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Wiho

Das Dokument behandelt die Ursachen und den Verlauf der Französischen Revolution sowie die gesellschaftlichen und politischen Strukturen, die zu ihrem Ausbruch führten. Es erläutert die Rolle der Aufklärung, die Etymologie des Begriffs 'Revolution', die Ständegesellschaft in Frankreich und die Machtverhältnisse unter Absolutismus. Zudem werden die Aufgaben des Königs in der Verfassung von 1791 und die Bedeutung von Menschen- und Bürgerrechten thematisiert.

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Das Dokument behandelt die Ursachen und den Verlauf der Französischen Revolution sowie die gesellschaftlichen und politischen Strukturen, die zu ihrem Ausbruch führten. Es erläutert die Rolle der Aufklärung, die Etymologie des Begriffs 'Revolution', die Ständegesellschaft in Frankreich und die Machtverhältnisse unter Absolutismus. Zudem werden die Aufgaben des Königs in der Verfassung von 1791 und die Bedeutung von Menschen- und Bürgerrechten thematisiert.

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Wiederholung zur FSP

1. Welche geisteswissenschaftliche Epoche geht der Französischen Revolution


unmittelbar voraus? Begründen Sie den ursächlichen Zusammenhang!
- Aufklärung
- forderten Vernunft, Freiheit, Gleichheit und die Volkssouveränität
- und legten theoretische Grundlagen für Reformen und die spätere Revolution
- Sie kritisierte die absolutistische Herrschaft, das Gottesgnadentum und die
ständische Ordnung.
Dadurch wuchs in der Bevölkerung das Bewusstsein, dass politische Macht
gerecht verteilt und Privilegien aufgehoben werden müssen.
- Aufklärung bereitet geistig die Französische Revolution vor.
Diese aufgeklärten Ideen bildeten die geistigen Ursachen und Voraussetzungen
für den Ausbruch der Französischen Revolution 1789.

2. Welches Ereignis ist das Vorbild für die Französische Revolution?

- Die Glorreiche Revolution in England (1688)


Dort entstand eine parlamentarische Monarchie, in der die Macht zwischen
König und Parlament geteilt wurde.
Dieses Modell sowie die politischen Ideen von John Locke beeinflussten
französische Aufklärer wie Montesquieu, der Gewaltenteilung forderte.

- Amerikanische Revolution (1776–1787) als Vorbild,


dass ein Volk über sein Schicksal selbst bestimmen kann.
da sie zeigte, dass aufklärerische Ideen wie Freiheit, Menschenrechte und
Volkssouveränität praktisch umgesetzt werden können.

- Beide Ereignisse stärkten in Frankreich die Kritik am Absolutismus und


förderten die Forderung nach politischen Reformen.

3. Erklären Sie die Etymologie des Begriffs „Revolution“!


 Der Begriff „Revolution“ stammt vom lateinischen Verb revolvere und bedeutet
ursprünglich „umdrehen“ oder „umwälzen“.
Zuerst bezeichnete es in der Astronomie die Kreisbewegung der Himmelskörper.
Im 18. Jahrhundert weitete sich der Begriff auf tiefgreifende politische und
gesellschaftliche Umwälzungen aus, also auf den grundlegenden Sturz einer
bestehenden Ordnung. Umgestaltung des Landes nach den Prinzipien der Aufklärung

4. Welche Gegenbegriffe existieren?


- Gegenbegriffe wie Konterrevolution, Reaktion und Restauration
- Konterrevolution - Gegenrevolution: Bewegungen, die versuchen, eine
Revolution rückgängig zu machen oder die alte Ordnung wiederherzustellen. -
Phản cách mạng
- Reaktion: Politik oder Haltung, die sich gegen revolutionäre Veränderungen
richtet; oft konservativ - Phản động
- Restauration: Wiederherstellung der alten Ordnung nach revolutionären
Umwälzungen, z. B. Rückkehr der Monarchie oder alter Machtstrukturen. - Phục
hồi
5. Welche Bevölkerungsschichten vertreten die Seite der Revolution, welche die der
Restauration?
- Seite der Revolution
Der Dritte Stand:
Bauern, Handwerker, städtische Unterschichten, bürgerliche Gruppen (z.B.
Kaufleute, Juristen, Intellektuelle).
→ Gleichheit, Ende der Privilegien, politische Mitsprache und Abschaffung der
Feudalrechte.

- Seite der Restauration


Adel, Klerus, konservative Monarchisten, reiche privilegierte Schichten.
→ Erhalt der Ständegesellschaft, Privilegien, Macht der Krone và Rückkehr der
alten Ordnung.

6. Was versteht man unter einer Ständegesellschaft?


- Unter einer Ständegesellschaft versteht man eine hierarchisch gegliederte
Gesellschaftsordnung, in der die Menschen je nach Geburt einem bestimmten
Stand angehören.
Die Stände unterschiedliche Rechte, Pflichten und Privilegien.
Ein sozialer Aufstieg ist kaum möglich, und die politische Macht sowie Steuerlast
sind sehr ungleich verteilt.

7. Was sind Privilegien?


- Privilegien = besondere Vorrechte für bestimmte Stände (v. a. Adel und Klerus).
- Steuerbefreiung, eigene Gerichte oder politische Sonderrechte.

8. Beschreiben Sie die französische Gesellschaft aus der sozialen Perspektive.

Der ständische Aufbau der französischen Gesellschaft:


Gesellschaftlich: starre Ständeordnung (Klerus, Adel, Dritter Stand).
Politisch: keine Mitsprache des Volkes → langfristig Nährboden für die
Revolution.
- Erster Stand (Klerus)
→ Angehörige der Kirche: Bischöfe, Priester, Äbte.
Sie besaßen großen Reichtum, mussten keine Steuern zahlen und hatten viele
Privilegien.

- Zweiter Stand (Adel)


→ Herzöge, Grafen, Ritter.
Sie besaßen den größten Teil des Landes, hatten politische und wirtschaftliche
Macht, ebenfalls
Steuerfreiheit und wichtige Posten am Königshof oder im Militär.

- Dritter Stand – ca. 98 % der Bevölkerung


→ Sehr unterschiedlich zusammengesetzt:
Bürgertum (ca. 16 %): reiche Bürger, Kaufleute, Bankiers, Beamte.
Bauern (ca. 82 %): Großbauern, Kleinbauern, Landarbeiter.
Der dritte Stand musste alle Steuern zahlen und trag die Hauptlast des Staates,
hatte aber keine politischen Rechte.
Unterhalb der drei Stände standen die „Standlosen“ – Landstreicher, Bettler und
Arbeitslose, die am Rande der Gesellschaft lebten.
9. Erklären Sie den Begriff „Absolutismus“!
- Absolutismus bezeichnet eine Herrschaftsform, unbeschränkte Königsmacht
Der Herrscher als Souverän.
- König vereint Legislative, Exekutive und Judikative in seiner Person und
legitimiert durch Gottesgnadentum.
- legibus absolutus: Dies ist gemeint, wenn das Gesetz sagt, der Fürst sei von der
Gewalt der Gesetze befreit
- Gottes Diener, Gottesgnadentum: König ist von Gott eingesetzt, aber Gott ist
nicht Rechenschaft schuldig (Herrschaftsform)
- Adel und Stände haben kaum politische Mitspracherechte, während Verwaltung,
Heer und Staat vollständig dem König untergeordnet sind

10. Welche 3 Machtinstrumente hat der König?


- König vereint Legislative, Exekutive und Judikative in seiner Person.
- Nur allein kann er Gesetze erlassen, aufheben und ändern

11. Was ist Aufklärung?


- Philosophische, geistesgeschichtliche Epoche: Epoche der Vernunft; Kritik am
Absolutismus; Forderung nach Freiheit, Gleichheit und Menschenrechten.

12. Erklären Sie die Theorie Rousseaus!


- Jeans Jacques Rousseaus: Der Gesellschaftsvertrag
- Er geht davon aus, dass der Mensch von Natur aus frei ist. Freiheit als
grundlegendes menschliches Recht.
- Um diese Freiheit zu garantieren, muss eine Gesellschaft einen Vertrag schließen,
der allen die gleichen Rechte garantiert.
- Heute: in den meisten Staaten Verfassung genannt, erläutert Demokratie.
- Ziel: die Personen und das Eigentum jedes Mitglied schützt, und die Freiheit.
 sittliche und gesetzliche Freiheit, trotz körperliche und geistige Unterschiede durch
Übereinkunft und Recht gleich werden.

13. Wozu dient das System der Gewaltenteilung von Montesquieu?


- Gewaltenteilung soll Macht begrenzen und Freiheit sichern, indem Legislative,
Exekutive und Judikative getrennt werden.
14. Erklären Sie die Begriffe „der Souverän“, „Volkssouveränität“, „souveräner Staat“!
Stellen Sie dies graphisch dar!
- Im Absolutismus (Souverän = König)
Der Souverän ist die höchste, oberste Entscheidungsinstanz im Staat.
Er besitzt die letzte und ungeteilte politische Macht.

König (Souverän)


Legislative – Exekutive – Judikative

Untertanen
- Volkssouveränität
Volkssouveränität bedeutet, dass die höchste Macht im Staat beim Volk liegt.
Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus (durch Wahlen, Abstimmungen,
Verfassung).

Volk (Souverän)

┌───────────┼───────────┐
▼ ▼ ▼
Legislative Exekutive Judikative
(Parlament) (Regierung) (Gerichte)

- Souveräner Staat: unabhängig ist und selbst über seine inneren und äußeren
Angelegenheiten entscheidet.
Er untersteht keiner höheren Macht.

Souveräner Staat
(eigene Gesetze, eigene Regierung,
eigene Entscheidungen, unabhängig)

→ Macht geht vom Volk aus


15. Nennen Sie Gründe, die zum Ausbruch der Französischen Revolution im Jahr 1789
führten

16. Welches sind die 3 wichtigsten Teilrevolutionen in Frankreich im Jahr 1789?


- Einberufung der Generalstände bis zur Nationalversammlung
Beginn: 17. Juni 1789 → Der Dritte Stand erklärt sich zur Nationalversammlung
Ziel: Abschaffung der Ständeordnung, Verfassung, Volkssouveränität

- Die städtische Revolution (Sturm auf Bastille)


Höhepunkt: 14. Juli 1789 → Sturm auf die Bastille
Ziel: Kontrolle über die Hauptstadt, Kampf gegen königliche Willkür

- Die Bauernrevolution auf dem Land (Sommer 1789)


Zeitraum: Sommer 1789 → „Grande Peur“ (Bauernaufstände)
Ziel: Abschaffung der Feudalrechte, Ende der Privilegien
Folge: Nacht vom 4. August 1789 → Abschaffung der Feudalordnung

17. Was versteht man unter Menschen- und Bürgerrechten?


Freiheit und Gleichheit für alle
- Menschen- und Bürgerrechte sind grundlegende, angeborene Rechte, die jedem
Menschen zustehen – unabhängig von Stand, Herkunft, Religion oder Besitz.
Sie garantieren Freiheit, Gleichheit, Eigentum, Sicherheit und politische
Mitbestimmung.
Während Menschenrechte universell für alle gelten, beziehen sich Bürgerrechte
auf die Rechte der Staatsbürger innerhalb eines Staates (z. B. Wahlrecht).

18. Erklären Sie die Aufgaben des Königs in der Verfassung von 1791
- In der Verfassung von 1791 bleibt der König Staatsoberhaupt, aber seine Macht
wird stark durch Verfassung eingeschränkt. – Teil der Gewaltenteilung, Teil
einer Exekutive in konstitutionellen Monarchie
- Er hat die Aufgabe, die vom Parlament beschlossenen Gesetze auszuführen
(Exekutive) und für die Umsetzung zu sorgen.
- Der König besitzt ein aufschiebendes Vetorecht (Suspensivveto), kann also ein
Gesetz für eine bestimmte Zeit verzögern, aber nicht endgültig verhindern - Er
musste jedoch die Gesetzgebung und Kontrolle der Nationalversammlung
respektieren.
- Er ernennt die Minister, die jedoch der Nationalversammlung verantwortlich
waren
- Er hatte den Oberfehl über das Militär
- Außerdem vertritt er den Staat nach außen, z. B. in Fragen der Außenpolitik.

19. Ist die Gewaltenteilung in der Verfassung von 1791 realisiert?


- Ja, die Gewaltenteilung ist in der Verfassung von 1791 grundsätzlich realisiert.
- Parlament = Legislative, König = Exekutive (mit Vetorecht), Gerichte =
Judikative.
- Aber unvollständig, weil der König ein aufschiebendes Vetorecht besitzt und
damit erheblichen Einfluss auf die Gesetzgebung behält.

20. Besteht in dieser Verfassung Volkssouveränität?


- Nur teilweise.
- In der Verfassung von 1791 ist die Volkssouveränität nicht vollständig
verwirklicht, da nur ein Teil des Volkes politische Rechte besitzt.
Zwar geht die Gesetzgebung von der gewählten Nationalversammlung aus, doch
wählen dürfen nur aktive Bürger mit ausreichendem Vermögen
(Zensuswahlrecht). - vom Besitz und der Steuerzahlung abhängt, bye ämeren
Menschen
Die Mehrheit der Bevölkerung – besonders die Armen, Frauen und Dienstboten
– ist vom politischen Mitbestimmen ausgeschlossen.

21. Erklären Sie die Auf- und Abstieg Napoleons. Welche Mächte haben sich gegen ihn
verbündet?
Aufstieg: militärische Erfolge, Staatsstreich 1799, Reformen (Code Civil), Krönung
1804.
Abstieg: Russlandfeldzug 1812, Leipzig 1813, Waterloo 1815. Nach seiner kurzen
Rückkehr während der „Herrschaft der Hundert Tage“ wird er 1815 bei Waterloo
endgültig besiegt und nach St. Helena verbannt.
Gegner: Großbritannien, Russland, Preußen, Österreich (+ andere europäische
Staaten).

22. Ziehen Sie Parallelen zwischen Napoleon, den absolutistischen Königen und Friedrich
II. von Preußen.
- vereinten große Macht in ihrer Person und regierten zentralisiert.
- Wie die absolutistischen Monarchen kontrollierte auch Napoleon Verwaltung,
Heer und Gesetzgebung und stärkte den Staatsapparat.
- Friedrich II. führte Napoleon Reformen durch (z. B. Code Civil, Bildungs- und
Verwaltungsreformen), die den Staat effizienter und moderner machten.
- Zudem nutzten alle drei eine starke Armee zur Machtsicherung und
territorialen Erweiterung.
- Gemeinsam ist ihnen auch, dass sie ihre Herrschaft durch Leistung, Erfolg und
eine starke persönliche Autorität legitimierten.
23. Inwiefern trägt Napoleon zur Modernisierung der europäischen Staaten bei?
- Reformen eingeführt (feudale Strukturen aufbrechen und moderne Staatsordnung)
- Code Civil: einheitlicher, bürgerrechtliches Rechtssystem – Rechtgleichheit,
Eigentum schützt, Trennung zwischen Staat und Kirche
- Modernisierung Verwaltung: Beamtenstrukturen, zentralen Staatsinstitution
- Gleichheit vor dem Gesetz, Abschaffung des Feudalwesens → nachhaltige
Modernisierung Europas.

24. Welches sind die beiden wichtigsten geistigen Strömungen der letzten 200 Jahre?
Erklären Sie diese genauer.
- Liberalismus:
- Freiheit des Individuums, Gleich vor dem Gesetz, Rechtsstaat und
Demokratie.
- Verlangt, Einschränkung der Macht Monarchien, Einführung Verfassung,
Gewaltenteilung und politische Mitbestimmung, freie Meinungsäußerung,
wirtschaftliche Freiheit.
- Er bildet die Grundlage der modernen bürgerlichen Gesellschaft.

- Konstitutionalismus: Strebt die Bewahrung der alten Ordnung an, will die Macht der
Monarchen und der Kirche erhalten und lehnt zu schnelle gesellschaftliche
Veränderungen ab.

- Nationalismus:
Der Nationalismus betont die gemeinsame Identität eines Volkes / nationale
Einheit eines Volkes, basierend auf
Sprache, Kultur, Geschichte oder Abstammung.
Er fordert die politische Einheit der Nation und Selbstbestimmungsrecht.
(Souveräner Staat, Fokus auf Solidarität und Identität)

Schönheitsgalerie
1. Wer war Ludwig I. von Bayern?
- König von Bayern
- Kunst und Kulturförderer  München = Kulturmetropole Europas
- Förderung Maler, Architekten, Bildhauer, Schriftsteller, große Kunstsammlungen

*Bedeutung:
- Umwandlung von Provinzstadt  repräsentative Residenz und Kunststadt
- Bis heute: Baupolitik: Stadtbild

2. Politische Rolle Bayerns und Ludwig I im Deutschen Bund


- Mittelgroßes Königreich
- Ludwig I: Konservative und katholisch
 Eigenständigkeit Bayerns gegenüber den Großmächten Österreich und Preußen
erhalten
 Zwischen diesen Mächten balancieren
- Ablehnend national-liberale Bewegungen

3. Schönheitsgalerie:
- Schloss in München eine Galerie mit Ölgemälden von schönen Frauen
- 38 Porträts von Münchnerinnen unterschiedlichster sozialer Herkunft
(Durchschnittsalter: 20)
- selbst ausgewählt / Auftragsarbeiten von Hofmaler
- historische Zeugnisse von Bürgerinnen, deren Leben und ihren sozialen
Umstände im 19. Jahrhundert zeigen

4. Lola Montez – ihre politische Rolle


großen Einfluss auf den König hatte
ein arrogantes Auftreten zeigte, ein skandalöses Leben führte
sich in die Politik einmischte
Symbol für den Verfall der königlichen Autorität

- Tänzerin, Abenteuerin
- Geliebte von Ludwig I
- Erhielt: Geld, Einfluss, gesellschaftliche Stellung
- Hoch umstritten: Bevölkerung, Geistlichkeit, Studenten empfanden ihren Einfluss
als Skandal
- Ludwig hielt trotz Protesten an ihr fest  verschlechterte seine Autorität
- Revolutionszeit 1848: Protest gegen Lola Montez wurden zu Protest gegen den
König.
 Krise und zum Ende Ludwig I Herrschaft

5. Charlotte von Hagen – eine Frau in der Männerwelt


Wie behauptet sie sich als Schauspielerin?
- Schauspielerin
- Talent und Professionalität auf der Bühne
- Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen
- Bereitschaft, verschiedenen Orten spielen
 Verdient eigenes Geld, unabhängig von Ehemann
 Mit Vorurteilen leben: Schauspielerinne: unsittlich, nicht seriös

Charlotte Charakter:
- Starkem Willen, großen Ehrgeiz
- empfindsam, stolz auf ihre Können >< verletzlich über Kritik, Gerede
(Heute: Öffentlicher Druck, Image, Kritik, Medienbeobachtung, Psychische
Belastungen – Leistungsdruck, Angst vor Fehlern)

6. Frauen in 1800 – 1900, Wege zur Unabhängigkeit


- Künstlerinnen / Schauspielerinnen / Sängerinnen
 Eigenes Einkommen aber schlechte Ruf
- Schriftstellerinnen / Intellektuelle
 Literatur = Weg zur Selbstständigkeit
- Unternehmerinnen / Wirtinnen (städtisches, bürgerliches Milieu)
 Wirtschaftlich aktiv, oft Witwen
- Arbeiterinnen / Dienstmädchen
 Eigenes Geld aber hartes Leben
Post
1. Familiengeschichte Maximilians
- Maximilians I: Mitglieder des Hauses Habsburg.
- Sohn Friedrich III und Eleonore von Portugal
- Durch seine Heirat: erhielt große Gebiete in den Niederlanden und Teilen von
Burgund
- Sein Sohn Philipp der Schöne wurde in den Niederlanden erzogen und heiratete
entstanden die späteren spanisch-habsburgischen Erblande.
- Seine Tochter : nach Frankreich geschickt, um auf die Ehe mit dem französischen
König vorzubereiten

2. Territorien Maximilians (Welche Länder umfasst er heute)


- Österreich (Erblande der Habsburger)
- Teile des heutigen Belgien und Niederlande
- Teile des heutigen Frankreichs (Burgund)
- Teile des heutigen Italiens (Südtirol, Trentino, etc.)
- Teile des heutigen Deutschland (Tirol, weitere Reichsgebiete)

- Heute umfasst sein damaliges Gebiet große Teile von: (8)


Österreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien,
Frankreich, Spanien.

3. Was war der Antrieb Maximilians, das Postwesen einzurichten?


- Braucht schnelle + zuverlässige Kommunikation, um seine weit entfernten
Territorien zu kontrollieren
- Mit seinen Kindern in Brüssel und Frankreich in Verbindung bleiben
- Politische Verwaltung, militärische Befehle und dynastische Interessen: schnelles
Nachrichtsystem notwendig.
 Verwaltung, Machtkontrolle, Familienkontakte, Stabilität des Reiches

4. Vergleich: mittelalter Botenwesen vs Maximilians Postwesen


Mittelalter Botenwesen:
- Unorganisiert, nicht einheitlich
- Nebenbei mitgenommen (Metzger, Mönche, Fuhrleute…)
- Ca 50km/Tag
- Keine festen Stationen
- Langsam, unzuverlässig

Postwesen unter Maximilian:


- Erste organisierte Poststrecke Europas (1490, Innsbruck - Brüssel)
- Poststationen zum Pferdwechsel  120 – 150 km pro Tag
- Schnell, regelmäßig, pünktlich
- Teil eines staatlichen Kommunikationssystems
 Fortschritt: schneller, sicherer, professionell, staatlich organisiert

Alltag heute/ Alltag um 1500


Alltag 1500
- Langsame Information (Wochen, Monate)
- Reisen gefährlich, beschwerlich
- Keine Zeitung, telefon, Schule für viele
- Leben stark ortsgebunden
- Kommunikation nur durch Boten
Alltag heute:
- Nachrichten sofort (Telefon, Internet)
- Bildung für alle
- Reisen schnell und sicher
- Globaler Kontakt
- Alltag bequemer, sicherer, vernetzter

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