4713 Chapter 08ex
4713 Chapter 08ex
CHE 170.1
Diese Fragensammlung wurde auf Wunsch der Studierenden zusammengestellt. Sie besteht aus
Fragen der bungen zu CHE 170 sowie der Modulprfungen der Jahre 2003-2009. Beachten Sie,
dass die in der Vorlesung abgegebenen bungen zu einem grossen Teil aus Fragen von
Modulprfungen bestehen und somit auch hier wieder aufgefhrt sind. Sinn und Zweck dieser
Sammlung ist es, das Gelernte an Beispielen zu berprfen, und als Grundlage zur
Prfungsvorbereitung zu dienen. Selbstredend kann der gesamte Stoff der Vorlesung durch eine
solche Sammlung nicht umfassend abgedeckt werden. Stoff und Thema der Modulprfung sind wie
in der Vorlesung angekndigt, der Inhalt des Skripts, der Vorlesung und der bungen!
Die Fragen sind nach Kapiteln (entsprechend dem Skript zur Vorlesung), bzw. nach Art der Fragen
geordnet. Am Ende findet sich die Modulprfung vom Januar 2008 als konkretes Beispiel.
5) Schreiben Sie die Symbole inklusive Massen- und Ordnungszahl der folgenden Elemente auf
und erlutern Sie, ob es sich jeweils um ein Metall, Halb- oder Nichtmetall handelt (benutzen
Sie hierfr das Periodensystem).
(a) Brom (d) Radon
(b) Selen (e) Mangan
(c) Hafnium (f) Argon
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6) Welche der folgenden Gleichungen stimmen mit dem Gesetz von der Erhaltung der Masse
berein?
(a) CHF3(g) + O > OH(g) + CF3(g)
(b) 4 C3H5NO(g) + 19 O2(g) > 12 CO2(g) + 10 H2O(g) + 4 NO2(g)
(c) CCl4(g) + O2(g) > COCl2(g) + Cl2(g)
2) Geben Sie die Elektronenkonfiguration eines Germanium- und eines Aluminiumatoms an.
Welches Elektron eines Aluminiumatoms ist am energiereichsten?
6) H2S hat eine gewinkelte Struktur mit einem Bindungswinkel von ca. 90. Welche
Atomorbitale des S und des H mssen an den kovalenten SH Bindungen beteiligt sein?
7) Erklren Sie anhand eines MO Schemas, warum He2+ stabil ist, aber He2 nicht.
8) Zeichnen Sie das MO-Schema von NO+ und bestimmen Sie die Bindungsordnung.
9) Wie gross ist die Bindungsordnung in den Moleklen I2, N2, NO, CN?
11) Zeichnen Sie die Lewis Formeln (Strichformeln mit bindenden und nicht-bindenden Elektronen,
sowie eventuellen formalen Ladungszahlen) folgender Molekle:
a) N2 b) NO+ c) ClO4 d) CN e) NO2 f) NCCN g) SF6
h) OCN i) NOCl j) H2SO4 k) H3PO4 l) SO42 m) S2O32
Geben Sie jeweils die die Geometrie um die Zentralatome in c), e), g), und h) - m) an.
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12) Zeichnen Sie die Resonanzstrukturen der folgenden Molekle oder Ionen:
a) ClO2 b) SeO2 c) HNO3 (H ist an Sauerstoff gebunden).
13) Welche der folgenden Teilchen sind Lewis-Suren, welche Lewis-Basen? Zeichnen Sie (wo
mglich) die Lewis-Formeln.
NH3 BF3 ClO CN NO+ H H+ SO3 Be2+ CO2 SCN O O2
14) Zeichnen Sie die Lewisformeln fr Sulfat, Distickstofftrioxid, und Phosphorige Sure (2-
protonig: H3PO3). Notieren Sie jeweils auch die Oxidationsstufen aller Atome.
18) Welche der folgenden Molekle haben ein Dipolmoment: I2, HCI, CH3OH, C(OH)4, CH4, H2O,
CO2?
19) Zeichnen Sie das MO-Diagramm vom Peroxid- und vom Superoxid-Ion und bestimmen Sie
jeweils die Bindungsordnung.
2) Fr die Lslichkeit eines festen Stoffes in einem bestimmten Lsungsmittel sind neben
Entropiefaktoren hauptschlich zwei Energiegrssen verantwortlich. Welche?
3) Die folgenden Stoffe lassen sich eindeutig als Legierung, Metallkomplexe, Salz, Element oder
als kovalente Verbindung klassifizieren:
a) N2O b) [Cu(NH3)4]2+ c) CuZn3 d) CaO e) O3 f) BN
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5) Zeichnen Sie das Phasendiagramm von CO2. Bezeichnen Sie darin auch alle Phasenlinien, die
einzelnen Phasen sowie auch die wichtigen Punkte.
6) In welcher Grssenordnung liegt die bentigte Energie fr die Reaktion Cl2(g) 2 Cl(g)? Bei 20,
200 oder 2000 kJ/mol?
2) berlegen Sie fr die folgenden Vorgnge, ob jeweils eine Zunahme oder eine Abnahme der
Entropie (S) sowie der Enthalpie (H) des chemischen Systems zu erwarten ist:
a) CO2(s) sublimiert zu CO2(g) Sa Ha
b) Erwrmung von CaCO3(s) Sb Hb
c) CO2(g) + CaO(s) CaCO3(s) Sc Hc
3) Wieviele m3 O2 entstehen beim thermischen Zerfall von 1 Mol KClO3? Die Reaktion (KClO3
KCl + 3/2 O2) wird im offenen Gefss bei Normalbedingungen durchgefhrt.
4) Ein geschlossenes Gefss vom Volumen 5 L enthlt bei 25 C 1 Mol CaO und CO2 vom
Gasdruck 5 bar, sonst nichts. Wie gross wird der Gasdruck, wenn 90% des CaO mit CO2
reagiert haben?
5) Ein Reaktionsgefss ist durch eine semipermeable Membran in zwei Kompartimente A und B
unterteilt; beide enthalten Lsungsmittel (H2O) und A zustzlich einen gelsten Stoff S in der
Konzentration cs, dessen Molekle zu gross fr die Poren der Membran sind. Wie gross ist der
osmotische Druck im Kompartiment A fr cs = 1 M? Beachten Sie dabei, dass der osmotische
Druck analog zum Druck p mit Hilfe der idealen Gasgleichung beschrieben werden kann.
7) Das LP von AgIO3 betrgt 3.0 108 M2. Bildet sich ein Niederschlag, wenn 100 mL einer 10
mM AgNO3-Lsung mit 10 mL einer 10 mM NaIO3-Lsung versetzt werden?
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10) Zn(OH)2 hat ein Lslichkeitsprodukt von 4.51017 M3. Wieviel ZnCl2 lst sich in einer auf pH
= 8 gepufferten Lsung?
11) Pepsin ist ein menschliches Protein im Verdauungstrakt. Eine Lsung von 500 mg Pepsin in 30
mL Wasser zeigt unter Standardbedingungen einen osmotischen Druck von 0.0116 bar.
Berechnen Sie die Menge an Pepsin (in mol) und daraus das Molekulargewicht von Pepsin.
12) Skizzieren Sie die Geschwindigkeitsverteilung der Teilchen von O2 bei Raumtemperatur und
bei 400 K.
13) Fr ein kleines Peptid mit einem Molekulargewicht von 870 wird in einer Lsung, die 2.175 mg
Substanz in 10 mL Wasser enthlt, bei 250 nm in einer 0.2 cm Kvette eine Extinktion von
0.625 gemessen. Wie gross ist der molare Extinktionskoeffizient des Peptids?
14) Die Konzentrationen der folgenden wssrigen Lsungen sind volumetrisch zu bestimmen:
H2C2O4, Fe(II), Mn(II), Cu(II), NH3, I.
Welches Titrationsmittel wrden Sie jeweils whlen und wie wrden Sie den Endpunkt der
Titration erkennen?
2) Es soll eine mglichst wenig saure 102 M Lsung eines Al-Salzes hergestellt werden, ohne dass
Al(OH)3 ausfllt. Welches ist der hchst mgliche pH-Wert? Das Lslichkeitsprodukt von
Al(OH)3 betrgt 1032 M4.
3) Wie verschiebt sich die Lage folgender Gleichgewichte (nach links oder rechts) bei Zugabe von
HNO3?
(a) Cu2+ + 4 Cl CuCl42 (c) Ni(CN)42 Ni(CN)3 + CN
(b) Cu2+ + 4 NH3 Cu(NH3)42+ (d) HCO3 + H+ CO2 + H2O
4) Berechnen Sie die Stoffportion KOH, die bentigt wird, um 2 L einer Lsung mit dem pH-Wert
9.00 zu bekommen.
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5) Geben Sie an, ob die Lsungen folgender Verbindungen sauer oder basisch sind:
HF, KCN, CaO, NaH, HClO4, H2C2O4, KOH, H3PO4.
6) Die (gerundeten) pKs Werte von Oxalsure sind 2 und 4. Wie gross ist die [C2O42] einer 102 M
H2C2O4 Lsung vom pH 0?
8) Benennen Sie die konjugierte Base zu Schwefelsure (pKs = 3) und berechnen Sie ihren pKB
Wert.
10) Milchsure, HC3H5O3, kann ein Proton bertragen. Eine Milchsure-Lsung der Konzentration
0.1 M hat einen pH Wert von 2.44. Berechnen Sie Ks.
11) Die pKs-Werte der Quadratsure (C4H2O4) betragen 1.5 und 3.5. Eine 0.1 M wssrige
Quadratsurelsung wird mit einer 0.5 M NaOH titriert.
Berechnen Sie die pH-Werte whrend der Titration (i) zu Beginn, nach Zugabe von (ii) 0.5, (iii)
1, (iv) 1.5 und (v) 2 quivalenten NaOH, sowie (vi) an einem Punkt nach mehrfacher
bertitration (z. B. nach Zugabe von 6 quivalenten NaOH). Vernachlssigen Sie dabei
jegliche Verdnnungseffekte durch die Basenzugabe.
12) Ihr Nachbar ist eine etwas saure Person und hat sein Swimmingpool mit 0.1 M HCl gefllt. Sie
sind ein experimentierfreudiger Chemiker und werfen ihrem Nachbarn einen Brocken Lithium
in seinen Swimmingpool. Sie beobachten eine heftige Reaktion.
i) Stellen Sie die beiden Halbgleichungen sowie die Gesamtgleichung der Reaktion auf.
ii) Berechnen Sie die EMK (E) obiger Reaktion, wenn ansonsten Standardbedingungen
herrschen (d.h. ausser [HCl] = 0.1 M). (ELi+/Li = 3.045).
iii) Wie gross ist die Gleichgewichtskonstante und G fr obige Reaktion unter den gegebenen
Bedingungen?
13) Geben Sie an, ob die Lsungen folgender Verbindungen sauer oder basisch sind:
HI, KOCN, Na2C2, LiH, FeCl3.
Begrnden Sie Ihre Antwort mit je einer Reaktionsgleichung.
14) Welche(s) der folgenden Gemische sind gepuffert: Begrnden Sie Ihren Entscheid.
KH2PO4 + Na2HPO4 , Verhltnis 1:1
H3PO4 + NaOH , Verhltnis 1:2
15) Methylrot hat einen Umschlagbereich von pH 4-6. Warum kann man diesen Indikator bei der
Gehaltsbestimmung einer wssrigen Essigsurelsung durch Titration mit NaOH nicht
verwenden?
16) Erlutern Sie anhand einer Reaktionsgleichung, weshalb eine wssrige Lsung von
Kaliumcarbonat basisch reagiert.
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2) Bei den folgenden Komplexformeln des II-wertigen Kupfers, des III-wertigen Eisens und des
III-wertigen Aluminiums ist die Ladung zu ergnzen: [CuCl4], [Cu(NH3)4], [Cu(CN)4],
[Fe(CN)6], [Fe(C2O4)3], [FeCl4], [AlF6], [Al(OH)4].
5) Welche Arten der Isomerie sind bei [Co(glycinato)2(thiocyanato)2] mglich? Zeichnen Sie die
isomeren Komplexe.
6) Welche Arten der Isomerie sind bei [Co(en)2Cl2]+ mglich? Zeichnen Sie die isomeren
Komplexe.
en = Ethylendiamin = 1,2-Diaminoethan
8) Die Komplexbildungskonstante von [Zn(NH3)4]2+ betrgt ca. 109 M4. In welcher Konzentration
muss NH3 in einer ca. 103 M Zn2+-Lsung vorliegen, damit mindestens 90% des Zinks in Form
von [Zn(NH3)4]2+ komplexiert sind?
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2) In der "Schwefelatmung" der Archae-Bakterien wird Glucose mit Schwefel und Wasser zu
Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid umgesetzt.
Formulieren Sie die beiden Halbgleichungen fr diesen Redoxprozess sowie die Gleichung der
Gesamtreaktion. Geben Sie auch die mittleren Oxidationszahlen aller Atome an.
3) Von welchen Grssen hngt das an einer Pt-Elektrode gemessene Redoxpotential (und damit
das Oxidationsvermgen) von O2 in wssriger Lsung ab? Wie lautet die Nernst'sche Gleichung
fr diese Reaktion?
4) Welches Potential hat eine Silberelektrode, die in eine 0.01 M Silbernitratlsung eintaucht?
(EAg+/Ag = 0.80 V)
5) Welches Potential hat eine Goldelektrode, die in eine 0.1 M Goldchloridlsung eintaucht?
(EAu3+/Au = 1.50V)
6) Das Potential der Wasserstoffelektrode ist pH-abhngig. Berechnen Sie das Elektrodenpotential
bei pH = 0, 7 und 14.
7) Skizzieren Sie eine galvanische Zelle, in der die folgende Redox-Reaktion abluft:
Sn + ClO + H2O Sn2+ + Cl + 2 OH
Bezeichnen Sie jeweils Anode & Kathode, Elektrodenmaterial, Ionen in Lsung, sowie die
Bewegungsrichtung der Ionen und Elektronen. Berechnen Sie ausserdem die EMK, die die
galvanische Zelle unter Standardbedingungen aufweist (EClO/Cl = 0.89V).
8) Skizzieren Sie eine galvanische Zelle, in der die folgende Redoxreaktion abluft:
Pb + 2 HClO + 2 H+ Pb2+ + Cl2 + 2 H2O
Bezeichnen Sie jeweils Anode & Kathode, Elektrodenmaterial, Ionen in Lsung, sowie die
Bewegungsrichtung der Ionen und Elektronen. Berechnen Sie ausserdem die EMK, die die
galvanische Zelle unter Standardbedingungen aufweist (EHClO/Cl2 = 1.63 V, EPb2+/Pb = 0.13 V).
9) Die Reduktion von Cu2+ zu Cu+ mit Iodid ist unter Standardbedingungen nicht mglich. Die
Fllung von Cu+ als CuI(s) (LPCuI=1.271012 M2) beeinflusst die Gleichgewichtslage jedoch
derart, dass es zu einer Reaktion kommen kann. Berechnen Sie ECu2+/Cu+ fr [Cu2+] = [I] = 0.05
M.
10) Berechnen Sie E fr das Redoxpaar Hg2+/Hg aus den beiden folgenden Standardpotentialen:
Hg22+/Hg, E = 0.79 V und Hg2+/Hg22+, E = 0.92 V.
11) Durch Erhitzen von Chloraten, wie KClO3, auf ca. 400 C (Schmelze!) erhlt man
Kaliumperchlorat (KClO4) und Kaliumchlorid (KCl). Formulieren Sie die beiden
Halbgleichungen sowie die Gesamtreaktion dieser Disproportionierung.
12) Berechnen Sie die Gleichgewichtskonstante der Disproportionierung von Hg22+ zu Hg und Hg2+.
Findet die Disproportionierung statt?
E(Hg22+/Hg) = 0.79 V und E(Hg2+/Hg22+) = 0.92 V
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13) Berechnen Sie die folgenden Gleichgewichtskonstanten und formulieren Sie die dazugehrigen
Reaktionsgleichungen. Welches Gleichgewicht liegt strker auf Seiten der Produkte?
[Fe 2+ ][I 2 ]1 / 2 [Fe 2+ ]2 [I 2 ]
K= und K' =
[Fe 3+ ][I ] [Fe 3+ ]2 [I ]2
E(Fe3+/Fe2+) = 0.77 V und E(I2/2I) = 0.534 V
15) Berechnen Sie das Standardpotential ESO42/ S2O32 aus untenstehenden Angaben. Zeichnen Sie
dazu auch ein Latimer-Diagramm und ergnzen Sie die Oxidationsstufen des Schwefels.
ESO42/ SO32 = 0.94 V ESO32 / S2O32 = 0.58 V
16) Elektrolyse von Wasser zu H2 und O2: Geben Sie die beiden Halbreaktionen an, die an der
Anode, bzw. der Kathode ablaufen.
17) Welche Energie steht zur Verfgung, wenn 1 mol Elektronen eine Potentialdifferenz von E = 1
Volt durchlaufen?
18) Vervollstndigen und gleichen Sie die folgenden Reaktionsgleichungen ab. Notieren Sie auch
jeweils die beiden Halbreaktionen und bezeichnen Sie die Oxidation, bzw. Reduktion:
(a) As + ClO3 H3AsO3 + HClO saure Lsung
(b) As2O3 + NO3 H3AsO4 + N2O3 saure Lsung
19) Welche der folgenden vier Redoxreaktionen finden unter den angegebenen Bedingungen
praktisch nicht statt? Schlagen Sie die fr Ihre berlegungen notwendigen Standardpotentiale in
einem Lehrbuch nach.
(a) Zn + 2 H+ Zn2+ + H2
(b) Cu + 2 H+ Cu2+ + H2
(c) 4 Cu+ + O2 + 4 H+ 4 Cu2+ + 2 H2O
(d) NO2 + 2 H+ + I NO + I2 + H2O
20) (i) Skizzieren Sie die galvanische Zelle, welche analog dem Daniell-Element aufgebaut ist, aber
eine Eisen (Fe) Elektrode anstelle einer Zn-Elektrode enthlt: Bezeichnen Sie jeweils Anode &
Kathode, Elektrodenmaterial, Ionen in Lsung, sowie die Bewegungsrichtung der Ionen und
Elektronen.
(ii) Berechnen Sie die EMK (= E) sowie die Freie Gibb'sche Enthalpie dieser galvanischen
Zelle unter Standardbedingungen (EFe2+/Fe = 0.44 V und ECu2+/Cu = 0.34 V).
(iii) Wie gross wird die EMK, wenn die Fe2+ Konzentration nur 0.1 M ist? Schreiben Sie dazu
auch die entsprechende Nernst'sche Gleichung auf.
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2) a) Schreiben Sie eine vollstndige Reaktionsgleichung fr die Oxidation von I zu Iod mit
H2O2 in saurer wssriger Lsung.
b) Der erste und langsamste Teilschritt dieses Prozesses ist: H2O2 + I HOI + OH
Formulieren Sie das Geschwindigkeitsgesetz fr die Bildung von I2?
c) Bei dieser bimolekularen Umsetzung von I (102 M) mit H2O2 (102 M) wird nach
Mischung der Reaktionspartner in der ersten Sekunde elementares Iod in der Konzentration
106 M gebildet. Schtzen Sie die Geschwindigkeitskonstante der Reaktion ab und geben Sie
auch deren Dimension an.
3) Die Geschwindigkeitskonstante der Hydrolyse von Rohrzucker in 0.5 M HCl betrgt bei 25C
3.62105 s1 und die Aktivierungsenergie 108.4 kJ mol1. Berechnen Sie die
Geschwindigkeitskonstante der Reaktion bei 40C.
5) Berechnen Sie die Zerfallskonstante und die Halbwertszeit des Isotops , wenn nach 81h
45min nur noch 10% der Ausgangsmenge vorhanden sind.
2) Fr die folgenden Reaktionen sind jeweils die Reaktionsgleichungen zu formulieren und die
Reaktionstypen anzugeben:
a) Umsetzung von Bortrifluorid in basischer wssriger Lsung zu Borhydroxid unter
Freisetzung von Fluoridionen.
b) Erhitzen von Sulfurylchlorid (SO2Cl2) ergibt Schwefeldioxid und Chlor.
c) Umsetzung von elementarem Phosphor mit Wasser zu Phosphorsure.
d) Versetzen einer wssrigen Lsung von Cobaltdichlorid mit einem berschuss an
Ethylendiamin.
e) Versetzen von festem Natriumhydroxid mit Wasser.
f) Umsetzung von elementarem Zink mit einem 2-wertigen Kupfersalz in wssriger Lsung.
g) Umsetzung eines lslichen einwertigen Kupfersalzes mit Kaliumiodid in wssriger Lsung.
3) Formulieren Sie Reaktionsgleichungen fr die folgenden Reaktionen und bezeichnen Sie jeweils
den Reaktionstyp:
a) festes Bariumperoxid und Wasser / anschliessendes Versetzen mit verdnnter Schwefelsure
b) Kaliumhydroxid-Lsung und Kohlendioxid
c) festes Eisen(II)oxid und verdnnte Salzsure (H+ Ionen!)
d) Eisen(II)chlorid-Lsung und Natronlauge
e) Natriumsulfid-Lsung und verdnnte Schwefelsure (H+ Ionen!)
f) Schwefeltrioxid und Schwefelsure
g) Calcium und Wasser / Calciumoxid und Wasser
h) Erhitzen von Calciumcarbonat /
Einleiten des gasfrmigen Produktes in verdnnte Natronlauge
i) Fluor und Wasserstoff / Fluor und Schwefel
k) Stickstoffmonoxid und Luft bei Raumtemperatur
4) Geben Sie je ein Beispiel fr eine Stickstoffverbindung an, in der der Stickstoff eine der
mglichen Oxidationsstufen enthlt (+V bis III). Zeichnen Sie ebenfalls die Lewis-Formeln.
12. Wissensfragen
1) Was versteht man unter den folgenden Begriffen? Geben Sie auch jeweils ein Beispiel.
a) Komproportionierung n) Sublimation
b) Disproportionierung o) Fliessleichgewicht
c) Lewis-Sure p) Arrhenius-Base
d) Elektrophil q) konjugiertes Sure-Base-Paar
e) Wechselzahl r) pH Indikator
f) Molalitt s) Ampholyt
g) Passivierung t) Ionisierungsisomerie
h) Chelatisierung u) Oxidationszahl
i) homogene Katalyse v) Oxidationsmittel
j) Isotopeneffekt w) Brennstoffzelle
k) Hybridisierung x) Eliminierung
l) intromolekulare H-Brcken y) Hydrolyse
m) Legierung z) Stosszahl
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Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 1/10
Schriftliche Modulprfung
Hrsle 30 & 45
Universitt Zrich-Irchel
Note: Zum Erreichen der Maximalpunktzahl sind von den gestellten 8 Aufgaben alle 8
vollstndig richtig zu lsen.
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Es werden nur Lsungen bewertet, die auf den folgenden numerierten Aufgabenblttern formuliert
sind. Reicht der Platz nicht aus, so kann auch die Rckseite des gleichen Aufgabenblattes
verwendet werden.
Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 2/10
Aufgabe 1 Atombau und Biologisches
a) Bezeichnen Sie jeweils, ob folgende Aussagen korrekt (ja) oder falsch (nein) sind: [5 Punkte]
_____ Das Periodensystem der Elemente entsteht, wenn man die Elemente nach steigender
Atommasse anordnet.
_____ Die Massenzahl eines Elements ist gleich der Summe der Massen der Protonen und
Elektronen.
_____ Die Avogadro-Konstante NA (Loschmidtsche Zahl NL) ist die Zahl der Molekle in
einem Liter Gas.
_____ In die Schale mit der Hauptquantenzahl n=3 knnen 16 Elektronen eingefgt
werden.
_____ In einer Gruppe des Periodensystems nimmt die Elektronenaffinitt in der Regel von
oben nach unten ab.
_____ In einer Gruppe des Periodensystems nimmt die Ionisierungsenergie in der Regel von
oben nach unten ab.
b) Geben Sie ein Beispiel wo und in welcher Form Iod in biologischen Systemen vorkommt?
[1 Punkt]
c) Nennen Sie je ein biologisches Molekl mit einem Zn-, Fe-, und Co-Zentrum und geben Sie
jeweils auch die Funktion des Metallions (oder des Enzyms) an. [3 Punkte]
14
7 N + n 1
1 H + ................
238
92 U ........... + 4
2 He
234
91 Pa
b) Erklren Sie, weshalb in H2O der Bindungswinkel 104.5 betrgt, whrend er in H2S ca. 90
ist. [2 Punkte]
d) Erwarten Sie, dass das He2+ Molekl stabil ist? Begrnden Sie? [1 Punkt]
Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 5/10
Aufgabe 4 Festkrper
a) Zeichnen Sie eine Elementarzelle des NaCl-Gitters und geben Sie die jeweilige
Koordinationszahl der beiden Ionentypen an. [3 Punkte]
b) Benennen Sie die Gittertypen (z.B. Ionengitter, Moleklgitter, etc.) der Festkrper
untenstehender Stoffe und geben Sie jeweils die Art der zwischenmolekularen Krfte an.
[4 Punkte]
BN CaF2 Al O2
c) Wie lauten die Summenformeln der Ionenverbindungen folgender Elemente? Bezeichnen Sie
auch die Oxidationsstufen aller Atome in den Verbindungen. [3 Punkte]
b) Geben Sie fr folgende Vorgnge an, ob eine Zunahme oder eine Abnahme der Entropie sowie
der Enthalpie des chemischen System zu erwarten ist: [3 Punkte]
(ii) Knallgasreaktion Si Hi
gelten UH = 15.7 kJ mol1 und US = 215 J mol1 K1. Verluft diese Zersetzungsreaktion
bei 27C endergon oder exergon? Begrnden Sie rechnerisch. [2 Punkte]
d) Welchen ungefhren Gasdruck (in bar) hat 1 Mol OF2 in einem geschlossenen Gefss mit
einem Volumen von 5 L bei 25C? Wie gross wre der Druck, wenn OF2 in die Elemente
zerfiele? Schreiben Sie auch die Reaktionsgleichung fr den Zerfall auf. [2 Punkte]
Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 7/10
Aufgabe 6 Sure Base und Zerfallsreaktionen
a) Die gerundeten pKs-Werte von Oxalsure sind 2 und 4. Eine 0.1 M wssrige Oxalsurelsung
wird mit einer 0.5 M NaOH tiltriert. Berechnen Sie die pH-Werte whrend der Titration (i) am
Start, nach der Zugabe von (ii) 0.5, (iii) 1, (iv) 1.5 und (v) 2 quivalenten NaOH.
Vernachlssigen Sie dabei jegliche Verdnnungseffekte und gehen Sie davon aus, dass zu
Beginn das erste H+ vollstndig dissoziiert ist. [5 Punkte]
b) Zeichnen Sie die entsprechende Titrationskurve zu a). Vergessen Sie dabei nicht, die Achsen
vollstndig zu beschriften. [2 Punkte]
Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 8/10
c) Welche Sure-Base-Eigenschaften hat das einfach deprotonierte Oxalsureanion HC2O4 ?
[1 Punkt]
d) Wie verschiebt sich die Lage folgender Gleichgewichte (nach links, rechts oder gar nicht) in
wssriger Lsung bei Zugabe von 0.1 M H2SO4? [3 Punkte]
b) Welches Potential hat eine Kupferelektrode, die in eine 0.01 M CuCl2-Lsung eintaucht?
ECu(II)/Cu = 0.34 V [3 Punkte]
c) Geben Sie die Gleichungen der beiden Halb-, sowie der Gesamtreaktion fr die Umwandlung
von Stickstoffdioxid in basischer Lsung, zu Nitrit und Nitrat an. [3 Punkte]
d) Wie nennt man diese Art von Redoxreaktion unter c)? [1 Punkt]
Modulprfung CHE170, Proffs. Roland Sigel & Eva Freisinger, HS2007 10/10
Aufgabe 8 Komplexe
a) Welche Art von Stereoisomerie tritt beim Komplex PtCl2(NH3)2 auf?
Zeichnen und benennen Sie. [3 Punkte]
b) Formulieren Sie die Reaktion von Aluminium in stark saurer, bzw. basischer Lsung und
geben Sie jeweils auch die Formel des gebildeten Komplexes an. Warum lst sich Aluminium
nicht in H2O bei pH 7? [3 Punkte]