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Milica: „Guten Abend, Henry. Na, alles gut?

Henry: „Hey Milica! Entschuldige bitte. Ich weiß, es ist

sehr spät bei dir, oder?”

Milica: „Ja, es ist 11:00 Uhr abends! Ist

etwas passiert? Warum scheint die Sonne bei dir? Und bist

du nicht zu Hause?”

Henry: „Nein, Milica. Ich mache gerade eine Reise. Ich bin

in Sydney, in Australien! Hier ist es 9:00 Uhr morgens und

es sind 25 Grad.”

Milica: „Oh, wie schön! Das habe ich

nicht gewusst! Und erzähl mal! Wie ist es in Australien?”

Henry: „Ja, es ist toll, aber … ich habe ein großes

Problem. Vielleicht kannst du mir helfen!”

Milica: „Schieß’ los!”

Henry: „Ich bin gestern aus Deutschland nach

Australien gereist. Ich bin in meinem


Hotel angekommen, habe meine Sachen ausgepackt und

bin sofort ins Bett gegangen, weil ich von der Reise

sehr müde war.”

Milica: „Okay, ja, logisch! Das kann ich verstehen.”

Henry: „Und heute möchte ich einen Aus ug machen, aber

ich kann meinen Reisepass nicht nden! Ich habe schon in

meiner Jacke und in dem Hotelzimmer gesucht. Er ist weg!”

Milica: „Oh je! Hast du schon in deinem Koffer geschaut …

und in deinem Rucksack? Oder hast du die Hotelrezeption

angerufen? Frag’ dort mal!”

Henry: „Ich habe schon überall geschaut! Ich kann

ihn einfach nicht nden! Ich habe

ihn wahrscheinlich verloren. Oh Mann, was soll ich

machen? Ich kann ohne meinen Reisepass nicht zurück

nach Deutschland iegen!”

Milica: „Ach, Henry, keine Sorge! Wir nden schon

eine Lösung! Meinem Bruder ist das auch letztes Jahr


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passiert. Er war im Urlaub in Spanien und hat seinen

Reisepass verloren.”

Henry: „Ach ja? Und was hat dein Bruder gemacht?”

Milica: „Mein Bruder hat die deutsche Botschaft angerufen.

Sie haben ihm gesagt, dass er am nächsten Tag kommen

soll. Er ist zur Botschaft gefahren und hat einen

neuen Pass beantragt.”

Henry: „Das kann man einfach machen? Und hat das nicht

sehr lange gedauert?”

Milica: „Nein, nein. Es war ein Notfall, deshalb hat mein

Bruder schnell einen neuen Reisepass bekommen. Ich

glaube, dass du das auch machen kannst! Hast du

deinen Personalausweis noch?”

Henry: „Ja, ich habe meinen Personalausweis, nur mein

Reisepass fehlt. Warum?”

Milica: „Gut, das ist wichtig! Du brauchst deinen

Personalausweis. Du musst ihn der Mitarbeiterin in der


Botschaft zeigen. Dann kann sie dir einen neuen Reisepass

geben. Such’ mal die deutsche Botschaft in Australien.”

Henry: „Ja, ich schaue gerade im Internet: Aha ja, hier in

Sydney gibt es eine deutsche Botschaft! Gott sei Dank Sie

ist Nähe von meinem Hotel, aber sie öffnet erst in zwei

Stunden.”

Milica: „Ach, super! Dann kannst du später sofort anrufen

und hingehen.”

Henry: „Ja, das muss ich später sofort probieren! Vielen

Dank, Milica! Jetzt bin ich nicht mehr besorgt. Wie geht es

dir denn? Gibt es Neuigkeiten bei dir?”

Milica: „Ja, es gibt große Neuigkeiten …”

Henry: „Wirklich? Erzähle mal!”

Milica: „Ja, gern! Meine Schwester heiratet in ein paar

Wochen und wir freuen uns alle sehr.”

Henry: „Oh, wie toll! Sag ihr „Herzlichen Glückwunsch und

alles Gute” von mir!”


Milica: „Ja, danke! werde ich machen. Natürlich müssen wir

jetzt viele Sachen organisieren: Am Montag sehe ich sie und

dann müssen wir nach Stuttgart fahren und die Blumen in

einem Blumenladen aussuchen. Ach, und danach müssen

wir zu meiner Mutter fahren und über die Dekoration des

Restaurants sprechen.”

Henry: „Wow, ihr habt wirklich sehr viel zu tun! Ich bin

sicher, dass alles laufen wird. Ist deine Schwester

schon nervös?”

Milica: „Oh ja, Henry! Unglaublich! Ich höre den ganzen

Tag nur: Ruf’ den Blumenladen an! Denk’ an

das Kleid! Bring’ mir die Liste! Wo ist die Torte?”

Henry: „Ich denke, das ist normal. Sie wird heiraten! Du

musst ein bisschen geduldig mit ihr sein.”

Milica: „Ich weiß. Du hast Recht! Sag’ mal, Henry! Hast du

eine Idee für ein Hochzeitsgeschenk? Du bist so kreativ und

ich brauche Inspiration!”


Henry: „Hmm … du kannst ihnen

eine Waschmaschine schenken!”

Milica: „Haha, sehr witzig!”

Henry: „Ja, das war nur ein Witz. Hmm ...

mal überlegen. Ah! Ich habe die perfekte Idee! Milica, du

kochst und backst gern, oder?”

Milica: „Ja …”

Henry: „Du kannst die Hochzeitstorte backen! Was denkst

du?”

Milica: „Das ist echt eine tolle Idee ... Aber Henry, ich

brauche ein Rezept!”

Henry: „Keine Sorge! Ich habe das beste Tortenrezept der

Welt. Es ist das Rezept meiner Oma!”

Milica: „Wow! Von Henrys Oma! Omas machen die besten

Torten! Und ist das Rezept schwer?”

Henry: „Nein, es ist ganz einfach: Nimm 1,5 Liter Milch,

7 Eier, 250 Gramm Mehl und 100


Gramm Zucker. Vermische die Zutaten und gib noch 500

Gramm Butter hinzu. Danach kommt die beste Zutat :

Schokolade!”

Milica: „Mmh, lecker, Schokolade! Meine Schwester und ihr

Mann essen sehr gern Schokolade!”

Henry: „Super! Gib den Teig in eine Backform und

backe das Ganze für eine Stunde im Ofen. Siehst du? Ganz

einfach!”

Milica: „Das ist wirklich einfach! Kannst du mir das Rezept

bitte noch bei Whatsapp schicken? Ich habe die Zutaten

schon vergessen!”

Henry: „Haha, ja, na klar, Milica! Ich schicke dir das

Rezept gleich bei Whatsapp.”

Milica: „Danke Henry! Deine Idee war super, das ist ein

tolles Geschenk für meine Schwester! Aber jetzt müssen wir

noch mehr über Australien sprechen. Erzähle mal: Wohin

gehst du heute noch? Hast du einen Plan?”


Henry: „Naja, erstmal zur Botschaft …”

Milica: „Ich weiß, ich weiß! Aber ich meine: Wohin gehst du

danach? Hast du eine Route?”

Henry: „Oh ja! In dieser Woche möchte ich einige

Städte besuchen. Es gibt viele schöne Städte in Australien

und ich möchte alle sehen! Am Mittwoch möchte ich zum

Beispiel nach Brisbane reisen. In Brisbane gibt es sehr

schöne und alte Häuser. Das ist beeindruckend!”

Milica: „Aha, interessant! Ein Freund von mir wohnt in

Brisbane. Er hat dort ein Haus. Das ist super schön!

Vielleicht kannst du ihn besuchen und ihr könnt Kaffee

trinken!”

Henry: „Ach ja? Wie heißt dein Freund? Vielleicht kenne ich

ihn auch!”

Milica: „Du kennst doch Martin, oder? Unser Kollege bei

Lengura.”

Henry: „Ja, natürlich kenne ich Martin!”


Milica: „Genau! Es ist Martins Bruder: John!”

Henry: „Achso, klar! John! Ich kenne John. Wir

haben früher in Deutschland zusammen in einer Schule

gearbeitet. Ich habe nicht gewusst, dass er jetzt in Brisbane

wohnt. Wie cool!”

Milica: „Ja genau! Er ist im Jahr 2019 nach Australien

gegangen! Erinnerst du dich?”

Henry: „Ja, stimmt. Du hast Recht! Ich werde ihn anrufen

und sagen, dass ich in Australien bin und wir

uns treffen können!”

Milica: „Mach’ das und sag ihm ,Ganz liebe Grüße’ von mir!”

Henry: „Das mache ich gern!”

Milica: „Und wohin reist du am Wochenende? Möchtest du

nicht auch ein bisschen Natur sehen? Australien

ist bekannt für seine besondere Natur!”

Henry: „Ja, genau! Das ist mein Plan. Am Wochenende

reise ich dann mit dem Zug von Brisbane nach Norden. Ich
möchte das Great Barrier Reef besichtigen. Der Zug ist

super früh: um 4:00 Uhr morgens!”

Milica: „Um 4:00 Uhr schon! Mein Gott, das ist sehr früh!

Warum fährst du nicht später?”

Henry: „Ich fahre so früh, weil

die Zugtickets morgens billig waren. Mittags und

Nachmittags hat das Ticket fast 100 Dollar gekostet.”

Milica: „Oh ja! Das ist sehr teuer! Und was ist das Great

Barrier Reef?”

Henry: „Das ist ein bekanntes Riff an der Küste von

Australien. Dort gibt es viele

kleine Inseln, viele Fischarten und

verschiedene Tierarten und das Wasser ist warm

und kristallblau.”

Milica: „Oh, wow! Das hört sich sehr gut an. Du musst

mir auf jeden Fall Fotos schicken. Ich liebe das Meer und

die Natur! Und wohin fährst du danach? Machst du noch


einen Stopp?”

Henry: „Nein, ich muss dann leider aus Sydney nach

Deutschland zurück iegen. Ich komme am Dienstagmorgen

in Frankfurt an. Ich weiß, du hast viel Stress, aber kannst du

mich vom Flughafen abholen?”

Milica: „Ich glaube ja, aber ich bin mir nicht sicher! Mein

Auto ist in der Werkstatt. Ich muss es reparieren.”

Henry: „Oh je! Was ist denn passiert?”

Milica: „Das ist peinlich! Ich habe mein

Auto geparkt. Hinter mir war ein anderes Auto und ich habe

es nicht gesehen. Die Musik war zu laut!”

Henry: „Die Musik war zu laut?”

Milica: „Naja ... das Radio war an und ich habe ein Lied

gesungen und mich nicht konzentriert. Und ich habe das

Auto nicht gesehen. Jetzt muss ich mein Auto und das

andere Auto reparieren! Das wird teuer.”

Henry: „Milica, du bist wirklich keine gute Autofahrerin.”


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Milica: „Das stimmt, Henry. Regel Nummer eins: Ich darf

nicht singen - und Auto fahren!”

Henry: „Wie lange muss dein Auto in der Werkstatt

bleiben?”

Milica: „Der Mechaniker hat gesagt, dass er das Auto in ein

paar Tagen repariert. Dann kann ich dich abholen, kein

Problem! Aber es gibt auch einen Zug, glaube ich.”

Henry: „Ach ja?”

Milica: „Ja, ich glaube, dass es eine S-Bahn gibt. Das ist

die Linie 6.”

Henry: „Die Linie 6, okay …”

Milica: „Ja, lauf’ am Flughafen nach unten in den Bahnhof

und nimm die Linie 6 in Richtung Goetheplatz. Sie kommt

sehr oft. In 20 bis 30 Minuten bist du im Stadtzentrum.”

Henry: „Okay aha, und kann ich das Ticket online kaufen”

Milica: „Ja, das ist kein Problem! Du kannst mit deiner

Kreditkarte auch ein Online Ticket kaufen.”


Henry: „Super! Schreibe mir bitte eine Nachricht, ob du

mich abholen kannst oder nicht! Dann weiß ich, ob ich mit

der U-Bahn fahren muss.”

Milica: „Ja, das mache ich, Henry! Du, einen Moment bitte

…”

Henry: „Kein Problem!”

Milica: „Jemand ruft mich an. Oh! Das ist die Nummer

meiner Schwester! Ich glaube, sie ruft an, weil ich ihr helfen

muss!”

Henry: „Milica, kein Problem! Wir sehen uns nächste

Woche am Flughafen! Ich hoffe, du kannst dein Auto

reparieren. Ich muss jetzt auch in die Botschaft gehen!”

Milica: „Alles klar Henry, viel Glück in der Botschaft. Und

bitte schreibe mir eine Nachricht, ob du einen neuen

Reisepass bekommen hast.”

Henry: „Ja, mache ich! Ich schreibe dir eine Nachricht.”

Milica: „Toll, dann bis nächste Woche! Tschüss!”


Henry: „Tschüss, Milica!”

Milica: „Tschüss, Henry!”

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