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Hausaufgaben - Physik: Kreisbewegung & Zentripetalkraft

Das Dokument behandelt die Konzepte der gleichförmigen Kreisbewegung und Zentripetalkraft, einschließlich der Berechnung der Zentripetalkraft für verschiedene Geschwindigkeiten eines Autos auf einer gewölbten Brücke. Es wird erklärt, dass die Schnur eines Rings im untersten Punkt der Kreisbahn reißt und der Ring dann tangential weiterfliegt. Zudem wird die Bedeutung der Klothoide in Achterbahn-Designs hervorgehoben, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

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Das Dokument behandelt die Konzepte der gleichförmigen Kreisbewegung und Zentripetalkraft, einschließlich der Berechnung der Zentripetalkraft für verschiedene Geschwindigkeiten eines Autos auf einer gewölbten Brücke. Es wird erklärt, dass die Schnur eines Rings im untersten Punkt der Kreisbahn reißt und der Ring dann tangential weiterfliegt. Zudem wird die Bedeutung der Klothoide in Achterbahn-Designs hervorgehoben, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

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Hausaufgaben – Physik

Kreisbewegung & Zentripetalkraft

Aufgabe 1 – Vektoren der gleichförmigen Kreisbewegung


Bei gleichförmiger Kreisbewegung gilt:

• |v| = konstant, Richtung ändert sich → v steht immer tangential

• Zentripetalbeschleunigung a zeigt immer zur Kreismitte (radial nach innen)

• Beide Vektoren stehen senkrecht aufeinander

Antwort: Bild b) — v tangential, a zur Kreismitte, beide senkrecht zueinander. ✓

Aufgabe 2 – Ring an Schnur, Punkt des Schnurreißens


Die Schnur reißt, wenn die Zentripetalkraft maximal ist – das ist im untersten Punkt der
Kreisbahn (größte Geschwindigkeit, größte kinetische Energie).

Nach dem Reißen bewegt sich der Ring tangential weiter (1. Newtonsches Gesetz –
geradlinig gleichförmig).

Ergebnis: Im untersten Punkt P reißt die Schnur → Ring fliegt


horizontal-tangential weiter.

Aufgabe 5 – Auto (m = 1400 kg) auf gewölbter Brücke (r = 52 m)

a) Zentripetalkraft bei verschiedenen Geschwindigkeiten


Formel: FZ = m · v² / r

Geschwindigkeit v (m/s) F_Z (N)

v = 40 km/h 11,11 m/s ≈ 3.324 N

v = 80 km/h 22,22 m/s ≈ 13.293 N

v = 120 km/h 33,33 m/s ≈ 29.909 N

Rechenweg (Beispiel v = 40 km/h):

v = 40 km/h = 40/3,6 = 11,11 m/s

FZ = 1400 · 11,11² / 52 = 1400 · 123,46 / 52 ≈ 3.324 N

b) Gewichtskraft
FG = m · g = 1400 · 9,81 = 13.734 N
c) Kontakt mit der Fahrbahn?
An der Brückenkuppe gilt: FN = FG – FZ. Kein Kontakt, wenn FN ≤ 0 (d.h. FZ ≥ FG).

Geschwindigkeit F_Z F_N = F_G – F_Z Kontakt?

40 km/h 3.324 N 10.410 N Ja ✓

80 km/h 13.293 N 441 N Ja ✓ (knapp)

120 km/h 29.909 N –16.175 N NEIN ✗

→ Bei 120 km/h hebt das Auto ab!

Aufgabe 6 – Achterbahnwagen (m = 300 kg), F_max = 3400 N


Gesucht: maximale Geschwindigkeit in der Kurve.

Formel: FZ = m · v² / r → vmax = √(Fmax · r / m)


Mit r = 52 m (aus Abb. 55.1):

vmax = √(3400 · 52 / 300) = √(176.800 / 300) = √589,3 ≈ 24,3 m/s ≈ 87 km/h

Aufgabe 4 – Loopings bei Achterbahnen (Klothoide vs. Kreisform)

a) Warum verringert die Klothoide das Verletzungsrisiko?


Bei der klassischen Kreisform ist der Radius überall gleich. Am Eingang (unten) ist die
Geschwindigkeit hoch → FZ = mv²/r ist sehr groß → starke Belastung trifft den Fahrer
schlagartig.
Bei der Klothoide ist der Radius am Eingang groß und wird nach oben hin kleiner. Da FZ =
mv²/r und v beim Einfahren groß ist, aber r ebenfalls groß → die Kraft bleibt moderat. Die
Belastung steigt allmählich an → geringeres Verletzungsrisiko.

b) Zentripetalkraft auf halber Höhe (90°-Position)


Auf halber Höhe wirkt:

• FZ zeigt horizontal zur Kreismitte → geliefert durch die Normalkraft der Schienen

• FG = mg wirkt senkrecht nach unten (durch Sitz/Gurte aufgenommen)

→ FN = FZ = mv²/r (Gewichtskraft trägt hier nicht zur Zentripetalkraft bei)

c) Kräfte am höchsten Punkt bei minimaler Geschwindigkeit


Am höchsten Punkt zeigen FG und FN beide nach innen (nach unten):

FZ = FG + FN = mv²/r

Bei minimaler Geschwindigkeit wird FN = 0 (Schienen drücken nicht mehr):


FG = mvmin² / r → vmin = √(g · r)
→ Bei vmin wird die Zentripetalkraft allein durch die Gewichtskraft aufgebracht.

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