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Gen 1 Und 2

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19Da ward aus Abend und Morgen der

Die Schöpfung (Gen 1,1-2,4a) vierte Tag.


20Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser
11Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. von lebendigem Getier, und Vögel sollen
2Und die Erde war wüst und leer, und es fliegen auf Erden unter der Feste des
war finster auf der Tiefe; und der Geist Himmels.
Gottes schwebte auf dem Wasser. 21Und Gott schuf große Walfische und alles
3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es Getier, das da lebt und webt, davon das
ward Licht. Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art,
4Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da und alle gefiederten Vögel, einen jeden
schied Gott das Licht von der Finsternis nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut
5und nannte das Licht Tag und die war.
Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und 22Und Gott segnete sie und sprach: Seid
Morgen der erste Tag. fruchtbar und mehret euch und erfüllet das
6Und Gott sprach: Es werde eine Feste Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich
zwischen den Wassern, die da scheide mehren auf Erden.
zwischen den Wassern. 23Da ward aus Abend und Morgen der
7Da machte Gott die Feste und schied das fünfte Tag.
Wasser unter der Feste von dem Wasser 24Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor
über der Feste. Und es geschah so. lebendiges Getier, ein jedes nach seiner
8Und Gott nannte die Feste Himmel. Da Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes,
ward aus Abend und Morgen der zweite ein jedes nach seiner Art. Und es geschah
Tag. so.
9Und Gott sprach: Es sammle sich das 25Und Gott machte die Tiere des Feldes,
Wasser unter dem Himmel an besondere ein jedes nach seiner Art, und das Vieh
Orte, dass man das Trockene sehe. Und es nach seiner Art und alles Gewürm des
geschah so. Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah,
10Und Gott nannte das Trockene Erde, und dass es gut war.
die Sammlung der Wasser nannte er Meer. 26Und Gott sprach: Lasset uns Menschen
Und Gott sah, dass es gut war. machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da
11Und Gott sprach: Es lasse die Erde herrschen über die Fische im Meer und
aufgehen Gras und Kraut, das Samen über die Vögel unter dem Himmel und über
bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, das Vieh und über alle Tiere des Feldes und
die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.
in denen ihr Same ist. Und es geschah so. 27Und Gott schuf den Menschen zu
12Und die Erde ließ aufgehen Gras und seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er
Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
seiner Art, und Bäume, die da Früchte 28Und Gott segnete sie und sprach zu
tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und
seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. füllet die Erde und machet sie euch untertan
13Da ward aus Abend und Morgen der und herrschet über die Fische im Meer und
dritte Tag. über die Vögel unter dem Himmel und über
14Und Gott sprach: Es werden Lichter an das Vieh und über alles Getier, das auf
der Feste des Himmels, die da scheiden Erden kriecht.
Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, 29Und Gott sprach: Sehet da, ich habe
Tage und Jahre euch gegeben alle Pflanzen, die Samen
15und seien Lichter an der Feste des bringen, auf der ganzen Erde, und alle
Himmels, dass sie scheinen auf die Erde. Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu
Und es geschah so. eurer Speise.
16Und Gott machte zwei große Lichter: ein 30Aber allen Tieren auf Erden und allen
großes Licht, das den Tag regiere, und ein Vögeln unter dem Himmel und allem
kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles
auch die Sterne. grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es
17Und Gott setzte sie an die Feste des geschah so.
Himmels, dass sie schienen auf die Erde 31Und Gott sah an alles, was er gemacht
18und den Tag und die Nacht regierten und hatte, und siehe, es war sehr gut. Da
schieden Licht und Finsternis. Und Gott ward aus Abend und Morgen der sechste
sah, dass es gut war. Tag.
21So wurden vollendet Himmel und Erde 17aber von dem Baum der Erkenntnis des
mit ihrem ganzen Heer. Guten und Bösen sollst du nicht essen;
2Und so vollendete Gott am siebenten Tage denn an dem Tage, da du von ihm isst,
seine Werke, die er machte, und ruhte am musst du des Todes sterben.
siebenten Tage von allen seinen Werken, 18Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht
die er gemacht hatte. gut, dass der Mensch allein sei; ich will
3Und Gott segnete den siebenten Tag und ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.
heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen 19Und Gott der HERR machte aus Erde alle
seinen Werken, die Gott geschaffen und die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel
gemacht hatte. unter dem Himmel und brachte sie zu dem
4So sind Himmel und Erde geworden, als Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte;
sie geschaffen wurden. denn wie der Mensch jedes Tier nennen
würde, so sollte es heißen.
20Und der Mensch gab einem jeden Vieh
Das Paradies (Gen 2,4b-25) und Vogel unter dem Himmel und Tier auf
dem Felde seinen Namen; aber für den
Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde Menschen ward keine Gehilfin gefunden,
und Himmel machte. die um ihn wäre.
5Und alle die Sträucher auf dem Felde 21Da ließ Gott der HERR einen tiefen
waren noch nicht auf Erden, und all das Schlaf fallen auf den Menschen, und er
Kraut auf dem Felde war noch nicht schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen
gewachsen; denn Gott der HERR hatte und schloss die Stelle mit Fleisch.
noch nicht regnen lassen auf Erden, und 22Und Gott der HERR baute eine Frau aus
kein Mensch war da, der das Land bebaute; der Rippe, die er von dem Menschen nahm,
6aber ein Nebel stieg auf von der Erde und und brachte sie zu ihm.
feuchtete alles Land. 23Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein
7Da machte Gott der HERR den Menschen von meinem Bein und Fleisch von meinem
aus Erde vom Acker und blies ihm den Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil
Odem des Lebens in seine Nase. Und so sie vom Manne genommen ist.
ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 24Darum wird ein Mann seinen Vater und
8Und Gott der HERR pflanzte einen Garten seine Mutter verlassen und seiner Frau
in Eden gegen Osten hin und setzte den anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.
Menschen hinein, den er gemacht hatte. 25Und sie waren beide nackt, der Mensch
9Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus und seine Frau, und schämten sich nicht.
der Erde allerlei Bäume, verlockend
anzusehen und gut zu essen, und den
Baum des Lebens mitten im Garten und den
Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
10Und es ging aus von Eden ein Strom, den
Garten zu bewässern, und teilte sich von da
in vier Hauptarme.
11Der erste heißt Pischon, der fließt um das
ganze Land Hawila und dort findet man
Gold;
12und das Gold des Landes ist kostbar.
Auch findet man da Bedolachharz und den
Edelstein Schoham.
13Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt
um das ganze Land Kusch.
14Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt
östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist
der Euphrat.
15Und Gott der HERR nahm den Menschen
und setzte ihn in den Garten Eden, dass er
ihn bebaute und bewahrte.
16Und Gott der HERR gebot dem
Menschen und sprach: Du darfst essen von
allen Bäumen im Garten,

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