0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
2 Ansichten7 Seiten

Zoos

Die Debatte über die Vertretbarkeit von Zoos ist in Deutschland stark polarisiert, wobei 82 Prozent der Bevölkerung Zoos befürworten, während Tierschützer die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft kritisieren. Moderne Zoos haben sich zwar von den früheren Völkerschauen und Betonanlagen zu strukturierteren Gehegen entwickelt, doch bleibt die Frage, ob die artgerechte Haltung von Tieren in menschlicher Obhut möglich ist. Während Zoos ihren Beitrag zum Artenschutz und zur Bildung betonen, argumentieren Kritiker, dass es alternative Möglichkeiten gibt, den Artenschutz zu fördern, ohne Tiere in Gefangenschaft zu halten.

Hochgeladen von

t.v.fedorova1978
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
2 Ansichten7 Seiten

Zoos

Die Debatte über die Vertretbarkeit von Zoos ist in Deutschland stark polarisiert, wobei 82 Prozent der Bevölkerung Zoos befürworten, während Tierschützer die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft kritisieren. Moderne Zoos haben sich zwar von den früheren Völkerschauen und Betonanlagen zu strukturierteren Gehegen entwickelt, doch bleibt die Frage, ob die artgerechte Haltung von Tieren in menschlicher Obhut möglich ist. Während Zoos ihren Beitrag zum Artenschutz und zur Bildung betonen, argumentieren Kritiker, dass es alternative Möglichkeiten gibt, den Artenschutz zu fördern, ohne Tiere in Gefangenschaft zu halten.

Hochgeladen von

t.v.fedorova1978
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Artgerecht oder altmodisch: Wie

zeitgemäß sind Zoos?


Ein Besuch im Tierpark ist für die meisten Deutschen selbstverständlich. Doch über die
Vertretbarkeit von Zoos wird außerhalb der Gehege heftig diskutiert.

VON JULIA KAINZ AKTUALISIERT AM 28. JULI 2025

Wer Tiere liebt, geht gerne in Zoos. Das ist zumindest die Auffassung vieler
Deutscher. Einer Umfrage des Instituts Forsa aus dem Jahr 2020 zufolge
befürworten 82 Prozent der Befragten Zoos, zwölf Prozent lehnen sie ab.
Während die Besucher vor den Gehegen einen Blick auf die Tiere werfen,
läuft im Hintergrund seit Jahren eine Debatte zwischen Tierschützern und
Zoobetreibern, in wie weit die Haltung von Wildtieren noch zu rechtfertigen ist.
Wir gehen den Argumenten für und gegen Zoos auf den Grund. Die
Meinungen der Experten könnten nicht unterschiedlicher sein.

Zoos in der Vergangenheit: Völkerschau und viel Beton


Bereits vor 5.000 Jahren wurden im alten Ägypten Antilopen, Giraffen und
Elefanten gehalten. Der chinesische Herrscher Wen-Wang stellte in seinem
„Park der Intelligenz“ um 1150 v. Chr. Tiger, Nashörner, Schlangen und Co.
aus. Später hielten Adelige in Europa Wildtiere in sogenannten Menagerien
am Hof.

Der erste Zoologische Garten eröffnete 1828 in London. Ziel war es,
wissenschaftliche Studien durchzuführen. 1844 folgte der erste deutsche Zoo
in Berlin. Mit den Zoos von heute hatten diese Einrichtungen wenig zu tun. Bis
1940 wurden in deutschen Zoos sogar Menschen fremder Völker zur Schau
gestellt, die Entdecker von ihren Reisen mitbrachten: 1874 veranstaltete Carl
Hagenbeck in Hamburg die erste Völkerschau, bei der Besucher Lappländern
bei ihrem alltäglichen Leben zusehen konnten. Später wurden im Zoo
Hagenbeck unter anderem auch Somalier oder Äthiopier „gezeigt“.

In der zweiten Hälfe des 20. Jahrhunderts standen Bildung und Erholung der
Besucher im Fokus der deutschen Zoos. Noch immer prägten Beton, Gitter
und spärliche Einrichtung die Gehege. Man hielt viele Tiere auf kleinem
Raum, auch um den Besuchern einen Blick auf jedes Tier zu garantieren.

Moderne Zoos: artgerecht oder unvertretbar?


Seitdem hat sich einiges getan. Die meisten deutschen Zoos sind mit den
Damaligen nicht mehr zu vergleichen. Aus Beton und Kacheln wurden
strukturierte Gehege mit Wasserfällen und üppiger Bepflanzung, einigen
Tieren werden auch Rückzugsmöglichkeiten geboten. Tiere eines
Lebensraums, beispielsweise Zebras und Antilopen, werden gemeinsam
gehalten. „Man will nicht mehr vorrangig Gitterstäbe sehen, sondern
Landschaften“, erklärt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbands der
Zoologischen Gärten (VdZ), dem 70 wissenschaftlich geführte Zoos aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie der Loro Parque auf
Teneriffa angehören. Solche wissenschaftlichen Zoos sind gegen andere
Einrichtungen, wie zum Beispiel private Vergnügungsparks, die Wildtiere
halten und als Zoo bezeichnet werden können, hinsichtlich Bildung und
Artenschutz abzugrenzen.

Für den Naturschützer, Naturfilmer und Meeresbiologen Robert Marc


Lehmann hat die optische Veränderung von Zoos dagegen vor allem einen
Grund: „Zoos werden so designt, dass sich die Besucher wohlfühlen und alles
für schön und artgerecht halten“, findet er. Lehmann hat selbst mehrere Jahre
in Aquarien und einem Tierpark gearbeitet. Heute hält er Zoos für nicht mehr
vertretbar. Vor Jahrzehnten seien sie das für die damalige Gesellschaft
womöglich gewesen. „Aber das Jahrtausende alte Konzept Zoo, das Tiere zur
Schau stellt, ist heute einfach unmodern“. Seiner Meinung nach sollten Zoos
ihre Tiere „in Rente schicken“, also in sogenannte „Sanctuaries“, und keine
neuen mehr einführen oder nachzüchten.

Volker Homes vom VdZ sieht das anders. Da der Mensch immer weiter in die
Natur vordringe und Lebensräume verloren gingen, seien Zoos „notwendiger
denn je“.

Welchen Beitrag leisten Zoos zum Artenschutz?


Mit der Biodiversitätskonvention aus dem Jahr 1993 erklärten die Vereinten
Nationen den Schutz der Artenvielfalt zu einem festen Ziel. Auch der ex-sito
Schutz, also der Erhalt von Tieren außerhalb ihres Lebensraums, ist darin als
Maßnahme festgehalten. Zoos organisieren sich in übergreifenden
Erhaltungszuchtprogrammen und tauschen ihre Tiere untereinander für die
Zucht aus. Eine Studie aus dem Jahr 2020 identifizierte zwischen 28 und 48
Säugetier- und Vogelarten, die von 1993 bis 2020 vom Aussterben bewahrt
werden konnten. Die ex-sito Zucht habe dabei, neben anderen
Naturschutzmaßnahmen, eine wichtige Rolle gespielt.

Wie der VdZ erklärt, handelt es sich um etwa 50 Arten, die in freier Wildbahn
bereits ausgestorben waren und nur in menschlicher Obhut überlebt haben.
Ein Vorzeige-Beispiel ist das Europäische Wisent, von dem heute wieder
mehrere tausend Vertreter in Freiheit leben. Dagegen stehen Millionen Tiere
weltweit, die in Gefangenschaft leben. Allein in VdZ-Zoos leben nach eigenen
Angaben rund 200.000 Wirbeltiere. Für Lehmann sind die einzelnen
geretteten Arten keine Rechtfertigung für „das millionenfache Leid von
Tieren“, also die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft, zumal die meisten
davon gar nicht vom Aussterben bedroht seien.

Im Jahr 2013 untersuchten Forscher die Datenbanken der Organisation


„Species360“ (früher unter dem Namen ISIS), der damals rund 840 Zoos
weltweit angehörten. Sie fanden heraus, dass 2910 der 3955 in Zoos
gehaltenen Säugetier-, Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten gemäß der
Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) nicht bedroht sind, nicht einmal
auf der Vorwarnliste stehen. In den vorwiegend nicht-europäischen Zoos, die
der „Association of Zoos and Aquariums“ (AZA) angehören, sind nach
eigenen Angaben nur 800 von 8500 gehaltenen Arten gefährdet. Für einen
Großteil der Zootiere kann das Artenschutz-Argument pauschal also nicht
gelten. Hier müsse man allerdings vorausschauend denken, sagt Homes,
denn „die Roten Listen werden immer länger.“ Daher ist es dem VdZ zufolge
wichtig, auch stabile Populationen aktuell nicht bedrohter Arten aufzubauen –
falls sich ihr Gefährdungsstatus in Zukunft ändere.

Die „Königsdisziplin“ des Artenschutzes sei die Auswilderung, erklärt Homes.


Aufgrund der hohen Kosten und Komplexität sei diese aber nur in bestimmten
Fällen möglich. 2018 und 2019 wilderten VdZ-Zoos gut 3000 Tiere aus 46
Arten aus, darunter vor allem Amphibien und Insekten, aber auch Säugetiere
wie Feldhamster und Wildkatze oder Vögel wie Gänsegeier und Waldtrapp,
berichtet Homes.

Die Auswilderung exotischer Tiere ist eher selten. Von 2005 bis 2020 wurden
laut Angaben des Deutschen Bundestages 149 Tiere für
Auswilderungsprojekte aus deutschen Zoos ins Ausland ausgeführt. Dabei
wurden nur Arten genannt, die durch die Verordnung der Europäischen
Gemeinschaft zum Handel mit Wildtieren geschützt sind.

Was nützt der Zoo den einzelnen Arten also konkret? Ist er eine „Arche
Noah“, die nie an ihr Ziel kommt? Homes räumt ein, dass nicht jede Tierart,
die im Zoo gehalten wird, direkt einen Vorteil für ihren Erhalt in Freiheit hat.
Vielmehr müsse man „das gesamte Konstrukt Zoo“ betrachten. So würden
zum Beispiel viele Zoos mit Naturschutzorganisationen zusammenarbeiten
oder durch den Artenschutz-Euro Geld für Erhaltungsprojekte vor Ort
sammeln: An der Kasse können Besucher freiwillig einen Euro mehr für den
Eintritt zahlen, der dem Artenschutz zugute kommt. Acht Millionen Euro
bringen VdZ-Zoos nach eigenen Angaben jährlich für Artenschutzprojekte auf.

Für Lehmann ist es dagegen keine Option, viele Tiere zugunsten weniger
einzusperren. „Artenschutz muss immer vor Ort stattfinden“, findet er und
nennt den Zoo Krefeld als Beispiel. Für etwa 28 Millionen Euro wird dort nach
dem Brand in der Silvesternacht 2019 ein neues Affenhaus gebaut. „Was man
dafür den Orang-Utans oder Gorillas in der Natur bieten könnte, wie viele
Ranger man bezahlen könnte. Stattdessen sperrt man Tiere in Deutschland
ein“.

Lernen im Zoo
Dass viele Tierarten im Zoo gehalten werden, die gar nicht gefährdet oder für
die Auswilderung vorgesehen sind, rechtfertigen Zoos durch Bildung. 1,2 der
gut 45 Millionen jährlichen VdZ-Zoo-Besucher nehmen spezielle
Bildungsangebote wahr. Man wolle den Menschen „Kenntnisse über die
Vielfalt der Tierwelt und Einsichten in biologische und ökologische
Zusammenhänge vermitteln“ und sie in einer „natürlich wirkenden Umgebung“
für die Notwendigkeit des Artenschutzes sensibilisieren, so der VdZ.

TV-Dokumentationen könnten diese Aufgabe nicht leisten, findet Volker


Homes. Sie hätten „sehr wenig mit dem realen Leben zu tun.“ In Zoos
hingegen könne man Tieren nah sein und bekomme „etwas geboten, was
man sonst nur in der Wildnis bekommt.“ Laut Robert Marc Lehmann bekämen
Kinder im Zoo hingegen ein „völlig falsches Verständnis davon, wie Tiere
aussehen und wie sie sich verhalten.“ Auch die Nähe zum Tier ist für ihn kein
Argument: „Man kann die Tiere weder anfassen noch mit ihnen interagieren“,
sagt er. „Der Kontakt findet ja gar nicht statt. Kinder lernen etwas über Tiere
bei Waldführungen, auf Schmetterlingswiesen, am Bach. Aber nicht, indem
sie Tiere gegen Geld eingesperrt sehen.“ Eine Studie zum Bildungseffekt von
Zoos zeigte einen Lerneffekt im Bezug auf Aussehen und Namen der
Tierarten, jedoch nicht bezüglich Verhalten, Bedrohungsstatus oder Schutz.

Eine Studie aus dem Jahr 2014 untersuchte das naturschutzbiologische


Lernen von Kindern durch Zoobesuche. Hier stellte sich dagegen heraus,
dass es bei 41 Prozent der geführten und bei 34 Prozent der ungeführten
Besuche zu naturschutzbiologischem Lernen bei Kindern kam. In
einer weiteren Studie führten Zoobesuche bei den Befragten zum besseren
Gesamtverständnis über Biodiversität und Schutz, vor allem in Verbindung mit
informativen Grafiken und Filmen. Untersuchung aus dem Jahr 2021 zeigten
positive Auswirkungen hinsichtlich Naturverbundenheit und die Einstellung
zum Artenschutz. Die Ergebnisse zeigten, dass vor allem spezifische
Lernangebote und Medien eine wichtige Rolle für die Vermittlung von Wissen
in Zoos spielen.

Wie geht es Tieren in Zoos?


Auch wenn sich Zoos weiterentwickeln, die Gehege teilweise größer und
strukturierter werden und einigen Tieren Beschäftigungsmöglichkeiten
geboten werden, stellt sich trotzdem die Frage, ob hoch entwickelte Tiere in
ein Zoogehege oder -becken gehören und ob es überhaupt möglich ist, sie
adäquat zu halten. So sind Schwertwale, die zum Beispiel im Loro Parque
Teneriffa gehalten werden, hoch intelligente Tiere, die über eigene
Dialekte verfügen. Menschenaffen sind die engsten lebenden Verwandten des
Menschen und viele Tiere, zum Beispiel Delfine, Elefanten oder Löwen, leben
in sozialen Verbänden und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Jüngste Studien weisen darauf hin, dass Fische – anders als lange geglaubt –
Schmerzen spüren können.

Daneben spielt der Platz, den Tiere im Zoo zur Verfügung haben, in der
Debatte um Zoos immer wieder eine große Rolle. Im Gutachten des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werden für die Haltung
von einem Eisbärpaar mindestens 400 Quadratmeter empfohlen, für ein bis
zwei Tiger 200 qm. In der Natur bewegen sich Eisbären im Jahresverlauf
innerhalb einer Fläche von 20.000 bis 250.000 Quadratkilometern, Tiger leben
– je nach Beutetierdichte – in 20 bis 400 Quadratkilometer großen Revieren,
manche durchstreifen auch bis zu 1300 Quadratkilometer große Territorien.
Dennoch sei für die Tiere „die Haltung in menschlicher Obhut kein
Freiheitsentzug, sondern der Lebensraum“, so der VdZ. Außerdem, so der
Verband, legen die Tiere in Freiheit nicht freiwillig so viele Kilometer zurück,
sondern zum Beispiel zur Nahrungs- oder Partnersuche. Das müssten
Zootiere schließlich nicht.

Heißt das, dass Zootiere in kleineren Gehegen zufrieden sind? Oder


brauchen Wildtiere Reize wie Jagd und Partnersuche? Wie es Tieren geht,
lässt sich anhand ihres Verhaltens beurteilen. Laut Volker Homes zeigen „die
allermeisten Tiere, die in menschlicher Obhut leben, natürliches Verhalten.“
Damit meint er Aktionen wie schlafen, fressen, trinken und spielen. Doch
einige Zootiere, zum Beispiel Menschenaffen und Elefanten, weisen in
Gefangenschaft stereotype Verhaltensweisen auf, die als Zeichen für die
Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit gesehen werden. In
einer Untersuchung von 40 Schimpansen zeigten alle mindestens ein
anormales Verhalten, zum Beispiel das Fressen von Kot, Hin- und Herwiegen
oder stereotype Pflege. Die Untersuchung von 84 Asiatischen Elefanten in
europäischen Zoos erfasste, dass fast Dreiviertel der Tiere Stereotypien wie
Nicken, Auf- und Abgehen oder Weben aufwiesen. Letzteres bezeichnet das
Hin- und Herwippen mit dem Kopf. In einer Studie zur Sterblichkeit von
Raubtieren in Zoos stellte sich heraus, dass Zoos die „überlebensbezogene
Haltung“ der Tiere kontinuierlich verbessert haben, da bei den untersuchten
Tieren die Sterblichkeit von Jungtieren zurückging und die Lebenserwartung
stieg. Ein Rückschluss auf Verbesserung des individuellen Tierwohls sei
dadurch, laut Studie, aber nicht automatisch möglich. Denn „wenn das
Tierwohl zum Beispiel gering ist, könnte man argumentieren, dass ein
längeres Leben einfach eine längere Zeit an geringem Tierwohl bedeutet“.
Sind Zoos heute vertretbar?
Wissenschaftlich geführte Zoos argumentieren mit ihrem Beitrag zum
Artenschutz und der Vermittlung von Wissen. Während die Vertreter der
Zoos von dem Ziel sprechen, den Tieren bestmögliche Lebensbedingungen
und den Besuchern Naturschutzbildung zu bieten, verweisen Tierschützer auf
diverse Möglichkeiten für Fortbildung und Artenschutz, die es nicht erfordern,
Millionen Tiere in Gefangenschaft zu halten.

Die Debatte ist hitzig, diverse Studien liefern unterschiedliche Ergebnisse.


Gesellschaften sind ständig im Wandel und mit ihnen verändert sich auch die
Nutzung von Zoos. Wie vertretbar Zoos sind oder ob es auch Alternativen für
den ex-sito Arterhalt gibt, wie zum Beispiel spezifische
Erhaltungszuchtprogramme, muss weiter an höherer Stelle und individuell vor
jedem Zoobesuch diskutiert werden.

Das könnte Ihnen auch gefallen