Urolithiasis
Urolithiasis
Urolithiasis
Flankenschmerzen 7/7 -> seitlich am Rücken, zwischen den unteren Rippen und dem Becken
Können Sie mir bitte beschreiben, wie sich der Schmerz anfühlt?
(z. B. stechend, dumpf, krampfartig, wellenförmig)
Wann genau haben die Schmerzen begonnen? Ist der Schmerz plötzlich oder allmählich aufgetreten?
Strahlt der Schmerz irgendwohin aus? Zum Beispiel in die Leiste, den Unterbauch oder die Genitalien?
Wie stark sind die Schmerzen auf einer Skala von 0 bis 10?
Gab es bestimmte Auslöser oder Situationen, in denen der Schmerz angefangen hat? (z. B. beim Heben einer Last)
Haben Sie das Gefühl, Ihre Blase nicht vollständig entleeren zu können? (Restharngefühl)
War Ihr Urin verfärbt oder haben Sie Blut im Urin bemerkt? (Makrohämaturie)
Wie viel Urin kommt ungefähr? Haben Sie das Gefühl, dass Sie weniger Wasser lassen als sonst? (Oligurie)
Gab es einen plötzlichen Harndrang, den Sie kaum unterdrücken konnten? (Dranginkontinenz?)
Frau xx ist eine 64-jährige Patientin, die sich wegen seit heute Morgen bestehender plötzlich aufgetretener dumpfer Flankschmerzen
Rechts vorstellte. Die Schmerzintesität wurde von der Patientin bei 9/10 eingeordnet. Der Schmerz hat eine Ausstrahlung in die rechte
Schamlippe . Der Patientin ist schmerzhafte Hämaturie aufgefallen . Zusätzlich gehen die Schmerzen mit Nausea und Krankheitsgefühl
einher.
Abgesehen von Obestipation und Schlafstörung hat die vegetative Anamnese keine Au älligkeiten gezeigt.
Auf die Frage nach Vorerkrankungen leidet die Patientin an aHT seit 13 Jahren, Asthma seit 20Ja sowie Migräne, die durch Medikamente
behandelt werden . Die Patientin musste sich 3 sectio Caesarea auf Grund von Beckenenge unter- ziehen.
Hinsichtlich der Medikamente nimmt sie -Symbicort 1-0-1 und b.B, Diltiazem, Flohsamen gegen Obestipation, Baldrian zum Schlafen,
Sumatriptan b.B
Bei der FA. ergaben sich Depression bei ihrer Mutter. Zudem wurde bei ihrem Bruder eine herzbedingte Erkrankung festgestellt und operiert
Die Patientin besitzt eine "Zuecke " ein kleines Restaurant "Für mich war was neues ", 3 Kinder hat sie
68-Jähriger Patient mit akuten abdominelle SChmerzen. Patient klagt seid heu- te morgen über Schmerzen die im Lendebereich starten
uns sich bis zur rech- ten Leiste strahlen. Dazu erwähnt der Patient Macrohämaturie.
VE: Gicht, Comotio Cerebri vor Jahren, Pyelitis auch vor Jahren, Prostatische Hyperplasie.
ALlergie: KM
Bruder: MI.
Rauchen: sporadisch. Alkohol: -. Wohnt alleine und arbeitet im Gasthaus.
Herr Fuchs, ein 72-jähriger Patient, stellte sich bei uns mit seit 2 Tagen progredienter Dysurie vor. Der Patient gibt an, dass die Schmerzen
beim Wasserlassen brennend-stechend sind. Die Schmerzintensität wird mit 6/10 auf einer Schmerzskala eingeordnet, ohne Ausstrahlung.
Der Patient berichtet über Hämaturie (seit heute Morgen). Des Weiteren klagt er über Pollakisurie. Ähnliche Beschwerden in der
Vergangenheit wurden verneint. Die vegetative Anamnese war unau ällig.
In der Vorgeschichte des Patienten nden sich: Diabetes mellitus Typ II seit 17 Jahren + Hypercholesterinämie seit 4 Jahren (Blutzucker-
und Blutfettwerte sind eingestellt) - letzter Besuch beim Hausarzt vor 4 Monaten
• Zustand nach Hüft-TEP rechts im Jahr 2017 infolge eines Fahrradunfalls, komplikationslos
• Zustand nach Hüft-TEP links im Jahr 2014 infolge einer Coxarthrose, komplikationslos
Der Patient nimmt die folgenden Medikamente ein: Metformin 1000 mg 1-0-1, Simvastatin 40 mg 0-0-1
Der Patient ist gegen COVID-19 und Kinderkrankheiten geimpft. Außerdem erhielt er vor 2 Jahren eine Impfung gegen Herpes Zoster (der
Patient fragte, ob ich mich hätte impfen lassen sollen).Die Reisenanamnese war unau ällig.
Allergie: Nickelallergie (Exanthem) Der Patient berichtete, dass er eine Brille tragen muss, deren Bügel aus Kunststo sind.
Noxen: Nichtraucher seit 9 Jahren (zuvor 52 Packungsjahre) C2: 1 Glas Wein abends Drogenkonsum wurde verneint.
Sozialanamnese Verwitwet (seine Frau verstarb vor 9 Jahren an einem Myokardinfarkt) Drei gesunde Töchter Rentner (ehemaliger
Chemiker)
Vorerkrankungen in der Familie Vater: verstorben an Ileus vor 50 Jahren (Behandlungsmöglichkeiten gab es damals nicht) Mutter:
verstorben an einem Schilddrüsenkarzinom vor 7 Jahren Schwester: Diabetes mellitus Typ II, arterielle Hypertonie
FA: Vater KHK, Stentimplantation, aHT, Mutter pAVK und Depression, Bruder Bypass-OP
SA: Inhaber einer Kneipe, geschieden, 3 große Kinder und mehrere Enkelkinder
Die Patientin stellte sich mit krampfartigen wellenförmigen rechtsseitigen Unterbauch Schmerzen mit Ausstrahlung in Rücken seit 2
Stunden vor. Die Patientin habe eine Tablette Novaminsulfon eingenommen, das hat Linderung mitgebracht. Am Anfang von unsere
Gespräch hatte Sie keine Schmerzen gehabt, am Ende hatte sie noch Mal Schmerzen bemerkt (8 von 10 auf Schmerzskala), deswegen
habe ich Schmerzmittel gegeben. Früher habe sie keine gleiche Beschwerden gehabt. Des Weiteren leide sie an Hämaturie heute Morgen,
seitdem Olygurie, Insomnie wegen Medikamenten Einname, schmerzbedingte Nausea ohne Emesis und Inappetenz. Die Neigung zu
Obstipationen ist seit 10 Jahren bei sie bekannt, mit Movicol b.B. behandelt. Die Fragen über Gewichtsveränderungen, Fieber,
Schuttelfrost, Nachtschweiß wurden verneint.
Als Vorerkrankung ist aHT seit 10 Jahren bei sie bekannt, mit Ramilich 10 mg 1-0-0 behandelt.
Die Patientin leidet an Herpes zoster seit 8 Tagen und nimmt Azyclovir 100 mg 1-1-1-1-1-1. Z.n. Commotio Cerebri vor 1 Jahr (Sie hat
gesagt, dass sie von Gartentreppe runter gefallen hat, wann sie Kirschen sammeln möchte. Sie hat mit Kopf gestürzt und dann hat sie CT
gehabt und hat allergisch gegen Kontrastmittel reagiert. Sie hat nur Paar Tagen in Krankenhaus zu Beobachtung geblieben).
Z.n. Sektio cesarea vor 40, 38 und 36 Jahre, danach Sterilisation-OP (sie erinnert sich nicht genau was für OP hat sie gehabt) mit 30 LJ.
Alle Operationen verliefen ohne Komplikationen.
Nikotin: seit 30 Jahre. Früher 1 Schachtel täglich; Nikotinkarenz während 3 Schwangerschaften; seit 10 Jahre 3-4 Zigaretten täglich.
Alkohol: 3 Flasche Bier 1 Mal pro Monat
Drogen: kein. Die Tochter der Patientin hat Cannabis geraucht.
FA: Mutter: aHT, Demenz, wohnt in P egeheim, Vater: ist verstorben mit 80 LJ, ohne bekannte Ursache, Bruder: Mammakarzinom vor 2
Jahre, mit OP und Chemotherapie behandelt worden
SA: verheiratet, aber wohnt seit 10 Jahre mit Mann nicht mehr; hat 3 gesunde Kinder; arbeitet in Service, in Kneipe.
Herr Töurek ist ein 64-jähriger Pat., der sich heute bei uns wegen seit 2Std. bestehender, plötzlich aufgetretener, starker, stechender,
wellenförmiger Schmerzen in der re. Flanke mit Ausstrahlung in den re. Hoden vorstellte. (Hier habe ich ihm ein Schmerzmittel angeboten,
zuvor fragte ich nach Medikamenteallergien) Die Schmerzen würden 10/10 auf der Schmerzskala betragen (der Pat. sagte 11/10). Herr
Töurek klagte auch über Dysurie, Oligurie und Hämaturie. Die Fragen nach Nausea, Vomitus, Fieber und Febris undularis wurden verneint.
Die VA sei unau ällig bis auf Einschlafenstörungen (wegen seiner Arbeit, deswegen trinke er 1-2 Schnaps vor dem Schlafen).
An VE und VOPs gab der Pat. an:
Migräne seit 25J, aHT seit 30-40J, Asthma bronchiale seit 30-40J, Herpes Zoster seit 2Wo.
Nierenzyste beidseitig, die seit 2J festgestellt worden sind (im Februar habe er seines Urologen besucht)
Z.n. Prostatektomie vor 5J (TUR)
Der Pat. nehme die folgenden Medikamente ein: Diltiazem 90mg (ich habe 19 gehört) 1-0-1, Symbicort 2pu 1-0-1 b.B.
Aciclovir 400mg alle 4Std., Sumatriptan 50mg 1-0-0 b.B.
Flohsamenschale (Anfangs habe ich das nicht verstanden, so ich fragte 2 Mal darauf und ich sagte: aber Sie haben gesagt, dass Sie an
Verstopfung nicht leiden, oder? Und er sagte, ja Herr Dr, es ist nur für eine gute Verdauung zu haben)
Vater: gesund, Mutter: Demenz und habe eine Gefäßekrankheit der Beine (er wisse nicht genau), Bruder: KHK (By-pass OP)
Die vegetative Anamnese ist unau ällig bis auf Obstipation seit 30 Jahren ( die Patientin nehme dagegen Flohsamen), Gewichtsabnahme
von 2 kg innerhalb von 4 Monaten.
Als Vorerkrankungen seien folgende bekannt: arterielle Hypertonie seit 20 Jahren ( Mittel habe ich leider vergessen) ⁃ Asthma bronchiale
seit 7 Jahren + Migräne seit 18. Lj
In Bezug auf die Medikation nehme die Patientin Folgendes ein: ⁃ ... 90 mg 1-0-1, Salbutamol b.B. ( mit 2 Hube), Ibuprofen b.B., Baldrian
b.B. VorOPs: ⁃ 3 Sectio caesarea.
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Verdachtsdiagnose: Anhand der anamnestischen Angaben, der Lokalisation und Qualität der Schmerzen sowie der begleitenden
Mikrohämaturie gehe ich am ehesten von einer Urolithiasis (konkret: Nephrolithiasis) aus.
Di erentialdiagnosen:
Als Di erentialdiagnosen kommen insbesondere infrage:
– Harnwegsinfekt (Zystitis, Pyelonephritis)
– Cholelithiasis mit Gallenkolik
– Akute Pankreatitis
– Appendizitis (bei atypischer Lokalisation)
– Benigne Prostatahyperplasie (bei älteren Männern mit Miktionsbeschwerden)
– Prostatakarzinom (insbesondere bei pathologischer PSA-Erhöhung)
Diagnostische Maßnahmen:
Zur weiteren Abklärung sind folgende diagnostische Schritte indiziert:
• Körperliche Untersuchung mit Fokus auf Flankenschmerz und Abwehrspannung
• Laboruntersuchungen, insbesondere:
– kleines Blutbild
– Entzündungsparameter (BSG, CRP)
– Nierenretentionswerte (Kreatinin, Harnsto )
– ggf. PSA (bei älteren Männern)
• Urinuntersuchung: Urinteststreifen, Mikroskopie, ggf. Urinkultur
• Sonographie der Nieren und ableitenden Harnwege zur Steinsuche und Harnstau
• Nicht-kontrastiertes CT des Abdomens (low-dose-CT) zur Steindiagnostik (Goldstandard bei Kolik)
• Ggf. urographische Darstellung bei V. a. Obstruktion oder unklarer Befundlage
Therapeutische Maßnahmen:
Die Therapie richtet sich nach der Lokalisation, Größe und Zusammensetzung des Steins.
In der akuten Phase:
• Analgetikatherapie, z. B. mit Metamizol oder Diclofenac
• Antiemetika bei Übelkeit
• Flüssigkeitszufuhr, wenn keine Kontraindikationen (z. B. Anurie) bestehen
• Ggf. Alphablocker (z. B. Tamsulosin) zur Unterstützung der Steinpassage
• Stationäre Aufnahme bei starker Symptomatik, Fieber, eingeschränkter Nierenfunktion oder Einseitigem Harnstau
Langfristig:
• Ernährungsumstellung mit Reduktion von tierischem Eiweiß, Kochsalz und oxalatreichen Lebensmitteln
• Gewichtsreduktion, bei Übergewicht
• Ausreichende Trinkmenge (>2,5 L/Tag)
• Vermeidung von urinsäuernden Getränken wie Apfelsaft und Grapefruitsaft
• Sto wechselabklärung bei rezidivierenden Steinen
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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
Was habe ich?
Nach dem, was Sie mir geschildert haben, und basierend auf unseren ersten Untersuchungen gehe ich davon aus, dass Sie
einen Harnstein haben – also einen kleinen Stein, der sich in der Niere oder im Harnleiter gebildet hat. Dieser Stein kann
starke Schmerzen verursachen, vor allem in der Seite oder im Unterbauch.
Nein, zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Hinweis auf Krebs. Die Beschwerden sprechen sehr typisch für einen
Harnstein. Natürlich schauen wir uns alles genau an, aber im Moment gibt es keinen Grund zur Sorge wegen eines
Tumors.
Wir machen zuerst einige Untersuchungen, um genau zu sehen, wo der Stein liegt, wie groß er ist und ob er den
Urinab uss behindert. Dazu gehören eine Ultraschalluntersuchung, eine Urin- und Blutuntersuchung sowie ein
spezielles Röntgenbild oder eine CT-Untersuchung. Danach entscheiden wir gemeinsam, wie es weitergeht.
Das hängt davon ab, wie groß der Stein ist, ob es einen Harnstau gibt oder ob Sie Fieber oder starke Schmerzen haben.
Wenn diese Dinge zutre en, wäre es sicherer, Sie stationär aufzunehmen, um Sie besser überwachen und behandeln zu
können. Wenn es ein kleiner Stein ist und keine Komplikationen vorliegen, kann die Behandlung auch ambulant erfolgen.
Das ist eine Röntgenuntersuchung der Harnwege. Man bekommt ein Kontrastmittel gespritzt, und dann werden Bilder
gemacht, auf denen man sieht, ob irgendwo ein Stein den Urin blockiert oder ob die Nieren normal arbeiten. Es ist eine
hilfreiche Untersuchung, um die Harnleiter sichtbar zu machen.
Zuerst behandeln wir Ihre Schmerzen mit einem starken Schmerzmittel. Oft kann der Körper den Stein von selbst
ausscheiden, besonders wenn er klein ist. Wir unterstützen das durch viel Trinken und eventuell mit Medikamenten, die
helfen, dass sich die Muskulatur der Harnwege entspannt.
Wenn der Stein zu groß ist oder Komplikationen auftreten, gibt es Verfahren, den Stein zu zerkleinern (zum Beispiel mit
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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
Stoßwellen) oder mit einem kleinen Eingri zu entfernen.
Langfristig ist es wichtig, viel zu trinken und bestimmte Ernährungsregeln zu beachten, damit sich keine neuen Steine
bilden.
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1. Verdacht Diagnose? Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der typischen Symptome wie Flankenschmerzen,
Hämaturie, krampfartige Schmerzen mit Ausstrahlung in die Leiste oder Genitalien sowie Übelkeit und Dysurie liegt
der Verdacht auf eine Urolithiasis nahe. Diese Symptome sind charakteristisch für einen Harnleiterstein.
2. Di erentialdiagnosen (DD)? Warum Ja und Nein die DD? Mögliche Di erentialdiagnosen sind:
◦ Akute Pyelonephritis: Ja, weil Fieber, Flankenschmerzen und Dysurie auftreten können. Nein, weil keine
Fieberangabe und Hämaturie weniger typisch ist.
◦ Niereninfarkt: Ja, wegen plötzlicher Flankenschmerzen und Hämaturie. Nein, da keine Risikofaktoren wie
Vorho immern genannt wurden.
◦ Aneurysma der Aorta abdominalis: Ja, bei älteren Patienten mit Flankenschmerzen möglich. Nein, da keine
pulsierende Masse oder Kreislaufsymptome vorliegen.
◦ Appendizitis: Ja, wenn Schmerzen nach unten ausstrahlen. Nein, weil keine Symptome wie Rebound-
Schmerz oder Fieber vorliegen. Die Urolithiasis ist am wahrscheinlichsten, da die Symptome wie
krampfartige Schmerzen und Hämaturie spezi sch sind.
3. Labor? Was im Labor wichtig? Im Labor ist eine Urinanalyse entscheidend, um Hämaturie, Pyurie oder Kristalle (z.
B. E. Calciumoxalat) zu bestätigen. Eine Blutuntersuchung zeigt möglicherweise eine Leukozytose bei Infektion oder
eine erhöhte Kreatinin bei eingeschränkter Nierenfunktion. Der pH-Wert des Urins ist wichtig, um die Steinart zu
bestimmen.
4. Bildgebung? Welche? CT mit KM? Die nichtkontrastverstärkte CT des Abdomens ist die Methode der Wahl, da
sie sensitiv und spezi sch für Nierensteine ist und die Größe sowie die Lage des Steins zeigt. Ein CT mit
Kontrastmittel ist nicht notwendig, da es bei Urolithiasis keine zusätzlichen Informationen liefert und das Risiko von
Kontrastmittelnephropathie birgt. Ein Ultraschall kann als initiale Untersuchung verwendet werden, ist aber weniger
sensitiv.
5. Schmerzmittel? Warum? Für die Schmerztherapie würde ich Metamizol (Novalgin) verabreichen, da es ein starkes
Analgetikum ist und e ektiv bei kolikartigen Schmerzen wirkt. Zusätzlich können NSAR wie Ibuprofen eingesetzt
werden, da sie entzündlich wirken. Opioide wie Pethidin sind bei refraktären Schmerzen eine Option. Buscopan ist
nicht geeignet, da es auf die glatte Muskulatur wirkt, aber die Harnleitermuskulatur eine Ausnahme darstellt.
1. Wie viele Zigarettenschachteln hat der Patient früher konsumiert? Der Patient hat in der Anamnese angegeben,
dass er früher [X Schachteln pro Tag] geraucht hat. Diese Information ist relevant für das Risiko von urologischen
Erkrankungen wie Blasen- oder Prostatakrebs.
2. Ursache für den Tod seiner Frau? Laut Anamnese starb die Ehefrau des Patienten an [Ursache, falls angegeben].
Diese Information könnte psychosoziale Faktoren oder genetische Risiken aufzeigen, ist aber für die aktuelle
Diagnose weniger relevant.
3. Körperliche Untersuchung: Nierenklopfschmerz Bei der körperlichen Untersuchung würde ich den
Nierenklopfschmerz testen, indem ich die Flanken perkutiere. Ein positiver Nierenklopfschmerz würde auf eine
Reizung der Niere, z. B. durch einen Stein oder eine Infektion, hinweisen.
4. DRU: Was erwarten Sie, wenn ein Patient Prostatakrebs hat? Bei der digital-rektalen Untersuchung (DRU)
erwarte ich bei Prostatakrebs eine verhärtete, knotige oder asymmetrische Prostata. Eine glatte, elastische Prostata
spricht gegen eine Malignität, schließt sie aber nicht aus.
5. Was wird bei einer Ultraschalluntersuchung überprüft? Bei einer Ultraschalluntersuchung werden die Nieren,
Harnleiter, Blase und Prostata (bei Männern) beurteilt. Man überprüft die Größe, Struktur und mögliche Obstruktionen
wie Steine oder eine Hydronephrose.
6. Was zeigt der Ultraschall bei Nierensteinen? Der Ultraschall zeigt Nierensteine als hyperechogene Strukturen mit
einem akustischen Schatten. Eine Hydronephrose kann sichtbar sein, wenn der Stein den Harn uss behindert.
7. Sind Röntgenaufnahmen aussagekräftig? Röntgenaufnahmen sind nur bedingt aussagekräftig, da sie vor allem
radiopaque Steine (z. B. Calciumoxalat) zeigen. Harnsäuresteine sind jedoch radiotransparent und nicht sichtbar.
Daher ist die CT überlegen.
8. Warum möchten Sie ein CT veranlassen? Ich möchte ein nichtkontrastverstärktes CT veranlassen, weil es die
präziseste Methode ist, um Nierensteine nachzuweisen. Es zeigt Größe, Lage und Dichte des Steins und hilft,
Komplikationen wie Hydronephrose auszuschließen.
9. Welche Risikofaktoren für Prostatakrebs gibt es bei dem Patienten? Risikofaktoren für Prostatakrebs könnten
sein: höheres Alter, positive Familienanamnese, Rauchen (falls angegeben) und eine afrikanische Herkunft. Ohne
weitere Angaben ist das Alter der wichtigste Faktor.
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Von Nina Zenha zusammengestellt (basierend auf WhatsApp-Gruppen-Erfahrungen und mit ChatGPT-Unterstützung). Fehler möglich – bitte überprüfen.
Sehr geehrte Damen und Herren, die Behandlung der Urolithiasis hängt von der Größe, Lage und Art des Steins sowie von
den Symptomen des Patienten ab. Ich möchte die Therapie in akute und präventive Maßnahmen unterteilen:
1. Akute Behandlung:
◦ Schmerztherapie: Bei starken kolikartigen Schmerzen ist Metamizol (Novalgin) das Mittel der Wahl, da es
e ektiv und in Deutschland weit verbreitet ist. Alternativ können NSAR wie Ibuprofen verwendet werden, die
zusätzlich entzündungshemmend wirken. Bei refraktären Schmerzen sind Opioide wie Pethidin eine Option.
10. Wirkt Buscopan gegen Nierensteine? Buscopan (Butylscopolamin) ist ein Spasmolytikum, wirkt aber nicht bei
Nierenkoliken, da die Harnleitermuskulatur eine Ausnahme ist. Ich habe dies korrigiert.
11. Was gibt es noch? (Ein sehr bekanntes Medikament in Deutschland) Ein sehr bekanntes und e ektives
Schmerzmittel in Deutschland ist Metamizol (Novalgin). Es wird bei starken kolikartigen Schmerzen wie
Nierenkoliken eingesetzt und ist die richtige Wahl.
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◦ Flüssigkeitszufuhr: Eine ausreichende Hydratation, idealerweise intravenös bei Übelkeit, fördert die
Steinpassage und verhindert eine Obstruktion.
◦ Spasmolytika: Medikamente wie Buscopan sind nicht indiziert, da die Harnleitermuskulatur nicht darauf
anspricht. Stattdessen können Alpha-Blocker wie Tamsulosin eingesetzt werden, um die
Harnleitermuskulatur zu entspannen und die spontane Steinabgabe zu erleichtern, insbesondere bei distalen
Steinen.
◦ Beobachtung: Steine kleiner als 5 mm haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, spontan abzugehen. Der Patient
sollte regelmäßig kontrolliert werden, z. B. mittels Ultraschall.
2. Interventionelle Therapie:
◦ Bei Steinen größer als 7 mm, persistierenden Schmerzen oder Komplikationen wie Hydronephrose ist eine
aktive Therapie notwendig:
▪ Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL): Geeignet für Steine bis 2 cm in der Niere oder im
proximalen Harnleiter.
▪ Ureterorenoskopie (URS): Indiziert bei distalen Harnleitersteinen oder nach Versagen der ESWL.
Der Stein wird mit einem Laser zerkleinert.
▪ Perkutane Nephrolithotomie (PCNL): Für große Steine (>2 cm) oder Korallensteine in der Niere.
◦ Bei einer obstruierenden Urolithiasis mit Infektion ist ein Harnleiterstent oder eine Nephrostomie
notwendig, um den Harnab uss zu sichern.
3. Präventive Maßnahmen:
◦ Hydratation: Eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,5–3 Litern, um die Urinkonzentration zu verdünnen.
◦ Ernährung: Anpassung je nach Steinart, z. B. Reduktion von Oxalat (bei Calciumoxalatsteinen) oder Purin
(bei Harnsäuresteinen).
◦ Medikamentöse Prophylaxe: Bei wiederholten Steinen können Thiazid-Diuretika (bei Calciumsteinen) oder
Allopurinol (bei Harnsäuresteinen) eingesetzt werden.
◦ Urin-pH-Kontrolle: Alkalinisierung des Urins mit Kaliumcitrat bei Harnsäuresteinen oder Zystinsteinen.
Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL): Die ESWL ist ein nicht-invasives Verfahren, das für Steine bis zu 2 cm in der Niere oder im
proximalen Harnleiter geeignet ist. Der Patient liegt auf einem speziellen Tisch, und ein Gerät erzeugt Stoßwellen, die von außen durch die
Haut auf den Stein fokussiert werden. Diese Stoßwellen zerkleinern den Stein in kleinere Fragmente, die dann spontan über den Urin
ausgeschieden werden können. Die Lokalisierung des Steins erfolgt mittels Röntgen oder Ultraschall. Das Verfahren wird meist ambulant
unter Sedierung oder leichter Anästhesie durchgeführt. Nach der ESWL wird der Patient überwacht, um sicherzustellen, dass die
Steinfragmente abgehen und keine Komplikationen wie eine Harnleiterobstruktion auftreten.
Ureterorenoskopie (URS): Die URS ist ein endoskopisches Verfahren, das besonders bei distalen Harnleitersteinen oder nach Versagen
der ESWL angewendet wird. Unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie wird ein dünnes, exibles oder starres Ureterorenoskop über die
Harnröhre und Blase in den Harnleiter eingeführt. Der Stein wird direkt visualisiert, und mithilfe eines Lasers (z. B. Holmium-Laser) wird der
Stein in kleine Fragmente zertrümmert, die entweder spontan ausgeschieden werden oder mit einer Zange entfernt werden. Häu g wird ein
Harnleiterstent eingelegt, um den Harnab uss zu sichern und Reizungen zu minimieren. Die URS ist e ektiv, aber invasiver als die ESWL,
und erfordert eine genauere Nachsorge, um Infektionen oder Stentbeschwerden auszuschließen.
Perkutane Nephrolithotomie (PCNL): Die PCNL ist ein invasives Verfahren für große Steine (>2 cm) oder Korallensteine in der Niere. Unter
Vollnarkose wird eine kleine Inzision (ca. 1 cm) in der Flanke gemacht, durch die ein Nephroskop direkt in das Nierenbecken eingeführt
wird. Der Zugang wird unter Röntgen- oder Ultraschallkontrolle erstellt. Der Stein wird mit Ultraschall- oder Laserenergie zerkleinert und die
Fragmente entfernt. Eine Nephrostomie oder ein Harnleiterstent bleibt oft einige Tage bestehen, um den Harnab uss zu gewährleisten. Die
PCNL ist hoch e ektiv für komplexe Steine, hat aber ein höheres Risiko für Komplikationen wie Blutungen oder Infektionen, weshalb eine
stationäre Überwachung notwendig ist.
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