Graml
Graml
PRAKTIKUMSAUFGABEN – BERICHT
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INHALTSVERZEICHNIS
4.1 Quellen
4. QUELLEN 21
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1.1 BIOGRAFIE DER PFLEGEEMPFÄNGER:
Frau Helga Graml, geborene Weiher, war am 27. Dezember 1938 in Wolnzach geboren worden und
war 86 Jahre alt gewesen. Sie hatte zuletzt in der Osterhamer Leite 26, 83313 Siegsdorf gewohnt.
Sie war gemeinsam mit zwei Geschwistern aufgewachsen und hatte die Volksschule besucht, wo
sie unter anderem Englisch gelernt und das Klavierspielen erlernt hatte. Die Musik war bis ins Alter
eine ihrer größten Leidenschaften geblieben.
Nach der Schulzeit hatte Frau Graml im elterlichen Gasthaus in Höpflinge gearbeitet. Dort hatte sie
sowohl in der Küche geholfen als auch gekellnert. Später hatte sie geheiratet und zwei Kinder
bekommen, einen Sohn und eine Tochter. Nach der Scheidung hatte sie ihre Kinder alleine
großgezogen und ihnen viel Fürsorge gewidmet.
In ihrer Freizeit hatte Frau Graml große Freude an der Musik gehabt. Sie hatte gerne gesungen,
Musik gehört und Klavier gespielt. Auch Spaziergänge hatten zu ihren Lieblingsbeschäftigungen
gehört, besonders wenn sie ihre Kinder begleitet hatte. Ein wichtiger Wunsch war es für sie
gewesen, nach Siegsdorf zu ziehen, da dort ihre Freunde und Bekannten gelebt hatten.
Frau Graml hatte an einer dementiellen Erkrankung gelitten, die schon vor einem häuslichen Sturz
ihren Alltag zunehmend erschwert hatte. Nach diesem Sturz war sie ins Krankenhaus gekommen
und anschließend in die Kurzzeitpflege aufgenommen worden, mit dem Ziel, in die Dauerpflege zu
wechseln. Sie hatte den Pflegegrad 3 erhalten. Sie hatte mehrere Unverträglichkeiten gehabt,
insbesondere gegen Obst, Zitrusfrüchte und Fruchtsäfte. Ihr Gewicht ist 51,8 kg und Körpergröße
von 157 cm und einem BMI 21,02. Frau Graml war inkontinent gewesen, hatte jedoch gelegentlich
noch geäußert, die Toilette aufsuchen zu wollen. Bestimmte Tätigkeiten hatte sie weiterhin
ausführen können, wenn ihr klare Anleitungen gegeben worden waren.
Frau Graml ist eine freundliche und liebevolle Dame gewesen. Sie hatte viel Wert auf Ordnung,
Sauberkeit und gepflegtes Auftreten gelegt. So hatte sie beispielsweise darauf bestanden, dass man
„Toilette“ statt „Klo“ sagt. Besonders gerne hatte sie sich im Rahmen der morgendlichen Pflege
umsorgen lassen und hatte es genossen, wenn man sie eingecremt hatte. Typische Aussagen von
ihr waren gewesen: „Ja Schwester, so machen wir das.“ oder „Habe ich meine Pampers?“ Seit
einiger Zeit war Frau Graml jedoch auch plötzlich aufbrausend geworden, mit Ausrufen wie
„Saustall, ich werde mich beschweren!“. Sie hatte sich jedoch schnell beruhigen lassen, wenn man
sie höflich angesprochen oder ihr vorgeschlagen hatte, ins Zimmer zu gehen. Lärm hatte sie nicht
gemocht; in solchen Situationen war sie unruhig oder aggressiv geworden, abhängig von ihrer
Umgebung und den Menschen um sie herum.(Gutes Tagesbefindlichkeit)
Besonders glücklich war Frau Graml gewesen, wenn ihre Tochter sie besucht hatte. Im Heim hatte
sie zudem mit Freude den Gottesdienst besucht und an Beschäftigungsangeboten teilgenommen,
wobei ihre Teilnahme stets von ihrer Tagesform abhängig gewesen war. Seit einigen Monaten hatte
Frau Graml außerdem einen männlichen Mitbewohner im Heim als ihren Ehemann angesehen.
Beide hatten regelmäßig zusammengesessen, sei es im Aufenthaltsraum oder auf dem Balkon. Sie
hatten über das Wetter und Alltägliches gesprochen. Frau Graml hatte stets den Wunsch geäußert,
in seiner Nähe zu sein
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1.2 PFLEGEPROZESSMODELL NACH ABEDL
1. Kommunizieren können
Frau Graml leidet an Demenz und hat nach einem Sturz teilweise Orientierungsschwierigkeiten.
Sie kann einfache Sätze verstehen, ist aber oft verbal eingeschränkt und reagiert nur auf klare
Ansagen.
Pflegebedarf: Klare, kurze Sätze verwenden und langsam sprechen. Auf Mimik, Gestik und
Körpersprache achten. Geduldig sein, Rückfragen stellen und bei Aktivitäten genau anleiten, um
Missverständnisse zu vermeiden.
Aufgrund einer Omarthrose links und allgemeiner Gebrechlichkeit ist Frau Graml beim Aufstehen,
Gehen oder Ankleiden eingeschränkt aber das schafft sie jedoch. Unsicherheit und Schwindel
können auftreten.
Pflegebedarf: Sie bei allen Bewegungen unterstützen, Hilfsmittel wie Gehhilfen einsetzen,
Bewegungsübungen im schmerzfreien Rahmen durchführen und sie beim Gehen begleiten, um
Stürze zu vermeiden.
Die Inkontinenz und die Demenz erschweren die Selbstpflege. Sie kann einfache Tätigkeiten
ausführen, komplexere Schritte benötigen jedoch Unterstützung.
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Pflegebedarf: Hilfe beim Waschen, Zähneputzen, Anziehen und Rasieren bieten.
Inkontinenzmaterialien regelmäßig wechseln, Erinnerung an Hygieneschritte geben und bei
Bedarf aktiv unterstützen.
Frau Graml hat eingeschränkten Appetit und verträgt kein Obst oder Fruchtsäfte. Sie benötigt
Hilfe bei der Nahrungsaufnahme. Sie kann schon essen und trinken aber wir müssen sie immer
wieder darüber erinnern.
Pflegebedarf: Mahlzeiten vorbereiten und anreichen, die Kost an ihre Bedürfnisse anpassen
(fettarm, verträgliche Lebensmittel), kleine Portionen anbieten und ggf. häufiger kleinere
Mahlzeiten geben.
6. Ausscheiden können
Sie zeigt manchmal den Wunsch, selbstständig die Toilette aufzusuchen, vergisst dies aber
häufig.
Pflegebedarf: Begleitung zur Toilette, Hilfsmittel wie Toilettensitzerhöhung oder Haltegriffe
bereitstellen, regelmäßig erinnern, Inkontinenzmaterialien anpassen.
Aufgrund der Schulterbewegung und der Demenz ist das eigenständige An- und Auskleiden
schwierig.
Pflegebedarf: Unterstützung beim Anziehen, insbesondere bei Pullovern oder Jacken, Anleitung
geben und an wettergerechte Kleidung erinnern, Kleidung so auswählen, dass sie leicht zu
handhaben ist.
Leichte Angststörungen und depressive Verstimmungen können den Schlaf stören. Lärm führt zu
Unruhe.
Pflegebedarf: Ruhige Schlafumgebung schaffen, abendliche Entspannungsrituale anbieten, Lärm
reduzieren und emotionale Unterstützung geben, um die Nachtruhe zu sichern.
Musik, Klavierspielen und geistige Aktivitäten bereiten Frau Graml Freude. Ihre Teilnahme hängt
von der Tagesform ab.
Pflegebedarf: Musikalische Aktivitäten ermöglichen, kreative oder geistige Beschäftigungen
anbieten, Teilnahme motivieren und auf ihre Stimmung eingehen.
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10. Sich als Mann oder Frau fühlen können
Sie hat ein positives Selbstbild und gerne farbenfroh Hemd und Kleidungen anzuziehen.
Pflegebedarf: keine Unterstützung notwendig
Die Demenz und der Sturz erhöhen das Sturzrisiko und erschweren die Orientierung.
Pflegebedarf: Umgebung sturzsicher gestalten, Orientierungshilfen bereitstellen, Wege frei
halten, bei Unruhe begleiten, Hilfsmittel wie Gehhilfen oder Haltegriffe nutzen.
Frau Graml freut sich über soziale Kontakte, insbesondere Besuche der Tochter und Teilnahme
am Gottesdienst. Nimmt auch an Beschäftigungen gerne teil
Pflegebedarf: Soziale Kontakte fördern, Teilnahme an Gruppenaktivitäten ermöglichen, Isolation
verhindern, emotionale Unterstützung bei sozialen Interaktionen bieten.
Die Demenz und depressive Verstimmungen belasten sie emotional und Unsicherheiten
vorhanden. Aber sie kann auch manche Sachen von Vergangenheit erinnern( nur gelegentlich)
Pflegebedarf: Gespräche anbieten, Ängste und Sorgen ernst nehmen, emotionale Begleitung
geben.
➢ SCHMERZERFASSUNG
Pflegeplanung
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Auf Grundlage der Schmerzbewertung passt das Pflegepersonal Bewegungsübungen, Mobilität
und Selbstpflege an, führt regelmäßige Wundkontrollen durch, setzt gezielt Analgesie ein und
sorgt für Schonung, um Wohlbefinden und Sicherheit zu gewährleisten.
➢ VITALZEICHEN MESSEN
Erfassung am : 20.09.2025
Sauerstoff Sätigung : 95 %
Temparatur : 36.5 grad celsius
Puls : 72
Blutdruck Wert: 130/75 mm/ Hg
➢ KOGNITION
Bewertung / Ergebnisse: Frau Graml zeigt zeitweise Desorientierung zu Person, Ort und Zeit,
situativ meist orientiert.
2.0 HAUPTTEIL
1. BWS-Syndrom / Schulter
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Akut auftretendes Pflegephänomen: Bewegungseinschränkung → beeinträchtigt Mobilität,
Transferfähigkeit, selbstständige Pflege, Gefahr weiterer Fehlhaltungen oder Stürze
2. Demenz
Klinische Auffälligkeiten:
Bei Frau Graml liegt ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades mit einem Hämatom und einer
Prellung am rechten parietalen Bereich vor. Die Patientin klagt über leichte Schmerzen im
Bereich des Hämatoms. Mögliche Begleitsymptome sind Kopfschmerzen, Schwindel .
WEITERE DIAGNOSEN
➢ Hyperlipidämie
➢ Hypercholesteranaämie
➢ Halus Valgus re.
➢ Schenkelhalsfraktur
➢ Omarthrose li.
➢ Angst und Depressive Störung
➢ Arthrose re. Klein Finger
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MEDIKAMENTE
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2.3 ARZTBERICHT
Arztbrief
wir berichten über unsere gemeinsame Patientin Frau Graml, Helga, geb. 27.12.1938 (Aufnahme-
Nr.: 11759078), wohnhaft: Rathausplatz 7, 83324 Ruhpolding, die sich am 25.08.2025 in unserer
ambulanten Behandlung befand.
Anamnese:
Die Patientin wurde aus dem Pflegeheim mit dem Rettungswagen eingeliefert. Eine
Eigenanamnese ist aufgrund einer bekannten Demenz erschwert. Laut Übergabe war die
Patientin heute mit einem Rollator unterwegs und ist beobachtet gestürzt. Nach dem Sturz zeigte
sich ein ausgeprägtes Hämatom frontoparietal rechts. Die Patientin stellt sich nun zur
Wundversorgung und weiteren diagnostischen Abklärung vor. Schmerzen bestehen im Bereich
des Kopfhämatoms. Weitere akute Symptome wurden nicht angegeben. Tetanusschutz laut
Übergabe vorhanden.
Körperlicher Untersuchungsbefund:
GCS 14/15. Die Patientin ist wach, zu Person orientiert, zur Zeit und Ort desorientiert bei
bekannter Demenz. Pupillen isokor und beidseits prompt lichtreagibel. Kein Hinweis auf akute
neurologische Defizite. Schädel: ausgeprägtes Hämatom frontoparietal rechts, oberflächlich,
keine Kalottenklopfschmerzen, keine Kopfschmerzen. Wirbelsäule: keine Bewegungsschmerzen,
keine Hautabschürfung, keine axialen Stauchungsschmerzen, keine Klopf- oder Druckschmerzen
über die Processus spinosi. Keine sensomotorischen Defizite. Thorax: kompressionsschmerzfrei.
Abdomen: weich, kein Druckschmerz, keine Abwehrspannung. Becken stabil. pDMS intakt. Beide
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Beine äußerlich unauffällig, keine Verkürzung, Außenrotation normal. Alle Gelenke frei beweglich,
pDMS intakt. Restliche orientierende körperliche Untersuchung unauffällig.
Vitalparameter:
Bei Aufnahme: Blutdruck 180/80 mmHg, Herzfrequenz 64/min, Temperatur 37,1 °C,
Atemfrequenz 14/min, Sauerstoffsättigung 95 %.
Beurteilung:
Bedingt. Kein Nachweis einer Blutung, frischen Ischämie oder Raumforderung. Keine
Hirndruckzeichen. Kein Frakturhinweis.
Zusammenfassende Beurteilung:
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Klinische Untersuchung, Beratung, CT-Diagnostik, Befundbesprechung, ausführliche Desinfektion
der Wunde, Anlage eines Kopfdruckverbandes, kurze stationäre neurologische Überwachung.
Die kurzstationäre Aufnahme der Patientin erfolgte notfallmäßig bei stattgehabtem Schädel-Hirn-
Trauma. Aus Sicht des aufnehmenden ärztlichen Dienstes bestand die Notwendigkeit einer
Überwachung. Der Aufenthalt entwickelte sich nach initialem Fraktur- und Blutungsausschluss im
CT unter klinisch neurologischem Verlaufsmonitoring unauffällig. Bei unauffälligem CT,
unauffälligem klinischen neurologischen Befund sowie keinem Nachweis einer intrakraniellen
Verletzung wurde die Patientin in ihr gewohntes häusliches Umfeld (Pflegeheim) zurückverlegt.
Frau Graml, 86 Jahre alt, leidet an Demenz, die zu zeitweise eingeschränkter Orientierung in
Person, Ort und Zeit führt, situativ jedoch meist orientiert ist. Chronische Erkrankungen wie
Omarthrose links und ein BWS-Syndrom/Schulterprobleme schränken ihre Beweglichkeit ein und
verursachen Schmerzen bei Transfers und alltäglichen Bewegungen. Herz-Kreislauf ist stabil,
aktuell mit Blutdruck 120/70 mmHg, Herzfrequenz 64–70/min, Temperatur 37,1 °C, Atemfrequenz
14/min, Sauerstoffsättigung 95 %.
Im Rahmen mehrerer Stürze erlitt Frau Graml zuletzt ein Schädel-Hirn-Trauma 1. Grades mit
einem frontoparietalen Hämatom und einer Prellung rechts. Laut Arztbrief war sie nach dem Sturz
wach und ansprechbar (GCS 14–15), jedoch teilweise desorientiert, verstärkt durch die
bestehende Demenz. Aufgrund verzögerter Wundheilung musste sie erneut ins Krankenhaus;
dort erfolgten Wundkontrolle, Anlage eines Kopfdruckverbandes, Schonung, Analgesie bei Bedarf
und Überwachung auf neurologische Auffälligkeiten. Das CT zeigte keinen Nachweis einer
intrakraniellen Blutung, keine Schädelfraktur und keine neurologischen Defizite, jedoch eine
altersentsprechende Hirninvolution und Mikroangiopathie. Frühere Stürze wurden dokumentiert,
was das Sturz- und Verletzungsrisiko weiter erhöht. Die medikamentöse Behandlung umfasst
unter anderem Amitriptylin und Amoxicillin.
Pflege Verlauf
Frau Graml kann einfachste Tätigkeiten teilweise selbstständig ausführen, komplexere
Handlungen sind aufgrund ihrer Demenz, Orientierungsschwierigkeiten, körperlichen
Einschränkungen und des erhöhten Sturzrisikos nicht möglich, sodass bei fast allen Tätigkeiten
ständige Anleitung, Begleitung und Unterstützung erforderlich ist. Bei der Körperpflege kann sie
ihr Gesicht waschen, jedoch nur, wenn alles vorher vorbereitet und angeboten wird und sie Schritt
für Schritt angeleitet wird; Duschen, Rücken, Haare und Intimbereich erfordern vollständige
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Unterstützung. Auch beim Zähneputzen ist ständige Anleitung notwendig, inklusive Vorbereitung
von Zahnbürste und Zahnpasta und Beobachtung während des Putzens. Beim Ankleiden kann sie
einzelne Kleidungsstücke greifen, Pullover, Jacken oder Schuhe jedoch nicht selbstständig
anziehen; die Pflegeperson erklärt die Reihenfolge der Kleidungsschritte, hilft bei jedem Schritt
und wählt leicht handhabbare Kleidung aus. Frau Graml zeigt manchmal den Wunsch, die Toilette
aufzusuchen, vergisst dies jedoch häufig, sodass regelmäßige Erinnerungen, Begleitung,
Wechsel von Inkontinenzmaterialien und Hygieneschritte erforderlich sind.
In Bezug auf die Mobilität kann sie kurze Strecken selbstständig gehen und weiß, wo ihr Zimmer
ist. Sie bewegt sich auch zusammen mit einem männlichen Mitbewohner, den sie als „ihren
Mann“ ansieht, zu dessen Zimmer oder durch die Gänge. Problematisch ist, dass sie teilweise
ohne Rollator geht und bereits mehrfach gestürzt ist, wodurch ein erhöhtes Sturzrisiko besteht.
Pflegefachkräfte müssen sie freundlich an die Rollator-Nutzung erinnern, nur bei Bedarf begleiten,
Wege frei halten, Stolperfallen entfernen, Gleichgewichts- und Gehübungen unter Anleitung
durchführen und Gangbild sowie Stolperneigung genau beobachten.
Beim Essen und Trinken ist ihr Appetit eingeschränkt und sie hat Unverträglichkeiten gegenüber
Obst und Fruchtsäften. Mahlzeiten müssen vorbereitet, anreichend, in kleinen Portionen
angeboten und langsam eingenommen werden; bei Bedarf sollten häufiger kleine Mahlzeiten
angeboten werden.
Frau Graml zeigt tagesabhängig Schwankungen in ihrer Stimmung. Sie kann laut, unruhig oder
aggressiv reagieren, insbesondere bei Lärm oder ungünstigen Umgebungsbedingungen, und
äußert dann teilweise böse Worte gegenüber Mitbewohnern oder Mitarbeitenden.
Pflegefachkräfte reagieren darauf mit ruhiger, beruhigender Ansprache, Geduld, klaren Worten
und sanfter Anleitung, um die Situation zu deeskalieren, ihr Sicherheitsgefühl zu stärken und
emotionale Stabilität zu fördern.
Zusätzlich ist es notwendig, klare, kurze Sätze zu verwenden, langsam zu sprechen, Mimik,
Gestik und Körpersprache zu beachten, Rückfragen zu stellen, Orientierungshilfen zu nutzen und
stets für Sicherheit zu sorgen, um Frau Graml bei allen Tätigkeiten optimal zu unterstützen.
LABORWERTE : weil die Laborwerten bei Arzt bleiben muss, haben wir keine Zugang und
deswegen kann ich diese information hier nicht hinzufügen.
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1. AKTUELLE PFLEGEPROBLEM UND PFLEGEPLANUNG
PFLEGEPROBLEM P E S R
PROBLEM URSACHEN SYMPTOME RESSOURCEN
Demenz Frau Graml zeigt Sie leidet an Zeitweise Frau Graml ist
teilweise oder einer Desorientierung, situativ meist
zeitweise fortgeschrittenen Vergesslichkeit, orientiert,
Desorientierung in Demenz. teilweise reagiert auf
Zeit und Ort, Komplexe unruhiges oder klare Ansagen
Gedächtnisprobleme, Handlungen im aggressives und Anleitung,
verminderte Alltag kann sie Verhalten bei kann einfache
Aufmerksamkeit und nur Lärm oder Tätigkeiten mit
erfordert ständige eingeschränkt ungewohnten Unterstützung
Situationen, ausführen, ist
Anleitung bei selbstständig
eingeschränkte motiviert bei
Alltagsaktivitäten. durchführen,
Selbstpflege Musik und
. Sturzgefahr und
sozialen
Unsicherheit im
Aktivitäten
Zimmer oder
beim Gehen
ohne Hilfsmittel
sind
dokumentiert.
SMART-Ziel:
Frau Graml zeigt innerhalb von 2 Wochen bei mindestens 80 % der täglichen Pflegehandlungen
eine kooperative Reaktion auf Anleitung, kann kurze Anweisungen verstehen und teilweise
mitmachen.
Pflegemaßnahmen:
1. Klare, kurze Anweisungen geben und jede Handlung Schritt für Schritt erklären, Hilfsmittel
bereithalten.
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3. Begleitung bei Mobilität sicherstellen, Rollator aktiv nutzen und Wege frei halten, Sturzrisiko
reduzieren
P E S R
PFLEGEPROBLEM PROBLEM URSACHEN SYMPTOME RESSOURCEN
Sturz Frau GH hat ein Sie ist Ihr Gang ist Patient ist
erhöhtes gebrechlich und unsicher und kooperativ, er
Sturzrisiko. hat eine schwankend. Sie meldet sich beim
Omarthrose zeigt Bedarf, Patient ist
links, die ihre Stolperneigung, hat ansprechbar,
Beweglichkeit Schwindel beim kognitiv intakt,
einschränkt. Gehen und nutzt Akzeptiert
Aufgrund ihrer Hilfsmittel nur noch Vorschlag für
Demenz hat sie eingeschränkt. Verbesserung
Orientierungssc ,ist motiviert,
hwierigkeiten Patient
kann aktiv
und unternimmt
mitarbeiten
wiederholt
Gehversuche
ohne Hilfsmittel.
In der
Vergangenheit
wurden bereits
Stürze
dokumentiert.
PFLEGEZIEL (SMART)
Innerhalb der nächsten 4 Wochen nutzt Frau Graml bei allen Gehbewegungen innerhalb der
Einrichtung konsequent ihren Rollator, ohne zu stolpern oder zu stürzen. Pflegekräfte
unterstützen und erinnern sie aktiv an die Nutzung des Rollators
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PFLEGEMAßNAHMEN
2. Sie konsequent daran erinnern, den Rollator zu benutzen, und bei Bedarf aktiv Hilfestellung
geben, zum Beispiel beim Aufstehen, Hinsetzen oder Wenden.
3. Alle Wege frei von Hindernissen halten und Stolperfallen wie Kabel, lose Teppiche oder
nasse Böden entfernen, damit sie sicher gehen kann.
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POTENZIELLE PFLEGEPROBLEM UND PFLEGEPLANUNG
P E S R
PFLEGEPROBLEM PROBLEM URSACHEN SYMPTOME RESSOURCEN
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PFLEGEZIEL (SMART)
Innerhalb von vier Wochen wird die Mundhygiene täglich durch die Pflege sichergestellt,
mindestens zweimal täglich durchgeführt, auf Entzündungen oder Schmerzen kontrolliert und
regelmäßig dokumentiert, um Infektionen, Karies und Schluckprobleme zu vermeiden
PFLEGEMAßNAHMEN
1. Frau GH die Zähne täglich putzen und gleichzeitig auf Rötungen, Entzündungen oder
Schmerzen im Mund achten.
2. Weiche und leicht kaubare Nahrung anbieten, damit das Schlucken leichter fällt und keine
Probleme entstehen.
3. Hände und Mund sauber halten, um Infektionen vorzubeugen und die Mundhygiene zu
sichern.
4. Alle Maßnahmen und Auffälligkeiten regelmäßig dokumentieren und die Pflegeplanung bei
Bedarf anpassen.
a) Sturzrisiko
Prophylaxen:
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Begleitung bei Bedarf, Gleichgewichtsübungen, rutschfeste Schuhe
b) Wundheilungsstörung / Hautverletzung
Prophylaxen:
c) Mangelernährung / Dehydration
Prophylaxen:
d) Schmerzrisiko
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3.0 REFLEXION
In der Schule liegt der Schwerpunkt auf theoretischem Wissen, wie Pflegekonzepte,
Krankheitsbilder und rechtliche Grundlagen. Der Unterricht ist klar strukturiert,
sodass ich alles in Ruhe lernen, dokumentieren und nachvollziehen kann.
Im praktischen Alltag, zum Beispiel auf der Station, musste ich dieses Wissen flexibel
anwenden. Entscheidungen mussten oft schnell getroffen werden, etwa beim
Messen von Vitalzeichen oder bei der Unterstützung der Mobilisation. Hier standen
praktische Fähigkeiten, schnelles Handeln und die Anpassung an die Bedürfnisse
der Patienten im Vordergrund. Die Theorie bildete die Grundlage, während die Praxis
häufig kreative und improvisierte Lösungen erforderte.
Begründung:
Diese Abweichungen entstanden durch unerwartete Situationen, Zeitdruck oder
fehlende Hilfsmittel, in denen schnelle Entscheidungen notwendig waren, um die
Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
Reflexion
Zu Beginn der praktischen Ausbildung fühlte ich mich oft unsicher und überfordert,
da die Aufgaben komplex und neu waren. Es fällt mir schwer, den Überblick zu
behalten und Prioritäten richtig zu setzen.
Mit der Zeit habe ich gelernt, strukturierter zu arbeiten und meine praktischen
Fähigkeiten zu verbessern, z. B. bei Vitalzeichenmessungen, Blutzuckerkontrollen
und Verbandwechseln. Ich habe erkannt, wie wichtig medizinische Pflege ist, um
Komplikationen wie Druckgeschwüre zu verhindern.
Auch die Kommunikation mit den Patienten ist entscheidend: Geduld, beruhigende
Worte und aktives Zuhören schaffen Vertrauen und erleichtern die Pflege. Heute
fühle ich mich sicherer, strukturierter und kompetenter und kann mein theoretisches
Wissen gezielt in die Praxis übertragen.
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Hiermit bestätige ich ,dass ich diesen Bericht eigenständig erstellt habe
DATUM : 22.09.2025
UNTERSCHRIFT :
4.0 QUELLEN
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[Link]
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[Link]
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