0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
40 Ansichten163 Seiten

Nur Mut

Das Dokument ist ein Lehrbuch von Klaus Lodewick zur Vorbereitung auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH). Es enthält verschiedene Texte und Übungen zur Verbesserung der Sprachkenntnisse sowie Materialien für Lehrende. Das Buch ist Teil einer Reihe, die auch ein Kursbuch, ein Übungsbuch und eine Audio-CD umfasst.

Hochgeladen von

moonlitmuse26
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
40 Ansichten163 Seiten

Nur Mut

Das Dokument ist ein Lehrbuch von Klaus Lodewick zur Vorbereitung auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH). Es enthält verschiedene Texte und Übungen zur Verbesserung der Sprachkenntnisse sowie Materialien für Lehrende. Das Buch ist Teil einer Reihe, die auch ein Kursbuch, ein Übungsbuch und eine Audio-CD umfasst.

Hochgeladen von

moonlitmuse26
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Klaus Lodewick

DS H & Stli·di'[Link],g

Nur Mut!
\
Lehrbuch
von Klaus Lodewick

Nur Mut! = Du schaffst das!

DSH = Deutsche Sprachprufung fur den


Hochschulzugang auslandischer Fabouda-Verlag
Studienbewerber
osH & Studienvorbereitung - Nur Muu
von Klaus Lodewick
umschlag: Fatima Abouda

DTP: Klaus Lodewick

zu diesem Lehrwerk gehoren:


ISBN 978-3-930861-40-8
Kursbuch
ISBN 978-3-930861-4l-S
Obungsbuch
ISBN 978-3-930861-42_2
Audio-CD
Handbuch und Folien
E-Book (PDF)
fur Unterrichtende
Bestellungen: kl@[Link]

Online [Link]
Hortexte (Audio, MP3)
Losungen des Kursbuches

e 2019 Fabouda-Verlag Gottingen

Druck 2019

Verlagsanschrift
Fabouda-Verlag
Julius-Leber-Weg 1
D-37085 Gottingen
Tel.: +49 (0) 551 305 63 29
Fax: +49 (0) 551 38 91 91 45
E-Mail: info@[Link]
[Link]
Das
F Werk
allen unddseine
bedarf Teile
h lb d sind [Link]
. geschutzt. Jede Verwertung In anderen als den gesetzlich zugelassenen
es a er vorhengen schrlftlichen Einwilllgung des Verlages.

ISBN 978-3-930861-40-8

2
lnhalt

rn•-.::.. .-.:.,.-•:.c••\•:.
\~rf....'.~,..,j, '
1. Tell: ElnfQhrung ,_

Text 1 Schokolade furs Gehlrn 8 Text 1 Hohenangst 94


Text 2 Desertiflkatlon - die Wuste dehnt slch aus 12 Text 2 Lotto: Hol sle dlr, die Mllllonen 96
Text 3 Hc'ih?I 14 Text 3 Boden 97
Text 4 0berwachung 15 Text 4 Schlafwandeln 98
Text 5 Wenn die Orlentierung versagt 16 Text 5 Arroganz des Relchtums 102

Text 6 Strafe fur Nlchtstun 104


[Link]: 0ben 20
Text 7 Wer kann slch besser orlentleren7 106
Text 6 Der Klang der Sprachen 20
Text 8 Das Ratsel der gefuhlten Zelt 108
Text 7 Klima und Stlmme 23
Text 8 0,5 Promllle fur die Aussprache 24 2. Tell 0ben 109
Text 9 Medlkamentenmissbrauch und Doping 26 Text 9 Der niedere Sinn 110
Text 10 Leistungssport 29 Text 10 Wer reaglert wie im fremden Land? 114
Text 11 Das uberlebende Geschlecht 30 Text 11 Das Internet der Dinge 116
Text 12 Menschen und Mause, Markte und Moral 34 Text 12 Hahnchen fur Ghana 118
Text 13 Die Erde ohne Mond 38 Text 13 Erinnern und vergessen 120
Text 14 Rote Ampel? - Egal! 42 Text 14 Keine Panik 123
Text 15 Der kochende Affe 43 Text 15 Todliche Patente 126
Text 16 Pubertat: Baustelle im Kopf 47 Text 16 Der Demiurg kehrt zuruck 128
Text 17 Alles Plastik! 48 Text 17 Schmerzempflndung 130
Text 18 Kunstliche lntelligenz: Hoffnung oder 52 Text 18 Geo-Engineering: Die Welt retten 133
Horror?
Text 19 Naturliche Gleichheit 56 3. Teil: DSH-Training 136
Text 20 Das vermessene lch 60 Text 19 Warum gahnen wir? 137
Text 21 Die Kraft des Lichts 64

[Link]: DSH-Training: Leseverstehen und


68
Strukturen
Einfuhrung und 0bungen 140
Text 22 Digitales Lesen 68
DSH-Training 154

(\tilt ~I r.;1-. 1d I' '

Basis: Text 5 (Orientierung): Aktiv - Passiv 73


Basis: Text 8 (Doping) : Nominalisierungen 75 Quellen 160
Basis: Text 10 (iiberlebendes Geschlecht): Kausalsatze 76
Basis: Text 11 (Menschen & Mouse): Konditionalsatze 78
Basis: Text 12 (Mond): Konjunktiv II, irrealis 80
-' l Sis: Text 14 (Affe): Passiversatz 82
ilasis: Text 16 (Plastik): Partizip-Attribute 84
5asis: Text 17 (Kiinstliche lntelligenz): Indirekte Rede 86
Basis: Text 18 (Gleichheit): Finalsatze 88
Basis: Text 19 (vermessenes /ch): Alie Aufgaben 90
Basis: Text 20 (Ucht): Alie Aufgaben 92

3
S tu d e n te n ,
nt in ne n, lie be ns ch ft so n.e .
Liebe S tud e n th a /t e in e V ie lz a h l w is se a. . nt ,e rt er L e- lin d ..
r M u t! e . g e u n d m it u n te rs ch ie . es
it u n g - N u . d t· h L. d/ tc he m S chw,erigk Horte
. vo rb e re te rs c
h ,e ,c e r a n . u n kt d g, ad )(te,
DSH & S tu dd,eVnor tr ag st he m en u n d e r
w e rp
D S H e m S ch t Es is t d ehs Buches is t' mac ht e . au
e/ ts
·
. .. fo rd e ru n g e n rt ra u · h nur z s S,e . ch tti ·
Schre1b,- un O be n vo n P ru fu n g sa n h af tl ic h en A rb e it e n s ve . · es a lb. n •c t or b
d u ts ch sp ra ch ,g en H hsch Ur V ere,tun it
is se n sc fd as 5 tud .,u m a n e m e r d e
d n Techniken w . 0c u1
f die
O bw oh l as
e or be re 1t un g a u e 9ee;9net~ au
nd le ge n er e/1 zu r V
g ru gen
DSH, sond ern
r
e n Teiten d e
uches fu n f K a p it e ln , d ie d DSH en tspre ch en-
Aufbau d es B st e h t a~ s xt p ro d u kt · n d .. .. ·
Nur Mu t! b e u re n , T e to n u m un dl ic h e [Link]
vo rb er eitu n g - sp ra ch t, ch e S tr uIktb . u n g e n . S ie ng.
u d ie n ch
ns ··ttaf ts . h
DSH & St
te he n, w is. se th e m a t, sc e ve r m d
I

he n H or ve rs . n c:: ra e n h . d ru fu n g st e ile Te xt o
, ilen g ib t es in e m ,g 5· e .. h n , ve rs e ,e e n• e P Produku n s. 140
Lese verst e m o c kte B ei sp ie l
. h a/ten Te S ie , w e n n ,e b .. IA /
e
.n 5 h n n S te zu m di es e .,.,hemafi.
zw,sc en ch ne t, d a m it ..
u e..n o n n5en d . c re ib a u fg a b e zu m
Zu m
. d gek ennz ei T he m a zu sa m m en
b k ·
,e ,e A ufga be mden .Sie e·lne
zu .,. xtprod u 1
sin . be st im m te n , o n n en r •e
e a rb e ite t ha en kt ona1Jf
zu ei ne m er H or te xt b ..
. n Lese- o d . . s. 14 0
lo se n. . r ei n e
eine di re kt da na ch g ,b t, 1st es fu
ichen Thema gt e, ~ ~ e D S H n . Es is t se h ru n w a h rs ch em · • h da
gle e, fu r al le H oc hs ch ul en
n g e n z u b e ·· a rb e it e
d . .e a u f de hc , ss
nh ei tli ch e rp ru fu e is p ie le s,
Da es keine. ei
ng n ic
u r M u st· d .
h t si nn vo ll, n · h w ,e ,e za
h ire ·,ch e n P ru fu n g sb , te
n Webseiten der
re itu
Prufungsvorbe ·· · so auss,e t,
» P ru fu ng da
nn tatsachltch uf 1 .
« lhre n. se m G ru n d W e rt d a ra eg bt, S, e_an
Hochschulen
fin de a u s d ie tu di egnevo r er e, tu
ng - N u r M u t! w ir d a u ch b e d e u te t in D S H & S n g - N ur M ut !:
S tu di en vo rb er ei tu re n. ((H e ra n fu h re n»
In DSH & he ra nz uf iih
ches A rb ei te n
wissenschaftli
g u n g );
Ihnen werden lm iti er en o d e r al s A n re e lb st e n td e ck
e n );
Beispiele ge ge
be n (zum
A u sp ro b ie re n o d e r S
e vo rg es ch la
ge n (z um rd e n ); b ei m v;er st eh en un d Sehre,"b en).
Losungsweg hr itt w ei se abgebaut we s b u c h fu r d ie R o u ti n e
ten (die sc Obun g
Hi/fen angebo se n ti e rt (i m
eh re nd e O b u n g en p ra a au fg eb au t:
im m er wiede
rk
na ch fo lg e n d e m S ch em
d
S ch re ib en si n
G rammatik u n d g
Hor ve rs te he n, 3. DSH-Trainin
Leseverstehen, it H ilf e n
2. O be n m
sb eisp ie l, Lo sungswege
1. Losung
!fVN

j n, 5. 154
s. 1 16 T ex tp ro du kt io
Le se ve rs te he n,
s. 22 Horverstehen,
rp ru fu n g
n g sw e g e D 5 H -M u st e
A uf ga be n O be n d e r L o su b e n e Z ei t
Erklarung der aben vo rg e sc h ri e
Musterlosung te: DSH-A u fg
S ch w er pu nk

a t M P 3 bzw.
- .. n n . . e ru n te rl a d e n (F o rm
Samtliche Hor texte sowie d s Le hr bu ch es ko rn e t h
le Lo su ng en de e n s,e ,m In te
PD
Daz~ :W w .fabouda ~ 6 . W o rt .
rauchen Sie eln
PassWQ r fin de n S ie i .
a u f S e lt e 6 0 , Z . 6 ,
sw o, u ch
rt. Das P as n d1esem B

-
4
-
Vorwort

[Leseverstehen (LV)
Lesetechnlken vorgestellt
werden in der Einfuhrung grundlegende
zu Beglnn des Kapltels , Leseverstehen« che Strukturen
erdem werden anhand elnes Textes typls
und geObt (»Wie Iese ich den Text?«). AuB n Satz komplexer und relchhaltlger
Hier geht es um Satzstrukturen, die eine
wissenschaftssprachlicherTexte erklart. nlcht nur wlchtlg fur den
tandnls erschweren. Diese Strukturen sind
machen, gleichzeitig aber auch das Vers enen wlssenschaftllchen Texten.
generell fur das Verstehen von geschrieb
p,ofungsteil »Strukturen«, sondern auch en. Obungen Im Obungsbuch
er, lnsbesondere Attribute rlchtig zuzuordn
Denn oft fallt es bei langeren Satzen schw Verstehen zu erlelchtern.
elnem Blick« zu erkennen und damit das
helfen Ihnen dabei, solche Strukturen »auf ter nach und schrelben Ste die
Text im Tell »Leseverstehe n« slnd Fach worter angegeben. Schla gen Ste die Wor
Unter dem
n Ste Obungen zum Erlernen dleser Worter.
Obersetzung daneben. Im Obungsbuch finde
basic material 29 das Polymer
1 der Werkstoff
33 das Ethen
15 die Mlkrotaser
Obersetzung (basic material); S. 48
Beispiel:Worter aus dem Lesetext mit englischer

[wissenschaftssprachllche Strukturen (WS)


n Lucken in Satzen erganzen.
teil »wis sens chaftssp rach liche Stru kturen« sollen Sie in den meisten Falle
Im Prufungs ist dieser Bezug als
stam men aus dem Text, den Sie beim Leseverstehen bearbeitet haben. Im Buch
Dtese Satze
»Basistext: ..., S. x« gekennzeichnet. em Teil in knapper Form
Stru kturen, die imm er wied er in den Prufungen auftauchen, werden in dies
Neun wichtige matik beherrschen.
nur Erin neru ngsh ilfen. Es wird vorausgesetzt, dass Sie die Mittelstufengram
prasentiert. Es sind

[Horverstehen (HV)
zu den DSH-relevanten Aufgaben das
Erkennen von wlchtlgen
Beim Horverstehen konnen Sie zusatzlich
r Vortrage Oben:
Textmerkmalen wissenschaftsorientierte
Erkennen von Schlusselwortern;
Erkennen von Gliederungssignalen;
ierungen und Verneinungen;
Erkennen von Hervorhebungen, Reformul
nicht so wichtigen tnformationen.
Unterscheidung zwischen wichtigen und
deshaib auch schneller
viel kiirzer als die DSH-Texte; sie konnen
Die Tex~e in diesem Te'.I (A Einfiihrung) sind Aufgaben brauchen!
e so oft ab, wie Sie es fur die Losung der
bearbe1tet werden. Sp1elen Sie diese Text
n Sie den Text ganz. Beim
n« horen Sie zweimal. Das erste Mal hore
Die ~ortra~_e im ~-bungst~il »Horverstehe haben fast von Jedem Text zwei
konn en S1e den Text absc hnitt sweise horen, das heiBt, Sie
zwe'.ten Ho_ren chnitten sind die Aufgaben
nen: 1. den ga~zen Vortrag, 2. dens elben Vortrag in Abschnitten. Den Abs
Aud,o-Vers,o chen horen Sie den Text
rd net. ~as Verfahren 1st auf S. 109 genauer erklart. Falls Sie diese Hilfen nicht brau '
zugeo
auch das zwerte Mal ganz.
rsetzung neben die angegebenen Worter.
Worter im Hortext. Schreiben Sie die Obe
die Handelsbilanz trade balance die Massenlierhaltung
der Liherschuss das Geflugel
Obersetzung (trade balance); s. 118
Beispie' Worter aus dem Hortext mit englischer

_
~~ ,~-,~uktlon und miindlidll Prufuog (Tp / MPL
genannte Vorlage z d.
prod uktion« und »mundliche Prufung« erhalten Sie so
In den Prufungst ~ilen »Text dlich P ··r n: u iesen
iftlichen Text verfassen oder - in der mun
V~~lag~n sollen s,e entweder einen schr abenstellun und Vorla en im . en ru u_ng - einen kurzen
mundl rchen Vortrag halten. Zwar sind Aufg Textprodukt1on~ komplexer als
im Kapi tel »mii ndliche Priifung«. Trotz dem konnengsie,je nachgVorlieb:a~;er_»
jene ;e~~:~~i~~~~~na:d~ get~u:cht
Thema »Schulstress« (in: Textproduktio~
w;rden. So konnen Sie_zum Beispiel zum e Priifung) etwas schreiben.
en o rag a ten
a »Me drennutz ung« (in: mun dlich
o er zum Them

5
Vorwort

Aufgabentypen
. h Horverstehen und Leseverstehen finden Sle im Lehrb h .
Im Bererc uc drer versch·
., t,ereitungsaufgaben (A, B, C•••) redene Aui
1. vor II s· ..b I 9abenty
. d Vorbereitungsaufgaben so en re u er egen, was Sie bereits .. b Pen,
Ber en en zum Textlnhalt anste/len, den Wortschatz erarbeiten du er das Therna w·I ·
vermutung h h o er auch (' ssen s·
ma des Textes in Zusammen ang ste en. rrn Kurs) D· k , ie soII
dem Th e is llssi en
3) onen f"
2. Aufgaben (1, 2, . .. U~ren
. A & ben sind zum groBten& Teri prufungsrelevant, .
das heillt, ihre ErarbeItun •die,.
.,,,
Dre u,ga I . d
"fungsordnung der DSH ,estge egt sin . 9 erfordert F .
~ru P ~ .
3. 0bungen (01, 02, 03) rten,Wie 51.
·· t h El t··h . e1~
.. b d
fin den Sie im Teil A Horvers e en: n u rung. Auf Seite 93 '" rese Ub
s" d"
U ungen ungen ge
· d d li t **** nauer erk!"
art.
Schwierigke1tsgra er ex e
. den Lese- und Hortexten ist jeweils der Schwierigkeitsgrad durch Sterne (*)
8ehi ·eriger ist derText. Es handelt sich hierbei um grobe Orientierungen angegeben. Je rnehrs~
KM •
rne, des10
Im Kurs lernen
esten lernen Sie mit OSH & Studienvorbereitung - Nur Mut! in einem K .
Am b h h II fd' p .. ~ urs. D1eser K
Crash-Kurs sein, der Sie moglic st sc ne au re ru, ung vorbereiten soll. Es kann abe urs kann ein so
. r auch ein Kurs . 9enannte
usfuhrlicher der Studienvorbereltung, d. h. dem Erlernen wissenschaftlichen ArbeItens
a . o· " h . w·d sein d
' er sich
. .rn 1· rnet und i11 dles
r
usammenhang auf die OSH vorbereItet. reses vorge en 1st sinnvoll, denn [Link] DSH 1st
Z "&
1
am universitaren Alltag als andere Pru,ungen. vie er Beziehung n~~r

Allein lernen
Sie konnen auch allein oder mit Freunden mit DSH & Studienvorbereitung _ Nur M , .
werden erklart und sind moglichst anschau/ich gestaltet, auf zu viel erklarenden Tex~t. arbeiten. Die Aurgabe
Beispielen und Hilfen verzichtet. l~_re Arbeitsergebnisse konnen Sie mit den Losunge;i~~~ z~_gunst~n von n
[Link] herunterladen konnen. prufen, die Sie von

Mit DSH & Studienvorbereitung - Nur Mut! unterrichten


Fur Unterrichtende ist ein Handbuch mit didaktisch-methodischen Kommentaren und Folien fi"
erhaltlich (E-Book). ur den Unterricht

Wo finden Sie was?

► Schriftlicher und [Link]/icher Tei Ider DSH: Texte, Aufgaben


► Losungswege
Lehrbuch
► losungsbeispiele

► Tipps zu al/en Teilen der DSH


► Obungen zum leseverstehen und zur Grammatik
Obungsbuch ► Musterprufungen
► Hortexte
► Losungen des 0bungsbuches und Musterprufungen

[Link] ► losungen Lehrbuch (Passwort: lehrbuch 5.60, Zeile 6, 6. Wort)


► afle Hortexte (MP3) (Pass wort: Lehrbuch 5.60, Zeile 6, 6. Wort)

► al/e Hortexte (MP3)

6
LV

fJ ' '
In dlesem Tell lernen Sle das leseverstehen der DSH kennen. Die fOnfTexte In dlesem Tell haben elnen gerlngen bis
mlttleren Schwlerlgkeitsgrad. Sle slnd kurzer als die Texte der DSH.
Text
Schwerpunkt s.
Text 1 Schokolade furs Gehlrn Wle Iese lch den Text? 8
,-
Text2 Desertlfikatlon - die WGste dehnt slch aus Oberbllck: Strukturen In wlssenschaftllchen
Texten 12

Text3 Hah7I Strukturen Im Text: Nomlnalgruppen 14

Text4 Oberwachung Strukturen Im Text: Nomlnalstll,


Passlvkonstruktlonen 15

Texts Wenn die Orientlerung versagt Aufgaben der DSH 16

r.l
l:il . ' - ('.
. ..

In diesem Tell finden Sie 15 Texte mlt mittlerem und hohem Schwierigkeitsgrad. In acht Schwerpunkten werden die
OSH-Aufgaben erklart, Losungswege angeboten und mit verschledenen Hllfen und Zwlschenschritten Losungen
erarbeltet.

Text Schwerpunkt s.
Text6 Der Klang der Sprachen 20
1. Wie Iese ich den Text? 2. Fragen zum Text I--
Text7 Klima und Stimme 23
Texts Medikamentenmissbrauch und Doping 24
1. Oberschriften zuordnen, ~

Text9 Leistungssport 2. Satze anders formulieren


27
Text 10 Das Oberlebende Geschlecht 1. Stichwortlisten erstellen. 2. Schema ausfiillen 28
Text 11 Menschen und Mause, Markte und Moral Tabellen ausfOllen oder erganzen 32
Text 12 Die Erde ohne Mond 36
Aussagen nach »richtig« / »falsch11 bewerten -
Text 13 Rote Ampel? - Egal! 40
Text 14 Der kochende Affe 41
1. Oberschriften selber formulieren, I--
Text 15 Pubertat: Baustelle im Kopf 2. Schema erganzen, [Link] erstellen
45

Text 16 Alles Plastlk! 1. Oberschriften formulieren,


2. Satze anders formulleren 46
Text 17 KOnstliche lntelligenz: Hoffnung oder Horror? ohne 50
Text 18 NatOrliche Gleichheit ohne S4
Text 19 Das vermessene lch ohne SB
Text 20 Die Kraft des lichts ohne 62

m . . . ,. - - .- j
\ Text 21 \ Digitales Lesen: Das Textverstandnis leidet Leseverstehen und wissenschaftssprachliche / 66
Strukturen

Ji'
7
~ LV
Wie Iese ich den Text? (I)
~
s·e sollten beim ersten Lesen
Globales Lesen. '
·cht benutzen und unbekannte Worter erraten oder ign
das Worterbuch n1 . or1eren (... A
. "tze konzentrieren (,.. Aufgabe 3), tJfgaben ,
sich auf die Kernsa
< -1- 7J
rken nen (,.. Aufgaben 1+ 6), '
die Teilthemen e
.. I .. rter erkennen (,.. Aufgaben 1 + 6),
die Schlusse wo
"ge achten (,.. Aufgaben 4 + 8),
aufText bezu
·ta achten (,.. Aufgaben 5 + 9).
aufKompos1
.. d Textabschnitt A und losen Sie die Aufgaben 1 _ s.
Sie zunachst nur en
Lesen R t des Textes und losen Sie die Aufgaben 6 - 9.
Lesen Sie danach den es

Schokolade fiirs Gehim


. . rwachsenen Menschen benotigt im Ruhezustand ein Fiinftel der tiiglich d
A Das Geh1rn emes e d .p
.
fgenommenen Energie, obwohl es nur run zwe1 rozent des K"orpergewichts ausmacht urch . KohlehYdrate
au . .h . . l""' .
derlich betrachtet man die Vie 1i1Jtlgen , . • 0 1eser eno
brauch 1st nic t verwun Au1gaben , die unser Gehirn be .. . rme Ver.
' wa1hgt. Wir k··
. fuhl
zugle1ch
h horen sprechen, uns bewegen un d die verse h'1edenen Smnesein
.
driicke . h onnen
en, se en, ' fiih dd b spe1c ern All d
wird von unserem Gehirn koordiniert und ausge rt, un azu ver raucht es stiindig Energie · as
·
B Dabe1. ist
. Gluk der wichtigste Treibstofffur das Gehirn. Glukose ist eine Zuckerart die vorwi
ose . d fii In) . . F .. h .. '
d.
egen mstark
b ·tteln (Brot Reis Te1gwaren un Karto e soWie m rue ten, Saften Honig Ma I d e-
' haltigen Le ensm1 ' '
hal k enthalten ist Der Karper kann d'te Kohlenhydrate m . di '
esen Lebensmitteln in 'Glukrme a en llnd
Haus Etszu~ er Gehirn ~d zu anderen Organen geleitet wird.
die als nerg1e zum ose zerlegen,
. steuert auch die Verteilung der Energie. Da es selbst keinen groBen Speicher fur Energi
0 C Das Geh1rn . . . . . ·e b .
es1tzt,
. d Ko··rper aktiv entziehen. Dies gesch1eht auf ego1stlsche Weise, denn erst deckt das Gehi
11 muss es s1e em ·rn semen
.
,, kompletten eigenen Bedarf, dann bekommen auch die iibrigen Organe etwas zugeteilt.

D Komrnt es in bestirnmten Bereichen des Gehirn~ zu eine~ Ab~_in_ken .des ~lukosespiegels, konnen
geistige
;, Funktionen beeintriichtigt werden. Betroffen davon smd kogrut1ve Fah1gke1te~ w1e Aufmerks
amkeit, Lemen und
" Merkfiihigkeit. Aus diesern Grund greifen viele Menschen zu kohlenhydrathaltlgen Nahrungs
rnitteln, vor allem zu
16
Schokolade, wenn ihre Lem- oder Konzentrationsfahigkeit nachliisst.

, E Doch Glukose wirkt sich nur fiir kurze Zeit positiv auf kognitive Fiihigkeiten aus. Sie liisst niimlich
den Blut-
zuckerspiegel stark ansteigen, was zur Folge hat, dass der Korper Insulin ausschiittet, urn den
Blutzuckerspiegel
,, wieder zu senken. Insulin wirkt sich jedoch negativ auf die Lerneffizienz aus, denn unter
einern schwankenden
Insulinspiegel leidet die Konzentration. Dies kann auch zu Kopfschmerzen, Unruhe, Miidigkei
t, Schwiiche-
' gefuhlen und Hunger fuhren. Wird der Hunger dann wieder mil Srhokolade, Chips und Limonade
gestillt, geht
das Blutzucker-Karussel wieder von vorne Jos.

F Untersuchungen haben gezeigt, dass der Energiebedarf des ~;. i ns vor allem unter Stress stark ansteigt.
:, Versuchspersonen mussten vor einern fremden Publikum eine zL I , :niitige Rede halten,
eine Kontrollgruppe
.. musste es nicht. Wer zuvor eine Rede gehalten hatte, war nicht r 1 , ucutlich gestresster,
sondern alJ auch im
• Schnitt 34 Gramm Kohlenhydrate mehr- <las sind zwei kleine Briitd ,0::1: zusiitzlich, ein Sechstel
des Tagesbedarfs.
G Stress scheint auch eine Ursache fur Obergewicht zu sein. Bei manchen Menschen kann sich das Gehirn
seine
Energie nicht gut aus den Kiirperreserven holen, selbst wenn geniigend Fettpolster vorhanden sind.
Die wichtigste
~rsache dafur ist chronischer Stress. Damit ihr Gehirn trotzdem nicht unterversorgt wird, miissen
diese Personen
' VIel esseo - und dabei in Kauf nehrnen, dick zu werden. Sie essen nicht zu vie) sondern orientiere
1
des Gehims' nicht an dem d n sich am Bedarf
es rest1·IChen K..orpers. 0 ft besteht der einzige Ausweg
' darin, eine stressige Umgebung
zu verlassen. Dann braucht d G h• . d .
as e 1rn w1e er wemger Nahrung, und die Person kann abnehmen.
A

1 Themen erkennen. Flnd•n Sle den wlchtlgsten Satz, die Schl0sselw6rter und das Thema des Abschnltts.
► Unterstrelchen Sle den wlchtlgsten Satz Im Abschnltt.
► Markieren Sle die Schlilsselworter des Abschnltts. Eln SchlGsselwort (elnschlleRllch Pronomen) 1st marklert.
► Formulleren Ste eine Oberschrlft.

A Oas Gehlrn etn,s ,rwachs,n,n M,nsch,n b,ntitlgt Im Ruh,zustand ,tn Oft (nlcht lmmerl) wlrd Im ersten Satz
F0nftel dl!r tligllch durch Kohlehydrate aufg,nommene n Energle, obwohl es nur elnes Abschnltts das Tellthema benannt.
rund zwel Prozent des Ktirperg,wlchts ausmacht. Dt,ser ,norm, Vtrbrauch 1st
co nicht verwunderllch, bl!trachtet man di, vl,lfliltlgen Aufgaben, dll! unser Gehlrn SchlOsselworter kt>nnen Ste daran
(b
;;;· bew3ltlgt. Wlr ktinnen zuglelch !Ohlen, sehen, htiren, sprechen, uns bewegen und erkennen, dass sle wlederholt oder
'C
~ die verschled,nen Slnn,selndr0cke spelchern. All das wlrd von unserem Gehlrn paraphraslert werden oder Bestandtelle
koordlnl,rt und ausgefOhrt, und dazu v,rbraucht es stlindlg Energle. von Nomlnalkomposlta slnd.
Schlusselworter: Gehin,,
Oberschrift:

2 Worter raten und erschlieRen. Raten Sie unbekannte Worter mlt Hllfe des Kontextes / derWortblldung.

unbekanntes Wort Kontext Wortblldung


... benotigt es ein Fiinftel des gesamten Grundwort: derBedarf
Z.
co 2: Energiebedarf Energiebedarfs. Dieser enorme Verbrauch ... (Verb: bedurfen)
lb
ij;' Bestlmmungswort: die Energle
'O
ro· .... Aufgaben, die unser Gehirn bewaltigt:
io
z. 3: bewaltigen fiihlen, sehen etc. ... All das wird von
unserem Gehirn koordiniert und ausgefuhrt.
(- bewiiltigen ~ scl1affe11)

3 Auf Kernsatze konzentrieren. Streichen Sle alle Attribute durch, die fUr das Verstehen des Kemsatzes nlcht
notig sind.

Z. 1: Das Gehirn ~.eP♦1admiReA ~4eA"l::ieA benotigt im Ruhestand ein Funftel der taglich durch Kohlehydrate
aufgenommenen Energie.
Kernsatz:

4 Textbezuge bestimmen. Auf welches Wort/ auf welchen Satzteil bezieht slch ...

co ;, ················................. ··-···-·····;
~- Obwohl das Gehirn eines Erwachsenen nur rund zwei Prozent des Korpergewichts ausmacht, benotigt ~
'O +.............................................................,
~ ein Fiinftel des gesamten Energiebedarfs. Dieser enorme Verbrauch ist nicht verwunderlich ...

a) Z. 1: es d~s Gehirn
b) Z. 2 Dieser enorme VerbraucA

:\ Z.5:dazu

.:- Komposita auflosen. Erganzen Sie die Lucken.

d: Z. 1: das Korpergewicht das Gewicht _d~s__ l(orpers


b) Z. 4: die Sinneseindrucke ,die die - - - __ _ vermitteln

9
LV
6 -:r~
Ob

5
c
chriften formulieren. Lesen Sle dtmRest des Textes, markleren Si
usselw6rter und schrelben Sle elne Oberschrift fiir Jeden
- Abschnle
ttde~
_
(w1eWichtigste
in A
ufgaben Sati
1). Ulld die

B
C
D
E
F
G

Worter raten. Welche (ungefahre) Bedeutung haben folgende Verben im Text?


7 Kontextes oder der Wortbildung. Ra ten Sie mit Hllfe des

Z. 14: beeintrachtigen § b

§
wegnehmen esser werden
z. 11: entziehen
geben schiechter Werden
vermindern kontrollieren

z. 16: nach Iasst


§ weniger werden
mehrwerden
keine Wirkung haben
Z. 19: schwankenden
(schwanken)
§ gleich bleiben
sich standig verand
sin ken ern

Z. 21: stiilen
§ ruhiger werden
ein [Link] befriedigen
gro3er werden
Z. 29: unterversorgt
§ zu viel erhalten
krank werden
zu wenig bekommen

8 Textbezuge bestimmen. Auf welches Wort/ auf welchen Satzteil bezieht sich ...

a) Z. 6: dabel _

b) Z. 11 : sie _ _ _

c) Z. 14: davon

d) Z. 17: Sie

e) Z.25:es

f) Z.31:dem

9 Komposita aufiosen. Erganzen Sie die Lucken.

a) z. 1s Merkfahigkeit die , sich etwas zu

b) z. 16 Lem- und Konzent- die , -


und sich

rationsfahigkeit

CJ z.17 Blutzuckerspiegel der des / soviel

istim _ _ _ enthalten
d) ..
z.21 Ubergewicht zu

10
A

Wie Iese lch den Text? (II)


Selektlves Lesen. Lesen Sle den Text gezlelt, um bestlmmte lnformatlonen zu flnden. Bel PrOfungen bestlmmen
die Aufgaben, um welche lnformatlonen es slch handelt.

Die Relhenfolge der Aufgaben 1 - 5 entsprlcht nlcht dem Textverlauf.

► Markleren Sle die SchlOsselworter der Aufgabe. Das hilft belm Auffinden derTextsteile.
► Suchen Sle zunachst die Textstelle, In der Sie die Antwort finden.
► Schreiben Sie In den roten Kasten Abschnitt und Zeilennummer (Belspiel: Aufgabe 1: Abschnitt B, l,. 7)
► Schrelben Sie die Antwort auf.

[1 Nennen Sle Beispiele fOr Lebensmlttel, aus denen Glukose gewonnen werden kann•
.- --. B, 7 '
.•. .,.
•--------------·
2 Welche Ursache wlrd Im Text [Link] Obergewicht genannt, und was wlrd Menschen empfohlen, die darunter
lelden?

... . .. .......... Ursache: _


' :
:.... . ...... ... : Empfehlung: _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __ _ _ ______

3 W~ F~gen k~ es haben, wenn zu wenlg Glukose im Slut enthalten 1st?


···--·
' -- ---·-···.
~------------- -·:
'

~~ ann braucht das Gehim besonders viel Glukose?


···-----------
'
..'
'
'
------- -- ------· ---
5 Erganzen Sle die Beschrlftungen In_
dem
_Kreis.
__ ___.,..._....:t;_',;..,.__.__,Jlo.l<~......;a;............,.~.......~.:a.....:=.:t::::::::.:.:.......:J

·--------------,
' '
Produktion von Insulin
' ' fehlende Konzentration
·--------------·
schwankender
Blutzuckerspiegel

Blutzuckerspiegel
sinkt

Blutzuckerspiegel
steigt

SuBes essen

11
~
__ __ - - wls sen sch oft llch en Texten
_ 1
- -- . e Strukturen n kturen auf, die sle von anderen Texten deutlich unters chelden
Grammatisch we/sen 5tru en in einem Satz nen nen k" ·
te nge wen det die viele lnformation
'b . 0 nne .
.~ erischaftliche Tex St ukturen a '
t, der
.
v,ele Attr, ute /mks und rechts von, Non, 11 0ai~;
vY,ss r alstll" gee lgne
.. n sten werden der »NomIn ten erkl " en errn 091. st
1 Anl haU 9 11 den typ lsche Stru ktu ren In wissenschaftlichen Tex - art. 'Cht
. n..utschen vor a em tes wer ---
den Tex - ----------- --- --- -- ./
,ni V"
Annand des folg~n - - ~
L- -- -- -- - -

• . d' Wustc dehnt sich aus


Dtscr1ililrnt1on - ,c h C lsche Nutzung der Boden run
d ein Dritlel der Landlliiche so zuschadigen
. '
. 1\1 s ·hhcil isl dnl> ct, durc a
en , d h e d
Vic l h ftl ' utzten Trockengebiet
• Wiisle wrr ·. , d Hektar Jandwirtsc ad ,c E' gen M'U• e Menschen sind d·er Erdc, smd
.
dnS5 sic zur 2 Mtl har .en .
et. me I iard ,l\lo n bet
d '5 l Dcserti fika tion gef ahr . . roffen. r,
\'on den run ·I die . zuriickgch
1 so genann ere Ackerland bis
, .. b zum Jahr 2025 um zwed1 Dnl ttel en. Doc h L
;o Pru zcnt durl das vcnug a · J"
d d'ie M'itteImeer an er eiden unter der V auc,,
r lk soil tralien, China un ersteppung
Aikin In Air a . . USA , Aus
!11d us1r icstaalcn w,e dte
d der Des l'fik .
ch das arid e Klim a bedingt sind, so ist doch der Gra
ihrcr L.1ndsd1aften. b. t dur t drei Ph:r • at1on in
ged ie Ee_ gritfs des Me nsc hen in das jeweiJige Okosystem. Es gib anomene , d'te
Auch ivenn Trockcn e es rn wer
d k..onnen:
en
. . . e Folg . dcr Desertifucation beobachtet t'rb
erstcr Lmie em 'd .
un Zusamm enh ang m1t
ist die so gen ann te v erw e1 ung. Dabe1 werden zu Viel e r 1·ere (z B
. Pha"nomene . k . vollsliindigen Ze rst"orung d· •
h.. fi le der dre1kl . en Weidefliiche gehallen. Dies 'ann. zu em. er er
Das au gs .. des unbedeckten 8odens Und 1
. d ) f eine'hr zu I ernbesondere der Wind verstarkt dann die Eroswn
Rin t'r au ns I]
PO nzendeck. e fii ren. .. 1. he Neuansiedlung von P anz
en.
a rtschaftun kommen
verhindert erne natur ic auch durch fals che Bodenbewi g
' . bei der Oberweidung kann es .h d' I k I .. .
Verhaltnisse angepasst, oder die .·
Zu . iihn lich en Fo 1gen w1e che r Pro duk te me t an 1e o a en
b land wir tsch aftli . .h
Oft 1st dcr Anft .aut ufkurzfristigen Gewmn ausgenc tet.
.rtscha 1s a tion. Wald bzw· e,nz . e ne
Landwi
Wii ldem ziih !I mil zu den Ursachen der Desertifika 1
' Auch 1e
d' Abh O1zu ng von
haft lich nut zba res Lan d, Ho lz fiir den Export ode 8rennholzr
dwirtsc. .
' .. me werden gerodet, 2·B· um Jan . on dadurch erg'1bt sic .h
Bau inde t ein Bau m, entfa..111 auc h seine Schaltenw1rkung, und sch
. Verschw
zu gewinnen. des Bodens.
• A knu ng der niedrigen Pflanzendecke und
eine ustroc tion aber auch auf
n Pro blem e in ~-en En~ ick lungsliindern isl die Des~rtifika
Wie die meisten iikologi sche ltmarklpreise
haft sord nun g ~ur uck zufi ihre n. H_ohe Schulden und niedrige We
die ungerechte Weltwirtsc dukte ~u exportieren . Dazu miis
sen
gen viele Entwic klun gsli inde r dazu, 1mmer t:1ehr a~ransche Pro nsiv iert wer den _ beid es
, zwin muss mte
ehnt oder dte Bew1rtschaftung
entweder die ;\nbaufliichen ausged
begiinstigen.
, MaEnahmen, die die Desertifikation denn diese
gera de auf die Tro cke nzo nen der Erde besonders drastisch aus,
Der KJimawandel wirkt sich Zonen besonders
bars ten Leb ensr iium en der Erd e. Dies liegt daran, dass diese
gehoren zu den verwund er
reagieren, etwa als Folge sinkend
find Jich auf Ver iind erun gen im natiirlichen Wasserhaushalt etat ion kan n voll stiindi
emp oder die Veg
zonen konnen sich verschieben, g
Niederschlagsmengen. Yegetalions ielfa lt (Bio dive rsitiit) in Fauna und Flora ab.
nim mt die Art env
" verschwinden. Parallel dazu

die Desertifikatlon z. 1 J ! , on (erodieren)


Z.6 versteppen Z. fl il' Jlzen
Z. 8 arid Z. 27 d,·r Klimawandel
Z 9 Eingrlff (elngreifen) Z. 30 der Niederschlag
Z 11 Oberwelden Z. 30 die Vegetation

D
12
A

Typlsche Strukturen In wlssenschaftllchen Texten

Von den rund 5,2 Mllllarden Hektar landwlrtschaftllch g•nutzt•n Trockengebleten der Erde
@ Nomlnalgruppe l l l 1
Artlkel Llnksattrlbut mlt PlrtlzlP, I! Nomen Rechtsattrlbut

@ Praposltional- die Im Zusammenhang ml! der Desertifikatlon auftreten


l l
attribut Nomen Pr3posltionalattrlbut
Neuansledlung von Pflanzen
Zerstorung der Pflanzendecke l
@ Genltlvattribut l Nomen von + Oatlv als Genltlversatz
Nomen Genltlvattrlbut (be/ unbestlmmt Plural)

der Anbau landwirtschaftlicher Produkte


@ Nominallslerung l l landwirtschaft11che Produkte werden angebaut
Nomlnalverb Genltlvattribut
-

..,. I
Verschwindet ein Baum, entfallt auch seine Schattenwirkung, und schon ~aaurcB ergibt slch eine
@ Textbezug Austrocknung der nledrigen Pflanzendecke und des Bodens.

(t Komposlta Anbauflachen ._ anbauen - die Flachen ._ Flachen, auf denen etwas angebaut wird

die Bewirtschaftung muss intenslviert werden


® Passiv l l
Modalverb Passly

1 Attribute. Flnden Sle drel Genltivattribute (1., 2. und 3.) und zwei Praposltlonalattribute (a, b) in den Zellen
15 - 21. Schrelben Sie sle~ uf.
,. ___________
2.

3. - - - - - - - - -
a
b

2 Nominalisierungen. Flnden Sie drei Nominalisierungen in den Zeilen 11 - 14. Formen Sle sie in
Verbalphrasen um.

nominal verbal

~ -

3 :,nposita. Erklaren Sie die Komposi!!aus derWortbildung.

a) Trockengebiete,.. _ _ _ _ _ _ _ __
, die besonders _ __ _ _ _ sind
b) Weltwirtschaftsordnung ,.. wie die auf der
_ _ __ _ _ ist
~ Obungen, Obungsbuch S. 12

13
~ ,, ~
. ··h ng· Grammatis-rne ~Lrul\lu,1::11 in w1ssensch ft1 •
;;:;,-
~~ , V E1nfu ru ·
z;:;;r,reJ
a rchen 1i
e>cte I...I

t
I ,m,@@1
r
I ffiih?! . . ft verwendeter sdru 'des Nichtverstehens . Er klin Linksatt .6
iih • ein o h] ' h ri Ute
er Ausruf » I1 7· 151. erzichtbares Werkzeug mensc 1c er Kommunikat· gtd oft
D l !,er ern unv · . . ion ar Bechtsattr- b
unJioflich, srel t 3 . _ he iJnmerwieder sche1tern, weil es Kommunikationsp · I Ute
- den Gesprac annen
Ansonsten wur
. gibt. . Pl ck-Instituts fur Psycholinguistik in Nijmegen, Niederlande h b
for~cher des Max· _an De-nach gibt es in allen untersuchten Sprachen ein m .' a_ en Verschied
, Ir nal"'-Jert. uu•
aus aJlcr \\ e /
. h"L e1st eins"lb·
'~nd Icichartiger Funktion wie » ,m?«. Normaleiweise klin en w·· I l~es Wort ene s
. Ptache,1
idendschern !(Jang en i!terschiedlich. Die Wissenschaftler vermuten, dass
ven"andten Sprach .. .
an! S raorter in nicht rn~•t _nahc1.u
der schnell und einfach zu erzeugen ist. Deshalb kl· p chen einen A te,nande
h s benotigen, . . mgen im D .r\USdr k
Nichtverste en . Mandarinchineslschen »a?«, un Laotischen »a?« oder im N· d .. eutschen »h __uc desr
Englischen »huh.«, un heiden sich die Ausdriicke in verschiedenen Sprachen
7
hie e~landischen , h ah?«, irn
ch Dennoch untersc germ fu•
ah nli · . d en universellen, angeborenen menschli·,hen Lauten zu verauc 1. h
> e?«
g gig. Die A.. · recht
-,st also n,·chi m1t an er vielmehr in jeder Sprache . 1: • g e1e en
m ,em unterscheidbaren Form I • w1e etwa N· u3erung
·
Weinen. Das Vi'ort muss en er ernt Werden. iesen oder

. . im Text alle Nominalgruppen ( = Nomen mit Links-und/oder Rechtsatt "b _


1 Marki_eredn 5Nre minalgruppe die Links- und Rechtsa!tfi~ute mlt unterschiedlichen F rbi uten). Matkiere .
dann ,n er o ar en (sieh B . ll S1e e e1spiel).

Lesen Sie die Satze, in dene_!!_Sie Attribute gefunden haben, ohne die Attrib~e.
2 J
z. 1: Der Ausruf »hah?<C ist ein Ausdruck
Beispiel

3 Welche Attribute sind fur das Verstehen tendenziell wichtiger?

Tendenziellwichtigersinddie D Linksattribute D Rechtsattribute


4 Ersetzen Sie die Links- und Rechts~ttribute des Textes durch die angegebenen.

a) Z. 1: ein nicht gerade _ chtirn1c;i11ter _ _ _ _ Ausdruck - ~e.r_Qbei:~sc;;_h,.o1~


(charmant I die Oberraschung)
bl Z.2:ein __ _ _ _ _ _ Werkzeug _ _ _ _ _ __
(es wird standig benutzt I jede Unterhaltung)

c) Z.5: _ _ __ Sprachen _ _ _ __
(zahlreich / die Welt)
d) Z. 6: ein Wortmit
(Das Wort besteht
nur aus einer Silbe I der Klang ist ahnlich und die Bedeutung ist gleich)

e) Z. 12: mit anderen Lauten


(sie sln..f!.genetisch festgeJegt I die menschliche Sprache)

14
A
Nominalstil und Pa\siv
-,
HimifnaJ)iliN!i
Oberwachung Passlv \
1 Im Jahrc 2013 beganncn die britische Zeitung »The Guardian d d" ·k • h
·• a: tli h . « un IC amen anise c ~Washington Post• gchcimc
Dokurnente zu verouen c en, die sie vom friiheren NSA-M't b ·t Ed d s d '
lb d d . . 1 ar
ci er war now en bckommcn hatten
Snowden se st wur e afiir m den USA der Spionage angeklagt und floh nach Russland ins Exil. ·
, Die von ihrn cntwendeten Dokumente enthiillen ein weltweitcs Netz von Sp'o t das d S
• 1 nagcsys cmcn, von er N A
~ aufgebaut wurde. ~ -It ~eren Hilfe war 8n Z~[Link](m,mdieii"Initttuttonm undl
r, iifiaten..Eirmal moghch. Unter anderem smd dies Oaten, wclche die groBen US-Kommunikationsfirmcn libcr
1 ihre Kunden sammeln und aufbewahren, aber auch die Informationcn, wclchc die Kundcn untcrcinandcr als
s Privatpersonen iibermitteln.
9 Die wichtigsten Spionageprogramme sind:
10 CO-TRAVELER Analytics ist der Name eines Programms der NSA zur Sammlung und Auswertung von

11 Standortinformationen aus dem Mobilfunk. Laut Medienberichten werden im Rahmen dieses Programms
11 taglich mehrere hundert Millionen Mobiltelefonc iiberwacht und somit iibcr funf Milliarden Datensatzc
11 gespeichert und ausgewertet. Ziel des Spionageprogramms ist demnach eine Erstellung umfassender
14 Bewegungs- und Beziehungsprofile.
,s • Das PRISM-Programm ist ein System zur Oberwachung und Auswertung elektronischcr Medien und
16 elektronisch gespeicherter Oaten. Es werden Oaten von den Servem _von neun grofien US-amerikanischen
,, Intemetunternehmen, darunter Apple, Microsoft, Facebook, Google und Skype, abgeschopft. Diesc Oaten
1s ermoglichen eine Echtzeit-Oberwachung der Betroffenen durch Speicherung und Analyse von E-Mails, Fotos
19 Audio-Dateien, Facebook-Eintragen usw.
20 • XKeyscore ist eine Software, die der Oberwachung und der Durchsuchung von Oaten dienl Zurn einen werden
11 die Intemetaktivitaten von Nutzem in Echtzeit iiberwacht - also besuchte Websites, Inhalte von E-Mails und
n Anfragen an Suchmaschinen. Zudem werden die Metadaten erfasst. Die Oaten werden verschlagwortet und
23 konnen spater durchsucht werden - etwa nach E-Mail-Adressen, Telefonnurnmem oder Namen, aber auch
ia nach Schlagworten. Zudem errnoglicht es XKeyscore, die IP-Adressen aller Intemetnutzer, die eine bestimmte
2s Website besucht haben, anzuzeigen.
16 Diese Enthiillungen haben weltweit Entriistung ausgelost iiber das globale Ausmafi der
Oberwachung der
11 Privatsphare.

l Markieren Sle Im Text mit unterschiedlichen Farben alle Nominallsierungen und alle Verbformen im Passiv.

2 - wi heiBen die Subjektgruppen (= alle Worter, die das Subjekt des Satzes bilden) der Satze?

Satz Subjekt(gruppe)
z.4: Die von ihm entwendeten Dokumente enthiillen ein Die V0l1 ihm e11twe11&eu11 Dok1,1me11u
weltweites Netz von Spionagesystemen, das von der NSA
aufgebaut wurde.
z.11: Laut Medienberichtcn werden im Rahmen dieses
Programms taglich mehrere hundert Millionen Mobiltelefone
iiberwacht.
z. 16: Es werden Oaten von den Servern von neun groBen US-
amerikanischen Internetunternehmen, darunter Apple, Microsoft,
Facebook, Google und Skype, abgeschopft.
z.20: Zurn einen werden die Intemetaktivitaten von Nutzern in
Echtzeitiiberwacht

15
Einfuhrung Leseverstehen : Aufgaben der DSH

LV , er

. Orientierung versagt
Wcnn die
, ohnc Orientierungshilfe im Kreis,
auch wenn sie versuchen .
A ' ·Ic:•nsdicn I:imcn I1, wenn . d h d. h
•d gut wie unmoglic 1c ten Nebel lau~en' eine
. Richt ung
1•
s1e urc
. t' rung wir s ·
, eme S d ei nzuJ ,,
O
Oncn ic .. d in Panik geratcn. 1•ute
durchqucren mussen o er . . an - od
. . Pl .. icn werden oft untersch1edhch lange oder kraftige
.. . er Seline 11. Die
Beine und A elviist
B Fiir d1cse~ ianon
. h"lft erantwortl1ch . h
gemac t. Demnach wur .. d .
e Jemand m1t. einem sch rrne od e
cincr Gch1rn ah el_ vks J·emand mil einem schwacheren rechten Bein standig nach whacheren .. er aucfi a·
[Link] nae linken Ille ~ornin
unm_ · nte . ma!Jerdi • .
"ngs• dass d1ese Erkl..arung unzutreu,rend 1st. . rec
In einem Exp . ts abWe1chen . e1n ani
7,e1gen stah.1,
Expenme d Augen cine kurze Strecke geradeaus gehen. Nach kurzer Zeit liefenerune JI nt sollten

di !>
·•u1g
·1
1 verbun enen . E . h d' Th
111
o·e ch 'derlegten in einem zwe1ten xpenment auc 1e eorie, dass anatoa e. TestPersonene rob
Fors er w1 . andeh
1 . . d <lass die meisten Mense hen unbewusst m . .
eme Richtung laufe Sm1sche Asy111111 irn. I<reis..,
ntwortlJC 1i sin '
,·era . I . h liohen Sohlen tragen. Selbst d'ie so mamp . u1·
ierten Laufer verandn. o mu . ssten die etr1
Schuhe n11t ung e1c .d T .e1l dafur
·ch n den Gr0Benuntersch1e aus. erten ihre L e1lneh
und g!I e aufrichtu mer
., GPS-Empfangern verfolgten d'1e Forscher 1m . d .
ntten Experiment di ng nich
C Mil H1he . d von . D hl d D' e Laufw
t
S hara und in einem Wald m eutsc an . 1e Probanden soil ten ver h ege von
' pe_rso_nen mcher a erade vorwarts zu bewegen. Das verbliiffende Ergebnis: Sowohl ins~c V
moghchst s nurg en,_~ich tnehrer esrsuchs.
. di Versuchspersonen nur dann, m . d Bah I . er Wust I e tuna
schaflten es e gera en nen zu aufen, wenn sie d' S ea s auch 1. en
. rwenden h d' • •
konnten. 0 ne 1ese 0 nenlierungs Iifen bewegten s· . h .h' ie onne od rn W J.1
J-:ursbesa mmung ve . . S ie sic in ch . er den M au
.. d tr fen immer wieder auf ihre e1genen puren. ond z
vorwarts un a . h" d Kr . aotischen I< Ur
. h vermuten <lass es fur <las p anomen es Im- e1s-Laufens eine ein' h Utve
Die Forsc er . d h d' s· n
. . ~ ationen' die dem Gelmn 1
urc 1e mnesorgane ge 1efert werden si d· iac e Erk]"
Richtungsm orm ' arung gibt- .
.. _ . tierungshilfen wie be1sp1eIswe1se
. . . . . B G
m1t ergen, eb"auden oder der Sonn ' n ungenau s· . . Die
~• au 6eren 0 nen . . h kl . F hi . .. . .
1 · 1e llltisse .
werden. Geschieht das nicht• summ1eren SIC. eme e er zu emem volhgen Verlust dee verg. ichen und korrinrnu .
. O
. ht r Menschen auch Pferde, Hirsche, Eiche und Viele andere Tiere habe r di nentierun g1ert
D Nic. nu g.
'cht radlinig sondern 'in le1chten . ..
Kurven vorwarts zu bewegen. Und s1e .
bewegen
n e Angewoh h .
sich
Ill ge ' . Kr . n e11, sich
.
ugendemem . Grund die Orientierung verloren haben, oder wenn s1e .
von emem .
Raubtier im , e1s
. . Kr . , • Wenn sie au
.., b veranlasst Menschen und T1ere dazu, 1m e1s zu 1au1en? Der Navigationsforver101gt werd s
., as a er d h en .
. h .1 Jahrzehnten mit der Erforschung es menschlichen O nentieru . . . sc er Erik Jo
ngssmns befasst ist d M . nsson, der
sic se1
. S h tzmechanismus sei,. den die . . h .. •
gewahrleisten das s-- emun
er
em c u Evolut10n
.
gesc atfen habe. Er
.
soil
• s
. g, ddiass dies
augetiere
.
. di hten Nebel vom Weg abgekommen smd oder schnell vor emem Angreife
tm c r fliehen m" . • e etwa
d rthin zuriickkehren, wo sie sich am besten auskennen un d wo s1e . .
s1ch am sichersten fuhlenussen, immer .
o . . k" .. WJeder
ihrem eigenen Temtonum. onnen, namlich .
3
in
E Es gibt Menschen, deren Orienti~~ngss~n so prazise funktioniert, dass sie sich mit groBer Sicherheit
iib
zurechdinden. Dazu gehoren Angehonge des m der Sahara lebenden Nomadenvolks Adari.
Die Norn d eraU
·" Nordrand der W~ste, wo es ~eder FeIsen nocdih D" d a en Iebenam
hubne_n'. sondern ndur ~ndza"hl'ige, vonein~nder kaum untersche
Grashiigel gibt. Diese Grashugel stehen aber c. t e1eman er un sm so hoch, dass s1e idbare
die Sichtweite auf .
.,, als einhundert Meter begrenzen. Die Adari stort das jedoch wenig, sie erreichen
auf dem kiirzesten We .e;:nxger
in der Wiiste den sie erreichen wollen. Jonsson vermutet, dass sie schon in friiher
' • •
Kindheit damit an'ganJ n ?rth
eine minutiose geistige Karte_ihrer u~~tt: lba~~n Umgebun~ a~zuleg~n ~nd s1ch I, gen, SIC
a_uBerdem die Stellung der Sonne
zu jeder Tages- und Jahresze1t sorgfaltig empragen. Indem s1e ihre ge1st1ge Karle 1mmer
wieder aktualisieren und
J am Stand der Sonne ablesen, welche Richtung sie einzuschlagen haben, gelingt es ihnen,
Hunderte von Kilometern
zuriickzulegen, ohne dabei mehr als zwei Grad vom Kurs abzukommen. 1st die Sonne
nicht zu sehen, nutzen sie
den Wind, der bei ihnen fast immer aus derselben Richtung kommt.
F Die Fiihigkeit, sich zu orientieren, kann also erlernt und trainiert werdcn. Vermutlich wird dies durch
technische
Hilfsrnittel wie Navigationsgeriite nicht gefordert. Experimente mil jungen Inuit zeigten,
dass diese sich ohne
• Navigationsgerate im ewigen Eis kaum mehr zurechtfinden - ganz an<. ·r~ als noch
die Generation ihrer Eltern.

slch orientieren z. 24 gradlinig


z. 1die Richtung z. 26die NavigatiM
Z. 6abwelchen
Z. 29 vom Weg abko:;;men
2 1l der [Link]
z. 33 sich zurechtfinden
Z. 17 der Kurs
z. 35 die Sichtweite

16
Aufgab en zum Gesamttext
die zentralen Gedanken des Textes
Sle sollen bel dlesem Aufgabentyp zeigen, dass Sie den Textaufbau und
verstanden haben. Folgende Aufgabe n sind unter anderen mogllch :

Oberschrift des Textes erklaren oder selber elne Oberschrift flnden,


Oberschrlften furTeilthemen Textabschnitten zuordnen (-Aufgabe I),
Elne Gllederung des Textes erstellen oder vervollsta ndigen,
Fur Teilthemen selber Oberschriften formulieren (- Aufgabe 2).

Oberschrlften zuordnen. Welche der 0berschrlften I - V passen zu den


Textabschnltte A - E7
1

I fm-Krels-Laufen ist ein [Link] Schutz

II Experiment wlderlegt Theorien [Link] Ursachen des lm-Kreis-Laufens


extremen Situationen
Ill Orientierung versagt in
ges Laufen erforderlich
IV Orientierungshilfen fur gradlini
ch gutem Orientierungssinn
V Menschen mit aul3ergewohnli

Oberschriften selber formulieren. Schrelben Sle fur den letzten Textabs


chnltt F selber elne 0berschrlft.
Q__

Oberschrift Abschnitt F: - ~ ~ - - - - - - - - - - -

Aufgaben zu Textstellen
Folgende Aufgaben sind unter anderen moglich :
(- Aufgabe 1, 9)
Fragen zum Text mit eigenen Worten oder in Stichworten beantworten
Liste in Stichworten erstellen (- Aufgabe 3 + 4)
Tabellen und Schemata [Link] (- Aufgabe SJ
r-
[Link] vervollstandigen Aufgabe BJ,
Textaussagen nach »richtig « oder »fa Isch« bewerten (-+ Aufgabe 6).

Li e in S ichworten. In welchen Sltuationen 1st elne Orientlerung kaum


5t t noch moglich? (Stichworter)
3

4 ~' "· in Stichworten. Welche Erklarun!J!n fur das Laufen Im Kreis sind falsch? (Stichw6rterJ

- - --

17
~ I, • SJ'. ew;ElnfOhru~
:e:a rt1 er. Ost-,

( illt•n Erginzen Sle die Tabelle zu den Experlmenten die 1 ~


' 5 r.-ibelle JU'
{s;n w(Jrfer)
l ~ • rn Te)(t b
eschrleben w
etden.

Handlungen der Versuchspersonen


experiment

lie~t1 mit vcrb1.mde11e11 A14~e11

Richtig oder falsch? Welche Aussagen stimmen mit dem Text uberein, welche nlcht?
6
a} Die Versuchspersonen konnten slch im Wald besser orientieren als in der [Link].
b} Die Sonne oder der Mond sorgten dafur, dass die Versuchspersonen wieder auf 'h .
, re e1gene
~~m~ n
c) Die Orientierung geht verloren, wenn Fehler der Sinnesorgane nicht vom Gehirn k ..
orng1ert werden.

Frage zum Text. Jonsson bezeichnet das lm-Kreis-Laufen als »Schutzmechanisrn d


7 · naeh d as z·1eI dieses Schutzes? (Satzm ·tus« er
Evolution (Z. 28}. Was 1st seiner Meinung -
.
' etgenen Worten)
-

--- --
8 Luckentext vervollstandigen. Vervollstandigen Sie die Satze mlt den lnformationen des Tiextes.
-

Am Rand der Sahara wird die Orientierung dadurch erschwert, dass es keine
____, sondern nur _ _
gibt. Die
___ begrenzen die Sichtweite auf noch nicht einmal
. Trotzdem sind die Adari in der Lage,

9 Frage zum Text. Was hilft den Adari, slch in derWuste zu orlentleren? (Stlchworte)

a)

b)

c)

18
A

Aufgaben zum Wortschatz und zur Syntax


Folgende Aufgaben slnd unter anderen mogllch:
Worter im Kontext erkennen <- Aufgabe 10, 11)
Textaussagen mlt eigenen Worten erklaren <- Aufgabe 11)
Worter aus der Wortblldung erklaren < - Aufgabe 10)
TextbezOge bestlmmen < - Aufgabe 13)
Manchmal werden elnlge dleser Aufgaben Im Tell »Wlssenschaftssprachllche Strukturen• gestelltl

10 wortbedeutungen erkennen. Welche Bedeutungen haben folgende Worter und Satztelle Im Text7

a) z.6: »unmerkllch«-. so, dass man es -

b) z.22: »volliger Verlust derOrientierung«: Man kann sich uberhaupt


-- - - - mehr orientleren.

c) z. 30: »namllch« 1.
2.
B genauer gesagt (etwas wird konkretlslert)
denn, weil (etwas wlrd begriindet)

d) z.34: »kaum unterscheidbare Grashiigel«. Das sind: 1.


2.
§ GrashUgel, die man gut unterschelden kann
Grashugel, die fast gleich aussehen
3. Grashugel, die sehr unterschledllch sind

e) z. 41: »abkommen«
1.
2.
B von etwas entfernen
etwas nicht mehr weitermachen, aufgeben

11 _ Drucken Sle den Teilsatz (a) und den Ausdruck (b) mit elgenen Worten aus. (Satz, Satze)
a) Z. 7: »••. dass diese Erklarung unzutreffend ist«

b) Z. 17 und 21: »Orientierungshilfen«

- - - - - - - - ~ - - ---- -

12 Wortbedeutungen erkennen. Nennen Sle ein Beispiel fur »anatomische Asymmetrien« (Z. 9), das Im Text-
genannt wlrd. (Stichworter)

------------

13 Textbezuge bestimmen. Auf welches Wort/ auf welchen Satzteil beziehen sich die Worter?

a) Z. 20: »Sie«

b) Z. 27: »dies«

c) Z. 41 : »dabel«

► Obungen, Obungsbuch S. 13

19
LV .. :::rs • :z
Leseverstehen: Oben

:ucc

Schwerpunkte
.. Wie Iese ich den Text? (Aufgabe 1 - 4)
,. Fragen zum Text (Aufgabe S -9)
Grammatik
Ohne 470WOrter,
" 3300 ., . ,
<-e1che ~
~
I)•, ~

Der Klang der Sprachen


~ I
.. r dcutschc Ohren habcn manche Sprachen eindeutige Merkm
i 0 Fu
, zosisch klingt ehcr charmant. Forsc her untersuchen, welche 1. ~
I·ran , Korn a e· Arab·isch ist h
ponenten . art s
A Linguisten machen fur den K] ang der Sprac he unter anderem <las cine Spr h ' Panis L
1 B ac r Pr~ c,, hek .
rantwo rtlich Im Spanischen und Italienischen besteht das Beton 1
4 vc . d h II un etonun gsmus ter u d gen. 1sc~.
was die Sp rachen etwas klangl oser un sc ne er ersche inen Iasst gsmus ter n d
. . . aus Wen· ig le SprA
,, Franzosisch und Enghsch ~ab~n hm~egen eme sehr ausgep ·
L
en lioh ,c,1111
ragte Sprechmelo . en und ;.'0(11,
Tonhohe wechselt. Sie verle1ht 1hnen emen klangvollen und ausdru 1efc~,
ckssta k die, bei der d
B Einen groBen Einfluss auf die Sprechmelodie hat die Verteilung r en Charakt er Spr
ij von K er. echcr oft d·
etwa »t«, »k« oder »p« bei de onson ant

In aUen Sprachen gibt es Konsonanten wie ie
. . di en und Vok
im Mund ganz oder teilwe1se [Link] wir .d . .
, und die som1t eine gering , nen e At I a1en i d
10
. ) b e ak . em uft Wiihrc d n er Sp
ii Anders isl es bei Vokalen (»a«, »1«,
»u« , e1. denen der Luftstrom ungehindust1sche Re1c .h
Weite hnb der Allssprachc.
klarer zu horen und . d V d . ert den M d
12 klangv oller sm . erwen et eme Sprache wie etwa das F a en rach
. I tt·· ... un Verlasst · c
13 groBe Anzah l von Vo kal en, emp find d'
en VIe e orer 1eses Merkrnal als wol lk/" ranzos tsch I ' und d·
1 ingend,
ea so eine 1c desh
Verhaltn· . ab 1
14 C Im Gegensatz dazu wird der vergleichsweise harte Klang der deutschen Spra 15
· · · I W"ortern vork h 1liatlig
15 bewirkt, die m VJe en ommen. W"orter wie · »Strump£«, »ernst«c edurch I(
d onsona nte
.. . J ..
l b vielen anderen Sprachen un den kb
. ar. Fur emen apaner etwa kann die deutsch So er »selbstverstand nanhaufu
.. .h . . (· L
17 sein da im Japani schen VJele Worter me t m1t emem Konsonanten sondeme prache e· lc11• W" ngcn
, . d fu ·t . Ine echte Hera f, aren in
18 Auch am Anfang eines Wortes sm Konsonanten , m1 emem VOkaI us Ord
r Deutschlernende oft nicht . c enden. ''"IUig
19 Grund stellen sie einen Vokal vor den Konsonanten, um die Aussp em,ach zu rtik
rache zu . h a ulieren A
20 wird mithilfe eines Vokals »Astock«, aus Durst wird »Adurst«. er1etc tern A · Us di
· us dern Wort eselll
2 1 D Eine weitere Eigenart der deutsc •Stack-
hen Sprache sind die Knacklaute, die in der Lin . .
21 werden. Sie entstehen bei fast jedem Wort, das im Anlaut einen Vokal 1st
· hat (7Abendgub ~ Glottisschfage gen
Knack h di S · b" d J"tzli
23 laut offn en sic e timm an er po ch, un d d'1e angestaute Luft entw . h ' e7eilen' ver,<1ndern) annt
"I:,
. . B.
24 deutschen Bezeichnung ist das »Knacken« so gut wie mcht e1c
zu horen Trotzdem t dauf einmal· Entgege·n e1m d
25 unangenehm und hart empfunden un d sm
. d fii D hl . wer en Glotr hi
r eutsc ernende oft schwe r nachzuah issc age er
men. oft als
26 E Doch auch fiir die D~utschen gibt es i~ andere
~ S~rache~ ungewohnte Laute, die fremd klin en
27 nachgeahmt werden konnen. Im Arabtschen be1sp1elswe1se
werden viele Laute im Rach g _uo<l nur schwer
2a Deutsche sehr rau klingende Worter entstehen. Das Russis
che kennt weiche und harte K en gebildet, sodass fiir
29 schiedlicher Klang davon abhangt, o
.. b d'
1e Zunge den Gaumen vorne oder hinten her"onsona nten de
h I D ' ren unter-
30 haben Schwierigkeiten_ da~t, ihre. Zunge
so zu. fo~men, dass diese Unterschiede h~ria·r ;:r~:~~pre~he
31 das Tim Deutschen (wie bet »Tag«) m der Regel
nde
· m1t emem Luftausstofi (behaucht) ausgespro h . Wahren d
·
32 Russ1schen eme unbehauchte Vanan ·
te, d'1e der ganzen Sprache emen · ·
we1che ren Charakter verleih c en wird, gibt es 1·
t. m

A !hr Lernpartner spricht ein paar Satze in seiner Muttersprac


he. Kreuzen Sie an, wie die Sprachen kllngen.

Soklingt ... weich hart rau


melodlsch
Deutsch
Sprache Lernpartner

8 der Konsonant 27der Rach~r


SderVokal 29 derGa un,
23 das Stimmband 21/26 der La, ·

20
B

B Karl V., Kaiser des Helllgen Romlschen Relches, soll vor 500 Jahren Folgendes gesagt haben. Setzen Sle
eine Sprache eln, die lhrer Melnung nach passt.

»/ch spreche zuGott, zu den Frauen,


zu den Monnern und zumelnem
Pferd.«

~ 1, Lesen: Textstruktur und SchlOsselworter. Unterstrelchen Sle belm ersten [Link] In Jedem Abschnltt

, den wlchtlgsten Satz und


• ffleSclllOsselworter (siehe Beisplel fiir Abschnitt A).

~ Schrelben Sle fOr jeden Textabschnltt B - Eelne Oberschrlft.

A Beto1114 11_'jSm14sltr 1411& Sprnchmelo&ie best.immt11 Klan~ &er Sprnche

D
E

3 Worter raten. Welche Bedeutung haben folgende Worter? Schrelben Sie elne mogllche Obersetzung hinter
die Worter. Die Worter, die Sle erraten sollen, sind im Text griin und kurs/v gedruckt.

Wort (Zelle) Obersetzung Wort (Zelle) Obersetzung

klangvoll (7) angestaute (23)

ausdrucksstark (7) entweicht (23)


wohlklingend (13) horbar (30)
undenkbar (16) Luftaussto8 (36)

~ Komposita auflosen. Erganzen Sle die Lucken.

a) Z. 3: Betonungsmuster,.. nach diesem _ _ _ ______ wird _ __ __ _ _ __

b) Z. 3: Sprechmelodie ,.. die _ _ _ _ _ __ _ _ (= Bewegung der Tonhohen) einer

c) Z. 7: ausdrucksstark,.. etwas hat einen

d) Z. 13: wohlkllngend ,.. etwas _ _ __ wohl (= hat einen angenehmen _ _ _ _ __ __

e) 2.14: Konsonantenanhaufung ,.. die _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ (= grol3e Mengen kommen


zusammen) von

f) Z. ;~9: Deutschsprechende ,.. Personen, die _ _ _ _ __ __

g) Z :: 1: Luftausstol3 ,.. _ _ _ _ _ _ _ _ wird


verstehen: Oben
LV LL~~2 #2_ ..er ___ .

nkt· fragen zum Text


schwerp U · .
. fi t Aufgabentyp In der DSH. Die Fragen folgen in der Regel d
Fragen zum Text 1st der ~adu gs/geben welche Form die Antwort haben soll.
·sten Fallen w,r ang Folgende Var· ern Textverlallf
' ianten ko .
In den m:Orte n Sie In einem volfstandigen Satz.
nnen allftret'!
► An vollstandigen Satz mlt elgenen Worten.
► Antworten Sle In eInem II.
► Antworten Sle In Stlchpunkten.

.. Isch klangvo ller als Spanisch? Antworten Sie in einem vol/stand/


5 Warum kllngt Franzos - gen Satz.

Text Losungsweg
l· Lin isten machen fur den Klang der Sprac~e 5 ,. Schluss elworte r in der Aufg b
2 ·· ·
gud m das Betonungsmuster und die Textstelle suchen, in der die!e ~'!,'arkieren und
unter an er~
S rechmdod1e verantwor
tlich Im Spanischen und
. t Umschr eibunge n) auftauc h
en.
Orter (oder
p . . ch
Jtahems en
. H''h
besteht das Betonungsmuster aus
- ch L 2. Aufgab ennumm er an den R d
wemgen o en und Tiefen • was
. die ..Spra en etwas an schreibe
klan loser und schndler erschemen !asst. . 3. Textpassage mit der ~ntwor t . n.
g _ . ch und Englisch haben hingegen eine sehr rnark,eren
Franzos1 s 4. Fur den Antwort satz eine and ·
ausgepra··gte Sprachmelodie• bei der der . ~preche
. r Form und / oder andere Worter e~grarn rn
oft die Tonhofie wechsel!. Sie verleiht ihnen emen al . atische
verwen den: s 1rn Text
klangvoUen und ausdrucksstarken Charakter.

Beispielantworten • oft die Tonhoh e gewech selt wird·


man oft die Tonhoh e wechse lt; '
Franzosisch klingt klangvoller, weil
• sich beim Spreche n oft Hohen und Tiefe b
es viele Hohen und Tiefen in der Sprachmn al wd_ech_seln;
e o ,e 91bt.
Warum kann man Vokale besser horen als Konsonanten? Antworten Sie in
6 Worten.
einem vol/standige S . _
n atzm,te, ,
genen1
I

7 Was fallt bei bei Wortern wie »Strump f« und »ernst« auf? Antworten
Sie in Stichworten.

- - - - - - - - - -- - -

8 Warum sagen Deutschlernende »Astock« statt »Stock« oder »Adurst« statt


»Durst«? Antworten 5/e In elnem
vollstiindigen Satz.

9 Was passiert bei folgenden Lau ten physiologisch? Antworten Sie in Stichwo
rten.

Knacklaute im Deutsch en

raue Laute im Arabischen

harte und weiche Konson anten im Russischen

► Obungen , Obungsbuch S. 14
22
B

Klima und Stimme \ Kurztext: Fragen zum Text I


1 Werden die Sprachen der Welt maBgeblich vom Klima beeinflusst? Zumind
est findet man elnen erstaunlichcn
Zusammenhang zwischen Luftfeuchtlgkeit und dem tonalen Reichtum
vicler Sprachcn.
3 Ma ist ein Wort aus der Mandarin-Spr
ache und bedeutet 11Mutter•. Es kann aber auch •Hanf• , ,.pfcrd• oder
4 »schelten« hei8en - je nachdem mit wekher Tonhohe es ausgesprochen
wlrd. Viele Sprachen auf dcr Welt
s funktionieren nach_diesem Prinzlp. Die einfacheren unter diesen
Tonsprachen nutzen nur zwcl, die komplcxen
6 bis zu sechs Tonhohenunterschiede, um Wortbedeutungen auszudriicken
. Haufig tragt nlcht nur die Tonstufe
7 sclbst, sondern auch das Fallen oder Steigen der Stirnme
cine spczielle Bedeutung. Nur wer hler genau den rlchtlgen
8 Ton trifft, kommunlzicrt fehlerfrei. In Sprachcn wie dem Deutsc
hen oder Englischen spielt die Betonung keine 50
9 grundlegende Rolle. Hier bleiben sclbst vollig monoton vorgetragene Sitze
noch verstandllch.
10 Tonsprachen werden vor allem in tropischen und subtrop
ischen Gcbicten gcsprochcn, wahrend sic In andcrcn
11 Weltgcgenden kaurn vorkommen.. Wissenschaftler vom
Max-Planck-Instltut haben nun herausgcfunden, dass
12 diese geografische Verteilung nicht zufallig, sondem durch die natiirliche Umwcl
t bcdingt 1st.
13 Die Wissenschaftler fanden heraus, dass in den Regionen, in dcnen Tonspr
achen beheimatct sind, cine hohe
14 Luftfeuchtigkeit herrscht. Erkenntnisse aus Medizin und
Biologic lieBen die Linguisten vermuten, dass cin
15 Zusammenhang zwischen diesem Klima und der Phonetik besteht: Wenn es
auf eine prazise Tonregulierung
16 ankommt, ist eine feuchte Umgebung sehr hilfreich. Sie wirkt auf die Schleim
haute der Stimmlippen (oft auch
17 ..Stimmbander« genannt) und macht sie dadurch so elastisch, dass
sie ausreichend schwingen und den richtigen
18 Ton treffen konnen. Trockene Luft hingegen erschwert den Stimml
ippen diese Arbeit. Die Forscher vermuteten
19 deshalb, dass sich Tonsprachen seltener in trockenen Regionen entwick
eln, weil trockene Stimmbander die
20 Artikulierung und damit feinere Akzentuierungen der Tonlage
und Lautstarke verhindem.
21 Um ihre Klima-Hypothese zu iiberpriifen, untersuchten die Linguis
ten mit Hilfe von Datenbanken an 3750
22 Sprachen den Zusarnmenhang zwischen der Rolle der Betonung
und der geografischen Verbreitung. Es zeigte
23 sich, dass sich die Tonsprachen in tropischen und
subtropischen Regionen Asiens und Afrikas konzentrieren. Eine
24 kleinere Anzahl gibt es au8erdem im siidlich
en Amerika und in Neuguinea. In Europa, den nordlichen Teilen
25 Afrikas, Amerikas und Asiens und den Wiisten
gebieten Australiens bilden Tonsprachen die Ausnahme.

1 Angenommen, in elner Tonsprache hat das Wort •gom« vier versch


ledene Bedeutungen. Verben: verwenden
Wie werden die Bedeutungsunterschlede deutlich gemacht? (Satz)
oder verdeutllchen

- - ------ -----

2 Wa!_lst charakterlstlsch fur die Reglonen, in denen es vlele Tonspr


achen glbt? (Stlchworte) ~ _.......___,, _ _

3 - -
Welche physlologlschen Auswlrkungen hat eln feuchtes, welche physlo
logischen Vergleichssatz mit
Auswlrkungen hat eln trockenes Klima auf die Stlmmllppen7 (SatzL »wahrend•
__

4 Welche Folgen haben trockene Stlmmllppen? (Stichworte)

5 W~chen emplrlschen Bewels haben die Forscher fur lhre These? (Satz) Verben: auswerten
oder analysleren

23

j
DSH Training

Tmproduktlon
f bedingungen.
SNrbt",ten Sle ~Int der belden Aufgaben unter PnJ ungs . h niger als 250 Worter umfassen.
I lh.r Text sollte nrcTi t weoduktion• mit OPunkten bewertet.
S~ haben fur die Schrelbaufgabe 70 Mlnuten Zet.
Wfflien wenlger als 125 W6rtt'r geschrieben, wird die Teilprufung , e~pr.
. k kt formuhert 1st.
\.Be
~l~de~m
~[Link]
~ w ~rid~~~h~
r s~ta~rk~ bewe~~rt~et,~o
~b~e~r~sp~~~ac~h:hc~h=o~
rre= ~- -- - - - - - - - - - - -..)

Wle sicher slnd melne personlichen Oaten Im Internet?


0
,Idr vertraut darauf.
• • 1,-1, 1mm11c nkhl darauf. [Link]
Von ~ 100 Befragtffl . • D [Link] mrint pmonlichen
mc'"t prrso11/1c/1rn attn 1m
intwoneten Inttmct sichrr sind.• Oaten im lnttmtt sichtr ► Fassen Sle die
sind.• Ergebnlsse der
NidlAi.r
Umfrage kYR!U

C-t . . ~ C. zusammen.

► Welche Grilnde
konnte es filr die

C 46,
14 -17Jahlt'

Nach Rtglon
18 - 34 35 - 5-4 55+ Unterschiede geben7

► Wie hatten Sle


auf die Umfrage

-- · ~ff ;(,
geantwortet?
Begrunden Sie lhre
Meinung.

Ovdlc101sAamrurr •··ien M'""'ererOsten Siidamerika


,ra/ Conwmff Su~ Nordamerika W~europa ru "u

,... rst_a_·d_te_rt_ __ _ _ _ _ _ _ _____l;l


D_ie_w_e_lt_v_e_ -=- -
7
f}

► Beschrelben Sie die Grafik. Vergleichen Sie die Entwicklung 1990- 2014 und die Prognosc ·. r 20S0.
► Erklaren Sle mit eigenen Worten, was »verstadtern« bedeutet.
► Welche Grilnde gibt es fur die »Verstadterung«?
► Trifft die »Verstadterung«auch fur 1hr Heimatland zu?

154
(}berb\ic\<.

ue rt et w a 40 _ so Minuten.
'" ndlichepru'" {\1 09 da
01e mu

Sie erhaIte n eineVor ag e fur ei ne n Vortrag. Die Vorla


.. ge
\\en un d worub ·t · d. · v \ n \e ge n fest, w or ub er S\e sp
' 1 Ih ne n dis\<.ut•,ert w1r
er m
so o ,e or ag e 1....an b re ch en
fi'
► einer Gra '"· 0 de r ei ne m S ch au bild u n n es teh en au s
d / o d er
einem Text ',8 es hr ei bu ng Zeitungsart .
► c • 1\<.el,Thesen, P
ro- u n d l<.ontra .
► Aufgab en Ole Aufgaben [Link] . -L,sten),
. n sich au f d en z. .
[Link] men h an g en d pras .. en . we1ten ie1\. d er .. . .
t1eren so11en. Prufung, m d em s, e da s
Sie na be n 20 M in ut en Zeit sich au
' f d en Vortrag vo
[Link] en .
► Sie ste\\en
sich vor. Ih ne n
w er de n pe rs on
ste\\t. \i ch e Frage z.u
\h re m S tu di en
► Sie ha \t en ei w un sc h usw. g
e-
n [Link] z.u
► Sie dis\<.ut d er Vor\age v o n et
ieren m it d en P w a funf M in ut
ru fe m u b er d en en .
Vortrag, d as he
. .. d\ichen Prufu iBt, Ih ne n wer
oa Sie in der mun ng ei n G es pr ac de n F ra ge n gest
h m it d en Prufe e\\t.
rn fu hr en , is t d
as O be n nu r ei
wenn Sie in ei n ng es ch ra nk t m
og\ich.
em Kur s ar b ei te n :
. fl de n auf de
n na ch st en S ei te n fu
!: n ~ en Sie die r d ie O b u n g en
O bu ng en m it \h ieweils zw ei \J or
re m L em pa rt ne \a ge n u n d A uf
andere. r du rc hf uh re n. ga be ns te \l un ge
Sie u b er n eh m n. Auf di es e Wei
en ei ne \Jorlage se
Gehen Sie so vo u n d \hr P ar tn er
r. di e
1. Partner Abe re it et sich au
f d en \J or tr ag vo
will. r. P ar tn er B sc hr
ei bt F ra ge n auf,
2. Nach de r \Jor di e er P ar tn er A
[Link] na ch d em Vortr
h al t P ar tn er A ag ste\\en
Partner B. se in en V or tr ag
u n d an tw or te t
3. Oanach w er de auf die F ra ge n
n di e Rolle n g et vo n
au sc h t. P ar tn er
B h al t d en V or tr
ag u n d P ar tn er
A st e\ \t F ra ge n.
Wenn Sie a\\ein
a rb e ite n :
1. Bereiten Sie
sich a.,· ,1en Vo
rt ra g vor.
2. Ha\ten Sie d en
\: r ·•. rtg . N eh m
en S ie ih n auf,
z.. B. m it lh re m
Mobi\te\efon.
l
Thema
I \~
'l
l eb en serw ar tu
W ov on h an g t
n g M an ne r: Soi
.ia\e Faktoren
ie x t u n d Oiagr
Vorlage
\ Seite
d \e le b en sd au amm
\ 3 \ \s t es ei nf ac he
er ab ?
1 ext
\ 156

\ 4 \ S o ko m m un
r, In ei ne r F re m
ds pr ac he 1.u \u
ge n? 1e xt
I 157
\z ie rt m an in O
eu ts ch \a nd
\s \ V id eo m an ip Diagramm 158
u\ at io n
Fotos undText
I I
\ 6 \ A us zu g au s I
d em E \t em ha us 15 9
Olagramm
7

155
l ~J~------.t!\. . ~ LA
MundliLh <' rrufung
- ~ __... . ...... --.. ._,,..

Part nN/i n A
...j
l t-l>~n~Nwartung Mlinner -
Rainer H. I~t 59 Jahre~ 11·.
Er ,st zur see gefahren, war lange Zeit Mobelp
•n J,,111,• n

llOll
I 1n Ham b Doch seIt eIn paar
Jahren spielt sein Korper nlcht meh _acker
urg. . d k tt Riicken kaputt, Knie kaputt, a/Jes ge/itte
»Die Knochen s,n apu ·
r n-111
n. Zu fro· h.
~o 1 angefongen mit dem schweren Schleppen.«
. R ·ner H wegen seiner Krankheiten in den Vorru
Vor vier Jahren ging a, ·
. sgesamt 830 [Link] 'h bl •b . h
,
Seine Renie betrag1 in I m e1 t, 1st wenig Geldestand.
. f" lh z
t Das Leben hne Arbeit ist schwer ur n. umaI er nach Zahl .Und
°
.
vrel Ze1
·
Ruckenopera . .
tIonen nur mit schweren Schmerzm1tteln leben kann
teIche
n
RJiner H. sch:itzt seine Lebenserwartung auf 70 J_ ·
ahre. Das konnte tichtlg
. d
seIn, enn 1au1 einer Studie des Robert Koch .
-lnst1tuts (RKI) sterb en Ma"
S h
. d r unter der Armu tsgrenze leben, ,m c nitt . nner
d,e an o e 10,8 Jahre fruher I ,
wohlhabende Manner. Bei Frauen betra.. gt d'1e D'ff .
I erenz circa acht Jahre.
as

► Fassen Sie die wichtigsten lnformationen


von Text und Diagramm
zusammen.
Was glauben Sie:
Verd1enst: ► Warum spielt der Verdienst eines Mensch
Verdlenst en eine Rolle bei der
hochs tens Lebenserwartung?
m1ndestens
942,- €
2355,- € ► was konnten Sie selbst tun, um lhre Lebe
nsda uer zu verlangern?

Part ner/ in B

Wovon han gt die Lebensdauer ab?

Warum werden manche Menschen 120 Jahre


alt und andere nicht mal 70?Schon lange suche
nach der biologischen Basis fur unsere Lebensdaue n Wissenschaftl
r. Klar ist, dass die Lebensweise und Umwelt dabe
Roll~ s_pielen. Desha lb leben wir deutlich lange i eine gr;~
r als noch unse~e Grol3~1ter~ ~nd UrgroB~ltern,
~ed1zmische Versorgung und andere Faktoren weil Ernah rung, e
heute besser sind. Gle1chze1t19 aber sche,_ nt auch die Vererbung
fur unser Lebensalter wichtig zu sein: Wurden
die Gro8eltem und Eltern sehr alt, weckt dies dahe
Menschen die Hoffnung, auch selbst zu den Lang r in vielen
lebigen zu gehi:iren.
Doch wie viel unserer Lebensdauer ist tatsachlich
genetisch bedingt?Neueste Untersuchungen habe
Ergebnis, dass genetische Faktoren eine sehr n zum
geringe Rolle spielen.
Forscher haben Daten von rund 400 Millionen
Menschen ausgewertet, die im 19. und 20. Jahrh
Die Wissenschaftler kamen fur den Einfluss der undert lebten.
Gene auf einen Wert von maximal sieben Proze
Das bedeutet Selbst wer aus einer Familie von nt.
eher Langlebigen kommt, kann sich nicht auf die
Lebensve rlangerer verlassen. Das Positive jedoc Vererbung als
h: Unsere Lebensdauer ist weit weniger vorherbe
dachte. stimmt, als man

► Fasse n Sie die wichtigsten lnformationen des


Textes zusammen
Was glauben Sie:

► Wie konnte in lhrem Land die Lebensdauer


der Menschen verlangert werden?
► Was konnten Sie selbst tun, um lhre
Lebe nsdauer zu verlangern?

156
Mundliche Prufung

bereitungszeit nutzen
Sle die vor
l(ol'l"e"
so rtra9 strU
ktur\eren · · d s· lh
1·11° h fur Sie selbst, ist es w1cht19, ass 1e ren Vortrag strukturieren. Wie
zuhorer, aber auc _ auch hier die Aufgaben im Prufu .
c·r die . 1<.onnen 5,e stellung als Gliederung lhres Vortrags
r\l dukt1on .
verwende ngste, 1
je)(tpro .. den Vortrag aufschre1ben n.
2· StlchWO fur
rte
.h · ren s·,e zu lh GI'
11en, not,e
Sie einen undhc enVortrag halten so bl rer 1ederung Stichworter Schreib .
rn .
oa_ Tel<t, den SJ1,e:_w "hrend der Priifung a esen .1 • en 5,e
~ a _ __ _ __ _ _ _ __ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __
1<e1nen - __ _J

~ . d n Stichwor
1 Erganzen s,e e tzettel zu den Gliederungspunkten 2, 3. und
4.
--
.._ ____ _
L,\,e.11se.r w~rt 1.r n8 cJ
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - ,:...
-;:-Rainer H: 59 J.

L - -h-lns-titut:- -- -- - - - - - - - - - - - - -
~3_ Robert Koc
- 1 -.
L -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -
-- -- -- -_ J :..
:\4. Oiagramm:

\'L -- -- - - - - - - - _ J f
2 Oben Sie den Vortrag. Halten S\e den Vortrag.
Partner 8 stellt Ihnen Fragen.

Partner/in 8

1 Erganzen Sie den Stichwortzettel zu den Gl\ederu


ngsp unkten 3. und 4.

...
Le.b ens ~~l.4t r: Umw tll "n~ Gene
W ie hoch Anle.i\ ~enelisch e hk.t or,11'?

- - -- -- - - -- - - - - - - - - - -
- ----, '
.
-
4. a) Mein Land:
- - - - - - -- - - - -- - - -
- 7=

b) \ch se\bst:
\
. . den Vortrag. H lten Sle den Vortrag. Partner Astellt Ihne
2 Oben s,e a n Fragen.

\ 157

j
Mundl,chc Prufung

1st
•s •lnf1ch@r, In •Iner Fr@mdsprache zu IOgen1
O.n, glbt e s In der Psychologle zwelTheorlen die slch widersprechen
. Die elne Theorie geht davon aus d
I L09t'n In elner FtM1dsprache schwerer als In der Muttersprache 1st. Uigen
Wahrttelt eine lcognltlv anspruchsvolle Aufgabe. Wenn man dann noch in
sel Im Vergleich zum Sagen cie ass
elner fremden Sprache IOgen ;
¾
/
~ ~ l -• S,:, es noch anstrengender.
prache lelchter. Denn, so wlrd
D~ ~te Theorie behauptet das Gegentell: Lugen '31ft In elner Fremds
nen verbun den 1st als die Wahrheit sage
•rgu~ ntier t LOgen In der Muttersprache sel mil mehr Emotlo
I : r IOgt stehe unter Stress und sel angespannt. In elner Fremdsprache
aber spreche man generell mit ~ehr
otfonaler Dlstanz. Hier sel der Stress belm Wgen nlcht so groB.
Elne Umfrage hatte nun folgendes Ergebnls:
er als in lhrer Muttersprache W
I In elner Fremdsprache zu lugen fallt den melsten Menschen nlchtIschwer
' h h
uc-r d're Wahrhelt sagt 1st das in elner fremden Sprache deut le sc werer
man ai.-
· der Muttersprach· enn
aIs m e.

► Fissffl Sle den Text zusammen.


► Welche Grilnde konnte es fur die Unterschlede geben7
► Wle hitten Sle auf die Umfrage geantwortet7 Begrilnden Sle lhre Meinung.

Partner/in B

So kommuniziert man in Oeutschland


Durchschnittliche tagliche Nutzungsdauer von Kommunikationsmitteln ► Stellen Sie die
in Minuten ■ ■ C ■ wlchtigsten
72
E-Mail MtsSenger SMS Ergebnisse der
Telefonie
Umfrage dar.

► Welche Grunde
54 konnte es fur die
Unterschiede
45 zwlschen den
42 Altersgruppen
39
geben?
30 ► Worln sehen Sie die
Nachteile / Vorteile
der verschledenen
Kommunlkations-
12 mittel?

► Wle lange nutzen


3 3

lnsgesamt 14 - 29 Jahre 30-49Jahre 50-64Jahre 65 Jahre+••


Quelle: Umfrage Seven-One Media
Siewelche
Kommunlkations-
mittel?

158
Mundliche Prufung

► Beschreiben Sie die Fotos.


► Im Text heiBt es,
die Erfindung sei
»beeindruckend
und erschreckend
zugle\ch«. Was ist daran
beeindruckend, was
erschreckend1
► Kritiker fordern, dass eine
solche Software nicht
entwickelt werden durfe?
Was meinen Sie?

G pe von Wissenschaftlem aus den USA und Deut


schland gelungen ist, klingt beeindruckend und
Was e\nekr r~~ugleich: Die Forscher schafften es, Mimi
erschrec en·,gnal k und Lipp enbewegungen einer Person in Echtzeit auf
dasVideo-S
einer anderen Person zu u·· bertragen. D',e Gest,"
•,, und Kopfb eweg
.. ungen der Ursprungsperson
bleiben dabei unverandert. .. . _ .
. ogliche Anwendung fur 1hre Software konnen s,ch die . . . . .
Eme m Sprachen synch · · Forscher zum Be1sp1el m F1lmen vorstellen, die in
ndere d 11
roms,ert wer en so en. Dann wur .. den d",e Mundb
ewegungen des Sprechers [Link]
:nd mit der Sprache [Link].

Partner/in 8
Solange bleiben junge Manner durchschnitt\ich zu Haus
wohnen

Der Auszug aus dem Elternhaus


und die [Link] eines eigenen
Haushalts sind entscheidende Schritte
im Prozess des Erwachsenwerdens
und damit wichtige Wendepunkte im
Leben eines Menschen.

► Fassen Sie die wichtigsten


lnformationen der Grafik
zusammen: Vergleichen Sie
das Auszugsalter in Sud- und
Osteuropa einerselts und Zentral-
und Nordeuropa andererseits.

► Welche Grunde konnte es


fur die Unterschiede geben?

► In dem Schaubild geht es


nur um Manner: Glauben Sie,
dass Frauen fruher oder spater als
Manner ihr Elternhaus verlassen?

159
uu1::111;.11• - ·

.
h11n \nfo/handeln/ernaehrung/zucker-fett
s. 8 nilch: Ole~bt doof furs Hirn, httpsJ/www·dasge • •
uebergewicht (28.04.201 Sl . de/daten-fakten/fakten-degradation/, (
S 12 lnformatlonen aus: [Link] 12
/article 12320214l /Hae h•0·ie- kuerzeste-F.07,201
S. 14 b
nach: [Link] a ommentarette/k 8)
orrn f- .
[Link],(10.06-20l B). d ·•1Je r.
uwe\t/netzpolitik/xkeyscore-wie-die-nsa.
S. 1S lnformatlonen nach: http:/ /WWW·sp1egel. eIne
html (03.l 2.2017)
ueberwachung -funktlonlert-a· 9141 87
· A gangspunkt, Frankfur
ter Rundschau
s.16 lnformatlonen nach: Auf dire . kt Weg zum "us
e~ '
/ST-J onss on (21.1 2. 20'7)
lo. 09. 2009 und [Link] 0041 14
Arabisch forsch, [Link]
S. 20 nach:Warum Deutsch hart khngt - uocl kl' t-und aft!
-[Link] (12.06.2018)
articlel 19098264/Warum-De~tsch-hart· :gs://w
S. 23 [Link]/aktuell/wissen/klima-und-s .
nach: GroBe Sprachen liegen in der Luft, h Ph
. (l 018) tirnrne.
grosse-sprache-lie .
gen-m·der-u \ ft-'3419285. tm1 306 · ·2
S.24 he https ://w ww welt detw ·
lnformatlonen nach:Alkohol [Link] Aussprac ,
hehtm\(03.10.201·8) ·
15senschai.,
article169834328/Alkohol-verbe~sert-d1e-Au ss~~a •v
S. 26 nach: Oas Oopingproblem und die Verantwort cde~ Wissenschaften, »O\ympisches
.. 9 . . Feuer«,
S.31 nach:Warum Man ner fru"her ster ben, [Link] 61
warum-maenner-frueher-sterben/ (11 .01.201 e-1220 2007
8) . 071
S. 34 nach : Mause und Moral, httpJ/[Link]-anz
[Link]/newS/wissen-und-bildung/
wlssenschaft/M%C3%A4use-und-Moral-article 1403912
S. 38 -html (04. 08· 2018)
Was ware•· d',e Erd h M d7 https·'/www n-tv de/w
\ e o ne on .
den-Mond-article6627551 .html (21.05.2018) •
J •
issen/frageantwort/Was-waere ct· E
• 1e- rde-o

S.42 nach: Leitkultur: FuBganger vor der roten Amp hne.


el, [Link]
[Link] tur
l (Telepolis, 28.03.2018)
S.44 nach: SZ Wissen, 1O/ 2006 ·
S.47 Pubertat Wenn teenager ausrasten [Link]
[Link]/tv/applications/fernsehen/wissen/
pdf/(LPu·[Link] (04.07.2018) ' quarks/
S.48 nach: Fluch der Bestandigkeit, [Link]
S.52 [Link]/l 1251440/fluch-der-bestaendigkeit ( 1.,
lnformationen nach: [Link]
ch/technik/ki/ki-nullsummenspiel-l 5 2 0 201 8
(11.08.2018) und »Diese Systeme verstehen gar
nichts«, [Link] 70250 h l
kuenstliche-intelligenz ent-ist~n,\
S.57 nach: Geo Kompakt, Nr.4 (Die Evolutiondes Men
S.60 schen)
lnformationen nach: [Link]
[Link]/xmlui/bitstream/hand le/109
Staiger%20et.%20al.2015 Das-vermessene-Selb 001597761
S.64 [Link]?sequence=1"
Die Kraft des Lichts, [Link]
11. 2018) [Link]/artikel/1 l [Link]-kraft-des-lichts
ht (
S.68 nach: Ferris Jahr, Die Vorzuge des Slatterns. In: · m1 12.
Gehirn und Geist 7 / 2014

Wir ha~en uns bemiiht, alle lnhaber von Text-


Rechtemhaber hier nicht aufgegiihrt sind. und Bildrechten zu ermittel. Der Verlag bittet um Mitteilung fall
' s

160
--
Riickenwind [Link] nwind

l k t1ht h Olr 1 url1.:n1 h r ltt tnf'

(1

TestDaF -Trainin g
osH & Studienvorbereitung
Nur Mut!
Vorberc1tun1 auf don
Trst Dwtsch als Fromdsprache

Anle1l u ng

Tra1n1n1
M odolllcst

C1

Ft boud11 vo,1.:1y

Ruckenwind, Band 1 ROckenwlnd, Band 2


TestDaF-Training
osH & Studievortereitung Kursbuch Kursbuch
• Nur Mut! Text· und Obungsbuch 978-3-930861 •75-0 978-3-930661-95-8
Lehrbuch 976-3-930861 -60-6 Obungsbuch Obungsbuch
978-3-930861-40-8 978-3-930861-96-5
Hortexte & Losungen 978-3-930861 -76-7
Obungsbuch 2 Audio CDs 2 Audio CDs
onhne (PDF)
978-3-930861-41-5 978-3-930661-97-2
978-3-930861-77-4
Audio CD(MP3) Handreich ungen und
Handbuch f. Unterrichtende Handbuch f. Unterrichtende
9_78-3-930861-42-2 J:nli<ln tor Unterrichtende
978-3-930861 •78-1 978-3-930861-96-9
6-3-930861-61-3

OSH und Studienvorbereitung -

[Link] [Link] [Link] ISBN 978-3-9 30861-40-8


1111111 11111111111111111111111 bouda Verlag

Das könnte Ihnen auch gefallen