registerkarte Zählerkonfiguration einen Universal- oder Energiezähler hinzu:
² Geben Sie die Einheit des Zählers in das Feld Einheiten ein.
²
Klicken Sie auf .
Der VC-Eingabebereich öffnet sich.
² Geben Sie im VC-Eingabebereich den Faktor in das Feld Faktor ein.
Wählen Sie aus der Auswahlliste Variable den Universal- oder Energiezähler aus.
² Klicken Sie auf OK.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Änderungen zu speichern.
HINWEIS
8.2.6 Rechenwert-Gerät
[Link] Übersicht
Sie können die Rechenwert-Geräteeinheit im Projektbaum anlegen.
Mit dem Rechenwert-Objekt können Sie maximal 10 frei gewählte Messwerte mit einer benutzerdefinierten
Formel zusammenfassen und konvertieren.
[Link] Rechenwertkonfiguration-Registerkarte
Variable
Wählen Sie die Messwerte mit dem Auswahlbaum. Jedem ausgewählten Messwert wird eine Variablenken-
nung p1, p2 usw. zugewiesen. Verwenden Sie die Variablen in der Rechenformel.
Operatoren
Sie werden auch für die folgenden Boole'schen Funktionen verwendet:
Schreibweise 1 Schreibweise 2 Funktion
OR || OR
AND && AND
XOR ^ EXCLUSIVE OR
NOT | NOT
Formel im Funktionsfeld
Erstellen Sie die Formel im Feld Funktion.
Das Feld Funktion unterscheidet Groß-/Kleinschreibung.
Wenn eine im Feld Funktion verwendete Variablenkennung keinem Messwert entspricht, ist der Wert dieser
Kennung null.
Sorgen Sie dafür, dass die Formel syntaktisch korrekt ist. Die Funktion wird vor dem Speichern auf Gültigkeit
geprüft.
Beispiele
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für syntaktisch korrekte Formeln:
• p1 + p2 + p3
8.2.7 Mittelwert-Gerät
[Link] Übersicht
Das Mittelwert-Gerät ist ein virtuelles Gerät, mit dem Sie den Mittelwert jedes Datenpunktes eines physikali-
schen oder eines anderen Mittelwert-Geräts über einen bestimmten Zeitbereich berechnen können.
Nach der Konfiguration eines Mittelwert-Geräts können Sie die vom Gerät berechneten Mittelwerte überwa-
chen, darstellen und archivieren.
Über die Registerkarte Mittelwertkonfiguration der Ansicht Geräte-Engineering legen Sie Mittelwert-Para-
meter für jedes Gerät fest. Für jedes Gerät können Sie bis zu 10 Mittelwert-Parameter festlegen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel [Link] Registerkarte Mittelwertkonfiguration.
[sc_AverageValue_Tab, 2, de_DE]
Registerkarte Mittelwertkonfiguration
So fügen Sie einen Mittelwert-Parameter für das Mittelwert-Gerät hinzu:
² Wählen Sie einen Platzhalter aus der Tabelle Mittelwertkonfiguration aus.
²
Klicken Sie auf .
Das Fenster Datenpunkt-Selektor öffnet sich.
HINWEIS
i Um einen Parameter zu löschen, markieren Sie den zu löschenden Parameter und klicken auf . Der
Parameter wird gelöscht und durch den entsprechenden Platzhalter ersetzt.
Wenn Sie z.B. den 3. Parameter löschen, wird er durch den Platzhalter Mittelwert 3 ersetzt.
² Wählen Sie im Fenster Datenpunkt-Selektor das Gerät aus, für das Sie die Mittelwert-Parameter erstellen
möchten.
² Klicken Sie auf OK.
² Der Mittelwert-Parameter wird zur Tabelle hinzugefügt.
² Standardmäßig wird der Mittelwert eines Geräts mit einem Intervall von 15 Minuten berechnet. Das Inter-
vall lässt sich allerdings auf einen Wert von 1 min bis zu 1440 Minuten (24 Stunden) einstellen.
² Legen Sie in der Spalte Faktor einen Faktor für die Berechnung des Mittelwerts in der festgelegten
Einheit fest.
² Legen Sie in der Spalte Einheit die Einheit für den Mittelwert-Datenpunkt fest.
² Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern.
HINWEIS
• Der ausgewählte Datenpunkt muss für das Gerät zur Verfügung stehen.
• Der ausgewählte Datenpunkt muss zu einem lokalen System gehören, zu keinem verteilten System.
• Der ausgewählte Datenpunkttyp muss eine positive ganze Zahl oder ein Gleitpunktwert sein.
• Die Kombination aus Datenpunkt und Berechnungsintervall muss jeweils eindeutig sein.
Der ausgewählte Datenpunkt muss außerdem archiviert werden, damit powermanager den Mittelwert
korrekt berechnen kann. Wenn der Datenpunkt nicht archiviert wird, berechnet powermanager dennoch
den Mittelwert für diesen Datenpunkt. Wenn Sie das Projekt neu starten, berechnet powermanager aller-
dings nicht den korrekten Mittelwert für den Datenpunkt.
HINWEIS
i Weitere Informationen zu den Registerkarten Konfiguration und Erweiterte Einstellungen finden Sie
unter [Link] Registerkarte Konfiguration und [Link] Registerkarte Erweiterte Einstellungen.
8.2.8 Umsetzergerät
[Link] Übersicht
Das Umsetzergerät ist ein virtuelles Gerät, mit dem Sie Leistungswerte in die entsprechenden Energiewerte
und umgekehrt umrechnen können.
Nach Konfiguration eines Umsetzergeräts können Sie die vom Gerät berechneten Leistungs- und Energiewerte
überwachen, darstellen und archivieren.
Über die Ansicht Geräte-Engineering wählen Sie unter der Registerkarte Umsetzerkonfiguration die umzu-
rechnenden Datenpunkte für jedes Gerät aus. Für jedes Gerät können Sie bis zu 10 Umrechnungsdatenpunkte
festlegen.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel [Link] Geräte-Engineering für Umsetzergerät.
[sc_Energy2Power_Converter, 2, de_DE]
²
Klicken Sie auf .
Das Fenster Auswahlbaum für Energiewerte öffnet sich. Das Fenster Auswahlbaum für Energiewerte
zeigt nur die Energiedatenpunkte aller Geräte an.
[sc_EnergyDP_Input, 1, de_DE]
HINWEIS
i Um einen Parameter zu löschen, markieren Sie den zu löschenden Parameter und klicken auf . Der
Parameter wird gelöscht und durch den entsprechenden Platzhalter ersetzt.
Wenn Sie z.B. den 3. Parameter löschen, wird er durch den Platzhalter Energiewert 3 ersetzt.
² Wählen Sie im Fenster Auswahlbaum für Energiewerte die Datenpunkte aus, für die Sie die Umrech-
nungsparameter erstellen möchten.
² Klicken Sie auf OK.
Der Umrechnungsparameter wird zur Tabelle hinzugefügt.
² Wählen Sie unter der Spalte Dauer (min) das Zeitintervall für die Erfassung der Energiedaten aus. Diese
Daten werden dann in Leistungsdaten umgewandelt.
² Legen Sie in der Spalte Faktor einen Faktor für die Einheitenumrechnung fest, z.B. Umrechnung von Wh
in kWh.
² Legen Sie in der Spalte Einheit die Einheit für den Umrechnungsdatenpunkt fest.
² Wählen Sie die Option zum Anzeigen von Trends in der Spalte Trend anzeigen aus.
Dies ermöglicht Ihnen das Anzeigen der Trenddarstellung der ausgewählten Datenpunkte im Trend-
fenster.
² Klicken Sie auf Speichern.
[sc_Power2Energy_Converter, 2, de_DE]
²
Klicken Sie auf .
Das Fenster Auswahlbaum für Leistungswerte öffnet sich. Das Fenster Auswahlbaum für Leistungs-
werte zeigt nur die Leistungsdatenpunkte aller Geräte an.
[sc_PowerDP_Input, 1, de_DE]
HINWEIS
i Um einen Parameter zu löschen, markieren Sie den zu löschenden Parameter und klicken auf . Der
Parameter wird gelöscht und durch den entsprechenden Platzhalter ersetzt.
Wenn Sie z.B. den 3. Parameter löschen, wird er durch den Platzhalter Leistungswert 3 ersetzt.
² Wählen Sie im Fenster Auswahlbaum für Leistungswerte die Datenpunkte aus, für die Sie die Durch-
schnittsparameter erstellen möchten.
² Klicken Sie auf OK.
Der Umrechnungsparameter wird zur Tabelle hinzugefügt.
² Legen Sie in der Spalte Faktor einen Faktor für die Einheitenumrechnung fest, z.B. Umrechnung von kWh
in kW.
² Legen Sie in der Spalte Einheit die Einheit für den Umrechnungsdatenpunkt fest.
² Wählen Sie die Option zum Anzeigen von Trends in der Spalte Trend anzeigen aus.
Dies ermöglicht Ihnen das Anzeigen der Trenddarstellung der ausgewählten Datenpunkte im Trend-
fenster.
² Klicken Sie auf Speichern.
HINWEIS
• Der ausgewählte Datenpunkt muss für das Gerät zur Verfügung stehen.
HINWEIS
i Weitere Informationen zu den Registerkarten Konfiguration und Erweiterte Einstellungen finden Sie
unter [Link] Registerkarte Konfiguration und [Link] Registerkarte Erweiterte Einstellungen.
8.2.9 Filterverwaltung
• Filterung aktueller Werte aller Geräte, die einem bestimmten Sektor angehören
• Filterung der von allen Geräten des Typs PAC4200 gelieferten Spannungswerte
• Filterung der gesamten Wirkleistung aller Geräte im System mit Heating (Heizung) als Teil ihres Namens
Filter benutzen
Auf Bereichs-, Sektor- und Projektbaumwurzel-Ebene stehen benutzerdefinierte Filter zur Verfügung. Sie
können den benötigten Filter in der Auswahlliste Filter des Basisbedienfelds auswählen.
² Wählen Sie im Projektbaum die Ebene (Wurzel, Bereich oder Sektor) aus, auf die Sie den Filter anwenden
möchten.
² Wählen Sie aus der Auswahlliste Filter den benötigten Filter aus.
Das Basisbedienfeld zeigt die gefilterten Datenpunkte des ausgewählten Projektbaumzweigs an.
Das System merkt sich die Zuweisung von Projektbaumzweig und Filter. Verwenden Sie Kein Filter aus der
Auswahlliste Filter, um zur ungefilterten Gesamtansicht zurückzukehren.
HINWEIS
i Wenn die Auswahlliste Filter nur die Filter Standard und Kein Filter anzeigt, bedeutet dies, dass keine
benutzerdefinierten Filter erstellt wurden.
In diesem Fall erstellen Sie eine Filterliste.
Filterverwaltung öffnen
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Projektbaumwurzel und dann auf Filterverwaltung, um die
Filterverwaltungsansicht zu öffnen.
[sc_pm_filteradmin, 1, de_DE]
Filterverwaltungsansicht
[sc_FilterAdmin_View, 2, de_DE]
• Basisfunktionen
Der Bereich oben bietet 4 Grundfunktionen:
–
– Filter anlegen
–
– Filter löschen
–
– Filtereinstellungen speichern
–
– Filter umbenennen
• Bisherige Einstellungen
Der Bereich Bisherige Einstellungen zeigt die Einstellungen des aktuell ausgewählten Filters.
• Konfigurationselemente
Die Bereiche Filtermodus und Filterdefinition ermöglichen Ihnen, Filter zu konfigurieren.
Filter löschen
² Wählen Sie den zu löschenden Filter in der Auswahlliste oben in der Filterverwaltungsansicht aus.
²
Klicken Sie auf , um den ausgewählten Filter zu löschen.
HINWEIS
Filter umbenennen
So benennen Sie einen Filter um:
² Wählen Sie den umzubenennenden Filter in der Auswahlliste oben in der Filterverwaltungsansicht aus.
²
Klicken Sie auf , um den ausgewählten Filter umzubenennen.
Definitionsarten
Die Filterverwaltung bietet zwei Methoden für die Konfiguration der Filtereinstellungen:
Bereiche
Die Filterbedingungen können angewendet werden auf:
• Bereich
Bereiche, die im Projektbaum erstellt werden.
• Gerätetyp
Gerätetypen.
• Gerätename
Geräte, die im Projektbaum erstellt werden.
• Sektoren
Sektoren, die im Projektbaum erstellt werden.
• Messwert
Alle abrufbaren Messwerte.
Fünf Registerkarten kennzeichnen Objekte, auf die Filterbedingungen angewandt werden. Jede Registerkarte
repräsentiert ein Objekt.
Wenn Sie die Option Liste auswählen, liefern die Registerkarten bereichsspezifische Auswahllisten.
Eine Textfolge des Filterdefinitionstyps wildcards gilt in dem Bereich, in dem sie erstellt wurde.
Sprachabhängigkeit
Wenn Sie die Option Liste verwenden, sind die Filterergebnisse für alle Sprachen im Projekt gleich. Das System
speichert den kompilierten Filter basierend auf der internen Bezeichnung.
Platzhalter beziehen sich auf Bezeichnungen in der aktuellen Sprache. Wenn Sie Platzhalter verwenden, kann
derselbe Filter in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Filtermodus auflisten
Auswahlkriterien zuweisen
Um Auswahlkriterien für einen Filter zu übernehmen, übertragen Sie die Werte aus den verfügbaren Gruppen
und verfügbaren Messpunktfeldern in das ausgewählte Feld.
Wählen Sie eine Messgröße aus dem Feld mit verfügbaren Messpunkten aus und klicken Sie auf ,
um sie in das ausgewählte Feld zu verschieben.
Wählen Sie eine Messgröße aus dem ausgewählten Feld aus und klicken Sie auf , um sie in das Feld
mit verfügbaren Messpunkten zu verschieben..
Klicken Sie auf , um alle Messgrößen aus dem ausgewählten Feld zu entfernen.
Platzhalterfiltermodus
Der Platzhaltermodus ermöglicht Ihnen, Textfolgen festzulegen, die die Anzeige anhand von Volltextsuchkrite-
rien filtern.
Die Textfolgen können Platzhalter enthalten.
[sc_Filter_WildcardsMode, 1, de_DE]
? Beliebiges Zeichen
* Ein oder mehrere beliebige Zeichen
Beispiel:
Wenn die Textfolge PAC* in die Vorauswahl der Registerkarte Gerät eingegeben wird, wird die Anzeige auf
Geräte der PAC-Reihe eingeschränkt.
Leerer Filter
Wenn das Feld Muster leer ist oder die Testfolge * enthält, ist kein Filter aktiv.
Die konfigurierten Filter werden sofort im Bereich Bisherige Einstellungen angezeigt.
8.2.10 Benutzerrechte
[Link] Benutzerrechte
HINWEIS
i Weisen Sie jedem Benutzer mit Administrationsrechten ein Passwort zu. Andernfalls ist der Zugang zu
powermanager ungeschützt.
Im Auslieferungszustand von powermanager hat der Standardbenutzer root kein Passwort. Weisen Sie dem
Standardbenutzer root ein Passwort zu.
• 5 Benutzergruppen
• 5 Berechtigungsstufen
• Berechtigungsstufen
Durch die Gruppenzuweisung erhält der Benutzer die Rechte der Gruppe.
Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerverwaltung, Grundlagen.
HINWEIS
²
Klicken Sie auf .
Das Fenster Benutzerverwaltung öffnet sich.
² Klicken Sie im Fenster Benutzerverwaltung auf Benutzer hinzufügen.
Das Fenster Benutzereigenschaften öffnet sich.
² Geben Sie die erforderlichen Angaben in das Fenster Benutzereigenschaften ein:
Weisen Sie ein Passwort zu.
² Klicken Sie auf OK, um das Anlegen des neuen Zeitplans zu bestätigen.
Das Benutzerkonto wird in powermanager angelegt. Das Konto wird im Fenster Benutzerverwaltung
aufgeführt. Sie können sich mit dem zugewiesenen Benutzernamen und Passwort anmelden.
² Klicken Sie auf Schließen, um das Fenster Benutzerverwaltung zu schließen.
[sc_UserAdmin_Window, 1, de_DE]
• Benutzername
Anmeldename für powermanager
• Gruppen
Benutzergruppen, denen ein Benutzer zugeordnet ist
Über die Gruppe erhält der jeweilige Benutzer bestimmte Benutzerrechte. Weisen Sie jeden Benutzer
mindestens einer Gruppe zu.
• ID
Interne Identifikationsnummer des Benutzerkontos
• Benutzersprache
Sprache der Benutzeroberfläche von powermanager
powermanager schlägt eine Sprache vor, wenn Sie sich anmelden.
Fenster Benutzereigenschaften
Klicken Sie im Fenster Benutzerverwaltung auf Benutzer hinzufügen. Das Fenster Benutzereigenschaften
öffnet sich.
[sc_UserCharacteristics_Window, 1, de_DE]
• Benutzername
Name des Benutzerkontos
Der Benutzer verwendet diesen Namen zum Anmelden.
• Vollständiger Name
Vollständiger Name des Benutzers
• Kommentar
Kurze Beschreibung des Benutzerkontos
• Sprache
Sprache der Benutzeroberfläche für powermanager
Die Sprache wird dem Benutzer bei der Anmeldung vorgeschlagen.
• Gruppenmitgliedschaften
Weisen Sie den Benutzer mindestens einer Gruppe zu. Sie können den Benutzer auch mehreren Gruppen
zuweisen.
Durch die Gruppenzuweisung erhält der Benutzer die Rechte der Gruppe. Weitere Informationen zu den
Rechten, die den Benutzern in verschiedenen Gruppen zugewiesen werden, finden Sie unter Vordefi-
nierte Berechtigungsstufen und Benutzergruppen.
• Passwort
Klicken Sie auf Passwort, um das Feld zur Passwortzuweisung zu öffnen.
Stellen Sie sicher, dass Sie jedem Benutzer mit Administratorrechten ein Passwort zuweisen. Andernfalls
ist der Zugang zu powermanager ungeschützt.
8.2.11 Archiveinstellungen
[Link] Archiveinstellungen
Meldeklassen
Mit der standardmäßig eingestellten Datenbankkonfiguration werden Archivsätze erst dann von der Festplatte
gelöscht, wenn diese bereits per Backup gesichert wurden. Daher wird die Festplatte voll, sofern keine
entsprechenden Backups erstellt werden.
Um dies zu vermeiden, wurden Warngrenzen zur Überwachung der Festplattenkapazität voreingestellt.
Die Standardeinstellungen lauten:
• Festplatte voll (Warnung): powermanager zeigt diese Warnung an, wenn 3 GB oder weniger Festplat-
tenkapazität frei ist.
• Festplatte voll (Alarm): powermanager zeigt diesen Alarm an, wenn 1 GB oder weniger Festplattenkapa-
zität frei ist.
• Notbetrieb: powermanager zeigt diesen Alarm an, wenn 100 MB oder weniger Festplattenkapazität frei
ist.
Sie können diese Einstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Festplatte überwachen.
Wenn die eingestellte Emergency-Grenze von 100 MB unterschritten wird, schaltet powermanager in einen
sicheren Modus, um die eigene Datenbankintegrität zu schützen. Im sicheren Modus können Sie das Projekt
weiter bedienen, es werden allerdings keine Werte mehr archiviert.
Um den Emergency-Modus zu beenden, korrigieren Sie den Speicherengpass und starten das Projekt neu.
Allgemein
Als Standardeinstellung werden folgende Messwerte archiviert:
• Gesamtstrombedarf
– Wirkleistung
– Blindleistung
– Scheinleistung
• Energiewerte
– Wirkenergie (Summe aus Tarif 1 und Tarif 2, Tarif 1 per Default)
– Blindenergie (Summe aus Tarif 1 und Tarif 2, Tarif 1 per Default)
– Scheinenergie
Die Strombedarfswerte dienen zur Anzeige von Lastlinien. Sie können die verknüpften Min/Max-Werte optima-
lerweise speichern. Die Energiewerte werden für die Verbrauchsanalyse verwendet.
Online-Messwerte
Sie können die zu archivierenden Messwerte konfigurieren.
Messwerte werden in der Software zeitgestempelt. Bei der Archivierung von Messwerten wird die Archivgröße
der Datenbank angepasst, da eine Archivierung dieser Messgrößen sehr viel Platz in der Datenbank bean-
sprucht.
HINWEIS
i Passen Sie die Archivgröße an die vielen Messgrößen an. Zur Optimierung der Speicherkapazität werden die
Daten nur bei Änderung in die Datenbank geschrieben.
Vererbung
Vererbung bedeutet, dass die Konfiguration eines Gerätetyps auf alle Geräte innerhalb des Bereichs über-
tragen wird.
Um die Vererbung zu aktivieren, wählen Sie die Option Erbt Default Konfiguration im Geräte-Engineering.
• Wählen Sie im Kontextmenü unter Geräte-Engineering den Gerätetyp aus, für den Sie die Bereichskonfi-
guration erstellen möchten.
Allgemeine Konfiguration
Nehmen Sie eine allgemeine Konfiguration von powermanager in der Systemverwaltung vor.
Weitere Informationen finden Sie unter Systemverwaltung.
[sc_pm_email_configuration, 1, de_DE]
8.4 E-Mail-Verteiler
Im Dialog E-Mail-Verteiler werden die Details des E-Mail-Verteilers konfiguriert.
So konfigurieren Sie den E-Mail-Verteiler:
² Klicken Sie in der Menüleiste auf Einstellungen.
² Klicken Sie auf E-Mail-Verteiler.
Der Dialog E-Mail-Verteiler wird angezeigt.
[sc_pm_emailing_list, 1, de_DE]
²
Klicken Sie auf , um die Details des E-Mail-Verteilers hinzuzufügen.
[sc_pm_addemaillist, 1, de_DE]
8.5 OPC-Server-Konfiguration
Im Dialog Konfiguration OPC-Server können Sie einen oder mehrere Datenpunkte zur Konfiguration des OPC-
Servers hinzufügen.
OPC UA-Server und OPC UA-Client werden ab powermanager V3.5 unterstützt.
So konfigurieren Sie den OPC-Server:
² Klicken Sie in der Menüleiste auf Einstellungen.
² Klicken Sie auf OPC-Server konfigurieren.
Das Fenster Konfiguration OPC-Server wird geöffnet.
[sc_pm_opc, 1, de_DE]
² Wählen Sie in der Auswahlliste den gewünschten Wert für die OPC-Gruppe, d.h. entweder OPCRead,
OPCWrite, OPCUARead oder OPCUAWrite.
² Klicken Sie auf Gruppe hinzufügen.
Der Dialog Gruppe hinzufügen wird angezeigt.
[sc_pm_addgroup, 1, de_DE]
[sc_pm_groupadded, 1, de_DE]
[sc_pm_selectdpexample, 1, de_DE]
[sc_configuration_summary, 1, de_DE]
OPC UA-Dienste
Um die OPC UA-Dienste zu verwenden, müssen Sie den OPC UA-Server manuell starten. Um die OPC UA-
Dienste zu aktivieren, ist eine separate Lizenz erforderlich. Weitere Informationen zu OPC UA finden Sie im
Abschnitt Treiber in der Erweiterten Hilfe.
[sc_pm_opc_ua, 1, de_DE]
• Die Registerkarte Gerätedatenpunkt unter Benutzerdefinierte Ansicht zeigt den Projektbaum mit
projektspezifischen Bezeichnungen für Bereich, Sektor und Gerät an.
• Die Registerkarte KPI-Datenpunkt unter Benutzerdefinierte Ansicht zeigt den KPI-Baum mit projektspe-
zifischen Bezeichnungen für Gruppe und KPI an.
• Die Registerkarte DPE unter der Technischen Sicht zeigt den 3-stufigen Baum der Datenpunkttypen,
Datenpunkte und Datenpunktelemente an.
[sc_pm_dpselectorviews, 1, de_DE]
HINWEIS
i Die Technische Sicht ist nur mit der Expert-Lizenz für powermanager verfügbar.
Datenpunktelemente markieren
So markieren Sie Datenpunktelemente für die Trend-Anzeige:
² Übernehmen Sie für die Registerkarte Gerätedatenpunkt die Filterkriterien im Feld Filtereinstellungen.
Das Feld Filtereinstellungen enthält die folgenden Felder:
Gerätetyp: Wählen Sie aus dieser Auswahlliste den Gerätetyp aus.
Gerätename: Geben Sie den Gerätenamen ein.
Gruppe: Geben Sie den Namen der Gruppe ein, zu der das Gerät gehört.
Datenpunkt: Name des Datenpunkts
² Doppelklicken Sie auf die entsprechenden Einträge in der Baumansicht, um zum Datenpunktelement zu
navigieren, das Sie in Ihre Trend-Darstellung einbeziehen möchten.
² Wählen Sie das Datenpunktelement aus und klicken Sie auf OK.
– oder –
² Übernehmen Sie für die Registerkarte DPE die Filterkriterien im Feld Filter-Optionen.
Das Feld Filter-Optionen enthält die folgenden Felder:
DPT-Filter: Das Feld Datenpunkttypfilter (DPT-Filter) hat den Standardfilterwert pmDev*. Das * in der
Zeichenkette steht für eine beliebige Zeichenkette.
DP-Filter: Legen Sie in diesem Feld den Filter für den Datenpunkt (DP) fest.
Die Endergebnisse werden auf Grundlage der in diesen beiden Feldern festgelegten Filter gefiltert.
8.7 Lastüberwachung
• Energieverbrauch überwachen
Orientierungsvariablen
Die Lastüberwachung liefert zwei Orientierungsvariablen für die Schätzung des Verbrauchsverhaltens:
• Leistungskorrektur
• Prognostizierter Energieverbrauch
Leistungskorrektur
Die Leistungskorrektur ist Strom, der zugeschaltet oder getrennt werden muss, um die verfügbare Energie-
menge für das aktuelle Tarifintervall optimal zu nutzen. Sie informiert darüber, ob die im Tarifintervall bezo-
gene Energie innerhalb der Grenzwerte der verfügbaren Energie liegt und optimal genutzt wird.
Prognostizierter Energieverbrauch
Die Lastüberwachung prognostiziert den erwarteten Energieverbrauch am Ende des Tarifintervalls. Die Prog-
nose wird für jedes Berechnungsintervall nachberechnet und wird nach jedem Berechnungsintervall präziser.
Tarifintervall/Berechnungsintervall
Das Tarifintervall unterteilt sich in eine Reihe von Berechnungsintervallen, die ausgewählt werden können. Die
Leistungskorrektur und die Verbrauchsprognose werden für jedes Berechnungsintervall bestimmt.
Antwort
Die Lastüberwachung unterstützt reaktive Maßnahmen mit:
• Schalt-Bits
• Alarme
Schalt-Bits
Die Lastüberwachung legt die folgenden Schaltbits fest:
• Element switchNo: Das Bit wird gesetzt, wenn die Leistungskorrektur innerhalb der Grenzkurve liegt
oder wenn das erste oder letzte Berechnungsintervall berechnet wird.
• Element switchOff: Das Bit wird von powermanager gesetzt, wenn die Last deaktiviert werden muss.
• Element switchOn: Das Bit wird von powermanager gesetzt, wenn die Last aktiviert werden muss.
Die Bits werden auf Basis der Grenzkurve ausgelöst.
Der Schaltzustand wird in Reaktionsplänen abgefragt.
Weitere Informationen zu Reaktionsplänen finden Sie im Kapitel 6.4.1 Übersicht zu Reaktionsplänen.
8.7.2 Lastüberwachung
Wenn die Standardansicht nicht aktiviert ist, klicken Sie auf , um diese zu aktivieren.
powermanager verwaltet die Lastüberwachung als ein Gerät. Sie ist mit einem Bereich oder Sektor im Projekt-
baum verbunden. Der Befehl zum Anlegen einer Lastüberwachung ist im Kontextmenü des Projektbaums
enthalten.
So erstellen Sie ein Lastüberwachungsgerät:
² Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das System.
² Klicken Sie auf Gerät anlegen > Überwachungsfunktionen > Lastüberwachung.
² Weisen Sie dem Lastüberwachungsgerät einen Namen zu. Der Name darf keine Leerzeichen, Sonderzei-
chen oder diakritischen Zeichen enthalten.
² Klicken Sie auf Anlegen.
² Das Anlegen eines neuen Geräts kann abhängig von Gerät und Projektgröße einige Zeit dauern.
Die Lastüberwachung ist im Projektbaum zu sehen, aber nicht konfiguriert. Die Ansicht Konfiguration wird
automatisch geöffnet.
Weitere Informationen finden Sie in [Link] Übersicht zur Konfiguration.
8.7.4 Ansicht
• Ist-Energieverbrauch
• Prognostizierter Energieverbrauch
• Zeit
• Korrekturwert
Die Werte werden angezeigt als:
[sc_pm_overview, 1, de_DE]
Balkendiagramm
Das Balkendiagramm enthält die folgenden Komponenten:
• Verbrauch: Der blaue Balken Verbrauch zeigt den Ist-Prozentsatz des Energieverbrauchs im aktuellen
Tarifintervall. Der Referenzwert ist 100 % des Sollwerts.
Der Verbrauchsprozentwert bezogen auf den Sollwert wird im Eingabefeld und im Balkendiagramm ange-
zeigt.
[sc_pm_energyprofile, 1, de_DE]
Grafik
Die Registerkarte Energieverlauf enthält die folgenden Informationen:
• Die schwarze Trendlinie kennzeichnet den Verbrauchssollwert. Sie ist immer linear.
[Link] Trend
Die Registerkarte Trend zeigt den Energiebedarf der überwachten Last während des aktuellen Tages und des
Vortages an. Der Vortagestrend wird nicht angezeigt, wenn für den Vortag keine Daten verfügbar sind oder
wenn sich die Berechnungsintervalllänge hinsichtlich des Vortags geändert hat.
[sc_pm_dailytrend, 1, de_DE]
• Die rote Spalte zeigt das Tarifintervall mit dem höchsten Energiebedarf während des Tages.
[Link] Korrekturwert
Die Registerkarte Korrekturwert zeigt Folgendes an:
• Parametrierte Grenzkurve
Die Grenzkurve legt den Schwellwert der Leistungskorrektur fest. Eine Schaltung wird nur empfohlen,
wenn die Ist-Leistung die Grenzkurve überschreitet. Zweck der Festlegung einer Grenze ist, kurze Leis-
tungsspitzen auszugleichen und dadurch die Anzahl von Schaltempfehlungen zu reduzieren.
• Alarmbenachrichtigungen für zuschalten, abschalten, nicht schalten und bald notwendig werden mit
LEDs angezeigt.
Eine Überlagerung der 2 Kurven ergibt die Berechnungsintervalle, bei denen die Schaltempfehlung wirksam
wird.
[sc_pm_correctionvalue, 1, de_DE]
Grenzkurve
Die Grenzkurve zeigt die festgelegten positiven und negativen Grenzen, innerhalb derer keine Schaltempfeh-
lung gegeben wird.
Die Grenzkurve kann in der Geräte-Engineering-Ansicht auf der Registerkarte Grenzkurve konfiguriert
werden.
Die Registerkarte Grenzkurve zeigt die folgenden Informationen an:
8.7.5 Konfiguration
Folgende Konfigurationen sind notwendig, damit die Lastüberwachungseinheit die Überwachung startet:
• Festlegung des Datenpunkts, entweder eine Konstante oder Variable, während des Tages
HINWEIS
i Sorgen Sie dafür, dass Sie nur positive Werte für die Lastüberwachung verwenden. Die Verwendung nega-
tiver Werte führt zu Anzeigeproblemen.
[sc_pm_parameterization, 1, de_DE]
Überwachter Datenpunkt
Im Bereich Datenauspunktwahl können Sie per Optionsfeld die Datenquelle für Leistungswerte oder
Energie auswählen, die Sie überwachen möchten.
Geben Sie die entsprechenden Informationen in die folgenden Auswahllisten ein, um die gewünschte Daten-
quelle auszuwählen.
Klicken Sie auf , um den jeweiligen Datenpunkt für Leistungswerte oder Energie direkt in der Projekt-
baumstruktur auszuwählen.
Intervalleinstellungen
Verwenden Sie den Bereich Intervalleinstellungen, um die Länge des Tarifs und die Berechnungsintervalle
festzulegen.
Grenzwerte
Weisen Sie der überwachten Datenquelle einen konstanten oder variablen Sollwert zu.
Legen Sie einen Zeitplan für einen variablen Sollwert fest.
• Sollwertvorgabe: Wählen Sie eine Sollwertvorgabe, um der überwachten Datenquelle einen konstanten
Sollwert zuzuweisen.
Wenn Sie diese Option auswählen, wird das Feld Sollwert aktiviert.
• Sollwert: Legen Sie die augenblickliche Leistung in kW im Feld Sollwert fest. Der kleinste berechnete
Sollwert ist 1 kW.
• Zeitplan: Wählen Sie Zeitplan, um der überwachten Datenquelle einen variablen Sollwert zuzuweisen.
Die Schaltfläche Bearbeiten wird aktiviert, nachdem Sie diese Option gewählt haben.
Klicken Sie auf Bearbeiten, um einen Zeitplan für einen variablen Sollwert vorzubereiten.
Weitere Informationen zum Anlegen von Zeitplänen finden Sie im Kapitel [Link] Zeitplan.
[Link] Zeitplan
Ziel
Für jedes Tarifintervall während eines Tages legt ein Zeitplan die geschätzte Leistung des überwachten Daten-
punkts fest. Daher variiert die geplante geschätzte Leistung in Intervallen und sie kann sich zu verschiedenen
Zeitpunkten an einem Tag erhöhen oder verringern.
Das System berechnet die Anzahl der Tarifintervalle. Die Intervalllänge im Zeitplan wird entsprechend vorbe-
reitet. Wenn beispielsweise ein 15-Minuten-Tarifintervall konfiguriert ist, enthält der Zeitplan 96 Intervalle.
Für jeden ausgewählten Kalenderzeitraum gilt ein Zeitplan. Für alle Tage ohne zugewiesenen individuellen
Zeitplan greift das System auf einen Standardzeitplan zu.
Der Zeitunterschied zwischen Sommer- und Winterzeit wird im Zeitplan nicht berücksichtigt. Konfigurieren Sie
die Umstellungstage separat.
Zum Anlegen oder Bearbeiten von Zeitplänen aktivieren Sie explizit einen Bearbeitungsmodus. Dies verhindert
versehentliche Parametrierungsfehler.
Sofern ein Zeitplan existiert, wird dieser automatisch verwendet und die Tabelle wird damit ausgefüllt.
Andernfalls wird eine Meldung angezeigt.
[sc_pm_edit_schedule, 1, de_DE]
• Nr.: Das n-te Tarifintervall im Verlauf des Tages. Das System berechnet die Anzahl der Tarifintervalle und
gibt diese an.
• Datei anzeigen: Diese Option ist standardmäßig ausgewählt, wenn Sie das Fenster Zeitplan bearbeiten
öffnen. Sie ermöglicht Ihnen, den aktuellen Zeitplan in der Tabelle anzuzeigen.
Zudem wird nur der Startpunkt des Zeitplans im Bereich Zeitraum aktiviert, wenn Sie diese Option
auswählen.
Zeitraumbereich
Im Anzeigemodus sind nur die oberen Datumsfelder Jahr, Monat und Tag geöffnet. Der sichtbare Zeitplan
wird dem ausgewählten Kalenderdatum zugewiesen.
Im Bearbeitungsmodus sind die unteren Datumsfelder zusätzlich offen. Das obere und untere Kalenderdatum
gibt den Kalenderzeitraum an, der ein Zeitplan zugewiesen ist. Das obere Kalenderdatum gibt den Anfangstag
und das untere Kalenderdatum den Endtag an.
Zeitplan anlegen
So legen Sie einen Zeitplan an:
• Legen Sie im Bereich Zeitraum den Zeitbereich fest, in dem der Zeitplan gilt.
• Richten Sie den Zeitplan in der Tabelle ein. Legen Sie den Leistungssollwert des überwachten Daten-
punkts für jedes Tarifintervall fest.
Leere Sollwertzellen in der Tabelle übernehmen den Wert aus der Sollwertzelle darüber. Wenn Sie einen
konstanten Sollwert für den ganzen Tag übernehmen möchten, legen Sie den Sollwert nur für das erste
Intervall am Beginn des Tages fest.
Wenn die Sollwertzelle des ersten Tarifintervalls am Beginn des Tages nicht ausgefüllt ist, gilt der auf der
Registerkarte Parametrierung eingegebene Wert.
Standardzeitplan anlegen
Wenn kein Standardzeitplan existiert, zeigt powermanager eine Fehlermeldung an, wenn Sie das Fenster Zeit-
plan bearbeiten öffnen.
So legen Sie einen Standardzeitplan an:
Ziel
Die Grenzkurve legt den Schwellwert der Leistungskorrektur fest. Eine Schaltung wird nur empfohlen, wenn
die Ist-Leistung die Grenzkurve überschreitet. Zweck der Festlegung einer Grenze ist, kurze Leistungsspitzen
auszugleichen und dadurch die Anzahl von Schaltempfehlungen zu reduzieren.
[sc_pm_limitcurve, 1, de_DE]
• Alarme
Wählen Sie, ob die Grenzkurve entsprechend der Leistung (in kW) oder als Prozentsatz des Sollwerts fest-
gelegt werden soll.
• Maximaler Korrekturwert
Der maximale Korrekturwert legt den Wertebereich der im Diagramm angezeigten Leistungskorrektur
fest.
Sorgen Sie dafür, dass die Grenzen der Interpolationspunkte P1 bis P4 den maximalen Korrekturwert
nicht überschreiten.
• Hüllkurve 1
Legen Sie den Schwellwert für die positive Leistungskorrektur im Bereich Hüllkurve 1 fest.
• Hüllkurve 2
Legen Sie den Schwellwert für die negative Leistungskorrektur im Bereich Hüllkurve 2 fest.
Meldeaktion
Aktivieren Sie die Alarme im Bereich Alarme der Registerkarte Grenzkurve.
Die internen Schaltbits des Systems lösen das Senden von Alarmen aus. Welche Schaltbits das System festlegt,
hängt wiederum von der festgelegten Grenzkurve ab.
Im Bereich Alarme gibt es 4 Optionen:
• Nicht schalten
Wählen Sie diese Option, um eine Warnung/einen Alarm zu erhalten, wenn das Schaltbit switchNo
gesetzt wurde.
Sie brauchen die Last nicht zu- oder abzuschalten.
• Abschalten
Wählen Sie diese Option, um eine Warnung/einen Alarm zu erhalten, wenn das Schaltbit switchOff
gesetzt wurde.
Trennen Sie die Last.
• Zuschalten
Wählen Sie diese Option, um eine Warnung/einen Alarm zu erhalten, wenn das Schaltbit switchOn
gesetzt wurde.
Die Last kann zugeschaltet werden.
• Bald notwendig
Schalten Sie die Last ab, da der Prozentsatz-Schwellwert im Feld Grenze % erreicht ist.
Der Wert im Feld Grenze % bezieht sich auf den Energieverbrauch-Sollwert im Tarifintervall. 100 %
entspricht dem Sollwert.
Eine Reihe von elektrischen Teilsystemen innerhalb von gewerblichen Gebäuden oder in kleinen und mittleren
Industrieanlagen bestehen aus Messgeräten, die entweder nicht in der Lage sind oder daran gehindert
werden, mit externen Systemen wie powermanager zu kommunizieren. Die Funktion für manuelle Messgeräte
ermöglicht Ihnen, manuell Daten von einem externen Gerät hinzuzufügen, das nicht in powermanager inte-
griert werden kann.
8.8.2 Runtime-Ansicht
Die Runtime-Ansicht für manuelle Messgeräte zeigt die folgenden Registerkarten an.
Registerkarte Übersicht
[sc_pm_overviewtab, 1, de_DE]
Die Registerkarte Übersicht zeigt die eingegebenen Messwerte für die ausgewählten Geräte an. Diese Regis-
terkarte zeigt maximal 50 frühere Werte. Um neue Messwerte für das Gerät hinzuzufügen, wechseln Sie zur
Eingabeansicht. Weitere Informationen finden Sie in 6.3.1 Übersicht.
Registerkarte Energie
[sc_pm_energy_runtime, 1, de_DE]
Die Registerkarte Energie zeigt Details zum Energieverbrauch an. Diese Registerkarte ermöglicht Ihnen das
Vergleichen des Energieverbrauchs in 2 verschiedenen Zeiträumen.
Weitere Informationen finden Sie in 6.1.7 Energie.
8.8.3 Geräte-Engineering
Nachdem das Gerät zu powermanager hinzugefügt wurde, legen Sie auf der Registerkarte Einheit + Überlauf
die folgenden Parameter fest:
Einheit: Die Messeinheit für die Daten, die für das Gerät eingegeben wurden. Sie können die Einheit nicht
ändern, nachdem Sie die Konfiguration gespeichert haben.
Überlauf: Der maximal zulässige Messwert.
HINWEIS
[sc_pm_devengg, 1, de_DE]
Archivieren
powermanager legt standardmäßig ein Archiv der Messwerte an, die für ein Gerät eingegeben wurden. Jedes
Archiv speichert Messwerte bis zu 13 Monate lang. Wenn das Archiv voll ist, wird es geschlossen, und Sie
können das Archiv nicht bearbeiten.
Report-Erstellung
Sie können den Kostenstellenbericht und den Energie-Report für manuelle Messgeräte erstellen.
8.9 Expert-Option
8.9.1 Funktionsumfang
Die Expert-Option bietet einen Grafik-Editor (GEDI). Verwenden Sie GEDI, um neue Bedienfelder zu erstellen
und anzeigen zu lassen.
Der Expert-Modus bietet auch eine Skript-Sprache, um die Produktanpassungen auf Ihre Bedürfnisse zuzu-
schneiden.
Weitere Informationen finden Sie unter Grafik-Editor (GEDI).
Sie können die Messgeräte und ihre Messgrößen, die im Projektbaum erstellt wurden, in den Grafiken
anzeigen lassen.
HINWEIS
i Um die Expert-Option nutzen zu können, ist eine gesonderte Lizenz nötig. Weitere Informationen finden
Sie in 2.3.2 Lizenzpakete.
Zum Öffnen des Grafik-Editors klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Projektbaumwurzel im Geräte-
baum und dann auf Tools > Grafik-Editor. Diese Option ist ohne gültige Lizenz deaktiviert.
8.9.2 Geräteunterstützung
In GEDI finden Sie die Gerätetypen von powermanager auf der Registerkarte pm unter Alle Objekte.
Geräteinformationen
PAC 1200
[sc_PAC1200_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC 1500
[sc_PAC1500_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC1651
[sc_PAC1651_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC1661
[sc_PAC1661_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC1665
[sc_PAC1665_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC1682
[sc_PAC1682_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC2200
[sc_PAC2200_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
PAC 3200
[sc_PAC3200_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften. Sie können dem Grafikobjekt ein
Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafikobjekt, um die angezeigten Mess-
stellen zur Laufzeit auszuwählen.
PAC 3200T
[sc_pm_3200, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften. Sie können dem Grafikobjekt ein
Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafikobjekt, um die angezeigten Mess-
stellen zur Laufzeit auszuwählen.
PAC 4200
[sc_PAC4200_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
PAC5100
[sc_P850_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
PAC5200
[sc_P855_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
P850
[sc_P850_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften. Sie können dem Grafikobjekt ein
Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafikobjekt, um die angezeigten Mess-
stellen zur Laufzeit auszuwählen.
P855
[sc_P855_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• 3 Messwerte
• Kommunikationsstatus
• Alarmstatus/Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
3WL
[sc_3WL_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• Kommunikationsstatus
• Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
3WL10
[sc_3WL10_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• Kommunikationsstatus
• Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
3VA
[sc_3VA_DeviceInfo, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• Kommunikationsstatus
• Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
3VL
[sc_3VL_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• Kommunikationsstatus
• Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
3VL COM21
[sc_3VLC21_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Anzeige:
• Gerätename
• Kommunikationsstatus
• Summenalarm
• DP existiert nicht in der Datenbank (Gerät wurde gelöscht, ohne Grafik anzupassen)
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
Generisches Modbus-Gerät
[sc_GMD_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
Die Anzeige, analog zu den PAC-Geräten, visualisiert die von Ihnen ausgewählten Werte.
Nach dem Einfügen des Objekts öffnet sich das Bedienfeld Eigenschaften.
Sie können dem Grafikobjekt ein Gerät (DPE) zuweisen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Grafik-
objekt, um die angezeigten Messstellen zur Laufzeit auszuwählen.
Allgemeiner Schalter
[sc_GeneralSwitch_DeviceInfo.tif, 1, de_DE]
• Schalter EIN
• Schalter AUS
• Schalter ausgelöst
• Schalter ausgefahren
• Schalter schließen
• Schalter öffnen
Weitere Informationen zur Funktionalität des Grafik-Editors finden Sie unter Grafik-Editor (GEDI).
Verteilte Systeme ermöglichen die Kopplung von 2 oder mehr autonomen powermanager-Systemen über ein
gemeinsames Netzwerk. Jedes Teilsystem eines verteilten Systems kann entweder als ein Einzelplatz- oder
Mehrplatzsystem konfiguriert sein. Jedes System kann Werte und Alarme der anderen Systeme verarbeiten
und darstellen. Der Zugriff ist nur möglich, wenn zwischen den Systemen eine permanente Netzwerkverbin-
dung besteht.
Innerhalb von powermanager bildet der Distribution Manager die Schnittstelle zu den anderen Systemen.
[sc_DistributionManager, 1, de_DE]
[general]
distributed = 1
[dist]
#distPeer = "Host1" 1
#distPeer = "Host2" 2
#distPeer = "Host3" 3
#distPeer = "Host4" 4
HINWEIS
i Halten Sie das Projekt an, bevor Sie den unten stehenden Befehl ausführen.
HINWEIS
i powermanager speichert die einzelnen Datenpunkte einschließlich des Systemnamens in der Datenbank.
Wenn der Systemname geändert wird, empfiehlt es sich, die Datenpunkte in den Bedienfeldern KPI,
Reports (Basis und Erweitert) und Benutzerdefiniert neu zu konfigurieren.
Beispiel
Wenn die Systemnummer 1 ist, der Systemname System lautet und der Projektname powermanager ist,
verwenden Sie folgenden Befehl:
WCCOAtoolSyncTypes –system 1 System -proj powermanager
Archivstruktur aktualisieren
Um sicherzustellen, dass alle Systeme die aktualisierten Report-Daten lesen können, aktualisieren Sie die
Archivstruktur.
So aktualisieren Sie die Archivstruktur:
² Klicken Sie in der Symbolleiste auf Tools > Report und öffnen Sie den Excel-Report-Dialog.
² Klicken Sie im Excel-Report-Dialog auf die Registerkarte Add-Ins.
² Klicken Sie auf der Registerkarte Add-Ins auf Report > Konfiguration > Archivstruktur.
² Geben Sie das gültige Passwort ein.
Das Standardpasswort lautet erAdmin.
² Klicken Sie auf OK.
² Klicken Sie in allen folgenden Dialogen auf Ja.
Verteilte Systeme in powermanager ermöglichen Ihnen, 2 oder mehr autonome powermanager-Systeme über
ein Netzwerk zu verbinden. Sie können jedes Teilsystem eines verteilten Systems als Einzelplatzsystem oder
Mehrplatzsystem konfigurieren, jeweils als redundant oder nicht redundant. Ein Teilsystem ist ein Server, auf
dem ein Event Manager läuft (nicht notwendigerweise ein vollständiges Projekt). In einem redundanten
System gelten beide redundanten laufenden Server als ein einziges System.
Die verteilten Systeme in powermanager dienen folgenden Zwecken:
• Leistungserhöhung (erhöhte Gesamtleistung und Anzahl der DPEs durch Lastverteilung auf mehrere
Rechner)
[sc_DistributedSystems, 1, de_DE]
• Das Bild zeigt ein verteiltes System, das aus einem redundanten System (System 1), einem Mehrplatz-
system (System 2) und einem Einzelplatzsystem (System 3) besteht.
• Jedes System verfügt über seinen eigenen Prozessanschluss (PLC, DDC, Telecontrol-Kopf).
• Alle Prozessdaten werden lokal (im eigenen System) auf Datenpunkte abgebildet.
• In einem Anlagenbild können Sie Datenpunkte der lokalen sowie der verbundenen Systeme anzeigen
lassen.
• In einem Teilsystem auftretenden Fehlern kann eine Gewichtung zugewiesen werden. Sie müssen die
Gewichtung parametrieren, d.h. angeben, wie ernst der Fehler für ein spezifisches System ist. Außerdem
verfügt eine mögliche Unterbrechung einer Verbindung zu einem Teilsystem über eine zugewiesene
Fehlergewichtung (z.B. bei einem PLC-Ausfall).
Weitere Informationen zur Parametrierung der Gewichtung für Fehlerfälle finden Sie im Kapitel System-
übersicht-Bedienfelder für verteilte Systeme.
• Sie müssen vollständig identische Systeme (Datenpunkttypen und Datenpunkte) nur einmal parame-
trieren. Erstellen Sie z.B. die Bedienfelder und verweisen Sie nur einmal mit $ -Parametern auf die Daten-
punkte.
Voraussetzungen
• Die Konfiguration der Sprachen (die bei der Projekterstellung festgelegt wird) funktioniert auf allen
Systemen ähnlich.
• Die Zugriffsrechte werden im Netzwerk eines verteilten Systems ausgewertet. Erstellen Sie auf allen
Systemen die gleichen Benutzer mit den gleichen Rechten.
HINWEIS
Installation
Installieren Sie powermanager auf allen Systemen eines verteilten Systems.
Weitere Informationen zum Installieren von powermanager finden Sie im Kapitel Installation unter Windows.
Weitere Informationen über das Konfigurieren eines verteilten Systems mit powermanager finden Sie im
Kapitel Erstellen eines verteilten Systems.
• Aus wie vielen Teilsystemen besteht das Gesamtsystem? Ein Teilsystem ist ein Server mit einem Event
Manager. In einem redundanten System werden beide Server des redundanten Paares als ein System
gezählt. Entfernte Stationen werden nicht berücksichtigt.
• Werden Befehle an die abgesetzten Systeme übertragen oder werden die Daten dieser Systeme nur ange-
zeigt?
• Ist ein System vorhanden, das den anderen Systemen übergeordnet ist? Müssen die Subnetzleitstellen
miteinander kommunizieren können? Was möchten Sie von der Hauptnetzleitstelle aus steuern?
• Sind gleichberechtigte Systeme vorhanden, die ein oder mehrere Systeme steuern (besetzte und unbe-
setzte Stationen)?
• Dürfen auf einem System nur Werte anderer Systeme verfügbar sein (Visualisierung in spezifischen
Bedienfeldern, Übersichtsbedienfelder) oder müssen die Prozessabbilder entfernter Systeme ebenfalls
angezeigt werden?
• Muss die Parametrierung auf allen Systemen oder nur auf einem System möglich sein?
• In welchen Systemen müssen die gesammelten Daten ausgewertet werden (Report-Erstellung, Archivie-
rung, Berechnung)?
• Welche Alarme müssen in welchen Systemen angezeigt werden? Wer (welcher Benutzer in welchem
System) muss sie quittieren?
Sie können die Alarmklassen auf jedem System eines verteilten Systems unterschiedlich parametrieren.
• Welche Bandbreite (Kapazität der Netzwerkverbindung) ist zur Verbindung einzelner Systeme verfügbar?
Hardware
Folgende Hardware-Komponenten werden für verteilte Systeme empfohlen:
• Stellen Sie sicher, dass es sich bei den Netzwerkverbindungen zwischen den Systemen um permanente
Verbindungen (Standleitungen) handelt.
powermanager unterstützt Wählleitungen nicht direkt. Wählleitungen sind nur möglich, wenn powerma-
nager nicht erkennen kann, dass es sich um eine Wählleitung handelt.
Stellen Sie die Verbindung daher unabhängig mit dem Router her, wenn Daten über die Leitung über-
tragen werden und die Verbindung nach der Zeitüberschreitung getrennt wird. Wenn Sie Wählleitungen
verwenden, empfiehlt die Siemens AG Hardware-Router von Cisco.
• Berücksichtigen Sie bei der Zusammenstellung der Rechner die Anzahl der Datenpunkte und die Dynamik
des lokalen Systems sowie den Anteil an lokal verwendeten Datenpunkten anderer Systeme. Kalkulieren
Sie auch die zusätzliche Kommunikationslast ein.
• Für größere Anwendungen (Projekte mit > 20 000 DPEs) werden Rechner mit Dual-Prozessoren
empfohlen.
Archivierung/Report-Erstellung
Sie benötigen eine Netzwerkverbindung, um auf Verlaufsdaten anderer Systeme zuzugreifen.
Die Daten sind auf den jeweiligen Quellsystemen standardmäßig vorhanden.
Wenn Verlaufsdaten nicht im Quellsystem gespeichert werden, erstellen Sie Datenpunkte im System, in dem
die Verlaufsdaten gespeichert werden. Übertragen Sie die Werte über ein Runtime-Skript mit Registrierung auf
diese Datenpunkte. Dies wird jedoch nicht empfohlen, da Probleme mit Daten und Korrekturwerten
entstehen.
Rechte
Wenn eine Funktion von mehreren Systemen aus verwendet wird, implementieren Sie Spezifizierung und
Steuerung von Befehlen manuell (welche Benutzeroberfläche die Funktion auf welchem System die Funktion
zu einem bestimmten Zeitpunkt verwenden soll). Alle anderen Benutzeroberflächen/Benutzer verfügen in
diesem Fall normalerweise über keine Rechte.
Die Zugriffsrechte werden auch im Netzwerk eines redundanten Systems ausgewertet. Es ist daher erforder-
lich, auf allen Systemen die gleichen Benutzer mit den gleichen Rechten anzulegen.
Funktionen
• Stellen Sie für verbesserte Leistung sicher, dass CTRL-Funktionen intensive Berechnungen und system-
weite Abfragen vermeiden. Außerdem werden Rechner und Netzwerk durch eine hohe Anzahl von
dpConnect()-Aufrufen an die Datenpunkte eines abgesetzten Systems überlastet.
• Wenn Sie dpConnect() zum Zugreifen auf Datenpunkte verwenden, stellen Sie sicher, dass sich die Daten-
punkte auf demselben System befinden.
• Wenn Sie dpGet() oder dpSet() zum Abfragen oder Einstellen mehrerer Datenpunkte verwenden, stellen
Sie sicher, dass sich die Datenpunkte auf demselben System befinden.
• Der dpGet()-Aufruf funktioniert nur auf dem lokalen System. Wenn Sie den dp-Get()-Aufruf zum Abfragen
abgesetzter Systeme verwenden, zeigt der Log Viewer folgende Fehlermeldung an:
WCCOAui (1), 2007.09.26 14:11:19.266, PARAM,SEVERE, 175, this request cannot
address more than one system, DP: dist_789:ExampleDP_Arg1.:_original.._value
WCCOAui (1), 2007.09.26 14:11:19.266, CTRL, WARNING, 76, Invalid argument in
function,
WCCOActrl (2), 2007.09.26 14:24:54.887, PARAM,SEVERE, 175, this request
cannot address more than one system, DP: dist_789:Exam-
pleDP_Arg1.:_original.._value
WCCOActrl (2), 2007.09.26 14:24:54.887, CTRL, WARNING, 76, Invalid argument
in function, [Link] Line: 14, dpGet
• Alle Knoten eines verteilten Systems müssen die gleiche Anzahl von Sprachen enthalten.
• Folgende Teile der Konfiguration General einer Benutzeroberfläche auf dem abgesetzten System können
Sie nicht einstellen:
Beschreibung, Format, Einheit und Alias
Wenn Sie diese Teile einstellen möchten, verwenden Sie dazu einen Steuerdatenpunkt und ein einfaches
Runtime-Skript, das den Befehl lokal ausführt. Die Konfigurationen können jedoch über eine entfernte
Benutzeroberfläche (VISION, PARA, GEDI) auf jedem System über das Netzwerk parametriert werden.
• Sie können die Datenpunkte im PARA-Modul nur auf dem lokalen System anlegen, ändern oder löschen.
• Summenalarme (Alarme) können keine Alarme von 2 oder mehr verschiedenen Systemen gleichzeitig
behandeln.
• Die Initialisierung des Dist Managers und sein Verbindungsaufbau dauern beim Starten des Systems
länger als der Start der ersten Benutzeroberfläche oder des ersten Runtime-Skripts (CTRL). Wenn so
Verbindungen (dpConnect() mit Hotlinks) zu Datenpunktelementen auf entfernten Systemen hergestellt
werden, wird die Verbindung nicht aufgebaut, bevor der Dist Manager startet. Andernfalls werden die
Datenpunkte von abgesetzten Systemen als nicht verfügbar gekennzeichnet.
• Wenn Sie einen dpGet()-Aufruf auf einem abgesetzten System verwenden und die Dist-Verbindung nicht
besteht, liefert der dpGet()-Aufruf 0 (OK). Verwenden Sie getLastError(), um den Fehler abzufragen.
GetLastError() liefert die folgende Fehlermeldung: Message could not be sent, DP:
System1:ap.:_original.._value, MAN: (SYS: 1 Dist -num 1 CONN: 1), Could not
send message DP_MSG_SIMPLE_REQUEST #326.
HINWEIS
SQL-Abfragen
• Sie können keine SQL-Abfragen auf 2 oder mehr Systemen gleichzeitig ausführen. Außerdem teilen
Alarm- und Ereignisbedienfeld solche Abfragen in den verteilten Systemen in mehrere Abfragen auf.
• Um Abfragen auszuführen, verwenden Sie über die Systemgrenzen hinweg das entsprechende SQL-Stich-
wort (= REMOTE). Verwenden Sie das Stichwort REMOTE ALL, um alle Systeme abzufragen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
– SQL-Stichwort
– SQL-Bedienfeld
Treiberparametrierung
Die Parametrierung von Treiberdatenpunkten in verteilten Systemen ist nur auf dem lokalen System gestattet.
Ein verteiltes System besteht aus 2 Projekten auf verschiedenen Rechnern mit unterschiedlichem oder dem
gleichen Betriebssystem. Die verteilten powermanager-Systeme sind über den Dist-Manager (WCCOAdist)
verbunden. Der Dist-Manager bildet die logische Verbindung zu mehreren Dist-Managern anderer powerma-
nager-Systeme. Für jedes System ist ein Dist-Manager vorhanden und für die Verbindung zu allen anderen
Systemen verantwortlich.
Redundanz stellt die Ausnahme dar. In einem redundanten System ist ein Dist-Manager auf jedem redun-
danten Rechner aktiv. Auf die Daten anderer Systeme wird genauso zugegriffen wie auf die Daten des lokalen
Systems. Datenpunkte abgesetzter Systeme werden nicht auf das lokale System kopiert. Daher kann nur auf
die entfernten Daten zugegriffen werden, wenn eine Verbindung zum jeweiligen System besteht (wenn die
Verbindung zum Teilsystem getrennt wird, sind keine Abfragen mehr möglich). Nur aktiv abgefragte Informa-
tionen werden übertragen (d.h. Antworten auf Abfragen, die auf einem Teilsystem über dpGet(), dpGetPe-
riod(), dpConnect() ausgeführt wurden).
Der Dist-Manager ist in einem verteilten System für folgende Aufgaben zuständig:
• Datenpunkttypen: Es gibt eine interne Tabelle pro DPT. Diese Tabelle enthält die Namen von Daten-
punkttypen und Datenpunktelementen.
• Datenpunkte: Pro DP gibt es jeweils eine interne Tabelle mit dem Namen.
• Datenpunktelemente: Es gibt eine interne Tabelle pro DPE. Die Tabelle enthält Beschreibung, Einheit,
Format und Alias.
• Systemname
• Konfigurations- und Attributnamen: Die Konfigurations- und Attributnamen sind fest. Sie können im
Projekt nicht verändert werden.
In größeren Projekten kann die DP-Kennung bis zu mehrere MBs umfassen. Der Zugriff auf DPs (z.B. mit CTRL)
ist ohne diese Kennung nicht möglich.
Datenpunkte/Systemname
Der erste Teil jedes Datenpunktbezeichners (Datenpunktname) in powermanager enthält den Systemnamen
(standardmäßig der Name des lokalen Systems). Alle Datenpunkte innerhalb des Systems enthalten den glei-
chen Systemnamen. Daher muss jedes beteiligte System über einen eindeutigen Systemnamen und eine
eindeutige Systemnummer verfügen. Datenpunkte von abgesetzten Systemen werden mit dem Systemnamen
und einem Doppelpunkt adressiert.
Beispiel
"System3:ExampleDP_Trend1.:_original.._value"
Wenn Sie in einem Skript (UI, CTRL) ohne Systemnamen auf einen Datenpunkt verweisen, verwendet power-
manager den lokalen Systemnamen. Alle Skripts und alle Bedienfelder, die Daten anderer Systeme verarbeiten
oder anzeigen, müssen vollständige Datenpunktbezeichner verwenden.
Beispiel
Der folgende Funktionsaufruf in einem Skript liefert nur (auf das Muster zutreffende) Datenpunkte des
Systems, in dem die Funktion aufgerufen wurde:
dpNames("*","ExampleDP_Bit");
Der folgende Aufruf in einem Skript liefert die (auf das Muster zutreffenden) Datenpunkte aller Systeme:
dpNames("*:*","ExampleDP_Bit");
HINWEIS
i Der Systemname wird in den projektspezifischen Skripts nicht fest codiert verwendet. Spezifizieren Sie in
den Datenpunktlisten, die über den ASCII-Manager importiert werden, die Datenpunktbezeichner ohne
Systemnamen, auch wenn die Datenpunkte in andere Systeme importiert werden.
Die Datenpunkttypen und Datenpunkte müssen sich in den Teilsystemen unterscheiden. Die DP-Kennung wird
ausgetauscht, wenn die Verbindung zu anderen Systemen über den Dist-Manager hergestellt wird. Daher
können Sie auf alle entfernten DPEs zugreifen (z.B. mit dpGet(), dpGetPeriod(), dpConnect(), dpSet() usw.).
Die Datenpunkte abgesetzter Systeme werden jedoch nicht auf das lokale System kopiert. Die Datenpunkte
werden also nicht vervielfacht, und Sie können nur auf die Datenpunkte eines Teilsystems zugreifen, wenn
eine Verbindung zu diesem System besteht. Sie können die DPEs auf den abgesetzten Systemen wie die
lokalen DPEs verwenden (die verbundenen Systeme und DPTs/DPEs werden im PARA-Modul angezeigt).
Wenn die Verbindung zu einem Teilsystem getrennt wird, ist dies erkennbar am Invalid-Bit des Ursprungswerts
für die Attribute _original.._invalid und _original.._bad sowie über den Online-Wert der Attribute
_online.._invalid und _online.._bad. Weitere Informationen finden Sie unter _original und _online.
Fragen Sie diese Attribute ab, um den Verbindungsstatus zu erfahren. Dies bedeutet, dass alle dpConnect()-
Funktionen mit der Antwort (second parameter ist TRUE) an ein Teilsystem einen Hotlink mit einem Nullwert
ausgeben und die Status-Bits so gesetzt sind, dass der Wert als ungültig gekennzeichnet wird. Außerdem
geben antwortende dpConnects einen Fehler (kann über gatLastError() abgefragt werden) mit der Nummer
144 aus. Das gilt auch für die Funktionen dpQueryConnectAll() und dpQueryConnectSingle().
[sc_Hierarchical_structure, 1, de_DE]
Der Vorteil dieser Art von Struktur ist die Parametrierung verteilter Systeme mit dieser Konfiguration. Wenn die
Parameter festgelegt werden, reicht es aus, die Verbindung in eine Richtung zu spezifizieren. System 1 wird
zuerst unter den Einstellungen des neuen eigenen Projekts über Ein verteiltes System mit dem Installati-
onsassistenten erstellen definiert. Der zweite Schritt besteht darin, die weiteren Teilsysteme zu erstellen und
ihre Verbindungen zu anderen Systemen zu parametrieren. Dies wird im Installationsassistenten über verbun-
dene Systeme erreicht. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel über das Beispiel für ein redundantes
verteiltes System.
Wenn die Verbindung zu einem System hergestellt wird, gilt sie für beide Richtungen und die Systeme an den
Enden der Verbindung können sich gegenseitig erkennen (wenn die Verbindung zwischen System 4 und
System 2 hergestellt wird, können beide miteinander kommunizieren und werden in der Systemübersicht
angezeigt). Mit dieser Art von Struktur wird sichergestellt, dass die neuen untergeordneten Systeme beim
Neustarten des Servers (Dist-Managers) in die Topologie mit eingeschlossen werden. Weitere Informationen
über die Konfiguration einer hierarchischen Struktur in der Konfigurationsdatei finden Sie unter 8.10.6 Konfi-
gurationsdatei für verteilte Systeme.
HINWEIS
[sc_DistributedSystems2, 1, de_DE]
System 3 ist ein Einplatzsystem, System 2 ein Mehrplatzsystem und System 1 ist als redundant konfiguriert.
Alle drei Systeme sind über das lokale Netzwerk verbunden. Die Netzwerkverbindung zu den drei Rechnern,
die in diesem verteilten System verwendet werden, kann redundant sein. Die drei Systeme können über ihren
eigenen Prozessanschluss verfügen.
Weitere Informationen über das Erstellen eines verteilten Systems mit powermanager finden Sie im Kapitel
über das Erstellen eines verteilten Systems.
Im Kapitel über die Verwendung dieser Konfiguration werden die Meldungen wie folgt weitergeleitet (die
Weiterleitung der Meldungen wird anhand von System 3 und System 2 beschrieben):
• Ein CTRL-Skript wird auf System 3 gestartet. Das CTRL-Skript fragt Werte von DPEs auf System 2 ab (z.B.
über dpGet(), dpGetPeriod(), dpConnect()).
• Der CTRL-Manager sendet eine Meldung an den Event Manager des lokalen Systems. Der Event Manager
leitet die Meldung an den lokalen Dist-Manager weiter. Der Dist-Manager wiederum leitet die Meldung
an den Dist-Manager von System 2 weiter. Der Dist-Manager von System 2 leitet die Meldung an den
lokalen Event Manager weiter, der die Meldung auswertet.
• Die Antwort auf die Abfrage wird in umgekehrter Richtung gesendet. Der Event Manager von System 2
leitet den abgefragten Wert zum Dist-Manager weiter. Der Dist-Manager von System 2 leitet den Wert
zum Dist-Manager von System 3 weiter (der die ursprüngliche Abfrage gesendet hatte). Der Dist-Manager
von System 3 leitet den Wert zu seinem Event Manager weiter und dieser leitet ihn wiederum an die
Quelle weiter. Die Quelle ist der CTRL-Manager, der die Antwort auf die Abfrage berechnet.
HINWEIS
i Wenn die Verbindung zwischen den Dist-Managern der zwei Systeme getrennt wird, wenn dp-Connect()-
Registrierungen bestehen, werden die Registrierungen beibehalten. Wenn die Verbindung wiederherge-
stellt wird, werden die Werte bestehender Registrierungen für alle registrierten Manager aktualisiert.
Jeder Manager in powermanager wird über Manager-Typ und Manager-Nummer, Systemnummer und Ableger
identifiziert. Somit können Sie jeden Manager in einem verteilten System identifizieren. Leiten Sie über diesen
Manager-Bezeichner Meldungen zu anderen Managern in einem Teilsystem weiter, ohne dass eine direkte
Verbindung zwischen Quell- und Ziel-Manager besteht. Wenn eine Meldung gesendet wird, leiten daher alle
Manager, die sich zwischen Quell- und Ziel-Manager befinden, die Meldung nur weiter, ohne deren Inhalt zu
verarbeiten. In einem redundanten System (wie z.B. System 1 im Bild) werden die Meldungen über die Dist-
Manager der Teilsysteme im verteilten System weitergeleitet. Im Fall von Redundanz sendet der Dist-Manager
des aktiven Rechners die Meldung an den aktiven Event Manager. Der Split-Modus stellt im redundanten
System die Ausnahme dar. Da im Split-Modus beide Event Manager des redundanten Systems aktiv sind, muss
der aktive Dist-Manager in der Systemübersicht festgelegt werden.
Dieses Kapitel beschreibt die notwendigen Einträge, die beim Erstellen eines verteilten Projekts automatisch
generiert werden. Die Einträge werden in der Konfigurationsdatei festgelegt, die sich im Pfad
Projektpfad/config/ befindet.
Folgende Einträge sind für ein verteiltes System erforderlich:
Eintrag Mögliche Werte Beschreibung
[general] 1 oder 0 Obligatorische Angabe. Dieser Eintrag definiert ein verteiltes
distributed System. Ein verteiltes System erfordert im Abschnitt [general]
den Eintrag distributed = 1. Dieser Wert kann für einzelne
Manager auch überschrieben werden.
[ctrl_1]
distributed = 0
In diesem Fall kann der Control Manager mit der Nummer 1 nicht
auf die DPs anderer Systeme zugreifen (DP-Kennung wird diesem
Manager nicht mitgeteilt).
[dist] Port-Nummer. Legt die vom Dist-Manager verwendeten Port-Nummern fest, um
distPort Der Standardwert Verbindungen von anderen Systemen zu akzeptieren. Der Standard-
lautet 4777. wert lautet 4777. Legen Sie keine Port-Nummern fest, wenn Ihre
Projekte auf verschiedenen Rechnern laufen. Wenn Ihre Projekte
jedoch auf demselben Rechner ausgeführt werden, legen Sie die
Port-Nummern fest.
[dist] - distPeer = "host1[:port1][$host2[:port2]]" Systemnummer
distPeer Legt die Hosts und die Systemnummer fest, zu denen der Dist-
Manager eine Verbindung als "Client" herstellt (das andere System
ist der "Server"). Wenn das andere System redundant ist, trennt
powermanager beide Host-Namen durch ein $-Zeichen.
Beispiel 1
[sc_2DistributedSystems, 1, de_DE]
Um ein verteiltes System zu erstellen, das aus 2 verschiedenen, miteinander verbundenen Systemen besteht
(System 1 und System 2), sind folgende Einträge bei den beiden Systemen erforderlich:
[general]
distributed = 1
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
Beispiel 2
[sc_4DistributedSystems, 1, de_DE]
Um ein verteiltes System zu erstellen, das aus 4 verschiedenen Systemen besteht (System 1, System 2,
System 3 und System 4), sind folgende Einträge erforderlich:
HINWEIS
i In diesem Beispiel ist System 4 Server für alle anderen Systeme, System 3 ist Client von System 4 und
Server für System 1 und System 2, System 2 ist Client von System 3 und System 4 und Server für System 1.
System 1 ist Client für alle anderen Systeme.
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host2" 2 #Verbindet sich mit Host2 (von System 2), Systemnummer 2
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
distPeer = "Host4" 4 #Verbindet sich mit Host4 (von System 4), Systemnummer 4
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
distPeer = "Host4" 4 #Verbindet sich mit Host4 (von System 4), Systemnummer 4
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
[general]
distributed = 1
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
distPeer = "Host2" 2 #Verbindet sich mit Host2 (von System 2), Systemnummer 2
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
distPeer = "Host4" 4 #Verbindet sich mit Host4 (von System 4), Systemnummer 4
# Der Eintrag, der spezifiziert, dass ein dist sich selbst zu verbinden versucht (z.B. distPeer = "Host1" 1 auf
#dem Rechner 1), wird ignoriert.
Beispiel 3
Als Beispiel steht ein verteiltes System, das 7 verschiedene Systeme enthält und hierarchisch aufgebaut ist.
Alle Systeme sind mit System 1 verbunden, System 5 ist mit System 2 verbunden und Systeme 6 und 7 sind
mit System 3 verbunden.
Die beste Lösung in einer hierarchischen Struktur ist, wenn das oberste System Server aller anderen Systeme
ist, die untersten Systeme Clients aller anderen Systeme sind und die mittleren Systeme Server aller unterge-
ordneten Systeme und Clients aller übergeordneten Systeme sind. Dies bietet 2 Vorteile: Sie benötigen
weniger Konfigurationseinträge, und wenn Sie untergeordnete Systeme hinzufügen, müssen Sie die Konfigu-
rationsdatei der übergeordneten Systeme nicht ändern (und müssen daher die übergeordneten Systeme nicht
neu starten).
[sc_7DistributedSystems, 1, de_DE]
[general]
distributed = 1
System 1 benötigt keinen distPeer-Eintrag, da es ein Server ist.
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
distPeer = "Host2" 2 #Verbindet sich mit Host2 (von System 2), Systemnummer 2
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
[general]
distributed = 1
[dist]
distPeer = "Host1" 1 #Verbindet sich mit Host1 (von System 1), Systemnummer 1
distPeer = "Host3" 3 #Verbindet sich mit Host3 (von System 3), Systemnummer 3
HINWEIS
main()
int sysId;
string sysNam;
sysNam = getSystemName();
DebugN("NAME IS:",sysNam);
sysId=getSystemId(sysId);
DebugN("ID IS:",sysId);
}
8.10.7 Zusammenfassung
Verteilte Systeme in powermanager ermöglichen Ihnen, 2 oder mehr autonome powermanager-Systeme über
ein Netzwerk zu verbinden. Sie können jedes Teilsystem eines verteilten Systems als Einzelplatzsystem oder
Mehrplatzsystem konfigurieren, jeweils als redundant oder nicht redundant. Ein Teilsystem ist ein Server, auf
dem ein Event Manager läuft (nicht notwendigerweise ein vollständiges Projekt). In einem redundanten
System gelten beide redundanten laufenden Server als ein System.
Jedes System kann Daten (Werte und Alarme) der anderen Systeme verarbeiten und darstellen. Sie können
auch auf Online-Werte, Alarme und Verlauf jedes Systems mit verteilten Systemen in powermanager
zugreifen. Wenn Sie auf entfernte DPEs zugreifen, werden die Datenpunkte der Teilsysteme nicht auf das
lokale System kopiert. Die Datenpunkte werden also nicht vervielfacht und Sie können nur dann auf das
System zugreifen, wenn eine Verbindung zu diesem System besteht.
8.11 Archiveinstellungen
Die Archivkonfiguration ändert sich in powermanager V3.5.
Für Projekte, die aus Vorgängerversionen aktualisiert wurden, gelten zusätzlich folgende Bedingungen:
HINWEIS
i Die Energie- und Leistungsintervallwerte werden für jedes vorhandene Gerät archiviert. Siemens empfiehlt,
nach dem Upgrade auf V3.5, die Archivkonfiguration zu überprüfen.
• Gerätetypen
• Topologieinformationen
Die JSON-Anforderungsdatei wird mit der JSON-Export-Option erstellt.
Die exportierte JSON-Anforderungsdatei kann in der SENTRON MindApp angezeigt werden. Sie können die
Geräte und Daten zur Übertragung an die SENTRON MindApp während des Onboarding-Prozesses auswählen.
Die SENTRON MindApp erzeugt dann eine JSON-Antwortdatei, die dann zurück in den powermanager impor-
tiert werden kann.
Nach Import der JSON-Antwortdatei wird der Onboarding-Prozess an die SENTRON MindApp für die in der
JSON-Antwortdatei ausgewählten Geräte gestartet und die Datenübertragung vom powermanager zur
SENTRON MindApp initiiert. Die Datenübertragung erfolgt gemäß den in der JSON-Antwortdatei festgelegten
Intervallen.
[sc_mindsphere, 1, de_DE]
[sc_mindsphere, 1, de_DE]
² Wählen Sie unter JSON-Datei importieren die Datei, die importiert werden soll und klicken Sie Impor-
tieren.
² Klicken Sie im Pop-up-Fenster Information auf OK.
Die Geräte und ihr jeweiliger Onboarding-Status sowie der zuletzt übertragene Status werden in einer Tabelle
angezeigt.
HINWEIS
i Wenn Sie nach einem erfolgreichen Import eine JSON-Datei importieren möchten, zeigt das System eine
Warnmeldung an. Wenn Sie den Vorgang dennoch fortsetzen, geht die bestehende Konfiguration verloren.