Amtliche Mitteilungen: NR: 951 Veröffentlicht Am: 06.08.2024 Inkrafttreten Am: 01.10.2024
Amtliche Mitteilungen: NR: 951 Veröffentlicht Am: 06.08.2024 Inkrafttreten Am: 01.10.2024
Nr: 951
Veröffentlicht am: 06.08.2024
Inkrafttreten am: 01.10.2024
Präsidentin
Hochschule RheinMain
Postfach 3241
65022 Wiesbaden
Redaktion:
Studienqualitätsentwicklung
Email: studienqualitaetsentwicklung@[Link]
2
Bekanntmachung
Nach § 1 der Satzung der Hochschule RheinMain zur Bekanntmachung ihrer Satzungen vom 04.06.2013
(StAnz. vom 29.07.2013, S. 929) wird die Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-Studiengangs Bauin-
genieurwesen des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain hier-
mit bekannt gegeben.
3
Rahmenprüfungsordnung für Prüfungs- Prüfungsordnung 2024 des Bachelor-
ordnungen der Bachelor- und Master- Studienangebots Bauingenieurwesen des
Studiengänge der Hochschule RheinMain Fachbereichs Architektur und Bauinge-
vom 29.02.2024 (AM Nr. 900) nieurwesen der Hochschule RheinMain
Vorbemerkung Vorbemerkung
Aufgrund von § 42 (2) Nr. 2 des Hessischen Aufgrund von § 50 (1) Nr. 1 des Hessischen
Hochschulgesetzes (HessHG) vom 14.12.2021 Hochschulgesetzes (HessHG) in der Fassung
(GVBl. S. 931 zuletzt geändert durch Arti- vom 14.12.2021 (GVBl. S. 931), zuletzt geändert
kel 7 des Gesetzes vom 29.06.2023 (GVBl. S. durch Artikel 7 des Gesetzes vom 29.06.2023
456)), erlässt der Senat der Hochschule Rhein- (GVBl. S. 456) hat der Fachbereichsrat des Fach-
Main nach Anhörung des Organs der Studie- bereichs Architektur und Bauingenieurwesen
rendenschaft aufgrund des Beschlusses vom der Hochschule RheinMain am 11.06.2024 nach
13.02.2024 die folgende Rahmenprüfungsord- Anhörung des Organs der Fachschaft die o.a.
nung (RPO) 2024 der Hochschule RheinMain, die Prüfungsordnung erlassen. Sie entspricht der
vom Präsidium am 20.02.2024 gemäß § 43 (5) Rahmenprüfungsordnung (RPO) der Hochschu-
HessHG genehmigt wurde. Sie enthält die für die le RheinMain vom 29.02.2024, veröffentlicht in
Prüfungsordnungen aller Bachelor- und Master- den Amtlichen Mitteilungen Nr. 900 und wurde
Studiengänge der Hochschule RheinMain ver- in der 216. Sitzung des Senats der Hochschu-
bindlichen Regelungen. Sie sind Bestandteil der le RheinMain am 16.07.2024 beschlossen und
jeweiligen Prüfungsordnungen und werden er- vom Präsidium am 30.07.2024 gemäß § 43 (5)
gänzt durch die von den Fachbereichen zu tref- HessHG genehmigt.
fenden studiengangsspezifischen Regelungen,
die in den Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge festzulegen sind.
4
Inhaltsverzeichnis
I Allgemeine Bestimmungen 7
§ 1 Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
§ 2 Studien- und Studiengangsziele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
§ 3 Bachelor-/Masterprüfung und akademischer Grad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
§ 4 Abschlussdokumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
III Organisation und Verwaltung von Prüfungen; Anerkennung und Anrechnung von
Leistungen 19
§ 11 Zuständigkeit und Aufgaben der Prüfungsausschüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
§ 12 Anerkennung und Anrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
§ 13 Wechselregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
IV Prüfungsverfahren 23
§ 14 Bekanntgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 15 Prüfungs- und Studienleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
§ 16 Anmeldung zu Prüfungen; Prüfungstermine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
§ 17 Zulassung zu Prüfungen und Fortschrittsregelungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
§ 18 Prüfungsformate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
§ 19 Schriftliche Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
§ 20 Mündliche Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
§ 21 Praktische oder künstlerische Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 22 Gruppenprüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
§ 23 Anwesenheit in Lehrveranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 24 Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
§ 25 Schriftliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . 35
§ 26 Mündliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
§ 27 Bewertung von Prüfungs- und Studienleistungen; Bildung der Prüfungs- und Modul-
noten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
§ 28 Bonusaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
§ 29 Berechnung der Note der Bachelor-/Masterprüfung (Gesamtnote) . . . . . . . . . . . 40
§ 30 Rücktritt ohne Angabe von Gründen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
§ 31 Rücktritt unter Angabe von Gründen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
§ 32 Fristverlängerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
§ 33 Versäumnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
§ 34 Wiederholung von Prüfungs- und Studienleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
§ 35 Wechselmöglichkeiten und Wiederholung von Prüfungen im Wahlpflichtbereich . . . 46
§ 36 Täuschung, sonstiges prüfungsordnungswidriges Verhalten . . . . . . . . . . . . . . . . 47
§ 37 Störung des Prüfungsablaufs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
§ 38 Endgültiges Nichtbestehen; Bescheinigung und Exmatrikulation . . . . . . . . . . . . 49
5
§ 39 Widerspruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
§ 40 Einsicht in die Prüfungsakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
§ 41 Nachteilsausgleich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
§ 42 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Schwangerschaft und Still-
zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
§ 43 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Elternzeit . . . . . . . . . . . 54
§ 44 Kompensationsmöglichkeiten für Studierende mit Kindern oder pflegebedürftigen An-
gehörigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
V Schlussbestimmungen 55
§ 45 Kooperation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
§ 46 Einstellung von Studiengängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
§ 47 Inkrafttreten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
VI Anlagen 57
6
I Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Die Rahmenprüfungsordnung gilt für alle Stu-
diengänge der Hochschule RheinMain (HSRM)
mit den Abschlüssen Bachelor und Master. Sie
wird ergänzt durch die Prüfungsordnungen der
Studiengänge.
7
Die Absolventinnen und Absolventen kennen die
ingenieurwissenschaftlichen und planerischen
Grundlagen des Bauingenieurwesens und kön-
nen diese bedarfsgerecht anwenden.
Methodenkompetenzen
Analyse, Problemlösung
8
Die Absolventinnen und Absolventen sind befä-
higt, Probleme aus dem Bauwesen zu analysie-
ren, Zusammenhänge zu erkennen und darauf
aufbauend Lösungsstrategien zu entwickeln.
Datenkompetenz
Digitalisierung
Wissenschaftliches Arbeiten
Sozialkompetenzen
Teamkompetenz
Interdisziplinäre Kompetenz
9
Die Absolventinnen und Absolventen können
mit Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher
Fachgebiete zusammenarbeiten und dabei de-
ren Perspektiven wertschätzend integrieren.
Kommunikationskompetenz
Selbstkompetenzen
Wertebewusstsein
10
Die Absolventinnen und Absolventen können
Aufgaben, Arbeitsabläufe und Termine unter Be-
rücksichtigung der zeitlichen und personellen
Ressourcen so planen, dass die Projekte kosten-
und termingerecht abgewickelt werden.
(2) Nach erfolgreichem Abschluss des Studi- (2) Aufgrund der bestandenen Bachelorprüfung
engangs verleiht die HSRM gemäß der Prü- verleiht die Hochschule den akademischen Grad
fungsordnung des Studiengangs den akademi- Bachelor of Engineering ([Link].).
schen Grad entsprechend der Akkreditierung
des Studiengangs. Der akademische Grad darf
erst nach Aushändigung der Urkunde im Sinne
des § 4 geführt werden.
§ 4 Abschlussdokumente
(1) Die Abschlussdokumente bestehen aus dem
Abschlusszeugnis, der Bachelor- bzw. Master-
Urkunde, dem Diploma Supplement und dem
Transcript of Records.
• die Gesamtnote
11
Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem
die letzte Prüfung erbracht bzw. die Abschluss-
arbeit abgegeben worden ist. Das Zeugnis ist
von der oder dem Vorsitzenden des zuständi-
gen Prüfungsausschusses und der zuständigen
Dekanin oder dem zuständigen Dekan zu unter-
zeichnen und mit dem Siegel des Fachbereichs
zu versehen.
12
(6) Zusammen mit dem Diploma Supplement
wird ein englischsprachiges Transcript of Re-
cords ausgestellt, in dem alle während des
Studiums erfolgreich absolvierten Module und
Prüfungs- und Studienleistungen einschließlich
der dafür vergebenen Credit Points und Bewer-
tungen aufgeführt sind. Es ist mit dem Siegel
des Fachbereichs versehen und gilt nur in Ver-
bildung mit dem Originalzeugnis.
13
II Studien- und Prüfungsumfang; Studienstruktur
§ 5 Credit Points und Regelstudienzeit
(1) Basis für die Vergabe von Credit Points ist
das European Transfer System (ECTS). Credit
Points weisen den durchschnittlichen studenti-
schen Arbeitsaufwand aus. Der Arbeitsaufwand
beinhaltet die Teilnahme an Lehrveranstaltun-
gen und Prüfungen, Zeiten für die Vor- und Nach-
bereitung der Lehrveranstaltungen sowie der
Prüfungen einschließlich Abschluss- und studi-
enbegleitender Arbeiten. Ein Credit Point steht
für einen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Bei
dualen oder berufsbegleitenden Studiengängen
können die Prüfungsordnungen der Studiengän-
ge festlegen, dass ein Credit Point für einen Ar-
beitsaufwand von 25 Stunden steht.
(4) In den Prüfungsordnungen der Studiengänge (4) Die Regelstudienzeit des Studiengangs be-
müssen die Anzahl der für den Abschluss des trägt 7 Semester mit insgesamt 210 Credit
Studiums erforderlichen Credit Points, die pro Points. Pro Studienjahr werden 60 Credit Points
Studienjahr vergebenen Credit Points, die Regel- vergeben. Der Studiengang ist ein Vollzeitstudi-
studienzeit sowie die Art des Studiengangs fest- engang.
gelegt werden.
14
(5) Bei Bachelor- und zugehörigen konsekuti-
ven Master-Studiengängen beträgt die Gesamt-
regelstudienzeit zehn Semester. Kürzere oder
längere Regelstudienzeiten sind unbeschadet
von Absatz 3 auch bei entsprechender studien-
organisatorischer Gestaltung in Ausnahmefäl-
len möglich. Soweit die aktuellen rechtlichen
Grundlagen andere Regelungen vorsehen, sind
diese vorrangig zu beachten.
§ 6 Module
(1) Die Studiengänge sind modular aufgebaut.
In Modulen werden thematisch und zeitlich ab-
gegrenzte, in sich geschlossene Studieneinhei-
ten zusammengefasst. Sie können sich aus ver-
schiedenen Lehrveranstaltungen zusammen-
setzen. Die Moduldauer kann sich über ein bis
zwei Semester erstrecken. Module sind abge-
schlossen, wenn alle damit verbundenen Leis-
tungen (gem. § 15) erfolgreich erbracht wurden.
15
• die Bezeichnungen der Module und der zu-
gehörigen Lehrveranstaltungen sowie die
diesen jeweils zugeordneten Credit Points
und die Semesterzuordnung im Regelver-
lauf;
• die Lehrformen;
§ 8 Spezialisierung
Eine Spezialisierung ist eine durch die Studieren- Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters
den wählbare Ausrichtung innerhalb des Studi- über das elektronische Prüfungsverwaltungs-
ums. Die Spezialisierung wird im Zeugnis ausge- system als Spezialisierung einen der folgenden
wiesen. In den Prüfungsordnungen der Studien- Schwerpunkte:
gänge ist festzulegen, welche Spezialisierungen
angeboten werden, ob die Wahl optional oder
verpflichtend ist, wann die Wahl erfolgt und ob
und unter welchen Voraussetzungen es Möglich-
keiten zum Wechsel gibt (vgl. auch § 13 (3)).
Bautechnik-Baubetrieb, Bautechnik-
Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
16
Die Wahl ist verpflichtend und möglich, sobald
60 Credit Points aus den Semestern 1 bis 3 er-
bracht sind. Ohne gewählte Spezialisierung ist
eine Zulassung zu Prüfungen ab dem 4. Semes-
ter nicht möglich. Ein Wechsel der Spezialisie-
rung ist einmalig unter der Voraussetzung mög-
lich, dass maximal 5 Prüfungsleistungen aus
dem gewählten Schwerpunkt angetreten wur-
den. Ein Antrag auf Wechsel des Schwerpunk-
tes ist jeweils bis zum Ende der 4. Semesterwo-
che beim zuständigen Prüfungsausschuss ein-
zureichen. Erfolgreich bestandene Module, die
in dem neuen Schwerpunkt keine Pflichtmodule
mehr sind, werden als Wahlpflichtmodule wei-
tergeführt. Erfolgreich bestandene Wahlpflicht-
module werden auch in dem neuen Schwer-
punkt weitergeführt.
17
§ 10 Berufspraktische Tätigkeit und Praxisphasen
(1) In Bachelor-Studiengängen ist ein Modul Be- (1) Im 5. Semester ist eine Berufspraktische Tä-
rufspraktische Tätigkeit vorzusehen. In Master- tigkeit vorgesehen.
Studiengängen kann ein Modul Berufsprakti-
sche Tätigkeit vorgesehen werden. Das Modul
umfasst ein in einer Praxisstelle abzuleisten-
des, von der HSRM betreutes Praktikum sowie
ggf. Begleitveranstaltungen. Näheres dazu re-
gelt die Anlage Regelungen zur Berufsprakti-
schen Tätigkeit in den Prüfungsordnungen der
Studiengänge.
18
III Organisation und Verwaltung von Prüfungen; Anerkennung
und Anrechnung von Leistungen
§ 11 Zuständigkeit und Aufgaben der Prüfungsausschüsse
(1) Für die Organisation und die Überwachung
der ordnungsgemäßen Durchführung der Prü-
fungen in den einzelnen Studiengängen sind die
Prüfungsausschüsse der Fachbereiche zustän-
dig. Die Letztverantwortlichkeit des Dekans für
die Studien- und Prüfungsorganisation (§ 51
(1) HessHG) bleibt unberührt. Weitere Bestim-
mungen werden in der Satzung der Hochschu-
le RheinMain zur Organisation der Prüfungsaus-
schüsse (PAU-Satzung) in der jeweils gültigen
Fassung getroffen.
19
5. Festlegung und Bekanntgabe der Anmel-
defristen für Prüfungs- und Studienleis-
tungen.
20
11. Entscheidungen über die Ablehnung von
Prüfenden wegen Besorgnis der Befan-
genheit. Studierende können einen ent-
sprechenden Antrag stellen, sobald die
Prüfenden bekannt gegeben sind und Be-
denken gegen deren Unparteilichkeit (Be-
fangenheit) bestehen. Im Antrag sind die
Befangenheitsgründe glaubhaft zu ma-
chen. Der Antrag muss rechtzeitig vor der
Prüfung beim Prüfungsausschuss einge-
hen. Prüfende müssen eine etwaige ei-
gene Befangenheit rechtzeitig gegenüber
dem Prüfungsausschuss mitteilen.
21
§ 13 Wechselregelungen
(1) Bei einem Studiengangswechsel innerhalb
der HSRM werden Fehlversuche nicht mit in den
neuen Studiengang übernommen. Dies gilt nicht
in Fällen, in denen eine Studierende oder ein Stu-
dierender aus einem Studiengang an der HSRM
exmatrikuliert ist und sich zu einem späteren
Zeitpunkt wieder in diesen Studiengang imma-
trikuliert (Studienunterbrechung).
22
IV Prüfungsverfahren
§ 14 Bekanntgabe
Soweit keine andere Regelung getroffen wurde,
erfolgt die Bekanntgabe der Prüfungsmodalitä-
ten mindestens studiengangsöffentlich über ein
Portal der HSRM, hilfsweise über das für den je-
weiligen Studiengang genutzte Schwarze Brett.
Die Studierenden haben sich rechtzeitig über
den konkreten Ort der Bekanntgabe zu informie-
ren.
23
(4) Eine Modulprüfung soll sich wie folgt zusam-
mensetzen:
24
§ 16 Anmeldung zu Prüfungen; Prüfungstermine
(1) Studierende haben sich zu jeder Modulprü-
fung gesondert anzumelden, es sei denn, es
ist eine Pflichtanmeldung nach Abs. 6 vorgese-
hen. Besteht eine Modulprüfung aus zwei ge-
trennt zu bestehenden Leistungen gemäß § 15
(4), müssen sich die Studierenden für jede Leis-
tung separat anmelden. Dies hat eigenverant-
wortlich durch die Studierenden innerhalb der
festgelegten Anmeldefristen gem. Abs. 4 online
über das Prüfungsverwaltungssystem, ersatz-
weise schriftlich bei der oder dem Vorsitzenden
des Prüfungsausschusses, zu erfolgen.
25
(5) Die Daten der Prüfungen sind spätestens
zwei Wochen vor Beginn der jeweiligen Prü-
fungsphase gem. § 14 bekannt zu geben. Die ge-
naue Uhrzeit der konkreten Prüfung kann in be-
gründeten Fällen mit einer kürzeren Frist, spä-
testens jedoch zwei Tage vor Prüfungsbeginn,
bekannt gegeben werden. Termine für semes-
terbegleitende Prüfungen sind zu Vorlesungs-
beginn gem. § 14 bekannt zu geben. Die Stu-
dierenden können bei Prüfungen mit individuel-
len Prüfungsterminen schriftlich gegenüber der
oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschus-
ses auf die Einhaltung der Zwei-Wochen-Frist
verzichten. In besonders begründeten Ausnah-
mefällen, insbesondere bei Krankheit der Prü-
fenden, können bekannt gegebene Termine kurz-
fristig geändert werden. Der neue Termin darf
frühestens zwei Tage nach Bekanntgabe der Än-
derung stattfinden.
26
1. nach § 16 frist- und formgerecht angemel-
det sind,
(5) Die Prüfungsordnungen der Studiengän- (5) Zum Modul Berufspraktische Tätigkeit wird
ge können Fortschrittsregeln vorsehen. Fort- zugelassen, wer mindestens 90 Credit Points
schrittsregeln beziehen sich auf den modulwei- aus dem 1. bis 4. Semester erfolgreich abge-
sen Fortschritt (Kompetenzstränge), den semes- schlossen hat.
terweisen Fortschritt, die Berufspraktische Tä-
tigkeit oder die Abschlussarbeit. Kompetenz-
stränge definieren die Reihenfolge, in der didak-
tisch miteinander verknüpfte Module absolviert
werden sollen. In Bachelorstudiengängen dür-
fen maximal drei, in Masterstudiengängen ma-
ximal zwei Fortschrittsregeln definiert werden.
Wenn Spezialisierungen gem. § 8 vorgesehen
sind, gilt diese Regelung pro Spezialisierung. Da-
bei sollen die Fortschrittsregelungen so gestal-
tet werden, dass ein zügiger Studienverlauf ge-
fördert wird.
27
Zum Modul Bachelor-Thesis wird zugelassen,
wer die Module des 1. bis 3. Semesters, das Mo-
dul Berufspraktische Tätigkeit und mindestens
weitere 40 Credit Points aus dem 4. bis 7. Se-
mester erfolgreich abgeschlossen hat.
§ 18 Prüfungsformate
(1) Prüfungsformate sind:
28
Mischformen der genannten Prüfungsformate
sind möglich. Diese Prüfungsformate umfassen
verschiedene Prüfungsformen, die in der Hand-
reichung zur Rahmenprüfungsordnung näher er-
läutert sind.
§ 19 Schriftliche Leistungen
(1) Die Bearbeitungszeit für die Anfertigung (1) Die Bearbeitungszeit für Kurztests beträgt
schriftlicher Leistungen wird in den Prüfungs- höchstens 45 Minuten. Die Dauer einer Klausur
ordnungen der Studiengänge festgelegt, wobei beträgt zwischen 60 und 150 Minuten. Die Bear-
bei schriftlichen Ausarbeitungen eine Woche beitungszeit für schriftliche Ausarbeitungen be-
und bei Klausuren und E-Klausuren 60 Minuten trägt mindestens eine Woche, die von Hausarbei-
nicht unterschritten werden dürfen. Es können ten mindestens 4 Wochen.
auch Zeitspannen festgelegt werden. In diesen
Fällen wird die genaue Bearbeitungszeit der ein-
zelnen Prüfungen von den Prüfenden festgelegt
und spätestens zu Vorlesungsbeginn von den
Prüfungsausschussvorsitzenden gem. § 14 be-
kannt gegeben.
(2) Der Umfang schriftlicher Ausarbeitungen (2) Der genaue Umfang schriftlicher Ausarbei-
wird in den Prüfungsordnungen der Studiengän- tungen (bei Gruppenarbeiten pro Studierender
ge festgelegt, wobei dieser bei Gruppenarbeiten oder Studierendem) wird von den Prüfenden
pro Studierender oder Studierendem anzugeben festgelegt mit Ausgabe des Themas gem. § 14
ist. bekannt gegeben. Der genaue Umfang der Ab-
schlussarbeit wird gem. § 14 von den Prüfungs-
ausschussvorsitzenden bekannt gegeben.
29
(3) Über schriftliche Leistungen, die unter Auf-
sicht stattfinden, ist von den aufsichtführenden
Personen oder den Prüfenden ein Protokoll an-
zufertigen. Dieses enthält den Beginn und das
Ende der Prüfung und die Angabe wesentlicher
Abweichungen vom üblichen Prüfungsverlauf.
30
Besteht eine Klausur vollständig aus im
Antwort-Wahl-Verfahren zu lösenden Auf-
gaben, ist die Prüfung bestanden, wenn die
oder der Studierende mindestens 50% der zu
erreichenden Punkte erzielt hat. In den Prü-
fungsordnungen der Studiengänge kann eine
höhere Bestehensgrenze festgelegt werden.
In diesem Fall müssen auch Regelungen zur
relativen Bestehensgrenze sowie zu der für
ihre Bestimmung notwendigen Referenzgruppe
getroffen werden.
§ 20 Mündliche Leistungen
(1) Die Dauer mündlicher Leistungen wird in (1) Mündliche Leistungen dauern 10-30 Minuten
den Prüfungsordnungen der Studiengänge fest- pro Prüfling. Für die Dauer der mündlichen Leis-
gelegt. Es können auch Zeitspannen festgelegt tung im Abschlussmodul siehe § 26 (1).
werden. In diesen Fällen wird die genaue Dau-
er der einzelnen Prüfungen wird von den Prüfen-
den festgelegt und spätestens zu Vorlesungsbe-
ginn von den Prüfungsausschussvorsitzenden
gem. § 14 bekannt gegeben.
31
(2) Bei mündlichen Leistungen ist von den Prü-
fenden ein Protokoll anzufertigen. Dieses ent-
hält Beginn und Ende der Prüfung, die Namen
der Prüfenden und der Prüflinge, den wesent-
lichen Verlauf und die Ergebnisse der Prüfung.
Das individuelle Ergebnis ist dem Prüfling zeit-
nah im Anschluss an die Prüfung bekannt zu ge-
ben.
32
(6) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses ha-
ben das Recht, an den mündlichen Prüfungen
als Zuhörende teilzunehmen. Studierende des-
selben Studiengangs der HRSM sollen nach
Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zu-
hörende zugelassen werden. Studierende des-
selben Prüfungszeitraums sind als Zuhörende
nicht zugelassen, es sei denn, es handelt sich
um den mündlichen Bestandteil des Abschluss-
moduls. Dies gilt auch für die studentischen Mit-
glieder des Prüfungsausschusses. An der Bera-
tung über das Prüfungsergebnis nehmen aus-
schließlich die Prüfenden teil. Die Bekanntgabe
des Prüfungsergebnisses darf zusätzlich zu § 27
(2) auch mündlich unter ausschließlicher Anwe-
senheit der Prüfenden und des Prüflings erfol-
gen.
§ 22 Gruppenprüfungen
(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (1) Die Prüferin oder der Prüfer kann vorsehen,
können vorsehen, dass Prüfungen (mit Ausnah- dass Prüfungen als Gruppenarbeit erbracht wer-
me der in der Handreichung ausdrücklich als den. Die Abschlussarbeit kann als Gruppenar-
Einzelprüfung definierten Prüfungsformen) als beit erbracht werden.
Gruppenarbeit erbracht werden. Dies gilt auch
für die Abschlussarbeit. Für den Fall, dass die
Abschlussarbeit in Form einer Gruppenarbeit er-
bracht wird, kann auch der mündliche Bestand-
teil als Gruppenprüfung durchgeführt werden.
(2) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (2) Gruppenarbeiten werden in Gruppen von
regeln die zulässige Gruppengröße, wobei bei maximal 6 Studierenden durchgeführt, wobei
mündlichen Prüfungen maximal fünf Personen bei mündlichen Prüfungen maximal 5 Perso-
einer Gruppe angehören dürfen. nen einer Gruppe angehören dürfen. Für die Ab-
schlussarbeit gilt eine Gruppengröße von maxi-
mal 2 Studierenden. Dies gilt auch für die münd-
liche Leistung im Modul Bachelor-Thesis.
33
(3) Bei Gruppenprüfungen wird der individuelle
Beitrag der oder des einzelnen Studierenden in-
nerhalb der Gruppenprüfung bewertet. Die Prü-
fenden haben bei der Themenvergabe darauf zu
achten, dass sich bei der gemeinsamen Bearbei-
tung eines Themas der Einzelbeitrag eines jeden
Gruppenmitglieds eindeutig abgrenzen und zu-
verlässig bewerten lässt.
§ 23 Anwesenheit in Lehrveranstaltungen
Eine Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltun-
gen darf nur in besonders begründeten Fällen
gefordert werden. Besonders begründete Fälle
sind insbesondere Lehrveranstaltungen mit ei-
nem sehr hohen praktischen Anteil. Auf dieser
Basis dürfen bis zu einem Drittel der insgesamt
für den Studiengang vergebenen Credit Points
mit einer Anwesenheitspflicht belegt werden.
Die betroffenen Lehrveranstaltungen sowie der
Umfang der zu erbringenden Anwesenheit müs-
sen im Curriculum gekennzeichnet werden.
§ 24 Modul Bachelor-/Master-Thesis
(1) Das Modul Bachelor-/Master-Thesis (Ab-
schlussmodul) beinhaltet die Prüfungsleistung
Bachelor-/Master-Arbeit sowie eine mündliche
Prüfungsleistung.
34
§ 25 Schriftliche Leistungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis
(1) Abschlussarbeiten können sowohl schriftli-
che als auch praktische Teile enthalten und wer-
den von einer Referentin oder einem Referenten
sowie einer Korreferentin oder einem Korrefe-
renten bewertet. Mindestens eine oder einer von
beiden muss der HSRM bzw. bei Kooperations-
studiengängen einer der kooperierenden Hoch-
schulen angehören. Zur Referentin oder zum Re-
ferenten wird die Person bestellt, die das Thema
der Abschlussarbeit stellt. Als Betreuerin oder
Betreuer der Abschlussarbeit kann zusätzlich ei-
ne dritte Person bestellt werden.
35
(4) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge (4) Die Bearbeitungszeit für die Abschlussarbeit
legen die Bearbeitungszeit für die Abschluss- beträgt 12 Wochen.
arbeit fest. Diese beträgt – entsprechend ih-
rer Credit Points – bei der Bachelor-Arbeit min-
destens fünf, bei der Master-Arbeit mindestens
zwölf Wochen. Das Thema der Arbeit muss so
beschaffen sein, dass es innerhalb der jeweils
vorgesehenen Bearbeitungszeit bearbeitet wer-
den kann. Dies haben die Referentinnen und Re-
ferenten sicherzustellen.
(7) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge re- (7) Die Abschlussarbeit ist in deutscher Sprache
geln, in welchen Sprachen die Abschlussarbeit zu verfassen. Mit Einverständnis des Referen-
verfasst werden muss. ten oder der Referentin und des Korreferenten
oder der Korreferentin kann die Abschlussarbeit
auch in englischer Sprache verfasst werden.
36
(9) Bei Arbeiten, die in einer Einrichtung außer-
halb der HSRM durchgeführt werden, oder bei
experimentellen/empirischen Arbeiten kann der
Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit den
Referenten und Referentinnen sowie den Korre-
ferenten und Korreferentinnen mit der Ausgabe
des Themas workload-neutral eine um maximal
drei Monate verlängerte Bearbeitungszeit fest-
legen.
(10) Die schriftliche Abschlussarbeit ist fristge- (10) Zusätzlich sind je nach Aufgabenstellung
mäß in digitaler Form abzugeben. Die Abgabe weitere Anlagen (z.B. Pläne bzw. technische
erfolgt über ein Portal der Hochschule. Der kon- Zeichnungen, Daten, (digitale) Modelle etc.) bei-
krete Ort sowie die digitale Form werden vom zufügen, die zur Beurteilung der Leistung not-
Prüfungsausschuss bekannt gegeben. Die Stu- wendig sind. Sofern zusätzlich weitere physi-
diengänge können in ihren Prüfungsordnungen sche Anlagen notwendig sind, wird die Frist und
zusätzlich die Abgabe praktischer Anteile in phy- der konkrete Abgabeort des zusätzlichen Be-
sischer Form regeln. standteils in Absprache mit der Referentin bzw.
mit dem Referenten geregelt.
37
§ 27 Bewertung von Prüfungs- und Studienleistungen; Bildung der Prüfungs-
und Modulnoten
(1) Die Bewertung der einzelnen Prüfungs- und
Studienleistungen erfolgt durch die jeweiligen
Prüfenden im Rahmen der vom Prüfungsaus-
schuss nach § 11 (2) Nr. 8 festgelegten Fristen.
38
(5) Die Tabelle A gilt auch, wenn eine Prüfungs-
leistung von mehreren Prüfenden bewertet wird.
In diesem Fall wird das arithmetische Mittel der
vergebenen Einzelnoten gebildet und nach Ta-
belle B den Noten zugeordnet. Bei der Noten-
ermittlung wird nur die erste Dezimalstelle hin-
ter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren
Stellen werden ohne Rundung gestrichen. Wei-
chen beide Beurteilungen um mehr als eine No-
te voneinander ab oder lautet nur eine der bei-
den Bewertungen auf „nicht ausreichend (5,0)“,
wird vom Prüfungsausschuss eine dritte Prü-
ferin oder ein dritter Prüfer bestimmt. Lauten
in diesem Fall mindestens zwei Bewertungen
„ausreichend (4,0)“, ist die Prüfung mindestens
mit der Bewertung „ausreichend (4,0)“ bestan-
den. Wenn zwei der Prüfenden mit „nicht aus-
reichend (5,0)“ bewerten, ist die Prüfung unab-
hängig vom arithmetischen Mittel nicht bestan-
den. Ansonsten wird das arithmetische Mittel
der vergebenen Einzelnoten gebildet und nach
Tabelle B den Noten zugeordnet.
§ 28 Bonusaufgaben
(1) Ergänzend zu einer Modulprüfung können
Lehrende semesterbegleitende Bonusaufgaben
(Boni) vorsehen, die zur Verbesserung der zuge-
hörigen Modulnote herangezogen werden kön-
nen.
39
(3) Die Teilnahme am Bonussystem ist für die
Studierenden freiwillig. Auch ohne Teilnahme
kann demzufolge die Note 1,0 erreicht werden.
40
(2) Die Gesamtnote der Bachelor- (2) In die Gesamtnote der Bachelorprüfung ge-
/Masterprüfung wird aus dem gewichteten hen alle benoteten Module gewichtet mit ihren
arithmetischen Mittel der Noten aller dif- jeweiligen Credit Points und das Abschlussmo-
ferenziert benoteten Module gebildet. Die dul gewichtet mit dem 2-fachen seiner Credit
Gewichtung der Module wird in den Prüfungs- Points ein.
ordnungen der Studiengänge festgelegt. Es
werden dabei nur die Module berücksichtigt,
die zum Erreichen der Gesamtzahl der Credit
Points des Studiengangs erforderlich sind.
41
(3) Besteht eine Prüfung aus zwei zu verrech-
nenden Teilprüfungsleistungen gem. § 15 (4) Nr.
1 ist eine Abmeldung ausgeschlossen, falls die
oder der Studierende zum Zeitpunkt der Abmel-
dung bereits eine Teilprüfungsleistung angetre-
ten hat. Dies gilt entsprechend für semesterbe-
gleitendes Prüfen.
42
(4) Ist ein von der oder dem Studierenden zu ver-
sorgendes Kind, eine pflegebedürftige Angehö-
rige oder ein pflegebedürftiger Angehöriger er-
krankt, ist zur Glaubhaftmachung unverzüglich
ein ärztliches Attest einzuholen und beim Prü-
fungsausschuss einzureichen. Bei pflegebedürf-
tigen Angehörigen ist zusätzlich die Betreuungs-
verpflichtung nachzuweisen.
§ 32 Fristverlängerung
(1) Ist die oder der Studierende während der An-
fertigung einer schriftlichen Ausarbeitung, für
deren Bearbeitung ein Zeitraum von mindestens
einer Woche vorgesehen ist, aus einem triftigen
Grund, insbesondere wegen Krankheit, dauer-
haft in ihrer oder seiner Prüfungsfähigkeit ein-
geschränkt, kann die Bearbeitungszeit auf An-
trag an den Prüfungsausschuss um die Dauer
der eingeschränkten Prüfungsfähigkeit, jedoch
in Summe längstens um 50 % der Bearbeitungs-
zeit verlängert werden, wobei angebrochene Ta-
ge aufgerundet werden.
43
(2) Eine Dauerhaftigkeit der Einschränkung im
Sinne des Absatz 1 Satz 1 liegt erst vor, wenn
die Einschränkung mehr als drei Kalendertage
beträgt. Beträgt die Bearbeitungszeit weniger
als eine Woche oder beträgt die Dauer der Ein-
schränkung mehr als 50 % der Bearbeitungszeit,
gelten die Vorschriften für den Rücktritt von der
Prüfung gem. § 31 entsprechend. Ein neuerli-
cher Antrag auf Rücktritt ist nicht erforderlich.
In diesen Fällen erhält die oder der Studieren-
de eine neue Aufgabenstellung, die mit der ur-
sprünglichen inhaltlich nicht verwandt ist.
§ 33 Versäumnis
Erscheinen Studierende durch eigenes Ver-
schulden nicht zu einem Prüfungstermin oder
geben eine Prüfungsarbeit nicht oder nicht frist-
gerecht ab, wird die Leistung mit „nicht bestan-
den“ oder mit der Note „nicht ausreichend (5,0)“
bewertet.
44
(3) Ein zweiter Wiederholungsversuch der Leis-
tungen im Modul Bachelor-/Master-Thesis ist
ausgeschlossen.
45
§ 35 Wechselmöglichkeiten und Wiederholung von Prüfungen im
Wahlpflichtbereich
(1) Die Prüfungsordnungen der Studiengänge re- (1) Wahlpflichtmodule können beliebig oft ohne
geln, ob und wie oft der Wechsel eines Wahl- Angabe von Gründen gewechselt werden. Ein
pflichtmoduls oder einer Wahlpflichtlehrveran- schriftlicher Antrag ist nicht erforderlich.
staltung möglich ist.
46
§ 36 Täuschung, sonstiges prüfungsordnungswidriges Verhalten
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergeb-
nis ihrer oder seiner Prüfungs- oder Studienleis-
tung durch Täuschung, die Benutzung nicht zu-
gelassener Hilfsmittel oder durch das Aneignen
fremder geistiger Leistung (Plagiat) zu beein-
flussen, wird die entsprechende Prüfungs- oder
Studienleistung mit „nicht ausreichend (5,0)“
bzw. „nicht bestanden“ bewertet.
47
(5) Im Falle eines mehrfachen oder schwer-
wiegenden Täuschungsversuchs kann die oder
der Studierende exmatrikuliert werden. Die
Entscheidung hierüber trifft der Prüfungsaus-
schuss nach Anhörung der oder des Studieren-
den. Als schwerwiegender Täuschungsversuch
gilt insbesondere, wenn Studierende über die
Person der oder des Leistungserbringenden täu-
schen, indem sie die Leistung ganz oder teilwei-
se durch eine andere Person erbringen lassen
oder dies versuchen.
48
§ 38 Endgültiges Nichtbestehen; Bescheinigung und Exmatrikulation
(1) Ist die Wiederholung einer Prüfungsleistung,
die für das Bestehen eines Moduls erforderlich
gewesen wäre, nicht mehr möglich, führt dies
zum endgültigen Nichtbestehen.
§ 39 Widerspruch
(1) Widersprüche im Sinne der Verwaltungs-
gerichtsordnung (vgl. §§ 68 ff. VwGO) ge-
gen das Prüfungsverfahren, gegen Prüfungs-
entscheidungen und sonstige ablehnende Be-
scheide der Prüfungsausschüsse sind, sofern ei-
ne Rechtsbehelfsbelehrung erteilt wurde, inner-
halb eines Monats nach Bekanntgabe, sonst in-
nerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe, schrift-
lich, zur Niederschrift oder als elektronisches
Dokument (vgl. § 3a HVwVfG) beim Prüfungs-
ausschuss einzulegen. Die Frist wird auch durch
Einlegung des Widerspruchs bei der Präsidentin
oder dem Präsidenten gewahrt.
49
(2) Hilft der Prüfungsausschuss dem Wider-
spruch nicht ab, leitet er das Verfahren gemein-
sam mit der vollständigen Studierendenakte zur
weiteren Bearbeitung – unter Angabe des Sach-
verhalts, der Ablehnungsgründe und eines Ver-
fahrensvorschlags – an die Präsidentin oder den
Präsidenten weiter.
50
(5) Richtet sich der Widerspruch nicht gegen das
endgültige Nichtbestehen, kann der Prüfungs-
ausschuss auf schriftlichen Antrag der oder des
Studierenden eine Befreiung von der Teilnahme
an den entsprechenden Wiederholungsprüfun-
gen der verfahrensgegenständlichen Prüfung
bis zur endgültigen Entscheidung über den Wi-
derspruch aussprechen. Der Antrag muss spä-
testens bis zum Ende der für die jeweilige Prü-
fung festgesetzten gültigen Anmeldefrist ge-
stellt werden.
§ 41 Nachteilsausgleich
(1) Erlauben die besonderen Belange Studie-
render (Behinderung, chronische Erkrankung
oder schwere Krankheit) die Teilnahme an ei-
ner vorgesehenen Studien- oder Prüfungsleis-
tung nicht oder nur erschwert, gewährt der
Prüfungsausschuss auf Antrag der oder des
Studierenden eine zur Wahrung der Chancen-
gleichheit angemessene Kompensation. Dabei
kommt ein Wechsel der Prüfungsform nur dann
in Betracht, wenn alle anderen Ausgleichsmög-
lichkeiten ausgeschöpft wurden oder nicht er-
folgversprechend sind. Legt eine Studierende
oder ein Studierender auf einen ablehnenden Be-
scheid hin Widerspruch ein, zieht der Prüfungs-
ausschuss bei der erneuten Befassung mit dem
Fall die Beauftragte oder den Beauftragten für
Studierende mit Behinderung oder chronischer
Krankheit hinzu.
51
(2) Es obliegt den Studierenden, einen aktuel-
len Nachweis über die einen Nachteilsausgleich
begründenden Umstände vorzulegen. Im Krank-
heitsfall ist ein ärztliches Attest, das die für die
Beurteilung nötigen medizinischen Befundtatsa-
chen sowie eine Empfehlung zu Art und Umfang
des zu gewährenden Nachteilsausgleichs ent-
hält, einzuholen und beim Prüfungsausschuss
einzureichen. Zur Glaubhaftmachung kann in
Zweifelsfällen ein amtsärztliches Attest gefor-
dert werden. Eine Kostenerstattung für die vor-
genannten Nachweise erfolgt nicht.
52
(6) Je nach individuellem Erfordernis können
zum Nachteilsausgleich insbesondere notwen-
dige Hilfsmittel und Assistenzleistungen oder
die Prüfungsdurchführung in einem gesonder-
ten Raum zugelassen werden. Die Hilfsmittel
sind von der oder dem Studierenden selbst zu
beschaffen. Die Serviceeinheiten der HSRM un-
terstützen ggf. bei der Beschaffung.
53
§ 43 Lehrveranstaltungs- und Prüfungsteilnahme während der Elternzeit
(1) Beabsichtigen Studierende wegen der Inan-
spruchnahme von Elternzeit analog der Rege-
lungen des Bundeselterngeld- und Elternzeit-
gesetzes (BEEG) in seiner jeweils gültigen Fas-
sung nicht an Lehrveranstaltungen mit Anwe-
senheitspflicht oder Prüfungen teilzunehmen,
können sie sich gemäß den Vorschriften der
Immatrikulationssatzung der HSRM in ihrer je-
weils gültigen Fassung beurlauben lassen.
54
V Schlussbestimmungen
§ 45 Kooperation
Bei Kooperationen der HSRM mit anderen Hoch-
schulen aufgrund Betreibens eines gemeinsa-
men Studiengangs oder des Austauschs oder
der Bereitstellung einzelner Module werden die
hierfür spezifischen studienorganisatorischen
Besonderheiten unbeschadet der sonstigen für
den Studiengang geltenden satzungsrechtli-
chen Bestimmungen in einer besonderen Ko-
operationsvereinbarung geregelt und in den Prü-
fungsordnungen der Studiengänge festgehal-
ten.
§ 47 Inkrafttreten
Diese Rahmenprüfungsordnung tritt mit Veröf- Diese Prüfungsordnung tritt mit Veröffentli-
fentlichung in den Amtlichen Mitteilungen der chung in den Amtlichen Mitteilungen der Hoch-
Hochschule RheinMain zum 01.04.2024 in Kraft. schule RheinMain zum 01.10.2024 in Kraft und
gilt für alle Studierenden des Studiengangs.
Für Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttre-
ten dieser Prüfungsordnung begonnen haben,
gilt die zu der alten Prüfungsordnung (AM Nr.
571) als Änderung veröffentlichte Anlage Über-
gangsregelung.
55
Die derzeit geltenden Besonderen Bestimmun-
gen für Prüfungsordnungen der Studiengänge
sind bei jeder Veränderung, spätestens aber bei
der nächsten Reakkreditierung durch Prüfungs-
ordnungen zu ersetzen, die sich auf diese Rah-
menprüfungsordnung beziehen.
Prof. Dr. jur. Eva Waller Prof. Dr. [Link]. Christiane Jost
Präsidentin der Hochschule RheinMain Vizepräsidentin der Hochschule RheinMain
56
VI Anlagen
57
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Gemeinsamer Studienabschnitt
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Mathematik 5 5 1. PL: K
SL: A [MET]
Mathematik 3 1. V
Mathematik (Übung) 2 1. Ü
Verkehrswesen 5 4 1. PL: K
Verkehrswesen 4 1. V+Ü
Technische Mechanik 6 4 1. PL: K
Technische Mechanik 2 1. V
Technische Mechanik (Übung) 2 1. Ü
Grundlagen der Baukonstruktion 5 4 1. PL: K
Grundlagen der Baukonstruktion 4 1. V+Ü
Grundlagen der Bauphysik 5 4 1. PL: K
Grundlagen der Bauphysik (P) 1 1. P
Grundlagen der Bauphysik (V) 3 1. V
Recht und Wirtschaft im Bauwesen (Grundlagen) 4 4 1. PL: K o. MP
Baurecht 2 1. V
Betriebswirtschaft im Bauwesen 2 1. V
Ingenieurmathematik 5 5 2. PL: K
SL: A [MET]
Ingenieurmathematik 3 2. V
Ingenieurmathematik (Übung) 2 2. Ü
Technische Hydraulik und Wasserbau 5 4 2. PL: K o. MP
Technische Hydraulik und Wasserbau 4 2. V+Ü
Festigkeitslehre 5 4 2. PL: K
Festigkeitslehre 1 2. V
Festigkeitslehre (Übung) 3 2. Ü
Grundlagen digitalen Planens (siehe Fußnote 1) 6 5 2. PL: A u. K o. K
SL: A u. PT o. PT [MET]
CAD 2 2. SU
Grundlagen Geodaten und Vermessung 2 2. V
Vermessung (Praktikum) 1 2. P
Geotechnik 1 (siehe Fußnote 1) 6 5 2. PL: K o. MP
SL: A o. PT [MET]
Grundlagen der Geotechnik 4 2. V+Ü
Geotechnisches Praktikum 1 2. P
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens 3 2 2. SL: H o. POR [MET]
Wissenschaftliches Arbeiten 2 2. V+Ü
Technologie der Massivbaustoffe 1 5 4 3. PL: K
Technologie der Massivbaustoffe 1 4 3. SU
Planung, Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz 5 4 3. PL: K
Abfall und Umwelt 2 3. V+Ü
Planungsgrundlagen 2 3. V+Ü
Massivbau 1 5 4 3. PL: K o. MP
Massivbau 1 4 3. V+Ü
Siedlungswasserwirtschaft 1 5 4 3. PL: K o. MP o. KT
Siedlungswasserwirtschaft 1 4 3. V+Ü
Baubetrieb und Baumanagement Grundlagen 5 4 3. PL: K o. MP
Bauorganisation + Vertragswesen 2 3. SU
Grundlagen der Baukostenermittlung 2 3. SU
Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte:
Bautechnik-Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt
für die Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerken-
nungssatzung geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.
58
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Interdisziplinäres Projekt 5 4 3. SL: FG o. PR [MET]
Interdisziplinäres Projekt 4 3. Proj
Berufspraktische Tätigkeit 30 1 5. SL: A [MET] Ja
Berufspraktische Tätigkeit (28 CP) 0 5. P
Begleitseminar 1 5. S
Bachelor-Thesis (siehe Fußnote 2) 10 0 7. PL: FG o. TD Ja
PL: TH
Bachelor-Arbeit (10 CP) 0 7. BA
Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)
Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel
Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl
1
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
2
Das Thema der Bachelorarbeit muss dem Schwerpunkt entsprechend gewählt werden. In die Gesamtnote geht der schriftliche Leistungsbestandteil mit 90%, der mündliche
Leistungsbestandteil mit 10% ein.
59
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Bautechnik - Baubetrieb (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Fertigungstechnik und Arbeitssicherheit 5 4 4. PL: K o. MP
Fertigungstechnik 2 4. V
Arbeitssicherheit 2 4. V
Schlüsselfertiges Bauen 5 4 4. PL: K o. MP
Schlüsselfertiges Bauen 4 4. SU + Ü
Arbeitsvorbereitung 5 4 4. PL: K o. MP
Arbeitsvorbereitung 4 4. SU
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 4 6. - 7. SU
Projekt Baukostenermittlung und Baukostensteuerung 5 4 6. - 7. PL: PT o. MP
Projekt Baukosten 4 6. - 7. Proj
Bauorganisation und Vertragswesen II 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Bauorganisation und Vertragswesen II 4 6. - 7. V+Ü
Projekt Vertragswesen 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Projekt Vertragswesen 4 6. - 7. Proj
Digitale Projektabwicklung 5 4 6. - 7. PL: A o. MP
Digitale Projektabwicklung 4 6. - 7. Proj
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Bautechnik - Baubetrieb 25 ~ 6. - 7.
Bautechnik - Baubetrieb 6. - 7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 4 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen 5 4 PL: K o. MP
7.
SL: A [MET]
4., 6.,
Straßenwesen 2 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen (Übung) 2 Ü
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Spezialtiefbau 5 4 6. - 7. PL: A o. K o. POR
Spezialtiefbau 4 6. - 7. SU + Ü
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU
Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.
60
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Technologie der Massivbauerhaltung 5 4 6. - 7. PL: K
Technologie der Massivbauerhaltung 4 6. - 7. V+Ü
Hochbautechnik - Schalungstechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Hochbautechnik - Schalungstechnik 4 6. - 7. SU
Tiefbautechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Kanalbau Rohrleitungsbau 2 6. - 7. SU + Ü
Straßenbautechnik 2 6. - 7. SU
Bauablauf und Vertragsabwicklung 5 4 6. - 7. PL: PT o. MP o. K
Bauablauf und Vertragsabwicklung 4 6. - 7. SU
Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Erweitertes Projekt Schlüsselfertigbau 4 6. - 7. SU + Ü
Projekt Bauorganisation 5 4 6. - 7. PL: A o. MP o. PR
Projekt Bauorganisation 4 6. - 7. Proj
Projektentwicklung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Projektentwicklung 2 6. - 7. SU
Projektentwicklung (Übung) 2 6. - 7. Ü
Praxisseminar Baubetrieb 5 4 6. - 7. PL: A
Praxisseminar Baubetrieb 4 6. - 7. S
Wirtschaft und Umwelt 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Betriebswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Volkswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 5 4 6. - 7. PL: PR u. PT o. A o. POR
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 4 6. - 7. Proj
CAD im Straßenentwurf I 5 4 6. - 7. PL: A
SL: PT [MET]
CAD im Straßenentwurf I 4 6. - 7. SU + Ü
Bahnbau und Bahnbetrieb 5 4 6. - 7. PL: K o. A
Bahnbau und Bahnbetrieb 4 6. - 7. V+Ü
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~
Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)
Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel
Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl
1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.
61
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Bautechnik - Baukonstruktion (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Statik ebener Stabtragwerke 5 4 4. PL: K o. MP o. POR
Statik ebener Stabtragwerke 4 4. V+Ü
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Stahlbau-Grundlagen 5 4 4. PL: K
Stahlbau-Grundlagen 4 4. V+Ü
Grundlagen des Holzbaus 5 4 4. PL: K
Grundlagen des Holzbaus 4 4. V+Ü
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Statik räumlicher Systeme 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Statik räumlicher Systeme 4 6. - 7. SU + Ü
Massivbau 3 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Massivbau 3 4 6. - 7. SU + Ü
Stahlbau - Stabilität und Konstruktion 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Stahlbau - Stabilität und Konstruktion 4 6. - 7. V+Ü
Grundlagen des Ingenieur-Holzbaus 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Grundlagen des Ingenieur-Holzbaus 4 6. - 7. SU + Ü
Projekt Tragwerksplanung 5 4 6. - 7. PL: A
Projekt Tragwerksplanung 4 6. - 7. SU + Proj
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Bautechnik - Baukonstruk- 25 ~ 6. - 7.
tion
Bautechnik - Baukonstruktion 6. - 7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K o. MP o. H
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft 3 SU
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (Labor) 1 P
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Massivbau - EDV 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PT
Massivbau - EDV 4 6. - 7. SU + Ü
Verbindungstechnik und Verbundbauweisen im Holzbau 5 4 6. - 7. PL: FG u. PR
Verbindungstechnik und Verbundbauweisen im Holzbau 4 6. - 7. V+Ü
Spezialtiefbau 5 4 6. - 7. PL: A o. K o. POR
Spezialtiefbau 4 6. - 7. SU + Ü
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU
Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.
62
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
EDV in der Geotechnik 5 4 6. - 7. PL: A o. PT
EDV in der Geotechnik 4 6. - 7. SU + Ü
Technologie der Massivbauerhaltung 5 4 6. - 7. PL: K
Technologie der Massivbauerhaltung 4 6. - 7. V+Ü
Hochbautechnik - Schalungstechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Hochbautechnik - Schalungstechnik 4 6. - 7. SU
Building Information Modeling (BIM) 5 4 6. - 7. PL: A o. PT o. K
BIM Anwendungen 2 6. - 7. Ü
BIM Grundlagen 2 6. - 7. SU
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~
Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)
Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel
Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl
1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.
63
Curriculum
Bauingenieurwesen ([Link].), PO 2024
Studienschwerpunkt Verkehr und Wasser (siehe Fußnote 1)
Die Module sind entsprechend der Studierreihenfolge sortiert.
Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Massivbau 2 5 4 4. PL: K o. MP
Massivbau 2 2 4. V
Massivbau 2 (Übung) 2 4. Ü
Digitales Planen 2 5 4 4. PL: K o. MP
SL: PT [MET]
GIS 3 4. SU + Ü
Vermessung 1 4. V+Ü
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K o. MP o. H
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft 3 SU
7.
4., 6.,
Wasserbau und Wasserwirtschaft (Labor) 1 P
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Siedlungswasserwirtschaft 2 4 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen 5 4 PL: K o. MP
7.
SL: A [MET]
4., 6.,
Straßenwesen 2 SU
7.
4., 6.,
Straßenwesen (Übung) 2 Ü
7.
4., 6.,
Klimafolgenanpassung im Bauwesen 5 4 PL: K o. MP o. A
7.
4., 6.,
Klimawandel und Hydrologie 2 SU
7.
4., 6.,
Nachhaltige Bauplanung 2 SU
7.
Baubetrieb und Bauorganisation Wasser und Verkehr 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Baubetrieb und Bauorganisation Wasser und Verkehr 4 6. - 7. V+Ü
Umweltrecht und Nachhaltigkeit im Bauwesen 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Umweltrecht 3 6. - 7. SU
Nachhaltigkeit im Bauwesen 1 6. - 7. SU
Abfalltechnik und Altlasten 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Abfalltechnik und Altlasten 4 6. - 7. SU
ÖPNV 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
SL: A [MET]
ÖPNV 4 6. - 7. V+Ü
Auswahl aus dem Wahlpflichtkatalog im Schwerpunkt Verkehr und Wasser 30 ~ 6. - 7.
Verkehr und Wasser 6. - 7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 PL: K
7.
SL: PT [MET]
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 3.5 V+Ü
7.
4., 6.,
Technologie der Massivbaustoffe 2 mit Betonpraktikum 0.5 P
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 5 4 PL: K o. MP
7.
4., 6.,
Geotechnische Entwürfe 4 V+Ü
7.
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Betontechnik 4 6. - 7. SU
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 5 4 6. - 7. PL: K
Erweiterte Betontechnologie - Bauausführung 4 6. - 7. SU
Studierende wählen zu Beginn des 4. Semesters über das elektronische Prüfungsverwaltungssystem als Spezialisierung einen der folgenden Schwerpunkte: Bautechnik-
Baubetrieb, Bautechnik-Baukonstruktion, Verkehr und Wasser.
Im Zuge der Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule RheinMain sind das 5. bis 7. Semester als Mobilitätsfenster definiert. Das Mobilitätsfenster stellt für die
Studierenden eine Möglichkeit - aber keine Verpflichtung - zum Auslandsstudium dar. Die Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland ist in der Anerkennungssatzung
geregelt. Darüber hinaus sollten die Studierenden ein Learning Agreement mit der oder dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs vereinbaren.
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Leistungsart
Lehrformen
Prüfungs-
Semester
empfohl.
formen
SWS
Module und Lehrveranstaltungen
CP
vV
Tiefbautechnik 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. PR
Kanalbau Rohrleitungsbau 2 6. - 7. SU + Ü
Straßenbautechnik 2 6. - 7. SU
Siedlungswasserwirtschaft 3 (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A o. A u. PR o. POR
SL: PT [MET]
Planungsprojekt Ingenieurbauwerke 2 6. - 7. Proj
Wasseranalytisches Praktikum 2 6. - 7. P
Hydrologie und Wasserbewirtschaftung (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A o. H
SL: PT [MET]
Projekt Wasserbewirtschaftung 2.5 6. - 7. Proj
Hydrologisches Praktikum 1.5 6. - 7. P
Wirtschaft und Umwelt 5 4 6. - 7. PL: K o. MP o. A
Betriebswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Volkswirtschaft und Umwelt 2 6. - 7. SU
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung 5 4 6. - 7. PL: K o. MP
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung 2 6. - 7. SU
Gewässerentwicklung / Gewässerunterhaltung (Projekt) 2 6. - 7. Proj
Hydromechanisches Grundpraktikum (siehe Fußnote 2) 5 4 6. - 7. PL: A
Hydromechanisches Grundpraktikum 3 6. - 7. V+Ü
Hydromechanisches Grundpraktikum (Labor) 1 6. - 7. P
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 5 4 6. - 7. PL: PR u. PT o. A o. POR
Angewandte Siedlungswasserwirtschaft 4 6. - 7. Proj
CAD im Straßenentwurf I 5 4 6. - 7. PL: A
SL: PT [MET]
CAD im Straßenentwurf I 4 6. - 7. SU + Ü
CAD im Straßenentwurf II 5 4 6. - 7. PL: A o. PT
CAD im Straßenentwurf II 4 6. - 7. SU + Ü
Bahnbau und Bahnbetrieb 5 4 6. - 7. PL: K o. A
Bahnbau und Bahnbetrieb 4 6. - 7. V+Ü
Verkehrstechnik 5 4 6. - 7. PL: K
Verkehrstechnik 4 6. - 7. V+Ü
Building Information Modeling (BIM) 5 4 6. - 7. PL: A o. PT o. K
BIM Anwendungen 2 6. - 7. Ü
BIM Grundlagen 2 6. - 7. SU
English for Civil Engineers (siehe Fußnote 3) 5 4 6. - 7. PL: K u. PR o. K u. MP
English for Civil Engineers 4 6. - 7. SU
International Summer School 5 ~ 6. - 7. SL: POR o. PR o. MP [MET]
International Summer School ~ 6. - 7. ~
Erweiterte Fachkompetenzen für das Bauingenieurwesen 5 ~ 6. - 7. ~: ~
Erweiterte Kompetenzen für das Bauingenieurwesen ~ 6. - 7. ~
Allgemeine Abkürzungen:
CP: Credit-Points nach ECTS, SWS: Semesterwochenstunden, PL: Prüfungsleistung, SL: Studienleistung, MET: mit Erfolg teilgenommen, ∼: je nach Auswahl, vV: ver-
pflichtende Voraussetzungen (”Ja”: Näheres siehe Prüfungsordnung)
Lehrformen:
V: Vorlesung , SU: Seminaristischer Unterricht , Ü: Übung , P: Praktikum , BA: Bachelor-Arbeit , S: Seminar , Proj: Projekt , ~: Variabel
Prüfungsformen:
A: Ausarbeitung , FG: Fachgespräch , H: Hausarbeit , K: Klausur , KT: Kurztests , MP: mündliche Prüfung , POR: Portfolioprüfungen , PR: Präsentation , PT: praktische
/ künstlerische Tätigkeit , TD: Thesisdialog , TH: Thesis , ~: Je nach Auswahl
1
Im Studiengang gibt es Module, die in einem Schwerpunkt Pflichtmodule sind, im anderen Schwerpunkt Wahlpflichtmodule. Im Curriculum sind diese den Semestern 4, 6 und 7
zugeordnet. Sofern ein solches Modul im Pflichtbereich abgebildet ist, gilt das 4. Semester als empfohlenes Semester. Sofern ein solches Modul im Wahlpflichtkatalog abgebildet
ist, gilt das 6.-7. Semester als empfohlenes Semester.
2
Die Anwesenheitspflicht ist erfüllt, wenn mindestens 80% der Termine des Praktikums vollständig besucht wurden. / Minimum attendance requirement of the laboratory is 80%.
3
Die Klausur (K) wird mit 70%, die Präsentation (PR) bzw. die mündliche Prüfung (MP) wird mit 30% gewichtet.
65
Diploma Supplement für das Studienangebot
Bachelor in Bauingenieurwesen
Studienangebotspezifische Inhalte des Diploma Supplements
zu
Ziffer Deutscher Text Englischer Text
Die Absolventinnen und Absolventen kennen die Graduates are familiar with the engineering and planning basics of civil
ingenieurwissenschaftlichen und planerischen Grundlagen des engineering and can apply them as needed.
Bauingenieurwesens und können diese bedarfsgerecht anwenden.
Die Absolventinnen und Absolventen können in den Bereichen Massiv-, Graduates are able to design, construct and, if necessary, dimension
Stahl-, Holzbau bzw. Geotechnik Bauteile sowie einfache Bauwerke components and simple structures in the fields of solid construction,
materialgerecht entwerfen, konstruieren und ggf. bemessen. steel construction, timber construction and geotechnics.
Die Absolventinnen und Absolventen können in den Bereichen Wasser- Graduates can design, construct, and dimension structures in the areas
oder of water or traffic infrastructure using appropriate materials.
Verkehrsinfrastruktur Bauwerke materialgerecht entwerfen,
konstruieren
und bemessen.
Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Probleme aus dem Graduates are able to analyze problems from the construction industry,
Bauwesen zu analysieren, Zusammenhänge zu erkennen und darauf recognize correlations and develop solution strategies based on these.
aufbauend
Lösungsstrategien zu entwickeln.
66
Datenkompetenz Data analysis
Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, elektronische Graduates are able to acquire/measure electronic data, prepare it and
Daten process it with regard to the respective problems.
zu gewinnen/messen, diese aufzubereiten und hinsichtlich der jeweiligen
Problemstellungen zu verarbeiten.
Digitalisierung Digitalization
Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, die Möglichkeiten Graduates can recognize and use the possibilities of digitized planning
digitalisierter Planungs- und Berechnungsmethoden zu erkennen und zu and calculation methods.
nutzen.
Die Absolventinnen und Absolventen können nach den anerkannten Graduates can research and evaluate sources and work on questions
Regeln using
wissenschaftlichen Arbeitens Quellen recherchieren und auswerten suitable methods under guidance, in accordance with generally accepted
sowie rules of scientific work.
unter Anleitung Fragestellungen mittels geeigneter Methoden
bearbeiten.
Die Absolventinnen und Absolventen können als Mitglieder von Gruppen Graduates are able to work in a team and actively participate in
arbeiten und die Zusammenarbeit in Planungsteams aktiv und planning teams in a respectful manner.
persönlich
respektvoll gestalten.
Die Absolventinnen und Absolventen können mit Kolleginnen und Graduates can discuss with colleagues from different subject areas on
Kollegen an
unterschiedlicher Fachgebiete zusammenarbeiten und dabei deren equal footing and integrate their perspectives in an appreciative
Perspektiven wertschätzend integrieren. manner.
Kommunikationskompetenz Communication
Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, Sachverhalte aus den Graduates are able to prepare facts from the fields of civil
Bereichen des konstruktiven Ingenieurbaus, der Umwelt- und engineering, environmental and traffic planning and construction
Verkehrsplanung und des Baubetriebs verständlich aufzubereiten, mit operations in a comprehensible manner, to discuss them with other
anderen Fachleuten zu erörtern und zielgruppengerecht gegenüber experts and to present them in an understandable and argumentative
fachlichen Laien, der Verwaltung und der Politik verständlich zu manner to laypersons, administration and politics.
präsentieren und argumentativ zu vertreten.
Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, sich persönliche Graduates can set personal goals to further develop their skills and
Ziele zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten zu setzen und verfügen have a high level of perseverance, frustration tolerance, and stress
über ein hohes Maß an Ausdauer, Frustrationstoleranz und resistance.
Stressresistenz.
Absolventinnen und Absolventen verfügen über ein berufliches Graduates are aware of the professional and social responsibility for a
Wertebewusstsein zur nachhaltigen Gestaltung der baulichen, sustainable design of the built, traffic and natural environment and act
verkehrlichen und natürlichen Umwelt und können in diesem Sinne accordingly.
gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
67
Zeit- & Selbstmanagement Time management and self-management
Die Absolventinnen und Absolventen können Aufgaben, Arbeitsabläufe Graduates are able to plan tasks, workflows and deadlines, taking into
und account time and human resources, so that projects are completed on
Termine unter Berücksichtigung der zeitlichen und personellen budget and on time.
Ressourcen
so planen, dass die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt
werden.
68
Tabelle A: Bewertung einer Prüfungs- oder Studienleistung
Mittelwert Notenwert
§1 Allgemeine Bestimmungen
(1) Im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen ist im Rahmen des Moduls Berufsprakti-
sche Tätigkeit ein Praktikum im Umfang von 900 Stunden und 30 Credit Points integriert.
Hierin ist auch die Zeit für die Begleitveranstaltung, die Berichterstattung und die Vorberei-
tung der Abschlusspräsentation im Gesamtumfang von 60 h enthalten; die Arbeitszeit in der
Praktikumsstelle beträgt 840 h. Das Studium während der Berufspraktischen Tätigkeit bei ei-
nem Unternehmen oder einer Institution, im Folgenden „Praxisstelle“ genannt, wird auf der
Grundlage eines Praktikumsvertrages zwischen der oder dem Studierenden und der Praxis-
stelle geregelt. Der Fachbereich stellt hierzu einen Mustervertrag zur Verfügung.
(2) Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen überträgt alle die Berufspraktische
Tätigkeit betreffenden Aufgaben und Entscheidungen einer oder einem BPT-Beauftragten.
Aufgaben der oder des BPT-Beauftragten sind insbesondere:
• Überprüfung und Genehmigung von Praktikumsverträgen;
• Organisation und Durchführung der Begleitveranstaltung;
• Überprüfung und Anerkennung der von den Studierenden gemäß § 9 (1) vorzulegenden
Nachweise der ordnungsgemäßen Ableistung der BPT;
• Anerkennung der BPT;
• Schlichtung bei Streitigkeiten zwischen der Praxisstelle und den Studierenden.
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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen
§5 Praxisstellen, Praktikumsvertrag
(1) Das Praktikum wird in enger Zusammenarbeit der Hochschule mit geeigneten Praxisstel-
len so durchgeführt, dass ein möglichst hohes Maß an Kenntnissen und praktischen Fertigkei-
ten erworben wird.
(2) Die Studierenden sind für die Beschaffung eines geeigneten Praktikumsplatzes selbst ver-
antwortlich.
(3) entfällt
(4) Jede bzw. jeder Studierende schließt vor Beginn der Ausbildung mit der Praxisstelle einen
standardisierten Praktikumsvertrag ab. Dieser Vertrag regelt insbesondere:
1. die Verpflichtung der oder des Studierenden
• die gebotenen Ausbildungsmöglichkeiten wahrzunehmen,
• die ihr oder ihm im Rahmen des Ausbildungsplanes übertragenen Aufgaben sorg-
fältig auszuführen,
• den Anordnungen der Praxisstelle und der von ihr beauftragten Personen nachzu-
kommen,
• die für die Praxisstelle geltenden Ordnungen, insbesondere Arbeitsordnungen und
Unfallverhütungsvorschriften sowie Vorschriften über die Schweigepflicht, einzu-
halten,
• bei Verstößen der Praxisstelle gegen Ihre Verpflichtungen (siehe 2.) die oder den
BPT-Beauftragten unverzüglich zu informieren,
• einen schriftlichen Praxisbericht (Umfang 6 bis 8 Seiten) mit detaillierter Beschrei-
bung der Ausbildungsabschnitte sowie der durchgeführten Tätigkeiten anzuferti-
gen. Eine Kopie des BPT-Vertrags ist dem Praxisbericht beizufügen.
2. die Verpflichtung der Praxisstelle
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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen
• die Studierende oder den Studierenden für die Dauer des Praktikums entsprechend
dem Ausbildungsplan auszubilden,
• bei Verstößen der oder des Studierenden gegen ihre/seine in Nr. 1 beschriebenen
Pflichten die oder den BPT-Beauftragte/n zu informieren,
• eine Bescheinigung auszustellen, die Angaben über den zeitlichen Umfang und die
Inhalte des Praktikums sowie den Erfolg der Ausbildung enthält.
3. die Benennung einer oder eines Beauftragten der Praxisstelle für die Betreuung der oder
des Studierenden.
(5) Die Betreuung der Studierenden am Praxisplatz soll durch von der Praxisstelle benannte
Betreuerinnen oder Betreuer erfolgen, die eine Ausbildung in einer einschlägigen Fachrich-
tung haben und hauptberuflich in der Praxisstelle tätig sind. Deren Aufgabe ist die Einweisung
der Studierenden in ihre Arbeitsgebiete und die Regelung und Überwachung ihrer Aufgaben.
Sie sollen als Kontaktperson für Beratungen zur Verfügung stehen und durch regelmäßige An-
leitungsgespräche den Lernprozess unterstützen.
§7 Versicherungsschutz
(1) Bei einem im Inland abgeleisteten Praktikum gilt:
1. Die Studierenden sind während des Praktikums gesetzlich unfallversichert. Im Versi-
cherungsfalle übermittelt die Praxisstelle eine Kopie der Unfallanzeige an die Hoch-
schule RheinMain.
2. Die Studierenden sind während des Praktikums nach den Bestimmungen der studen-
tischen Krankenversicherung pflichtversichert.
3. Die Studierenden sind während des Praktikums in der Renten- und Arbeitslosenver-
sicherung beitragsfrei.
(2) Wird das Praktikum im Ausland durchgeführt, gilt folgendes:
1. Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz über die Hochschule RheinMain besteht
während des Auslandsaufenthaltes in aller Regel nicht. Es besteht jedoch die Mög-
lichkeit des Unfallversicherungsschutzes im Rahmen der vom Studierendenwerk
Frankfurt abgeschlossenen Unfallversicherung. Den Studierenden wird der Abschluss
einer privaten Unfallversicherung empfohlen.
2. Die Studierenden haben sich selbst darüber zu informieren, welche Krankenversiche-
rung sie in ihrem Zielland benötigen und müssen für ausreichenden Krankenversi-
cherungsschutz sorgen.
(3) Das Land Hessen bzw. die Hochschule RheinMain haftet nicht für während eines Prakti-
kums im In- oder Ausland entstandene Schäden. Es besteht jedoch die Möglichkeit des Haft-
pflichtversicherungsschutzes im Rahmen der vom Studierendenwerk Frankfurt abgeschlosse-
nen privaten Haftpflichtversicherung. Den Studierenden wird der Abschluss einer privaten
Haftpflichtversicherung empfohlen.
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Stand: Mai 2024 / SQE / III.5
Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit
Hochschule RheinMain Bachelor of Engineering Bauingenieurwesen
Fachbereich Architektur und Bau-
ingenieurwesen
§ 10 Ausnahmeregelung
Für den Fall, dass ein zeitlich begrenzter Engpass bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen
auftritt, kann die oder der BPT-Beauftragte auf Antrag erlauben, das Praktikum oder ein Pra-
xisprojekt in einem Institut oder Labor der Hochschule RheinMain zu absolvieren.
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Regelungen zur Berufspraktischen Tätigkeit