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Delir

Das Dokument beschreibt die Unterschiede zwischen Delir und Demenz, wobei Delir einen akuten Beginn und fluktuierenden Verlauf aufweist, während Demenz schleichend und dauerhaft fortschreitet. Die Symptomatik von Delir umfasst Bewusstseins- und Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung sowie Halluzinationen, während Demenz durch Gedächtnisstörungen und Verhaltensveränderungen gekennzeichnet ist. Die Behandlung von Delir fokussiert sich auf die Ursachen und die Schaffung einer ruhigen Umgebung, während Demenz in der Regel eine langfristige Betreuung erfordert.

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Das Dokument beschreibt die Unterschiede zwischen Delir und Demenz, wobei Delir einen akuten Beginn und fluktuierenden Verlauf aufweist, während Demenz schleichend und dauerhaft fortschreitet. Die Symptomatik von Delir umfasst Bewusstseins- und Aufmerksamkeitsstörungen, Desorientierung sowie Halluzinationen, während Demenz durch Gedächtnisstörungen und Verhaltensveränderungen gekennzeichnet ist. Die Behandlung von Delir fokussiert sich auf die Ursachen und die Schaffung einer ruhigen Umgebung, während Demenz in der Regel eine langfristige Betreuung erfordert.

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Delir = Durchgangssyndrom

Symptomatik
 akuter Beginn, fluktuierter Verlauf
 Bewusstseins- und Aufmerksamkeitsstörungen
 Desorientierung (Zeit, Ort, situativ)
 Gedächtnis- und Denkstörungen
 Wahrnehmungsstörungen (v.a. visuelle Halluzination)
 Psychomotorische Veränderungen (hyper- und hypoaktiv oder apathisch)
 Affektlabilität – gesteigerte Stimmungsschwankungen
 Gestörter Schlaf- Wach- Rhythmus
 (oft vegetative Symptome (Tachykardie, Schwitzen, Fieber)) – bei entzügen

Behandlung
 Ursache behandeln (Infekt, Stoffwechsel, Medikamente, Entzug)
 Ruhige, orientierende Umgebung schaffen
 Flüssigkeit, Schlaf, Ernährung sichern
 Benzodiazepine nur bei Alkoholentzugsdelir

Demenz Delir
Einfluss auf Beginn  langsam, schleichend  akut und plötzlich
 Einflussfaktoren:  Einflussfaktoren:
- Alter ab > 65 Jahre - akute körperliche
- genetische Faktoren Erkrankungen
- Gefäßerkrankungen - Operationen und
- Lebensstil Narkosen
- Depressionen, soziale - Medikamente und
Isolation Entzug
- Stoffwechselstörungen
- Schlafmangel,
Schmerzen,
Dehydration
- Demenz oder hohes
Alter
Verwirrtheitszustand  langsam fortschreitend  plötzlich auftretend und
und dauerhaft meistens im Verlauf des
 zeitlich und örtlich Tages
desorientiert, manchmal  Betroffene sind stark
personenbezogen desorientiert, ängstlich
 denken wird langsam und unruhig
unlogisch  Halluzination,
Wahnvorstellung
Leitsymptomatik  Gedächtnisstörungen  akuter Beginn
 Orientierungsstörungen  Bewusstseinseintrübung
 Verhaltensveränderung (Benommenheit, Trübung)
(Misstrauen, Rückzug,  Störung der
Aggressionen) Aufmerksamkeit (leicht
 Störung des Denkens und ablenkbar,
Urteilsvermögen Konzentrationsverlust)
 Desorientiert (Zeit, Ort,
Situation)
 Wahrnehmungsstörung
(Halluzination)
Bewusstsein  nicht gestört  gestört
 wach und ansprechbar  benommen, verwirrt,
 erst in späten Stadien
Delir schwer
Demenzansprechbar
kann es zu  übermäßig unruhig und
Bewusstseinseintrübunge desorientiert
Beginn akut n kommen (Bewusstsein  imschleichend
Verlauf fluktuierend
klar, Denken gestört)
Orientierung  Anfangs meist nur zeitlich  Plötzlich auftretende
Verwirrtheitszustand akut desorientiert, später auch Desorientierung
chronisch in Zeit,
örtlich und zu Person Ort
 Verwirrtheit entwickelt  Orientierung, wenn stark
sich langsam und schwankend im
dauerhaft Tagesverlauf
Halluzination
Leitsymptome  selten in frühen Stadien
Verwirrtheit  Häufig optische
Gedächtnisstörung
 wenn vorhanden, in Halluzination
späteren Stadien oder bei  treten plötzlich und
Lewy-Body-Demenz wechselnd auf
Wahn  eher selten, meist  häufige, meist flüchtiger
Bewusstsein getrübt klar
systematischer Wahn wechselnder Wahn
 Akut, mit dem Delir
verbunden und
Orientierung gestört gestört
verschwindet nach
(Ort, Zeit)
abklingen wieder

Halluzinationen optische, akustische oft keine

Wahn häufig selten

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