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LLLL2222

Das Dokument behandelt Passivformen und unpersönliche Konstruktionen in der deutschen Sprache, wobei der Fokus auf der Depersonalisierung und der Bedeutung von Handlungen liegt. Es erklärt das Vorgangspassiv und Zustandspassiv sowie unpersönliche Konstruktionen, die allgemeine Aussagen ohne spezifische Subjekte ermöglichen. Zudem werden Übungen zur Anwendung dieser Konzepte angeboten, einschließlich Passiversatzformen und deren Verwendung.

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Amel Bouara
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Das Dokument behandelt Passivformen und unpersönliche Konstruktionen in der deutschen Sprache, wobei der Fokus auf der Depersonalisierung und der Bedeutung von Handlungen liegt. Es erklärt das Vorgangspassiv und Zustandspassiv sowie unpersönliche Konstruktionen, die allgemeine Aussagen ohne spezifische Subjekte ermöglichen. Zudem werden Übungen zur Anwendung dieser Konzepte angeboten, einschließlich Passiversatzformen und deren Verwendung.

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2.

Passivformen und unpersönliche Konstruktionen


Passiv: Die deutsche Wissenschaftssprache zeichnet sich durch eine Tendenz zur Depersonalisierung aus.
Hierbei stehen nicht die Akteure, sondern die Prozesse im Vordergrund.

Das Passiv wird verwendet, wenn die Handlung oder das Geschehen wichtiger ist als die Person, die etwas
tut (der Täter).
A. Das Vorgangspassiv: Es beschreibt eine Aktion oder eine Veränderung.
 Bildung: werden (konjugiert) + Partizip II (am Ende).
 Beispiel: Ein Brief wird geschrieben.
B. Das Zustandspassiv: Es beschreibt das Ergebnis einer abgeschlossenen Handlung.
 Bildung: sein (konjugiert) + Partizip II.
 Beispiel: Der Brief ist geschrieben. (Er liegt fertig auf dem Tisch).
Zeitformen im Vorgangspassiv
2. Unpersönliche Konstruktionen
Diese Strukturen nutzen wir, um allgemeine Aussagen zu treffen, ohne ein konkretes Subjekt (wie ich, du,
Herr Müller) zu nennen.
A. Das unpersönliche Passiv
Oft bei Verben ohne Akkusativ-Objekt genutzt. Als Platzhalter dient oft das Wort "es".
 Beispiel: Es wird sonntags nicht gearbeitet.
 Oder ohne "es": Sonntags wird nicht gearbeitet.

Lösungen
Übung 1:
1. Die Prüfungen werden vom Lehrer korrigiert.
2. Das Haus wird von der Frau gekauft.
3. Mein Fahrrad wird gestohlen.
Übung 2:
1. Die Brücke wurde 1990 gebaut.
2. Der Patient wurde vom Arzt untersucht.
Übung 3:
1. Dieser Computer lässt sich nicht reparieren.
2. Das Formular ist zu unterschreiben.
Möchtest du, dass ich dir mehr Übungen zu einem bestimmten Punkt gebe oder soll ich die Verwendung von
"von" und "durch" im Passiv erklären?

Lösungen (Korrigiere dich selbst!)

1. Die Fehler in diesem Text lassen sich leicht finden.


2. Diese Tür lässt sich nur von innen öffnen.
3. Die chemische Reaktion lässt sich deutlich beobachten.
4. Die Rechnung ist bis morgen zu bezahlen.
5. Diese Medikamente sind nicht mit Alkohol zu mischen.
6. Der Müll ist pünktlich rauszustellen.
7. Die Handschrift lässt sich nicht lesen. (oder: ist nicht zu lesen)
8. Die Sicherheitshinweise sind von allen Mitarbeitern zu beachten.
Passiversatzformen (Alternativen): Diese Formen klingen oft eleganter oder formeller als das
normale Passiv:
1. Man: (Indefinitpronomen)
o Aktiv: Man schließt die Tür um 22 Uhr.
2. Sein + zu + Infinitiv: (Drückt eine Notwendigkeit oder Möglichkeit aus)
o Beispiel: Die Aufgaben sind sofort zu erledigen. (= müssen erledigt werden).
3. Sich lassen + Infinitiv: (Drückt eine Möglichkeit aus)
o Beispiel: Das Problem lässt sich lösen. (= kann gelöst werden).
4. Adjektive auf -bar oder -lich:
o Beispiel: Das Wasser ist trinkbar. (= kann getrunken werden).

Übung 1: Formuliere im Vorgangspassiv (Präsens)


1. Der Lehrer korrigiert die Prüfungen.
………………………………………………………………………………………………….
2. Die Frau kauft das Haus.
………………………………………………………………………………………………….
3. Jemand stiehlt mein Fahrrad.
………………………………………………………………………………………………….
Übung 2: Verwandle das Aktiv ins Passiv (Präteritum)
1. Wir bauten die Brücke im Jahr 1990. ………………………………………………………….
2. Der Arzt untersuchte den Patienten. …………………………………………………………..
Übung 3: Nutze eine Passiversatzform
Schreibe die Sätze um (Nutze: sein + zu oder sich lassen).
1. Man kann diesen Computer nicht reparieren.
2. Man kann die Fehler in diesem Text leicht finden.
3. Man kann diese Tür nur von innen öffnen.
4. Man kann die chemische Reaktion deutlich beobachten.
Nutze "sein + zu + Infinitiv" (Notwendigkeit / Befehl)
1. Man muss die Rechnung bis morgen bezahlen.
2. Man darf diese Medikamente nicht mit Alkohol mischen.
3. Man muss den Müll pünktlich rausstellen.
4. Man muss das Formular unterschreiben. (sein + zu)
Gemischte Übung (Wähle die passende Form)
7. Alle Mitarbeiter müssen die Sicherheitshinweise beachten.
8. Die Handschrift ist so schlecht, dass man sie nicht lesen kann.

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