Palliativpflege
Für Patienten mit geringer oder keiner Heilungschance mehr
Unterstützungssystem für Familien
Unterstützung in psychischen, physischen, sozialen und spirituellen Bereich
Unterschiedliche Versorgungsmöglichkeiten: Krankenhaus, Hospiz und
ambulant
Hauptziel: Symptomlinderung, Schmerzfreiheit, Erhaltung und
Wiederherstellung der Lebensqualität
Pflegekräfte müssen umfassend Wahrnehmen, Kommunikation bereit sein
und Schutz gewährleisten können
Individuelle und zeitintensive Pflege
Ressourcenorientierte Pflege
Einsatz von Aromatherapie: regt die Sinne an
Kommunikation mit Patienten und Angehörigen sehr wichtig
Einsatz von Seelsorge
Fatigue
Sehr hoher körperlicher und seelischer Körperzustand, der sich durch
Erholungsmaßnahmen nicht verbessert
Zwischen 60%-90% der Tumorerkrankten leiden daran
Ursachen:
Schmerzen
Hormonmangel
Schlafstörungen
Mangelernährung
Psychische Faktoren (Angst, Depressionen)
Muskelabbau
Symptome:
Reduzierte Leistungsfähigkeit
Erschöpfung
Gliederschwere
Starke und dauerhafte Müdigkeit
Schlafstörungen
Anspannung, Frust, Reizbarkeit
Niedergeschlagenheit
Konzentrationsstörung
Ablenkbarkeit
Wortfindungsstörung
Therapie und Pflege:
Medikamentöse Therapie
Psychotherapie
Physiotherapie
Beratung zum Umgang z.B. körperliche Aktivitäten, Energietagebuch,
erholsamer Schlaf und ausgewogene Ernährung
Tumorlehre
Faktoren die zur Tumorentstehung führen könne werden Kanzerogene
genannt
Es gibt Erbliche Faktoren, physikalische Faktoren, chemische Faktoren und
Mikroorganismen
Tumorentstehung D.T.:
Veränderung am Erbgut z.B. fehlerhafte Zellteilung
Äußere Einflüsse wie durch chemiekalien z.B. Rauchen, Alkohol etc.
Motierte Zelle teilt sich immer weiter bis sich ein Tumor bildet
Bösartiger Tumor= Krebs
Unterscheidung immer zwischen bösartigen und gutartigen Tumor aber nicht
zwischen bösartigen und gutartigen Krebs
Tumore verursachen meist erst Spätsymptome:
Schmerzen
Funktionsstörungen des betroffenen Organs
Blutungen
Ischämische Symptome (wenn der Tumor Gefäße abdrückt)
Allgemeine Krankheitszeichen (Gewichtsverlust, Fieber etc.)
Diagnostik:
TNM- Klassifikation
T (Tumor)=Größe und Ausbreitung des Primärtumors T1-T4
N („nodus“= Knoten)= Fehlen von Knoten oder vorhanden sein N1-N3 von
benachbarten Lymphknotenmetastasen
M (Metastasen)= Fehlen oder vorhanden sein von Tochtergeschwülsen in
anderen Organen
Therapie
Kurative oder palliative Behandlung
1. OP (bei soliden Tumoren)
2. A. Strahlentherapie= mit energiereicher Strahlung
B. Chemotherapie= Zytostatiker
3. Hormontherapie: bei allen Hormonabhängigen Tumoren oft mit dem
gegengeschlechtlichen Hormon
[Link]örpertherapie: man entnimmt den Krebs Zellen, züchtet sie außerhalb
des Körpers und produziert Antikörper gegen die Krebszellen und verabreicht sie ihn
5. Gefäßneubildungshemmung: Hemmung durch Tabletten
Komplikationen:
Rezidiv
Organzerstörung
Metastasen
Tod
Infusionen
Eine Infusion ist die über einen längeren Zeitraum anhaltende Zufuhr von
Flüssigkeit in einem Organismus, in der Regel über einen Zugang in der Vene
Lokalisationen: Ellenbeuge, Unterarm, Handrücken, Fußspann
Bei einer Infusionslösung kann es sich um Medikamente in flüssiger Form
oder eine Elekrtolytlösung handeln
Vorbereitung:
Infusionslösung nach Arztanordnung
Saubere Arbeitsfläche schaffen
Für applizierende Zusätze sterile Spritzen und Kanülen bereitlegen
Steriles Infusionssystem
Händedesinfektionsmittel
Codanspray
Sterile Kompressen/ Tupfer
Durchführung:
Patient informieren
Hygienische Händedesinfektion
Kontrolle der Einstichstelle
Diskonnektion und sorgfältiger Anschluss des luftleeren Systems
Fixierung von Zugang und System
Infusion starten
Nachbereitung:
Infusionslösung abstellen
Zugang mit dem entsprechenden Mandrin verschließen
Kontrolle der Einstichstelle
Dokumentation
Komplikationen:
Allergische Reaktion
Luftembolie
Blutverlust
Thrombophlebitis
Sepsis
Absterben oder Schädigung des Gewebes
Risikos:
Falsche Lage der Kanüle
Beim legen können Blutgefäße durch die Kanüle verletzt werden
Versehentlich Luft in das Gefäßsystem
Ödeme durch das Einlagern von Wasser im Gewebe
Kompetenzbereiche
Kompetenz ist die Fähigkeit, eine komplexe Situation zu erfassen, zu
analysieren und basierend auf Kenntnissen und Wissen angemessen zu
handeln
Fachliche Kompetenz: Wissen über Fachgebiet, Verständnis von
Fachsprache, Kenntnis fachspezifischer Methode, fachübergreifendes Wissen
Personale Kompetenz: Selbstentwicklung, selbstständiges Lernen,
berufliches Handeln reflektieren, Einstellungen und Werte entwickeln und
vertreten, Veränderungen mitgestalten
Soziale Kompetenz: Beziehungs/ Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen,
Kooperations-und Konfliktlösebereitschaft, Toleranz
Methodenkompetenz: planmäßig und zielgerichtetes Arbeiten, Durchführung
Kommunikative Kompetenz: Kommunikationsfähigkeit,
Kommunikationsbereitschaft
Lernkompetenz: Informationen verstehen und auswerten
All diese Kompetenzen bilden die Handlungskompetenz
Unter Handlungskompetenz wird die Fähigkeit verstanden, aufgabengemäß,
zielgerichtet, situationsbedingt und Verantwortungsbewusst betriebliche
Aufgaben zu erfüllen und Probleme zu lösen
Entwicklung der Pflegekompetenz nach Benner:
Neuling: Auszubildender oder Pflegender, der in einen neuen Bereich
wechselt-handelt nach erlernten Regeln
Fortgeschrittener Anfänger: Berufsanfänger in der Pflege- erkennt
wiederkehrende Aspekte in Pflegesituationen
Kompetent Pflegender: Pflegefachkraft mit ca. 2-3 Jahren Erfahrung in
einem bestimmten Pflegebereich- handelt planvoll
Erfahrener Pflegender: Pflegefachkraft mit ca. 3-5 Jahren Erfahrungen in
einen bestimmten Pflegebereich- erfasst Pflegesituationen als Ganzes
Pflegeexperte: Pflegefachkraft erfasst Pflegesituationen intuitiv, erkennt direkt
Kern des Problems und leitet erforderliche Pflegemaßnahmen ab