PLEGEPROZESS
objective information (objektive Informationen) usually refers to
measurable or observable data.
Measurable = you can quantify it (vital signs, lab results, weight,
temperature).
Observable = things you can see, hear, touch, smell (behavior,
skin color, wound appearance).
So in your example:
Der Patient weint beim Verbandswechsel.
It is observable, so it can be considered objective, even though
crying itself is not measured in numbers.
True measurable objective data would be: heart rate 110 bpm,
blood pressure 140/90 mmHg, oxygen saturation 95%.
💡 Summary:
Objective = measurable or observable by nurse
Subjective = reported by patient
„Aufnahme“ has several meanings depending on context, but in nursing
or medical settings, it usually means:
1. Admission / intake – when a patient is formally accepted into a
hospital, clinic, or care facility.
o Erster Tag nach Aufnahme ins Krankenhaus. → “First day after
admission to the hospital.”
2. Recording / documentation / taking down information – like
collecting data or making a record.
o Aufnahme der Vitalwerte. → “Recording of vital signs.”
3. General meanings (less common in nursing):
o Photo / image / recording → Fotoaufnahme = “photograph”
o Reception / acceptance → Herzliche Aufnahme = “warm
reception”
💡 In your text:
Erst-Aufnahmegespräch (Pflegeanamnese)
means:
Initial admission interview (nursing assessment / nursing history)
Here „Aufnahme“ = admission / intake
1. Aktuelles Pflegeproblem
Bedeutung: Das Problem besteht bereits und erfordert sofort
pflegerisches Handeln.
Beispiel: Ein Patient hat Schmerzen nach einer Operation. Die
Pflegekraft muss sofort eingreifen.
2. Potenzielles Pflegeproblem
Bedeutung: Das Problem besteht noch nicht, kann aber
entstehen, wenn nichts unternommen wird.
Beispiel: Ein Patient liegt viel im Bett. Es besteht Risikio für
Druckstellen. Die Pflegekraft plant vorbeugende Maßnahmen.
3. Verdecktes Pflegeproblem
Bedeutung: Das Problem existiert, wurde aber noch nicht
erkannt.
Beispiel: Ein Patient ist dehydriert, dies wurde noch nicht
bemerkt. Die Pflegekraft entdeckt es und handelt.
4. Generelles Pflegeproblem
Bedeutung: Ein Problem, das bei vielen Menschen vorkommt,
also nicht nur bei einer Person.
Beispiel: Viele ältere Menschen haben ein Sturzrisiko oder
eingeschränkte Mobilität. Pflegekräfte wenden allgemeine
Richtlinien an.
5. Individuelle Pflegeprobleme
Bedeutung: Die tatsächlichen Probleme des einzelnen
Patienten, können aktuell, potenziell oder verdeckt sein.
Beispiel: Ein bestimmter Patient hat Schmerzen,
Infektionsrisiko und leichte Verwirrtheit. Das sind seine
individuellen Pflegeprobleme.
💡 Merksatz:
Aktuell = besteht jetzt
Potenziell = kann entstehen
Verdeckt = besteht, aber noch nicht erkannt
Generell = betrifft viele Menschen
Individuell = betrifft eine bestimmte Person
Wenn du willst, kann ich daraus auch eine übersichtliche Tabelle oder
ein Lern-Diagramm machen, damit du es leicht für die Prüfung
merken kannst. Willst du, dass ich das mache?
tatsachlich mans
Ah! Du meinst wahrscheinlich „tatsächlich“. 😊
Das Wort „tatsächlich“ bedeutet auf Englisch: “actual,” “real,” “in
fact” – also etwas, das wirklich existiert oder wirklich so ist.
Ressource (in der Pflege):
Eine Ressource ist jede Fähigkeit, Stärke, Unterstützung oder
Hilfsmittel, die eine pflegebedürftige Person bereits hat oder nutzen
kann, um ihre Selbstständigkeit zu erhalten, Probleme zu
bewältigen oder ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern.
Types of resources in nursing:
1. Physical resources – abilities of the body
o Example: Can walk, can wash themselves, can feed
themselves.
2. Internal (personal) resources – mental/emotional strengths
o Example: Motivation, confidence, patience.
3. Environmental / spatial resources – the place or tools that help
o Example: Wheelchair-accessible bathroom, handrails.
4. Social resources – people who help or support
o Example: Family, friends, caregivers.
5. Economic / financial resources – money or services that can be
used
o Example: Can pay for extra therapy or aids.
6. Spiritual resources – beliefs or practices that give strength
o Example: Faith, prayer, meditation.
Arten von Ressourcen in der Pflege:
Körperliche Ressourcen – Fähigkeiten des Körpers
o Beispiel: Kann gehen, sich selbst waschen, sich selbst essen.
Innere (persönliche) Ressourcen – mentale / emotionale Stärken
o Beispiel: Motivation, Selbstvertrauen, Geduld.
Räumliche / Umwelt-Ressourcen – der Ort oder Hilfsmittel, die
helfen
o Beispiel: Behindertengerechtes Badezimmer, Haltegriffe.
Soziale Ressourcen – Menschen, die helfen oder unterstützen
o Beispiel: Familie, Freunde, Betreuer.
Ökonomische / finanzielle Ressourcen – Geld oder nutzbare
Leistungen
o Beispiel: Kann zusätzliche Therapien oder Hilfsmittel
bezahlen.
Spirituelle Ressourcen – Glauben oder Praktiken, die Kraft geben
o Beispiel: Glaube, Gebet, Meditation.
S – Spezifisch:
o Das Ziel ist klar und auf diesen Patienten zugeschnitten.
o Beispiel: „Der Patient kann 50 Meter mit dem Rollator gehen.“
M – Messbar:
o Man kann sehen oder messen, ob das Ziel erreicht wurde.
o Beispiel: Schritte zählen, Blutdruck messen, Schmerzstufe überprüfen.
A – Akzeptiert:
o Der Patient stimmt dem Ziel zu und möchte daran arbeiten.
o Beispiel: Patient sagt: „Ja, ich möchte diese Übung machen.“
R – Realisierbar:
o Das Ziel ist wirklich erreichbar, nicht unmöglich.
o Beispiel: Plane nicht, dass der Patient am ersten Tag nach der Operation 1 km
läuft.
T – Terminiert:
o Das Ziel hat einen klaren Zeitrahmen.
o Beispiel: „Der Patient kann bis Freitag 50 Meter gehen.“
💡 Merksatz:
SMART = Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch, Terminiert
Planung der Pflegemaßnahmen
Wichtige Fragen: Wie – Was – Wann – Wer – Wo?
Die Pflegeplanung sollte kurz und klar formuliert sein.
Pflegemaßnahmen können individuell für den Patienten oder nach
vorhandenen Pflegestandards geplant werden.
Fragen, die beantwortet werden müssen:
1. Welche Maßnahmen sind nötig, um die Pflegeziele zu erreichen?
2. Wer macht was, um das Problem zu lösen oder zu bearbeiten?
3. Wann und wie oft soll es durchgeführt werden?
4. Wie, womit und eventuell wo sollen die Maßnahmen umgesetzt
werden?
2. Durchführung der Pflege
Nach der Planung werden die Maßnahmen durchgeführt und
dokumentiert (auch Abweichungen).
Fokus liegt auf Qualität, also dass die Pflegeziele eingehalten
werden.
Kategorien der Selbstständigkeit:
Selbstständig → Patient macht alles alleine
Überwiegend selbstständig → Patient macht meisten, Pflegekraft
hilft ein wenig
Überwiegend unselbstständig → Pflegekraft macht meisten, Patient
hilft ein wenig
Unselbstständig → Pflegekraft macht alles
3. Beurteilung / Evaluation der Pflege
Ergebnisse prüfen: Wurden die Pflegeziele erreicht?
Wenn nicht, Ursachen finden und Pflegeplan anpassen.
Wichtige Fragen bei der Evaluation:
1. Wurde das Pflegeziel erreicht?
2. Müssen neue Ziele formuliert werden?
3. Hatten die Maßnahmen den gewünschten Effekt?
4. Müssen weitere Maßnahmen geplant werden?
5. Die Evaluation muss den Pflegeprozess beeinflussen.
The German verb „umsetzen“ in a nursing or general context usually
means “to implement,” “to carry out,” or “to put into practice.”
Examples:
Pflegemaßnahmen umsetzen → “to implement / carry out nursing
interventions”
Ideen in die Praxis umsetzen → “to put ideas into practice”
Plan in die Tat umsetzen → “to carry out the plan”
💡 In your nursing text, „umsetzen“ = do or perform the planned care
actions.
„einhalten“ means “to comply with,” “to adhere to,” or “to
follow” (rules, deadlines, agreements, or plans).
Examples:
Termine einhalten → “to meet / keep deadlines”
Regeln einhalten → “to follow / comply with rules”
Vorgaben einhalten → “to adhere to instructions / guidelines”
💡 In nursing context:
Pflegeziele einhalten → “to stick to / follow the nursing goals”
Hygienevorschriften einhalten → “to comply with hygiene
regulations”
1. Kognition & Kommunikation
➡️Beispiel:
Der Patient vergisst das Datum, versteht aber Gespräche gut.
2. Mobilität
➡️Beispiel:
Der Patient kann nur mit einem Rollator gehen.
3. Krankheits- und therapiebedingte Anforderungen
➡️Beispiel:
Der Patient braucht jeden Morgen eine Insulinspritze.
4. Selbstständigkeit
➡️Beispiel:
Der Patient kann alleine essen, braucht aber Hilfe beim Duschen.
5. Alltag & soziale Kontakte
➡️Beispiel:
Der Patient schaut gern Fernsehen und telefoniert oft mit seiner Tochter.
6. Wohnen / Haushalt
➡️Beispiel:
Der Patient wohnt in einer barrierefreien Wohnung.
✅ Merksatz für Prüfung:
In jedem Themenfeld beschreibt man, was der Patient selbst kann und wobei er Hilfe
braucht.