SKF Service Handbuch
SKF Service Handbuch
Handbuch
® SKF, @PTITUDE, CARB, DURATEMP, HYDROCAM, INSOCOAT,
KMT, KMTA, LUBRILEAN, RELIABILITY MAINTENANCE INSTITUTE,
SENSORMOUNT, SPEEDI-SLEEVE, SYSTEM 24, WAVE und
VIBRACON sind eingetragene Marken der SKF Gruppe.
™ SKF EXPLORER ist eine eingetragene Marke der SKF Gruppe.
Epocast 36 ist eine eingetragene Marke der H. A. Springer marine
+ industrie service GmbH, an Illinois Tool Works company
© SKF Gruppe 2012
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer vorherigen schrift-
lichen Genehmigung gestattet. Die Angaben in dieser Druckschrift
wurden mit größter Sorgfalt auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Trotz-
dem kann keine Haftung für Verluste oder Schäden irgendwelcher
Art übernommen werden, die sich mittelbar oder unmittelbar aus
der Verwendung der hier enthaltenen Informationen ergeben.
PUB SR/P7 10001/1 DE · März 2012
Bestimmte Aufnahmen mit freundlicher Genehmigung von
[Link]
1 Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 1
6 Ausrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158 6
7 Schmierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 7
8 Überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 8
9 Schadensdiagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 9
10 Ausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252 10
12 Instandhaltungsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 12
13 Anhänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 13
14 Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 438 14
SKF Service-Handbuch
2
Vorwort
Das SKF Service-Handbuch ist ein umfassender • Kapitel 10 enthält Hinweise zum Ausbau von
Leitfaden für den Wartungsfachmann. Mit den Wälzlagern, Lagereinheiten, Lagergehäusen
Empfehlungen in diesem Handbuch will SKF und Dichtungen.
sichere und professionelle Instandhaltungstech- • Kapitel 11 befasst sich mit Lagerschäden,
niken fördern, mit denen sich die Lagerlebens- einschließlich der ISO-Klassifizierung.
dauer verlängern, Maschinenstillstände • Kapitel 12 bietet einen Überblick über die
reduzieren und ungeplante Wartungsmaßnah- zusätzlichen SKF Ressourcen der
men minimieren lassen. Instandhaltungsunterstützung.
Dieses Handbuch ist nicht zur Konstruktion • Kapitel 13 enthält den Anhang, wichtige Refe-
bzw. Design von Lagerungen gedacht. Weiter- renzinformationen für die Instandhaltung und
führende Informationen über die Konstruktion einen Überblick über die SKF Produkte für
von Lageranordnungen finden Sie im Interakti- Wartung und Schmierung.
ven SKF Lagerungskatalog unter [Link]. • Kapitel 14 bildet den Index.
3
Das ist SKF
4
Wir stellen uns auch den schwierigsten
Herausforderungen
Mit der richtigen Mischung aus fachlichem
Know-how und wertvoller Erfahrung sowie
einer eingehenden Kenntnis, wie sich unsere
Kerntechnologien erfolgreich kombinieren las-
sen, entwickeln wir innovative Lösungen, die
auch anspruchsvollsten Herausforderungen
gerecht werden. Wir arbeiten eng mit unseren
Kunden über die gesamten Maschinen- und
Anlagenzyklen zusammen und verhelfen ihnen
so zu einem rentablen und nachhaltigen
Wachstum.
Wir arbeiten für eine nachhaltige Zukunft
Seit 2005 arbeitet SKF mit Nachdruck daran, die
Belastung der Umwelt durch die eigenen Ferti-
gungs- und Vertriebsaktivitäten zu reduzieren.
Dies betrifft auch die Aktivitäten unserer Zulie-
ferer. Mit dem neuen SKF BeyondZero Portfolio
an Produkten und Dienstleistungen lassen sich
die Energieeffizienz steigern, Energieverluste
reduzieren und neue Technologien für die Nut-
zung von Wind-, Sonnen- und Gezeitenenergie
entwickeln. Durch diese kombinierte Vorge-
hensweise reduzieren wir nicht nur die negati-
ven Umweltauswirkungen unserer eigenen
Aktivitäten, sondern auch die unserer Kunden.
In Zusammenarbeit mit
den SKF IT- und Logistik-
systemen sowie den
Anwendungsexperten
bieten SKF Vertrags-
händler ihren Kunden
weltweit ein leistungs-
starkes Mix aus Produkt-
und Anwendungswissen
an.
5
SKF – Kompetenz für
Bewegungstechnik
fu
tungen integrieren und sie auf jeder
ng
Stufe im Lebenszyklus einer SKF Lifecycle-
Inst
iebnahme
Maschine anwenden, damit unsere Management
an
tu
al
tr
un
be
d Re
In
pa r d
atu
r un
Betri ta ge
eb und
Überwachung Mon
Wir arbeiten intensiv mit unseren Kunden nenten wie Lager oder Dichtungen beschränkt.
zusammen Er bezieht sich auf die Gesamtanwendung und
Mit SKF Produkten und Dienstleistungen kön- das Zusammenspiel der einzelnen
nen unsere Kunden ihre Produktivität steigern, Komponenten.
Instandhaltungsarbeiten minimieren, eine
höhere Energie- und Ressourceneffizienz erzie- Optimierung und Überprüfung der
len und die Gebrauchsdauer und Zuverlässigkeit Ausführung
ihrer Maschinenkonstruktionen optimieren. SKF optimiert gemeinsam mit Ihnen bestehende
oder neue Konstruktionsentwürfe. Dabei ver-
Innovative Lösungen wenden wir eine eigene 3D-Simulations-
Ganz gleich, ob Linear- oder Drehbewegung software als virtuellen Prüfstand für die
oder beides kombiniert, SKF Ingenieure unter- Funktionseignung des Designs.
stützen Sie während jeder Lebenszyklusphase
der Maschine bei der Verbesserung der Leis-
tung. Dieser Ansatz ist nicht auf Einzelkompo-
6
Lager und Lagereinheiten
SKF ist ein weltweiter Marktführer bei der Konstruktion,
Entwicklung und Fertigung von Hochleistungslagern,
Gelenklagern, Lagereinheiten und Gehäusen.
Dichtungslösungen
SKF bietet Standarddichtungen sowie kundenspezifi-
sche Dichtungslösungen an. Das Ergebnis sind längere
Betriebszeiten, eine höhere Maschinenzuverlässigkeit,
geringere Reibungs- und Leistungsverluste und eine
verlängerte Schmierstoff-Gebrauchsdauer.
Mechatronik-Bauteile
SKF Fly-by-Wire-Systeme für Verkehrsflugzeuge und
SKF Drive-by-Wire-Systeme für Offroadfahrzeuge,
Landmaschinen und Gabelstapler ersetzen schwere
mechanische oder hydraulische Systeme mit hohem
Fett- oder Ölverbrauch.
Schmierungslösungen
Von Spezialschmierstoffen bis hin zu modernsten
Schmiersystemen und Schmierungsmanagement-
Dienstleistungen helfen Ihnen SKF Lösungen, schmie-
rungsbedingte Stillstandszeiten sowie den Verbrauch
teurer Schmierstoffe zu reduzieren.
7
1
Grundlagen
Gebrauchsdauer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Lagergebrauchsdauer . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Dichtungsgebrauchsdauer . . . . . . . . . . . . . 28
Schmierstoffgebrauchsdauer . . . . . . . . . . . 28
Sauberkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Lagerluft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Lageranordnungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Bauformen von Lageranordnungen . . . . . . 30
Fest- und Loslagerung . . . . . . . . . . . . . . 30
Angestellte Lagerungen . . . . . . . . . . . . . 31
9
Grundlagen
Wälzlagertechnische Bild 1
Fachausdrücke
6 2 14 10 11
9 18
Lager († Bild 1)
1 Innenring 12
2 Außenring
13
3 Wälzkörper: Kugel, Zylinderrolle, Nadelrolle, 4
Kegelrolle, Pendelrolle, Toroidalrolle 3
4 Käfig 5
5 Abdichtung 16
Dichtscheibe aus Elastomerwerkstoff – als 17
Berührungsdichtung, wie im Bild gezeigt,
oder berührungsfreie Deckscheibe aus 8
18
Stahlblech 7 1 15 19
6 Manteldurchmesser des Außenrings
7 Bohrungsdurchmesser des Innenrings Rillenkugellager
8 Innenring-Schulterdurchmesser
20
9 Außenring-Schulterdurchmesser 6
10 Ringnut a
2
11 Sprengring
12 Außenring-Stirnseite 12
13 Haltenut für Dichtungen 14
3
14 Außenring-Laufbahn
21
15 Innenring-Laufbahn 4
16 Eindrehung für Dichtungen 17
17 Innenring-Stirnseite 22
18 Kantenabstand 1 15
19 Mittlerer Lagerdurchmesser
20 Gesamtbreite des Lagers 7 a
21 Führungsbord 23
22 Haltebord
Kegelrollenlager
23 Berührungswinkel
24 Wellenscheibe
25 Wälzkörperkranz: Kugelkranz, Rollenkranz
26 Gehäusescheibe 27
27 Gehäusescheibe mit kugeliger Auflagefläche 25
28 Unterlagscheibe 24
28
24
25
26
Axial-Pendelrollenlager
10
Wälzlagertechnische Fachausdrücke
Gehäuse († Bild 3)
1 Gehäuseoberteil
2 Gehäuseunterteil
Bild 3
3 Gehäusefuß
4 Befestigungsschraube
5 Oberteilschraube 7
6 8
6 Ankörnung 1
7 Schmiernippel
8 Loch für Ringschraube 5
Dichtungen († Bild 4) 2
1 Elastomermantel 4
2 Stahlblech-Armierung
3 Dichtlippe 3
4 Schutzlippe
5 Zugfeder
6 Gegenlauffläche
SNL-Stehlagergehäuse
Bild 4
4
3 6
Radial-Wellendichtring
11
Grundlagen
Lagerarten
Dieser Abschnitt fasst die verschiedenen Standard-
Lagerarten und -ausführungen zusammen. Die meisten
davon sind abgebildet.
Radiallager
Rillenkugellager
einreihig, mit oder ohne Einfüllnut
offene Grundausführung (1)
mit Deckscheiben
mit Berührungsdichtungen (2)
mit Ringnut für den Sprengring, mit oder
1 2 ohne Sprengring
3 4
Schrägkugellager
einreihig
Normalausführung für Einzellagerungen
Universallager für den satzweisen Einbau in
beliebiger Anordnung (5)
einreihig, Hochgenauigkeits-Schrägkugellager
offene Grundausführung
mit Berührungsdichtungen
offene Hochgeschwindigkeitsausführung
mit Berührungsdichtungen (6)
offene Hochleistungsausführung
mit Berührungsdichtungen
6
zweireihig
mit einteiligem Innenring (7)
offene Grundausführung
mit Deckscheiben
mit Berührungsdichtungen
mit geteiltem Innenring
7
12
Lagerarten
Radiallager
Vierpunktlager (8)
Pendelkugellager
mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung
offene Grundausführung (9)
mit Berührungsdichtungen (10)
9 10
11
Zylinderrollenlager
einreihig
Bauform NU (12)
mit Winkelring
Bauform N (13)
12 13
einreihig
Bauform NJ (14)
mit Winkelring
Bauform NUP (15)
14 15
13
Grundlagen
Radiallager
Zylinderrollenlager
einreihig
schwere Reihe für hohe Belastungen,
Bauform NCF (16)
16
zweireihig
mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung
Bauform NNU (17)
Bauform NN (18)
Bauform NNUP
17 18
vierreihig
mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung
offene Ausführung (19)
mit Berührungsdichtungen
19
Vollrollige Zylinderrollenlager
einreihig
Bauform NCF (20)
Bauform NJG (21)
20 21
zweireihig
mit festen Borden am Innenring (22)
mit festen Borden an Innen- und
Außenringen
mit Berührungsdichtungen (23)
22 23
14
Lagerarten
Radiallager
Nadelkränze
einreihig (24)
zweireihig (25)
24 25
Nadelhülsen
ein- und zweireihig
offene Grundausführung (26)
mit Berührungsdichtungen (27)
26 27
Nadelbüchsen
ein- und zweireihig
offene Grundausführung (28)
mit Berührungsdichtung (29)
28 29
32 33
15
Grundlagen
Radiallager
Einstell-Nadellager
ohne Innenring
mit Innenring (34)
34
Kombinierte Nadellager
Nadel/Schrägkugellager
einseitig wirkend (35)
zweiseitig wirkend (36)
35 36
Nadel/Axial-Rillenkugellager
mit vollkugeligem Axiallager (37)
mit käfiggeführtem Axiallager
mit oder ohne (38) Haltekappe
37 38
Nadel/Axial-Zylinderrollenlager
ohne Haltekappe (39)
mit Haltekappe (40)
39 40
Kegelrollenlager
einreihig
Einzellager (41)
zusammengepasste Lagersätze
X-Anordnung (42)
O-Anordnung
41 42 Tandem-Anordnung
16
Lagerarten
Radiallager
zweireihig
TDO-Ausführung (O-Anordnung) (43)
TDI-Ausführung (X-Anordnung) (44)
43 44
vierreihig
offene Ausführung
mit Berührungsdichtungen
TQO-Ausführung (45)
TQI-Ausführung
45
Pendelrollenlager
mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung
offene Grundausführungen (46)
mit Berührungsdichtungen (47)
46 47
CARB Toroidalrollenlager
mit zylindrischer oder kegeliger Bohrung
offene Grundausführung
mit Käfig (48)
vollrollig, ohne Käfig
mit Berührungsdichtungen (49)
48 49
17
Grundlagen
Axiallager
Axial-Rillenkugellager
einseitig wirkend
mit ebener Gehäusescheibe (50)
mit kugelliger Gehäusescheibe
mit (51) oder ohne Unterlagscheibe
50 51
zweiseitig wirkend
mit ebenen Gehäusescheiben (52)
mit kugeligen Gehäusescheiben
mit (53) oder ohne Unterlagscheiben
52 53
Axial-Schrägkugellager
Hochgenauigkeitskugellager
einseitig wirkend
Normalausführung für Einzellagerungen
(54)
Universalausführung für den satzweisen
54 55 Einbau in beliebiger Anordnung
56 57
Axial-Zylinderrollenlager
einseitig wirkend
einreihig (58)
zweireihig (59)
Komponenten
Axial-Zylinderrollenkränze
58 59 Wellen- und Gehäusescheiben
18
Lagerarten
Axiallager
Axial-Nadellager
einseitig wirkend
Axialnadelkränze (60)
Laufscheiben
Axialscheiben
60
Axial-Pendelrollenlager
einseitig wirkend (61)
61
Axial-Kegelrollenlager
einseitig wirkend
mit oder ohne (62) Haltekappe
für Druckspindeln
zweiseitig wirkend (63)
62 63
Laufrollen
einreihige Kugellagerlaufrollen (64)
zweireihige Kugellagerlaufrollen (65)
64 65
19
Grundlagen
Stützrollen
mit Nadelkranz, ohne Axialführung
mit oder ohne Berührungsdichtungen
ohne Innenring
mit Innenring (66)
66
67
68 69
Kurvenrollen
mit Nadelrollen, Axialführung durch Anlaufbund,
Axialplatte und Rollenborde
mit oder ohne Berührungsdichtungen
mit zentrischem Sitz (70)
mit Exzenterring
70 mit käfiggehaltenem Nadelrollensatz (70)
vollrollig
20
Lagerarten
Y-Lager
Y-Lager (Spannringlager)
mit Gewindestiftbefestigung
einseitig verbreiterter Innenring (72)
beidseitig verbreiterter Innenring (73)
72 73
mit Exzenterringbefestigung
einseitig verbreiterter Innenring (74)
beidseitig verbreiterter Innenring (75)
74 75
76
77
mit Sechskant-Bohrung
beidseitig verbreiterter Innenring (78)
78
21
Grundlagen
22
Lagerbezeichnungen
Diagramm 1
1
Bezeichnungsschema für metrische SKF Standard-Kugel- und Rollenlager
Lagerreihe 6(0)4
544 623 (0)4
223 524 6(0)3 33
213 543 622 23
232 523 6(0)2 23 (0)3
222 542 630 32 22
241 522 6(1)0 22 12
231 16(0)0 41 (0)2
240 323 534 639 31 31 41
230 313 514 619 60 30 31
249 303 533 609 50 20 60
139 239 332 513 638 7(0)4 814 40 10 50
130 248 322 532 628 7(0)3 894 30 39 40 23
(1)23 238 302 512 618 7(0)2 874 69 29 30 (0)3
1(0)3 331 511 608 7(1)0 813 59 19 69 12
(1)22 294 330 510 637 719 893 49 38 49 (0)2
(0)33 1(0)2 293 320 4(2)3 591 627 718 812 39 28 39 10
(0)32 1(1)0 292 329 4(2)2 590 617 708 811 29 18 48 19
Lagerart
NC, NCF
NF, NFP NNF
NJ, NJF, NJP NNC
NP, NPF NNCF
NU, NUH NNCL
NUP, NUPJ NNU
(0) 1 2 3 4 5 6 7 8 C N NN QJ
Radiallager Axiallager
Breite (B, T) Höhe (H)
8 0 1 2 3 4 5 6 7 9 1 2
H
T Durchmesserreihe (D)
B D
7 8 9 0 1 2 3 4
Maßreihe
XXXXX
Lagerreihe Größe
d/5
23
Grundlagen
24
Bezeichnungsschema für Wälzlager
25
Grundlagen
Produkte
Kennzeichnung der Lager
HINWEIS: Um sicherzugehen, dass Sie wirklich
ein echtes SKF Lager erwerben, kaufen Sie nur
von SKF oder von einem SKF Vertragshändler.
1 SKF Marke
2 Komplette Lagerbezeichnung
3 Herstellungsdatum (kodiert)
4 Herstellungsland
Ausführung und Eigenschaften des Lagers kön- dige Kurzzeichen ist stets auf der Verpackung
nen anhand des Kurzzeichens identifiziert wer- aufgedruckt und geht meistens aus Maschinen-
den. Je nach Lagerausführung können auch zeichnungen und Ausrüstungsdaten hervor.
andere Merkmale am Lager zu finden sein. Sollte das Kurzzeichen am Lager nicht mehr
lesbar sein, lässt sich die Lagerbezeichnung im
HINWEIS: Manchmal ist ein Ring nur mit Allgemeinen durch Messen der Baumaße
einem Teil der Informationen gekennzeichnet. († Bild 6) und Hinzuziehen des Interaktiven
Beispielsweise kann der Außenring eines Zylin- SKF Lagerungskatalogs unter [Link]
derrollenlagers mit Rollenkranz die Markierung ermitteln.
3NU20 oder 320 E aufweisen. Sie kennzeichnet
einen Außenring der Durchmesserreihe 3 für 1 Bestimmen Sie die Lagerausführung (†
eine 100-mm-Bohrung (20 ¥ 5). Dieser Außen- Lagerbauformen und -ausführungen, Seite 12).
ring kann mit einem NU-, NJ- oder NUP-Innen- 2 Messen Sie die Bohrung d des Lagers.
ring angeordnet werden, um ein komplettes 3 Messen Sie den Außendurchmesser D des
Lager zu bilden. In diesem Fall sollte die voll- Lagers.
ständige Lagerbezeichnung am Innenring zu 4 Messen Sie die Breiten B, C, T oder die Höhe
finden sein, z. B. NJ 320 ECP/C3. Das vollstän- H des Lagers.
Bild 6
T
B C
d D d H
D
26
Identifizierung der SKF Produkte
27
Grundlagen
Die Gleichung für die erweiterte SKF Lebens- verschiedenen Faktoren ab, u.a. von der
dauer lautet wie folgt: Schmierung, dem Verschmutzungsgrad der
Lagerumgebung, der Schiefstellung, dem ord-
nungsgemäßen Einbau und den Betriebsbedin-
q C wp
Lnm = a1 aSKF L10 = a1 aSKF –– gungen wie Lasten, Drehzahl, Temperatur und
<Pz
Schwingungspegel. Um diese Einflüsse zu
berücksichtigen, empfiehlt SKF die Berechnung
oder, bei konstanter Drehzahl der erweiterten SKF Lebensdauer und nicht
einfach nur die der nominellen Lebensdauer.
106
Lnmh = –––– Lnm
60 n Dichtungsgebrauchsdauer
Dichtungen halten den Schmierstoff im Lager
wobei gilt: und Verunreinigungen vom Lager fern. Dabei
Lnm = erweiterte SKF Lebensdauer (bei 100 – n1) schützen sie auch den Schmierstoff vor Verun-
Erlebenswahrscheinlichkeit) reinigungen und tragen so letzten Endes dazu
[Millionen Umdrehungen] bei, dass das Lager seine maximale Gebrauchs-
Lnmh = erweiterte SKF Lebensdauer (bei 100 – n1) dauer erreicht.
Erlebenswahrscheinlichkeit) Im Gegensatz zu den Lagern lässt sich die
[Betriebsstunden] Lebensdauer von Dichtungen nicht berechnen.
L10 = nominelle Lebensdauer (bei 90 % Die Dichtungsgebrauchsdauer ist noch schwie-
Erlebenswahrscheinlichkeit) riger vorherzusagen, da sie fast vollständig von
[Millionen Umdrehungen] den Betriebsbedingungen abhängig ist sowie
a1 = Lebensdauerbeiwert für die vom Verschmutzungsgrad der Umgebung, von
Erlebenswahrscheinlichkeit der Wellenausrichtung, den Einbautechniken
aSKF = SKF Lebensdauerbeiwert und den Einflüssen durch Chemikalien, z. B.
C = dynamische Tragzahl [kN] Reinigungsmitteln.
P = äquivalente dynamische Lagerbelastung
[kN]
n = Drehzahl [min-1] Schmierstoffgebrauchsdauer
p = Exponent der Lebensdauergleichung In praktisch jeder Anwendung hat der Schmier-
= 3 für Kugellager stoff erhebliche Auswirkungen auf die Lagerge-
= 1 0 /3 für Rollenlager brauchsdauer. Daher sollten alle Schmierstoffe
an die Betriebsbedingungen der Anwendung
Weiterführende Informationen über die Berech- angepasst werden. Unabhängig davon, ob ein
nung der erweiterten SKF Lebensdauer finden Lager in einer Anordnung mit Fett oder Öl
Sie im Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter geschmiert wird, nimmt die Effektivität des
[Link]. Schmierstoffs infolge mechanischer Vorgänge,
Alterung und der Ansammlung von Verunreini-
gungen durch Komponentenverschleiß und/
Gebrauchsdauer oder Schmutzeintritt mit der Zeit ab. Infolgedes-
sen ist die tatsächliche Gebrauchsdauer eines
Lagergebrauchsdauer Schmierstoffs nur schwer vorherzusagen. SKF
Bei der Berechnung der grundlegenden Lager- gibt jedoch im weiteren Verlauf dieser Druck-
lebensdauer kann das Ergebnis in einer schrift Hinweise zu Schmierfristen und
bestimmten Anwendung erheblich von der Instandhaltungstechniken.
Gebrauchsdauer abweichen. Die Gebrauchs-
dauer, d. h. die tatsächliche Lebensdauer eines
Lagers unter realen Betriebsbedingungen bis es Sauberkeit
ausfällt (nicht mehr einsetzbar ist), hängt von Verunreinigungen können sich nachteilig auf die
Lager- und Dichtungsgebrauchsdauer auswir-
1) Der Beiwert n gibt die Ausfallwahrscheinlichkeit an, d. h. die Diffe- ken. Sie können darüber hinaus zu einer Ver-
renz zwischen der erforderlichen Erlebenswahrscheinlichkeit und
100 %. kürzung der Gebrauchsdauer des Schmierstoffs
28
Gebrauchsdauer
Unter Lagerluft versteht man den Gesamtspiel- HINWEIS: Wenn sich Betriebs- und Montage-
raum, in dem ein Lagerring im Verhältnis zum bedingungen vom Normalzustand unterschei-
anderen bewegt werden kann († Bild 8): den, z. B. wenn Presspassungen für beide
Lagerringe verwendet werden oder außerge-
• in radialer Richtung (Radialluft) wöhnliche Temperaturen vorherrschen, können
• in axialer Richtung (Axialluft) Lager mit einer größeren oder kleineren Lager-
luft als Normal erforderlich sein. In diesen Fällen
Man muss unterscheiden zwischen der Lager- empfiehlt SKF nach dem Einbau eine Kontrolle
luft vor dem Einbau († Anhang E ab der Restlagerluft im Lager.
Seite 388) und der Lagerluft in einem einge-
29
Grundlagen
Lageranordnungen Bild 9
• Rillenkugellager († Bild 9)
• Pendelkugellager
• Pendelrollenlager († Bild 10, links)
• zweireihig bzw. paarweise eingebaute
einreihige Schrägkugellager
• zusammengepasste einreihige
Kegelrollenlager
• Zylinderrollenlager (NJ-Lager mit Winkelring
HJ- und NUP-Lager)
• CARB Toroidalrollenlager
• Zylinderrollenlager mit Borden an nur einem
Ring, d. h. die Lagerbauformen N und NU
30
Lageranordnungen
• Rillenkugellager
• Pendelkugellager
• Pendelrollenlager († Bild 10, rechts)
Angestellte Lagerungen
In einer angestellten Lagerung ist die Welle axial
durch ein Lager in einer Richtung befestigt und
durch das andere Lager in der entgegengesetz-
ten Richtung. Diese Anordnung wird auch als
Lagerung mit gegenseitiger Führung bezeichnet
und eignet sich vor allem für kurze Wellen. Alle
Bild 13
Arten von radialen Kugel- und Rollenlagern, die
Axiallasten in mindestens einer Richtung auf-
nehmen, eignen sich für Lagerungen mit
gegenseitiger Führung, einschließlich:
Verschiebeweg
• Rillenkugellager
• Schrägkugellager († Bild 12)
• Kegelrollenlager
31
Grundlagen
Auswahl der Passung Weitere bei der Wahl der Passung zu berück-
sichtigende Faktoren sind in Tabelle 2 auf den
Lager mit zylindrischer Bohrung Seiten 33 und 34 enthalten.
Bei der Wahl der Passung für Lager mit zylindri-
scher Bohrung müssen in erster Linie die Lager mit kegeliger Bohrung
Umlaufbedingungen berücksichtigt werden Lager mit kegeliger Bohrung werden entweder
(† Tabelle 1). Im Prinzip gibt es drei verschie- direkt auf einem kegeligen Sitz auf der Welle
dene Bedingungen: oder alternativ mit einer Spann- oder Abzieh-
hülse auf einem zylindrischen Lagersitz mon-
• Die Umfangslast bezieht sich auf einen tiert. Die Passung des Innenrings richtet sich
umlaufenden Lagerring bei einer stationären danach, wie weit der Ring auf den Wellensitz
Belastung. (Sie kann auch umgekehrt bedeu- oder die Hülse aufgepresst wurde († Bild 13,
ten, dass der Ring stillsteht und die Last Seite 31).
umläuft.)
• Eine Punktlast liegt vor, wenn sowohl der
Lagerring als auch die Belastung stationär
sind. (Sie kann auch bedeuten, dass Ring und
Last mit gleicher Drehzahl umlaufen.)
• Bei einer unbestimmten Lastrichtung liegen
veränderliche äußere Belastungen, Stöße,
Erschütterungen oder Unwuchten in schnell
laufenden Maschinen vor.
Tabelle 1
Stillstehender Innenring Punktlast am Innenring Tragrollen für Lose Passung für den
Förderbänder Innenring
Umlaufender Außenring Umfangslast am Außenring Radlagerungen Feste Passung für den
Außenring
Unveränderliche
Belastungsrichtung
32
Arten der Lagerbefestigung
Tabelle 2
1
Wichtige Faktoren bei der Wahl der Passung
Warm
Anforderungen t 1
Bei höheren Wenn hohe Anforderungen an die
an die A Anforderungen an die Laufgenauigkeit gestellt werden,
Laufgenauigkeit Laufgenauigkeit sind müssen Passungen gewählt werden, die
Lager mit losen mindestens Toleranzklasse IT5 für die
Passungen anfällig für Welle und mindestens Toleranzklasse
dA Schwingungen. IT6 für das Gehäuse entsprechen.
Um Planlauftoleranzen und
Schwingungen zu reduzieren, sind feste
Passungen anzuwenden.
t 2 A - B
33
Grundlagen
Tabelle 2 Fortsetzung.
Ausführung der Bei Hohlwellen oder Wählen Sie für Lager in dünnwandigen
Gegenstücke dünnwandigen Gehäusen oder Leichtmetallgehäusen sowie auf
können Passungen weni- Hohlwellen Passungen, die fester als
dom ger effektiv sein. normal sind.
di Mangelhafter Kontakt auf Geteilte Gehäuse sind nicht für festere
dem Lagersitz, z. B. in Passungen geeignet. Für diese Gehäuse
geteilten Gehäusen, kann empfiehlt SKF Toleranzgruppe G oder H
zu einer Verformung und (höchstens K).
schließlich zu einer
Unrundheit des Lager-
rings führen.
Ein- und Lager mit loser Passung Wenn eine feste Passung erforderlich ist
Ausbaumöglich- lassen sich im und es auf leichten Ein- und Ausbau
keit Allgemeinen leichter ein- ankommt, sind nicht selbsthaltende
und ausbauen als solche Lager oder Lager mit kegeliger Bohrung
mit festen Passungen. zu verwenden. Lager mit kegeliger
Bohrung können entweder direkt auf
einem kegeligen Sitz auf der Welle oder
alternativ mit einer Spann- oder
Abziehhülse auf einem zylindrischen
Lagersitz montiert werden.
34
Arten der Lagerbefestigung
Passungsempfehlungen und Toleranzen eine festere Passung als bei einer Vollwelle 1
Die Toleranzen für die Bohrungs- und Außen- erforderlich, um den gleichen Oberflächendruck
durchmesser von Wälzlagern sind international zwischen Innenring und Wellensitz zu erhalten.
genormt. Um eine geeignete Passung in Wälz- Weiterführende Informationen finden Sie im
lageranwendungen zu erzielen, kommen nur Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter
einige ISO-Toleranzklassen für Welle und [Link].
Gehäusesitz in Betracht. Für die häufiger vor-
kommenden Toleranzklassen ist die Toleranz- Anforderungen an Abmessung, Form und
feldlage im Vergleich zur Bohrungs- und zur Laufgenauigkeit
Außendurchmessertoleranz der Wälzlager Die Genauigkeit von zylindrischen Lagersitzen auf
schematisch im Bild 14 dargestellt. Wellen und in Gehäusebohrungen sollte der
Genauigkeit der verwendeten Lager entsprechen.
SKF empfiehlt Folgendes für Form- und Lauf-
HINWEIS: Jede ISO-Toleranzklasse ist durch genauigkeit bei der Bearbeitung der Gegenstücke:
einen Buchstaben und eine Ziffer gekennzeich-
net. Der Buchstabe (Kleinbuchstabe für den Maßgenauigkeit
Wellendurchmesser, Großbuchstabe für die Für Lager mit Normaltoleranzen sollte die Maß-
Gehäusebohrung) gibt das Toleranzfeld im Ver- genauigkeit der zylindrischen Wellensitze min-
hältnis zur Nennabmessung an. Die Zahl infor- destens der Grundtoleranzklasse IT6 entspre-
miert über die Größe des Toleranzfeldes. chen, die der Gehäusesitze mindestens der
Toleranzklasse IT7. Bei Befestigung mit Spann-
Empfehlungen für Lagerpassungen für Vollwel- oder Abziehhülsen ist für den Hülsensitz eine
len aus Stahl sowie für Gehäuse aus Gusseisen größere Durchmessertoleranz (Grundtoleranz-
oder Stahl sind in Anhang A ab Seite 334 zu grad IT9) zulässig als für zylindrische Lagersitze
finden. Die geeigneten Werte für Toleranzen für († Anhang B-7, Seite 384). Die Zahlenwerte
Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen sind in der Standard-Toleranzklassen IT sind in
Anhang B ab Seite 338 gelistet. Anhang C auf Seite 385 zu finden.
Sollen Lager mit fester Passung auf einer Bei Lagern mit höherer Genauigkeit sind ent-
Hohlwelle montiert werden, ist im Allgemeinen sprechend genauere Toleranzgrade einzuhalten.
Bild 14
+
0
–
F7 G 7 G 6 H10 H9 H8 H7 H6 J 7 J S 7 J 6 J S 6 K 6 K 7 M 6 M 7
N 6 N 7 P 6
P 7
s72)
s61)
r7
p7 r 6
p6
n6
m6 n5
k6 m5
j6 js6 k5
+ f6 g6 g5 h8 h6 h5 j5 js5
0
–
35
Grundlagen
Zylinderformtoleranz
Die Zylinderformtoleranz t1 sollte für Lagersitze
je nach Anforderungen um einen bis zwei
Grundtoleranzgrade besser sein als die vorge-
schriebene Maßtoleranz. Bei einem z. B. nach
m6 bearbeiteten zylindrischen Lagersitz auf der
Welle sollte demnach die Formgenauigkeit dem
Grundtoleranzgrad IT5 bzw. IT4 entsprechen.
Der Toleranzwert t1 für die Zylinderform ergibt
sich in diesem Beispiel bei einem angenomme-
nen Wellendurchmesser von 150 mm aus t1 =
IT5/2 = 18/2 = 9 μm. Der Toleranzwert t1 gilt für
den Radius, für den Wellendurchmesser deshalb
2 ¥ t1.
Richtwerte für die Zylinderformtoleranz t1 (und
für die Gesamtrundlauftoleranz t3) für Lagersitze
sind in Anhang D-1 auf Seite 386 angegeben.
Bei Befestigung mit Spann- oder Abziehhülse
muss die Zylinderformtoleranz des Hülsensitzes
IT5/2 (bei Toleranzklasse h9) entsprechen (†
Anhang B-7, Seite 384).
36
Arten der Lagerbefestigung
Bild 18 Bild 17
37
Grundlagen
Anschlussmaße Bild 19
CARB Toroidalrollenlager
CARB Toroidalrollenlager gleichen Längenände-
rungen der Welle innerhalb des Lagers aus. Um
die axiale Verschiebung der Welle gegenüber
dem Gehäuse sicherzustellen, sind an beiden
Stirnseiten der Lager Freiräume vorzusehen
(† Bild 20).
Weiterführende Informationen zur Berech-
nung der erforderlichen Anschlussmaße finden
Sie im Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter
[Link].
38
Abdichten der Lagerung
• Berührungsdichtungen
• berührungsfreie Dichtungen
39
Grundlagen
Bild 24
HINWEIS: Berührungsfreie Dichtungen eignen
sich für Anwendungen mit hohen Drehzahlen
und/oder hohen Temperaturen.
Dichtungslösungen im Lager
Dichtungslösungen im Lager lassen sich in zwei
Kategorien aufteilen:
• Deckscheiben
• Dichtungen
Deckscheiben
Deckscheiben werden aus Stahlblech gefertigt
und finden vor allem für Lagerungen Verwen-
dung, bei denen die Gefahr der Verschmutzung
gering ist oder wenn die Reibungsfreiheit dieser a b c d
Dichtungen im Hinblick auf die Drehzahl oder
Betriebstemperatur der Lager ausschlaggebend
ist. Die Lager sind auf Lebensdauer geschmiert
und sollten nicht nachgeschmiert werden.
Deckscheiben bilden († Bild 23, Seite 39):
Dichtungen
In SKF Lager integrierte Dichtungen sind aus
Elastomerwerkstoffen gefertigt und normaler-
weise mit einer Scheibe aus Stahlblech armiert. e f g
Lager mit Berührungsdichtungen werden
bevorzugt dort eingesetzt, wo Verunreinigungsbe-
ständigkeit erforderlich ist, wo der Zutritt von
Feuchtigkeit, Spritzwasser usw. nicht ausgeschlos-
Bild 25
sen werden kann oder eine lange Gebrauchsdauer
mit minimaler Wartung erreicht werden soll.
Der Kontakt einer Dichtung mit einem Lager-
ring richtet sich nach der Ausführung des Lagers
und nach der Bauform der Dichtung. Der Dich-
tungskontakt kann auf zwei Arten erfolgen
(† Bild 24):
40
Aufbewahrung von Lagern, Dichtungen und Schmierstoffen
bungsarme Dichtungen, die praktisch keinen Kon- Lagereinheiten und Gehäuse sind unter ähnlichen 1
takt mit dem Innenring haben († Bild 25c). Beide Bedingungen wie Lager aufzubewahren, d. h. an
erfüllen höchste Anforderungen an die Dichtleis- einem kühlen, staubfreien und mäßig belüfteten
tung und den reibungsarmen Betrieb des Lagers. Ort mit geregelter relativer Luftfeuchtigkeit.
Lager mit diesen Dichtungen können dadurch mit
den gleichen Drehzahlen arbeiten wie Lager mit Lagerungsbeständigkeit offener Lager
Deckscheiben, jedoch mit besserer Dichtleistung. SKF Lager sind mit einem Korrosionsschutz
Die Lager sind auf Lebensdauer geschmiert und beschichtet und werden vor dem Versand sicher
sollten nicht nachgeschmiert werden. verpackt. Bei offenen Lagern bietet die Konser-
vierung bei entsprechenden Lagerbedingungen
etwa fünf Jahre lang Schutz vor Rostangriff.
Aufbewahrung von Lagern, Nach fünf Jahren empfiehlt SKF, nachfolgende
Hinweise zu befolgen:
Dichtungen und
Schmierstoffen 1 Nehmen Sie das Lager aus seiner Verpackung,
möglichst ohne die Verpackung zu beschädigen.
Die Lagerbedingungen für Lager, Dichtungen 2 Reinigen Sie das Lager mit einem geeigneten
und Schmierstoffe können sich nachteilig auf Lösungsmittel.
ihre Leistung auswirken. Auch die Bestandskon- 3 Trocknen Sie das Lager sorgfältig.
trolle kann eine wichtige Rolle bei der Leis- 4 Nehmen Sie eine visuelle Kontrolle des
tungsfähigkeit spielen, dies gilt insbesondere für Lagers auf Korrosion oder Beschädigungen
Dichtungen und Schmierstoffe. SKF empfiehlt vor. Befindet sich das Lager in einem zufrie-
daher das Bestandsprinzip „First in, first out“. denstellenden Zustand, tragen Sie eine neue
Schicht eines geeigneten Korrosionsschutz-
mittels auf und verpacken das Lager wieder
Aufbewahrung von Lagern, in seiner Originalverpackung.
Lagereinheiten und Gehäusen
HINWEIS: Die Kontrolle und Neuverpackung
Lagerbedingungen von Lagern ist Teil des Serviceangebots von SKF.
Um die Gebrauchsdauer von Lagern zu maximie- Näheres erfahren Sie von Ihrem SKF Ansprech-
ren, empfiehlt SKF die folgenden Grundregeln: partner oder SKF Vertragshändler.
• Bewahren Sie die Lager liegend und kühl in Lagerungsbeständigkeit abgedichteter Lager
einem schwingungsfreien, trockenen Raum Die maximale Aufbewahrungsdauer für abge-
mit konstanten Temperaturverhältnissen auf. dichtete SKF Lager richtet sich nach dem
Im Lagerbereich darf keine Zugluft vorhanden Schmierstoff im Lager. Infolge von Alterung,
sein. Kondensation und Separierung von Dickungs-
• Regeln und begrenzen Sie die relative Luft- mittel und Öl nimmt die Effektivität des
feuchtigkeit im Lagerraum wie folgt: Schmierstoffs mit der Zeit ab. Daher sind abge-
– 75 % bei 20 °C dichtete Lager maximal drei Jahre lang
– 60 % bei 22 °C aufzubewahren.
– 50 % bei 25 °C
• Bewahren Sie Lager bis kurz vor dem Einbau HINWEIS: Bei kleinen Lagern ist es technisch
in ihrer ungeöffneten Originalverpackung auf, schwierig, die Dichtungen zu entfernen, das
um sie vor Staub und Feuchtigkeit zu schüt- Lager zu reinigen, neu zu schmieren und dann
zen sowie eine Korrosion der Lagerkompo- die Dichtungen wieder zu montieren. Doch ein
nenten zu verhindern. noch wichtigerer Faktor ist, dass dabei die Dich-
tungen beschädigt werden und Verunreinigun-
HINWEIS: Maschinen im Standby sollten so oft gen in das Lager eindringen könnten.
wie möglich umlaufen oder betrieben werden, Bei einigen größeren Lagern werden die
um das Fett in den Lagern zu verteilen und die Dichtungen von einem Sicherungsring im
Position der Wälzkörper im Verhältnis zur Lauf- Außenring gehalten. Bei Bedarf können die
bahn zu verändern. Dichtungen entfernt und ausgetauscht werden.
41
Grundlagen
Lagerbedingungen Lagerbedingungen
Um die Gebrauchsdauer von Elastomerdichtun- Schmierstoffe werden durch Temperatur, Licht,
gen zu maximieren, empfiehlt SKF die folgenden Wasser, Feuchtigkeit und Sauerstoff in Mitlei-
Grundregeln: denschaft gezogen. Wenn sie diesen Elementen
nur kurzzeitig ausgesetzt werden, hat dies nor-
• Bewahren Sie Elastomerdichtungen liegend malerweise keine nachteiligen Auswirkungen.
und kühl in einem mäßig belüfteten Raum bei Die Präsenz der Elemente beschleunigt jedoch
Temperaturen von 15–25 °C auf. die Alterung.
• Regeln und begrenzen Sie die relative Luft- Um die Lagerungsbeständigkeit des Schmier-
feuchtigkeit im Lagerraum auf maximal 65 %. stoffs zu maximieren, empfiehlt SKF Folgendes:
• Schützen Sie die Dichtungen vor direkter
Sonneneinstrahlung oder Licht mit einem • Bewahren Sie Schmierstoffe in einem
hohen UV-Anteil. schwingungsfreien, trockenen Raum auf, in
• Bewahren Sie Dichtungen bis kurz vor dem dem die Temperatur unter 40 °C liegt. Dies
Einbau in ihrer ungeöffneten Originalverpa- gilt besonders für bereits geöffnete Behälter,
ckung auf, um eine Alterung des Materials da Luftfeuchtigkeit zu einer Alterung des
beim Kontakt mit der Umgebung zu verhin- Schmierstoffs und zu einer schnelleren Oxi-
dern. Sollte die Originalverpackung nicht ver- dation führt.
fügbar sein, sind sie in luftdichten Behältern • Lagern Sie Schmierstoffe in geschlossenen
aufzubewahren. Räumen und auf geeigneten Lagerregalen.
• Lagern Sie Dichtungen getrennt von Die Aufbewahrung im Gebäude schützt
Lösungsmitteln, Kraftstoffen, Schmierstoffen zudem die Etikettierung der Behälter.
und anderen Chemikalien, die Dämpfe und • Lagern Sie Ölfässer seitlich liegend, um die
Gase abgeben. Ansammlung von Verunreinigungen oben auf
• Dichtungen aus unterschiedlichen Werkstoffen den Fässern zu vermeiden.
sollten separat aufbewahrt werden. • Halten Sie die Deckel der Behälter geschlos-
sen, um den Eintritt von Verunreinigungen
VORSICHT: Dichtungen niemals an Haken oder auszuschließen.
Nägeln hängend lagern. Werden sie auf diese • Alle Behälter sind deutlich zu beschriften. Bei
Art aufbewahrt (unter Spannung oder verschlissenen oder beschädigten Etiketten
Belastung),sind Dichtungen dauerhaften Ver- besteht die Gefahr von Identifizierungspro-
formungen und Rissen ausgesetzt. blemen. Eine Farbcodierung wird ebenfalls
empfohlen.
Lagerungsbeständigkeit • Bewahren Sie Schmierstoffe in ihren Origi-
Natürlicher und synthetischer Kautschuk ändert nalbehältern auf.
mit der Zeit seine physikalischen Eigenschaften • Entnommener Schmierstoff darf nicht in
und unterliegt den Einflüssen von Luft, Wärme, offenen Behältnissen gelagert werden.
Licht, Feuchtigkeit, Lösungsmitteln und
bestimmten Metallen, besonders Kupfer und
Mangan. Infolgedessen können Elastomerdich-
tungen aufgrund von Härten oder Erweichen,
Abschälungen, Rissen oder anderen Oberflä-
chenschäden unbrauchbar werden.
42
Aufbewahrung von Lagern, Dichtungen und Schmierstoffen
Lagerungsbeständigkeit Schmierstoffentsorgung 1
Die Lagerungsfähigkeit eines Schmierstoffs Die unzweckmäßige Entsorgung von Schmier-
reicht vom Abfülldatum bis zu einem geschätz- stoffen kann schädliche Auswirkungen auf die
ten Verfallsdatum, sofern der Schmierstoff ord- Umwelt haben. Entsorgen Sie sämtliche
nungsgemäß gelagert wird. Das Herstellungs- Schmierstoffe entsprechend den nationalen
datum wird üblicherweise auf den Behältern und örtlichen Bestimmungen und achten
vermerkt und sollte regelmäßig überprüft wer- Sie dabei auf die Einhaltung der Umweltsicher-
den. Im Allgemeinen wird das Herstellungsda- heitsmaßnahmen.
tum auf SKF Lagerfettbehältern und automati-
schen Schmiersystemen durch eine vierziffrige
Kennung angegeben; 0710 gibt beispielsweise
an, dass das Fett im Jahr 2007 in der KW 10
hergestellt wurde.
Die meisten Schmierstoffe altern mit der Zeit.
Richtwerte für die Lagerungsbeständigkeit
verschiedener Schmierstoffe sind in Tabelle 3
angegeben.
Nach Ablauf der Haltbarkeitsdauer kann die
Effektivität eines Schmierstoffs nachlassen. SKF
empfiehlt daher, nur die Schmierstoffe zu ver-
wenden, deren geschätzte Mindesthaltbarkeit
bei weitem noch nicht abgelaufen ist.
Tabelle 3
Schmieröle 10 Jahre1)
SKF Servicemarkt-Schmierfette (mit Ausnahme des lebensmittelverträglichen Schmierfetts 5 Jahre
LGFP 2)
SKF lebensmittelverträgliches Schmierfett LGFP 2 2 Jahre
Schmierfett in abgedichteten SKF Rillenkugellagern, z. B. MT47, MT33 oder GJN 3 Jahre
Schmierstoff im automatischen Einpunkt-Schmierstoffgeber SKF SYSTEM 24 der LAGD-Reihe 2 Jahre
Schmierstoff im automatischen Einpunkt-Schmierstoffgeber SKF SYSTEM 24 der LAGE-Reihe 3 Jahre
(außer bei Füllung mit LGFP 2 oder Öl)
Schmierstoff im automatischen Einpunkt-Schmierstoffgeber SKF SYSTEM 24 der LAGE-Reihe, 2 Jahre
die mit LGFP 2 oder Öl gefüllt sind
1) Die Lagerungsbeständigkeit kann aufgrund von bestimmten Zusatzstoffen im Schmierstoff herabgesetzt sein. Wenden Sie sich an den
Schmierstoffhersteller.
43
Einbau von Wälzlagern
2
45
Einbau von Wälzlagern
Bild 1
1
a b 2
a b 1
2
3 3
4
4
46
Vorbereitungen für den Einbau
Bild 2
Montieren Sie Lager möglichst an einem tro-
ckenen, staubfreien Ort und fern von metallbe-
arbeitenden oder sonstigen Maschinen, die
Späne und Staub erzeugen. Stellen Sie sicher,
dass das Lager und alle Anschlusskomponenten 2
einschließlich des Schmierstoffs sauber und frei
von schädlichen Verunreinigungen sind.
Müssen Lager in einem ungeschützten Bereich
montiert werden – was bei Großlagern häufig
vorkommt –, sind Vorsichtsmaßnahmen zum
Schutz von Lager und Einbauposition vor Ver-
unreinigungen wie Staub, Schmutz und Feuch-
tigkeit zu ergreifen, bis der Einbau abgeschlossen
ist. Zu diesen Maßnahmen gehört das Abdecken
oder Umwickeln von Lagern, Maschinenkompo-
nenten usw. mit Kunststofffolie o. Ä.
47
Einbau von Wälzlagern
Messberichtsformular
Lager:
Lagerposition:
Anwendungsfall:
Lb
La
Lb
La 1
2
a b 1
a b 2
3 3
4
4
Durchmesser Durchmesser
d D
1
Anmerkungen:
48
Umgang mit Lagern
• Prüfen Sie die Maß- und Formgenauigkeit • Für einen festen Wellen- und/oder Gehäuse-
aller zugehörigen Lagerungskomponenten. sitz, beschichten Sie den/die Lagersitz/e dünn
• Prüfen Sie die zylindrischen Lagersitze. Mes- mit leichtem Öl.
sen Sie mithilfe eines Mikrometers an zwei • Für einen lockeren Wellen- und/oder Gehäu-
Punkten am Wellensitz. Messen Sie dabei in sesitz, beschichten Sie den/die Lagersitz/e mit 2
vier Richtungen († Bild 1, Seite 46). Bei grö- der SKF Montagepaste.
ßeren Sitzen können drei oder vier Messpunkte • Sind Welle oder Hülse für die Öleinspritzung
erforderlich sein († Messberichtsformular, vorgesehen, müssen Kanäle und Nuten sauber
Seite 48). sein.
• Prüfen Sie die kegeligen Lagersitze mithilfe
eines Kegellehrrings († Bild 2, Seite 47),
Kegelmessgeräts († Bild 3, Seite 47) oder Umgang mit Lagern
Sinuslineals († Bild 4, Seite 47).
• Gehäusesitze werden üblicherweise an zwei SKF empfiehlt die Verwendung von Schutz-
Punkten mit einem internen Mikrometer oder handschuhen sowie Transport- und Hebewerk-
einem vergleichbaren Messinstrument über- zeugen, die speziell für den Einbau von Lagern
prüft. Messen Sie dabei in vier Richtungen entwickelt wurden. Geeignetes Werkzeug sorgt
(† Bild 1, Seite 46). Bei größeren Sitzen kön-
Bild 5
nen drei oder vier Messpunkte erforderlich sein.
• Notieren Sie die Messwerte der Wellen- und
Bohrungsdurchmesser zur späteren Verwen-
dung. Nutzen Sie hierfür das Messberichts-
formular.
Sicherheit
Um Verletzungsgefahren beim Umgang oder
beim Einbau von Lagern zu reduzieren:
49
Einbau von Wälzlagern
Bild 7
nicht nur für mehr Sicherheit, sondern spart
auch Zeit und Mühen.
Für den Umgang mit angewärmten oder ge-
ölten Lagern empfiehlt SKF geeignete hitze- oder
ölbeständige Schutzhandschuhe († Schutz-
handschuhe, Seite 73).
Die sichere Handhabung angewärmter oder
größerer, schwererer Lager kann für ein bis zwei
Personen problematisch sein. In diesen Fällen
sollte eine entsprechende Ausrüstung für das
Heben und Transportieren des Lagers verwendet
werden († Bild 7), († Bilder 5 und 6, Seite
49).
Bei großen, schweren Lagern ist eine Hub-
vorrichtung zu verwenden, die das Lager vom
Boden anhebt († Bild 8). Niemals das Lager an
nur einem Punkt anschlagen, da dies zu einer
dauerhaften Verformung der Ringe führen
Bild 8
kann. Eine Feder zwischen Haken und Ausrüs-
tung († Bild 5, Seite 49) kann die Positionie-
rung des Lagers auf der Welle erleichtern.
In große Lager mit Traggewinden in einer
Ringstirnseite können Ringschrauben einge-
schraubt werden. Da die Lochgröße durch die
Dicke des Rings begrenzt ist, können diese
Löcher nur das Lagergewicht aufnehmen.
Achten Sie darauf, dass die Ringschrauben
nur in Richtung ihrer Achse belastet werden
(† Bild 9).
50
Lagerluft
Lagerluft Bild 10
Radialluft
Unter Lagerluft versteht man den Gesamtspiel-
raum, in dem ein Lagerring im Verhältnis zum
anderen bewegt werden kann. 2
Die Bewegung in radialer Richtung wird
„Radialluft“ genannt, die axiale Bewegung
„Axialluft“ († Bild 10).
Bild 12
a b
51
Einbau von Wälzlagern
Messung der Lagerluft mit einer • Die Lagerluft „c“ in 12-Uhr-Stellung am ste-
Fühlerlehre henden Lager bzw. in 6-Uhr-Stellung am
Die Verwendung von Fühlerlehren ist dieses unmontierten, an der Welle hängenden Lager
Verfahren bei mittleren und großen Pendelrol- messen.
lenlagern und CARB Toroidalrollenlagern üblich, • Die Lagerluft „a“ in der 9-Uhr-Stellung und
zum Messen der radialen Lagerluft vor, während die Lagerluft „b“ in der 3-Uhr-Stellung mes-
und nach dem Einbau († Bild 11, Seite 51). sen, ohne das Lager zu bewegen.
Vor dem Messen ist der Innenring bzw. der • Anhand dieser Messwerte die „wirkliche“
Außenring einige Male zu drehen, damit sich Lagerluft mit ausreichender Genauigkeit
die Ringe und der Rollensatz zentrisch gegen- ermitteln aus:
einander ausrichten können.
Zuerst ein Messblättchen verwenden, das radiale Lagerluft = 0,5 (a + b + c).
etwas dünner ist als der Mindestwert für die
anfängliche Lagerluft († Anhang E ab
Seite 388). Beim Durchziehen zwischen Rolle
und Laufbahn ist das Messblättchen vor- und
zurückzubewegen. Die Messung ist mit immer
dickeren Messblättchen so lange zu wiederho-
len, bis ein gewisser Widerstand beim Durchzie-
hen des Messblättchens zwischen Rolle und
Laufbahn zu spüren ist. Messen Sie zwischen:
a b
c
c
b a
52
Mechanischer Einbau
Einbau Bild 14
Mechanische Verfahren c
53
Einbau von Wälzlagern
54
Mechanischer Einbau
55
Einbau von Wälzlagern
Tabelle 1
Kurzzeichen Kurzbeschreibung
Hydraulikmuttern
HMV ..E, z. B. HMV 40E Hydraulikmutter mit metrischem Gewinde, z. B. M 200 ¥ 3
HMVC ..E, z. B. HMVC 40E Hydraulikmutter mit Zollgewinde, z. B. ANF 7.847 ¥ 8 Klasse 3
Pumpen
729124 SRB Handbetriebene Hydraulikpumpe für
– Betriebsdruck bis zu 100 MPa und
– Hydraulikmuttern mit einem Gewindedurchmesser bis zu 270 mm
TMJL 100 SRB Handbetriebene Hydraulikpumpe für
– Druck bis zu 100 MPa und
– Hydraulikmuttern mit einem Gewindedurchmesser bis zu 460 mm
TMJL 50 SRB Handbetriebene Hydraulikpumpe für
– Betriebsdruck bis zu 50 MPa und
– Hydraulikmuttern mit einem Gewindedurchmesser bis zu 1 000 mm
Manometer
TMJG 100 D Druckbereich: 0–100 MPa
Messuhren
TMCD 10R Messuhr mit seitlichem Messbolzen für Verschiebungen bis zu 10 mm
TMCD 1/2R Messuhr mit seitlichem Messbolzen für Verschiebungen in inch bis zu 0,5 in
TMCD 5 Messuhr mit rückwärtigem Messbolzen für Verschiebungen bis zu 5 mm
56
Mechanischer Einbau
57
Einbau von Wälzlagern
Das SKF Drive-up-Verfahren: Schritt für 4 Beschichten Sie die Gleitflächen dünn mit
Schritt leichtem Öl und platzieren Sie das Lager auf
1 Vor dem Start lesen Sie sich die Hinweise der konischen Welle oder Hülse.
unter Vorbereitungen für den Einbau ab 5 Schrauben Sie die Hydraulikmutter auf das
Seite 46 aufmerksam durch und wenden Gewinde der Welle oder Hülse, sodass sie am
sie ggf. an. Lager oder an der Abziehhülse anliegt
2 Entscheiden Sie, ob beim Einbau eine oder († Bild 23).
zwei Flächen gleiten († Bild 22):
HINWEIS: Detaillierte Einbauanleitungen
– eine Fläche: Fälle 1, 2 und 3 nach Lagerbezeichnung finden Sie unter
– zwei Flächen: Fälle 4 und 5 [Link]/mount.
Aref
Preq = JJ Pref
Areq
wobei gilt:
Preq = erforderlicher Öldruck für die jeweilige
Hydraulikmutter [MPa]
Pref = spezifizierter Öldruck für die Referenz-
hydraulikmutter [MPa]
Areq = Kolbenfläche der jeweiligen Hydraulik-
mutter [mm2]
Aref = spezifizierte Kolbenfläche der Refe-
renzhydraulikmutter [mm2]
58
Mechanischer Einbau
Bild 22
Schritte 2 und 3: Bestimmen Sie die Anzahl der Gleitflächen und den geeigneten Startdruck.
Anwendungsfall 4 Anwendungsfall 5
Bild 23
59
Einbau von Wälzlagern
Bild 24
Schritt 6: Wenden Sie den erforderlichen Druck zum Erreichen der Nullposition an.
Bild 25
Schritt 7: Lesen Sie die axiale Verschiebbarkeit von der Messuhr ab.
Bild 26
60
Mechanischer Einbau
Schließen Sie die Ölpumpe an die Hydraulik- 9 Nehmen Sie die Ölpumpe ab und entfernen
mutter an. Pressen Sie das Lager auf seine Sie die Mutter von Welle oder Hülse. Das
Nullposition, indem Sie Öl zur Hydraulik- Lager wird sich nicht lösen.
mutter fördern, bis der erforderliche Druck 10 Sichern Sie das Lager auf seinem Wellensitz
erreicht ist. Lassen Sie den Druck nicht ab oder auf der Hülse, z. B. mithilfe der geeig- 2
(† Bild 24). neten Sicherungsvorrichtung († Bild 27).
Schritt 11: Sichern Sie das Lager auf seinem Wellensitz oder der Hülse.
61
Einbau von Wälzlagern
62
Mechanischer Einbau
Bild 29
63
Einbau von Wälzlagern
Bild 30
Schritte 7 und 8: Montieren Sie Schmiernippel und Leitungen und schließen Sie die Öleinspritzausrüstung an.
64
Mechanischer Einbau
Bild 31
Bild 32
65
Einbau von Wälzlagern
11 Nach abgeschlossenem Einbau öffnen Sie 14 Entfernen Sie ggf. die Wellen- oder Hydrau-
das Ölablassventil der für die Öleinspritzung likmutter oder Schrauben an der Endscheibe.
verwendete(n) Pumpe(n). Lassen Sie das Öl Die Baueinheit löst sich nicht.
mindestens 20 Minuten ablaufen.
15 Sichern Sie das Lager mit der geeigneten
VORSICHT: Bei Anwendung des SKF Drive- Sicherungsvorrichtung († Bild 33):
up-Verfahrens darf der Druck auf die Hy- – Für KM- oder KML-Wellenmuttern ver-
draulikmutter zu diesem Zeitpunkt nicht wenden Sie die geeignete MB- oder MBL-
entlastet werden. Sicherungsscheibe.
– Für Wellenmuttern der Reihen HM 30 und
12 Prüfen Sie das verbliebene radiale Betriebs- HM 31 verwenden Sie den mitgelieferten
spiel mithilfe einer Fühlerlehre. Sicherungsbügel und die Schraube.
– Bei Anwendungen mit einer Endscheibe
HINWEIS: Bei Anwendung des SKF Drive- verwenden Sie Schrauben und geeignete
up-Verfahrens ist es nicht erforderlich, die Federringe.
radiale Lagerluft nach dem Einbau zu
kontrollieren.
Bild 33
66
Mechanischer Einbau
Das SensorMount-Verfahren sich der Sensor an der Seite mit dem größeren
Mit dem SensorMount-Verfahren können SKF Bohrungsdurchmesser − Vorsetzzeichen ZEB,
Pendelrollenlager und CARB Toroidalrollenlager z. B. ZEB C 3084 KM.
mit kegeliger Bohrung und einem Durchmesser
von > 340 mm exakt eingebaut werden, ohne HINWEIS: Eine detaillierte Einbauanleitung 2
die radiale Lagerluft oder den Verschiebeweg liegt dem Lager bei. Anweisungen sind jedoch
vor oder nach dem Einbau zu messen. Die auch unter [Link]/mount verfügbar.
Montage erfolgt schnell und präzise.
Bei diesem Verfahren werden ein am Lager-
innenring befestigter Sensor und ein entspre-
chender Messwertaufnehmer († Bild 34) ver-
wendet. Letzterer verarbeitet die vom Sensor
übermittelten Informationen. Die Aufweitung
des Innenrings wird dargestellt als das Verhält-
nis zwischen der Lagerluftverminderung (μm)
und dem Lagerbohrungsdurchmesser (mm).
Der vom Aufnehmer angezeigte Mindestwert
0,450 ist bei normalen Betriebsbedingungen
ein üblicher Grenzwert für Lager.
Aspekte wie Lagergröße, Wellenmaterial,
Bauform (massiv oder hohl) und Oberflächen-
güte bedürfen keiner besonderen
Berücksichtigung.
Bei Lagern, die auf eine konische Welle oder
Spannhülse montiert werden sollen, befindet
sich der Sensor an der Innenringseite mit dem
kleineren Bohrungsdurchmesser − Vorsetzzei-
chen ZE, z. B. ZE 23084 CAK/W33. Bei auf einer
Abziehhülse zu montierenden Lagern befindet
Bild 34
0.450
ON
CLR MAX
0FF
TMEM 1500
67
Einbau von Wälzlagern
Zustand
Die für den Einbau erforderliche Temperatur-
differenz zwischen Lagerring und Gegenstück
richtet sich nach dem Passungsübermaß und
dem Durchmesser des Lagersitzes.
Beim Anwärmen von Lagern muss auf die
Temperatur geachtet werden:
68
Einbau im angewärmten Zustand
Induktions-Anwärmgeräte Bild 37
Aluminium-Thermoringe
Aluminium-Thermoringe († Bild 38) wurden
ursprünglich für den Ausbau von Innenringen
aus NU-, NJ- und NUP-Zylinderrollenlagern
entwickelt, eignen sich aber auch für den
Einbau.
SKF Aluminium-Thermoringe sind für die
Lagergrößen 204 bis 252, 304 bis 340 und 406
bis 430 erhältlich.
Den Ringen liegt eine Bedienungsanleitung
bei.
69
Einbau von Wälzlagern
Anwärmöfen Bild 39
Infrarotgeräte
Mit Infrarotgeräten lassen sich kleine, dünn-
wandige Gehäuse auf saubere, sichere und ein-
fache Art anwärmen. Das Infrarotgerät befindet
sich in einem Gewindedeckel und wird nach dem
Einsetzen in die Gehäusebohrung eingeschaltet.
Bild 40
Normalerweise reichen wenige Minuten aus,
um das Gehäuse ausreichend anzuwärmen, da
die Passung zwischen Gehäusebohrung und La-
ger nur selten fest ist († Bild 40). Schalten Sie
das Gerät nach dem Anwärmen aus, nehmen
Sie es aus der Gehäusebohrung und schieben
Sie das kalte Lager schnell in Position.
70
Einbau im angewärmten Zustand
Anwärmplatten Ölbäder
Flexible Anwärmplatten sind eine hervorragen- Vor vielen Jahren waren Ölbäder eine beliebte
de und sichere Lösung für das Anwärmen von Methode, um Lager und kleine Gehäuse anzu-
Gehäusen ohne komplizierte Installationsarbei- wärmen. Im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Um-
ten. Sie bestehen aus mehreren flexiblen Werk- welt und Sicherheit wird dieses Verfahren heute 2
stoffen und sind in einer Reihe von Bauformen allerdings nicht mehr empfohlen. Dennoch gibt
und Größen erhältlich († Bild 41). es manchmal keine Alternative.
Anwärmplatten lassen sich individuell einset- Beim Anwärmen eines Lagers in einem Ölbad
zen, z. B. zum Bedecken des Gehäuses oder sind einige Grundregeln zu beachten. Verwenden
auch platziert in der Gehäusebohrung oder als Sie ausschließlich sauberes Öl mit einem
Flachboden-Anwärmgerät. Flammpunkt über 250 °C und einen sauberen
Behälter mit regulierbarem Thermostat. Außer-
dem dürfen die Lager oder Lagerringe niemals
in direkten Kontakt mit dem Behälter kommen.
Lassen Sie das, am Lager haftende Öl, nach
dem Anwärmen des Lagers und vor dem Auf-
schieben auf die Welle, abtropfen, und wischen
Sie danach die Lagerbohrung sauber.
VO RSIC HT!
Legen Sie große schwere Lager nicht auf
die Anwärmplatten, da dies gefährliche
elektrische Spannungen erzeugen und
die Anwärmelemente beschädigen könnte.
Bild 41
71
Einbau von Wälzlagern
Tabelle 2
MPa – – cm3 – –
150 THAP 150 Druckluftbetriebene Separater Behälter G 3/4 Alle HMV ..E-Muttern, Druckölmethode
Pumpe
728619 E Handbetriebene Pumpe 2 550 G 1/4 Hydraulikmuttern aller Größen,
Druckölmethode
300 THAP 300E Druckluftbetriebene Separater Behälter G 3/4 Große Pressverbände, Druckölmethode
Pumpe
226400 Handbetriebener 200 G 3/4 Druckölmethode, Spann- und
Ölinjektor Abziehhülsen
729101 B Handbetriebener 200 Mehrere Druckölmethode, Spann- und
Druckölgerätesatz Abziehhülsen
TMJE 300 Handbetriebener 200 Mehrere Druckölmethode, Spann- und
Druckölgerätesatz Abziehhülsen
72
SKF Einbauwerkzeuge
Hydraulikwerkzeuge Schutzhandschuhe
SKF hat ein breites Sortiment an Hydraulik- Für die sichere Handhabung von Lagern und
werkzeugen entwickelt, darunter Hydraulikmut- Komponenten bietet SKF vier verschiedene
tern, Hydraulikpumpen und Ölinjektoren, um Handschuhmodelle an, die speziell für be-
den Lagereinbau zu vereinfachen. stimmte Arbeitsbedingungen entwickelt 2
SKF Hydraulikmuttern zeichnen sich durch wurden:
folgende Eigenschaften aus:
• Spezial-Arbeitshandschuhe
• In der Reihe HMV ..E, ab der Gewindedurch- • wärmebeständige Schutzhandschuhe
messergröße 50 bis einschließlich 200 mm, • Schutzhandschuhe für extreme
haben sie ein metrisches Gewinde gemäß Temperaturen
ISO 965-3:1998, Toleranzklasse 6H. • wärme- und ölbeständige Schutzhandschuhe
• In der Reihe HMV ..E, ab der Gewindedurch-
messergröße 205 bis einschließlich
1 000 mm, haben sie ein metrisches Trapez-
gewinde gemäß ISO 2901:1977, Toleranz-
klasse 7H.
• In der Reihe HMVC ..E, ab der Gewindedurch-
messergröße 1,967 bis einschließlich
12,5625 in, haben sie ein Amerikanisches
Einheitsgewinde gemäß ANSI B1.1-1974,
Klasse 3.
• In der Reihe HMVC ..E, ab der Gewindedurch-
messergröße 13,339 bis einschließlich
37,410 in, haben sie ein Allzweck-ACME-Ge-
winde gemäß ANSI B1.5-1957, Klasse 3G.
Anwärmgeräte
Das Sortiment an SKF Anwärmgeräten umfasst
Induktions-Anwärmgeräte, elektrische An-
wärmplatten und Aluminium-Thermoringe, die
alle üblichen Einbaubedürfnisse erfüllen.
73
Einbau von Wälzlagern
74
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 42
10.325
2
Bild 43
75
Einbau von Wälzlagern
76
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 44
Bild 45
Bild 46
77
Einbau von Wälzlagern
Bild 47
1 2 3
78
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 51
79
Einbau von Wälzlagern
Bild 52
80
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 54
Um ein Verkanten beim Einbau zu verhindern,
empfiehlt SKF Folgendes:
Bild 56
81
Einbau von Wälzlagern
82
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 59
83
Einbau von Wälzlagern
Das Einbauverfahren für die Außenringe ist das Einbau von Kegelrollenlagern
Folgende († Bild 60):
Einreihige Kegelrollenlager
1 Schmieren Sie die Rollenkränze und die Einreihige Kegelrollenlager werden typischer-
Außenringlaufbahnen mit dem zu verwen- weise gegen ein zweites Lager angestellt, ent-
denden Schmierstoff. weder als X- oder O-Anordnung, damit sich die
2 Platzieren Sie den ersten Rollensatz, der Gegenkräfte ausgleichen. Die Lagerluft oder
zusammen mit dem zweiten Satz im Gehäuse Vorspannung in diesen Anordnungen wird beim
zu montieren ist, auf den großen Laufbahn- Einbau erzielt, indem ein Lagerring axial ver-
durchmesser der Montagehülse. schoben wird.
3 Montieren Sie ggf. die Dichtungen im Innen-
deckel, bevor er nach oben gegen die Dich- HINWEIS: Im Betrieb verringert sich die La-
tungsscheibe gedrückt wird. gerluft üblicherweise (die Vorspannung nimmt
4 Schmieren Sie die Dichtlippen und achten Sie zu) infolge von gestiegenen Temperaturen und
darauf, die Dichtungen nicht zu beschädigen. Temperaturunterschieden zwischen Innen- und
5 Schieben Sie die Hülse vorsichtig auf die Wel- Außenringen sowie anderen Faktoren wie Dreh-
le, bis die komplette Baueinheit an ihrem zahlen und Belastungen.
Platz ist. Verwenden Sie ein Hebezeug mit
Federaufhängung, um die Positionierung der VORSICHT: Beim Anstellen ist es wichtig, die
Lagerung auf der Welle zu erleichtern. Welle mehrmals in beide Richtungen zu drehen,
6 Bei fettgeschmierten Anwendungen ist die um einen ausreichenden Kontakt zwischen Rol-
Lagerung vollständig mit Fett zu füllen. lenstirnseiten und Führungsborden sicherzu-
7 Montieren Sie die äußeren Dichtungen und stellen. Mangelhafter Kontakt führt zu einer fal-
sichern Sie die Lagerung auf der Welle. schen Lagerluft/Vorspannung, in der Folge zu
frühzeitigen Lagerschäden und schließlich zum
Ausfall.
84
Einbauanleitung nach Lagerausführung
das zentrierende Bord des Deckels bewegt wird. bf = Endstärke der Deckscheibe
Das folgende Verfahren ist einfach, zuverlässig x = gemessene Lagerluft zwischen Deckel
und bewährt. und Getriebegehäuse
Vorbereitung: s = Lagerluftwert (absoluter Wert)
1 Wenden Sie geeignete Einbauverfahren an, t = Vorspannungswert (absoluter Wert) 2
um die Innenringe (Cones) mit Rollenkranz
auf der Welle zu montieren. Drücken Sie die Endgültige Montage:
Außenringe (Cups) über die Rollenkränze und 7 Bearbeiten Sie das zentrierende Bord oder den
platzieren Sie die Welleneinheit im Getriebe. Abstandshalter so, dass die erforderliche Län-
Verschrauben Sie den Deckel auf der Nicht- ge erzielt wird. Alternativ fügen Sie Abstands-
Anstellungsseite des Gehäuses und drehen scheiben zwischen Deckel und Gehäuse ein.
Sie das Gehäuse auf seine Seite. Damit sich 8 Verschrauben Sie den Deckel.
die Welle drehen kann, ist eine geeignete
Haltevorrichtung erforderlich. HINWEIS: Bei der Vorspannung wird die Fede-
rung des Gehäuses nicht berücksichtigt. Bei Be-
Bestimmen Sie die erforderliche Länge des darf finden Sie nähere Informationen in der SKF
zentrierenden Bords: Druckschrift Wälzlager in Industriegetrieben.
2 Drehen Sie die Welle von Hand, während Sie
den Außenring des oberen Lagers nach unten Bild 61
wobei gilt:
ai = Anfangslänge des zentrierenden Bords
oder Abstandshalters
af = Endlänge des zentrierenden Bords oder
Abstandshalters
85
Einbau von Wälzlagern
Bild 63
86
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Achsschenkels an.
4 Bereiten Sie den Innenring des innenseitigen
Lagers vor:
– Bei fettgeschmierten Anwendungen fetten
Sie den Rollensatz und achten darauf, dass
der Raum zwischen Innenringlaufbahn und
Käfig ausgefüllt wird.
– Bei ölgeschmierten Lagern tragen Sie auf
den kompletten Innenring eine dünne
Ölschicht auf.
87
Einbau von Wälzlagern
Bild 67
5 Pressen Sie den innenseitigen Innenring
(Cone) mit einem geeigneten Werkzeug, z. B.
einer Hülse, auf den Achsschenkel und achten
Sie darauf, dass keine Kraft auf Käfig und
Rollen ausgeübt wird. Stellen Sie sicher, dass
die Stirnseite des Innenrings vollständig an
der Schenkelschulter oder am Abstützring
anliegt.
6 Montieren Sie die Radlagereinheit auf dem
Achsschenkel, sodass Nabenbohrung und
Schenkelmitte ausgerichtet sind. Verwenden
Sie hierfür eine mechanische Unterstützung
und vermeiden Sie Schäden an Schenkel,
Gewinden und vor allem an der Dichtung.
7 Bereiten Sie den Innenring des außenseitigen
Lagers auf die gleiche Weise vor wie den In-
nenring des innenseitigen Lagers.
8 Pressen Sie den außenseitigen Innenring mit
dem Rollenkranz mithilfe eines geeigneten 13 Stellen Sie die Messuhr so ein, dass Stempel
Werkzeugs, z. B. einer Hülse, auf den Achs- oder Zeiger zum Schenkelende weisen, mit
schenkel und achten Sie darauf, dass keine einer Aktionsrichtung, die in etwa parallel
Kraft auf Käfig und Rollen ausgeübt wird. zur Schenkelachse verläuft. (Bei Aluminium-
naben ist der Magnetfuß der Messuhr am
VORSICHT: Drehen Sie die Welle mehrmals Achsschenkelende anzubringen, sodass der
in beide Richtungen, um einen ausreichen- Stempel zur Nabe oder Bremstrommel
den Kontakt zwischen Rollenstirnseiten und weist.)
Führungsborden sicherzustellen. Mangel- 14 Stellen Sie die Messuhr auf null ein.
hafter Kontakt führt zu einer falschen La- 15 Ergreifen Sie die Radeinheit an den 3- und
gerluft, in der Folge zu frühzeitigen Lager- 9-Uhr-Positionen und drücken Sie sie vor
schäden und schließlich zum Ausfall. und zurück. Lesen Sie die axiale Lagerluft
als Gesamtbewegung der Messuhr ab.
9 Bringen Sie Scheibe(n) und Stellmutter 16 Montieren Sie den Deckel und führen Sie
(Kronenmutter) an. Ziehen Sie die Stellmutter einen Probelauf durch.
mit einem Drehmomentschlüssel und dem
geeigneten Anzugsmoment an (siehe die
Beschreibung in der Wartungsanleitung des
Fahrzeugs). Bei Anordnungen, die eine axia-
le Lagerluft erfordern, ziehen Sie die Stell-
mutter langsam fest, bis das Lagerreibungs-
moment stark zunimmt. Lösen Sie die
Mutter durch eine etwa 1/12 Umdrehung
(30°), bis sich die Lagerung „frei“ anfühlt.
10 Entfernen Sie die Radlagerunterstützung.
11 Stellen Sie sicher, dass sich das Lager frei
dreht. Bei Bedarf prüfen Sie auf folgende
Weise die axiale Lagerluft (Endspiel) in der
Lagerung mithilfe einer Messuhr:
12 Befestigen Sie die Messuhr († Bild 67) oder
verwenden Sie eine Messuhr mit Magnetfuß,
der am Boden der Nabe oder Bremstrommel
angebracht wird.
88
Einbauanleitung nach Lagerausführung
Bild 69
89
Einbau von Wälzlagern
Bild 70
90
Einbauanleitung nach Lagerausführung
91
Einbau von Lagereinheiten
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Nicht vergessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
93
Einbau von Lagereinheiten
Nicht vergessen
SKF Lagereinheiten sind in drei verschiedenen
Gehäuseformen erhältlich. Je nach Lageraus-
führung und Größe der Einheit stehen mehrere
Verfahren zur Befestigung der Einheit auf der
Welle zur Verfügung. Die gängigsten Methoden
sind († Bild 1):
• Gewindestiftbefestigung (a)
• Exzenterringbefestigung mit einfachem
Gewindestift (b)
• Spannhülsenbefestigung (c)
• SKF ConCentra Befestigungstechnik (d, e)
• Zylinderringbefestigung mit doppeltem
Gewindestift (f)
94
Allgemeines
Bild 1
95
Einbau von Lagereinheiten
Tabelle 1
Sicherungsvorrichtung
− 1f Zylinderringbefestigung mit doppeltem Gewindestift SYR 2.7/16
FM 1b Exzenterringbefestigung mit einfachem Gewindestift TU 35 FM
KF 1c Spannhülse SYJ 65 KF
N 1e SKF ConCentra Befestigungstechnik FSYE 3.15/16 N
NTH 1a Zwei Gewindestifte im Innenring FYTBKC 20 NTH
NTR 1a Zwei Gewindestifte im Innenring FYKC 30 NTR
PF 1d SKF ConCentra Befestigungstechnik SY 45 PF
RM 1a Zwei Gewindestifte im Innenring SYH 1.15/16 RM
TF 1a Zwei Gewindestifte im Innenring SYFJ 45 TF
THR 1a Zwei Gewindestifte im Innenring FYL 25 THR
TR 1a Zwei Gewindestifte im Innenring SYK 20 TR
WF 1b Exzenterringbefestigung mit einfachem Gewindestift FY 60 WF
1) auf Seite 95
Bild 2a Bild 2b
Stehlagergehäuse Stehlagergehäuse
SY, SYH, SYJ, SYM SYK, SYKC, SYL
96
Nicht vergessen
Bild 2c Bild 2f
Stehlagergehäuse Stehlagergehäuse
SYF, SYFJ SYNT
Bild 2d Bild 2g
Stehlagergehäuse Stehlagergehäuse
SYFL SYR, SYE
Bild 2e Bild 2h
Stehlagergehäuse Flanschlagergehäuse
P, S FY, FYJ, FYM
97
Einbau von Lagereinheiten
Bild 2i Bild 2l
Flanschlagergehäuse Flanschlagergehäuse
FYK, FYKC, FYL FYC
Bild 2j Bild 2m
Flanschlagergehäuse Flanschlagergehäuse
FYT, FYTB, FYTJ, FYTM F, PF
Bild 2k Bild 2n
Flanschlagergehäuse Flanschlagergehäuse
FYTBK, FYTBKC, FYTL FT, PFT
98
Nicht vergessen
Bild 2o Bild 2r
Flanschlagergehäuse Spannlagerkopfgehäuse
PFD TU, TUJ, TUM
Bild 2p Bild 2s
Flanschlagergehäuse Spannlagerkopfgehäuse
FYE TUL
Bild 2q Bild 2t
Flanschlagergehäuse Spannlagerkopfgehäuse
FYR TBR
99
Einbau von Lagereinheiten
Tabelle 2
Gehäuse- Kurzbeschreibung
form
100
Vorbereitungen für den Einbau
Einbau
Vor dem Einbau einer Lagereinheit ist Folgendes
durchzuführen:
A
• Stellen Sie sicher, dass die Welle sauber und 1 2 B
gratfrei ist. Falls nicht, entfernen Sie die Grate
und kanten Sie das Wellenende mit Schmir- 3
gelleinen oder einer feinen Feile ab. Wischen C
Sie die Welle ab.
• Stellen Sie sicher, dass der Wellenlagersitz D
innerhalb der Toleranz liegt, am besten an
zwei Querschnitten und in vier Richtungen
(† Bild 3).
• Bei Lagereinheiten, bei denen Gewindestifte,
ein Exzenter- oder Zylinderbefestigungsring
zum Einsatz kommen, muss eine dünne
Schicht leichten Öls auf die Welle aufgetragen
werden.
• Bei Lagereinheiten, bei der eine Spannhülse
oder die SKF ConCentra Befestigungstechnik
verwendet wird, ist der Lagersitz auf der Wel-
le mithilfe eines sauberen Tuchs zu reinigen,
sodass er trocken und fettfrei ist.
• Reinigen Sie die Aufspannfläche für die Einheit
und stellen Sie sicher, dass die empfohlene
Ebenheit der Toleranzklasse IT7 entspricht.
• Wird die Einheit nach dem Ausbau wieder
verwendet, müssen Lagerbohrung und
Gehäuseunterteil sauber sein.
• Wenn Abstandsscheiben erforderlich sind, um
die Mittenhöhe der Einheit anzuheben, muss
die Abstandsscheibe die komplette Berüh-
rungsfläche zwischen Gehäusefuß und Auf-
spannfläche bedecken.
• SKF empfiehlt Schrauben oder Bolzen der
Klasse 8.8 und eine Scheibe gemäß ISO
7089:2000 oder 7090:2000 sowie einen
Federring zur Befestigung von Kugel- und
Rollenlagereinheiten am Fuß. Sechskant-
schrauben gemäß ISO 4014:1999 sind hierfür
geeignet. Alternativ können Innensechskant-
schrauben gemäß ISO 4762:1988 verwendet
werden.
• Lagereinheiten sollten erst unmittelbar vor
dem Einbau aus ihrer Originalverpackung
genommen werden, damit sie speziell in
schwierigen Umgebungen optimal vor Verun-
reinigungen geschützt sind.
101
Einbau von Lagereinheiten
N N
Einheiten in den Reihen SYM .. TF, FYM .. TF und TUM .. TF 1 3/16 2 3/16 3/8 28,5 (2 5 2 )
– 1 1/8 4 (3 5 ) 2 3/16 3 1/2 1/2 70 (6 2 0 )
1 1 1 /2 5/32 6,5 (5 8 ) 3 1/2 4 5/8 149,7 (1 3 2 5 )
1 1/2 2 3/16 3/16 16,5 (1 4 6 ) 4 4 15/16 5/8 149,7 (1 3 2 5 )
2 /16
3 3 7 /32 28,5 (2 5 2 )
– 5/8 3/32 4 (3 5 )
5/8 1 3/16 1/8 4 (3 5 )
1 3/16 1 3 /4 5/32 6,5 (5 8 )
1 3/4 2 11/16 3/16 16,5 (1 4 6 )
2 11/16 2 15/16 7/32 28,5 (2 5 2 )
102
Geeignete Werkzeuge
Tabelle 4
Hakenschlüssel und Anzugsmomente für Kugellagereinheiten in den Reihen SYJ .. KF, FYJ .. KF und FYTJ .. KF, Einbau mit einer
Spannhülse
mm inch mm – – Nm [Link]
103
Einbau von Lagereinheiten
1 Montieren Sie alle Komponenten auf der Welle, 3 Richten Sie die Welle in der Lagerung axial
die sich zwischen den beiden Lagereinheiten aus († Bild 4).
befinden. 4 Ziehen Sie die Gewindestifte im Innenring
2 a) Stehlagereinheiten: Schieben Sie jeweils beider Einheiten fest († Bild 5) und verwen-
eine Einheit auf beide Wellenenden, sodass den Sie hierfür die Anzugsmomente in
die Sicherungsvorrichtung nach außen weist. Tabelle 3 auf Seite 102.
Richten Sie beide Einheiten genau aus und 5 Stellen Sie nach Möglichkeit durch mehrmali-
ziehen Sie die Befestigungsschrauben mit den ges Drehen der Welle sicher, dass sich die
in Tabelle 5 empfohlenen Anzugsmomenten Lagerung frei drehen kann.
fest. 6 Setzen Sie ggf. den/die Enddeckel auf.
b) Flanschlagereinheiten: Unterstützen Sie
die Welle in der Einbauposition zwischen den
Maschinenwänden. Schieben Sie jeweils eine
Einheit auf beide Wellenenden, sodass die
Sicherungsvorrichtung nach außen weist.
Wenn keine Schulter vorhanden ist, richten
Sie beide Einheiten genau aus und ziehen die
Befestigungsschrauben mit den in Tabelle 5
empfohlenen Anzugsmomenten fest.
Bild 4
104
Einbau von Kugellagereinheiten mit einer Gewindestiftbefestigung
105
Einbau von Lagereinheiten
106
Einbau von Kugellagereinheiten mit einem Exzenterring
Bild 8
Bild 9
4 Richten Sie die Welle in der Lagerung axial
aus († Bild 8).
5 Platzieren Sie einen Exzenterring auf der
Innenringverbreiterung jeder Einheit und
ziehen Sie ihn „fingerfest“ in der Hauptdreh-
richtung an († Bild 9). Dann ziehen Sie den
Befestigungsring fest, entweder mithilfe eines
Hakenschlüssels mit einem in den Ringumfang
greifenden Bolzen († Bild 10) oder mit-hilfe
eines Hammers und eines Durchtreibers. Zie-
hen Sie die Gewindestifte im Befestigungs-
ring beider Einheiten fest und verwenden Sie
hierfür die Anzugsmomente in Tabelle 3 auf
Seite 102.
6 Stellen Sie nach Möglichkeit durch mehrmali-
ges Drehen der Welle sicher, dass sich die
Lagerung frei drehen kann.
7 Setzen Sie ggf. den/die Enddeckel auf.
Bild 10
107
Einbau von Lagereinheiten
108
Einbau von Kugellagereinheiten mit einer Spannhülse
109
Einbau von Lagereinheiten
Bild 16
8 Befestigen Sie die Einheit auf der Hülse, in-
dem Sie eine Sicherungsfahne an der Siche-
rungsscheibe in einen der Schlitze an der
Mutter biegen († Bild 16).
9 Setzen Sie die Befestigungsschrauben oder
-muttern ein, ohne sie anzuziehen.
10 Positionieren Sie die Lagereinheit am ande-
ren Wellenende auf der Hülse.
11 Wiederholen Sie die Schritte 6 bis 9. Dabei
sollte sich die Einheit entsprechend ihrer
axialen Verschiebung auf dem kegeligen
Hülsensitz auf der Spannhülse entlang der
Welle bewegen können.
12 Richten Sie beide Einheiten genau aus.
110
Einbau von SKF ConCentra Kugellagereinheiten
Kugellagereinheiten
VORSICHT: Die Einheit darf auf keinen Fall
zerlegt werden. Darüber hinaus dürfen die Ge-
windestifte im Einbauring nur angezogen wer-
den, wenn die Einheit auf einer Welle montiert
ist. Ansonsten würde die SKF ConCentra Stufen-
hülse beschädigt. 3
SKF ConCentra Stehkugellagereinheiten
Beim Einbau von SKF ConCentra Stehkugella-
gereinheiten († Bild 1d, Seite 95) sind die
Hinweise unter Vorbereitungen für den Einbau
auf Seite 101 sowie die nachstehenden Anwei-
sungen genau zu befolgen:
Bild 18
111
Einbau von Lagereinheiten
Bild 19
5 Verwenden Sie das kurze Ende des mitgelie-
ferten Sechskantschlüssels und ziehen Sie
die Gewindestifte „fingerfest“ an († Bild 19).
6 Ziehen Sie mit dem langen Ende des Sechs-
kantschlüssels die Schrauben insgesamt
eine 1/2 Umdrehung an (in 2 Schritten mit
jeweils 1/4 Umdrehung), siehe Montagesche-
ma († Bild 20). Beginnen Sie dabei mit der
Schraube gegenüber dem Spalt in der Hülse.
7 Montieren Sie die mitgelieferte rote Dreh-
momentanzeige am kurzen Ende des Sechs-
kantschlüssels († Bild 21) und ziehen Sie
die Schrauben an, bis der Sechskantschlüssel
die Drehmomentanzeige berührt
(† Bild 22). Bei Verwendung eines Dreh-
momentschlüssels ist das empfohlene An-
zugsmoment von 7,4 Nm anzuwenden.
8 Richten Sie die Einheit aus und ziehen Sie
Bild 20
die Befestigungsschrauben oder -muttern
mit den in Tabelle 5 auf Seite 105 empfoh-
lenen Anzugsmomenten fest.
9 Positionieren Sie die Lagereinheit am ande-
ren Wellenende. Setzen Sie die Befesti-
gungsschrauben oder -muttern ein, ohne
sie anzuziehen.
10 Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7. Dabei
sollte sich die Einheit entsprechend ihrer
axialen Verschiebung „s“ auf der SKF Con-
Centra Hülse axial entlang der Welle bewegen
können († Bild 18 auf Seite 111).
11 Richten Sie die Welle vorsichtig aus.
112
Einbau von SKF ConCentra Kugellagereinheiten
113
Einbau von Lagereinheiten
10 Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 8. Dabei Einbau von SKF ConCentra
sollte sich die Einheit axial entlang der Welle
bewegen können († Bild 23), entsprechend
Rollenlagereinheiten
ihrer axialen Verschiebung „s“ auf der SKF VORSICHT: Die Einheit darf auf keinen Fall
ConCentra Hülse († Bild 18 auf Seite 111). zerlegt werden. Darüber hinaus dürfen die Ge-
11 Richten Sie die Welle vorsichtig aus. windestifte im Einbauring nur angezogen wer-
den, wenn die Einheit auf einer Welle montiert
HINWEIS: Wenn eine Nachschmierung der ist. Ansonsten würde die SKF ConCentra Stufen-
Einheit erforderlich ist, liegt die maximal zu- hülse beschädigt.
lässige Schiefstellung der Welle im Verhältnis
zu den Einheiten bei 2°. Andernfalls können SKF ConCentra Stehrollenlagereinheiten
Schiefstellungen von bis zu 5° aufgenommen Beim Einbau von SKF ConCentra Stehrollenla-
werden. gereinheiten († Bild 1e, Seite 95) sind die
Hinweise unter Vorbereitungen für den Einbau
12 Ziehen Sie die Befestigungsschrauben oder auf Seite 101 sowie die nachstehenden Anwei-
-muttern mit den in Tabelle 5 auf Seite 105 sungen genau zu befolgen:
empfohlenen Anzugsmomenten fest.
13 Stellen Sie nach Möglichkeit durch mehrma- 1 Montieren Sie alle Komponenten auf der Welle,
liges Drehen der Welle sicher, dass sich die die sich zwischen den beiden Lagereinheiten
Lagerung frei drehen kann. befinden.
2 Bestimmen Sie die Position von Festlager-
und Loslagereinheit auf der Welle. Die Festla-
gereinheit sollte sich immer auf der Antriebs-
seite befinden.
3 Schieben Sie eine Einheit mit dem Einbauring
nach außen auf jedes Wellenende
(† Bild 24).
Bild 23
114
Einbau von SKF ConCentra Rollenlagereinheiten
Bild 24
4 Setzen Sie die Befestigungsschrauben oder
-muttern ein, ohne sie anzuziehen.
5 Positionieren Sie die Festlagereinheit axial auf
der Welle und richten Sie die Lagereinheit an
der Aufspannfläche aus. Um dies zu vereinfa-
chen, sind SYNT-Einheiten mit senkrechten
Markierungen an den Gehäusefußenden ver-
sehen († Bild 26).
6 Befestigen Sie die Festlagereinheit auf der 3
Welle.
Bild 26
Bild 25
115
Einbau von Lagereinheiten
Bild 27
7 Platzieren Sie den Einbauring so, dass kein
Gewindestift dem Spalt in der Hülse gegen-
übersteht. Verwenden Sie das kurze Ende
des mitgelieferten Sechskantschlüssels und
ziehen Sie jede Schraube „fingerfest“ an.
Folgen Sie dem Montageschema
(† Bild 27) und beginnen Sie mit der
Schraube gegenüber dem Spalt in der Hülse.
Montieren Sie die mitgelieferte rote Dreh-
momentanzeige am kurzen Ende des Sechs-
kantschlüssels († Bild 21 auf Seite 113)
und ziehen Sie die Schraube an, bis der
Sechskantschlüssel die Drehmomentanzeige
berührt († Bild 28). Werden die Gewin-
destifte mit einem Drehmomentschlüssel
angezogen († Bild 29), ist ein 3-mm-
Einsatz zu verwenden. Folgen Sie dem Mon-
tageschema und ziehen Sie die Schrauben
Bild 28
zunächst „fingerfest“ an. Fahren Sie dann
fort, jede Schraube erneut mit dem empfoh-
lenen Anzugsmoment von 7,4 Nm
anzuziehen.
8 Prüfen Sie erneut die Ausrichtung der Fest-
lagereinheit. Die maximal zulässige Schief-
stellung der Welle im Verhältnis zu den Ein-
heiten beträgt 1,5°.
9 Ermitteln Sie die Mitte des Lagersitzes in der
Loslagereinheit. Unterstützen Sie die Welle.
Ergreifen Sie die Ringe an beiden Seiten des
unbelasteten eingebauten Lagers und be-
wegen Sie es von einer Endposition im Ge-
häuse zur anderen, während das Gehäuse
befestigt wird. Ist nur eine Wärmeausdeh-
nung der Welle zu erwarten, empfiehlt SKF,
die Endposition des Lagers mehr in Richtung
Festlager zu verschieben († Bild 30).
Bild 29
116
Einbau von SKF ConCentra Rollenlagereinheiten
Bild 30
117
Einbau von Lagereinheiten
Bild 32
6 Befestigen Sie die Festlagereinheit auf der
Welle. Platzieren Sie den Einbauring so, dass
kein Gewindestift dem Spalt in der Hülse ge-
genübersteht. Verwenden Sie das kurze
Ende des mitgelieferten Sechskantschlüs-
sels und ziehen Sie die Gewindestifte „fin-
gerfest“ an. Ziehen Sie mit dem langen Ende
des Sechskantschlüssels die Schrauben ins-
gesamt eine 1/2 Umdrehung an (in 2 Schrit-
ten mit jeweils 1/4 Umdrehung), siehe Mon-
tageschema († Bild 27 auf Seite 116).
Beginnen Sie dabei mit der Schraube ge-
genüber dem Spalt in der Hülse. Montieren
Sie die mitgelieferte rote Drehmomentan-
zeige am kurzen Ende des Sechskantschlüs-
sels und ziehen Sie die Schrauben an, bis
der Sechskantschlüssel die Drehmomentan-
zeige berührt († Bild 32). Bei Verwendung
Bild 33
eines Drehmomentschlüssels († Bild 33)
ist das empfohlene Anzugsmoment von
7,4 Nm anzuwenden.
7 Prüfen Sie erneut die Ausrichtung der Fest-
lagereinheit. Die maximal zulässige Schief-
stellung der Welle im Verhältnis zu den Ein-
heiten beträgt 1,5°.
8 Ermitteln Sie die Mitte des Lagersitzes in der
Loslagereinheit. Unterstützen Sie die Welle.
Ergreifen Sie einen Ring des unbelasteten
eingebauten Lagers und bewegen Sie es von
einer Endposition im Gehäuse zur anderen,
während das Gehäuse befestigt wird. Ist nur
eine Wärmeausdehnung der Welle zu er-
warten, empfiehlt SKF, die Endposition des
Lagers mehr in Richtung Festlager zu
verschieben.
118
Einbau von Rollenlagereinheiten mit einem zylindrischen Befestigungsring
Rollenlagereinheiten mit
einem zylindrischen
Befestigungsring
Beim Einbau von Rollenlagereinheiten mit ei-
nem zylindrischen Befestigungsring († Bild 1f,
Seite 95) sind die Hinweise unter 3
Vorbereitungen für den Einbau auf Seite 101
sowie die nachstehenden Anweisungen genau
zu befolgen:
119
Einbau von Lagereinheiten
Bild 35
120
Montage von Kugellagereinheiten
Kugellagereinheiten
Wenn Y-Lager und Y-Gehäuse aus Grauguss
oder Verbundwerkstoff nicht als Einheiten gelie-
fert werden, müssen diese zuerst montiert wer-
den. Hierfür ist das Lager in die Einfüllnut in der
Gehäusebohrung einzusetzen († Bild 36) – bei
Kugellagern mit Exzenterring entfernen Sie zu- 3
erst den Befestigungsring. Das Lager kann mit
einem runden Holz- oder Rohrstück usw. in seine
Position gedreht werden, wobei die Sicherungs-
vorrichtung in die gleiche Richtung weist wie die
Einfüllnut († Bild 37).
Bild 38
121
Einbau von Lagergehäusen
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 4
Auswahl von Ersatzteilen . . . . . . . . . . . . . 124
Schrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
123
Einbau von Lagergehäusen
124
Einführung
Bild 1
SNL 2, 3, 5, 6
SAF, SNLN 30 SNL 30, 31, 32, 40
SAF
SONL
SBD THD
TVN FNL
125
Einbau von Lagergehäusen
Tabelle 1
SKF Standardlagergehäuse
Gehäuse Beschreibung
Form/Reihe Ersetzt durch
THD Grauguss-Spannlagerkopfgehäuse
126
Auswahl von Ersatzteilen
Tabelle 2
Kurzzeichen Beschreibung
Nachsetzzeichen
Bild 2
Lager auf einer Spannhülse auf glatter Welle Lager auf einem zylindrischen Lagersitz auf abgesetzter Welle
Lager auf einer Spannhülse auf abgesetzter Welle Lager auf einer Abziehhülse auf abgesetzter Welle
127
Einbau von Lagergehäusen
Tabelle 3
Reihenbezeichnung Beschreibung
FS Filzstreifen (geteilt)
TS Labyrinthdichtung für große SNL-Gehäuse (ungeteilt)
TFL Zweilippendichtung für Flanschlagergehäuse (ungeteilt)
TNF Taconite-Hochleistungsdichtung mit Radiallabyrinth für große SNL-Gehäuse (ungeteilt)
128
Auswahl von Ersatzteilen
Bild 3
129
Einbau von Lagergehäusen
Einbau
Vor dem Einbau ist Folgendes durchzuführen:
Verwendung von
Ausgleichsscheiben
Wenn Ausgleichsscheiben erforderlich sind, um
die Mittenhöhe von Stehlagergehäusen anzuhe-
ben, muss die Ausgleichsscheibe die komplette
Berührungsfläche zwischen Gehäusefuß und
Aufspannfläche bedecken († Bild 4).
130
Vorbereitungen für den Einbau
Schrauben Bild 5
• Sechskantschrauben gemäß
EN ISO 4014:2000
• Innensechskantschrauben gemäß
EN ISO 4762:1998
• Sechskantmuttern gemäß EN ISO 4032:2000 4
• Flache Scheiben gemäß EN ISO 7089
56 8 710 6 420 – –
64 13 100 9 660 – –
72 18 800 13 900 – –
1/2 95 70 – –
5/8 185 135 – –
3/4 320 235 – –
7/8 515 380 – –
1 770 570 – –
1 1/8 1 090 800 – –
131
Einbau von Lagergehäusen
s s
Die Breite des Lagersitzes der meisten SKF
Standard-Lagergehäuse ist ausreichend, um die
axiale Verschiebbarkeit „s” des breitesten Lagers
aufzunehmen, das in das Gehäuse passt
(† Bild 6). Für Festlagerungen, welche die axiale
Befestigung der Welle in beiden Richtungen ge-
währleisten, müssen Festringe verwendet wer-
den, um den Außenring des Lagers im Gehäuse-
sitz zu befestigen († Bild 7). SKF Festringe
haben in der Bezeichnung das Vorsetzzeichen
FRB, gefolgt von der Größe (Breite/Außendurch-
messer) in Millimetern, z. B. FRB 11.5/100
(† Bild 8).
CARB Toroidalrollenlager bilden eine Ausnah-
me. Diese Loslager können zwar keine Axiallas-
ten aufnehmen, jedoch axiale Verschiebungen
Bild 7
innerhalb des Lagers. Daher muss der Außenring
mithilfe eines Festrings auf jeder Seite axial be-
festigt werden.
Üblicherweise werden für ein Gehäuse zwei
Festringe benötigt, von denen jeweils einer auf
jeder Lagerseite platziert werden sollte. Wenn
nur ein Festring erforderlich ist, sollte er auf
derselben Seite wie die Wellenmutter eingesetzt
werden. Achten Sie beim Positionieren eines
Festrings darauf, dass das offene Ende des
Rings nach oben weist († Bild 12, Seite 134).
Sehr große SNL-Gehäuse ab den Baugrößen
3076, 3168, 3264 und 4076 sind je nach La-
gerposition in zwei Ausführungen erhältlich. Der
Gehäusesitz eignet sich für: Gehäuse für die
Festlagerposition (diese werden durch das
Nachsetzzeichen F gekennzeichnet und erfor-
dern keine Festringe), Gehäuse für die Loslager-
position (diese werden durch das Nachsetzzei- Bild 8
chen L gekennzeichnet).
100
11,5
FRB 11.5/100
132
Verwendung von Festringen
133
Einbau von Lagergehäusen
Standard-Stehlagergehäusen
Beim Einbau von Stehlagergehäusen sind die
Hinweise unter Vorbereitungen für den Einbau
auf Seite 130 sowie die nachstehenden Anwei-
sungen genau zu befolgen:
134
Einbau von geteilten Standard-Stehlagergehäusen
Bild 13
3 Positionieren Sie die Gehäuseunterteile auf
der Aufspannfläche. Setzen Sie die Befesti-
gungsschrauben ein († Bild 10), ohne sie
anzuziehen. Bei Verwendung geteilter Dicht-
ringe setzen Sie ggf. jeweils eine Dichtungs-
hälfte in die Nuten im Gehäuseunterteil.
4 Platzieren Sie die vorbereitete Welle in das/
die Gehäuseunterteil/e († Bild 11). Achten
Sie dabei darauf, dass die bereits montierten
Dichtungen nicht beschädigt werden.
5 Bei Bedarf verwenden Sie einen Festring auf
beiden Festlagerseiten († Verwendung von
Festringen, Seite 132). Stellen Sie sicher, 4
dass das offene Ende des Festrings nach oben
weist († Bild 12).
135
Einbau von Lagergehäusen
Bild 16
10 Setzen Sie die beiden Gehäuseoberteile auf
die Unterteile († Bild 16) und ziehen Sie
die Verbindungsschrauben mit dem empfoh-
lenen Anzugsmoment fest († Tabelle 4 auf
Seite 131).
136
Einbau von SONL-Stehlagergehäusen
Stehlagergehäusen
Beim Einbau von SONL-Stehlagergehäusen
sind die Hinweise unter Vorbereitungen für den
Einbau auf Seite 130 sowie die nachstehenden
Anweisungen genau zu befolgen:
a
b
HINWEIS: Dichtungen für Stehlagergehäuse c
werden in der Regel mit Einbauanleitung geliefert. d
1 Bauen Sie alle Komponenten ein, die auf der
Welle zwischen den beiden Lagerpositionen 4
liegen.
2 Bestimmen Sie die Position der Lager oder
Hülsen auf der Welle und markieren Sie sie.
3 († Bild 18) Schieben Sie die inneren Wellen-
labyrinthringe (a) zusammen mit den Laby-
Bild 19
rinthringen (b) und den zugehörigen O-Ringen
(c) auf beide Wellenseiten und dann die Ölför-
derringe (d) in die dafür vorgesehene Position
auf den Wellenlabyrinthringen.
137
Einbau von Lagergehäusen
Bild 22
HINWEIS: Um Dichtheit sicherzustellen tra-
gen Sie auf alle Gewinde der Anschlussteile
wie den Ölstandsanzeiger und Leitungen eine
ölbeständige Dichtmasse auf.
– Größen 17 bis 26 8 Nm
– Größen 28 bis 32 18 Nm
– Größen 34 bis 48 35 Nm
Bild 21 Bild 24
MAX
138
Einbau von SONL-Stehlagergehäusen
Bild 25
11 Richten Sie die Gehäuseunterteile sorgfältig
aus. Anschließend ziehen Sie die Befesti-
gungsschrauben leicht an.
139
Einbau von Dichtungen
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
141
Einbau von Dichtungen
142
Allgemeines
Tabelle 1a
Baureihe Beschreibung
ohne zusätzliche Schutzlippe mit zusätzlicher Schutzlippe
143
Einbau von Dichtungen
Tabelle 1b
Baureihe Beschreibung
ohne zusätzliche Schutzlippe mit zusätzlicher Schutzlippe
144
Nicht vergessen
Tabelle 1b Fortsetzung.
Baureihe Beschreibung
ohne zusätzliche Schutzlippe mit zusätzlicher Schutzlippe
Tabelle 2
SKF Dichtlippenmaterialien
145
Einbau von Dichtungen
146
SKF Wälzlager-Einbauwerkzeugsatz
Bild 2 Bild 5
5
Bild 3 Bild 6
3
6 7
1 2
8 5
4
Bild 4 Bild 7
3
5 8
2 1
7 6
4
147
Einbau von Dichtungen
Bild 8
• bündig mit der Wand der Gehäusebohrung –
den SKF Wälzlager-Einbauwerkzeugsatz
verwenden († Bild 4, Seite 147) Andernfalls
die Dichtung mit einer Holz- oder Kunststoff-
platte abdecken und mit einem Hammer in
Position klopfen († Bild 5, Seite 147).
Bild 10 Bild 11
148
Einbau eines Radial-Wellendichtrings in ein Gehäuse
Bild 12
• Schlagen Sie nie direkt mit einem Hammer
auf die Dichtung († Bild 11).
149
Einbau von Dichtungen
Bild 16
150
Einbau eines Radial-Wellendichtrings über einer Welle
Bild 17
Austausch eines Radial-
Wellendichtrings
VORSICHT: Wenn ein Radial-Wellendichtring
einmal aus einer Anwendung entfernt wurde,
sollte er nicht weiter verwendet werden.
151
Einbau von Dichtungen
152
Reparatur einer verschlissenen Welle mit einer SKF Reparaturhülse
Bild 18
a d
b e
Einbau einer Reparaturhülse mit großem VORSICHT: Die Hülse darf nicht auf Tem-
Durchmesser peraturen über 200 °C erwärmt werden.
SKF Reparaturhülsen mit großem Durchmesser
(LDSLV) werden angewärmt auf die Welle Die Reparaturhülse ist sofort nach dem
geschoben. Die Hülse muss vor dem Einbau mit Anwärmen einzubauen, da sie schnell abkühlt
einem geeigneten Gerät, z. B. einem SKF Induk- und sich auf der Welle festsetzen könnte, bevor
tions-Anwärmgerät, gleichmäßig auf etwa die richtige Einbauposition erreicht ist. Wenn
180 °C erwärmt werden. die Hülse neu positioniert werden muss,
achten Sie darauf, dass Sie den Außendurch-
messer oder die Einführungsschräge nicht
beschädigen.
153
Einbau von Dichtungen
Einbau einer großen geteilten 6 Drücken Sie den Rest der Dichtung in Position
und beginnen Sie an der 3- und 9-Uhr-
Vollelastomerdichtung Stellung (e). Beenden Sie den Vorgang
Beim Einbau einer geteilten Vollelastomerdich- gleichzeitig an der 6- und 12-Uhr-Stellung.
tung der Reihen HS6, HS7 und HS8 oder einer Bei Wellendurchmessern von 1 200 mm und
geteilten gewebeverstärkten Dichtung der Reihen darüber kann es von Vorteil sein, den Dicht-
HSF1, HSF2, HSF3 und HSF4 sind diese Hin- ring zuerst in 12-, 3-, 6- und 9-Uhr-Stel-
weise zu befolgen († Bild 19). lung in der Gehäusebohrung festzusetzen,
bevor die restlichen Abschnitte des Dicht-
1 Setzen Sie ggf. die Feder in die SKF Spring- rings positioniert werden.
lock-Federnut ein und verschieben Sie sie
so, dass die Verbindung nicht an der Stoß- VORSICHT: Es darf niemals nur ein Ende der
anbindung liegt. Dichtung eingesetzt und der verbleibende Teil
2 Tragen Sie eine dünne Schicht Schmierstoff um die Welle gewickelt werden. Die Dichtung
auf Dichtlippen und Gegenlauffläche auf (a). dehnt sich dann und macht den Einbau in die
Verwenden Sie hierfür denselben Schmier- Gehäusebohrung schwierig oder ganz
stoff, der auch in der Anwendung eingesetzt unmöglich.
wird.
3 Achten Sie darauf, dass die Dichtlippe in die 7 Drücken Sie die Dichtung mithilfe eines
richtige Richtung weist (b). kleinen Holzstücks in die Gehäusebohrung,
4 Verbinden Sie die Enden der Zugfeder: bis sie an der Gehäuseschulter anliegt (e).
– Bei Zugfedern mit Schraubverbindungen 8 Überprüfen Sie die Dichtung, insbesondere
(c1), geeignet für Dichtungen der Serien die Stoßfuge.
HSF1, HSF2, HSF3 und HSF4, verdrehen 9 Installieren Sie das Deckblech (f und g).
Sie beide Federenden gegeneinander. Den Ziehen Sie die Befestigungsschrauben
Gewindebolzen an das Mutterngewinde im gleichmäßig fest, bis das Blech mit der
anderen Federende ansetzen und Gehäuseseite abschließt.
verschrauben.
– Bei Zugfedern mit Haken-Öse-Verbindungen
(c2), geeignet für Dichtungen der HS6-Reihe
und die meisten Dichtungen der HS8-Reihe,
ziehen Sie die Federenden aufeinander zu
und hängen den Haken in der Öse ein. Dabei
ist besonders darauf zu achten, dass die
Zugfeder nicht überdehnt wird, was später
die Funktion des Dichtrings beeinträchtigen
könnte.
– Bei Zugfedern mit Steckverbindungen (c3),
geeignet für Dichtungen der HS7-Reihe,
setzen Sie die beiden Enden des Dichtrings
gegeneinander an. Dann stecken Sie den
Stift in das andere Ende der Zugfeder ein.
Dabei ist besonders darauf zu achten, dass
die Zugfeder nicht überdehnt wird, was
später die Funktion des Dichtrings beein-
trächtigen könnte.
5 Ordnen Sie den Dichtring mit der Stoßfuge
in 12-Uhr-Stellung auf der Welle an und
drücken Sie die Dichtung an der Stoßfuge in
die Gehäusebohrung hinein (d).
154
Einbau einer großen geteilten Vollelastomerdichtung
Bild 19
12
9 3
6
a
e
1
f
c
3
g
d
155
Einbau von Dichtungen
Bild 21
a b
156
Einbau von Dichtscheiben
Bild 23
Einbau einer V-Ringdichtung
V-Ringdichtungen († Bild 23) sind elastisch
und lassen sich dehnen. Die Montage dieser
Dichtungen ist damit auch über Umbauteile
hinweg sehr einfach († Bild 24). Wenn mehrere
V-Ringe derselben Größe montiert werden
sollen, können einfache Einbauwerkzeuge
(† Bild 25) angefertigt werden, um die Dich-
tung in eine bestimmte Tiefe zu drücken.
Achten Sie beim Einbau einer V-Ringdichtung
darauf, dass sie gleichmäßig um die Welle he-
rum sitzt und dass die Einbaubreite – von der
Gegenlauffläche bis zur Rückseite des V-Rings
– innerhalb der angegebenen Toleranzen liegt.
5
Bild 24
Bild 25
157
Ausrichtung
Wellenausrichtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Arten der Schiefstellung . . . . . . . . . . . . . . . 167
Messrichtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Stationäre und bewegliche Maschinen . . 167
Ausrichtungsvorschriften . . . . . . . . . . . . 168
Messpositionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Ausrichtungstoleranzen bei Wellen . . . . . . . 169
Wellenausrichtverfahren . . . . . . . . . . . . . . . 170
Traditionelle Wellenausrichtverfahren . . 170
Wellenausrichtung per Messuhr . . . . . . . 170
Wellenausrichtung per Laser . . . . . . . . . 172
Ausrichtungsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
159
Ausrichtung
• längere Lagergebrauchsdauer
• längere Dichtungsgebrauchsdauer
• längere Kupplungsgebrauchsdauer
• längere Wartungsintervalle
• verbesserte Energieeffizienz
• niedrigere Schwingungs- und
Spannungspegel
160
Einführung
-ausrichtung
Die ordnungsgemäße Ausrichtung von Antriebs-
systemen und angetriebenen Maschinen hängt
weitgehend von der Qualität der Maschinenins-
tallation ab. Eine optimale Installation trägt zu
einem schnellen und problemlosen Ausrichtungs-
prozess mit präzisen Ergebnissen bei.
Für die optimale Installation sind mehrere
Aspekte zu beachten:
161
Ausrichtung
Kippfuß Bild 2
• Fluchtungsprobleme
• Schiefstellungsprobleme
Untersuchung auf Kippfuß
Bei einem Kippfuß ist die senkrechte Ausrichtung Ein Kippfuß lässt sich am besten mithilfe von
nicht möglich, da sich die Maschine während der Fühlerlehren feststellen, wobei vier Werte pro
Präzisionsausrichtung bewegen kann. Werden Fuß registriert werden. Mit dieser Methode
die Befestigungsschrauben angezogen, um einen können die Werte und die Art des Kippfußes
Kippfuß auszugleichen, kann sich das Maschinen- mit hoher Genauigkeit ermittelt werden.
gehäuse verformen und zu einer inkorrekten Um festzustellen, ob ein schwerwiegendes
Ausrichtung führen, die einen vorzeitigen Lage- Kippfuß-Problem vorliegt, empfiehlt SKF den
rausfall verursachen kann. Einsatz von lasergestützten Verfahren.
Sowohl Fluchtungs- als auch Schiefstellungs- Weitere Informationen finden Sie in den
probleme können mithilfe von Abschnitten Wellenausrichtung ab Seite 167
SKF Vibracon SM-Elementen behoben werden. oder Riemenausrichtung ab Seite 176.
Weitere Informationen enthält der Abschnitt
Ausgleichen ab Seite 163.
Tabelle 1
Fluchtungsprobleme Schiefstellungsprobleme
Beschreibung Der Maschinenfuß steht parallel zum Maschinen- Nur ein Teil des Maschinenfußes ruht auf dem Maschinen-
Basisrahmen, ruht jedoch nicht darauf. Dieses Problem Basisrahmen. Dieses Problem wird auch „angled foot“
wird auch „short foot“ genannt. genannt.
Korrektur Entfernen Sie den Spalt mithilfe von Passplatten. Justieren Sie den Winkel oder setzen Sie einen passenden
Block (Keil) ein.
Verwenden Sie SKF Vibracon SM-Elemente, um die Verwenden Sie SKF Vibracon SM-Elemente, um die
Aufbaufläche für die Maschine vorzubereiten Einbaufläche für die Maschine vorzubereiten
(† SKF Vibracon SM-Elemente, Seite 164). († SKF Vibracon SM-Elemente, Seite 164).
162
Maschinenaufstellung und -ausrichtung
Ausgleichen Bild 3
• Passplatten
• verstellbare Passstücke, z. B.
SKF Vibracon SM-Elemente († Bild 3)
• individuell gefertigte Passstücke
• Vergießen mittels Epoxidharz, Pargel etc.
163
Ausrichtung
164
Maschinenaufstellung und -ausrichtung
Epoxidharz Bild 5
Schaumstoffschlauch
Maschinen-Basisrahmen 20 bis 30 mm
Epoxidharz
Frontblech
Fundament
Schaumbarriere
165
Ausrichtung
Bild 8
Spannhülse
Hydraulischer Körper
Hydraulikdruck
Steckschlüsseleinsatz
166
Wellenausrichtung
Bild 9
S M S M
a) Parallelversatz b) Winkelversatz
Der Parallelversatz ist die Abweichung zwischen zwei Als Winkelversatz wird der Unterschied zwischen den Nei-
Wellenrotationszentren, gemessen an der Ebene der gungen der Wellen der Antriebs- und angetriebenen Ein-
Kraftübertragung von der Antriebs- zur angetriebenen heiten bezeichnet, normalerweise dargestellt als Versatz
Einheit (gemessen in Millimetern an der Kupplung). Die pro Kupplungsdurchmesser (mm/mm). Eine in mm/100 mm
Richtung des Versatzes muss immer angegeben werden. ausgedrückte Winkeltoleranz kann für alle Wellen unab-
hängig vom Kupplungsdurchmesser verwendet werden.
167
Ausrichtung
Ausrichtungsvorschriften Bild 10
• waagerechter Versatz
• waagerechte Winkligkeit
• senkrechter Versatz
• senkrechte Winkligkeit
Bild 11
Messpositionen
Zur Definition der verschiedenen Messpositionen 12
S
während des Ausrichtungsprozesses wird das
Uhrenschema verwendet, ausgehend von der 3
Position hinter der beweglichen Maschine (M)
mit Blick auf die stationäre Maschine (S)
(† Bild 11). Die Position mit den aufrecht plat- 9
zierten Messeinheiten ist die 12-Uhr-Stellung,
während 90° nach links und rechts als 9-Uhr- M
Stellung bzw. 3-Uhr-Stellung bezeichnet werden.
Die 6-Uhr-Stellung liegt der 12-Uhr-Stellung
gegenüber (nicht abgebildet).
Bild 12 zeigt, dass die auf senkrechter Ebene
erfolgten Messungen, d. h. in der 12- oder
6-Uhr-Stellung, verwendet werden, um die
senkrechte Schiefstellung zu bestimmen (a).
Eine senkrechte Schiefstellung ist eine von der
Seite sichtbare Schiefstellung, die durch Höhen-
justierungen an den vorderen oder hinteren
Füßen der beweglichen Maschine korrigiert
werden kann.
Bild 12
Hoch Rechts
Niedrig Links
168
Wellenausrichtung
Messungen auf waagerechter Ebene, d. h. in richtung einer Welle in einem Getriebe können
der 9- oder 3-Uhr-Stellung, werden verwendet, beispielsweise die Getriebeanordnung und die
um die waagerechte Schiefstellung zu ermitteln verschiedenen Komponentenfunktionen heran-
(b). Eine waagerechte Schiefstellung ist eine von gezogen werden, um zu entscheiden, ob das Ziel
oben sichtbare Schiefstellung, die durch eine von einer bestimmten Komponente abhängt.
seitliche Verschiebung der beweglichen Maschine
korrigiert werden kann. HINWEIS: Im Allgemeinen nimmt die Bedeu-
tung der präzisen Wellenausrichtung bei stei-
genden Drehzahlen zu.
Ausrichtungstoleranzen bei Wellen
Ausrichtungstoleranzen bei Wellen basieren
häufiger auf der Drehzahl der Welle als auf dem
Wellendurchmesser oder den Spezifikationen
des Kupplungsherstellers.
Der Maschinenbauer hat die Aufgabe, die
erforderliche Ausrichtungspräzision zu spezifi-
zieren. Stehen jedoch keine Spezifikationen zur
Verfügung, können die allgemeingültigen Tole-
ranzen in Tabelle 3 herangezogen werden. Diese
Toleranzen beziehen sich nicht speziell auf
Lagerbauform, Maschinengröße, Antriebsdreh- 6
zahl oder Ausrüstungstyp und sollten lediglich
als Richtwerte angesehen werden.
Zum Ausgleich von Wärmedehnungen geben
Ausrüstungshersteller u. U. Temperaturunter-
schiedswerte an, die die thermische Ausdehnung
während der Erstausrichtung berücksichtigen.
Für das Ausrichtungsziel ziehen sie auch andere
Faktoren in Betracht. Für die waagerechte Aus-
Tabelle 3
Betriebsdrehzahl Toleranzen1)
Parallelversatz Winkelversatz
über bis Sehr gut Ausreichend Sehr gut Ausreichend
min-1 mm mm/100 mm
169
Ausrichtung
Traditionelle Wellenausrichtverfahren
Traditionelle Ausrichtverfahren lassen sich
schnell durchführen, sind jedoch oftmals unge-
nau. Bei diesen Methoden werden mechanische
Werkzeuge wie Messdorne, Maßbänder, Drähte,
Schnüre, Fühlerlehren, Wasserwaagen und
Kalibrierkonen verwendet.
Bild 13
a) Doppelradialverfahren b) Radial-/Axialverfahren
170
Wellenausrichtung
Tabelle 4
Wellenausrichtverfahren
Mehrere Wiederholungen
erforderlich
Versatz- und
Winkligkeitsmessungen
können gleichzeitig
erfolgen
6
Radial-/Axialverfahren Prüfung der Hohe Genauigkeit Erfordert Fachkenntnisse
Wellenplanlauftoleranz
Geeignet für große Zeitaufwändig
Präzisionsausrichtung, Kupplungen und bei
wenn keine lasergestützte begrenzten Berechnungen erforderlich
Ausrüstung zur Einbaumaßen
Verfügung steht
Zeigt Echtzeit-
Ausrichtungswerte und
aktualisierte Korrekturen
an, wenn die Maschine
ausgerichtet wird
Erleichtert die
Ausrichtung über lange
Distanzen
171
Ausrichtung
Bild 14
VORSICHT: Achten Sie darauf, dass Sie keine
volle Umdrehung der Messuhr übersehen!
• Einzellaser-System
• Zwillingslaser-System
Bild 15
2
3
172
Wellenausrichtung
173
Ausrichtung
174
Ausrichtung von Kardanwellen
Kardanwellen
In einer Kardanwelle wird die Kraft vom Antrieb
zur angetriebenen Einheit über eine versetzte
Zwischenwelle übertragen. Eine Kardanwelle
hat üblicherweise ein Universalgelenk an jedem
Wellenende.
Die am weitesten verbreitete Kardanwellen-
anordnung ist die Z-Konfiguration († Bild 18),
vor allem in der Papierherstellung zu finden.
Ausrichtungstoleranzen bei
Kardanwellen
Die Genauigkeit einer Laser-Ausrichtung von
Kardanwellen hängt von den herstellerspezifi-
schen Angaben zur Ausrichtgenauigkeit ab.
175
Ausrichtung
Riemenausrichtung Bild 20
176
Riemenausrichtung
Tabelle 5
Beschreibung Die Wellen der Antriebs- und Die Wellen der Antriebs- und Die Wellen der Antriebs- und
angetriebenen Riemenscheiben sind angetriebenen Riemenscheiben sind angetriebenen Riemenscheiben sind
parallel, doch eine der Riemenscheiben ist nicht parallel. parallel, doch eine der
auf der senkrechten Ebene verdreht. Riemenscheiben liegt zu weit vorne
(oder zu weit hinten).
Korrektur Passen Sie die Höhe der vorderen oder Schieben Sie die Vorder- oder Bewegen Sie die bewegliche Maschine
hinteren Füße der beweglichen Maschine Rückseite der beweglichen Maschine vor oder zurück.
an. zur Seite.
Bewegen Sie eine der Riemenscheiben
entlang der Welle vor oder zurück.
Tabelle 6
Riemenausrichtverfahren
Mehrere Wiederholungen
erforderlich
Korrekturen in Echtzeit
177
Schmierung
179
Schmierung
180
Einführung
181
Schmierung
Auswahlkriterien Vorteile/Nachteile
Schmierfett Öl
Anwendung und Zugehörige Komponenten Lager und zugehörige Komponenten Lager und zugehörige Komponenten
Betriebsbedingungen müssen getrennt aufbewahrt werden können ggf. mit demselben Öl
geschmiert werden
Wellenausrichtung Für senkrechte Wellen geeignet In der Regel nicht für Radiallager auf
senkrechten Wellen geeignet
182
Fettschmierung
Seifen
Fettschmierung Die gängigsten Schmierfette enthalten
Dickungsmittel aus Metallseife basierend auf
Was enthält ein Schmierfett? Lithium (Li), Kalzium (Ca), Natrium (Na) oder
Schmierfett kann auch als „eingedicktes Öl” Aluminium (Al). Lithiumseife ist die am häufig-
umschrieben werden. Wälzlager-Schmierfett ist sten verwendete Seife für Lagerschmierfette.
in der Regel ein Stoffgemisch aus Grundöl in Komplexseifenfette sind das Ergebnis einer
einem Dickungsmittel plus Zusätze. Durch die chemischen Reaktion zwischen einem Grund-
unterschiedliche Zusammensetzung dieser metall und zwei verschiedenen Säuren. Diese
Inhaltsstoffe ist es möglich, verschiedenste Schmierfette sind normalerweise leistungsfähiger
Schmierfette für ein breites Anwendungsspek- und eignen sich für höhere Betriebstemperaturen 7
trum herzustellen. als die entsprechenden herkömmlichen
Seifenfette.
Grundöl
Schmierfett besteht zu 70 bis 95 % aus Grundöl, Nichtseifen
das in drei Kategorien eingeteilt werden kann: Dickungsmittel aus Nichtseife basieren teilweise
auf anorganischen Inhaltsstoffen. Anorganische
• mineralisch Dickungsmittel wie Bentonit, Lehm und Kieselgel
• synthetisch sind leckagesicher bei hohen Betriebstempera-
• natürlich turen und wasserfest. Polyharnstoff ist ein Bei-
spiel für ein Nichtseifen-Dickungsmittel.
Mineralische Grundöle sind raffinierte Erdölpro-
dukte. Die Grundöle im Schmierfett sind norma-
lerweise Mineralöle, da sich diese für die meisten
Anwendungen eignen.
Unter besonderen Betriebsbedingungen, z. B.
extrem niedrigen oder hohen Betriebstempera-
turen, sind synthetische Grundöle vorzuziehen.
Synthetische Grundöle basieren nicht auf Erdöl.
Natürliche Grundöle, d. h. tierische und
pflanzliche Öle, werden üblicherweise nicht für
Wälzlager verwendet, da die Gefahr besteht,
dass bereits nach kurzer Zeit die Qualität leidet
und Säurebildung auftritt.
183
Schmierung
Zusätze Tabelle 2
184
Fettschmierung
Seifenart
Die gängigsten Schmierfette haben Lithium-,
Kalzium- oder Natriumseifen als Dickungsmittel.
Lithium- und Natriumseifen haben einen breiten
Betriebstemperaturbereich, in der Regel bis zu
120 °C. Die zulässigen Betriebstemperaturen
von Kalziumseifen liegen bei maximal 80 °C,
bieten jedoch einen hervorragenden Schutz vor
Wasser einschließlich Salzwasser.
Komplexseifen weisen im Allgemeinen ver-
besserte Eigenschaften auf.
Tropfpunkt
Der Tropfpunkt eines Fetts ist die Temperatur,
bei der das Fett seine Konsistenz verliert und
flüssig wird. Diese Temperatur ist nicht mit der
Betriebstemperaturgrenze des Fetts
gleichzusetzen.
185
Schmierung
Der obere Temperaturgrenzwert (HTL) kenn- Hoch (H) > 100 °C (210 °F)
zeichnet den Tropfpunkt, d. h. die Temperatur, Extrem hoch (EH) > 150 °C (300 °F)
bei der das Fett flüssig wird.
SKF rät davon ab, über dem HTL oder unter
dem LTL anzufahren. Stattdessen empfiehlt
SKF, die Leistungsgrenzen innerhalb der emp-
fohlenen Temperaturgrenzwerte des Herstellers
zu halten. Diese werden als Grenzwerte für die
höchste und tiefste zulässige Betriebstemperatur
bezeichnet. Innerhalb dieser beiden Grenzen,
dem grünen Bereich in Bild 1, arbeitet das Fett
zuverlässig und die Schmierfett-Lebensdauer
kann bestimmt werden.
Da die Definition des Grenzwerts für die
höchste zulässige Betriebstemperatur (HTPL)
nicht international genormt ist, ist bei der Inter-
Tabelle 4
Drehzahlbeschreibung Drehzahlkennwert A
für
Radial-Kugellager Zylinderrollenlager Kegelrollenlager
Pendelrollenlager
CARB Toroidalrollenlager
– mm/min
Mittel (M) < 300 000 < 270 000 < 210 000
186
Fettschmierung
Tabelle 5
pretation der Herstellerdaten große Sorgfalt
anzuwenden. Lagerbelastungen (Schmierfett-Datenblätter)
Bei Temperaturen oberhalb des HTPL Belastungsbeschreibung Tragzahl
beschleunigt sich die Fettalterung infolge Oxida-
tion. Die dabei entstehenden Nebenprodukte Gering (L) P ≤ 0,05 C
können sich negativ auf die Schmierung auswir-
ken. Betriebstemperaturen im gelben Bereich Mittel (M) 0,05 C < P ≤ 0,1 C
zwischen HTPL und HTL sollten nur über sehr Stark (H) 0,1 C < P ≤ 0,15 C
kurze Zeiträume auftreten. Sehr stark (VH) P > 0,15 C
Auch für zu niedrige Temperaturen gibt es
einen gelben Bereich. Bei fallender Temperatur
scheidet das Fett immer weniger Öl ab und seine
Festigkeit (Konsistenz) nimmt zu. Dies führt kennwert vergleicht das Drehvermögen von
schließlich zu einer unzureichenden Schmier- Lagern und wird wie folgt ausgedrückt:
stoffzufuhr zu den Kontaktflächen von Wälzkör-
pern und Laufbahnen. In Bild 1 wird diese Tem- A = n dm
peraturgrenze durch den Grenzwert für die
tiefste zulässige Betriebstemperatur (LTPL) wobei gilt:
angegeben. Kurze Phasen im gelben Bereich A = Drehzahlkennwert [mm/min]
(z. B. beim Kaltstart) sind in der Regel nicht n = Drehzahl [min-1]
schädlich, da die reibungsbedingte Wärme die dm = mittlerer Lagerdurchmesser
Lagerbetriebstemperatur in den grünen Bereich = 0,5 (D + d) [mm]
bringt.
Angaben zu den Lager-Betriebsdrehzahlen in
Schmierfette und Lager- Schmierfett-Datenblättern können mithilfe der 7
Betriebsbedingungen Angaben in Tabelle 4 interpretiert werden.
Schmierfett-Datenblätter informieren über
geeignete Lager-Betriebsbedingungen im Belastung
Hinblick auf: In Schmierfett-Datenblättern basieren die
Angaben zur Lagerbelastung auf dem Verhältnis
• Temperatur zwischen der dynamischen Tragzahl C des
• Drehzahl Lagers und der äquivalenten Belastung P auf
• Belastung dem Lager (die Belastung, der das Lager ausge-
setzt ist). Daher:
Diese Beschreibungen enthalten jedoch allge-
meine Begriffe wie „niedrig” oder „sehr hoch“ • Je kleiner die äquivalente Belastung P, desto
und müssen interpretiert werden. größer das Verhältnis C/P und desto weniger
wird das Lager belastet.
Temperatur • Je größer die äquivalente Belastung P, desto
Die Betriebstemperatur eines Lagers wird kleiner das Verhältnis C/P und desto stärker
möglichst nahe am Lageraußendurchmesser wird das Lager belastet.
gemessen und ist abhängig von der Umge-
bungstemperatur. Eine gemessene Betriebs- Angaben zu den Lagerbelastungen in Schmier-
temperatur von 100 °C oder mehr wird im fett-Datenblättern können mithilfe der Angaben
Allgemeinen als „hoch” bezeichnet. in Tabelle 5 interpretiert werden.
Angaben zu den Lager-Betriebstemperaturen
in Schmierfett-Datenblättern können mithilfe
der Angaben in Tabelle 3 interpretiert werden.
Drehzahl
Die Angaben zur Betriebsdrehzahl in den
Schmierfett-Datenblättern basieren auf dem
Drehzahlkennwert des Lagers. Der Drehzahl-
187
Schmierung
Schmierfett-Leistungstests
Die übrigen Angaben eines Schmierfett-Daten-
blatts beziehen sich in der Regel auf die Ergeb-
nisse von Labortests anhand von Fettproben.
Die Testergebnisse können mithilfe der Richt-
linien in Tabelle 6 interpretiert werden.
Tabelle 6
Schmierfett-Leistungstests
Penetration Konsistenz, die Festigkeit des Tiefe der Konuspenetration Hohe Zahl = weiches Fett
Fetts (NLGI-Klasse) Wert zwischen 85 und 475 Niedrige Zahl = festes Fett
[10–1 mm] (60 oder 100 000
Hübe)
Walkstabilität Wie schnell das Fett weich oder Änderung der Hohe Zahl = geringere Stabilität
hart wird Konuspenetrationstiefe Niedrige Zahl = höhere Stabilität
[10–1 mm]
Mechanische Die mechanische Stabilität des Bewertung auf Basis der Masse M = sehr geringe Fettleckage
Stabilität Fetts unter Schwingung des ausgetretenen Fetts m = gewisse Fettleckage
(SKF V2F-Prüfung) Fail = starke Fettleckage
Korrosionsschutz Der Grad der Korrosion des Fetts Wert zwischen 0 und 5 0 = keine Korrosion
bei Mischung mit Wasser (SKF EMCOR-Prüfung1)) 5 = sehr starke Korrosion
Ölabscheidung Die Menge an Öl, die bei der Prozentsatz des 0 % = keine Ölabscheidung
Lagerung durch ein Sieb leckt Gewichtsverlusts [%] (DIN 51817) 100 % = vollständige Ölabscheidung
Verhalten gegenüber Die Veränderung im Fett nach Wert zwischen 0 und 3 (basierend 0 = keine Veränderung
Wasser Eindringen von Wasser auf Sichtprüfung) (DIN 51807/1) 3 = große Veränderung
Schmiereigenschaften Die Schmierfähigkeit des Fetts Der Wert richtet sich nach der Prüfung ohne Anwärmen (normale
unter Betriebsbedingungen, wie Fähigkeit des Fetts, große Lager Temperaturbedingungen)
sie für große Lager üblich sind unter normalen oder hohen Bestanden = Fett ist geeignet
(d ≥ 200 mm) Temperaturbedingungen zu Durchgefallen = Fett ist nicht
schmieren geeignet
(SKF R2F-Prüfmaschine) Prüfung mit Anwärmen (hohe
Temperaturbedingungen)
Bestanden = Fett ist geeignet
Durchgefallen = Fett ist nicht
geeignet
Kupferkorrosion Der vom Fett gelieferte Wert zwischen 1 und 4 1 = guter Schutz
Schutzgrad für (basierend auf Sichtprüfung) 4 = sehr schlechter Schutz
Kupferlegierungen (DIN 51811)
Wirksamkeit der Die Möglichkeit, das Fett als Hochdruckgrenze des Fetts [N] –
EP-Zusätze Hochdruckschutzfett zu (DIN 51350/4)
(VKA-Prüfung) klassifizieren
Fressen des Lagers Die Fähigkeit des Fetts, vor Lagerabnutzung [mg] –
Lagerfraßkorrosion zu schützen (ASTM D4170)
188
Fettschmierung
• Anwendung
• Lagerausführung und Baugrößen
• Lagerbelastung
VORSICHT!
• Betriebs- und Umgebungstemperaturen
SKF LGET 2, ein fluoriertes Schmierfett,
• Drehzahl
verträgt sich nicht mit anderen Fetten, Ölen
• Wellenausrichtung
und Korrosionsschutzmitteln. Daher ist vor
• äußere Einflüsse, z. B. Auslenkungen,
dem Auftragen von neuem Fett die gründli-
Pendelbewegungen
che Wäsche der Lager und Reinigung der
• Verunreinigungen
Systeme unabdingbar.
7
VORSICHT: Vor der Wahl der Erstschmierfett-
füllung oder dem Wechsel zu einem anderen
Fett ist die Maschinendokumentation des Her-
stellers zu prüfen. Nicht alle Schmierfette sind
miteinander vereinbar; außerdem kann es Kom- Schmierung von Lagern und zugehörigen
ponenten in der Maschine geben, die mit einigen Komponenten bei der Erstinstallation
Schmierstoffzusätzen nicht kompatibel sind. Die meisten offenen Wälzlager werden unge-
schmiert geliefert. Sie sind jedoch mit einem
Schmierfett-Auswahlhilfen Korrosionsschutzmittel behandelt. Das Korrosi-
LubeSelect, die SKF Software zur Schmierfett- onsschutzmittel auf den SKF Lagern ist mit den
auswahl, kann für die Auswahl eines geeigneten meisten Schmierstoffen und Additiven kompatibel
SKF Schmierfetts herangezogen werden. Ein (mit Ausnahme z. B. von SKF LGET 2) und braucht
weiteres SKF Programm, LuBASE, enthält detail- vor der Erstschmierung nicht entfernt zu werden.
lierte Informationen zu über 2 000 Schmierstoffen Lager mit einer Deckscheibe oder Dichtung an
von mehr als 100 Schmierstoffanbietern. Beide beiden Seiten sind werksgeschmiert und benöti-
Programme sind online unter gen keine weitere Schmierung beim Einbau.
[Link] verfügbar.
Eine SKF Schmierfett-Auswahltafel finden Sie VORSICHT: Waschen Sie niemals ein Lager, bei
in Anhang M auf den Seiten 430 bis 431. Wei- dem an beiden Seiten eine Dichtung oder Deck-
terführende Informationen über die Auswahl scheibe angebracht ist.
eines geeigneten Schmierfetts finden Sie im
Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter Der optimale Schmierungszeitpunkt
[Link]. Im Allgemeinen werden offene Lager nach dem
Einbau geschmiert († Bild 2), vor allem aus
Gründen der Sauberkeit. Je später das Schmier-
fett aufgebracht wird, desto geringer ist die
189
Schmierung
Bild 3
Gefahr, dass Verunreinigungen in das Lager
eindringen.
Lager sollten vor dem Einbau geschmiert
werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt,
das Lager zu fetten.
190
Fettschmierung
191
Schmierung
• Drehzahlkennwert A
• Lagerfaktor bf
• Tragzahl C/P
192
Fettschmierung
Diagramm 1
Schmierfristen bei 70 °C
tf [Betriebsstunden]
100 000
50 000
10 000
5 000 7
1 000
500
C/P ≥ 1 5
C/P ª8
C / P ª4
100
0 200 000 400 000 600 000 800 000
A bf [mm/min]
193
Schmierung
Nachschmierverfahren
Das jeweilige Nachschmierverfahren richtet sich
im Allgemeinen nach der Anwendung, den
Betriebsbedingungen und der Schmierfrist tf. Es
gibt zwei Hauptnachschmierverfahren: Ergänzen
der Fettfüllung und kontinuierliche Nachschmie-
rung († Tabelle 9).
Tabelle 7
– – mm/min
Zylinderrollenlager
• Loslager 1,5 450 000 300 000 150 000
• Festlager ohne äußere Axiallasten oder mit leichten, 2 300 000 200 000 100 000
aber wechselnden Axiallasten
• Festlager mit konstant wirkender leichter Axiallast 4 200 000 120 000 60 000
• ohne Käfig, vollrollig2) 4 NZ3) NZ3) 20 000
Pendelrollenlager
• wenn Fa/Fr ≤ e und dm ≤ 800 mm
– Reihen 213, 222, 238, 239 2 350 000 200 000 100 000
– Reihen 223, 230, 231, 232, 240, 248, 249 2 250 000 150 000 80 000
– Reihe 241 2 150 000 80 0004) 50 0004)
• wenn Fa/Fr ≤ e und dm > 800 mm
– Reihen 238, 239 2 230 000 130 000 65 000
– Reihen 230, 231, 240, 248, 249 2 170 000 100 000 50 000
– Reihe 241 2 100 000 50 0004) 30 0004)
• wenn Fa/Fr > e
– alle Reihen 6 150 000 50 0004) 30 0004)
CARB Toroidalrollenlager
• mit Käfig 2 350 000 200 000 100 000
• ohne Käfig, vollrollig2) 4 NZ3) NZ3) 20 000
Axial-Pendelrollenlager
• umlaufende Wellenscheibe 4 200 000 120 000 60 000
1) Die Lagerfaktoren und empfohlenen praktischen Grenzen für den Drehzahlkennwert A gelten für Lager mit standardmäßigen inneren
Geometrien und Käfigen. Bei anderen inneren Lagerausführungen und Spezialkäfigen wenden Sie sich an den Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Der Wert tf aus Diagramm 1, Seite 193, muss durch einen Faktor 10 geteilt werden.
3) Nicht zutreffend. Für diese C/P-Werte empfiehlt SKF kein vollrolliges Lager, sondern ein Lager mit Käfig.
4) Bei höheren Drehzahlen ist Ölschmierung vorzuziehen.
194
Fettschmierung
Tabelle 8
Betriebstemperatur Bei jedem Temperaturanstieg um 15 °C Schmierfrist halbieren Um der schnelleren Alterung des Fetts
über 70 °C bis zum oberen bei höheren Temperaturen Rechnung zu
Temperaturgrenzwert (HTL) tragen
Bei jedem Temperaturabfall um 15 °C Schmierfrist verdoppeln Um der geringeren Alterungsgefahr des
unter 70 °C (höchstens zwei Mal)1) Fetts bei niedrigeren Temperaturen
Rechnung zu tragen
Wellenausrichtung Auf einer senkrechten Welle montierte Schmierfrist halbieren Infolge der Schwerkraft neigt das Fett
Lager zur Leckage
Schwingung Hohe Schwingungspegel und Schmierfrist verkürzen2) Das Fett neigt zum Absinken in
Stoßbelastungen Vibrationsmaschinen und führt zur
Fettverteilung
Umlaufender Umlaufender Außenring oder Drehzahlkennwert A mit Unter diesen Bedingungen hat das Fett
Außenring exzentrisches Wellengewicht D berechnen, nicht mit dm eine kürzere Lebensdauer
Belastung Sehr hohe Belastungen Schmierfrist verkürzen2) Unter diesen Bedingungen hat das Fett
d. h. P > 0,15 C eine kürzere Lebensdauer
Lagergröße Lager mit Bohrungsdurchmesser Schmierfrist verkürzen2) In der Regel kritische Anordnungen, die
d > 300 mm strenge, häufige
Nachschmierprogramme erfordern
Tabelle 9
Nachschmierverfahren
Arbeitsintensiv Handhebel-Schmierpresse
Hohe
Verunreinigungsgefahr
Kontinuierliche tf ist sehr kurz Ideal für schwierige Gute Förderbarkeit des Automatische
Nachschmierung Zugriffspunkte Fetts erforderlich Schmierstoffgeber oder
(besonders bei niedrigen Zentralschmiersysteme
Geringe Umgebungstemperaturen)
Verunreinigungsgefahr
Nicht arbeitsintensiv
Kontinuierliche
Überwachung der
Schmierung möglich
Ununterbrochener
Betrieb
195
Schmierung
196
Fettschmierung
wobei gilt:
Gk = kontinuierlich geförderte Fettmenge [g/h]
D = Lageraußendurchmesser [mm]
B = Lagergesamtbreite (bei Axiallagern, Höhe
H verwenden) [mm]
Bild 7 Bild 8
197
Schmierung
SKF SYSTEM 24
VORSICHT!
SKF SYSTEM 24 Schmiersysteme der Reihe
Zum Schutz vor Arbeitsunfällen sind vor
LAGD († Bild 9) bestehen aus einem transpa-
allen Arbeiten die vorgeschriebenen und
renten Behälter, der mit einem bestimmten
erforderlichen Maschinenabschaltungen
Schmierstoff gefüllt ist, und einer gaserzeugen-
durchzuführen.
den Zelle. Die Werte auf der Einstellscheibe
geben die tatsächliche Entleerungszeit an. Die
Schmiersysteme können zeitweise deaktiviert
werden, indem die Einstellscheibe auf null
gestellt wird.
SKF SYSTEM 24 Schmiersysteme der Reihe
LAGE († Bild 10) bestehen aus einem trans-
parenten Behälter, der mit einem bestimmten Erneuerung
Schmierstoff gefüllt ist, und einem elektrome- Bei der Erneuerung wird die Maschine angehalten,
chanischen Schmiersystem. Zum Sortiment das vorhandene Fett in der Lagerung entfernt
gehören auch Nachfüllsets mit Akkusätzen. Die und durch frisches Fett ersetzt. Das Erneuern
Schmierrate ist temperaturabhängig. der Fettfüllung wird im Allgemeinen nach meh-
Beide Schmiersystemserien haben einen reren Ergänzungsvorgängen empfohlen oder
maximalen Betriebsdruck von 5 bar und ein wenn die Schmierfrist sechs Monate überschreitet.
G1/4-Anschlussgewinde. Weitere technische Beim Erneuern der Fettfüllung in einer Lage-
Daten finden sich in Tabelle 10. rung mit einem geteilten Gehäuse empfiehlt
SKF Folgendes:
VORSICHT: Stellen Sie sicher, dass der neue
Schmierstoffgeber das gleiche Fett enthält wie 1 Reinigen Sie den Arbeitsbereich.
der alte. Wenn neues Schmierfett zugeführt 2 Öffnen Sie das Gehäuse.
wird, müssen die Fette miteinander kompatibel 3 Entfernen Sie das verbrauchte Fett im
sein. Gehäusehohlraum vollständig mithilfe eines
Schabmessers und reinigen Sie den Leer-
raum mit einem Lösungsmittel.
4 Reinigen Sie das Lager mit Lösungsmittel und
lassen Sie es trocknen. Die verbleibenden
Lösungsmittelspuren werden verdunsten.
5 Füllen Sie den Leerraum zwischen Wälzkör-
pern und Käfig mithilfe einer Kartuschen-
presse von der Zugriffsseite mit Fett.
Bild 9 Bild 10
198
Fettschmierung
6 Füllen Sie 30 bis 50 % des Gehäuses mit Fett VORSICHT: Wird das Fett in zu großen Mengen
(die übliche Menge für normale oder zu schnell zugeführt, ohne dass es austreten
Anwendungen). kann, führt dies zu Verdrängung und hohen
7 Setzen Sie das Gehäuseoberteil wieder an Betriebstemperaturen.
seinen Platz.
8 Lassen Sie das Lager einlaufen.
Tabelle 10
Eigenschaft Schmiersystem
LAGD 60 LAGD 125 LAGE 125 LAGE 250
Umgebungstemperaturbereich –20 bis +60 °C –20 bis +60 °C 0 bis +55 °C 0 bis +55 °C
(–5 bis +140 °F) (–5 bis +140 °F) (30 bis 130 °F) (30 bis 130 °F)
Bestellcode für vorgefüllte LAGD 60/ LAGD 125/ LAGE 125/ LAGE 250/
Schmiersysteme Schmierstoff Schmierstoff Schmierstoff Schmierstoff
Geeignete SKF Schmierfette LGWA 2 LGWA 2, LGEM 2, LGWA 2, LGEM 2, LGWA 2, LGEM 2,
LGFP 2, LGHB 2, LGFP 2, LGHB2, LGFP 2, LGHB 2,
LGHP 2, LGGB 2, LGHP 2, LGWM 2 LGHP 2, LGWM 2
LGWM 2
1) Weiterführende Informationen zu den SKF Kettenölen finden Sie in Tabelle 16 auf Seite 209.
199
Schmierung
Schmierfettkompatibilität Bild 11
200
Fettschmierung
Tabelle 11
Grundöl-Kompatibilität
Mineralöl/PAO + + - - + o -
Ester + + + - + o -
Polyglykol - + + - - - -
Silikon: Methyl - - - + + - -
Silikon: Phenyl + + - + + + -
Polyphenylether o o - - + + -
PFPE - - - - - - +
Tabelle 12
Dickungsmittel-Kompatibilität
Polyharnstoff-
schmierfette1)
Komplexseife
Komplexseife
Komplexseife
Komplexseife
Komplexseife
Komplexseife
Aluminium-
Sulfonat-
Natrium-
Kalzium-
Kalzium-
Lithium-
Barium-
Natrium
Kalzium
Lithium
Lehm
7
Lithium + o - + - o o - o o +
Kalzium o + o + - o o - o o +
Natrium - o + o o + + - o o -
Lithium-Komplexseife + + o + + o o + - - +
Kalzium-Komplexseife - - o + + o - o o + +
Natrium-Komplexseife o o + o o + + - - o o
Barium-Komplexseife o o + o - + + + o o o
Aluminium-Komplexseife - - - + o - + + - o -
Lehm o o o - o - o - + o -
Polyharnstoffschmierfette 1) o o o - + o o o o + +
Kalzium-Sulfonat- + + - + + o o - - + +
Komplexseife
1) SKF LGHP 2 wurde erfolgreich auf seine Kompatibilität mit Lithium- und Lithium-Komplex-Seifenfetten getestet.
201
Schmierung
202
Ölschmierung
Ölschmierung Tabelle 13
Ölzusätze
Was enthält ein Öl?
Zusatz Funktion
Schmieröl besteht aus einem Gemisch aus
Grundöl und Additiven. Anti-Korrosion Verbessert den Schutz der Lagerflächen
durch das Öl (wasser- oder öllöslich)
Grundöl
Anti-Oxidation Verzögert den Zerfall des Grundöls bei
Schmieröl besteht zu etwa 95 % aus Grundöl, hohen Temperaturen und verlängert so die
das in drei Kategorien eingeteilt werden kann: Schmierstoff-Lebensdauer
203
Schmierung
204
Ölschmierung
Diagramm 2
1000
2
500 5
10
20
200
50
100 7
10
0
20
50 0
50
0
n=
20 10
15 00 r/
0 mi
20 0 n
30 00
00
50
00
10
10
00
0
20
00
0
500
5 1 00
000
00
dm = 0,5 (d + D) [mm]
205
Schmierung
Diagramm 3
1000
500
200
IS
O
VG
10 15
00 00
68
100 0
46
0
32
0
22
0
15
50 0
10
0
68
46
32
20
22
15
10
10
206
Ölschmierung
207
Schmierung
Tabelle 14
Ölschmiersysteme
Beschreibung Das von den Das Öl wird in eine Der Ölförderring Ein Hochdruck- Dosierte Ölmengen
umlaufenden Position über dem hängt locker an einer Ölstrahl wird auf werden per Druckluft
Komponenten Lager gepumpt, Abstandshülse, die Seite jedes auf jedes Lager
des Lagers läuft durch das taucht in die Lagers gerichtet. gerichtet. Öl wird
aufgenommene Lager nach unten Ölwanne ein und in bestimmten
Öl wird im Lager und sammelt sich fördert das Öl zu Intervallen zugeführt,
verteilt und fließt in einer Wanne. Das einer Sammelrinne. bildet einen Film auf
dann zurück in Öl wird gefiltert und Das Öl läuft durch dem Innendurch-
die Wanne. vor der das Lager nach messer der
Rückführung zum unten und wieder Zulaufleitungen,
Lager auf die zurück in die kriecht zu den Düsen
erforderliche Ölwanne. und wird dann in das
Temperatur Lager gefördert.
gebracht.
Geeignete Niedrige und Hohe Drehzahlen Hohe Drehzahlen Sehr hohe Extrem hohe
Betriebsbedingungen mittlere Hohe Betriebs- Drehzahlen Drehzahlen
Drehzahlen temperaturen Niedrige
Betriebstemperaturen
Vorteile/Nachteile Einfach Pumpe, Filter und Nur für waagerechte Relativ geringe Wirtschaftlich
Wirtschaftlich Kühlsystem Wellen geeignet Ölmenge Unterstützt die
erforderlich erforderlich Schmutzabweisung
Konstruktions- Sorgen Sie für ein Sorgen Sie für Sorgen Sie für ein Die Die Öldüsen müssen
empfehlungen Schauglas zur geeignete Schauglas für die Geschwindigkeit korrekt platziert sein.
Sichtkontrolle. Ablaufkanäle – Sichtkontrolle. des Ölstrahls muss Zulaufleitungen von
waagerechte Setzen Sie effektive mindestens 15 m/s bis zu 10 m sind
Kanäle sind zu Dichtungen ein. betragen. möglich.
vermeiden. Sorgen Sie für Ein Filter wird
Die Auslassöffnung geeignete empfohlen.
muss größer als die Ablaufkanäle –
Zufuhröffnung sein. waagerechte
Setzen Sie effektive Kanäle sind zu
Dichtungen ein. vermeiden.
208
Ölschmierung
Bild 12
Ölwechselintervalle
Das Intervall zwischen den Ölwechseln richtet
sich hauptsächlich nach dem Ölschmiersystem,
den Betriebsbedingungen und der verwendeten
Ölmenge. Für alle Schmiermethoden wird eine
Ölanalyse empfohlen, um ein geeignetes
Ölwechselprogramm zu implementieren.
Richtlinien für Ölwechselintervalle finden Sie
in Tabelle 15. Im Allgemeinen gilt: je erschwerter
die Bedingungen, desto häufiger sollte das Öl
analysiert und gewechselt werden.
SKF Kettenöle
Kettenöle
Eigenschaft Kurzzeichen
Bei der Kettenschmierung ist auf einen passen- LHMT 68 LHHT 265 LHFP 150
den Schmierfilm zu achten, besonders in den
Innenteilen der Kette. Ohne geeignete Schmie- Beschreibung Mittlere Hohe Lebensmittel-
rung können vorzeitiger Verschleiß der Ketten- Temperaturen Temperaturen verträglich 7
räder und Kettenverlängerungen auftreten. Grundöl Mineralöl Synthetisches Synthetisches
SKF fertigt Kettenschmiersysteme Esteröl Esteröl
(† Bild 12), die mit drei verschiedenen Ketten- Viskosität/ ISO VG 68 265 mm2/s ISO VG 150
ölen († Tabelle 16) geliefert werden. Viskositäts-
klasse
Tabelle 15
Ölwechselintervalle
209
Schmierung
VORSICHT: Auch wenn die Grundöle kompatibel Die Analyse von Ölproben umfasst in der Regel
sind, können die Zusätze des alten Öls die folgende Faktoren:
Funktion der Additive im neuen Öl verändern.
Weitere Informationen erhalten Sie vom • Viskosität
Schmierstoffhersteller. • Oxidation
• Konzentration von Verschleißpartikeln
• Wassergehalt
Ölanalyse • Rückgang des Gehalts an Zusätzen
Die Ölanalyse ist ein wichtiger Faktor beim
Nachschmieren. Proben sollten in regelmäßigen Die Viskosität eines Öls sollte in der Regel bei
Intervallen entnommen und baldmöglichst nach 10 % der Messbasis liegen. Die Konzentration
der Entnahme gründlich analysiert werden. von Verschleißpartikeln und der Wassergehalt
Auch die Trendbeobachtung ist von großer werden in ppm angegeben (parts per million). Der
Bedeutung für die zuverlässigkeitsorientierte Wassergehalt sollte < 200 ppm sein.
Instandhaltung.
Zusätzlich zur Analyse von Altöl empfiehlt SKF
außerdem, neue Öle zu analysieren. Aufgrund
der wechselnden Umgebungsbedingungen und
verschiedenen Stationen, die ein Ölfass auf dem
Weg vom Hersteller zum Kunden durchläuft, ist
in neuen Ölfässern oftmals eine hohe Anzahl
Partikel zu finden.
Ölprobe
Eine Ölprobe sollte stellvertretend für den wahren
Zustand des Öls sein. SKF empfiehlt die Befol-
gung dieser Richtlinien bei der Entnahme von
Ölproben:
210
Ölschmierung
Bild 13
0,0005 mm 1 2
3 4
211
Schmierung
Tabelle 17
Zwei Verfahren zur objektiven Klassifizierung
des Grads der Verunreinigung von Schmierstoffen ISO-Klassifikation für Verunreinigungen
sind in ISO 4406:1999 genannt. Diese Klassifi- Anzahl der Partikel pro Milliliter Öl Skalenwert
zierungsverfahren beruhen auf der Bestimmung
von Partikelmengen und ihrer größenabhängigen über bis –
Fl sige Verunreinigungen
Zu den flüssigen Verunreinigungen gehören
Wasser, Kraftstoffe, Prozessnebenprodukte und
Chemikalien wie z. B. Glycol. Wasserabscheider
sind immer dann einzusetzen, wenn eine Verun-
reinigung durch Wasser zu erwarten ist. Die Art
des Wasserabscheiders richtet sich nach dem
geschätzten Risiko des Wassereintritts in das
Schmiersystem. Falls erforderlich und wirt-
212
Zentralschmiersysteme
213
Schmierung
Tabelle 18
Auswahlkriterien Vorteile/Nachteile
Schmierfett Öl
Leitungs- und Schmiernippel- Leitung mit großem Durchmesser (infolge eines Leitung mit kleinem Durchmesser
Anforderungen übermäßigen Druckverlusts)
Instandhaltung Die Messung des Fettfüllstands im Behälter ist Die Messung des Ölstands im
komplex. Behälter ist einfach.
Fettauffüllung nicht einfach Ölauffüllung einfach
Abdichtung Die Lager benötigen keine Abdichtung. Die Lagerung muss abgedichtet
Der Schmierstoff hat eine Dichtfunktion. werden, um Ölleckagen und die
Verunreinigung der Umgebung zu
verhindern.
Der Schmierstoff bietet keinen Schutz
vor Verunreinigungen.
214
Zentralschmiersysteme
Tabelle 19
SKF Zentralschmiersysteme
Geeignete Öl Öl Öl Öl
Schmierstoffe Schmierfett mit NLGI- Schmierfett mit NLGI-Klassen Schmierfett mit NLGI- Schmierfett mit NLGI-
Klassen von 000 bis 2 von 000 bis 3 Klassen von 000 bis 2 Klassen von 000 bis 3
Anwendungs- Werkzeug-, Druck- und Metallverarbeitungsmaschinen, Druckmaschinen, Pressen, Öl- und Gasbranche,
beispiele Textilmaschinen sowie Papier- und Zellstoffindustrie, Nutzfahrzeuge, Schwerindustrie
Nutzfahrzeuge Bergbau- und Zementanlagen, Windenergieanlagen
Deckskräne, Kraftwerke
Geeignete Öl Öl Öl
Schmierstoffe
215
Überprüfen
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
Instandhaltungsverfahren . . . . . . . . . . . . . . 218
217
Überprüfen
218
Einführung
Diagramm 1
Instandhaltungsverfahren
Hohe Effizienz
Bedienergestützte Zuverlässigkeit
Bedienergestützte Zuverlässigkeit (Operator Driven Reliability, ODR)
Maschinenbediener sind für ihre Maschine verantwortlich. Sie erkennen
Maschinenstörungen und informieren die übergeordnete Stelle. So wird 8
ein reibungsloser Betrieb sichergestellt.
Zuverlässigkeitsorientierte
Instandhaltung
Zuverlässigkeitsorientierte Instandhaltung (PRM = Proactive
Reliability Maintenance)
Die zuverlässigkeitsorientierte Instandhaltung hilft bei der Feststellung der
Ursachen von Maschinen- und Ablaufstörungen; Maschinen sollen praktisch
ohne ungeplante Stillstände betrieben werden können. Die mittlere
Betriebsdauer zwischen Lagerausfällen (MTBF = Mean Time Between
Failures) von Maschinen und Komponenten verbessert sich deutlich.
Zustandsabhängige Instandhaltung
Zustandsabhängige Instandhaltung (PdM = Predictive Maintenance)
Der Maschinenzustand wird mit Zustandsüberwachungstechnik kontrol-
liert. Da Probleme bereits im Frühstadium erkannt werden, lässt sich die
Maschinenabschaltung besser planen. Ungeplante Stillstände können so
deutlich reduziert werden.
Vorbeugende Instandhaltung
Vorbeugende Instandhaltung (PM = Preventive Maintenance)
Abschaltungen zur Überholung von Maschinen und Anlagen erfolgen in
festgelegten Abständen. Die Instandhaltung erfolgt unabhängig vom
Maschinenzustand. Eine Zustandsüberwachung findet nicht statt.
Reaktive/korrigierende
Instandhaltung
Reaktive/korrigierende Instandhaltung
Reparaturen erfolgen erst nach dem Auftreten von Störungen. Bei
diesem Ansatz lassen sich ungeplante Stillstände nicht vermeiden.
Geringe Effizienz
219
Überprüfen
Vorwarnzeit Lagerausfall
Die Vorwarnzeit
hängt vom Hinter-
grundgeräuschpegel
ab
Zeit
220
Überprüfung im laufenden Betrieb
Geräuschprüfung Bild 1
Temperaturüberwachung
Die Betriebstemperatur sollte an allen Wälzla-
gern überwacht werden. Temperaturerhöhun-
gen bei konstanten Betriebsbedingungen sind
häufig ein Anzeichen von drohendem Lager-
schaden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich
die Temperatur nach jeder Lagerschmierung
erhöht und ein bis zwei Tage erhöht bleiben 8
kann.
Die Temperatur kann mit (berührungsfreien
oder Kontakt-) SKF Thermometern († Bild 2)
gemessen werden. Berührungsfreie Thermo-
meter eignen sich besonders bei schwer
zugänglichen oder gefährlichen Messstellen.
Thermische Anomalien und Wärmepunkte,
die für das Auge unsichtbar sind, lassen sich
auch mit den SKF Wärmebildkameras aufspüren.
Mit Thermographie-Überwachung kann der
Anwender potenzielle Probleme erkennen und
isolieren, ohne dass dazu Produktionsunterbre-
chungen nötig werden.
221
Überprüfen
222
Überprüfung im laufenden Betrieb
Bild 4
Messungen lassen sich Zunahmen in den einzel-
nen Frequenzbereichen bestimmen und Lager-
probleme meist schon im Frühstadium erkennen.
Schwingungsanalyse
Geeignete Messpunkte
Schwingungsmessungen, zum Beispiel mit dem
SKF Machine Condition Advisor († Bild 4), sollten
für jedes Lager an drei unterschiedlichen Stellen
durchgeführt werden († Bild 5).
Waagerecht durchgeführte Messungen erge-
ben meist höhere Schwingungspegel als senk-
recht durchgeführte Messungen, da viele
Maschinen in der Horizontalebene flexibler sind.
Beispielsweise führen Unwuchten zu Radial-
schwingungen mit senkrechten und waagerech-
ten Anteilen. Starke Horizontalschwingungen
sind häufig ein Hinweis auf Unwucht. HINWEIS: Messstellen, Messverfahren und
Bei axialen Messungen werden oft nur Betriebsbedingungen sollten bei jeder Messung
geringe Schwingungspegel gemessen, die, identisch sein, damit die Messwerte vergleichbar
sofern vorhanden, jedoch häufig ein Anzeichen bleiben.
für Schiefstellungen bzw. durchgebogene Wellen
sind.
Geeignete Messzeitpunkte
Schwingungsmessungen sollten nach Möglichkeit
während des Normalbetriebs erfolgen, d.h.
wenn die Lager ihre Betriebstemperatur 8
erreicht haben und die Maschinendrehzahl im
Nennbereich liegt. Bei drehzahlgeregelten
Maschinen sollten die Messungen immer an der
gleichen Stelle im Prozesszyklus erfolgen.
Bild 5
Nicht-Antriebsseite Antriebsseite
senkrecht senkrecht
Antriebsseite
Nicht-Antriebsseite waagerecht
waagerecht
Nicht-Antriebsseite Antriebsseite
axial axial
Motor Arbeitsmaschine
223
Überprüfen
Hüllkurvenbeschleunigungs-Spektrum
gE
0,5
1*BPF1
2*BPF1
3*BPF1
4*BPF1
5*BPF1
6*BPF1
7*BPF1
8*BPF1
9*BPF1
10*BPF1
0,4
0,3
0,2
0,1
0,0
0 5 10 15 20 25 30 35 40
Frequenz [Hz]
224
Überprüfung während der Stillstandszeiten
Bild 6
gereinigt werden. Sollte ein Lager beschädigt
wirken, ist es auszubauen und eingehend zu
überprüfen.
Die Wellen- bzw. Riemenausrichtung sowie
eine aufmerksame Fundament- und Außenprü-
fung der Maschine sind ebenfalls während der
Abschaltung möglich. Jede Unregelmäßigkeit,
auch wenn nur eine Abstandsscheibe fehlt oder
das Fundament kleinere Schäden aufweist,
kann sich negativ auf den Maschinenbetrieb
auswirken. Je früher ein Problem erkannt wird,
desto schneller kann es auch behoben werden.
Weiterführende Informationen zur Maschinen-
ausrichtung finden Sie im Kapitel Ausrichtung,
ab Seite 158.
225
Überprüfen
Frischfett: Altfett:
Braun Gelb
226
Überprüfung während der Stillstandszeiten
Bild 8
227
Schadensdiagnose
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Ursachen für Lagerschäden . . . . . . . . . . . . 230
Einflussfaktoren auf die
Lagergebrauchsdauer . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Schadensdiagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Allgemeine Anzeichen für Lagerprobleme . . 232
Mögliche Ursachen und
Abhilfemaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
229
Schadensdiagnose
• Aufbewahrung
Der richtige Lagerbestand ist ein wichtiger
Aspekt der ordnungsgemäßen Lagerhaltung.
Vermeiden Sie zu große Bestände und gehen
Sie nach dem Prinzip „first in, first out“ vor,
damit gewährleistet ist, dass stets „frische“
Lager im Regal liegen. Dies ist besonders
90% überleben ihre
Maschinen
wichtig bei Lagern mit Dichtungen oder Deck-
scheiben, da diese werkseitig vorgeschmiert
230
Einführung
a b
Schadensentwicklung:
9
Eine harte Verunreinigung
wurde überrollt und verur-
sachte eine Delle in der Lauf-
bahn (a). Die Materialermü-
dung setzte direkt hinter der
Delle ein. Mit der Zeit nimmt
die Schälung immer mehr zu
(b, c). Wird die Maschine
nicht rechtzeitig abgeschaltet,
können Folgeschäden an den
Maschinenkomponenten
auftreten. Außerdem ist die
Ursache des Schadens
womöglich (vollständig)
verschwunden (d).
c d
231
Schadensdiagnose
Tabelle 1
chenermüdung ein und das Metall löst sich von
der Laufbahn. Dieses Symptom ist unter dem Allgemeine Anzeichen für Lagerprobleme
Begriff Schälung bekannt. Schälungen führen
zu weiterer Beschädigung, bis das Lager nicht A Zu starke Wärmebildung † Tabelle 1a
mehr funktionstüchtig ist. B Zu hohe Geräuschpegel † Tabelle 1b
C Zu starke Schwingungen † Tabelle 1c, Seite 234
Der Zeitraum von der ersten (anfänglichen) D Zu starke Wellenbewegung † Tabelle 1d, Seite 234
Schädigung bis zu dem Punkt, an dem das Lager E Zu hohes Reibungsmoment bei der Wellenrotation
† Tabelle 1e, Seite 235
nicht mehr einsetzbar ist, kann stark variieren.
Bei höheren Drehzahlen ist es manchmal nur
eine Frage von Sekunden. Bei großen, langsam
umlaufenden Maschinen kann es Monate dauern.
Die Frage „Wann sollte ich das Lager ersetzen?“
lässt sich am besten durch eine Zustandsüber- Allgemeine Anzeichen für
wachung des Lagers beantworten Lagerschäden
(† Überprüfen ab Seite 216). Anzeichen für Lagerschäden lassen sich in
Bleibt ein beschädigtes Lager unerkannt und der Regel auf einige wenige Symptome
wird vor dem plötzlichen Ausfall nicht ausge- reduzieren, die hier aufgelistet sind. Jedes
tauscht, können Folgeschäden an der Maschine Symptom wird in Kategorien von Zuständen
und ihren Komponenten entstehen. Außerdem unterteilt, die zu diesen Symptomen führen
kann es bei einem plötzlichen Lagerausfall können († Tabelle 1). Jeder Zustand ist mit
schwierig sein, gar unmöglich, die Ursache des einem Zahlencode versehen, der auf praktische
Ausfalls zu ermitteln. Lösungen für diesen bestimmten Zustand
verweist († Tabelle 2 ab Seite 236).
232
Schadensdiagnose
Tabelle 1a Tabelle 1b
233
Schadensdiagnose
Tabelle 1c Tabelle 1d
234
Schadensdiagnose
Vorgespanntes Lager
11 Lager mit falscher Lagerluft installiert VORSICHT!
12 Größere Ausdehnung des Wellenmaterials als des
Wälzlagerstahls (z. B. Edelstahl) Zum Schutz vor Arbeitsunfällen sind vor al-
13 Große Temperaturunterschiede zwischen Welle und len Arbeiten die vorgeschriebenen und er-
Gehäuse
14 Zu langer Verschiebeweg auf einem kegeligen forderlichen Maschinenabschaltungen
Lagersitz durchzuführen.
15 Zu starke Unrundheit von Welle oder Gehäuse
– Lager eingeklemmt
16, 17 Zu feste Passung von Welle und/oder Gehäuse
26 Zu hohe Vorspannung – falsche Montage
(Vorspannung)
Konstruktion
43 Wellen- und/oder Gehäuseschultern nicht fluchtend
mit dem Lagersitz
44 Wellenschulter ist zu groß und verunreinigt die
Dichtungen/Deckscheiben
235
Schadensdiagnose
Tabelle 2
1 Zu wenig Schmierstoff
Fettschmierung
Ölbadschmierung
2 Zu viel Schmierstoff
Zu viel Schmierstoff kann übermäßige Verdrängung und höhere Temperaturen
verursachen.
Fettschmierung
Ölbadschmierung
Maßnahmen:
• Der Füllstand des Ölbads sollte in der Mitte des untersten Wälzkörpers im statischen
Zustand liegen.
• Ölrücklauföffnungen auf Blockierungen untersuchen.
Richtiger • Die Installation eines Schauglases an allen Gehäusen ist eine schnelle und einfache
Füllstand Methode, um den korrekten Ölstand in den Gehäusen zu überprüfen.
236
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
3 Falscher Schmierstoff
Maßnahmen:
• Die Anwendung überprüfen, um die für die jeweiligen Betriebsbedingungen
erforderliche Viskosität des Grundöls (Fett, Öl) und Konsistenz (Fett) zu
ermitteln († Schmierung ab Seite 178).
• Der Direktkontakt von Metallflächen kann zu übermäßiger Wärme und
vorzeitigem Verschleiß führen und somit zu höheren Geräuschpegeln.
• Die Mischbarkeit prüfen, falls der Fett- oder Öltyp gewechselt wurde.
• Fettkonsistenz prüfen.
• Betriebsviskosität prüfen.
4 Falsches Schmiersystem
Maßnahmen:
• Betriebsdrehzahl überprüfen und Betriebstemperatur messen.
• Ermitteln, ob Schmierstoff und Schmiersystem geeignet sind
• Der Wechsel von Fett zu Öl kann eine einfache Lösung sein.
• Der Wechsel von Ölschmierung zu Ölumlaufschmierung kann eine einfache
Lösung sein.
• Die Installation eines Zusatzkühlers an einem vorhandenen
Ölschmiersystem kann ebenfalls viele wärmebedingte Störungen
vermeiden.
• Wenden Sie sich an SKF oder an den Ausrüstungshersteller bezüglich der
spezifischen Anforderungen.
• Prüfen Sie die Drehzahlwerte im Produkthandbuch des Herstellers. SKF
Werte für Referenz- und Grenzdrehzahlen enthält der Interaktive SKF
Lagerungskatalog unter [Link].
5 Zu dichte Gehäusedichtungen
Maßnahmen:
• Wellendurchmesser prüfen; er muss für die jeweils verwendete
Federdichtung dimensioniert sein, um übermäßige Reibung zu vermeiden.
Alternativ die Dichtung durch eine Dichtung mit der richtigen
Federspannung ersetzen.
• Sicherstellen, dass die Dichtungen ordnungsgemäß geschmiert sind.
• Dichtlippen auf Verschleiß untersuchen.
• Filzdichtungen sollten vor dem Einbau mit heißem Öl getränkt werden.
Maßnahme:
• Die benachbarten Komponenten der Dichtungen prüfen:
– Höhe der Anlauffläche († Interaktiver SKF Lagerungskatalog unter
[Link])
– Möglichkeit der Aufnahme axialer Verschiebung im Falle der
Wellenausdehnung
Richtige Höhe
237
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Überlegungen:
• Bei Verwendung mehrerer Berührungsdichtungen zum Ausschluss von
Verunreinigungen nehmen Reibung und Wärme zu.
• Vor dem Hinzufügen zusätzlicher Dichtungen zu einer Anwendung sind die
thermischen Auswirkungen auf Lager und Schmierstoff zu berücksichtigen.
• Außerdem muss der zusätzliche Energiebedarf für die Ausrüstungsrotation
in Betracht gezogen werden.
Maßnahmen:
• Ausrichtung prüfen und entsprechend korrigieren.
• Wenn sich Schiefstellungen nicht vermeiden lassen, kann es u. U.
erforderlich sein, die Lagerluft oder die Spalte zwischen den Dichtungen
außerhalb des Lagers zu vergrößern.
Überlegungen:
• Dichtlippen haben eine Grenzdrehzahl. Überschreiten die
Betriebsdrehzahlen diese Grenzen, entstehen Schäden an der Dichtlippe
und Fettleckagen.
• Wurde die Betriebsdrehzahl erhöht oder wird ein Lager mit einer anderen
Dichtung verwendet, ist sicherzustellen, dass die Lagerdichtung die
Drehzahl aufnehmen kann.
Berührungsdichtungen • Berührungsdichtungen erzeugen mehr Wärme als reibungsarme
Dichtungen, Deckscheiben oder offene Lager.
Überlegungen:
• Trockenlaufende Berührungsdichtungen können dem System viel Wärme
zuführen.
238
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
10 Dichtungen weisen die falsche Richtung auf und lassen kein Fett austreten
Maßnahme:
• Prüfen Sie die Anwendungszeichnung oder wenden Sie sich an den
Ausrüstungshersteller, um die geeignete Ausrichtung der Dichtungen für die
Ausrüstung zu bestimmen.
Maßnahme:
• Dichtungen müssen korrekt ausgerichtet werden, um das Fett im und
Verunreinigungen vom Lager fernzuhalten.
Maßnahme:
• Verpackung prüfen und sicherstellen, dass die Lagerluft des neuen Lagers
mit der Originalspezifikation übereinstimmt.
6 21
0/C3 • Überhitzt sich ein Lager nach dem Austausch und erfordert die Anwendung
eine größere Lagerluft, wenden Sie sich an den Technischen SKF
Beratungsservice zwecks Informationen zu den Auswirkungen von
zusätzlicher Lagerluft auf die Ausrüstung sowie zum Lager.
• Alle Abmessungen prüfen, da sich Komponentenverschleiß auf die Lagerluft
auswirken kann.
9
12 Größere Ausdehnung des Materials der Welle (und des Gehäuses) als des
Wälzlagerstahls
Reduzierte
Lagerluft Überlegungen bei der Neukonstruktion oder Rekonditionierung:
• In einigen Fällen können sich Wellen- und Gehäusematerialien ändern, z. B.
eine Welle aus nichtrostendem Stahl, um den Lebensmittelbestimmungen
zu entsprechen, oder ein Aluminiumgehäuse, um das Ausrüstungsgewicht
zu reduzieren.
• Wenn das Wellenmaterial einen höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten
Verschiedene
als Wälzlagerstahl hat, nimmt die radiale Lagerluft weiter ab. Bei
Wärmeaus-
bestimmten Wellenmaterialien aus nichtrostendem Stahl (Reihe 300) ist
dehnungs-
entweder eine etwas losere Wellenpassung oder ein Lager mit größerer
koeffizienten
radialer Lagerluft erforderlich, z. B. von CN auf C3, C3 auf C4 usw.
• Wenn ein Gehäuse aus einem Material mit einem höheren
Wärmeausdehnungskoeffizienten als Wälzlagerstahl, z. B. Aluminium,
Warm verwendet wird, kann eine etwas festere Passung erforderlich sein, damit
sich der Außenring nicht im Gehäusesitz drehen kann.
Maßnahme:
• In beiden Fällen kann es notwendig sein, die Auswirkungen des neuen
Wellen- oder Gehäusewerkstoffs auf die Lagerluft zu berechnen und das
Lager entsprechend auszutauschen.
239
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Wellen- und Gehäusetemperaturen dicht am Lager prüfen.
• Wenn es begründet ist, ein Lager mit größerer Lagerluft wählen, um eine
Vorspannung zu verhindern, z. B. von CN auf C3, C3 auf C4 usw.
Maßnahmen:
• Kleine Pendelkugellager: Nach dem Einbau auf der Welle prüfen, ob sich der
Außenring leicht ausschwenken lässt. Falls nicht, das Lager ausbauen und
den Einbauprozess von Anfang an neu beginnen.
• Große Pendelkugellager, Pendelrollen- und CARB Toroidalrollenlager: Die
resultierende Lagerluft nach dem Einbau mit der ursprünglichen Lagerluft
vergleichen. Anhang F ab Seite 402 listet die Höchstwerte für die
Lagerluftverminderung auf. Ist keine ausreichende Lagerluft vorhanden, das
Lager ausbauen und den Einbauprozess von Anfang an neu beginnen.
• Für einen geeigneten Einbau von Pendelkugellagern das SKF Drive-up- oder
Anzugswinkelverfahren verwenden, für Pendelrollen- und CARB
Toroidalrollenlager das SKF Drive-up- oder Lagerluftverminderungs-
verfahren nutzen. Das bewährte SKF Drive-up-Verfahren († Seite 57) ist
eine einfache Methode, um die richtige Betriebslagerluft ohne die
Verwendung von Fühlerlehren zu erzielen. Für sehr große Lager das
SENSORMOUNT-Verfahren († Seite 67) verwenden.
240
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Eine flache Auflagefläche sicherstellen, um Kippfuß zu vermeiden.
Abstandsscheiben sollten die gesamte Fläche des Gehäuseunterteils
bedecken.
• Die Gehäuseaufspannfläche muss starr genug sein, um ein Verbiegen
zu vermeiden.
• Wellen- und Gehäusesitze auf Rundheit (Unrundheit) untersuchen
(† Anhang D-1, Seite 386).
• Bei Bedarf neu bearbeiten.
Maßnahmen:
9
• Sicherstellen, dass das installierte Lager die richtige Lagerluft aufweist.
• Ist die Welle neu oder runderneuert, die Abmessungen des Lagersitzes
sorgfältig auf Maß- und Formgenauigkeit untersuchen († Anhang D-1,
Lagerluft Seite 386).
nach dem • Vor dem Ergreifen korrigierender Maßnahmen die Abmessungen der
Einbau Gehäusebohrung prüfen.
• Entsprechen alle Abmessungen der Spezifikation, kann ein Lager mit einer
größeren Lagerluft erforderlich sein.
• Eine feste Passung auf der Welle und im Gehäuse führt wahrscheinlich zu
Passung einer zu kleinen Betriebslagerluft († Radiale Befestigung der Lager ab
Seite 31).
241
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Sicherstellen, dass das installierte Lager die richtige Lagerluft aufweist.
• Ist das Gehäuse neu oder runderneuert, die Abmessungen des Lagersitzes
sorgfältig auf Maß- und Formgenauigkeit untersuchen († Anhang D-1,
Seite 386). Den Gehäusesitz auf die geeignete Passung nachschleifen. Wenn
Passung dies nicht möglich ist, ein Lager mit einer größeren Lagerluft verwenden.
Lagerluft • Eine feste Passung auf der Welle und im Gehäuse führt wahrscheinlich zu
nach dem einer zu kleinen Betriebslagerluft († Radiale Befestigung der Lager ab
Einbau Seite 31).
• Bei einer Umfangslast am Innenring führt eine feste Passung im Gehäuse zu
einer Fixierung des frei beweglichen Lagers, was eine Axialbelastung und zu
starke Wärme hervorruft.
Beispiele:
• Übergang von einer Kupplung zu einem Riemenantrieb.
• Übergang von einer Kupplung zu einer Seilscheibe.
• Erhöhung der Drehzahl eines Ausrüstungsteils.
Maßnahme:
• Leistungsänderungen bei einem Ausrüstungsteil sollten mit dem
Erstausrüster besprochen werden.
242
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahme:
• Die Gehäuse mithilfe der geeigneten Ausrüstung und Abstandsscheiben
senkrecht neu ausrichten († Ausrichtung ab Seite 158).
Maßnahme:
• Die Gehäuse mithilfe der geeigneten Ausrüstung und Abstandsscheiben neu
ausrichten († Ausrichtung ab Seite 158).
Maßnahme:
• Beim Einbau/bei der Montage sicherstellen, dass die Axialbelastung von der
„hohen“ Schulter aufgenommen wird.
Maßnahmen:
• Den Rotor auf Schmutzansammlungen/Verunreinigungen untersuchen.
• Die Ausrüstung wieder ins Gleichgewicht bringen.
• Ein zu großer Gehäusesitz führt zudem zu Schwingungen und zum Wandern
des Außenrings.
243
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahme:
• Sicherstellen, dass das Radiallager axial und das Axiallager radial entlastet
wird. Damit sich der Außenring des Axiallagers nicht dreht, muss ein
Anschlag vorhanden sein, z. B. hat ein Vierpunktlager in der Regel
Haltenuten im Außenring.
Maßnahmen:
Wellenaus- • Abstandsscheiben zwischen Gehäuse und Deckel einsetzen, um eine geeignete
dehnung Lagerluft zwischen Deckel und Außenring-Stirnseite zu erhalten, sodass
eine axiale Vorspannung der Lager vermieden wird.
• Nach Möglichkeit eine axiale Federlast auf den Außenring wirken lassen, um
die axiale Lagerluft im Lagersystem zu reduzieren.
• Die Bestimmung der erwarteten Wellenausdehnung sollte deutlich machen,
wie viel Lagerluft zwischen der Stirnseite des Lageraußenrings und dem
Gehäusedeckel benötigt wird.
Maßnahmen:
• Zusätzliche äußere Belastungen sind anzuwenden oder es werden externe
Spannvorrichtungen benötigt.
• Alternativ kann ein Lager mit einer anderen Lagerluft oder eine andere
Lagerausführung erforderlich sein.
• Kleinere Baugrößen des Lagers können ebenfalls eine Lösung sein.
244
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Mit dem Ausrüstungshersteller die geeigneten Einbauverfahren abstimmen,
um das Endspiel (axiale Lagerluft) oder die Vorspannung in der Ausrüstung
einzustellen.
• Mit einer Messuhr die axiale Wellenbewegung (während und) nach der
Anstellung messen.
Maßnahmen:
• Dichtungsanordnung auf Folgendes untersuchen:
– Die richtige Dichtung wurde verwendet.
– Die Dichtung wurde korrekt eingebaut.
– Es gibt keinen Dichtungsverschleiß, Dichtungsschaden oder
Schmierstoffleck.
• Die Schmierfrist muss u. U. verkürzt werden. Wird frisches Fett häufiger in
kleinen Mengen zugeführt, kann verunreinigtes Fett eher aus dem Lager/
Gehäusehohlraum austreten († Nachschmieren ab Seite 192).
• Den Ersatz offener Lager durch abgedichtete Lager erwägen. 9
Maßnahmen:
• Unebenheiten entfernen und sicherstellen, dass alle bearbeiteten
Oberflächen glatt sind.
• Das Gehäuse und alle Komponenten im Gehäuse vor dem Einbau eines
neuen Lagers schmieren.
• Der angewandte Schmierstoff muss sauber sein und darf keine Verunreini-
gungen enthalten. (Schmierfettbehälter sind zu verschließen und ordnungs-
gemäß zu lagern.)
245
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Gehäusedichtungen überprüfen. Sie müssen verhindern, dass flüssige
Verunreinigungen eindringen.
• Die Schmierfrist muss u. U. verkürzt werden. Wird frisches Fett häufiger in
kleinen Mengen zugeführt, kann verunreinigtes Fett eher aus dem Lager/
Gehäusehohlraum austreten († Nachschmieren ab Seite 192).
Maßnahme:
• Wellensitz metallbeschichten und auf die geeignete Größe nachschleifen
(† Radiale Befestigung der Lager ab Seite 31).
Maßnahmen:
• Gehäusesitz metallbeschichten und auf die geeignete Größe nachschleifen
(† Radiale Befestigung der Lager ab Seite 31).
• Bei großen Gehäusen kann die Bearbeitung des Sitzes auf einen größeren
Durchmesser und die Verwendung einer Buchse eine Lösung sein.
Unwuchtbelastung
Maßnahmen:
• Beseitigen Sie die Quelle der Unwucht.
• Die Maschine wieder ins Gleichgewicht bringen.
246
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
32 Die Wellenmutter sitzt lose auf der Welle oder der Spannhülse.
Maßnahmen:
• Die Wellenmutter anziehen, um die geeignete Position des Innenrings zu
erhalten (Lagerluft) († Einbau von Wälzlagern ab Seite 44).
• Die Wellenmutter korrekt sichern, z. B. mit einer Sicherungsscheibe, wenn
der Einbau abgeschlossen ist.
Beispiele:
• Ein Paar satzweise einsetzbarer Schrägkugellager ist nicht korrekt
verspannt.
• Dies kann zu einer größeren axialen Lagerluft im Lagerpaar und dadurch zu
Schäden durch Gleitbewegungen der Kugeln (Anschmieren), zu erhöhten
Geräuschpegeln und Schmierungsproblemen führen.
• Die fehlerhafte Verspannung des Lagers wirkt sich auch auf die Positionierung
der Welle aus.
Maßnahme:
• Sicherstellen, dass die Sicherungsvorrichtung beide Lager an ihrer Wellenschulter
9
oder dem Abstandshalter positioniert.
Maßnahme:
• Bearbeiten Sie das Anschlussmaß, um die geeignete Unterstützung zu
erhalten.
247
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Mithilfe von Federn oder Wellscheiben kann eine geeignete Axialbelastung
erzeugt werden, um die Wälzkörper kontinuierlich zu belasten (vor allem in
Anwendungen mit Kugellagern).
• Prüfen Sie die erforderliche ursprüngliche Lagerluft im Lager und passen
Sie die Wahl der Lagerluft ggf. an.
Maßnahmen:
• Lager austauschen.
• Beim Einbau niemals mit harten Gegenständen auf das Lager schlagen.
Stets eine Montagehülse verwenden.
• Überprüfen Sie die Einbauverfahren, um sicherzustellen, dass keine Kräfte
über die Wälzkörper angewandt werden († Mechanischer Einbau ab
Seite 53).
• Einen Wälzlager-Einbauwerkzeugsatz verwenden. (Der SKF Wälzlager-
Einbauwerkzeugsatz ist ein hervorragendes Werkzeug für kleinere Lager.)
Maßnahmen:
• Die Welle der Standby-Ausrüstung regelmäßig drehen, um die
Auswirkungen der Schwingungen zu reduzieren.
• Die Trennung von Ausrüstung und Schwingung wäre die optimale Lösung,
ist aber nicht immer durchführbar.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
248
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Nur Hochqualitätslager verwenden.
• Beschädigte Lager auf Schiefstellung untersuchen. Bei Bedarf neu
ausrichten.
• Beschädigte Lager auf mögliches ovales Verklemmen (Einklemmen)
untersuchen. Sitze bei Bedarf reparieren und bearbeiten.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
Maßnahmen:
• Betriebsviskosität des Schmierstoffs unter Berücksichtigung der echten
Betriebsbedingungen überprüfen.
• Um Verschleißpartikel abzuführen, ist ein häufigeres Nachschmieren in
Erwägung zu ziehen.
• Den Zustand der Dichtungsanordnung prüfen.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
Maßnahmen:
• Die Schadensquelle identifizieren und geeignete Maßnahmen ergreifen,
z. B. keine Schläge durch die Wälzkörper beim Einbau, Dichtungsaustausch
zwecks Ausschluss von Verunreinigungen, sachgemäßes Schleifen der
Ausrüstung usw.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
249
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Beim Stillstand:
• Eine Verätzung (Korrosion) tritt bei Inaktivität der Ausrüstung und am
häufigsten in fettgeschmierten Lagern auf.
• Schäden durch statische Verätzung treten in der Regel im Abstand der
Wälzkörper auf.
Maßnahmen:
• Dichtungssystem überprüfen.
• Dichtungsanordnung durch die Installation einer schützenden Deckscheibe
und/oder Schleuderscheibe nachrüsten.
• Wird frisches Fett häufiger in kleinen Mengen zugeführt, kann dadurch
verunreinigtes Fett eher aus dem Lager/Gehäusehohlraum austreten
(† Nachschmieren ab Seite 192).
• Die Welle regelmäßig drehen, um die schädigenden Auswirkungen der
statischen Verätzung zu reduzieren.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
Maßnahmen:
• † Lösungscodes 39 und 41.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
Maßnahmen:
• Den Bereich von 500 ¥ auf 1 000 ¥ vergrößern, um Krater zu erkennen.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
Maßnahmen:
• Sicherstellen, dass die Ausrüstung korrekt geerdet ist.
• Wenn die ordnungsgemäße Erdung das Problem nicht behebt, stehen u. a.
folgende Alternativlösungen zur Verfügung: INSOCOAT Lager (mit isolierender
Beschichtung), Hybridlager (mit Wälzkörpern aus Keramik) oder eine isolierende
Hülse in der Gehäusebohrung.
• † Lagerschäden und ihre Ursachen ab Seite 288.
250
Schadensdiagnose
Tabelle 2 Fortsetzung
Maßnahmen:
• Scheiben (und Muttern) niemals wiederverwenden.
• Beachten Sie, dass KMFE-Wellenmuttern einen integrierten Abstandshalter
haben, um diese Art von Schäden zu vermeiden. Alternativ kann ein
Zwischenring zwischen Lager und Wellenmutter eingesetzt werden.
Maßnahmen:
• Sicherstellen, dass der Schulterdurchmesser den Empfehlungen im
Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter [Link] entspricht.
• Wellenschulter bearbeiten, um die Dichtungen/Deckscheiben zu reinigen.
Richtige Höhe
251
Ausbau
253
Ausbau
• kleine Lager: Bohrungsdurchmesser gedreht, damit die Lastzone auf einen neuen
d ≤ 80 mm Bereich der Laufbahn trifft.
• mittlere Lager: Bohrungsdurchmesser
80 mm < d < 200 mm
• große Lager: Bohrungsdurchmesser Vorbereitungen für den Ausbau
d ≥ 200 mm Nehmen Sie sich Zeit für die Vorbereitung, dies
vereinfacht den Ausbau. Prüfen Sie die Montage-
Waschen Sie das Lager nach dem Ausbau mit zeichnung(en), falls vorhanden, und studieren
einem geeigneten Reinigungslösungsmittel und Sie die Lagerung. Vor Beginn der Arbeiten
trocknen Sie es sorgfältig ab. Untersuchen Sie beachten Sie bitte folgende Hinweise:
alle Lagerteile, insbesondere Laufbahnen, Wälz-
körper und Käfig, auf Verschleiß oder Schäden. • Sorgen Sie für eine gründliche Reinigung des
Wenn das Lager wiederverwendet werden Anwendungsbereichs und der Umgebung.
kann, schützen Sie es durch eine sorgfältige • Halten Sie geeignete Behälter bereit, um
Beschichtung mit Schmierfett, Öl oder einer Schmierstoffproben zu entnehmen und
Rostschutzflüssigkeit vor Korrosion und ver- verbrauchten Schmierstoff aufzufangen.
packen es neu. • Stellen Sie ein geeignetes Reinigungslösungs-
Bei kleinen abgedichteten Lagern sowie mittel bereit, z. B. Benzin, Kerosin oder eine
äußerst verunreinigten oder mit oxidiertem starke Waschlauge, um Welle, Gehäuse und
Schmierstoff verkrusteten Lagern lohnt sich Lager zu reinigen, falls es wiederverwendet
eine Reinigung normalerweise nicht. In der werden soll.
Regel ist es wirtschaftlicher, das alte Lager zu
entsorgen und durch ein neues zu ersetzen. HINWEIS: Im Hinblick auf den Umweltschutz
rät SKF vom Gebrauch chlorhaltiger Lösungs-
HINWEIS: Markieren Sie vor dem Ausbau die mittel aller Art ab.
relative Position des Lagers im Gehäuse (oder
auf der Welle) († Bild 1). Beim Wiedereinbau
eines unbeschädigten Lagers wird der still-
stehende Ring üblicherweise um 120 bis 180°
254
Ausbau von Wälzlagern
• manueller Ausbau
• Ausbau mit hydraulisch unterstützten
Werkzeugen
• Ausbau mithilfe der Druckölmethode
• Ausbau mithilfe von Wärme
10
255
Ausbau
Manueller Ausbau
Unterstützen Sie die Welle nach Möglichkeit in
einem geeigneten Schraubstock († Bild 2), um
Beschädigungen von Welle oder Lager während
des Ausbaus zu vermeiden.
Kleine Lager können mithilfe eines mechani-
schen Abziehers von der Welle ausgebaut werden.
Die Haken müssen am Innenring oder an einer
benachbarten Komponente, z. B. einem Laby-
rinth, angesetzt werden († Bild 3).
Lassen sich die Haken nicht am Innenring oder
an einer geeigneten benachbarten Komponente
ansetzen, ziehen Sie das Lager über den Außen-
ring ab. Um Schäden beim Ausbau zu vermeiden,
empfiehlt SKF, den Außenring während des
Bild 3
Lagerausbaus zu drehen († Bild 4). Wenn
dieses Verfahren zum Einsatz kommt, rät SKF
allerdings von einer Wiederverwendung des
Lagers ab.
Bild 4
256
Ausbau von Wälzlagern
Bild 5
Steht kein geeigneter Abzieher zur Verfügung,
können ein Hammer und ein Durchtreiber aus
weichem Metall oder ein ähnliches Werkzeug
verwendet werden, um das Lager vom Sitz zu
treiben. Schlagen Sie mit einem Hammer leicht
und gleichmäßig rundherum auf die gesamte
Stirnseite des Innenrings († Bild 5). Gehen Sie
bei dieser Technik äußerst vorsichtig vor, da
hierbei leicht die Welle beschädigt werden kann.
SKF rät außerdem von einer Wiederverwendung
des Lagers ab, da beim Ausbau nicht erkennbare
Schäden am Lager aufgetreten sein können.
Bild 6
10
257
Ausbau
258
Ausbau von Wälzlagern
Bild 10
Werden häufig Innenringe mit unterschiedli-
chen Durchmessern ausgebaut, empfiehlt SKF
die Verwendung einer verstellbaren elektrischen
SKF Abziehvorrichtung. Diese elektrischen
Induktions-Anwärmgeräte († Bild 10) erwär-
men den Innenring rasch, ohne dass die Welle
dabei erwärmt wird. Soll der Innenring wieder-
verwendet werden, ist er nach dem Ausbau zu
entmagnetisieren.
Für den häufigen Ausbau von Innenringen
mittlerer und großer Zylinderrollenlager, z. B.
Walzenlager in Walzwerken, empfiehlt SKF die
Verwendung einer festen elektrischen SKF
Abziehvorrichtung.
Thermoringe und Induktions-Anwärmgeräte
sind im SKF Sortiment enthalten. Weitere Infor-
mationen finden Sie unter [Link].
VO RSIC HT!
Treffen Sie Vorkehrungen, um die Gefahr
schwerer Verletzungen zu vermeiden.
Bringen Sie z. B. eine Wellenmutter am
Wellenende an, um den Verfahrweg des
Lagers zu begrenzen, wenn es sich abrupt
löst.
Bild 11
10
259
Ausbau
Manueller Ausbau
VORS IC HT!
Kleine Lager können mithilfe eines mechani-
Treffen Sie Vorkehrungen, um die Gefahr
schen Abziehers ausgebaut werden, der am
schwerer Verletzungen zu vermeiden. Brin-
Innenring angreift. Verwenden Sie selbstzent-
gen Sie z. B. eine Wellenmutter am Wellen-
rierende Abzieher mit Federmechanismen, um
ende an, um den Verfahrweg des Lagers zu
das Verfahren zu vereinfachen und Schäden am
begrenzen, wenn es sich abrupt löst.
Lagersitz zu vermeiden.
Lassen sich die Haken des Abziehers nicht am
Innenring ansetzen, ziehen Sie das Lager über
den Außenring ab oder verwenden einen Abzieher
in Kombination mit einem Trennstück
(† Bild 12).
Ausbau eines auf einer Spannhülse
Ausbau mit einem hydraulisch unterstützten montierten Lagers
Abzieher Das für den Ausbau eines auf einer Spannhülse
Größere Lager erfordern in der Regel einen montierten Lagers eingesetzte Verfahren hängt
hohen Kraftaufwand und sollten von ihrem von folgenden Faktoren ab:
kegeligen Sitz mithilfe eines hydraulisch unter-
stützten Abziehers entfernt werden († Bild 6, • Lagergröße
Seite 256). Diese Abzieher sind üblicherweise • Art der Anordnung: glatte oder abgesetzte
für Lager mit einem Außendurchmesser von bis Welle († Bild 14)
zu 500 mm erhältlich. • Ausführung der Spannhülse: mit oder ohne
Ölzuführbohrungen und Ölverteilungsnuten
Ausbau mithilfe der Druckölmethode für die Öleinspritzung († Bild 15)
Mittlere und große Lager lassen sich viel leichter
und sicherer von konischen Wellen ausbauen, In jedem Fall beginnt der Ausbau mit folgenden
wenn die Druckölmethode verwendet wird. Bei Schritten († Bild 16):
diesem Verfahren wird Öl (mit einer Viskosität
von ca. 900 mm²/s bei 20 °C) unter Hochdruck • Entfernen Sie überschüssigen Schmierstoff
über die Zuführbohrung und die Verteilungsnut und wischen Sie die Anordnung ab.
zwischen die beiden kegeligen Passflächen
gespritzt. Dies reduziert die Reibung zwischen
den beiden Oberflächen ganz erheblich und
erzeugt eine Axialkraft, die das Lager von seinem
Sitz trennt († Bild 13).
Bild 12 Bild 13
260
Ausbau von Wälzlagern
Bild 14 Bild 15
Bild 16
10
a b
c d
261
Ausbau
Manueller Ausbau: glatte Wellen in eine Nut in der Welle eingepasst und von
Kleine Lager, die auf einer Spannhülse und einer einem einteiligen Ring in Position gehalten wird.
glatten Welle montiert sind, können wie folgt Platzieren Sie die Hydraulikmutter so auf der
ausgebaut werden: Klopfen Sie mit einem pas- Spannhülse, dass der Kolben nach außen weist.
senden Hammer auf einen kleinen Stahlblock, Achten Sie darauf, dass ein Spalt zwischen
gleichmäßig um die Stirnseite des Lagerinnen- Lager und Mutter bleibt, der größer als der
rings herum († Bild 17). Davor muss die ursprüngliche axiale Verschiebeweg ist. Schließen
Hülsenmutter einige Umdrehungen gelockert Sie die Hydraulikpumpe an die Hydraulikmutter
werden. Um den Wiedereinbau zu erleichtern, an. Wenn die Hydraulikmutter unter Druck
markieren Sie die Position der Hülse auf der gesetzt wird, drückt der Kolben die Spannhülse
Welle. Nachdem sich das Lager gelöst hat, ent- unter den Abstützring, bis sich das Lager löst.
fernen Sie Wellenmutter, Sicherungsscheibe, Um die Hydraulikmutter zu entleeren, öffnen
Lager und Hülse vollständig von der Welle. Um Sie das Ölablassventil der Hydraulikpumpe und
den Ausbau zu vereinfachen, dehnen Sie die drücken den Kolben zurück in seine ursprüngliche
Hülse ein wenig, indem Sie einen kleinen Kunst- Position, indem Sie die Mutter auf das Gewinde
stoffkeil oder Schraubendreher in den Schlitz der Hülse aufschrauben. Dann trennen Sie die
der Hülse schieben. Hydraulikpumpe und entfernen den Anschlag.
Schließlich schrauben Sie die Mutter von der
HINWEIS: Der in Bild 18 gezeigte Stahlblock Hülse ab und entfernen Lager und Hülse von
ist ein Segment eines gedrehten Rings und kann der Welle.
anhand der Abmessungen in den Produkttabellen
des Interaktiven SKF Lagerungskatalogs unter HINWEIS: Detaillierte Informationen über SKF
[Link] einfach angefertigt werden. Hydraulikmuttern enthält der Abschnitt Hydrau-
likwerkzeuge ab Seite 73. Nützliche Hinweise
Manueller Ausbau: abgesetzte Wellen zum Gebrauch finden Sie im Abschnitt Die
Kleine Lager, die auf einer Spannhülse und Druckölmethode ab Seite 62.
einer abgesetzten Welle montiert sind, können
wie folgt ausgebaut werden: Setzen Sie einige
kurze, kräftige Hammerschläge auf eine an der
Wellenmutter der Spannhülse angesetzte
Schlagkappe († Bild 19). Nachdem sich das
Lager gelöst hat, entfernen Sie Wellenmutter,
Sicherungsscheibe und Lager vollständig und
ziehen die Hülse und den Abstützring von der
Welle ab. Um den Ausbau zu vereinfachen,
dehnen Sie die Hülse ein wenig, indem Sie einen
Bild 17
kleinen Kunststoffkeil oder Schraubendreher in
den Schlitz der Hülse schieben.
262
Ausbau von Wälzlagern
Bild 18
d1
d1 2
5
30°
-db+Ba Ba
60°
d1 da db
Bild 19
Bild 20
10
263
Ausbau
264
Ausbau von Wälzlagern
Bild 23
mutter, der dem Lagerinnenring gegenüberliegt,
mit einer Molybdändisulfidpaste oder einer ähn-
lichen reibungsmindernden Substanz. Ziehen
Sie die Wellenmutter fest, bis sich die Abziehhülse
löst. Schließlich entfernen Sie Hülse und Lager
von der ordnungsgemäß unterstützten Welle.
a
Bild 22
Bild 24
10
265
Ausbau
VO RSIC HT!
Treffen Sie Vorkehrungen, um die Gefahr
schwerer Verletzungen zu vermeiden.
Bringen Sie z. B. eine Wellenmutter für die
Endscheibe am Wellenende an
(† Bild 25), um den Verfahrweg der
Abziehhülse zu begrenzen, wenn sie sich
abrupt löst.
266
Ausbau von Wälzlagern
Bild 27
andere Bohrung zwischen Hülse und Lagerboh-
rung. Der Öldruck zwischen den Passflächen
steigt, bis er abrupt abfällt und dadurch anzeigt,
dass sich die Passflächen getrennt haben. Beim
Anziehen der Wellenmutter, z. B. mit einem
Schlagschlüssel, löst sich die Hülse. Trennen Sie
die Hydraulikpumpen und ziehen Sie die Hülse
mithilfe der Wellenmutter vollständig von der
Welle ab. Entfernen Sie schließlich das Lager.
Manueller Ausbau
Lager mit einem Außendurchmesser von bis zu
120 mm, die in einer Gehäusebohrung ohne
Schultern montiert sind, können mit einer
gegen den Lageraußenring angesetzten Schlag-
kappe und einem Hammer entfernt werden.
Verwenden Sie hierfür den SKF Wälzlager-
Einbauwerkzeugsatz († Seite 72). Größere
Lager erfordern eine größere Kraft beim Ausbau
und sollten mit einer Presse entfernt werden.
Lässt eine integrierte Schulter hinter dem
Lager in der Gehäusebohrung die Verwendung Bild 29
10
einer Schlagkappe oder Presse nicht zu, ver-
wenden Sie einen Hammer und einen Durch-
treiber aus weichem Metall, um das Lager aus
dem Gehäuse zu pressen. Schlagen Sie mit
einem Hammer leicht und gleichmäßig rundhe-
rum auf die gesamte Stirnseite des Außenrings
(† Bild 27). Gehen Sie bei dieser Technik
äußerst vorsichtig vor, da hierbei leicht Lager und
Gehäusebohrung beschädigt werden können.
Gehäuseschultern mit Gewindelöchern
(† Bild 28) oder Schlitzen († Bild 29) ermög-
lichen den Einsatz von Schrauben, eines Lage-
rabziehers oder eines Hammers und eines
Durchtreibers, um das Lager aus dem Gehäuse
zu pressen.
267
Ausbau
Bild 31
Kleine, in einem Gehäuse montierte Lager mit
einem Bohrungsdurchmesser von 7 bis 60 mm
können aus der Gehäusebohrung mithilfe eines
Innenabziehers und eines Gleithammers entfernt
werden, z. B. mit dem SKF Innenabzieher-
Werkzeugsatz († Bild 30).
Führen Sie hierzu die Haken des geeigneten
Abziehers durch die Lagerbohrung, indem Sie
den Federmechanismus betätigen, um die
Schenkel zusammenzudrücken a). Wenn Sie
den Federmechanismus wieder loslassen,
umgreift der Abzieher fest die Innenringschulter
(b). Das Lager lässt sich aus der Gehäusebohrung
ziehen, indem wiederholt mit dem Gleithammer
(Ausbauwerkzeug) auf den Anschlagring
geschlagen wird (c).
Bild 30
a b
268
Ausbau von Wälzlagern
269
Ausbau
Nicht vergessen
SKF Lagereinheiten († Bild 35) sind als
Stehlagereinheiten, Flanschlagereinheiten und
Spannlagerkopfeinheiten verfügbar. Je nach
Lagergröße und -typ können sie mithilfe eines
der folgenden Verfahren auf der Welle befestigt
werden († Bild 36):
• Gewindestift-Verriegelung (a)
• Exzenterringbefestigung mit einfachem
Gewindestift (b)
• Spannhülsenbefestigung (c)
• SKF ConCentra Befestigungstechnik (d, e)
• Zylinderringbefestigung mit doppeltem
Gewindestift (f)
Daher können sich das Ausbauverfahren und die delten Oberflächen mit Schmierfett, Öl oder
dafür geeigneten Werkzeuge unterscheiden. Zu Rostschutzflüssigkeit, um Korrosion
den geeigneten Werkzeugen gehören: vorzubeugen.
270
Ausbau von Lagereinheiten
Bild 36
VORS IC HT!
Zum Schutz vor Arbeitsunfällen sind vor
allen Arbeiten die vorgeschriebenen und
erforderlichen Maschinenabschaltungen
durchzuführen.
10
271
Ausbau
272
Ausbau von Lagereinheiten
273
Ausbau
274
Ausbau von Lagereinheiten
10
275
Ausbau
276
Ausbau von Lagereinheiten
Bild 46
c
10
277
Ausbau
• Halten Sie die Komponenten jedes Gehäuses • Unterbrechen Sie die Spannungszufuhr zur
zusammen. Ober- und Unterteil der einzelnen Anwendung.
Gehäuse sind nicht austauschbar. Die Ober- • Sorgen Sie für eine gründliche Reinigung der
und Unterteile der SKF SNL-, SONL- und Gehäuse und der Umgebung.
SAF-Gehäuse sind mit einer Seriennummer • Unterstützen Sie die Welle, z. B. mit einer
gekennzeichnet. Hubvorrichtung.
• Alle Metallteile von ungeteilten Dichtungen • Achten Sie bei geteilten Stehlagergehäusen
müssen achtsam behandelt werden. darauf, dass die geeigneten Werkzeuge zur
• Schlagen Sie niemals mit einem Hammer Verfügung stehen, um die Welle aus dem/n
direkt auf das Gehäuse. Gehäuseunterteil/en zu heben († Bild 49).
• Halten Sie geeignete Behälter bereit, um
Schmierstoffproben zu entnehmen und
verbrauchten Schmierstoff aufzufangen.
278
Ausbau von Lagergehäusen
Bild 48
Bild 49
10
279
Ausbau
280
Ausbau von Lagergehäusen
Bild 51
c
10
d e
281
Ausbau
282
Ausbau von Lagergehäusen
Bild 53
a
b
10
d
e
283
Ausbau
284
Entfernen von Dichtungen
Bild 58
Radial-Wellendichtringe können wie folgt
ausgebaut werden:
Bild 56 Bild 59
Bild 57 Bild 60
10
285
Ausbau
Bild 62
V-Ringdichtungen können wie folgt ausgebaut
werden:
Bild 63
Bild 61 Bild 64
286
Entfernen von Dichtungen
10
287
Lagerschäden und ihre
Ursachen
Einführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Ausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Laufspuren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Spuren infolge normaler
Betriebsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Spuren infolge anormaler
Betriebsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Lagerschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
Vorbetriebliche Schadensursachen . . . . . . 300
Falsche Wellen- und
Gehäusepassungen . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Schäden und Ausfälle durch fehlerhafte
Wellen- oder Gehäusesitze . . . . . . . . . . 302
Fluchtungsfehler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Unsachgemäßer Einbau . . . . . . . . . . . . . 305
Zu hoher Stromdurchgang durch das
Lager, aufgrund hoher Spannungen . . . 307
Transport- und Lagerschäden . . . . . . . . 308
Betriebliche Schadensursachen . . . . . . . . 309
Materialermüdung
(durch Tiefendefekte) . . . . . . . . . . . . . . . 309
Ineffektive Schmierung . . . . . . . . . . . . . 310
Ineffektive Abdichtung . . . . . . . . . . . . . . 314
Schwingung (Stillstandsmarken). . . . . . 319
Schiefstellung im Betrieb . . . . . . . . . . . . 320
Stromdurchgang durch das Lager . . . . . 321 11
289
Lagerschäden und ihre Ursachen
1 Das Lager weist eine hohe Qualität und keine und das Herausfiltern von Folgezuständen,
inhärenten Defekte auf. die das Ergebnis des ursprünglichen Ausfall-
2 Das Lager ist das richtige für diese modus sind.
Anwendung. Dieses Kapitel enthält wertvolle Informatio-
3 Die Abmessungen der zum Lager gehören- nen und Hinweise, mit denen Sie eine erste
den Teile, z. B. Welle und Gehäusesitz, sind Analyse der Ursache von Lagerschäden oder
passend. -ausfällen durchführen können.
4 Das Lager wird korrekt eingebaut.
5 Der richtige Schmierstoff steht dem Lager
stets in der richtigen Menge zur Verfügung.
6 Die Lagerung ist sachgemäß geschützt
(abgedichtet).
7 Die Betriebsbedingungen entsprechen der
Lagerung.
8 Die empfohlene Instandhaltung wird
durchgeführt.
290
Einführung
Fig. 1 Bild 2
11
291
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 4
Lastverteilung Laufspuren
292
Laufspuren
Bild 5
11
Lastverteilung Laufspuren
293
Lagerschäden und ihre Ursachen
294
Laufspuren
Bild 6
Lastverteilung Laufspuren
Bild 7
Lastverteilung Laufspuren
Bild 8
11
Lastverteilung Laufspuren
295
Lagerschäden und ihre Ursachen
296
Laufspuren
Bild 9
Lastverteilung Laufspuren
Bild 10
Lastverteilung Laufspuren
Bild 11
11
Lastverteilung Laufspuren
297
Lagerschäden und ihre Ursachen
lassen sich teure, unerwartete Stillstände ISO-Klassifizierung für Lagerschäden und Ausfallmodi
begrenzen und plötzliche Ausfälle vermeiden,
die benachbarte Komponenten in Mitleiden- Hauptgruppe Untergruppe
schaft ziehen. Darüber hinaus kann das War-
tungspersonal das defekte Lager frühzeitig Ermüdung Ermüdung durch Tiefendefekte
untersuchen, um die Ursache zu ermitteln, Ermüdung durch
Oberflächendefekte
und die notwendigen Schritte einleiten, um ein
Wiederauftreten des Problems zu verhindern. Verschleiß Abrasiver Verschleiß
Adhäsiver Verschleiß
298
Lagerschäden
Tabelle 2
Ermüdung Eine Veränderung der Werkstoffstruktur infolge der wiederholten Spannungen, die
sich an den Kontaktflächen zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen entwickeln.
Ermüdung ist an Materialschälungen von der Oberfläche erkennbar. Der Zeitraum
zwischen beginnender und fortgeschrittener Schälung ist abhängig von Drehzahl und
Belastung.
Ermüdung durch Tiefendefekte Beginn mit Mikrorissen unter der Laufbahnoberfläche. Wenn sich diese Mikrorisse bis
zur Oberfläche ausbreiten, kommt es zur Schälung.
Ermüdung durch Oberflächendefekte Spannungen an der Oberfläche. Schäden an der Unebenheit (Rauheit) der
Wälzkontakt-Metalloberflächen aufgrund unzureichender Schmierung.
Abrasiver Verschleiß Die Folge unzureichender Schmierung oder des Eindringens von Verunreinigungen.
Adhäsiver Verschleiß Die Materialübertragung von einer Fläche zur anderen mit Reibungswärme, zuweilen
mit einer (Neu-) Härtung der Oberfläche.
Korrosion Der Verfall von Metalloberflächen infolge von Oxidation oder einer chemischen
Reaktion auf Metalloberflächen.
Passungsrost Die chemische Reaktion, die durch relative Mikrobewegungen zwischen Passflächen
unter bestimmten Reibungsbedingungen ausgelöst wird.
Elektroerosion Schäden an den Kontaktflächen (Abbau von Material) infolge von Stromdurchgang.
Leckstrom Die Erzeugung flacher Krater durch (geringen) Stromdurchgang. Die Krater entstehen
dicht beisammen. Mit der Zeit können sie sich zu Riffeln entwickeln, die im gleich-
mäßigen Abstand parallel zur Rollenachse verlaufen.
Plastische Verformung Eine dauerhafte Verformung, die bei Überschreitung der Streckgrenze des Materials
eintritt.
Überbelastung Überbelastung durch statische oder Stoßbelastungen, die zur plastischen Verformung
führt (Rattermarken).
Eindrückung durch Verunreinigung In den Kontaktflächen überrollte Partikel bilden Eindrücke in Laufbahnen und
Wälzkörpern. Größe und Form der Eindrücke hängen von der Art der Partikel ab.
11
Eindrückung durch Handhabung In den Lageroberflächen entstehen Eindrücke und Furchen durch harte, spitze
Objekte.
Bruch Die Zugfestigkeit des Materials wird überschritten und die vollständige Abtrennung
eines Teils der Komponente tritt ein.
Gewaltbruch Ein Bruch infolge einer Spannungskonzentration, die die Zugfestigkeit des Materials
überschreitet.
Ermüdungsbruch Ein Bruch infolge der häufigen Überschreitung der Dauerfestigkeitsgrenze des
Materials.
Wärmespannungsrisse Risse, die durch eine hohe Reibungswärme entstehen. Sie treten in der Regel
rechtwinklig zur Richtung der Gleitbewegung auf.
299
Lagerschäden und ihre Ursachen
Vorbetriebliche Schadensursachen eine festere Passung auf dem Ring, der sich im
Verhältnis zur Belastung dreht.
Falsche Wellen- und Gehäusepassungen Bei einem Lagerring mit einer Umfangslast-
Eine falsche Wellen- oder Gehäusepassung zone, leicht belasteten Lagern oder bei sehr
kann zu einer zu großen Lagerluft oder zu niedrigen Drehzahlen arbeitenden Lagern
hohen Vorspannung führen, was einen der kann eine lockerere Passung oder ggf. auch
nachstehenden Zustände zur Folge haben kann: eine lose Passung angewandt werden.
Manchmal ist es nicht möglich, ein Ausrüs-
• Ringwanderung (Ring dreht sich auf dem Sitz) tungsteil zu montieren, wenn die Passungs-
• Reibkorrosion empfehlungen eingehalten werden. In diesen
• gerissene Ringe Fällen wenden Sie sich bitte an den Technischen
• reduzierte Tragfähigkeit SKF Beratungsservice.
• induzierte Lasten Beachten Sie diese beiden Beispiele: Im
• zu hohe Betriebstemperaturen Vorderrad eines Fahrzeugs ist die Belastungs-
richtung unveränderlich, d. h. die Straßen-
Die korrekte Passung ist daher ein wesentlicher oberfläche übt stets eine aufwärts gerichtete
Faktor für die Gebrauchsdauer des Lagers und Kraft auf das Rad aus. Der umlaufende Außen-
die Leistung der Anwendung. ring hat daher eine feste Passung im Radlager,
Dreht sich ein Lagerring und die Belastung während der stillstehende Innenring eine lose
ist unidirektional und unveränderlich, wird eine Passung auf dem Achsschenkel hat.
feste Passung benötigt. Der Grad von Übermaß Lager in einem herkömmlichen Elektromotor
oder Festigkeit richtet sich nach der Höhe der haben im Verhältnis zur Belastung stillstehende
Belastung sowie nach Lagertyp und -größe. In Außenringe und eine lose Passung im Gehäuse,
der Regel gilt: je höher die übertragene Belas- doch die Innenringe drehen sich im Verhältnis
tung, desto fester die erforderliche Passung. zur Belastung und sind mit einer festen Pas-
Steht ein Lagerring still und die Belastung sung montiert.
ist unidirektional und unveränderlich, wird er In einigen Fällen ist es erforderlich, sowohl die
üblicherweise mit einer losen Passung mon- Innen- als auch die Außenringe eines Lagers mit
tiert. Passungsempfehlungen finden Sie in einer festen Passung zu montieren. Dies trifft
Anhang A ab Seite 334. Werte für Abwei- beispielsweise auf Zylinderrollen- und CARB
chungen und resultierende Passungen enthält Toroidalrollenlager zu, die die axiale Ausdehnung
Anhang B ab Seite 338. der Welle im Lager aufnehmen können und nicht
Das Vorhandensein von Stoßbelastungen über einen Lagerring, der auf seinem Sitz gleitet.
oder kontinuierlichen Schwingungen erfordert Es kann auch für Anwendungen gelten, in denen
hohe Stoßbelastungen auftreten.
Bild 12 Bild 13
Abrasiver Verschleiß infolge eines wandernden Polierender Verschleiß infolge eines wandernden
Außenrings Außenrings
ISO-Klassifizierung: Abrasiver Verschleiß ISO-Klassifizierung: Abrasiver Verschleiß
300
Lagerschäden
Bild 14
Durch ungeeignete Wellen- oder Gehäuse-
passungen oder unnötig lose Passungen kann Unterschiedliche Drehzahlen im Kontaktbereich zwischen
sich der Innen- oder Außenring auf seinem Sitz Lager und Abstandsring führten zu Anschmierung
(Umfangsmarken). Die daraus resultierende Wärme
drehen. Diese relative Bewegung wird Ringwan- verursachte Wärmespannungsrisse im Lagerring
dern genannt. Die relative Bewegung erzeugt (rechtwinklig zu den Anschmiermarken).
ISO-Klassifizierung: Adhäsiver Verschleiß und
Reibung und kann zu Verschleiß oder Anschmie- Wärmespannungsrisse
ren führen. Der Schaden beschränkt sich nicht
immer auf die Sitzoberfläche, kann sich aber
auch auf die Stirnseiten des/der Rings/e auswir-
ken. Bild 12 zeigt einen abrasiven Verschleiß,
Bild 13 dagegen einen polierenden Verschleiß.
Zu lose Passungen können zu Drehzahlunter-
schieden zwischen den Kontaktflächen führen.
Manchmal lässt sich eine lose Passung nicht ver-
meiden, z. B. bei vierreihigen Kegelrollenlagern
auf den Walzenzapfen in Walzwerken. Aus Grün-
den des Ein- bzw. Ausbaus hat der Innenring in
der Regel eine lose Passung. Aufgrund der losen
Passung besteht ein Drehzahlunterschied zwi- Bild 15
schen Innenring und Wellensitz (Wandern) sowie Ringriss infolge einer zu festen Passung
zwischen der Innenring-Stirnseite und seiner ISO-Klassifizierung: Gewaltbruch
301
Lagerschäden und ihre Ursachen
schlecht gewählten Passungen befasste, kon- Reibkorrosion durch eine falsche Wellenpassung
zentriert sich dieser Abschnitt auf verformte ISO-Klassifizierung: Reibkorrosion
auf dem Außendurchmesser des Außenrings Reibkorrosion durch einen fehlerhaften Wellensitz
(† Bild 17) oder in der Bohrung des Innenrings (Bearbeitung) oder Wellendurchbiegung
ISO-Klassifizierung: Reibkorrosion
(† Bilder 18 und 19) auf. Eisenoxid hat ein
größeres Volumen als reines Eisen, weshalb
sich die Lagergeometrie verändern kann. Die
Spuren auf der Laufbahn können an den ent-
sprechenden Positionen sehr ausgeprägt sein.
Reibkorrosion tritt vor allem in Anwendungen
auf, bei denen die Betriebsbedingungen dazu
führen, dass sich die Sitze unter Belastung
verformen. Dies ist häufig in stark belasteten
Anwendungen der Fall.
302
Lagerschäden
Bild 20
HINWEIS: Reibkorrosion Fe3O4, auch Magnetit
genannt († Bild 17), kann schwarz sein, Reibkorrosion kann zum Ringbruch führen. Der Ring
Fe2O3, auch Hämatit genannt, ist rot oder reißt an seiner schwächsten Stelle – der Schmiernut.
ISO-Klassifizierung: Reibkorrosion und Gewaltbruch
rötlich braun († Bilder 18 und 19).
Bild 22
303
Lagerschäden und ihre Ursachen
304
Lagerschäden
Unsachgemäßer Einbau
Unsachgemäßer Gebrauch und Nachlässigkeit
vor und während der Montage führen häufig
zu Schäden und vorzeitiger Ermüdung
oder Ausfällen.
Eine der Hauptursachen frühzeitiger Ermü-
dungsausfälle sind Stoßeinwirkungen bei
Handhabung, Einbau, Lagerung und/oder
Betrieb.
In diesen Fällen ist der Stoß stärker als die
Festigkeit des Materials (Überbelastung), das
sich dann plastisch verformt. Die Schäden
beginnen zum Zeitpunkt der Verformung und
führen schließlich zu vorzeitigem Lagerausfall.
Bild 25 zeigt, dass die Kraft beim Einbau auf
den falschen Ring ausgeübt und über die
Wälzkörper übertragen wurde. Dies kann
ebenfalls auftreten, wenn das Lager im Still-
stand anormalen Belastungen ausgesetzt ist. Bild 25
Da die Stoßbelastung eine Axialbelastung ist, Auf den falschen Ring angewandte Einbaukraft
können Eindrücke in den Ringen entstehen, ISO-Klassifizierung: Überbelastung
Bild 26 Bild 27
Schäden durch Stoßeinwirkung beim Einbau Ermüdung infolge von Stoßeinwirkungen beim Einbau
ISO-Klassifizierung: Überbelastung ISO-Klassifizierung: Überbelastung
11
305
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 29 Bild 30
306
Lagerschäden
Bild 31
Schäden an einem großen Pendelrollenlager durch zu starke Überspannung. Links: Schäden an der Laufbahn des
Außenrings; rechts: entsprechende Schäden an der Rolle.
ISO-Klassifizierung: Überspannung
11
307
Lagerschäden und ihre Ursachen
Zu den Schäden, die üblicherweise auf den Stoßmarken durch Überbelastung (Rattermarken) –
Transport zurückzuführen sind, gehören 100-fache Vergrößerung
ISO-Klassifizierung: Überbelastung
Rattermarken (Überbelastung) aufgrund von
Stoßbelastungen oder Stillstandsmarken
infolge von Schwingungen.
Rattermarken sind die Folge von Stoßein-
wirkung, die aus einer unsachgemäßen Hand-
habung des Lagers oder Stoßbelastungen in
einer Anwendung resultiert. Je nach Ausmaß
der Beschädigung führen Rattermarken zu
erhöhten Geräusch- und Schwingungspegeln
und einer verkürzten Lagergebrauchsdauer.
Zur Identifizierung der Rattermarken prüfen
Sie, ob der Abstand zwischen den beschädigten
Bereichen dem Abstand zwischen den Wälz-
körpern entspricht. Da Rattermarken das
Ergebnis einer Stoßeinwirkung sind, sind bei
Vergrößerung die ursprünglichen Schleiflinien Bild 33
wirkung (Überbelastung).
Stillstandsmarken stimmen ebenfalls mit
dem Abstand zwischen den Wälzkörpern
überein. Da sie jedoch das Ergebnis von
Schwingungen sind, sind die Schleifspuren
nicht mehr zu erkennen, siehe Bild 33. Still-
standsmarken führen je nach Ausmaß eben-
falls zu erhöhten Geräusch- und
Schwingungspegeln.
Während der Aufbewahrung muss die
Lagerverpackung in gutem Zustand gehalten
werden, da sich ansonsten der Lagerzustand
verschlechtern kann. Dies gilt auch für die
Lager, die bereits in Baugruppen montiert sind
(† Bild 34). Die Lager sind ordnungsgemäß
zu schützen. Bild 34
308
Lagerschäden
Bild 35 Bild 36
11
309
Lagerschäden und ihre Ursachen
Eine der Hauptannahmen bei der Berechnung Fortschreitende Schälung (Oberflächenspannung) infolge
der erwarteten Lebensdauer eines Lagers ist, einer ineffektiven Schmierung
ISO-Klassifizierung: Ermüdung durch Oberflächendefekte
dass das Lager ordnungsgemäß geschmiert
wird. Dies bedeutet, dass der richtige
Schmierstoff in der richtigen Menge zum rich-
tigen Zeitpunkt das Lager erreicht. Damit sie
zuverlässig arbeiten können, müssen alle
Lager sachgemäß geschmiert werden. Der
Schmierstoff trennt Wälzkörper, Käfig und
Laufbahnen in den Abroll- und Gleitkontakt-
bereichen. Ohne eine effektive Schmierung
kommt es zum Direktkontakt von Metallflächen
zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen und
Stufe 1: Auf der Oberfläche entwickelt sich eine feine
anderen Kontaktbereichen, was diese Ober- Rauheit oder Welligkeit.
flächen beschädigt.
Der Begriff „Schmierstoffversagen“ wird
oft benutzt, um anzudeuten, dass sich kein
Öl oder Fett im Lager befand. Auch wenn dies
gelegentlich vorkommt, lässt sich ein Lager-
schaden in der Regeln nicht so einfach analy-
sieren. Viele Schadensfälle sind auf eine zu
geringe oder zu hohe Schmierstoffviskosität,
auf Überschmierung, unzureichende Schmier-
stoffmenge, verunreinigten Schmierstoff oder
den falschen Schmierstoff in der Anwendung
Stufe 2: Oberflächenspannungen und kleine Risse entstehen.
zurückzuführen. Daher gehören eine gründliche Dann treten Mikroschälungen auf.
Prüfung der Schmierstoffeigenschaften, der
auf das Lager aufgebrachten Schmierstoff-
menge und der Betriebsbedingungen zu jeder
schmierungsbezogenen Schadensanalyse.
Bei einer ineffektiven Schmierung treten
Schäden in Form von Oberflächenermüdungen
auf. Diese Schäden können sich rasch zu Aus-
fällen weiterentwickeln, die sich oftmals nur
schwer von Ausfällen infolge von Materialer-
müdung oder Schälung unterscheiden lassen.
Es wird zu Schälungen kommen, die häufig die
Stufe 3: Die Verunreinigungen werden überrollt, es entwi-
Indizien für eine ineffektive Schmierung zunich- ckelt sich eine echte Oberflächenschälung.
temachen. Bei einer frühzeitigen Entdeckung
sind jedoch die Anzeichen sichtbar, die auf die
wahre Ursache des Schadens hinweisen.
Schadensstufen infolge unzureichender
Schmierung (Oberflächenspannung) zeigt
Bild 37. Die ersten Anzeichen einer Störung
äußern sich gewöhnlich in einer leichten Rau-
igkeit oder Welligkeit der Oberfläche. Später
entwickeln sich daraus feine Risse gefolgt von
Schälungen.
Stufe 4: Bei zu langem Betrieb schält sich die gesamte
Laufbahn; die ursprüngliche Beschädigung ist
nicht mehr sichtbar.
310
Lagerschäden
Bild 38 Bild 39
311
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 40
Eine weitere Form der Oberflächenbeschä-
digung wird Anschmieren genannt (adhäsiver Anschmierung auf der Wiedereintrittsseite der Lastzone
Verschleiß). Anschmieren (Gleiten) kann unter im Außenring eines Pendelrollenlagers
ISO-Klassifizierung: Adhäsiver Verschleiß
einer der folgenden Bedingungen auftreten:
Auch z. B. an Befestigungsflanschen und Anschmierung auf der axial belasteten Seite einer Rolle
Rollenstirnseiten in Zylinder- und Kegelrollen- eines Axial-Pendelrollenlagers
ISO-Klassifizierung: Adhäsiver Verschleiß
lagern, an Führungsring- und Rollenstirnseiten
in Pendelrollenlagern und an der axial belas-
teten Seite von Rollen und Laufbahnen bei
Axial-Pendelrollenlagern kann es zur An-
schmierung kommen († Bild 42).
Verschleiß im gesamten Lager ist auch auf
eine ineffektive Schmierung zurückzuführen.
Bild 43 zeigt diese Art von Beschädigung.
312
Lagerschäden
Bild 43
Die meisten Metallkäfige sind nicht gehärtet.
Bei einer ineffektiven Schmierung setzt der Verschleiß infolge einer ineffektiven Schmierung in
Verschleiß oftmals in den Käfigtaschen ein einem Pendelrollenlager
ISO-Klassifizierung: Abrasiver Verschleiß
(† Bilder 44 und 45).
Bild 44
Bild 45
313
Lagerschäden und ihre Ursachen
ses hängt vor allem von der Art der Verunreini- Fortgeschrittener Verschleiß am stillstehenden
gung ab und ob die Verschleißpartikel im Lager Innenring eines Pendelrollenlagers
ISO-Klassifizierung: Abrasiver Verschleiß
bleiben oder entfernt werden (Nachschmie-
rung). Meistens führt der Verschleiß zu matten
Oberflächen († Bilder 46 bis 48).
Bild 46 zeigt den Außenring eines Pendel-
rollenlagers mit zwei Verschleißspuren in der
Lastzone. Eine leichte Welligkeit infolge von
Schwingungen während des Betriebs ist eben-
falls zu sehen. Bild 47 zeigt den Innenring eines
Pendelrollenlagers in einer Anwendung mit
umlaufendem Außenring. In beiden Laufbah-
nen ist der Verschleiß fortgeschritten und die
Schälung hat eingesetzt. Bild 48 zeigt den
Innenring eines großen Pendelrollenlagers in
einer Anwendung mit umlaufendem Außenring.
Der Verschleiß ist weit fortgeschritten und die
Bild 48
Schälung hat eingesetzt. Jede Laufbahn hat
zwei Verschleißzonen. Der Verschleiß trat in Weit fortgeschrittener Verschleiß am stillstehenden
einer Zone auf, um anschließend infolge eines Innenring eines großen Pendelrollenlagers
ISO-Klassifizierung: Abrasiver Verschleiß
wandernden Innenrings auch in der zweiten
Zone einzusetzen.
314
Lagerschäden
Bild 49 Bild 50
11
315
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 51
Feste Verunreinigungen, die in den Lager-
hohlraum eindringen, verursachen Eindrückun- Eine Eindrückung durch ein Drahtstück in einem sehr
gen, wenn sie auf den Laufbahnen von den großen Pendelrollenlager
ISO-Klassifizierung: Eindrückung durch Verunreinigung
Wälzkörpern überrollt werden. Die Beschädi-
gung der Laufbahnen hängt von der Art der
Verunreinigung ab. Sehr harte Partikel wie
Al2O3 (Material eines Schleifsteins) erzeugen
Eindrückungen mit scharfen Kanten, die in den
beschädigten Bereichen zu hohen Spannungen
führen. Weiche Verunreinigungen wie ein dün-
ner Papierschnipsel oder ein Faden von einem
Baumwolltuch können ebenfalls schädliche
Eindrückungen verursachen.
Jede Eindrückung birgt die Gefahr, eine
vorzeitige Ermüdung auszulösen.
Bild 51 zeigt eine Eindrückung durch ein
überrolltes Drahtstück in einem sehr großen
Pendelrollenlager.
Bild 52
Bild 52 zeigt Eindrückungen in einem sehr
großen Pendelrollenlager. Die große Zahl der Eindrückungen durch Verunreinigungen in einem großen
Eindrückungen ist für eine erhebliche Verkür- Pendelrollenlager
ISO-Klassifizierung: Eindrückung durch Verunreinigung
zung der Lagergebrauchsdauer
verantwortlich.
Bild 53 zeigt ein Rillenkugellager mit Ein-
drückungen infolge von Verunreinigungen. Die
Schälung begann an den beiden eingekreisten
Stellen und entwickelte sich von dort aus
weiter.
Bild 53
316
Lagerschäden
Bild 54
Korrosion ist ein weiteres Problem, das –
vor allem bei Stillständen – als Ergebnis einer Säure durch Feuchtigkeit in einem Pendelrollenlager
ineffektiven Dichtungsanordnung auftritt. ISO-Klassifizierung: Feuchtigkeitskorrosion
erscheint als grau-schwarze Streifen auf den Aufgrund des Kapillareffekts kann auch der Bereich
Laufbahnen, die normalerweise mit dem neben der Kontaktzone der Wälzkörper korrodieren.
ISO-Klassifizierung: Feuchtigkeitskorrosion
Abstand zwischen den Wälzkörpern überein-
stimmen († Bild 56).
Rolle
Wasser Wasser
Außenring
Bild 56
11
317
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 57 Bild 58
Rost auf dem Außenring eines Pendelrollenlagers Rost auf der Rolle eines Pendelrollenlagers aufgrund von
aufgrund von Feuchtigkeit während eines längeren Feuchtigkeit während eines längeren Stillstands
Stillstands ISO-Klassifizierung: Feuchtigkeitskorrosion
ISO-Klassifizierung: Feuchtigkeitskorrosion
318
Lagerschäden
im Abstand der Rollen sind zu sehen. Die drei Schwingungsschäden in einem Zylinderrollenlager in
Pfeile weisen auf die gravierendsten Schäden einem Zusatz-Ausrüstungsteil
ISO-Klassifizierung: Stillstandsmarken
– im Rollenabstand – während eines längeren
Stillstands hin. 11
319
Lagerschäden und ihre Ursachen
320
Lagerschäden
Nähere Informationen zu Schäden aufgrund Leckstrom: Bei einer 500-fachen Vergrößerung werden
von Überspannung enthält der Abschnitt Zu kleine Krater sichtbar.
ISO-Klassifizierung: Leckstrom
hoher Stromdurchgang durch das Lager, auf-
grund hoher Spannungen auf Seite 307.
Stromschäden können sogar entstehen,
wenn die Stromstärke relativ niedrig ist.
Leckströme können folgende Ursachen haben:
Frequenzumrichter, Stromasymmetrie, Motor-
konstruktion, asymmetrische Verkabelung,
Erdung und angetriebene Maschinen. Anfangs
bestehen die Oberflächenschäden aus flachen,
dicht platzierten Kratern, die so klein sind,
dass man sie nur vergrößert erkennen kann
(† Bilder 63 und 64).
Ein Querschnitt durch das Material und eine
etwa 500-fache Vergrößerung zeigt die Ver-
änderungen im Material († Bild 65). Der weiße
Bereich zeigt, dass das Metall wieder gehärtet Bild 64
Bild 65
321
Lagerschäden und ihre Ursachen
Bild 66
Das Ausmaß der Schäden hängt von mehre-
ren Faktoren ab: Lagerausführung, Strom- Riffeln (Waschbrett-Effekt) in einem frühen Stadium in
stärke, Dauer, Lagerbelastung, Lagerluft, einem Pendelrollenlager
ISO-Klassifizierung: Leckstrom
Drehzahl und Schmierstoff. Mit der Zeit können
sich Riffeln (auch Waschbrett-Effekt genannt)
aus den Kratern entwickeln († Bilder 66 und
67), parallel zur Rollenachse. Sie können sehr
tief sein und zu Lärmentwicklung und Schwin-
gungen während des Betriebs führen. Das Lager
wird schließlich aufgrund von Materialermüdung
ausfallen. Neben dem Riffelmuster auf den
Lagerringen und -rollen gibt es zwei weitere
Anzeichen, die auf Schäden durch Leckströme
hinweisen: stumpf-dunkelgrau verfärbte
Wälzkörper († Bild 68), zusammen mit einer
sehr fein dunkel verfärbten, mattgrauen Last-
zone. Das Schmierfett auf oder an den Käfig-
stegen ist schwarz (verkohlt) († Bild 69).
Bild 67
Stromschäden können ebenfalls auf statische
Elektrizität zurückzuführen sein, die von auf- Fortgeschrittene Riffelbildung in einem Rillenkugellager
geladenen Riemen ausströmt, oder auf Ferti- ISO-Klassifizierung: Leckstrom
Links: Kugel mit stumpfer Farbe aufgrund von Verbranntes Schmierfett auf den Käfigstegen
Leckströmen Rechts: normale Kugel ISO-Klassifizierung: Leckstrom
ISO-Klassifizierung: Leckstrom
322
Lagerschäden
11
323
Instandhaltungsunterstützung
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
Schulungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
SKF Reliability Maintenance Institute . . . . . 326
Unterricht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
Angepasste Schulung . . . . . . . . . . . . . . . 326
SKF Reliability Maintenance
Institute online . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
SKF @ptitude Exchange . . . . . . . . . . . . . . . 327
SKF @ptitude Decision Support . . . . . . . 327
Instandhaltungsstrategieprüfung . . . . . . 328
SKF Potenzialanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
SKF Integrated Maintenance Solutions . . . . 329
12
325
Instandhaltungsunterstützung
326
Einführung
Die meisten Kurse enden mit einem Zertifizie- Die Webseite des SKF @ptitude Exchange dient
rungstest. Die Teilnehmer, die den Test erfolgreich als Bibliothek des SKF Reliability Maintenance
absolvieren, erhalten für diesen Kurs ein SKF Institute und bietet eine Fülle an hochqualitativen
Zertifikat. technischen Informationen, um den Unterricht
zu untermauern. Weißbücher, Artikel, Seminare
Angepasste Schulung und vieles mehr stehen den registrierten Anwen-
SKF stellt maßgeschneiderte Schulungspro- dern gegen eine Gebühr zur Verfügung. Darüber
gramme für einzelne Unternehmen gemäß hinaus kann auf viele Programme und interaktive
deren speziellen Anforderungen zusammen. Ob Services zugegriffen werden, darunter:
Fachkenntnisse der Mitarbeiter, Prozess- oder
Ausrüstungsschulung – die RMI-Spezialisten • SKF Bearing Inspector, zur Unterstützung der
analysieren Aufgaben und Fertigkeiten, um den Lagerschadensanalyse
Schulungsbedarf zu ermitteln, Kursmaterialien • LubeSelect, für die Schmierstoffauswahl
zusammenzustellen und einen Ausbildungsplan • LuBase, für schmierstoffspezifische Daten
zu realisieren. • [Link]/mount, für ausführliche Einbauan-
leitungen für Lager, Gehäuse und Einheiten
SKF Reliability Maintenance Institute online • @ptitude Exchange Forum, für Diskussionen
Der Online-Bereich des SKF Reliability Mainte- mit Instandhaltungs- und Zuverlässigkeits-
nance Institute (RMI) bietet ein erweitertes Sor- experten
timent mit Einführungskursen per E-Learning
an, die eine ganze Reihe von Themen abdecken. Für einige der Programme wird ein Abonnement
Die Kursteilnehmer bestimmen das Kurstempo benötigt.
und die Kurszeiten selbst. Durch das Online-
Angebot des RMI können die Teilnehmer mitein- SKF @ptitude Decision Support
ander und mit den Kursleitern zusammenarbei- SKF @ptitude Decision Support ist ein Wissens-
ten. Die Funktion „Fragen Sie den Experten“ managementsystem, das moderne, intelligente
versorgt den Teilnehmer mit direktem Zugang zu Technologien nutzt, um Daten verschiedener
unserem umfangreichen Netzwerk aus SKF Quellen in eine anwenderfreundliche, zuverläs-
Fachleuten und maximiert dadurch die sigkeitsorientierte Instandhaltung zu integrieren.
Lerneffektivität. Es verbessert die Fähigkeit des Anwenders, die
Ähnlich wie der Unterricht sind auch die On- richtige Entscheidung zur rechten Zeit zu treffen
line-Kurse so aufgebaut, dass sie den Prozess und bietet einen strukturierten Ansatz, um Wis-
der Asset Efficiency Optimization von SKF wi- sen zu erlangen und anzuwenden.
derspiegeln. Nach Abschluss eines Kurses kann
jeder Teilnehmer seinen Lernerfolg anhand ei-
nes Tests feststellen. Für alle erfolgreichen Teil-
nehmer werden Zertifikate zum Ausdrucken
bereitgestellt.
327
Instandhaltungsunterstützung
Instandhaltungsstrategie-
prüfung
Wie und wo kann ich die Leistung meiner Anlagen
optimieren? Sollte ich vielleicht mein Werk an LANGFRISTIG
Bestim
Branchen-Benchmarks ausrichten? Wie kann Strat
eg ie mu
ng
ich sicherstellen, dass sich der Instandhaltungs-
prozess in meinem Werk kontinuierlich
Opt
verbessert? ier KURZFRISTIG
im
un ung
g Lenk
Das sind alles gute Fragen. Doch die richtigen Ausführung
SKF Potenzialanalyse
Ein möglicher Ausgangspunkt bei der Beurtei-
lung der Effektivität Ihrer aktuellen Instandhal-
tungsstrategie ist die Durchführung einer SKF
Potenzialanalyse. Dieser Service kann sich ent-
weder mit Ihren Anlagenmanagementstrategien
und/oder mit den Themen Energieeffizienz und
Nachhaltigkeit befassen.
Eine integrierte zuverlässigkeits- und risiko-
orientierte Anlagenmanagementstrategie be-
328
Instandhaltungsstrategieprüfung
Energie- und
Nachhaltigkeits-Management
Anhand der Energieeffizienz lässt sich aufzeigen,
wie zuverlässig die Maschinenanlagen, z. B.
Pumpen, sind. Die Energieeffizienz kann zwar
Aufschluss über die Zuverlässigkeit geben, jedoch
Lösungen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Energieeffizienz
nicht zur Vorhersage und Aufdeckung bestimmter
Instandhaltungsprobleme herangezogen werden.
Daher ergänzen sich die Energie- und Zustands-
überwachungsprogramme von SKF und bieten
maximale Vorteile und Einsparmöglichkeiten,
wenn sie parallel implementiert werden.
Anlagenzuverlässigkeit Energieeffizienz 12
SKF Energy Monitoring Service
SKF bietet Energieüberwachungsservices für
Druckluft- und Pumpensysteme an. Beide
Dienstleistungen helfen Ihnen bei der Erken- Lösungen mit wesentlichen Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit
nung von Energieeinsparpotenzialen und
verbessern Ihre Umweltbilanz. Die wichtigsten
Vorteile auf einen Blick:
329
Instandhaltungsunterstützung
330
Mechanische Instandhaltungsservices
Rekonditionierung und
Instandsetzung
SKF Remanufacturing Services
Rekonditionierung kann die Gebrauchsdauer Ihrer
Lager verlängern, Ihre Instandhaltungskosten
senken und die Umweltverträglichkeit verbes-
sern. SKF unterhält ein weltweites Netzwerk
von SKF Service Centres für Rekonditionierungs-
arbeiten. Bei der Rekonditionierung setzen wir
die gleichen Werkstoffe, Verfahren und Maschi-
nen ein, mit denen neue Lager hergestellt wer-
den. So können Sie sich darauf verlassen, dass
Ihre Lager, einschließlich der Zubehörkompo-
nenten, immer mit der gleichen Qualität, den
gleichen Arbeitsprozessen und dem gleichen
Wissen behandelt werden, egal an welches SKF
Reparatur Service Center Sie sich wenden. SKF Certified Maintenance Partner
Bei der Entscheidungsfindung, ob sich Ihre SKF Certified Maintenance Partner sind SKF
Lager für die Rekonditionierung eignen, hilft Vertragshändler, die an speziellen Schulungen
Ihnen gerne Ihr SKF Ansprechpartner vor Ort. zum Thema Zuverlässigkeit teilgenommen haben.
Das gibt Ihnen die Möglichkeit, den Maschinen-
betrieb besser zu überwachen, drohende Maschi-
SKF Machine Tool Precision Services nenausfälle frühzeitig zu erkennen und bislang
SKF ist der weltweit größte Anbieter von Spindel- verborgene Einsparmöglichkeiten zu finden.
Rekonditionierungen. Wir bieten eine breite
Auswahl an einschlägigen Fachdienstleistungen
an, von der Aufrüstung über die Analyse bis zur SKF Certified Rebuilder Programm für
Rekonditionierung und zum Austausch. Elektromotoren
Das SKF Certified Rebuilder Programm für Elek-
tromotoren vermittelt das Wissen, die Ressourcen
SKF Vertragshändler und genauen Verfahren, mit denen sich eine
längere und zuverlässigere Motorgebrauchs-
SKF legt größten Wert darauf, das Netzwerk von dauer sowie eine verbesserte Leistung und
Vertragshändlern auszubauen und zu unter- Rentabilität erzielen lässt. Motorwerkstätten,
stützen, um ihren Kunden einen Mehrwert bieten die das angesehene SKF Programm anbieten,
zu können. Dies bedeutet, dass sich Anwender müssen strenge Vorgaben erfüllen.
von SKF Produkten darauf verlassen können,
von ihrem SKF Vertragshändler schnell beliefert
zu werden sowie fundierten Rat und umfassen-
den Service zu erhalten.
Unser weltweites Netzwerk von Vertrags-
händlern stellt die Verfügbarkeit von SKF Pro-
dukten und Services praktisch überall auf der 12
Welt sicher. Die Kombination aus globalem SKF
Wissen und lokalem Know-how der Vertrags-
händler ist eine unschlagbare Ressource für alle,
die sich mit der Instandhaltung und Zuverlässig-
keit von Industriemaschinen beschäftigen.
Ihren SKF Vertragshändler vor Ort finden Sie
auf der landesspezifischen Webseite oder unter
[Link].
331
Anhänge
332
E-15 Radialluft von Y-Lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 401
Anhang F: Empfohlene Werte für die axiale Verschiebung, die Reduzierung der
radialen Lagerluft und den Muttern-Anzugswinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402
F-1 Drive-up Daten für Pendelkugellager mit kegeliger Bohrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402
F-2 Drive-up Daten für Pendelrollenlager mit kegeliger Bohrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 403
F-3 Drive-up Daten für CARB Toroidalrollenlager mit kegeliger Bohrung . . . . . . . . . . . . . . . 404
13
333
Anhänge
Passungen für Vollwellen aus Stahl (für Radiallager mit zylindrischer Bohrung)
Punktlast am Innenring
Nur Axiallasten
Lageranwendungen ≤ 250 – ≤ 250 ≤ 250 j6
aller Art > 250 – > 250 > 250 js6
334
Anhang A
Anhang A-1
1) Kugellager unter normalen bis hohen Belastungen (P > 0,05 C) benötigen oftmals eine radiale Lagerluft, die größer als Normal
ist, wenn die o. g. Wellentoleranzklassen verwendet werden. Ist die radiale Lagerluft größer als Normal, doch die Betriebsbedin-
gungen erfordern eine festere Passung, um den Innenring am Drehen (Wandern) zu hindern, müssen die nachstehenden Toleranz-
klassen verwendet werden:
• k4 für Wellendurchmesser 10 bis 17 mm
• k5 für Wellendurchmesser (17) bis 25 mm
• m5 für Wellendurchmesser (25) bis 140 mm
• n6 für Wellendurchmesser (140) bis 300 mm
• p6 für Wellendurchmesser (300) bis 500 mm
Weitere Auskünfte erhalten Sie vom Technischen SKF Beratungsservice.
2) Die in Klammern angegebene Toleranzklasse bezieht sich auf Lager aus nichtrostendem Stahl.
3) Für Lager aus nichtrostendem Stahl mit einem Durchmesser von 17 bis 30 mm gilt die Toleranzklasse j5.
4) Es können Lager mit einer größeren radialen Lagerluft als Normal erforderlich sein.
5) Lager mit einer größeren radialen Lagerluft als Normal werden empfohlen, wenn d ≤ 150 mm. Wenn d > 150 mm, könnten Lager
mit einer größeren radialen Lagerluft als Normal notwendig sein.
6) Es werden Lager mit einer größeren radialen Lagerluft als Normal empfohlen.
7) Es könnten Lager mit einer größeren radialen Lagerluft als Normal erforderlich sein. Für Zylinderrollenlager wird eine größere
radiale Lagerluft als Normal empfohlen.
8) Die Werte der Toleranzklassen entnehmen Sie dem Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter [Link] oder wenden Sie sich
an den Technischen SKF Beratungsservice.
9) Die in Klammern angegebene Toleranzklasse bezieht sich auf Kegelrollenlager. Für gering belastete Kegelrollenlager, die über
den Innenring ausgerichtet werden, sollte Toleranzklasse js5 oder js6 angewandt werden.
13
10) Bei hohen Anforderungen an die Laufgenauigkeit sind Lager mit einer höheren Genauigkeit als Normal erforderlich. Die Bohrungs-
und Außendurchmessertoleranzen dieser Lager sind enger, was sich auf die voraussichtlichen Passungen auswirkt. Der Technische
SKF Beratungsservice informiert Sie gerne über die jeweiligen Werte.
11) Für große Lager kann die Toleranzklasse f6 gewählt werden, um eine einfache axiale Verschiebung aufzunehmen.
335
Anhänge
Anhang A-2
Nur Axiallasten
Axialkugellager – h6
Axial-Zylinderrollenlager – h6 (h8)
Axial-Zylinderrollenkränze – h8
Kombinierte Radial-Axial-Belastungen
auf Axial-Pendelrollenlager
Anhang A-3
Passungen für ungeteilte Gehäuse aus Gusseisen und Stahl (für Radiallager)
Umfangslast am Außenring
Unbestimmte Lastrichtung
1) Bei Kugellagern mit D ≤ 100 mm ist oftmals die Toleranzklasse IT6 vorzuziehen und wird empfohlen für Lager mit dünnwandigen
Ringen, z. B. der Durchmesserreihen 7, 8 oder 9. Für diese Reihen wird ebenfalls die Zylindrizitäts-Toleranzklasse IT4
empfohlen.
2) Für Hochgenauigkeitslager der Toleranzklasse P5 oder besser gelten andere Empfehlungen. Weiterführende Informationen
finden Sie im Interaktiven SKF Lagerungskatalog unter [Link].
3) Ist eine einfache axiale Verschiebbarkeit erforderlich, verwenden Sie die Toleranzklasse H6.
336
Anhang A
Anhang A-4
Passungen für geteilte oder ungeteilte Gehäuse aus Gusseisen und Stahl (für Radiallager)
Unbestimmte Lastrichtung
1) Bei Kugellagern mit D ≤ 100 mm ist oftmals die Toleranzklasse IT6 vorzuziehen und wird empfohlen für Lager mit dünnwandigen
Ringen, z. B. der Durchmesserreihen 7, 8 oder 9. Für diese Reihen wird ebenfalls die Zylindrizitäts-Toleranzklasse IT4
empfohlen.
2) Bei großen Lagern (D > 250 mm) oder Temperaturunterschieden zwischen Außenring und Gehäuse > 10 °C ist anstelle der
Toleranzklasse H7 die Klasse G7 anzuwenden.
3) Bei großen Lagern (D > 250 mm) oder Temperaturunterschieden zwischen Außenring und Gehäuse > 10 °C ist anstelle der
Toleranzklasse G7 die Klasse F7 anzuwenden.
Anhang A-5
Nur Axiallasten
Axial-Zylinderrollenkränze H10
Axial-Pendelrollenlager, bei denen – Die Gehäusescheibe muss mit einer geeigneten radialen
separate Lager für die radiale Befestigung Lagerluft versehen sein, sodass keinerlei Radiallast auf die
sorgen Axiallager wirken kann.
Kombinierte Radial-Axial-Belastungen
auf Axial-Pendelrollenlagern
337
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
– 3 –8 0 –6 –10 –6 –12 –2 –6 –2 –8 0 –4
–2 +10 –2 +12 –6 +6 –6 +8 –8 +4
–1 +9 0 +10 –5 +5 –4 +6 –7 +3
50 80 –15 0 –30 –43 –30 –49 –10 –23 –10 –29 0 –13
+15 +43 +15 +49 –5 +23 –5 +29 –15 +13
+19 +39 +19 +45 –1 +19 –1 +25 –11 +9
80 120 –20 0 –36 –51 –36 –58 –12 –27 –12 –34 0 –15
+16 +51 +16 +58 –8 +27 –8 +34 –20 +15
+21 +46 +22 +52 –3 +22 –2 +28 –15 +10
120 180 –25 0 –43 –61 –43 –68 –14 –32 –14 –39 0 –18
+18 +61 +18 +68 –11 +32 –11 +39 –25 +18
+24 +55 +25 +61 –5 +26 –4 +32 –19 +12
180 250 –30 0 –50 –70 –50 –79 –15 –35 –15 –44 0 –20
+20 +70 +20 +79 –15 +35 –15 +44 –30 +20
+26 +64 +28 +71 –9 +29 –7 +36 –24 +14
250 315 –35 0 –56 –79 –56 –88 –17 –40 –17 –49 0 –23
+21 +79 +21 +88 –18 +40 –18 +49 –35 +23
+29 +71 +30 +79 –10 +32 –9 +40 –27 +15
315 400 –40 0 –62 –87 –62 –98 –18 –43 –18 –54 0 –25
+22 +87 +22 +98 –22 +43 –22 +54 –40 +25
+30 +79 +33 +87 –14 +35 –11 +43 –32 +17
400 500 –45 0 –68 –95 –68 –108 –20 –47 –20 –60 0 –27
+23 +95 +23 +108 –25 +47 –25 +60 –45 +27
+32 +86 +35 +96 –16 +38 –13 +48 –36 +18
338
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
500 630 –50 0 –76 –104 –76 –120 –22 –50 –22 –66 0 –28
+26 +104 +26 +120 –28 +50 –28 +66 –50 +28
+36 +94 +39 +107 –18 +40 –15 +53 –40 +18
630 800 –75 0 –80 –112 –80 –130 –24 –56 –24 –74 0 –32
+5 +112 +5 +130 –51 +56 –51 +74 –75 +32
+17 +100 +22 +113 –39 +44 –34 +57 –63 +20
800 1 000 –100 0 –86 –122 –86 –142 –26 –62 –26 –82 0 –36
–14 +122 –14 +142 –74 +62 –74 +82 –100 +36
0 +108 +6 +122 –60 +48 –54 +62 –86 +22
1 000 1 250 –125 0 –98 –140 –98 –164 –28 –70 –28 –94 0 –42
–27 +140 –27 +164 –97 +70 –97 +94 –125 +42
–10 +123 –3 +140 –80 +53 –73 +70 –108 +25
1 250 1 600 –160 0 –110 –160 –110 –188 –30 –80 –30 –108 0 –50
–50 +160 –50 +188 –130 +80 –130 +108 –160 +50
–29 +139 –20 +158 –109 +59 –100 +78 –139 +29
1 600 2 000 –200 0 –120 –180 –120 –212 –32 –92 –32 –124 0 –60
–80 +180 –80 +212 –168 +92 –168 +124 –200 +60
–55 +155 –45 +177 –143 +67 –133 +89 –175 +35
13
339
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
– 3 –8 0 0 –6 0 –14 0 –25 +2 –2 +4 –2
–8 +6 –8 +14 –8 +25 –10 +2 –12 +2
–6 +4 –6 +12 –5 +22 –9 +1 –10 0
3 6 –8 0 0 –8 0 –18 0 –30 +3 –2 +6 –2
–8 +8 –8 +18 –8 +30 –11 +2 –14 +2
–6 +6 –5 +15 –5 +27 –10 +1 –12 0
6 10 –8 0 0 –9 0 –22 0 –36 +4 –2 +7 –2
–8 +9 –8 +22 –8 +36 –12 +2 –15 +2
–6 +7 –5 +19 –5 +33 –10 0 –13 0
340
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
13
341
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
– 3 –8 0 +1,5 –1,5 +2 –2 +3 –3 +5 –5 +3 0
–9,5 +1,5 –10 +2 –11 +3 –13 +5 –11 0
–8,5 +0,5 –9 +1 –9 +1 –11 +3 –10 –1
3 6 –8 0 +2 –2 +2,5 –2,5 +4 –4 +6 –6 +5 +1
–10 +2 –10,5 +2,5 –12 +4 –14 +6 –13 –1
–9 +1 –9 +1 –10 +2 –12 +4 –12 –2
180 250 –30 0 +7 –7 +10 –10 +14,5 –14,5 +23 –23 +18 +4
–37 +7 –40 +10 –44,5 +14,5 –53 +23 –48 –4
–32 +2 –34 +4 –36 +6 –43 +13 –43 –9
250 315 –35 0 +8 –8 +11,5 –11,5 +16 –16 +26 –26 +20 +4
–4 +8 –46,5 +11,5 –51 +16 –61 +26 –55 –4
–37 +2 –39 +4 –42 +7 –49 +14 –49 –10
315 400 –40 0 +9 –9 +12,5 –12,5 +18 –18 +28,5 –28,5 +22 +4
–49 +9 –52,5 +12,5 –58 +18 –68,5 +28,5 –62 –4
–42 +2 –44 +4 –47 +7 –55 +15 –55 –11
400 500 –45 0 +10 –10 +13,5 –13,5 +20 –20 +31,5 –31,5 +25 +5
–55 +10 –58,5 +13,5 –65 +20 –76,5 +31,5 –70 –5
–48 +3 –49 +4 –53 +8 –62 +17 –63 –12
342
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
13
343
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
– 3 –8 0 +4 0 +6 0 +6 +2 +8 +2 +8 +4
–12 0 –14 0 –14 –2 –16 –2 –16 –4
–11 –1 –12 –2 –13 –3 –14 –4 –15 –5
3 6 –8 0 +6 +1 +9 +1 +9 +4 +12 +4 +13 +8
–14 –1 –17 –1 –17 –4 –20 –4 –21 –8
–13 –2 –15 –3 –16 –5 –18 –6 –20 –9
80 120 –20 0 +18 +3 +25 +3 +28 +13 +35 +13 +38 +23
–38 –3 –45 –3 –48 –13 –55 –13 –58 –23
–33 –8 –39 –9 –43 –18 –49 –19 –53 –28
120 180 –25 0 +21 +3 +28 +3 +33 +15 +40 +15 +45 +27
–46 –3 –53 –3 –58 –15 –65 –15 –70 –27
–40 –9 –46 –10 –52 –21 –58 –22 –64 –33
180 250 –30 0 +24 +4 +33 +4 +37 +17 +46 +17 +51 +31
–54 –4 –63 –4 –67 –17 –76 –17 –81 –31
–48 –10 –55 –12 –61 –23 –68 –25 –75 –37
250 315 –35 0 +27 +4 +36 +4 +43 +20 +52 +20 +57 +34
–62 –4 –71 –4 –78 –20 –87 –20 –92 –34
–54 –12 –62 –13 –70 –28 –78 –29 –84 –42
315 400 –40 0 +29 +4 +40 +4 +46 +21 +57 +21 +62 +37
–69 –4 –80 –4 –86 –21 –97 –21 –102 –37
–61 –12 –69 –15 –78 –29 –86 –32 –94 –45
400 500 –45 0 +32 +5 +45 +5 +50 +23 +63 +23 +67 +40
–77 –5 –90 –5 –95 –23 –108 –23 –112 –40
–68 –14 –78 –17 –86 –32 –96 –35 –103 –49
344
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
500 630 –50 0 +29 0 +44 0 +55 +26 +70 +26 +73 +44
–78 0 –94 0 –105 –26 –120 –26 –122 –44
–68 –10 –81 –13 –94 –36 –107 –39 –112 –54
630 800 –75 0 +32 0 +50 0 +62 +30 +80 +30 +82 +50
–107 0 –125 0 –137 –30 –155 –30 –157 –50
–95 –12 –108 –17 –125 –42 –138 –47 –145 –62
800 1 000 –100 0 +36 0 +56 0 +70 +34 +90 +34 +92 +56
–136 0 –156 0 –170 –34 –190 –34 –192 –56
–122 –14 –136 –20 –156 –48 –170 –54 –178 –70
1 000 1 250 –125 0 +42 0 +66 0 +82 +40 +106 +40 +108 +66
–167 0 –191 0 –207 –40 –231 –40 –233 –66
–150 –17 –167 –24 –190 –57 –207 –64 –216 –83
1 250 1 600 –160 0 +50 0 +78 0 +98 +48 +126 +48 +128 +78
–210 0 –238 0 –258 –48 –286 –48 –288 –78
–189 –21 –208 –30 –237 –69 –256 –78 –267 –99
1 600 2 000 –200 0 +60 0 +92 0 +118 +58 +150 +58 +152 +92
–260 0 –292 0 –318 –58 –350 –58 –352 –92
–235 –25 –257 –35 –293 –83 –315 –93 –327 –117
13
345
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
80 100 –20 0 +45 +23 +59 +37 +72 +37 +73 +51 +86 +51
–65 –23 –79 –37 –92 –37 –93 –51 –106 –51
–59 –29 –73 –43 –85 –44 –87 –57 –99 –58
100 120 –20 0 +45 +23 +59 +37 +72 +37 +76 +54 +89 +54
–65 –23 –79 –37 –92 –37 –96 –54 –109 –54
–59 –29 –73 –43 –85 –44 –90 –60 –102 –61
120 140 –25 0 +52 +27 +68 +43 +83 +43 +88 +63 +103 +63
–77 –27 –93 –43 –108 –43 –113 –63 –128 –63
–70 –34 –86 –50 –100 –51 –106 –70 –120 –71
140 160 –25 0 +52 +27 +68 +43 +83 +43 +90 +65 +105 +65
–77 –27 –93 –43 –108 –43 –115 –65 –130 –65
–70 –34 –86 –50 –100 –51 –108 –72 –122 –73
160 180 –25 0 +52 +27 +68 +43 +83 +43 +93 +68 +108 +68
–77 –27 –93 –43 –108 –43 –118 –68 –133 –68
–70 –34 –86 –50 –100 –51 –111 –75 –125 –76
180 200 –30 0 +60 +31 +79 +50 +96 +50 +106 +77 +123 +77
–90 –31 –109 –50 –126 –50 –136 –77 –153 –77
–82 –39 –101 –58 –116 –60 –128 –85 –143 –87
200 225 –30 0 +60 +31 +79 +50 +96 +50 +109 +80 +126 +80
–90 –31 –109 –50 –126 –50 –139 –80 –156 –80
–82 –39 –101 –58 –116 –60 –131 –88 –146 –90
225 250 –30 0 +60 +31 +79 +50 +96 +50 +113 +84 +130 +84
–90 –31 –109 –50 –126 –50 –143 –84 –160 –84
–82 –39 –101 –58 –116 –60 –135 –92 –150 –94
250 280 –35 0 +66 +34 +88 +56 +108 +56 +126 +94 +146 +94
–101 –34 –123 –56 –143 –56 –161 –94 –181 –94
–92 –43 –114 –65 –131 –68 –152 –103 –169 –106
280 315 –35 0 +66 +34 +88 +56 +108 +56 +130 +98 +150 +98
–101 –34 –123 –56 –143 –56 –165 –98 –185 –98
–92 –43 –114 –65 –131 –68 –156 –107 –173 –110
315 355 –40 0 +73 +37 +98 +62 +119 +62 +144 +108 +165 +108
–113 –37 –138 –62 –159 –62 –184 –108 –205 –108
–102 –48 –127 –73 –146 –75 –173 –119 –192 –121
355 400 –40 0 +73 +37 +98 +62 +119 +62 +150 +114 +171 +114
–113 –37 –138 –62 –159 –62 –190 –114 –211 –114
–102 –48 –127 –73 –146 –75 –179 –125 –198 –127
400 450 –45 0 +80 +40 +108 +68 +131 +68 +166 +126 +189 +126
–125 –40 –153 –68 –176 –68 –211 –126 –234 –126
–113 –52 –141 –80 –161 –83 –199 –138 –219 –141
346
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
450 500 –45 0 +80 +40 +108 +68 +131 +68 +172 +132 +195 +132
–125 –40 –153 –68 –176 –68 –217 –132 –240 –132
–113 –52 –141 –80 –161 –83 –205 –144 –225 –147
500 560 –50 0 +88 +44 +122 +78 +148 +78 +194 +150 +220 +150
–138 –44 –172 –78 –198 –78 –244 –150 –270 –150
–125 –57 –159 –91 –182 –94 –231 –163 –254 –166
560 630 –50 0 +88 +44 +122 +78 +148 +78 +199 +155 +225 +155
–138 –44 –172 –78 –198 –78 –249 –155 –275 –155
–125 –57 –159 –91 –182 –94 –236 –168 –259 –171
630 710 –75 0 +100 +50 +138 +88 +168 +88 +225 +175 +255 +175
–175 –50 –213 –88 –243 –88 –300 –175 –330 –175
–158 –67 –196 –105 –221 –110 –283 –192 –308 –197
710 800 –75 0 +100 +50 +138 +88 +168 +88 +235 +185 +265 +185
–175 –50 –213 –88 –243 –88 –310 –185 –340 –185
–158 –67 –196 –105 –221 –110 –293 –202 –318 –207
800 900 –100 0 +112 +56 +156 +100 +190 +100 +266 +210 +300 +210
–212 –56 –256 –100 –290 –100 –366 –210 –400 –210
–192 –76 –236 –120 –263 –127 –346 –230 –373 –237
900 1 000 –100 0 +112 +56 +156 +100 +190 +100 +276 +220 +310 +220
–212 –56 –256 –100 –290 –100 –376 –220 –410 –220
–192 –76 –236 –120 –263 –127 –356 –240 –383 –247
1 000 1 120 –125 0 +132 +66 +186 +120 +225 +120 +316 +250 +355 +250
–257 –66 –311 –120 –350 –120 –441 –250 –480 –250
–233 –90 –287 –144 –317 –153 –417 –274 –447 –283
1 120 1 250 –125 0 +132 +66 +186 +120 +225 +120 +326 +260 +365 +260
–257 –66 –311 –120 –350 –120 –451 –260 –490 –260
–233 –90 –287 –144 –317 –153 –427 –284 –457 –293
1 250 1 400 –160 0 +156 +78 +218 +140 +265 +140 +378 +300 +425 +300
–316 –78 –378 –140 –425 –140 –538 –300 –585 –300
–286 –108 –348 –170 –385 –180 –508 –330 –545 –340
1 400 1 600 –160 0 +156 +78 +218 +140 +265 +140 +408 +330 +455 +330
–316 –78 –378 –140 –425 –140 –568 –330 –615 –330
–286 –108 –348 –170 –385 –180 –538 –360 –575 –370
1 600 1 800 –200 0 +184 +92 +262 +170 +320 +170 +462 +370 +520 +370
–384 –92 –462 –170 –520 –170 –662 –370 –720 –370
–349 –127 –427 –205 –470 –220 –627 –405 –670 –420
1 800 2 000 –200 0 +184 +92 +262 +170 +320 +170 +492 +400 +550 +400
–384 –92 –462 –170 –520 –170 –692 –400 –750 –400
–349 –127 –427 –205 –470 –220 –657 –435 –700 –450 13
347
Anhänge
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
348
Anhang B
Anhang B-1
Wellenpassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Wellendurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)
über bis unt. ob. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)
mm mm mm
13
349
Anhänge
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Betriebsspiel (+)
mm mm mm
80 120 0 –15 +36 +71 +12 +34 +12 +47 0 +15 0 +22
+36 +86 +12 +49 +12 +62 0 +30 0 +37
+41 +81 +17 +44 +17 +57 +4 +26 +5 +32
120 150 0 –18 +43 +83 +14 +39 +14 +54 0 +18 0 +25
+43 +101 +14 +57 +14 +72 0 +36 0 +43
+50 +94 +20 +51 +21 +65 +5 +31 +6 +37
150 180 0 –25 +43 +83 +14 +39 +14 +54 0 +18 0 +25
+43 +108 +14 +64 +14 +79 0 +43 0 +50
+51 +100 +21 +57 +22 +71 +6 +37 +7 +43
180 250 0 –30 +50 +96 +15 +44 +15 +61 0 +20 0 +29
+50 +126 +15 +74 +15 +91 0 +50 0 +59
+60 +116 +23 +66 +25 +81 +6 +44 +8 +51
250 315 0 –35 +56 +108 +17 +49 +17 +69 0 +23 0 +32
+56 +143 +17 +84 +17 +104 0 +58 0 +67
+68 +131 +26 +75 +29 +92 +8 +50 +9 +58
315 400 0 –40 +62 +119 +18 +54 +18 +75 0 +25 0 +36
+62 +159 +18 +94 +18 +115 0 +65 0 +76
+75 +146 +29 +83 +31 +102 +8 +57 +11 +65
400 500 0 –45 +68 +131 +20 +60 +20 +83 0 +27 0 +40
+68 +176 +20 +105 +20 +128 0 +72 0 +85
+83 +161 +32 +93 +35 +113 +9 +63 +12 +73
500 630 0 –50 +76 +146 +22 +66 +22 +92 0 +28 0 +44
+76 +196 +22 +116 +22 +142 0 +78 0 +94
+92 +180 +35 +103 +38 +126 +10 +68 +13 +81
630 800 0 –75 +80 +160 +24 +74 +24 +104 0 +32 0 +50
+80 +235 +24 +149 +24 +179 0 +107 0 +125
+102 +213 +41 +132 +46 +157 +12 +95 +17 +108
350
Anhang B
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Betriebsspiel (+)
mm mm mm
800 1 000 0 –100 +86 +176 +26 +82 +26 +116 0 +36 0 +56
+86 +276 +26 +182 +26 +216 0 +136 0 +156
+113 +249 +46 +162 +53 +189 +14 +122 +20 +136
1 000 1 250 0 –125 +98 +203 +28 +94 +28 +133 0 +42 0 +66
+98 +328 +28 +219 +28 +258 0 +167 0 +191
+131 +295 +52 +195 +61 +225 +17 +150 +24 +167
1 250 1 600 0 –160 +110 +235 +30 +108 +30 +155 0 +50 0 +78
+110 +395 +30 +268 +30 +315 0 +210 0 +238
+150 +355 +60 +238 +70 +275 +21 +189 +30 +208
1 600 2 000 0 –200 +120 +270 +32 +124 +32 +182 0 +60 0 +92
+120 +470 +32 +324 +32 +382 0 +260 0 +292
+170 +420 +67 +289 +82 +332 +25 +235 +35 +257
2 000 2 500 0 –250 +130 +305 +34 +144 +34 +209 0 +70 0 +110
+130 +555 +34 +394 +34 +459 0 +320 0 +360
+189 +496 +77 +351 +93 +400 +30 +290 +43 +317
13
351
Anhänge
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Gehäuse Lager Abmaße der Gehäusebohrung, Passungsübermaße und Passungsspiele
Nennmaß des Außendurch- Toleranzklassen
Bohrungs durch- messer toleranz
messers
D D Dmp H7 H8 H9 H10 J6
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
352
Anhang B
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Gehäuse Lager Abmaße der Gehäusebohrung, Passungsübermaße und Passungsspiele
Nennmaß des Außendurch- Toleranzklassen
Bohrungs durch- messer toleranz
messers
D D Dmp H7 H8 H9 H10 J6
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
13
353
Anhänge
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
50 80 0 –13 –12 +18 –6,5 +6,5 –9,5 +9,5 –15 +15 –10 +3
–12 +31 –6,5 +19,5 –9,5 +22,5 –15 +28 –10 +16
–7 +26 –3 +16 –6 +19 –10 +23 –7 +13
80 120 0 –15 –13 +22 –7,5 +7,5 –11 +11 –17,5 +17,5 –13 +2
–13 +37 –7,5 +22,5 –11 +26 –17,5 +32,5 –13 +17
–8 +32 –4 +19 –6 +21 –12 +27 –9 +13
120 150 0 –18 –14 +26 –9 +9 –12,5 +12,5 –20 +20 –15 +3
–14 +44 –9 +27 –12,5 +30,5 –20 +38 –15 +21
–7 +37 –4 +22 –7 +25 –13 +31 –10 +16
150 180 0 –25 –14 +26 –9 +9 –12,5 +12,5 –20 +20 –15 +3
–14 +51 –9 +34 –12,5 +37,5 –20 +45 –15 +28
–6 +43 –3 +28 –6 +31 –12 +37 –9 +22
180 250 0 –30 –16 +30 –10 +10 –14,5 +14,5 –23 +23 –18 +2
–16 +60 –10 +40 –14,5 +44,5 –23 +53 –18 +32
–6 +50 –4 +34 –6 +36 –13 +43 –12 +26
250 315 0 –35 –16 +36 –11,5 +11,5 –16 +16 –26 +26 –20 +3
–16 +71 –11,5 +46,5 –16 –51 –26 +61 –20 +38
–4 +59 –4 +39 –7 +42 –14 +49 –12 +30
315 400 0 –40 –18 +39 –12,5 +12,5 –18 +18 –28,5 +28,5 –22 +3
–18 +79 –12,5 +52,5 –18 +58 –28,5 +68,5 –22 +43
–5 +66 –4 +44 –7 +47 –15 +55 –14 +35
400 500 0 –45 –20 +43 –13,5 +13,5 –20 +20 –31,5 +31,5 –25 +2
–20 +88 –13,5 +58,5 –20 +65 –31,5 +76,5 –25 +47
–5 +73 –4 +49 –8 +53 –17 +62 –16 +38
354
Anhang B
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
13
355
Anhänge
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
180 250 0 –30 –24 +5 –33 +13 –31 –11 –37 –8 –46 0
–24 +35 –33 +43 –31 +19 –37 +22 –46 +30
–16 +27 –23 +33 –25 +13 –29 +14 –36 +20
250 315 0 –35 –27 +5 –36 +16 –36 –13 –41 –9 –52 0
–27 +40 –36 +51 –36 +22 –41 +26 –52 +35
–18 +31 –24 +39 –28 +14 –32 +17 –40 +23
315 400 0 –40 –29 +7 –40 +17 –39 –14 –46 –10 –57 0
–29 +47 –40 +57 –39 +26 –46 +30 –57 +40
–18 +36 –27 +44 –31 +18 –35 +19 –44 +27
400 500 0 –45 –32 +8 –45 +18 –43 –16 –50 –10 –63 0
–32 +53 –45 +63 –43 +29 –50 +35 –63 +45
–20 +41 –30 +48 –34 +20 –38 +23 –48 +30
356
Anhang B
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
13
357
Anhänge
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
80 120 0 –15 –38 –16 –45 –10 –52 –30 –59 –24
–38 –1 –45 +5 –52 –15 –59 –9
–33 –6 –40 0 –47 –20 –54 –14
120 150 0 –18 –45 –20 –52 –12 –61 –36 –68 –28
–45 –2 –52 +6 –61 –18 –68 –10
–39 –8 –45 –1 –55 –24 –61 –17
150 180 0 –25 –45 –20 –52 –12 –61 –36 –68 –28
–45 +5 –52 +13 –61 –11 –68 –3
–38 –2 –44 +5 –54 –18 –60 –11
180 250 0 –30 –51 –22 –60 –14 –70 –41 –79 –33
–51 +8 –60 +16 –70 –11 –79 –3
–43 0 –50 +6 –62 –19 –69 –13
250 315 0 –35 –57 –25 –66 –14 –79 –47 –88 –36
–57 +10 –66 +21 –79 –12 –88 –1
–48 +1 –54 +9 –70 –21 –76 –13
315 400 0 –40 –62 –26 –73 –16 –87 –51 –98 –41
–62 +14 –73 +24 –87 –11 –98 –1
–51 +3 –60 +11 –76 –22 –85 –14
400 500 0 –45 –67 –27 –80 –17 –95 –55 –108 –45
–67 +18 –80 +28 –95 –10 –108 0
–55 +6 –65 +13 –83 –22 –93 –15
500 630 0 –50 –88 –44 –114 –44 –122 –78 –148 –78
–88 +6 –114 +6 –122 –28 –148 –28
–75 –7 –98 –10 –109 –41 –132 –44
630 800 0 –75 –100 –50 –130 –50 –138 –88 –168 –88
–100 +25 –130 +25 –138 –13 –168 –13
–83 +8 –108 +3 –121 –30 –146 –35
358
Anhang B
Anhang B-2
Gehäusepassungen (metrisch)
+
0
–
Abweichungen (Gehäusebohrungsdurchmesser)
Theoretisches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
über bis ob. unt. Wahrscheinliches Passungsübermaß (–)/Betriebsspiel (+)
mm mm mm
800 1 000 0 –100 –112 –56 –146 –56 –156 –100 –190 –100
–112 +44 –146 +44 –156 0 –190 0
–92 +24 –119 +17 –136 –20 –163 –27
1 000 1 250 0 –125 –132 –66 –171 –66 –186 –120 –225 –120
–132 +59 –171 +59 –186 +5 –225 +5
–108 +35 –138 +26 –162 –19 –192 –28
1 250 1 600 0 –160 –156 –78 –203 –78 –218 –140 –265 –140
–156 +82 –203 +82 –218 +20 –265 +20
–126 +52 –163 +42 –188 –10 –225 –20
1 600 2 000 0 –200 –184 –92 –242 –92 –262 –170 –320 –170
–184 +108 –242 +108 –262 +30 –320 +30
–149 +73 –192 +58 –227 –5 –270 –20
2 000 2 500 0 –250 –220 –110 –285 –110 –305 –195 –370 –195
–220 +140 –285 +140 –305 +55 –370 +55
–177 +97 –226 +81 –262 +12 –311 –4
13
359
Anhänge
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
4 0.1575 0.1572 0,1571 0,1569 0,1571 0,1568 0,1573 0,1571 0.1573 0.1570
1L 1L 4L 0.1967 0.1964 5 L
5 0.1969 0.1966 0,1965 0,1963 0,1965 0,1962 0,1967 0,1965
6L 7L 1T 0.2360 0.2357 1 T
6 0.2362 0.2359 0,2358 0,2356 0,2358 0,2355 0,2360 0,2358
7 0.2756 0.2753 0,2751 0,2749 0,2751 0,2747 0,2754 0,2752 0.2754 0.2750
8 0.3150 0.3147 0,3145 0,3143 2L 0,3145 0,3141 2L 0,3148 0,3146 4L 0.3148 0.3144 6 L
9 0.3543 0.3540 0,3538 0,3536 7L 0,3538 0,3534 9L 0,3541 0,3539 1T 0.3541 0.3537 1 T
10 0.3937 0.3934 0,3932 0,3930 0,3932 0,3928 0,3935 0,3933 0.3935 0.3931
12 0.4724 0.4721 0,4718 0,4714 0,4718 0,4713 0,4722 0,4720 0.4722 0.4717
3L 3L 4L 0.5904 0.5899 7 L
15 0.5906 0.5903 0,5900 0,5896 0,5900 0,5895 0,5904 0,5902
10 L 11 L 1T 0.6691 0.6686 1 T
17 0.6693 0.6690 0,6687 0,6683 0,6687 0,6682 0,6691 0,6689
20 0.7874 0.7870 0,7866 0,7863 0,7866 0,7861 0,7871 0,7868 0.7871 0.7866
4L 4L 6L 0.9840 0.9835 8 L
25 0.9843 0.9839 0,9835 0,9832 0,9835 0,9830 0,9840 0,9837
11 L 13 L 1T 1.1808 1.1803 1 T
30 1.1811 1.1807 1,1803 1,1800 1,1803 1,1798 1,1808 1,1805
35 1.3780 1.3775 1,3770 1,3766 1,3770 1,3763 1,3776 1,3772 1.3776 1.3770
40 1.5748 1.5743 1,5738 1,5734 5L 1,5738 1,5731 5L 1,5744 1,5740 8L 1.5744 1.5738 10 L
45 1.7717 1.7712 1,7707 1,7703 14 L 1,7707 1,7700 17 L 1,7713 1,7709 1T 1.7713 1.7707 1 T
50 1.9685 1.9680 1,9675 1,9671 1,9675 1,9668 1,9681 1,9677 1.9681 1.9675
55 2.1654 2.1648 2,1642 2,1637 2,1642 2,1634 2,1650 2,1645 2.1650 2.1643
60 2.3622 2.3616 2,3610 2,3605 2,3610 2,3602 2,3618 2,3613 2.3618 2.3611
65 2.5591 2.5585 2,5579 2,5574 6L 2,5579 2,5571 6L 2,5587 2,5582 9L 2.5587 2.5580 11 L
70 2.7559 2.7553 2,7547 2,7542 17 L 2,7547 2,7539 20 L 2,7555 2,7550 2T 2.7555 2.7548 2 T
75 2.9528 2.9522 2,9516 2,9511 2,9516 2,9508 2,9524 2,9519 2.9524 2.9517
80 3.1496 3.1490 3,1484 3,1479 3,1484 3,1476 3,1492 3,1487 3.1492 3.1485
85 3.3465 3.3457 3,3451 3,3445 3,3450 3,3442 3,3460 3,3454 3.3460 3.3452
90 3.5433 3.5425 3,5419 3,5413 3,5418 3,5410 3,5428 3,5422 3.5428 3.5420
95 3.7402 3.7394 3,7388 3,7382 3,7387 3,7379 3,7397 3,7391 3.7397 3.7389
6L 7L 11 L 3.9357 13 L
100 3.9370 3.9362 3,9356 3,9350 3,9355 3,9347 3,9365 3,9359 3.9365
20 L 23 L 3T 4.1326 3 T
105 4.1339 4.1331 4,1325 4,1319 4,1324 4,1316 4,1334 4,1328 4.1334
110 4.3307 4.3299 4,3293 4,3287 4,3292 4,3284 4,3302 4,3296 4.3302 4.3294
120 4.7244 4.7236 4,7230 4,7224 4,7229 4,7221 4,7239 4,7233 4.7239 4.7231
130 5.1181 5.1171 5,1164 5,1157 5,1164 5,1154 5,1176 5,1169 5.1175 5.1166
140 5.5118 5.5108 5,5101 5,5094 5,5101 5,5091 5,5113 5,5106 5.5112 5.5103
150 5.9055 5.9045 5,9038 5,9031 7L 5,9038 5,9028 7L 5,9050 5,9043 12 L 5.9049 5.9040 15 L
160 6.2992 6.2982 6,2975 6,2968 24 L 6,2975 6,2965 27 L 6,2987 6,2980 5T 6.2986 6.2977 4 T
170 6.6929 6.6919 6,6912 6,6905 6,6912 6,6902 6,6924 6,6917 6.6923 6.6914
180 7.0866 7.0856 7,0849 7,0842 7,0849 7,0839 7,0861 7,0854 7.0860 7.0851
190 7.4803 7.4791 7,4783 7,4776 7,4783 7,4772 7,4797 7,4789 7.4797 7.4786
200 7.8740 7.8728 7,8720 7,8713 8L 7,8720 7,8709 8L 7,8734 7,8726 14 L 7.8734 7.8723 17 L
220 8.6614 8.6602 8,6594 8,6587 27 L 8,6594 8,6583 31 L 8,6608 8,6600 6T 8.6608 8.6597 6T
240 9.4488 9.4476 9,4468 9,4461 9,4468 9,4457 9,4482 9,4474 9.4482 9.4471
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
360
Anhang B
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10,2340 10,2331 10,2340 10,2328 10,2356 10,2346 10.2355 10.2343
280 11.0236 11.0222 11,0214 11,0205 8 L 11,0214 11,0202 8 L 11,0230 11,0220 16 L 11.0229 11.0217 19 L
300 11.8110 11.8096 11,8088 11,8079 31 L 11,8088 11,8076 34 L 11,8104 11,8094 8 T 11.8103 11.8091 7 T
320 12.5984 12.5968 12,5960 12,5950 12,5960 12,5946 12,5977 12,5967 12.5977 12.5963
340 13.3858 13.3842 13,3834 13,3824 13,3834 13,3820 13,3851 13,3841 13.3851 13.3837
360 14.1732 14.1716 14,1708 14,1698 8 L 14,1708 14,1694 8 L 14,1725 14,1715 17 L 14.1725 14.1711 21 L
380 14.9606 14.9590 14,9582 14,9572 34 L 14,9582 14,9568 38 L 14,9599 14,9589 9 T 14.9599 14.9585 9 T
400 15.7480 15.7464 15,7456 15,7446 15,7456 15,7442 15,7473 15,7463 15.7473 15.7459
420 16.5354 16.5336 16,5328 16,5317 16,5328 16,5312 16,5346 16,5336 16.5346 16.5330
440 17.3228 17.3210 17,3202 17,3191 17,3202 17,3186 17,3220 17,3210 17.3220 17.3204
460 18.1102 18.1084 18,1076 18,1065 8 L 18,1076 18,1060 8 L 18,1094 18,1084 18 L 18.1094 18.1078 24 L
480 18.8976 18.8958 18,8950 18,8939 37 L 18,8950 18,8934 42 L 18,8968 18,8958 10 T 18.8968 18.8952 10 T
500 19.6850 19.6832 19,6824 19,6813 19,6824 19,6808 19,6842 19,6832 19.6842 19.6826
530 20.8661 20.8641 20,8632 20,8621 20,8632 20,8614 20,8653 20,8642 20.8652 20.8635
560 22.0472 22.0452 22,0443 22,0432 9 L 22,0443 22,0425 9 L 22,0464 22,0453 19 L 22.0463 22.0446 26 L
600 23.6220 23.6200 23,6191 23,6180 40 L 23,6191 23,6173 47 L 23,6212 23,6201 12 T 23.6211 23.6194 11 T
630 24.8031 24.8011 24,8002 24,7991 24,8002 24,7984 24,8023 24,8012 24.8022 24.8005
670 26.3780 26.3750 26,3748 26,3735 26,3748 26,3728 26,3770 26,3758 26.3771 26.3751
710 27.9528 27.9498 27,9496 27,9483 2 L 27,9496 27,9476 2 L 27,9518 27,9506 22 L 27.9519 27.9499 29 L
750 29.5276 29.5246 29,5244 29,5231 45 L 29,5244 29,5224 52 L 29,5266 29,5254 20 T 29.5267 29.5247 21 T
800 31.4961 31.4931 31,4929 31,4916 31,4929 31,4909 31,4951 31,4939 31.4952 31.4932
850 33.4646 33.4607 33,4612 33,4598 33,4612 33,4590 33,4635 33,4621 33.4636 33.4614
900 35.4331 35.4292 35,4297 35,4283 48 L 35,4297 35,4275 56 L 35,4320 35,4306 25 L 35.4321 35.4299 32 L
950 37.4016 37.3977 37,3982 37,3968 5 T 37,3982 37,3960 5T 37,4005 37,3991 28 T 37.4006 37.3984 29 T
1 000 39.3701 39.3662 39,3667 39,3653 39,3667 39,3645 39,3690 39,3676 39.3691 39.3669
1 060 41.7323 41.7274 41,7284 41,7268 41,7284 41,7258 41,7312 41,7295 41.7312 41.7286
1 120 44.0945 44.0896 44,0906 44,0890 55 L 44,0906 44,0880 65 L 44,0934 44,0917 28 L 44.0934 44.0908 37 L
1 180 46.4567 46.4518 46,4528 46,4512 10 T 46,4528 46,4502 10 T 46,4556 46,4539 38 T 46.4556 46.4530 38 T
1 250 49.2126 49.2077 49,2087 49,2071 49,2087 49,2061 49,2115 49,2098 49.2115 49.2089
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
361
Anhänge
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
4 0.1575 0.1572 0.1575 0.1573 0.1575 0.1572 0.1575 0.1568 0,1575 0,1563
2L 0.1966 3 L 0.1969 0.1962 7 L 12 L
5 0.1969 0.1966 0.1969 0.1967 0.1969 0,1969 0,1957
6 0.2362 0.2359 0.2362 0.2360 3 T 0.2362 0.2359 3 T 0.2362 0.2355 3 T 0,2362 0,2350 3T
7 0.2756 0.2753 0.2756 0.2754 0.2756 0.2752 0.2756 0.2747 0,2756 0,2742
8 0.3150 0.3147 0.3150 0.3148 2 L 0.3150 0.3146 4 L 0.3150 0.3141 9L 0,3150 0,3136 14 L
9 0.3543 0.3540 0.3543 0.3541 3 T 0.3543 0.3539 3 T 0.3543 0.3534 3T 0,3543 0,3529 3T
10 0.3937 0.3934 0.3937 0.3935 0.3937 0.3933 0.3937 0.3928 0,3937 0,3923
12 0.4724 0.4721 0.4724 0.4721 0.4724 0.4720 0.4724 0.4713 0,4724 0,4707
15 0.5906 0.5903 0.5906 0.5903 3 L 0.5906 0.5902 4 L 0.5906 0.5895 11 L 0,5906 0,5889 17 L
3T 0.6689 3 T 0.6693 0.6682 3 T 3T
17 0.6693 0.6690 0.6693 0.6690 0.6693 0,6693 0,6676
20 0.7874 0.7870 0.7874 0.7870 0.7874 0.7869 0.7874 0.7861 0,7874 0,7854
4L 0.9838 5 L 13 L 20 L
25 0.9843 0.9839 0.9843 0.9839 0.9843 0.9843 0.9830 0,9843 0,9823
30 1.1811 1.1807 1.1811 1.1807 4 T 1.1811 1.1806 4 T 1.1811 1.1798 4T 1,1811 1,1791 4T
35 1.3780 1.3775 1.3780 1.3776 1.3780 1.3774 1.3780 1.3765 1,3780 1,3756
40 1.5748 1.5743 1.5748 1.5744 4 L 1.5748 1.5742 6 L 1.5748 1.5733 15 L 1,5748 1,5724 24 L
45 1.7717 1.7712 1.7717 1.7713 5 T 1.7717 1.7711 5 T 1.7717 1.7702 5T 1,7717 1,7693 5T
50 1.9685 1.9680 1.9685 1.9681 1.9685 1.9679 1.9685 1.9670 1,9685 1,9661
55 2.1654 2.1648 2.1654 2.1649 2.1654 2.1647 2.1654 2.1636 2,1654 2,1624
60 2.3622 2.3616 2.3622 2.3617 2.3622 2.3615 2.3622 2.3604 2,3622 2,3592
65 2.5591 2.5585 2.5591 2.5586 5 L 2.5591 2.5584 7 L 2.5591 2.5573 18 L 2,5591 2,5561 30 L
70 2.7559 2.7553 2.7559 2.7554 6 T 2.7559 2.7552 6 T 2.7559 2.7541 6 T 2,7559 2,7529 6T
75 2.9528 2.9522 2.9528 2.9523 2.9528 2.9521 2.9528 2.9510 2,9528 2,9498
80 3.1496 3.1490 3.1496 3.1491 3.1496 3.1489 3.1496 3.1478 3,1496 3,1466
85 3.3465 3.3457 3.3465 3.3459 3.3465 3.3456 3.3465 3.3444 3,3465 3,3431
90 3.5433 3.5425 3.5433 3.5427 3.5433 3.5424 3.5433 3.5412 3,5433 3,5399
95 3.7402 3.7394 3.7402 3.7396 3.7402 3.7393 3.7402 3.7381 3,7402 3,7368
6L 3.9361 9 L 3.9349 21 L 34 L
100 3.9370 3.9362 3.9370 3.9364 3.9370 3.9370 3,9370 3,9336
105 4.1339 4.1331 4.1339 4.1333 8 T 4.1339 4.1330 8 T 4.1339 4.1318 8 T 4,1339 4,1305 8T
110 4.3307 4.3299 4.3307 4.3301 4.3307 4.3298 4.3307 4.3286 4,3307 4,3273
120 4.7244 4.7236 4.7244 4.7238 4.7244 4.7235 4.7244 4.7223 4,7244 4,7210
130 5.1181 5.1171 5.1181 5.1174 5.1181 5.1171 5.1181 5.1156 5,1181 5,1142
140 5.5118 5.5108 5.5118 5.5111 5.5118 5.5108 5.5118 5.5093 5,5118 5,5079
150 5.9055 5.9045 5.9055 5.9048 7 L 5.9055 5.9045 10 L 5.9055 5.9030 25 L 5,9055 5,9016 39 L
160 6.2992 6.2982 6.2992 6.2985 10 T 6.2992 6.2982 10 T 6.2992 6.2967 10 T 6,2992 6,2953 10 T
170 6.6929 6.6919 6.6929 6.6922 6.6929 6.6919 6.6929 6.6904 6,6929 6,6890
180 7.0866 7.0856 7.0866 7.0859 7.0866 7.0856 7.0866 7.0841 7,0866 7,0827
190 7.4803 7.4791 7.4803 7.4795 7.4803 7.4792 7.4803 7.4775 7,4803 7,4758
200 7.8740 7.8728 7.8740 7.8732 8 L 7.8740 7.8729 11 L 7.8740 7.8712 28 L 7,8740 7,8695 45 L
220 8.6614 8.6602 8.6614 8.6606 12 T 8.6614 8.6603 12 T 8.6614 8.6586 12 T 8,6614 8,6569 12 T
240 9.4488 9.4476 9.4488 9.4480 9.4488 9.4477 9.4488 9.4460 9,4488 9,4443
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
362
Anhang B
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2362 10.2353 10.2362 10.2349 10.2362 10.2330 10,2362 10,2311
280 11.0236 11.0222 11.0236 11.0227 9 L 11.0236 11.0223 13 L 11.0236 11.0204 32 L 11,0236 11,0185 51 L
300 11.8110 11.8096 11.8110 11.8101 14 T 11.8110 11.8097 14 T 11.8110 11.8078 14 T 11,8110 11,8059 14 T
320 12.5984 12.5968 12.5984 12.5974 12.5984 12.5970 12.5984 12.5949 12,5984 12,5929
340 13.3858 13.3842 13.3858 13.3848 13.3858 13.3844 13.3858 13.3823 13,3858 13,3803
360 14.1732 14.1716 14.1732 14.1722 10 L 14.1732 14.1718 14 L 14.1732 14.1697 35 L 14,1732 14,1677 55 L
380 14.9606 14.9590 14.9606 14.9596 16 T 14.9606 14.9592 16 T 14.9606 14.9571 16 T 14,9606 14,9551 16 T
400 15.7480 15.7464 15.7480 15.7470 15.7480 15.7466 15.7480 15.7445 15,7480 15,7425
420 16.5354 16.5336 16.5354 16.5343 16.5354 16.5338 16.5354 16.5316 16,5354 16,5293
440 17.3228 17.3210 17.3228 17.3217 17.3228 17.3212 17.3228 17.3190 17,3228 17,3167
460 18.1102 18.1084 18.1102 18.1091 11 L 18.1102 18.1086 16 L 18.1102 18.1064 38 L 18,1102 18,1041 61 L
480 18.8976 18.8958 18.8976 18.8965 18 T 18.8976 18.8960 18 T 18.8976 18.8938 18 T 18,8976 18,8915 18 T
500 19.6850 19.6832 19.6850 19.6839 19.6850 19.6834 19.6850 19.6812 19,6850 19,6789
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
363
Anhänge
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
7 0.2756 0.2753 0.2758 0.2755 0.2759 0.2755 0.2757 0.2755 0.2757 0.2755
8 0.3150 0.3147 0.3152 0.3149 1 L 0.3153 0.3149 1L 0.3151 0.3149 1L 0.3151 0.3149 1L
9 0.3543 0.3540 0.3545 0.3542 5 T 0.3546 0.3542 6T 0.3544 0.3542 4T 0.3544 0.3542 4T
10 0.3937 0.3934 0.3939 0.3936 0.3940 0.3936 0.3938 0.3936 0.3938 0.3936
12 0.4724 0.4721 0.4726 0.4723 0.4727 0.4723 0.4725 0.4723 0.4726 0.4722
1L 1L 1L 2L
15 0.5906 0.5903 0.5908 0.5905 0.5909 0.5905 0.5907 0.5905 0.5908 0.5904
5T 6T 4T 5T
17 0.6693 0.6690 0.6695 0.6692 0.6696 0.6692 0.6694 0.6692 0.6695 0.6691
20 0.7874 0.7870 0.7876 0.7872 0.7878 0.7872 0.7875 0.7872 0.7876 0.7872
2L 2L 2L 2L
25 0.9843 0.9839 0.9845 0.9841 0.9847 0.9841 0.9844 0.9841 0.9845 0.9841
6T 8T 5T 6T
30 1.1811 1.1807 1.1813 1.1809 1.1815 1.1809 1.1812 1.1809 1.1813 1.1809
35 1.3780 1.3775 1.3782 1.3778 1.3784 1.3778 1.3781 1.3778 1.3782 1.3778
40 1.5748 1.5743 1.5750 1.5746 2 L 1.5752 1.5746 2L 1.5749 1.5746 2L 1.5750 1.5746 2L
45 1.7717 1.7712 1.7719 1.7715 7 T 1.7721 1.7715 9T 1.7718 1.7715 6T 1.7719 1.7715 7T
50 1.9685 1.9680 1.9687 1.9683 1.9689 1.9683 1.9686 1.9683 1.9687 1.9683
55 2.1654 2.1648 2.1656 2.1651 2.1659 2.1651 2.1655 2.1652 2.1656 2.1651
60 2.3622 2.3616 2.3624 2.3619 2.3627 2.3619 2.3623 2.3620 2.3624 2.3619
65 2.5591 2.5585 2.5593 2.5588 3 L 2.5596 2.5588 3L 2.5592 2.5589 2L 2.5593 2.5588 3L
70 2.7559 2.7553 2.7561 2.7556 8 T 2.7564 2.7556 11 T 2.7560 2.7557 7T 2.7561 2.7556 8T
75 2.9528 2.9522 2.9530 2.9525 2.9533 2.9525 2.9529 2.9526 2.9530 2.9525
80 3.1496 3.1490 3.1498 3.1493 3.1501 3.1493 3.1497 3.1494 3.1498 3.1493
85 3.3465 3.3457 3.3467 3.3461 3.3470 3.3461 3.3467 3.3463 3.3468 3.3462
90 3.5433 3.5425 3.5435 3.5429 3.5438 3.5429 3.5435 3.5431 3.5436 3.5430
95 3.7402 3.7394 3.7404 3.7398 3.7407 3.7398 3.7404 3.7400 3.7405 3.7399
4L 4L 2L 3L
100 3.9370 3.9362 3.9372 3.9366 3.9375 3.9366 3.9372 3.9368 3.9373 3.9367
10 T 13 T 10 T 11 T
105 4.1339 4.1331 4.1341 4.1335 4.1344 4.1335 4.1341 4.1337 4.1342 4.1336
110 4.3307 4.3299 4.3309 4.3303 4.3312 4.3303 4.3309 4.3305 4.3310 4.3304
120 4.7244 4.7236 4.7246 4.7240 4.7249 4.7240 4.7246 4.7242 4.7247 4.7241
130 5.1181 5.1171 5.1184 5.1177 5.1187 5.1177 5.1183 5.1178 5.1184 5.1177
140 5.5118 5.5108 5.5121 5.5114 5.5124 5.5114 5.5120 5.5115 5.5121 5.5114
150 5.9055 5.9045 5.9058 5.9051 4 L 5.9061 5.9051 4L 5.9057 5.9052 3L 5.9058 5.9051 4L
160 6.2992 6.2982 6.2995 6.2988 13 T 6.2998 6.2988 16 T 6.2994 6.2989 12 T 6.2995 6.2988 13 T
170 6.6929 6.6919 6.6932 6.6925 6.6935 6.6925 6.6931 6.6926 6.6932 6.6925
180 7.0866 7.0856 7.0869 7.0862 7.0872 7.0862 7.0868 7.0863 7.0869 7.0862
190 7.4803 7.4791 7.4806 7.4798 7.4809 7.4798 7.4806 7.4800 7.4807 7.4799
200 7.8740 7.8728 7.8743 7.8735 5 L 7.8746 7.8735 5L 7.8743 7.8737 3L 7.8744 7.8736 4L
220 8.6614 8.6602 8.6617 8.6609 15 T 8.6620 8.6609 18 T 8.6617 8.6611 15 T 8.6618 8.6610 16 T
240 9.4488 9.4476 9.4491 9.4483 9.4494 9.4483 9.4491 9.4485 9.4492 9.4484
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
364
Anhang B
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2365 10.2356 10.2368 10.2356 10.2365 10.2359 10.2366 10.2357
280 11.0236 11.0222 11.0239 11.0230 6 L 11.0242 11.0230 6 L 11.0239 11.0233 3 L 11.0240 11.0231 5 L
300 11.8110 11.8096 11.8113 11.8104 17 T 11.8116 11.8104 20 T 11.8113 11.8107 17 T 11.8114 11.8105 18 T
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
365
Anhänge
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
4 0.1575 0.1572 0.1577 0.1573 0,1577 0,1572 0.1577 0.1575 0.1577 0.1575
2L 0,1971 0,1966 3 T 0T 0.1969 0 T
5 0.1969 0.1966 0.1971 0.1967 0.1971 0.1969 0.1971
5T 0,2364 0,2359 5 T 5T 0.2362 5 T
6 0.2362 0.2359 0.2364 0.2360 0.2364 0.2362 0.2364
7 0.2756 0.2753 0.2758 0.2754 0,2759 0,2753 0.2758 0.2756 0.2759 0.2756
8 0.3150 0.3147 0.3152 0.3148 2L 0,3153 0,3147 3 T 0.3152 0.3150 0T 0.3153 0.3150 0 T
9 0.3543 0.3540 0.3545 0.3541 5T 0,3546 0,3540 6 T 0.3545 0.3543 5T 0.3546 0.3543 6 T
10 0.3937 0.3934 0.3939 0.3935 0,3940 0,3934 0.3939 0.3937 0.3940 0.3937
12 0.4724 0.4721 0.4726 0.4722 0,4727 0,4720 0.4727 0.4724 0.4728 0.4724
2L 0,5909 0,5902 4 T 0T 0.5906 0 T
15 0.5906 0.5903 0.5908 0.5904 0.5909 0.5906 0.5910
5T 0,6696 0,6689 6 T 6T 0.6693 7 T
17 0.6693 0.6690 0.6695 0.6691 0.6696 0.6693 0.6697
20 0.7874 0.7870 0.7876 0.7871 0,7878 0,7870 0.7877 0.7874 0.7878 0.7875
3L 0,9847 0,9839 4 T 0T 0.9844 1 T
25 0.9843 0.9839 0.9845 0.9840 0.9846 0.9843 0.9847
6T 1,1815 1,1807 8 T 7T 1.1812 8 T
30 1.1811 1.1807 1.1813 1.1808 1.1814 1.1811 1.1815
35 1.3780 1.3775 1.3783 1.3777 1,3784 1,3775 1.3783 1.3781 1.3785 1.3781
40 1.5748 1.5743 1.5751 1.5745 3L 1,5752 1,5743 5 T 1.5751 1.5749 1T 1.5753 1.5749 1 T
45 1.7717 1.7712 1.7720 1.7714 8T 1,7721 1,7712 9 T 1.7720 1.7718 8T 1.7722 1.7718 10 T
50 1.9685 1.9680 1.9688 1.9682 1,9689 1,9680 1.9688 1.9686 1.9690 1.9686
55 2.1654 2.1648 2.1658 2.1650 2,1659 2,1648 2.1658 2.1655 2.1660 2.1655
60 2.3622 2.3616 2.3626 2.3618 2,3627 2,3616 2.3626 2.3623 2.3628 2.3623
65 2.5591 2.5585 2.5595 2.5587 4L 2,5596 2,5585 6 T 2.5595 2.5592 1T 2.5597 2.5592 1 T
70 2.7559 2.7553 2.7563 2.7555 10 T 2,7564 2,7553 11 T 2.7563 2.7560 10 T 2.7565 2.7560 12 T
75 2.9528 2.9522 2.9532 2.9524 2,9533 2,9522 2.9532 2.9529 2.9534 2.9529
80 3.1496 3.1490 3.1500 3.1492 3,1501 3,1490 3.1500 3.1497 3.1502 3.1497
85 3.3465 3.3457 3.3469 3.3461 3,3472 3,3458 3.3470 3.3466 3.3472 3.3466
90 3.5433 3.5425 3.5437 3.5429 3,5440 3,5426 3.5438 3.5434 3.5440 3.5434
95 3.7402 3.7394 3.7406 3.7398 3,7409 3,7395 3.7407 3.7403 3.7409 3.7403
4L 3,9363 7 T 1T 3.9371 1 T
100 3.9370 3.9362 3.9374 3.9366 3,9377 3.9375 3.9371 3.9377
12 T 4,1332 15 T 13 T 4.1340 15 T
105 4.1339 4.1331 4.1343 4.1335 4,1346 4.1344 4.1340 4.1346
110 4.3307 4.3299 4.3311 4.3303 4,3314 4,3300 4.3312 4.3308 4.3314 4.3308
120 4.7244 4.7236 4.7248 4.7240 4,7251 4,7237 4.7249 4.7245 4.7251 4.7245
130 5.1181 5.1171 5.1186 5.1176 5,1189 5,1173 5.1187 5.1182 5.1189 5.1182
140 5.5118 5.5108 5.5123 5.5113 5,5126 5,5110 5.5124 5.5119 5.5126 5.5119
150 5.9055 5.9045 5.9060 5.9050 5L 5,9063 5,9047 8 T 5.9061 5.9056 1T 5.9063 5.9056 1 T
160 6.2992 6.2982 6.2997 6.2987 15 T 6,3000 6,2984 18 T 6.2998 6.2993 16 T 6.3000 6.2993 18 T
170 6.6929 6.6919 6.6934 6.6924 6,6937 6,6921 6.6935 6.6930 6.6937 6.6930
180 7.0866 7.0856 7.0871 7.0861 7,0874 7,0858 7.0872 7.0867 7.0874 7.0867
190 7.4803 7.4791 7.4809 7.4797 7,4812 7,4794 7.4810 7.4805 7.4812 7.4805
200 7.8740 7.8728 7.8746 7.8734 6L 7,8749 7,8731 9 T 7.8747 7.8742 2T 7.8749 7.8742 2 T
220 8.6614 8.6602 8.6620 8.6608 18 T 8,6623 8,6605 21 T 8.6621 8.6616 19 T 8.6623 8.6616 21 T
240 9.4488 9.4476 9.4494 9.4482 9,4497 9,4479 9.4495 9.4490 9.4497 9.4490
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
366
Anhang B
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2368 10.2356 10,2372 10,2352 10.2370 10.2364 10.2373 10.2364
280 11.0236 11.0222 11.0242 11.0230 6 L 11,0246 11,0226 10 T 11.0244 11.0238 2 T 11.0247 11.0238 2 T
300 11.8110 11.8096 11.8116 11.8104 20 T 11,8120 11,8100 24 T 11.8118 11.8112 22 T 11.8121 11.8112 25 T
320 12.5984 12.5968 12.5991 12.5977 12,5996 12,5973 12.5992 12.5986 12.5995 12.5986
340 13.3858 13.3842 13.3865 13.3851 13,3870 13,3847 13.3866 13.3860 13.3869 13.3860
360 14.1732 14.1716 14.1739 14.1725 7 L 14,1744 14,1721 11 T 14.1740 14.1734 2 T 14.1743 14.1734 2 T
380 14.9606 14.9590 14.9613 14.9599 23 T 14,9618 14,9595 28 T 14.9614 14.9608 24 T 14.9617 14.9608 27 T
400 15.7480 15.7464 15.7487 15.7473 15,7492 15,7469 15.7488 15.7482 15.7491 15.7482
420 16.5354 16.5336 16.5362 16.5346 16,5367 16,5342 16.5364 16.5356 16.5367 16.5356
440 17.3228 17.3210 17.3236 17.3220 17,3241 17,3216 17.3238 17.3230 17.3241 17.3230
460 18.1102 18.1084 18.1110 18.1094 8 L 18,1115 18,1090 12 T 18.1112 18.1104 2 T 18.1115 18.1104 2 T
480 18.8976 18.8958 18.8984 18.8968 26 T 18,8989 18,8964 31 T 18.8986 18.8978 28 T 18.8989 18.8978 31 T
500 19.6850 19.6832 19.6858 19.6842 19,6863 19,6838 19.6860 19.6852 19.6863 19.6852
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
367
Anhänge
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
4 0.1575 0.1572 0.1579 0.1575 0.1579 0.1577 0.1580 0.1577 0.1580 0.1578
0T 2T 0.1974 0.1971 2 T 0.1974 0.1972 3 T
5 0.1969 0.1966 0.1973 0.1969 0.1973 0.1971
7T 7T 0.2367 0.2364 8 T 0.2367 0.2365 8 T
6 0.2362 0.2359 0.2366 0.2362 0.2366 0.2364
7 0.2756 0.2753 0.2760 0.2756 0.2761 0.2758 0.2762 0.2758 0.2762 0.2760
8 0.3150 0.3147 0.3154 0.3150 0 T 0.3155 0.3152 2T 0.3156 0.3152 2 T 0.3156 0.3154 4 T
9 0.3543 0.3540 0.3547 0.3543 7 T 0.3548 0.3545 8T 0.3549 0.3545 9 T 0.3549 0.3547 9 T
10 0.3937 0.3934 0.3941 0.3937 0.3942 0.3939 0.3943 0.3939 0.3943 0.3941
12 0.4724 0.4721 0.4729 0.4724 0.4730 0.4727 0.4731 0.4727 0.4732 0.4729
0T 3T 0.5913 0.5909 3 T 0.5914 0.5911 5 T
15 0.5906 0.5903 0.5911 0.5906 0.5912 0.5909
8T 9T 0.6700 0.6696 10 T 0.6701 0.6698 11 T
17 0.6693 0.6690 0.6698 0.6693 0.6699 0.6696
20 0.7874 0.7870 0.7880 0.7875 0.7881 0.7877 0.7882 0.7877 0.7883 0.7880
1T 3T 0.9851 0.9846 3 T 0.9852 0.9849 6 T
25 0.9843 0.9839 0.9849 0.9844 0.9850 0.9846
10 T 11 T 1.1819 1.1814 12 T 1.1820 1.1817 13 T
30 1.1811 1.1807 1.1817 1.1812 1.1818 1.1814
35 1.3780 1.3775 1.3787 1.3781 1.3788 1.3784 1.3790 1.3784 1.3791 1.3787
40 1.5748 1.5743 1.5755 1.5749 1 T 1.5756 1.5752 4T 1.5758 1.5752 4 T 1.5759 1.5755 7 T
45 1.7717 1.7712 1.7724 1.7718 12 T 1.7725 1.7721 13 T 1.7727 1.7721 15 T 1.7728 1.7724 16 T
50 1.9685 1.9680 1.9692 1.9686 1.9693 1.9689 1.9695 1.9689 1.9696 1.9692
55 2.1654 2.1648 2.1662 2.1655 2.1663 2.1658 2.1666 2.1658 2.1667 2.1662
60 2.3622 2.3616 2.3630 2.3623 2.3631 2.3626 2.3634 2.3626 2.3635 2.3630
65 2.5591 2.5585 2.5599 2.5592 1 T 2.5600 2.5595 4T 2.5603 2.5595 4 T 2.5604 2.5599 8 T
70 2.7559 2.7553 2.7567 2.7560 14 T 2.7568 2.7563 15 T 2.7571 2.7563 18 T 2.7572 2.7567 19 T
75 2.9528 2.9522 2.9536 2.9529 2.9537 2.9532 2.9540 2.9532 2.9541 2.9536
80 3.1496 3.1490 3.1504 3.1497 3.1505 3.1500 3.1508 3.1500 3.1509 3.1504
85 3.3465 3.3457 3.3475 3.3466 3.3476 3.3470 3.3479 3.3470 3.3480 3.3474
90 3.5433 3.5425 3.5443 3.5434 3.5444 3.5438 3.5447 3.5438 3.5448 3.5442
95 3.7402 3.7394 3.7412 3.7403 3.7413 3.7407 3.7416 3.7407 3.7417 3.7411
1T 5T 3.9375 5 T 3.9379 9 T
100 3.9370 3.9362 3.9380 3.9371 3.9381 3.9375 3.9384 3.9385
18 T 19 T 4.1344 22 T 4.1348 23 T
105 4.1339 4.1331 4.1349 4.1340 4.1350 4.1344 4.1353 4.1354
110 4.3307 4.3299 4.3317 4.3308 4.3318 4.3312 4.3321 4.3312 4.3322 4.3316
120 4.7244 4.7236 4.7254 4.7245 4.7255 4.7249 4.7258 4.7249 4.7259 4.7253
130 5.1181 5.1171 5.1192 5.1182 5.1194 5.1187 5.1197 5.1187 5.1199 5.1192
140 5.5118 5.5108 5.5129 5.5119 5.5131 5.5124 5.5134 5.5124 5.5136 5.5129
150 5.9055 5.9045 5.9066 5.9056 1 T 5.9068 5.9061 6T 5.9071 5.9061 6 T 5.9073 5.9066 11 T
160 6.2992 6.2982 6.3003 6.2993 21 T 6.3005 6.2998 23 T 6.3008 6.2998 26 T 6.3010 6.3003 28 T
170 6.6929 6.6919 6.6940 6.6930 6.6942 6.6935 6.6945 6.6935 6.6947 6.6940
180 7.0866 7.0856 7.0877 7.0867 7.0879 7.0872 7.0882 7.0872 7.0884 7.0877
190 7.4803 7.4791 7.4815 7.4805 7.4818 7.4810 7.4821 7.4810 7.4823 7.4815
200 7.8740 7.8728 7.8753 7.8742 2 T 7.8755 7.8747 7T 7.8758 7.8747 7 T 7.8760 7.8752 12 T
220 8.6614 8.6602 8.6627 8.6616 25 T 8.6629 8.6621 27 T 8.6632 8.6621 30 T 8.6634 8.6626 32 T
240 9.4488 9.4476 9.4501 9.4490 9.4503 9.4495 9.4506 9.4495 9.4508 9.4500
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
368
Anhang B
Anhang B-3
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2376 10.2364 10.2379 10.2370 10.2382 10.2370 10.2384 10.2375
2T 11.0253 11.0244 8 T 11.0256 11.0244 8 T 11.0258 11.0249 13 T
280 11.0236 11.0222 11.0250 11.0238
28 T 11.8127 11.8118 31 T 11.8130 11.8118 34 T 11.8132 11.8123 36 T
300 11.8110 11.8096 11.8124 11.8112
320 12.5984 12.5968 12.6000 12.5986 12.6002 12.5992 12.6006 12.5992 12.6008 12.5999
340 13.3858 13.3842 13.3874 13.3860 13.3876 13.3866 13.3880 13.3866 13.3882 13.3873
360 14.1732 14.1716 14.1748 14.1734 2 T 14.1750 14.1740 8 T 14.1754 14.1740 8 T 14.1756 14.1747 15 T
380 14.9606 14.9590 14.9622 14.9608 32 T 14.9624 14.9614 34 T 14.9628 14.9614 38 T 14.9630 14.9621 40 T
400 15.7480 15.7464 15.7496 15.7482 15.7498 15.7488 15.7502 15.7488 15.7504 15.7495
420 16.5354 16.5336 16.5372 16.5356 16.5374 16.5363 16.5379 16.5363 16.5380 16.5370
440 17.3228 17.3210 17.3246 17.3230 17.3248 17.3237 17.3253 17.3237 17.3254 17.3244
460 18.1102 18.1084 18.1120 18.1104 2 T 18.1122 18.1111 9 T 18.1127 18.1111 9 T 18.1128 18.1118 16 T
480 18.8976 18.8958 18.8994 18.8978 36 T 18.8996 18.8985 38 T 18.9001 18.8985 43 T 18.9002 18.8992 44 T
500 19.6850 19.6832 19.6868 19.6852 19.6870 19.6859 19.6875 19.6859 19.6876 19.6866
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
369
Anhänge
Anhang B-3
130 5.1181 5.1171 5.1201 5.1192 5.1208 5.1198 5,1214 5,1198 5.1216 5.1207
140 5.5118 5.5108 5.5138 5.5129 5.5145 5.5135 5,5151 5,5135 5.5153 5.5144
150 5.9055 5.9045 5.9075 5.9066 11 T 5.9082 5.9072 17 T 5,9088 5,9072 17 T 5.9090 5.9081 26 T
160 6.2992 6.2982 6.3012 6.3003 30 T 6.3019 6.3009 37 T 6,3025 6,3009 43 T 6.3027 6.3018 45 T
170 6.6929 6.6919 6.6949 6.6940 6.6956 6.6946 6,6962 6,6946 6.6964 6.6955
180 7.0866 7.0856 7.0886 7.0877 7.0893 7.0883 7,0899 7,0883 7.0901 7.0892
190 7.4803 7.4791 7.4827 7.4815 7.4834 7.4823 7,4841 7,4823 7.4845 7.4833 30 T
200 7.8740 7.8728 7.8764 7.8752 12 T 7.8771 7.8760 20 T 7,8778 7,8760 20 T 7.8782 7.8770 54 T
220 8.6614 8.6602 8.6638 8.6626 36 T 8.6645 8.6634 43 T 8,6652 8,6634 50 T 8.6657 8.6645 31T/55T
240 9.4488 9.4476 9.4512 9.4500 9.4519 9.4508 9,4526 9,4508 9.4532 9.4521 33 T
260 10.2362 10.2348 10.2388 10.2375 10.2397 10.2384 10,2405 10,2384 10.2412 10.2399 37 T
13 T 11.0271 11.0258 22 T 11,0279 11,0258 22 T
280 11.0236 11.0222 11.0262 11.0249 11.0286 11.0273 64 T
40 T 11.8145 11.8132 49 T 11,8153 11,8132 57 T
300 11.8110 11.8096 11.8136 11.8123 11.8161 11.8149 39T/65 T
320 12.5984 12.5968 12.6013 12.5999 12.6023 12.6008 12,6031 12,6009 12.6041 12.6027 43 T
340 13.3858 13.3842 13.3887 13.3873 13.3897 13.3882 13,3905 13,3883 13.3915 13.3901 73 T
360 14.1732 14.1716 14.1761 14.1747 15 T 14.1771 14.1756 24 T 14,1779 14,1757 25 T 14.1791 14.1777
380 14.9606 14.9590 14.9635 14.9621 45 T 14.9645 14.9630 55 T 14,9653 14,9631 63 T 14.9665 14.9651 45 T
15.7480 15.7464 15.7509 15.7495 15.7519 15.7504 15,7527 15,7505 15.7539 15.7525 75 T
400
420 16.5354 16.5336 16.5385 16.5370 16.5397 16.5381 16,5406 16,5381 16.5419 16.5404 50 T
440 17.3228 17.3210 17.3259 17.3244 17.3271 17.3255 17,3280 17,3255 17.3293 17.3278 83 T
460 18.1102 18.1084 18.1133 18.1118 16 T 18.1145 18.1129 27 T 18,1154 18,1129 27 T 18.1170 18.1154
480 18.8976 18.8958 18.9007 18.8992 49 T 18.9019 18.9003 61 T 18,9028 18,9003 70 T 18.9044 18.9028 52 T
500 19.6850 19.6832 19.6881 19.6866 19.6893 19.6877 19,6902 19,6877 19.6918 19.6902 86 T
530 20.8661 20.8641 20.8696 20.8678 20.8709 20.8692 20,8720 20,8692 20.8737 20.8720 59 T
560 22.0472 22.0452 22.0507 22.0489 17 T 22.0520 22.0503 31 T 22,0531 22,0503 31 T 22.0548 22.0531 96 T
600 23.6220 23.6200 23.6255 23.6237 55 T 23.6268 23.6251 68 T 23,6279 23,6251 79 T 23.6298 23.6281 61 T
630 24.8031 24.8011 24.8066 24.8048 24.8079 24.8062 24,8090 24,8062 24.8109 24.8092 98 T
670 26.3780 26.3750 26.3819 26.3800 26.3834 26.3815 26,3846 26,3814 26.3869 26.3849 69 T
710 27.9528 27.9498 27.9567 27.9548 20 T 27.9582 27.9563 35 T 27,9594 27,9562 34 T 27.9617 27.9597 119 T
750 29.5276 29.5246 29.5315 29.5296 69 T 29.5330 29.5311 84 T 29,5342 29,5310 96 T 29.5369 29.5349 73T
800 31.4961 31.4931 31.5000 31.4981 31.5015 31.4996 31,5027 31,4995 31.5054 31.5034 123 T
850 33.4646 33.4607 33.4690 33.4668 33.4707 33.4685 33,4721 33,4685 33.4751 33.4729 83 T
900 35.4331 35.4292 35.4375 35.4353 22 T 35.4392 35.4370 39 T 35,4406 35,4370 39 T 35.4436 35.4414 144 T
950 37.4016 37.3977 37.4060 37.4038 83 T 37.4077 37.4055 100 T 37,4091 37,4055 114 T 37.4125 37.4103 87 T
1 000 39.3701 39.3662 39.3745 39.3723 39.3762 39.3740 39,3776 39,3740 39.3810 39.3788 148 T
1 060 41.7323 41.7274 41.7375 41.7349 41.7396 41.7370 41,7412 41,7370 41.7447 41.7421 98 T
1 120 44.0945 44.0896 44.0997 44.0971 26 T 44.1018 44.0992 47 T 44,1034 44,0992 47 T 44.1069 44.1043 173 T
1 180 46.4567 46.4518 46.4619 46.4593 101 T 46.4640 46.4614 122 T 46,4656 46,4614 138 T 46.4695 46.4669 102 T
1 250 49.2126 49.2077 49.2178 49.2152 49.2199 49.2173 49,2215 49,2173 49.2254 49.2226 177T
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
370
Anhang B
Anhang B-3
530 20.8661 20.8641 20.8748 20.8720 59 T 20.8780 20.8763 102 T 20.8785 20.8758 97 T
560 22.0472 22.0452 22.0559 22.0531 107 T 22.0591 22.0574 139 T 22.0596 22.0569 144 T
600 23.6220 23.6200 23.6309 23.6281 61 T 23.6351 23.6334 114 T 23.6356 23.6329 109 T
630 24.8031 24.8011 24.8120 24.8092 109 T 24.8162 24.8145 151 T 24.8167 24.8140 156 T
670 26.3780 26.3750 26.3880 26.3848 68 T 26.3923 26.3904 124 T 26.3929 26.3898 118 T
710 27.9528 27.9498 27.9628 27.9596 130 T 27.9671 27.9652 173 T 27.9677 27.9646 179 T
750 29.5276 29.5246 29.5380 29.5349 73 T 29.5435 29.5415 139 T 29.5441 29.5409 133 T
800 31.4961 31.4931 31.5065 31.5034 134 T 31.5120 31.5100 189 T 31.5126 31.5094 195 T
850 33.4646 33.4607 33.4764 33.4729 83 T 33.4826 33.4804 158 T 33.4833 33.4797 151 T
900 35.4331 35.4292 35.4449 35.4414 157 T 35.4511 35.4489 219 T 35.4518 35.4482 226 T
950 37.4016 37.3977 37.4138 37.4103 87 T 37.4212 37.4190 174 T 37.4219 37.4183 167 T
1 000 39.3701 39.3662 39.3823 39.3788 161 T 39.3897 39.3875 235 T 39.3904 39.3868 242 T
1 060 41.7323 41.7274 41.7463 41.7421 98 T 41.7541 41.7515 192 T 41.7548 41.7507 184 T
1 120 44.0945 44.0896 44.1085 44.1043 189 T 44.1163 44.1137 267 T 44.1170 44.1129 274 T
1 180 46.4567 46.4518 46.4711 46.4669 102 T 46.4808 46.4782 215 T 46.4816 46.4774 207 T
1 250 49.2126 49.2077 49.2270 49.2228 193 T 49.2367 49.2341 290 T 49.2375 49.2333 298 T
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
371
Anhänge
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
16 L 12 L 7L 10 L
16 0.6299 0.6296 0.6305 0.6312 0.6301 0.6308 0.6299 0.6303 0.6299 0.6306
6L 2L 0L 0L
19 0.7480 0.7476 0.7488 0.7496 0.7483 0.7491 0.7480 0.7485 0.7480 0.7488
22 0.8661 0.8657 0.8669 0.8677 0.8664 0.8672 0.8661 0.8666 0.8661 0.8669
24 0.9449 0.9445 0.9457 0.9465 20 L 0.9452 0.9460 15 L 0.9449 0.9454 9L 0.9449 0.9457 12 L
26 1.0236 1.0232 1.0244 1.0252 8 L 1.0239 1.0247 3L 1.0236 1.0241 0L 1.0236 1.0244 0L
28 1.1024 1.1020 1.1032 1.1040 1.1027 1.1035 1.1024 1.1029 1.1024 1.1032
30 1.1811 1.1807 1.1819 1.1827 1.1814 1.1822 1.1811 1.1816 1.1811 1.1819
32 1.2598 1.2594 1.2608 1.2618 1.2602 1.2611 1.2598 1.2604 1.2598 1.2608
35 1.3780 1.3776 1.3790 1.4000 1.3784 1.3793 1.3780 1.3786 1.3780 1.3790
37 1.4567 1.4563 1.4577 1.4587 24 L 1.4571 1.4580 17 L 1.4567 1.4573 10 L 1.4567 1.4577 14 L
40 1.5748 1.5744 1.5758 1.5768 10 L 1.5752 1.5761 4L 1.5748 1.5754 0L 1.5748 1.5758 0L
42 1.6535 1.6531 1.6545 1.6555 1.6539 1.6548 1.6535 1.6541 1.6535 1.6545
47 1.8504 1.8500 1.8514 1.8524 1.8508 1.8517 1.8504 1.8510 1.8504 1.8514
52 2.0472 2.0467 2.0484 2.0496 2.0476 2.0488 2.0472 2.0479 2.0472 2.0484
55 2.1654 2.1649 2.1666 2.1678 2.1658 2.1670 2.1654 2.1661 2.1654 2.1666
62 2.4409 2.4404 2.4421 2.4433 2.4413 2.4425 2.4409 2.4416 2.4409 2.4421
29 L 21 L 12 L 17 L
68 2.6772 2.6767 2.6784 2.6796 2.6776 2.6788 2.6772 2.6779 2.6772 2.6784
12 L 4L 0L 0L
72 2.8346 2.8341 2.8358 2.8370 2.8350 2.8362 2.8346 2.8353 2.8346 2.8358
75 2.9527 2.9522 2.9539 2.9551 2.9532 2.9543 2.9527 2.9534 2.9527 2.9539
80 3.1496 3.1491 3.1508 3.1520 3.1500 3.1512 3.1496 3.1503 3.1496 3.1508
85 3.3465 3.3459 3.3479 3.3493 3.3470 3.3484 3.3465 3.3474 3.3465 3.3479
90 3.5433 3.5427 3.5447 3.5461 3.5438 3.5452 3.5433 3.5442 3.5433 3.5447
95 3.7402 3.7396 3.7416 3.7430 3.7407 3.7421 3.7402 3.7411 3.7402 3.7416
34 L 25 L 15 L 20 L
100 3.9370 3.9364 3.9384 3.9398 3.9375 3.9389 3.9370 3.9379 3.9370 3.9384
14 L 5L 0L 0L
110 4.3307 4.3301 4.3321 4.3335 4.3312 4.3326 4.3307 4.3316 4.3307 4.3321
115 4.5276 4.5270 4.5290 4.5304 4.5281 4.5295 4.5276 4.5285 4.5276 4.5290
120 4.7244 4.7238 4.7258 4.7272 4.7249 4.7263 4.7244 4.7253 4.7244 4.7258
125 4.9213 4.9206 4.9230 4.9246 4.9219 4.9234 4.9213 4.9223 4.9213 4.9229
130 5.1181 5.1174 5.1198 5.1214 5.1187 5.1202 5.1181 5.1191 5.1181 5.1197
40 L 28 L 17 L 23 L
140 5.5118 5.5111 5.5135 5.5151 5.5124 5.5139 5.5118 5.5128 5.5118 5.5134
17 L 6L 0L 0L
145 5.7087 5.7080 5.7104 5.7120 5.7093 5.7108 5.7087 5.7097 5.7087 5.7103
150 5.9055 5.9048 5.9072 5.9088 5.9061 5.9076 5.9055 5.9065 5.9055 5.9071
160 6.2992 6.2982 6.3009 6.3025 6.2998 6.3013 6.2992 6.3002 6.2992 6.3008
165 6.4961 6.4951 6.4978 6.4994 43 L 6.4967 6.4982 31 L 6.4961 6.4971 20 L 6.4961 6.4977 26 L
170 6.6929 6.6919 6.6946 6.6962 17 L 6.6935 6.6950 6L 6.6929 6.6939 0L 6.6929 6.6945 0L
180 7.0866 7.0856 7.0883 7.0899 7.0872 7.0887 7.0866 7.0876 7.0866 7.0882
190 7.4803 7.4791 7.4823 7.4841 7.4809 7.4827 7.4803 7.4814 7.4803 7.4821
200 7.8740 7.8728 7.8760 7.8778 7.8746 7.8764 7.8740 7.8751 7.8740 7.8758
210 8.2677 8.2665 8.2697 8.2715 8.2683 8.2701 8.2677 8.2688 8.2677 8.2695
215 8.4646 8.4634 8.4666 8.4684 8.4652 8.4670 8.4646 8.4657 8.4646 8.4664
50 L 36 L 23 L 30 L
220 8.6614 8.6602 8.6634 8.6652 8.6620 8.6638 8.6614 8.6625 8.6614 8.6632
225 8.8583 8.8571 8.8603 8.8621 20 L 8.8589 8.8607 6L 8.8583 8.8594 0L 8.8583 8.8601 0L
230 9.0551 9.0539 9.0571 9.0589 9.0557 9.0575 9.0551 9.0562 9.0551 9.0569
240 9.4488 9.4476 9.4508 9.4526 9.4494 9.4512 9.4488 9.4499 9.4488 9.4506
250 9.8425 9.8413 9.8445 9.8463 9.8431 9.8449 9.8425 9.8436 9.8425 9.8443
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
372
Anhang B
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2384 10.2405 10.2369 10.2389 10.2362 10.2375 10.2362 10.2382
270 10.6299 10.6285 10.6321 10.6342 10.6306 10.6326 10.6299 10.6312 10.6299 10.6319
280 11.0236 11.0222 11.0258 11.0279 57 L 11.0243 11.0263 41 L 11.0236 11.0249 27 L 11.0236 11.0256 34 L
290 11.4173 11.4159 11.4195 11.4216 22 L 11.4180 11.4200 7 L 11.4173 11.4186 0 L 11.4173 11.4193 0 L
300 11.8110 11.8096 11.8132 11.8153 11.8117 11.8137 11.8110 11.8123 11.8110 11.8130
310 12.2047 12.2033 12.2069 12.2090 12.2054 12.2074 12.2047 12.2060 12.2047 12.2067
320 12.5984 12.5968 12.6008 12.6031 12.5991 12.6014 12.5984 12.5998 12.5984 12.6006
340 13.3858 13.3842 13.3882 13.3905 13.3865 13.3888 13.3858 13.3872 13.3858 13.3880
360 14.1732 14.1716 14.1756 14.1779 63 L 14.1739 14.1762 46 L 14.1732 14.1746 30 L 14.1732 14.1754 38 L
370 14.5669 14.5654 14.5694 14.5717 24 L 14.5677 14.5700 7 L 14.5669 14.5684 0 L 14.5670 14.5692 0 L
380 14.9606 14.9590 14.9630 14.9653 14.9613 14.9636 14.9606 14.9620 14.9606 14.9628
400 15.7480 15.7464 15.7504 15.7527 15.7487 15.7510 15.7480 15.7494 15.7480 15.7502
420 16.5354 16.5336 16.5381 16.5406 16.5362 16.5387 16.5354 16.5370 16.5354 16.5379
440 17.3228 17.3210 17.3255 17.3280 17.3236 17.3261 17.3228 17.3244 17.3228 17.3253
460 18.1102 18.1084 18.1129 18.1154 70 L 18.1110 18.1135 51 L 18.1102 18.1118 34 L 18.1102 18.1127 43 L
480 18.8976 18.8958 18.9003 18.9028 27 L 18.8984 18.9009 8 L 18.8976 18.8992 0 L 18.8976 18.9001 0 L
500 19.6850 19.6832 19.6877 19.6902 19.6858 19.6883 19.6850 19.6866 19.6850 19.6875
520 20.4724 20.4704 20.4754 20.4781 20.4733 20.4760 20.4724 20.4741 20.4724 20.4752
540 21.2598 21.2578 21.2628 21.2655 21.2607 21.2634 21.2598 21.2615 21.2598 21.2626
560 22.0472 22.0452 22.0502 22.0529 77 L 22.0481 22.0508 56 L 22.0472 22.0489 37 L 22.0472 22.0500 48 L
580 22.8346 22.8326 22.8376 22.8403 30 L 22.8355 22.8382 9 L 22.8346 22.8363 0 L 22.8346 22.8374 0 L
600 23.6220 23.6200 23.6250 23.6277 23.6229 23.6256 23.6220 23.6237 23.6220 23.6248
620 24.4094 24.4074 24.4124 24.4151 24.4103 24.4130 24.4094 24.4111 24.4094 24.4122
650 25.5906 25.5876 25.5937 25.5969 25.5915 25.5947 25.5906 25.5926 25.5906 25.5937
670 26.3780 26.3750 26.3811 26.3843 26.3789 26.3821 26.3780 26.3800 26.3780 26.3811
680 26.7717 26.7687 26.7748 26.7780 26.7726 26.7758 26.7717 26.7737 26.7717 26.7748
700 27.5591 27.5561 27.5622 27.5654 27.5600 27.5632 27.5591 27.5611 27.5591 27.5622
720 28.3465 28.3435 28.3496 28.3528 93 L 28.3474 28.3506 71 L 28.3465 28.3485 50 L 28.3465 28.3496 61 L
750 29.5276 29.5246 29.5307 29.5339 31 L 29.5285 29.5317 9 L 29.5276 29.5296 0 L 29.5276 29.5307 0 L
760 29.9213 29.9183 29.9244 29.9276 29.9222 29.9254 29.9213 29.9233 29.9213 29.9244
780 30.7087 30.7057 30.7118 30.7150 30.7096 30.7128 30.7087 30.7107 30.7087 30.7118
790 31.1024 31.0994 31.1055 31.1087 31.1033 31.1065 31.1024 31.1044 31.1024 31.1055
800 31.4961 31.4931 31.4992 31.5024 31.4970 31.5002 31.4961 31.4981 31.4961 31.4992
820 32.2835 32.2796 32.2869 32.2904 32.2845 32.2881 32.2835 32.2857 32.2835 32.2870
830 32.6772 32.6733 32.6806 32.6841 32.6782 32.6818 32.6772 32.6794 32.6772 32.6807
850 33.4646 33.4607 33.4680 33.4715 33.4656 33.4692 33.4646 33.4668 33.4646 33.4681
870 34.2520 34.2481 34.2554 34.2589 108 L 34.2530 34.2566 85 L 34.2520 34.2542 61 L 34.2520 34.2555 74 L
920 36.2205 36.2166 36.2239 36.2274 34 L 36.2215 36.2251 10 L 36.2205 36.2227 0 L 36.2205 36.2240 0 L
950 37.4016 37.3977 37.4050 37.4085 37.4026 37.4062 37.4016 37.4038 37.4016 37.4051
980 38.5827 38.5788 38.5861 38.5896 38.5837 38.5873 38.5827 38.5849 38.5827 38.5862
1 000 39.3701 39.3662 39.3735 39.3770 39.3711 39.3747 39.3701 39.3723 39.3701 39.3736
1 150 45.2756 45.2707 45.2795 45.2836 129 L 45.2767 45.2808 101 L 45.2756 45.2782 75 L 45.2756 45.2797 90 L
1 250 49.2126 49.2077 49.2165 49.2206 39 L 49.2137 49.2178 11 L 49.2126 49.2152 0 L 49.2126 49.2167 0 L
1 400 55.1181 55.1118 55.1224 55.1274 156 L 55.1193 55.1242 124 L 55.1181 55.1212 94 L 55.1181 55.1230 112 L
1 600 62.9921 62.9858 62.9964 63.0014 43 L 62.9933 62.9982 12 L 62.9921 62.9952 0 L 62.9921 62.9970 0 L
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
373
Anhänge
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
14 L 20 L 31 L 5L
16 0.6299 0.6296 0.6299 0.6310 0.6299 0.6316 0.6299 0.6327 0.6297 0.6301
0L 0L 0L 2T
19 0.7480 0.7476 0.7480 0.7493 0.7480 0.7500 0.7480 0.7513 0.7478 0.7483
22 0.8661 0.8657 0.8661 0.8674 0.8661 0.8681 0.8661 0.8694 0.8659 0.8664
24 0.9449 0.9445 0.9449 0.9462 17 L 0.9449 0.9469 24 L 0.9449 0.9482 37 L 0.9447 0.9452 7L
26 1.0236 1.0232 1.0236 1.0249 0 L 1.0236 1.0256 0L 1.0236 1.0269 0L 1.0234 1.0239 2T
28 1.1024 1.1020 1.1024 1.1037 1.1024 1.1044 1.1024 1.1057 1.1022 1.1027
30 1.1811 1.1807 1.1811 1.1824 1.1811 1.1831 1.1811 1.1844 1.1809 1.1814
32 1.2598 1.2594 1.2598 1.2613 1.2598 1.2622 1.2598 1.2637 1.2596 1.2602
35 1.3780 1.3776 1.3780 1.3795 1.3780 1.3804 1.3780 1.3819 1.3778 1.3784
37 1.4567 1.4563 1.4567 1.4582 19 L 1.4567 1.4591 28 L 1.4567 1.4606 43 L 1.4565 1.4571 8L
40 1.5748 1.5744 1.5748 1.5763 0 L 1.5748 1.5772 0L 1.5748 1.5787 0L 1.5746 1.5752 2T
42 1.6535 1.6531 1.6535 1.6550 1.6535 1.6559 1.6535 1.6574 1.6533 1.6539
47 1.8504 1.8500 1.8504 1.8519 1.8504 1.8528 1.8504 1.8543 1.8502 1.8508
52 2.0472 2.0467 2.0472 2.0490 2.0472 2.0501 2.0472 2.0519 2.0470 2.0477
55 2.1654 2.1649 2.1654 2.1672 2.1654 2.1683 2.1654 2.1701 2.1652 2.1659
62 2.4409 2.4404 2.4409 2.4427 2.4409 2.4438 2.4409 2.4456 2.4407 2.4414
23 L 34 L 52 L 10 L
68 2.6772 2.6767 2.6772 2.6790 2.6772 2.6801 2.6772 2.6819 2.6770 2.6777
72 2.8346 2.8341 2.8346 2.8364 0 L 2.8346 2.8375 0L 2.8346 2.8393 0L 2.8344 2.8351 2T
75 2.9527 2.9522 2.9527 2.9545 2.9527 2.9556 2.9527 2.9574 2.9525 2.9532
80 3.1496 3.1491 3.1496 3.1514 3.1496 3.1525 3.1496 3.1543 3.1494 3.1501
85 3.3465 3.3459 3.3465 3.3486 3.3465 3.3499 3.3465 3.3520 3.3463 3.3471
90 3.5433 3.5427 3.5433 3.5454 3.5433 3.5467 3.5433 3.5488 3.5431 3.5439
95 3.7402 3.7396 3.7402 3.7423 3.7402 3.7436 3.7402 3.7457 3.7400 3.7408
27 L 40 L 61 L 12 L
100 3.9370 3.9364 3.9370 3.9391 3.9370 3.9404 3.9370 3.9425 3.9368 3.9376
0L 0L 0L 2T
110 4.3307 4.3301 4.3307 4.3328 4.3307 4.3341 4.3307 4.3362 4.3305 4.3313
115 4.5276 4.5270 4.5276 4.5297 4.5276 4.5310 4.5276 4.5331 4.5274 4.5282
120 4.7244 4.7238 4.7244 4.7265 4.7244 4.7278 4.7244 4.7299 4.7242 4.7250
125 4.9213 4.9206 4.9213 4.9238 4.9213 4.9252 4.9213 4.9276 4.9210 4.9220
130 5.1181 5.1174 5.1181 5.1206 5.1181 5.1220 5.1181 5.1244 5.1178 5.1188
32 L 46 L 70 L 14 L
140 5.5118 5.5111 5.5118 5.5143 5.5118 5.5157 5.5118 5.5181 5.5115 5.5125
0L 0L 0L 3T
145 5.7087 5.7080 5.7087 5.7112 5.7087 5.7126 5.7087 5.7150 5.7084 5.7094
150 5.9055 5.9048 5.9055 5.9080 5.9055 5.9094 5.9055 5.9118 5.9052 5.9062
160 6.2992 6.2982 6.2992 6.3017 6.2992 6.3031 6.2992 6.3055 6.2989 6.2999
165 6.4961 6.4951 6.4961 6.4986 35 L 6.4961 6.5000 49 L 6.4961 6.5024 73 L 6.4958 6.4968 17 L
170 6.6929 6.6919 6.6929 6.6954 0 L 6.6929 6.6968 0L 6.6929 6.6992 0L 6.6926 6.6936 3T
180 7.0866 7.0856 7.0866 7.0891 7.0866 7.0905 7.0866 7.0929 7.0863 7.0873
190 7.4803 7.4791 7.4803 7.4831 7.4803 7.4848 7.4803 7.4876 7.4800 7.4812
200 7.8740 7.8728 7.8740 7.8768 7.8740 7.8785 7.8740 7.8813 7.8737 7.8749
210 8.2677 8.2665 8.2677 8.2705 8.2677 8.2722 8.2677 8.2750 8.2674 8.2686
215 8.4646 8.4634 8.4646 8.4674 8.4646 8.4691 8.4646 8.4719 8.4643 8.4655
40 L 57 L 85 L 21 L
220 8.6614 8.6602 8.6614 8.6642 8.6614 8.6659 8.6614 8.6687 8.6611 8.6623
0L 0L 0L 3T
225 8.8583 8.8571 8.8583 8.8611 8.8583 8.8628 8.8583 8.8656 8.8580 8.8592
230 9.0551 9.0539 9.0551 9.0579 9.0551 9.0596 9.0551 9.0624 9.0548 9.0560
240 9.4488 9.4476 9.4488 9.4516 9.4488 9.4533 9.4488 9.4561 9.4485 9.4497
250 9.8425 9.8413 9.8425 9.8453 9.8425 9.8470 9.8425 9.8498 9.8422 9.8434
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
374
Anhang B
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2362 10.2394 10.2362 10.2413 10.2362 10.2445 10.2359 10.2372
270 10.6299 10.6285 10.6299 10.6331 10.6299 10.6350 10.6299 10.6382 10.6296 10.6309
280 11.0236 11.0222 11.0236 11.0268 46 L 11.0236 11.0287 65 L 11.0236 11.0319 97 L 11.0233 11.0246 24 L
290 11.4173 11.4159 11.4173 11.4205 0 L 11.4173 11.4224 0 L 11.4173 11.4256 0 L 11.4170 11.4183 3 T
300 11.8110 11.8096 11.8110 11.8142 11.8110 11.8161 11.8110 11.8193 11.8107 11.8120
310 12.2047 12.2033 12.2047 12.2079 12.2047 12.2098 12.2047 12.2130 12.2044 12.2057
320 12.5984 12.5968 12.5984 12.6019 12.5984 12.6039 12.5984 12.6075 12.5981 12.5995
340 13.3858 13.3842 13.3858 13.3893 13.3858 13.3913 13.3858 13.3949 13.3855 13.3869
360 14.1732 14.1716 14.1732 14.1767 51 L 14.1732 14.1787 71 L 14.1732 14.1823 107 L 14.1729 14.1743 27 L
370 14.5669 14.5654 14.5670 14.5705 0 L 14.5669 14.5724 0 L 14.5670 14.5761 0 L 14.5666 14.5681 3 T
380 14.9606 14.9590 14.9606 14.9641 14.9606 14.9661 14.9606 14.9697 14.9603 14.9617
400 15.7480 15.7464 15.7480 15.7515 15.7480 15.7535 15.7480 15.7571 15.7477 15.7491
420 16.5354 16.5336 16.5354 16.5392 16.5354 16.5415 16.5354 16.5452 16.5351 16.5367
440 17.3228 17.3210 17.3228 17.3266 17.3228 17.3289 17.3228 17.3326 17.3225 17.3241
460 18.1102 18.1084 18.1102 18.1140 56 L 18.1102 18.1163 79 L 18.1102 18.1200 116 L 18.1099 18.1115 31 L
480 18.8976 18.8958 18.8976 18.9014 0 L 18.8976 18.9037 0 L 18.8976 18.9074 0 L 18.8973 18.8989 3 T
500 19.6850 19.6832 19.6850 19.6888 19.6850 19.6911 19.6850 19.6948 19.6847 19.6863
520 20.4724 20.4704 20.4724 20.4767 20.4724 20.4793 20.4724 20.4834 20.4721 20.4739
540 21.2598 21.2578 21.2598 21.2641 21.2598 21.2667 21.2598 21.2708 21.2595 21.2613
560 22.0472 22.0452 22.0472 22.0515 63 L 22.0472 22.0541 89 L 22.0472 22.0582 130 L 22.0469 22.0487 35 L
580 22.8346 22.8326 22.8346 22.8389 0 L 22.8346 22.8415 0 L 22.8346 22.8456 0 L 22.8343 22.8361 3 T
600 23.6220 23.6200 23.6220 23.6263 23.6220 23.6289 23.6220 23.6330 23.6217 23.6235
620 24.4094 24.4074 24.4094 24.4137 24.4094 24.4163 24.4094 24.4204 24.4091 24.4109
650 25.5906 25.5876 25.5906 25.5955 25.5906 25.5985 25.5906 25.6032 25.5902 25.5922
670 26.3780 26.3750 26.3780 26.3829 26.3780 26.3859 26.3780 26.3906 26.3776 26.3796
680 26.7717 26.7687 26.7717 26.7766 26.7717 26.7796 26.7717 26.7843 26.7713 26.7733
700 27.5591 27.5561 27.5591 27.5640 27.5591 27.5670 27.5591 27.5717 27.5587 27.5607
720 28.3465 28.3435 28.3465 28.3514 79 L 28.3465 28.3544 109 L 28.3465 28.3591 156 L 28.3461 28.3481 46 L
750 29.5276 29.5246 29.5276 29.5325 0 L 29.5276 29.5355 0 L 29.5276 29.5402 0 L 29.5272 29.5292 4 T
760 29.9213 29.9183 29.9213 29.9262 29.9213 29.9292 29.9213 29.9339 29.9209 29.9229
780 30.7087 30.7057 30.7087 30.7136 30.7087 30.7166 30.7087 30.7213 30.7083 30.7103
790 31.1024 31.0994 31.1024 31.1073 31.1024 31.1103 31.1024 31.1150 31.1020 31.1040
800 31.4961 31.4931 31.4961 31.5010 31.4961 31.5040 31.4961 31.5087 31.4957 31.4968
820 32.2835 32.2796 32.2835 32.3890 32.2835 32.2926 32.2835 32.2977 32.2831 32.2853
830 32.6772 32.6733 32.6772 32.6827 32.6772 32.6863 32.6772 32.6914 32.6768 32.6790
850 33.4646 33.4607 33.4646 33.4701 33.4646 33.4737 33.4646 33.4788 33.4642 33.4664
870 34.2520 34.2481 34.2520 34.2575 94 L 34.2520 34.2611 130 L 34.2520 34.2662 181 L 34.2516 34.2538 57 L
920 36.2205 36.2166 36.2205 36.2260 0 L 36.2205 36.2296 0 L 36.2205 36.2347 0 L 36.2201 36.2223 4 T
950 37.4016 37.3977 37.4016 37.4071 37.4016 37.4107 37.4016 37.4158 37.4012 37.4034
980 38.5827 38.5788 38.5827 38.5882 38.5827 38.5918 38.5827 38.5969 38.5823 38.5845
1 000 39.3701 39.3662 39.3701 39.3756 39.3701 39.3792 39.3701 39.3843 – –
1 150 45.2756 45.2707 45.2756 45.2821 114 L 45.2756 45.2858 151 L 45.2756 45.2921 214 L – – –
1 250 49.2126 49.2077 49.2126 49.2191 0 L 49.2126 49.2228 0 L 49.2126 49.2291 0 L – – –
1 400 55.1181 55.1118 55.1181 55.1258 140 L 55.1181 55.1303 185 L 55.1181 55.1378 260 L – – –
1 600 62.9921 62.9858 62.9921 62.9998 0 L 62.9921 63.0043 0 L 62.9921 63.0118 0 L – – –
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
375
Anhänge
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
19 0.7480 0.7476 0.7476 0.7485 0.7478 0.7481 0.7477 0.7480 0.7476 0.7481
22 0.8661 0.8657 0.8657 0.8666 0.8659 0.8662 0.8658 0.8661 0.8657 0.8662
24 0.9449 0.9445 0.9445 0.9454 9L 0.9447 0.9450 2T 0.9446 0.9449 4 L 0.9445 0.9450 5 L
26 1.0236 1.0232 1.0232 1.0241 4T 1.0234 1.0237 5L 1.0233 1.0236 3 T 1.0232 1.0237 4 T
28 1.1024 1.1020 1.1020 1.1029 1.1022 1.1025 1.1021 1.1024 1.1020 1.1025
30 1.1811 1.1807 1.1807 1.1816 1.1809 1.1812 1.1808 1.1811 1.1807 1.1812
32 1.2598 1.2594 1.2594 1.2604 1.2596 1.2600 1.2594 1.2599 1.2593 1.2599
35 1.3780 1.3776 1.3776 1.3786 1.3778 1.3782 1.3776 1.3781 1.3775 1.3781
37 1.4567 1.4563 1.4563 1.4573 10 L 1.4565 1.4569 2T 1.4563 1.4568 5 L 1.4562 1.4568 5 L
40 1.5748 1.5744 1.5744 1.5754 4T 1.5746 1.5750 6L 1.5744 1.5749 4 T 1.5743 1.5749 5 T
42 1.6535 1.6531 1.6531 1.6541 1.6533 1.6537 1.6531 1.6536 1.6530 1.6536
47 1.8504 1.8500 1.8500 1.8510 1.8502 1.8506 1.8500 1.8505 1.8499 1.8505
52 2.0472 2.0467 2.0467 2.0479 2.0469 2.0475 2.0468 2.0473 2.0466 2.0474
55 2.1654 2.1649 2.1649 2.1661 2.1651 2.1657 2.1650 2.1655 2.1648 2.1656
62 2.4409 2.4404 2.4404 2.4416 2.4406 2.4412 2.4405 2.4410 2.4403 2.4411
12 L 3T 2.6773 6 L 2.6774 7 L
68 2.6772 2.6767 2.6767 2.6779 2.6769 2.6775 2.6768 2.6766
5T 8L 2.8347 4 T 2.8348 6 T
72 2.8346 2.8341 2.8341 2.8353 2.8343 2.8349 2.8342 2.8340
75 2.9527 2.9522 2.9522 2.9534 2.9524 2.9530 2.9523 2.9528 2.9521 2.9529
80 3.1496 3.1491 3.1491 3.1503 3.1493 3.1499 3.1492 3.1497 3.1490 3.1498
85 3.3465 3.3459 3.3460 3.3474 3.3462 3.3468 3.3460 3.3466 3.3458 3.3467
90 3.5433 3.5427 3.5428 3.5442 3.5430 3.5436 3.5428 3.5434 3.5426 3.5435
95 3.7402 3.7396 3.7397 3.7411 3.7399 3.7405 3.7397 3.7403 3.7395 3.7404
15 L 3T 3.9371 7 L 3.9372 8 L
100 3.9370 3.9364 3.9365 3.9379 3.9367 3.9373 3.9365 3.9363
5T 9L 4.3308 5 T 4.3309 7 T
110 4.3307 4.3301 4.3302 4.3316 4.3304 4.3310 4.3302 4.3300
115 4.5276 4.5270 4.5271 4.5285 4.5273 4.5279 4.5271 4.5277 4.5269 4.5278
120 4.7244 4.7238 4.7239 4.7253 4.7241 4.7247 4.7239 4.7245 4.7237 4.7246
125 4.9213 4.9206 4.9207 4.9223 4.9209 4.9217 4.9207 4.9214 4.9205 4.9215
130 5.1181 5.1174 5.1175 5.1191 5.1177 5.1185 5.1175 5.1182 5.1173 5.1183
17 L 4T 5.5119 8 L 5.5120 9 L
140 5.5118 5.5111 5.5112 5.5128 5.5114 5.5122 5.5112 5.5110
6T 11 L 5.7088 6 T 5.7089 8 T
145 5.7087 5.7080 5.7081 5.7097 5.7083 5.7091 5.7081 5.7079
150 5.9055 5.9048 5.9049 5.9065 5.9051 5.9059 5.9049 5.9056 5.9047 5.9057
160 6.2992 6.2982 6.2986 6.3002 6.2988 6.2995 6.2986 6.2993 6.2984 6.2994
165 6.4961 6.4951 6.4955 6.4971 20 L 6.4957 6.4964 4T 6.4955 6.4962 11 L 6.4953 6.4963 12 L
170 6.6929 6.6919 6.6923 6.6939 6T 6.6925 6.6932 13 L 6.6923 6.6930 6 T 6.6921 6.6931 8 T
180 7.0866 7.0856 7.0860 7.0876 7.0862 7.0869 7.0860 7.0867 7.0858 7.0868
190 7.4803 7.4791 7.4797 7.4815 7.4799 7.4807 7.4796 7.4804 7.4794 7.4805
200 7.8740 7.8728 7.8734 7.8752 7.8736 7.8744 7.8733 7.8741 7.8731 7.8742
210 8.2677 8.2665 8.2671 8.2689 8.2673 8.2681 8.2670 8.2678 8.2668 8.2679
215 8.4646 8.4634 8.4640 8.4658 8.4642 8.4650 8.4639 8.4647 8.4637 8.4648
24 L 4T 8.6615 13 L 8.6616 14 L
220 8.6614 8.6602 8.6608 8.6626 8.6610 8.6618 8.6607 8.6605
6T 16 L 8.8584 7 T 8.8585 9 T
225 8.8583 8.8571 8.8577 8.8595 8.8579 8.8587 8.8576 8.8574
230 9.0551 9.0539 9.0545 9.0563 9.0547 9.0555 9.0544 9.0552 9.0542 9.0553
240 9.4488 9.4476 9.4482 9.4500 9.4484 9.4492 9.4481 9.4489 9.4479 9.4490
250 9.8425 9.8413 9.8419 9.8437 9.8421 9.8429 9.8418 9.8426 9.8416 9.8427
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
376
Anhang B
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2356 10.2376 10.2357 10.2366 10.2354 10.2363 10.2351 10.2364
270 10.6299 10.6285 10.6293 10.6313 10.6294 10.6303 10.6291 10.6300 10.6288 10.6301
280 11.0236 11.0222 11.0230 11.0250 28 L 11.0231 11.0240 5 T 11.0228 11.0237 15 L 11.0225 11.0238 16 L
290 11.4173 11.4159 11.4167 11.4187 6 T 11.4168 11.4177 18 L 11.4165 11.4174 8 T 11.4162 11.4175 11 T
300 11.8110 11.8096 11.8104 11.8124 11.8105 11.8114 11.8102 11.8111 11.8099 11.8112
310 12.2047 12.2033 12.2041 12.2061 12.2042 12.2051 12.2039 12.2048 12.2036 12.2049
320 12.5984 12.5968 12.5977 12.5999 12.5979 12.5989 12.5975 12.5985 12.5973 12.5986
340 13.3858 13.3842 13.3851 13.3873 13.3853 13.3863 13.3849 13.3859 13.3847 13.3860
360 14.1732 14.1716 14.1725 14.1747 31 L 14.1727 14.1737 5 T 14.1723 14.1733 17 L 14.1721 14.1734 19 L
370 14.5669 14.5654 14.5662 14.5685 7 T 14.5664 14.5675 21 L 14.5660 14.5670 9 T 14.5658 14.5672 11 T
380 14.9606 14.9590 14.9599 14.9621 14.9601 14.9611 14.9597 14.9607 14.9595 14.9608
400 15.7480 15.7464 15.7473 15.7495 15.7475 15.7485 15.7471 15.7481 15.7469 15.7482
420 16.5354 16.5336 16.5346 16.5371 16.5349 16.5359 16.5344 16.5355 16.5341 16.5356
440 17.3228 17.3210 17.3220 17.3245 17.3223 17.3233 17.3218 17.3229 17.3215 17.3230
460 18.1102 18.1084 18.1094 18.1119 35 L 18.1097 18.1107 5 T 18.1092 18.1103 19 L 18.1089 18.1104 21 L
480 18.8976 18.8958 18.8968 18.8993 8 T 18.8971 18.8981 23 L 18.8966 18.8977 10 T 18.8963 18.8978 13 T
500 19.6850 19.6832 19.6842 19.6867 19.6845 19.6855 19.6840 19.6851 19.6837 19.6852
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
377
Anhänge
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
19 0.7480 0.7476 0.7474 0.7482 0.7474 0.7478 0.7473 0.7478 0.7472 0.7480
22 0.8661 0.8657 0.8655 0.8663 0.8655 0.8659 0.8654 0.8659 0.8653 0.8661
24 0.9449 0.9445 0.9443 0.9451 6 L 0.9443 0.9447 2 L 0.9442 0.9447 2L 0.9441 0.9449 4 L
26 1.0236 1.0232 1.0230 1.0238 6 T 1.0230 1.0234 6 T 1.0229 1.0234 7T 1.0228 1.0236 8 T
28 1.1024 1.1020 1.1018 1.1026 1.1018 1.1022 1.1017 1.1022 1.1016 1.1024
30 1.1811 1.1807 1.1805 1.1813 1.1805 1.1809 1.1804 1.1809 1.1803 1.1811
32 1.2598 1.2594 1.2591 1.2601 1.2592 1.2596 1.2590 1.2596 1.2588 1.2598
35 1.3780 1.3776 1.3773 1.3783 1.3774 1.3778 1.3772 1.3778 1.3770 1.3780
37 1.4567 1.4563 1.4560 1.4570 7 L 1.4561 1.4565 2 L 1.4559 1.4565 2L 1.4557 1.4567 4 L
40 1.5748 1.5744 1.5741 1.5751 7 T 1.5742 1.5746 6 T 1.5740 1.5746 8T 1.5738 1.5748 10 T
42 1.6535 1.6531 1.6528 1.6538 1.6529 1.6533 1.6527 1.6533 1.6525 1.6535
47 1.8504 1.8500 1.8497 1.8507 1.8498 1.8502 1.8496 1.8502 1.8494 1.8504
52 2.0472 2.0467 2.0464 2.0476 2.0465 2.0470 2.0463 2.0470 2.0460 2.0472
55 2.1654 2.1649 2.1646 2.1658 2.1647 2.1652 2.1645 2.1652 2.1642 2.1654
62 2.4409 2.4404 2.4401 2.4413 2.4402 2.4407 2.4400 2.4407 2.4397 2.4409
9L 2.6770 3 L 3L 2.6772 5 L
68 2.6772 2.6767 2.6764 2.6776 2.6765 2.6763 2.6770 2.6760
8T 2.8344 7 T 3T 2.8346 12 T
72 2.8346 2.8341 2.8338 2.8350 2.8339 2.8337 2.8344 2.8334
75 2.9527 2.9522 2.9519 2.9531 2.9520 2.9525 2.9518 2.9525 2.9516 2.9528
80 3.1496 3.1491 3.1488 3.1500 3.1489 3.1494 3.1487 3.1494 3.1484 3.1496
85 3.3465 3.3459 3.3455 3.3469 3.3456 3.3462 3.3454 3.3463 3.3451 3.3465
90 3.5433 3.5427 3.5423 3.5437 3.5424 3.5430 3.5422 3.5431 3.5419 3.5433
95 3.7402 3.7396 3.7392 3.7406 3.7393 3.7399 3.7391 3.7400 3.7388 3.7402
10 L 3.9367 3 L 4L 3.9370 6 L
100 3.9370 3.9364 3.9360 3.9374 3.9361 3.9359 3.9368 3.9356
10 T 4.3304 9 T 11 T 4.3307 14 T
110 4.3307 4.3301 4.3297 4.3311 4.3298 4.3296 4.3305 4.3293
115 4.5276 4.5270 4.5266 4.5280 4.5267 4.5273 4.5265 4.5274 4.5262 4.5276
120 4.7244 4.7238 4.7234 4.7248 4.7235 4.7241 4.7233 4.7242 4.7230 4.7244
125 4.9213 4.9206 4.9202 4.9218 4.9202 4.9210 4.9200 4.9210 4.9197 4.9213
130 5.1181 5.1174 5.1170 5.1186 5.1170 5.1178 5.1168 5.1178 5.1165 5.1181
12 L 5.5115 4 L 4L 5.5118 7 L
140 5.5118 5.5111 5.5107 5.5123 5.5107 5.5105 5.5115 5.5102
11 T 5.7084 11 T 13 T 5.7087 16 T
145 5.7087 5.7080 5.7076 5.7092 5.7076 5.7074 5.7084 5.7071
150 5.9055 5.9048 5.9044 5.9060 5.9044 5.9052 5.9042 5.9052 5.9039 5.9055
160 6.2992 6.2982 6.2981 6.2997 6.2981 6.2988 6.2979 6.2989 6.2976 6.2992
165 6.4961 6.4951 6.4950 6.4966 15 L 6.4950 6.4957 6 L 6.4948 6.4958 7L 6.4945 6.4961 10 L
170 6.6929 6.6919 6.6918 6.6934 11 T 6.6918 6.6925 11 T 6.6916 6.6926 13 T 6.6913 6.6929 16 T
180 7.0866 7.0856 7.0855 7.0871 7.0855 7.0862 7.0853 7.0863 7.0850 7.0866
190 7.4803 7.4791 7.4790 7.4808 7.4791 7.4798 7.4788 7.4800 7.4785 7.4803
200 7.8740 7.8728 7.8727 7.8745 7.8728 7.8735 7.8725 7.8737 7.8722 7.8740
210 8.2677 8.2665 8.2664 8.2682 8.2665 8.2672 8.2662 8.2674 8.2659 8.2677
215 8.4646 8.4634 8.4633 8.4651 8.4634 8.4641 8.4631 8.4643 8.4628 8.4646
17 L 8.6609 7 L 9L 8.6614 12 L
220 8.6614 8.6602 8.6601 8.6619 8.6602 8.6599 8.6611 8.6596
13 T 8.8578 12 T 15 T 8.8583 18 T
225 8.8583 8.8571 8.8570 8.8588 8.8571 8.8568 8.8580 9.0571
230 9.0551 9.0539 9.0538 9.0556 9.0539 9.0546 9.0536 9.0548 9.0533 9.0551
240 9.4488 9.4476 9.4475 9.4493 9.4476 9.4483 9.4473 9.4485 9.4470 9.4488
250 9.8425 9.8413 9.8412 9.8430 9.8413 9.8420 9.8410 9.8422 9.8407 9.8425
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
378
Anhang B
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2348 10.2368 10.2348 10.2357 10.2346 10.2364 10.2342 10.2362
270 10.6299 10.6285 10.6285 10.6305 10.6285 10.6294 10.6283 10.6301 10.6279 10.6299
280 11.0236 11.0222 11.0222 11.0242 20 L 11.0222 11.0231 9 L 11.0220 11.0238 10 L 11.0216 11.0236 14 L
290 11.4173 11.4159 11.4159 11.4179 14 T 11.4159 11.4168 14 T 11.4157 11.4175 16 T 11.4153 11.4173 20 T
300 11.8110 11.8096 11.8096 11.8116 11.8096 11.8105 11.8094 11.8112 11.8090 11.8110
310 12.2047 12.2033 12.2033 12.2053 12.2033 12.2042 12.2031 12.2049 12.2027 12.2047
320 12.5984 12.5968 12.5968 12.5991 12.5969 12.5978 12.5966 12.5986 12.5962 12.5984
340 13.3858 13.3842 13.3842 13.3865 13.3843 13.3852 13.3840 13.3860 12.3836 12.3858
360 14.1732 14.1716 14.1716 14.1739 23 L 14.1717 14.1726 10 L 14.1714 14.1734 12 L 14.1710 14.1732 16 L
370 14.5669 14.5654 14.5653 14.5677 16 T 14.5654 14.5664 15 T 14.5651 14.5672 18 T 14.5647 14.5669 22 T
380 14.9606 14.9590 14.9590 14.9613 14.9591 14.9600 14.9588 14.9608 14.9584 14.9606
400 15.7480 15.7464 15.7464 15.7487 15.7465 15.7474 15.7462 15.7482 15.7458 15.7480
420 16.5354 16.5336 16.5336 16.5361 16.5337 16.5347 16.5334 16.5356 16.5329 16.5354
440 17.3228 17.3210 17.3210 17.3235 17.3211 17.3221 17.3208 17.3230 17.3203 17.3228
460 18.1102 18.1084 18.1084 18.1109 25 L 18.1085 18.1095 11 L 18.1082 18.1104 14 L 18.1077 18.1102 18 L
480 18.8976 18.8958 18.8958 18.8983 18 T 18.8959 18.8969 17 T 18.8956 18.8978 20 T 18.8951 18.8976 25 T
500 19.6850 19.6832 19.6832 19.6857 19.6833 19.6843 19.6830 19.6852 19.6825 19.6850
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
379
Anhänge
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
1T 1L 3T 0.6288 0.6295 1 T
16 0.6299 0.6296 0.6291 0.6295 0.6290 0.6297 0.6289 0.6293
8T 9T 10 T 11 T
19 0.7480 0.7476 0.7471 0.7476 0.7469 0.7477 0.7468 0.7473 0.7466 0.7474
22 0.8661 0.8657 0.8652 0.8657 0.8650 0.8658 0.8649 0.8654 0.8647 0.8655
24 0.9449 0.9445 0.9440 0.9445 0T 0.9438 0.9446 1L 0.9437 0.9442 3T 0.9435 0.9443 2 T
26 1.0236 1.0232 1.0227 1.0232 9T 1.0225 1.0233 11 T 1.0224 1.0229 12 T 1.0222 1.0230 14 T
28 1.1024 1.1020 1.1015 1.1020 1.1013 1.1021 1.1012 1.1017 1.1010 1.1018
30 1.1811 1.1807 1.1802 1.1807 1.1800 1.1808 1.1799 1.1804 1.1797 1.1805
32 1.2598 1.2594 1.2587 1.2593 1.2585 1.2595 1.2583 1.2590 1.2581 1.2591
35 1.3780 1.3776 1.3769 1.3775 1.3767 1.3777 1.3765 1.3772 1.3763 1.3773
37 1.4567 1.4563 1.4556 1.4562 1T 1.4554 1.4564 1L 1.4552 1.4559 4T 1.4550 1.4560 3 T
40 1.5748 1.5744 1.5737 1.5743 11 T 1.5735 1.5745 13 T 1.5733 1.5740 15 T 1.5731 1.5741 17 T
42 1.6535 1.6531 1.6524 1.6530 1.6522 1.6532 1.6520 1.6527 1.6518 1.6528
47 1.8504 1.8500 1.8493 1.8499 1.8491 1.8501 1.8489 1.8496 1.8487 1.8497
52 2.0472 2.0467 2.0459 2.0466 2.0457 2.0468 2.0454 2.0462 2.0452 2.0464
55 2.1654 2.1649 2.1641 2.1648 2.1639 2.1650 2.1636 2.1644 2.1634 2.1646
62 2.4409 2.4404 2.4396 2.4403 2.4394 2.4405 2.4391 2.4399 2.4389 2.4401
1T 1L 5T 2.6763 3 T
68 2.6772 2.6767 2.6759 2.6766 2.6760 2.6770 2.6750 2.6760 2.6752
13 T 15 T 18 T 2.8338 20 T
72 2.8346 2.8341 2.8333 2.8340 2.8331 2.8342 2.8328 2.8336 2.8326
75 2.9527 2.9522 2.9515 2.9522 2.9510 2.9520 2.9510 2.9520 2.9507 2.9519
80 3.1496 3.1491 3.1483 3.1490 3.1481 3.1492 3.1478 3.1486 3.1476 3.1488
85 3.3465 3.3459 3.3450 3.3459 3.3447 3.3461 3.3445 3.3453 3.3442 3.3456
90 3.5433 3.5427 3.5418 3.5427 3.5415 3.5429 3.5413 3.5421 3.5410 3.5424
95 3.7402 3.7396 3.7387 3.7396 3.7380 3.7400 3.7380 3.7390 3.7378 3.7392
0T 2L 6T 3.9361 3 T
100 3.9370 3.9364 3.9355 3.9364 3.9352 3.9366 3.9350 3.9358 3.9347
15 T 18 T 20 T 4.3298 23 T
110 4.3307 4.3301 4.3292 4.3301 4.3289 4.3303 4.3287 4.3295 4.3284
115 4.5276 4.5270 4.5261 4.5270 4.5258 4.5272 4.5256 4.5264 4.5253 4.5267
120 4.7244 4.7238 4.7229 4.7238 4.7226 4.7240 4.7224 4.7232 4.7221 4.7235
125 4.9213 4.9206 4.9195 4.9205 4.9193 4.9208 4.9189 4.9199 4.9186 4.9202
130 5.1181 5.1174 5.1163 5.1173 5.1161 5.1176 5.1157 5.1167 5.1154 5.1170
1T 2L 7T 5.5107 4 T
140 5.5118 5.5111 5.5100 5.5110 5.5098 5.5113 5.5094 5.5104 5.5091
18 T 20 T 24 T 5.7076 27 T
145 5.7087 5.7080 5.7069 5.7079 5.7067 5.7082 5.7063 5.7073 5.7060
150 5.9055 5.9048 5.9037 5.9047 5.9035 5.9050 5.9031 5.9041 5.9028 5.9044
160 6.2992 6.2982 6.2974 6.2984 6.2972 6.2987 6.2968 6.2978 6.2965 6.2981
165 6.4961 6.4951 6.4943 6.4953 2L 6.4940 6.4960 5L 6.4940 6.4950 4T 6.4934 6.4950 1 T
170 6.6929 6.6919 6.6911 6.6921 18 T 6.6909 6.6924 20 T 6.6905 6.6915 24 T 6.6902 6.6918 27 T
180 7.0866 7.0856 7.0848 7.0858 7.0846 7.0861 7.0842 7.0852 7.0839 7.0855
190 7.4803 7.4791 7.4783 7.4794 7.4779 7.4797 7.4775 7.4787 7.4772 7.4790
200 7.8740 7.8728 7.8720 7.8731 7.8716 7.8734 7.8712 7.8724 7.8709 7.8727
210 8.2677 8.2665 8.2657 8.2668 8.2653 8.2671 8.2649 8.2661 8.2646 8.2664
215 8.4646 8.4634 8.4626 8.4637 8.4622 8.4640 8.4618 8.4630 8.4615 8.4633
3L 6L 4T 8.6601 1 T
220 8.6614 8.6602 8.6594 8.6606 8.6590 8.6610 8.6590 8.6600 8.6583
20 T 24 T 28 T 8.8570 31 T
225 8.8583 8.8571 8.8563 8.8574 8.8559 8.8577 8.8555 8.8567 8.8552
230 9.0551 9.0539 9.0531 9.0543 9.0530 9.0550 9.0520 9.0540 9.0520 9.0538
240 9.4488 9.4476 9.4468 9.4479 9.4464 9.4482 9.4460 9.4472 9.4457 9.4475
250 9.8425 9.8413 9.8405 9.8416 9.8401 9.8419 9.8397 9.8409 9.8394 9.8412
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
380
Anhang B
Anhang B-4
mm in in – in – in – in –
260 10.2362 10.2348 10.2340 10.2352 10.2336 10.2356 10.2331 10.2343 10.2327 10.2348
270 10.6299 10.6285 10.6277 10.6289 10.6270 10.6290 10.6270 10.6280 10.6265 10.6285
280 11.0236 11.0222 11.0214 11.0226 4 L 11.0210 11.0230 8 L 11.0205 11.0217 5 T 11.0201 11.0222 0 T
290 11.4173 11.4159 11.4151 11.4163 22 T 11.4150 11.4170 26 T 11.4140 11.4150 31 T 11.4139 11.4159 35 T
300 11.8110 11.8096 11.8088 11.8100 11.8084 11.8104 11.8079 11.8091 11.8075 11.8096
310 12.2047 12.2033 12.2025 12.2037 12.2021 12.2041 12.2016 12.2028 12.2012 12.2033
320 12.5984 12.5968 12.5960 12.5974 12.5955 12.5978 12.5950 12.5964 12.5945 12.5968
340 13.3858 13.3842 13.3834 13.3848 13.3829 13.3852 13.3824 13.3838 13.3819 13.3842
360 14.1732 14.1716 14.1708 14.1722 6 L 14.1703 14.1726 10 L 14.1698 14.1712 4 T 14.1693 14.1716 0 T
370 14.5669 14.5654 14.5645 14.5659 24 T 14.5640 14.5660 29 T 14.5640 14.5650 34 T 14.5631 14.5653 39 T
380 14.9606 14.9590 14.9582 14.9596 14.9577 14.9600 14.9572 14.9586 14.9567 14.9590
400 15.7480 15.7464 15.7456 15.7470 15.7451 15.7474 15.7446 15.7460 15.7441 15.7464
420 16.5354 16.5336 16.5328 16.5343 16.5323 16.5347 16.5317 16.5332 16.5311 16.5336
440 17.3228 17.3210 17.3202 17.3217 17.3197 17.3221 17.3191 17.3206 17.3185 17.3210
460 18.1102 18.1084 18.1076 18.1091 7 L 18.1071 18.1095 11 L 18.1065 18.1080 4 T 18.1059 18.1084 0 T
480 18.8976 18.8958 18.8950 18.8965 26 T 18.8945 18.8969 31 T 18.8939 18.8954 37 T 18.8933 18.8958 43 T
500 19.6850 19.6832 19.6824 19.6839 19.6819 19.6843 19.6813 19.6828 19.6807 19.6832
520 20.4724 20.4704 20.4689 20.4707 20.4679 20.4707 20.4676 20.4693 20.4666 20.4693
540 21.2598 21.2578 21.2563 21.2581 21.2553 21.2581 21.2550 21.2567 21.2540 21.2567
560 22.0472 22.0452 22.0438 22.0455 3 L 22.0430 22.0460 3 L 22.0420 22.0440 11 T 22.0414 22.0442 11 T
580 22.8346 22.8326 22.8311 22.8329 35 T 22.8301 22.8329 45 T 22.8298 22.8315 48 T 22.8288 22.8315 58 T
600 23.6220 23.6200 23.6185 23.6203 23.6175 23.6203 23.6172 23.6189 23.6162 23.6189
620 24.4094 24.4074 24.4059 24.4077 24.4049 24.4077 24.4046 24.4063 24.4036 24.4063
650 25.5906 25.5876 25.5867 25.5886 25.5855 25.5886 25.5852 25.5871 25.5840 25.5871
670 26.3780 26.3750 26.3741 26.3760 26.3729 26.3760 26.3726 26.3745 26.3714 26.3745
680 26.7717 26.7687 26.7678 26.7697 26.7666 26.7697 26.7663 26.7682 26.7651 26.7682
700 27.5591 27.5561 27.5552 27.5571 27.5540 27.5571 27.5537 27.5556 27.5525 27.5556
720 28.3465 28.3435 28.3426 28.3445 10 L 28.3414 28.3445 10 L 28.3411 28.3430 5 T 28.3399 28.3430 5 T
750 29.5276 29.5246 29.5237 29.5256 39 T 29.5225 29.5256 51 T 29.5222 29.5241 54 T 29.5210 29.5241 66 T
760 29.9213 29.9183 29.9173 29.9193 29.9160 29.9190 29.9160 29.9180 29.9146 29.9178
780 30.7087 30.7057 30.7048 30.7067 30.7036 30.7077 30.7033 30.7052 30.7021 30.7052
790 31.1024 31.0994 31.0985 31.1004 31.0973 31.1004 31.0970 31.0989 31.0958 31.0989
800 31.4961 31.4931 31.4921 31.4941 31.4910 31.4940 31.4910 31.4930 31.4894 31.4926
820 32.2835 32.2796 32.2791 32.2813 31.2778 32.2813 32.2774 32.2796 32.2760 32.2796
830 32.6772 32.6733 32.6728 32.6750 32.6710 32.6750 32.6710 32.6730 32.6697 32.6732
850 33.4646 33.4607 33.4602 33.4624 33.4589 33.4624 33.4585 33.4607 33.4571 33.4607
870 34.2520 34.2481 34.2476 34.2498 17 L 34.2463 34.2498 17 L 34.2459 34.2481 0 T 34.2445 34.2481 0 T
920 36.2205 36.2166 36.2161 36.2183 44 T 36.2148 36.2183 57 T 36.2144 36.2166 61 T 36.2130 36.2166 75 T
950 37.4016 37.3977 37.3972 37.3994 37.3959 37.3994 37.3955 37.3977 37.3941 37.3977
980 38.5827 38.5788 38.5783 38.5805 38.5770 38.5805 38.5766 38.5788 38.5752 38.5788
1 000 39.3701 39.3662 39.3657 39.3679 39.3644 39.3679 39.3640 39.3662 39.3626 39.3662
1 150 45.2756 45.2707 45.2704 45.2730 23 L 45.2689 45.2730 23 L 45.2683 45.2709 2 L 45.2667 45.2709 2 L
1 250 49.2126 49.2077 49.2074 49.2100 52 T 49.2059 49.2100 67 T 49.2053 49.2079 73 T 40.2037 49.2079 89 T
1 400 55.1181 55.1118 55.1120 55.1150 32 L 55.1101 55.1150 32 L 55.1095 55.1126 8 L 55.1077 55.1126 8 L
1 600 62.9921 62.9858 62.9860 62.9890 61 T 62.9841 62.9890 80 T 62.9835 62.9866 86 T 62.9817 62.9866 104 T
13
1) Resultierende Passung in 0,0001 in. L gibt eine lose Passung an, T eine feste Passung.
381
Anhänge
Anhang B-5
Wellensitz g6 h6 j5 j6 js6 k5
Lagerbohrung
über bis ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt.
mm mm
120 180 +11 –14 +25 0 +32 +14 +39 +14 +38 +12 +46 +28
180 250 +15 –19 +30 –4 +37 +12 +46 +12 +45 +10 +54 +29
250 304,8 +18 –24 +35 –7 +42 +9 +51 +9 +51 +9 +62 +29
304,8 315 +18 +2 +35 +19 +42 +35 +51 +35 +51 +35 +62 +55
315 400 +22 –3 +40 +15 +47 +33 +58 +33 +58 +33 +69 +55
400 500 +25 –9 +45 +11 +52 +31 +65 +31 +65 +31 +77 +56
500 609,6 +28 –15 +50 +7 – – +72 +29 +72 +29 +78 +51
609,6 630 +28 +10 +50 +32 – – +72 +54 +72 +54 +78 +76
630 800 +51 +2 +75 +26 – – +100 +51 +100 +51 +107 +76
800 914,4 +74 –6 +100 +20 – – +128 +48 +128 +48 +136 +76
914,4 1 000 +74 +20 +100 +46 – – +128 +74 +128 +74 +136 +102
1 000 1 219,2 +97 +8 +125 +36 – – +158 +69 +158 +69 +167 +102
Wellensitz k6 m5 m6 n6 p6
Lagerbohrung
über bis ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt.
mm mm
10 18 +20 +14 +23 +20 +26 +20 +31 +25 +37 +31
18 30 +25 +15 +27 +21 +31 +21 +38 +28 +45 +35
30 50 +30 +15 +32 +22 +37 +22 +45 +30 +54 +39
50 76,2 +36 +15 +39 +24 +45 +24 +54 +33 +66 +45
76,2 80 +36 +27 +39 +36 +45 +36 +54 +45 +66 +57
80 120 +45 +28 +48 +38 +55 +38 +65 +48 +79 +62
120 180 +53 +28 +58 +40 +65 +40 +77 +52 +93 +68
180 250 +63 +29 +67 +42 +76 +42 +90 +56 +109 +75
250 304,8 +71 +29 +78 +45 +87 +45 +101 +59 +123 +81
304,8 315 +71 +55 +78 +71 +87 +71 +101 +85 +123 +107
315 400 +80 +55 +86 +72 +97 +72 +113 +88 +138 +113
400 500 +90 +56 +95 +74 +108 +74 +125 +91 +153 +119
500 609,6 +94 +51 +104 +77 +120 +77 +138 +95 +172 +129
609,6 630 +94 +76 +104 +102 +120 +102 +138 +120 +172 +154
630 800 +125 +76 +137 +106 +155 +106 +175 +126 +213 +164
800 914,4 +156 +76 +170 +110 +190 +110 +212 +132 +256 +176
914,4 1 000 +156 +102 +170 +136 +190 +136 +212 +158 +256 +202
1 000 1 219,2 +191 +102 +207 +142 +231 +142 +257 +168 +311 +222
382
Anhang B
Anhang B-6
Gehäusebohrungssitz H7 J7 J6 K6 K7
Lageraußendurchmesser
über bis ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt.
mm mm
120 150 +58 +25 +44 +11 +36 +18 +22 +4 +30 –3
150 180 +65 +25 +51 +11 +43 +18 +29 +4 +37 –3
180 250 +76 +25 +60 +9 +52 +18 +35 +1 +43 –8
250 304,8 +87 +25 +71 +9 +60 +18 +40 –2 +51 –11
304,8 315 +87 +51 +71 +35 +60 +44 +40 +24 +51 +15
315 400 +97 +51 +79 +33 +69 +44 +47 +22 +57 +11
400 500 +108 +51 +88 +31 +78 +44 +53 +19 +63 +6
500 609,6 +120 +51 – – – – +50 +7 +50 –19
609,6 630 +120 +76 – – – – +50 +32 +50 +6
Gehäusebohrungssitz M6 M7 N7 P7
Lageraußendurchmesser
über bis ob. unt. ob. unt. ob. unt. ob. unt.
mm mm
30 50 +7 +5 +11 0 +3 –8 –6 –17
50 80 +8 +1 +13 –5 +4 –14 –8 –26
80 120 +9 –3 +15 –10 +5 –20 –9 –34
383
Anhänge
Anhang B-7
d h9 IT51)
Nennmaß Abmaß
über bis ob. unt. max.
mm mm
10 18 0 –43 8
18 30 0 –52 9
30 50 0 –62 11
50 80 0 –74 13
80 120 0 –87 15
120 180 0 –100 18
1) Die Empfehlung gilt für Toleranzklasse IT5/2, da die Toleranzzone t ein Radius ist. In der obigen Tabelle beziehen sich die Werte
jedoch auf einen nominellen Wellendurchmesser und sind daher nicht halbiert.
384
Anhang C
Anhang C
ISO-Toleranzklassen
Nennmaß Toleranzgrade
IT1 IT2 IT3 IT4 IT5 IT6 IT7 IT8 IT9 IT10 IT11 IT12
über bis max.
mm mm
13
385
Anhänge
Anhang D-1
A B
t2 A-B t4 A-B
t1 t3 A-B
A B
dA dB DA DB
t2 A-B t4 A-B
t1 t3 A-B
Zylindrischer Lagersitz
Ebene Anlagefläche
Erläuterung
1) Informationen über Lager mit höherer Genauigkeit (Toleranzklasse P4 usw.) finden Sie im Interaktiven SKF Lagerungskatalog
unter [Link].
386
Anhang D
mm mm r
ha rc s
rs
ba
Lager- Rundungsmaße
Kantenabstand
2 4 0,5 2,5
2,1 4 0,5 2,5
3 4,7 0,5 3
4 5,9 0,5 4
5 7,4 0,6 5
6 8,6 0,6 6
7,5 10 0,6 7
9,5 12 0,6 9
13
387
Anhänge
Anhang E-1
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
2,5 61) 0 7 2 13 8 23 – – – –
6 10 1) 0 7 2 13 8 23 14 29 20 37
10 18 0 9 3 18 11 25 18 33 25 45
18 24 0 10 5 20 13 28 20 36 28 48
24 30 1 11 5 20 13 28 23 41 30 53
30 40 1 11 6 20 15 33 28 46 40 64
40 50 1 11 6 23 18 36 30 51 45 73
50 65 1 15 8 28 23 43 38 61 55 90
65 80 1 15 10 30 25 51 46 71 65 105
80 100 1 18 12 36 30 58 53 84 75 120
100 120 2 20 15 41 36 66 61 97 90 140
120 140 2 23 18 48 41 81 71 114 105 160
560 630 10 110 90 230 210 360 340 520 490 700
630 710 20 130 110 260 240 400 380 570 540 780
710 800 20 140 120 290 270 450 430 630 600 860
800 900 20 160 140 320 300 500 480 700 670 960
900 1 000 20 170 150 350 330 550 530 770 740 1 040
1 000 1 120 20 180 160 380 360 600 580 850 820 1 150
1 120 1 250 20 190 170 410 390 650 630 920 890 1 260
1 250 1 400 30 200 190 440 420 700 680 1 000 – –
1 400 1 600 30 210 210 470 450 750 730 1 060 – –
1) Die Werte für das Betriebsspiel gelten nicht für Rillenkugellager aus nichtrostendem Stahl mit einem Bohrungsdurchmesser
d < 10 mm.
388
Anhang E
Anhang E-2
Bohrungs- Axialluft
durchmesser Klasse
d CA CB CC
über bis min. max. min. max. min. max.
mm μm
10 18 5 13 15 23 24 32
18 30 7 15 18 26 32 40
30 50 9 17 22 30 40 48
50 80 11 23 26 38 48 60
80 120 14 26 32 44 55 67
120 180 17 29 35 47 62 74
180 250 21 37 45 61 74 90
Anhang E-3
Axiale Vorspannung von einreihigen Universal-Schrägkugellagern für den satzweisen Einbau in O- oder X-Anordnung
Bohrungsdurch- Vorspannung
messer Klasse
d GA GB GC
über bis min. max. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm μm N μm N μm N
180 250 +8 –8 940 –4 –20 330 3 700 –16 –32 2 650 7 500
389
Anhänge
Anhang E-4
mm mm mm mm
– 10 1 11 5 21 12 28 – – – –
10 18 1 12 6 23 13 31 – – – –
18 24 2 14 7 25 16 34 – – – –
24 30 2 15 8 27 18 37 – – – –
30 40 2 16 9 29 21 40 33 54 10 30
40 50 2 18 11 33 23 44 36 58 10 30
50 65 3 22 13 36 26 48 40 63 18 38
65 80 3 24 15 40 30 54 46 71 18 38
80 100 3 26 18 46 35 63 55 83 – –
100 110 4 30 22 53 42 73 65 96 – –
390
Anhang E
Anhang E-5
Bohrungsdurchmesser Axialluft
C2 Normal C3 C4
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max.
mm μm
13
391
Anhänge
Anhang E-6
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
2,5 6 1 8 5 15 10 20 15 25
6 10 2 9 6 17 12 25 19 33
10 14 2 10 6 19 13 26 21 35
14 18 3 12 8 21 15 28 23 37
18 24 4 14 10 23 17 30 25 39
24 30 5 16 11 24 19 35 29 46
30 40 6 18 13 29 23 40 34 53
40 50 6 19 14 31 25 44 37 57
50 65 7 21 16 36 30 50 45 69
65 80 8 24 18 40 35 60 54 83
80 100 9 27 22 48 42 70 64 96
100 120 10 31 25 56 50 83 75 114
18 24 7 17 13 26 20 33 28 42
24 30 9 20 15 28 23 39 33 50
30 40 12 24 19 35 29 46 40 59
40 50 14 27 22 39 33 52 45 65
50 65 18 32 27 47 41 61 56 80
65 80 23 39 35 57 50 75 69 98
80 100 29 47 42 68 62 90 84 116
100 120 35 56 50 81 75 108 100 139
392
Anhang E
Anhang E-7
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
– 10 0 25 20 45 35 60 50 75 – –
10 24 0 25 20 45 35 60 50 75 65 90
24 30 0 25 20 45 35 60 50 75 70 95
30 40 5 30 25 50 45 70 60 85 80 105
40 50 5 35 30 60 50 80 70 100 95 125
50 65 10 40 40 70 60 90 80 110 110 140
250 280 55 125 125 195 190 260 260 330 370 440
280 315 55 130 130 205 200 275 275 350 410 485
315 355 65 145 145 225 225 305 305 385 455 535
355 400 100 190 190 280 280 370 370 460 510 600
400 450 110 210 210 310 310 410 410 510 565 665
450 500 110 220 220 330 330 440 440 550 625 735
500 560 120 240 240 360 360 480 480 600 690 810
560 630 140 260 260 380 380 500 500 620 780 900
630 710 145 285 285 425 425 565 565 705 865 1 005
710 800 150 310 310 470 470 630 630 790 975 1 135
800 900 180 350 350 520 520 690 690 860 1 095 1 265
900 1 000 200 390 390 580 580 770 770 960 – –
1 000 1 120 220 430 430 640 640 850 850 1 060 – –
1 120 1 250 230 470 470 710 710 950 950 1 190 – –
1 250 1 400 270 530 530 790 790 1 050 1 050 1 310 – –
1 400 1 600 330 610 610 890 890 1 170 1 170 1 450 – –
1 600 1 800 380 700 700 1 020 1 020 1 340 1 340 1 660 – – 13
1 800 2 000 400 760 760 1 120 1 120 1 480 1 480 1 840 – –
393
Anhänge
Anhang E-8
mm – mm
105 21 62 180 – – – – – –
110 22 62 180 87 230 87 230 120 315
120 24 62 180 87 230 87 230 120 315
160 32 87 230 – – – – – –
170 34 87 230 – – – – – –
180 36 87 230 – – – – – –
190 38 87 230 – – – – – –
200 40 87 230 – – – – – –
220 44 95 230 – – – – – –
240 48 95 250 – – – – – –
260 52 95 250 – – – – – –
394
Anhang E
Anhang E-9
mm – mm
110 22 72 215 102 275 110 290 102 275 140 375
120 24 72 215 102 275 110 310 102 275 140 375
130 26 72 215 102 275 110 310 102 275 140 375
140 28 72 215 102 275 140 385 102 275 140 375
150 30 72 215 102 275 140 385 102 275 140 375
160 32 102 275 102 275 – – 140 375 140 375
Für weitere Lagergrößen wenden Sie sich bitte an die SKF Anwendungstechnik (SKF Application Engineering Service)
395
Anhänge
Anhang E-10
mm mm
50 65 – – 140 180 200 240 160 200 180 220 100 140
65 80 – – 160 200 250 290 180 220 200 260 110 170
80 100 270 310 190 230 350 390 210 270 240 300 110 170
100 120 270 330 220 280 340 400 220 280 280 340 130 190
120 140 310 370 240 300 340 400 240 300 330 390 160 220
140 160 370 430 270 330 340 400 270 330 370 430 180 240
160 180 370 430 310 370 – – 310 370 390 450 – –
180 190 370 430 340 400 – – 340 400 440 500 – –
190 200 390 450 340 400 – – 340 400 440 500 – –
200 225 440 500 390 450 – – 390 450 490 550 – –
225 250 440 500 440 500 – – 440 500 540 600 – –
250 280 540 600 490 550 – – 490 550 – – – –
396
Anhang E
Anhang E-11
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
14 18 10 20 20 35 35 45 45 60 60 75
18 24 10 20 20 35 35 45 45 60 60 75
24 30 15 25 25 40 40 55 55 75 75 95
30 40 15 30 30 45 45 60 60 80 80 100
40 50 20 35 35 55 55 75 75 100 100 125
50 65 20 40 40 65 65 90 90 120 120 150
180 200 70 130 130 200 200 260 260 340 340 430
200 225 80 140 140 220 220 290 290 380 380 470
225 250 90 150 150 240 240 320 320 420 420 520
250 280 100 170 170 260 260 350 350 460 460 570
280 315 110 190 190 280 280 370 370 500 500 630
315 355 120 200 200 310 310 410 410 550 550 690
355 400 130 220 220 340 340 450 450 600 600 750
400 450 140 240 240 370 370 500 500 660 660 820
450 500 140 260 260 410 410 550 550 720 720 900
500 560 150 280 280 440 440 600 600 780 780 1 000
560 630 170 310 310 480 480 650 650 850 850 1 100
630 710 190 350 350 530 530 700 700 920 920 1 190
710 800 210 390 390 580 580 770 770 1 010 1 010 1 300
800 900 230 430 430 650 650 860 860 1 120 1 120 1 440
900 1 000 260 480 480 710 710 930 930 1 220 1 220 1 570
1 000 1 120 290 530 530 780 780 1 020 1 020 1 330 1 330 1 720
1 120 1 250 320 580 580 860 860 1 120 1 120 1 460 1 460 1 870
1 250 1 400 350 640 640 950 950 1 240 1 240 1 620 1 620 2 060
1 400 1 600 400 720 720 1 060 1 060 1 380 1 380 1 800 1 800 2 300
1 600 1 800 450 810 810 1 180 1 180 1 550 1 550 2 000 2 000 2 550 13
397
Anhänge
Anhang E-12
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
18 24 15 25 25 35 35 45 45 60 60 75
24 30 20 30 30 40 40 55 55 75 75 95
30 40 25 35 35 50 50 65 65 85 85 105
140 160 90 130 130 180 180 230 230 300 300 380
160 180 100 140 140 200 200 260 260 340 340 430
180 200 110 160 160 220 220 290 290 370 370 470
200 225 120 180 180 250 250 320 320 410 410 520
225 250 140 200 200 270 270 350 350 450 450 570
250 280 150 220 220 300 300 390 390 490 490 620
280 315 170 240 240 330 330 430 430 540 540 680
315 355 190 270 270 360 360 470 470 590 590 740
355 400 210 300 300 400 400 520 520 650 650 820
400 450 230 330 330 440 440 570 570 720 720 910
450 500 260 370 370 490 490 630 630 790 790 1 000
500 560 290 410 410 540 540 680 680 870 870 1 100
560 630 320 460 460 600 600 760 760 980 980 1 230
630 710 350 510 510 670 670 850 850 1 090 1 090 1 360
710 800 390 570 570 750 750 960 960 1 220 1 220 1 500
800 900 440 640 640 840 840 1 070 1 070 1 370 1 370 1 690
900 1 000 490 710 710 930 930 1 190 1 190 1 520 1 520 1 860
1 000 1 120 530 770 770 1 030 1 030 1 300 1 300 1 670 1 670 2 050
1 120 1 250 570 830 830 1 120 1 120 1 420 1 420 1 830 1 830 2 250
1 250 1 400 620 910 910 1 230 1 230 1 560 1 560 2 000 2 000 2 450
1 400 1 600 680 1 000 1 000 1 350 1 350 1 720 1 720 2 200 2 200 2 700
1 600 1 800 750 1 110 1 110 1 500 1 500 1 920 1 920 2 400 2 400 2 950
398
Anhang E
Anhang E-13
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
18 24 15 30 25 40 35 55 50 65 65 85
24 30 15 35 30 50 45 60 60 80 75 95
30 40 20 40 35 55 55 75 70 95 90 120
140 160 85 140 135 195 195 250 250 325 320 400
160 180 95 155 150 220 215 280 280 365 360 450
180 200 105 175 170 240 235 310 305 395 390 495
200 225 115 190 185 265 260 340 335 435 430 545
225 250 125 205 200 285 280 370 365 480 475 605
250 280 135 225 220 310 305 410 405 520 515 655
280 315 150 240 235 330 330 435 430 570 570 715
315 355 160 260 255 360 360 485 480 620 620 790
355 400 175 280 280 395 395 530 525 675 675 850
400 450 190 310 305 435 435 580 575 745 745 930
450 500 205 335 335 475 475 635 630 815 810 1 015
500 560 220 360 360 520 510 690 680 890 890 1 110
560 630 240 400 390 570 560 760 750 980 970 1 220
630 710 260 440 430 620 610 840 830 1 080 1 070 1 340
710 800 300 500 490 680 680 920 920 1 200 1 200 1 480
800 900 320 540 530 760 750 1 020 1 010 1 330 1 320 1 660
900 1 000 370 600 590 830 830 1 120 1 120 1 460 1 460 1 830
1 000 1 120 410 660 660 930 930 1 260 1 260 1 640 1 640 2 040
1 120 1 250 450 720 720 1 020 1 020 1 380 1 380 1 800 1 800 2 240
1 250 1 400 490 800 800 1 130 1 130 1 510 1 510 1 970 1 970 2 460
1 400 1 600 570 890 890 1 250 1 250 1 680 1 680 2 200 2 200 2 740
1 600 1 800 650 1 010 1 010 1 390 1 390 1 870 1 870 2 430 2 430 3 000
13
399
Anhänge
Anhang E-14
Bohrungsdurchmesser Radialluft
C2 Normal C3 C4 C5
d
über bis min. max. min. max. min. max. min. max. min. max.
mm mm
18 24 15 35 30 45 40 55 55 70 65 85
24 30 20 40 35 55 50 65 65 85 80 100
30 40 25 50 45 65 60 80 80 100 100 125
140 160 100 155 155 215 210 270 265 340 335 415
160 180 115 175 170 240 235 305 300 385 380 470
180 200 130 195 190 260 260 330 325 420 415 520
200 225 140 215 210 290 285 365 360 460 460 575
225 250 160 235 235 315 315 405 400 515 510 635
250 280 170 260 255 345 340 445 440 560 555 695
280 315 195 285 280 380 375 485 480 620 615 765
315 355 220 320 315 420 415 545 540 680 675 850
355 400 250 350 350 475 470 600 595 755 755 920
400 450 280 385 380 525 525 655 650 835 835 1 005
450 500 305 435 435 575 575 735 730 915 910 1 115
500 560 330 480 470 640 630 810 800 1 010 1 000 1 230
560 630 380 530 530 710 700 890 880 1 110 1 110 1 350
630 710 420 590 590 780 770 990 980 1 230 1 230 1 490
710 800 480 680 670 860 860 1 100 1 100 1 380 1 380 1 660
800 900 520 740 730 960 950 1 220 1 210 1 530 1 520 1 860
900 1 000 580 820 810 1 040 1 040 1 340 1 340 1 670 1 670 2 050
1 000 1 120 640 900 890 1 170 1 160 1 500 1 490 1 880 1 870 2 280
1 120 1 250 700 980 970 1 280 1 270 1 640 1 630 2 060 2 050 2 500
1 250 1 400 770 1 080 1 080 1 410 1 410 1 790 1 780 2 250 2 250 2 740
1 400 1 600 870 1 200 1 200 1 550 1 550 1 990 1 990 2 500 2 500 3 050
1 600 1 800 950 1 320 1320 1 690 1 690 2 180 2 180 2 730 2 730 3 310
400
Anhang E
Anhang E-15
– mm
03 03 10 25 – – 3 18
04 04 12 28 – – 5 20
05 06 12 28 23 41 5 20
07 08 13 33 28 46 6 20
09 10 14 36 30 51 6 23
11 13 18 43 38 61 8 28
14 16 20 51 – – – –
17 20 24 58 – – – –
13
1) Beispiel: Lagergröße 06 umfasst alle Lager auf Basis eines Y 206-Lagers, darunter YAR 206-101-2F, YAR 206-102-2F, YAR
206-2F, YAR 206-103-2F, YAR 206-104-2F.
401
Anhänge
Anhang F-1
mm mm Grad
20 0,22 80
25 0,22 55
30 0,22 55
35 0,30 70
40 0,30 70
45 0,35 80
50 0,35 80
55 0,40 75
60 0,40 75
65 0,40 80
70 0,40 80
75 0,45 85
80 0,45 85
85 0,60 110
90 0,60 110
95 0,60 110
100 0,60 110
110 0,70 125
402
Anhang F
Anhang F-2
mm mm mm Grad
450 500 0,215 0,265 3,10 3,80 7,80 9,50 HINWEIS: Die Einhaltung der empfohlenen
500 560 0,245 0,300 3,40 4,10 8,40 10,30 Werte verhindert das Mitdrehen des Innen-
560 630 0,275 0,340 3,80 4,65 9,50 11,60 rings, garantiert aber nicht automatisch die
korrekte radiale Lagerluft während des
630 710 0,310 0,380 4,25 5,20 10,60 13,00 Betriebs. Zusätzliche Einflußgrößen
710 800 0,350 0,425 4,75 5,80 11,90 14,50 aufgrund der Gehäusepassung und
800 900 0,395 0,480 5,40 6,60 13,50 16,40 Temperaturunterschiede zwischen dem
Innen- und Außenring, sind bei der Auswahl
900 1 000 0,440 0,535 6,00 7,30 15,00 18,30 der radialen Lagerluft genauestens zu
1 000 1 120 0,490 0,600 6,40 7,80 16,00 19,50 berücksichtigen. Weitere Informationen
1 120 1 250 0,550 0,670 7,10 8,70 17,80 21,70 erhalten Sie vom Technischen SKF
Beratungsservice.
1 250 1 400 0,610 0,750 8,00 9,70 19,90 24,30
1 400 1 600 0,700 0,850 9,10 11,10 22,70 27,70
1 600 1 800 0,790 0,960 10,20 12,50 25,60 31,20
13
1) Gültig nur für Vollwellen aus Stahl und allgemeine Anwendungsfälle. Nicht gültig für das SKF Drive-up-Verfahren.
Die angegebenen Werte dienen lediglich als Richtschnur, da es schwierig ist, eine genaue Startposition festzulegen; außerdem
gibt es zwischen den verschiedenen Lagerreihen leichte Unterschiede bei den axialen Drive-ups.
403
Anhänge
Anhang F-3
mm mm mm Grad
450 500 0,215 0,265 3,10 3,80 7,80 9,50 HINWEIS: Die Einhaltung der empfohlenen
500 560 0,245 0,300 3,40 4,10 8,40 10,30 Werte verhindert das Mitdrehen des Innen-
560 630 0,275 0,340 3,80 4,65 9,50 11,60 rings, garantiert aber nicht automatisch die
korrekte radiale Lagerluft während des
630 710 0,310 0,380 4,25 5,20 10,60 13,00 Betriebs. Zusätzliche Einflußgrößen
710 800 0,350 0,425 4,75 5,80 11,90 14,50 aufgrund der Gehäusepassung und
800 900 0,395 0,480 5,40 6,60 13,50 16,40 Temperaturunterschiede zwischen dem
Innen- und Außenring, sind bei der Auswahl
900 1 000 0,440 0,535 6,00 7,30 15,00 18,30 der radialen Lagerluft genauestens zu
1 000 1 120 0,490 0,600 6,40 7,80 16,00 19,50 berücksichtigen. Weitere Informationen
1 120 1 250 0,550 0,670 7,10 8,70 17,80 21,70 erhalten Sie vom Technischen SKF
Beratungsservice.
1 250 1 400 0,610 0,750 8,00 9,70 19,90 24,30
1 400 1 600 0,700 0,850 9,10 11,10 22,70 27,70
1 600 1 800 0,790 0,960 10,20 12,50 25,60 31,20
1) Gültig nur für Vollwellen aus Stahl und allgemeine Anwendungsfälle. Nicht gültig für das SKF Drive-up-Verfahren.
Die angegebenen Werte dienen lediglich als Richtschnur, da es schwierig ist, eine genaue Startposition festzulegen; außerdem
gibt es zwischen den verschiedenen Lagerreihen leichte Unterschiede bei den axialen Drive-ups.
404
Anhang G
Empfohlene Abmessungen für Ölzuführkanäle und Ausführung und empfohlene Abmessungen für die
Ölverteilungsnuten Traggewinde zum Anschluss der Ölzufuhr
L
L
3 60°
ba Na Ga Na Ga
ra
h a Gc
Gb Gc
N Gb
Bauform A Bauform B
ba ha ra N Ga Gb G c 1) Na
über bis max.
mm mm – – mm
13
405
Anhänge
Anhang H-1
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelkugellagern
– MPa mm mm – mm2
Reihe 12
1210 EK 0,57 0,97 0,25 0,30 0,018 HMV 10E 2 900
1211 EK 0,76 1,30 0,26 0,31 0,019 HMV 11E 3 150
1212 EK 0,92 1,55 0,29 0,34 0,021 HMV 12E 3 300
1213 EK 0,99 1,70 0,31 0,36 0,023 HMV 13E 3 600
1214 EK 0,83 1,40 0,33 0,38 0,025 HMV 14E 3 800
1215 K 0,88 1,50 0,33 0,38 0,026 HMV 15E 4 000
1216 K 1,10 1,85 0,36 0,41 0,028 HMV 16E 4 200
Reihe 13
1310 EK 1,45 2,50 0,27 0,32 0,018 HMV 10E 2 900
1311 EK 1,65 2,80 0,28 0,33 0,019 HMV 11E 3 150
1312 EK 2,45 4,20 0,33 0,38 0,021 HMV 12E 3 300
1313 EK 2,60 4,40 0,35 0,40 0,023 HMV 13E 3 600
1314 K 2,00 3,40 0,35 0,41 0,025 HMV 14E 3 800
1315 K 2,20 3,70 0,36 0,41 0,026 HMV 15E 4 000
Reihe 22
2210 EK 0,61 1,05 0,24 0,30 0,018 HMV 10E 2 900
2211 EK 0,68 1,15 0,25 0,30 0,019 HMV 11E 3 150
2212 EK 0,84 1,45 0,27 0,33 0,021 HMV 12E 3 300
2213 EK 0,91 1,55 0,30 0,35 0,023 HMV 13E 3 600
2214 K 1,05 1,80 0,32 0,38 0,025 HMV 14E 3 800
2215 EK 0,88 1,50 0,32 0,37 0,026 HMV 15E 4 000
Reihe 23
2310 K 1,30 2,20 0,25 0,30 0,018 HMV 10E 2 900
2311 K 1,55 2,60 0,26 0,31 0,019 HMV 11E 3 150
2312 K 1,65 2,80 0,28 0,33 0,021 HMV 12E 3 300
2313 K 2,00 3,40 0,31 0,36 0,023 HMV 13E 3 600
2314 K 2,10 3,60 0,33 0,39 0,025 HMV 14E 3 800
2315 K 2,30 3,90 0,34 0,39 0,026 HMV 15E 4 000
1) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
406
Anhang H
Anhang H-2
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelrollenlagern
– MPa mm mm – mm2
Reihe 213
21310 EK 1,90 3,20 0,40 0,47 0,023 HMV 10E 2 900
21311 EK 1,40 2,40 0,40 0,46 0,025 HMV 11E 3 150
21312 EK 2,40 4,10 0,45 0,52 0,027 HMV 12E 3 300
21313 EK 2,50 4,30 0;47 0,55 0,029 HMV 13E 3 600
Reihe 222
22210 EK 0,75 1,25 0,34 0,42 0,023 HMV 10E 2 900
22211 EK 0,70 1,25 0,36 0,43 0,025 HMV 11E 3 150
22212 EK 0,85 1,50 0,40 0,45 0,027 HMV 12E 3 300
22213 EK 0,95 1,65 0,43 0,47 0,029 HMV 13E 3 600
22232 CCK/W33 2,60 4,40 0,91 0,97 0,072 HMV 32E 8 600
22234 CCK/W33 2,80 4,70 0,97 1,02 0,077 HMV 34E 9 400
22236 CCK/W33 2,50 4,30 1,01 1,07 0,081 HMV 36E 10 300
22238 CCK/W33 2,60 4,40 1,06 1,13 0,086 HMV 38E 11 500
22240 CCK/W33 2,70 4,60 1,12 1,17 0,090 HMV 40E 12 500
22244 CCK/W33 2,90 5,00 1,22 1,28 0,099 HMV 44E 14 400
22248 CCK/W33 3,30 5,60 1,34 1,40 0,108 HMV 48E 16 500
22252 CACK/W33 3,20 5,50 1,43 1,49 0,117 HMV 52E 18 800
22256 CACK/W33 3,00 5,00 1,52 1,59 0,126 HMV 56E 21 100
22260 CACK/W33 2,90 4,90 1,62 1,68 0,135 HMV 60E 23 600
22264 CACK/W33 3,10 5,20 1,73 1,79 0,144 HMV 64E 26 300
22272 CAK/W33 3,60 6,10 1,96 2,02 0,162 HMV 72E 31 300
13
1) Informationen über große Pendelrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
407
Anhänge
Anhang H-2
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe 223
22310 EK 1,60 2,80 0,35 0,43 0,023 HMV 10E 2 900
22311 EK 2,00 3,40 0,38 0,46 0,025 HMV 11E 3 150
22312 EK 2,40 4,10 0,41 0,48 0,027 HMV 12E 3 300
22313 EK 2,10 3,60 0,42 0,49 0,029 HMV 13E 3 600
22324 CCK/W33 4,40 7,50 0,74 0,81 0,054 HMV 24E 6 000
22326 CCK/W33 4,70 8,10 0,80 0,87 0,059 HMV 26E 6 400
22328 CCK/W33 5,00 8,60 0,84 0,91 0,063 HMV 28E 6 800
22330 CCK/W33 5,30 9,00 0,90 0,98 0,068 HMV 30E 7 500
22332 CCK/W33 5,20 8,80 0,95 1,02 0,072 HMV 32E 8 600
22334 CCK/W33 5,20 8,90 0,99 1,06 0,077 HMV 34E 9 400
22336 CCK/W33 5,10 8,80 1,05 1,12 0,081 HMV 36E 10 300
22338 CCK/W33 5,10 8,70 1,11 1,18 0,086 HMV 38E 11 500
22340 CCK/W33 5,10 8,80 1,16 1,23 0,090 HMV 40E 12 500
22344 CCK/W33 5,60 9,50 1,29 1,36 0,099 HMV 44E 14 400
22348 CCK/W33 5,60 9,50 1,39 1,46 0,108 HMV 48E 16 500
22352 CCK/W33 5,60 9,60 1,50 1,57 0,117 HMV 52E 18 800
22356 CCK/W33 5,70 9,70 1,61 1,68 0,126 HMV 56E 21 100
Reihe 230
23022 CCK/W33 1,10 1,85 0,62 0,69 0,050 HMV 22E 5 600
23024 CCK/W33 1,05 1,75 0,66 0,73 0,054 HMV 24E 6 000
23026 CCK/W33 1,25 2,20 0,72 0,83 0,059 HMV 26E 6 400
23028 CCK/W33 1,20 2,10 0,76 0,89 0,063 HMV 28E 6 800
23030 CCK/W33 1,25 2,10 0,81 0,88 0,068 HMV 30E 7 500
23032 CCK/W33 1,25 2,10 0,85 0,92 0,072 HMV 32E 8 600
23034 CCK/W33 1,35 2,30 0,89 0,96 0,077 HMV 34E 9 400
23036 CCK/W33 1,50 2,60 0,95 1,03 0,081 HMV 36E 10 300
23038 CCK/W33 1,50 2,50 1,01 1,09 0,086 HMV 38E 11 500
23040 CCK/W33 1,65 2,80 1,06 1,13 0,090 HMV 40E 12 500
23044 CCK/W33 1,65 2,90 1,15 1,23 0,099 HMV 44E 14 400
23048 CCK/W33 1,50 2,50 1,24 1,31 0,108 HMV 48E 16 500
23052 CCK/W33 1,70 2,90 1,35 1,42 0,117 HMV 52E 18 800
23056 CCK/W33 1,55 2,70 1,44 1,51 0,126 HMV 56E 21 100
23060 CCK/W33 1,75 3,00 1,54 1,61 0,135 HMV 60E 23 600
23064 CCK/W33 1,60 2,70 1,63 1,70 0,144 HMV 64E 26 300
23068 CCK/W33 1,85 3,10 1,74 1,81 0,153 HMV 68E 28 400
23072 CCK/W33 1,65 2,80 1,82 1,89 0,162 HMV 72E 31 300
23076 CCK/W33 1,60 2,70 1,91 1,98 0,171 HMV 76E 33 500
23080 CCK/W33 1,75 3,00 2,02 2,09 0,180 HMV 80E 36 700
1) Informationen über große Pendelrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
408
Anhang H
Anhang H-2
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe 231
23120 CCK/W33 1,40 2,40 0,57 0,64 0,045 HMV 20E 5 100
23122 CCK/W33 1,45 2,50 0,63 0,70 0,050 HMV 22E 5 600
23124 CCK/W33 1,75 3,00 0,67 0,75 0,054 HMV 24E 6 000
23126 CCK/W33 1,65 2,80 0,72 0,80 0,059 HMV 26E 6 400
23128 CCK/W33 1,70 2,90 0,76 0,83 0,063 HMV 28E 6 800
23130 CCK/W33 2,20 3,80 0,83 0,90 0,068 HMV 30E 7 500
23132 CCK/W33 2,30 3,90 0,87 0,95 0,072 HMV 32E 8 600
23134 CCK/W33 2,10 3,70 0,91 0,98 0,077 HMV 34E 9 400
23136 CCK/W33 2,30 4,00 0,97 1,04 0,081 HMV 36E 10 300
23138 CCK/W33 2,50 4,30 1,04 1,11 0,086 HMV 38E 11 500
23140 CCK/W33 2,60 4,50 1,08 1,15 0,090 HMV 40E 12 500
23144 CCK/W33 2,70 4,60 1,18 1,25 0,099 HMV 44E 14 400
23148 CCK/W33 2,60 4,50 1,27 1,35 0,108 HMV 48E 16 500
23152 CCK/W33 2,90 4,90 1,38 1,45 0,117 HMV 52E 18 800
23156 CCK/W33 2,60 4,40 1,47 1,54 0,126 HMV 56E 21 100
23160 CCK/W33 2,80 4,80 1,57 1,64 0,135 HMV 60E 23 600
23164 CCK/W33 3,10 5,30 1,68 1,75 0,144 HMV 64E 26 300
23168 CCK/W33 3,40 5,80 1,79 1,86 0,153 HMV 68E 28 400
23172 CCK/W33 3,30 5,60 1,90 1,96 0,162 HMV 72E 31 300
23176 CAK/W33 2,90 4,90 1,96 2,03 0,171 HMV 76E 33 500
23180 CAK/W33 2,80 4,70 2,05 2,12 0,180 HMV 80E 36 700
Reihe 232
23218 CCK/W33 1,70 2,90 0,54 0,62 0,041 HMV 18E 4 700
23220 CCK/W33 1,90 3,30 0,58 0,66 0,045 HMV 20E 5 100
23222 CCK/W33 2,40 4,00 0,65 0,72 0,050 HMV 22E 5 600
23224 CCK/W33 2,50 4,30 0,69 0,76 0,054 HMV 24E 6 000
23226 CCK/W33 2,60 4,40 0,74 0,81 0,059 HMV 26E 6 400
23228 CCK/W33 3,00 5,20 0,79 0,86 0,063 HMV 28E 6 800
23230 CCK/W33 3,1 5,30 0,85 0,92 0,068 HMV 30E 7 500
23232 CCK/W33 3,30 5,60 0,90 0,97 0,072 HMV 32E 8 600
23234 CCK/W33 3,40 5,90 0,94 1,01 0,077 HMV 34E 9 400
23236 CCK/W33 3,20 5,40 0,99 1,06 0,081 HMV 36E 10 300
23238 CCK/W33 3,30 5,60 1,05 1,12 0,086 HMV 38E 11 500
23240 CCK/W33 3,50 5,90 1,10 1,17 0,090 HMV 40E 12 500
23244 CCK/W33 3,80 6,50 1,21 1,28 0,099 HMV 44E 14 400
23248 CCK/W33 4,30 7,40 1,32 1,40 0,108 HMV 48E 16 500
23252 CACK/W33 4,60 7,80 1,43 1,51 0,117 HMV 52E 18 800
23256 CACK/W33 4,10 7,00 1,52 1,59 0,126 HMV 56E 21 100
23260 CACK/W33 4,30 7,40 1,63 1,70 0,135 HMV 60E 23 600
23264 CACK/W33 4,70 8,00 1,74 1,81 0,144 HMV 64E 26 300
23268 CAK/W33 5,00 8,50 1,85 1,92 0,153 HMV 68E 28 400
23272 CAK/W33 4,70 8,00 1,93 2,00 0,162 HMV 72E 31 300
23276 CAK/W33 4,70 8,10 2,03 2,11 0,171 HMV 76E 33 500
23280 CAK/W33 5,00 8,50 2,15 2,22 0,180 HMV 80E 36 700
13
1) Informationen über große Pendelrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
409
Anhänge
Anhang H-2
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe 239
23936 CCK/W33 0,84 1,45 0,93 1,00 0,081 HMV 36E 10 300
23938 CCK/W33 0,72 1,20 0,98 1,05 0,086 HMV 38E 11 500
23940 CCK/W33 0,89 1,55 1,03 1,10 0,090 HMV 40E 12 500
23944 CKK/W33 0,75 1,30 1,11 1,19 0,099 HMV 44E 14 400
23948 CCK/W33 0,64 1,10 1,20 1,27 0,108 HMV 48E 16 500
23952 CCK/W33 0,91 1,55 1,31 1,38 0,117 HMV 52E 18 800
23956 CCK/W33 0,82 1,40 1,41 1,47 0,126 HMV 56E 21 100
23960 CCK/W33 1,05 1,80 1,51 1,58 0,135 HMV 60E 23 600
23964 CACK/W33 0,96 1,65 1,60 1,67 0,144 HMV 64E 26 300
23968 CCK/W33 0,89 1,50 1,68 1,75 0,153 HMV 68E 28 400
23972 CCK/W33 0,81 1,40 1,77 1,84 0,162 HMV 72E 31 300
23976 CCK/W33 1,05 1,80 1,88 1,95 0,171 HMV 76E 33 500
23980 CCK/W33 0,93 1,60 1,96 2,03 0,180 HMV 80E 36 700
Reihe 240
24024 CCK30/W33 1,10 2,00 1,64 1,82 0,054 HMV 24E 6 000
24026 CCK30/W33 1,40 2,60 1,80 1,98 0,059 HMV 26E 6 400
24028 CCK30/W33 1,30 2,40 1,88 2,06 0,063 HMV 28E 6 800
24030 CCK30/W33 1,35 2,50 2,02 2,20 0,068 HMV 30E 7 500
24032 CCK30/W33 1,30 2,50 2,12 2,30 0,072 HMV 32E 8 600
24034 CCK30/W33 1,50 2,80 2,23 2,41 0,077 HMV 34E 9 400
24036 CCK30/W33 1,80 3,30 2,40 2,58 0,081 HMV 36E 10 300
24038 CCK30/W33 1,55 2,90 2,52 2,70 0,086 HMV 38E 11 500
24040 CCK30/W33 1,75 3,20 2,64 2,82 0,090 HMV 40E 12 500
24044 CCK30/W33 1,75 3,20 2,88 3,06 0,099 HMV 44E 14 400
24048 CCK30/W33 1,50 2,80 3,09 3,27 0,108 HMV 48E 16 500
24052 CCK30/W33 1,90 3,50 3,37 3,55 0,117 HMV 52E 18 800
24056 CCK30/W33 1,65 3,10 3,58 3,76 0,126 HMV 56E 21 100
24060 CCK30/W33 1,90 3,50 3,84 4,02 0,135 HMV 60E 23 600
24064 CCK30/W33 1,80 3,30 4,08 4,26 0,144 HMV 64E 26 300
24068 CCK30/W33 2,00 3,80 4,34 4,52 0,153 HMV 68E 28 400
24072 CCK30/W33 1,90 3,40 4,55 4,73 0,162 HMV 72E 31 300
24076 CCK30/W33 1,80 3,30 4,78 4,96 0,171 HMV 76E 33 500
24080 ECCK30/W33 1,95 3,70 5,04 5,22 0,180 HMV 80E 36 700
1) Informationen über große Pendelrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
410
Anhang H
Anhang H-2
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
Pendelrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe 241
24122 CCK30/W33 1,55 2,90 1,58 1,76 0,050 HMV 22E 5 600
24124 CCK30/W33 1,95 3,60 1,69 1,87 0,054 HMV 24E 6 000
24126 CCK30/W33 1,85 3,50 1,83 2,01 0,059 HMV 26E 6 400
24128 CCK30/W33 1,90 3,50 1,92 2,10 0,063 HMV 28E 6 800
24130 CCK30/W33 2,40 4,40 2,08 2,26 0,068 HMV 30E 7 500
24132 CCK30/W33 2,60 4,70 2,21 2,39 0,072 HMV 32E 8 600
24134 CCK30/W33 2,20 4,00 2,28 2,46 0,077 HMV 34E 9 400
24136 CCK30/W33 2,50 4,60 2,44 2,62 0,081 HMV 36E 10 300
24138 CCK30/W33 2,70 4,90 2,60 2,79 0,086 HMV 38E 11 500
24140 CCK30/W33 2,80 5,20 2,71 2,89 0,090 HMV 40E 12 500
24144 CCK30/W33 2,80 5,20 2,96 3,14 0,099 HMV 44E 14 400
24148 CCK30/W33 2,80 5,30 3,21 3,39 0,108 HMV 48E 16 500
24152 CCK30/W33 3,10 5,70 3,47 3,65 0,117 HMV 52E 18 800
24156 CCK30/W33 2,80 5,10 3,69 3,87 0,126 HMV 56E 21 100
24160 CCK30/W33 3,10 5,70 3,96 4,14 0,135 HMV 60E 23 600
24164 CCK30/W33 3,40 6,30 4,24 4,42 0,144 HMV 64E 26 300
24168 ECACK30/W33 3,60 6,70 4,48 4,66 0,153 HMV 68E 28 400
24172 ECCK30J/W33 3,30 6,10 4,70 4,88 0,162 HMV 72E 31 300
24176 ECAK30/W33 3,00 5,60 4,91 5,09 0,171 HMV 76E 33 500
24180 ECAK30/W33 2,90 5,40 5,14 5,32 0,180 HMV 80E 36 700
Reihe BS2-
BS2-2210-2CSK/VT143 0,83 1,40 0,34 0,41 (0,023) HMV 10E 2 900
BS2-2211-2CSK/VT143 0,87 1,50 0,36 0,43 (0,025) HMV 11E 3 150
BS2-2212-2CSK/VT143 1,15 1,95 0,38 0,46 (0,027) HMV 12E 3 300
BS2-2213-2CSK/VT143 1,40 2,40 0,41 0,48 (0,029) HMV 13E 3 600
13
1) Informationen über große Pendelrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
411
Anhänge
Anhang H-3
SKF Drive-up-Verfahren – Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
CARB Toroidalrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe C 22
C 2210 KTN9 0,67 1,15 0,34 0,41 0,023 HMV 10E 2 900
C 2211 KTN9 0,57 0,98 0,35 0,42 0,025 HMV 11E 3 150
C 2212 KTN9 1,10 1,85 0,39 0,47 0,027 HMV 12E 3 300
C 2213 KTN9 0,82 1,40 0,40 0,47 0,029 HMV 13E 3 600
C 2214 KTN9 0,76 1,30 0,43 0,50 0,032 HMV 14E 3 800
Reihe C 23
C 2314 K 2,00 3,40 0,46 0,53 0,032 HMV 14E 3 800
C 2315 K 2,30 3,80 0,48 0,55 0,034 HMV 15E 4 000
C 2316 K 2,10 3,60 0,49 0,56 0,036 HMV 16E 4 200
C 2317 K 2,40 4,10 0,52 0,59 0,038 HMV 17E 4 400
Reihe C 30
C 3022 K 0,97 1,65 0,62 0,69 0,050 HMV 22E 5 600
C 3024 K 0,92 1,60 0,65 0,72 0,054 HMV 24E 6 000
C 3026 K 1,25 2,10 0,72 0,79 0,059 HMV 26E 6 400
C 3028 K 1,25 2,10 0,76 0,83 0,063 HMV 28E 6 800
412
Anhang H
Anhang H-3
SKF Drive-up-Verfahren - Richtwerte für den erforderlichen Öldruck und die axiale Verschiebbarkeit beim Einbau von
CARB Toroidalrollenlagern
– MPa mm – mm2
Reihe C 31
C 3130 K 2,40 4,10 0,84 0,91 0,068 HMV 30E 7 500
C 3132 K 2,10 3,50 0,87 0,94 0,072 HMV 32E 8 600
C 3134 K 1,85 3,10 0,90 0,97 0,076 HMV 34E 9 400
C 3136 K 1,70 2,90 0,94 1,01 0,081 HMV 36E 10 300
Reihe C 32
C 3224 K 2,50 4,20 0,69 0,76 0,054 HMV 24E 6 000
C 3232 K 2,70 4,60 0,87 0,94 0,072 HMV 32E 8 600
C 3236 K 3,70 6,30 1,01 1,09 0,081 HMV 36E 10 300
Reihe C 40
C 4010 K30 0,41 0,77 0,80 0,99 0,023 HMV 10E 2 900
C 4013 K30 0,48 0,89 0,95 1,12 0,029 HMV 13E 3 600
C 4015 K30 0,69 1,30 1,10 1,29 0,034 HMV 15E 4 000
C 4020 K30 0,71 1,30 1,37 1,55 0,045 HMV 20E 5 100
C 4022 K30 0,87 1,60 1,51 1,69 0,050 HMV 22E 5 600
C 4024 K30 1,15 2,20 1,65 1,84 0,054 HMV 24E 6 000
C 4026 K30 1,20 2,20 1,77 1,95 0,059 HMV 26E 6 400
C 4028 K30 1,20 2,30 1,88 2,06 0,063 HMV 28E 6 800
C 4030 K30 1,35 2,50 2,02 2,2 0,068 HMV 30E 7 500
C 4032 K30 1,05 1,95 2,08 2,26 0,072 HMV 32E 8 600
C 4034 K30 1,35 2,50 2,21 2,39 0,076 HMV 34E 9 400
C 4036 K30 1,20 2,20 2,31 2,49 0,081 HMV 36E 10 300
C 4038 K30 1,50 2,80 2,51 2,69 0,086 HMV 38E 11 500
C 4040 K30 1,35 2,50 2,58 2,76 0,090 HMV 40E 12 500
C 4044 K30 1,40 2,60 2,82 3,00 0,099 HMV 44E 14 400
C 4060 K30 1,35 2,50 3,72 3,90 0,135 HMV 60E 23 600
Reihe C 41
C 4120 K30 1,40 2,60 1,43 1,61 0,045 HMV 20E 5 100
C 4122 K30 1,60 3,00 1,58 1,76 0,050 HMV 22E 5 600
C 4124 K30 1,45 2,70 1,64 1,82 0,054 HMV 24E 6 000
C 4126 K30 1,70 3,10 1,81 1,99 0,059 HMV 26E 6 400
C 4128 K30 2,00 3,70 1,93 2,11 0,063 HMV 28E 6 800
C 4130 K30 2,20 4,00 2,06 2,24 0,068 HMV 30E 7 500
C 4132 K30 2,10 3,90 2,16 2,34 0,072 HMV 32E 8 600
C 4134 K30 1,90 3,50 2,24 2,42 0,076 HMV 34E 9 400
C 4136 K30 1,95 3,60 2,38 2,56 0,081 HMV 36E 10 300
C 4138 K30 2,00 3,70 2,52 2,70 0,086 HMV 38E 11 500
C 4140 K30 2,30 4,30 2,65 2,83 0,090 HMV 40E 12 500 13
1) Informationen über CARB Toroidalrollenlager, die nicht in der Tabelle enthalten sind, erhalten Sie beim Technischen SKF
Beratungsservice.
2) Die aufgelisteten Werte gelten für die jeweils angegebene Hydraulikmutter. Bei Verwendung einer anderen Hydraulikmutter
muss der Öldruck angepasst werden († Das SKF Drive-up-Verfahren, Seite 57).
413
Anhänge
Anhang I-1
Viskositätsäquivalente
Vergleich verschiedener Verfahren der Viskositätsklassifizierung
mm2 /s bei mm2 /s bei ISO VG AGMA- SAE-Klassen SAE-Klassen SUS/210 °F SUS/100 °F
40 °C 100 °C Klassen Kurbelge- Getriebeöle (100 °C) (38 °C)
(105 °F) (210 °F) häuseöle
2 000 70 10 000
1 500 300 8 000
60
250W 6 000
1 000 50 1 000 5 000
SA
800 200 4 000
40 680
600 8
140W 3 000
500 30 460
7 2 000
400
320 6 1 500
300
20 100
50W 90W
220 5 90
200 1 000
80 800
150 40W
4
85W 70 600
100 100 30W 500
3 60
80 10
9 400
68 80W 55
8 2
60 300
20W 50
50 7
46
1 200
40 6
75W 45
32 10W
30 5 150
22
20 4 40
5W 100
15 80
70
10 10 60
8
7 50
6
5
5
4 40
3 3
35
2
2
32
Viskositäten basieren auf 95-VI-Einbereichsölen. ISO-Klassen sind spezifiziert bei 40 °C. AGMA-Klassen sind spezifiziert bei 38 °C.
SAE 75W, 80W, 85W sowie 5 und 10W sind spezifiziert bei tiefen Temperaturen (unter –25 °C).
Äquivalente Viskositäten für 38 °C und 100 °C sind angegeben. SAE 90 bis 250 und 20 bis 50 sind spezifiziert bei 100 °C.
414
Anhang I
Anhang I-2
ISO-Viskositätsklassen
– mm2 /s
13
415
Anhänge
Einbauwerkzeuge
SKF bietet ein umfangreiches Sortiment
an Einbauwerkzeugen und Produkten an.
Weitere Informationen finden Sie unter
[Link].
416
Anhang J
Hydraulikpumpen Hydraulikmuttern
13
417
Anhänge
418
Anhang K
Ausrichtsysteme
SKF bietet ein umfangreiches Sortiment an
Ausrichtsystemen an. Weitere Informationen
finden Sie unter [Link] und
[Link]/services.
Riemenausrichtsysteme
13
419
Anhänge
Schmierungstechnik
SKF bietet ein umfangreiches Sortiment an
Schmiersystemen an. Weitere Informationen
finden Sie unter [Link].
SKF bietet zudem eine Vielzahl an Zentral-
schmiersystemen an. Weitere Informatio-
nen finden Sie unter
[Link]/lubrication.
420
Anhang L
13
421
Anhänge
422
Anhang M
LGMT 2 LGMT 3
SKF Mehrzweckfett für Industrie und SKF Mehrzweckfett für Industrie und
Kraftfahrzeugtechnik Kraftfahrzeugtechnik
LGMT 2 ist ein Schmierfett mit einem Mineralöl LGMT 3 ist ein hochwertiges Lithiumseifenfett
als Grundöl und einer Lithiumseife als Dickungs- mit mineralischem Grundöl. Dieses hochwertige
mittel, mit einer ausgezeichneten Alterungs- Mehrzweckfett ist für einen weiten Anwen-
beständigkeit innerhalb des zulässigen dungsbereich in der Industrie und Kraftfahr-
Temperaturbereichs. Dieses hochwertige zeugtechnik geeignet.
Mehrzweckfett ist für einen weiten Anwen-
dungsbereich in der Industrie und Kraftfahr- Eigenschaften
zeugtechnik geeignet. • ausgezeichnete
Korrosionsschutzeigenschaften
Eigenschaften • ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit in-
• ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit nerhalb des zulässigen Temperaturbereichs
• hohe mechanische Stabilität
• ausgezeichnete Wasserbeständigkeit und Empfohlene Einsatzgebiete
Korrosionsschutzeigenschaften • Lager mit Bohrungsdurchmesser > 100 mm
• umlaufender Außenring
Empfohlene Einsatzgebiete • Lagerungen auf senkrechten Wellen
• landwirtschaftliche Maschinen und Geräte • Umgebungs-Dauertemperatur >35 °C
• Kraftfahrzeug-Radlager • Lauflager für Propellerwellen
• Förderanlagen • landwirtschaftliche Maschinen und Geräte
• kleinere Elektromotoren • Radlagerungen für Personen- und Last-
• Industrieventilatoren kraftwagen sowie Anhänger
• große Elektromotoren
13
423
Anhänge
LGEP 2 LGFP 2
SKF Hochdruckfett Lebensmittelverträgliches SKF
LGEP 2 ist ein hochwertiges Lithiumseifenfett Schmierfett
mit mineralischem Grundöl und EP-Zusätzen. LGFP 2 ist ein nicht-toxisches Aluminium-
Dieses Fett weist ausgezeichnete Schmierei- Komplexseifenfett von hoher Reinheit mit einem
genschaften im zulässigen Betriebstempera- medizinischen Weißöl als Grundöl. LGFP 2
turbereich zwischen –20 und +110 °C auf. besteht nur aus von der FDA 1) geprüften
Rohstoffen und ist vom NSF2) für Kategorie
Eigenschaften H13) freigegeben.
• ausgezeichnete mechanische Stabilität
• sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften Eigenschaften
• sehr gute Schmiereigenschaften bei hohen • entspricht den geltenden
Belastungen Lebensmittelvorschriften
• besondere Beständigkeit gegen Auswaschen,
Empfohlene Einsatzgebiete daher geeignet für Maschinen, die häufig
• Zellstoff- und Papiermaschinen mit Wasser gereinigt werden
• Backenbrecher • ausgezeichnete Gebrauchsdauer
• Wehrverschlüsse • ausgezeichnete
• Arbeitswalzenlagerungen in Walzgerüsten Korrosionsschutzeigenschaften
• Schwermaschinenbau, • weitgehend pH-neutral
Vibrationsmaschinen
• Kranlaufräder, Seilscheiben Empfohlene Einsatzgebiete
• Bäckereimaschinen
• Lebensmittel verarbeitende Maschinen
• Multipack-Rillenkugellager
• Verpackungsmaschinen
• Lager in Förderanlagen
• Flaschenabfüllmaschinen
424
Anhang M
LGEM 2 LGEV 2
Hochviskoses SKF Schmierfett mit SKF Schmierfett mit extrem hoher
Festschmierstoffzusätzen Viskosität und Festschmierstoff-
LGEM 2 ist ein hochwertiges Lithiumseifenfett zusätzen
mit hochviskosem mineralischem Grundöl und LGEV 2 ist ein hochwertiges Lithium-Kalzium-
Zusätzen von Molybdändisulfid und Graphit. Seifenfett mit hochviskosem mineralischem
Grundöl und Zusätzen von Molybdändisulfid
Eigenschaften und Graphit.
• gute Schmiereigenschaften bei hohen
Belastungen und niedrigen Drehzahlen Eigenschaften
• gute Notlaufeigenschaften durch den • ausgezeichnete Schmiereigenschaften
Zusatz von Molybdändisulfid und Graphit durch den Zusatz von Molybdändisulfid
und Graphit
Empfohlene Einsatzgebiete • sehr gut geeignet zur Schmierung großer
• langsam laufende und hochbelastete Pendelrollenlager bei hohen Belastungen
Wälzlager und niedrigen Drehzahlen, eine Situation,
• Backenbrecher in der es zu „microslip” kommen kann.
• Gleisverlegemaschinen • äußerst hohe mechanische Stabilität,
• Mastführungsrollen dadurch sehr gute Wasserbeständigkeit
• Baumaschinen (Rammen, Kranausleger, und Korrosionsschutzeigenschaften
Kranhaken usw.)
Empfohlene Einsatzgebiete
• Halslager für rotierende Trommeln
• Lauf- und Druckrollen von Drehrohröfen
und Trocknern
• Schaufelradbagger
• Schwenklager
• Rollenpressen
• Brecher
13
425
Anhänge
LGLT 2 LGGB 2
SKF Tieftemperaturfett für sehr schnell SKF „Grünes” biologisch abbaubares
laufende, geräuscharme Lagerungen Schmierfett
Das Schmierfett LGLT 2 ist ein hochwertiges LGGB 2 ist ein biologisch abbaubares Schmier-
Lithiumseifenfett mit synthetischem Mineralöl fett geringer Toxizität mit synthetischem Ester-
(PAO) als Grundöl. Aufgrund der besonderen öl als Grundöl und Lithium-Kalziumseife als
Beschaffenheit des Dickungsmittels und der Dickungsmittel. Es ist die umweltfreundliche
sehr geringen Viskosität des Grundöls, eignet Alternative für zahlreiche Anwendungsfälle
es sich hervorragend für Anwendungsfälle mit mit den unterschiedlichsten
niedrigen Betriebstemperaturen (–50 °C) und Betriebsbedingungen.
relativ hohen Drehzahlen.
Eigenschaften
Eigenschaften • entspricht den derzeitigen Festlegungen
• geringes Laufreibungsmoment bezüglich Toxizität und biologischer
• geringe Verlustleistung Abbaubarkeit
• gute Leislaufeigenschaften • bestens geeignet für Wälzlager und Stahl/
• ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit und Stahl-Gelenklager
Korrosionsschutzeigenschaften • gute Kaltstarteigenschaften
• gute Korrosionsschutzeigenschaften
Empfohlene Einsatzgebiete • gute Schmiereigenschaften bei mittleren bis
• Textilmaschinen-Spindeln hohen Belastungen
• Werkzeugmaschinenspindeln
• technische Instrumente und Steuergeräte Empfohlene Einsatzgebiete
• kleine Elektromotoren für Dentalgeräte und • land- und forstwirtschaftliche Maschinen
andere medizinisch-technische Geräte • Bau- und Erdbewegungsmaschinen
• Inline-Skates • Bergbau und Förderanlagen
• Druckzylinder • Wasseraufbereitungs- und
• Roboter Bewässerungsanlagen
• Schleusen, Dämme, Brücken
• Gestänge, Gelenkköpfe
• alle sonstigen Anwendungsfälle, bei denen
Schmierfett in die Umwelt austreten kann
426
Anhang M
LGWM 1 LGWM 2
SKF Hochdruck-Tieftemperaturfett SKF Hochdruckfett für einen weiten
LGWM 1 ist ein Lithiumseifenfett mit minera- Temperaturbereich
lischem Grundöl und EP-Zusätzen. Es eignet LGWM 2 wurde zur Schmierung für einen
sich besonders zur Schmierung von Lagern weiten Temperaturbereich, hohe Belastungen
mit radialer und gleichzeitig axialer Belastung. und feuchte Umgebungen entwickelt. LGWM 2
ist ein semisynthetisches Schmierfett mit Kal-
Eigenschaften zium-Sulfonat-Komplexseife als Dickungsmit-
• gute Ölfilmbildung bei niedrigen tel. LGWM 2 eignet sich für Temperatur-
Temperaturen bis –30 °C bereich bis zu –40 °C.
• gute Förderbarkeit bei niedrigen
Temperaturen Eigenschaften
• sehr gute Korrosionsschutzeigenschaften • ausgezeichnete
• sehr gute Wasserbeständigkeit Korrosionsschutzeigenschaften
• ausgezeichnete mechanische Stabilität
Empfohlene Einsatzgebiete • ausgezeichnete Schmiereigenschaften bei
• Windkraftwerke hohen Belastungen
• Schneckenförderer • guter Schutz gegen Stillstandsmarken (false
• Zentralschmiersysteme brinelling)
• Axial-Pendelrollenlagerungen • gute Förderbarkeit bei niedrigen
Temperaturen
Empfohlene Einsatzgebiete
• Windkraftanlagen
• Hochleistungsanwendungen im „Off Road”-
Bereich
• Anwendungsfälle in schneereicher
Umgebung
• Anwendungsfälle in der Schifffahrt
• Axial-Pendelrollenlagerungen
13
427
Anhänge
LGWA 2 LGHB 2
Hochbelastbares SKF Hochdruckfett für Hochviskoses SKF Hochdruck-
einen weiten Temperaturbereich Hochtemperaturfett
LGWA 2 ist ein hochwertiges Lithium-Komplex- LGHB 2 ist ein hochwertiges hochviskoses Fett
Seifenfett mit mineralischem Grundöl. LGWA 2 mit mineralischem Grundöl und Kalzium-Sul-
ist für die verschiedensten Anwendungsfälle in fonat- Komplexseife als Dickungsmittel. Seine
Industrie und Kraftfahrzeugtechnik geeignet. hohe Druckbelastbarkeit ergibt sich aus der
Struktur des Dickungsmittels und nicht durch
Eigenschaften besondere Zusätze.
• ausgezeichnete Schmiereigenschaften bis
zu Höchsttemperaturen (kurzzeitig) von Eigenschaften
220 °C • ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit und
• zur Schmierung von Radlagern unter Korrosionsschutzeigenschaften
erschwerten Betriebsbedingungen • ausgezeichnetes Druckaufnahmevermögen
• wirksame Schmierung in feuchter
Umgebung Empfohlene Einsatzgebiete
• sehr gute Wasserbeständigkeit und • Stahl/Stahl-Gleitlager
Korrosionsschutzeigenschaften • Zellstoff- und Papiermaschinen
• ausgezeichnete Schmiereigenschaften • Asphalt-Schwingsiebe
bei hohen Belastungen und niedrigen • Stranggießanlagen
Drehzahlen • abgedichtete Pendelrollenlager für Betriebs-
temperaturen bis 150 °C
Empfohlene Einsatzgebiete • für kurzzeitige Höchsttemperaturen bis
• PKW- und LKW-Radlager 200 °C geeignet
• Waschmaschinen • Arbeitswalzenlagerungen in Walzgerüsten
• Elektromotoren • Mastlaufrollen für Gabelstapler
428
Anhang M
LGHP 2 LGET 2
SKF Hochleistungs- und SKF Wälzlagerfett für extreme
Hochtemperaturfett Temperaturen
LGHP 2 ist ein Qualitätsfett auf Mineralölbasis LGET 2 ist ein qualitativ hochwertiges Langzeit-
mit Polyharnstoff als Dickungsmittel. Es weist schmierfett mit Perfluoralkylether als Grundöl
gute Schmierfähigkeit in einem großen Tem- und PTFE als Dickungsmittel. Es weist bei
peraturbereich auf, der sich von –40 bis Temperaturen über +200 bis 260 °C noch
+150 °C erstreckt. ausgezeichnete Schmiereigenschaften auf.
Eigenschaften Eigenschaften
• außerordentlich lange Gebrauchsdauer bei • lange Gebrauchsdauer in aggressivem
hohen Temperaturen Umfeld, wie z. B. in Gegenwart von reinem
• geeignet für einen großen gasförmigem Sauerstoff oder von aliphati-
Temperaturbereich schen Kohlenstoffverbindungen
• ausgezeichnete • ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit
Korrosionsschutzeigenschaften • gute Korrosionsschutzeigenschaften
• hohe Wärmebeständigkeit • sehr gute Wasser- und Dampfbeständigkeit
• gute Kaltstarteigenschaften
• kompatibel mit anderen Empfohlene Einsatzgebiete
Polyharnstoffschmierfetten • Laufradlagerungen für Backöfen
• kompatibel mit Lithium-Komplex- • Ofenwagenlagerungen
Seifenfetten • Führungsrollen in Kopiergeräten
• gute Leislaufeigenschaften • Waffelbackmaschinen
• sehr gute mechanische Stabilität • Textiltrocknungsanlagen
• Filmvorführgeräte
Empfohlene Einsatzgebiete • elektrische Motoren für
• Kleine, mittlere und große Elektromotoren Hochtemperaturanwendungsfälle
• Heißluftgebläse • Notfall- und Heißluftgebläse
• Wasserpumpen • Vakuumpumpen
• Wälzlager in Textil-, Papierverarbeitungs-
und Trockenanlagen
• für Anwendungsfälle, in denen Kugellager
mit hohen Drehzahlen bei mittleren und
hohen Temperaturen laufen
• Kupplungsdrucklager
• Lager und Laufrollen für Ofenwagen
• Lagerungen auf senkrechten Wellen
13
429
Anhänge
SKF Schmierfett-Auswahltafel
– – – – – °C (°F) –
LGMT 2 M M L bis M Mehrzweckfett für Industrie und –30 (–20) +120 (+250) Lithiumseife/Mineralöl
Kraftfahrzeugtechnik
LGMT 3 M M L bis M Mehrzweckfett für Industrie und –30 (–20) +120 (+250) Lithiumseife/Mineralöl
Kraftfahrzeugtechnik
LGEM 2 M VL H bis VH Hochviskoses Fett mit –20 (–5) +120 (+250) Lithiumseife/Mineralöl
Festschmierstoffzusätzen
LGEV 2 M VL H bis VH Extrem hohe Viskosität, –10 (+15) +120 (+250) Lithium-Kalzium-Seife/
Festschmierstoffzusätze Mineralöl
LGGB 2 L bis M L bis M M bis H Biologisch abbaubar, geringe –40 (–40) +90 (+195) Lithium-Kalzium-Seife/
Toxizität 3) synthetisches Esteröl
LGWM 1 L bis M L bis M H Hochdruckfett, Tieftemperaturfett –30 (–20) +110 (+230) Lithiumseife/Mineralöl
LGWM 2 L bis M L bis M M bis H Schmierfett für einen großen –40 (–40) +110 (+230) Kalzium-Sulfonat-
Temperaturbereich und hohe Komplex seife/synthetisches
Belastungen Mineralöl/Mineralöl
LGWA 2 M bis H L bis M L bis H Hochdruckschmierfett für einen –30 (–20) +140 (+285) Lithium-Komplexseife/
großen Temperaturbereich4) Mineralöl
LGHB 2 M bis H VL bis M H bis VH Hochviskoses Hochdruckfett, –20 (–5) +150 (+300) Kalzium-Sulfonat-
Hochtemperaturfett 5) Komplexseife/Mineralöl
LGHP 2 M bis H M bis H L bis M Hochleistungsfett –40 (–40) +150 (+300) Polyharnstoff/Mineralöl
LGET 2 VH L bis M H bis VH Wälzlagerfett für extreme –40 (–40) +260 (+500) PTFE/Syntheseöl
Temperaturen (fluorierter Polyether)
430
Anhang M
Kinematische Senkrechte Schnell Schwenk- Starke Stoßbelastungen Leiser Lauf Geringe Korrosions-
Viskosität des Welle umlaufender bewegungen Schwin- oder häufige Reibung schutz
Grundöls 2) Außenring gungen Anfahrvorgänge
mm2 /s – – – – – – – –
110 o - - + - - o +
120 + o - + - - o o
200 o - o + + - - +
130 o - - - - - o +
500 o - + + + - - +
1 020 o - + + + - - +
18 o - - - o + + o
110 o - + + + - o o
200 - - + - + - - +
80 o o + + + - - +
185 o o o o + - o +
400 o + + + + - - +
96 + - - o o + o +
400 o + + o o - - o
13
Symbole: + Empfohlen
o Geeignet
- Nicht geeignet
431
Anhänge
Zustandsüberwachungsgeräte
SKF bietet ein umfangreiches Sortiment an
Basis-Zustandsüberwachungsgeräten an.
Weitere Informationen finden Sie unter
[Link] oder [Link]/cm.
Informationen über moderne Zustands-
überwachungsgeräte und Online-Über-
wachungssysteme finden Sie unter
[Link]/cm.
Thermometer
432
Anhang N
Stroboskope OilCheck
Tachometer Schalldruckmessgeräte
13
433
Anhänge
434
Anhang O
Ausbauwerkzeuge
SKF bietet ein umfangreiches Sortiment an
Ausbauwerkzeugen an. Weitere Informationen
finden Sie unter [Link].
Dreiteilige Trennstücke
13
435
Anhänge
Lagerauszieher-Werkzeugsatz Aluminium-Thermoringe
Demontageflüssigkeit
436
Anhang P
Geschwindigkeit Fuß pro Sekunde 1 m/s 3,28 ft/s 1 ft/s 0,30480 m/s
Meilen pro Stunde 1 km/h 0,6214 mi/h (mph) 1 mile/h (mph) 1,609 km/h
Masse Unze 1g 0,03527 oz 1 oz 28,350 g
Pfund 1 kg 2,205 lb 1 lb 0,45359 kg
US-Tonne 1 Tonne 1,1023 tn. sh. 1 short ton 0,90719 Tonnen
Britische Tonne 1 Tonne 0,9842 tn. l. 1 long ton 1,0161 Tonnen
Dichte Pfund pro Kubikzoll 1 g/cm 3 0,0361 lb/[Link] 1 lb/[Link] 27,680 g/cm 3
13
437
Index
@ Anschmieren
@ptitude Exchange Siehe SKF @ptitude Exchange Fehlerbehebung 244, 247
resultierend in adhäsiven Verschleiß 301, 312
A Anti-Korrosions-Zusatz
Abdichten der Lagerung 39–40 in Ölen 203
Störungszustände 238 in Schmierfetten 184
abgedichtete Lager 40 Anti-Oxidations-Zusatz
Anwärmen 68 in Ölen 203
Lagerungsbeständigkeit 41 in Schmierfetten 184
Nachschmierung 192 Anwärmgeräte 70
Pendelkugellager 79 Anwärmmatten 269
Pendelrollenlager 90 Anwärmplatten 71
Rillenkugellager 40 Anwendungen mit extremen Temperaturen 182
Störungszustände 238 Anzugsmoment 166
Waschen 189 Werte für Befestigungsschrauben/-muttern 105, 131
abrasiver Verschleiß 298–299 Werte für Lagereinheiten 102–103
infolge falscher Passungen 300–301 Werte für Verbindungsschrauben 131
infolge ineffektiver Abdichtung 314–315 asymmetrische Belastung Siehe Unwucht
infolge ineffektiver Schmierung 313 Aufbewahrung
Abschlussdeckel Siehe Enddeckel Lagerschäden 308
Abspritzungen 29 von Elastomerdichtungen 42
Abstandhalter 144 von Lagern 41
Abstandsringe 91, 134, 151 von Schmierstoffen 42–43
Abstandsscheiben Siehe Maschinenunterlagen Aufbocken Siehe Ausgleichen
Abzieher Aufspannflächen
für den Ausbau eines Lagers aus einem ungeteilten für Gehäuse 130
Gehäuse 267–269 für Lagereinheiten 101
für den Ausbau eines Lagers von einem kegeligen Ausbau im angewärmten Zustand Siehe Ausbau von Lagern,
Sitz auf der Welle 260 mithilfe von Wärme
für den Ausbau eines Lagers von einem zylindrischen Ausbau von Dichtungen Siehe Entfernen von Dichtungen
Lagersitz 256–257 Ausbau von Gehäusen 278–283
für den Ausbau von Flanschlagergehäusen 282 Flanschlagergehäuse 282–283
Abziehhülsen geteilte Stehlagergehäuse 280–281
Ausbau von Lagern 264–267 Vorbereitungen 278
Einbau von Lagern (Druckölmethode) 62–66 Ausbau von Lagereinheiten 270–277
Einbau von Lagern (SKF Drive-up-Verfahren) 57–61 mit einem Exzenterring 273
Acrylkautschuk 201 mit einer Spannhülse 274
Acrylnitril-Butadien-Kautschuk mit Gewindestiftbefestigung 272
Nachsetzzeichen für Dichtungen 145 mit SKF ConCentra Befestigungstechnik 275–277
Nachsetzzeichen für Lager 24–25 Vorbereitungen 271
adhäsiver Verschleiß 298–299 Werkzeuge 270
infolge falscher Passungen 301 Ausbau von Lagern 254–269
infolge ineffektiver Schmierung 312 bei vorhandenen Lagerschäden 291
Aluminium-Thermoringe mit einer Abziehhülse 264–267
für den Ausbau von Lagern 255, 258–259 mit einer Spannhülse 260–264
für den Einbau von Lagern 69, 81 mithilfe von Wärme 258–259, 269
Ampel-Konzept Siehe SKF Ampel-Konzept Verfahren 255
Anfahren von einem kegeligen Sitz auf der Welle 259–260
von fettgeschmierten Lagern 186–187, 190–191 von einem ungeteilten Gehäuse 267–269
von ölgeschmierten Lagern 207 von einem zylindrischen Lagersitz 256–259
angestellte Lagerungen 31 Vorbereitungen 254
axiale Befestigung 37–38 Werkzeuge 255, 435–436
angled foot Siehe Kippfuß Ausfallanalyse Siehe Lagerschäden
Anlageflächen Ausfallmodi 298–299
Abmessungen 38 Ausgleichen 163
Genauigkeitsanforderungen 35–36, 386
Störungszustände 237, 251
Anlagenmanagement 326–329
Anlagenzuverlässigkeit 326–329
438
Ausrichtung 158–177 Betriebstemperatur
SKF Ausrichtsysteme 419 Anpassung der Schmierfristen 195
von Kreuzgelenken 175 Fehlerbehebung 190, 202, 233
von Maschinen 161–166 von Lagern 187, 204
von Riemen 176–177 von Schmierfett 186–187
von Wellen 167–174 Zustandsüberwachung 221
Ausrichtung per Messuhr bewegliche Maschine 167–169
für das SKF Drive-up-Verfahren 58–61 Blöcke 164
für die Ausrichtung von Kegelrollenlagern 86–88 Bruch 298–299
für die Ausrichtung von Schrägkugellagern 74–77 Ermüdungsbruch 319
für die Wellenausrichtung 170–171 Gewaltbruch 301, 303
Ausrichtung von Kreuzgelenken 175 Wärmespannungsrisse 301
Ausrichtung von Lagern
Fehlerbehebung 245 C
Kegelrollenlager 84–88 CARB Toroidalrollenlager
Schrägkugellager 74–77 Anschlussmaße 38
Austreten von Schmierfett axiale Befestigung 37
Störungszustände 239 axiale Verschiebung, Werte 404
während der Erneuerung 199 Einbau 90–91
während der Nachschmierung 196 Einbau (Druckölmethode) 62–66
Austrittsöffnungen Siehe Schmierfett-Austrittsöffnungen Einbau (SKF Drive-up-Verfahren) 57–61
automatische Partikelzählung 212 in Stehlagergehäusen 132
automatische Schmierstoffgeber Siehe SKF SYSTEM 24 Lagerarten 17
automatische Schmierung 197 Lagerluftverminderung, Werte 404
Axialbelastung Muttern-Anzugswinkel 404
induzierte Lasten 241, 243–244, 301, 320 Radialluft, Werte 399–400
Laufspuren 294–295 Schmierung bei Erstinstallation 191
axiale Befestigung 37–38 SKF Drive-up-Verfahren, Werte 412–413
in Stehlagergehäusen 132 Störungszustände 240
axiale Verschiebbarkeit 30–31 CircOil Siehe SKF CircOil
für CARB Toroidalrollenlager 91 ConCentra Siehe SKF ConCentra
in Stehlagergehäusen 132
Messen der axialen Verschiebung 56–57 D
Überlegungen bei der Wahl der Passung 34 Deckscheiben 40
Werte für das SKF Drive-up-Verfahren 406–413 Defektfrequenzen 224
axiale Verschiebung Dellen Siehe Eindrückungen
Fehlerbehebung 240 Demontageflüssigkeit 254
Messung der axialen Verschiebbarkeit 56 Dichtlippen
Messung der Lagerluftverminderung 55 aus PTFE 146
Werte für CARB Toroidalrollenlager 404 Ausrichtung 146, 239
Werte für Pendelkugellager 402 Bauformen und Ausführungen 143–145
Werte für Pendelrollenlager 403 Werkstoffe 145
Axiallager 18–19 Dichtscheiben 156
Axialluft 29, 51 Dichtungen
Störungszustände 248 Ausbau 284–286
Werte für Kegelrollenlager 396 Dichtungen außerhalb des Lagers 39
Werte für Schrägkugellager 389–391 Dichtungen im Lager 40
Werte für Zylinderrollenlager 394–395 Einbau 140–157
für Gehäuse 128–129
B für Lagereinheiten 96
Basisrahmen Siehe Maschinen-Basisrahmen Gebrauchsdauer 28
Bearbeitung vor Ort 330 Lagerungsbeständigkeit 42
bedienergestützte Zuverlässigkeit 219, 330 Radial-Wellendichtringe 143–145
Befestigungsschrauben/-muttern Störungszustände 233, 235
Ausgleich für Kippfuß 162 wälzlagertechnische Fachausdrücke 11
für Gehäuse 131 Dichtungen außerhalb des Lagers 39
für Lagereinheiten 101, 105 Störungszustände 238
Befeuchtung von Oberflächen 202 Dichtungsmittel
Belastungsverteilungen für den Einbau von Dichtungen 148, 152
Laufspuren 292–297 zur Verhinderung von Ölleckagen 137
Überlegungen bei der Wahl der Passung 32 Dickungsmittel
Berührungsdichtungen Arten 183
Ausbau 284–286 Kompatibilität 201
Dichtungen außerhalb des Lagers 39 Direktkontakt von Metallflächen
Dichtungen im Lager 40 Fehlerbehebung 233–234, 237, 246, 249
Störungszustände 238 resultierend in adhäsiven Verschleiß 312
berührungsfreie Dichtungen Vorbeugung 183, 202
Ausbau 284 Drehmomentanzeige 112–113
Dichtungen außerhalb des Lagers 39 Drehmomentschlüssel Siehe Sechskantschlüssel
Dichtungen im Lager 40 drehzahlgeregelte Maschinen 223
Betriebsspiel 29 Drive-up-Verfahren Siehe SKF Drive-up-Verfahren
Betriebsspiel Siehe auch Lagerluft Druckluft 226
14
439
Index
440
Fluchtungsfehler Gusseisen
in Kugellagereinheiten mit einem Exzenterring 106, 108 Gehäuse 126
in Kugellagereinheiten mit einer Spannhülse 110 Lagereinheitsgehäuse 100
in Kugellagereinheiten mit Gewindestiftbefestigung 104, 106 Gussstahl 126
in Rollenlagereinheiten mit einem zylindrischen
Befestigungsring 119 H
in SKF ConCentra Kugellagereinheiten 112, 114 Haarlineal-Methode
in SKF ConCentra Rollenlagereinheiten 116, 118 für die Ausrichtung von Kreuzgelenken 175
Lagerschäden 304, 320 für die Riemenausrichtung 176–177
Laufspuren 296–297 für die Wellenausrichtung 170–171
Schwingungsfrequenzen 222–223 Hakenschlüssel 102–103
von Antriebsriemen 176–177 Hämmer
von Dichtungen außerhalb des Lagers 238 für den Einbau von Dichtungen 146
von Kreuzgelenken 175 für den Einbau von Lagern 49
von Wellen 167–169 Handhabung
flüssige Verunreinigungen 212 Lager 49–50
Fehlerbehebung 246, 250 Lagerschäden 305–306, 308
Fluorelastomer Schmierstoffe 181
bei hohen Temperaturen 142 HMV-Muttern Siehe Hydraulikmuttern
Nachsetzzeichen für Dichtungen 145 HNBR Siehe Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
fluoriertes Schmierfett 189, 200, 202 Hochgenauigkeitslager
Förderring Siehe Ölförderring Lagerarten 12, 18
Formgenauigkeit 35–36 Schmierung bei Erstinstallation 191
Toleranzen für Lagersitze 386 Hohlwellen 34–35
Toleranzen für Wellen (Hülsenmontage) 384 Hubvorrichtung 50, 68
FRB-Ringe Siehe Festringe Hüllkurvenbeschleunigung 224
Freistiche 38 Hydraulikmuttern
Abmessungen 387 für das SKF Drive-up-Verfahren 56, 406–413
Fühlerlehren für den Ausbau von Lagern 262, 266
für die Kippfußkontrolle 162 Reihen und Ausführungen 73
für die Messung der Lagerluft 52 Hydraulikpumpen
für die Messung der Lagerluftverminderung 55 Auswahlhilfe 72
für die Riemenausrichtung 176 für das SKF Drive-up-Verfahren 56
für die Wellenausrichtung 170 hydraulisch unterstützte Abzieher 257, 260
Führungshülsen Siehe Montagehülsen HYDROCAM 166
Führungsstangen 81
fundamentgebunden 167, 175 I
Inbusschlüssel Siehe Sechskantschlüssel
G Induktions-Anwärmgeräte
Gebrauchsdauer 28–29 für den Ausbau von Lagern 255, 259
Einflussfaktoren 230–231 für den Einbau von Lagern 69, 82
Gegenlauffläche 142 für die Montage von Reparaturhülsen 152
Anforderungen 146 induzierte Lasten 301, 320
Kontrolle 226–227 Fehlerbehebung 241, 243–244
Reparatur 151–154 Infrarotgeräte 70
gegenseitige Führung Siehe angestellte Lagerungen Inkompatibilität Siehe Kompatibilität
Gehäuse Innenabzieher 268
Ausbau 278–283 Innenring-Aufweitung 56
Bauformen und Ausführungen 125–127 Instandhaltungsstrategieprüfung 328–330
Einbau 122–139 Instandhaltungsunterstützung 324–331
Kennzeichnung 27 Instandhaltungsverfahren 218–219
Schmierung bei Erstinstallation 190 integrierte Berührungsdichtungen
wälzlagertechnische Fachausdrücke 11 für Lager 40
Geräusch für Lagereinheiten 96
Fehlerbehebung 233 Störungszustände 237–238, 251
Zustandsüberwachung 221 integrierte Lösungen für Wartung und Instandhaltung 329
geteilte Dichtringe 133, 154–155 ISO
geteilte Stehlagergehäuse Siehe Stehlagergehäuse Lagerschäden-Klassifizierung 298
Gewaltbruch 298–299 Maßreihen 22–23
infolge defekter Sitze 303 Toleranzgrade 385
infolge falscher Passungen 301 Toleranzklassen 35
Gewindestiftbefestigung 94–95 Verunreinigungsklassifizierung 212
Anzugsmomente 102 Viskositätsklassen 203, 415
Ausbau von Lagereinheiten 272
Einbau von Lagereinheiten 104–106 K
Gleiten Siehe Anschmieren Kalibrierkonen
Graphit 182, 184 für die Riemenausrichtung 176
Grease Test Kit Siehe SKF Grease Test Kit für die Wellenausrichtung 170
Grenzdrehzahl 187 Kalziumseife 185
Grenzen für die Fettschmierung 186, 194 Kardanwellenausrichtung Siehe Ausrichtung von
Größenkennung 22 Kreuzgelenken
Grundöl kegelige Sitze auf Wellen
in Ölen 203 Ausbau von Lagern 259–264
in Schmierfetten 183 Einbau von Lagern 54–56
Kompatibilität 200–201 Messformular 48
Viskosität 185 Kegellehrringe 47
Kegelmessgeräte 47–48
14
441
Index
442
M nicht selbsthaltende Lager
Machine Condition Advisor Siehe SKF Machine Einbau 80
Condition Advisor Schmierung bei Erstinstallation 190
Manometer 56 Nichtseifen 183
Maschinenausrichtung 161–166 NLGI-Klasse 184
Maschinen-Basisrahmen Schmierfett-Leistungstest 188
Gießen von Epoxidharz 165 nominelle Lebensdauer 27
Kippfuß-Zustand 162 Nuten 150, 152
Maschineninstallation 161–166 Nutenausrichtung 176–177
Maschinenstörungen 222
Maschinenunterlagen 163–164 O
für die Ausrichtung von Kegelrollenlagern 85 Oberflächenrauheit 36
für die Ausrichtung von Schrägkugellagern 74–75 Mittelwerte 387
für Lagereinheiten 101 Oberflächenschäden 233–235
für Stehlagergehäuse 130 Ofenlager 182
in der TMAS-Reihe 164 Öl
Störungszustände 241 Analyse 210–212
zur Verhinderung axialer Vorspannung 244 Auswahl 203–207
Materialermüdung Siehe Ermüdung durch Tiefendefekte Filterung 211–212
mechanische Abzieher 256, 260 Kompatibilität 201, 210
mechanische Instandhaltungsservices 330 Probenentnahme 210
mechanische Stabilität 188 Vergleich mit Schmierfett 182, 214
mechanischer Einbau 53–67 Viskosität 203–206
mehrreihige Kegelrollenlager Siehe vierreihige Kegelrollenlager Ölabscheidung 181, 184, 187
Messformular 48 Anpassung der Schmierfristen 205
Messing Schmierfett-Leistungstest 188
für Maschinenunterlagen 163 O-Lageranordnungen
Kompatibilität mit EP-Zusätzen 202 Ausrichtung von Kegelrollenlagern 86–88
Messuhren 56 Ausrichtung von Schrägkugellagern 76–77
Mikrometer 47–49 Ölbad 208
Mikrorisse 299 Ölprobe 210
infolge ineffektiver Schmierung 310 Ölwechselintervall 209
infolge von Materialermüdung 309 Störungszustände 236–237
Mikroskop-Partikelzählung 212 zum Anwärmen von Lagern 71
Mineralöl Öldruck
in Schmierfetten 183, 189 Berechnung für das SKF Drive-up-Verfahren 58
in Ölen 203–204 Werte für das SKF Drive-up-Verfahren 406–413
Minimalmengenschmierung 214–215 Öleinspritzung 208
Mischen von Schmierfetten Siehe Schmierfett, Kompatibilität Ölwechselintervall 209
Molybdändisulfid Ölförderring 207–208
für den Einbau von Lagern 62 in SONL-Gehäusen 137–139
in Schmierfetten 183 Ölwechselintervall 209
MonoFlex Siehe SKF MonoFlex Ölinjektoren 72
Montage von Kugellagereinheiten 121 Ölleckagen 182
Montagehülsen Fehlerbehebung 236
für den Einbau von Dichtungen 150 Öl-Luft 207–208
für den Einbau von Zylinderrollenlagern 81–84 SKF Oil+Air 215
Montagepaste 49 Ölschmiersysteme 207–209
MultiFlex Siehe SKF MultiFlex Ölschmierung 203–212
Muttern-Anzugswinkel 55 Ölstandsanzeige 137, 139
Werte für CARB Toroidalrollenlager 404 Ölumlaufschmierung 208
Werte für Pendelkugellager 402 Einbau von SONL-Gehäusen 137–139
Werte für Pendelrollenlager 403 Entnahme von Ölproben 210
in Zentralschmiersystemen 213–215
N Ölwechselintervall 209
Naben Siehe Radlager Ölwechselintervalle 209
Nachhaltigkeit 329–330 Ölzusätze 203
Nachschmierung 192–198 O-Ringe 39
Auswirkung auf die Temperatur 221 oszillierende Anwendungen 207
von abgedichteten Lagern 90, 192 ovales Verklemmen Siehe unrund
Nachsetzzeichenliste Oxidation
für Dichtungen 145 resultierend in Korrosion 299
für Gehäuse 127–128 von Schmierfett 187
für Lager 24–25 Vorbeugung 81, 185, 203
für Lagereinheiten 96 oxidierter Schmierstoff 226, 254
Nadellager
Ausbau 255, 258 P
Einbau 80–81 Partikelzählung 212
Lagerarten 15–16 Passungen
Radialluft, Werte 393 Auswahl 32–34
natürliches Öl für Gehäuse 336–337
in Schmierfetten 183 für Wellen 334–336
in Ölen 203 Lagerschäden 300–302
NBR Siehe Acrylnitril-Butadien-Kautschuk resultierende Passungen 338–381
nicht fluchtend Störungszustände 241–242, 246
Fehlerbehebung 251 Passungsempfehlungen Siehe Passungen
infolge defekter Sitze 302
infolge von Fluchtungsfehlern 304 14
443
Index
444
Schmierfett-Austrittsöffnungen 196, 199 SKF ConCentra Befestigungstechnik 94–95
Schmierfett-Leckagen 182 SKF ConCentra Kugellagereinheiten
Fehlerbehebung 202, 236, 238–239 Ausbau 275
Schmierfett-Leistungstests 188 Einbau 111–114
Schmierfilm SKF ConCentra Rollenlagereinheiten
Bildung 204 Ausbau 276–277
Tragfähigkeit 184, 200 Einbau 114–118
Schmierfristen 192–195 SKF Drive-up-Verfahren 57–61
Fehlerbehebung 236, 245–246 axiale Verschiebbarkeit, Werte 406–413
Schmiernippel Hydraulikmuttern 406–413
für das Ergänzen der Fettfüllung 195 Öldruck, Werte 406–413
Position an Stehlagergehäusen 133, 196 Werkzeuge 56–57
Schmierstoff SKF DuoFlex 215
Aufbewahrung 42 SKF Duralife 145
Auswahl 182 SKF Duralip 145
Entsorgung 181 SKF EMCOR-Prüfung 188
Gebrauchsdauer 28 SKF Energy Monitoring Service 329–330
Handhabung 181 SKF Grease Test Kit 222
Kontrolle 181, 222, 225 SKF Kundenanforderungsanalyse 328
Lagerungsbeständigkeit 43 SKF Lubrication Planner 180
Schmiersysteme SKF LubriLean 215
Zentralschmiersysteme 213–215 SKF Machine Condition Advisor 223
Ölschmiersysteme 207–209 SKF MonoFlex 215
Schmierung 178–215 SKF MultiFlex 215
Management 180 SKF Oil+Air 215
SKF Schmierungstechnik 420–422 SKF ProFlex 215
Störungszustände 236–237 SKF Reliability Maintenance Institute 326–327
Schrägkugellager SKF Schmierfette 423–431
Ausrichtung von O-Anordnungen 76–77 Auswahltafel 430–431
Ausrichtung von X-Anordnungen 74–75 für SKF SYSTEM 24 Schmiersysteme 199
axiale Vorspannung, Werte 389 SKF SPEEDI-SLEEVE 225
Axialluft, Werte 389 Einbau/Montage 152–153
Einbau 74–78 SKF Springcover 144–145
Einzellager 74 SKF Springlock-Federnut 144–145
Lagerarten 12–13 SKF SYSTEM 24 198–199
mit zweiteiligem Innenring 78 SKF V2F-Prüfung 188
Schmierung bei Erstinstallation 191 SKF Vertragshändler 331
Störungszustände 243, 245, 247 SKF Vibracon SM-Elemente 162–165
Universallager für den satzweisen Einbau 76 SKF Wälzlager-Einbauwerkzeugsatz
schraubgebunden 167, 175 für den Einbau von Dichtungen 146
Schulung 326–327 für den Einbau von Lagern 72
Schutzhandschuhe 73 SKF WAVE-Dichtlippe 143
Schweißen 172 SKF Werkzeuge und Produkte
Schwingung für den Ausbau 435–436
Anpassung der Schmierfristen 195 für den Einbau 416–418
Fehlerbehebung 234 für die Ausrichtung 419
Schmierfett-Leistungstest 188 für die Schmierung 420–422
Stillstandsmarken 308, 319 für die Zustandsüberwachung 432–434
Schwingungsüberwachung 222–224 SNL-Gehäuse Siehe Stehlagergehäuse
Durchführung von Messungen 223 Solid Oil 182–183
Lager-Defektfrequenzen 224 SONL-Gehäuse Siehe Stehlagergehäuse
Sechskantschlüssel 102 Spannhülsen
Seifen 183, 185 Ausbau von Flanschlagergehäusen 282
selbsthaltende Lager 190 Ausbau von Lagern 260–264
senkrechte Wellen Einbau von Lagern (Druckölmethode) 62–66
Anpassung der Schmierfristen 195 Einbau von Lagern (SKF Drive-up-Verfahren) 57–61
Überlegungen bei der Schmierstoffauswahl 182 Spannhülsenbefestigung 94–95
SENSORMOUNT-Verfahren 67 Anzugsmomente 103
Seriennummern Ausbau von Lagereinheiten 274
auf Stehlagergehäusen 27 Einbau von Lagereinheiten 109–110
auf Vierpunktlagern 78 Spannlager Siehe Y-Lager
auf vierreihigen Kegelrollenlagern 89 Spannlagerkopfeinheiten
auf vierreihigen Zylinderrollenlagern 82 Ausbau 270–277
Serviceverträge 330 Einbau 104–120
Shopfloor Awareness Cards 330 Spannlagerkopfgehäuse 125–126
short foot Siehe Kippfuß Spannung 307
Sicherheitsdatenblätter 180 SPEEDI-SLEEVE Siehe SKF SPEEDI-SLEEVE
Interpretation 184–188 Sphäroguss 126
Sicherungsringe 91 Spiel 163, 220
Sinuslineal 47 Spindel-Rekonditionierung 331
Sitze Siehe Lagersitze Spratztest 211
SKF @ptitude Decision Support 327 Springcover Siehe SKF Springcover
SKF @ptitude Exchange 327 Stahlblech 100
SKF Ampel-Konzept 186–187 Stehlagereinheiten
SKF Certified Maintenance Partner 331 Ausbau 270–277
SKF Certified Rebuilder Programm für Elektromotoren 331 Bauformen und Ausführungen 96–100
SKF CircOil 215 Einbau 104–120
14
445
Index
Stehlagergehäuse Umgebungstemperatur
Ausbau 280–281 Überlegungen bei der Maschinenausrichtung 161
Bauformen und Ausführungen 125–126 Überlegungen bei der Nachschmierung 195–196
Einbau von SNL-Gehäusen 134–136 Umlaufbedingungen 32
Einbau von SONL-Gehäusen 137–139 umlaufender Außenring
Stillstand Anpassung der Schmierfristen 195
Feuchtigkeitskorrosionsschäden 317–318 Lastbedingungen 32
Schäden aufgrund von Überspannung 307 Laufspuren 293
Schwingungsschäden 319 Radanwendung 87–88
Stillstandsmarken 298–299 Umrechnung angelsächsischer Einheiten in metrische
infolge falschen Transports oder Lagerung 308 Einheiten 437
infolge von Schwingung 319 unbestimmte Lastrichtung 32
stillstehende Maschine 167–168 ungeteilte Dichtungen
stillstehender Innenring 293 Bauformen und Ausführungen 144–145
Stirnseitenausrichtung 176–177 Einbau 133, 149
Störungen Siehe Maschinenstörungen ungeteilte Stehlagergehäuse 126
Stoßbelastung Universallager für den satzweisen Einbau
Anpassung der Schmierfristen 195 axiale Vorspannung, Werte 389
Bedarf an Zusätzen 207 Axialluft, Werte 389
Lagerschäden 248, 308 Einbau 76
Stoßeinwirkungsschäden unrund 241
infolge falschen Transports oder Lagerung 308 Fehlerbehebung 241
infolge unsachgemäßen Einbaus 248, 305 infolge defekter Sitze 302–303
Stoßöfen 182 Laufspuren 296–297
Stromleckagen 298–299 Unterlegscheiben 156
infolge von Stromdurchgang 321–322 Unwucht 223, 243, 246
synthetisches Schmieröl ursprüngliche Lagerluft 29
in Ölen 203
in Schmierfetten 183 V
SYSTEM 24 Siehe SKF SYSTEM 24 V2F-Prüfung Siehe SKF V2F-Prüfung
Verbindungsschrauben 131
T Verbrauchsschmiersysteme 214
Taconite-Dichtungen 128–129 Verbundwerkstoff Siehe Polyamid
Temperatur Verdrängung
Betriebs- 186–187 Fehlerbehebung 236
Referenz- 203 infolge überschüssigen Schmierfetts 190, 199
Störungszustände 233 infolge von Schwingung 194
Umgebungs- 161 resultierend in Schmierstoffleckagen 222
Zustandsüberwachung 221 Verschäumung 208, 212
Temperaturunterschied Ursachen 211
Störungszustände 240 Vorbeugung 202
Überlegungen bei der Ausrichtung 161 Verschiebung Siehe axiale Verschiebung
Überlegungen bei der Wahl der Passung 33 Verschleiß 298–299
zwischen Innen- und Außenringen 221 abrasiver 300–301, 313, 314–315
thermische Kontrolle 221 adhäsiver 301, 312
Thermometer 221 Verschleißminderer (AW-Zusatz)
Thermoringe Siehe Aluminium-Thermoringe in Ölen 203, 207
Toleranzgrade Siehe ISO, Toleranzgrade in Schmierfetten 184
Toleranzklassen Siehe ISO, Toleranzklassen verstellbare Stahlblöcke Siehe SKF Vibracon SM-Elemente
Toleranztabellen Verunreinigung
für Gehäuse (metrisch) 350–359 abrasiver Verschleiß 314–315
für Gehäuse (in Zollabmessungen) 372–381 Anpassung der Schmierfristen 195
für Wellen (Hülsenbefestigung) 384 Eindrückungen 316
für Wellen (metrisch) 338–349 Fehlerbehebung 245–246, 249–250
für Wellen (in Zollabmessungen) 360–371 ISO-Klassifizierung 212
korrigierte Wellenabmaße und Bohrungsabmaße Lager-Schadensentwicklung 231
bei Lagern in Zollabmessungen 382–383 Verunreinigungen 211–212
Total Cost of Ownership 329 Vibracon SM-Elemente Siehe SKF Vibracon SM-Elemente
Tragzahlen 187 Vierlippendichtungen
Transportschäden 308 Ergänzen der Fettfüllung 196
Trennstücke 260 Schmierung bei Erstinstallation 190
Tropfpunkt 185 Vierpunktlager
Schmierfett-Leistungstest 188 Ausführungen 13
Axialluft, Werte 391
U Einbau 78
Überbelastung 298–299 Störungszustände 244
infolge falschen Transports oder Lagerung 308 vierreihige Kegelrollenlager
infolge unsachgemäßen Einbaus 305 Ausführungen 17
Überhitzung 233 Einbau 89
Überprüfen 216–227 vierreihige Zylinderrollenlager
Schmierstoffe 181 Ausführungen 14
während der Abschaltung 224–227 Einbau 82–84
während des Betriebs 220–224 Viskosität
Überrollen 231 Äquivalente 414
Lager-Defektfrequenzen 224 Berechnung 204–206
Ultraschall-Datensammler 221 Störungen und ihre Lösungen 246, 249
Umfangslast 32 von Grundöl in Schmierfett 185
Fehlerbehebung 243 von Öl 203
446
Viskositätsindex 203 Zugfedern
Viskositätsklassen Siehe ISO-Viskositätsklassen Dichtungsbauformen und -ausführungen 143–145
Viskositätsverhältnis 204 Störungszustände 237
VKA-Test 188 zusammengepasste Lagersätze 76
vorbeugende Instandhaltung 218–219 Zusätze
Vorspannung in Ölen 203
betriebliche 29, 51 Kompatibilität mit Werkstoffen 188–189, 202, 207, 210
Fehlerbehebung 240–245 in Zentralschmiersystemen 212
Werte für Schrägkugellager 389 in Schmierfetten 184
Vorspannwerkzeuge 166 zusätzliche Schutzlippen
vorzeitiger Lagerausfall. Siehe Lagerschäden Dichtungsbauformen und -ausführungen 143–145
V-Ringdichtungen Schmierung bei Erstinstallation 149, 190
Ausbau 286 zustandsabhängige Instandhaltung 218–219
Einbau in Stehlagergehäusen 135 Zustandsüberwachung 216–224
Einbau über eine Welle 157 Geräusch 221
Schmierung 222
W SKF Messgeräte 432–434
Walkstabilität 188 Temperatur 221
Walzenlager 259 zuverlässigkeitsorientierte Instandhaltung 219
Wälzlager Siehe Lager Zuverlässigkeitstechnik 327
wälzlagertechnische Fachausdrücke 10–11 Zweilippendichtungen
Wandern 31 Ergänzen der Fettfüllung 196
Fehlerbehebung 243, 246–247 Schmierung bei Erstinstallation 149, 190
infolge falscher Passungen 300–301 zweireihige Kegelrollenlager
Überlegungen bei der Wahl der Passung 33 Ausführungen 17
Wärme Einbau 89
Fehlerbehebung 233 zweireihige Schrägkugellager
Zustandsüberwachung 221 Ausführungen 12
Wärmedehnung Axialluft, Werte 390
Einbau von CARB Toroidalrollenlagern 91 Einbau 78
Überlegungen bei der Ausrichtung 161, 169 Zylinderrollenlager
Überlegungen bei der Wahl der Passung 33–34 Ausbau 258–259
Wärmespannungsrisse 298–299 axiale Befestigung 37
infolge falscher Passungen 301 Axialluft, Werte 394–395
Waschbrett-Effekt 322 Einbau 80–84
Wasser Lagerarten 13–14
Beständigkeit von Schmierfett 183, 185, 188 Radialluft, Werte 393
Gehalt in Öl 210–211 Schmierung bei Erstinstallation 191
Lagerschäden 317–318 zylindrische Lagersitze
Verunreinigung 181, 187, 212 Ausbau von Lagern 256–259
Wasserwaagen Einbau von Lagern 53
für die Riemenausrichtung 176 Genauigkeit von Form und Position 386
für die Wellenausrichtung 170 Messformular 48
WAVE-Dichtlippe Siehe SKF WAVE-Dichtlippe zylindrischer Befestigungsring 94–95
Wellenausrichtung 167–174 Anzugsmomente 102
Messrichtlinien 167–168 Einbau von Lagereinheiten 119–120
Toleranzen 169 Zylindrizität 36, 386
Verfahren 170–173
Wellenbefestigungsverfahren 94–96
Wellenbewegung 234
Wellenreparatur 152–154
Werkzeuge Siehe SKF Werkzeuge und Produkte
Werkzeugmaschinen
Schmierung 191, 215
SKF Services 331
X
X-Lageranordnungen
Ausrichtung von Kegelrollenlagern 84–85
Ausrichtung von Schrägkugellagern 74–75
XNBR Siehe Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
Y
Y-Lager
Montage 121
Radialluft, Werte 401
Y-Lagereinheiten Siehe Lagereinheiten
Z
Zentralschmiersysteme 213–215
zentrierende Borde 84–85
zugehörige Komponenten
Abmessungen für Kanäle, Nuten und Löcher 405
Prüfung der Genauigkeit 47–49
Schmierung bei Erstinstallation 188
Vorbereitungen 49
14
447
Nachschmierung ist notwendig bei einer maximalen Schiefstellung der Welle von 2° zur Einheit. Ohne Nachschmierung können Abweichungen bis zu 5° toleriert werden .
Für Lager der Klasse P4 werden engere Toleranzen gefordert, um hohe Genauigkeit und Stabilität zu gewährleisten, im Vergleich zu Normallageranforderungen, die weniger präzise sind .
Offene Lager sollten nach der Installation geschmiert werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Dabei ist es wichtig, korrosionsgeschützte Lager nicht zu waschen, außer bei der Verwendung von SKF LGET 2, das nicht mit anderen Fetten verträglich ist .
Anhand von Temperaturerhöhungen bei konstanten Bedingungen können drohende Lagerschäden erkannt werden. Werkzeuge wie berührungsfreie Thermometer und Wärmebildkameras helfen dabei, thermische Anomalien aufzuspüren, ohne den Produktionsprozess zu unterbrechen .
Der Exzenterring sollte ‚fingerfest‘ in der Hauptdrehrichtung angezogen werden. Befestigt wird er entweder mittels eines Hakenschlüssels oder eines Hammers und Durchtreibers, um die Gewindestifte und Befestigungsringe festzuziehen .
Fotos vom Zustand und der Fettmenge im und um das Lager sollten gemacht werden, um für die Schadenanalyse nützlich zu sein. Fettproben sollten zur Analyse entnommen werden, um Erkenntnisse über den Betriebszustand zu gewinnen .
Die Auswahl des richtigen Schmierfetts ist entscheidend für die ordnungsgemäße Funktion jeder Maschine. Wichtige Faktoren sind die Anwendung, Lagerausführung, Betriebsbedingungen, Drehzahl, Wellenausrichtung und äußere Einflüsse .
Durch die Analyse von Laufspuren können Ursachen für Lagerprobleme identifiziert werden, wie unerwünschter Verschleiß oder Schäden. Die Interpretation der Spuren hilft, zwischen normalen Betriebszuständen und potenziellen Problemen zu unterscheiden .
Einheiten dürfen nicht zerlegt werden, und die Gewindestifte im Einbauring dürfen nur angezogen werden, wenn die Einheit auf einer Welle montiert ist, um Beschädigungen der SKF ConCentra Stufenhülse zu vermeiden .
Stahlblechgehäuse können keine Schiefstellungen ausgleichen. Schiefstellungen werden durch Einlageringe erlaubterweise ausgeglichen, um sicherzustellen, dass Schiefstellungskriterien bis zu einem Grad akzeptiert werden können .