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Vorübergehenden Neurologischen Symptomen, Die Spontan Zurückgehen Sprachstörung/Dysarthrie

Das Dokument beschreibt mehrere Patientenfälle mit transitorischen neurologischen Ausfällen, darunter Sprachstörungen, Sehstörungen und Hemiparese, die alle spontan zurückgingen. Es werden detaillierte Anamnesen und Vorerkrankungen der Patienten aufgeführt, sowie Fragen zur Erfassung der Symptome und möglichen Auslösern. Die Patienten sind überwiegend älter und haben häufig Vorerkrankungen wie Hypertonie und Hyperlipidämie.

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Vorübergehenden Neurologischen Symptomen, Die Spontan Zurückgehen Sprachstörung/Dysarthrie

Das Dokument beschreibt mehrere Patientenfälle mit transitorischen neurologischen Ausfällen, darunter Sprachstörungen, Sehstörungen und Hemiparese, die alle spontan zurückgingen. Es werden detaillierte Anamnesen und Vorerkrankungen der Patienten aufgeführt, sowie Fragen zur Erfassung der Symptome und möglichen Auslösern. Die Patienten sind überwiegend älter und haben häufig Vorerkrankungen wie Hypertonie und Hyperlipidämie.

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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.

TIA

IMMER: Transitorische neurologische Ausfälle: Alle Patienten berichten von vorübergehenden neurologischen
Symptomen, die spontan zurückgehen.

Sprachstörung/Dysarthrie: 4 Fälle (Fall 1, 2, 3, 5) = Fall 1: Sprachstörung (fremdanamnestisch beschrieben, unverständliche


Aussagen, Nachfragen). Fall 2: Sprachstörungen (unverständliche Wörter, Schwierigkeiten bei Satzbildung). Fall 3:
Sprachstörungen (unverständliche Wörter). Fall 5: Dysarthrie (fremdanamnestisch berichtet).

Sehstörung/Amaurosis fugax: 3 Fälle (Fall 4, 6, 7) = Fall 4: Sehstörung („schwarzer Vorhang“ im rechten Auge). Fall 6:
Amaurosis fugax. Fall 7: Unspezi sche transitorische Sehstörung.

Hemiparese: 2 Fälle (Fall 3, 5) = Fall 3: Schwäche im rechten Arm (motorisches De zit? leichte motorische
Funktionseinschränkung?), Fall 5: Hemiparese.

Retrograde Amnesie: 3 Fälle (Fall 5, 6, 7)

Cephalgie: 4 Fälle (Fall 2, 3, 4, 5)

Diplopie: 1 Fall (Fall 5 = Diplopie nach dem Ereignis) + Hängender Mundwinkel: 1 Fall (Fall 5)

• Können Sie mir genau beschreiben, was passiert ist?

• Wann haben die Beschwerden begonnen? Können Sie sich an die Uhrzeit erinnern?

• Wie lange haben die Beschwerden angedauert?

• Waren sie vollständig rückläu g? Sind die Symptome vollständig zurückgegangen oder haben Sie immer noch
leichte Beschwerden?

• Sind die Symptome plötzlich oder allmählich aufgetreten?

• Gab es mehrere Episoden oder war es ein einmaliges Ereignis?

• Hatten Sie eine Schwäche oder Lähmung an einem Arm oder Bein? Wenn ja, auf welcher Seite?

• Gab es Sprachprobleme – zum Beispiel undeutliche Sprache oder Wort ndungsstörungen?

• Konnten Sie normal sehen, oder hatten Sie vorübergehend Sehstörungen – zum Beispiel Doppeltsehen oder
einseitige Erblindung?

• Ist ein Mundwinkel heruntergehangen?

• Gab es Taubheitsgefühle oder ein Kribbeln in bestimmten Körperteilen?

• Hatten Sie Probleme mit dem Gleichgewicht oder Gangunsicherheit?

• Gab es Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit?

• Gab es einen Bewusstseinsverlust oder waren Sie verwirrt?

• Haben Sie vor dem Ereignis ackernde Lichter oder Sehstörungen bemerkt, wie bei einer Migräne?

• Gab es Muskelzuckungen oder eine plötzliche Stei gkeit der Gliedmaßen?

• Wurden Sie von anderen beobachtet – hat jemand gesagt, dass Sie bewusstlos waren oder gezuckt haben?

• Hatten Sie nach dem Ereignis eine Verwirrtheit oder Schläfrigkeit?

• Haben Sie Diabetes? Wissen Sie, ob Ihr Blutzucker zu diesem Zeitpunkt niedrig war?

• Gab es ähnliche Episoden früher? Gab es in der Vergangenheit ähnliche Beschwerden, die vielleicht nicht abgeklärt
wurden?
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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
• Gab es einen konkreten Auslöser – z. B. körperliche Anstrengung, Stress, Positionswechsel, Flüssigkeitsmangel?

• Sind die Beschwerden im Sitzen oder im Liegen besser geworden?

• Gab es eine Blasen- oder Darmentleerung während des Ereignisses?

• Hatten Sie Schluckstörungen oder das Gefühl, sich zu verschlucken? Gab es Hörstörungen, Tinnitus oder
Ohrrauschen?

• Waren Sie während des Ereignisses verwirrt oder orientierungslos? Konnten Sie sich an Wörter, Namen oder den
Wochentag erinnern?

• Konnten Sie danach normal gehen? Mussten Sie sich hinlegen oder Hilfe holen?

• Haben Sie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfette oder eine koronare Herzerkrankung?

• Rauchen Sie oder haben Sie früher geraucht?

• Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein – zum Beispiel Blutverdünner oder Medikamente gegen Bluthochdruck?

• Haben Sie bekannte Herzrhythmusstörungen – wie Vorho immern?

• Nehmen Sie hormonelle Verhütungsmittel ein? Gab es in letzter Zeit eine lange Reise, eine Operation oder
Immobilisation (Thromboserisiko)? Gab es eine bekannte Blutgerinnungsstörung?

Ein 54-jähriger Mann stellte sich wegen der am Vortag plötzlich aufgetretenen ca. zwei Stunden andauernden Sprachstörung
vor. Diese wurde fremdanamnestisch von seiner 9-jährigen Tochter nachgewiesen. Der Tochter zufolge habe er immer wieder
etwas nachgefragt und inhaltlich schwierig verstandliche Aussagen gegeben. Von selbst hat der Patient keine Beschwerden
und kam nur weil seine Ehefrau diesbezüglich überzeugt hat zum Arzt unverzüglich zu gehen.

Vegetative Ansmnese war unau ällig.

In der Vorgeschichte fanden sich: aHT, Hypercholesterinämie, Z.n Osteosinthese vor 9 Jahren wegen BWS Fraktur 12 (er
wurde operiert und mit Platen und Schrauben behandelt).

TVT vor 3 Jahren, wurde stationär behandelt.

Der Patient nimmt folgende Medikamente regelmäßig ein: HCT- 12,5mg 1-0-0, Ramipril 5 mg 1-0-0, ASS. 100mg 1-0-0.

Frau Cornelia Muster, 62 Jahre alt, 1,73 m groß und 95 kg schwer, stellte sich heute in Begleitung ihres Sohnes bei uns im
Krankenhaus vor.

Der Patientin zufolge habe sie heute Nachmittag beim Einkaufen plötzlich Sprachstörungen bemerkt, die etwa eine Stunde
angedauert hätten. Laut ihrem Sohn habe sie unverständliche Wörter benutzt und Schwierigkeiten gehabt, einfache Sätze zu
bilden. Die Beschwerden seien spontan zurückgegangen, und sie fühle sich jetzt wieder normal. Sie sei nur auf Drängen ihres
Sohnes ins Krankenhaus gekommen. Darüber hinaus klagte sie über leichte Cephalgie nach dem Ereignis, die sie mit 3/10
auf der Schmerzskala bewertete. Fragen nach Sehstörungen, Parästhesien, Hemiparese, Vertigo, Dyspnoe oder Palpitationen
wurden verneint.

Die vegetative Anamnese war bis auf gelegentliche stressbedingte Insomnie unau ällig.

Vorerkrankungen und Voroperationen:

- aHT (arterielle Hypertonie) seit 15 Jahren, behandelt mit Ramipril 5 mg 1-0-0 und HCT 12,5 mg 1-0-0.

- Hyperlipidämie seit 10 Jahren, behandelt mit Simvastatin 20 mg 0-0-1.

- Ibuprofen 400 mg bei Bedarf (gelegentlich wegen Rückenschmerzen)

- Z.n. Cholezystektomie vor 7 Jahren, komplikationslos.

- Z.n. Knie-TEP rechts vor 3 Jahren wegen Gonarthrose, komplikationslos.


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Allergien: Penicillin (Exanthem und Pruritus, vor 20 Jahren festgestellt)

Noxen: Ex-Raucherin, 20 Packungsjahre, seit 5 Jahren Nichtraucherin; Alkoholkonsum: 1 Glas Wein am Wochenende;
Drogenkonsum: Verneint.

Familienanamnese: Vater: Verstorben an Myokardinfarkt im Alter von 70 Jahren; Mutter: Leidet an aHT und DM Typ 2, lebt im
P egeheim; Bruder: Gesund.

Sozialanamnese: Verwitwet, lebt allein in einer Wohnung; Rentnerin, früher Lehrerin für Mathematik; Hat einen Sohn, der in
der Nähe wohnt.

Herr Wilhelm Schulz, 67 Jahre alt, 1,80 m groß, 85 kg schwer, stellte sich heute bei uns wegen einer gestern Abend plötzlich
aufgetretenen, etwa 30 Minuten andauernden Schwäche im rechten Arm und Sprachstörungen vor. Laut seiner Ehefrau habe
er unverständliche Wörter gesprochen und Schwierigkeiten gehabt, Gegenstände mit der rechten Hand zu greifen. Die
Beschwerden seien spontan zurückgegangen, und er fühle sich jetzt wieder normal. Er sei nur auf Drängen seiner Frau ins
Krankenhaus gekommen. Zusätzlich klagte er über leichte Cephalgie (2/10 auf der Schmerzskala) nach dem Ereignis. Fragen
nach Sehstörungen, Vertigo, Dyspnoe, Palpitationen oder Parästhesien wurden verneint.

Die vegetative Anamnese war bis auf gelegentliche Insomnie aufgrund von Stress unau ällig.

Vorerkrankungen und Voroperationen:

- aHT seit 20 Jahren, behandelt mit Ramipril 10 mg 1-0-0 + - ASS 100 mg 1-0-0 (seit 2 Jahren wegen kardiovaskulärer
Risikofaktoren)

- Hypercholesterinämie seit 15 Jahren, behandelt mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1.

- Z.n. Appendektomie vor 30 Jahren, komplikationslos.

- Z.n. Knie-Arthroskopie vor 5 Jahren wegen Meniskusläsion, komplikationslos.

Allergien: Keine bekannten Allergien.

Noxen: Ex-Raucher, 30 Packungsjahre, seit 10 Jahren Nichtraucher; Alkoholkonsum: 1-2 Bier am Wochenende;
Drogenkonsum: Verneint.

Familienanamnese: Vater: Verstorben an Apoplex im Alter von 72 Jahren; Mutter: Leidet an aHT, lebt im P egeheim;
Schwester: Gesund.

Sozialanamnese: Verheiratet, lebt mit seiner Ehefrau in einem Einfamilienhaus; Rentner, früher Ingenieur in der
Automobilindustrie; Hat zwei erwachsene Töchter, beide gesund.

Frau Elisabeth Meier, 70 Jahre alt, 1,65 m groß, 78 kg schwer, stellte sich heute bei uns wegen einer heute Morgen plötzlich
aufgetretenen, etwa 45 Minuten andauernden Sehst rung im rechten Auge vor. Sie beschrieb die Beschwerde als „einen
schwarzen Vorhang“, der sich über ihr rechtes Sichtfeld gelegt habe. Die Beschwerden seien spontan zurückgegangen, und
sie fühle sich jetzt wieder normal. Sie sei nur auf Anraten ihres Nachbarn, der Arzt ist, ins Krankenhaus gekommen.
Zusätzlich klagte sie über leichte Cephalgie (3/10 auf der Schmerzskala) nach dem Ereignis. Fragen nach Sprachstörungen,
Parästhesien, Hemiparese, Dyspnoe oder Palpitationen wurden verneint.

Die vegetative Anamnese war bis auf gelegentliche Insomnie aufgrund von Stress unau ällig.

Vorerkrankungen und Voroperationen:

- aHT seit 25 Jahren, behandelt mit Ramipril 5 mg 1-0-0 und Amlodipin 5 mg 1-0-0 + ASS 100 mg 1-0-0 (seit 5 Jahren wegen
kardiovaskulärer Risikofaktoren)

- Hyperlipidämie seit 20 Jahren, behandelt mit Simvastatin 40 mg 0-0-1.

- Z.n. Hysterektomie vor 15 Jahren wegen Myomen, komplikationslos.

- Z.n. Katarakt-Operation am rechten Auge vor 2 Jahren, komplikationslos.

Allergien: Keine bekannten Allergien.

Noxen: Nichtraucherin ; Alkoholkonsum: 1 Glas Rotwein am Wochenenden; Drogenkonsum: Verneint.


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Familienanamnese: Vater: Verstorben an Apoplex im Alter von 68 Jahren; Mutter: Verstorben an Brustkrebs im Alter von 75
Jahren; Bruder: Leidet an aHT und Hyperlipidämie.

Sozialanamnese: Verwitwet, lebt allein in einer Wohnung; Rentnerin, früher Verwaltungsangestellte; Hat einen Sohn und eine
Tochter, beide gesund.

Irina Schönberg , eine 56-jährige Patientin, stellte sich wegen seit gestern Morgen plötzlich auftretender erstmaliger Amnesie
vor. Die Patientin war auf der Arbeit. Augenzeuge zufolge ( Kollege) berichtete von Dysarthrie, Hemiparese sowie hängendem
Mundwinkel, die Symptome haben etwa 15 Minuten gedauert.
Vor den Symptomen hatte die Patientin keine Beschwerden. Im Moment klagt die Patientin über leichte Cephalgie und
Diplopie.

Fragen nach Trauma, Thoraxschmerzen, Dyspnoe, Sensibilitätsstörung, Vertigo wurden verneint.


( während der Anamnese die Patientin sagte nur ich erinnere mich nicht, ich weiß nicht, und am Ende ich hatte kaum
Information)
In der Vorgeschichte der Patientin fanden sich:
-aHT s 8 J
-Psoriasis s Kindesalter
-chronische Sinusitis s Kindealter
Z. n Osteosynthese infolge Wirbelkorperfraktur. Vor 26 J. Komplikationslos

Medikamente:
- Candesartam 32 mg 1-0-0 -Atorvastatin 60 mg 0-0-1
-Cortison Salbe b. B
-Cortison Spray ( Nasenspray) 1-0-1

Allergie: Caschewnüsse ( Dyspnoe) Noxen: Exraucherin S 4 J. Zuvor PY 30 Alkohol: 1 Gl. Wein gelegentlich Drogen: verneint

Familie: Vater: Blasenkarzinom Mutter: Glaukom Einzelkind

Sozial: Arbeitet in einer Onlineverkau rma ( Instrumenteverkauf) Verheiratet. 2 Kinder ( gesund)

Udo Übel, 56J 175 cm, 95 kg

Herr Übel ist ein 56-jähriger Patient, der sich heute bei uns wegen seit gestern Morgen plötzlich aufgetretener
selbstlimitierender retrograder Amnesie und Amaurosis fugax vorgestellt hat. Laut dem Patienten war er gestern Morgen zu
Hause beim Duschen, als die Symptome aufgetreten sind. Er könne sich nicht mehr an die letzten 24 Stunden erinnern.
Seine letzte Erinnerung war beim Duschen. Laut den Kollegen von der Arbeit hat der Patient gestern normal gearbeitet, und
sie haben keine Besonderheiten bemerkt. Die gezielten Fragen nach begleitenden Symptomen wie Parese, Parästhesien,
Sprachstörungen, Ohrstörungen, Vertigo und Synkope wurden verneint.

Die vegetative Anamnese war bis auf eine subjektive Gewichtszunahme und gestern Abend aufgrund der aktuellen
Symptome Insomnie unau ällig. Erwähnenswert ist, dass seine Mutter an Apoplex gelitten hat. Der Patient ist vollständig
geimpft.

An Vorerkrankungen seien die folgenden bekannt: aHT seit 8 Jahren.

Hyperlipidämie seit 8 Jahren.


Z.n T12-BWS-Fraktur aufgrund eines Arbeitsunfalls (chronische Lumbalgie).

Die Einnahme der folgenden Medikamente sei bekannt:

Valsartan 80 mg 1-0-0. Simvastatin 40 mg 0-0-1. Ibuprofen 400 mg b.B. (ohne PPI).

Allergien: Nussallergie mit fazialem Erythem. Novalginallergie mit anaphylaktischem Schock. Noxen:

Genussmittel: Nikotinkonsum: früher 40 PY, seit 2 Jahren 1 Schachtel/Tag. Alkoholkonsum: täglich (0,5 l Bier abends).
Drogen wurden verneint.

Sozial: LKW-Fahrer von Beruf. Geschieden. 2 erwachsene Kinder (18J und 20J).
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Familie: Mutter: hat an Apoplex mit 60 Jahren gelitten; Vater: ist mit 64 Jahren an Bronchialkarzinom gestorben.

Frau Ruth Gold, 56 Jahre, 174 cm, 87 kg

Die Patientin stellte sich wegen eines retrograde Amnesieanfalls am Vortag vor. Laut einem Kumpel der Patientin, sie sich an
nichts von Gestern erinnern konnte. Außerdem klagte sie über eine unspezi sche transitorische Sehstörung. Fragen nach
SHT, Synkope, Paresen, Gesichtslähmungen, Parästhesien, Cephalgie, Dyspnoe und Tachykardie wurden verneint. Die
vegetative Anamnese ist unaufällig bis auf Insomnie.

Die Patientin gab an, gestern Morgen 6 ml Methadon eingenommen zu haben, der Konsum anderer Drogen oder Substanzen
wurde verneint.
Die Vorgeschichte ergab:
- Hypercholesterinämie (zuvor mit Atorvastatin 40 mg 0-0-1 behandelt, nimmt die Patientin das Medikament seit einiger Zeit
nicht mehr ein).

- Lumbalgie Ibuprofen 600mg bB.

- z.N. Tonsillektomie in der Kindheit


- z.N. Appendektomie in der Kindheit
- z.N. Arm und Bein Fraktur rechts infolge eines Unfalls, als sie eine Treppe hinunter el (operativ behandelt, die Platte sind
schon entfernt)

Allergien: Novalgin anaphylaktischer Schock

Noxenanamnese: Raucherin - ungefähr 1 Schachtel täglich seit 40 Jahre Alkoholabhängigkeit - vor 39 Jahren mit dem
Trinken begonnen Heroinabhängigkeit - seit 2,5 Jahren auf Methadon-Substitutionstherapie Andere Drogen wurden vernenit.

Sozialanamnese: Obdachlos; Arbeitslos, hat früher als Floristin gearbeitet; Geschieden; 3 Kinder (keinen Kontakt mit ihnen
hat)

Familienanamnese: Mutter: hatte Multiple Sklerose, an einem Apoplex vor 2 Jahre vestorben * Vater: lebt noch, nicht gesund
aber hat keinen Kontakt mit ihm; 4 Geschwister (keinen Kontakt mit ihnen hat)

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Verdachtsdiagnose:
Die anamnestischen Angaben sowie der klinische Verlauf sprechen am ehesten für eine transitorische ischämische
Attacke (TIA) im Stromgebiet der Arteria cerebri media bzw. der Arteria carotis interna. Insbesondere die üchtigen fokal-
neurologischen Symptome ohne bleibende De zite sprechen für diese Diagnose.

Di erenzialdiagnosen:
Di erenzialdiagnostisch müssen die folgenden Erkrankungen in Betracht gezogen werden:

• Ischämischer Insult (Apoplex): insbesondere bei persistierenden Ausfällen.

• Fokaler Krampfanfall: z. B. Jackson-Anfall, postiktale Phase kann ähnliche Symptome verursachen.

• Migräne mit Aura: insbesondere bei visuellem Flimmerskotom oder sensorischen Störungen.

• Transiente globale Amnesie (TGA): insbesondere bei isolierter Gedächtnisstörung ohne weitere fokale Ausfälle.

• Dissoziative Störung: bei untypischem Verlauf ohne objektivierbare Au älligkeiten.

• Hypoglykämie?

Diagnostische Maßnahmen:
Zur weiteren Abklärung und zur Sicherung der Diagnose würde ich die folgenden Schritte einleiten:

1. Körperliche Untersuchung mit Schwerpunkt auf der neurologischen Untersuchung, inklusive FAST-Test (Face,
Arm, Speech, Time).
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2. Vitalparameterkontrolle: RR, HF, BZ, Temperatur, SpO₂.

3. Laboruntersuchungen:

◦ Blutbild, Elektrolyte, Nierenfunktion (Kreatinin), Leberwerte

◦ CRP, Blutzucker, TSH

◦ Gerinnungsparameter (INR, aPTT, Quick)

◦ Lipidpro l (Cholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride)

4. Bildgebung:

◦ Zunächst ein natives cCT, um eine Blutung auszuschließen.

◦ Bei unau älligem CT und anhaltender Symptomatik: MRT mit Di usionsgewichtung.

5. Gefäßdiagnostik:

◦ Doppler- bzw. Duplexsonographie der A. carotis beidseits zur Beurteilung von Stenosen.

6. Kardiologische Abklärung:

◦ EKG, ggf. Langzeit-EKG zum Ausschluss eines Vorho immerns.

◦ Echokardiographie (z. B. transösophageal) zur Thrombusquelle oder Klappenvitien.

7. Stationäre Aufnahme zur Überwachung und zur Durchführung der weiteren Diagnostik.

Therapie / Weitere Maßnahmen:

• Antithrombotische Therapie:

◦ Sofortige Gabe von ASS 100 mg täglich (Sekundärprophylaxe), ggf. nach Rücksprache mit dem Neurologen
Clopidogrel.

• Optimierung der kardiovaskulären Risikofaktoren:

◦ Antihypertensive Therapie anpassen

◦ Statintherapie einleiten oder intensivieren (z. B. Atorvastatin 40–80 mg)

◦ Diabetes-Management, falls relevant

• Lebensstilberatung:

◦ Rauchstopp, Alkoholreduktion

◦ Gesunde Ernährung (z. B. mediterrane Kost), regelmäßige körperliche Bewegung

• Aufklärung des Patienten über Symptome und Notwendigkeit eines raschen Handelns bei Rezidiv

• Neurologisches und ggf. kardiologisches Konsil


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Arzt-Patienten-Gespräch:

Patient: „Was war das? Habe ich einen Schlaganfall gehabt?“


Arztin: Es sieht momentan nicht nach einem richtigen Schlaganfall aus. Ihre Beschwerden waren nur vorübergehend und
haben sich vollständig zurückgebildet. Das nennt man eine transitorische ischämische Attacke – kurz TIA. Das bedeutet,
dass das Gehirn für einen kurzen Moment zu wenig Sauersto bekommen hat, zum Beispiel weil ein kleines Blutgefäß
vorübergehend verengt oder verschlossen war. Das ist wie eine Warnung des Körpers – wir müssen jetzt heraus nden,
warum das passiert ist und wie wir einen echten Schlaganfall verhindern können.

—> Ich erklärte ihr, dass es sich vermutlich um eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn handelt, die als TIA
bezeichnet wird, und dass wir weitere Untersuchungen durchführen müssen, um die Ursache zu nden und einen
Schlaganfall zu verhindern.

—> Ich erklärte, dass es sich vermutlich um eine TIA handelt, eine vorübergehende Durchblutungsstörung, die in ihrem Fall
das Auge betro en hat. Ich beruhigte sie, dass die Sehstörung zurückgegangen ist, aber dass wir Untersuchungen
durchführen müssen, um einen Schlaganfall zu verhindern.

Patient: „Ist das ein Schlaganfall so wie bei meiner Mutter?“


Arztin: Es ist ähnlich, aber zum Glück war es diesmal nur vorübergehend. Bei Ihrer Mutter hat das Blutgefäß im Gehirn
vermutlich länger blockiert, deshalb sind Schäden geblieben. Bei Ihnen hat sich alles schnell erholt – das ist typisch für eine
TIA. Aber: Eine TIA kann manchmal ein Vorbote für einen richtigen Schlaganfall sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt
alles genau untersuchen und mit der Behandlung beginnen.

Patient: „Kann es sein, dass ich einen Hirntumor habe wie mein Vater?“
Arztin: Diese Beschwerden passen nicht zu einem Hirntumor. Die Symptome bei einem Tumor entwickeln sich normalerweise
langsam und über Wochen oder Monate, nicht plötzlich wie bei Ihnen. Trotzdem machen wir zur Sicherheit eine
Bildgebung vom Kopf, um andere Ursachen auszuschließen.

Patient: „Muss ich im Krankenhaus bleiben?“


Arztin: Ja, ich empfehle eine stationäre Aufnahme. So können wir Sie überwachen und alle nötigen Untersuchungen
schnell durchführen. Außerdem können wir direkt mit der Vorbeugung beginnen. Es ist besser, das jetzt sorgfältig
abzuklären, bevor etwas Ernstes passiert.

Patient: „Was machen Sie bei mir?“


Arztin: Wir machen zuerst ein CT vom Kopf, um sicherzustellen, dass kein Blutung oder Infarkt da ist. Dann untersuchen wir
Ihre Blutwerte, den Blutdruck, das Herz (EKG) und die Halsgefäße mit Ultraschall, um zu sehen, ob irgendwo ein
Engpass ist. Danach entscheiden wir über die beste Therapie.

Patient: „Was ist ein CT? Ist das gefährlich?“


Arztin: Ein CT ist eine Computertomographie – das ist eine spezielle Röntgenaufnahme vom Kopf. Sie dauert nur ein paar
Minuten und tut nicht weh. Die Strahlenbelastung ist gering und für Sie nicht gefährlich. Damit können wir gut erkennen,
ob es eine Blutung oder andere Au älligkeiten im Gehirn gibt.

Patient: „Könnten Sie einen Ultraschall im Kopf machen?“


Arztin: Einen direkten Ultraschall im Gehirn können wir so nicht machen. Aber wir können die großen Blutgefäße am Hals,
die das Gehirn versorgen, mit Ultraschall untersuchen. Das hilft uns sehr, um mögliche Verengungen zu erkennen.

Patient: „Kann das wieder passieren?“


Arztin: Ja, leider kann es sein, dass so etwas wieder passiert – besonders wenn wir die Ursache nicht behandeln. Aber
genau deshalb sind Sie jetzt hier. Wir wollen das Risiko deutlich senken, mit Medikamenten und Lebensstiländerungen. Je
schneller wir handeln, desto besser können wir einen Schlaganfall verhindern.

Patient: „Was ist die Behandlung?“


Arztin: Wir geben ein Blutverdünnungsmittel wie zum Beispiel ASS, damit das Blut besser ießt und keine Gerinnsel
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entstehen. Außerdem prüfen wir, ob Sie Bluthochdruck, hohes Cholesterin oder Zuckerkrankheit haben – und behandeln
das, falls nötig. Wenn nötig, geben wir auch ein Medikament zum Senkung des Cholesterins.

Patient: „Muss ich Medikamente für immer nehmen?“


Arztin: Wahrscheinlich werden Sie einige Medikamente dauerhaft nehmen müssen, vor allem zur Vorbeugung. Aber keine
Sorge – wir passen alles individuell an. Wichtig ist, dass wir gemeinsam dafür sorgen, dass Sie gesund bleiben und keinen
Schlaganfall bekommen.

Patient: „Kann ich weiterhin Auto fahren?“


Arztin: Im Moment leider nicht. Nach einer TIA dürfen Sie für einige Zeit kein Auto fahren, weil es jederzeit zu einem
erneuten Anfall kommen kann. Wir müssen zuerst alle Untersuchungen abschließen. Danach können wir gemeinsam mit dem
Neurologen entscheiden, wann Sie wieder fahren dürfen.

—> 6 Monaten??

„Kann ich eine Blutung haben? Wie passiert das? Ich dachte, Blutung ist nur wegen Trauma…“

Ärztin:
Das ist eine gute Frage. Ja, es kann im Gehirn auch eine Blutung ohne Unfall geben. So etwas nennt man eine spontane
Hirnblutung. Das passiert zum Beispiel, wenn jemand einen sehr hohen Blutdruck hat, oder wenn Gefäße im Gehirn
geschwächt sind. Dann kann ein kleines Gefäß plötzlich reißen – ganz ohne äußeres Trauma.

In Ihrem Fall spricht zum Glück im Moment nichts für eine Blutung. Ihre Symptome sind schnell wieder verschwunden,
und das passt eher zu einer vorübergehenden Durchblutungsstörung, also einer TIA. Trotzdem machen wir ein CT vom
Kopf, um sicherzugehen, dass keine Blutung vorliegt. Das ist wichtig, bevor wir mit einer Behandlung wie z. B.
Blutverdünnern beginnen.

Was ist ein Schlaganfall?“

Ärztin:
Ein Schlaganfall passiert, wenn das Gehirn plötzlich zu wenig Sauersto bekommt, weil ein Blutgefäß verstopft oder
geplatzt ist. Dann können bestimmte Bereiche im Gehirn nicht richtig arbeiten. Deshalb hat man plötzlich Probleme mit
dem Sprechen, Sehen oder Bewegen – wie bei Ihnen.
Wenn der Blut uss nur kurz gestört ist, spricht man von einer „kleinen Vorwarnung“, einer sogenannten TIA. Aber auch das
muss man ernst nehmen, weil es ein Warnzeichen für einen größeren Schlaganfall sein kann.

„Was ist ein CT?“

Ärztin:
Ein CT ist eine Art Computerröntgen. Es macht Bilder vom Kopf oder vom Körper, ähnlich wie bei einem normalen
Röntgenbild, aber viel genauer. Damit können wir zum Beispiel sehen, ob es im Gehirn eine Blutung oder einen Infarkt gibt.
Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist nicht schmerzhaft. Sie müssen einfach ruhig liegen.

„Was sind Röntgenstrahlen?“

Ärztin:
Röntgenstrahlen sind eine Form von Energie, die durch den Körper gehen können. Damit können wir das Innere des
Körpers sichtbar machen, zum Beispiel Knochen oder das Gehirn beim CT.
Die Strahlung ist in einer kleinen Menge nicht gefährlich, vor allem, wenn sie nur einmal oder selten gemacht wird. Wir
achten immer darauf, die Strahlung so gering wie möglich zu halten.

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Sprachstörung / Dysarthrie = Sprachprobleme, undeutliche Sprache


Eine Sprachstörung bezeichnet eine Beeinträchtigung der Sprachproduktion oder des Sprachverständnisses. Bei einer
Dysarthrie handelt es sich um eine Störung der Sprechmotorik, das heißt der Patient kann zwar denken und weiß, was er
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sagen möchte, aber die Artikulation ist gestört, oft infolge einer Schädigung der motorischen Hirnnerven, zum Beispiel nach
einem Schlaganfall.

Sehstörung / Amaurosis fugax (perda visual transitória monocular) = plötzliches schlechtes Sehen, vorübergehende
Erblindung auf einem Auge.
Eine Sehstörung ist eine unspezi sche Beeinträchtigung der visuellen Wahrnehmung. Die Amaurosis fugax ist eine plötzliche,
vorübergehende Erblindung auf einem Auge, die in der Regel durch eine Minderdurchblutung der Retina verursacht wird, zum
Beispiel durch eine Embolie aus der A. carotis interna.

Hemiparese, halbseitige Lähmung, Schwäche einer Körperhälfte.


Eine Hemiparese ist eine unvollständige Lähmung einer Körperhälfte, typischerweise bedingt durch eine Schädigung der
motorischen Bahn im Gehirn, etwa bei einem ischämischen Schlaganfall.

Schwäche, Schwächegefühl, Kraftlosigkeit.


Schwäche bezeichnet ein subjektives Gefühl von Kraftmangel, das nicht zwingend mit objektivierbaren motorischen De ziten
einhergeht. Sie kann sowohl neurologisch als auch internistisch (z. B. bei Infekten oder Anämie) bedingt sein.

motorisches De zit, Bewegungseinschränkung, Kraftverlust.


Ein motorisches De zit ist eine objektivierbare Einschränkung der Muskelkraft oder der Bewegungsfähigkeit, die auf eine
Störung im zentralen oder peripheren Nervensystem hinweist.

leichte motorische Funktionseinschränkung, leichte Bewegungseinschränkung, leichte Kraftminderung.


Eine leichte motorische Funktionseinschränkung beschreibt eine geringe Schwäche oder Koordinationsstörung, die häu g
nur kurzzeitig auftritt und oft im Rahmen eines transitorischen ischämischen Ereignisses beobachtet wird.

Diplopie = Doppeltsehen.
Diplopie bezeichnet die Wahrnehmung von zwei Bildern eines Objekts, verursacht durch eine Störung der
Augenmuskelkoordination, zum Beispiel bei einer Hirnnervenläsion oder internukleären Ophthalmoplegie.

hängender Mundwinkel = faciale Asymmetrie, Fazialisparese

Ein hängender Mundwinkel entsteht durch eine Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskulatur, typischerweise bei einer
Schädigung des Nervus facialis. Diese Asymmetrie ist oft ein Frühzeichen eines Schlaganfalls.

1. Diagnose und De nition

Frage: De nition eines Apoplex und TIA.

Ein Apoplex (ischämischer Schlaganfall) ist eine akute, fokale neurologische Dysfunktion durch eine Unterbrechung der
Blutversorgung im Gehirn, meist durch Thrombose oder Embolie, mit Symptomen, die länger als 24 Stunden persistieren
oder bleibende De zite hinterlassen. Eine Transiente Ischämische Attacke (TIA) ist eine vorübergehende fokale
neurologische Dysfunktion durch eine temporäre Ischämie, mit Symptomen, die typischerweise <1 Stunde (max. 24 Stunden)
anhalten und vollständig rückläu g sind.

Frage: Warum denken Sie an eine TIA und nicht an einen Apoplex? Physiopathologischer Unterschied?

Die Verdachtsdiagnose TIA basiert auf der kurzen Dauer der Symptome (ca. 1 Stunde) und ihrer vollständigen Rückbildung,
wie in der Anamnese beschrieben. Symptome wie einseitige Schwäche, Sprachstörungen oder Amaurosis fugax sind
typisch. Ein Apoplex würde länger anhaltende oder bleibende De zite verursachen, mit sichtbaren Läsionen in der
Bildgebung (z. B. CT/MRT). Pathophysiologisch ist eine TIA durch eine kurzzeitige Unterbrechung der Blutversorgung (z. B.
durch Mikroembolie oder Hypoperfusion) gekennzeichnet, die keine dauerhafte Nekrose verursacht, während ein Apoplex zu
einem Infarkt führt.

Frage: Was ist Amaurosis fugax, und wie hängt es mit TIA zusammen?

Amaurosis fugax ist ein vorübergehender, einseitiger Visusverlust („Vorhang-Phänomen“), der durch eine transiente Ischämie
der A. ophthalmica oder Netzhautarterien verursacht wird. Sie ist ein klassisches Symptom einer TIA, insbesondere bei
Stenosen der A. carotis interna, und erfordert eine dringliche Abklärung, da sie ein Warnzeichen für einen drohenden Apoplex
ist.

Frage: Warum nicht Hirnblutung? Hirntumor? Hypoglykämie?

• Hirnblutung: Unwahrscheinlich, da Symptome kurzzeitig und rückläu g sind. Intrazerebrale Blutungen verursachen
oft progrediente De zite, Kopfschmerzen und MRT/CT-Befunde (z. B. Hyperdensität).
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• Hirntumor: Tumoren zeigen langsam progrediente Symptome (z. B. Kopfschmerzen, Krampfanfälle) und MRT/CT-
Veränderungen (z. B. Raumforderung). Die akute, rückläu ge Natur der Symptome spricht dagegen.

• Hypoglykämie: Kann fokale neurologische Symptome imitieren, aber die Patientin hatte keine typischen
Begleitsymptome (z. B. Schwitzen, Tremor). Ein Blutzucker (BZ) wurde sofort gemessen, um dies auszuschließen.

2. Risikofaktoren und Pathophysiologie

Frage: Welche Risikofaktoren hat die Patientin für eine TIA?

Die Patientin weist mehrere Risikofaktoren auf: arterielle Hypertonie (aHT), Hyperlipidämie, Raucheranamnese (30 Zigaretten/
Tag über Jahre, seit 5 Jahren ex-Raucherin) und eine familiäre Vorbelastung für kardiovaskuläre Erkrankungen. Weitere
mögliche Faktoren (z. B. Diabetes mellitus, Adipositas) würde ich in der Anamnese vertiefen.

Frage: Wie kann Rauchen zu einer TIA führen?

Rauchen fördert die Bildung atherosklerotischer Plaques durch Endothelschädigung, erhöhte Thrombozytenaggregation und
Vasokonstriktion (Nikotin). Dies führt zu Stenosen (z. B. A. carotis), die Mikroembolien oder Hypoperfusion verursachen
können. Die Virchow-Trias (Stase, Endothelverletzung, Hyperkoagulabilität) erklärt die Thrombusbildung. Auch nach
Rauchstopp persistieren Langzeitschäden, was das Risiko der Patientin erklärt.

Frage: Zusammenhang zwischen Herzrhythmusstörungen (HRST) und Apoplex?

Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorho immern, erhöhen das Risiko für kardioembolische Apoplexe/TIAs durch
Bildung von Thromben im linken Vorhof, die in die zerebrale Zirkulation embolisieren können. Ein EKG ist essenziell, um
Vorho immern oder andere Arrhythmien nachzuweisen, die eine Antikoagulation (z. B. Apixaban) erfordern.

3. Körperliche und neurologische Untersuchung

Frage: Welche körperliche Untersuchung werden Sie durchführen?

Die körperliche Untersuchung umfasst:

• Vitalparameter: Blutdruck (z. B. 140/90 mmHg), Puls (z. B. 100/min), Sauersto sättigung, Temperatur.

• Inspektion: Haut (Blässe, Zyanose), Asymmetrien (z. B. Fazialparese).

• Palpation: Periphere Pulse (pDMS: A. dorsalis pedis, A. tibialis posterior, A. radialis, A. carotis), Lymphknoten,
Abdomen (Leber, Milz).

• Perkussion/Auskultation: Herz (Arrhythmien, z. B. Vorho immern), Lunge (obstruktive Geräusche),


Karotisgeräusche (Stenose).

• Neurologische Untersuchung: Siehe unten.

Frage: Welche neurologischen Untersuchungen würden Sie durchführen?

Die neurologische Untersuchung umfasst:

• FAST-Schema:

◦ Face: Lächeln prüfen (Fazialparese).

◦ Arms: Beide Arme heben (Kraftminderung).

◦ Speech: Sprechen lassen (Dysarthrie, Aphasie).

◦ Time: Symptombeginn erfragen.

• Kraniale neurologische Untersuchung:

◦ Hirnnerven:
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▪ II: Visus (Amaurosis fugax), Gesichtsfeld (Fingerperimetrie).

▪ III, IV, VI: Blickbewegungen (H-Test), Pupillenreaktion (Licht, Akkommodation).

▪ V: Sensibilität im Gesicht.

▪ VII: Fazialparese (Lächeln, Augen schließen).

▪ VIII: Hören (Flüstertest), Gleichgewicht (Romberg).

▪ IX, X: Schlucken, Gaumenre ex.

▪ XII: Zungenbewegung.

◦ Erwartung: Mögliche einseitige Fazialparese, Hemiparese oder Dysarthrie, rückläu g bei TIA.

• Sensibilität: Leichte Berührung, Schmerz, Vibration, bilaterale Vergleiche.

• Motorik: Muskelkraft (0–5 Skala), Muskeltonus (passive Bewegung).

• Re exe:

◦ Normale Re exe: Biceps-, Triceps-, Patellar-, Achillessehnenre exe (Schlag mit Re exhammer, Spitze zur
Seite).

◦ Pathologische Re exe: Babinski-Zeichen (Fußsohlenstreichung mit Hammer-Spitze, dorsale Extension der


Großzehe bei positivem Befund).

◦ Erwartung: Normale Re exe bei TIA, Babinski negativ.

• Koordination: Finger-Nase-Test, Fersen-Knie-Test, Diadochokinese.

• Meningismuszeichen: Kernig (Schmerz bei Knieextension im Sitzen), Brudzinski (unwillkürliches Anheben der Beine
bei Nacken exion). Negativ bei TIA.

• Blutzucker (BZ): Sofortmessung, um Hypoglykämie auszuschließen.

Frage: Wo kann ich Pulse im Körper tasten? (pDMS)

Periphere Pulse werden an folgenden Stellen getastet:

• A. dorsalis pedis: Fußrücken.

• A. tibialis posterior: Hinter dem Innenknöchel.

• A. radialis: Handgelenk.

• A. brachialis: Oberarm.

• A. carotis: Hals, lateral des Schildknorpel.

• A. femoralis: Leiste.

Frage: Was sind pathologische Re exe? Normale Re exe?

• Pathologische Re exe: Zeigen eine Schädigung des pyramidalen Systems (z. B. zentrale Läsion). Beispiel:
Babinski-Zeichen (dorsale Extension der Großzehe bei Fußsohlenstreichung).

• Normale Re exe: Physiologische Re exe, mediert durch spinale Re exbögen. Beispiele: Patellarre ex
(Knieextension bei Schlag auf Lig. patellae), Bicepsre ex (Beugung des Unterarms).

Frage: Was prüfen Sie in Bezug auf Augenre exe?

• Pupillenreaktion: Direkte und konsensuelle Lichtreaktion (Penlight), Akkommodation (Blick auf nahen Gegenstand).
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• Blickbewegungen: H-Test (Augen folgen Fingerbewegung), um Hirnnerven III, IV, VI zu prüfen.

• Erwartung: Normale Pupillenreaktion bei TIA, evtl. temporäre Abweichungen bei Amaurosis fugax.

Frage: Wie benutzt man einen Re exhammer? Was macht man mit der Spitze?

Den Re exhammer hält man locker und schlägt gezielt auf die Sehnen (z. B. Lig. patellae für Patellarre ex). Die Spitze wird
für das Babinski-Zeichen verwendet: Mit sanftem Druck wird die Fußsohle von der Ferse zur Großzehe gestrichen, um eine
pathologische Re exantwort (dorsale Extension) zu prüfen.

4. Diagnostische Maßnahmen

Frage: Welche bildgebenden Verfahren sind notwendig, und warum?

• Kraniale CT (cCT nativ): Erste Wahl bei Verdacht auf TIA/Apoplex, um eine intrazerebrale Blutung auszuschließen.
Bei TIA ist die CT meist unau ällig, bei Apoplex können früh ischämische Veränderungen (z. B. Hypodensität)
sichtbar sein.

• MRT (mit Di usion): Sensitiver für frühe Ischämien (di usionsgewichtete Läsionen). Vorsicht bei der Patientin wegen
Metallplatte/Schrauben in der BWS – Kompatibilität mit modernen MRT-Geräten (z. B. titanbasierte Implantate)
prüfen.

• Dopplersonogra e (A. carotis): Nachweis von Stenosen oder Plaques in der A. carotis interna, die embolische TIAs
verursachen können.

Frage: Was erwarten Sie beim CT? Unterschiede zwischen ischämischem und hämorrhagischem Apoplex?

• TIA: Normale CT, da keine dauerhafte Läsion vorliegt.

• Ischämischer Apoplex: Früh (innerhalb 6 Stunden): oft unau ällig, später Hypodensität, Verlust der Grau-Weiß-
Di erenzierung.

• Hämorrhagischer Apoplex: Hyperdense Läsion (Blutung), oft mit Ödem oder Midline-Shift.

Frage: Für die CT außer Kreatinin-Werte, was brauchen wir noch?

Neben Kreatinin (zur Beurteilung der Nierenfunktion bei Kontrastmittelgabe) prüfen wir:

• Schilddrüsenparameter (TSH, fT3, fT4), da iodhaltiges Kontrastmittel eine Hyperthyreose auslösen kann (Jod-
induzierte Thyreotoxikose).

• Gerinnungsparameter (INR, aPTT), falls Antikoagulation besteht.

• Allergieanamnese: Kreuzallergien (z. B. bei Jodüberemp ndlichkeit).

Frage: Warum sollten wir mit dem MRT vorsichtig sein?

Die Patientin hat eine Metallplatte und Schrauben in der BWS, was ein Risiko bei der MRT darstellt. Ältere ferromagnetische
Implantate können sich bewegen oder erhitzen. Moderne Implantate (z. B. Titan) sind oft MRT-kompatibel (1.5 oder 3 Tesla),
aber die Kompatibilität muss vorab durch Dokumentation oder Herstellerangaben bestätigt werden. Bei Unsicherheit ist eine
CT die sicherere Wahl.

Frage: Warum ist eine Dopplersonogra e der A. carotis wichtig?

Die Dopplersonogra e detektiert Stenosen oder Plaques in der A. carotis interna, die embolische TIAs (z. B. Amaurosis
fugax) verursachen können. Ein Grad der Stenose >70 % kann eine endarterielle Intervention (z. B. Stent) oder
Karotisendarterektomie erfordern.

Frage: Brauchen Sie ein EKG? Warum? Welche EKG-Befunde könnten relevant sein?

Ein EKG ist notwendig, um kardioembolische Ursachen (z. B. Vorho immern) nachzuweisen, die Thrombenbildung fördern.
Relevante Befunde:
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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
• Vorho immern: Unregelmäßiger Rhythmus, fehlende P-Wellen.

• Myokardinfarktzeichen: ST-Hebungen, Q-Zacken.

• AV-Block: Bei kardialen Komorbiditäten.

Frage: Genaueres Erklären des Grundes für jede Laboruntersuchung.

• Blutbild: Anämie, Leukozytose (Infektion), Thrombozyten (Thromboembolierisiko).

• Gerinnung (INR, aPTT): Antikoagulation prüfen, vor interventionellen Maßnahmen.

• Kreatinin, Harnsto : Nierenfunktion für Kontrastmittel.

• Elektrolyte: Kalium, Natrium (Arrhythmien, Medikamenteninteraktionen).

• Blutzucker: Hypoglykämie ausschließen.

• Lipidpro l: Hyperlipidämie als Risikofaktor.

• CRP, BSG: Entzündliche Prozesse (z. B. Vaskulitis).

• Troponin: Myokardinfarkt ausschließen.

Frage: Was ist eine Stroke-Unit? Welche Konsile sind notwendig?

Eine Stroke-Unit ist eine spezialisierte Station für die interdisziplinäre Versorgung von Schlaganfallpatienten, mit Neurologen,
Kardiologen, Physiotherapeuten und Logopäden. Sie bietet Monitoring, akute Therapie (z. B. Lysetherapie) und
Sekundärprävention. Konsile:

• Neurologie: Diagnostik und Therapieplanung.

• Kardiologie: Abklärung kardioembolischer Ursachen (z. B. TEE, Langzeit-EKG).

• Gefäßchirurgie: Bei Karotisstenose.

• Physiotherapie/Logopädie: Bei neurologischen De ziten.

5. Di erentialdiagnosen (DD)

Frage: Was ist der Unterschied zwischen TIA und Migräne mit Aura?

• TIA: Akute, fokale neurologische Symptome (z. B. Hemiparese, Aphasie), Dauer <1 Stunde, Risikofaktoren (aHT,
Rauchen). Bildgebung meist unau ällig.

• Migräne mit Aura: Neurologische Symptome (z. B. Skotome, Parästhesie), langsam progredient (20–60 Minuten),
gefolgt von Kopfschmerzen. Typisch bei jüngeren Patienten, Migräneanamnese.

Frage: DD: TIA, Lyme-Borreliose, Hirnblutung, Hirntumor, Hypoglykämie.

• Lyme-Borreliose: Neurologische Symptome (z. B. Fazialparese) sind progredient, mit Zeckenbiss-Anamnese und
Liquor-Befund (lymphozytäre Pleozytose). TIA-Symptome sind akut und rückläu g.

• Hirnblutung/Hirntumor: Siehe oben.

• Hypoglykämie: Fokus auf BZ-Messung, Begleitsymptome (Schwitzen, Tremor).

6. Therapie und Prävention

Frage: Therapie für TIA und Apoplex? Akute und chronische Maßnahmen.

• TIA:
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◦ Akut: ASS 300 mg initial, Clopidogrel 300 mg bei ASS-Intoleranz. Blutdruckkontrolle, Statin (z. B.
Atorvastatin 40 mg).

◦ Chronisch: ASS 100 mg/Tag oder Clopidogrel 75 mg/Tag, Statin, aHT-Therapie (z. B. Ramipril), Rauchstopp,
Diabeteskontrolle.

• Apoplex:

◦ Akut (ischämisch): Lysetherapie (Alteplase i.v., <4,5 Stunden), mechanische Thrombektomie (<24 Stunden
bei großem Gefäßverschluss). Blutdruckmanagement (Ziel <180/105 mmHg).

◦ Akut (hämorrhagisch): Konservative Therapie, Blutdrucksenkung (Ziel <140 mmHg), Bettruhe, ggf.
neurochirurgische Intervention (z. B. Hämatomevakuierung).

◦ Chronisch: Sekundärprävention wie bei TIA, Rehabilitation.

Frage: Interventionelle Therapie bei Apoplex?

• Lysetherapie: Alteplase i.v. (0,9 mg/kg, max. 90 mg) innerhalb 4,5 Stunden.

• Mechanische Thrombektomie: Kathetergestützte Entfernung von Thromben bei Verschluss großer Gefäße (z. B. A.
cerebri media), bis 24 Stunden nach Symptombeginn.

• Karotisendarterektomie/Stent: Bei symptomatischer Karotisstenose >70 %.

Frage: Wie kann man Medikamente verabreichen?

• Intravenös (i.v.): Schneller Wirkungseintritt (z. B. Alteplase, Antihypertensiva).

• Intramuskulär (i.m.): Langsamere Resorption (z. B. Antikonvulsiva).

• Suppositorium (Supp.): Bei oraler Unverträglichkeit (z. B. Analgetika).

• Oral: Chronische Therapie (z. B. ASS, Statine).

Frage: Welche prophylaktischen Maßnahmen würden Sie empfehlen?

• Medikamentös: ASS 100 mg/Tag, Statin (z. B. Atorvastatin), aHT-Therapie (z. B. Ramipril), ggf. Antikoagulation bei
Vorho immern (z. B. Apixaban).

• Nicht-medikamentös: Rauchstopp, Gewichtsreduktion, mediterrane Diät, regelmäßige Bewegung,


Diabeteskontrolle.

Frage: Was ist Rehabilitation? Was macht man in der Reha?

Die Rehabilitation zielt auf die Wiederherstellung von Funktion und Lebensqualität nach TIA/Apoplex. Maßnahmen:

• Physiotherapie: Kraft- und Koordinationstraining.

• Ergotherapie: Feinmotorik, Alltagsaktivitäten.

• Logopädie: Bei Aphasie, Dysarthrie.

• Psychologie: Bewältigung von Angst, Depression.

• Sozialdienst: Wiedereingliederung in Beruf und Alltag.

7. Sonstige Fragen

Frage: Ist das ein Notfall? Was machen Sie weiter?

Eine TIA ist ein neurologischer Notfall, da sie ein hohes Risiko für einen Apoplex birgt (ca. 10–20 % innerhalb 90 Tage).
Sofortmaßnahmen:
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• Vitalparameter messen (RR, Puls, O₂-Sättigung).

• Neurologische Untersuchung (FAST-Schema, Re exe).

• Blutzucker messen (Hypoglykämie ausschließen).

• EKG (Vorho immern).

• CT nativ (Blutung ausschließen).

• ASS 300 mg initial, Stroke-Unit-Aufnahme.

Frage: Vorbeugung von Darmkrebs in Deutschland.

• Primärprävention: Gesunde Ernährung (ballaststo reich, wenig rotes Fleisch), Bewegung, Rauchstopp,
Alkoholreduktion.

• Sekundärprävention: Früherkennung ab 50 Jahren (Darmspiegelung alle 10 Jahre, Stuhltest auf okkultes Blut
jährlich ab 50).

Frage: Was ist ein anaphylaktischer Schock?

Ein anaphylaktischer Schock ist eine akute, lebensbedrohliche allergische Reaktion mit systemischer Vasodilatation,
Bronchospasmus und Hypotonie. Symptome: Urtikaria, Dyspnoe, Tachykardie, Bewusstseinsverlust. Therapie: Adrenalin i.m.
(0,3–0,5 mg), Antihistaminika, Kortikosteroide, Volumengabe.

Frage: Antikonvulsiva im Kreißsaal vor Entbindung: Was ist wichtig?

• Indikation: Bei präeklamptischer Krampfprophylaxe (z. B. Magnesiumsulfat i.v.) oder bestehender Epilepsie.

• Medikamente: Lamotrigin, Levetiracetam (schwangerschaftssicher), Magnesiumsulfat bei Eklampsie.

• Aufklärung: Wirkung (Krampfprävention), Nebenwirkungen (z. B. Schläfrigkeit), Monitoring von Mutter und Fetus
(CTG).

• Vorsicht: Valproat meiden (teratogen).

Frage: Was ist Gestationsdiabetes Mellitus (GDM)?

GDM ist eine Glukoseintoleranz, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt, meist im 2.–3. Trimester. Diagnose: Oraler
Glukosetoleranztest (oGTT). Therapie: Diät, Bewegung, ggf. Insulin. Risiken: Makrosomie, Präeklampsie.

Frage: Was ist chronische Sinusitis? Was ist ein Polyp?

• Chronische Sinusitis: Entzündung der Nasennebenhöhlen >3 Monate, mit Symptomen wie Nasenverstopfung,
Gesichtsschmerz, Riechstörung. Therapie: Nasale Kortikosteroide, ggf. operative Sanierung.

• Polyp: Gutartige Schleimhautwucherung in der Nase/Nebenhöhlen, oft bei chronischer Sinusitis oder Allergien.
Therapie: Kortikosteroide, ggf. Polypektomie.

Frage: Schweigep icht: Darf ich mit der Frau des Patienten sprechen?

Ohne Einwilligung des Patienten dürfen keine Informationen weitergegeben werden (§203 StGB). Ich würde den Patienten
fragen, ob ich mit seiner Frau sprechen darf, und ein gemeinsames Gespräch anbieten, um die Anamnese (z. B.
Symptombeginn) zu vervollständigen.

Frage: Alkoholkonsum und andere Noxen?

Die Patientin trinkt Rotwein (Menge unklar, bei der KU erfragen). Rauchen (30 Zigaretten/Tag, ex-Raucherin seit 5 Jahren) ist
ein relevanter Risikofaktor. Weitere Noxen (z. B. Drogen, Medikamente) würde ich in der Anamnese abklären.

Frage: Sodbrennen: Was deutet es an?


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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
Sodbrennen deutet auf eine gastroösophageale Re uxkrankheit (GÖRD) hin, verursacht durch Rück uss von Magensäure
in die Speiseröhre. Symptome: Brennen hinter dem Sternum, saures Aufstoßen. Therapie: Protonenpumpenhemmer (z. B.
Omeprazol), Lebensstiländerung.

Frage: CPAP-Gerät: Was bedeutet die Abkürzung?

CPAP steht für Continuous Positive Airway Pressure. Es wird bei obstruktiver Schlafapnoe eingesetzt, um die Atemwege
durch positiven Druck o en zu halten. Die Patientin könnte ein erhöhtes TIA-Risiko durch Schlafapnoe haben, was eine
Abklärung erfordert.
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