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Inhalte Des Kaufvertrages: 6.1 Art Und Güter Der Ware

Der Kaufvertrag sollte klare Vereinbarungen zu Lieferzeitpunkt, Zahlungszeitpunkt und Zahlungsbetrag enthalten, um spätere Probleme zu vermeiden. Die Art und Güte der Ware, die Menge, die Verpackungskosten sowie die Preise und Preisnachlässe sind ebenfalls wichtige Aspekte, die im Vertrag geregelt werden sollten. Zudem sollten die Beförderungskosten und die Bedingungen für die Lieferung klar definiert sein, um Missverständnisse zu verhindern.

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Inhalte Des Kaufvertrages: 6.1 Art Und Güter Der Ware

Der Kaufvertrag sollte klare Vereinbarungen zu Lieferzeitpunkt, Zahlungszeitpunkt und Zahlungsbetrag enthalten, um spätere Probleme zu vermeiden. Die Art und Güte der Ware, die Menge, die Verpackungskosten sowie die Preise und Preisnachlässe sind ebenfalls wichtige Aspekte, die im Vertrag geregelt werden sollten. Zudem sollten die Beförderungskosten und die Bedingungen für die Lieferung klar definiert sein, um Missverständnisse zu verhindern.

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6.

Inhalte des Kaufvertrages


 Um Probleme im Kaufvertrag zu verhindern, sollten Lieferzeitpunkt,
Zahlungszeitpunkt und Zahlungsbetrag bereits bei der Angebotserstellung festgelegt
werden. Hierdurch vermeidet man später Probleme hinsichtlich des Lieferzeitpunkts,
des Zahlungszeitpunkts, der Höhe der Zahlung etc.

6.1 Art und Güter der Ware

Während die Art der Ware durch den handelsüblichen Namen bestimmt (z.B. Schreibtisch
Ökostar, Chefsessel Bonn Maxx) wird die Güter (oder auch Beschaffenheit bzw. Qualität)
beispielsweise durch die nachstehenden Merkmale bestimmt.

 Güteklassen: Sie zeigen die Qualität an, z.B. bei Obst durch Handelsklassen
gegenzeichnet. Die Handelsklasse I kennzeichnet so „gute Qualität“, während die
Handelsklasse II für „mittlere“ Qualität steht.

 Herkunftsregion: Die Region, aus der ein Produkt, gibt oft Hinweise auf die Qualität,
z.B. spanischer Rotwein aus Rioja oder Schweizer Raclette-Käse.

 Prüfnormen: Für technische Produkte ist wichtig, ob sie aktuellen Prüfnormen


entsprechen, z.B. ECE R 129 für Autokindersitze.

 Gütesiegel bzw. Gütezeichen: Diese garantieren eine Mindestqualität, z.B. das TCO-
Gütesiegel für umweltfreundliche PC-Monitore oder das BIO-Siegel für ökologisch
angebaute Produkte.

6.2 Menge der Ware

- Die Mengenangabe hängt stark von der Art der Ware ab. So existiert neben den
gesetzlichen Maßeinheiten (g, kg, t, m, m2, m3)

B: 1 Stück Konferenztisch
1 Palette Pflastersteine
1 Kiste Mineralwasser
6.3 Lieferzeit

- Um Probleme mit Lieferterminen im Geschäftsumfeld zu vermeiden, sollten klare


Vereinbarungen getroffen werden:

1. Fixkauf: Beide Seiten setzen einen genauen Liefertermin fest „fix“, „fest“, „genau“. Wenn
der Lieferant zu spät ist, kann der Käufer zurücktreten oder Schadenersatz verlangen.

2. Terminkauf: Hier wird ein Termin genannt (z.B. [Link].2023). Im Gegensatz zum
Fixkauf kann der Käufer im Fall einer Nichtlieferung aber nicht ohne Weiteres vom Vertrag
zurücktreten.

3. Kauf auf Abruf: Der Käufer bestellt eine große Menge, die in einem bestimmten
Zeitrahmen abgerufen werden kann und die restlichen Waren geschickt werden kann.

6.4 Zahlungsbedingungen

Bei der Zahlung ist der Zeitpunkt wichtig.

Es gibt:

1. Zahlung vor Lieferung: Bezahlung, bevor die Ware geschickt wird

2. Zahlung bei Lieferung: Bezahlung, wenn die Ware geliefert wird, oft bar oder per
Nachnahme.

3. Zahlung nach Lieferung: Der Verkäufer schickt die ware und der Kunde bezahlt die
Ware nach erhalt oder in 30 Tagen.

4. Ohne Angabe des Zahlungstermins: Der Käufer muss sofort zahlen

Bei Verpackungen lassen sich hinsichtlich der Art die Verkaufsverpackung, die
Umverpackung und die Transportverpackung unterscheiden
Die Verkaufsverpackung (z.B. Kunststoffverpackung eines Schokoladenriegels,
Plastikflasche für das Mineralwasser) erfüllt die Aufgaben, das Produkt angemessen
im Verkaufsraum zu präsentieren und es vor Feuchtigkeit, Schmutz etc. zu schützen.
Die Umverpackung enthält im Regelfall eine Mehrzahl des zu verkaufenden Produkts
(z.B./ Pappkarton mit 30 Schokoladenriegeln, Plastikgebinde für sechs Flaschen
Mineralwasser) und stellt somit eine Erleichterung für den Transport der Produkte
dar, beziehungsweise erleichtert den Verkauf der Produkte (z.B. der Kunde entnimmt
an der Tankstelle selbst die gewünschte Anzahl an Schokoladenriegeln aus dem
Pappkarton).
Die Kosten für die Verkaufsverpackung sowie die Umverpackung werden im Regelfall
vom Verkäufer getragen und von vornherein in den Verkaufspreis einkalkuliert. Eine
Ausnahme stellen aber z. B. Pfandflaschen dar, die gegen Zahlung des vereinbarten
Pfands an den Käu-
fer veräußert werden.
Die Transportverpackung (z. B. Versandkartons für den Versand von insgesamt 360
Schoko-) ladenriegeln, Schrumpffolien für den Transport einer Palette mit
Mineralwasserflaschen) dient dem sicheren Transport der zu verkaufenden Produkte.
Die Kosten für die Transportverpackung sind - soweit nicht vertraglich ausdrücklich
anders geregelt - laut § 448 BGB vom Käufer zu tragen.

6.5 Kosten der Verpackung

- Bei Verpackungen lassen sich hinsichtlich der Art die Verkaufsverpackung, die
Umverpackung und die Transportverpackung unterscheiden.

- Die Verkaufsverpackung (z.B. Kunststoffverpackung eines Schokoladenriegels,


Plastikflasche für das Mineralwasser) erfüllt die Aufgaben, das Produkt angemessen
im Verkaufsraum zu präsentieren und es vor Feuchtigkeit, Schmutz etc. zu schützen.

Verpackungen haben verschiedene Arten:

1. Verkaufsverpackung: Sie schütz das Produkt im Laden vor Feuchtigkeit und Schmutz z.B.,
Plastikverpackung von einer Schokolade.

2. Umverpackung: Sie enthält oft viele Produkte und erleichtert den Transport oder Verkauf,
z.B., ein Karton mit vielen Schokoriegeln.

3. Transportverpackung: Sie sorgt für sicheren Transport der Produkte, z.B., Kartons wo 360
Schokoladen reinpassen und Versendet werden. Die Kosten trägt normalerweise der Käufer,
es sei denn, es wird anders vereinbart.
6.6 Preise der Ware und Preisnachlässe

- Der im Kaufvertrag genannte Preis ist normalerweise der Nettopreis. Die aktuelle
Umsatzsteuer wird dann zum Nettopreis hinzugefügt.

- Der Preis kann entweder pro Einheit (z.B. 500,00 € netto pro Schreibtisch) oder für
die gesamte Lieferung (z.B. 5.000,00 € netto für zehn Schreibtische) angegeben
werden.

Es gibt verschiedene Arten von Preisnachlässen:

1. Skonto: Wenn der Kunde schnell zahlt, kann er einen Prozentsatz vom Rechnungsbetrag
abziehen, z.B., 3% bei Zahlung innerhalb von zehn statt 30 Tagen.

2. Bonus: Kunden, die einen Mindestumsatz erreichen, erhalten am Ende des Jahres einen
Preisnachlass. Ziel: Kunden sollen häufiger bestellen.

3. Mengenrabatt: Ein Prozentrabatt wird gewährt, wenn der Kunde mehr Einheiten eines
Artikels kauft, z.B., 10% Rabatt beim Kauf von fünf Schreibtischen. Ziel: Mehr Stücke
verkaufen.

4. Personalrabatt: Mitarbeiter des Unternehmens erhalten einen Rabatt auf firmeneigene


Produkte, um die Bindung zu fördern und Kosten zu sparen.

5. Treuerabatt: Kunden, die über Jahre hinweg bestellen, erhalten einen Rabatt, oft in
Kombination mit einem Mindestumsatzziel. Ziel: Kunden langfristig binden.

6. Jubiläumsrabatt: Kunden erhalten Rabatte zu besonderen Anlässen wie dem


Firmenjubiläum. Ziel: Werbung und höherer Umsatz.

7. Naturalrabatt: Der Rabatt erfolgt durch die Bereitstellung von zusätzlichen Waren,
entweder als kostenlose Draufgabe oder reduzierte Abrechnung der bestellten Menge.
Skonto
6.7 Kosten der Beförderung und Beförderungsbedingungen

Die Kosten für den Transport einer Ware setzen sich aus fünf Hauptkostenpositionen:

1. Anfuhrkosten (Rollgeld): Wenn man von Käufer also Braun Zahnbürste kauft und diese zu
unseren Lager Depot fährt

2. Verladekosten: Kosten für das Verladen der Ware an der Versandstation auf ein
Transportmittel wie Zug, Schiff oder Flugzeug.

3. Fracht: Kosten für den Transport der Ware vom Versandort zum vereinbarten
Bestimmungsort (wir rufen Spedition an und bitten den die Palletten von DPD zur IHK
zufahren) die Fahrt kosten von der Spedition ist die Frachtkosten

4. Entladekosten: Kosten für das Entladen der Ware am Bestimmungsort

5. Zufuhrkosten (Rollgeld): Lager von uns werden die Waren zu den end Kunden gebracht

Die Kosten für den Transport können durch Vereinbarungen geregelt werden. Hier sind die
Bedingungen aus Sicht des Verkäufers erklärt:

- Situation 1 ("ab Werk"): Der Käufer bezahlt alles.

- Situation 2 ("ab Versandstation" oder "unfrei"): Der Verkäufer übernimmt die


Anfuhrkosten, der Käufer trägt den Rest.

- Situation 3 ("frei Waggon" oder "frei Schiff"): Der Verkäufer zahlt die Anfuhr- und
Verladekosten, der Käufer trägt die restlichen Kosten wie Fracht, Entlade- und Zufuhrkosten.

- Situation 4 ("frachtfrei" oder "frei Empfangsstation"): Der Verkäufer zahlt die Anfuhr-,
Verlade- und Frachtkosten, der Käufer muss nur die restlichen Kosten tragen.

- Situation 5 ("frei Haus" oder "frei Lager"): Der Verkäufer übernimmt alle Kosten.
6.8 Erfüllungsort

Bedeutung:

Regelung für die Warenschuld:

Regelung für die Geldschuld:

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