0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
4 Ansichten85 Seiten

Monzer - FaMed

Das Dokument beschreibt mehrere Patientenfälle mit unterschiedlichen medizinischen Diagnosen, darunter Pneumonie, COPD-Exazerbation, Asthma bronchiale, Appendizitis, Divertikulitis und Gastritis. Jeder Fall enthält Informationen zu Symptomen, Vitalzeichen, Untersuchungen, Diagnosen und Behandlungsplänen. Die Patienten wurden in der Notaufnahme vorgestellt und erhielten entsprechende therapeutische Maßnahmen sowie Empfehlungen für weitere Behandlungen.

Hochgeladen von

gouainanihal0
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
4 Ansichten85 Seiten

Monzer - FaMed

Das Dokument beschreibt mehrere Patientenfälle mit unterschiedlichen medizinischen Diagnosen, darunter Pneumonie, COPD-Exazerbation, Asthma bronchiale, Appendizitis, Divertikulitis und Gastritis. Jeder Fall enthält Informationen zu Symptomen, Vitalzeichen, Untersuchungen, Diagnosen und Behandlungsplänen. Die Patienten wurden in der Notaufnahme vorgestellt und erhielten entsprechende therapeutische Maßnahmen sowie Empfehlungen für weitere Behandlungen.

Hochgeladen von

gouainanihal0
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Diese Datei wurde aus mehreren anderen Dateien

zusammengestellt, und ich habe die Änderungen gemäß


den Anpassungen der Prüfung vorgenommen.

Patientenvorstellung
Pneumonie (1), Pneumonie (2), COPD, Asthma,

Appendizitis, Divertikulitis, Gastritis, Pankreatitis, Cholezystitis, Morbus Crohn,


Gastrointestinale Blutung ( ober , unter )

Vorhofflimmern, NSTEMI, Hypertensive Krise

Kreuzbandriss, Sprunggelenk F, Schlüsselbein F, Oberschenkel F, Rippenfraktur,

Mittelhandfraktur, Kopfplatzwunde, Leistenhernie

Panzytopenie, Anaphylaktischer Schock, BPLS, Pylonephritis, Niereninsuffizienz,


Rheumatoide Arthritis

Aufklärung
Mastoidektomie, Sigmoidektomie, Cholecystektomie, Appendektomie

Koronarangiographie, Arthroskopie, Koloskopie, ÖGD, TEE, Bronchoskopie

Elektrische Kardioversion, Hüft TEP, Thyreoidektomie, Bypass_Operation

Aszitespunktion.

Brief
Bauchschmerzen 1-2-3-4-5-6 , Migräne, Thorakale Schmerzen 1-2-3 ,

Fatigue Vertigo, Covid-19, Parkinson, Ösophaguskarzinom


Pneumonie 1

Heute stellte sich die Patientin in Begleitung ihres Mannes aufgrund Fieber, Fatigue,
Adynamie, Dyspnoe und Husten mit grünlichem Sputum in der Notaufnahme vor.

Die Patientin hat keine Vorerkrankungen und ist allergisch gegen Ampicillin.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten eine Sauerstoffsättigung von 91 %, der
Blutdruck betrug 100/70 mmHg (Hypotonie). Der Puls lag bei 105 Schlägen pro Minute
(Tachykardie). Die Atemfrequenz betrug 30 Atemzüge pro Minute.

Bei der Auskultation wurden abgeschwächte vesikuläre Atemgeräusche am rechten


Thorax sowie Rasselgeräusche und Bronchialatmung apikal am linken Thorax
festgestellt.

Die Perkussion ergab keine Auffälligkeiten.

In der neurologischen Untersuchung zeigte sich eine leichte Konfusion ohne


weitere neurologische Defizite.

Die restliche körperliche Untersuchung zeigte unauffällige Befunde.

Die Laborergebnisse zeigten erhöhte Entzündungsparameter mit einem CRP-Wert


beträgt von 10 mg/dl, und einer Leukozytenzahl von 16.000 pro Mikroliter. (Leukozytose).

Sowohl der Covid- als auch der Influenza-Test wurden durchgeführt und waren negativ.

Die venöse Blutgasanalyse ergab einen Sauerstoffpartialdruck (PO₂) von 34 mmHg


(Hypoxämie), während der Kohlendioxidpartialdruck (PCO₂) und der pH-Wert im
normalen Bereich lagen.

Ein Thoraxröntgen wurde durchgeführt und zeigte eine Verschattung im linken


Oberlappen der Lunge sowie ein positives Aerobronchogramm.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine antibiotische Therapie mit
Ampicillin-Sulbaktam wurde zweimal täglich intravenös eingeleitet.

Aufgrund einer allergischen Reaktion in Form eines feinfleckigen Exanthems wurde


die Therapie jedoch auf Levofloxacin umgestellt, das einmal täglich intravenös
verabreicht wird.

Nach dem Absetzen von Ampicillin verbesserten sich die Symptome der Patientin
deutlich.

Die Patientin soll 2 Liter Sauerstoff über eine Nasenbrille erhalten, sobald die
Sauerstoffsättigung unter 90 % sinkt.

Die Patientin erhielt 2 Liter Sauerstoff über eine Nasenbrille, als die
Sauerstoffsättigung unter 90 % lag.
Blutdruck, Herzfrequenz (Puls), Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung liegen nun im
normalen Bereich. Allerdings besteht weiterhin Fieber von 38,1 Grad.

Nach fünf Tagen intravenöser Antibiotikatherapie kann auf eine orale Therapie
umgestellt und die Patientin nach Hause oder in eine Rehaklinik entlassen werden.

Adynamie (Schwäche) , Konfusion (Verwirrtheit )

Pneumonie 2

Die Patientin stellte sich aufgrund von Fieber, produktivem Husten, Dyspnoe und starker
Fatigue in der Notaufnahme vor.

An Vorerkrankungen leidet sie an arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus, jedoch an


keinen pulmonalen Vorerkrankungen.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten eine Sauerstoffsättigung von 92 %, einen
Blutdruck von 137/85 mmHg, einen Puls von 76 Schlägen pro Minute und eine
Körpertemperatur von 38,9 Grad Celsius.

Die Patientin befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand.

Bei der Auskultation wurde feuchte Rasselgeräusche am rechten Thorax festgestellt.

Die restliche körperliche Untersuchung zeigte unauffällige Befunde.

Die Laborergebnisse zeigten erhöhte Entzündungsparameter mit einem CRP-Wert von


86 mg/dl und einer Leukozytenzahl von 16.000 pro Mikroliter.

Ein Thoraxröntgen wurde durchgeführt und zeigte ein Infiltrat im rechten Oberlappen der
Lunge.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine antibiotische Therapie mit
Amoxicillin/Clavulansäure wurde intravenös eingeleitet.

Die antibiotische Therapie wird zunächst für zwei Tage fortgesetzt und danach bis
zur deutlichen Besserung der Beschwerden sowie zur Normalisierung des Fiebers
weitergeführt.

Die Patientin erhielt zudem eine Flüssigkeitssubstitution, einen Liter Sauerstoff über die
Nasenbrille sowie Antipyretika.

Eine Atemtherapie wurde veranlasst.

Die Diagnose kann durch eine Sputumuntersuchung bestätigt werden.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich ein
pulmonologisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand der Patientin besser
beurteilen zu können.
Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Pneumonie hin.

Differntialdiagnostisch kommen Pulmonalödem und Pulmonalabszess in Betracht.

COPD- Exazerbation

Herr Karl Becker, ein 62-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund von seit drei Tagen
zunehmender Dyspnoe, Husten mit vermehrtem Sputum in der Notaufnahme vor.

Der Patient berichtete über eine leichte Besserung der Beschwerden nach der
Anwendung seines Salbutamol-Sprays.

An Vorerkrankungen leidet Herr Becker seit langem an COPD mit beruflicher


Staubexposition als Bergbauarbeiter.

Er ist Raucher mit einer Anamnese von 35 Packungsjahren, trinkt wenig Alkohol und ist
körperlich inaktiv. Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten eine Sauerstoffsättigung von 89 % unter
Raumluft, einen Blutdruck von 130/90 mmHg, eine Atemfrequenz von 29 Atemzügen
/min, eine Körpertemperatur von 37,8 °C und einen Puls von 107/min (Tachykardie).

Bei der Auskultation der Lunge wurden keuchende Atemgeräusche sowie ein
verlängertes Exspirium festgestellt.

Bei der körperliche Untersuchung wurde eine bläuliche Verfärbung der Lippen
festgestellt (Zyanose), , jedoch keine peripheren Ödeme.

Das Abdomen, Herz und neurologische Status waren unauffällig.

Die Laborergebnisse zeigten erhöhte Entzündungsparameter mit einer Leukozytose sowie


einem erhöhten CRP wert, außerdem war der Hämoglobinwert erhöht.

Die arterielle Blutgasanalyse ergab einen pH-Wert von 7,32, einen erhöhten
Kohlendioxidpartialdruck (pCO₂) von 55 mmHg, einen erniedrigten
Sauerstoffpartialdruck (pO₂) von 60 mmHg und einen erhöhten Bicarbonatwert
(HCO₃) von 28 mmol/L.

Der Patient wird medikamentös mit folgenden Präparaten behandelt:

Salbutamol-Spray (100 µg) bei Bedarf, Tiotropium (18 µg) einmal täglich,
Budesonid/Formoterol (320/9 µg) zweimal täglich.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine COPD-Exazerbation hin.

Differenzialdiagnostisch kommen eine bakterielle oder virale Infektion sowie eine


Pneumonie in Betracht.
Der Patient wurde stationär aufgenommen, und folgende therapeutische Maßnahmen
wurden eingeleitet: Sauerstoffgabe (2-4 l/min) zur Verbesserung der Hypoxämie,
Fortführung der Bronchodilatatoren (Salbutamol und Tiotropium), Einleitung einer
systemischen Kortikosteroidtherapie zur Reduktion der Entzündungsreaktion, und bei
Nachweis einer bakteriellen Infektion, Beginn einer antibiotischen Therapie.

Zudem wurde physiotherapeutische Atemtherapie zur Verbesserung der


Lungenfunktion angeordnet.

Eine regelmäßige Überwachung der Vitalparameter und des klinischen Verlaufs ist
geplant.

Asthma bronchiale

Frau Lisa Meier, eine 34-jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund nächtlicher Dyspnoe,
exspiratorischen Giemens und eines thorakalen Engegefühls in der Notaufnahme vor.

Zusätzlich klagte sie über häufige Hustenattacken, insbesondere morgens und bei
körperlicher Belastung. Es gab keine Anzeichen für eine Infektion.

Sie leidet an allergischer Rhinitis seit 2015 sowie Neurodermitis in der Kindheit.

Sie ist Nichtraucherin, lebt jedoch mit einer Katze.

In der Familienanamnese sind Asthma bei der Mutter und Heuschnupfen beim Vater
bekannt.

Bei der Auskultation der Lunge wurde ein verlängertes Exspirium mit Giemen über
beiden Lungenflügeln festgestellt.

Das Abdomen und neurologische Status waren unauffällig.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 115/75 mmHg, eine
Herzfrequenz von 88/min, eine Atemfrequenz von 20/min, eine Sauerstoffsättigung von
92 % unter Raumluft und eine Temperatur von 36,8 °C.

Die Laborergebnisse zeigten normale Blutbild- und Entzündungsparameter bis auf


einen erhöhten Eosinophilen-Anteils (6 %).

Ein Lungenfunktionstest zeigte eine einsekundenkapazität(FEV1)von 68 % des


Sollwerts und einen Tiffeneau-Index von 65 %.

Die Peak-Flow-Messung ergab 250 l/min, was ebenfalls vermindert ist.

Die Patientin wird medikamentös mit 10 mg Cetiritzin einmal täglich behandelt.


Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine inhalative Therapie mit
Budesonid/Formoterol (2-0-2) sowie Salbutamol 200 µg bei Bedarf wurde eingeleitet.

Zudem wurde eine Sauerstoffgabe von 2 l/min über eine Nasenbrille eingeleitet und die
Sättigung stabilisierte sich auf 96 %, sodass bisher keine erneuten Asthma-Anfälle
aufgetreten sind.

Ein Peak-Flow-Meter wurde zur Überwachung der Lungenfunktion eingesetzt.

Im weiteren Verlauf wurde eine Patientenschulung zu Inhalationstechniken und


dem Umgang mit dem Peak-Flow-Meter durchgeführt.

Außerdem wurde ein Termin für eine allergologische Diagnostik und Asthmaschulung
vereinbart.

Die Patientin soll bei stabiler Symptomatik innerhalb von 48 Stunden entlassen werden.
Appendizitis

Hannah Wagner, eine 27 jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund seit gestern Abend
bemerkter diffuser abdominaler Schmerzen in der Notaufnahme vor.

Sie berichtete, dass die Schmerzen im Laufe des Tages in den rechten Unterbauch
gewandert sind.

Zusätzlich klagte sie seit heute Morgen über Fieber, Nausea, Fatigue, Inappetenz und
Schüttelfrost.

Frau Wagner erwähnte außerdem, dass sie heute nur einen Schluck Wasser zu sich
genommen hat.

Abgesehen von einer allergischen Rhinitis bestehen keine weiteren Vorerkrankungen.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen erhöhten Blutdruck von 150/100
mmHg (Hypertonie) und eine leichte erhöhte Körpertemperatur von 38,7 °C.

Der Puls lag bei 86 Schlägen pro Minute, und die Sauerstoffsättigung betrug 99 %, beide
Werte innerhalb des Normbereichs.

Die körperliche Untersuchung zeigte einen Druckschmerz über dem Lanz-Punkt sowie
positive Blumberg-, Rovsing- und Psoas-Zeichen.

Eine Schwangerschaft wurde ausgeschlossen.

Eine Abdomen-Sonographie wurde durchgeführt und ergab die folgende Ergebnisse:

▪ Kokardenphänomen.
▪ Verdickte Wand.
▪ Die Größe des Appendix beträgt mehr als 9 mm.
▪ Weniger freie Intraabdominale Flüssigkeit.

Laborergebnisse zeigten erhöhte Entzündungsparameter mit einem CRP-Wert beträgt


von 10 mg/dl, und einer Leukozytenzahl von 16.000 pro Mikroliter. (Leukozytose).

Die Urinuntersuchung war unauffällig.

Die Patientin wird alle drei Monate mit Medroxyprogesteron gespritzt.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine antibiotische Therapie mit
Ampicillin-Sulbaktam sowie Metamizol wurde dreimal täglich intravenös eingeleitet.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Appendizitis ein.

Derzeit ist die Patientin stabil und die Vitalwerte haben sich verbessert und liegen
aktuell im Normbereich.

Die Patientin wurde ausführlich über die laparoskopische Appendektomie


aufgeklärt und hat ihre Zustimmung bereits schriftlich gegeben.
Ein Termin mit dem Anästhesisten wurde vereinbart. Die Eltern wurden vor zwei Stunden
darüber informiert.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich eine
laparoskopische Appendektomie.

Divertikulitis

Heute stellte sich die Patientin nach Überweisung durch ihren Hausarzt aufgrund neu
aufgetretener Nausea, Meteorismen und Abdominalschmerzen bei uns vor.

Sie berichtete, dass sich die Schmerzen bei Bewegung (Belastung) verstärken und am
stärksten im linken Unterbauch auftreten.

Sie fügte hinzu, dass sie seit gestern Abend unter Obstipation leidet, und sie zeigte sich
besorgt.

Frau Sahin unterzog sich vor 11 Jahren einer vorderen Kreuzbandplastik aufgrund einer
Meniskusverletzung (der Meniskusriss).

An Vorerkrankungen leidet sie an arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2.

Eine allergische Rhinitis ist bei ihr bekannt.

Frau Sahin raucht seit ihrem 16. Lebensjahr und hat bisher 104 Packungsjahre geraucht.

Sie ist Managerin eines Softwareunternehmens, verheiratet und hat zwei erwachsene
Töchter.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten eine Hypertonie und Pyrexie.

Die körperliche Untersuchung ergab Folgendes:

- Lokalisierte Druckschmerzen im linken Unterbauch.


- Ein akutes Abdomen mit lokaler oder generalisierter Abwehrspannung.
- Schmerzen bei der rektalen Untersuchung.

Eine CT wurde durchgeführt und ergab die folgende Ergebnisse:

entzündliche Schwellung, Wandverbreitung, Fettgewebsimbibierung sowie freie Luft bei


Perforation.

Die Abdominalsonographie bestätigte den direkten Nachweis entzündeter Divertikel.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Divertikulitis hin.

Differentialdiagnostisch kommen eine Appendizitis, Morbus Crohn und Nephritis in


Betracht.
Der Patient wird medikamentös mit 1000 mg Metformin sowie 5 mg Ramipril einmal
täglich behandelt.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine antibiotische Therapie mit
Ampicillin-Sulbaktam sowie Metamizol wurde dreimal täglich intravenös eingeleitet.

Eine Laborkontrolle ist geplant.

Eine Koloskopie wurde geplant, und die Patientin darüber ausführlich informiert.

Eine parenterale Ernährung mit Flüssigkeit wurde eingeleitet.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich ein
chirurgisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand der Patientin besser beurteilen zu
können.
Ich würde der Patientin zudem empfehlen, auf eine gesunde Ernährung zu achten und
regelmäßig Sport zu treiben.

Gastritis

Jens Meier, ein 35-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund seit zwei Wochen
bestehender, starker, epigastrischer Schmerzen und Pyrosis in der Notaufnahme vor.

Zudem klagte er über Nausea, Ruchtus, Vollgefühl sowie Meteorismus.

Er gab außerdem an, dass er eine postprandiale Fatigue und Dysgeusie hat.

Er ist Raucher und trinkt gelegentlich Alkohol.

Er arbeitet im Büro, hat viel Stress und lebt mit einer Freundin.

Die körperliche Untersuchung wurde durchgeführt und ergab einen Druckschmerz im


Oberbauch ohne sichtbare Auffälligkeit.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten ….

Der Patient nimmt Ibuprofen häufig ein.

Positive Anamnese für Stress und ungesunde Ernährungsgewohnheiten.

Ich werde intravenöse Flüssigkeit zur Rehydrierung verabreichen.

Intravenöse Flüssigkeit wird zur Rehydrierung verabreicht.

Eine parenterale Ernährung mit Flüssigkeit wurde eingeleitet.

Es wurde Blut abgenommen und die Laborergebnisse sind bis auf einen erhöhten
Entzündungsparameter unauffällig.
Die Abdominal Sonographie wurde durchgeführt und ergab leichte Reizung der
Schleimhaut und keine Geschwür.

Bei der durchgeführten ÖGD mit Biopsie wurden weder Ulzerationen noch signifikante
Schleimhautveränderungen festgestellt.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf Gastritis hin.

Differentialdiagnostisch kommen ein Ulcus ventriculi und eine Perikarditis in Betracht.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine medikamentöse Therapie mit PPI
, Amoxicillin sowie Clarithromaycin wurde eingeleitet.

Ich würde dem Patienten zudem empfehlen, kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen
und Alkohol, Koffein, Nikotin sowie scharfe Speisen zu vermeiden.
Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich, ein
gastroenterologisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand des Patienten besser
beurteilen zu können.

Akute Cholezystitis

Frau Elena Weber eine 42 jährige Patientin stellte sich Heute aufgrund seit zwei Tagen
bestehender, plötzlich aufgetretener, intermittierender Schmerzen im rechten
Oberbauch bei uns vor.

Zusätzlich klagte sie über Nausea und Fieber.

Die Patientin berichtete, dass sich die Schmerzen nach fettreichen Mahlzeiten
verstärken und in die rechte Schulter sowie den Rücken ausstrahlen.

An Vorerkrankungen leidet Frau Weber an arterieller Hypertonie und Hyperlipidämie.

Vor einem Jahr wurde bei ihr eine Cholelithiasis diagnostiziert, jedoch ohne
Intervention.

Sie ist Nichtraucherin, trinkt selten Alkohol und weist einen BMI von 28 auf. Außerdem
sind keine Allergien bekannt.

Die körperliche Untersuchung ergab einen Druckschmerz im rechten Oberbauch und


ein positives Murphy-Zeichen.

Ikterus der Haut oder Schleimhäute war nicht nachweisbar.

Die rektale Untersuchung, das Herz und die Lunge waren unauffällig.
Die Vitalwerte zeigten eine Hypertonie (150/100 mmHg), eine Tachykardie (Puls 92/min)
sowie Fieber (38,7 °C). Die Sauerstoffsättigung lag im Normbereich bei 97 %.

Die Laborergebnisse ergaben erhöhte Leukozyten und CRP-Werte sowie leicht erhöhte
Transaminasen (GOT und GPT).

Der Lipidstatus zeigte ein erhöhtes Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin sowie


ein leicht vermindertes HDL-Cholesterin.

Bilirubin, Lipase, Amylase, Elektrolyte, Blutzucker und die Nierenfunktion waren


unauffällig.

Die Abdomensonographie zeigte eine Wandverdickung der Gallenblase,


pericholezystische Flüssigkeit sowie mehrere Gallensteine ohne Hinweise auf einen
Gallengangsverschluss.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine akute Cholezystitis hin.

Differentialdiagnostisch kommen eine Choledocholithiasis oder eine Pankreatitis in


Betracht.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine konservative Therapie wurde mit
folgenden Maßnahmen eingeleitet:

Intravenöse Infusion zur Rehydrierung.

Analgetische Therapie mit Metamizol dreimal täglich intravenös.

Spasmolytische Therapie mit Butylskopalamin dreimal täglich intravenös.

Antibiotische Therapie mit Ceftriaxon (1-2 g intravenös einmal täglich) und Metronidazol
(500 mg intravenös dreimal täglich).

Zusätzlich wurde eine laparoskopische Cholecystektomie geplant.

Die Patientin wurde ausführlich darüber aufgeklärt und hat ihre Zustimmung schriftlich
gegeben.

Ein Termin mit dem Anästhesisten wurde vereinbart.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich ein
chirurgisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand der Patientin besser beurteilen zu
können.

Ich würde der Patientin zudem empfehlen, künftig auf eine fettarme Ernährung zu
achten, um weitere Komplikationen zu vermeiden.
Akute Pankreatitis
Frau Anna Müller eine 48-jährige Patientin, stellte sich heute nach Überweisung durch
die Notfallaufnahme aufgrund seit 24 Stunden bestehender starker, gürtelförmiger,
epigastrischer Schmerzen bei uns vor.

Die Patientin berichtete, dass sich die Schmerzen nach fettreichen Mahlzeiten
verstärken und in den Rücken ausstrahlen.

Sie gab außerdem an, dass sie die Schmerzen als 9/10 auf der Schmerzskala bewertet.

Zudem klagte die Patientin über Nausea, gelb-grünliche Emesis, Inappetenz sowie ein
subjektives Fiebergefühl.

An Vorerkrankungen leidet sie an arterieller Hypertonie, Hyperlipidämie.

Vor zwei Jahren wurde bei ihr eine Cholelithiasis diagnostiziert, jedoch ohne
Intervention.

Im 18 Jahren unterzog sie sich einer Appendektomie.

Sie ist Nichtraucherin, trinkt jedoch regelmäßig größere Mengen Alkohol. Außerdem sind
keine Allergien bekannt.

Die Patientin befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand mit Blässe der Haut
und leichtem Ikterus der Skleren.

Die Vitalwerte zeigten eine Temperatur von 38,2 °C, einen Blutdruck von 110/70 mmHg
sowie eine Tachykardie von 100/min.

Im Abdomen zeigte sich ein deutlicher Druckschmerz im Oberbauch mit gürtelförmiger


Schmerzausstrahlung in den Rücken.

Die Laborergebnisse zeigten erhöhte Werte für Lipase, Amylase, CRP, Leukozyten und
Bilirubin.

Die Transaminasen waren leicht erhöht, und das Hämoglobin war niedrig.

Die Elektrolyte, der Blutzucker und der Urinstix waren unauffällig.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine akute Pankreatitis hin.

Differentialdiagnostisch kommen eine Cholezystitis oder ein Gallengangsverschluss in


Betracht.

Die Patientin wird aktuell mit Amlodipin 5 mg morgens und Atorvastatin 20 mg abends
behandelt.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine intravenöse Flüssigkeitstherapie zur
Rehydrierung sowie Metamizol intravenös dreimal täglich zur Schmerztherapie wurden
eingeleitet.
Zudem wurde eine Nahrungskarenz angeordnet.

Eine Abdominalsonographie wurde durchgeführt und zeigte entzündliche


Veränderungen der Bauchspeicheldrüse, jedoch ohne Hinweise auf Nekrosen oder
Abszesse.

Eine MRCP wurde zur weiteren Abklärung veranlasst.

Zusätzlich wurde ein gastroenterologisches Konsil angefordert. Die Patientin wurde


ausführlich über die Diagnose, den geplanten Verlauf und die notwendigen Maßnahmen
informiert.

Morbus Crohn – Akuter Schub

Frau Julia Meier, eine 21-jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund seit zwei Wochen
zunehmender Schmerzen im rechten Unterbauch und Diarrhö bei uns vor.

Zusätzlich klagt sie über Gelenkschmerzen, Fatigue, Asthenie und einen ungewollten
Gewichtsverlust von 3 kg.

An Vorerkrankungen leidet sie seit zwei Jahren an bekannter Morbus Crohn mit Befall des
terminalen Ileus, und es wurde mit Azathioprin 100 mg täglich behandelt.

Im 14 Jahren unterzog sie sich einer Appendektomie.


Die Patientin ist Raucherin, konsumiert gelegentlich Alkohol und Außerdem sind keine
Allergien bekannt.

Die Patientin befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand mit einem untergewichtigen
Ernährungsstatus. Sie ist 171 cm groß, wiegt 47 kg.
Die Haut war blass und trocken und die enorale Schleimhäute waren dehydriert.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 105/65 mmHg, eine
Herzfrequenz von 101/min, eine Atemfrequenz von 20/min, eine Sauerstoffsättigung von 98
% unter Raumluft und eine Temperatur von 37,6 °C.
Das Abdomen war weich und zeigte einen Druckschmerz im rechten Unterbauch.
Darmgeräusche waren vorhanden. Es fanden sich reizlose Narben nach der laparoskopischen
Appendektomie.

Die rektale Untersuchung ergab eine perianale Fistel, und die digitale Untersuchung war
aufgrund starker Schmerzen nicht durchführbar.

Die Überprüfung der Extremitäten zeigte ein Ödem, Erythem und Hyperthermie aller Finger-
und Zehengelenke sowie der Fuß- und Kniegelenke beidseits.

Herz, Lunge und neurologischer Status waren unauffällig.


Die Laborergebnisse zeigten einen Hämoglobinwert von 9,8 g/dL und einen Hämatokrit
von 30 %, eine Leukozytose von 13.500/µL und einen CRP-Wert von 28 mg/dL,.

Die Eisenwerte zeigten ein erhöhtes Ferritin, erniedrigte Eisen- und Transferrinwerte,
was auf eine chronische Entzündung hindeutet.

Zusätzlich zeigten auch erniedrigte Vitamin B12, Vitamin D und Vitamin K Werte sowie
einen reduzierten Serumalbuminspiegel und Gerinnungsstörungen mit einem verminderten
Quick Wert und einem erhöhten INR Wert, was auf eine intestinale Malabsorption hinweist.

Blutzucker, Nierenfunktion, Elektrolyte, Urinstatus waren unauffällig.

Die Ileokoloskopie mit Stufenbiopsien im terminalen Ileum und in allen Kolonsegmenten


ergab einen diskontinuierlichen Befall, was typisch für Morbus Crohn ist.

Der transabdominelle Ultraschall zeigte Hinweise auf entzündete Dünn- und


Dickdarmabschnitte, jedoch ohne Hinweise auf Stenosen oder Abszesse.

Die MR-Enterografie bestätigte entzündliche Veränderungen im terminalen Ileum, jedoch


ohne Hinweise auf Abszesse oder Fisteln.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf einen akuten Schub von Morbus Crohn hin.

gastrointestinale Blutung

Herr Dieter König, ein 74-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund seit zwei Tagen
bestehender, rezidivierender, teerartiger und übelriechender Stühle in unserer Notaufnahme
vor.

Zusätzlich klagte er über zunehmende Fatigue, Abgeschlagenheit sowie Vertigo, insbesondere


beim Aufstehen. Nausea sei ebenfalls vorhanden, Emesis bestehe jedoch nicht.

An Vorerkrankungen leidet Herr König an arterieller Hypertonie und koronarer


Herzkrankheit.

Seit mehreren Jahren nimmt er regelmäßig Acetylsalicylsäure 100 mg täglich ein.

Vor fünf Jahren wurde bei ihm eine Gastroduodenitis diagnostiziert.

Allergien sind bei ihm nicht bekannt. Er ist Nichtraucher und konsumiert gelegentlich
Alkohol.

Die körperliche Untersuchung ergab eine blasse der Haut und Schleimhäute.

Das Abdomen war weich und druckschmerzfrei, Flankenschmerzen bestanden keine.

Die digital-rektale Untersuchung ergab Teerstuhl, was durch einen positiven Hämoccult-
Test bestätigt wurde.
Herz und Lunge waren unauffällig.

Die Vitalwerte zeigten einen Blutdruck von 110/65 mmHg, eine Herzfrequenz von 92/min
sowie eine Körpertemperatur von 36,7 °C. Die Sauerstoffsättigung lag im Normbereich bei
96 %.

Die Laborergebnisse ergaben eine normozytäre Anämie mit einem Hämoglobinwert von
7,9 g/dl und einem Hämatokrit von 25 %, einen CRP wert von 10 mg/l.

Die Leukozyten waren mit 11.000/µl erhöht, Elektrolyte und Gerinnungswerte waren
unauffällig.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine obere gastrointestinale Blutung hin,
möglicherweise infolge einer Ulkusblutung unter ASS-Therapie.

Herr König wurde stationär aufgenommen, und eine konservative Therapie wurde mit
folgenden Maßnahmen eingeleitet:

Intravenöse Gabe von Pantoprazol (80 mg als Bolus, anschließend kontinuierliche Infusion),
Flüssigkeitssubstitution, Nahrungskarenz, Vorbereitung zur Transfusion von
Erythrozytenkonzentraten aufgrund der Anämie (Hb < 8 g/dl).

Eine Ösophagogastroduodenoskopie wurde für den heutigen Nachmittag geplant.

Aktuell ist der Patient stabil, jedoch weiterhin kreislabil, weshalb eine kontinuierliche
Überwachung erforderlich ist.

Untere intestinale Blutung, Migräne

Die Patientin stellte sich aufgrund seit mehreren Wochen bestehender rektaler Blutungen vor.

In den letzten Tagen verschlechterte sich der Zustand.

Sie berichtete über hellrosiges Blut auf dem Stuhl. Abdominelle Schmerzen wurden nicht
angegeben.

Die Patientin leidet an Adipositas und mehreren Vorerkrankungen. Migräne ist bekannt.
Allergien sind keine bekannt.

Bei der körperlichen Untersuchung zeigte sich eine schmerzhafte digitale rektale
Untersuchung mit frischem Blut am Handschuh.
Die Laboruntersuchung ergab eine leichte Anämie mit einem Hb-Wert unterhalb des
Normalbereichs und einem ebenfalls erniedrigten Hämatokrit-Wert.

Im Proktoskopie-Befund fanden sich Hämorrhoiden auf 6, 11 und 12 Uhr.

Zur Behandlung wurde eine topische Anwendung von Lidocain-Salbe sowie eine
Infusionstherapie eingeleitet.

Die Patientin wurde über die Bedeutung einer Gewichtsreduktion durch gesunde Ernährung
aufgeklärt.

Sollte es erneut zu Blutungen kommen, kann eine Sklerosierungstherapie notwendig werden.


Vorhofflimmern

Die Patientin stellte sich heute aufgrund von Attacken mit Vertigo, Tachykardie und
Synkope in der Notaufnahme vor.

Sie gab außerdem an, dass diese Attacken nach etwa einer Stunde mit ähnlichem
Verlauf erneut aufgetreten sind.

Zudem berichtete sie von einem Sturz aufgrund von Positionsunsicherheit.

Die Patientin klagte weiterhin über Hyperhidrose, Tremor, Nausea und Emesis.

Aktuell sind keine Symptome vorhanden.

An Vorerkrankungen leidet sie an arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2,


Parkinson sowie COPD im Stadium 2.

Sie wird medikamentös mit Metformin 1000 mg morgens, Clexane und Salbutamol-
Inhalationen nach Bedarf behandelt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen niedrigen Blutdruck von 90/60 mmHg
(Hypotonie) und einen erhöhten Puls lag bei 140 Schlägen pro Minute (Tachykardie). Die
Atemfrequenz betrug 26 Atemzüge pro Minute (Tachypnoe). Die Körpertemperatur war
normal bei 36,9 °C.

Die körperliche Untersuchung wurde durchgeführt und ergab, abgesehen von der
Tachykardie, keine weiteren Auffälligkeiten.
Es wurde Blut abgenommen, und die Laborergebnisse waren bis auf einen HbA1c-Wert
von 6,9 % unauffällig. Dies deutet darauf hin, dass die Diabetestherapie nicht optimal
eingestellt ist.
Das EKG zeigte einen unregelmäßigen Rhythmus, Tachykardie und keine
Veränderungen der ST-Strecken.
Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf Atrial Fibrillation hin.
Differentialdiagnostisch kommen Myokarditis und Atrial Flutter in Betracht.

Für morgen ist folgendes Vorgehen geplant:

Es wurde ein kardiologisches Konsil angefordert.


Eine transösophageale Echokardiographie und eine elektrische Kardioversion wurden
angeordnet, und die Patientin wurde darüber ausführlich aufgeklärt.
Eine transösophageale Echokardiographie wurde angeordnet, um intrakardiale
Thrombosen auszuschließen.

Wenn keine Thrombose festgestellt wird, kann die elektrische Kardioversion durchgeführt
werden.

Eine medikamentöse Therapie mit intrakardialem Thrombin und Heparin wurde eingeleitet.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich ein
kardiologisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand der Patientin besser beurteilen
zu können.
der Rhythmus, die Rhythmen

NSTEMI ××

Heute stellte sich der Patient aufgrund seit gestern bestehender, thorakaler Schmerzen
sowie ein Druckgefühl in der Brust in der Rettungsstelle vor.

Der Patient gab außerdem an, dass die Schmerzen in den linken Arm, die Schulter und
den Kiefer ausstrahlen.

Zusätzlich klagte er über Dyspnoe, Vertigo, Nausea und Hyperhidrose bzw.


Kaltschweißigkeit.

Der Patient war wach, ansprechbar und orientiert in Bezug auf Ort, Zeit und Person.

An Vorerkrankungen leidet er an arterieller Hypertonie und Diabetes mellitus Typ 2.

Außerdem berichtete er, dass seine Mutter einen Myokardinfarkt erlitten hat.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen niedrigen Blutdruck von 90/60 mmHg
(Hypotonie) und einen erhöhten Puls lag bei 140 Schlägen pro Minute (Tachykardie). Die
Körpertemperatur lag bei 37,8 °C ,und die Sauerstoffsättigung betrug 95 % , beide Werte
innerhalb des Normbereichs.

Die körperliche Untersuchung ergab folgende Befunde:

Das Abdomen war bei der Palpation weich.

Die Lymphknoten und der neurologische Status waren unauffällig.

Bei der Auskultation des Herzens wurden Herzgeräusche (S4) festgestellt.

Es wurde Blut abgenommen, und die Laborergebnisse zeigten eine erhöhte


Leukozytenzahl, erhöhte Troponin-I- und -T-Werte sowie erhöhte CK-M-Werte.
Das EKG ergab eine Tachykardie mit Sinusrhythmus als Grundrhythmus, ohne
Anzeichen von ST-Veränderungen oder neu aufgetretenen ST-Senkungen in zwei
benachbarten Ableitungen. Auch ST-Hebungen wurden nicht festgestellt.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine NSTEMI hin.


Differentialdiagnostisch kommen eine instabile Angina pectoris, Myokarditis und
Perikarditis in Betracht.

Der Patient wurde stationär aufgenommen und gemäß dem modifizierten MONA-
Schema behandelt: - M steht für Morphin, - O für Sauerstoff, - N für Nitrat, - A für ASS
(Po).

Zusätzlich umfasst das modifizierte Schema:

- H für Heparin und B für Betablocker.

Der Blutdruck hat sich stabilisiert und ist leicht erhöht.

Es wurde ein kardiologisches Konsil angefordert.


Unsere kardiologischen Kollegen haben eine Koronarangiografie innerhalb der nächsten
72 Stunden empfohlen. Der Eingriff wurde entsprechend angeordnet.

Der Patient wurde ausführlich über die Situation aufgeklärt.

Hypertensive Krise (mit Zielorganschädigung)


Herr Markus Schneider, ein 47-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund von seit heute
Morgen starker Cephalgie, Vertigo, Nausea und Sehstörungen in der Notaufnahme vor.

Zusätzlich berichtete er über retrosternales Druckgefühl und Dyspnoe bei geringer Belastung.
An Vorerkrankungen leidet er seit 5 Jahren an arterieller Hypertonie, an Diabetes mellitus
Typ 2, Hyperlipidämie und Nikotinabusus.
Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen erhöhten Blutdruck von 210/120 mmHg,
einen Puls lag bei 110/min, was auf eine Tachykardie hinweist.

Die Körpertemperatur betrug 36,8 °C und die Sauerstoffsättigung lag bei 94% auf Raumluft.

Der Patient befand sich in einem adipösen Ernährungszustand mit einem BMI von 30,4 kg/m²
und einem altersentsprechenden Allgemeinzustand.

Der Kopf war stark gerötet, und das Herz zeigte eine Tachykardie.

Bei der Auskultation der Lunge wurden basal beidseitig feineblasige Rasselgeräusche
festgestellt.

Die Überprüfung der Extremitäten ergab Varizen beidseitig an den Unterschenkeln.

Bis auf Vertigo und Sehstörungen war der Neurostatus unauffällig. Das Abdomen und die
Reflexe waren ebenfalls unauffällig.
Die Laborergebnisse ergaben normale Entzündungsparameter, einen erhöhten Blutzuckerwert
von 220 mg/dL, einen erhöhten Kreatininwert von 1,8 mg/dL und einen erhöhten
Harnstoffwert von 48 mg/dL.

der Kaliumwert war mit 5,2 mmol/L leicht erhöht, während der Natriumwert mit 138 mmol/L
normal war.

Das Troponin T war mit 0,05 ng/mL leicht erhöht, was auf eine mögliche
Myokardschädigung hinweist.

Der Urinstatus zeigte eine zweifach positive Mikroalbuminurie, jedoch ohne Hämaturie.
Die Thoraxröntgen zeigte Anzeichen einer pulmonalen Stauung sowie eine Kardiomegalie.

Das EKG und Die Echokardiographie ergaben keine Hinweise auf einen Myokardinfarkt, eine
linksventrikuläre Hypertrophie und eine reduzierte Ejektionsfraktion von 45%.

Die Funduskopie ergab ein Papillenödem sowie arteriovenöse Kreuzungszeichen, was auf
eine Hypertensive Retinopathie hindeutet.
Die klinischen Hinweise deuten auf eine Hypertensive Krise mit Zielorganschädigung hin.
Differenzialdiagnostisch kommen eine akutes Koronarsyndrom sowie eine Hypertensive
Enzephalopathie in Betracht.

Der Patient wurde stationär Aufgenommen und eine intravenöse Behandlung mit
Nitroprussid-Natrium und mit Furosemid wurde eingeleitet.

Der Blutdruck soll kontinuierlich auf der Intensivstation überwacht werden.

Zudem wird ein CT des Kopfes durchgeführt, um eine hypertensive Enzephalopathie


auszuschließen.

Als langfristige Therapie wurden die Optimierung der antihypertensiven Medikation und die
Anpassung der antidiabetischen Therapie in Betracht gezogen.

Wir werden eine Patientenschulung zur regelmäßigen Medikamenteneinnahme und


Lebensstilmodifikation empfehlen, einschließlich Nikotinabstinenz, Gewichtsreduktion und
einer salzarmen Ernährung.
Kniebandriss

Herr Heinrich Schmidt, ein 25 Jähriger Patient, stellte sich heute in Begleitung
seiner Partnerin in der Notaufnahme vor, nachdem er sich beim Fußballspiel das
rechte Knie nach innen verdreht hat.

Zudem klagt er über starke Schmerzen im rechten Knie.

Die Symptome haben sich im Laufe der Zeit verschlimmert.

An Vorerkrankungen leidet der Patient an Diabetes mellitus Typ 1.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 126/82 mmHg, einen
Puls lag bei 76 Schlägen pro Minute und eine Körpertemperatur von 36,9°C.

Der Patient befand sich in einem guten Allgemeinzustand, jedoch mit Schmerzgeblag.

Die körperliche Untersuchung ergab ein Ödem sowie eine Bewegungseinschränkung im


betroffenen Knie.

Es wurden keine Veränderungen an der Haut oder offene Wunden festgestellt.

Der Pivot-Shift-Test und der vordere Schubladen-test waren positiv.

Das erstellte Röntgenbild zeigte keine vorliegenden Befunde und keine Knochenfraktur.

Eine durchgeführte MRT-Untersuchung ergab einen Kreuzbandriss sowie einen


Meniskusschaden.

) Meniskusglätten ) .

Eine Sonografie des Knies wurde durchgeführt und zeigte eine Flüssigkeitsansammlung
sowie ein Ödem im Bereich des betroffenen Knies.

Die Laborergebnisse zeigten einen leicht erhöhten CRP-Wert von 6 und einen HbA1c-
Wert von 8 (der Patient misst selbst, und der Wert schwankt).

Der Patient verabreicht sich Insulin.

Der Patient wurde stationär aufgenommen, und eine analgetische Therapie mit 600 mg
Ibuprofen alle 6 Stunden sowie die Anpassung der Insulintherapie wurden eingeleitet.
Ich werde dem Patienten zudem empfehlen, körperliche Schonung einzuhalten und
Eispackungen auf das betroffene Knie zu legen.

Es wurde eine arthroskopische Kreuzbandplastik mit einem Gracilis-Sehnen-Autograft


geplant, zur Wiederherstellung der Kniegelenksstabilität.

Physiotherapie zur Wiederherstellung der Beweglichkeit und Stabilität des Knies wurde
angeordnet.

Sprunggelenksfraktur

Frau Elisabeth Engel, eine 38 Jährige Patientin, stellte sich heute auf Überweisung
durch ihren Hausarzt nach einem Sportunfall beim Joggen vor.

Sie berichtete, dass sie beim Joggen mit dem linken Fuß umgeknickt ist, was zu starken
Schmerzen und einem Ödem im linken Sprunggelenk führte.

Die Symptome haben sich im Laufe der Zeit verschlimmert, sodass sie sich in
Begleitung ihres Ehemanns in der Notaufnahme vorstellte.

An Vorerkrankungen leidet die Patientin an allergischem Asthma seit Kindheit.

Sie hat Allergien gegen Penicillin, Nickel und Gräserpollen.

Sie ist Gelegenheitsraucherin verheiratet, hat 2 Kinder und arbeitet als Projektleiterin
(IT).

In der Familienanamnese fanden sich folgende Erkrankungen:

- Myokardinfarkt beim Vater der Patientin.


- Asthma bronchiale und rheumatoide Arthritis bei der Mutter der Patientin.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 120/80 mmHg, einen
Puls lag bei 78 Schlägen pro Minute und eine Körpertemperatur von 36,5°C.

Die körperliche Untersuchung ergab ein ausgeprägtes Ödem und starke Schmerzen im linken
Sprunggelenk bei Berührung und Bewegung sowie eine Hämatombildung und
Bewegungseinschränkung.

Die Schmerzskala beträgt 8/10.

Es fanden sich keine offenen Wunden und keine Anzeichen von


Durchblutungsstörungen.

Die Patientin befand sich in einem unauffälligen Allgemeinzustand.

Das erstellte Röntgenbild bestätigte eine nicht-dislozierte Fraktur des linken


Sprunggelenks.

Die Laborergebnisse zeigten unauffällige Entzündungsparameter; Hämoglobin,


Leukozyten, Thrombozyten und Elektrolyte lagen im Normbereich.
Die Patientin nimmt keine regelmäßigen Medikamente, verwendet jedoch bei Bedarf
Berodual Dosier-Aerosol (2 Hübe) und Salbuhexal Dosier-Aerosol (2 Hübe).

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine Schmerztherapie mit Ibuprofen
600 mg dreimal täglich bei Bedarf wurde eingeleitet.

Das Sprunggelenk wurde ruhiggestellt, und die Patientin wurde über die Operation aufgeklärt
und hat ihre Zustimmung gegeben.

Die Durchführung einer offenen Reposition und internen Fixation (ORIF) bei instabiler
Fraktur wurde geplant.

Postoperative Physiotherapie und die Kontrolle der Wundheilung wurden angeordnet.

Schlüsselbeinfraktur

Herr Thomas Wagner, ein 45-jähriger Patient, stellte sich nach einem Sturz auf den
rechten Schulterbereich während eines Eishockeyspiels in unserer Notaufnahme vor.

Der Patient klagte über starke Schmerzen im Bereich des rechten Schlüsselbeins sowie
Bewegungseinschränkung des Arms.

Er hat keine bekannten Vorerkrankungen, ist Nichtraucher, trinkt gelegentlich Alkohol


und ist regelmäßig sportlich aktiv, insbesondere beim Laufen und Eishockeyspielen.

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die körperliche Untersuchung wurde durchgeführt und ergab einen deutlichen


Druckschmerz sowie ein Ödem und Fehlstellung im Bereich des rechten
Schlüsselbeins.

Eine neurovaskuläre Untersuchung ergab keine Anzeichen von Nervenschäden oder


Durchblutungsstörungen im rechten Arm, die Sensibilität, Motorik und die peripheren
Pulse waren normal.

Weitere klinische Befunde, einschließlich Vitalzeichen, Herz, Lunge, Bauch und Neurostatus,
waren unauffällig und es gab keine Anzeichen für ein Schädeltrauma.

Das Röntgenbild der Schulter zeigte eine dislozierte Schlüsselbeinfraktur der mittleren
Klavikula mit einer Verschiebung.

Ein Röntgen-Thorax war unauffällig und zeigte keinen Hinweis auf einen Pneumothorax.

Die Laborwerte wurden durchgeführt und waren unauffällig.

Er nimmt keine regelmäßigen Medikamente, sondern gelegentlich Ibuprofen 400 mg


gegen Muskelschmerzen.
Der Patient wurde stationär aufgenommen und es wurde eine konservative Behandlung
eingeleitet, die eine Ruhigstellung des Schlüsselbeins mittels Rucksackverband
umfasst.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Schlüsselbeinfraktur hin.

Differentialdiagnostisch kommen eine Humerusfraktur oder eine Luxation des


Akromioklavikulargelenks in Betracht.

Eine operative Stabilisierung der dislozierten Schlüsselbeinfraktur wurde geplant.

Zur Schmerztherapie wurde Ibuprofen nach Bedarf verabreicht.

Nach der ersten Heilungsphase wird Physiotherapie empfohlen, um die Beweglichkeit zu


verbessern.

Oberschenkelfraktur

Frau Maria Fischer, eine 78-jährige Patientin, stellte sich heute nach einem Sturz auf die
rechte Seite im Badezimmer in unserer Notaufnahme vor.

Sie klagte über starke Schmerzen in der rechten Hüfte sowie über eine
Bewegungseinschränkung des Beins.

Sie beschreibt die Schmerzen als intensiv und dauerhaft.

Sie leidet an arterieller Hypertonie, Hypothyreose und seit acht Jahren an Osteoporose. Sie ist
Nichtraucherin, trinkt selten Alkohol, bewegt sich wenig.

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 135/85 mmHg, einen Puls
von 95 Schlägen pro Minute, eine Körpertemperatur von 37,2 °C und ein Gewicht von 65 kg.

Die Patientin befand sich in einem erhaltenen Allgemeinzustand.

Die körperliche Untersuchung wurde durchgeführt und ergab einen Druckschmerz sowie
ein Ödem in der rechten Leiste.

Das rechte Bein war verkürzt und nach außen gedreht.

Weitere klinische Befunde, einschließlich Herz, Lunge, Bauch und Neurostatus, waren
unauffällig, und es gab keine Anzeichen für ein Schädeltrauma.

Das Röntgenbild zeigte eine deutliche Oberschenkelhalsfraktur rechts mit Verschiebung


(dislozierte Fraktur).
In den Laborwerten waren Hämoglobin, CRP, Kreatinin, TP/TCK sowie die Elektrolyte,
Blutzucker und Urinstix unauffällig. Die Blutgruppe der Patientin ist A Rh+.

Die Patientin wird aktuell mit Ramipril 5 mg (1-0-0) , L-Thyroxin 50 µg (1-0-0) sowie ein
Calcium/Vitamin-D-Präparat (1-0-0) behandelt.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Femurhalsfraktur hin.

Differentialdiagnostisch kommen eine Femurschaftfraktur, eine Hüftluxation sowie eine


Beckenfraktur in Betracht.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine operative Stabilisierung der
Oberschenkelhalsfraktur wurde geplant.

Die Patientin wurde ausführlich darüber aufgeklärt.

Zur Schmerztherapie wurde Ibuprofen nach Bedarf verabreicht.

Mittelhandfraktur

Herr Tobias Wagner, ein 27-jähriger Patient, stellte sich nach einem Sturz beim Fußballspiel
in unserer Notaufnahme vor.

Er berichtete, dass er auf die ausgestreckte rechte Hand gefallen ist.

Seit dem Unfall bestehen Schmerzen sowie ein zunehmendes Ödem im Bereich der rechten
Mittelhand, insbesondere beim Greifen. Zudem ist die Beweglichkeit von Mittel- und
Zeigefinger eingeschränkt.

Der Patient befand sich in gutem Allgemeinzustand, ist Nichtraucher, konsumiert gelegentlich
Alkohol und ist sportlich aktiv. Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 120/75 mmHg, eine
Herzfrequenz von 88/min, eine Atemfrequenz von 16/min, eine Körpertemperatur von 36,8
°C sowie eine Sauerstoffsättigung von 98 % unter Raumluft.

Bei der Untersuchung der rechten Hand zeigte sich ein ausgeprägtes Ödem mit Druckschmerz
über dem dritten Mittelhandknochen.

Eine leichte Fehlstellung war sichtbar.

Die aktive Fingerbeweglichkeit war, insbesondere im Mittel- und Zeigefinger, eingeschränkt.

Es bestanden keine neurologischen Ausfälle oder Durchblutungsstörungen.


Die Röntgendiagnostik bestätigte eine geschlossene Fraktur des dritten Mittelhandknochens
ohne Dislokation oder Gelenkbeteiligung.

Im ergänzenden Sonographie zeigten sich keine Hinweise auf Hämatome oder


Weichteilverletzungen.

Die Laboruntersuchungen wie Blutbild, CRP, Elektrolyte und Blutzucker waren unauffällig.

Die Blutgruppe des Patienten ist O Rh+.

Die klinischen Hinweise deuten auf eine stabile, geschlossene Mittelhandfraktur hin.

Herr Wagner wurde stationär aufgenommen. Es wurde eine konservative Therapie eingeleitet,
bestehend aus Ruhigstellung mittels Unterarmgipsschiene für 4–6 Wochen, Hochlagerung der
Hand zur Reduktion des Ödems sowie Schmerztherapie mit Ibuprofen 400 mg bei Bedarf.

Zur Vermeidung von Bewegungseinschränkungen wurde eine frühzeitige Mobilisation der


nicht betroffenen Finger empfohlen.

Physiotherapie nach Schienenabnahme wurde geplant, zur Wiederherstellung der


Handfunktion.

Bei dislozierten oder instabilen Frakturen wäre eine operative Versorgung mittels K-Draht-
Osteosynthese oder Plattenosteosynthese erforderlich, gefolgt von postoperativer
Ruhigstellung und funktioneller Nachbehandlung.

Aktuell ist der Patient kreislaufstabil und wurde umfassend über Diagnose, Therapie und den
weiteren Verlauf aufgeklärt.

Rippenfraktur

Herr Markus Schmitt, ein 23-jähriger Patient, stellte sich heute nach einem Sturz beim
Mountainbiking in der Notaufnahme vor.

Der Patient berichtete über Schmerzen im Bereich der 4. und 5. Rippe rechts sowie über
Dyspnoe.
Er stürzte direkt auf die rechte Brustseite und hat seitdem Schwierigkeiten bei der tiefen
Inspiration.

Der Patient befand sich in einem guten Allgemeinzustand, ist Nichtraucher und
konsumiert gelegentlich Alkohol. Er ist sportlich aktiv, insbesondere im Mountainbiking
und Fitness.

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck lag bei 125/80 mmHg,
einen Puls bei 95/min, eine Atemfrequenz betrug 21/min und eine Sauerstoffsättigung
lag bei 95 % unter Raumluft. Die Körpertemperatur betrug 36,9°C.
Der Patient wirkte schmerzgeplagt und leicht tachypnoisch, war jedoch ansprechbar
und insgesamt stabil.

Die Untersuchung des Thorax ergab Druck- und Klopfschmerzen über der 4. und 5.
Rippe rechts. Zudem war ein leichtes ödem sichtbar, jedoch ohne sichtbares Hämatom.

Bei der Auskultation wurden abgeschwächte Atemgeräusche basal auf der rechten Seite
festgestellt, und der Perkussionsschall rechts war hypersonor.

Das Abdomen, Herz und Neurostatus zeigten keine Auffälligkeiten.

In den Laborwerten waren Hämoglobin, Leukozyten, Thrombozyten, CRP, Blutzucker,


Elektrolyte und Urinstix unauffällig. Die Blutgruppe des Patienten ist B Rh+.

Ein Thoraxröntgen wurde durchgeführt und zeigte eine Fraktur der 4. und 5. Rippe rechts
ohne offensichtliche Dislokation.

Zudem gab es Hinweise auf einen kleinen Pneumothorax rechts, aber keinen
Hämothorax.

Ein Ultraschall (FAST) zeigte keine freie Flüssigkeit im Thorax oder Abdomen.

Der Patient nimmt keine regelmäßigen Medikamente ein.

Der Patient wurde stationär aufgenommen, und eine Schmerztherapie wurde mit
Metamizol und Paracetamol eingeleitet.

Zusätzlich wird der Zustand des Pneumothorax sowie die Atemfunktion regelmäßig
überwacht.

Der Zustand des Pneumothorax und die Atemfunktion werden regelmäßig


kontrolliert.

Falls sich der Pneumothorax verschlechtert, werden eine Thoraxdrainage sowie CT


Kontrolle in Betracht gezogen.

Außerdem wird dem Patienten eine Schonung für vier bis sechs Wochen
empfohlen.

Kopfplatzwunde

Frau Lara Schulz, eine 14-jährige Patientin, stellte sich heute nach einem Sturz vom
Skateboard in unserer Notaufnahme vor.

Sie klagte über eine Platzwunde am Kopf, Vertigo und Cephalgie.

Die Eltern berichteten, dass ihre Tochter seit dem Sturz ruhiger als gewöhnlich wirkt.

Es gab keine Hinweise auf eine Synkope oder Emesis.


Die Patientin hat keine chronischen Erkrankungen außer gelegentlichen
Spannungskopfschmerzen (Tension-Cephalgien) bei Stress.

Sie trägt eine Brille aufgrund einer leichten Sehschwäche (Ametropie) .

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte der Patientin wurden überprüft und befanden sich im Normbereich.

Die körperliche Untersuchung zeigte eine ca. 3 cm lange Platzwunde am Hinterkopf mit
mäßiger Blutung, jedoch ohne Ödem oder Eindellung des Schädels.

Die Patientin war wach und orientiert (GCS 15/15).

Pupillenreaktionen waren beidseits isokor und prompt, ohne Hinweise auf Lähmungen oder
Sensibilitätsstörungen.

Der Romberg-Test, der Finger-Nase-Versuch und die Adiadochokinese zeigten normale


Ergebnisse.

Das Abdomen, das Herz, die Lunge und der Bewegungsapparat zeigten keine Auffälligkeiten.

In den Laborwerten waren Blutbild, CRP, Elektrolyte und Blutzucker unauffällig. Die
Blutgruppe der Patientin ist A Rh+

Das Schädel-CT zeigte keine Hinweise auf eine intrakranielle Blutung oder einen
Schädelbruch. Ebenso war das Wirbelsäulen-CT unauffällig.

Der Patient nimmt keine regelmäßigen Medikament ein.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und die Platzwunde wurde gereinigt, desinfiziert
und genäht. Ein steriler Verband wurde angelegt und wird regelmäßig gewechselt.

Zur Überwachung des neurologischen Zustands werden regelmäßige Kontrollen alle 2-4
Stunden für 24 Stunden durchgeführt.
Die Eltern wurden über mögliche Warnzeichen wie Bewusstseinsveränderung, Nausea,
Emesis oder Sehstörungen informiert.

Eine Nachkontrolle beim Kinderarzt wird innerhalb einer Woche empfohlen.

Der aktuelle Zustand der Patientin ist stabil, und es sind keine weiteren Komplikationen
aufgetreten.

Leistenhernie ( Hernia inguinalis )

Herr Thomas Müller, ein 42-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund von seit drei Monaten
bestehenden, schmerzlosen Ödem in der linken Leistenregion in der Aufnahme vor.
Er berichtete, dass das Ödem nach einer heftigen Hustenattacke erstmals aufgetreten ist.

Seit gestern Abend bemerkte er zunehmende Schmerzen in der Leiste sowie Nausea.

Zudem war die Vorwölbung nicht mehr reponierbar.

Der Patient ist starker Raucher mit einer Anamnese 30 Zigaretten/Tag seit 25 Jahren und
leidet unter chronischem Raucherhusten.

Der Patient unterzog sich vor zwei Jahren einer arthroskopischen Meniskusoperation am
linken Knie.

Die Vitalwerte des Patienten zeigten einen Blutdruck von 130/85 mmHg, eine Herzfrequenz
von 76/min, eine Körpertemperatur von 37,1 °C und eine Sauerstoffsättigung von 96 % unter
Raumluft.

Die klinische Untersuchung zeigte ein sichtbares Ödem in der linken Leistenregion, das nicht
reponierbar war, und einen deutlichen Druckschmerz im Bereich der Hernie.

Die rechte Leistenregion war unauffällig.

Die Hoden waren beidseits regelrecht tastbar, ohne Ödem oder Druckschmerz.

Herz, Reflexstatus und Neurostatus waren ebenfalls unauffällig.

In den Laborwerten des Hausarztes waren das Blutbild, die Entzündungsparameter,


Blutzucker und der Urinstatus unauffällig. Der Kreatininwert lag bei 1,0 mg/dL, der
Harnstoffwert bei 35 mg/dL.

Die Abdomensonographie ergab eine linkseitige Leistenhernie mit Darmschlingen im


Herniensack, jedoch ohne Hinweise auf eine Darmischämie.

Das Röntgen des Abdomens zeigte keine freie Luft und keinen Hinweis auf einen Ileus.

Der Patient nimmt keine regelmäßigen Medikamente ein, gelegentlich jedoch Ibuprofen 400
mg bei Gelenkschmerzen.

Der Patient wurde stationär aufgenommen, und eine intravenöse Schmerztherapie mit
Metamizol wurde eingeleitet.

"Aufgrund der nicht reponierbaren Hernie wurde eine notfallmäßige laparoskopische


Hernienoperation (TAPP) geplant.

Der Patient wurde über den Eingriff aufgeklärt und hat seine Zustimmung gegeben. Die
Anästhesisten wurden darüber informiert und haben zugestimmt.

Postoperativ wurde eine Schmerztherapie mit Ibuprofen oder Paracetamol vorgesehen sowie
eine Thromboseprophylaxe mit niedermolekularem Heparin eingeleitet. Der Patient soll sich
ab dem ersten postoperativen Tag wieder bewegen. Zudem wurde eine
Raucherentwöhnungsberatung zur Nikotinkarenz geplant.
Der aktuelle Zustand des Patienten ist stabil, und der Eingriff wird heute durchgeführt.

Panzytopenie××

Herr Heinrich Schmidt, ein 63 Jähriger Patient, stellte sich heute nach Überweisung
durch seinen Hausarzt aufgrund von Fatigue und Adynamie bei uns vor.

Zudem klagte er seit längerem über Epistaxis.

Er berichtete über eine kürzlich aufgetretene Synkope in seiner Garage.

An Vorerkrankungen leidet der Patient an arterieller Hypertonie sowie an einem Apoplex


im Jahr 2013, der im Rahmen atrialer Fibrillation auftrat.

Der letzte Check-Up vor zwei Monaten verlief altersgemäß unauffällig.

Der Patient ist Nichtraucher, trinkt wenig Alkohol, ist sportlich regelmäßig aktiv.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 134/84 mmHg, einen
Puls lag bei 84 Schlägen pro Minute und eine Körpertemperatur von 38,9 Grad Celsius.

Der Patient befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand.

Bei der Inspektion ergab eine Blässe der Haut und der Schleimhäute sowie Blutschorf
unterhalb des rechten Nasenloches und Einblutungen am Oberkörper.

Die körperliche Untersuchung ergab folgende Befunde:

Das Abdomen war bei der Palpation weich. Die Lymphknoten , Herz, Lunge , Milz sowie
der neurologische Status waren unauffällig.

Die Laborergebnisse des Hausarztes zeigte erhöhte Entzündungsparameter sowie


erniedrigte Werte für Hämoglobin, das mittlere korpuskuläre Volumen (MCV) und die
Erythrozytenzahl. Auch die Leukozyten- und Thrombozytenwerte waren reduziert.
Ein Urinstix und eine Abdomensonographie wurden bereits durchgeführt und zeigten
unauffällige Befunde.

Zur weiteren Abklärung der Panzytopenie wurde der Patient ins hiesige Krankenhaus
eingewiesen .

Der Patient wird medikamentös mit Eliquis 5 mg zweimal täglich seit 2013 zur
Antikoagulation sowie Amlodipin 5 mg morgens behandelt.

Der Patient wurde stationär aufgenommen und befindet sich in Isolation.

Eine regelmäßige Überprüfung der Laborwerte sowie Thoraxröntgen wurden angeordnet.

Ich halte eine Knochenmarkpunktion für indiziert, um eine Knochenmarkerkrankung


auszuschließen.

Aufgrund des klinischen Bildes und der vorliegenden Befunde empfehle ich ein
hämatologisches Konsil hinzuzuziehen, um den Zustand des Patienten besser
beurteilen zu können.
anaphylaktischer Schock

Herr Schmidt, ein 45-jähriger Patient, stellte sich mit dem Verdacht auf einen
anaphylaktischen Schock aufgrund eines Bienenstichs bei uns vor.

Eine Angehörige des Patienten bemerkte, dass es ihm nicht gut ging, rief unseren
Notdienst an, und er wurde sofort in unsere Notaufnahme gebracht.

Herr Schmidt klagte über ein Gesichts- und Zungenödem, Dyspnoe sowie
generalisierten Pruritus.

Die Hauptsymptome wurden von einer Synkope und Fatigue begleitet.

Er reagiert allergisch auf Bienenstiche, hatte jedoch bisher keine schweren Symptome

Er ist verheiratet und hat keine Kinder.

Die Familienanamnese ergab, dass seine Mutter an Rhinokonjunktivitis leidet.

An Vorerkrankungen leidet der Patient seit einem Jahr an unipolarer Depression und
befindet sich daher in psychologischer Behandlung.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten eine Sauerstoffsättigung von 93%, einen
Blutdruck von 110/70 mmHg, eine Herzfrequenz von 110 Schlägen pro Minute und eine
Atemfrequenz von 26 Atemzüge . Die Körpertemperatur lag im Normbereich bei 36,2
Grad Celsius.

Die körperliche Untersuchung ergab einen Stridor und ein Zungenödem.


Neurologisch zeigte sich eine Bradykinese, jedoch war Herr Schmidt orientiert in Bezug
auf Ort, Zeit und Person.

Bradyphrynie

Der Patient nimmt keine regelmäßigen Medikamente ein.

Die medikamentöse Therapie wurde mit 0,5 mg Adrenalin intramuskulär und


Antihistaminika sowie Prednisolon intravenös eingeleitet.

Der Patient erhielt 6 Liter Sauerstoff über eine Maske sowie Infusiontherapie 1000
ml Ringer.

Nach Besserung der Symptome wurde der Patient auf die innere Station verlegt.

Wenn alle Vitalwerte wieder im Normbereich sind, kann der Patient entlassen werden.

Vor der Entlassung muss die Gabe von Adrenalin-Pens besprochen werden.

BPLS

Frau Becker eine 45 Jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund Seit 3 Tagen
plötzlich aufgetretener Vertigo, Nystagmus sowie Nausea bei uns vor.

Die Patientin berichtete, dass sie beim Aufstehen, Hinlegen oder Drehen des
Kopfes unter Schwindelattacken leidet.

Zudem klagte sie über Tinnitus.

Sie berichtete, dass diese Beschwerden besonders bei Bewegungen des Kopfes
auftreten.

Die Patientin hatte vor 3 Jahren eine Enzephalitis.

Sie ist verwitwet und hat 2 gesunde Söhne.

Sie raucht 15 Zigaretten täglich, konsumiert jedoch keinen Alkohol.

Sie hat eine Allergie gegen Erdnüsse, die sich gelegentlich mit Blähungen und
Bauchschmerzen äußert.

Die Vitalwerte lagen im Normbereich (Blutdruck 120/80 mmHg, Herzfrequenz 78 SpM,


Atemfrequenz 16/min, Sauerstoffsättigung 98 %, Körpertemperatur 36,8°C).

Die Laborergebnisse waren unauffällig , bis auf einen HbA1C-Wert von 6,9 %.

In der neurologischen Untersuchung zeigten sich Nystagmus und Schwindel ohne


weitere neurologische Defizite.

Lagerungsprüfung nach Hallpike-Dix wurde durchgeführt und zeigte starken


Schwindel mit Nystagmus .
Der Romberg-Test sowie die Weber- und Rinne-Tests waren unauffällig.

Video Head Impulse Test (Kopf Impuls Test) wurde durchgeführt.

Diese Tests helfen, BPLS zu bestätigen, indem sie Schwindel und Nystagmus auslösen.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen und mit Dimenhydrinat sowie


durchgeführten Epley- und Semont-Manövern symptomatisch behandelt.

Eine Wiederholung des HbA1C-Tests sowie ein internistisches Konsil sind geplant.

Nach Besserung der Symptome kann die Patientin mit Patientenschulung entlassen
werden, insbesondere zu Brandt-Daroff-Übungen und vestibulärer
Rehabilitationstherapie, sowie eine Beratung zur Vermeidung plötzlicher Bewegungen.

Regelmäßige Nachkontrollen wurden angeordnet, die erste in zwei Wochen.

Ihre Söhne werden kommen, um sich die Patientin zu kümmern.

Pylonephritis

Frau Lisa Müller, eine 32-jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund von seit drei Tagen
bestehendem Fieber, Rigor sowie rechtsseitigen Flankenschmerzen mit Ausstrahlung in
den Unterbauch in unserer Notaufnahme vor.

Sie klagte über Schmerzen beim Wasserlassen ( Dysurie) sowie über Hämaturie und
trüben Urin.

Zudem berichtete sie über Asthenie und Nausea.

An Vorerkrankungen leidet die Patientin an wiederholten Harnwegsinfektionen, jedoch


bestehen keine weiteren relevanten Vorerkrankungen. Die Patientin menstruiert regelmäßig.

Sie ist Nichtraucherin, trinkt selten Alkohol und ist körperlich regelmäßig aktiv.

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte wurden überprüft und zeigten einen Blutdruck von 120/80 mmHg, einen Puls
von 105/min, eine Körpertemperatur von 38,9 °C sowie ein Körpergewicht von 68 kg.

Die Patientin befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand und wirkte erschöpft sowie
fiebrig.

Die körperliche Untersuchung ergab einen Klopfschmerz über der rechten Nierenloge, der in
den Unterbauch ausstrahlt.

Das Abdomen war weich, ohne Hinweise auf Abwehrspannung oder Druckempfindlichkeit.

Das Herz, die Lunge und der Neurostatus waren unauffällig.


Die Laborergebnisse des Hausarztes zeigten eine Leukozytose sowie einen erhöhten
CRP-Wert.

Der Urinstatus zeigte eine signifikante, dreifach positive Leukozyturie, eine


zweifach positive Nitritreaktion sowie eine ausgeprägte und ebenfalls dreifach
positive Hämaturie.

Die Urinkultur ergab den Nachweis von Escherichia coli mit einer Konzentration von
>10000.000 KBE/ml.

Koloniebildende Einheiten (KBE) Colony-Formig Units (CFU)

Die Sonographie der Nieren zeigte eine vergrößerte rechte Niere mit angedeuteter
Aufweitung des Nierenbeckens, jedoch ohne Hinweise auf einen Abszess oder eine
Steinbildung.

Die Patientin nimmt keine regelmäßigen Medikamente.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Pylonephritis


(Nierenbeckenentzündung) hin.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine antibiotische Therapie mit
Flüssigkeitssubstitution wurde eingeleitet.

Eine regelmäßige Kontrolle des klinischen Zustands der Patientin ist geplant.

Niereninsuffizienz

Herr Peter Müller, ein 72-jähriger Patient, stellte sich heute aufgrund seit drei Tagen
bestehender zunehmender Fatigue, Inappetenz und Nausea in unserer Notaufnahme vor.

Seit einem Tag bemerkte er zusätzlich eine zunehmende Konfusion sowie Vertigo.

Außerdem klagte er über eine ausgeprägte Oligurie, weniger als 400 ml/Tag).

An Vorerkrankungen leidet Herr Müller an arterieller Hypertonie seit 15 Jahren, einem seit
zehn Jahren bestehenden Diabetes mellitus Typ 2 sowie einer Niereninsuffizienz im Stadium
3.

Der Patient ist Nichtraucher, trinkt gelegentlich Alkohol, Außerdem sind keine Allergien
bekannt.

Die körperliche Untersuchung ergab einen Blutdruck von 160/95 mmHg, eine Herzfrequenz
von 88/min, eine Körpertemperatur von 36,8 °C sowie ein Gewicht von 85 kg.
Die Haut zeigte sich blass und leicht ödematös an den Unterschenkeln.
Das Abdomen war weich und nicht druckschmerzhaft.

Herz- und Lungenbefunde waren unauffällig.

Neurologisch zeigte sich eine mäßig reduzierte Vigilanz.

Die Laborergebnisse ergaben ein deutlich erhöhtes Kreatinin von 4,8 mg/dl, einen erhöhten
Harnstoffwert von 85 mg/dl sowie ein erhöhtes Kalium von 5,9 mmol/l.

das Natrium war mit 133 mmol/l leicht erniedrigt,

die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) lag unter 15 ml/min.

Das Hämoglobin war leicht erniedrigt mit 11,5 g/dl.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf akute Niereninsuffizienz hin, vermutlich
prärenalen Ursprungs, möglicherweise infolge von Dehydratation oder Hypotonie-Episoden.

Der Patient wird medikamentös mit Ramipril 5 mg (1-0-0), Metformin 850 mg (1-0-1) sowie
Acetylsalicylsäure 100 mg (1-0-0) behandelt.

Der Patient wurde stationär aufgenommen, und folgende diagnostische und therapeutische
Maßnahmen wurden eingeleitet:
– Intravenöse Flüssigkeitssubstitution mit NaCl 0,9 %
– Absetzen potenziell nephrotoxischer Medikamente
– Prüfung einer Kaliumsenkung medikamentös oder mittels Dialyse
– Durchführung einer Nierensonographie zur Differenzierung der Ursache
– Blutgasanalyse zur Beurteilung einer Azidose
– Urinsediment zur weiteren Abklärung

Eine engmaschige Kontrolle der Nierenparameter, Elektrolyte sowie des Säure-Basen-


Haushalts ist geplant.

Die Indikation zur Dialyse wird täglich neu evaluiert.

Eine Mitbeurteilung durch die Nephrologie wurde veranlasst.

Dekompensation bei DM

Frau Sandra Klein, eine 54-jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund seit zwei Tagen
bestehender zunehmender Nausea, Emesis, Bauchschmerzen und eines ausgeprägten
Durstgefühls in der Notaufnahme vor.
Zusätzlich klagte sie über Polyurie und allgemeine Fatigue. Gestern zeigte sie eine leichte
Konfusion.

Die Patientin gab an, regelmäßig keinen Arzt aufzusuchen. In den letzten Tagen hatte sie
einen grippalen Infekt, weniger gegessen und möglicherweise die Insulindosis nicht korrekt
angepasst.
Sie ist Nichtraucherin, konsumiert selten Alkohol und außerdem sind keine Allergien bekannt.

Frau Klein leidet seit 15 Jahren an Diabetes mellitus Typ 1 und ist insulinpflichtig.

Die Patientin ist hämodynamisch instabil, mit einem Blutdruck von 90/60 mmHg, einer
Herzfrequenz von 112 Schlägen pro Minute und einer Atemfrequenz von 29 Atemzügen
pro Minute.

Die Körpertemperatur beträgt 37,6 °C, und die Sauerstoffsättigung liegt bei 95 %.

Die Patientin befand sich in einem reduzierten Allgemeinzustand (BMI ~16,7; 46 kg bei
166 cm).

Die Haut ist trocken, und das Abdomen ist leicht druckempfindlich, jedoch ohne
Abwehrspannung.

In der neurologischen Untersuchung zeigten sich isokore Pupillen, und die Patientin war
schläfrig mit einem GCS von 11.

Die Laborergebnisse zeigen eine ausgeprägte Hyperglykämie mit erhöhtem Hb,


Hämatokrit und Leukozytenzahl.

Die Nierenparameter (Kreatinin und Harnstoff) sind erhöht, CRP leicht erhöht.

Der Urinstatus ergab eine dreifach positive Glukosurie, dreifach positive Ketonurie
sowie Leukozyturie.

Eine Urinkultur ist noch in Bearbeitung.

Thoraxröntgen und Abdomensonographie zeigten keine spezifischen pathologischen


Befunde.

Sie wird medikamentös mit täglich 20 Einheiten Insulin Glargin und 8–10 Einheiten Insulin
Lispro zu den Mahlzeiten behandelt.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine diabetische Ketoazidose (DKA) hin.

Zur Stabilisierung der Stoffwechsellage wurde eine intravenöse Flüssigkeits- und


Elektrolytsubstitution eingeleitet.

Eine Insulintherapie wurde eingeleitet (initial 10 IE i.v., anschließend 0,1 IE/kg jede Stunde
bis zur Normalisierung), zudem wurde eine Ursachenabklärung der Dekompensation
durchgeführt.

Eine Urinkultur wird noch bearbeitet, um eine mögliche Infektion auszuschließen oder
zu bestätigen.
Polyarthritis rheumatica

Frau Karin Hoffmann, eine 68-jährige Patientin, stellte sich heute aufgrund seit vier
Tagen bestehender, zunehmender Gelenkschmerzen in unserer Notaufnahme vor.

Besonders betroffen waren die Hände, Knie und Schultern.

Die Patientin berichtete über eine ausgeprägte Morgensteifigkeit, die länger als eine Stunde
anhielt, sowie über allgemeine Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und Unwohlsein.

Zusätzlich klagte sie über beidseitiges Augenbrennen, Erythem und Trockenheit.

An Vorerkrankungen leidet die Patientin an arterieller Hypertonie seit zehn Jahren sowie an
Hyperlipidämie. Eine familiäre Disposition für rheumatische Erkrankungen ist bekannt, da
ihre Mutter betroffen war.

Sie ist Nichtraucherin, trinkt selten Alkohol und ist ansonsten allgemein gesund.

Außerdem sind keine Allergien bekannt.

Die Vitalwerte zeigten einen Blutdruck von 140/90 mmHg, einen Puls von 80/min, eine
Körpertemperatur von 37,5.

Die körperliche Untersuchung ergab schmerzhafte und ödematöse Gelenke an beiden Händen
und Knien sowie eine Bewegungseinschränkung in den Schultern.

Beidseits zeigten sich eine Bindehautrötung sowie eine verminderte Tränensekretion.

Herz, Lunge, Abdomen und Hautbefund waren unauffällig.

Die Laborwerte des Hausarztes ergaben eine Leukozytenzahl von 9.000/µl, ein CRP von 25
mg/l sowie eine erhöhte BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) von 55 mm/h.

Die Anti-CCP-Antikörper waren positiv.

In den Röntgenaufnahmen der Hände und Knie zeigten sich keine erosiven Veränderungen
oder Deformitäten, jedoch ein mäßiges Weichteilödem.

Die Sonographie ergab eine Synovitis in den MCP- und PIP-Gelenken beidseits sowie einen
geringen Gelenkerguss. (Metacarpophalangealgelenke) (Proximale Interphalangealgelenke)

Das Röntgenbild der Schultergelenke zeigte keine Destruktionen, jedoch Hinweise auf eine
subakromiale Bursitis.

Die Patientin wird aktuell mit Amlodipin 5 mg (1-0-0) sowie Atorvastatin 20 mg (1-0-0)
behandelt.

Die klinischen Hinweise deuten am ehesten auf eine Polyarthritis rheumatica hin.

Die Patientin wurde stationär aufgenommen, und eine entzündungshemmende Therapie mit
Prednisolon 15 mg täglich wurde eingeleitet. Zusätzlich wurde mit einer DMARD-Therapie
(Methotrexat 15 mg/Woche + Folsäure 5 mg/Woche) begonnen. Zur Schmerztherapie wurde
Ibuprofen bei Bedarf empfohlen.

Eine augenärztliche Konsultation wurde veranlasst. Eine regelmäßige Kontrolle der


Entzündungs- und Organwerte sowie eine engmaschige Betreuung durch die Rheumatologie
wurde geplant. Die Patientin soll außerdem Physiotherapie zur Verbesserung der
Gelenkfunktion erhalten.

Mastoidektomie
Guten Tag, Frau Bayer.

Mein Name ist Hammoud. Ich bin der behandelnde Viszeralchirurg Ihrer Tochter und
möchte Sie gerne über die geplante Operation informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihrer Tochter eine Entzündung des Warzenfortsatzes
am Schläfenbein aufgrund einer Innenohrentzündung diagnostiziert.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist eine operative Entfernung des
entzündeten Knochenmaterials im Bereich des Warzenfortsatzes, was eine teilweise
Entfernung dieses Knochens einschließt.

Die Operation dauert etwa eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das
bedeutet, dass Ihre Tochter während des Eingriffs in einen künstlichen Tiefschlaf
versetzt wird.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Operation

Zu Beginn der Operation wird hinter dem Ohr ein Schnitt gemacht, um den
Warzenfortsatz freizulegen.
Anschließend wird der Warzenfortsatz ausgeräumt und das entzündete
Knochenmaterial entfernt.

Zudem wird eine Wunddrainage eingesetzt, um Flüssigkeiten abzuleiten.

Am Ende der Operation wird die Wunde vernäht und verschlossen, und es wird ein
Verband oder eine Tamponade angelegt.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen.

Speziell bei dieser Operation besteht das Risiko, dass der Gesichtsnerv verletzt wird.
Dies könnte zu einer vorübergehenden oder selten auch dauerhaften Lähmung der
mimischen Muskulatur führen.

Darüber hinaus können Sensibilitätsstörungen im Bereich der Ohrmuschel und


Geschmacksstörungen auftreten.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass es zu einer vorübergehenden oder dauerhaften


Hörminderung kommt.

In seltenen Fällen kann Ihre Tochter nach dem Eingriff auch unter Ohrgeräuschen
(Tinnitus) leiden.

In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Eiteransammlung am Schläfenbein oder zu


einer Hirnhautentzündung kommen.

Vor und nach der Operation gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor der Operation muss Ihre Tochter nüchtern sein. Das bedeutet, dass sie mindestens
6 Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken darf.

Nach der Operation: Achten Sie darauf, dass das Ohr und die Tamponade stets trocken
bleiben.

Bitte verwenden Sie keine Ohrstäbchen (Wattestäbchen) bei Ihrer Tochter.

Vermeiden Sie, dass sich Ihre Tochter stark bewegt.

Vermeiden Sie bitte das Rauchen in der Nähe Ihrer Tochter, da es die Wundheilung
beeinträchtigt.
Sigmoidektomie
Guten Tag, Frau Bayer.

Mein Name ist Hammoud. Ich bin der behandelnde Viszeralchirurg und möchte Sie
gerne über die geplante Operation informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine Divertikulitis diagnostiziert, das heißt eine
Entzündung der Ausstülpungen im letzten Teil des Dickdarms.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist eine operative Entfernung des
entzündeten Darmabschnitts.

Alternativ könnte man die Krankheit konservativ behandeln, also ausschließlich mit
Medikamenten und ohne Operation. Allerdings führt eine konservative Behandlung in
den meisten Fällen nicht zu einer dauerhaften Heilung.

Ohne eine Operation besteht das Risiko, dass die entzündeten Darmausstülpungen
platzen, was zu einer Bauchfellentzündung führen könnte.

Diese wird laparoskopisch durchgeführt, was bedeutet, dass die Operation mit
speziellen Instrumenten erfolgt. Dabei machen wir keine großen Schnitte, sondern nur
drei kleine Einschnitte.
Dies führt zu weniger Blutverlust insgesamt und trägt zu einer schnelleren Genesung bei.

Die Operation dauert etwa zwei Stunden und wird unter Vollnarkose oder
Rückenmarkbetäubung (Periduralanästhesie) durchgeführt.

Bei einer Vollnarkose bedeutet das, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen
Tiefschlaf versetzt werden. Bei einer Rückenmarkbetäubung bleiben Sie während der
Operation wach, spüren jedoch keine Schmerzen.

Es wird eine Nadel in den Rücken eingeführt und ein Schmerzmittel oder
Betäubungsmittel verabreicht.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Operation

Zu Beginn der Operation werden drei kleine Schnitte im Unterbauch gemacht.

Durch diese Öffnungen werden drei dünne Instrumente mit einer Kamera, in den
Bauchraum eingeführt.

Mit diesen Instrumenten wird die Bauchhöhle untersucht und der entzündete Abschnitt
des Darms aufgespürt.

Anschließend wird dieser entzündete Abschnitt dann vorsichtig entfernt.

Zudem werden die verbleibenden Darmschnitte miteinander verbunden.

Im Anschluss daran wird die Blutung gestillt.

Zudem wird eine Wunddrainage eingesetzt, um Flüssigkeiten abzuleiten

Am Ende der Operation werden die Wunden und die Bauchdecke schrittweise vernäht
und verschlossen.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen.

Speziell bei dieser Operation besteht das Risiko einer sogenannten Stumpfinsuffizienz
an der Operationsstelle des Darms. Das bedeutet, dass sich die Naht wieder öffnen
kann, was dazu führen kann, dass Darminhalt in die Bauchhöhle austritt.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass benachbarte Organe verletzt werden.


Vor und nach der Operation gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor der Operation müssen Sie nüchtern sein. Das bedeutet, dass sie mindestens 6
Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

- Der Verdauungstrakt muss während der Operation leer sein. Daher werden Sie vor
dem Eingriff ein Abführmittel erhalten.

-Nach der Operation ist es wichtig, dass Sie sich so bald wie möglich wieder bewegen.
Dies hilft, Komplikationen wie einen Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel
(Thrombose) oder eine Lungenentzündung (Pneumonie) zu verhindern.

- Ab dem Tag nach der Operation dürfen Sie wieder Flüssigkeiten zu sich nehmen.

Cholecystektomie
Mein Name ist Hammoud. Ich bin der behandelnde Viszeralchirurg und möchte Sie
gerne über die geplante Operation informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine Gallenblasenentzündung mit mehreren
Gallensteinen diagnostiziert.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist eine operative Entfernung der
Gallenblase.

Aufgrund der Anzahl und Größe der Steine halten wir es für sinnvoll, die
Gallenblase vollständig zu entfernen.

Gallensteine können sich häufig erneut bilden und die Gallenblase


verstopfen, was zu weiteren Komplikationen führen kann.

Die Operation dauert etwa eineinhalb Stunden und wird unter Vollnarkose
durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen
Tiefschlaf versetzt werden.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Operation

Zu Beginn der Operation werden drei kleine Schnitte im Unterbauch gemacht.


Durch diese Öffnungen werden drei dünne Instrumente mit einer Kamera, in den
Bauchraum eingeführt.

Danach wird Kohlendioxidgas eingefüllt, um den Bauch etwas aufzublasen.

Mit diesen Instrumenten wird die Gallenblase vorsichtig von der Leber gelöst.

Anschließend durchtrennen wir die zugehörigen Blutgefäße und den


Gallenblasengang.

Danach wird die Gallenblase durch einen der Schnitte aus dem Bauchraum
entfernt.

Zudem wird eine Wunddrainage eingesetzt, um Flüssigkeiten abzuleiten.

Am Ende der Operation werden die Wunden und die Bauchdecke schrittweise vernäht
und verschlossen.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und allergische
Reaktionen.

Speziell bei dieser Operation besteht die Möglichkeit, dass benachbarte Organe wie der
Darm oder die Leber verletzt werden.

Ebenso kann es gelegentlich zu einer Gallensekretion kommen, was bedeutet, dass sich
die Naht an der Operationsstelle wieder öffnen kann, was dazu führen kann, dass
Gallenflüssigkeit in die Bauchhöhle austritt und eine Bauchfellentzündung
verursachen kann.

Sollte es zu einer solchen Komplikation kommen, wäre es notwendig, eine erneute


offene Operation durchzuführen, bei der die Bauchhöhle gründlich gereinigt wird, um
mögliche Komplikationen wie eine Blutvergiftung zu verhindern.

Diese Operation erfordert einen größeren Einschnitt von etwa 10 cm Länge.

Vor und nach der Operation gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor der Operation müssen Sie nüchtern bleiben, das bedeutet , dass Sie mindestens 6
Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Erlaubt sind jedoch klare Flüssigkeiten wie Wasser.


Am Operationstag werden Sie nur parenteral ernährt, was bedeutet, dass die Nährstoffe
über Infusionen direkt in die Venen verabreicht werden.

Der Kostaufbau beginnt schrittweise 24 Stunden nach der Operation.

Achten Sie darauf, eine fettarme, ballaststoffreiche Ernährung einzuhalten und kleine
Mahlzeiten über den Tag zu verteilen.

Nach der Operation müssen Sie zur Überwachung für 3 bis 5 Tage im Krankenhaus
bleiben. In dieser Zeit wird die Wunde regelmäßig kontrolliert. Sobald wir sicher sind,
dass alles gut verheilt, können Sie nach Hause entlassen werden.

Vermeiden Sie bitte körperliche Anstrengungen, einschließlich Schwimmen und Sport,


für etwa 8 Tage nach der Operation.

Duschen ist in der Regel ab dem zweiten Tag nach der Operation wieder möglich.

Falls erforderlich, werden wir Ihnen Schmerzmittel zur Linderung verabreichen.

Appendektomie
Mein Name ist Hammoud. Ich bin der behandelnde Viszeralchirurg und möchte Sie
gerne über die geplante Operation informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine akute Blinddarmentzündung (Entzündung
des Wurmfortsatzes) diagnostiziert.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist eine operative Entfernung des
Blinddarms (Wurmfortsatzes).

Diese wird laparoskopisch durchgeführt, was bedeutet, dass die Operation mit
speziellen Instrumenten erfolgt. Dabei machen wir keine großen Schnitte, sondern nur
drei kleine Einschnitte.

Dies führt zu weniger Blutverlust insgesamt und trägt zu einer schnelleren Genesung bei.

Die Operation dauert etwa eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das
bedeutet, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt
werden.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Operation


Zu Beginn der Operation werden drei kleine Schnitte im Unterbauch gemacht.

Durch diese Öffnungen werden drei dünne Instrumente mit einer Kamera, in den
Bauchraum eingeführt.

Danach wird Kohlendioxidgas eingefüllt, um den Bauch etwas aufzublasen.

Mit diesen Instrumenten wird die Bauchhöhle untersucht und der entzündete
Wurmfortsatz aufgespürt.

Anschließend wird der entzündete Wurmfortsatz dann vorsichtig mit einer kleinen
Zange von den umliegenden Geweben getrennt und entfernt.

Im Anschluss daran wird die Blutung gestillt.

Zudem wird eine Wunddrainage eingesetzt, um Flüssigkeiten abzuleiten

Am Ende der Operation werden die Wunden und die Bauchdecke schrittweise vernäht
und verschlossen.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen.

Speziell bei dieser Operation kann es häufiger zu lokalen Wundinfektionen kommen.

Gelegentlich können sich Verwachsungen im Bauchraum bilden.

Ebenso besteht das Risiko einer sogenannten Stumpfinsuffizienz an der


Operationsstelle. Das bedeutet, dass sich die Naht wieder öffnen kann, was eine
Bauchfellentzündung verursachen kann.

Ebenso besteht das Risiko, dass sich die Naht am Darm an der Operationsstelle wieder
öffnet, was eine Bauchfellentzündung verursachen kann.

In seltenen Fällen kann es zu einer Eiteransammlung in der Bauchhöhle oder einer


Bauchfellentzündung kommen.
Koronarangiographie
Guten Tag, Frau Bayer,

mein Name ist Hammoud, ich bin Kardiologe und möchte Sie gerne über den geplanten
Eingriff informieren.

Bei Ihnen besteht der Verdacht auf eine Verengung der Herzkranzgefäße, auch
bekannt als Brustenge. Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, ist es
wichtig, die Herzkranzgefäße genauer zu untersuchen.

Aus diesem Grund empfehlen wir, eine Herzkatheteruntersuchung durchzuführen.

Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Diagnose und gegebenenfalls eine


sofortige Behandlung.

Eine alternative Methode wäre die Durchführung einer CT-Angiographie. Allerdings bietet
diese Methode nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Beurteilung der Herzkranzgefäße
und erlaubt keinen therapeutischen Eingriff.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 1 bis 1,5 Stunden und wird unter lokaler
Betäubung durchgeführt. Das bedeutet, dass die Einstichstelle, die sich entweder an
der Leiste oder am Unterarm befindet, betäubt wird.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf des Eingriffs.


Der Eingriff beginnt mit einem kleinen Schnitt von etwa einem Zentimeter Länge an der
Leiste oder am Unterarm.

durch diesen Schnitt wird ein dünner Katheter in eine Arterie eingeführt und bis zum
Herzen vorgeschoben.

Anschließend wird ein Kontrastmittel über den Katheter in die Herzkranzgefäße injiziert.
Danach werden Röntgenaufnahmen des Brustkorbs gemacht, um den Fluss des
Kontrastmittels zu verfolgen und die Herzkranzgefäße auf einem Monitor sichtbar zu
machen.

Falls es erforderlich ist, kann eine Gefäßverengung während des Eingriffs mit einem
Ballonkatheter erweitert oder ein Stent eingesetzt werden, um die Durchblutung zu
verbessern.

Nach der Untersuchung wird der Katheter entfernt, Und ein Druckverband an der
Punktionsstelle angelegt, der am folgenden Tag entfernt wird.

Sollte die Punktionsstelle im Leistenbereich liegen, ist es wichtig, dass Sie sich nach der
Untersuchung körperlich schonen und keine Belastungen durchführen.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören Blutungen,
Schmerzen und Wundheilungsstörungen.

Speziell bei diesem Eingriff gibt es darüber hinaus folgende Risiken:

- Es kann gelegentlich zu Gefäßverletzungen durch den Katheter kommen.

- In seltenen Fällen können nach dem Eingriff Herzrhythmusstörungen auftreten.

- Häufiger kommt es zu allergischen Reaktionen auf das Kontrastmittel, die sich durch
Juckreiz und Hautausschlag äußern können.

- Sehr selten kann sich ein sogenanntes unechtes Aneurysma bilden. Das ist keine
gefährliche Erweiterung der Gefäßwand, sondern nur eine kleine Blutansammlung, die
mit der Arterie an der Punktionsstelle verbunden ist.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

- Vor dem Eingriff müssen Sie nüchtern sein, das heißt, dass Sie mindestens sechs
Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

- Direkt nach dem Eingriff dürfen Sie zunächst nichts essen oder trinken.

- Nach der Untersuchung müssen Sie zur Überwachung für 12 Stunden bei uns bleiben.
- In den ersten zwei Tagen nach der Untersuchung sollten Sie Bettruhe einhalten und in
dieser Zeit nicht alleine aufstehen.

- Achten Sie darauf, das Bein im Hüftgelenk nicht zu beugen.

- In den ersten acht Tagen nach dem Eingriff sollten Sie auf das Schwimmen
verzichten.

- Nach der Untersuchung können Sie leichte Kost zu sich nehmen.

- Es ist ratsam, nach der Untersuchung viel Flüssigkeit zu trinken, um das Kontrastmittel
schneller und effektiver über die Nieren auszuscheiden.

Arthroskopie
Guten Tag, Frau Meier. Mein Name ist Hammoud, ich bin der behandelnde Orthopäde
und möchte Sie gerne über den geplanten Eingriff informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Bei Ihnen besteht der Verdacht auf eine Verletzung im Kniegelenk sowie auf einen
Meniskusschaden. Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, ist es
wichtig, das Kniegelenk genauer zu untersuchen.

Aus diesem Grund empfehlen wir eine Kniegelenksspiegelung durchzuführen.

Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Diagnose und gegebenenfalls eine


sofortige Behandlung.

Eine alternative Methode wäre die Durchführung einer Röntgenaufnahme oder einer CT-
Untersuchung. Allerdings bieten diese Methoden nur eingeschränkte Möglichkeiten zur
Beurteilung des Kniegelenks und erlauben keinen therapeutischen Eingriff.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 30 Minuten und wird unter lokaler Betäubung
durchgeführt. Das bedeutet, dass nur die Einstichstelle am Knie betäubt wird.
Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf des Eingriffs.

Zuerst wird die Untersuchungsstelle, also der Kniebereich desinfiziert.

Der Eingriff beginnt mit drei kleinen Schnitten am Knie, durch die das Kniegelenk mit
einer Flüssigkeit gefüllt wird.

Anschließend werden Instrumente mit einer Kamera eingeführt, um die Innenwände,


den Meniskus und die Schleimhaut des Knies auf einem Monitor sichtbar zu machen.

Abhängig vom Befund wird der eingerissene Meniskusanteil entfernt (Teilentfernung)


oder der Riss genäht.

In manchen Fällen kann auch eine vollständige Entfernung des Meniskus erforderlich
sein.

Am Ende des Eingriffs werden die Wunden verschlossen.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören Blutungen,
Schmerzen und Wundheilungsstörungen.

Speziell bei diesem Eingriff kann es gelegentlich zu einer Verletzung der großen
Blutgefäße kommen, was eine Blutung verursachen kann.

In seltenen Fällen können nach dem Eingriff eine Knochenmarkschwellung,


Weichteilschäden sowie ein Gelenkerguss auftreten.

Außerdem könnte es in sehr seltenen Fällen zu Nervenschädigungen kommen, was


nach der Untersuchung zu vorübergehenden oder dauerhaften Lähmungen sowie
Sensibilitätsstörungen führen kann.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

- Nach dem Eingriff müssen Sie nur für einige Stunden zur Überwachung bei uns
bleiben.

- Körperliche Anstrengungen sollten Sie nach dem Eingriff vermeiden.

- In den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff sollten Sie sich erholen, bis die Wunde im
Knie vollständig verheilt ist.

Es kann nach dem Eingriff zu einer Steifheit im Knie kommen. Deshalb ist es wichtig, das
Knie vorsichtig zu bewegen, wie vom Arzt empfohlen.
Drei Tage nach dem Eingriff müssen Sie ambulant kontrolliert werden und eine
Physiotherapie erhalten.

Nach dem Eingriff kann das Knie anschwellen. Legen Sie das Bein hoch und verwenden
Sie bei Bedarf eine Kühlkompresse.

Halten Sie die Wunde sauber und trocken. Bei Rötung oder ungewöhnlichem Ausfluss
wenden Sie sich bitte sofort an den Arzt.

Bei starken oder ungewöhnlichen Schmerzen informieren Sie bitte umgehend den Arzt.

Sie können das Knie innerhalb weniger Tage nach der Operation bewegen, aber es wird
einige Wochen dauern, bis Sie wieder normal gehen können.

Koloskopie
Guten Tag Herr Müller, mein Name ist Hammoud, ich bin Ihr behandelnder Arzt und
möchte Sie über den geplanten Eingriff informieren.

Bei Ihnen besteht der Verdacht auf Darmkrebs oder Divertikulitis.

Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, empfehlen wir eine


Darmspiegelung durchzuführen.

Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Diagnose und gegebenenfalls eine


sofortige Behandlung.

Sollte es notwendig sein, können wir auch während der Untersuchung direkt einen
therapeutischen Eingriff vornehmen.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 30 Minuten und wird unter Vollnarkose
durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen
Tiefschlaf versetzt werden und keine Schmerzen empfinden.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 30 Minuten und wird unter Sedierung mit
Propofol durchgeführt.

Vor der Darmspiegelung erhalten Sie zur Sedierung das beruhigende Medikament Propofol,
das Sie schläfrig macht, sodass Sie den Eingriff nicht spüren werden.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf des Eingriffs.


Der Schlauch, ein etwa fingerdickes, flexibles Instrument, mit einer Kamera wird
behutsam über den After in den Dickdarm eingeführt und bis zum Dünndarm
vorgeschoben.

Durch das Einleiten von Luft wird der Darm leicht gedehnt.

Anschließend können wir die inneren Wände Ihres Darms sowie die Schleimhäute auf
einem Monitor sichtbar machen, um eventuelle Veränderungen zu beurteilen.

Zudem ist es möglich, kleinere Wucherungen, wie zum Beispiel Polypen, direkt während
der Untersuchung zu entfernen.

Falls es erforderlich ist, können wir mit einer kleinen Zange Gewebeproben
entnehmen.

Am Ende der Untersuchung wird der Schlauch vorsichtig entfernt.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören
Schmerzen und Blutungen.

Speziell bei diesem Eingriff besteht in sehr seltenen Fällen das Risiko eines
Darmdurchbruchs (Perforation). Dies kann zu Schmerzen, Blutungen und Infektionen in
der Bauchhöhle führen.

Sollte dies geschehen, wäre eine Operation notwendig, um eine Blutvergiftung zu


verhindern und das Loch im Darm zu verschließen.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass benachbarte Organe verletzt werden.

Es kann gelegentlich zu stärkeren Blutungen kommen, ebenso kann sich Narbengewebe


bilden.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Sie müssen nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs Stunden vor dem
Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Wir werden Ihnen vor dem Eingriff die Nahrung durch Infusionen verabreichen.
Deswegen können Sie einfach 12 Stunden nüchtern sein.

- Der Verdauungstrakt muss während der Untersuchung leer sein. Daher werden Sie vor
dem Eingriff ein Abführmittel erhalten.
Vor dem Eingriff dürfen Sie Ihre Blutdruckmedikamente einnehmen, aber nicht mit viel
Wasser.

Außerdem ist das Autofahren nicht zugelassen, denn die Narkose kann zu Übelkeit,

Erbrechen sowie Schwindelgefühle führen.

Nach dem Eingriff ist es wichtig, dass Sie sich so bald wie möglich wieder bewegen.
Dies hilft, Luft aus dem Darm abzuleiten.

Polypen? Sie sind gutartige Verwachsungen in der Darmschleimhaut, also sie sind kein
Krebs und haben verschiedene Typen.

Bei Ihnen besteht der Verdacht auf Darmpolypen.

Bei Ihnen besteht der Verdacht auf Darmpolypen oder eine andere Darmerkrankung.

ÖGD
Guten Tag, Herr Müller. mein Name ist Hammoud, ich bin der behandelnder
Viszeralchirurg und möchte Sie gerne über den geplanten Eingriff informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine Magenentzündung /
Erkrankung des oberen Magen-Darm-Trakts.

Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, empfehlen wir eine


Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie) durchzuführen.

Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Diagnose und gegebenenfalls eine


sofortige Behandlung.

Sollte es notwendig sein, können wir auch während der Untersuchung direkt einen
therapeutischen Eingriff vornehmen.

Die Untersuchung dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten und wird unter einer kurzen
Sedierung oder lokaler Betäubung des Rachens durchgeführt.

Vor der Magenspiegelung erhalten Sie zur Sedierung das beruhigende Medikament, das Sie
schläfrig macht, sodass Sie den Eingriff nicht spüren werden.
Zur lokalen Betäubung wird Ihr Rachen mit einem Spray betäubt.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf des Eingriffs.

Der Schlauch, ein etwa fingerdickes, flexibles Instrument, mit einer Kamera wird
behutsam über den Mund durch die Speiseröhre eingeführt und bis zum Magen und zum
Zwölffingerdarm vorgeschoben.

Durch das Einleiten von Luft werden der Magen und der Zwölffingerdarm leicht
gedehnt.

Anschließend können wir die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm auf
einem Monitor sichtbar machen, um eventuelle Veränderungen zu beurteilen.

Zudem ist es möglich, kleinere Wucherungen, wie zum Beispiel Polypen, direkt während
der Untersuchung zu entfernen oder Blutungen zu stillen.

Falls es erforderlich ist, können wir mit einer kleinen Zange Gewebeproben
entnehmen.

Am Ende der Untersuchung wird der Schlauch vorsichtig entfernt.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen, allergische Reaktionen oder Infektionen.

Speziell bei diesem Eingriff besteht in sehr seltenen Fällen das Risiko eines
Durchbruchs der Speiseröhre, des Magens oder des Zwölffingerdarms.

Dies kann zu Schmerzen, Blutungen und Infektionen führen.

Sollte dies geschehen, wäre eine Operation notwendig, um eine Bauchfellentzündung


zu verhindern und das Loch des Magens oder des Zwölffingerdarms zu verschließen.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass benachbarte Organe verletzt werden.

Es kann gelegentlich zu Verletzungen der Schleimhäute kommen, die zu Blutungen führen


können.

Nach der Untersuchung können Sie leichte Heiserkeit oder ein Kratzen im Hals verspüren.

Nach der Untersuchung kann es manchmal zu Blähungen kommen, da während der


Untersuchung Luft in den Magen eingefüllt wird. Das ist ganz normal und klingt von
selbst wieder ab.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:
Sie müssen nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs Stunden vor dem
Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Falls Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen Sie diese ein bis zwei Tage
vor der Untersuchung absetzen.

Nach der Untersuchung dürfen Sie nach 6 Stunden wieder essen und trinken, bis der
Rachenreflex vollständig zurückgekehrt ist.

Nach der Magenspiegelung können Sie in der Regel / frühestens nach zwei Stunden
wieder rauchen, sobald die Betäubung nachgelassen hat und Sie sich gut fühlen.

Außerdem ist das Autofahren nicht zugelassen, da Sie noch beeinträchtigt sein könnten.
Eine Abholung durch eine Begleitperson wird empfohlen.

Transösophageale Echokardiographie
Guten Tag, Herr Mustermann, mein Name ist Hammoud, ich bin der behandelnde
Kardiologe und möchte Sie gerne über die geplante Untersuchung informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine
Herzklappenerkrankung oder auf Blutgerinnsel im linken Vorhof.

Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, empfehlen wir, eine spezielle
Herz-Ultraschalluntersuchung durch die Speiseröhre – kurz TEE – durchzuführen.

Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Darstellung des Herzens und hilft uns
dabei, Veränderungen wie Klappenfehler oder Gerinnsel sicher zu erkennen.

Die Untersuchung dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten und wird unter einer kurzen
Sedierung oder mit einer lokalen Betäubung des Rachens durchgeführt.

Vor der Untersuchung erhalten Sie zur Sedierung das beruhigende Medikament, das Sie
schläfrig macht, sodass Sie den Eingriff nicht spüren werden.
Zur lokalen Betäubung wird Ihr Rachen mit einem Spray betäubt.

Falls eine Sedierung erfolgt, werden Sie in einen leichten Schlaf versetzt und bekommen
von der Untersuchung kaum etwas mit.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Untersuchung:

Der Schlauch, ein etwa fingerdickes, flexibles Instrument, mit einem kleinen
Ultraschallkopf wird vorsichtig durch den Mund in die Speiseröhre eingeführt und bis in
die Nähe des Herzens vorgeschoben.

Anschließend können wir mit Hilfe von Ultraschallbildern das Herz, insbesondere die
Herzklappen und Vorhöfe auf einem Monitor sichtbar machen, um eventuelle
Veränderungen zu beurteilen.

Falls es erforderlich ist, können wir Messungen durchführen, beispielsweise an den


Vorhöfen und Kammern .

Am Ende der Untersuchung wird der Schlauch vorsichtig entfernt.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, allergische Reaktionen auf die Medikamente oder Infektionen.

Speziell bei dieser Untersuchung kann es in seltenen Fällen zu einer Verletzung der
Speiseröhre oder zu Blutungen in diesem Bereich kommen.

Sollte dies geschehen, wäre eine Operation notwendig, um mögliche Komplikationen


wie Blutungen und Infektionen zu verhindern.

In seltenen Fällen können nach dem Eingriff Herzrhythmusstörungen oder das Einatmen
von Mageninhalt auftreten.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor der Untersuchung müssen nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs
Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Falls Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, müssen Sie diese ein bis zwei Tage
vor der Untersuchung absetzen.
Nach der Untersuchung müssen Sie zur Überwachung für 30 Minuten in der Klinik
bleiben.

Außerdem ist das Autofahren nicht zugelassen, wenn Sie eine Sedierung erhalten
haben.
Eine Abholung durch eine Begleitperson wird empfohlen.

Zudem sollten Sie keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken.

BRONCHOSKOPIE

Guten Tag Herr/Frau [Name], mein Name ist Hammoud.

Ich bin der Lungenarzt und möchte Sie gerne über die geplante Untersuchung
informieren. Sind Sie damit einverstanden?

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen in letzter Zeit häufiger Husten, Luftnot und
eventuell Fieber festgestellt.

Mit Tabletten oder normalen Untersuchungen kann man die Ursache leider nicht genau
erkennen.

Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, empfehlen wir eine


Lungenspiegelung durchzuführen.

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 10 bis 30 Minuten und wird unter einer kurzen
Sedierung durchgeführt.
Vor der Untersuchung erhalten Sie zur Sedierung das beruhigende Medikament, das Sie
schläfrig macht, sodass Sie den Eingriff nicht spüren werden.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Untersuchung.

Ein dünner, flexibler Schlauch mit einer kleinen Kamera – das sogenannte Bronchoskop
– wird vorsichtig über den Mund oder die Nase in die Luftröhre eingeführt und bis in die
Bronchien vorgeschoben.

Durch diese Untersuchung können wir die Atemwege von innen betrachten, um
eventuelle Veränderungen zu beurteilen.

Falls es erforderlich ist, können wir mit einer feinen Zange Gewebeproben entnehmen
oder Sekret absaugen, um die Ursache Ihrer Beschwerden besser zu klären.

Am Ende der Untersuchung wird das Bronchoskop vorsichtig entfernt

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören

Schmerzen, Blutungen oder Nachblutungen, Infektionen, Übelkeit oder Erbrechen

Sowie allergische Reaktionen auf Medikamente.

Speziell bei diesem Eingriff gibt es darüber hinaus folgende Risiken:

Es kann zu kleinen Verletzungen im Mund oder an den Zähnen kommen.

Die Stimmbänder oder Nerven im Hals können gereizt werden.

In seltenen Fällen kann Luft aus der Lunge entweichen (das nennt man Pneumothorax).

Nach der Untersuchung können Sie eine vorübergehende Heiserkeit verspüren.

Ein leichtes Fieber ist möglich.

Nach einer Gewebeentnahme kann es manchmal leicht bluten.

Bitte machen Sie sich keine Sorgen – diese Komplikationen sind selten, und wir sind gut
vorbereitet, falls etwas passieren sollte.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:
Sie müssen nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs Stunden vor dem
Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Wenn Sie möchten, geben wir Ihnen vorher ein leichtes Beruhigungsmittel.

Nach der Untersuchung müssen Sie zur Überwachung noch einige Stunden bei uns
bleiben.

Außerdem ist das Autofahren nicht zugelassen, wenn Sie eine Sedierung erhalten
haben.
Eine Abholung durch eine Begleitperson wird empfohlen.

Zudem sollten Sie keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken.

In den ersten 3–5 Tagen nach der Untersuchung vermeiden Sie bitte körperliche
Anstrengung.

Bitte trinken Sie danach ausreichend Wasser, um die Medikamente besser aus dem
Körper auszuspülen.

Fragen und Antworten:

Was bedeutet Bronchoskop?

Ein Bronchoskop ist ein dünner, biegsamer Schlauch mit einer Kamera, mit dem wir in
Ihre Lunge schauen können.

Was bedeutet Bronchoskopie?

Das ist die Lungenspiegelung, bei der wir Ihre Atemwege von innen betrachten und falls
nötig Proben entnehmen.

Tut das weh?

Nein, Sie werden unter einer kurzen Schlafnarkose stehen, sodass Sie vom Eingriff
nichts mitbekommen.

Muss ich im Krankenhaus bleiben?

Nein, Sie können am gleichen Tag nach Hause, allerdings nur mit einer Begleitperson.
Kann ich nach der Untersuchung rauchen oder Sport machen?

Nein, bitte verzichten Sie mindestens 5 Tage auf Rauchen, Sport und körperliche
Anstrengung.

Kann man dabei auch Proben entnehmen?

Ja, falls nötig können wir Schleim oder Gewebeproben entnehmen.

Elektrische Kardioversion

Guten Tag, Herr Mustermann, mein Name ist Hammoud, ich bin Kardiologe und möchte
Sie gerne über die geplante Behandlung informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mich zu
unterbrechen. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen ein anhaltendes Vorhofflimmern diagnostiziert,
das Schwindel und Leistungsschwäche verursacht.

Um die bestmögliche Behandlung für Sie zu bestimmen, empfehlen wir eine gezielte
elektrische Stromtherapie.

Diese Maßnahme ermöglicht es, den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen und


damit Ihre Beschwerden deutlich zu lindern.

Alternativ könnte man die Krankheit konservativ behandeln, also ausschließlich mit
Medikamenten. Allerdings führt eine konservative Behandlung in den meisten Fällen
nicht zu einer dauerhaften Heilung.
Der Eingriff dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten und wird unter einer kurzen Sedierung
durchgeführt.

Vor dem Eingriff erhalten Sie zur Sedierung das beruhigende Medikament, das Sie schläfrig
macht, sodass Sie den Eingriff nicht spüren werden.

Ich erkläre Ihnen nun den Ablauf der Behandlung.

Zunächst werden flache Elektroden-Pflaster auf Ihre Brust geklebt.


Diese sind mit einem Defibrillator verbunden, über den wird – sobald Sie schlafen – ein
genau dosierter, sehr kurzer Stromimpuls abgegeben.

Mit diesem Impuls kann der elektrische Takt Ihres Herzens in der Regel sofort wieder auf
einen gleichmäßigen Rhythmus eingestellt werden.

Manchmal ist ein zweiter oder dritter Stromstoß notwendig.

Anschließend wird Ihr EKG kontrolliert und die Pflaster werden behutsam entfernt.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören
Schmerzen oder Hautreizungen an den Elektrodenstellen, leichte
Blutdruckschwankungen, allergische Reaktionen auf das Beruhigungsmittel oder
Infektionen (sehr selten).

Speziell bei dieser Behandlung kann es gelegentlich zu einem vorübergehenden


Blutdruckabfall kommen und können wir sofort behandeln.

In wenigen Fällen kann nach dem Eingriff eine neue Herzrhythmusstörung auftreten.
Falls nötig, kann dann ein Herzschrittmacher helfen.

Sehr selten kann es durch ein Blutgerinnsel im Herzen zu einem Schlaganfall kommen.
Deshalb prüfen wir vor dem Eingriff genau, ob ein Risiko besteht, und geben bei Bedarf
Blutverdünner.

In einigen Fällen kann die Kardioversion nicht erfolgreich sein, das heißt, der normale
Herzrhythmus (Sinusrhythmus) stellt sich nicht wieder ein.

Bitte machen Sie sich keine Sorgen – diese Komplikationen sind sehr selten, und wir
sind gut vorbereitet, falls etwas passieren sollte.
Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor dem Eingriff muss die Blutverdünnung gut eingestellt sein – der INR-Wert sollte über
2,0 liegen.

Falls nötig, kann eine spezielle Ultraschalluntersuchung über die Speiseröhre (TEE)
durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass sich keine Blutgerinnsel im Herzen
befinden.

Vor der Untersuchung müssen nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie mindestens sechs
Stunden vor dem Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Wenn Sie Blutverdünner einnehmen, besprechen wir mit Ihnen individuell, ob und wann
diese pausiert werden müssen.

Nach der Untersuchung müssen Sie zur Überwachung für einige Stunden bei uns
bleiben.

Außerdem ist das Autofahren am Behandlungstag nicht zugelassen, wenn Sie eine
Sedierung erhalten haben.
Eine Abholung durch eine Begleitperson wird empfohlen.

Zudem sollten Sie keine Maschinen bedienen und keinen Alkohol trinken.

Bitte trinken Sie danach ausreichend Wasser, um die Medikamente schneller aus dem
Körper auszuspülen.

Q: Was bedeutet Elektrode?

A: Das sind Klebepads, die auf die Brust geklebt werden. Darüber wird der Stromstoß
abgegeben.

Q: Was bedeutet Elektrokardioversion?

A: Das ist eine Stromtherapie, mit der der normale Herzrhythmus wiederhergestellt
werden kann.

Q: Tut das weh?

A: Nein, Sie schlafen während des Eingriffs und spüren nichts.


Q: Muss ich im Krankenhaus bleiben?

A: Nein, Sie können am selben Tag nach Hause gehen – aber nur in Begleitung einer
anderen Person.

Q: Kann ich nach der Untersuchung Sport machen?

A: Nein, Sie sollten sich 14 Tage lang schonen und auf Sport und körperliche
Anstrengung verzichten.

Q: Was bedeutet Schrittmacher?

A: Ein Schrittmacher ist ein kleines Gerät, das dem Herz hilft, in einem regelmäßigen
Rhythmus zu schlagen.

Hüftgelenk- Totalendoprothese
Guten Tag, Herr/Frau Mayer. mein Name ist Hammoud, ich bin der behandelnde
Orthopäde und möchte Sie gerne über die geplante Operation informieren.

Wenn Sie etwas nicht verstehen oder Fragen haben, unterbrechen Sie mich bitte
jederzeit. Ich erkläre es Ihnen dann gerne noch einmal.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine Erkrankung des Hüftgelenks festgestellt,
zum Beispiel Arthrose, Hüftkopfnekrose oder eine Verletzung.

Diese Erkrankung verursacht Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und


beeinträchtigt Ihre Lebensqualität. Leider kann man sie nicht mehr mit Medikamenten
oder Physiotherapie behandeln.

Ohne Operation würden die Beschwerden immer wieder zurückkehren.

Deswegen empfehlen wir eine Operation, bei der das erkrankte Hüftgelenk durch ein
künstliches Gelenk ersetzt wird – das nennt man Hüft-Totalendoprothese.

Das ist die effektivste Behandlung für diese Erkrankung .


Die Operation dauert in der Regel etwa 2 bis 3 Stunden und wird in Vollnarkose
durchgeführt.

Die Operation dauert etwa eine Stunde und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das
bedeutet, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt
werden.

Jetzt erkläre ich Ihnen den Ablauf der Operation:

Zuerst wird die Haut an der Hüfte gründlich desinfiziert und steril abgedeckt.

Danach machen wir einen Hautschnitt an der Hüfte oder am Oberschenkel, um Zugang
zum Gelenk zu bekommen.

Das erkrankte Hüftgelenk wird entfernt.

Anschließend wird das künstliche Gelenk eingesetzt und entweder mit einem speziellen
Knochenzement oder mit einer rauen Oberfläche befestigt, damit es gut einwächst.

Am Ende wird die Wunde sorgfältig vernäht und ein Verband angelegt.

Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören

Schmerzen, Übelkeit, Blutungen oder Nachblutungen, allergische Reaktionen auf


Medikamente, Wundheilungsstörungen oder Infektionen.

Speziell bei diesem Eingriff gibt es darüber hinaus folgende Risiken:

Eine mögliche Lockerung oder ein Bruch des künstlichen Gelenks.

Eine Infektion des neuen Gelenks, die in seltenen Fällen eine erneute Operation nötig
machen kann.

Verletzungen von Nerven oder Blutgefäßen in der Nähe des Hüftgelenks.

Blutungen im Gelenkbereich.

Vor und nach dem Eingriff gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Nach der Operation ist es wichtig, dass Sie sich körperlich schonen.
Sie werden zunächst mit Gehhilfen wie Krücken gehen und regelmäßig Physiotherapie
machen, um die Beweglichkeit zurückzugewinnen und die Muskulatur zu stärken.

Die Rehabilitation dauert in der Regel mehrere Wochen bis Monate – das ist von Ihrem
Zustand abhängig.

Nach dem Eingriff ist es normal, Schmerzen zu haben. Diese lassen sich aber gut mit
Schmerzmitteln behandeln.

Zusätzlich bekommen Sie meist ein Medikament zur Blutverdünnung, um das Risiko für
Blutgerinnsel zu verringern.

Thyreoidektomie
Guten Tag, Frau Kunze,

Mein Name ist Hammoud. Ich bin der behandelnde Viszeralchirurg und möchte Sie
gerne über die geplante Operation informieren.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine Überfunktion der Schilddrüse sowie das
Vorhandensein mehrerer Knoten festgestellt.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist die vollständige Entfernung der
Schilddrüse.

Die Operation dauert etwa 1 bis 2 Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Das
bedeutet, dass Sie während des Eingriffs in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt
werden.

Die Operation beginnt mit einem horizontalen Hautschnitt von etwa 3 cm im


Halsbereich.

Danach werden die Haut, das Gewebe und die Muskulatur vorsichtig durchtrennt, um
Zugang zur Schilddrüse zu erhalten.

Sobald dies erfolgt ist, kann die Präparation der Schilddrüse beginnen.
Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen, allergische Reaktionen,
Wundheilungsstörungen und Infektionen.

Speziell bei dieser Operation kann es nach dem Eingriff häufig zu einer Schwellung
kommen, die vorübergehende Schluckbeschwerden und leichte Atembeschwerden
verursachen kann.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Kehlkopfnerv verletzt oder durchtrennt
wird, was in manchen Fällen zu einer Stimmstörung führen kann.

Zudem besteht das Risiko, dass die Nebenschilddrüsen verletzt werden, was zu einem
Calciummangel führen kann.

Vor und nach der Operation gibt es einige wichtige Punkte, die Sie beachten müssen:

Vor der Operation müssen Sie nüchtern sein. Das bedeutet, dass Sie 6 Stunden vor dem
Eingriff weder essen noch trinken dürfen.

Am Tag der Operation dürfen Sie nur klare Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee zu sich
nehmen.

Körperliche Anstrengungen sollten Sie in den ersten 2 bis 3 Wochen nach der Operation
vermeiden.

Nach der Operation müssen Sie als Ersatztherapie Schilddrüsenhormone einnehmen.


Die Dosierung dieses Medikaments wird nach etwa 4 bis 6 Wochen durch einen Bluttest
(TSH) überprüft und bei Bedarf angepasst.
Bypass_Operation
Guten Tag, Frau Bayer.

Mein Name ist Hammoud, ich bin Ihr Herzchirurg und möchte Sie über die geplante
Operation informieren.

Wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen eine Verengung der Herzkranzgefäße
festgestellt.

Die effektivste Behandlung für diese Erkrankung ist eine Bypass-Operation.

Zwar gibt es auch die Möglichkeit, die Engstelle mit einem Stent zu erweitern oder
medikamentös zu behandeln, allerdings bieten diese Methoden keine dauerhafte
Lösung.

Ohne eine Bypass-Operation ist es sehr wahrscheinlich, dass die Beschwerden immer
wieder auftreten. Dies kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herzinfarkt,
Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz führen und im schlimmsten Fall sogar
zum plötzlichen Tod.

Die Bypass-Operation dauert in der Regel drei bis sechs Stunden und wird unter
Vollnarkose durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie während der gesamten Operation in
einen künstlichen Tiefschlaf versetzt werden.

Die Operation beginnt mit einem größeren Schnitt im Brustbereich, um den Brustkorb zu
öffnen und das Herz freizulegen.

Anschließend wird eine Herz-Lungen-Maschine an den Blutkreislauf angeschlossen.


Diese Maschine übernimmt die Aufgabe des Herzens, indem sie Blut durch den Körper
pumpt und ihn mit Sauerstoff versorgt, während das Herz stillgelegt wird.

In manchen Fällen kann die Operation unter bestimmten Umständen auch ohne den
Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden, was die Dauer und den
Ablauf des Eingriffs vereinfacht.

Für die Bypass-Operation verwenden wir möglichst körpereigene Blutgefäße,


Beispielsweise aus den Beinvenen. Diese werden zwischen der Hauptschlagader
(Aorta) und dem verengten Herzkranzgefäß eingenäht, um den Blutfluss umzuleiten.

Je nach Anzahl der verengten Herzkranzgefäße können während der Operation


mehrere Bypässe angelegt werden.

Am Ende der Operation wird der Brustkorb wieder verschlossen, entweder durch Nähte
oder spezielle Verschlussgeräte. Der Hautschnitt wird ebenfalls vernäht und
verschlossen.

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir
in allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jeder Operation auftreten können, gehören
Schmerzen, Blutungen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen

Speziell bei dieser Operation kann es häufiger zu Verletzungen von benachbarten


Organen sowie Blut- oder Lymphgefäßen kommen.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie nach der Operation eine Bluttransfusion
benötigen.

Es kann gelegentlich auch zu Nervenschädigungen kommen. Dadurch können


vorübergehende oder dauerhafte Lähmungen an den Armen oder Beinen, Heiserkeit,
Sprechstörungen und Atemprobleme auftreten.

In seltenen Fällen besteht das Risiko, dass sich ein Blutgefäß durch ein Blutgerinnsel
oder einen Gefäßpfropf verschließt, was zu einem Schlaganfall oder einer
Lungenembolie führen kann.

Nach der Operation kann es außerdem vorkommen, dass das Herz vorübergehend
geschwächt ist. In solchen Fällen kann es notwendig sein, einen Herzschrittmacher oder
Defibrillator einzusetzen.
Aszitespunktion
Guten Tag, Frau Kristen. Mein Name ist Hammoud, ich bin Gastroenterologe und
möchte Sie über den geplanten Eingriff informieren.

Frau Kristen, wie Sie bereits wissen, wurde bei Ihnen ein Aszites (Bauchwassersucht)
aufgrund einer Schrumpfleber , verursacht durch Alkoholmissbrauch, diagnostiziert.
Dies führt zu Beschwerden wie Atemnot und Blähungen.

Der Eingriff dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten und wird unter lokaler Betäubung
durchgeführt, das bedeutet, dass nur die Einstichstelle betäubt wird.

Sollten Sie es wünschen oder falls es erforderlich ist, können wir Ihnen vor dem
Eingriff ein Schmerz- oder Beruhigungsmittel verabreichen.

Die Punktionsstelle im linken Unterbauch wird zunächst desinfiziert.

Anschließend führen wir eine Hohlnadel unter Ultraschallkontrolle ein, um die


Flüssigkeit langsam ablaufen zu lassen.

Sollten mehr als 5 Liter Flüssigkeit entfernt werden, verabreichen wir Ihnen 8 Gramm
Albumin pro Liter intravenös.

Am Ende des Eingriffs wird die Hohlnadel entfernt und die Einstichstelle mit einem
Pflaster abgedeckt.
Wie bei jedem Eingriff gibt es auch bei diesem Eingriff bestimmte Risiken, die wir in
allgemeine und spezielle Risiken unterteilen können.

Zu den allgemeinen Risiken, die bei jedem Eingriff auftreten können, gehören

1. Verletzungen kleiner Blutgefäße oder Nerven,

2. Blutergüsse an der Punktionsstelle,

3. Infektionen,

4. Allergische Reaktionen.

Speziell bei diesem Eingriff kann es häufiger zu Verletzungen von benachbarten Organen
wie z.B. zu Schnitten am Darm, kommen.

- In sehr seltenen Fällen kann es zu einem Darmdurchbruch kommen, der eine erneute
Operation erforderlich macht.

- Gelegentlich treten Infektionen der Bauchhöhle auf, die zu einer Blutvergiftung oder
einer Herzmuskelentzündung führen können.

- Zudem kann es nach dem Eingriff zu Kreislaufstörungen kommen.

- In äußerst seltenen Fällen kann während des Eingriffs ein Kreislaufstillstand auftreten,
was einen sofortigen Abbruch des Eingriffs erforderlich macht.

- Es besteht auch die Möglichkeit, dass es nach dem Eingriff zu Blutungen in der
Bauchhöhle kommt.

Vor dem Eingriff muss beim Hausarzt ein Bluttest durchgeführt werden, um die
Gerinnungsfaktoren zu überprüfen.

- Nach dem Eingriff sollten Sie für 2 Stunden im Bett bleiben.

- 6 Stunden nach dem Eingriff dürfen Sie wieder Auto fahren.


Bauchschmerzen 1
Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Müller, der sich

heute aufgrund seit dem Vorabend bestehender, linksseitiger, kolikartiger Schmerzen im

Unterbauch bei uns vorstellte.

Die Schmerzen hätten im Laufe der Zeit zugenommen und verstärken sich bei
Druck, bessern sich jedoch nach der Defäkation.

Zudem klagte er über Hämatochezie, Inappetenz, Obstipation und Diarrhö im Wechsel


sowie einen Gewichtsverlust von 2 bis 3 kg in den letzten Monaten.

An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie und an atrialer Fibrillation.

Vor 10 Jahren unterzog er sich einer Kreuzbandoperation.

In Bezug auf Medikation nehme er Bisoprolol 5 mg (1-0-0) und Eliquis (0-0-1) ein.

Die Familienanamnese ergab, dass der Vater des Patienten im 60. Lebensjahr an einem
Kolonkarzinom erkrankt/ gestorben sei.

Allergien seien bei ihm nicht bekannt.

Er trinke gelegentlich ein Glas Rotwein.

Die Frage nach dem Nikotin- und Drogenkonsum wurde verneint.

Er sei 180 cm groß und wiege aktuell 70 kg.

Er arbeite als Finanzbuchhalter in der Bank, geschieden und habe keine Kinder.
Bauchschmerzen 2

Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Schmidt, der sich

heute aufgrund seit dem Vorabend bestehender, linksseitiger, kolikartiger Schmerzen im

Unterbauch bei uns vorstellte.

Der Patient hatte vor 2 Monaten ähnliche Schmerzen ,aber heute seien die Schmerzen
schlimmer.

Die Schmerzen hätten im Laufe der Zeit zugenommen und verstärken sich beim
Stuhlgang.

Zudem berichtete er, er spüre die Schmerzen wie ein Panzergefühl im Bauch.

Zudem klagte er über Hämatochezie, Obstipation sowie einen Gewichtsverlust von 2 bis
3 kg in den letzten Monaten.

Die vegetative Anamnese ist bis auf Inappetenz unauffällig.

An Vorerkrankungen leide er an Asthma bronchiale und an Hypothyreose.

Vor 10 Jahren unterzog er sich einer Tonsillektomie.

In Bezug auf Medikation nehme er L-Thyroxin 50 Microgramm (1-0-0) ein und verwende
Salbutamol Spray bei Bedarf.

Früher habe er ASS eingenommen.

Allergien seien bei ihm nicht bekannt.


Die Familienanamnese ergab, dass der Vater des Patienten im 60. Lebensjahr an einem
Kolonkarzinom erkrankt/ gestorben sei, während die Mutter gesund sei.

Die Frage nach dem Nikotinkonsum wurde verneint.

Der Patient trinke gelegentlich am Wochenende.

Er arbeite als Finanzbuchhalter in der Bank, geschieden und habe keine Kinder.

Kolonkarzinom + Diabetes mellitus Typ 1. (3)


Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich

heute aufgrund seit heute Vormittag bestehender, linksseitiger, zunehmender und


kolikartiger Schmerzen im Unterbauch bei uns vorstellte.

Die Patientin hatte vor 2 Monaten ähnliche Schmerzen ,aber heute seien die Schmerzen
schlimmer. (jedoch nie mit dieser Intensität. )

Zudem klagte sie über Hämatochezie, Obstipation und Diarrhö im Wechsel sowie eine
Pyrexie mit einer Temperatur von 38,5 °C.

Als weiteres Begleitsymptom habe sie einen ungewollten Gewichtsverlust von ca. 4 kg
im letzten Monat angegeben, obwohl keine Inappetenz bestehe.

An Vorerkrankungen leide sie an Diabetes mellitus Typ 1.


Vor 12 Jahren unterzog sie sich einer Kreuzbandoperation.

In Bezug auf Medikation erhälte die Patientin vor den Mahlzeiten eine Insulintherapie mit
einer Kombination aus kurz- und langwirksamen Insulinen.
Allergien seien bei ihr nicht bekannt.

Die Frage nach dem Nikotinkonsum wurde verneint, jedoch trinke sie täglich ein Glas
Wein.

Die Familienanamnese ergab, dass der Vater der Patientin im 66. Lebensjahr an einem
Myokardinfarkt erkrankt/ verstorben sei und die Mutter sei gesund.

Sie sei 39 Jahre alt, 182 cm groß und wiege aktuell 75 kg.

Sie sei verheiratet, habe ein Kind und arbeite als Projektmanagerin.
In der Reiseanamnese habe sie jedoch erwähnt, dass sie sich für einige Zeit in den USA
aufgehalten habe.

(Sie habe eine geschäftliche Reise nach USA vor einem Monat gemacht).

Bauchschmerzen 4
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich

heute aufgrund seit dem Vorabend bestehender, linksseitiger, zunehmender und


kolikartiger Schmerzen im Unterbauch bei uns vorstellte.

Die Schmerzen bestehen seit sechs Monaten, aber seit dem Vorabend haben sie sich
verschlimmert.

Als Begleitsymptome klagte sie über eine Abwehrspannung, paradoxe Diarrhö ohne
Hämatochezie sowie einen Gewichtsverlust von etwa 6 kg in den letzten sechs Wochen.

Sie habe eine Allergie gegen Tierhaare.

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter der Patientin an einem Kolonkarzinom
erkrankt ist.

Die Patientin sei Raucherin (eine Schachtel pro Tag).

Sie arbeite als Köchin, geschieden und habe drei Töchter.

Sie sei 36 Jahre alt.


Bauchschmerzen 5
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich

heute aufgrund seit 2 Tagen bestehender, rechtsseitiger, zunehmender und kolikartiger


Schmerzen im Unterbauch bei uns vorstellte.

Als Begleitsymptome klagte sie über Nausea ohne Erbrechen sowie über ein subjektives
Fiebergefühl, ohne dass die Temperatur gemessen wurde.

Die Schmerzintensität wurde in Ruhe mit 4 von 10 auf der Schmerzskala angegeben.
aber bei ??(nicht richtig verstanden:/) 10
Sie habe Keine Vorerkrankungen
Vor 4 Jahren unterzog sie sich einer Kreuzbandoperation.
In Bezug auf Medikation nehme sie Ibuprofen 400 gegen Kopfschmerzen nur bei bedarf
und Vitamin C ein.

Sie habe eine Allergie gegen Hausstaub.

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter und die Schwester der Patientin an
Migräne leiden.

Sie sei Fitnesstrainerin, ledig und habe keine Kinder,

Sie rauche seit ihrem 17. Lebensjahr und trinke keinen Alkohol.
Sie sei 29 Jahre alt, 162 cm groß, wiege aktuell 55 kg

In der Reiseanamnese habe sie jedoch erwähnt, dass sie nach Österreich vor 3 Monaten
Gereist sei.
Bauchschmerzen 6
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich

heute aufgrund seit 3 Tagen bestehender abdomineller Schmerzen bei uns vorstellte.

Die Patientin fügte hinzu , dass die Schmerzen zunächst im Epigastrium aufgetreten
seien und anschließend in den rechten Unterbauch gewandert seien.

Die Schmerzintentsität wurde mit 9-10 von 10 auf der Schmerzskala angegeben. Gegen
die Schmerzen habe die Patientin Ibuprofen eingenommen.

Als Begleitsymptomatik klage sie über Schüttelfrost und Fatigue.


Sie habe keine Vorerkrankungen .

Zudem besteht ein Zustand nach zweimaliger Sectio Caesarea.

In Bezug auf die Medikation nehme sie regelmäßig ein orales Kontrazeptivum ein (sie
habe eine Minipille erwähnt).

Sie habe eine Allergie gegen Tierhaare.

Außerdem rauche sie seit 15 Jahren eine Packung Zigaretten täglich und trinke
gelegentlich Bier unter der Woche.

Die Familienanamnese ergab, dass der Vater der Patientin zwei Stentimplantationen
habe.
Sie sei Journalistin, geschieden und habe 2 Kinder.
Sie sei 179 cm groß und wiege derzeit 77 kg.
Migräne
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Müller, die sich heute

aufgrund seit dem Vortag bestehender rechtsseitiger Kopfschmerzen im

Schläfenbereich bei uns vorstellte.

Die Patientin beschrieb die Cephalgie als klopfend und rezidivierend.

Frau Müller gab außerdem an, unter Lichtempfindlichkeit (Photophobie),

Geräuschangst (phonophobie), Gesichtsfeldausfällen (Hemianopsie), Insomnie


sowie Nausea zu leiden.

An Vorerkrankungen leide sie an Diabetes mellitus.

Zudem besteht ein Zustand nach Sectio Caesarea.

In Bezug auf Medikation nehme die Patientin Metformin 1000 mg zweimal täglich sowie
Aspirin 100 mg täglich ein.

Allergien seien bei ihr nicht bekannt .

Die Frage nach dem Nikotinkonsum wurde verneint.

Sie trinke gelegentlich ein Glas Bier oder Wein.

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter der Patientin ebenfalls unter
Kopfschmerzen leide, wurde jedoch nicht behandelt.

Frau Müller sei verheiratet und habe zwei gesunde Kinder.

Sie sei 160 cm groß und wiege aktuell 50 kg.


Eine Auslandsreise in den letzten Monaten wurde von der Patientin verneint.

Thorakale schmerzen 1
Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Müller, der sich heute

aufgrund seit heute Morgen bestehender, retrosternaler / thorakaler Schmerzen bei uns

vorstellte.

Der Patient beschrieb die Schmerzen als brennend und zunehmend.

Er gab außerdem an, dass er ähnliche Schmerzen bereits in der Vergangenheit erlebt
habe und dass sich diese heute Morgen verschlimmert hätten.

Zudem berichtete Herr Müller, dass sich die Schmerzen beim Essen sowie beim

Aufstehen verstärken, während sie beim Trinken von Wasser nachlassen.

Außerdem erwähnte er, dass die Schmerzen von Sodbrennen(Pyrosis) und saurem

Aufstoßen begleitet werden.

Herr Müller fügte hinzu, dass die Schmerzen in den Hals ausstrahlen würden.

Die Fragen nach Nausea sowie Emesis wurden verneint.

An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie , Diabetes mellitus,


Eisenmangelanämie sowie Hyperlipidämie.

In Bezug auf Medikation nehme er Metformin 1-0-1 sowie Metoprolol und


Eisenpräparate zweimal täglich ein.

Außerdem sei er bisher noch nie operiert worden und Allergien seien bei ihm nicht
bekannt.

Die Familienanamnese ist unauffällig.


Die Frage nach dem Nikotinkonsum wurde verneint und gelegentlich trinke er ein Glas
Wein oder Bier.

Herr Müller sei 180 cm groß und wiege derzeit 70 kg.

Er sei verheiratet und habe zwei gesunde Kinder.

Eine Auslandsreise in den letzten Monaten wurde von dem Patienten verneint; er
erwähnte jedoch, dass er vor einem Jahr nach Dubai gereist sei.

Thorakale schmerzen 2

Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich aufgrund
seit gestern bestehender, starker und thorakaler Schmerzen rechts nach einem Sturz
beim Gassigehen bei uns vorstellte.

Die Patientin berichtete, dass sie mit ihrem Hund spazieren gegangen sei, als sie
plötzlich auf der rechten Seite gestürzt sei.
Als Begleitsymptome klagte sie über Schmerzen und Schwierigkeiten bei der Inspiration.
Die Frage nach Dyspnoe wurde verneint.

An Vorerkrankungen leide sie an Migräne.

Die Patientin zufolge seien die Migräneanfälle 1 bis 2 mal jährlich aufgetreten.

In Bezug auf Medikation nehme sie Ibuprofen 400 mg bei Bedarf gegen Migräne ein.

Die Patientin habe 2 Mal Ibuprofen 400 mg eingenommen und das habe ihr geholfen.

Die Familienanamnese ergab, dass der Vater der Patientin im 64. Lebensjahr an einem
Lungenkarzinom erkrankt sei, während die Mutter gesund sei.

Beruflich sei sie Frisörin, verheiratet und habe keine Kinder.


Die Patientin sei 22 Jahre alt ,187 cm groß und wiege zurzeit xx kg.

In der Reiseanamnese habe sie jedoch erwähnt, dass sie vor einem Monat in der Türkei
gewesen sei.
Thorakale schmerzen 3
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Schmidt, die sich aufgrund
seit gestern bestehender, starker Schmerzen im Bereich der linken Körperseite sowie
Dyspnoe nach einem Sturz von einer Leiter bei uns vorstellte.

Die Patientin berichtete, dass sie von einer Leiter gefallen sei und dabei zwar auf beiden
Füßen gelandet sei, jedoch die Leiter gegen ihre linke Körperseite geprallt sei.
Als Begleitsymptom klagte sie über Schmerzen bei der Inspiration.

An Vorerkrankungen leide sie an Asthma bronchiale und an arterieller Hypertonie.

In Bezug auf Medikation nehme sie Ramipril 2.5 mg ein und verwende Salbutamol Spray
bei Bedarf.

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter der Patientin ebenfalls an Osteoporose
leide, während der Vater gesund sei.

Sie sei Dozentin an der Uni

In der Reiseanamnese habe sie jedoch erwähnt, dass sie vor 3 Wochen nach Ungarn
gereist sei.
Fatigue
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Reichert, die sich

heute aufgrund einer seit einigen Monaten bestehenden, plötzlich aufgetretenen und

zunehmenden Fatigue bei uns vorstellte.

Die Patientin klagte über eine sexuelle Appetenzstörung (Frigidität), was zu Konflikten
mit ihrem Ehemann geführt habe.

Zusätzlich berichtete sie über Symptome einer Depression, einschließlich

Niedergeschlagenheit, Dysthymie (anhaltende gedrückte Stimmung), Schlafstörungen

(Insomnie) und Appetitlosigkeit (Inappetenz) sowie einen Gewichtsverlust von 5 kg in


den letzten Monaten.

Zudem besteht ein Zustand nach Sectio Caesarea.

In Bezug auf Medikation nehme sie gelegentlich ein Schlafmittel und bei Bedarf

Acetylsalicylsäure (ASS)- Aspirin ein.

Die letzte endokrinologische Untersuchung zeigte unauffällige Befunde.

Die Frage nach dem Nikotin- und Drogenkonsum wurde verneint.

Derzeit trinke sie Alkohol nur selten.

Die Familienanamnese ist unauffällig.

Beruflich sei die Patientin als Architektin tätig und leide unter starkem Arbeitsstress.

Sie sei 171 cm groß, wiege 69 kg, verheiratet und habe eine Tochter.
Vertigo
Nachfolgend berichten wir über unsere neue Patientin, Frau Müller, die sich heute
aufgrund einer seit dem Vorabend erstmalig aufgetretenen und anhaltenden
Schwindelanfälle (Vertigo) bei uns vorstellte.

Frau Müller gab außerdem an, dass die Schwindelattacke etwa eine Minute gedauert
habe und sich bei schnellem Aufstehen verschlimmert habe.

Zudem klagte sie über Nystagmus, Tinnitus, Nausea sowie Parästhesien.

Die Fragen nach Kopfschmerzen, Emesis und Synkopen wurden von der Patientin

verneint.

Die vegetative Anamnese war bis auf eine Nausea unauffällig.

Frau Müller habe an Hypoferrämie/Ferropenie gelitten, die mit oraler

Eisenersatztherapie behandelt wurde.

Es bestehen keine weiteren relevanten Vorerkrankungen.

Abgesehen von Eisenpräparaten nehme die Patientin keine weiteren Medikamente ein.

Zudem besteht ein Zustand nach Sectio Caesarea.

Allergien seien bei ihr nicht bekannt.

Die Frage nach dem Nikotin- und Drogenkonsum wurde verneint.

Gelegentlich trinke sie ein Glas Wein .

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter der Patientin an Mammakarzinom

gelitten sei.
Frau Müller sei verheiratet und habe zwei Kinder.

Sie sei 165 cm groß und wiege derzeit 52 kg.

COVID-19
Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Mayer, der sich

heute aufgrund einer seit gestern Abend bestehenden, plötzlich aufgetretenen Fatigue

sowie Tussis bei uns vorstellte.

Herr Mayer gab außerdem an, dass ein zu Hause durchgeführter Schnelltest positiv
ausgefallen sei.

Ein daraufhin im Testzentrum durchgeführter Test ergab jedoch ein negatives


Ergebnis.

Seine Symptome beschrieb er als erkältungsähnlich.

Herr Mayer sei dreimal gegen COVID-19 geimpft.

Die Fragen nach Fieber, Hyperhidrose, Gliederschmerzen sowie Gewichtsverlust wurden

verneint.

Abgesehen von niedrigen Eisenwerten bestehen keine weiteren relevanten


Vorerkrankungen.

In Bezug auf Medikation nehme er Eisenpräparate (1-0-0), Ibuprofen bei Bedarf und

Vitamine ein.

Er habe eine Allergie gegen Erdnüsse und leide zusätzlich an allergischer Rhinitis

(Heuschnupfen).

Herr Mayer sei 39 Jahre alt, verheiratet und habe drei gesunde Kinder.

Er sei 188 cm groß und wiege derzeit 79 kg.


Die Frage nach dem Nikotinkonsum wurde verneint und trinke gelegentlich ein Glas Bier
oder Whisky.

Die Familienanamnese ergab, dass der Vater des Patienten im 52. Lebensjahr an

einem Myokardinfarkt verstorben sei.

Herr Mayer sei Bankkaufmann von Beruf bei der Sparkasse.

Eine Auslandsreise in den letzten Monaten wurde von dem Patienten verneint; er
erwähnte jedoch, dass er vor längerer Zeit nach Italien gereist sei.

Parkinson
Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Müller, der sich

heute aufgrund eines seit mehreren Monaten bestehenden Tremors in beiden Händen,

insbesondere in der rechten Hand, bei uns vorstellte.

Der Tremor habe sich allmählich verstärkt, besonders im Ruhezustand und in stressigen

Situationen nehme der Tremor zu, zudem beeinträchtige er Herrn Müller in seiner

Tätigkeit als Busfahrer.

Er klagte über morgendlichen Rigor und generalisierte Bradykinese.

Die vegetative Anamnese war bis auf Obstipation unauffällig.

An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie und einer

benignen Prostatahyperplasie.

Außerdem sei er bisher noch nie operiert worden.

Allergien seien bei ihm nicht bekannt.

Die Frage nach dem Nikotin- und Alkoholkonsum wurden verneint.

Die Familienanamnese ergab, dass die Mutter des Patienten an Mammakarzinom

gelitten sei.

Zudem sei der Vater des Patienten an einem Apoplex cerebri verstorben.

Der Patient sei verheiratet und habe zwei Kinder


Ösophaguskarzinom
Nachfolgend berichten wir über unseren neuen Patienten, Herrn Müller, der sich heute

aufgrund einer seit 2 bis 3 Wochen bestehenden, langsam fortschreitenden Dysphagie

bei uns vorstellte.

Zudem klagte er über Schmerzen und ein Fremdkörpergefühl im Halsbereich (Globus

hystericus), die sich im Laufe der Zeit verschlimmert haben.

Der Patient gab außerdem an, dass er unter unproduktiver Tussis leide.

In der vegetativen Anamnese finden sich: Insomnie, Obstipation sowie Hämatochezie.

An Vorerkrankungen leide er an Diabetes mellitus seit 15 Jahren, Arrhythmie seit 9


Monaten sowie an Bursitis der Schulter.

Vor 20 Jahren habe er infolge eines Autounfalls eine Humerusfraktur erlitten.

Er habe eine Allergie gegen Voltaren, die sich mit Exanthem äußert.

In Bezug auf Medikation nehme er einmal täglich Metformin sowie bei Bedarf
Schlafmittel ein, und verwende eine Salbe für die Schulter.

Zudem rauche er seit 35 Jahren täglich 10 bis 15 Zigaretten.

Abends trinke er ein Glas Bier.

Die Frage nach dem Drogenkonsum wurde verneint.

Die Familienanamnese ergab, dass der Mutter des Patienten im 78. Lebensjahr an

einem Magenkarzinom verstorben sei.

Beruflich sei er als Pförtner tätig.


Er sei verwitwet und lebe mit seinem Sohn zusammen.

Das könnte Ihnen auch gefallen