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Amtliche Mitteilungen: NR: 951 Veröffentlicht Am: 06.08.2024 Inkrafttreten Am: 01.10.2024

Die Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen an der Hochschule RheinMain tritt am 01.10.2024 in Kraft und wurde am 06.08.2024 veröffentlicht. Sie basiert auf den Vorgaben des Hessischen Hochschulgesetzes und regelt die Prüfungsmodalitäten sowie die Studienstruktur für alle Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule. Die Ordnung enthält spezifische Bestimmungen zu Prüfungen, Studienleistungen und Anerkennung von Leistungen.

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Amtliche Mitteilungen: NR: 951 Veröffentlicht Am: 06.08.2024 Inkrafttreten Am: 01.10.2024

Die Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen an der Hochschule RheinMain tritt am 01.10.2024 in Kraft und wurde am 06.08.2024 veröffentlicht. Sie basiert auf den Vorgaben des Hessischen Hochschulgesetzes und regelt die Prüfungsmodalitäten sowie die Studienstruktur für alle Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule. Die Ordnung enthält spezifische Bestimmungen zu Prüfungen, Studienleistungen und Anerkennung von Leistungen.

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AMTLICHE MITTEILUNGEN

Nr: 951
Veröffentlicht am: 06.08.2024
Inkrafttreten am: 01.10.2024

Prüfungsordnung 2024 des


Bachelor-Studiengangs
Bauingenieurwesen
des Fachbereichs Architektur und
Bauingenieurwesen der Hochschule
RheinMain
Herausgeber:

Präsidentin
Hochschule RheinMain
Postfach 3241
65022 Wiesbaden

Redaktion:

Studienqualitätsentwicklung
Email: studienqualitaetsentwicklung@[Link]

2
Bekanntmachung

Nach § 1 der Satzung der Hochschule RheinMain zur Bekanntmachung ihrer Satzungen vom 04.06.2013
(StAnz. vom 29.07.2013, S. 929) wird die Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-Studiengangs Bauin-
genieurwesen des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain hier-
mit bekannt gegeben.

Wiesbaden, den 06.08.2024

Prof. Dr. jur. Eva Waller


Präsidentin der Hochschule RheinMain

3
Rahmenprüfungsordnung für Prüfungs- Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-
ordnungen der Bachelor- und Master- Studienangebots Bauingenieurwesen des
Studiengänge der Hochschule RheinMain Fachbereichs Architektur und Bauinge-
vom 29.02.2024 (AM Nr. 900) nieurwesen der Hochschule RheinMain

Vorbemerkung Vorbemerkung

Aufgrund von § 42 (2) Nr. 2 des Hessischen Aufgrund von § 50 (1) Nr. 1 des Hessischen
Hochschulgesetzes (HessHG) vom 14.12.2021 Hochschulgesetzes (HessHG) in der Fassung
(GVBl. S. 931 zuletzt geändert durch Arti- vom 14.12.2021 (GVBl. S. 931), zuletzt geändert
kel 7 des Gesetzes vom 29.06.2023 (GVBl. S. durch Artikel 7 des Gesetzes vom 29.06.2023
456)), erlässt der Senat der Hochschule Rhein- (GVBl. S. 456) hat der Fachbereichsrat des Fach-
Main nach Anhörung des Organs der Studie- bereichs Architektur und Bauingenieurwesen
rendenschaft aufgrund des Beschlusses vom der Hochschule RheinMain am 11.06.2024 nach
13.02.2024 die folgende Rahmenprüfungsord- Anhörung des Organs der Fachschaft die o.a.
nung (RPO) 2024 der Hochschule RheinMain, die Prüfungsordnung erlassen. Sie entspricht der
vom Präsidium am 20.02.2024 gemäß § 43 (5) Rahmenprüfungsordnung (RPO) der Hochschu-
HessHG genehmigt wurde. Sie enthält die für die le RheinMain vom 29.02.2024, veröffentlicht in
Prüfungsordnungen aller Bachelor- und Master- den Amtlichen Mitteilungen Nr. 900 und wurde
Studiengänge der Hochschule RheinMain ver- in der 216. Sitzung des Senats der Hochschu-
bindlichen Regelungen. Sie sind Bestandteil der le RheinMain am 16.07.2024 beschlossen und
jeweiligen Prüfungsordnungen und werden er- vom Präsidium am 30.07.2024 gemäß § 43 (5)
gänzt durch die von den Fachbereichen zu tref- HessHG genehmigt.
fenden studiengangsspezifischen Regelungen,
die in den Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge festzulegen sind.

Die Rahmenprüfungsordnung entspricht den


Vorgaben der Studienakkreditierungsverord-
nung vom 22.07.2019 (GVBl. S. 187).

Soweit zwischen der Rahmenprüfungsordnung


und den Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge Abweichungen bestehen, ist die Rahmenprü-
fungsordnung grundsätzlich vorrangig zu beach-
ten, es sei denn, die Rahmenprüfungsordnung
widerspricht der Studienakkreditierungsverord-
nung. In diesem Fall sind die Prüfungsordnun-
gen der Studiengänge vorrangig zu beachten, so-
weit sie der Studienakkreditierungsverordnung
entsprechen.

4
Inhaltsverzeichnis
I Allgemeine Bestimmungen 7
§ 1 Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
§ 2 Studien- und Studiengangsziele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
§ 3 Bachelor-/Masterprüfung und akademischer Grad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
§ 4 Abschlussdokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

II Studien- und Prüfungsumfang; Studienstruktur 14


§ 5 Credit Points und Regelstudienzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
§ 6 Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
§ 7 Curriculum und Modulhandbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
§ 8 Spezialisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
§ 9 Internationalisierung und Auslandsstudium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
§ 10 Berufspraktische Tätigkeit und Praxisphasen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

III Organisation und Verwaltung von Prüfungen; Anerkennung und Anrechnung von
Leistungen 19
§ 11 Zuständigkeit und Aufgaben der Prüfungsausschüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
§ 12 Anerkennung und Anrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
§ 13 Wechselregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

IV Prüfungsverfahren 23
§ 14 Bekanntgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 15 Prüfungs- und Studienleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 16 Anmeldung zu Prüfungen; Prüfungstermine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
§ 17 Zulassung zu Prüfungen und Fortschrittsregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
§ 18 Prüfungsformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
§ 19 Schriftliche Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
§ 20 Mündliche Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
§ 21 Praktische oder künstlerische Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 22 Gruppenprüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 23 Anwesenheit in Lehrveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 24 Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 25 Schriftliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . 35
§ 26 Mündliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
§ 27 Bewertung von Prüfungs- und Studienleistungen; Bildung der Prüfungs- und Modul-
noten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
§ 28 Bonusaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
§ 29 Berechnung der Note der Bachelor-/Masterprüfung (Gesamtnote) . . . . . . . . . . . 40
§ 30 Rücktritt ohne Angabe von Gründen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
§ 31 Rücktritt unter Angabe von Gründen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
§ 32 Fristverlängerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
§ 33 Versäumnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
§ 34 Wiederholung von Prüfungs- und Studienleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
§ 35 Wechselmöglichkeiten und Wiederholung von Prüfungen im Wahlpflichtbereich . . . 46
§ 36 Täuschung, sonstiges prüfungsordnungswidriges Verhalten . . . . . . . . . . . . . . . . 47
§ 37 Störung des Prüfungsablaufs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
§ 38 Endgültiges Nichtbestehen; Bescheinigung und Exmatrikulation . . . . . . . . . . . . 49

5
§ 39 Widerspruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
§ 40 Einsicht in die Prüfungsakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
§ 41 Nachteilsausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
§ 42 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Schwangerschaft und Still-
zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
§ 43 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Elternzeit . . . . . . . . . . . 54
§ 44 Kompensationsmöglichkeiten für Studierende mit Kindern oder pflegebedürftigen An-
gehörigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54

V Schlussbestimmungen 55
§ 45 Kooperation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
§ 46 Einstellung von Studiengängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
§ 47 Inkrafttreten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55

VI Anlagen 57

6
I Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Die Rahmenprüfungsordnung gilt für alle Stu-
diengänge der Hochschule RheinMain (HSRM)
mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Sie
wird ergänzt durch die Prüfungsordnungen der
Studiengänge.

(2) Die Rahmenprüfungsordnung regelt das Ver-


hältnis zwischen Studierenden und der HSRM.

§ 2 Studien- und Studiengangsziele


(1) Das Bachelorstudium führt zu einem ers-
ten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss,
der zur Übernahme beruflicher Tätigkeiten un-
ter Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnis-
se und Methoden bzw. deren kritischer Einord-
nung sowie zu verantwortlichem Handeln befä-
higt. Der Bachelorabschluss qualifiziert des Wei-
teren für ein Masterstudium.

(2) Das Masterstudium führt zu einem zwei-


ten, weiterführenden Hochschulabschluss, der
zur Übernahme einer leitenden beruflichen Tä-
tigkeit befähigt, deren Ausübung unter situati-
onsadäquater und professioneller Anwendung
wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden
erfolgt und das reflektierte Treffen von Ent-
scheidungen und die Fähigkeit zur Übernahme
von Verantwortung beinhaltet. Der Masterab-
schluss qualifiziert des Weiteren für eine Promo-
tion. In den Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge ist festzulegen, ob es sich um einen konse-
kutiven oder weiterbildenden Studiengang han-
delt.

(3) Die spezifischen Studiengangsziele werden (3) Fachkompetenzen


in den Prüfungsordnungen der Studiengänge
festgelegt.

Ingenieurwissenschaftliche und planeri-


sche Grundlagen

7
Die Absolventinnen und Absolventen kennen die
ingenieurwissenschaftlichen und planerischen
Grundlagen des Bauingenieurwesens und kön-
nen diese bedarfsgerecht anwenden.

Bautechnik - Baukonstruktion (Schwer-


punkt)

Die Absolventinnen und Absolventen können


in den Bereichen Massiv-, Stahl-, Holzbau bzw.
Geotechnik Bauteile sowie einfache Bauwerke
materialgerecht entwerfen, konstruieren und
ggf. bemessen.

Verkehr und Wasser (Schwerpunkt)

Die Absolventinnen und Absolventen können in


den Bereichen Wasser- oder Verkehrsinfrastruk-
tur Bauwerke materialgerecht entwerfen, kon-
struieren und bemessen.

Bautechnik - Baubetrieb (Schwerpunkt)

Die Absolventinnen und Absolventen können


digitale und ablaufbezogene Management-
Instrumente der Bauprojektplanung und
-ausführung anwenden. Sie sind in der Lage,
baubetriebswirtschaftliche und baurechtliche
Analysen bei der Projektabwicklung durchzu-
führen.

Methodenkompetenzen

Analyse, Problemlösung

8
Die Absolventinnen und Absolventen sind befä-
higt, Probleme aus dem Bauwesen zu analysie-
ren, Zusammenhänge zu erkennen und darauf
aufbauend Lösungsstrategien zu entwickeln.

Datenkompetenz

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der


Lage, elektronische Daten zu gewinnen/messen,
diese aufzubereiten und hinsichtlich der jeweili-
gen Problemstellungen zu verarbeiten.

Digitalisierung

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der


Lage, die Möglichkeiten digitalisierter Planungs-
und Berechnungsmethoden zu erkennen und zu
nutzen.

Wissenschaftliches Arbeiten

Die Absolventinnen und Absolventen können


nach den anerkannten Regeln wissenschaftli-
chen Arbeitens Quellen recherchieren und aus-
werten sowie unter Anleitung Fragestellungen
mittels geeigneter Methoden bearbeiten.

Sozialkompetenzen

Teamkompetenz

Die Absolventinnen und Absolventen können als


Mitglieder von Gruppen arbeiten und die Zusam-
menarbeit in Planungsteams aktiv und persön-
lich respektvoll gestalten.

Interdisziplinäre Kompetenz

9
Die Absolventinnen und Absolventen können
mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher
Fachgebiete zusammenarbeiten und dabei de-
ren Perspektiven wertschätzend integrieren.

Kommunikationskompetenz

Die Absolventinnen und Absolventen sind befä-


higt, Sachverhalte aus den Bereichen des kon-
struktiven Ingenieurbaus, der Umwelt- und Ver-
kehrsplanung und des Baubetriebs verständlich
aufzubereiten, mit anderen Fachleuten zu erör-
tern und zielgruppengerecht gegenüber fachli-
chen Laien, der Verwaltung und der Politik ver-
ständlich zu präsentieren und argumentativ zu
vertreten.

Selbstkompetenzen

Eigenmotivation & Resilienz

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der


Lage, sich persönliche Ziele zur Weiterentwick-
lung ihrer Fähigkeiten zu setzen und verfügen
über ein hohes Maß an Ausdauer, Frustrations-
toleranz und Stressresistenz.

Wertebewusstsein

Absolventinnen und Absolventen verfügen über


ein berufliches Wertebewusstsein zur nachhal-
tigen Gestaltung der baulichen, verkehrlichen
und natürlichen Umwelt und können in diesem
Sinne gesellschaftliche Verantwortung über-
nehmen.

Zeit- & Selbstmanagement

10
Die Absolventinnen und Absolventen können
Aufgaben, Arbeitsabläufe und Termine unter Be-
rücksichtigung der zeitlichen und personellen
Ressourcen so planen, dass die Projekte kosten-
und termingerecht abgewickelt werden.

§ 3 Bachelor-/Masterprüfung und akademischer Grad


(1) Die Bachelor-/Masterprüfung ist bestanden,
wenn sämtliche zum Abschluss des Studiums
erforderlichen Leistungen erbracht und Prüfun-
gen bestanden sind.

(2) Nach erfolgreichem Abschluss des Studi- (2) Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung
engangs verleiht die HSRM gemäß der Prü- verleiht die Hochschule den akademischen Grad
fungsordnung des Studiengangs den akademi- Bachelor of Engineering ([Link].).
schen Grad entsprechend der Akkreditierung
des Studiengangs. Der akademische Grad darf
erst nach Aushändigung der Urkunde im Sinne
des § 4 geführt werden.

§ 4 Abschlussdokumente
(1) Die Abschlussdokumente bestehen aus dem
Abschlusszeugnis, der Bachelor- bzw. Master-
Urkunde, dem Diploma Supplement und dem
Transcript of Records.

(2) Über die bestandene Bachelor-


/Masterprüfung wird ein Abschlusszeugnis
ausgestellt. Dieses enthält insbesondere:

• die Noten und Credit Points aller Module,


die in die Gesamtnote gem. § 29 eingehen

• das Thema der Abschlussarbeit

• die Gesamtnote

• gegebenenfalls die Spezialisierung

11
Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem
die letzte Prüfung erbracht bzw. die Abschluss-
arbeit abgegeben worden ist. Das Zeugnis ist
von der oder dem Vorsitzenden des zuständi-
gen Prüfungsausschusses und der zuständigen
Dekanin oder dem zuständigen Dekan zu unter-
zeichnen und mit dem Siegel des Fachbereichs
zu versehen.

(3) Zusammen mit dem Abschlusszeugnis wird


eine Urkunde ausgestellt, in der die Verlei-
hung des akademischen Grades beurkundet
wird und welche die Gesamtnote der Bachelor-
/Masterprüfung gem. § 29 enthält. Die Urkun-
de trägt das Datum des Zeugnisses. Sie wird
von der Präsidentin oder dem Präsidenten der
HSRM und der zuständigen Dekanin oder dem
zuständigen Dekan unterzeichnet und mit dem
Siegel der HSRM versehen.

(4) Jedem Zeugnis wird ein in englischer und


deutscher Sprache ausgestelltes Diploma Sup-
plement gemäß dem European Diploma Supple-
ment Model beigefügt. Die studiengangsspezi-
fischen Inhalte des Diploma Supplements sind
in den Prüfungsordnungen der Studiengänge in
der Anlage Diploma Supplement festzulegen.
Das Diploma Supplement wird von der oder dem
Prüfungsausschussvorsitzenden unterzeichnet
und gilt nur in Verbindung mit dem Originalzeug-
nis.

(5) Zusätzlich zur Gesamtnote wird im Diploma


Supplement eine Einstufungstabelle gemäß der
aktuellen Version des ECTS Leitfadens der Eu-
ropäischen Kommission aufgenommen, aus der
sich die statistische Verteilung der Abschluss-
noten der Studierenden des jeweiligen Studien-
gangs ergibt, die ihr Studium innerhalb der letz-
ten sechs Semester erfolgreich abgeschlossen
haben. Dabei muss die Anzahl der Absolventin-
nen und Absolventen in diesem Zeitraum min-
destens 30 sein.

12
(6) Zusammen mit dem Diploma Supplement
wird ein englischsprachiges Transcript of Re-
cords ausgestellt, in dem alle während des
Studiums erfolgreich absolvierten Module und
Prüfungs- und Studienleistungen einschließlich
der dafür vergebenen Credit Points und Bewer-
tungen aufgeführt sind. Es ist mit dem Siegel
des Fachbereichs versehen und gilt nur in Ver-
bildung mit dem Originalzeugnis.

13
II Studien- und Prüfungsumfang; Studienstruktur
§ 5 Credit Points und Regelstudienzeit
(1) Basis für die Vergabe von Credit Points ist
das European Transfer System (ECTS). Credit
Points weisen den durchschnittlichen studenti-
schen Arbeitsaufwand aus. Der Arbeitsaufwand
beinhaltet die Teilnahme an Lehrveranstaltun-
gen und Prüfungen, Zeiten für die Vor- und Nach-
bereitung der Lehrveranstaltungen sowie der
Prüfungen einschließlich Abschluss- und studi-
enbegleitender Arbeiten. Ein Credit Point steht
für einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Bei
dualen oder berufsbegleitenden Studiengängen
können die Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge festlegen, dass ein Credit Point für einen Ar-
beitsaufwand von 25 Stunden steht.

(2) Die Regelstudienzeit richtet sich nach den


für den Studiengang vergebenen Credit Points.
Ein Vollzeitstudiengang sieht pro Studienjahr 60
Credit Points vor.

(3) Bei dualen und berufsbegleitenden oder Teil-


zeitstudiengängen kann die Anzahl der Credit
Points pro Studienjahr abweichen. Die Regelstu-
dienzeit muss in diesem Fall entsprechend an-
gepasst werden.

(4) In den Prüfungsordnungen der Studiengänge (4) Die Regelstudienzeit des Studiengangs be-
müssen die Anzahl der für den Abschluss des trägt 7 Semester mit insgesamt 210 Credit
Studiums erforderlichen Credit Points, die pro Points. Pro Studienjahr werden 60 Credit Points
Studienjahr vergebenen Credit Points, die Regel- vergeben. Der Studiengang ist ein Vollzeitstudi-
studienzeit sowie die Art des Studiengangs fest- engang.
gelegt werden.

14
(5) Bei Bachelor- und zugehörigen konsekuti-
ven Master-Studiengängen beträgt die Gesamt-
regelstudienzeit zehn Semester. Kürzere oder
längere Regelstudienzeiten sind unbeschadet
von Absatz 3 auch bei entsprechender studien-
organisatorischer Gestaltung in Ausnahmefäl-
len möglich. Soweit die aktuellen rechtlichen
Grundlagen andere Regelungen vorsehen, sind
diese vorrangig zu beachten.

§ 6 Module
(1) Die Studiengänge sind modular aufgebaut.
In Modulen werden thematisch und zeitlich ab-
gegrenzte, in sich geschlossene Studieneinhei-
ten zusammengefasst. Sie können sich aus ver-
schiedenen Lehrveranstaltungen zusammen-
setzen. Die Moduldauer kann sich über ein bis
zwei Semester erstrecken. Module sind abge-
schlossen, wenn alle damit verbundenen Leis-
tungen (gem. § 15) erfolgreich erbracht wurden.

(2) Jedes Modul ist mit Credit Points belegt.

(3) Ein Modul soll einen Umfang von mindestens


fünf Credit Points aufweisen.

(4) Ein Pflichtmodul ist ein Modul, das im Rah-


men des Studiums zwingend zu erbringen ist.
Wahlpflichtmodule bzw. -lehrveranstaltungen
sind Module bzw. Lehrveranstaltungen, die in
festgelegtem Umfang aus einem Wahlpflicht-
angebot gewählt werden müssen. Der Kata-
log der angebotenen Wahlpflichtmodule und
-lehrveranstaltungen kann semesterweise ak-
tualisiert werden und muss jeweils zu Se-
mesterbeginn mindestens studiengangsöffent-
lich bekannt gegeben werden.

§ 7 Curriculum und Modulhandbuch


(1) Das Curriculum ist den Prüfungsordnungen
der Studiengänge als Anlage beigefügt. Es re-
gelt insbesondere:

15
• die Bezeichnungen der Module und der zu-
gehörigen Lehrveranstaltungen sowie die
diesen jeweils zugeordneten Credit Points
und die Semesterzuordnung im Regelver-
lauf;

• die Lehrformen;

• die für die jeweiligen Prüfungs- und Stu-


dienleistungen (vgl. § 15 (4)) in Betracht
kommenden Formen und deren mögliche
Kombinationen.

(2) Der Studiengang erstellt und pflegt für je-


des Modul eine detaillierte Modulbeschreibung
mit den konkreten Lerninhalten und Lernzielen.
Dabei orientiert sich die Modulbeschreibung an
den jeweils gültigen rechtlichen Anforderungen
für die Akkreditierung. Das Modulhandbuch wird
mindestens fachbereichsöffentlich vorgehalten
und dient den Studierenden als Informations-
quelle.

§ 8 Spezialisierung
Eine Spezialisierung ist eine durch die Studieren- Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters
den wählbare Ausrichtung innerhalb des Studi- über das elektronische Prüfungsverwaltungs-
ums. Die Spezialisierung wird im Zeugnis ausge- system als Spezialisierung einen der folgenden
wiesen. In den Prüfungsordnungen der Studien- Schwerpunkte:
gänge ist festzulegen, welche Spezialisierungen
angeboten werden, ob die Wahl optional oder
verpflichtend ist, wann die Wahl erfolgt und ob
und unter welchen Voraussetzungen es Möglich-
keiten zum Wechsel gibt (vgl. auch § 13 (3)).

Bautechnik-Baubetrieb, Bautechnik-
Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.

16
Die Wahl ist verpflichtend und möglich, sobald
60 Credit Points aus den Semestern 1 bis 3 er-
bracht sind. Ohne gewählte Spezialisierung ist
eine Zulassung zu Prüfungen ab dem 4. Semes-
ter nicht möglich. Ein Wechsel der Spezialisie-
rung ist einmalig unter der Voraussetzung mög-
lich, dass maximal 5 Prüfungsleistungen aus
dem gewählten Schwerpunkt angetreten wur-
den. Ein Antrag auf Wechsel des Schwerpunk-
tes ist jeweils bis zum Ende der 4. Semesterwo-
che beim zuständigen Prüfungsausschuss ein-
zureichen. Erfolgreich bestandene Module, die
in dem neuen Schwerpunkt keine Pflichtmodule
mehr sind, werden als Wahlpflichtmodule wei-
tergeführt. Erfolgreich bestandene Wahlpflicht-
module werden auch in dem neuen Schwer-
punkt weitergeführt.

§ 9 Internationalisierung und Auslandsstudium


(1) Die HSRM hat einen für alle Studiengänge (1) Im Zuge der Internationalisierungsmaßnah-
verbindlichen Katalog an Internationalisierungs- men der Hochschule RheinMain sind das 5.
maßnahmen festgelegt. Auch haben die Fachbe- bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert.
reiche die Möglichkeit, verpflichtende Auslands- Das Mobilitätsfenster stellt für die Studieren-
zeiten in das Studienprogramm einzubeziehen. den eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung
In den Prüfungsordnungen der Studiengänge - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung
sind die für den Studiengang ausgewählte Maß- von Leistungen aus dem Ausland ist in der Aner-
nahme zur Internationalisierung bzw. Auslands- kennungssatzung geregelt. Darüber hinaus soll-
zeiten zu nennen. Näheres zu Auslandszeiten ten die Studierenden ein Learning Agreement
regelt die Anlage Regelungen zum Auslandsse- mit der oder dem Auslandsbeauftragten des
mester in den Prüfungsordnungen der Studien- Fachbereichs vereinbaren.
gänge.

(2) Lehrveranstaltungen und Prüfungen kön-


nen auf Englisch angeboten werden, sofern in
der Zulassungssatzung des Studiengangs dar-
auf hingewiesen wird. Die jeweilige Vortrags-
sprache ist in den Modulbeschreibungen gere-
gelt. Die Vortragssprache ist stets auch die Spra-
che, in der die entsprechende Prüfung abzule-
gen ist.

17
§ 10 Berufspraktische Tätigkeit und Praxisphasen
(1) In Bachelor-Studiengängen ist ein Modul Be- (1) Im 5. Semester ist eine Berufspraktische Tä-
rufspraktische Tätigkeit vorzusehen. In Master- tigkeit vorgesehen.
Studiengängen kann ein Modul Berufsprakti-
sche Tätigkeit vorgesehen werden. Das Modul
umfasst ein in einer Praxisstelle abzuleisten-
des, von der HSRM betreutes Praktikum sowie
ggf. Begleitveranstaltungen. Näheres dazu re-
gelt die Anlage Regelungen zur Berufsprakti-
schen Tätigkeit in den Prüfungsordnungen der
Studiengänge.

(2) In dualen Studiengängen können statt des


Moduls Berufspraktische Tätigkeit regelmäßi-
ge Praxisphasen oder einzelne Wochentage in
der Praxisstelle vorgesehen werden, die mit
Credit Points belegt sind. Näheres kann bei Be-
darf in einer entsprechenden Anlage zu den
Prüfungsordnungen der Studiengänge geregelt
werden. Die Modulbeschreibungen müssen er-
kennen lassen, welche Kompetenzen mit wel-
chem Arbeitsaufwand in den Praxisteilen erwor-
ben werden.

(3) Die Tätigkeit im Unternehmen bzw. das Prak-


tikum kann in begründeten Ausnahmefällen auf
Antrag durch gleichwertige praktische Tätigkei-
ten ganz oder teilweise ersetzt werden. Die
Entscheidung trifft der Prüfungsausschuss auf-
grund eigener Sachkunde.

18
III Organisation und Verwaltung von Prüfungen; Anerkennung
und Anrechnung von Leistungen
§ 11 Zuständigkeit und Aufgaben der Prüfungsausschüsse
(1) Für die Organisation und die Überwachung
der ordnungsgemäßen Durchführung der Prü-
fungen in den einzelnen Studiengängen sind die
Prüfungsausschüsse der Fachbereiche zustän-
dig. Die Letztverantwortlichkeit des Dekans für
die Studien- und Prüfungsorganisation (§ 51
(1) HessHG) bleibt unberührt. Weitere Bestim-
mungen werden in der Satzung der Hochschu-
le RheinMain zur Organisation der Prüfungsaus-
schüsse (PAU-Satzung) in der jeweils gültigen
Fassung getroffen.

(2) Den Prüfungsausschüssen obliegen neben


den in dieser Rahmenprüfungsordnung explizit
genannten Aufgaben zusätzlich folgende Aufga-
ben:

1. Bestellung sämtlicher Prüfenden. Im Re-


gelfall sind Lehrende, die zuletzt die zuge-
hörige(n) Lehrveranstaltung(en) gehalten
haben, automatisch als Prüfende bestellt.
Ist dies der Fall, kann auf eine ausdrückli-
che Bestellung verzichtet werden.

2. Bestellung der Beisitzenden für die münd-


lichen Prüfungen.

3. Bestellung der Zweitprüfenden und ggf.


Drittprüfenden.

4. Bestellung der Referentinnen und Refe-


renten sowie Korreferentinnen und Korre-
ferenten bei Abschlussarbeiten.

19
5. Festlegung und Bekanntgabe der Anmel-
defristen für Prüfungs- und Studienleis-
tungen.

6. Bestimmung und Bekanntgabe der Prü-


fungstermine der Prüfungs- und Studien-
leistungen durch die Vorsitzende oder den
Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Unabhängig von der Häufigkeit eines Mo-
dulangebots werden Prüfungs- und Studi-
enleistungen jedes Semester angeboten.
Ausnahmen sind bei Modulen, die nur jähr-
lich angeboten werden, möglich.

7. Entscheidung über Prüfungszulassung in


strittigen Fällen.

8. Festlegung der Fristen für die Bewer-


tung der Prüfungs- und Studienleistungen
durch die Prüfenden.

9. Überwachung der Einhaltung der Prü-


fungsordnungen der Studiengänge.

10. Anerkennung und Anrechnung von außer-


halb des Studiengangs erbrachten Leis-
tungen, sofern der Prüfungsausschuss
diesbezügliche Aufgaben und Entschei-
dungen nicht auf eine oder einen Anerken-
nungsbeauftragte/n delegiert hat.

20
11. Entscheidungen über die Ablehnung von
Prüfenden wegen Besorgnis der Befan-
genheit. Studierende können einen ent-
sprechenden Antrag stellen, sobald die
Prüfenden bekannt gegeben sind und Be-
denken gegen deren Unparteilichkeit (Be-
fangenheit) bestehen. Im Antrag sind die
Befangenheitsgründe glaubhaft zu ma-
chen. Der Antrag muss rechtzeitig vor der
Prüfung beim Prüfungsausschuss einge-
hen. Prüfende müssen eine etwaige ei-
gene Befangenheit rechtzeitig gegenüber
dem Prüfungsausschuss mitteilen.

12. Festsetzung von Ersatzterminen auf An-


trag für Prüfungen aufgrund religiös be-
dingter Arbeitsverbote gemäß § 25 (2) Nr.
7 HessHG.

(3) Der Prüfungsausschuss hat ablehnende Ent-


scheidungen schriftlich zu begründen und mit ei-
ner Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

(4) Anträge an den Prüfungsausschuss sind


schriftlich zu stellen. Sobald und soweit die
HSRM hierfür entsprechende Portale eingerich-
tet hat, können auch diese für die Antragsstel-
lung genutzt werden.

§ 12 Anerkennung und Anrechnung


Für die Anerkennung von Prüfungs- und Studi-
enleistungen, Studienabschlüssen und die An-
rechnung von außerhochschulisch erworbenen
Kompetenzen gelten die Vorschriften der Sat-
zung der Hochschule RheinMain zur Anerken-
nung und Anrechnung (Anerkennungssatzung)
in der jeweils gültigen Fassung.

21
§ 13 Wechselregelungen
(1) Bei einem Studiengangswechsel innerhalb
der HSRM werden Fehlversuche nicht mit in den
neuen Studiengang übernommen. Dies gilt nicht
in Fällen, in denen eine Studierende oder ein Stu-
dierender aus einem Studiengang an der HSRM
exmatrikuliert ist und sich zu einem späteren
Zeitpunkt wieder in diesen Studiengang imma-
trikuliert (Studienunterbrechung).

(2) Bei einem Wechsel der Prüfungsordnung


eines Studiengangs werden alle äquivalenten
Leistungen anerkannt und, sofern vorhanden,
Fehlversuche übernommen. Dies kann zur Ver-
einfachung auf Basis einer vom Prüfungsaus-
schuss zu beschließenden Äquivalenzliste ge-
schehen.

(3) Bei einem Wechsel der Spezialisierung wer-


den Fehlversuche nicht übernommen, es sei
denn, es handelt sich um eine Leistung, die auch
nach dem Wechsel in die Abschlussnote eingeht.
Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

22
IV Prüfungsverfahren
§ 14 Bekanntgabe
Soweit keine andere Regelung getroffen wurde,
erfolgt die Bekanntgabe der Prüfungsmodalitä-
ten mindestens studiengangsöffentlich über ein
Portal der HSRM, hilfsweise über das für den je-
weiligen Studiengang genutzte Schwarze Brett.
Die Studierenden haben sich rechtzeitig über
den konkreten Ort der Bekanntgabe zu informie-
ren.

§ 15 Prüfungs- und Studienleistungen


(1) Die für den Bachelor-/Masterabschluss zu
absolvierenden Module schließen i.d.R. mit je-
weils einer Modulprüfung ab. Prüfungen auf
Lehrveranstaltungsebene dürfen nur im Rah-
men von Wahlpflichtlehrveranstaltungen ange-
boten werden.

(2) Durch die Prüfungen weisen Studierende


nach, dass sie über die in den Studiengangs-
und Modulzielen formulierten Kompetenzen ver-
fügen. Prüfungen können semesterbegleitend
durchgeführt werden. Die Prüfenden bestim-
men die zugelassenen Hilfsmittel und geben sie
in geeigneter Form rechtzeitig bekannt.

(3) Leistungen im Sinne dieser Rahmenprü-


fungsordnung sind Prüfungs- und Studienleis-
tungen:

1. Prüfungsleistungen im Sinne dieser Rah-


menprüfungsordnung werden von den
Prüfenden gem. § 27 (4) benotet.

2. Studienleistungen im Sinne dieser Rah-


menprüfungsordnung werden von den
Prüfenden mit “bestanden” oder “nicht be-
standen” bewertet, aber nicht benotet.

23
(4) Eine Modulprüfung soll sich wie folgt zusam-
mensetzen:

1. eine Prüfungsleistung, die sich aus höchs-


tens zwei Teilprüfungen zusammensetzt,
die gem. § 27 (6) zu verrechnen sind, oder

2. zwei getrennt zu bestehende Prüfungs-


leistungen im Modul Bachelor-/Master-
Thesis. Näheres dazu regelt § 24 (3) oder

3. eine Prüfungsleistung und eine Studien-


leistung, die getrennt zu bestehen sind. In
diesem Fall entspricht die Modulnote der
Note der Prüfungsleistung oder

4. eine Studienleistung oder

5. zwei Studienleistungen, die getrennt zu


bestehen sind, oder

6. mehrere Studienleistungen, sofern es sich


um ein Modul mit Wahlpflichtveranstal-
tungen handelt.

24
§ 16 Anmeldung zu Prüfungen; Prüfungstermine
(1) Studierende haben sich zu jeder Modulprü-
fung gesondert anzumelden, es sei denn, es
ist eine Pflichtanmeldung nach Abs. 6 vorgese-
hen. Besteht eine Modulprüfung aus zwei ge-
trennt zu bestehenden Leistungen gemäß § 15
(4), müssen sich die Studierenden für jede Leis-
tung separat anmelden. Dies hat eigenverant-
wortlich durch die Studierenden innerhalb der
festgelegten Anmeldefristen gem. Abs. 4 online
über das Prüfungsverwaltungssystem, ersatz-
weise schriftlich bei der oder dem Vorsitzenden
des Prüfungsausschusses, zu erfolgen.

(2) Die Anmeldefristen werden spätestens zu


Vorlesungsbeginn gem. § 14 bekannt gegeben.

(3) Liegt die Prüfungsteilnahme zeitlich vor dem


Beginn der Anmeldefrist, erfolgt die verbindli-
che Prüfungsanmeldung mit der Zuteilung der
Aufgabenstellung. In diesen Fällen erfolgt die
Zulassung zu der betroffenen Prüfung durch die
Prüfenden unter dem Vorbehalt des Vorliegens
der Zulassungsvoraussetzungen mit der Ausga-
be der Arbeit. Es obliegt den Studierenden, der
oder dem Prüfenden die für die Zulassung erfor-
derlichen Informationen bereitzustellen. In allen
Fällen müssen sich die Studierenden zusätzlich
während der Anmeldefrist im System anmel-
den.

(4) Die Anmeldung soll in dem Semester erfol-


gen, in dem die oder der Studierende die letz-
te(n) zur Prüfung gehörende(n) Lehrveranstal-
tung(en) belegt hat.

25
(5) Die Daten der Prüfungen sind spätestens
zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Prü-
fungsphase gem. § 14 bekannt zu geben. Die ge-
naue Uhrzeit der konkreten Prüfung kann in be-
gründeten Fällen mit einer kürzeren Frist, spä-
testens jedoch zwei Tage vor Prüfungsbeginn,
bekannt gegeben werden. Termine für semes-
terbegleitende Prüfungen sind zu Vorlesungs-
beginn gem. § 14 bekannt zu geben. Die Stu-
dierenden können bei Prüfungen mit individuel-
len Prüfungsterminen schriftlich gegenüber der
oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschus-
ses auf die Einhaltung der Zwei-Wochen-Frist
verzichten. In besonders begründeten Ausnah-
mefällen, insbesondere bei Krankheit der Prü-
fenden, können bekannt gegebene Termine kurz-
fristig geändert werden. Der neue Termin darf
frühestens zwei Tage nach Bekanntgabe der Än-
derung stattfinden.

(6) Sofern keine Fortschrittsregelungen gem. §


17 (5) definiert sind, können die Prüfungsord-
nungen der Studiengänge vorsehen, dass die
Studierenden zu den Wiederholungsprüfungen
pflichtangemeldet werden. Die Möglichkeit des
Rücktritts unter Angabe von Gründen gem. § 31
bleibt unberührt. Die Pflichtanmeldung betrifft
nicht das Abschlussmodul; für dessen Prüfungs-
leistungen müssen sich die Studierenden stets
neu anmelden.

(7) Für die Prüfungen im Abschlussmodul gelten


vorrangig die Regelungen der § 25 (5) – (6).

§ 17 Zulassung zu Prüfungen und Fortschrittsregelungen


(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge re-
geln die Voraussetzungen für die Zulassung zu
den Prüfungen.

(2) Zu einer Prüfung werden Studierende zuge-


lassen, sofern sie

26
1. nach § 16 frist- und formgerecht angemel-
det sind,

2. zum Zeitpunkt der Prüfung an der HSRM


eingeschrieben sind und

3. die für die betroffene Prüfung festgeleg-


ten Voraussetzungen erfüllen.

(3) Nach getätigter Anmeldung werden die


Zulassungsvoraussetzungen für die jeweiligen
Prüfungen überprüft. Sind diese erfüllt, erfolgt
die Bekanntgabe der Zulassung über das Prü-
fungsverwaltungssystem der HRSM, ersatzwei-
se durch die oder den Vorsitzenden des Prü-
fungsausschusses schriftlich in pseudonymi-
sierter Form über das für den jeweiligen Studi-
engang genutzte Schwarze Brett.

(4) Mit erfolgter Zulassung ist die Anmeldung


verbindlich. Die verbindliche Anmeldung ist Vor-
aussetzung für die Teilnahme an den Prüfungen.
Ein Rücktritt von der Prüfung ist nach verbind-
licher Anmeldung nur nach den Bestimmungen
der §§ 30 – 31 möglich.

(5) Die Prüfungsordnungen der Studiengän- (5) Zum Modul Berufspraktische Tätigkeit wird
ge können Fortschrittsregeln vorsehen. Fort- zugelassen, wer mindestens 90 Credit Points
schrittsregeln beziehen sich auf den modulwei- aus dem 1. bis 4. Semester erfolgreich abge-
sen Fortschritt (Kompetenzstränge), den semes- schlossen hat.
terweisen Fortschritt, die Berufspraktische Tä-
tigkeit oder die Abschlussarbeit. Kompetenz-
stränge definieren die Reihenfolge, in der didak-
tisch miteinander verknüpfte Module absolviert
werden sollen. In Bachelorstudiengängen dür-
fen maximal drei, in Masterstudiengängen ma-
ximal zwei Fortschrittsregeln definiert werden.
Wenn Spezialisierungen gem. § 8 vorgesehen
sind, gilt diese Regelung pro Spezialisierung. Da-
bei sollen die Fortschrittsregelungen so gestal-
tet werden, dass ein zügiger Studienverlauf ge-
fördert wird.

27
Zum Modul Bachelor-Thesis wird zugelassen,
wer die Module des 1. bis 3. Semesters, das Mo-
dul Berufspraktische Tätigkeit und mindestens
weitere 40 Credit Points aus dem 4. bis 7. Se-
mester erfolgreich abgeschlossen hat.

(6) Sieht die Prüfungsordnung eines Studi-


engangs eine Fortschrittsregelung vor, kann
der Prüfungsausschuss für Studierende, die
ohne eigenes Verschulden aufgrund eines
Studiengangs- oder Hochschulwechsels, eines
Auslandssemesters oder einer nachgewiese-
nen Behinderung, chronischen oder schweren
Krankheit, Schwangerschaft oder der Be-
treuung eines minderjährigen Kindes oder
pflegebedürftiger Angehöriger daran gehindert
waren, die Regelung einzuhalten, auf Antrag
Ausnahmen von der Fortschrittsregelung zulas-
sen, damit das Studium in einem angemessenen
zeitlichen Rahmen fortgesetzt werden kann.

(7) Für Studierende ausländischer Partnerhoch-


schulen, die im Rahmen eines Studierendenaus-
tauschs nur befristet immatrikuliert sind, kann
der zuständige Prüfungsausschuss Ausnahmen
von den Regelungen von Abs. 2 zulassen.

§ 18 Prüfungsformate
(1) Prüfungsformate sind:

1. schriftliche Leistungen (vgl. § 19);

2. mündliche Leistungen (vgl. § 20);

3. praktische oder künstlerische Leistungen


(vgl. § 21);

28
Mischformen der genannten Prüfungsformate
sind möglich. Diese Prüfungsformate umfassen
verschiedene Prüfungsformen, die in der Hand-
reichung zur Rahmenprüfungsordnung näher er-
läutert sind.

(2) Die jeweils in Betracht kommenden Prü-


fungsformen sind in der Anlage Curriculum
der jeweiligen Prüfungsordnungen der Studien-
gänge geregelt. Dabei können pro Modulprü-
fung bis zu drei mögliche Prüfungsformen oder
Kombinationen von Prüfungsformen (vgl. § 15
(4)) angegeben werden. Die Prüfenden des Mo-
duls wählen hieraus semesterweise die kon-
krete Prüfungsform oder Kombination von Prü-
fungsformen, die vom Prüfungsausschuss spä-
testens zu Vorlesungsbeginn gem. § 14 bekannt
gegeben wird.

(3) Die in Absatz 1 genannten Prüfungsformate


können – soweit möglich – auch in geeigneter di-
gitaler Form angeboten werden.

§ 19 Schriftliche Leistungen
(1) Die Bearbeitungszeit für die Anfertigung (1) Die Bearbeitungszeit für Kurztests beträgt
schriftlicher Leistungen wird in den Prüfungs- höchstens 45 Minuten. Die Dauer einer Klausur
ordnungen der Studiengänge festgelegt, wobei beträgt zwischen 60 und 150 Minuten. Die Bear-
bei schriftlichen Ausarbeitungen eine Woche beitungszeit für schriftliche Ausarbeitungen be-
und bei Klausuren und E-Klausuren 60 Minuten trägt mindestens eine Woche, die von Hausarbei-
nicht unterschritten werden dürfen. Es können ten mindestens 4 Wochen.
auch Zeitspannen festgelegt werden. In diesen
Fällen wird die genaue Bearbeitungszeit der ein-
zelnen Prüfungen von den Prüfenden festgelegt
und spätestens zu Vorlesungsbeginn von den
Prüfungsausschussvorsitzenden gem. § 14 be-
kannt gegeben.

(2) Der Umfang schriftlicher Ausarbeitungen (2) Der genaue Umfang schriftlicher Ausarbei-
wird in den Prüfungsordnungen der Studiengän- tungen (bei Gruppenarbeiten pro Studierender
ge festgelegt, wobei dieser bei Gruppenarbeiten oder Studierendem) wird von den Prüfenden
pro Studierender oder Studierendem anzugeben festgelegt mit Ausgabe des Themas gem. § 14
ist. bekannt gegeben. Der genaue Umfang der Ab-
schlussarbeit wird gem. § 14 von den Prüfungs-
ausschussvorsitzenden bekannt gegeben.

29
(3) Über schriftliche Leistungen, die unter Auf-
sicht stattfinden, ist von den aufsichtführenden
Personen oder den Prüfenden ein Protokoll an-
zufertigen. Dieses enthält den Beginn und das
Ende der Prüfung und die Angabe wesentlicher
Abweichungen vom üblichen Prüfungsverlauf.

(4) Klausuren können ganz oder teilweise in


Form von Antwort-Wahl-Verfahren ausgestaltet
werden. Dabei müssen folgende Voraussetzun-
gen eingehalten werden:

1. Die Prüfungsfragen müssen auf die in


dem jeweiligen Modul allgemein erfor-
derlichen Kenntnisse abgestellt sein und
zuverlässige Prüfungsergebnisse ermögli-
chen.

2. Alle möglichen Lösungen müssen voraus-


gesehen und die Aufgaben so formuliert
sein, dass sie verständlich, widerspruchs-
frei und eindeutig sind. Insbesondere darf
neben derjenigen Lösung, die in der Be-
wertung als richtig vorgegeben worden ist,
nicht auch eine andere Lösung vertretbar
sein.

3. Aufgaben, die sich in diesem Sinne als un-


geeignet erweisen, werden von der Bewer-
tung ausgenommen. Antworten, die zwar
nicht dem Lösungsmuster entsprechen,
aber dennoch vertretbar sind, werden zu
Gunsten der oder des Studierenden aner-
kannt.

30
Besteht eine Klausur vollständig aus im
Antwort-Wahl-Verfahren zu lösenden Auf-
gaben, ist die Prüfung bestanden, wenn die
oder der Studierende mindestens 50% der zu
erreichenden Punkte erzielt hat. In den Prü-
fungsordnungen der Studiengänge kann eine
höhere Bestehensgrenze festgelegt werden.
In diesem Fall müssen auch Regelungen zur
relativen Bestehensgrenze sowie zu der für
ihre Bestimmung notwendigen Referenzgruppe
getroffen werden.

(5) Der Prüfungsausschuss und die Prüfenden


sind berechtigt, bei schriftlichen Leistungen ei-
ne Software zur Unterstützung bei der Auffin-
dung von Plagiaten zu benutzen.

(6) Bei der Abgabe von unbeaufsichtigten


schriftlichen Leistungen haben Studierende
schriftlich zu versichern, dass sie die Arbeit
entsprechend den von den Lehrenden kommu-
nizierten Anforderungen erstellt haben. Hierzu
ist eine Eigenständigkeitserklärung abzugeben.
Diese muss mit eigenhändiger oder bei digitaler
Abgabe mit gescannter Unterschrift versehen
in das digitale Exemplar der schriftlichen Leis-
tung eingebunden werden. Eine fehlende oder
unvollständige Eigenständigkeitserklärung gilt
als Täuschungsversuch.

§ 20 Mündliche Leistungen
(1) Die Dauer mündlicher Leistungen wird in (1) Mündliche Leistungen dauern 10-30 Minuten
den Prüfungsordnungen der Studiengänge fest- pro Prüfling. Für die Dauer der mündlichen Leis-
gelegt. Es können auch Zeitspannen festgelegt tung im Abschlussmodul siehe § 26 (1).
werden. In diesen Fällen wird die genaue Dau-
er der einzelnen Prüfungen wird von den Prüfen-
den festgelegt und spätestens zu Vorlesungsbe-
ginn von den Prüfungsausschussvorsitzenden
gem. § 14 bekannt gegeben.

31
(2) Bei mündlichen Leistungen ist von den Prü-
fenden ein Protokoll anzufertigen. Dieses ent-
hält Beginn und Ende der Prüfung, die Namen
der Prüfenden und der Prüflinge, den wesent-
lichen Verlauf und die Ergebnisse der Prüfung.
Das individuelle Ergebnis ist dem Prüfling zeit-
nah im Anschluss an die Prüfung bekannt zu ge-
ben.

(3) Bei den Prüfungsformen mündliche Prü-


fung und Kolloquium bestellt der Prüfungs-
ausschuss eine Prüfungskommission. Diese be-
steht aus einer oder einem Prüfenden und einer
sachkundigen Beisitzerin oder einem sachkun-
digen Beisitzer oder aus mehreren Prüfenden
(Kollegialprüfung).

(4) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsaus-


schusses gibt die Zusammensetzung der Prü-
fungskommission spätestens eine Woche vor
Beginn der Prüfung gem. § 14 bekannt. Die Zu-
sammensetzung der Prüfungskommission kann
in begründeten Fällen auch mit einer kürzeren
Frist bekannt gegeben werden. Beisitzende kön-
nen grundsätzlich zu einem späteren Zeitpunkt
benannt werden. Die Datenschutzbestimmun-
gen sind einzuhalten.

(5) Beisitzenden steht weder ein Bewertungs-


noch ein Fragerecht zu. Sie haben nur ein auf
den Ablauf der Prüfung bezogenes Beobach-
tungsrecht. Durch ihre Anwesenheit soll die Ord-
nungsmäßigkeit des Prüfungsverfahrens sicher-
gestellt werden. Ihnen kann die Protokollierung
der Prüfung übertragen werden.

32
(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses ha-
ben das Recht, an den mündlichen Prüfungen
als Zuhörende teilzunehmen. Studierende des-
selben Studiengangs der HRSM sollen nach
Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zu-
hörende zugelassen werden. Studierende des-
selben Prüfungszeitraums sind als Zuhörende
nicht zugelassen, es sei denn, es handelt sich
um den mündlichen Bestandteil des Abschluss-
moduls. Dies gilt auch für die studentischen Mit-
glieder des Prüfungsausschusses. An der Bera-
tung über das Prüfungsergebnis nehmen aus-
schließlich die Prüfenden teil. Die Bekanntgabe
des Prüfungsergebnisses darf zusätzlich zu § 27
(2) auch mündlich unter ausschließlicher Anwe-
senheit der Prüfenden und des Prüflings erfol-
gen.

§ 21 Praktische oder künstlerische Leistungen


Bei praktischen und künstlerischen Leistungen
geben die Prüfenden die Modalitäten (insbeson-
dere Bearbeitungsdauer, Abgabezeitpunkt, De-
tails zur Ausführung) den einzelnen Studieren-
den oder gem. § 14 rechtzeitig bekannt.

§ 22 Gruppenprüfungen
(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (1) Die Prüferin oder der Prüfer kann vorsehen,
können vorsehen, dass Prüfungen (mit Ausnah- dass Prüfungen als Gruppenarbeit erbracht wer-
me der in der Handreichung ausdrücklich als den. Die Abschlussarbeit kann als Gruppenar-
Einzelprüfung definierten Prüfungsformen) als beit erbracht werden.
Gruppenarbeit erbracht werden. Dies gilt auch
für die Abschlussarbeit. Für den Fall, dass die
Abschlussarbeit in Form einer Gruppenarbeit er-
bracht wird, kann auch der mündliche Bestand-
teil als Gruppenprüfung durchgeführt werden.

(2) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (2) Gruppenarbeiten werden in Gruppen von
regeln die zulässige Gruppengröße, wobei bei maximal 6 Studierenden durchgeführt, wobei
mündlichen Prüfungen maximal fünf Personen bei mündlichen Prüfungen maximal 5 Perso-
einer Gruppe angehören dürfen. nen einer Gruppe angehören dürfen. Für die Ab-
schlussarbeit gilt eine Gruppengröße von maxi-
mal 2 Studierenden. Dies gilt auch für die münd-
liche Leistung im Modul Bachelor-Thesis.

33
(3) Bei Gruppenprüfungen wird der individuelle
Beitrag der oder des einzelnen Studierenden in-
nerhalb der Gruppenprüfung bewertet. Die Prü-
fenden haben bei der Themenvergabe darauf zu
achten, dass sich bei der gemeinsamen Bearbei-
tung eines Themas der Einzelbeitrag eines jeden
Gruppenmitglieds eindeutig abgrenzen und zu-
verlässig bewerten lässt.

§ 23 Anwesenheit in Lehrveranstaltungen
Eine Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltun-
gen darf nur in besonders begründeten Fällen
gefordert werden. Besonders begründete Fälle
sind insbesondere Lehrveranstaltungen mit ei-
nem sehr hohen praktischen Anteil. Auf dieser
Basis dürfen bis zu einem Drittel der insgesamt
für den Studiengang vergebenen Credit Points
mit einer Anwesenheitspflicht belegt werden.
Die betroffenen Lehrveranstaltungen sowie der
Umfang der zu erbringenden Anwesenheit müs-
sen im Curriculum gekennzeichnet werden.

§ 24 Modul Bachelor-/Master-Thesis
(1) Das Modul Bachelor-/Master-Thesis (Ab-
schlussmodul) beinhaltet die Prüfungsleistung
Bachelor-/Master-Arbeit sowie eine mündliche
Prüfungsleistung.

(2) Die Bachelor-Arbeit darf nicht weniger als 6


und nicht mehr als 12 Credit Points umfassen.
Die Master-Arbeit darf nicht weniger als 15 und
nicht mehr als 30 Credit Points umfassen.

(3) Wird eine der beiden Prüfungsleistungen


nicht bestanden, gilt das gesamte Abschluss-
modul als nicht bestanden.

(4) Eine zweite Wiederholung des Abschlussmo-


duls ist ausgeschlossen.

34
§ 25 Schriftliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis
(1) Abschlussarbeiten können sowohl schriftli-
che als auch praktische Teile enthalten und wer-
den von einer Referentin oder einem Referenten
sowie einer Korreferentin oder einem Korrefe-
renten bewertet. Mindestens eine oder einer von
beiden muss der HSRM bzw. bei Kooperations-
studiengängen einer der kooperierenden Hoch-
schulen angehören. Zur Referentin oder zum Re-
ferenten wird die Person bestellt, die das Thema
der Abschlussarbeit stellt. Als Betreuerin oder
Betreuer der Abschlussarbeit kann zusätzlich ei-
ne dritte Person bestellt werden.

(2) Referentinnen und Referenten sollen in


Bachelor-Studiengängen fachlich geeignete
professoral Lehrende sein. Andere gem. § 22
(2) HessHG prüfungsberechtigte Personen
können bei fachlicher Eignung vom Prüfungs-
ausschuss als Referentinnen und Referenten
zugelassen werden. Von einer fachlichen
Eignung kann insbesondere bei einem einschlä-
gigen wissenschaftlichen Hochschulabschluss
ausgegangen werden. Korreferentinnen oder
Korreferenten müssen gem. § 22 (2) HessHG
prüfungsberechtigte Personen sein.

(3) Referentinnen und Referenten sollen in


Master-Studiengängen fachlich geeignete pro-
fessoral Lehrende sein. Andere gem. § 22 (2)
HessHG prüfungsberechtigte Personen können
bei fachlicher Eignung vom Prüfungsausschuss
als Referentinnen und Referenten zugelassen
werden. Korreferentinnen und Korreferenten
müssen gem. § 22 (2) HessHG prüfungsberech-
tigte Personen sein und sollen, sofern sie nicht
professoral Lehrende sind, eine fachliche Eig-
nung aufweisen. Von einer fachlichen Eignung
kann jeweils insbesondere bei einer einschlägi-
gen Promotion ausgegangen werden.

35
(4) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (4) Die Bearbeitungszeit für die Abschlussarbeit
legen die Bearbeitungszeit für die Abschluss- beträgt 12 Wochen.
arbeit fest. Diese beträgt – entsprechend ih-
rer Credit Points – bei der Bachelor-Arbeit min-
destens fünf, bei der Master-Arbeit mindestens
zwölf Wochen. Das Thema der Arbeit muss so
beschaffen sein, dass es innerhalb der jeweils
vorgesehenen Bearbeitungszeit bearbeitet wer-
den kann. Dies haben die Referentinnen und Re-
ferenten sicherzustellen.

(5) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsaus-


schusses sorgt dafür, dass der oder dem Stu-
dierenden das Thema der Abschlussarbeit und
die Referentin oder der Referent sowie die Kor-
referentin oder der Korreferent zugeteilt und
mitgeteilt werden. Mit der Mitteilung (Ausgabe)
des Themas ist die oder der Studierende zur
Abschlussarbeit zugelassen, und es beginnt die
hierfür festgesetzte Bearbeitungszeit.

(6) Der Zeitpunkt der Ausgabe und Abgabe der


Abschlussarbeit, das Thema der Abschlussar-
beit, der Name der oder des Studierenden, die
Namen der Referentin oder des Referenten so-
wie der Korreferentin oder des Korreferenten
sind aktenkundig zu machen.

(7) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge re- (7) Die Abschlussarbeit ist in deutscher Sprache
geln, in welchen Sprachen die Abschlussarbeit zu verfassen. Mit Einverständnis des Referen-
verfasst werden muss. ten oder der Referentin und des Korreferenten
oder der Korreferentin kann die Abschlussarbeit
auch in englischer Sprache verfasst werden.

(8) Ein Rücktritt ohne Angabe von Gründen ist in


Abweichung von § 30 nur im ersten Drittel der
Bearbeitungszeit und nur einmalig möglich, oh-
ne dass dies als Nichtbestehen der Abschlussar-
beit gilt. Wird der Rücktritt wirksam erklärt, ist
eine erneute Anmeldung zur Prüfungsleistung
Bachelor-/Master-Arbeit erforderlich.

36
(9) Bei Arbeiten, die in einer Einrichtung außer-
halb der HSRM durchgeführt werden, oder bei
experimentellen/empirischen Arbeiten kann der
Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den
Referenten und Referentinnen sowie den Korre-
ferenten und Korreferentinnen mit der Ausgabe
des Themas workload-neutral eine um maximal
drei Monate verlängerte Bearbeitungszeit fest-
legen.

(10) Die schriftliche Abschlussarbeit ist fristge- (10) Zusätzlich sind je nach Aufgabenstellung
mäß in digitaler Form abzugeben. Die Abgabe weitere Anlagen (z.B. Pläne bzw. technische
erfolgt über ein Portal der Hochschule. Der kon- Zeichnungen, Daten, (digitale) Modelle etc.) bei-
krete Ort sowie die digitale Form werden vom zufügen, die zur Beurteilung der Leistung not-
Prüfungsausschuss bekannt gegeben. Die Stu- wendig sind. Sofern zusätzlich weitere physi-
diengänge können in ihren Prüfungsordnungen sche Anlagen notwendig sind, wird die Frist und
zusätzlich die Abgabe praktischer Anteile in phy- der konkrete Abgabeort des zusätzlichen Be-
sischer Form regeln. standteils in Absprache mit der Referentin bzw.
mit dem Referenten geregelt.

§ 26 Mündliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis


(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (1) Die mündliche Prüfungsleistung ist als Fach-
legen fest, in welcher Form die mündliche gespräch oder als Thesisdialog zu erbringen.
Prüfungsleistung im Modul Bachelor-/Master- Das Fachgespräch findet nach der Abgabe der
Thesis zu erbringen ist, und treffen hierzu nähe- Thesis statt. Gegenstand des Fachgesprächs
re Bestimmungen. sind die Inhalte der jeweiligen Abschlussarbeit.
Die Dauer des Fachgesprächs beträgt 15 Mi-
nuten je Prüfling. Der Thesisdialog findet be-
gleitend zur Erarbeitung der schriftlichen Leis-
tung statt. Näheres dazu gibt der Prüfungs-
ausschuss vor Beginn der Bearbeitungszeit be-
kannt. Die Prüfungsform wird semesterweise
gem. § 14 von den Prüfungsausschussvorsitzen-
den bekannt gegeben.

(2) Für die Durchführung der mündlichen Prü-


fungsleistung gilt § 20 entsprechend.

37
§ 27 Bewertung von Prüfungs- und Studienleistungen; Bildung der Prüfungs-
und Modulnoten
(1) Die Bewertung der einzelnen Prüfungs- und
Studienleistungen erfolgt durch die jeweiligen
Prüfenden im Rahmen der vom Prüfungsaus-
schuss nach § 11 (2) Nr. 8 festgelegten Fristen.

(2) Die Ergebnisse sämtlicher Prüfungen sind


innerhalb der vom Prüfungsausschuss festge-
legten Fristen zur Bewertung bekannt zu geben.
Die Bekanntgabe erfolgt über das Prüfungsver-
waltungssystem der HSRM, ersatzweise durch
schriftliche Mitteilung oder studiengangsöffent-
lichen Aushang in pseudonymisierter Form am
Schwarzen Brett des jeweiligen Studiengangs.
Im letzten Fall ist die Bekanntgabe aktenkundig
zu machen.

(3) Abschlussarbeiten sollen von der Referentin


oder dem Referenten sowie der Korreferentin
oder dem Korreferenten innerhalb von zwei Mo-
naten und nach Durchführung der mündlichen
Prüfungsleistung gem. § 24 (3) bewertet und die
Bewertung soll begründet werden.

(4) Im Rahmen der Bewertung einer Prüfungs-


leistung oder eines Moduls werden die Noten
der Tabelle A (s. Anlage) vergeben.

38
(5) Die Tabelle A gilt auch, wenn eine Prüfungs-
leistung von mehreren Prüfenden bewertet wird.
In diesem Fall wird das arithmetische Mittel der
vergebenen Einzelnoten gebildet und nach Ta-
belle B den Noten zugeordnet. Bei der Noten-
ermittlung wird nur die erste Dezimalstelle hin-
ter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren
Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Wei-
chen beide Beurteilungen um mehr als eine No-
te voneinander ab oder lautet nur eine der bei-
den Bewertungen auf „nicht ausreichend (5,0)“,
wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prü-
ferin oder ein dritter Prüfer bestimmt. Lauten
in diesem Fall mindestens zwei Bewertungen
„ausreichend (4,0)“, ist die Prüfung mindestens
mit der Bewertung „ausreichend (4,0)“ bestan-
den. Wenn zwei der Prüfenden mit „nicht aus-
reichend (5,0)“ bewerten, ist die Prüfung unab-
hängig vom arithmetischen Mittel nicht bestan-
den. Ansonsten wird das arithmetische Mittel
der vergebenen Einzelnoten gebildet und nach
Tabelle B den Noten zugeordnet.

(6) Tabelle A gilt ebenfalls für die Bewertung ein-


zelner Prüfungsteile, wenn eine Prüfungsleis-
tung aus mehreren Teilleistungen besteht. Die
Ermittlung der Prüfungsleistungsnote erfolgt
analog Tabelle B (s. Anlage) unter Anwendung
der gem. § 29 (1) bekannt gegebenen Gewich-
tung.

§ 28 Bonusaufgaben
(1) Ergänzend zu einer Modulprüfung können
Lehrende semesterbegleitende Bonusaufgaben
(Boni) vorsehen, die zur Verbesserung der zuge-
hörigen Modulnote herangezogen werden kön-
nen.

(2) Zu Vorlesungsbeginn gibt die oder der Leh-


rende bekannt, ob und unter welchen Vorausset-
zungen welche Boni vergeben werden.

39
(3) Die Teilnahme am Bonussystem ist für die
Studierenden freiwillig. Auch ohne Teilnahme
kann demzufolge die Note 1,0 erreicht werden.

(4) Boni dürfen nicht für reine Anwesenheit in ei-


ner Lehrveranstaltung, sondern nur für messba-
re Aktivitäten vergeben werden.

(5) Über Boni können maximal 20 % der erreich-


baren Punkte der Prüfungsleistung erreicht wer-
den. Alternativ kann eine Verbesserung um ma-
ximal eine Note erzielt werden.

(6) Um Boni geltend zu machen, muss die Prü-


fung ohne Boni bestanden worden sein.

(7) Erworbene Boni verfallen mit Ablauf des Se-


mesters, in dem sie erworben wurden, es sei
denn, die Modulprüfung wird nicht angeboten.
Die oder der Lehrende, die oder der die Prüfung
abnimmt, kann Abweichungen von Satz 1 be-
stimmen.

(8) Die Vergabe von Boni ist den Studierenden


von den Lehrenden zu kommunizieren und zu do-
kumentieren.

§ 29 Berechnung der Note der Bachelor-/Masterprüfung (Gesamtnote)


(1) Im Fall von Teilprüfungsleistungen gem. § 15 (1) Im Modul Bachelor-Thesis geht die schrift-
(4) sowie bei den Leistungen im Modul Bachelor- liche Prüfungsleistung mit 90%, die mündliche
/Master-Thesis (Abschlussmodul) geht jeder Prüfungsleistung mit 10% in die Modulnote ein.
Teil zu gleichen Teilen in die Modulnote ein, so-
fern die Prüfungsordnungen der Studiengänge
keine abweichende Gewichtung angeben. Ent-
sprechendes gilt für semesterbegleitendes Prü-
fen.

40
(2) Die Gesamtnote der Bachelor- (2) In die Gesamtnote der Bachelorprüfung ge-
/Masterprüfung wird aus dem gewichteten hen alle benoteten Module gewichtet mit ihren
arithmetischen Mittel der Noten aller dif- jeweiligen Credit Points und das Abschlussmo-
ferenziert benoteten Module gebildet. Die dul gewichtet mit dem 2-fachen seiner Credit
Gewichtung der Module wird in den Prüfungs- Points ein.
ordnungen der Studiengänge festgelegt. Es
werden dabei nur die Module berücksichtigt,
die zum Erreichen der Gesamtzahl der Credit
Points des Studiengangs erforderlich sind.

(3) Bei der Bildung der Gesamtnote wird beim Er-


gebnis immer nur die erste Dezimalstelle hinter
dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stel-
len werden ohne Rundung gestrichen. Der No-
tenwert entspricht den in Tabelle C (s. Anlage)
aufgeführten Noten in Worten.

§ 30 Rücktritt ohne Angabe von Gründen


(1) Ein Rücktritt ohne Angabe von Gründen (Ab- (1) Hat sich eine Studierende oder ein Studieren-
meldung) ist spätestens fünf Tage vor dem An- der zu einer Prüfung angemeldet, die eine Prü-
tritt der Prüfung im Prüfungsverwaltungssys- fungsform vorsieht, die innerhalb eines Tages
tem zu erklären. Angetreten ist eine Prüfung mit zu erbringen ist, so kann sie oder er über das
Ausgabe der Aufgabenstellung. Die Prüfungs- elektronische Prüfungsverwaltungssystem der
ordnungen der Studiengänge können Regelun- Hochschule bis zum Ablauf des Tags vor der Prü-
gen treffen, die Studierende in Bezug auf ihre fung ohne Angabe von Gründen von der Anmel-
Rücktrittsrechte besserstellen. Für Abschluss- dung zurücktreten, bei allen anderen Prüfungs-
arbeiten gilt § 25 (8). formen bis 5 Tage nach Ausgabe der Aufgaben-
stellung.

(2) Ist für den Studiengang vorgesehen, dass die


Studierenden zu den Wiederholungsversuchen
automatisch verpflichtend angemeldet sind (vgl.
§ 16 (6)), ist eine Abmeldung nur vom Erst-
versuch möglich. Die Studierenden haben sich
in dem Fall erneut eigenverantwortlich für den
nächsten Prüfungstermin anzumelden. Die Stu-
dierenden sind im Wiederholungsversuch auto-
matisch verpflichtend für den nächsten regulär
stattfindenden Prüfungstermin angemeldet.

41
(3) Besteht eine Prüfung aus zwei zu verrech-
nenden Teilprüfungsleistungen gem. § 15 (4) Nr.
1 ist eine Abmeldung ausgeschlossen, falls die
oder der Studierende zum Zeitpunkt der Abmel-
dung bereits eine Teilprüfungsleistung angetre-
ten hat. Dies gilt entsprechend für semesterbe-
gleitendes Prüfen.

§ 31 Rücktritt unter Angabe von Gründen


(1) Ist die oder der Studierende nach Ablauf der
Frist für den Rücktritt ohne Angabe von Gründen
aus einem triftigen Grund, insbesondere wegen
Krankheit, gehindert, an einem einzelnen Prü-
fungstermin teilzunehmen, kann die oder der
Studierende einen Antrag auf Rücktritt stellen.
Besteht die Leistung aus mehr als einer Teilleis-
tung, kann sie oder er nur von der gesamten
Leistung zurücktreten. Dies gilt entsprechend
für semesterbegleitendes Prüfen. Dies gilt nicht
für das Abschlussmodul.

(2) Der Antrag ist unter Angabe der betreffen-


den Prüfung und des Grundes beim Prüfungs-
ausschuss unverzüglich und schriftlich zu stel-
len. Es obliegt der oder dem Studierenden, den
für den Rücktritt oder die Säumnis geltend ge-
machten Grund unverzüglich glaubhaft zu ma-
chen.

(3) Im Krankheitsfall ist zur Glaubhaftmachung


ein qualifiziertes ärztliches Attest, für das das
von der HSRM bereitgestellte Formular verwen-
det werden soll, einzuholen und beim Prüfungs-
ausschuss einzureichen. Um eine sachgerechte
Beurteilung der Prüfungsunfähigkeit in der kon-
kreten Prüfung durch den Prüfungsausschuss
sicherzustellen, muss dieses die Art der Leis-
tungsminderung beinhalten.

42
(4) Ist ein von der oder dem Studierenden zu ver-
sorgendes Kind, eine pflegebedürftige Angehö-
rige oder ein pflegebedürftiger Angehöriger er-
krankt, ist zur Glaubhaftmachung unverzüglich
ein ärztliches Attest einzuholen und beim Prü-
fungsausschuss einzureichen. Bei pflegebedürf-
tigen Angehörigen ist zusätzlich die Betreuungs-
verpflichtung nachzuweisen.

(5) Eine Kostenübernahme für die geforderten


Nachweise erfolgt nicht. In begründeten Zwei-
felsfällen kann der Prüfungsausschuss auch die
Vorlage eines entsprechenden amtsärztlichen
Attestes verlangen.

(6) Wird dem Antrag stattgegeben, gilt der Prü-


fungsversuch als nicht unternommen. Der Prü-
fungsausschuss gewährt eine neue Prüfungs-
möglichkeit.

(7) Wird dem Antrag nicht stattgegeben und die


Leistung dennoch nicht erbracht, gilt die Leis-
tung als nicht bestanden.

§ 32 Fristverlängerung
(1) Ist die oder der Studierende während der An-
fertigung einer schriftlichen Ausarbeitung, für
deren Bearbeitung ein Zeitraum von mindestens
einer Woche vorgesehen ist, aus einem triftigen
Grund, insbesondere wegen Krankheit, dauer-
haft in ihrer oder seiner Prüfungsfähigkeit ein-
geschränkt, kann die Bearbeitungszeit auf An-
trag an den Prüfungsausschuss um die Dauer
der eingeschränkten Prüfungsfähigkeit, jedoch
in Summe längstens um 50 % der Bearbeitungs-
zeit verlängert werden, wobei angebrochene Ta-
ge aufgerundet werden.

43
(2) Eine Dauerhaftigkeit der Einschränkung im
Sinne des Absatz 1 Satz 1 liegt erst vor, wenn
die Einschränkung mehr als drei Kalendertage
beträgt. Beträgt die Bearbeitungszeit weniger
als eine Woche oder beträgt die Dauer der Ein-
schränkung mehr als 50 % der Bearbeitungszeit,
gelten die Vorschriften für den Rücktritt von der
Prüfung gem. § 31 entsprechend. Ein neuerli-
cher Antrag auf Rücktritt ist nicht erforderlich.
In diesen Fällen erhält die oder der Studieren-
de eine neue Aufgabenstellung, die mit der ur-
sprünglichen inhaltlich nicht verwandt ist.

(3) Eine gesundheitliche Einschränkung ist


durch ein qualifiziertes ärztliches Attest gem. §
31 (2) – (4) nachzuweisen.

§ 33 Versäumnis
Erscheinen Studierende durch eigenes Ver-
schulden nicht zu einem Prüfungstermin oder
geben eine Prüfungsarbeit nicht oder nicht frist-
gerecht ab, wird die Leistung mit „nicht bestan-
den“ oder mit der Note „nicht ausreichend (5,0)“
bewertet.

§ 34 Wiederholung von Prüfungs- und Studienleistungen


(1) Die Wiederholung einer bestandenen
Prüfungs- oder Studienleistung ist ausge-
schlossen. Abweichend davon muss das
Abschlussmodul stets als Ganzes bestanden
werden.

(2) Nicht bestandene Prüfungsleistungen kön-


nen zweimal wiederholt werden. Bei der Wieder-
holung einer Prüfungsleistung, die aus zwei zu
verrechnenden Teilprüfungsleistungen gem. §
15 (4) Nr. 1 besteht, ist die Prüfung abweichend
von Abs. 1 insgesamt zu wiederholen. Nicht be-
standene Studienleistungen können unbegrenzt
wiederholt werden.

44
(3) Ein zweiter Wiederholungsversuch der Leis-
tungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis ist
ausgeschlossen.

(4) Prüfungen, die nicht mehr wiederholt wer-


den können, sind von zwei Prüferinnen oder Prü-
fern zu bewerten. Für die Bewertung der Leis-
tung und die Bildung der Note gilt § 27.

(5) Bei Klausuren kann in den Prüfungsordnun-


gen der Studiengänge vorgesehen werden, dass
die Studierenden beim letztmaligen Wiederho-
lungsversuch der Prüfung auf Antrag die Wahl
zwischen Klausur oder mündlicher Prüfung ha-
ben. Bei Klausuren ausschließlich im Antwort-
Wahl-Verfahren findet der Letztversuch in Form
einer mündlichen Prüfung statt.

(6) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge


können vorsehen, dass bei einer im Drittversuch
nicht bestandenen Prüfung, die in Form einer
Klausur stattgefunden hat, auf Antrag der oder
des Studierenden eine mündliche Ergänzungs-
prüfung stattfindet. Ein solcher Antrag kann von
den Studierenden pro Studiengang einmalig und
muss spätestens zwei Wochen nach Bekanntga-
be des Prüfungsergebnisses beim Prüfungsaus-
schuss gestellt werden. Nach Ablauf der Frist ist
die Prüfung endgültig nicht bestanden. Im Rah-
men der mündlichen Ergänzungsprüfung wird
ein Prüfungsgespräch zu den Inhalten des be-
troffenen Moduls geführt, in welchem überprüft
wird, ob die oder der Studierende trotz nicht
bestandener Klausuren die Modulziele erreicht
hat. Im Falle einer erfolgreichen mündlichen Er-
gänzungsprüfung wird die Note der zweiten Wie-
derholungsprüfung insgesamt mit “ausreichend
(4,0)” festgesetzt, im Fall einer nicht bestande-
nen mündlichen Ergänzungsprüfung bleibt die
Note der zweiten Wiederholungsprüfung unbe-
rührt (5,0). Im Übrigen gilt für die Durchführung
§ 20 entsprechend.

45
§ 35 Wechselmöglichkeiten und Wiederholung von Prüfungen im
Wahlpflichtbereich
(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge re- (1) Wahlpflichtmodule können beliebig oft ohne
geln, ob und wie oft der Wechsel eines Wahl- Angabe von Gründen gewechselt werden. Ein
pflichtmoduls oder einer Wahlpflichtlehrveran- schriftlicher Antrag ist nicht erforderlich.
staltung möglich ist.

(2) Soweit die gem. Abs. 1 festgelegte Höchst-


zahl nicht überschritten ist, können Studieren-
de, die die Prüfung in einem Wahlpflichtmodul
oder einer Wahlpflichtlehrveranstaltung nicht
bestanden haben oder von der Prüfung wirk-
sam zurückgetreten sind, das Wahlpflichtmo-
dul oder die Wahlpflichtlehrveranstaltung bis
zum Antritt des Drittversuchs wechseln. Sie
müssen sich eigenverantwortlich zur Prüfung
im neu gewählten Wahlpflichtmodul oder in
der neu gewählten Wahlpflichtlehrveranstal-
tung anmelden.

(3) Bei einem Wechsel werden Fehlversuche


nicht übernommen, es sei denn, es handelt sich
um einen Wechsel in ein bereits in der Vergan-
genheit belegtes Wahlpflichtmodul oder in ei-
ne bereits in der Vergangenheit belegte Wahl-
pflichtlehrveranstaltung.

(4) Ein Wechsel eines Wahlpflichtmoduls oder


einer Wahlpflichtlehrveranstaltung ist ausge-
schlossen, wenn die Prüfung in dem Wahlpflicht-
modul oder der Wahlpflichtlehrveranstaltung
bereits bestanden wurde.

(5) Soweit die gem. Absatz 1 festgelegte


Höchstzahl überschritten ist und trotz noch
bestehender Wiederholungsmöglichkeiten das
Wahlpflichtmodul oder die Wahlpflichtlehrver-
anstaltung nicht mehr angeboten wird, gewährt
der Prüfungsausschuss der oder dem Studieren-
den auf Antrag eine zusätzliche Wahlmöglich-
keit aus einem vom Prüfungsausschuss definier-
ten Wahlpflichtangebot.

46
§ 36 Täuschung, sonstiges prüfungsordnungswidriges Verhalten
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergeb-
nis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleis-
tung durch Täuschung, die Benutzung nicht zu-
gelassener Hilfsmittel oder durch das Aneignen
fremder geistiger Leistung (Plagiat) zu beein-
flussen, wird die entsprechende Prüfungs- oder
Studienleistung mit „nicht ausreichend (5,0)“
bzw. „nicht bestanden“ bewertet.

(2) Gleiches gilt, wenn die oder der Studierende


nach Ausgabe der Aufgabenstellung nicht zuge-
lassene Hilfsmittel mit sich führt und nicht nach-
weist, dass sie oder er weder vorsätzlich noch
fahrlässig in deren Besitz gelangt ist.

(3) Mobiltelefone oder andere elektronische Ge-


räte, soweit diese nicht ausdrücklich zugelassen
sind, dürfen während der Prüfung nur in ausge-
schaltetem Zustand sowie außerhalb der Reich-
weite mitgeführt werden und sind auf Verlangen
abzugeben. Das unerlaubte Mitführen unzulässi-
ger Hilfsmittel nach Satz 1 gilt als Täuschungs-
versuch. Die entsprechende Prüfungs- oder Stu-
dienleistung wird mit „nicht ausreichend (5,0)“
bzw. „nicht bestanden“ bewertet.

(4) Versucht eine Studierende oder ein Studie-


render, sich durch die Vorlage gefälschter Un-
terlagen (insbesondere Anmeldebestätigungen)
die Teilnahmeberechtigung an einer Prüfungs-
oder Studienleistung zu ermöglichen, gilt dies
als schwerwiegender Täuschungsversuch. Die
betroffene Prüfungs- oder Studienleistung wird
nicht bewertet. Die Entscheidung hierüber trifft
der Prüfungsausschuss nach Anhörung der
oder des Betroffenen.

47
(5) Im Falle eines mehrfachen oder schwer-
wiegenden Täuschungsversuchs kann die oder
der Studierende exmatrikuliert werden. Die
Entscheidung hierüber trifft der Prüfungsaus-
schuss nach Anhörung der oder des Studieren-
den. Als schwerwiegender Täuschungsversuch
gilt insbesondere, wenn Studierende über die
Person der oder des Leistungserbringenden täu-
schen, indem sie die Leistung ganz oder teilwei-
se durch eine andere Person erbringen lassen
oder dies versuchen.

(6) Mit der Exmatrikulation ist je nach Schwe-


re des Falles eine Frist bis zu zwei Jahren fest-
zusetzen, innerhalb der eine erneute Einschrei-
bung an der HSRM ausgeschlossen ist (Imma-
trikulationssperre).

(7) Hat die oder der Studierende bei einer Prü-


fung getäuscht oder zu täuschen versucht und
wird dies erst nach der Bekanntgabe der Note
bekannt, kann der Prüfungsausschuss nachträg-
lich die Bewertung der betroffenen Prüfungs-
oder Studienleistungen entsprechend berichti-
gen und die Prüfung für „nicht ausreichend (5,0)“
bzw. „nicht bestanden“ erklären.

(8) Die durch Täuschung ggf. erworbenen Ab-


schlussdokumente sind einzuziehen und ggf.
neu zu verleihen. Eine Entscheidung nach Ab-
satz 7 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab
dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.

§ 37 Störung des Prüfungsablaufs


Studierende, die den ordnungsgemäßen Ablauf
einer Prüfung - trotz Aufforderung der Aufsicht
oder der Prüfenden, dies zu unterlassen - stören,
können von der Fortsetzung der Prüfung aus-
geschlossen werden. Im Falle des Ausschlus-
ses wird die entsprechende Prüfungs- oder Stu-
dienleistung mit „nicht ausreichend (5,0)“ bzw.
„nicht bestanden“ bewertet.

48
§ 38 Endgültiges Nichtbestehen; Bescheinigung und Exmatrikulation
(1) Ist die Wiederholung einer Prüfungsleistung,
die für das Bestehen eines Moduls erforderlich
gewesen wäre, nicht mehr möglich, führt dies
zum endgültigen Nichtbestehen.

(2) Im Falle des endgültigen Nichtbestehens er-


geht ein schriftlicher Bescheid mit Rechtsbe-
helfsbelehrung.

(3) Wer innerhalb von vier Studiensemestern


keinen in einer Prüfungsordnung vorgesehe-
nen Leistungsnachweis besteht, kann exmatri-
kuliert werden (vgl. § 65 (4) HessHG)). Die Ent-
scheidung fällt der Prüfungsausschuss in Aus-
übung pflichtgemäßen Ermessens. Den Studie-
renden ist vorher Gelegenheit zur Stellungnah-
me zu geben. Nach der Stellungnahme kann der
Prüfungsausschuss mit der oder dem Betroffe-
nen eine schriftliche Vereinbarung treffen, wel-
che Leistungen im kommenden Semester zu er-
bringen sind. In dieser Vereinbarung kann auch
festgehalten werden, dass für den Fall ihrer
Nichteinhaltung die Exmatrikulation ausgespro-
chen werden kann. In diesem Fall ist eine erneu-
te Einschreibung im selben Studiengang für die
Dauer von zwei Jahren ausgeschlossen (Imma-
trikulationssperre).

§ 39 Widerspruch
(1) Widersprüche im Sinne der Verwaltungs-
gerichtsordnung (vgl. §§ 68 ff. VwGO) ge-
gen das Prüfungsverfahren, gegen Prüfungs-
entscheidungen und sonstige ablehnende Be-
scheide der Prüfungsausschüsse sind, sofern ei-
ne Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, inner-
halb eines Monats nach Bekanntgabe, sonst in-
nerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe, schrift-
lich, zur Niederschrift oder als elektronisches
Dokument (vgl. § 3a HVwVfG) beim Prüfungs-
ausschuss einzulegen. Die Frist wird auch durch
Einlegung des Widerspruchs bei der Präsidentin
oder dem Präsidenten gewahrt.

49
(2) Hilft der Prüfungsausschuss dem Wider-
spruch nicht ab, leitet er das Verfahren gemein-
sam mit der vollständigen Studierendenakte zur
weiteren Bearbeitung – unter Angabe des Sach-
verhalts, der Ablehnungsgründe und eines Ver-
fahrensvorschlags – an die Präsidentin oder den
Präsidenten weiter.

(3) Die Präsidentin oder der Präsident er-


lässt den Widerspruchsbescheid. Wird der Wi-
derspruch zurückgewiesen, sind in dem Be-
scheid die Ablehnungsgründe anzugeben. Der
Bescheid ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung
zu versehen und zuzustellen.

(4) Wurde einer oder einem Studierenden ein Be-


scheid über das endgültige Nichtbestehen zu-
gestellt und ist dieser noch nicht bestandskräf-
tig, ist die oder der Studierende bis zum end-
gültigen Abschluss des Verfahrens zu weiteren
Prüfungen zuzulassen. Dabei wird bis zur Be-
standskraft des Bescheids in dem Modul, wel-
ches endgültig nicht bestanden wurde, kein wei-
terer Prüfungsversuch gewährt. Die oder der
Studierende ist darauf hinzuweisen, dass ihr
oder ihm während des schwebenden Wider-
spruchsverfahrens erbrachte Leistungen im Fal-
le der Zurückweisung des Widerspruchs rück-
wirkend wieder aberkannt werden. Studieren-
de haben sich bis zur abschließenden Entschei-
dung über den Widerspruch weiterhin zurückzu-
melden und die im jeweiligen Semester anfal-
lenden Semesterbeiträge zu entrichten.

50
(5) Richtet sich der Widerspruch nicht gegen das
endgültige Nichtbestehen, kann der Prüfungs-
ausschuss auf schriftlichen Antrag der oder des
Studierenden eine Befreiung von der Teilnahme
an den entsprechenden Wiederholungsprüfun-
gen der verfahrensgegenständlichen Prüfung
bis zur endgültigen Entscheidung über den Wi-
derspruch aussprechen. Der Antrag muss spä-
testens bis zum Ende der für die jeweilige Prü-
fung festgesetzten gültigen Anmeldefrist ge-
stellt werden.

§ 40 Einsicht in die Prüfungsakte


(1) Den Studierenden ist in angemessenem Zeit-
rahmen nach Bekanntgabe der Noten und in
der Vorlesungszeit Einsicht in die Prüfungsak-
te zu gewähren. Andernfalls können Studieren-
de beim Dekanat Einsicht beantragen. Diese Ein-
sicht ist ihnen unverzüglich nach Antragstellung
zu gewähren.

(2) Das Recht auf Akteneinsicht nach dem Hes-


sischen Verwaltungsverfahrensgesetz (vgl. § 29
HVwVfG) bleibt hiervon unberührt.

§ 41 Nachteilsausgleich
(1) Erlauben die besonderen Belange Studie-
render (Behinderung, chronische Erkrankung
oder schwere Krankheit) die Teilnahme an ei-
ner vorgesehenen Studien- oder Prüfungsleis-
tung nicht oder nur erschwert, gewährt der
Prüfungsausschuss auf Antrag der oder des
Studierenden eine zur Wahrung der Chancen-
gleichheit angemessene Kompensation. Dabei
kommt ein Wechsel der Prüfungsform nur dann
in Betracht, wenn alle anderen Ausgleichsmög-
lichkeiten ausgeschöpft wurden oder nicht er-
folgversprechend sind. Legt eine Studierende
oder ein Studierender auf einen ablehnenden Be-
scheid hin Widerspruch ein, zieht der Prüfungs-
ausschuss bei der erneuten Befassung mit dem
Fall die Beauftragte oder den Beauftragten für
Studierende mit Behinderung oder chronischer
Krankheit hinzu.

51
(2) Es obliegt den Studierenden, einen aktuel-
len Nachweis über die einen Nachteilsausgleich
begründenden Umstände vorzulegen. Im Krank-
heitsfall ist ein ärztliches Attest, das die für die
Beurteilung nötigen medizinischen Befundtatsa-
chen sowie eine Empfehlung zu Art und Umfang
des zu gewährenden Nachteilsausgleichs ent-
hält, einzuholen und beim Prüfungsausschuss
einzureichen. Zur Glaubhaftmachung kann in
Zweifelsfällen ein amtsärztliches Attest gefor-
dert werden. Eine Kostenerstattung für die vor-
genannten Nachweise erfolgt nicht.

(3) Ein Antrag auf Nachteilsausgleich ist in


schriftlicher Form beim Prüfungsausschuss zu
stellen. Der Prüfungsausschuss kann bei der
Entscheidung über den Antrag die oder den Be-
auftragten für Studieninteressierte/Studierende
mit Behinderung und chronischer Erkrankung
zur Unterstützung hinzuziehen.

(4) Ein vollständiger Antrag auf Nachteilsaus-


gleich (inkl. aller Nachweise) ist rechtzeitig zu
stellen. Bei einer durch die Studierenden eigen-
verantwortlich anzumeldenden Studien- oder
Prüfungsleistung soll der Antrag innerhalb des
Anmeldezeitraumes, spätestens jedoch sechs
Wochen vor Beginn der ersten Prüfung, für die
der Nachteilsausgleich geltend gemacht wird,
eingereicht werden.

(5) Ist absehbar, dass die den Nachteil begrün-


denden Umstände länger als ein Semester be-
stehen werden, kann der Prüfungsausschuss
den Nachteilsausgleich auf entsprechenden An-
trag für einen längeren Zeitraum oder auch
auf Dauer gewähren. Die Möglichkeit, bei Ver-
schlechterung einen neuen Antrag zu stellen,
bleibt unberührt.

52
(6) Je nach individuellem Erfordernis können
zum Nachteilsausgleich insbesondere notwen-
dige Hilfsmittel und Assistenzleistungen oder
die Prüfungsdurchführung in einem gesonder-
ten Raum zugelassen werden. Die Hilfsmittel
sind von der oder dem Studierenden selbst zu
beschaffen. Die Serviceeinheiten der HSRM un-
terstützen ggf. bei der Beschaffung.

(7) Ergeben sich vor oder während der Inan-


spruchnahme eines gewährten Nachteilsaus-
gleichs wesentliche Änderungen in den diesen
Nachteilsausgleich begründenden Umständen,
insbesondere der Wegfall von Voraussetzungen,
sind diese dem Prüfungsausschuss unverzüg-
lich schriftlich anzuzeigen. Wird der Wegfall der
Voraussetzungen nicht angezeigt, wird dies für
alle Prüfungen, in denen der Nachteilsausgleich
zu Unrecht in Anspruch genommen wurde, als
Täuschungsversuch gewertet.

§ 42 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der


Schwangerschaft und Stillzeit
(1) Gemäß den Regelungen des Mutterschutzge-
setzes (MuSchG) in seiner jeweils gültigen Fas-
sung besteht während der gesetzlichen Mutter-
schutzfristen ein relatives Beschäftigungsver-
bot. Während dieser Zeiten ist die Teilnahme an
Lehrveranstaltungen und/oder Prüfungen nur
auf ausdrücklichen schriftlichen Wunsch der
Studierenden zulässig.

(2) Ist die Teilnahme an einer vorgesehenen


Studien- oder Prüfungsleistung wegen der
Schwangerschaft oder Stillzeit nicht oder nur
erschwert möglich, gewährt der Prüfungs-
ausschuss in Abstimmung mit den für die
betroffene Studien- oder Prüfungsleistung
Verantwortlichen auf rechtzeitigen schriftlichen
Antrag eine zur Wahrung der Chancengleichheit
angemessene Kompensation oder eine Frist-
verlängerung. Die §§ 41 (1) – (3) und 32 gelten
entsprechend. Die Vorschriften zum Rücktritt
mit Grund gem. § 31 gelten entsprechend.

53
§ 43 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Elternzeit
(1) Beabsichtigen Studierende wegen der Inan-
spruchnahme von Elternzeit analog der Rege-
lungen des Bundeselterngeld- und Elternzeit-
gesetzes (BEEG) in seiner jeweils gültigen Fas-
sung nicht an Lehrveranstaltungen mit Anwe-
senheitspflicht oder Prüfungen teilzunehmen,
können sie sich gemäß den Vorschriften der
Immatrikulationssatzung der HSRM in ihrer je-
weils gültigen Fassung beurlauben lassen.

(2) Während der Elternzeit kann eine Verlänge-


rung der Bearbeitungszeit von bereits angetrete-
nen Prüfungen beim Prüfungsausschuss nur be-
antragt werden, soweit damit die maximale Ver-
längerungsdauer gem. § 32 nicht überschritten
wird.

§ 44 Kompensationsmöglichkeiten für Studierende mit Kindern oder


pflegebedürftigen Angehörigen
(1) Studierende, die wegen einer akuten Erkran-
kung eines von ihnen betreuten Kindes oder ei-
ner oder eines pflegebedürftigen Angehörigen
im Sinne von § 7 (3) des Pflegezeitgesetzes nicht
an einer Prüfung teilnehmen können oder an
der Einhaltung einer Abgabefrist gehindert sind,
können unter Beachtung von § 31 (4) von der
Prüfung zurücktreten oder analog § 32 eine an-
gemessene Verlängerung der Bearbeitungszeit
beantragen.

(2) Ein kurzfristiger, unerwarteter Ausfall der


Betreuung berechtigt nur dann zu einem Rück-
tritt von der Prüfung oder einer Verlängerung
der Bearbeitungszeit, wenn keine Ersatzbetreu-
ung gefunden werden kann. Dieser Umstand ist
im Antrag nachvollziehbar zu begründen.

54
V Schlussbestimmungen
§ 45 Kooperation
Bei Kooperationen der HSRM mit anderen Hoch-
schulen aufgrund Betreibens eines gemeinsa-
men Studiengangs oder des Austauschs oder
der Bereitstellung einzelner Module werden die
hierfür spezifischen studienorganisatorischen
Besonderheiten unbeschadet der sonstigen für
den Studiengang geltenden satzungsrechtli-
chen Bestimmungen in einer besonderen Ko-
operationsvereinbarung geregelt und in den Prü-
fungsordnungen der Studiengänge festgehal-
ten.

§ 46 Einstellung von Studiengängen


Wird ein Studiengang eingestellt, wird den Stu-
dierenden nach § 18 (2) HessHG die Möglichkeit
eröffnet, das Studium innerhalb der Regelstudi-
enzeit abzuschließen. Dies gilt nicht, wenn das
Weiterstudium in einem vergleichbaren Studien-
gang einer anderen hessischen Hochschule auf-
grund der räumlichen Nähe oder aus anderen
Gründen zumutbar ist. Der Fachbereichsrat be-
schließt, in welchem Zeitraum noch Lehrveran-
staltungen und Prüfungen angeboten werden.

§ 47 Inkrafttreten
Diese Rahmenprüfungsordnung tritt mit Veröf- Diese Prüfungsordnung tritt mit Veröffentli-
fentlichung in den Amtlichen Mitteilungen der chung in den Amtlichen Mitteilungen der Hoch-
Hochschule RheinMain zum 01.04.2024 in Kraft. schule RheinMain zum 01.10.2024 in Kraft und
gilt für alle Studierenden des Studiengangs.
Für Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttre-
ten dieser Prüfungsordnung begonnen haben,
gilt die zu der alten Prüfungsordnung (AM Nr.
571) als Änderung veröffentlichte Anlage Über-
gangsregelung.

55
Die derzeit geltenden Besonderen Bestimmun-
gen für Prüfungsordnungen der Studiengänge
sind bei jeder Veränderung, spätestens aber bei
der nächsten Reakkreditierung durch Prüfungs-
ordnungen zu ersetzen, die sich auf diese Rah-
menprüfungsordnung beziehen.

Bis zum Inkrafttreten neuer Prüfungsordnungen


gelten die Allgemeinen Bestimmungen für Prü-
fungsordnungen der Bachelor-Studiengänge
vom 24.01.2017 in der Fassung der Amtlichen
Mitteilung Nr. 690 vom 14.07.2020 sowie die
Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungs-
ordnungen der Master-Studiengänge vom
24.01.2017 in der Fassung der Amtlichen
Mitteilung Nr. 691 vom 14.07.2020.

Wiesbaden, den 29.02.2024 Wiesbaden, den 06.08.2024

Prof. Dr. jur. Eva Waller Prof. Dr. [Link]. Christiane Jost
Präsidentin der Hochschule RheinMain Vizepräsidentin der Hochschule RheinMain

Prof. Dr.-Ing. Robert Kanz


Dekanin bzw. Dekan des Fachbereich Architek-
tur und Bauingenieurwesen

56
VI Anlagen

57
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Gemeinsamer Studienabschnitt
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.

Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Mathematik 5 5 1. PL: K
SL: A [MET]
Mathematik 3 1. V
Mathematik (Übung) 2 1. Ü
Verkehrswesen 5 4 1. PL: K
Verkehrswesen 4 1. V+Ü
Technische Mechanik 6 4 1. PL: K
Technische Mechanik 2 1. V
Technische Mechanik (Übung) 2 1. Ü
Grundlagen der Baukonstruktion 5 4 1. PL: K
Grundlagen der Baukonstruktion 4 1. V+Ü
Grundlagen der Bauphysik 5 4 1. PL: K
Grundlagen der Bauphysik (P) 1 1. P
Grundlagen der Bauphysik (V) 3 1. V
Recht und Wirtschaft im Bauwesen (Grundlagen) 4 4 1. PL: K o. MP
Baurecht 2 1. V
Betriebswirtschaft im Bauwesen 2 1. V
Ingenieurmathematik 5 5 2. PL: K
SL: A [MET]
Ingenieurmathematik 3 2. V
Ingenieurmathematik (Übung) 2 2. Ü
Technische Hydraulik und Wasserbau 5 4 2. PL: K o. MP
Technische Hydraulik und Wasserbau 4 2. V+Ü
Festigkeitslehre 5 4 2. PL: K
Festigkeitslehre 1 2. V
Festigkeitslehre (Übung) 3 2. Ü
Grundlagen digitalen Planens (siehe Fußnote 1) 6 5 2. PL: A u. K o. K
SL: A u. PT o. PT [MET]
CAD 2 2. SU
Grundlagen Geodaten und Vermessung 2 2. V
Vermessung (Praktikum) 1 2. P
Geotechnik 1 (siehe Fußnote 1) 6 5 2. PL: K o. MP
SL: A o. PT [MET]
Grundlagen der Geotechnik 4 2. V+Ü
Geotechnisches Praktikum 1 2. P
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 3 2 2. SL: H o. POR [MET]
Wissenschaftliches Arbeiten 2 2. V+Ü
Technologie der Massivbaustoffe 1 5 4 3. PL: K
Technologie der Massivbaustoffe 1 4 3. SU
Planung, Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz 5 4 3. PL: K
Abfall und Umwelt 2 3. V+Ü
Planungsgrundlagen 2 3. V+Ü
Massivbau 1 5 4 3. PL: K o. MP
Massivbau 1 4 3. V+Ü
Siedlungswasserwirtschaft 1 5 4 3. PL: K o. MP o. KT
Siedlungswasserwirtschaft 1 4 3. V+Ü
Baubetrieb und Baumanagement Grundlagen 5 4 3. PL: K o. MP
Bauorganisation + Vertragswesen 2 3. SU
Grundlagen der Baukostenermittlung 2 3. SU

Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte:
Bautechnik-Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt
für die Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerken-
nungssatzung geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.

58
Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Interdisziplinäres Projekt 5 4 3. SL: FG o. PR [MET]
Interdisziplinäres Projekt 4 3. Proj
Berufspraktische Tätigkeit 30 1 5. SL: A [MET] Ja
Berufspraktische Tätigkeit (28 CP) 0 5. P
Begleitseminar 1 5. S
Bachelor-Thesis (siehe Fußnote 2) 10 0 7. PL: FG o. TD Ja
PL: TH
Bachelor-Arbeit (10 CP) 0 7. BA

Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)

Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel

Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl

1
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
2
Das Thema der Bachelorarbeit muss dem Schwerpunkt entsprechend gewählt werden. In die Gesamtnote geht der schriftliche Leistungsbestandteil mit 90%, der mündliche
Leistungsbestandteil mit 10% ein.

59
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Bautechnik - Baubetrieb (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.

Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Fertigungstechnik und Arbeitssicherheit 5 4 4. PL: K o. MP
Fertigungstechnik 2 4. V
Arbeitssicherheit 2 4. V
Schlüsselfertiges Bauen 5 4 4. PL: K o. MP
Schlüsselfertiges Bauen 4 4. SU + Ü
Arbeitsvorbereitung 5 4 4. PL: K o. MP
Arbeitsvorbereitung 4 4. SU
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 4 6. - 7. SU
Projekt Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 5 4 6. - 7. PL: PT o. MP
Projekt Baukosten 4 6. - 7. Proj
Bauorganisation und Vertragswesen II 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Bauorganisation und Vertragswesen II 4 6. - 7. V+Ü
Projekt Vertragswesen 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Projekt Vertragswesen 4 6. - 7. Proj
Digitale Projektabwicklung 5 4 6. - 7. PL: A o. MP
Digitale Projektabwicklung 4 6. - 7. Proj
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Bautechnik - Baubetrieb 25 ~ 6. - 7.
Bautechnik - Baubetrieb 6. - 7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 4 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen 5 4 PL: K o. MP
7.
SL: A [MET]
4., 6.,
Straßenwesen 2 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen (Übung) 2 Ü
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Spezialtiefbau 5 4 6. - 7. PL: A o. K o. POR
Spezialtiefbau 4 6. - 7. SU + Ü
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU

Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.

60
Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Technologie der Massivbauerhaltung 5 4 6. - 7. PL: K
Technologie der Massivbauerhaltung 4 6. - 7. V+Ü
Hochbautechnik - Schalungstechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Hochbautechnik - Schalungstechnik 4 6. - 7. SU
Tiefbautechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Kanalbau Rohrleitungsbau 2 6. - 7. SU + Ü
Straßenbautechnik 2 6. - 7. SU
Bauablauf und Vertragsabwicklung 5 4 6. - 7. PL: PT o. MP o. K
Bauablauf und Vertragsabwicklung 4 6. - 7. SU
Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau 4 6. - 7. SU + Ü
Projekt Bauorganisation 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Projekt Bauorganisation 4 6. - 7. Proj
Projektentwicklung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Projektentwicklung 2 6. - 7. SU
Projektentwicklung (Übung) 2 6. - 7. Ü
Praxisseminar Baubetrieb 5 4 6. - 7. PL: A
Praxisseminar Baubetrieb 4 6. - 7. S
Wirtschaft und Umwelt 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Betriebswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Volkswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 5 4 6. - 7. PL: PR u. PT o. A o. POR
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 4 6. - 7. Proj
CAD im Straßenentwurf I 5 4 6. - 7. PL: A
SL: PT [MET]
CAD im Straßenentwurf I 4 6. - 7. SU + Ü
Bahnbau und Bahnbetrieb 5 4 6. - 7. PL: K o. A
Bahnbau und Bahnbetrieb 4 6. - 7. V+Ü
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~

Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)

Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel

Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl

1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.

61
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Bautechnik - Baukonstruktion (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.

Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Statik ebener Stabtragwerke 5 4 4. PL: K o. MP o. POR
Statik ebener Stabtragwerke 4 4. V+Ü
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Stahlbau-Grundlagen 5 4 4. PL: K
Stahlbau-Grundlagen 4 4. V+Ü
Grundlagen des Holzbaus 5 4 4. PL: K
Grundlagen des Holzbaus 4 4. V+Ü
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Statik räumlicher Systeme 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Statik räumlicher Systeme 4 6. - 7. SU + Ü
Massivbau 3 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Massivbau 3 4 6. - 7. SU + Ü
Stahlbau - Stabilität und Konstruktion 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Stahlbau - Stabilität und Konstruktion 4 6. - 7. V+Ü
Grundlagen des Ingenieur-Holzbaus 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Grundlagen des Ingenieur-Holzbaus 4 6. - 7. SU + Ü
Projekt Tragwerksplanung 5 4 6. - 7. PL: A
Projekt Tragwerksplanung 4 6. - 7. SU + Proj
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Bautechnik - Baukonstruk- 25 ~ 6. - 7.
tion
Bautechnik - Baukonstruktion 6. - 7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K o. MP o. H
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft 3 SU
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (Labor) 1 P
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Massivbau - EDV 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PT
Massivbau - EDV 4 6. - 7. SU + Ü
Verbindungstechnik und Verbundbauweisen im Holzbau 5 4 6. - 7. PL: FG u. PR
Verbindungstechnik und Verbundbauweisen im Holzbau 4 6. - 7. V+Ü
Spezialtiefbau 5 4 6. - 7. PL: A o. K o. POR
Spezialtiefbau 4 6. - 7. SU + Ü
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU

Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.

62
Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
EDV in der Geotechnik 5 4 6. - 7. PL: A o. PT
EDV in der Geotechnik 4 6. - 7. SU + Ü
Technologie der Massivbauerhaltung 5 4 6. - 7. PL: K
Technologie der Massivbauerhaltung 4 6. - 7. V+Ü
Hochbautechnik - Schalungstechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Hochbautechnik - Schalungstechnik 4 6. - 7. SU
Building Information Modeling (BIM) 5 4 6. - 7. PL: A o. PT o. K
BIM Anwendungen 2 6. - 7. Ü
BIM Grundlagen 2 6. - 7. SU
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~

Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)

Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel

Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl

1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.

63
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Verkehr und Wasser (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.

Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Digitales Planen 2 5 4 4. PL: K o. MP
SL: PT [MET]
GIS 3 4. SU + Ü
Vermessung 1 4. V+Ü
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K o. MP o. H
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft 3 SU
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (Labor) 1 P
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 4 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen 5 4 PL: K o. MP
7.
SL: A [MET]
4., 6.,
Straßenwesen 2 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen (Übung) 2 Ü
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Baubetrieb und Bauorganisation Wasser und Verkehr 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Baubetrieb und Bauorganisation Wasser und Verkehr 4 6. - 7. V+Ü
Umweltrecht und Nachhaltigkeit im Bauwesen 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Umweltrecht 3 6. - 7. SU
Nachhaltigkeit im Bauwesen 1 6. - 7. SU
Abfalltechnik und Altlasten 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Abfalltechnik und Altlasten 4 6. - 7. SU
ÖPNV 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
SL: A [MET]
ÖPNV 4 6. - 7. V+Ü
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Verkehr und Wasser 30 ~ 6. - 7.
Verkehr und Wasser 6. - 7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU

Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.

64
Leistungsart
Lehrformen

Prüfungs-
Semester
empfohl.

formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen

CP

vV
Tiefbautechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Kanalbau Rohrleitungsbau 2 6. - 7. SU + Ü
Straßenbautechnik 2 6. - 7. SU
Siedlungswasserwirtschaft 3 (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A o. A u. PR o. POR
SL: PT [MET]
Planungsprojekt Ingenieurbauwerke 2 6. - 7. Proj
Wasseranalytisches Praktikum 2 6. - 7. P
Hydrologie und Wasserbewirtschaftung (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A o. H
SL: PT [MET]
Projekt Wasserbewirtschaftung 2.5 6. - 7. Proj
Hydrologisches Praktikum 1.5 6. - 7. P
Wirtschaft und Umwelt 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Betriebswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Volkswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung 2 6. - 7. SU
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung (Projekt) 2 6. - 7. Proj
Hydromechanisches Grundpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A
Hydromechanisches Grundpraktikum 3 6. - 7. V+Ü
Hydromechanisches Grundpraktikum (Labor) 1 6. - 7. P
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 5 4 6. - 7. PL: PR u. PT o. A o. POR
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 4 6. - 7. Proj
CAD im Straßenentwurf I 5 4 6. - 7. PL: A
SL: PT [MET]
CAD im Straßenentwurf I 4 6. - 7. SU + Ü
CAD im Straßenentwurf II 5 4 6. - 7. PL: A o. PT
CAD im Straßenentwurf II 4 6. - 7. SU + Ü
Bahnbau und Bahnbetrieb 5 4 6. - 7. PL: K o. A
Bahnbau und Bahnbetrieb 4 6. - 7. V+Ü
Verkehrstechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Verkehrstechnik 4 6. - 7. V+Ü
Building Information Modeling (BIM) 5 4 6. - 7. PL: A o. PT o. K
BIM Anwendungen 2 6. - 7. Ü
BIM Grundlagen 2 6. - 7. SU
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~

Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)

Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel

Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl

1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.

65
Diploma Supplement für das Studienangebot
Bachelor in Bauingenieurwesen
Studienangebotspezifische Inhalte des Diploma Supplements

zu
Ziffer Deutscher Text Englischer Text

2.1 Bezeichnung der Qualifikation Name of qualification


Bachelor of Engineering ([Link].) Bachelor of Engineering ([Link].)
2.2 Hauptstudienfach oder -fächer Main field(s) of study
Bauingenieurwesen Civil Engineering
2.4 Einrichtung, die den Studiengang durchgeführt hat Institution administering studies
Architektur und Bauingenieurwesen Architecture and Civil Engineering
2.5 Im Unterricht / in den Prüfungen verwendete Sprachen Language(s) of instruction / examination
Deutsch / Englisch German / English
3.1 Ebene der Qualifikation Level of the qualification
Niveau 6 DQR/EQR, Stufe 1 HQR Level 6 DQR/EQF, Level 1 HQR
3.2 Offizielle Dauer des Studiums (Regelstudienzeit) in Leistungspunkten Official duration of programme in credits and / or years
und / oder Jahren 210 CP, 3.5 years
210 CP, 3.5 Jahre
3.3 Zugangsvoraussetzungen Access requirement(s)
Hochschulzugangsberechtigung higher education entrance qualification
4.1 Studienform Mode of study
Vollzeit full-time

4.2 Lernergebnisse des Studiengangs Programme learning outcomes


Fachkompetenzen Professional competencies

Ingenieurwissenschaftliche und planerische Grundlagen Engineering and planning basics

Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Graduates are familiar with the engineering and planning basics of civil
ingenieurwissenschaftlichen und planerischen Grundlagen des engineering and can apply them as needed.
Bauingenieurwesens und können diese bedarfsgerecht anwenden.

Bautechnik - Baukonstruktion (Schwerpunkt) Structural engineering - structural design (specialization)

Die Absolventinnen und Absolventen können in den Bereichen Massiv-, Graduates are able to design, construct and, if necessary, dimension
Stahl-, Holzbau bzw. Geotechnik Bauteile sowie einfache Bauwerke components and simple structures in the fields of solid construction,
materialgerecht entwerfen, konstruieren und ggf. bemessen. steel construction, timber construction and geotechnics.

Verkehr und Wasser (Schwerpunkt) Traffic and water (specialization)

Die Absolventinnen und Absolventen können in den Bereichen Wasser- Graduates can design, construct, and dimension structures in the areas
oder of water or traffic infrastructure using appropriate materials.
Verkehrsinfrastruktur Bauwerke materialgerecht entwerfen,
konstruieren
und bemessen.

Bautechnik - Baubetrieb (Schwerpunkt) Structural engineering - construction operations


(specialization)
Die Absolventinnen und Absolventen können digitale und
ablaufbezogene Graduates are able to apply digital and process-related management
Management-Instrumente der Bauprojektplanung und -ausführung tools
anwenden. to plan and execute construction projects. They can independently
Sie sind in der Lage, baubetriebswirtschaftliche und baurechtliche perform construction management and law analyses during project
Analysen bei der Projektabwicklung durchzuführen. execution.

Methodenkompetenzen Methodological competencies

Analyse, Problemlösung Analysis, problem solving

Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Probleme aus dem Graduates are able to analyze problems from the construction industry,
Bauwesen zu analysieren, Zusammenhänge zu erkennen und darauf recognize correlations and develop solution strategies based on these.
aufbauend
Lösungsstrategien zu entwickeln.

66
Datenkompetenz Data analysis

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, elektronische Graduates are able to acquire/measure electronic data, prepare it and
Daten process it with regard to the respective problems.
zu gewinnen/messen, diese aufzubereiten und hinsichtlich der jeweiligen
Problemstellungen zu verarbeiten.

Digitalisierung Digitalization

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, die Möglichkeiten Graduates can recognize and use the possibilities of digitized planning
digitalisierter Planungs- und Berechnungsmethoden zu erkennen und zu and calculation methods.
nutzen.

Wissenschaftliches Arbeiten Scientific research and writing

Die Absolventinnen und Absolventen können nach den anerkannten Graduates can research and evaluate sources and work on questions
Regeln using
wissenschaftlichen Arbeitens Quellen recherchieren und auswerten suitable methods under guidance, in accordance with generally accepted
sowie rules of scientific work.
unter Anleitung Fragestellungen mittels geeigneter Methoden
bearbeiten.

Sozialkompetenzen Social competencies

Teamkompetenz Teamwork abilities

Die Absolventinnen und Absolventen können als Mitglieder von Gruppen Graduates are able to work in a team and actively participate in
arbeiten und die Zusammenarbeit in Planungsteams aktiv und planning teams in a respectful manner.
persönlich
respektvoll gestalten.

Interdisziplinäre Kompetenz Interdisciplinary skills

Die Absolventinnen und Absolventen können mit Kolleginnen und Graduates can discuss with colleagues from different subject areas on
Kollegen an
unterschiedlicher Fachgebiete zusammenarbeiten und dabei deren equal footing and integrate their perspectives in an appreciative
Perspektiven wertschätzend integrieren. manner.

Kommunikationskompetenz Communication

Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Sachverhalte aus den Graduates are able to prepare facts from the fields of civil
Bereichen des konstruktiven Ingenieurbaus, der Umwelt- und engineering, environmental and traffic planning and construction
Verkehrsplanung und des Baubetriebs verständlich aufzubereiten, mit operations in a comprehensible manner, to discuss them with other
anderen Fachleuten zu erörtern und zielgruppengerecht gegenüber experts and to present them in an understandable and argumentative
fachlichen Laien, der Verwaltung und der Politik verständlich zu manner to laypersons, administration and politics.
präsentieren und argumentativ zu vertreten.

Selbstkompetenzen Personal competencies

Eigenmotivation & Resilienz Self-motivation and resilience

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, sich persönliche Graduates can set personal goals to further develop their skills and
Ziele zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten zu setzen und verfügen have a high level of perseverance, frustration tolerance, and stress
über ein hohes Maß an Ausdauer, Frustrationstoleranz und resistance.
Stressresistenz.

Wertebewusstsein Social responsibility

Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein berufliches Graduates are aware of the professional and social responsibility for a
Wertebewusstsein zur nachhaltigen Gestaltung der baulichen, sustainable design of the built, traffic and natural environment and act
verkehrlichen und natürlichen Umwelt und können in diesem Sinne accordingly.
gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

67
Zeit- & Selbstmanagement Time management and self-management

Die Absolventinnen und Absolventen können Aufgaben, Arbeitsabläufe Graduates are able to plan tasks, workflows and deadlines, taking into
und account time and human resources, so that projects are completed on
Termine unter Berücksichtigung der zeitlichen und personellen budget and on time.
Ressourcen
so planen, dass die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt
werden.

4.3 Einzelheiten zum Studiengang Programme details


Siehe Transcript of Records und Bachelor-Zeugnis für die Bewertung See Transcript of Records and Bachelor’s certificate for individual results
und das Thema der Abschlussarbeit and topic of thesis
5.1 Zugang zu weiterführenden Studien Access to further study
Qualifiziert für die Zulassung zum Master-Studium Qualifies for admission to Masterprogrammes
5.2 Zugang zu reglementierten Berufen Access to a regulated profession
Nach dem Gesetz zum Schutze der Berufsbezeichnung Ingenieur The degree entitles its holder to the legally protected professional title
(Hessisches Ingenieur- und Ingenieurkammergesetz - HIngG -) vom Ingenieurin/ Ingenieur (according to Hessisches Ingenieur- und
30.11.2015, darf der Titel Ingenieurin/ Ingenieur geführt werden. Ingenieurkammergesetz - HIngG - from 30 November 2015).

68
Tabelle A: Bewertung einer Prüfungs- oder Studienleistung

Notenwert Note in Worten Definition

1,0 sehr gut eine hervorragende Leistung


1,3
1,7 gut eine Leistung, die erheblich über den durch-
2,0 schnittlichen Anforderungen liegt
2,3
2,7 befriedigend eine Leistung, die durchschnittlichen Anfor-
3,0 derungen entspricht
3,3
3,7 ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Mängel den An-
4,0 forderungen noch genügt
5,0 nicht ausreichend eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel
den Anforderungen nicht mehr genügt
Tabelle B: Berechnung der Note einer Prüfungs- oder Studienleistung durch mehrere Prü-
fer bei unterschiedlichen Bewertungsergebnissen

Mittelwert Notenwert

1,0 1,0 sehr gut eine hervorragende Leistung


1,1 1,0
1,2 1,3
1,3 1,3
1,4 1,3
1,5 1,3
1,6 1,7 gut eine Leistung, die erheblich über
1,7 1,7 den durchschnittlichen Anforde-
1,8 1,7 rungen liegt
1,9 2,0
2,0 2,0
2,1 2,0
2,2 2,3
2,3 2,3
2,4 2,3
2,5 2,3
2,6 2,7 befriedigend eine Leistung, die durchschnittli-
2,7 2,7 chen Anforderungen entspricht
2,8 2,7
2,9 3,0
3,0 3,0
3,1 3,0
3,2 3,3
3,3 3,3
3,4 3,3
3,5 3,3
3,6 3,7 ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Män-
3,7 3,7 gel den Anforderungen noch ge-
3,8 3,7 nügt
3,9 4,0
4,0 4,0
4,1 5,0 nichtausreichend eine Leistung, die wegen erheb-
4,2 5,0 licher Mängel den Anforderungen
4,3 5,0 nicht mehr genügt
4,4 5,0
4,5 5,0
4,6 5,0
4,7 5,0
4,8 5,0
4,9 5,0
5,0 5,0
Tabelle C: Werte von Modulnoten und der Gesamtnote

Notenwert Note in Worten Definition

1,0 sehr gut eine hervorragende Leistung


1,1
1,2
1,3
1,4
1,5
1,6 gut eine Leistung, die erheblich über den durch-
1,7 schnittlichen Anforderungen liegt
1,8
1,9
2,0
2,1
2,2
2,3
2,4
2,5
2,6 befriedigend eine Leistung, die durchschnittlichen Anfor-
2,7 derungen entspricht
2,8
2,9
3,0
3,1
3,2
3,3
3,4
3,5
3,6 ausreichend eine Leistung, die trotz ihrer Mängel den An-
3,7 forderungen noch genügt
3,8
3,9
4,0
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen

Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit (BPT)


im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen

§1 Allgemeine Bestimmungen
(1) Im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen ist im Rahmen des Moduls Berufsprakti-
sche Tätigkeit ein Praktikum im Umfang von 900 Stunden und 30 Credit Points integriert.
Hierin ist auch die Zeit für die Begleitveranstaltung, die Berichterstattung und die Vorberei-
tung der Abschlusspräsentation im Gesamtumfang von 60 h enthalten; die Arbeitszeit in der
Praktikumsstelle beträgt 840 h. Das Studium während der Berufspraktischen Tätigkeit bei ei-
nem Unternehmen oder einer Institution, im Folgenden „Praxisstelle“ genannt, wird auf der
Grundlage eines Praktikumsvertrages zwischen der oder dem Studierenden und der Praxis-
stelle geregelt. Der Fachbereich stellt hierzu einen Mustervertrag zur Verfügung.
(2) Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen überträgt alle die Berufspraktische
Tätigkeit betreffenden Aufgaben und Entscheidungen einer oder einem BPT-Beauftragten.
Aufgaben der oder des BPT-Beauftragten sind insbesondere:
• Überprüfung und Genehmigung von Praktikumsverträgen;
• Organisation und Durchführung der Begleitveranstaltung;
• Überprüfung und Anerkennung der von den Studierenden gemäß § 9 (1) vorzulegenden
Nachweise der ordnungsgemäßen Ableistung der BPT;
• Anerkennung der BPT;
• Schlichtung bei Streitigkeiten zwischen der Praxisstelle und den Studierenden.

§2 Ziele der Berufspraktischen Tätigkeit, auszuübende Tätigkeiten


(1) Während des Praktikums sollen die im Studium vermittelten Kenntnisse auf die Lösung
von Problemen aus der Praxis angewandt werden. Die Studierenden sollen im Laufe des Prak-
tikums an die berufliche Tätigkeit einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs herangeführt wer-
den.
(2) Die in der Praxisstelle auszuübenden Tätigkeiten sollen in einem oder mehreren der fol-
genden Bereiche liegen (die Aufzählung hat keinen abschließenden Charakter):
• Mitarbeit in Ingenieurbüros, in Unternehmen mit eigener Planungs- und Bauabteilung
oder in Baubehörden und Ämtern
• Durchführung von Berechnungen zur Auslegung und zum Nachweis von Strukturen,
wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Anlagen u.a.
• Mitarbeit bei der Erstellung von Ausschreibungen und Angeboten
• Mitarbeit bei der Bauablaufplanung und in der Bauleitung
• Erstellung von Aufmaßen und Abrechnungen
• Andere Tätigkeiten, die auf den Beruf einer Bauingenieurin oder eines Bauingenieurs
vorbereiten.

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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen

§3 Zeitpunkt und Gliederung


(1) Die BPT wird in der Regel im fünften Studiensemester abgeleistet. Sie gliedert sich in das
bei der Praxisstelle abzuleistende Praktikum und ein an der Hochschule abzuleistendes Be-
gleitseminar (vgl. § 8). Die BPT ist i.d.R. in einem Unternehmen ohne Unterbrechung zu ab-
solvieren.

§4 Anmeldung und Zulassung zur Berufspraktischen Tätigkeit


(1) Voraussetzungen für die Anmeldung zur BPT sind:
• Die Zulassungsvoraussetzungen der BPT gemäß PO § 17 (5).
• Nachweis einer geeigneten Praxisstelle; i. d. R. durch Vorlage eines Praktikumsvertrags.
Nur in Ausnahmefällen ist eine Abweichung hiervon zulässig. Abweichungen bedürfen der Be-
gründung und Genehmigung der/des BPT Beauftragten (§ 1 (2)).
(2) Eine Praxisstelle kann abgelehnt werden, wenn dort eine Ausbildung gemäß den in § 2
genannten Merkmalen des Praktikums für die Studierenden aufgrund der ihnen dort übertra-
genen Aufgaben nicht sichergestellt ist.

§5 Praxisstellen, Praktikumsvertrag
(1) Das Praktikum wird in enger Zusammenarbeit der Hochschule mit geeigneten Praxisstel-
len so durchgeführt, dass ein möglichst hohes Maß an Kenntnissen und praktischen Fertigkei-
ten erworben wird.
(2) Die Studierenden sind für die Beschaffung eines geeigneten Praktikumsplatzes selbst ver-
antwortlich.
(3) entfällt
(4) Jede bzw. jeder Studierende schließt vor Beginn der Ausbildung mit der Praxisstelle einen
standardisierten Praktikumsvertrag ab. Dieser Vertrag regelt insbesondere:
1. die Verpflichtung der oder des Studierenden
• die gebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen,
• die ihr oder ihm im Rahmen des Ausbildungsplanes übertragenen Aufgaben sorg-
fältig auszuführen,
• den Anordnungen der Praxisstelle und der von ihr beauftragten Personen nachzu-
kommen,
• die für die Praxisstelle geltenden Ordnungen, insbesondere Arbeitsordnungen und
Unfallverhütungsvorschriften sowie Vorschriften über die Schweigepflicht, einzu-
halten,
• bei Verstößen der Praxisstelle gegen Ihre Verpflichtungen (siehe 2.) die oder den
BPT-Beauftragten unverzüglich zu informieren,
• einen schriftlichen Praxisbericht (Umfang 6 bis 8 Seiten) mit detaillierter Beschrei-
bung der Ausbildungsabschnitte sowie der durchgeführten Tätigkeiten anzuferti-
gen. Eine Kopie des BPT-Vertrags ist dem Praxisbericht beizufügen.
2. die Verpflichtung der Praxisstelle
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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen

• die Studierende oder den Studierenden für die Dauer des Praktikums entsprechend
dem Ausbildungsplan auszubilden,
• bei Verstößen der oder des Studierenden gegen ihre/seine in Nr. 1 beschriebenen
Pflichten die oder den BPT-Beauftragte/n zu informieren,
• eine Bescheinigung auszustellen, die Angaben über den zeitlichen Umfang und die
Inhalte des Praktikums sowie den Erfolg der Ausbildung enthält.
3. die Benennung einer oder eines Beauftragten der Praxisstelle für die Betreuung der oder
des Studierenden.
(5) Die Betreuung der Studierenden am Praxisplatz soll durch von der Praxisstelle benannte
Betreuerinnen oder Betreuer erfolgen, die eine Ausbildung in einer einschlägigen Fachrich-
tung haben und hauptberuflich in der Praxisstelle tätig sind. Deren Aufgabe ist die Einweisung
der Studierenden in ihre Arbeitsgebiete und die Regelung und Überwachung ihrer Aufgaben.
Sie sollen als Kontaktperson für Beratungen zur Verfügung stehen und durch regelmäßige An-
leitungsgespräche den Lernprozess unterstützen.

§6 Status der Studierenden während des Praktikums


Während des Praktikums, das Bestandteil des Studiums ist, bleiben die Studierenden an der
Hochschule RheinMain immatrikuliert.

§7 Versicherungsschutz
(1) Bei einem im Inland abgeleisteten Praktikum gilt:
1. Die Studierenden sind während des Praktikums gesetzlich unfallversichert. Im Versi-
cherungsfalle übermittelt die Praxisstelle eine Kopie der Unfallanzeige an die Hoch-
schule RheinMain.
2. Die Studierenden sind während des Praktikums nach den Bestimmungen der studen-
tischen Krankenversicherung pflichtversichert.
3. Die Studierenden sind während des Praktikums in der Renten- und Arbeitslosenver-
sicherung beitragsfrei.
(2) Wird das Praktikum im Ausland durchgeführt, gilt folgendes:
1. Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz über die Hochschule RheinMain besteht
während des Auslandsaufenthaltes in aller Regel nicht. Es besteht jedoch die Mög-
lichkeit des Unfallversicherungsschutzes im Rahmen der vom Studierendenwerk
Frankfurt abgeschlossenen Unfallversicherung. Den Studierenden wird der Abschluss
einer privaten Unfallversicherung empfohlen.
2. Die Studierenden haben sich selbst darüber zu informieren, welche Krankenversiche-
rung sie in ihrem Zielland benötigen und müssen für ausreichenden Krankenversi-
cherungsschutz sorgen.
(3) Das Land Hessen bzw. die Hochschule RheinMain haftet nicht für während eines Prakti-
kums im In- oder Ausland entstandene Schäden. Es besteht jedoch die Möglichkeit des Haft-
pflichtversicherungsschutzes im Rahmen der vom Studierendenwerk Frankfurt abgeschlosse-
nen privaten Haftpflichtversicherung. Den Studierenden wird der Abschluss einer privaten
Haftpflichtversicherung empfohlen.

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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen

§8 Inhalte und Form der Begleitveranstaltung


(1) Die von der Hochschule durchgeführte Begleitveranstaltung dient der Vorbereitung und
dem Abschluss der Berufspraktischen Tätigkeit. Sie beinhaltet ein Einführungs- und ein Ab-
schlusskolloquium.
(2) Das als Blockveranstaltung vorgesehene Einführungskolloquium behandelt formale Be-
dingungen und Aspekte der Berufspraktischen Tätigkeit, allgemeine Information über Unter-
nehmensstrukturen und Praxisstellen (Aufgaben, Gliederung, Einordnung in das Wirtschafts-
leben, usw.), eine fachlich orientierte Vorbereitung auf die möglichen Tätigkeitsfelder, Infor-
mationen über die betriebliche Situation der Arbeitnehmerin/ des Arbeitnehmers, Informa-
tion über den Rechtsstatus der/des Studierenden in der Berufspraktischen Tätigkeit u.a.
(3) Das ebenfalls als Blockveranstaltung vorgesehene Abschlusskolloquium dient der indivi-
duellen Präsentation der Arbeitsergebnisse und Erfahrungen der Studierenden sowie deren
Diskussion und Bewertung. Darüber hinaus erfolgt eine seminaristische Erarbeitung von in
der Praxis als wichtig erkannten Schwerpunkten, die im Fortgang des Studiums noch zu ver-
tiefen sind.

§9 Studiennachweis, Anerkennung anderer Tätigkeiten


(1) Der Nachweis über die ordnungsgemäße Ableistung des Moduls Berufspraktische Tätig-
keit wird geführt durch:
• Die Vorlage der Bescheinigung der Praxisstelle gemäß § 5 (4) Nr. 2 Unterpunkt 3,
die Angaben über die Dauer, den zeitlichen Umfang und die Inhalte der praktischen
Tätigkeit sowie den Erfolg der Ausbildung enthält.
• Einen Bericht über die praktische Tätigkeit gemäß § 5 (4) Nr. 2 Unterpunkt 6
• Eine Kopie des unterschriebenen Praktikumsvertrags
Die genannten Unterlagen müssen mindesten vier Wochen vor gewünschter Anerkennung bei
der oder dem BPT-Beauftragten vorliegen.

§ 10 Ausnahmeregelung
Für den Fall, dass ein zeitlich begrenzter Engpass bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen
auftritt, kann die oder der BPT-Beauftragte auf Antrag erlauben, das Praktikum oder ein Pra-
xisprojekt in einem Institut oder Labor der Hochschule RheinMain zu absolvieren.

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Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit

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