DSD 1 Reader
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Die Lektoren
team нашим џацима Deutsches
serbien Sprachdiplom
der Kultusministerkonferenz
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 2
Disclaimer:
Diese Zusammenstellung von Materialien erfolgte erstmals im Sommer 2018 in Serbien, um Schülerinnen
und Schüler besser auf die DSD-1-Prüfung vorzubereiten. Die Prüfungsaufgaben sind den offiziellen Mo-
dellsätzen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) entnommen1. Dieses Dokument ist gratis,
nur für den schulischen Gebrauch und unterliegt nicht dem Copyright.
Dieser Reader wurde mittlerweile überarbeitet, um auch Schülern außerhalb Serbiens die Chance zu ge-
ben, hiermit für ihre Prüfungen zu lernen und zu üben.
1
Vergleiche [Link]
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Inhaltsverzeichnis
4 Aufbau und Ablauf der Prüfung
5 Prüfungsteil Leseverstehen: die Basics
6 Modellsatz 1: LV
14 Modellsatz 2: LV
22 Modellsatz 3: LV
30 Modellsatz 4: LV
38 Modellsatz 5: LV
46 Modellsatz 6: LV
54 Prüfungsteil Hörverstehen: die Basics
55 Modellsatz 1: HV
61 Modellsatz 2: HV
67 Modellsatz 3: HV
73 Modellsatz 4: HV
79 Modellsatz 5: HV
85 Modellsatz 6: HV
91 Prüfungsteil Schriftliche Kommunikation: die Basics
92 SK, Teil 1: Paraphrase
93 SK, Teil 2: Erfahrung
95 SK, Teil 3: Meinung und Begründung
96 Redemittel für die SK
97 Modellsatz 1: SK
98 Modellsatz 2: SK
99 Modellsatz 3: SK
100 Modellsatz 4: SK
101 Modellsatz 5: SK
102 Modellsatz 6: SK
103 Musterlösung für Modellsatz 1: Hausaufgaben
105 Musterlösung für Modellsatz 3: Zu-spät-Kommen
107 Prüfungsteil Mündliche Kommunikation: die Basics
108 MK, Teil 1: Smalltalk
109 MK, Teil 2: Präsentation
113 MK, Teil 3: Dialog
114 Checkliste: Mündliche Prüfung DSD I
115 Überblick: „Gute Grammatik“
116 Anhang: Deutschressourcen im Internet
118 Anhang: Deutschsprachige Musiker
121 Anhang: Lösungsschlüssel für die LV- und HV-Übungen
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Spätestens zu Beginn des neuen Schuljahres – also im September – solltest du das Thema deiner Präsen-
tation kennen. Informationen dazu, welche Themen sich eignen und was du tun musst, findest du ab Seite
115.
Am Tag der Prüfung wirst du neben Verpflegung nur einen Stift brauchen. Nutze einen schwarzen oder
blauen Kugelschreiber oder Füller. Nutze niemals einen Bleistift! Vor der Prüfung musst du dein Handy
(und andere elektronische Geräte, z.B. Smartwatches) abgeben; du bekommst es erst nach dem Ende der
gesamten Prüfung zurück! Es ist gefährlich, sich nicht an die Regeln zu halten. Wer betrügt, bekommt am
Ende kein Diplom! Wer jemandem beim Betrügen hilft, bekommt auch kein Diplom!
Dein erster Prüfungsteil wird Leseverstehen (LV) sein. Du erhältst fünf Texte plus Fragen und einen
Antwortbogen. Für die Bearbeitung der Fragen hast du 60 Minuten Zeit. Danach hast du 10 Minuten, um
Kreuze auf dem Antwortbogen zu machen. Entspann dich: Das ist mehr als genug Zeit!
Dein zweiter Prüfungsteil wird Hörverstehen (HV) sein. Deine Lehrerin oder dein Lehrer hat eine CD. Auf
dieser CD befinden sich alle Texte und alle Pausen. Die fünf Texte dauern etwa 45 Minuten; die Texte 1, 2,
3 und 4 hörst du zweimal. Achtung: Der letzte Text wird nicht wiederholt; hier musst du die Antworten
beim ersten Mal finden! Danach hast du 10 Minuten, um Kreuze auf dem Antwortbogen zu machen.
Dein dritter und zugleich letzter Prüfungsteil für diesen Tag wird die Schriftliche Kommunikation (SK)
sein: ein Essay, der aus drei Teilen besteht. Ab Seite 97 erklären wir dir genauer, was du da machen sollst.
Deine mündliche Prüfung heißt offiziell Mündliche Kommunikation (MK); sie wird an einem anderen
Tag stattfinden. Dieser Termin ist ein bisschen flexibel und gilt nur für deine Schule. Die mündliche Prü-
fung besteht aus drei Teilen; jeder der drei Teile dauert fünf Minuten. Die mündliche Prüfung ist also 15
Minuten lang.
Bei jedem Prüfungsteil kannst du maximal 24 Punkte bekommen. Bei den beiden rezeptiven Teilen –
Lesen und Hören – brauchst du normalerweise 14 Punkte für das Niveau B1. Bei den beiden produktiven
Teilen – Schreiben und Sprechen – brauchst du normalerweise 12 Punkte für das Niveau B1.
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Text 1 ist ein Lückentext. Meistens erkennst du schnell, ob du ein Substantiv, ein Adjektiv oder ein Verb
in die Lücke einsetzen musst. So reduziert sich die Auswahl: meist musst du nur zwischen zwei Optionen
wählen. Manchmal helfen dir die unterschiedlichen Bedeutungen, manchmal helfen dir auch die Präposi-
tionen.
Text 2 ist eine Zuordnungsaufgabe. Meistens passen zwei Antwortmöglichkeiten (A-H) zu einer Frage,
weil die beiden Optionen ähnlich sind. Finde den Unterschied und entscheide dann, was besser passt.
Die Texte 3 und 4 sind längere Texte. Einmal sollst du entscheiden, ob Aussagen richtig oder falsch sind;
einmal hast du drei Optionen als Multiple Choice – wenn du die richtige Lösung auswählst, ergibt sich
eine korrekte Aussage zum Text. Wichtig ist hierbei ein großer Wortschatz, weil die Aufgaben gerne mit
Synonymen arbeiten.
Text 5 ist wieder ein Zuordnungsaufgabe. Die 5. Aufgabe ist der 2. Aufgabe sehr ähnlich.
Insgesamt musst du 24 Antworten finden. Normalerweise gilt: Wenn du mindestens 8 Punkte hast, be-
findest du dich auf dem Niveau A2. Wenn du mindestens 14 Punkte hast, befindest du dich auf dem
Niveau B1.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 6
Leseverstehen – Modellsatz 1
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
Alle Schüler waren pünktlich um 6:30 Uhr auf dem Schulhof. So 0)________Z_________
ist unser Bus gestartet, der uns in die Stadt Colmar im Elsass bringen sollte. Im Elsass
(1)_______________ ca. 1,8 Millionen Menschen. Es ist die kleinste Region in Frankreich. Die Fahrt
dauert nicht lange, und wir sind schnell an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Nach einer
knappen Stunde sind wir in Colmar. Das Wetter ist schön, die Sonne scheint, und es ist nicht so kalt. Alle
sind sehr (2)_______________ auf die unbekannte Stadt. Zuerst laufen wir durch die Altstadt. Danach
besuchen wir den Stadtteil Petite Venise. Hier (3)_______________ wir auch das Bartholdi-Museum.
Wir haben etwas Hunger und kaufen Früchtebrot, das ist auf der ganzen Welt bekannt. Es schmeckt sehr
(4)_______________! Dann fahren wir wieder nach Hause. Der Tag war viel zu kurz, denn Colmar ist
wirklich eine interessante Stadt!
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 7
Teil 2
Auf der nächsten Seite findest du acht kurze E-Mails von Schülern und ein Beispiel.
Aufgaben 6-9
Z Hallo…,
sag mal, hast du im März Zeit? Wieso ich frage? Ich hätte Lust nach Berlin zu fahren und
wollte dich fragen, ob du mitkommst. Schreib mir doch schnell. Liebe Grüße
A Liebe/r…,
hast du schon mit dem Fahrlehrer gesprochen? Wie viele Stunden muss ich denn selbst
fahren, bis ich mich zur Prüfung melden kann? Danke für deine Antwort!
B Hallo,
vielen Dank für deine Infos über den Tanzkurs. Ich habe auch Lust teilzunehmen und will
mich anmelden, weil meine Tanztechnik vor dem Schulfest noch viel besser werden muss.
Treffen wir uns am Bus? Liebe Grüße
C Hallo …,
na, bist du mit deinem Praktikumsbericht schon fertig? Ich habe keine Ideen… – wie viel
muss ich denn schreiben? Mit Fotos habe ich schon 5 Seiten. Ruf mich doch bitte an.
D Hallo zusammen,
wir haben uns lange nicht getroffen, finde ich. Wollen wir diese Woche einmal zusammen
Pizza essen gehen? Vielleicht Donnerstag oder Freitag? Wie letztes Mal im Oceano? Viele
Grüße
E Hallo,
ich kann heute leider nicht zum Nachhilfeunterricht kommen. Ich hatte gestern einen Un-
fall mit dem Fahrrad und muss heute zu Hause bleiben. Aber es geht mir schon wieder bes-
ser. Nächste Woche kann ich wieder kommen.
Gruß
F Hey,
meine Eltern sind heute Abend in der Oper und wir können deshalb bei uns schön kochen.
Ich habe schon alles eingekauft, du musst nur kommen und gute Laune mitbringen.
Bis dann
G Liebe/r…,
ich wollte nur kurz „Hallo" sagen und fragen, wie es dir geht. Alles in Ordnung?
Bald habe ich mehr Zeit und kann dann an einem Dienstag- oder Freitagabend zum Quat-
schen vorbeikommen. Ich wünsche dir eine stressfreie Woche.
H Hallo ihr alle!
Am kommenden Samstag möchten wir meinen 15. Geburtstag feiern. Wäre klasse, wenn ihr
alle dabei seid. Gefeiert wird bei uns zuhause in der Winterstrasse 72, ab 20:00 Uhr. Bitte
antwortet bis Donnerstag, ob ihr kommen könnt.
Also, bis dann!
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 9
Teil 3
Heute kann von den 11-jährigen Kindern jedes fünfte nicht einmal 25 Meter weit schwimmen. Das hat eine
Studie der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2006 gezeigt. In Deutschland wächst die Zahl der Menschen,
die durch Ertrinken sterben, in den letzten Jahren wieder. Das Schulschwimmen ist jedoch einigen Städten
zu teuer, deshalb findet es an vielen Schulen nicht mehr statt.
Klar, dass Eltern den Schwimmunterricht so früh wie möglich selbst organisieren möchten. Wenn man
schwimmen kann, macht man später auch gern andere Wassersportarten wie Wasserball, Surfen und Kanu-
Fahren. Außerdem ist Schwimmen die gesündeste von allen Sportarten, denn beim Schwimmen kann man
sich nicht verletzen. Doch das Schwimmen gehört nicht wie Laufen zu den Bewegungsformen, die der
Mensch von Natur aus kann. „Sinnvoll ist der Unterricht deshalb erst ungefähr mit Schulbeginn. Erst in
diesem Alter lernen die Kinder, die Arme und Beine bewusst richtig zu bewegen“, sagt der Schwimmlehrer
Michael Hahn.
Kinder, die im Wasser spielen, springen und tauchen, fürchten sich nicht mehr vor Wasser. Die Kinder
lernen ihren Körper besser kennen. Deshalb ist es gut, mit den Kindern so oft wie möglich ins Schwimm-
bad zu gehen. Dazu gibt es in manchen Städten Angebote wie Baby- und Kleinkindschwimmen. Oder Eltern
baden und spielen selber mit ihren Babys und Kindern im Schwimmbad.
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 Die meisten 11-jährigen haben Probleme mit dem Schwimmen.
11 Überall in Deutschland gibt es Schwimmunterricht an den Schulen.
12 Wer früh schwimmen lernt, interessiert sich später auch für anderen
Sport im Wasser.
13 Wenn Kinder oft im Wasser sind, bekommen sie ein besseres Kör-
pergefühl.
14 Einige Städte bieten Schwimmkurse für kleine Kinder an.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 10
Teil 4
Ein Klassenzimmer, 30 Schüler, vorne an der Tafel steht der Lehrer und unterrichtet. So sieht normaler-
weise Schule aus. Oder vielleicht doch nicht immer?
Es geht nämlich auch anders: die „Web-Individualschule“ hat keine Klassenräume, keinen Pausenhof und
keine Tafeln. Hier findet der Unterricht nur über den Computer statt. Manche Schüler, deren Eltern zum
Beispiel beruflich für längere Zeit ins Ausland müssen, können keine normale Schule in Deutschland be-
suchen. Sie fehlen zu lange im Unterricht und irgendwann sind ihre Wissenslücken zu groß. Diese Kinder
und Jugendlichen haben aber meistens – wo auch immer sie gerade auf der Welt sind – einen Internetan-
schluss. Und das reicht, um an der Internetschule unterrichtet zu werden.
In dieser Schule bekommt jeder Schüler seinen eigenen Lernplan per E-Mail zugeschickt. Das sind Aufga-
ben aus verschiedenen Themengebieten. Der Schüler lässt sich so viel Zeit, wie er braucht. Er sendet dann
die Aufgaben zurück, wenn er fertig ist. Danach erhält er sein nächstes „Lernpaket“.
Das Besondere dabei ist, dass die Schüler nicht einfach irgendwelche Standardaufgaben bekommen. Nein
– jeder Schüler bekommt Übungen, die nur für ihn gemacht wurden. Zum Beispiel berechnet dann ein
Fußball-Fan, wie man schießen muss, um das Tor zu treffen. Ein Schüler, der sich für Autos interessiert,
lernt, wie ein Automotor funktioniert. Schüler, die Computerspiele mögen, schreiben Aufsätze darüber,
warum es Altersgrenzen für viele Spiele gibt. Und so ist Lernen kein „trockener Unterricht“, sondern es
bedeutet, mehr über interessante Themen zu erfahren.
Manche Leute kritisieren, dass Kinder dabei allein vor dem Computer lernen. Sie meinen, dass man in der
Schulzeit auch lernen soll, mit anderen zusammen zu arbeiten – so etwas lernt man in der Internet-Schule
tatsächlich nicht.
Für die Prüfung können sich die Schüler grundsätzlich an jeder Schule anmelden. Diese Schule muss
natürlich die passende Abschlussprüfung anbieten. Die Abschlussprüfung selber findet also nicht im In-
ternet statt. Wie normale Schüler müssen die Web-Individualschüler eine Prüfung an einer staatlichen
Schule mitschreiben. Die Internet-Schüler machen sich hier aber keine Sorgen: Bis jetzt haben alle ihre
Prüfungen bestanden und keiner musste sie wiederholen.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 11
16 Die Schüler
A: an normalen Schulen.
B: im Internet.
C: nur an besonderen Schulen.
A: hat Vorteile.
B: ist wenig erfolgreich.
C: wird nicht kritisiert.
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 12
Teil 5
Lies die Texte 21–24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21–24
0 Ob in den USA, Australien oder Europa – ein Job als Au Pair eröffnet für Sie ganz Z
neue Möglichkeiten. Sie kümmern sich um die Kinder Ihrer Gastfamilie und be-
kommen dafür ein kleines Taschengeld. Sie essen und wohnen zusammen mit der
Familie. Nach und nach werden sich Ihre Sprachkenntnisse deutlich verbessern.
Verdienen Sie Geld und lernen Sie dabei Land und Leute Ihres persönlichen
Traumlandes kennen!
21 5 Euro/Std. plus Prämie. So viel kannst du verdienen, wenn du für uns Brötchen,
Kuchen und andere Backwaren unseren Kunden nach Hause bringst. Die Arbeits-
zeit beträgt ungefähr 2 - 3 Stunden täglich. Wir wünschen uns ein gepflegtes Aus-
sehen, höfliches Benehmen und auch gute Deutschkenntnisse. Wenn du gern Kon-
takt mit Menschen hast und in einem gut gelaunten Team mitarbeiten möchtest,
dann melde dich bei uns. Das Pausenbrot-Team.
22 Wer kann uns ab Dezember unterstützen, wenn wir mit unseren PCs und Note-
books Schwierigkeiten haben? Du musst kein Profi sein. Wir nehmen auch gern
Schüler oder Studenten mit guten Computerkenntnissen. Wir erwarten aber, dass
du dich mit der üblichen Hard- und Software auskennst. Du wirst nach Stunden
bezahlt. Wir wohnen im Stadtzentrum, hinter dem Hauptbahnhof. Erreichbar
abends ab 19 Uhr.
23 Wir suchen eine zuverlässige Person, die sich um unsere vierjährige Tochter küm-
mert. Wir haben öfter am Wochenende Seminare und brauchen deshalb jemanden,
der am Samstag und Sonntag von 9 – 16 Uhr für unsere Tochter da ist. Da im
Februar unser zweites Kind auf die Welt kommt, wäre es schön, wenn Sie diesen
Job länger machen können und auch schon Erfahrungen mit kleineren Kindern
haben. Wir wohnen in der Nähe der Uniklinik.
24 Sie lieben Musik, Filme und alles was mit Computern zu tun hat? Sie können mit
Geld umgehen? Sie sind zu Kunden freundlich und immer hilfsbereit? Und Sie
bleiben auch ruhig, wenn das Geschäft voll ist und die Kunden lange warten müs-
sen um zu bezahlen? Moderne Computerkassen machen Ihnen keine Angst? Ha-
ben Sie diese Eigenschaften? Dann bewerben Sie sich doch bei uns im Media-Cen-
ter.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 13
Überschriften A-H:
Z Arbeiten im Ausland
A Aufräumarbeiten im Mediashop
B Hilfe bei Computerproblemen
C Kassierer/Kassiererin in einem Elektronikgeschäft
D Kinderbetreuung
E Kurse für Computeranfänger
F Nebenjob in einer Bäckerei
G Sonntagsverkauf in Bäckerei
H Wochenendarbeit im Kindergarten
Ende Teil 5
Leseverstehen – Modellsatz 2
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
Fernsehen kann informativ, unterhaltsam und interessant sein. Trotzdem finden nicht alle Deutschen
das Fernsehen gut, weil es sehr viele ______Z______(0) Sendungen gibt. Deshalb __________(1) ei-
nige Leute zu Hause gar keinen Fernseher haben. Sie hören lieber Radio, __________(2) Zeitung oder
informieren sich im Internet. Andere können aber nicht ohne Fernseher leben. Die Deutschen sitzen im-
mer __________(3) vor dem Fernseher: 1988 sahen Jugendliche und Erwachsene 2,5 Stunden am Tag
fern. 2004 waren es bereits 3,5 Stunden, und es werden immer mehr. Vor kurzem gab es auch in den
USA einen neuen ____________(4): Amerikaner sehen sogar fünf Stunden lang fern. In Deutschland
sind es übrigens nicht die jungen Zuschauer, die am längsten fernsehen, sondern die älteren Zuschauer,
die über 50 Jahre alt sind.
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 15
Teil 2
Auf der nächsten Seite findest du acht kurze E-Mails von Schülern und ein Beispiel.
Aufgaben 6–9
Z Fahre am Samstag zum Konzert von „Anabell“ nach Mannheim. Wer möchte auch dahin?
Ich habe einen freien Platz in meinem Auto. Fahrtkosten werden natürlich geteilt.
A Biete gebrauchtes Saxophon in gutem Zustand an. Das Saxophon ist drei Jahre alt. Ich
habe es wenig benutzt, weil ich eigentlich lieber Klarinette spiele. Über den Preis können
wir reden.
B Hi Fans! Unsere Mittelstufenband gibt nächsten Mittwoch in unserer Sporthalle ein Konzert.
Der Eintritt ist kostenlos. Geschwister und Freunde können mitkommen. Die Halle ist ab 17
Uhr geöffnet. Konzertbeginn: 18 Uhr.
C Ich möchte gerne Saxophon spielen lernen und suche jemanden, der nicht so lang-
weiligen Unterricht macht. Möglichst bald möchte ich in einer Band spielen. Wer kann mir
dreimal in der Woche Unterricht geben?
D Mein Freund und ich möchten am Wochenende zum Beachvolleyball-Turnier ans Meer. Un-
sere Eltern haben keine Zeit, uns zu fahren. Wer fährt auch dahin und kann uns mitneh-
men? Wir geben natürlich etwas für das Benzin dazu.
E Neue Karate-AG am Mittwochnachmittag. Alle Schüler ab 14 Jahren sind eingeladen, mitzu-
machen. Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt eine Jungen- und eine Mädchengruppe. Mel-
det euch bis zum nächsten Freitag!
F Suche Mitfahrer für Mountainbiketouren. Habe keine Lust, alleine durch die Berge zu fah-
ren. Wer hat ein gutes Rad und kommt mit? Samstags habe ich manchmal noch Unterricht,
aber sonntags kann ich fast immer.
G Ich plane einen Zeltausflug mit dem Zug ans Meer. Zwei aus meiner Klasse machen schon
mit. Wer möchte noch dabei sein? Das wird bestimmt viel Spaß machen! Wir können Ball
spielen, im Zelt schlafen und abends Lagerfeuer machen. Meldet euch bei mir!
H Verkaufe mein Mountainbike, Marke Rothwild. Farbe: dunkelrot/weiß. Das Rad ist erst ein
Jahr alt, sieht aus wie neu und ist auch technisch in einem Top-Zustand. Ich fahre jetzt lie-
ber Rennrad und gebe das Mountainbike zu einem guten Preis ab.
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 17
Teil 3
Arbeiten im Zirkus
Es fing schon in der Schule an: Tom Vieseler brachte sich selbst das Jonglieren mit drei Bällen bei. Im
Schulsport zeigte er immer wieder besonderes Talent. Mit 14 Jahren hatte er schon seinen ersten Auftritt
mit einer Zirkusgruppe, die in seiner Schule war.
Auch jetzt, nach vielen Jahren Erfahrung im Zirkus, ist Tom vor Auftritten immer noch nervös. Aber er
mag die Aufregung, denn sie hilft ihm, aufmerksam und konzentriert zu sein. Außerdem macht ihn der
Applaus, den er bekommt, immer sehr stolz.
Trotzdem gibt es natürlich Tage, an denen man nicht so fit ist. Auf die Frage, wie er damit umgeht, ant-
wortet Tom: „Ich versuche einfach, dass solche Tage so selten wie möglich sind. Das heißt, ich trainiere
einfach extrem viel.“
In seiner Zirkusschule „Toledos“ unterrichtet Tom 50 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Gruppen,
die jüngsten sind erst vier Jahre alt. „Kinder lieben die Artistik und den Zirkus. Denn im Zirkus werden
Träume wahr, es ist aufregend und spannend, aber auch lustig.“
Und was muss man mitbringen, wenn man selbst Zirkusartist werden will? „Viel Fleiß, Geduld und Aus-
dauer“, meint Tom. Er zum Beispiel übt an vier Tagen in der Woche, jeweils drei Stunden.
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 Tom ist schon als Teenager im Zirkus aufgetreten.
11 Tom ist heute immer noch Artist.
12 Applaus macht Tom nervös.
13 Tom unterrichtet in seiner Zirkusschule auch Vierjährige.
14 Laut Tom kann man nur Zirkusartist werden, wenn man 4 Tage die
Woche trainiert
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 18
Teil 4
Florian Uhrig ist 17 Jahre alt und besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums in Nürnberg. In seiner Freizeit
zählt für ihn vor allem der Sport: „Ich spiele Fußball, fahre Fahrrad, laufe und manchmal schwimme ich
auch“, erzählt er. „Beim Sport kann ich meine Freunde treffen und Spaß haben.“ Spaß haben - das war
auch sein Gedanke, als er vom Fürther Schülertriathlon hörte und sich zusammen mit seinem Freund Alex
anmeldete. Den Schülertriathlon zu gewinnen war gar nicht so einfach: zuerst 400 Meter schwimmen,
danach 9 Kilometer Fahrrad fahren und zum Schluss 3.250 Meter laufen. Mit dem Training begann Florian
zwei Monate vorher. „Laufen und Rad fahren waren kein Problem, das mache ich sowieso jede Woche“,
meint er.
Beim Schwimmen sah es anders aus: „Als Alex und ich das erste Mal zum Training im Schwimmbad waren,
hatten wir viele Probleme.“ Doch Hilfe kam schnell. Der Trainer gab Tipps und erklärte, wie es richtig geht.
Trainiert hat Florian dreimal in der Woche. Erst schaffte er nur 100, dann 200 und bald 500 Meter.
Das Training gehörte bald zu Florians Alltag. „Es war nicht immer leicht, gerade, wenn es in der Schule
stressig war. Aber Alex und ich haben uns gegenseitig motiviert. Ich habe dann gesagt: ‚Komm, lass uns
erst mal Sport machen, danach geht das Lernen besser. Außerdem macht das Training zu zweit mehr
Spaß.’“
Nach zwei Monaten Training war Florian fit. Dann kam der große Tag. Es ging los mit dem Schwimmen.
Florian war nervös, er schwamm die erste Bahn sehr schnell. Für die zweite fehlte ihm deswegen fast die
Luft und er schluckte Wasser. „Aber ich bin danach neben Alex geschwommen. Das hat mich dann beru-
higt“, berichtet er.
Wenig später kletterte er aus dem Wasser. Erst abtrocknen, dann umziehen und ab aufs Rad. Das war für
Florian anstrengend und ungewohnt. Dennoch kämpfte er sich immer weiter vor und lag schließlich vorne.
Das Laufen am Schluss war für ihn kein Problem mehr. Als er dann als Erster die Ziellinie erreichte, war
er sehr glücklich. Alex erreichte das Ziel nur kurz nach ihm.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 19
15 Florian
18 Das Training
19 Beim Schwimmen
A: Anstrengendes Schwimmtraining
B: Gemeinsam zum Erfolg
C: Weg vom Schulstress
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 20
Teil 5
Lies die Texte 21-24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21-24
0 Obwohl es ein großes Luxusauto ist, fühlt es sich an, als ob man einen rasanten Z
Sportwagen fährt. Eine Klimaanlage ist z. B. schon inklusive - das kann der Kunde
natürlich erwarten. Wenn man auf der Autobahn fährt, merkt man die Geschwin-
digkeit kaum. Und das auch nur ganz leise. Selbst wenn der Wagen steht, kann
man kaum sagen, ob der Motor läuft oder nicht. Der Kunde sollte aber schon be-
reit sein, etwas mehr Geld auszugeben, z.B. für das Benzin.
21 Sie wollen mehr als nur schnell und sicher ans Ziel kommen? Sie lieben die Natur
und die Landschaft? Sie suchen etwas Besonderes, aber Sie wollen auch auf stei-
nigen Wegen garantierte Sicherheit und Fahrspaß? Sie brauchen ein zuverlässi-
ges und sicheres Auto, das mit allen Straßen fertig wird? Dann ist dies der rich-
tige Wagen für Sie!
22 Dieser wunderschöne Kleinwagen begeistert wirklich alle Kunden: Egal, ob Rom-
antik-Liebhaber oder alle, die einfach nur ein ganz besonders schickes Auto wol-
len! Dieses Auto gibt es in sechs bunten Farben. Wählen Sie einfach Ihr Lieblings-
modell und der Fahrspaß ist garantiert.
23 Sie lieben den frischen Wind in Ihren Haaren und lassen sich auch gern beim
Fahren von der Sonne bescheinen? Sie möchten jeden Augenblick beim Fahren
genießen? Dennoch erwarten Sie in Ihrem Wagen den üblichen Komfort? Kein
Problem! In diesem Wagen lässt sich hier das Dach problemlos öffnen.
24 Sie haben gerade erst den Führerschein und fühlen sich auf der Straße noch et-
was unsicher? Dieses moderne und kleine Auto bietet Ihnen alles, was Sie benöti-
gen, um sich sicher zu fühlen. Auch wenn Sie gerade erst ihren Führerschein ge-
macht haben, ist dieses Auto genau das Richtige für Sie. Auch auf der Autobahn
erreichen Sie vor allem sicher Ihr Ziel.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 21
Überschriften A-H:
Ende Teil 5
Leseverstehen – Modellsatz 3
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
Andreas Sandberg studiert Geschichte und Arabisch, kommt aus Schweden und ist 26 Jahre alt. Er
_____Z_____ (0) mit dem Flugzeug im winterlichen Stockholm und kommt in Köln bei starkem Regen
an. Er ist auf dem Weg nach Ägypten. Aber in Köln erwartet ihn eine große Überraschung. Er ist der milli-
onste Reisende dieses Jahres auf dem _____________(1) von Köln-Bonn. Der Flughafenchef Michael
Garvens _______________ (2) ihn herzlich und schenkt ihm zwei Flugtickets. Außerdem bekommt An-
dreas Sandberg einen Gutschein für das Dom-Hotel und eine ________________ (3) zu einer Führung
durch die Altstadt. Andreas Sandberg _______________ (4) sich darüber sehr und nimmt die Einla-
dung an. Nun fliegt er erst drei Tage später nach Ägypten weiter.
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 23
Teil 2
Am Schwarzen Brett in der Schule hängen viele Anzeigen für die Schüler.
Aufgaben 6-9
0 Beate hat eine neue Kamera. Sie möchte interessante Bilder machen. Z
6 Markus spielt schon Fußball, er möchte aber noch eine andere Sportart machen.
7 Christina hat sich einen neuen Computer gekauft. Sie hat aber keine Ahnung, wie
man damit arbeitet.
8 Melanie hat eine gute Englischnote, aber sie möchte noch mehr Englisch sprechen.
9 Sonja findet ihre Schule nicht schön und möchte etwas dagegen tun.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 24
Z Wer fotografiert gern? - Immer nur Fotos von Familienfesten und Geburtstagsfeiern –
wie langweilig! Wir gehen zusammen los und überlegen dann: Was wollen wir fotografieren?
Wie können wir das am besten fotografieren?Nächstes Treffen: Samstag 15:00 Uhr vor der
Schule
A Film auf Englisch! - Du lernst gerne andere Sprachen? Dann schau doch bei uns vorbei.
Wir treffen uns alle zwei Wochen und sehen uns Filme auf Englisch an. Nächster Termin ist
Freitag um 14:00 Uhr.
B Wir suchen dich! - Du bist gerne draußen und bewegst dich viel? Du bist gerne mit vielen
Menschen zusammen? Dann komm doch in unsere neue Lauf-Gruppe. Immer montags und
mittwochs um 16.00 Uhr. Treffpunkt ist der Wald hinter der Schule.
C Wer malt und zeichnet gern? - Du bist kreativ und kannst gut zeichnen? Wir wollen ein
Plakat von unserer Schule machen. Mit Bildern wollen wir alle Schulprojekte vorstellen.
Treffpunkt ist am Freitag um 16:00 Uhr im Kunstraum.
D Lust auf Sport? - Wir sind zehn lustige Mädchen und suchen noch jemanden, der Spaß am
Fußball spielen hat. Ruf doch einfach bei Kathrin an: 0935/720891. Training ist jeden
Dienstag um 18:00 Uhr in der Sporthalle.
E Interesse an Theater? - Für ein englisches Theaterstück suchen wir noch Schüler. Wenn du
gut Englisch sprichst und gerne Theater spielst, komm zum nächsten Treffen. Montag um
14:30 Uhr im Raum 205.
F Computer-Spezialist gesucht! - Du sitzt jeden Tag am Computer und hast gute Ideen? Du
weißt, wie man Internetseiten macht? Dann hilf uns bitte! Wir wollen die Internetseite un-
serer Schule neu gestalten. Wir treffen uns Freitag um 14:00 Uhr im Computerraum.
G Farbe für die Schule! - Denkst du auch, dass unsere Schule langweilig aussieht? Dann hilf
uns, sie schöner zu machen. Wir wollen viele bunte Bilder an die Wände malen. Möchtest du
mitmachen? Dann komm vorbei. Das erste Treffen ist Donnerstag nach der 7. Stunde.
H Computer-AG! - Weißt du nicht, was dein Computer alles kann? Weißt du schon, wie dein
Computer richtig funktioniert? Wenn nicht, dann komm zu uns. Wir zeigen dir alles, was du
über Computer wissen musst. Jeden Donnerstag von 17:00 -19:00 Uhr im Computerraum.
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 25
Teil 3
Wie kann man mehr über Musik lernen? „Wenn man selbst Musik macht“, sagt Paul Rolland, ein Wissen-
schaftler aus Amerika. „Unsere Musikstunde macht viel mehr Spaß als der richtige Unterricht“, findet
Michael. Der 12-Jährige besucht eine so genannte Musik-Klasse. Das Programm dazu hat Rolland für ame-
rikanische High Schools entwickelt.
An einigen deutschen Schulen testet man dieses Programm seit ein paar Jahren in den fünften und sechs-
ten Klassen. Zweimal in der Woche haben Michael und seine 28 Mitschüler eine Schulstunde lang Unterricht
mit verschiedenen Instrumenten. Die Musiklehrerin und eine Kollegin von der Musikschule arbeiten dabei
im Team.
Seit der ersten Stunde in der fünften Klasse musizieren die Schüler in einem Orchester. Dabei macht jeder
seine eigenen Erfahrungen. Jan findet diesen Musikunterricht entspannend, er ist für ihn wie Freizeit. Und
der gleichaltrige Sven findet klassische Musik richtig gut, seit er Geige spielt. Das Gehör entwickelt sich
bei den Schülern besonders gut. Sie lernen außerdem, sich besser zu konzentrieren, auf die Mitschüler zu
achten und die Instrumente vorsichtig zu behandeln.
Regelmäßig zeigt die Musik-Klasse ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern, was sie gelernt hat. „Meine Fa-
milie kommt dann immer“, erzählt Lukas stolz. Für Michael sind diese Ver-anstaltungen wichtiger als Fuß-
ballspiele, da sie etwas ganz Besonderes sind. Dafür üben die Schüler auch freiwillig zu Hause. Ab der
siebten Klasse haben sie normalen Musikunterricht. Die meisten wollen darum in einer privaten Musik-
schule weitermachen.
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 Wer selbst ein Instrument spielt, versteht Musik besser.
11 Die Musik-Klasse trifft sich an drei Stunden pro Woche.
12 Den Musikunterricht geben zwei Lehrerinnen zusammen.
13 Die Musik-Klassen haben viele positive Effekte.
14 Nach der sechsten Klasse haben die Schüler Musikunterricht an ei-
ner privaten Musikschule.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 26
Teil 4
Meine Mutter rief die Organisation noch am selben Tag an, um weitere Informationen zu bekommen. Dabei
sagte man ihr, dass das Schuljahr in Australien vor ungefähr einer Woche begonnen hatte. Gemeinsam
beschlossen wir, dass ich sofort nach Australien fliegen darf. Jetzt musste alles sehr schnell gehen, damit
ich nicht zu viel vom Schuljahr verpassen würde.
Der Flug war lang, aber ich war so aufgeregt, dass ich kaum schlafen konnte. Nach insgesamt 21 Stunden
Flug bin ich endlich in Australien angekommen. Eine Mitarbeiterin der Schule hat mich am Flughafen
abgeholt und mich zu meinem Zimmer im Internat gebracht. Es war noch Vormittag und alle Schüler waren
in der Schule, also hatte ich ein wenig Zeit, meine Sachen auszupacken. Am Nachmittag kamen dann alle
meine zukünftigen Mitschüler von der Schule zurück, und ich lernte neue Freunde kennen.
Der Stundenplan in der Schule ist ganz anders, als ich ihn von zuhause kenne. Die Schule fängt erst um
8.30 Uhr an, so dass wir genug Zeit haben, vorher noch gemeinsam zu frühstücken. Das ist toll! Am Mitt-
woch endet die Schule etwas früher, denn an diesem Tag ist Basketballtraining. An der Schule gibt es eine
sehr lange Liste, aus der man sich seine Aktivitäten für die Freizeit selbst zusammenstellen kann. Für
jeden ist etwas dabei!
Zurzeit sind wir 43 Schüler aus ganz verschiedenen Ländern. Es ist nicht immer so ein-fach, mit vielen
verschiedenen Kulturen zusammenzuleben, aber es macht auch viel Spaß und man kann Vieles lernen. Bis
jetzt hat sich die Zeit für mich in Australien wirklich gelohnt. Mein Englisch hat sich sehr verbessert und
ich habe neue Erfahrungen gemacht und neue Kulturen kennen gelernt.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 27
19 Einmal in der Woche ist die Schule früher zu Ende, weil die Schüler
A: Freizeit haben.
B: Hausaufgaben machen.
C: Sport treiben.
A: interessant
B: schwierig
C: sehr einfach
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 28
Teil 5
Lies die Texte 21-24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21-24
0 „Fahr Rad!“ lautet eine Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Schüler Z
sollen mit dem Rad zur Schule fahren und auch Erwachsene sollen für ihren Weg
zur Arbeit auf das Auto möglichst verzichten. Auch in ihrer Freizeit sollen sich
alle öfter auf das Fahrrad schwingen. Das hat gleich zwei Vorteile: Es ist gut für
das Klima und man treibt Sport.
21 Mit elf Jahren sah Christoph Schneider im Fernsehen Strände, die nach einem
Schiffsunglück mit Öl verdreckt waren. Er konnte die Bilder nicht mehr verges-
sen. Heute ist Christoph 18 Jahre alt und er hat eine eigene Umweltschutz-Web-
site im Internet und bekommt für seine Arbeit viele Preise. Vom letzten Preisgeld
kaufte er sich einen Laptop. Oft bieten ihm Leute an, auf seiner Website Werbung
zu präsentieren, doch das möchte Christoph nicht.
22 Zum zweiten Mal hat „Bekik“, ein Verein für Kinder- und Jugendarbeit, ein Film-
projekt durchgeführt. Das Projekt fand in den letzten Herbstferien statt. 13 Ju-
gendliche verschiedener Nationen im Alter von 14 bis 18 Jahren haben die Dia-
loge für den Film geschrieben und auch selbst gefilmt und selbst gespielt. Jetzt
wurde ihr Filmprojekt im Jugendheim vorgestellt. Die Jugendlichen bekamen
zum Schluss eine DVD mit ihrem Film und das Publikum klatschte lange.
23 Wenn die Disco richtig voll ist und die Stimmung auf der Party immer besser
wird, dann liegt das vor allem an Dominik. Der 17-Jährige feiert aber nicht selber,
sondern er muss arbeiten – als DJ. Vor ein paar Jahren noch war für Dominik die
Arbeit als DJ nur ein Hobby. Inzwischen kann Dominik damit sogar Geld verdie-
nen. „Für Musik habe ich mich schon immer interessiert“, erzählt er. „Es macht
einfach Spaß, wenn ich sehe, wie die Gäste zu meiner Musik tanzen.“
24 In ihrer Schule hat Ariane früher oft viele Späße gemacht. Sie war ein typischer
Klassenclown. Der Direktor sagte beim Abitur zu Ariane: „Du musst ins Fernse-
hen.“ Das fand Ariane dann auch und hat ihren Traumwahr gemacht: Heute ist sie
20 Jahre alt und moderiert einmal pro Woche ihre eigene Sendung bei einem
Fernsehsender. Was sie in ein paar Jahren machen will, weiß Ariane noch nicht:
„Wer weiß? Vielleicht werde ich Schauspielerin. Wenn nicht, dann studiere ich“.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 29
Überschriften A-H:
Ende Teil 5
Leseverstehen – Modellsatz 4
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
Auf der ganzen Welt findet man vor allem die __Z__(0) in Schweden sehr gut. Warum haben sie mehr
Erfolg als Schulen in vielen anderen Ländern? In Schweden bleiben alle Schüler bis zur zehnten ______
(1) zusammen auf einer Schule. Danach können sie ein Gymnasium
______ (2) und dort Abitur machen. Die meisten Schüler machen das auch so. Auch der Unterricht in
Schweden ist anders als in anderen Ländern. Die Schüler machen am Anfang der Woche zusammen mit
ihren Lehrern einen eigenen Stundenplan. Sie schreiben für alle
______ (3) auf, was sie bis zum Ende der Woche lernen möchten. Die Schüler können allein arbeiten, mit
anderen in der Gruppe lernen oder die Lehrer bitten, ihnen zu ______ (4). Am Ende der Woche sprechen
Schüler und Lehrer zusammen über ihre Erfolge. Zeugnisse gibt es erst ab der neunten Klasse.
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 31
Teil 2
Auf einer Internetseite findest du verschiedene Anzeigen. Welche Anzeige passt zu welchem Wunsch?
Aufgaben 6-9
Z Hallo! Ich suche Jungen oder Mädchen, ab 16 Jahren, die Lust haben, mir zu schreiben.
Meine Hobbys sind Lesen, Briefe schreiben und Musik hören. Mein Lieblingsfach ist Biolo-
gie. Ich freue mich auf eure Briefe, gerne mit Bild.
[Link]@[Link]
A Hallo! Ich suche Leute, die mir schreiben möchten. Meine Hobbys sind Computerspiele,
Tischtennis und Fußball spielen. Bei weiteren Fragen schreibt mir doch einfach. Ich werde
alle Briefe beantworten. Schreibt bitte nur auf Deutsch.
[Link]@[Link]
B Hallo Musikfreunde! Wolfgang Nideggen singt live. Habe zwei Karten für das Konzert der
Musikgruppe BAP am nächsten Samstag in Wuppertal. Wer hat Lust, mich zu begleiten?
[Link]@[Link]
C An alle Videofreunde! Ich verkaufe meine alte Filmsammlung! Es sind einige richtig gute
Filme dabei! Über den Preis können wir reden. Schreibt mir doch kurz, wenn ihr Interesse
habt.
[Link]@[Link]
D Hallo, singst du gern? Der Sänger unserer Band ist gerade in eine andere Stadt umgezo-
[Link]. Wir machen deutschen Pop. Ob Sänger oder Sängerin, wir freuen uns auf
info@[Link]
E Hallo Leute! Suche eine Brieffreundin aus der Nähe von Köln oder Krefeld. Ich gehe oft spa-
zieren und sehe gern Videos, über die ich mich mit euch unterhalten möchte. Ich schreibe
jedem zurück, der sich bei mir meldet!
[Link]@[Link]
F Hallo Musiker! Wir suchen Leute, die gemeinsam mit uns ein Weihnachtskonzert vorberei-
ten. Wir möchten unseren Omas und Opas damit eine Freude machen. Spielst du ein Musik-
instrument? Dann melde dich.
[Link]@[Link]
G An alle Eltern! Wir kennen Großeltern, die Zeit und Lust haben, mit euren Kindern zu spie-
len, Bilderbücher anzusehen und Geschichten zu erzählen. Wenn ihr für wenig Geld jeman-
den für eure Kinder sucht, dann schreibt uns eine E-Mail! info@[Link]
H Hallo Freunde! Alte Leute sind oft allein. Mit unserem Projekt wollen wir alten Men-
schen in unserer Stadt helfen. Wenn du Bücher vorlesen und dich mit ihnen unterhalten
willst, dann mach doch bei uns mit!
info@[Link]
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 33
Teil 3
Dennis geht samstags meistens aus. Darum schläft er am Sonntag lange. „Es kann schon mal drei Uhr
nachmittags werden“, sagt er. Seine Eltern und seine Schwester haben dann das Frühstück schon lange
hinter sich. Er trinkt dann seinen Kaffee beim Frühstück aber gerne allein. „Meine Familie sehe ich ja
schon sehr oft in der Woche“.
Dennis verabredet sich für den Nachmittag gern mit Freunden. Vorher erledigt er Hausaufgaben oder übt
für die nächste Klassenarbeit. Bei gutem Wetter trifft er sich mit seinen Freunden im Park zum Fußball.
Nach dem Spiel geht es bei Dennis sportlich weiter. Wenn er noch Zeit hat, fährt er ins Fitnesscenter: „Weil
ich oft Rückenschmerzen habe, nehme ich an einem speziellen Training teil.“
Die Familie lässt am Sonntag das Mittagessen ausfallen. Dafür wird abends gekocht und warm gegessen.
Das Essen am Sonntag schätzt Dennis sehr. „Meistens gibt es etwas Leckeres, was meine Mutter gekocht
hat. Am Sonntag kocht sie immer etwas Besonderes. Dafür hat sie in der Woche keine Zeit, weil sie berufs-
tätig ist.“
Abends bekommt Dennis oft noch Besuch von Freunden. Zusammen schauen sie sich dann meistens Vi-
deos an. Comedy oder Action gefallen den Abiturienten am besten. „Um elf Uhr liege ich aber wieder im
Bett, weil ich am Montag früh raus muss. Zur ersten Stunde!“
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 Wenn Dennis am Wochenende abends weggeht, ist er meistens erst
um drei Uhr im Bett.
11 Dennis möchte gern öfter mit seiner Familie frühstücken.
12 Wenn sich Dennis mit seinen Freunden zum Sport trifft, hat er vor-
her schon die Schulaufgaben erledigt.
13 Wegen seiner Rückenschmerzen geht Dennis nur selten zum Fit-
nesscenter.
14 Dennis’ Mutter geht arbeiten und kocht in der Woche deshalb nur
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 34
Teil 4
Ich war vor ein paar Wochen bei der Berlinale in Berlin. Die Berlinale, das ist ein internationales Festival
für Filme. Über 400 Filme werden dort gezeigt. Und das Tolle ist: Die Berlinale ist ein Filmfest für das
Publikum. Nicht nur eingeladene Journalisten, Regisseure und Schauspieler dürfen die Filme sehen, son-
dern alle Leute, die sich eine Eintrittskarte kaufen.
Das ist aber gar nicht so einfach. Man kann sich Tickets im Vorverkauf kaufen oder am Tag, an dem der
Film gezeigt wird. Mit meinem Freund Lukas bin ich schon morgens um neun Uhr zum großen Kino am
Potsdamer Platz gegangen – und wir konnten es kaum glauben: Mindestens hundert Menschen standen
vor dem Kino und wollten auch Tickets haben, um die Filme mit ihren Lieblingsschauspielern zu sehen.
Zwei Stunden haben wir gewartet. Aber es hat sich gelohnt! Am Ende haben wir zwei Karten für den Film
„Das Spiel“ bekommen. Für nur zehn Euro. Schüler müssen nämlich nur den halben Preis bezahlen. Dann
haben wir erstmal eine Pizza gegessen und sind durch die Stadt gelaufen.
Auf dem Weg zurück haben wir an einer Kreuzung plötzlich Kati Großmann gesehen. Unglaublich! Das ist
die Schauspielerin aus dem Film „Das Spiel“. Ich wollte mit meiner Kamera nur ein Foto machen, aber
Lukas ist einfach losgelaufen und hat zu mir gesagt: „Los, komm schon Markus, beeil dich.“ Und dann bin
ich auch losgerannt. Lukas hat einfach „Hallo“ zu ihr gesagt und sie gefragt, ob wir eine Unterschrift von
ihr bekommen. Ich war ein bisschen nervös. Aber Kati Großmann war eigentlich ganz nett - auch wenn sie
kaum etwas gesagt hat. Sie hat nur gelacht, ihren Namen auf unsere Eintrittskarten geschrieben und sich
verabschiedet. Dann war die Ampel grün und sie ist weitergegangen.
Am Nachmittag waren wir dann im Kino und haben den Film gesehen. Der ist richtig spannend. Und als wir
die Szenen mit Kati Großmann sahen, fanden wir es ganz toll, dass wir sie kurz vorher persönlich kennen
gelernt hatten. Wir wollen den Film unbedingt noch einmal mit Freunden anschauen, vielleicht wieder im
Kino oder auf DVD.
Die Eintrittskarte werde ich aufheben. Lukas natürlich auch; einfach wegwerfen kommt nicht in Frage!
Schließlich ist es eine ganz besondere Eintrittskarte und durch sie werde ich immer wieder an die Berlinale
denken.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 35
A: besondere Eintrittspreise.
B: kostenlose Eintrittskarten.
C: Vorstellungen nur für Schüler.
18 Kati Großmann
A: an Lukas verschenken.
B: einfach wegwerfen.
C: für sich behalten.
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 36
Teil 5
Lies die Texte 21-24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21-24
0 Die Gruppe durchstreifte den Wald. Max, der Anführer, nahm diesmal nur wenige Z
Jungen auf die Suche nach Essen mit. Die anderen bewachten das Feuer.
Seitdem sie auf dieser einsamen Insel waren, versuchen sie verzweifelt, zu über-
leben. Das Wichtigste nach dem Untergang ihres Schiffes war zunächst, etwas
Wasser und etwas zu Essen zu finden. Dann brauchten sie einen Plan für ihre Ret-
tung.…
21 Die Uhr schlägt zwölf. Mitternacht. Die Schritte auf dem Gehweg hinter ihm kom-
men immer näher. Es ist bitterkalt heute Nacht. Keine Sterne, nur der Mond
scheint. Gleich erreicht ihn der Fremde. Was will der Fremde von ihm? Etwas Bö-
ses? Er fühlt sich wie ein gejagtes Tier. Er sucht andere Menschen, die ihm zu
Hilfe kommen könnten. Vergeblich. Schon spürt er den Atem des Verfolgers auf
seiner Haut. Er beginnt zu laufen…
22 Der Mercedes fuhr sehr schnell um die Ecke. Die Polizei fuhr mit heulender Sirene
hinterher. Es war nur ein Zufall, dass die Polizisten das Verbrechen be-
obachten konnten. Jetzt riefen sie ihre Kollegen zu Hilfe. Durch den dichten Ver-
kehr kamen sie den Tätern nicht näher. Plötzlich gab es einen lauten Knall. Einer
der Verbrecher hatte den Mercedes gegen einen Baum gefahren.
23 Sie hatte alles versucht: Bei der Polizei gefragt, alte Bekannte besucht, um etwas
über das Leben ihrer Mutter herauszufinden. Als sie vier war, war ihre Mutter
plötzlich ohne Grund weg und niemand wusste, wohin. Das war nun eine Ewigkeit
her. Seit zwei Jahren versuchte sie nun schon, ihre Mutter zu finden - leider ohne
Erfolg. Vor zwei Tagen jedoch bekam sie einen Hinweis: In einem kleinen Dorf
sollte sie ihre Mutter endlich wieder sehen. Langsam näherte sie sich dem Haus.
24 Das kleine Mädchen an der Hand der älteren Frau ist traurig. Warum nur muss sie
Frankfurt verlassen und in dieses kleine Dorf gehen? Was soll sie hier? Bei die-
sem alten Mann? Warum kann sie nicht bei der Tante bleiben? Sie liebt zwar die
Berge und die Tiere, aber hier kennt sie niemanden. Schnell erobert das kleine
Mädchen jedoch das Herz ihres Großvaters und schließt Freundschaft mit einem
Jungen.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 37
Überschriften A-H:
Ende Teil 5
Leseverstehen – Modellsatz 5
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
„Bitte nicht berühren!“ Jeder, der schon einmal in einem Museum war, kennt diesen Satz. Das Anfassen
der Gegenstände im Museum ist oft streng ____Z___ (0). In einem Museum für Kinder und Jugendliche
in Köln ist das ganz ________ (1). Hier dürfen und sollen die ________ (2) alles anfassen. Durch das
Museum führen keine Erwachsenen, sondern Jugendliche. Sie erklären alles und fordern zum Mitmachen
auf. Heute ist das die Aufgabe von Bianca und Felix. Sie sind 15 Jahre alt und die Arbeit ________ (3)
ihnen großen Spaß. Bianca zeigt zum Beispiel, wie man selber Papier machen kann. In der oberen Etage
des Museums gibt es ein Flugzeug mit echten Sitzen und Knöpfen, die man auch ausprobieren darf.
Dann fühlt man sich wie bei einem richtigen Start eines Flugzeugs. In Zukunft sind noch mehr
_________ (4) zu Natur und Technik geplant, zum Beispiel eine, die den menschlichen Körper erklärt.
A: Im Flugzeug-Museum
B: Im Mitmach-Museum
C: Im Papier-Museum
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 39
Teil 2
Auf einer Internetseite findest du verschiedene Anzeigen. Welche Anzeige passt zu welchem Wunsch?
Aufgaben 6-9
0 Marie sammelt Ideen, was man alles aus Schokolade machen kann. Z
6 Marco braucht Tipps, welche Orte er in Hamburg besuchen kann.
7 Kathrin möchte wissen, ob ihr Lieblingsschauspieler einen Preis beim Filmfest ge-
wonnen hat.
8 Christian kocht gern und sucht nach neuen Rezepten, die er ausprobieren kann.
9 Steffi möchte am Wochenende ihre Freundin in München besuchen, hat aber nur
wenig Geld für die Reise.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 40
Z In diesem Forum findet ihr die besten Rezepte zum Kochen und Backen. Verwöhne deine
Gäste mit einem leckeren süßen Nachtisch. Alles ganz einfach und schnell.
A Du bereitest dein Essen gern selber zu, dir fehlen aber neue Ideen und du hast fast immer
die gleichen Dinge im Topf? Dann probier mal was Neues! Wir zeigen dir viele Beispiele, wie
du dir ganz neue Mahlzeiten zubereiten kannst.
B Du willst in München studieren, suchst eine Wohnung, hast aber nur wenig Geld? Dann in-
formiere dich bei uns - dem Münchner Studentenwerk! Bei uns findest du billige Wohnun-
gen in der Nähe der Uni.
C Möchtest du mehr über deine Stars aus Musik und Film erfahren? Dann besuch doch mal
unsere Internetseite! Wir haben die neuesten Informationen über alle möglichen Berühmt-
heiten. Was du dazu schon immer wissen wolltest, findest du bei uns!
D Viele Schüler bekommen mittags in der Schule ihr Essen und machen damit verschiedene
Erfahrungen. In manchen Schulen ist es lecker und gesund - in anderen ist das nicht so.
Schreib deine Erfahrung in unser Forum!
E Tipp: In Berlin hat in der Mittagszeit das Café „Multi Kulti“ geöffnet. Dort gibt es gesundes
Essen aus vielen verschiedenen Ländern. So etwas bietet nicht jede Stadt! Das Café kann
man vom Bahnhof leicht zu Fuß erreichen.
F Du fährst in eine fremde Stadt und weißt nicht, was es dort alles gibt? Du bist neugierig
auf die Menschen und möchtest so viel wie möglich kennen lernen? Informier dich dazu
über fast jeden Ort in Deutschland in unserem Forum!
G Du willst in eine andere Stadt fahren und das so billig wie möglich? Bei uns gibt es Sonder-
angebote für Schüler und Studenten, die mal für ein paar Tage verreisen möchten. Wir bie-
ten Ziele in ganz Deutschland!
H Ab sofort bei uns im Kino: „Verliebt in eine Ärztin“ - Der neue Film mit den bekannten
Schauspielern Heiko Färber und Sarah Schneider! Wir haben besondere Preise für Schüler.
Wir freuen uns auf euren Besuch!
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 41
Teil 3
So etwas hat es vorher noch nie an einer deutschen Schule gegeben: An der Adenauer-Realschule in Hamm
spielen sportbegeisterte Schüler Golf. Golf? Ja, denn die Schule besitzt eine Golfbahn. Einige Schüler bau-
ten vorher monatelang gemeinsam mit ihren Eltern die Golfbahn. Diese ist nun vor ein paar Tagen fertig
geworden.
Die Schüler Tim, Charlotte und Caroline warten nun hier auf ihren Lehrer Jens Kneißel. Dieser hatte auch
die Idee zur Golfbahn. Zusammen wollen sie heute ein paar Bälle zur Probe auf der Golfbahn schlagen.
Herr Kneißel zeigt den anderen Schülern zuerst, wie man beim Schlagen stehen muss. Dann dürfen die
Schüler selber ein paar Bälle schlagen. Tim versucht es als erster, trifft aber den Ball erst beim zweiten
Schlag. Der Ball geht zwar sehr hoch, dafür aber nicht sehr weit. „Naja“, meint Tim, „bis ich ein guter
Golfspieler bin, brauche ich wohl noch etwas Zeit.“
Es hat sich einiges an deutschen Schulen in den letzten Jahren verändert: Im Schulsport gibt es heute viel
mehr neue Sportarten als früher. Vieles, was früher nicht möglich war, ist heute ganz normal. Dies zeigen
auch andere Beispiele: An der Goethe-Schule in Berlin können Schüler der Klassen fünf bis zehn Yoga
lernen - sicher eine gute Idee, um mal etwas ruhiger zu werden. Für die Yoga-Übungen bekommen die
Schüler keine Noten, denn Yoga bietet die Schule nur als freiwilligen Kurs nachmittags nach der Schule an.
Die Goethe-Schule bietet sogar noch eine weitere, seltene Sportart an: Bei besonders gutem Wetter findet
der Sportunterricht am See statt. Dort können die Schüler Wasserski auf dem See fahren.
Schuldirektor Rüdiger Zicholl freut sich für seine Schüler über die Arbeit einiger Lehrer: „Wenn die Schüler
etwas wollen und wir es anbieten können, dann tun wir das auch.“
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 An der Adenauer-Realschule wird schon lange Golf gespielt.
11 Die Idee zum Golfplatz hatten drei Schüler.
12 Tim ist ein guter Golfspieler.
13 An der Goethe-Schule gibt es Yoga als normales Unterrichtsfach.
14 Schuldirektor Zicholl versucht, die Wünsche seiner Schüler zu erfül-
len.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 42
Teil 4
Niko war ein Jahr als Austauschschüler an der Estero-Schule in Florida. Als er dort im April von einem
Preisausschreiben zum Thema „Halte deine Umwelt sauber“ erfuhr, wollte er dabei mitmachen. Danach
hatte er zwei Wochen Zeit, seine Ideen zu diesem Thema auf Bildern zu präsentieren. Aber Niko setzte sich
erst am letzten Abend an den Tisch und arbeitete dann ohne Pause. Erst um vier Uhr früh war er mit seiner
Arbeit fertig. Das Ergebnis war ein Bild, das er nur mit Buntstiften malte. Dort stellte Niko ganz ohne Text
die aktuellen Umweltprobleme dar. Im Zentrum des Bildes war die Erde zu sehen. An den Seiten rechts
und links waren Symbole, die auf diese Probleme hinwiesen.
An dem Preisausschreiben nahmen ungefähr 50 Schüler aus allen Klassen seiner Schule teil und Niko
gewann den ersten Platz unter den Klassen 11 und 12. Da war die Überraschung natürlich groß, als er einen
Monat später eine private E-Mail von einer Lehrerin seiner Gastschule bekam. Es war eine Nachricht über
seinen Gewinn. Auf der offiziellen Feier im Festsaal der Gastschule erhielten dann alle Gewinner ihre Preise
von den Organisatoren des Preisausschreibens. Nikos Klassenlehrer, seine Austauschklasse und seine
Gastfamilie waren natürlich auch mit dabei und freuten sich sehr für ihn. Sogar der Direktor der Schule
gratulierte ihm persönlich!
Niko bekam für sein Bild 500 US-Dollar Preisgeld und dazu noch Farben, Pinsel und andere Sachen, die
man zum Malen braucht. Sein Kunstwerk durfte er wieder mit nach Hause nehmen. Für sein späteres Be-
rufsleben wird der Preis aber leider keine weiteren Vorteile haben, da Niko gerne Medizin studieren möchte.
Trotzdem findet Niko, dass sich sein Einsatz für ihn persönlich gelohnt hat. Außerdem ist es ja nie falsch,
an Umweltaktionen teilzunehmen.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 43
A: eine Nacht.
B: vier Stunden.
C: zwei Wochen.
A: unseren Planeten.
B: Umweltprobleme.
C: Umweltsymbole.
A: Arzt werden.
B: Kunst studieren.
C: Umweltaktionen planen.
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 44
Teil 5
Lies die Texte 21-24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21-24
0 Es ist hart, auch am Samstag früh aufzustehen, wenn alle anderen noch Beispiel Z
in ihren Betten liegen. Aber die Arbeit ist ganz leicht: Man muss nur mit dem
Fahrrad durch alle Straßen in unserem Viertel fahren. Eigentlich müssen sie ja
immer in die Briefkästen, aber wenn ich ehrlich bin: Ich werfe sie oft einfach vor
die Tür. Die Leser könnten sich beschweren, aber das tut nie jemand…
21 Für mich ist das echt die beste Art, Geld zu verdienen. Ich muss mich nicht be-
sonders anstrengen. Und ich lerne selbst noch etwas dabei. Die Kunden bekomme
ich meist von meinen Lehrern. Diese sagen auch immer, dass ich nicht zu wenig
Geld pro Stunde nehmen soll… Mir macht es jedenfalls Spaß, weil die meisten
meiner „Kunden“ auch alle wirklich nett sind.
22 Gut, ein bisschen langweilig ist es schon. Dafür ist es aber eigentlich total ein-
fach: aufmachen, Sachen rein, zukleben, beschriften. Und das immer und immer
wieder. Das Verschicken wird dann von anderen Leuten erledigt. Irgendwann
macht man das total automatisch. Abends bin ich immer völlig fertig und gehe
meist sofort ins Bett, aber man verdient sehr gut dabei.
23 Einmal in der Woche gehe ich in den Supermarkt. In der Kühlabteilung gibt es al-
les, was sie braucht - meistens sind es frische Produkte. Sachen, die sich länger
halten, bringt ihre Tochter vorbei, wenn sie einmal im Monat kommt. Am Wich-
tigsten ist ihr aber, nachher jemanden zum Reden zu haben. Ich bekomme keine
feste Bezahlung, aber sie ist immer sehr großzügig.
24 Meistens arbeite ich am Wochenende, bei jedem Wetter. Nicht so schön ist es,
wenn es regnet. Dann bin ich nicht gut gelaunt und auch die Leute nicht. Macht ja
auch keinen Spaß, die ganze Zeit in nassen Kleidern herumzulaufen und das Zu-
hören fällt dann allen besonders schwer. Aber normalerweise interessieren sich
alle für die alten und besonderen Gebäude.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 45
Überschriften A-H:
Z Zeitungen austragen
A Touristengruppen durch die Stadt führen
B Im Supermarkt die Regale füllen
C Auf kleine Kinder aufpassen
D Kleine Berichte für die Zeitung schreiben
E Pakete packen in der Fabrik
F Einkaufen für eine ältere Frau
G Nachhilfeunterricht geben
H Helfen auf dem Bauernhof
Ende Teil 5
Leseverstehen – Modellsatz 6
Der Prüfungsteil Leseverstehen besteht aus fünf Teilen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den
Aufgabenblättern. Du hast insgesamt 60 Minuten Zeit, um die fünf Teile zu bearbeiten. Danach
hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Teil 1
Du findest unten einen kurzen Lesetext. Der Text hat vier Lücken (Aufgabe 1-4). Setze aus der Wortliste
(A-H) das richtige Wort in jede Lücke ein. Einige Wörter bleiben übrig.
Achtung! Wenn du den ganzen Text gelesen hast, wähle noch eine Überschrift aus (Aufgabe 5)!
Wortliste
Welches Wort passt in welche Lücke? Schreibe den Buchstaben des Wortes in die Lücke.
Im (0)____Z____ wird es in Europa kälter und die Tage werden kürzer. Die meisten Vögel sind schon in
wärmere Länder geflogen. Alle Tiere, die bleiben, müssen eine andere Möglich-keit finden, nicht zu ver-
hungern. Einige Tiere, zum Beispiel Bären, (1) _________das nur, wenn sie in den Wintermonaten schla-
fen. In der kalten Winterzeit hält ihr dickes Fell sie warm. Aber nicht nur das, denn sie bereiten sich
schon im Sommer und (2) __________ auf die Winterzeit vor. In diesen Monaten fressen sie sehr viel
und haben deshalb den ganzen Winter über keinen (3)_________. Sie suchen sich auch einen warmen
Platz zum Schlafen. Während sie schlafen, atmen sie kaum und sparen damit Energie. Wenn es im Früh-
ling wieder (4)__________ wird, wachen sie auf und kommen aus ihren Höhlen hervor.
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 47
Teil 2
Auf der nächsten Seite findest du acht kurze Anzeigen am Schwarzen Brett.
Aufgaben 6-9
Z Das Ausbildungszentrum „Äskulap“ bietet Kurse für Krankengymnastik an. Die Teilnehme-
rinnen und Teilnehmer werden nach erfolgreichem Abschluss anerkannte Krankengymnas-
ten sein.
A Wer will während der Sommerferien bei uns mitarbeiten? Wir suchen für unsere „wilde
Gruppe“ einen fröhlichen Praktikanten oder eine Praktikantin. Die Kinder sind zwischen 3
und 6 Jahren alt und freuen sich auf dich!
B Unsere Schule bietet Ihnen Kurse mit Abschluss als geprüfte/r Sekretär/in. Damit haben
Sie später vielfältige Chancen – nicht nur im Sekretariat, sondern auch in vielen anderen
Bereichen. Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns an!
C Du bist gut in Mathe und bringst Kindern gern etwas bei? Dann arbeite mit bei unserer
Hausaufgaben-Betreuung! Wir suchen noch dringend jemanden für die Sommerferien, der
dann unseren Schülern Nachhilfe in Mathe gibt!
D Du hast großes Interesse an Tieren, Menschen und Natur? Dann mach ein „Freiwilliges
Ökologisches Jahr“! Bei uns kannst du viel lernen. Unser Bauernhof produziert ökologische
Lebensmittel und sucht noch Praktikanten.
E Wir laden dazu ein, sich auf diesen Internetseiten über das Institut für Mathematik an un-
serer Universität zu informieren. Die Professoren und Mitarbeiter des Instituts geben Aus-
kunft über alle aktuellen mathematischen Fachgebiete.
F Du hast noch keine Pläne für die berufliche Zukunft? Das „Freiwillige Soziale Jahr“ bietet
jungen Menschen zwischen 15 und 20 Jahren eine Chance, sich selbst kennen zu lernen
und anderen zu helfen. Hier könnt ihr ein Jahr lang viele neue Erfahrungen in sozialen Be-
rufen machen.
G Unsere Organisation sucht noch Leute, die kleine Gruppen auf Ausflügen betreuen. Beson-
ders dringend suchen wir noch Unterstützung für unsere Ausflüge für Kinder im Alter von 8
bis 10 Jahren.
H Du arbeitest gern mit anderen Menschen zusammen, möchtest aber keinen Bürojob haben?
Dann schau doch mal bei uns vorbei! Wir brauchen noch Kellner für unser Restaurant!
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 49
Teil 3
Gorillas im Dschungel
Gorillas sind seltene Tiere. Und es ist sehr schwierig, die wenigen Gorillas, die es noch gibt, zu schützen.
Es gibt nur noch etwa 700 Gorillas auf der Welt. In den Ländern, in denen sie leben, herrscht oft Krieg.
Darunter leidet auch der Tourismus in diesen Ländern.
Für Touristen sind Gorillas etwas ganz Besonderes. Fotosafaris sind z. B. sehr beliebt: Bis zu 500 € zahlen
Touristen dafür, dass Parkranger, also Mitarbeiter der Nationalparks, sie durch den dichten Dschungel zu
den Gorillas führen. Die Parkranger führen die Touristen gern, weil sie mit dem Geld den Schutz der Goril-
las finanzieren.
Wegen der Kriege sind Fotosafaris aber selten geworden. Die Gefahr für das Leben der Touristen ist einfach
zu groß. Außerdem sind viele Parkranger aus Angst geflohen. Zurück bleiben die Gorillas, die nun ohne
den Schutz der Parkranger leben müssen. Die Soldaten kümmern sich natürlich nicht um die Affen. Au-
ßerdem wird der Lebensraum der Gorillas immer kleiner, denn immer mehr Menschen fliehen vor dem
Krieg in den Dschungel. Diese Menschen müssen dort ihre Familien ernähren. Dazu brauchen sie natürlich
Land; deswegen fällen sie viele Bäume.
Aber in diesem Jahr gibt es zum Glück gute Nachrichten: Fast 200 der geflohenen Parkranger sind zurück-
gekommen. Sie ziehen wieder durch den Wald und notieren Zahl und Größe der Gorillafamilien. Die beste
Nachricht aber ist, dass sieben Gorillababys geboren wurden. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr wieder so
gute Nachrichten.
Aufgaben 10-14
richtig falsch
10 Wegen der Gorillas herrscht seit Jahren Krieg.
11 Der Tourismus schadet dem Schutz der Gorillas.
12 Manche Soldaten schützen Gorillas, die allein gelassen wurden.
13 In der Heimat der Gorillas müssen immer mehr Menschen im
Dschungel leben.
14 Wegen der Gorillas herrscht seit Jahren Krieg.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 50
Teil 4
Mareike ist eine Schülerin aus Wuppertal. Für ein Minipraktikum arbeitet sie einen Tag im Januar
bei der Müllabfuhr. Hier berichtet sie von dieser Erfahrung.
Mein Wecker klingelt an diesem Morgen schon um halb fünf. Nicht weil ich immer so früh aufstehe, sondern
weil ich heute um 5:45 Uhr in der Stadtmitte sein muss. Zuerst denke ich noch, dass mein Wecker kaputt
ist, aber dann fällt es mir wieder ein: Heute werde ich einen Tag lang bei der Müllabfuhr Wuppertal arbeiten.
Ich wundere mich, dass ich nicht müde bin, denn sonst schlafe ich um diese Zeit noch. Aber heute bin ich
wohl zu aufgeregt. Auch beim Frühstück mag ich nichts essen. In der Zentrale der Müllabfuhr angekom-
men, folge ich ein paar Männern in orangefarbenen Müllanzügen. Natürlich bekomme auch ich einen sol-
chen Müllanzug. Ein Blick in den Spiegel bringt mich zum Lachen, denn ich sehe darin aus wie eine kleine,
dicke Frau in Orange. Besonders schön finde ich das nicht.
Um halb sieben fahren wir los und ich freue mich, neue Leute kennen zu lernen: Thomas, Harald und Dirk.
Sie sind für heute meine Arbeitskollegen. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten sie schon als Team zusam-
men. Thomas arbeitet sogar schon zwanzig Jahre bei der Müllabfuhr.
Schnell sagen mir meine Arbeitskollegen, was ich machen muss. Das Leeren der Mülltonnen macht zuerst
noch Spaß, nach ein paar Stunden ist es aber ziemlich anstrengend. Das Beste ist aber: Ich darf hinten
auf dem Müllwagen im Stehen mitfahren. Darauf habe ich gewartet, und ich kann nur sagen: Es hat mir
genauso viel Spaß gemacht, wie ich es mir vorgestellt habe! Immer wenn der Wagen voll ist, fahren wir
zur „Müllverbrennungsanlage“. Dort verbrennt man den Müll in einem großen Ofen.
Nach dem Feierabend denke ich noch einmal über den Tag nach. Der Tag hat zwar Spaß ge-macht, aber
ich möchte später trotzdem nicht bei der Müllabfuhr arbeiten. Das ist mir einfach zu anstrengend. Gut,
dass an diesem Tag Thomas, Harald und Dirk dabei waren. Wir sind nach diesem einen Tag zwar nicht
befreundet, aber ohne meine drei Kollegen hätte ich das alles nicht geschafft.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 51
15 An diesem Morgen
Ende Teil 4
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 52
Teil 5
Lies die Texte 21-24 und die Überschriften A-H. Was passt zusammen?
Du kannst jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
Aufgaben 21-24
0 Ich fand das Museum toll. Es gab so viele Zelte, Häuser und andere Bauten – und Z
überall konnte man hinein gehen und sehen, wie man dort lebt, wohnt und arbei-
tet. Es gab sogar ein echtes Feuer! In einem Kasten waren Werkzeuge und
Schmuck. Auf großen Tafeln waren viele Zeichnungen, die erklärt wurden, und in
einem kleinen Kino gab es einen Film über das Leben dieser Menschen.
21 Erst fand ich es total langweilig, dass wir ins Museum gehen sollten. Ich hatte
einfach keine Lust auf diese bunten Gemälde, vor denen die Erwachsenen ewig
stehen. Als ob ich bei diesen paar Strichen und Punkten etwas erkennen könnte!
Aber wir durften auch selbst zeichnen, und eine Frau hat uns Tipps gegeben. Ich
stellte fest, dass ich viel mehr kann als ich dachte!
22 Das Museum war riesig und dort gab es aus allen Zeiten etwas. Auf einer Etage
gab es kleine Roboter, die von alleine laufen konnten. In einem anderen Raum
waren nur kleinere Sachen aus Holz. Aber am besten hat mir der große Saal gefal-
len: Den hatten sie mit Tieren aus Stoff gefüllt. In einer Werkstatt konnte man
schließlich zugucken, wie diese Tiere in Handarbeit hergestellt und bemalt wer-
den.
23 Eigentlich sagt man ja, das ist nur etwas für Jungen. Aber meine Freundinnen
und ich haben uns stundenlang dort umgeguckt. Man konnte fast alles selber
ausprobieren, ein- und ausschalten und sogar selber benutzen. Was dieses Mu-
seum wohl für eine Stromrechnung hat? Auf Bildern konnte man sehen, wie sol-
che Geräte aufgebaut sind und wie sie funktionieren. Toll, was der Mensch sich so
alles ausdenkt. Gerade zuhause wird ja vieles dadurch einfacher!
24 Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen: Es gab sie in allen Formen und Größen!
Es gab sie sogar in Form von Tieren und Menschen. Es gab sie in hell, in dunkel,
mit Milch oder mit Nüssen. Von der Pflanze bis zum fertigen Produkt konnte man
sich anschauen, wie so etwas hergestellt wird. Aber das Tollste war: Man durfte so
viel probieren, wie man wollte.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 53
Überschriften A-H:
Ende Teil 5
Text 1 sind kleine Szenen. Du musst aus drei Bildern auswählen, welches Bild die Szene zeigt, die du gerade
gehört hast. Es ist also eine Art von Multiple Choice.
Text 2 sind kurze Texte. Es ist wieder eine Art von Multiple Choice: Du sollst einen Aussage korrekt been-
den; dafür hast du drei Optionen.
Texte 3 und 4 sind längere Texte; gewöhnlich handelt es sich um ein Interview und eine Reportage. Bei
dem Interview sollst du entscheiden, ob Aussagen richtig oder falsch sind. Bei der Reportage gibt es
wieder drei Optionen, von denen du eine auswählen sollst – also ein Multiple-Choice-Test wie bei Text 2.
Text 5 sind kurze Kommentare, Ausschnitte aus Gesprächen oder Sendungen. Hier sollst du passende
Überschriften finden; meistens gibt es zwei, die sich ähnlich sind. Prüfe sie auf ihre Unterschiede und
wähle die Option, die besser passt. Natürlich ist auch dies eine Art von Multiple Choice.
Insgesamt musst du 24 Antworten finden. Normalerweise gilt: Wenn du mindestens 8 Punkte hast, be-
findest du dich auf dem Niveau A2. Wenn du mindestens 14 Punkte hast, befindest du dich auf dem
Niveau B1.
Um die hier folgenden Modellsätze bearbeiten zu können, brauchst du die passenden MP3-Dateien. Du
findest sie online unter den folgenden Links:
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
[Link]
Falls diese Links nicht mehr funktionieren: keine Panik! Benutze Google und suche nach „dsd 1 modell-
satz“. Du wirst eine Seite namens [Link] oder [Link] finden, auf der die MP3-Da-
teien als ZIP-Archiv heruntergeladen werden können.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 55
Hörverstehen – Modellsatz 1
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Straßenszenen
Du hörst gleich fünf Szenen. Alle Szenen spielen auf der Straße. Zu jeder Szene gibt es drei Bilder. Wel-
ches Bild passt?
Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild an (A oder B oder C).
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 56
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 57
Teil 2
Wenn man nicht zu Hause ist und jemand anruft, dann kann er eine Nachricht auf den Anrufbeantworter
sprechen.
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
6 Morgen Nachmittag
A: Oktober.
B: November.
C: Dezember.
8 Am Wochenende
9 Nicole
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 58
Teil 3
Hanna König ist 21 Jahre alt und macht eine Ausbildung zur Elektronikerin. Hanna ist außerdem Schü-
lersprecherin an der Berufsschule. Du hörst ein Interview mit Hanna über ihre Ausbildung.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Hannas Vater war wichtig für ihre Berufswahl.
11 Hannas Chef wollte zuerst keine Frau im Betrieb.
12 Als Schülersprecherin ist Hanna bei Schulkonferenzen dabei.
13 Hanna spricht gern vor vielen Menschen.
14 Hanna überlegt noch, was sie nach der Ausbildung machen soll.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 59
Teil 4
Anna in Frankreich
Du hörst eine Reportage im Schülerradio. Anna berichtet über ihren Aufenthalt in Frankreich.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15 - 20
A: Französischunterricht in Deutschland.
B: Schulen in Deutschland.
C: Sportunterricht in Deutschland.
A: im Schülercafé.
B: in der Bibliothek.
C: in der Schulkantine.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 60
Ende Teil 4
Teil 5
Am Montag unterhalten sich die Schüler der Klasse 6a darüber, was sie am Wochenende gemacht ha-
ben. Du hörst gleich fünf kurze Berichte von Schülern.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Aktivitäten (A-H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Notiere beim Hören zu jedem Namen den richtigen Buchstaben Nummer (A-H).
Du hörst die Berichte einmal! Zuerst hörst du ein Beispiel, Kerstin berichtet.
Z Geburtstag feiern
A Ausflug zum See
B Zelten im Wald
C Besuch beim Freund
D Ein Stadion besichtigen 0 z
E Fahrradtour mit der Familie 21
F Fußball spielen 22
G Lange schlafen 23
H Wandern mit der Familie 24
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 61
Hörverstehen – Modellsatz 2
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Verabredungen
Du hörst gleich fünf Szenen, in denen sich Leute verabreden. Zu jeder Szene gibt es drei Bilder.
Wo findet die Verabredung später statt? Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B
oder C) an.
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 62
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 63
Teil 2
Wenn man nicht zu Hause ist und jemand anruft, dann kann er eine Nachricht auf den Anrufbeantworter
sprechen.
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
6 Sven soll
A: am Sonntag mitspielen.
B: den Torwart anrufen.
C: Felix im Krankenhaus besuchen.
7 Kiki hat
8 Herr Wiener
9 Claudia
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 64
Teil 3
Der Geografielehrer Michael Brühl ist mit seinem Fahrrad in 100 Tagen 5.600 km quer durch ganz China
gefahren. Nach seiner Rückkehr wurde er von einem Schülerredakteur interviewt.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Seine chinesischen Sprachkenntnisse halfen Herrn Brühl weiter.
11 Wegen der Hunde musste Herr Brühl seine Route ändern.
12 Herr Brühl kaufte Schirme, obwohl es nicht regnete.
13 Viele Autofahrer, die Herr Brühl gesehen hat, haben keine Rück-
sicht auf andere genommen.
14 Herr Brühl fand die Menschen in den Bergen faszinierend.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 65
Teil 4
Du hörst eine Reportage im Schülerradio. Frederik erzählt von seinem Leben ohne Schule.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15 - 20
A: gleichaltrigen Schulkindern.
B: Kindern, die nicht im selben Alter waren.
C: seinen Cousinen und seiner Schwester.
Ende Teil 4
Teil 5
Fernsehsendungen
Am Montag unterhalten sich die Schüler der Klasse 6a darüber, was sie am Wochenende im Fernsehen
gesehen haben. Du hörst zuerst ein Beispiel und dann fünf weitere kurze Berichte von Schülern.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Titeln der Sendungen (A-H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Achtung! Du hörst die Berichte nur einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel. Das Beispiel hat die Nummer
0. Die Lösung ist Z.
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 67
Hörverstehen – Modellsatz 3
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Du hörst gleich fünf Szenen. Sie spielen in der Stadt. Zu jeder Szene gibt es drei Bilder.
Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B oder C) an.
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 68
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 69
Teil 2
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
6 In der Aula
7 Der Basketballkurs
A: am Mittwochnachmittag.
B: am Wochenende.
C: in der nächsten Woche.
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 70
Teil 3
Am Helmholtz-Gymnasium gibt es ein Schülerradio. Wolfgang ist der Leiter des Teams. Du hörst ein In-
terview mit Wolfgang.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Das Programm des Schülerradios läuft den ganzen Vormittag.
11 Die Schüler hatten die Idee für das Schülerradio.
12 Das Team des Schülerradios hat ein professionelles Radiostudio.
13 Einige Leute sind gegen das Schülerradio.
14 Das Team des Schülerradios will alles so lassen, wie es ist.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 71
Teil 4
Du hörst eine Reportage im Schülerradio. Kristina berichtet über ihren Aufenthalt in Mexiko.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15-20
A: der Gastfamilie.
B: der Gastschule.
C: der Sprache.
19 Am letzten Abend
Ende Teil 4
Teil 5
Im Schülerradio berichten Schüler über die Aktivitäten während der Projektwoche an ihrer Schule.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Aktivitäten (A–H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Du hörst die Berichte einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel. Der Bericht hat die Nummer 0. Die Lösung
ist Z.
Z Geschichte erfahren
A im Schulgarten arbeiten
B die Eingangshalle sauber machen
C ein Theaterstück spielen
D den Pausenraum schöner machen 0 Z
E einen Schreibkurs besuchen 21
F im Kindergarten mithelfen 22
G Möbel selber machen 23
H gesundes Essen kochen 24
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 73
Hörverstehen – Modellsatz 4
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Sport
Du hörst gleich fünf Szenen aus dem Bereich Sport. Zu jeder Szene gibt es drei Bilder. Kreuze beim Hö-
ren zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B oder C) an.
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 74
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 75
Teil 2
Durchsagen im Zug
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
6 Der ICE
8 Das Zugrestaurant
9 In Dortmund
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 76
Teil 3
Jan Thiel ist Mitglied einer Band. Du hörst gleich ein Interview mit ihm.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Die Texte der Band sollen erwachsen klingen.
11 Die Gruppe war sich von Anfang an sicher, berühmt zu werden.
12 Nach den Konzerten können die Jungen viele Städte kennenler-
nen.
13 Was die Jungen machen, ist zwar anstrengend, macht ihnen aber
Freude.
14 Die Band gibt ihre Konzerte nur an schulfreien Tagen.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 77
Teil 4
Du hörst gleich einen Reisebericht von Marco aus Hamburg. Er erzählt seiner Schulklasse von seiner Reise
nach Australien.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15 - 20
A: das Flugticket.
B: die Lebensmittel.
C: die Rundreise.
17 Marcos Reisegruppe
Ende Teil 4
Teil 5
Über die Sonne, ihre Gefahren und Vorzüge für die Menschen kann man endlos diskutieren. Dazu hat
jeder eine eigene Einstellung – fünf Jugendliche stellen ihre Meinung dar. Du hörst gleich fünf kurze
Meinungen.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Aussagen (A–H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Du hörst den Bericht einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel. Dieser Bericht hat die Nummer 0. Die Lö-
sung ist Z.
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 79
Hörverstehen – Modellsatz 5
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Auf Reisen
Du hörst gleich fünf Szenen. Alle Szenen spielen auf Reisen. Zu jeder Szene gibt es drei Bilder. Kreuze
beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B oder C) an.
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 80
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 81
Teil 2
Radiosendungen
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
8 Nadine
A: den Mitschülern.
B: ihren Eltern.
C: Stefan.
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 82
Teil 3
Du hörst gleich ein Interview mit Luisa. Luisa lernt an ihrer Schule Spanisch als dritte Fremdsprache.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Im Spanienurlaub hatte Luisa Sprachprobleme.
11 Luisa ist mit dem Spanischunterricht sehr zufrieden.
12 Luisa lernt Französisch mit einem bestimmten System.
13 Luisa spricht in Spanien meistens Englisch oder Französisch.
14 Luisa weiß schon, was sie später beruflich machen möchte.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 83
Teil 4
Du hörst gleich einen Bericht von Matthias. Er hat erfolgreich an der diesjährigen Matheolympiade in
Köln teilgenommen und berichtet seiner Klasse darüber.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15 - 20
A: gut vorbereitet.
B: schlecht.
C: sehr unruhig.
A: auswendig zu lernen.
B: eigene Ideen zu haben.
C: Formeln richtig anzuwenden.
A: einem Schulkameraden.
B: seinem Mathelehrer.
C: seiner Mutter.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 84
Ende Teil 4
Teil 5
Du hörst gleich vier kurze Aussagen von Gästen in einer Fernsehsendung. Ordne diese Aussagen einem
Thema zu.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Themen (A–H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Du hörst die Meinungen einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel. Dieser Bericht hat die Nummer 0. Die Lö-
sung ist Z.
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 85
Hörverstehen – Modellsatz 6
Der Prüfungsteil Hörverstehen besteht aus fünf Teilen. Alle Arbeitsanweisungen und Pausen sind auf der
CD enthalten. In den Pausen sollst du die Aufgaben lösen. Notiere deine Lösungen zuerst auf den Aufga-
benblättern. Nach dem Abspielen der CD hast du 10 Minuten Zeit, um deine Lösungen auf das Antwortblatt
zu übertragen.
Teil 1
Alltagsszenen
Du hörst gleich fünf Szenen. Sie spielen im Alltag verschiedener Personen. Zu jeder Szene gibt es drei
Bilder. Kreuze beim Hören zu jeder Szene das richtige Bild (A oder B oder C) an.
Szene 1. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 2. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 86
Szene 3. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 4. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Szene 5. Sieh dir zuerst die Bilder an. Du hast dafür 6 Sekunden Zeit.
A B C
Ende Teil 1
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 87
Teil 2
Wenn man nicht zu Hause ist und jemand anruft, dann kann er eine Nachricht auf den Anrufbeantworter
sprechen. Du hörst gleich vier Nachrichten auf dem Anrufbeantworter.
Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A oder B oder C) an.
Aufgaben 6–9
7 Dr. Lörmann
8 Die Großeltern
9 Sebastian soll
Ende Teil 2
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 88
Teil 3
Sonja ist 17 Jahre alt und hat gerade eine Ausbildung zur Goldschmiedin abgeschlossen. Eine Goldschmie-
din stellt Schmuckstücke aus Gold her. Im Interview erzählt sie, warum sie ihren Beruf so mag.
Lies zuerst die Sätze 10–14. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Aufgaben 10–14
richtig falsch
10 Sonja begann ihre Lehre als Goldschmiedin ohne Kenntnisse über
den Beruf.
11 Wenn Sonjas Arbeitstag beginnt, bespricht sie mit den Kunden,
was zu tun ist.
12 Putzen und Saubermachen sind nicht Sonjas Lieblingsbeschäfti-
gungen.
13 Sonja rät, sich bei der Stellensuche bei den Betrieben persönlich
vorzustellen.
14 Sonja träumt davon, einen eigenen Betrieb zu besitzen.
Ende Teil 3
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 89
Teil 4
Du hörst eine Reportage im Schülerradio. Katrin erzählt von ihren E-Mail-Freundschaften aus der ganzen
Welt.
Lies zuerst die Aufgaben 15-20. Du hast dafür eine Minute Zeit.
Höre nun die Reportage. Löse die Aufgaben beim Hören. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung (A
oder B oder C) an. Danach hörst du die Reportage noch einmal.
Aufgaben 15 - 20
Ende Teil 4
Teil 5
Buchvorstellungen
Am Montag unterhalten sich die Schüler der Klasse 6a über ihre Lieblingsbücher und einige stellen der
Klasse ein Buch vor. Du hörst gleich vier kurze Berichte von Schülern.
Lies zuerst die Liste mit den verschiedenen Buchtiteln (A–H). Du hast dafür 30 Sekunden Zeit.
Achtung! Du hörst die Berichte nur einmal. Zuerst hörst du ein Beispiel. Das Beispiel hat die Nummer
0. Die Lösung ist Z.
Ende Teil 5
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 91
Einleitung,
Teil 1: Paraphrase,
Überleitung,
Teil 2: Erfahrung,
Überleitung,
Teil 3: Meinung und Begründung,
Schluss.
Für den gesamten Text hast du 75 Minuten Zeit! Das ist wenig Zeit für einen guten Text! Schreibe also
sofort auf dem Papier für die Prüfung. Schreibe nicht auf einem anderen Blatt den Text vor – es geht
darum, wie gut dein Essay ist; es ist nicht wichtig, wie schön deine Handschrift ist!
Inhaltlich geht es immer um Themen aus dem Alltag von 12- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schülern:
Schule, Familie, Geld verdienen, Ferien, Reisen/Schüleraustausch usw. Du benötigst kein Fachwissen! Wir
testen deine Kenntnisse der deutschen Sprache; wir wollen nicht wissen, ob du ein Physik-, Philosophie-
oder Sport-Experte bist.
In diesem Teil der Prüfung hast du das Recht auf ein Wörterbuch! Mindestens ein zweisprachiges Wörter-
buch, also z.B. „Deutsch-Serbisch / Serbisch-Deutsch“, sollte für dich da sein; wenn deine Schule einen
Duden hat (also ein Standard-Wörterbuch Deutsch-Deutsch), darfst du auch den Duden benutzen. Tipp: Du
darfst auch dein eigenes Wörterbuch mitbringen – aber das muss deine Lehrerin bzw. dein Lehrer vorher
prüfen; gib das Buch also 1-2 Tage vorher ab!
Es ist sehr wichtig, dass du während des Prüfungsteils Schriftliche Kommunikation auf folgende Details
achtest:
• gutes Vokabular (differenzierte Verben, also nicht nur „haben“, „machen“, „sein“!),
• gute Grammatik (siehe dazu die letzte Seite dieses Dokuments!),
• die passende Ordnung (kein Chaos!).
Wir werden nun zuerst die drei Teile erklären und was du zu tun hast. Danach kommt eine Liste mit Rede-
mitteln, welche bei der Schriftlichen Kommunikation nützlich und hilfreich sein können. Du darfst aber
diese Datei nicht in der Prüfung benutzen. Lerne also einige Redemittel gut!
Nach den sechs Beispielen für Schriftliche Kommunikation folgen zwei „Musterlösungen“: Essays, die von
uns Lektoren geschrieben wurden, um zu zeigen, wie eine mögliche Lösung der SK aussieht.
Die Schriftliche Kommunikation wird nach acht Kriterien bewertet; jedes Kriterium bekommt entweder 0,
1, 2 oder maximal 3 Punkte. Insgesamt gibt es also auch bei der SK ein Maximum von 24 Punkten. Du
benötigst hier 12 für das Niveau B1.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 92
Jeder der vier Kommentare besteht aus drei Informationen. Identifiziere diese Informationen! Wir
schauen uns das Beispiel von Johanna an. Sie sagt: „Ich finde es schlimm, dass so viel Gewalt im Fernse-
hen gezeigt wird. Es müsste verboten werden.“
• Information 1: Im Fernsehen gibt es viel Gewalt
• Information 2: Johanna gefällt das nicht.
• Information 3: Johanna möchte Gewalt im Fernsehen verbieten.
Deine Aufgabe ist es, diese drei Informationen neu zu präsentieren. Mit anderen Worten. Mit an-
derer Grammatik. In einer anderen Reihenfolge/Ordnung. (Am besten nutzt du alle drei Strategien
gleichzeitig.)
Zum Beispiel: „Viele Filme und Serien im TV zeigen Gewalt [1]. Johanna möchte das verbieten [3], weil es ihr
nicht gefällt [2].“
Oder: „Johanna ist kein Fan [2] von den vielen brutalen Szenen im Fernsehen [1]. Deswegen ist sie für ein
Verbot von TV-Gewalt [3].“
Oder: „Johanna würde es besser finden, wenn Gewalt im Fernsehen verboten wäre. [3, 2] Sie findet, dass es
zu viel davon gibt [1, 2].“
Das machst du viermal: Im Modellsatz 6 einmal mit Johanna, einmal mit Sandra, einmal mit Kai und
einmal mit Christian.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 93
Schüler fragen immer wieder: „Warum soll ich viel Text schreiben?“ Die Antwort lautet: So kann der Kor-
rektor überprüfen, wie gut dein Deutsch wirklich ist. Wenn ich als Deutscher „добар дан“ sage, kannst du
nicht wissen, ob ich wirklich Serbisch spreche oder ob ich nur ein paar Phrasen gelernt habe. Erst nach
mehreren Sätzen weißt du, ob ich auch ein paar kompliziertere Strukturen kenne. Du erfährst, ob meine
Endungen korrekt sind oder ob ich „са колега у београдскa гимназијa“ arbeite. Und du merkt, ob ich auch
ein paar Wörter und Phrasen gelernt habe, die nicht in meinem Lehrbuch stehen. Deswegen: viel Text –
einerseits!
Andererseits hast du nicht unendlich viel Zeit. Du musst also eine Balance finden.
Im Modellsatz 6, wo es um Gewalt in den Medien geht, heißt die Aufgabe: „Was guckst du dir gerne im
Fernsehen (oder im Kino oder Internet) an? Wie viel Gewalt gibt es dabei? Berichte.“
• Aspekt 1: Ich schaue fast kein Fernsehen, sondern nur noch Netflix, weil…
• Aspekt 2: Etwa einmal pro Monat gehe ich mit Freunden ins Kino. Meine Freunde und ich mögen
lieber Komödien, weil…
• Aspekt 3: Meistens sind meine Freunde und ich aber draußen und treiben Sport. Das ist auch
viel gesünder Aber vergangene Woche gab es Streit zwischen zwei Basketball-Teams. Da kam
es plötzlich im echten Leben zu Gewalt, weil…
Drei Aspekte mit unterschiedlichen Medien (Netflix, Kino, Realität).
Oder:
• Aspekt 1: Meine Familie schaut immer gemeinsam „Убице мог оца“ im Fernsehen; das ist eine
serbische Serie, in der…
• Aspekt 2: Meine Oma schaut sehr gerne türkische Seifenopern, weil…
• Aspekt 3: Aber sogar in den Nachrichten zeigt das Fernsehen Gewalt. Erst letzte Woche…
Dreimal dasselbe Medium (TV), aber drei unterschiedliche Typen von Sendungen.
Oder:
Noch deutlicher wird das Prinzip bei einem populären Thema wie „Haustiere“. Da gibt es z.B. folgende
Varianten:
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 94
Was machst du, wenn das Thema „Haustiere“ lautet, aber deine Familie keine Haustiere hat? Auch da gibt
es Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen:
Oder: Du lügst. Wenn du dich dafür entscheidest, dann lüge bitte realistisch. Du kannst sagen, dass du
eine Katze hast – das ist absolut möglich. Niemand wird es überprüfen. Aber erfinde keine Geschichten
über einen Alligator auf dem Balkon oder eine Giraffe in der Garage. Deine Prüfer sind ja nicht dumm!
Jeder Aspekt sollte mehrere Sätze umfassen. Ein Aspekt kann sowohl eine Beschreibung sein als auch die
Erzählung einer kleinen Geschichte.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 95
Eine schöne Option ist auch, einem der vier Kommentare (aus der Paraphrase) zuzustimmen: „Ich sehe
die Angelegenheit genauso wie Johanna“ oder „Ich stimme Kai zu, weil ich ebenfalls denke, dass…“.
Auch im Teil „Meinung und Begründung“ ist wichtig, dass du einen Text schreibst, der lang ist.
Übrigens: Es gibt keine Regel, wie lang der Text sein soll. In der DSD-Prüfung gibt es weder die Regel
„Schreibe fünf Sätze“ oder „Schreibe 100 Wörter“. Es gilt immer „Schreibe so viel, wie du kannst“!
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 96
für die Schülerzeitung benötigt einen Titel - ein Beitrag zu einem Internetforum nicht. Ein Brief braucht eine Anrede und am
Ende natürlich eine Grußformel mit Unterschrift!
• [Name] ist für / gegen • [Name] teilt diese Meinung / • [Name] teilt diese Meinung / • [Name] fügt hinzu / ergänzt
[Thema]. Ansicht. Ansicht nicht.
• [Name] findet [Thema] gut / • [Name] sieht das genauso. • [Name] sieht das (ganz) an-
nicht gut… • [Name] sagt / denkt / findet / ders / sieht es nicht so.
• [Name] sagt / denkt / findet / … ebenfalls, dass… • [Name] erwidert / entgegnet /
meint / glaubt / ist der Mei- • [Name] ist derselben Meinung widerspricht…
nung / ist der Ansicht, dass… / Ansicht.
1: Überleitung von Para- • Nun möchte ich über meine ei- 2: Überleitung von Erfahrung • Nach meinem Bericht über
Überleitungen
phrase zu Erfahrung: genen Erfahrungen schreiben. zu Meinung: [Thema] möchte ich nun meine
• Zwar sind alle vier Aussagen eigene Meinung darstellen.
interessant, aber ich stimme • Wenn man mich persönlich
[Name] am meisten zu. Bei uns fragen würde…
ist es nämlich so, dass… • Ich schließe mich [Name]s
• Wie denke ich eigentlich selbst Meinung an, weil auch ich…
über [Thema]? Dazu möchte ich • Wie ich bereits in der Einlei-
euch zuerst erzählen, wie… tung schrieb, ist das Thema für
• In meiner Familie / in meiner mich wichtig und meine Mei-
Schule / in meinem Freundes- nung dazu ist klar: Ich…
kreis sind die Meinungen dazu • Ich schließe mich [Name]s
genauso unterschiedlich. Bei Meinung an, da auch ich…
uns…
Meinung: Keine Meinung: + Begründung: • Ich denke so, weil…
Meinung
• Meiner Meinung nach (+ Verb • Ich zweifle (noch), ob… • Ich bin dieser Meinung / An-
und Hauptsatz). • Ich bin mir nicht sicher, sicht / Auffassung, weil…
• Ich bin der Meinung / Auffas- ob/dass… • Ich beurteile das so, weil…
sung / Ansicht, dass… • Ich habe selber keine klare /
• Für mich steht fest, dass… eindeutige / abgeschlossene
• Ich bin dafür / dagegen, Meinung zu diesem Thema.
dass…
• Ich bin mir sicher, dass…
Situation: Aufforderung: Problemlösung: Fragestellung:
Abschluss
• Das ist alles, was ich zu die- • In Zukunft sollte… • Ich hoffe, ich konnte deutlich • Am Ende bleibt nur die Frage
sem Thema sagen wollte. Ich • Man muss also unbedingt be- machen, dass… offen, ob…
hoffe, ihr druckt meinen Artikel denken, dass… • Ich denke, man sieht klar, • Abschließend können / sollten
/ Leserbrief. • Abschließend möchte ich be- dass… / müssen wir uns alle die Frage
Viele Grüße tonen, dass… • Zum Schluss stimmen mir stellen, ob…
[Name] hoffentlich alle zu, dass…
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 97
In einer Jugendzeitschrift gibt es eine Diskussion zum Thema Hausaufgaben. Du findest hier dazu fol-
gende Meinungen:
Tim: Ich finde Hausaufgaben sehr wich- Laura: Hausaufgaben sind sinnlos. Wenn
tig. Da kann ich zuhause noch einmal in ich in der Schule etwas nicht verstanden
Ruhe üben und sehen, ob ich alles ver- habe, lerne ich es auch nicht, wenn ich
standen habe. es zu Hause nur wiederhole.
Klara: Wenn ich von der Schule nach Peter: An unserer Schule machen wir
Hause komme, habe ich überhaupt unsere Hausaufgaben in der Schule. Es
keine Lust mehr auf Hausaufgaben und gibt dafür spezielle Übungsstunden am
Schule. Man braucht doch auch seine Nachmittag. Da kann auch ein Lehrer
Freizeit. helfen. Das finde ich gut.
• Gib die Meinungen, die du in der Jugendzeitschrift zum Thema Hausaufgaben gelesen hast, in
eigenen Worten wieder.
• Wie sieht es an deiner Schule mit Hausaufgaben aus? Erzähle.
• Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Begründe deine Meinung.
Aufgabe: Lesen
In einem Internetforum gibt es eine Diskussion zum Thema „Lesen“. Du findest im Forum folgende Aus-
sagen:
Johanna: Ich lese fast überall, wo ich Sandra: Wenn ich mal Zeit zum Lesen
bin: Im Bus, in der Schule, abends im habe, sind es oft japanische Comics.
Bett. Ich finde viele Bücher gut und lese Aber manchmal reicht es auch für einen
fast alles, was ich finde. Krimi.
Kai: Lesen? Find ich total langweilig! Christian: Ich lese immer, wenn ich mit
Ich schaue mir lieber Filme an. – Das dem Zug zu meiner Oma fahre. Dann ist
geht schneller. es aber oft eine Zeitung.
Gib die Aussagen der vier Schüler mit eigenen Worten wieder.
Was liest du gern? Erzähle.
Wie denkst du über das Lesen? Begründe deine Meinung.
Aufgabe: Zu-spät-Kommen
In einem Internetforum wird das Thema „Zu-spät-Kommen“ besprochen. Dort liest du folgende Beiträge:
Kathrin: „Ich finde Zu-spät-Kommen Raphael: „Ich bin nur selten pünktlich.
total blöd – daher bin ich selber immer Das ist mir dann oft sehr unangenehm –
sehr pünktlich. Das war ich schon im- vor allem, wenn ich zu spät zur Schule
mer.“ komme.“
Christoph: „Früher bin ich oft zu spät Ines: „Ich bin eigentlich immer zu spät,
gekommen. Meine Freunde haben sich aber meine Freunde auch. Deswegen ist
damals oft darüber geärgert. Heute das dann meistens nicht so schlimm.“
komme ich deshalb nur noch ganz sel-
ten zu spät.“
Gib die Meinungen wieder, die du zum Thema „Zu-spät-Kommen“ gelesen hast.
Kommst du auch oft zu spät? Erzähle!
Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Begründe deine Meinung.
Aufgabe: Nebenjobs
In einem Internetforum gibt es eine Diskussion zum Thema „Nebenjobs“. Du findest im Forum folgende
Meinungen:
Markus: Zweimal in der Woche helfe ich Anna: Ich muss mir nebenbei nichts
anderen Schülern bei den Hausaufga- dazu verdienen, meine Eltern geben mir
ben. Das macht mir Spaß und ich ver- soviel Geld, wie ich brauche. Ich finde
diene etwas Geld. Damit kaufe ich mir auch, dass man in unserem Alter noch
dann, was ich will. nicht arbeiten muss.
Matthias: Ich würde gerne nebenbei ar- Nora: Ich spiele in einer Band. Eigent-
beiten, um für den Führerschein zu spa- lich geht es nur um den Spaß und die
ren. Aber meine Eltern sagen, ich soll Musik. Ab und zu bekommen wir etwas
lieber für die Schule lernen. Ich soll Geld, wenn wir auftreten. Darauf bin ich
erstmal einen guten Abschluss machen. dann ganz schön stolz.
Gib die Meinungen der vier Schüler mit eigenen Worten wieder.
Hast du selber einen Nebenjob oder welchen würdest du gerne machen? Erzähle.
Wie ist deine Meinung zu dem Thema? Begründe deine Meinung.
Aufgabe: Haustiere
In einem Internetforum geht es um das Thema Haustiere. Hier kannst du lesen, was dort vier Schüler über
dieses Thema denken.
Georg: „Ich mag Tiere nicht. Sie ma- Lisa: „Ich mag nur kleine Tiere. Am
chen Schmutz und sind sehr teuer. Au- liebsten solche, die man auf den Arm
ßerdem habe ich keine Lust, mich um nehmen und streicheln kann.“
sie zu kümmern.“
Julia: „Ich mag zwar Tiere, aber ich Alexander: „Ich liebe Tiere. Egal, ob
finde, dass man sie nicht im Haus hal- groß oder klein. Mein Hund Smudo ist
ten sollte. Sie brauchen ihre Freiheit in mein bester Freund und ich nehme ihn
der Natur.“ überall mit hin.“
In einem Internetforum gibt es eine Diskussion zum Thema „Gewalt im Fernsehen“. Du findest in diesem
Forum folgende Aussagen:
Johanna: Ich finde es schlimm, dass so Sandra: Ich gucke mir zwar keine Gewalt
viel Gewalt im Fernsehen gezeigt wird. im Fernsehen an, aber ein Verbot finde
Es müsste verboten werden. ich schlecht. Ich finde Verbote immer
schlecht. Schließlich muss ich ja einen
Gewaltfilm nicht einschalten.
Kai: Gewaltfilme sind doch genauso un- Christian: Ich habe kein Problem mit
wahrscheinlich wie Märchenfilme. Wa- Gewalt im Fernsehen. In unserer echten
rum soll ich sie mir nicht an-schauen, Welt gibt es ja auch Gewalt.
wenn ich doch weiß, dass alles nicht
echt ist?
Gib die vier Meinungen aus dem Internetforum mit eigenen Worten wieder.
Was guckst du dir gerne im Fernsehen (oder im Kino oder Internet) an? Wie viel Gewalt gibt es dabei?
Berichte.
Wie ist deine Meinung zu diesem Thema? Begründe deine Meinung.
2
„Gewalt“ bedeutet hier: körperliche Gewalt, Aggression, Brutalität
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 103
Liebe Redaktion des Jugendmagazins, Die Einleitung ist nicht exakt aus der
Liste mit Redemitteln genommen. Ich
mein Name ist Filip, ich bin 16 Jahre alt und Schüler an einem habe hier einen Mix aus „Situation“ und
Belgrader Gymnasium. Ihr habt vor kurzer Zeit über das Thema „persönlich“ gewählt. Weil ich einen Leser-
brief schreiben soll, steht natürlich eine
„Hausaufgaben“ berichtet – das fand ich sehr spannend und
Anrede am Anfang!
deswegen möchte ich dazu auch etwas schreiben.
Zuerst kommentierte Tim, der Hausaufgaben sinnvoll findet Ich habe die vier Kommentare nach Pro
und Contra geordnet. Erst Pro/Pro und da-
[1]
. Er macht seine Hausaufgaben, weil er so am Nachmittag
nach Contra/Contra. Das ist angenehmer
sowohl üben [2] als auch überprüfen kann, ob er alles verstan- für meine Leser.
den hat [3]. Peter stimmt ihm zu [3] und sagt, dass er die Haus-
aufgaben nach dem Unterricht in der Schule machen kann [1].
An seiner Schule gibt es sogar Lehrer, die dabei helfen [2]!
Laura sieht Hausaufgaben viel kritischer [1]: Sie sagt, dass
Hausaufgaben nicht helfen [3], falls man im Unterricht etwas
nicht verstanden hat [2]. Auch Klara findet ihre Freizeit wichti-
ger als Hausaufgaben [3], weil sie erschöpft und müde aus der
Schule kommt [1] und dann keine Energie mehr hat [2].
Was denke ich eigentlich über Hausaufgaben? Bevor ich dazu Überleitung aus der Redemittel-Liste
etwas schreibe, möchte ich erst berichten, wie meine Clique
und ich mit Hausaufgaben umgehen.
Meistens erledigen wir unsere Hausaufgaben zuverlässig. Zwar Aspekt 1: Hausaufgaben sind wichtig, da-
rum machen wir sie.
wäre es viel schöner, wenn wir Freizeit hätten und draußen
spielen oder zum Beispiel ins Kino gehen könnten, aber unsere
Noten sind uns wichtig. Das finden meine Eltern natürlich
auch! Deswegen erledigen wir normalerweise alles, was die
Lehrer uns als Hausaufgaben aufgeben.
Einmal habe ich eine wichtige Hausaufgabe für Deutsch ver- Aspekt 2: Eine Anekdote, wie ich einmal
die Hausaufgaben vergessen habe.
gessen. Da war meine Lehrerin sehr wütend! Mir war das sehr
peinlich. Am liebsten wäre ich ganz klein geworden oder sogar
unsichtbar. Ich habe meiner Deutschlehrerin hoch und heilig
versprochen, dass ich die Aufgabe mache und sie ihr am
nächsten Tag ins Lehrerzimmer bringen werde. Das habe ich
auch gemacht. Und am selben Tag habe ich mir einen Taschen-
kalender gekauft, in den ich jetzt jeden Tag schreibe, was er-
ledigt werden muss.
Aber nicht jeder Lehrer gibt Hausaufgaben auf. Zum Beispiel Aspekt 3: Die Ausnahme – ein Lehrer, der
keine Hausaufgaben aufgibt.
hat mein Erdkunde-Lehrer zwar früher noch Hausaufgaben
aufgegeben, aber er hat nie kontrolliert, ob wir sie auch ge-
macht haben. Irgendwann hat er aufgehört, uns Hausaufgaben
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 104
Wenn man mich persönlich fragen würde, wüsste ich nicht si- Überleitung aus der Redemittel-Liste
+ „keine Meinung“
cher, welche Antwort ich geben sollte. Ich stimme nämlich so- + Bezug auf Tim und Laura.
wohl Tim als auch Laura zu: Die meisten Hausaufgaben sind
gut genutzte Zeit, weil ich dann ganz deutlich sehen kann, ob
ich alles begriffen habe. Wenn ich etwas noch nicht verstanden
habe, kann ich in der nächsten Stunde meinen Lehrer fragen.
Aber manchmal bekommen wir Hausaufgaben, die viel zu
schwierig sind, weil das Thema noch neu ist. Oder weil wir noch
nicht verstanden haben, worum es geht. Dann sitze ich zu-
hause und produziere einen Fehler nach dem anderen. Ist das
sinnvoll? Ich denke nicht.
Bei uns gibt es keine besonderen Stunden, in denen Lehrer uns Bezug auf Peter!
bei den Hausaufgaben helfen. Ich bin ja nicht auf Peters
Schule – leider! Deswegen denke ich, dass unsere Lehrer besser
planen sollten, welche Hausaufgaben sie uns aufgeben. Viel-
leicht liest ja auch ein Lehrer meinen Beitrag. Das wäre super!
Das ist alles, was ich zu diesem Thema sagen wollte. Ich hoffe, Abschluss aus der Redemittel-Liste. Und
natürlich gibt es eine Grußformel, weil ich
Ihr werdet meinen Beitrag abdrucken. ja immer noch einen Brief schreibe.
Viele Grüße
Filip
(565 Wörter)
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 105
Kathrin ist ein Fan von Pünktlichkeit [1], weil sie selbst nie zu Ich habe die vier Kommentare nach Pro
und Contra geordnet. Erst Pro/Pro und da-
spät kommt [2]. Schon als Kind war sie immer pünktlich [3]. nach Contra/Contra. Das ist angenehmer
Christoph sieht das genauso: Er kommt meistens zur verabre- für meine Leser.
deten Zeit [3]. Früher hat er sich oft mit seiner Clique gestritten
[2]
, weil er unpünktlich war [1]. Ines sieht das ganz anders: Sie
verspätet sich regelmäßig [1]. Das ist aber kein Problem [3], weil
ihre Freunde auch zu spät kommen [2]. Raphael fügt hinzu,
dass er sich auch oft verspätet [1], obwohl ihm das peinlich ist
[2]
, besonders dann, wenn er zu spät zum Unterreicht erscheint
[3]
.
Zwar sind alle vier Aussagen interessant, aber ich stimme Ka- Überleitung aus der Redemittel-Liste
+ Bezug auf Kathrin
thrin am meisten zu. Warum? Nun, dazu sollte ich berichten,
welche Rolle Pünktlichkeit in meinem Leben spielt.
Aspekt 1: Deutsche sind meistens pünkt-
Ich mag es, pünktlich zu sein. In meiner Heimat geben sich lich.
die meisten Menschen große Mühe, nicht zu spät zu kommen.
Wenn man sich für z.B. 16:00 Uhr verabredet, kommt man fünf
Minuten früher – und man wartet nicht länger als 15 Minuten.
So wird die Pünktlichkeit trainiert.
Jetzt lebe ich aber in Belgrad und ich fahre hier mit dem Bus Aspekt 2: Verkehr in Belgrad – ein klares
Beispiel für mangelnde Pünktlichkeit.
oder der Straßenbahn. Die sind leider nicht immer pünktlich.
Besonders schlecht ist die Verkehrslage, wenn es an einem
Freitag regnet: Dann gibt es immer Chaos! Einmal habe ich auf
Senjak, einem Stadtteil südlich des Zentrums, länger als eine
halbe Stunde auf einen Bus gewartet. Als er dann immer noch
nicht kam, habe ich ein Taxi gerufen. Das Taxi hat dann auch
fast eine halbe Stunde bis in die Stadtmitte gebraucht. Das ist
viel zu lange!
Ich ärgere mich, wenn sich meine Schüler verspäten. Eine Mi- Aspekt 3: Pünktlichkeit in der Schule.
nute oder zwei sind vielleicht noch akzeptabel, aber manche
Jungs und Mädchen erscheinen 15 oder sogar 20 Minuten zu
spät zum Unterricht. So verpassen sie die erste Hälfte der
Stunde. Ich weiß nicht, ob es sich dann noch lohnt, zu kom-
men. Vielleicht wäre es besser, noch eine Tasse Kaffee zu trin-
ken anstatt in die laufende Stunde hineinzuplatzen?
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 106
Meiner Meinung nach ist Pünktlichkeit wichtig, weil wir damit Überleitung aus der Redemittel-Liste
wichtig, WEIL…
unseren Respekt zeigen. Wenn jemand auf mich warten muss,
verliert er Zeit, in der er wichtigere Dinge tun könnte. Ich bin
mir sicher, dass vieles besser funktionieren würde, wenn Men-
schen pünktlicher wären. Ich denke so, obwohl ich selbstver-
ständlich weiß, dass es unterschiedliche Gründe für Ver-
spätungen gibt. Entweder ist man selber verantwortlich oder
Ein bisschen abwägen…
man hat keinen Einfluss. Wer zu spät kommt, weil er länger
schlafen wollte oder sich noch schminken musste, ist selber
schuld an seiner Unpünktlichkeit. Aber wenn die Straßenbahn
nicht kommt, wenn ein Verkehrsunfall passiert oder wenn ich
jemand anderem helfen muss, kann ich die Situation nicht än-
dern. Dafür sollten wir Verständnis haben.
Zum Schluss stimmen mir hoffentlich alle zu, dass wir versu- Abschluss aus der Redemittel-Liste. Und
natürlich gibt es eine Grußformel, weil ich
chen sollten, pünktlich zu sein. Die Frage bleibt, ob wir das alle
ja immer noch einen Brief schreibe.
können und wollen.
Viele Grüße
Philipp
(474 Wörter)
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 107
Wenn du ankommst, geht es direkt los. Im Prüfungsraum werden mindestens zwei Personen sein: Deine
Lehrerin bzw. dein Lehrer und eine zweite Lehrkraft. Manchmal gibt es Besuch von deutschen Muttersprach-
lern oder anderen Gästen. Lass dich von ihnen nicht irritieren, wichtig sind die beiden Lehrkräfte, die dich
prüfen werden.
Die ersten fünf Minuten sind ein kurzes Gespräch, das etwa fünf Minuten dauern sollte. In diesem Gespräch
werden die Lehrkräfte dir Fragen stellen. Danach stellst du ein Thema vor, welches du dir ausgesucht und
vorbereitet hast; auch dieser Teil dauert etwa fünf Minuten. Zum Schluss folgt ein Dialog zu deinem Prü-
fungsthema. Insgesamt dauert die Mündliche Kommunikation also circa eine Vierteilstunde:
Was du für die drei Teile dieser Prüfung machen bzw. können solltest, erklären wir dir auf den nächsten
Seiten.
Die Mündliche Kommunikation wird nach acht Kriterien bewertet; jedes Kriterium bekommt entweder 0, 1,
2 oder maximal 3 Punkte. Insgesamt gibt es also auch bei der MK ein Maximum von 24 Punkten. Du
benötigst hier 12 für das Niveau B1.
Die Note besprechen die Lehrkräfte direkt nach deiner Prüfung. Oft darfst du das Ergebnis auch sofort
erfahren, warte also nach der Prüfung noch fünf oder zehn Minuten auf dem Korridor.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 108
FALSCH RICHTIG
„Hallo, mein Name ist Jovan Jovanović, ich bin 16 „Hallo, mein Name ist Jovan Jovanović, ich bin 16
Jahre alt und Schüler in der zweiten Klasse des Phi- Jahre alt und Schüler in der zweiten Klasse des Phi-
lologischen Gymnasiums Belgrad. Ich bin leider lologischen Gymnasiums Belgrad.“
kein Einzelkind, sondern habe zwei ältere Schwes-
tern und einen kleinen Bruder. Mit meinen Ge- oder:
schwistern, meiner Mutter und zwei Hunden lebe
ich in einer großen Wohnung in Zemun, das ist ein „Hallo, mein Name ist Jovan Jovanović, ich bin 16
Vorort der serbischen Hauptstadt. Meine Mutter ist Jahre alt und gehe auf das Philologische Gymna-
Augenärztin und hat eine eigene Praxis, mein Va- sium. Ich komme aus Zemun, wo ich mit meiner
ter ist Ingenieur und arbeitet bei einer großen Mutter und meinen Geschwistern lebe.“
deutschen Firma; deswegen lebt er nicht bei uns,
sondern in Frankfurt am Main. In meiner Freizeit oder so ähnlich.
mache ich am liebsten…“
Warum ist das Beispiel links schlecht? – Weil Teil 1 „Smalltalk“ heißt und nicht „langer Monolog“.
Viele schwache Schülerinnen und Schüler bereiten eine sehr ausführliche Vorstellung vor und denken: „Ich
rede zwei Minuten über mich selbst, dann gibt es nur noch drei Minuten für Fragen, auf die ich spontan
antworten muss.“ Dieser Gedanke ist falsch. Deine Lehrerin bzw. dein Lehrer wird dich unterbrechen, wenn
deine Vorstellung zu lange dauert. Dann bist du irritiert und weißt nicht weiter. Das ist nicht gut.
Intelligente Schüler können das Gespräch kontrollieren. Wenn deine Vorstellung lautet: „Hallo, ich heiße
Jovan Jovanović, ich bin 16 und gehe in die zweite Klasse des Philologischen Gymnasiums. Ich lebe in
Zemun mit meiner Mutter, meinen Geschwistern und mit zwei Hunden.“, dann werden die meisten Lehr-
kräfte sagen: „Erzähle uns von deinen Hunden.“ (Oder manchmal auch: „Erzähle uns von deinen Geschwis-
tern“).
Mögliche Themen im Teil 1 sind alles, was im Alltag von 12- bis 18-jährigen Schülerinnen und Schülern
passiert. Also: Schule, Ferien, Reisen/Austausche, Familie, dein Leben, deine Freunde, deine Freizeit, Hob-
bys, Sport, die letzten Ferien, die nächsten Ferien, Pläne, Lieblingsbücher und -filme und so weiter.
Versuche, auf jede Frage der Lehrkräfte mindestens 30 Sekunden zu antworten. Wenn die Frage lautet
„Gehst du gerne ins Kino?“, kannst du natürlich antworten „Nein.“ – fertig. Aber es ist viel besser, wenn
deine Antwort lautet „Nein. Meine beste Freundin hat ein Abonnement für Netflix, darum treffen wir uns
abends bei ihr zu Hause und schauen dort Filme. Einerseits ist dort das Popcorn besser und die Getränke
sind günstiger, andererseits können wir die Filme pausieren. Und das Beste daran ist, dass dort keine
kleinen Kinder sind – die stören im Kino immer so sehr!“
Am Ende werden dir die Lehrkräfte wahrscheinlich zwei Fragen stellen: eine mit Futur und eine mit Kon-
junktiv. Zum Beispiel: „Was wirst du nach der Matura studieren?“ und „Was würdest du ändern, wenn du
Direktor*in dieser Schule wärst?“ – Auf diese Fragen solltest du auch mit Futur und Konjunktiv antworten;
das ist der Beweis, dass du diese Strukturen beherrschst!
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 109
1.) Themenauswahl
Bei der mündlichen DSD-I-Prüfung muss das Thema persönlich sein. Das bedeutet:
• „Belgrad, Hauptstadt Serbiens“ – geht nicht.
• „Meine Lieblingsplätze in Belgrad“ – geht.
Das Thema muss persönlich sein, damit klar ist, dass der Text von dir ist. Eine Präsentation mit dem Titel
„Belgrad, Hauptstadt Serbiens“ kann man von der deutschen Seite bei Wikipedia kopieren und vorlesen.
Aber das ist nicht das Ziel dieser Prüfung!
Möglich sind alle persönlichen Themen. Meistens geht es um Reisen oder Freizeitaktivitäten, aber auch
Haustiere, Familie, Schule, Wettbewerbe usw. sind möglich:
• „Mein Hobby: Fußball / Volleyball / Schach / Schwimmen / Gitarrespielen / …“
• „Meine Leidenschaft: Backen / Stricken / Volkstanz / …“
• „Meine Reise nach Rom / Dresden / Tokyo / Valjevo / Subotica / …“
• „Meine Hunde / Meine Katze / Mein Papagei / Meine Eule / … und ich“
• „Die Sommerferien / Weihnachten / Slava / … in meiner Familie“
Das Thema muss übrigens überhaupt nicht „fancy“ sein! „Bei Oma in der Vojvodina“ kann ein viel besseres
Thema sein als „Meine Reise nach New York City“. Es geht ja um deine Deutschkenntnisse; es geht nicht
darum, dass der Inhalt irgendjemanden beeindrucken soll.
2.) Aufbau
Ein typischer Aufbau ist in etwa chronologisch. Es ist sinnvoll, sich vorher Fragen zu überlegen, die man
im Vortrag beantwortet.
• Allgemeine Informationen, wenn das Thema nicht sehr bekannt oder sehr speziell ist (z.B.
Harfe, Gusle, das Dorf deiner Großeltern, MMA, Lacrosse, Slava…): Was ist das überhaupt? Was
sollte jemand wissen, der noch nie davon gehört hat?
• Die Anfänge: Wieso hast du mit dieser Sportart angefangen? Wie hast du davon erfahren? Wie
war dein erstes Mal? Wie hast du dich verändert? Was kannst du heute besser als früher? Wo
habt ihr den Hamster gekauft? Ist er dein erstes Haustier? Warum bist du dorthin gereist? Mit
wem?
• Eine typische Vorstellung: Wie sieht ein Training aus? Was machst du bei einem Wettkampf?
Wer füttert deine Haustiere? Welche Pflichten übernimmst du? Was brauchst du für dein Hobby?
Welche Sehenswürdigkeiten hast du besichtigt?
• Was ist für dich das Tollste an deinem Hobby? Welcher Tag oder welche Sehenswürdigkeit
hat dir am besten gefallen?
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 110
• Würdest du anderen Jugendlichen raten, auch ein Haustier zu halten? / …auch dorthin zu
reisen? / …auch diesen Sport zu treiben? Warum? Warum nicht?
Klassische Themen sind z.B. ein Sport, den du treibst oder früher getrieben hast. Eine solche Präsentation
sieht meist so aus:
Ebenso häufig geht es um eine Reise, die du erlebt hast. Eine typische Reise-Präsentation funktioniert in
etwa so:
Wenn du nicht als Tourist unterwegs warst, sondern z.B. deine Familie besucht hast – egal ob im Ausland
oder irgendwo in Serbien -, wird der Ablauf eher so aussehen:
Oft sind auch die eigenen Haustiere ein dankbares Thema mit schönen Fotos.
(und später noch verändern) kann. Außerdem sind heute die meisten Fotos sowieso digital. Eine typische
Powerpoint sieht so aus:
Auf der Startseite gibt es ein großes Foto, den Titel und deinen Namen. Das ist alles!
Achte auf ein angemessenes Design: Maximal zwei Schriftarten – niemals kleiner als 14 Punkt!
Achte auf den Kontrast: heller Hintergrund + dunkle Schrift (oder umgekehrt). Maximal eine Ani-
mation für den Wechsel von einer Folie zur nächsten, keine animierten GIFs, keine Soundeffekte,
keine springenden, blinkenden, witzigen Bewegungen.
Eine Folie/Slide = ein Thema. Bitte nicht auf derselben Folie erst Text und die Fotos folgen
später. Schreibe auch keinen Text auf eine Folie und lege dann 10.000 Fotos darüber!
Die Bilder sind keine Dekoration: Du musst zu jedem Foto deiner Präsentation etwas sagen, z.B.:
„Hier sieht man mich, wie ich…“, „Das bin ich in/auf/bei…“, „Dieses Foto zeigt…“ usw.!
Die Präsentation und der Text bilden gemeinsam eine Einheit! Trainiere also, wann du zur nächs-
ten Folie weiterklicken musst, damit deine Zuhörer auch das sehen, wovon du gerade erzählst!
Halte Augenkontakt zu den beiden Lehrkräften. Stehe locker. Verschränke die Arme nicht vor der
Brust, stecke die Hände auch nicht in die Hosentaschen. – Das ist schwieriger, als es jetzt klingt.
Übe deine Präsentation immer wieder.
Wenn du deinen Text und dein Plakat bzw. deine Powerpoint-Präsentation fertig hast, musst du üben, üben,
üben! Du darfst in der MK nicht den Text von einem Blatt Papier ablesen. Karteikärtchen mit Stichworten
sind erlaubt, aber ganze Sätze sind verboten!
Wir alle haben schon Menschen gesehen, die ihre Texte schlecht gelernt haben, z.B. Amateure auf der
Bühne. Man kann hören, dass ihre Worte nicht echt sind. Auf Deutsch nennt man diese Art des Sprechens
„hölzern“, also hart und unflexibel wie Holz. Das ist eine reelle Gefahr, wenn du zu spät mit der Vorberei-
tung beginnst. Falls du also deine Präsentation hölzern präsentierst, wird deine Lehrerin bzw. dein Lehrer
deinen Vortrag unterbrechen. Dann war alle Vorbereitung umsonst! Die ganze Zeit verloren! Gehe dieses
Risiko nicht ein! Beginne rechtzeitig mit dem Schreiben deiner Texte und mit dem Auswendiglernen.
Achtung: Wenn du deinen Text schreibst, beginne niemals mit „Hallo, mein Name ist Jovan Jovanović und
heute möchte ich über das Thema X sprechen“. Du redest schon seit fünf Minuten mit deiner Lehrerin bzw.
deinem Lehrer! Da sagt man nicht mehr „hallo“ und stellt sich nicht ein zweites Mal vor. Professioneller
klingt eine Einleitung wie „Ich komme nun zum zweiten Teil, nämlich meiner Präsentation. Dabei geht es
um…“
Möglichkeit 1: Du veränderst dein Tastaturlayout auf Deutsch. Wenn du Windows benutzt, sollte unten
rechts neben der Uhrzeit und dem Datum dein Tastaturlayout stehen, z.B. „SRP“ für Latinica, „СРП“ für
Ćirilica oder „ENG“ für ein englisches Layout. Dort kann man auch Deutsch hinzufügen, dann befinden
sich in der obersten Reihe neben der 0 das ß, darunter neben dem P das Ü und in der dritte Zeile folgen
auf das L noch das Ö und das Ä.
Möglichkeit 2: Wenn du eine Tastatur mit Ziffernblock hast („numeric keypad“ im Englischen), kannst du
Codes nutzen. Halte die [Alt]-Taste gedrückt und tippe rechts die folgenden Codes ein:
Ä = Alt+0196 ä = Alt+0228 Ö = Alt+0214 ö = Alt+0246 Ü = Alt+0220 ü = Alt+0252 ß = Alt+0223 „ = Alt+0132 “ = Alt+0147
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Möglichkeit 3: Copy und Paste. Öffne eine deutsche Internetseite, suche mit Google nach einem deutschen
Wort, oder öffne das Windows-Programm „charmap“. Markiere den gewünschten Buchstaben und füge ihn
in deinen Text oder deine Präsentation ein.
Möglichkeit 4: Wenn du auf einem mobilen Gerät schreibst (Tablet oder Smartphone), dann kann man
häufig lange auf das A drücken und kann dann auch ein Ä auswählen. Genauso funktioniert das bei O und
Ö, bei U und Ü sowie bei S und ß.
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Beispiel Nr. 1: Das Präsentationsthema lautete „Meine Leidenschaft: Fußball“. Mögliche Fragen können
dann sein:
Hast du dich schon einmal verletzt?
Kannst du dir vorstellen, eine Karriere als Profi-Fußballer zu beginnen?
Welcher Profi-Fußballer ist dein großes Vorbild?
Wirst du auch im Studium noch Zeit haben, Fußball zu spielen? [Futur!]
Was wäre, wenn du deiner Traumfrau begegnest und sie ist Fan von Partizan, obwohl du ein Anhä-
nger von Roter Stern Belgrad bist? [Konjunktiv!]
Du siehst: Wie schon im Teil 1, Smalltalk, können auch hier nochmals Fragen zum Futur und zum Konjunk-
tiv gestellt werden.
Beispiel Nr. 2: Das Präsentationsthema lautete „Unsere Jahrgangsfahrt nach Rom“. Mögliche Fragen kön-
nen dann sein:
Wie verliefen die Grenzkontrollen während eurer Reise?
Was habt ihr während der langen Busfahrt gemacht?
Wie war das Frühstück im Hotel „Santa Serbica“?
Wirst du noch einmal nach Rom reisen? [Futur!]
Wenn du mehr Zeit gehabt hättest, welche weiteren Sehenswürdigkeiten hättest du gerne besich-
tigt? [Konjunktiv!]
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1.) Ich habe einen Text geschrieben und kann ihn auswendig und flüssig vortragen.
▢
2.) Mein Text ist persönlich und individuell. Fakten und Hintergrund-Informationen bilden nicht
den Haupt-Inhalt. ▢
3.) Mein Text folgt einer sinnvollen Struktur.
▢
4.) In meinem Text habe ich B1-Grammatik verwendet
(z.B. Futur, Konjunktiv, Doppelkonjunktionen, Passiv, Passiversatz, Nebensätze mit „weil“ ▢
und „obwohl“ und „um… zu“, Relativsätze mit Präpositionen…).
5.) Ich habe meinen Text von meinem Lehrer, von meinem Lektor oder von einer anderen kom-
petenten Person auf Fehler prüfen lassen. ▢
6.) Ich habe mit einer Stoppuhr oder mit meinem Handy geprüft: Ich brauche zwischen 4:10 und
4:50 Minuten für meinen Text. ▢
7.) Ich habe ein Plakat oder eine Powerpoint-Präsentation angefertigt.
▢
8.) Meine Powerpoint-Präsentation ist synchron/parallel zu meinem mündlichen Vortrag.
▢
9.) Ich kann zu jedem Bild auf meinem Plakat/in meiner Präsentation etwas sagen; Bilder sind
nicht nur Dekoration. Es gibt etwa 5-6 Bilder. ▢
10.) Ich kenne mein Plakat/meine Präsentation sehr gut. In der Prüfung schaue ich nämlich die
Kommission an, nicht mein Plakat/meine Präsentation. ▢
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Achtung: Einige Strukturen gelten als Standard – die musst du können; sie gelten als A2-Niveau. Erst mit
mehreren Strukturen im B1-Niveau bekommst du viele Punkte. Diese sind quasi der Bonus.
Standard: A2 Bonus: B1
• Nominativ, Dativ, Akkusativ • Komplexe Syntax: Hauptsatz mit mehreren Ne-
• Adjektive (mit korrekter Endung!) bensätzen
• Hauptsatz mit Nebensatz • Nebensatz vorne + Hauptsatz (der mit dem
• weil-Sätze Verb beginnt)
• einfache Relativsätze • obwohl-Sätze
• Temporalsätze (als, nachdem…) • Relativsätze mit Präposition
• Präsens, Perfekt, ggf. Präteritum • Infinitivsätze mit „zu“, „um zu“ oder „an-
• einfache Konnektoren (und, aber…) statt zu“
• Steigerung von Adjektiven und Adverbien
• Futur I
• Plusquamperfekt
• Konjunktiv II (der Verben „haben“, „sein“,
„können“, „werden“, „mögen“)
• Konjunktiv II (würde + Infinitiv)
• Passiv (das echte, mit „werden“, nicht das ser-
bische mit „sein“!)
• zweigliedrige Konnektoren (sowohl-als auch
/ zwar-aber / entweder-oder / weder-noch…)
Die Strukturen „obwohl“, „Infinitivsätze“, „Konjunktiv“, „Passiv“ und „zweigliedrige Konnektoren“ sind
fett gedruckt: Nutze sie, weil sie auffallen. Die Lehrkräfte, die dich prüfen, hören sofort, wenn du diese
Strukturen benutzt. Das gibt Pluspunkte!
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пасив у покушају (lateinisches Alfabet: pasiv u pokušaju) = der Versuch, ein Passiv zu bilden; die serbische Sprache hat
keine Passiv-Konstruktionen wie das Deutsche. Sicherlich gibt es in anderen Sprachen ähnliche Unterschiede zur deutschen
Grammatik.
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 116
Hörspiele: Englisch: „Radio Drama“. Hörspiele sind wie Hörbücher (Audio Books), aber mit mehreren
Sprechern. Das Format ist alt – aber in Deutschland sehr populär, vor allem für Kinder
und Jugendliche. Viele Folgen findet man problemlos auf Youtube, Deezer, Spotify; Bei-
spiele sind:
„Benjamin Blümchen“: Ein sprechender Elefant und sein menschlicher Freund Otto erleben
Abenteuer rund um den Zoo der fiktiven Stadt Neustadt.
„Bibi Blocksberg“: Bibi und ihre Mutter sind Hexen, der Vater und ihr Bruder normale Menschen;
auch Bibi erlebt Abenteuer in Neustadt.
„Bibi und Tina“: Bibi Blocksberg und ihre Freundin Tina Martin erleben Abenteuer auf dem Pfer-
dehof von Tinas Familie.
„Elea Eluanda“: Elea lebt ebenfalls in Neustadt und ist ein Mädchen im Rollstuhl – im magischen
Land Arambolien braucht sie diesen aber nicht…
„TKKG“: Die vier Internatsschüler Tim, Karl, Klößchen (eigentlich Willi) und Gabi lösen Kriminal-
fälle in der „Millionenstadt“; mit knapp 200 Folgen eine der erfolgreichsten Jugendserien.
„Die drei ???“: Drei Jugendliche aus Kalifornien und Alfred Hitchcock lösen Kriminalfälle; ur-
sprünglich eine amerikanische Idee, die Serie wird aber in Deutschland weitergeführt.
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Es gibt weitere legale Anbieter, aber deren Angebot ist im Ausland aber leider oft extrem eingeschränkt; z.B. Amazon Prime
Video. Es gibt natürlich auch illegale Streaming-Anbieter, deren Adressen hier aber nicht genannt werden können.
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Die entsprechenden Seiten findet man durch die Suche innerhalb von Facebook.
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„Geisterjäger John Sinclair“: Grusel-Hörspiele um John Sinclair, der in dieser Welt und in Paral-
leluniversen Geister jagt. Basiert auf Romanheften, aber auch die Hörspiele sind erfolgreich.
„Fünf Freunde“: Drei Geschwister (Julius, Richard, Anne) und ihre Cousine Georgina, die lieber
ein Junge wäre („George“) erleben Abenteuer im England der 50-er Jahre; Bücher von Enid Blyton.
(Weitere Beispiele sind „Berlin Berlin“ oder „Türkisch für Anfänger“; diese benötigen aber etwas fort-
geschrittenere Deutschkenntnisse).
Reader: DSD 1 | Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom Seite: 118
Auch Musik ist ein großartiges Mittel, um eine Sprache zu lernen. Die meisten von euch kennen Rammstein
und Nenas „99 Luftballons“. Gerade in den letzten Jahren ist deutschsprachige Musik aber in allen Genres
sehr, sehr populär geworden. Vielleicht ist ja auch etwas für deinen Geschmack dabei?