Modicon TSX Quantum: 140 NOG 111 00 Benutzerhandbuch
Modicon TSX Quantum: 140 NOG 111 00 Benutzerhandbuch
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Kapitel 1 Hardware- und Softwareumgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Kompatibilität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Einschränkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
E/A Scan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Kapitel 2 Baugruppenbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Hardware Besonderheiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Projektierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Modulverkabelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Kapitel 3 Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
E/A Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
MDC Datei. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Diagnosefunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Firmware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
3
4
Sicherheitshinweise
§
Wichtige Informationen
HINWEIS Lesen Sie diese Anweisungen gründlich durch und machen Sie sich mit dem Gerät
vertraut, bevor Sie es installieren, in Betrieb nehmen oder warten. Die folgenden
Hinweise können an verschiedenen Stellen in dieser Dokumentation enthalten oder
auf dem Gerät zu lesen sein. Die Hinweise warnen vor möglichen Gefahren oder
machen auf Informationen aufmerksam, die Vorgänge erläutern bzw. vereinfachen.
Erscheint dieses Symbol zusätzlich zu einem Warnaufkleber, bedeutet dies,
dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung
des Hinweises Verletzungen zur Folge haben kann.
Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungs
gefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten
Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfolge zu vermeiden.
GEFAHR
GEFAHR macht auf eine unmittelbar gefährliche Situation aufmerksam, die bei
Nichtbeachtung unweigerlich einen schweren oder tödlichen Unfall oder
Beschädigungen an Geräten zur Folge hat.
WARNUNG
WARNUNG macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam,
die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen schweren oder tödlichen
Unfall oder Beschädigungen an Geräten zur Folge hat.
VORSICHT
VORSICHT macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam,
die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen Unfall oder Beschädigungen
an Geräten zur Folge hat.
BITTE Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal gewartet und instandgesetzt
BEACHTEN werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die aufgrund der Verwendung
dieses Materials entstehen. Dieses Dokument ist nicht als Betriebsanleitung für
nicht geschultes Personal vorgesehen.
© 2002 Schneider Electric Alle Rechte vorbehalten
Ziel dieses Das vorliegende Handbuch beschreibt Arbeitsweise und Leistungsumfang der
Dokuments Baugruppe 140 NOG 111 00 sowie deren Einbindung in die TSX Quantum. Es soll
Sie in die Lage versetzen, an Ihre Quantum E/A Magazine und Baugruppen aus der
A-Geräte Familie über den SystemFeldBus (1/SFB) anzukoppeln.
Gültigkeits- Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen gelten für alle Concept
bereich Versionen ab 2.6
Weiterführende
Dokumentation
Titel Referenz-Nummer
Concept, Benutzerhandbuch 840 USE 493 02
Modicon TSX Quantum, Benutzerhandbuch 840 USE 100 02
Prozeßperipherie für A250, Benutzerhandbuch 899 BHB 000 02
Modicon TSX Compact (A120), Benutzerhandbuch 802 BHB 000 02
Prozeßperipherie für A120, Benutzerhandbuch 802 BHB 001 02
Benutzerkom- Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie
mentar einfach an unsere E-mail-Adresse: TECHCOMM@[Link]
Übersicht Das folgende Kapitel gibt einen Überblick über die Einbindung der 140 NOG 111 00
Baugruppe in die Hardware und Softwareumgebung der beteiligten SPS Systeme.
Es enthält weiterhin Informationen zur Kompatibilität und eventuellen
Einschränkungen.
Einführung
Modulübersicht Die Baugruppe 140 NOG 111 00 ermöglicht es, Baugruppen aus der A-Geräte
Familie mit Steuerungen der Quantum Familie zu betreiben.
Sytemaufbau Im folgenden Bild ist als Beispiel der Ersatz einer A250 durch eine Quantum
dargestellt.
Anschluß von A250 E/A an Quantum
A250 Quantum
140NOG111
ALU
CPU
BIK
DTA
1/SFB
DEA
E/A
DTA
DEA
E/A
Funktion
Funktionsein- Die NOG 111 00 Baugruppe besteht aus zwei Funktionseinheiten, die zusammen
heiten eine Brücke zwischen dem SystemFeldBus der A-Geräte Familie und dem
Rückwandbus der Quantum bilden. Die beiden Funktionseinheiten stellen jeweils
eine BIK und eine NOM dar.
Aufbau
Struktur der NOG 111 00
Quantum Bus
DPM
NOM
DPM
1/SFB
BIK
Kompatibilität
Übersicht Die Baugruppe 140 NOG 111 00 verhält sich für die Quantum Steuerung und die
Concept Software wie eine NOM Baugruppe. Für die digitalen und analogen E/A
Baugruppen der A-Geräte am 1/SFB, arbeitet sie als BIK.
Quantum Sicht Die Projektierung der NOG erfolgt über die Standardprojektierung für E/A
Bestückung.
Hinweis: Für die NOG darf keine Peer Cop Kommunikation konfiguriert werden!
A-Geräte Sicht Für die unterstützten E/A Baugruppen der A-Geräte Familie ist die NOG
steckerkompatibel zur jeweiligen BIK Baugruppe.
Einschränkungen
Übersicht Beim Einsatz der 140 NOG 111 00 sind einige Einschränkungen, sowohl von der
Quantum- als auch von der A-Geräte Seite zu beachten.
l Es werden in Summe maximal zwei NOG oder NOM unterstützt (2 NOM oder 2
NOG oder 1 NOG und 1 NOM.
l Das Modul wird nicht von MODSOFT und PRO Works unterstützt.
Concept Es werden keine baugruppenspezifischen EFBs unterstützt die auf die Bausteine
Applikation QUANTUM , COMPACT oder DROP zugreifen (z.B. ADU214).
Stattdessen müssen die generischen Bausteine ISET und OSET eingesetzt
werden
Forcen von Eingangssignale (%IW/1x-Referenzen) die über die NOG eingelesen werden
Eingängen können nicht geforct werden!
Die Eingangssignale eines Moduls werden von der NOG nur bei Signaländerung
übertragen. Die Änderung eines Eingangssignals bewirkt eine Übertragung aller
Eingangssignale eines Moduls. Wird für diese Signale dennoch forcen ausgeführt,
so hat dies zur Folge:
l Geforcte Signale werden bei Änderung eines Eingangssignals überschrieben.
l Geforcte Signale behalten nach Aufheben des Forcens ihren letzten Wert,
solange bis sich an der Peripherie mindestens ein Signal dieses Moduls ändert.
ACHTUNG
Eingangssignale vom 1/SFB Bus werden nur bei
Signaländerungen aktualisiert.
Forcen von Eingängen am 1/SFB Bus sollten nur unter
Berücksichtigung des in diesem Abschnitt beschriebenen Verhaltens
erfolgen!
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
Belegte E/A Anzahl der benötigten E/A Worte für die unterstützten A250/350/500 E/A
Worte für A250 Baugruppen:
Module
Modul Typ Benötigte E / A Worte
ADU 115 Analog EIN 16 E
ADU 116 Analog EIN 16 E
DAP 102N Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 103 Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 104 Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 106 Binäre AUS 1A
DAP 112 Binäre AUS 2A
DAP 116 Binäre AUS 1E/1A
DAP 132 Binäre AUS 2A
DAU 104 Analog EIN/AUS 8E/4A
DAU 108 Analog AUS 8A
DAU 109 Analog AUS 8A
DEP 112 Binäre EIN 2E
Belegte E/A Anzahl der benötigten E/A Worte für die unterstützten A120 E/A Baugruppen:
Worte für A120
Modul Typ Benötigte E / A Worte
Module
ADU 204 Analog EIN 4E
ADU 205 Analog EIN 4E
ADU 206 Analog EIN 5E/1A
ADU 210 Analog EIN 5E/2A
ADU 214 Analog EIN 9E/4A
ADU 216 Analog EIN 5E/1A
DAO 216 Binäre AUS 1A
DAP 204 Binäre AUS 1A
DAP 208 Binäre AUS 1A
DAP 209 Binäre AUS 1A
DAP 210 Binäre AUS 1A
DAP 212 Binäre EIN/AUS 1E/ 1A
DAP 216N Binäre AUS 1A
DAP 217 Binäre AUS 1A
DAP 218 Binäre AUS 1A
DAP 220 Binäre EIN/AUS 1E/ 1A
DAU 202 Analog AUS 2A
DAU 208 Analog AUS 8A
DEP 208 Binäre EIN 1E
DEP 209 Binäre EIN 1E
DEP 210 Binäre EIN 1E
DEP 211 Binäre EIN 1E
DEP 214 Binäre EIN 1E
DEP 215 Binäre EIN 1E
DEP 216 Binäre EIN 1E
DEP 217 Binäre EIN 1E
DEP 218 Binäre EIN 1E
DEP 220 Binäre EIN 1E
DEO 216 Binäre EIN 1E
E/A Scan
Übersicht Der Austausch der E/A Daten über die NOG mit den Peripherie Magazinen erfolgt
asynchron zum Programm Zyklus der Quantum CPU. Der E/A Scan Zyklus der
NOG ist abhängig von der Anzahl der Baugruppenträger am 1/SFB.
Scan Zeit Als Anhaltspunkt für die Zeit, die die NOG benötigt, um alle E/A Punkte am 1/SFB
zu bearbeiten, kann ein Wert von 10 mSec (dig. IN/OUT) je Magazin herangezogen
werden.
CPU Zyklus Das folgende Bild zeigt vereinfacht den Zyklus der Quantum CPU und den
Datenaustausch mit der NOG.
984 LL
Segmente lokale E/A
&
RIO
IEC
Logik
NOG
Zyklus 1/SFB
Option E/A
Module
Kommunikation
Der Datenaustausch zwischen CPU und NOG stellt konsistente Daten sicher, d.h.
es werden alle Daten im gleichen CPU Zyklus ausgetauscht.
2
Einleitung
Übersicht
Einleitung Bei der 140 NOG 111 00 handelt es sich um ein TSX Quantum-Modul zur
Anbindung von dezentralen E/A Baugruppenträgern und E/A Baugruppen aus der
A-Geräte Familie.
140
NOG 111 00
1
Active
Ready Fault
2
Error A
ComAct Error B
Hardware Besonderheiten
Schalter und Die NOG Baugruppe hat keine vom Anwender einzustellenden Schalter oder
Steckbrücken Steckbrücken. Die Einstellungen für den 1/SFB Bus sind fest vorgegeben (siehe 1/
SFB Bus Anschluß, S. 27
Reset Taster Ein Reset Taster befindet sich auf der Vorderseite des Moduls, neben dem RJ45
Anschluß. Der Reset Taster erlaubt das Rücksetzen des Moduls ohne Auswirkung
auf andere Module im Zentral-Baugruppenträger oder die CPU. Die Wirkung
entspricht dem Aus- und anschließend wieder Einschalten der Betriebsspannung.
Ein Reset ist im Normalbetrieb nicht erforderlich.
Projektierung
Montageplatz im Montieren Sie das Modul auf einem beliebigen E/A-Steckplatz im Zentral-
Baugruppen- Baugruppenträger der TSX Quantum und verschrauben Sie es mit dem
träger Baugruppenträger. Die Verschraubung ist zur Sicherung der einwandfreien
Funktion erforderlich (EMV).
1 Modul einhängen
2 Modul mit dem Baugruppenträger verschrauben
3 Baugruppenträger
Modulverkabelung
Übersicht Die NOG 140 111 00 Baugruppe verfügt auf der Frontseite über zwei Anschlüsse:
Standardkabel Für den Anschluss der NOG Baugruppe an einen PC und den 1/SFB stehen
und Stecker Standardkabel zur Verfügung:
RJ 45 D Sub 9 1
(Steckerpins)
Diagnose
140
NOG 111 00
Active
Ready Fault
Error A
ComAct Error B
Technische Daten
1/SFB Bus Daten des SytemFeldBus Anschlusses (auf der NOG fest eingestellt)
Anschluß
Übertragungsrate 375 kB
Potentialtrennung 1/SFB zu Quantum-Bus
Master/Slave Einstellung Master
Z Brücke geschlossen
3
Einleitung
Übersicht Dieses Kapitel beschreibt die Schritte die notwendig sind um ein A-Geräte E/A
System an eine Quantum SPS anzuschließen.
E/A Konfiguration
Übersicht Die Vorgehensweise bei der Projektierung von A-Geräte E/A Baugruppen als
dezentrale E/A (DIO) an der Quantum entspricht den Schritten die zur Projektierung
einer NOM Baugruppe notwendig sind.
Konfigurations- Zur Konfiguration einer A-Geräte E/A Ebene führen Sie folgende Schritte durch:
schritte
Schritt Aktion
1 Aus dem Concept Hauptmenü wählen Sie Projekt → SPS-Konfiguration
2 Wählen Sie nun aus dem Haupmenü Konfigurieren → E/A-Bestückung
3 Wählen Sie die Befehlsschaltfläche Dezentrale E/A... an.
4 Tragen Sie im Feld NOM den Steckplatz Ihrer NOG Baugruppe ein und bestätigen
Sie mit OK.
Beispiel für eine NOG auf Steckplatz 3
Dezentrale E/A
RIO
Steckplatz: 0
NOM
Steckpl. 1: 3
Steckpl. 2: 0
OK Abbrechen Hilfe
E/A-Bestückung
Schritt Aktion
7 Öffnen Sie mit der Befehlsschaltfläche Bearb.... die Bestückungsliste für einen
Baugruppenträger und tragen Sie die gewünschten E/A Baugruppen ein.
Beispiel für einen bestückten Baugruppenträger
Schritt Aktion
8 Öffnen Sie mit der Befehlsschaltfläche Params die Konfigurationsseite zur
Einstellung des Timeout Verhaltens und des Ausgangstyps
Note: Diese Konfigurationsseite steht nur bei Digitalen E/A Modulen zur Verfügung.
Der Parameter Benutzerdefiniert und eingegebene Timeout Werte > 0 kommen
ausschließlich bei PLC STOP zur Ausführung (siehe: Zusammen-fassende
Übersicht, S. 37)
Beispiel für die Projektierung von Timeoutverhalten und des Ausgangstyps
140-DAP-112
Ausgangstyp:
Binär BCD
Timeout-Status:
Letzter Wert Benutzerdefiniert
OK Abbrechen Hilfe
Note: Die Einstellung des Ausgangstyps wird bei Anschluß der Digitalen E/A
Module über die NOG nicht unterstützt. Die Interpretation der Daten erfolgt immer
im binär Format.
Einschränkung Es werden E/A Stationen mit den Adressen 1 bis 160 unterstützt.
bei der Für Stationsadressen > 64 gelten folgende Einschränkungen:
Stationsadresse l Im Online-Mode, d.h. PC ist mit der SPS verbunden, CPU in STOP, kann im
Konfigurator die tatsächliche Ist-Bestückung von DROPs mit Adressen >64 nicht
angezeigt werden.
l Für diese Stationen existieren keine Health-Bits in den SPS Statusseiten 56 ... 64
Die bei der Eingabe von Stationsadressen >64 unter Umständen angezeigte
Meldung "Ungültiger DROP-Standort" kann ignoriert werden.
Zuordnung BIT Zuordnung der benutzerdefinierten Time-Out Werte zu den Ausgängen der Module:
zu Ausgang
5 0 F C
140 DAP 112
0 1 0 1 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 0 0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
5 0 F F
0 1 0 1 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Abschalt- Es müssen drei Ursachen für das Abschalten von Ausgängen betrachtet werden:
verhalten l Die CPU geht in den Stop-Modus
l Der 1/SFB Bus wird unterbrochen
l Überlast an einem Ausgang
CPU geht in Stop Geht die CPU in den STOP-Mode, dann setzt die Firmware der NOG die E/A Punkte
auf den vorgegebenen eingestellten Wert.
Abschaltverhalten von Digitalen und Analogen E/A Modulen:
E/A Modul Typ Abschaltverhalten
Digitale E/A abhängig von der gewählten Voreinstellung
letzten Status halten oder auf Benutzer
definierten Wert setzen.
Analoge E/A Ausgänge gehen auf 0
1/SFB wird Bei einer Unterbrechung des 1/SFB übernimmt die DEA die Ansteuerung der E/A
unterbrochen Punkte entsprechend der eingesetzten Steckbrücken.
Informationen über die Projektierung des Abschaltverhaltens für die DEA Bus
Anschaltbaugruppe und die DAU Analog Ausgabebaugrupe finden Sie im Abschnitt
DEA Steckbrücken und DIP-Schalter Einstellungen, S. 45 und im Benutzer-
handbuch der A250 Prozeßperipherie (899 BHB 000 02)
Hinweis: Eine Softwareseitige Beeinflussung der Abschaltzeit ist nicht möglich. Ist
die DEA auf softwarevariable Dauerspeicherung eingestellt, so erfolgt eine
Abschaltung der Ausgänge nach 500 msec
Überlast an Abhängig vom gewählten Timeout-Status in der Modul Konfiguration wird nur der
einem Ausgang betroffene Ausgang (bei Einstellung "Letzter Wert" oder alle Ausgänge (bei
Einstellung " Benutzerdefiniert") abgeschaltet.
MDC Datei
Die MDC Datei Um die A-Geräte Baugruppen in Concept projektieren zu können, muß zuvor die
MDC Datei geladen sein. Die MDC Datei liegt als Diskette jeder NOG 111 00
Baugruppe bei. Zur Installation wird das ModConnect Werkzeug benötigt.
ModConnect Zur Installation der MDC Datei mit dem ModConnect Werkzeug führen Sie folgende
Werkzeug Schritte durch:
Schritt Aktion
1 Kopieren Sie die mit der NOG Baugruppe mitgelieferte MDC und die Hilfe Datei in
das Concept Installationsverzeichnis.
2 Wählen Sie aus der Concept Programmgruppe das ModConnect Tool aus.
3 Wählen Sie File → Open Installation File, setzen Sie den korrekten Pfad auf Ihre
MDC Datei und bestätigen Sie mit OK.
4 Markieren Sie die gewünschte Baugruppe und wählen Sie Add Module oder
wählen Sie Add All.
5 Schließen Sie das Fenster mit Close.
6 Sichern Sie Ihre Änderungen mit File → Save Changes.
7 Verlassen Sie das ModConnect Werkzeug mit File → Exit. Die installierten
Baugruppen stehen nun in der Concept Konfiguration zur Verfügung.
Diagnosefunktionen
Zugriff auf den Um Diagnoseinformationen über den 1/SFB und die daran angeschlossenen E/A
Modul Status Module zu erhalten muß bei der Projektierung der Konfiguration für die dezentrale
E/A, ein Statuswort angegeben werden .
Beispiel für die Projektierung des Statuswortes:
E/A-Bestückung
OK Abbrechen Hilfe
In diesem Beispiel finden Sie das Statusbyte des ersten E/A Moduls im
niederwertigen Byte von Eingangswort 300111, das Statuswort des zweiten E/A
Moduls im höherwertigen Byte von Eingangswort 300111. Die folgenden E/A
Module belegen die nachfolgenden Eingangsworte.
Hinweis: Die Überwachungszeit ist fest auf 500ms (Wert: 5) in der Firmware der
NOG eingestellt.
Health Bits Die Steuerungs-Statustabelle gibt einen Überblick über den Zustand aller
Baugruppen am 1/SFB bzw DIO Bus. Der Zugriff erfolgt über Online → SPS-
Status. Die Seiten 60 bis 63 zeigen die Health Bits der an der ersten NOG bzw NOM
Baugruppe angeschlossenen E/A Stationen, die Seiten 64 bis 67 die Health Bits der
an der zweiten NOG bzw NOM angeschlossenen E/A Stationen.
Hinweis: Health Bits existieren nur für die E/A Stationen mit den Adressen 1 bis
64.
Firmware
NOG Firmware Die NOG Firmware ist in einem Flash Speicher abgelegt und kann vom Anwender
geladen werden.
Laden der Das Laden der Firmware erfolgt über die Quantum CPU mit dem EXECLoader.
Firmware
Hinweis: Die NOG wird mit einer installierten Firmware ausgeliefert. Die
beschriebenen Prozeduren zum Laden einer neuen Firmware sind nur im Falle
eines Updates erforderlich. Vor einem Austausch der Firmware sollten Sie sich mit
dem Support von Schneider Electric in Verbindung setzen.
Achtung
ACHTUNG
Blockade der Kommunikation mit dem Modul.
Das Laden der Firmware darf in keinem Fall unterbrochen werden, da
sonst das Modul nicht mehr über den EXECLoader ansprechbar ist.
Stellen Sie daher sicher, daß weder die Kommunikationsverbindung
noch die Stromversorgung während des Ladevorgangs unterbrochen
wird und brechen Sie den Vorgang auch nicht mit ABORT ab.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
Laden mit Zum Laden der Firmware mit dem EXECLoader Werkzeug, führen Sie die folgenden
EXECLoader Schritte aus:
Schritt Aktion
1 Stellen Sie die Verbindung zwischen CPU und Rechner her. Folgende
Möglichkeiten werden unterstützt:
l Modbus Plus
l TCP/IP Ethernet
l Modbus
2 Starten Sie den EXECLoader
3 Wählen Sie das verwendete Protokoll.
4 Geben Sie die Adresse und bei Modbus die Übertragungsparameter für die CPU
an, über die die NOG geladen werden soll.
5 Wählen Sie unter Device Type → Local Head an.
6 Unter Slot number geben Sie die Steckplatznummer der NOG ein.
7 Wählen Sie unter Select Operation → Transfer EXEC to Device an.
8 Geben Sie unter Filename den Namen und das Verzeichnis der NOG Firmware
ein (NOG1_xx.BIN, xx = Versionsnummer)
9 Betätigen Sie den Close Button um die Operation abzuschließen.
Hinweis: Nach dem Laden der Firmware werden unter Umständen die Health Bits
und die Statusinformationen nicht aktualisiert. In diesem Fall sollte die
Spannungsversorgung des Zentralbaugruppenträgers aus- und wieder
eingeschaltet werden.
Übersicht Im Anhang finden Sie Hinweise zur Einstellung der DEA Baugruppen.
A
DEA Steckbrücken und DIP-Schalter Einstellungen
Übersicht Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Steckbrücken bzw. DIP-
Schalter auf der DEA mit denen die Übertragungsrate und das Abschaltverhalten
eingestellt wird. Weiterführende Informationen finden Sie in den Handbüchern
"Prozeßperipherie für A130, A250, A350, A500" (899 BHB 000 02) und "Benutzer-
handbuch für Micro, Compact Geadat 120 (802 BHB 001 02).
Hinweis: Die Einstellung der Steckbrücken bzw der DIP-Schalter gilt für DEAs der
folgenden Änderungsstände:
l DEA 106: V19
l DEA 116: V04
l DEA 201: V1.20
Sollten Sie ältere Änderungsstände einsetzen, konsultieren Sie bitte Ihren
Schneider Electric Support.
DEA 106/116/201 Für die Einstellung von Übertragungsrate und Abschaltverhalten sind die
Steckbrücken bzw Schalter S0 ... S3 verantwortlich:
Brückenzustand Schalterstellung Bedeutung
DEA 106 DEA 116/201
ON OFF unzulässig
S0
S0
S1
S1
S2 S2
S3 S3
Hinweis: Die DIP-Schalter sind in der Ansicht für die DEA 116 dargestellt. Bei der
DEA 201 sind die Schalter um 180° gedreht angeordnet (S0 unten und ON rechts).
B I
Intelligente Eingangsbaugruppe
Baugruppenbeschreibung, 19
Montage, 23
Belegte E/A Worte, 15
D K
Kompatibilität, 12
Daten, 27
Konfiguration, 29
DEA Einstellungen, 45
Diagnose, 26, 39
DIP-Schalter, 45 L
Laden der Firmware, 41
E LEDs, 26
E/A Konfiguration, 30
E/A Scan, 17 M
EFB, 14
MDC Datei, 38
Einschränkungen, 14
Mechanischer Aufbau, 27
ModConnect, 38
Modulverkabelung, 24
Montage
Intelligente Eingangsbaugruppe 140
NOG 111 00, 23
N
NOG Firmware, 41
P
Peer Cop, 12, 30
Pinbelegung, 25
Projektierung
NOG 111 00, 23
R
Reset Taster, 22
RJ 45, 24
S
Schalter, 22
Standardkabel, 24
Standardstecker, 24
Stationsadresse, 33
Status, 39
Steckbrücken, 22, 45
Steckplatzwahl, 34
SUB-D, 25
T
Technische Daten, 27
U
Umweltbedingungen, 27
V
Versorgung, 27