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Situation: Romina ruft Astrid an und möchte wissen, wie es ihr geht.
Personen: Astrid, Romina
Ort: Am Telefon
Astrid: Weidner.
Romina: Hallo Astrid, hier ist Romina.
Astrid: Hallo Romina. Das ist ja schön, dass du anrufst. Wie geht es dir?
Romina: Gut, danke. Und dir?
Astrid: Auch gut. Wie läuft denn dein Praktikum bei dem Verlag?
Romina: Sehr gut. Mein Chef kam heute zu mir und hat mir ein Angebot gemacht.
Astrid: Und das wäre?
Romina: Ich soll in zwei Wochen auf der Leipziger Buchmesse den Messestand unseres Verlages
betreuen.
Astrid: Das ist doch super!
Romina: Ich weiß nicht. Ich spreche erst seit einem Jahr Deutsch und muss dort mit sehr vielen Menschen
sprechen und ihre Fragen beantworten. Was ist, wenn ich nicht verstehe, was sie von mir wollen?
Astrid: Das ist doch Unsinn. Du sprichst super und verstehst alles. Was soll denn passieren?
Romina: Ich habe Angst, mich zu blamieren. Was ist, wenn ich das so schlecht mache, dass mein Chef
meinen Vertrag nicht verlängert?
Astrid: Nein, denk doch nicht so. Du bist ja immer fleißig. Es ist eine super Chance zu zeigen, was du
kannst.
Romina: Oder was ich nicht kann. Ich glaube nicht, dass ich das schaffe. Ich weiß nur nicht, wie ich das
meinem Chef sagen soll.
Astrid: Gar nicht! Das ist die Gelegenheit zu beweisen, wie gut du bist.
Romina: Ja, aber manchmal mache ich Fehler oder verstehe nicht alles. Manchmal fehlen mir auch
Wörter und ich kann nicht sagen, was ich eigentlich ausdrücken will.
Astrid: Du wirst doch nicht alleine dort sein, oder?
Romina: Nein, drei erfahrene Kollegen kommen mit. Die machen das jedes Jahr.
Astrid: Na, siehst du. Wenn du nicht weiterkommst, dann bittest du eben deine Kollegen um Hilfe. Sie
wissen doch, dass du aus Finnland kommst und erst seit einem Jahr Deutsch sprichst. Sie werden
sicherlich Verständnis haben. Sprich doch einfach vorher mal mit diesen Kollegen.
Romina: Das ist eine gute Idee! Vielen Dank, Astrid. Du hast mir ein wenig die Angst genommen.
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Astrid: Das freut mich. Ich glaube, dass du das ganz locker schaffen kannst.
Romina: Danke, das ist lieb von dir.
Astrid: Und wenn du dich entschieden hast, es zu machen, dann werde ich dich dort auf der Buchmesse
besuchen.
Romina: Aber du liest doch gar keine Bücher.
Astrid: Nein, ich nicht, aber mein Mann liest jeden Tag. Der freut sich sicherlich, wenn wir zur
Buchmesse fahren.
Romina: Darüber würde ich mich sehr freuen. Dann mache ich es.
Astrid: Sehr gut. Du musst nur an dich glauben.
Romina: Ich glaube an mich.
der Verlag, -e = (eng.) publisher
die Leipziger Buchmesse, - = (eng.) Leipzig Book Fair
die Buchmesse, -n = (eng.) book fair
sich blamieren = (eng.) to make a fool of oneself; to embarrass oneself
die Gelegenheit, -en = (eng.) chance; opportunity
nicht weiterkommen = (eng.) to be stuck; to get stuck
die Angst nehmen = (eng.) to still fears
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