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Modicon TSX Quantum: 140 NOG 111 00 Benutzerhandbuch

Das Benutzerhandbuch für die Modicon TSX Quantum 140 NOG 111 00 beschreibt die Hardware- und Softwareumgebung, die Funktionalität sowie die Kompatibilität der Baugruppe innerhalb des TSX Quantum Systems. Es enthält wichtige Sicherheitshinweise und Anleitungen zur Installation, Konfiguration und Diagnose der Baugruppe. Zudem werden unterstützte E/A-Module der A-Geräte Familie aufgelistet und deren spezifische Eigenschaften erläutert.

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Modicon TSX Quantum: 140 NOG 111 00 Benutzerhandbuch

Das Benutzerhandbuch für die Modicon TSX Quantum 140 NOG 111 00 beschreibt die Hardware- und Softwareumgebung, die Funktionalität sowie die Kompatibilität der Baugruppe innerhalb des TSX Quantum Systems. Es enthält wichtige Sicherheitshinweise und Anleitungen zur Installation, Konfiguration und Diagnose der Baugruppe. Zudem werden unterstützte E/A-Module der A-Geräte Familie aufgelistet und deren spezifische Eigenschaften erläutert.

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Modicon TSX Quantum

140 NOG 111 00


Benutzerhandbuch
840 USE 488 02 ger Version 2.0
33001837.01
2
Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Kapitel 1 Hardware- und Softwareumgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Kompatibilität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Einschränkungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
E/A Scan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Kapitel 2 Baugruppenbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Hardware Besonderheiten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Projektierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Modulverkabelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

Kapitel 3 Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Einleitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
E/A Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
MDC Datei. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Diagnosefunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Firmware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Anhang A DEA Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45


DEA Steckbrücken und DIP-Schalter Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

3
4
Sicherheitshinweise
§

Wichtige Informationen

HINWEIS Lesen Sie diese Anweisungen gründlich durch und machen Sie sich mit dem Gerät
vertraut, bevor Sie es installieren, in Betrieb nehmen oder warten. Die folgenden
Hinweise können an verschiedenen Stellen in dieser Dokumentation enthalten oder
auf dem Gerät zu lesen sein. Die Hinweise warnen vor möglichen Gefahren oder
machen auf Informationen aufmerksam, die Vorgänge erläutern bzw. vereinfachen.
Erscheint dieses Symbol zusätzlich zu einem Warnaufkleber, bedeutet dies,
dass die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht und die Nichtbeachtung
des Hinweises Verletzungen zur Folge haben kann.
Dies ist ein allgemeines Warnsymbol. Es macht Sie auf mögliche Verletzungs
gefahren aufmerksam. Beachten Sie alle unter diesem Symbol aufgeführten
Hinweise, um Verletzungen oder Unfälle mit Todesfolge zu vermeiden.

GEFAHR
GEFAHR macht auf eine unmittelbar gefährliche Situation aufmerksam, die bei
Nichtbeachtung unweigerlich einen schweren oder tödlichen Unfall oder
Beschädigungen an Geräten zur Folge hat.

WARNUNG
WARNUNG macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam,
die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen schweren oder tödlichen
Unfall oder Beschädigungen an Geräten zur Folge hat.

VORSICHT
VORSICHT macht auf eine möglicherweise gefährliche Situation aufmerksam,
die bei Nichtbeachtung unter Umständen einen Unfall oder Beschädigungen
an Geräten zur Folge hat.

840 USE 488 02 10.2002 5


Sicherheitshinweise

BITTE Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal gewartet und instandgesetzt
BEACHTEN werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die aufgrund der Verwendung
dieses Materials entstehen. Dieses Dokument ist nicht als Betriebsanleitung für
nicht geschultes Personal vorgesehen.
© 2002 Schneider Electric Alle Rechte vorbehalten

6 840 USE 488 02 10.2002


Über dieses Buch

Auf einen Blick

Ziel dieses Das vorliegende Handbuch beschreibt Arbeitsweise und Leistungsumfang der
Dokuments Baugruppe 140 NOG 111 00 sowie deren Einbindung in die TSX Quantum. Es soll
Sie in die Lage versetzen, an Ihre Quantum E/A Magazine und Baugruppen aus der
A-Geräte Familie über den SystemFeldBus (1/SFB) anzukoppeln.

Gültigkeits- Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen gelten für alle Concept
bereich Versionen ab 2.6

Weiterführende
Dokumentation
Titel Referenz-Nummer
Concept, Benutzerhandbuch 840 USE 493 02
Modicon TSX Quantum, Benutzerhandbuch 840 USE 100 02
Prozeßperipherie für A250, Benutzerhandbuch 899 BHB 000 02
Modicon TSX Compact (A120), Benutzerhandbuch 802 BHB 000 02
Prozeßperipherie für A120, Benutzerhandbuch 802 BHB 001 02

Benutzerkom- Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie
mentar einfach an unsere E-mail-Adresse: TECHCOMM@[Link]

840 USE 488 02 10.2002 7


Über dieses Buch

8 840 USE 488 02 10.2002


Hardware- und
Softwareumgebung
1
Einleitung

Übersicht Das folgende Kapitel gibt einen Überblick über die Einbindung der 140 NOG 111 00
Baugruppe in die Hardware und Softwareumgebung der beteiligten SPS Systeme.
Es enthält weiterhin Informationen zur Kompatibilität und eventuellen
Einschränkungen.

Inhalt dieses Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:


Kapitels
Thema Seite
Einführung 10
Funktion 11
Kompatibilität 12
Einschränkungen 14
E/A Scan 17

840 USE 488 02 10.2002 9


HW und SW Umgebung

Einführung

Modulübersicht Die Baugruppe 140 NOG 111 00 ermöglicht es, Baugruppen aus der A-Geräte
Familie mit Steuerungen der Quantum Familie zu betreiben.

Sytemaufbau Im folgenden Bild ist als Beispiel der Ersatz einer A250 durch eine Quantum
dargestellt.
Anschluß von A250 E/A an Quantum

A250 Quantum

140NOG111
ALU

CPU
BIK

DTA
1/SFB

DEA
E/A

DTA
DEA
E/A

10 840 USE 488 02 10.2002


HW und SW Umgebung

Funktion

Funktionsein- Die NOG 111 00 Baugruppe besteht aus zwei Funktionseinheiten, die zusammen
heiten eine Brücke zwischen dem SystemFeldBus der A-Geräte Familie und dem
Rückwandbus der Quantum bilden. Die beiden Funktionseinheiten stellen jeweils
eine BIK und eine NOM dar.

Aufbau
Struktur der NOG 111 00
Quantum Bus

DPM

NOM

DPM

1/SFB
BIK

840 USE 488 02 10.2002 11


HW und SW Umgebung

Kompatibilität

Übersicht Die Baugruppe 140 NOG 111 00 verhält sich für die Quantum Steuerung und die
Concept Software wie eine NOM Baugruppe. Für die digitalen und analogen E/A
Baugruppen der A-Geräte am 1/SFB, arbeitet sie als BIK.

Quantum Sicht Die Projektierung der NOG erfolgt über die Standardprojektierung für E/A
Bestückung.

l Am 1/SFB angeschlossene E/A Magazine werden wie DIO-Drops behandelt


l Firmware kann über die Quantum CPU geladen werden

Hinweis: Für die NOG darf keine Peer Cop Kommunikation konfiguriert werden!

A-Geräte Sicht Für die unterstützten E/A Baugruppen der A-Geräte Familie ist die NOG
steckerkompatibel zur jeweiligen BIK Baugruppe.

l Anschluß an 1/SFB erfolgt mit abgewinkeltem Standardstecker

Unterstützte Folgende A250/350/500 E/A Module werden unterstützt:


A250/350/500
Modul Typ Beschreibung
Module
DAP 102(N) Binäre EIN/AUS 16 EIN, 24VDC / 16 AUS, 24VDC, Halbleiter, 2A
DAP 103 Binäre EIN/AUS 16 EIN, 24...60VDC / 16 AUS, Relais, 2A
DAP 104 Binäre EIN/AUS 8 EIN, 115/230VAC / 8 AUS, Relais, 2A
DEP 112 Binäre EIN 32 EIN, 24VDC
DAP 106 Binäre AUS 16 AUS, Relais, 2A
DAP 112 Binäre AUS 32 AUS, 24VDC, Halbleiter, 0.5A
DAP 116 Binäre AUS 16 AUS, 24VDC, Halbleiter, 2A, getrennte
Versorgung je Ausgang / 16 IN Diagnose
DAP 132 Binäre AUS 32 AUS, 24VDC, Halbleiter, 2A
ADU 115 Analog EIN 8/16 EIN, verschiedene Bereiche
ADU 116 Analog EIN 16 EIN, verschiedene Bereiche
DAU 104 Analog EIN/AUS 4/8 EIN / 4 AUS, verschiedene Bereiche
DAU 108 Analog AUS 8 AUS, verschiedene Bereiche
DAU 109 Analog AUS 8 AUS, verschiedene Bereiche

12 840 USE 488 02 10.2002


HW und SW Umgebung

Unterstützte Folgende A120 E/A Module werden unterstützt:


A120 Module
Modul Typ Beschreibung
ADU 204 Analog EIN 4 EIN, nicht isoliert, verschiedene Bereiche
ADU 205 Analog EIN 4 EIN, nicht isoliert, verschiedene Bereiche
ADU 206 Analog EIN 4 EIN, isoliert, verschiedene Bereiche
ADU 210 Analog EIN 4 EIN, isoliert, verschiedene Bereiche
ADU 214 Analog EIN 4/8 EIN, nicht isoliert, verschiedene Bereiche
ADU 216 Analog EIN 4/8 EIN, isoliert, Thermoelemente J, K
DAO 216 Binäre AUS 16 AUS, nicht isoliert, 24VDC 0,5A
DAP 204 Binäre AUS 4 AUS, Relais 24..110VDC / 24...230VAC, 2A
DAP 208 Binäre AUS 8 AUS, Relais 24..110VDC / 24...230VAC, 2A
DAP 209 Binäre AUS 8 AUS, isoliert,115VAC, 1A
DAP 210 Binäre AUS 8 AUS, isoliert, 24...230VAC, 1A
DAP 212 Binäre EIN/AUS 8 EIN, 24VDC / 4 AUS, Relais, 2A
DAP 216(N) Binäre AUS 16 AUS, isoliert, 24VDC, 0,5A
DAP 217 Binäre AUS 16 AUS, isoliert 5..24VDC, 0,3A, Negative Logik
DAP 218 Binäre AUS 16 AUS, isoliert, 24...115VAC (VDE) ...230VAC(IEC)
0,5A
DAP 220 Binäre EIN/AUS 8 EIN, 24VDC / 8 AUS, Halbleiter, 2A
DAU 202 Analog AUS 2 AUS, isoliert, +/- 10V, +/- 20mA
DAU 208 Analog AUS 8 AUS, isoliert, +/- 10V
DEP 208 Binäre EIN 8 EIN, isoliert, 230VAC
DEP 209 Binäre EIN 8 EIN, isoliert, 115VAC
DEP 210 Binäre EIN 8 EIN, isoliert, 230VAC
DEP 211 Binäre EIN 8 EIN, einzeln isoliert, 115VAC
DEP 214 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 12 ... 60VDC
DEP 215 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 5V TTL, Negative Logik
DEP 216 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 24VDC
DEP 217 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 24VDC, Negative Logik
DEP 218 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 115VAC
DEP 220 Binäre EIN 16 EIN, isoliert, 24VDC, schnelle Eingänge
DEO 216 Binäre EIN 16 EIN, nicht isoliert, 24VDC

840 USE 488 02 10.2002 13


HW und SW Umgebung

Einschränkungen

Übersicht Beim Einsatz der 140 NOG 111 00 sind einige Einschränkungen, sowohl von der
Quantum- als auch von der A-Geräte Seite zu beachten.

Quantum Seite Es gelten folgende Einschränkungen:

l Es werden in Summe maximal zwei NOG oder NOM unterstützt (2 NOM oder 2
NOG oder 1 NOG und 1 NOM.
l Das Modul wird nicht von MODSOFT und PRO Works unterstützt.

A-Geräte Seite Es gelten folgende Einschränkungen:

l Expertenmodule werden nicht unterstützt.


l DEA H1/K1 werden nicht unterstützt.
l Es werden bis zu 15 DEA Baugruppenträger unterstützt.
l Es sind die DEA-Adressen 1 bis 160 erlaubt.
l Die Anzahl der E/A Worte je E/A Baugruppenträger ist auf 160 Eingangs- und
160 Ausgangsworte begrenzt.
l Die Anzahl der Worte aller DROPs eines Links bzw. für eine NOG 111 ist auf
max. 500 Ein- und 500 Ausgabeworte (bzw. jeweils 8000 Bit) begrenzt.
l Die maximale Anzahl von E/A Module je Baugruppenträger beträgt 9 für A250/
350/500 bzw. 15 für A120.
l Die Funktion für softwarevariables Abschaltverhalten der DEA wird nicht
unterstützt. Die Timeout-Zeit (DEA-Steckbrücken S2 und S3=0) beträgt
500 msec und wird von der Firmware der NOG vorgegeben.
l Die Übertragungsrate auf dem 1/SFB ist auf 375 kB festgelegt.
l Es werden nur E/A Telegramme auf dem 1/SFB unterstützt (keine
Kommunikation).
l Es erfolgt keine Skalierung der von Analog-Modulen gelieferten Rohwerte.
l Die NOG unterstützt keine direkten E/A über den 1/SFB.

Concept Es werden keine baugruppenspezifischen EFBs unterstützt die auf die Bausteine
Applikation QUANTUM , COMPACT oder DROP zugreifen (z.B. ADU214).
Stattdessen müssen die generischen Bausteine ISET und OSET eingesetzt
werden

14 840 USE 488 02 10.2002


HW und SW Umgebung

Forcen von Eingangssignale (%IW/1x-Referenzen) die über die NOG eingelesen werden
Eingängen können nicht geforct werden!
Die Eingangssignale eines Moduls werden von der NOG nur bei Signaländerung
übertragen. Die Änderung eines Eingangssignals bewirkt eine Übertragung aller
Eingangssignale eines Moduls. Wird für diese Signale dennoch forcen ausgeführt,
so hat dies zur Folge:
l Geforcte Signale werden bei Änderung eines Eingangssignals überschrieben.
l Geforcte Signale behalten nach Aufheben des Forcens ihren letzten Wert,
solange bis sich an der Peripherie mindestens ein Signal dieses Moduls ändert.

ACHTUNG
Eingangssignale vom 1/SFB Bus werden nur bei
Signaländerungen aktualisiert.
Forcen von Eingängen am 1/SFB Bus sollten nur unter
Berücksichtigung des in diesem Abschnitt beschriebenen Verhaltens
erfolgen!
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!

Belegte E/A Anzahl der benötigten E/A Worte für die unterstützten A250/350/500 E/A
Worte für A250 Baugruppen:
Module
Modul Typ Benötigte E / A Worte
ADU 115 Analog EIN 16 E
ADU 116 Analog EIN 16 E
DAP 102N Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 103 Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 104 Binäre EIN/AUS 1E/1A
DAP 106 Binäre AUS 1A
DAP 112 Binäre AUS 2A
DAP 116 Binäre AUS 1E/1A
DAP 132 Binäre AUS 2A
DAU 104 Analog EIN/AUS 8E/4A
DAU 108 Analog AUS 8A
DAU 109 Analog AUS 8A
DEP 112 Binäre EIN 2E

840 USE 488 02 10.2002 15


HW und SW Umgebung

Belegte E/A Anzahl der benötigten E/A Worte für die unterstützten A120 E/A Baugruppen:
Worte für A120
Modul Typ Benötigte E / A Worte
Module
ADU 204 Analog EIN 4E
ADU 205 Analog EIN 4E
ADU 206 Analog EIN 5E/1A
ADU 210 Analog EIN 5E/2A
ADU 214 Analog EIN 9E/4A
ADU 216 Analog EIN 5E/1A
DAO 216 Binäre AUS 1A
DAP 204 Binäre AUS 1A
DAP 208 Binäre AUS 1A
DAP 209 Binäre AUS 1A
DAP 210 Binäre AUS 1A
DAP 212 Binäre EIN/AUS 1E/ 1A
DAP 216N Binäre AUS 1A
DAP 217 Binäre AUS 1A
DAP 218 Binäre AUS 1A
DAP 220 Binäre EIN/AUS 1E/ 1A
DAU 202 Analog AUS 2A
DAU 208 Analog AUS 8A
DEP 208 Binäre EIN 1E
DEP 209 Binäre EIN 1E
DEP 210 Binäre EIN 1E
DEP 211 Binäre EIN 1E
DEP 214 Binäre EIN 1E
DEP 215 Binäre EIN 1E
DEP 216 Binäre EIN 1E
DEP 217 Binäre EIN 1E
DEP 218 Binäre EIN 1E
DEP 220 Binäre EIN 1E
DEO 216 Binäre EIN 1E

16 840 USE 488 02 10.2002


HW und SW Umgebung

E/A Scan

Übersicht Der Austausch der E/A Daten über die NOG mit den Peripherie Magazinen erfolgt
asynchron zum Programm Zyklus der Quantum CPU. Der E/A Scan Zyklus der
NOG ist abhängig von der Anzahl der Baugruppenträger am 1/SFB.

Scan Zeit Als Anhaltspunkt für die Zeit, die die NOG benötigt, um alle E/A Punkte am 1/SFB
zu bearbeiten, kann ein Wert von 10 mSec (dig. IN/OUT) je Magazin herangezogen
werden.

840 USE 488 02 10.2002 17


HW und SW Umgebung

CPU Zyklus Das folgende Bild zeigt vereinfacht den Zyklus der Quantum CPU und den
Datenaustausch mit der NOG.

984 LL
Segmente lokale E/A
&
RIO

IEC
Logik

NOG

Zyklus 1/SFB
Option E/A
Module

Kommunikation

Der Datenaustausch zwischen CPU und NOG stellt konsistente Daten sicher, d.h.
es werden alle Daten im gleichen CPU Zyklus ausgetauscht.

18 840 USE 488 02 10.2002


Baugruppenbeschreibung

2
Einleitung

Inhalt dieses Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:


Kapitels
Thema Seite
Übersicht 20
Hardware Besonderheiten 22
Projektierung 23
Modulverkabelung 24
Diagnose 26
Technische Daten 27

840 USE 488 02 10.2002 19


Baugruppenbeschreibung

Übersicht

Einleitung Bei der 140 NOG 111 00 handelt es sich um ein TSX Quantum-Modul zur
Anbindung von dezentralen E/A Baugruppenträgern und E/A Baugruppen aus der
A-Geräte Familie.

20 840 USE 488 02 10.2002


Baugruppenbeschreibung

Frontansicht des Vorderansicht der NOG 111 00


Moduls

140
NOG 111 00
1
Active
Ready Fault

2
Error A
ComAct Error B

Lage der Bedienelemente


1 Farbcode
2 Anzeigefeld (LED-Feld)
3 Standardbecher (Gehäuse)
4 Schiebeschild (Innenseite)
5 Deckel
6 Anschluß für PC (RJ45 )
7 Reset Taster
8 1/SFB Anschluß (D-SUB)
9 Befestigungsschraube

840 USE 488 02 10.2002 21


Baugruppenbeschreibung

Hardware Besonderheiten

Schalter und Die NOG Baugruppe hat keine vom Anwender einzustellenden Schalter oder
Steckbrücken Steckbrücken. Die Einstellungen für den 1/SFB Bus sind fest vorgegeben (siehe 1/
SFB Bus Anschluß, S. 27

Reset Taster Ein Reset Taster befindet sich auf der Vorderseite des Moduls, neben dem RJ45
Anschluß. Der Reset Taster erlaubt das Rücksetzen des Moduls ohne Auswirkung
auf andere Module im Zentral-Baugruppenträger oder die CPU. Die Wirkung
entspricht dem Aus- und anschließend wieder Einschalten der Betriebsspannung.
Ein Reset ist im Normalbetrieb nicht erforderlich.

22 840 USE 488 02 10.2002


Baugruppenbeschreibung

Projektierung

Was ist zu Projektieren Sie:


projektieren l einen Steckplatz im Quantum-Baugruppenträger.
l die Struktur des E/A Systems am 1/SFB (Baugruppenträger und E/A-Module).

Montageplatz im Montieren Sie das Modul auf einem beliebigen E/A-Steckplatz im Zentral-
Baugruppen- Baugruppenträger der TSX Quantum und verschrauben Sie es mit dem
träger Baugruppenträger. Die Verschraubung ist zur Sicherung der einwandfreien
Funktion erforderlich (EMV).

Hinweis: Die 140 NOG 111 00 Baugruppe kann nur im Zentral-Baugruppenträger


betrieben werden. Ein Betrieb im Expanded Rack ist nicht möglich.

Montage des Moduls


1

1 Modul einhängen
2 Modul mit dem Baugruppenträger verschrauben
3 Baugruppenträger

840 USE 488 02 10.2002 23


Baugruppenbeschreibung

Modulverkabelung

Übersicht Die NOG 140 111 00 Baugruppe verfügt auf der Frontseite über zwei Anschlüsse:

l RJ 45: Anschlussmöglichkeit für einen PC zu Servicezwecken (ausschließlich für


Schneider Field-Service).
l SUB-D: 9 poliger Anschluss des SystemFeldBus (1/SFB)

Standardkabel Für den Anschluss der NOG Baugruppe an einen PC und den 1/SFB stehen
und Stecker Standardkabel zur Verfügung:

Kabel und Stecker


Bezeichnung Beschreibung
110 XCA 20300 RJ45 an 9-pol D-SUB für PC Anschluss mit AT Belegung
YDL 040 SystemFeldBus-Standardkabel (0.52m)
BBS 1 SystemFeldBus-Stecker
KAB 2205 LI SystemFeldBus-Kabel (Meterware)

Anschlussbe- Anschluss zum Laden der Software und Diagnose


legung RJ 45
Pin Bezeichnung Funktion
1 nicht belegt
2 DSR Handshake
3 TXD Sendedaten
4 RXD Empfangsdaten
5 GND Signalmasse
6 RTS Handshake
7 CTS Handshake
8 GND Gehäusemasse

24 840 USE 488 02 10.2002


Baugruppenbeschreibung

Anschlussbe- Anschluss an 1/SFB


legung SUB-D
Pin Bezeichnung Funktion
1-2 nicht belegt
3 DATAN Daten negiert
4 RTSN Handshakesignal negiert für Repeater (DCLK/RTSN)
5 DGND Signalmasse
6-7 nicht belegt
8 DATA Daten
9 RTS Handshakesignal für Repeater (DCLK/RTS)

Pinbelegung Anordnung der Anschlußpins (Ansicht von vorne)

RJ 45 D Sub 9 1
(Steckerpins)

840 USE 488 02 10.2002 25


Baugruppenbeschreibung

Diagnose

Zustands- Die Baugruppe enthält folgende Anzeigen:


anzeigen

140
NOG 111 00

Active
Ready Fault

Error A
ComAct Error B

Bedeutung der Anzeigen


Anzeige Farbe Bedeutung
Ready grün Leuchtet: Selbsttest bei Spannungszufuhr erfolgreich
durchgeführt. Die Firmware läuft ordnungsgemäß und das
Modul ist betriebsbereit.
Active grün Zugriff durch den Quantum Bus
Fault rot Leuchtet bei Auftreten von Fehlern (1/SFB läuft nicht,
Watchdog hat angesprochen).
ComAct grün Dauerlicht: Die Kommunikation auf dem 1/SFB ist OK.
Blinkt: Mindestens ein 1/SFB Modul arbeitet nicht.
Aus: Keine 1/SFB Konfiguration vorhanden.
ErrorA reserviert
ErrorB reserviert

Hinweis: Hinweise zu den Software-Diagnosefunktionen finden Sie im Abschnitt:


Diagnosefunktionen, S. 39

26 840 USE 488 02 10.2002


Baugruppenbeschreibung

Technische Daten

Versorgung Daten der Versorgung


intern über Baugruppenträger 5 VDC, typ. 700 mA

1/SFB Bus Daten des SytemFeldBus Anschlusses (auf der NOG fest eingestellt)
Anschluß
Übertragungsrate 375 kB
Potentialtrennung 1/SFB zu Quantum-Bus
Master/Slave Einstellung Master
Z Brücke geschlossen

Mechanischer Abmessung und Gewicht


Aufbau
Format Breite = 40.34 mm (Standard-Becher)
Masse (Gewicht) 0.45 kg

Umweltbedin- Daten der Umweltbedingungen


gungen
Systemdaten Siehe Quantum-Benutzerhandbuch
Verlustleistung typisch 3,5W

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Baugruppenbeschreibung

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Konfiguration

3
Einleitung

Übersicht Dieses Kapitel beschreibt die Schritte die notwendig sind um ein A-Geräte E/A
System an eine Quantum SPS anzuschließen.

Inhalt dieses Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:


Kapitels
Thema Seite
E/A Konfiguration 30
MDC Datei 38
Diagnosefunktionen 39
Firmware 41

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Konfiguration

E/A Konfiguration

Übersicht Die Vorgehensweise bei der Projektierung von A-Geräte E/A Baugruppen als
dezentrale E/A (DIO) an der Quantum entspricht den Schritten die zur Projektierung
einer NOM Baugruppe notwendig sind.

Hinweis: In den Konfigurationsdialogen existiert keine NOG Baugruppe. Sie wird


immer als NOM eingetragen.
Für die NOG darf keine Peer Cop Kommunikation konfiguriert werden!

30 840 USE 488 02 10.2002


Konfiguration

Konfigurations- Zur Konfiguration einer A-Geräte E/A Ebene führen Sie folgende Schritte durch:
schritte
Schritt Aktion
1 Aus dem Concept Hauptmenü wählen Sie Projekt → SPS-Konfiguration
2 Wählen Sie nun aus dem Haupmenü Konfigurieren → E/A-Bestückung
3 Wählen Sie die Befehlsschaltfläche Dezentrale E/A... an.
4 Tragen Sie im Feld NOM den Steckplatz Ihrer NOG Baugruppe ein und bestätigen
Sie mit OK.
Beispiel für eine NOG auf Steckplatz 3

Dezentrale E/A

RIO

Steckplatz: 0

NOM

Steckpl. 1: 3

Steckpl. 2: 0

OK Abbrechen Hilfe

5 Wählen Sie im Gehe zu Feld die neue DIO aus


6 Mit der Befehlsschaltfläche Einfügen generieren Sie nun für jeden A-Geräte E/A
Baugruppenträger eine E/A Station vom Typ .1/SFB
Beispiel für 3 E/A Stationen

E/A-Bestückung

Reserve für Erweiterung: 144 E/A-Stat. einfügen Löschen

Gehe zu: DIO 1(Steckplatz 3) Ausschneiden Kopieren Einfügen

E/A-Station Typ Üb.-Zeit E.-Bits A.-Bits Status Bearb.


1 1/SFB 5 72 136 Bearb...
2 1/SFB 5 192 Bearb...
3 Lesen/Schreiben
1/SFB 5 0 Bearb...
Lesen/Schreiben
Diese Zeile wählen, wenn am Ende der Liste eingefügt werden soll
Nur lesen
1/SFB

Dezentrale E/A... OK Abbrechen Hilfe

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Konfiguration

Schritt Aktion
7 Öffnen Sie mit der Befehlsschaltfläche Bearb.... die Bestückungsliste für einen
Baugruppenträger und tragen Sie die gewünschten E/A Baugruppen ein.
Beispiel für einen bestückten Baugruppenträger

DIO 1(Steckplatz 7) - E/A-Station 12


E/A-Station Baugruppe
Baugruppen: 0 ASCII-Port-Nr.: keine [Link]: 0 Params
[Link]: 0 [Link]: 0
[Link]: 0
Statustab.:

Vorherige Nächste Löschen Löschen Ausschneide Kopieren Einfügen

Platz Baugruppe Gelesen [Link]. [Link]. [Link]. [Link]. Beschre


1 ADU-116 300100 300115 16 In, Several Ranges
2 DAU-108 400100 400107 8 Out, several Ranges
3 DEP-112 300200 300201 32 In, 24VDC
4 DEP-112 300202 300203 32 In, 24VDC
5 DAP-112 400200 400201 32 Out, 24VDC, Semi,
6 ...
7 ...
8 ...
9 ...
10 ...
11 ...
12 ...

OK Abbrechen Hilfe Bestückung lesen

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Konfiguration

Schritt Aktion
8 Öffnen Sie mit der Befehlsschaltfläche Params die Konfigurationsseite zur
Einstellung des Timeout Verhaltens und des Ausgangstyps
Note: Diese Konfigurationsseite steht nur bei Digitalen E/A Modulen zur Verfügung.
Der Parameter Benutzerdefiniert und eingegebene Timeout Werte > 0 kommen
ausschließlich bei PLC STOP zur Ausführung (siehe: Zusammen-fassende
Übersicht, S. 37)
Beispiel für die Projektierung von Timeoutverhalten und des Ausgangstyps

140-DAP-112

Ausgangstyp:
Binär BCD

Timeout-Status:
Letzter Wert Benutzerdefiniert

Benutzerdefinierter Timeout-Wert (Hex.):

1. Wort 0000 2. Wort 0000

OK Abbrechen Hilfe

Note: Die Einstellung des Ausgangstyps wird bei Anschluß der Digitalen E/A
Module über die NOG nicht unterstützt. Die Interpretation der Daten erfolgt immer
im binär Format.

Einschränkung Es werden E/A Stationen mit den Adressen 1 bis 160 unterstützt.
bei der Für Stationsadressen > 64 gelten folgende Einschränkungen:
Stationsadresse l Im Online-Mode, d.h. PC ist mit der SPS verbunden, CPU in STOP, kann im
Konfigurator die tatsächliche Ist-Bestückung von DROPs mit Adressen >64 nicht
angezeigt werden.
l Für diese Stationen existieren keine Health-Bits in den SPS Statusseiten 56 ... 64
Die bei der Eingabe von Stationsadressen >64 unter Umständen angezeigte
Meldung "Ungültiger DROP-Standort" kann ignoriert werden.

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Konfiguration

Einschränkung In der Bestückungsliste sind für einen Baugruppenträger 16 Einträge möglich. In


bei der eine leere Bestückungsliste kann eine beliebige Baugruppe aus den beiden
Steckplatzwahl Familien A120 oder A250/350/500 eingetragen werden. Für alle weiteren Einträge
werden nur noch Baugruppen aus der durch den ersten Eintrag vorgegebenen
Familie angeboten.
Folgende Punkte sind zu beachten:
l DEA Baugruppen werden nicht eingetragen.
l Für A250/350/500 Baugruppenträger dürfen nur die ersten 9 Steckplätze für E/
A Baugruppen verwendet werden.
l Für A120 Baugruppenträger sind nur 15 Einträge erlaubt. 1Steckplatz muß
unbestückt bleiben.

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Konfiguration

Zuordnung BIT Zuordnung der benutzerdefinierten Time-Out Werte zu den Ausgängen der Module:
zu Ausgang
5 0 F C
140 DAP 112
0 1 0 1 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 0 0

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
5 0 F F

0 1 0 1 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1

17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32

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Konfiguration

Abschalt- Es müssen drei Ursachen für das Abschalten von Ausgängen betrachtet werden:
verhalten l Die CPU geht in den Stop-Modus
l Der 1/SFB Bus wird unterbrochen
l Überlast an einem Ausgang

CPU geht in Stop Geht die CPU in den STOP-Mode, dann setzt die Firmware der NOG die E/A Punkte
auf den vorgegebenen eingestellten Wert.
Abschaltverhalten von Digitalen und Analogen E/A Modulen:
E/A Modul Typ Abschaltverhalten
Digitale E/A abhängig von der gewählten Voreinstellung
letzten Status halten oder auf Benutzer
definierten Wert setzen.
Analoge E/A Ausgänge gehen auf 0

1/SFB wird Bei einer Unterbrechung des 1/SFB übernimmt die DEA die Ansteuerung der E/A
unterbrochen Punkte entsprechend der eingesetzten Steckbrücken.
Informationen über die Projektierung des Abschaltverhaltens für die DEA Bus
Anschaltbaugruppe und die DAU Analog Ausgabebaugrupe finden Sie im Abschnitt
DEA Steckbrücken und DIP-Schalter Einstellungen, S. 45 und im Benutzer-
handbuch der A250 Prozeßperipherie (899 BHB 000 02)

Hinweis: Eine Softwareseitige Beeinflussung der Abschaltzeit ist nicht möglich. Ist
die DEA auf softwarevariable Dauerspeicherung eingestellt, so erfolgt eine
Abschaltung der Ausgänge nach 500 msec

Überlast an Abhängig vom gewählten Timeout-Status in der Modul Konfiguration wird nur der
einem Ausgang betroffene Ausgang (bei Einstellung "Letzter Wert" oder alle Ausgänge (bei
Einstellung " Benutzerdefiniert") abgeschaltet.

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Konfiguration

Zusammen- Übersicht über das Abschaltverhalten Digitaler Ausgangsmodule


fassende
Übersicht
DEA 1x6 / DEA 201 Quantum Anmerkungen
S2/S3 Schalter/ "Letzter Wert" "Benutzerdefiniert"
Brücken = 0000 HEX = xxxx HEX
SPS -> STOP
S2=0, S3=0 (500ms) letzter Wert Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> xxxx NOG ist Master
S2=0, S3=1 (2,5s) letzter Wert Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> xxxx NOG ist Master
S2=1, S3=0 (Dauersp.) letzter Wert Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> xxxx NOG ist Master
1/SFB Timeout
S2=0, S3=0 (500ms) letzter Wert Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> 0000 DEA ist Master
S2=0, S3=1 (2,5s) Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> 0000 Ausgänge -> 0000 DEA ist Master
S2=1, S3=0 (Dauersp.) letzter Wert letzter Wert letzter Wert DEA ist Master
Überlast
S2=0, S3=0 (500ms) nur der überlastete alle Ausgänge -> 0000 alle Ausgänge -> 0000 NOG ist Master
S2=0, S3=1 (2,5s) Ausgang wird alle Ausgänge -> 0000 alle Ausgänge -> 0000 NOG ist Master
abgeschaltet
S2=1, S3=0 (Dauersp.) alle Ausgänge -> 0000 alle Ausgänge -> 0000 NOG ist Master

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Konfiguration

MDC Datei

Die MDC Datei Um die A-Geräte Baugruppen in Concept projektieren zu können, muß zuvor die
MDC Datei geladen sein. Die MDC Datei liegt als Diskette jeder NOG 111 00
Baugruppe bei. Zur Installation wird das ModConnect Werkzeug benötigt.

Hinweis: Ab Concept Version 2.6 SR1 sind die unterstützten A-Geräte


Baugruppen in Concept integriert. Die Installation der MDC Datei ist ab dieser
Version daher nicht mehr erforderlich.

ModConnect Zur Installation der MDC Datei mit dem ModConnect Werkzeug führen Sie folgende
Werkzeug Schritte durch:
Schritt Aktion
1 Kopieren Sie die mit der NOG Baugruppe mitgelieferte MDC und die Hilfe Datei in
das Concept Installationsverzeichnis.
2 Wählen Sie aus der Concept Programmgruppe das ModConnect Tool aus.
3 Wählen Sie File → Open Installation File, setzen Sie den korrekten Pfad auf Ihre
MDC Datei und bestätigen Sie mit OK.
4 Markieren Sie die gewünschte Baugruppe und wählen Sie Add Module oder
wählen Sie Add All.
5 Schließen Sie das Fenster mit Close.
6 Sichern Sie Ihre Änderungen mit File → Save Changes.
7 Verlassen Sie das ModConnect Werkzeug mit File → Exit. Die installierten
Baugruppen stehen nun in der Concept Konfiguration zur Verfügung.

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Konfiguration

Diagnosefunktionen

Welche Über die Diagnosefunktionen von Concept stehen folgende Diagnoseinformationen


Diagnoseinfor- zur Verfügung:
mationen stehen l Status der NOG
zur Verfügung l Module am 1/SFB
l Health Bits

Zugriff auf den Um Diagnoseinformationen über den 1/SFB und die daran angeschlossenen E/A
Modul Status Module zu erhalten muß bei der Projektierung der Konfiguration für die dezentrale
E/A, ein Statuswort angegeben werden .
Beispiel für die Projektierung des Statuswortes:
E/A-Bestückung

Dezentrale E/A ... Reserve für Erweiterung: 144

Gehe zu DIO 1 (Steckplatz 10)

Einfügen Löschen Ausschneiden Kopieren Einfügen

E/A-St. Typ Üb.-Zeit E.-Bits A.-Bits Status Bearb.


2 1/SFB 5 176 112 300111 Bearb ...
Diese Zeile wählen, wenn am Ende der Liste eingefügt werden soll

OK Abbrechen Hilfe

In diesem Beispiel finden Sie das Statusbyte des ersten E/A Moduls im
niederwertigen Byte von Eingangswort 300111, das Statuswort des zweiten E/A
Moduls im höherwertigen Byte von Eingangswort 300111. Die folgenden E/A
Module belegen die nachfolgenden Eingangsworte.

Hinweis: Die Überwachungszeit ist fest auf 500ms (Wert: 5) in der Firmware der
NOG eingestellt.

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Konfiguration

Modul Status Bedeutung der Bits im Modul Status Byte:


Byte
D7 D6 D5 D4 D3 D2 D1 D0

Modul nicht vorhanden


Ident Code falsch
Modul nicht bereit
reserviert 1
Initialisierungsfehler
Bitbus Fehler
reserviert 2
reserviert 3

Bedeutung der HEX Werte im Modul Status Byte:


HEX Wert Bedeutung
00 Keine Fehler
01 Kein Modul vorhanden
02 falsches Modul
04 Modul meldet Fehler (z.B. Überlast
08 RES1
10 Initialisierungsfehler
20 Kommunikationsfehler auf dem Bitbus
40 RES2
80 RES3

Health Bits Die Steuerungs-Statustabelle gibt einen Überblick über den Zustand aller
Baugruppen am 1/SFB bzw DIO Bus. Der Zugriff erfolgt über Online → SPS-
Status. Die Seiten 60 bis 63 zeigen die Health Bits der an der ersten NOG bzw NOM
Baugruppe angeschlossenen E/A Stationen, die Seiten 64 bis 67 die Health Bits der
an der zweiten NOG bzw NOM angeschlossenen E/A Stationen.

Hinweis: Health Bits existieren nur für die E/A Stationen mit den Adressen 1 bis
64.

40 840 USE 488 02 10.2002


Konfiguration

Firmware

NOG Firmware Die NOG Firmware ist in einem Flash Speicher abgelegt und kann vom Anwender
geladen werden.

Laden der Das Laden der Firmware erfolgt über die Quantum CPU mit dem EXECLoader.
Firmware
Hinweis: Die NOG wird mit einer installierten Firmware ausgeliefert. Die
beschriebenen Prozeduren zum Laden einer neuen Firmware sind nur im Falle
eines Updates erforderlich. Vor einem Austausch der Firmware sollten Sie sich mit
dem Support von Schneider Electric in Verbindung setzen.

Achtung
ACHTUNG
Blockade der Kommunikation mit dem Modul.
Das Laden der Firmware darf in keinem Fall unterbrochen werden, da
sonst das Modul nicht mehr über den EXECLoader ansprechbar ist.
Stellen Sie daher sicher, daß weder die Kommunikationsverbindung
noch die Stromversorgung während des Ladevorgangs unterbrochen
wird und brechen Sie den Vorgang auch nicht mit ABORT ab.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!

840 USE 488 02 10.2002 41


Konfiguration

Laden mit Zum Laden der Firmware mit dem EXECLoader Werkzeug, führen Sie die folgenden
EXECLoader Schritte aus:
Schritt Aktion
1 Stellen Sie die Verbindung zwischen CPU und Rechner her. Folgende
Möglichkeiten werden unterstützt:
l Modbus Plus
l TCP/IP Ethernet
l Modbus
2 Starten Sie den EXECLoader
3 Wählen Sie das verwendete Protokoll.
4 Geben Sie die Adresse und bei Modbus die Übertragungsparameter für die CPU
an, über die die NOG geladen werden soll.
5 Wählen Sie unter Device Type → Local Head an.
6 Unter Slot number geben Sie die Steckplatznummer der NOG ein.
7 Wählen Sie unter Select Operation → Transfer EXEC to Device an.
8 Geben Sie unter Filename den Namen und das Verzeichnis der NOG Firmware
ein (NOG1_xx.BIN, xx = Versionsnummer)
9 Betätigen Sie den Close Button um die Operation abzuschließen.

Hinweis: Nach dem Laden der Firmware werden unter Umständen die Health Bits
und die Statusinformationen nicht aktualisiert. In diesem Fall sollte die
Spannungsversorgung des Zentralbaugruppenträgers aus- und wieder
eingeschaltet werden.

42 840 USE 488 02 10.2002


Anhang

Übersicht Im Anhang finden Sie Hinweise zur Einstellung der DEA Baugruppen.

Inhalt dieses Dieser Anhang enthält die folgenden Kapitel:


Anhangs
Kapitel Kapitelname Seite
A DEA Einstellungen 45

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Anhang

44 840 USE 488 02 10.2002


DEA Einstellungen

A
DEA Steckbrücken und DIP-Schalter Einstellungen

Übersicht Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Steckbrücken bzw. DIP-
Schalter auf der DEA mit denen die Übertragungsrate und das Abschaltverhalten
eingestellt wird. Weiterführende Informationen finden Sie in den Handbüchern
"Prozeßperipherie für A130, A250, A350, A500" (899 BHB 000 02) und "Benutzer-
handbuch für Micro, Compact Geadat 120 (802 BHB 001 02).

Hinweis: Die Einstellung der Steckbrücken bzw der DIP-Schalter gilt für DEAs der
folgenden Änderungsstände:
l DEA 106: V19
l DEA 116: V04
l DEA 201: V1.20
Sollten Sie ältere Änderungsstände einsetzen, konsultieren Sie bitte Ihren
Schneider Electric Support.

840 USE 488 02 10.2002 45


DEA Einstellungen

DEA 106/116/201 Für die Einstellung von Übertragungsrate und Abschaltverhalten sind die
Steckbrücken bzw Schalter S0 ... S3 verantwortlich:
Brückenzustand Schalterstellung Bedeutung
DEA 106 DEA 116/201

ON OFF Übertragungsrate = 375 kBit/s


S0
S0 Für den Betrieb an der NOG fest vorgegeben.
S1
S1
S2 S2
S3 S3

ON OFF Abschalten der Ausgänge nach 500 ms


S0 S0
S1 S1
S2 S2
S3 S3

ON OFF Abschalten der Ausgänge nach 2.5 s


S0
S0
S1
S1
S2 S2
S3 S3

ON OFF Dauerspeicherung der Ausgänge


S0 S0
S1 S1
S2 S2
S3 S3

46 840 USE 488 02 10.2002


DEA Einstellungen

Brückenzustand Schalterstellung Bedeutung


DEA 106 DEA 116/201

ON OFF unzulässig
S0
S0
S1
S1
S2 S2
S3 S3

Hinweis: Die DIP-Schalter sind in der Ansicht für die DEA 116 dargestellt. Bei der
DEA 201 sind die Schalter um 180° gedreht angeordnet (S0 unten und ON rechts).

840 USE 488 02 10.2002 47


DEA Einstellungen

48 840 USE 488 02 10.2002


Index
B
AC
Numerics EXECLoader, 42
1/SFB Bus Anschluß, 27
140 NOG 111 00 F
Montage, 23
Firmware, 41
Forcen, 15
A Frontansicht, 21
A120 Module, 13
A250/350/500 Module, 12 H
Abschaltverhalten, 36
Hardware- und Softwareumgebung, 9
Anschlüsse, 24
Health Bits, 40
Ausgangsbits, 35

B I
Intelligente Eingangsbaugruppe
Baugruppenbeschreibung, 19
Montage, 23
Belegte E/A Worte, 15

D K
Kompatibilität, 12
Daten, 27
Konfiguration, 29
DEA Einstellungen, 45
Diagnose, 26, 39
DIP-Schalter, 45 L
Laden der Firmware, 41
E LEDs, 26
E/A Konfiguration, 30
E/A Scan, 17 M
EFB, 14
MDC Datei, 38
Einschränkungen, 14
Mechanischer Aufbau, 27

840 USE 488 02 10.2002 49


Index

ModConnect, 38
Modulverkabelung, 24
Montage
Intelligente Eingangsbaugruppe 140
NOG 111 00, 23

N
NOG Firmware, 41

P
Peer Cop, 12, 30
Pinbelegung, 25
Projektierung
NOG 111 00, 23

R
Reset Taster, 22
RJ 45, 24

S
Schalter, 22
Standardkabel, 24
Standardstecker, 24
Stationsadresse, 33
Status, 39
Steckbrücken, 22, 45
Steckplatzwahl, 34
SUB-D, 25

T
Technische Daten, 27

U
Umweltbedingungen, 27

V
Versorgung, 27

50 840 USE 488 02 10.2002

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