AID
Automatisches
IBIS-Bus
Diagnoseprogramm
Bedienungsanleitung
Version: 2.2.1
LAWO - MARK IV Industries GmbH
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Inhaltsverzeichnis:
1. EINFÜHRUNG........................................................................................................4
1.1 FUNKTIONSBESCHREIBUNG...................................................................................4
1.2 IBIS-HARDWARE-ANFORDERUNGEN .....................................................................4
1.3 PC-ANFORDERUNGEN .........................................................................................5
2. INSTALLATION .....................................................................................................5
3. PROGRAMMFUNKTIONEN AID ...........................................................................6
3.1 ALLGEMEIN .........................................................................................................6
3.2 START DES PROGRAMMES....................................................................................6
3.3 DIE PROGRAMMOBERFLÄCHE ...............................................................................7
3.4 MENÜPUNKTE......................................................................................................8
3.4.1 Hauptmenü .................................................................................................8
3.4.2 Datensätze .................................................................................................8
3.4.3 Konfig .........................................................................................................9
[Link] Funktionstastenbelegung ......................................................................9
[Link] Statusantworten ..................................................................................10
[Link] IBIS-Steuergerät .................................................................................10
[Link] Hardware ............................................................................................11
[Link] Allgemein ............................................................................................11
4. EINGABEFORMAT EINES TELEGRAMMS........................................................12
5. KURZÜBERSICHT TASTATURKOMMANDOS ..................................................13
INDEX........................................................................................................................14
LAWO - MARK IV Industries GmbH arbeitet nach hohen Qualitätsnormen.
Dies bestätigen die Zertifizierungen
Die in diesem Dokument aufgeführten technischen Angaben, Texte und Abbildungen sind
gewissenhaft zusammengestellt. Weiterentwicklungen unserer Produkte und der
technische Fortschritt können jedoch zu Änderungen führen. Eine Gewähr für die
Richtigkeit der Angaben kann daher nicht übernommen werden.
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LAWO - MARK IV Industries GmbH
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1. Einführung
1.1 Funktionsbeschreibung
Das Programm AID ist ein Diagnoseprogramm, mit dem sich der IBIS-Wagenbus
mitprotokollieren lässt. Weiterhin ist es möglich, bestimmte benutzerdefinierte
Telegramme auf den Wagenbus zu schicken. Durch Funktionstastenbelegungen ist
es möglich, verschiedene Telegramme auf Abruf wegzuschicken. Mit Hilfe einer
entsprechenden Hardware können Fehler auf dem IBIS-Wagenbus diagnostiziert
werden oder Adressprobleme erkannt werden. Jedes beliebige IBIS-Telegramm kann
simuliert werden.
Hier eine Zusammenfassung der Funktionen:
Gleichzeitiges „Mithören“ und protokollieren des Datenverkehrs auf dem IBIS-
Wagenbus
Versenden von beliebigen Telegrammen
Visueller Hinweis bei fehlenden Statusantworten
„Short-Cuts“, d.h. Belegung von Funktionstasten mit beliebigen Telegrammen
Die wichtigsten Datentelegramme sind schon vorbereitet und müssen nicht
manuell eingegeben werden
25 oder 50-Zeilen Modus möglich
Master-Simulation, d.h. Simulation eines Steuergerätes, welches zyklisch
Telegramme aussendet
Slave-Simulation, d.h. Simulation eines IBIS-Wagenbus-Teilnehmers
1.2 IBIS-Hardware-Anforderungen
Um das Programm AID zu nutzen, muß eines der folgenden 3 Elektroniken von LLE
eingesetzt werden:
1. Wagenbus-Testgerät II (L500601, L500602)
2. V24-/IBIS-Wandler (LL5010)
3. „IBIS-Ohr“ (L5001)
Das „IBIS-Ohr“ ist ein passiver Adapter, d.h. der Wagenbus kann mitprotokolliert
werden (Aufruf+Antwort), jedoch können keine Telegramme über diese Elektronik
verschickt werden. Beim V24-/IBIS-Wandler handelt es sich um ein älteres Gerät von
LLE, welches jedoch mit dem AID problemlos zusammenarbeitet.
Bevorzugt ist jedoch das Wagenbus-Testgerät II zu verwenden, welches in zwei
Ausführungen verfügbar ist:
1. Vollwertiges Testgerät (L500601)
2. PCDL-Version (IBIS-Download via PC, L500602)
Mit dem vollwertigen Testgerät (L500601) stehen Ihnen alle Möglichkeiten des AID zur
Verfügung, wie gleichzeitiges Mitprotokollieren von Aufruf- und Antwort-Bus, Senden und
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Empfangen von Telegrammen etc. Die folgende Anleitung bezieht sich daher auch
hauptsächlich auf dieses Gerät. Alle anderen angeschlossenen Geräte unterstützen u.U.
bestimmte Programmfunktionen nicht.
Die PCDL-Version ist speziell für das Download einer Anzeige via Laptop gedacht. Das
Gerät kann daher auch nicht gleichzeitig Aufruf- und Antwort-Bus mithören, sondern ist
vielmehr zum Laden einer Anzeige über eine Download-Kupplung vorgesehen.
Die Anschlußanleitungen der einzelnen Geräte entnehmen Sie bitte den Dokumenten im
Anhang.
1.3 PC-Anforderungen
Das Programm AID läuft auf jedem handelsüblichen PC mit einem Prozessor mindestens
80386. Die Festplatte sollte mindestens 20 MB freien Speicher aufweisen, da später
zusätzlich zum Programmplatz auch Platz für Protokolldateien notwendig werden kann.
Zum Starten des Programmes AID sind folgende Dateien notwendig:
[Link] Hauptprogramm
[Link] Speichern von benutzerdefinierten Daten (Telegramme,
Bildschirmeinstellungen etc.)
[Link] Laufzeitbibliothek
[Link] Laufzeitbibliothek
Die Datei [Link] ist nicht unbedingt zum Starten des Programms notwendig. Ist sie nicht
vorhanden, wird beim Verlassen des Programmes automatisch eine Datei erzeugt, in dem
Standardparameter eingetragen werden.
2. Installation
Legen Sie auf Ihrer Festplatte ein Verzeichnis an, z.B.:
MD LLE
Kopieren Sie alle Daten von der Diskette in das eben angelegte Verzeichnis:
XCOPY A:\*.*
Tragen Sie in der Datei [Link] das neue Verzeichnis als Pfad ein:
PATH=........;C:\LLE
Nach Neustart des Systems können Sie nun die Software aus jedem Verzeichnis mit AID
<return> starten. Beachten Sie bitte, dass in jedem Verzeichnis, in dem Sie sich befinden,
eine Datei [Link] erstellt wird, in der Ihre aktuellen Einstellungen abgespeichert werden.
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3. Programmfunktionen AID
3.1 Allgemein
Wie vorher schon erwähnt, sind bestimmte Funktionen des Programms nur mit bestimmten
Hardware-Adaptern möglich. Im folgenden wird vorausgesetzt, daß ein Wagenbus-Testgerät
II in der Vollversion angeschlossen ist.
Das Programm AID dient zum Senden und Empfangen von IBIS-Telegrammen. Es
protokolliert den Telegrammverkehr in eine beliebige Datei und kann bei Bedarf
Statusanfragen an einzelne IBIS-Geräte schicken. Antwortet ein angesprochenes IBIS-Gerät
nicht, so wird nach einer bestimmten Zeit eine Meldung auf dem Bildschirm ausgegeben.
Weiterhin ist das Programm schon für einige Telegramme vorbereitet, so daß z.B. für einen
Zielaufruf nur noch die Zielnummer (ohne den üblichen Telegramm-Rahmen) eingegeben
werden muss. Diese vorbereiteten Telegramme können auf Kundenwunsch ohne großen
Aufwand modifiziert und/oder erweitert werden.
Grundsätzlich ist das der „AID“ auf eine Steuerung per Maus ausgelegt. Falls jedoch beide
seriellen Schnittstellen gebraucht werden (Modus „IBIS-Ohr“ oder „Nur Mithören“), muß das
Programm mittels Tastatur bedient werden. Hierbei gelten die gleichen Regeln, wie sie auch
bei anderen Programmen mit Fenstertechnik üblich sind: Springen von einem Eingabefeld
zum nächsten mit der Taste <TAB>, Anwahl eines Menüpunktes mit der Tastenkombination
<ALT> + Buchstabe und Beenden des Programms mit <ALT>-X.
3.2 Start des Programmes
Zum Starten des Programms müssen Sie in der DOS-Kommandozeile „AID <return>“
eingeben. Nach kurzer Zeit erscheint folgendes Fenster:
Abbildung 1: Start des Programms
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Zuerst müssen Sie die angeschlossene Hardware wählen. Sie haben vier Möglichkeiten:
V24-IBIS-Wandler, „IBIS-Ohr“, Wagenbus-Testgerät II oder Schnittstellenadapter. Prüfen
Sie, an welcher seriellen Schnittstelle Ihre Hardware angeschlossen ist und wählen Sie im
Bereich „Hardware & Betriebsart“ die entsprechende Einstellung.
Unter Punkt „Protokollmodus“ sollte IBIS aktiviert sein, die Einstellung TC57 ist nur für
Spezialanwendungen interessant.
Wenn Sie Ihre Wahl getroffen haben, drücken Sie OK um fortzufahren. Die Einstellungen,
die Sie hier vornehmen, werden in der Datei [Link] gespeichert und sind beim nächsten
Start automatisch wieder verfügbar.
3.3 Die Programmoberfläche
In Abbildung 2 ist die Programmoberfläche des „AID“ erkennbar. Es sind 3 Menüpunkte
verfügbar, Hauptmenü, Datensätze und Konfig. Sie können die Menüs entweder über die
Maus oder über <ALT>-H, <ALT>-D bzw. <ALT>-o anwählen. In der oberen rechten Ecke
befindet sich die aktuelle Uhrzeit, links daneben die Statusanzeigen für Protokoll- bzw.
Simulationsmodus. In der unteren Zeile befinden sich einige Tastaturkürzel, um bestimmte
Funktionen schnell bedienen zu können.
Auf der Oberfläche befinden sich zusätzlich zwei Fenster, welche den Aufruf-Bus
(standardmäßig linkes Fenster) und den Antwort-Bus (standardmäßig rechtes Fenster)
darstellen. In der Kopfzeile des Fensters sind in Kurzform die aktuell eingestellten
Schnittstellenparameter eingetragen. Falls Telegramme empfangen werden, werden sie im
Aufruf- bzw. Antwortfenster dargestellt. Die Fenster können in Größe und Position verändert
werden. Benutzen Sie dafür entweder die Maus oder die Tastatur (siehe Punkt 5:
Kurzübersicht Tastaturkommandos)
Abbildung 2: Programmoberfläche
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3.4 Menüpunkte
3.4.1 Hauptmenü
Über das Hauptmenü können Sie das Programm verlassen (Menüpunkt Exit) oder
Informationen zur Firma erhalten (Menüpunkt „Information“).
3.4.2 Datensätze
Wenn Sie diesen Menüpunkt ausgewählt haben, können Sie entweder ein beliebiges
Telegramm selbst zusammensetzen oder fest vordefinierte Telegramme wegschicken. Zum
Verschicken fest vorgegebener Telegramme gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie z.B.
Punkt Liniennummer DS001
Der Bildschirm sollte nun aussehen wie Abbildung 3. Geben Sie einfach die gewünschte
Zahl für die Liniennummer ein und betätigen Sie die Taste <SENDEN>.
Zum Versenden eines beliebigen Telegramms müssen Sie einige Punkte beachten. Zuerst
müssen Sie die genaue Telegrammspezifikation kennen. Enthält ein Telegramm nicht
darstellbare Zeichen, so müssen diese speziell eingegeben werden (siehe „Eingabeformat
eines Telegramms“).
Abbildung 3: Verschicken eines Liniennummer-Telegramms
Handelt es sich um ein IBIS-Telegramm, so muss am Schluss eine 2-Byte-Kennung
angehangen werden (carriage return + parity). Sie haben drei Möglichkeiten, um die
Kennung zu erzeugen. Entweder Sie berechnen die Kennung von Hand, was allerdings sehr
umständlich ist. Eine viel komfortablere Lösung ist die automatische Berechnung durch das
Programm. Hierbei können Sie entweder den Schalter hinter der Eingabezeile aktivieren
(Leertaste drücken), oder hinter ihr Telegramm manuell <CR><P> zusätzlich eingeben (in
diesem Falle darf der Schalter nicht aktiviert sein!).
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Abbildung 4: Verschicken eines beliebigen Telegramms
Mit <Senden> schicken Sie das Telegramm ab. Bitte beachten Sie, daß das eingegebene
Telegramm beim Verlassen des AID nicht gespeichert wird. Werden bestimmte Telegramme
häufiger gebraucht, sollten sie auf Funktionstasten gelegt werden (siehe
Funktionstastenbelegung).
3.4.3 Konfig
In dem Menü Konfig sind alle Funktionen untergebracht, die mit der Hardwareeinstellung,
Telegrammkonfiguration und Master-/Slave-Einstellung zu tun haben.
[Link] Funktionstastenbelegung
Ein Leistungsmerkmal des AID ist, verschiedene Konfigurationsdateien ([Link]) anlegen
zu können. Dies bedeutet, dass immer die Datei verwendet wird, die sich im Verzeichnis
befindet, aus dem der AID gestartet wird. Damit ist es möglich, unterschiedliche
Telegrammfestlegungen in getrennten Verzeichnissen zu speichern. Dies ist z.B. sinnvoll,
wenn ein Kunde verschiedene Steuergeräte im Einsatz hat, welche wiederum
unterschiedliche Telegrammkombinationen aussenden.
Im AID können insgesamt 30 Telegramme benutzerdefiniert eingegeben werden. Zum
Abrufen der Telegramme stehen dem Benutzer die Tasten F1-F10, Shift F1-F10 und CTRL
F1-F10 zur Verfügung.
In Abbildung 5 ist das Eingabefenster der Telegrammkonfiguration abgebildet. Um ein
Telegramm einzugeben, klicken Sie auf die entsprechende Zeile oder wechseln Sie mit
<TAB> in das gewünschte Feld. Geben Sie nun die Daten des Telegramms ein. Beachten
Sie bitte, dass jedes IBIS-Telegramm einen Abschluss und eine Prüfsumme verlangt. Sie
können sich die Prüfsumme automatisch berechnen lassen und geben am Schluss einfach
<CR><P> ein. Noch einfacher ist es, diese Eingabe wegzulassen und die „Check-Box“ am
Ende der Zeile zu aktivieren (Leertaste zum Aktivieren drücken).
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Beim Verlassen des AID werden die eingegebenen Telegramme automatisch gespeichert
und stehen beim nächsten Aufruf erneut zur Verfügung. Zur Telegrammkonfiguration, siehe
auch Punkt 5, „Eingabeformat eines Telegramms“.
Abbildung 5: Eingabefenster Telegrammkonfiguration
[Link] Statusantworten
Dieses Fenster ist interessant, wenn das System im Slave-Modus arbeitet. In diesem Falle
verhält sich der PC, und damit auch das Programm AID, wie ein am IBIS-Bus
angeschlossener Slave-Teilnehmer. Sie haben nun die Möglichkeit, über die „Check-Boxen“
einzelne Adressen zu aktivieren. Aktivieren Sie z.B. Entwerteradresse 4, so würde der AID
bei einer Entwerter-Statusanfrage (g4) des Steuergerätes antworten.
[Link] IBIS-Steuergerät
Mit dieser Funktion wird es Ihnen ermöglicht, ein Steuergerät mittels PC an einem IBIS-Bus
zu simulieren. Um die Funktionen zu nutzen, muss sich der AID im „Master-Modus“
befinden. Links oben lässt sich die Simulation ein- bzw. ausschalten. Die gleiche Funktion
kann auch über <ALT>-F7 bzw. <ALT>-F8 ausgelöst werden. Ob momentan die Simulation
aktiv ist, erkennen Sie in der obersten Zeile der Programmoberfläche(SIM_AN oder
SIM_AUS).
Es lassen sich insgesamt 12 Telegramme zur automatischen Steuergerätesimulation
eingeben. Die Eingabe ist analog zur Eingabe der Funktionstastenbelegung. Rechts oben
lassen sich zwei Parameter einstellen. Der erste ist der Zeitabstand, zwischen dem die
Telegramme wiederholt werden (standardmäßig alle 10 Sekunden). Der zweite bestimmt die
Zeit, die beim Versenden zwischen den einzelnen Telegrammen eingehalten werden soll.
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[Link] Hardware
Hier handelt es sich um das selbe Fenster, welches beim Starten des AID angezeigt wird.
Mit diesem Menü können Sie während des Betriebes die Hardware-Konfiguration ändern.
[Link] Allgemein
Hier werden allgemeine Parameter eingestellt, die das Programm betreffen (siehe
Abbildung 6). Im Feld Bildschirmmodus bestimmen Sie, ob Sie Schwarz-/Weiß-, Farb-
oder Monochrom-Darstellung verwenden möchten. Die Monochrom-Einstellung eignet sich
besonders bei Einsatz eines Laptops.
Falls Sie mehr Informationen gleichzeitig darstellen möchten, können Sie bei Punkt
Bildschirmzeile auf 43/50-Zeilendarstellung umschalten.
Die Einstellungen auf der rechten Seite beziehen sich auf die Protokollierfunktion des AID.
Alle verschickten bzw. empfangenen Telegramme können in einer Protokolldatei
aufgezeichnet werden. Sie können das Aufzeichnen von Telegrammen mit <ALT>-F9
aktivieren und mit <ALT>-F10 deaktivieren.
Ist die Aufzeichnung aktiv, so werden alle auftretenden Aufruf-Telegramme in der Log-Datei
abgelegt und mit dem unter „Master-Bezeichnung“ eingegebenen Text gekennzeichnet. Das
selbe geschieht mit allen Antworttelegrammen.
Der Parameter Zykluszeit ist nur für Spezialanwendungen interessant, er regelt die Zeit
zwischen der Abfrage bestimmter Schnittstellensignale. Dazu muss ein Spezialadapter von
LLE angeschlossen werden.
Bei Größe können Sie die maximale Größe einer Protokolldatei angeben. Wenn Sie unter
Punkt Anzahl Dateien mehr als 1 angeben, erzeugt der AID weitere Dateien (mit der
eingestellten Maximalgröße), falls die aktuelle Protokolldatei nicht mehr aufnahmefähig ist
(Endung PXX).
Beispiel: Als Größe ist 100000 eingetragen, als Anzahl der Dateien 2. Überschreitet der AID
beim Aufzeichnen die Maximalgröße von 100Kbyte, so wird automatisch eine zweite Datei
angelegt (Endung P02). Ist auch diese voll, wird die erste überschrieben.
Unter Name Prot-File kann ein individueller Name für die Log-Datei festgelegt werden
(Standard PROT). Die erzeugte Endung heißt PXX
Falls die Check-Box Zeit/Datum aktiviert ist, wird bei jeder Telegrammaufzeichnung
zusätzlich Datum und Uhrzeit aufgezeichnet. Ist die Funktion Schnittstellensignale aktiv, so
werden bestimmte Schnittstellensignale mit in die Protokolldatei aufgezeichnet. Das
Abfragen der Signale ist jedoch nur mit Hilfe eines Spezialadapters möglich.
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Abbildung 6: Allgemeine Einstellungen
4. Eingabeformat eines Telegramms
An einigen Stellen im Programm befinden sich Eingabezeilen, in denen Sie das zu sendende
Telgramm eingeben müssen. In der Regel gilt folgendes Fomat: Darstellbare Zeichen
werden so gesendet wie eingegeben. Besondere (im Normalfall nicht darstellbare) Zeichen
müssen als Hexadezimalwert eingegeben werden.
Beispiel: Wert 12dezimal wird eingegeben als <0C>
Einige häufig vorkommende Zeichen sind schon vordefiniert worden:
<CR> - carriage return (üblicherweise Telegrammabschluss)
<P> - Paritybyte (Prüfsumme) für das Telegramm
<!P> - Falsches Paritybyte für das Telegramm (zum Austesten)
Im Normalfall ergibt sich hieraus der folgende Telegrammaufbau:
„z123<CR><P>“ Datensatz 003, Zieltelegramm
„a1<CR><!P>“ Statusanfrage an Adresse 1, falsche Parity
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5. Kurzübersicht Tastaturkommandos
Taste(n) Funktion
F1-F10 Benutzerdefinierte Telegramme
Shift-F1 bis Shift-F10 Benutzerdefinierte Telegramme
Strg-F1 bis Strg-F10 Benutzerdefinierte Telegramme
ALT-1 Aufruffenster aktiv
ALT-2 Antwortfenster aktiv
ALT-F1 Hilfefenster
ALT-F5 Fenster groß-/klein
ALT-F6 Fenstergröße verändern
ALT-F7 Steuergerätesimulation aktivieren
ALT-F8 Steuergerätesimulation deaktivieren
ALT-F9 Mitprotokollieren aktivieren
ALT-F10 Mitprotokollieren deaktivieren
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Index
A M
[Link] ................................................................4 Master-Simulation..................................................3
Allgemeine Parameter .........................................10 Maus......................................................................5
Anzahl Dateien ....................................................10 Mitprotokollieren ....................................................3
B N
Bildschirmmodus .................................................10 Name Prot-File ....................................................10
C P
carriage return .....................................................11 Paritybyte ............................................................11
Protokollmodus......................................................6
D
S
Dateigröße...........................................................10
Datensätze ............................................................7 Schnittstellenparameter.........................................6
Schnittstellensignale............................................10
Serielle Schnittstelle ..............................................6
E Slave-Simulation....................................................3
Eingabeformat eines Telegrammes .....................11 Spezialadpater.....................................................10
Starten des Programmes.......................................5
Statusantworten.....................................................9
F Steuergerätesimulation..........................................9
Funktionstastenbelegung.......................................8
T
H Tastaturkommandos............................................12
Hardware & Betriebsart .........................................6 Telegramme ..........................................................3
Hardware-Adapter .................................................5
Hardware-Konfiguration ändern...........................10 V
Hauptmenü ............................................................7
V24-/IBIS-Wandler.................................................3
Versenden eines beliebigen Telegramms..............7
I
IBIS-Ohr ................................................................3 W
IBIS-Wagenbus .....................................................3
Wagenbus-Testgerät II ......................................3, 5
K
Z
Konfig ....................................................................8
Zeit/Datum...........................................................10
Zykluszeit ............................................................10
L
Log-Datei .............................................................10
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