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Das Dokument beschreibt verschiedene Essgewohnheiten von Familien und Einzelpersonen, die ihre Vorlieben und Routinen beim Frühstück, Mittagessen und Abendessen teilen. Es enthält auch Berichte über Berufe, wie einen Koch und eine Landwirtin, die ihre täglichen Aufgaben und Herausforderungen schildern. Zudem werden persönliche Erlebnisse, wie Praktika und Umzüge, sowie Tipps für Small Talk im Büro und Informationen zu sozialen Aktivitäten gegeben.

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Das Dokument beschreibt verschiedene Essgewohnheiten von Familien und Einzelpersonen, die ihre Vorlieben und Routinen beim Frühstück, Mittagessen und Abendessen teilen. Es enthält auch Berichte über Berufe, wie einen Koch und eine Landwirtin, die ihre täglichen Aufgaben und Herausforderungen schildern. Zudem werden persönliche Erlebnisse, wie Praktika und Umzüge, sowie Tipps für Small Talk im Büro und Informationen zu sozialen Aktivitäten gegeben.

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NETZWERK NEU A1

Kapitel 4:
Was essen Sie?
Maria,Nikolaj und Lina Hepp
Wir frühstücken morgens zusammen. Mein Mann und ich essen Brot mit Käse oder
Schinken. Lina isst Müsli mit Milch.
Am Mittag isst Lina im Kindergarten und Nikolaj isst in der Arbeit nur ein
Brötchen. Ich esse in der Kantine oft Nudeln oder eine Suppe. Nachmittags esse
ich manchmal ein Stück Schokolade.
Abends um sieben essen wir dann alle zusammen: Wir mögen gerne Fisch oder
Fleisch mit Gemüse und Reis oder Kartoffeln. Und wir trinken gern Saft und
Wasser.
Lars und Ben Geiger
Von Montag bis Freitag frühstücke ich nur schnell und allein: Ich bin schon um
halb sechs wach. Vormittags esse ich dann oft noch einen Joghurt. Aber am
Wochenende essen wir zusammen. Zum Frühstück mag ich sehr gerne Obst: Äpfel,
Birnen oder Bananen. Obst schmeckt gut und ist gesund. Lars mag Brötchen mit
Marmelade.
Mittags essen wir meistens nichts. Am Nachmittag mögen wir gern Kuchen und
abends essen wir oft Brot ,Salat oder eine Suppe
Emma Baumeister
Zum Frühstück esse ich zwei Brötchen mit Butter , Käse und Wurst. Am
Wochenende frühstücke ich am Morgen nicht - ich schlafe lang. Mittags kaufe ich
einen Döner oder eine [Link] habe nur wenig Zeit und esse allein. Am Abend
koche ich oft Fisch ,manchmal mache ich auch Sushi. Ich mag asiatisches Essen,
lecker!
Berufswahl leicht gemacht - von A-Z
Max Schmidt und sein Chef planen zusammen das Essen für die Woche. Dann geht
Max Schmidt auf den Markt. Er kauft Tomaten, Champignons und Salat.
Kartoffeln und Zwiebeln braucht er auch. Dann kauft er noch frischen Fisch. Max
Schmidt arbeitet seit zwei Jahren als Koch im Restaurant „Esszimmer" in der
Altstadt von Konstanz. Da gibt es jeden Tag ein anderes Fischgericht: Fische frisch
aus dem Bodensee.
Zurück im Restaurant wäscht,schält und schneidet er das Gemüse. Der Chef
bereitet den Fisch zu. Paula,eine Kollegin, macht das Dessert. Max mag seine
Arbeit Er sagt: „Kochen ist mein Beruf, aber auch mein Hobby.‘‘
„Ich arbeite gern in einem kleinen Team und die Kollegen 20 sind sehr nett.
Kochen ist auch sehr kreativ - das macht viel Spaß. Ich probiere gerne neue
Gerichte. Oft haben wir viele Gäste. Das ist dann echt stressig!
Und die Arbeitszeiten sind nicht toll. Ich arbeite normalerweise von 6 bis 15 Uhr
oder von 13 bis 22 Uhr. Am Wochenende arbeite ich abends oft noch länger. Das
ist natürlich nicht so schön. Ich habe nicht viel Freizeit und wenig Zeit für meine
Freunde."
Die Landwirtin vom Wochenmarkt
Morgens 6:30 Uhr auf einem Markt in Aachen - Anna Küppers ist noch müde, aber
sie baut ihren Stand auf. Sie lebt im Rheinland und ist Landwirtin. Sie verkauft
Obst und Gemüse auf dem Markt.
Dreimal in der Woche arbeitet sie auf dem Markt, immer Montag, Mittwoch und
Freitag. Sie beginnt mit der Arbeit um 6 Uhr morgens und um 14:30 Uhr fährt sie
wieder nach Hause. Sie verkauft ihre Produkte das ganze Jahr.
Frau Küppers mag ihr Leben.„Ich möchte nicht im Büro arbeiten“, sagt sie.„Ich
mag das Leben auf dem Markt. Ich kenne die anderen Verkäufer und viele Kunden
kommen seit Jahren. Meine Arbeit macht mir viel Spaß.’’
Ihr Sohn Theo arbeitet auch auf dem Markt.„Im
Sommer ist es sehr schön, im Winter arbeite ich
nicht so gerne dort", sagt er.
Die Familie Küppers hat einen kleinen Bauernhof bei Aachen und produziert Obst
und Gemüse: Äpfel, Birnen, Tomaten, Kartoffeln, Gurken und Salat. „Unser Obst
und Gemüse ist sehr gut. Die Kunden kaufen sehr gern bei uns"
Die Situation ist aber schwierig. Viele Leute kaufen Obst und Gemüse im
Supermarkt und nicht auf dem Markt. „Unsere Qualität ist doch so gut. Alles ist
ganz frisch. Warum gehen die Leute in den Supermarkt?"
Kapitel 5:
Die E-Mail:
Hallo Johanna,
ich habe ein Problem: Wir können leider nicht ins Kino gehen. Stress, Stress,
Stress: Hannes ist bis Dienstag in Hamburg und ich muss jeden Tag arbeiten, auch
am Wochenende v,! Am Abend muss ich noch einkaufen und [Link] die
Kinder müssen Hausaufgaben machen und viel für die Schule lernen. Zum Arzt
muss ich auch noch gehen ... Am Sonntagnachmittag wollen die Kinder und ich
meinen Bruder besuchen.
Wollen wir nächste Woche am Mittwoch zum Yoga gehen? Oder musst du
arbeiten?
Liebe Grüße
Mara
Kapitel 6:
Betreff: Psst- eine Überraschung für Sofia
Hallo liebe Freunde von Sofia,
Sofia hat Geburtstag! Unsere Idee für das Geschenk ist ein Tag mit Freunden.
Macht ihr mit? Wir laden Sofia ein. Unser Überraschungstag fängt am 18.7. um 10
Uhr an,Treffpunkt am Bahnhof. Wir holen dann zusammen Sofia ab. Wir machen
einen Ausflug mit dem Fahrrad und ein Picknick. Getränke und Essen bringen wir
mit. Der Tag ist das Geschenk für Sofia - wir sammeln 10 pro Person ein. Bei
Regen essen wir zusammen und gehen ins Kino. Wir rufen morgens an oder
schicken eine Nachricht.
Hoffentlich könnt ihr alle mitkommen! Achtung: Sofia weiß nichts!
Viele Grüße
Marc und Anne
Kapitel 7:
Mein Praktikum in Köln
Endlich bin ich in Köln und mache hier ein Praktikum! Das Leben ist ganz anders
als in Sevilla ... das Wetter auch! -.:. Die Firma ist klein, aber es ist immer viel los.
Ich muss schon um halb acht da sein - das ist nicht leicht für mich! Um zehn
trinken meine Kollegen und ich zusammen Kaffee oder ich mache allein Pause.
Das ist auch schön!
Am Vormittag haben wir oft Besprechungen. Die Besprechungen sind interessant
und meistens auch lustig. Meine Chefin und meine Kollegen sind sehr nett und
erklären viel, aber manchmal haben sie keine Zeit für meine Fragen. Ich muss oft
fragen „Was bedeutet das?" oder „Wie mache ich das?". lch kann schon viel allein
machen, aber leider noch nicht alles und ich mache auch Fehler. Ich telefoniere mit
Kunden oder arbeite am Computer. Die Computerarbeit finde ich nicht so toll, aber
ich telefoniere gern.
Meine Chefin nimmt mich auch zu Kunden mit. Das finde ich super und da lerne
ich viel. Am Wochenende gehe ich zum Club Espanol. Dort sprechen wir Deutsch
und Spanisch. Die Leute sind supernett. Wir sehen zusammen Filme, singen Lieder
oder kochen zusammen. Ich möchte noch ganz lang hier in Köln bleiben!
Informationen zum Programm und Einladung zum Jahrestreffen
Liebe Frau Perez Garcfa,
herzlich willkommen im Club Espanol ! Sie möchten Deutsch und Spanisch
sprechen und Leute aus der ganzen Welt kennenlernen? Dann sind Sie bei uns
richtig! Unsere Treffen sind immer samstags im "Kulturcafe" in der Severinstraße.
Wir diskutieren auf Deutsch oder Spanisch über aktuelle Themen. Gern können Sie
auch eine kurze Präsentation zu einem Thema machen. Am Abend zeigen wir einen
Film aus Spanien oder Südamerika oder wir kochen etwas zusammen. Hier noch
eine Information: Unser Jahrestreffen ist am 25. Juni im Stadtpark Köln. Es gibt
internationale Spezialitäten, Spiele für Kinder und Erwachsene und ab 21 Uhr
spielt eine deutsch-argentinische Musikgruppe.
Small Talk im Büro
Jeder kennt die Situation: Man trifft Kolleginnen oder Kollegen im Bus oder im
Aufzug und muss schnell ein Gesprächsthema finden. Das ist gar nicht so schwer.
Ein Thema ist immer sehr beliebt: das Wetter. Finden Sie das langweilig? Ja,
vielleicht, aber über das Wetter kann man immer reden. Sie können über Ihre Pläne
für das Wochenende oder über Ihren Urlaub sprechen.
War gestern ein Fußballspiel im Fernsehen interessant? Vielleicht interessiert das
auch die anderen. Fragen Sie! Waren Sie gestern im Kino? Erzählen Sie vom Film.
Das ist neutral und alle können etwas dazu sagen.
Auch Kinder können ein gutes Thema sein. Fragen Sie „Wie geht es den Kindern?"
oder „Ist Ihre Tochter / Ihr Sohn schon in der Schule?''. Aber formulieren Sie die
Fragen zur Familie nicht zu persönlich. Politik, Religion, Geld und Krankheiten
sind keine Themen für Small Talk. Sprechen Sie auch nicht über andere Kollegen.
Das mögen die meisten Leute nicht.
Ein ganz normaler Arbeitstag
Felix S., 21 Mein Arbeitstag beginnt um 9 Uhr. Ich fahre immer mit dem Fahrrad
zur Arbeit, mit dem Bus brauche ich mehr Zeit. Ich arbeite in einem Geschäft. Ich
berate die Kunden und manchmal sitze ich auch an der Kasse. Meine Arbeit macht
Spaß und ich habe nette Kollegen
Nadim A., 24 Ich arbeite bei der Post im Paketdienst. Ich beginne um 6 Uhr
morgens. Ich fahre mit dem Auto durch die Stadt und bringe den Leuten ihre
Pakete, pro Tag ca. 140 Pakete. Am Abend bin ich immer sehr müde. Abe1· ich
mag meine Arbeit. Ich fahre gern Auto und ich treffe viele Leute
Dalia K., 34 Ich bin um 8 Uhr im Büro und gehe um 18 Uhr nach Hause. Mittags
mache ich eine Stunde Pause. Ich arbeite viel am Computer und schreibe Berichte
und andere Texte. Ich muss auch oft telefonieren oder Kunden treffen. Am Samstag
und Sonntag habe ich immer frei.
Lea M., 41 Ich arbeite in einer Bank. Um 8 Uhr muss ich dort sein. Um 17 Uhr
gehe ich nach Hause. Ich spreche viel mit Kunden, das mag ich. Aber natürlich
spreche ich auch mit Kollegen und der Chefin. Wir müssen viel planen. Manchmal
haben wir Stress und ich muss bis 20 Uhr in der Bank bleiben.
Kapitel 8:
Wer schreibt was?
Hanna92
Ich arbeite viel und mein Beruf ist sehr stressig. Ich muss fit bleiben. Ich gehe
zwei- bis dreimal in der Woche ins Fitness-Studio und amMontag gehe ich immer
ins Schwimmbad. Aber ich bin auch gern zu Hause. Am Wochenende lade ich
Freunde ein. Wir kochen und essen gemeinsam, das macht Spaß. Und dann genieße
ich auch Kuchen und andere Süßigkeiten. lecker!
SuperTom
Fitness ... Ich kann es nicht mehr hören! Fitness-Studios mag ich nicht. Ich mache
nicht viel Sport, aber ich bin gerne draußen: imPark oder am See. Das ist doch
auch gesund! Im Sommer schwimme ich auch gern. Ich fahre mit dem Fahrrad zur
Arbeit, das ist genug Sport. Ich esse kein Fleisch und keine Wurst, aber viel
Fisch,Obst und Gemüse. Das schmeckt lecker und mir geht es gut!
Kapitel 9:
Wie wohnen Sie?
Noah, 26 Jahre
Meine Wohnung in einem Hochhaus ist schön, aber klein. Ich habe eine Küche, ein
Bad und ein Wohn-/ Schlafzimmer. Die Küche und das Bad sind sehr klein. Aber
ich habe auch einen Balkon. Der ist sehr groß und schön mit Blumen und Blick auf
die Bäume vor dem Haus. Die Wohnung ist zentral, aber ruhig. Ich bin zufrieden.
Ich wohne gern hier.
Kim, 20 Jahre
Zurzeit habe ich ein Zimmer in einer WG. Wir wohnen in einem Fachwerkhaus.
Das Zimmer ist gemütlich, aber dunkel und laut. Ich habe nie Sonne im Zimmer,
das ist nicht so schön. Die Lage ist auch nicht so gut: im Erdgeschoss und an einer
Straße. Aber es ist nicht weit zur Uni, das finde ich perfekt. Die Nachbarn sind sehr
nett, das ist auch toll. Und das Zimmer ist nicht teuer.
Maximilian, 45 Jahre
Unser Reihenhaus ist wirklich schön. Die Zimmer sind alle groß und hell, auch die
Küche und das Bad. Wir haben auch eine Terrasse. Im Sommer ist das sehr schön.
Leider ist das Haus nicht in der Stadt und ich muss immer mit dem Auto fahren.
Das mag ich nicht so gern. Vielleicht suchen wir in ein paar Jahren eine Wohnung
in der Stadt.
die Kommentare im Forum.
Sonne23
Seit heute ist mein Balkon mein Lieblingsort - der Sommer ist da und das finde ich
super! Ich habe einen Tisch und einen Sessel auf dem Balkon und sitze dort und
lese und höre Musik.
[Link]
Also, mein Arbeitszimmer mag ich im Moment nicht. Ich muss viel im Büro
arbeiten und komme spät nach Hause. Manchmal muss ich auch am Wochenende
noch zu Hause arbeiten. Ich sehe mein Arbeitszimmer und denke: So ein Stress -
ich brauche Urlaub!
NachtEule33
Am Wochenende bin ich im Club tanzen und dann schlafe ich am Vormittag lange.
Also ist mein Schlafzimmer auch mein Lieblingsort. Dort sehe ich Filme und
trinke Kaffee. Wichtig ist nur: kein Stress!
[Link].köln
Mein „Kinderzimmer" passt nicht mehr zu mir. Ich bin jetzt 15 Jahre und meine
Möbel sind alt. Meine Freunde lade ich nicht ein oder wir gehen in den Garten.
Wann habe ich endlich genug Geld für ein Bett und einen Schrank?
die Mail von Mario.
Hallo Kevin,
endlich habe ich eine Wohnung, nächste Woche kann ich einziehen. Die Wohnung
ist echt super, zentral und groß.Aber ich muss noch viel tun: meine Bücher, Teller
und alle Küchensachen in Kisten packen - ich nehme fast alles mit. Die Sachen
sind alle noch schön und die brauche ich weiter. Mein, Schrank passt auch perfekt
in die Wohnung, aber mein Sofa ist schon etwas kaputt und ich finde es total
hässlich. Das Wohnzimmer ist ganz toll und hat einen [Link] dem
Balkonfenster ist viel Licht und da ist Platz für ein Sofa. Und auf dem Balkon ist es
wirklich schön, da können wir im Sommer grillen und feiern.
Die Küche ist schon perfekt, alles ist da: Waschmaschine, Spülmaschine, Herd -
das ist [Link] das Schlafzimmer ... Mein Schrank sieht noch gut aus, aber mein
Bett ist zu groß und auch nicht mehr schön!
Kommst du am Wochenende mit Shoppen? .:: Ich brauche Hilfe ...
Daniel, 22, studiert Französisch, Geschichte und Germanistik. Er wohnt in
einem Bus auf dem Uni-Parkplatz in Aachen. Wie ist das Leben im Bus?
Daniel erzählt.
Ich war ein Jahr als Student in [Link] September bin ich wieder hier in Aachen,
aber schon seit August sind keine WG-Zimmer mehr frei. Ich habe auch kein Geld
für eine Wohnung. Zum Glück habe ich schon lange einen Camping-Bus, dort lebe
ich jetzt. Die Küche ist klein, ich schlafe und wohne in einem Zimmer, aber alles
ist da. Es ist eine Mini-Wohnung und jetzt mein Zuhause. Hier wohne ich seit 8
Monaten und finde es eigentlich ziemlich cool.
Aber nicht alles ist einfach, zum Beispiel die [Link] habe keine Adresse. Eine
Freundin bekommt jetzt meine Post und ich hole sie dort ab. Im Winter ist es
manchmal ziemlich kalt, dann schlafe ich bei einem Freund. Ich gehe dann für uns
einkaufen und koche etwas.
Das Leben ist billig, ich zahle keine Miete. Das ist super! Und meine Freunde
kommen mich oft besuchen - mein Bus steht auf dem Uni-Parkplatz. Leider
kommen sie manchmal schon sehr früh und wollen einen Kaffee bei mir trinken.
Sie bringen Brötchen mit, dann ist das schon okay. Bis zum Herbst bleibe ich noch
hier und dann suche ich mir ein Zimmer. Ich kenne jetzt viele Leute, dann ist das
nicht so schwer.
Kapitel 10:
Was sind die Personen von Beruf? Wie haben sie die Stelle gefunden?
FELIX M., 25 Ich habe eine Anzeige im Internet gelesen und gleich meine
Bewerbung geschickt. Vier Wochen später bin ich nach Berlin gekommen und
arbeite jetzt hier als Krankenpfleger. Das Krankenhaus ist gut und die Kollegen
sind nett und freundlich. Meine Ehefrau habe ich auch hier kennengelernt.
LEA S., 24 Vor drei Jahren bin ich nach Spanien geflogen und ich bin dort
geblieben. Ich habe in einem Hotel gearbeitet. jetzt bin ich wieder in der Heimat
und arbeite in einem Hotel im Zentrum. Die Stelle habe ich durch ein Job-Portal
gefunden. Der Hotelchef hat mein Profil gesehen und eine Nachricht geschrieben.
Wir haben gesprochen und jetzt habe ich den Job.
CLAUDIA L., 41 Früher bin ich jeden Tag zwei Stunden zum Büro gefahren. Und
abends dann wieder zwei Stunden zurück. Das war zu viel und ich hatte es immer
eilig. Dann habe ich in der Zeitung eine Anzeige gesehen. Die Firma hat eine
Sekretärin gesucht und ich habe eine Bewerbung geschrieben. Sie haben mich
genommen und jetzt brauche ich nur noch 15 Minuten zur Arbeit.
FREDDY K., 52 Ich bin Koch und war zwei Jahre lang arbeitslos. Ich bin jede
Woche zur Agentur für Arbeit gegangen, aber nichts ist passiert. Dann hat das
Restaurant hier in der Straße einen Koch gesucht. Ich kenne die Chefin und habe
sie gleich gefragt: ,,Kann ich hier arbeiten?" Sie hat sofort ,
Oktoberfest in München
Das Oktoberfest gibt es seit 1810. Es beginnt im September und dauert bis Anfang
Oktober, insgesamt 16-18 Tage. Man kann essen und trinken und natürlich
Karussell fahren. Jedes Jahr kommen über 6 Millionen Besucher. Viele Besucher
kommen auch aus dem Ausland. Auf dem Oktoberfest arbeiten jedes Jahr 13.000
Menschen.
Weihnachtsmarkt in Dresden
Seit 1434 gibt es den Dresdner Weihnachtsmarkt, den Striezelmarkt. Er ist der
älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland und jedes Jahr kommen 2,5 Millionen
Besucher. 240 Händler verkaufen ihre Waren. Eine Spezialität ist der Dresdner
Stollen. Aber es gibt auch andere Spezialitäten zum Essen und Trinken. Der Markt
ist von Ende November bis 24.12. täglich geöffnet.
Bregenzer Festspiele
Das Kulturfestival gibt es seit 1946 und es findet jedes Jahr im Juli und August
statt. Die Attraktion ist die Bühne im See. Es gibt Platz für 7.000 Zuschauer. Jedes
Jahr kommen ca. 250.000 Besucher und sehen berühmte Opern.
Kapitel 11:
Berlin, Berlin
In Berlin leben ungefähr 3,6 Millionen Menschen. Berlin ist seit 1990 wieder die
Hauptstadt von Deutschland. Regierung und Parlament sind in Berlin.
Jedes Jahr im Februar gibt es in Berlin ein Filmfestival - die Berlinale. Der Preis
für den besten Film ist der Goldene Bär. Der Bär ist auch das Symbol von Berlin.
Jedes Jahr kommen 13 Millionen Touristen nach Berlin. Sie wollen die Stadt
ansehen, einkaufen oder ein Museum besuchen. Es gibt 175 Museen und viele
Ausstellungen.
Viele sagen, die besten Clubs gibt es in Berlin. DJs aus aller Welt kommen in die
Hauptstadt. Viele reisen nur für die Partys in den Clubs nach Berli
Kapitel 12:
Reiseberichte
Laura94
Meine Freundin Tina und ich waren im August in München - schöne Geschäfte und
viele, viele Sehenswürdigkeiten! Wir hatten ein Zimmer in einer Jugendherberge
etwas außerhalb, sauber und günstig. Wir waren seit dem Frühstück in der Stadt
unterwegs und am Abend waren wir echt k.o. Aber wir haben nicht mehr zur
Jugendherberge gefunden! Unsere Handy-Akkus waren leer, also hatten wir kein
Internet und die Adresse hatten wir auch nicht. Zuerst war das noch lustig, aber
nach einer Stunde nicht mehr! In der Nacht haben wir dann einen Taxifahrer
gefragt - er hat uns geholfen und Auskunft gegeben! Mann, waren wir froh!
Bernd98
Im Herbst waren vier Freunde und ich eine Woche an der Ostsee. Von Stralsund
sind wir 300 km mit dem Fahrrad bis nach Lübeck [Link] haben in
Pensionen übernachtet und sind immer direkt nach dem Frühstück losgefahren. Die
Tour war total schön, aber auch anstrengend. Nach einer Woche sind wir mit dem
Zug wieder nach Hause gefahren. Wir waren alle total müde, haben geschlafen und
dann tatsächlich unseren Bahnhof verpasst. Erst vor der Ankunft in Kassel hat uns
der Schaffner geweckt! Wir haben dann in Kassel kurz Bekannte besucht und sind
dann 150 Kilometer zurückgefahren ... mit dem Zug natürlich.
Christian Schneefan9
Im Winter bin ich mit meiner Freundin zum Skifahren nach Salzburg geflogen.
Nach der Ankunft ist es passiert: Ich habe den falschen Koffer genommen. Mein
Koffer ist schwarz wie ganz viele ...! Ich habe das erst am Abend im Hotel
gemerkt. Ich habe den Koffer aufgemacht, aber die Sachen haben nicht mir gehört:
Da waren nur T -Shirts und Badehosen! Ab dem Moment war ich total faul, denn
ich habe auf meinen Koffer gewartet - in der Zeit habe ich einfach im Zimmer
gechillt und Filme und Videos geschaut. Nach zwei Tagen war der Koffer da, das
Wetter war wunderbar und ich bin viel Ski gefahren. Seit vier Wochen sind wir
wieder zu [Link] der nächsten Reise kaufe ich einen Koffer - in Grün! Das ist
meine Lieblingsfarbe!
Urlaub zu Hause ist in!
Die Deutschen reisen gern und viel, ins Ausland und auch in Deutschland. Dort
machen 35 % Urlaub
A. Nord- oder Ostsee? Die Deutschen fahren gern in den Norden von Deutschland
und machen Urlaub am Meer oder auf einer Insel. Dort kann man schwimmen,
Sport machen und einfach den Urlaub genießen. Es ist nicht so warm wie im
Süden, aber die Landschaft und die Strände sind wunderschön
B. Städtereisen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Nummer eins ist natürlich
Berlin, die Hauptstadt, aber auch Hamburg, München, Dresden und Köln sind
populär. In den Städten gibt es viele Angebote für Kultur, aber auch viel Natur in
den Parks - so ist der Urlaub nicht langweilig.
C. Die Berge in Deutschland sind vielleicht nicht so hoch, aber zum Wandern, Ski
fahren und Natur genießen sind sie perfekt. Die Deutschen fahren zum Beispiel
gern nach Garmisch-Partenkirchen oder Berchtesgaden. Viel Bewegung, schöne
Dörfer und gutes Essen - ein Traumurlaub!
Lenas Blog- Deutschland in acht Tagen
01.08.
Auf einer Insel im Norden geht es los. Endlich bin ich auf Usedom - es ist wirklich
wunderschön hier. Meine Mutter hat hier früher oft Urlaub gemacht. Die Strände
sind gaaaanz lang und gar nicht so voll. Das Wasser in der Ostsee ist nicht
besonders warm, aber ich war schon schwimmen! Das Wetter ist zum Glück gut
und die Sonne scheint. Die Orte sind alle klein, aber schön. In Polen war ich auch
schon, denn ein Teil der Insel gehört zu Polen. Morgen geht es weiter!
03.08
Einige Stunden Zugfahrt und schon bin ich in Berlin. Hier sind überall Menschen,
Restaurants, Museen - 24 Stunden gibt es Programm. Gestern war ich noch auf
dem Kurfürstendamm und abends in einem Club. Dort habe ich viel getanzt, das
war super! Heute habe ich in den Hackeschen Höfen gefrühstückt und jetzt gehe
ich auf die Museumsinsel. Hier gibt es fünf Museen ... Ich möchte unbedingt das
Pergamonmuseum besuchen!
05.08.
Nicht ganz so groß wie Berlin, aber eine tolle Stadt. Hier gibt es viele
Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Thomaskirche (dort hat Johann Sebastian
Bach gearbeitet) und das „Gewandhaus" - das ist ein Konzerthaus. Am Nachmittag
gehe ich zum Wasserfest. Hier in Leipzig gibt es viel Wasser, überall kann man
Boot fahren. Beim Wasserfest gibt es viele Attraktionen, Spiele und Partys. Das
wird bestimmt toll!
08.08.
In Freiburg habe ich meine Freunde Niklas und Linda [Link] sind
zusammen in den Schwarzwald [Link] sind wir am Titisee. Hier ist es auch
sehr schön: viele Berge - und viele Touristen. Heute wollen wir noch im See
schwimmen und danach probieren wir ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte!
Morgen Abend fahren wir schon wieder nach Hause! Schade.
BEGEGNUNGEN A1+
Kapitel 1:
Deutschland hat 82,4 Millionen Einwohner und 16 Bundesländer. Die Hauptstadt
ist Berlin. In Deutschland gibt es nur eine Amtssprache: Deutsch. Die drei größten
Städte sind Berlin, Hamburg und München. Seit 1871 ist Deutschland ein
Nationalstaat. Sehr wichtig für Deutschland ist die deutsche Wiedervereinigung
1990.
Österreich hat 8,2 Millionen Einwohner und neun Bundesländer. Die Hauptstadt ist
Wien. In Wien wohnen 1,5 Millionen Menschen. Österreich hat eine Amtssprache:
Deutsch und drei Regionalsprachen: Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch. Seit
1918 ist Österreich eine Republik.
Die Schweiz ist über 800 Jahre alt. Sie hat 26 kleine Kantone (= Bundesländer)
und 7,5 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Bern. Die Schweiz hat vier
Amtssprachen: etwa 70 Prozent der Einwohner sprechen Deutsch, etwa 20 %
Französisch, etwa 10 % Italienisch und 1 % spricht Rätoromanisch.
Kapitel 2:
Kapitel 3:
Kapitel 4:
Das Frühstücksbüfett
70 % der Menschen möchten im Hotel ein Frühstück in Büfettform. Das
Frühstücksbüfett kommt ursprünglich aus Amerika. Auch Gäste aus Deutschland
essen im Hotel gern ein „englisches“ oder „amerikanisches“ Frühstück mit Käse,
Schinken, Wurst, Eiern, Tomaten, Obst und Joghurt. Im Gegensatz zu diesem
reichhaltigen Angebot besteht ein deutsches Normalfrühstück oft nur aus Kaffee
oder Tee, Brötchen, Butter und Marmelade.
In vielen Hotels kostet das Frühstück etwa 20 Euro, im Hotel „Adlon“ in Berlin
bezahlt man 40 Euro. Doch der Service ist nicht immer gut. Manchmal gibt es auch
in teuren Hotels beim Frühstück unfreundliches Personal, kalte Eier oder altes
Brot.
Kapitel 5:
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
NETZWERK NEU A2
Kapitel 1:
Und was machst du?
Ben: Meine Eltern sind schon Rentner und leben auf dem Land. Ich habe einen
Bruder und eine Schwester. Mein Bruder ist geschieden und hat eine Tochter. Sie
ist total süß. Meine Schwester hat noch keine Kinder. Ich auch nicht, aber in ein
paar Jahren möchte ich gern Kinder haben.
Marie: Nach der Schule habe ich eine Ausbildung gemacht und jetzt arbeite ich als
Bankkauffrau. Ich habe nette Kollegen und meine Arbeit macht mir Spaß. Aber
vielleicht studiere ich auch noch an der Uni, mal sehen.
Matteo: meine Mutter kommt aus Österreich und mein Vater ist in Italien geboren.
Ich habe also zwei Muttersprachen und spreche Italienisch und Deutsch fließend.
Ich habe auch Englisch und Französich gelernt, aber Französisch spreche ich nur
ein bisschen.
Jonas: Ich komme aus Basel und lebe jetzt in Zürich. Meine Freundin und ich
haben ein Apartment im Stadtzentrum. Wir haben es zusammen renoviert. Es ist
klein, aber schön. Uns gefällt das Leben in der Stadt, aber manchmal ist es auch
ein bisschen laut und stressig.
Julia: ich treffe gern meine Freundinnen und Freunde. Dann kochen wir
zusammen oder gehen ins Restaurant. Ich mache auch gern Sport. Ich spiele
Basketball und ich reite. Meine Eltern haben ein Pferd. Am Wochenende auf dem
Sofa liegen und ein gutes Buch lesen – das finde ich auch toll
Und was hast du gemacht?
Julia Das letzte Jahr war echt spannend. Es ist viel passiert. Ich habe meine
Ausbildung zur Augenoptikerin beendet. Im Juni habe ich meine Prüfungen
geschrieben. Ich habe sehr viel gelernt. Das war natürlich stressig. Zum Glück
habe ich gute Noten bekommen. Dann bin ich mit einer Freundin nach Spanien
geflogen. Lilly hat früher dort gelebt und spricht perfekt [Link] haben ein
Auto gemietet und sind drei Wochen lang durch das Land gefahren. Wir haben
auch Lillys Freunde in Madrid besucht.
Im August hat meine Schwester geheiratet und ich habe mit ihr zusammen das Fest
organisiert. Das war viel Arbeit, aber die Hochzeit war wirklich romantisch. Viele
Freunde und Verwandte sind gekommen und wir haben zusammen gefeiert.
Jonas Ich bin letztes Jahr umgezogen, wohne jetzt in Zürich und studiere Biologie.
Im Herbst habe ich mein Studium angefangen. Zuerst habe ich keine Wohnung
gefunden, aber ich habe immer weitergesucht und jetzt habe ich ein Apartment im
Zentrum. Das hat mir gleich gefallen. Meine Freundin ist dann auch nach Zürich
gekommen, sie studiert Mathematik. Vorher hat sie in Bern gewohnt, aber jetzt
leben wir zusammen.
Für zwei Leute ist die Wohnung etwas klein, aber es geht. Wir sind sehr aktiv und
haben schon viele Leute kennengelernt, das ist toll. Und ich habe jetzt ein neues
Hobby: Ich spiele Tennis. Ich habe an einem Kurs teilgenommen und es macht
wirklich Spaß. Vielleicht melde ich mich bald in einem Verein an.
Kapitel 2:
Schule - eine schöne Zeit?
Ole Jonsen: Ich wollte immer erwachsen sein. Das verstehe ich jetzt gar nicht
mehr. In der Schule hatte ich so viel Freizeit. Und sechs Wochen Sommerferien!
Da musste man nichts machen und konnte immer ins Schwimmbad fahren.
Sorin Papa: Ich bin erst mit 14 Jahren nach Deutschland gekommen. Am Anfang
war es schwer, ich konnte ja die Sprache nicht richtig sprechen. Aber nach ein paar
Monaten hatte ich viele Freunde und dann war alles gut. Ich hatte mit ihnen immer
einen Riesenspaß! Hauptsache, wir konnten uns jeden Tag sehen.
Sybille Michel: Wer kennt noch die Englischlehrerin Frau Lindner? Wir sollten
jeden Tag 30 Wörter lernen und mussten dreimal pro Woche einen Vokabeltest
schreiben. Man durfte keinen Fehler machen, sie war sofort wütend. Zum Glück
hatte ich auch tolle Lehrer und der Direktor war nett!
Nael Sanchez: Ich musste jeden Tag schon um sechs Uhr aufstehen. Schrecklich!
Ich habe auf dem Land gewohnt und musste mit dem Bus um sieben Uhr zur
Schule fahren.
Kati Grubens: ja,Frau Lindner war sehr streng. Aber ich denke gern an die Schule,
ich hatte gute Lehrer und der Unterricht hat meistens Spaß gemacht Ich habe kurz
vor dem Abitur die Schule gewechselt, aber mit vielen Freunden von der alten
Schule habe ich heute noch Kontakt.
Anna Keindi: Ich musste erst um Viertel nach sieben aufstehen,immer noch früh ...
jetzt bin ich an der Uni und kann wenigstens an zwei Tagen später kommen.
Liam Davis: Oh ja, die Freunde waren auch für mich immer wichtig. Ich habe viele
lustige Erinnerungen an die Schulzeit. Die Partys waren auch immer witzig. Nur
das Essen in der Cafeteria war furchtbar.
Emin Özer: Ja, das kenne ich gut. Jetzt arbeite ich in einem Reisebüro und habe so
wenig Zeit. In der Schulzeit konnte ich nachmittags meine Freunde treffen und alle
paar Wochen waren Ferien. Ich konnte ausschlafen! Aber heute ...
Schultypen in Deutschland
Sebastian Lamm
Ich war in der Realschule, dort hat es mir eigentlich gut gefallen. Wir haben viel
gelernt, wir hatten auch Praktika und die Schule dauert nur sechs Jahre. Mathe war
für mich ziemlich schwer - das muss ich jetzt nicht mehr lernen! Ich habe meinen
Realschulabschluss geschafft und beginne jetzt eine Ausbildung zum
Physiotherapeuten. Vielleicht mache ich später noch das Abitur und studiere.
Vanessa Freytag
Ich war fünf Jahre in der [Link] hatten nicht so viele Fächer, zum
Beispiel nur eine Fremdsprache - das ist schade. Deutsch, Mathe und die
Vorbereitung auf die Arbeitswelt waren besonders wichtig. Wir haben oft Projekte
gemacht, das war super.
Seit dem Hauptschulabschluss bin ich Azubi in einer Arztpraxis. Bald bin ich fertig
und kann zum Glück als Arzthelferin bleiben.
Defne Yilmaz
Ich habe vor zwei Monaten Abitur gemacht. Ich möchte später Biologie studieren,
aber jetzt mache ich erst mal ein Praktikum. Ich möchte endlich das Berufsleben
kennenlernen. Ich war acht Jahre im Gymnasium. Physik, Chemie und Biologie
waren meine Lieblingsfächer. Ich habe auch zwei Sprachen gelernt: Englisch und
Spanisch. Am Nachmittag hatten wir fast jeden Tag Unterricht,das war oft stressig.
Darian Kulprin
Ich war nach der Grundschule sechs Jahre in einer Gesamtschule, ich finde den
Schultyp gut, weil man dort alle Abschlüsse machen kann. Man muss also nicht
schon mit zehn Jahren wählen. Für mich war der Realschulabschluss perfekt, weil
ich eine Ausbildung machen wollte. Wir mussten viel lernen,manchmal zu viel,
finde ich. Jetzt bin ich fertig und habe eine Lehre als Bankkaufmann angefangen.
Von Schule zu Schule
Dann ist Frau Richters Familie nach München gezogen und sie war in einem
deutschen Gymnasium. „Wir hatten meistens Unterricht bis 13:30 Uhr, danach
mussten wir noch viel für die Schule machen. Für das Abitur mussten wir sehr viel
lernen, in allen Fächern. Ich hatte keine Freizeit mehr. Das war super anstrengend",
sagt Lena Richter.„Aber ich habe es zum Glück gut geschafft.“
Die Ärztin Lena Richter hat Schulen in Deutschland,Frankreich und Österreich
besucht. „Ich war bis zum Abitur an fünf Schulen in drei Ländern", erzählt Frau
Richter. Das war nicht ihr Wunsch , aber es war einfach so. Ihre Familie musste oft
umziehen, weil ihre Eltern ihre Jobs gewechselt haben.
Mit 12 Jahren ist sie nach Wien gekommen und war vier Jahre im Lycee Frangais,
das ist eine französische Schule in Wien.„Wir waren von 8 bis 16 Uhr in der
Schule und dort haben wir fast nur Französisch [Link] hatten nur kleine
Klassen. Ich habe dort viel und gut gelernt, weil die Lehrer uns gut betreut haben.
Wir konnten sie immer alles fragen."
Zuerst war Lena in Deutschland in der Grundschule, dann ist die Familie nach
Frankreich gezogen. Sie war zwei Jahre in einer Schule in Nizza. „Am Anfang
konnte ich kein Französisch. Ich musste die Sprache lernen und viel für die Fächer.
Die Lehrer waren sehr streng. Es war schwer für mich", sagt Lena Richter.
Frau Richter denkt gern an diese Zeit. „Wir haben mittags in der Schule gegessen.
Dann hatten wir noch Unterricht oder Lernzeit. Nach der Schule hatte ich dann
wirklich frei. Ich hatte Zeit für meine Wiener Freundinnen, für Musik und andere
Sachen", erzählt Frau Richter und lächelt.
Kapitel 3:
Das mache ich am liebsten.
Gloria Rubens, Informatik-Studentin Ich studiere seit drei Jahren an der Uni.
Meine Informatik-Professorin finde ich am interessantesten, weil es bei ihr nie
langweilig ist. Wir machen jetzt zum Beispiel ein Projekt: Wir entwickeln eine App
für Studierende zum Thema „Günstig leben" Zuerst haben wir eine Umfrage
gemacht, jetzt programmieren wir die App. Später möchte ich mit zwei Freunden
ein Start-Up gründen. Wir wollen Apps mit Tipps für das „normale" Leben
entwickeln und so Menschen helfen, denn das finde ich am wichtigsten. In meiner
Freizeit bin ich weniger online als meine Freunde. Ich bin am liebsten draußen in
der Natur und treffe Menschen. Das ist für mich am schönsten und so bekomme
ich auch wieder Ideen für Projekte.
Lars Brinkhoff, Fotograf Ich wollte unbedingt Fotograf werden,weil ich Fotos
liebe und schon als Kind gern fotografiert habe. Nach der Schule habe ich eine
Ausbildung zum Fotografen gemacht - das war viel spannender als die Schule. Am
Anfang hat mir die Ausbildung nicht gefallen, weil ich vieles noch nicht konnte.
Jetzt habe ich schon lange ein Studio und mache am liebsten Fotos von Tieren. Für
so ein Foto brauche ich viel Vorbereitung und natürlich auch nach dem Shooting
viel Zeit am Computer. Das dauert manchmal lang, aber ich mache das total gern.
Meine Fotos sollen perfekt sein und die Menschen glücklich machen - dann bin ich
selbst am glücklichsten!
Immer und überall
CARLA RIEMER
Also, ich finde mein Handy sehr praktisch. Aber ich finde es zum Beispiel echt
blöd , dass manche Leute jede Aktivität mitteilen. Was soll das? Es interessiert
mich nicht , dass eine Freundin ein Käsebrot in den Bergen isst. - Oder doch, es
interessiert mich natürlich schon. Aber ich möchte , dass sie mich anruft und mir
alles erzählt. Es nervt, dass die Leute Fotos immer an alle schicken. Sie wollen
doch nur zeigen,dass sie super aktiv sind.
NADICA HORVAT
Ich finde es toll, dass man Freunde und Bekannte so schnell und einfach
informieren kann. Aber ich finde, dass das Handy nicht immer an sein muss und
man zum Beispiel nicht jede Party posten muss. Das ist oft peinlich! Ein Kollege
von mir hat zum Beispiel im Büro angerufen und gesagt, dass er krank ist. Am
Abend hat er dann ein Foto gepostet: Er mit Freunden auf einer Party ... Er hat
vergessen,dass seine Kollegen und seine Chefin das Foto sehen können. Jetzt sucht
er einen neuen Job. Dumm, oder?
KONSTANTIN BÜHRER
Ich finde es sehr gut, dass man immer Kontakt mit Freunden hat. Gestern war ich
zum Beispiel auf einem Konzert Das war super. Meinen Freunden hat gefallen,
dass ich gleich Fotos vom Konzert gepostet habe. Ich habe ganz viele Likes
bekommen. Ich mag es, dass ich alles sofort mit meinen Freunden teilen kann.
FERDINAND WEISENSEE
Also, ich sehe das alles sehr kritisch. Ich finde es ja okay, dass man Fotos und
Videos posten kann. Und es ist auch schön , dass die Oma jeden Tag ein Foto von
ihrem Enkel sehen kann. Aber ich finde es gar nicht gut, dass viele Leute Fotos von
ihren Kindern posten. Die Kinder können nicht sagen, dass sie das nicht wollen.
Ich denke, dass die Leute da vorsichtiger sein sollen. Ich möchte doch auch nicht ,
dass jemand zum Beispiel ein Foto von mir beim Schlafen hochlädt!
Starporträt Nora Tschirner
Nora Tschirner, geboren 1981 in Ost-Berlin, war schon in der Schule in der
Theatergruppe. Seit 2001 ist sie bekannt als Musik-Moderatorin. In diesem Jahr hat
sie auch zum ersten Mal in einem Film gespielt. Bis heute war sie schon in
mehreren Kinohits und spielt seit 2013 eine Polizistin in der Krimiserie „Tatort".
Am bekanntesten war wohl ihre Rolle in „Keinohrhasen" an der Seite von Til
Schweiger. Sie war auch schon Musikerin in einer Band, aber am liebsten ist sie
Schauspielerin. Ihr Film „Gut gegen Nordwind" ist ein Liebesfilm und eine
Komödie. In der Roman-Verfilmung spielt sie zusammen mit Alexander Fehling.
Mit ihm war sie auch im Leben viele Jahre ein Paar und sie haben ein Kind
zusammen. Aber über ihr Privatleben sprechen beide Stars wenig. Nicht nur das
Schauspielen ist Nora Tschirner wichtig. Sie hat auch schon als Regisseurin
gearbeitet und hilft bei Projekten für Afrika mit.
Glück gehabt
Michael Landhort ist 18 Jahre alt und er sagt:„Ich gehe gern in die Schule. Ich
weiß, das ist uncool, aber es ist [Link] zum ersten Mal nach 10 Jahren Schule in
Hamburg fühle ich mich hier wirklich
gut."
Seine Schule ist eine Privatschule in England, er wohnt auch in der Schule. Vor
einem Jahr ist Michael mit seinem Vater nach Manchester gezogen. Am Anfang hat
er alles schrecklich gefunden: ein Zimmer zusammen mit einem Mitschüler, die
Dusche und das WC auf dem Flur. Das war in Hamburg anders.
Englisch ist inzwischen die zweite Sprache von Michael Landhort geworden. Ich
muss immer Englisch sprechen,niemand sonst spricht Deutsch. „Ich träume sogar
in der Nacht auf Englisch",
sagt er.
In seiner Klasse sind nur 12 Schüler, nicht 25 wie zuletzt in Hamburg. „Ich muss
hier viel für die Schule arbeiten", sagt er, „aber die Lehrer sind auch wie Kollegen.
Sie helfen mir sehr." Aber Michael weiß auch, dass er Glück hat. „Ich kann diese
Schule nur besuchen, weil mein Vater viel Geld hat. Dieses Glück haben nicht
viele."
Kapitel 4:
Blogs über ihr Leben im Ausland.
Paula,29 Jahre: Ich wollte schon lange ins Ausland und jetzt bin ich seit zwei
Monaten in Argentinien. Es ist echt aufregend. Ich arbeite in einer Sprachschule
und unterrichte Deutsch. Die Arbeit macht viel Spaß. Im Kurs ist es oft lustig und
wir sprechen viel. Manchmal vermisse ich meine Familie in Deutschland,
besonders wenn jemand Geburtstag hat und ich nicht dabei sein kann. Aber ich
habe auch hier schnell Freunde gefunden. Wenn ich sie treffe, ist meistens niemand
pünktlich ... nur ich! Am Anfang war ich sauer, aber jetzt ist es schon normal für
mich. Jetzt komme ich auch einfach später. An die andere Währung habe ich mich
inzwischen gewöhnt. Meine Freunde treffen sich meistens ziemlich spät, um 22
Uhr oder noch später. Sie erzählen viel und fragen auch nach Deutschland und
Europa. Und ich freue mich, dass mein Spanisch viel besser geworden ist, das ist
super! Musik ist hier sehr wichtig, aber zum Glück nicht nur Tango-Musik. Ich
habe gedacht,alle hören immer Tango und können super Tango tanzen, aber das
stimmt nicht. Alle gehen gern in Clubs und tanzen auch ganz „normal". Da kann
ich zum Glück auch mitmachen!
Chandan, 25 Jahre: Ich komme aus Indien und bin seit dem Frühjahr in Kiel. Am
Anfang war ich überrascht, dass manche Sachen so einfach sind ,z. B. die
Anmeldung an der Uni oder im Wohnheim. Die Mitarbeiter waren freundlich und
hilfsbereit und nirgends musste ich lange [Link] sagt, dass die Deutschen so
genau und ordentlich sind. Das stimmt sicher nicht immer, aber im Verkehr ist es
[Link] der Bus um 9:12 Uhr abfahren soll, dann fährt er (meistens) auch um
9:12 Uhr ab. Das Leben hier gefällt mir eigentlich sehr gut. Am Anfang habe ich
mich etwas fremd gefühlt und habe meine Freunde vermisst,aber jetzt fühle ich
mich wohl. Die Studenten sind nett und ich habe neue Freunde gefunden. Sie
haben mir schon viel gezeigt und finden es nicht schlimm, wenn ich etwas nicht
verstehe. Wenn meine Freunde Partys machen, bringt jeder etwas zu essen mit. So
ist eine Party billiger, denn als Studenten haben wir natürlich nicht viel Geld. Aber
wenn ich Freunde einlade, dann möchte ich ihnen etwas anbieten, weil sie meine
Gäste sind!
Kapitel 5:
Hallo Wien!
Seit vorgestern bin ich in Wien und alles ist ganz super! Meine Vermieterin ist sehr
nett Sie hat mir schon ganz viel über Wien erzä[Link] Zimmer ist klein, aber sehr
hell und schön. Gestern habe ich mir gleich den Stephansdom angesehen und einen
Spaziergang im Zentrum gemacht. Da habe ich auch in ein paar Restaurants und
Cafes nach einem Job als Aushilfe gefragt. Ich möchte ja noch vor dem ersten Tag
an der Uni mit der Arbeit anfangen. Und stellt euch vor: Ich habe einen Termin für
ein Vorstellungsgespräch in einem Restaurant. Das Restaurant ist ganz modern und
die Speisekarte hat mir auch gut gefallen. Die Leute waren freundlich und ich hoffe
sehr, dass ich dort arbeiten kann. Drückt mir die Daumen, morgen Vormittag um
halb zehn! Und danach muss ich dringend ein paar Dinge erledigen, zum Beispiel
in der Bank ein Konto für meinen Lohn eröffnen. Ich will ja nicht gleich alles
ausgeben.
Mein Blog
Bern , Berne, Berna, Bärn - die Schweiz hat vier Landessprachen, die Stadt hat vier
Namen. Bern ist das Zentrum für die Verwaltung in der Schweiz. Das Parlament
und die Regierung (der Bundesrat) arbeiten in Bern.
Bern ist nicht besonders groß,140.000 Menschen leben in Bern. 75 % sind
Schweizer Staatsbürger, das restliche Viertel hat eine andere Nationalität: die
deutsche , die italienische, die spanische oder die portugiesische und viele, viele
andere. Die Altstadt mag ich gern. Es gibt viele schöne Ecken und Plätze, nicht nur
den Zytglogge (Uhrturm), das Rathaus oder das Münster. Mir gefällt aber die
Kornhausbrücke am besten. Musikfans wie ich lieben das Gurtenfestival, wohl das
schönste Festival in der Schweiz. Und natürlich liebe ich „Stiller Has". Die Band
singt ihre Lieder auf „Bärndütsch". Und noch mehr liebe ich die „Young Boys
Bern". 2018 und 2019 haben sie die Fußballmeisterschaft gewonnen. Ich habe alle
Spiele hier in Bern gesehen, kein einziges habe ich verpasst.

Kapitel 6:
Beruflich noch mal neu anfangen - ist das möglich?
Einen Jobwechsel nach einigen Jahren in einer Firma kennt fast jeder. Aber einige
entscheiden sich für einen kompletten Neuanfang. Zu Beginn unserer Serie „Neuer
Job, neues Gl ück?" stellen wir Ihnen heute zwei Beispiele vor.
Vom Büro zum eigenen Laden
Nach ihrem Englisch-Studium hat Marlies Haunstein fast 20 Jahre lang als
Übersetzerin bei einer Firma gearbeitet. Dann wurde sie arbeitslos und musste eine
neue Arbeit finden.
Sie wollte schon lange etwas für die Umwelt machen und hat die Chance genutzt.
Mit einem Laden wird ihr Traum wahr. Dort verkauft sie nun Lebensmittel ohne
Plastik, also ohne Verpackung. Sie ist selbstständig und hat keinen Chef mehr, aber
das finanzielle Risiko ist größer als früher.
Hat sie ihre Idee bereut? „Nein, auf keinen Fall. Ich werde jetzt 45 und habe mein
eigenes Geschäft mit vielen netten Kunden. Das will ich bis zur Rente machen!“
Vom Operationssaal in den Lkw
Markus Studer hat in Zürich Medizin studiert und in der Schweiz und in den USA
seine Ausbildung zum Herzchirurgen gemacht. Später ist er Oberarzt und Leiter
eines Herzzentrums geworden. Er wollte schon immer als Mediziner dann
aufhören , wenn er am erfolgreichsten ist. Also hat Dr. Studer nach 25 Jahren als
erfolgreicher Herzchirurg die weiße Arztkleidung gegen bequeme Klamotten
getauscht: Er ist Fernfahrer geworden, das wollte er schon als Kind. Er bekommt in
diesem Beruf wenig Gehalt,aber es war die richtige Entscheidung für ihn. Er liebt
die Freiheit auf der Straße und kommt mit seinem Lastwagen an sehr viele Orte.
Später will Markus Studer noch Busfahrer werden.
Erfolgreich telefonieren
Sie kennen das sicher: Sie müssen telefonieren und sind nervös. Bereiten Sie sich
gut vor ,dann wird das Gespräch leichter. Zuerst einmal ist es wichtig, dass
niemand Sie stört Machen Sie also am besten die Musik aus und Tür oder Fenster
zu. So können Sie sich besser konzentrieren. Schreiben Sie vorher Ihre Fragen und
Themen auf ein Blatt Papier, dann vergessen Sie nichts. Gut ist es auch, wenn Sie
Stift und Papier bereitlegen. Dann können Sie wichtige Informationen sofort
notieren und müssen nicht erst hektisch einen Stift suchen. Wenn Sie auf den
Anrufbeantworter sprechen, nennen Sie langsam und deutlich Ihre Nummer und
sagen Sie, warum Sie anrufen.
Und beim Telefonat selbst? Sprechen Sie am Telefon klar und deutlich.
Kontrollieren Sie Ihre Notizen. Und sehr wichtig: Lächeln Sie! Man kann das
Lächeln „hören".
Die moderne Arbeitswelt
Die Arbeitswelt verändert sich schnell. Manche Berufe braucht man nicht mehr
und neue kommen dazu. Wissen wird schnell alt und neue Kompetenzen werden
wichtiger. Im 20. Jahrhundert hat man lang bei einer Firma gearbeitet, im 21.
Jahrhundert muss man häufig den Job wechseln.
Ein festes Büro gibt es nicht mehr. Schon heute arbeiten viele Leute mobil mit
ihrem Laptop oder Smartphone. So sind sie für die Firmen immer erreichbar, auch
am Wochenende und im Urlaub. Da ist es wichtig, dass man nicht zu viel arbeitet
und die Freizeit nicht vergisst.
Die Arbeit wird virtuell, das Team wird international. Ohne Zusammenarbeit und
Vernetzung funktioniert nichts mehr im Job. Video- und Telefonkonferenzen,
Austausch von Dateien? Alles kein Problem mit dem Internet.
Die Digitalisierung nimmt überall zu. Viele Arbeitsplätze werden unnötig, weil
Computer besser und schneller arbeiten. Auch Roboter helfen den Menschen und
werden immer [Link] arbeiten in Fabriken oder machen leichte Hausarbeit.
Betriebe machen oft nur befristete Verträge für Projekte und nicht für viele Jahre.
Feste Arbeitsplätze werden [Link] bekommt in der Zukunft jeder ein
Grundeinkommen, auch ohne
Job. Da bleibt mehr Zeit für kreative Tätigkeiten und für Familie, Freunde und die
Freizeit.
Die Menschen werden älter, bleiben länger gesund und arbeiten länger.
Arbeitsplätze und Arbeitszeiten müssen auch für ältere Menschen passen.
Lebenslanges Lernen ist besonders wichtig, wenn man im Job erfolgreich bleiben
will.
Natürlich möchten viele eine Familie und Kinder haben und genauso arbeiten wie
die Kollegen und Kolleginnen ohne Kinder. Passende Arbeitszeiten und
Kindergärten sind wichtig, weil dann auch Eltern problemlos arbeiten können.
„Hier ist immer etwas los - Das Cafe ist mein Leben.“
Das Cafe von Clara Bertold ist von sieben bis achtzehn Uhr geöffnet. In dem Cafe
ist es voll und das fast jeden Tag. „Ich arbeite den ganzen Tag in der Küche. Aber
ich freue mich immer, wenn so viele Leute kommen/' Sie will das Cafe nicht am
Abend öffnen ,denn sie möchte auch andere Dinge machen, wie z. B. ins Kino
gehen oder Sport machen.„Und ich möchte meine Freunde [Link] Familie
lebt ja leider weit weg."
Vor fünf Jahren hat sie die Schule beendet. Ihre Eltern wollten, dass sie in einer
Bank arbeitet oder studiert. Aber sie hat ihre Bewerbung an ein Restaurant
geschickt und dort eine Ausbildung als Köchin gemacht. Gleich danach hat sie das
Cafe aufgemacht. Heute kommen die Leute aus der ganzen Stadt, weil sie die
leckeren Kuchen essen und in Ruhe ein Buch lesen oder Freunde treffen wollen.
Ruhig ist es, denn Handys sind verboten. Clara Bertold liefert auch Essen und
Kuchen für Geburtstage und Feste. Und was plant Clara? „Ich habe auf meinen
Reisen viele interessante Rezepte kennengelernt. Auch von meiner Oma habe ich
viel gelernt. Diese Rezepte möchte ich alle in einem Buch sammeln und es dann im
Cafe verkaufen.“

Kapitel 7:
MIT FLEXI DURCH DIE STADT
Müssen Sie schnell von A nach B? Wollen Sie flexibel sein? Ab sofort können Sie
Autos, Fahrräder und E-Scooter mit unserer Flexi-App leihen!
Das ist ganz einfach: Sie laden die App auf Ihr Handy herunter und registrieren
sich. Mit der App suchen Sie ein Fahrzeug in Ihrer Nähe. Sie können wählen, was
Sie suchen: Auto, Fahrrad oder [Link] Sie ein Fahrzeug gefunden haben,
bekommen Sie eine PIN. Diese geben Sie in den
Bordcomputer ein. Und dann geht's los!
Unsere Tarife finden Sie online und in der App.
Neue Wege durch die Stadt
überall Stau und Stress
London, Berlin, Mexiko-Stadt oder Tokio - überall die gleiche Situation: Die
Menschen müssen zur Arbeit fahren. Wie kommen sie dorthin? Sie fahren mit
vielen anderen Menschen in zu vollen U-Bahnen, wo sie sich nicht setzen können
oder stehen mit ihrem Auto im Stau. Die Luft ist schlecht und alle sind genervt.
Muss das so sein? Nein, sagen Experten und es gibt viele Ideen, wie man das
Problem lösen kann.
Es geht auch anders
Kopenhagen - die Hauptstadt von Dänemark - ist ein gutes Beispiel: breite
Radwege, viele Parkplätze für Fahrräder und besondere Ampeln für Radfahrer. Sie
werden schnell grün, wenn ein Radfahrer kommt. Die
Konsequenz? Mehr als 50 Prozent der Stadtbewohner fahren mit dem Fahrrad ins
Büro. Aber natürlich will oder kann nicht jeder mit dem Fahrrad fahren - und
manche Städte sind viel größer als Kopenhagen ...
Vielleicht sind E-Bikes oder E-Scooter die Lösung für die Zukunft. Diese
elektrischen Fahrzeuge machen Spaß und man ist schnell. Aber Untersuchungen
zeigen, dass die meisten Menschen sie in der Freizeit nutzen. Nur wenige Leute
fahren mit dem E-Bike zur Arbeit.
In La Paz in Bolivien haben Seilbahnen das Verkehrsproblem in der Stadt
reduziert. Inzwischen kann man dort mit zehn Seilbahn-Linien über der Stadt ohne
Stau von A nach B fahren. Seilbahnen sind umweltfreundlich, aber teuer.
Was ist die Lösung?
Wie sieht die Zukunft der Großstädte aus? Die Lösung ist eine Kombination von
diesen Ideen und anderen Vorschlägen. Vielleicht dürfen Autos in Zukunft nicht
mehr in die Innenstädte fahren oder es kostet Geld - wie zum Beispiel in Mailand.
Wie kommen die drei Personen zur Arbeit?
Anna Franze, 34, Grafikerin, Hamburg
Bei mir ist das ganz einfach. Ich fahre immer mit dem Fahrrad, nur bei Gewitter
und Glatteis nicht. Das dauert eine halbe Stunde und ich bin viel schneller als mit
dem Bus oder der U-Bahn, weil ich nie warten muss. Außerdem bin ich dann im
Büro richtig wach!
Felix Pinto, 56, Arzt, Vernay am Neuenburger See
Ich wohne auf dem Land und fahre jeden Tag nach Bern, [Link] pendle. Ich fahre
mit dem Auto zum Bahnhof, das sind 30 Minuten. Dann fahre ich mit dem Zug.
Zum Glück ist meine Praxis gleich beim Bahnhof. Die Zugfahrt dauert 40
Minuten.
Milan Juric, 22, Student, Wien
Ich wohne noch bei meinen Eltern und muss täglich zur Uni [Link] nehme
ich den Bus , dann fahre ich mit der Straßenbahn und am Ende noch mit der U-
Bahn. Insgesamt dauert das etwa 50 Minuten, manchmal sogar eine Stunde - in
eine Richtung!
den Text über einen Pendler.
Im Sommer hat Hajo W. eine neue Arbeitsstelle gesucht. Er hatte ein gutes
Angebot in Frankfurt, 30 Minuten Fahrzeit von zu Hause zur Arbeit. Aber der
interessantere und bessere Job war in Neuwied, einer Kleinstadt, 130 km von
seinem Wohnort entfernt. Er hat sich für diesen Job entschieden. Jetzt fährt er
fünfmal in der Woche mit der Bahn von Frankfurt nach Neuwied und wieder
zurück. Eine Fahrt dauert fast zwei Stunden.
„Das Problem ist nicht die Zeit selbst, aber der Zeitdruck ist [Link] muss
pünktlich gehen, denn sonst verpasse ich meinen Zug und dann muss ich eine
Stunde warten. Und im Winter sind die Züge oft nicht pü[Link] stehe dann
immer noch früher auf, aber oft komme ich zu spät in die Arbeit, weil die Züge
Verspätung haben.
Aus Frankfurt möchten wir aber auf keinen Fall wegziehen. Wir haben ein Haus
gekauft, die Kinder gehen hier zu Schule und haben hier ihre Freunde. Auch die
Freunde von meiner Frau und mir wohnen hier:'
Aber etwas Gutes hat das Pendeln schon: ,,Ich habe Zeit zum Lesen, das finde ich
gut. Ich lese im Zug Zeitung und Bücher. Und manchmal nutze ich die Zeit auch
für meine Arbeit.
Kapitel 8:
Ich möchte gern Gitarre spielen. Wie habt ihr das gelernt?
Ich habe Gitarre spielen gelernt, weil ich Lieder von meinen Lieblingsbands
spielen wollte. Ich habe ein gebrauchtes Instrument gekauft und mit Videos aus
dem Internet begonnen. Es gibt sehr viele. Das war als Einführung super. Ich habe
einige probiert und dann den besten Kanal abonniert. Gitarre ist nicht so einfach!
Man braucht viel Disziplin, wenn man allein lernt. Und üben muss man sowieso.
Jetzt kann ich es ein bisschen und spiele manchmal mit einem Freund. Er ist sehr
gut! Zusammen spielen macht richtig Spaß. Und er zeigt mir auch, wie ich besser
werden kann. Vielleicht lerne ich auch noch Klavier.
„Ich habe schon immer gern fotografiert und habe meine Kamera überall dabei. Ich
besitze eine große Menge von Fotos. Jetzt will ich lernen, wie man Fotos
bearbeitet, denn ich bin pensioniert und habe endlich Zeit. Meine Frau beschwert
sich manchmal über die Qualität von den alten Fotos ... und sie hat recht! In meiner
Firma habe ich auch am Computer gearbeitet, weil es notwendig war. Aber das
Bearbeiten von Fotos ist etwas Neues für mich. Unsere Kursleiterin macht das
ganz prima. Sie gibt uns Aufgaben und hilft, wenn wir nicht weiterwissen.
Eigentlich ist es gar nicht so schwer!"
(Karl Eberl, 65)
Prüfungen - Wer hat kluge Tipps?
Mona: Am Ende vom Semester haben wir viele Prüfungen und man muss total
viel lernen. Aber immer nur lernen ist auch hart - ich denke immer an zu viele
andere Sachen und mache ganz viele Pausen. Am Anfang vom Semester mache ich
mir einen schönen Plan und will ganz viel machen, aber am Ende schaffe ich das
nicht - manche Themen kapier ich einfach nicht. Ich glaube, ich bin nicht
intelligent genug. Was kann ich tun? Ich möchte doch ein Stipendium bekommen.
Schrauber: Ich arbeite tagsüber als Mechaniker und lerne abends für die
Abschlussprüfung. Ich muss viel lernen, jeden Tag gleich nach der Arbeit
mindestens noch zwei Stunden. Dann gehe ich natürlich zu spät ins Bett und
schlafe zu wenig. Am nächsten Tag habe ich dann die Hälfte wieder vergessen. Ein
Wochenende kenne ich eigentlich auch nicht mehr, weil ich dann auch lernen muss.
Wie soll ich das schaffen?
Janjan02: Nächste Woche habe ich meine praktische Führerscheinprüfung und ich
bin total nervös. Ich habe Angst, dass ich einen doofen Fehler beim Fahren mache,
weil ich so aufgeregt bin. Mein Herz rast jetzt schon und ich habe
Magenschmerzen. Ich hatte nicht viele Fahrstunden, weil ich keine Zeit hatte.
Vielleicht habe ich zu wenig Erfahrung? Wer kann mir helfen?
Lernproblem gelöst?
1, Ich glaube, du hast zu viel Angst vor einem Fehler. Du musst nicht alles perfekt
machen! Und nervöse Fahrer und Fahrerinnen kennen die Prüfenden - das ist doch
ganz normal. Vielleicht solltest du es auch als Chance sehen. Du kannst endlich
zeigen, was du kannst.
2, Natürlich kannst du schon früher für deine Prüfungen lernen und kommst besser
zurecht. Ein Tipp: Du solltest nicht deine ganze Zeit verplanen, lass 11offene
Zeiten" in deinem Plan. Man sollte auch Aktivitäten wie 11Freunde treffen" und
11Sport" notieren. Dann brauchst du auch nicht so viele Pausen
3, Es gibt ein paar kleine Tricks gegen die Angst. Atme tief durch, das hilft schon.
Sei freundlich und rede mit dem Prüfer oder der Prüferin. Du kannst auch von
deiner Nervosität erzählen. Sie wollen ja auch, dass du es schaffst, und helfen dir
vielleicht ein bisschen. Bei mir hat das funktioniert!
4, Zum Lernen brauchst du Energie, das ist am wichtigsten. Mach unbedingt eine
lange Pause nach der Arbeit und mach etwas ganz anderes, zum Beispiel Sport
oder einen Spaziergang im Wald. Und du solltest einen Tag pro Woche freimachen
- ganz ohne Arbeit oder Lernen, denn der Kopf braucht auch Erholung! Unternimm
etwas mit Verwandten oder Freunden. Übrigens: Man sollte auch viel trinken - am
besten Mineralwasser mit Zitrone! Und: Iss regelmäßig, aber kleine Portionen und
keine fetten Sachen.
Mit Sprache arbeiten
Sprachen faszinieren. Viele Menschen lernen in ihrer Freizeit eine neue Sprache,
andere machen die Sprache zu ihrem Beruf. Wir stellen Ihnen drei Personen und
Berufe vor.
Tom Dahl Vor einem Jahr habe ich meine Ausbildung zum Gebärdendolmetscher
abgeschlossen. Das ist mein Traumberuf! Ich sorge dafür, dass die Kommunikation
zwischen den Menschen klappt. jeden Tag gibt es andere Aufgaben. Ich
dolmetsche in Konferenzen, bei Behörden oder bei privaten Festen, zum Beispiel
bei Hochzeiten auf dem Standesamt. Ich begleite gehörlose Menschen auch zum
Arzt. Manchmal ist es auch komisch, wenn ich in ganz privaten Situationen neutral
bleiben muss - ich bin ja kein Angehöriger. Das musste ich erst mal lernen. Von
Montag bis Mittwoch arbeite ich selbstständig, donnerstags und freitags arbeite ich
stundenweise für ein Gebärdentelefon: Ich kommuniziere mit Gehörlosen über
Video und gebe die Informationen mündlich an ihre Gesprächspartner/innen
weiter.
Carina Holst Ich habe Sprachwissenschaften studiert. Weil ich danach keine
Arbeit gefunden habe, habe ich in mehreren Kursen programmieren gelernt. So bin
ich auch zu meinem Job gekommen. Ich habe bei einer Firma ein Praktikum
gemacht und da haben sie einen Auftrag bekommen: eine App zum
Sprachenlernen. Mein Arbeitgeber hat mich für dieses Projekt in Vollzeit angestellt
und jetzt arbeite ich nur noch an dieser App. Ich arbeite mit Autoren zusammen
und programmiere Übungen und Aufgaben. Man kann sehr leicht speichern, was
die lernenden in die App sprechen und schreiben, aber wir müssen einen Weg
finden, wie die App ihnen sinnvoll Feedback geben kann.
Magdalena Duda Seit vier Jahren bin ich Übersetzerin. Ich arbeite freiberuflich,
bin also meine eigene Chefin. Die Aufträge sind sehr unterschiedlich: offizielle
Dokumente, Prospekte, Kataloge oder Verträge für ausländische Firmen. Da lerne
ich immer wieder dazu. Und der letzte Auftrag war wieder mal ein Film. Das
macht mir am meisten Spaß. Da überlege ich immer, wie eine Figur wohl spricht
und welche Ausdrücke zu ihr passen. Manchmal habe ich sehr viel Arbeit. Dann
fange ich morgens um 10 Uhr an und arbeite bis Mitternacht. Es kann aber auch
sein, dass ich eine Zeit lang nur wenige Aufträge habe. Dann mache ich mir
Sorgen, ob ich schnell wieder einen Auftrag bekomme.
Nachbarn für Nachbarn Wir machen das Leben in unserem Viertel
besser!
Das sind wir.
Unser Verein existiert schon seit 10 Jahren und aktuell gibt es über 20 verschiedene
Projekte und mehr als 50 Freiwillige. Unsere Idee ist einfach: jede/r hat Talente
und wir können alle voneinander lernen und uns helfen.
Machen Sie bei einer Aktion mit oder starten Sie ein neues Projekt.
Großeltern werden und finden
Sie sind schon in Rente und haben viel Zeit? Sie haben Kinder und brauchen einen
Babysitter? Wir bringen Familien und Senioren zusammen! In unserer Bücherei
können „Großeltern" und „Enkel" zusammen spielen, lernen und Spaß haben.
Tausche Essen für Hilfe
Wir alle brauchen mal Hilfe: im Garten, beim Putzen oder Spülen, am PC oder
beim Sprachenlernen für den Urlaub. Und jede/r kann mal helfen - und bekommt
als Dankeschön für den Service eine Einladung zum Essen.
Repair-Cafe
Wir werfen so viele Dinge weg, weil die Reparatur zu teuer ist. In unserem Repair-
Cafe möchten wir das ändern. Bringen Sie Ihr kaputtes „Ding". Sie können hier
lernen, wie Sie es selbst reparieren. Wir haben das passende Werkzeug.
den Artikel.
Kapitel 9:
Ein Ort für Sport
A Es müssen nicht immer die Alpen sein
Wandern und klettern kann man auch im Osten von Deutschland, in der
Sächsischen Schweiz. Es gibt viele Wanderwege an der Elbe, durch Wälder und
über Berge. Man kann auch auf der tschechischen Seite wandern und in
gemütlichen Gasthäusern Pause machen. Die meisten Besucher kommen im
Sommer. Mit der richtigen Kleidung kann man aber das ganze Jahr lang wandern,
denn die Landschaft ist in jeder Jahreszeit schön - auch im Herbst bei Nebel. Man
braucht kein Auto, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man gut in alle Orte.
Das kulturelle Angebot in der Umgebung ist groß, nach Dresden sind es nur 40
Kilometer.
B Nur Fliegen ist schöner
Ein Flying Fox ist immer ein Spaß und für Fans immer zu kurz. Im Schweizer
Hoch-Ybrig fährt man mit der Seilbahn zur Bergstation „Sternen", den Weg
hinunter ins Tal kann man - fast - fliegen: mit dem „Sternensauser". Man fährt sehr
schnell, denn für die 2,3 km lange Strecke braucht man nur etwas mehr als zwei
Minuten. Der Blick von oben auf die Alpen-Landschaft ist faszinierend.
Hoch-Ybrig liegt zentral. Die Anreise von Zürich dauert nur eine halbe Stunde,
von Luzern weniger als eine Stunde. Hoch-Ybrig kann man auch gut mit dem Bus
erreichen. Im Sommer ist das Gebiet ideal für Wanderungen und Bergtouren, im
Winter zum Ski fahren.
C Wenn der Sommer wieder heiß ist
Wandern an einem sonnigen Sommertag? Viel zu heiß! Aber nicht hier in der
Eishöhle Werfen. Sie brauchen feste Schuhe und warme Kleidung, auch Mütze und
Handschuhe sollten Sie nicht vergessen. Die Höhle ist trocken, aber kalt. Die
Temperatur liegt fast immer unter null Grad. Sie wandern mit einem Führer durch
die Höhle. Die Eisriesenwelt kann man vom 1. Mai bis Ende Oktober besuchen, im
Winter ist sie geschlossen. Werfen liegt im Bundesland Salzburg, die Stadt
Salzburg ist nur 40 km entfernt. Werfen kann man gut mit dem Bus erreichen. Vom
Parkplatz vor der Eisriesenwelt fahren Sie bequem mit der Seilbahn zur Höhle,
aber Sie können auch zu Fuß gehen. Für die Wanderung brauchen Sie etwa
eineinhalb Stunden.
D Eine Radtour durch die deutsche Geschichte
Das Grüne Band ist keine Stadt und kein Dorf, es ist ein Streifen Land quer durch
Deutschland. Dieser Streifen ist 1.393 km lang und geht von der Ostsee bis nach
Bayern. Bis 1989 war hier die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten
DDR und BRD. Die Grenze war geschlossen, niemand durfte im Grenzgebiet sein.
Alles hat man sehr streng bewacht. Für die Menschen in Deutschland war das sehr
schlimm. Aber manche seltenen Pflanzen und Tiere haben hier Platz zum Leben
gefunden.
Man kann mit dem Fahrrad ein Stück fahren, einen oder mehrere Tage lang
wandern und in den oft kleinen Orten am Grünen Band übernachten. überall findet
man viele Hinweise auf die Geschichte Deutschlands.
Mein Lieblings ...
1. Meine Lieblingsdinge habe ich schon seit fünf Jahren: Ich habe sie von meiner
Mutter zum Geburtstag bekommen. Sie passen mir immer noch. Ich brauche sie für
mein Hobby. Ich mache das sehr gerne, weil ich die Lieder toll finde, mich
konzentrieren muss und weil ich danach immer gute Laune habe.
2. Mein Lieblingsding ist immer dabei, wenn ich Sport mache. Schwimmen, reiten,
FitnessStudio, klettern, langlaufen - ich habe es dabei und ich muss es sehr oft
waschen. Es sieht nicht mehr neu aus und ist auch schon ein bisschen kaputt, aber
ich kann mich von meinem Lieblingsding nicht trennen.
3. Mein Lieblingsding mag es gerne kalt. Wenn ich im Winter Zeit habe, fahre ich
nach Garmisch oder ins Zillertal und dann kann es losgehen. Das ist perfekt für
mich, weil ich im Beruf sehr viel am Schreibtisch sitzen muss. Da brauche ich die
Bewegung und die frische Luft in den Bergen. Im Sommer bin ich gern mit
meinem Mountainbike unterwegs. Das Mountainbike ist mein zweites
Lieblingsding.
4. Mein Lieblingsding hilft mir immer, wenn ich traurig, verliebt, wütend oder
fröhlich bin! Ich fahre nie ohne mein Lieblingsding in Urlaub. Auf einer Hütte in
den Bergen, in einem Hostel in einer Stadt oder an einem Strand am Meer: Mit
meinem Lieblingsding bin ich nie alleine. Oft lerne ich viele Leute kennen und wir
singen zusammen und haben Spaß.
Was macht eigentlich ...?
Per Mertesacker hat nach seiner aktiven Karriere als Fußballprofi eine Stiftung
gegründet. Mit der Per Mertesacker Stiftung bietet er Kindern und jugendlichen in
Hannover Hilfe an. Die Stiftung begleitet jugendliche nicht nur kurzfristig. Sie
können zehn Jahre lang am Projekt teilnehmen. Ziel ist, dass die Kinder durch
Fußball fit und gesund bleiben und gemeinsam in Teams zusammenspielen.
Außerdem bietet die Stiftung Sprachkurse an und unterstützt Kinder und
jugendliche bei Lernproblemen in der Schule oder beim Einstieg ins Berufsleben.
Die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner klettert auf die höchsten Berge der
Welt. Sie war auf allen über 8.000 Meter hohen Bergen, insgesamt 14. Es gibt
mehrere Dokumentarfilme über ihre [Link] macht die Profi-Bergsteigerin
heute? Sie schreibt Bücher, hält Vorträge über ihre Reisen und gibt Seminare. Das
Thema der Seminare ist „Gesund leben und Yoga". Außerdem hilft sie in Nepal
beim Bau von Schulen und Krankenhäusern. Und wenn sie Zeit hat, geht sie in die
Berge.
Markus Wasmeier war einer der besten Skirennläufer Deutschlands. Er lebt in
Bayern und hat am Schliersee 2 007 ein Museum mit alten Häusern aus Bayern
eröffnet. Auf etwa 6 0.000 Quadratmetern stehen zehn alte Bauernhäuser. Man
kann in die Häuser gehen und alles genau ansehen. So lernt man, wie die
Menschen früher gelebt und gearbeitet haben. Oft sind auch Handwerker im
Museum. Sie zeigen, wie man früher zum Beispiel Töpfe oder Teller gemacht hat.
Kapitle 10:
Hallo Vera,
ich fühle mich sehr wohl in deinem Zimmer. Ich habe auch schon alle meine
Sachen ausgepackt. Deine Mitbewohner Lena und Noah sind auch sehr nett. Als
ich noch in Fribourg war, habe ich den Umzug gut vorbereitet: Kisten packen,
meinen Job als Kellnerin kündigen, mich von den Freunden verabschieden ...
Als ich mich hier an der Uni anmelden wollte, hat mir ein Zeugnis gefehlt. Zum
Glück konnte es meine Mutter mailen und jetzt habe ich die Zulassung zu
Studium! Heute Abend hatten wir endlich das erste WG-Essen. Immer wenn ich
Zeit hatte, waren Lena
und Noah nicht zu Hause. Es war ein super Abend, wir haben uns lange
unterhalten. Wie läuft es denn bei dir? Hast du noch Fragen?
Liebe Grüße und „bonne chance"
Melly
Hi Melly,
mir gefällt es hier in Fribourg in deiner Wohnung auch sehr gut. Es ist alles etwas
kleiner als in Heidelberg. Als ich das erste Mal im Zentrum war, habe ich mich
trotzdem verirrt. Aber jetzt kenne ich mich schon gut aus. "-" Und wenn ich Hilfe
brauche, dann frage ich andere [Link] klappt immer.
Morgen muss ich mich noch offiziell in Fribourg anmelden. Ich bin schon
gespannt, ob ich das auf Deutsch machen kann oder ob ich Französisch sprechen
muss. Wenn ich in Heidelberg Französisch gesprochen habe, konnte ich das nicht
gut. Aber das wird hier bestimmt besser.
Im Briefkasten war übrigens noch Post für dich. Soll ich sie dir schicken?
Herzliche Grüße
Vera
Haustiere sind in Deutschland populär
In fast jedem zweiten Haushalt in Deutschland (45 %) gibt es ein oder mehrere
Haustiere. Am beliebtesten sind Katzen und Hunde. In jedem fünften Haushalt lebt
mindestens eine Katze. Es gibt 14 Millionen Katzen und über 9 Millionen Hunde.
Dazu kommen „modische" Haustiere wie Fische, Ratten oder Schweine. Haustiere
machen Spaß, aber sie kosten auch viel Geld und [Link] Jahr geben die
Deutschen 4,5 Milliarden Euro für Tierarzt, Futter usw. aus.
Es gibt verschiedene Gründe, warum die Menschen Haustiere haben: Sie helfen bei
Stress, sind immer da und den Menschen treu. Und Kinder lieben sie einfach.
Noch einige interessante Informationen: Frauen haben häufiger Haustiere als
Männer. Nur 7 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ganz sicher kein Haustier
wollen. Die anderen können sich ein Haustier vorstellen, wenn ihre
Lebenssituation anders ist (z. [Link]ößere Wohnung, mehr Zeit).
Tiergeschichten
A Jens Nickel und seine Frau llse leben in der Nähe von Lüneburg auf einem
schönen Bauernhof. Sie haben circa 700 Schafe und fünf [Link] ein paar
Jahren hat der Bauer eine Anzeige in der Zeitung gesehen: „Wir suchen dringend
einen guten Hund für unsere Schafe." Am Abend hat er mit seiner Frau llse
geredet, ob das vielleicht ein guter Platz für ihren Hund Pero ist. Pero war nämlich
gern allein. Ein paar Tage später sind sie nach Waldsee gefahren und haben den
Bauernhof angesehen. Sie wollten sicher sein, dass ihr Hund ein schönes neues
Zuhause bekommt. Pero hat sich sofort wohlgefühlt und ist dort [Link]
nach einem Monat war er plötzlich weg. Der neue Besitzer war sehr besorgt und
hat bei den Nickels angerufen. Als Jens Nickel zwei Wochen später zu seinen
Schafen gegangen ist, war Pero da und sehr dünn. Er konnte es fast nicht glauben.
Pero ist in 14 Tagen den ganzen Weg zurückgelaufen, der kürzeste Weg ist
zumindest 320 km lang.,,Wir geben nie mehr einen Hund her", sagt llse Nickel.
Und ihr Mann stimmt zu.
B Ein Bauer in Waldsee hat einen Hund für seine Schafe gesucht. Er hat eine
Anzeige in die Zeitung gesetzt. Der Bauer Jens Nickel wohnt in der Nähe von
Lüneburg. Er hat 700 Schafe und fünf Hunde. Er hat die Anzeige in der Zeitung
gesehen. Er hat mit seiner Frau gesprochen. Ihr Hund Pero war gern allein. Sie
haben ihn zum Bauernhof in Waldsee gebracht und dort den Bauernhof angesehen.
Es war ein schöner Ort. Pero ist gleich zu den Schafen gelaufen. Nach einem
Monat war Pero weg. Die Nickels haben einen Anruf [Link] Wochen
später war Pero wieder zu Hause. Er ist mindestens 320 km gelaufen. Jetzt darf er
für immer bei der Familie Nickel und ihren Schafen bleiben.
Wohnträume
Manche wohnen in der Stadt und finden das Leben auf dem Land besser. Andere
leben in der Natur und vermissen das Stadtleben mit Kino, Theater und Kultur.
Trotzdem sind viele mit ihrer Wohnsituation zufrieden. Aber lesen Sie selbst:
Henry Fichtner Uns gefällt das Leben am Stadtrand. Wir haben einen Garten und
die Kinder können mit ihren Freunden draußen spielen. Wenn das Wetter gut ist,
können wir auch auf der Terrasse essen. Hier leben viele Familien. Schön ist auch,
dass wir einige Nachbarn gut kennen. Im Sommer grillen wir auch mal zusammen.
Ein Nachteil ist, dass ich im Zentrum arbeite und jeden Tag 45 Minuten fahren
muss. Wenn die Kinder größer sind, müssen sie leider auch ziemlich weit zur
Schule fahren.
Anna Paulsen Ich lebe gern auf dem Land. In unserem Dorf ist es sehr ruhig und
ich mag das. Den Stress in der Stadt brauche ich nicht. Leider wohnen meine
Kinder in der Stadt, 80 Kilometer entfernt. jetzt sehen wir uns nicht mehr so oft,
das ist schade. Und wenn ich mal ins Kino gehen will, dann muss ich fast eine
Stunde fahren. Aber die Natur ist wichtig für mich und auf dem Land sind alle
Jahreszeiten schön.
Jerome Ziegler Ich wohne mitten im Zentrum. Das ist toll, ich kann alles zu Fuß
machen oder mit dem Fahrrad. Die Mieten sind hier natürlich viel höher als auf
dem Land. Manchmal stört es mich auch, dass es viel Verkehr gibt und es so laut
ist. Wichtig ist mir aber, dass ich keinen weiten Weg zur Arbeit habe. Manche
Leute denken, dass man in der Stadt nur seine Freunde kennt. Aber das stimmt
nicht, ich kenne meine Nachbarn ganz gut. Trotzdem weiß nicht jeder gleich alles
über mich wie im Dorf.

Kapitel 11:
Wer oder was macht Tobias Probleme?
Ich arbeite im Bereich Import und Export und das ist echt stressig. Ich habe
überhaupt keine Zeit. Das geht schon morgens los. Mein Büro ist gar nicht so weit
weg, aber jeden Morgen stehe ich mit meinem Auto im Stau.
Im Büro geht es dann weiter: Meine Kollegen diskutieren laut über ihre Projekte
oder enge Fristen. Ständig kommt jemand herein und ich kann nicht richtig
arbeiten. Eigentlich darf ich um fünf Uhr nach Hause gehen, aber fast jeden
Nachmittag um halb fünf kommt mein Chef mit einer „wichtigen" Aufgabe:
„Könnten Sie das hier noch schnell erledigen?" Also bin ich meist bis sieben Uhr
im Büro oder noch länger. Ich habe Angst, dass mein Chef mich sonst entlässt, und
ich will doch meine Stelle behalten. ,._ Verabredungen muss ich deshalb oft
verschieben.
Wenn ich zu Hause bin, will ich nur entspannen und mit meiner Frau gemütlich
essen, aber ständig klingelt das Handy oder ich bekomme Nachrichten. Da kann
ich mich auch nicht ausruhen - und bald habe ich noch Probleme in meiner Ehe.
Meine Frau schimpft schon! Außerdem tut mir der Rücken so weh, weil ich immer
nur am Schreibtisch sitze.
Worauf können Sie verzichten?
Was brauchen Sie unbedingt? Worauf könnten Sie verzichten? Wir haben uns
auf den Straßen von Augsburg umgehört und die Menschen gefragt. Aber
lesen Sie selbst:
Leben wie vor hundert Jahren - Das ist nichts für mich. Aber letztes Jahr bin ich
mit meiner Familie in ein kleines Dorf gezogen. Unser Haus ist alt, einfach und
klein, wir brauchen nicht viel Platz. Ich liebe unseren Garten, ohne den könnte ich
nicht mehr leben. Wenn ich im Garten arbeite, kann ich mich richtig gut
entspannen und wir haben unser eigenes Obst und Gemüse. Massimo T., 40
Ich glaube, ich könnte auf Vieles verzichten. Ich kaufe zum Beispiel nicht ständig
neue Kleidung oder neue Schuhe, das brauche ich nicht. Aber ich gehe gerne ins
Museum und ins Theater, das ist wichtig für mich. Und ich treffe dort meine
Freunde. Auf diese Dinge möchte ich nicht verzichten. Ingrid P., 58
Worauf kann ich verzichten? Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, ich könnte
auf mein Auto verzichten. Ich fahre auch gar nicht oft, denn meistens steht man im
Stau oder findet keinen Parkplatz. Im Winter kann ich auch den Bus nehmen, wenn
es sehr kalt ist. Aber mein Fahrrad brauche ich unbedingt, denn so bin ich mobil
und schnell. Lea M., 28
Ich sehe gern Filme, aber auf meinen Fernseher kann ich verzichten. Heute kann
man Serien und Filme im Internet ansehen und braucht keinen Fernseher mehr. Ich
glaube, ich verkaufe ihn. Aber auf meinen Laptop kann ich nicht verzichten. Den
brauche ich für alles: arbeiten, Mails schreiben, online einkaufen, Filme sehen usw.
Der ist wichtig für mich. Fred K., 36
Kapitel 12:
1 Babylon Berlin
Die Serie zeigt Berlin im Jahr 1929 - eine wilde Zeit, denn alles ändert sich:
Politik, Gesellschaft, Kultur. Gewalt und Kriminalität nehmen zu. Das ist die
Kulisse für die teuerste deutsche Serie mit tollen Schauspielern, schönen Bildern
und der passenden Musik.
2 Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle ist das größte Kunstmuseum in Norddeutschland und
zeigt Bilder aus über acht Jahrhunderten . Bei einem Besuch kann man mehr als
700 Werke sehen, unter anderem das vielleicht berühmteste Bild von Caspar David
Friedrich (1774-1840): ,,Der Wanderer über dem Nebelmeer". Jedes Jahr kommen
knapp 400.000 Besucherinnen und Besucher.
3 Erfolgreich mit Spielen - Gronkh
Erik Range, bekannt als Gronkh, ist berühmt für seine Let's play-Videos,
insbesondere zum Spiel „Minecraft" . Damit war er sogar fast zwei Jahre lang der
meistabonnierte Youtube-Kanal Deutschlands. Gronkh hat mehrere
Webvideopreise gewonnen . Heute arbeitet er auch als Synchronsprecher.
4 Ein Schloss wie sein König
Über den bayrischen König Ludwig II. gibt es viele Geschichten. Man sagt, dass er
in seinen Träumen und nicht in der Realität gelebt hat. Dazu passt auch das Schloss
Neuschwanstein - für viele das bekannteste Gebäude in Deutschland. König
Ludwig II. hat in seinem Schloss - gebaut ab 1869 in der Nähe von Füssen in
Bayern - nur 172 Tage gelebt. Heute besuchen jährlich über 1,5 Millionen
Touristen das Märchenschloss.
5 Die unendliche Geschichte
Der Roman „Die unendliche Geschichte" von Michael Ende (1929-1995) war am
längsten Nummer 1 in der Bestseller-Liste und ist heute in 40 Sprachen übersetzt.
Es gibt eine berühmte Verfilmung von Wolfgang Petersen. Auch andere Bücher
von Michael Ende gehören zu den beliebtesten deutschen Kinderbüchern.
A Radiosprecher verschläft Nachrichten
Die ganze Nacht hat der bekannte Radiosprecher Peter Veit am Bett von seiner
zweijährigen, kranken Tochter verbracht. Sehr müde ist er am nächsten Morgen zur
Arbeit gekommen und hat dann im Studio auf seinen Einsatz gewartet. Und die
Hörer haben wie immer auf die Nachrichten gewartet. Aber plötzlich war im Radio
zwei Minuten lang Stille. Der Nachrichtensprecher ist eingeschlafen und hat die
Nachrichten verpasst!
B Schnäppchen auf dem Flohmarkt
Der Sammler Karl T. aus Rügen hat vor einigen Wochen auf einem Flohmarkt in
Wien mehrere Bilder gekauft. Besonders gut hat ihm ein kleines Bild von einem
See gefallen. Für nur 8 Euro hat er es bekommen. Er hat das Bild einer
befreundeten Kunstexpertin gezeigt. Die Expertin hat bestätigt, dass das Bild sehr
alt und wertvoll ist. Es hat einen Wert von über 8.000 Euro.
C Sängerin ohne Stimme
Bei einem Konzert in Graz mussten die Fans von der Band „Gedankensprung"
flexibel sein. Das Konzert hat ganz normal angefangen, aber plötzlich hatte die
Sängerin keine Stimme mehr. Zum Glück waren die Fans gut gelaunt und haben
die Lieder sofort selbst laut gesungen. Das Konzert hat dann nur 50 Minuten
gedauert, aber die Stimmung war super. Die Band hat sich bei den Fans mit einem
Getränk für jeden bedankt.
die Informationen zu den Bauwerken.
Amphitheater Trier
Die größte historische Arena in Deutschland, über 1.800 Jahre alt; gebaut in der
Römerzeit (ca. 150-200 n. Chr.), damals Platz für 18.000 Zuschauer; heute jeden
Sommer Römerspiele, auch Konzerte von bekannten Sängern und Bands, wie zum
Beispiel Tim Bendzko.
Berliner Fernsehturm
Das höchste Gebäude in Deutschland, 368 m hoch, im Zentrum Berlins; gebaut
von 1965 bis 1969, Terrasse und Restaurant in 200 m Höhe, über eine Million
Besucher pro Jahr; man kann auf dem Fernsehturm auch heiraten.
Karl-Marx-Hof
Das längste Wohngebäude der Welt: der Karl-Marx-Hof in Wien; das Gebäude ist
1.100 m lang, gebaut für Arbeiter und Arbeiterinnen; seit 1930 knapp 1.400
Wohnungen und auch Geschäfte, Kindergärten und Kaffeehäuser.
Liebe Valerija,
seit zwei Monaten will ich dir schreiben, aber es ist immer so viel los! Seit vier
Wochen bin ich im Verein für [Link] treffen uns immer freitags um 19 Uhr.
Das passt sehr gut, denn am Freitag fange ich immer schon um 6:00 Uhr im Büro
an und bin dann mittags mit der Arbeit fertig.
Bei dem Treffen haben wir zuerst eine Stunde Unterricht, da müssen wir ganz
schön viel lernen und auf die Prüfung am Ende muss ich mich gut [Link]
lernen alles über das Tauchen und viele wichtige Sachen wie: Was passiert beim
Tauchen mit dem Körper? Wie kann man gefährliche Situationen erkennen? ... Das
ist echt spannend. In der zweiten Stunde gehen wir dann ins Schwimmbad und
machen Übungen, was ich immer sehr aufregend finde. Leider ist die Zeit im
Wasser immer ganz schnell [Link] April ist es endlich nicht mehr so kalt und
wir können mit dem Tauchen im See anfangen, darauf freue ich mich schon sehr.
Nach dem Tauchen gehe ich meistens noch mit ein paar Leuten aus dem Kurs in
ein Restaurant. Wenn der Trainer mitkommt, ist es immer besonders [Link]
Maria verstehe ich mich total gut. Sie ist wirklich sehr cool und wir wollen am
Wochenende einen Ausflug machen.
Ich freue mich sehr, dass du im Sommer zu mir kommst und wir uns
[Link] möchtest du ja mit mir im See tauchen gehen? Du tauchst ja
auch seit vielen Jahren. AberAchtung, das Wasser ist nicht so warm wie im Meer
bei dir ...
Ganz liebe Grüße nach Kroatien und bis bald
Ayla
BEGEGNUNGEN A2+
Kapitel 1:
[Link] Name ist Pedro Gomez. Ich bin 33 Jahre alt. Ich komme aus
[Link] Geburtsort ist Barcelona. Ich bin in Barcelona zur Schule gegangen.
Danach habe ich in Madrid Biologie studiert. 2001 habe ich mein Studium mit dem
Masterdiplom abgeschlossen. Nach dem Studium habe ich ein Jahr bei der Firma
Santos gearbeitet.2002 bin ich nach München umgezogen. Ich habe in München
eine Stelle beim Europäischen Patentamt bekommen. Dort arbeite ich als
Patentprüfer. Ich muss viele Patente lesen und Briefe an Patentanwälte schreiben.
Ich bin verheiratet und wohne mit meiner Frau in einer kleinen Wohnung im
Zentrum von München. Die Wohnung ist sehr teuer. In meiner Freizeit spiele ich
Fußball oder lese Fachzeitschriften.
Ich heiße Martina Klein. Ich bin 24 Jahre alt und wohne in Berlin. Ich bin in Berlin
geboren und auch hier zur Schule gegangen. Nach der Schule habe ich eine
Ausbildung zur Sekretärin gemacht. Diese Ausbildung habe ich 2003
[Link] 2003 arbeite ich als Sekretärin bei KAKO. Ich muss viele E-
Mails lesen und schreiben, mit Kunden telefonieren und für meinen Chef Termine
vereinbaren. Ich bin noch ledig und wohne bei meinen Eltern. Die Miete in Berlin
ist teuer und ich möchte mein Geld lieber für andere Dinge ausgeben. In meiner
Freizeit lese ich [Link] gehe ich mit meinen Freunden ins Kino.
Kapitel 2:
Wolfgang Amadeus Mozart
Kennen Sie Musik von Wolfgang Amadeus Mozart? Die Oper„Die Zauberflöte"
vielleicht oder die Musik im Film„Jenseits von Afrika"?" Manche Leute sagen,
Mozart ist das größte Geschenk der österreichischen Kultur, mit seiner Musik sinkt
die Verbrechensrate und das schwere Leben wird leichter.
Doch wer war Mozart und wie lebte er? Hier sind einige Stationen aus seinem
Leben.
Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 in Salzburg geboren. Seine Eltern hatten
insgesamt sieben Kinder, nur zwei Kinder haben überlebt: Wolfgang und seine
ältere Schwester Nannerl. Der ehrgeizige Vater Leopold unterrichtete die Kinder
früh in Musik. Wolfgang war sehr begabt, er war bald ein Kinderstar.
Er spielte vor Kaiserin Maria Theresia und König George Klavier. Alle waren
begeistert. Wolfgang reiste mit seiner Familie nach Amsterdam, Brüssel und Paris
und gab dort mit großem Erfolg Konzerte. Nebenbei hat Wolfgang auch
komponiert, mit elf Jahren hatte er schon 50 Musikstücke fertig, mit zwölf schrieb
er seine erste Oper. 1770 konnte er in Mailand sein Operndebüt feiern.
In den Opernhäusern war es früher wie heute auf dem Fußballplatz. Es gab
verschiedene Fangruppen: Jede Gruppe hat ihren Lieblingssänger oder ihre
Lieblingssängerin mit Rufen unterstützt. Das war ein lauter Musikspaß und die
Musik selbst musste gegen den Lärm der Zuschauer kämpfen. Die Opern von
Mozart gewannen diesen Kampf.
Heute hat die Oper ihren Zivilisierungsprozess abgeschlossen: Man darf nicht
mehr rufen, nicht reden, nicht einmal husten!
Von 1772 bis 1777 lebte Mozart in Salzburg. Er hatte eine feste Arbeit beim
Erzbischof Hieronymus Colloredo. Nach dem Tod seiner Mutter 1778 in Paris ist
Mozart 1781 nach Wien umgezogen. In Wien begann er seine Karriere als freier
Künstler. Wien hatte zu dieser Zeit eine Oper, Theater und Konzerthallen, es war
eine Metropole der Musik. Seine Oper„Die Entführung aus dem Serail" war 1781
ein Bombenerfolg! 1782 heiratete Mozart Constanze Weber. Seinen Vater hat er zu
seiner Hochzeit nicht eingeladen. Wolfgang und Constanze bekamen sechs Kinder,
nur zwei Kinder überlebten.
Mozart verdiente mit seinen Opern viel Geld. Doch er trank viel und er verspielte
sehr viel Geld. Seine Schulden waren oft größer als sein Einkommen. Zwischen
1787 und 1791 verlor das Publikum in Wien das Interesse an Mozarts Musik. Erst
1791 war er wieder erfolgreich. Seine letzte Oper war „Die Zauberflöte". Am 5.
Dezember 1791 starb Wolfgang Amadeus Mozart an einer plötzlichen Krankheit in
Wien.
Kinoprogramm
Kapitel 3:
Auf der Bank
Kapitel 4:
Kapitel 5:
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
NETZWERK NEU B1
Kapitel 1:
Kapitel 2:
Kapitel 3:
Kapitel 4:
Kapitel 5:
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
Kapitel 9:
Kapitel 10:
Kapitel 11:
Kapitel 12:
BEGEGNUNGEN B1+
Kapitel 1:
Kapitel 2:
Kapitel 3:
Kapitel 4:
Kapitel 5:
Kapitel 6:
Kapitel 7:
Kapitel 8:
KONTEXT B1+
Lektion 1:
Früher war alles nicht so stressig, oder?
Wie schon so oft kam letzte Woche wieder ein Kollege zu spät zur Besprechung.
„Stress!“ Mehr musste er nicht sagen. Alle verstanden ihn sofort. Der Kollege hat
einen Beruf, zwei Kinder, einen Garten, ein Hobby und, und, und. Also ein ganz
normales „glückliches Leben“ – und Stress ohne Ende.
„Und…?“, fragte ich ihn, „Was war heute Morgen los?“. „Ach, eigentlich nichts
Besonderes, aber Ella ist diese Woche auf Geschäftsreise, deswegen kann sie nichts
übernehmen. Ich habe also die Mails beantwortet, solange die Kinder noch
geschlafen haben. Dann habe ich das Frühstück gemacht und den Garten gegossen
und danach die Kinder geweckt. Nachdem ich Alice zum Kinder garten gebracht
hatte, habe ich noch schnell Brot, Milch und Joghurt eingekauft. Beim Einräumen
in den Kühlschrank ist mir dann ein Joghurt runtergefallen … das war eine
Sauerei! Nachdem ich alles geputzt hatte, war der Bus schon weg.“ „Ja“, lache ich
„der ganz normale Wahnsinn.“
Meine Großmutter zum Beispiel hatte fünf Kinder und ihr Mann war gestorben.
Sie stand morgens um fünf Uhr auf und nähte Kleider in Heimarbeit, um sieben
Uhr unterbrach sie ihre Arbeit, um Frühstück zu machen, dann ging sie in den
Garten, um Gemüse anzubauen oder zu ernten, dann ins Haus, um Mittagessen für
mindestens sechs Leute zu kochen – oft waren noch Freunde der Kinder da. Am
Nachmittag nähte sie weiter, dann ging sie wieder in die Küche und nach dem
Abendessen nähte sie oft noch bis spät in der Nacht. Sie arbeitete jeden Tag und
hatte keinen Urlaub, aber sie war zufrieden.
Wir, meine Kolleginnen und Kollegen und ich, wir haben eine 36,5-Stunden-
Woche. Wir haben Spülmaschinen, Waschmaschinen und Staubsau ger und wir
können 30 Tage im Jahr Urlaub machen – trotzdem sind wir gestresst.
Unsere Großeltern haben höchstwahrscheinlich mehr gearbeitet als wir. Warum
sind wir so gestresst? Meine Großmutter musste keine E-Mails beantworten und
keine Freundschaften in Netzwerken pflegen. Sie musste nicht auf dem Laufenden
bleiben. Weder bei der Mode noch bei den Trends noch bei den neuesten Serien.
Das Leben war damals sicher viel härter als unser Leben heute. Aber es war sehr
übersichtlich. Der Tag war unterteilt in Arbeit und in Pausen. Während der Pausen
wurde geschlafen oder gegessen. Während der Arbeit wurde gearbeitet.
Bei uns ist das anders. Wir arbeiten auch viel, aber meistens am Schreibtisch – und
wenn wir nicht arbeiten, dann haben wir Freizeit und das ist etwas anderes als
Pause. Unsere Freizeit ist stressig, weil wir so viele tolle Sachen machen möchten:
in die Berge fahren, Freunde treffen, Filme sehen, ins Kino oder Theater gehen,
ausgehen und, und, und. Manchmal wünsche ich mir ein „einfacheres“ Leben.
Eines, in dem ich nicht auf so viele Dinge achten muss. Aber dann klingelt mein
Handy, eine neue Nachricht – ich muss sofort nachsehen, von wem sie ist …
Lektion 2:
Lektion 3:
Lektion 4:
Lektion 5:
Lektion 6:
Lektion 7
Lektion 8:
Lektion 9:
K10
Lektion 10
Lektion 11
Lektion 12

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