Deutsch Syntax
Deutsch Syntax
Syntaktische Beziehungen
a) Paradigmatische Beziehungen
● Elemente, die einander ersetzen können
b) Syntagmatische Beziehungen
● Elemente, die in einem Kontext gemeinsam vorkommen
Parataxe
= Koordination (Gleichordnung)
1) Koordination von Wörtern: Wir kaufen Brot, Butter, Milch und Wein.
2) Koordination von Satzgliedern (Wortgruppen): Ich bat ihn, zu Hause zu bleiben und zu
warten.
3) Koordination von Sätzen: Peter fährt nach Berlin, Simone bleibt zu Hause.
a) Die Beziehung zwischen Sätzen: Ich bin froh, dass du schon gesund bist.
b) Die Beziehung zwischen Satzgliedern: ein Buch lesen („lesen“ braucht ein Objekt)
Kongruenz
= grammatische Übereinstimmung
1) In der Nominalphrase
● Kongruenz in Kasus, Numerus und Genus
2) Im Satz
● Kongruenz in Person und Numerus (Subjekt-Prädikat-Kongruenz)
Mit „oder“, „entweder … oder“ u.a.) -> folgt das finite Verb der Person, die
ihm am nächsten steht
Wortgruppen
= Syntagma oder Phrase; eine Einheit aus mehreren Wörtern, die im Satz zusammengehören
1) Satzwertig
● Sie können selbst wie ein Satz funktionieren
a) Nebensatz (NS): dass er kommt
b) Infinitivkonstruktion: pünktlich zu kommen
2) Nichtsatzwertig
Normale Satzglieder wie: Nominalphrasen, usw.
Konstituententests
= Das sind Verfahren, mit denen man überprüft, ob etwas eine Einheit ist. (=Wie erkennt man
Wortgruppen?)
1. Verschiebeprobe (Permutationstest)
● Eine Wortgruppe kann als Ganzes verschoben werden
2. Pronominalisierungstest
● Eine Wortgruppe kann durch ein Pronomen ersetzt werden (Pro-Form)
Susi freut sich über den Weihnachtsbaum. -> Susi freut sich darüber.
Susi will in ihrem Zimmer bleiben. -> Sie will da bleiben.
3. Fragetest
● Jede Phrase kann erfragt werden
4. Vorfeldtest
● Wortgruppe steht vor dem finiten Verb [im sog. Vorfeld]
Hans hat schon früher ganz bestimmt geahnt, dass ihn Eva nicht liebt. ->
Schon früher hat Hans geahnt, dass ihn Eva nicht liebt.
Ganz bestimmt hat Hans schon früher geahnt, dass Eva ihn nicht liebt.
Dass Eva ihn nicht liebt hat Hans schon früher ganz bestimmt geahnt.
1. Nominalphrase (NP)
● Kopf = Substantiv / Pronomen
[das kleine Kind]NP
[die auf den Bus wartenden Leute]NP
[die Leute, die auf den Bus warten]NP
Auch ein Nebensatz kann eine NP ersetzen:
Es ist wichtig, diesen Auftrag auszuführen. -> Die Ausführung des Auftrages ist
wichtig.
2. Verbalphrase (VP)
● Verb + alles, was vom Verb abhängt (Objekt, Adverbiale, aber kein Subjekt)
● Kopf = verb
3. Adjektivphrase (AP)
● beschreibt ein Nomen (Wie ist etwas?) oder steht allein
● Kopf = Adjektiv
4. Adverbphrase (advP)
● beschreibt Verb / Adjektiv
● nicht flektierbar
● Kopf = Adverb
5. Präpositionalphrase (PP)
● Präposition + Ergänzung (meist NP)
● Kopf = Präposition
Wir fahren [mit unserem Kind]PP
Gehen Sie [die Straße entlang]PP
● Ein Satzglied kann aus einem Wort oder mehreren Wörtern bestehen
● Satzglieder sind syntaktische Relationen im Satz (existieren nur im Satz), nicht isoliert
Primäre Satzglieder
Sekundäre Satzglieder
a. Nebensatz: - Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
b. Einzelwort - Der Geschädigte braucht für den Spott nicht zu sorgen
c. Wortgruppe - Der vom Schaden Betroffene braucht für den Spott nicht zu sorgen
Das Subjekt
= Satzglied, auf das sich das Prädikat bezieht
das Prädikat
= die syntaktische Funktion des finiten Verbs im Satz
1. grammatischer Prädikatsteil
a) Infinitiv des Verbs - Er möchte ins Kino gehen.
b) Partizip II des Verbs - Er ist ins Kino gegangen.
c) Das Reflexivpronomen sich - Das Buch liest sich gut.
2. lexikalisch-idiomatischer Prädikatsteil
a) trennbare Vorsilbe (Präfix) - Wir fahren morgen ab.
b) Substantiv - Ich schreibe gut Maschine.
c) Adjektiv - Die Mutter stellt das Essen warm.
d) Adverb - Er fährt seine Freundin mit dem Motorrad heim.
e) Infinitiv - Wir gehen heute spazieren.
f) FVG - Peter brachte das Projekt zum Abschluss.
das Prädikativ
= Teil des Prädikats
Das Subjektsprädikativ
a) Substantiv im Nominativ
● Sie ist meine Freundin. -> Wer ist meine Freundin? -> sie (bezieht sich auf das Subjekt)
● Er wird Lehrer.
b) Präposition + Substantiv
d) Präposition + Adverb
Das Objektsprädikativ
a) Substantiv im Akkusativ
● Er nannte ihn einen Lügner. -> Wer ist ein Lügner ? -> Er (ihn - Objekt)
b) Präposition + Adjektiv
c) Präposition + Substantiv
Der Student liest ein Buch. -> ein Buch = Objekt (Was liest er?)
Nominalgru Wir erinnerten uns Der Junge ähnelt Der Student liest Wir freuen uns über
ppe eines früheren seinem ein ihren Lottogewinn.
Hochzeittages. verstorbenen interessantes
Vater. Buch.
Pronomen Ich bedarf deiner. Ich Der Roman Er liest es. Wir Ich gebe ihm einen
denke dein. (Goethe) gefällt mir. Sie grüßen ihn. Apfel.
reicht ihm das
Salz.
Infinitiv Er konnte sich nicht Nie Ich versuche zu Ich bemühe mich zu
enthalten zu lachen. schlafen. verstehen.
Gliedsatz Wes das Herz voll ist, Er hilft jedem, Ich weiß, dass Ich freue mich sehr,
des geht der Mund wem er helfen sie die Prüfung dass du uns besucht
über. kann. bestanden hat. hast.
(Konjunktionalsatz)
Die Adverbialbestimmung
● geben Umstände an: Zeit, Ort, Grund, Art und Weise, Zweck usw
Ich spreche von den Ferien. (Wovon spreche ich? = Objekt) x Ich spreche in der Klasse. (Wo
spreche ich? = Lokalbestimmung)
a) Substantiv im Akkusativ
● Er arbeitet den ganzen Tag/die ganze Nacht.
b) Substantiv im Genitiv
● Er begab sich frohen Mutes auf den Weg.
● Er ist guter Laune.
c) Substantiv mit Präposition (Pronominaladverb)
● Es ist zum Lachen.
● Wir sind dabei.
d) Adverb (mit oder ohne Präposition)
● Er studiert fleißig.
● Er hat bis heute gewartet.
Morphologische Formen:
● Adverb - hier, dort, da, links, rechts; hierher, dorthin, bergauf, bergab; daher,
dorther, heraus, von, drüben; meilenweit, weithin
● Nebensatz - Ich fahre, wohin du willst. ..., soweit das Auge blickt.
Morphologische Formen:
Kausalbestimmung
● Ursache für ein bestimmtes Geschehen (Grund, Zweck, Folge)
a) Reine Kausalbestimmung (Warum?)
● Sie tat das aus purem Egoismus.
b) Konditionalbestimmung (Unter welcher Bedingung?)
● Unter diesen Umständen kann ich nicht bleiben
c) Konzessivbestimmung (trotz welchen Umstandes?)
● Er sprach trotz seiner Krankheit.
d) Konsekutivbestimmung ( mit welcher Wirkung?)
● Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich.
e) Finalbestimmung (wozu?)
● Dafür tut er alles. Er erzählte ihr diese Geschichte zur Unterhaltung.
f) Instrumentalbestimmung (womit? wodurch?)
● Diese Nachricht wurde ihr per Telefon mitgeteilt.
Morphologische Formen:
Satzadverbial
● bezieht sich auf den ganzen Satz
● Typische Satzadverbiale: leider, hoffentlich, vermutlich, wahrscheinlich, vielleicht,
glücklicherweise
Das Attribut
= eine nähere Bestimmung eines Nomens
nachgestellte Attribute - Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei; der Sohn des Vaters
Die Nachstellung
2) Pronominale Attribute
● Demonstrativpronomen - dieser, jener Mensch
● Possessivpronomen - mein, dein, sein Freund
● Fragepronomen - welcher Freund
● unbestimmte Pronomen - manches Kind
3) Adverbiales Attribut
● das Haus dort, die Post nebenan -> Welches Haus ? Haus dort
4) Präpositionales Attribut
nachgestellte Präpositionalkonstruktionen:
5) das Genitivattribut
7) Attributsätze (Relativsatz)
immer nachgestellt:
8) dass-Satz
Zusammenfassung
Das Prädikat der verbale Teil des Satzes Sie liest ein Buch.
Das Objekt Ergänzungen, die vom Verb Sie liest ein Buch.
verlangt werden
Akkusativobjekt (Wen? Was?) Er sieht den Hund.
● Das Verb öffnet Plätze (Leerstellen) im Satz, die von anderen Satzgliedern gefüllt werden
müssen
Wertigkeit Beispiel
Akkusativobjekt
Subjekt
3-wertiges Verb Dativobjekt Das Mädchen gibt dem Verkäufer
Akkusativobjekt das Geld.
Subjekt
4-wertiges Verb Dativobjekt Die Mutter bringt dem Jungen das
Akkusativobjekt Frühstück ans Bett.
Präpositional
Dependenzgrammatik
Grundidee
Ergänzung Angabe
Spezialfall: Adverbiale
● Direktionaladverbien sind valenzgebunden
● Adverbiale wie Lokaladverbien, Modaladverbien können beides sein
Beispiel 1 – Ergänzung
Sie wohnt in München. -> „in München“ = adverbiale Ergänzung (Verb wohnen
verlangt eine Ortsangabe)
Beispiel 2 – Angabe
Die Kinder spielen im Hof. -> „im Hof“ = Angabe
Ergänzungen
1. obligatorische Ergänzungen
● Sie müssen im Satz stehen
2. fakultative Ergänzungen
● Sie gehören zur Valenz des Verbs, können aber weggelassen werden, wenn sie klar
sind
1. Weglasstest
● Wenn man ein Satzglied nicht weglassen kann / keine Bedeutungsänderung ->
obligatorische Ergänzung
Angabe Beispiel
2. Umformungstest (Helbig)
● Man bildet einen zusätzlichen Satz
○ Die Kinder spielen (im Garten) … und das geschieht im Garten.
○ Paul wohnt in Berlin … und das geschah in Berlin.
○ Hans schrie lauthals … und das geschieht lauthals.
3. Nachfragtest
● Wenn „und zwar“ möglich ist -> Angabe oder fakultative Ergänzung
○ Die Kinder spielen, und zwar im Garten. (freie Angabe
○ Hans wohnt, und zwar unter der Brücke. -> *obligatorische Ergänzung)
○ Anna isst, und zwar Bananen. -> fakultative Ergänzung
○ Eva beantwortet, und zwar den Brief. -> *obligatorische Ergänzung
1. Logische Valenz
● beschreibt wie viele Teilnehmer ein Ereignis logisch braucht ( Prädikatenlogik)
essen -> Hans isst einen Apfel. mitteilen -> Eva teilt Otto die Nachricht
mit.
Logische Struktur:
z = Empfänger
2. Semantische Valenz
● Welche Rolle hat jeder Teilnehmer im Ereignis
Semantische/Thematische Rollen
3. Morphosyntaktische Valenz
● Beschreibt die grammatische Form der Ergänzungen eines Verbs im Satz (Kasus,
Präpositionen, Satzformen)
Beispiel
essen (2-wertig)
Komplementsätze
Dass Hans nicht kommt, beunruhigt Anna. -> Subjektsatz (Der ganze Nebensatz ist Subjekt.)
● Nicht jedes Verb erlaubt einen Satz als Ergänzung -> Das entscheidet die Valenz des Verbs
Otto isst Bananen. -> Dass Otto singt, isst Bananen (Der Satz funktioniert nicht, weil
essen keinen Satz als Subjekt erlaubt)
Hans log, dass er nichts damit zu tun habe. -> Inhalt der Lüge ein dass-Satz
Er tanzt ihr zu schlecht. -> Freier Dativ (nicht vom Verb verlangt)
Satzgliedstellung
● Im deutschen Satz teilt man den Satz in Felder auf
● Diese Struktur zeigt die Stellung des Verbs und der Satzglieder
1. Stirnsatz
● Verb an 1. Stelle (V1)
○ Entscheidungsfrage - Bist du fertig?
○ Aufforderung - Komm her!
○ uneingeleiteter Konditionalsatz - Bist du krank, bleib zu Hause.
○ Wunsch - Wärest du hier!
2. Kernsatz
● Verb an 2. Stelle (V2)
● Standard im Hauptsatz
○ Aussagesätzen - Ich komme morgen.
○ w-Frage - Wann kommst du?
○ uneingeleiteter Nebensätze - Ich sehe, du bist müde.
○ Ausrufesätzen - Das ist aber schön!
3. Spannsatz
● Verb am Ende
● typisch für Nebensätze
Topologisches Satzmodell
LK Mittelfeld RK Nachfeld
Verbendstellung (Spannsatz)
LK Mittelfeld RK Nachfeld
Satzklammer
Vorfeld
Nachfeld
A. Relativsätze - Sie will sich das Kleid kaufen, das ihr gefällt.
B. Vergleich mit wie / als - Es schneite weniger als im vorigen Winter.
C. mit außer / oder - Ich will niemanden sehen außer dir.
D. infinitiv mit zu - Er hat mir versprochen zu kommen.
E. Präpositionale Gruppen - Unser Schicksal hängt ab von deinen Entscheidungen.
Extraposition = Ein ganzer Nebensatz wird nach hinten verschoben (Im Satz bleibt oft „es“
als Platzhalter)
Rechtversetung (Apposition)
Koordination
Gesprochene Sprache
Konjunktionen
● Koordinierende Konjunktionen zählen nicht als Vorfeld (Verb bleibt zweite Position)
○ Und sie bewegt sich doch.
○ Aber hast du ihm geantwortet?
***Umformung: Sie hat sorgfältig geschrieben wegen des Tadels. -> Mittelfeld
Zwei Substantive nebeneinander Dativ vor Akkusativ Der Lehrer erzählt den Kindern eine
Geschichte.
Zwei Pronomen Akkusativ vor Dativ Der Lehrer erzählt sie ihnen.
Pronomen und Substantive Pronomen vor Der Lehrer erzählt sie den Kindern.
Substantive
Ich kaufe ihr ein Geschenk zum
Geburtstag
Genitivobjekt rechts von anderen Sie haben den Mann des Diebstahls
Kasusergänzungen angeklagt.
Temporal -> Dativobj -> Kausal -> Modal -> Akkusativobj -> Lokal
Sie hat gestern ihrem Mann wegen des gestrigen Streit voller Wut den Brief auf den
Schreibtisch gelegt.
Negation
● nicht steht so spät wie möglich – aber vor dem, was negiert wird (meistens)
Regel Beispiel
vor Adverbialen (Art und Weise) Ich weiß es nicht genau.
vor Objekten (ohne artikel) und Teil der Er hat ihn nicht beim Wort genommen.
verbalen Phrase
nach Zeitangaben im Akkusativ und Er kam letzte Nacht nicht. Sie kam gestern nicht.
chronologisch einordnen
Präpositionalobjekten beide möglich Wir konnten uns nicht an diesen Vorfall erinnern.
Satztypen
Satzarten
1. Deklarativsatz (Aussagesatz)
● Informiert über etwas
● Der Hund läuft im Garten.
2. Interrogativsatz (Fragesatz)
● Typen
a. Entscheidungsfrage (Satzfrage) - Hast du schon das neue Buch von
Grass gelesen? - Ja/Nein
b. Ergänzungsfrage (W-frage) - Wer hat dieses Bild gemalt? - Jan.
c. Vergewisserungsfrage - Du kennst doch den neuen Roman von
Grass? - Ja, (ich kenne ihn.)
d. Alternativfrage - Gehen wir oder fahren wir?
e. Rhetorische Frage - Habe ich das damals nicht behauptet?
3. Imperativsatz (Aufforderungssatz)
● Fordert zu einer Handlung auf
● Komm sofort hierher!
4. Wunschsatz
● Wenn er doch nicht gekommen hätte!
5. Exklamativsatz (Ausrufesatz)
● Drückt Überraschung, Emotion, Bewertung aus
○ Dass du nicht zu spät kommst!
Markierung
a) markierte
● Verbstruktur ist korrekt
b) unmarkierte
● neutrale, typische Wortstellung (Subjekt – Temporal – Dativ – Akkusativ – Verbteile)
c) Inkorrekt
● grammatisch nicht möglich
Satzverbindung
● zwei gleichwertige Hauptsätze
Kommaregeln
1. Zwei Hauptsätze ohne Konjunktion - Der Wind heulte, das Meer brauste.
2. Vor Konjunktionaladverbien - Er hatte viel gelernt, trotzdem bestand er die Prüfung nicht.
3. Vor „aber“, „sondern“, „denn“, „jedoch“, „dennoch“ - Er wollte kommen, aber er hatte
keine Zeit.
4. Vor „und“ bei langen/komplizierten Sätzen - Er fragte, ob er Druckerpatronen kaufen solle[,]
und ob er eine Festplatte suchen solle.
Kein Komma
● Vor „und“, „oder“, „sowohl ... als auch“, „entweder ... oder“, „weder ... noch -Er
konnte weder ausruhen noch konnte er sich konzentrieren.
Subordination
● auch Satzgefüge / Hypotaxe
● Hauptsatz + Nebensatz
● Nebensätze werden auch Gliedsätze genannt
Matrixsatz = Hauptsatz, der den Nebensatz enthält -> Ich glaube, dass er kommt.
a) Ohne Einleitungswort
b) Nach Einleitungswort
Adverbialsätze
Temporalsatz
Gleichzeitigkeit
wenn (když / jestli) Gegenwart/Zukunft, auch Wenn du kommst, zeige ich dir
Wiederholung etwas.
seitdem (od té doby co) seit einem Zeitpunkt Seitdem wir hier wohnen, bin
ich glücklich.
Vorzeitigkeit
seitdem (od té doby co) seit einem Zeitpunkt Seitdem sie weg ist, bin ich
traurig.
Nachzeitigkeit
bevor / ehe (než) betonen den Zeitpunkt der Ich gehe, bevor er kommt.
Nachzeitigkeit.
Konditionalsatz
es sei denn (dass) (ledaže) Ausnahme Ich gehe nicht, es sei denn, du
kommst mit.
Uneingeleitete Form (ohne “wenn”)
Irrealer Konditionalsatz
weil (protože) wichtiger / neuer Grund Ich bleibe zu Hause, weil ich
krank bin.
zumal (da) (zvlášť když) starker Grund, zusätzliche Er blieb zu Hause, zumal er
Informationen krank war.
Konzessivsatz (Gegengrund)
Andere Formen
was auch immer (ať už cokoli) egal was Was du auch tust, ich helfe dir.
wer auch immer (ať už kdokoliv) egal wer Wer auch immer kommt, ist
willkommen.
ob … oder (ať už.. nebo) egal welche Situation Ob es regnet oder schneit, er
geht raus.
mag …auch (i kdyby) trotz Umstand Mag es auch kalt sein, ich gehe
spazieren.
Konsekutivsatz (Folge)
so … dass (tak.. že) starke Intensität -> Folge Sie aß so viel Schokolade, dass
ihr schlecht wurde.
ohne dass (aniž by) erwartete Folge passiert nicht Er ging, ohne dass er sich
verabschiedete.
Adversativsatz (Gegensatz)
Modalsätze
Instrumentalsatz (Mittel)
dadurch… dass (tím, že) stärker betont (oft am Dadurch, dass ich viel gelernt
Satzanfang) habe, habe ich bestanden.
Komparativsatz
Gleichheit
als ob / als wenn (jako kdyby) irreale Vorstellung Er tut so, als ob er alles wüsste.
Ungleichheit
Proportional
Struktur Beispiel
je .. desto/umso (čím..tím) Je mehr ich lerne, desto besser werde ich.
je nachdem (podle toho, jak) Ich gehe spazieren, je nachdem wie das Wetter ist.
ohne dass (aniž by) etwas passiert nicht Er ging weg, ohne dass er etwas
sagte.
ohne zu (aniž by) etwas passiert nicht Er ging weg, ohne etwas zu sagen.
gleiche Subjekte
statt dass (místo aby) Alternative Handlung Er spielt, statt dass er lernt.
soweit / soviel ich weiß (pokud subjektive Einschränkung Soweit ich weiß, ist er krank.
vím)
insofern (pokud / do té míry) eingeschränkt gültig Das ist insofern richtig, als es
logisch ist.
insoweit (potud / do té míry) Einschränkung - Die Aussage ist insoweit richtig, als
akademisch sie logisch ist.
außer dass (kromě toho, že) Ausnahme Es gibt kein Problem, außer dass er
fehlt.
außer wenn (kromě případů, Bedingung Ich komme, außer wenn ich krank
kdy) bin.
Subordination – Adverbialsätze
Subjunktionen Adverbien Präpositionen
Temporalsatz während, solange währenddessen, während, zeit, bei, in,
Wann? als, wenn, sooft, solange, damals, da mit, auf, bei jedem,
Wie lange? Wie oft? immer wenn dann, danach, nach, seit, bis (zu),
Seit wann? Bis nachdem, sobald, daraufhin vor
Wann? sowie, seitdem, seit seitdem, seither,
bis, bevor, ehe bis dahin, davor,
vorher, zuvor
Adversativsatz während
(Gegensatz)
Im Gegensatz wozu?
Infinitivkonstruktionen
= unkonjugierte Verbformen
Formen
● Infinitiv I -> singen
● Infinitiv II -> gesungen (zu) haben
● Partizip I -> singend
● Partizip II -> gesungen
Funktionen im Satz
Subjektsatz
● Dass sie gewonnen hat, freut sie. -> Gewonnen zu haben, freut sie.
● Dass man aufpasst, ist wichtig.-> Aufzupassen ist wichtig.
Objektsatz
gleiche Subjekte
● Sie hofft, dass sie kommt. -> Sie hofft, zu kommen.
● Er bittet sie, dass sie das Buch zurückgibt. -> Er bittet sie, das Buch
zurückzugeben.
● Ihre Hoffnung, dass sie ihn trifft, war gering. -> Ihre Hoffnung, ihn zu
treffen, war gering.
● Ich kann nach Hause gehen. -> Ich habe nach Hause gehen können.
● Ich sehe dich kommen.
● Ich blieb sitzen.
Gliedteilsätze (Attributsätze)
● sind Teile eines Satzgliedes
● gehören zu einem Bezugswort (meist Substantiv)
● sind keine eigenen Satzglieder
● sie funktionieren wie ein Attribut
Relativsätze
Einleitung
b) Nicht-restriktive Relativsätze
c) Weiterführende Relativsätze