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Auswärtiges Amt
1. Allgemeine Informationen
2. Antragstellung
Allgemeine Informationen
Wenn Sie einen Führerschein der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE für den
Güterkraftverkehr und/oder Personenverkehr besitzen, können Sie ggf. als
Berufskraftfahrer in Deutschland arbeiten.
Ausländern, die über eine abgeschlossene deutsche oder anerkannte
ausländische qualifizierte Berufsausbildung als Berufskraftfahrer verfügen, kann
ein Visum zur Beschäftigung als Fachkraft mit Berufsausbildung nach § 18a AufenthG
erteilt werden. Es gelten die üblichen Erteilungsvoraussetzungen für Fachkräfte.
Für Berufskraftfahrer, die selbständig oder für ein ausländisches Unternehmen
während Kurzaufenthalten im Schengenbereich Fahrzeuge führen möchten, ist ein
Schengen-Visum ausreichend.
Berufskraftfahrern, die nicht über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen, kann unter
den Voraussetzungen des § 19c Abs. 1 AufenthG i.V.m. § 24a BeschV mit Zustimmung der
Bundesagentur für Arbeit ebenfalls ein Visum erteilt werden.
Für die Antragstellung sind die folgenden Unterlagen vorzulegen:
Antragstellung
Bitte lesen Sie vor Antragstellung ebenso die „Allgemeinen Hinweise zum
Visumverfahren und den Unterlagen bei nationalen Visa“. Alle Unterlagen sind mit
deutschsprachiger Übersetzung, alle Originale und Übersetzungen mit jeweils einer Kopie
vorzulegen.
Für die Visabeantragung sind erforderlich:
vorzulegen mit einer Kopie der Personaldatenseite, vorhandener Visa, Stempel oder
Eintragungen
noch mindestens 3 Monate nach Ende der geplanten Reise gültig
innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt
mindestens zwei komplett leere Seiten
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Bei anderer als kirgisischer Staatsangehörigkeit ist auch die kirgisische
Aufenthaltserlaubnis bzw. ein Nachweis des gewöhnlichen Aufenthaltes in Kirgisistan (z.B.
Registrierung) für die letzten 6 Monate vorzulegen.
Ein in deutscher oder englischer Sprache vollständig ausgefülltes Antragsformular.
2 aktuelle, biometriefähige und farbige Lichtbilder
Unterschriebene Belehrung zu den Rechtsfolgen falscher oder unvollständiger Angaben im
Visumverfahren nach § 54 Abs. 2 Nr. 8 i.V.m. § 53 AufenthG, § 53 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1
Nr. 2 BZRG.
Den Vordruck können Sie hier herunterladen.
Sofern Familienangehörige in Deutschland leben
Kopien des Passes/Personalausweises
ggf. Kopien des Aufenthaltstitel
Meldebescheinigung (nicht älter als sechs Monate)
Zusätzlich für Personen mit EU- oder EWR-Führerschein und mit EU- oder EWR-
Grundqualifikation
EU- oder EWR-Führerschein der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE im
Original mit einer (1) Kopie
im Original mit einer (1) Kopie
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Erklärung
zum Beschäftigungsverhältnis“.
Falls vorliegend, zusätzlich Vorabzustimmung (VAZ) der zuständigen
Ausländerbehörde oder der Bundesagentur für Arbeit (Kopie/Ausdruck ist
ausreichend)
Zusatzblatt C zur Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Zusatzblatt
C“
In dieser Erklärung bestätigt Ihr Arbeitgeber, welchen Führerschein Sie haben, über
welche Grundqualifikation Sie verfügen und wie der weitere Weg bis zu Ihrem Einsatz
im gewerblichen Güterverkehr aussehen wird.
Zusätzlich für Personen mit EU-oder EWR-Grundqualifikation, aber ohne EU-oder
EWR-Führerschein
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Ausländischer Führerschein als Berufskraftfahrer
Ausländischer Führerschein als Berufskraftfahrer
im Original mit einer (1) Kopie
im Original mit einer (1) Kopie
zusätzlich Nachweis des legalen Aufenthalts in dem entsprechenden EU-Staat zum
Zeitpunkt der Grundqualifikation (z.B. Aufenthaltstitel, Sozialversicherungsanmeldung)
Verpflichtung des Arbeitgebers, dass die Umschreibung des Führerscheins innerhalb
von sechs Monaten nach Wohnsitznahme in Deutschland durchgeführt wird
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Erklärung
zum Beschäftigungsverhältnis“.
Falls vorliegend, zusätzlich Vorabzustimmung (VAZ) der zuständigen
Ausländerbehörde oder der Bundesagentur für Arbeit (Kopie/Ausdruck ist
ausreichend)
Zusatzblatt C zur Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Zusatzblatt
C“
In dieser Erklärung bestätigt Ihr Arbeitgeber, welchen Führerschein Sie haben, über
welche Grundqualifikation Sie verfügen und wie der weitere Weg bis zu Ihrem Einsatz
im gewerblichen Güterverkehr aussehen wird.
Zusätzlich für Personen ohne EU- oder EWR-Führerschein und ohne EU- oder EWR-
Grundqualifikation
Ausländischer Führerschein als Berufskraftfahrer
Ausländischer Führerschein als Berufskraftfahrer
im Original mit einer (1) Kopie
Nachweis über anstehende Qualifikationsmaßnahmen
Angaben zu den geplanten Maßnahmen zum Erwerb der Fahrerlaubnis und der nach
§ 24a Abs.1 BeschV erforderlichen Qualifikationen, z. B. Anmeldebestätigung für
einen Kurs oder Ausbildungsvertrag mit einer Fahrschule in Deutschland.
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Verpflichtung des Arbeitgebers (idealerweise als Teil des Arbeitsvertrags), dass die
Teilnahme an den Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht und die Umschreibung des
Führerscheins durchgeführt wird
Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis für Beschäftigung während
Qualifizierung
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Erklärung
zum Beschäftigungsverhältnis“.
Mit Angaben zur Zwischenbeschäftigung während der Qualifizierungsmaßnahme, bis
die deutsche Fahrerlaubnis vorliegt (z.B. Beifahrer, Lagerhelfer)
Falls vorliegend, zusätzlich Vorabzustimmung (VAZ) der zuständigen
Ausländerbehörde oder der Bundesagentur für Arbeit (Kopie/Ausdruck ist
ausreichend)
Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis für die künftige Beschäftigung
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Erklärung
zum Beschäftigungsverhältnis“.
Mit Angaben zu der Beschäftigung nach Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme
bzw. Erhalt der deutschen Fahrerlaubnis
Zusatzblatt C zur Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis
Vom Arbeitgeber vollständig ausgefüllter und unterschriebener Vordruck: „Zusatzblatt
C“
In dieser Erklärung bestätigt Ihr Arbeitgeber, welchen Führerschein Sie haben, über
welche Grundqualifikation Sie verfügen und wie der weitere Weg bis zu Ihrem Einsatz
im gewerblichen Güterverkehr aussehen wird.
zudem
Nachweis einer angemessenen Altersversorgung gem. § 1 Abs.2 BeschV: Nur
erforderlich, wenn Sie erstmals einen Aufenthaltstitel nach § 19c Abs.1 AufenthG
i.V.m. § 24a BeschV beantragen und Ihr Bruttogehalt nicht mindestens 55% der
jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung beträgt
(2025: 4.427,50 Euro monatlich / 53.130,00 Euro im Jahr).
Sie können verschiedene Arten von Vermögenswerten als Nachweis für zusätzliche
Altersvorsorge einreichen. Dazu gehören gesetzliche, staatlich regulierte
Rentenversicherungen, bereits erworbene Ansprüche aus privaten Renten- oder
Lebensversicherungen, Immobilien und sonstiges Vermögen.
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Ausgedruckte und unterschriebene Belehrung nach § 18 Abs. 2 Nr. 4a AufenthG zum
Vorliegen eines konkreten Arbeitsplatzangebots
Belehrung in englischer Sprache:
[Link]
Erklärung zum beschleunigten Fachkräfteverfahren
Ausgedruckte und unterschriebene Erklärung zur Durchführung eines beschleunigten
Fachkräfteverfahrens gem. § 81a AufenthG
Erklärung in englischer Sprache:
[Link]
sowie
Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz entweder über eine
Bestätigung eines deutschen Anbieters oder durch eine Reisekrankenversicherung.
und
Die Bearbeitungsgebühr beträgt derzeit 75,00 Euro.
Die Gebühr ist bei der Beantragung des Visums in bar in der kirgisischen
Nationalwährung Som oder mit Kredit- oder Debitkarte zu zahlen.
Wieviel die Gebühr nach dem aktuellen Kurs beträgt, können Sie bei der Visastelle
erfragen; Zahlungen in Euro oder anderen Währungen werden nicht angenommen.
Bei Antragstellern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist gem. § 50
Abs. 1 S. 1 AufenthV i.V.m. §80 Abs. 3 AufenthG der halbe Gebührensatz, also 37,50
EUR, zu erheben.
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