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Das Interview

Das Dokument beschreibt die Kunst des Interviews im Hörfunk, einschließlich der Definition, verschiedenen Formen und Typen von Interviews sowie deren Stärken und Schwächen. Es betont die Bedeutung der richtigen Fragestellung und der Vorbereitung, um innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens prägnante Informationen zu erhalten. Zudem werden spezifische Interviewarten wie Recherche-, Statement- und Meinungsinterviews erläutert, um die unterschiedlichen Ziele und Ansätze im journalistischen Kontext zu verdeutlichen.

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Das Interview

Das Dokument beschreibt die Kunst des Interviews im Hörfunk, einschließlich der Definition, verschiedenen Formen und Typen von Interviews sowie deren Stärken und Schwächen. Es betont die Bedeutung der richtigen Fragestellung und der Vorbereitung, um innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens prägnante Informationen zu erhalten. Zudem werden spezifische Interviewarten wie Recherche-, Statement- und Meinungsinterviews erläutert, um die unterschiedlichen Ziele und Ansätze im journalistischen Kontext zu verdeutlichen.

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DW–AKADEMIE

Fortbildungszentrum Hörfunk

Das Interview
Peter Hüllen

1. Einführung

Wir alle sprechen im täglichen Leben mit anderen Personen – z.B. um Neuigkeiten
auszutauschen oder um etwas Bestimmtes zu erfahren. Auch wenn wir es uns
bislang vielleicht noch nicht klar gemacht haben: wir führen Interviews. „Wie geht es
Ihnen?“ „Ah, heute nicht so gut.“ „Warum, was ist los?“ „Ich wollte Urlaub machen,
aber nun geht es nicht.“ „Und warum nicht?“ „Meine Frau ist krank geworden.“ „Was
fehlt ihr denn?“ usw. Dieses „Frage-und-Antwort-Spiel“ ist nichts Außergewöhnliches
und bereitet uns im Alltagsleben keine Schwierigkeiten. Warum also sollte es im
journalistischen Berufsleben anders sein? Fragen stellen ist nicht schwer und wer
fragt bekommt auch eine Antwort. Das stimmt nur bedingt. Wenn man alle Zeit der
Welt zur Verfügung hat, wird man irgendwann auch all das erfahren, was man wissen
möchte. Beim Hörfunk ist das jedoch meist anders. Hier ist normalerweise ein
bestimmter Zeitrahmen vorgegeben, der nicht überschritten werden darf. Und
deshalb gilt: Nur wer die richtigen Fragen stellt kann damit rechnen, innerhalb dieses
Zeitrahmens befriedigende Antworten zu erhalten. Personen richtig zu interviewen ist
eine Kunst, die beherrscht werden kann, wenn gewisse Grundregeln befolgt werden.

2. Definition

Das Interview ist ein zielgerichteter Wechsel von Fragen und Antworten zur
Beschaffung von Informationen. Es dient dazu, innerhalb kürzester Zeit umfassende
und klare Auskünfte von der Person zu erhalten, die befragt wird. Das Interview ist
einerseits eine eigenständige journalistische Darstellungsform. Andererseits können
die erhaltenen Informationen aber auch in Nachrichten, Berichte oder Kommentare
einfließen. Für alle Interviews gilt: Der Befragte ist die Hauptperson. Seine Aussagen
sind der wichtigste Bestandteil des Interviews. Der Interviewer agiert stellvertretend
für den Hörer. Seine Fragen sind kurz und präzise und stets ausschließlich auf das
Interviewziel gerichtet. Der Interviewer bleibt unparteiisch und unterdrückt
möglicherweise aufkommende Emotionen, seine Meinung darf nicht erkennbar sein.
Länge: je nach Sendeplatz 3 Min. bis 20 Min.

3. Wann und warum setzt man diese Stilform ein?


Stärken und Schwächen des Formats

Verschiedene Formen des Interviews


Je nachdem, welchen Zweck Sie mit einem Interview verfolgen, können Sie
unterschiedliche Interviewformen anwenden.

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3.1. Recherche-Interview
Diese Art von Interview wird gewählt, wenn Sie Informationen beschaffen bzw.
überprüfen wollen.
Beispiel:
Der internationale Pharmakonzern XYZ will in dem Armenviertel ABC eine neue
Fabrik bauen. Dafür müssen Menschen aus diesem Viertel „umgesiedelt“ werden.
Der Konzern hat mit der Regierung des Landes bereits einen Vertrag ausgehandelt,
der heute von den Verantwortlichen unterzeichnet wird. Anschließend finden ein
Empfang und eine Pressekonferenz statt. Gleichzeitig demonstrieren Gegner des
Projekts auf den Straßen der Stadt.
Sie haben gehört, dass der Konzern XYZ angeblich für Umweltschutzmaßnahmen
etwa eine Million US-Dollar investieren will. Welche Maßnahmen das im Einzelnen
sind, wissen Sie jedoch nicht. Sie führen mit einem leitenden Vertreter von XYZ ein
Recherche-Interview, um sich
a. die Höhe der Investitionen für Umweltschutzmaßnahmen bestätigen zu lassen
und
b. neue Informationen über die Art der Maßnahmen zu bekommen.

3.2. Statement-Interview
Diese Art von Interview soll eine prägnante Einzelaussage liefern, die dann als
O-Ton in andere journalistische Darstellungsformen einfließt (z.B. Berichte oder
Reportagen).
Beispiel:
Sie schreiben einen Bericht über die Tatsache, dass wegen des Baus der neuen
Pharmafabrik Häuser abgerissen und Menschen umgesiedelt werden sollen. Ihnen
fehlen aber noch aussagekräftige O-Töne, die Sie in den Bericht einbauen möchten.
Sie führen Interviews mit einem Vertreter des Konzerns XYZ und dem Sprecher der
Initiative gegen die Umsiedlung. Aus diesen Gesprächen schneiden Sie markante
Statements heraus und verwenden sie als O-Ton.
Vertreter von XYZ: „Alle Menschen, die umgesiedelt werden, können sich darauf
verlassen, dass sie neue, bezahlbare Wohnungen bekommen.“
Vertreter Initiative: „Wir glauben dem Konzern kein Wort. XYZ hat bereits in der
Vergangenheit gegebene Zusagen nicht eingehalten.“

3.3. Geformtes oder gestaltetes Interview


Dieses Gespräch wird als Interview gesendet. Dabei ist nicht nur der Zusammenhang
wichtig, sondern auch was und wie etwas gesagt wird.
Beispiel:
Sie führen ein Interview mit dem für den Stadtteil ABC zuständigen Bürgermeister.
Thema: Die Umsiedlung der Bewohner von ABC.
Frage: „Herr Bürgermeister, was sagen Sie zu der Behauptung, nicht alle von der
Umsiedlung betroffenen Menschen würden neue Wohnungen erhalten?“
Antwort: „Das ist absolut unsinnig. Der Konzern XYZ hat seine Zusage gegeben und
ich bin sicher, dass er sich daran auch halten wird.“
Frage: „Die Initiative gegen die Umsiedlung ist aber ganz anderer Ansicht.
Antwort: „Diese Herren wollen doch nur Unfrieden stiften (Bürgermeister erregt).
Denen ist jedes Mittel recht, um die Bevölkerung aufzuhetzen.“ usw.

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Der Hörer erhält nicht nur Informationen über die Ansichten des Bürgermeisters,
(was wird gesagt) sondern auch darüber, dass er offenbar kein gutes Verhältnis zu
der Initiative hat und ihn deren Behauptungen wütend machen (wie wird es gesagt).
Hat die Initiative vielleicht doch Recht? Hier sollte weiter nachgefragt und
nachgebohrt werden.

Verschiedene Interviewtypen
Neben den verschiedenen Interviewformen gibt es verschiedene Interviewtypen.
Auch hierbei hängt es wieder davon ab, welches Ziel Sie mit dem Gespräch
verfolgen.

1. Sachinterview
Durch diesen Interviewtyp erhalten Sie Informationen zum Sachverhalt eines
Themas. Fakten stehen im Vordergrund. Die Person spielt keine Rolle, solange sie
über die notwendige Sachkompetenz verfügt. Der Interviewpartner kann ein Experte
oder ein Beteiligter sein.
Beispiel:
Der Hörer soll erfahren, was in dem Vertrag steht, den der Pharmakonzern XYZ und
die Stadt ausgehandelt haben. Interviewpartner könnte ein Vertreter von XYZ sein,
aber auch ein Beamter der Stadtverwaltung oder der Bürgermeister.
Frage: „Welche Umweltschutzauflagen sind in dem Vertrag festgelegt?“
Antwort: „Für Schadstoffe, die in die Luft gelangen, wurden vom Umweltministerium
Höchstwerte festgesetzt, die nicht überschritten werden dürfen. Gleiches gilt für
Abwässer, die in das allgemeine Abwassernetz fließen.“
Frage: „Wie wird sichergestellt, dass diese Werte eingehalten werden?“
Antwort: „Auch das steht in dem Vertrag. Alle sechs Monate werden von einem
unabhängigen Institut Messungen vorgenommen. Die Ergebnisse werden
veröffentlicht, damit auch die Bevölkerung informiert ist.“ usw..

2. Meinungsinterview
Ziel dieses Interviewtyps ist es, stellvertretend für den Hörer den Standpunkt oder die
Meinung des Befragten zu einem bestimmten Sachverhalt, einem Ereignis oder einer
Entwicklung zu herauszufinden.
Beispiel:
Der Vertrag zwischen dem Pharmakonzern XYZ und der Stadt über den Bau einer
neuen Fabrik in ABC ist ausgehandelt. Jetzt aber gibt es Schwierigkeiten. Die
Bewohner von ABC demonstrieren, weil ihre Häuser abgerissen und sie umgesiedelt
werden sollen. Die Initiative gegen die Umsiedlung will vor Gericht gehen,
Umweltschützer protestieren gegen mögliche Umweltbelastungen. Wird der Konzern
XYZ dennoch am dem Projekt festhalten? Hierzu befragen Sie den
Vorstandsvorsitzenden des Konzerns.
Frage: „Herr..., wie stehen Sie zu den von mehreren Seiten erhobenen Forderungen,
angesichts der sich abzeichnenden Schwierigkeiten auf den Bau der neuen Fabrik zu
verzichten?“
Antwort: „Ein solcher Verzicht kommt für uns gar nicht in Frage. Meiner Meinung
nach entbehren diese Forderungen jeglicher Grundlage. Die gegenwärtige Situation
ist in erster Linie entstanden, weil die Vertreter der Stadt der Bevölkerung nicht

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deutlich genug gesagt haben, welche Vorteile der Bau der neuen Fabrik für sie
bringt: z.B. Arbeitsplätze, neue Wohnungen, ein besseres soziales Umfeld.“
Frage: „Wie beurteilen Sie Ihre Chancen, falls die ganze Sache vor Gericht geht?“
Antwort: „Einem eventuellen Prozess sehe ich sehr gelassen entgegen. Unser
Konzern hat sich bereits vor Ausarbeitung des Vertrags rechtlich abgesichert usw.

3. Interview zur Person (Portrait)


Hier steht die zu interviewende Person im Vordergrund. Sachverhalte sind
zweitrangig. Bei den Fragen geht es in erster Linie um die Persönlichkeit, den
beruflichen Werdegang, Erlebnisse und Erfahrungen des Interviewpartners, um seine
Pläne und Wünsche.
Beispiel:
Der Vorsitzende der Initiative gegen die Umsiedlung ist im Laufe der Zeit zur
„Galionsfigur“ der Protestbewegung geworden. Über seine Aktivitäten wissen die
Hörer inzwischen sehr viel – über seine Person jedoch kaum etwas. Das wollen Sie
ändern und führen ein Interview mit ihm.
Frage: „Herr..., Für die Bewohner von ABC sind Sie praktisch zur Speerspitze des
Widerstandes gegen die Umsiedlung geworden. Wie kam es dazu, dass Sie sich für
diese Sache derart engagiert haben?“
Antwort: „Es geht hier ja um Ungerechtigkeit und schon als Kind war Ungerechtigkeit
für mich und meine Brüder das Schlimmste überhaupt. Das haben wir von unseren
Eltern gelernt.“
Frage: „Wie haben Sie sich denn als Kind gegen Ungerechtigkeit gewehrt?“
Antwort: „Nun, wenn beispielsweise ein Lehrer einen meiner Mitschüler grundlos
bestraft hat, bin ich aufgestanden und habe für den anderen Partei ergriffen....usw.

Eine hundertprozentige Trennung der einzelnen Interviewtypen ist in der Praxis nicht
immer möglich und manchmal auch nicht unbedingt wünschenswert. Mischformen
sind also ohne weiteres denkbar. Dennoch: Normalerweise sollte nur eine Form als
Schwerpunkt gewählt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Interview
„zerfasert“, kein „roter Faden“ mehr erkennbar ist und der Hörer verwirrt wird.

Stärken und Schwächen eines Interviews

Stärken Schwächen

• Authentisch, glaubwürdig • Gefahr, den Hörer zu verwirren


wenn nicht strikt auf logischen
Ablauf geachtet wird
• Zusätzliche Informationen und • Gibt immer nur eine Meinung
Meinungen aus erster Hand wieder
• Regt die Phantasie des Hörers an • Experten neigen zu
unverständlicher Expertensprache.
Hier muss der Journalist eingreifen
und die Experten bitten, den
Sachverhalt noch einmal in
einfachen Worten zu wiederholen.

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• enthält spontane, nicht planbare


Elemente, die für den Hörer
überraschend und attraktiv sind
• Macht das Programm lebendig

4. Wie wird’s gemacht?

4.1 Planung des Interviews


Der Interviewer muss sich zunächst über das Ziel des Interviews im Klaren sein. Er
sollte möglichst nur ein Thema in den Mittelpunkt stellen. Randthemen können
lediglich gestreift werden. Kommen in einem Interview zu viele Themen vor, leidet die
Verständlichkeit. Zudem kann dann meist keines der Themen ausführlich genug
behandelt werden. Außerdem muss sich der Interviewer die Fragen stellen: Was will
der Hörer wissen? Welche Informationen sind für ihn wichtig?
Wie bei allen anderen Sendeformen geht es auch beim Interview nicht ohne genaue
Kenntnis des Themas. Es kann peinlich werden, wenn der Gesprächspartner den
Interviewer korrigiert, bei Fragen auf sachliche Fehler hinweist oder unwidersprochen
falsche Behauptungen aufstellen kann.
Überlegen Sie sich eine Leitfrage. Sie soll durch das Interview als Ganzes
beantwortet werden.
Beispiel:
Leitfrage: Wie erfüllt der Konzern XYZ die im Vertrag festgelegten
Umweltschutzauflagen?
Am Ende des Interviews muss diese Leifrage beantwortet sein.
Um zu diesem Ziel zu gelangen sind die folgenden Schritte zu beachten.

4.2 Wahl des Gesprächspartners / Ort und Uhrzeit


Ein Interview steht und fällt mit der Wahl des richtigen Gesprächspartners. Ist er
sachkundig? Kann er Zusammenhänge für den Hörer verständlich darstellen? Oder
erzählt er abstrakt und kompliziert, wie das bei Wissenschaftlern und Experten oft der
Fall ist. Ist seine Ausdrucksweise lebhaft? All das müssen Sie berücksichtigen.
Schließlich soll das Interview für den Hörer interessant und verständlich sein.
Beispiel:
Nach Abwägung aller Möglichkeiten haben sich entschlossen, den Chefingenieur des
Pharmakonzerns XYZ zu der Leitfrage: Wie erfüllt der Konzern die im Vertrag
festgelegten Umweltschutzauflagen? zu interviewen.

Wird das Interview telefonisch geführt, dann haben Sie auf den Ort keinen Einfluss.
Die Uhrzeit richtet sich meist nach dem Terminkalender des Gesprächspartners oder
der Sendezeit Ihres Radioprogramms. Wenn Sie hingegen Ort und Zeit
mitbestimmen können, beachten Sie: Für ein Interview brauchen Sie Zeit. Wenn sich
einer der beiden Gesprächspartner gehetzt fühlt ist das Ergebnis selten befriedigend.
Auch der Ort des Interviews ist wichtig, um eventuelle Hemmungen beim

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Gesprächspartner abzubauen. Der Vorstandsvorsitzende des Konzers XYZ fühlt sich


wahrscheinlich in einer ihm bekannten Umgebung (z.B. in seiner Firma) am
wohlsten. Der Vorsitzende der Initiative gegen Umsiedlung wird die besten Antworten
geben, wenn er irgendwo im Stadtteil ABC interviewt wird. Diese Gegend assoziiert
er mit seiner Arbeit was ihm wiederum hilft, lebendig zu erzählen.

4.3 Vorgespräch
Ganz gleich ob ein Interview aufgezeichnet oder „live“ geführt wird: es sollte stets ein
Vorgespräch mit dem Partner stattfinden. Auf diese Weise kann das Thema
eingegrenzt bzw. genau festgelegt werden. Auch sollte hierbei der Zeitrahmen
abgesteckt und erklärt werden, wann und in welcher Länge das Interview später
gesendet wird. Die Interviewpartner lernen sich kennen und können sich aufeinander
einstellen. Der Journalist kann schon im Vorgespräch erkennen, ob der
Gesprächspartner weitschweifig oder kurz und knapp antwortet – und ist dann im
Interview auf dieses Gesprächsverhalten vorbereitet. Bei einem entspannten
Vorgespräch können zudem Ängste und Nervosität abgebaut werden.
Bei der inhaltlichen Vorbesprechung sollte nur das Thema, nicht jedoch die Fragen
im Einzelnen erörtert werden. Gehen Sie mit Ihrem Gesprächspartner zu sehr ins
Detail, wird dieser später während des Interviews unbewusst das Gefühl haben,
vieles schon einmal gesagt zu haben. Dann besteht die Gefahr, dass die Antworten
weniger spontan kommen und wichtige Informationen nicht mehr erwähnt werden.
Ausnahme: Bei extrem unsicheren und schwierigen Gesprächspartnern kann es
sinnvoll sein, detaillierter auf die bevorstehenden Fragen einzugehen. Ansonsten gilt:
So wenig Absprache wie möglich und nur so viel wie nötig.

4.4 Frageformen

Wer schlecht formulierte Fragen stellt kann nicht damit rechnen, zufriedenstellende
Antworten zu bekommen. Damit das Interview gelingt, sollten Sie die verschiedenen
Frageformen kennen und wissen, was Sie damit erreichen können.

4.4.1 Geschlossene Fragen


Ja/nein-Frage:
Bei dieser Frageform gibt es als Antwort nur ein „ja“, „nein“ oder „weiß ich nicht“. Das
führt meist dazu, dass Nachfragen notwendig werden, die Sie bei einer anderen
Formulierung hätten vermeiden können. Die Folge: Zeitverlust.
Beispiel:
nicht gut:
Frage: „Herr Bürgermeister, glauben Sie, dass der Konzern XYZ die geforderten
Umweltschutzauflagen erfüllen wird?
Antwort: „Ja.“
Frage: „Was veranlasst Sie zu dieser Meinung?“
Antwort: „In dem Vertrag mit XYZ sind die einzelnen Auflagen beschrieben.
Außerdem wurde genau festgelegt, welche Summen bezahlt werden müssen, wenn
die Vorschriften nicht eingehalten werden.

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besser:
Frage: „Herr Bürgermeister, welche Umweltschutzauflagen muss der Konzern XYZ
laut Vertrag erfüllen?“
Antwort: „In dem Vertrag steht, dass genau festgelegte Schadstoffwerte nicht
überschritten werden dürfen. Werden diese Werte nicht eingehalten muss XYZ
Schadenersatz zahlen.“

Die geschlossene Frage kann aber auch ganz bewusst gewählt werden, um den
Gesprächspartner zu einer kurzen, klaren Feststellung zu veranlassen. Es kommt
also darauf an, was Sie mit Ihrer Frage beabsichtigen.
Beispiel:
Frage: „Herr Bürgermeister, Ihnen wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem
Bau der neuen Pharmafabrik Bestechungsgelder angenommen zu haben. Entspricht
das der Wahrheit“?
Antwort: „Nein.“
Sie haben bewusst eine geschlossene Frage gewählt, weil Sie nur ein prägnantes
„ja“ oder „nein“ die Antwort hören wollten.

Informationsfrage:
Diese Frageform eignet sich, wenn Sie eine kurze Information erhalten wollen. Sie
bietet sich auch als Nachfrage oder zur Präzisierung eines Sachverhaltes an.
Beispiel:
Frage: Herr Bürgermeister, wie viele Menschen müssen Ihrer Ansicht nach aus ABC
umgesiedet werden?“
Antwort: „Nach unseren Berechnungen sind es etwa 2.000.“

4.4.2 Offene Fragen


Die Antworten auf offene Fragen sind länger. Der Interviewte hat Gelegenheit,
Entwicklungen, Sachverhalte und seine Meinung ausführlicher darzulegen.
Informationsfrage:
Beispiel:
Frage: “Welche Auswirkungen hat der Bau der neuen Fabrik auf die Bevölkerung von
ABC?“
Antwort Bürgermeister: „Wenn die Fabrik erst einmal gebaut ist werden neue
Arbeitsplätze entstehen. Davon profitieren natürlich auch viele Bewohner von ABC.
Zudem wird allen, die umgesiedelt werden, eine neue Wohnung zur Verfügung
gestellt – und zwar zu bezahlbarer Miete. Und ich bin sicher, dass der gesamte
Stadtteil ein anderes, positiveres Gesicht bekommt.“

Frage nach den Gründen (Gründefrage):


Diese Frage zwingt den Interviewpartner dazu, über Hintergründe nachzudenken und
diese zu erläutern. Sie liefert zudem Anknüpfungspunkte für weitere Fragen.
Beispiel:
Frage: „Warum musste die Fabrik unbedingt in ABC gebaut werden?“
Antwort Bürgermeister: „Der Standort ABC erschien uns am günstigsten weil......(es
folgen diverse Gründe, die zu der Entscheidung geführt haben)

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4.4.3 Spezielle Frageformen

Feststellung plus Frage (Balkonfrage):


Der Interviewer trifft eine Feststellung und schließt eine Frage an.
Beispiel:
Frage: „Die meisten Menschen in ABC sind gegen eine Umsiedlung. Warum haben
Sie nie in Betracht gezogen, die Fabrik an einem anderen Standort zu bauen?“
Diese Frageform sollten Sie nur wählen, wenn Sie sicher sind, dass Ihre Behauptung
stimmt. Ist dies nicht der Fall, wird der Interviewte die Richtigkeit bestreiten, oder gar
eine Gegenfrage stellen. Es besteht die Gefahr, dass sich das Interview zu einem
Streitgespräch entwickelt. Das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

Antwort (könnte so lauten, falls die Grundbehauptung nicht stimmt): „Woher wollen
Sie wissen, dass die meisten Menschen gegen eine Umsiedlung sind? Unsere
Befragungen kommen zu einem ganz anderen Ergebnis. Ich glaube eher, dass hier
nur eine Minderheit Stimmung gegen mich und meine Kollegen im Rathaus machen
will.“ usw. ...

Suggestivfrage:
Mit dieser Frageform können Sie das Interview dynamischer machen und den
Gesprächspartner zwingen, eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Sie kann dem
Interviewten auch die Möglichkeit geben, seine Position besser darzustellen.
Beispiel:
Frage: “Indem Sie so vehement für die Umsiedlung eintreten nehmen Sie also
bewusst in Kauf, dass viele Menschen ihre alte Heimat verlieren – sozusagen
entwurzelt werden?“
Antwort (Bürgermeister): „Nein, das tue ich natürlich nicht. Mir liegt das Wohl meiner
Mitbürger sehr am Herzen. Deshalb werden die neuen Wohnungen auch ganz in der
Nähe gebaut. Die alten Hausgemeinschaften können so weiterbestehen..........“

Aber Vorsicht: eine Suggestivfrage könnte vom Interviewten als Provokation


aufgefasst werden und die Gesprächsatmosphäre verschlechtern. Wenn Sie Pech
haben, verweigert der Interviewte eine Antwort z.B. „Dazu sage ich nichts.“ Oder
stellt eine Gegenfrage: „Was hätte ich denn sonst machen sollen, damit es mit
unserer Stadt wieder wirtschaftlich aufwärts geht?“ Wenn dies geschieht wird der
Interviewfluss unterbrochen. Der Fragesteller erscheint für den Hörer in einem
schlechten Licht.

Interpretierende Nachfrage:
Wenn der Interviewte umständlich oder unklar antwortet, können dessen Aussagen
durch eine interpretierende Nachfrage für den Hörer verständlicher und
anschaulicher gemacht werden.
Beispiel:
Frage: „Sie meinen also, dass für den Bau der neuen Fabrik kein Standort so gut
geeignet ist wie der Stadtteil ABC ?“
Antwort (Bürgermeister): „Ja, genau das meine ich.“
Mit dieser präzisen Antwort werden mögliche Unklarheiten beseitigt, die eventuell im

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Laufe des Interviews entstanden sind

Indirekte Frage (eine dritte Partei wird ins Spiel gebracht):


Hierbei schreiben Sie eine Ansicht, die der des Interviewten entgegensteht, einer
dritten Partei oder Person zu. Diese Frageform verhindert bei kontroversen Themen
eine Verschlechterung der Gesprächsatmosphäre und baut Spannungen ab.
Beispiel:
Frage: “Die Umweltschutzverbände sind aber der Meinung, dass die neue Fabrik
eine erhebliche Belastung der Luft mit Schadstoffen verursachen wird?“
Antwort: (Bürgermeister): „Das sind Behauptungen, die durch nichts bewiesen sind.
Ich kann jederzeit Berechnungen vorlegen, die beweisen, dass keine Gefahr
besteht.“

Anordnung der Fragen

Unter Punkt 4.1 (Planung des Interviews) wurde bereits erwähnt, dass Sie sich eine
Leitfrage überlegen müssen, die durch das Interview als Ganzes beantwortet
werden soll. Um zu dieser Antwort zu gelangen, sollten Sie mit einer eher
allgemeinen Frage beginnen, die dennoch den Hörer neugierig macht und ihn zum
Zuhören anregt. Radiohörer entscheiden in den ersten 30 Sekunden eines
Interviews, ob das Gespräch sie interessiert und sie weiter zuhören, oder ob sie
„mental abschalten“. Die erste Frage ist auch für den Interviewpartner wichtig, denn
damit können Sie auch sein Interesse an diesem Interview wecken. Wenn Sie als
erstes eine Frage stellen, die dieser Gesprächspartner in anderen Interviews schon
oft beantwortet hat, wird er keine große Neugier auf das Interview mit Ihnen
entwickeln. Er wird sich langweilen und seine Antworten lustlos abspulen. Wenn Sie
Ihrem Interviewpartner allerdings als erstes eine ungewöhnlichere Frage stellen, wird
auch er (genau wie der Hörer) in das Gespräch hineingesogen.
Die anschließenden Fragen sollten eine logische Folge (roter Faden) ergeben bis Sie
mit der letzten Frage einen Schlusspunkt setzen.
Beispiel:
Leitfrage: Wie erfüllt der Konzern die im Vertrag festgelegten
Umweltschutzauflagen?
Frage: „Die Beachtung des Umweltschutzes ist ein wichtiges Thema, dass die Bürger
im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Fabrik interessiert. Welche Aspekte des
Umweltschutzes sind für Sie wichtig?“
Antwort (Chefingenieur des Konzerns XYZ): „Für uns ist natürlich auch von
Bedeutung, dass wir alle in einer intakten Umwelt leben. XYZ wird deshalb alles tun,
um dies sicherzustellen.“
Frage: „Davon sind die Umweltschützer aber nicht überzeugt?“
Antwort: „Nun, das, was die Umweltschutzverbände sagen ist natürlich reine
Propaganda. Wenn die Fabrik erst einmal arbeitet werden sie sehen, dass alle
Auflagen erfüllt werden, die im Vertrag niedergelegt sind.“
Frage: „Welche Punkte sind das im Einzelnen?“:
Antwort: „Die Reinhaltung der Luft wird durch moderne Filtersysteme sichergestellt,
zudem werden wir ein vom öffentlichen Netz unabhängiges Abwassersystem
installieren. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass keine Schadstoffe in den

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allgemeinen Kreislauf gelangen.“


Frage: „Wir wird sichergestellt, dass Sie die Umweltschutzauflagen erfüllen?“
Antwort: „Mit dieser Aufgabe haben wir ein unabhängiges Institut beauftragt, das
auch von den örtlichen Behörden akzeptiert wird.“
Frage: „Sie glauben also, dass dies alles ausreicht, um die Bedenken von Bürgern
und Umweltschützern zu zerstreuen?“
Antwort: „Ja, das glaube ich nicht nur, sondern ich weiß es und alle Skeptiker werden
es auch wissen, wenn die Anlage erst einmal arbeitet.“

Die Leitfrage „Wie erfüllt XYZ die im Vertrag festgelegten Umweltschutzauflagen?“


wurde damit von dem Chefingenieur des Konzern beantwortet.

Achtung:
Fragen nicht aufschreiben, wenn Sie Ihr Interview vorbereiten. Formulieren Sie
höchstens die Eingangsfrage aus. Für alle weiteren Fragen genügen Stichwörter.

Wenn Sie Fragen schriftlich ausformulieren und dann ablesen, besteht die Gefahr,
dass Sie an der Reihenfolge Ihrer Fragen „kleben“ bleiben, dem Interviewten nicht
zuhören, und gegebenenfalls nicht nachhaken können. Bleiben Sie mit Ihren Fragen
stets flexibel. Gehen Sie mit Ihrer nächsten Frage auf die letzte Antwort des
Interviewpartners ein. Greifen Sie einzelne Punkte oder Worte aus seiner Antwort auf
– dadurch entsteht beim Hörer der Eindruck, dass das Gespräch natürlich „fließt“.
Wenn Sie nur eine Reihe vorbereiteter Fragen abspulen, ohne auf die Antworten
Ihres Interviewpartners einzugehen, entsteht zudem bei Ihrem Gegenüber schnell
der Eindruck, dass Sie ihm überhaupt nicht zuhören und an seinen Antworten nicht
wirklich interessiert sind.

5. Vorsicht Stolperfallen – „Was tun wenn....?“

Fragefehler:

1. Oder-Frage
Formulieren Sie Ihre Frage stets eindeutig. Bei der „oder-Frage“ überlassen Sie es
Ihrem Gesprächspartner, für welche Alternative er sich entscheidet. Meist sind dann
Nachfragen notwendig. Es kann Verwirrung entstehen.
Beispiel:
Frage: „ Sind Sie nun generell gegen den Bau der neuen Fabrik oder geht es Ihnen
in erster Linie darum, dass die Umweltschutzbestimmungen eingehalten werden?“
Antwort (Umweltschützer): „Natürlich müssen die Umweltschutzbestimmungen
eingehalten werden. Geschieht das nicht, dann bedeutet das eine Gefahr für die
Menschen, die in dieser Gegend leben.“
Ist der Umweltschützer damit gleichzeitig gegen den Bau der Fabrik? Das geht aus
der Antwort nicht hervor – also müssen Sie nachfragen. Das wäre nicht notwendig
gewesen, wenn Sie eine andere Frageform gewählt hätten.

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2. Mehrfach-Frage
Auch „mehrfach-Fragen“ führen in der Regel zu unbefriedigenden Antworten. Der
Interviewte kann wählen, auf welchen Teil der Frage er eingehen will und somit
unbequeme Fragen umgehen. Auch hier muss dann nachgefragt werden.
Beispiel:
Frage: “Wie viele Arbeitsplätze werden durch den Bau der Fabrik geschaffen und
was bedeutet das für die Wirtschaftslage der Region?“
Antwort: „Natürlich wird die Wirtschaftskraft der Region gestärkt werden. Schließlich
wird ein großer Teil der in der neuen Fabrik hergestellten Produkte exportiert und das
ist gut für die Außenhandelsbilanz.“
Die Frage nach der Zahl der neuen Arbeitsplätze wurde nicht beantwortet. Es muss
erneut nachgefragt werden, das kostet Zeit und stört den Fluss des Interviews.

3. Zuziehen der Frage


Auch diese Art der Frage führt meist zu Verwirrung. Der Interviewte hat mehrere
Antwortmöglichkeiten und wird die für ihn passende wählen.
Beispiel:
Frage: „Was wollen Sie mit Ihrem Protest erreichen? Dass der Konzern XYZ ein
neues Umweltschutzkonzept vorlegt? Dass die Fabrik gar nicht gebaut wird?“
Antwort (Umweltschützer):
entweder: „Wir wollen erreichen, dass eine breite Öffentlichkeit auf die Problematik
aufmerksam wird.“
oder: „Natürlich muss ein neues Umweltschutzkonzept vorgelegt werden.“
oder: „Die Fabrik darf auf keinen Fall gebaut werden, weil die negativen Folgen für
die Umwelt einfach zu groß sind.“
Der Interviewte kann sich die Frage aussuchen, die er beantworten will. Sie haben
den Gesprächsfaden aus der Hand gegeben

Was tun wenn die Antworten des Gesprächspartners zu lang sind?


Indirektes Unterbrechen
Mund öffnen, tief und kurz einatmen, evt. die Hand heben und zeigen, dass Sie
etwas sagen möchten.
Direktes Unterbrechen:
Wenn der Interviewte Luft holt mit „aber“ einhaken und kurz fragen: „warum?“, „zum
Beispiel?“ oder
Namen des Interviewpartners nennen: Herr/Frau A,... und dann mit einer neuen
Frage einhaken.

Was tun wenn Sie ihren Gesprächspartner zum Weiterreden ermuntern wollen?
Signalisieren Sie höchstes Interesse, indem Sie Augenkontakt herstellen und mit
dem Kopf nicken. Das wird von dem Interviewten meist als Zustimmung
wahrgenommen (auch wenn Sie in Wirklichkeit neutral sind) und veranlasst ihn,
weiterzureden.

Was tun wenn Sie während des Interviews die Konzentration verlieren und nicht
mehr genau wissen, was der Gesprächspartner geantwortet hat?
Benutzen Sie zur Rettung der Situation einen „Fallschirm“.

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Fragen Sie einfach: „Warum?“, „Was bedeutet das?“ oder „Was macht Sie da so
sicher?“ Diese Fragen passen fast in jeder Situation eines Interviews – egal, was Ihr
Gesprächspartner gerade vorher gesagt hat. In der Regel wird der Interviewte seine
Antwort noch einmal erklären. Oder fragen Sie nach einem Beispiel. Häufig können
Sie auch einfach die letzten Worte Ihres Interviewpartners in Frageform wiederholen.
Beispiel:
Antwort: „Wenn die Fabrik erst einmal arbeitet werden sie sehen, dass alle Auflagen
erfüllt werden, die im Vertrag niedergelegt sind. Aber das, was die
Umweltschutzverbände sagen ist natürlich reine Propaganda.“
Frage: „Reine Propaganda?“
Antwort: „Ja! Diese Umweltverbände sind in Wirklichkeit nur daran interessiert, die
Menschen mit ihren Halbwahrheiten und Lügen zu beeinflussen…“

Technische Stolperfallen
Ihr Interviewkonzept kann noch so gut, die Fragen noch so präzise formuliert sein:
das nützt alles nichts, wenn die Technik nicht funktioniert. Deshalb: Stellen Sie vor
der Aufzeichnung eines Interviews sicher, dass Ihr technisches Gerät in Ordnung ist.
Funktionieren Aufnahmegerät und Mikrophon einwandfrei? Machen Sie einen Test.
Nehmen Sie stets einen Windschutz mit. Ist das Gerät aufgeladen? Haben Sie
Ersatzbatterien griffbereit? Überprüfen Sie nach dem Interview – aber während ihr
Gesprächspartner noch anwesend ist – ob das Gerät richtig aufgenommen hat. Sollte
sich jetzt herausstellen, dass ein technischer Defekt vorlag, können Sie das Interview
eventuell wiederholen.

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