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Deutsch Syntax

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Syntax

= untersucht den Satzbau (Phrasen, Sätzen, Beziehungen zwischen Satzteilen)

● Griechisch: syntaxis = Zusammenordnung

Syntaktische Beziehungen

a) Paradigmatische Beziehungen
● Elemente, die einander ersetzen können

● Sie stehen an derselben Stelle, aber nicht gleichzeitig

Die schöne Frau sitzt im Büro.

Unser neuer Kollege sitzt im Büro.

„Frau“, „Kollege“ stehen alle in der Subjektposition.


Man kann jeweils nur eines einsetzen.

Paradigma = Menge möglicher Alternativen

b) Syntagmatische Beziehungen
● Elemente, die in einem Kontext gemeinsam vorkommen

Die schöne Frau sitzt in meinem Büro.


Artikel + Adjektiv + Nomen = Diese Elemente bilden zusammen eine Einheit

Syntagma = lineare Verbindung im Satz

Parataxe
= Koordination (Gleichordnung)

● Elemente stehen auf derselben Ebene

1) Koordination von Wörtern: Wir kaufen Brot, Butter, Milch und Wein.
2) Koordination von Satzgliedern (Wortgruppen): Ich bat ihn, zu Hause zu bleiben und zu
warten.
3) Koordination von Sätzen: Peter fährt nach Berlin, Simone bleibt zu Hause.

Arten der Verbindung

1. Asyndetisch (ohne Konjunktion): Wir kaufen Brot, Butter, Milch.


2. Syndetisch (mit Konjunktion): Wir kaufen Brot und Butter.
3. Polysyndetisch (mehrfach mit Konjunktion): Wir kaufen Brot und Butter und Milch.
Hypotaxe
= Subordination (Unterordnung)
● Ein Element ist vom anderen abhängig

a) Die Beziehung zwischen Sätzen: Ich bin froh, dass du schon gesund bist.

b) Die Beziehung zwischen Satzgliedern: ein Buch lesen („lesen“ braucht ein Objekt)

Kongruenz
= grammatische Übereinstimmung

1) In der Nominalphrase
● Kongruenz in Kasus, Numerus und Genus

Ich habe ein schönes Buch bekommen.


(Artikel, Adjektive, Nomen)

2) Im Satz
● Kongruenz in Person und Numerus (Subjekt-Prädikat-Kongruenz)

Die Kinder spielen. Das Kind spielt.

Besonderheiten bei der Person

Mit „und“, „sowohl … als auch“

a) Wenn 1. Person dabei ist -> 1. Person Plural

Ich und du gehen ins Kino. (= wir gehen)

Weder wir noch sie bleiben zu Hause.

b) Wenn 2. oder 3. Person -> 2. Person Plural

Sowohl du als auch er seid schuld.

Mit „oder“, „entweder … oder“ u.a.) -> folgt das finite Verb der Person, die
ihm am nächsten steht

Entweder du oder er muss die Arbeit fertig stellen.

Er oder du kommst zu mir.


Besonderheiten beim Numerus

a) Mehrere Subjekte -> Plural

Die Mutter und das Kind warten.

Ausnahme: „nicht nur ... sondern auch“, „weder ... noch“

Nicht nur er, sondern auch seine Frau war/waren im Urlaub.

Weder der Chirurg noch der Internist konnten/konnte ihm helfen.

b) Eine Person mit zwei Bezeichnungen -> Singular


Meine Freundin und Kollegin besucht mich. (= dieselbe Person)
Gestern hat mich meine Freundin mit ihren Kindern besucht.

c) Einheitlicher Begriff -> Singular

Lust und Liebe war ihm vergällt.


Haus und Hof wurde verspielt.

d) Verb richtet sich nach bejahtem Subjekt

Nicht seine Fähigkeiten, sondern seine Ausdauer hat ihm geholfen.


(„Ausdauer“ bestimmt die Verbform)

Mengenangaben (Anzahl, Menge, Reihe)

Eine Menge Kohlen wurde geliefert. (Fokus auf „Menge“)

Eine Menge Bücher wurden gekauft. (Fokus auf „Bücher“ → Plural)

Wortgruppen
= Syntagma oder Phrase; eine Einheit aus mehreren Wörtern, die im Satz zusammengehören

● Phrase = eine Gruppe von Wörtern mit einem „Kopf“ (Hauptwort)

Zwei Arten von Wortgruppen

1) Satzwertig
● Sie können selbst wie ein Satz funktionieren
a) Nebensatz (NS): dass er kommt
b) Infinitivkonstruktion: pünktlich zu kommen
2) Nichtsatzwertig
Normale Satzglieder wie: Nominalphrasen, usw.

Konstituententests

= Das sind Verfahren, mit denen man überprüft, ob etwas eine Einheit ist. (=Wie erkennt man
Wortgruppen?)

1. Verschiebeprobe (Permutationstest)
● Eine Wortgruppe kann als Ganzes verschoben werden

Die Tür unserer Wohnung quietscht sehr bei jeder Bewegung.


Bei jeder Bewegung quietscht die Tür unserer Wohnung sehr.
Sehr quietscht die Tür unserer Wohnung bei jeder Bewegung.

2. Pronominalisierungstest
● Eine Wortgruppe kann durch ein Pronomen ersetzt werden (Pro-Form)
Susi freut sich über den Weihnachtsbaum. -> Susi freut sich darüber.
Susi will in ihrem Zimmer bleiben. -> Sie will da bleiben.

3. Fragetest
● Jede Phrase kann erfragt werden

Susi freut sich über den Weihnachtsbaum.


Wer freut sich? - Susi
Was tut Susi? - Sie freut sich über den Weihnachtsbaum
Worüber freut sie sich? – Über den Weihnachtsbaum
Was macht Susi mit dem Weihnachtsbaum?

4. Vorfeldtest
● Wortgruppe steht vor dem finiten Verb [im sog. Vorfeld]

Hans hat schon früher ganz bestimmt geahnt, dass ihn Eva nicht liebt. ->

Schon früher hat Hans geahnt, dass ihn Eva nicht liebt.

Ganz bestimmt hat Hans schon früher geahnt, dass Eva ihn nicht liebt.

Dass Eva ihn nicht liebt hat Hans schon früher ganz bestimmt geahnt.

Klassifikation von Wortgruppen

1. Nominalphrase (NP)
● Kopf = Substantiv / Pronomen
[das kleine Kind]NP
[die auf den Bus wartenden Leute]NP
[die Leute, die auf den Bus warten]NP
Auch ein Nebensatz kann eine NP ersetzen:

Es ist wichtig, diesen Auftrag auszuführen. -> Die Ausführung des Auftrages ist
wichtig.
2. Verbalphrase (VP)
● Verb + alles, was vom Verb abhängt (Objekt, Adverbiale, aber kein Subjekt)
● Kopf = verb

[Eva]NP [besucht [die Nachbarin]NP ] VP.


Ich versprach ihm, [morgen wieder zu kommen ]VP.
Ich versprach ihm, dass ich morgen wieder komme.
Sie [sah]VP [seufzend]VP aus dem Fenster.
Sie sah aus dem Fenster und [sie] seufzte.
Infinitiv als Subjekt: [Pünktlich zu kommen] VP ist ratsam.
Infinitiv als Objekt: Ich habe versucht, [ihn zu überreden].
Die Infinitivkonstruktion als Attribut:
[Die Bedingung, [den Abschlusstest zu schreiben] VP]NP, habe ich erfüllt.

3. Adjektivphrase (AP)
● beschreibt ein Nomen (Wie ist etwas?) oder steht allein
● Kopf = Adjektiv

das [kleine]AP Kind -> Hier ist est nur “kleine”


das [[einen Meter]NP lange]AP Flügel
Er ist [[auf seine Tochter]NP stolz]AP

4. Adverbphrase (advP)
● beschreibt Verb / Adjektiv
● nicht flektierbar
● Kopf = Adverb

Ich besuche ihn [oft]AdvP

Der Baum ist [[ziemlich]AdvP [alt]]AP.

5. Präpositionalphrase (PP)
● Präposition + Ergänzung (meist NP)
● Kopf = Präposition
Wir fahren [mit unserem Kind]PP
Gehen Sie [die Straße entlang]PP

Die Satzglieder im Deutschen


● Satzglieder sind die Bausteine eines Satzes (existieren nur im Satz - keine feste
Satzglieder)
● keine Konjunktionen

Wie Fragen wir im Satz

1. Mit dem Prädikat fragen (nicht für Attribute)


2. fragen wir nach Subjekt (wer?)
3. Fragen wir nach Adverbialebestimmungen (Wie? Wo? Wann? Warum?) -meistens nicht nötig
im Satz
4. fragen wir nach Objekte (Mit Objekt ist einen Ersatz möglich) - Verb + Präposition
Verbindung

Wesentliche Merkmale von Satzgliedern

● Ein Satzglied kann aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehen
● Satzglieder sind syntaktische Relationen im Satz (existieren nur im Satz), nicht isoliert

Primäre Satzglieder

● das Subjekt, das Prädikat


● bilden das Grundgerüst des Satzes

Sekundäre Satzglieder

● das Objekt, die Adverbialbestimmungen


● ergänzen die Aussage

Form der Satzglieder

Ein Satzglied kann bestehen aus:

a. Nebensatz: - Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
b. Einzelwort - Der Geschädigte braucht für den Spott nicht zu sorgen
c. Wortgruppe - Der vom Schaden Betroffene braucht für den Spott nicht zu sorgen
Das Subjekt
= Satzglied, auf das sich das Prädikat bezieht

● steht normalerweise im Nominativ

Formen des Subjekts

1. Nominalgruppe - Der fleißige Student liest ein Buch.


2. Pronomen - Er liest ein Buch. Man/jemand hat ihn gesehen.
3. Infinitiv als Subjekt
● Subjekt Infinitiv - Rauchen ist ungesund.
● Gliedsatz - Ein Haus zu bauen, hätte ich viel Geld gebraucht.
4. Passivische Form - Das Buch wird vom Studenten gelesen.
5. Unpersönliches „es“
● Es gibt keine bessere Lösung.
● Was gibt’s Neues?

6. Fakultatives Korrelat (Platzhalter)


● Es hungert mich. -> Mich hungert.
● Es liegt mir daran. -> Mir liegt daran.
● Es war einmal ein König.
● Es leuchten die Sterne. -> Die Sterne leuchten.

Subjekt kann ausgelassen wird

a) Im Imperativ (2. Person Singular und Plural) - Komm! Geh weg!


b) In Infinitivkonstruktionen - Ich bat Petra, nach Hause zu gehen.
c) Subjektlose Passivsätze - In diesem Zimmer wird getanzt.
d) Öffentliche Kommunikation (Wendungen) - Danke. Achtung!
e) im Nebensatz in unpersönlichen Konstruktionen - Ob er kommt, ist unsicher.

Funktionen von “es”

1) persönliches Pronomen (Fürwort)


● ersetzt ein sächliches Nomen oder einen ganzen Satz
○ Das Buch ist spannend. -> Es ist spannend.
○ Ich habe ein Problem. -> Es ist kompliziert.

2) formales Subjekt “es”


● steht nur, damit der Satz grammatisch korrekt ist
● meistens mit Wetter
○ Es regnet.
○ Es ist kalt.
3) Korrelat “es”
● kündigt einen Nebensatz oder Infinitivsatz an
● Das Korrelat ist am Anfang des Hauptsatzes obligatorisch -> Es freut mich, dass du
kommst.
● Satzglied an den Satzanfang, dann ist das Korrelat fakultativ -> Mich freut (es), dass
du gesund bist.
● Falls der Nebensatz vorangestellt ist, muss das Korrelat ‚es’ wegfallen -> Dass du
gesund bist, (das) freut mich.

4) Teil des Verbs / feste Verbindung


● gehört fest zur Konstruktion
○ Es gibt viele Probleme.
○ Es geht um die Wahrheit.
○ Es handelt sich um einen Irrtum.

das Prädikat
= die syntaktische Funktion des finiten Verbs im Satz

● das Herz des Satzes


● das finite Verb - feste Position im Satz (Hauptsatz an Position 2)

Viele Menschen lesen täglich eine Zeitung.

Eine Zeitung lesen viele Menschen täglich.

Prädikatsklammer = Im Deutschen steht das Prädikat oft „auseinandergezogen“

Er hat gestern ein Buch gelesen.

Linke Klammer (finiter Prädikatsteil): hat

Rechte Klammer(infiniter Prädikatsteil): gelesen

1. grammatischer Prädikatsteil
a) Infinitiv des Verbs - Er möchte ins Kino gehen.
b) Partizip II des Verbs - Er ist ins Kino gegangen.
c) Das Reflexivpronomen sich - Das Buch liest sich gut.

2. lexikalisch-idiomatischer Prädikatsteil
a) trennbare Vorsilbe (Präfix) - Wir fahren morgen ab.
b) Substantiv - Ich schreibe gut Maschine.
c) Adjektiv - Die Mutter stellt das Essen warm.
d) Adverb - Er fährt seine Freundin mit dem Motorrad heim.
e) Infinitiv - Wir gehen heute spazieren.
f) FVG - Peter brachte das Projekt zum Abschluss.

das Prädikativ
= Teil des Prädikats

● setzt Subjekt gleich oder beschreibt es

Peter ist faul. -> (Peter ist. -> unvollständig)

Das Subjektsprädikativ

● Verben wie sein, werden, bleiben

a) Substantiv im Nominativ

● Sie ist meine Freundin. -> Wer ist meine Freundin? -> sie (bezieht sich auf das Subjekt)
● Er wird Lehrer.

b) Präposition + Substantiv

● Die Entdeckung ist von großer Bedeutung.

c) Adjektiv oder Partizip

● Der Film ist gut/spannend.


● Wir finden den Film interessant.

d) Präposition + Adverb

● Die Zeitung ist von gestern.

Das Objektsprädikativ

● Verben wie bezeichnen, finden, halten für, nennen


● bezieht sich auf das Objekt

a) Substantiv im Akkusativ

● Er nannte ihn einen Lügner. -> Wer ist ein Lügner ? -> Er (ihn - Objekt)

b) Präposition + Adjektiv

● Er findet die Sache/die Angelegenheit richtig.


● Ich finde meinen Eindruck bestätigt.
● Sie hält seine Rückkehr für möglich/für unwahrscheinlich.

c) Präposition + Substantiv

● Er fand das ganz in Ordnung.


● Ich halte das für Unsinn.
Das Objekt
= ein Satzglied, das vom Verb verlangt wird

● Es gehört zum Prädikatsverband und ergänzt das Verb

Der Student liest ein Buch. -> ein Buch = Objekt (Was liest er?)

Arten von Objekten

Beispiele Genitivobjekt Dativobjekt Akkusativobjekt Präpositional


Wessen? Wem? Wen? Was?

Nominalgru Wir erinnerten uns Der Junge ähnelt Der Student liest Wir freuen uns über
ppe eines früheren seinem ein ihren Lottogewinn.
Hochzeittages. verstorbenen interessantes
Vater. Buch.

Pronomen Ich bedarf deiner. Ich Der Roman Er liest es. Wir Ich gebe ihm einen
denke dein. (Goethe) gefällt mir. Sie grüßen ihn. Apfel.
reicht ihm das
Salz.

Infinitiv Er konnte sich nicht Nie Ich versuche zu Ich bemühe mich zu
enthalten zu lachen. schlafen. verstehen.

Gliedsatz Wes das Herz voll ist, Er hilft jedem, Ich weiß, dass Ich freue mich sehr,
des geht der Mund wem er helfen sie die Prüfung dass du uns besucht
über. kann. bestanden hat. hast.
(Konjunktionalsatz)

Pronominal Ich denke nicht


adverb dran. Darauf kannst
du dich verlassen.

Die Adverbialbestimmung
● geben Umstände an: Zeit, Ort, Grund, Art und Weise, Zweck usw

Ich spreche von den Ferien. (Wovon spreche ich? = Objekt) x Ich spreche in der Klasse. (Wo
spreche ich? = Lokalbestimmung)

a) Substantiv im Akkusativ
● Er arbeitet den ganzen Tag/die ganze Nacht.
b) Substantiv im Genitiv
● Er begab sich frohen Mutes auf den Weg.
● Er ist guter Laune.
c) Substantiv mit Präposition (Pronominaladverb)
● Es ist zum Lachen.
● Wir sind dabei.
d) Adverb (mit oder ohne Präposition)
● Er studiert fleißig.
● Er hat bis heute gewartet.

Semantische Klassen der Adverbialbestimmungen


Lokalbestimmung ( wo?, wohin? , woher? , wie weit? )
● Ort und Stelle, Richtung, Ausgangs- oder Zielpunkt des Geschehens

Morphologische Formen:

● Genitiv - Er ging still seines Weges.


● Dativ (mit Präposition) - Sie schaute zum Fenster hinaus.
● Akkusativ

a) mit Präposition - Der Zug fährt über die Brücke.

b) ohne Präposition - Wir gehen den Fluss hinunter/hinauf.

● Adverb - hier, dort, da, links, rechts; hierher, dorthin, bergauf, bergab; daher,
dorther, heraus, von, drüben; meilenweit, weithin
● Nebensatz - Ich fahre, wohin du willst. ..., soweit das Auge blickt.

Modalbestimmung (Wie? Womit? Wodurch? In welchem Maße? auf welche Weise?)

Morphologische Formen:

● Genitiv (in einigen Wendungen) - frohen Mutes sein, unverrichteter Dinge


● Dativ (mit Präposition) - Es ist zum Lachen.. Sie sind zum Verwechseln
● Akkusativ (mit oder ohne Präposition) - Er hat es durch Fleiß erreicht.
● Nebensätze - Er verbesserte seine Leistungen, indem er fleißig trainierte.

Kausalbestimmung
● Ursache für ein bestimmtes Geschehen (Grund, Zweck, Folge)
a) Reine Kausalbestimmung (Warum?)
● Sie tat das aus purem Egoismus.
b) Konditionalbestimmung (Unter welcher Bedingung?)
● Unter diesen Umständen kann ich nicht bleiben
c) Konzessivbestimmung (trotz welchen Umstandes?)
● Er sprach trotz seiner Krankheit.
d) Konsekutivbestimmung ( mit welcher Wirkung?)
● Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich.
e) Finalbestimmung (wozu?)
● Dafür tut er alles. Er erzählte ihr diese Geschichte zur Unterhaltung.
f) Instrumentalbestimmung (womit? wodurch?)
● Diese Nachricht wurde ihr per Telefon mitgeteilt.

Morphologische Formen:

● Genitiv - Hungers sterben


● Dativ - vor Kälte zittern; vor Freude weinen
● Akkusativ - etwas gegen Kopfschmerzen nehmen
● Nebensatz - Weil ich nicht geimpft bin, konnte ich nicht nach Afrika fahren.

Temporalbestimmung ( Wann? Seit wann? Wie lange?)


Morphologische Formen:

● Genitiv (nur in festen Wendungen) - Er ging des Abends/des Nachts aus.


● Dativ (nur mit Präposition) - Es geschah vor einer Woche.
● Akkusativ:
a. ohne Präposition - Sie hat den ganzen Tag gelesen.
b. mit Präpositionen -Ich komme gegen zehn Uhr.
● Nebensatz - Als ich heute erwachte, fühlte ich große Kopfschmerzen.
● Konjunktionen - solange, als, wie, wenn
● Temporaladverbien - Du musst bis morgen warten.

Satzadverbial
● bezieht sich auf den ganzen Satz
● Typische Satzadverbiale: leider, hoffentlich, vermutlich, wahrscheinlich, vielleicht,
glücklicherweise

Leider kommt er morgen.

Das Attribut
= eine nähere Bestimmung eines Nomens

● kein selbständiges Satzglied


● nicht direkt vom Verb abhängig
● Es gehört zu einem Satzglied, ist abhängig von anderen Teilen (Satzgliedern) des Satzes
vorangestellte Adjektivattribute - das neue, fesselnde Buch

nachgestellte Attribute - Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei; der Sohn des Vaters

1) Adjektiv- und Partizipialattribute (Kongruenz)


● schönes Wetter, mein guter Freund

Die Nachstellung

● Er möchte sich ein Auto, ein deutsches, kaufen.


● Das Haus, alt und brüchig, stand am Ende des Dorfes.

2) Pronominale Attribute
● Demonstrativpronomen - dieser, jener Mensch
● Possessivpronomen - mein, dein, sein Freund
● Fragepronomen - welcher Freund
● unbestimmte Pronomen - manches Kind

3) Adverbiales Attribut

● das Haus dort, die Post nebenan -> Welches Haus ? Haus dort

4) Präpositionales Attribut

nachgestellte Präpositionalkonstruktionen:

● der Krieg in den Jahren 1914-18


● der Glaube an die Zukunft
● Die Fahrt nach Wien dauert zwei Stunden.

5) das Genitivattribut

● die Rede des Direktors


● der Begriff der Freiheit

6) das Akkusativ Attribut

● Die Vorlesung diesen Dienstag

7) Attributsätze (Relativsatz)

immer nachgestellt:

● Der Student, der bei uns Germanistik studiert, ...


● Der Student, dessen Vater Schuldirektor ist, ...

8) dass-Satz

● Das Problem, dass nicht alle da sind, macht mir Sorgen.


9) Infinitiv mit zu als Attribut

● die Hoffnung (des Sportlers), den Pokal zu gewinnen


● ¬ der Sportler hofft (darauf), den Pokal zu gewinnen
● (¬ der Sportler hofft (darauf), dass er den Pokal gewinnt
● (¬ der Sportler hofft auf den Pokalgewinn)

10) die Apposition

● Ein nachgestelltes Nomen, das ein anderes Nomen näher erklärt


● Es steht im gleichen Kasus und Numerus
○ mein Freund, ein ehrlicher Junge
○ Wir kommen am Montag, dem 25. März.
○ Er spricht mit Inge, der Freundin von Hans.

Zusammenfassung

Das Subjekt Nominativ(Wer? Was?) Der Hund schläft. Es regnet.

Das Prädikat der verbale Teil des Satzes Sie liest ein Buch.

Er hat das Fenster geöffnet.

Wir werden morgen kommen.

Das Objekt Ergänzungen, die vom Verb Sie liest ein Buch.
verlangt werden
Akkusativobjekt (Wen? Was?) Er sieht den Hund.

Dativobjekt (Wem?) Ich gebe dem Kind einen Ball.

Genitivobjekt (Wessen?) Er gedenkt des Verstorbenen

Präpositionalobjekt (Objekt mit fester Er wartet auf den Bus.


Präposition)

Adverbiale zusätzliche Informationen

Lokal (Wo? Wohin? Woher?) Sie wohnt in Berlin.

Temporal (Wann? Wie lange?) Er blieb zwei Stunden.

Modal (Wie?) Sie spricht leise.

Kausal (Warum?) Er fehlt aus Krankheitsgründen.

Das Attribut kein eigenes Satzglied, Das kleine Kind spielt.


sondern Teil eines
Der Mann mit dem Hut lacht.
Satzgliedes,

bestimmt ein Nomen


näher.

Prädikativ Teil des Prädikats Sie ist müde.


Valenz der Verben
= wie viele Satzglieder ein Verb braucht, um Sinn zu machen; wertigkeit

● Das Verb öffnet Plätze (Leerstellen) im Satz, die von anderen Satzgliedern gefüllt werden
müssen

Diese Satzglieder nennt man:

● Ergänzungen (Mitspieler, Komplemente, Aktanten, Valenzpartner)


● Angaben (Adjunkte,Circonstances)

Wertigkeit Beispiel

1-wertiges Verb braucht 1 Ergänzung Petra trinkt.


(Subjekt)

2-wertiges Verb Subjekt Er trinkt ein Glas Wein.

Akkusativobjekt

Subjekt
3-wertiges Verb Dativobjekt Das Mädchen gibt dem Verkäufer
Akkusativobjekt das Geld.

Subjekt
4-wertiges Verb Dativobjekt Die Mutter bringt dem Jungen das
Akkusativobjekt Frühstück ans Bett.
Präpositional

Dependenzgrammatik

Grundidee

● Im Satz gibt es Abhängigkeiten (Dependenzen) zwischen Wörtern


● Das Verb ist das Zentrum des Satzes
● Andere Wörter hängen vom Verb ab

Ergänzung Angabe

vom Verb verlangt frei (nur zusätzliche


(valenzgebunden) Information)

oft obligatorisch fakultativ

Subjekt, Objekt meist Adverbiale

Spezialfall: Adverbiale
● Direktionaladverbien sind valenzgebunden
● Adverbiale wie Lokaladverbien, Modaladverbien können beides sein

Beispiel 1 – Ergänzung
Sie wohnt in München. -> „in München“ = adverbiale Ergänzung (Verb wohnen
verlangt eine Ortsangabe)

Er benimmt sich wie ein Idiot.

Er hat den Fernseher aus dem Fenster geworfen.

Beispiel 2 – Angabe
Die Kinder spielen im Hof. -> „im Hof“ = Angabe

Der Affe sitzt auf dem Baum.

Ergänzungen

1. obligatorische Ergänzungen
● Sie müssen im Satz stehen
2. fakultative Ergänzungen
● Sie gehören zur Valenz des Verbs, können aber weggelassen werden, wenn sie klar
sind

Anna isst (einen Apfel).

Wer gibt (den Spielern Karten)?

Frau Müller putzt (irgendetwas)

Paul hat (uns) (einen Brief) geschickt.

Tests zur Unterscheidung

1. Weglasstest
● Wenn man ein Satzglied nicht weglassen kann / keine Bedeutungsänderung ->
obligatorische Ergänzung

Hans beantwortet. -> braucht Objekt

Angabe Beispiel

Die Kinder spielen im Garten.

2. Umformungstest (Helbig)
● Man bildet einen zusätzlichen Satz
○ Die Kinder spielen (im Garten) … und das geschieht im Garten.
○ Paul wohnt in Berlin … und das geschah in Berlin.
○ Hans schrie lauthals … und das geschieht lauthals.

3. Nachfragtest
● Wenn „und zwar“ möglich ist -> Angabe oder fakultative Ergänzung
○ Die Kinder spielen, und zwar im Garten. (freie Angabe
○ Hans wohnt, und zwar unter der Brücke. -> *obligatorische Ergänzung)
○ Anna isst, und zwar Bananen. -> fakultative Ergänzung
○ Eva beantwortet, und zwar den Brief. -> *obligatorische Ergänzung

Ebenen der Valenz

1. Logische Valenz
● beschreibt wie viele Teilnehmer ein Ereignis logisch braucht ( Prädikatenlogik)

essen -> Hans isst einen Apfel. mitteilen -> Eva teilt Otto die Nachricht
mit.

Logische Struktur:

ESS (x, y) MITTEIL (x,y,z)

● x = jemand, der isst x = sender


● y = etwas, das gegessen wird y = Information

z = Empfänger

2. Semantische Valenz
● Welche Rolle hat jeder Teilnehmer im Ereignis

Semantische/Thematische Rollen

Rolle Bedeutung Beispiel

Agens Handelnder Hans liest.

Patiens/Thema betroffenes Objekt Peter öffnet die Tür.

Rezipient Empfänger Eva schickt Otto eine


Mail.

Experiencer Träger eines mentalen oder Eva hasst Spinnen.


emotionalen Prozesses (fühlt
etwas)

Stimulus Auslöser eines solchen Die Aufführung gefiel


Prozesses den Zuschauern.

Instrument Mittel Suppe isst man mit


dem Löffel.

Benefaktiv Nutznießer Sie öffnet ihm die Tür.

3. Morphosyntaktische Valenz
● Beschreibt die grammatische Form der Ergänzungen eines Verbs im Satz (Kasus,
Präpositionen, Satzformen)

Rektion = welches Kasus oder welche Präposition ein Verb verlangt


Vollständige Beschreibung der Verbvalenz
1. Zahl der Leerstellen - Wie viele Ergänzungen braucht das Verb?
2. syntaktische Realisierung - Wie erscheinen diese Ergänzungen grammatisch?
3. Beteiligung der Mitspieler (semantische Rollen)
4. Selektionsbeschränkungen - Ein Verb kann einschränken, welche Wörter möglich
sind

Beispiel

Hans isst einen Apfel

essen (2-wertig)

Realisierungsform Nominativ - NP (Akkusativ - NP)

Syntaktische Funktion Subjekt (Akkusativobjekt)

Semantische/Thematische Rollen Agents (Patients)

Komplementsätze

● Manchmal kann eine ganze Satzstruktur eine Ergänzung ersetzen

Dass Hans nicht kommt, beunruhigt Anna. -> Subjektsatz (Der ganze Nebensatz ist Subjekt.)

Wir bedauern alle, dass es ständig regnet. -> Akkusativobjektsatz

● Nicht jedes Verb erlaubt einen Satz als Ergänzung -> Das entscheidet die Valenz des Verbs

Otto stört Anna. -> Dass Otto singt, stört Anna.

Otto isst Bananen. -> Dass Otto singt, isst Bananen (Der Satz funktioniert nicht, weil
essen keinen Satz als Subjekt erlaubt)

Logische Valenz und morphosyntaktische Valenz

● nicht immer gleich

Hans log, dass er nichts damit zu tun habe. -> Inhalt der Lüge ein dass-Satz

Andere Ergänzungen sind möglich oder nicht möglich


● Die grammatische Struktur hängt also vom einzelnen Verb ab

Hans log ihm, dass ...


Hans log an ihn, dass ...

Dativobjekt vs. freier Dativ

Er widmet ihr das Buch. -> Dativobjekt (vom Verb verlangt)

Er tanzt ihr zu schlecht. -> Freier Dativ (nicht vom Verb verlangt)

Satzgliedstellung
● Im deutschen Satz teilt man den Satz in Felder auf
● Diese Struktur zeigt die Stellung des Verbs und der Satzglieder

1. Stirnsatz
● Verb an 1. Stelle (V1)
○ Entscheidungsfrage - Bist du fertig?
○ Aufforderung - Komm her!
○ uneingeleiteter Konditionalsatz - Bist du krank, bleib zu Hause.
○ Wunsch - Wärest du hier!
2. Kernsatz
● Verb an 2. Stelle (V2)
● Standard im Hauptsatz
○ Aussagesätzen - Ich komme morgen.
○ w-Frage - Wann kommst du?
○ uneingeleiteter Nebensätze - Ich sehe, du bist müde.
○ Ausrufesätzen - Das ist aber schön!
3. Spannsatz
● Verb am Ende
● typisch für Nebensätze

Topologisches Satzmodell

Vorfeld linke Satzklammer Mittelfeld rechte Nachfeld


Satzklammer

Eva wollte einen Apfel essen, weil sie hungrig war.


Verberststellung (Stirnsatz)

LK Mittelfeld RK Nachfeld

Hat Otto Hans gesagt, dass er kommt?

Verbendstellung (Spannsatz)

LK Mittelfeld RK Nachfeld

ob Otto Hans gesagt hat, dass er kommt.

Topologische Analysen komplexer Sätze

Satzklammer

● linke Klammer - finites Verb


● rechte Klammer - nicht-finite Prädikatsteile
○ Ich habe den letzten Bus geschafft.

Vorfeld

● Hauptsatzkonjuktionen, Interjektionen stehen im sog. Vor- Vorfeld


○ Und sie lebt noch!
○ Peter, der kommt erst morgen.

Nachfeld

● Alles nach der rechten Klammer


● oft: Nebensätze, lange Satzteile

Ausklammerung (Ausrahmung) = Ein Satzteil wird nach hinten verschoben

A. Relativsätze - Sie will sich das Kleid kaufen, das ihr gefällt.
B. Vergleich mit wie / als - Es schneite weniger als im vorigen Winter.
C. mit außer / oder - Ich will niemanden sehen außer dir.
D. infinitiv mit zu - Er hat mir versprochen zu kommen.
E. Präpositionale Gruppen - Unser Schicksal hängt ab von deinen Entscheidungen.

Extraposition = Ein ganzer Nebensatz wird nach hinten verschoben (Im Satz bleibt oft „es“
als Platzhalter)

● Normal: Dass du nicht gekommen bist, hat mich geärgert.


● Extraposition: Mich hat es geärgert, dass du nicht gekommen bist.

Linkversertzung - Ein Satzteil steht extra am Anfang

● Das Buch, das habe ich doch schon gelesen.

Rechtversetung (Apposition)

● Sie hat Inge gesehen, eine alte Bekannte von mir.

Probleme bei der Verbzweitstellung

Koordination

● Subjekt wird oft ausgelassen im zweiten Teil


● Hans fuhr nach München und (er) besuchte eine alte Freundin.

Gesprochene Sprache

● (Ich) hab ihn gesehen.


● (Das) hat er vergessen.

Konjunktionen
● Koordinierende Konjunktionen zählen nicht als Vorfeld (Verb bleibt zweite Position)
○ Und sie bewegt sich doch.
○ Aber hast du ihm geantwortet?

Die Abgrenzung von Mittelfeld und Nachfeld

● Der Unterschied erkennt man oft durch Umstellung

Sie sagte, sie käme morgen.

Umformung: Sie hat gesagt, sie käme morgen. -> Nachfeld


Sie schrieb sorgfältig wegen des Tadels.

***Umformung: Sie hat sorgfältig geschrieben wegen des Tadels. -> Mittelfeld

Abfolge der Elemente in der rechten Satzklammer

● Wenn Perfekt + Ersatzinfinitiv vorkommt (Modalverben) -> haben steht links

Besetzung des Mittelfelds im Deutschen

Bedingung Regel Beispiel

Zwei Substantive nebeneinander Dativ vor Akkusativ Der Lehrer erzählt den Kindern eine
Geschichte.

Zwei Pronomen Akkusativ vor Dativ Der Lehrer erzählt sie ihnen.

Pronomen und Substantive Pronomen vor Der Lehrer erzählt sie den Kindern.
Substantive
Ich kaufe ihr ein Geschenk zum
Geburtstag

Ich kaufe es meiner Mutter zum


Geburtstag.

Kasusobjekten vor Ich schreibe einen Brief an meine


Präpositionalobjekt und reinen Präpositionalobjekten Schwester.
Kasus
am Ende im Mittelfeld
Substantive mit unbestimmtem Ich schenke die Bücher einer
Artikel oder Nullartikel Freundin.

Modalwörter nach dem ersten Er hat sie hoffentlich vom Bahnhof


Satzglied im Mittelfeld abgeholt.
/ im Vorfeld
Hoffentlich hat er sie vom Bahnhof
abgeholt.

Genitivobjekt rechts von anderen Sie haben den Mann des Diebstahls
Kasusergänzungen angeklagt.

Präpositionalobjekt hinter den Das Kind schreibt seit zwei Wochen


Kasusobjekten und zum ersten Mal einen Brief an seine
sonstigen Angaben Eltern.

Objekte und Adverbiale Reihenfolge

Temporal -> Dativobj -> Kausal -> Modal -> Akkusativobj -> Lokal

Sie hat gestern ihrem Mann wegen des gestrigen Streit voller Wut den Brief auf den
Schreibtisch gelegt.

Negation

1. Satznegation - ganzer Satz wird negiert -> ich komme nicht.


2. Sondernegation - Teile des Satzes verneint -> Ich komme nicht heute. (ich komme aber an
einem anderen Tag)
3. lexikalische Negation - Wort selbst negativ -> Unglücklich, Unmensch
● Negationspartikeln oder adverbien - nein, nie, nirgendwohin, niemals..
● unbestimmte Pronomen - kein , nichts
● Konjunktionen - weder – noch

Position von nicht

● nicht steht so spät wie möglich – aber vor dem, was negiert wird (meistens)

Regel Beispiel
vor Adverbialen (Art und Weise) Ich weiß es nicht genau.

vor Objekten (ohne artikel) und Teil der Er hat ihn nicht beim Wort genommen.
verbalen Phrase

vor valenz abhängigen Temporal,Lokal Ich war heute nicht im Büro.


und Direktionalangaben

vor Prädikativ Er ist nicht müde.

vor temporalen Adverbien (nicht Sie ging nicht sofort.


chronologisch einordnen)

nach nominalen Objekten Ich sehe ihn nicht.

nach Zeitangaben im Akkusativ und Er kam letzte Nacht nicht. Sie kam gestern nicht.
chronologisch einordnen

nach Modalwörtern Er kam vermutlich nicht.

nach freien Adverbialen Ich trat ihn im Café nicht.

Präpositionalobjekten beide möglich Wir konnten uns nicht an diesen Vorfall erinnern.

Wir konnten uns an diesen Vorfall nicht erinnern.

Spezialregel mit bevor / ehe

● HS zuerst - Sie kommt nicht, bevor das Essen fertig ist.


● NS zuerst - Bevor das Essen nicht fertig ist, kommt sie nicht.
Satz
= Ein Satz ist eine syntaktische Einheit, die aus mindestens einem Prädikat und seinen obligatorischen
Ergänzungen besteht

Satztypen

● Einfachsatz- ein Prädikat -> Der Hund läuft.


● zusammengesetzter Satz - mehrere Prädikate / Nebensätze -> Er bellt, weil die Katze
vorbeigeht.

Satzarten

1. Deklarativsatz (Aussagesatz)
● Informiert über etwas
● Der Hund läuft im Garten.

2. Interrogativsatz (Fragesatz)
● Typen
a. Entscheidungsfrage (Satzfrage) - Hast du schon das neue Buch von
Grass gelesen? - Ja/Nein
b. Ergänzungsfrage (W-frage) - Wer hat dieses Bild gemalt? - Jan.
c. Vergewisserungsfrage - Du kennst doch den neuen Roman von
Grass? - Ja, (ich kenne ihn.)
d. Alternativfrage - Gehen wir oder fahren wir?
e. Rhetorische Frage - Habe ich das damals nicht behauptet?
3. Imperativsatz (Aufforderungssatz)
● Fordert zu einer Handlung auf
● Komm sofort hierher!

4. Wunschsatz
● Wenn er doch nicht gekommen hätte!

5. Exklamativsatz (Ausrufesatz)
● Drückt Überraschung, Emotion, Bewertung aus
○ Dass du nicht zu spät kommst!

Markierung
a) markierte
● Verbstruktur ist korrekt
b) unmarkierte
● neutrale, typische Wortstellung (Subjekt – Temporal – Dativ – Akkusativ – Verbteile)
c) Inkorrekt
● grammatisch nicht möglich

Satzverbindung
● zwei gleichwertige Hauptsätze

Typ der Koordination Koordinierende Konjunktionen Adverbien


(Position 0) (Position 1)
Kopulativ-additiv (anreihend) und, und auch, sowie, wie, sowohl Auch, außerdem, ferner, zudem,
– als auch, nicht nur – sondern überdies, ebenso, ebenfalls,
auch gleichfalls, teils - teils, einerseits
-andererseits
Kopulativ-negativ weder – noch, nicht -noch
Alternativ, disjunktiv oder, beziehungsweise, entweder - sonst, andernfalls
(Ausschluss) oder
Adversativ (entgegenstellend) aber, doch, jedoch, (nicht) - dennoch, dagegen, vielmehr,
sondern hingegen
Restriktiv (einschränkend) aber, allein, jedoch, doch indes, indessen, freilich, nur,
zwar - aber, allerdings, wohl-
(aber)
Kausal (begründend) denn nämlich
Konsekutiv (folgernd) also, daher, deshalb, deswegen,
demnach, demzufolge
Konzessiv (einräumend) zwar - aber doch dennoch, gleichwohl, trotzdem,
nichtsdestoweniger, dessen
ungeachtet

Kommaregeln

1. Zwei Hauptsätze ohne Konjunktion - Der Wind heulte, das Meer brauste.
2. Vor Konjunktionaladverbien - Er hatte viel gelernt, trotzdem bestand er die Prüfung nicht.
3. Vor „aber“, „sondern“, „denn“, „jedoch“, „dennoch“ - Er wollte kommen, aber er hatte
keine Zeit.
4. Vor „und“ bei langen/komplizierten Sätzen - Er fragte, ob er Druckerpatronen kaufen solle[,]
und ob er eine Festplatte suchen solle.

Kein Komma

● Vor „und“, „oder“, „sowohl ... als auch“, „entweder ... oder“, „weder ... noch -Er
konnte weder ausruhen noch konnte er sich konzentrieren.
Subordination
● auch Satzgefüge / Hypotaxe
● Hauptsatz + Nebensatz
● Nebensätze werden auch Gliedsätze genannt

Matrixsatz = Hauptsatz, der den Nebensatz enthält -> Ich glaube, dass er kommt.

Arten von Nebensätzen

a) Ohne Einleitungswort

● das Verb steht an zweiter oder letzter Stelle


● Er sagt, du fährst jetzt weg. (Verbzweitstellung)
● st das Wetter auch schlecht, wir gehen doch spazieren. (Verberststellung)

b) Nach Einleitungswort

Einteilung nach formalen Kriterien

1. Konjunktionalsatz (mit Subjunktion) -> Ich weiß, dass er gesund ist.


2. Relativsatz -> Kennst du die Frau, die dort sitzt?
3. Indirekter Fragesatz (mit Fragepronomen oder ob) -> Fritz fragt, ob
Marianne zu Hause ist.

Einteilung nach syntaktischen Kriterien

Typ Beispiel Funktion

Subjektsatz Dass du gesund bist, freut mich. Der Nebensatz = Subjekt


des Satzes
Ersetzbar durch „es“

Objektsatz Ich weiß, dass du gesund bist. Der Nebensatz = Objekt

Adverbialsatz Ich bleibe zu Hause, weil ich krank Adverbialsatz = Umstände


bin. / Zusatzinfos

Prädikativsatz Er ist geworden, was er immer Der Nebensatz =


wollte: ein Dichter. Prädikativ (Beschreibung)
gleiche Funktion ->
Prädikativ (beschreibt das
Subjekt)
mit was oder wie
eingeleitet

Attributsatz Das Buch, das du liest, ist beschreibt ein Nomen


spannend. genauer
Beispiel: Pech ist, dass es anfängt zu regnen.

[Link] -> Dass es anfängt zu regnen, ist Pech.

2. ersetzen -> es ist Pech. -> Subjektsatz

Unterscheidung zwischen den Subjunktionen ob und dass

● Weißt du, ob er kommt? -> ja, nein (ist fraglich, unsicher)


● Ich weiß, dass er kommt. (Aussage)

Adverbialsätze
Temporalsatz

● beschreibt wann etwas passiert (Wann? Seit wann? Wie lange?)

Gleichzeitigkeit

● Hauptsatz (HS) und Nebensatz (NS) passieren zur gleichen Zeit

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

als (když) Vergangenheit (einmalig) Als ich in Prag war, besuchte


ich meine Tante.

wenn (když / jestli) Gegenwart/Zukunft, auch Wenn du kommst, zeige ich dir
Wiederholung etwas.

während (zatímco) gleichzeitig Während er schlief, arbeitete


sie.

solange (dokud) gleiche Dauer Solange er krank ist, bleiben


wir zu Hause.

sooft (pokaždé, když) Wiederholung Sooft er kommt, freuen wir


uns.

seitdem (od té doby co) seit einem Zeitpunkt Seitdem wir hier wohnen, bin
ich glücklich.

Vorzeitigkeit

● Nebensatz (NS) passiert vor Hauptsatz (HS)


Subjunktionen Bedeutung Beispiel

Nachdem (poté co) Form: Nachdem er das Buch gelesen


NS (Plusquamperfekt) + HS hatte, gab er es zurück.
(Präteritum)
Nachdem ich gegessen habe,
NS ( Perfekt) + HS (Präsens) gehe ich schlafen.

sobald / sowie (jakmile) Sobald er kommt, gehen wir.

wenn (kdykoliv, když) wiederholte Vorzeitigkeit Wenn sie Alkohol trinkt,


bekommt sie Kopfschmerzen.

seitdem (od té doby co) seit einem Zeitpunkt Seitdem sie weg ist, bin ich
traurig.

Nachzeitigkeit

● Nebensatz passiert nach Hauptsatz

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

bevor / ehe (než) betonen den Zeitpunkt der Ich gehe, bevor er kommt.
Nachzeitigkeit.

bis (dokud) Endpunkt Ich warte, bis du kommst.

Konditionalsatz

● frage: Unter welcher Bedingung?

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

wenn (když / jestli) allgemeine Bedingung Wenn du kommst, gehen wir


raus.

falls (jestli) unsichere Bedingung Falls du Zeit hast, komm


kann nicht temporal verwendet vorbei.
werden

sofern (pokud) strenge Bedingung Falls du Zeit hast, komm


vorbei.

es sei denn (dass) (ledaže) Ausnahme Ich gehe nicht, es sei denn, du
kommst mit.
Uneingeleitete Form (ohne “wenn”)

● Struktur: verb am Anfang, Konjunktiv


○ Hast du Zeit, komm vorbei.
○ Hätte ich Zeit, würde ich gehen.

Irrealer Konditionalsatz

● etwas ist nicht passiert / unmöglich


● Struktur: Konj. Plusquamperfekt
○ Wenn ich Zeit gehabt hätte, wäre ich gekommen.
○ Hätte ich Zeit gehabt, wäre ich gekommen (ohne “wenn”)

Kausalsatz (Grund, Ursache)

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

weil (protože) wichtiger / neuer Grund Ich bleibe zu Hause, weil ich
krank bin.

da (protože / jelikož) bekannter / weniger wichtiger Da es regnet, bleiben wir zu


Grund Hause.

zumal (da) (zvlášť když) starker Grund, zusätzliche Er blieb zu Hause, zumal er
Informationen krank war.

Finalsatz (Ziel / Absicht)

● Frage: Wozu? Mit welchem Ziel?

Subjunktionen Verwendung Beispiel

damit (aby) unterschiedliche Subjekte Ich mache meine Aufgaben


jetzt, damit wir am Abend
fernsehen können.

um…zu (aby) gleiches Subjekt Ich lerne, um zu bestehen.

Konzessivsatz (Gegengrund)

● Frage: Trotz welcher Bedingung?

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

obwohl / obgleich (ačkoli) unerwartetes Ergebnis Obwohl er krank ist, arbeitet


er.
wenn … auch (i když) wie „obwohl“ Wenn er auch müde ist,
arbeitet er.

auch wenn (i kdyby) erwartete Wirkungslosigkeit Auch wenn du lernst, schaffst


du es nicht.

Andere Formen

Struktur Bedeutung Beispiel

was auch immer (ať už cokoli) egal was Was du auch tust, ich helfe dir.

wer auch immer (ať už kdokoliv) egal wer Wer auch immer kommt, ist
willkommen.

ob … oder (ať už.. nebo) egal welche Situation Ob es regnet oder schneit, er
geht raus.

so / wie … auch (jakkoli) trotz Intensität So schnell er auch läuft, er


verliert.

mag …auch (i kdyby) trotz Umstand Mag es auch kalt sein, ich gehe
spazieren.

Konsekutivsatz (Folge)

Struktur Bedeutung Beispiel

sodass / so dass (takže) normale Folge Er war müde, sodass er


einschlief.

so … dass (tak.. že) starke Intensität -> Folge Sie aß so viel Schokolade, dass
ihr schlecht wurde.

ohne dass (aniž by) erwartete Folge passiert nicht Er ging, ohne dass er sich
verabschiedete.

ohne … zu (aniž) erwartete Folge passiert nicht Er ging, ohne sich zu


(gleiches Subjekt) verabschieden.

Adversativsatz (Gegensatz)

● Frage: Im Gegensatz wozu?

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

während (zatímco) Gegensatz (adversativ) Während früher wenige lesen


konnten, können heute viele lesen.

gleichzeitig (temporal) Während er schlief, arbeitete sie.

Modalsätze

● Drücken Art und Weise aus

Instrumentalsatz (Mittel)

● Frage: Mit welchem Mittel? Wodurch?

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

indem (tím, že) Mittel / Methode Du hilfst ihm, indem du ihn


unterstützt.

dadurch… dass (tím, že) stärker betont (oft am Dadurch, dass ich viel gelernt
Satzanfang) habe, habe ich bestanden.

Komparativsatz

Gleichheit

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

wie (jako) Gleich Das Buch ist so spannend, wie ich


dachte.

als ob / als wenn (jako kdyby) irreale Vorstellung Er tut so, als ob er alles wüsste.

Ungleichheit

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

als (než) Unterschied Er ist größer als ich.

Proportional

Struktur Beispiel
je .. desto/umso (čím..tím) Je mehr ich lerne, desto besser werde ich.

je nachdem (podle toho, jak) Ich gehe spazieren, je nachdem wie das Wetter ist.

je nachdem, ob (podle toho, zda) Er entscheidet, je nachdem ob er Zeit hat.

Modalsatz des begletumstandes

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

ohne dass (aniž by) etwas passiert nicht Er ging weg, ohne dass er etwas
sagte.

ohne zu (aniž by) etwas passiert nicht Er ging weg, ohne etwas zu sagen.
gleiche Subjekte

statt dass (místo aby) Alternative Handlung Er spielt, statt dass er lernt.

statt zu (místo aby) Alternative Handlung Er spielt, statt dass er lernt.


gleiche Subjekte Er spielt, statt zu lernen.

Restriktivsatz (Einschränkung -nur teilweise gültig)

Subjunktionen Bedeutung Beispiel

soweit / soviel ich weiß (pokud subjektive Einschränkung Soweit ich weiß, ist er krank.
vím)

insofern (pokud / do té míry) eingeschränkt gültig Das ist insofern richtig, als es
logisch ist.

insoweit (potud / do té míry) Einschränkung - Die Aussage ist insoweit richtig, als
akademisch sie logisch ist.

außer dass (kromě toho, že) Ausnahme Es gibt kein Problem, außer dass er
fehlt.

außer wenn (kromě případů, Bedingung Ich komme, außer wenn ich krank
kdy) bin.

Kleine Einschränkung Er wollte kommen, nur dass er


nur dass (jenže / jenomže) krank geworden ist.

etwas passiert sofort Kaum dass er angekommen war,


kaum dass (sotva / sotva že) danach ging er wieder.
Zusammenfassung

Subordination – Adverbialsätze
Subjunktionen Adverbien Präpositionen
Temporalsatz während, solange währenddessen, während, zeit, bei, in,
Wann? als, wenn, sooft, solange, damals, da mit, auf, bei jedem,
Wie lange? Wie oft? immer wenn dann, danach, nach, seit, bis (zu),
Seit wann? Bis nachdem, sobald, daraufhin vor
Wann? sowie, seitdem, seit seitdem, seither,
bis, bevor, ehe bis dahin, davor,
vorher, zuvor

Konditionalsatz wenn, falls, sofern, sonst, andernfalls bei, mit, durch,


Unter welcher im Falle dass, unter, im Falle (von),
Bedingung? In es sei denn ohne
welchem Falle?
Kausalsatz (Grund, weil, zumal, denn deshalb, deswegen, wegen, aufgrund,
Ursache) daher, aus diesem von, aus, vor,
Warum? Weshalb? Grund mangels
Aus welchem Grund?

Finalsatz (Ziel/ Damit, um… zu Dazu, dafür Zu, für, zwecks


Absicht)
Wozu? Mit Welcher
Absicht? Zu welchem
Zweck? Mit welchem
Ziel?
Konzessivsatz obwohl, obgleich, trotzdem, dennoch, trotz, ungeachtet,
(Gegengrund) auch wenn, wenn allerdings auch bei
Trotz welchen auch, zwar...aber
Grundes? Trotz
welcher Umstände?
Konsekutivsatz ..., so dass; so..., dass infolgedessen, infolge (von)
(Folge) folglich, deshalb,
Mit welcher Folge / deswegen, daher
welchem Ergebnis?
Modalsatz indem, dadurch dass, dadurch, damit, durch, mit, unter,
auf welche Weise? ohne dass, ohne...zu, dabei, mittels
Wie? Wodurch? (an)statt, dass, stattdessen ohne,
Womit? (an)statt...zu (an)statt,
wie, als, nach, entsprechend,
je...desto/umso, laut, gemäß, zufolge,
je nachdem, bei, mit, durch,
unter,
entsprechend,
gemäß

Adversativsatz während
(Gegensatz)
Im Gegensatz wozu?

Infinitivkonstruktionen
= unkonjugierte Verbformen

Formen
● Infinitiv I -> singen
● Infinitiv II -> gesungen (zu) haben
● Partizip I -> singend
● Partizip II -> gesungen

Beispiele als Attribute

● kochendes Wasser -> Wasser, das kocht


● gestohlenes Auto -> Auto, das gestohlen wurde

Funktionen im Satz

1. Teil des Prädikats

● Ich kann nach Hause gehen


● Ich habe nach Hause gehen können

2. Ersatz für Nebensätze

● kann durch eine Infinitivkonstruktion vertreten werden

Subjektsatz

gleiches Subjekt oder „man“

● Dass sie gewonnen hat, freut sie. -> Gewonnen zu haben, freut sie.
● Dass man aufpasst, ist wichtig.-> Aufzupassen ist wichtig.

Objektsatz

gleiche Subjekte
● Sie hofft, dass sie kommt. -> Sie hofft, zu kommen.

Subjekt = Objekt des Hauptsatzes

● Er bittet sie, dass sie das Buch zurückgibt. -> Er bittet sie, das Buch
zurückzugeben.

logisches Subjekt gleich

● Ihre Hoffnung, dass sie ihn trifft, war gering. -> Ihre Hoffnung, ihn zu
treffen, war gering.

Reiner Infinitiv (ohne “zu”)

● Ich kann nach Hause gehen. -> Ich habe nach Hause gehen können.
● Ich sehe dich kommen.
● Ich blieb sitzen.

Infinitiv mit “zu”

a) Subjekt - Den ganzen Tag in der Sonne zu liegen, macht müde.


b) Objekt - Der Arzt empfiehlt, mehr Sport zu treiben.
c) Genitivobjekt - Sie darf sich rühmen, das entdeckt zu haben.
d) Präpositionalobjekt - Ich bitte dich (darum), das nicht zu glauben.
e) Attribut - Der Gedanke, eine Party zu veranstalten, gefiel mir.
f) Adverbial (wie Nebensatz)
● um...zu (Ziel)
● ohne...zu (ohne etwas zu tun)
● anstatt...zu (stattdessen)

Gliedteilsätze (Attributsätze)
● sind Teile eines Satzgliedes
● gehören zu einem Bezugswort (meist Substantiv)
● sind keine eigenen Satzglieder
● sie funktionieren wie ein Attribut

Relativsätze

Einleitung

● Relativpronomen -der, die, das, welcher, welche, welches


● Relativadverbien - wo, wohin, woher

Der Student, dessen Vater Direktor ist, ist begabt.

Die Stadt, wo das Konzert stattfindet, kenne ich nicht.

Arten von Relativsätzen


a) Restriktive Relativsätze

● schränken die Bedeutung ein (Welche genau?)


● Relativsatz ist notwendig
● Hunde, die bellen, beißen nicht.

b) Nicht-restriktive Relativsätze

● geben Zusatzinformation ( ähnlich wie eine Apposition) - nicht notwendig


● Hunde, die Säugetiere sind, werden oft gehalten.

c) Weiterführende Relativsätze

● spezielle Form von nicht-restriktiven Sätzen


● beziehen sich oft auf ganzen Satz
● Karl ist krank, was mich traurig macht.
● Wir wollten sie besuchen, die aber nicht zu Hause war.

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