In der Arbeitswelt ist der Kontakt zu zahlreichen Kollegen und
Geschäftspartnern unerlässlich und gerade als Assistenz sind Sie im
Office meist der erste Ansprechpartner. Hier sollten Sie mit
lockerem Small Talk überzeugen können! Wir wissen selbst, dass
dies manchmal aber gar nicht so leicht ist, gerade wenn Sie eine
eher introvertierte Person sind. Deshalb haben wir für Sie sieben
Tipps zusammengefasst, mit denen Sie jede Small-Talk Situation
meistern und keine Angst mehr vor dem gefürchteten ersten
Gespräch haben müssen.
7 Tipps, mit denen Small Talk wie von
selbst funktioniert
Egal ob im Fahrstuhl, in der Kaffeepause oder auf Geschäftsreise:
Wir zeigen Ihnen, wie Sie unverkrampft smalltalken und so einen
bleibenden Eindruck hinterlassen:
Der beste Gesprächspartner
Wenn Sie noch nicht sicher sind, mit wem Sie in einer neuen
Situation ins Gespräch kommen sollen, schauen Sie sich die
Anwesenden genau an: Wer könnte Sie interessieren? Wer steht
vielleicht abseits und scheint selbst nicht recht zu wissen, mit wem
Kontakte geknüpft werden sollen? Wer macht einen sympathischen
Eindruck?
Der erste Schritt
Haben Sie einen Small Talk-Partner ausfindig gemacht, machen Sie
sich keine großen Gedanken um den Gesprächseinstieg! Beginnen
Sie die Konversation einfach mit einem Lächeln. So ist der erste
Schritt getan. Durch diese Geste signalisieren Sie, dass Sie an einer
Unterhaltung interessiert sind und hinterlassen einen positiven
Eindruck.
Bevor Sie nun wirklich mit dem Small Talk beginnen, sollten Sie sich
zunächst vorstellen und (auf Business-Veranstaltungen) etwas zu
Ihrem Job sagen.
Die richtigen Themen
Neben Ihrem Job können Sie auch noch weitere Small Talk-Themen
anschneiden – am besten eignen sich hierbei Themen, die Sie beide
verbinden, wie zum Beispiel:
Die Situation, in der Sie sich gerade befinden,
Den Ort, an dem Sie sich gerade befinden,
Die Personen, die Sie beide kennen.
Die passenden Fragen
Außerdem können Sie auch mit folgenden Floskeln das Eis brechen:
„Wie fanden Sie den Vortrag von Herrn XY?“
„Ich bin das erste Mal hier, kennen Sie sich in Frankfurt
aus?“
„Wie wurden Sie auf die Veranstaltung aufmerksam?“
„Wo haben Sie diesen Kuchen hier? Der sieht ja lecker aus!“
„Übernachten Sie auch in Frankfurt? Hier gibt es tolle
Museen! Waren Sie schon einmal in der Schirn? Sehr
sehenswert!“
Antwortet Ihr Gegenüber mit einem „Nein.“, können Sie auf das
Gesagte eingehen und Ihre Situation beleuchten. Sagen Sie
beispielsweise, dass auch Ihnen die Zeit für Museumsbesuche fehlt
und dass Sie eigentlich lieber ins Kino gehen. Daraus lässt sich
einfach ein neues Thema ableiten:
„Was haben Sie das letzte Mal im Kino gesehen? Können Sie
mir etwas empfehlen?“
Der hilfreiche Anker
Werfen Sie zudem Anker bei Ihrem Gespräch aus. Werden Sie also
gefragt, woher Sie kommen, antworten Sie nicht nur mit einem
langweiligen „Aus Frankfurt.“, sondern seien Sie originell und
spicken Sie Ihre Aussage mit spannenden Infos: „Aus Frankfurt, der
Stadt mit dem höchsten Wohnhochhaus Deutschlands!“
Die absoluten No-Gos
Kritische Themen sollten Sie bei einem Small Talk vermeiden! Reden
Sie immer über Positives und lassen Sie Bereiche wie Politik,
Religion, Geld und Krankheiten außen vor. Diese können zu
unschönen Unstimmigkeiten führen und die Gesprächsatmosphäre
maßgeblich stören. Auch das Nörgeln und Lästern über Essen,
Anfahrt, Kollegen und Co. sollten Sie vermeiden. Dies hinterlässt
keinen positiven Eindruck bei Ihrem Gegenüber.
Das galante Ende
Haben Sie diese Schritte erst einmal hinter sich, steht eine erneute
Herausforderung bevor: Sie müssen den Small Talk beenden.
Versuchen Sie dabei stets einen positiven Gesprächsabschluss zu
finden. Beispielsweise mit einem „Es war interessant, Sie
kennenzulernen!“ oder mit einem in die Zukunft gerichteten „Ich
hoffe, dass wir das Gespräch weiterführen können!“. Dabei sollten
Sie auch nach der Visitenkarte fragen, um in Kontakt bleiben zu
können.
Ist das Gespräch jedoch nicht gut verlaufen und Ihr
Gesprächspartner entpuppt sich als Quasselstrippe oder totaler
Langweiler, haben Sie die Möglichkeit, andere Leute in das
Gespräch miteinzubeziehen, um sich dabei langsam zu entfernen.
Als Vorwand eignet sich dabei auch immer, dass Sie noch weitere
Gäste begrüßen müssen.