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In Memoriam: Dr. Rer. Nat. Joachim Knaack (2.1.1933 - 5.12.2012)

Dr. Joachim Knaack, ein angesehener Süßwasserbiologe und Ichthyologe, verstarb am 5. Dezember 2012. Er war bekannt für seine umfangreiche Forschung zu Schmerlen und Panzerwelsen, veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und war ein Pionier in der Fischzucht. Trotz seiner Erfolge war er eine bescheidene Person, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen nur wenigen Vertrauten teilte.

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In Memoriam: Dr. Rer. Nat. Joachim Knaack (2.1.1933 - 5.12.2012)

Dr. Joachim Knaack, ein angesehener Süßwasserbiologe und Ichthyologe, verstarb am 5. Dezember 2012. Er war bekannt für seine umfangreiche Forschung zu Schmerlen und Panzerwelsen, veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und war ein Pionier in der Fischzucht. Trotz seiner Erfolge war er eine bescheidene Person, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen nur wenigen Vertrauten teilte.

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63 (3): 249 – 252

© Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, 2013.


20.12.2013

In memoriam
Dr. rer. nat. Joachim Knaack (2.1.1933 – 5.12.2012)

Panzerwelse (Callichthyidae) und der Harnischwelse


(Loricariidae) war. Joachim Knaack war trotz seines um­
fangreichen Fachwissens ein sehr bescheidener und zu­
rückhaltender Mensch, der sich trotz seiner vielen Kon­
takte, die er zu den verschiedensten Fach­wis­sen­schaft­lern
und Liebhabern durchaus sehr intensiv pflegte, nur weni­
gen Vertrauten wirklich öffnete. So kann man sich über­
aus glücklich schätzen, wenn man zu diesem, von ihm
auserwählten Personenkreis gezählt wurde. Ich persön­
lich hatte nur das Glück, die letzten zirka 15 Jahre mit ihm
intensiv zusammenarbeiten zu dürfen. Seit etwa dem
Jahre 2000 war Dr. Joachim Knaack freiwilliger Mit­ar­
beiter der ichthyologischen Sammlung des Staatlichen
Museums für Tierkunde Dresden und später der Sen­cken­
berg Naturhistorischen Sammlungen Dresden. Nach sei­
nem Ableben stellte sich beim Abfassen einer Würdigung
seiner Verdienste jedoch heraus, dass ich eigentlich sehr
wenig über den Menschen Joachim Knaack wusste.
Richtig einschätzen kann ich eigentlich nur seine immen­
sen ichthyologischen und aquaristischen Aktivitäten. Sein
ebenfalls überaus erfolgreiches Berufsleben und seine
anderen Interessensgebiete kann ich nur anhand von sei­
nen eigenen Aussagen, die er gelegentlich in anderen
Zusammenhängen quasi nebenbei machte, und anhand
von Anmerkungen ehemaliger Kollegen und Freunde re­
konstruieren. Dabei ist anzumerken, dass Joachim Knaack
selbst nie gern über sich selbst gesprochen hat, so dass
meine Ausführungen keinen Anspruch auf Voll­stän­digkeit
Abb. 1. Dr. J. Knaack anlässlich eines Kolloquiums an den Staat­ erheben können.
lichen Naturhistorischen Sammlungen Dresden am 28.11.2001. Joachim Knaack wurde am 2.1.1933 als Sohn von
Paul Knaack und seiner Ehefrau Martha Knaack geborene
Neumann in Potsdam geboren. In seiner Heimatstadt be­
suchte er ab 1939 für vier Jahre die erste Volksschule und
dann bis 1951 die erste Oberrealschule. Im Wintersemester
Wenige Tage vor seinem achtzigsten Geburtstag verstarb 1951/52 und Sommersemester 1952 war er an der Pä­da­
Dr. rer. nat. Joachim Knaack auf seinem Anwesen in gogischen Hochschule Berlin (Fachrichtung Biologie/
Neuglobsow. Mit ihm verloren wir einen unserer vielsei­ Chemie) eingeschrieben. Die Hochschule wurde 1952
tigsten und kenntnisreichsten Süßwasserbiologen, Lim­ aufgelöst und er kam als Fernstudent in den Schuldienst.
nologen, Ichthyologen, Naturschützer, Naturfotografen Aus gesundheitlichen Gründen musste er jedoch den
und Fischzüchter, der sich nicht nur in der einheimischen Lehrerberuf aufgeben. Von 1953 bis zu seinem Eintritt in
Fischwelt sehr gut auskannte, sondern auch ein ausgewie­ den Ruhestand 1993 arbeitete er in dem damals so be­
sener Fachmann auf dem Gebiet der Schmer­len im wei­ zeichneten Bezirks-Hygiene-Institut in Potsdam. Zu­
testen Sinne (Cobitoidea), sowie der Schwielen- und nächst absolvierte er ein einjähriges Praktikum im Lan­

ISSN 1864-5755 249


A. Zarske: In memoriam Dr. rer. nat. Joachim Knaack (2.1.1933 – 5.12.2012)

des­institut für Hygiene Brandenburg unter Leitung seines ner­zeit wurde in der Literatur teilweise die Meinung ver­
von ihm hochgeschätzten Förderers Prof. Friedrich Sar­ treten, dass sich das Weibchen des Punktierten Panzer­
torius. In den frühen fünfziger Jahren hatte er weiterhin welses bei der Paarung an dem Männchen festsaugt, ob­
Gelegenheit als Gasthörer an der Pädagogischen Hoch­ wohl bereits Carbonnier (1878) das Paarungsverhalten
schule Potsdam und an der Humboldt-Universität Berlin dieser Art eindeutig beschrieb. Knaack konnte dagegen
in den Fachrichtungen Biologie und Chemie Praktika und endgültig klären, dass das Männchen mit seiner Brust­
Vorlesungen zu belegen. 1955 erwarb er das Staatsexamen flosse die Barteln des Weibchens festklemmt und dieses
als chemisch-technischer Assistent in Halle. Danach stu­ so an sich drückt. Auch der bis dahin unbekannte Weg des
dierte er an der Karl-Marx-Universität Leipzig Biologie Spermas wurde von ihm durch Versuche aufgeklärt. Diese
mit einer Spezialausbildung für Trink-, Brauch- und Beobachtungen hatten und haben für das Verständnis des
Abwasserbiologie. 1957 beendete er erfolgreich sein Stu­ Fortpflanzungsverhaltens der gesamten Gattung noch im­
dium mit dem Diplom als Biologe. Im Anschluss arbeite­ mer generelle Bedeutung (Knaack, 1955). Es folgten ne­
te er an seiner Promotion unter dem Thema „Beiträge zur ben anderen Publikationen die Erstbeschreibungen von
Biologie und Parasitenfauna der mitteleuropäischen Co­ Corydoras guapore (1961), C. haraldschultzei und C. ster­
bitiden“, die er am 5. Juli 1961 in Leipzig erfolgreich bai (1962) sowie C. pygmaeus (1966). Dann tritt für Au­
verteidigte. Diese Arbeit beschäftigte sich u. a. mit der ßen­stehende eine lange ichthyologische und aquaristische
Fortpflanzungsbiologie der einheimischen Schmerlen, die Schaffenspause ein, in der er nicht publizierte und nicht
seinerzeit alle noch in der Familie der Cobitidae vereinigt öffentlich in Erscheinung trat. Erst 1999 beendete er sein
waren. Besonders bemerkenswert war hier, dass er alle Schweigen durch neue ichthyologische und aquaristische
drei damals in Deutschland bekannten Arten in Ge­fan­ Veröffentlichungen. Dieses Stillschweigen wurde ihm
genschaft erfolgreich vermehrte, das Ablaichver­halten von offizieller Seite auferlegt, war aber nicht gleichbe­
dieser Fische verglich und fotografi­sch dokumentierte, deutend mit einer Inaktivität seinerseits. Tatsächlich ver­
sowie erfolgreiche Kreuzungsversuche zwischen diesen mehrte er neben seiner wissenschaftlichen beruflichen
drei Arten durchführte. Zu seinen akademischen Lehrern Tätigkeit, die aufgrund seiner vielfältigen Lei­tungs­funk­
zählten Arno Wetzel (1890 – 1977) und Günther Sterba, tionen im Institut mit erheblichen Belastungen verbunden
der auch sein Doktorvater war. Nach seiner Promotion war, solche damals sehr gesuchten und als Problemfische
übernahm er die Leitung der Abteilung „Trink-, Brauch- bezeichneten Aquarienfische wie Chromobotia macracan­
und Abwasserhygiene“ im damaligen Bezirks­hy­gie­ne­ thus, Epalzeorhynchos bicolor, Epalzeorhynchos frena­
institut Potsdam. An der Akademie für ärztliche Fort­ tus, Dianema longibarbis, Dianema urostriata und Dorn­
bildung in Berlin-Lichtenberg absolvierte er eine Aus­ augen (Pangio spec.), um nur einige zu nennen. Diese
bildung zum Kreishygienearzt und anschließend eine Erfolge waren möglich durch die von ihm in der Aquaristik
Ausbildung zum Facharzt für Hygiene und Epi­de­mio­ etablierte und zur Perfektion gebrachte Verwendung von
logie, die er 1966 als Fachwissenschaftler der Medizin Hypophysenhormonen in der Fischzucht. Die Methode
abschloss. Mitte der 1980er Jahre wurde er In­spek­tions­ wird von einigen Kritikern abgelehnt, ist jedoch seit ge­
leiter für Umwelthygiene und -medizin und stand den raumer Zeit in der kommerziellen Nutzfischzucht eine
Abteilungen Wasser-, Boden-, Luft, Lärm sowie Bau- und an­er­kannte und verbreitete Arbeitsweise, so dass ihre An­
Wohnungshygiene vor. Nach der politischen Wende in wendung bei der Vermehrung von seltenen Aquarien­
Deutschland wurde das Hy­gieneinstitut abgewickelt und fischen durchaus ihre Berechtigung hat. Zudem zeigte
aus einigen Fachbereichen dieses Institutes entstand das sich, dass die Nachkommen einiger Arten, die zunächst
Landesgesundheitsamt Brandenburg, für das er bis zu sei­ mit dem Einsatz von Hypophysenhormonen vermehrt
nem Ausscheiden 1993 als Direktor verantwortlich zeich­ wurden, später bei fachgerechter Konditionierung auch
nete. ohne den Einsatz derartiger Hormone in Gefangenschaft
Darüber hinaus war Joachim Knaack begeisterter zur Fortpflanzung schritten. Als Beispiel für diese Arten
Tauch- und Kampfsportler. So war er als Mitglied der Na­ mag der Kiemenschlauchwels, Heteropneustes fossilis,
tio­nal­mannschaft der DDR Vizeeuropa- (Barcelona 1970) gelten, den er ebenfalls vermehrte. Die letzte Art, die er
und Vizeweltmeister (Neuglobsow 1985?) im Orien­tie­ erfolgreich zur Fortpflanzung brachte, dürfte ein klein
rungs­tauchen und zeitweise auch Trainer der National­ bleibender, noch unbestimmter afrikanischer Zitterwels
mann­schaft der Damen und Herren der DDR im Orien­tie­ sein, den er im Sommer des letzten Jahres vermehrte.
rungstauchen. Die Mannschaft der Damen errang 1972 in Diese Zuchterfolge brachten ihm schnell den Ruf einer
Arnheim (Niederlande) unter seiner Leitung den Eu­ro­pa­ unnahbaren, grauen Eminenz ein. In Wirklichkeit war er
meistertitel. aber auch ungeachtet des aquaristischen Publikations­ver­
Joachim Knaack war verheiratet und hatte einen Sohn botes aufgrund seiner vielfältigen beruflichen, sportlichen
und eine Tochter. und aquaristischen Verpflichtungen objektiv nicht in der
Sein wissenschaftliches Hauptinteresse galt den Lage eine aktivere Rolle in der Öffentlichkeit wahrzuneh­
Schmer­­len sowie den Schwielen-, Panzer- und Harnisch­ men. Dies änderte sich erst 1993 mit seinem Eintritt in
welsen. Diese Fische haben ihn sein gesamtes Leben lang den vorzeitigen Ruhestand. Diesen Schritt unternahm er,
begeistert und beschäftigt. Einer seiner ersten großen wis­ weil er die Lebensweise seiner geliebten Welse in der Na­
senschaftlichen Erfolge war die Aufklärung des Ab­laich­ tur kennenlernen wollte. Jetzt bereiste er die Her­kunfts­
verhaltens von Corydoras paleatus im Jahre 1955. Sei­ länder der Panzer- und Harnischwelse (Brasilien, Para­

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VERTEBRATE ZOOLOGY — 63 (3) 2013

guay, Argentinien, Uruguay und Bolivien) auch auf der Knaack, J. (1955): Corydoras paleatus (Jenyns). – Aqua­rien Ter­ra­
Suche nach unbekannten Arten. Dabei waren ihm seine rien, Monatsschrift für Ornithologie und Vivarienkunde, Aus­
tauchsportlichen Erfahrungen und sein überaus durchtrai­ gabe B, 2(6): 161 – 167.
nierter Körper von großer Hilfe. So konnte es passieren, Knaack, J. (1961): Über das Verhalten des Schlammpeitzgers, Mis­
dass er schon einmal 50 km zu Fuß durch den Regenwald gurnus fossilis (Linné), bei der Vermehrung. – Die Aquarien-
lief, wenn er einen bestimmten Fundort aufsuchen wollte, und Terrarienzeitschrift (DATZ), 14(11): 333 – 337.
der nur auf diese Weise zu erreichen war. Joachim Knaack Knaack, J. (1961): Über das Verhalten des Schmerle, Noemacheilus
war ein Praktiker, den man vielleicht als überaus natur­ barbatulus (Linné), bei der Vermehrung. – Die Aquarien- und
verbundenen Menschen im besten Sinne bezeichnen Terrarienzeitschrift (DATZ), 14(12): 362 – 366.
kann, obwohl diese Charakterisierung seine Persönlichkeit Knaack, J. (1961): Beiträge zur Biologie und Parasitenfauna der
zu stark einengt. Als Wissenschaftler der alten Schule si­ mitteleuropäischen Cobitiden. – Unveröffentlichte Dissertation,
cherte er seine Aussagen und Veröffentlichungen immer Karl-Marx-Universität Leipzig, 91 S., Datum der Verteidigung:
durch genaue eigene Beobachtungen in zahlreichen prak­ 5. Juli 1961.
tischen Versuchen ab. So beschrieb er nur Arten als wis­ Knaack, J. (1961): Ein neuer Panzerwels aus Brasilien (Corydoras
senschaftlich neu, die er selbst der Natur entnommen und guapore) (Pisces, Teleostei, Callichthyidae). – Sitzungsberichte
in Gefangenschaft über mehrere Generationen erfolgreich der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin (N.F.),
vermehrt hatte. Die dabei gewonnenen Beobachtungen 1(1/3): 135 – 138.
gaben ihm eine absolute Sicherheit, die man bei anderen, Knaack, J. (1962): Zwei neue Panzerwelse, Corydoras ha­rald­
in letzter Zeit zu den von ihm bearbeiteten Fischgruppen schult­­zi und Corydoras sterbai (Pisces, Teleostei, Cal­lich­thy­i­
publizierten Arbeiten durchaus vermisst. Eine Ausnahme dae). – Senckenbergiana Biologica, 43(2): 129 – 135, Tafel 11 – 12.
bilden hier nur seine frühen, in den 1960er Jahren be­ Knaack, J. (1962): Untersuchungen an den Geschlechtsprodukten
schriebenen Arten, die er selbst nicht sammeln konnte. der mitteleuropäischen Cobitiden. – Bulletin of Aquatic Bio­
Insgesamt hat Joachim Knaack 22 von ihm entdeckte, logy, 3(29): 81 – 96
neue Arten beschrieben, davon sind 17 Corydoras-Arten Knaack, J. (1962): Zur Fortpflanzung des Steinbeißers, Cobitis tae­
und fünf Loricariiden. Leider konnte er viele seiner be­ nia Linné. – Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift (DATZ),
gonnenen Arbeiten nicht mehr abschließen, so dass eine 15(2): 42 – 45.
größere Anzahl von Arbeiten, einschließlich der Be­ Knaack, J. (1965): Beiträge zur Biologie der mitteleuropäischen
schrei­bung mehrerer neuer Arten, nicht mehr erscheinen Cobitiden. I. Geographische Verbreitung, Biotope und Fang. II.
werden. Geschlechtsdimorphismus und natürliches Geschlechts­ver­hält­
nis. III. Natürliches und durch Hypophyseninjektion hervorge­
Folgende Arten wurden von Joachim Knaack erstmals rufenes Ablaichen. IV. Kreuzungen zwischen Noemacheilus
wissenschaftlich beschrieben (Aufzählung in chronologi­ barbatulus (L.), Misgurnus fossilis (L.) und Cobitis taenia L. –
scher Reihenfolge): Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift (DATZ), 18(1): 10 – 13,
(2): 43 – 45, (3): 78 – 80, (4): 107 – 110.
Callichthyidae (Genus Corydoras): Knaack, J. (1966): Ein Zwergpanzerwels aus Brasilien: Corydoras
1961: guapore. pygmaeus. Neubeschreibung (Pisces, Teleostei, Callichthyi­
1962: haraldschultzi, sterbai. dae). – Aquarien-Terrarien. Monatsschrift für Ornithologie und
1966: pygmaeus. Vivarienkunde, Ausgabe B, 13(11): 364 – 365.
1999: spectabilis. Knaack, J. (1999): A new species of Bristelmouth catfish of the ge­
2000: areio. nus Ancistrus Kner, 1854 from the Mato Grosso, Brazil (Pisces,
2001: pantanalensis. Siluriformes, Loricariidae). – Topical Fish Hobbyist, 47(19):
2002: bilineatus, cruziensis, mamore. 70 – 76.
2004: negro, noel­kempffi, albolineatus, isbrueckeri, Knaack, J. (1999): A new species of Suckermouth catfish (Hypo­sto­
paragua, paucerna. mus Lacépède, 1803) from the Mato Grosso, Brazil (Pisces, Si­lu­
2007: longipinnis. ri­formes, Loricariidae). – Topical Fish Hobbyist, 47(19): 102 – 107.
Knaack, J. (1999): New Ancistrus species from the Rio Cuiba Sys­
Loricariidae: tem, Brazil (Pisces, Siluriformes, Loricariidae). – Tropical Fish
1999: claro, An­cis­trus; cuiabae, Ancistrus; mutucae, Hobbyist, 47(12): 150 – 155.
Hypostomus. Knaack, J. (1999): Corydoras spectabilis n. sp. Eine weitere neue
2000: gua­pore, Lasiancistrus. Art der Gattung Corydoras Lacépède, 1803 aus dem Mato
2003: aurata, Hemiloricaria. Gros­so (Pisces, Siluriformes, Callichthyidae). – VDA-aktuell,
1(2000): 74 – 79.
Joachim Knaack publizierte als überaus vielseitiger Bio­ Knaack, J. (2000): Corydoras areio n. sp. Eine weitere neue Art der
loge in den verschiedensten Zeitschriften zu den unter­ Gattung Corydoras Lacépède, 1803 aus dem Mato Grosso
schiedlichsten Themen, so dass es sehr schwer ist, eine (Pisces: Siluriformes: Callichthyidae). – VDA-aktuell, 2(2000):
vollständige Publikationsliste zu erstellen. Als Beispiele 45 – 56.
seien nachfolgend nur seine wichtigsten Publikationen Knaack, J. (2000): Ein weiterer neuer Harnischwels aus dem Rio
auf aquaristischem und ichthyologischem Gebiet ge­ Guaporé: Lasiancistrus guaporé n. sp. – Aquaristik aktuell,
nannt: 8(9 – 10): 56 – 61.

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A. Zarske: In memoriam Dr. rer. nat. Joachim Knaack (2.1.1933 – 5.12.2012)

Knaack, J. (2001): Ein weiterer neuer Panzerwels aus Bolivien: Knaack, J. (2004): Beschreibung von sechs neuen Arten der Gat­
Corydoras pantanalensis n. sp. (Pisces, Siluriformes, Cal­lich­ tung Corydoras La Cépède, 1803 (Teleostei: Siluriformes: Cal­
thy­idae). – Aquaristik aktuell, 9(9 – 10): 58 – 63. lich­thyidae). – Zoologische Abhandlungen; Staatliches Mu­se­
Knaack, J. (2002): Ein weiterer neuer Panzerwels aus Bolivien: um für Tierkunde in Dresden, 54: 55 – 105.
Corydoras cruziensis n. sp. (Pisces, Siluriformes, Callich­thyi­ Knaack, J. (2004): Ergänzende Bemerkungen zu Corydoras di­
dae). – VDA-aktuell, 3(2001): 60 – 69. phyes Axenrot & Kullander, 2003 (Teleostei: Siluriformes:
Knaack, J. (2002): Ein neuer Panzerwels aus Bolivien: Corydoras Callichthyidae) aus Paraguay. – Zoologische Abhandlungen;
bilineatus n. sp. (Pisces, Siluriformes, Callichthyidae). – A­qua­ Staatliches Museum für Tierkunde in Dresden, 54: 107 – 135.
ristik aktuell, 10(4): 50 – 56. Knaack, J. (2007): Beiträge zur Kenntnis der Callichthyidae (Te­
Knaack, J. (2003): Ein weiterer neuer Panzerwels aus Bolivien: leo­stei: Siluriformes). III. Corydoras longipinnis sp. n. – ein
Corydoras mamoré n. sp. (Pisces, Siluriformes, Callichthyi­ neuer Panzerwels aus dem río Dulce in Argentinien (Teleostei:
dae). – VDA-aktuell, 1(2003): 16 – 24. Siluriformes: Callichthyidae). – Vertebrate Zoology, 57(1):
Knaack, J. (2003): Ein neuer Prachthexenwels aus Paraguay: He­ 35 – 55.
mi­loricaria aurata n. sp. (Pisces, Siluriformes, Loricariidae). –
Aquaristik aktuell, 1(2003): 56 – 61.

Diese Liste spiegelt nur einen sehr kleinen Teil seiner Leere hinterlässt, die nicht oder nur sehr schwer und lang­
Publikationen wider und schließt seine Veröffentlichungen sam zu schließen ist. Aber vielleicht stellt sich im Lauf
auf beruflichem, ichthyofaunistischem und tauchsportli­ der Zeit ein Gefühl ein, das mich dankbar dafür sein lässt,
chem Gebiet aus. dass ich ein Stück des Weges mit einem solchen großar­
tigen Menschen gemeinsam gehen konnte und dass ich
Mit Joachim Knaack verlieren wir einen der kenntnis­ ihn zu meinen Freunden zählen durfte.
reichsten und kollegialsten Mitstreiter und ich persönlich
einen guten Freund, dessen Verlust eine schmerzliche Axel Zarske

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