Creo® Installations- und
Administrationshandbuch
[Link]
Creo Parametric
Creo Direct
Creo Layout
Creo Simulate
Creo Options Modeler
Creo Render Studio
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ausschließlich für den internen/persönlichen Gebrauch und in Übereinstimmung mit dem Lizenzvertrag, unter
dem die jeweilige Software lizenziert ist. Jede angefertigte Kopie muss den urheberrechtlichen Hinweis von
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dürfen ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von PTC nicht kopiert werden. Diese Dokumentation
darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von PTC nicht veröffentlicht, weitergegeben, geändert oder auf
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übertragen oder öffentlich verfügbar gemacht werden, und zum Herstellen von Kopien zu solchen Zwecken
wird keine Berechtigung erteilt. Die hierin enthaltenen Informationen dienen nur zur allgemeinen
Information; sie können ohne vorherige Bekanntgabe geändert werden und enthalten keinerlei
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Die im vorliegenden Handbuch beschriebene Software ist mit schriftlichem Lizenzvertrag erhältlich; sie
enthält wertvolle Betriebsgeheimnisse und Eigentumsinformationen, die unter den Urheberrechten der USA
und den Urheberrechten anderer Länder geschützt sind. Sie darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung
von PTC in keiner Form und auf keinem Speichermedium vervielfältigt oder veröffentlicht, nicht an Dritte
weitergegeben, und nur auf die im Software-Lizenzvertrag vorgesehene Weise verwendet werden.
UNBEFUGTE VERWENDUNG DER SOFTWARE ODER DER DAZUGEHÖRIGEN DOKUMENTATION
KANN SCHADENSERSATZFORDERUNGEN ZUR FOLGE HABEN UND ZU STRAFRECHTLICHER
VERFOLGUNG FÜHREN.
PTC sieht Softwarepiraterie als Gesetzesbruch und behandelt Straftäter dementsprechend. Piraterie an PTC
Softwareprodukten wird nicht toleriert und wird sowohl zivil- als auch strafrechtlich mit allen rechtlichen
Mitteln, einschließlich von öffentlichen und privaten Überwachungsressourcen verfolgt. PTC verwendet
Datenüberwachungs- und Beschaffungstechnologien als Teil dieser Bemühungen, um Daten von Benutzern
illegaler Softwarekopien abzurufen und zu übermitteln. Diese Datensammlung wird bei legal lizenzierter
Software von PTC und den autorisierten Händlern nicht eingesetzt. Wenn Sie eine illegale Kopie unserer
Software benutzen, und mit der Sammlung und Übermittlung dieser Daten nicht übereinstimmen (auch in die
Vereinigten Staaten), beenden Sie das Verwenden dieser Software und wenden Sie sich an PTC, um eine
Lizenz zu erwerben.
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zu Ihrer PTC Software oder den Copyright-Hinweis.
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Bei PTC Software-Produkte und Software-Dokumentation handelt es sich um "kommerzielle Gegenstände",
gemäß der Definition dieses Begriffs unter 48 C.F.R. 2.101. PTC Software-Produkte und Software-
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Federal Acquisition Regulation (Beschaffungsverordnung der US-Bundesbehörden, FAR) 12.212 (a)-(b)
(Computer-Software) (MAY 2014) für zivile Behörden oder Defense Federal Acquisition Regulation
Supplement (FAR-Ergänzung des US-Verteidigungsministeriums, DFARS) 227.7202-1(a) (Richtlinie) und
227.7202-3 (a) (Rechte bezüglich kommerzieller Computer-Software oder Computer-Software-
Dokumentation) (FEB 2014) für das US-amerikanische Verteidigungsministerium. Die Nutzung,
Vervielfältigung oder Offenlegung durch die Regierung der Vereinigten Staaten, unterliegt ausschließlich den
Bedingungen und Bestimmungen des entsprechenden PTC Software-Lizenzvertrags.
PTC Inc., 140 Kendrick Street, Needham, MA 02494 USA
Inhalt
Info zu diesem Handbuch ............................................................................................7
Installation Ihrer PTC Software vorbereiten ................................................................. 11
Lieferumfang ......................................................................................................12
Lizenzen generieren ...........................................................................................12
Vorbereitung ......................................................................................................13
PTC Online-Konto eröffnen .................................................................................13
PTC Installationsassistent ...................................................................................14
Mit dem PTC Installationsassistenten arbeiten ......................................................16
PTC Softwarelizenzvertrag..................................................................................17
Benutzerzugriff authentifizieren............................................................................18
Schnellstart-Installation für erfahrene Benutzer ...........................................................20
PTC Lizenzserver aktualisieren ...........................................................................21
Creo Anwendungen installieren ...........................................................................21
Wo die Software installiert ist ...............................................................................22
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren ......................................................23
PTC Installationsassistenten zum Lizenzieren verwenden .....................................24
Lizenzserver-Manager verwenden .......................................................................24
Systemanforderungen überprüfen........................................................................24
Bevor Sie fortfahren ............................................................................................25
Lizenzen generieren oder aktualisieren ................................................................26
Creo Anwendungen, PTC Mathcad und andere Dienstprogramme installieren...............34
Installationsvoraussetzungen ..............................................................................35
Dateiformat-Kompatibilität ...................................................................................35
Creo Anwendungen installieren: Einfache Installation............................................35
Diagnostic Tools mit Creo Anwendungen verwenden.............................................40
Installation der Creo Anwendungen anpassen.............................................................41
Installation anpassen ..........................................................................................42
Installationskomponenten definieren ....................................................................43
Creo Mold Analysis (CMA) installieren..................................................................46
Lizenzkonfigurationen ändern..............................................................................47
Windows-Verknüpfungen konfigurieren ................................................................49
Lizenzen für Creo Simulate einrichten ..................................................................49
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten..............................................51
Installation abschließen.......................................................................................52
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren und
deinstallieren ..................................................................................................53
Creo Anwendungen starten .................................................................................53
Creo Anwendungsstart konfigurieren ...................................................................53
Verzeichnisberechtigungen zum Starten von Creo Anwendungen ..........................56
Creo Platform Services installieren ......................................................................56
Creo Parametric Installation konfigurieren ............................................................58
4 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Creo Anwendungen deinstallieren .......................................................................61
Creo Hilfe installieren und aufrufen .............................................................................63
Überblick über das Hilfe-Center ...........................................................................64
Browser-Unterstützung für Creo Hilfe ...................................................................64
Auf Hilfe in einer Creo Anwendung zugreifen ........................................................64
Speicherort für die Installation des Hilfe-Centers wählen........................................65
Das Hilfe-Center installieren ................................................................................65
Hilfe-Center von einem Netzlaufwerk aus aktivieren ..............................................67
Das Hilfe-Center auf einem Web-Server installieren ..............................................68
Das Hilfe-Center unabhängig von einer Creo Anwendung anzeigen .......................69
Das Hilfe-Center deinstallieren ............................................................................70
Installation aktualisieren ............................................................................................71
Lizenzserver aktualisieren ...................................................................................72
Creo Anwendungen aktualisieren ........................................................................72
Vorhandene Installation einer Creo Anwendung anpassen.....................................73
Wartungsversionen installieren ............................................................................74
Vorhandene Version einer Installation aktualisieren ...............................................75
Anhang [Link] ........................................................................77
Überblick über PTC Lizenzierung.........................................................................78
Lizenztypen........................................................................................................78
Verlängern einer Abonnementlizenz.....................................................................79
Vereinfachte Lizenzverwaltung ............................................................................80
PTC Lizenzserver ...............................................................................................85
Vorteile von FlexNet Publisher .............................................................................85
Abwärtskompatibilität von Lizenzen mit FlexNet Publisher .....................................86
FlexNet Publisher mit anderen Anwendungen ausführen .......................................86
Grundlagen zu Timeout-Parametern ....................................................................86
Das Dialogfenster "Netzwerk-Lizenz wieder vorhanden (Regained Network
License)" für Creo Parametric unterdrücken ......................................................88
Das Dienstprogramm ptcflush..............................................................................89
Lizenzleihung .....................................................................................................89
Anhang [Link]-Lizenzserver-Manager..................................................................94
Überblick über lmadmin als GUI-Client .................................................................95
Unterschiede zwischen lmgrd und lmadmin ..........................................................95
Installation des PTC Lizenzservers basierend auf lmadmin ....................................95
FLEXnet Lizenzadministrator-Webschnittstelle verwenden ....................................96
Anhang [Link] ................................................................................... 101
Temporäres Verzeichnis.................................................................................... 103
Systemverwaltungsprogramme ......................................................................... 103
Unterstützte Grafikmodi .................................................................................... 104
Allgemeine Plotterinformationen ........................................................................ 104
Schriftarten verwenden ..................................................................................... 105
Unterstützung für OpenType-Schriftarten ........................................................... 107
Unterstützung für Unicode-Schriftarten............................................................... 108
Verfügbare Systemschriftarten für Menüoptionen ................................................ 108
Erweiterter ASCII-Satz ...................................................................................... 108
Textsymbolpalette in Creo Parametric anzeigen .................................................. 109
Sonderzeichen nach IGES exportieren............................................................... 110
Schriftarten-Definition ....................................................................................... 110
Inhalt 5
AVI-Komprimierungscodecs .............................................................................. 126
Daten in das PDF-Format (Portable Document Format) exportieren ..................... 127
Browseranforderungen einhalten ....................................................................... 127
PDF-Dateien im Creo Browser öffnen................................................................. 128
Creo View Express zum Öffnen von Creo Objekten verwenden............................ 128
Creo Objekte im Windows Explorer öffnen.......................................................... 129
JavaScript Sicherheit ........................................................................................ 130
Handhabung falscher in Windchill gespeicherter Wrapper-Dateien ....................... 130
Anhang [Link] Tools installieren und konfigurieren ........................................... 133
Übersicht ......................................................................................................... 134
Diagnostic Tools installieren .............................................................................. 134
Diagnostic Tools konfigurieren ........................................................................... 135
Diagnostic Tools verwenden .............................................................................. 138
Diagnostic Tools deinstallieren........................................................................... 139
Anhang [Link] Plattformkomponenten installieren .................................................... 140
Übersicht ......................................................................................................... 141
MKS Plattformkomponenten installieren ............................................................. 141
Anhang [Link] Anwendungen im automatischen Modus installieren........................... 142
Richtlinien und Vorteile einer automatischen Installation ...................................... 143
Strategien für die Massenbereitstellung von Creo Anwendungen ......................... 144
Workflow für eine automatische Installation ........................................................ 145
Befehlssyntax für eine automatische Installation ................................................. 147
XML-Dateien suchen ........................................................................................ 149
XML-Dateien editieren ...................................................................................... 149
Creo Anwendungen im automatischen Modus deinstallieren................................ 154
Komponenten auf Client-Seite im automatischen Modus installieren und
deinstallieren ................................................................................................ 155
Diagnostic Tools und MKS Platform Components im automatischen Modus
installieren .................................................................................................... 157
Registrierungsdatei aktualisieren ....................................................................... 157
Anhang [Link]-Verwendung durch Creo Anwendungen ............................................. 159
Kommunikations-Ports verwenden..................................................................... 160
Anhang [Link] Computing-Technologie für Creo Parametric............................. 166
Übersicht über das Distributed Computing .......................................................... 167
Unterstützte Funktionen .................................................................................... 167
Workstations für Distributed Computing konfigurieren.......................................... 168
Anhang [Link]............................................................................... 170
Allgemeine Hinweise zur Fehlerbehebung .......................................................... 171
Online-Informationen ........................................................................................ 171
Fehlerbehebungsliste ....................................................................................... 171
Anhang [Link] für Installation und Konfiguration ................................................. 175
Workflow zum Generieren von Lizenzen für die Creo Anwendungen .................... 176
Workflow für die Installation der Creo Anwendungen ........................................... 177
Workflow für die Umkonfiguration der Creo Anwendungen................................... 178
Glossar .................................................................................................................. 179
Index...................................................................................................................... 187
6 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Info zu diesem Handbuch
Das Creo Designsoftwarepaket enthält die CAD-, CAM-, CAE, CAID- und
Visualisierungsanwendungen von PTC. Dieses Produkt bietet Flexibilität und fügt
Ihren Softwaretools neue interoperable Funktionen, wie etwa 2D-Modellierung,
Direktmodellierung und BOM-gesteuerte Baugruppen, hinzu. In diesem
Handbuch werden die Generierung und Konfiguration von Lizenzen sowie die
Installation und Wartung der Creo Anwendungen (Creo Parametric, Creo Direct,
Creo Layout, Creo Simulate, Creo Options Modeler und Creo Render Studio) mit
dem PTC Installationsassistenten beschrieben. Die Installationsanweisungen
gelten auch für Creo Distributed Services Manager.
Systemadministratoren, die die Creo Anwendungen zum ersten Mal installieren,
müssen in Bezug auf die Installation von Anwendungen und auf Betriebssysteme
versiert sein.
So verwenden Sie dieses Handbuch
Dieses Handbuch ergänzt die Tooltips des PTC Installationsassistenten und stellt
Installationsanweisungen und Referenzinformationen bereit. Informationen zum
Generieren oder Aktualisieren von Lizenzen sowie zum anschließenden
Installieren oder Umkonfigurieren der Creo Anwendungen finden Sie in den
folgenden Kapiteln:
Kapitel Rolle Informationen
Installation Ihrer PTC Alle Benutzer Beschreibt die im Lieferumfang
Software vorbereiten der Software enthaltenen
auf Seite 11 Materialien. Gibt außerdem
einen Überblick über den PTC
Installationsassistenten.
Schnellstart-Installation Erfahrene Benutzer Beschreibt eine Schnellstart-
für erfahrene Benutzer Methode für Benutzer, die
auf Seite 20 zuvor Lizenzverwaltungs- und
Produkt-Software installiert
haben.
7
Kapitel Rolle Informationen
Lizenzen für die Creo Alle Benutzer Beschreibt das Generieren oder
Anwendungen Aktualisieren von Lizenzen und
konfigurieren auf Seite das Installieren des PTC
23 Lizenzservers.
Creo Anwendungen Alle Benutzer Beschreibt ein einfaches
installieren auf Seite 34 Installationsverfahren für die
Creo Anwendungen.
Installation der Creo Erfahrene Benutzer Beschreibt die erweiterten
Anwendungen Anpassungsoptionen für die
anpassen auf Seite 41 Installation der Creo
Anwendungen.
Installation abschließen Alle Benutzer Beschreibt die Schritte zum
und Creo Abschließen der Installation
Anwendungen starten von Creo Anwendungen und
auf Seite 51 das Verfahren zu ihrer
Deinstallation.
Creo Hilfe installieren Erfahrene Benutzer Beschreibt, wie die Hilfe für
und verwenden auf und Creo Parametric, Creo Direct,
Seite 63 Systemadministrato- Creo Layout, Creo Simulate,
ren Creo Options Modeler und
Creo Render Studio von einem
lokalen Host-Computer, einem
Netzlaufwerk und einem Web-
Server aus installiert und
aufgerufen wird.
Installation Alle Benutzer Beschreibt das Aktualisieren
aktualisieren auf Seite der auf Ihrem System
71 installierten Creo
Anwendungen.
Creo Anwendungen im Systemadministrato- Beschreibt, wie die Creo
automatischen Modus ren Anwendungen und die
installieren auf Seite Komponenten auf Client-Seite
142 im automatischen Modus
installiert und deinstalliert
werden.
Zugehörige Dokumentation
Die folgenden Dokumente auf der Seite Referenzdokumente sind bei der
Verwendung dieses Handbuchs möglicherweise hilfreich:
• Creo 5.0 installieren: Creo Schematics
• Creo 5.0 installieren: Creo View
• Creo 5.0 installieren: Creo Illustrate
8 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• FlexNet Publisher License Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-
Administrationshandbuch) – beschreibt die Drittanbieter-
Lizenzverwaltungssoftware zur Verteilung von Creo Lizenzen
• Installing and Configuring the Standalone PTC License Server
(Eigenständigen PTC Lizenzserver installieren und konfigurieren) – beschreibt
die Installation des lmadmin-basierten PTC Lizenzservers
Technischer Support
Falls Sie Hilfe zu den PTC Software-Produkten benötigen, finden Sie weitere
Ressourcen sowie Dienste im Kundensupport-Handbuch im eSupport-Portal
unter:
[Link]
Für die Inanspruchnahme des technischen Supports benötigen Sie eine
Servicevertragsnummer (Service Contract Number, SCN). Sollten Sie keine
Servicevertragsnummer haben, wenden Sie sich an das PTC
Kundendienstzentrum, indem Sie auf die Registerkarte Kontakt auf der Seite
Kundensupport-Handbuch klicken.
Dokumentation für PTC Produkte
PTC stellt Dokumentation zum Herunterladen auf [Link] und auch auf einer
DVD zur Verfügung. Für Creo Parametric, Creo Direct, Creo Layout, Creo
Simulate, Creo Options Modeler und Creo Render Studio sind die folgenden
Dokumentationsformen verfügbar:
• Hilfe-Center mit kontextbezogener Hilfe, Suchfunktion und Quick Links zu
nützlichen Informationen.
• Handbuch Creo 5.0 Installation und Administration und andere Bücher als
PDF-Dateien. Zum Anzeigen und Drucken der Dokumente muss Adobe
Acrobat Reader installiert sein.
Nachdem Sie die Hilfekomponente installiert haben, drücken Sie F1 auf einem
Benutzeroberflächenelement, um die kontextbezogene Hilfe aufzurufen. Um auf
das Hilfe-Center zuzugreifen, klicken Sie auf .
Für den Zugriff auf die gesamte PTC Dokumentation auf [Link] müssen Sie
über ein gültiges Benutzerkonto verfügen. Rufen Sie die Seite Neues Konto (New
Account), um ein Benutzerkonto anzufordern oder sich an den Kundensupport zu
wenden.
Feedback zur Dokumentation
Verbesserungsvorschläge und Kommentare zu den PTC Dokumentationen sind
jederzeit willkommen. Senden Sie Ihr Feedback an die folgende Adresse:
mcad-documentation@[Link]
Geben Sie in Ihren Kommentaren den Namen der Anwendung und deren Version
an. Geben Sie bei Online-Büchern den Buchtitel an.
Info zu diesem Handbuch 9
Darüber hinaus können Sie alle Dokumentationsprobleme mit dem Online-Tool
Case Logger melden. Wählen Sie auf der zweiten Seite des Case Logger ein
Produkt, eine Version und einen Datumscode aus, und wählen Sie anschließend
Help Center/Documentation in der Liste Technischer Bereich aus. Nach Eingabe
aller Informationen wird sofort eine Fallnummer zurückgegeben.
Konventionen zur Dokumentation
In der PTC Dokumentation werden die folgenden Konventionen verwendet:
Konvention Element Beispiel
Fett Menüpfade, Wählen Sie die
Dialogfensteroptionen, Befehlsfolge Datei (File) ▶
Schaltflächen und andere Neu (New).
auswählbare Elemente der Klicken Sie auf OK (OK).
Benutzeroberfläche
Courier Benutzereingaben, Processing
Systemmeldungen, completed.
Verzeichnisse und Dateinamen
Courier mit Variablen, die durch einen output=
"Größer als"- und entsprechenden Wert ersetzt <LOADPOINT>
"Kleiner als"- werden
Symbolen(< >)
10 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
1
Installation Ihrer PTC Software
vorbereiten
Lieferumfang.............................................................................................................12
Lizenzen generieren ..................................................................................................12
Vorbereitung .............................................................................................................13
PTC Online-Konto eröffnen ........................................................................................13
PTC Installationsassistent..........................................................................................14
Mit dem PTC Installationsassistenten arbeiten.............................................................16
PTC Softwarelizenzvertrag ........................................................................................17
Benutzerzugriff authentifizieren ..................................................................................18
In diesem Kapitel werden die im Lieferumfang der Software enthaltenen
Materialien beschrieben. Außerdem erhalten Sie einen Überblick über das
Abrufen von Lizenzen und Installieren der Software mit dem PTC
Installationsassistenten.
11
Lieferumfang
PTC sendet folgende zu Ihrer Softwarebestellung gehörende Materialien:
• E-Mail mit Software-Bestellbestätigung von PTC – Bevor Sie die PTC
Software erhalten, wird Ihnen eine E-Mail mit sämtlichen Details der
Bestellung zugesendet.
• Software- und Hilfe-DVDs – Ihre Bestellung enthält eine oder mehrere DVDs
für jedes gekaufte Produkt. Außerdem ist die Hilfe-DVD-ROM für die Creo
Anwendungen Creo Parametric, Creo Direct, Creo Layout, Creo Simulate,
Creo Options Modeler und Creo Render Studio enthalten; die Hilfe wird in
allen unterstützten Sprachen bereitgestellt.
Lizenzen generieren
Für das Generieren von Lizenzen stehen neuen und vorhandenen Kunden zwei
Methoden zur Verfügung.
• Verwenden des PTC Installationsassistenten
• Verwenden von PTC Lizenzverwaltungs-Web-Tools – Fordern Sie Ihre
Lizenzpackung per E-Mail an.
Neue Software-Bestellungen und Konfigurationen
Für neue Software-Bestellungen konfigurieren Sie die Lizenz für die gekauften
Produkte mit einer der folgenden Methoden:
• Verwenden Sie den PTC Installationsassistenten, um die Lizenz zu generieren
und den PTC Lizenzserver zu installieren.
• Wenden Sie sich direkt an die PTC Lizenzverwaltung, um Ihre Lizenzen
anzufordern.
• Klicken Sie auf den Link Neue Software konfigurieren (Configure New
Software) unter Lizenzverwaltung (License Management) auf der Seite Creo
eSupport-Center und befolgen Sie die Anweisungen.
Wartungsvertrag-Lieferung
Wenn Sie Ihre PTC Software aktualisieren, können Sie den PTC
Installationsassistenten verwenden, um eine Lizenzdatei zu generieren. Die Lizenz
wird anhand des Produktcodes für die Wartungsversion generiert. Wahlweise
können Sie elektronische Kopien ihrer Lizenzpakete anfordern, indem Sie sich
entweder direkt an die PTC Lizenzverwaltung wenden oder auf der Seite Creo
eSupport-Center unter Lizenzverwaltung auf Existierende Lizenz-Pakete
herunterladen klicken und die Anweisungen befolgen. Eine Lizenzpackung für
eine Wartungsversion enthält alle Qualifikationslizenzen für den angegebenen
Standort.
12 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Der Inhalt der Lizenzpackung entspricht Ihrer Bestellung. Falls sich Ihre
Konfigurationen seit einer Wartungsversion geändert haben, fordern Sie bei
der PTC Lizenzverwaltung eine neue Lizenzpackung an.
Vorbereitung
Bevor Sie die Creo Software installieren, stellen Sie sicher, dass die folgenden
Voraussetzungen erfüllt sind:
• Sie haben ein Online-Konto auf [Link] eröffnet.
• Sie haben per E-Mail die Software-Bestellbestätigung mit dem Produktcode
oder der Bestellnummer für die Lieferung erhalten. Alternativ müssen Sie per
E-Mail die Lizenzpackung von der PTC Lizenzverwaltung erhalten haben.
• Sie haben die Produkt-DVD in der Software-Lieferung erhalten. Wenn dies
nicht der Fall ist, folgen Sie dem Link in der E-Mail mit der Software-
Bestellbestätigung, um das Installationspaket in einen Ordner auf dem lokalen
oder dem Netzwerkcomputer herunterzuladen.
• Sie haben die Hardware-Hinweise zu Plattformunterstützung,
Systemanforderungen und Details zu unterstützten Grafikkarten unter PTC_
Creo_Future_Platform_Support_Summary.pdf gelesen.
• Wenn Sie bereits Benutzer sind, sollten Sie überprüft haben, ob ein FlexNet
Publisher Lizenzserver zur Aktualisierung mit den neuen Lizenzcodes
verfügbar ist.
• Sie haben die Installationsvoraussetzungen im BITTE ZUERST LESEN-
Dokument gelesen.
• Sie haben die Microsoft Universal C Runtime unter Windows auf dem lokalen
Computer oder Netzwerkcomputer installiert, auf dem Sie Creo Software
installieren möchten.
PTC Online-Konto eröffnen
Sie benötigen ein PTC Online-Konto, um eine Lizenz generieren und die Creo
Anwendungen installieren zu können. Gehen Sie zum Erzeugen eines Online-
Kontos wie folgt vor:
1. Wechseln Sie auf einem Computer, der mit dem Internet verbunden ist, zur
Seite Neues Konto (New Account).
2. Füllen Sie alle leeren Textfelder aus.
Installation Ihrer PTC Software vorbereiten 13
3. Klicken Sie auf Account erzeugen (Create Account). Eine Bestätigungsseite
zeigt die erfolgreiche Erstellung des Kontos an.
4. Überprüfen und drucken Sie diese Bestätigung für Ihre Unterlagen. Eine
Bestätigung des Kontos wird an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.
Passwort zurücksetzen
Falls Sie sich einmal nicht mehr an Ihr Passwort für [Link] erinnern können,
gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie die Seite Passwort zurücksetzen (Reset Your Password).
2. Geben Sie Ihren Benutzernamen ein.
3. Klicken Sie auf Weiter (Continue). Ein URL zum Zurückzusetzen des
Passworts wird an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.
PTC Installationsassistent
Der PTC Installationsassistent generiert Lizenzen und installiert die Creo
Anwendungen basierend auf den von Ihnen bereitgestellten Lizenzquellen. Mit
dem PTC Installationsassistenten können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:
• Rechnergebundene Lizenzen oder Netzwerklizenzen zur Laufzeit generieren
oder aktualisieren
• Zuvor heruntergeladene Lizenzdateien für rechnergebundene Lizenzen oder
Netzwerklizenzen ziehen und ablegen
• Rechnergebundene Lizenzen in einen bestimmten Speicherort herunterladen;
im Fall von Netzwerklizenzen den PTC Lizenzserver installieren
• In einem PTC_D_LICENSE_FILE-Variablensatz auf dem Computer
aufgeführte Lizenzquellen identifizieren oder feststellen, ob bereits ein
Lizenzserver ausgeführt wird
• Eine Liste der verfügbaren Anwendungen basierend auf den in der Lizenzdatei
aufgeführten Berechtigungen anzeigen
• Die Creo Anwendungen von [Link] herunterladen und installieren
• Eine einfache Installation durchführen; alternativ die Installation anpassen, um
bestimmte Funktionalitäten und Konfigurationen hinzuzufügen
• Eine vorhandene Installation umkonfigurieren
Flussdiagramme der Installations- und Umkonfigurationsaufgaben finden Sie
unter Workflow für die Installation und Konfiguration auf Seite 175.
Auf den PTC Installationsassistenten zugreifen
Sie können von der im Lieferumfang der Software enthaltenen DVD aus auf den
PTC Installationsassistenten zugreifen. Sie können den Assistenten auch aus dem
Internet herunterladen, indem Sie dem Link in der E-Mail mit der Software-
14 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Bestellbestätigung von PTC folgen. Nachdem Sie das Installationspaket aus dem
Internet heruntergeladen haben, extrahieren Sie den Inhalt in einen Ordner auf
Ihrem Computer oder an einen Speicherort auf dem Netzwerkserver, je nachdem,
wie die Installation konfiguriert werden soll.
Berechtigungen für das Starten des PTC
Installationsassistenten
Um den PTC Installationsassistenten in Windows zu starten müssen Sie über
erweiterte Berechtigungen verfügen, die Ihnen von einem Administrator
zugewiesen wurden. Das Startverhalten des Assistenten hängt außerdem von den
folgenden Kriterien ab:
• Die Berechtigungsgruppe oder das Zugriffstoken, welche dem Benutzerkonto
zugeordnet sind
• Die Benutzerkontensteuerung-Einstellungen für das Konto
Das Startverhalten für den Assistenten ist nachfolgend zusammengefasst:
Zugriffstoken Benutzerkon Eingabeauffor Ergebnis
tensteuerungs- derungstyp
Status
Administrator Aktiviert Aufforderung zur Sie können den
Eingabe der Assistenten
Zustimmung starten, nachdem
Sie Ihre
Zustimmung
eingegeben haben.
Administrator Deaktiviert Keine Sie können den
Eingabeaufforde- Assistenten
rung starten, wenn Sie
über ein
vollständiges
administratives
Zugriffstoken
verfügen.
Standardbenutzer Aktiviert Aufforderung zur Sie können den
Eingabe der Assistenten
Anmeldeinformati- starten, wenn Sie
onen über ein
vollständiges
administratives
Zugriffstoken
verfügen.
Standardbenutzer Deaktiviert Nicht zutreffend Sie können den
Assistenten nicht
starten.
Installation Ihrer PTC Software vorbereiten 15
PTC Installationsassistent starten
Sie können den PTC Installationsassistenten starten, indem Sie die Datei
[Link] im Stammverzeichnis der DVD oder der heruntergeladenen
Installationsdateien ausführen. Außer in der Standardsprache Englisch können Sie
den Assistenten in den Sprachen Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch,
vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch, Koreanisch, Japanisch und
Russisch ausführen. Weitere Informationen finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wenn Sie den Assistenten von einer DVD starten, wird er automatisch gestartet,
sofern auf Ihrem Computer autorun für das DVD-Laufwerk aktiviert ist. Ist
dies nicht der Fall, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Starten Sie den Windows-Explorer, wechseln Sie zum DVD-Laufwerk, und
doppelklicken Sie auf das Symbol [Link].
• Geben Sie an einer MS-DOS-Eingabeaufforderung <dvd>:\[Link]
ein, wobei <dvd> der Buchstabe des DVD-Laufwerks ist.
• Wählen Sie über die Task-Leiste die Befehlsfolge Start (Start) ▶ Ausführen
(Run) aus, und geben Sie den Befehl <dvd>:\[Link] ein.
Mit dem PTC Installationsassistenten
arbeiten
Sie können mit dem PTC Installationsassistenten nicht nur Lizenzen generieren
und aktualisieren, sondern auch einige der Creo Anwendungen installieren. Wenn
Sie den Assistenten starten, wird der Willkommensbildschirm wie unten
dargestellt angezeigt:
16 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Wählen Sie in diesem Bildschirm basierend auf Ihren Installationsanforderungen
eine Aufgabe aus, und klicken Sie auf Weiter (Next), um fortzufahren.
• Neue Software installieren (Install new software)
• Vorhandene Software aktualisieren (Upgrade existing software)
• Vorhandene Software neu konfigurieren (Reconfigure existing software)
• Lizenz einrichten (Setup license)
Während Sie die verschiedenen Aufgaben durchführen, werden die beteiligten
Prozesse im linken Fensterbereich hervorgehoben. Führen Sie eine der folgenden
Aktionen aus, um die Installation zu beenden:
• Klicken Sie auf Installieren (Install) und dann auf Beenden (Finish), um die
Installation abzuschließen und den Assistenten zu schließen.
• Klicken Sie auf Beenden (Finish), um den Assistenten für schließen, wenn Sie
nur Lizenzen generieren oder aktualisieren.
• Während der Installation können Sie jederzeit auf das [X] in der oberen
rechten Ecke des Assistenten klicken, um die Installation anzuhalten und den
Assistenten zu beenden.
PTC Softwarelizenzvertrag
Bevor Sie den PTC Installationsassistenten zum Generieren von Lizenzen oder
Installieren von Software nutzen, müssen Sie den PTC Softwarelizenzvertrag
akzeptieren. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
1. Starten Sie den Assistenten, und wählen Sie im Willkommensbildschirm eine
Aufgabe aus.
2. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Softwarelizenzvertrag (Software
License Agreement) wird angezeigt.
Installation Ihrer PTC Software vorbereiten 17
Der Lizenzvertrag erscheint in der Sprache, die durch die
Sprachumgebungsvariable LANG festgelegt wurde. Wenn Sie den Assistenten
in einer anderen Sprache als Englisch ausführen, klicken Sie auf , um eine
PDF-Datei mit dem Lizenzvertrag in englischer Sprache zu öffnen.
3. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
• Zum Fortfahren müssen Sie den Lizenzvertrag auch dann akzeptieren,
wenn bereits ein Lizenzvertrag vorhanden ist. Der vorstehend abgebildete
Lizenzvertrag ersetzt den vorherigen Lizenzvertrag.
• Wenn Sie den Lizenzvertrag ablehnen, können Sie nicht fortfahren.
Klicken Sie auf Beenden (Finish), um die Installation anzuhalten und den
Assistenten zu beenden. In Ihrem Standard-Browser wird eine Seite mit
Anweisungen geöffnet, die Sie ausführen sollten, nachdem Sie den
Lizenzvertrag abgelehnt haben.
4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen unten auf der Seite, um zu bestätigen,
dass Sie die Software in Übereinstimmung mit dem Exportvertrag installieren
und verwenden.
5. Klicken Sie auf , um den Lizenzvertrag zu drucken.
Benutzerzugriff authentifizieren
Wenn Sie aus dem Internet auf den PTC Installationsassistenten zugreifen, wird
möglicherweise der folgende Anmeldebildschirm angezeigt, nachdem Sie den
Softwarelizenzvertrag akzeptiert haben. Dies geschieht, falls Ihr Benutzerzugriff
noch nicht authentifiziert wurde:
18 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Führen Sie zur Authentifizierung die folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie Ihren Benutzernamen im Format <user name@[Link]> in das
Textfeld Benutzername (Username) ein.
2. Geben Sie das zum Benutzernamen gehörende Passwort in das Textfeld
Passwort (Password) ein.
3. Wenn Sie Ihren Benutzernamen oder das Passwort vergessen haben, klicken
Sie auf Passwort zurücksetzen (Reset my password). Sie werden zu einer Seite
auf [Link] umgeleitet, um Ihr Passwort zurückzusetzen.
4. Klicken Sie auf Anmelden (Log in).
Klicken Sie ggf. auf den Link unten im Dialogfenster, um ein neues Konto zu
erzeugen.
Installation Ihrer PTC Software vorbereiten 19
2
Schnellstart-Installation für
erfahrene Benutzer
PTC Lizenzserver aktualisieren ..................................................................................21
Creo Anwendungen installieren ..................................................................................21
Wo die Software installiert ist......................................................................................22
Dieses Kapitel enthält Anleitungen zum Schnellstarten für den erfahrenen
Benutzer, der die Lizenzverwaltung und die Produkt-Software bereits zuvor auf
einem Lizenzserver, einem Lizenz-Client und auf Rechnern für rechnergebundene
Lizenzen installiert hat. Schrittweise Installationsanweisungen zur Verwendung
des PTC Installationsassistenten finden Sie in den folgenden Kapiteln dieses
Handbuchs. Neue Benutzer finden im Abschnitt Creo Anwendungen installieren:
Einfache Installation auf Seite 35 nützliche Informationen.
20 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
PTC Lizenzserver aktualisieren
Wenn Sie die Software auf eine neuere Version aktualisieren, müssen Sie die PTC
Lizenzen aktualisieren. Nähere Informationen finden Sie unter Lizenzserver
aktualisieren auf Seite 72.
Creo Anwendungen installieren
Gehen Sie wie folgt vor, um Creo Anwendungen nacheinander auf einem Client-
Rechner und auf dem Lizenzserver-Rechner zu installieren:
1. Starten Sie den PTC Installationsassistenten.
2. Klicken Sie im Willkommensbildschirm auf Neue Software installieren (Install
New Software).
3. Akzeptieren Sie den Softwarelizenzvertrag.
4. Konfigurieren Sie eine Lizenzquelle (eine Lizenzdatei oder einen
Lizenzserver); befolgen Sie hierzu die Anweisungen im Kapitel Lizenzen für
die Creo Anwendungen konfigurieren auf Seite 23. Wenn Sie bereits eine
Lizenzquelle konfiguriert haben, wählen Sie diese im Bereich Übersicht über
Lizenzen (License Summary) des Bildschirms Lizenzidentifizierung (License
Identification) aus.
5. Wählen Sie eine oder mehrere zu installierende Creo Anwendungen aus.
6. Wählen Sie ein Verzeichnis für die Installation aus. Um einen anderen als den
Standardordner als Installationsziel zu verwenden, geben Sie entweder den
vollständigen Pfad ein, oder navigieren Sie zum Ordner, um ihn auszuwählen.
Wenn Sie mehrere Creo Anwendungen an einem benutzerdefinierten
Speicherort installieren möchten, stellen Sie sicher, dass Sie einen
gemeinsamen Ordner als Installationsziel auswählen. Die Dateien, die den
Anwendungen gemeinsam sind, werden im Ordner <creo_loadpoint>\
Common Files installiert, auf den alle Anwendungen zugreifen können.
7. Passen Sie jede Creo Anwendung mithilfe der folgenden Schritte an, oder
klicken Sie auf Installieren (Install), um eine einfache Installation zu starten.
a. Klicken Sie auf Anpassen (Customize), nachdem Sie eine Anwendung
ausgewählt haben.
b. Definieren Sie die Plattformen, Sprachen und die anderen Komponenten.
c. Ändern Sie die Lizenzkonfigurationsinformationen, um bestimmte
Lizenzen dem Startbefehl für die Anwendung zuzuordnen. Sie können
mehrere Lizenzen mit einem einzigen Befehlsnamen verknüpfen.
d. Konfigurieren Sie die Windows-Verknüpfungseinstellungen nach Bedarf.
Unter Creo Anwendungen, PTC Mathcad und andere Dienstprogramme
installieren auf Seite 34 erhalten Sie Informationen zur einfachen Installation.
Schnellstart-Installation für erfahrene Benutzer 21
Nähere Informationen zur Anpassung finden Sie unter Installation anpassen
auf Seite 42.
8. Klicken Sie auf Beenden (Finish).
Wo die Software installiert ist
Der PTC Installationsassistent installiert Software in einem vom Assistenten
definierten Standard-Installationsverzeichnis, das Sie jedoch bei der Installation
entsprechend Ihrer Umgebung ändern können. Der Standardpfad lautet wie folgt:
C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\<app_name>
wobei <version number> das Format V.R.M.C hat; es gilt:
• V – Hauptversionsnummer
• R – Punktversionsnummer
• M – Wartungsversionsnummer
• C – Nummer des kritischen Patch-Sets
Für die Hauptversion Creo 5 lautet der V.R.M.C-Wert beispielsweise [Link], und
die Software wird im Pfad C:\Program Files\PTC\Creo [Link]
installiert, der nachfolgend als <creo_loadpoint> bezeichnet wird.
Der PTC Lizenzserver, die Creo Anwendungen und alle zugehörigen
Komponenten werden in gesonderten Unterverzeichnissen im Verzeichnis PTC
installiert.
Hinweis
Alle 32-Bit-Anwendungen werden unter C:\Program Files (X86)
installiert, selbst wenn Sie den Installationspfad als C:\Program Files
angegeben haben.
22 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
3
Lizenzen für die Creo
Anwendungen konfigurieren
PTC Installationsassistenten zum Lizenzieren verwenden ............................................24
Lizenzserver-Manager verwenden..............................................................................24
Systemanforderungen überprüfen ..............................................................................24
Bevor Sie fortfahren...................................................................................................25
Lizenzen generieren oder aktualisieren .......................................................................26
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie mit dem PTC Installationsassistenten
Lizenzen generiert oder aktualisiert werden. Es enthält außerdem Anweisungen
zur Installation von des PTC Lizenzservers, einer Lizenzverwaltungssoftware
eines Drittanbieters für Creo Anwendungen. Sie müssen den PTC Lizenzserver
vor der Installation der Creo Anwendungen installieren, es sei denn, Sie haben
ungezählte rechnergebundene Lizenzen erworben. Den Lizenztyp können Sie
Ihren Verkaufsdokumenten entnehmen. Die für Ihre Installation zu beachtenden
Anforderungen an die Lizenzserverversion finden Sie im Dokument BITTE
ZUERST LESEN.
PTC nutzt FlexNet Publisher von Flexera Software, Inc. als Lizenzserver. Eine
Übersicht und eine Aufzählung der Vorteile der Lizenzverwaltungssoftware finden
Sie unter Lizenzverwaltungs-Software auf Seite 77. Der FlexNet Publisher
License Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-
Administrationshandbuch) ist möglicherweise hilfreich, wenn Sie den PTC
Lizenzserver installieren.
23
PTC Installationsassistenten zum
Lizenzieren verwenden
Sie müssen Lizenzen generieren oder vorhandene Lizenzen aktualisieren, um die
neueste Software für Creo 5.0 zu verwenden. Lizenzen bestimmen die Creo
Anwendungen, die Sie auf Ihrem Computer ausführen dürfen. Der Assistent hilft
Ihnen bei der Durchführung der folgenden lizenzierungsbezogenen Aufgaben:
• Eine neue Lizenzdatei anhand des Produktcodes generieren
• Eine vorhandene Lizenzdatei auf dem Computer oder an einem Fern-Server-
Speicherort aktualisieren und wiederverwenden
• Einen einzelnen oder Triaden-Lizenzserver installieren
Lizenzserver-Manager verwenden
Der Lizenzserver-Manager wickelt den Erstkontakt mit Ihrer PTC Software, die
FlexNet-Lizenzierung verwendet, ab. Er übergibt die Verbindung an den
entsprechenden Anbieter-Daemon. Ein Lizenzserver-Manager dient folgenden
Zwecken:
• Starten und Warten von Anbieter-Daemons zur Bereitstellung von
Lizenzrechten von verschiedenen Softwareprogrammen
• Übertragen von bestimmten Softwareanforderungen an den richtigen
Anbieter-Daemon
Es sind zwei Versionen des Lizenzserver-Managers für die Lizenzverwaltung
verfügbar:
• lmadmin – Verwendet eine grafische Benutzeroberfläche (GUI)
• lmgrd – Verwendet eine Befehlszeilenschnittstelle
PTC versendet gegenwärtig mit den Produkten einen Lizenzserver-Manager
basierend auf lmadmin mit dem Anbieter-Daemon ptc_d der Version 11.13. Er
ist ein Ersatz für den auf lmgrd basierenden Lizenzserver-Manager, der mit
früheren Versionen von PTC Produkten ausgeliefert wurde. Wenn Sie einen auf
lmgrd basierenden Lizenzserver-Manager mit dem Anbieter-Daemon ptc_d der
Version 10.8.x verwenden, wird empfohlen, dass Sie zu lmadmin migrieren,
obwohl es nicht erforderlich ist.
Systemanforderungen überprüfen
Für die Creo Anwendungen in diesem Handbuch gelten folgende
Installationsanforderungen:
• Wenn Sie den PTC Lizenzserver unter Windows 7 installieren möchten,
benötigen Sie Administratorrechte.
• Bevor die Software installiert werden kann, muss TCP/IP (Transmission
24 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Control Protocol/Internet Protocol) auf Ihrem Windows-System installiert und
korrekt konfiguriert werden.
• Wenn Sie den auf lmadmin basierenden Lizenzserver-Manager auf einer
Windows-Plattform verwenden möchten, müssen Sie Microsoft Visual C++
2010 Redistributable Package (x86) installieren.
Hinweis
Informationen zur Plattformunterstützung für die Creo Anwendungen finden
Sie unter [Link]
Platform_Support_Summary.pdf.
Bevor Sie fortfahren
Sammeln Sie alle nachfolgend genannten erforderlichen Informationen über die
Installation:
• Entnehmen Sie die neuesten Installationseinstellungen den aktuellen
Dokumenten:
○ Den Hardware-Hinweisen zu Plattformunterstützung,
Systemanforderungen und Details zu unterstützten Grafikkarten unter
PTC_Creo_Future_Platform_Support_Summary.pdf
○ Dem Dokument BITTE ZUERST LESEN Ihres Produkts. Es enthält
Änderungen Ihrer Computereinstellungen.
○ Den FlexNet License Server Hardware Notes unter [Link]/WCMS/
files/121640/en/FlexNet_Licensing.pdf. Sie enthalten Lizenzserver-
Installationsanforderungen.
• Notieren Sie sich den Produktcode, den Sie per E-Mail erhalten. Wenn Sie
eine Lizenzdatei per E-Mail empfangen haben, speichern Sie sie in einem
sicheren Verzeichnis auf der Festplatte.
• Wenn Sie den PTC Lizenzserver bereits basierend auf lmgrd installiert haben
und nun nicht auf lmadmin migrieren möchten, müssen Sie den Lizenzserver
trotzdem mit den für Creo 5.0 kompatiblen Lizenzcodes aktualisieren.
• Wenn Sie den PTC Lizenzserver bereits basierend auf lmgrd installiert haben
und nun auf lmadmin migrieren möchten, führen Sie vor der Migration
folgende Schritte aus:
1. Beenden Sie alle aktuell im System ausgeführten lmgrd-Dienste oder
-Prozesse.
2. Speichern Sie die Datei [Link] aus der vorhandenen
Lizenzserverinstallation an einem sicheren Speicherort.
3. Deinstallieren Sie die vorherige Installation vollständig.
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren 25
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel zum Migrieren von lmgrd auf
lmadmin im FlexNet Publisher License Administration Guide (FlexNet
Publisher Lizenz-Administrationshandbuch).
Produktcodes
Ein Produktcode ist eine eindeutige Seriennummer, die der angeforderten Lizenz
entspricht. Ein Beispiel für einen Produktcode ist
BH381111ED12345H4B5CXD. Produktcodes sind nicht übertragbar. Sie können
von nur einer Einzelperson auf nur einem Computer verwendet werden.
Produktcodes werden in der Regel von PTC zur Verfügung gestellt, wenn die
Software-Bestellung bestätigt wird. Sie können die Produktcodes verwenden, um
Lizenzen mit dem PTC Installationsassistenten zu generieren.
Lizenzen generieren oder aktualisieren
Nachdem Sie von PTC eine E-Mail mit der Bestellnummer (Sales Ordner
Number, SON) oder den Produktcodes für die Software-Bestellung erhalten
haben, generieren oder aktualisieren Sie mit dem PTC Installationsassistenten die
Lizenzen wie folgt:
1. Starten Sie den Assistenten. Der Willkommensbildschirm wird angezeigt.
2. Wählen Sie abhängig von der durchzuführenden Aufgabe entweder Lizenz
einrichten (Setup license) oder Neue Software installieren (Install new
software):
• Lizenz einrichten (Setup license) - Installiert oder generiert Lizenzen.
• Neue Software installieren (Install new software) - Führt Aufgaben zur
Lizenzgenerierung oder -identifizierung aus, sodass Sie im Anschluss die
Software installieren können.
26 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
3. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Softwarelizenzvertrag (Software
License Agreement) wird angezeigt.
4. Lesen und akzeptieren Sie den Softwarelizenzvertrag und aktivieren Sie das
Kontrollkästchen unten auf der Seite, um den Exportvertrag zu akzeptieren.
5. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung (License
Identification) wird angezeigt. Im Bereich Übersicht über Lizenzen (License
Summary) werden die verfügbaren Lizenzquellen, die mit dem Assistenten
installiert wurden, oder die auf dem Computer gespeicherten Lizenzen
angezeigt. Die Lizenzverfügbarkeit wird in der Spalte Status (Status)
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren 27
angezeigt. Die Host-ID des Computers wird unterhalb der verfügbaren
Lizenzen angezeigt.
6. Klicken Sie auf Lizenzierung überspringen (Skip Licensing), wenn Sie mit der
Installation fortfahren möchten, ohne die Lizenzierungsinformationen
bereitzustellen. Sie können die Lizenzierungsinformationen später
bereitstellen, indem Sie den PTC Installationsassistenten erneut ausführen.
Hinweis
Wenn Sie auf Lizenzierung überspringen (Skip Licensing) klicken, ist die
Registerkarte Befehlskonfiguration (Command Configuration) im
Dialogfenster Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application
Custom Setting) während der Anpassung der Creo Anwendung nicht
verfügbar. Sie können eine Lizenzkonfiguration mit der Registerkarte
Befehlskonfiguration (Command Configuration) im Dialogfenster
Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application Custom Setting)
hinzufügen, editieren oder löschen.
Optionen zum Eingeben einer einfachen Lizenz
verwenden
Führen Sie im Bereich Eingabe der einfachen Lizenz (Simple License Entry) des
Bildschirms Lizenzidentifizierung (License Identification) die folgenden Schritte
durch:
28 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
1. Geben Sie die Bestellnummer oder den Produktcode in das entsprechende
Textfeld ein.
2. Klicken Sie auf Lizenzierung installieren (Install Licensing). Wenn die
Bestellnummer der Software-Bestellung entspricht, werden alle der
Bestellnummer entsprechenden verfügbaren Lizenzen automatisch in der
Lizenzdatei generiert.
• Bei rechnergebundenen Lizenzen wird der Lizenzdatei ein einzelner Satz
von rechnergebundenen Lizenzfunktionen hinzugefügt und in den Ordner
“C:\ProgramData\PTC\licensing\ heruntergeladen.
• Bei Netzwerklizenzen werden der Lizenzdatei alle verfügbaren Lizenzen
hinzugefügt, und der PTC FlexNet Publisher Lizenzserver wird installiert.
Der vollständige Pfad der Lizenzdatei oder der Wert port@hostname des
Lizenzservers wird in der Spalte Quelle (Source) im Bereich
Zusammenfassung über Lizenzen (License Summary) angezeigt. In diesem
Bereich werden alle Lizenzdateien oder Lizenzserver angezeigt, die zur
Verwendung auf dem Computer verfügbar sind.
3. Um die Lizenzeinrichtung abzuschließen, klicken Sie auf eine der folgenden
Schaltflächen, je nachdem, welche Optionen Sie im Willkommensbildschirm
ausgewählt haben:
• Klicken Sie auf Beenden (Finish), um den Assistenten für schließen, wenn
Sie Lizenz einrichten (Setup license) ausgewählt haben.
• Klicken Sie auf Weiter (Next), wenn Sie Neue Software installieren (Install
new software) ausgewählt haben, um mit der Installation fortzufahren.
Optionen zum Eingeben einer erweiterten Lizenz
verwenden
Im Bereich Eingabe der erweiterten Lizenz (Advanced License Entry) des
Bildschirms Lizenzidentifizierung (License Identification) können Sie wie folgt den
Standard-Lizenzport bearbeiten und den Triaden-Lizenzserver einrichten:
1. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben der Option Eingabe der erweiterten
Lizenz (Advanced License Entry), um den Bereich zu erweitern.
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren 29
2. Geben Sie die Bestellnummer oder den Produktcode in das entsprechende
Textfeld ein.
3. Klicken Sie auf Host-ID einrichten (Host ID Setup), um das Dialogfenster Host-
ID einrichten (Host ID Setup) zu öffnen.
Die Bestellnummer oder der Produktcode aus dem vorherigen Schritt wird im
Dialogfenster angezeigt. Die Spalten Maschinen-ID (Machine ID), Port (Port)
und Host (Host) für den lokalen Computer werden angezeigt.
30 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
a. Um den Standardport für eine einzelne Lizenz zu ändern, bearbeiten Sie
die Nummer im Textfeld Port (Port), und klicken Sie auf Lizenzierung
installieren (Install Licensing). Springen Sie anschließend zum letzten
Schritt in diesem Abschnitt.
b. Führen Sie bei einer Triadenserver-Installation die folgende Schritte durch:
i. Klicken Sie neben Triadenserver (Triad Server) auf , um den Bereich
zu erweitern.
ii. Geben Sie die Host-ID, die Portnummer und den Hostnamen für die
beiden anderen Server ein.
iii. Klicken Sie auf Lizenzierung installieren (Install Licensing). Falls Ihr
Benutzerzugriff noch nicht validiert wurde, wird möglicherweise ein
Authentifizierungsdialogfenster für die Verbindung zu [Link]
geöffnet. In diesem Fall geben Sie Ihre Anmeldeinformationen an, und
klicken Sie auf Anmelden (Log In).
Der Lizenzserver wird installiert und im Bereich Übersicht über Lizenzen
(License Summary) des Bildschirms Lizenzidentifizierung (License
Identification) angezeigt.
4. Um die Lizenzeinrichtung abzuschließen, klicken Sie auf eine der folgenden
Schaltflächen, je nachdem, welche Optionen Sie im Willkommensbildschirm
ausgewählt haben:
• Klicken Sie auf Beenden (Finish), um den Assistenten für schließen, wenn
Sie Lizenz einrichten (Setup license) ausgewählt haben.
• Klicken Sie auf Weiter (Next), wenn Sie Neue Software installieren (Install
new software) ausgewählt haben, um mit der Installation fortzufahren.
Lizenzserver an einem benutzerdefinierten
Speicherort installieren
Bei Bedarf können Sie den Lizenzserver mit dem folgenden Verfahren an einem
benutzerdefinierten Speicherort installieren:
1. Kopieren Sie die Creo Produktinstallations-DVD oder das aus dem Web
heruntergeladene Produktinstallationspaket an einen temporären Speicherort
(<temp_folder>) auf der Festplatte.
2. Editieren Sie die Datei <temp_folder>/pim/xml/[Link],
und ändern Sie das Namensattribut INSTALLBASE des Knotens PROPERTY,
um den benutzerdefinierten Installationsspeicherort für den Lizenzserver
anzugeben, wie im Folgenden gezeigt:
<PROPERTY name="[INSTALLBASE]">[PROGRAMFILES]\PTC</PROPERTY>
Ändern Sie diesen Code wie folgt:
<PROPERTY name="[INSTALLBASE]">D:\NEWFLEXDIR</PROPERTY>
Wobei D:\NEWFLEXDIR der benutzerdefinierte Installationsspeicherort für
den Lizenzserver ist.
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren 31
3. Speichern Sie die Datei <temp_folder>/pim/xml/[Link].
4. Starten Sie den PTC Installationsassistenten aus dem lokal kopierten Ordner
<temp_folder>, und installieren Sie den Lizenzserver. Der Lizenzserver
wird am benutzerdefinierten Speicherort D:\NEWFLEXDIR installiert.
Hinweis
• PTC empfiehlt, die Datei [Link] nicht zu editieren, es sei denn, es
liegt eine bestimmte Notwendigkeit dafür vor.
• Sie können nur die Knoten editieren, die in diesem Abschnitt dokumentiert
sind.
Lizenzeingabe für zuvor generierte Lizenzdateien
angeben
Im Bereich Übersicht über Lizenzen (License Summary) können Sie Lizenzen wie
folgt mithilfe von bereits erhaltenen Lizenzdateien installieren:
1. Ziehen Sie die Lizenzdatei, und legen Sie sie ab, geben Sie den Pfad zur
Lizenzdatei ein oder klicken Sie auf , um eine vorhandene Lizenzdatei
auszuwählen.
2. Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Bereichs Übersicht über Lizenzen
(License Summary), um mit der Installation des Lizenzservers für
Netzwerklizenzen zu beginnen. Bei rechnergebundenen Lizenzen wird in
diesem Schritt die Host-ID des lokalen Computers geprüft.
Hinweis
Rechnergebundene Lizenzen, die Sie im Bereich Übersicht über Lizenzen
(License Summary) eingeben, werden in nachfolgenden Sitzungen nicht
beibehalten, es sei denn, Sie fügen diese ausdrücklich der Variablen PTC_
D_LICENSE_FILE hinzu.
3. Klicken Sie im Bereich Übersicht über Lizenzen (License Summary) auf die
Schaltfläche oder , um Lizenzquellen zur aktuellen Sitzung
hinzuzufügen oder daraus zu entfernen.
32 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Beim Entfernen von Lizenzquellen werden die Lizenzdateien oder der
Lizenzserver nicht gelöscht oder deinstalliert.
4. Um die Lizenzeinrichtung abzuschließen, klicken Sie auf eine der folgenden
Schaltflächen, je nachdem, welche Optionen Sie im Willkommensbildschirm
ausgewählt haben:
• Klicken Sie auf Beenden (Finish), um den Assistenten für schließen, wenn
Sie Lizenz einrichten (Setup license) ausgewählt haben.
• Klicken Sie auf Weiter (Next), wenn Sie Neue Software installieren (Install
new software) ausgewählt haben, um mit der Installation fortzufahren.
Lizenzen für die Creo Anwendungen konfigurieren 33
4
Creo Anwendungen, PTC Mathcad
und andere Dienstprogramme
installieren
Installationsvoraussetzungen .....................................................................................35
Dateiformat-Kompatibilität..........................................................................................35
Creo Anwendungen installieren: Einfache Installation ..................................................35
Diagnostic Tools mit Creo Anwendungen verwenden ...................................................40
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Installation der folgenden PTC Produkte:
• Creo Anwendungen:
○ Creo Parametric
○ Creo Direct
○ Creo Layout
○ Creo Simulate
○ Creo Options Modeler
○ Creo Render Studio
○ Creo Distributed Services Manager
• PTC Mathcad
• Dienstprogramme
34 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Installationsvoraussetzungen
Unter Bevor Sie beginnen auf Seite 13 erfahren Sie, wie Sie prüfen, ob alle
Installationsvoraussetzungen erfüllt sind. Installieren Sie die Creo Anwendungen
und Creo Distributed Services Manager, nachdem Sie eine Lizenz eingeholt und
den PTC Lizenzserver installiert haben. Ausführliche Anweisungen zum Abrufen
von Lizenzen für Ihre Software finden Sie im Kapitel Lizenzen für die Creo
Anwendungen konfigurieren auf Seite 23. Die Produkt-Software kann auf einem
Lizenzserver-Rechner, einem Lizenz-Client, einem Rechner für rechnergebundene
Lizenzen oder auf einer beliebigen Kombination dieser Rechner installiert werden.
Hinweis
• Beim Gebrauch von ungezählten rechnergebundenen Lizenzen ist kein PTC
Lizenzserver erforderlich.
• Die Lizenzkonfiguration ist in den Installationsvorgang integriert.
Dateiformat-Kompatibilität
Sie können die in einer früheren Version von Creo erzeugten Dateien (Teile,
Baugruppen, Zeichnungen) mithilfe der aktuellen Version derselben Anwendung
abrufen.
Creo Anwendungen installieren: Einfache
Installation
Mithilfe des PTC Installationsassistenten können Sie die Creo Anwendungen und
Creo Distributed Services Manager mit einer einfachen Installation installieren.
Weiterhin können Sie mit diesem Installationsprogramm die Installation dieser
Anwendungen anpassen. Eine einfache Installation wird nachfolgend beschrieben:
1. Starten Sie den Assistenten. Der Willkommensbildschirm wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Neue Software installieren (Install new software).
Creo Anwendungen, PTC Mathcad und andere Dienstprogramme installieren 35
3. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Softwarelizenzvertrag (Software
License Agreement) wird angezeigt.
4. Akzeptieren Sie den Softwarelizenzvertrag und aktivieren Sie das
Kontrollkästchen unten auf der Seite, um zu bestätigen, dass Sie die Software
in Übereinstimmung mit dem Exportvertrag installieren.
5. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung (License
Identification) wird angezeigt.
36 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
6. Wenn Sie die Lizenzen nicht bereits abgerufen oder den PTC Lizenzserver
installiert haben, führen Sie die Anweisungen im Kapitel Lizenzen für die
Creo Anwendungen konfigurieren auf Seite 23 aus.
Wenn Sie die Lizenzen konfiguriert haben, überprüfen Sie, ob die gewünschte
Lizenzquelle im Bereich Übersicht über Lizenzen (License Summary)
angezeigt wird, und fügen Sie sie ggf. mit einer der folgenden Methoden
hinzu:
• Ziehen Sie eine gültige Lizenzdatei in die Spalte Quelle (Source) für eine
rechnergebundene Lizenz, und legen Sie sie dort ab.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen", navigieren Sie und
wählen Sie eine gültige Lizenzdatei auf dem lokalen System aus.
• Geben Sie den port@hostname-Wert des Lizenzservers in der Spalte
Quelle (Source) für einen einzelnen Netzwerklizenzserver an.
• Geben Sie den Namen eines Mitglieds des Triaden-Lizenzservers in der
Spalte Quelle (Source) an. Der Bereich Übersicht über Lizenzen (License
Summary) wird automatisch mit den gesamten Informationen zum
Triaden-Lizenzserver gefüllt.
Nachdem Sie die richtigen Lizenzinformationen angegeben haben, wird die
Verfügbarkeit der Lizenz in der Spalte Status (Status) angezeigt.
7. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Anwendungsauswahl
(Application Selection) wird angezeigt.
Creo Anwendungen, PTC Mathcad und andere Dienstprogramme installieren 37
8. Geben Sie einen Installationsordner an, oder behalten Sie den Standardordner
bei.
Anwendung zur Installation auswählen
Wählen Sie eine oder mehrere Anwendungen in der Liste aus:
• Creo:
○ Creo Direct
○ Creo Distributed Services Manager
○ Creo Layout
○ Creo Options Modeler
○ Creo Parametric
○ Creo Simulate
○ Creo Render Studio
• PTC Mathcad:
○ PTC Mathcad Prime.
○ PTC Mathcad Viewable Support – Ermöglicht PTC Mathcad Prime bei der
Integration in Windchill, die PDF-Darstellung des Arbeitsblatts zu
generieren. Diese Komponente ist bei Verwendung der Windchill
Integration erforderlich.
38 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Informationen zur Installation des eigenständigen Produkts PTC Mathcad
Prime finden Sie im Handbuch PTC Mathcad Prime 3.1 Installation und
Administration hier.
Hinweis
Zur Integration von PTC Mathcad Prime in eine Creo Anwendung müssen
unbedingt sowohl PTC Mathcad Prime als auch die entsprechende Creo
Anwendung installiert sein.
• Dienstprogramme:
○ Microsoft .NET Framework 4.5.1 Setup
○ Creo Platform Services
○ Creo Thumbnail Viewer
○ Creo View Express
○ Diagnostic Tools
○ MKS Platform Components 9.x
Hinweis
Erforderliche Dienstprogramme für Anwendungen, die Sie für die
Installation auswählen, werden automatisch für die Installation
gekennzeichnet. Bei der Installation können Sie Creo Thumbnail Viewer
und Creo View Express deaktivieren. MKS Platform Components 9.x ist
nicht standardmäßig ausgewählt.
Überprüfen Sie vor der Auswahl von Komponenten in der Liste, ob Sie die
richtige Version der Software installieren und ob ausreichend Speicherplatz
verfügbar ist.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf Installieren (Install), um die Anwendungen ohne Anpassung zu
installieren.
• Wählen Sie die Anwendungen aus, und klicken Sie auf Anpassen (Customize),
um die Installation der Anwendungen anzupassen. Der Bildschirm
Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application Custom Setting) wird
geöffnet, und die zur Anpassung ausgewählten Anwendungen werden im
linken Fensterbereich angezeigt. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
Installation der Creo Anwendungen anpassen auf Seite 41.
Creo Anwendungen, PTC Mathcad und andere Dienstprogramme installieren 39
Hinweis
Einige der im Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection)
aufgeführten Anwendungen können nicht angepasst werden. Für diese
Anwendungen ist die Schaltfläche Anpassen (Customize) nicht verfügbar.
Installationspfad von Dienstprogrammen
Nur wenige der erforderlichen und optionalen Dienstprogramme, die Sie mit den
Creo Anwendungen installieren möchten, werden nicht im standardmäßigen oder
benutzerdefinierten Installationspfad installiert, den Sie angeben.
In der folgenden Liste sind die erforderlichen und optionalen Dienstprogramme
und deren jeweilige Installationspfade aufgeführt:
• Creo Thumbnail Viewer
C:\Windows\System32\[Link]
• Creo Platform Services
Mit Standardspeicherort C:\Program Files\
Mit benutzerdefiniertem Pfad – <installdir>\Creo\Platform
• Creo View Express
C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\View Express
• Diagnostic Tools
<Installdir>\DiagnosticTools
Diagnostic Tools mit Creo Anwendungen
verwenden
Der Diagnostic Tools ist ein erforderliches Dienstprogramm, das bei der
Installation der Creo Anwendungen standardmäßig installiert wird. Aktivieren
oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen am unteren Rand des Bildschirms
Anwendungsauswahl (Application Selection), um Diagnose-Berichte zu aktivieren
oder zu deaktivieren. Diagnose-Berichte sind standardmäßig aktiviert.
Diagnostic Tools unterstützt Sie dabei, Berichte über die Leistung und Nutzung
der Creo Anwendungen zusammenzustellen und diese an PTC zu senden. Lesen
Sie vor dem Aktivieren des Kontrollkästchens die Anweisungen im Dokument zur
Datensammlung. Der Link zum Dokument zur Datensammlung befindet sich
unten auf dem Bildschirm. Weitere Informationen zur Verwendung von
Diagnostic Tools finden Sie unter Diagnostic Tools installieren und konfigurieren
auf Seite 133.
40 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
5
Installation der Creo
Anwendungen anpassen
Installation anpassen.................................................................................................42
Installationskomponenten definieren...........................................................................43
Creo Mold Analysis (CMA) installieren ........................................................................46
Lizenzkonfigurationen ändern ....................................................................................47
Windows-Verknüpfungen konfigurieren .......................................................................49
Lizenzen für Creo Simulate einrichten.........................................................................49
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie eine Installation der Creo
Anwendungen anpassen. Diese Informationen gelten auch für Creo Distributed
Services Manager. Einige der in diesem Kapitel erläuterten
Anwendungsmerkmale sind für bestimmte Creo Anwendungen spezifisch.
41
Installation anpassen
Sie können die Installation einer Creo Anwendung mit dem folgenden Verfahren
anpassen:
1. Führen Sie die im Abschnitt Creo Anwendungen installieren: Einfache
Installation auf Seite 35 beschriebenen Schritte 1 bis 8 durch.
2. Wählen Sie die gewünschten Anwendungen im Bildschirm
Anwendungsauswahl (Application Selection) aus, und klicken Sie auf
Anpassen (Customize). Das Dialogfenster Benutzerdefinierte
Anwendungseinstellung (Application Custom Setting) wird geöffnet. Die zur
Anpassung ausgewählten Anwendungen werden im linken Fensterbereich
angezeigt. Die Anpassungsregisterkarten werden wie in der folgenden
Abbildung dargestellt im rechten Fensterbereich angezeigt.
• Informationen zur Installation angepasster Anwendungsmerkmale mithilfe
der Registerkarte Anwendungsmerkmale (Application Features) finden Sie
unter Installationskomponenten definieren auf Seite 43.
• Informationen zum Ändern von Lizenzkonfigurationen mithilfe der
42 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Registerkarte Befehlskonfiguration (Command Configuration) finden Sie
unter Lizenzkonfigurationen ändern auf Seite 47.
• Informationen zum Konfigurieren der Windows-
Verknüpfungseinstellungen mithilfe der Registerkarte Verknüpfungen
(Shortcuts) finden Sie unter Windows-Verknüpfungen konfigurieren auf
Seite 49.
3. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf eine Anwendung und dann im
rechten Fensterbereich auf eine Registerkarte, um fortzufahren.
4. Nachdem Sie die gewünschten Optionen auf allen Registerkarten ausgewählt
haben, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Klicken Sie auf OK (OK), um die Anpassung abzuschließen und zum
Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) zurückzukehren.
• Klicken Sie auf Abbrechen (Cancel).
5. Schließen Sie die Installation der Creo Anwendung ab. Nähere Informationen
finden Sie unter Installation abschließen und Creo Anwendungen starten auf
Seite 51.
Installationskomponenten definieren
Mit der Registerkarte Anwendungsmerkmale (Application Features) können Sie die
folgenden Komponenten für die Installation definieren. Der Spalte "Anwendung"
können Sie entnehmen, mit welchen Anwendungen Sie eine Komponente
installieren können.
Komponente Anwendung Beschreibung
<Anwendungsname> Alle Creo Installiert die Creo
Anwendungen und Anwendung und ihre
Creo Distributed Komponenten.
Services Manager Standardmäßig werden die
Komponenten im Verzeichnis
<creo_loadpoint>\
<app_name> und die
Startskripts im Verzeichnis
<creo_loadpoint>\
<app_name>\bin
installiert.
Optionen (Options) Creo Parametric Installiert zusätzliche
Komponenten wie Creo
ModelCHECK,
Spritzgusskomponenten-
Katalog, Creo Mold Analysis,
NC-GPOST, Creo Parametric
Distributed Computing
Extension und Creo
Fotorealistische Abbildung
Installation der Creo Anwendungen anpassen 43
Komponente Anwendung Beschreibung
mit Creo Parametric, Creo
Flow Analysis und Creo
Topology Optimization.
Unter Creo Mold Analysis
(CMA) installieren auf Seite
46 finden Sie Informationen
zur Creo Mold Analysis
Installation.
Hinweis
Die ModuleWorks-
Komponente wird
standardmäßig zusammen
mit Creo Parametric
installiert.
Darüber hinaus startet der
Intel MPI Service, der ein
paralleles Computing für
Creo Mold Analysis
ermöglicht.
API-Toolkits (API Creo Anwendungen Installiert die Dateien, die
Toolkits) und Creo Distributed zum Ausführen der API-
Services Manager Toolkits
(Anwendungsprogrammier-
schnittstelle) erforderlich
sind.
Schnittstellen Creo Installiert die externen
(Interfaces) Schnittstellen.
44 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Komponente Anwendung Beschreibung
Hinweis
Um Creo Parametric
Interface for CADDS 5
(PTC Creo Parametric
Interface for CADDS 5) zu
installieren, müssen Sie
auf dem Bildschirm
Anwendungsauswahl
(Application Selection)
auch MKS Platform
Components 9.x (MKS
Platform Components 9.x)
zur Installation
auswählen. Weitere
Informationen finden Sie
unter MKS
Plattformkomponenten
installieren auf Seite 140.
Sprachen (Languages) Alle Creo Wählt die Sprachen für die
Anwendungen und Installation aus. Die Software
Creo Distributed wird standardmäßig in
Services Manager englischer Sprache installiert;
diese Option kann nicht
deaktiviert werden.
Diagnose-Berichte Alle Creo Bei aktivierter Option werden
aktivieren (Enable Anwendungen Informationen zu den Creo
Diagnostic reporting)
Anwendungen und andere
systembezogene
Informationen gesammelt und
an PTC gesendet. Weitere
Informationen zu Diagnostic
Tools finden Sie unter
Diagnostic Tools installieren
und konfigurieren auf Seite
133.
Verification Models Creo Simulate Installiert die
Verifikationsmodelle, wie in
der Simulation Verification
Guide Help (Hilfe zur
Simulationsverifikation)
beschrieben.
Installation der Creo Anwendungen anpassen 45
Komponente Anwendung Beschreibung
Creo Parametric Creo Simulate Installiert diese Komponente,
Distributed Computing um Distributed Computing-
Extension (PTC Creo
Aufgaben auszuführen; zu
Parametric Distributed
Computing Extension) diesen zählen Import/Export,
Druckoperationen sowie – im
Fall von Creo Simulate –
Studien.
Direct Modeling Creo Parametric, Creo Installiert Dateien, die zum
Converter Simulate, Creo Direct Konvertieren und Öffnen von
Creo Elements/Direct Dateien
erforderlich sind.
Hinweis
Für einige Creo Anwendungen muss die aktuelle Version von Java 8 auf dem
Rechner installiert sein. Um die optimale Leistung von Creo sicherzustellen,
installieren Sie die aktuelle Version von Java 8, bevor Sie die Installation
starten.
Creo Mold Analysis (CMA) installieren
Creo Mold Analysis (CMA) ist eine Anwendung für die Spritzgießsimulation. Sie
können CMA verwenden, um die Konstruktion eines Teils auf
Bearbeitungseignung zu überprüfen und so Spritzgießfehler zu vermeiden. CMA
verwendet den IntelMPI-Prozess, um Parallel Computing zu ermöglichen. Der
Prozess smpd-intel-[Link]–x64 oder smpd-intel-
[Link]–x86 auf Ihrem System prüft, ob IntelMPI installiert ist.
Sie können IntelMPI wie folgt installieren:
1. Öffnen Sie ein Befehlsfenster als Administrator.
2. Gehen Sie für 64-Bit-Systeme zum Speicherort der Datei smpd-intel-
[Link]–[Link]. Wenn Sie Creo Mold Analysis mit dem
Standardinstallationspfad für die Creo Parametric Anwendung installieren, ist
der Pfad C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\
Common Files\x86e_win64\cma\Bin\IntelMPI\.
3. Führen Sie die ausführbare Datei aus, um die Installation zu starten. Führen
Sie beispielsweise für ein 64-Bit-System den folgenden Befehl aus:
[Link] –install
Entsprechend führen Sie den folgenden Befehl für ein 64-Bit-System aus, um
Creo Mold Analysis zu deinstallieren:
[Link] –uninstall
46 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Lizenzkonfigurationen ändern
Mit der Registerkarte Befehlskonfiguration (Command Configuration) können Sie
eine Lizenzkonfiguration hinzufügen, bearbeiten oder löschen. Die Abbildungen
in diesem Abschnitt zeigen die Standard-Lizenzkonfigurationen für Creo
Parametric. Die Bildschirme für die anderen Creo Anwendungen sehen ähnlich
aus.
Führen Sie folgende Schritte durch:
1. Klicken Sie auf Hinzufügen (Add), um weitere Konfigurationen hinzuzufügen.
Das Dialogfenster Konfiguration hinzufügen (Add Configuration) wird geöffnet.
Installation der Creo Anwendungen anpassen 47
a. Geben Sie im Feld Konfigurationsname (Configuration Name) einen
Dateinamen (*.psf) für die Lizenzkonfigurationsinformationen an.
Verwenden Sie zum Definieren des Konfigurationsnamens
alphanumerische Zeichen ohne Leerzeichen.
b. Wählen Sie in der Liste Konfigurationstyp (Configuration Type) einen
Konfigurationstyp aus.
c. Geben Sie in das Feld Konfigurationsbeschreibung (Configuration
Description) eine Beschreibung für jede Lizenzkonfiguration ein, die Sie
definiert haben. Diese Informationen werden beim Start von Creo
Parametric angezeigt. Die Beschreibung darf Leerzeichen und andere
Zeichen enthalten.
d. In der Spalte Verfügbare Lizenz(en) (Available License(s)) werden alle
Ausführlizenzen sowie die Start-Extensions und Netzwerklizenzen
angezeigt. Markieren Sie die erforderliche Lizenz in dieser Spalte, und
verschieben Sie sie in die Spalte Start-Extensions und Netzwerkoptionen
(Startup extensions and floating options).
e. Klicken Sie auf OK (OK). Die neu hinzugefügte Lizenzkonfiguration wird
auf der Registerkarte Lizenzkonfiguration (License Configuration)
angezeigt.
2. Um eine Lizenzkonfiguration zu bearbeiten, wählen Sie sie auf der
Registerkarte Befehlskonfiguration (Command Configuration) aus, und klicken
48 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Sie auf Editieren (Edit). Verwenden Sie die Optionen im Dialogfenster
Konfiguration bearbeiten (Edit configuration) für die Bearbeitung.
3. Um eine Lizenzkonfiguration zu löschen, wählen Sie sie aus, und klicken Sie
auf Löschen (Delete).
Windows-Verknüpfungen konfigurieren
Auf der Registerkarte Verknüpfungen (Shortcuts) können Sie die Windows
Einstellungen für Verknüpfungen für die Creo Anwendungen konfigurieren.
Definieren Sie die Windows-Verknüpfungseinstellungen, die in der folgenden
Abbildung angezeigt werden:
Lizenzen für Creo Simulate einrichten
Die Registerkarte Lizenzen (Licenses) wird angezeigt, wenn Sie auf Creo Simulate
(Creo Simulate) klicken.
Installation der Creo Anwendungen anpassen 49
Mit dieser Registerkarte können Sie Lizenzen für Creo Simulate konfigurieren.
Auf dieser Registerkarte wird eine Liste der Lizenztypen im Vergleich zu den
ausgewählten Lizenzen angezeigt. Geben Sie einen Wert in das Textfeld
Ausgewählte Lizenz(en) (Selected License(s)) ein, um die Lizenz für den
ausgewählten Lizenztyp ändern.
50 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
6
Installation abschließen und Creo
Anwendungen starten
Installation abschließen .............................................................................................52
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren und deinstallieren .................53
Creo Anwendungen starten........................................................................................53
Creo Anwendungsstart konfigurieren ..........................................................................53
Verzeichnisberechtigungen zum Starten von Creo Anwendungen .................................56
Creo Platform Services installieren .............................................................................56
Creo Parametric Installation konfigurieren ...................................................................58
Creo Anwendungen deinstallieren ..............................................................................61
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Installation einer Creo
Anwendung abschließen. Diese Informationen gelten für Creo Distributed
Services Manager. Informationen zum Starten der Creo Anwendungen sowie zum
Konfigurieren des Anwendungsstarts sind ebenfalls enthalten. Das Deinstallieren
der Creo Anwendungen wird am Ende des Kapitels erläutert.
51
Installation abschließen
Nachdem Sie die gewünschten Einstellungen konfiguriert haben, führen Sie die
folgenden Schritte durch, um die Installation abzuschließen:
1. Klicken Sie auf Zurück (Back), und überprüfen Sie die Richtigkeit der von
Ihnen angegebenen Einstellungen.
2. Klicken Sie auf Installieren (Install), um mit der Installation zu beginnen. Im
Bildschirm Installationsstatus (Installation Progress) wird der Status
angezeigt.
Hinweis
Dienstprogramme, die für Anwendungen erforderlich sind, die Sie im
Bildschirm Applikationsauswahl (Application Selection) auswählen,
werden vor der Installation der ausgewählten Anwendungen installiert.
In diesem Bildschirm können Sie mit den Schaltflächen rechts und unterhalb
der Statusleisten die folgenden Operationen ausführen:
• Klicken Sie auf , um eine Installation anzuhalten.
• Klicken Sie auf , um eine Installation neu zu starten.
• Klicken Sie auf Beenden (Finish), nachdem die Anwendungen installiert
wurden, um den Assistenten zu schließen. Sie können auch rechts oben im
52 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Assistenten auf das [X] klicken, um das Installationsprogramm zu
beenden.
Creo Anwendungen im automatischen
Modus installieren und deinstallieren
Sie können alle Creo Anwendungen, die in diesem Handbuch enthalten sind, im
automatischen Modus mit den Befehlszeilenargumenten installieren und
deinstallieren. Ausführliche Informationen finden Sie unter Creo Anwendungen
im automatischen Modus installieren auf Seite 142.
Creo Anwendungen starten
Nachdem die Lizenzverwaltungs- und Produkt-Software installiert wurde, starten
Sie die Creo Anwendungen. Sie können die Anwendungen über die auf dem
Desktop definierte Verknüpfung oder über das Menü Start (Start) ausführen.
Klicken Sie auf Alle Programme (All Programs) ▶ PTC Creo (PTC Creo), und
wählen Sie die Creo 5.0 Anwendung aus, die Sie starten möchten.
Creo Anwendungsstart konfigurieren
Wenn Sie den Start einer Creo Anwendung konfigurieren, werden eine
ausführbare Datei mit dem Namen <app>.exe, z.B. [Link], und
eine oder mehrere Konfigurationsdateien (.psf) für jede Startkonfiguration
erzeugt. Die Konfigurationsdatei enthält einen Bereich, in dem Sie
benutzerdefinierte Umgebungsvariablen angeben und festlegen können. Diese
benutzerdefinierten Informationen bleiben bei Umkonfigurations- und
Aktualisierungsinstallationen der Creo Anwendungen erhalten. Eine
Konfigurationsdatei wird erzeugt, wenn Sie die Installation einer Creo
Anwendung abschließen.
Die Konfigurationsdatei wird im Verzeichnis <creo_loadpoint>\<app_
name>\bin\ erstellt.
Sie können <creo_loadpoint>\\<app_name>\bin\<app_name>.exe
ausführen, um eine Liste der verfügbaren Startkonfigurationen anzuzeigen.
Der Startbefehl ist eine Kombination der ausführbaren Startdatei und der
Konfigurationsdatei. Beispiel:
[Link] <filename>.psf
In diesem Fall ist <filename> der Name der Konfigurationsdatei.
Nachfolgend wird die Konfigurationsdatei an einem Beispiel veranschaulicht. Der
Text stellt die beim Start von Creo Parametric verwendeten
Standardinformationen dar. Der fett formatierte Text, der auf den Abschnitt //
USER - PSF folgt, entspricht den benutzerdefinierten Informationen zum Starten
von Creo Parametric.
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten 53
Hinweis
Ändern Sie in dieser Beispiel-Konfigurationsdatei nur die letzte Textzeile.
// PTC - PSF file: parametric
//
ENV=PATH+=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\deflib
ENV=PATH+=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\lib
ENV=PRO_COMM_MSG_EXE=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\
OBJ\pro_comm_msg.exe
ENV=CDRS_DATA=<creo_loadpoint>
ENV=PRO_IMAGE_CONVERTER=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\obj\convert_image.exe
ENV=SPG_DIRECTORY=<creo_loadpoint>
ENV=PROTABLE_DIRECTORY=<creo_loadpoint>\protable
ENV=PROTAB=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\OBJ\[Link]
ENV=CLHOME=<creo_loadpoint>\text\pcldata
ENV=CV_ENV_HOME=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\CV102
ENV=LM_LICENSE_FILE=7788@static
ENV=CREOPMA_FEATURE_NAME=CREOPMA_BASIC
RUN=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%\nms\[Link] -timeout 300
RUN=<creo_loadpoint>%PRO_MACHINE_TYPE%obj\[Link]
// USER - PSF
// Add User specific environment or run applications below here
ENV=PRO_LANG=german
Unter dem Abschnitt // USER - PSF der Konfigurationsdatei können Sie den
Wert einer Umgebungsvariablen einstellen oder den Start einer Anwendung eines
Drittanbieters angeben.
Wenn Sie die Creo Anwendung ausführen, ohne eine Konfigurationsdatei zu
erstellen, wird eine Fehlermeldung mit dem Hinweis angezeigt, dass die Creo
Anwendung nicht gestartet werden kann. In diesen Fällen müssen Sie ptcsetup
im Ordner <creo_loadpoint>\<app_name>\bin\ ausführen und eine
PTC Startdatei (PSF) für die betreffende Creo Anwendung erstellen.
Anschließend können Sie diese Creo Anwendung mit der entsprechenden PSF-
Datei ausführen.
Wenn Sie nur eine Konfigurationsdatei für eine Creo Anwendung erzeugen,
verwendet diese Creo Anwendung die Konfigurationsdatei standardmäßig.
Umgebungsvariablen angeben
Sie können eine Konfigurationsdatei verwenden, um den Wert einer
Umgebungsvariable in der Konfigurationsdatei anzugeben. Folgen Sie dazu
diesen Anweisungen:
• Geben Sie ENV oder RUN ein, um den Wert einer Umgebungsvariablen
anzugeben bzw. um eine externe Anwendung auszuführen.
• Verwenden Sie das Gleichheitszeichen (=) nach dem Text ENV, um den Wert
der Variablen zu ändern.
• Verwenden Sie das Plus- und das Gleichheitszeichen (+=), um nach dem
vorhandenen Wert der Variablen einen Wert hinzuzufügen.
54 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• Verwenden Sie das Minus- und das Gleichheitszeichen (-=), um vor dem
vorhandenen Wert der Variablen einen Wert einzufügen.
• Geben Sie RUN ein, um beim Start einen externen Befehl auszuführen.
Konfigurationsdateien beim Start lesen
Eine Creo Anwendung liest automatisch Konfigurationsdateien aus mehreren
Speicherorten. Wenn eine Option in mehreren Konfigurationsdateien vorhanden
ist, wird die zuletzt geladene oder die zuletzt gelesene Einstellung angewendet.
Beim Start liest die Creo Anwendung zunächst eine geschützte
Systemkonfigurationsdatei mit dem Namen [Link] ein. Anschließend
sucht das System in den folgenden Verzeichnissen und in der folgenden
Reihenfolge nach Konfigurationsdateien ([Link], [Link], menu_
[Link]) und liest diese ein:
1. <creo_loadpoint>\Common Files\text (creo_loadpoint ist
das Verzeichnis, in dem die Creo Anwendung installiert ist) – Der
Systemadministrator hat an diesem Speicherort eventuell
Konfigurationsdateien mit firmenweiten Standards für die
Fensterkonfiguration, Formate und Bibliotheken abgelegt. Jeder Benutzer, der
die Creo Anwendung von diesem Installationsverzeichnis aus aufruft,
verwendet die Werte aus dieser Datei.
2. HOME Umgebungsvariable – Sie können diese Umgebungsvariable so
einstellen, dass sie auf ein Verzeichnis verweist, das für Ihre Login-ID erzeugt
wurde. Sie können Ihre Konfigurationsdateien hier speichern, um die Creo
Anwendung von einem beliebigen Ordner zu starten, ohne die Dateien in
jedem Ordner kopieren zu müssen.
3. Startverzeichnis – Dies ist das aktuelle oder Arbeitsverzeichnis, wenn Sie eine
Creo Anwendung starten. Da die lokalen Konfigurationsdateien
([Link], [Link] und menu_def.pro) im Startverzeichnis
zuletzt gelesen werden, haben sie Vorrang vor problematischen Einträgen in
den anderen Konfigurationsdateien. Die Einträge in der Datei [Link]
haben jedoch keinen Vorrang vor Einträgen in der Datei [Link].
Protokolldatei für PIM-Installationsprogramm
Während der Installation der ausgewählten Anwendungen und Komponenten wird
die Datei pim_installmgr.log im Ordner My Documents generiert. Sie
können diese Protokolldatei mit PTC für die weitere Analyse von Problemen im
Zusammenhang mit dem PIM-Installationsprogramm gemeinsam nutzen.
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten 55
Debugging-Protokolldatei generieren
Die Debugging-Protokolldatei enthält die von Ihnen eingestellten
Umgebungsvariablen. Sie können die ausführbare Datei <app_name>.exe im
Debug-Modus ausführen, wenn Sie den Wert der Umgebungsvariablen APPL_
STARTUP_LOG auf true setzen. Auf dem Laufwerk C:\ wird eine Debug-
Datei mit dem Namen [Link] erstellt.
Verzeichnisberechtigungen zum Starten
von Creo Anwendungen
Sie können eine Creo Anwendung nur dann aus einem Verzeichnis ohne
Schreibberechtigungen starten, wenn Sie ein alternatives Verzeichnis zum
Speichern der Traildateien angeben. Wenn Sie eine Creo Anwendung aus einem
Verzeichnis ohne Schreibberechtigungen starten, wird ein Dialogfenster geöffnet,
wie im folgenden Beispiel dargestellt:
Geben Sie ein anderes Verzeichnis mit Schreibberechtigung an. Das
Arbeitsverzeichnis bleibt gleich, nur die Traildateien werden in dem neuen, von
Ihnen angegebenen Arbeitsverzeichnis gespeichert.
Creo Platform Services installieren
Installationspfad von Dienstprogrammen
Nur wenige der erforderlichen und optionalen Dienstprogramme, die Sie mit den
Creo Anwendungen installieren möchten, werden nicht im standardmäßigen oder
benutzerdefinierten Installationspfad installiert, den Sie angeben.
Nachfolgend sind die erforderlichen und optionalen Dienstprogramme und ihre
jeweiligen Installationspfade für Creo Platform Services aufgeführt:
Mit Standardspeicherort C:\Program Files\
Mit benutzerdefiniertem Pfad: <installdir>\Creo\
Wenn Sie mit der Installation einer Creo Anwendung beginnen, wird die aktuelle
Version von Creo Platform Services auch installiert. Ältere installierte Versionen
von Creo Platform Services werden deinstalliert, da die aktuelle Version mit
älteren Versionen von Creo Anwendungen arbeitet.
56 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Das oben beschriebene Verhalten ist neu in Creo 4.0. In früheren Versionen
wurden ältere Versionen von Creo Platform Agent (der jetzt durch Creo
Platform Services abgelöst wurde) nicht automatisch deinstalliert oder mit
einer neueren Version desselben Pakets aktualisiert.
Creo Platform Services ist eine Komponente auf Systemebene, die die folgenden
Funktionen für Creo bereitstellt:
• Sie fungiert als Broker, der andere unabhängige Creo Komponenten verbindet.
• Ruft den LearningConnector für die Creo Anwendung auf.
• Stellt eingebettete Browser-Infrastruktur und HTTP-Streaming-Dienste bereit.
• Führt Creo Überwachung für ExitLogger-Berichterstellung durch.
Anweisungen zur Durchführung einer automatischen Installation von Creo
Platform Services finden Sie unter Komponenten auf Client-Seite im
automatischen Modus installieren und deinstallieren auf Seite 155.
Wenn Sie auf Creo applications von einem gemeinsam genutzten Speicherort im
Netzwerk zugreifen, müssen Sie Creo Platform Services nicht auf Ihrem Client-
Rechner installieren.
Wenn eine Creo Installation an einem benutzerdefinierten Speicherort (z. B. D:\
PTC) auf ein Netzlaufwerk verschoben wird (z.B. wird D:\PTC als \\SERVER\
CREO4_Share\ exportiert), findet Creo automatisch die ausführbare Datei
creoagent relativ zum Installationsverzeichnis.
Creo erfordert nicht die Umgebungsvariable CREO_AGENT_EXE_PATH, um den
Pfad für [Link] zu finden.
Wenn sich die Creo Installationsstruktur in der Netzwerkadresse jedoch von der
Standardeinstellung unterscheidet, muss die Umgebungsvariable CREO_AGENT_
EXE_PATH auf die Datei [Link] zeigen.
Die Umgebungsvariable CREO_AGENT_LDP_LIST muss ebenfalls festgelegt
werden und muss auf den Ordner manifests auf den Plattformspeicherort
zeigen. (Beispiel: \\SERVER\CREO4_Share\Creo\Platform\4\
manifests)
Bei der lokalen Installation werden die vorstehenden Umgebungsvariablen nicht
verwendet.
Wenn Creo von einer Netzwerkinstallation gestartet wird und das Paket Creo
Platform Services ([Link] und Creo Plattform) lokal installiert ist und
die Umgebungsvariablen nicht festgelegt sind, hat die lokale Installation Vorrang,
selbst wenn Creo die Netzwerkinstallation findet. Mit Umgebungsvariablen
können Sie die Reihenfolge der Suchen ändern.
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten 57
Hinweis
Wenn die Bedingungen, die unten aufgeführt sind, erfüllt sind, legen Sie den
Pfad für die ausführbare Creo Platform Services Datei als Wert der
Umgebungsvariable CREO_AGENT_EXE_PATH fest:
• Sie arbeiten auf einer 64-Bit-Plattform.
• Sie können auf eine Creo application zugreifen, die im
Standardinstallationspfad installiert ist und in einem Netzwerk gemeinsam
genutzt wird.
Dadurch wird sichergestellt, dass alle abhängigen Add-Ons des Creo Platform
Services korrekt arbeiten.
Creo Parametric Installation
konfigurieren
Nachdem Sie Creo Parametric installiert haben, können Sie die folgenden
Operationen ausführen, indem Sie entweder Konfigurationsoptionen festlegen,
bevor Sie Creo Parametric starten, oder indem Sie die erforderlichen
Komponenten beim Start installieren.
• Ändern der Maßeinheiten, indem Sie Konfigurationsoptionen in der Datei
[Link] vor dem Start von Creo Parametric definieren
• Generieren einer Traceback Protokolldatei, indem Sie eine
Konfigurationsoption vor oder nach dem Start von Creo Parametric definieren
Maßeinheiten für Creo Parametric ändern
Sie können die Maßeinheiten für die Creo Parametric Installation ändern.
Verwenden Sie die Einstellungen in der folgenden Tabelle, um Werte für die
Konfigurationsoptionen in der Datei [Link] zu aktualisieren:
Konfigurationsop
tion Englisch Metrisch
drawing_setup_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
file \Common Files\ \Common Files\
text\[Link] text\[Link]
format_setup_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
file \Common Files\ \Common Files\
text\[Link] text\[Link]
pro_unit_ unit_inch unit_mm
length
pro_unit_mass unit_pound unit_kilogram
template_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
designasm \Common Files\ \Common Files\
58 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Konfigurationsop
tion Englisch Metrisch
templates\
inlbs_asm_design.asm \templates\mmks_asm_design.asm
template_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
drawing \Common Files\ \Common Files\
templates\c_drawing.drw templates\a3_drawing.drw
template_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
sheetmetalpart \Common Files\ \Common Files\
templates\ templates\
inlbs_part_sheetmetal. mmks_part_sheetmetal.prt
prt
template_ <creo_loadpoint>\ <creo_loadpoint>\
solidpart \Common Files\ \Common Files\
templates\ templates\
inlbs_part_solid.prt mmks_part_solid.prt
todays_date_ %Mmm-%dd-%yy %dd-%Mmm-%yy
note_format
tolerance_ ansi iso
standard
tol_mode nominal nominal
weld_ui_ ansi iso
standard
Traceback-Protokolldatei für Creo Parametric
generieren
Im Falle eines vorzeitigen Beendens kann Creo Parametric eine
Stapelablaufverfolgung der von Ihnen zuletzt ausgeführten Vorgänge ausgeben,
wenn Sie die Konfigurationsoption auto_traceback auf yes eingestellt
haben. Der Standardwert ist no Standardmäßig werden diese Informationen in der
Datei [Link] im Startverzeichnis gespeichert. Mit der folgenden
Meldung wird auf den vorzeitigen Abbruch von Creo Parametric hingewiesen:
Die Datei [Link] kann u.U. für den technischen Support nützlich
sein, um das Problem des vorzeitigen Beendens zu beheben. Wenn Sie auf
Abbrechen (Cancel) klicken, wird Creo Parametric beendet, ohne dass die Datei
[Link] erstellt wird. Wenn Sie auf OK (OK) klicken, wird die folgende
Meldung angezeigt:
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten 59
Creo Parametric wird beendet, nachdem die Datei [Link] im
aktuellen Arbeitsverzeichnis erstellt wurde.
Hinweis
Wenn Sie Creo Parametric von einem Verzeichnis ohne Schreibberechtigung
aus starten, wird die Datei [Link] in dem Verzeichnis gespeichert,
das Sie im Dialogfenster Startverzeichnis wählen (Choose startup directory)
festgelegt haben.
Mit CADDS 5 Modellen in Creo Parametric arbeiten
Sie können 3D-Teile und -Baugruppen aus CADDS 5 in Creo Parametric
importieren und daraus exportieren, indem Sie die CADDS 5 Schnittstelle
während der Installation von Creo Parametric installieren. Wählen Sie hierzu auf
der Registerkarte Anwendungsmerkmale (Application Features) auf dem
Bildschirm Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application Custom
Setting) unter Schnittstellen (Interfaces) die Option Creo Parametric Interface for
CADDS 5 (Creo Parametric Interface for CADDS 5) aus. Befolgen Sie zur
Verwendung dieser Schnittstelle die folgenden Anweisungen:
• Nachdem Sie Creo Parametric Interface for CADDS 5 (Creo Parametric Interface
for CADDS 5) mit Creo Parametric installiert haben, wird die
Konfigurationsdatei config_cadds.pro automatisch im Ordner <creo_
loadpoint>\Parametric\text\ gespeichert. Diese Datei enthält
Konfigurationsoptionen, deren Einstellungen die Zusammenarbeit der
CADDS 5 Schnittstelle mit Creo Parametric festlegen. Beispiel für eine
config_cadds.pro-Datei:
atb_ident_cadds_files yes
cadds_import_layer yes
intf_cadds_import_make_solid yes
intf_cadds_version 14
! extend_cvpath is similar to config-option search_path for Creo Parametric.
! It allows to find user's CADDS 5 objects on import...
! extend_cvpath
Überprüfen Sie die Datei config_cadds.pro auf die oben genannten
Konfigurationsoptionen. Kopieren Sie ggf. die Konfigurationsoptionen in die
lokale [Link]-Datei, und aktualisieren Sie die Werte.
• Überprüfen Sie, ob die unten aufgeführten Komponenten installiert sind:
60 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
○ Creo Parametric Interface for CADDS 5 (Creo Parametric Interface for
CADDS 5)
○ MKS Platform Components Installationsanweisungen finden Sie unter
MKS Plattformkomponenten installieren auf Seite 140.
○ Portmapper, der als Teil der MKS Plattformkomponenten installiert wird.
Klicken Sie auf Start (Start) ▶ Systemsteuerung (Control Panel) ▶
Programme und Funktionen (Programs and Features), um den Bildschirm
Programm deinstallieren oder ändern (Uninstall or change a program) zu
öffnen. PTC Portmapper muss als installiertes Programm aufgeführt sein.
Creo Anwendungen deinstallieren
Sie können eine Installation einer Creo Anwendung wie folgt über die
Systemsteuerung entfernen:
1. Klicken Sie auf Start (Start) ▶ Systemsteuerung (Control Panel) ▶ Programme
und Funktionen (Programs and Features). Der Bildschirm Programm
deinstallieren oder ändern (Uninstall or change a program) wird angezeigt.
2. Klicken Sie in der Anwendungsliste auf die spezifische Anwendungsversion,
die Sie entfernen möchten.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Deinstallieren (Uninstall). Ein
Bestätigungsdialogfenster wird angezeigt, wie in der Abbildung unten
dargestellt:
Installation abschließen und Creo Anwendungen starten 61
Wählen Sie eine der folgenden Optionen unter Deinstallationsoptionen
(Uninstall Options) aus:
• Nur ausgewählte Anwendung deinstallieren (Uninstall only selected
application)
• Alle Anwendungen und Dienstprogramme in dieser Version deinstallieren
(Uninstall all applications and Utilities in this version)
Klicken Sie auf Deinstallieren (Uninstall), um entweder die ausgewählte Creo
Anwendung oder alle Anwendungen und Dienstprogramme für die
ausgewählte Version zu entfernen.
Hinweis
Wenn Sie mehrere Creo Anwendungen installiert haben, stellen Sie sicher,
dass der Ordner Common Files samt Inhalt weiterhin im Creo
Installationsverzeichnis verfügbar ist.
62 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
7
Creo Hilfe installieren und
aufrufen
Überblick über das Hilfe-Center..................................................................................64
Browser-Unterstützung für Creo Hilfe..........................................................................64
Auf Hilfe in einer Creo Anwendung zugreifen...............................................................64
Speicherort für die Installation des Hilfe-Centers wählen ..............................................65
Das Hilfe-Center installieren.......................................................................................65
Hilfe-Center von einem Netzlaufwerk aus aktivieren.....................................................67
Das Hilfe-Center auf einem Web-Server installieren.....................................................68
Das Hilfe-Center unabhängig von einer Creo Anwendung anzeigen ..............................69
Das Hilfe-Center deinstallieren ...................................................................................70
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Hilfe-Center. Es wird erklärt, wie Sie
Hilfe für Creo Parametric, Creo Direct, Creo Layout, Creo Simulate und Creo
Options Modeler von einem lokalen Hostrechner, einem Netzlaufwerk oder einem
Web-Server installieren und aufrufen.
63
Überblick über das Hilfe-Center
Das Hilfe-Center bietet Zugriff auf die Dokumentation und enthält folgende
Funktionen:
• Kontextbezogene Hilfe für Creo Anwendungen – Creo Parametric, Creo
Direct, Creo Layout, Creo Simulate und Creo Options Modeler.
• Suchfunktion und Quick Links zu nützlichen Informationen.
Browser-Unterstützung für Creo Hilfe
Die Creo Hilfe unterstützt die folgenden Browser:
• Internet Explorer 9.0 und höher
• Mozilla Firefox 10.0.1 und höher
Das Hilfe-Center für die Creo Anwendung wird in Ihrem Standard-Browser
geöffnet. Sie können einen dieser Browser als Standard auf Ihrem Computer
festlegen.
Auf Hilfe in einer Creo Anwendung
zugreifen
Jede Creo Anwendung startet die Hilfe in einem separaten Fenster Ihres Standard-
Browsers. Der Wert der Umgebungsvariablen PRO_LANG bestimmt die Sprache
des Hilfe-Centers. Sie können wie folgt auf Hilfethemen zugreifen:
• Um die kontextsensitive Hilfe zu verwenden, zeigen Sie auf ein
Benutzeroberflächenelement, und drücken Sie F1.
• Um das Hilfe-Center zu durchsuchen, klicken Sie auf .
Das Hilfe-Center kann an folgenden Stellen aufgerufen werden:
• [Link]/apps/help_center: Dies ist die Standardoption, wenn Sie das
Hilfe-Center nicht installieren und die Umgebungsvariable PTC_<app_
name>_HC_URL_5 nicht definieren.
• Lokaler Hostrechner: Dies ist die Standardoption, wenn Sie das Hilfe-Center
installieren, aber keinen alternativen Speicherort (z.B. ein Netzlaufwerk) für
den Zugriff auf die Hilfe angeben.
Hinweis
Wenn Sie eine Creo Anwendung aktualisieren, müssen Sie auch das Hilfe-
Center auf den entsprechenden Datumscode der Anwendung aktualisieren.
Andernfalls greift die Creo Anwendung auf das entsprechende Hilfe-
Center von [Link] zu.
64 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Speicherort für die Installation des Hilfe-
Centers wählen
Unter Verwendung der DVD können Sie das Hilfe-Center für die Creo
Anwendungen an einem der folgenden Speicherorte installieren:
• Lokaler Hostrechner, auf dem die Creo Anwendungen installiert sind.
• Netzlaufwerk. Dies ist sinnvoll, wenn Sie mehrere Clients in einem Netzwerk
verwalten.
• Web-Server.
Das Hilfe-Center installieren
Fahren Sie unter Verwendung der mitgelieferten Hilfe-DVD wie beschrieben mit
der Installation fort. Sie können die Hilfe-DVD auch von der Seite Software-
Aktualisierungen bestellen oder herunterladen auf [Link] herunterladen. Wenn
Sie das Hilfe-Center auf einem Netzlaufwerk installiert haben, führen Sie die
Schritte unter Hilfe-Center von einem Netzlaufwerk aus aktivieren auf Seite 67
aus, um das Hilfe-Center von der Creo Anwendung aus aufzurufen.
1. Starten Sie den Windows-Explorer, wechseln Sie zum DVD-Laufwerk, und
doppelklicken Sie auf [Link]. Laden Sie alternativ die DVD wie im
vorherigen Abschnitt beschrieben herunter. Der PTC Installationsassistent
wird gestartet.
2. Führen Sie die unter Creo Anwendungen installieren: Einfache Installation auf
Seite 35 beschriebenen Schritte 1 bis 4 durch.
3. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Anwendungsauswahl
(Application Selection) wird angezeigt.
Creo Hilfe installieren und aufrufen 65
4. Wählen Sie mindestens ein Hilfe-Center in der Liste der Hilfe-Center aus.
5. Behalten Sie den Standardordner bei, z.B. C:\Program Files\PTC, oder
klicken Sie auf , und geben Sie den vollständigen Pfad eines alternativen
Ordners an.
6. Klicken Sie auf Installieren (Install), um das Hilfe-Center ohne Anpassung zu
installieren.
Sie können auch auf Anpassen (Customize) klicken, um das Dialogfenster
Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application Custom Setting) zu
öffnen und die Installation wie folgt anzupassen:
a. Wählen Sie auf der Registerkarte Anwendungsmerkmale (Application
Features) die zu installierenden Hilfe-Center-Sprachen aus.
b. Legen Sie auf der Registerkarte Verknüpfungen (Shortcuts) die
Verknüpfungseinstellungen für die Startbefehle der Creo Hilfe und andere
Windows-Einstellungen fest. Informationen zur Durchführung dieser
Operationen finden Sie unter Windows-Verknüpfungen konfigurieren auf
Seite 49.
7. Klicken Sie auf OK (OK).
8. Klicken Sie im Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) auf
Installieren (Install). Auf dem Bildschirm Installationsstatus (Installation
Progress) wird der Installationsstatus angezeigt. Sie können jederzeit auf
Abbrechen (Cancel) klicken, um die Installation abzubrechen.
9. Klicken Sie auf Beenden (Finish). Das Hilfe-Center wird im Verzeichnis
<help_install_path>\PTC\Creo verion\help\creo_help_
<app_name> installiert.
66 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Wenn Sie beispielsweise den Standardpfad angeben, wird das Hilfe-Center im
Verzeichnis C:\Program Files\PTC\Creo version\help\creo_
help_<app_name> installiert.
Hilfe-Center von einem Netzlaufwerk aus
aktivieren
Um das auf einem Netzlaufwerk installierte Hilfe-Center zu aktivieren, müssen
Sie die Creo Anwendung wie im folgenden Beispiel beschrieben konfigurieren:
1. Wenn Sie das Hilfe-Center auf Rechner machine03d unter C:\Program
Files\PTC\<Creo [Link]\help installiert haben, geben Sie den
Ordner C:\Program Files\PTC\Creo [Link] unter folgendem
Namen für die gemeinsame Benutzung frei:
\\machine03d\Creo [Link].
2. Auf einem Clientrechner, auf dem Sie auf das Hilfe-Center zugreifen möchten,
ordnen Sie den gemeinsam verwendeten Ordner einem lokalen Laufwerk zu,
beispielsweise Q. Nach der Zuordnung wird der Ordner mit den Hilfe-
Installationsdateien als Q:\Help\help\creo_help_<app_name>
angezeigt.
3. Legen Sie die Umgebungsvariable PTC_<app_name>_HC_URL_5 für die
Creo Anwendungen wie aufgeführt fest:
• Creo Parametric—PTC_PMA_HC_URL_5
• Creo Direct—PTC_DMA_HC_URL_5
• Creo Layout—PTC_LCD_HC_URL_5
• Creo Simulate—PTC_SIM_HC_URL_5
• Creo Options Modeler—PTC_OPTM_HC_URL_5
• Creo Render Studio—PTC_RENDER_HC_URL_5
a. Klicken Sie auf Start (Start) ▶ Systemsteuerung (Control Panel) ▶ System
(System) ▶ Erweiterte Systemeinstellungen (Advanced system settings).
Das Dialogfenster Systemeigenschaften (System Properties) wird
angezeigt.
b. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert (Advanced) und anschließend
auf Umgebungsvariablen (Environment Variables).
c. Klicken Sie unter dem Bereich mit den Benutzervariablen auf Neu (New).
Das Dialogfenster Neue Benutzervariable (New User Variable) wird
geöffnet.
d. Geben Sie die Umgebungsvariable und ihren Wert in den unten gezeigten
Feldern an. Legen Sie beispielsweise für die Creo Parametric Hilfe die
Umgebungsvariable wie folgt fest:
Creo Hilfe installieren und aufrufen 67
• Variablenname–PTC_PMA_HC_URL_5
• Variablenwert–Q:\Help\help\creo_help_pma
e. Klicken Sie auf OK (OK) und dann erneut auf OK (OK) im Dialogfenster
Systemeigenschaften (System Properties).
4. Starten Sie die Creo Anwendung, und rufen Sie die Hilfe auf.
Das Hilfe-Center auf einem Web-Server
installieren
Sie können das Hilfe-Center auf einem beliebigen Web-Server installieren. Wenn
Sie Apache verwenden, installieren Sie das Hilfe-Center wie folgt im Dokument-
Stammverzeichnis:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 4 aus, wie in Installieren des Hilfe-Centers auf
Seite 65 beschrieben.
2. Geben Sie <DocumentRoot> als Installationspfad an.
3. Klicken Sie auf OK (OK), und klicken Sie im Bildschirm Anwendungsauswahl
(Application Selection) auf Installieren (Install).
Die Hilfe der ausgewählten Anwendung wird im Verzeichnis
<DocumentRoot>\Creo <version number>\help\creo_help_
<app_name> installiert.
4. Um die Hilfe-Center-Dateien aus dem Verzeichnis <DocumentRoot>\
Creo <version number>\help\creo_help_<app_name> für den
Zugriff auf die kontextabhängige Hilfe zu verteilen, legen Sie die
Umgebungsvariable PTC_<app_name>_HC_URL_5 für die Creo
Anwendungen wie nachfolgend angegeben fest:
• Creo Parametric—PTC_PMA_HC_URL_5
• Creo Direct—PTC_DMA_HC_URL_5
• Creo Layout—PTC_LCD_HC_URL_5
• Creo Simulate—PTC_SIM_HC_URL_5
• Creo Options Modeler—PTC_OPTM_HC_URL_5
• Creo Render Studio—PTC_RENDER_HC_URL_5
a. Klicken Sie auf Start ▶ Systemsteuerung ▶ System ▶ Erweiterte
Systemeinstellungen. Das Dialogfenster Systemeigenschaften wird
angezeigt.
b. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert (Advanced) und anschließend
auf Umgebungsvariablen (Environment Variables).
c. Klicken Sie unter dem Bereich mit den Benutzervariablen auf Neu (New).
Das Dialogfenster Neue Benutzervariable wird geöffnet.
68 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
d. Geben Sie die Umgebungsvariable und ihren Wert in den unten gezeigten
Feldern an. Legen Sie beispielsweise für die Creo Parametric Hilfe die
Umgebungsvariable wie folgt fest:
• Variablenname–PTC_<app_name>_HC_URL_5
• Variablenwert–<Help_Center URL>
Beispiel: Für ein Hilfe-Center, das auf einem Apache Server installiert
wurde, der auf Port 8080 konfiguriert ist, lautet die Hilfe-Center-URL
[Link] <version number>/
help/creo_help_<app_name>.
e. Klicken Sie auf OK (OK) und dann erneut auf OK (OK) im Dialogfenster
Systemeigenschaften.
Alternativ können Sie das Hilfe-Center einer Anwendung, die auf dem lokalen
Hostrechner installiert ist, in das Verzeichnis <DocumentRoot> des Servlet-
Containers kopieren.
Wenn Sie beispielsweise das Creo Parametric Hilfe-Center im Standardpfad auf
dem lokalen Hostrechner installiert haben, können Sie das Hilfe-Center-
Verzeichnis C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\help\
creo_help_pma in das Verzeichnis <DocumentRoot> kopieren. Geben Sie
die entsprechende URL als Wert für die Variable PTC_PMA_HC_URL_5 ein, um
auf die kontextbezogene Hilfe zuzugreifen.
Hinweis
Wenn Sie das Verzeichnis <DocumentRoot> als Speicherort für die
Installation des Hilfe-Centers angeben, können Sie die kontextbezogene Hilfe
direkt aus diesem Verzeichnis aufrufen. Legen Sie die Hilfe-Center-URL als
Wert der Umgebungsvariablen PTC_<app_name>_HC_URL_5 fest, um die
kontextbezogene Hilfe über die Web-Server-URL aufzurufen.
Das Hilfe-Center unabhängig von einer
Creo Anwendung anzeigen
Um das auf einem Hostrechner installierte Hilfe-Center unabhängig von der
zugehörigen Creo Anwendung anzuzeigen, öffnen Sie die folgende Seite in einem
Browser-Fenster:
<creo_help_install_path>\help\creo_help_<app>\
<language>\[Link]
Um beispielsweise das Hilfe-Center für Creo Parametric in Englisch zu öffnen,
öffnen Sie die folgende Seite in einem Browser-Fenster:
<creo_help_install_path>\help\creo_help_pma\usascii\
[Link]
Creo Hilfe installieren und aufrufen 69
Das Hilfe-Center wird im Browser-Fenster geöffnet.
Um das auf einem Web-Server installierte Hilfe-Center unabhängig von der Creo
Anwendung anzuzeigen, geben Sie die folgende URL in einem Browser-Fenster
an:
[Link] <version
number>/help/creo_help_<app_name>/<language>/[Link]
Um beispielsweise das Hilfe-Center, das auf einem Web-Server installiert wurde,
für den der Tomcat-Servlet-Container auf Portnummer 8080 konfiguriert ist, für
Creo Parametric in Englisch zu öffnen, öffnen die folgende Seite in einem
Browser-Fenster:
[Link] version/help/creo_help_
pma/usascii/[Link]
Ein Hilfe-Center wird im Browser-Fenster geöffnet.
Hinweis
Die kontextbezogene Hilfe wird nicht unterstützt, wenn Sie das Hilfe-Center
unabhängig von einer Creo Anwendung anzeigen.
Das Hilfe-Center deinstallieren
Sie können das Hilfe-Center unabhängig von einer Creo Anwendung vom lokalen
Hostrechner entfernen, indem Sie folgende Schritte ausführen:
1. Klicken Sie auf Start (Start) ▶ Systemsteuerung (Control Panel) ▶ Programme
und Funktionen (Programs and Features). Der Bildschirm Programm
deinstallieren oder ändern (Uninstall or change a program) wird angezeigt.
2. Klicken Sie in der Anwendungsliste auf Creo Hilfe <release><date_
code> für eine beliebige Creo Anwendung.
3. Klicken Sie auf Deinstallieren (Uninstall). Daraufhin wird ein
Bestätigungsdialogfenster geöffnet.
4. Klicken Sie auf Ja (Yes), um das Hilfe-Center für die Anwendung zu
deinstallieren.
Hinweis
Wenn Sie das Hilfe-Center auf dem Hostrechner deinstalliert oder die
Umgebungsvariable PTC_<app_name>_HC_URL_5 nicht festgelegt haben,
können Sie aus einer Creo Anwendung heraus auf das Hilfe-Center auf PTC.
com zugreifen. Außerdem müssen Sie die Umgebungsvariable PTC_<app_
name>_HC_URL_5 entfernen bzw. ihre Einstellung aufheben, wenn Sie das
Hilfe-Center vom Web-Server deinstallieren oder entfernen.
70 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
8
Installation aktualisieren
Lizenzserver aktualisieren..........................................................................................72
Creo Anwendungen aktualisieren ...............................................................................72
Vorhandene Installation einer Creo Anwendung anpassen ...........................................73
Wartungsversionen installieren...................................................................................74
Vorhandene Version einer Installation aktualisieren .....................................................75
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie die auf Ihrem System installierten Creo
Anwendungen aktualisiert werden. Verwenden Sie dasselbe Verfahren, um Creo
Distributed Services Manager zu aktualisieren. Jedes Mal, wenn Sie die Software
aktualisieren, müssen Sie auch die Lizenzdatei aktualisieren. Wenn Sie innerhalb
derselben Version auf eine neue Build-Version von Creo aktualisieren, sind keine
neuen Lizenzcodes erforderlich. In einigen Fällen müssen Sie u.U. die aktuelle
Installation des PTC Lizenzservers aktualisieren. Weitere Informationen finden
Sie im nächsten Abschnitt.
71
Lizenzserver aktualisieren
Sie können die aktuelle Installation des PTC Lizenzservers mit den neuen
Lizenzinformationen aktualisieren, wenn Sie die PTC Software aktualisieren. Eine
Aktualisierung der Installation des PTC Lizenzservers ist in der Regel in einem
der folgenden Fälle erforderlich:
• Hinzufügen von Lizenzinformationen aus der neuen Bestellung
• Aktualisieren der vorhandenen Lizenzfunktionalitäten in der Lizenzdatei mit
denen einer Wartungsversion
Abhängig von der installierten Version muss ggf. die Lizenzserversoftware
aktualisiert werden. In solchen Fällen deinstallieren Sie den PTC Lizenzserver mit
Administratorrechten, und folgen Sie den Anweisungen im Kapitel Lizenzen für
die Creo Anwendungen konfigurieren auf Seite 23, um den PTC Lizenzserver zu
installieren. Aktualisieren Sie den PTC Lizenzserver mit diesem Workflow:
1. Notieren Sie den Produktcode, den Sie per E-Mail erhalten haben. Fordern Sie
alternativ mithilfe der PTC Lizenzverwaltungs-Web-Tools eine Lizenzdatei
per E-Mail an. Speichern Sie die Lizenzdatei im ASCII-Format an einem
sicheren Ort auf der Festplatte.
2. Starten Sie den PTC Installationsassistenten von der gemounteten DVD oder
aus dem Installationspaket, das Sie aus dem Internet heruntergeladen haben.
Der Willkommensbildschirm wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Lizenz einrichten (Setup license) und anschließend auf Weiter
(Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung (License Identification) wird
angezeigt.
4. Geben Sie den neuen Produktcode oder die Bestellnummer in das
entsprechende Textfeld ein, und klicken Sie auf Lizenzierung installieren
(Install Licensing). Sie können die neue Lizenzdatei auch in die Spalte Quelle
(Source) im Bereich Zusammenfassung über Lizenzen (License Summary)
ziehen und dort ablegen.
Wenn bereits ein Lizenzserver installiert ist oder ausgeführt wird, ersetzt der
Assistent die vorhandene Lizenzdatei durch die neue. Wenn kein Lizenzserver
ausgeführt wird, überprüft der Assistent, ob die neue Lizenzdatei einen
Lizenzserver benötigt. In diesem Fall wird der Lizenzserver automatisch
heruntergeladen und installiert. Weitere Informationen finden Sie unter
Lizenzen generieren oder aktualisieren auf Seite 26.
5. Klicken Sie auf Beenden (Finish).
Der Assistent startet den PTC Lizenzserver neu. Bei Triaden-Konfigurationen
müssen zwei der drei Partner-Rechner ausgeführt werden, bevor die Lizenzen
vergeben werden können.
Creo Anwendungen aktualisieren
Nachdem Sie Creo Anwendungen einer bestimmten Version installiert haben,
können Sie die folgenden Vorgänge ausführen:
72 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• Vorhandene Installation anpassen – Nach der Aktualisierung bleiben alle
zuvor installierten Dateien einschließlich der im Ordner <creo_
loadpoint>\\Common Files unverändert. Die aktualisierten Dateien,
die für die Anpassung relevant sind, werden dem Ordner <version>
hinzugefügt.
• Neue Wartungsversion installieren – Nach der Installation wird ein neuer
Ordner <version> dem Datumscode der Wartungsversion entsprechend im
Ordner <creo_loadpoint> erstellt. Dieser Ordner enthält alle Dateien für
die Wartungsversion.
• Vorhandene Installation aktualisieren – Nach der Aktualisierung wird die
höchste installierte Version des Release entfernt, und die neue
Wartungsversion wird im von Ihnen angegebenen Installationspfad installiert.
Wenn keine installierte Version im angegebenen Installationspfad vorhanden
ist, wird die neue Wartungsversion in diesem Pfad installiert.
Vorhandene Installation einer Creo
Anwendung anpassen
Das Anpassen einer vorhandenen Installation einer Creo Anwendung bedeutet,
Aktivieren oder Deaktivieren von Diagnose-Berichten für die Anwendung,
Aktualisieren oder Erstellen von Startbefehlen sowie das Aktualisieren von
Windows-Verknüpfungseinstellungen. Das Hinzufügen oder Löschen von
Anwendungsmerkmalen ist während dieses Prozesses nicht möglich.
Führen Sie den PTC Installationsassistenten erneut von der DVD aus, und führen
Sie die folgenden Schritte aus:
1. Starten Sie den Assistenten. Der Willkommensbildschirm wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Vorhandene Software neu konfigurieren (Reconfigure existing
software) und dann auf Weiter (Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung
(License Identification) wird angezeigt.
3. Prüfen Sie die Lizenzinformationen und aktualisieren Sie sie gegebenenfalls.
Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzen generieren oder aktualisieren
auf Seite 26.
4. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Anwendungsauswahl
(Application Selection) wird angezeigt. Er enthält eine Liste der zuvor
installierten Anwendungen.
5. Klicken Sie auf Anpassen (Customize), nachdem Sie die Anwendungen
ausgewählt haben. Das Dialogfenster Benutzerdefinierte
Anwendungseinstellung (Application Custom Setting) wird geöffnet.
6. Wählen Sie eine Anwendung auf der linken Seite aus, und führen Sie eine der
folgenden Aktionen aus:
• Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen PTC Diagnose-
Berichte aktivieren (Enable PTC Diagnostic reporting) auf der Registerkarte
Installation aktualisieren 73
Anwendungs-KEs (Application Features). Weitere Informationen finden Sie
unter Installationskomponenten definieren auf Seite 43.
• Verwenden Sie die Registerkarte Befehlskonfiguration (Command
Configuration), um eine Lizenzkonfiguration hinzuzufügen, zu bearbeiten
oder zu löschen. Nähere Informationen finden Sie unter
Lizenzkonfigurationen ändern auf Seite 47.
• Konfigurieren Sie die Windows-Verknüpfungseinstellungen und die
Pfadeinstellungen mithilfe der Registerkarte Verknüpfungen (Shortcuts).
Nähere Informationen finden Sie unter Windows-Verknüpfungen
konfigurieren auf Seite 49.
• Klicken Sie im Bildschirm Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung
(Application Custom Setting) auf OK (OK) und anschließend im Bildschirm
Anwendungsauswahl (Application Selection) auf Installieren (Install), um
die Installation anzupassen.
7. Klicken Sie auf Beenden (Finish).
Wartungsversionen installieren
Wenn Sie eine frühere Version einer Creo Anwendung installiert haben,
verwenden Sie die nachfolgend aufgeführten Schritte, um eine neuere
Wartungsversion zu installieren. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in
den Kapiteln zur Installation der verschiedenen Komponenten.
1. Starten Sie den PTC Installationsassistenten. Wählen Sie im
Willkommensbildschirm Neue Software installieren (Install New Software) aus.
Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung (License
Identification) wird angezeigt.
2. Generieren oder aktualisieren Sie die Lizenzdatei. Falls erforderlich, wird der
PTC Lizenzserver ebenfalls basierend auf der Lizenzdatei aktualisiert. Klicken
Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Anwendungsauswahl (Application
Selection) wird angezeigt.
3. Wählen Sie eine zu installierende Anwendung aus.
4. Geben Sie einen Installationsordner an.
5. Um die Installation für bestimmte Anwendungsmerkmale,
Lizenzkonfigurationen oder Windows-Verknüpfungseinstellungen anzupassen,
klicken Sie auf Anpassen (Customize). Verwenden Sie den daraufhin
geöffneten Bildschirm Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application
Custom Setting), um die Anpassung vorzunehmen.
6. Nachdem Sie alle gewünschten Optionen ausgewählt haben, klicken Sie im
Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) auf Installieren
(Install). Der allgemeine Dateiordner, der für die vorhergehende Version
erzeugt wurde, wird durch den allgemeinen Dateiordner für die Version
ersetzt, die Sie installieren.
7. Klicken Sie auf Beenden (Finish), um die Installation abzuschließen und den
Assistenten zu schließen.
74 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Vorhandene Version einer Installation
aktualisieren
1. Starten Sie den PTC Installationsassistenten. Wählen Sie im
Willkommensbildschirm Vorhandene Software aktualisieren (Upgrade existing
software) aus. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm
Lizenzidentifizierung (License Identification) wird angezeigt.
Hinweis
Wenn keine installierte Version des Release vorhanden ist, ist die Option
Vorhandene Software aktualisieren (Upgrade existing software) nicht im
Willkommensbildschirm verfügbar.
2. Generieren oder aktualisieren Sie die Lizenzdatei. Falls erforderlich, wird der
PTC Lizenzserver ebenfalls basierend auf der Lizenzdatei aktualisiert. Klicken
Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Anwendungsauswahl (Application
Selection) wird angezeigt.
3. Im Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) wird der Pfad der
letzten installierten Version des Release als Standardinstallationspfad
angezeigt. Wenn Sie diesen Standardinstallationspfad beibehalten, sind die
installierten Anwendungen ausgewählt, und Sie können diese nicht abwählen.
Hinweis
Wenn eine frühere Version des Release im angegebenen Installationspfad
vorhanden ist, wird Upgrade from <version> in der Spalte Status
(Status) angezeigt. Wenn jedoch im angegebenen Installationspfad keine
installierte Version vorhanden ist, wird New als Status angezeigt. Der
Name des Installationsordners wird bei einem Upgrade geändert.
Beispielsweise ändert sich der Ordnername Creo [Link] für die erste
Wartungsversion der Software in Creo [Link].
Alternativ können Sie einen anderen Installationspfad angeben. Wenn eine
Installation einer Anwendung nicht im angegebenen alternativen Pfad
vorhanden ist, wird diese Installation als neue Installation behandelt. Sie
können eine beliebige derartige oder alle derartigen Anwendungen im
Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) auswählen.
Installation aktualisieren 75
Hinweis
Wenn eine Version des Release für eine Anwendung im angegebenen
alternativen Installationspfad vorhanden ist, wird Upgrade from
<version> in der Spalte Status (Status) für diese Anwendung angezeigt.
Wenn die Version eines Release einer Anwendung, das Sie installieren, bereits
im angegebenen Installationspfad vorhanden ist, wird dieselbe Version dieser
Anwendung aktualisiert. Dabei werden die Anwendungsanpassungen
berücksichtigt.
4. Um die Installation für bestimmte Anwendungsmerkmale,
Lizenzkonfigurationen oder Windows-Verknüpfungseinstellungen anzupassen,
klicken Sie auf Anpassen (Customize). Verwenden Sie den daraufhin
geöffneten Bildschirm Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application
Custom Setting), um die Anpassung vorzunehmen.
5. Nachdem Sie alle gewünschten Optionen ausgewählt haben, klicken Sie im
Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) auf Installieren
(Install).
6. Klicken Sie auf Beenden (Finish), um die Installation abzuschließen und den
Assistenten zu schließen.
76 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
A
Lizenzverwaltungssoftware
Überblick über PTC Lizenzierung ...............................................................................78
Lizenztypen ..............................................................................................................78
Verlängern einer Abonnementlizenz ...........................................................................79
Vereinfachte Lizenzverwaltung ...................................................................................80
Lizenzvereinfachung – Vorteile...................................................................................81
Lizenzvereinfachung – Allgemeine Informationen ........................................................81
Lizenzvereinfachung – Technische Informationen ........................................................81
PTC Lizenzserver......................................................................................................85
Vorteile von FlexNet Publisher....................................................................................85
Abwärtskompatibilität von Lizenzen mit FlexNet Publisher............................................86
FlexNet Publisher mit anderen Anwendungen ausführen..............................................86
Grundlagen zu Timeout-Parametern ...........................................................................86
Timeout-Parameter für Inaktivität ändern.....................................................................88
Das Dialogfenster "Netzwerk-Lizenz wieder vorhanden (Regained Network License)"
für Creo Parametric unterdrücken .................................................................88
Das Dienstprogramm ptcflush ....................................................................................89
Lizenzleihung............................................................................................................89
Lizenzleihung initiieren ..............................................................................................90
Datei <creo_app>_borrow.bat verwenden ...................................................................90
Status der geliehenen Lizenz bestimmen ....................................................................91
Vorzeitige Rückgabe einer geliehenen Lizenz..............................................................92
In diesem Anhang stellen wir Ihnen Lizenzverwaltungssoftware vor und
beschreiben die Vorteile des PTC Lizenzservers. Die Lizenzvereinfachung wird
für neue und vorhandene Benutzer erläutert.
77
Überblick über PTC Lizenzierung
PTC Software muss lizenziert sein, damit Sie sie verwenden können. Das gilt auch
für optionale PTC Anwendungen. Erst durch die Lizenzierung besteht eine
Berechtigung, die installierte Software auszuführen. PTC unterstützt die folgenden
Lizenzen für unterschiedliche Produkttypen:
• Kommerzielle Lizenzen – Lizenzen für die Verwendung von Vollversionen
von PTC Software. Diese Lizenzen sind nicht zeitsensibel.
• Schulungslizenzen – Auch als Kursteilnehmerlizenzen an
Bildungseinrichtungen bezeichnet. Diese Lizenzen sind zeitsensibel. Die
Objekte, die in einer Schulungs- oder Kursteilnehmerversion der Software
erzeugt werden, sind nicht mit der kommerziellen Version derselben Software
kompatibel.
• Testlizenzen – Lizenzen, die den Gebrauch der Software auf einen bestimmten
Zeitraum beschränken.
Lizenztypen
Je nach PTC Produkt kann eine Lizenz einen der folgenden Typen aufweisen.
• Rechnergebundene Lizenz – Schränkt den Gebrauch der Software auf einen
bestimmten Rechner ein (unabhängige Workstation).
• Netzwerklizenz – Bereitgestellt durch den Lizenzserver und kann auf jedem
Rechner verwendet werden, der über das Netzwerk verbunden ist. Es gibt zwei
unterschiedliche Typen von Netzwerklizenzen:
○ Einzelserverlizenzen – Konfiguriert für einen einzelnen Rechner als
Server.
○ Triaden-Lizenz – Konfiguriert für eine Gruppe aus drei Rechnern im
selben Netzwerk, die zusammenarbeiten, um einen Pool von
Netzwerklizenzen zu verwalten. Diese Konfiguration stellt redundante
Datensicherung im Falle eines Serverausfalls zur Verfügung. Eine
identische Lizenzdatei wird für jeden Triadenpartner verwendet.
• Erweiterte Lizenz – Eine erweiterte Lizenz stellt Netzwerklizenzen für
gesperrte Module zur Verfügung.
• Geliehene Lizenz – Eine geliehene Lizenz ermöglicht Ihnen, vorübergehend
auf Ihrem Rechner zu arbeiten, ohne mit dem Lizenzserver verbunden zu sein.
Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzleihung auf Seite 89.
Auf Grundlage der Dauer, für die Sie eine Lizenz erwerben können, werden
Lizenzen in folgende Typen klassifiziert:
• Unbefristete Lizenz: Eine dauerhafte Lizenz, die Sie nach dem Erwerb nicht
mehr verlängern müssen.
• Abonnementlizenz: Eine Lizenz, die für einen bestimmten Zeitraum gültig ist.
Wenn der Lizenzzeitraum abgelaufen ist, können Sie die Lizenz um einen
weiteren festgelegten Zeitraum verlängern.
78 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Weitere Informationen über die zusätzlichen Lizenztypen, die für das Produkt
unterstützt werden, finden Sie in der Produktdokumentation.
Verlängern einer Abonnementlizenz
Eine Abonnementlizenz ist für einen bestimmten Zeitraum gültig. Sie können die
Abonnementlizenz nach dem Ablaufen bzw. einige Tage vor dem Ablauf um
einen weiteren bestimmten Zeitraum verlängern. Im Falle einer
rechnergebundenen Lizenz oder einer Einzelserverlizenz wird einige festgelegte
Tage vor Ablauf der Lizenz eine Warnmeldung ausgegeben:
Hinweis
Im Fall einer Einzelserverlizenz wird die Warnmeldung nur angezeigt, wenn
die Anwendung Creo auch auf dem Server ausgeführt wird, auf dem die
Einzelserverlizenz installiert ist.
Sie können festlegen, wann die Warnmeldung angezeigt werden soll, indem Sie
die Anzahl der Tage vor Ablauf anhand der Konfigurationsoption daystoshow_
expirydialog einstellen. Der Standardwert ist 15 Tage. Die festgelegte
Anzahl der Tage vor dem Ablauf der Lizenz wird die folgende Meldung
angezeigt, wenn Sie die Software aufrufen:
Lizenzverwaltungssoftware 79
Klicken Sie auf Lizenz erneuern (Renew License), um den Prozess der
Abonnementlizenzverlängerung zu starten. Sie werden an das folgende Formular
weitergeleitet:
Geben Sie Benutzername (Username) und Passwort (Password) ein, und klicken
Sie auf Lizenz erneuern (Renew License), um die Lizenz online zu verlängern. Die
Software leitet Sie an [Link] um. Sie können Ihre Lizenz um einen
weiteren Abonnementzeitraum verlängern. Die Lizenzdatei wird auf dem
Computer oder Server (bei einer Einzelserverlizenz) automatisch aktualisiert.
Vereinfachte Lizenzverwaltung
Creo verwendet die Lizenzvereinfachung zur einfachen Lizenzkonfiguration,
-installation und -nachverfolgung. Dieser Prozess ermöglicht eine flexible
Konfiguration Ihrer Lizenzen und minimiert die Anzahl generierter
Servicevertragsnummern (SCNs). Sie können alle Creo Lizenzen und Optionen in
einer Servicevertragsnummer zusammenfassen. Außerdem können Sie dem
benötigten Lizenzserver auch eine einzige Servicevertragsnummer zuweisen.
Jedes PTC Produkt wird in der Lizenzdatei durch einen eindeutigen Feature-
Namen gekennzeichnet. Aufgrund der Verwendung des PTC Lizenzservers hat die
Lizenzdatei ein Standardformat. Dieses Format wird seit Pro/ENGINEER 2001,
Datumscode 2001440, von PTC verwendet. Pro/ENGINEER Wildfire 2.0 oder
höher verwendet automatisch vereinfachte Lizenzen, da die Lizenzvereinfachung
eine Voraussetzung für Pro/ENGINEER Wildfire 2.0 und höhere Versionen ist.
Hinweis
Die Lizenzkonfiguration ist in den Installationsvorgang integriert.
Weitere Informationen über die Lizenzvereinfachung, einschließlich der Vorteile
von vereinfachten Lizenzen, finden Sie unter [Link]/olm/ls_faq.
80 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Lizenzvereinfachung – Vorteile
Die Lizenzvereinfachung bietet folgende Vorteile:
• Erhöhte Flexibilität bei der Verwaltung von PTC Lizenzen – Da die
Lizenzkonfiguration in den Installationsvorgang integriert ist, können Sie die
Zuweisung und Konfiguration von Funktionen ändern, ohne dass Sie mit der
PTC Lizenzverwaltung Kontakt aufnehmen müssen.
• Weniger Lizenzierungsregeln – Lizenzen werden über eine
Servicevertragsnummer (SCN) einem Rechner zugewiesen.
• Stabile Anzahl von Servicevertragsnummern für die Lizenzierung – Da für
Servicevertragsnummern keine Lizenzierungsanforderungen gelten, müssen
Sie jetzt deutlich weniger Servicevertragsnummern verwalten. Die
Servicevertragsnummer muss bei Lizenzänderungen nicht geändert werden.
• Beschleunigte Lizenzierung von PTC Produkten – Sie und PTC benötigen
keine detaillierte Aufstellung der verschiedenen Arten von Lizenzen, in der
die Lizenzen danach unterschieden werden, wie Sie die Produkte ursprünglich
erworben haben.
• Geringere Systemverwaltungszeit bei Lizenzänderungen – Aufgrund der
Verwendung von gemeinsamen Feature-Namen in Lizenzen müssen Clients
seltener aktualisiert werden, da die Lizenzen zwischen den Servern
verschoben werden können. Der Feature-Name und die Startbefehle bleiben
gleich.
Lizenzvereinfachung – Allgemeine Informationen
• Die Lizenzvereinfachung wird in alle Creo Anwendungen sowie Produkte der
Creo Parametric Familie integriert und steht in Pro/ENGINEER 2001
Datumscode 2001440 und höher zur Verfügung.
• Verwenden Sie das Lizenzsupport-Webtool Software Lizenzen umkonfigurieren
unter Lizenzverwaltung auf der Seite Creo eSupport-Center, um auf ein neues
Lizenzierungsschema zu aktualisieren. Das Tool fasst die Lizenzen
automatisch in einer ausgewählten Servicevertragsnummer (SCN) zusammen
und gibt eine aktualisierte Lizenzdatei zurück.
Lizenzvereinfachung – Technische Informationen
• Das Lizenzdateiformat für die Lizenzvereinfachung wurde geändert.
Hinweis
FLEXnet Publisher Version [Link] ist im Lieferumfang von Creo 5.0
enthalten. Creo 5.0 kann zur Lizenzvereinfachung jedoch auch FLEXnet
Publisher ab Version 10.8.x verwenden.
Lizenzverwaltungssoftware 81
• Durch den Prozess der Lizenzvereinfachung wurde das Format der Zeile für
die FlexNet Publisher Funktion in der Lizenzdatei wie folgt geändert:
○ Die Servicevertragsnummer ist nicht mehr Bestandteil des Feature-
Namens und wird in der Feature-Zeile unter das Kennzeichen SN
verschoben.
○ Für alle rechnergebundenen Module und Erweiterungen wird eine neue
Klassifikation von Netzwerklizenzen, eine so genannte Lizenz-
Erweiterung, erstellt. Diese neue Klassifikation wird in der Anbieter-
Zeichenfolge durch das Schlüsselwort STARTUP gekennzeichnet.
Lizenz-Erweiterungen stehen zum Auschecken nur während der Laufzeit
zur Verfügung, d.h. beim Starten einer Basislizenz. Sie können die Lizenz-
Erweiterung innerhalb einer Creo Anwendung nicht hinzufügen oder
freigeben.
• Die folgende Lizenzdatei ist ein Beispiel für eine Ausführlizenz und ein
Netzwerkbündel unter dem Lizenzvereinfachungsschema.
INCREMENT PROE_Engineer ptc_d 33.0 01-nov-2011 1 \
BC24AFC5B76BB74C9366 VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(0,3,6,7,10,17,32,34,40,45,48,51,55,61,62, \
66,69,71,73,77,97,106,108,115,126,127,128,133,135,137, \
158,163,188,191,210)" \
SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 EXTERNAL_NAME=" \
ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 NOTICE="PTC_customer" \
SN=SCN12344,SCN765431 SIGN2="169C A28A \
E97F E96E 0A3E 563B FDEB 4510 829E 4BF4 25D3 2394 \
0444 2FD4 6C23 0168 A8A5 AEBE 54B0 1FF6 B79B DC75 \
2014 A278 33CC 1B90 8647 6A12 F4D6 45BF"
INCREMENT 10108 ptc_d 33.0 01-nov-2011 1 \
1C75006B8512AA3C4EBE VENDOR_STRING="VSVER=2.0 LO=()" \
SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 EXTERNAL_NAME=" \
ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 NOTICE="PTC_customer" \
SN=SCN12344,SCN765431 SIGN2="1A34 408F 40D4 749F 5980 \
2DFE 15B0 0FAF 0ED7 A5F5 DCEA E318 6529 2E27 A055 \
1A21 F766 D9E1 F7AB BD1F 993E B3B2 2975 E46C 06AC \
6304 25AD E576 9E37 8794"
INCREMENT PROBUNDLE_10108 ptc_d 33.0 01-nov-2011 99999 \
4CF5E08B0EF55FF34082 VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(6,32,56,91,92,94,104,131)" SUPERSEDE \
ISSUED=01-sep-2006 SIGN2="14A8 7CE3 57D9 1246 D07F \
3610 E235 2120 4322 A874 681C 282B 5449 3150 BC5A \
0867 853D FE8E F8E9 9E29 6CD1 987C 4A8D 0024 BDAA \
AEBC 065B 9530 3AAB 441D"
• Mit dem PTC Installationsassistenten können Sie Startbefehle mit zusätzlichen
Lizenz-Erweiterungen oder Netzwerkoptionen definieren. Die Definition eines
Startbefehls bedeutet, dass Sie die Ausführlizenz beim Starten einer
Anwendung angeben müssen. Sie können darüber hinaus auch andere
Netzwerkoptionen angeben, die beim Starten übernommen werden sollen. Auf
diese Weise können zusätzliche optionale Module für eine Sitzung aktiviert
werden, die andernfalls nicht durch die Ausführlizenz aktiviert werden. Die
Angabe der beim Starten auszuwählenden Lizenzen führt zur Definition einer
Umgebungsvariablen <APP>_FEATURE_NAME, wobei <APP> die
Abkürzung für den Namen der Creo Anwendung ist, die Sie konfigurieren. So
werden durch CREOPMA_FEATURE_NAME zum Beispiel die Lizenzen
angegeben, die beim Starten von Creo Parametric ausgewählt werden sollen.
82 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
CREODMA_FEATURE_NAME bezieht sich dementsprechend auf Creo
Direct. Der Wert dieser Umgebungsvariablen kann eine Liste von
Ausführlizenzen gefolgt von einer Liste optionaler Module in Klammern sein.
Es wird nur eine Ausführlizenz ausgecheckt, während die Optionen der Liste
in Klammern alle ausgecheckt werden. Für die Ausführlizenz werden die
Auscheckversuche in der angegebenen Reihenfolge vorgenommen, bis eine
Lizenz erfolgreich ausgecheckt werden kann. Anschließend wird die
Optionsliste durchgegangen. Hierzu ein Beispiel.
CREOPMA_FEATURE_NAME=PROE_FLEX3C PROE_FoundationAdv
(61 108)
In diesem Beispiel ist die Definition einer Umgebungsvariablen dargestellt,
mit der zwei Ausführlizenzen und zwei Optionen angegeben werden. Diese
Umgebungsvariable schreibt vor, dass Creo Parametric zuerst versucht, die
Ausführlizenz PROE_FLEX3C auszuchecken; wenn dies fehlschlägt, wird
versucht, PROE_FoundationAdv auszuchecken. Wenn eine der beiden
Lizenzen ausgecheckt werden kann, wird anschließend versucht, die beiden
Optionen, 61 ([Link]) und 108 (Piping), auszuchecken.
• Mit dem PTC Installationsassistenten können Sie Startbefehle mit zusätzlichen
Lizenz-Erweiterungen oder Netzwerkoptionen definieren. Wenn Sie Lizenz-
Erweiterungen oder Netzwerkoptionen zu einem Startbefehl hinzufügen, wird
der Variablen <APP>_FEATURE_NAME ein Wert zugewiesen. Abhängig von
der installierten Creo Anwendung kann dieser Wert CREOPMA_FEATURE_
NAME, CREODMA_FEATURE_NAME oder CREOSIM_FEATURE_NAME sein.
Diese Variable wird im Startbefehl der Anwendung definiert.
• Wenn während einer Sitzung eine Lizenz verloren geht und Sie versuchen, die
Ausführlizenz wiederherzustellen, versucht die Creo Anwendung, die
Ausführlizenz und alle übrigen im Startbefehl angegebenen Optionen erneut
zu erwerben.
• Die Ausgabe des Dienstprogramms Ptcstatus nennt den Speicherort der
Servicevertragsnummer in der Lizenzdatei. Das Dienstprogramm Ptcstatus
kann in zwei Modi eingesetzt werden:
• Normaler Modus – Das Dienstprogramm Ptcstatus wird in der Befehlszeile
ohne Argumente ausgeführt.
ptcstatus
• Ausführlicher Modus – Das Dienstprogramm Ptcstatus wird in der
Befehlszeile mit dem Argument -v ausgeführt.
ptcstatus -v
Die folgende Ausgabe zeigt den Unterschied zwischen den beiden Modi des
Dienstprogramms Ptcstatus:
Ptcstatus im normalen Modus
Displaying status for license file: 7788@static
License Server: static
Lizenzverwaltungssoftware 83
ptc_d FlexNet Publisher version: 11.13
License In Use Free
PROE_Engineer Uncounted, 2
Locked
Foundation_Adv 0 2
Pro/SURFACE * 0 2
Behavioral_Modeler 0 2
Pro_Plastic_Advisor 0 2
Tool_Design_Set* 0 2
* = License Extensions - Available only on startup
^ = Borrowed License
Ptcstatus im ausführlichen Modus
Displaying status for license file: 7788@static
License Server: static
ptc_d FlexNet Publisher version: 11.13
License In Use Free Version Expiration SCN
Date
PROE_Engineer Uncounted 2 33.0 Locked to
00-11-22-33-44-5512345
Foundation_Adv 0 2 33.0
Pro/SURFACE * 0 2 33.0
Behavioral_Modeler 0 2 33.0
Pro_Plastic_Advisor 0 2 33.0
Tool_Design_Set* 0 2 33.0
• Sie können für eine Lizenz anstelle des Standardnamens einen anderen Namen
angeben. Ändern Sie dazu den Wert des Attributs EXTERNAL_NAME in der
Feature-Zeile der Lizenzdatei.
Wenn Sie das Feature PROE_Engineer zu My_License_Name in der
Lizenzdatei ändern möchten, geben Sie den Wert des Attributs EXTERNAL_
NAME, wie in der ursprünglichen und der geänderten Datei dargestellt, an.
Ursprüngliche Lizenzdatei:
INCREMENT PROE_Engineer ptc_d 33.0 01-nov-2011 1 \
BC24AFC5B76BB74C9366 VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(0,3,6,7,10,17,32,34,40,45,48,51,55,61,62, \
66,69,71,73,77,97,106,108,115,126,127,128,133,135,137, \
158,163,188,191,210)" SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 \
EXTERNAL_NAME=" ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 \
NOTICE="PTC_customer" SN=SCN912344,SCN765431 SIGN2="169C A28A \
E97F E96E 0A3E 563B FDEB 4510 829E 4BF4 25D3 2394 \
0444 2FD4 6C23 0168 A8A5 AEBE 54B0 1FF6 B79B DC75 \
2014 A278 33CC 1B90 8647 6A12 F4D6 45BF"
Geänderte Lizenzdatei:
INCREMENT PROE_Engineer ptc_d 33.0 01-nov-2011 1 \
BC24AFC5B76BB74C9366 VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(0,3,6,7,10,17,32,34,40,45,48,51,55,61,62, \
84 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
66,69,71,73,77,97,106,108,115,126,127,128,133,135,137, \
158,163,188,191,210)" SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 \
EXTERNAL_NAME=My_License_Name ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 \
NOTICE="PTC_customer" SN=SCN12344,SCN765431 SIGN2="169C A28A \
E97F E96E 0A3E 563B FDEB 4510 829E 4BF4 25D3 2394 \
0444 2FD4 6C23 0168 A8A5 AEBE 54B0 1FF6 B79B DC75 \
2014 A278 33CC 1B90 8647 6A12 F4D6 45BF"
Beachten Sie in der geänderten Lizenzdatei den Text nach dem Attribut
EXTERNAL_NAME. Mit diese Änderung zeigt die Ausgabe des Ptcstatus-
Dienstprogramms den neuen Namen My_License_Name statt PROE_
Engineer an.
PTC Lizenzserver
Die FlexNet Publisher Lizenzverwaltungssoftware der Flexera Software Inc. ist in
die PTC Software integriert. Weitere Informationen finden Sie unter www.
[Link].
Hinweis
FLEXnet Publisher Version [Link] ist im Lieferumfang von Creo 5.0
enthalten. Creo 5.0 kann zur Lizenzvereinfachung jedoch auch FLEXnet
Publisher ab Version 10.8.x verwenden.
Vorteile von FlexNet Publisher
Die Verwendung von FlexNet Publisher zur Steuerung der Lizenznutzung bietet
die folgenden wichtigen Vorteile:
• Lösung für einzelne Server – FlexNet Publisher kann PTC Software und
Anwendungen von anderen Anbietern problemlos verwalten. Bitte beachten
Sie, dass die PTC Lizenzdatei nicht mit den Lizenzdateien anderer Anbieter
kombiniert werden kann.
• Sofortige Lizenzwiederherstellung – Wenn die lizenzierter Software vorzeitig
beendet wurde (beispielsweise durch Herunterfahren des Systems), fordert der
FlexNet Publisher Lizenzserver automatisch die PTC Lizenz zurück.
• Erhöhte Flexibilität – Systemadministratoren können Lizenzen auf der
Grundlage des Benutzer-, Host- oder Anzeigenamens oder der IP-Adresse
reservieren oder ablehnen. Weitere Informationen zum Verwalten der
Optionsdatei finden Sie im englischen Handbuch FlexNet Publisher License
Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-Administrationshandbuch).
• Zentrale Lizenz-Ablage – PTC Kunden können alle PTC Lizenzen für alle
PTC Produkte für jeden Lizenzserver in einer einzigen Datei speichern.
• Mehrere Lizenzen für einen einzigen Befehl – Je nach Verfügbarkeit können
mehrere Lizenzen für PTC Software mit einem einzigen Befehl ausgeführt
werden.
• Lizenzleihung – Creo 5.0 unterstützt die Lizenzleihung mit FLEXnet
Publisher.
Lizenzverwaltungssoftware 85
Abwärtskompatibilität von Lizenzen mit
FlexNet Publisher
FlexNet Publisher Lizenzserver sind abwärtskompatibel mit PTC Anwendungen,
die FLEXlm Lizenzserver verwenden. Beispielsweise kann die Pro/ENGINEER
2001 Software mit einer Creo Parametric 5.0 Lizenz ausgeführt werden, da beide
Versionen der Software den gleichen PTC Lizenzserver verwenden.
Hinweis
Um die aktuelle Version von Creo auszuführen, muss FlexNet Publisher
Version 10.8.x oder höher installiert sein. FLEXnet Publisher Version
[Link] ist im Lieferumfang von Creo 5.0 enthalten.
FlexNet Publisher mit anderen
Anwendungen ausführen
Sie können mit FlexNet Publisher sowohl PTC Produkte als auch andere
Anwendungen ausführen. Jede Anwendung, die FLEXlm oder FlexNet Publisher
verwendet, verfügt über einen entsprechenden Lizenzserver-Manager (lmgrd)
oder (lmadmin) und einen Anbieter-Daemon. Der Lizenzserver-Manager startet
den Anbieter-Daemon (beispielsweise ptc_d), der die Lizenznutzung steuert.
Sie können eine PTC Lizenzdatei nicht mit der Lizenzdatei eines anderen
Anbieters kombinieren. Sie dürfen z.B. nicht die PTC Feature-Zeilen mit denen
von anderen Anbietern in einer einzigen Lizenzdatei kombinieren. Dadurch
werden die Lizenzen ungültig.
Wenn alle Anwendungen und Anbieter-Daemons die Version FLEXlm 10.8.x oder
höher haben, kann lmgrd oder lmadmin mehrere Lizenzdateien verarbeiten.
Dies ist auch der Fall, wenn sich die Host-IDs unterscheiden (sofern sich die
Lizenzdateien auf denselben Knoten beziehen). Weitere Informationen zum
Verwalten von Lizenzen von mehreren Softwareherausgebern finden Sie im
FlexNet Publisher License Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-
Administrationshandbuch).
Grundlagen zu Timeout-Parametern
Timeout-Parameter ermöglichen es dem Lizenz-Client und dem Lizenzserver,
miteinander zu kommunizieren, sodass Lizenzen auf Anfrage freigegeben werden
und verfügbar sind.
Sie können den Parameter TIMEOUTALL innerhalb eines bestimmten Bereichs
neu konfigurieren, wie im nächsten Abschnitt Timeout-Parameter für Inaktivität
ändern auf Seite 88 beschrieben.
86 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Timeout-
Parameter Wert Beschreibung
Inaktivitäts- 120 Minuten Dieser Parameter verhindert, dass eine
Timeout (Vorgabe) Lizenz inaktiv bleibt. Wenn der Lizenz-
(TIMEOUTALL) Client für einen bestimmten Zeitraum
inaktiv ist, kann die Lizenz vom
Lizenzserver zurückgefordert und von
einem anderen Lizenz-Client verwendet
werden. Für die Creo Anwendungen
beträgt der Inaktivitäts-Timeout
standardmäßig 120 Minuten.
Die Aktivität wird anhand der Auswahl
von Menüoptionen gemessen.
Sie können den Standardwert von 120
Minuten ändern, sodass der Parameter von
20 Minuten (Minimalwert) bis zu
unendlich (Maximalwert) reicht.
Lizenzaktualisie- 1 Minute Eine Lizenzaktualisierung findet im
rung Minutenabstand statt. Wenn Sie einen
Befehl nach einem solchen Intervall
auswählen, kommuniziert der Lizenz-
Client mit dem Lizenzserver. Sowohl der
Lizenz-Client als auch der Lizenzserver
muss funktionieren. Wenn der
Lizenzserver nicht gefunden wird, verliert
der Lizenz-Client seine Ausführlizenz.
Wenn der Lizenz-Client nicht gefunden
wird, fordert der Server die Lizenz für
einen anderen Lizenz-Client zurück.
Lizenzverwaltungssoftware 87
Timeout-
Parameter Wert Beschreibung
Validierungswie- Keine (None) Wenn ein Lizenz-Client nach dem ersten
derholungen Versuch seine Lizenz nicht bestätigen
kann, wird die Benutzeroberfläche der
Anwendung eingefroren. Ihnen werden
sofort die drei folgenden Optionen
angezeigt:
Wählen Sie Wiederholen (Retry), um eine
Lizenz von einem aktiven Lizenzserver
anzufordern.
Klicken Sie auf Datei(en) speichern (Save
File(s)).
Klicken Sie auf Beenden (Exit), um die
Anwendung ohne Speichern der Datei(en)
zu schließen.
Start 10 Sekunden Beim Starten einer Sitzung fordert der
Lizenz-Client eine Lizenz an; die
Anforderung muss innerhalb von 10
Sekunden bestätigt werden.
Timeout-Parameter für Inaktivität ändern
Sie können den Parameter TIMEOUTALL einstellen, der festlegt, wie lange eine
Lizenz inaktiv bleiben darf, bevor sie vom Lizenzserver zurückgefordert wird.
Zum Ändern des Timeout-Standardparameters für Inaktivität müssen Sie die
FlexNet Publisher Optionsdatei [Link] in <ptc License Server
loadpoint>/FLEXnet Publisher/licensing aktualisieren. Die
Vorgabe ist 120 Minuten. Bearbeiten Sie den Standardparameter TIMEOUTALL
7200, indem Sie 7200 Sekunden (120 Minuten) zu einem anderen Wert (in
Sekunden) abändern.
Der Mindestwert beträgt 20 Minuten (oder 1200 Sekunden) und der Höchstwert
ist unendlich. Um "unendlich" als Vorgabe einzustellen, entfernen Sie den
Parameter TIMEOUTALL aus der Datei [Link]. Wenn Sie als Mindestwert
weniger als 20 Minuten angeben, setzt das System den Mindestwert auf 20
Minuten.
Das Dialogfenster "Netzwerk-Lizenz
wieder vorhanden (Regained Network
License)" für Creo Parametric
unterdrücken
Ab Pro/ENGINEER 2000i können Sie das Dialogfenster Netzwerk Lizenz
zurückerhalten (Regained Network license) mit einer Konfigurationsoption
deaktivieren. Legen Sie die Option suppress_license_loss_dialog in
88 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
der Datei [Link] auf yes fest. Die Standardeinstellung ist no. Wenn Sie
die Netzwerklizenz zum Ausführen von Creo Parametric verlieren oder
zurückerhalten, erscheint eine Statusmeldung, aber kein Dialogfenster.
Das Dienstprogramm ptcflush
Das Dienstprogramm Ptcflush wird nur benötigt, wenn eine Lizenz-Client-
Anwendung nicht heruntergefahren werden kann und die TCP/IP-Verbindung
zwischen dem Lizenzserver und dem Client nicht unterbrochen wird. Dieser Fall
tritt häufig auf, wenn ein Client vorzeitig beendet wird oder nicht mehr reagiert.
Jedoch muss das Dienstprogramm ptcflush nicht zwingend verwendet werden.
Sie können das Dienstprogramm ptcflush alle 10 Minuten einmal verwenden.
Damit Ptcflush mit dem lmadmin-basierten Lizenzserver arbeiten kann, legen Sie
licenseReclaimAllowed=”true” in der Datei [Link] unter
license_server_manager_loadpoint/conf fest.
Die Syntax für die Ausführung von Ptcflush lautet wie folgt:
% ptcflush feature_name hostname port handle
Über den Befehl ptcstatus können Sie die Informationen für <feature
host port handle> auflisten, diese Auflistung kopieren und zum Ausführen
von Ptcflush an der Eingabeaufforderung einfügen.
Zum Freigeben einer verwendeten Lizenz geben Sie z.B.% ptcflush PROE_
Engineer titan 7788 101 unter Verwendung des Feature-Namens und nicht
des benutzerdefinierten Namens ein, wenn Sie einen Aliasnamen zugewiesen
haben.
Lizenzleihung
Mit der Lizenzleihung für alle unterstützten Plattformen können Sie Creo
Anwendungen auf Clients ausführen, ohne mit dem Lizenzserver verbunden zu
sein. Der Lizenzserver muss FlexNet Publisher 10.8.x oder höher ausführen und
die Lizenzpackung Version 33 oder höher verwenden. Mit der Lizenzleihung
können Sie Folgendes durchführen:
• Aus einer Reihe verfügbarer Lizenzen auswählen
• Das Ablaufdatum der Lizenz festlegen
• An Konstruktions- und Fertigungsprojekten über Fernverbindung arbeiten
Die Anzeige des Schlüsselworts BORROW in der Funktionszeile der Lizenzdatei
gib an, dass die Lizenz geliehen werden kann. Fehlt dieses Schlüsselwort, wenden
Sie sich an die PTC Lizenzverwaltung, damit Ihre Lizenzdatei neu generiert und
anschließend geliehen werden kann. Das folgende Beispiel zeigt eine Lizenzdatei
mit dem Schlüsselwort:BORROW
INCREMENT PROE_Engineer ptc_d 33.0 01-nov-2011 1 \
BC24AFC5B76BB74C9366 VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(0,3,6,7,10,17,32,34,40,45,48,51,55,61,62, \
66,69,71,73,77,97,106,108,115,126,127,128,133,135,137, \
158,163,188,191,210)" SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 EXTERNAL_NAME=" \
ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 BORROW=264 NOTICE="PTC_customer" \
SN=SCN12344,SCN765431 SIGN2="123F 6758 5955 8D78 \
F718 4995 3F6F EA5B F56A 2759 6A9A F6B3 773A F2B9 \
0F31 0219 EC28 6D28 0345 4971 B5C4 8835 7E88 28A6 \
7581 8191 BB82 CB3D 8BF8 8282"
Lizenzverwaltungssoftware 89
Lizenzleihung initiieren
Sie können die Lizenzleihung initiieren, indem Sie eine der folgenden Methoden
verwenden:
• Ausführen einer Batch-Datei im Verzeichnis \<creo_loadpoint>\
<app_name>\bin.
• Durch Angabe des Befehlszeilenarguments zum Leihen von Lizenzen, wie im
FlexNet Publisher License Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-
Administrationshandbuch) beschrieben.
Hinweis
Sollten Sie eine ausgeliehene Lizenz vorzeitig zurückgeben wollen. legen Sie
die Umgebungsvariable PRO_ALLOW_EARLY_RETURN fest, bevor Sie die
Lizenz vom Lizenzserver ausleihen. Weitere Informationen finden Sie unter
Vorzeitige Rückgabe einer geliehenen Lizenz auf Seite 92.
Datei <creo_app>_borrow.bat verwenden
Verwenden Sie die Datei <creo_app>_borrow.bat zusammen mit der Creo
Anwendung, um die Lizenzleihung wie folgt zu initiieren:
1. Wechseln Sie zum Verzeichnis \<creo_loadpoint>\<app_name>\
bin und führen Sie die Datei <creo_app>_borrow.bat aus. Es wird ein
Dialogfenster geöffnet, in dem Sie eine Startkonfiguration festlegen können.
2. Wählen Sie die gewünschte Startkonfiguration unter Startkonfigurationen
(Startup Configurations).
3. Geben Sie die Anzahl Tage an, die Sie die Lizenz leihen möchten.
Das Startdatum für das Leihen der Lizenz ist das aktuelle Datum. Das
Enddatum ist von der angeforderten Anzahl Tage abhängig.
90 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Verwenden Sie die Umgebungsvariable LM_BORROW_DURATION, um
eine Lizenz auszuleihen.
• LM_BORROW_DURATION < = 29 Tage für eine unbefristete Desktop-
Lizenz
• LM_BORROW_DURATION < = 179 Tage für eine Desktop-
Abonnementlizenz
4. Klicken Sie auf Starten (Start), um die Creo Anwendung im
Leihkonfigurationsmodus zu starten.
5. Nach dem Starten der Creo Anwendung können Sie mit der geliehenen Lizenz
zusätzliche Netzwerkoptionen einschließen.
Alle Lizenzen, die während dieser Sitzung ausgecheckt werden, sind vom
Lizenzserver geliehen und werden im Cache Ihres Rechners abgelegt. Jede
Lizenz wird auf dem lokalen Rechner in der Registrierung unter dem aktuellen
Benutzer erstellt.
6. Schließen Sie die Creo Anwendung.
7. Unterbrechen Sie die Verbindung zum Lizenzserver und verwenden Sie die
geliehene Lizenz. Sie müssen die Anwendung im Anschluss immer auf
demselben Rechner als derselbe Benutzer starten, wenn die geliehene Lizenz
verwendet werden soll.
Hinweis
Es können mehrere Lizenzen mit unterschiedlichen Ablaufdaten für einen
Client-Computer geliehen werden. Jedes Mal wenn Sie eine Creo
Anwendung unter Verwendung einer geliehenen Lizenz starten, prüft die
Anwendung, ob sich abgelaufene geliehene Lizenzen auf dem Client-
Computer befinden und entfernt diese. Sie können, falls erforderlich,
erneut Lizenzen leihen.
Status der geliehenen Lizenz bestimmen
Führen Sie Ptcstatus aus, um folgende Informationen über den Status von
geliehenen Lizenzen zu erhalten:
• Lizenzen, die geliehen wurden
• Ablaufdatum der einzelnen geliehenen Lizenzen
• Lizenzserverinformationen für die Lizenzleihung
• Lokale Informationen über die geliehene Lizenz
Lizenzverwaltungssoftware 91
Vorzeitige Rückgabe einer geliehenen Lizenz
Für eine vorzeitige Rückgabe von geliehenen Lizenzen müssen Vorkehrungen
getroffen werden, bevor die Lizenzleihung initiiert wird. Bevor Sie eine Lizenz
vom Server leihen, müssen Sie die Umgebungsvariable PRO_ALLOW_EARLY_
RETURN auf true festlegen, damit Sie die Lizenz vorzeitig zurückgeben können.
Hinweis
Die Umgebungsvariable PRO_ALLOW_EARLY_RETURN ist in der PSF-
Datei, die spezifisch für die Creo Anwendung ist, standardmäßig auf true
festgelegt.
Wenn Sie Lizenzen häufig vorzeitig zurückgeben, behalten Sie den Wert true
der Umgebungsvariablen PRO_ALLOW_EARLY_RETURN in der PSF-Datei bei.
Legen Sie ihn andernfalls auf false fest.
Hinweis
Das Festlegen der Umgebungsvariablen PRO_ALLOW_EARLY_RETURN hat
keine Auswirkungen auf eine nicht geliehene Lizenz.
Legen Sie für einen lmadmin-basierten Lizenzserver adminOnly="false” in
der Datei [Link] unter license_server_manager_loadpoint/
conf fest, um eine geliehene Lizenz vorzeitig zurückzugeben. Weitere
Informationen und ein Verfahren zur vorzeitigen Rückgabe von geliehenen
Lizenzen finden Sie im englischen Handbuch FlexNet Publisher License
Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenz-Administrationshandbuch).
Dienstprogramm lmutil lmborrow verwenden
Um eine geliehene Lizenz vorzeitig zurückzugeben, können Sie die Unterfunktion
lmborrow mit dem lmutil Flexnet Dienstprogramm verwenden. Das
Dienstprogramm lmutil befindet sich unter C:\Program Files\PTC\
Creo <version number>\Common Files\x86e_win64\obj.
Geben Sie, bevor Sie das Dienstprogramm lmutil lmborrow ausführen, den
nachfolgenden Befehl an der Eingabeaufforderung ein, um den Status der
geliehenen Lizenz zu prüfen:
lmutil lmborrow -status
Lesen Sie die Befehlsausgabe, um die optionalen Argumente für das
Dienstprogramm lmutil lmborrow zu bestimmen. Siehe nächste Tabelle.
Öffnen Sie ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung und geben Sie an der
Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, um das Dienstprogramm lmutil
lmborrow zu verwenden:
lmutil lmborrow -return [-fqdn][-c license_file_list] [-d
display] feature
92 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Optionale Argumente werden Klammern in der vorherigen Befehlssyntax
angezeigt. Beschreibungen der Argumente folgen.
Argument Beschreibung
-fqdn Gibt an, dass ein vollständig qualifizierter
Domänenamen für die Lizenzleihung verwendet
wurde, anstatt eines einfachen Host-Namens.
Verwenden Sie den Befehl lmutil lmstat,
um das Format des Host-Namens, der zum
Leihen der Lizenz verwendet wurde, zu
bestimmen.
-c license_file_list Gibt den Lizenzserver an, von dem die Lizenz
geliehen wurde. In den meisten Fällen reicht es
aus den Wert port@hostname für den Server
festzulegen.
Hinweis
Sie können vermeiden, dieses Argument zu
verwenden, indem Sie die Variable LM_
LICENSE_FILE festlegen. Legen Sie die
Variable als LM_LICENSE_FILE=
port@hostname fest, so dass Sie auf den
Server, der für die Lizenzleihung verwendet
wird, verweist.
-d display Zeigt den Systemnamen an. Wird nur dann
benötigt, wenn der angezeigte Systemname sich
von dem Systemnamen, der für die Initiierung
der Lizenzleihung verwendet wurde,
unterscheidet.
feature Benennt die geliehene Lizenzfunktion, die
vorzeitig zurückgegeben wird. Verwenden Sie
den Befehl lmborrow -status für eine Liste
der geliehenen Lizenzfunktionen.
Lizenzverwaltungssoftware 93
B
lmadmin-Lizenzserver-Manager
Überblick über lmadmin als GUI-Client........................................................................95
Unterschiede zwischen lmgrd und lmadmin .................................................................95
Installation des PTC Lizenzservers basierend auf lmadmin...........................................95
FLEXnet Lizenzadministrator-Webschnittstelle verwenden...........................................96
Festlegen der Lizenzserver-Manager-Einstellungen.....................................................96
Neukonfiguration des Anbieter-Daemons ....................................................................97
Lizenzserver-Warnmeldungen unter Windows konfigurieren.........................................98
Dieser Anhang enthält grundlegende Informationen zu lmadmin, einem web-
basierten Lizenzserver-Manager. Darüber hinaus bietet er Informationen zur
Migration von lmgrd auf lmadmin.
94 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Überblick über lmadmin als GUI-Client
Der lmadmin-Lizenzserver-Manager unterstützt einen GUI-Client (grafische
Benutzeroberfläche) mit Verbindung über HTTP. Er bietet eine web-basierte
Administratorschnittstelle. Er ist mit Lizenzdateien und Anbieter-Daemons
kompatibel, die mit FlexNet Publisher 10.8.x und höher erzeugt wurden.
Verwenden Sie lmadmin für die folgenden Funktionen:
• Durchführen von Serverkonfigurationen und administrativen Aufgaben
• Starten des Lizenzserver-Managers ohne Konfigurationsoptionen
• Direktes Konfigurieren des Anbieter-Daemons und des Lizenzserver-
Managers ohne Bearbeitung der Lizenzdateien
• Importieren vorhandener Lizenzdateien
• Unterstützen mehrerer Anbieter-Daemons in einem einzelnen lmadmin-
Prozess
• Anzeigen des Lizenzrechtestatus
• Anzeigen von Warnungen und Überwachen des Status verschiedener Prozesse,
wie Lizenzablaufdatum oder nicht verfügbare Lizenzen
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel über den lmadmin GUI−basierten
Lizenzserver-Manager in FlexNet Publisher License Administration Guide
(FlexNet Publisher Lizenz-Administrationshandbuch).
Unterschiede zwischen lmgrd und
lmadmin
Der lmadmin-Lizenzserver-Manager umfasst alle Funktionen des lmgrd-
Lizenzserver-Managers. Nachfolgend sind die Unterschiede zwischen den beiden
Lizenzserver-Managern aufgeführt:
lmgrd lmadmin
Verwendet eine Unterstützt einen GUI-Client mit Verbindung
Befehlszeilenschnittstelle. über HTTP.
Konfigurationseinstellungen Konfigurationseinstellungen sind
werden für alle Sitzungen sitzungsbasiert.
beibehalten.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel zum Migrieren von lmgrd auf
lmadmin im FlexNet Publisher License Administration Guide (FlexNet Publisher
Lizenz-Administrationshandbuch).
Installation des PTC Lizenzservers
basierend auf lmadmin
Befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Lizenzen generieren oder
aktualisieren auf Seite 26, um den PTC Lizenzserver auf der Basis von lmadmin
zu installieren. Nach der Installation des Lizenzservers können Sie die
Administrationseinstellungen des Lizenzservers mit der FLEXnet
Lizenzadministrator-Webschnittstelle konfigurieren.
lmadmin-Lizenzserver-Manager 95
FLEXnet Lizenzadministrator-
Webschnittstelle verwenden
Der lmadmin-basierte Lizenzserver verwendet die FlexNet Lizenzadministrator-
Webschnittstelle. Diese Schnittstelle ersetzt das Dienstprogramm lmtools, das
vom lmgrd-basierten Lizenzserver verwendet wird. Sie können die Schnittstelle
starten, indem Sie am Ende der Installation des PTC Lizenzservers auf Ja (Yes)
klicken. Sie können auch im Windows-Startmenü die Befehlsfolge Alle
Programme (All Programs) ▶ PTC (PTC) ▶ PTC Lizenzserver (PTC License Server) ▶
PTC FlexNet Admin License Server Web Interface (FlexNet Lizenzadministrator-
Webschnittstelle) wählen, um die Schnittstelle zu öffnen. Mit dem FLEXnet
Lizenzadministrator können Sie den Serverstatus prüfen, den Server starten und
anhalten oder neu konfigurieren.
Die FlexNet Lizenzadministrator-Webschnittstelle hat zwei Hauptseiten, die Seite
Schaltpult (Dashboard) und die Seite Verwaltung (Administration). Klicken Sie auf
die Schaltfläche Hilfe (Help), um Informationen zu den Elementen der FlexNet
Lizenzadministrator-Schnittstelle zu erhalten.
• Dashboard – Zeigt Warnungen und die aktuelle Aktivität des Lizenzserver-
Managers an.
• Administration – Enthält Konfigurationstools für das Lizenzserver-
Verwaltungssystem. Die standardmäßige Kombination aus Benutzername und
Passwort lautet admin/admin für diese passwortgeschützte Seite. Bei der
ersten Anmeldung werden Sie aufgefordert, diese Anmeldeinformationen zu
ändern. Dieses Dokument umfasst nur die Übersichtsinformationen für die
Registerkarten Server Configuration und Vendor Daemon Configuration auf der
Seite Administration. Klicken Sie auf eine Registerkarte, um die entsprechende
Seite zu öffnen.
Festlegen der Lizenzserver-Manager-Einstellungen
Ein Serveradministrator kann die Einstellungen für den Lizenzserver-Manager mit
den Optionen auf der Seite Server Configuration steuern.
96 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Neukonfiguration des Anbieter-Daemons
Auf der Registerkarte Vendor Daemon Configuration kann der Serveradministrator
überprüfen, ob der Server ausgeführt wird, und kann den Anbieter-Daemon neu
konfigurieren.
lmadmin-Lizenzserver-Manager 97
Wenn der PTC Lizenzserver erfolgreich installiert wurde, wird Running unter
der Spalte Status (Status) angezeigt.
Lizenzserver-Warnmeldungen unter Windows
konfigurieren
Eine Java-basierte Warnmeldungskonfiguration ist ab FlexNet Publisher
Serverversion 11.10 verfügbar. Dieses Warnmeldungsdienstprogramm wird mit
der FlexNet-Installation (<FLEXnet_Installation_Directory>/
example/alerter/) installiert, wenn Sie den lmadmin-basierten
Lizenzserver von den Creo Installationsmedien installieren.
Sie können dieses Dienstprogramm so konfigurieren, dass E-Mails mit
Warnmeldungsbenachrichtigungen an den Administrator gesendet werden, wenn
eines der festgelegten kritischen oder wichtigen Ereignisse auftritt.
Hinweis
Der Lizenzserver muss zur Verwendung dieses
Warnmeldungsdienstprogramms mit einem aktiven Händler-Daemon
ausgeführt werden.
Sie können das Warnmeldungsdienstprogramm auf dem Lizenzserver mit
Administratorrechten wie folgt aus der Befehlszeile starten:
98 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
C:\Program Files\PTC\FLEXnet Admin License Server\
examples\alerter>"C:\Program Files\Java\jdk1.7.0_75\
bin\java" -classpath "lib\[Link];lib\*" [Link]
-port "8080" -user "admin" -password "<flexnet_admin_pwd>"
-smtpUser "<user_id>" -smtpPassword "<password>"
-smtpServer "<mail_server_address>" -toAddress "<e-mail_
ID>" -fromAddress "<e-mail_ID>" -interval "60"
Darüber hinaus können Sie das Warnmeldungsdienstprogramm über den
Webdienst wie folgt konfigurieren:
[Link]
Klicken Sie auf die Registerkarte Alert Configuration (Alert Configuration), und
wählen Sie eines der folgenden kritischen oder wichtigen Ereignisse aus, für das
die Warnmeldungsbenachrichtigungen gesendet werden sollten:
• Kritische Warnmeldungen
○ Vender daemon down (Vender daemon down) – Der Händler-Daemon
wird nicht mehr ausgeführt.
○ Out of activatable licenses (Out of activatable licenses) – Alle verfügbaren
Lizenzen, die Sie aktivieren können, wurden ausgegeben.
○ Out of overdraft licenses (Out of overdraft licenses) – Die Anzahl der
Überziehungslizenzen beträgt 0.
○ Activatable license expired (Activatable license expired) – Das
Ablaufdatum für eine Lizenz, die Sie aktivieren können, wurde
überschritten.
○ Out of concurrent licenses (Out of concurrent licenses) – Alle verfügbaren
Mehrfachlizenzen wurden ausgegeben.
○ Concurrent license expired (concurrent license expired) – Das
Ablaufdatum für eine Mehrfachlizenz wurde überschritten.
○ Date-based version expired (Date-based version expired) – Das
lmadmin-Lizenzserver-Manager 99
Ablaufdatum für eine Mehrfachlizenz, die das KE als datumsbasierte
Version verwendet, wurde überschritten.
• Wichtige Warnmeldungen
○ Activatable threshold exceeded (Activatable threshold exceeded) – Der
definierte Prozentsatz der Lizenzen, die Sie aktivieren können, wurde
ausgegeben.
○ Overdraft license issued (overdraft license issued) – Der Händler-Daemon
hat eine Überziehungslizenz ausgegeben.
○ Activatable license expiring (Activatable license expiring) – Eine aktive
Lizenz läuft in der definierten Anzahl an Tagen ab.
○ Subscription license expiry notice (Subscription license expiry notice) –
Anzahl der Tage vor Ablauf der Abonnementlizenz.
○ Concurrent threshold exceeded (Concurrent threshold exceeded) – Der
definierte Prozentsatz der Mehrfachlizenzen wurde ausgegeben.
○ Concurrent license expiring (concurrent license expiring) – Eine
Mehrfachlizenz läuft in der definierten Anzahl an Tagen ab.
○ Date-based version expiring (Date-based version expiring) – Beliebige
Lizenz, die das KE als datumsbasierte Version verwendet, läuft in der
definierten Anzahl an Tagen ab.
Hinweis
Die kritischen Warnmeldungen werden mit dem Warnmeldungstyp in der
Betreffzeile der E-Mail gekennzeichnet. Die MKS Plattform weist jedoch
keinen Text in der Betreffzeile der E-Mails auf. Derartige E-Mails werden im
Junk-E-Mail-Ordner abgelegt.
100 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
C
Systemverwaltung
Temporäres Verzeichnis........................................................................................... 103
Systemverwaltungsprogramme ................................................................................ 103
Creo Dienstprogramme ........................................................................................... 103
FLEXnet Publisher Dienstprogramme ....................................................................... 104
Unterstützte Grafikmodi ........................................................................................... 104
Allgemeine Plotterinformationen ............................................................................... 104
Schriftarten verwenden............................................................................................ 105
Unterstützung für OpenType-Schriftarten .................................................................. 107
Unterstützung für Unicode-Schriftarten ..................................................................... 108
Verfügbare Systemschriftarten für Menüoptionen....................................................... 108
Erweiterter ASCII-Satz............................................................................................. 108
Textsymbolpalette in Creo Parametric anzeigen......................................................... 109
Sonderzeichen nach IGES exportieren ..................................................................... 110
Schriftarten-Definition .............................................................................................. 110
Textparameter......................................................................................................... 110
Zeichenparameter ................................................................................................... 114
Definitionsbefehle.................................................................................................... 114
ASCII-Schriftarten-Definition .................................................................................... 116
Gefüllte Schriftarten definieren ................................................................................. 117
Definition von Spezialschriftarten.............................................................................. 118
LATIN_1-Schriftarten definieren ............................................................................... 119
So editieren Sie Schriftarten oder erzeugen neue Schriftarten .................................... 120
So ändern Sie eine Schriftartendatei......................................................................... 120
So erzeugen Sie benutzerdefinierte Schriftartendateien ............................................. 121
So speichern Sie neue Schriftarten ........................................................................... 121
So legen Sie Ihre Schriftart als Standard fest ............................................................. 121
So erzeugen Sie eine Schriftart oder passen sie an.................................................... 122
AVI-Komprimierungscodecs ..................................................................................... 126
Daten in das PDF-Format (Portable Document Format) exportieren ............................ 127
Browseranforderungen einhalten.............................................................................. 127
Browseranforderungen ............................................................................................ 127
Creo Anwendungen über einen externen Browser starten .......................................... 128
PDF-Dateien im Creo Browser öffnen ....................................................................... 128
PDF-Dateien drucken .............................................................................................. 128
Creo View Express zum Öffnen von Creo Objekten verwenden .................................. 128
101
Creo Objekte im Windows Explorer öffnen ................................................................ 129
JavaScript Sicherheit............................................................................................... 130
Handhabung falscher in Windchill gespeicherter Wrapper-Dateien.............................. 130
Dieser Anhang enthält allgemeine Informationen zur Systemverwaltung,
einschließlich Systemverwaltungs-Dienstprogramme und
Rechnerkonfigurationen.
102 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Temporäres Verzeichnis
Creo Anwendungen verwenden ein temporäre Verzeichnis, das durch Ihre
Systemumgebung zum Speichern von Teilen definiert wird. Sie können den Ort
des temporären Verzeichnisses ändern, indem Sie die temporäre
Verzeichnisumgebungsvariable im Startfenster der Creo Anwendung einstellen,
bevor Sie die Anwendung ausführen. Diese Umgebungsvariable ist TMP.
Systemverwaltungsprogramme
Dieser Abschnitt umreißt die Dienstprogramme für die Creo Anwendungen und
FLEXnet Publisher. Die in den beiden folgenden Tabellen aufgelisteten Dateien
werden im Verzeichnis bin Ihres Installationsverzeichnisses installiert. Weitere
Informationen finden Sie im FlexNet Publisher License Administration Guide
(FlexNet Publisher Lizenzverwaltungshandbuch).
Creo Dienstprogramme
Sie können die nachstehend aufgeführten Creo Befehle im Verzeichnis \<creo_
loadpoint>\<app_name>\bin ausführen, wenn der Lizenzserver läuft. Das
Installationsverzeichnis ist das Verzeichnis, in dem die Software installiert wurde.
Befehl Funktion
ptchostid Gibt die PTC Host-ID mit erforderlichen Formatierungen
zurück, die für FlexNet Publisher Lizenzcodes verwendet
werden.
parametric Führt Creo Parametric aus. Kann benutzerdefiniert sein.
direct Führt Creo Direct aus. Kann benutzerdefiniert sein.
simulate Führt Creo Simulate aus. Kann benutzerdefiniert sein.
layout Führt Creo Layout aus. Kann benutzerdefiniert sein.
optionsmodeler Führt Creo Options Modeler aus. Kann benutzerdefiniert
sein.
photorender Führt Creo Render Studio aus. Kann benutzerdefiniert sein.
ptcflush Gibt Lizenzen frei. Dies kann erforderlich sein, falls
Netzwerkprobleme aufgetreten sind. Das Dienstprogramm
hieß früher proflush.
ptcstatus Zeigt Informationen zum aktuellen Gebrauch und zur
Verfügbarkeit von Lizenzen an.
ptcborrow Initiiert Lizenzleihung.
und
<creo_app_
borrow>
Systemverwaltung 103
FLEXnet Publisher Dienstprogramme
Wenn Sie den PTC Lizenzserver mit dem lmgrd-Lizenzservermanager installiert
haben, können Sie die nachstehend aufgeführten Befehle im Verzeichnis
\<flexnet_loadpoint>\bin ausführen, wenn der Lizenzserver läuft.
Befehl Funktion
lmtools Führt das PTC Lizenzverwaltungsprogramm
[Link] aus. Zu den Funktionen gehören die
angepasste Konfiguration von FlexNet Publisher, das
Starten und Beenden der lmgrd-Lizenzserver, Server- und
Lizenzierungsstatus sowie Diagnose-Tools. Die grafische
Benutzeroberfläche von Lmtools wird mit dem unter Start
(Start) ▶ Alle Programme (All Programs) ▶ PTC License
Management tools erstellten Verknüpfungssymbol
gestartet.
lmutil Bietet optionale Argumente für das Prüfen des Servers
und des Lizenzierungsstatus. Weitere Informationen
finden Sie im FlexNet Publisher License Administration
Guide (FlexNet Publisher Lizenzverwaltungshandbuch).
ptcshutdown Legt einen Lizenzserver-Prozess für die administrative
Wartung des Lizenzservers still. Sie können einen
Lizenzserver-Prozess auch über die FlexNet
Systemsteuerung anhalten.
ptcstartserver Startet einen Lizenzserver-Prozess. Sie können einen
Lizenzserver-Prozess auch über die FlexNet
Systemsteuerung starten. Weitere Informationen finden
Sie im Abschnitt zur Verwendung von
Lizenzverwaltungsprogrammen im FlexNet Publisher
License Administration Guide (FlexNet Publisher
Lizenzverwaltungshandbuch).
Dienstprogramm Lmtools
Das Programm [Link] führt das PTC Lizenzverwaltungsprogramm über
das Menü Start (Start) ▶ Alle Programme (All Programs) ▶ PTC License Server Tools
aus. Zu den Funktionen gehören das Starten und Beenden des Lizenzservers über
die Registerkarte Start/Stop/ReRead.
Unterstützte Grafikmodi
Informationen zur Grafikunterstützung finden Sie in den Hinweisen zur
Konfiguration von PTC Hardware unter PTC_Creo_Future_Platform_Support_
[Link].
Allgemeine Plotterinformationen
PTC liefert Software, die Plot-Dateien im Plotter-Format ablegt. Einen Plotbefehl
können Sie in der Datei [Link] angeben. Die Verantwortung für den
physischen Anschluss liegt jedoch im Verantwortungsbereich der Rechner- und
104 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Plotter-Händler, da sie die Experten in Bezug auf Hardware und System-Software
sind. Je nach Hardware-Konfiguration kann die System-Software verschiedene
Einstellungen erfordern. Sollten bei der Einrichtung Probleme auftreten, wenden
Sie sich an den Kundensupport Ihres Hardware-Händlers.
Hinweis
Die in diesem Handbuch beschriebenen Creo Anwendungen unterstützen kein
HPIB-Schnittstelle.
Schriftarten verwenden
PTC bietet 42 TrueType-Schriftarten von Fremdherstellern sowie die PTC
Standardschriften Ihrer Software. Darüber hinaus können Sie jede beliebige unter
Windows verfügbare TrueType-Schriftart verwenden. Zu den TrueType-
Schriftarten von Fremdherstellern gehören 13 verschiedene Schriftarten. Wenn Sie
eine Creo Anwendung in traditionellem oder vereinfachtem Chinesisch ausführen,
können Sie zwei zusätzliche TrueType-Schriftarten verwenden:
• Traditionelles Chinesisch
• Monotype Hei Medium
• Monotype Sung Light
• Vereinfachtes Chinesisch
• Monotype HeiGB Medium
• Monotype SungGB Light
Die neuen Schriftarten werden in der aktuellen Schriftartenliste in
Detailzeichnungen und im Skizzierer angezeigt. Die PTC Schriftarten stehen an
erster Stelle, danach folgen die von Agfa Corporation zur Verfügung gestellten
Fremdhersteller- Schriftarten.
TrueType-Schriftarten werden im Ordner <creo_loadpoint>\Common
Files\text\fonts gespeichert. Diesen Standard-Speicherort ändern Sie,
indem Sie die Schriftarten in einen anderen Ordner kopieren und den Wert der
Konfigurationsoption pro_font_dir auf diesen Ordner einstellen. Creo
Anwendungen verwenden die Schriftarten in dem Ordner, der durch die
Konfigurationsoption pro_font_dir angegeben wird.
Die folgende Tabelle enthält die TrueType-Schriftarten, ihre entsprechenden
Dateien, und Angaben darüber, ob die Schriftart Kerning unterstützt. Kerning
steuert den Abstand zwischen bestimmten Zeichenpaaren, wodurch das
Erscheinungsbild einer Zeichenfolge verbessert wird. Dabei zählt Kerning als
Merkmal der betreffenden Schriftart.
Unterstützt
Schriftartname Dateiname Kerning
Blueprint MT [Link] Nein
Blueprint MT Bold [Link] Nein
Systemverwaltung 105
Unterstützt
Schriftartname Dateiname Kerning
CG Century Schoolbook [Link] Ja
CG Century Schoolbook Bold [Link] Ja
CG Century Schoolbook Bold Italic [Link] Ja
CG Century Schoolbook Italic [Link] Ja
CG Omega [Link] Nein
CG Omega Bold [Link] Nein
CG Omega Bold Italic [Link] Nein
CG Omega Italic [Link] Nein
CG Times [Link] Nein
CG Times Bold [Link] Nein
CG Times Bold Italic [Link] Nein
CG Times Italic [Link] Nein
CG Triumvirate [Link] Ja
CG Triumvirate Bold [Link] Ja
CG Triumvirate Bold Italic [Link] Ja
CG Triumvirate Condensed Bold [Link] Ja
CG Triumvirate Italic [Link] Ja
Garamond Kursiv [Link] Nein
Garamond Halbfett [Link] Nein
Garamond Antiqua [Link] Nein
Garamond Kursiv Halbfett [Link] Nein
Garth Graphic [Link] Ja
Garth Graphic Black [Link] Ja
Garth Graphic Bold Italic [Link] Ja
Garth Graphic Italic [Link] Ja
Grotesque MT [Link] Nein
Grotesque MT Bold [Link] Nein
Microstyle Extended [Link] Ja
Microstyle Extended Bold [Link] Ja
Neographik MT [Link] Ja
SackersEnglishScript [Link] Nein
Shannon [Link] Ja
Shannon Bold [Link] Ja
Shannon Extra Bold [Link] Ja
Shannon Oblique [Link] Ja
106 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Unterstützt
Schriftartname Dateiname Kerning
Spartan Four MT [Link] Ja
Spartan One Two MT [Link] Ja
Spartan One Two MT Bold [Link] Ja
Symbol [Link] Nein
CG Triumvirate Inserat [Link] Nein
Falls erforderlich, können Sie zusätzliche TrueType- und OpenType-Schriftarten
erwerben. Weitere Informationen erhalten Sie bei Monotype Imaging unter www.
[Link].
Beim Arbeiten mit Creo Anwendungen können Sie zwei Kategorien von
Schriftarten verwenden:
• Für Creo Anwendungen spezifische Schriftarten – Diese Schriftarten werden
im Arbeitsfenster von Creo Anwendungen angezeigt. Sie definieren
alphanumerische Zeichen und Sonderzeichen in Textdateien. Sie können diese
Dateien editieren durch:
○ das Ändern des Erscheinungsbildes von bestehenden Zeichen und
Sonderzeichen
○ das Hinzufügen neuer Zeichen zu diesen Dateien
○ das Erstellen neuer Schriftarten
○ Hardware-Schriftarten – Diese Schriftarten werden in den
Anwendungsfenstertiteln angezeigt. Sie sind rechner- und
sprachspezifisch.
Unterstützung für OpenType-Schriftarten
Creo Anwendungen bieten zusätzliche Unterstützung für OpenType-Schriftarten.
Diese Schriftarten basieren auf Unicode, einer Verschlüsselung, die mehrere
Sprachen unterstützt. OpenType-Schriftarten verfügen über einen erweiterten
Zeichensatz sowie über Layoutfunktionen. In Creo Parametric können Sie diese
Schriftarten im Skizzierer zum Definieren von Geometrie aus skizziertem Text
und in Detailzeichnungen zum Platzieren von Zeichnungsnotizen verwenden.
OpenType-Schriftarten enthalten auch Kerninginformationen. Sie können Kerning
aktivieren oder deaktivieren, um den Abstand zwischen Buchstaben anzupassen.
Hinweis
PTC stellt keine OpenType-Schriftarten für die allgemeine Verwendung in
Creo Anwendungen zur Verfügung.
Systemverwaltung 107
Unterstützung für Unicode-Schriftarten
Sie können Zeichen und Symbole anderer Gebietsschemaeinstellungen mit
TrueType-, OpenType- oder bestimmten PTC Schriftarten einfügen oder lesen.
Wenn Sie TrueType- oder OpenType-Schriftarten verwenden, stellen Sie sicher,
dass Sie diese Schriftarten lokal auf allen Rechnern installieren und speichern, auf
denen Sie Objekte mit Text aus mehreren Gebietsschemaeinstellungen abrufen.
Sie können den Wert der Konfigurationsoption pro_font_dir auf dieses
Verzeichnis einstellen, damit eine Anwendung diese Schriftarten verwendet.
Unterstützung für Text mit anderen Gebietsschemaeinstellungen ist auch durch
eine Reihe von PTC Schriftarten verfügbar. In der folgenden Tabelle werden die
Schriftarten mit den jeweils unterstützten Gebietsschemaeinstellungen aufgeführt.
Schriftartname Unterstützte Gebietsschemaeinstellungen
font_chinese_cn Vereinfachtes Chinesisch
font_chinese_tw Traditionelles Chinesisch
font_hebrew Hebräisch
font_japanese Japanisch
font_korean Koreanisch
font_latin Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch,
Spanisch, brasilianisches Portugiesisch
Alle diese Schriftarten finden Sie unter <creo_loadpoint>\Common
Files\text im Ordner der entsprechenden Gebietsschemaeinstellung. Diese
Schriftarten sind Kopien der font-Schriftartendateien, die in jeder
Gebietsschemaeinstellung verfügbar sind. Zweck dieser Schriftarten ist es, mit
anderen Gebietsschemaeinstellungen eindeutigen Zugriff auf alle
standardmäßigen PTC Schriftarten zu gewähren, die gegenwärtig als font
bezeichnet werden. Wenn der Text in der Schriftart ‘font’ angezeigt wird,
müssen Sie ihn zur korrekten und konsistenten Anzeige in allen
Gebietsschemaeinstellungen so ändern, dass die entsprechende Schriftart font_
<locale> verwendet wird.
Verfügbare Systemschriftarten für
Menüoptionen
Um die Schriftart für Menüoptionen zu bestimmen, stellen Sie die
Konfigurationsdatei-Option menu_font ein. Der Wert für diese Option ist der
Name der Schriftartendatei, die vom X-Server, auf dem Creo Anwendungen
ausgeführt werden, unterstützt wird. Die verfügbaren Schriftarten finden Sie in der
Systemsteuerung (Control Panel) unter Schriftarten (Fonts). Die Schriftart für den
Text in Fenstertiteln von Creo Anwendungen wird von den Einstellungen des
Fenstermanagers festgelegt.
Erweiterter ASCII-Satz
ASCII ist die Standard-Schriftart in allen Creo Anwendungen. Sie können ASCII-
Zeichen ändern. Sie können die Standard-Schriftart ASCII auch durch Ihre eigene
Schriftart ersetzen.
108 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Der in den Vereinigten Staaten und Westeuropa verwendete erweiterte ASCII-
Zeichensatz wird von Creo durch die Kombination von zwei Schriftartdateien,
[Link] und latin_1.src, bereitgestellt.
Hinweis
Zeichen bis 146 werden in [Link] definiert. Die restlichen Zeichen
werden in latin_1.src definiert.
Zur Verwendung der europäischen LATIN_1-Zeichen führen Sie die folgenden
Schritte aus:
• Vergewissern Sie sich, dass Ihre Tastatur für die richtige Sprache eingestellt
ist. Ein bestimmter Satz von LATIN_1-Zeichen unterscheidet sich bei jeder
Tastatur-Ländereinstellung.
• Verwenden Sie eine Tastenkombination, die speziell für Ihren Rechnertyp gilt,
um das gewünschte Zeichen zu erzeugen. Setzen Sie sich mit Ihrem
Hardware-Händler in Verbindung, falls Sie zusätzliche Informationen
benötigen.
Textsymbolpalette in Creo Parametric
anzeigen
So zeigen Sie die Text Symbol-Palette an:
1. Öffnen Sie eine Zeichnung, und klicken Sie auf Einfügen (Insert) ▶ Notiz
(Note), um eine Notiz zu erzeugen.
2. Wählen Sie eine Position in der Zeichnung, an der die Notiz platziert werden
soll. Die Palette Textsymbol (Text Symbol) wird geöffnet.
3. Klicken Sie auf ein Symbol in der Palette.
Alternativ können Sie auch ein neues Symbol erstellen. Creo Parametric stellt
Sonderzeichen mit Standard-ASCII-Zeichen dar.
Wenn Sie Sonderzeichen in Zeichnungsnotizen verwenden, führen Sie die
folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie die Tastenfolge STRG+A ein.
2. Geben Sie die ASCII-Zeichen ein, die für die jeweiligen Sonderzeichen
stehen.
3. Geben Sie die Tastenfolge STRG+B ein.
Wenn Sie ein neues Zeichen erzeugen, sollten Sie entweder ein vorhandenes
Zeichen zu einem neuen Zeichen umdefinieren oder eine neue Schriftart für
Sonderzeichen erzeugen. Sie können neue Sonderzeichen zur Schriftartendatei
[Link] hinzufügen, indem Sie die Grafikdarstellung definieren.
Systemverwaltung 109
Sonderzeichen nach IGES exportieren
Sonderzeichen und ihre entsprechenden ASCII-Zeichen entsprechen der IGES-
Schriftart-Tabelle 1001. Nur zwei Symbole (Gesamtlauf und Minimum-
Materialbedingung) entsprechen nicht der Tabelle 1001. Sie werden von der
Schriftart-Tabelle 1003 unterstützt. Die Konfigurationsdatei-Option use_iges_
font_1003 legt fest, welche IGES Schriftart-Tabelle für die Datenausgabe nach
IGES verwendet wird. Wenn Sie einem neuen Zeichen ein ASCII-Zeichen
zuweisen, wählen Sie das Zeichen aus der Schriftart-Tabelle 1001 oder 1003.
Verwenden Sie 1001 oder 1003 ausschließlich, wenn Sie vorhaben, eine
Zeichnung in eine IGES-Datei zu exportieren. (Weitere Informationen zu IGES-
Schriftart-Tabellen finden Sie in Ihrer IGES-Dokumentation.)
Schriftarten-Definition
Creo definiert Schriftarten unter Verwendung von zwei Sätzen von Parametern:
• Textparameter – Die Einstellungen eines Zeichendefinitionsfelds und andere
Parameter, die von allen Zeichen verwendet werden.
• Zeichenparameter – Die einzelne Definition jedes Zeichens (d.h. wie das
Zeichen gezeichnet wird).
Kommentarzeilen in Quelldateien für die Schriftarten-Definition ist das Zeichen
"#" vorangestellt. Diese Parameter definieren nicht die tatsächliche Zeichengröße.
Sie legen relative Koordinaten für das Zeichnen des Zeichens im Arbeitsfenster
fest. Die tatsächliche Größe von Text und Symbolen wird über die entsprechenden
Optionen in einer Creo Anwendung gesteuert. Bei Creo Parametric können Sie die
tatsächliche Textgröße nur in Zeichnungen ändern.
Textparameter
Textparameter für eine bestimmte Schriftart werden nur einmal festgelegt, im
Kopf der Schriftartdatei, und sie werden für alle Zeichendefinitionen in der Datei
verwendet.
Hinweis
Eine Ausnahme bilden dabei die Proportional-Schriftarten wie z.B. Iso, Leroy
und Cal_grek, für die Sie eine bestimmte Breite für jedes Zeichen festlegen
müssen. Die folgenden Parameter definieren ein Zeichenfeld mit einem Raster
(dabei ist <n> eine Ganzzahl):
• height<n> – Definiert die Gesamtanzahl der Rasterabstände in vertikaler
Richtung. Die maximale Höhe beträgt 63.
• width<n> – Definiert die Gesamtanzahl der Rasterabstände in horizontaler
Richtung. Die maximale Breite beträgt 63.
• gap<n> – Definiert die Gesamtanzahl der Rasterabständen zwischen
Zeichenfeldern.
110 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• xextent<n> – Definiert die maximale Anzahl von Rasterabständen in
horizontaler Richtung.
• ascender<n> – Definiert die Anzahl der Rasterabstände oberhalb des
Zeichens, die für die Platzierung von Sonderzeichen wie Akzenten bestimmt
ist.
• base_offset<n> – Aktiviert die Zeichenausrichtung. Durch den Basisversatz
wird das Textfeld relativ zu einer gemeinsamen Basislinie positioniert, so dass
die gezeichneten Zeichendefinitionen richtig relativ zu einander erscheinen.
• spec_height<n> – Definiert die Höhe eines Zeichens ohne die Oberlänge
(ascender) oberhalb der Basislinie.
• ics (Zeichenabstand) – Aktiviert bzw. deaktiviert die Wirkung der
individuellen Zeichenbreite für den horizontalen Abstand.
• Wenn Sie für ics den Wert 1 einstellen, muss jede Zeichendefinition eine
individuelle Breiteneinstellung enthalten, damit die Platzierung des nächsten
Zeichens ermittelt werden kann.
• Wenn Sie keinen Wert für ics festlegen, nimmt das System den Wert 0 an
und ignoriert individuelle Breiteneinstellungen.
• Wenn ics = = 0, verwendet das System einen festen Zeichenabstand.
• Wenn ics = 1, verwendet das System den proportionalen Zeichenabstand.
• codeset – Identifiziert einen Schriftartentyp. Code-Sätze (Codesets) haben die
folgenden Bedeutungen:
• 0 – Primärer alphanumerischer Schriftartsatz (z.B. [Link],
[Link] oder [Link]).
• 2 – Erweiterter Schriftartsatz (z.B. latin_1.src).
• 4 – Sonderzeichensatz oder -palette (z.B. [Link]).
Hinweis
Die gefüllte Schriftart hat denselben Code-Satz wie ASCII. Daher kann
nur eine der beiden Schriftarten in der Datei [Link] vorhanden sein.
• polygons – Aktiviert die Zeichenfüllung.
• Wenn Sie für diesen Parameter 1 einstellen, werden alle geschlossenen
Polygone in den Zeichendefinitionen gefüllt (siehe Abschnitt Gefüllte
Schriftarten definieren auf Seite 117).
• Wenn Sie diesen Parameter nicht festlegen, wird der Standardwert 0
verwendet.
• fixed_width<n> – Kann 0 oder 1 sein.
Systemverwaltung 111
• Wenn Sie für diesen Parameter 1 einstellen, ist die Schriftart unabhängig von
der Option text_width_factor in der Zeichnungs-Setup-Datei.
• Wenn Sie für diesen Parameter 0 einstellen, können Sie die Schriftbreite über
die Option text_width_factor oder durch manuelles Ändern der
Schriftbreite steuern.
Die folgende Abbildung zeigt die Textparameter, die eine Schriftart definieren.
Wenn Sie Textparameter ändern, sollten Sie bedenken, wie die Schriftart in Text
mit anderen Schriftarten erscheint. Schriftarten, die in derselben Textzeile
verwendet werden (z.B. ASCII und LATIN_1 für europäische Sprachen oder
ASCII und Sonderzeichen), müssen kompatibel sein. Das Verändern einer
Schriftart kann zu Inkonsistenzen bei Aussehen und Platzierung führen.
Wenn Sie beispielsweise den Wert base_offset oben in der Schriftartdatei
ändern, so hat dies Auswirkungen auf die Positionierung aller Schriftartzeichen
relativ zur Basislinie wie in der folgenden Abbildung dargestellt.
112 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Zusätzlich zu dem Parameter width kann ein individueller Parameter width in
jeder Zeichendefinition vorkommen. Verwenden Sie den individuellen Parameter
width, um einen variablen horizontalen Abstand zwischen den Zeichen zu
erstellen. In diesem Fall gilt: Wenn der Parameter ics = 1, hat die individuelle
Breite für jedes Zeichen Vorrang vor der Breite am Anfang der Datei. Wenn ics =
0, ignoriert das System individuelle Parameter width. Die folgende Abbildung
zeigt die Wirkung des Parameters ics auf die Berechnung der Zeichenbreite.
Die folgende Abbildung zeigt die Wirkung des Parameters fixed_width auf
die Berechnung der Zeichenbreite.
Systemverwaltung 113
Zeichenparameter
Unterhalb des Textparameter-Abschnitts enthält eine Schriftartdatei eine
individuelle Definition für jedes Zeichen. Eine Zeichendefinition enthält die
folgenden Informationen:
• Erste Zeile – Ein ASCII-Zeichen in Anführungszeichen, das das zu
zeichnende Zeichen darstellt. Für ASCII- und gefüllte Primär-Schriftarten ist
dies das Zeichen selbst. Für Sonderzeichen werden ebenfalls ASCII-Zeichen
verwendet, um sie darzustellen. Für LATIN_1-Schriftarten werden die
Dezimal- und Hexadezimalcodes verwendet, die das Zeichen darstellen.
• Zweite Zeile (optional) – Individueller Breitenwert (nur verwendet, wenn ics
aktiviert ist).
• Der Rest der Datei besteht aus Zeichnungsdefinitionsbefehlen, die im nächsten
Abschnitt beschrieben werden.
Definitionsbefehle
Die Zeichnungsdefinition von Zeichen und Sonderzeichen in den
Schriftartendateien erfolgt über die folgenden Befehle (hierbei gilt, dass <X> und
<Y> Ganzzahlen sind):
114 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• [m<X>, <Y>] – Mit diesem Befehl wird ein imaginärer Stift an den
Rasterpunkt (X, Y) bewegt.
• [d<X>, <Y>] – Mit diesem Befehl wird eine Linie von der aktuellen
Position zum Rasterpunkt (X, Y) gezeichnet.
• Für jede Schriftart können Sie 63 oder weniger Rasterpunkte zum Erstellen
von Zeichen und Symbolen verwenden. Creo stellt Optimalwerte bereit, die
eine angemessene Zeichendefinition mit einem minimalen Raster
ermöglichen. Geben Sie die Zeichen zentriert oder linksbündig in ein
Zeichenfeld ein, abhängig davon, wie Sie sie zeichnen möchten. Die folgende
Abbildung zeigt die Textausrichtung.
Sie können eine Schriftartdatei ändern, um das Aussehen einer bestimmten
Schriftart zu ändern. Betrachten Sie die ASCII-Schriftartdefinition für das Zeichen
"A" im Original und in der geänderten Form.
Wenn Sie die Textparameter ändern, ohne die Zeichenparameter neu zu
definieren, ändert sich das Aussehen der Schriftarten. Wenn Sie beispielsweise die
Rasterhöhe vom Standardwert 16 in 20 ändern, erscheint das Zeichen kleiner. Da
das Zeichen ursprünglich mit einem maximalen Rasterwert von 16 festgelegt
wurde, war das ursprüngliche Verhältnis 16/16. Nach der Änderung beträgt das
Verhältnis 16/20. Daher scheint die neue Texthöhe 80 Prozent der ursprünglichen
Höhe zu sein.
Systemverwaltung 115
ASCII-Schriftarten-Definition
Verwenden Sie die folgenden Parameter, um ASCII-Zeichen zu definieren:
• codeset: 0
• height: 16
• width: 16
• base_offset: 4
• gap: 0
116 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Die folgende Abbildung zeigt, wie ASCII-Zeichen zugeordnet werden. Beachten
Sie, dass ASCII-Zeichen in einem Zeichenfeld definiert werden, das aus 16x16
Rasterabständen besteht. Alle Zeichen haben eine veränderbare Breite und sind in
einem Zeichenfeld zentriert.
Gefüllte Schriftarten definieren
Verwenden Sie die folgenden Textparameter, um eine gefüllte Schriftart zu
definieren:
• codeset: 0
• height: 63
• width: 48
• base_offset: 16
• gap: 0
• polygons: 1
• ics: 1
In der gefüllten Schriftart werden Zeichen innerhalb von 63 vertikalen
Rasterabständen zugeordnet. Die Breite für jedes Zeichen ist jedoch
unterschiedlich. Der Parameter ics (eingestellt auf 1) gibt an, dass der globale
Parameter width oben in der Datei ignoriert werden soll. Stattdessen wird für das
Zuordnen eines Zeichens die individuelle Zeichenbreite verwendet, die vor jeder
Zeichendefinition steht.
Definieren Sie den Umriss eines gefüllten Zeichens durch Zeichnen von
Polygonen (geschlossene Schleifen). Wenn für den Parameter polygons oben in
der Schriftartendatei 1 eingestellt ist, füllt die Creo Anwendung jedes
geschlossene Polygon, das in einer Zeichendefinition gezeichnet wird, mit Farbe.
Systemverwaltung 117
Definition von Spezialschriftarten
Verwenden Sie die folgenden Textparameter, um eine Spezialschriftart zu
definieren:
• codeset: 4
• height: 38
• width: 36
• xextent: 63
• spec_height: 24
• base_offset: 8
• ascender: 6
• fixed_width: 1
• ics: 1
• gap: 4
In der Spezialschriftart werden Zeichen in 38 vertikalen Rasterabständen definiert.
Für jedes Zeichen wird eine individuelle Breite vor seiner Definition deklariert.
Um einen Abstand zwischen Zeichenfeldern festzulegen, wird der Parameter gap
auf 4 eingestellt. Die folgende Abbildung veranschaulicht das Definieren der
Schriftart für Sonderzeichen.
118 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
LATIN_1-Schriftarten definieren
Die folgenden Textparameter, um die LATIN_1-Schriftart zu definieren:
• codeset: 2
• height: 40
• width: 32
• xextent: 63
• spec_height: 24
• base_offset: 8
• ascender: 8
• fixed_width: 0
• ics: 0
• gap: 0
Die LATIN_1-Schriftart wird in einem Zeichenfeld mit 40x32 Rasterabständen
definiert. Alle Zeichen haben eine konstante Breite und sind im Zeichenfeld
zentriert. In der Zeile in Anführungszeichen über der Zeichendefinition werden
der Dezimal- und Hexadezimalcode angezeigt, die das Zeichen darstellen:
code <decimal> <hex>
Die folgende Abbildung zeigt, wie ein LATIN_1-Zeichen zugeordnet wird.
Systemverwaltung 119
So editieren Sie Schriftarten oder erzeugen neue
Schriftarten
1. Editieren Sie eine vorhandene oder erzeugen Sie eine neue .src-Datei, die
sich im Verzeichnis <creo_loadpoint>\Common Files\text\
<language> befindet.
2. Kompilieren Sie die Schriftartendatei mit dem Befehl compile_font.
3. Machen Sie die neue Schriftart lokal oder für alle Benutzer verfügbar.
So ändern Sie eine Schriftartendatei
1. Kopieren Sie die entsprechende .src-Schriftartendatei in Ihr
Arbeitsverzeichnis. Die .src-Dateien befinden sich im Verzeichnis <creo_
loadpoint>\Common Files\text\<language>.
2. Ändern Sie die Schriftartendatei.
3. Kopieren Sie die entsprechende Indexdatei aus dem Verzeichnis <creo_
loadpoint>\Common Files\text\<language> in Ihr
Arbeitsverzeichnis.
4. Kopieren Sie den Befehl compile_font in Ihren Arbeitsbereich.
5. Für das Kompilieren der Schriftart geben Sie den folgenden Befehl für jede zu
ändernde Schriftartendatei ein: compile_font [Link]
[Link]
120 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Falls Sie die ASCII-Schriftarten-Definitionen ändern, ändert sich das
Erscheinungsbild der Standard-Schriftart in jeder Creo Anwendung.
So erzeugen Sie benutzerdefinierte
Schriftartendateien
1. Definieren Sie eine neue Schriftart in einer Datei mit der Erweiterung .src.
Speichern Sie die neue Schriftart in Ihrem Arbeitsverzeichnis.
2. Erzeugen Sie eine Indexdatei, die die neue Schriftartendatei mit einschließt.
Stellen Sie sicher, dass die Indexdatei Schriftarten mit einmaligem Code-Satz
enthält.
3. Kopieren Sie den Befehl compile_font in Ihren Arbeitsbereich.
4. Geben Sie den folgenden Befehl für jede Schriftartendatei ein, die Sie
erzeugen: compile_font [Link] [Link]
5. Benutzerdefinierte Schriftarten müssen bei jeder Installation einer neuen
Hauptversion von Creo neu kompiliert werden.
Sie können benutzerdefinierte Schriftarten als Standard- oder zusätzliche
Schriftarten in Zeichnungen verwenden.
So speichern Sie neue Schriftarten
1. Speichern Sie die aktualisierte Indexdatei mit den Dateien .src und .fnt in
Ihrem lokalen Verzeichnis, wenn die neue Schriftart für den persönlichen
Gebrauch vorgesehen ist.
2. Sie machen die neue Schriftart für alle Benutzer zugänglich, wenn Sie die
Schriftart im Index referenzieren und den Index sowie die Quelldateien im
Verzeichnis <creo_loadpoint>\Common Files\text\<language>
speichern. Speichern Sie die Datei .fnt im folgenden Verzeichnis: <creo_
loadpoint>/Common Files/<machine_type>/text/
<language>
So legen Sie Ihre Schriftart als Standard fest
1. Benennen Sie die Datei in [Link] um.
2. Kompilieren Sie die Datei [Link] mit dem Befehl compile_font
neu, um eine lokale Datei [Link] zu erzeugen.
Systemverwaltung 121
So erzeugen Sie eine Schriftart oder passen sie an
1. Kopieren oder erzeugen Sie Schriftarten-Quelldateien im lokalen
Arbeitsverzeichnis. In diesem Beispiel werden die primären Standard-ASCII-
Zeichensätze und Sonderzeichen kopiert und umbenannt.
cp /usr/pro/text/usascii/[Link] [Link]
(primary font with codeset 0)
cp/usr/pro/text/usascii/[Link] [Link]
(special symbols font with codeset 4)
2. Bearbeiten Sie die Quelldateien, um alle erforderlichen Definitionen und
Änderungen mit einzuschließen.
vi [Link]
vi [Link]
3. Kopieren Sie das Skript compile_font aus dem Verzeichnis <creo_
loadpoint>/Common Files/<machine_type>/obj in dasselbe
lokale Arbeitsverzeichnis.
cp /usr/pro/i486_nt/obj/compile_font
4. Kompilieren Sie die Schriftartendateien.
compile_font [Link] [Link]
compile_font [Link] [Link]
5. Erzeugen Sie eine neue Indexdatei, um die kompilierten Schriftartendateien zu
referenzieren. Beachten Sie, dass der Index-Dateiname nicht derselbe Name
sein muss wie der Name der primären Schriftart. Wenn die benutzerdefinierte
Schriftart keine primäre Schriftart ist (Code-Satz 0), stellen Sie sicher, dass
sich eine Schriftart mit dem Code-Satz 0 in der Indexdatei befindet. In diesem
Beispiel referenziert die neue Schriftartenindexdatei beide Arten der
benutzerdefinierten Schriftartendateien (primäre Zeichen und Sonderzeichen).
[Link] (new customized .ndx file)
custom (new custom primary font (codeset 0))
latin_1 (system extended ASCII font(codeset 2))
symbols (new special symbols font (codeset 4))
Diese Schriftartenindexdatei referenziert nur die neuen benutzerdefinierten
Sonderzeichen-Schriftarten. Sie verwendet die primäre Standard-Schriftart.
[Link] (new customized .ndx file)
ascii (system default primary font (codeset 0))
latin_1 (system extended ASCII font (codeset 2))
symbols (new special symbols font (codeset 4))
Sie können die neue Schriftart auf folgende Weisen verwenden:
122 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• Um die Schriftart als globale zusätzliche Schriftart zu verwenden, legen Sie
die Dateien .src und .ndx im Verzeichnis <creo_loadpoint>\
Common Files\text\<language> ab.
• Legen Sie anschließend die kompilierten .fnt-Dateien im Verzeichnis
<creo_loadpoint>/Common Files/<machine_type>/text/
<language> ab.
mv [Link] [Link] [Link] /usr/pro/text/
usascii
mv [Link] [Link] /usr/pro/i486_nt/text/
usascii
• Um die neue Schriftart als Standard für das System festzulegen, benennen Sie
die primären Quellschriftarten- und kompilierten Schriftartendateien (Code-
Satz 0) in [Link] bzw. [Link] um. Die Systemschriftartendatei
[Link] referenziert bereits die ASCII-Schriftartendatei und braucht daher
nicht geändert zu werden. Platzieren Sie die neuen Dateien [Link] und
[Link] in die entsprechenden Verzeichnisse (weitere Informationen
können Sie dem vorherigen Abschnitt entnehmen, in dem der Gebrauch der
Schriftart als globale zusätzliche Schriftart beschrieben wird). Beachten Sie,
dass das System die ursprünglichen Dateien [Link] und [Link]
überschreibt, es sei denn, sie werden vorher umbenannt.
Wenn Sie eine Creo Anwendung neu starten, wird die neue benutzerdefinierte
Schriftart als Standard-Schriftart des Systems verwendet.
mv [Link] /usr/pro/text/usascii/[Link]
mv [Link] /usr/pro/i486_nt/text/usascii/[Link]
Textsymbolpalette für Creo Parametric anpassen
Sie können Schriftarten anpassen und Symbole sowie Zeichen der Palette
Textsymbol (Text Symbol) in Creo Parametric aus einer Datei für
Sonderschriftarten hinzufügen. Außerdem lassen sich mit der Layout-Datei der
Textsymbolpalette Symbole ersetzen, neu anordnen oder entfernen.
So fügen Sie der Textsymbolpalette neue Symbole hinzu
1. Passen Sie die Datei für Sonderschriftarten, [Link], mit der im
Abschnitt Schriftarten verwenden auf Seite 105 beschriebenen Methode an.
2. Fügen Sie eine Definition für jedes der neuen Symbole hinzu, die Sie in die
Palette Textsymbol (Text Symbol) einfügen möchten, und ordnen Sie dem
Symbol einen ASCII-Code zu.
3. Erzeugen Sie neue Bilder für jedes der Symbole, die Sie in der angepassten
Datei für Sonderschriftarten definiert haben.
4. Speichern Sie die Bilder im Format sp_#.gif, wobei # der ASCII-Code des
Bildes ist, der in der Datei für Sonderschriftarten definiert wurde. Sie können
Systemverwaltung 123
z.B. ein Bild als sp_133.gif speichern, wobei 133 der ASCII-Code ist, der
dem Bild zugeordnet ist.
5. Speichern Sie alle Bilddateien im Verzeichnis <creo_loadpoint>/
Common Files/text/resource.
6. Definieren Sie eine Layoutdatei der Textsymbolpalette, und speichern Sie die
Datei in Ihrem Arbeitsverzeichnis. Weitere Informationen finden Sie im
nächsten Abschnitt So erzeugen Sie eine Layoutdatei der Textsymbolpalette
auf Seite 124.
7. Stellen Sie in der Datei [Link] den Wert der Konfigurationsoption
custom_text_symbol_palette_file so ein, dass diese auf den
vollständigen Pfad der angepassten Layoutdatei der Textsymbolpalette
verweist. Für eine Datei namens my_custom_palette.txt, die im
Verzeichnis D:\my_parametric\my_custom_palette.txt
gespeichert ist, stellen Sie die Konfigurationsoption beispielsweise wie folgt
ein:
custom_text_symbol_palette_file D:\my_parametric\my_
custom_palette.txt
Dieser Pfad ermöglicht die Anzeige der Palette Textsymbol (Text Symbol) in
Creo Parametric gemäß den Einstellungen in der angepassten Layoutdatei.
8. Erzeugen oder ändern Sie eine Zeichnung in einer neuen Sitzung von Creo
Parametric, und überprüfen Sie, ob die angepasste Palette Textsymbol (Text
Symbol) vorhanden ist.
So erzeugen Sie eine Layoutdatei der Textsymbolpalette
Nachdem Sie Bilddateien für die Symbole erzeugt haben, die Sie in der Datei für
Sonderschriftarten definiert haben, erzeugen Sie eine Layoutdatei der
Textsymbolpalette mit Hilfe des folgenden Verfahrens:
1. Erzeugen Sie eine Datei mit der Erweiterung .txt in Ihrem
Arbeitsverzeichnis, z.B. my_custom_palette.txt.
2. Geben Sie in der ersten Zeile der Datei eine Ganzzahl ein. Diese Ganzzahl
repräsentiert die Anzahl der Spalten in der Palette Textsymbol (Text Symbol) in
Creo Parametric.
3. Geben Sie Ganzzahlen in allen anderen Zeilen der Datei ein. Diese
Ganzzahlen müssen die ASCII-Codes der Symbole für die Palette Textsymbol
(Textsymbol) repräsentieren. Die Ganzzahlen müssen im Bereich von 32 bis
255 liegen.
Trennen Sie auf jeder Zeile die einzelnen ASCII-Codes mit einem Leerschritt.
Die Reihenfolge der ASCII-Codes in der Datei repräsentiert die Reihenfolge
der Symbole in der Palette Textsymbol (Text Symbol). Weitere Informationen
finden Sie unter Beispiele für die Layout-Datei der Textsymbolpalette auf
Seite 126.
124 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
ASCII-Codes für GTOL-Symbole
ASCII-Codes für GTOL-Symbole basieren auf der Einstellung der Detaillierungs-
Setup-Option gtol_symbols_same_size. Wenn Sie den Wert auf no
einstellen, werden die ANSI-Codes zur Identifizierung der Sonderschriftarten
verwendet. Wenn der Wert auf yes eingestellt ist, werden ISO-Codes zur
Identifizierung der Sonderschriftart in der Palette Textsymbol (Text Symbol)
verwendet. In der nächsten Tabelle werden die ANSI- und ISO-Codes für GTOL-
Symbole aufgelistet:
GTOL-Symbol ANSI-Code ISO-Code
Gerade 33 133
Flach 99 136
Kreisförmig 101 138
Zylinder 103 140
Profillinie 107 146
Profilfläche 100 137
Winkel 97 135
Lotrecht 108 147
Parallel 102 139
Position 106 145
Konzentrisch 114 148
Lauf kreisförmig 104 141
Gesamtlauf 34 134
Symmetrisch 105 144
In einer Creo Parametric Zeichnung ändern sich die GTOL-Symbole in der Palette
Textsymbol (Text Symbol), falls Sie den Wert der Detaillierungs-Setup-Option
gtol_symbol_same_size ändern.
Richtlinien für das Anpassen der Layout-Datei der Textsymbolpalette
Administratoren müssen verifizieren, dass die Layout-Datei der Textsymbolpalette
korrekt angepasst ist, und alle Einträge in dieser Datei gültig sind. Bei einer
falschen Anpassung verwendet Creo Parametric die Standardeinstellungen zur
Anzeige der Palette Text Symbol, ohne eine Warnmeldung anzuzeigen.
Es gelten folgende Richtlinien für das Anpassen der Layout-Datei der
Textsymbolpalette:
• Beim Erzeugen von Bildern dürfen die Höhe und Breite der Bilder nicht 16
bzw. 24 Pixel überschreiten.
• Die Datei darf nur Ganzzahlen enthalten. Alle Nicht-Ganzzahlen werden als
Abstände behandelt.
• Geben Sie ASCII-Codes im Bereich zwischen 32 und 255 an.
• ASCII-Codes dürfen nicht dupliziert werden.
• Fügen Sie die gleiche Anzahl von ASCII-Codes in jede Zeile ein, wie die
Ganzzahl, die Sie in der ersten Zeile der Datei angegeben haben. Durch diese
Systemverwaltung 125
Liste wird die Darstellung der angepassten Palette Textsymbol (Text Symbol) in
Creo Parametric angenähert.
• Verwenden Sie die ASCII-Codes für die dtl-Optionen mit Vorsicht. Durch
Verwenden dieser Symbole in einer Zeichnung wird zwischen ANSI und ISO
gewechselt, je nach dem Wert, den Sie für die Detaillierungs-Setup-Option
gtol_symbols_same_size einstellen.
Beispiele für die Layout-Datei der Textsymbolpalette
• Falls Sie #1.15 in der ersten Zeile der Layout-Datei der Textsymbolpalette
angeben, ignoriert Creo Parametric das Nummernzeichen (#). Es wird eine
Spalte in der Palette Textsymbol (Text Symbol) angezeigt: Der Dezimalpunkt
(.) nach der 1 wird ignoriert. Die Ganzzahl 15 wird ignoriert, obwohl sie als
erster ASCII-Code angesehen wird. Nur ASCII-Codes zwischen 32 und 255
werden in der Palette Textsymbol (Text Symbol) angezeigt.
• Datei 1 und Datei 2 repräsentieren die gleiche Palette Textsymbol (Text
Symbol) in Creo Parametric:
Datei 1 Datei 2
3 3
60 60 61 62
61 35 37 68
62 65 66 70
35 75
37
68
65
66
70
75
AVI-Komprimierungscodecs
Sie können eine AVI-Datei mit Hilfe der auf Ihrem System installierten
Drittanbieter-Komprimierungscodecs erfassen. PTC bietet keine Codecs, die AVI-
Komprimierung unterstützen. Eine Warnungsmitteilung wird angezeigt, wenn Sie
versuchen, eine AVI-Datei unter den folgenden Bedingungen zu erfassen, und der
Vorgang wird vorzeitig beendet:
• Sie haben die Komprimierungscodecs auf Ihrem Windows-System nicht
korrekt installiert oder lizenziert.
• Sie haben einen defekten Codec installiert.
• Der Codec funktioniert mit bestimmten Komprimierungseinstellungen nicht.
126 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Daten in das PDF-Format (Portable
Document Format) exportieren
Mit der Anwendung "Interface for PDF" können Sie über Creo Parametric
Zeichnungsmodelle in das PDF-Format exportieren. "Interface for PDF" bietet
erweiterte Navigations-, Such- und Präsentationsfunktionen. Bei den Lizenzen für
diese Anwendung kann es sich um rechnergebundene Lizenzen oder
Netzwerklizenzen handeln.
Mit der Anwendung "Interface for PDF" haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Einfügen der Creo Parametric Parameterdaten als durchsuchbare Metadaten in
die PDF-Datei.
• Ändern von Schriftarten, Farbe, Stil und Auflösung der PDF-Ausgabe.
• Einfügen von Zeichnungstext und numerischen Werten aus Creo Parametric
als durchsuchbaren und auswählbaren Inhalt in die PDF-Datei.
• Einfügen von Lesezeichen für verschiedene Creo Parametric Folien, Blätter,
Zonen, Kennzeichennotizen und Überarbeitungsmarken.
• Steuern der Zugriffs- und Sicherheitsberechtigungen der PDF-Datei.
Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zur Schnittstelle im Creo Parametric
Hilfe-Center.
Browseranforderungen einhalten
Dieser Abschnitt beschreibt die Anforderungen für den Creo Browser für alle
Creo Anwendungen. Informationen zur Web-Browser-Unterstützung für die Creo
Anwendungen finden Sie unter [Link]
Creo_Future_Platform_Support_Summary.pdf. Informationen zum Hilfe-Center
finden Sie unter Creo Hilfe installieren und verwenden auf Seite 63.
Browseranforderungen
Der Creo Browser wird im Creo Agent ausgeführt und verwendet standardmäßig
die Engine des Internet Explorers (IE).
Creo verwendet eine 64-Bit-Browserverarbeitungsunterstützung für IE und
Chromium.
Die Multi-Prozess-Architektur des IE-basierten Browsers ermöglicht es Creo, den
eingebetteten Browser im prozessunabhängigen Modus auszuführen. Dies
bedeutet, dass der IE-Browser als unabhängiger Prozess außerhalb des Creo
Prozesses ausgeführt wird.
Der Creo Agent ist in allen Creo Anwendungen identisch. Daher ist auch der
eingebettete 64-Bit-Browser in allen Creo Anwendungen identisch.
Wenn die Creo Anwendungen mit demselben Creo Agenten verbunden sind,
können Sie nur einen einzelnen Browser-Typ in einer Sitzung einer Creo
Anwendung verwenden. Sie können den Browser-Typ in der Sitzung nicht ändern.
Um den Browser-Typ zu ändern, müssen Sie die aktuelle Sitzung der Anwendung
Systemverwaltung 127
und alle anderen Creo Anwendungen beenden. Anschließend müssen Sie
sicherstellen, dass der Creo Agentenprozess nicht ausgeführt wird, bevor Sie einen
anderen Browser-Typ angeben und die Creo Anwendung neu starten.
Sie können angeben, ob der Creo Browser die Einbettungs-Engine des Internet
Explorer (IE) Browsers verwenden soll. Bevor Sie eine Creo Anwendung starten,
sollten Sie sicherstellen, dass der Wert der Konfigurationsoption windows_
browser_type in der Datei [Link] wie folgt festgelegt ist:
• ie_browser – Gibt an, dass der Browser die IE-Engine in einem Creo
Agentenprozess verwendet, der vom Creo Prozess initiiert wurde. Die
windows_browser_type-Konfigurationsoption ist standardmäßig auf
ie_browser eingestellt.
Creo Anwendungen über einen externen Browser
starten
Sie können eine Creo Anwendung von einem externen Browser aus starten, indem
Sie eine Hilfsanwendung im Verzeichnis bin registrieren. Die Hilfsanwendung
wird bei der Installation der Creo Anwendung automatisch installiert. Die
Anwendung <app_name>.exe wird auch als Creo Anwendungs-Starter
bezeichnet. Zur Registrierung des Hilfsprogramms müssen Dateien mit der
Erweiterung .pha registriert werden.
PDF-Dateien im Creo Browser öffnen
Im Creo Browser können Sie mit Adobe Acrobat Reader PDF-Dateien anzeigen.
Unter Windows ist Adobe Acrobat Reader als Plugin verfügbar.
PDF-Dateien drucken
Im Creo Browser können Sie mit Adobe Acrobat Reader PDF-Dateien anzeigen.
Um eine PDF-Datei zu drucken, klicken Sie auf das Adobe Acrobat Reader
Symbol Drucken (Print) anstatt auf das Creo Browsersymbol Drucken (Print).
Creo View Express zum Öffnen von Creo
Objekten verwenden
Folgende Creo Objekte können mit Creo View Express geöffnet werden:
Dateierweiterung Dateityp
.asm Baugruppen
.dft 2D-Datei
.dgm Diagrammdatei
.drw Zeichnungen
.frm Formatdatei
.pic Grafikdatei
.prt Bauteildatei
128 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Dateierweiterung Dateityp
.rep Berichtdatei
.mfg Fertigungsdatei
.sec Skizzierte Schnittdatei
Doppelklicken Sie unter Windows auf eine Datei mit einer registrierten PVX-
Erweiterung, um die Datei im Internet Explorer zu öffnen.
Creo Objekte im Windows Explorer öffnen
Ist Creo View Express nicht installiert, können Sie ein Creo Objekt in einer Creo
Sitzung direkt im Windows Explorer öffnen. Creo Objekte werden in der Regel im
Windows Explorer mit einem PTC Symbol angezeigt. Doppelklicken Sie auf ein
Objekt im Windows Explorer, um es in einer Creo Sitzung zu öffnen.
Wenn Creo View Express installiert ist, wird ein Creo Objekt im Internet Explorer
nur angezeigt, wenn Sie auf das entsprechende Objekt im Windows-Explorer
doppelklicken. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen
Sie die Creo Anwendung, in der das Objekt geöffnet werden soll.
Sie können Objekte mit den folgenden Dateitypen öffnen:
Dateierweiterung Dateityp
.asm Baugruppen
.dgm Diagrammdatei
.drw Zeichnungen
.frm Formatdatei
.cem Layout-Datei
.mfg Fertigungsdatei
.mrk Markierungsdatei
.prt Bauteildatei
.sec Skizzierte Schnittdatei
Wenn bereits eine Creo Sitzung ausgeführt wird und Sie auf ein Objekt im
Windows Explorer doppelklicken, wird das Objekt automatisch in einem neuen
Fenster in derselben Creo Sitzung geladen. Dieses neue Fenster wird zum aktiven
Fenster.
Wird keine Creo Sitzung ausgeführt und Sie doppelklicken auf ein Objekt im
Windows Explorer, dann wird das Dialogfenster für die Startkonfigurationsdatei
der Creo Anwendung angezeigt. Sie werden zur Auswahl einer Datei aus der Liste
der verfügbaren Konfigurationsdateien aufgefordert. Nach dem Auswählen der
gewünschten Startkonfigurationsdatei wird eine Creo Sitzung mit der
ausgewählten Konfigurationsdatei gestartet. Das ausgewählte Objekt wird in diese
Creo Sitzung geladen.
Systemverwaltung 129
Werden mehrere Creo Anwendungssitzungen ausgeführt, wird das ausgewählte
Objekt in die Sitzung geladen, die zuerst gestartet wurde.
JavaScript Sicherheit
In Creo macht eine JavaScript-Brücke die Interaktion zwischen dem JavaScript
Code in einer angezeigten HTML-Seite und der Creo Anwendung möglich. KE-
Info-Berichte, Ordnerinhaltslisten und neue Verbindungsregistrierungen
verwenden beispielsweise die JavaScript-Brücke für Sicherheitszwecke.
Eine Creo Anwendung aktiviert die JavaScript-Brücke nur automatisch von den
Seiten, die von der Anwendung oder Windchill Lösungen generiert wurden. Falls
eine Seite, die von einer anderen Quelle generiert wurde, versucht, über die
JavaScript-Brücke auf die Creo Anwendung zuzugreifen, erscheint die folgende
Warnungsmitteilung, und die Operation wird abgebrochen.
Ergreifen Sie eine der folgenden Maßnahmen:
• Falls die in der Mitteilung angezeigte URL von einer unzuverlässigen Quelle
stammt, wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator, und vermeiden Sie,
erneut auf diese Seite zuzugreifen.
• Falls die in der Mitteilung angezeigte URL von einer zuverlässigen Quelle
stammt (z.B. eine PTC Windchill Lösung), wenden Sie sich an den Technical
Support.
Handhabung falscher in Windchill
gespeicherter Wrapper-Dateien
Wenn Sie die Creo Unite Technologie zum Öffnen von CATIA-, NX- und
SolidWorks-Teil- und Baugruppenmodellen in Creo verwenden, geschieht
Folgendes:
• Creo Daten verlaufen um die Nicht Creo Daten.
• Creo Wrapper-Dateien werden erstellt. Die Wrapper-Dateien werden intern
gespeichert und sind nicht sichtbar.
Wenn Sie ein Nicht Creo Teile- und Baugruppenmodelle in Windchill im
verbundenen Modus von Creo öffnen, werden die Wrapper-Dateien erstellt und in
Windchill gespeichert. Die Nicht Creo Modelle werden wie folgt in den Windchill
Workspace eingecheckt:
130 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
• Die Nicht Creo Modelle werden als primärer Inhalt der CAD-Dokumente
eingecheckt.
• Die Wrapper-Dateien werden in Windchill als sekundärer Inhalt der CAD-
Dokumente gespeichert.
Von Creo können Sie die Nicht Creo Teile- und Baugruppenmodelle aus dem
Windchill Workspace abrufen.
Wrapper-Dateien neu erzeugen
Beim Abrufen der Nicht Creo Modelle, die in den Windchill Workspace
eingecheckt wurden, sind die Wrapper-Dateien u.U. beschädigt wenn:
• die Modellregenerierung fehlschlägt.
• die Geometrie der abgerufenen Modelle unvollständig ist.
Sind die Wrapper-Dateien beschädigt und die Nicht Creo Modelle und ihre
Wrapper-Dateien sind nicht mit den Daten der neusten Importprofile
synchronisiert, so können Sie Creo Distributed Batch verwenden, um die
beschädigten Wrapper-Dateien zu verwerfen und sie neu zu erzeugen.
Legen Sie die Konfigurationsoption sync_data_import_profile in den
Aufgabentyp-Definitionsdateien (TTD-Dateien) auf recreate fest, um Creo
Distributed Batch so einzustellen, dass beschädigte Wrapper-Dateien verworfen
und neu erzeugt werden. Der Wert recreate wird nur in Creo Distributed Batch
unterstützt.
Hinweis
Verwerfen der beschädigten Wrapper-Dateien und erneutes Erzeugen der
Dateien bevor diese in den Windchill Workspace als sekundärer Inhalt der
Nicht Creo Modelle hochgeladen werden, führt nicht zu Änderungen an der
Revision der Nicht Creo Modelle.
Konfigurationsoption sync_data_import_profile
Verwenden Sie die Konfigurationsoption sync_data_import_profile, um
neue Wrapper-Dateien zu erstellen, wenn die vorhandenen Wrapper-Dateien
beschädigt sind oder um die vorhandenen Wrapper-Dateien zu aktualisieren, wenn
sie nicht mit den neuesten Importprofilen synchronisiert sind. Werte für die
Konfigurationsoption sync_data_import_profile sind nachfolgend
aufgeführt:
• never – Synchronisiert das Nicht Creo Modell nicht auf das neuste
Importprofil. Dies ist die Standardvorgabe.
• update – Aktualisiert die Wrapper-Daten unter Verwendung des neusten
Importprofils.
• recreate – Verwirft die vorhanden Wrapper-Dateien und erzeugt sie neu.
Der Wert recreate wird nur in Creo Distributed Batch unterstützt.
Systemverwaltung 131
Modell und Wrapper-Daten mit Importprofilen synchronisieren
Wurden nicht die neuesten auf der Festplatte gespeicherten formatspezifischen
Importprofile verwendet, als die Nicht Creo Modelle in Creo abgerufen wurden,
so können die Nicht Creo Modelle und deren Wrapper-Dateien u.U. nicht mit den
Dateneinstellungen der neuesten Importprofile synchronisiert werden. Legen Sie,
sollten sie nicht synchronisiert sein, die Konfigurationsoption sync_data_
import_profile auf update fest, damit die Wrapper-Dateien aktualisiert
und mit den neuesten Importprofilen synchronisiert werden.
Wahlweise können Sie, wenn Sie die Standardimportprofile nicht verwenden
möchten, die folgenden formatspezifischen Konfigurationsoptionen festlegen,
bevor sie die Nicht Creo Modelle in Creo abrufen. Der jeweilige Wert für jede
dieser Konfigurationsoptionen ist der vollständige Pfad der entsprechenden
Importprofile, einschließlich der *.dip-Dateierweiterung.
• import_profiles_catiav5
• import_profiles_solidworks
• import_profiles_nx
Werden die Nicht Creo Modell anschließend in Creo abgerufen, so werden die
Wrapper-Dateien aktualisiert, so dass die Nicht Creo Modelle und deren Wrapper-
Dateien mit den verwendeten Importprofilen synchronisiert werden.
Hinweis
Die Aktualisierung der Nicht Creo Modelle und deren Wrapper-Dateien für
die Synchronisierung mit Einstellungen für die Importprofildaten, führt nicht
zu Änderungen an der Revision der Nicht Creo Modelle, die in Windchill
gespeichert sind.
132 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
D
Diagnostic Tools installieren und
konfigurieren
Übersicht ................................................................................................................ 134
Diagnostic Tools installieren ..................................................................................... 134
Diagnostic Tools konfigurieren.................................................................................. 135
Einstellungen .......................................................................................................... 135
Datenfilter............................................................................................................... 136
Ausstehende Daten................................................................................................. 136
Zuletzt gesendet ..................................................................................................... 137
Diagnostic Tools verwenden..................................................................................... 138
Diagnostic Tools deinstallieren ................................................................................. 139
Dieser Anhang enthält Informationen zum Dienstprogramm Diagnostic Tools.
133
Übersicht
Diagnostic Tools kombiniert Quality Agent und die Sitzungsprotokollierungs-
Dienstprogramme. Dieses Tool sammelt Informationen hinsichtlich Leistung und
Verwendung von Creo Anwendungen und sendet diese Informationen in Form
von Berichten an PTC. Im Bericht sind außerdem die Systeminformationen eines
Benutzers enthalten. Der Qualitätsagent dient als Mittel, um PTC bei der
Verbesserung der Qualität seiner Produkte zu unterstützen.
Diagnostic Tools installieren
Das Dienstprogramm Diagnostic Tools wird bei der Installation der Creo
Anwendungen standardmäßig installiert. Die Diagnoseberichterstellung ist
standardmäßig für alle Creo Anwendungen aktiviert. Deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen am unteren Rand des Bildschirms Anwendungsauswahl
(Application Selection), um diesen Prozess zu deaktivieren. Eine einzelne
Diagnostic Tools Installation kann mit allen Creo Anwendungen verwendet
werden, für die Sie Diagnose-Berichte aktiviert haben.
Hinweis
Wenn Sie beim Anpassen einer Creo Anwendung das Kontrollkästchen PTC
Diagnose-Berichte aktivieren (Enable PTC Diagnostic reporting) auf dem
Bildschirm Benutzerdefinierte Anwendungseinstellung (Application Custom
Setting) deaktivieren, ersetzt diese Auswahl die Auswahl, die Sie im
Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection) vorgenommen haben.
Anschließend ist die Diagnoseberichterstellung in diesem Fall nicht aktiviert.
Sie können das Dienstprogramm Diagnostic Tools auf einem Hostcomputer oder
in einem Netzwerkpfad installieren. Dies hängt davon ab, wo Sie die Creo
Anwendung installieren. Wenn Sie eine Creo Anwendung von einem Fern-
Hostcomputer oder einem Netzwerkpfad ausführen, stellen Sie die
Konfigurationsoption quality_agent_path in Ihrer Datei [Link]
ein, um auf den Diagnostic Tools zuzugreifen. Geben Sie den vollständigen
Installationspfad von Diagnostic Tools als Wert der Konfigurationsoption an.
Beispiel: C:\Program Files\PTC\DiagnosticTools\%PRO_
MACHINE_TYPE%\obj\[Link]
Hinweis
Die Einstellung der Konfigurationsoption quality_agent_path ersetzt
jede Einstellung, die Sie während der Installation vorgenommen haben.
Diagnose-Berichte sind unabhängig von der Einstellung auf den Bildschirmen
Anwendungsauswahl (Application Selection) und Benutzerdefinierte
Anwendungseinstellung (Application Custom Setting) aktiviert.
134 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Diagnostic Tools konfigurieren
Nachdem Sie den Diagnostic Tools installiert haben, können Sie ihn gemäß den
Anforderungen Ihres Unternehmens konfigurieren. Um das Dialogfenster
Diagnostic Tools (Diagnostic Tools) zu öffnen, wechseln Sie zum
Installationsverzeichnis, oder verwenden Sie eine zuvor erzeugte Verknüpfung.
Auf den Registerkarten im obigen Dialogfenster werden die konfigurierbaren
Einstellungen angezeigt.
Einstellungen
Wenn Sie Schreibberechtigung für das Installationsverzeichnis und die Dateien
des Diagnostic Tools besitzen, geben Sie auf der Registerkarte Einstellungen
(Preferences) die Frequenz für das Sammeln und Übertragen der Produkt- und
Systeminformationen an PTC an. Legen Sie die Frequenz auf Täglich (Daily),
Wöchentlich (Weekly), Monatlich (Monthly), Vierteljährlich (Quarterly) oder
Halbjährlich (Biannually) fest.
Hinweis
Ein Benutzer ohne Schreibberechtigung für das Installationsverzeichnis kann
die Einstellungen zwar anzeigen, die Einstellungen jedoch nicht ändern.
Diagnostic Tools installieren und konfigurieren 135
Datenfilter
Wenn Sie Schreibberechtigung für den Installationsordner und die Dateien des
Diagnostic Tools besitzen, klicken Sie auf die Registerkarte Datenfilter (Data
Filters). Wählen Sie spezifische Informationen, die Sie nicht an PTC senden
möchten, aus.
Hinweis
Sie können keine Informationen filtern, die PTC als erforderlich betrachtet.
Die entsprechenden Kontrollkästchen sind nicht verfügbar.
Die benutzerdefinierten Einstellungen und die Datenfilter werden unter C:\
Program Files\PTC\DiagnosticTools\text\xml\ gespeichert.
Ausstehende Daten
Für jede Creo Anwendung, die Sie installiert haben, können Sie die gesammelten
Produkt- und Systeminformationen auf der Registerkarte Ausstehende Daten
(Pending Data) anzeigen.
136 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Klicken Sie auf der Registerkarte der aktiven Anwendung auf eine Schaltfläche,
um die folgenden Aktionen auszuführen:
• Jetzt senden (Send Now) - Sendet die Produkt- und Systeminformationen
mithilfe eines sicheren Https-Kommunikationsprotokolls an die Datenbank.
Wenn z.B. die Registerkarte Creo Direct (Creo Direct) aktiv ist, werden die
Produkt- und Systeminformationen für Creo Direct an die Datenbank
gesendet.
• Per E-Mail senden (Send via e-mail) - Sendet einen Bericht im ASCII-Format
als E-mail-Anhang an einen bestimmten Mitarbeiter des technischen Supports
von PTC. Wenn z.B. die Registerkarte Creo Direct (Creo Direct) aktiv ist,
können Sie einen Bericht über Creo Direct an einen Mitarbeiter des
technischen Supports von PTC oder an Ihre E-Mail-Adresse senden.
Zuletzt gesendet
Für jede Creo Anwendung, die Sie installiert haben, können Sie die Produkt- und
Systeminformationen, die zuletzt gesammelt und an PTC übertragen wurden, auf
der Registerkarte Zuletzt gesendet (Last Sent) anzeigen.
Diagnostic Tools installieren und konfigurieren 137
Klicken Sie auf Per E-Mail senden (Send via e-mail) um einen
Zusammenfassungsbericht im ASCII-Format zu senden. Der Bericht wird als E-
Mail-Anhang an einen bestimmten Mitarbeiter des technischen Supports von PTC
oder an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.
Diagnostic Tools verwenden
Der Dienstprogramm Diagnostic Toolssammelt automatisch Daten zu den
Anwendungs- und Systeminformationen und sendet sie an PTC. Die
Informationsübertragung basiert auf den Filtereinstellungen auf der Registerkarte
Datenfilter (Data Filters) und den Häufigkeitseinstellungen auf der Registerkarte
Einstellungen (Preferences). Für jede Sitzung überprüft der Diagnostic Tools die
Informationen vor der Übertragung auf neue Daten. Die Informationen werden
automatisch mit der SSL-Methode verschlüsselt und übertragen.
Als Benutzer einer Creo Anwendung können Sie das Dialogfenster Diagnostic
Tools (Diagnostic Tools) öffnen, um die ausstehenden, an PTC zu übertragenden
Daten auf der Registerkarte Ausstehende Daten (Pending Data) anzuzeigen. Durch
Klicken auf die Schaltfläche Per E-Mail senden (Send via-email) können Sie die auf
die Creo Anwendung bezogenen Informationen sowie die Systeminformationen
im ASCII-Format an einen bestimmten Mitarbeiter des technischen Supports von
PTC oder an Ihre E-Mail-Adresse senden. Die Informationen können
anschließend sowohl von Ihnen als auch vom technischen Support von PTC
gleichzeitig überprüft werden.
138 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Sitzungsprotokoll
Wenn eine Sitzung mit einer installierten Creo Anwendung endet, wird ein
Sitzungsprotokoll für diese Anwendung erstellt. Klicken Sie auf die Registerkarte
Ausstehende Daten (Pending Data) oder Zuletzt gesendet (Last Sent) im
Dialogfenster Diagnostic Tools (Diagnostic Tools), und wählen Sie eine
Anwendungsregisterkarte aus, um das Sitzungsprotokoll für diese Anwendung
anzuzeigen. Ein Sitzungsprotokoll ist eine Liste von Einträgen, die Informationen
zu einer bestimmten Sitzung bereitstellen.
Das Sitzungsprotokoll listet Informationen zu Folgenden auf: Sitzungs-ID, Start-
und Endzeit einer Sitzung, Leerlaufzeit während der Sitzung, Art des Beendens,
Gebietsschema, verwendeter Lizenzserver. Browser-Informationen, Java-Version,
etc.
Diagnostic Tools deinstallieren
Sie können den Diagnostic Tools unabhängig von einer Creo Anwendung
entfernen. Führen Sie dazu folgende Schritte aus:
1. Klicken Sie auf Start (Start) ▶ Systemsteuerung (Control Panel) ▶ Programme
und Funktionen (Programs and Features). Der Bildschirm Programm
deinstallieren oder ändern (Uninstall or change a program) wird angezeigt.
2. Klicken Sie in der Anwendungsliste auf Diagnostic Tools (PTC Diagnostic
Tools).
3. Klicken Sie auf Deinstallieren (Uninstall). Daraufhin wird ein
Bestätigungsdialogfenster geöffnet.
4. Klicken Sie auf Ja (Yes), um Diagnostic Tools zu entfernen.
Diagnostic Tools installieren und konfigurieren 139
E
MKS Plattformkomponenten
installieren
Übersicht ................................................................................................................ 141
MKS Plattformkomponenten installieren.................................................................... 141
Dieser Anhang enthält Informationen darüber, wie MKS platform components
installiert wird, um mit CADDS 5 Modellen zu arbeiten.
140 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Übersicht
Sie müssen MKS Platform Components 9.x (MKS Platform Components 9.x)
zusammen mit der Komponente Creo Parametric Interface for CADDS 5 (Creo
Parametric Interface for CADDS 5) während der Creo Parametric Installation
installieren, um mit CADDS 5-Teilen und -Baugruppen in Creo Parametric
arbeiten zu können. MKS Platform Components 9.x ist eine Anwendung eines
Drittanbieters, die die folgenden Funktionen unterstützt:
• Simuliert eine UNIX-Umgebung auf 64-Bit-Windows-Betriebssystemen.
• Emuliert UNIX Befehle auf Windows-Betriebssystemen
• Installiert den Portmapper Dienst für die Zusammenarbeit von CADDS 5 und
Creo Parametric.
• Kopiert die Startdateien und Bibliotheken, die für die Verwendung von
CADDS 5 Dateien benötigt werden, in ein separates Installationsverzeichnis
MKS Plattformkomponenten installieren
Installieren Sie MKS Platform components mithilfe der folgenden Anweisungen:
1. Führen Sie die im Abschnitt Creo Anwendungen installieren: Einfache
Installation auf Seite 35 beschriebenen Schritte 1 bis 7 durch.
2. Klicken Sie im Bildschirm Anwendungsauswahl (Application Selection)
auf·das·Kontrollkästchen MKS Platform Components 9.x.
3. Klicken Sie auf Installieren (Install). Auf dem Bildschirm Installationsstatus
(Installation Progress) wird der Installationsfortschritt angezeigt.
4. Klicken Sie auf Beenden (Finish), um die Installation abzuschließen und den
Assistenten zu schließen.
Nachdem die Installation abgeschlossen ist, lesen Sie den Abschnitt Mit CADDS
5 Modellen in Creo Parametric arbeiten auf Seite 60, bevor Sie beginnen.
Hinweis
Wenn Sie aktualisierte Pakete von MKS Platform components installieren
möchten, müssen Sie zunächst die vorhandene Instanz deinstallieren. Befolgen
Sie die nachfolgenden Schritte, um MKS Platform components zu
deinstallieren:
Navigieren Sie zum Ordner /cadds5_mks des DVD-Image, und führen Sie
den folgenden Befehl aus:
Für 64-Bit-Systeme: msiexec /X cadds5_mks_for_windows64.msi
/q
MKS Plattformkomponenten installieren 141
F
Creo Anwendungen im
automatischen Modus installieren
Richtlinien und Vorteile einer automatischen Installation............................................. 143
Strategien für die Massenbereitstellung von Creo Anwendungen ................................ 144
Workflow für eine automatische Installation ............................................................... 145
Befehlssyntax für eine automatische Installation ........................................................ 147
XML-Dateien suchen ............................................................................................... 149
XML-Dateien editieren ............................................................................................. 149
PROPERTY-Knoten bearbeiten................................................................................ 149
SHORTCUT-Knoten bearbeiten ............................................................................... 151
PSF-Knoten bearbeiten ........................................................................................... 151
QUALITY_AGENT-Knoten bearbeiten ...................................................................... 152
LANGUAGE-Knoten bearbeiten ............................................................................... 153
PACKAGE-Knoten bearbeiten .................................................................................. 154
CDSECTIONS-Knoten bearbeiten ............................................................................ 154
Creo Anwendungen im automatischen Modus deinstallieren ...................................... 154
Komponenten auf Client-Seite im automatischen Modus installieren und
deinstallieren ............................................................................................. 155
Diagnostic Tools und MKS Platform Components im automatischen Modus
installieren................................................................................................. 157
Registrierungsdatei aktualisieren.............................................................................. 157
Dieser Anhang für Systemadministratoren gilt nur für Windows. Er enthält
Informationen zur automatischen Installation der folgenden Creo Anwendungen:
Creo Parametric, Creo Direct, Creo Layout, Creo Simulate und Creo Options
Modeler. Die Anweisungen zur Verwendung der Befehlszeilenargumente gelten
auch für Creo Distributed Services Manager.
142 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Richtlinien und Vorteile einer
automatischen Installation
Die Creo Anwendungen, die zum ersten Mal mit dem PTC Installationsassistenten
installiert werden, können während der folgenden Installationssitzungen im
automatischen Modus (ohne grafische Ausgabe und nicht interaktiv) neu
installiert werden. Der Prozess der automatischen Installation mit
Befehlszeilenargumenten verwendet eine XML-Datei mit
anwendungsspezifischen Konfigurationseinstellungen. Eine unabhängige XML-
Datei wird für jede der Creo Anwendungen gespeichert, die Sie eingerichtet
haben. Um eine automatische Installation auszuführen, stellen Sie den Pfad zur
entsprechenden XML-Datei als Argument zur Verfügung wenn Sie [Link]
im DVD-Stammverzeichnis an der Eingabeaufforderung ausführen. Weitere
Informationen finden Sie in der Befehlssyntax für eine automatische Installation
auf Seite 147.
Beachten Sie die folgenden Punkte für eine automatische Installation:
• In den folgenden Fällen können Sie die unabhängige XML-Datei einer
früheren Version oder einer Wartungsversion nicht für eine automatische
Installation verwenden:
○ Die zu installierende Hauptversion und die Version der Anwendung zur
Generierung der XML-Datei sind nicht gleich.
○ Die ausgewählte Creo Anwendung, Sprache, Plattform oder das
ausgewählte Paket befindet sich nicht auf der DVD.
○ Die Voraussetzungen für die Installation der Creo Anwendung werden
nicht erfüllt.
• Sie müssen den Assistenten nur von der DVD ausführen, wenn Sie die Creo
Anwendungen erstmalig einrichten.
• Sie können im automatischen Modus keine Lizenz generieren und
herunterladen oder PTC Lizenzserver installieren. Das Installationsprogramm
kann im automatischen Modus keine Verbindung mit [Link] herstellen.
Deshalb müssen alle Computer, auf denen die Anwendungssoftware
anschließend ausgeführt wird, bereits auf die Lizenzquellen zugreifen können.
Der Prozess der automatischen Installation validiert keine Lizenz und versucht
auch nicht, auf die Lizenzquellen zuzugreifen.
• Sie können keine vorhandene Installation kopieren, während eine
automatische Installation durchgeführt wird.
Hinweis
Wenn Sie die Installationsordnerstruktur einer installierten Creo Anwendung
ändern, dann können Dienstprogramme zum Deinstallieren oder
Neukonfigurieren für diese Installation der Creo Anwendung möglicherweise
nicht ordnungsgemäß arbeiten.
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 143
Einige der Vorteile einer automatischen Installation sind nachfolgend aufgeführt:
• Sie können Creo Anwendungen in einem großen Unternehmen effizient in
großem Umfang bereitstellen.
• Sie können alle Konfigurationseinstellungen, wie z.B. Installationspfad,
Lizenzquellliste und Startbefehle für die Installation einer Creo Anwendung
aus einer XML-Datei abrufen.
Strategien für die Massenbereitstellung
von Creo Anwendungen
Als Administrator können Sie eine der folgenden Strategien verwenden, um Creo
Anwendungen und clientseitige Komponenten wie Creo View Express, Creo
Thumbnail Viewer und Creo Platform Services in einem großen Unternehmen per
Massenbereitstellung zu implementieren:
• Führen Sie eine automatische Installation von Creo Anwendungen auf allen
Clientcomputern aus. Ausführliche Informationen finden Sie unter Workflow
für eine automatische Installation auf Seite 145. Anschließend können Sie die
clientseitigen Komponenten auf jedem Clientcomputer installieren.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Komponenten auf Client-Seite im
automatischen Modus installieren und deinstallieren auf Seite 155.
• Geben Sie den Client-Computern Zugriff auf die Anwendungen, die auf einem
einzelnen, über das Netzwerk zugänglichen Rechner installiert wurden. Führen
Sie die folgenden Schritte für die clientseitige Konfiguration aus:
1. Falls erforderlich, installieren Sie die clientseitigen Komponenten auf
jedem Clientcomputer. Ausführliche Informationen finden Sie unter
Komponenten auf Client-Seite im automatischen Modus installieren und
deinstallieren auf Seite 155.
2. Aktualisieren Sie den Registrierungseintrag für jede Creo Anwendung auf
jedem Clientcomputer mit der Datei [Link]. Nähere
Informationen finden Sie unter Registrierungsdatei aktualisieren auf Seite
157.
• Kopieren Sie eine einzelne prototypische Installation auf jeden
Clientcomputer. Führen Sie dann die folgenden Schritte für die clientseitige
Konfiguration aus:
1. Falls erforderlich, installieren Sie die clientseitigen Komponenten auf
jedem Clientcomputer. Ausführliche Informationen finden Sie unter
Komponenten auf Client-Seite im automatischen Modus installieren und
deinstallieren auf Seite 155.
2. Aktualisieren Sie den Registrierungseintrag für jede Creo Anwendung auf
jedem Clientcomputer mit der Datei [Link]. Nähere
Informationen finden Sie unter Registrierungsdatei aktualisieren auf Seite
157.
144 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
○ Wenn Sie die Creo Anwendungen auf Ihrem lokalen Computer
installiert und die automatische Installation durchgeführt haben,
müssen Sie die Registrierungsdatei nicht aktualisieren.
○ Wenn Sie die Installation nach Abschluss der automatischen
Installation mit dem PTC-Installationsassistenten neu konfigurieren
möchten, müssen Sie die Lizenzquellinformationen im Bildschirm
Lizenzidentifizierung (License Identification) explizit angeben.
Workflow für eine automatische
Installation
Ein Systemadministrator kann den unten beschriebenen Workflow für eine
automatische Installation von einer oder mehreren Creo Anwendungen an einem
Netzwerkspeicherort oder auf einem Clientcomputer verwenden:
1. Führen Sie eine typische Produktinstallation mit der Konfiguration, die Sie für
zukünftige Installationen verwenden möchten, aus.
a. Öffnen Sie ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung, und führen
Sie [Link] vom Stammverzeichnis des DVD aus. Der PTC
Installationsassistent startet.
b. Klicken Sie im Willkommensbildschirm auf Neue Software installieren
(Install New Software).
c. Führen Sie im Bildschirm Lizenzidentifizierung (License Identification) eine
der folgenden Operationen aus:
• Ziehen Sie eine rechnergebundene oder Netzwerklizenzdatei in den
Bereich Übersicht über Lizenzen (License Summary).
• Geben Sie die Adresse port@host des ausgeführten Lizenzservers
ein.
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 145
Hinweis
• Das Herunterladen einer Lizenzdatei oder die Installation von PTC
Lizenzserver muss in einer separaten Installationssitzung erfolgen.
• Eine Lizenzquelle wird nicht während des automatischen
Installationsprozesses überprüft. Deshalb müssen Sie die Genauigkeit
der Lizenzquellliste sicherstellen, die in den Befehlen (.psf-Dateien)
zum Starten der Creo Anwendungen konfiguriert ist.
• Die Lizenzquellenspezifikation wird in einer XML-Datei ausgewiesen.
Sie kann mithilfe eines Befehlszeilenarguments während des Prozesses
der automatischen Installation überschrieben werden. Weitere
Informationen finden Sie in der Befehlssyntax für eine automatische
Installation auf Seite 147.
d. Wählen Sie die zu installierenden Anwendungen aus, passen Sie die
Installation an und geben Sie alle anderen standortspezifischen
Konfigurationen an.
e. Klicken Sie auf Installieren (Install), um mit der Installation zu beginnen.
f. Klicken Sie auf Beenden (Finish), um den Assistenten zu schließen.
Eine unabhängige XML-Datei wird für jede installierte Creo Anwendung mit
der Erweiterung .[Link] unter <creo_loadpoint>\<app_name>\
bin\pim\xml gespeichert. Wenn Sie Creo Anwendungen installieren, wird
der Ordner Common Files installiert. Die XML-Datei für diesen Ordner
wird am folgenden Ort gespeichert:
<creo_loadpoint>\Common Files\bin\pim\xml\
[Link].
Darüber hinaus erfordern Creo Anwendungen XML-Dateien für die folgenden
Komponenten:
• Diagnostic Tools – <dvd>:\pim\xml\[Link]
• MKS Platform Components: (nur erforderlich, wenn der CADDS 5
Adapter installiert wird) <dvd>:\pim\xml\[Link]
Hinweis
Editieren Sie die Dateien [Link] und
[Link], und legen Sie den Wert des Attributs install
auf yes fest.
2. Kopieren Sie eine oder mehrere für die Creo Anwendung spezifische XML-
Dateien zusammen mit den Dateien [Link],
[Link] und [Link] an einen temporären
146 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Speicherort auf der Festplatte, z.B. D:\temp\ptc, und editieren Sie sie nach
Bedarf. Unter XML-Dateien editieren auf Seite 149 finden Sie Informationen
dazu, wie Sie die verschiedenen Knoten einer XML-Datei bearbeiten.
3. Führen Sie eine automatische Installation der gewünschten Creo
Anwendungen unter Verwendung der im nächsten Schnitt beschriebenen
Befehlssyntax aus.
4. Führen Sie eine automatische Installation der erforderlichen clientseitigen
Komponenten aus. Informationen zum Installieren clientseitiger Komponenten
finden Sie unter Komponenten auf Client-Seite im automatischen Modus
installieren und deinstallieren auf Seite 155.
Befehlssyntax für eine automatische
Installation
Um eine automatische Installation einer Creo Anwendung auszuführen, öffnen Sie
ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung und führen [Link] im
Stammverzeichnis der DVD wie folgt aus:
<dvd>:\[Link] –xml “<path to the .xml file stored in a
temporary location>”
Dabei ist dvd der DVD-Laufwerksbuchstabe oder der Speicherort des
heruntergeladenen DVD-Image.
Die Argumente, die Sie mit [Link] während einer automatischen
Installation verwenden können:
Befehlssyntax Beschreibung
[Link] <keine Führt das Installationsprogramm interaktiv aus.
Argumente>
[Link] –help Zeigt alle Argumente an, die mit dem
Installationsprogramm verwendet werden
können.
[Link] –v Zeigt die Version des Installationsprogramms
an.
[Link] –xml <file1> Führt eine automatische Installation gemäß der
–xml <file2>.... Direktive in den angegebenen XML-Dateien
aus.
[Link] –upgrade Führt eine automatische Installation durch,
–xml <file1> –xml entfernt die höchste bereits vorhandene Version
<file2>.... und installiert die aktuelle Version eines Release
gemäß den Anweisungen in den angegebenen
XML-Dateien.
[Link] –xmlall Führt eine automatische Installation aller
“<path to [Link] files Anwendungen gemäß den Direktiven in den
stored in a common XML-Dateien durch, die alle in einem
temporary location>” gemeinsamen Ordner gespeichert sind.
[Link] –xml <file1> [Optional] Hat Vorrang vor dem Ziel, das in der
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 147
Befehlssyntax Beschreibung
[–destination XML-Datei festgelegt ist.
<directory>]
[Link] –xml <file1> [Optional] Hat Vorrang vor der Lizenzquelle,
[-licensesource die in der XML-Datei festgelegt ist.
<string>]
[Link] –xml <file1> [Optional] Ersetzt die Leerstellenzeichen im
[-translate_lp_ Installationspfad in der XML-Datei.
path_space
<character>]
[Link] –xml <file1> [Optional] Hat Vorrang vor der
[-licfeat_regen] Lizenzfunktionsliste, die in der XML-Datei
festgelegt ist. Die Standardliste wird durch
Vergleichen mit der Lizenzquellliste neu
generiert, da diese ursprünglich von der
ursprünglichen Installation generiert wurde.
Ohne dieses Argument wird die Standard-
Lizenzfunktionsliste aus der XML-Datei
übernommen.
[Link] –xml <file1> [Optional] Stellt die gewünschten
[-licfeat_preference Lizenzfunktionsnamen der Standard-
<string>] Lizenzfunktionsliste voran. Geben Sie die
gewünschten Namen in Anführungszeichen als
durch Leerstellen getrennte Liste ohne
Klammern an. Ohne dieses Argument wird die
Standard-Lizenzfunktionsliste im aktuellen
Zustand verwendet.
[Link] [Optional] Zeigt die Statusanzeige während der
–progressbar –xml Installation mit der XML-Datei an.
<file1>
Betrachten Sie das Beispiel einer automatischen Installation von Creo Parametric
mit dem Ordner "Common Files" und einer erforderlichen Diagnostic Tools
Komponente. Öffnen Sie ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung, und
geben Sie den folgenden Befehl ein:
E:\[Link] –xml “D:\temp\ptc\[Link]” —xml “D:\temp\
ptc\[Link]”
• E: der Buchstabe, der das DVD-Laufwerk bezeichnet
• D:\temp\ptc\[Link]: der Speicherort der Datei <app_
name>.[Link]
• D:\temp\ptc\[Link]: der Speicherort der XML-Datei für
den Ordner Common Files
• D:\temp\ptc\[Link]: der Speicherort der XML-Datei für
die erforderliche Komponente Diagnostic Tools.
148 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
XML-Dateien suchen
Bei einer erfolgreichen Installation der Creo Anwendungen werden für jede der
installierten Creo Anwendungen XML-Dateien erzeugt. Speicherort und
Dateiname lauten wie folgt:
Anwendungsdateien Dateiname Dateispeicherort
Creo <app_name>.[Link] <creo_loadpoint>\
Anwendungsdateien
<app_name>\bin\
pim\xml
Ordner Common [Link] <creo_loadpoint>\
Files
Common Files\
bin\pim\xml
Wenn Sie beispielsweise Creo Parametric installiert haben, wird die XML-Datei
[Link] unter <creo_loadpoint>\Parametric\bin\pim\xml
gespeichert. Die XML-Datei für den Ordner Common Files wird am folgenden
Ort gespeichert: <creo_loadpoint>\Common Files\bin\pim\xml\
[Link].
XML-Dateien editieren
Sie können nur die XML-Dateien editieren und anpassen, die in der Tabelle im
vorhergehenden Abschnitt mit den für zukünftige Installationen erforderlichen
Einstellungen aufgelistet sind. In solchen Fällen kopieren Sie die XML-Dateien in
ein temporäres Verzeichnis und bearbeiten die Knoten in den XML-Dateien mit
einem Texteditor oder einem XML-Editor. Die folgenden Abschnitte beschreiben
die verschiedenen Knoten in der XML-Datei, die bearbeitet werden können.
Hinweis
• PTC empfiehlt, die XML-Dateien nicht zu editieren, es sei denn, es gibt eine
bestimmte Anforderung.
• Sie können nur die Knoten editieren, die in den folgenden Abschnitten
dokumentiert werden.
• Die Knoten in der XML-Datei variieren für verschiedene Creo Anwendungen.
PROPERTY-Knoten bearbeiten
Sie können die folgenden Namensattribute des Knotens PROPERTY editieren:
INSTALLBASE
Verwenden Sie das Namensattribut INSTALLBASE, um das Stammverzeichnis
für die Installation der Creo Anwendungen in der aktuellen Sitzung zu ändern. Sie
können das Namensattribut INSTALLBASE in der XML-Datei der Creo
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 149
Anwendungen (<app_name>.[Link]) und des Ordners "Common Files"
([Link]) ändern. Der Standardwert ist in der Regel der Ordner PTC
unter dem Ordner Program Files.
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass Sie in der XML-Datei der Creo Anwendungen (<app_
name>.[Link]) und des Ordners "Common Files" ([Link])
das gleiche Stammverzeichnis angeben.
• Bevor Sie das Namensattribut INSTALLBASE bearbeiten, wird der Knoten
PROPERTY wie folgt dargestellt:
<PROPERTY name="[INSTALLBASE]">"F:Program Files\PTC"</PROPERTY>
• Nachdem Sie das Namensattribut INSTALLBASE bearbeitet haben, wird der
Knoten PROPERTY wie folgt dargestellt:
<PROPERTY name="[INSTALLBASE]">"[PROGRAMFILES]\PTC"</PROPERTY>
Die Variable [PROGRAMFILES] aus obigem Beispiel stellt die
standardmäßige Programmposition auf einem lokalen Rechner dar. Sie können
diese Variable anstelle des absoluten Pfades F:\Program Files
verwenden, wenn Sie die vorgegebene Programmposition auf allen Computern
verfügbar machen möchten. Für eine 32-Bit-Anwendung auf einem 64-Bit-
Computer können Sie auch die Variable [PROGRAMFILESx86] wie im
folgenden Beispiel dargestellt verwenden:
<PROPERTY name="[INSTALLBASE]">"[PROGRAMFILESx86]\PTC"</PROPERTY>
Die Variable [PROGRAMFILESx86 aus obigem Beispiel stellt die
standardmäßige Programmposition für eine 32-Bit-Anwendung auf einem 64-
Bit-Computer dar.
NoRegistryActions
Sie können das Namensattribut NoRegistryActions hinzufügen, um die
Verarbeitung der REGISTRY-Knoten zu überspringen. REGISTRY-Knoten
definieren Dateizuordnungen.
<PROPERTY name="NoRegistryActions"</PROPERTY>
LP und CREOCOMMONFILES
Die zulässige Bearbeitung der Eigenschaftswerte LP und CREOCOMMONFILES
ist auf das Ändern oder Entfernen der Leerstellenzeichen beschränkt. Sie können
beispielsweise Creo [VERSION] zu Creo_[VERSION] ändern. Entsprechend
können Sie Common Files in Common_Files oder CommonFiles ändern.
Sie dürfen keine weiteren Aspekte der Pfade LP oder CREOCOMMONFILES
ändern. Bevor Sie diese Eigenschaftswerte bearbeiten, wird der Knoten
PROPERTY wie folgt dargestellt:
<PROPERTY name="[CREOCOMMONFILES]"[INSTALLBASE]/Creo [VERSION]/[COMMONFILESNAME]</PROPERTY>
<PROPERTY name="[LP]">[CREOCOMMONFILES]</PROPERTY>
150 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Nachdem Sie die Eigenschaftswerte LP und CREOCOMMONFILES bearbeitet
haben, wird der Knoten PROPERTY wie folgt dargestellt:
<PROPERTY name="[CREOCOMMONFILES]"[INSTALLBASE]/Creo_[VERSION]/[COMMONFILESNAME]</PROPERTY>
<PROPERTY name="[LP]">[CREOCOMMONFILES]</PROPERTY>
Hinweis
• Das Attribut CREOCOMMONFILES wird von allen Creo Anwendungen
verwendet, die im gemeinsamen Installationsverzeichnis installiert sind. Wenn
Sie dieses Attribut in einer XML-Datei editieren, editieren Sie den Wert dieses
Attributs in den XML-Dateien aller einzelnen Anwendungen, die im gleichen
Installationsverzeichnis installiert sind.
• Sie können das Befehlszeilenargument translate_lp_path_space
verwenden, um Leerstellenzeichen zu entfernen, statt die Namensattribute LP
und CREOCOMMONFILES manuell zu editieren. Weitere Informationen zu
translate_lp_path_space finden Sie unter Befehlssyntax für eine
automatische Installation auf Seite 147.
SHORTCUT-Knoten bearbeiten
Ein SHORTCUT-Knoten stellt die Verknüpfungsdefinitionen dar, die bestimmten
Paketknoten zugeordnet sind. Ein SHORTCUT-Knoten wird verarbeitet, um die
Verknüpfungen für ein Paket zu erzeugen, das installiert wird. In einem
SHORTCUT-Knoten müssen Sie nur das create-Attribut für jeden der
Unterknoten PROGRAMSMENU, STARTMENU, DESKTOP und QUICKLAUNCH
editieren. Wenn der Wert Y für das create-Attribut festgelegt ist, werden
Verknüpfungen erzeugt.
Ein Beispiel für einen SHORTCUT-Knoten in einer XML-Datei, der nur eine
Verknüpfung im Programmmenü erzeugt:
<SHORTCUT allusers="Y" id="pma_shortcut">
<NAME>Creo Parametric [VERSION]</NAME>
<ICON>[LP]/install/nt/[Link]</ICON>
<INDEX>0</INDEX>
<PATH>[LP]/bin/[Link]</PATH>
<WIN7APPID>PTC.Creo_Parametric</WIN7APPID>
<PROGRAMSMENU create="Y" installed="Y">PTC Creo</PROGRAMSMENU>
<STARTMENU create="N"/>
<DESKTOP create="N"/>
<QUICKLAUNCH create="N"/>
</SHORTCUT>
PSF-Knoten bearbeiten
Ein PSF-Knoten stellt die Lizenzkonfigurationen dar, die im Dialogfenster
Anpassen (Customize) des Assistenten erzeugt werden. Einzelne PSF-Knoten
werden in der XML-Datei für jede der Konfigurationen erzeugt, die in diesem
Dialogfenster erstellt werden. Die *.psf-Ergebnisdatei wird für die Einrichtung
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 151
der entsprechenden Umgebungsvariablen und zum Festlegen der ausführbaren
Dateien verwendet. Sie können die folgenden Unterknoten des Knotens PSF
editieren:
Unterknoten Wert
LICENSE_IDENTIFIERS Bietet eine Liste der Lizenzquellen, die
durch Semikolons getrennt werden. Die
Lizenzquellen können rechnergebundene
Lizenzdateien oder serverbasierte
port@host-IDs sein.
FEATURE_NAME Bietet eine Liste der FLEXnet
Ausführlizenz-Funktionen an, die durch
Leerzeichen getrennt werden. Auf die
Funktionsliste folgt eine Liste mit
zusätzlichen Optionen in Klammern.
Wählen Sie die Optionen, die beim Start
abzurufen sind.
DESCRIPTION Identifiziert die PSF-Ausführungsdefinition,
die vom Software-Wrapper-Programm
verwendet wird (z.B. [Link]),
falls mehrere PSF-Ausführungsdefinitionen
vorhanden sind. Das Software-Wrapper-
Programm öffnet dann ein Dialogfenster mit
einer Liste der Beschreibungen für das
Starten des Startdefinitionsprofils.
Unten sehen Sie ein Beispiel für einen PSF-Knoten und seine Unterknoten in
einer XML-Datei:
<PSF dest="[LP]/bin/[Link]" id="parametric" installed="Y"
name="parametric" source="psf_templates.xml>
<EXE>[Link]</EXE>
<LICTYPE name="CreoPma"><Creo Parametric</LICTYPE>
<PREFIX>CREOPMA PROE</PREFIX>
<DESCRIPTION>Creo Parametric (default)</DESCRIPTION>
<LICENSE_IDENTIFIERS>7788@localhost</LICENSE_IDENTIFIERS>
<FEATURE_NAME>CREOPMA_CUSTOMER ()</FEATURE_NAME>
<DFOR_PATH>%PRO_DIRECTORY%\libs\dfor\lib</DFOR_PATH>
<CV_ENV_HOME>%PRO_DIRECTORY%\%PRO_MACHINE_TYPE%\CV140</CV_ENV_HOME>
</PSF>
QUALITY_AGENT-Knoten bearbeiten
Der QUALITY_AGENT-Knoten stellt die Diagnostic Tools Einstellungen für eine
installierte Creo Anwendung dar. Sie können das folgende Attribut des Knotens
QUALITY_AGENT editieren:
152 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Attribut Wert
enable Aktiviert oder deaktiviert die
Diagnoseberichterstellung für eine Creo
Anwendung. Ist dieses Attribut
beispielsweise auf Y festgelegt, wird die
Diagnoseberichterstellung aktiviert.
Hinweis
Wenn das Attribut required auf Y
festgelegt ist, darf der Wert des Attributs
enable nicht auf N geändert werden.
Wird der Wert geändert, wird die Creo
Anwendung aufgrund der
widersprüchlichen Einstellungen nicht
ausgeführt.
Unten sehen Sie ein Beispiel für einen QUALITY_AGENT-Knoten in einer XML-
Datei:
<QUALITY_AGENT enable="Y" keyname="QualityAgentOptIn" required="N"/>
LANGUAGE-Knoten bearbeiten
Hinweis
Das Editieren der Knoten LANGUAGE, PLATFORM und PACKAGE ist nicht
ganz einfach. Für die Bearbeitung diesen Knoten müssen Sie die
CDSECTION-Knoten manuell editieren. Stattdessen empfiehlt PTC, dass Sie
eine vorlagenbasierte Installation grafisch mit der erforderlichen Sprache, der
Plattform und den Paketeinstellungen ausführen.
Ein LANGUAGE-Knoten stellt die Sprachen dar, die auf dem DVD-Datenträger für
die Installation einer Creo Anwendung unterstützt werden. Einzelne LANGUAGE-
Knoten werden in der XML-Datei für jede unterstützte Sprache erzeugt. Sie
können das folgende Attribut des Knotens LANGUAGE editieren:
Attribut Wert
install Legen Sie dieses Attribut auf Y oder N fest,
abhängig davon, ob Sie die Creo
Anwendung in der Sprache installieren
möchten. Wenn das required-Attribut auf
Y eingestellt ist, ändern Sie nicht das
Attribut install.
Ein Beispiel für einen LANGUAGE-Knoten in einer XML-Datei:
<LANGUAGE install="Y" installed="N" name="usascii"
required="Y">English</LANGUAGE>
<LANGUAGE install="N" installed="N" name="japanese">Japanese</LANGUAGE>
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 153
PACKAGE-Knoten bearbeiten
PACKAGE-Knoten in einer XML-Datei stellen die erforderlichen und optionalen
Pakete dar, die für eine Creo Anwendung im Dialogfenster Anpassen (Customize)
des Assistenten ausgewählt wurden. Unter Umständen können viele PACKAGE-
Knoten in einer XML-Datei vorhanden sein. Sie können das folgende Attribut des
Knotens PACKAGE editieren:
Attribut Wert
install Legen Sie dieses Attribut für einen
bestimmten PACKAGE-Knoten auf Y oder N
fest, abhängig davon, ob Sie das Paket mit
der Creo Anwendung installieren möchten.
Für Elternpakete mit mehreren Kindpaketen,
legen Sie das install-Attribut des
Elternpakets auf Y fest, um eines der
Kindpakete zu installieren.
Ein Beispiel für einen PACKAGE-Knoten in einer XML-Datei:
<PACKAGE hidden="N" install="Y" label="ModelCHECK name="modelcheck"
parent="creooptions" required="N">
</PACKAGE>
CDSECTIONS-Knoten bearbeiten
Editieren Sie den CDSECTION-Knoten nur, wenn Sie die Knoten LANGUAGE,
PLATFORM oder PACKAGE editieren möchten. Prüfen Sie die folgenden
Attribute, bevor Sie die CDSECTION-Knoten editieren:
• Für jeden LANGUAGE-Knoten suchen Sie die CDSECTION-Knoten mit dem
Sprachattribut, das die entsprechende Sprache widerspiegelt.
• Suchen Sie dann die CDSECTION-Knoten mit dem Plattformattribut, das das
entsprechende Betriebssystem widerspiegelt.
• Suchen Sie zuletzt die CDSECTION-Knoten mit dem Namensattribut, welches
das mit der Creo Anwendung zu installierende Paket angibt.
Wenn alle Attribute für die obigen Knoten für die Installation berücksichtigt
werden sollen, legen Sie das install-Attribut des CDSECTION-Knotens auf Y
fest. Andernfalls geben Sie N für das Attribut an.
Ein Beispiel für einen CDSECTION-Knoten in einer XML-Datei:
<CDSECTION install="Y" installed="Y" location="[CREOCOMMONFILES]/[SHIPCODE]"
name="ModelCHECK" size="7126314>
Creo Anwendungen im automatischen
Modus deinstallieren
Sie können die Creo Anwendungen im automatischen Modus deinstallieren,
indem Sie den folgenden Befehl für jede der Anwendungen in ein Dialogfenster
mit einer Eingabeaufforderung eingeben:
<creo_loadpoint>\<app_name>\bin\[Link] -quiet
154 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Wenn Sie z.B. Creo Parametric im automatischen Modus deinstallieren, geben Sie
den folgenden Befehl ein:
C:\>"C:\Program Files\PTC\Creo <version number>Parametric\bin\[Link]" -quiet
Sie müssen zum Installationsverzeichnis jeder Creo Anwendung wechseln, um es
automatisch zu deinstallieren. Falls der Ordner Common Files installiert ist,
wird beim Deinstallieren der letzten Creo Anwendung, die auf den Ordner
Common Files verweist, dieser Ordner automatisch entfernt.
Alle Creo Anwendungen deinstallieren
Sie können alle installierten Creo Anwendungen und Dienstprogramme einer
Version als Gruppe im automatischen Modus deinstallieren, indem Sie die Batch-
Datei silent_Group_Uninstall.bat in einem Dialogfenster mit einer
Eingabeaufforderung ausführen:
<creo_loadpoint>\InstallManager\silent_Group_Uninstall.bat
Die Gruppe aller installierten Creo Anwendungen derselben Version oder mit
demselben Datumscode wird deinstalliert. Dieser Befehl hat keine Auswirkungen
auf andere installierte Anwendungen oder Dienstprogramme.
Alle Dienstprogramme deinstallieren
Sie können alle installierten Dienstprogramme einer Version als Gruppe im
automatischen Modus deinstallieren, indem Sie die Batch-Datei Uninstall_
all_utilities.bat in einem Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung
ausführen:
<creo_loadpoint>\InstallManager\Uninstall_all_utilities.bat
Die Gruppe aller installierten Dienstprogramme derselben Version wird
deinstalliert.
Komponenten auf Client-Seite im
automatischen Modus installieren und
deinstallieren
Die Installationsprogramme (MSI) der folgenden clientseitigen Komponenten
befinden sich im Pfad <dvd>:\install\addon\ auf den DVD-Medien:
• Creo Platform Services
• Creo Thumbnail Viewer
• Creo View Express
Wenn Sie eine der Creo Anwendungen auf einem Clientrechner installieren, wird
nur Creo Platform Services installiert. In den folgenden Abschnitten finden Sie die
Befehlszeilensyntax, um die Installationsprogramme für jede dieser Komponenten
auszuführen.
Creo Platform Services
Öffnen Sie ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung und geben Sie einen
Befehl ein, um den Creo Platform Services im automatischen Modus zu
installieren oder zu deinstallieren:
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 155
• Installieren Sie Creo Platform Services mit dem folgenden Befehl automatisch
am Standardspeicherort:
"<dvd>:\install\addon\creosvcs_64.exe" /quiet
• Deinstallieren Sie Creo Platform Services (am Standardspeicherort installiert)
mit dem folgenden Befehl automatisch:
<dvd>:\install\addon\creosvcs_64.exe" /quiet /uninstall
Creo Thumbnail Viewer
Öffnen Sie ein Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung und geben Sie einen
Befehl ein, um den Creo Thumbnail Viewer im automatischen Modus zu
installieren oder zu deinstallieren:
• Installieren Sie Creo Thumbnail Viewer mit dem folgenden Befehl:
"<dvd>:\install\addon\Thumbviewer_32_64.msi" /passive
• Deinstallieren Sie Creo Thumbnail Viewer mit dem folgenden Befehl:
msiexec /uninstall "<dvd>:\install\addon\Thumbviewer_32_64.msi" /passive
Creo View Express
Führen Sie zur Durchführung einer automatischen Installation von Creo View
Express folgende Schritte aus:
1. Stellen Sie die Anwendung mit der ausführbaren Creo View Express Datei
bereit, wie im folgenden Beispiel dargestellt:
start /w <dvd>:\install\addon\pvx32_64\[Link]
/vADDLOCAL="ALL" /qn
Im vorherigen Beispiel:
• /qn installiert die Anwendung automatisch
• start /w startet die Anwendung an der Eingabeaufforderung und wartet
darauf, dass die Anwendung beendet wird
Wenn Sie die Eigenschaft APPLICATIONFOLDER nicht festgelegt haben, wird
der Standardinstallationspfad verwendet. Um diesen Pfad zu überschreiben, geben
Sie die Eigenschaft APPLICATIONFOLDER in der Eingabeaufforderung wie im
folgenden Beispiel dargestellt an:
“start /w <dvd>:\install\addon\pvx32_64\[Link]
/vADDLOCAL=”ALL” APPLICATIONFOLDER=”c:\ptc\CreoViewExpress” /qn”
Um Creo View Express im automatischen Modus zu deinstallieren, geben Sie den
folgenden Befehl in einem Dialogfenster mit einer Eingabeaufforderung ein:
[Link] /x <dvd>:\install\addon\pvx32_64\pvexpress\
CreoView_Express_32_64.msi /qn
156 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Hinweis
Das Ausführen der Datei CreoView_Express_32_64.msi entspricht nicht einer
vollständigen Installation von Creo View Express, es sei denn, bestimmte
Software-Voraussetzungen sind erfüllt. Microsoft C++ Runtimes, OpenGL 1.1
oder höher und Arbortext IsoView (optional) sind für die direkte Installation
und Ausführung von Creo View Express unter Verwendung der MSI-Datei
erforderlich.
Weitere Informationen zum Installieren und Deinstallieren von Creo View
Express im automatischen Modus finden Sie im Handbuch "Creo installieren:
Creo View" in Kapitel 7, "Creo View bereitstellen und Installation anpassen".
Diagnostic Tools und MKS Platform
Components im automatischen Modus
installieren
Um Diagnostic Tools und MKS Platform Components im automatischen Modus
zu installieren, müssen Sie die Dateien [Link] und
[Link] unter <dvd>:\pim\xml\ auf Ihren lokalen Rechner
kopieren. Legen Sie das Attribut "install=" des MSI-Eintrags auf "Y" fest,
und führen Sie die Installation anschließend automatisch an der
Eingabeaufforderung durch.
Registrierungsdatei aktualisieren
Eine Liste der Registrierungsänderungen, die vom PTC Installationsassistenten
während der prototypischen Installation vorgenommen werden, wird auf dem
Computer erfasst, auf dem die Creo Anwendungen installiert sind. Die Datei
befindet sich an der folgenden Position:
<creo_loadpoint>\<app_name>\bin\pim\xml\[Link]
Die Datei [Link] ermöglicht das nahtlose Öffnen der entsprechenden
Creo Anwendung, wenn Sie auf eine Creo Teile-, Baugruppen- oder
Zeichnungsdatei klicken. Wenn Sie die Version der Creo Anwendung
aktualisieren oder eine Kopie der Installation der Creo Anwendung erstellen,
müssen Sie die Datei [Link] erneut ausführen, um die Registrierung mit
den aktuellen Einstellungen zu aktualisieren.
Hinweis
Wenn Sie Windchill verwenden und sich keine Creo Dateien außerhalb dieses
Netzwerks befinden, müssen Sie die Datei [Link] nicht ausführen.
Creo Anwendungen im automatischen Modus installieren 157
Verwenden Sie diese Datei, um Client-Konfigurationsänderungen
(Registrierungsbearbeitungen) auf einem Clientcomputer auszuführen, auf dem
Sie keine automatische Installation durchgeführt haben. Der Clientcomputer kann
beispielsweise der sein, der die Software von einer Netzwerkinstallation ausführt.
Es kann auch der sein, der eine Kopie der Installation empfangen hat.
Der Standardspeicherort der Registrierungsdatei für einige der Creo
Anwendungen ist wie folgt:
C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\Parametric\bin\pim\xml\[Link]
(Creo Parametric)
C:\Program Files\PTC\Creo <version number>\Direct\bin\pim\xml\[Link]
(Creo Direct)
Um Konfigurationsänderungen auf dem Client-Computer vorzunehmen, öffnen
Sie die Datei [Link], die am selben Ort wie die Creo Anwendungen
installiert ist. Führen Sie anschließend einen der folgenden Schritte aus:
• Führen Sie die Einträge dieser Datei mit einer anderen Datei, die Sie auf
diesem Client-Computer verwenden, zusammen.
• Öffnen Sie das Dialogfenster Registrierungs-Editor (Registry Editor) und
klicken Sie auf Datei (File) ▶ Importieren (Import), um die Einträge der Datei in
den Client-Computer zu importieren.
158 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
G
Port-Verwendung durch Creo
Anwendungen
Kommunikations-Ports verwenden ........................................................................... 160
Port-Verwendung für den PTC Lizenzserver .............................................................. 162
Dieser Anhang liefert Informationen zu Kommunikations-Ports, die von
unterschiedlichen Creo Anwendungen verwendet werden, und deren zugehörige
Client-Anwendungen.
159
Kommunikations-Ports verwenden
Viele der Creo Anwendungen kommunizieren untereinander sowie mit anderen
Client-Anwendungen über ein TCP/IP-Kommunikationsprotokoll. Diese
Anwendungen müssen in der Firewall registriert werden. Das TCP/IP-Protokoll
verwendet als Kommunikations-Endpunkt einen Port im Betriebssystem des Host-
Computers. Der Port wird der IP-Adresse des Host-Computers zugeordnet. Er
wird für jede IP-Adresse und jedes Protokoll durch ein 16-Bit-Nummer, die
sogenannte Portnummer, identifiziert.
Die Portnummer für eine TCP/IP-Kommunikation kann mithilfe einer Creo
Anwendung zugeordnet werden. In diesen Fällen können Sie die Portnummer
unter Verwendung einer Umgebungsvariablen konfigurieren. Wird eine
Portnummer dynamisch durch ein Betriebssystem oder einen Host-Computer
zugeordnet, so können Sie den Wert nicht ändern.
Nachfolgend sind die Port-Zuordnungen für unterschiedliche Creo Anwendungen
und Client-Anwendungen aufgeführt:
Anwendung Einstellung der Umgebungsvariablen
Nmsd - PTC Name Service, der Verwenden Sie Systemsteuerung (Control
Panel) ▶ System (System) ▶ Erweiterte
von asynchronen Pro/TOOLKIT
Systemeinstellungen (Advanced system
Anwendungen und Creo settings) ▶ Umgebungsvariablen
Distributed Services Manager (Environment Variables), um PTCNMSPORT
verwendet wird, um eine festzulegen.
Verbindung zu Creo Parametric
herzustellen. Diese Anwendung Hinweis
wird auf dem Client-Arbeitsplatz Die können diese Variable nicht in der
ausgeführt und verwendet für alle Datei .psf festlegen.
Prozesse auf diesem Arbeitsplatz
dasselbe Host-TCP/IP-
Kommunikationsprotokoll. Die
Standard-Portnummer ist 1239.
pro_comm_msg.exe Die Portnummer kann mithilfe einer Creo
- Ermöglicht die Kommunikation Anwendung oder dynamisch festgelegt
zwischen der ausführbaren Datei werden.
[Link] und asynchronen Pro/ • 6000 - Ändern Sie diesen Wert, indem
TOOLKIT Anwendungen. Sie einen Wert für die
Hinweis Umgebungsvariable PRO_COMM_
MSG_COMPAT_PORT festlegen. Es
Die ausführbare Datei
wird entweder der erste nicht
[Link] verweist auf alle
verwendete Port, der mit dem Wert
Desktop-basierten Creo
PRO_COMM_MSG_COMPAT_
Anwendungen.
PORT beginnt, zugeordnet oder der Port
mit dem Wert 6001, abhängig davon,
welcher Wert höher ist.
• 2 dynamische Ports - Zugewiesene
Portwerte können nach ihrer Zuordnung
nicht länger konfiguriert werden.
160 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Anwendung Einstellung der Umgebungsvariablen
PTC Portmapper - Falls installiert, Nicht unterstützt.
so kommuniziert dieses Programm
Informationen zwischen Pro/
TOOLKIT und einer Creo
Anwendung. Ist dieses Programm
nicht installiert, wird die Windows-
Registrierung zum Speichern von
Portwerten verwendet. Diese
Anwendung wird auf dem Client-
Arbeitsplatz ausgeführt und
verwendet für alle Prozesse auf
diesem Arbeitsplatz dasselbe Host-
TCP/IP-Kommunikationsprotokoll.
[Link]- Stellt eine Nicht unterstützt.
Verbindung zu creoagent,
nmsd und pro_comm_msg her,
um einige dynamisch zugeordnete
Ports zu öffnen. Diese Anwendung
verwendet dasselbe Host-TCP/IP-
Kommunikationsprotokoll für alle
Prozesse auf einem Arbeitsplatz.
[Link] Nicht unterstützt.
- Verwendet dynamisch
zugeordnete Port, um eine
Verbindung zu allen Creo
Anwendungen herzustellen. Diese
Anwendung verwendet dasselbe
Host-TCP/IP-
Kommunikationsprotokoll für alle
Prozesse auf einem Client-
Arbeitsplatz.
Asynchrone TK-Anwendungen - Nicht unterstützt.
Verwenden dynamisch zugeordnete
Ports, um eine Verbindung zu
pro_comm_msg.exe auf einem
Client-Arbeitsplatz herzustellen.
Konverter - Verwenden dynamisch Nicht unterstützt.
zugeordnete Ports, um eine
Verbindung zu Desktop-basierten
Creo Anwendungen auf einem
Client-Arbeitsplatz herzustellen
CreoView: verwendet dynamisch Nicht unterstützt.
zugeordnete Ports, um mit den
Browser-Plugins nmsd und
Port-Verwendung durch Creo Anwendungen 161
Anwendung Einstellung der Umgebungsvariablen
comm_brk_svc.exe auf einem
Client-Arbeitsplatz zu
kommunizieren.
comm_brk_svc.exe Nicht unterstützt.
- Verwendet dynamisch
zugeordnete Ports, um die
Kommunikation zwischen
[Link] (CAD-Software eines
Drittanbieters) und Creo View
Sitzungen zu verbessern.
Creo Distributed Services Manager Verwenden Sie Systemsteuerung (Control
Panel) ▶ System (System) ▶ Erweiterte
- Verwendet die TCP/IP-
Systemeinstellungen (Advanced system
Kommunikationsprotokolle settings) ▶ Umgebungsvariablen
zwischen mehreren Workstations. (Environment Variables), um PTCNMSPORT
• Die ausführbare Datei festzulegen und die Standard-Portnummer
[Link] ist die dbatch- zu konfigurieren. Stellen Sie sicher, dass Sie
Client-Benutzeroberfläche, die auf allen Dienstarbeitsplätzen denselben
auf einem Client-Arbeitsplatz Portnummerwert festlegen.
ausgeführt wird. Diese
Benutzeroberfläche
kommuniziert mit dem Service
Manager [Link], der sich
auf einem anderen Arbeitsplatz
befindet.
• Die ausführbare dbatch-
Dienstdatei [Link]
wird auf einem
Dienstarbeitsplatz ausgeführt.
• Die ausführbare Datei
[Link] verwendet einen
dynamischen Port, um mit
[Link] und mehreren
[Link]-Prozessen zu
kommunizieren. Auf jedem
Arbeitsplatz wird [Link]
ausgeführt.
Port-Verwendung für den PTC Lizenzserver
Der PTC Lizenzserver wird auf einem ausgewiesenen Server ausgeführt und
erfordert eine bidirektionale TCP/IP-Kommunikation zwischen dem Client-
Arbeitsplatz und dem Server. Der Standard-Port 7788 wird von den
Lizenzserver-Managern lmgrd und lmadamin verwendet. Der Anbieter-
Daemon ptc_d wählt den verfügbaren Port dynamisch aus. Sie können für
162 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
lmgrd, lmadamin und ptc_d einen anderen Port-Wert als den Standardwert
ausweisen, indem Sie die nachfolgenden Verfahren verwenden. Nachdem Sie die
entsprechenden Port-Werte für diese Anwendungen ausgewiesen haben, müssen
Sie diese Werte in der Firewall registrieren. Andernfalls sind Lizenztransaktionen
nicht möglich.
Standard-Port auf dem Server ändern
Nachfolgend sind unterschiedliche Verfahren zum Ändern des Standard-Ports auf
dem ausgewiesenen Server für lmgrd und lmadmin aufgeführt. Verwenden Sie
das nachfolgende Verfahren, wenn Sie lmgrd als Lizenzserver-Manager
ausführen:
1. Navigieren Sie zum Ordner <license_server_manager_loadpoint
>\licensing.
2. Öffnen Sie die Datei [Link] in einem Texteditor.
3. Ändern Sie am Ende der Zeile, die mit SERVER beginnt, die Portnummer
7788 in den gewünschten offenen Port.
4. Speichern und schließen Sie die Datei.
5. Verwenden Sie das Dienstprogramm lmtools, um den Lizenzserverprozess
anzuhalten und erneut zu starten.
6. Bearbeiten Sie die Dateien <Creo loadpoint>\app\bin\*.psf und
<Creo loadpoint>\app\bin\*.bat, um die Referenz von LM_
LICENSE_FILE= oder PTC_D_LICENSE_FILE = zu ändern, sodass der
neue port@hostname für den Server reflektiert wird.
Verwenden Sie das folgende Verfahren, wenn Sie lmadmin als Lizenzserver-
Manager ausführen, um den Standard-Port auf dem ausgewiesenen Server zu
ändern:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 4 aus.
2. Halten Sie den Dienst lmadmin_ptc an.
3. Navigieren Sie zum Ordner <license_server_manager_
loadpoint>\conf.
4. Öffnen Sie die Datei [Link] in einem Texteditor.
5. Ändern Sie in der Zeile, die mit licenseServer beginnt, den Referenz-
Port 7788 in den gewünschten Port, der dem Port in der Zeile SERVER der
Datei [Link] entspricht.
6. Navigieren Sie zum Ordner <license_server_manager_
loadpoint>\bin.
7. Starten Sie den Dienst lmadmin_ptc erneut.
8. Bearbeiten Sie die Dateien <Creo loadpoint>\app\bin\*.psf und
<Creo loadpoint>\app\bin\*.bat, um die Referenz von LM_
LICENSE_FILE= oder PTC_D_LICENSE_FILE = zu ändern, sodass der
neue port@hostname für den Server reflektiert wird.
Port-Verwendung durch Creo Anwendungen 163
Nicht standardmäßigen Anbieter-Daemon-Port einrichten
Nachfolgend sind unterschiedliche Verfahren zum Einrichten eines nicht
standardmäßigen Anbieter-Daemon-Port auf lmgrd und lmadmin aufgeführt.
Verwenden Sie das nachfolgende Verfahren, wenn Sie lmgrd als Lizenzserver-
Manager ausführen:
1. Navigieren Sie zum Ordner <license_server_manager_loadpoint
>\licensing.
2. Öffnen Sie die Datei [Link] in einem Texteditor.
3. Fügen Sie am Ende der Zeile, die mit DAEMON beginnt, das Schlüsselwort
port=52727 (oder eine beliebige Zahl > 2000) hinzu. Dies weist den
Überwachungsport für den Daemon ptc_d aus.
4. Speichern und schließen Sie die Datei.
5. Verwenden Sie das Dienstprogramm lmtools, um den Lizenzserverprozess
anzuhalten und erneut zu starten.
Verwenden Sie das folgende Verfahren, wenn Sie lmadmin als Lizenzserver-
Manager ausführen, um einen nicht standardmäßigen Anbieter-Port festzulegen:
1. Führen Sie die Schritte 1 bis 4, wie zuvor erklärt, aus.
2. Halten Sie den Dienst lmadmin_ptc an.
3. Navigieren Sie zum Ordner <license_server_manager_
loadpoint>\conf.
4. Öffnen Sie die Datei [Link] in einem Texteditor.
5. Ändern Sie in der Zeile, die mit DAEMON beginnt, port=0 auf den
gewünschten Port, welcher dem Port in der DAEMON-Zeile in der Datei
[Link] entspricht.
6. Starten Sie den Dienst lmadmin_ptc neu.
Client-Rechner für den neuen Lizenzserver-Port
aktualisieren
Wenn Sie den Lizenzserver-Manager-Port für lmgrd oder lmadmin geändert
haben, müssen Sie die Client-Rechner aktualisieren, um eine Lizenz zu erhalten:
1. Navigieren Sie für jede installierte Creo Anwendung zum Ordner bin im
Creo Installationsverzeichnis. Handelt es sich z.B. bei Creo Parametric um
eine der installierten Anwendungen, navigieren Sie zum Ordner <creo_
loadpoint>\Parametric\bin.
2. Führen Sie [Link] aus, um den PTC Installationsassistenten zu
öffnen. Die Option Vorhandene Software neu konfigurieren (Reconfigure
existing software) ist standardmäßig ausgewählt.
3. Klicken Sie auf Weiter (Next). Der Bildschirm Lizenzidentifizierung (License
Identification) wird angezeigt.
164 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
4. Klicken Sie auf im Bereich Übersicht über Lizenzen (License Summary),
um die alte Serverreferenz zu entfernen.
5. Geben Sie in der Spalte Quelle (Source) den Wert port@hostname ein, der
dem neuen Server entspricht. Port und Hostname können beispielsweise wie
folgt aussehen: 7788@myhostname. Klicken Sie auf , um neue
Lizenzquellen hinzuzufügen.
6. Klicken Sie auf Weiter (Next).
7. Klicken Sie auf Installieren (Install) und anschließend auf Beenden (Exit).
Port-Verwendung durch Creo Anwendungen 165
H
Distributed Computing-
Technologie für Creo Parametric
Übersicht über das Distributed Computing................................................................. 167
Interaktionen zwischen Controller und Agent ............................................................. 167
Unterstützte Funktionen........................................................................................... 167
Workstations für Distributed Computing konfigurieren ................................................ 168
Dieser Anhang enthält Informationen über die Distributed Computing-
Technologie, die Creo Parametric zur optimalen Nutzung Ihrer vorhandenen
Hardware einsetzt.
166 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Übersicht über das Distributed
Computing
Creo Parametric setzt die Distributed Computing-Technologie ein, um
rechnerintensive Funktionen auszuführen, indem die vorhandene Hardware
erweitert wird. Die Distributed Computing-Technologie umfasst folgende
Elemente:
• Eine Creo Parametric-Sitzung oder den Controller
• Teilnehmende vernetzte Workstations
• Ein Daemon, der auf jeder teilnehmenden Workstation ausgeführt wird
• Mindestens ein Agent, der auf den Workstations ausgeführt wird. Bei diesen
Agenten kann es sich um die Creo Parametric Sitzungen handeln, die als
Serverprozesse ausgeführt werden.
• Eine Aufgabe oder mehrere Aufträge
Hinweis
Distributed Computing ist nur für Konstruktionsstudien mit mehreren
Objekten geeignet.
Interaktionen zwischen Controller und Agent
Mit Creo Parametric können Sie anhand der Distributed Computing-Technologie
die Verteilung von Aufgaben optimieren. Der Controller kommuniziert mit dem
Daemon auf den einzelnen Workstations und ermittelt die durchschnittliche
Auslastung. Abhängig von den Lastdurchschnittswerten und der Anzahl der
Prozessoren werden automatisch Agentsitzungen gestartet. Diese Agenten werden
nicht für jeden Auftrag, sondern für jede Distributed Computing-Aufgabe einmal
gestartet. Die Datenkommunikation wird ebenfalls optimiert. Daten, d.h. Modelle,
Informationen und Anweisungen, werden über den Dämon per Streaming direkt
an jeden Agenten effizient weitergeleitet. Es werden keine Dateien auf eine
Workstation kopiert, bevor der Auftrag ausgeführt wurde. Wenn nachfolgende
Jobs demselben Agent zugeteilt werden, werden nur die Daten via Streaming
weitergeleitet, in denen sich die Jobs unterscheiden. Sind die entsprechenden
Daten gleich, werden sie nicht per Streaming weitergeleitet.
Unterstützte Funktionen
Die Distributed Computing-Technologie unterstützt die folgenden Funktionen:
Distributed Computing-Technologie für Creo Parametric 167
• Workstations mit mehreren CPUs werden genutzt, so dass für jede CPU ein
Agentprozess vorhanden ist (abhängig vom Lastdurchschnitt des Systems).
• Workstations werden in das Distributed Computing einbezogen, sofern die
Last einer CPU 20 Prozent nicht überschreitet.
• Aufgaben werden basierend auf den folgenden Echtzeitbedingungen an
Workstations gesendet:
○ Die Workstations müssen online sein.
○ Der Lastdurchschnitt der Workstations muss innerhalb zulässiger Grenzen
liegen. Der Lastdurchschnitt wird über einen bestimmten Zeitraum
berechnet und nicht anhand einer einzigen Messung zu einem bestimmten
Zeitpunkt ermittelt.
○ Wird eine Workstation während des Distributed Computing
heruntergefahren, wird die aktive Aufgabe nicht unterbrochen. Der
Controller erkennt das Herunterfahren und verteilt den Auftrag an einen
anderen Agenten.
○ Führen mehrere Benutzer Distributed Computing-Aufgaben aus, werden
die Workstations der Reihe nach einbezogen. Während eine Workstation
Aufträge verarbeitet, die von einem bestimmten Controller gesendet
wurden, steht sie anderen Controller-Sitzungen nicht zur Verfügung.
Nachdem der Controller die Aufgabe ausgeführt hat, kann die Workstation
von jedem beliebigen Controller einbezogen werden.
Hinweis
Vermeiden Sie Distributed Computing, wenn Aufträge über eine
Firewall gesendet werden.
Workstations für Distributed Computing
konfigurieren
Systemadministratoren können die Workstations nach der Installation von Creo
Parametric wie folgt konfigurieren:
1. Wählen Sie die Workstations, die an Distributed Computing-Sitzungen
teilnehmen sollen, unter den verfügbaren Workstations aus.
2. Führen Sie auf jeder teilnehmenden Workstation das Skript dcadsetup aus.
Dieses Skript startet einen für Distributed Computing erforderlichen Daemon-
Prozess. Es ist keine weitere Setup-Aufgabe erforderlich.
3. Um den Daemon-Prozess herunterzufahren und die Teilnahme einer
168 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Workstation an Distributed Computing-Sitzungen somit zu deaktivieren,
führen Sie das Skript dcadshutdown aus.
4. Sie können den Befehl dcadsetup im Startskript einer Workstation optional
registrieren. Dieser Befehl aktiviert die Workstation für Distributed
Computing, nachdem sie heruntergefahren und neu gestartet wurde.
Distributed Computing-Technologie für Creo Parametric 169
I
Fehlerbehebungstipps
Allgemeine Hinweise zur Fehlerbehebung................................................................. 171
Online-Informationen ............................................................................................... 171
Fehlerbehebungsliste .............................................................................................. 171
Software startet nicht ............................................................................................... 171
Xtop-Symbol verschwindet von der Task-Leiste ......................................................... 171
Falsche Informationen zum Befehl ptcstatus.............................................................. 172
Ungültige Lizenzen.................................................................................................. 172
FlexNet Publisher startet nicht (Triaden-Konfigurationen) ........................................... 173
Anzeigeprobleme des ModelCHECK Metrics-Tools.................................................... 173
In diesem Anhang werden häufig auftretende Probleme dokumentiert, die bei der
Installation der PTC Software und des PTC Lizenzservers auftreten. Außerdem
enthält dieser Anhang allgemeine Fehlersuchmethoden und Verweise auf sonstige
Informationsquellen, die auf der PTC Web-Site verfügbar sind.
170 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Allgemeine Hinweise zur Fehlerbehebung
Die Datei [Link] zeichnet Lizenzserveraktivitäten auf und befindet sich im
Verzeichnis “\FLEXnet Admin License Server\logs\”. Diese Datei
enthält nützliche Informationen, die Sie lesen sollten, wenn ein Problem auftritt.
Online-Informationen
Weitere Informationen zu Vorgehensweisen für neue und erfahrene Benutzer,
einschließlich Auftrags- und Lizenzunterstützung, finden Sie unter [Link]/
support/[Link]. Die Seite "Technischer Support" bietet Online-Tools und
andere Support-Dienste. Sie können die über 14.000 technische Dokumente
umfassende Wissensdatenbank durchsuchen oder Referenzdokumente
herunterladen. Informationen zu den FlexNet Publisher
Diagnoseumgebungsvariablen finden Sie im FlexNet Publisher License
Administration Guide (FlexNet Publisher Lizenzverwaltungshandbuch).
Fehlerbehebungsliste
Suchen Sie in der folgenden Liste von Problemen dasjenige, das Ihrem Problem
am ähnlichsten ist. Die Informationen werden im folgenden Format dargestellt:
Symptom: Beschreibt das Problem.
Ursache: Führt die Ursache des Problems auf.
Lösung: Gibt Schritte zur Behebung des Problems an.
Software startet nicht
Symptom: Wenn Sie versuchen, die PTC Software zu starten, erscheint ein MS-
DOS Fenster mit folgender Meldung: Cannot find <Installation_
Directory>\<mc_type>\filename.
Ursache: Die Umgebungsvariable PATH wurde entweder nicht auf
<Installation_Directory>\bin festgelegt oder aufgrund eines Syntax-
oder Rechtschreibfehlers nicht korrekt angegeben.
Lösung: Aktivieren Sie das System PATH.
Xtop-Symbol verschwindet von der Task-Leiste
Symptom: Ein Xtop-Symbol erscheint einige Sekunden in der Task-Leiste und
verschwindet.
Ursache: Die Netzwerk-Konfiguration ist nicht richtig eingestellt.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass die Netzwerkeinstellungen mit der
vorgeschlagenen Verfahrensweise zur Konfiguration einer Workstation zum
Ausführen der Creo Anwendung übereinstimmen.
Suchen Sie die Datei im Start-Installationsverzeichnis [Link], und stellen Sie
fest, ob sie irgendwelche Hinweise zu Netzwerkfehlern enthält. Enthält sie die
Zeile Exception Code Was -1073741819, prüfen Sie, ob der neueste
Fehlerbehebungstipps 171
Grafiktreiber installiert ist. Den aktuellsten Grafiktreiber können Sie von der Web-
Site des Herstellers herunterladen. Alternativ können Sie die Option
[Link] auf graphics win32_gdi festlegen.
Falsche Informationen zum Befehl ptcstatus
Symptom: Auf Windows-Systemen für Pro/ENGINEER Release 20 und höher,
gibt der Befehl ptcstatus die folgende Meldung aus:
Displaying status for license file 77880@ptc Warning(-15):
Cannot connect to license servers (-15, 10; 10061).
Ursache: Der Lizenzserver läuft nicht, oder der Lizenz-Client-Rechner kann den
Server nicht erreichen.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass der Lizenzservermanager und die Daemons ptc_
d ausgeführt werden. Es besteht ein Netzwerkproblem, wenn ein Lizenz-Client-
Rechner versucht, den Server mit dem Befehl "ping" über den Hostnamen zu
erreichen und der Versuch fehlschlägt.
Ungültige Lizenzen
Symptom: Sie erhalten die Fehlermeldung Invalid license.
Ursache: Die Lizenzierungsinformationen stimmen nicht.
Lösung: Rufen Sie den FlexNet Lizenz-Editor (FlexNet license editor) wieder auf,
und stellen Sie sicher, dass die eingegebenen Informationen mit denen in Ihrer
Lizenzpackung genau übereinstimmen. Sind keine Lizenzen aufgelistet, kehren
Sie zum FlexNet Lizenz-Editor zurück, und stellen Sie sicher, dass kein Text
hervorgehoben ist.
Werden alle Lizenzen als invalid aufgeführt, stellen Sie sicher, dass die PTC
Host_ID in der Lizenzpackung mit den Informationen im FlexNet Lizenz-Editor
(FlexNet license editor) übereinstimmt. Beispielsweise stellen eine Server-Zeile
und eine Daemon-Zeile einen einzigen Server dar. Drei Server-Zeilen und eine
Daemon-Zeile stellen eine ausfalltolerante bzw. Triaden-Konfiguration dar.
Entfernen Sie alle Zeilen, die sich nicht auf die PTC HOST_ID beziehen.
Ihre Increment-Zeilen dürfen keine Leerzeilen enthalten. Stellen Sie sicher, dass
sich alle Fortsetzungszeichen (\) am Ende jeder Zeile befinden, mit Ausnahme
der letzten Zeile. Wenn einige Lizenzen gültig sind und andere ungültig, suchen
Sie die Zeilen mit den ungültigen Feature-Namen im Lizenzdateifenster, und
korrigieren Sie den Text.
Wenn Sie die Lizenzcodes per E-Mail erhalten haben, entfernen Sie jeglichen
überflüssigen Text wie Kopf- und Fußzeile. Sie können auch zum FlexNet Lizenz-
Editor zurückkehren und die ungültige Lizenz löschen.
172 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
FlexNet Publisher startet nicht (Triaden-
Konfigurationen)
Symptom: Der PTC Lizenzserver startet nicht, nachdem ein Triaden-Server
installiert und konfiguriert wurde.
Ursache: Die folgende Voraussetzung ist nicht erfüllt: Zwei der drei Partner-
Rechner der Triaden-Konfiguration müssen ausgeführt werden (Quorum), bevor
die Lizenzen vergeben werden können.
Lösung: Rufen Sie ein Shell-Fenster oder eine Eingabeaufforderung auf, und
wechseln Sie zu <FLEXnet_Installation_Directory>\bin. Geben Sie
ptcstartserver ein.
Anzeigeprobleme des ModelCHECK Metrics-Tools
Bei Verwendung des webbasierten ModelCHECK Metrics Tools kann es zu
Problemen bei der Anzeige von Graphen und Berichten im Internet Explorer oder
dem Mozilla-Browser kommen. Im Anschluss werden Problemursachen und
mögliche Lösungen beschrieben:
Ursache: Der Pfad zum Bildverzeichnis ist nicht in der Konfigurationsdatei new_
[Link] angegeben. oder die Angabe ist falsch. Lösung: Überprüfen Sie den
Speicherort des Bildverzeichnisses und den in der Konfigurationsdatei new_
[Link] angegebenen Pfad. Falls der Pfad in der Datei new_admin.xml
falsch angegeben wurde, legen Sie den richtigen Pfad fest, und führen Sie das
Metrics-Tool erneut aus.
Ursache: Der Apache Web Server ist nicht aktiviert oder verfügbar. Lösung:
Prüfen Sie, ob der Apache Web Server ausgeführt wird, und starten Sie ihn
gegebenenfalls. Stellen Sie vor dem Starten des Servers sicher, dass der
Speicherort für das Bildverzeichnis vorhanden und gültig ist.
Ursache: Der Pfad DocumentRoot in der Datei Apache\conf\
[Link] ist nicht richtig festgelegt. Lösung: Geben Sie den Pfad
DocumentRoot richtig an. Falls das Problem weiterhin auftritt, geben Sie als
Speicherort für das Bildverzeichnis den gleichen Pfad an wie für
DocumentRoot.
Ursache: Das Metrics Tool zeigt in einer Fehlermeldung an, dass der
Verbindungspool erschöpft ist.
Lösung: Überprüfen Sie die Werte der Optionen Max. Active Connections, Max.
Idle Connections und Max. Wait for Connection auf der Seite Data Sources des
Tomcat Web Server Administration Tools. Erhöhen Sie die Werte der Optionen
Max. Active Connections und Max. Idle Connections, und starten Sie das Metrics
Tool erneut.
Fehlerbehebungstipps 173
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass Sie im Tomcat Web Server Administration Tool auf
Commit Changes klicken, wenn Sie die Informationen auf der Seite Data
Sources bearbeiten.
Ursache: Die auf der Registerkarte Datenquellen (Data Sources) für Tomcat Web
Server Administration Tool festgelegten Informationen stimmen nicht mit den in
der Konfigurationsdatei new_admin.xml festgelegten Informationen überein.
Lösung: Überprüfen Sie, ob die Informationen voneinander abweichen. Gleichen
Sie sie bei Bedarf an.
Ursache: Der Speicherort des in der Konfigurationsdatei new_admin.xml
angegebenen Bildverzeichnisses stimmt nicht mit dem im Pfad DocumentRoot
der Datei Apache\conf\[Link] angegebenen Speicherort überein.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass der Pfad in beiden Dateien gleich ist.
Ursache: Die mit der Anzeige von Grafiken verbundenen Parameter sind nicht in
der Konfigurationsdatei new_admin.xml festgelegt. Lösung: Überprüfen Sie
die Konfigurationsdatei new_admin.xml, und legen Sie die folgenden
Parameter und die zugehörigen Werte fest:
• dbname – Der Name der Datenbank
• dbtype – Der Typ der verwendeten Datenbank, z.B. Oracle oder Microsoft
Access
• imagedir – Der Speicherort oder Pfad des Bildverzeichnisses
• imagedirLink – Der Link zum Bildverzeichnis, in dem die Bilder von Graphen
und Berichten im Metrics-Tool gespeichert werden.
174 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
J
Workflow für Installation und
Konfiguration
Workflow zum Generieren von Lizenzen für die Creo Anwendungen ........................... 176
Workflow für die Installation der Creo Anwendungen.................................................. 177
Workflow für die Umkonfiguration der Creo Anwendungen ......................................... 178
Dieses Kapitel stellt einfache Workflows für das Generieren von Lizenzen und das
Installieren und Umkonfigurieren der Creo Anwendungen zur Verfügung. Der
Workflow wird als Flussdiagramm für die einzelnen Prozesse dargestellt. Wenn
Sie eine Lizenzdatei per E-Mail von der PTC Lizenzverwaltung erhalten haben,
verwenden Sie diese Lizenzdatei anstelle der Produktcodes zur Lizenzierung.
Nach der Installation können Sie die Installation von Anwendungen wie Creo
Parametric konfigurieren und z.B. Maßeinheiten oder Zeichnungsstandards
festlegen.
175
Workflow zum Generieren von Lizenzen
für die Creo Anwendungen
176 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Workflow für die Installation der Creo
Anwendungen
Workflow für Installation und Konfiguration 177
Workflow für die Umkonfiguration der
Creo Anwendungen
178 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Glossar
Begriff Definition
Application Program Hierbei handelt es sich um eine Reihe von
Interface (API) Standards und Konventionen, mit deren Hilfe
Programme bestimmte Betriebssysteme oder
Netzwerk-Dienste aufrufen können.
Authentifizierung Das Anmelden bei einem sicheren Server zum
Überprüfen Ihrer Identität.
Kommerzielle Lizenz Die Lizenz, die Sie erhalten, wenn Sie PTC
Software für gewerbliche Zwecke erwerben.
Gezählte rechnergebundene Obwohl eine rechnergebundene Lizenz von einem
Lizenz (Counted locked FlexNet Publisher Lizenzserver verwaltet wird, ist
license) ihr Gebrauch auf den Rechner beschränkt, für den
die Lizenz erteilt wurde. Der Lizenzserver lässt
höchstens die gleichzeitige Nutzung der
erworbenen Anzahl von Lizenzen zu.
Creo Direct Eine 3D-Anwendung zur Automatisierung der
mechanischen Konstruktion, mit der Sie 3D-
Konstruktionen schnell und einfach durch direkte
Interaktion mit ihrer Geometrie erzeugen und
ändern können.
Creo Layout Eine 2D-Anwendung für mechanische
Konstruktionen zur Entwicklung von Konzepten
mit vorhandenen 2D-Daten oder 3D-Querschnitten
von Grund auf. Eine native Datenverbindung mit
Creo Parametric ermöglicht den schnellen
Übergang vom 2D-Konzept zur 3D-Konstruktion.
Creo Options Modeler Eine Anwendung mit eingeschränkten Funktionen
zur parametrischen Modellierung und
Konfigurationsmodellierung.
Creo Parametric Als 3D-Software zur Automatisierung der
mechanischen Konstruktion bietet Creo
Parametric assoziatives und interaktives
Produktdesign sowie ein System zur Modellierung
der technischen Entwicklung.
Creo Parametric J-Link J-Link ist ein auf Java basierendes Toolkit, mit
dem Entwickler Java-Anwendungen erstellen
können, die auf eine Sitzung in Creo Parametric
zugreifen.
179
Begriff Definition
Creo Parametric Pro/Web. Mit Creo Parametric [Link] können Sie mit
Link Creo Parametric über einen Web-Browser
interagieren. Diese Funktionalität ermöglicht die
Erstellung einer benutzerdefinierten Web-Seite,
die zum Automatisieren und Anpassen Ihrer
Konstruktionsvorgänge verwendet werden kann.
Creo Parametric TOOLKIT Ein API (Application Program Interfaces), mit
dem Creo Parametric unter Verwendung der
Programmiersprache C Funktionen hinzugefügt
werden können.
Creo Parametric VB API Visual Basic API ist ein Visual Basic Toolkit, mit
dem Entwickler [Link]- oder VBA-
Anwendungen erstellen können, die auf eine
Sitzung in Creo Parametric zugreifen.
Creo Plastik Advisor Creo Plastic Advisor simuliert Werkzeugfüllungen
für durch Spritzguss gefertigte Kunststoffteile und
versorgt Konstrukteure auf schnelle und einfache
Weise mit zuverlässigen Informationen und
Hinweisen zur Bearbeitung.
Creo Simulate Eine Anwendung zur rechnergestützten
Entwicklung (CAE). Sie hilft Ihnen, das physische
Verhalten eines Modells zu simulieren und die
mechanische Leistung Ihrer Konstruktion zu
verstehen und zu verbessern. Mit dieser
Anwendung können Sie das Verhalten der
Konstruktion im Testlabor oder unter realen
Einsatzbedingungen simulieren, indem Sie
Faktoren wie Spannung, Auslenkung, Frequenz
oder Wärmeübertragungspfad und andere
Faktoren berechnen.
Creo View Express Eine PTC Anwendung, die zum Anzeigen und
Markieren aller Arten von digitalen Produktdaten
sowie für die Interaktion und Zusammenarbeit
unter Verwendung solcher Daten verwendet wird.
Es handelt sich um eine verkleinerte Version von
Creo View.
Diagnostic Tools Ein PTC Dienstprogramm, das Informationen
hinsichtlich Leistung und Verwendung von Creo
Anwendungen sammelt und diese Informationen
in Form von Berichten an PTC sendet. Im Bericht
sind außerdem die Systeminformationen eines
Benutzers enthalten. Der Qualitätsagent dient als
Mittel, um PTC bei der Verbesserung der Qualität
seiner Produkte zu unterstützen.
180 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Begriff Definition
Datumscode Eine einmalige Nummer zur Identifizierung einer
bestimmten Version von PTC Software. Den
Datumscode finden Sie auf der Hülle der
Software-DVD.
Daemon-Zeile Ein Eintrag in der Lizenzdatei, der Folgendes
definiert:
• den Namen des PTC Daemon, ein spezielles
Software-Programm, das durch das Lesen der
Lizenzdatei die PTC Netzwerklizenzen erteilt
bzw. ablehnt
• den Pfad, in dem sich diese ausführbare Datei
befindet, d.h. im FlexNet Publisher
Installationsverzeichnis
• den Pfad zur FlexNet Publisher Optionsdatei,
die verschiedene Betriebsparameter enthält
Schulungslizenz Eine Lizenz für Schulungseinrichtungen zum
Ausführen von PTC Software. Mitunter wird sie
auch als Kursteilnehmerlizenz bezeichnet. Diese
Lizenz ist zeitgebunden.
Testlizenz Mit einer Testlizenz kann der Kunde ein Software-
Produkt während eines bestimmten Zeitraums
testen.
Feature-Zeile Die Feature- oder Increment-Zeile ist ein Eintrag
in der Lizenzdatei. Dieser beschreibt das Produkt,
das der Benutzer verwenden darf, sowie alle
optionalen Software-Produkte, die mit dieser
Lizenz verbunden sind. Das folgende Beispiel
zeigt eine Feature-Zeile:
INCREMENT PROE_Engineer ptc_d 33.0 01-jan-2011
1\
BC24AFC5B76BB74C9366
VENDOR_STRING="VSVER=2.0 \
LO=(0,3,6,7,10,17,32,34,40,45,
48,51,55,\
61,62,66,69,71,73,77,97,106,108,115,126,\
127,128,133,135,137,158,163,188,191,210)"\
SUPERSEDE vendor_info="VIVER=1.0 \
EXTERNAL_NAME=" \
ISSUER=PTC ISSUED=01-sep-2006 \
NOTICE="PTC_customer" SN=SCN12344,SCN765431\
SIGN2="169C A28A E97F E96E 0A3E
563B FDEB\
4510 829E 4BF4 25D3 2394 0444 2FD4 6C23 0168\
A8A5 AEBE 54B0 1FF6 B79B DC75 2014 A278 33CC\
1B90 8647 6A12 F4D6 45BF"\
Feature-Name Der Feature-Name ist der Name der Lizenz, die
von der Anwendung angefordert wird. Er besteht
aus einem Produktpräfix und einer
Konfigurations-ID (z.B. PROE_Engineer).
Glossar 181
Begriff Definition
FlexNet Publisher Die Lizenzverwaltungssoftware zur Verteilung
von Lizenzen
Netzwerklizenz Eine Netzwerklizenz kann auf mehreren Systemen
verwendet werden. Netzwerklizenzen werden von
einem Lizenzserver-Prozess verteilt, der auf einem
Rechner läuft. Dieser Rechner wird auch als
Lizenzserver bezeichnet. Siehe Ausführlizenz.
Hardware-Neukonfiguration Das Abändern eines Aspekts des Rechners, der
gegenwärtig mit der Konfigurations-ID verbunden
ist.
Inkrement-Zeile Siehe Feature-Zeile.
Installationsverzeichnis Das Verzeichnis, in dem die PTC Software
installiert ist. Es wird auch als Installationspfad
bezeichnet.
Geistiges Eigentum In Creo Datendateien gespeicherte proprietäre
Informationen.
Installationsnummer Eine Nummer, die im Bestellsystem von PTC vor
dem 20. Oktober 1997 verwendet wurde, um
einzelne Software-Installationen zu identifizieren.
Lizenz Eine Lizenz erteilt einem Benutzer die
Berechtigung, ein PTC Produkt auszuführen.
Lizenzleihung Eine Funktion von FlexNet Publisher. Sie können
Lizenzen von einem Lizenz-Server leihen und eine
lizenzierte Anwendung auf einem Fern-Client
ausführen, ohne mit dem Lizenz-Server verbunden
zu sein.
Lizenz-Client Ein Rechner oder eine Software-Sitzung, die eine
Lizenz von einem anderen Rechner oder einer
anderen Software-Sitzung anfordert.
Lizenzdateien Die Datei [Link] auf dem Laufwerk
jedes Benutzers, wenn FlexNet Publisher
installiert und konfiguriert ist. Diese Datei enthält
die Informationen, die von FlexNet Publisher zur
Autorisierung der Software verwendet werden.
Lizenzinformationen Die Daten aus der PTC Lizenzpackung, die von
FlexNet verwendet werden, um die Nutzung der
Software zu autorisieren.
Lizenzgebunden Bezieht sich auf ein optionales Modul, das mit
einem spezifischen lizenzierten Produkt verwendet
wird. Dieses Produkt kann entweder netzwerk-
oder rechnergebunden sein. Wenn ein optionales
Modul lizenzrechnergebunden ist, darf es nur auf
dem spezifisch dazu autorisierten Rechner
eingesetzt werden. Wenn ein optionales Modul
182 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Begriff Definition
lizenzrechnergebunden an eine Netzwerklizenz ist,
kann es auf jedem Rechner im Netzwerk
verwendet werden (in Verbindung mit dieser
Lizenz).
Lizenzgebundene Option Ein optionales PTC Software-Modul, das an eine
Lizenz für PTC Software gebunden ist. Wenn die
Lizenz erfolgreich gestartet wird, sind alle
lizenzgebundenen Optionen, die mit der Lizenz
verbunden sind, verfügbar.
Lizenzverwaltung Die PTC Abteilung, die für alle Aktivitäten im
Zusammenhang mit Installationen verantwortlich
ist.
Lizenzverwaltungssoftware Siehe FlexNet Publisher.
Lizenzserver Ein Rechner- oder Systemprozess, der die
Lizenzen an Lizenz-Clients verteilt. Wenn Sie z.B.
Creo Parametric auf Rechner A starten und dieser
eine Lizenz von Rechner B anfordert, ist Rechner
B der Lizenzserver. Der Lizenzserver registriert
die Anzahl der Lizenzen, die im Einsatz sind. Ein
Systemadministrator kann einen Lizenzserver zur
Kontrolle von Lizenzen verwenden, indem er
Einschränkungen für ein bestimmtes Feature
festlegt.
Ausführlizenz Eine Ausführlizenz ruft die Lizenz für eine
bestimmte PTC Anwendung, wie z.B. Creo
Parametric, auf. Netzwerklizenzen sind auf jedem
Host-Rechner an jedem beliebigen Standort im
Netzwerk verfügbar. Siehe Netzwerklizenz.
lmgrd-Lizenzserver- Der Lizenzserver-Manager-Daemon von FlexNet
Manager-Daemon Publisher (lmgrd oder lmadmin) wird auf dem
Lizenzserver ausgeführt und arbeitet mit dem PTC
Anbieter-Daemon zusammen. Er verwaltet nicht
den Gebrauch von Lizenzen. Der lmgrd- oder
lmadmin-Daemon startet Anbieter-Daemons,
leitet Anwendungen zum entsprechenden
Anbieter-Daemon und kommuniziert mit anderen
Lizenzserver-Manager-Daemons im Netzwerk bei
Triaden-Installationen.
Installationsverzeichnis Verzeichnis, in dem die Software installiert ist. Ein
Beispiel für das Creo Parametric
Installationsverzeichnis ist C:\Program
Files\PTC\Creo [Link].
Wartungsvertrag- Eine Anfrage nach PTC Postproduction, in der
Anforderung Verbesserungen nach einer gründlichen
Glossar 183
Begriff Definition
Überarbeitung enthalten sind.
Wartungsvertrag-Lieferung Eine Aktualisierung (Update) auf die nächste
Hauptversion von PTC Software.
ModelCHECK Ein Tool zur Produktivitätssteigerung für Creo
Parametric, das Teile, Zeichnungen und
Baugruppen analysiert und entsprechende Creo
Parametric Modellierungsmethoden empfiehlt.
ModelCHECK Metrics-Tool Ein web-basiertes Dienstprogramm zur
Überwachung von Standards und bewährten
Verfahrensweisen sowie der Datenqualität. Dieses
Tool verwendet die Ausgabe der Metrikdatei aus
ModelCHECK zur Berechnung von
Qualitätstrends und ermöglicht Ihnen eine
grafische Darstellung der ModelCHECK-
Analyseergebnisse.
name_service Daemon Dieser Daemon-Prozess ermöglicht die Fern-
(nmsd) Kommunikation zwischen Creo Parametric und
anderen PTC Anwendungen.
Rechnergebundene Lizenz Eine Lizenz, die nur auf einem spezifischen
Rechner verwendet werden kann.
Rechnergebundene Lizenzen sind auf eine
spezifische Host-ID oder CPU-ID beschränkt.
Wenn die rechnergebundene Lizenz nicht mit der
CPU-ID des Rechners, auf dem die Software läuft,
übereinstimmt, kann die Lizenz nicht auf diesem
Rechner verwendet werden. Rechnergebundene
Lizenzen können gezählt oder ungezählt sein.
Produkt-Präfix Dieser Standardpräfix entspricht einem
bestimmten Produkt. Dieses Produkt-Präfix kann
als Präfix innerhalb eines KE-Namens verwenden
werden, z.B. PROE_Engineer_12345; hierbei
ist 12345 die Konfigurations-ID.
Pro/BUNDLE Ein Typ eines optionalen Netzwerkmoduls, das
aus mehreren vorhandenen optionalen Modulen
besteht. Die PTC Lizenzierung identifiziert diese
gebündelte Software als eine einzelne
Lizenzeinheit.
PTC Anwendungs-Manager Dieses Dienstprogramm wird als Symbolleiste
angezeigt, mit der Benutzer andere Anwendungen
während einer Sitzung in Creo Parametric starten
und beenden können.
PTC Daemon Der PTC Anbieter-Daemon (ptc_d) wird auf
dem Lizenzserver ausgeführt und arbeitet mit dem
184 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Begriff Definition
FlexNet Publisher Daemon zusammen. Er
verwaltet den Lizenzgebrauch, indem er die PTC
Lizenzdatei liest. Der PTC Daemon enthält auch
die Authentifizierungs-Informationen für die PTC
Lizenzsicherheit.
PTC Host-ID Die Nummer zur eindeutigen Identifizierung Ihres
Rechners. Dies ist dieselbe Nummer, die in
PTClm als CPU-ID verwendet wird. Sie wird auch
als Rechneradresse bezeichnet.
PTC Installationsassistent Ein Dienstprogramm mit Menüs, Dialogfenstern
und Bildschirmen zum Abrufen von Lizenzen und
Installieren von Creo Anwendungen.
Neukonfigurationen Der Prozess des Änderns der Konfiguration der
Software (Verschieben von Modulen von einer
Lizenz zu einer anderen).
Server-Zeile Ein Eintrag in der Lizenzdatei, der die Server
identifiziert, von denen die Software verteilt wird.
Automatischer Modus Ein Modus ohne grafische Ausgabe für die
Installation und Deinstallation der Software mit
Befehlszeilenargumenten.
Automatische Installation Der Prozess zur Einrichtung der Software mit
Befehlszeilenargumenten.
Startbefehl Der Befehl, mit dem ein installiertes Software-
Produkt gestartet wird. Der Startbefehl wird
während der Installation erstellt und ist mit
mindestens einer Lizenz in der
Lizenzverwaltungs-Komponente verbunden. Auch
Module, die sich in separaten Feature-Zeilen
befinden, können mit dem Startbefehl verbunden
sein. Wenn ein Startbefehl ausgeführt wird,
werden die verknüpften Lizenzen und Module
automatisch zum Gebrauch durch den Benutzer
lizenziert, von dem der Startbefehl ausgeführt
wurde.
Thumbnail Viewer Ein nur für Windows verfügbares
Dienstprogramm zum Anzeigen von
Miniaturansichten von Objekten außerhalb von
Creo Parametric.
Traildatei Eine Traildatei zeichnet den vom Endbenutzer
durchgeführten Arbeitsprozess während einer
Creo Sitzung auf.
Glossar 185
Begriff Definition
Triaden-Server Unter Triaden-Lizenzservern versteht man eine
Konfiguration aus drei Lizenzservern im selben
Netzwerk, die gemeinsam mehrere
Netzwerklizenzen verwalten.
Ungezählte Eine rechnergebundene Lizenz, deren
rechnergebundene Lizenz Einsatzberechtigung für die Lizenz von der PTC
Anwendung und nicht vom Lizenzserver verwaltet
wird. Es können jeweils unbegrenzte und
ungezählte rechnergebundene Lizenzsitzungen auf
einem einzigen Rechner laufen.
186 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Index
A Installation entfernen, 61
Kompatibilität, 35
Aktualisierungsinstallation, 72
starten, 51, 53
ändern
Verzeichnisberechtigungen
Creo, 73
festlegen, 56
Anforderungen
Creo Unite Wrapper-Dateien
Windows, 24
Aktualisierung für die
ASCII-Schriftarten-Definition, 116
Synchronisierung mit dem
Automatische Installation
Importprofil, 130
Befehlssyntax, 147
Neuerstellung bei Beschädigung,
Richtlinien und Vorteile, 143
130
Workflow, 145
Creo View Express, 128
B
D
Befehle
PTC Installationsassistent, 73 Deinstallieren
ptcflush, 85, 89, 103 Creo Anwendungen, 61
ptchostid, 103 Diagnostic Tools, 134
ptcstatus, 103 Deinstallieren, 139
Beschränkungen Einsatzmöglichkeiten, 138
FlexNet Publisher, 86 Einstellungen festlegen, 135
Browseranforderungen Filter einstellen, 136
PTC Creo, 127 Informationen anzeigen, 136
Windows, 127 konfigurieren, 135
Sitzungsprotokoll, 138
Zuletzt gesendete Informationen
C anzeigen, 137
CDSECTIONS (Knoten) Dienstprogramm Lmtools, 104
editieren, 154 Dienstprogramm ptcflush
Clientseitige Komponenten Verwendung, 89
automatisch installieren und Dienstprogramme
deinstallieren, 155 Creo, 103
Creo lmtools, 104
aktualisieren, 72-73 lmutil, 104
Browseranforderungen, 127 ptcflush, 89
Dienstprogramme, 103 ptcshutdown, 104
Creo Anwendungen ptcstartserver, 104
anpassen, 41 Systemverwaltung, 103
Deinstallieren, 154 Distributed Computing-Technologie,
Installation abschließen, 51 166
187
E Pro/CDT, 43
Pro/FEM-POST, 43
Erweiterte Lizenzen, 78
Schnittstellen-Tools, 43
TCP/IP auf Windows-Systemen, 24
F Verification Models, 43
Fehlerbehebung Interaktionen
Dienstprogramm ptcflush Controller und Agent, 167
Syntax, 89 Interaktionen zwischen Controller und
fehlgeschlagene Agent, 167
Netzwerkverbindung, 89 Interface for PDF, 127
Softwareausführung, 171 Interface-Tools, installieren, 43
Tipps, 170
ungültige Lizenzen, 172 J
FLEXnet Lizenzadministrator-
JavaScript Sicherheit, 130
Webschnittstelle, 96
JavaScript-Brücke, 130
FlexNet Publisher
Abwärtskompatibilität, 86
Beschränkungen, 86 K
Vorteile, 85
Kommunikations-Ports
FLEXnet Publisher Lizenz-
Verwendung, 160
Administrationsanleitung, 85
Kompatibilität
Dateiformat, 35
G Komponenten definieren, 43
Komprimierungscodecs, 126
Gefüllte Schriftarten, Definition, 117
konfigurieren
Geliehene Lizenzen, 78
Workstations für Distributed
Computing, 168
H
Hilfe-Center L
kontextbezogene Hilfe aktivieren
LANGUAGE (Knoten)
benutzerdefinierter Speicherort,
editieren, 153
67
LATIN_1-Schriftarten, Definition, 119
lokal installieren, 65
Lizenzen
aktualisieren, 86
I Codes aktualisieren, 72
Installation erweitert, 78
Aktualisierungsinstallation, 72 geliehen, 78
Installieren Netzwerk, 78
API Toolkits, 43 Lizenzleihung, 78, 89
Creo Anwendungen, 35 initiieren, 90
Creo Distributed Batch, 43 Status bestimmen, 91
Creo Mold Analysis, 43 Übersicht, 89
Creo Photo-Realistic Rendering, 43 vorzeitige Rückgabe, 92
Direct Modeling Converter, 43 Lizenztypen, 78
188 Creo® Installations- und Administrationshandbuch
Lizenzvereinfachung editieren, 152
allgemeine Informationen, 81
technische Informationen, 81
R
Übersicht, 80
Vorteile, 81 Rechnergebundene Lizenz, 78
lmadmin Registrierungsdatei
Übersicht, 95 aktualisieren, 157
lmgrd und lmadmin
Unterschiede, 95
S
Schriftarten für Creo Anwendungen,
M 105
Massenbereitstellung Schriftarten-Definition
Installationsstrategie, 144 ASCII-Schriftart, 116
MKS Platform Components Definitionsbefehle, 114
installieren, 141 LATIN-Schriftart, 119
Übersicht, 141 Spezialschriftart, 118
Textparameter, 110
Zeichenparameter, 114
N
SHORTCUT (Knoten)
Netzwerklizenzen, 78 editieren, 151
Netzwerkverbindung Symbole
Fehlerbehebung, 89 Sonderzeichen, 110
Systemverwaltungsprogramme, 103
O
Open Type-Schriftart, 107 T
TCP/IP, 89
P Installationsanforderungen, 24
Text
PACKAGE (Knoten) Basisversatz, 110
editieren, 154 Breite, 110
Portable Document Format, 127 Parameter, 110
exportieren, 127 ändern, 110
Programmverknüpfungen unter Zeichen, 114
Windows für Creo Anwendungen, 49 Textparameter, 110
PROPERTY (Knoten) Textschriftarten
editieren, 149 ASCII-Definition, 116
PSF-Knoten Definition, 110
editieren, 151 erzeugen, 110
PTC Installationsassistent, 16 LATIN_1-Definition, 119
PTC Lizenzserver Traceback-Protokoll
Übersicht, 85 generieren, 59
Traceback-Protokoll generieren, 59
Q
QUALITY_AGENT (Knoten)
Index 189
U
Überblick über PTC Lizenzierung, 78
V
Verknüpfungen
erstellen für Creo Anwendungen, 49
W
Web-Browseranforderungen, 127
Windows
Browseranforderungen, 127
Programmverknüpfungen für Creo
Anwendungen erstellen, 49
temporäres Verzeichnis, 103
Workstations für Distributed
Computing
konfigurieren, 168
X
XML-Datei
editieren, 149
finden, 149
Xtop-Icon, 171
Z
Zeichen
ändern, 114
Definitionen, 114
Feld, 114
Parameter, 114
190 Creo® Installations- und Administrationshandbuch